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Top-Arbeitgeber für die Anwaltsstation in allen Regionen

TRENDS & EINBLICKE

Interessantes zu Referendariat, Ausbildung und Berufseinstieg

PRAXISWISSEN & LEGAL TECH Aktuelle technische Entwicklungen und Tipps für den Anwaltsberuf

DIE BESTEN ARBEITGEBER FÜR DAS REFERENDARIAT Umfragen & Rankings für das Jahr 2019

TOP 50 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

www.iurratio-jobs.de · 1. Ausgabe · Oktober 2018 ISBN 78-3-9819687-5-0

IURRATIO JOBS AWARDS 2019


EDITORIAL

IMPRESSUM REF50 Herausgeber (V.i.S.d.P.): Jens-Peter Thiemann Chefredaktion: Eda Aybey, Ayser Ilgat (ref50@iurratio.de)

Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, dass Sie die erste Ausgabe des neuen Ratgebers „REF50 – Die besten Arbeitgeber für das Referendariat“ von IURRATIO Jobs in den Händen halten. Mit diesem Ratgeber erhalten Absolventen des ersten Staatsexamens und Referendare erstmals eine umfangreiche Orientierungshilfe bei der Wahl der passenden Arbeitgeber für die Anwalts- und Wahlstation. Mit der Neuerscheinung dieser Publikation haben wir unser Ziel verwirklicht eine Brücke zu bauen: Wir bieten erstmals sowohl Nachwuchsjuristen als auch Arbeitgebern wechselseitige Einblicke in Wünsche, Anforderungen und Angebote. Wir freuen uns mit dieser neuen Publikation Verbindungen zwischen Nachwuchsjuristen und Arbeitgebern zu schaffen und der Ratgeber bei der Suche nach den zukünftigen Arbeitgebern für das Referendariat sein zu dürfen. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Kanzleien und jungen Juristen bedanken, die an unserer Arbeitgeber- bzw. Talentumfrage teilgenommen haben. Allen Teilnehmern ist es zu verdanken, dass unser Ranking das schafft, was es bisher nicht gab: Eine Auflistung der besten Arbeitgeber für die Anwaltsstation im Jahr 2019. Auch auf die Fragen nach den derzeit bundesweit und regional beliebtesten Arbeitgebern (Seite 40) und den Erwartungshaltungen und Wünschen der (angehenden) Referendare (S. 44) an die Anwalts- oder Wahlstation erhalten Sie erstmals ausführliche Antworten. Als weitere Schwerpunkte dieses Ratgebers befassen wir uns in der 1. Ausgabe des REF50 mit der Tätigkeit als Anwalt und dem Bereich Legal Tech. Rechtsanwalt Tim Hendrik Walter – Nachwuchsjuristen aus den Social-Networks wie youtube, instagram oder facebook besser als „Herr Anwalt“ bekannt – gibt Anregungen, wie man als Anwalt seine Spezialisierung findet (S. 148). Rechtsanwalt Christian Solmecke führt Sie am Beispiel seiner eigenen Kanzlei in den Bereich Marketing für Rechtsanwälte ein (S. 152). Legal Tech ist weiterhin in aller Munde – Grund für uns aufzuzeigen welche aktuellen Trends und Entwicklungen (S. 164) es in diesem Bereich gibt und uns der Frage zu widmen, welche digitalen Lernangebote es für Nachwuchsjuristen gibt (S. 168). Mithilfe unserer Berufsspecials (S. 179ff.) gewähren wir Nachwuchsjuristen Einblicke in verschiedene anwaltliche Praxisbereiche und in die Tätigkeit als Syndikusanwalt. Im Namen des gesamten IURRATIO Jobs Teams wünsche ich Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre der ersten Ausgabe des REF50.

Redaktion: Sebastian Binzberger, Christiane Bongartz, Charlotte von Danwitz, Salman Amin Khan, Christina Oberstein, Marina Reitz, Kerstin Schimanski, Joelle Wyrwa Ausschluss: Namentlich gekennzeichnete Beiträge repräsentieren nicht unbedingt die Meinung der Redaktion. Grafik & Layout: Tilo Kemnitz Gesamtgestaltung: Medienregie, Tilo Kemnitz Fotos und Bildquellen, falls nicht anders angegeben: www.fotolia.com Kundenservice und Profile: Eda Aybey, Maik Stang, Tony Klonczynski, Ayser Ilgat (vertrieb@iurratio.de) Postanschrift: Iurratio Media GmbH, Graeffstr. 5, 50823 Köln Sitz der Gesellschaft: Iurratio Media GmbH, Salzweg 62, 48431 Rheine Geschäftsführer: Reiner Thiemann Amtsgericht Steinfurt HRB 10973 Druck: wiegedruckt, ein Geschäftsbereich der Druckund Verlagshaus Wiege GmbH, Sanderskamp 17, 48477 Hörstel, www.wiegedruckt.com Urheber- und Verlagsrechte: Alle in dieser Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Der Rechtsschutz gilt auch gegenüber Datenbanken und ähnlichen Einrichtungen. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ohne schriftliche Genehmigung in irgendeiner Form reproduziert werden. Allgemeiner Hinweis: Zur Vereinfachung des Leseflusses wurde an entsprechenden Stellen allein die männliche Form verwendet. Dies soll selbstverständliche alle Geschlechter (männlich, weiblich, diverse) umfassen. Web: www.iurratio-jobs.de

Herzlichst, Ihr Jens-Peter Thiemann Rechtsanwalt

ISBN 78-3-9819687-5-0 Auflage: 15.000 Exemplare

IURRATIO JOBS REF50

3


I N H A LT

1

UMFRAGEN & METHODE IM ÜBERBLICK ZZ

REF50 – Die besten Arbeitgeber für das Referendariat S. 6 - 7

Editorial & Impressum S. 3 Inhaltsverzeichnis S. 4 ZZ Vorschau RefGuide, 7. Auflage S. 214 ZZ ZZ

2

IURRATIO JOBS AWARDS 2019 Die Gewinner Danksagung – Sponsoren der Talentumfrage ZZ REF50-Ranking 2019 – Übersicht ZZ Die 10 besten Kanzleien in Berlin ZZ Die 10 besten Kanzleien in Düsseldorf ZZ Die 10 besten Kanzleien in Frankfurt a.M. ZZ Die 10 besten Kanzleien in Hamburg ZZ Die 10 besten Kanzleien in Köln ZZ Die 10 besten Kanzleien in München ZZ Die 10 besten Kanzleien in Stuttgart ZZ Die 5 besten Kanzleien in der Region Norddeutschland ZZ Die 5 besten Kanzleien in der Region Ostdeutschland ZZ Die 5 besten Kanzleien in der Region Süddeutschland ZZ Die 5 besten Kanzleien in der Region Westdeutschland ZZ ZZ

S. 9 - 39

5

6

ZZ

Der Anwaltsberuf – Spezialisierung finden Marketing für Rechtsanwälte – wie Christian Solmecke die Kanzlei WBS bekannt gemacht hat ZZ Die Wahl der richtigen Berufshaftpflichtversicherung

ZZ

ZZ

ZZ

PRAXISWISSEN

S. 147 - 161

LEGAL TECH Legal Tech – Aktuelle Entwicklungen und Trends Lernen 2.0 – Welche Online-Angebote gibt es für junge Juristen? ZZ Legal Tech – Weiterbildung für die Zukunft ZZ StartUp-Gründungen von Studierenden und Referendaren S. 163 - 177

4

IURRATIO JOBS REF50


3

TRENDS & EINBLICKE Die bundesweit und regional beliebtesten Arbeitgeber für die Anwaltsstation ZZ Erwartungshaltungen und Wünsche der (angehenden) Referendare ZZ LL.M. oder Promotion – Welcher Titel nützt mir? ZZ Das Bewerberprofil – Relevanz von Prädikatsexamen und Persönlichkeit ZZ Unterhaltsbeihilfe und Nebentätigkeit im Referendariat ZZ Verbote und Regelungen zur Zusatzvergütung und Nebentätigkeit – eine unnötige Herausforderung für Arbeitgeber und Referendare ZZ Juristenausbildung: Kompetenz – Bildung – Wissen – Verstehen – Anwenden?

4

REF50 – DIE BESTEN ARBEITGEBER FÜR DAS REFERENDARIAT

ZZ

Die 50 Top-Arbeitgeber (alphabetisch) Die 50 Top-Arbeitgeber – Einzelauswertung ZZ Weitere regional empfohlene Arbeitgeber – Einzelauswertungen ZZ ZZ

S. 79 - 144

S. 40 - 76

7

8

ZZ

Jobs & Karriere im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht Jobs & Karriere im Bereich Compliance-Beratung ZZ Jobs & Karriere im Bereich gewerblicher Rechtsschutz ZZ Jobs & Karriere im Bereich Immobilienwirtschaftsrecht ZZ Jobs & Karriere im Bereich Insolvenzrecht ZZ Jobs & Karriere im Bereich IT-Recht ZZ Jobs & Karriere im Bereich Kartellrecht ZZ Jobs & Karriere im Bereich Sportrecht ZZ Jobs & Karriere als Syndikusrechtsanwalt ZZ Jobs & Karriere im Bereich Vergaberecht

ZZ

ZZ

ZZ

BERUFSSPECIAL

S. 179 - 199

ARBEITGEBERPROFILE Allen & Overy BEITEN BURKHARDT ZZ BBG und Partner ZZ DLA Piper ZZ GvW Graf von Westphalen ZZ Hengeler Mueller ZZ Kliemt.Arbeitsrecht ZZ Linklaters ZZ Oppenhoff & Partner ZZ PwC Legal ZZ Skadden ZZ Taylor Wessing S. 201 - 213

IURRATIO JOBS REF50

5


UMFRAGEN & METHODE IM ÜBERBLICK

REF50 – DIE BESTEN ARBEITGEBER FÜR DAS REFERENDARIAT

◉H

METHODE Die Positionierung der Arbeitgeber in den regionalen und bundesweiten Rankings setzt sich aus den in den folgenden vier Bereichen erzielten Punkten zusammen:

◉ Düsseldorf ◉ Köln

1. Bereich: Attraktivität der Arbeitgeber für die Anwaltsstation in der jeweiligen Region in der Talentumfrage 2. Bereich: Einbindung in die praktische Arbeit „„ 3. Bereich: Unterstützung bei der Examensvorbereitung „„ 4. Bereich: Einstellungen, Zusatzvergütung und sonstige Zusatzangebote, hierzu zählen: ZZ Geplante Einstellungen von Referendaren/Wiss. Mitarbeitern im Verhältnis zu den Berufsträgern ZZ Höhe einer Zusatzvergütung für die Anwaltsstation (sofern erlaubt) und Vergütung von Nebentätigkeiten ZZ Zusatzleistungen wie Sportangebote, Speisen, Jobtickets, Bereitstellung Examenskoffer, Bereitstellung Wohnungen bzw. Unterstützung bei Wohnungssuche, etc. „„ „„

◉ Frankfurt am

Als Grundlage der Rankings dient eine umfangreiche Umfrage bei juristischen Kanzleien zu den Bedingungen in der Anwaltsstation sowie eine Talentumfrage zu der Gewichtung der Kriterien und bzgl. der Attraktivität der Arbeitgeber für die Anwaltsstation.

◉ Stuttgart

M

ARBEITGEBERUMFRAGE Bei der Arbeitgeberumfrage wurden über 700 juristische Kanzleien aus ganz Deutschland eingeladen Transparenz in die Angebote und Bedingungen in der Anwaltsstation zu bringen. Zu den abgefragten Aspekten gehörten u.a. Informationen der folgenden Kategorien: Zusatzvergütung bzw. Vergütung einer Nebentätigkeit (Höhe pro Wochenarbeitstag) weitere Zusatzangebote (Sportangebote, Sprachangebote, Verpflegung, Unterstützung bei der Wohnungssuche, etc.) „„ Einstellungen (Anzahl geplanter Einstellungen von wiss. Mitarbeitern/Referendaren im Verhältnis zur Anzahl der Berufsträger) „„ Einbindung in die praktische Arbeit (Möglichkeit zum Verfassen bestimmter Arbeiten, zur Umsetzung der Betreuung, Möglichkeit verschiedene Praxisbereiche kennenzulernen, Teilnahme an Mandantengesprächen und Meetings der Praxisgruppen) „„ Unterstützung in der Examensvorbereitung (Angebot eines kanzleiinternen Reps, ggf. in Kooperation mit kommerziellen Anbietern, Möglichkeit zur kostenlosen Wahrnehmung externer Angebote (Umfang, Vielfalt), Durchführung von Klausurenkursen bzw. Kostenübernahme für externe Klausurenkurse, weitergehende Unterstützungsangebote) „„

Zusatzvergütung

6

IURRATIO JOBS REF50

Einstellungen und Übernahmen

Unterstützung in der Examensvorbereitung

Einbindung in die praktische Arbeit

Zusatzangebote


mittelständische Kan

40 % Referendare

52 % Studierende

Anwaltsboutiquen Großkanzleien

Anteile der Teilnahmer an der Talentumfrage

8% Absolventen des 1. Staatsexamen

Hamburg

Berlin ◉

TALENTUMFRAGE Im Zeitraum von Mai bis Juli 2018 führten wir die wohl bisher größte Umfrage bei Referendaren, Absolventen und Studierenden bezüglich der Präferenzen und Wünsche an Arbeitgeber in der Anwaltsstation im Referendariat durch. Dabei haben über 1000 Teilnehmer nicht nur die beliebtesten Arbeitgeber in den von ihnen präferierten Standorten für ihre Anwaltsstation bestimmt, sondern auch über die Gewichtung der übrigen drei Bereiche (Einbindung in die praktische Arbeiten, Sonderangebote zur Examensvorbereitung und Einstellungen, Vergütungen und Zusatzangebote) für das Ranking abgestimmt!

Main

DIE REF50-RANKINGS 2019 TOP 50 JOBS

JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

Arbeitgeber bundesweit

mittelständische

Kanzleien

Anwaltsboutiquen

Region Berlin

Region Düsseldorf

Region Frankfurt a.M.

Region Hamburg

TOP 10

TOP 10

TOP 10

TOP 5

TOP 5

TOP 5

TOP 5

2019

München ◉

TOP 10

JOBS

2019

JOBS

2019

JOBS

2019

JOBS

2019

JOBS

2019

JOBS

2019

JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

Region Köln

Region München

Region Stuttgart

Region Norden

Region Osten

Region Süden

Region Westen

2019

2019

2019

2019

2019

2019

2019

Großkanzleien

39 % mittelständische Kanzleien

30 % Großkanzleien

mittelständische Kanzleien

Anteile der über 100 teilnehmenden Arbeitgeber

31 % Anwaltsboutiquen

Anwaltsboutiquen

Weitere Informationen und alle Ergebnisse auch online unter www.iurratio-jobs.de

IURRATIO JOBS REF50

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JOBS

IURRATIO Jobs Awards 2019

ANMERKUNGEN ZUR BEWERTUNG DER BUNDESWEIT BESTEN ARBEITGEBER Wir haben in jeder Kategorie an die Kanzlei(en) 100 Punkte vergeben, die in dieser Kategorie im bundesdurchschnitt die höchste Punktzahl erzielt hat. Die anderen Kanzleien haben im Verhältnis zu den besten Kanzleien dann weniger Punkte erzielt. (Bsp.: Hogan Lovells und Oppenländer haben im Bereich „Zusatzangebote zur Examensvorbereitung“ die Bestwerte erzielt und wurden daher mit 100 Punkten bewertet. Die Punktzahl von PwC Legal war in dieser Kategorie nur halb so hoch. Daher haben wir PwC Legal in dieser Kategorie mit 50 Punkten bewertet) Die Gewichtung zwischen den Kategorien erfolgte Anhand der Gewichtung durch die Talente.

ANMERKUNGEN ZU REGIONALEN BEWERTUNGEN Wie bei der Bewertung der bundesweit besten Arbeitgeber haben wir in jeder Kategorie an die jeweils beste(n) Kanzlei(en) 100 Punkte vergeben. Berücksichtigt wurden alle Arbeitgeber, die in dieser Region einen Standort haben und entsprechende Angaben zum jeweiligen Standort gemacht haben. Dabei wurden allein die Angebote und Bedingungen bzw. die Beliebtheit der Arbeitgeber in dieser Region berücksichtigt. Nur so können wir den Referendaren aufzeigen, wer die besten Arbeitgeber in den jeweiligen Kategorien in bestimmten Regionen sind. Daher kommt es teilweise zu deutlichen Abweichungen gegenüber den Bewertungen bei der Frage zu den bundesweit besten Arbeitgebern. Der Gesamtwert heißt daher auch „Regional-Faktor“. Die Gewichtung zwischen den Kategorien erfolgte Anhand der Gewichtung durch die Talente.


JOBS

AWARDS 2019

Hogan Lovells Bester Arbeitgeber 2019 Award sponsored by

JOBS

JOBS

AWARDS 2019

AWARDS 2019

GvW Graf von Westphalen

Oppenl채nder Rechtsanw채lte

Beste mittelst채ndische Kanzlei 2019 Award sponsored by

JOBS

Beste Anwaltsboutique 2019 Award sponsored by

JOBS

AWARDS 2019

AWARDS 2019

Hengeler Mueller

Allen & Overy LLP

Bester Arbeitgeber in Berlin 2019

Bester Arbeitgeber in D체sseldorf 2019

Award sponsored by

Award sponsored by

JOBS

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WIR GRAT DEN GEWIN IURRATI AWARD

JOBS

AWARDS 2019

AWARDS 2019

Linklaters LLP

Hogan Lovells

Bester Arbeitgeber in Frankfurt a.M. 2019

Bester Arbeitgeber in Hamburg 2019

Award sponsored by

Award sponsored by

IURRATIO JOBS REF50


TULIEREN NNERN DER IO JOBS S 2019 JOBS

JOBS

AWARDS 2019

DLA Piper Bester Arbeitgeber in Köln 2019 Award sponsored by

JOBS

AWARDS 2019

AWARDS 2019

Hogan Lovells

Gleiss Lutz

Bester Arbeitgeber in München 2019

Bester Arbeitgeber in Stuttgart 2019

Award sponsored by

Award sponsored by

JOBS

JOBS

AWARDS 2019

AWARDS 2019

Luther

PwC Legal

Bester Arbeitgeber in der Region Norden 2019

Bester Arbeitgeber in der Region Süden 2019

Award sponsored by

Award sponsored by

JOBS

JOBS

AWARDS 2019

AWARDS 2019

PwC Legal

CMS Hasche Sigle

Bester Arbeitgeber in der Region Westen 2019

Bester Arbeitgeber in der Region Osten 2019

Award sponsored by

Award sponsored by

IURRATIO JOBS REF50

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WIR DANKEN UNSEREN SPONSOREN

ELSA DEUTSCHLAND E. V. ELSA - The European Law Students‘ Association – ist die weltgrößte Jurastudentenvereinigung und bietet Jurastudenten, Referendaren und jungen Juristen die Möglichkeit, sich zu engagieren und weiterzubilden. Ein internationales Netzwerk, die Ausbildung sozial kompetenter Juristen, akademische Arbeit und Praxisbezug sind die Grundpfeiler des Selbstverständnisses von ELSA.

JURA ONLINE Jura Online ist ein Online-Repetitorium mit umfassenden Angeboten für die Vorbereitung auf das 1. und 2. Staatsexamen.

ASSESSOREN REP Der Online – und Präsenzkurs zur Vorbereitung auf die Staatsanwaltsklausur im 2. Staatsexamen von Dr. Lasse Dinter LL.M.(Richter am Landgericht) und Dr. Dr. Christian Jakob LL.M. (Rechtsanwalt).

JURISTISCHES REPETITORIUM HEMMER Das Juristische Repetitorium Hemmer ist schon seit Jahrzehnten der erfolgreiche Begleiter sowohl für das Erste als auch für das Zweite Staatsexamen. Überlassen Sie Ihren Erfolg nicht dem Zufall.

WISSEN KOMPAKT Der Wissen Kompakt Verlag aus Frankfurt a. M. ist auf kompakte, attraktiv gestaltete und gut recherchierte Taschenbücher zu einer Vielzahl von aktuellen Themengebieten spezialisiert! Die IURRATIO Fallskripte und der Ratgeber zur juristischen Promotion sind im Wissen Kompakt-Verlag erschienen.

12

MEDIENREGIE Medienregie ist eine junge Kreativagentur aus Mitteldeutschland mit Kernkompetenzen in der Konzeption und Realisation von multimedialen Projekten mit hohem Wiedererkennungswert.

DJP DJP - Deutsche Juristenpolice – Ist der Spezialmakler für Berufshaftpflichtversicherungen und konzeptioniert den Versicherungsschutz passgenau für die jeweilige Anwaltskanzlei.

JURIDICUS Juridicus ist der größte Anbieter für Prüfungsprotokolle für die mündliche Prüfung im ersten und zweiten Staatsexamen in Deutschland.

CRYSTALBAGS Crystal bags widmet sich getreu dem Motto „Wir lieben Transparenz“ durchsichtigen Taschenlösungen für alle Lebenssituationen. Neben der klassischen Bibliothekstasche bieten wir seit 2018 im Hinblick auf die „Clear-Bag-Policy“ auch weitere transparente Taschen und Rucksäcke für Messen, Festivals und Konzerte an, die nach Kundenwunsch personalisiert werden können.

VOM FELD REPETITORIUM „Wir sind jung, unsere Examina frisch, und wir haben mehr als tausend Original-Klausuren analysiert. Wir wissen, worauf es ankommt.“ – so beschreibt sich das vom Feld Rep. Die Schwerpunkte sind Klausurtraining und Methodenlehre im Einzelunterricht und in Kleinstgruppen.

KJUBO Kjubo konzipiert, gestaltet und entwickelt Webprojekte und Anwendungen für Start-Ups und innovative Unternehmen.

FFI-VERLAG Der FFI-Verlag erstellt Fachinformationen für freie Berufe wie Anwälte und Steuerberater. Über Online-Magazine und Webseiten vermitteln Top-Autoren in verständlicher Sprache kostenlos Tipps für den Berufsalltag.

JURCASE „JurCase ist der führende Anbieter für die Vermietung juristischer Prüfungsliteratur. Deutschlandweit profitieren Examenskandidaten im ersten und zweiten Staatsexamen vom JurCase-Mietangebot für Gesetzestexte und Kommentare.“

LEGAL ®EVOLUTION LEGAL ®EVOLUTION ist die größte Kongressmesse für Legal Innovation und Legal Tech in Kontinentaleuropa. Anwälte aus Kanzleien, Rechts- und Compliance-Abteilungen lernen die besten Lösungen zur Optimierung juristischen Arbeitens kennen.

IURRATIO JOBS REF50


Bereit für den großen Sprung? Wenn Sie Ihren ersten Karrieresprung wagen wollen. Wenn Sie in der Arbeitsrechts-Champions League spielen wollen. Wenn Sie Arbeitsrecht 4.0 mit gestalten wollen. Wenn Sie von Beginn an aktiv an spannenden Mandaten mitarbeiten wollen. Dann bewerben Sie sich bei uns, einer der Top-Kanzleien im Arbeitsrecht! Für den Ausbau unserer Teams in Düsseldorf, Frankfurt a.M., München und Berlin suchen wir jederzeit ambitionierte Referendarinnen und Referendare. Unser Partner Jochen Saal ist neugierig auf Ihre Bewerbung! jochen.saal@kliemt.de Telefon 0211/88288-168. Unter www.kliemt.de/karriere finden Sie weitere Informationen zu unserer Kanzlei.


Platz

14

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

REF50-Faktor

1

Hogan Lovells

100

100

96,4

51,5

100

2

Linklaters LLP

100

77,8

100

66,7

99,5

3

Allen & Overy LLP

100

55,6

86,4

95,0

97

4

CMS Hasche Sigle

87,5

100

53,6

100

93,2

5

Gleiss Lutz

100

55,6

85,7

76,1

92,9

6

Hengeler Mueller

100

38,9

90,8

74,4

91,2

7

OPPENLÄNDER Rechtsanwälte

100

100

83,3

8,1

86,3

8

Luther

100

55,6

61,6

60,9

83,1

9

GLADE MICHEL WIRTZ

100

61,1

96,8

3,7

82

10

Watson Farley & Williams LLP

100

100

60,8

10,1

81,6

11

Taylor Wessing

100

38,9

72,5

53,2

81

12

PwC Legal

100

50,0

56,2

55,9

79,4

13

Noerr LLP

100

27,8

67,6

62,3

79,2

14

GvW Graf von Westphalen

100

55,6

64,3

37,4

78,9

15

Shearman & Sterling LLP

100

61,1

84,6

3,7

78,6

16

DLA Piper UK LLP

100

44,4

73,6

27,6

77,1

17

White & Case LLP

100

44,4

67,6

25,9

75,1

18

Oppenhoff & Partner

100

22,2

86,5

21,9

74,8

19

KWG Rechtsanwälte

100

66,7

67,3

1

74,5

20

Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP

100

11,1

97,8

2

71,4

21

Bird & Bird LLP

87,5

22,2

51,1

73,7

70,7

22

Redeker Sellner Dahs

100

0

92,6

7,4

68,8

23

Gibson Dunn & Crutcher LLP

100

50

54,8

2,4

67,8

24

Heuking Kühn Lüer Wojtek

87,5

33,3

58,2

39,1

67,7

25

BMH BRÄUTIGAM & Partner

100

0

91,3

2,4

67,4

IURRATIO JOBS REF50


Einbindung praktische Arbeit

Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

REF50-Faktor

Milbank, Tweed, Hadley & McCloy LLP

100

0

85,7

6,4

66,7

27

Möhrle Happ Luther

100

0

71,2

7,4

66,4

28

Menold Bezler Rechtsanwälte

100

11,1

73,9

6,1

65,7

29

Schnittker Möllmann Partners

100

0

86,5

0,3

65,7

30

Norton Rose Fulbright LLP

100

0

77

11,1

65,3

31

Esche Schümann Commichau

100

27,8

55,9

6,1

64,3

32

Haver & Mailänder Rechtsanwälte

100

0

77,9

4,7

64,2

33

GÖRG

87,5

31,2

67,3

27,6

64

34

Ashurst LLP

100

5,6

67,3

11,5

63,9

35

KLIEMT.Arbeitsrecht

100

0

73,5

8,4

63,8

36

BEITEN BURKHARDT

87,5

22,2

59

30,0

63,7

37

Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP

100

11,1

62,8

9,8

63,5

38

HOPPENSTEDT RECHTSANWÄLTE

100

0

77,5

0,7

63,3

39

Graf Kanitz, Schüppen & Partner

100

16,7

63,9

1

63,1

40

Willkie Farr & Gallagher

100

0

75,5

2

63

41

Greenfort

100

0

74,3

1,4

62,5

42

Orth Kluth Rechtsanwälte

100

11,1

60,1

1,7

61

43

Berwin Leighton Paisner (Germany) LLP

100

0

59,3

4,7

61

44

Raschke von Knobelsdorff Heiser

87,5

50

50,1

0,3

60,9

45

Ebner Stolz Mönning Bachem

87,5

0,0

60,5

33,9

60,9

46

Battke Grünberg Rechtsanwälte

100,0

38,9

43,2

5,1

60,9

47

Lenz und Johlen Rechtsanwälte

100,0

0,0

77,8

2,7

60,8

48

ARNECKE SIBETH DABELSTEIN

100,0

0,0

58,8

8,1

59,7

49

ARNOLD RUESS Rechtsanwälte

87,5

0,0

82,8

1,0

59,6

50

HOYNG ROKH MONEGIER

100,0

0,0

66,9

2,0

59,2

Platz

Kanzleiname

26

IURRATIO JOBS REF50

15


TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

REF50-Faktor

GvW Graf von Westphalen

100

55,6

64,3

37,4

78,9

2

Oppenhoff & Partner

100

22,2

86,5

21,9

74,8

3

Redeker Sellner Dahs

100

0

92,6

7,4

68,8

4

Heuking Kühn Lüer Wojtek

87,5

33,3

58,2

39,1

67,7

5

BMH BRÄUTIGAM & Partner

100

0

91,3

2,4

67,4

6

Möhrle Happ Luther

100

0

71,2

7,4

66,4

7

Menold Bezler Rechtsanwälte

100

11,1

73,9

6,1

65,7

8

Esche Schümann Commichau

100

27,8

55,9

6,1

64,3

9

Haver & Mailänder Rechtsanwälte

100

0

77,9

4,7

64,2

10

Ebner Stolz Mönning Bachem

87,5

0

33,9

33,9

60,9

16

IURRATIO JOBS REF50

Kanzleiname

1

Platz

Einbindung praktische Arbeit

mittelständische Kanzlei


TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

REF50-Faktor

1

OPPENLÄNDER Rechtsanwälte

100

100

83,3

8,1

86,3

2

GLADE MICHEL WIRTZ

100

61,1

96,8

3,7

82,0

3

KWG Rechtsanwälte

100

66,7

67,3

1

74,5

4

Schnittker Möllmann Partners

100

0

86,5

0,3

65,7

5

KLIEMT.Arbeitsrecht

100

0

73,5

8,4

63,8

6

HOPPENSTEDT RECHTSANWÄLTE

100

0

77,5

0,7

63,3

7

Graf Kanitz, Schüppen & Partner

100

16,7

63,9

1

63,1

8

Greenfort

100

0

74,3

1,4

62,5

9

Raschke von Knobelsdorff Heiser

87,5

50

50,1

0,3

60,9

10

ARNOLD RUESS Rechtsanwälte

87,5

0

82,8

1

59,6

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

Anwaltsboutique

IURRATIO JOBS REF50

17


TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Berlin

18

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

Hengeler Mueller

100

38,9

95,5

98,4

100

2

CMS Hasche Sigle

87,5

100

62,6

100

98,8

3

Linklaters LLP

100

77,8

89,1

61,7

97,4

4

Gleiss Lutz

100

55,6

73,5

69,8

91,8

5

White & Case LLP

100

44,4

71,3

51,2

84,6

6

GvW Graf von Westphalen

100

55,6

62,3

46,5

83,8

7

Taylor Wessing

100

38,9

68,5

41,9

80,5

8

Noerr LLP

100

27,8

46,8

67,4

78,3

9

Luther

100

55,6

57,9

25,6

77,9

10

Redeker Sellner Dahs

100

0

100

18,6

74,4

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die 10 besten Arbeitgeber im Stadtgebiet Berlin aus. Hier wurden allein die Angebote am Berliner Standort jeder dort ansässigen Kanzlei berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50-Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

19


TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Düsseldorf

20

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

Allen & Overy LLP

100

55,56

74,01

100

100

2

Linklaters LLP

100

77,8

100

52,1

97,7

3

Hogan Lovells

100

100

84,4

52,1

97,2

4

CMS Hasche Sigle

87,5

100

60,3

67,1

91,2

5

Gleiss Lutz

100

55,6

90,7

49,3

86,8

6

Hengeler Mueller

100

38,9

76,6

52,1

80,2

7

Bird & Bird LLP

87,5

22,2

67,4

90,4

79,5

8

GLADE MICHEL WIRTZ

100

61,1

92

15,1

78,7

9

GvW Graf von Westphalen

100

55,6

57,5

31,5

77,9

10

Noerr LLP

100

27,8

83,2

42,5

75,6

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die 10 besten Arbeitgeber im Stadtgebiet Düsseldorf aus. Hier wurden allein die Angebote am Düsseldorfer Standort jeder dort ansässigen Kanzlei berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50-Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

21


TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Frankfurt am Main

22

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

Linklaters LLP

100

77,78

100

74,38

100

2

Hogan Lovells

100

100

95,8

56,2

99,9

3

Allen & Overy LLP

100

55,6

76,1

100

95,3

4

Gleiss Lutz

100

55,6

79,3

64,4

88,2

5

Hengeler Mueller

100

38,9

85,3

48

82,3

6

CMS Hasche Sigle

87,5

100

47,7

42,5

80,4

7

Watson Farley & Williams LLP

100

100

56,0

6,9

80

8

White & Case LLP

100

44,4

76

41,1

79,9

9

Shearman & Sterling LLP

100

61,1

78,2

15,1

78,4

10

GvW Graf von Westphalen

100

55,6

61,3

21,9

74,8

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die 10 besten Arbeitgeber im Stadtgebiet Frankfurt a.M. aus. Hier wurden allein die Angebote am Frankfurter Standort jeder dort ansässigen Kanzlei berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50-Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

23


TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Hamburg

24

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

Hogan Lovells

100

100,0

100

55,6

100

2

Allen & Overy LLP

100

55,6

89,3

100

97,7

3

CMS Hasche Sigle

87,5

100,0

50,1

77,8

88,5

4

Gleiss Lutz

100

55,6

85,6

53,1

86,5

5

Watson Farley & Williams LLP

100

100,0

53,1

24,7

83

6

Taylor Wessing

100

38,9

78,2

60,5

82,9

7

GvW Graf von Westphalen

100

55,6

62,9

45,7

80

8

Noerr LLP

100

27,8

77,6

48,1

77,6

9

White & Case LLP

100

44,4

80,1

16

74,8

10

Luther

100

55,6

63,2

16

73,5

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die 10 besten Arbeitgeber im Stadtgebiet Hamburg aus. Hier wurden allein die Angebote am Hamburger Standort jeder dort ansässigen Kanzlei berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50-Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

25


TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Köln

26

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

DLA Piper

100

44,4

84,8

96,7

100

2

Oppenhoff & Partner

100

22,2

100

100

99,4

3

CMS Hasche Sigle

87,5

100

62,4

57,4

82,8

4

Luther

100

55,6

70,7

27,1

64,8

5

GÖRG

100

0

76

27,9

51,9

6

Heuking Kühn Lüer Wojtek

87,5

33,3

64,4

20,9

52,9

7

Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP

87,5

11,1

79,6

11,6

50,1

8

Lenz und Johlen Rechtsanwälte

100

0

80,5

6,2

45,5

9

WILDE BEUGER SOLMECKE Rechtsanwälte

100

22,2

36,2

11,6

41,7

10

DWF Germany

100

0

52,9

9,3

41,1

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die 10 besten Arbeitgeber im Stadtgebiet Köln aus. Hier wurden allein die Angebote am Kölner Standort jeder dort ansässigen Kanzlei berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50-Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

27


TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

München

28

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

Hogan Lovells

100

100

91,9

52,7

100

2

Allen & Overy LLP

100

55,6

86,7

100

99,5

3

Linklaters LLP

100

77,8

100

63,6

99,3

4

Gleiss Lutz

100

55,6

83,8

70,9

92,3

5

CMS Hasche Sigle

87,5

100

49,6

68,2

86,1

6

Hengeler Mueller

100

38,9

88,3

49,1

84,6

7

Watson Farley & Williams LLP

100

100

57,1

9,1

82,3

8

GvW Graf von Westphalen

100

55,6

69,3

27,3

79,2

9

DLA Piper UK LLP

100

44,4

69,3

34,6

78,3

10

Noerr LLP

100

27,8

51,3

67,3

77,9

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die 10 besten Arbeitgeber im Stadtgebiet München aus. Hier wurden allein die Angebote am Münchener Standort jeder dort ansässigen Kanzlei berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50-Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

29


TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Stuttgart

30

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

Gleiss Lutz

100

55,6

85,7

100

100

2

OPPENLÄNDER Rechtsanwälte

100

100

78,3

51,6

97,4

3

CMS Hasche Sigle

87,5

100

49,8

61,3

87,5

4

Luther

100

55,6

68,4

29

80

5

Menold Bezler

100

11,1

77,5

58,1

78,6

6

PwC Legal

100

50

59,1

25,8

75,9

7

Haver & Mailänder Rechtsanwälte

100

0

83,2

38,7

73

8

Heuking Kühn Lüer Wojtek

87,5

33,3

57,6

25,8

66,1

9

Graf Kanitz, Schüppen & Partner

100

16,7

57,1

9,7

64,3

10

BRP Renaud und Partner

100

0

46,0

22,6

60,9

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die 10 besten Arbeitgeber im Stadtgebiet Stuttgart aus. Hier wurden allein die Angebote am Stuttgarter Standort jeder dort ansässigen Kanzlei berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50-Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

31


TOP 5 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Region Norden

32

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

Luther

87,5

22,2

89,4

100

100

2

Möhrle Happ Luther

100

55,6

100

20

96,1

3

Cornelius + Krage Rechtsanwälte

100

38,9

88,5

32,5

92,7

4

Appelhagen Rechtsanwälte Steuerberater

100

5,6

86,4

10

76,7

5

BBG und Partner

100

0

37,8

40

74

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die fünf besten Arbeitgeber in der Region Norddeutschland (ohne Hamburg) aus. Hierzu zählen die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen mit größeren Städten wie Braunschweig, Bremen, Hannover, Kiel, Osnabrück oder Rostock. Hier wurden allein die Angebote in den in der Region Norddeutschland befindlichen Büros jeder dort ansässigen Kanzlei in ihrer Summe berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50-Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

33


TOP 5 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Region Osten

34

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

CMS Hasche Sigle

87,5

100

76,7

100

100

2

Luther

100

55,6

100

69,6

91,9

3

Noerr LLP

100

27,8

90,1

56,5

80,8

4

PwC Legal

100

50

81,6

34,8

79,6

5

Battke Grünberg Rechtsanwälte

100

58,9

81,3

23,7

79

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die fünf besten Arbeitgeber in der Region Ostdeutschland (ohne Berlin) aus. Hierzu zählen die Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit größeren Städten wie Chemnitz, Dresden, Erfurt, Halle, Leipzig oder Potsdam. Hier wurden allein die Angebote in den in der Region Ostdeutschland befindlichen Büros jeder dort ansässigen Kanzlei in ihrer Summe berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

35


TOP 5 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Region Süden

36

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

PwC Legal

100

0

94,9

100

100

2

Sonntag & Partner

100

0

75,8

66,7

87,9

3

Kuentzle Rechtsanwälte

87,5

0

72,3

52,4

75,8

4

Ebner Stolz Mönning Bachem

87,5

0

100

38,1

74,9

5

SGP Rechtsanwälte

100

0

21,0

19,1

67,3

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die fünf besten Arbeitgeber in der Region Süddeutschland (ohne München und Stuttgart) aus. Hierzu zählen die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern mit größeren Städten wie Augsburg, Freiburg, Karlsruhe, Mannheim oder Nürnberg. Hier wurden allein die Angebote in den in der Region Süddeutschland befindlichen Büros jeder dort ansässigen Kanzlei in ihrer Summe berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

37


TOP 5 JOBS

AWARDS

2019

Die besten Arbeitgeber für das Referendariat

Region Westen

38

IURRATIO JOBS REF50


Zusatzangebote zur Examensvorbereitung

geplante Einstellungen, Übernahme, Zusatzvergütung/ Nebenverdienst, Zusatzangebote

Talentumfrage

Regional-Faktor

1

PwC Legal

100

75

87,2

86,2

100

2

KWG Rechtsanwälte

100

100

75,3

10,3

83,2

3

Redeker Sellner Dahs

100

0

100

31

77,9

4

KÜMMERLEIN Rechtsanwälte & Notare

100

0

43,1

55,2

70,6

5

Flick Gocke Schaumburg

62,5

0

70,8

100

69,8

Platz

Kanzleiname

Einbindung praktische Arbeit

An dieser Stelle zeichnen wir die fünf besten Arbeitgeber in der Region Westdeutschland (ohne Düsseldorf, Frankfurt a.M. und Köln) aus. Hierzu zählen die Bundesländer NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland mit größeren Städten wie Bielefeld, Bonn, Mainz, Münster, Saarbrücken oder Wiesbaden. Hier wurden allein die Angebote in den in der Region Westdeutschland befindlichen Büros jeder dort ansässigen Kanzlei in ihrer Summe berücksichtigt. Aus diesem Grund können die Bewertungen in den Kategorien und der REF50-Faktor vom bundesweiten Durchschnittsergebnis der Kanzleien abweichen.

IURRATIO JOBS REF50

39


TA L E N T U M F R AG E

DIE BUNDESWEIT UND REGIONAL BELIEBTESTEN ARBEITGEBER FÜR DIE ANWALTSSTATION

Text von Eda Aybey

Es gibt diverse Umfragen und Rankings in der juristischen Welt, die sich mit den beliebtesten juristischen Arbeitgebern befassen. Gleichwohl war die Suche nach entsprechenden Erhebungen zu der Beliebtheit für die Anwalts- oder Wahlstation bisher mühselig bis unmöglich. Dies überrascht aus mehreren Gründen: Zum einen wird das Referendariat immer mehr als Möglichkeit zum Kennenlernen der Mitarbeiter von morgen bzw. Arbeitgeber der Zukunft gesehen. Zum anderen können sich Referendare die Kanzlei bzw. Kanzleien mehr oder weniger frei auswählen, denn sie sind dabei nicht zwingend an die Stadt oder das Bundesland gebunden, in welchem sie das Referendariat absolvieren. Dies war für uns der Anlass, die über 1000 Nachwuchsjuristen unserer Talentumfrage dazu zu befragen, in welchen Regionen sie ihre Anwaltsstation wahrnehmen bzw. wahrnehmen wollen und welche Arbeitgeber in diesen Regionen besonders interessant sind. Um hier möglichst belastbare Ergebnisse zu erzielen, mussten die Teilnehmer zunächst die Regionen auswählen, die für sie in Betracht kamen. Im Anschluss daran konnten die Referendare für jede gewählte Region zwischen den in der jeweiligen Region ansässigen Kanzleien bis zu 10 Arbeitgeber auswählen.

40

IURRATIO JOBS REF50


Es standen folgende Regionen zur Auswahl: Norddeutschland (ohne Hamburg) Hamburg „„ Ostdeutschland (ohne Berlin) „„ Berlin „„ Süddeutschland (ohne München und Stuttgart) „„ München „„ Stuttgart „„ Westdeutschland (ohne Düsseldorf, Köln und Frankfurt am Main) „„ Düsseldorf „„ Köln „„ Frankfurt am Main „„ „„

Bundesweit standen mehr als 700 Kanzleien zur Auswahl. Alle Prozent-Angaben sind im Verhältnis zur Gesamtteilnehmerzahl zu sehen. Es waren Mehrfachnennungen möglich!

DIE BUNDESWEIT BELIEBTESTEN 10 ARBEITGEBER FÜR EINE ANWALTSSTATION Um den prestigeträchtigen ersten Platz als beliebtester Arbeitgeber für die Anwaltsstation gab es ein Kopf an Kopf Rennen: Die Entscheidung fiel zwischen den Großkanzleien CMS Hasche Sigle, Freshfields Bruckhaus Deringer LLP und Allen & Overy LLP, die auch bei anderen Umfragen zu den beliebtesten Arbeitgebern stets auf den vorderen Plätzen landen. Diese drei Schwergewichte lagen sehr dicht beieinander. Mit 30,8% der Stimmen hieften die Talente schließlich Freshfields Bruckhaus Deringer LLP auf den 1. Platz von über 700 Anwaltskanzleien, dicht gefolgt von CMS Hasche Sigle, 29,5% und Allen & Overy LLP mit 28% der Stimmen. Dieses Ergebnis dürfte Auszeichnung und Ansporn zugleich sein, weiter an den eigenen Angeboten zu feilen und die im Rahmen des REF50 berücksichtigten Faktoren weiter zu verbessern. Die Ernst & Young Law GmbH belegt mit 24,1% den vierten Platz. Gleiss Lutz landete mit 22,4% der Stimmen auf dem 5. Platz. Denkbar knapp mit 0,1 Prozentpunkten weniger als Gleiss Lutz, landet KPMG auf Platz 6. Auf den Fersen dieser ist Bird & Bird LLP und belegt mit 21,7% der Stimmen den 7. Platz, gleich dahinter steht Baker Tilly mit 21% der Stimmen und erreicht den 8. Platz. Den 9. Platz hat sich mit 20% der Stimmen Clifford Chance Deutschland LLP gesichert. Die Top 10 der bundesweit besten Arbeitgeber komplettiert Linklaters mit 19,6 % der Stimmen und gehört nach unserer Talentumfrage somit zu den beliebtesten Arbeitgebern für die Anwaltsstation.

DÜSSELDORF 23,6% der befragten Talente können sich vorstellen in der beliebten nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf ihre Anwaltsstation zu absolvieren. Eine große Anzahl von Ministerien und Großkanzleien bieten eine hervorragende Gelegenheit dazu. Den 1. Platz ergattert Clifford Chance Deutschland LLP mit 35,44% und setzt sich somit die Krone des beliebtesten Arbeitgebers für eine Anwaltsstation in Düsseldorf auf. Einer großen Beliebtheit erfreut sich auch Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, die mit 34,18% auf

dem 2. Platz gelandet sind. Sehr hoch im Kurs steht auch Allen & Overy LLP bei den befragten Talenten: 30,8% der befragten Talente, die ihre Anwaltsstation gerne in Düsseldorf machen würden, wählten Allen & Overy LLP als potentiellen Arbeitgeber in dieser Stadt und setzen die Kanzlei somit auf den 3. Platz.

FRANKFURT AM MAIN Die Finanzmetropole Frankfurt am Main mit Sitz der europäischen Zentralbank wird von 23,7% der befragten Talente als Ort für die Anwaltsstation bevorzugt. Die Bankenstadt ist eine Hochburg für Großkanzleien sowie Anwaltsboutiquen und Mittelständische Kanzleien. Hier sticht erneut Clifford Chance Deutschland LLP mit sage und schreibe 32,7% der Stimmen als Sieger hervor. Den 2. Platz erreicht in dieser Kategorie Allen & Overy LLP mit 30,67 % der Stimmen vor Freshfields Bruckhaus Deringer LLP mit 29,41 % der Stimmen.

KÖLN In der schönen Domstadt würden 22,3% unserer befragten Talente ihre Anwaltsstationen wahrnehmen wollen. Die Rheinmetropole zieht wegen diverser kultureller Brauchtümer nicht nur viele Menschen und namenhafte Unternehmen der Unterhaltungsindustrie an, sondern beherbergt auch eine Vielzahl bedeutender Kanzleien. 19,2% der jungen Juristen, die Köln als Ort für ihre Anwaltsstation bevorzugen, würden an 1.Stelle Oppenhoff & Partner als besten Arbeitgeber für die Anwaltsstation in Köln wählen. Osborne Clarke erreicht mit 18,3 % der Stimmen den 2. Platz vor Avocado Rechtsanwälte, die mit 17,8 % der Stimmen auf dem dritten Platz der beliebtesten Arbeitgeber in Köln gelandet sind.

WESTDEUTSCHLAND (OHNE DÜSSELDORF, KÖLN UND FRANKFURT AM MAIN) Mit Bundesländern wie NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz, bietet der Westen auch außerhalb der Ballungszentren in Städten wie Bielefeld, Bonn, Essen, Münster oder dem Sauerland viele Kanzleien mit interessanten und lukrativen Mandaten für Kanzleien. Deshalb können sich auch 25,8% der befragten Talente vorstellen ihre Anwaltsstation in Westdeutschland außerhalb der Ballungszentren Düsseldorf, Köln und Frankfurt aufzunehmen. Die Wahl der beliebtesten Arbeitgeber im Westen fiel denkbar knapp aus: Mit dem ersten Platz im Westen darf sich Flick Gocke Schaumburg schmücken: 17% der Talente, die ihre Anwaltsstation im Westen tätigen möchten, favorisieren die in Bonn ansässige Kanzlei Flick Gocke Schaumburg. Mit nur ca. 0.6%-Punkten weniger folgt Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH auf dem 2. Platz. Auch PwC Legal kann sich zu den beliebten Kanzleien im Westen zählen. Immerhin 14,6 % Stimmen verhelfen PwC hier zum 3. Platz.

HAMBURG Die Norddeutsche Hafenstadt Hamburg zieht 25,3% unserer Talente an. Nicht zuletzt das Flair der Stadt und die Vielzahl der dort

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ansässigen Kanzleien führen trotz großer Wohnungsknappheit dazu, dass sich so viele vorstellen können, ihre Anwaltsstation in der Hansestadt zu verbringen. Auch in Hamburg zieht die Großkanzlei Allen & Overy LLP bei der Beliebtheit auf Seiten der Talente an ihren Konkurrenten vorbei. Mit 31,7% der Stimmen wurde die Kanzlei als bester Arbeitgeber für die Anwaltsstation gewählt. Den 2. Platz ergatterte hier Freshfields Bruckhaus Deringer LLP mit 27,05 % vor CMS Hasche Sigle mit 24,71 % der Stimmen. Diese Kanzleien können sich fortan damit brüsten, die derzeit beliebtesten Arbeitgeber für eine Anwaltsstation im Hamburg zu sein.

Kultur und Wirtschaft trifft im Süden der Bundesrepublik zusammen. Mit Städten wie Heidelberg, Nürnberg, Mannheim und Freiburg, die eine hohe Lebensqualität bieten, lädt Süddeutschland zum Referendariat ein. 16,8% der Talente sehen das ebenso und würde die Anwaltsstation dort absolvieren wollen. Mit stolzen 35% der Stimmen ergattert in dieser Region PwC Legal den besten Platz und zeichnet sich damit einer großen Beliebtheit in dieser Region aus.

NORDDEUTSCHLAND (OHNE HAMBURG)

Auch sehr angesehen im Süden ist die Kanzlei Sonntag & Partner. Mit 23,3% stehen sie auf Platz 2 unserer Liste. Nicht zu vergessen der 3. Platz: Mit 18,3% belegt ihn Kuentzle Rechtsanwälte.

Genau 20% der Talente würden ihre Anwaltsstation im Norden außerhalb von Hamburg antreten wollen. Die einzige Region mit maritimem Bezug bietet mit der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover, der Hansestadt Bremen oder den Städten Kiel und Rostock weitere facettenreiche Möglichkeiten für angehende Juristen.

BERLIN

Die Talente wählten in dieser Region Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit 22,2 % der Stimmen zum eindeutigen Sieger. Dahinter folgen Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit 16,6 % und BBG und Partner mit 8,8 % der Stimmen.

MÜNCHEN Die bayerische Landeshauptstadt ist der Sitz für zahlreiche namhafte Kanzleien und ist trotz horrender Mieten aufgrund der hohen Lebensqualität bei vielen Nachwuchsjuristen sehr beliebt. Insbesondere Wintersportfans freuen sich über die Nähe zu den Alpen. Starke 19,2 % der befragten Nachwuchsjuristen gaben an, Ihre Anwaltsstation in München absolvieren zu wollen. Unter den beliebtesten Arbeitgebern finden sich auch in München die alten Verdächtigen: 30,6% der Befragten haben Allen & Overy LLP als besten Arbeitgeber für München gewählt. Dicht gefolgt von Bird & Bird LLP mit 27,8 % der Stimmen, ebenfalls sehr beliebt ist in München die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, die mit 23,3 % der Stimmen auf dem dritten Platz gelandet ist.

STUTTGART Die Hauptstadt des südwestdeutschen Bundeslandes Baden-Württemberg wird von 8,4% unserer Talente als Wunschort für die Anwaltsstation genannt. Auf den 1. Platz haben unsere Talente mit einem großen Vorsprung Gleiss Lutz getragen. 37,8% derjenigen, die ihre Anwaltsstation in Stuttgart absolvieren würden, wählten Gleiss Lutz als besten Arbeitgeber für die Anwaltsstation. Den 2. Platz bekommt in dieser Kategorie CMS Hasche Sigle mit 23,2% und kann sich somit zu den beliebtesten Kanzleien für die Anwaltsstation in Stuttgart zählen. Besonders angesehen in Stuttgart sind Menold Bezler Rechtsanwälte und die Ernst & Young Law GmbH, die sich mit jeweils 22 % den dritten Platz teilen.

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SÜDDEUTSCHLAND (OHNE MÜNCHEN & STUTTGART)

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Das Herz Europas schlägt in der Bundeshauptstadt Berlin. Die Großstadt ist dabei nicht nur das politische Zentrum Deutschlands, sondern gehört längst auch zu den bedeutendsten Wirtschaftsregionen in Europa. Nicht verwunderlich ist demnach, dass 14,7% der befragten Talente, Berlin als Ort für die Anwaltsstation wählen würden. Von diesen Talenten haben 34% die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP zum beliebtesten Arbeitgeber für die Anwaltsstation in Berlin gewählt, sodass Freshfields auch hier den 1. Platz erlangt hat. Baker & McKenzie LLP kann sich in dieser Kategorie über dem 2. Platz freuen. In dieser bedeutenden Stadt haben 33,3% der befragten Nachwuchsjuristen Baker & McKenzie als besten Arbeitgeber für die Anwaltsstation gewählt. Sehr beliebt ist in der Bundeshauptstadt unter unseren Talenten auch CMS Hasche Sigle. Mit 30,5 % der Stimmen nimmt CMS den 3. Platz knapp vor Hengeler Mueller mit 30,02 % der Stimmen ein.

OSTDEUTSCHLAND (OHNE BERLIN) Leipzig, Dresden, Potsdam: Jede dieser Städte bietet eine große Lebensqualität und steht für deutsche Kulturgeschichte. Hier lebten und leben bedeutende Kunstschaffende, wurden großartige Bauwerke erstellt, residierten Kaiser und Könige. Immerhin 6,3% der befragten Talente gaben an, dass sie sich vorstellen können, ihre Anwaltsstation in Ostdeutschland wahrzunehmen. Mit einem deutlichen Vorsprung gewinnt CMS Hasche Sigle in dieser Kategorie den 1. Platz mit 20,9% und ist somit der beliebteste Arbeitgeber für die Anwaltsstation im Osten. Gute 15,4% der Stimmen entfallen auf Battke Grünberg Rechtsanwälte PartGmbB die damit den 2. Platz in dem Ranking um den besten Arbeitgeber für die Anwaltsstation im Osten erreichen, dicht gefolgt von Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH auf dem dritten Platz mit 14,5% der Stimmen.


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TA L E N T U M F R AG E

ERWARTUNGSHALTUNGEN UND WÜNSCHE DER (ANGEHENDEN) REFERENDARE Text von Christiane Bongartz

Hohe Zusatzvergütung und ein bekannter Name und die Referendare bewerben sich in Scharen – vor zehn Jahren konnten die renommiertesten Kanzleien so nahezu alle ihre Stellen für Referendare und wissenschaftliche Mitarbeiter ohne umfassende Ausbildungsprogramme und viele Zusatzangebote besetzen. In den letzten fünf Jahren haben sich aber nicht nur die Anzahl der Plätze für wissenschaftliche Mitarbeiter und Referendare erhöht, auch die Anforderungen der Bewerber haben sich stark verändert. Wir wollten von den Teilnehmern unserer Umfrage wissen, welche Arten von Arbeitgebern für sie in der Anwalts- und Wahlstation in Betracht kommen und welche Faktoren einen Arbeitgeber besonders interessant machen. Diese Ergebnisse ermöglichen Referendaren Einblicke in die Bedürfnisse ihrer Kollegen zu erhalten und geben Arbeitgebern die Möglichkeiten, ihre Ausbildung entsprechend zu optimieren. Neben der allgemeinen Erhebung haben wir individuelle Statements zusammengetragen, um die verschiedenen Beweggründe zu verdeutlichen.

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ATTRAKTIVITÄT ANWALTSSTATION* Welche Arbeitgeberarten sind in der Anwaltsstation besonders attraktiv? Diese Frage stellen sich nicht nur die Referendare, sondern auch die Arbeitgeber haben ein gesteigertes Interesse daran zu wissen, wie attraktiv die jeweilige Kanzleiart für Nachwuchsjuristen. Um hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir den Teilnehmern unserer Umfrage ebenfalls die Frage gestellt und folgendes Ergebnis erhalten. An erster Stelle stehen für die Teilnehmer die mittelständischen Kanzleien. Ingesamt ca. 89 % der Teilnehmer unserer REF50Umfrage können sich vorstellen dort ihre Anwaltsstation zu absolvieren bzw. absolvieren diese bereits bei einer mittelständischen Kanzlei. Aus welchen Gründen Annika (Referendarin aus NRW, 29 Jahre) sich für eine Anwaltsstation in einer mittelständischen Kanzlei entschieden hat haben wir sie gefragt.

und gereizt hat. So kann man für sich einen Realitätscheck machen, um zu wissen, ob eine Arbeit in diesem Bereich für einen tatsächlich später in Betracht kommt.“ Großkanzleien sind und bleiben weiterhin beliebte Arbeitgeber für Referendare, wie auch das Umfrageergebnis zeigt. Insgesamt finden ca. 68 % Großkanzleien als Arbeitgeber attraktiv. Aus welchen Gründen die Großkanzlei auch für unsere Teilnehmerin Stefanie (Referendarin aus Baden-Württemberg, 28 Jahre) attraktiv war hat sie uns gesagt. Stefanie: „Ich habe mich für eine Großkanzlei entschieden, weil ich dort in meinem Wunschrechtsgebiet arbeiten konnte und zudem eine zusätzliche Vergütung erhalten habe. Dadurch konnte ich meinen Nebenjob kündigen. Ein zentrales Kriterium war für mich auch die gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.“

ATTRAKTIVITÄT VON ARBEITGEBERN IN DER ANWALTSSTATION Großkanzlei mittelständische Kanzlei Anwaltsboutique Unternehmen (z.B. Wirtschaft, Industrie) 0 sehr attraktiv

überwiegend attraktiv

20 attraktiv

40 weniger attraktiv

60 eher unattraktiv

80

100 unattraktiv

Annika: „Ich finde, dass eine mittelständische Kanzlei in der Anwaltsstation viele Vorteile gegenüber einer Großkanzlei und einer sehr kleinen Kanzlei bietet. In der mittelständischen Kanzlei kann man bei kleineren und größeren Verfahren mitarbeiten und sieht den alltäglichen Umlauf. Dadurch bearbeitet man automatisch viel mehr examensrelevante Fälle als in einer Großkanzlei. Am besten ist es, wenn die Kanzlei auf mehrere Rechtsgebiete spezialisiert ist und einem während der Station Praxiseinblicke in die verschiedenen Bereiche gewährt.“

Wir konnten eindeutig feststellen, dass die mittelständischen Kanzleien diejenigen Arbeitgeber sind, die für Referendare bzw. angehende Referendare am attraktivsten sind. Dennoch liegen Anwaltsboutiquen, Großkanzleien und Unternehmen sehr nah beieinander und erfreuen sich weiterhin sehr großer Beliebtheit.

Nicht nur die mittelständischen Kanzleien liegen weit vorne bei den Teilnehmern der Umfrage. Mit ca. 73 % sind Anwaltsboutiquen auf dem zweiten Platz.

Uns interessierte auch die Attraktivität möglicher Arbeitgeber für einer Wahlstation. Hier wurden nicht nur die verschiedenen Kanzleiarten, sondern auch der Staatsdienst bzw. öffentliche Dienst, Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen oder auch Vereine/Verbände beachtet.

Was für eine Anwaltsboutique spricht, hat uns unsere Teilnehmerin Helena (Referendarin aus NRW, 30 Jahre) mitgeteilt. Helena: „Es ist spannend während der Anwaltsstation zu einem Fachanwalt zu gehen in einem Rechtsgebiet, das einen immer interessiert

ATTRAKTIVITÄT WAHLSTATION*

Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass auch hier die mittelständischen Kanzleien wieder an der ersten Stelle anzutreffen sind. Überraschende 81 % der Teilnehmer empfinden eine mittelständische

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Diese Vorteile sehe ich ähnlich auch bei Vereinen und Verbänden, sowie bei NGOs.“

Kanzlei für die Wahlstation als attraktiv bis sehr attraktiv. Überraschenderweise sind Unternehmen und der Staatsdienst / Öffentliche Dienst mit ca. 73% gleichauf. Anwaltsboutiquen sind für 71 % als Arbeitgeber in der Wahlstation attraktiv bis sehr attraktiv. Immerhin 64 % der Teilnehmer halten Großkanzleien für attraktive Arbeitgeber in der Wahlstation. Eine geringere Anzahl der Referendare finden NGOs (ca. 47 %) und Vereine / Verbände (ca. 31 %) attraktiv für die Wahlstation. Weshalb gerade Unternehmen und der Staatsdienst / Öffentliche Dienst so hoch bei den Teilnehmerinnen angesiedelt sind haben wir von Melanie (Referendarin aus NRW, 27 Jahre), Stefanie (Referendarin aus Baden-Württemberg, 28 Jahre) und Christina (Absolventin 1. Staatsexamen in Hamburg, 25 Jahre) erfahren. Melanie: „Die Wahlstation habe ich mir vor allem nach meinem Berufswunsch ausgesucht und werde daher an ein Zivilgericht gehen. Damit möchte ich vor allem nochmal meinen Wunsch bestätigen und mich selbst quasi absichern.“ Stefanie: „Für die Wahlstation würde ich gerne zum Landtag, um meinem Interesse für Politik zu frönen und nicht nur Gesetze anzuwenden, sondern endlich auch mal neue auf den Weg zu bringen. Alternativ würde ich in die Rechtsabteilung eines Unternehmens gehen, um mal etwas anderes zu sehen als nur Gerichtsräume und Kanzleibüros.“ Christina: „Im Rahmen der Wahlstation würde ich ein Wirtschaftsunternehmen bevorzugen. Als Anwalt in einem Unternehmen arbeitet man Hand in Hand mit dem Business zusammen und bekommt ein Gefühl für die wirtschaftliche Komponente der jeweiligen Rechtsthematik. Zudem sind die Aufgaben in einem Unternehmen eher weitgefächert und fordern das Verknüpfen vieler einzelner Aspekte. Dabei ist auch mal ein Herangehen an Probleme nicht nur als Jurist gefordert.

Demnach nutzen viele die Wahlstation, um bei dem Arbeitgeber bzw. in dem Bereich zu arbeiten, in dem man nach dem Referendariat anfangen möchten. Andere ziehen es vor in der Wahlstation Bereiche kennenzulernen, die man zuvor nicht oder nicht so intensiv im Rahmen der Ausbildung kennengelernt hat.

BEWERBUNGSFAKTOREN Welche Arbeitgeber für die Anwalts- oder Wahlstation attraktiv sind wissen Sie nun. Doch welche Faktoren entscheiden letztlich über die Wahl des Arbeitgebers? Um dieser Fragen auf den Grund zu gehen, wollten wir von den Teilnehmern der Umfrage wissen, welche Angebote ein Arbeitgeber mitbringen sollte, damit sie sich dort bewerben. Die Referendare sollten hier verschiedenen Aspekte auf einer Skala von 1 (sehr wichtig) bis 6 (unwichtig/egal) bewerten. Hier zeigt sich ein klarer Trend: Die Einbindung in die praktische Arbeit ist das wichtigste Kriterium zur Entscheidung, bei welchem Arbeitgeber ein Referendar sich für die Anwalts- oder Wahlstation bewirbt. Die besten Punktzahlen (höchste Relevanz) erzielen die Faktoren, die wir im Rahmen unserer Arbeitgeberumfrage abgefragt haben. Die Referendare wollen eine gute praktische Ausbildung erhalten, um wirklich mitarbeiten zu können und den Arbeitsalltag kennenzulernen. 1,47 1,57 1,76 1,81 1,83

Ich erhalte regelmäßig Feedback zu meiner Arbeit Ich darf an Mandantengesprächen teilnehmen Ich erhalte einen persönlichen Mentor Ich darf an Meetings der Anwälte teilnehmen Ich kann verschiedene Praxisbereiche kennenlernen

ATTRAKTIVITÄT VON ARBEITGEBERN IN DER WAHLSTATION Großkanzlei mittelständische Kanzlei Anwaltsboutique öffentlicher Dienst / Staatsdienst Unternehmen (z.B. Wirtschaft, Industrie) Nichtregierungsorganisation Verein / Verband 0 sehr attraktiv

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überwiegend attraktiv

20 attraktiv

40 weniger attraktiv

60 eher unattraktiv

80

100 unattraktiv


Die sonst oftmals als besonders wichtig wahrgenommenen Faktoren wie die Übernahmewahrscheinlichkeit im Anschluss an das Referendariat und die Zahlung einer Zusatzvergütung bzw. Möglichkeiten zur Nebentätigkeit erzielen dazu im Vergleich überraschend schlechtere Bewertungen. 2,49 2,74

Die Übernahmewahrscheinlichkeit ist hoch Ich erhalte eine Zusatzvergütung

Unterstützende Angebote zur Examensvorbereitung sind für viele heute ähnlich wichtig wie eine Zusatzvergütung. Dies mag nicht zuletzt daran liegen, dass die Zusatzvergütung vielerorts mittlerweile verboten ist oder starken Einschränkungen unterliegt. Diese Unterstützungsleistungen für die Examensvorbereitung sind seitens der Prüfungsämter nicht verboten, sie sind vielmehr im Interesse aller, da sie in der Regel zu besseren Examensergebnissen beitragen können. Auch ein Fremdsprachenkurs kann ausschlaggebend für eine Bewerbung sein. 2,80 2,80 2,99 3,02 3,16

Kosten für externes Rep werden übernommen Kosten externer Klausurenkurs werden übernommen Kanzleiinterner Klausurenkurs wird angeboten Kanzleiinternes Rep wird angeboten Fremdsprachenkurs wird angeboten

Um einen authentischen Einblick in die Gründe für diese Gewichtungen zu vermitteln haben wir Sebastian (Referendar aus NRW, 26 Jahre), Magdalena (Referendarin aus NRW, 27 Jahre), Helena (Referendarin aus NRW, 31 Jahre) und Julia (Referendarin aus NRW, 26 Jahre) um persönliche Statements gebeten. Sebastian: „Regelmäßiges Feedback, Einblicke in verschiedene Praxisbereiche und ein persönlicher Mentor sind mir als Kriterien am wichtigsten, weil diese der konkreten Ausbildung helfen. Externe oder interne Repetitorien sind für mich dagegen nicht wichtig, da die Wahl für einen Anbieter eine individuelle Geschmacksfrage ist. Speziell für die Wahlstation spielt für mich noch die Übernahmechance bzw. Vorteile durch die Stelle im Lebenslauf (z. B. bei Justiz) eine große Rolle.“ Magdalena: „Ganz wichtig ist mir ein persönlicher Mentor, eine gute Einbeziehung in die Praxis und eine gute Einbindung in das Team. Ich möchte keine „Pflichtaufgaben“ erledigen, sondern wirklich bei den alltäglich anfallenden Aufgaben mitarbeiten und meinen Teil dazu beitragen. Bei einer guten Ausbildung, d. h. mit ausreichend Vorbereitungszeit, sind finanzielle Anreize / Ausgleiche für mich nebensächlich.“ Julia: „Für mich ist es sehr wichtig bei Mandantengesprächen und internen Meetings miteinbezogen zu werden, um einfach ein Teil der Kanzlei zu sein. Ein weiterer Hauptpunkt für mich sind regelmäßige und aussagekräftige Feedbacks. Solange noch eine gute Einbindung in die Kanzleimitarbeit stattfindet wäre eine Zusatzvergütung für mich nebensächlich. Dennoch stellt eine Kostenübernahme externer Repetitorien oder Klausurenkurse, die ich mir dann aussuchen dürfte, einen interessanten Anreiz dar.“ Helena: „Eine Zusatzbezahlung ist für mich nicht wichtig, wenn das Betreuungsverhältnis stimmt. Hierfür sollte man sich im Vorfeld die

Mühe machen und ein persönliches Gespräch über die jeweiligen Erwartungen mit dem Arbeitgeber führen. Die gute Chemie sollte in Anbetracht dessen, dass die Anwaltsstation die längste ist, nicht unterschätzt werden. Insbesondere ohne Zusatzvergütung sollte in diesem Gespräch ganz klar vereinbart werden, dass genug Zeit für die Examensvorbereitung bleibt.“ Zusammenfassend ist das wichtigste Kriterium eine gute Einbindung in die praktische Arbeit, was alle Statements bestätigt haben. Insbesondere sind regelmäßige Feedbacks und die Möglichkeit den Arbeitsalltag kennenzulernen von großer Bedeutung, denn nur so erfahren die Referendare wie der Realbetrieb bei dem Arbeitgeber ist. Mittlerweile setzen auch die meisten Kanzleien selber auf eine immer bessere Ausbildung. So bietet der Großteil der befragten Kanzleien persönliche Mentoren an und es finden regelmäßig Feedbackgespräche statt. Fast alle Arbeitgeber setzen auch darauf, dass sie im Rahmen der Anwalts- oder Wahlstation ihre potentiellen Mitarbeiter der Zukunft kennen und schätzen lernen können. Daher stellt die praktische Einbindung in die Arbeit für beide Seiten eine „win-win-Situation“ dar.

BENEFITS** In dem Zusammenhang der Attraktivität eines potentiellen Arbeitgebers und der Bewerbungsfaktoren spielen auch Benefits eine Rolle. Für die Referendare sind kostenlose Getränke und Speisen (z. B. Wasser, Kaffee, Obst) sehr wichtig und somit mit fast 78 % auf Platz 1. Mittlerweile bieten das sehr viele Arbeitgeber an, sodass es für viele zum Standard zählt. Für Referendare wie auch für Arbeitnehmer bietet dieser vergleichbar geringe finanzielle Ausgleich ein hohes Maß an Komfort. Arbeitgeber können auch mit der Bereitstellung von Wohnungen, der Unterstützung bei der Wohnungssuche und einem Mietkostenzuschuss punkten. Für 59 % der Teilnehmer kann dies den Ausschlag für einen Arbeitgeber geben. Viele Referendare zieht es für einzelne Stationen in Ballungszentren, weil dort in der Regel die Arbeitgeber gut erreichbar sind (auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln) und eine Vielzahl an Arbeitgebern dort angesiedelt sind. In den Ballungsgebieten ist der Wohnraum aber knapp und oftmals sehr teuer, beste Beispiele sind hier Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. Wenn eine Kanzlei dann eine Wohnung oder ein Zimmer zur Verfügung stellt oder zumindest einen Mietkostenzuschuss zahlen, liegt es nahe, dass diese Kanzleien eine hohe Attraktivität ausstrahlen. An dritter Stelle mit ca. 52 % stehen für viele Referendare Fitness-Angebote und an vierter Stelle mit 38 % eine Kantine. Referendare können durch die internen Strukturen schnell Anschluss finden und weiterhin ihren sportlichen Ausgleich zu der Arbeit verfolgen. Überraschenderweise ist für fast ¼ die Kinderbetreuung wichtig und steht auf Platz 5 der Umfrage. Allerdings ist für viele Referendare der Stationsarbeitgeber auch der spätere Arbeitgeber, sodass der Wunsch einer Kinderbetreuung für manche über die Referendarszeit hinausgehen mag. Nicht zu unterschätzen ist jedoch auch die

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Gruppe der Eltern unter den Referendaren, die in vielen Fällen von Kinderbetreuungsangeboten sehr profitieren können. Daneben können Arbeitgeber mit Angebote wie ein Jobticket, Homeoffice oder ein Examenskoffer punkten.

WELCHE BENEFITS MACHEN EINEN ARBEITGEBER BESONDERS ATTRAKTIV? kostenlose Getränke/Speisen 77,9 %

Wohung/Mietkostenzuschuss 58,5 %

Fitness-Angebote (Laufgruppe, Sportraum, Fitnessstudio) 51,2 %

Kantine 38,0 %

Kinderbetreuung 23,5 %

Unterhaltsbeihilfe entlasten wie beispielsweise ein Bahnticket-Zuschuss oder ein Zuschuss für die Mietgebühren der Kommentare und Gesetze.“ Stefanie: „Das Wort „Benefits“ macht mich aggressiv. Ich will keinen Obstkorb oder ein hausinternes Fitnessstudio, sondern eine Tätigkeit mit Sinn, die mir (meistens) Spaß macht und von meinem Chef und Kollegen gewürdigt und gut bezahlt wird. Für mich ist das Stichwort „Work-Life-Balance“ und auch Arbeitsplatzsicherheit. Wenn der Arbeitgeber das Monatsticket für die öffentlichen Verkehrsmittel übernimmt, ist das natürlich trotzdem eine gute Sache. Aber für mich eben nicht das Hauptkriterium.“

ZUKUNFTSPLÄNE NACH DEM REFERENDARIAT** Viele Referendare haben neben dem Berufseinstieg noch weitere Zukunftspläne für die Zeit nach dem Referendariat. Es sind sowohl weitere fachliche Qualifikationen wie auch berufsvorbereitende Pläne gemeint. Der Tabelle ist zu entnehmen, dass eher der geringere Anteil mit ca. 20% entschlossen ist eine Doktorarbeit zu schreiben. Die übrigen 80 % sind beinahe hälftig unschlüssig oder haben diesen Weg für sich ausgeschlossen.

