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Storage as a Service von Colt und EMC S. 9

20. JAHRGANG | € 6,– ISSN 1864-0907

www.it-business.de

Noch mehr Entlassungen bei NT plus S. 10

NR. 15, 19. JULI – 1. AUGUST 2010

FACHZEITSCHRIFT FÜR DEN IT-MARKT

IN DIESER AUSGABE

Hersteller-Banken finanzieren IT-Projekte Christoph Heitjans, Direktor der IBM Global Finance, beschreibt, wie das Projektgeschäft trotz vorsichtiger Hausbanken finanziert werden kann.

ALLES AUS EINEM GUSS Werner Kühn über die gemeinsame Strategie von Avocent und der Mutter ENP. SEITE 18

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ZUKUNFT IN DER CLOUD Gerald Hahn von Softshell widerspricht dem skeptischen GfK-Chef. SEITE 20

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COMPLIANCE-DSCHUNGEL Dr. Thomas Jansen zeigt einen Ausweg aus gegensätzlichen Gesetzesvorgaben. SEITE 50

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DIE TABLET-WELLE ROLLT Cisco steigt 2011 mit dem Cius ins Client-Geschäft ein – Gegenwind für Apples iPad. SEITE 52

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BUSINESS SCOUT Business Intelligence In den Zeiten von Social Media wird es noch wichtiger, Daten auf Herz und Nieren zu prüfen – eine neue Chance für BI-Lösungen.

SEITE 58

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CHANNEL KOMPENDIUM

Alles zum Thema Printer im beiliegenden Kompendium

PRINTER

& SUPPLIES


W W E-MAIL AUS DER REDAKTION

3

@ TOSHIBA

ERWIN GOSSNER Redaktion IT-BUSINESS

Erwin Goßner Gesendet: Mo. 12 An: <Sascha La .07.2010 14:10 Uhr nge> Betreff: Ein Stück WM-Traue r Sehr geehrter Herr Lange, seit wenigen Tagen ist die Fußball-Weltme 2010 in Südafr isterschaft ika Geschichte , an der auch land-Bezwinger der Deutsch, Finalist un d Turniersie mit seinem er ger sten WM-Titel schrieben hat. ein großes Ka Spanien pitel geMit seiner Ak tion „100 Proz en shiba im Vorf eld der Fußbal t Siegprämie“ hat Tol-WM versucht kauf von LED-Fe , den Verrnsehgeräten ankurbeln – we land der Turn nn Deutschiersieg geli ngt, erstatte allen Kunden t Toshiba den vollen Ka ufpreis zurü Vorgabe. ck – so die Daraus ist nu n ja nichts geworden – wa fer dieser Ge s die Käuräte sicherli ch in zweifa sicht bedauern cher Hin. Doch wie si eht es bei To Stand dem Ma shiba aus? nagement nach Siegen – 4:1 zwei eindruck gegen England svollen un nien – schon der Angstschwe d 4:0 gegen Argentimacht das gute iß auf der St irn ? Oder Geschäft die Deutschlands Trauer um die gegen Spanien Niederlage wett? Mit sportliche n Grüßen

Sicherheit für Ihren PC!

Erwin Goßner Redaktion IT-B US

INESS

ESS

USIN B T I @

Uhr 14:40 > Lange .2010 SINESS.de 7 a 0 h . c 3 Sas Di. 1 ner@IT-BU auer : t e r s d Gesen Erwin.Gos tück WM-T daAn: < ff: Ein S haben nner, d n e n ß r u a o t M G e B err -Fans eutsche ter H d ßball nsere geehr le Fu ass die en für u gut l r a h e r d o S i st s w o , K t t d a f n e h f ba si nde geho damit di nschaft t hätte, i h s o b n u bei T eine Sek det, nur . Die Ma ent geha i n i k her t aussche plodiere uch verd x a schaf n nicht e sie es raut s zuget Aktio elt, das werden. olut rt. Leis b a u i g e gesp eister z Erfol h versich zen“ beßten r c Weltm n grö ktion au p der He den Ere d m Tea ie A en „Tip rne Kunden n r ge r dem wir d Da wi n, haben aber kei ürden wi atz der s w e r n t i w nst hät n Ei – so önnen d de der k ichtigen chaft un s r Er s n k rüc der Man volle konnn i e g r s e fol ieren. rigen em Turni oppeln. r üb d honor verd n wien wa hen vor o s i V t T k oc -A ED hre e WM wei W dass bei L er Ja Unser In den z Umsatz ch in vi he Team, aln u c h : e a s g r n t l e r s i de eu fo ir un ken w das d l in Hän in. ten w ern drüc umen für Poka abei se f n a o e D s d d e n l i I ieder en Ma est d der f m nächst werden w i r e i b w s e ann – üßen ten k en Gr dlich n u e s r oduct Mit f er Pr m u e s g n n r Co a La Sasch tingleite Marke ba Europe Toshi

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INHALT W W

4

Wir mobilisieren Ihr Geschäft.

UNTERNEHMEN

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g für: Ihre Lösun ation

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lattform ł Werbep mer TV im ł Wartez ng / Sponsori ł Events ł u.v.m.

STABWECHSEL BEI NT PLUS Volker Flemming leitet den verkleinerten

6

Was in und was out ist, erfahren Sie im Marktbarometer.

8

D-Links Competence Center für Partner zum Testen geöffnet.

9

Managed-Storage-Lösung samt Dienste von EMC und Colt.

12

Transtec stärkt die Fachhandelsmarke Lynx.

20

Warum Cloud Computing die Zukunft gehört.

14

SAP legt sich mit Business ByDesign ins Zeug.

22

Partners in Europe verzeichnet Wachstum.

16

IBM: Vom Lochkartenzeitalter zur Wissensgesellschaft.

24

Roundtable: Vom Systemhaus zum Provider.

18

Avocent verspricht Data Center aus einem Guss.

