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Keine Angst vor dem Geldautomaten Die Automatisierung schreitet auch bei Bankgeschäften immer weiter voran. Bargeldabhebungen am Geldautomaten und Überweisungen am Bankautomaten oder per Online-Banking sind für viele von uns alltäglich.

Karten sogenannte „White-Plastic“, kopiert, mit denen die Betrüger, zusammen mit der vorher ausspionierten PIN, Bargeld an überwiegend ausländischen Geldautomaten abheben.

Die Geldinstitute zwingen uns auch gerade zur Nutzung dieser technischen Möglichkeiten, da sie immer mehr „Terminal-Center“ (Zweigstellen ohne Bankangestellte) einrichten. Kriminelle haben sich darauf ebenfalls eingestellt und versuchen über die Geldautomaten, an die Geheimzahl/PIN (Persönliche Identifikations-Nummer) von EC- oder Kreditkarten zu gelangen, um damit Geld vom Konto abzuheben. In den letzten Jahren geschah dies hauptsächlich durch das sogenannte „Skimming“ (engl. to skim = ablesen). Hierbei werden die Tastaturen und/oder die Karten-Eingabeschlitze der Automaten manipuliert. Oder am Geldautomaten wird eine Minikamera installiert, um damit die Geheimzahlen der Geldkarten auszuspionieren. Diese – dann nicht mehr geheimen Zahlen – werden danach auf gefälschte

Videoleiste und Aufsatzleser sowie eine Aufsatzblende mit Speicherelektronik

Durch verstärkte Aufklärungsarbeit z. B. der Polizei und des Bundes Deutscher Kriminalbeamter sowie technische Veränderungen sind die registrierten „SkimmingFälle“ in den letzten drei Jahren in Deutschland stark zurückgegangen. Dafür tauchen seit dem vergangenen Jahr zwei neue Varianten auf.

Foto: Polizeipresse Bayern

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BDK - Sicherheit für Senioren  
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