Andere (z.B. Home Office, Jobtickets, Examenskoffer) 9,9 %

Wir haben Magdalena (Referendarin aus NRW, 27 Jahre), Sabrina (Referendarin aus NRW, 25), Sebastian (Referendar aus NRW, 26 Jahre), Julia (Referendarin aus NRW, 26 Jahre) und Stefanie (Referendarin aus Baden-Württemberg, 28 Jahre) gefragt, warum sie welche Benefits positiv finden. Magdalena: „Viele Benefits sind definitiv ein Luxus. Es kann super sein, Fitnessräume zu nutzen in der Pause, aber es ist nichts was ich erwarten würde. Manche anderen Angebote sind nur in Großkanzleien oder Großunternehmen organisatorisch möglich und daher eben sehr eingeschränkt anzubieten, wenn auch oftmals sehr gut. Bei der Kinderbetreuung kommt es meiner Meinung nach auf die Art des Angebots und der Qualität an. Bei Eltern-Kind-Büros finde ich die Option Homeoffice zu machen viel reizvoller. An sich ist Homeoffice in der heutigen Zeit für mich das wichtigste Kriterium und nicht unbedingt mehr als Benefit einzustufen. Homeoffice ist auch für die kleineren Kanzleien ein gut handhabbares Angebot. Mit der freien Terminplanung und den technischen Möglichkeiten sollte es eher Standard sein.“ Sabrina: „Grundsätzlich finde ich es gut, wenn ein Arbeitgeber Homeoffice, eine Kinderbetreuung und ein Jobticket anbietet, um Berufliches und Privates gut vereinbaren zu können. Freizeitangebote sind für mich dagegen nicht von Bedeutung, weil ich diese gerne außerhalb der Arbeit wahrnehme.“ Sebastian: „Benefits sind für mich keine ausschlaggebenden Faktoren. Wenn es kostenlose Getränke und Speisen gibt ist das aber durchaus ein Pluspunkt.“ Julia: „Für mich sind die Benefits interessant, die finanziell keinen großen Unterschied machen, aber dennoch unsere geringe

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Eindeutiger ist es bei der Frage nach einem LL.M. Hier plant der überwiegende Anteil keinen, weder im Ausland noch in Deutschland. Allerdings ist sich jeweils ca. ein Drittel der Befragten noch unsicher bei dieser Entscheidung. In Bezug auf einen Auslandsaufenthalt sind ca. 40 % fest entschlossen und 40% lehnen diesen ab. Mehr als die Hälfte der Befragten würde ein freiwilliges Kanzleipraktikum absolvieren. Um einen authentischen Einblick in die Gründe zu vermitteln haben wir Christina (Absolventin 1. Staatsexamen in Hamburg, 25 Jahre), Sebastian (Referendar aus NRW, 26), Melanie (Referendarin aus NRW, 27 Jahre) und Stefanie (Referendarin aus Baden-Württemberg, 28 Jahre) um persönliche Statements gebeten. Christina: „Bislang halte ich es mir offen, ob ich promovieren oder einen LL.M. machen möchte. Allerdings möchte ich definitiv eins von beidem machen. Einen LL.M. würde ich im Ausland machen, da hängt es aber natürlich von dem Land und dem Zeitraum ab.“ Sebastian: Abhängig von der Note könnte ich mir vorstellen, noch eine Promotion zu beginnen. Hierbei wäre dann zu klären, inwiefern diese ggf. parallel möglich ist und ein Berufseinstieg in Teilzeit machbar wäre.“ Melanie: „Ich schließe für mich sowohl einen Auslandsaufenthalt wie auch eine Promotion und einen LL.M. aus, weil für mich das wichtigste ist endlich richtig zu arbeiten und in das Berufsleben einzusteigen.“ Stefanie: „Theoretisch würde ich gerne einfach aus Freude an der Wissenschaft und dem Schreiben promovieren. Ich weiß aber nicht, wie ich das finanzieren soll bzw. ob man das berufsbegleitend schaffen könnte und dann überhaupt von einem Professor akzeptiert werden würde, wenn man nicht an dem Lehrstuhl mitarbeitet.“


PLÄNE

LIVE ONLINE-WEBINAR

Promotion ja

nein

Legal Tech für Einsteiger

evtl.

LL.M. im Ausland ja

nein

evtl.

LL.M. in Deutschland ja

nein

mit Ilona Cosack

evtl.

Auslandsaufenthalt ja

nein

evtl.

freiwilliges Kanzleipraktikum ja

nein

evtl.

FAZIT Zusammenfassend sind diejenigen Arbeitgeber interessant, die den Referendaren eine gute praktische Einbindung ermöglichen. Diese Möglichkeit ist für jeden Arbeitgeber relativ leicht umsetzbar und bietet auch für diesen einen immensen Vorteil. So lernt man seinen potenziellen Arbeitnehmer und die Arbeitsweise dessen von Beginn an kennen und bemerkt, ob der Referendar auch als Arbeitnehmer in das Team passt. Das Risiko einer Neueinstellung, welches jeder Arbeitgeber trägt, wird so verringert. Beide Seiten profitieren von einer guten praktischen Einbindung sehr. Insbesondere haben Großkanzleien oder größere Unternehmen gegenüber mittelständischen Kanzleien und Anwaltsboutiquen organisatorisch betrachtet Vorteile. Für eine Anwaltsboutique wird es in aller Regel räumlich und wirtschaftlich nicht realisierbar sein ein internes Fitnessstudio, eine Kantine oder auch interne Repetitorien anzubieten. Allerdings wird wohl kaum ein Referendar oder potenzieller Arbeitnehmer derartiges von diesem Arbeitgeber erwarten. Anwaltsboutiquen und mittelständische Kanzleien können aber auch mit kostengünstigen Benefits wie kostenlosen Getränken, eine Kostenübernahme für den Examenskoffer oder ggf. mit einem Gutschein über eine bestimmte Anzahl an Klausuren sehr positive Eindrücke bei Referendaren erwecken. Derartige Angebote sind von großem Nutzen für die Referendare. Im Vergleich zu einer Zusatzvergütung sind solche Angebote auch für den Arbeitgeber kostengünstiger und dennoch sehr vorteilhaft. Bei den kleineren Arbeitgebern ist die persönliche Ebene oft entscheidender, da Referendare nicht wie in einer Großkanzlei die Möglichkeit hätten die Abteilung zu wechseln. Neben all den verschiedenen Zusatzangeboten ist und bleibt das oberste Ziel eine gute praktische Einbindung und ausreichend Zeit für die Examensvorbereitung. Die Frage welcher Arbeitgeber und welche Angebote attraktiv sind hängen auch immer subjektiv von den jeweiligen Referendaren ab, sodass ein gut aufgestelltes Angebot an Zusatzangeboten und ein gewisser Grad an Flexibilität vorteilhaft sind.

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* In der Umfrage sollte die Attraktivität aller bewertet werden. Die Abstufungen zwischen sehr attraktiv, überwiegend attraktiv und attraktiv wurden hier zusammengerechnet. ** Hinweis: Jeder Teilnehmer sollte zu allen Optionen seine Meinung mitteilen.

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JOBS

Trends & Einblicke


TRENDS & EINBLICKE

LL.M. ODER PROMOTION – WELCHER TITEL NÜTZT MIR?

Ein Zeitpunkt, den sich alle Jurastudenten erträumen – das erste Examen ist geschafft und bestanden! Doch nach der Erholungspause geht es gleich weiter mit der Planung für die Zukunft. Soll ich direkt mit dem Referendariat starten? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten, die mir weitere Qualifikationen einbringen? Zwei davon stellen wir euch heute vor, den LL.M. und die Promotion. Eine gute Examensnote ist wichtig und eröffnet einem Berufseinsteiger gute Möglichkeiten, soviel ist jedem klar. Dass die Kanzleien jedoch mehr und mehr auch auf andere Fähigkeiten, Titel und Qualifikationen achten, sollte auch beachtet werden. So kann man beispielsweise mit verhandlungssicheren Fremdsprachenkenntnissen und Auslandsaufenthalten punkten. Hier stellt mittlerweile der Master of Laws (Legum Magister, kurz: LL.M.) als akademischer Grad eine sinnvolle und in bestimmten juristischen Bereichen sogar die nützlichere Alternative zur Promotion dar. Ein LL.M. wird in einem meist zwei- oder mehrsemestrigen Studiengang mit diversen Prüfungen erlangt und verhilft zu einem vertieften fachspezifischen Wissen in einem bestimmten Rechtsgebiet. Bei der Doktorwürde (Dr. jur.) handelt es sich um einen akademischen Grad, der aufgrund einer wissenschaftlichen Arbeit verliehen wird.

Text von Joelle Wyrwa

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ZUKUNFTSPLÄNE DER NACHWUCHSJURISTEN Iurratio hat für die REF50-Ausgabe eine Talentumfrage durchgeführt, bei der über 1000 Studierende, Referendare, Doktoranden, wissenschaftliche Mitarbeiter und Absolventen des ersten Staatsexamens teilgenommen haben. Dabei wurden sie dazu befragt, welche Ziele sie im Rahmen ihrer juristischen Ausbildung bereits abgeschlossen haben und was sie noch planen. Etwa 20% der Befragten haben bereits promoviert oder planen zu promovieren. Weitere 40% denken darüber nach, in Zukunft eine Promotion in Angriff zu nehmen. 14 % der Befragten können sich vorstellen einen LL.M. im Ausland zu erwerben oder haben dies bereits getan. Ein inländischer LL.M. hat eine deutlich geringere Anziehungskraft für die Teilnehmer der Umfrage. Nur 7 % planen ein Masterstudium in Deutschland bzw. haben es bereits abgeschlossen. 34% der Teilnehmer spielen zumindest mit dem Gedanken in Zukunft ein Masterstudium im Ausland zu absolvieren, 27 % der Teilnehmer können sich vorstellen eventuell auch einen Master in Deutschland abzulegen. Damit zeigt sich, dass die Attraktivität zwischen einem ausländischen oder inländischen Master nur geringfügig voneinander abweichen. Dies überrascht teilweise, denn gerade bei Arbeitgebern gelten die deutschen LL.M.-Programme als nicht so populär wie jene im Ausland. Beim inländischen LL.M. entfällt der obligatorische Auslandsaufenthalt. Gleichwohl dürfte der geringere Unterschied im Vergleich zu den bereits Festentschlossenen bzw. Absolventen darin begründet liegen, dass bei Unentschlossenen gerade noch keine abschließende Entscheidung gefällt wurde. Insgesamt lässt sich sagen, dass bei allen Antworten zu erkennen ist, dass die klassische Promotion immer noch eine höhere Attraktivität für Nachwuchsjuristen aufweist als ein LL.M. im In- oder Ausland.

Aber nicht nur diese sind von Vorteil. Bei einem LL.M. aus dem Ausland schätzen Kanzleien ebenfalls die internationalen Erfahrungen sowie das Selbstbewusstsein, für einen längeren Zeitraum ins Ausland gegangen zu sein. Nicht zuletzt beweist man Organisationstalent, denn ein solches Jahr erfordert Planungsgeschick und persönlichen Einsatz. Deshalb ist es vorteilhafter, seinen LL.M. im Ausland zu absolvieren, auch wenn es diese Möglichkeit mittlerweile in Deutschland gibt. Doch auch ein in Deutschland erworbener LL.M. kann sinnvoll sein. So zum Beispiel, wenn man überwiegend vertiefende Kenntnisse des deutschen Rechts sammeln möchte, was für das spätere Tätigkeitsfeld praktisch sein kann. Außerdem fallen die Kosten für ein deutsches LL.M.-Programm oft nicht so hoch aus.

DIE VORTEILE EINER PROMOTION Hat der Absolvent, der sich für eine Promotion entscheidet, einen Hochschulprofessor gefunden, der sich der Promotion annimmt, steht die Themenfindung an, die mit dem Doktorvater besprochen wird. Anschließend wird die eigentliche Doktorarbeit angefertigt, über die nach Abgabe noch eine mündliche Prüfung abgelegt werden muss. Die im Rahmen der Promotion erworbenen Fähigkeiten sind für die praktische Arbeit als Rechtsanwalt wichtig. Sauberes wissenschaftliches Arbeiten, juristisch kreatives und analytisches Denken sowie ein gutes Sprachgefühl sind für einen Rechtsanwalt entscheidende Fähigkeiten. Diese sind für die Qualität der Beratung gegenüber den Mandanten maßgeblich.

RELEVANZ BEI DER BEWERBUNG IM REFERENDARIAT

DIE VORTEILE EINES LL.M.

Bleibt die Frage, wie wichtig ein LL.M. oder eine Promotion bei der Bewerbung für das Referendariat sind. Hier gibt unsere REF50-Arbeitgeberumfrage interessante Einblicke.

Im Rahmen eines LL.M.-Programms werden Prüfungen abgelegt und wissenschaftliche Arbeiten geschrieben, zum Schluss erfolgt die Anfertigung einer Masterarbeit, die in ihrem Umfang weit hinter einer Doktorarbeit zurückbleibt. Der LL.M. stellt dabei einen Kompromiss zwischen der reinen Wissensvertiefung und dem wissenschaftlichem Arbeiten dar. Er ist für alle diejenigen zu empfehlen, die eine praktische Arbeit bevorzugen.

Auf einer Skala von 1 bis 10, von „unwichtig“ bis „unerlässlich“, sollten die Arbeitgeber dabei bewerten, wie relevant es für sie ist, einen der genannten Titel vorweisen zu können. Interessant für die Bewerber ist auch, ob sie ein fehlendes Prädikatsexamen durch eine entsprechende Alternative ausgleichen können.

Wer später gerne in einer international orientierten Wirtschaftskanzlei arbeiten möchte, für den wird Englisch zur Alltagssprache werden. Dafür können die englischsprachigen LL.M.- Programme in den USA, im Vereinigten Königreich, in Australien oder anderen Ländern sehr nützlich sein. Für Wirtschaftsjuristen dürften insbesondere Programme aus dem Bereich International Business Law renommierter Universitäten wie der Middlesex University, der London South Bank University, der University of Essex oder der Newcastle University in Großbritannien von Interesse sein. Überdurchschnittlich gute Englischkenntnisse, am besten nachgewiesen durch ein LL.M.-Studium, sind häufig eine Einstellungsvoraussetzung.

Bei den Ergebnissen ist besonders hervorzuheben, dass keine der Kanzleien einen LL.M. oder eine Promotion für unerlässlich hält. Nur eine Kanzlei betrachtet einen englischsprachigen Master als besonders wichtig (Stufe 9). Im Gegensatz dazu gilt ein Prädikatsexamen bei etwa 7% der Kanzleien als unerlässlich. Ungefähr 30% aller Arbeitgeber bewerteten sowohl eine Promotion als auch einen LL.M. im mittleren Bereich der Scala mit „mäßig wichtig“. Insgesamt wurde die Relevanz eines englischsprachigen LL.M. etwas höher bewertet als ein deutsch- oder anderssprachiger LL.M. Der Unterschied zum Prädikatsexamen ist auch hier sichtbar: Während zwischen 12% und 17% der Kanzleien eine Promotion oder einen Master als unwichtig betrachten, gilt dies beim Prädikatsexamen nur für weniger als 1%.

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RELEVANZ BEI DER BEWERBUNG ALS VOLLJURIST Da es häufiger vorkommt, dass ein Bewerber nicht alle idealen Kriterien wie Prädikatsexamen und gleichzeitig auch eine Promotion oder einen LL.M. vorweisen kann, gibt es die Möglichkeit, ein fehlendes Prädikat mit einem der Titel auszugleichen. „Bei uns gibt es ein „Zwei-aus-vier“-System“, informiert Ivonn Nicole Mellewigt von Taylor Wessing. „Von den vier Voraussetzungen LL.M., Promotion und zwei Prädikatsexamen reicht es uns, wenn zwei davon erfüllt sind. Dabei haben wir keine besonderen Vorlieben, welche Kriterien erfüllt sind. Die Unterstützung dabei erfolgt bei uns individuell. Es wird von Fall zu Fall entschieden, was für den Kandidaten und die Kanzlei am meisten Sinn macht.“ Eine weitere Möglichkeit ohne Prädikatsexamen ist außerdem der Staatsdienst. Dies ist eine Option für jeden, der nicht gerade eine Karriere als Diplomat anstrebt und auch nicht zwangsläufig Leiter einer Bundes- oder Landesbehörde werden will. Die Stellenausschreibungen für Verwaltungsjuristen im höheren Dienst sind regelmäßig auf Juristen mit Noten aus dem Bereich „befriedigend“ ausgeschrieben.

Fachgebiet und signalisiert die Fähigkeit zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten, persönlichem Organisationstalent und Durchhaltevermögen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass zwar auch in Großkanzleien und Boutiquen die Möglichkeit besteht, ohne Doppelprädikat einen Job zu erhalten, die Chancen hierfür stehen ganz ohne Prädikat aber nicht sehr gut. Nicht zu vernachlässigen ist bei der Wahl außerdem der persönliche Aspekt: Nie mehr sonst hat man als Student eine derart große Freiheit in der Freizeit- und Urlaubsgestaltung. Natürlich sollte die Promotion diszipliniert betrieben werden, aber solange die regelmäßigen Deadlines eingehalten werden, ist man auf der sicheren Seite.

MIT WELCHEN KOSTEN MUSS ICH RECHNEN? Ein weiterer zu berücksichtigender Punkt ist der finanzielle Aspekt. Beide Qualifikationen erfordern einen besonderen finanziellen Aufwand. Für den Erwerb eines LL.M. können allein die Studiengebühren je nach Land zwischen 1.000 € und weit über 10.000€ für eine Eliteuniversität betragen.

DEN ARBEITGEBER SPRECHEN BEIDE TITEL AN „Für uns ist sowohl der LL.M. als auch die Promotion eine willkommene Zusatzqualifikation aber keinesfalls ein festes Einstellungskriterium“, so Christine Herzog von Beiten Burkhardt. Dort werden diese Qualifikationen dahin gehend gefördert, dass promotionsbegleitende Tätigkeiten angeboten werden. es wurden auch schon Kolleginnen und Kollegen für ein Jahr freigestellt, damit sie sich den Traum vom LL.M. erfüllen können. „Bei Oppenländer honorieren wir eine abgeschlossene Promotion insoweit, als das Einstiegsgehalt um 10.000,00 € höher ist. Im Laufe der Zeit passt sich allerdings das Gehalt der nicht promovierten Juristen an, so dass nach 5 Jahren ein Gleichklang erzielt ist“, erklärt Christina Koppe-Zagouras von der Kanzlei Oppenländer. Grund für das höhere Einstiegsgehalt ist für die Arbeitgeber dort, dass derjenige der promoviert hat, letztlich gezeigt hat, dass er sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzen kann und dieses von allen Seiten durchdrungen hat. Dieses Investment möchten sie honorieren. Darüber hinaus kann eine Promotion – zumindest in der Anfangszeit – die anwaltliche Tätigkeit erleichtern. Insbesondere dann, wenn in einem einschlägigen Rechtsgebiet promoviert worden ist. „Wir bieten darüber hinaus ein sog. Promotionsprogramm an. Hier können Junganwälte/-anwältinnen vor ihrem Berufsstart bereits unsere Infrastruktur nutzen und sich bei finanzieller Unterstützung in der Regel ein Jahr ihrer Promotion widmen.“ Voraussetzung dafür ist, dass ein Anstellungsvertrag über eine nachfolgende Tätigkeit als Anwalt bei der Kanzlei besteht. Bei einem Promovenden gehen die Arbeitgeber davon aus, dass er sehr gut recherchieren kann und in der Lage ist, sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen. Zusammengefasst: Der Doktortitel gilt als Ausdruck besonderen Wissens auf einem bestimmten

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Ohne Stipendium ist die Finanzierung des LL.M.-Studiums eine große Hürde. Die meisten amerikanischen Law Schools liegen mit ihren Studiengebühren für LL.M.-Programme jenseits der 30.000 US-Dollar. Hinzu kommen Lebenshaltungskosten, die deutlich höher als in deutschen Städten sind. Ein Gesamtkostenaufwand in Höhe von 50.000 US-Dollar ist hier noch eher wenig. Für die Promotion als solche fallen zwar keine Kosten an, jedoch ist zu bedenken, dass von Beginn der Ausarbeitung der Dissertation bis zum Tag der mündlichen Prüfung regelmäßig mindestens zwei Jahre vergehen, die finanziell überbrückt werden müssen.

WELCHE VORAUSSETZUNGEN MÜSSEN VORLIEGEN? Während die Promotionsordnungen der juristischen Fakultäten meistens ein erstes Staatsexamen im Bereich „vollbefriedigend“ verlangen, genügt für den LL.M. eine Anmeldung. In manchen Fällen werden auch Kandidaten mit „befriedigendem“ Examen zur Promotion zugelassen, wenn sie bestimmte weitere Zusatzvoraussetzungen erfüllen. Diese sind von Universität zu Universität unterschiedlich. Im Grundsatz bleibt es jedoch dabei: Die Zulassungshürden zum LL.M.-Studium sind niedriger als die zu einer Promotion.

FAZIT: AUF DEN BERUFSWEG KOMMT ES AN Bei der Frage, welcher Titel der richtige ist, sollte man sich also zuerst darüber klar werden, welchen Karriereweg man einschlagen möchte. Wer in den Staatsdienst möchte, braucht keinen Titel. Bei internationalen Großkanzleien ist ein Trend hin zum LL.M. erkennbar, der mittlerweile als „gehaltsfördernder“ als eine Promotion eingestuft werden kann. Bei mittleren und kleinen Sozietäten ist die Promotion nach wie vor der Erfolgversprechendere Titel. Für Unternehmensjuristen oder Juristen in Führungspositionen in Unternehmen wird die Promotion der sinnvollere Karrieremotor sein.


pwc.de/karriere

Firmendramen ein Happy End bescheren

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TRENDS & EINBLICKE

DAS BEWERBERPROFIL – RELEVANZ VON PRÄDIKATSEXAMEN UND PERSÖNLICHKEIT

Text von Kerstin Schimanski

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Für arbeitssuchende Volljuristen und Referendare erscheint der im Studium berühmte Spruch „Vier gewinnt“ oftmals wie der blanke Hohn. Denn wie oft sieht man Stellenausschreibungen, die Absolventen mit dem Ergebnis „Ausreichend“ suchen? Es werden selbstredend gehobene Noten erwartet. Dies gilt nicht nur für eine Anstellung als Volljurist, sondern bereits bei der Bewerbung für die Anwaltsstation im Referendariat. Schnell entsteht der Eindruck es gäbe keine Alternative zum „Prädikatsexamen“. Aber ist dies wirklich so? Mit einem „Vollbefriedigend“ gehören Jura-Absolventen bereits zu den besten 15 Prozent im ersten, beziehungsweise 18 Prozent im zweiten Examen, ohne hiermit die Notenskala annähernd auszureizen. Diese Quote bleibt in etwa immer gleich. Das Prädikat erscheint wie der juristische Ritterschlag, der eine goldene Zukunft zu verheißen mag. Das Gros der Studenten erreicht jedoch ein „Befriedigend“ oder ein „Ausreichend“. Was bedeutet es also nicht mit einem (Doppel-)Prädikat aus dem Examen zu gehen? In den Stellenausschreibungen finden sich fast ausschließlich Gesuche nach Prädikatsjuristen. Beliebt ist bei vielen Unternehmen auch der Ausdruck „überdurchschnittliche Leistungen“. Bereits hier kann jeder hineininterpretieren, was er mag, denn auch unterhalb der Prädikatsschwelle ist die Leistung durchaus als überdurchschnittlich anzusehen. Ein Grund mehr im Folgenden das Bewerberprofil näher zu beleuchten und die Relevanz von Prädikatsexamen und Persönlichkeit zu betrachten. Die erreichte Punktzahl im Staatsexamen ist für die „klassischen“ juristischen Berufe, wie Richter oder Staatsanwalt, der ausschlaggebende Faktor bei der Einstellung. Für den Staatsdienst wurden die Anforderungen nach und nach aufgeweicht, sodass nicht immer ein „Vollbefriedigend“ vorliegen muss. Es besteht hier durchaus ein hoher Bedarf an Juristen auch ohne Prädikat. Gleichwohl ist es nahezu ein Alleinstellungsmerkmal von Jura, dass der Abschluss nicht, wie bei anderen Berufen, mit der Berufserfahrung immer mehr in den Hintergrund rückt. Unter Referendaren und Studierenden ist die übliche Annahme, dass gerade Großkanzleien viel Wert auf exzellente Studienabschlüsse legen – nicht zuletzt um sich ihrerseits bei Mandanten zu profilieren. Denn auch Stellenanzeigen wirken wie eine Art Werbeanzeige mit Signalwirkung auf potentielle Mandanten, aber auch Kollegen und vermitteln den Eindruck, dass die Kanzlei nur mit Spitzenjuristen besetzt ist. Die Wirklichkeit der Verfügbarkeit solcher „Spitzenjuristen“ auf dem Arbeitsmarkt sieht anders aus. Denn so viele exzellente Absolventen, wie gebraucht würden, gibt der Markt gar nicht her. Die Absolventenzahlen sind vielmehr rückläufig. Es fehlt schlichtweg der juristische Nachwuchs. Bei recht gleichbleibender Notenverteilung sind es im Verhältnis somit auch rund 40 Prozent weniger Absolventen

mit einem überdurchschnittlichen Abschluss. Ein noch stärkerer Wettbewerb der Arbeitgeber um die Absolventen ist absehbar. Auch die Großkanzleien müssen um qualifizierten Nachwuchs kämpfen. Sie erhöhen daher bereits jetzt die Einstiegsgehälter, um die besten Absolventen gewinnen zu können. Das Erreichen eines Prädikatsexamens bedeutet jedoch nicht notwendig, dass auch der Berufsweg zu einem der Global Player angestrebt wird. Denn trotz einhergehender höherer Einstiegsgehälter scheint die Attraktivität der Unternehmen für die Bewerber, ihren individuellen Präferenzen entsprechend, nicht immer gegeben. Letztendlich kommen aber auch bei der abschließenden Berechnung der Examensnote beim Start in ein Berufsleben als Volljurist mehrere Dinge zusammen: Zuerst sind die tatsächlichen Einstellungsnoten oft deutlich niedriger als es zuerst scheint. Aus den mindestens 9 werden dann oft 8 Punkte, indem beispielsweise insgesamt 16 Punkte aus 1. und 2. Examen oder sogar weniger Punkte erwartet werden. Das kann durchaus einen sehr großen Unterschied machen. Dies zeigt sich auch anhand der „2-aus-4-Regel“. Ein fehlendes Doppelprädikat kann hier durch einen LL.M.-Abschluss (bevorzugt englischsprachig) oder eine Promotion ausgeglichen werden. Diese Zusatzqualifikationen sind im Rahmen der Bewerbungen im Referendariat weniger relevant. Dennoch schwebt das Prädikat wie ein Damoklesschwert über den Juristen. Es ist und bleibt wohl maßgebliches Kriterium, um bereits als Berufseinsteiger ein Spitzengehalt zu erzielen. Wir haben daher Arbeitgeber im Rahmen unserer Arbeitgeberumfrage gebeten, verschiedene Kriterien für eine Einstellung im Referendariat auf einer Skala von unwichtig bis unerlässlich zu bewerten. Die Ergebnisse unserer Umfrage zum Bewerberprofil für die Anwaltsstation zeigen, dass das Prädikatsexamen erst an 5. Stelle der abgefragten Kriterien steht. Ein Prädikatsexamen wird durchschnittlich nur als „eher sehr wichtig“ angesehen, ist jedoch nicht unerlässlich dafür, dass ein Bewerber interessant für die Kanzlei ist. Immerhin 16,5 Prozent finden es nur mäßig wichtig oder noch weniger relevant. Lediglich rund 7 Prozent der befragten Arbeitgeber sehen ein Prädikat als unerlässlich an und laden tatsächlich nur Bewerber mit Prädikatsexamen ein. Auf eine echte Prüfung der juristischen Fähigkeiten muss sich der Bewerber dann im persönlichen Gespräch auch nicht mehr einstellen. Denn vom Examensergebnis lässt sich durchaus ein ähnlicher Leistungsethos und ein Mindestmaß an fachlicher Kompetenz ablesen. Ein „Vollbefriedigend“ kostet nicht nur viel Zeit, Nerven und Geld, sondern steht auch für gute Leistungen und Durchhaltevermögen. Die Noten in den Stationszeugnissen haben hingegen nur bedingt Relevanz bei der Bewerbung, sollten aber dennoch ein gewisses Engagement in der jeweiligen Station erkennen lassen. Nicht zuletzt

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steht gerade das absolvierte Examen für eine Art Stresstest, indem es die Belastbarkeit, insbesondere auch unter Zeitdruck gute Ergebnisse liefern zu können, abfragt und ist ein starkes Indiz für die spätere Arbeit im Berufsleben. Ein Prädikatsexamen stellt jedoch nur einen Teil der Qualifikation eines Juristen dar. Die Maßstäbe, die die Kanzleien darüber hinaus bei den Bewerbern anlegen, variieren. Hier ist eine Differenzierung nach Bereichen angebracht. Früher hatte der Kandidat mit der besten Note nicht selten auch die größte Chance auf die infrage stehende Stelle. Für manche Kanzleien, insbesondere Großkanzleien als international aufgestellte Global Player, sind heute zum Beispiel auch Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich in einem Bewerberprofil. Es zeigt sich, dass 66 Prozent der befragten Arbeitgeber Englischkenntnisse mindestens als eher sehr wichtig ansehen, lediglich rund 17 Prozent als mäßig wichtig oder weniger. Bringt eine Beschäftigung darüber hinaus in einem Berufsfeld zwar durchaus spannende und anspruchsvolle Aufgaben mit sich, erfordert aber quasi keinen Außenkontakt, ist die Persönlichkeit des Bewerbers weitestgehend nicht relevant. Wird jedoch erwartet, dass die Person gut mit prekären Situationen umgehen kann, selbst organisiert ist und die Fähigkeit besitzt nicht nur interdisziplinär, sondern auch prozessbezogen im Team zusammen zu arbeiten, gilt in diesem Bereich zumeist: Persönlichkeit geht vor Examensnote. Denn ein Prädikat spricht nicht notwendig für eine Person, mit der man gerne täglich eng zusammenarbeiten möchte. Die übergeordnete Wichtigkeit dieser sozialen Komponente wird anhand der Ergebnisse unserer Befragung deutlich: die Teamfähigkeit steht an oberster Stelle des Bewerberprofils. Für mehr als 50 Prozent der Arbeitgeber ist Teamfähigkeit besonders wichtig oder sogar unerlässlich. So verliert die Examensnote nach Erreichen der in der Ausschreibung geforderten Zugangsschranke signifikant an Bedeutung. Denn auch in dieser kleinen Elitegruppe geht es am Ende um die Persönlichkeit der Bewerber. Die Kanzleien wollen herausfinden, wer zu ihnen passt, damit eine gewinnbringende Verständigung und konstruktive Zusammenarbeit im Team möglich ist. Mit einem soliden Ergebnis im befriedigenden Bereich wird man sicher kein erhöhtes Einstiegsgehalt fordern können, der Einstieg in einen „normalen“ Job mit „normalen“ Arbeitszeiten ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich. Eine Alternative kann zum Beispiel eine mittelständische Kanzlei oder sogar in eine Anwaltsboutique sein. Hier werden entweder gute Allrounder mit solidem juristischen Handwerk oder aber spezialisierte Experten mit entsprechenden Zusatzqualifikationen und Erfahrungen aus dem konkreten Rechtsgebiet bevorzugt. Ein einziger Jurist kann heute kaum die vollständige Bandbreite der Rechtsgebiete abdecken, sodass der Trend am Markt grundsätzlich stark zur Spezialisierung geht. Unsere Umfrage macht deutlich, dass auch die Wahl des Schwerpunktbereiches oder sonstige Zusatzqualifikationen im entsprechenden Bereich hier bereits entscheidende Weichen stellen können. Die Anwaltsstation im Referendariat kann dazu beitragen ein Unternehmen bereits vor dem Berufseinstieg kennen und schätzen zu lernen. Bewerber, die sich bereits im Studium oder Referendariat bewusst für eine berufliche Richtung entscheiden, weisen damit bereits erste Gemeinsamkeiten mit dem Unternehmen auf, welche langfristig von Vorteil sein können.

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Des Weiteren wird eine selbstständige Arbeitsweise von den Kanzleien als sehr wichtig, wenn nicht sogar unerlässlich, bewertet und steht an 4. Stelle unserer Umfrage zum Bewerberprofil. Dies geht einher mit grundsätzlicher Sorgfältigkeit, Motivation und Begeisterungsfähigkeit für den Beruf, welche einige Unternehmen besonders hervorheben und die wiederrum dem Einzelnen auch innerhalb des Unternehmens Türen öffnen können. Der Bewerber soll schlichtweg zum Unternehmen passen und motiviert sein. Es besteht die Möglichkeit mit anderen Stärken, zuvorderst mit Persönlichkeit und angeeigneten Soft Skills, zu überzeugen. Die Integration in die Teamstruktur, Einsatzbereitschaft sowie förderliche Soft Skills für den Umgang mit Mandanten, haben insbesondere bei spezialisierten Arbeitgebern eine höhere Gewichtung. Vergleichbares gilt auch für Stellen in der freien Wirtschaft oder in Verbänden. Es wird zwar auch Wert auf solide Noten, aber nicht notwendig ein Prädikat gelegt. Grundsätzlich bedarf es einer Mischung aus Kompetenz, Leistungsmotivation und individueller Persönlichkeit. Dieser Dreiteiler ist für die meisten Personaler von oberster Priorität. Damit einhergehend steht das Kriterium der guten schriftlichen Ausdrucksweise von Bewerbern bei unserer Umfrage an zweiter Stelle und ist für mehr als 50 Prozent der befragten Arbeitgeber sogar sehr wichtig. Denn Sprache, sowohl in gesprochener als auch geschriebener Form, ist nicht nur Werkzeug, sondern auch Wesen des Rechts. Es bedarf gleichwohl zuweilen einer differenzierteren Ausdrucksweise als in einem klassischen Rechtsgutachten, welches es im Examen zu erstellen gilt. Zwischenmenschliche Kommunikation wird weder in der juristischen Ausbildung noch später beim Einstieg in das Berufsleben gelehrt oder trainiert. Auch die geforderte Teamfähigkeit steht fast konträr zur Ausbildung, wo vielmehr ein Einzelplayer, namentlich „der Jurist als einsamer Wolf“, ausgebildet wird, als dass eine Zusammenarbeit gefördert wird. Für den Ausbau sozialer und kommunikativer Fähigkeiten bedarf es eines Blickes über den Tellerrand des üblichen Jurastudiums. Denn auch rund 67 Prozent der befragten Arbeitgeber bewerten gute rhetorische Fähigkeiten der Bewerber als überdurchschnittlich wichtig. Der individuelle Erfolg hängt mithin in vielen beruflichen Situationen entscheidend von der eigenen Ausstrahlung und Überzeugungskraft ab. Es bedarf neben der Vorbereitung auf die Schlacht des Staatsexamens der Bildung und Ausgestaltung einer eigenen Persönlichkeit, eines individuellen Profils samt Ecken und Kanten. Dies erfordert durchaus eine gewisse Form der Selbstvermarktung, um sich aus der grauen Masse der Absolventen abzuheben. Denn nur, wer seine Vorzüge auch geschickt zu unterstreichen weiß, kann den einen oder anderen „formellen Makel“ ausgleichen und sich souverän unter Mitbewerbern durchsetzen. Die Förderung persönlicher Kompetenzen ist somit ein wichtiger Bestandteil der individuellen Ausbildung sowie Entwicklung und kann kaum über die Examensnote abgefragt werden. Mit oder ohne Prädikat möchte man selbst doch gleichfalls eine Ausbildungskanzlei und langfristig auch einen Arbeitgeber finden, der zu einem „passt“, der den Weg zur Arbeit am Montagmorgen nicht ganz unvorstellbar erscheinen lässt und man über die Tätigkeit bestenfalls sagen kann, genau hierfür das kräftezerrende Jurastudium gerne auf sich genommen zu haben. Die entscheidende Weichenstellung eines Lebenslaufs hängt nun einmal von den höchstpersönlichen


Universitäten und im Referendariat präsentiert sich oft nur ein kleiner Ausschnitt der juristischen Realität. Im Bewusstsein dominieren die großen Wirtschaftskanzleien, welche in den einschlägigen Medien präsent sind, mit hohen Einstiegsgehältern werben und selbst auf Vermarktung setzen. Die tatsächlichen Möglichkeiten, auch ohne Prädikat eine passende Anwaltsstation zu finden, sind jedoch um einiges vielfältiger. Unsere Befragung von Arbeitgebern hat gezeigt, dass neben einer guten rhetorischen und schriftlichen Ausdrucksweise, Teamfähigkeit ein maßgebliches Kriterium im Profil eines Bewerbers ist. Das Prädikatsexamen kann durchaus einfacher Türen öffnen und stellt zu einigen Großkanzleien eine formale Zugangsvoraussetzung dar oder bringt den Bewerber in die engere Auswahl. Die eigentliche Überzeugungsarbeit müssen Sie am Ende aber doch mit Ihrer Persönlichkeit und der Anwendung Ihres Wissens leisten - und dies ist wohl kaum mittels einer Note objektivierbar.

Zielen ab. Es gilt sich selbst Gedanken darüber zu machen, ob und warum der ins Auge gefasste berufliche Weg oder ein konkretes Unternehmen „zu einem passt“. Es kann die Aussicht auf eine Position als Partner und die Möglichkeit der Vereinbarkeit der Tätigkeit mit der Familiengründung sein. Oder aber es wird ein gesteigerter Wert auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance mit klar begrenzten Arbeitszeiten gelegt. Schließlich kann aber auch der Wille bestehen das große Geld zu verdienen. Jeder ist gefragt, seine eigenen Prioritäten zu setzen und so seiner Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. Es bleibt einem jeden selbst überlassen, welche berufliche, wie auch private Richtung man anstrebt. Es mag in der Vorbereitung auf das Examen schwer zu glauben sein, aber wie unsere Umfrage zeigt, wird das spätere Leben als Jurist tatsächlich von mehr als nur der Examensnote bestimmt. An

RELEVANZ BEI EINSTELLUNGEN DURCH GROßKANZLEIEN (FÜR DAS REFERENDARIAT)

hohes Maß selbstständiger Arbeitsfähigkeit

Teamfähigkeit

gute schriftliche Ausdrucksweise

gute rheatorische Fähigkeiten

ausgezeichnete Stationsnoten und Zeugnisse

gute Englischkenntnisse

Prädikatsexamen 0 unerlässlich

besonders wichtig

10 sehr wichtig

20 eher sehr wichtig

30 eher wichtig

40

50

mäßig wichtig

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TRENDS & EINBLICKE

UNTERHALTSBEIHILFE UND NEBENTÄTIGKEIT IM REFERENDARIAT

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Bei den Vorbereitungen für das Referendariat ist eine Fülle von Aspekten zu beachten. Neben den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Bundesländer und Bezirke ist auch die Sicherung des Lebensunterhalts nicht zu vernachlässigen. Um sich darüber einen Überblick zu verschaffen, werden hier die Unterhaltsbeihilfe, die Nebentätigkeitsmöglichkeiten und eine mögliche Anrechnung der Vergütungen von Nebentätigkeiten auf die Unterhaltsbeihilfe der einzelnen Bundesländer aufgezeigt.

UNTERHALTSBEIHILFE Hier eine Übersicht über die Höhe der Unterhaltsbeihilfe in allen 16 Bundesländern (absteigend): Die Höhe der Unterhaltsbeihilfe reicht bundeslandabhängig von 1000 € in Hamburg bis über 1.300 € in Brandenburg. Sie kann durch Faktoren wie Familienstand, Zahl der Kinder oder Höhe der Nebeneinkünfte im Einzelfall variieren.

Wenn auch keine allzu großen Schwankungen zwischen den einzelnen Ländern bestehen, gibt es doch einige Unterschiede. So stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise als einziges Bundesland Referendare als Beamte auf Widerruf ein. Mecklenburg-Vorpommern zahlt künftig den Anwärtergrundbetrag für Referendarinnen und Referendare, die sich auf Widerruf verbeamten lassen. Der Anwärtergrundbetrag beträgt monatlich 1.402,50 €. Zudem wird eine einmalige Jahressonderzahlung gewährt. Sollten die Voraussetzungen für ein Beamtenverhältnis auf Widerruf nicht vorliegen, erfolgt eine Anstellung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis mit einer Unterhaltsbeihilfe von 1.195,00 €. Weiterhin werden anders als in vielen anderen Bundesländern in Bayern zusätzlich zur Unterhaltsbeihilfe vermögenswirksame Leistungen gezahlt.

Text von Joelle Wyrwa

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Bundesland

Unterhaltsbeihilfe (Brutto)

Familienzuschlag

Brandenburg

1.323,89 €

richtet sich nach besoldungsrechtl. Vorschriften für Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst Besoldungsgruppe A 13 mit Stellenzulage/ Besoldungsgruppe R 1

Thüringen

1.300,00 €

121 € (bei 1./2. Kind); 365 € (jedes weitere Kind)

Sachsen

1.265,20 €

128 € (Verheiratete); 142 € (Kind nach Stufe 2)

Berlin

1.245,38 €

richtet sich nach besoldungsrechtl. Vorschriften für Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst Besoldungsgruppe A 13 mit Stellenzulage/ Besoldungsgruppe R 1

Nordrhein-Westfalen

1.225,17 €

125 € (Verheiratete); 107 € (je Kind); 335 € (ab 3. Kind)

Rheinland-Pfalz

1.203,23 €

63,94 € (Verheiratete; Stufe 1: 243,33 €, Stufe 2: 422,72 €, Stufe 3i: 774,82 €); 179 € (1./2. Kind), 352 € (ab 3. Kind)

Bayern

1.202,20 €

129 € (Verheiratete); 110 € (1./2. Kind)

Bremen

1.198,61 €

128 € (Verheiratete); 110 € (bei einem Kind)

Mecklenburg-Vorpommern

1.195,00 €

106 € (1./2. Kind); 271 € (ab 3. Kind)

Baden-Württemberg

1.152,51 €

196 € (Verheiratete); 119 € (1./2. Kind); 361 € (ab 3. Kind)

Schleswig-Holstein

1.134,79 €

109 € (je Kind)

Saarland

1.091,26 €

Familienbedingter Mehrbedarf

Hessen

1.085,60 €

Zuschlag bei entsprechenden Voraussetzungen

Sachsen-Anhalt

1.081,75 €

110 € (2. Kind); 343 € (ab 3.

Niedersachsen

1.058,94 €

129 € (Verheiratete); 110 € (1./2. Kind); 302 € (ab 3. Kind)

Hamburg

1.027,80 €

Familienzuschlag analog zu Beamten

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NEBENTÄTIGKEIT ÜBERSICHT ÜBER ZUGELASSENE NEBENTÄTIGKEITEN WÄHREND DES REFERENDARIATS IN ALLEN BUNDESLÄNDERN:

nn gg aa

= Nebentätigkeit = Genehmigung notwendig = Anzeigepflicht

Brandenburg

nn gg aa

Thüringen

nn gg

Sachsen

nn gg aa

Berlin

nn gg aa

NordrheinWestfalen

nn

Rheinland-Pfalz

nn

gg

gg aa Bayern

nn gg aa

Bremen

nn gg aa

nicht-jur. max. 8 h/Woche; jur. max. 10 h/Woche ja 3 Wochen vor Aufnahme beim Präsidenten des OLG

Nicht-jur. max. 33 h/Monat; jur. 43 h/ Monat; Achtung: In ersten beiden Ausbildungsstellen nur ausnahmsweise ja; Ausnahme: § 67 Abs. 1 ThürBG

Nur bei min. 6,5 Punkten im 1. Examen; evtl. nachträgliche Genehmigung; max. 8 h/Woche ja; Ausnahme: § 103 S. 2,3 SächsBG 2 Wochen vor Aufnahme beim Dienstvorgesetzten

MecklenburgVorpommern

nn gg aa

BadenWürttemberg

nn gg aa

SchleswigHolstein

nn gg aa

Saarland

nn gg aa

Hessen

gg Sachsen-Anhalt

nn gg aa

Niedersachsen

nn

Nicht-jur. max. 8 h/Woche; jur. max. 15 h/Woche ja Schriftlich in Personalakte

Nicht-jur. max. 8 h/Woche; jur. max. 10 h/Woche ja

über Genehmigung des zeitlichen Umfangs wird im Einzelfall entschieden Nicht alle: § 6 Abs. 4 Satz 2 JAG i.V.m. § 83 Abs. 1 und 2 LBG und NebVO Anzeigepflicht bei jeder Tätigkeit

Nicht-jur. max. 9 h/Woche (bei min. 5,25 Punkten 1. Examen); jur. max. 14 h/Woche ja Beim OLG

Nicht-jur. max. 8 h/Woche; jur. max. 8 h/Woche ja Vor Aufnahme bei der Präsidentin des OLG

nn

Hamburg

Max. 32 h/Monat ja Vor Aufnahme beim OLG

Mit Ausbildungsbezug max. 35 h/ Monat; Achtung: besondere Regelungen s.u. ja ab 35 h/ Monat Beim OLG

Max. 8 h/Woche nein Vor Aufnahme bei der Präsidentin des OLG Schleswig

jur. max. 15 h/Woche Nein, außer für Bestellung zum amtlichen Vertreter eines Anwalts Schriftlich beim Präsidenten des OLG

Nicht- jur. max. 8 h/Woche; jur. max. 50 h/Monat ja

Achtung: Nur in Ausnahmefällen ja Vor Aufnahme beim Präsidenten des OLG Naumburg

gg aa

Nicht-jur. max. 32 h/Monat; WissMit max. 48 h/Monat nein Vor Aufnahme beim OLG

nn gg aa

8- 19 h/Woche ja Vor Aufnahme bei Personalstelle

Am Beispiel NRW lässt sich also erkennen, dass eine Nebentätigkeit erlaubt ist, wobei bei einer nicht-juristischen Tätigkeit eine Anzahl von 8 Stunden pro Woche nicht überschritten werden darf. Eine juristische Nebentätigkeit ist mit maximal10 Stunden pro Woche zulässig. Einige Bundesländer lassen eine Nebentätigkeit nur unter bestimmten Voraussetzungen zu oder machen die Anzahl der Wochenstunden von den bisherigen Leistungen des ersten Examens oder den folgenden Leistungen abhängig. In jedem Bundeslang gilt jedoch, dass das Referendariat inklusive AGs und Selbststudium den „Vollzeitjob“ darstellen soll und auf keinen Fall zu kurz kommen darf. Andernfalls müssen die Wochenstunden der Nebentätigkeit gekürzt werden. Wann ein solcher Konflikt entsteht, ist in den Landesbeamtengesetzen und in den Landesnebentätigkeitsverordnungen geregelt.

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So ist zum Beispiel Referendaren in Baden-Württemberg „Nebenher“ arbeiten in drei Fällen vom OLG gestattet: Nebentätigkeiten mit Ausbildungsbezug (z. B. freiwilliger Sitzungsdienst, Rechtsanwalt), Nebentätigkeit an einer juristischen Fakultät und Nebentätigkeiten sonstiger Art. Bei erkennbarem Ausbildungsbezug darf maximal 35 Stunden gearbeitet werden. In den ersten vier Monaten des Rechtsreferendariat Baden-Württemberg reicht für eine Tätigkeit von bis zu 20 Stunden eine Anzeige, Tätigkeiten bis zu 35 Stunden muss das OLG genehmigen. Ab dem fünftem Monat genügt generell eine Anzeige. Ebenfalls ab dem fünften Ausbildungsmonat können auch Nebentätigkeiten bei der Ausbildungsstelle für die Zeit der Zuweisung sowie an einer juristischen Fakultät bei besonderer Qualifikation des Rechtsreferendars bis zu einem Umfang von 70 Stunden im Monat genehmigt werden. Sonstige Nebentätigkeiten dürfen bis zum 4. Monat im Umfang von 20 Stunden und ab dem 5. Monat im Umfang von 35 Stunden ausgeübt werden. Eine Nebentätigkeit in Niedersachsen ist anzeigepflichtig muss aber nicht genehmig werden. Die Anzeige muss einen Monat vor Beginn der Nebentätigkeit erfolgen und die aufgewendete Zeit des Nebenjobs darf nicht mehr als 32 Stunden (als wissenschaftliche Hilfskraft 48 Stunden) überschreiten. In Hessen hängt die Frage, ob eine Genehmigung erteilt wird, nicht nur von der Art der Beschäftigung ab, sondern grundsätzlich auch von der Note im ersten Examen. Für die Dauer der ersten Ausbildungsstelle wird eine Genehmigung aber nur in Ausnahmefällen erteilt. Dienstliche Verpflichtungen dürfen nicht durch die Nebentätigkeit beeinträchtigt werden. Nebentätigkeiten gelten in Sachsen-Anhalt in der Regel als nicht vereinbar mit den Zielen der Ausbildung und werden nur in begründeten Ausnahmen genehmigt. Die Nebentätigkeit kann versagt oder befristet und mit Auflagen verbunden werden, wenn sie die dienstlichen Interessen (Mitarbeit in der Ausbildung) stört. In Sachsen-Anhalt gelten strikte Einschränkungen für die Ausübung einer Nebentätigkeit. Voraussetzung für die Zulassung im ersten Ausbildungsabschnitt: Der Antragsteller muss das erste juristische Staatsexamen mit mindestens befriedigendem Ergebnis – 6,50 Punkten – bestanden haben. Für eine Genehmigung im zweiten Ausbildungsabschnitt gilt: Die Noten in den vorangegangenen Ausbildungsabschnitten des Vorbereitungsdienstes müssen mindestens bei sieben Punkten liegen. Sinken die Leistungen (Ausbildungsstelle oder Arbeitsgemeinschaft) unter sieben Punkte ab, wird die weitere Ausübung untersagt.

ANRECHNUNG DER VERGÜTUNG DES NEBENJOBS

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Thüringen

Entgelt wird auf Anwärterbezüge angerechnet, soweit es diese übersteigt

Sachsen

Anrechnung gemäß § 74 SächsBG auf die Bezüge der Ausbildung; jegliche Nebentätigkeit ist anzuzeigen

Berlin

Anrechnung auf Unterhaltsbeihilfe, sofern sie diese übersteigt; es verbleibt Mindestbetrag von 1.060,84 € brutto

NordrheinWestfalen

Anrechnung bei eineinhalbfacher Überschreitung der Unterhaltsbeihilfe

RheinlandPfalz

Anrechnung auf Unterhaltsbeihilfe, sofern sie diese um das Eineinhalbfache übersteigt

Bayern

Entgelt wird auf Unterhaltsbeihilfe angerechnet, sofern es diese übersteigt; es verbleibt Mindestbetrag von 544 €

Bremen

Anrechnung bei Überschreitung der Unterhaltsbeihilfe um 150%

MecklenburgVorpommern

Verdienst darf monatlich maximal 150 % des Grundgehaltes betragen, darüber hinaus Anrechnung (errechnet aus der Unterhaltsbeihilfe zuzüglich des Familienzuschlages)

BadenWürttemberg

Anrechnung bei Übersteigung der Unterhaltsbeihilfe

SchleswigHolstein

Anrechnung bei Überschreitung der Unterhaltsbeihilfe von 150%

Saarland

Anrechnung bei Überschreitung der Unterhaltsbeihilfe von 150%

Hessen

Keine Kürzung der Unterhaltsbeihilfe

SachsenAnhalt

Anrechnung zur Hälfte auf Unterhaltsbeihilfe, sofern sie sie um 500€ übersteigt

Niedersachsen

Grenze einer anrechnungsfreien Nebentätigkeit entspricht derjenigen während der Rechtsanwaltsstation: Entgelt wird auf Unterhaltsbeihilfe angerechnet

Hamburg

Ein 500 Euro übersteigendes Entgelt wird im Rahmen von § 3 UnterhaltsbeihilfenVO zur Hälfte auf die Unterhaltsbeihilfe angerechnet

Erhält ein Referendar eine zusätzliche Vergütung neben der Unterhaltsbeihilfe, so ist dieses Entgelt von einer bestimmten Höhe an auf die Unterhaltsbeihilfe anzurechnen. Was neben der Ausbildung zusätzlich verdient werden darf, bestimmen die Verordnungen über die Unterhaltsbeihilfe der einzelnen Bundesländer.

Eine Anrechnung der Zusatzvergütung gibt es in nahezu allen Bundesländern. Einzig Hessen nimmt eine solche nicht vor. In vielen Ländern (z.B. Bayern, Berlin) wird ein Mindestbetrag festgelegt, der in jedem Fall beim Referendar verbleibt.

In NRW wird zum Beispiel der Verdienst aus der Nebentätigkeit angerechnet, soweit er die Unterhaltsbeihilfe zuzüglich der Familienzuschläge um das 1,5-fache übersteigt.

Die Unterhaltsbeihilfe wird bis zum Ende des Prüfungsmonats der zweiten juristischen Staatsprüfung gezahlt. Sie kann bei Nichtbestehen gekürzt werden, in NRW zum Beispiel um bis zu 15%.

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TRENDS & EINBLICKE

VERBOTE UND REGELUNGEN ZUR ZUSATZVERGÜTUNG UND NEBENTÄTIGKEIT – EINE UNNÖTIGE HERAUSFORDERUNG FÜR ARBEITGEBER UND REFERENDARE

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Nach im Schnitt fünf Jahren Studium starten Nachwuchsjuristen in das Abenteuer „Referendariat“. Wie die Übersicht zu den Regelungen der Unterhaltsbeihilfe und Nebentätigkeiten im Referendariat zeigt, gilt dies insbesondere für die finanziellen Rahmenbedingungen. Unterhaltsbeihilfen von 1000 bis 1200 Euro brutto bedeuten in Städten wie Hamburg, Frankfurt oder München keine wirkliche Verbesserung der Lebensumstände. Nebentätigkeiten sind nur eingeschränkt zulässig und immer mehr Bundesländer verbieten etwaige Zusatzvergütungen im Rahmen der Anwalts- und Wahlstation. Letztlich führen Nachwuchsjuristen während des Referendariats nach bis zu sieben Jahren Jurastudium ein finanziell fragwürdiges Dasein. Einerseits sind die Mieten für die eigenen Wohnungen unverändert oder steigen, anderseits fallen die Vorteile und Vergünstigungen des Studentendaseins wie Studententickets u.Ä. komplett weg. Diese werden auch nicht etwa durch die Aussicht auf die mittlerweile üblichen Top-Einstiegsgehälter für Volljuristen ausgeglichen, die inzwischen über der Marke eines Jahresgehaltes von 100.000 € Brutto liegen. Diese Vergütungen winken erst nach dem 2. Staatsexamen und kommen meist nur den Topabsolventen zugute. Manch ein Referendar schreibt sich notgedrungen für ein zulassungsfreies Zweitstudium ein, um wenigsten so vergleichsweise günstig an ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr zu kommen. Dies hilft oftmals den Kostendruck ein wenig zu reduzieren, auch wenn das sicher nicht dem Sinn und Zweck eines Zweitstudiums entspricht. Wenig überraschend hört man in diesem Zusammenhang wohl zurecht immer wieder von dem schlechten Gewissen, das diese Referendare plagt.

Text von RA Jens-Peter Thiemann

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WENIG HOFFNUNG AUF VERBESSERUNG – IMMER MEHR VERBOTE FÜR ZUSATZVERGÜTUNGEN Auf eine Verbesserung der Situation können die Referendare derzeit nur bedingt hoffen. Zwar gibt es Lichtblicke wie die zukünftige Einstellung der Referendare als Richter auf Probe und damit einhergehende höhere Zuwendungen für Nachwuchsjuristen in Mecklenburg-Vorpommern. Nichts desto trotz bleiben die Unterhaltsbeihilfen weiterhin sehr niedrig. Aus Referendarsicht mag die oftmals bemühte Begründung, dass es sich schließlich nur um eine Beihilfe zur Bestreitung des Unterhalts während der Ausbildung handeln würde, wenig überzeugend. Insbesondere erscheint dies im Lichte der immer stärkeren Einschränkungen zu Nebenverdiensten im Rahmen einer Nebentätigkeit oder von Zusatzvergütungen im Rahmen der Anwalts- und Wahlstation wie blanker Hohn. War anfangs nur Hessen mit einem Verbot etwaiger Zusatzvergütungen für die Anwalts- und Wahlstation bei Referendaren negativ aufgefallen, haben weitere Bundesländer wie Berlin und Hamburg nachgezogen. Begründet werden diese Entscheidungen damit, dass den Bundesländern aufgrund einer Entscheidung des Bundessozialgerichtes keine Wahl bleiben würde. Nach diesem Urteil sind etwaige Zusatzvergütungen privater Ausbildungsstellen Teil des aus dem Referendarausbildungsverhältnis resultierenden Arbeitsentgelts. Diese müssen daher vom Träger der Referendarausbildung – dem Bundesland, in dem der Referendar seine Stammdienststelle hat – gezahlt werden. Einzige Ausnahme sind solche Vergütungen die für eine von der Ausbildung unabhängige, gesonderte Beschäftigung gewährt werden (Nebentätigkeiten). Das es freilich auch ohne Verbote geht, zeigt das in Nordrhein-Westfalen eingeführte Modell.

DAS NRW-MODELL - ALS LÖSUNG? Nordrhein-Westfalen hat sich Ende 2016 für einen alternativen Weg zu einem Verbot der Zusatzvergütung entschieden. NRW will nach eigenen Angaben Referendaren ermöglichen, in Anerkennung besonderer Leistungen „in der Station“, Zusatzvergütungen von ihren Ausbildungsstellen zu beziehen. Dazu sind vom jeweiligen Ausbilder in der Anwalts- oder Wahlstation gezahlte Zusatzvergütungen für besonders gute Leistungen, direkt an das Landesamt für Besoldung und Versorgung NRE (LBV) zu zahlen. Anschließend wird der Betrag abzüglich etwaiger Lohnsteuerabzüge sowie zu tragender Sozialversicherungsbeiträge an die Referendare ausgezahlt. Gleichzeitig wird die vom Land gewährte Unterhaltsbeihilfe (Brutto) pauschal in Höhe von 25 % der Zusatzvergütung gekürzt. Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch die tatsächliche Belastung für das Land sein wird, die durch die Gewährung der Zusatzvergütung aufgrund einer späteren Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung und der Übernahme der Arbeitgeberanteile für weitere Sozialversicherungen entsteht. Es wäre aus Referendar- und Ausbildungsgesichtspunkten wünschenswert, wenn andere Bundesländer dem NRW-Modell folgen würden und Verbote wieder der Vergangenheit angehören würden. Einerseits sollte den Ländern nicht entgangen sein, dass diese Entwicklungen vielerorts auf großen Unmut gestoßen sind. Anderseits fördert diese Entwicklung nur etwaige Nebentätigkeiten der Referendare, denn deren Finanzbedarf hat sich durch die Entscheidung des

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Bundessozialgerichts nicht in Luft aufgelöst. Referendare sind somit mehr oder weniger gezwungen neben der eigentlichen Ausbildung im Rahmen der Anwalts- und Wahlstation eine Nebentätigkeit aufzunehmen. Vielerorts wird auf das Verbot zur zusätzlichen Vergütung der Anwalts- oder Wahlstation durch eine zusätzliche Nebentätigkeit beim gleichen Arbeitgeber reagiert. Dabei kommt es teilweise zu exorbitant hohen Vergütungen der eigentlichen Nebentätigkeit. Im Sinne aller wäre es daher mehr als wünschenswert, wenn die Verbote durch das NRW-Modell ersetzt werden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Referendare sich während der Ausübung ihrer Nebentätigkeit nicht der eigentlich gewünschten Examensvorbereitung widmen können. Viele Referendare empfinden bereits eine normale zeitliche Einbindung im Rahmen der Anwaltsstation als viel zu hoch. Dies ist deshalb so bedauerlich, weil die Anwaltsstation gerade die praktische Arbeit schulen soll. Wie schädlich die derzeitige Entwicklung gerade für die praktische Ausbildung ist, wird noch klarer, wenn man bedenkt, dass sich seit Jahren eine Kultur des sog. Tauchens etabliert hat.

DAS SPANNUNGSFELD DER AUSBILDUNG, NEBENTÄTIGKEIT UND DES SOGENANNTEN TAUCHENS Beim sog. Tauchen arbeiten Referendare für einen Teil ihrer Anwaltsstation an nahezu allen Wochentagen in der jeweiligen Kanzlei, um anschließend die letzten 3-5 Monate gar nicht mehr in der Kanzlei zu erscheinen. Diese Monate werden dann für eine intensive Vorbereitung auf die Klausuren im 2. Staatsexamen genutzt. Freilich ist auch diese Entwicklung nicht im Sinne der eigentlichen Ausbildung, vermag aber angesichts des Leistungsdrucks im 2. Staatsexamens aus Referendarsicht wenig überraschen. Die Arbeitgeber trifft insoweit auch nur bedingt ein Vorwurf, ist es nur allzu verständlich, dass sie im Kampf um die besten Nachwuchskräfte versuchen, diesen bestmöglich entgegen zu kommen. Letztlich führt das derzeitige System aber dazu, dass die Kluft zwischen den besseren Absolventen und den normalen Absolventen immer größer wird. Je schlechter die Abschlüsse im 1. Staatsexamen sind, desto weniger Anwälte finden sich, die bereit sind ihren Referendaren genügend Freiräume für die Vorbereitung auf die Klausuren im 2. Staatsexamen einzuräumen. Auch wenn es offenbar zaghafte Versuche zur Bekämpfung dieses Modells gibt – wie monatliche Berichte über die erbrachten Leistungen im Rahmen der Anwaltsstation – ist hier derzeit keine Änderung in Sicht.

FAZIT: NRW-MODELL UND EINE GESONDERTE STATION ZUR EXAMENSVORBEITUNG SIND WÜNSCHENSWERT Die geschilderten Entwicklungen der letzten Jahre sind folglich weder im Sinne der Ausbildung noch im Sinne der Referendare. Das Beispiel NRW zeigt, dass pauschale Verbote nicht sein müssen! Zudem wäre es auch aus Gründen der Chancengleichheit und zur Verbesserung der eigentlichen Ausbildung im Referendariat wünschenswert, wenn alle Referendare im Vorfeld der Klausuren zum 2. Staatsexamen eine gewisse Zeit (3 – 5 Monate) für eine intensive Vorbereitung erhalten würden. Diese Entwicklungen würde sich vermutlich auch positiv auf die Examensergebnisse im 2. Staatsexamen auswirken. Ein höherer Anteil besonders qualifizierter Volljuristen könnte dabei nicht zuletzt den nach Nachwuchs lechzenden staatlichen Institutionen (Gerichte, Staatsanwaltschaften, Verwaltungen) zugutekommen.


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TRENDS & EINBLICKE

JURISTENAUSBILDUNG: KOMPETENZ – BILDUNG – WISSEN – VERSTEHEN – ANWENDEN?

Die Juristenausbildung kommt nicht aus Schlagzeilen. Über den Taschenspielertrick einer methodisch schon im Ausgangspunkt fragwürdigen Studie1, die in Gleichsetzung von Korrelation und Kausalität auch noch missverstanden wurde2, schafften es Jurastudium und Juristische Staatsexamen in die Tageszeitungen. Selbst die Suche nach Diskriminierungen in Lehrbuchfällen und bei der Kleidung vor Gericht war vielen Blättern eine Schlagzeile wert3. Der mediale Aufschrei über menschenverachtende Prüfungsanforderungen und veraltete Lerninhalte ließ nicht lange auf sich warten4. Staatliche Behörden und Ministerien, Richterschaft und Anwaltschaft blicken gleichzeitig sorgenvoll auf den schwindenden Nachwuchs an „Volljuristen“5. Lösung soll eine (weitere) Reform der Juristenausbildung bringen6. Ausgangspunkt vieler Probleme ist das Studium7. Nur in diesem Teil der Juristenausbildung kann das grundlegende Rüstzeug erlernt werden, das junge Menschen brauchen, wenn sie im Referendariat den Praxistest in den Stationen bestehen wollen. Noch viel mehr aber braucht es Änderungen vor allem im Studium, damit nach dem Zweiten Staatsexamen junge Juristen/Juristinnen insbesondere als Anwälte/Anwältinnen ihren Aufgaben gerecht werden können. Der Autor will aus eigener Anschauung in Praxis und Lehre Anregungen geben, wie es gelingen kann, in der Juristenausbildung diesen Anforderungen wieder besser gerecht zu werden.

Text von RA Dr. iur. Johannes Stürner, Stuttgart Der Autor ist Rechtsanwalt in der Kanzlei Graf Kanitz, Schüppen & Partner in Stuttgart und war beinahe ein Jahrzehnt als Lehrbeauftragter an einer deutschen Universität tätig. Der Beitrag gibt ausschließlich persönliche Auffassungen des Autors wieder. Er dankt Herrn Prof. Dr. Oliver Fehrenbacher, Prof. Dr. Boris Paal, M.Jur. (Oxon), Prof. Dr. Michael Stürner M.Jur. (Oxon), Herrn RA Dr. Alexander Belz, Herrn RA StB Bernd Schlösser, Herrn Dr. Christian Strasser-Gackenheimer, Herrn Dr. Frank Bleckmann, M.Phl. (Cantab), Frau Ref. iur. Anja Dorn, Frau stud. iur. Nicole Geistl sowie den Herren Ref. iur. Marcus Kirchdörfer, RA Julian Schidelko und Dimitri Kutsiy für wertvolle Anregungen.

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I. GRUNDGEDANKEN Die Juristenausbildung soll junge Menschen ansprechen, die das Rechtssystem einer europäischen und deutschen Gesellschaft weitertragen. Denn dieses System rechtlichen Denkens und Handelns ist eine der Grundfesten des europäischen rechtsstaatlichen Verbundes und des bundesdeutschen Rechtsstaates sowie seines wirtschaftlichen Erfolgs. Rechtspflege ist Gesellschaftspflege und wird von Organen der Rechtspflege geleistet. Am Berufsbild des Organs der Rechtspflege ist die Ausbildung ausgerichtet. Selbst nach weit über hundert Jahren Juristenausbildung ist diese Idee richtig. Die nervöse Kritikfreude der bisweilen nicht einmal fachlich betroffenen Öffentlichkeit zeigt aber, dass ein Störgefühl besteht. Dieses Gefühl betrifft nicht nur die als Kaste empfundenen „Juristen“, sondern eben auch die juristische Ausbildung. Es ist verständlich, dass diese Ausbildung etwas aus der Zeit gefallen wirkt. Viele Bachelor- und Masterstudiengänge erlauben schon in den ersten Semestern eine Spezialisierung, die ein Jurist im Laufe seines Berufslebens allenfalls im Ausnahmefall erreicht. Mitursächlich für die soziale Befindlichkeitsstörung ist auch die schwindende Rechtsakzeptanz der Bevölkerung. Sie ist auf eine personelle Unter- und Fehlbesetzung der Justiz und eine für den normalen Menschen nicht mehr nachvollziehbare Gestaltung des Rechtskontakts (z.B. beim verzweifelten Versuch, ein Kindergeldformular korrekt auszufüllen) zurückzuführen – vor allem aber auf einen den generellen Konsens bestimmter Verhaltensregeln auflösenden Individualisierungswahn.

II. STUDIUM IN DER TRIAS JURISTISCHEN ARBEITENS: WISSEN – VERSTEHEN – ANWENDEN

1. WISSEN ALS GRUNDLAGE Der Erwerb von Wissen verlangt die Untugenden des Fleißes und der Disziplin. 8 Das Studium der Rechtswissenschaften begegnet einem Problem, das in der Schulpolitik geboren ist und mit dem auch die medizinische Ausbildung zu kämpfen hat: Wer gewohnt ist, sich nicht Wissen, sondern nur Kompetenzen zur Wissensauffindung anzutrainieren oder in Gruppenarbeit Selbstverständlichkeiten als Lernerfolg zu zelebrieren, bekommt ein Problem, wenn Wissen für einen erst zu erlernenden, schon für sich betrachtet komplexen Anwendungsvorgang vorausgesetzt wird. Das juristische Studium besteht zu einem guten Teil schlicht aus Wissensaufnahme. Der Schritt der Wissensanwendung scheitert, wenn bestimmte Grundlagen fehlen. Nichtwissen lässt sich nicht wie in vielen anderen Studienfächern durch Stoffumverteilung oder sofortige Spezialisierung und inhaltliche Entleerung kaschieren. Die juristische, stark abstrahierende Denkweise und die juristische Sprache unterscheidet sich von allem, was (mit sehr wenigen Ausnahmen) bis zum Abitur an deutschen Schulen unterrichtet und gelernt wird. Es ist also nicht nur sehr viel neues Wissen, sondern auch ein neues Instrumentarium zur Wissensanwendung zu erlernen. Juristisches (ähnlich wie medizinisches) Arbeiten ist ohne ein unabdingbares Grundwissen nicht möglich. Es lässt sich lediglich trefflich darüber streiten, wie umfangreich dieses Wissen sein muss. Aber an einer schwer zu definierenden Grenze ist die kritische Kernzone existenzieller Sachkompetenz erreicht. Es ist

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richtig, dass universitäre Ausbildung und staatliche Prüfung dabei in die falsche Richtung übertreiben. Statt solide Ausbildung in den Grundlagenfächern stärker zu betonen (dazu sogleich), gehen die Studierenden in einer immer stärker anschwellenden Flut von Spezialveranstaltungen und Einzelfällen mit dem Prädikat „examensrelevant!“ unter. Eine „Neuausrichtung des Stoffs“ in Richtung Internationalisierung erscheint allenfalls als langfristiges Projekt sinnvoll. 9 Wie man sich Wissen aneignet, wurde früher im Rahmen der schulischen Ausbildung erlernt und eingeübt. Nachdem Wissenserwerb in der Schuldbildung nach breitem Konsens keine tragende Rolle mehr spielt, stehen die Universitäten vor dem Problem, diese Grundkompetenz ebenfalls vermitteln zu müssen. Ob dies Aufgabe der Universitäten sein sollte, scheint eine müßige Frage. Sind die Studierenden nicht mehr in der Lage, sich an den Anforderungen des Studiums zu orientieren (zum m.E. auch deshalb sinnvollen Auswahltest für das Jurastudium unten), wird der Ausbildungsstätte nichts anderes übrig bleiben, als sich an die Ausbildungsnotwendigkeiten anzupassen. Hier besteht sicherlich Nachholbedarf in der derzeitigen Juristenausbildung 10. Es wird keine andere Lösung geben, als zukünftig in weiteren Kleingruppen zunächst Lernmethoden als Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Dabei muss letztlich trainiert werden, wie bestimmte Grundlagen (z.B. Tatbestand der Willenserklärung) als zunächst auswendig gelerntes und dann durch beständige Wiederholung in der Anwendung organisch reproduziertes Wissen erfasst werden können.11 Diesen Vorgang müssen geeignete Dozentinnen/Dozenten bis in den Bereich der Zwischenprüfung durch entsprechende Arbeitsgemeinschaften intensiver begleiten und dabei eine Wissensverknüpfung mit Verständnisgrundlagen lehren und kontrollieren. Die Trias wird zum Quartett: Kompetenz – Wissen – Verstehen – Anwenden. Dass die Studierenden sich vor den Examen bemüßigt sehen, private „Einpeitscher“ zu bezahlen, ist kein neues Phänomen: Repetitorien gibt es, seit es juristische Prüfungen gibt. Sie sind Resultat eines Missverständnisses: Examensvorbereitung beginnt nicht nach dem letzten großen Schein oder der Schwerpunktprüfung, sondern mit der ersten Vorlesung im ersten Semester. Nur wer kontinuierlich nicht viel, aber stetig arbeitet und – ja! – lernt, hat keinen Examensberg, an dessen Fuß er sich verzweifelt nach dem Repetitor-Sherpa umsehen muss 12. Repetitorien garantieren kein verbessertes Ergebnis, sie mindern nur den Leidensdruck einer Selbstorganisation und -kontrolle. Gute Examen schreiben regelmäßig Studierende ohne Repetitor. Hier eine finanzielle Zugangsschranke zum guten Examen zu sehen 13, geht zu weit.

2. VERSTEHEN Nur Verstehen im Sinne eines Systemverständnisses erlaubt eine von kleinteiligem Spezialwissen unabhängige Stoffbeherrschung. Es setzt dreierlei voraus: Eine gewisse Grundbildung auf Grundlage vorerworbenen sprachlichen (Grammatik und Stil), sozialen, historischen und naturwissenschaftlichen Wissens, eine vertiefte Bildung durch die Grundlagenfächer Rechtsgeschichte, Rechtstheorie (Methodenlehre) und Rechtsphilosophie, und – horribile dictu – Begabung im Sinne eines Willens und einer Fähigkeit zu strenger Logik und sprachlicher Klarheit.


