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Briefkasten, Mailbox und Chat Wie schützen Eltern ihre Töchter und Söhne vor dem Unbekannten „Wer hat dir denn da geschrieben?“ war die Frage, die zahlreiche Mütter und Väter ihren Töchtern und Söhnen stellten, wenn ein Brieffreund geschrieben hatte. Der Griff in den Briefkasten war der Schlüssel zu erfahren, mit wem die Kinder Kontakt hatten. Darüber entwickelte sich oftmals ein Gespräch. Heute findet diese Kommunikation anonym im Netz statt. Die Eltern bekommen überhaupt nicht mehr mit, mit wem ihre Kinder „im Netz unterwegs sind“. Es muss den Eltern bewusst sein, dass diese Anonymität dazu führen kann, dass Kinder alleine und unkontrolliert im eigenen Kinderzimmer unterwegs sind und den Eltern mit dem eigenen Passwort im Computer den Zugang gewollt und ungewollt blockieren, der Eltern im Gefahrenfall wichtige Hinweise geben könnte. Es stellt sich hier die Frage, was können Eltern tun, um ihre Kinder zu informieren, ihnen zu helfen und auch zu kontrollieren, welchen Gefahren der Nachwuchs ausgesetzt ist. Bei den nachfolgenden

Hermann-Josef Borjans Erster Polizeihaupt­kom­­missar Polizeipräsidium Bonn

Tipps sollen grundsätzliche Vorschläge oder sogar Regeln vorgestellt werden, die den Kindern und Jugendlichen den Weg „ins und im Netz“ sicherer machen: Kenne ich den Computer meiner Kinder? Eltern sollten selbst mit dem Umgang eines Computers und dem Internet vertraut sein. Nur so können sie einen Einblick in die Erlebniswelt ihrer Kinder bekommen. Eltern sollten sich auch die Technik des Computers erklären lassen und die LieblingsChats kennen. Ein PC ist auch kein moderner Babysitter. Eltern sollten ihren Kindern über die Schulter schauen, wenn sie

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BDK - Internet aber sicher!  
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