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Technische Sicherheitsberatung für Senioren Sinnvoller Einsatz Alle drei Minuten schlagen Wohnungseinbrecher zu – nicht etwa nur da, wo es sich offensichtlich lohnt – immer wieder wird auch in Mietwohnungen oder Wohnheimen eingebrochen. Der Schaden für die Seele ist hierbei unvergleichlich hoch, da es ja ein Leben lang gut gegangen ist, und jetzt im Alter ist es geschehen: Die Intimsphäre wurde durch den Einbrecher verletzt! Wie selbstverständlich ist mein Heim auch meine Zuflucht – für mich ja – den Einbrecher interessiert dies wenig. Er nimmt jede Gelegenheit wahr, die sich ihm bietet. Wenn er schnell, unbeobachtet und ohne große Arbeit zur Tat schreiten kann, ist es geschehen – egal wo.

Edgar Ellinghaus KHK a. D. vormals PP Bonn, K Vorbeugung

Der Anspruch an die einfache, bequeme Bedienung wächst mit zunehmendem Alter – in dem glei­­­­­­­chen Maß, wie das Alter die Beweglichkeit einschränkt. Für Senioren sollte die Grundsicherung gegen Einbruch nicht anders sein als für jeden anderen.

Alter allein schützt nicht vor Einbrechern – andererseits zeigt die mit dem Alter gewonnene Lebenserfahrung, dass „Vorsicht die Mutter der Porzellankiste“ ist.

Besondere Aufmerksamkeit bei Senioren und auch bei Menschen mit Behinderungen muss auf die möglichst einfache und leichte Be­­­­dienbarkeit der Sicherungen gerichtet sein.

Besondere Technik?

Grundsatz:

Technische Sicherungen gegen Einbruch müssen effektiv und auch leicht bedienbar sein.

„Nur was leicht bedient werden kann, wird auch bedient.“

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BDK - Sicherheit für Senioren  
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