Die Grundbildung der meisten Studierenden glänzt durch Abwesenheit. Historisches und soziales Nichtwissen muss man ebenso beklagen wie sprachliche Wissensfreiheit, die einen selbst in Hausarbeiten das Grauen lehrt. Wie soll ein schon durch falsche grammatikalische Bezüge völlig zerstörter Satz eine streng logische Gedankenführung tragen? Unmöglich. Man muss Elternhaus und Schule für die immer deutlicher werdende Sprach- und Bildungskatastrophe verantwortlich machen. Allerdings wird auch hier die Universität die fachrelevanten Lücken schließen müssen, wobei man sich über den richtigen und notwendigen Stoff zur Lückenfüllung intensiv Gedanken machen muss 14. Vorrang müssen zunächst Sprache und historisches Wissen haben. Eine Neustrukturierung der Studiengänge muss die Grundlagenfächer inhaltlich ausweiten und ergänzen sowie zu Pflichtveranstaltungen mit Abschlussprüfungen machen 15. Inwieweit damit zugleich ein wissenschaftlicher Anspruch erfüllt werden kann und soll, ist schwierig abschließend zu beantworten. Die Grundlagenfächer sind aber kein Selbstzweck, sondern notwendiger Ausgangspunkt tieferen Verständnisses.16 Es ist für die Studierenden sinnvoller, auf dieser Grundlage die Funktionsweise eines Normengefüges zu verstehen, als die dritte Ausnahme aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes bei der bereicherungsrechtlichen Rückabwicklung im Dreipersonenverhältnis auswendig aber unverstanden im Kopf zu haben. Grundverständnis muss auch durch entsprechende Aufgabenstellung und Korrektur von Prüfungsarbeiten im Examen belohnt werden. Die Trias muss also zum Quintett werden: Kompetenz – Bildung – Wissen – Verstehen – Anwenden Das problematischste und politisch heikelste Feld gelungener juristischer Ausbildung ist sicherlich das Wecken und Finden von Begabung. Schleichend sinkende Geburtenraten und deutlich steigende Studierendenzahlen erhöhen die Anfangsqualifikation der Studierenden nicht. Begabung gibt immense Standortvorteile. Ohne Begabung für das Fach fällt ein systematischer Überblick unendlich schwer, der schiere Umfang des zu beherrschenden Stoffes wirkt erschlagend. Begabung für strenge Logik, Sprache, Rechtsverständnis und Rechtsanwendung ist geschlechterunabhängig 17. Sie ist durch Fleiß und Wille nur eingeschränkt auszugleichen. Nicht jeder Mensch muss eine „Begabung für Jura“ haben. Fähigkeit und Wille zu strenger gedanklicher und sprachlicher Logik und Klarheit sind nicht allen in die Wiege gelegt. Es muss nicht jeder ein guter Jurist sein, fehlende Begabung auf diesem Feld ist kein Unwerturteil. Die Leistungsfixierung der gegenwärtigen Gesellschaft macht es jungen Menschen aber fast unmöglich, sich dies einzugestehen. Genau das wäre aber die Voraussetzung dafür, die wahre eigene Begabung zu suchen und zu finden, liege sie nun im naturwissenschaftlichen, musischen, sprachlichen, kommunikativen oder auch handwerklichen Bereich. Die universitäre Ausbildung mit einem System, das teilweise lange prüfungsfreie Versteckspiele ermöglicht, hilft bei diesem Findungsprozess nicht. Mit der Einführung verschärfter Orientierungs- und Zwischenprüfungen und Abschlussprüfungen zum Semesternede hat man hier bereits versucht gegenzusteuern. Es ist ein Verbrechen, jungen Menschen nicht ehrlich zu zeigen, wo die eigene Begabung nicht liegt: Das Gefühl beständiger Überforderung, das unter Umständen Referendarsausbildung und Berufsleben dominiert, ist der sicherste Weg ins Unglücklichsein! Es muss aber nicht jeder ein brillanter Jurist sein, um Freude am Fach zu haben und sich ein Auskommen zu sichern. Hier gilt allerdings weiter, dass Realitätsbezug nicht schadet: Ein Drittel der Anwälte in Deutschland

verdient an der Armutsgrenze, Richter verdienen im Schnitt nur EUR 3.681 netto im Monat und nur drei Prozent der Anwälte verdienen über 80 Prozent des Geldes. Ein rechtzeitiger Kontakt mit juristischen Berufen in Form von Praktika ist gut, hilfreicher wäre zunächst eine Einführungsveranstaltung, die überhaupt die volle Bandbreite juristischer Berufsbilder aufzeigt und über realistische Arbeitsbedingungen und Einkommensverhältnisse informiert. Die starke Wissensorientierung und die Rolle spezifischer Befähigung bzw. Begabung macht es sinnvoll, eine zentrale Eingangsprüfung für die Juristenausbildung zu schaffen (so z.B. an der Hanseuniversität Rostock-Warnemünde). Diese sollte (nichts so einseitig wie der „Medizinertest“) gewisse Grundvoraussetzungen abfragen. Eine Zulassung zum Studium darf nicht zusätzlich an eine bestimmte Abitursnote gebunden sein, die für die Qualifikation als Jurist eine erhöhte, aber nicht absolute Aussagekraft besitzt 18, sofern sie ohne Einführung eines bundesweiten Zentralabiturs überhaupt irgendeine Aussagekraft haben kann.

3. ANWENDEN Alle juristische Tätigkeit ist Rechtsanwendung, entweder in der Form des Entwickelns neuer Normen (Vertragsgestaltung, Rechtssetzung) oder in Form der Anwendung bestehender Normen, sei es zu ihrer Umgehung oder Umsetzung. Dieser Anwendungsprozess ist ein strenger Logik folgender (bisweilen erschütternd primitiver) Vorgang der Subsumtion eines Lebenssachverhalts unter eine abstrakte Norm, der zu einer bestimmten Rechtsfolge führt. Die universitäre Ausbildung trägt der Anwendungsorientierung dadurch Rechnung, dass von Anfang an Fälle gelöst werden, die so größtenteils auch in der Praxis begegnen und auf die alle Lernund Arbeitsmethoden ausgerichtet sind 19. Die Dominanz dieses Vorgangs ändert sich auch im Berufsleben nicht; wenn man sich von der Norm oder der Normgestaltung zu weit entfernt, hat dies im Regelfall fatale Auswirkungen. Insoweit hat der Vorwurf einer Praxisferne oder einer lebensfremden Ausbildung im Studium nur eingeschränkte Berechtigung 20. Mit den für die Examenszulassung notwendigen Praktika ist neben praxisbezogenen Zusatzangeboten (Prozessplanspiele, studentische Rechtsberatung etc.) für einen ausreichend selbstständigen Blick in den juristischen Alltag gesorgt. Würde dieser Realitätskontakt von beiden Seiten des Praktikumsverhältnisses immer mit der nötigen Sorgfalt und dem nötigen Ernst gestaltet, wäre sicherlich auch das Urteil der Studierenden und der Praxis über die Sinnhaftigkeit dieser Praktika gnädiger. Die im Verhältnis zu anderen Studienfächern unterdurchschnittliche Quote von Studienabbrechern zwingt nicht den Schluss auf, dass die Studierenden unter der Ausrichtung des Studiums auf „praktische Theorie“ und Wissensaufnahme besonders leiden würden 21. Richtig ist allerdings, dass die Schwerpunkte bei der Anwendungsvermittlung überdacht werden müssen. Es ist unter Umständen sinnvoller, z.B. im Zivilrecht nicht auf die Darstellung der letzten Mindermeinung und die Einhaltung nie ganz passender und letztlich überflüssiger Schemata Wert zu legen, sondern bei der Fallbearbeitung Gespür für das Normengefüge zu vermitteln, das eine logische Prüfungsabfolge von alleine vorgibt. Wer konstatiert, „Nationale Dogmatik und Methodenlehre haben im Zuge der Europäisierung des nationalen Rechts ihren

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Alleinvertretungsanspruch verloren.« 22 wird zumindest erklären müssen, wie er sich auf dieser Grundlage eine Ausbildung universell einsetzbarer Juristen konkret vorstellt.

je nach Prüfungsordnung bis zu einem Drittel in die Notengebung einfließt. Viele der angesprochenen Probleme auf dem Weg zum Examen sind erkannt und werden bereits diskutiert. 23

Die universitäre Ausbildung befindet sich auf einem Weg weg von einer exemplarischen freien Stoffvermittlung, die außerhalb lebensnotwendiger Grundlagen eine technische Fertigkeit zur Sachverhaltslösung vermittelt, und weg von der Kultur des freien Lernens und Vertiefens. Die Ausbildung wird mit steigenden Studierendenzahlen immer kleinteiliger und verschulter – perfider Weise bei einer sinkenden oder im besten Fall gerade einmal gleichbleibenden Zahl von Lehrenden an den Fakultäten. In Kleingruppen – was in der Sache richtig ist – wird Stoff vermittelt, der den Blick für Zusammenhänge und allgemeingültige Lösungstechniken bisweilen eher verstellt als eröffnet. Durch die Praxis der oft auf abseitige Spezialfälle ausgelegten Aufgabenstellung in den Staatsexamina werden Probleme gelernt, statt allgemeingültiger Lösungsansätze, mit denen sich auch anspruchsvollste Klausuren lösen lassen – die Universitäten beugen sich den Vorgaben der Justizprüfungsämter und die Professorenschaft befeuert diese Entwicklung durch die Einreichung möglichst „abgefahrener“ Klausuren.

Juristische Prüfungen sind bisher konsequent fallbasiert. Eine gewisse Öffnung zu den Grundlagenfächern auch in Form von Wissensfragen (sogenannte „Märchenklausuren“) ist wünschenswert, auch wenn sie von den Prüfungsteilnehmern wahrscheinlich wenig goutiert werden wird. Was alle Teilnehmer als körperliche und seelische Belastung empfinden, ist der „Alles oder Nichts“-Charakter und die zeitliche Ausdehnung der staatlichen Abschlussprüfungen. Dass zum Nachweis eines vollständigen Grundlagenwissens auch abschließend und umfassend geprüft werden muss, lässt sich gleichwohl kaum ändern. Die Verwendung von Kommentaren schon im Ersten Examen erscheint dafür nicht hilfreich, weil als absehbare Folge nicht die Systematik, sondern die Suche nach dem passenden Einzelfall trainiert wird. Sie sorgt allenfalls für zusätzliche Schwierigkeiten im Zeitmanagement. Dass der Einzelfall nicht im Gedächtnis sein kann, ist klar – deswegen aber die Benutzung von Kommentaren zu verlangen, damit nur die Methodik geprüft würde, ist ein Zirkelschluss 24.

Diese Fehlentwicklung hat sich verstärkt durch die Einführung einer universitären Schwerpunktprüfung, die neben der Wiederholungs- und Vertiefungsphase für das Examen eine Scheinspezialisierung abverlangt. Häufig bewegen sich diese Angebote in Fächern und Bereichen, die nicht Stoff des Examens sind. Gedacht um eine an der Praxis orientierte Vertiefung zu bieten und um die Profile der Kandidaten zu schärfen, hat die Einführung des Schwerpunktbereiches lediglich zu einer Verlängerung des Studiums geführt. Die praktische Verwendbarkeit zum Berufsbeginn nach Abschluss der gesamten Ausbildung wird selbst im jeweiligen Schwerpunktbereich nicht erhöht, so die Erfahrung der Praxis. Von den personellen Ressourcen für Schwerpunktbereiche, die in der Lehre sinnvoll anderweitig eingesetzt werden könnten, soll an dieser Stelle gar nicht erst die Rede sein. Schließlich macht auch die Einbeziehung der Schwerpunktbenotung in die Examensnote einen Leistungsvergleich zwischen Bundesländern, zwischen einzelnen Universitäten oder sogar zwischen einzelnen Schwerpunktbereichen einer Universität mehr oder minder unmöglich. Soweit die Universitätsnote für eine Leistungseinstufung ohnedies „herausgerechnet“ wird, sollte man den Studierenden diesen zeit- und arbeitsintensiven Umweg doch einfach ersparen. Ein benotetes Seminar mit Seminararbeit als Zulassungsvoraussetzung für das Examen ist Arbeit und Spezialisierung genug.

4. DAS ERSTE STAATSEXAMEN Die Fähigkeit einen konkreten Sachverhalt zu erfassen und unter abstrakte Normen zu fassen, wird am Ende des Studiums mit einer Staatsprüfung abgenommen. Diese sichert einen einheitlichen vorgegebenen Ausbildungsstand ab – wie in allen Studienfächern, die zu einem Staatsberuf führen. Die Staatsprüfung wird – wie im Übrigen in der Regel alle Klausuren während des Studiums auch – anonymisiert geschrieben. Dabei werden die Ergebnisse von sechs bis acht Klausuren oder schriftlichen Aufsichtsarbeiten durch eine mündliche Prüfung plausibilisiert, die

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Massenhafter Besuch von Repetitorien und relativ hohe Durchfallquoten bedeuten nicht, dass die Examen zu schwer oder abzuschaffen wären. Es wird eben nur nicht einfach jede erkennbare Leistung mit besten Zensuren belohnt. Es herrscht nicht der (völlig unlogische) Zwang statistischer Normalverteilung, sondern das Prinzip realer Leistungsbewertung: „Gut“ heißt eben wirklich „gut“, also ohne wesentlichen Mangel; wirklich große Schwankungen der Bewertung bei unterschiedlichen Korrektoren sind dabei – der Ausnahmefall belegt dies 25 – erschreckend selten. Der Ruf nach „Transparenz“ verkennt, dass eine saubere juristische Falllösung oft mehr vom Weg als vom Ergebnis lebt. Wer das Examen nicht besteht, vermag (aus welchen Gründen auch immer) in angemessener Zeit keine Arbeit zu liefern, die juristischer Arbeitsweise entspricht. Es bleibt der Eindruck eines Arztes/einer Ärztin, der/ die bei akuten Beschwerden im Bereich des rechten Beines erstmal die Fingernägel schneidet oder das Bein ohne Untersuchung gleich ganz amputiert. Selbst Menschen, die das Examen mit „ausreichend“ bestehen, arbeiten im Regelfall nicht so, dass ihre Arbeitsergebnisse in der Rechtspraxis zu verwenden wären. Aber immerhin wird das Bein als Problem erkannt und bleibt dran. Psychischer Prüfungsdruck sollte dadurch gelindert werden, dass ein (freiwilliges) System der Abschichtung geschaffen wird, das ein Ableisten der Prüfung in zwei Blöcken erlaubt – entsprechend der bisher üblichen Gewichtung ein Block „Zivilrecht“ und ein Block „Öffentliches Recht und Strafrecht“. Dieses System ist in manchen Bundesländern bereits etabliert. „Hausarbeiten“ als Bestandteil der Examensnote können auf Grund der Betrugsanfälligkeit der Leistungserhebung keine Zukunft haben. Auch an anderer Stelle muss sich die Ausbildung stärker an den Bedürfnissen der Studierenden orientieren: Die Zwischenprüfung nach dem vier bis sechs Semester dauernden Grundstudium muss zum Führen des Titels eines „Bachelor of Laws“ berechtigen. Die Benotung muss entweder entfallen oder den Realbedingungen verschwenderischer Bachelorproduktion an den Hochschulen angepasst werden. So steht, wer im Ersten Examen scheitert, nicht ohne Abschluss mit leeren Händen in der Welt. Kosten entstehen nur für etwas mehr Druckerschwärze auf dem


Zwischenprüfungszeugnis. Gleiches gilt für einen „Master“-Titel, der sich auf dem Zeugnis für das Erste Staatsexamen integrieren lässt wie bereits der „Diplomjurist“. Komplizierte „eigene“ modularisierte Studiengangsmodelle der Universitäten braucht es nicht 26. Sodann lässt sich in aller Klarheit konstatieren, dass die bundesdeutsche „Vielstaaterei“ in der Staatsprüfung mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen dazu führt, dass Noten zwischen Bundesländern nicht vergleichbar sind und zudem unterschiedliche Ausbildungsinhalte Prüfungsstoff sind. Das erscheint nicht zeitgemäß. Soweit – insbesondere im Verwaltungsrecht – landesrechtliche Besonderheiten abzuprüfen sind, ist eine Anpassung der Sachverhalte ebenso unkompliziert möglich wie eine Anpassung der entsprechenden Lösungsskizzen. Die auf das erkannte Harmonisierungsbedürfnis vorgeschlagenen Anpassungen der Justizministerkonferenz 27 zeigen wichtige Ansätze, bleiben aber merkwürdig inkonsequent. Zielsetzung der Vereinheitlichung dürfen nicht die Nivellierung von Leistungen und die Aufgabe des notwendigen Leistungsanspruchs sein, sondern die Befreiung des Studiums von unnützem Einzelfallballast, der den Blick für das Wesentliche verstellt (das immer noch genug Mühe bedeutet) und ja: Das Schließen der Lücken in Kompetenzen und Wissen, die von Elternhaus und Schulbildung geschlagen wurden.

III. ANWENDUNG UND ERWEITERUNG DES WISSENS – REFERENDARIAT ALS BERUFSORIENTIERUNG Das Erste Examen ist nur die erste Hälfte des Weges zum „Volljuristen“. Das sich anschließende Referendariat soll das erlernte Wissen vertiefen und erweitern. Die jungen Menschen lernen, das universitäre Wissen in praktische juristische Tätigkeit umzusetzen. Der Schwerpunkt weiteren Wissenserwerbs und der Wissensanwendung liegt dabei auf der handwerklich verfahrensrechtlichen Seite. Die Ausrichtung der Ausbildung für alle auf eine Tätigkeit als Richter, Staatsanwalt, Verwaltungsbeamter und Anwalt ist sinnvoll und notwendig, wenn einer dieser Berufe ergriffen werden soll 28: Nur wer weiß, wie Justiz, Verwaltungseinheiten und Anwälte denken und arbeiten, kann sich später mit diesen auseinandersetzen. Entsprechend der mehrheitlichen Beschäftigungsform im Berufsleben muss der Schwerpunkt des Referendariats deutlicher auf der anwaltlichen Ausbildung liegen, was sich auch in der Aufgabenstellung im Zweiten Examen widerspiegeln sollte. Allerdings würde dies voraussetzen, dass sich die organisierte Anwaltschaft stärker (auch finanziell) in der Ausbildung engagiert und die Justiz als bisherige Herrin der Ausbildung solches Engagement zulässt. Die fachlich weit überwiegend hochwertigen Veranstaltungen der Kammern und der Berufsverbände zeigen, dass eine fachspezifische Ausbildung nicht nur durch Richter und Staatsanwälte möglich ist. Warum sollte dies nicht für Staat und Justiz entlastend genutzt werden? Es erscheint durchaus sinnvoll, neben den Grundlagenveranstaltungen und Fallbesprechungen zu ZPO, StPO und dem Verwaltungsverfahren nebst materiellrechtlicher Vertiefung verstärkt an der Anwaltspraxis orientierte Veranstaltungen vorzugeben, die durch entsprechend qualifiziertes anwaltliches Personal betreut werden und eine Wiederholung und Vertiefung des Grundlagenstoffes aus dem Ersten Examen erleichtern.

Eine Erweiterung der Ausbildungsinhalte um rhetorische und verhandlungstechnische Grundlagen sollte nicht im Ermessen der Ausbildungsleiter liegen, sondern auch curricular vorgegeben sein. Der „Aktenvortrag“, der die Fähigkeit abverlangt, einen selbstständig erfassten Sachverhalt frei vorgetragen rechtlich einzukleiden, sollte als gedankliche Schule schon ab Beginn des Referendariats trainiert werden. Dabei muss selbstverständlich sein, dass Ausbilder in Justiz, Verwaltung, vor allem aber auch in der Anwaltschaft diese Disziplin ernst nehmen und mit den Auszubildenden üben. Ein Jurist, der in freier Rede vornehmlich ein Durcheinander produziert, wird es in jedem Beruf schwer haben, sich argumentativ durchzusetzen. Eine berechtigte Frage ist, ob weiterhin für die Mehrzahl der juristischen Berufe das Zweite Staatsexamen zwingend erforderlich ist 29. Der Wandel der Berufsbilder lässt durchaus eine andere Sichtweise zu. Tätigkeiten in metajuristischen Bereichen gewinnen an Bedeutung, für die eine Kenntnis verfahrensrechtlicher Gepflogenheiten weniger notwendig ist als gewisse psychotherapeutische Fertigkeiten. Es ist allerdings ein Missverständnis, deshalb das Referendariat als „Generalausbildung“ gleich ganz abschaffen zu wollen und eine vorzeitige Spezialisierung zu verlangen 30. Das Zweite Examen vertieft und wiederholt in weiten Teilen Stoff der universitären Ausbildung; das ist für eine sichere Beherrschung sinnvoll und für viele junge Menschen auch dringend notwendig. Umgekehrt wäre es richtig, dass nur noch das Zweite Staatsexamen macht (und machen muss), wer Richter, Staatsanwalt oder Rechtsanwalt werden will. Diese Beschränkung in Verbindung mit einer finanzieller Unterstützung durch die Anwaltschaft würde es dem Staat ermöglichen, seine Referendare auch zukünftig angemessen zu bezahlen und abzusichern. Ob dies sinnvoll im Rahmen einer Stellung als Beamter auf Zeit oder in einem Ausbildungsverhältnis geschehen muss, das eine Anstellungsverhältnis nachbildet, ist eine müßige Diskussion. Die Justiz wird aber nicht umhin kommen, vor allem auch nach dem Zweiten Examen als Arbeitgeber attraktiver zu werden. Dies ließe sich nicht nur durch eine verbesserte Bezahlung und modernere Ausstattung, sondern vor allem auch durch eine transparente, faire und planbare Be- und Umsetzungspolitik erreichen. 31 Die Referendarszeit bietet für viele junge Menschen die Möglichkeit, juristisches Arbeiten in seiner teilweise klösterlichen geistigen Einsamkeit überhaupt erst richtig kennenzulernen und mit den Illusionen der Studienpraktika zu brechen. Das Referendariat durch Erweiterung der zu durchlaufenden Stationen zur bloßen Orientierungshilfe umzudefinieren, sollte gleichwohl vermieden werden. Wie schon für das Erste Staatsexamen gilt auch für das Zweite: Die Einführung einer bundesweiten Zentralprüfung ist längst überfällig. Dass auch hier landesrechtliche Eigenheiten kein Hemmschuh sein können, muss nicht nochmals erwähnt werden. Die Benutzung von Kommentaren im Zweiten Examen soll es ermöglichen, entscheidende Rechtsprechungsmeinungen zu finden, und gleichzeitig die Fähigkeit zum Umgang mit diesen Quellen juristischen Wissens nachweisen. Sie erscheint für das Zweite Examen zweckmäßig, „der Einheitsjurist muss nachschlagen können“ 32. Letztlich werden die Prüfer redlich beobachten müssen, ob die Nutzung zu einer weiteren Aufgabe von Grundwissen führt und das Nachschlagen auf Dauer damit das

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Zeitmanagement beeinträchtigt. Dabei muss auch der Versuchung widerstanden werden, möglichst abgefahrene Fälle zu prüfen, „weil man ja den Kommentar hat“. Ein Ausbildungsmodell, das in Anlehnung an das in manchen Bundesländern zeitweise praktizierte „Einstufige Modell“ die Zweiteilung in Studium und Referendariat relativiert, muss wieder in die grundsätzliche Diskussion über die Juristenausbildung eingebracht werden. Eine durchgehend von Universitäten, Justiz, Verwaltung und Institutionen der Anwaltschaft gestaltete Juristenausbildung wird den jungen Menschen wie den beteiligten Institutionen sinnvolle Impulse geben. Sie schafft eine vernünftige Praxisorientierung ohne dabei die Grundlagen juristischen Arbeitens und die staatlichen Mindeststandards aufzugeben. Die Entscheidung darüber auf welcher Stufe der juristischen Berufsbildung – Zwischenprüfung/Bachelor, Erstes Examen/Master, Zweites Examen/Zulassung zum Richteramt bzw. zur Anwaltschaft – der eigene Weg sein Ziel erreicht hat, würde vielen sehr erleichtert. Gleichzeitig würden wohl die „Zwischenstufen“ von der Praxis stärker als gültige Abschlüsse akzeptiert werden.

IV. ZUSAMMENFASSUNG Eine schnelle und alles Vorhandene verwerfende „Neuorientierung“ der juristischen Ausbildung ist weder möglich noch notwendig, was vergebliche und bald wieder rückgängig gemachte Reformversuche in den letzten 100 Jahren eindrucksvoll gezeigt haben. Wir sollten das Loblied des Auslandes auf die deutsche Juristenausbildung ernst nehmen. Aber was gut ist, kann noch besser werden. Will man nicht den zuletzt skizzierten (und auch schon versuchsweise beschrittenen) Weg gehen, ist zu hoffen, dass möglichst viele der (nicht abschließend) genannten Änderungsnotwendigkeiten erkannt werden, die letztlich vor allem das Studium betreffen: 1.

Einführung eines Eingangstests für Juristen vor der Zulassung zum Studium 2. Vermittlung von Lernkompetenzen 3. Vermittlung von sprachlichen und historischen Grundlagen, Information zu juristischen Berufsbildern 4. Neustrukturierung der Studiengänge zu Gunsten der Grundlagenfächer, Konzentration der Lerninhalte im Studium, abzuprüfen durch Semesterabschlussprüfungen 5. Abschaffung der universitären Schwerpunktprüfung, zu ersetzen durch eine Wahlseminar 6. Zentralisierung des Ersten Staatsexamens mit Prüfung auch der Grundlagenfächer sowie Möglichkeit zur freiwilligen Abschichtung in zwei Prüfungsblöcke 7. Einführung des Titels „Bachelor“ auf dem Zwischenprüfungszeugnis und des Titels „Master“ auf dem Zeugnis für das Erste Staatsexamen 8. Organisatorische und finanzielle Beteiligung der Anwaltschaft an der Referendarsausbildung 9. Stärkung anwaltlicher Ausbildungsinhalt sowie verpflichtende rhetorische Ausbildung 10. Zentralisierung des Zweiten Staatsexamens Mögen die zaghaften, teilweise verspielt wirkenden Ansätze der gegenwärtigen Diskussion zu einem sinnvollen Ergebnis führen, das auch für zukünftige Generationen die Fülle juristischer Berufe weiterhin erstrebens- und erlernenswert erscheinen lässt.

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1 Towfight/Traxler/Glöckner, ZDRW 2014, 8-27; Glöckner/Towfight, AnwBl 2016, 706-709. 2 SpiegelOnline, UNISPIEGEL v. 14. April 2014, abgerufen am 1. August 2018 unter http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/jura-examen-frauen-und-auslaender schneiden-schlechter-ab-a-963081.html; LTO v. 16. April 2014, abgerufen am 1. August 2018 unter http://www.lto.de/recht/studium-referendariat/s/ studie-jurastudium-vorbereitung-staatsexamen-uebungsklausuren-benotung/; ZEITmagazin ONLINE v. 12. Mai 2014, abgerufen am 1. August 2018 unter http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/20/harald-martenstein-sexismus. 3 Schweigler, DRiZ 2014, S. 52 – 55; dazu SZ v. 10. März 2014 (Prantl), „Lernen mit Lola Lotter“; FAZ v. 28. August 2013 (Vec), „Kleidung vor Gericht“; zu Rollenklischees in der Referendarsausbildung LTO v. 14. März 2013 (Schweigler), abgerufen am 1. August 2018 unter: https://www.lto.de/recht/studium-referendariat/s/referendariat sexismus-klausuren-rollenbilder-mann-frau/. 4 ZEIT online v. 30. Juni 2015 (Bernzen)“Schafft das Juraexamen ab“, als Ansammlung von Kurzsichtigkeiten, manche richtige und durchdachte Kritik in den Kommentaren der Netzgemeinde, am 1. August 2018 abgerufen unter: https://www.zeit.de/studium/ studiengaenge/2015-06/staatsexamen-jura-abschaffen. 5 FAZ v. 18. Februar 2015 (Jahn), „Der Justiz gehen die Juristen aus“; Kilian, AnwBl 2016, 698-705. 6 Redeker/Pfeifer, AnwBl 2015, 716-718; KOA, Harmonisierungsmöglichkeiten für die juristischen Prüfungen: Bewertungen und Empfehlungen (2016), am 1. August 2018 abgerufen unter http://www.djft.de/medien/pdf/KOA%20Gesamtbericht-2%5B1779%5D.pdf; Bericht zum Austausch mit den juristischen Fakultäten unter: http://www.djft.de/ medien/pdf/2017/2017-10-02%20Gesamtbericht%20endg%C3%BCltige%20Fassung-1.pdf; kritisch die Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer unter: https://www.brak.de/zur-rechtspolitik/stellungnahmen-pdf/stellungnahmen deutschland/2017/februar/stellungnahme-der-brak-2017-08.pdf. 7 Für die Wirtschaftsprüfer Loy/Bravidor, WPg 2017, 1104-1110. 8 Auch Lammers, JuS 2015, 289 (290). 9 Dazu Schulze/Groß, AnwBl 2016, 710-712. 10 Dazu Schaper, Der Wirtschaftsführer 2017, 13-21; Weber-Grellet, ZRP 2016, 170-173. 11 Sehr instruktiv Bleckmann, Selbstlernkompetenzen im Jurastudium (2015). 12 Auch Lammers, JuS 2015, 289 (291). 13 Dazu FAZ v. 4. Februar 2017, „Das Geschäft mit der Angst“ (Grunert), abgerufen am 1. August 2018 unter: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/ teure-examensvorbereitung-fuer-jurastudenten-14800492.html. 14 Dazu und zu einem eher schwurbeligen aktuellen ministerialen Vorschlag Funke, NJW 2018, 1930-1933. 15 Auch Möllers, AnwBl 2016, 713-715. 16 Dazu Hufen, JuS 2017, 1-6. 17 Dazu Hausmann, in: Lautenbacher/Güntürkün/Hausmann, Gehirn und Geschlecht (2007), S. 106-123; https://www.springer.com/de/book/9783540716273. 18 Dazu Hinz/Röhl, VwBlBW 2016, 20 ff.. 19 Zum Lernen Lammers, JuS 2015, 289 (292 f.). 20 Unklar Hobe/Dauner-Lieb, Forschung und Lehre 2018, 226-228, abgerufen am 1. August 2018 unter: http://www.dauner-lieb.de/sites/buergrhandel/News_Dateien/ Juristenau sbildung_Aufsatz_BDL_Hobe.pdf. 21 Dazu Heublein/Hutzsch/Kracke/Schneider, Die Ursachen des Studienabbruchs in den Studiengängen des Staatsexamens Jura (DZHW-Projektbericht September 2017), abgerufen am 1. August 2018 unter https://www.justiz.nrw/JM/schwerpunkte/ juristenausbildung/gutachten_studienabbruch_jura/DZHW-Gutachten-Ursachen Studienabbruch-Staatsexamen-Jura.pdf. 22 Hobe/Dauner-Lieb, Forschung und Lehre 2018, 226 (228), abgerufen am 1. August 2018 unter: http://www.dauner-lieb.de/sites/buergrhandel/News_Dateien/ Juristenau sbildung_Aufsatz_BDL_Hobe.pdf. 23 Dazu KOA, Harmonisierungsmöglichkeiten für die juristischen Prüfungen: Bewertungen und Empfehlungen (2016), am 1. August 2018 abgerufen unter http://www.djft.de/ medien/pdf/KOA%20Gesamtbericht-2%5B1779%5D.pdf; Bericht zum Austausch mit den juristischen Fakultäten unter: http://www.djft.de/medien/pdf/2017/2017-10-02%20 Gesamtbericht%20endg%C3%BCltige%20Fassung-1.pdf. 24 So aber Klumm/Kuckert/Dienstbier, LTO v. 27.Oktober 2017, am 31. Juli 2018 abgerufen unter: https://www.lto.de/recht/studium-referendariat/s/reform-jurastudium handkommentare-abschichten-im-ersten-examen-erlauben/. 25 Zum Fall an der Uni Freiburg, Badische Zeitung v. 4. Juli 2017 (Volke), am 31. Juli 2018 abgerufen unter: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/jurastudent-bekommt-fuer die-gleiche-hausarbeit-zwei-unterschiedliche-noten--138840654.html. 26 Zu einem alternativen Modell auch Schulze, in: HRK (Hrsg.) Juristenausbildung heute (2014), 58 f.. 27 KOA, Harmonisierungsmöglichkeiten für die juristischen Prüfungen: Bewertungen und Empfehlungen (2016), am 1. August 2018 abgerufen unter http://www.djft.de/medien/ pdf/KOA%20Gesamtbericht-2%5B1779%5D.pdf. 28 Wie hier Evers-Vosgerau/Jost, in: HRK (Hrsg.) Juristenausbildung heute (2014), 16 f.; a.A. Bergmanns, ZRP 2013, 113 (116). 29 Dazu Bergmanns, ZRP 2013, 113-117; zu den sich verändernden Anforderungen Kilian, NJW 2017, 3043-3050. 30 Unklar Bergmanns, ZRP 2013, 113 (116). 31 Dazu Jung, Besuch beim Dauerpatienten, JUVE Rechtsmarkt 6/2015, 28-34. 32 So den „Einheitsjurist“ missverstehend zum Ersten Examen Klumm/Kuckert/Dienstbier, LTO vom 27.Oktober 2017, am 31. Juli 2018 abgerufen unter: https://www.lto.de/recht/ studium-referendariat/s/reform-jurastudium-handkommentare-abschichten-im-ersten examen-erlauben/.


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Top 50 – die besten Arbeitgeber für das Referendariat

= Art des Arbeitgebers (Mittelständische Kanzlei, Anwaltsboutique oder Großkanzlei) = Standorte der Kanzlei in Deutschland = Webseite bzw. Karrierewebseite der Kanzlei

ERKLÄRUNG FÜR EINORDUNG ZU GEPLANTEN EINSTELLUNGEN Wir haben die Anzahl der geplanten Einstellungen von Referendaren/Wiss. Mitarbeitern in 2019 ins Verhältnis zur Anzahl der Berufsträger gesetzt: Daraus ergaben sich die folgenden Wertungsstufen: „normal“ = bis zu 0,4 Referendare je Berufsträger; „hoch“ = bis zu 0,9 Referendare je Berufsträger; „„ „sehr hoch“ = mehr als 0,9 Referendare je Berufsträger „„ „„


Alphabetische Kanzleiübersicht und Fachgebiete

A ALLEN & OVERY LLP (REF50 2019: Platz 3; Seite 86) Fachgebiet(e): FULL SERVICE APPELHAGEN RECHTSANWÄLTE STEUERBERATER PARTGMBB (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 136) Fachgebiet(e): FULL SERVICE ARNECKE SIBETH DABELSTEIN (REF50 2019: Platz 48; Seite 131) Fachgebiet(e): FULL SERVICE ARNOLD RUESS RECHTSANWÄLTE (REF50 2019: Platz 49; Seite 132) Fachgebiet(e): IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), Marken- und Wettbewerbsrecht ASHURST LLP (REF50 2019: Platz 34; Seite 117) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

B BATTKE GRÜNBERG RECHTSANWÄLTE PARTBMBB (REF50 2019: Platz 46; Seite 129) Fachgebiet(e): FULL SERVICE BBG UND PARTNER (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 137) Fachgebiet(e): Eisenbahnrecht, Energie- und Energiewirtschaftsrecht, Kartellrecht, Öffentliches Recht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, ÖPNVRecht, Regulierungsrecht, Umwelt- und Planungsrecht, Vergaberecht BEITEN BURKHARDT RECHTSANWALTSGESELLSCHAFT MBH (REF50 2019: Platz 36; Seite 119) Fachgebiet(e): FULL SERVICE BERWIN LEIGHTON PAISNER (GERMANY) LLP (REF50 2019: Platz 43; Seite 126) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Aufsichtsrecht/Regulatory, Bank- und Kapitalmarktrecht, Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht, Öffentliches Recht, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht

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BIRD & BIRD LLP (REF50 2019: Platz 21; Seite 104) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Energie- und Energiewirtschaftsrecht, Europa- und Völkerrecht, Finanzrecht, Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Kartellrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, Medienrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Regulierungsrecht, Sportrecht, Steuerrecht, Vergaberecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht BMH BRÄUTIGAM & PARTNER (REF50 2019: Platz 25; Seite 108) Fachgebiet(e): Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), Litigation , Markenund Wettbewerbsrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Wirtschaftsrecht BRP RENAUD UND PARTNER (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 139) Fachgebiet(e): Fullservice

C CLEARY GOTTLIEB STEEN & HAMILTON LLP (REF50 2019: Platz 37; Seite 120) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Arbitration/Litigation, Bank- und Kapitalmarktrecht, Europa- und Völkerrecht, Finanzrecht, Kartellrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Steuerrecht, Vergaberecht, Wirtschaftsrecht CMS HASCHE SIGLE (REF50 2019: Platz 4; Seite 87) Fachgebiet(e): FULL SERVICE CORNELIUS + KRAGE RECHTSANWÄLTE (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 138) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Agrarrecht, Bau- und Architektenrecht, Energie- und Energiewirtschaftsrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Insolvenzrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), Marken- und Wettbewerbsrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht


D DLA PIPER UK LLP (REF50 2019: Platz 16; Seite 99) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

GLADE MICHEL WIRTZ (REF50 2019: Platz 9; Seite 92) Fachgebiet(e): Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Kartellrecht, Litigation M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht

DWF GERMANY RECHTSANWALTSGESELLSCHAFT MBH (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 134) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

GLEISS LUTZ (REF50 2019: Platz 5; Seite 88) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

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GÖRG PARTNERSCHAFT VON RECHTSANWÄLTEN MBB (REF50 2019: Platz 33; Seite 116) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

EBNER STOLZ MÖNNING BACHEM (REF50 2019: Platz 45; Seite 128) Fachbereich(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Erb- und Familienrecht, Finanzrecht, Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Kartellrecht, Markenund Wettbewerbsrecht, Medizinrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht ESCHE SCHÜMANN COMMICHAU (REF50 2019: Platz 31; Seite 114) Fachbereich(e): Arbeitsrecht, Compliance, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Energie- und Energiewirtschaftsrecht, Erb- und Familienrecht, Finanzrecht, Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Kartellrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, Medienrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Pharmarecht, Private Equity und Venture Capitals, Regulierungsrecht, Steuerrecht, Umweltrecht, Vergaberecht, Vertriebsrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht

F FLICK GOCKE SCHAUMBURG (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 143) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Energie- und Energiewirtschaftsrecht, Erb- und Familienrecht, Immobilienrecht, Kartellrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Steuerstrafrecht, Steuerrecht, Zivilrecht

G GIBSON DUNN & CRUTCHER LLP (REF50 2019: Platz 23; Seite 106) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Finanzrecht, Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Kartellrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Regulierungsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Wirtschaftsrecht

GRAF KANITZ, SCHÜPPEN & PARTNER (REF50 2019: Platz 39; Seite 122) Fachgebiet(e): Bank- und Kapitalmarktrecht, Erb- und Familienrecht, Medienrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Steuerrecht, Stiftungsrecht, Hochschulrecht, Kunstrecht GREENFORT (REF50 2019: Platz 41; Seite 124) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Finanzrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Markenund Wettbewerbsrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht GVW GRAF VON WESTPHALEN (REF50 2019: Platz 13; Seite 97) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Bankaufsichtsrecht, Beihilfenrecht und Subventionsrecht, Exportkontrolle und Verbrauchsteuern, Finanzierung, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht und Zivilrecht, Immobilie und Bau, Insolvenzverwaltung und Insolvenzrecht,IP und Medien, IT und Datenschutz, Kapitalmarktrecht, Kartellrecht, Lebensmittelrecht und Futtermittelrecht, M&A,Öffentliches Wirtschaftsrecht, Prozessführung, Restrukturierung und Sanierung, Steuerrecht, Vergaberecht, Versicherungsrecht, Vertriebsrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Steuerstrafrecht, Zollrecht

H HAVER & MAILÄNDER RECHTSANWÄLTE PARTNERSCHAFT MBB (REF50 2019: Platz 32; Seite 115) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Erb- und Familienrecht, Europa- und Völkerrecht, Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Kartellrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, Medienrecht, Private Equity und Venture Capitals, Sportrecht, Steuerrecht, Vergaberecht, Vertriebsrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht

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HENGELER MUELLER (REF50 2019: Platz 6; Seite 89) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Compliance, Bank- und Kapitalmarktrecht, Datenschutzrecht, Energie- und Energiewirtschaftsrecht, Finanzrecht, Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Kartellrecht, Markenund Wettbewerbsrecht, Medienrecht, Medizinrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Öffentliches Recht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Pharmarecht, Private Equity und Venture Capitals, Regulierungsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Umweltrecht, Vergaberecht, Versicherungsrecht, Wirtschaftsrecht HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK (REF50 2019: Platz 24; Seite 107) Fachgebiet(e): FULL SERVICE HOGAN LOVELLS (REF50 2019: Platz 1; Seite: 85) Fachgebiet(e): FULL SERVICE HOPPENSTEDT RECHTSANWÄLTE PARTG (REF50 2019: Platz 38; Seite 121) Fachgebiet(e): Datenschutzrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), Marken- und Wettbewerbsrecht, Medienrecht, Urheberrecht HOYNG ROKH MONEGIER (REF50 2019: Platz 50; Seite 133) Fachgebiet(e): IP-Recht

K KLIEMT.ARBEITSRECHT (REF50 2019: Platz 35; Seite 118) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht KUENTZLE RECHTSANWÄLTE (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 140) Fachgebiet(e): FULL SERVICE KÜMMERLEIN RECHTSANWÄLTE & NOTARE (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 144) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Energie- und Energiewirtschaftsrecht, Erb- und Familienrecht, Finanzrecht, Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Kartellrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, Medienrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Öffentliches Recht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Sportrecht, Steuerrecht, Umweltrecht, Vergaberecht, Versicherungsrecht, Wirtschaftsrecht KWG RECHTSANWÄLTE (REF50 2019: Platz 19; Seite 102) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Compliance, Finanzrecht, Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), Lebensmittelrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Strafrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht

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L LENZ UND JOHLEN RECHTSANWÄLTE PARTNERSCHAFT MBB (REF50 2019: Platz 47; Seite 130) Fachgebiet(e): Bau- und Architektenrecht, Energieund Energiewirtschaftsrecht, gewerbliches Mietrecht, Staatshaftungsrecht, Kommunalrecht, Immobilienrecht, Mietund Wohnungseigentumsrecht, Mediation, Öffentliches Recht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Umweltrecht, Vergaberecht, Zivilrecht LINKLATERS LLP (REF50 2019: Platz 2; Seite 85) Fachgebiet(e): FULL SERVICE LUTHER RECHTSANWALTSGESELLSCHAFT MBH (REF50 2019: Platz 8; Seite 91) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

M MENOLD BEZLER RECHTSANWÄLTE PARTNERSCHAFT MBB (REF50 2019: Platz 28; Seite 111) Fachgebiet(e): FULL SERVICE MILBANK, TWEED, HADLEY & MCCLOY LLP (REF50 2019: Platz 24; Seite 109) Fachgebiet(e): Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Finanzrecht, Kartellrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht MÖHRLE HAPP LUTHER (REF50 2019: 27, Seite 110) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

N NOERR LLP (REF50 2019: Platz 13; Seite 96) Fachgebiet(e): FULL SERVICE NORTON ROSE FULBRIGHT LLP (REF50 2019: Platz 30; Seite 113) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

O OPPENHOFF & PARTNER (REF50 2019: Platz 18; Seite 101) Fachgebiet(e): FULL SERVICE


OPPENLÄNDER RECHTSANWÄLTE (REF50 2019: Platz 7; Seite 90) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Energie- und Energiewirtschaftsrecht, Europa- und Völkerrecht, Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Kartellrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, Medienrecht, Medizinrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Öffentliches Recht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Pharmarecht, Regulierungsrecht, Umweltrecht, Vergaberecht, Vertriebsrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht ORTH KLUTH RECHTSANWÄLTE PARTG MBB (REF50 2019: Platz 42; Seite 125) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

P PWC LEGAL (REF50 2019: Platz 12; Seite 95) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Energie- und Energiewirtschaftsrecht, Europa- und Völkerrecht, Finanzrecht, Immobilienrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Kartellrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, Medizinrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Öffentliches Recht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Pharmarecht, Private Equity und Venture Capitals, Regulierungsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Umweltrecht, Vergaberecht, Versicherungsrecht, Vertriebsrecht, Wirtschaftsrecht

R RASCHKE VON KNOBELSDORFF HEISER (REF50 2019: Platz 44; Seite 127) Fachgebiet(e): Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Finanzrecht, Immobilienrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Vertriebsrecht

SHEARMAN & STERLING LLP (REF50 2019: Platz 15; Seite 98) Fachgebiet(e): Aufsichtsrecht, Finanzierungen, Gesellschaftsrecht, Internationale Schiedsgerichtsbarkeit, Kartellrecht/Wettbewerbsrecht, Litigation/Compliance und Steuerrecht, Mergers&Acquisitions/Private Equity, Restrukturierungen SKADDEN, ARPS, SLATE, MEAGHER & FLOM LLP (REF50 2019: Platz 20; Seite 103) Fachgebiet(e): FULL SERVICE SONNTAG & PARTNER (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 142) Fachgebiet(e): FULL SERVICE (Ausnahme: Strafrecht, Familienrecht)

T TAYLOR WESSING PARTNERSCHAFTSGESELLSCHAFT MBB (REF50 2019: Platz 1; Seite 94) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

W WATSON FARLEY & WILLIAMS LLP (REF50 2019: Platz 10; Seite 93) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Energie- und Energiewirtschaftsrecht, FinanzrechtImmobilienrecht, IT-Recht (Informationstechnologie), Kartellrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Öffentliches Recht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Steuerrecht, Umweltrecht, Vergaberecht, Wirtschaftsrecht WHITE & CASE LLP (REF50 2019: Platz 17; Seite 100) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

S

WILDE BEUGER SOLMECKE RECHTSANWÄLTE (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 135) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Datenschutzrecht, E-Commerce, Immobilienrecht, Internetrecht, IP-Recht (Gewerblicher Rechtsschutz und Geistiges Eigentum), IT-Recht (Informationstechnologie), Marken- und Wettbewerbsrecht, Medienrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht, Persönlichkeitsrecht, Presserecht, privates Baurecht, Zivilrecht

SCHNITTKER MÖLLMANN PARTNERS (REF50 2019: Platz 29; Seite 112) Fachgebiet(e): M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Steuerrecht

WILLKIE FARR & GALLAGHER (REF50 2019: Platz 40; Seite 123) Fachgebiet(e): Finanzrecht, Kartellrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Private Equity und Venture Capitals, Steuerrecht

REDEKER SELLNER DAHS (REF50 2019: Platz 22; Seite 105) Fachgebiet(e): FULL SERVICE

SGP RECHTSANWÄLTE (REF50 2019: Weitere Arbeitgeber in Regionen, Seite 141) Fachgebiet(e): Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Compliance, Datenschutzrecht, Kartellrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, M&A (Mergers & Acquisitions) und Gesellschaftsrecht, Vertriebsrecht, Wirtschaftsrecht

IURRATIO JOBS REF50

83


RANKING 2019

1

HOGAN LOVELLS

GROßKANZLEI

WWW.HOGANLOVELLS.DE/KARRIERE

DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

Hogan Lovells ist mit mehr als 2.500 juristischen Mitarbeitern und nahezu 50 Büros weltweit eine der führenden Großkanzleien.

zu einem persönlichen Austausch. „Hobbykicker“ kommen zudem in Düsseldorf und Hamburg auf ihre Kosten, denn diese Standorte verfügen über einen eigenen Kickerraum.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Eine fließende Einbindung der Referendare in die Praxisgruppen genießt bei Hogan Lovells einen sehr hohen Stellenwert. Dabei wird Referendaren ermöglicht, während des Referendariats in verschiedene Praxisgruppen hineinzuschauen. Die Teilnahme an Anwaltsmeetings ist ebenso selbstverständlich wie die Teilnahme an Gesprächen mit den Mandanten der Kanzlei. Während ihrer Station werden die Referendare durch einen persönlichen Mentor – in der Regel ein Associate - begleitet. Zu den eigens verfassten praktischen Arbeiten wie gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen erhalten Referendare regelmäßig Feedback.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

384 Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

Erfolgreiche Examina spielen für die Kanzlei eine große Rolle. Entsprechend viel Wert wird auf die Unterstützung bei der Examensvorbereitung auf das 2. Staatsexamen gelegt. Hogan Lovells setzt dabei insbesondere auf die Kompetenz des Repetitoriums Alpmann Schmidt. Einerseits fördert Hogan Lovells Referendare durch kanzleiinterne Repetitoriums- und Klausurenkursangebote, andererseits können die Referendare vollumfänglich die Repetitoriumsangebote aus dem Hause Alpmann Schmidt nutzen, insbesondere den Klausurenkurs. Dabei werden alle Kosten übernommen. Nicht zuletzt gehört Hogan Lovells deshalb zu den Kanzleien die in diesem Bereich die volle Punktzahl erzielen konnten.

ZUSATZANGEBOTE Die Wohnungssuche ist in Städten wie Frankfurt schwierig. Daher unterstützt Hogan Lovells Referendare in Frankfurt aktiv bei der Wohnungssuche. In einer internationalen Großkanzlei wie Hogan Lovells wird großer Wert auf das Beherrschen der englischen Sprache gelegt. Daher bietet die Kanzlei Referendaren an allen Standorten die Möglichkeit, an einem Englischkurs teilzunehmen. Daneben winken spannende Fachvorträge und spezielle Workshops für Referendare. An allen Standorten gibt es diverse Fitnessangebote, kostenlos bereitgestellte Getränke und Speisen. In Düsseldorf, Frankfurt und München gibt es eine Kantine, in Hamburg werden Sodexo Restaurantgutscheine ausgegeben. Regelmäßige Referendarabende und Referendar-Lunches bieten gute Gelegenheiten

84

IURRATIO JOBS REF50

hoch

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

Top Arbeitgeber

Region Düsseldorf

Region Frankfurt a.M.

Region Hamburg

Region München

2019

2019

2019

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

100

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

2

LINKLATERS LLP

GROßKANZLEI

CAREER.LINKLATERS.DE

BERLIN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

Linklaters ist eine global aufgestellte Großkanzlei mit 30 Büros in 20 Ländern. 2.700 Rechtsanwälte sind für Linklaters rund um den Globus tätig. In Deutschland beraten die Anwälte von Linklaters in 15 spezialisierten Fachbereichen. Dabei haben sie sich die Unternehmenskultur „Offenheit, Internationalität und Individualität“ zu Eigen gemacht.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die volle Punktzahl erreicht Linklaters bei der Einbindung der Referendare in die Praxis nicht ohne Grund: Die Teilnahme an Meetings gehört zum Alltag eines jeden Referendars, der über die Türschwelle von Linklaters tritt. Auch das Verfassen von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen wird den jungen Juristen abverlangt. Dies sowohl in dem jeweiligen Einsatzgebiet, als auch in diversen anderen Praxisbereichen, sodass das Kennenlernen verschiedener Rechtsgebiete während der Ausbildung ermöglicht wird. Mit der Unterstützung eines persönlichen Mentors und regelmäßigen Feedbackgesprächen wird die Einbindung des Referendars optimal gewährleistet.

~350 Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

Linklaters setzt auf Exzellenz. Dieses Prinzip verfolgt die Kanzlei auch in der Unterstützung ihrer Referendare und stellt eine Betreuung mittels namhafter Repetitorien an den Standorten Frankfurt und München zur Verfügung. Die Angebote der externen Repetitoren decken große Bereiche der examensrelevanten Gebiete ab. Besonders erfreulich für Referendare ist dabei die vollständige Kostenübernahme. Entsprechend gut schneidet Linklaters auch in unserer Umfrage ab.

ZUSATZANGEBOTE Fast alles, was das Herz begehrt, findet der Referendar bei seinem Arbeitgeber, wenn dieser sich Linklaters nennt: An einigen Standorten subventioniert Linklaters die Einnahme einer nährreichen Mahlzeit durch hauseigene Kantinen. Zudem werden kostenlose Getränke sowie Obst und Gemüse bereitgestellt. Möglich ist bei Linklaters zudem die Verbrennung von Kalorien mittels sportlicher Aktivitäten. Außerdem zeichnet sich Linklaters durch das Anbieten eines Legal-English-Kurses aus. Die Kosten hierfür werden vollständig übernommen.

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10

TOP 10

JOBS

JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

Top Arbeitgeber

Region Berlin

Region Düsseldorf

Region Frankfurt a.M.

Region München

2019

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

hoch

2019

2019

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

99,5

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

85


RANKING 2019

3

ALLEN & OVERY LLP

GROßKANZLEI

WWW.ALLENOVERY.DE/CAREERS

DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

Allen & Overy ist eine international präsente Großkanzlei mit Standorten in über 30 Ländern. In Deutschland ist Allen & Overy mit mehr als 220 Berufsträgern in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf und München vertreten. Auf den Gebieten des Wirtschafts- und Finanzrechts bietet Allen & Overy seinen Mandanten eine exzellente Beratung durch langjährige Branchenkenntnis und hoch qualifizierte Experten.

220

sehr hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT „Wir fühlen uns der Ausbildung unserer Referendare verpflichtet!“ war der Ansatz von Allen & Overy bei der Erstellung des besonderen „A&O Referendar- Ausbildungsprogramms“. Das Programm dient dazu Referendare einerseits in die Praxis einzugliedern und andererseits die Examensvorbereitung weitestgehend zu unterstützen. Jedem Referendar wird ein erfahrener Associate als Mentor zur Seite gestellt. Referendare haben die Möglichkeit in mehreren Praxisgruppen zu arbeiten. Das Lernen in der Praxis beginnt beim Verfassen von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen, der Teilnahme an Anwaltsmeetings und endet mit der Anwesenheit bei den Gesprächen mit Mandanten. Regelmäßiges Feedback ist ein wesentlicher Teil der Ausbildung um die Leistungen der Referendare stetig zu fördern.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Das Examen wird bei Allen & Overy großgeschrieben und daher mit einem Spezialprogramm unterstützt. Das Programm wird von Allen & Overy als strukturiert, flexibel, vielfältig und persönlich beschrieben. Es werden Inhouse- Seminare in Zusammenarbeit mit dem Repetitor KAISERSEMINARE angeboten. Zusätzlich werden den Referendaren kanzleiinterne Klausurenkurse mit ca. 8 Veranstaltungen pro Jahr zur Nutzung gestellt. Mit einem Voucher-System werden auch kanzleiexterne Repetitorien wie Alpmann-Schmidt oder Jura Intensiv unterstützt.

ZUSATZANGEBOTE Allen & Overy ermöglicht seinen Referendaren interne Englischkurse um die Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen. Auch an die Gesundheit der Referendare wird mit Fitnessangeboten wie Laufgruppen und Yoga-Unterricht gedacht, zusätzlich werden vergünstigte Fitnessstudio-Mitgliedschaften ermöglicht. Der Arbeitsalltag wird mit Bereitstellung kostenloser Getränke und Speisen wie Obst erleichtert.

86

IURRATIO JOBS REF50

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

Top Arbeitgeber

Region Düsseldorf

Region Frankfurt a.M.

Region Hamburg

Region München

2019

2019

2019

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

97,0

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

4

CMS HASCHE SIGLE

GROßKANZLEI

CAREER.CMS-HS.COM

BERLIN, DÜSSELDORF, KÖLN, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN, STUTTGART, LEIPZIG

CMS in Deutschland ist eine der führenden wirtschaftsberatenden Anwaltssozietäten. Mehr als 600 Rechtsanwälte, Steuerberater und Notare sind in acht wichtigen Wirtschaftszentren sowie in Brüssel, Hongkong, Moskau, Peking, Shanghai und Teheran tätig.

>600 EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT CMS legt großen Wert auf die Einbindung der Referendare. Der junge Jurist soll vom ersten Tag an in die Praxis eingebunden werden und alsbald an Meetings und Mandantengesprächen teilnehmen. Der persönliche Mentor ist im Regelfall ein Partner, mit dem bei Bedarf auch Feedbackgespräche stattfinden. Sowohl das Anfertigen gerichtlicher als auch außergerichtlicher Schriftsätze gehört zum Arbeitsalltag des Referendars. Es wird viel Wert darauf gelegt, dass die Referendare auch andere Praxisbereiche kennen lernen, um ihnen einen umfassenden Überblick der kanzleiinternen Strukturen zu ermöglichen.

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

Mit einer offenen Kultur der gegenseitigen Unterstützung rühmt sich CMS Hasche Sigle nicht ohne Grund: Eine umfassende Unterstützung der Referendare für ihre Examensvorbereitung wird mit einem kanzleiinternen Repetitorium durch die Kaiserseminare (vier Veranstaltungen im Jahr, die jeweils zwei Tage andauern) geboten. Ergänzt werden diese Kurse durch die aktuellen Kaiserskripte. CMS überzeugt in diesem Bereich darüber hinaus mit einem internen Klausurenkurs in dessen Rahmen die Möglichkeit besteht, 19 Klausuren schreiben zu können.

ZUSATZANGEBOTE An Zusatzangeboten bietet CMS Hasche Sigle u. A. an einigen Standorte eine hauseigene Kantine sowie bundesweit kostenlose Speisen und Getränke.

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10

TOP 10

JOBS

JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

Top Arbeitgeber

Region Berlin

Region Düsseldorf

Region Frankfurt a.M.

Region Hamburg

TOP 10

TOP 10

TOP 5

2019

TOP 10 JOBS

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

normal

2019

JOBS

2019

JOBS

2019

JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

Region Köln

Region München

Region Stuttgart

Region Osten

2019

2019

2019

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

93,2

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

87


RANKING 2019

5

GLEISS LUTZ

GROßKANZLEI

KARRIEREGLEISSLUTZ.COM

BERLIN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN, STUTTGART

Gleiss Lutz ist eine deutsche Großkanzlei, die eine Full-Service Beratung mit internationalem Tätigkeitsschwerpunkt bietet. Ihr Anspruch ist es „in jedem Rechtsgebiet und jeder Branche zur Marktspitze zu gehören“. Mit Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart ist Gleiss Lutz in allen wichtigen Wirtschaftszentren Deutschlands vertreten.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Das Motto von Gleiss Lutz lautet: „Intensive Förderung vom ersten Tag an – fachlich wie persönlich“. Mit einem Partner als persönlichem Mentor, der dem Referendar von Beginn an zur Seite steht und mit dem er in ständigem Austausch steht, findet getreu ihrem Motto eine schnelle Einbindung in die Kanzlei, ihre Strukturen und die Mandate statt. Teambesprechungen, mandatsbezogene Telefonate und natürlich das Verfassen von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen sind feste Bestandteile des Referendaralltags. Auch das Kennenlernen anderer Rechtsgebiete durch Aufteilung der Stationen ist selbstverständlich möglich –Gleiss Lutz lässt somit auch seine Referendare an ihrer Full-Service Expertise teilhaben. Fünf von fünf Sternen erntet die Kanzlei deshalb auch von uns.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Gleiss Lutz sieht das gesamte Referendariat als eine wichtige Station vor der anwaltlichen Laufbahn an. Daher wird den Referendaren ein monatliches Referendarprogramm mit zahlreichen Möglichkeiten, wie spannenden Vorträgen oder Legal English-Kursen, angeboten. Große Bedeutung misst Gleiss Lutz zudem der Examensvorbereitung bei. Hier bietet sie einen Klausurenkurs in Kooperation mit Kaiserseminare. Hervorzuheben sind außerdem die inhouse organisierten Aktenvortragtrainings, die für jeden Referendar im Hinblick auf seine mündliche Prüfung Gold wert sein können.

ZUSATZANGEBOTE Gleiss Lutz gewährt allen Mitarbeitern und Referendaren kostenlose Speisen und Getränke und bietet zudem die Möglichkeit, die Strapazen des Arbeitsalltags durch diverse Sport- und Gesundheitsangebote auszugleichen. Bereichert wird man als Referendar überdies durch regelmäßig stattfindende (Fach-)Vorträge und nicht zu vergessen die regelmäßigen After-Work-Events.

88

IURRATIO JOBS REF50

>300

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10

TOP 10

JOBS

JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

Top Arbeitgeber

Region Berlin

Region Düsseldorf

Region Frankfurt a.M.

Region Hamburg

2019

TOP 10 JOBS

2019

2019

2019

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

Region München

Region Stuttgart

2019

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

92,9

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

6

HENGELER MUELLER

GROßKANZLEI

WWW.HENGELER.COM/KARRIERE

BERLIN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., MÜNCHEN

Hengeler Mueller ist eine der führenden multinationalen Großkanzleien, die ihren Schwerpunkt im Wirtschaftsrecht hat. Über 250 Rechtsanwälte arbeiten in den Büros, die sich in Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Brüssel, London und Shanghai befinden.

~280 EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Hengeler Muellers Anspruch an die Ausbildung der Referendare ist es, einen realistischen Einblick in die Tätigkeit als Anwalt einer Wirtschaftskanzlei zu übermitteln und die Kanzleikultur kennen zu lernen. Für Hengeler Mueller ist die sofortige Einbindung in die Mandatsarbeit im Hinblick auf die Ausbildung der Referendare elementar. Sie arbeiten an Schriftsätzen und Gutachtenentwürfen mit, recherchieren Rechtsfragen und nehmen an Teambesprechungen, Telefonkonferenzen und mandatsbezogenen Terminen teil und erhalten regelmäßig Feedbackgespräche zu ihren Aufgaben. Dafür stellt Hengeler Mueller einen Anwalt als persönlichen Tutor und einen Partner oder Counsel als Ausbilder für den Referendar bereit. Auf Wunsch kann ein Referendar auch andere Praxisbereiche kennen lernen. Fünf von fünf möglichen Punkten gibt es daher in diesem Bereich für Hengeler Mueller.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Bei Hengeler Mueller wird die Aus- und Weiterbildung des Referendars großgeschrieben. Die Kanzlei bietet ein maßgeschneidertes Programm mit fachlichen Fortbildungsveranstaltungen und Angeboten zur Unterstützung bei der Examensvorbereitung an und fördert die Kandidaten mit einem halbjährlich stattfindenden kanzleiinternen Repetitorium der Kaiserseminare. Einen monatlichen Klausurenkurs gibt es ebenfalls.

ZUSATZANGEBOTE Die Gesundheit der Mitarbeiter darf nicht auf der Strecke bleiben. Deshalb bietet auch Hengeler Mueller diverse Fitnesskooperationen und unterstützt damit das kanzleiinterne Wohlbefinden. Von kostenlosen Speisen und Getränken ganz abgesehen, werden auch Sprachkurse, wie Legal English mit vollständiger Kostenübernahme angeboten. Bereichert wird man als Referendar auch durch regelmäßig stattfindende (Fach-)Vorträge, Jour Fixe- Termine, Corporate Breakfasts, Lunchtalks und nicht zu vergessen durch die After-Work-Events.

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

Top Arbeitgeber

Region Berlin

Region Düsseldorf

Region Frankfurt a.M.

Region München

2019

2019

2019

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

91,2

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

89


RANKING 2019

7

OPPENLÄNDER RECHTSANWÄLTE

ANWALTSBOUTIQUE

WWW.OPPENLAENDER.DE/KARRIERE

STUTTGART

Die Anwaltsboutique Oppenländer Rechtsanwälte ist auf die Beratung national und international agierender Unternehmen und der öffentlichen Hand in allen Fragen des Wirtschaftsrechts spezialisiert. Referendare können im Rahmen der Anwalts- und Wahlstation das Zusammenspiel der über 35 Berufsträger und die Vorteile eines hohen Spezialisierungsgrades erleben.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT „Hier wird der persönliche Austausch auf Augenhöhe gelebt“. Oppenländer nimmt die Eingliederung der Referendare sehr ernst. An der Seite eines Mentors ist der Referendar vom ersten Tag an Teil der Sozietät und arbeitet an mandatsbezogenen Aufgaben. Die Teilnahme an Besprechungen, Verhandlungen und Gerichtsterminen ist daher selbstverständlich. Auf regelmäßiges Feedback zu selbstverfassten gerichtlichen oder außergerichtlichen Schriftsätzen wartet man bei Oppenländer nicht lange. Es finden regelmäßig Feedbackgespräche mit dem zugeteilten Mentor statt, sodass Stärken und Schwächen aufgezeigt werden, was auch im Hinblick auf das bevorstehende Examen sehr nützlich sein kann. Die Maximalanzahl der Sterne erhält Oppenländer daher für die Einbindung der Referendare in die Praxis.

38

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

TOP 10

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

Top Arbeitgeber

Anwaltsboutiquen

Region Stuttgart

2019

2019

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

KANZLEI-WERTUNG

Die Unterstützung der weiteren Ausbildung der Referendare wird vorrangig behandelt. Die Kanzlei sieht in Ihren Referendaren die Kollegen von morgen. Bereits bei der Aufgabenzuteilung wird das zweite Examen im Blick behalten und förderliche Themen werden den Referendaren vorrangig vergeben. Oppenländer kooperiert zudem mit Kaiserseminare und bietet intern kostenfrei 15 Klausuren, 5 Wochenendseminare und 1 Inhouse-Seminar an. Die Kosten für weitere Angebote von Kaiserseminare werden vollständig getragen. Auch hier werden es fünf Sterne für Oppenländer.

Einbindung in die praktische Arbeit

ZUSATZANGEBOTE Eine Kantine, Fitnessangebote und kostenlose Speisen und Getränke werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.

JOBS

AWARDS

2019

Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

86,3

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

90

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

8

LUTHER RECHTSANWALTSGESELLSCHAFT MBH

GROßKANZLEI

LUTHER-KARRIERE.COM

BERLIN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, KÖLN, MÜNCHEN, STUTTGART, HANNOVER, LEIPZIG, ESSEN

Aufgrund ihrer rund 400 Rechtsanwälte und Steuerberater sowie Angeboten in allen wirtschaftlich relevanten Feldern der Rechts- und Steuerberatung gehört Luther zu den führenden deutschen Wirtschaftskanzleien. Die Full-Service-Kanzlei ist in zehn Standorten präsent.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Luther legt großen Wert darauf, dass man als Referendar die praktische Arbeit eines Wirtschaftsanwalts kennenlernt, neue Erfahrungen und Fachwissen durch intensives Learning-on-the-Job ist das Motto. Termine mit Mandanten und/oder Gerichtstermine, der Austausch mit Kollegen und wichtige Feedbackgespräche mit dem persönlichen Mentor sorgen dafür, dass der Referendar sich auf Anhieb als Teil der Sozietät sehen kann. Nicht nur im eigentlichen Einsatzgebiet kann der Referendar tätig werden, sondern auch in anderen Rechtsgebieten. Dies kommt dem Referendar bei seiner persönlichen juristische Entwicklung zu Gute. Das Anfertigen von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen ist zudem eine ertragreiche Übung für die anstehende spannende Examensphase. Nicht umsonst bekommt Luther daher von uns die volle Punktzahl in diesem Bereich.

380

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 10

JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

Top Arbeitgeber

Region Berlin

Region Hamburg

Region Köln

Region Stuttgart

2019

TOP 5 JOBS

2019

2019

2019

JOBS

AWARDS

AWARDS

Region Osten

Region Norden

2019

2019

TOP 5

2019

KANZLEI-WERTUNG

Mit einer Flatrate an Kaiserklausuren kann Luther in Sachen Examensvorbereitung punkten. So oft wie das Herz begehrt, darf der ambitionierte Referendar auf die beliebten Klausuren von Kaiser zugreifen. Einschränkungen in Hinsicht auf Rechtsgebiete gibt es nicht, sämtliche Bereiche werden in den Kursen abgedeckt.

Einbindung in die praktische Arbeit

Luther nimmt regelmäßig an Sportveranstaltungen wie Firmenruns oder der Benefiz-Regatta „Düsseldorf am Ruder“ teil und erfreut sich einer regen Teilnahme ihrer Referendare. Für einen Ausgleich können auch Afterwork-Veranstaltungen sorgen, bei denen ein regelmäßiger persönlicher Austausch stattfindet. Außerdem gibt es immer wieder kehrend Fachvorträge für Jedermann. Für Referendare hervorzuheben ist sowohl das Campus Programm von Luther als auch die Möglichkeit der Teilnahme an Rhetorik- oder Präsentationstrainings.

JOBS

TOP 10

AWARDS

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

ZUSATZANGEBOTE

JOBS

TOP 10

Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

83,1

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

91


RANKING 2019

9

GLADE MICHEL WIRTZ

ANWALTSBOUTIQUE

WWW.GMW-CAREER.COM

DÜSSELDORF

Glade Michel Wirtz ist eine auf Gesellschafts- und Kartellrecht spezialisierte Anwaltsboutique. Mit 26 Anwälten ist Glade Michel Wirtz in Düsseldorf stationiert.

26

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Fünf von fünf möglichen Sternen bekommt Glade Michel Wirtz von uns, wenn es um die Einbindung der Referendare in die Praxis geht. Die Kanzlei setzt auf eine Umgebung der Klarheit, Offenheit und Substanz. Regelmäßige Feedbackgespräche sind daher fester Bestandteil der Referendarausbildung. Von Beginn an soll sich der Referendar zugehörig fühlen und darf an Meetings und Mandantengesprächen teilnehmen, ein persönlicher Mentor unterstützt und führt ihn in die Kanzleistrukturen ein. Die Referendare leisten von Beginn an wertvolle Beiträge zur täglichen Arbeit der Sozietät und werden so unmittelbar auf eine spätere Tätigkeit als Anwalt vorbereitet.

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Glade Michel Wirtz beschäftigt ausschließlich Rechtsanwälte mit zwei Prädikatsexamina. Um die Referendare auf dem Weg dorthin zu unterstützen, bietet Glade Michel Wirtz den Referendaren die Möglichkeit, externe Repetitorien zu besuchen. So können Referendare bis zu fünf Wochenendkurse von Kaiserseminare besuchen und bis in den Klausurenmonat hinein die Klausurenkurse von Alpmann Schmidt nutzen. Darüber hinaus können Referendare bei Glade Michel Wirtz auch an einer Soft Skill-Schulung zur Vorbereitung auf die mündliche Examensprüfung mit besonderem Fokus auf den Aktenvortrag teilnehmen, der von einer Vortragstrainerin und Psychologin geleitet wird.

ZUSATZANGEBOTE Auch die Gesundheit der Referendare wird bei Glade Michel Wirtz nicht vernachlässigt: Fitnessangebote sorgen für das körperliche Wohlbefinden und der Arbeitsalltag wird mit kostenlosen Getränken, Obst und sonstigen Snacks versüßt. Hervorzuheben ist außerdem, dass Glade Michel Wirtz die Referendare bei der Suche nach einer temporären möblierten Wohnung oder einer internationalen Stage für die Wahlstation unterstützt.

hoch

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JOBS

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Top Arbeitgeber

Anwaltsboutiquen

Region Düsseldorf

2019

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

82,0

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

92

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

10

WATSON FARLEY & WILLIAMS LLP

GROßKANZLEI

KARRIERE.WFW.COM

FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

Mit mehr als 80 Berufsträgern berät Watson Farley & Williams an den Standorten Hamburg, München und Frankfurt Konzerne und Unternehmen sowohl zu Finanzierungen, Gesellschaftsrecht und M&A-Transaktionen, als auch zu arbeitsrechtlichen, regulatorischen und kartellrechtlichen Fragestellungen. Watson Farley & Williams sieht die Referendarausbildung als eine Möglichkeit an, interessante Persönlichkeiten noch vor dem Berufseinstieg kennenzulernen und für den Anwaltsberuf zu begeistern.

Getränke und Speisen, sowie Fitnessangebote zur Verfügung. Auf Wunsch werden auch individuell vereinbarte Fremdsprachentrainings angeboten. Hervorzuheben ist zudem, dass die Referendare auf Wunsch bei der Wohnungssuche unterstützt werden.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Sie sind daher darauf bedacht, Referendare früh einzubinden und sie in die Kanzleistrukturen zu integrieren. Die WFW Academy bietet den Referendaren eine umfangreiche wirtschaftsrechtliche Ausbildung durch monatliche Partner geführte Seminare zu wirtschaftsrechtlichen Themen. Ergänzt wird dieses nationale Förderungsprogramm durch die WFW University, ein internationales Programm zur Vermittlung von Soft- und BD-Skills. Watson Farley & Williams führt außerdem ein Mentorenprogramm mit enger Betreuung durch einen Partner und regelmäßig stattfindende Feedbackgespräche durch. Die Einbindung in die Mandatsarbeit erfolgt mittels der Mitarbeit bei spannenden grenzüberschreitenden Projekten und gerichtlichen sowie außergerichtlichen Schriftsätzen. Zudem wird dem Referendar ermöglicht auch andere Praxisbereiche kennen zu lernen.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Sowohl mit einem kanzleiinternen, als auch mit der Kostenübernahme von externen Repetitorien, ermöglicht Watson Farley & Williams den Referendaren die Examensvorbereitung im Zuge der Anwaltsstation. Im Rahmen des Referendarprogramms erhalten die Referendare einen individuellen Ausbildungsplan, in dem alle WFW-Ausbildungsangebote während der Station dargestellt sind. Im Rahmen der WFW Academy werden Module zu examensrelevanter Rechtsprechung und Gesetzgebung bereitgestellt. Mit Klausurenkursen zu gewünschten Rechtsgebieten und regelmäßigen Aktenvortragtrainings zeigt Watson Farley & Williams welche Bedeutung sie der Examensvorbereitung ihrer Referendare beimessen. Zudem wird die uneingeschränkte Nutzung von externen Klausurenkursen und die vollständige Kostenübernahme dieser eingeräumt.

ZUSATZANGEBOTE Neben der Möglichkeit zur Teilnahme an sämtlichen Kanzleiveranstaltungen, stellt Watson Farley & Williams den Mitarbeitern kostenlose

86

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

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TOP 10 JOBS

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Top Arbeitgeber

Region Frankfurt a.M.

Region Hamburg

Region München

2019

2019

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

81,6

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

93


RANKING 2019

11

TAYLOR WESSING

GROßKANZLEI

DEUTSCHLAND.TAYLORWESSING.COM/DE/KARRIERE

BERLIN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

Taylor Wessing ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit einer innovativen und zukunftsorientierten Aufstellung. Die Kanzlei steht für die Verknüpfung von Industrie- Expertise mit rechtlichen Spezialkompetenzen. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von M&A- oder Kapitalmarkttransaktionen im IT- oder Gesundheitssektor über High-end-Mandate im Immobiliensektor und komplexen arbeitsrechtlichen Restrukturierungen bis hin zur nationalen und internationalen Dauerberatung bedeutender Mandanten und öffentlicher Institutionen wie zum Beispiel der Bundesministerien.

