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Infos zum Betäubungsmittelgesetz

entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten, insbesondere aber auch Maßnahmen zur Besserung und Sicherung. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) gibt den Jugendämtern und den freien Trägern die Möglichkeit, teilstationäre und ambulante Maßnahmen zur Erziehungshilfe anzubieten.

Das Jugendamt ist verpflichtet, Hilfe zur Erziehung zu gewähren, wenn eine dem Wohl des Kindes oder Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist. In Einzelfällen ist eine Inobhutnahme auch möglich.

Kripo-Tipp aktuell: Neue Killer-Droge „Carfentanyl“ verbreitet sich in Europa. Fentanyl ist eine synthetische Substanz mit morphinartigen Eigenschaften, die in der Humanmedizin als Schmerzund Narkosemittel eingesetzt wird. Es hat dabei die 100-fache Wirkung von Morphium. Eine Ableitung, die zur Betäubung von großen Tieren eingesetzt wird, ist das Carfentanyl. Die Wirkung liegt um das 10.000-fache höher als Morphium. Als Import aus Asien werden beide Substanzen seit einiger

Zeit verstärkt zum Strecken von Betäubungsmitteln wie z. B. Herion oder Kokain benutzt. Die medizinische Dosierung liegt im Mikrogrammbereich. Daher können bereits geringste Mengen beim Menschen zum Atemstillstand und zum Tod führen. Achtung: Beim Umgang mit Substanzen, die Carfentanyl enthalten, können Partikel auch über die Haut aufgenommen werden und schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Fentanyl und Carfentanyl wurden in die Anlage 1 des BTMG aufgenommen und gelten als verbotene Betäubungsmittel.

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BDK - Drogen und Sucht  

Mit Schlagzeilen wie „Kiffen ist cool“ oder „Saufen bis der Arzt kommt“ sehen viele Eltern Gefahren auf ihre Kinder zukommen, die Ängste wec...

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