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Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen • rebellisches Verhalten • Schule schwänzen • weglaufen • Konsum von Drogen und Alkohol • ungewohnte Vernachlässgung der äußeren Erscheinung • abrupte Veränderungen der Persönlichkeit • andauernde Langeweile • Konzentrationsschwierigkeiten • selbstverletzende Verhaltensweisen, • Neigung zu Unfällen • Unvorsichtigkeit • Nachlassen der schulischen Leistungsfähigkeit • häufiges Klagen über körper­ liche Beschwerden (Kopf- oder Bauchschmerzen, extreme Müdigkeit) • kein Interesse mehr an Aktivitäten, die zuvor Vergnügen bereitet haben • Unwillen bzw. Unfähigkeit zu kommunizieren, Lob oder Geschenke anzunehmen

Hinweise auf eine mögliche akute Suizidgefährdung Die nachfolgenden Kriterien deuten über eine emotionale und seelische Notlage eines Kindes oder Jugendlichen hinaus auf eine mögliche akute Suizidgefährdung hin. Daher sollten Eltern bei Auftreten dieser Kriterien sehr wachsam werden und sich unbedingt professionelle Un­ter­stützung holen: • Verhaltensänderung nach einer deprimierten,  antriebslosen Pha­ se ohne ersichtlichen Grund und plötzliches fröhliches und antriebsgesteigertes Verhalten • Verschenken von geliebten Gegenständen und In-OrdnungBringen von Sachen, Begleichen von Schulden • Aussagen wie: „Es hat alles keinen Sinn“, „Ich mache euch nicht mehr lange Schwierigkeiten“ oder „Ich werde euch nicht mehr sehen“ In diesen Fällen sollte dringend professionelle Hilfe in Form eines Kinder- und Jugendpsychiaters gesucht werden. Dieser Facharzt

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BDK - Sichere Kindheit, verantwortungsvolle Gesellschaft  
BDK - Sichere Kindheit, verantwortungsvolle Gesellschaft  

Mit der Broschüre „Sichere Kindheit" möchte die Redaktion von „Kripo-Tipps" eine Information und Handreichung für Eltern, andere Erziehungsv...

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