~340

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Bei Taylor Wessing bietet sich für Referendare die Möglichkeit in einem progressiven Umfeld unmittelbare Einblicke in die Arbeit eines Wirtschaftsanwalts zu erlangen, insbesondere besteht die Möglichkeit während der Station in verschiedenen Rechtsgebieten mitzuarbeiten. Dabei werden regelmäßige Meetings und Feedbackgespräche mit dem persönlichen Mentor in den Arbeitsalltag integriert. Mit gerichtlichen oder außergerichtlichen Schriftsätzen und der Teilnahme an Mandantengesprächen, wird der Referendar auch in die Mandatsarbeit eingeführt und lernt den Umgang mit anspruchsvollen Mandanten. Darüber hinaus erhält er die Chance, an internen Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Die Kanzlei setzt bei der Examensvorbereitung ihres potenziellen Nachwuchses auf die Kompetenz von Kaiserseminare und bietet ihnen alle vier Monate ein kanzleiinternes Repetitorium in den Bereichen Zivilrecht und Strafrecht an. Auf Wunsch können alle Referendare zusätzlich die Vorbereitungskurse von JI (Jura Intensiv) am Standort Frankfurt nutzen.

ZUSATZANGEBOTE Neben der Bereitstellung von kostenlosen Speisen und Getränken, gibt es bei Taylor Wessing auch die Möglichkeit Ausgleich und eine höhere Leistungsfähigkeit durch die Nutzung von Fitnessangeboten zu erlangen. Überdies kann man auch einen Fremdsprachenkurs besuchen. Zudem finden regelmäßig After-Work und Ref-Lunch Veranstaltungen für Referendare statt, bei denen ein netter Austausch ermöglicht wird. Nicht zu vergessen die internen Vorträge und Open Mics Veranstaltungen, die zur Erweiterung des juristischen Horizonts beitragen.

94

IURRATIO JOBS REF50

TOP 10 JOBS

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Region Berlin

Region Hamburg

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

81,0

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

12

PWC LEGAL

GROßKANZLEI

WWW.PWCLEGAL.DE/WIR-UEBER-UNS/KARRIERE

BERLIN, BIELEFELD, BREMEN, DÜSSELDORF, ESSEN, FRANKFURT a.M., HAMBURG, HANNOVER, KASSEL, KÖLN, LEIPZIG, MANNHEIM, MÜNCHEN, NÜRNBERG, OSNABRÜCK, SAARBRÜCKEN, STUTTGART

Die PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft (PWC Legal) berät ihre Mandanten mit bundesweit mehr als 200 Berufsträger an 18 Standorten. Weltweit sind über 3000 Berufsträger in mehr als 90 Ländern Teil des PwC Legal-Netzwerkes. Nachwuchsjuristen können bei PwC Legal in Deutschland im Rahmen ihrer Anwalts- oder Wahlstation die integrierte Rechtsberatung in Kooperation mit den Geschäftsbereichen von PwC kennenlernen. Dabei profitieren auch die Nachwuchsjuristen davon, dass PwC anders als viele andere Kanzleien nicht auf externe Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater zurückgreifen muss.

219

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT PwC Legal garantiert den Referendaren von Beginn an in die Mandats- und Projektarbeit eingebunden zu werden, wobei ihnen stets eine Mentorin/ein Mentor zur Seite steht. Den Rechtsreferendaren wird ermöglicht, Einblicke in die juristische Beratung zu gewinnen, rechtliche Fragestellungen zu bearbeiten und gerichtliche Verfahren zu begleiten. Des Weiteren verspricht PwC Legal für den Referendar spannende Aufgaben wie die Durchführung mandatsbezogener Recherchearbeiten, die Erstellung von Gutachten und Vermerken sowie wissenschaftliche Ausarbeitungen. Überdies wird der junge Jurist mit regelmäßigen Feedbackgesprächen in seiner Ausbildung begleitet. Die volle Punktzahl erhält PwC Legal daher von uns, wenn es um die Einbindung in die Praxis geht.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Die Examensvorbereitung kommt ebenfalls nicht zu kurz: Mit einem kanzleiinternen Repetitorium, das halbjährlich angeboten wird, finden die Referendare die Gelegenheit ihr Wissen im Öffentlichen Recht und Zivilrecht aufzufrischen. PwC Legal kommt zudem für die Kosten des externen Repetitors vollständig auf. Hierbei vertraut die Kanzlei auf die Kompetenz des Repetitors Alpmann Schmidt.

ZUSATZANGEBOTE Der Arbeitsalltag wird bei PwC durch die zur Verfügungstellung einer Kantine und kostenloser Getränke erleichtert. Auch an die Gesundheit der Mitarbeiter wird gedacht: diverse Fitnessangebote sorgen für Wohlbefinden und Ausgleich.

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Region Stuttgart

Region Westen

Region Osten

Region Süden

2019

2019

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

79,4

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

95


RANKING 2019

13

NOERR LLP

GROßKANZLEI

NOERR.COM/KARRIERE

BERLIN, DRESDEN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

Seit über 60 Jahren beraten Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer von Noerr weltweit nationale und internationale Unternehmen in allen Bereichen des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts: Sie begleiten Mandanten in Gesellschaftsrecht, M&A, Finanzierungen, Bank- und Kapitalmarktrecht, Private Equity/Venture Capital, Restrukturierungen, Insolvenzrecht, IP-, IT- und Medienrecht, Urheber- und Wettbewerbsrecht, Regulierte Industrien, Kartellrecht, Vergaberecht, Öffentliches Recht, Bau- und Immobilienrecht, Vertriebsrecht, Arbeitsrecht, Produkthaftungsrecht, Litigation, Dispute Resolution, Steuerrecht und Stiftungsrecht.

406

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT „Mittendrin statt nur dabei sein“ ist das Motto von Noerr. Die Kanzlei verspricht eine exzellente Ausbildung durch spannende Mandatsarbeit, feedback-orientierte Führung und modulare Weiterbildung. Der frühzeitige Mandantenkontakt und die Arbeit in fachbereichsübergreifenden Teams hat bei Noerr einen hohen Stellenwert. Es werden Einblicke in die Arbeitswelt einer Wirtschaftskanzlei generell und die der Noerr Kanzleikultur im Speziellen gewährt. Der Erwerb von Methoden- und Fachwissen durch Training-on-the-Job soll zudem in der Anwaltsstation ermöglicht werden. Fünf von fünf möglichen Sternen ergattert Noerr damit von uns für den Bereich Einbindung in die Praxis.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Noerr bietet den Referendaren in Kooperation mit den Kaiserseminaren ein kanzleiinternes Repetitorium in Form von mehreren Blockveranstaltungen an. Im Zivilrecht und teilweise auch im öffentlichen Recht wird den Referendaren die Gelegenheit gegeben, sich auf das anstehende Examen vorzubereiten. Mit einem internen Klausurenkurs und Aktenvortragstrainings kann der Referendar dann das Gelernte anwenden. Außerdem wird durch das Noerr Campus Jump Programm der Erwerb von Methoden- und Fachwissen (z.B. Verfassen von Memos) sowie persönlichen Skills ermöglicht (z.B. Zeitmanagement). ZUSATZANGEBOTE Für Referendare werden regelmäßig kleinere oder größere gesellige Events organisiert – die von gemeinsamen Mittagessen bis zu Sommerfesten und Winteraktivitäten reichen. Dazu gibt es Workshops und Fachvorträge zu wechselnden Rechtsgebieten. Getränke und Obst stehen kostenlos für alle Mitarbeiter bereit. Speziell für den Standort New York unterstützt Noerr Referendare bei der Wohnungssuche mit Listen zu verfügbaren Apartments.

96

IURRATIO JOBS REF50

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Region Berlin

Region Düsseldorf

Region Hamburg

Region München

Region Osten

2019

2019

2019

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

79,2

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

14

GVW GRAF VON WESTPHALEN

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

GVW.COM/KARRIERE

BERLIN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

GvW ist eine Partnerschaft von Rechtsanwälten und Steuerberatern mit über 130 Berufsträgern an fünf Standorten in Deutschland. Die mittelständische Kanzlei zählt zu den größten unabhängigen Sozietäten in Deutschland. Referendaren bietet sich die Möglichkeit, die Beratung von Unternehmen und öffentlichen Institutionen auf allen Gebieten des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts kennenzulernen. Bei GvW werden bevorzugt ehemalige Referendare eingestellt. Fast jede zweite Neueinstellung ist ein Bewerber, den die Anwälte der Kanzlei in der Referendarstation kennenlernen konnten.

132

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Bei GvW gilt: Lernen „on the job“ und nicht im „Backoffice“. Als Referendar arbeitet man eng mit den erfahrenen Partnern zusammen und wird unmittelbar in die überwiegend internationale Mandatsarbeit eingebunden. Wer sich Einblicke in die Praxis eines Wirtschaftsanwalts wünscht, der ist bei GvW gut bedient. Das Ausbildungskonzept mit „echten“ Akten, Mandantenbesprechungen und Gerichtsterminen ermöglicht einen umfassenden Einblick in die Praxis. Mit der Unterstützung eines persönlichen Mentors und regelmäßigen Feedbackgesprächen wird der Referendar durch seine Station geführt. Das breite Full-Service-Angebot von GvW bietet die Möglichkeit, auch andere Praxisgruppen kennenzulernen. Vom Abfall- bis zum Zollrecht, von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen bis zum Zivilprozessrecht ist für jeden etwas dabei. Es werden bevorzugt ehemalige Referendare eingestellt. Fast jede zweite Neueinstellung ist ein Bewerber, den Graf von Westphalen in der Referendarstation kennenlernen durften.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Ein überzeugendes 2. Staatsexamen spielt für GvW eine wichtige Rolle. Unterstützt werden die Referendare dementsprechend in ihrer Examensvorbereitung durch kanzleiinterne Kaiser-Repetitorien im Bereich Zivilrecht, die zwei Mal im Jahr stattfinden. Referendare können zudem 10 Klausuren von Kaiserseminare zu frei wählbaren Rechtsgebieten schreiben und haben Zugriff auf weitere Klausuren des GvW-Klausurenpools. Mit Mentaltrainings, Aktenvortragsübungen, Prüfungsprotokollen und dem Examenskoffer wird man umfassend auf die Prüfungen vorbereitet.

ZUSATZANGEBOTE Neben den Angeboten zur Examensvorbereitung bietet die Kanzlei zahlreiche Möglichkeiten, um „über den Tellerrand zu schauen“. So finden regelmäßig fachbezogene Veranstaltungen wie das GvW-Kolloquium oder Trainings zur Vernehmung von Zeugen statt. Dazu hat die Kanzlei seit neuestem auch Englischkurse für Referendare eingeführt.

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TOP 10

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mittelständische

Region Berlin

Region Düsseldorf

Region Frankfurt a.M.

Region Hamburg

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Kanzleien

2019

2019

2019

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2019

Region München

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

78,9

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

97


RANKING 2019

15

SHEARMAN & STERLING LLP

GROßKANZLEI

WWW.GERMANY.SHEARMAN.COM

FRANKFURT a.M.

Shearman & Sterling LLP ist eine internationale Wirtschaftskanzlei, die ihre Mandanten weltweit bei Transaktionen und wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen berät. Mit 850 Anwältinnen und Anwälten ist Shearman & Sterling weltweit an 22 Standorten einschließlich Frankfurt am Main, New York, London, Paris, Mailand, Rom, Abu Dhabi, Hongkong und Shanghai vertreten und ist auf der A-List des American Lawyer unter den Top 10 gelistet.

Vermittlungsmöglichkeiten bei der Wohnungssuche unterstützt. Zudem bietet Shearman & Sterling einen Englischkurs für seine Referendare an. Die Kosten dafür werden selbstverständlich ebenfalls von der Kanzlei übernommen.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT In direkter Zusammenarbeit mit den Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten erhalten die Rechtsreferendare bei den unterschiedlichsten Transaktionen Einblicke in den vielfältigen Arbeitsalltag eines Wirtschaftsanwaltes. Es wird besonders Wert darauf gelegt, dass die Referendare aktiv in das tägliche Mandatsgeschäft eingebunden werden. Der junge Jurist wird während seiner praktischen Ausbildung von einem persönlichen Mentor begleitet, der auch ein regelmäßiges Feedback gibt. Auch ermöglicht Shearman & Sterling im Rahmen der Tätigkeit als Referendar das Kennenlernen mehrerer Praxisbereiche.

30

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

AWARDS

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Shearman & Sterling bietet ein Referendar- und Weiterbildungsprogramm an, um die Referendare bei der Vorbereitung auf das Examen umfassend zu unterstützen. Der Repetitor im kanzleiinternen Programm ist ein ehemaliger Associate, aktiver Richter und Leiter von Referendararbeitsgemeinschaften und verfügt somit über fundierte Erfahrung hinsichtlich der Vorbereitung auf das 2. Staatsexamen. Regelmäßige Aktenvorträge gewährleisten zudem eine optimale Vorbereitung auf die mündliche Prüfung. Die Terminierung der Repetitorien wird als flexibel und unkompliziert beschrieben. Zusätzlich zum kanzleiinternen Repetitorium hat man die Möglichkeit, am Klausurenkurs des Anbieters Kaiserseminare teilzunehmen. Die Referendare können sich entweder ein Klausurenpaket des Anbieters aussuchen oder aber individuell ein Klausurenpaket zusammenstellen. Die Referendare entscheiden, welche Themengebiete und welche Klausuren ihnen persönlich bei der Examensvorbereitung am nützlichsten sind.

ZUSATZANGEBOTE Um den Arbeitsalltag zu erleichtern, bietet Shearman & Sterling seinen Mitarbeitern kostenlose Getränke, Speisen und wöchentliche Lunches mit allen Anwälten an. Daneben finden monatliche get-together mit allen Mitarbeitern und diverse andere Social Events statt. Referendare werden aktiv mit Tipps zu entsprechenden Wohnungsportalen und anderen

98

IURRATIO JOBS REF50

2019

Region Frankfurt a.M.

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

78,6

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

16

DLA PIPER UK LLP

GROßKANZLEI

WWW.DLAPIPERCAREERS.DE/DE

FRANKFURT a.M., HAMBURG, KÖLN, MÜNCHEN

DLA Piper gehört zu den weltweit führenden internationalen Wirtschaftskanzleien. Als eine der wenigen Großkanzleien ist DLA Piper eine Full-Service Kanzlei. Referendare können im Rahmen Ihrer Anwalts- und Wahlstation bei DLA Piper die Abläufe innerhalb der Kanzlei und die Mandatsarbeit für nationale und internationale Mandanten in allen Fragen des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts kennenlernen.

223

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die Einbindung in das Team hat bei DLA Piper einen hohen Stellenwert. Von Beginn an wird der Referendar in die Mandatsarbeit integriert und nimmt an Mandantengesprächen und Meetings teil. Mit einem persönlichen Mentor, der regelmäßig für Feedbackgespräche zur Seite steht, wird der Referendar auf seinem Ausbildungsweg unterstützt. Auch gerichtliche und außergerichtliche Schriftsätze darf der junge Jurist verfassen und seine juristischen Fähigkeiten präzisieren und erweitern. Die volle Punktzahl bekommt DLA Piper daher von uns in Sachen Einbindung in die Praxis.

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DLA Piper bietet ihren Rechtsreferendaren ein kanzleiinternes Repetitorium mit 3-4 Veranstaltungen im Jahr zu allen Rechtsgebieten an. Die Kosten für ein externes Repetitorium werden ebenfalls vollständig übernommen. Hierbei vertraut DLA Piper auf die Kompetenz von Kaiserseminaren. Die Referendare können zudem die Klausurenkurse und Aktenvortragtrainings des externen Anbieters nutzen und damit ihr erlerntes Wissen anwenden.

ZUSATZANGEBOTE Der Arbeitsalltag bei DLA Piper wird durch Bereitstellung von kostenlosen Getränken und Speisen bereichert. Auch wird an die Gesundheit der Mitarbeiter gedacht und mit Fitnessangeboten das Wohlbefinden gefördert. Bei DLA wird viel Wert auf Fremdsprachenskills gelegt, daher bietet die Kanzlei Fremdsprachenkurse mit vollständiger Kostenübernahme an.

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Region Köln

Region München

2019

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

TOP 10

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

77,1

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

99


RANKING 2019

17

WHITE & CASE LLP

GROßKANZLEI

WWW.WHITECASE.COM/CAREERS

BERLIN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG

White & Case gehört als sog. Full-Service Kanzlei mit über 40 Standorten in 30 Ländern zu den führenden internationalen Anwaltssozietäten. Nachwuchsjuristen bietet White & Case die Möglichkeit sich während der Anwalts- oder Wahlstation einen umfassenden Einblick in die Arbeit eines Wirtschaftsanwalts und die Abläufe einer Länder – und sachgebietsübergreifenden Projektarbeit zu verschaffen.

219

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die Teilnahme an Meetings, Mandantengesprächen und das Verfassen von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen gehört hier in den Arbeitsalltag des Referendars. Ein persönlicher Mentor, der die erbrachten Leistungen bespricht und eine Rückmeldung gewährt, ist bei White & Case auch stets an der Seite des jungen Juristen. Auch das Kennenlernen verschiedener Praxisbereiche wird hier ermöglicht. Schließlich soll man als angehender Volljurist unmittelbar aus der Beratungspraxis lernen. Fünf von fünf Sternen bekommt die Wirtschaftskanzlei daher von uns für den Bereich Einbindung in die Praxis.

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Region Berlin

Region Frankfurt a.M.

Region Hamburg

2019

2019

2019

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Regelmäßig wird ein kanzleiinternes Repetitorium zu allen Rechtsgebieten angeboten. Dabei setzt White & Case auf eine Zusammenarbeit mit Kaiserseminare. Dass die Examensvorbereitung hier großgeschrieben wird, erkennt man an dem Stellenwert der Klausurenkurse: Hier bietet die Kanzlei einen Online Klausurenkurs in Kooperation mit Alpmann Schmidt an. Jede Woche kann der Referendar das Erlernte folglich auf den Prüfstand stellen und seinen Status quo ersehen. Dabei wird das so wichtige Abrufen und Anwenden von Examensstoff in konkreten Situationen geübt und stetig verfeinert.

ZUSATZANGEBOTE Neben der Versorgung mit kostenlosen Getränken und Speisen, bietet White & Case ihren Mitarbeitern auch Fitnessangebote um den gelegentlich stressigen Arbeitsalltag auszugleichen an. Überdies kann der Referendar von einem kostenlosen Fremdsprachenkurs Gebrauch machen, um vorhandene Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Nicht zu vergessen die diversen Netzwerkangebote und Abendveranstaltungen, die dem jungen Juristen wertvolle Kontakte verschaffen.

100

IURRATIO JOBS REF50

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

75,1

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

18

OPPENHOFF & PARTNER

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.OPPENHOFF.EU/KARRIERE

FRANKFURT a.M., HAMBURG, KÖLN

Die mittelständische Kanzlei Oppenhoff & Partner weist momentan ein rasantes Wachstum auf. Neben den Büros in Köln und Frankfurt gibt es seit 2018 auch ein Büro in Hamburg. In diesem Jahr hat die Kanzlei zudem namhafte Rechtsanwälte für ihre Büros gewinnen können und bewegt sich im Licht der neuen Ereignisse immer mehr Richtung Spitze im Wettbewerb der Top-Wirtschaftskanzleien.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die enge Zusammenarbeit mit Referendaren und die Eingliederung dieser in die Kanzleistrukturen ist bei Oppenhoff eine Selbstverständlichkeit. Als Teil des Teams wird der aufstrebende Jurist hier von Tag eins an verstanden. Er darf sowohl an Meetings der Anwälte/Arbeitsgruppen als auch an Mandantengesprächen regelmäßig teilnehmen. Auch die Anfertigung von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen gehört zu den täglichen Aufgaben eines Referendars bei Oppenhoff & Partner. Dabei wird im Zuge von turnusmäßigen Feedbackgesprächen mit einem persönlichen Mentor die Arbeit des Referendars besprochen und gewürdigt.

70 Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

Im Rahmen der Examensvorbereitung werden die Referendare mit einem monatlichen kanzleiinternen Repetitorium unterstützt. Hier werden die Gebiete Zivilrecht und öffentliches Recht intensiv behandelt.

ZUSATZANGEBOTE Das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter stehen an erster Stelle. Mit diversen Fitnessangeboten wird den Referendaren hier die Möglichkeit geboten sich auszupowern und mit positiver Energie die Arbeit anzugehen. Außerdem profitieren die Referendare von der Bereitstellung kostenloser Getränke und Speisen. Ein weiteres Plus sind die kostenfreien Fremdsprachenkurse, mit Hilfe derer der junge Jurist seine vorhandenen Kenntnisse auffrischen und vertiefen kann.

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

mittelständische

Region Köln

2019

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

hoch

Kanzleien

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

74,8

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

101


RANKING 2019

19

KWG RECHTSANWÄLTE

ANWALTSBOUTIQUE

WWW.KWG.EU/KARRIERE

GUMMERSBACH

KWG Rechtsanwälte, die Kanzlei für Lebensmittel- und Verbrauchsgüterrecht, beraten und vertreten die Wirtschaft in allen Rechtsfragen, die die Herstellung und die Vermarktung von Lebensmitteln und sonstigen Verbrauchsgütern betreffen. KWG Rechtsanwälte gehören in diesen Bereichen zu den anerkannten Spitzenbüros.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Eine umfassende fachliche Bildung der Referendare wird bei KWG dadurch gewährleistet, dass die Teilnahme an Meetings und Mandantengesprächen, Anfertigung von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen und die anschließende Feedbackrunde mit dem persönlichen Mentor zum Alltag gehören. Auch der Einblick in alle vorhandenen Praxisbereiche kommt hier nicht zu kurz. Der Kanzlei liegt viel daran, dass die Referendare alle Bereiche, die KWG mit ihrer Spezialisierung abdeckt, kennen lernen. Sei es das Lebensmittelrecht oder die komplexe Materie des Verbrauchsgüterrechts: Überall soll der junge Jurist mal reingeschnuppert haben, um eine bestmögliche Einsicht in die Kanzleistruktur zu erhalten.

9

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

TOP 5 JOBS

AWARDS

AWARDS

Anwaltsboutiquen

Region Westen

2019

2019

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Neben der Eingliederung in die Kanzleistrukturen, wird bei KWG viel Wert auf die gezielte Förderung des potenziellen Nachwuchses gelegt. Mit der Hinzuziehung eines externen Repetitoriums, dessen Kosten die Kanzlei vollständig übernimmt, ermöglicht KWG den Referendaren die Wiederholung und Vertiefung des Examensstoffes. Auf den Prüfstand können die Examenskandidaten ihr Wissen dann mittels eines externen Klausurenkurses stellen. Dabei ist die Wahl des Repetitors und des Klausurenkurses freigestellt und uneingeschränkt.

KANZLEI-WERTUNG

ZUSATZANGEBOTE

Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation

Speisen und Getränke werden bei KWG kostenlos zur Verfügung gestellt. Schließlich geht es hier ja auch mitunter um Lebensmittelrecht! Ein Fremdsprachenkurs auf Kosten der Kanzlei kann ebenfalls besucht werden. Besonders hervorzuheben ist im Rahmen der kanzleiinternen Angebote die Bereitstellung einer Wohnung für die Dauer der Station.

102

IURRATIO JOBS REF50

Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote

REF50-FAKTOR

74,5

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

20

SKADDEN, ARPS, SLATE, MEAGHER & FLOM LLP

GROßKANZLEI

WWW.SKADDEN.COM/CAREERS

FRANKFURT a.M., MÜNCHEN

Skadden ist eine internationale Großkanzlei, die in mehr als 50 Praxisbereichen tätig ist. Mit 34 Anwälten bieten die deutschen Standorte fokussierte juristische Betreuung und mit 22 Standorten weltweit Internationalität.

34 EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die Einbindung der Referendare wird insbesondere durch intensive Einbindung in die Mandatsarbeit ermöglicht. Referendare werden einerseits durch einen persönlichen Mentor betreut, andererseits wird auch selbstständiges Arbeiten sehr wertgeschätzt. Dabei dient regelmäßiges Feedback der Förderung und Stärkung juristischer Fähigkeiten der Referendare. Es ist ein Privileg in einer Kanzlei mit über 50 Praxisbereichen, die Skadden weltweit abdeckt, arbeiten zu dürfen und im Zuge der Anwaltsstation mehrere Praxisbereiche kennen lernen zu können.

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Das Assessorexamen hat bei Skadden einen hohen Stellenwert, insbesondere wird der Fokus auf eine exzellente Klausurvorbereitung gelegt. Die Kanzlei unterstützt die Examenskandidaten mittels individuell zusammenstellbaren kostenlosen Klausurenpaketen von Kaiserseminare.

KANZLEI-WERTUNG

ZUSATZANGEBOTE

Einbindung in die praktische Arbeit

Referendare, die ihre Anwaltsstation bei Skadden erfolgreich absolviert haben, können für die Wahlstation ins Ausland entsandt werden. Der Auslandsaufenthalt ist in der Wahlstation eine beliebte Wahl, wobei die Planung und Vorbereitung durch das Examen meist zu kurz kommen. Daher wird den Referendaren eine Unterkunft gestellt und die Reise gebucht, sodass eine stressfreie Anreise möglich ist. Eine internationale Großkanzlei setzt selbstverständlich auf die interne und externe Kommunikation in der englischen Sprache. Zur Verbesserung der Sprachkenntnisse werden den Referendaren externe Fremdsprachenkurse angeboten, wobei die Kosten vollständig übernommen werden. Der Alltag in den deutschen Büros von Skadden wird durch die kostenlose Bereitstellung von Speisen und Getränken unterstützt.

Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

71,4

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

103


RANKING 2019

21

BIRD & BIRD LLP

GROßKANZLEI

WWW.TWOBIRDS.COM/DE/CAREERS

DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

Bird & Bird ist eine internationale Anwaltssozietät mit über 1.200 Anwälten in weltweit 28 Büros. In Deutschland sind über 180 Anwälte an den Standorten Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München tätig. Als eine Full-Service Kanzlei deckt Bird & Bird alle Wirtschaftsund Unternehmensrechtsbereiche ab, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Bereiche Technologie, Regulierung und gewerblicher Rechtsschutz gelegt wird.

>180

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Bird & Bird gewährleistet den Referendaren einen intensiven Einblick in ihre Arbeit indem sie die jungen Juristen vom ersten Tag an in die Mandatsarbeit einbinden. Dazu gehört die Teilnahme an den Gesprächen mit den Mandanten, Meetings der Anwälte sowie das Verfassen von gerichtlichen sowie außergerichtlichen Texten. Feste Mentoren betreuen die Referendare im Rahmen des Mentorenprogramms. Ein regelmäßiges Feedback gehört zur Kanzleikultur um die Qualität zu steigern und die Leistung zu fördern.

TOP 10 JOBS

AWARDS

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Das Examen hat bei Bird & Bird einen sehr hohen Stellenwert, deshalb bietet Bird & Bird in Zusammenarbeit mit Kaiserseminare einen Klausurenkurs an. Referendare können sich aus einem Pool mit 20 Probeklausuren 10 Klausuren aussuchen und schreiben. Anschließend erhalten die Referendare ausführliche Korrekturen.

ZUSATZANGEBOTE Bird & Bird bietet den Referendaren Schulungen im Rahmen der Bird & Bird Academy an, die laufend evaluiert und erweitert werden. Hierzu zählt auch die Vortragsreihe „Über den Tellerrand“, die einen regelmäßigen Austausch zwischen den Praxisgruppen ermöglicht. Anwälte verschiedener Bereiche können sich über ihren beruflichen Alltag austauschen und über Neuigkeiten referieren. Der Berufsalltag wird mit der Bereitstellung von kostenlosen Getränken erleichtert. Referendare können auch an allen Social-Events wie Weihnachtsfeiern, an nationalen und internationalen Sportevents oder Betriebsausflügen teilnehmen.

2019

Region Düsseldorf

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

70,7

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

104

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

22

REDEKER SELLNER DAHS

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.REDEKER.DE

BERLIN, MÜNCHEN, LEIPZIG, BONN

Redeker Sellner Dahs ist eine mittelständische Kanzlei, die international aufgestellt ist. Die Referendare können nach Wunsch eine duale Station in Berlin/ Brüssel oder in Bonn/ Brüssel absolvieren. Dabei werden die Referendare auch in Brüssel nicht allein gelassen und mit einem Zuschuss für den Unterhalt unterstützt. An den deutschen Standorten wird den Referendaren durch Hilfe bei der Wohnungssuche unter die Arme gegriffen.

98

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Redeker Sellner Dahs begleitet die Ausbildung der Referendare umfassend durch fachbezogene anwaltliche Vorträge und Workshops für prüfungsrelevante Inhalte. Die Kanzlei sieht das Referendariat als eine sehr gute Möglichkeit, um zukünftige Arbeitskollegen kennenzulernen und zu rekrutieren. Daher werden die Referendare von Beginn an mit in die Mandatsarbeit einbezogen. Sie dürfen gerichtliche und außergerichtliche Schriftsätze verfassen und an Meetings der Anwälte teilnehmen. Überdies erhalten sie einen Mentor, der im Regelfall ein Partner der Kanzlei ist. Stets erhalten die Referendare bei Redeker Sellner Dahs ein Feedback für ihre Leistung. Schriftsätze werden besprochen und wertgeschätzt. Umgekehrt dürfen auch die Referendare ihre Meinung über das Referendariat bei Redeker Sellner Dahs kundtun: Sie werden bewusst gebeten das Referendariat nach Abschluss zu bewerten. Daraus resultierende Ergebnisse dienen zur stetigen Entwicklung des Ausbildungsprogramms bei Redeker Sellner Dahs.

ZUSATZANGEBOTE Neben fachlichen Veranstaltungen werden Referendare zu allen Events, sei es mit den Mandanten oder sei es das monatliche Essen mit den Partnern, herzlichst eingeladen. Als Mitglied des Rederker Teams können Referendare an Fußballturnieren, Firmenläufen oder Staffelläufen teilnehmen. Monatlich wird unter dem Namen “jour fixe“ eine Veranstaltung zum Thema Karrierestart und Karriereplanung angeboten. Für die Zeit nach dem Referendariat werden Referendare in das Alumni Netzwerk aufgenommen und zu Events eingeladen, um bereits geknüpfte Verbindungen aufrechtzuerhalten.

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

TOP 5 JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

mittelständische

Region Berlin

Region Westen

2019

Kanzleien

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

68,8

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

105


RANKING 2019

23

GIBSON DUNN & CRUTCHER LLP

GROßKANZLEI

WWW.GIBSONDUNN.COM/CAREERS

FRANKFURT a.M., MÜNCHEN

Sehr gut aufgehoben ist man bei Gibson Dunn & Crutcher, wenn man eine international aufgestellte Großkanzlei sucht. Mit den zwei Standorten in Frankfurt und München bietet die erfahrene Kanzlei den Referendaren die Möglichkeit, mit internationalen Mandanten zu arbeiten. Gibson Dunn & Crutcher zeichnet sich durch namhafte Mandanten und grenzüberschreitende Teams aus. Insbesondere in den Bereichen M&A/ Corperate, Banking/ Finance, sowie Litigation und White Collar/ Internal Investigations werden Referendare in ein internationales Umfeld eingebunden. Durch die breite Aufstellung der Kanzlei haben die Referendare die Gelegenheit mehrere Praxisbereiche kennenzulernen, um eine Orientierung für die künftige Bereichswahl zu bekommen.

39

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Unmittelbar in die Praxis werden die Referendare bei Gibson Dunn & Crutcher eingebunden, indem sie regelmäßig an Meetings der Anwälte und an Mandantengesprächen teilnehmen sowie gerichtliche und außergerichtliche Schriftsätze verfassen dürfen. Jeder Referendar wird durch die persönliche Betreuung eines Mentors in seiner Ausbildung begleitet. Ein regelmäßiges Feedback, welches durch den jeweiligen Mentor persönlich erfolgt, dient dazu, die Leistung der Referendare zu steigern.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Die Vorbereitung auf das Assessorexamen ihrer Referendare unterstützt Gibson Dunn & Crutcher durch die vollständige Übernahme der Kosten bei externen Repetitorien. Dem Referendar steht hier vollständig frei, welchen Anbieter er wählt. Desweitern besteht eine Kooperation mit den Kaiserseminaren. Danach kann der Referendar den Kaiser Klausurenkurs und Wochenendseminare besuchen.

ZUSATZANGEBOTE Fremdsprachenkenntnisse werden in dieser internationalen Großkanzlei gefördert, in dem die Kosten der externen Fremdsprachenkurse vollständig übernommen werden. Der Arbeitsalltag wird durch die zur Verfügungstellung von kostenlosen Getränken sowie die Bereitstellung von kostenlosen Speisen erleichtert.

106

IURRATIO JOBS REF50

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

67,8

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

24

HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.HEUKING.DE/DE/KARRIERE

BERLIN, CHEMNITZ, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M, HAMBURG, KÖLN, MÜNCHEN, STUTTGART

Mit über 350 Anwälten an verschiedenen Standorten sieht sich Heuking noch als eine mittelständische Kanzlei, aber etabliert sich in letzter Zeit mit ihrer Größe in die Ebene der Großkanzleien. Die Brandbreite ihrer Mandanten beginnt bei mittelständischen Unternehmen bis zu internationalen Großunternehmen.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT

>350

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

„Einbindung in nationale und internationale Mandate, individuelle Förderung, Ziele mitgestalten“ ist das Motto bei Heuking für die Ausbildung der Referendare. Die Referendare haben die Möglichkeit gerichtliche und außergerichtliche Schriftsätze zu verfassen, welche bei Bedarf mit dem Mentor besprochen werden. Eine Teilnahme an Meetings sowie Mandantengesprächen wird den Referendaren gewährleistet.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

TOP 10 JOBS

Heuking bietet seinen Referendaren eine „1A“ Ausbildung im Rahmen ihrer Heuking Academy. Ein vielseitiges Qualifizierungsprogramm beinhaltet Präsentationsworkshops, Seminare zur Vorbereitung auf das Examen und ein E-Learning Programm. Das Assesorexamen wird durch eine kanzleiintere Kooperation mit den Kaiserseminaren in diversen Gebieten unterstützt. Regelmäßig finden Seminare zu examensrelevanten Themen in den Kanzleiräumen statt. Mit dem E-Learning Anbieter Lecturio steht den Referendaren die Möglichkeit sich auf das Examen Online vorzubereiten zur Verfügung. Dabei werden den Referendaren neben den examensrelevanten Stoffen auch Softskills wie Speed-Reading, Zeitmanagement oder auch BWL für Einsteiger angeboten.

ZUSATZANGEBOTE Für alle Referendare, die ihre Anwaltsstation bei Heuking absolviert haben, werden in der Wahlstation mit dem Programm „Go for Career“ Auslandsaufenthalte ermöglicht. Für ein herzliches Beisammen und fachlichen Austausch sorgt man durch einen monatlichen Referendarslunch. Heuking ist eine sportliche Kanzlei und nimmt an diversen Sportveranstaltungen teil. So ist Heuking u.a. beim Metro Marathon sowie B2Run vertreten. Auch die Referendare sind zu diesen Sportveranstaltungen herzlichst eingeladen.

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

AWARDS

mittelständische

Region Köln

Region Stuttgart

2019

Kanzleien

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

67,7

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

107


RANKING 2019

25

BMH BRÄUTIGAM & PARTNER

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.BMH-PARTNER.COM/KARRIERE

BERLIN

„Die Großkanzlei will Sie? – aber Sie wollen nicht die Großkanzlei“ ist das Motto von BMH BRÄUTIGAM für angehende Referendare. Als mittelständische Kanzlei und als Berater von Unternehmern, Gründern und Investoren aus dem In- und Ausland bewegt sich BMH BRÄUTIGAM auf Augenhöhe mit Großkanzleien. Durch die überschaubare Anzahl von Anwälten ist die Einbindung der Referendare in die Mandate sehr stark und die Begleitung der Referendare durch die Anwälte gewährleistet.

20

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Zu den Aufgaben der Referendare gehört, neben der Vorbereitung von Mandantenterminen und dem Verfassen von Schriftsätzen, auch die Mitarbeit beim Draften von Verträgen sowie in einigen Fällen bereits die eigenständige Gerichtsvertretung.Die Station wird als inhaltlich intensiv und anspruchsvoll beschrieben, wobei die Mentoren stets bemüht sind Referendare abzuholen und mitzunehmen. Die Kanzlei fördert eine stetige und ausgiebige Feedbackkultur, um die Arbeit der Referendare zu fördern und zu verbessern. Das Mentoren Programm gewährleistet eine intensive Betreuung der Referendare. Der Austausch ist durch die persönliche Betreuung stetig und fördernd, somit werden Referendare im Hinblick auf das Assessorexamen intensiv begleitet.

JOBS

AWARDS

2019

mittelständische

Kanzleien

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

KANZLEI-WERTUNG

Speziell für das zweite Staatsexamen bietet BMH BRÄUTIGAM den Referendaren eine Prüfungssimulation zur mündlichen Prüfung. Dabei erklären sich mehrere Partner bereit als Prüfer die gesamte Prüfung zu simulieren. Die Examensvorbereitung und die Ausbildung wird von BMH BRÄUTIGAM als eine Investition für die Zukunft erachtet, denn des Öfteren kommt es zur Übernahme der ehemaligen Referendare als Associates. Drei der fünf zuletzt eingestellten Anwälte waren zuvor bei BMH BRÄUTIGAM bereits als Referendare tätig.

Einbindung in die praktische Arbeit

ZUSATZANGEBOTE BMH BRÄUTIGAM setzt auf ein Team, das Freude bei der Arbeit hat. Um das Team zu stärken, werden neben Sommerfesten und der Weihnachtsfeier auch Teamsport-Events veranstaltet, die zum einen das Zusammengehörigkeitsgefühl des Teams stärken und gleichzeitig die Fitness der Mitarbeiter fördern. Das Netzwerk zu BMH BRÄUTIGAM wird auch nach der Station durch die Einladung zu Betriebsfeiern aufrechterhalten. Die Bereitstellung von Getränken und frischem Obst gehört zu den Zusatzangeboten der Kanzlei.

108

TOP 10

IURRATIO JOBS REF50

Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

67,4

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

26

MILBANK, TWEED, HADLEY & MCCLOY LLP

GROßKANZLEI

WWW.MILBANK.COM/KARRIERE

FRANKFURT a.M., MÜNCHEN

Recht und Wirtschaft trifft bei Milbank zusammen. Die deutschen Standorte sind mit ihrer Größe neben den internationalen Standorten die „kleinen Großkanzleien“. Nichts desto trotz werden auch in Deutschland große Unternehmen und internationale Mandanten beraten. Viele Associates der Kanzlei waren bereits in der Ausbildung bei Milbank tätig. Deutlich wird daran, dass Milbank die Ausbildung der Referendare als Möglichkeit ansieht neue Anwälte zu rekrutieren und dem zu Folge viel in die Ausbildung investiert.

46

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Zwei Mentoren stehen einem Referendar bei Milbank stets zur Seite. Sie versorgen die Referendare mit intensiven Aufgaben und stehen ihnen auch bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Die Examensvorbereitung wird bei Milbank nicht im klassischen Sinne durch Repetitorien oder Klausurenkurse unterstützt, denn Milbank bietet eine interne Fortbildung. Die Angebote für die Associates stehen auch den Referendaren zur Verfügung und bereichern sie in ihrem juristischen Know-how. Die Milbank Tax Academy etwa dient dazu, neben juristischem Fachwissen auch wirtschaftliche Grundstrukturen zu verstehen und steuerrechtliche Problemschwerpunkte zu erkennen. Die Milbank M&A Academy versammelt alle Mitarbeiter vom Partner bis zum Referendar damit der Austausch gerade in Kernkompetenzen durch gemeinsame Diskussionen an die jüngere Generation vermittelt werden kann. Unter dem Namen „Milbank Lecture Luncheons“ finden gemeinsame Mittagessen statt, in denen Anwälte zusammenkommen und ein persönlicher und fachlicher Austausch ermöglicht wird.

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit

ZUSATZANGEBOTE

Unterstützung bei der Examensvorbereitung

Die Breitstellung von kostenlosen Getränken und Speisen gehört selbstverständlich zu den Angeboten von Milbank.

Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

66,7

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

109


RANKING 2019

27

MÖHRLE HAPP LUTHER

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.MHL.DE/DE/KARRIERE

BERLIN, HAMBURG, SCHWERIN

Möhrle Happ Luther ist eine mittelständische Kanzlei, die langjährige Erfahrung mit Qualität verbindet. Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Anwälte arbeiten hier Hand in Hand und unterstützen sich bei Bedarf. Eine umfangreiche Betreuung bekommen die Mandanten hier also ohne weite Wege gehen zu müssen. Neben nationalen Mandanten ist Möhrle Happ Luther auch auf internationaler Ebene tätig. Die Kanzlei bietet flache Hierarchien und eine angenehme Arbeitsatmosphäre auf allen Ebenen.

50

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Unter dem Motto „Referendare von heute sind Kollegen von morgen“, wird die Ausbildung der Referendare bei Möhrle Happ Luther sehr ernst genommen. Die Einbindung der Referendare in die Praxis erfolgt unter anderem durch das Verfassen von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen, die Teilnahme an Mandantengesprächen und Meetings mit Arbeitsgruppen. So können die Referendare den Arbeitsalltag mitgestalten und lernen die Kanzleistrukturen unmittelbar kennen. Zur Seite steht den Referendaren stets ein Mentor, der den intensiven Kontakt mit den Referendaren pflegt, um bei Problemen oder Fragen ein Ratgeber zu sein. Feedbackgespräche sind für Möhrle Happ Luther selbstverständlich und dienen zur Leistungssteigerung der Referendare. Das Schnuppern in verschiedene Praxisbereiche wird hier ebenfalls gewährleistet, so können die Referendare früh unterschiedliche Gebiete kennenlernen und ihren juristischen Horizont erweitern.

ZUSATZANGEBOTE Der Arbeitsalltag der Referendare sowie aller Mitarbeiter wird durch wöchentliche Kuchentage versüßt. Außerdem stellt die Kanzlei ihren Mitarbeitern kostenlos frisches Obst sowie Heiß- und Kaltgetränke zur Verfügung. Die Kantine sorgt für eine stressfreie Mittagspause und ein get-together aller Mitarbeiter verschiedener Ebenen und Bereiche. Für einen Ausgleich von der Arbeit sorgen zahlreiche Betriebssportangebote, ein Kicker und eine Tischtennisplatte. Die Weiterentwicklung der Referendare liegt der Kanzlei am Herzen, sodass externe Fremdsprachenkurse mit vollständiger Kostenübernahme gefördert werden. Außerdem können die Referendare sich die Kommentare für Ihre Examensklausuren kostenfrei in der Kanzlei ausleihen.

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

mittelständische

Kanzleien

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

66,4

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

110

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

28

MENOLD BEZLER

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.MENOLDBEZLER.DE/KARRIERE

STUTTGART

Menold Bezler ist eine mittelständische Kanzlei im Herzen Stuttgarts. Nach dem Motto „Groß - aber keine Großkanzlei“ wird die Kanzlei bewusst in den Mittelstand geortet. Mit ca. 200 Berufsträgern berät Menold Bezler mittelständische Unternehmen und börsennotierte Konzerne sowie Unternehmen öffentlicher Hand.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Menold Bezler steht ihren Referendaren von Anfang an stets zur Seite und fördert eine praxis-und examensorientierte Ausbildung. Alle Referendare nehmen an einer Einführungsveranstaltung teil, in der Kanzleiabläufe vorgestellt werden. Ein persönlicher Mentor begleitet die jungen Juristen zudem während ihrer Zeit bei Menold Bezler. Feste Betreuer begleiten die Referendare im Wunschgebiet, wobei es auch möglich ist mehrere Praxisbereiche kennen zu lernen. Es wird auf regelmäßiges Feedback geachtet, wobei auch die Initiative der Referendare wertgeschätzt wird.

90 Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Während die Examensvorbereitung in der Praxis dadurch unterstützt wird, dass in der Aufgabenverteilung auf Bevorzugung examensrelevanter Gebiete geachtet wird, stehen den Referendaren zudem im Rahmen der MB Akademie interne Fachbesprechungen und Schulungen zur Verfügung. Zu jeder Station wird ein systematisches Aktenvortragstraining wahlweise im Zivil-, Straf- oder öffentlichen Recht angeboten. Des Weiteren profitieren die Referendare von der Kooperation mit den Kaiserseminaren.

ZUSATZANGEBOTE Die MB Akademie bietet auch einen wöchentlichen Englischkurs an, wodurch die Fremdsprachenqualifikation der Referendare verbessert wird. Wöchentliche Anwaltsdinner dienen zur Festigung des Netzwerks mit Kollegen/innen aus anderen Fachbereichen. In der Wahlstation bietet Menold Bezler für bewährte Referendare aus der Anwaltsstation eine Vermittlung zu ausländischen Kooperationskanzleien. Zweimal im Jahr treffen sich alle Referendare des Landgerichts Stuttgart und der umliegenden Landgerichte zu einem Referendarsfrühstück, bei dem ein Austausch über juristische und kulturelle Themen stattfindet. Mit einer Kooperation zu den mittelständischen Kanzleien Esche Schümann Commichau und Kümmerlein, organisiert Menold Bezler das Karriereevent “Jure fixe“, an dem 30 ausgewählten Bewerbern, insbesondere Referendaren, ein intensives Programm angeboten.

normal

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

mittelständische

Region Stuttgart

2019

Kanzleien

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

65,7

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

111


RANKING 2019

29

SCHNITTKER MÖLLMANN PARTNERS

ANWALTSBOUTIQUE

SMP.LAW/DE/KARRIERE.PHP

BERLIN, HAMBURG, KÖLN

Schnittker Möllmann Partners ist eine junge Kanzlei, die erst 2017 gegründet wurde. Dennoch schaffte es die Kanzlei durch ihr schnelles Wachstum innerhalb kürzester Zeit auf dem Markt präsent zu sein. Schnittker Möllmann Partners sieht sich als eine Anwaltsboutique, die sich auf die Bereiche M&A, Private Equity & Venture und Steuerrecht spezialisiert hat. Wer bei Schnittker Möllmann Partners das Referendariat meistert, hat gute Chancen später als Anwalt eingestellt zu werden.

34

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Mit dem Spruch „Offene Türen statt stilles Kämmerlein“ verspricht Schnittker Möllmann Partners den Referendaren ein vollwertiges Teammitglied zu werden. Ab dem ersten Tag werden Referendare intensiv in die Praxis eingebunden. Der Anspruch von Schnittker Möllmann Partners ist es, den Referendaren nicht nur die Einzelfälle, sondern den Gesamtprozess zu zeigen. Sie können an Gerichts- und Notarterminen teilnehmen. Neben einem persönlichen Mentor, der auch ein Partner der Kanzlei ist, steht den Referendaren bei Bedarf das gesamte Team zur Seite. Das Verfassen von gerichtlichen sowie außergerichtlichen Schriftsätzen wird als selbstverständlich angesehen. Regelmäßiges Feedback ist auch ein Teil der kanzleiinternen Kommunikation.

ZUSATZANGEBOTE Schnittker Möllmann Partners bietet neben praxisbezogenen Tätigkeiten, interne Fortbildungsprogramme unter dem Namen „on the Job“ an. Des Weiteren werden regelmäßig „Lunch & Learns“ veranstaltet, bei denen die Referendare selbst Vorträge zu freigewählten Themen halten. Bei der Wohnungssuche werden die Referendare auch nicht allein gelassen. Sie werden mit Informationen zu möblierten Unterkunftsmöglichkeiten unterstützt und schon vor Antritt der Stelle wird ein enger Kontakt gepflegt. Für den Teamspirit aller Mitarbeiter wird durch gemeinsame Abendveranstaltungen, wie Wein- Tastings, Klettern oder Kart- Soirée Fixes gesorgt. Auch auf das Wohlfinden innerhalb der Kanzleiräume wird geachtet. Es werden kostenlose Speisen und Getränke bereitgestellt. Ein Fitnessangebot wird ebenfalls gewährleistet.

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Anwaltsboutiquen

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

65,7

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

112

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

30

NORTON ROSE FULBRIGHT LLP

GROßKANZLEI

WWW.NORTONROSEFULBRIGHT.COM/DE/

FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

Norton Rose Fulbright ist eine globale Wirtschaftskanzlei. Mit mehr als 4000 Rechtsanwälten an weltweit über 50 Standorten in Europa, den USA, Kanada, Lateinamerika, Asien, Australien, Afrika und im Nahen Osten beraten sir führende national wie auch international tätige Unternehmen. Norton Rose Fulbright berät ihre Mandanten umfassend in allen wichtigen Branchen. Hierzu zählen Financial Institutions; Energy; Infrastructure, Mining and Commodities; Transport; Technology and Innovation sowie Life Sciences and Healthcare.

130

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Norton Rose Fulbright hat es sich als Ziel gesetzt den Referendaren die Arbeit eines Wirtschaftsanwalts näher zu bringen und sie bestmöglich auszubilden. Um dies zu gewährleisten werden die jungen Juristen von Beginn an aktiv in die Teams integriert und eng in die tägliche Mandatsarbeit eingebunden. Als Ansprechpartner steht ihnen stets ein erfahrener persönlicher Mentor zur Seite und führt regelmäßige Feedbackgespräche zu geleisteten Aufgaben. Mit einem Einführungsprogramm wird zudem der Einstieg in die Kanzleistrukturen erleichtert. Von der Anfertigung von Dokumenten bis hin zu Meetings mit Arbeitsgruppen und Anwälten bekommt der Referendar bei Norton Rose Fulbright einen umfassenden Eindruck über die Tätigkeit eines Anwalts.

ZUSATZANGEBOTE Nicht nur in Sachen Einbindung ist Norton Rose Fulbright vorne dabei, auch wird reichlich für den Ausgleich und die Erleichterung des Arbeitsalltags gesorgt. Für die Mahlzeiten bietet Norton Rose Fulbright eine Kantine mit guter Kost für kleines Geld. Um dann das stetige Sitzen am Schreibtisch auszugleichen, kann man die Fitnessangebote nutzen, die die Kanzlei für ihre Mitarbeiter bereitstellt. Kostenlose Getränke und eine Obstauswahl bereichern den Arbeitsalltag zusätzlich. Zu alle dem werden auch noch diverse Kurse auf Kosten der Kanzlei (z. B. Fremdsprachenkurse) angeboten.

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

65,3

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

113


RANKING 2019

31

ESCHE SCHÜMANN COMMICHAU

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.ESCHE.DE/KARRIERE

HAMBURG

Eine Anwalts- oder Wahlstation bei der Hamburger Kanzlei Esche Schümann Commichau bietet die Möglichkeit das Referendariat in einer der größten multidisziplinären Sozietäten in Deutschland zu absolvieren. Dabei können Referendare die fächerübergreifende Beratung in den Bereichen Recht, Steuern und Wirtschaftsprüfung kennenlernen.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Während ihrer Stationen erhalten Referendare die Möglichkeit an interessanten Aufgaben mitzuarbeiten und verschiedene Praxisbereiche kennenzulernen. Im persönlichen Kontakt arbeiten Referendare mit Partnern und Associates direkt am Fall zusammen. Referendare dürfen einzelne Bereiche selbstständig und eigenverantwortlich bearbeiten. Dabei steht ihnen meist ein Partner als Mentor zur Seite. Von diesem erhalten sie regelmäßig Feedback zu den von ihnen verfassten gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen. Dabei profitieren Referendare von der langjährigen beruflichen Erfahrung der Partner. Für diese exzellente Einbindung in die praktische Arbeit erhält die Kanzlei Esche Schümann Commichau in dieser Kategorie fünf Sterne.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Die Anwälte der Kanzlei sind angehalten ihre Referendare auch über die Einbindung in die Fälle hinaus, im Hinblick auf das Examen auszubilden. Bei Interesse unterstützt die Kanzlei ihre Referendare auch bei der weitergehenden Examensvorbereitung: Dabei setzt die Kanzlei auf die Angebote von „Kaiserseminare“.

ZUSATZANGEBOTE Esche Schümann Commichau setzt auf einen Ausgleich und höhere Leistungsfähigkeit durch die Möglichkeit zur Teilnahme an Fitnessprogrammen (wie beispielsweise dem einer Laufgruppe). Dies bietet nebenbei auch die Möglichkeit andere Referendare, Anwälte und weitere Mitarbeiter besser kennenzulernen. Selbstverständlich erhalten Referendare auch kostenlose Getränke. Referendare können an internen Schulungen teilnehmen. Es gibt ein monatliches „come together“ aller Anwälte und aller weiteren juristischen Mitarbeiter wie Referendare.

114

IURRATIO JOBS REF50

57

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

mittelständische

Kanzleien

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

64,3

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

32

HAVER & MAILÄNDER

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.HAVER-MAILAENDER.DE

DRESDEN. FRANKFURT a.M., STUTTGART

Bei der Wirtschaftskanzlei HAVER & MAILÄNDER mit Sitz in Stuttgart, Frankfurt, Dresden und Brüssel können Referendare den Grundstein für die spätere Anwaltskarriere legen. Wer Interesse daran hat, seine Fachkenntnisse im nationalen und internationalen Wirtschaftsrecht zu vertiefen, der ist hier an der richtigen Adresse.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT

28

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

Eine intensive fachliche Ausbildung erhalten Referendare dadurch, dass sie an Mandantengesprächen und Meetings der Praxisgruppen teilnehmen können. Außerdem lernen sie gerichtliche und außergerichtliche Schriftsätze eigenständig zu verfassen. Jeder Referendar bekommt einen Mentor zur Seite gestellt, der in der Regel ein Partner der Kanzlei ist. Feedback-Gespräche finden zudem regelmäßig statt. Auch der Einblick in mehrere Praxisbereiche ist bei HAVER & MAILÄNDER möglich und wird gerne gewährt TOP 10

ZUSATZANGEBOTE HAVER & MAILÄNDER ragt in der Kanzleiwelt dadurch heraus, dass Referendaren für die Dauer der Station kostenlos eine Wohnung zur Verfügung gestellt wird. Dabei greift die Kanzlei auf Wohnungen oder Wohngemeinschaften für Berufstätige, die vorübergehend unbewohnt sind, zurück. Außerdem erwarten Referendare Fitnessangebote, die einen guten Ausgleich zum Arbeitsalltag darstellen und die eigene Leistungsfähigkeit fördern. Für die Verpflegung wird durch kostenlose Getränke und Speisen gesorgt. Daneben werden Referendare regelmäßig zu Anwaltsessen eingeladen, die eine gute Gelegenheiten bieten die Anwälte fernab der Mandatsarbeit besser kennenzulernen. Auch zu Abendveranstaltungen oder anderen Veranstaltungen, an den HAVER & MAILÄNDER mitwirkt, werden Referendare eingeladen. Auch Fremdsprachenkenntnisse werden honoriert. Referendare mit Fremdsprachenkenntnissen im Englischen und Französischen können eine Auslandsstation in Brüssel absolvieren.

JOBS

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

mittelständische

Region Stuttgart

2019

Kanzleien

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

64,2

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

115


RANKING 2019

33

GÖRG

GROßKANZLEI

KARRIERE.GOERG.DE

BERLIN, FRANKFURT a.M., HAMBURG, KÖLN, MÜNCHEN

GÖRG gehört mit über 290 Berufsträgern an fünf Standorten zu Deutschlands führenden unabhängigen Wirtschaftskanzleien. Die Größe und die Ausrichtung der Kanzlei ermöglicht es Referendaren mit unterschiedlichsten Interessenschwerpunkten einen geeigneten Praxisbereich für sich zu finden. Besonders vielversprechend ist dies für Referendare, da GÖRG mittelständische und große Unternehmen im Tagesgeschäft und bei großen Transaktionen begleitet, darunter namhafte in- und ausländische Unternehmen aus allen Bereichen von Industrie, Banken, Immobilien, Handel, Medien und Dienstleistung.

289

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Ein besonderes Ausbildungshighlight stellt die enge Zusammenarbeit mit einem erfahrenen GÖRG-Partner dar. Dieser steht dem Referendar als persönlicher Mentor zur Seite. Davon profitieren Referendare bei der eigenständigen Bearbeitung von Aufgaben die bei GÖRG sehr zeitig beginnt. Daneben ist der Referendaralltag bei GÖRG von Teilnahmen an Mandantengesprächen und Anwaltsrunden sowie dem Verfassen von Schriftsätzen und Gutachten geprägt. Hierzu erhalten Referendare regelmäßig Feedback von ihren persönlichen Mentoren, so dass Referendare ihre Arbeiten stets verbessern können.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Bei der Unterstützung zur Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen setzt GÖRG auf die Vorteile von einem Online-Repetitorium zur Examensvorbereitung. Die Lecturio-App unterstützt Referendare optimal bei der Vorbereitung auf die Prüfungen zum ersten und zweiten Staatsexamen – und das mit größtmöglicher Flexibilität – per Computer, Notebook, Tablet oder Smartphone und bei Bedarf auch offline.

ZUSATZANGEBOTE Neben einem hohen Maß an zeitlicher Flexibilität und Fitnessangeboten bietet GÖRG Rechtsanwälte Referendaren auch die Möglichkeit, kostenlos an Business-English-Kursen teilzunehmen. Abgerundet wird das Angebot durch die Teilnahme an Social-Events, wie einem regelmäßigen Referendarstammtisch an einigen Standorten. Diese bieten die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit aktuellen und ehemaligen Referendaren und Vernetzen mit den Kollegen bei GÖRG.

116

IURRATIO JOBS REF50

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019 Region Köln

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

64,0

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

34

ASHURST LLP

GROßKANZLEI

WWW.ASHURST.COM/EN/CAREERS

FRANKFURT a.M., MÜNCHEN

Die international tätige Anwaltskanzlei Ashurst LLP verfügt über 26 Standorte weltweit. Wer im Rahmen des Referendariats Ashurst LLP in Deutschland kennenlernen will, hat hierzu in Frankfurt und München die Gelegenheit.

76 EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Referendare können hier in diverse Praxisgebiete Einblicke gewinnen. Jedem Referendar wird ein Associate als persönlicher Mentor zur Seite gestellt. Regelmäßigen Feedbacks zu ihren Arbeiten ermöglichen es den Referendaren sich stetig zu verbessern. Die Teilnahme an Meetings der Praxisgruppen und an Mandantengesprächen gehört zum festen Ausbildungsprogramm bei Ashurst LLP und ermöglicht Referendaren die Abläufe innerhalb der Kanzlei kennenzulernen.

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Bei der Unterstützung in der Examensvorbereitung setzt Ashurst LLP auf einen Crashkurs von Jura Intensiv.

ZUSATZANGEBOTE Neben dieser praktischen Einbindung mangelt es den Referendaren auch nicht an weiteren Benefits wie kostenlosen Speisen und Getränken. Insbesondere werden die Kosten für Fremdsprachenkurse von der Kanzlei übernommen. Auch die Möglichkeit zur Teilnahme am monatlichen Traineestammtisch steht den Referendaren offen. Referendaren, die sich während ihrer Anwaltsstation oder einer wissenschaftlichen Nebentätigkeit bei Ashurst LLP bewährt haben, bietet die Kanzlei die Möglichkeit an, ihre Wahlstation im Ausland zu absolvieren. Abbhängig ist die Wahl des Auslandsortes von der jeweiligen Practice Group, beispielsweise sind im Bereich Real Estate Sydney sowie London möglich.

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

63,9

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

117


RANKING 2019

35

KLIEMT.ARBEITSRECHT

ANWALTSBOUTIQUE

WWW.KLIEMT.DE

BERLIN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., MÜNCHEN

Die auf das Arbeitsrecht spezialisierte Anwaltsboutique KLIEMT. Arbeitsrecht dürfte für Referendare mit herausragenden Qualifikationen und besonderem Interesse am Arbeitsrecht aus mehreren Gründen besonders interessant sein: Die Kanzlei befindet sich trotz ihrer mittlerweile über 60 Berufsträger weiterhin auf Wachstumskurs und übernimmt stetig Referendare. Wer während des Referendariats überzeugt, hat daher gute Chancen, anschließend als Anwalt bei Kliemt zu arbeiten.

59

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Referendare können im Zuge ihrer Anwaltsstation mehrere Praxisbereiche bei Kliemt kennen lernen. Dabei dürfen Referendare sowohl an den Anwaltsmeetings als auch an Mandantengesprächen teilnehmen und können sich so einen Eindruck von den Arbeitsweisen innerhalb der Kanzlei machen. Während der Dauer der Station steht ihnen in der Regel ein Associate als persönlicher Mentor zur Seite. KLIEMT.Arbeitsrecht legt großen Wert darauf, dass ihre Referendare mit Hinblick auf die Anwaltsklausuren neben außergerichtlichen auch gerichtliche Schriftsätze verfassen können. Hierzu erhalten sie regelmäßig Feedback.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Ein sicheres und souveränes Auftreten in der mündlichen Prüfung ist neben dem fachlichen Wissen essentiell für eine überdurchschnittliche Leistung. Um ihre Referendare hierauf bestmöglich vorzubereiten besteht die Möglichkeit zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung Aktenvorträge zu halten. Die Referendare erhalten dabei wertvolle Tipps für ihre mündliche Prüfung.

ZUSATZANGEBOTE Die Förderung der Fremdsprachenkenntnisse ist der Kanzlei wichtig. Referendare können daher einen Fremdsprachenkurs mit vollständiger Kostenübernahme absolvieren. Den Wohlfühlfaktor steigern kostenlose Getränke und Speisen sowie Parkplätze, welche insbesondere im Düsseldorfer Medienhafen - dem Düsseldorfer Standort - rar sind. Die Referendare nehmen zusätzlich am Ausbildungsprogramm für Associates und an den wöchentlichen Meetings teil.

118

IURRATIO JOBS REF50

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Anwaltsboutiquen

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

63,8

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


RANKING 2019

36

BEITEN BURKHARDT

GROßKANZLEI

WWW.BEITENBURKHARDT.COM/KARRIERE

BERLIN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

Für die Großkanzlei BEITEN BURKHARDT bietet eine Anwalts- oder Wahlstation im Referendariat für alle Seiten eine große Chance: Einerseits können Referendare die Kanzlei während des Referendariats persönlich kennenlernen. Andererseits setzt die Kanzlei darauf, auf diesem Weg die Anwälte von morgen entdecken zu können.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT

257

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

BEITEN BURKHARDT bietet die Möglichkeit während einer Station oder im Rahmen einer stationsübergreifenden Nebentätigkeit verschiedene Rechtsgebiete kennenzulernen. Dabei erhalten Referendare vom ersten Tag an eine persönliche Betreuung durch einen oder mehrere Anwälte. Während dieser Zeit steht den Referendaren auch ein Partner als Tutor zur Seite. Von diesem erhalten die Referendare regelmäßig ein Feedback zu den verfassten gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen. Referendare lernen sowohl die fachlichen Aspekte als auch die Arbeitsweise innerhalb der Praxisteams intensiv kennen. Im Einzelfall können Teile der Anwalts- oder Wahlstation in einem Büro im Ausland absolviert werden. Dies erfordert in der Regel einen längeren Bewerbungsvorlauf als die üblichen 6 - 9 Monate.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG BEITEN BURKHARDT legt großen Wert darauf, dass sämtliche Aufgabenstellungen die Referendare bestmöglich auf das 2. Staatsexamen vorbereiten. Bei der Zuteilung der Aufgaben wird folglich der Nutzen im Hinblick auf das 2. Examen berücksichtigt. Hierzu arbeitet die Kanzlei mit der Online-Lern-Plattform Repetico zusammen. Dies ermöglicht den Referendaren sich ein Jahr lang mit verschiedenen Karteikartenlernsätzen von Alpmann Schmidt auf das 2. Staatsexamen vorzubereiten.

ZUSATZANGEBOTE Mittels weiterer Karteikartensätze können über Repetico die eigenen Englischkenntnisse erprobt oder verbessert werden. Die kostenlosen Speisen und Getränke tragen zu einem angenehmen Arbeitsumfeld bei. Daneben steht Referendaren die Teilnahme an dem internen Weiterbildungsprogramm offen.

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

63,7

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

119


RANKING 2019

37

CLEARY GOTTLIEB STEEN & HAMILTON LLP

GROßKANZLEI

WWW.CLEARYGOTTLIEB.COM

FRANKFURT a.M., KÖLN

Die international tätige Wirtschaftkanzlei Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP betreibt weltweit 16 Büros. Referendare haben hier die Möglichkeit im Rahmen ihres Referendariats weitestgehend den Arbeitsalltag eines Associates zu erleben und damit einen Einblick in eine potentielle spätere Tätigkeit bei der Kanzlei zu bekommen. Dies hat sich in der Vergangenheit bereits häufig bewährt, denn: Eine große Anzahl der Associates war vorher bereits im Rahmen des Referendariats für Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP tätig.

60

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Referendare werden hier Teil eines Teams und nehmen an allen Besprechungen und Calls teil. Außerdem werden Schriftsätze eigenständig verfasst. Es gibt zudem die Möglichkeit in mehrere Praxisbereiche Einblick zu nehmen. Für die Dauer der Station bekommt jeder Referendar einen Mentor zugewiesen, der in der Regel ein Partner ist. Ebenso erhalten Referendare regelmäßiges Feedback um ihre Leistungen einschätzen zu können. Darüber hinaus wird jedem Referendar ein erfahrener Associate zur Seite gestellt, der bei der Integration in die Kanzlei helfen soll und stets mit Ratschlägen zur Seite steht.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Die Referendare bei Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP kommen außerdem in den Genuss einer engen Zusammenarbeit der Kanzlei mit dem Kaiserrepetitorium. Im Rahmen eines Vouchersystems wird Referendaren die kostenlose Teilnahme an Wochenendseminaren zur Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen ermöglicht. Dabei ist die Anzahl der Seminarvoucher abhängig von der jeweiligen Station. Zum Beispiel werden im Rahmen der Anwaltsstation fünf Wochenendseminare ermöglicht. ZUSATZANGEBOTE Neben der Versorgung mit kostenlosen Getränken und Speisen winken Teilnahmen an Social- Events. Wer bereits seine Anwaltsstation erfolgreich bei der Kanzlei absolviert hat, erhält im Rahmen der anschließenden Wahlstation außerdem grundsätzlich die Möglichkeit, diese in einem der vielen ausländischen Büros zu verbringen.

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019 Region Köln

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

63,5

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

120

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

38

HOPPENSTEDT RECHTSANWÄLTE PARTG

ANWALTSBOUTIQUE

CONTENTLAW.DE/KARRIERE

BERLIN, FRANKFURT a.M.

HOPPENSTEDT RECHTSANWÄLTE ist eine auf die Beratung der nationalen und internationalen Kultur- und Kreativwirtschaft sowie den gewerblichen Rechtsschutz spezialisierte Kanzlei mit Büros in Berlin und Frankfurt am Main. Diese Spezialisierung macht die Kanzlei für Referendare mit Interesse an Bereichen wie Filme, Games, Werbung und E-Commerce besonders interessant. Gleichwohl ist die Kanzlei bisher vielen Referendaren noch eher unbekannt.

2

sehr hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT HOPPENSTEDT RECHTSANWÄLTE möchte Referendaren im Rahmen des Referendariats insbesondere Einblicke in die Tätigkeitsfelder eines Medienanwaltes gewähren. Referendare können die Bereiche „Allg. Zivil- und Zivilprozessrecht“, „Urheber- und Medienrecht“ sowie „Gewerblicher Rechtschutz“ kennenlernen. Sie erhalten die Möglichkeit alle Facetten der täglichen Arbeit kennenzulernen, hierzu zählt auch die Teilnahme an Meetings der Praxisgruppen. Zunächst erwarten den Referendar klassische Anwaltstätigkeiten wie die gerichtliche und außergerichtliche Verteidigung und Durchsetzung etwaiger Ansprüche und Rechte von Unternehmen und im kreativen Bereich tätiger Mandanten. Daher dürfen Referendare während ihrer Station sowohl gerichtliche als auch außergerichtliche Schriftsätze verfassen. Daneben gehört die projektbezogene Unterstützung der Mandanten zu den wesentlichen Aufgaben der Anwälte bei HOPPENSTEDT RECHTSANWÄLTE. Zu diesen Aufgaben zählen insbesondere die Gestaltung, Prüfung und Verhandlung von Verträgen. Entsprechend dürfen Referendare auch an diesen Aufgaben mitwirken. Die persönliche Betreuung übernehmen bei HOPPENSTEDT in der Regel die Partner, die für die Dauer der Station als Mentoren fungieren. Diese persönliche Betreuung zeichnet sich insbesondere durch regelmäßiges Feedback zu den eigenen Arbeiten aus und ermöglicht es den Referendaren an ihren Aufgaben stetig zu wachsen.

ZUSATZANGEBOTE Für das kulinarische Wohl wird durch eine Kantine und kostenlose Getränke gesorgt. Wer mit einem eigenen PKW kommt erhält für die Dauer der Station einen kostenlosen Parkplatz.

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Anwaltsboutiquen

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

63,3

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

121


RANKING 2019

39

GRAF KANITZ, SCHÜPPEN & PARTNER

ANWALTSBOUTIQUE

WWW.GRAFKANITZ.COM/KARRIERE

MÜNCHEN, STUTTGART

Graf Kanitz, Schüppen und Partner ist eine in den Bereichen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, im M&A-Bereich sowie im Steuerrecht und Immobilienrecht spezialisierte Anwaltsboutique. Beraten werden Privatpersonen und vorwiegend größere mittelständische Unternehmen sowie börsennotierte Familiengesellschaften. In dieser Kanzlei arbeiten Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater interdisziplinär und teamorientiert, sodass eine flächendeckende Betreuung der Mandanten gewährleistet wird.

9

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die Einbindung in die praktische Arbeit erfolgt bei Graf Kanitz, Schüppen und Partner durch die stetige Teilnahme der Referendare an Meetings und Mandantengesprächen sowie durch die Anfertigung von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen. Unterstützt werden die Referendare dabei, indem ihnen ein persönlicher Mentor zur Seite gestellt wird, der in der Regel auch ein Partner der Kanzlei ist. Um die Arbeit der Referendare entsprechend zu beurteilen, werden regelmäßig Feedbackgespräche geführt, somit findet ein stetiger Austausch zwischen Mentor und Referendar statt. Ein großer Vorteil für die jungen Juristen ist auch die Möglichkeit mehrere Praxisbereiche in der breit aufgestellten Wirtschaftskanzlei kennen zu lernen, um so eine bessere Vorstellung über die künftige eigene Bereichswahl zu haben.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Auf die Examensnote wird bei Graf Kanitz, Schüppen und Partner viel Wert gelegt. Dementsprechend werden die Kandidaten auch bei der Vorbereitung auf das zweite Examen unterstützt. Ein wöchentliches kanzleiinternes Repetitorium im Zivil- und Prozessrecht vertieft und baut das vorhandene Wissen der Referendare aus. ZUSATZANGEBOTE Für das Wohlbefinden der Mitarbeiter wird mit diversen Fitnessangeboten und der Bereitstellung von kostenlosen Getränken und Speisen gesorgt. Außerdem gibt es kanzleiintern eine Bibliothek und einen Lernraum. Hier können Referendare sowohl Recherchearbeiten erledigen, als auch bei Gelegenheit die Examensvorbereitung vorantreiben.

TOP 10 JOBS

TOP 10 JOBS

AWARDS

AWARDS

Anwaltsboutiquen

Region Stuttgart

2019

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

63,1

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

122

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

40

WILLKIE FARR & GALLAGHER

GROßKANZLEI

WWW.WILLKIE.COM/CAREERS

FRANKFURT a.M.

Die Anziehungskraft der Bereiche Private-Equity und M&A auf Nachwuchsjuristen ist trotz der meist höheren Arbeitsbelastungen ungebrochen. Bei der auf diese Bereiche spezialisierten US-Kanzlei Willkie Farr & Gallagher bietet sich Referendaren die Gelegenheit die tägliche Arbeit in diesen Bereichen vom ersten Tag an mitzuerleben.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT

35

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

Wer noch unschlüssig ist, ob ihn eher der Bereich Private-Equity oder M&A zusagt, hat die Möglichkeit bei Willkie Farr & Gallagher in verschiedene Praxisbereiche hineinzuschauen. Von null auf hundert am ersten Tag – so kann sich der Referendar den Einstieg vorstellen, denn er ist vom ersten Tag an bei Transaktionen dabei. Durch die Teilnahme an Mandantengesprächen und an Meetings der Praxisgruppen werden Referendare vollwertig in die Praxisgruppen eingebunden. Zwei Mentoren stellt die Kanzlei ihren Referendaren an die Seite: Sowohl ein Partner als auch ein Associate verantworten gemeinsam die Ausbildung eines Referendars. Regelmäßige Feedbackgespräche zu verfassten gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen schulen und schärfen das Bewusstsein dafür, worauf es in Schriftsätzen wirklich ankommt.

ZUSATZANGEBOTE Der Frankfurter Wohnungsmarkt ist umkämpft, daher unterstützt die Kanzlei ihre Referendare bei der Wohnungssuche über ihr kanzleiinternes Netzwerk. Damit sich die Referendare während ihrer Station wohlfühlen, werden kostenlose Getränke und Speisen bereitgestellt. Die hohe Wertschätzung gegenüber den Referendaren wird auch in der faktischen Gleichstellung mit den Associates in der Weiterbildung deutlich: Alle Referendare können auch die Weiterbildungsangebote für Associates nutzen. Wie wichtig die Eingliederung der Referendare in die Teams ist, wird auch außerhalb der Betreuung während der reinen Arbeitszeit deutlich: Bei Willkie Farr & Gallagher ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Referendare an den gemeinsamen Abendessen der Anwälte teilnehmen. Auslandsaufenthalte für die Besten - Besonders überzeugenden Referendaren ermöglicht die Kanzlei das Londoner Büro kennenzulernen.

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

63,0

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

123


RANKING 2019

41

GREENFORT

ANWALTSBOUTIQUE

GREENFORT.DE/KARRIERE

FRANKFURT a.M.