30

Die IT-BUSINESS Akademie verschreibt sich der Security.

Hotel

LIQUIDE

TITELSTORY 34

Wartezone

34 4

Absatzförderung triff trifftt auff

Banken werden vorsichtiger bei der Kreditvergabe. Vor diesem Hintergrund steigt die Bedeutung der Finanzierungs-Sparten großer IT-Hersteller. IT-BUSINESS gibt einen Überblick.

PERSONALIEN Ihr Value Added Distributor für:

42

Kerstin Mengede startet bei Extreme Networks.

42

Norbert Linermeier wechselt von CPI zu Boston.

42

Christian Weinelt fängt bei Arrow ECS als IBM-Manager an.

90

Also-, Arrow-ECS- und HerweckPartner waren im Fußball-Fieber.

UMTS / 3G Mobile Datenerfassung Digital Signage Business Mobility Mobiles Zubehör Notebook Service ime mobile solutions GmbH èRingstraße 19 è66538 Neunkirchen Tel.: 0 68 21 / 91 90-1 90 èFax: 0 68 21 / 91 90-1 91 èwww.ime.de

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W W INHALT

5

BUSINESS 44

Adobe siegt vorerst im Streit über Gebrauchtsoftware.

44

Pressemitteilungen müssen zahlreichen Kriterien genügen.

46

Warum und wie der Vertrieb sich wandeln sollte, erläutert Sales-Trainer Kai Krickel.

DOKUMENTEN-MANAGEMENTT

TELL you what!

50

Datenschutz trifft Speicherpflichten.

Als Lynx Xtend:IT Partner vertrauen wir Ihnen ServiceDienstleistungen für Lynx Server, Storage und PCs an.

TECHNOLOGIEN 52

Cisco überrascht mit einem Tablet-PC namens Cius.

54

Zwei Neuzugänge in Samsungs Netbook-Portfolio.

52

Emtecs Festplatte P200 kommt mit bis zu 500 Gigabyte.

54

Hilfe im Datenchaos: Winzige Festplatten im Bücherregal.

52

Zyxel-Hotspot kann für Bezahldienste eingesetzt werden.

56

PC-Variationen stellen Packard Bell, HP und Iloux vor.

53

Sony-Kameras geben Vorgeschmack auf die Photokina.

57

Lenovo frischt seine ProduktPalette durch alle Segmente auf.

53

Das Smartpad von 1&1 möchte auf der iPad-Welle schwimmen.

64

Der letzte PC ist raus – Igel Technology ist komplett virtualisiert.

53

High-Performance-Computing mit der Samsung Spinpoint F4.

54

Vorkonfigurierte Rack-Rahmen von Emerson.

Lynx Xtend:IT Partner mit Top- oder Premium-Status sind autorisiert, Reparaturen bzw. Services an Lynx Servern und Storage-Systemen in unserem Auftrag durchzuführen. Service-Dienstleistungen für Lynx PCs können von allen Xtend:IT Partnern erbracht werden.

Inserenten, Impressum

Business Intelligence entdeckt das Social-Media-Umfeld.

60

BI-Anbieter rüsten sich für die Web-2.0-Analyse.

62

Natürliche Grenzen von BI in sozialen Netzwerken.

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Alle Xtend:IT Vorteile im Überbick: + 25.000 € Einstiegs-Umsatzhöhe + Feste Rabattstaffeln und Backend-Boni + Bis zu 60 Tage Zahlungsziel + Frachtfreie Lieferung + Persönlicher Ansprechpartner + Demo- und Eigenbedarfsrabatt + Übernahme von Service-Dienstleistungen + Integrierte Vertriebsunterstützung durch Elviz + Projektunterstützung + Lynx Technologie- und Verkaufs-Workshops sowie partnerschaftlicher Wissenstransfer + Marketingunterstützung

BUSINESS SCOUT 58

tend -8 Xtend:IT ist unsere Antwort auf Ihre veränderten Marktbedingungen. Unser Angebot an Sie für eine Partnerschaft mit Lynx knüpft konsequent dort an, wo IT alleine keine Argumente mehr bieten kann. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Lynx Partnerprogramms und positionieren Sie sich als kompetenter und preisattraktiver IT-Partner noch erfolgreicher am Markt.

SERVICE 66

Unschlagbar gute Argumente für eine Partnerschaft mit Lynx. Selbst im Servicefall sind wir ein verlässlicher Partner. Denn Ihre Kunden bekommen den besten Service, den sie sich vorstellen können: schnell, kompetent und persönlich.

Mehr Informationen finden Sie online unter:

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„DURCHKÄMMT DAS INTERNET! Ein neuer Trend n bewegt den BI-Markt.

58

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MARKTBAROMETER W W

Smartphone-Markt boomt

Statement

Der westeuropäische Markt für Handys und Smartphones wird dieses Jahr laut IDC um rund acht Prozent erstarken.

„Cloud Computing ist die Rache der Fachabteilung

VERKÄUFE VON HANDYS/SMARTPHONES IN WESTEUROPA

IN MILLIONEN STÜCK 1. Quartal 2009

1. Quartal Jahreswachstum 2010 (in Prozent)

Nokia

15,4

14,0

-9

Samsung

10,6

12,5

18

LG

3,5

4,1

17

Sony Ericsson

5,9

3,7

-37

Apple

0,9

3,0

233

Research in Motion

1,1

2,4

118

2,1

3,0

43

39,5

42,7

8

Andere Total QUELLE: IDC

© IT-BUSINESS

5,6

die immer ‚Nein‘ sagt.“ DR. MICHAEL PAULY

7,0

7,0 8,7 9,6

Consultant Corporate Customers, ICT

32,8

Presales, bei T-Systems International

29,3

IT-Projektstau löst sich auf

MARKTANTEILE Q1 2010 (IN PROZENT)

„Vorhaben, die 2008 und 2009 ausgesetzt wurden, werden jetzt angepackt“, so Gulp-Marketingleiter Stefan Symanek.

