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Was, wenn jemand im Schlafzimmer war? Schlimm ist, wenn der Nachbar der „nächste Fremde“ ist. Er sollte wissen, wann Sie zur Arbeit gehen und die regelmäßigen Abwesenheitszeiten kennen. Sie können ihm im Gegenzug die gleiche Leistung anbieten. So entsteht eine „sichere Nachbarschaft“.

Scheuen Sie sich auch nicht, wenn Sie von dem Eindruck der Tat stark betroffen sind, einen Opferschutzbeauftragten der örtlichen Polizei zu kontaktieren. Sprechen Sie mit den speziell ausgebildeten Beamtinnen oder Beamten. Sie sind für Sie da.

Lassen Sie sich über technische Sicherungen bei Ihren Vorbeugedienststellen der Polizei beraten.

Kripo-Tipp: Recht einfach – Schadensersatz im Strafprozess: Kampagne „2 in 1“ in NRW Bereits im Strafverfahren haben Opfer von Straftaten die Möglichkeit, vom Täter eine Entschädigung zu erhalten. Schadensersatz und Schmerzensgeld können so ohne einen aufwendigen Zivilprozess geleistet werden. Zusammen mit der Strafanzeige muss das Opfer einen entsprechenden Antrag stellen. Nach einer Anklage durch die Staatsanwaltschaft kann das Gericht im Strafverfahren auch über die Entschädigungspflicht entscheiden.

Voraussetzung ist ein Antrag des Geschädigten. Ein Rechtsanwalt wird nicht benötigt. Ein geforderter Geldbetrag ist genau zu beziffern. Angaben zu Verletzungen oder Vermögensschäden müssen so vollständig wie möglich sein (Beweismittel). Die Stellung des Antrages und auch des Verfahrens: Das Justizministerium NRW hat unter www.justiz.nrw.de (Bürgerservice/Suche/Schadensersatz im Strafverfahren) das Faltblatt „Schadensersatz im Strafverfahren“ eingestellt. Telefonische Bestellung unter 0180 3100 110.

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BDK - Schutz vor Einbruch und Diebstahl  

Jeden Tag lesen, hören oder sehen Sie etwas über Kriminalität und machen sich gewiss ein Urteil darüber. Kaum das man noch erschrickt. Krimi...