Die Kanzlei Greenfort aus Frankfurt ist neben ihren fachlichen Stärken seit Jahren für die moderne kreative Ausgestaltung ihres Büros und ihrer Homepage bekannt. Ins Auge fällt die besondere Bewerbungsform direkt „Flagge zu zeigen“: Mit einem Kurzprofil und der Beantwortung dreier Fragen, wie z.B. der Frage, was man mitnehmen würde, wenn man die Chance bekäme an der ersten Mars-Expedition teilzunehmen, kann man hier sofort „punkten“. „Greenfort erfahren“ - verschiedene Erfahrungsberichte von Praktikanten und Referendaren bieten Besuchern der Homepage die Möglichkeit sich einen individuellen Eindruck davon zu verschaffen, was sie bei einem Praktikum oder im Rahmen einer Anwalts- und Wahlstation bei Greenfort erwartet.

24

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Das kanzleieigene Motto „echt Greenfort“ ist mehr als ein bloßes Motto: Bei Greenfort wird viel Wert daraufgelegt, dass Referendare die eigenen Vorstellungen eines gelebten „Teamplays“, der gegenseitigen Wertschätzung und des Eröffnens von „Horizonten“ kennen und schätzen lernen. Hierzu erhalten Referendare über die gesamte Dauer der Station Associates als Mentoren zur Seite gestellt. Regelmäßige Feedbackgespräche zu den selbst verfassten gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen sind eine Selbstverständlichkeit. Die Teilnahme an Anwalts- und Mandantengesprächen ist bei Greenfort ebenso gelebte Praxis. Wer zudem noch über den Tellerrand des eigenen Praxisbereiches hinausblicken möchte, darf auch in andere Praxisgebiete hineinschnuppern.

ZUSATZANGEBOTE Die Förderung der englischen Sprache ist der Kanzlei sehr wichtig. Greenfort bietet den Referendaren deshalb bei genügend Interessenten die kostenlose Teilnahme an einem Fremdsprachenkurs an. Weitere Zusatzangebote für Referendare sind Fitnessangebote sowie kostenlose Getränke und Speisen. Damit wird der Alltag in der Kanzlei bereichert und erleichtert zugleich.

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

mittelständische

Kanzleien

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

62,5

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

124

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

42

ORTH KLUTH RECHTSANWÄLTE

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.ORTHKLUTH.COM/KARRIERE

BERLIN, DÜSSELDORF

Die Mitarbeiter und Kollegen von Morgen kennenlernen - so könnte man die Zielsetzung des Referendariats bei Orth Kluth umschreiben. Die Kanzlei setzt auch in der externen Kommunikation darauf, dass die Anwalts- und Wahlstation in ihrem Hause die ideale Gelegenheit ist, sich im Hinblick auf eine etwaige spätere Zusammenarbeit gegenseitig kennenzulernen. Nicht zuletzt deshalb besteht die Möglichkeit in mehrere Praxisbereiche hinein zu riechen.

70

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die Einbindung in die praktische Arbeit spielt eine große Rolle. Referendare werden - unter angemessener Berücksichtigung der zeitlichen Beschränkungen der Referendarausbildung - direkt in die Mandatsarbeit eingebunden. Das Verfassen von außergerichtlichen und gerichtlichen Schriftsätzen gehört ebenso dazu, wie die Teilnahme an Anwaltsmeetings oder Mandantengesprächen. Bei der Betreuung durch Associates als persönliche Mentoren finden regelmäßige Feedbackgespräche statt.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Zur Unterstützung bei der Examensvorbereitung erhalten die Referendare die Möglichkeit auf externe Klausurenkurse im Wert von 100 € zurückzugreifen. Zusätzlich unterstützt die Kanzlei Referendare bei der Vorbereitung auf das 2. Staatsexamen durch die Teilnahme an Aktenvortragstrainings. Diese Übungen sind insbesondere im Hinblick auf die anstehende mündliche Prüfung sehr wertvoll.

ZUSATZANGEBOTE Für das persönliche Wohlbefinden und den Ausgleich zum Arbeitsalltag werden diverse Fitnessangebote sowie kostenlose Getränke und Speisen bereitgestellt. Neben der Einbindung in die praktische Arbeit, haben Referendare die Möglichkeit an sämtlichen Schulungen für Anwälte teilzunehmen, bei denen externe und interne Dozenten zum Einsatz kommen. Hierzu zählen beispielsweise auch Softskill-Trainings zu Themen wie Verhandlungsführung oder Ziel- und Zeitmanagement.

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

61,0

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

125


RANKING 2019

43

BERWIN LEIGHTON PAISNER (GERMANY) LLP

GROßKANZLEI

WWW.BLPLAW.COM/JOBS

BERLIN, FRANKFURT a.M.

Bei Berwin Leighton Paisner (Germany) LLP erhalten Referendare die Möglichkeit, Einblicke in eine international tätige Anwaltssozietät zu gewinnen, die im Netzwerk mit Bryan Cave Leighton Paisner über 32 Büros in Europa, Asien, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat. Die Großkanzlei berät renommierte Unternehmen und große Banken, junge Technologieunternehmen sowie Venture Capital Investoren auf dem Wachstumspfad vom Start-up zum etablierten Marktteilnehmer. Referendare können hier anhand von spannenden internationalen Mandaten die Herausforderungen der anwaltlichen Tätigkeit kennenlernen. Für diese Großkanzlei ist die Förderung des juristischen Nachwuchses selbstverständlich. Die Ausbildung der Referendare erfolgt ganzjährig in den beiden deutschen Büros in Berlin und Frankfurt am Main. Viele Referendare entscheiden sich bereits ein Jahr vor Stationsbeginn für diese Kanzlei. Es lohnt sich also frühzeitig eine Bewerbung abzuschicken.

36

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Referendare haben hier die Möglichkeit selbst erste Erfahrungen zu sammeln, indem sie Schriftsätze verfassen, sowie an Mandantengesprächen und Meetings teilnehmen. Innerhalb der Kanzlei wird zwischen allen Mitarbeitern größter Wert auf einen Umgang auf Augenhöhe gelegt; die gegenseitige Wertschätzung wird sehr großgeschrieben. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass jeder Referendar einen Mentor zur Seite gestellt bekommt. Dabei wird darauf geachtet, dass die Referendare kontinuierlich Feedback zu ihren Arbeiten erhalten. Die Referendare arbeiten regelmäßig mit Partnern zusammen. Dabei nehmen Referendare auch an Telefonkonferenzen und Verhandlungen teil. Diese Zusammenarbeit bietet den Referendaren und Anwälten die perfekte Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen.

ZUSATZANGEBOTE Damit auch die körperliche und geistige Fitness nicht zu kurz kommt, erhalten Referendare kostenlose Verpflegung und die Möglichkeit Fitnesstraining zu betreiben.

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

61,0

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

126

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

44

RASCHKE VON KNOBELSDORFF HEISER

ANWALTSBOUTIQUE

WWW.RKH-LAW.DE

HAMBURG

RASCHKE VON KNOBELSDORFF HEISER (RKH) gehört zu den führenden Corporate/M&A-Anwaltsboutiquen in Deutschland. Die Hamburger Kanzlei ist aus einem Spin-off von Freshfields Bruckhaus Deringer hervorgegangen und auf die Beratung im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, bei Unternehmens- und Immobilientransaktionen und in Streitverfahren spezialisiert. Referendare, die sich von dieser Spezialisierung angesprochen fühlen, könnten im Rahmen ihres Referendariats hier ihre Kollegen von morgen kennenlernen und nach dem Referendariat – wie bereits mehrere Referendare zuvor – ihre Karriere bei RKH beginnen.

12

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Ziel von RKH ist es, Referendare umfassend und auf fachlich hohem Niveau auszubilden. Dafür nehmen sich die Partner und Associates der Sozietät die erforderliche Zeit, um ihre Expertise und Erfahrungen mit den Referendaren zu teilen. Zudem wird jedem Referendar ein Mentor zur Seite gestellt. Referendare werden durch die Teilnahme an Mandantenbesprechungen, Vertragsverhandlungen und Gerichtsterminen sowie durch deren spezifische Vorbereitung unmittelbar in den Arbeitsalltag einbezogen. Auf diese Weise haben Referendare die Möglichkeit, vielfältige Einblicke in die verschiedenen Beratungsfelder der Sozietät zu erlangen. Selbstverständlich stehen die Partner den Referendaren für Feedbackgespräche zur Verfügung.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Wissenschaftlichen Mitarbeitern und Referendaren wird überdies die Möglichkeit eingeräumt, zur Vorbereitung auf das Staatsexamen (auf Kosten der Sozietät) an „Kaiser“-Seminaren teilzunehmen.

ZUSATZANGEBOTE Zur Förderung ihrer anwaltlichen Mitarbeiter wie auch ihres potentiellen Nachwuchses bietet die Sozietät ein kanzleiinternes Fortbildungsprogramm an, in dem zu aktuellen Mandaten oder Rechtsfragen referiert und diskutiert wird.

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Anwaltsboutiquen

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

60,9

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

127


RANKING 2019

45

EBNER STOLZ MÖNNING BACHEM

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.EBNERSTOLZ.DE

BERLIN, BONN, BREMEN, FRANKFURT a.M., HAMBURG, HANNOVER, KARLSRUHE, KÖLN, LEIPZIG, MÜNCHEN, REUTLINGEN, SIEGEN, SOLINGEN, STUTTGART

Ebner Stolz Mönning Bachem ist ein mittelständisches Unternehmen mit deutschlandweitem Sitz und mehr als 1.400 Mitarbeitern. Die Kanzlei berät mit langjähriger Erfahrung ihre kleinen und großen Mandanten aus dem Mittelstand. Bei Ebner Stolz Mönning Bachem arbeiten Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater regelmäßig gemeinsam an Mandaten. Für Ebner Stolz Mönning Bachem ist ein Prädikatsexamen kein „Muss“sondern vielmehr ein „nice to have“. Wer das erste Staatsexamen mit der Note „befriedigend“ oder besser abgeschlossen hat und gleichzeitig über gute Englischkenntnisse verfügt hat gute Aussichten bei Ebner Stolz Mönning Bachem einen Platz für die Anwalts- oder Wahlstation zu ergattern. Punkten kann man zudem mit guten Stationsnoten, Teamfähigkeit, eigenständigem Arbeiten, guten Rhetorikfähigkeiten und einer guten schriftlichen Ausdrucksweise.

k. A.

k. A.

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Von den Vorteilen dieses Zusammenspiels können sich Referendare im Rahmen ihrer Anwalts- und Wahlstation ein genaues Bild machen. Dies bietet bei der Bearbeitung von Mandaten in verschiedenen Bereichen wie dem Insolvenzrecht oder im Bereich Nachfolge und Vermögen einen erheblichen Vorteil, denn es müssen nicht externe Experten hinzugezogen werden. Die Mandatsbetreuung erfolgt folglich aus einer Hand. Nicht zuletzt wegen dieser multidisziplinären Aufstellung dürfen Referendare während des Referendariats in verschiedene Bereiche hineinschauen. Als Mentoren stehen den Referendaren in der Regel Associates zur Seite. Dabei profitieren Referendare nicht nur von der Möglichkeit die Anwälte zu Mandanten zu begleiten, sondern insbesondere auch von regelmäßigen Feedbackgesprächen.

ZUSATZANGEBOTE Ebner Stolz Mönning Bachem ist die Gesundheit ihrer Mitarbeiter sehr wichtig. Referendare profitieren hier von der Bereitstellung kostenloser Getränke und Speisen und vielerorts auch von einer kulinarischen Versorgung in eigenen Kantinen. Ein weiteres Plus sind diverse Fitnessangebote, die Teilnahme an Firmenevents und internen fachbezogenen Schulungen, die auch bei Referendaren regelmäßig gut ankommen.

TOP 10 JOBS

TOP 5 JOBS

AWARDS

AWARDS

mittelständische

Region Süden

2019

Kanzleien

2019

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

60,9

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

128

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

46

BATTKE GRÜNBERG RECHTSANWÄLTE

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.BATTKE-GRUENBERG.DE

DRESDEN

Battke Grünberg Rechtsanwälte ist eine mittelständische Full-Service Kanzlei mit Sitz in Dresden. Referendare profitieren im Rahmen einer Anwalts- oder Wahlstation von der überschaubaren Größe von 20 Berufsträgern. Getreu dem Motto „Fachlichkeit kann man lernen, Persönlichkeit nicht“ wird ein großer Wert auf die sozialen Kompetenzen aller Mitarbeiter gelegt. Teamfähigkeit ist hier nicht nur ein bloßes „Buzzword“ - sie ist vielmehr die Grundlage der erfolgreichen Arbeit, denn die Mitarbeiter springen sehr oft füreinander ein. Besonders hervorzuheben ist, dass an Wochentagen nach 19.00 Uhr und am Wochenende sozusagen ein „Arbeitsverbot“ herrscht.

20

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Referendare erhalten in einem hoch motivierten Umfeld unmittelbare Einblicke in die Arbeit eines Wirtschaftsanwalts. Insbesondere besteht die Möglichkeit während der Station in verschiedenen Rechtsgebieten mitzuarbeiten und zu lernen. Die Betreuung der Referendare durch einen persönlichen Mentor hat einen besonders hohen Stellenwert. Dies zeigt sich nicht nur in regelmäßigen Feedbackgesprächen zu den eigenen Schriftsätzen sondern insbesondere darin, dass die Mentoren in der Regel Partner der Kanzlei sind.

TOP 5 JOBS

AWARDS

2019 Region Osten

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

KANZLEI-WERTUNG

Vor Beginn der Station wird Referendaren das kanzleiinterne sog. „Onboarding-Konzept“ zugesandt. Darin wird ihnen der genaue Ablauf der Station/en mit Lehrinhalten und Schwerpunkten bekanntgegeben, aus denen hervor geht dass alle examensrelevanten Themen in der Station behandelt werden. Die Kosten eines frei wählbaren externen Klausurenkurses werden übernommen.

Einbindung in die praktische Arbeit

ZUSATZANGEBOTE Aufgrund der hohen Relevanz der englischen Sprache bietet sich Referendaren in der „Battke Brainery“ die Möglichkeit zur Teilnahme an kanzleiinternen Englischkursen und zur Teilnahme an Softskill-Schulungen. Die Kanzlei bietet Laufgruppen, Yoga und Kanufahren auf der Elbe an und vermittelt verbilligte Mitgliedschaften im im gleichen Haus angesiedelten Fitnessclub. Büroeigene Duschen machen sportliche Pausen jederzeit möglich. Die für das Examen erforderlichen Kommentare werden teilweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Alle Referendare erhalten ein Carepaket für das Examen.

Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

60,9

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

129


RANKING 2019

47

LENZ UND JOHLEN RECHTSANWÄLTE

MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.LENZ-JOHLEN.DE

KÖLN

Die mittelständische Kanzlei Lenz und Johlen Rechtsanwälte Partnerschaft mbB mit Sitz in Köln hat sich auf die öffentlich-rechtliche und zivilrechtliche Beratung rund um Immobilien spezialisiert. Die Kanzlei gehört heute zu den größten Kanzleien in Deutschland auf diesen Gebieten. Dabei rekrutiert Lenz und Johlen ihre Mitarbeiter am liebsten aus dem Kreise ehemaliger Referendare. Viele der heutigen Anwälte und Partner sind ehemalige Referendare der Kanzlei. Referendaren, die sich für das öffentliche und private Bau- und Immobilienrecht interessieren bietet sich eine attraktive Gelegenheit in Köln eine langfristige berufliche Heimat zu finden.

34

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Referendare werden von Anfang an in die vielfältige Mandatsarbeit mit eingebunden. Dabei steht den Referendaren in der Regel ein Partner als Mentor zur Seite. Die Referendare begleiten den jeweiligen Ausbilder zu Mandanten-, Behörden- und Gerichtsterminen. Auf diese Weise erhalten Referendare authentische Eindrücke vom Anwaltsberuf und seinen Herausforderungen. Sie können sowohl die Arbeit innerhalb der Teams als auch die partnerschaftliche Struktur in einer mittelständischen Kanzlei kennenlernen. Sie erhalten die Gelegenheit Entwürfe für gerichtliche und außergerichtliche Schreiben zu verfassen. Hierzu bekommen Referendare auch regelmäßig Feedback.

ZUSATZANGEBOTE Referendare loben immer wieder die Arbeitsatmosphäre und sprechen von einem hohen Wohlfühlfaktor. Hierzu tragen kostenlose Getränke, die Subventionierung von Mittagessen und Fitnessangebote bei. Wie wichtig den Partnern der Kanzlei die Referendarausbildung und der Austausch mit den Referendaren ist erkennt man auch daran, dass es regelmäßig Referendarfrühstücke mit Partnern gibt. Abgerundet wird das Angebot durch die Möglichkeit an Partnervorträgen und internen Schulungen teilzunehmen.

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019 Region Köln

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

60,8

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

130

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

48

ARNECKE SIBETH DABELSTEIN

GROßKANZLEI

ASD-LAW.COM/KARRIERE

BERLIN, DRESDEN, FRANKFURT a.M, HAMBURG, LEER, MÜNCHEN

Bei der Kanzlei ARNECKE SIBETH DABELSTEIN treffen über 150 Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen zusammen, die - verteilt auf die Standorte Frankfurt am Main, Hamburg, München, Berlin, Leer und Dresden - sowohl weltweit tätige Konzerne als auch nationale mittelständische Unternehmen in allen Fragen des Wirtschaftsrechts beraten. Für Referendare bietet sich hier die Möglichkeit - im Rahmen der Wahlstation, Anwaltsstation oder als Nebentätigkeitdie Kanzlei kennenzulernen und den Grundstein für eine spätere Karriere zu legen. Die Kanzlei begreift das Referendariat als besondere Chance, sich gegenseitig näher kennenzulernen, um die Kollegen von morgen zu finden.

153

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Als Referendar hat man die Gelegenheit in mehrere Praxisbereiche hineinzuschauen. Die fünf von fünf möglichen Sterne in dieser Kategorie vergeben wir völlig zurecht: Die Kanzlei ermöglicht ihren Referendaren an Mandantengesprächen und Anwaltsmeetings teilzunehmen, um den Kanzleialltag hautnah mitzuerleben. Das mit Hinblick auf die Anwaltsklausuren im zweiten Staatsexamen so wichtige Verfassen von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen nimmt ebenfalls einen wichtigen Stellenwert ein. Dabei wird die stete Entwicklung durch regelmäßige Feedbackgespräche mit einem Associate als persönlichem Mentor gefördert. Referendare profitieren davon, dass auch die Associates vor nicht allzu langer Zeit noch selbst Referendare waren und sich so in die Bedürfnisse der Referendare gut hineinversetzen können.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung

Damit das 2. Staatsexamen ein Erfolg wird, werden regelmäßig Workshops zum Aktenvortragstraining sowie ein Coaching zur Erstellung von Schriftsätzen angeboten.

Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote

ZUSATZANGEBOTE

Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation

ARNECKE SIBETH DABELSTEIN fördert ihre Referendare auch durch kostenlose Fremdsprachenkurse und die Möglichkeit zur Teilnahme an Firmenevents, kanzleiinternen Vorträge, Meetings. Referendarlunches bieten die Gelegenheit den Kontakt untereinander zu stärken. In Anbetracht dessen überrascht es wohl kaum, dass auch für das Wohlbefinden der Mitarbeiter in Hinsicht auf kostenlose Getränke und Speisen gesorgt wird.

REF50-FAKTOR

59,7

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

131


RANKING 2019

49

ARNOLD RUESS RECHTSANWÄLTE

ANWALTSBOUTIQUE

WWW.ARNOLD-RUESS.DE

DÜSSELDORF

Die IP-Kanzlei ARNOLD RUESS ist eine Anwaltsboutique mit Sitz in Düsseldorf. Dabei verbindet die Kanzlei höchste fachliche Qualität mit den Vorteilen einer kleineren Einheit. Die IP-Kanzlei ARNOLD RUESS ist ein Spin-Off einer internationalen Großkanzlei und stellt entsprechend hohe Anforderungen an Referendare hinsichtlich ihrer Qualifikation: Es werden ein überdurchschnittliches Staatsexamen und Interesse an der Spezialisierung der Kanzlei sowie idealerweise Kenntnisse im gewerblichen Rechtsschutz vorausgesetzt. Höchste fachliche Ansprüche und Spaß an der Arbeit schließen sich für ARNOLD RUESS nicht aus, sondern bedingen einander.

13

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Referendare bei ARNOLD RUESS werden durch die Möglichkeit sofort an spannenden Fällen mitwirken zu können in die Kanzlei eingegliedert. Sie dürfen außerdem an Mandantengesprächen und an Anwaltsrunden teilnehmen, um den Umgang mit Mandanten und die Kanzleistrukturen kennen zu lernen. ARNOLD RUESS stellt ihren Referendaren Associates als persönliche Mentoren an die Seite. Die Associates geben den Referendaren je nach Bedarf ausführliche Feedbacks zu den von ihnen verfassten außergerichtlichen und gerichtlichen Schriftsätzen. Es besteht überdies die Möglichkeit in verschiedene Praxisbereiche hineinzuschauen.

ZUSATZANGEBOTE Neben der beschriebenen persönlichen Betreuung lockt ARNOLD RUESS Rechtsanwälte auch mit der Möglichkeit zur Teilnahme an Betriebsausflügen, sowie kostenlosen Getränken und Speisen. In der Vergangenheit wurde zudem auch schon der ein oder andere Referendar an eine Londoner Kanzlei vermittelt und für die Zeit des Aufenthaltes entsprechend bezahlt. Besonders Referendare, die größeres Interesse am Rechtsgebiet des gewerblichen Rechtsschutzes haben, könnten hier an der richtigen Adresse sein.

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Anwaltsboutiquen

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

59,6

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

132

IURRATIO JOBS REF50


RANKING 2019

50

HOYNG ROKH MONEGIER

ANWALTSBOUTIQUE

WWW.HOYNGROKHMONEGIER.COM/DE/KARRIERE

DÜSSELDORF, MÜNCHEN, MANNHEIM

Bei der Kanzlei HOYNG ROKH MONEGIER bietet sich Referendaren die Möglichkeit die Praxis im gewerblichen Rechtsschutz sowie im Marken- und Wettbewerbsrecht kennenzulernen. Die Kanzlei ist eine europäische IP-Boutique. HOYNG ROKH MONEGIER setzt darauf die persönlichen Weiterbildungsmöglichkeiten direkt mit den Referendaren zu besprechen und grundsätzlich individuelle Modelle zu ermöglichen.

26

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Referendare können die verschiedenen Praxisbereiche dieser Anwaltsboutique kennenlernen. Dabei legt HOYNG ROKH MONEGIER Wert darauf, dass Referendare von Anfang an engen Mandatsbezug haben und als fester Bestandteil in variierenden Teams mitarbeiten. Wie selbstverständlich können Referendare daher an Mandantengesprächen und Meetings der Anwälte teilnehmen. Die Referendare erhalten einen persönlichen Mentor zur Seite gestellt. Die Mentoren sind in der Regel Partner der Kanzlei. Hierbei wird die besondere Wertschätzung gegenüber den Referendaren deutlich. Referendare erhalten regelmäßiges Feedback zu den von ihnen verfassten gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen und profitieren dabei von der ausgewiesenen Expertise der Partner in den jeweiligen Fachgebieten.

ZUSATZANGEBOTE Bei den Zusatzangeboten zeigt sich HOYNG ROKH MONEGIER besonders fortschrittlich: Als eine positive Ausnahme bietet die Kanzlei bereits für Referendare ein Angebot zur Kinderbetreuung an. Wie unsere Talentumfrage ergab, ist dies für immerhin 20 % der Referendare ein entscheidender Faktor für die Wahl des Arbeitgebers im Rahmen der Anwaltsstation. HOYNG ROKH MONEGIER ermöglicht somit jungen Eltern in der Anwaltsstation die Vereinbarkeit von Referendariat und Familie. Gesunde und motivierte Mitarbeiter liegen der Kanzlei am Herzen: Neben Fitnessangeboten, werden kostenlose Getränke und Speisen bereitgestellt.

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

59,2

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

133


WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION KÖLN

DWF GERMANY GROßKANZLEI

WWW.DWF.LAW/JOIN-US

BERLIN, KÖLN, MÜNCHEN

DWF ist eine internationale Wirtschaftskanzlei mit ca. 2.800 Mitarbeitern an 27 Standorten weltweit wie z.B. London, Paris, Singapur und Sydney. Sie bietet ihren Mandanten eine Full-Service Beratung in diversen Bereichen. Die Standorte in Deutschland sind mit über 40 Rechtsanwälten besetzt. DWF bietet seinen Mandanten rechtliche Beratung unter Nutzung moderner Technologie und steht somit für eine innovative Rechtsberatung. Vielfalt und Integration wird bei DWF gefördert. Mit dem Motto „Taten statt Worte“ wird bei DWF ein „lebendiges, dynamisches und vielfältiges Arbeitsumfeld“ zugesichert.

46

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Durch die Internationalität bietet DWF seinen Referendaren multinationale Fälle. Die intensive Einbindung der Referendare wird bei DWF stark gefördert. Neben dem Verfassen von gerichtlichen sowie außergerichtlichen Schriftsätzen wird den Referendaren die Chance gegeben an internen Gesprächen teilzunehmen. Auch vom Mandantenkontakt werden die Referendare nicht ferngehalten. Tatsächlich soll die Ausbildung der Referendare dazu dienen Ihnen ein Blick in die „wahre“ Anwaltstätigkeit zu gewähren. Auf diesem Weg werden Sie stets durch einen Mentor begleitet. Die Besonderheit darin liegt dabei, dass der Mentor zugleich auch ein Partner dieser Kanzlei ist. Man hat die Möglichkeit regelmäßiges Feedback zu erhalten, wodurch die Leistung der Referendare kontinuierlich an Qualität gewinnt.

ZUSATZANGEBOTE Die internationale Großkanzlei DWF bietet seinen Referendaren die einzigartige Möglichkeit während der Ausbildung an einem Austausch mit einem der internationalen Büros von DWF teilzunehmen. Bei einem mehrwöchigen Auslandsaufenthalt wird den Referendaren ermöglicht, das Arbeiten in einer internationalen Wirtschaftskanzlei kennenzulernen und die Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen. Die deutschen Standorte stellen ihren Mitarbeitern kostenlose Getränken und Speisen bereit.

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019 Region Köln

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

55,2

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

134

IURRATIO JOBS REF50


WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION KÖLN

WILDE BEUGER SOLMECKE RECHTSANWÄLTE MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.WBS-LAW.DE/KARRIERE

KÖLN

Wilde Beuger Solmecke ist eine mittelständische Kanzlei mit einem sehr dynamischen modernen Kanzleimarketing. Gerade neue Medien wie Internetblog, Jura- YouTube- Channel oder Facebook werden in dieser Kanzlei intensiv und erfolgreich genutzt. Dementsprechend beraten sie in den Gebieten des Wirtschaftsrechts inklusive E- Commerce und Schutz des geistigen Eigentums, des Internetsowie des Urheberrechts mit über 20 Jahren Erfahrung. Die Kanzlei ist bekannt für ihre eigene PR- Abteilung über die täglich zahlreiche Anfragen von TV- und Radiosendern sowie Print- und Online- Medien bedient werden.

21

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die Referendare werden vom ersten Tag an intensiv mit in die Kanzleiarbeit eingebunden. Zu den Aufgaben der Referendare gehören das Verfassen von gerichtlichen sowie außergerichtlichen Schriftsätzen und die Teilnahme an den Mandantengesprächen. Ein persönlicher Mentor steht den Referendaren mit Rat und Tat zur Seite. Besonders bei Wilde Beuger Solmecke ist, dass die Referendare die einzigartige Möglichkeit haben aus nächster Nähe ein innovatives Kanzleimarketing kennenzulernen. Damit werden Sie auch auf die Selbstständigkeit vorbereitet.

TOP 10 JOBS

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2019 Region Köln

ZUSATZANGEBOTE

KANZLEI-WERTUNG

Wilde Beuger Solmecke achtet selbstverständlich auch auf die Gesundheit seiner Referendare. Fitnessangebote wie Laufgruppe, Sportraum oder Fitnessstudio werden angeboten. Für die Referendare wird durch kostenlose Breitstellung von Getränken gesorgt, Speisen wie z.B. Obst versüßen den Arbeitsalltag.

Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

55,0

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

135


WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION NORDEN

APPELHAGEN RECHTSANWÄLTE STEUERBERATER PARTGMBB MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.APPELHAGEN.DE

BRAUNSCHWEIG

Appelhagen ist eine renommierte Wirtschaftssozietät, die bereits langjährig bundesweit tätig ist. Über 30 Anwälte, Steuerberater und Notare mit über 80 Mitarbeitern beraten Unternehmen, die öffentliche Hand und Privatpersonen in allen rechtlichen, steuerlichen und notariellen Themen. Fachliche Kompetenz und langjährige Erfahrung führen dabei zur exzellenten Beratung der Mandanten.

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Appelhagen bietet Referendaren die Möglichkeit, das Spektrum des Anwaltsberufs in vollem Umfang kennenzulernen. Die vielfältigen Spezialisierungen der Anwälte bieten dafür eine ausgezeichnete Gelegenheit. Ziel ist es, die persönliche und berufliche Entwicklung der Referendare zu fördern. Besonderes Augenmerk daher bei der Ausbildung der Referendare wird auf die praxisnahe und intensive Einarbeitung gelegt. Durch dezernatsübergreifende Projekte haben Referendare die Möglichkeit, über den Tellerrand der Aktenbearbeitung zu schauen. Sie nehmen an Mandanten- sowie an Anwaltsmeetings teil und verfassen gerichtliche sowie außergerichtliche Schriftsätze. Mit einem Mentor an ihrer Seite wird für regelmäßiges Feedback gesorgt und bei Problemen sofort weitergeholfen. Ein weiteres wichtiges Ziel der Ausbildung während des Referendariats ist es, die Kollegen von morgen zu rekrutieren.

BESONDERE ANGEBOTE ZUR EXAMENSVORBEREITUNG Das Assessorexamen wird bei Appelhagen stets berücksichtigt. Nach dem Motto „Ihr Examen ist uns wichtig“ wird den Referendaren genug Zeit für die Examensvorbereitung gegeben.

ZUSATZANGEBOTE Für die Gesundheit der Referendare wird durch Fitnessangebote - wie etwa Lauf- und Radfahrgruppe - gesorgt. Ein Fitnessstudio befindet sich in direkter Nachbarschaft. Selbstverständlich ist die Bereitstellung von kalten und warmen Getränken. Diverse Kantinen zum Mittagessen mit den Kollegen finden sich in der unmittelbaren Umgebung. Dadurch wird der intensive Arbeitsalltag verschönert und für das Wohlbefinden gesorgt.

32

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

TOP 5 JOBS

AWARDS

2019 Region Norden

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

49,8

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

136

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WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION NORDEN

BBG UND PARTNER ANWALTSBOUTIQUE

WWW.BBGUNDPARTNER.DE/KARRIERE

BREMEN

BBG und Partner ist eine hochspezialisierte mittelständische Anwaltssozietät mit Sitz in Bremen. Die Kanzlei arbeitet ausschließlich im Bereich der öffentlichen und privaten Infrastruktur. Bundesweit berät die Kanzlei Mandanten insbesondere in den Bereichen öffentlicher Personenverkehr, Eisenbahn, öffentliche Beihilfen, öffentliche Aufträge, Umwelt und Planung, erneuerbare Energien sowie bei der Realisierung von Bauprojekten.

k. A.

k. A.

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Eine umfassende Eingliederung der Referendare in die Kanzleistrukturen wird durch die regelmäßige Teilnahme an Mandantengesprächen und internen Meetings gewährleistet. Ein persönlicher Mentor, der in der Regel ein Partner der Kanzlei ist, steht dem jungen Juristen dabei zur Seite und führt Feedbackgespräche, um die Leistungen zu würdigen. Die Bandbreite der Rechtsgebiete bei BBG und Partner kann der Referendar indes auch kennenlernen. Vom Energiewirtschaftsrecht bis hin zum Umwelt- und Vergaberecht stehen ihm diesbezüglich viele spannende Gebiete offen. Auch werden gerichtliche und außergerichtliche Schriftsätze abverlangt, die vom persönlichen Mentor mit begleitet werden. Die Kanzlei verspricht ihren potenziellen Nachwuchsanwälten eine Arbeitsatmosphäre mit flachen Hierarchien und einem partnerschaftlichen Miteinander.

ZUSATZANGEBOTE BBG und Partner stellt ihren Referendaren von Fitnessangeboten bis hin zu kostenlosen Getränken und Speisen diverse Angebote zur Verfügung, um den Arbeitsalltag abwechslungsreich zu gestalten. Regelmäßig können sie Teil von internen und externen Kanzleiaktivitäten, wie einem dreitägigen externen Retreat oder Betriebsfeiern- und Ausflügen sein. Zudem gewährt die Kanzlei Hilfestellung bei der Wohnungssuche der Referendare aufgrund von lokaler Ortskenntnis und ihrem Kontaktnetzwerk.

TOP 5 JOBS

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2019 Region Norden

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

55,9

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

137


WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION NORDEN

CORNELIUS + KRAGE RECHTSANWÄLTE MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.CORNELIUS-KRAGE.DE/KARRIERE

KIEL

Mit einem Team von 17 Rechtsanwälten berät Cornelius + Krage Rechtsanwälte PartGmbB in diversen unternehmensrelevanten Bereichen wie z.B. dem Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht, Immobilienrecht, Bau- und Architektenrecht, Agrarrecht oder Recht der erneuerbaren Energien. Sechs der Rechtsanwälte bei Cornelius + Krage Rechtsanwälte PartG mbB Rechtsanwälte sind gleichzeitig im Amtsgerichtsbezirk Kiel als Notar bestellt. Die Kanzlei bietet in diesem Rahmen einen modernen dienstleistungsorientierten Notariatsservice in den Bereichen Immobilien-, Gesellschafts-, Erb- und Familienrecht. Die Cornelius + Krage Insolvenzverwaltung GbR zählt zudem zu den renommierten Insolvenzverwaltungen in Norddeutschland mit Büros in Hamburg und Kiel.

17

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Bei Cornelius + Krage Rechtsanwälte PartG mbB werden Referendare in alle Phasen der Mandatsarbeit eingebunden. Angefangen von dem Mandantenerstkontakt bis hin zu gerichtlichen Verfahren. Auch die vielfältige Arbeit in dem Notariat lernen die jungen Juristen hier kennen und nehmen auch an Beurkundungen Teil. Bei geeigneten Fällen können Referendare sogar selbständig Gerichtstermine wahrnehmen. Im Zuge dieser Tätigkeiten unterstützt sie stets ein persönlicher Mentor. Auch werden dem Referendar gerichtliche und außergerichtliche Schriftsätze abverlangt, wobei die Anfertigung dieser im Hinblick auf das anstehende zweite Staatsexamen sehr nützlich ist. Wie bereits erwähnt ist Cornelius + Krage Rechtsanwälte PartG mbB breit aufgestellt, sodass es auch gern gesehen ist, dass die Referendare die unterschiedlichen Rechtsbereiche kennen lernen. Wenn Referendare über gute Kenntisse in Englisch oder einer skandinavischen Sprachen verfügen, können sie auch an internationalen Fällen mitarbeiten, da Cornelius + Krage Rechtsanwälte PartG mbH zahlreiche Mandanten aus Skandinavien betreut.

ZUSATZANGEBOTE Neben der Bereitstellung von kostenlosen Getränken können die Referendare an Kanzleiausflügen- und Feiern sowie Sportveranstaltungen teilnehmen. Viel Wert legt Cornelius + Krage Rechtsanwälte PartG mbB zudem darauf, dass die Angebote an die Referendare im Rahmen der Ausbildung durch das Land -etwa in Form von stationsbegleitenden Arbeitsgemeinschaften, Klausurenkursen oder dem Probeexamen - von den Referendaren wahrgenommen werden können.

138

IURRATIO JOBS REF50

TOP 5 JOBS

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2019 Region Norden

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

59,0

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION STUTTGART

BRP RENAUD UND PARTNER MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.BRP.DE/KARRIERE

FRANKFURT a.M., STUTTGART

Hohe Spezialisierung trifft bei BRP Renaud und Partner seit 1977 auf engagierte persönliche Betreuung. Die mittelständische Kanzlei bietet eine umfassende Beratung in allen wichtigen Rechtsbereichen sei es für nationale oder internationale Mandanten. Der Beratungsschwerpunkt liegt im Bereich wirtschaftsrechtlicher Mandate. Hier wird vom Mittelstand bis zum Großunternehmen betreut und großen wie kleinen Anliegen dieselbe Aufmerksamkeit eingeräumt.

58

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Direkte Mandatsarbeit, persönlicher Partnerkontakt und eine kollegiale, angenehme Arbeitsatmosphäre erwarten die Referendare im Rahmen ihrer Anwalts- und Wahlstation bei BRP. Jeder Referendar erhält hier einen persönlichen Mentor, der ihn während seiner Anwaltsstation begleitet und stets für Feedback-Gespräche erreichbar ist und diese auch regelmäßig durchführt. Selbst verfasste Schriftsätze werden besprochen und tragen zur Verbesserung der juristischen Fähigkeiten bei. Auch stehen die Türen bei BRP Renaud und Partner weit offen, wenn es um das Kennenlernen von anderen Rechtsbereichen geht. Die Kanzlei verspricht ihren Referendaren flache Hierarchien und eine Kultur der „offenen Türen“. Dabei stehen ihnen erfahrene und fachlich versierte Anwälte mit Rat und Tat zur Seite.

ZUSATZANGEBOTE In Sachen Verpflegung werden Referendare bei BRP Renaud und Partner gut versorgt. Ihnen stehen jederzeit kostenlose Getränke zur Verfügung. Auch die kulturelle Bereicherung kommt nicht zu kurz: Jeder Referendar erhält hier ein BRP Kultur-Abo. Das Abo umfasst gratis Eintrittskarten für Kultur- und Musikveranstaltungen. Ein abwechslungsreicher Ausgleich zum Arbeitsalltag ist hier also ebenso gewährleistet.

TOP 10 JOBS

AWARDS

2019

Region Stuttgart

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

60,9

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

139


WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION SÜDEN

KUENTZLE RECHTSANWÄLTE MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.KUENTZLE-RECHTSANWAELTE.DE/KARRIERE.HTML

KARLSRUHE

Kuentzle Rechtsanwälte ist eine mittelständische Kanzlei mit diversen Beratungschwerpunkten wie Wettbewerb & geistiges Eigentum, Gesellschaften, Arbeit, Immobilien & Bau, Medien & IT und Technik, Handel, Wirtschaft, Medizin und Familie & Ehe & Erben. Das Ziel der Kanzlei ist eine langjährige Betreuung seiner Mandanten, sodass stets auf die Nachhaltigkeit der Beratung geachtet wird. Die Kanzlei lebt von der Kombination der langjährigen Erfahrung mit jungen Ideen. Nach dem Motto „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ wird neben Professionalität auch ein hervorragendes persönliches Miteinander gelebt.

23

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Wichtig für Kuentzle Rechtsanwälte ist „die persönliche und auf den jeweiligen Referendar zugeschnittene Betreuung und die direkte Einbeziehung in das Mandatsverhältnis“. Ein wichtiger Baustein dafür ist die Möglichkeit des Verfassens von gerichtlichen sowie außergerichtlichen Schriftsätzen. Diese werden bei Bedarf intensiv besprochen. Der Mentor, der zugleich ein Partner ist, steht den Referendaren stets bei Fragen zur Seite. Eine Teilnahme an den Besprechungen der Anwälte sowie an Beratungsgesprächen mit Mandanten wird gewünscht und ermöglicht. Mit flachen Hierarchien und offener Arbeitsatmosphäre sind Referendare mit Ideen stets herzlich willkommen.

ZUSATZANGEBOTE Für die Entspannung wird durch einen „Rückenkurs“ gesorgt. Die Referendare sind sehr herzlich zu allen kanzleiinternen Veranstaltungen eingeladen. Durch Betriebsausflüge und gemeinsames Mittagessen wird die Kommunikation zwischen den Anwälten gestärkt. Die Breitstellung von kostenlosen Getränken sowie Speisen wie z.B. Obst wird als selbstverständlich gesehen.

TOP 5 JOBS

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2019 Region Süden

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

48,7

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

140

IURRATIO JOBS REF50


WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION SÜDEN

SGP RECHTSANWÄLTE MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.SGP-RECHTSANWÄLTE.DE

DRESDEN, ERFURT, FRANKFURT a.M., MÜNCHEN, NEU-ULM, STUTTGART, ULM

SGP Rechtsanwälte verspricht höchstes Beratungsniveau an den Standorten Neu-Ulm, Augsburg, Frankfurt, München, Erfurt, Stuttgart, Ulm, Dresden und Brüssel durch ausgewiesenes Expertenwissen und langjährige praktische Erfahrung. Hier wird Fach- und Praxiswissen in den Kerngebieten Kartell- und Vertriebsrecht, Mergers & Acquisition und Gesellschaftsrecht, aber auch in Fragen des Arbeitsrechts sowie in vielen weiteren unternehmensrelevanten Bereichen des Wirtschaftsrechts geboten. „Unternehmen. Besser. Machen“ ist bei all dem das Motto von SGP Rechtsanwälte.

20

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die Einbindung der Referendare in die praktische Arbeit ist bei SGP Rechtsanwälte ein wichtiger Aspekt im Rahmen der Stationen des Referendariats. Hier sollen Referendare während ihres Aufenthaltes wertvolle Erfahrungen sammeln und neben der praktischen Tätigkeit auch ihr Wissen ausbauen. Mit interessanten Projekten und persönlichen Ansprechpartnern wird ein Umfeld geschaffen, in dem die jungen Juristen sich fachlich und persönlich weiterentwickeln können. Gewährleistet wird dies anhand der regelmäßigen Teilnahme an Mandantengesprächen und Meetings sowie dem Verfassen von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen. Im Zuge dieser Arbeiten steht dem Referendar stets ein erfahrener Mentor zur Seite, der in der Regel sogar ein Partner der Kanzlei ist. SGP Rechtsanwälte ermöglicht ihren Referendaren zudem das Kennenlernen verschiedener Gebiete innerhalb der Kanzlei, um den juristischen Horizont zu erweitern.

ZUSATZANGEBOTE Neben der intensiven praktischen Einbindung stellt die Kanzlei ihren Referendaren zudem kostenlose Getränke für den Arbeitsalltag zur Verfügung.

TOP 5 JOBS

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2019 Region Süden

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

45,5

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

IURRATIO JOBS REF50

141


WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION SÜDEN

SONNTAG & PARTNER MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

WWW.SONNTAG-PARTNER.DE/DE/KARRIERE

AUGSBURG, FRANKFURT a.M., MÜNCHEN, NÜRNBERG, ULM

Sonntag & Partner ist eine multidisziplinäre Wirtschaftssozietät mit deutschlandweiten Büros in Augsburg, München, Frankfurt, Ulm und Nürnberg. Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer beraten die Mandanten mit fachübergreifendem und integriertem Ansatz aus einer Hand. Sie zeichnen sich durch interdisziplinäre Dienstleistungen in der Kombination mit langjährigen lokalen und regionalen Verknüpfungen.

53

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die individuelle Einbindung der Referendare in die praktische Arbeit wird bei Sonntag & Partner ermöglicht. Mit der Begleitung eines Mentors können Referendare die multidisziplinären Bereiche kennenlernen und eigenen Interessen erkunden. Dabei wird großer Wert auf eine intensive Begleitung der Referendare durch den Berufsalltag eines Anwalts gelegt, weshalb diese auch an Mandantenberatungen teilnehmen dürfen. Mit entsprechendem Mentoring dürfen Referendare gerichtliche und außergerichtliche Schriftsätze verfassen und bekommen unmittelbares Feedback mit dem Ziel, die Leistungen stetig zu steigern. Durch die Teilnahme an Anwaltsmeetings sehen die Referendare den Austausch der Anwälte aus diversen Fachbereichen.

TOP 5 JOBS

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2019 Region Süden

ZUSATZANGEBOTE

KANZLEI-WERTUNG

Im Rahmen eines intiiierten „Programmes“ dürfen Referendare Seminare zu Themen wie Bewerbertraining, mögliche Karrierewege (Promotion oder LLM.), Auslandsaufenthalten, Verhalten im Mandat und zum Berufsbild des Anwalts besuchen. Zudem besteht die Möglichkeit, an internen Weiterbildungsangeboten der kanzleieigenen „S&P Akademie“ teilzunehmen, welche die Vermittlung von fachlichen und allgemeinen beruflichen Kompetenzen wie z.B. Akquise, Mandatsbetreuung sowie Prozessrecht thematisieren. Weiterhin treffen sich die Practice Groups in eigenen Meetings, um aktuelles Know-how und Erfahrungen aus der täglichen Arbeit auszutauschen. Diverse Leistungen wie die Bereitstellung kostenloser Getränke oder Fitnes-Studio-Rabatte rund um das Mitarbeiter-Wohlbefinden sind für Sonntag & Partner selbstverständlich.

Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

54,1

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

142

IURRATIO JOBS REF50


WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION WESTEN

FLICK GOCKE SCHAUMBURG GROßKANZLEI

WWW.FGS.DE/KARRIERE

BERLIN, BONN, DÜSSELDORF, FRANKFURT a.M., HAMBURG, MÜNCHEN

Flick Gocke Schaumburg ist eine fokussierte Großkanzlei mit besonderer Expertise im nationalen und internationalen Steuerrecht. Kombiniert wird dieses Spezialwissen mit vertieftem Fachwissen in weiteren besonders unternehmensrelevanten Gebieten des Wirtschaftsrechts. Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer arbeiten bei Flick Gocke Schaumburg eng zusammen, sodass der Vielschichtigkeit unternehmerischer Aufgaben Rechnung getragen wird. Hier werden national und international tätige Familienunternehmen und mittelständische Unternehmen, vermögende Privatpersonen sowie gemeinnützige und öffentliche Institutionen auf höchstem Niveau beraten.

175

hoch

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Flick Gocke Schaumburg bietet den Referendaren den Blick hinter die Kulissen. Durch die Mitarbeit bei Mandaten und die Teilnahme an Meetings, erleben sie wie Rechtsanwälte gemeinsam mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern führende Unternehmen und Private Clients auf juristisch höchstem Niveau beraten. Jeder Referendar wird in das Team eines Partners integriert und lernt somit von erfahrenen Juristen. Dadurch, dass regelmäßig Steuerberater und Wirtschaftsprüfer im Hause hinzugezogen werden, hat der junge Jurist die wertvolle Möglichkeit auch sein wirtschaftsrechtliches Wissen auszubauen. Die juristischen Fertigkeiten werden unter anderem im Rahmen von Schriftsätzen abverlangt und mit Feedbackgesprächen zu diesen optimiert. Dies kann für den zugeteilten Bereich, aber auch für andere Rechtsbereiche erfolgen. Aufgrund der breiten Aufstellung der Kanzlei wird den Referendaren ermöglicht, andere Praxisbereiche in der Kanzlei kennen zu lernen und somit den juristischen Horizont zu erweitern.

ZUSATZANGEBOTE Die oftmals mühselige Wohnungssuche im Zuge der Anwaltsstation, erleichtert die Kanzlei mit der Vermittlung von Adressen. Gern gesehene Zusatzangebote, die die Kanzlei außerdem bietet, sind die zur Verfügungstellung von kostenlosen Speisen, Getränken und Fitnessangebote.

TOP 5 JOBS

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2019

Region Westen

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

52,7

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien

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143


WEITERE TOP-ARBEITGEBER: REGION WESTEN

KÜMMERLEIN RECHTSANWÄLTE & NOTARE MITTELSTÄNDISCHE KANZLEI

KUEMMERLEIN.DE/ARBEITEN-BEI-KUEMMERLEIN

ESSEN

Kümmerlein Rechtsanwälte & Notare ist eine renommierte Wirtschaftskanzlei in der Metropole Ruhr. Sie verbinden eine „90-jährige Tradition mit der Energie einer modernen und jungen Kanzlei“. Mit ca. 48 Anwälten, 29 Partnern und 9 Notaren bietet Kümmerlein eine intensive und kompetente Beratung für seine Mandate. Es wird stets ein professionelles sowie menschliches Arbeitsklima intern und extern gepflegt, wobei höchste Kompetenz mit Empathie und Ehrlichkeit kombiniert wird. Kümmerlein garantiert mit dem Stichpunkt „partnerschaftlich“ die stetige Anwesenheit eines Partners bei allen Vorgängen.

50

normal

Anzahl der bundesweit beschäftigeten Berufsträger

Geplante Neueinstellungen von Referendaren und wiss. Mit.

(Stand: September 2018)

(Verhältnis Berufsträger/Referendare)

EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Als Referendar lernt man bei Kümmerlein die Arbeit als Wirtschaftsanwalt kennen. Es wird bei Kümmerlein darauf geachtet, dass diese Einblicke auch ein „authentisches Fundament für die Berufswahl sind“. Ein besonderes Augenmerk bei den Referendaren ist die individuelle Förderung und die intensive Einbindung. Auch hier gelten flache Hierarchien, sodass ein Einbringen seitens der Referendare stets willkommen ist. Es besteht die Möglichkeit an internen Meetings teilzunehmen oder auch bei Beratungen von Mandanten anwesend zu sein. Kümmerlein bietet seinen Referendaren auch die Chance in mehrere Bereiche zu schnuppern. Während der Station werden die Referendare durch einen persönlichen Mentor begleitet. Regelmäßig ist der Mentor in der Partnerebene tätig. Das Verfassen von gerichtlichen und außergerichtlichen Schriftsätzen gehört zum Grundbaustein der Ausbildung, wobei diese auch regelmäßig durch ein Feedback besprochen werden.

ZUSATZANGEBOTE Neben der individuellen Förderung dürfen Referendare auch an der „Kümmerlein Associate- AG“ und an den internen Seminarveranstaltungen teilnehmen. Die Associate- AG dient als ein interaktives Forum durch z.B. ein monatliches Treffen der Anwälte, welches von einem Partner moderiert wird. Darüber hinaus wird ein Forum angeboten, das zum Austausch von fachlichen Themen dient. Associates können eine Präsentation zu neuen Themen halten, die anschließend als Diskussionsgrundlage dienen. Interne Fachseminare sind 1-2 Fachvorträge im Quartal bei denen eine Vermittlung von praktisch relevantem Kernwissen auf allen Gebieten des Wirtschaftsrechts stattfinden. Die Referendare können auch an einem externen Fremdsprachenkurs teilnehmen, wobei die Kosten von Kümmerlein übernommen werden. Selbstverständlich stehen den Referendaren kostenlose Getränke und Speisen in den Kanzleiräumen zur Verfügung.

144

IURRATIO JOBS REF50

TOP 5 JOBS

AWARDS

2019

Region Westen

KANZLEI-WERTUNG Einbindung in die praktische Arbeit Unterstützung bei der Examensvorbereitung Einstellung, Vergütung und Zusatzangebote Wunscharbeitgeber Talent-Umfrage Anwaltsstation REF50-FAKTOR

54,4

Anmerkungen: = herausragend; = sehr gut; = gut; = empfehlenswert; = erwähnenswert; ohne Sterne = branchenüblich auf Grundlage unser Umfragen bei Arbeitgebern und (angehenden) Referendaren; REF50-Faktor = Redaktionsurteil Anhand der Ergebnisse in den zugrunde gelegten Kategorien


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Praxiswissen für die Tätigkeit als Anwalt


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PRAXISWISSEN

DER ANWALTSBERUF – SPEZIALISIERUNG FINDEN

Lieber Rechtsfreund, haben Sie schon einmal von Dominique Ansel gehört? Wahrscheinlich nicht. Und ich gebe zu: Auch ich musste seinen Namen erst ergoogeln. Aber höchstwahrscheinlich kennen sie einige seiner Kreationen. Ansel ist der Erfinder von Cookie Shot, Magic Soufflé und vor allem dem Cronut, ein Croissant-Donut-Gebäck mit dem Ansel weltberühmt wurde. Sein ganzes Wirken beschränkt sich daher auf die Erfindung und Herstellung außergewöhnlicher und sehr spezieller Konditoreierzeugnisse. Und diese sind der Renner. Auch heute noch stehen Menschen regelmäßig in Soho (New York) vor der Konditorei, um einen der begehrten und limitierten Gaumenfreuden zu ergattern. Wer nicht warten möchte, bezahlt jeden Morgen Kuriere dafür, dass sie ihm einen Platz in der Reihe freihalten, oder ihm die Leckereien ins Büro liefern. Ansel hat es somit geschafft, einen Hype um ein einziges Produkt zu kreieren und hat mittlerweile Läden in London, Tokio und Los Angeles eröffnet, um auch dort seine recht exquisiten Spezialitäten anzubieten.

Text von RA Tim Hendrik Walter

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I. WARUM SOLLTEN SIE SICH SPEZIALISIEREN? Und auch in der Juristerei scheint es kaum anders zu laufen. Machen wir die Probe auf’s Exempel: Denken Sie an einen berühmten Juristen. Ok? Erledigt? Lassen Sie mich eine Vermutung anstellen: Es handelt sich um jemanden, der sich in einer bestimmten Disziplin sehr hervorgetan hat, nicht wahr? Die allermeisten bekannten Juristen sind in der Regel Spezialisten, absolute Kenner ihres Fachs, haben es geschafft sich in Öffentlichkeit über kurz oder lang in den Fokus zu rücken und werden stets zu den gleichen Thematiken konsultiert. Scheint also so, als würde auf dem Weg zu einer erfolgreichen Anwaltspersönlichkeit kein Weg an einer Spezialisierung vorbeiführen, oder? Die Ökonomie spricht jedenfalls dafür. Ohne nun vertieft in die stets dafür sprechenden Statistiken einzugehen, liegt es auf der Hand, dass sich potentielle Mandanten im Zweifel für den Spezialisten entscheiden. Hinzu kommt, dass die Spezialisierung mit einer enormen Steigerung der Effizienz einhergeht. Wer sich lediglich in bestimmten Gebieten tummelt, wird über kurz oder lang über ein umfangreiches Repertoire an Formularen, Standardschreiben und Datenbanken verfügen. Hinzu kommen weiche Faktoren wie die Kenntnis der speziellen Gerichtsgepflogenheiten, der Einstellung des jeweiligen Vorsitzenden zu bestimmten Gesichtspunkten. Das spart nicht nur Zeit, sondern erhöht die Erfolgsquote beträchtlich. Und schließlich steht über allem wie eine drohende dunkle Wolke das wohl derzeit am intensivst diskutierte Thema legal tech. Zwar ist derzeit noch kaum absehbar, inwieweit legal tech im Bereich des “legal empowerment” oder “smart contracts” anwaltliche Dienstleistungen ersetzen wird. Jedoch scheint der Gedanke nicht allzu verwegen, dass es vor allem standardisierte Prozesse und immer wiederkehrende ähnliche Konstellationen sind, die bereits jetzt oder in naher Zukunft durch Automatisierung zufriedenstellend gelöst werden können. Der Verfasser jedenfalls ist angesichts der Gemächlichkeit, mit der sich der Gesetzgeber diesen Fragestellungen nähert, auch wenig optimistisch, dass hier (mögliche) regulatorische Maßnahmen der wachsenden Geschwindigkeit der Branche einen Bremsschuh anlegen werden. Legal Tech wird die Arbeit der Anwaltschaft verändern. In welchem Umfang, das wird man sehen. Der anwaltliche Spezialist sollte die Entwicklungen daher gut beobachten und sich vor allem auf das konzentrieren, was jedenfalls in naher Zukunft nicht so schnell automatisiert werden kann: Soziale Kompetenz und die Erstellung von juristischen Maßanzügen, wobei Ersteres die Bedingung für Letzteres ist. Wie lange benötigen Sie, um herauszufinden, ob Sie zu einem Fremden ein gewisses Vertrauen aufbauen können? Die Universität von Berkeley in Kalifornien fand heraus: Es sind rund 20 Sekunden. Die Studienautoren stellen dabei die metaphorische These auf: „Wir können Gene sehen. Menschen, die dieses besondere Vertrauens-Gen besitzen, scheinen häufiger zu nicken, zu lächeln, halten mehr Augenkontakt und besitzen eine offenere Körpersprache.“ Wer dieses “Gen” nicht besitzt, sei weniger in der Lage, sich in andere einzufühlen und deren Emotionen zu interpretieren.

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Weitere wichtige Bausteine für ein gefestigtes Vertrauen sind: Regelmäßige Kommunikation, Authentizität, Ehrlichkeit, Geduld und eine Fehlerkultur. In all diesen Bereichen hat der menschliche Berater in der Regel (noch) Vorteile gegenüber einem Algorithmus. Insbesondere hinsichtlich der Authentizität werden wahrscheinlich noch einige Jahrzehnte ins Land gehen. Denn wie könnte ein Programm authentisch sein? Vielleicht haben Sie auch mal vom sog. Turing Test gehört. Beim sog. Turing-Test versucht der Proband zu entscheiden, ob es sich bei A oder B jeweils um einen Computer oder einen Menschen handelt. Beide, sowohl Computer A als auch Mensch B, müssen den Propanden C davon überzeugen, dass sie selbst Menschen sind. Im Mai 2018 stellte Google auf einer Entwicklerkonferenz sein System Duplex vor. Dabei führte die KI einen Anruf bei einem Friseursalon oder Restaurant durch, um eine Terminvereinbarung durchzuführen. Die Probanden empfanden das Ergebnis erschreckend überzeugend. Nun ist dies aber lange kein Beweis für einen erfolgreichen Turing-Test. Zum einen sind die Lebenssachverhalte bei der rechtsanwaltlichen Beratung deutlich komplexer, als die Bestellung für einen Samstagabendstisch - es sei denn sie wollen in Dominique Ansel Restaurant in Los Angeles essen - und zum anderen wissen sie oftmals nicht, womit der Mandant sie konfrontieren wird. Und genau das ist das Problem: Wie reagiert der Algorithmus auf Fragen, die er nicht kennt, oder auf Fehler in der Eingabe? Ausgehend davon gelingt es dem anwaltlichen Spezialisten die zwei Kernelemente der Beratung herauszufinden: Was der Mandant braucht und was der Mandant will. Beides ist nicht immer kongruent zueinander, kann aber im kommunikativen Gespräch von Angesicht zu Angesicht deutlich besser in Erfahrung und dann in Einklang gebracht werden, als durch einen Automatismus. Lohnt sich überhaupt eine juristische Bearbeitung? Gibt es eine praktische Herangehensweise? Gibt es eine zwischenmenschliche Lösung? Kann ein Mietstreit durch die Herausgabe eines einzigen Gegenstandes beendet werden? Ist es möglich den Sachverhalt noch zu verbessern, bevor man die Gegenseite anschreibt? Kennen Sie als Berater andere Institutionen vor Ort, die dabei helfen einen Beweis zu sichern? Hat der Spezialist diese Fragen beantwortet kann er sich an die juristische Verschmelzung machen und ist in der Lage auch auf Wankelmut schnell zu reagieren. Heraus kommt idealerweise ein Produkt, welches auf den Mandanten zugeschnitten ist.

II. WIE FINDEN SIE IHRE SPEZIALISIERUNG? Wie können Sie länger arbeiten als gewöhnlich? Wie werden Sie produktiver als gewöhnlich? Wie erzielen Sie bessere Resultate als gewöhnlich? Ganz einfach. Indem Sie die Dinge mit Leidenschaft tun. Wenn Sie herausfinden wollen, in welchem Bereich Sie sich spezialisieren, dann müssen sie herausfinden, was Ihre Leidenschaften sind. Optimalerweise haben Sie das bereits getan und wenn nicht, dann wird es höchste Zeit vielleicht einmal den Kopf aus dem Wasser zu nehmen und am Leben teilzunehmen. Denn das Leben steckt von so vielen Erfahrungen und faszinierenden Eigenheiten, dass es nahezu unmöglich ist, sich nicht für etwas zu interessieren.


Und denken Sie bitte nicht, dass sich Ihre Leidenschaft nicht mit einem juristischen Beruf verknüpfen lässt. Das ist Unsinn. Egal, ob Sie im Keller eine Eisenbahn fahren haben, am Wochenende als Farodin, der Elf, unterwegs sind, oder sich den gesamten Oberkörper tätowieren lassen, für all diese Dinge gibt es in der juristischen Welt eine Verknüpfung. Sie können sich eine Nische suchen, in dem Sie die Transaktion von virtuellen Gütern begleiten, die rechtlichen Ansprüche bei mangelhafter Tätowierung überprüfen, oder einen Fachanwaltskurs für Transport- und Speditionsrecht besuchen. Warum nicht? Sie haben durch zwei juristische Staatsexamen – unabhängig vom Ausgang - den Beweis erbracht, dass Sie hohe intellektuelle Leistungen erbringen können, also werden sie doch hoffentlich auch einen Weg finden, Ihre Leidenschaft zu Ihrem Beruf zu machen. Haben Sie diesen erst beschritten, werden Sie sich auch relativ schnell freimachen können vom ökonomischen Imperativ. Über den Verfasser dieser Zeilen findet sich in seinem Abiturjahrbuch folgendes Zitat: „...oder man meldet sich bei ICQ an, denn dort findet man ihn rund um die Uhr.“ Und tatsächlich Ich hegte seit jeher eine extreme Faszination hinsichtlich der Kommunikation über virtuelle Medien. Überrascht es also, dass die erste Amtshandlung des Verfassers nach Ankunft in der Kanzlei in Unna die Einläutung des Wechsels zum längst überfälligen digitalen Diktat war? Nun sind Unna und das Ruhrgebiet nicht unbedingt das Mekka der Kommunikation, aber wer braucht schon Mekka, wenn er einen juristischen YouTube Kanal eröffnen kann? Und in welchem Bereich kann mehr kommuniziert werden als im vom Verfasser praktizierten Familienrecht? Sie sehen: Sie können es gar nicht verhindern. Ihre Leidenschaften werden Ihre Arbeitsrealität ohnehin prägen, also geben Sie ihnen den Raum und sorgen Sie dafür, dass Sie diese Flamme am Lodern halten und den optimalen Nutzen für sich daraus ziehen.

III. WIE WERDEN SIE SPEZIALIST? Haben Sie erst einmal ihre Leidenschaft entdeckt und sich eine Nische überlegt, müssen Sie diese natürlich einen Realitäts- und Machbarkeitscheck unterziehen. Wenn Sie in einem bestimmten Bereich arbeiten wollen, dann müssen Sie natürlich zusehen, dass Sie an Mandanten kommen. Das führt üblicherweise dazu, dass Sie sich auch dort befinden, wo Ihre Mandanten sind. Ihr größtes Know-How im Transportrecht hilft Ihnen relativ wenig, wenn sie in Mühlhausen - der zentralsten Stadt Deutschlands - sitzen, ihre Mandanten aber in Hamburg oder München. Der Digitalisierung zum Trotz findet eben doch noch nicht alles im virtuellen Raum statt und ein persönlicher Kontakt ist oftmals unumgänglich. Haben Sie vor sich in einer Kanzlei anzuschließen, dann ist neben dem Gehalt und der Arbeitszeit die Möglichkeit zur Erlangung eines Fachanwaltstitel das wichtigste Kriterium überhaupt. Gibt es genug Fälle? Können Sie ein Referat komplett allein übernehmen? Fördert Sie die Kanzlei? Wird der Fachanwaltskurs bezahlt? Schauen Sie in die Anforderungen und fragen Sie nach! Entscheidend ist nicht, was Sie in der erstbesten Station verdienen, sondern wie wertvoll Sie am Arbeitsmarkt werden. Mit steigender (nachgewiesener) Expertise steigt Ihr Wert exponentiell und Sie sind auch vor Unwägbarkeiten besser geschützt.

Ist aber ein solider Ort gewählt, dann sollten Sie zusehen, dass Ihre einmal erworbene Expertise auch möglichst bald sichtbar wird. Idealerweise können Sie dies durch den Erwerb eines Fachanwaltstitels belegen. Und wenn ich idealerweise sage, dann meine ich notwendigerweise. Denn gerade als junger Kollege ist das häufig Ihr einziges Abgrenzungskriterium und Gütesiegel. Versetzen Sie sich einfach in die Lage des Mandanten. Er kommt in Ihre Kanzlei und vor ihm sitzt ein 30-jähriges Milchgesicht. Hat er aber auf der Homepage oder im Wartezimmer bereits die Urkunde über ihre Expertise bewundern können, wird er erheblich beruhigter ins Gespräch einsteigen und sogar der Meinung sein, dass er es mit einem absoluten Durchstarter zu tun hat. Nun können Sie mit ihrer eigenen Systematik und der Erfahrung aus mindestens 2359 Fällen dem Mandanten gezielte Fragen stellen und ihm dadurch schnell signalisieren: “Du bist hier richtig mein Freund.” Scheuen Sie sich auch nicht, dies teilweise in der Beratung einfließen zu lassen. Sagt die Mandantin: „Aber mein Mann ist ein harter Hund, der wird ganz schön aufbrausend werden.“ dann antworten Sie: „Das beeindruckt weder uns, noch die Vorsitzenden. Wir machen seit 56 Jahren Familienrecht in dieser Kanzlei, für uns zählen nur die Argumente.“ Seien Sie nicht zu prahlerisch, aber seien Sie ruhig selbstbewusst. Sie sind der Experte, also dürfen Sie auch so auftreten. Den Fachanwaltstitel können Sie über verschiedenste Wege erwerben. Entweder besuchen Sie die Präsenzveranstaltungen eines Fachanwaltskurses, oder aber Sie entscheiden sich für die Online- bzw. Fernvariante. Der Verfasser hatte sich für Letztere entschieden und ist damit gut gefahren. Letztlich kommt es darauf an, dass Sie in 3 Klausuren ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen und Aufgaben lösen, die etwas unter Examensniveau liegen. Sie besitzen zudem den Vorteil, dass Ihnen die Materie leichter von der Hand geht, weil sie sich dafür interessieren. Oder etwa nicht? Dann haben sie nichts begriffen und sollten diesen Beitrag bitte noch einmal von vorne lesen. Derzeit gibt es 23 Fachanwaltstitel. Daneben sollten Sie dafür sorgen, dass sie noch auf andere Weise sichtbar werden. Das kann durch das Halten von Fortbildungen, durch den Aufbau des Kontaktes mit den entsprechenden Zielgruppen als auch durch die Nutzung der neuen Medien geschehen. Welchen Weg sie wählen bleibt ihnen überlassen, Sie sollten sich aber nicht dafür quälen müssen. Daraus kann nichts Gutes entstehen. Besuchen Sie die Fortbildungen und werben sie auch damit. Wofür haben Sie denn schließlich so viel bezahlt? Nur um einer lästigen Pflicht nachzukommen? Nein, Sie haben natürlich aufgepasst, sind über die aktuelle Rechtsprechung des BGH im Bilde und dürfen dies somit auch überall kenntlich machen. Leisten Sie gute Arbeit, respektieren Sie die Ziele der Mandanten, rechnen Sie fair ab und Sie können nicht verhindern, dass Sie als Experte für das entsprechende Gebiet weiterempfohlen werden. Zu guter Letzt müssen sie sich unter allen Umständen und stets vor Augen zu halten, dass Sie ihr Gebiet ausüben, weil es ihre Wahl war. Ansonsten lassen Sie es besser gleich, oder Sie werden innerlich verkrüppeln. Sie müssen in dem Gebiet arbeiten, weil Sie es lieben.

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MARKETING FÜR RECHTSANWÄLTE – WIE CHRISTIAN SOLMECKE DIE KANZLEI WBS BEKANNT GEMACHT HAT

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Christian Solmecke ist zuvorderst Rechtsanwalt und Partner der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE. Daneben ist er jedoch mittlerweile auch erfolgreicher YouTuber, Unternehmer, Autor, Speaker und Medienexperte in TV, Radio und Zeitungen. Leidenschaft, Talent, aber auch ein sehr gutes Durchhaltevermögen haben dazu beigetragen, dass die Kanzlei WBS heute mediale Aufmerksamkeit bekommt und dadurch Mandanten für die Kanzlei generiert werden. Auch andere Anwälte können lernen, erfolgreiches Marketing für ihre Kanzlei zu betreiben. Kanzleimarketing für Rechtsanwälte ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Denn klar ist: wer sich auf dem Beratungsmarkt (dauerhaft) etablieren will, muss im Rahmen der berufsrechtlichen Grenzen die Werbetrommel rühren. Viele Kanzleien und Rechtsanwälte vernachlässigen dieses Thema weiterhin zu sehr. Der Trend zum Marketing setzt sich im eher traditionell verankerten Berufsfeld der Rechtsanwälte eher langsam durch. Dabei muss jedem klar sein: Darauf zu warten, dass jemand an der Kanzleitüre klingelt, war noch nie erfolgsversprechend. Ohne sich zielführend und möglichst flächendeckend zu positionieren, läuft man heute der Konkurrenz heillos hinterher. Die Vorteile des Kanzleimarketings sind zahlreich: So kann der Aufbau einer Präsenz gerade im Internet die eigene Kanzlei bekannter machen und durch entsprechend qualitativ gute Beiträge die eigene Reputation in der Öffentlichkeit verbessern. Der Mehrwert für die Nutzer ist z.B., dass sie „up to date“ sind und leicht an rechtlich verlässliche Informationen kommen. Je nach Rechtsgebiet ist gerade das Internet daher eine ideale Möglichkeit, potenzielle Mandanten auf sich aufmerksam zu machen. Von einer auf das Medien-, Internet- und IT-Recht spezialisierten Kanzlei wird ein umfangreicher Internetauftritt sicherlich auch erwartet. Gerade Beiträge, die über Google gut gefunden werden, können Nutzern gezielte Lösungen bieten und sie zugleich dazu bringen, die gefundene Kanzlei zu kontaktieren. Schließlich schafft eine persönliche Ansprache und Kontaktpflege auch eine gute Vertrauensbasis zwischen potenziellen Mandanten und der Kanzlei.

Christian Solmecke hat sich als Rechtsanwalt und Partner der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE auf die Beratung der Internet und IT-Branche spezialisiert. So hat er in den vergangenen Jahren den Bereich Internetrecht/E-Commerce der Kanzlei stetig ausgebaut und betreut zahlreiche Medienschaffende, Web 2.0 Plattformen und App-Entwickler.

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DIE MARKETING-AKTIVITÄTEN DER KANZLEI WILDE BEUGER SOLMECKE Ich versuche seit Jahren, meine Kanzlei und mich bestmöglich zu präsentieren. So betreibe ich neben unserem YouTube-Kanal auch einen Facebook-, Twitter-, Instagram-, Xing- und LinkedIn-Kanal für unsere Kanzlei, habe einen Blog auf unserer Kanzleiwebsite und bin täglich in verschiedenen Medien wie TV, Radio, Zeitungen und (Fach-)Magazinen (online wie offline) zu sehen bzw. zu hören. Daneben betreibe ich mit dem Unternehmen „Legalvisio“ unsere selbst programmierte Kanzleisoftware voran, bin Autor von mittlerweile zahlreichen Fachbüchern und regelmäßiger Speaker bei diversen Veranstaltungen – insbesondere zu den Themen „LegalTech“ bzw. Digitalisierung und Marketing. Doch Kanzleimarketing ist natürlich keineswegs ein Selbstläufer. Es steht und fällt mit dem unbedingten Willen aller Handelnden in der Kanzlei, ein gemeinsam definiertes Ziel wirklich zu erreichen. In meiner Kanzlei arbeiten wir im Team bereits seit Jahren hart daran, uns stetig weiter zu entwickeln und schnell auf Neuerungen zu reagieren. Nur so sind wir dort angelangt, wo wir derzeit stehen. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen daher berichten, wie es dazu kam, dass ich heute enorme Aufmerksamkeit erhalte und so tausende Mandate für unsere Kanzlei generieren konnte. Ich hoffe, Sie können daraus etwas für Ihre eigene Kanzlei mitnehmen.

VOM RADIOMODERATOR ZUM RECHTSANWALT Auf meinem Weg, meine Kanzlei bestmöglich zu repräsentieren und auf dem Markt zu positionieren, hat mir ohne Frage der Umstand geholfen, dass ich ursprünglich Journalist werden wollte. Meine seit jeher existierende Neugier und der Wunsch, Informationen verständlich zu vermitteln haben sich nicht gelegt und so begleitet mich der Journalismus im täglichen Kanzleileben bis heute weiterhin. Und das mit Erfolg. Bereits vor meinem Studium der Rechtswissenschaften habe ich als Reporter gearbeitet und so frühzeitig Kontakt mit den Medien gehabt. Als eines Tages während meiner Radio-Tätigkeit beim WDR dringender Ersatz für eine frühmorgendliche Sendung gesucht wurde, schlug meine Stunde und ich wurde mehr oder weniger über Nacht zum Nachrichtensprecher beim WDR. Diese Tätigkeit prägte mich bis heute. Parallel zur WDR-Tätigkeit absolvierte ich beide juristische Staatsexamen und habe zwischen den beiden juristischen Examen den Master in IT- und Medienrecht (in Hannover und im belgischen Leufen) abgeschlossen. Als Rechtsanwalt arbeitete ich zunächst in einer Kanzlei mit Notariat in Gevelsberg, einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Bereits damals begann ich, mein Fachgebiet für IT- und Medienrecht aufzubauen. Schon zu Beginn meiner Tätigkeit als Anwalt legte ich meinen Fokus auf die vielen Betroffenen Internetnutzer, die wegen angeblicher Tauschbörsennutzung teure Abmahnungen erhalten hatten. Meiner Ansicht nach fehlten in diesem Bereich damals Anwälte, die die Position der Abgemahnten kompetent vertraten, während gleichzeitig eine „Abmahnwelle“ nach der anderen auf die meist jugendlichen Tauschbörsennutzer zurollte. Doch Gevelsberg war zu klein, speziell auch für dieses Themengebiet. Meine Zukunft lag daher in Köln.