Treiber der Entwicklung sind der Untersuchung zufolge Smartphones. Von ihnen wurden im ersten Quartal 2010 rund zwölf Millionen Stück verkauft. Das entspricht einer Steigerung von 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Absatz traditioneller Handys dagegen ging in den ersten drei Monaten dieses Jahres um zirka vier Prozent zurück. Dies verdeutliche den Trend hin zu Smartphones, resümiert Gartner. 

ANZAHL DER PROJEKTOFFERTEN AUF GULP

80 000

72.823

70 000

PRO HALBJAHR

76.439 70.946 61.350

60 000 54.946

52.847

50 000

© IT-BUSINESS

Hersteller

an der IT-Abteilung,

46.783

40 000

Trends

20 000 10 000

Deutsche Firmen erhalten wieder leichter Geld von den Banken. Dem Ifo Institut für Wirtschaftsforschung zufolge sank die Kredithürde im Juni zum sechsten Mal innerhalb eines Monats.

0

IT-BUSINESS 15 / 2010

1. HJ. 2. HJ. 2008

1. HJ. 2. HJ. 2009

1. HJ. 2010

IT-Investitionen sollen zulegen Weltweite IT-Ausgaben in Milliarden US-Dollar

Vor allem KMU haben oft kein ausreichendes Gefahrenbewusstsein für Technologie-Diebstahl. Verhaltensrichtlinien fehlen häufig. Laut einer Studie von Steria Mummert Consulting und dem F.A.Z.-Institut sind die Bedrohungsschwerpunkte Hacking-Angriffe, Industriespionage oder „kriminelle, Dumping-Preise anbietende IT-Dienstleister aus dem osteuropäischen Ausland“, die sich sensible Informationen beschaffen.

Die Stimmung der ITK-Firmen hellt sich auf. 71 Prozent der vom Bitkom befragten deutschen Betriebe rechnen mit mehr Umsatz im Jahr 2010. Am optimistischsten sind Software-Anbieter und IT-Dienstleister.

1. HJ. 2. HJ. 2007

Das Projektportal zählte im ersten Halbjahr 2010 rund 30 Prozent mehr Angebote für IT-Selbstständige als im Vorjahreszeitraum. Es ist damit das zweitstärkste erste Halbjahr seit dem Start von Gulp 1996.

Marktanalyst Thomas Lünendonk sieht die fragile Erholung der ITKMärkte bedroht. Nicht nur die griechische Staatspleite, das Rettungspaket für den Euro oder das „schnell gestrickte Sparpaket“ schürten Unsicherheit. Deshalb erwartet Lünendonk für die Entwicklung in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2010 eine Stagnation.

Selbst gekaufte, moderne Consumer-Geräte wie Netbooks oder iPads werden von 95 Prozent der Nutzer auch für die Arbeit verwendet. Laut einer Studie von Unisys und IDC fehlt es aber vielfach an der Unterstützung der Arbeitgeber für passende Sicherheitsvorkehrungen.

QUELLE: GULP

30 000

Umsatz 2009

QUELLE: GARTNER

6

Jahreswachstum (zu 2008 in Prozent)

Umsatz 2010 (Prognose)

Jahreswachstum (zu 2009 in Prozent)

ComputerHardware

334

-12,4

365

9,1

Software

222

-2,6

229

3,1

IT-Services

763

-5,3

786

2,9

Telekommu- 1 906 nikation

-3,5

1 970

3,4

Gesamt

-4,9

3 350

3,9

3 225

Die Gartner-Analysten haben ihre im ersten Quartal aufgestellte Wachstumsprognose von 5,3 Prozent nach unten korrigiert.


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Inhalte einfach einbinden Die Modelle der SyncMaster EXn-Serie bieten darüber hinaus noch eine Besonderheit. Dank inte-

Einfache Administration Mit der im Lieferumfang enthaltenen ContentManagement-Software MagicInfo Pro lassen sich zudem bis zu 50 Displays über einen zentralen Server mit Multimediainhalten versorgen und administrieren. Bei der lizenzpflichtigen Version MagicInfo Advanced ist die Anzahl ansteuerbarer Displays unbegrenzt. Die Modelle der EX-Serie ohne embedded Client können über die integrierte RS-232C- oder RJ-45-Schnittstelle vernetzt werden. Die mitgelieferte MDC-Software ermöglicht es dann, mehrere Displays von einem PC aus zu überwachen und zu verwalten.

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Modern und interaktiv Damit sich Schüler oder Präsentationsteilnehmer aktiv an einem Vortrag beteiligen können, verfügt das eBoard über eine Broadcast-Funktion. Mit dieser ist es möglich, z.B. die Bildschirminhalte eines Laptops oder Thin Clients auf dem Display einzublenden. Die Anbindung an das Netzwerk über

die separat erhältliche Set Back Box (SBB) erfolgt dabei über eine EthernetSchnittstelle. PeripherieGeräte lassen sich über einen USB-Anschluss mit dem Display verbinden. Der SyncMaster 650TS bietet eine Full HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Damit die Präsen tationsteilnehmer auch in großen, hellen Räumen alle Inhalte gut erkennen können, bietet das Display zudem einen hohen statischen Kontrast von 5.000:1, eine Helligkeit von 500 cd/m² sowie einen Einblickwinkel von 178 Grad (horizontal und vertikal). Die Jetzt bewerben und Samsung eBoard Partner werden Sind Sie am Vertrieb des Samsung eBoards interessiert? Dann bewerben Sie sich jetzt als Vertriebspartner unter Marketing-Display@samsung.de

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8

UNTERNEHMEN W W

D-Link lässt Partner im Competence Center Lösungen testen Im Competence Center von D-Link sollen anspruchsvolle Netzwerktechnologien aus dem B2B-Umfeld getestet werden. Partner können hier ihren Kunden Switching, IP-Storage und IP-Surveillances vorführen.

