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Vorwort Kinder und Jugendliche sind als Drogenkonsumenten, hier sind Al­kohol und Tabak wie auch ille­ gale Suchtmittel gemeint, zu­ nächst Opfer, denen geholfen wer­­den muss. Als Eltern müssen wir ständig mit den jungen Men­ schen im „Gespräch“ bleiben. Plötzliche Verhaltensänderungen können ein Zeichen für die Ein­ nah­ me von Drogen sein. Dazu gehören Desinteresse oder Gleich­gül­tig­keit gegenüber bisherigem Verhalten. Nicht außer Acht zu lassen sind auch rapide sinkende schulische Leistungen. Das Rau­chen von Zigaretten kann, muss aber nicht ein Anfangspunkt ei­nes regelmäßigen Haschisch­kon­sums sein. Als fatal können sich schlechte Schulleistung und/­oder pubertäre Probleme ent­puppen, die dann in den „Rausch­wolken“ eine scheinbare Erleichterung finden. Deshalb ist es wichtig, in­formiert zu sein. Rat und Hilfe gibt es bundesweit. Neben der po­li­zeilichen Straf­ver­ fol­gung ist es wichtig, in­for­miert zu sein. Es kommt darauf an, Ver­­­ haltensweisen zu erkennen, die Signale für eine Dro­gen­ab­hän­ gigkeit setzen, und umgehend darauf zu reagieren. Die Ju­­gendund Ge­­sund­heits­ämter sowie die

Bildquelle: Hertzfeld & Partner, Oliver Söhlke

Är­zte können die Adres­sen der örtlichen Dro­gen­­be­ratungsstellen nen­nen. Die Aufgabe dieser Broschüre ist es, zu in­for­mieren und auf­ merk­sam zu machen. Schlüs­­se muss je­der für sich selbst ziehen und den Um­gang mit dem The­ma Sucht und Drogen für sich und sei­ne Le­bensumwelt „in die Hand nehmen“.

Ihr Hermann-Josef Borjans Redaktion Kripo-Tipps

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BDK - Drogen und Sucht  

Mit Schlagzeilen wie „Kiffen ist cool“ oder „Saufen bis der Arzt kommt“ sehen viele Eltern Gefahren auf ihre Kinder zukommen, die Ängste wec...