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Sichere soziale Netzwerke?

Soziale Netzwerke gehören mittlerweile zu den beliebtesten Seiten im Internet und für viele Internetnutzer schon zum alltäglichen Leben. Egal ob Facebook, Google+, Twitter, FreundeVZ oder KWICK! – sie alle sind ein Werkzeug, um Menschen im Internet zu vernetzen. Freunde halten, Gleichgesinnte finden, schnell mal nach Fotos der letzten Party suchen – die Möglichkeiten scheinen endlos zu sein. Und doch will der richtige Umgang mit solchen „Communitys“ gelernt sein. Kripo-Tipps verrät, worauf bei der Nutzung solcher „social networks“ besonders geachtet werden sollte. 76 Prozent der Internetnutzer sind in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet, 73 Prozent davon sind aktive Nutzer. Mitglieder unter 30 Jahren führen dabei die Aktivitätstabelle mit 96 Prozent an. Bei Menschen über 50 ist bisher nur rund jeder Zweite in einem solchen Netzwerk angemeldet (Studie BITKOM/Soziale Netzwerke 2011). Das derzeit führende Netzwerk in Deutschland ist Facebook. Über 20 Millionen Mitglieder allein in Deutschland nutzen den Dienst

Kai Hummel Leiter Unternehmenskommunikation (KWICK!), Jurist und Datenschutzbeauftragter

des kalifornischen Unternehmens unter dem Erfinder Marc Zuckerberg. Im August 2011 kamen täglich rund 27.000 neue aktive Nutzer hinzu. Fragt man Mitglieder solcher Netzwerke über ihre Erfahrungen damit, so erhält man zum Großteil positive Antworten. Sie pflegen darüber Freundschaften, erhalten Informationen zu Veranstaltungen oder lernen neue Freunde kennen. Deutsche Internetnutzer verbringen im Schnitt weniger als eine Stunde pro Tag in ihrem meistgenutzten Netzwerk. Rund 25 Prozent verweilen ein bis zwei Stunden, ca. elf Prozent sind mehr als

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BDK - Internet aber sicher!  
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