IT-BUSINESS / Sarah Maier

E

THOMAS VON BAROSS, Vice President Central and Eastern Europe bei D-Link

Avnet kauft Bell Microproducts Mit mehr als 98 Prozent der abgegebenen Stimmen genehmigten jetzt die Aktionäre von Bell Microproducts die Übernahme durch Avnet. Auch alle behördlichen Genehmigungen sind bereits eingeholt. Der Distributor muss sieben US-Dollar pro Bell-Micro-Aktie bezahlen. Dies entspricht einem Kapitalwert von rund 252 Millionen US-Dollar. Da Bell Micro noch Schulden in Höhe von 379 Millionen US-Dollar offen hat, beläuft sich der eigentliche Kaufpreis auf etwa 631 Millionen US-Dollar. Bell Micro erzielte im Kalenderjahr 2009 einen Umsatz von rund drei Milliarden US-Dollar. Mit mehr als 1.900 Mitarbeitern und 55 Niederlassungen in den Vereinigten Staaten, Kanada, Europa und Lateinamerika hält das Unternehmen eine breite Palette von Integrations- und Support-Services für OEMs, VARs, Systemhersteller und Endverbraucher bereit. | HS

IT-BUSINESS 15 / 2010

schborn hat ein neues IT-Highlight: Das European Business Solutions Competence Center (EBSCC) welches D-Link in seiner deutschen Zentrale eröffnet hat. Hier können sich Partner komplexe Netzwerklösungen ansehen und ihren Kunden vorführen. Der Fokus liegt auf Technologien wie Switching, IP-Storage und IP-Überwachung. So lassen sich beispielsweise komplexe StorageSzenarien mit virtualisierten Server-Systemen testen. Über den Wireless Switch DWS-4026 und IP-Telefone können zudem Fast-Roaming-Szenarien für Voice over WLAN (VoWLAN) erprobt werden. Gemeinsam mit Technologiepartnern bildet D-Link darüber hinaus Backup- und Restore-

Konzepte sowie Lösungen für die StorageVirtualisierung ab. Neben der Test-Möglichkeit für die Partner sollen im EBSCC Produktschulungen und technische Workshopsstattfinden. Die Entscheidung, das europäische Competence Center in Eschborn zu bauen, fiel bei D-Link aufgrund des engmaschigen deutschen Partnernetzes. Zwar will der Netzwerkspezialist sein Einflussgebiet immer weiter gegen Osten ausweiten, doch das größte Geschäft kommt weiterhin aus der DACH-Region. „Grundlage unseres Erfolgs hier in Deutschland ist insbesondere der konsequente Ausbau des Business-Geschäfts in den vergangenen Jahren“, betont Thomas von Baross, Vice President Central and Eastern Europe bei D-Link. „Eschborn als zentrale Anlaufstelle für Partner und Endkunden im anspruchsvollen B2B-Markt unterstreicht die wichtige Rolle von D-Link Deutschland innerhalb des Konzerns.“ 

Funkwerk überarbeitet Partnerprogramm Zum Monatsbeginn hat Funkwerk Enterprise Communication (FEC) sein Partnerprogramm umstrukturiert. Statt bisher fünf Stufen wird es im neuen nur noch drei geben.

S

ymbiose heißt das überarbeitete Partnerprogramm von FEC. Das Konzept besteht aus nunmehr nur noch drei statt der bisher fünf Stufen. Diese teilen sich wie folgt auf: z Der Solution-Partner, braucht Zertifikate in den drei Themen Sprache, Daten und Security. Zudem muss er den First-LevelSupport für Endkunden leisten und an einer Vertriebsschulung teilnehmen. Dafür erhält er unter anderem acht Prozent Rabatt auf den Händlereinkaufspreis (HEK), Pre-Sales-Unterstützung und eine Bonuszahlung von bis zu fünf Prozent, wenn das individuelle Jahresziel erreicht wird. z Der Certified-Partner bedarf einer Prüfung in den bereits oben genannten Schwerpunkten. Auch er muss jährlich bei einem Sales-Training mitmachen und First-Level-

Funkwerk hat das Partnerprogramm verschlankt und mit neuen Services bereichert.

Support leisten. Dafür bekommt er unter anderem bis zu vier Prozent Rabatt auf den HEK, zwei rabattierte Demo-Geräte und Vergünstigungen auf Schulungen. z Durch eine Anmeldung unter www.funkwerk-ec.com/reseller kann der interessierte Fachhändler zum Registered-Reseller werden. Das garantiert ihm ein MarketingStarterpaket, Projektschutz und -Preise sowie Resales-Unterstützung per Telefon und E-Mail. Die Rezertifizierung für alle Partner erfolgt im Zwei-Jahres-Rhythmus. Die bisherigen Partner können die notwendigen Prüfungen bis zum Jahresende noch ablegen, um sich in das neue System einzugliedern. | SM


W W UNTERNEHMEN

Colt und EMC bieten gemeinsam Storage-as-a-Service an Gemeinsam mit EMC nimmt Colt eine Managed-Storage-Lösung samt verwandter Dienste in sein Portfolio auf. Das Ziel sind mittelständische und große Unternehmen.

