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Wenn es an der Haustür klingelt

Leider zeigt die Praxis, dass hier Kriminelle die altersbedingten De­­­­­­­­­­­­­­fizite ihrer aufgesuchten möglichen Opfer skrupellos für ihre Tricks auszunutzen versuchen. Die nachlassenden Wahrnehmungsfähigkeiten (schlechteres Hören und Sehen), die nicht mehr so ausgeprägte kritische Situationsbe­urteilung und die auch zunehmen­den Unsicherheiten im Alter sind dafür gute Voraussetzungen.

ProPK

Ein unverändert beliebter Tat­­­­ ort für Betrüger und Trickdiebe ist zweifel­los die Haustür. Dies gilt ganz besonders dann, wenn dahinter ältere Men­­­­schen wohnen, von denen der Täter glaubt, sie besser übertölpeln zu können. Lothar Herrmann Erster Kriminalhauptkommissar a. D. Friedrichsdorf/Ts

oder sogar angebliche Amtspersonen. Übersehen sollte man nicht, dass sich in diesem Personenkreis von Betrügern und Dieben auch zahlreiche Frauen betätigen.

Dass die Täter korrekt auftreten, meist freundlich und höflich sind, lässt das notwendige Misstrauen leider gar zu schnell in Vergessenheit geraten. Mit ihrer psychologisch geschickten Gesprächsführung fällt es den Kriminellen oft leicht, Vertrauen zu erwecken. Das Erscheinungsbild der Täter ist hierbei unterschiedlich. Den gut gekleideten vermeintlichen Geschäftsmann findet man genauso wie den „Handwerker“ in Arbeitskleidung, den Hilfsbedürftigen

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BDK - Sicherheit für Senioren  
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