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Schlösser und Schlossarten Abwehrkraft gegen einen Einbrecher ergibt. Auch das Schloss alleine kann nicht als Allheilmittel gelten, es ist auch nur ein weiterer kleiner Teil der Sicherung einer Tür. Die ersten geschichtlichen Hinweise auf Schlösser sind Abbildungen auf akkadischen Siegeln des dritten Jahrtausends vor Christus, auf denen ein Gott mit einem Schlüssel in der Hand dargestellt wird. Sicherheitstechnik ist uralt – Gitter z. B. (zwar noch aus Holz, aber wirksam) wurden bereits in der Steinzeit gebraucht. Die technische Entwicklung von Schlössern begann mit der Kunst des Schmiedens und verfeinerte sich zunehmend bis hin zu der geradezu filigranen Technik im Inneren der heute üblichen Schlossarten. Schlossarten Die früher oft genutzten Kastenschlösser, die auf die Türfüllung aufgeschraubt waren, sind kaum mehr anzutreffen. Einsteckschlösser, die in die Füllung der Tür oder den Rohrrahmen eingebaut werden, sind heutzutage als Einzelschloss üblich.

Zylinderschloss

Rohrrahmenschloss

Zuhaltungsschloss

Schließblech

(mauerverankert)

Zum Schloss gehört immer das Schließblech, erst gemeinsam ergibt sich ein Sicherungseffekt. Mehrpunktverriegelungen erlauben in der modernen Sicherungstechnik hohe Widerstände im Schlossbereich. Auch zur Nachrüstung von dazu geeigneten Türen sind diese gleichzeitig mehrfach verriegelnden Schlösser einsetzbar. Eine weitere Entwicklung stellt der motorische Antrieb von Schlössern aller Art dar. Dieser  erlaubt, dass sich eine Tür

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BDK - Schutz vor Einbruch und Diebstahl  

Jeden Tag lesen, hören oder sehen Sie etwas über Kriminalität und machen sich gewiss ein Urteil darüber. Kaum das man noch erschrickt. Krimi...

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