M

it Storage-as-a-Service können Unternehmen europaweit ihre ITRessourcen flexibel den wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen. Hinzu kommt, wie der Managed-Service-Anbieter Colt betont, dass sich die Business-Kunden nicht mehr selber um Compliance, Backup oder Archivierung kümmern müssen. Gemeinsam mit Speicher-Spezialist EMC hat Colt deshalb sein Infrastructure-as-a-ServicePortfolio um das Thema Storage erweitert. Das Angebot umfasst Dienste wie: z On site Residency Services – der Einsatz kompetenter Fachkräfte, die auf den Umgang mit unternehmenskritischen Daten und den ent-

IT-BUSINESS / Sarah Maier

ADRIAN SAUNDERS, Managing Director des Geschäftsbereiches Colt Managed Services sprechenden Bedarf an IT-Infrastruktur spezialisiert sind z Remote Managed Services – die Optimierung des Informationsmanagements durch intelligentes FernMonitoring und Störungsmanagement sowie die kontinuierliche Verwaltung der Lösung auf der Basis definierter Service-Level-Ziele z Storage Managed Services – umfassendes Management von Storage-Prozessen vor Ort,

Origin Storage tut mehr für seine Partner Der Storage- und Security-Spezialist Origin Storage hat sein Channel-Programm neu aufgelegt. Eine flexiblere Regelung soll Resellern mehr Vorteile bringen.

D

as Origin-Storage-Partnerprogramm für die verschlüsselten „Data Locker“-Festplatten wurde nun optimiert. Ziel ist es unter anderem, die Einstiegshürden zu senken. An der Stelle der bisherigen Gold-Partner-Stufe gibt es bei Origin Storage ab sofort eine flexible Regelung, bei der engagierte Reseller von zusätzlichen Vorteilen profitieren. Dazu gehören die Listung in den KONSTANTIN FRÖSE, Divisional Director von Origin Storage

Bezugsquellen auf der Origin-StorageWebsite, die Weitergabe von Leads, die Verfügbarkeit eines direkten Ansprechpartners und der Marketing- sowie Vor-Ort-Support. Außerdem lassen sich weitere Produktgruppen aus dem Portfolio einbinden. „Mit der neuen Struktur glauben wir nun die passenden Werkzeuge für den Kanal bereitstellen zu können. Wir wissen, dass stationäre Fachhändler und Systemhäuser, die aufwändige, qualitativ hochwertige Beratung bieten, auch eine andere Marge benötigen als ein reiner Etailer“, so Konstantin Fröse, Divisional Director von Origin Storage. | HS

basierend auf ITIL-Standards und Best Practices von EMC. „CIOs und IT-Entscheider stehen unter Druck, die Kosten zu senken“, erklärt Adrian Saunders, Managing Director des Geschäftsbereiches Colt Managed Services. „Das gemeinsame Angebot von Colt und EMC adressiert Unternehmen, die kostenbewusst sind und dennoch wissen, wie wichtig ein solides Storage-Konzept ist. Damit bieten wir ihnen hohe Flexibilität und lösen die Anforderungen unserer Kunden.“ Colt-Managed-Storage ist in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Spanien verfügbar. 

Kein Support für Windows XP Service Pack 2 mehr Am Dienstag, den 13. Juli 2010, hat Microsoft die Unterstützung für Windows XP Service Pack 2 (SP2) planmäßig eingestellt. Trotz zahlreicher Updates entspricht die Version nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen, daher stoppt Redmond konsequenterweise den Support für die SP2-Version und bietet dafür keine Aktualisierungen, Sicherheitsupdates oder andere Leistungen mehr an. Kunden, die Windows XP SP2 noch immer im Einsatz haben, wird daher dringend empfohlen, auf das aktuelle Service Pack 3 upzugraden. Windows XP SP3 wird noch bis 8. April 2014 mit entsprechenden Sicherheitsupdates unterstützt. Im Handel gilt die Einstellung der Unterstützung gleich als Verkaufsargument für den Umstieg auf Windows 7. | SR

WEB | WWW.ORIGINSTORAGE.DE

IT-BUSINESS 15 / 2010

9


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UNTERNEHMEN W W

Entlassungen und Führungswechsel bei NT plus Wegen Umstrukturierung des TK-Distributors NT plus wurden über 100 Mitarbeiter entlassen. Auch Volker Schwellenberg räumt den Posten.

DR. VOLKER FLEMMING ist neuer Chef von NT plus.

VOLKER SCHWELLENBERG kehrt zu Actebis zurück.

D

ie Leitung von NT plus hat ab sofort Dr. Volker Flemming inne. Der promovierte Wirtschaftsrechtler kommt von der Siemens Enterprise Communications (SEN). Er wird von Actebis-Chef Klaus Hellmich gelobt als „erfahrener TK-Manager, der eine große Erfahrung im Channel

Toshiba verlängert Doppelgarantie Reseller können ihren Kunden noch bis zum 30. September beim Kauf eines ToshibaNotebooks der Tecra-A11-Reihe einen Mehrwert bieten. Der Aktionszeitraum der Doppelgarantien wird nämlich bis zum 30. September 2010 verlängert. Wer im Aktionszeitraum in Deutschland oder Österreich ein Tecra-A11-Modell erwirbt, kann diese besondere Garantie in Anspruch nehmen. Falls innerhalb des ersten Jahres nach dem Kauf ein technischer Mangel auftritt, der unter die Toshiba Herstellergarantie fällt, erhält der registrierte Teilnehmer der Aktion eine kostenlose Reparatur und darüber hinaus eine zusätzliche Rückerstattung des Notebook-Kaufpreises. Um an der Aktion teilnehmen zu können, muss der Kauf innerhalb einer Woche registriert werden. | HS WEB | WWW.TOSHIBA.DE/DOPPELGARANTIE

IT-BUSINESS 15 / 2010

mitbringt“. Flemming soll die Vermarktung von ITK-Konvergenzprodukten und -lösungen aus einer Hand fokussieren. Kurz vor der Ernennung Flemmings hatte die Konzernmutter bereits wichtige Weichenstellungen vorgenommen, um dieses Ziel voranzutreiben. Teile des Einkaufs und Vertriebs des TK-Distributors NT plus in Osnabrück werden auf die Konzernmutter Actebis übertragen. 103 Mitarbeiter müssen deshalb gehen. Begründet wird der Schritt mit der ITK-Konvergenz. Im Herbst folgt der Aufbau eines gemeinsamen ITK-Online-Shops für Kunden und Hersteller von Actebis Peacock und NT plus. Damit sollen alle IT- und TK-Kunden

IT-BUSINESS / Harry Jacob

noch einfacher an den Geschäftschancen der ITK-Konvergenz partizipieren können. Erst vor drei Monaten hatte der Distributor bekannt gegeben, dass bei NT plus eine einheitliche IT-Infrastruktur eingeführt wird sowie Verwaltungsaufgaben bei der Konzernmutter zentralisiert werden. Als das Backoffice bei NT plus gestrichen wurde, fielen bereits 20 Prozent der Stellen weg. Flemmings Vorgänger, Volker Schwellenberg, hatte im März 2008 die Leitung von NT plus übernommen, um den TK-Distributor näher an den Actebis heranzuführen. Schwellenberg soll laut Unternehmensmitteilung künftig strategische Projekte innerhalb der Actebis-Gruppe übernehmen. 

