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Übersicht über illegale Drogen Tollkirsche, Bilsenkraut und Alraune. Verantwortlich für die halluzinogene Wirkung sind hochgiftige Alkaloide. Schon sehr geringe Mengen können zu extremen Vergiftungserscheinungen führen. Anzeichen dafür sind gerötete und heiße Haut, extremer Anstieg der Herzfrequenz, erweiterte Pupillen, Desorientierung und Halluzinationen. Es kann zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen kommen. Der Konsum von berauschenden Nachtschattengewächsen ist äußerst gefährlich, da der Grat zwischen der wirksamen und der tödlichen Dosis sehr schmal ist. Schnüffelstoffe/Poppers Sämtliche Kleb-, Lack- und Verdünnungsstoffe, Lösungsmittel und Benzin können zum Schnüffeln missbraucht werden. Die Schnüffelstoffe werden meist aus Tüten inhaliert. Der Rausch tritt nach wenigen Sekunden ein und kann zwischen eine und ca. 30 Minuten dauern. Darüber hinaus werden sogenannte Poppers in kleinen, bunten und auffälligen Fläschchen verkauft und sind illegal. Der Begriff „Poppers“ kommt aus dem Englischen: to popp = knallen, und beschreibt das Öffnen (Knallen) der Flaschenverschlüsse oder früher auch der Glasampullen. Risiken und Folgen: • starke Vergiftungen, besonders wenn Schnüffel stoffe verschluckt werden • extreme Zerstörung der Atem­wege, der Nieren und der Leber • extreme irreversible (also nicht mehr umkehrbare) Hirnschäden

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längerer Konsum führt zu Demenz (Geistesschwäche) schwere Psychosen Atemstillstand, Herz- und Kreislaufversagen mit Todesfolge

Bilder: cake Webdesign | Annika Elsner 14

BDK - Bet(d)rogen! Sei clever - sei clean  

Mit Schlagzeilen wie „Kiffen ist cool“ oder „Saufen bis der Arzt kommt“ sehen viele Eltern Gefahren auf ihre Kinder zukommen, die Ängste wec...