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Zwar hatte ich damals auch Angebote von Großkanzleien – doch dort hätte ich lediglich große Unternehmen vertreten können. Auch meine Vision, die tausenden von Filesharing-Abgemahnten zu vertreten, einen eigenen Blog aufzubauen und mit diesem die potenziellen Mandanten direkt anzusprechen, hätte nicht in das Konzept dieser eher traditionellen Branche gepasst. Sehr viel aufgeschlossener war damals bereits die Kanzlei, deren Partner ich heute bin. Rafaela Wilde hatte ich während meines Referendariats bei PricewaterhouseCoopers Veltins kennengelernt. Sie hatte zusammen mit Michael Beuger eine eigene Kanzlei gegründet – und zu dieser stieß ich dazu, zunächst als angestellter Rechtsanwalt. Bei WILDE BEUGER habe ich inhaltlich neben der Vertretung von abgemahnten Tauschbörsennutzern zunächst die Bereiche IT- und Internetrecht sowie den Bereich E-Commerce ausgebaut.

VOM BLOGGER ZUM GEFRAGTEN TV-RECHTSANWALT Meine beiden damaligen Chefs ließen mir weitestgehend freie Hand – und so konnte ich meinen ersten, eigenen Blog aufbauen. Damit stand schon einmal das Sprachrohr zur Außenwelt – das im weiteren Verlauf meiner bisherigen Karriere noch sehr wichtig werden sollte. Der Moment, in dem sich dann alles veränderte, war im Jahr 2007. Ich stand am Autobahnkreuz Köln-Nord im Stau und hörte den Radiosender WDR 2. Die Topmeldung des Tages lautete: „Internationaler Tauschbörsen-Ring zerschlagen, 160 Hausdurchsuchungen in ganz Deutschland.” Nur: Ich hatte einen dieser „Verbrecher” als Mandanten und wusste, dass die klassischen Medien gerade falsch lagen. Hier war nicht etwa ein Ring organisierter Kriminalität mit mafiösen Strukturen zerschlagen worden. Vielmehr hatte es 160 Eltern von Jugendlichen erwischt, die Musik über Tauschbörsen wie Napster, Limewire oder BitTorrent getauscht hatten. Mir war sofort klar: „Die Fehlinformation, die hier gerade durch die klassischen Medien verbreitet wurde, muss richtiggestellt werden!” In der Kanzlei angekommen, verfasste ich sofort einen Blogbeitrag, in dem ich den Sachverhalt ins juristisch korrekte Licht rückte. Diesen Beitrag schickte ich an ca. 200 andere Blogbetreiber. Wenige Minuten später verlinkten andere Blogs auf meinen Text. Das war – zwar noch Fernab von Facebook oder YouTube – mein erstes „virales“ Erlebnis, in dem Sinne, dass ein Beitrag von mir zigmal geteilt und gelesen worden ist. Am Nachmittag bekam ich dann einen Anruf. Am anderen Ende der Leitung meldete sich das ZDF heute journal und bat mich um einen O-Ton für die Abendsendung. Das Interview glückte und seitdem werde ich bis heute regelmäßig zu aktuellen rechtlichen Einschätzungen angefragt. Ein für mein berufliches Fortkommen sehr wichtiger Status. Nach und nach begriffen die Medien, dass die Internet-Tauschbörsen mit der einen Hausdurchsuchungswelle keinesfalls trockengelegt worden waren. Am Abend des 10. Oktober 2007 war ich dann zum zweiten Mal – wieder zum Thema „Filesharing“ - Gast in der RTL-Sendung sternTV. Vor über drei Millionen Zuschauern hatte ich live die Möglichkeit,


mir ein Streitgespräch mit dem Anwalt der Musikindustrie, Clemens Rasch, zu liefern. Ich scheine mich nicht so schlecht geschlagen zu haben, denn am nächsten Tag überfluteten Mandatsanfragen unsere Kanzlei. Ein Erfolg, den ich bei keinem der etwa 400 späteren Fernsehauftritte je wieder erlebt habe. Von dem Ansturm wurden wir damals in der Kanzlei völlig überrascht. Dies aber zeigte mir, wozu gute Social-Media-Kommunikation und ein professioneller Auftritt im Web in der analogen Anwaltswelt führen kann.

ZIEL: MIT LEGALVISIO EINE CLOUDBASIERTE SOFTWARE-LÖSUNG ANZUBIETEN Es war klar, dass ich diese Vielzahl an Anfragen nicht alleine bearbeiten konnte. Insofern mussten alle Kollegen mithelfen, gemeinsam mit mir die Abgemahnten zurückzurufen. Das führte bei den Anwälten unweigerlich zunächst zu Überstunden. Nachdem die erste Welle an Mandatsanfragen seitens der Anwälte erfolgreich abgearbeitet worden war, galt es, Fristen einzuhalten. Auch hier gingen wir zunächst wieder recht händisch vor, was auch im Sekretariat zu einer erheblichen Mehrarbeit führte. Eine leicht zu verstehende Anwaltssoftware gab es damals noch nicht. Letztlich wurde uns aber klar: Das reicht nicht. Wir brauchten eine gewisse Standardisierung, um all diese Fälle angemessen bearbeiten zu können. (Wie dringlich das war, zeigt übrigens ein heutiger Blick in unser Archiv: Im Laufe der Jahre haben wir über 70.000 Mandate im Filesharing bearbeitet). Ich machte die Not zur Tugend und entwickelte im Laufe der Jahre immer neue Lösungen, um die Kanzleiarbeit durch Digitalisierung noch effektiver zu gestalten. Und weil die auf dem Markt vorhandene Anwaltssoftware für unsere Zwecke nicht ausreichte, brauchten wir eine neue. So entschloss ich mich, meine eigene Anwaltssoftware entwickeln zu lassen. Mit „Winni“ haben wir dann schließlich eine moderne Plattform geschaffen, die im täglichen Workflow u.a. des Massengeschäfts mit Filesharing-Verfahren enorm weiterhilft. Die Bearbeitung der Fälle, die Ablage und der Postversand laufen völlig automatisiert, jeder hat einen guten Überblick über den Stand jedes Verfahrens. Zusammen mit einem der führenden Cloudanbieter „Scopevisio“ bin ich dann noch einen Schritt weitergegangen und habe auf der Basis von Winni eine rein Cloud-basierte Anwaltssoftware entwickelt. Diese Software möchte ich über das neu gegründete Unternehmen „Legalvisio“ bald als eine der ersten cloudbasierten Software-Lösungen für Anwälte am Markt anbieten.

MITTLERWEILE EIGENE PRESSEABTEILUNG Doch zurück zum Marketing: Um den Filesharing-Bereich aufrechtzuerhalten, war eine stete Präsenz und Aktivität in den sozialen Netzwerken notwendig. Also trieb ich unseren Blog voran und legte mir recht früh schon einen Facebook- und Twitter-Account zu. Damals war das – gerade im eher traditionell verankerten Berufsfeld der Rechtsanwälte – ziemlich innovativ. Denn lange Zeit hatten die meisten

Kanzleien – und manche unerklärlicherweise bis heute immer noch - den Bereich Social Media-Marketing links liegen gelassen und für entbehrlich erachtet. Hier waren wir damals ohne Zweifel Pioniere der Branche. In unserem eigenen Web-Auftritt galt über die Jahre immer das Prinzip „Trial and Error“. Wir haben erstmal geschaut, was unsere Nutzer so interessiert und sie dann immer mit den passenden neuesten Rechtsnachrichten aus unseren Fachbereichen versorgt. Bald habe ich meinen angestellten Anwälten aufgegeben, jeden Tag Texte aus ihrem eigenen Fachgebiet online zu stellen. Doch das wurden dann schnell zu viele Texte. Und die Anwälte arbeiten eben vorrangig für ihre Mandanten, sodass zum Schreiben wenig Zeit blieb. Heute wählt unsere hauseigene Presseabteilung, bestehend aus zwei Juristen, passende Themen in Absprache mit den Anwälten aus, schreibt und redigiert die Blogbeiträge und stellt sie auch online. Außerdem kümmern sich meine Presse-Mitarbeiter inzwischen um die tägliche Pflege von Facebook, Twitter und unserem YouTube-Kanal. Eine Anwältin betreut derzeit hauptsächlich unseren Instagram-Account, in dem wir mal Einblick in den internen Kanzlei-Alltag bieten, mal einen Beitrag z.B. über abgemahnte Influencer teilen. Die anderen Kanäle (Xing und LinkedIn) pflege ich immer noch selbst. Inzwischen hat sich aus dem kleinen Anwaltsblog auf der Kanzleiwebsite ein reichweitenstarker Auftritt entwickelt. Unseren wöchentlichen Newsletter mit den neuesten Videos und Blogbeiträgen erhalten mittlerweile jeden Sonntag ca. 100.000 Menschen. Unsere Facebookseite „Die Aufklärer“ hat mittlerweile fast 27.000 Fans. Und mein Twitter-Account hat ca. 7500 Follower.

GRÖSSTER YOUTUBE-KANAL EUROPAS Und dann ist da natürlich noch unser YouTube-Kanal! Und dieser hat eine ganz besondere – und persönliche – Geschichte. Zunächst ein paar Zahlen zum heutigen Stand: Inzwischen betreibe ich unter wbs-law.tv Europas größten Rechtskanal. Unsere Videos wurden inzwischen über 45 Millionen Mal aufgerufen. Dabei verfolgen über 255.000 Abonnenten, was ich täglich zu aktuellen Rechtsfragen zu sagen habe. Und ein persönliches Highlight meiner bisherigen YouTube-Erfolgsgeschichte: Seitdem ich die 100.000-Abonnenten-Marke geknackt habe, hängt in meinem Büro der silberne YouTube-Play-Button an der Wand. Doch der Reihe nach: Angefangen hat alles im Jahr 2010. Die Videos von damals sind immer noch online. Die Anfänge des Kanals sind in vielerlei Hinsicht mittlerweile schon etwas länger her. Zu Anfang habe ich noch recht spontan Statements und Erklärungen zu aktuellen Rechtsthemen abgegeben, diese aufgenommen und dann umgehend hochgeladen. Damals auch noch recht unregelmäßig – oft nur circa einmal im Monat. Doch schon damals, vor sechs Jahren, war ich mit Videos rund um das Thema Filesharing ziemlich erfolgreich – gleich drei Clips erreichten zwischen 385.000 und 530.000 Views. Und auch danach hatten wir bereits häufig ein „gutes Händchen“ für spannende Themen: Im Kino.to-Fall beispielsweise war es so, dass alle Medien über die Verhaftung, niemand jedoch über die Konsequenzen für die Nutzer berichtet hatte. In diese Lücke sind wir gesprungen und konnten hunderttausende Zuschauer gewinnen.

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Inzwischen ist aus dem anfänglichen YouTube-Projekt mit manchmal nur einem Video im Monat ein YouTube-Kanal mit klarem Ablauf und einem Video pro Tag geworden. Um das alles zu schaffen, mussten wir schnell personell aufrüsten. Für die Vorbereitung und Koordination der Drehthemen hatte ich zunächst eine Mitarbeiterin, inzwischen unterstützen mich meine zwei Vollzeit-Pressereferenten. Gedreht wird einmal alle 1-2 Wochen, in Zusammenarbeit mit professionellen Drehteams, die auch die Videos schneiden, bearbeiten, bebildern und online stellen. Oft verfilmen wir unsere Blogbeiträge. Dafür lesen wir natürlich Zeitung (Print und Digital), wälzen Urteile, berichten über eigene spannende Mandate und behalten den Markt im Allgemeinen im Blick. Speziell für YouTube durchstöbern wir auch die Fragen unserer Facebook- und YouTube-Nutzer, checken regelmäßig andere YouTube-Kanäle und die aktuellen YouTube-Trends, brainstormen über das, was uns so interessieren würde. Mit steigender Bekanntheit, erhielten wir auch immer mehr Anfragen per Email, die wir nicht nur allesamt kostenfrei zeitnah beantworten, sondern die uns auch oft mit ganz aktuellen und neuen spannenden Themen versorgen. Wenn z.B. wieder einmal Kriminelle gefälschte Abmahnungen in Umlauf bringen, sind wir garantiert die ersten, die davon Wind bekommen. Und ganz genau höre ich inzwischen hin, wenn mein Sohn mir etwas rät: Denn mein Sohn hat mir einmal gesagt, dass er sich nur „relevante“ YouTuber anschauen würde, also solche, die mehr als 100.000 Abonnenten hätten. Für mich als damals offensichtlich noch ziemlich irrelevanten YouTuber war das natürlich der Ansporn, meine Aktivitäten hier nochmals zu bündeln. Um mich „relevant“ zu machen, hatte mein Sohn die Idee, man könnte einmal ein Video dazu machen, was Lehrer dürfen und was nicht. In dem zehnminütigen Video „20 Dinge, die Lehrer nicht dürfen“ erklärte ich 2017 die rechtlichen Grenzen von Lehrern rund um Schulverweise, Toilettengänge und Strafarbeiten. Herausgekommen ist das bis dato erfolgreichste Video meines Kanals: Mittlerweise haben sich 1,5 Millionen Zuschauer den viralen YouTube-Hit angeschaut. Und mein Kanal? Der hat die 100.000-Abonnenten-Marke innerhalb kürzester Zeit um das zweieinhalb-fache überschritten und liegt inzwischen bei über 255.000 Abonnenten. So konnte ich mit väterlichem Stolz weitere ergänzende Videos drehen: Unter anderem mein sehr erfolgreicher Vlog „Aus dem Leben eines Anwalts“. Eine Woche lang täglicher Einblick in das Leben und Treiben meiner Kanzlei und meines eigenen Alltags anlässlich der 100.000-Abonnenten-Marke. Und ein paar Wochen später das „Unboxing“-Video zum silbernen YouTube Play Button. Da habe mich selbst sicher am meisten gefreut. Der YouTube-Aufwand zahlt sich natürlich auch in Sachen Kundengewinnung aus: Wir messen sehr genau, wie viel Geschäft uns unsere Aktivitäten in den sozialen Netzen bringen. Im Abspann der Videos schalten wir eine Telefonnummer, die nur auf YouTube zu sehen ist. So kann leicht gemessen werden, wer nach dem Ansehen eines meiner YouTube-Videos bei uns anruft und gegebenenfalls Mandant wird. Die Auswertungen zeigen, dass die Kanzlei allein über den YouTube-Kanal schon mehrere Tausend Mandate gewonnen hat.

MEDIEN-ARBEIT IST LÄNGST ZUM ALLTAG GEWORDEN Auch seit meinem ersten TV-Auftritt hat sich viel verändert. Die Medienpräsenz, die eigenen Blogbeiträge, Postings, Videos – all das hat sich zu einem Selbstläufer entwickelt. Journalisten aus TV, Radio,

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Online- und Printmedien fragen inzwischen täglich bei uns an. So schiebe ich in meine tägliche Arbeit als Anwalt, Unternehmer, Speaker und Autor immer auch noch ein paar Interviews zu diversen Themen ein. Und wenn mir ein Thema besonders wichtig erscheint, dann verfassen wir dazu auch Pressemitteilungen. Wir nutzen dabei die Tatsache, dass sich Informationen heutzutage in Windeseile verbreiten. Die Menschen wollen so schnell wie möglich Zugriff auf die neuesten Nachrichten haben und das bieten wir an. Aktuelle, spannende und Wichtige Fälle betrachten wir nochmals aus unserer juristischen Sicht. Ein enormer Mehrwert für die Medien. Ein gutes Beispiel dafür war das EuGH-Urteil „Filmspeler“ zum Thema Streaming. Wir wussten schon vorher, welche Aufmerksamkeit das Urteil bekommen würde, ging es doch hinter der Rechtsfrage eigentlich um nichts Geringeres als die rechtliche Zulässigkeit des Streamings u.a. von illegalen Plattformen. Wir waren also in den Startlöchern, als das Urteil kam. Ich war unterwegs, als ich das Urteil las – und traute meinen Augen nicht. Da hatte ich immer gesagt, dass Streaming legal sein muss und nun grätschte mir der Europäische Gerichtshof rein. Nun gut, ich schluckte meinen Ärger runter, diktierte in Windeseile meine Einschätzung ins Handy und meine Mitarbeiter ergänzten die bereits vorbereitete Pressemitteilung um das Statement. Kurze Zeit später klingelten die Journalisten Sturm bei uns. Wir waren in den Tagen danach derart oft in den Medien, dass auch 20 Din A4-Seiten nicht ausreichten, um die Links zu den Google-Ergebnissen zu archivieren. Natürlich ist diese intensive Pressearbeit kein Selbstzweck, sondern für die Mandatsakquise von immenser Bedeutung. Über die Kooperation mit den Medien werden viele Menschen erreicht, die sich bei der Suche nach einem kompetenten Anwalt eher an jemanden wenden, dessen Namen sie schon einmal gehört haben.

WAS WIR NOCH VOR UNS HABEN Obwohl wir bereits an vielen Fronten aktiv sind, ist es für uns dennoch wichtig, die Augen stets offen zu halten und uns den Entwicklungen der Zeit anzupassen. Mein Unternehmen Legalvisio ist derzeit noch ein großes Projekt von mir. Außerdem planen wir derzeit einen Relaunch, eine absolut umfassende Umstrukturierung unserer Website. Denn mit der Marktdominanz von Google hat sich auch die Auffindbarkeit von Texten über die Suche geändert. Das Motto „viel hilft viel“ ist veraltet. Stattdessen honoriert die Suchmaschine weniger, dafür aber längere und qualitativ hochwertigere Texte zu einem bestimmten Keyword sowie eine logische Seiten-URL-Struktur. Das bedeutet für uns alle derzeit eine Menge Arbeit.

„LEARNINGS“ FÜR DAS OPTIMALE KANZLEI-MARKETING Warum habe ich Ihnen nun seitenlang meine persönliche Geschichte erzählt? Weil das eigentlich mein allerwichtigstes „Learning“ ist. Ein erfolgreiches Kanzleimarketing baut man nicht auf, indem man andere kopiert, sondern indem man das tut, was man am besten kann. Alles, was ich tue, mache ich einfach gern und aus eigener Motivation heraus. Ich bin immer noch leidenschaftlicher ITler, Journalist, Anwalt,


Legal-Tech-Unternehmer, Blogger, Experte, YouTuber, Speaker, Autor und Allround-Marketing-Fuchs. Ich habe nicht das Gefühl, arbeiten zu müssen. Ich tue genau das, was ich schon immer tun wollte. Dabei bleibe ich neugierig auf alles, was so kommt und bin stets offen für Anregungen aus meinem Umfeld. Daher: Offenheit, Neugier, Dinge ausprobieren sind mit Sicherheit weitere wichtige Zutaten, um sich einen Namen zu machen. Ein weiteres Erfolgsgeheimnis ist natürlich auch eine weitere wichtige Qualität, die ich wahrscheinlich auch im (ziemlich harten) Jurastudium gelernt habe: Disziplin, Hartnäckigkeit und Geduld. Wenn eine Sache nicht gleich funktioniert, nicht gleich aufgeben, sondern die nächste testen. Es braucht viel Geduld, bevor man konkrete Ergebnisse sieht. Wer im Netz bekannter werden will, muss daher erst einmal anfangen, ausprobieren und abwarten, was passiert. Geht nicht gleich eine der ersten Veröffentlichungen viral, bedarf es aber meist viel Geduld, bevor man konkrete Ergebnisse sieht. Auch unsere Kanzlei hat einmal klein angefangen – doch dank regelmäßiger Blogbeiträge, Posts, Tweets und Videos haben wir nach einigen Jahren unseren heutigen Erfolg erreich – und arbeiten täglich weiter daran, noch besser zu werden. In diesem Sinne heißt es auch: Dranbleiben: Man muss auf allen Plattformen regelmäßigen Output schaffen. Der tägliche Aufwand, einen einmal etablierten Kanal mit guten Inhalten zu füllen, ist aber nicht zu unterschätzen. Werden die Plattformen nicht ständig aktualisiert, gerät man schnell wieder in Vergessenheit. Auch der direkte Kontakt mit den Nutzern muss regelmäßig gepflegt werden, um ihr Vertrauen zu behalten. Und Facebook veröffentlicht sogar die Reaktionsquote auf Feedback, Kontaktanfragen und Nachrichten. Für den Output sollte man auch Synergien nutzen. So kann man Blogtexte über die Social-Media-Kanäle verbreiten und diese dann zur Grundlage von neuen Videos auf YouTube machen. Das spart Zeit und erhöht die Reichweite. Und die Reichweite ist natürlich kein Selbstzweck: Ich sorge dafür, dass die Menschen, die mir folgen, immer zuerst an mich denken, wenn sie einen Anwalt für Medienrecht suchen. Je präsenter ein Anwalt in den sozialen Medien ist, desto eher wird er bei den Menschen in Erinnerung bleiben und weiterempfohlen werden.

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Potenzielle Mandanten müssen außerdem heutzutage persönlich angesprochen werden, um Vertrauen zu bilden. Dazu muss man, gerade in den sozialen Medien, auch mal etwas Privates preisgeben zum Beispiel die Freude über den silbernen YouTube Play Button oder den selbst reparierten Computer. All das würde ich natürlich nicht ohne meine Mitarbeiter schaffen: Die Presseabteilung, die Anwälte und alle anderen, die unsere Kanzlei zusammenhalten. Dazu zählen auch unsere Referendare und Praktikanten. An dieser Stelle sei erwähnt: Wir suchen immer interessierte, engagierte und teamfähige Referendare und Praktikanten für unser Kanzlei-Team. Wer einen neuen Kanal aufbauen will, braucht also letztlich viel Geduld und Aufmerksamkeit. Wer nicht alles allein schafft und auch nicht gleich eine eigene Presseabteilung aufbauen kann, hat auch die Möglichkeit, eine auf Kanzleimarketing spezialisierte Agentur mit der Betreuung des eigenen Blogs und der Social Media Profile zu beauftragen. Hier muss jeder für sich entscheiden, ob es die Mühe bzw. der finanzielle Aufwand für die eigene Kanzlei wert sind. Für viele Kanzleien wird es sich am Ende aber sicherlich lohnen.

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PRAXISWISSEN

DIE WAHL DER RICHTIGEN BERUFSHAFTPFLICHTVERSICHERUNG Text von Ass. iur. Daniel Treskow

Nach § 51 BRAO ist der Rechtsanwalt verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung zur Deckung der sich aus seiner Berufstätigkeit ergebenden Haftpflichtgefahren für Vermögensschäden abzuschließen und die Versicherung während der Dauer seiner Zulassung aufrechtzuerhalten. Ohne eine Berufshaftpflichtversicherung bekommt kein Anwalt in Deutschland eine Zulassung für die anwaltliche Tätigkeit, § 12 Abs. 2 Nr. 2 BRAO. Endet der Versicherungsvertrag, so ist die Zulassung gem. § 14 Abs. 2 Nr. 9 BRAO zwingend sofort zu widerrufen. Wie aber muss die Versicherung ausgestaltet sein? Der nachstehende Artikel beschäftigt sich mit der Frage, welche unterschiedlichen Modelle bei Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung zu finden sind und worauf bei laufenden Verträgen zu achten ist.

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I. VERSICHERUNGSUMFANG

II. VERSCHIEDENE VERSICHERUNGSARTEN

Der Umstand, dass eine Versicherung abgeschlossen werden muss, ist den meisten bekannt. Weniger bekannt ist aber, was die Versicherung überhaupt deckt. Abgesichert sind sog. „echte Vermögensschäden“, also Vermögensschäden, die nicht auf Personen- oder Sachschäden beruhen.

Die Ausübung der beruflichen Tätigkeit kann bei Anwälten auf die unterschiedlichste Art und Weise erfolgen. Hauptberuflich oder nebenberuflich, allein oder in Bürogemeinschaft, selbständig oder im Angestelltenverhältnis. Für jede Konstellation gibt es unterschiedliche Versicherungslösungen. Jede Versicherungslösung muss zur Konstellation der Berufsausübung auch tatsächlich passen.

Die Berufshaftpflichtversicherung sichert daher nicht den Mandanten in der Kanzlei – dies wäre ein Fall für eine Betriebshaftpflichtversicherung – sondern schützt den Mandanten vor fehlerhafter Beratung. Wer für seinen Mandanten in der Beratung Entscheidungen trifft, trägt auch viel Verantwortung. Viele Entscheidungen sind folgenreiche, manche auch unwiderruflich. Vor einem Fehler ist hier aber niemand gefeit. Die Berufshaftpflichtversicherung schützt bei Tun und Unterlassen. Sie bietet Versicherungsschutz gegen Vermögensschäden, die Ihrem Mandanten auf Grund Ihrer Tätigkeit oder der Tätigkeit Ihrer Kanzlei, bei der Sie: Auskünfte erteilen, Rat gewähren, Dienstleistungen durchführen, „„ Beurkunden, „„ Gutachten erstellen, „„ Gelder verwalten, „„ „„

1. TITULARDECKUNG Bei der sogenannten Titulardeckung unterscheidet man zwischen der deutschen und der ausländischen Zulassung. § 51 BRAO regelt die Versicherungspflicht für den in Deutschland zugelassenen Rechtsanwalt. Damit dürfte § 51 BRAO der häufigste Fall der Titulardeckung hierzulande sein. Der Versicherer stellt zu einer Prämie von ca. 100 EUR (netto) pro Jahr bei einem Umsatz von max. 10.000 EUR p.a. Versicherungsschutz zur Mindestversicherungssumme von 250.000 EUR zur Verfügung. Mit der vom Versicherer erstellten Versicherungsbestätigung können Sie dann bei der Anwaltskammer unproblematisch Ihre Zulassung als Anwalt beantragen. Diese Art des Versicherungsschutzes dient allerdings tatsächlich nur dazu, die Zulassung zu erhalten. Für eine ordnungsgemäße Berufsausübung ist dieser Versicherungsschutz weder vorgesehen noch ausreichend. Für ausländische Anwälte richtet sich die Zulassung nach §§ 206, 207 BRAO, bzw. § 7 EuRAG.

entstehen. Die Berufshaftpflichtversicherung schützt dabei sowohl fehlerhaftes Tun als auch fehlerhaftes Unterlassen, denn in einem so komplexen Aufgabenfeld wie dem eines Anwalts können zahlreiche Fehler geschehen, z.B.: Beratungsfehler, Rechenfehler, „„ unrichtige Auskünfte, „„ falsche Prozessführung, „„ unwirksame Vertragsgestaltungen, „„ Fristversäumnisse, „„ unvollständige Auskünfte, „„ unterlassene Beantragungen, „„ Nichtweiterleitungen. „„ „„

Als Schadenverursacher sind dabei sowohl Sie als Versicherungsnehmer, als auch Ihre Erfüllungsgehilfen (also z.B. das nicht-anwaltliche Personal) geschützt. Darüber hinaus begleitet Sie die Versicherung auch bei der Abwehr unberechtigter Ansprüche und übernimmt die damit im Zusammenhang stehenden Kosten. Dies kann Sie und Ihre Kanzlei insbesondere dann schützen, wenn ein Mandant möglicherweise etwas überzogene Anforderungen an Ihre Tätigkeit als Rechtsanwalt hat und Sie für einen mutmaßlichen Fehler in Haftung nehmen möchte. Somit dient die Berufshaftpflichtversicherung nicht nur dazu, Ihre Mandanten vor Fehlern zu schützen, sondern sie ist gleichzeitig Ihr Schutz davor, von Mandanten ungerechtfertigt in Anspruch genommen zu werden.

2. VERSICHERUNG ALS EINZELANWALT Hinsichtlich der Versicherung als Einzelanwalt bestehen keine Besonderheiten. Wichtig ist, zu beachten, dass die Versicherungssumme ausreichend ist. Dies wird bei der gesetzlich vorgesehenen Mindestversicherungssumme nur sehr selten der Fall sein. Als Anwalt müssen Sie bedenken, dass das Haftungspotential eines Streitfalls keinerlei Zusammenhang hat mit dem Streitwert (Beispiel: RA versäumt Frist und Urteil wird rechtskräftig. Ausgerechnet zum Zeitpunkt der Vollstreckung ist der Beklagte vorübergehend zahlungsunfähig. Es wird Insolvenzantrag gestellt. Die Banken kündigen Kredite, etc.). Sind Sie als Anwalt angestellt, benötigen Sie natürlich auch in diesem Angestelltenverhältnis eine Berufshaftpflichtversicherung. Meistens wird Ihr Arbeitgeber einen Versicherungsvertrag haben, in welchen er Sie als angestellten Anwalt mit aufnimmt.

3. ZUSAMMENSCHLUSS VON ANWÄLTEN Schließen sich mehrere Anwälte zur gemeinsamen Berufsausübung zusammen, gibt es sehr unterschiedliche Konstellationen, die zu beachten sind.

A. „EINFACHE SOZIETÄT“ Grundsätzlich muss bedacht werden, dass die sogenannte „Durchschnittsdeckung“ auf die gesamte Kanzlei bezogen ausreichend ist.

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Hierzu folgendes Beispiel: RA Wagemutig (W), RA Fahrlässig (F) & RA Schlau (S) sind Inhaber einer Sozietät. F wird im Rahmen eines Mandatsverhältnisses verurteilt, an den Geschädigten (G) 400.000 EUR zu zahlen. Die Konstellation der verschiedenen Absicherungen der Anwälte sieht folgendermaßen aus: Versicherungssumme Versicherungsleistung RA W = 250.000 EUR 250.000 EUR RA F = 500.000 EUR 400.000 EUR RA S = 1.000.000 EUR 400.000 EUR Summe: 1.050.000 EUR Leistung Summe / 3 350.000 EUR

5. EXCENDENTENDECKUNG

Obwohl F und S ausreichend abgesichert waren, muss die Sozietät in der oben beschriebenen Konstellation eine Summe von 50.000 EUR selbst aufbringen, da hierfür kein Versicherungsschutz besteht. Das Verhältnis der Versicherungssummen untereinander wurde bei Gründung der Sozietät nicht ausreichend berücksichtigt, so dass für die Gesamtsozietät eine Unterdeckung besteht.

Für den Fall, dass Sie als Anwalt ein Mandat annehmen, welches über die üblichen Haftungssummen hinausgeht, gibt es die Möglichkeit, eine sogenannte Excendentendeckung abzuschließen. Der gewünschte Versicherer stellt dann nur für dieses eine Mandat eine erhöhte Versicherungssumme zur Verfügung. Bleibt es bei der Ausnahme für die höhere Haftungssumme, so kann dies unter Umständen im Vergleich zu einer allgemeinen Anpassung der Versicherungssumme die günstigere Variante sein.

B. PARTNERSCHAFTSGESELLSCHAFT

III. PRÄMIENBERECHNUNG

Schließen sich Anwälte in einer Partnerschaftsgesellschaft zusammen, bestehen erhöhte Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung. Die Mindestversicherungssumme beträgt in diesem Fall 2.500.000 EUR je Versicherungsfall, wobei die Summe 4x im Jahr zur Verfügung stehen muss. Gemäß § 51a Abs. 2 S. 3 BRAO muss die Mindestversicherungssumme vervielfacht mit der Anzahl der Partner zur Verfügung stehen (2 Partner = 2x 2.500.000 EUR, 4 Partner = 4x 2.500.000 EUR etc.). Dabei bleibt aber zu beachten, dass jeder einzelne Fall dennoch mit max. 2.500.000 EUR pro Jahr versichert ist.

Natürlich stellt sich bei der Frage des Versicherungsschutzes auch immer die Frage nach einer möglichst kostengünstigen Prämie. Da – wie oben beschrieben – die Reduzierung der Versicherungssumme keine geeignete Methode ist, um die Kosten für die Kanzlei möglichst gering zu halten, sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob ein anderer Versicherer für die Konstellation der Kanzlei einen günstigeren Versicherungsschutz anbietet. Wir von der DJP – Deutsche Juristenpolice – haben hierfür einen sehr guten Marktüberblick und optimieren regelmäßig die Prämien für Kanzleien aller Größe.

C. INTERDISZIPLINÄRE SOZIETÄT Bei interdisziplinären Sozietäten gilt zu beachten, dass unterschiedliches Berufsrecht greift. Dabei unterscheidet sich die Haftung der unterschiedlichen Berufszweige nicht nur in der Frage der Mindestabsicherung und der Maximierung, sondern auch in der Frage des materiellen Rechts. Bezogen auf die notwendige Berufshaftpflichtversicherung muss der Rechtsanwalt bedenken, dass die Risikobeschreibung der unterschiedlichen Berufe kumuliert betrachtet wird. Die Versicherungsverträge sind dabei folglich so zu gestalten, dass den strengsten Anforderungen hinsichtlich verschiedener Berufsordnungen und Berufsgesetze entsprochen wird.

4. DOPPELTE BERUFSAUSÜBUNG Übt ein Rechtsanwalt neben der Tätigkeit der Rechtsberatung auch noch die der Steuerberatung oder der Wirtschaftsprüfung aus, so stellt sich die Frage, wie die Berufsausübung hinsichtlich der Berufshaftpflichtversicherung gestaltet werden muss. Der Gesetzgeber stellt hierbei darauf ab, dass sachnahe Tätigkeiten keines gesonderten Versicherungsschutzes bedürfen. So

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benötigt der Steuerberater, der auch als Wirtschaftsprüfer tätig ist neben seiner Haftpflichtversicherung für die steuerberatende Tätigkeit keinen weiteren Versicherungsschutz. Dies trifft auf den Rechtsanwalt aber nicht zu. Eine entsprechende Sachnähe ist bei einem Rechtsanwalt, der sowohl wirtschaftsprüfende Tätigkeiten als auch steuerberatende Tätigkeiten ausübt, nicht gegeben, so dass ein gesonderter Versicherungsschutz von Nöten ist.

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Unterschiede gibt es am Markt genug. Es gibt Versicherer, die die Prämie nach Umsatz berechnen und andere nach Personal. Dann gibt es welche, die das nichtanwaltliche Personal mit Prämiensätzen berücksichtigen, bei anderen ist dies kostenlos mitversichert. Es gilt daher – wie in allen anderen Versicherungssparten auch – regelmäßige Überprüfung des Versicherungsschutzes gehört zu den Pflichten des ordentlichen Kaufmanns.

IV. EINZELNE LEISTUNGSMERKMALE Auf Grund der Pflichtversicherungseigenschaft unterscheiden sich Berufshaftpflichtversicherungen für Rechtsanwälte nicht so sehr voneinander, wie man es z.B. im Bereich der Betriebshaftpflichtversicherung kennt. Dennoch gibt es einige Sonderkonzepte mit ergänzenden Klauseln, die kurz angesprochen werden sollen:

1. SOZIENKLAUSEL (§ 12 AVB) Die meisten Haftpflichtversicherer haben in § 12 der AVB eine sogenannte Sozienklausel. Diese gewinnt Relevanz auf Grund der Teilrechtsfähigkeit der Rechtsanwalts-GbR. In § 12 Der AVB heißt es: Der Versicherungsfall auch nur eines Sozius gilt als Versicherungsfall aller Sozien. Daraus folgen dann die unter 3. (a) genannten Probleme mit unterschiedlichen Deckungssummen, die möglicherweise


zu einer Unterdeckung führen können. Und auch, wenn rechtlich noch nicht entschieden ist, ob die beschriebene Unterdeckung tatsächlich rechtmäßig ist (immerhin hatten zwei Rechtsanwälte auch für eine angemessene Versicherungssumme Prämien gezahlt), ist es in der Praxis möglicherweise ratsam, auf einen Versicherer zu setzen, der die Sozienklausel aus seinem Bedingungswerk gestrichen hat.

ursprünglich geplant verursacht, bis zu risikoreichen Vertragsabschlüssen im Namen der Gesellschaft, über welche nicht ausreichend aufgeklärt wurde, können gegen die führenden Köpfe einer Rechtsanwaltsgesellschaft zahlreiche Haftungsansprüche erhoben werden.

2. BEDINGUNGSDIFFERENZDECKUNG Manche Versicherer am Markt gewähren Versicherungsschutz auch dann noch nach den alten Bedingungen, wenn der Versicherungsfall bei Abschluss der neuen Versicherung noch nicht bekannt war, der Fall nicht länger als 2 Jahre vor Beginn des neuen Vertrages liegt und der Vorversicherer die Deckung endgültig abgelehnt hat.

Der Betrieb einer Kanzlei birgt wohl die typischen Risiken eines Bürobetriebes. Der hochstehende Teppich, der feuchte Untergrund auf der Treppe, etc. Die Betriebshaftpflichtversicherung sichert Schäden ab, die Sie oder Ihre Mitarbeiter während der Arbeit anderen Menschen oder deren Eigentum zufügen, sogenannte Personen- oder Sachschäden. Eine Betriebshaftpflichtversicherung sollte jedes Unternehmen haben, mindestens dann, wenn es Mandantenbesuch gibt.

3. WISSENTLICHE PFLICHTVERLETZUNG

4. INHALTSVERSICHERUNG

Grundsätzlich ist das Risiko der wissentlichen Pflichtverletzung vom Versicherungsschutz ausgenommen. Eine wissentliche Pflichtverletzung liegt beispielsweise dann vor, wenn ein Rechtsanwalt erklärt, er habe wegen Überarbeitung etwas nicht bedacht, oder auch dann wenn ein Anwalt Geld von einem Anderkonto auszahlt ohne die Voraussetzungen für die Verfügung zu überprüfen, obwohl ihm bekannt war, dass er die Auszahlungsvoraussetzungen prüfen muss (OLG Hamm, AnwBl. 1996, 237).

Häufig zusätzlich versicherbar ist die sogenannte Inhaltsversicherung (oft gekoppelt mit einer Elektronikversicherung). Abgesichert ist – wie bei der privaten Hausratversicherung – der Inhalt der Kanzlei (Ausstattung, elektronische Geräte, Bücher, Schreibtische etc.).

V. SINNVOLLE ERGÄNZUNGEN Zusätzlich zur obligatorischen Berufshaftpflichtversicherung sollten Sie darüber nachdenken, auch weitere Gefahren für Ihren Betrieb abzusichern. In Kürze seien die wichtigsten genannt, von denen sich zahlreiche auch in den Versicherungsvertrag der Berufshaftpflicht völlig problemlos integrieren lassen:

3. BETRIEBSHAFTPFLICHT

VI. FAZIT Wie in allen anderen Versicherungsthemen auch, ist die Berufshaftpflichtversicherung ein dynamisches Thema. Als Berater stoßen wir in der Praxis häufig auf Versicherungen, die seit Jahren nicht „angefasst“ wurden. Einmal abgeschlossen, nie mehr beachtet. Wer so handelt, zahlt nicht selten zu viel Geld für zu wenig Versicherungsschutz. Mehr Mitarbeiter, höhere Umsätze, wechselnde Schwerpunkte, all das hat Auswirkungen auf den richtigen Versicherungsschutz. Daher empfiehlt es sich, auch den Schutz der Berufshaftpflichtversicherung regelmäßig von einem Spezialisten überprüfen zu lassen.

1. CYBERVERSICHERUNG Schäden, die darauf beruhen, dass Datenschutzverletzungen im Raum stehen, sind nicht erst seit Inkrafttreten der DSGVO von besonderer Bedeutung. Jeder Betrieb, der elektronisch Daten speichert sollte die Risiken eines Datenverlustes – egal welcher Ursache – ordnungsgemäß abgesichert haben. Cyberversicherungen bieten hier nicht nur den finanziellen Schutz bei der Wiederherstellung der verlorenen Daten, sondern helfen aktiv, Ihre Kanzlei hinsichtlich möglicher IT-Schwachstellen zu härten und unterstützen im Schadenfall aktiv bei der Feststellung und Abwicklung.

Wenn Sie sich noch weiter informieren möchten, schauen Sie unter www.juristenpolice.de. Dort haben wir zahlreiche Informationen zu den Themen Berufshaftpflichtversicherung und Absicherung der Anwaltskanzlei zusammengestellt. Darüber hinaus erhalten Sie viele weitere Infobroschüren zu unterschiedlichen wichtigen Versicherungsthemen für sie als Anwalt. Von der Berufsunfähigkeitsversicherung über die Krankenversicherung bis hin zu Möglichkeiten für den Pflegefall vorzusorgen.

2. D & O-VERSICHERUNG Für alle geschäftsführenden Organe einer Rechtsanwaltsgesellschaft empfiehlt sich der Abschluss einer D & O-Versicherung. Das potentielle Schadenfeld ist hier sehr breit. Angefangen bei einer möglicherweise ungeeigneten EDV-Anlage, die auf Grund von erheblichen Nachbesserungen deutlich höhere Kosten als

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Legal Tech


LEGAL TECH

LEGAL TECH – AKTUELLE ENTWICKLUNGEN UND TRENDS

Text von Sebastian Binzberger

Was haben ein Jurist und ein Informatiker gemeinsam? Was sich vor einigen Jahren noch wie ein schlechter Witz angehört hat, kann heute durchaus als ernstgemeinte Frage verstanden werden. Werden die bisherigen Klischees der Berufsgruppen miteinander verglichen, scheint es so, als hätten der Informatiker und der Jurist nichts gemein. Der Informatiker ist konzentriert vor einem Bildschirm auf die Tastatur einhämmernd vorzufinden, wohingegen der Jurist stets versteckt hinter Türmen voller Bücher anzutreffen ist. Ungeachtet dessen, ob diese oder ähnliche Klischees der Wahrheit entsprechen, hegen beide Spezies eine zumindest antrainierte Leidenschaft für Struktur. Der Jurastudent lernt im ersten Semester den Vertragsschluss im Zivilrecht, die Zulässigkeit der Klagen im Verwaltungsrecht und nicht zu vergessen die Aufbauschemata der Strafrechtsdelikte mit den dazugehörigen Definitionen. Die mühsam zu erlernenden auf Logik

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basierenden juristischen Grundstrukturen folgen meist einer „Wenn-dann-Struktur“. Hierzu exemplarisch der Vertragsschluss mit einem Minderjährigen anhand eines sehr vereinfachten Beispiels: Generell gilt, dass ein Kaufvertrag besteht, wenn zwei wirksame inhaltlich auf sich bezogene Willenserklärungen vorliegen, dann ein wirksamer Kaufvertrag besteht. Wenn nicht, ist der Vertrag nichtig. Im Falle eines Minderjährigen wird die wenn dann Regel wie folgt erweitert: Wenn die Willenserklärung eines beschränkt Geschäftsfähigen für ihn lediglich rechtlich vorteilhaft ist,- dann ist der Vertrag wirksam. Wenn dies nicht der Fall ist, ist der Vertrag schwebend unwirksam- außer wenn eine Zustimmung oder Genehmigung des gesetzlichen Vertreters vorliegt.


Einer solchen logischen Struktur bedienen sich auch Informatiker in ihren Programmiersprachen: „Wenn-, … dann folgt …, wenn nicht, folgt stattdessen…“ (if..then..else). Bereits die vormals als „unsexy“ geltenden Rechtsinformatiker hatten diese Gemeinsamkeit erkannt und versuchten, diesen Markt zu erschließen. Heute scheint es so, als wären Messen, Kongresse, Panels, Expertentreffen und Workshops der Motor einer Renaissance, unter dem ansprechenden Aushängeschild „Legal Tech“.

zu befürchten. Im Grunde genommen basiert Künstliche Intelligenz (engl. A.I.: Artificial Intelligence) auf der außerordentlichen Rechenleistung von Computern kombiniert mit Methoden der Statistik und Wahrscheinlichkeit. Mangels einer allgemeingültigen Definition, kann K. I. als Versuch menschenähnliche Entscheidungsstrukturen nachzubilden verstanden werden. Der Computer sucht nach Mustern und Ähnlichkeiten und versucht diese eigenständig zu erkennen und anschließend zu ordnen.

Doch warum dieser neuerliche Hype? Die Gründe der Digitalisierung des Rechtsmarktes sind durchaus vielseitig. Zum einen ist es der immense technische Fortschritt gepaart mit unvorstellbaren Investitionssummen, zum anderen ist die breite Masse vor allem die Verbraucher- nicht mehr dazu bereit, sich für vermeintlich simple Dinge horrende Kosten aufzuhalsen. Infolgedessen haben sich die strukturiert denkenden, Technik- affinen Juristen, in den letzten Jahren damit beschäftigt, durch Technikeinsatz ihre Arbeit effizienter zu gestalten. Motivationsgründe sind nuancenreich, aber gliedern sich grundsätzlich in zwei extreme Lager. Die „Unternehmer“ werden getrieben von dem Gedanken, in derselben Zeit mehr Geld zu verdienen. Die „Idealisten“ hingegen verfolgen eher das altruistische Motiv, der gesamten Bevölkerung einen günstigen, hoch kompetenten Zugang unabhängig von der individuellen finanziellen Situation des Rechtssuchenden zu gewährleisten. Irrelevant welches Motiv dahintersteckt, diese Trends sind nicht aufzuhalten, denn schlussendlich wird alles automatisiert, was sich automatisieren lässt. Wie in anderen Industrien, wird sich auch in der Rechtsberatung die kundenfreundlichste Lösung langfristig am Markt durchsetzen.

K. I. Tools werden die Arbeit eines Juristen nicht in naher Zukunft vollständig übernehmen. Diese Tools werden vielmehr als eine sinnvolle Ergänzung in der täglichen Arbeit fungieren, um Juristen insbesondere einfache, standardisierte, sich wiederholende (langweilige) Prozesse abzunehmen.

Legal Tech ist (noch) nicht die vollständige Automatisierung der Rechtsberatung, sondern vielmehr ein moderner holistischer Ansatz, seine (Teil-) Prozesse effizienter lege artis zu erledigen. Ein oft vernachlässigter Punkt ist der Akquise- und Mandantenbindungseffekt, den die Implementierung neuer Technologien mit sich bringt. Es gibt unzählige Anwendungsbereiche, die mittlerweile unter diesen weiten Begriff zu fassen sind wie beispielsweise: Software für Kanzleiorganisation, Kontaktierungsplattformen für Rechtssuchende, Zugang und Darbietung aktuellster Rechtsinformationen, Plattformen für Recruiting von young professionals, rechtliche Dienstleistung mit Kostentransparenz durch Abomodelle o.ä., Ad-hoc-Beratung in Eilfällen, automatisierte Erstellung von Dokumenten, Massenabwicklung im Verbraucherbereich, Daten- und Textanalyse, Kommunikationstools, Chatbots u.v.m. Dennoch ist eine „eierlegende-Wollmilchsau“-Softwarelösung bisher noch nicht zu finden. Der omnipräsente Begriff „Legal Tech“ löst nicht zuletzt wegen der sehr polarisierenden „Schwarz-Weiß“ Berichterstattung ein Gefühl von Angst und Unbehagen einerseits und Euphorie andererseits aus. Dieser Artikel soll einen Perspektivenwechsel ermöglichen, hin zu einer vermehrt positiven Sichtweise, die die Chancen und Möglichkeiten in den Vordergrund stellt. Hierzu ist es unerlässlich, sich aus der Unwissenheit zu befreien und sich mit der Technik von heute und morgen auseinanderzusetzen.

I. KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Das wichtigste vorne weg: Maschinen, die wie in Blockbustern dargestellt die Menschheit unterjochen, sind (noch) nicht

Einen Knackpunkt stellt bislang noch der oftmals unstrukturierte „Input“ des Rechtssuchenden dar, der sich nicht in klar identifizierbare „Bausteine“ gliedern lässt. Denn auch wenn ein juristischer Schriftsatz strengen strukturellen Regeln folgt, ist die Komplexität der Sprache und insbesondere die Semantik für den Algorithmus ein reines Datenknäuel. Aber für den Anfang ist es doch auch nicht schlecht, wenn beispielsweise der Chatbot nur die einfachen Fälle abhandelt und er bei komplexen Sachverhalten die abgefragten persönlichen Daten direkt in einer neuen Mandantenakte ablegt- auch außerhalb der Öffnungszeiten- 24 h am Tag/ 7 Tage die Woche/ 365 Tage im Jahr. Die wichtigsten Anwendungsbereiche sind bisher Vertragsanalyse bei großen Datenmengen bspw. im Rahmen einer „Due- Diligence“ Prüfung, die elektronische Dokumentendurchsuchung (E-Dicovery), die Verbesserung von juristischen Datenbanken (ROSS- IBM Watson), die Vorhersage rechtlicher Entscheidungen in Form einer Risikoanalyse (Predictive Analytics) und die bereits erwähnten Chatbots, die in Dialogform rechtliche Fragen beantworten können.

II. SMARTE DOKUMENTENERSTELLUNG UND VERNETZUNG Die Kernkompetenz der juristischen Tätigkeit ist neben der Beratung das Erstellen von juristischen Dokumenten. Daher ist der Versuch, eine Automatisierung auf diesem Gebiet zu erreichen, nicht verwunderlich. Neben dem Wunsch effizienter zu arbeiten, kann darüber hinaus ein Wissensmanagement in das Unternehmen oder in die Kanzlei implementiert werden. Eine zentrale Verwaltung aktualisiert die jeweiligen Textbausteine und wartet das System, was einem Verlust des Wissens durch die hohe Arbeitnehmerfluktuation entgegenwirkt. Außerdem kann der Einzelanwalt auch fachfremde Mandate bearbeiten, da er auf Klauseln einer Koryphäe zugreifen kann, wenn er die entsprechende Lizenzgebühr zahlt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, die Rechtsabteilung eines Unternehmen zu entlasten, indem die Abteilungen eigenen Zugriff auf die für sie relevanten Klauseln erhalten und sie ihre Dokumente eigenständig und rechtssicher aus Bausteinen „zusammenklicken“ können und eine Konsultierung der Rechtsabteilung nur bei komplexen Rechtsfragen erfolgt. Selbstverständlich funktioniert dies auch im Rahmen einer Anwalts-Mandanten-Beziehung, wenn die Kanzlei dem Mandanten den

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Service zur Verfügung stellt. Die Zielsetzung ist stets dieselbe. Ein juristischer Laie soll ohne Hilfe des Fachmannes rechtliche Arbeit bis zu einem gewissen Maße selbst leisten können. Grundvoraussetzung ist hierfür eine nutzerfreundliche einfach handhabbare Eingabemaske. Soweit so gut, aber was ist der Unterschied zu dem Verwenden von gespeicherten Vorlagen, wie sie auch von vielen Anwälten, sowie von Firmen, die weitgehend gleich lautende Standardverträge benutzen, verwendet werden? Vorlagen unterscheiden sich teilweise in geringem Umfang und sind deshalb mehrmals in den jeweiligen Fassungen abgespeichert. Die mühsame individuelle Anpassung von Hand ist unerlässlich. Die Lösung besteht darin, dieses Wissen smart zu digitalisieren. In einem ersten Schritt sind alle Vorlagen des ähnlichen Sachverhalts in ein Dokument (Template) einzupflegen. Anschließend werden die Bausteine der Vorlagen in dem Sinne verknüpft und definiert, dass nur die passenden Textbausteine im fertigen Dokument erscheinen und die anderen Bausteine des Templates automatisch gestrichen werden (Algorithmisierung). Dem Informatiker und dem Designer wird dann die Aufgabe zuteil, dies nutzerfreundlich zu programmieren. Sämtliche Informationen können in einem System sinnvoll verknüpft werden. Je strukturierter Daten in das digitale System eingepflegt werden und umso mehr Verknüpfungen bestehen, umso vielseitiger können die Daten ausgewertet und genutzt werden. Verträge können systematisch durchsucht werden. Auf Aktionen können automatisiert Reaktionen folgen, wie z.B. das Verschicken von Benachrichtigungen an bestimmte Mandaten wegen einer zu erwartenden Rechtsprechungsänderung mit individueller Risikoprognose.

III. DISTRIBUTED-LEDGER-TECHNOLOGIE Die Schlagwörter „Blockchain“ und „Smart Contracts“ werden von vielen in erster Linie mit dem Hype um sogenannte Kryptowährungen assoziiert. Die wohl bekannteste Kryptowährung ist Bitcoin – eine Technologie, die zunächst schwer verständlich erscheint. Eine „Blockchain“ beinhaltet das Hinterlegen von Einträgen eines „digitalen Buches“ bei jedem Netzwerkteilnehmer. Im Falle einer neuen Transaktion wird bei jedem Netzwerkteilnehmer ein weiterer Bucheintrag (weiteres Kettenglied) hinzugefügt. Dies geschieht statt einen Teil des digitalen Buches oder der Informations-Kette als zugewiesenen Zuordnungswert an einen Dritten zu übertragen. Dies stellt eine unveränderliche Dezentralisierung und Anonymisierung von Daten dar, welche unter Ausschluss typischer gut bezahlter Mittlerpositionen, wie Banken, Versicherungen, Notare, Grundbuchämter und Energieversorger, geschieht. Bei „Smart Contracts“ besteht der große Vorteil hingegen darin, dass die gegenseitigen Verpflichtungen eines Vertrages automatisch (für den Juristen: die logische Sekunde) auf dinglicher Ebene vollzogen werden- als Vergleich muss stets der Warenautomat herhalten. Kaum auszusprechen, aber vielleicht könnte

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es das Ende des deutschen Juristen ganzen Stolzes der Schutz des gutgläubigen Erwerbers auf Grundlage des Trennungs- und Abstraktionsprinzips sein. Die Technik ist jedoch viel mehr als nur ein elektronisches Zahlungsmittel, mit dem Hipster und „digital natives“ nicht nur im Internet, sondern bereits in Berliner Cafés bezahlen können. Obwohl das Parlament zwar auch in Berlin seinen Sitz hat, tut sich Deutschland im internationalen Vergleich bekanntlich schwer mit der Digitalisierung. Es lässt sich daher nicht vorhersagen, was die Zukunft bringt. Trotz mangelnder staatlicher Kontrolle und der einflussreicher Lobbyarbeit in Deutschland, kann jedoch in Anbetracht der immensen Investitionssummen sicher prognostiziert werden, dass die neuen Technologien nicht einfach verschwinden werden. Allenfalls werden sie durch andere Technologien ersetzt werden. Der derzeit präsente Hype ist vielmehr Ausdruck des Glücksgefühls über die neuen Grundlagentechnologien. Dass diese Technologien auch Einzug in den juristischen Kontext finden, ist aufgrund des gesamten Umsatzvolumens der Rechtsberatung nicht verwunderlich. Trotz des immensen Fortschritts in den vergangenen Jahren, ist es bisher nur möglich, verhältnismäßig einfache standardisierte Rechtsfragen zu (teil-) automatisieren, wie die Beispiele flightrigth.de, geblitzt.de und ähnliche Angebote beweisen. Die Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt werden jedoch langfristig verschwimmen und Jobprofile entstehen, die wir bisher noch nicht kennen (können). Erahnen lassen sich Querschnittsfelder, wie Project Manager, Process Manager, Legal Technologists, Legal Analysts, Legal Designer und Legal Engineers. Die Softskills der Juristen werden einen ähnlichen Stellenwert wie die klassischen juristischen Kernkompetenzen erlangen, was sich schon jetzt an den Einstellungsnoten zeigt. Juristische Beratung ist Arbeit mit Menschen und trotz des immensen technischen Fortschritts lassen sich Sympathie, Empathie, Gerechtigkeitsempfinden, volkswirtschaftliche und sozialwirtschaftliche Erwägungen, Alltagswissen und schlichtweg der gesunde Menschenverstand nicht zufriedenstellend durch künstliche Intelligenz abbilden. Nichtsdestotrotz wird die Welt digital, sodass unweigerlich auch im juristischen Bereich Informatiker einen Platz am Tisch haben werden. In welchem Verhältnis die Sitze zukünftig verteilt werden und wer federführend an weiteren Entwicklungen mitwirken wird, ist keine Frage der ursprünglichen universitären Ausbildung, sondern eine Frage der persönlichen Einstellung. Die agilste und kompetenteste Gruppierung mit der höchsten fachlichen Diversität wird sich am Markt behaupten können. Schlussendlich werden juristische Mandate auch nur als eine lukrative Umsatzmasse angesehen, vor denen die Digitalbranche, wie bereits zu sehen, nicht Halt macht. Allerdings braucht jeder Legal Tech Programmierer einen juristischen Experten an seiner Seite. Umbruchstimmungen sind immer der perfekte Zeitpunkt seine Segel zu spannen, denn wie Victor Hugo bereits schrieb: „Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.“


Wo der Erfolg zuhause ist. HAVER & MAILÄNDER ist seit 50 Jahren das Zuhause anwaltlichen, unternehmerischen, persönlichen und sportlichen Erfolgs. Mit unserem Team von rund 30 Anwälten beraten wir unsere Mandanten in allen Bereichen des Wirtschaftsrechts und bei der Auseinandersetzung von komplexen Streitigkeiten. Werden Sie Teil dieser Erfolgsgeschichte. Ob als Berufseinstieg, während des Referendariats oder im Praktikum, HAVER & MAILÄNDER eröffnet die Möglichkeit, Ihre hervorragenden juristischen Kenntnisse aus der Universitätsausbildung in die Bearbeitung anspruchsvoller Mandate einzubringen. HAVER & MAILÄNDER bietet ein kollegiales Arbeitsumfeld in einem jungen Team, eine gelebte Work-Life-Balance, Entwicklungsperspektiven und Eigenverantwortlichkeit sowie konkrete Aussichten auf Aufnahme in die Partnerschaft. Mehr unter www.haver-mailaender.de.

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LERNEN 2.0 – WELCHE ONLINE ANGEBOTE GIBT ES FÜR JUNGE JURISTEN?

Dem Studium der Rechtswissenschaften wird oft nachgesagt, es sei trocken und verstaubt. Insbesondere für einige Universitätsbibliotheken trifft das auch im 21. Jahrhundert noch uneingeschränkt zu. So manche Hausstaubmilbenallergiker schlucken stets ihre Antihistaminika, bevor sie das klassische Lehrbuch aus Papier aufschlagen – welches heute noch das häufigste Lernmedium im Jurastudium darstellt. Die meisten Vorlesungen werden noch immer als Präsenzveranstaltung in einem altehrwürdigen Hörsaal abgehalten. Ob sich klapprige Stühle und enge Reihen unter das Wort „Barrierefreiheit“ subsumieren lassen, ist fraglich. Wenn auch träger als in anderen Branchen, kommt die Jurisprudenz aber dennoch „step by step“ im Internetzeitalter an. Das Schlagwort der Stunde lautet „Legal Tech“. Die meisten Kanzleien verfügen inzwischen über eine eigene Website, viele größere Unternehmen werben auf sozialen Netzwerken um junge Talente. Online Stellenmärkte für Juristen boomen – landauf, landab. Einen großen Schritt weiter ist man in Übersee. In den USA werden bereits Computerprogramme entwickelt, die selbstständig Fehler in Verträgen auffinden. Besonders für Jurastudenten und Referendare aus Deutschland wurden die Online-Angebote in den letzten Jahren allerdings ebenfalls gewaltig ausgebaut. Damit man vor lauter Bäumen den Wald nicht aus den Augen verliert, stellt sich die Frage: Welche dieser Angebote sollten angehende Juristen unbedingt kennen?

Text und Recherche von Leo Alexander Arslan und Jannina Schäffer

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JURISTISCHE DATENBANKEN – WISSEN KOMPAKT ONLINE! Wer nach juristischer Fachliteratur sucht, wird um den Verlag C.H. Beck nicht herumkommen. Der bereits 1763 ins Leben gerufene Verlag aus München weiß aber auch, welche Anforderungen im 21. Jahrhundert an ein modernes Verlagshaus gestellt werden. Neben dicken Wälzern aus Papier bietet das Unternehmen mit beck-online.DIE DATENBANK eine moderne juristische Fachdatenbank an – selbstverständlich online. Für Anwaltskanzleien gehört der kostspielige online Zugang zu Kommentaren und anderen Fachtexten inzwischen zum Alltag. Doch auch viele juristische Fakultäten ziehen nach und bieten ihren Studenten zumindest an Uni-Computern oder daheim per VPN-Client einen Zugang an. Die Recherche für Hausarbeiten wird so bedeutend einfacher! Konkurrenz bekommt der Verlag C.H. Beck vor allem durch die Angebote von Juris und Jurion. Juris sieht sich als juristischer Informationsdienstleister und wurde von der BRD höchstpersönlich ins Leben gerufen, die bis heute 50,01% der Aktien an dem Unternehmen hält. Während die Gesetzestexte des Bundes für den privaten Gebrauch auch kostenlos zur Verfügung stehen, ist der Abruf von Urteilen im Volltext sowie weiterer Bücher und Zeitschriften kostenpflichtig. Ein ähnliches Angebot bietet die aus dem Hause Wolters Kluwer stammende digitale Rechtsbibliothek Jurion. Kein kostenloser Zugriff möglich? Kein Problem! Für den studentischen Geldbeutel leichter verdaulich sind mit Sicherheit die kostenlosen Anbieter von Urteilen wie beispielsweise openJur, justiz.de und die Angebote von rechtsprechung-im-internet sowie gesetze-im-internet. Wer gerne sehen möchte, welche Gesetze in letzter Zeit geändert wurden oder alte Gesetzesfassungen mit neuen Fassungen vergleichen möchte, dem sei hierfür die Seite www.buzer.de ans Herz gelegt. Immer auf dem neusten Stand ist man außerdem, wenn man den wöchentlichen Newsletter des BVerfG und des BGH auf deren Homepage kostenlos abonniert.

UNSERE TÄGLICHE DOSIS JURA, GIBT UNS HEUTE! Apropos Newsletter: Wer sich nicht nur über Urteile und Gesetzesänderungen informieren will, sondern sich allgemein für Neuigkeiten aus der juristischen Welt interessiert, wird bei Legal Tribune Online bestimmt fündig. Das journalistisch gestaltetes Onlinemagazin zu

rechtlichen Themen gibt es bereits seit 2010. Inzwischen kann sich LTO über knapp eine Million Seitenaufrufe im Monat freuen. Wer es lieber etwas humorvoller mag, darf gerne beim „Justillon“ vorbeischauen dem Blog für kuriose Rechtsnachrichten aller Art. Aber auch Anwälte bloggen inzwischen über ihren Gerichtsalltag. Eine große Sammlung der bekanntesten juristischen Blogs gibt es unter: www.jurablogs. com. Zu den online Angeboten, die sich speziell an Jurastudierende und Referendare richten, gehört natürlich auch „Iurratio Online“. Das Portal für junge Juristen informiert nicht nur über examensrelevante Entscheidungen, sondern stellt auch examensnahe Übungsfälle sowie Erfahrungsberichte zu den Schwerpunktbereichen, allgemeine Informationen rund um Studium und Referendariat sowie weitere spannende Themen bereit. Erwähnenswert sind an dieser Stelle auch noch einige Websites, die sich darauf spezialisiert haben, den Lernstoff aus dem Studium in anschaulichen Artikel zu veröffentlichen und anhand zahlreicher Beispiele näher zu problematisieren oder allgemein Tipps & Tricks für Studium und Referendariat bereitzustellen: MyJurazone ist das Projekt zweier junger Juristinnen, die ihre Examensvorbereitung online dokumentiert haben. Inzwischen lassen sich dort Meinungsstreits, Definitionen und Aufbauschemata zu allen drei großen Rechtsgebieten herunterladen. Alle wichtigen Schemata für Strafrecht und Zivilrecht finden sich außerdem auf www.juraschema.de. Unter Juraexamen.info werden Examensreporte und Gedächtnisprotokolle zum 1. und 2. Staatsexamen bereitgestellt, sowie zahlreiche wissenswerte Artikel veröffentlicht. Kostenlos Fachartikel für die zentralen Problemstellungen des 1. Examens finden sich außerdem bei Juraindividuell. Auf der Seite Juratopia stellt ein ehemaliger Hamburger Referendar Tipps und Tricks für die Examensvorbereitung und das Referendariat zur Verfügung.

BARRIEREFREIES LERNEN – AUF DEM WEG ZUR UNI ODER DAHEIM AUF DEM SOFA Jura Online, Lecturio, Juracademy, Learnity, Jurakurs, JuraIndividuell & Co. Alles schon mal gehört? Kein Wunder! Während Hemmer, Alpmann Schmidt, Dr. Jacoby und Kaiser zu den größten Anbietern juristischer

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Präsenzrepetitorien gehören, haben die genannten Anbieter endlich das Internet für sich entdeckt. Sie alle bieten Online Repetitorien für das erste und/oder zweite Staatsexamen an. Der einzige Vorteil daran ist, dass man den Stoff ganz gemütlich von zu Hause aus und im eigenen Tempo lernen kann. Leider sind die genannten Anbieter aber kaum billiger als konventionelle Repetitorien. Eine ausführliche Testreihe zu den verschiedenen online Repetitorien findet ihr unter: http://bit.ly/ Iurratio_Online-Repetitorien. Bevor ihr Euch entscheidet, solltet ihr einige Rezensionen lesen oder die teilweise kostenlosen Videos der jeweiligen Anbieter auf Youtube anschauen, um zu sehen, ob diese Lernmethode Euch überhaupt zusagt. Informiert Euch außerdem, ob die Angebote für Verwaltungsrecht BT die Vorschriften Eures Bundeslandes berücksichtigen und wie alt die Videos sind bzw. ob diese (noch) die aktuelle Gesetzeslage abbilden. Je nach Anbieter besteht auch die Gefahr, dass ihr Euer Paket nicht monatlich kündigen könnt, sondern bis zu 12 Monate an den Vertrag gebunden seid. Aber ihr wisst selber: Repetitorien waren, sind und werden immer mit Risiken verbunden sein! Das Gleiche kann man auch über das Lernen mit Karteikarten sagen. Manche mögen diese Zettelwirtschaft, andere verabscheuen sie. Für Erstere dürfte sich mit basiskarten und repetico (leider beides kostenpflichtig) ein lang ersehnter Traum erfüllen. Endlich muss man die Kärtchen nicht mehr selbst schreiben und verloren gehen sie – Dank virtuellem Online-Karteikasten – auch nicht mehr. Doch nicht alle Angebote müssen zwingend Geld kosten. Das Webportal Iurastudent ist inzwischen so weit fortgeschritten, das es einem Repetitorium schon sehr nahe kommt. Die Seite bietet neben einer Sammlung der wichtigsten Definitionen, Aufbauschemata und Streitstände auch eine beachtliche Sammlung sogenannter Leading Cases. Bekannte Fälle wie der „Katzenkönig“ oder „Die Prüfungskompetenz des Bundespräsidenten“ werden dort klausurtypisch anhand einer Musterlösung vorgestellt und erklärt. Aber Achtung: Auf der Seite haben sich einige Fehler und/oder Ungenauigkeiten eingeschlichen. Ein Geschenk des Himmels für jeden Jurastudenten ist auch die Seite der Saarheimer Fälle. Prof. Dr. Ulrich Stelkens (Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer) und Prof. Dr. Klaus Grupp (Universität des Saarlandes) haben dort die größte, kostenlose juristische Sammlung von Klausursachverhalten und ausformulierten Musterlösungen zusammengestellt. Inzwischen gibt es dort über 100 Fälle zum Staatsrecht, allgemeinen Verwaltungsrecht, Verwaltungsprozessrecht sowie Polizei- Bau- und Kommunalrecht. Vielen Dank dafür, wir lieben Euch! Eine ebenso geniales Projekt – nur eben für Referendare – stellt der Berliner Internetklausurenkurs dar. Alle zwei Wochen wird dort ein neuer Klausursachverhalt für das zweite Examen veröffentlicht. Eine vollständige Lösung wird jeweils nach wiederum zwei Wochen auf der Website kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit eignet sich der Klausurenkurs nicht nur für Referendare aus Berlin, sondern er kann bundesweit von Rechtsreferendaren zu Übungszwecken verwendet werden. Herzlichen Dank! Das Portal der Justiz NRW bietet für Referendare eine Sammlung an Aktenvorträgen an. Zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung werden dort online Kurzvorträge zur Verfügung gestellt, die in der zweiten juristischen Staatsprüfung verwendet worden sind und nun

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zu Übungszwecken von interessierten Referendaren eingesehen und heruntergeladen werden können.

JURISTEN ALS YOUTUBE-STARS UND INSTAGRAM-INFLUENCER! Juristen auf Youtube und Instagram? Was für Krawatten-Träger vor einigen Jahren noch ein absolutes Tabu war, gehört inzwischen (zum Glück) zum juristischen Alltag. Den wohl größten und bekanntesten juristischen Youtube-Kanal betreibt die Kanzlei WILDE BEUGE SOLMECKE aus Köln. Der Medienrechtsanwalt Christian Solmecke hatte bereits im Jahr 2010 die Idee, Youtube zur Mandantenakquise einzusetzen und nützliche Rechtsinfos für Jedermann als kostenlose Videos zur Verfügung zu stellen. Inzwischen hat der Kanal „Kanzlei WBS“ über 200.000 Abonnenten. Spannendes aus dem Alltag als Anwalt und viele nützliche Infos zum Jurastudium gibt es auf dem Kanal „Herr Anwalt“. Der junge Familienrechtler aus Unna hat inzwischen über 5.000 Abonnenten und bespricht auf seinem Youtubekanal nicht nur examensrelevante Urteile, sondern gibt auch Tipps zu Lernmethoden, Examensvorbereitung, Berufseinstieg & Co. Eine ähnliche Zielgruppe hat der Kanal „RCHTSNWLT“, der von RA Dominik Herzog betrieben wird und das Motto „Recht. Mal anders“ trägt. Frischen Wind aus Bonn bringt der Youtuber von „Paragraph 31“ mit, der seinen knapp 20.000 Abonnenten regelmäßig Lernvideos zu den wichtigsten juristischen Problemen präsentiert. Bitte achtet aber auch hier auf das Veröffentlichungsdatum, um nicht an alte Rechtsprechung zu geraten. Eine Aufzählung der zahlreichen Instagram-Accounts von jungen Jurastudentinnen zwischen 18 und 25 ersparen wir Euch an dieser Stelle. Die Seiten sind zwar optisch wunderschön anzusehen (häufigstes Motiv: ein aufgeschlagener Schönfelder, daneben eine dampfende Tasse Kaffee und ein Strauß frischer Blumen sowie zahlreiche bunte Textmarker) führen aber leider grundsätzlich dazu, dass man sich selbst schlecht fühlt und die eigenen Lernmethoden hinterfragt. Wieso schenkt mir mein Freund nicht jeden Tag frische Blumen und warum hat mein Schönfelder Eselsohren und Schokoladenflecken?

ECHTE VORLESUNGEN MIT WISSENSCHAFTLICHEN BEZÜGEN VON ECHTEN PROFESSOREN – KOSTENLOS! Für Studierende, die es gerne wissenschaftlich haben und sich später den Gang zum Repetitor sparen möchten, sind die wahren Helden der Online-Jura-Szene, eine handvoll Professoren, die ihre kompletten Vorlesungen als Podcasts kostenlos im Internet zur Verfügung. Hier die bekanntesten Stars: Im Zivilrecht sind es die Herren Professoren Stephan Lorenz und Horst Eidenmüller; im Strafrecht die Herren Professoren Helmut Satzger und Hans Kudlich; im Öffentlichen-Recht Herr Professor Norman Weiß, Herr Dr. Behme und Herr Oliver van der Schoot. Wer sich für Rechtsphilosophie und Methodenlehre interessiert, dem sind die Lernvideos von Frau Professorin Ingeborg Puppe sowie Herrn Professor Bernd Schünemann wärmstens zu empfehlen. Diese Videos sind teilweise direkt über die Homepage der jeweiligen Veranstaltungsleiter, Youtube oder über iTunes-Podcasts abrufbar. Es bleibt zu hoffen, dass sich diesem Trend zukünftig viele weitere Juraprofessoren anschließen und ihre Vorlesungen – wie Ihre beliebten Star-Kollegen – uneingeschränkt im Internet veröffentlichen.


YO MANN, CKECK MAL DIE APP AB!

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In den vergangenen Jahren hat die Nutzung von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets stark zugenommen. Weltweit nutzten 2017 nur noch 53 Prozent überwiegend einen Desktop-PC, während sich 46 Prozent auf ihr Smartphone verlassen und ein Prozent ein Tablet einsetzen. Diesen Trend haben auch einige gewitzte Juristen erkannt und hilfreiche Apps für den anstrengenden Jura-Alltag programmiert.

beck-online.DIE DATENBANK https://beck-online.beck.de/

Wer möchte, kann sich beispielsweise die Juris App auf‘s Handy holen und im dortigen Newsticker täglich alle wichtigen neuen Gerichtsentscheidungen abrufen. Vom gleichen Anbieter gibt es außerdem noch eine App zur Berechnung von Anwaltsgebühren sowie eine App mit den wichtigsten Bundes- und Landesgesetzen. Dem Motto „von Studenten für Studenten“ haben sich die Macher der App LEX superior verschrieben. Diese bietet nicht nur einfach eine Sammlung von Gesetzestexten an, sondern stellt zu vielen Paragraphen außerdem noch eine Rubrik „Wissen“ bereit, in der die wichtigsten Definitionen, sowie Klausurtipps und Hinweise zum Systemverständnis untergebracht werden. Ein ähnliches Angebot hat auch die App Jlaw. Die Macher brüsten sich damit, den Zugriff auf über 4.000 Gesetze mit über 100.000 Gerichtsentscheidungen zu ermöglichen.