Lösungspakete für Commvault-Partner Für die Simpana-Produkte von Commvault schnürt Magirus für Resellern individuell zugeschnittene Lizenzmodelle – auch für Hosting-Partner.

N

eben der Pre-Sales-Unterstützung für das klassische Lizenzgeschäft bietet Value Added Distributor Magirus seinen Partnern ab sofort auch individuell vereinbarte Lizenzvereinbarungen für die Backup- und Recovery-Lösung Simpana von Commvault an. Dazu zählen Volume Purchase Agreements (VPA), Capacity Licence Agreements (CLA), Enterprise Licence Agreements (ELA) sowie ein Licence Download Agreement (LDA). „Damit haben Business-Partner bereits die Möglichkeit, Projekte auf Capital- und Operational-Expenditure-Erfordernisse hin zu steuern und ihren Kunden die optimale Lösung anzubieten“, erklärt Christopher

Benecke, Leiter des Channel Development Teams bei Magirus. Speziell für HostingPartner gibt es ein gesondertes Lizenzprogramm. Interessenten sollten sich hierfür direkt an das Channel Development Team bei Magirus wenden. Für die ImplemenCHRISTOPHER BENECKE leitet das Channel Development Team bei Magirus.

tierungsphase stellt Magirus den Partnern auf Wunsch zertifizierte Consultants zur Seite. | RB WEB | WWW.MAGIRUS.DE


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Transtec stärkt Fachhandelsmarke Lynx Bei Transtec wird eine neue Unternehmensstrategie eingeschlagen: Configure- to-Order heißt es für Tochter Lynx, Build-to-Order und Engineered-to-Order für die Mutter-Gesellschaft.

IT-BUSINESS / Sarah Maier

Anforderungen er ein bestimmtes System benötigt. Die komplette Entwicklung, Konfiguration und Fertigung der Lösung übernimmt dann Transtec. Für diese, im EtOVerfahren erstellten Systeme, bietet der Hersteller den Support für die gesamte Lebensdauer des Systems.

FÜHRUNGSPOSITION BEI LYNX

HANS-JÜRGEN BAHDE Alleinvorstand von Transtec

S

eit Herbst 2009 hält Hans-Jürgen Bahde als Alleinvorstand von Transtec das Ruder in der Hand. Er will das Unternehmen, welches in den vergangenen Jahren Verluste einfahren musste, nun durch eine neue Strategie wieder in die Wachstumszone bringen. Sein Ziel ist es dabei, die Marke Lynx zu stärken. Das soll spätestens 2011 dem Konzern Gewinne bescheren.

ANDREAS KUNZMANN leitet als zweiter Geschäftsführer die Lynx-Unit.

„Transtec steht für High Performance Computing und ist sozusagen der Brainpool des Konzerns“, erläutert Bahde. „Wenn es möglich ist, aus einer von uns entwickelten Lösung ein Produkt mit einer klaren Beschreibung zu machen, dann fällt dies in den Aufgabenbereich der Lynx.“ Bei Transtec heißt es sozusagen Build-to-Order, während man bei Lynx Configure-to-Order-Geräte (CtO)im Sortiment hat.

NEUER NAME Den ersten Schritt in diese Richtung machte Bahde bereits vor einem halben Jahr, kurz nach seinem Arbeitsantritt. Damals ließ er die bis dato eher unbekannte Tochter Triplestor mit ihrem etablierten Brand Lynx in eben diesen Markenname umfirmieren. Nun geht der Vorstand die strategische Neuausrichtung der Transtec an und will die Marke Lynx noch weiter ausbauen.

IT-BUSINESS 15 / 2010

INDIVIDUELLE LÖSUNGEN Obendrein bietet Transtec seinen Kunden im so genannten Engineered-to-Order-Verfahren (EtO) individuell zugeschnittene Spezial-Lösungen an. Im Unterschied zum CtOModell, bei dem der Kunde sein System aus einzelnen Komponenten selbst zusammenstellt, definiert er bei EtO-Aufträgen nur, für welchen Einsatzzweck und für welche

Lynx ist im Fachhandel bekannt für individuell konfigurierbare Premium-PCs, Notebooks, Server und Storage-Systeme. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung von Transtec wird die Produktkompetenz der Tochter-Gesellschaft weiter ausgebaut. Das Portfolio soll mit komplexen IT-Produkten wie Virtualisierungs-Bundles sowie Zero-Client-Kits erweitert werden. Diese wurden von der Konzernmutter entwickelt und getestet. Da Lynx ausschließlich indirekt vertreibt, profitiert der Fachhandel von diesem Angebot. Die neuen Wege, die das Unternehmen beschreitet, betreffen jedoch nicht nur das Sortiment: Lynx wird für die Mutter Transtec künftig als Dienstleister für Beschaffung, Logistik und Fertigung tätig. Der Umbau wird bis Mitte 2011 abgeschlossen sein. Die wachsende Bedeutung der Tochter spiegelt sich in der Führungsstruktur wieder: Seit 1. Juli 2010 wird die Lynx IT-Systeme GmbH von einem zweiten Geschäftsführer, Andreas Kunzmann, operativ geleitet. 

