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Viren, Trojaner und Botnetze Die dunkle Seite des Internets Wenn der Trojaner aktiv ist, sieht der Anwender nur noch das „offizielle“ Sperrfenster (es gibt unzählige Varianten, die teilweise ganz anders aussehen, aber alle sperren den Rechner). Der Benutzer soll an der nächsten Tankstelle einen Ukash-Code kaufen und in das Formular eingeben. Den Code kann der Täter dann wieder zu Geld machen. Eines ist aber allen Varianten gleich: Der Rechner bleibt gesperrt, selbst wenn der Benutzer bezahlt. Und natürlich kommt die Sperrung nicht von einer Behörde, sondern von finsteren Virenprogrammierern. Die einzige echte Lösung: Der Rechner muss von einem Fachmann bereinigt werden, um sicher zu sein, dass keine gefährlichen Reste zurückbleiben. In der Regel gehen bei der Reinigung keine Daten verloren, wenn sie von einem Fachmann durchgeführt wird. Mittlerweile gibt es aber auch Varianten des Schädlings, die die Daten auf dem Rechner verschlüsseln. In dem Fall gibt es oft

keinen Weg, wieder an die Daten zu kommen. Umso wichtiger sind regelmäßige Datensicherungen! Schutzmöglichkeiten Wie man sieht, kann es passieren, dass Ihr Rechner auf vielfältige Weise von Straftätern für deren Zwecke missbraucht wird. Geschädigt wird dabei nicht nur der Besitzer des Rechners, er kann über den Rechner sogar unfreiwillig zum Täter werden, wenn z. B. DDoS-Angriffe auch von dem Computer aus begangen werden. Es gibt jedoch ein paar Möglichkeiten, sich zu schützen: Installieren Sie einen selbst aktualisierenden Virenscanner auf Ihrem Rechner. Dieser Virenscanner sollte sich in möglichst kurzen Abständen – ideal wären eine bis drei Stunden – mit den jeweils neuesten Datenbanken vom Hersteller versorgen. Wichtig dabei ist, dass für diese Updates keinerlei Benutzeraktion erforderlich ist, diese also vollständig automatisch ablaufen. Aktuelle Virenscanner kosten

„Ransomware“ ist Erpressungssoftware (das englische Wort „ransom“ heißt auf Deutsch „Lösegeld“). Die sogenannte „BKA-Ransomware“ hat überhaupt nichts mit dem Bundeskriminalamt zu tun, sondern behauptet, strafbare Inhalte auf dem Rechner gefunden zu haben. Aus diesem Grund habe das Programm den Zugriff auf den Rechner gesperrt. Erst nach Zahlung einer „Geldstrafe“ würde der Rechner wieder freigeschaltet und nutzbar.

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BDK - Internet aber sicher!  

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