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Monnericher Gemeinderat: eigentlich eine Routinesitzung

... doch dann Hochspannung

Monnerich Hochspannung herrschte am Freitag in der Sit­ zung des Gemeinderats, die ei­ gentlich eine Routinesitzung sein sollte. Dafür sorgte der streitbare ADR-Vertreter François Retter, der im Zusammenhang mit der Hochspannungsleitung, die von der Sidor zur Cegedel führt, un­ bedingt das letzte Wort haben wollte und dem Schoffenrat man­ gelnden Einsatz vorwarf. Dabei handelte es sich lediglich um die Zustimmung, ein seit lan­ gen Jahren bestehendes Problem mit den beiden Gesellschaften über einen Gerichtsbeschluss de­ finitiv ·(?) aus der Welt schaffen zu wollen. Diese Hochspan­ nungsleitung, die igentlich lange unter den Boel verlegt sein soli­ te, steht einem grôBeren Lotisse­ mentsprojekt im Wege und stellt auch einige Gefahren für die An­ rainer und die Schulkinder dar. Juristisch gesehen, so Bürger­ meister Dan Kersch, gebe es so manche Unklarheiten, und er wehrte sich vehement dagegen, untatig in dieser Frage gewesen zu sein. Nach den wiederholten wortgewaltigen Jnterventionen von Rat Retter ert.eilte der Rat dann allerding einstimmig die Erlaubnis, vor Gericht auftreten zu konnen. Eingangs der Sitzung infor­ mierte der Bürgermeister über ei­ nen gewonnenen Gerichtspro­ zess gegen die staaUiche Obrig­ keit, die versucht hatte, die Ein­ stellung eines für die OffenHich­ keitsarbeit zustandigen Beamten mit einer fadenscheinigen Be­ gründung zu torpedieren. lm Clinch befindet man sich ebenfalls mit dem lnnenministe­ rium, wo der Amtsschimmel be­ kanntlich Hohe Schule reite und wo fleiBige Funkt:lonare bei der· Suche nach einem Haar in der Suppe das Reg.lement zur Kom­ pensierung komm naler Taxen für sozial Schwache vorerst auf Eis gelegt hatten. Dan Kersch informierte weiter, -

dass die Bürger beim ,Minett­ kompost", mochten sie gr6Bere Mengen selbst deponieren, eine Bescheinigung über ihren Wohn­ ort von der Gemeindeverwaltung vorzeigen müssen. Und dass man nach vielen konstruktiven Ge­ sprachen mit den Elternvertre­ tern den Beschluss fassen konn­ te, den Eltern jetzt ein direktes Mitspracherecht in den einzel­ nen Klassen zu geben. Damit ha­ be man dem neuen Schulgesetz vorgegriffen und landesweit ein positives Exempel statuiert. Von allen Fraktionen begrüBt wurden die Plane zur Instandset­ zung der Luxemburger StraBe in Steinbrücken, die in einem deso­ laten Zustand ist. Das vom Ar­ chitektenbüro ,Schroeder & As­ sociés" vorgelegte Projekt kostet 1.530.000 Euro und erstreckt sich vom früheren ,Sichel"-Ge­ baude über 700 rn bis zum Dorf­ kern. Die Fahrbahn wird auf 6 rn Breite angelegt, die gesamte ln­ frastruktur kommt in den Baden (auch die Hochspannungslei­ tung) und für die voraussichtlich ein Jahr dauernden Arbeiten wird der Verkehr neu geregelt. Alles andere war reine Routine. Gestimmt wurden mehrere Kon­ ventionen und der ,Harmonie municipale" wird eine monatli­ che Unterstützung von 150 Euro Index 100 gewahrt. Alles in trockenen Tüchern? Denkste! Rat Retter (ADR) hatte namlich noch einen weiteren et­ was peinlichen Auftritt im Zu­ sammenhang mit der Platzierung von J(jndern und Jugendlichen in Jugendheimen oder anderen In­ stitutionen. Mit einer gewissen Berechti­ gung und anhand eines konkre­ ten Falls zeigte er so manche Un­ gerechtigkeiten auf, musste sich aber vom Bürgermeister belehren lassen, dass solche Fiille keines­ wegs in den Kompetenzbereich des Gemeinderates fallen. F'

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2007 04 t conseil  

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