Lynx-Konfigurator Lynx bietet seinen Partnern einen onlineKonfigurator. Mehr Informationen dazu sowie die Möglichkeit zur Registrierung als Partner finden Sie auf der Hersteller-

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SAP wirft die BusinessByDesign-Maschine an Nach einigen Verzögerungen geht es erst jetzt so richtig los mit Business ByDesign. Der Walldorfer Software-Riese setzt dabei stark auf Partner, und zwar sowohl vertrieblich, als auch in Sachen Entwicklung. IT-BUSINESS skizziert die Lage. IT-BUSINESS / Stefan Riedl

Walldorf setzt bei Business ByDesign auf Partner.

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twas holprig ging es los, mit dem SaaS-ERP aus dem Hause SAP. Der Massenrollout für Business ByDesign war zunächst für „Anfang 2008“ angepeilt. Lange Zeit war Business ByDesign aber nur bei einigen handverlesenen Testkunden im operativen Einsatz. Nun legt sich SAP richtig ins Zeug, mit viel Rückenwind durch die Multiplikatorwirkung des Channels. Das Partnerprogramm für Business ByDesign sieht vor, dass die Vertriebspartner die Lösung vertreiben, aber auch zusätzliche Funktionen und Services entwickeln. Sie sollen also die (branchen-)spezifischen Anforderungen des Mittelstands erfüllen. Eine angepasste Lösung wird dann nach dem Cloud-Ansatz in den Unternehmen bereit gestellt. SAP-Partner können sich im BusinessByDesign-Konzept für eine oder mehrere Rollen entscheiden, je nachdem, was am besten zu ihrem Geschäftsmodell passt. So können sie beispielsweise Formulare und Reports für ihre Kunden erstellen oder sogar branchenspezifische Funktionen entwickeln. Sie können Mashup-Technologien wie Google oder Mapquest.com integrieren oder zum Beispiel Services zur Personalabrechnung einbinden. Der Kunde kann diese vorintegrierten Anwendungen selbst konfigurieren oder

IT-BUSINESS 15 / 2010

Services von Software-Dienstleistern zukaufen. SAP stellt hierfür eine Cloud-Entwicklungsumgebung zur Verfügung, die auf Microsoft Visual Studio basiert. Diese Entwicklungsumgebung wird momentan von ausgewählten Partnern in Deutschland und den USA getestet, Ende des Jahres soll sie allen Partnern zur Verfügung stehen.

Indes hat sich ein unabhängiges Partnernetzwerk aufgestellt, bei dem sich SAP-Partner austauschen können, um gemeinsam mehr Business-ByDesign-Geschäft zu generieren. Dazu wurde im Mai 2010 die Abayoo Business Network GmbH gegründet. Die Partner-Vernetzung bezieht sich auf Serviceund Vertriebspartnerschaften. 

Kommentar

An dem Trend kommt keiner vorbei Die ERP-Software Business ByDesign, die im SaaS-Bereitstellungsmodell daherkommt, gilt als SAPs Eintrittskarte in eine künftige IT-Welt. Browser-basierte Software wird eine immer größere Rolle spielen. Branchenkenner gehen davon aus, dass die „Generation Facebook“ solchen Systemen immer offener gegenüberstehen wird. Zudem über-

STEFAN RIEDL, Leitender Redakteur IT-BUSINESS brücken Private-Cloud-Modelle eine große Hemmschwelle: Vorbehalte gegen externe Datenhaltung. Aus Kundensicht ist Mietsoft-

ware allein schon wegen der geringen Anfangsinvestitionen interessant. Auch ist die Bindung an das Produkt nicht so stark, was zu größerer Flexibilität führt. In anderen Segmenten wie dem Collaboration-Bereich wird SaaS zwar größeren Einfluss haben, als im ERP-Umfeld, in dem kritische Daten an der Tagesordnung sind. Zu Recht wird externe Datenhaltung hier gescheut, finden viele Datenschützer, denn Cloud-Anbieter agieren in ihren Augen wie Subunternehmer. Es ist nicht mehr kontrollierbar, wo und von wem die Daten verarbeitet werden. Insgesamt ist unklar, wie stark neue Bereitstellungsmodelle die Branche umkrempeln werden. Einen wichtigen Trend zu verpassen, kann sich SAP aber nicht leisten, und da fährt man lieber die Devise „Wenn schon, dann aber richtig!“


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Vom Lochkarten-Zeitalter bis zur Wissensgesellschaft Big Blue wandelt sich genauso wie die Informationsgesellschaft.

Das jährliche Partnercamp von IBM fand diesmal erneut auf der Messe am Stuttgarter Flughafen statt. Etwa 500 Mitarbeiter aus 300 Firmen waren beim großen Socializing dabei und wurden in Workshops auf die IT-Herausforderungen einer Wissensgesellschaft getrimmt.

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m Rande des IBM Partnercamps 2010 sprach IT-BUSINESS mit Marc Fischer, Vice President der Systems & Technology Group – eine Position, die man mit „Hardware-Chef“ übersetzen konnte. Der IBM-Manager skizzierte seine Sicht auf die großen Themen, die im Partnercamp zur Sprache kommen. Zu den wichtigsten technologischen Trends innerhalb des IBM-Konzerns zählt Fischer das Erstarken des Storage-Bereiches über neue eigene Produkte sowie der OEMPartnerschaften mit LSI und Netapp. In den vergangenen Jahren war der Storage-Absatz stark an Server-Projekte gebunden. Auch sei im Markt immer wieder die irrige Annahme präsent, IBM habe nach dem Verkauf der Festplatten-Sparte an Hitachi mit Storage nicht mehr viel zu tun. De facto sei Storage und IBM aber seit dem LochkartenZeitalter eng verknüpft, so Fischer. Allerdings sei man in der jüngeren Vergangenheit vertrieblich womöglich zu stark

