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Wenn es an der Haustür klingelt ➢ Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe. ➢ Lassen Sie nach einer Bargeldabhebung keine Fremden in die Wohnung. Der Täter könnte Sie beobachtet haben und Ihnen gefolgt sein. ➢ Äußerste Vorsicht ist auch geboten, wenn ein Fremder Ihnen beim Transport schwerer Sachen in die Wohnung behilflich sein will. ➢ Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere Behörden schicken Ihnen nie "Geldwechsler" oder "Falschgeld-Prüfer" ins Haus. Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei. ➢ Im Gemeindebrief der Kirche oder in der Zeitung steht Ihr Geburtstag. Eine freundliche Stimme kündigt Ihnen am Telefon den Besuch z. B. von der Kirche/Gemeinde an. Vorsicht ist geboten. Sie können bei Ihrer Kirche verlangen, dass Ihr Geburtstag nicht abgedruckt wird. Die Nicht­ veröffentlichung hat keinen Einfluss auf Besuche durch

berechtigte Vertreter, da hierfür die Geburtstage in einer anderen Weise registriert werden. Grundsatz Nr. 3: Kaufen und unter­­­­­­­schreiben Sie nichts an der Haustür. ➢ Schließen Sie keine Verträge an der Haustür ab. Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Es gibt nichts, was Sie an der Haustür günstiger kaufen können. ➢ Falls doch ein Vertrag unterzeichnet wurde, sollte dieser schnellstens per Einschreiben mit Rückantwortschein widerrufen werden. Dies ist bei ordnungsgemäßer Belehrung nur innerhalb von zwei Wochen möglich. ➢ Ist die 14-tägige Widerrufsfrist bereits abgelaufen, bleibt Betroffenen eine genaue Vertragsprüfung in einer Beratungsstelle der Ver­brau­cher­zentralen. Grundsatz Nr. 4: Verraten Sie niemandem Ihre Kontonummer und Geheimzahl. „Ich komme von der Polizei, der Telekom, der GEZ, der Alten­­hilfe, dem Versorgungsamt, der Seniorenberatung, der Hausverwaltung, der Bank, der Kirche, dem Finanzamt ..." kann jeder sagen.

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BDK - Sicherheit für Senioren