Juris https://www.juris.de/ Jurion https://www.jurion.de/ openJur https://openjur.de/ justiz.de https://justiz.de/onlinedienste/rechtsprechung/index.php rechtsprechung-im-internet https://www.rechtsprechung-im-internet.de/ gesetze-im-internet https://www.gesetze-im-internet.de/ buzer https://www.buzer.de/ BVerfG Newsletter https://www.bundesverfassungsgericht.de/DE/Service/Newsletter/ newsletter_node.html BGH Newsletter http://www.bundesgerichtshof.de/DE/Service/Newsletter/newsletter_node.html Legal Tribune Online https://www.lto.de/ Justillon https://justillon.de/ JuraBlogs https://www.jurablogs.com Iurratio https://www.iurratio.de/ MyJuraZone http://www.myjurazone.de/ Juraschema https://www.juraschema.de/ JuraExamen.info http://www.juraexamen.info/ JuraIndividuell http://www.juraindividuell.de/ Juratopia https://www.juratopia.de/ Test Online Repetitorien http://bit.ly/Iurratio_Online-Repetitorien

Jurafuchs vermittelt in gehirngerechen kleinen Portionen („microlearning“) wöchentlich aktuelle Rechtsprechung. Alle Aufgaben sind extrem kurz, inhaltlich anspruchsvoll und dazu professionell illustriert. JuraDuell hilft beim Lernen juristischer Grundlagen. Mit Hilfe der Multiplayerfunktion kann man sich hierbei auch mit anderen messen und somit spielerisch sein Wissen aufbessern. Quizduell kann also einpacken! Ein echter Geheimtipp für die Hausarbeitenzeit ist der TinyScanner. Mit dieser App lassen sich Buchseiten und andere Unterlagen in Sekundenschnelle einscannen, auf dem Handy als PDF speichern und per Mail/Messenger verschicken.

Basiskarteikarten https://www.basiskarten.de/ Repetico https://www.repetico.de/ Iurastudent https://www.iurastudent.de/ Saarheimer Fälle http://www.saarheim.de/klausur.htm Berliner Internetklausurenkurs https://www.berlin.de/gerichte/kammergericht/karriere/rechtsreferendariat/ vorbereitungsdienst/zusatzangebote/internet-klausurenkurs/ Sammlung Aktenvorträge NRW https://www.justiz.nrw.de/Karriere/landesjustizpruefungsamt/ juristischer_vorbereitungsdienst/kurzvortraege/index.php Kanzlei WBS https://www.youtube.com/kanzleiwbs Herr Anwalt https://www.youtube.com/c/HerrAnwalt RCHTSNWLT https://www.youtube.com/channel/UCJAc9VZfgDTQzDeKy54UT-g

Da eine Vorstellung aller relevanten Jura-Apps diesen Artikel sprengen würde, verweisen wir an dieser Stelle ganz einfach auf eine Sammlung der besten 20 Apps für Juristen. Diese findet Ihr bei CloudSecretary und JuraWiki Viel Spaß beim Ausprobieren!

Paragraph 31 http://www.paragraph31.com/ Podcast Lorenz http://lorenz.userweb.mwn.de/podcastallg.htm Podcast Satzger https://www.jura.uni-muenchen.de/studium/e-learning/strafrecht/index.html Podcast Weiß https://itunes.apple.com/de/podcast/verfassungsrecht-ii/id410018605?mt=2

SCHNELLER, HÖHER, WEITER, MOBILER? Ohne Internet geht heutzutage nichts mehr! Das kann man gut oder schlecht finden. Fakt ist aber, dass man auch als Jurist zumindest um die Nutzung von online Gesetzestexten, Kommentaren und Urteilssammlungen heute nicht mehr drumherum kommt. Diese erleichtern den Alltag ungemein und ersetzen inzwischen ganze Bibliotheken. Inwiefern man die anderen Angebote vor allem als Student nutzt, um mobil zu Lernen, Nachrichten unterwegs abzurufen oder einfach up-to-date zu sein, bleibt jedem selbst überlassen. Man sollte nur nicht den Fehler machen und zu viel Zeit im Internet vertrödeln, die man eigentlich an der frischen Luft oder mit Freunden verbringen könnte. Facebook lässt grüßen. Wir sind außerdem der Meinung: Es geht nichts über den Duft von altem Papier und nicht-virtuellem Kaffee!

Lernvideos Puppe https://www.youtube.com/watch?v=99pZxh_ADV0 Juris App https://www.juris.de/jportal/nav/juris_2015/aktuelles/juris_apps_1/juris_apps.jsp LEX Superior https://www.lex-superior.com/ JLaw https://itunes.apple.com/de/app/jlaw/id1071207904?mt=8 JuraFuchs https://itunes.apple.com/de/app/jurafuchs/id1276099340?mt=8 JuraDuell https://itunes.apple.com/de/app/juraduell/id856342307?mt=8 TinyScanner https://www.chip.de/downloads/Tiny-Scanner-iPhone-_-iPad-App_86748581.html Beste 20 Apps https://www.cloudsecretary.de/blog/apps-fuer-juristen/ Noch mehr Apps https://www.jurawiki.de/AppsF%C3%BCrJuristen * Reihenfolge nach Erscheinen im Text ** Mobil abrufbar unter https://www.iurratio.de/

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LEGAL TECH

LEGAL TECH – WEITERBILDUNG FÜR DIE ZUKUNFT Text von Christina Oberstein

Für die einen schwebt das Thema wie ein Damoklesschwert über ihren Köpfen – für die anderen ist es die Zukunft: die Digitalisierung der Rechtsbranche – kurz „Legal Tech“.

Erstellung passender digitaler Produkte und Strategien verlangt eine bisher nicht gekannte Präzision und Prozessorientierung innerhalb der juristischen Arbeit. Gute Juristen sind hier gefragt. Besonders solche, die juristisches Denken mit IT-Kenntnissen und vor allem auch digitalem Know-how aus Ihrer Lebenswelt verbinden können.

LEGAL TECH – DER ANWALT VON MORGEN? Mandantengespräche mittels Chatbots führen, Subsumtionsmaschinen die Sachverhalte rechtlich einordnen oder smart contracts welche festgelegte Rechte von Vertragspartnern automatisch durchsetzen – glaubt man einigen Stimmen in der Presse, so wird der Jurist in Zukunft obsolet. Ein Blick in den Arbeitsalltag zeigt jedoch ein deutlich differenzierteres Bild: Statt einer Legal-Tech-Rechtswissenschaft regiert die Rechtswissenschaft auf bestimmte einzelne Problemfragen. Dennoch werden Juristen, ob Praktizierende, Lehrende oder Forschende, in Zukunft immer mehr mit Technik zu tun haben. Diese Entwicklung der Technik und Ihrer Möglichkeiten verlangt vermehrt nach einem tieferen Verständnis der Materie.

PREUSSISCHES LANDRECHT STATT ANWALT 4.0 Doch auch wenn Legal Tech anwaltliches Arbeiten zunehmend beeinflusst, ist das Thema in Studium und Referendariat noch nicht angekommen. Angehende Juristen lernen traditionsbewusst mit ihren Ausgaben der roten Riesen und bewältigen die Klausuren mit Stift und Papier. Legal Tech bleibt auch in 2018 an den meisten Universitäten weiterhin Neuland. Dabei braucht es bald Juristen die nicht nur den Palandt zitieren, sondern auch in Java programmieren können.

DIE ARBEITSWELT WEISS WAS SIE WILL

Bereits unzählige Universitäten in den Staaten haben Legal Tech in den Studienalltag integriert. Fächer wie Introduction to Legal Technology, Coding for Lawyers, Data Analytics und Empirical Legal Studies stehen dort bereits auf dem Lehrplan.

Im privaten Sektor scheint dies auch verstanden worden zu sein: Besonders die großen Kanzleien investieren in das Thema Legal Tech. CMS Hasche Sigle entwickelt eigene Tools, Dentons gründete das Tochterunternehmen „Next Law Labs“, das wiederum Ausgangspunkt neuer Legal-Tech-Startups ist. Baker McKenzie hat die Position eines Chief Strategie Officers (CSO) geschaffen um Innovationen und Digitalisierung voranzubringen. Private Anbieter bieten vermehrt Lehrgänge und Seminare zum zertifizierten „Digital Legal Counsel“ an. Diese sind direkt auf Wirtschafts- und Unternehmensjuristen zugeschnitten und dienen mehr der nachträglichen Fortbildung als einer zielorientierten Vorbereitung. Beispielsweise bietet die German Graduate School of Management and Law (GGS) seit diesem März erneut den Zertifikatslehrgang „Projektmanagement für Rechtsdienstleister in der Digitalen Transformation“ an. So auch die Sigmund Freud Privat Universität mit ihrer SFUWeiterbildungsakademie bietet Lehrgänge wie „Legal Tech für WirtschaftsanwältInnen“ an. Dies zeigt, dass Digitalisierung nicht bedeutet, nur bestimmte Tools zu installieren, sondern einen ganz neuen Blick auf Geschäftsmodelle, Produkte und Prozesse erfordert. Dabei ist der juristische Sachverstand mehr gefragt denn je! Es fehlt an einer passenden Schnittstelle zwischen Juristen und Informatikern. Die

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DABEI MACHT UNS DIE USA VOR WIE ES GEHT

Inspirierende Projekte wie das Projekt „LawWithoutWalls“ der University of Miami wurde beispielsweise bereits 2011 gegründet. Dort können die Studierenden in einem strukturierten Programm mit der Unterstützung von Mentoren eigene Startups gründen, um konkrete und real existierende Rechtsprobleme mit dem Einsatz von Technologie zu lösen. Das Programm geht über Ländergrenzen hinaus wodurch auch deutsche Studenten teilnehmen können! Die Stanford Law School nimmt mit ihrem „Center for Legal Informatics“ ebenfalls eine Vorreiterrolle ein. Zudem können die Studenten im Rahmen des Kurses „Legal Informatics“ die Informationsverarbeitung anwendungsorientiert lernen und entwickeln im „Legal Design Lab“ eigene Legal Tech-Anwendungen.

DEUTSCHLAND ZIEHT NACH Auch deutsche Universitäten entdecken den Trend für sich. Auch wenn bislang keine Universität einen eigenen Schwerpunkt zum Thema LegalTech hat werden Angebote zu diesem Thema immer beliebter.


Pionier auf diesem Gebiet ist die Bucerius Law School in Hamburg. Im Jahr 2015 wurden dort die „Legal Technology Showcase Lectures“ etabliert. Seitdem geben zahlreiche Veranstaltungen wichtige Impulse für die Lehre: Neben „Coding for Lawyers“, „Legal Tech Initiative“ oder „Hands on Machine Learning in Law“. Zudem war es den Studenten möglich, in Kooperation mit dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg und IBM Watson, mit eigenen Prototypen die künstliche Intelligenz von Watson zu erproben. Zwar hat bisher noch keine Universität einen eigenen Schwerpunkt für Legal Tech, allerdings fand im Sommersemester 2016 erstmals ein Legal-Tech-Seminar unter der Leitung von Privatdozent Dr. Martin Fries statt welches im Rahmen des Schwerpunktbereichs „Rechtswissenschaft in Europa“ als Schwerpunktseminar angerechnet werden konnte. Sein Engagement hat Dr. Fries nach seiner Rückkehr nach München mit einem „Grundlagenseminar zur Digitalisierung des Bürgerlichen Rechts“ im letzten Wintersemester an der LMU fortgeführt.

STUDENTISCHE INITIATIVEN An den ersten Universitäten gibt es studentische Initiativen, die sich mit der Digitalisierung im Recht auseinandersetzen und Studierenden die Möglichkeit schaffen wollen, sich besser auf die bevorstehende Arbeit im digitalen Umfeld vorbereiten zu können. Hierzu werden Vorträge, Diskussionen und Exkursionen zum Thema Legal Tech organisiert.

LEGAL-TECH-VERANSTALTUNGEN Während die Universitäten das Ganze eher langsam angehen lassen nehmen die Großveranstaltungen zum Thema rasant zu. Diverse Kongresse verzeichnen mittlerweile höhere dreistellige Teilnehmerzahlen. So wurde beispielsweise in 2017 die „Berlin Legal Tech“ mit zweitägigem Hackathon und anschließender Konferenz, die Veranstaltung der erst 2016 gegründeten „European Legal Technology Association“ „ELTA´s First Conference“ in Berlin, die von Handelsblatt Fachmedien veranstalteten „Legal Transformation Days“ ebenfalls in Berlin und die aus einer Kombination aus Messe und Kongress bestehende „Legal Revolution“ in Frankfurt am Main veranstaltet. Selbst der Deutsche Anwaltstag 2017 in Essen stand bei seiner mittlerweile 68. Ausgabe erstmalig komplett unter dem Motto „Innovationen und Legal Tech“.

Jüngst fand vom 13.09. - 14.09.2018 der Anwaltszukunftskongress mit dem Titel „Mehr als Technologie. Der Anwalt im digitalen Zeitalter“ in Düsseldorf statt. Zentrale Themen waren „Welche Rolle Automatisierung, Standardisierung und künstliche Intelligenz in der Rechtsberatung von morgen“ spielen oder man „ Legal Tech zukünftig in der eigenen Kanzlei oder dem eigenen Unternehmen strategisch umsetzen“ kann. Nächster Höhepunkt wird die größte Kongressmesse für Legal Innovation und Legal Tech in Europa, die LEGAL ®EVOLUTION, am 04.12. und 05.12.2018 in Darmstadt sein. Alle interessantesten Veranstaltungen werden zusammengefasst auf https://www.allaboutlegaltech.de/category/veranstaltungskalender/ Im europäischen Ausland gibt es zahlreiche weitere große Events.

ÜBERSICHT STUDENTISCHER INITIATIVEN Legal Tech Hub Münster (legaltech.ms, instagram: legaltech.ms) Legal Tech LAP, Frankfurt (legaltechlab.de; instagram: legaltechlab) WEITERFÜHRENDE LINKS ZU DIESEM THEMA Die Berlin Legal Tech https://berlinlegal.tech/center/ Interview Dr. Stephan Breidenbach über Legal Tech und die Vorteile der digitalen Standardisierungen https://www.karrierefuehrer.de/magazin/recht-1-18.pdf All About Legal (&) Technology https://www.allaboutlegaltech.de BÜCHER ZU DIESEM THEMA „Legal Tech und Legal Robots“ von Jenas Wagner, Springer Gabler 2018. Das Buch beschreibt und systematisiert die Einsatzbereiche von Legal Tech und geht dabei sowohl auf die theoreti- schen Möglichkeiten als auch auf aktuelle Anwendungsbeispiele aus der Praxis ein. „Legal Tech Die Digitalisierung des Rechtsmarkts “ von Markus Hartung, Micha-Manuel Bues, Gernot Halbleib:, C.H.Beck 2018. Mit konkreten Anwendungsbeispielen und Erfahrungsberichten gibt das Buch einen Überblick über den Einsatz von Legal Tech und formuliert Strategien für eine erfolgreiche Digitalisierung. „Rechtshandbuch Legal Tech“ von Stephan Breidenbach, Florian Glatz, C.H. Beck 2018

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LEGAL TECH

START UP-GRÜNDUNGEN VON STUDIERENDEN UND REFERENDARE

Text von Ayser Ilgat

Legal Tech steckt in Deutschland zwar quasi noch in Kinderschuhen, aber es gibt bereits Nachwuchsjuristen, die sich an dieses Thema wagen und sich sogar bereits etabliert haben. Die Universitäten bieten noch kaum Weiterbildungsangebote an, dennoch gibt es auch hier bereits aufgeweckte Studenten und Referendare, die Ihr Interesse zum IT mit Recht verbinden. Erfolg zeigte sich bereits bei den ersten Start-ups in diesem Bereich. 2013 wurde von den zwei Bremer Studenten Philipp Harsleben und Marco Klock „edicted“ gegründet. Ursprünglich wurden durch diese Plattform Aufträge von Kanzleien an Studenten vermittelt. Die Plattform etablierte sich schnell im Markt und wird seit Ende 2016 sogar von dem Verlag C.H. Beck unterstützt. Das Ziel ist die Verknüpfung von juristischen Ressourcen in Form von Personal mit effizientem Outsourcing von Teilprozessen wie Recherche, Gutachten und Schriftsätze. Das gleiche erfolgreiche Team steckt auch hinter „rightmart“. Rightmart hat es mit Ihrer Arbeit schon in die Schlagzeilen geschafft. Sie ist eine Legal-Tech Kanzlei und aktiv vor allem im Verkehrs- und Sozialrecht. Bei Rightmart gilt das Motto: „Das Recht darf kein Luxusgut sein, sondern ein Gut für jedermann“. Mit ihrem Ableger „HartzVI- Bescheide“ überprüfen Sie Hartz IV- Bescheide auf Fehlerfreiheit und werden nicht selten fündig. Dabei werden die Bescheide in ein sog. Workflow-Managment-System eingespeist, welches überwiegend durch automatische Prozesse geleitet wird. Ein Anwalt kommt nur bei Bedarf dazu. Damit entsteht ein lukratives Geschäft für Rightmart und die Verbraucher profitieren ebenfalls. Wir hatten die Möglichkeit mit zwei neuen Start-ups über Ihre Ideen und Ihre Umsetzung zu sprechen. Die Gründer von lexsuperior (Alex, Johannes und Tianyu) und Datalex24 (Dennis) zeigen uns Ihre Arbeit hinter den Kulissen und wollen die Nachwuchsjuristen animieren sich für Legal- Tech zu interessieren.

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IURRATIO Jobs: Was genau ist die Idee hinter Eurem Legal-Tech Unternehmen und wer steht dahinter? LEX superior: Wir wollen eine Standard-App für alle Juristen im Studium und Referendariat und auch darüber hinaus entwickeln. Sie soll eine App sein, die jeder Jurist stets bei sich hat und auf die er sich verlassen kann. Inhaltlich geht es uns um juristisches Wissen. Das fängt natürlich beim Gesetz an, weil unsere gesamte Arbeit sich am Gesetz orientiert. Diese Gesetze-App haben wir bereits entwickelt. Im nächsten Schritt geht es nun darum, auf Grundlage des Gesetzes juristisches Wissen zu vermitteln. Derzeit erstellen wir die Inhalte dafür selbst und werden von einer Gruppe außerordentlich erfolgreicher Juristen beraten. Künftig sollen unsere Nutzer aber auch die Möglichkeit haben, das eigene Wissen über unsere App zu bündeln und zu organisieren. Wir setzen uns stark dafür ein, dass die juristische Ausbildung qualitativ verbessert und standardisiert wird. Deshalb ist es unser erklärtes Ziel, an einem digitalen juristischen Ausbildungsstandard zu arbeiten, den die Digital Natives im digitalen Zeitalter auch verdient haben. LEX superior haben wir - Alex, Johannes und Tianyu - 2016 zu dritt gegründet. Alex ist Ingenieur und Full-Stack Entwickler mit über 10 Jahren Programmiererfahrung. Johannes ist Jurist, hat sich in den letzten drei Jahren allerdings größtenteils selbst das

Programmieren beigebracht und bewegt sich derzeit deutlich mehr in den Programmiersprachen Go und Python als in der juristischen Fachsprache. Tianyu ist ebenfalls Jurist und promoviert neben LEX superior zur Frage der Automatisierung in der Subsumption - damit leistet er quasi Forschungs- und Entwicklungsarbeit für unser Startup. Datalex24: Zeit ist bekanntlich Geld und hier kommt Datalex24 ins Spiel. Datalex24 bietet Kunden im Bereich des Datenschutzes schnell die erforderliche Sicherheit (Datenschutzerklärung, Verarbeitungsverzeichnisse), ohne die dafür notwendigen Schritte und Prozesse künstlich in die Länge zu ziehen. Durch den Einsatz eines smarten IT-Systems können wir hier effiziente Lösungen liefern. Die notwendige anwaltliche Arbeit wird auf ein effizientes Minimum reduziert. Hierdurch können wir viele Kosten einsparen, was unmittelbar unseren Kunden zu Gute kommt. Unsere Kunden erhalten in kurzer Zeit eine umfangreiche Aufstellung sämtlicher Unterlagen, ergänzen diese in wenigen Schritten und sind damit grundsätzlich abgesichert. Hinter Datalex24 stehen Jens (unser „IT-Nerd“ und Verantwortlicher für unser Marketing), Jens-Peter (unser Rechtsanwalt und selbstständiger Unternehmer) und ich. Ich befinde mich derzeit in der

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Examensvorbereitung und konnte bereits im Vorfeld eigene unternehmerische Erfahrungen sammeln. Ein 2014 mit einem Freund gegründetes Unternehmen konnten wir im letzten Jahr erfolgreich veräußern.

IURRATIO Jobs: Wie seid Ihr auf die Idee gekommen? LEX superior: Die Idee entspringt unseren (teilweise sehr frustrierenden) Erfahrungen aus dem Jurastudium und Referendariat. Wir schreiben das Jahr 2018 und die juristische Ausbildung wird zum Teil immer noch betrieben, als sei es 1950. Das betrifft nicht nur die Inhalte, sondern insbesondere die Art und Weise, wie man ausgebildet wird. Anschaulich: Es wird immer noch in Loseblattsammlungen gewälzt und von Hand viel auswendig Gelerntes auf Papier geschrieben. Das sind alles keine Digitalkompetenzen, die der Jurist des 21. Jahrhunderts eigentlich in der Ausbildung erwerben müsste. Keiner schreibt im Beruf noch von Hand und im Informationszeitalter kann Wissen einfach nachgeschlagen werden, ohne dass man Einzelheiten pauken und verinnerlichen muss. Deshalb haben wir gesagt: Wir ändern das! Wir digitalisieren die juristische Ausbildung! Das bedeutet nicht nur, dass wir die Inhalte in Form unserer App digital zur Verfügung stellen, sondern es geht uns insbesondere auch darum, neue Wege einzuschlagen. Wir wollen Automatisierung in die juristische Ausbildung bringen. Ein erstes konkretes Tool wird sogar demnächst in einer Beta-Version veröffentlicht: Es handelt sich dabei um eine Art “Taschenrechner für Referendare”, mit dem Tenorierungen zivilgerichtlicher Urteile mitsamt auf den konkreten Einzelfall bezogener Erklärung generiert werden können. Datalex24: Jens-Peter und ich interessieren uns seit langer Zeit für das Datenschutzrecht und beabsichtigten schon länger in diesem Bereich gemeinsam beruflich tätig zu werden. Unser Ziel war es, eine Dienstleistung zu entwickeln, welche ohne langandauernde Prozesse auskommt und damit ein schnelles aber ebenso qualitativ hochwertiges Ergebnis liefert. Wir sahen und sehen durch die Wirksamkeit der neuen DSGVO viel Potential. In mehreren Fallstudien haben wir ermittelt, dass viele Unternehmen die gesamte Datenschutzinfrastruktur anwaltlich bearbeiten lassen und damit in hohe vierstellige Honorarbereiche vordringen. Datenschutz muss gerade für kleine und mittelständische Unternehmen bezahlbar sein. Dagegen stecken hinter vermeintlich günstigen Anbietern vergleichbarer Dienstleistungen oft Webdesignagenturen oder Unternehmensberatungen. Aus unserer Sicht werden daher viele Kunden vor die Wahl gestellt: Qualität zu überhöhten Preisen oder preiswerte Alternativen ohne vorhandene bzw. tiefergreifende Fachkenntnisse. Ohne eine juristische Unterstützung ist eine umfangreiche Datenschutzsicherheit nicht realisierbar.

IURRATIO Jobs: Wie ist/war die Vereinbarkeit mit Studium und Referendariat? Datalex24: Grundsätzlich ist das alles eine Frage des Timings. In unseren Augen stehen Studium, insbesondere auch die Examensvorbereitung und das Referendariat nicht unbedingt in einem Widerspruch zur Gründung eines Unternehmens. Vielmehr kann man gerade

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noch während des Studiums und der Examensvorbereitung eine ausgesprochen freie Zeiteinteilung vornehmen und damit Lerneinheiten und Arbeitseinheiten aufeinander abstimmen. Wenn man daneben auch mal ein klassisches Arbeitnehmerverhältnis betrachtet, so wird schnell klar, dass eine freie Zeiteinteilung als Arbeitnehmer maximal eingeschränkt wird. Die Gründung eines Unternehmens erfordert allerdings Flexibilität, auch hier spielt der oben bezeichnete Zeitaspekt eine wichtige Rolle. Wer schon einmal selbst unternehmerisch tätig war, der hat sicher selbst erlebt, dass es auch einen gewaltigen Unterschied macht, ob man in einem festgelegten Zeitraum für einen anderen arbeitet oder diese Zeit in seine eigene Unternehmung investiert. Die Gründung eines Unternehmens ist auch mit vielen Erfahrungen verbunden, welche einem gerade aus beruflicher Sicht langfristig einen größeren Vorteil bietet, als Stunden langes Kommentare wälzen. LEX superior: Es ist ja bekannt, dass die Examens(vorbereitungs)zeit kein Zuckerschlecken ist. Unser Startup hat uns durch zwei Assessorexamen - zuerst Tianyu und erst kürzlich Johannes - begleitet. Es wäre gelogen zu sagen, dass es einfach gewesen wäre. Allerdings bekommt man es auch gut hin, wenn man sich bei der Examensvorbereitung auf das Wesentliche fokussiert und sehr effizient arbeitet. Gerade was Effizienz betrifft, haben wir auch durch das Start Up viel für die Examensvorbereitung und auch für das juristische Arbeiten insgesamt gelernt. Auf die Leistung kommt es an und diese wird bekanntlich anhand der geleisteten Arbeit pro Zeit gemessen. Wer in Jura gut sein möchte, muss insbesondere auch schnell sein. Das kann/muss man lernen. Wir haben unsere Erfahrungen mit der Examensvorbereitung und auch die Erfahrung etlicher herausragender Juristen systematisch zusammengefasst. Das Ergebnis findet sich in unserer App im Bereich “Knowhow”.

IURRATIO Jobs: Gab es Unterstützung durch Universitäten, Unternehmen oder Kanzleien? LEX superior: Ein wichtiger und zündender Moment war unsere Teilnahme am Startup Weekend Rhein-Neckar, an dem Johannes und Tianyu 2015 teilgenommen und - ziemlich spontan - mit unserer Idee einen der Hauptpreise gewonnen haben (eigentlich wollten wir uns die Veranstaltung nur anschauen). Das Startup Weekend wird auch von Heidelberg Startup Partners organisiert, die Teil der Gründungsinitiative der Universität Heidelberg sind. Davon haben wir sehr profitiert und wurden seitdem auch von ihnen unterstützt. Ansonsten hieß es tatsächlich selbst Ärmel hochkrempeln, eigene Ersparnisse anzapfen und loslegen! Mittlerweile ist es glücklicherweise so, dass bereits einige besonders progressive Kanzleien uns und unsere Idee unterstützen, weil sie sehen, dass es letztlich ihre künftigen Mitarbeiter sind, die von einer modernisierten juristischen Ausbildung, die an das digitale Zeitalter angepasst ist, profitieren. Datalex24: Wir haben Datalex24 ohne Unterstützung von Universitäten, Unternehmen oder Kanzleien gegründet. Allerdings kam ein Impuls für eines unserer Produkte durch die Äußerung eines Professors im Rahmen einer Vorlesung. Insofern hatten wir letztlich doch eine gewisse „Unterstützung“ durch eine Universität. Wer hinter seiner Idee und seinem Unternehmen steht, der sollte nicht – vor allem nicht in der Gründungsphase – voreilig Hilfe von


anderen in Anspruch nehmen, nur um es damit vermeintlich „leichter“ zu haben. Diese Unterstützung ist auch jedes Mal eine Verpflichtung, oft verbunden mit einem Minus an Entscheidungsspielraum. Eine solche Bindung kann in Einzelfällen vorteilhaft für ein Unternehmen während der Gründungsphase sein, viele vertrauen aber dadurch voreilig auf „die anderen“. Ein Gründer sollte hinter seiner Idee stehen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.

dass die gesamte Funktions- und Arbeitsweise der juristischen Branche durch Legal Tech beeinflusst wird.

Man muss allerdings auch sehen, dass Networking und strategische Partnerschaften mit Kanzleien oder anderen Unternehmen einen enormen Mehrwert und wertvolle Synergien für das eigene Unternehmen bringen können. Ein guter Unternehmer sollte dabei stets beide Aspekte betrachten und im Einzelfall abwägen, welche Kooperationen vorteilhaft sind.

Wir können aber pauschal sagen: sehr groß! Das liegt einerseits daran, dass sich in Sachen IT unter den Stichworten Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Internet der Dinge und Big Data extrem viel bewegt. Andererseits haben wir mit Jura einen Bereich, der insgesamt noch ziemlich technologiefern ist. Exemplarisch: Juristen leben vielfach noch im Fax-Zeitalter und mit dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach werden zaghafte und leider sehr wackelige Schritte in Richtung E-Mail gewagt. Dabei ist in Tech die Kommunikation per E-Mail auch schon wieder “out” - man verwendet dort Slack oder vergleichbare Tools. Gerade dieser große Abstand birgt viel Potenzial. Jetzt geht es darum, mit Legal Tech die richtigen Schnittstellen zu schaffen und Jura mit Tech zu verbinden.

IURRATIO Jobs: Gab es besondere Herausforderungen bei der Gründung und Entwicklung Eures Unternehmens? Datalex24: Wir hatten bisher mit eher wenigen Herausforderungen zu kämpfen, da wir bereits Erfahrungen mit der Gründung von Unternehmen haben. Gleichzeitig kamen die Vorteile unseres interdisziplinären Teams, welches verschiedene Kompetenzen und Fachkenntnisse verbindet zum Tragen. Gleichwohl standen auch wir vor den Herausforderungen, dass Juristen und IT-Spezialisten nicht immer die „gleiche Sprache“ sprechen. Wir Juristen mussten lernen, dass der ITler – ähnlich wie der Anwalt bei der Vertragsgestaltung – viele Eventualitäten beachten muss und wir dem ITler Antworten auf seine Fragen liefern müssen, damit man letztlich das gewünschte Produkt bekommt. LEX superior: Jede Unternehmensgründung ist herausfordernd. Mit jeder Herausforderung bekommt man aber die Chance, viel dazu zu lernen. Eine Herausforderung war natürlich die Bewältigung von zwei Examina neben der Existenzgründung. Eine andere besondere Herausforderung ist, dass wir sehr häufig an unterschiedlichen Standorten sitzen - in zeitlicher Reihenfolge kommen wir neben unserem Hauptsitz in Heidelberg auf Singapur, Shanghai, Frankfurt, New York, London, Oxford und Cambridge. Das erfordert, dass unsere Workstreams fast völlig digital verlaufen (gut - schließlich sind wir ein Digital-Startup) und wir uns sehr gut koordinieren. Die effiziente Arbeit in interdisziplinären Teams - gerade was Jura und Tech betrifft - ist eine weitere Herausforderung. Im Ausgangspunkt spricht man nun mal andere Sprachen und wir konnten auf dem Weg viel lernen, was gelingende Kommunikation in beide Richtungen angeht. Aber gerade daraus entspringen die neuen Möglichkeiten, die Legal Tech bietet.

IURRATIO Jobs: Wie groß schätzt Ihr das Potenzial von Legal Tech ein? Datalex24: Ich bin der festen Überzeugung, dass der Bereich Legal Tech enormes Potenzial aufweist. Ein allgemeiner Blick auf die Entwicklung der IT-Branche in den letzten Jahrzehnten zeigt, wie schnell sich unsere Informationsgesellschaft entwickelt. Legal Tech ist dabei ein wichtiger Bereich, welcher in Zukunft ohne Zweifel von diesem digitalen Wachstum profitieren wird. Juristische Arbeitsprozesse werden durch Legal Tech mehr und mehr unterstützt oder sogar gänzlich automatisiert. Langfristig gehe ich sogar davon aus,

LEX superior: Legal Tech ist natürlich ein sehr weiter Begriff. Schließlich reden wir von der Schnittstelle zwischen Recht und Informationstechnologie, die sehr weitläufig ist und steten Veränderungen unterliegt. Deshalb lässt sich das Potenzial schwer einschätzen.

Das ist auch gut so und dringend erforderlich. Schließlich leben wir nicht in einem Land, das unter juristischer Überversorgung “leidet”. Juristische Dienstleistungen sind teuer und häufig sogar prohibitiv teuer. Das ist der Grund, weshalb wir den landläufigen Satz kennen, das Recht haben nicht automatisch bedeutet, auch Recht zu bekommen. Legal Tech kann einen wichtigen Beitrag leisten, um diese Lücke zu schließen. Es geht also nicht nur um unternehmerisches, sondern insbesondere auch um gesellschaftliches Potenzial (Stichwort: Access to Justice).

IURRATIO Jobs: Was würdet ihr anderen Jurastudenten und Referendaren empfehlen, die im Bereich Legal Tech unternehmerisch tätig werden wollen? LEX superior: Tut es! Wagt es! Es wird sich lohnen - egal ob man mit der Idee Erfolg hat oder nicht! Erstens lernt man ungemein viel Neues dazu, das zwar nicht examensrelevant, aber ziemlich berufsrelevant ist. (Oben haben wir ja schon angerissen, dass examensrelevantes Wissen und Skills vielfach nicht wirklich berufsrelevant sind.) Gerade in der heutigen Zeit sind gute Informationen zur Startup-Gründung, -Entwicklung und -Führung leicht zugänglich. Man steht also nicht hilflos und orientierungslos da, sondern kann auf einen breiten Fundus bestehender Erfahrungen zurückgreifen. Schließlich genießt man als Unternehmer auch für Jurastudenten sonst ungekannte Freiheit. Um ein Unternehmen zu gründen, muss man niemanden um Erlaubnis fragen - das kann man einfach so machen. Neben einer sinnvollen Idee und einem guten Team, gilt es aber auch, einen guten Zeitpunkt für die Gründung zu finden. Aus juristischer Sicht liegt der gute Zeitpunkt wohl eher erst nach dem ersten Staatsexamen. Es wird dann nicht mehr nur “Referendariat, Doktorarbeit oder LL.M.?” heißen, sondern “Referendariat, Doktorarbeit, LL.M. oder Legal Tech-Startup?”. Wir finden, letzteres ist eine ziemlich gute Wahl! Datalex24: Go for it! Oder bewerbt Euch mit Eurer Idee bei Datalex24 und wir setzen Eure Idee gemeinsam um ;-).

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JOBS & KARRIERE IM BEREICH BANKUND KAPITALMARKTRECHT

DIE PRAXIS FÜR DEN BANK- UND KAPITALMARKTRECHTLER GELD REGIERT DIE WELT „Die vom Staat hergestellten Münzen und Banknoten, die als Zahlungsmittel verwendet werden“, heißt es in der Google-Definition. Dabei ist Geld heutzutage so viel mehr als nur ein Zahlungsmittel. Kontrolle, Macht und Prestige sind nur ein Teil der Errungenschaften, die man mit diesem Medium erzielt. Bereits im 14. Jahrhundert erlangten wohlhabende Familien und Bankhäuser enormen politischen Einfluss aufgrund ihrer Geldverleihgeschäfte. Auch heute ist das Bankwesen einer der ertrag- und einflussreichsten Sektoren im Wirtschaftsleben. Die Europäische Zentralbank braucht nur von Niedrigzinsen zu sprechen und schon graut es den Privatanlegern. Das gesamte Marktgeschehen hängt von den Entscheidungen der Zentralbanken ab. Dass sich dieser Umstand in naher Zukunft ändern wird, ist nicht abzusehen. Experte in einem Gebiet zu werden, das felsenfester Bestandteil der Volkswirtschaft ist, ist hingegen eine kluge Entscheidung. Finanzielle Sicherheit und Prestige sind damit verbundene Privilegien.

TÄTIGKEITSFELDER Von außen scheint das Bank- und Kapitalmarktrecht ein komplexes und schwer durchschaubares Gebiet zu sein. Dabei umfasst das rechtliche Spektrum meist den Bereich des allgemeinen Zivil- und Sachenrechts. Insbesondere im Rahmen von Finanzierungsangelegenheiten spielt das elementare Vertragsrecht eine bedeutende Rolle. In erster Linie wird zwischen dem Bankrecht, Bankaufsichtsrecht und dem Kapitalmarktrecht unterschieden. Das Bank- und Bankaufsichtsrecht umfasst Rechtsfragen über die Erlaubnispflichtigkeit bestimmter Bankgeschäfte, Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen von Banken, sowie gerichtliche und außergerichtliche Konfliktlösungen mit Kunden oder anderen Banken. Im Rahmen der Finanzierung geht es dann regelmäßig um Akquisitionsfinanzierungen und Unternehmenskredite oder aber Immobilien- und Projektfinanzierungen. Wohingegen zum Kapitalmarktrecht Börsengänge, die Übernahme von börsennotierten Unternehmen oder Emissionen von Wertpapieren gehören.

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DER ALLTAG Den größten Umfang des täglichen Geschäfts hat die Projekt- und Akquisitionsfinanzierung. Im Zuge dessen werden vordergründig Kreditverträge und Sicherheitendokumente erstellt. Vertreten werden u.a. Banken, Finanzdienstleister, Versicherungen und auch private Anleger. Je nachdem auf welcher Seite des Verhandlungstisches man sitzt, wird versucht eine kreditgeber- oder kreditnehmergünstige Vertragsgestaltung auszuhandeln. Diese Tätigkeiten setzen Team- und Kooperationsfähigkeit voraus. Mit Absprachen und effizienter Aufgabendelegation werden in kürzester Zeit Projekte in Millionenhöhe bewältigt. Stressresistenz und Verhandlungsgeschick sind dann unabdingbare Eigenschaften, die der Jurist mitbringen muss. Die Vertrags- und Verhandlungssprache ist Englisch. Kenntnisse im Englischen auf hohem Niveau werden also als selbstverständlich vorausgesetzt.

BERUFSAUSSICHTEN – WAS SIND MEINE MÖGLICHKEITEN? Mit einer Spezialisierung im Bank- und Kapitalmarktrecht ist man sowohl bei wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Großkanzleien gefragt – da diese regelmäßig ausgewiesene Experten im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts benötigen – als auch bei mittelständischen Kanzleien und sogenannten Boutiquen. Boutiquen zeichnen sich insbesondere durch maßgeschneiderte Rechtsberatung aus. Von Vorteil für den Junganwalt ist dann, dass er von einem erfahrenen Partner lernt und früh in die unmittelbare Mandantenbetreuung integriert wird. Attraktiv für den Bank- und Kapitalmarktrechtler sind auch Stellen in der Rechtsabteilung einer Bank, der Bankaufsicht oder anderen Finanzdienstleistern.

WIE VIELE NULLEN? Hervorragende Verdienstmöglichkeiten erwarten den Spezialisten im Bank- und Kapitalmarktrecht, wenn er erstmal Fuß auf dem Markt gefasst hat. Das Volumen der Transaktionen umfasst nicht selten hohe Millionenbeträge und bringt den beauftragten Kanzleien beträchtliche Summen ein durchschnittliches Jahreseinkommen eines Anwalts im Bank- und Kapitalmarktrecht beträgt in der Regel 70.000 – 100.000 Euro in Großkanzleien. Bei Boutiquen oder kleineren Kanzleien, die vor allem Verbraucher vertreten, schwanken die Gehälter zwischen 40.000 – 60.000 Euro im Jahr.


AUS- UND WEITERBILDUNG FACHANWALT IM BANK- UND KAPITALMARKTRECHT Waren es im Jahre 2008 gerade einmal 4 gemeldete Fachanwälte im Bank- und Kapitalmarktrecht, wurden 2015 bereits 900 gezählt. Der Reiz für die Spezialisierung in diesem Bereich liegt unter anderem an den guten Verdienstmöglichkeiten und der großen Nachfrage nach Spezialisten in diesem Gebiet. Die zuständige Rechtsanwaltskammer, der der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin angehört, verleiht nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung. Voraussetzungen für diese Verleihung sind:

LL.M. – MASTER OF LAWS IM BANK- UND KAPITALMARKTRECHT Natürlich besteht auch in diesem vielfältigen Berufsfeld die Möglichkeit zu promovieren oder aber einen Master of Laws zu erwerben. Dieser kann beispielsweise am Institut für Law and Finance an der Goethe Universität Frankfurt am Main erworben werden oder auch an einer Vielzahl ausländischer Universitäten, wie beispielsweise am King´s College London. Die Vorteile eines LL.M. in Deutschland liegen zum einen in den günstigeren Kosten (ca. 18.000 €) und zum anderen darin, dass dieser berufsbegleitend absolviert werden kann. Der Nachteil besteht offenkundig darin, dass der „Blick über den deutschen juristischen Tellerrand“ hinaus nicht besteht und Fremdsprachenkenntnisse selten erweitert werden.

dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragstellung (§3 FAO) „„ Antragstellung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer (§22 FAO) „„ Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO) „„ Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen (§§ 5, 6 FAO) „„

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BERUFSSPECIAL

JOBS & KARRIERE IM BEREICH COMPLIANCE-BERATUNG

DIE PRAXIS FÜR DEN COMPLIANCE-EXPERTEN PRÄVENTION STATT GELDBUSSEN! Verinnerlicht haben dieses Motto auch viele millionenschwere Unternehmen nachdem sie oder andere Marktteilnehmer immense Geldstrafen aufgrund von Rechtsverstößen büßen mussten. Die Einhaltung von Regeln und Gesetzen erscheint insbesondere in der Wirtschaft eine nicht zu unterschätzende Herausforderung zu sein. An dieser Stelle setzen die Compliance-Berater an. Compliance bedeutet Regelkonformität. Folglich ist die Aufgabe von Compliance-Experten ihre Mandanten vor Regel- und Gesetzesverstößen zu bewahren. Sie sind also für die Sicherstellung und Überwachung gesetzestreuen Handelns eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter verantwortlich. Erforderlich ist die Compliance-Beratung heutzutage in nahezu jedem Wirtschaftszweig. Betroffen sind insbesondere Gebiete wie das Kapitalmarktrecht, das Datenschutzrecht, das Umweltrecht und das Wettbewerbsrecht. Hier fallen die Geldbußen erheblich hoch aus. Schließlich steigt der Bedarf an qualifizierten Compliance-Spezialisten stetig an. Compliance ist damit die vielversprechende Chance für Unternehmen und Nachwuchsjuristen!

TÄTIGKEITSFELDER – ANFORDERUNGEN AN DIE ÜBERWACHER DER SPIELREGELN Angesichts der breitgefächerten Beratungsfelder erfordert die Compliance-Beratung mehr als bei den klassischen juristischen Gebieten interdisziplinäre und prozessbezogene Arbeit. Je mehr know-how in verschiedenen Rechtsgebieten der Compliance-Experte vorweisen kann, desto attraktiver macht ihn das für Unternehmen. Während die Compliance vor einigen Jahren äußerst vernachlässigt und meist als kleiner Teil der Rechtsabteilung in ein Unternehmen integriert wurde, genießt es heute eine bedeutende Stellung und ist Bestandteil verantwortungsbewusster Unternehmensführung. Mit einer guten Compliance-Abteilung geht ein gutes strafrechtliches Risikomanagement einher. Strafrechtliche Kenntnisse sind somit hilfreich für den Arbeitsalltag. Vorweisen muss der Experte in diesem Gebiet neben umfangreichen juristischen Fertigkeiten auch Softskills, wie ein gutes Gespür für Kommunikation und Stressresistenz, da es oftmals zu prekären Krisensituationen aufgrund von

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internen Regelverstößen kommen kann. Hier werden dann Seidenhandschuhe und Kommunikationsgeschick verlangt. Insbesondere weil es oftmals um den Umgang mit Nichtjuristen geht. Sowohl auf sozialer als auch auf fachlicher Ebene werden von dem Compliance-Spezialisten also Sensibilität und Durchsetzungsvermögen gefordert.

BERUFSAUSSICHTEN – WAS SIND MEINE MÖGLICHKEITEN? Mit einer Spezialisierung im Compliance-Bereich ist man sowohl bei wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Großkanzleien gefragt – da diese heutzutage regelmäßig eine Compliance-Abteilung haben – als auch bei mittelständischen Kanzleien und sogenannten Boutiquen. Dass jedes gute Unternehmen über ein eigenes Kontroll- und Überwachungssystem verfügen sollte, bestätigte sich in den letzten Jahren zunehmend mit den verhängten Geldbußen und strafrechtlichen Verurteilungen einiger namhafter Marktteilnehmer. Auch Banken und Finanzdienstleistungen profitieren von der Compliance-Beratung, sodass ein breites Betätigungsfeld für den Juristen entsteht, der sich in diesem Bereich spezialisiert.

GEHALTSAUSSICHTEN – COMPLIANCE IST HEISSER DENN JE! Die Einbußen einiger Riesen auf dem Markt zeigten auf, wie wichtig ein intaktes Regelkontroll- und Überwachungssystem für ein Unternehmen ist. Um finanzielle Verluste und Imageschäden zu verhindern, müssen präventiv Maßnahmen getroffen werden. Mitarbeiter müssen in Bezug auf gesetzliche und ethische Richtlinien geschult und interne Prozesse auf potenzielle Gesetzesverstöße hin überwacht werden. Sehr umfangreich ist das Tätigkeitsfeld für den Berater. Gute Karrieremöglichkeiten bieten sich daher für Spezialisten in diesem Bereich und der Bedarf an diese wird auch in der Zukunft stetig steigen. Laut einer Umfrage von Azur-Online mit 3100 jungen Juristen arbeiten Compliance-Berater mit 51 Stunden in der Woche deutlich weniger als der Durchschnitt und liegen beim Stundenlohn mit an der Spitze. Die Kombination humane Arbeitszeit in einem gut bezahlten Job muss für den Juristen hier also kein Traum mehr sein. Niemand wird als Compliance-Experte geboren, doch mit einem gesunden Maß an Enthusiasmus und dem Motto learning by doing sollte man sich an dieses facettenreiche und attraktive Gebiet wagen. Lohnen tut es sich allemal!


AUS- UND WEITERBILDUNG FACHANWALT IM BEREICH COMPLIANCE Zwar ist es nicht möglich, einen Fachanwaltstitel in der Compliance Beratung selbst zu erwerben. Denkbar und clever sind jedoch für die Compliance-Beratung bedeutende Titel in den Gebieten Strafrecht, Arbeitsrecht oder Handels- und Gesellschaftsrecht. Mit dem Erwerb dieser Titel würde der Compliance-Berater sein Profil markant schärfen. Bis zu 3 Fachanwaltstitel sind laut FAO zulässig, sodass auch eine Zusammenführung von 2 oder mehr Titeln erfolgen kann. Die zuständige Rechtsanwaltskammer, der der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin angehört, verleiht nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung. Voraussetzungen für diese Verleihung sind: dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragstellung (§3 FAO) „„ Antragstellung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer (§22 FAO) „„ Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO) „„ Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen (§§ 5, 6 FAO) „„

RHETORIK-KURSE Neben den klassischen Fortbildungswegen, sollten allerdings Rhetorik-Kurse in Anspruch genommen werden. Dies, um die Vorträge, die oftmals vor Nicht-Juristen gehalten werden, optimal und verständlich zu gestalten.

LL.M. – MASTER OF LAWS IN COMPLIANCE Natürlich besteht auch in diesem vielfältigen Berufsfeld die Möglichkeit zu promovieren oder aber einen Master of Laws zu erwerben. Dieser kann beispielsweise an der Rheinischen Universität Köln erworben werden oder auch an einer Vielzahl ausländischer Universitäten, wie beispielsweise an der Queen Mary University of London. Die Vorteile eines LL.M. in Deutschland liegen zum einen in den günstigeren Kosten (ca. 11.000 €) und zum anderen darin, dass dieser berufsbegleitend absolviert werden kann. Der Nachteil besteht offenkundig darin, dass der „Blick über den deutschen juristischen Tellerrand“ hinaus selten besteht und Fremdsprachenkenntnisse nicht erweitert werden.

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BERUFSSPECIAL

JOBS & KARRIERE IM BEREICH GEWERBLICHER RECHTSSCHUTZ

DIE PRAXIS IM GEWERBLICHEN RECHTSSCHUTZ „WAS GENAU MACHT MAN DENN IM GEWERBLICHEN RECHTSSCHUTZ?“ Eine Frage, mit der man oft konfrontiert wird, wenn man als Anwalt im gewerblichen Rechtsschutz tätig ist. Zwar gehört es nicht zu den klassischen Rechtsgebieten, mit denen man in der Juristenausbildung zu tun hat, dennoch hat der Bereich in den letzten Jahrzehnten eine große Reichweite erlangt. Allein schon aufgrund der ewig währenden Patentstreitigkeiten zwischen Apple und Samsung ist der gewerbliche Rechtsschutz regelmäßig Teil aktueller Nachrichten. „Man schützt dabei die geistig gewerbliche Betätigung“, würde der fachkundige Jurist auf die wohlbekannte Frage antworten. Ob es die Ähnlichkeit des Lindt-Bären mit dem Haribo-Bären ist oder die fälschliche Behauptung eines Mobilfunkanbieters, er habe das beste Netz. Überall dort, wo es um Immaterialgüterrechte geht, ist auch der Spezialist im gewerblichen Rechtsschutz gefragt. Die Schutzrechte eines Gewerbetreibenden an immateriellen Gütern gilt es also, in diesem spannenden Bereich des Rechts zu schützen.

TÄTIGKEITSFELDER Der gewerbliche Rechtsschutz ist Teil des Rechts des geistigen Eigentums (Intellectual Property). Er umfasst in erster Linie 5 Rechtsgebiete. Diese sind das Markenrecht, Patentrecht, Gebrauchsmusterrecht, Designrecht und das Wettbewerbsrecht. Dabei werden im Markenrecht die Namen der Produkte geschützt; das Patent- und Gebrauchsmusterrecht befasst sich mit dem Schutz technischer Erfindungen und im Designrecht geht es um den Schutz der ästhetischen Gestaltung von Produkten. Letztlich schützt das Wettbewerbsrecht vor unlauterem Wettbewerb. Die Spezialisierung im gewerblichen Rechtsschutz bringt folglich neben dem Erwerb vertiefter Kenntnisse in 5 bedeutenden Rechtsgebieten auch einen facettenreichen Arbeitsalltag mit sich. Aufgrund der Vielfältigkeit der genannten Bereiche gleicht kein Arbeitstag dem anderen. Nicht nur mit geistiger Flexibilität muss der Berater dann gewappnet sein, sondern auch mit kreativem Denken. Schließlich befindet sich die Technologie in stetiger Entwicklung. Entwicklung geschieht durch neue Erfindungen und Erfinder sind befähigt,

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Immaterialgüterrechte abzusichern. Schon ist die Tür zum gewerblichen Rechtsschutz geöffnet.

SCHUTZ DES GEISTIGEN EIGENTUMS IM IN- UND AUSLAND! Der Schutz des geistigen Eigentums im geschäftlichen Verkehr erfolgt nicht nur auf nationaler Ebene. Vielmehr ist das Rechtsgebiet


im hohen Maße international ausgerichtet. Wenn deutsche Mandanten ihr geistiges Eigentum auch im Ausland geschützt haben möchten oder umgekehrt ausländische Mandanten im Inland Schutz für ihre Werke benötigen, so müssen sie einen Anwalt für gewerblichen Rechtsschutz aufsuchen. Dieser wird dann die rechtlichen Aspekte im Rahmen dessen erläutern und den Schutz der Schutzrechte in die Wege leiten. Unterstützend tätig sind hinsichtlich des grenzüberschreitenden Schutzes das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum, sowie das Europäische Patentamt.

BERUFSAUSSICHTEN – WAS SIND MEINE MÖGLICHKEITEN? Mit einer Spezialisierung im gewerblichen Rechtsschutz ist man sowohl bei wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Großkanzleien gefragt – da diese regelmäßig eine eigene Abteilung für den gewerblichen Rechtsschutz anbieten – als auch bei mittelständischen Kanzleien und sogenannten Boutiquen. Boutiquen, die sich ausschließlich auf den gewerblichen Rechtsschutz beschränken, gewähren hochspezialisierte Rechtsdienstleistungen. Von Vorteil für den Junganwalt ist dann, dass er meist von einem erfahrenen Partner lernt und früh in die unmittelbare Mandantenbetreuung integriert wird. Auch bei supranationalen Organisationen wie bei dem Europäischen Patentamt oder dem Amt der Europäischen Union für geistiges

Eigentum gibt es Karrieremöglichkeiten für den Experten im gewerblichen Rechtsschutz.

GEHALTSAUSSICHTEN – EIN RECHTSGEBIET MIT GROSSER DER ZUKUNFT Aufgrund der rasanten Entwicklung der Forschung ergeben sich stets neue Fragen hinsichtlich technischer und ästhetischer Leistungen. Neue Erfindungen bringen in kürzester Zeit kostengünstigere und meist qualitativ geringwertigere Plagiate mit sich. Die sogenannte Produktpiraterie ist also allgegenwärtig und muss gedämmt werden. Dieser Anspruch wächst mit dem Fortschreiten der Wissenschaft und damit auch der Bedarf an Juristen mit der Spezialisierung im gewerblichen Rechtsschutz. Die Verdienstmöglichkeiten sind indessen als sehr gut zu bezeichnen. Patentanwälte gehören beispielsweise zu den Spitzenverdienern in Deutschland. Einkommen von über 10.000 Euro im Monat sind dort keine Seltenheit. Möchtest du also den Puls der Zukunft fühlen und dabei einer der Top-Verdiener unter den Anwälten werden? Dann setze den Fuß in die Welt des gewerblichen Rechtsschutzes!

AUS- UND WEITERBILDUNG FACHANWALT IM GEWERBLICHEN RECHTSSCHUTZ Nur 2,5 % der zugelassenen Anwälte führen den Titel des Fachanwalts für gewerblichen Rechtsschutz. Dabei steigt die Nachfrage für Spezialisten in diesem Gebiet von Tag zu Tag. Dies ist die Chance für Junganwälte, sich in einem zukunftsorientierten und lukrativen Bereich zum Experten zu machen. Die zuständige Rechtsanwaltskammer, der der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin angehört, verleiht nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung. Voraussetzungen für diese Verleihung sind: dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragstellung (§3 FAO) „„ Antragstellung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer (§22 FAO) „„ Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO) „„ Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen (§§ 5, 6 FAO) „„

LL.M. – MASTER OF LAWS IM GEWERBLICHEN RECHTSSCHUTZ Natürlich besteht auch in diesem vielfältigen Berufsfeld die Möglichkeit zu promovieren oder aber einen Master of Laws zu erwerben. Dieser kann beispielsweise an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erworben werden oder auch an einer Vielzahl ausländischer Universitäten, wie beispielsweise an der University College London. Die Vorteile eines LL.M. in Deutschland liegen zum einen in den günstigeren Kosten (ca. 7.000 €) und zum anderen darin, dass dieser berufsbegleitend absolviert werden kann. Der Nachteil besteht offenkundig darin, dass der „Blick über den deutschen juristischen Tellerrand“ hinaus nicht besteht und Fremdsprachenkenntnisse selten erweitert werden.

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JOBS & KARRIERE IM BEREICH IMMOBILIENWIRTSCHAFTSRECHT

DIE PRAXIS FÜR DEN IMMOBILIENWIRTSCHAFTSRECHTLER IDEAL FÜR EINSTEIGER NACH DEM EXAMEN! Ob gewollt oder ungewollt kommen viele Studenten bereits während des Studiums mit Teilbereichen des Immobilienwirtschaftsrechts in Berührung. Examensrelevante Gebiete wie das Baurecht, Mietrecht, Kaufrecht und Sachenrecht finden in diesem zukunftsversprechenden Bereich tagtäglich Anwendung. Es wird dir also die Möglichkeit geboten, das frisch Erlernte im Berufsleben sofort anzuwenden. Mitten im Geschehen und sogleich bedeutend, wäre dein Einstieg damit im Immobilienwirtschaftsrecht!

TÄTIGKEITSFELDER Im Berufsalltag beschäftigt sich der Immobilienwirtschaftsrechtler mit dem Kauf, Verkauf, der Entwicklung, Refinanzierung, sowie der Umstrukturierung von Immobilien. Die Beratung erstreckt sich dabei u.a. auf große Familienunternehmen, nationale und internationale Projektentwickler, Bauunternehmen und Investoren; auch geschlossene Immobilienfonds können als Mandanten betreut werden. Die Immobilienwirtschaft stellt eine Schnittstelle zu vielen verschiedenen Rechtsgebieten dar. Bei dem Kauf einer Immobilie mit Wohnräumen spielen beispielsweise auch immer die mietrechtlichen Aspekte eine wichtige Rolle. Schon musst du den Kauf- und Mietrechtler in dir wachrütteln. Dies ist der Grund, weshalb ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag garantiert ist. Vielschichtige und herausfordernde Aufgaben erwarten den Spezialisten in diesem Bereich und erfordern aufgrund von wandelnden Marktsituationen Kreativität und Flexibilität.

DER ALLTAG – HOHER JURISTISCHER BERATUNGSBEDARF! Immobilien stellen 86% des deutschen Anlagevermögens dar. Dementsprechend hoher Beratungsbedarf besteht bereits und er wird künftig stetig steigen. Im Rahmen von millionenschweren Immobilientransaktionen ist die Beratung durch einen Experten oftmals ausschlaggebend für den Mandanten. Die rechtlichen Risiken der Transaktion müssen aufgedeckt und vermittelt werden. Im Vordergrund stehen stets die wirtschaftlichen Interessen der vertretenen Partei. Neben dem juristischen Know-how in diversen relevanten Gebieten,

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muss der Experte im Immobilienwirtschaftsrecht auch wirtschaftliches Denken und ein hohes Maß an ergebnisorientierter Kreativität mitbringen, denn kein Mandant gleicht hier dem anderen. Gute Vermittlungsfähigkeit gewinnt im Zuge dessen eine enorme Wichtigkeit. Stets muss zwischen den unterschiedlichen Positionen, wie der des Bauherrn und der Finanzinvestoren, eine Einigung erzielt werden. Verlangt werden hierbei eine gute Rhetorik und situationsgerechte Kommunikation.

BERUFSAUSSICHTEN – WAS SIND MEINE MÖGLICHKEITEN? Mit einer Spezialisierung im Immobilienwirtschaftsrecht ergeben sich vielversprechende Berufsaussichten. Man ist sowohl bei wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Großkanzleien gefragt – da diese regelmäßig eine Real Estate-Abteilung haben – als auch bei mittelständischen Kanzleien und sogenannten Boutiquen. Boutiquen, die sich ausschließlich auf das Immobilienwirtschaftsrecht beschränken, gewähren hochspezialisierte Rechtsdienstleistungen. Von Vorteil für den Junganwalt ist dann, dass er meist unmittelbar von einem erfahrenen Partner lernt und früh in die Mandantenbetreuung integriert wird. Auch in Banken und Real-Estate-Abteilungen der Unternehmen ist der spezialisierte Jurist gern gesehen.


OB ES BOOMT ODER NICHT – DU BIST IMMER GEFRAGT! Unabhängig von den Entwicklungen in der Immobilienbranche ist der Spezialist in Sachen Immobilienrecht stets beschäftigt. Selbst in Krisenzeiten stehen sie als Berater im Rahmen von Restrukturierungen ihren Mandanten zur Seite. Mangel an Arbeit wird der Immobilienwirtschaftsrechtler folglich nie haben. Auch vor dem Hintergrund, dass Immobilien in der heutigen Zeit eine herausragende alternative Kapitalanlage darstellen und der Markt aktuell boomt, wird der Bedarf an ausgewiesenen Juristen in diesem Gebiet immer weiter steigen. Gerade in Deutschland sind Immobilien sehr begehrt und die Investments in diese nehmen von Tag zu Tag zu. Als Spezialist im Immoblienwirtschaftsrecht wird man dem zu Folge ein vielbesuchter Ansprechpartner, wenn es um die Chancen und Risiken einer Immobilien-Investition geht.

GEHALTSAUSSICHTEN Transaktionen in Millionenhöhe sind in der Immobilienbranche keine Seltenheit. Dementsprechend sind auch die Honorare der beratenden Juristen. Die Verdienstmöglichkeiten belaufen sich bei Anwälten in Großkanzleien auf 70.000 – 100.000 Euro Einstiegsgehalt. Auch in kleineren Kanzleien oder Unternehmen sind die Gehälter verhältnismäßig hoch. Das Einstiegsgehalt liegt bei 50.000 – 70.000 Euro. Der Blick auf die Immobilienbranche lohnt sich also auch für den Juristen!

AUS- UND WEITERBILDUNG FACHANWALT IM IMMOBILIENWIRTSCHAFTSRECHT Im Bereich Immobilienwirtschaftsrecht selbst ist es nicht möglich einen Fachanwaltstitel zu erwerben. Denkbar sind jedoch für das Gebiet bedeutende Titel in den Feldern Handels-und Gesellschaftsrecht, sowie Miet- und Wohneigentumsrecht. Mit dem Erwerb dieser

Titel würde der Anwalt im Immobilienwirtschaftsrecht sein Profil markant schärfen. Bis zu 3 Fachanwaltstitel sind laut FAO zulässig, sodass auch eine Zusammenführung von 2 oder mehr Titeln erfolgen kann. Die zuständige Rechtsanwaltskammer, der der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin angehört verleiht nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung. Voraussetzungen für diese Verleihung sind: dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragstellung (§3 FAO) „„ Antragstellung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer (§22 FAO) „„ Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO) „„ Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen (§§ 5, 6 FAO) „„

FORTBILDUNGSKURSE Während des Studiums oder neben der anwaltlichen Tätigkeit besteht außerdem die Möglichkeit Seminare und Schulungen, beispielsweise bei Haufe Akademie zu Immobilienmanagement und Immobilienwirtschaft zu besuchen. Oftmals werden die Kosten der Kurse vom Arbeitgeber übernommen. Eine Weiterbildung im Immobilienwirtschaftsrecht kommt nämlich auch dem Arbeitgeber zu Gute.

LL.M. – MASTER OF LAWS IM REAL ESTATE (IMMOBILIENWIRTSCHAFTSRECHT) Natürlich besteht auch in diesem vielfältigen Berufsfeld die Möglichkeit zu promovieren oder aber einen Master of Laws zu erwerben. Dieser kann beispielsweise an der Universität Münster erworben werden oder auch an einer Vielzahl ausländischer Universitäten, wie an der University of Miami School of Law. Die Vorteile eines LL.M. in Deutschland liegen zum einen in den günstigeren Kosten (ca.12.000 €) und zum anderen darin, dass dieser berufsbegleitend absolviert werden kann. Der Nachteil besteht offenkundig darin, dass der „Blick über den deutschen juristischen Tellerrand“ hinaus nicht besteht und Fremdsprachenkenntnisse selten erweitert werden.

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BERUFSSPECIAL

JOBS & KARRIERE IM BEREICH INSOLVENZRECHT

DIE PRAXIS FÜR DEN INSOLVENZRECHTLER AASGEIER ODER HELFER IN NOT Man möchte sie nicht brauchen, doch wenn sie da sind, dann braucht man sie. Sie kommen in der Krise und bewerten den Misserfolg. Mal sind sie verhasst und mal ist man froh, sie als Stütze zu haben; Mentor in der Pleite -der Insolvenzrechtler. Der Berufsweg des Insolvenzrechtlers gehört bekanntermaßen nicht zu den Beliebtesten. An den guten Berufs- und Verdienstaussichten wird das wohl nicht liegen. Vielmehr schreckt die Arbeit mit Menschen in der Krise ab. Dabei bieten sich in diesem Bereich gerade für wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Juristen hervorragende Einstiegsmöglichkeiten. Den Menschen in der unternehmerischen Krise wird es immer geben, dann sollte es auch an qualifizierten Helfern nicht mangeln!

TÄTIGKEITSFELDER Die Einsatzgebiete des Dirigenten in der Pleite sind vielseitig und spannend. Das Insolvenzrecht ist Teil des Wirtschaftsrechts und bewegt sich daher an der Schnittstelle vieler verschiedener Rechtsgebiete. Berührungspunkte entstehen stets mit den Gebieten Handels- und Gesellschaftsrecht, Unternehmensrecht, Steuer- und Strafrecht. Daher wird der Spezialist im Insolvenzrecht mit Rechtsfragen aus den unterschiedlichen Rechtsgebieten konfrontiert werden und sollte vertiefte Kenntnisse in diesen vorweisen. Die Hauptaufgabe des Insolvenzrechtlers ist die Beratung von Unternehmen, die der Insolvenz nahe stehen oder bereits einen Antrag beim zuständigen Amtsgericht gestellt haben. Experten können auch den Weg des Insolvenzverwalters wählen und im Rahmen von Insolvenzverfahren als Verwalter von den Gerichten beauftragt werden. Der Markt der Insolvenzverwaltungen ist jedoch stark umkämpft. Für Neueinsteiger ist es oft schwierig, lukrative Aufträge zu ergattern. Wer hier aber branchenübergreifende Erfahrungen und Kenntnisse im Wirtschaftsrecht bieten kann, wird auch als Neueinsteiger glücklich.

DER ALLTAG IM INSOLVENZRECHT – NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN Im Rahmen einer Insolvenzverwaltung kann es auch mal emotional brisant werden. Schließlich werden teilweise ganze Lebenswerke

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abgewickelt. Schwache Nerven und ein Übermaß an Mitgefühl sind fehl am Platz. Empathievermögen und Hilfsbereitschaft sind wichtige Eigenschaften, die der Insolvenzrechtler mitbringen muss, eine Überdosis Mitgefühl kann jedoch die ordnungsgemäße Abwicklung gefährden. Den Ausgleich zu finden, obliegt dem Spezialisten. Weiterhin erfordert die Tätigkeit des Insolvenzrechtlers ein betriebswirtschaftsrechtlich orientiertes Handeln, ein gutes Verhältnis zu Zahlen und solide Kenntnisse in Rechnungswesen und Bilanzierung. Ein kompetentes, zuverlässiges und vertrauenswürdiges Profil muss der Insolvenzrechtler zudem aufweisen und Teamfähigkeit sowie kommunikative Fähigkeiten mitbringen. Wenn er dann auch noch ein großes zeitliches Engagement aufbringt und Stressresistenz zeigt, steht der erfolgreichen Karriere im Insolvenzrecht nichts mehr im Wege.

BERUFSAUSSICHTEN – WAS SIND MEINE MÖGLICHKEITEN? Als Basis jedes Insolvenzverfahrens ist das Insolvenzrecht ein stets bedeutungsvolles und allgegenwärtiges Rechtsgebiet. Schließlich gab es schon immer Pleiten und es wird sie auch weiterhin immer geben. Neben dem klassischen Beruf des Rechtsanwalts in einer Sozietät, kann der Experte im Insolvenzrecht auch als Insolvenzverwalter oder als Berater in einem wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Unternehmen tätig werden. Die Berufsaussichten sind also vielversprechend, insbesondere dann, wenn branchenübergreifende Erfahrungen und Kenntnisse vorhanden sind. Das Gebiet wird in der Juristenausbildung oftmals außenvorgelassen und auch hinsichtlich des Fachanwaltstitels stiefmütterlich behandelt. Diejenigen, die sich dann aber entgegen aller Vorurteile in diesem Bereich spezialisieren, werden nach einigen Jahren harter Arbeit reichlich entlohnt!

GEHALTSAUSSICHTEN – GEDULD ZAHLT SICH AUS Ein lukratives Tätigkeitsfeld ist das Insolvenzrecht insbesondere deshalb, weil es langfristig gesehen ein Wachstumspotenzial hinsichtlich der Verdienstmöglichkeiten birgt. Ein erfahrener Insolvenzverwalter mit einer notwendigen Autorität gegenüber Investoren und Gläubigern wird von den Gerichten bevorzugt und für die großen Fälle beauftragt. Mit großen Fällen gehen meist große Insolvenzmassen einher und damit auch hohe Honorare für die Insolvenzrechtler. Konkrete Ziffern für den Verdienst der Verwalter zu benennen, ist nahezu


unmöglich. Die Gehälter unterscheiden sich nämlich, bedingt von vielen Faktoren, erheblich voneinander. Die Faustregel kann aber als „Erfolgsfaktor“ genannt werden. Je öfter der Insolvenzverwalter es schafft hohe Summen aus der Insolvenzmasse zu ziehen, desto höher fällt seine Beteiligung aus. Auch variieren die Summen zwischen einem Neuling und dem Erfahrenen Insolvenzrechtler immens. Während der frischgebackene Insolvenzverwalter nur 2000€ brutto im Monat zählt, könnte ein angesehener und lange Jahre tätiger Verwalter 8000€ brutto im Monat verdienen.

AUS- UND WEITERBILDUNG FACHANWALT IM INSOLVENZRECHT Wer den vielseitigen und begehrten Beruf des Insolvenzverwalters tätigen möchte, sollte sich frühzeitig in diesem Bereich spezialisieren. Der Fachanwaltstitel im Insolvenzrecht ist eine anerkannte Möglichkeit, um Ansehen als Insolvenzverwalter genießen zu können. Die zuständige Rechtsanwaltskammer, der der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin angehört, verleiht nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung. Voraussetzungen für diese Verleihung sind:

dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragstellung (§3 FAO) „„ Antragstellung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer (§22 FAO) „„ Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO) „„ Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen (§§ 5, 6 FAO) „„

RHETORIK-KURSE Neben den klassischen Fortbildungswegen, sollten allerdings Rhetorik-Kurse in Anspruch genommen werden. Dies, um die Vorträge, die oftmals vor Nicht-Juristen gehalten werden, optimal und verständlich zu gestalten.

LL.M. – MASTER OF LAWS IM INSOLVENZRECHT Natürlich besteht auch in diesem vielfältigen Berufsfeld die Möglichkeit zu promovieren oder aber einen Master of Laws zu erwerben. Dieser kann beispielsweise auch berufsbegleitend an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg in Unternehmensrestrukturierung erworben werden oder auch an einer Vielzahl ausländischer Universitäten, wie beispielsweise an der University of Cambridge. Die Vorteile eines LL.M. in Deutschland liegen zum einen in den günstigeren Kosten (ca. 8.000 €) und zum anderen darin, dass dieser berufsbegleitend absolviert werden kann. Der Nachteil besteht offenkundig darin, dass der „Blick über den deutschen juristischen Tellerrand“ hinaus nicht besteht und Fremdsprachenkenntnisse selten erweitert werden.

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JOBS & KARRIERE IM BEREICH IT-RECHT

DIE PRAXIS FÜR DEN IT-RECHTLER FORTSCHRITTLICH, VIELSEITIG, HERAUSFORDERND – IT-RECHT UND SEINE FACETTEN Der Wandel der Gesellschaft hin zur IT-Gesellschaft und die immer weiter voranschreitenden technologischen Gegebenheiten mit neuen Geschäftsmodellen, machen das IT-Recht zu einem zukunftsversprechenden Rechtsgebiet. Das Gebiet ist geprägt von kontinuierlicher Weiterentwicklung und damit einhergehend dem Erfordernis der Anpassung an die Erweiterung der Technologie. Für einen progressiven, jungen Juristen, der sich gerne mit technologischen Begebenheiten beschäftigt, ist das ein Bereich voller spannender Aufgaben und eine hervorragende Gelegenheit, sich in einem zukunftsgerichteten Gebiet zu spezialisieren.

TÄTIGKEITSFELDER Einen äußerst umfassenden rechtlichen Tätigkeitsbereich bietet das IT-Recht. Von Fragestellungen des Vertragsrechts in den Informationstechnologien bis hin zu Fernabsatzrecht und dem elektronischen Geschäftsverkehr, dem Persönlichkeitsrecht im IT-Bereich bis zum Domainrecht, Datenschutzrecht, der IT-Sicherheit oder der rechtlichen Ausgestaltung der Rahmenbedingungen der Kommunikationsnetze und Dienste. Auch kartellrechtliche Fälle und Fragen der öffentlichen Vergabe von Leistungen der IT können Gegenstand einer IT-rechtlichen Beratung sein. Durch die Globalisierung und den Bedarf an grenzüberschreitender Bereithaltung von IT-Services, Kommunikationswegen und Inhalten wurde zudem eine Einbettung in EU-rechtliche und internationale Rahmenbedingungen notwendig. Grenzüberschreitende Sachverhalte gehören also zum Alltag eines IT-rechtlers und weisen zudem eine besondere Schnittstelle zum Strafrecht auf.

BERUFSAUSSICHTEN – WAS SIND MEINE MÖGLICHKEITEN? Mit einer Spezialisierung im IT-Recht erwartet den jungen Juristen ein unterschiedlicher wie weitreichender Karriereweg. Vom Inhouse-Juristen bis zum Justitiar in einer Rundfunkanstalt. Vom Energierechtsanwalt in der Großkanzlei bis zum betriebsinternen Datenschutzbeauftragten. Ein breites Spektrum an möglichen Tätigkeitsfeldern bietet das IT-Recht dem juristischen Nachwuchs. Hier dominiert die

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beratende Tätigkeit, sodass der Umgang mit Mandanten und Kollegen aus anderen Rechtsbereichen zum Alltag gehört. Wichtig ist es deshalb, gute Kontakte zu Kollegen aus anderen Rechtsbereichen zu pflegen, da viele Bereiche der Unternehmen berührt werden und IT-rechtliche Fragen im Zusammenhang mit unternehmens-bzw. konzerninternen Umgestaltungen stehen. Darüber hinaus verlangt die IT-Branche hohe Flexibilität im Umgang mit Menschen, weil die Mandanten sehr vielschichtig sind: von Großunternehmen bis hin zu Internet-Startups. Es wird eine direkte und schnelle Kommunikation von den beratenden IT-Experten erwartet, sodass hohe Anforderungen an die Reaktions- und Bearbeitungsgeschwindigkeit gestellt werden. Offen, neugierig, kreativ und interessiert an technologischen Begebenheiten sollte der Spezialist im IT-Recht demnach sein.

GEHALTSAUSSICHTEN Mit der Entwicklung der Waren- und Dienstleistungsgesellschaft hin zur Informationsgesellschaft, hat die Informationstechnologie große Bedeutung gewonnen. Immaterielle Wirtschaftsgüter wie know-how, Datensammlungen, Erfahrungen und Ideen sind durch die technische Revolution wirtschaftlich viel wertvoller geworden. Durch das ungebremste Wachstum der digitalen Welt wird das IT-Recht zudem stets ein sehr ertragreicher Bereich bleiben. Umso wichtiger sind also frühzeitige Spezialisierungen, um sich dann mitsamt der Erfahrung auf dem Markt profilieren zu können. So vielseitig wie das Berufsfeld, sind auch die angepriesenen Gehälter. Während Großkanzleien als Einstiegsgehalt 80.000-100.000€ im Jahr zahlen, verdient man in mittelständischen Kanzleien ca. 60.000€ im Jahr. Auch in Unternehmen erhält man, je nach Größe, um die 50.000-70.000€ im Jahr. Mit der steigenden Berufserfahrung im Einklang, steigen dann auch die Gehälter. Ein sich stetig erneuerndes Feld, das keine Spur von Monotonität aufzeigt, erwartet den jungen, dynamischen Juristen, der genau wie das IT-Recht stets in der Entwicklung bleiben möchte.

AUS- UND WEITERBILDUNG FACHANWALT IM IT-RECHT Waren es gerade einmal 11 im Jahre 2007, sind es heute ca. 570 zugelassene Fachanwälte im Bereich Informationstechnologie. Tendenz


steigend. Mit der Entwicklung hin zur Informationsgesellschaft, nimmt auch die Nachfrage für die Fachanwaltschaft im IT-Recht zu. Es ist der beste Zeitpunkt sich durch diesen Titel auf dem boomenden Markt zu profilieren. Die zuständige Rechtsanwaltskammer, der der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin angehört verleiht nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung. Voraussetzungen für diese Verleihung sind: dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragstellung (§3 FAO) „„ Antragstellung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer (§22 FAO) „„ Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO) „„ Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen (§§ 5, 6 FAO) „„

LL.M. – MASTER OF LAWS IM IT-RECHT Auch in diesem vielseitigen Berufsfeld besteht die Möglichkeit zu promovieren oder aber einen Master of Laws zu erwerben. Dieser kann beispielsweise an dem Institut für Rechtsinformatik der Leibniz Universität Hannover erworben werden, wobei hier ein Semester an einer ausländischen Partneruniversität absolviert wird. Auch an einer Vielzahl ausländischer Universitäten, wie beispielsweise an der University of Edinburgh kann der LLM sinnvoll sein. Die Vorteile eines LL.M. in Deutschland liegen zum einen in den günstigeren Kosten und zum anderen darin, dass dieser unter Umständen berufsbegleitend absolviert werden kann. Der Nachteil besteht offenkundig darin, dass der „Blick über den deutschen juristischen Tellerrand“ hinaus oft nicht besteht und Fremdsprachenkenntnisse selten erweitert werden.

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JOBS & KARRIERE IM BEREICH KARTELLRECHT

DIE PRAXIS FÜR DEN KARTELLRECHTLER DER BESCHÜTZER DES MARKTES – DAS KARTELLRECHT Während vor nicht allzu langer Zeit dem Kartellrecht noch wenig Beachtung geschenkt wurde, ist heute eine enorme Steigung der Relevanz hinsichtlich dieses Rechtsgebiets zu erkennen. Grund hierfür sind unter anderem das beträchtliche Sanktionspotenzial und die damit einhergehenden empfindlichen Geldbußen. So kann es vorkommen, dass nach einer umfangreichen kartellrechtlichen Untersuchung langjährige Kartellrechtsverstöße aufgedeckt und mit erheblichen Geldbußen geahndet werden. Wie beispielsweise die Geldbuße, die die Europäische Kommission gegen den Lkw-Hersteller Scania in Höhe von 880 523 000 EUR verhängt hat. Dies, weil Scania über 14 Jahre hinweg mit fünf anderen Lkw-Herstellern unter anderem die Verkaufspreise für Lastkraftwagen abgesprochen hatte. Das Kartellrecht hat also den Auftrag, den Markt vor wettbewerbswidrigen Handlungen zu schützen und somit den für die Ökonomie und Entwicklung essentiellen Wettbewerb zu fördern.

TÄTIGKEITSFELDER Das Kartellrecht ist ein rechtlich äußerst vielfältiger Bereich. Nicht nur aufgrund der Schnittstelle zur Ökonomie, sondern auch hinsichtlich des starken internationalen Bezuges. Sehr reizvoll und spannend ist der Arbeitsalltag daher für den spezialisierten Juristen. Ob es nun die Unterstützung von marktbeherrschenden Unternehmen oder die Beratung von durch kartellrechtliche Absprachen benachteiligte Betriebe ist. Um die Durchsetzung und Abwehr von kartellrechtlichen Ansprüchen geht es bei der Arbeit des Kartellrechtlers. Es umfasst gerichtliche und außergerichtliche Vertretungen von Unternehmen mit teilweise grenzüberschreitenden Zusammenhängen. Als beratender Jurist wird man im Rahmen von Fusionskontrollen, Kartellverfahren oder Verfahren aufgrund Missbrauchs einer marktdominierenden Stellung tätig. Aber auch die allgemeine kartellrechtliche Beratung im operativen Geschäft, etwa zu vertriebskartellrechtlichen Fragen sind auf dem Tagesplan. Oft geht es in diesen Rechtsstreitigkeiten um Beträge in Millionenhöhen. Dementsprechend qualifiziert, kreativ und geistig flexibel muss der beratende Jurist folglich sein. Erwartet werden neben dem Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und juristischen Fähigkeiten auch

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gute Englischkenntnisse. Schließlich wird die Sicht über den eigenen Tellerrand hinaus nicht selten verlangt wird.

BERUFSAUSSICHTEN – WAS SIND MEINE MÖGLICHKEITEN? So facettenreich wie das Rechtsgebiet selbst, sind auch die Berufsaussichten im Kartellrecht. Mit einer Spezialisierung ist man sowohl bei wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Großkanzleien gefragt als auch bei mittelständischen Kanzleien und sogenannten Boutiquen. Die Spezialisierung erfolgt durch den Erwerb des Fachanwaltstitels im Wettbewerbsrecht. Gerade weil dieses Gebiet für die meisten als „Neuland“ aufgefasst wird, stellt es eine attraktive und auch sehr lukrative Spezialisierung dar. Es besteht die Möglichkeit, sich Expertenwissen anzueignen und damit das juristische Profil zu stärken.


GEHALTSAUSSICHTEN – BETRÄCHTLICHES SANKTIONSPOTENZIAL = LUKRATIVES FELD FÜR JURISTEN Die Angst vor Geldstrafen in Millionenhöhen führt die in Verdacht stehenden Unternehmen zu Juristen, die sich im Kartellrecht spezialisiert haben. Je höher die zu erwartende Strafe, desto höher wird auch der Verdienst des beratenden Juristen angesetzt. Dementsprechend schwankend sind also die Verdienstmöglichkeiten für die Kartellrechtler. Auch werden die Spezialisten gebraucht, um Schulungen für Mitarbeiter in Unternehmen zu führen und diese vor kartellrechtswidrigen Handlungen zu bewahren. Ein weiteres wichtiges und gewinnbringendes Tätigkeitsfeld im Kartellrecht stellt die Fusionskontrolle dar. Je mehr Nachklang die geplante Fusion von Unternehmen mit sich bringt, desto bedeutender ist die Vorgehensweise der tätigen Juristen. Sei es bei der Monsanto-Übernahme durch Bayer oder der Air-Berlin Übernahme durch Lufthansa. Mit Hilfe von qualifizierten juristischen Beratern wurden die Käufe reibungslos über die Bühne gebracht. Sowohl die zusammengeführten Unternehmen, als auch die beratenden Teams verdienten beträchtliche Summen dabei.

Die zuständige Rechtsanwaltskammer, der der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin angehört, verleiht nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung. Voraussetzungen für diese Verleihung sind: dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragstellung (§3 FAO) „„ Antragstellung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer (§22 FAO) „„ Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO) „„ Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen (§§ 5, 6 FAO) „„

RHETORIK-KURSE Neben den klassischen Fortbildungswegen, sollten allerdings Rhetorik-Kurse in Anspruch genommen werden. Dies, um die Vorträge, die oftmals vor Nicht-Juristen gehalten werden, optimal und verständlich zu gestalten.

LL.M. – MASTER OF LAWS IM COMPETITION LAW/ANTITRUST LAW

AUS- UND WEITERBILDUNG FACHANWALT IM KARTELLRECHT Mit einem Titel im Wettbewerbsrecht erlangt man sowohl die Eignung als Berater im Lauterkeitsrecht, als auch im Kartellrecht. Aufgrund der Auffassung „Neuland“ für diese Gebiete und die steigende Bedeutung dieser für die Volkswirtschaft, sind die Verdienstaussichten als besonders gut einzustufen.

Natürlich besteht auch in diesem vielfältigen Berufsfeld die Möglichkeit zu promovieren oder aber einen Master of Laws zu erwerben. Dieser kann beispielsweise an der Leuphana Universität Lüneburg im Fernstudium erworben werden oder auch an einer Vielzahl ausländischer Universitäten, wie beispielsweise an dem Kings College London. Die Vorteile eines LL.M. in Deutschland liegen zum einen in den günstigeren Kosten (ca. 9.000 €) und zum anderen darin, dass dieser berufsbegleitend absolviert werden kann. Der Nachteil besteht offenkundig darin, dass der „Blick über den deutschen juristischen Tellerrand“ hinaus selten besteht und Fremdsprachenkenntnisse nicht erweitert werden.

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JOBS & KARRIERE IM BEREICH SPORTRECHT

DIE PRAXIS FÜR DEN SPORTRECHTLER DER ALLROUNDER Von Vertragsrecht bis hin zu Markenrecht sollte der Sportrechtler Kenntnisse haben. Gesellschaftsrecht, Vereinsrecht, Steuerrecht und sogar das Strafrecht werden nicht selten Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten in der Welt des Sports. Das Sportrecht als Bereich, welches mannigfaltigen Bezug zu vielen verschiedenen Rechtsgebieten aufweist, kann folglich nicht konkret abgegrenzt werden. Für das Sportrecht muss der ehrgeizige Jurist also auf allen Gebieten performen können. Die Rechtsabteilung der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH besteht aus einer kleinen Taskforce, die in Eigenregie und Handarbeit die meisten Arbeiten erledigt. Die Lizenzvereinbarung mit Amazon über Audio-Verwertungsrechte kommen aus den Federn dieser wenigen Justiziare. Aber nicht nur Fußball will und braucht die juristische Expertise, auch Eishockey (Stichworte: Reichweite der Einwilligung im Sport); Reitsport (Stichwort: Pferdekauf) haben ihre ganz eigenen rechtlichen Tücken. Ein Ehrenamt im Sportverein oder eigene Erfahrungen als Sportler werden zudem oftmals als Pluspunkt gewertet. Ein Allrounder muss er eben sein – Der Sportrechtler.

TÄTIGKEITSFELDER Die FIFA-Ethik Kommission, die Wahl eines neuen Vorsitzenden, der Ausschluss russischer Athleten von den olympischen Spielen, der Vertrag eines brasilianischen Fußballers mit einem deutschen Verein: Dort wo Sport auf Recht trifft, spielen die Sportrechtler um den Pokal. Dabei braucht es keine großen Schlagzeilen, um sportliche Juristen in die Startlöcher zu bringen. Selbst die einfachsten rechtlichen Auseinandersetzungen eines Spielers mit seinem Verein, können den Sportrecht-Spezialisten zum Zuge bringen. Die Besonderheit des Sportrechts liegt dabei insbesondere in dem Zusammenspiel und der regelmäßigen Kollision von staatlichem Recht und den Regelwerken der nationalen sowie internationalen Sportverbände.

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BERUFSAUSSICHTEN – WAS SIND MEINE MÖGLICHKEITEN? Einsatz finden die Auserwählten in unterschiedlichsten Bereichen. Das Justiziariat der DFL und die Rechtsberater-Tätigkeit bei namhaften Vereinen oder Profisportlern sind nur einige der sehr gefragten Stellen. Auch gibt es eine Reihe von Rechtsanwaltsboutiquen, die sich auf das Sportrecht spezialisiert haben. Nicht zu vergessen die Großkanzleien, welche bei Großprojekten beratend tätig werden. Diese haben jedoch selten eine eigenständige im Sportrecht spezialisierte Abteilung.


Eben diese Vielfalt ist es, weshalb eine Tätigkeit im Sportrecht so begehrt und fordernd ist. Es ist ein Querschnitt aller Rechtsgebiete und Lebenssachverhalte, wenn es um Aufenthaltsgenehmigungen von Sportlern aus Drittstaaten geht oder das Sponsoring, das es in dieser Form nur im Sportrecht gibt. Kein Wunder, dass etwa der Handball-Torhüter Andreas Thiel heute eine Kanzlei in Köln betreibt oder Tom Eilers sich nach seiner Karriere als Torwart des SV Darmstadt 98 und beim FSV Mainz 05 als Anwalt selbstständig machte und heute unter anderem für FIFA und DFB tätig ist. Schließlich ist es mehr als nur Sport(-recht). Wer hätte nicht gerne in seinem Terminkalender eine Transfer-Verhandlung mit Marco Reus oder Thomas Müller stehen. Die Rechtsberatung direkt am Spielfeldrand, die Bundesliga als Chef oder die Stars als Mandanten – Bei Sport und Recht lässt der Pokal nicht lange auf sich warten!

AUS- UND WEITERBILDUNG

dringend notwendige solide rechtliche Ausbildung im Studium und Referendariat.

EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT IM SPORTVEREINEN – ODER VERBÄNDEN Zudem sorgt ein ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen oder -verbänden für praktische Erfahrung innerhalb der allgemeinen Ausbildung.

MASTER ODER PROMOTION IM SPORTRECHT Zusätzlich zu der Ausbildung zum Volljuristen bietet eine Promotion im Sportrecht oder ein Master of Laws Sportrecht (LL.M. Sportrecht) die Möglichkeit sein Profil markant zu schärfen. Möglich ist der LL.M. Sportrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen, der deutschen Sporthochschule Köln und an der Universität Bayreuth.

Generell besteht für jeden der Tipp, sich bei Interesse an dem Thema der sportrechtlichen Literatur, Fachzeitschriften und Sportgerichtsentscheidungen zu widmen. Dadurch schärft man sein Verständnis für die Schnittstellen im Sportrecht und verfeinert, die

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JOBS & KARRIERE ALS SYNDIKUSRECHTSANWALT

Text von Eda Aybey

SYNDIKUS, SYNDIZI, SYNDI-WAS? DAS PHÄNOMEN SYNDIKUSRECHTSANWALT Der Unterschied zwischen dem „gewöhnlichen“ zugelassenen Rechtsanwalt und dem sogenannten Syndikusanwalt ist vielen angehenden Juristen nicht bekannt. Dabei ist der Begriff insbesondere in den vergangenen Jahren in aller Munde. Auch bekannt als „Inhouse-Jurist“ oder „Unternehmensjurist“ schreitet die Beliebtheit der recht neuen Form des Rechtsanwaltberufes voran. Erst zum 01.01.2016 ist die Neuregelung zum Syndikusanwalt in Kraft getreten und bringt die frisch gebackene Berufsbezeichnung „Syndikusrechtsanwalt“ oder „Syndikusrechtsanwältin“ mit sich. So neu die Bezeichnung auch sein mag, wird die Tätigkeit jedoch seitdem es Unternehmensjuristen gibt, ausgeübt. Bedeutend neu ist in diesem Zusammenhang unter anderem, dass der bei einem nichtanwaltlichen Arbeitgeber angestellte Syndikusanwalt als Rechtsanwalt anerkannt wird. Diese können sich nun von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreien lassen und Mitglied im berufsständischen Versorgungswerk werden - Ein großer und wichtiger Schritt, der die Unternehmensjuristen aufatmen ließ und einen jahrelangen Kampf um diesen Status beendete.

WAS GENAU IST DENN NUN EIN SYNDIKUSANWALT? Das Gesetz beantwortet diese Frage durchaus verständlich: Laut §46 I BRAO dürfen Rechtsanwälte ihren Beruf als Angestellte solcher Arbeitgeber ausüben, die als Rechtsanwälte, Patentanwälte oder rechts- oder patentanwaltliche Berufsausübungsgesellschaften tätig sind. Daraufhin ergänzt § 46 II BRAO, dass Angestellte anderer als der in Absatz 1 genannten Personen oder Gesellschaften ihren Beruf als Rechtsanwalt ausüben, sofern sie im Rahmen ihres Arbeitsverhältnisses für ihren Arbeitgeber anwaltlich tätig sind (Syndikusrechtsanwälte). Ein Syndikusrechtsanwalt ist seit dem 01.01.2016 also ein zugelassener Rechtsanwalt, der bei einem nichtanwaltlichen Arbeitgeber seine Arbeitskraft unabhängig bereitstellt.

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UNTERSCHEIDUNG SYNDIKUSRECHTSANWALT – HERKÖMMLICHER RECHTSANWALT Der ausschlaggebende Unterschied zwischen dem zugelassenen Rechtsanwalt und dem zugelassenen Syndikusrechtsanwalt besteht in der gerichtlichen Vertretung des Arbeitgebers. Es herrscht nämlich ein sogenanntes partiell-gesetzliches Vertretungsverbot für Syndizi. Dies in der Form, dass Syndikusanwälte ihren Arbeitgeber in Ausübung ihrer arbeitsvertraglichen Tätigkeit nicht in zivil- oder arbeitsgerichtlichen Verfahren sowie in Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit vor staatlichen Gerichten vertreten dürfen, wenn Anwaltszwang besteht oder wenn der Schriftsatz von einem Rechtsanwalt unterzeichnet werden muss. In verwaltungs-, finanz- und sozialgerichtlichen Verfahren ist die Vertretung des Arbeitgebers durch Syndikusanwälte, unabhängig davon, ob Anwaltszwang besteht oder nicht, zulässig. Für die Verteidigung in Straf- und in Bußgeldverfahren gilt ein generelles Vertretungsverbot in Bezug auf den Arbeitgeber. Damit soll ein Ungleichgewicht zwischen den Prozessparteien verhindert werden. Große Unternehmen könnten sich andernfalls stets von eigenen Syndikusanwälten vertreten lassen und so ihre Kosten verringern. Zudem hat das partielle Vertretungsverbot den Hintergrund, dass Rechtsanwälte unabhängige Organe der Rechtspflege sind und Syndikusanwälte in wirtschaftlicher Abhängigkeit zu ihrem Arbeitgeber stehen, weshalb es ihnen in den vorgenannten Gebieten verboten ist, ihren Arbeitgeber vor Gericht zu vertreten.

TÄTIGKEITSFELDER DES SYNDIKUSRECHTSANWALTS Bevor die Tätigkeitsgebiete eines Syndikusanwalts veranschaulicht werden, sollte man zunächst wissen, dass nicht jeder Jurist, der eine juristische Tätigkeit innehat, als Syndikus zugelassen werden kann. Vielmehr muss der Syndikus seine Anwaltstätigkeit eigenverantwortlich und fachlich unabhängig ausüben. Die „Must-Haves“ an Kriterien sind dabei: die selbstständige Prüfung von Rechtsfragen einschließlich der Aufklärung des Sachverhalts sowie das Erarbeiten und Bewerten von Lösungsmöglichkeiten, „„ die selbständige Erteilung von Rechtsrat, „„ Rechtsgestaltung, insbesondere durch das selbständige Führen von Verhandlungen „„ sowie die Rechtsvertretung d.h. die Befugnisse zur eigenverantwortlichen Vertretung des Arbeitgebers nach außen hin. „„


Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, Syndikusanwälte seien nur in Unternehmen tätig, ist anzumerken, dass auch Verbände oder Stiftungen einen Syndikusanwalt beschäftigen können; wichtig ist nur, dass es sich um einen nichtanwaltlichen Arbeitgeber handelt. Der Syndikusanwalt agiert in seiner Position als Rechtsberater meist für die Entscheidungsträger eines Unternehmens. Im unternehmerischen Alltag fallen viele rechtliche Fragen an, für die der Syndikus der Ansprechpartner ist. In der Reihenfolge, Analyse, Lösungsfindung und Briefing erfolgen dann die Arbeitsschritte des Syndikus. Um die Vorträge, die oftmals vor Nicht-Juristen gehalten werden optimal und verständlich zu gestalten, sollte der Syndikus ein begabter Rhetoriker sein und ein dementsprechend ausgeprägtes fachliches Ausdrucksvermögen besitzen. Insbesondere in den regelmäßig stattfindenden Schulungen und Belehrungen von Mitarbeitern bei Themen mit rechtlicher Relevanz wird ihm dieses Vermögen zu Gute kommen. Schließlich ist der Syndikusanwalt auch für die Einhaltung der Gesetzesvorgaben und der regelkonformen Vorgehensweise im Unternehmen verantwortlich, denn Gesetzesverstöße können erhebliche Konsequenzen für das Unternehmen haben. Hierzu gehört auch die Bearbeitung und rechtmäßige Ergänzung von Verträgen, die im Namen des Unternehmens geschlossen werden. Eine zentrale Aufgabe des Syndikus ist in diesem Rahmen auch das Aufsetzen und zum Teil die eigenständige Verhandlung der Verträge.

ABWECHSLUNGSREICH, RAUM FÜR KREATIVITÄT UND VERLOCKENDE BEDINGUNGEN

BERUFSAUSSICHTEN ALS SYNDIKUSNWALT – WAS SIND MEINE MÖGLICHKEITEN?

Bis zu 3 Fachanwaltstitel sind laut FAO zulässig, sodass auch eine Zusammenführung von 2 oder mehr Titeln erfolgen kann.

BRANCHENÜBERGREIFEND UND BREITGEFÄCHERT Vorzügliche berufliche Aussichten hat ein Syndikusanwalt deshalb, weil fast jedes große Unternehmen eine rechtliche Beratung braucht. Von der Bauindustrie bis hin zum Finanz- und Bankensektor, der Versicherungs- und Hotelbranche bis zum Immobiliengeschäft und der Pharmaindustrie etc. kann man überall dort als Syndikus tätig sein, wo rechtlicher Rat aufgrund der Größe und Komplexität der Unternehmensstrukturen unabdingbar ist. Branchenunabhängig ist dabei der Einsatz der Syndizi. Dementsprechend wird ihnen Vielseitigkeit im Hinblick auf die Beratungsfelder abverlangt. Begehrt und gut bezahlt sind insbesondere die Syndikusanwälte, die ein breites Wissensspektrum aufweisen und als Allrounder eingesetzt werden können. Dennoch ist es ratsam, sich über die Jahre hinweg fachspezifische Spezialkenntnisse anzueignen, um sich so im Haifischbecken der Syndizi zu behaupten und das Profil markant zu schärfen.

GEHALTSAUSSICHTEN – KEINE GRENZE NACH OBEN HIN Auch wenn sich die Gehälter der Syndikusanwälte je nach Berufserfahrung, Größe und Branche des Unternehmens stark unterscheiden, gehören sie zu den Spitzenverdienern in der Juristenwelt. Im Durchschnitt verdient ein Syndikus jährlich 70.000 Euro Brutto. Je größer das Unternehmen und bedeutender der Sektor desto rasanter steigt das Gehalt. Als Syndikus spielt man folglich in den oberen Ligen mit und genießt die Wertschätzung eines Experten.

Die Attraktivität der Tätigkeit als Syndikusrechtsanwalt ergibt sich nicht nur aus den spannenden, fordernden und gleichzeitig facettenreichen Aufgaben, sondern auch aufgrund der besonderen Anerkennung der juristischen Tätigkeit durch die erwiesene Expertenstellung im Unternehmen. Eigenständig und eigenverantwortlich wird die beratende Tätigkeit ausgeführt und man genießt die Vorteile einer Unternehmensstruktur. Zudem steht es jedem Syndikus frei, welche Branche er wählt, sodass er nach persönlichen Vorlieben entscheiden kann.

AUS- UND WEITERBILDUNGSANGEBOTE FACHANWALT IN WIRTSCHAFTSRECHTLICH AUSGEPRÄGTEN RECHTSGEBIETEN Zwar ist es nicht möglich, einen Fachanwaltstitel als Syndikusrechtsanwalt zu erlangen. Denkbar und gewinnbringend sind jedoch für die Unternehmensberatung bedeutende Fachanwalts-Titel auf den Gebieten Handels-& und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht, Insolvenzrecht, Transport- und Speditionsrecht oder Internationales Wirtschaftsrecht.Mit dem Erwerb dieser Titel würde der Syndikusrechtsanwalt sein Profil markant schärfen.

Die zuständige Rechtsanwaltskammer, der der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin angehört, verleiht nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung. Voraussetzungen für diese Verleihung sind: dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragstellung (§3 FAO) „„ Antragstellung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer (§22 FAO) „„ Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO) „„ Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen (§§ 5, 6 FAO) „„

FORTBILDUNGSKURSE Während der Tätigkeit als Syndikusanwalt besteht außerdem die Möglichkeit unternehmensinterne und -externe Fortbildungsangebote und Seminare insbesondere im Handels-und Gesellschaftsrecht zu besuchen. Diese werden über das ganze Jahr angeboten. Oftmals werden die Kosten der Kurse vom Arbeitgeber übernommen da eine Weiterbildung in diesem Bereich auch dem Arbeitgeber zu Gute kommt.

RHETORIK-KURSE Neben den klassischen Fortbildungswegen, sollten auch Rhetorik-Kurse in Anspruch genommen werden. Dies, um die Vorträge, die oftmals vor Nicht-Juristen gehalten werden, optimal und verständlich zu gestalten.

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JOBS & KARRIERE IM BEREICH VERGABERECHT

DIE PRAXIS FÜR DEN VERGABERECHTLER VIEL MEHR ALS NUR EIN ANNEX ZU ANDEREN RECHTSGEBIETEN – DAS VERGABERECHT Lange Zeit als Annex zu Rechtsgebieten, wie dem Kartell- Verwaltungsund Bau- oder IT-Recht reduziert, gewinnt das Vergaberecht seit einigen Jahren immer mehr an Bedeutung. Als 22. Fachanwaltschaft und somit neue Spezialisierungsmöglichkeit seit dem Jahre 2015, ist dieses junge und attraktive Rechtsgebiet äußerst gefragt. Sowohl für den erfahrenen Berater im Vergaberecht als auch für den Neueinsteiger ist das also die Gelegenheit in diesem rasant wachsenden Gebiet Fuß zu fassen.

GEGENSTAND UND TÄTIGKEITSFELDER Das Vergaberecht befasst sich konkret mit der Beschaffung von Gütern sowie Bau & Dienstleistungen durch die öffentliche Hand und im Rahmen von privatrechtlichen Verträgen. Es werden jährlich Aufträge in Höhe eines 3-stelligen Milliarden Betrages an private Unternehmen vergeben. Damit stellt die öffentliche Auftragsvergabe einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Im Zuge dieser Einkäufe muss die öffentliche Hand Verfahrens- und Rechtsschutzregelungen beachten. Zu Rechtsfragen- und Problematiken kommt es dabei dahingehend, dass die Beschaffungsvorhaben der öffentlichen Auftraggeber stark formalisierten Regelungen unterliegen. Das Vergaberecht umfasst dabei sämtliche Regeln und Vorschriften, die die öffentliche Hand beim Einkauf von Gütern und Leistungen und bei der Vergabe um Konzessionen befolgen muss. Sichergestellt wird im Rahmen dessen auch, dass die Vergabe von öffentlichen Aufträgen in einem transparenten, diskriminierungsfreien und wettbewerblichen Verfahren stattfindet. Diese Gebote verhindern auch die Korruption und Vetternwirtschaft. Bei einem nicht gesetzeskonformen Verfahren läuft der öffentliche Auftraggeber Gefahr, dass sich sein Bauvorhaben verzögert oder erheblichen Schadensersatzansprüchen aussetzt. An dieser Stelle ist der Berater in Sachen Vergaberecht gefragt. Dieser berät den öffentlichen Auftraggeber dann im besagten Vergabeverfahren. Doch auch auf der anderen Seite der Medaille besteht Beratungsbedarf. Und zwar bei einer Benachteiligung oder der Befürchtung auf Benachteiligung durch Vergabefehler. Hier hilft der Spezialist im Vergaberecht und unterstützt in Vergabenachprüfungsverfahren und bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen. 

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BERUFSAUSSICHTEN – WAS SIND MEINE MÖGLICHKEITEN? Mit einer Spezialisierung im Vergaberecht ist man sowohl bei wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Großkanzleien gefragt, als auch bei mittelständischen Kanzleien und sogenannten Boutiquen. Ob man an der Seite der öffentlichen Auftraggeber steht oder auf der gegenüberliegenden Seite versucht, die Vergabefehler aufzudecken; mit Aufträgen, die sich jährlich über 300 Milliarden € beziffern, ist das Vergaberecht ein lukratives Feld, in dem die öffentliche Hand und Unternehmen auf eine qualifizierte Rechtsberatung angewiesen sind. Die Anforderungen an den Nachwuchs sind also klar: ein interdisziplinärer Blick mit der Bereitschaft sich stetig fortzubilden, der Ehrgeiz sich auf dem Markt einen Namen zu machen und eine rhetorische Begabung bei der Beratung von Mandanten. Mit diesen Eigenschaften kann einer erfolgreichen Karriere im Vergaberecht fast nichts mehr im Wege stehen!

GEHALTSAUSSICHTEN – ES LOHNT SICH! Ein ertragreiches Rechtsgebiet für Juristen ist das Vergaberecht, insbesondere seitdem die EU europaweit geltende Vorschriften für Auftragsvergaben der öffentlichen Hand erlassen hat. Gemeinsam mit der EU-weiten Regelung im Vergaberecht wurden auch die Direktvergaben an Freunde oder Verwandte unterbunden, sodass sich ein breites Beratungsfeld auftat. Besonders für kleinere und mittelständische Kanzleien stellt das Vergaberecht somit eine zusätzliche Möglichkeit dar, im harten Wettbewerb auf sich aufmerksam zu machen. Die Verdienstmöglichkeiten sehen für den spezialisierten Vergaberechtler ebenfalls vielversprechend aus. Auch in diesem Rechtsgebiet steigt die Vergütung mit der Erfahrung des Beraters und je nach Erfolgsquote kann das Jahresgehalt bis zu 100.000 € und mehr betragen.

AUS- UND WEITERBILDUNG FACHANWALT IM VERGABERECHT Insbesondere im Vergaberecht ist hochqualifizierter und spezialisierter Nachwuchs gefragt. Daher gewinnt die Erlangung eines Fachanwalttitels hier eine große Bedeutung und sollte für die Gewährleistung einer optimalen Beratung in Anspruch genommen werden.


Die zuständige Rechtsanwaltskammer, der der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin angehört verleiht nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung. Voraussetzungen für diese Verleihung sind: dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Antragstellung (§3 FAO) „„ Antragstellung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer (§22 FAO) „„ Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse (§§ 4, 4a und 6 FAO) „„ Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen (§§ 5, 6 FAO) „„

RHETORIK-KURSE

LL.M. – MASTER OF LAWS IM VERGABERECHT Natürlich besteht auch in diesem vielfältigen Berufsfeld die Möglichkeit zu promovieren oder aber einen Master of Laws zu erwerben. Dieser kann beispielsweise an der Universität Passau erworben werden oder auch an einer Vielzahl ausländischer universitäten wie besipeilsweise an der University of Birmingham. Die Vorteile eines LL.M. in Deutschland liegen zum einen in den günstigeren Kosten (ca. 8.000 €) und zum anderen darin, dass dieser berufsbegleitend absolviert werden kann. Der Nachteil besteht offenkundig darin, dass der „Blick über den deutschen juristischen Tellerrand“ hinaus selten besteht und Fremdsprachenkenntnisse nicht erweitert werden.

Neben den klassischen Fortbildungswegen, sollten allerdings Rhetorik-Kurse in Anspruch genommen werden. Dies, um die Vorträge, die oftmals vor Nicht-Juristen gehalten werden, optimal und verständlich zu gestalten.

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DEIN STA ATSE X AMEN . DEIN JURCASE.

DEINE ENTSCHEIDUNG .

WIR VERMIE TEN G ESE T ZESTE X TE UND KOMMENTARE

W W W. JURCA SE.COM 200

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Stationsprofile fĂźr das Referendariat


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Bianca Städter Manager Legal Recruitment recruitment.germany@allenovery.com Allen & Overy LLP Haus am OpernTurm Bockenheimer Landstraße 2 60306 Frankfurt a. M. Tel.: +49 69 264 857 61 Fax: +49 69 264 852 711 www.allenovery.de/careers

 STATIONEN Anwalts- und Wahlstation (Beginn: Laufend / Mindestdauer: 3 Monate)  STANDORTE Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 80  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER Allen & Overy LLP ist eine international anerkannte und führende Wirtschaftskanzlei. Wir beraten in 44 Büros in über 30 Ländern bei inländischen und grenzüberschreitenden Transaktionen umfassend in allen Fragen des deutschen, englischen und US-amerikanischen Wirtschaftsrechts.

 WAS WIR SONST NOCH BIETEN „„ Um Ihnen die bestmögliche Examensvorbereitung zu ermöglichen, bieten wir neben dem gesetzlichen Urlaubsanspruch zusätzliche Ausbildungstage „„ Im fachspezifischen Englisch-Unterricht werden Sie auf internationale Mandate vorbereitet „„ Auch das Networking kommt nicht zu kurz: Stammtische und Lunch-Vortragsreihen bieten Möglichkeiten zum Austausch „„ Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen – deshalb subventionieren wir Ihre Mitgliedschaft im Fitnessstudio „„ Employee Assistance Programme – Mitarbeiterunterstützung in allen Lebenslagen: von Betreuungslösungen für Kinder bis zur Gesundheitsprävention

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT

 VERGÜTUNG 200 € brutto pro tatsächlich geleistetem Arbeitstag

Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig 

 AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Unsere Referendare werden von Anfang an umfassend in vielfältige und spannende Aufgaben eingebunden: Sie unterstützen die Anwälte von Allen & Overy bei inländischen und grenzüberschreitenden Transaktionen in allen Fragen des deutschen, englischen und US-amerikanischen Wirtschaftsrechts, beim Erstellen von Beiträgen für Fachzeitschriften und fachspezifischen Kommentaren sowie bei Seminaren und universitären Lehrveranstaltungen.

Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

 EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG Unser umfangreiches Ausbildungsprogramm ist speziell auf die Bedürfnisse von Juristen in der Ausbildung zugeschnitten. Highlights sind u.a. eine Vorlesungsreihe, in der Case Studies und aktuelle Mandate aus unterschiedlichen Rechtsbereichen vorgestellt werden, unsere Kooperationen und Inhouse-Seminare mit verschiedenen Repetitoren wie KAISERSEMINARE, Jura Intensiv und Alpmann Schmidt, Übungen zu Aktenvorträgen und Stipendienabende.  IHRE PERSPEKTIVE „„ Übernahmewahrscheinlichkeit: Ein Großteil unserer Associates hat bereits eine Station im Referendariat bei uns absolviert. „„ Einstiegsgehälter: 120.000 € p.A. „„ geplante Neueinstellungen 2019: 50 - 60

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Christine Herzog Recruitment Manager Christine.Herzog@bblaw.com BEITEN BURKHARDT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Lützowplatz 10 10785 Berlin Tel.: +49 30 264 712 55 www.beitenburkhardt.com/de/karriere

 STATIONEN Anwaltsstation, Wahlstation, Stationsübergreifende Nebentätigkeit (Beginn: Laufend / Mindestdauer: 3 Monate)  STANDORTE Berlin, Beijing, Brüssel, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Moskau, München, St. Petersburg  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 60  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER BEITEN BURKHARDT ist eine der führenden Wirtschaftskanzleien Deutschlands und deckt alle Bereiche des Wirtschaftsrechts ab. Unsere Wurzeln liegen in München, wir haben jedoch 4 weitere Standorte in Deutschland sowie in Belgien, Russland und China. Zudem betreiben wir mehrere Kompetenzzentren für binationale Wirtschaftsbeziehungen. Unsere Geschäftspartner sind multinationale Konzerne, Aktiengesellschaften, mittelständische Unternehmen, Stiftungen und die öffentliche Hand. Was uns auszeichnet, ist die vertrauensvolle Beratung. Wir verstehen uns als Partner unserer Mandanten und entwickeln gemeinsam mit ihnen maßgeschneiderte Lösungen – über Praxisgruppen und Standorte hinweg. Warum Sie bei uns Karriere machen sollten? Auf diese Frage können wir Ihnen viele ausführliche Antworten geben. Und eine ganz kurze: Weil Sie bei uns richtig sind. Neugierig geworden? Dann werden Sie ein Teil unseres Teams. Wir freuen uns auf Sie!  VERGÜTUNG 700 € / Wochenarbeitstag  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Sagen Sie uns, welche Praxisgruppe(n) Sie einmal live erleben möchten und wir bieten Ihnen die Möglichkeit hautnah dabei zu sein. Ziel ist es, dass Sie am Ende Ihrer Station einen realistischen Eindruck davon haben, wie die Arbeit in einer Großkanzlei aussehen kann und Sie sich selbst die Frage beantworten können, ob Sie sich zukünftig in diesem Umfeld wohlfühlen. Wir binden unsere Referendare daher ab dem ersten Tag direkt und intensiv in die Mandatsarbeit ein und erfahrene Kollegen stehen dabei als Mentoren stets persönlich zur Seite und schnelles Feedback zu Arbeitsergebnissen und ein stetiger Austausch ist für uns selbstverständlich.

 EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG Wir unterstützen Sie bei der Examensvorbereitung durch unsere Kooperation mit Repetico und bieten Ihnen damit einen Zugang auf Lernkartensätze von dem Repetitor Alpmann Schmidt.  IHRE PERSPEKTIVE „„ Übernahmewahrscheinlichkeit: Über 30 % unserer Kolleginnen und Kollegen haben bereits eine Station während ihres Referendariates bei uns absolviert oder haben uns vor dem Berufseinstieg im Rahmen eines Praktikums oder einer studentischen bzw. wissenschaftlichen Mitarbeit kennengelernt. „„ Einstiegsgehälter: bis 90.000 € p.A. im 1. Berufsjahr + Teilnahme am BB-Bonusprogramm „„ geplante Neueinstellungen 2019: 35-40  WAS WIR SONST NOCH BIETEN „„ Schnelle Einbindung in professionelle und engagierte Teams mit flachen Hierarchien und immer offenen Türen „„ Gelebte Work-Life Balance mit Arbeitszeiten, die sich Ihren Bedürfnissen anpasst „„ Social Events wie Weihnachtsfeiern, Sommerfeste, Betriebsausflüge, Happy Hours und After-Work-Events und vieles mehr „„ einige Standorte haben einen Kicker-Tisch und laden zu Turnieren ein „„ freie Heiß- und Kaltgetränke, Obst und Snacks

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

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Tania Neubauer Kaufmännische Leiterin neubauer@bbgundpartner.de BBG und Partner Contrescarpe 75 A 28195 Bremen Tel.: +49 421 335 41 0 Fax: +49 421 335 41 15 www.bbgundpartner.de

 STATIONEN Anwalts- oder Wahlstation  STANDORTE Bremen  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 4  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER Wir sind als bundesweit tätige Kanzlei mit Sitz in Bremen auf Rechtsfragen öffentlicher Infrastruktur spezialisiert. Unsere Mandanten kennen und schätzen uns als ausgewiesene Experten für den Öffentlichen Verkehr, für das Vergabe- sowie für das Umwelt- und Planungsrecht. Mit einem Kanzleiteam von derzeit 30 Anwältinnen und Anwälten beraten wir unsere Mandanten langfristig in anspruchsvollen Rechtsfragen.  VERGÜTUNG Soweit dies mit den Regelungen im jeweiligen Bundesland vereinbar ist, zahlen wir nach individueller Vereinbarung eine Zusatzvergütung.  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Unsere Referendare/-innen werden von Anfang an in die Mandats- und Teamarbeit eingebunden. Sie übernehmen frühzeitig Verantwortung, treten direkt mit Mandanten, Behörden und Kooperationspartnern in Kontakt und nehmen regelmäßig an Mandantenbesprechungen sowie an Gerichtsterminen teil. Während ihrer Station sind die Referendare/-innen einem Team zugeordnet, arbeiten aber regelmäßig in anderen Teams mit. Zudem nehmen sie an sämtlichen internen Abstimmungsrunden teil – an den wöchentlichen Einsatzbesprechungen der Teams sowie an den monatlichen, übergreifenden kanzleiinternen Jour Fixes. Während der Station bei BBG und Partner steht einer unserer Partner als Mentor zur Seite, mit dem die Ergebnisse der Arbeiten und die persönliche Entwicklung besprochen werden können.  EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG Die Referendare bearbeiten zu Beginn ihrer Station in der Regel abgrenzbare Rechtsfragen mit möglichst prozessrechtlichem und examensrelevantem Bezug. Zudem verbringen sie einen Teil ihrer Station in unserer prozessrechtlichen Abteilung. Schließlich arbeiten die Referendare an der Auswertung aktueller Rechtsprechung für Mandanten-Newsletter mit.

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 IHRE PERSPEKTIVE Durch unser stetiges Wachstum besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit der Übernahme nach dem Referendariat. Sie finden bei uns flexible Karrieremodelle, die maßgeschneiderte berufliche Einstiegssowie attraktive Aufstiegsmöglichkeiten bei leistungsgerechter Vergütung bieten.  WAS WIR SONST NOCH BIETEN Bei BBG und Partner erwartet Sie ein starkes Team, für das Zusammenhalt und Wertschätzung eine hohe Bedeutung haben. Fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur sind wöchentliche Teambesprechungen, ein monatliches Kanzleifrühstück, bei dem wir uns über aktuelle Rechtsentwicklungen und Mandate austauschen, Betriebssport und gemeinsame Ausflüge und Feiern. Durch unsere flexiblen Teilzeitmodelle, angepasst an Ihre individuelle private Lebenssituation, unterstützen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Darüber hinaus bieten wir Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Hervorheben möchten wir den Standort unserer Kanzlei. In Bremen, der Stadt der kurzen Wege, finden Sie familienfreundliche Wohnverhältnisse und eine Umgebung mit hohem Freizeitwert. Unser lichtdurchflutetes Büro liegt im Herzen der Bremer City.

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

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Leonie Heumüller Human Resources TalentManagement@dlapiper.com DLA Piper UK LLP Augustinerstaße 10 50667 Köln Tel.: +49 221 277 277 846 Fax: +49 221 277 277 111 www.dlapipercareers.de

 STATIONEN Anwalts- oder Wahlstation an vier deutschen Standorten; Station im Pro Bono-Dezernat mit Auslandsaufenthalt in Paris oder Amsterdam; Wahlstation in einem unserer 90 Büros im Ausland  STANDORTE Frankfurt, Hamburg, Köln, München  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 30  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER DLA Piper ist eine der weltweit führenden internationalen Wirtschaftskanzleien und berät als Full-Service-Kanzlei nationale und internationale Mandanten – darunter Unternehmen, Finanzinstitute sowie öffentliche Institutionen – in allen Fragen des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts. Durch unser weltweites Netzwerk verknüpfen wir lokale und nationale Expertise und sprechen die Sprache unserer Mandanten.  VERGÜTUNG 800 € / Wochenarbeitstag  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Von Beginn an übernehmen Referendare wichtige Aufgaben für unsere Mandanten. Dadurch sammeln sie wertvolle Erfahrung in einer internationalen Sozietät und erhalten eine intensive Anwaltsausbildung für den Berufseinstieg. Zudem erleben sie das professionelle Arbeiten im Team und die Bewältigung von komplexen juristischen Problemen mit praxistauglichen Lösungen für Mandanten.  EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG Wir haben für Trainees das Ausbildungsprogramm „StartUp!“ entwickelt, das speziell auf deren Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es beinhaltet sechs Module: Ausbildungsanwalt/Mentoring, Examensvorbereitende Kurse (Klausuren- und Aktenvortragstraining), Legal-Business-Englischkurse, Softskills-Seminare und IT-Trainings. Zudem ermöglicht DLA Piper die Wahlstation im Ausland zu absolvieren. Der DLA Piper Day bildet eine zentrale Veranstaltung für alle Trainees und gibt wichtige Orientierung für die Zukunft des Anwaltsberufes.

 IHRE PERSPEKTIVE „„ Hohe Übernahmewahrscheinlichkeit als Associate „„ Einstiegsgehalt als Zielgehalt, bestehend aus einem Fixgehalt (zwischen 90.000 € und 105.000 € je nach Qualifikation) und einer variablen Vergütung (je nach Zielerreichung bis zu 30.000 €). Zusätzlich einen freiwilligen Bonus, der bis zu 50.000 € betragen kann. „„ Unsere Praxisgruppen fördern von Beginn an und unterstützen die Entwicklung zum Senior Associate, Counsel oder Partner  WAS WIR SONST NOCH BIETEN „„ Flexible Arbeitszeiten, Mobile Working und die Möglichkeit der Teilzeit auf allen Ebenen. Mit dem Programm „Braintime“ haben wir seit mehreren Jahren ein Konzept für flexibles Arbeiten z.B. durch Teilzeitmodelle oder Sabbaticals etabliert „„ Förderung zum Erwerb weiterer Qualifikationen wie Fachanwalt, Steuerberater oder LL.M. „„ Karriereperspektiven zum Partner oder Counsel „„ Internationale Weiterbildungsprogramme „„ Zahlreiche Mitarbeiterbenefits, u.a. einen professionellen Familienservice

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

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Katja Westphal Head of Human Resources k.westphal@gvw.com GvW Graf von Westphalen Poststraße 9 – Alte Post 20354 Hamburg Tel.: +49 40 359 22 0 Fax: +49 40 359 22 123 www.gvw.com

 STATIONEN Anwalts- und Wahlstation (Beginn: Laufend / Mindestdauer: 3 Monate)  STANDORTE Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Brüssel, Istanbul, Shanghai  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 60 - 70  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER Bei uns gilt: Lernen „on the job“ und nicht im „Backoffice“. Mit der geringen Leverage von 1 zu 1 arbeiten Sie, bei angenehmer Arbeitsatmosphäre, eng mit unseren ca. 130 Anwälten zusammen und sind unmittelbar in die überwiegend internationale Mandatsarbeit eingebunden. Wenn Sie tatsächliche Einblicke in die Praxis eines Wirtschaftsanwalts wünschen, dann entscheiden Sie sich für unser Ausbildungskonzept mit „echten“ Akten, Mandantenbesprechungen und Gerichtsterminen.  VERGÜTUNG 250 - 400 € / Wochenarbeitstag  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT So vielseitig der Anwaltsberuf ist, so abwechslungsreich sind auch Ihre Aufgaben als Referendar bei uns: Neben Recherchearbeiten bereiten Sie z.B. Schriftsätze vor, entwerfen Klageschriften, leiten Mandantenbesprechungen, nehmen an Vertragsverhandlungen teil oder begleiten unsere Anwälte zu Gericht. Gestalten Sie Ihr eigenes Aufgabenprofil, damit Sie aus der Station möglichst viel mitnehmen. Nutzen Sie daher auch das breite Full-Service-Angebot von GvW und lernen Sie bei uns die verschiedenen Praxisgruppen kennen. Vom Abfall- bis zum Zollrecht, von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen bis zum Zivilprozessrecht, da ist für jeden etwas dabei.  EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG Zusätzlich zu unserer praktischen Ausbildung unterstützen wir Sie umfassend bei Ihrer Examensvorbereitung. Treffen Sie bei den Kaiserseminaren andere GvW-Referendare an einem unserer Standorte und lassen Sie sich von den Repetitoren für die Staatsprüfung „fit“ machen. Nehmen Sie am Kaiser-Klausurenfernkurs teil und bearbeiten Sie die Klausuren aus unserem Klausurenpool. Denn

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aus eigener Erfahrung wissen wir: Klausurerfahrung ist im Staatsexamen durch nichts zu ersetzen. Unsere examensorientierte Ausbildung wird abgerundet durch Aktenvorträge zur Simulierung der mündlichen Prüfung, durch Gutscheine für Prüfungsprotokolle sowie durch das GvW-Sponsoring Ihres „Examenskoffers“.  IHRE PERSPEKTIVE „„ Übernahmewahrscheinlichkeit: Viele unserer Kolleginnen und Kollegen haben bereits ihr Referendariat bei uns absolviert. Nutzen auch Sie Ihre Referendarstation, um uns als Kanzlei und Arbeitgeber frühzeitig kennenzulernen – wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! „„ Einstiegsgehälter: bis zu 85.000 € p.A. + bis zu 25.000 € Bonus „„ geplante Neueinstellungen 2019: ca. 20  WAS WIR SONST NOCH BIETEN „„ Sympathische Kolleginnen und Kollegen „„ Tolle Büros in der City „„ Organisation von Social Events „„ „Studium Generale“ (z.B. GvW Kolloquium, Englischkurse, Softskills-Trainings)

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

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Sara von der Twer HR Manager Young Talent Development sara.vondertwer@hengeler.com Hengeler Mueller Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB Benrather Straße 18-20 40213 Düsseldorf www.hengeler.com/karriere

 STATIONEN Anwalts- und Wahlstation im In- und Ausland möglich  STANDORTE Deutschland: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München Ausland: Brüssel, London, Shanghai  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 120 - 130  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER Wir sind Anwälte aus Leidenschaft. Uns verbindet die Begeisterung für spannende Fragestellungen, ein hoher Anspruch an die Qualität unserer Arbeit und die Freude, diesen Anspruch in einem starken, engagierten und kollegialen Team zu verfolgen. Uns geht es um die Sache, nicht um Hierarchien. So entsteht eine Verbindung von persönlichem Stil, engagierter Dienstleistung und verantwortlichem Handeln, die Hengeler Mueller ausmacht.  VERGÜTUNG entsprechend der Vorgaben der einzelnen Bundesländer, i.d.R. 800 € / Wochenarbeitstag  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Die direkte Einbindung in die Mandatsarbeit ist für die Ausbildung elementar und so arbeiten unsere Referendarinnen und Referendare bspw. an Schriftsätzen und Gutachtenentwürfen mit, recherchieren zu Rechtsfragen und nehmen an Team- und Mandantenterminen teil. Ein Tutor und ein Partner aus dem gewünschten Fachbereich sind im Tandem primär für die Ausbildung zuständig, d.h. sie vergeben Arbeitsaufträge, erläutern den Mandatskontext, übernehmen die Einbindung ins Team, geben regelmäßig Feedback und zeigen Methoden der anwaltlichen Praxis auf.  EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG Wir bieten unseren Referendarinnen und Referendaren neben einem Auszug an exklusiv in unseren Büros stattfindenden Kaiserseminaren auch monatlich stattfindende Klausurenkurse an. Darüber hinaus bieten regelmäßig stattfindende Corporate Breakfasts und Lunch Talks die Möglichkeit sich mit unseren erfahrenen Anwälten, Partnern und Counsel auszutauschen und dadurch praktische Einblicke in verschiedene Rechtsgebiete zu erhalten.

 IHRE PERSPEKTIVE „„ Übernahme: rund zwei Drittel unserer Associates waren bereits im Referendariat oder im Rahmen einer wissenschaftlichen Mitarbeit bei uns „„ Einstiegsgehalt: 110.000 € (mit LL.M. 120.000 €) „„ geplante Einstellungen 2019: ca. 50 - 70  WAS WIR SONST NOCH BIETEN Mit Hengeler Mueller Young Talents bieten wir unseren Referendarinnen und Referendaren (wie auch unseren wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) ein strukturiertes Programm, das sowohl eine umfassende Ausbildung, als auch Impulse für eine fachliche und berufliche Ausrichtung sowie die Möglichkeit zum regelmäßigen Austausch bietet. Neben dem Bereich Ausbildung und Mitarbeit legen wir Wert auf internationale Erfahrung, Weiterbildung und Netzwerk. So bieten wir die Möglichkeit, die Wahlstation in einem unserer ausländischen Büros oder nach individueller Absprache auch bei einer unserer Best Frieds Kanzleien zu absolvieren. Zweimal im Jahr organisieren wir für eine Gruppe von Referendarinnen und Referendaren ein dreiwöchiges Short-Term-Secondment bei Slaughter and May in London. Darüber hinaus finden regelmäßig Legal English Kurse, Young Talents Abende und andere Kanzleiveranstaltungen statt. Mehr zu Hengeler Mueller Young Talents erfahren Sie unter: www.hengeler.com/young-talents

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

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Jochen Saal Partner jochen.saal@kliemt.de KLIEMT.Arbeitsrecht Speditionstraße 21 40221 Düsseldorf Tel.: +49 211 882 88 168 www.kliemt.de/karriere

 STATIONEN Anwaltsstation, Wahlstation  STANDORTE Düsseldorf, Frankfurt a.M., München, Berlin  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 20  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER KLIEMT.Arbeitsrecht zählt zu den führenden Kanzleien auf dem deutschen Arbeitsrechtsmarkt. Mit rund 70 Anwältinnen und Anwälten beraten wir namhafte nationale wie internationale Unternehmen und Konzerne. Unsere Kanzlei wurde 2002 gegründet und konnte in den letzten Jahren eine Reihe von Awards und anderen Auszeichnungen sowohl für die exzellente fachliche Arbeit als auch die interne Ausbildung gewinnen. Wir freuen uns immer über engagierte, fachlich überzeugende Nachwuchsjuristen, die Spaß und Interesse am Arbeitsrecht mitbringen. Auch wer gerne international arbeiten möchte, ist bei uns an der richtigen Adresse, denn wir sind Mitglied von Ius Laboris, dem weltweiten Verbund führender Arbeitsrechtskanzleien.  VERGÜTUNG 500 € / Wochenarbeitstag  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Sie erhalten spannende Einblicke in die Arbeitsweise einer international tätigen, auf Arbeitsrecht ausgerichteten Spezialkanzlei. Von Beginn an werden Sie intensiv in die Mandatsarbeit einbezogen und begleiten unsere Anwälte zu Gerichtsterminen und Mandantengesprächen. Das Erstellen von Schriftsätzen gehört ebenso zu Ihrem Aufgabenbereich wie die Begutachtung arbeitsrechtlicher Fragestellung und das Anfertigen rechtlicher Stellungnahmen. Zudem nehmen Sie an den wöchentlichen Anwaltsmeetings teil. Während der gesamten Zeit erhalten Sie einen persönlichen Mentor, mit dem Sie die Ergebnisse Ihrer Arbeiten und Ihre persönliche Entwicklung besprechen.  EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG Als Referendar nehmen Sie an unserem Ausbildungsprogramm für Associates, der KLIEMT.Academy, teil. In der KLIEMT-Academy bündeln wir Schulungen zu rechtlichem Fachwissen, Soft Skills und internationalen Kompetenzen – angeleitet von Partnern, externen Trainern, Richtern oder Professoren. Es gibt Englischkurse, Workshops zum

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Verhandlungsmanagement und zur Prozessführung. Überdies unterstützt Sie Ihr jeweiliger Mentor in der Examensvorbereitung, beispielsweise durch Aktenvortragstraining sowie einem Coaching zur Erstellung von Schriftsätzen.  IHRE PERSPEKTIVE „„ Wer sich während der Stage beweist, hat gute Chancen, anschließend als Anwalt bei uns zu arbeiten. Im vergangenen Jahr haben wir gleich sechs ehemalige Referendare eingestellt. „„ Einstiegsgehälter:90.000 bis 105.000 € p.A. + Bonus bis zu 10.000 „„ geplante Neueinstellungen 2019: 8 bis 12  WAS WIR SONST NOCH BIETEN „„ Wir binden Sie von Beginn an aktiv in unsere Teams ein „„ Teilnahme an kanzleiinternen Freizeitaktivitäten / Teamevents (Bogenschießen, Bowling, Klettergarten, Fußball) „„ Tischfußball, freies Obst und Getränke

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

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Susanne Kiefer Recruitment Manager susanne.kiefer@linklaters.com Linklaters LLP Taunusanlage 8 60329 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 710 034 95 www.career.linklaters.de

 STATIONEN Anwaltsstation, Wahlstation, Referendar in Nebentätigkeit, wissenschaftliche Mitarbeit  STANDORTE Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München (in Deutschland)  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 150  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER Linklaters LLP ist eine international führende Wirtschaftskanzlei mit rund 5.000 Mitarbeitern in 30 Büros weltweit. In Deutschland beraten wir mit unseren rund 350 Anwälten namhafte Unternehmen und Finanzinstitute zu komplexen Fragen im Wirtschafts-, Bank- und Steuerrecht. Gemeinsam leben wir eine Kultur des Miteinanders und der neuen Ideen. Als Teil unseres Teams erwarten Sie spannende Herausforderungen, hervorragende Entwicklungsperspektiven und Raum für individuelle Wege.  VERGÜTUNG 800 € / Wochenarbeitstag  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Wir sehen in jedem Referendar einen potenziellen Mitarbeiter und binden ihn oder sie vom ersten Tag an eng in die Teamarbeit mit Associates, Managing Associates und Partnern ein. In Kombination mit einem ähnlich anspruchsvollen Aufgabenspektrum wie dem eines Associates können beide Seiten gut einschätzen, ob man langfristig zueinander passt. Die Aufgaben sind dabei vielfältig – und keinesfalls administrativ oder eintönig – wenn es beispielsweise darum geht, mit Bezug zu konkreten Rechtsfragen zu recherchieren, um selbständig konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Natürlich stehen wir unseren Referendaren unterstützend zur Seite, sodass nah an der Mandatsarbeit die Vermittlung des theoretischen Rüstzeugs für den juristischen Alltag erfolgt. Die enge Zusammenarbeit mit einem persönlichen Mentor – meist ein erfahrener Associate – stellt eine wertvolle Hilfe dar, die Arbeitswelt von Linklaters kennenzulernen, zu verstehen und die täglichen Herausforderungen zu meistern. Er oder sie gibt zudem in regelmäßigen Abständen Feedback und ist eine gute Quelle für Karrieretipps und das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven.

 EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG In Fachvorträgen und Workshops werden die Facetten einer internationalen Kanzlei vermittelt sowie komplexe Sachverhalte gemeinsam analysiert und bearbeitet. Regelmäßige Englischkurse, Workshops zu wichtigen Business Skills und unser Angebot, ein Hemmer- oder Kaiserseminar und Klausurenkurse zu besuchen, runden das Programm ab.  IHRE PERSPEKTIVE „„ Übernahmewahrscheinlichkeit: Der Großteil unserer Kolleginnen und Kollegen haben bereits ihr Referendariat bei uns absolviert! Die Übernahmewahrscheinlichkeit lag in den vergangenen Jahren bei über 60%. „„ Einstiegsgehälter: 120.000 € p.A. „„ Geplante Neueinstellungen in 2019: 50  WAS WIR SONST NOCH BIETEN „„ Persönliches Mentoring „„ Rhetoriktraining für den Aktenvortrag „„ Referendarabende „„ Wahlstation im Ausland für herausragende Referendarinnen und Referendare

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

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KONTAKT

Katrin Heuel-Ortmann Personalleiterin katrin.heuel-ortmann@oppenhoff.eu Oppenhoff & Partner Rechtsanwälte Steuerberater mbB Konrad-Adenauer-Ufer 23 50668 Köln Tel.: +49 221 2091 391 Fax: +49 221 2091 333 www.oppenhoff.eu/karriere

 STATIONEN Anwaltsstation, Wahlstation, referendariats- und promotionsbegleitende Tätigkeit  STANDORTE Köln, Frankfurt am Main und Hamburg  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 25  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER Oppenhoff & Partner ist eine der führenden unabhängigen und international tätigen Kanzleien in Deutschland und steht für mehr als 110 Jahre Rechts- und Steuerberatung auf höchstem Niveau. Ein starkes Team von rund 70 Anwältinnen und Anwälten berät deutsche und internationale Konzerne sowie mittelständische und familiengeführte Unternehmen in allen wichtigen Bereichen des Wirtschaftsund Steuerrechts. Wir verbinden dabei eine Full-Service-Beratung mit spezifischer Branchenexpertise. Das Ausbildungsprogramm von Oppenhoff & Partner wurde bereits mehrfach von führenden juristischen Handbüchern und Portalen ausgezeichnet.  VERGÜTUNG 700 € - 800 € / Wochenarbeitstag  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Wir bieten Ihnen die Chance, erste Erfahrungen im Umgang mit Mandanten zu sammeln. Dabei werden Sie von Anfang an in konkrete Mandate mit eingebunden. Während Ihrer Tätigkeit bei uns sind Sie – neben dem zuständigen Partner – einem Anwalt zugeteilt, der Sie betreut, Arbeitsergebnisse mit Ihnen bespricht und stets Ansprechpartner für Fragen ist. Sie werden in sämtliche Bereiche mit eingebunden und erhalten so ein umfassendes Bild der Tätigkeit als Wirtschaftsanwalt (m/w/div.).  EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG Im Rahmen regelmäßiger Tutorials und Fortbildungsveranstaltungen können Sie Ihr Spezialwissen weiter vertiefen und sich über praxisrelevante Themen aus anderen Rechtsgebieten informieren. Wir bieten außerdem wöchentliche Legal English Kurse sowie ein speziell auf Sie zugeschnittenes Ausbildungsprogramm zur Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen an. Neben dem Besuch von Gerichtsverhandlungen stehen regelmäßig Seminare zur Kautelarklausur,

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Vertrags- und Schriftsatzgestaltung und Aktenvortragstraining sowie Moot Courts auf dem Programm.  IHRE PERSPEKTIVE „„ Der Großteil unserer Kollegen (m/w/div.) war bereits im Vorfeld in einer Beschäftigung bei uns im Hause tätig – sei es als Praktikant, wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Referendar (m/w/div.). Die Anzahl der Übernahme entsprach in den vergangenen zwei Jahren rund 60%. „„ Einstiegsgehalt: 100.000,00 € p. A. „„ Geplante Neueinstellungen in 2019: 20  WAS WIR SONST NOCH BIETEN „„ Open-Door-Policy „„ Leihmöglichkeit von Examenskoffer mit prüfungsrelevanten Gesetzestexten und Kommentaren „„ hauseigene Bibliothek mit modern ausgestatteten Arbeitsplätzen „„ Referendarstammtisch, regelmäßiger gemeinsamer Wochenausklang „„ Fitnessraum, Yogakurse (Köln) „„ Angebot für Massagetermine im Haus (Köln) „„ Reinigungsabgabe im Haus (Köln) „„ Social Events für alle Mitarbeiter (z. B. Betriebsausflug, Weihnachtsfeier, Karnevalsfeier)

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

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Nadine Trautwig Tel.: +49 69 958 552 26

 STATIONEN Anwalts- und Wahlstation  STANDORTE Berlin, Bielefeld, Bremen, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Kassel, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Osnabrück, Saarbrücken, Stuttgart  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 60  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER In unserer globalen, sich rasch verändernden Wirtschaft sind Kooperation, Umstrukturierung, Transaktion, Finanzierung und gesellschaftliche Verantwortung Themen, die unsere Mandanten zunehmend beschäftigen. Für verschiedenste komplexe Aufgabenbereiche benötigen sie rechtliche Handlungssicherheit. Deshalb beraten wir sie ganzheitlich und in enger Zusammenarbeit mit den Steuer-, Human Resources- und Finanzexperten von PwC und unserem internationalen Legal-Netzwerk in über 90 Ländern. Ob weltweit agierendes Unternehmen, öffentliche Körperschaft oder vermögende Privatperson, jedem Mandanten steht bei uns ein persönlicher Ansprechpartner zur Seite, der ihn in allen wirtschaftsrechtlichen Belangen verantwortungsvoll unterstützt. So helfen wir unseren Mandanten, ihren wirtschaftlichen Erfolg langfristig zu sichern. PwC Legal. Mehr als 230 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte an 17 Standorten. Integrierte Rechtsberatung für die Praxis.  VERGÜTUNG 300 € / Wochenarbeitstag  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Referendare gewinnen bei PwC wertvolle Einblicke in die Berufspraxis und lernen in Ihrer Anwalts-/Wahlstation oder Nebentätigkeit unsere Rechtsanwaltsgesellschaft bzw. Praxisgruppen umfassend kennen. Während ihrer Tätigkeit dürfen sie selbstverständlich an den Meetings unserer Anwälte teilnehmen und auch Schriftsätze verfassen bzw. daran mitarbeiten.  EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG Neben diesen spannenden Aufgaben profitieren Referendare von Angeboten unseres Bindungsprogramms Keep in Touch (KiT), zum Beispiel durch die Teilnahme an unserem Repetitorium.

 IHRE PERSPEKTIVE Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer strukturierten Karriereentwicklung vom Consultant bis zum Partner und den Einstieg in eine unserer o.g. Praxisgruppen. Durch unsere Academy haben Sie die Möglichkeit in den Genuss eines umfassenden Weiterbildungsprogramms zu kommen und auch die Option von Auslandseinsätzen im Rahmen von Projekten.  WAS WIR SONST NOCH BIETEN PwC zählt zu den rund 500 deutschen Unternehmen, die mit dem Zertifikat „auditberufundfamilie“ ausgezeichnet wurden. Das Zertifikat beinhaltet Maßnahmen, mit deren Hilfe familiäre und berufliche Bedürfnisse miteinander in Einklang gebracht werden können. Und damit Arbeit auch wirklich nur das halbe Leben ist, können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die persönliche Balance zwischen Büro und Privatleben selbst gestalten. Gerade so, wie es die jeweilige Arbeitssituation und der persönliche Bedarf erfordern. So ermöglicht das umfassende Work-Life-Choice-Modell beispielsweise die Flexibilisierung der Arbeitszeit (z.B. in Teilzeitmodellen oder Sabbaticals) und des Arbeitsortes.

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

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Dr. Holger Hofmeister Partner hr-frankfurt@skadden.com Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP Taunusturm, Taunustor 1 60310 Frankfurt www.skadden.com

 STATIONEN Anwaltsstation, Wahlstation Wissenschaftliche Mitarbeit vor / nach dem 1. Staatsexamen Pflichtpraktika  STANDORTE Frankfurt a. M., München Wahlstation im Ausland (z.B. NY, Hongkong, Brüssel, London) möglich  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 25  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER Mit etwa 1.700 Rechtsanwälten an 22 Standorten in den weltweit wichtigsten Wirtschaftszentren ist Skadden eine der bedeutendsten international tätigen Kanzleien. Unsere Standorte in Deutschland befinden sich in Frankfurt und München.

 WAS WIR SONST NOCH BIETEN „ „ Workshops und Schulungen „ „ Unterricht in Business English für Juristen „ „ Teilnahme an laufenden Fortbildungen für Associates

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

 VERGÜTUNG 1.050 € / Wochenarbeitstag  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Sie haben die Möglichkeit, in einer oder mehreren Praxisgruppen an herausfordernden Mandaten unmittelbar mitzuarbeiten. Sie werden vom ersten Tag an in das Skadden Team und die jeweiligen Mandate eingebunden. Unsere Partner und Associates unterstützen und begleiten Sie bei Ihren Tätigkeiten. Unser Ziel ist es, dass Sie aktiv an den Mandaten mitarbeiten, wir uns gegenseitig kennen lernen und dann gemeinsam Ihre nächsten Karriereschritte besprechen.  EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG „ „ Kaiserklausuren-Paket  IHRE PERSPEKTIVE „ „ Wahlstation im Ausland nach erfolgreich absolvierter Anwaltsstation bei uns „ „ Mögliche Übernahme als Associate. (Viele unserer Associates waren bereits im Referendariat bei uns tätig.) „ „ Einstiegsgehälter von 140.000 EUR „ „ Geplante Neueinstellungen 2019: 6

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Saskia Beyer Recruitment Manager karriere@taylorwessing.com Taylor Wessing Partnerschaftsgesellschaft mbB Am Sandtorkai 41 20457 Hamburg Tel.: +49 40 368 030 taylorwessing.com/karriere

 STATIONEN Wahlstation und Anwaltsstation (Beginn: Laufend / Mindestdauer: 3 Monate)  STANDORTE Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München  REFERENDARSPLÄTZE IN 2019 50  KURZBESCHREIBUNG ARBEITGEBER Taylor Wessing ist eine führende internationale Wirtschaftskanzlei. Unsere Anwälte beraten Unternehmen weltweit in allen Fragen des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts. Mit mehr als 1.100 Anwälten an 32 Standorten bieten wir hochqualifizierte Rechtsberatung. Wir sind mit den Märkten, Leistungen und Produkten unserer Mandanten bestens vertraut und setzen uns intensiv mit aktuellen Entwicklungen, Technologien und Innovationen auseinander.  VERGÜTUNG marktübliche Vergütung  AUFGABENPROFIL/EINBINDUNG IN DIE PRAKTISCHE ARBEIT Mit dem Karriereprogramm „Talents For Future“ erhalten Sie als Referendar einen authentischen Einblick in die Arbeitswelt einer Großkanzlei sowie die Chance, von unterschiedlichen Anwaltspersönlichkeiten zu lernen. Wir fördern die Entwicklung Ihres Talents mit einem auf Sie zugeschnittenen Training on the Job. Sie können von Beginn an bei der Bearbeitung aktueller Mandate mitwirken und erhalten ein qualifiziertes Feedback. Darüber hinaus nimmt sich Ihr Mentor Zeit, Ihnen die anwaltliche Prozess- oder Projektführung zu erläutern und fallbezogene Verhandlungstechniken zu besprechen.  EXAMENSORIENTIERTE AUSBILDUNG & VORBEREITUNG DES BERUFSEINSTIEGS Nutzen Sie unser Kaiserseminar-Angebot (Schwerpunkte Zivil- und Strafrecht) für die Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen. Darüber hinaus können Sie Seminare und Vorträge aus unseren internen Trainingsangeboten, wie dem Ausbildungsprogramm RISE oder dem Studium Generale, auswählen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, einen Aktenvortrag oder eine Rechtspräsentation vorzustellen. So bereiten wir Sie schon während Ihres Ausbildungsprogramms auf Ihren Berufseinstieg sowie Ihre Wirkung als Anwaltspersönlichkeit vor.

 IHRE PERSPEKTIVE Sie haben Ihr Referendariat erfolgreich absolviert? Dann freuen wir uns, Sie als Associate bei uns zu begrüßen. Die fachliche und persönliche Entwicklung unserer Associates hat für uns eine besondere Bedeutung. Deshalb geben wir Ihnen in den ersten drei Berufsjahren den nötigen Raum für Ihre juristische Orientierung und die Entwicklung Ihrer persönlichen Anwaltskompetenzen. Ab dem vierten Berufsjahr nehmen Sie als Senior Associate an unserem einzigartigen Entwicklungsverfahren teil. Gemeinsam entwickeln wir mit Ihnen einen auf Sie zugeschnittenen Business Case. Sie haben die Chance, Ihren eigenen Karriereweg zu realisieren. Nach Ihrer Evaluierung bietet sich die Option einer dauerhaften Anstellung als Salary Partner oder einer intensiven Förderung auf dem Weg in die Equity Partnerschaft.  WAS WIR SONST NOCH BIETEN „„ Ein erfahrener Mentor begleitet Sie in Ihrer Entwicklung. „„ Sie arbeiten im direkten Kontakt mit Mandanten innerhalb eines Teams aus erfahrenen Anwälten. „„ Nutzen Sie den persönlichen Austausch mit unseren Partnern und angestellten Anwälten bei unseren exklusiven Networking- und Social Events. „„ Wir legen Wert auf eine offene Feedbackkultur. Deswegen erhalten Sie regelmäßig eine professionelle Rückmeldung zu Ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung. „„ Wir stellen Ihnen kostenlose Speisen (z.B. Obst) sowie Getränke zur Verfügung.

ZAHLEN UND FAKTEN ZUM REFERENDARIAT Tägliche Arbeitszeit Referendare          hoch niedrig  Übernahmewahrscheinlichkeit          hoch niedrig  Mandantenkontakt Referendare          hoch niedrig 

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A N KÜ N D I G U N G D E R 7. AU F L AG E D E S R E F G U I D E – D E R L E I T FA D E N F Ü R R E C H T S R E F E R E N D A R E

Neue überarbeitete moderne Aufmachung Neue inhaltliche Schwerpunktsetzung: „„ „„ „„ „„ „„ „„

Hintergrundwissen und Aktuelles zum Referendariat Vorstellung aller Stationen (Zivil-, Straf-, Verwaltungs- und Anwaltsstation) mit Lernbeiträgen Erfahrungsberichte zur erfolgreichen Examensvorbereitung Übungsfälle & Aktenvorträge Erfahrungsberichte Stationen Stationsprofile

ERSCHEINUNGSDATUM Webversion erscheint am 22.12.2018 als kostenloser PDF-Download auf www.iurratio-jobs.de Printversion erscheint im Februar 2019


Hengeler Mueller Young Talents Unser Programm fĂźr Referendariat und wissenschaftliche Mitarbeit www.hengeler.com/young-talents

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„REF50 – Die besten Arbeitgeber für das Referendariat“ ist ein Publikation von IURRATIO Jobs für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare...

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