IT-BUSINESS 15 / 2010

IT-BUSINESS / Stefan Riedl

auf Gesamtpakete fokussiert gewesen. Und auch Lücken im Server-Produktportfolio hätten dazu beigetragen, dass IBM mehr als Server- denn als Storage-Company wahrgenommen wurde. Jetzt habe man die Hausaufgaben aber erledigt, was sich in der aktuellen Projekt-Pipeline widerspiegelt: „Wir sind jetzt auch stark bei Storage-Kunden präsent, für die keine IBM-Server als Eintrittskarte gedient haben“, so Fischer. Das liege zu einem großen Teil daran, dass das Portfolio ausgebaut wurde. „Das aktuelle Storage-Portfolio, das wir in den letzten 18 Monaten aufgebaut haben, ist das breiteste, das wir bislang hatten“, beschreibt der Manager die Entwicklung. Die Bandbreite ist groß: Mit der DS-Reihe werden StorageKunden vom kleinen Unternehmen bis zum Mainframe-Kunden abgedeckt. So liegt die Plattenspeicherlösung DS3500 preislich im unteren vierstelligen Bereich in der Einstiegskonfiguration, während am anderen Ende des Portfolios das Flaggschiff DS8700

für Mainframe-Umgebungen und größeren Power-Systemen gerade noch im oberen fünfstelligen Bereich angesiedelt ist. Zum Durchbruch im mittleren Kundensegment hätten aber insbesondere die XRV-Systeme aus dem Open-Storage-Umfeld geführt. Insbesondere diese seien auch außerhalb der typischen, server-lastigen Projekte nachgefragt worden. Mit dem explodierenden Speicherbedarf wird das ganze Storage-Segment für ITHersteller wie IBM immer interessanter. Gefragt sind hier intelligentere Ansätze als der reine „Immermehrismus“. Während sich andernorts der Begriff Information Lifecycle Management durchgesetzt hat, spricht man bei IBM von „Workload-Optimierung“. Gemeint sind in jedem Fall Lösungen, die differenzieren, wie oft auf bestimmte Daten zugegriffen wird. Je nach Zugriffshäufigkeit kann auf relativ günstigen Speichermedien (beispielsweise Bandlaufwerk) oder teuren (Festplatten) abgespeichert werden.


HERSTELLER W W UNTERNEHMEN

MARC FISCHER, Vice President der Systems & Technology Group bei IBM

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In einem nächsten Schritt werden aus vorliegenden Daten erst Informationen, und dazu müssen diese ausgewertet werden. Die große Stunde von Business Intelligence hat geschlagen, das auf immer weitere Bereiche ausgedehnt wird, beispielsweise der Auswertung von SocialNetwork-Daten aus dem Web 2.0, für die auch IBM einige Lösungen parat hat (siehe Business Scout ab Seite 58). Spätestens hier schließt sich der Kreis zu den IBM-Servern wieder. IBM hat sich mit Business-Intelligence-Firmen wie SPSS und Cognos in die Datenanalyse eingekauft und ist nun in der Lage, entsprechende Komplettlösungen anzubieten. „Business Analytics“ ist hierfür das Schlagwort in der IBM-Welt. Es gehe hier

Etwa 500 Mitarbeiter aus 300 Firmen waren beim diesjährigen IBM-Partnercamp in Stuttgart dabei.

Auch wenn sich IBM im Storage-Umfeld tendenziell aus Gesamtprojekten herausarbeitet und im Vertrieb verstärkt in reinen Storage-Projekten agiert – die Informationstechnologie tendiert in Projekten zu holistischen Ansätzen, also ganzheitlichen Betrachtungsweisen. Anhand des steigenden Storage-Geschäftes skizziert Marc Fischer, wo aus seiner Sicht die Reise hingeht: Die Verschmelzung von Informationstechnologie mit Logistik, Energiefragen, Verkehrsdaten und Infrastrukturfragen erzeugt immer mehr Daten. Insbesondere die Sensortechnologie habe stark zu diesem Trend beigetragen. Das zeige sich ganz konkret am stark ansteigenden Speicherbedarf. Auch die Netzwerk-Technologie zähle zu dieser holistischen Betrachtungsweise. Auch hier gilt bei IBM die Devise: „Man muss nicht alles selber machen“. Der ITRiese ist in diesem Segment OEM-Partnerschaften mit beispielsweise Brocade und Juniper eingegangen.

um workload-optimierte Systeme im gesamten, also Hardware, Middleware und Applikationen. Der Trend ist nicht nur bei Big Blue zu beobachten, sondern quer durch die IT-Branche erkennbar. Hardware-Spezifikationen wie Arbeitsspeicher-Kapazität oder CPU-Taktrate stehen bei großen IT-Projekten erst an zweiter Stelle. Worauf es ankommt, ist der Nutzen. Auch CIOs müssen sich immer häufiger mit Business-Themen beschäftigen, die ursprünglich in den Fachabteilungen angesiedelt waren. Die Aufgabe des Systemhauses ist es, dem CIO hierbei zu helfen, findet Fischer. 

IBM Deutschland hat einen TwitterAccount eingerichtet, über denChannel-Partner aktuelle SalesAktionen verfolgen können: WEB | WWW.TWITTER.COM/IBMDESALES

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INTERVIEW

Data Center aus einem Guss Avocent ist seit 2010 Tochter von Emerson Network Power (ENP). Was sich für Reseller ändern wird, erläutern Mathias Müller von ENP und Werner Kühn von Avocent Deutschland.

Das Interview führte Regina Böckle

ITB: Herr Kühn, können Reseller bei den Avocent- respektive

ENP-Distributoren jetzt beide Portfolios beziehen? Kühn: Diese Frage ist sehr verfrüht. Ich darf aber sagen, dass wir zwischen den unterschiedlichen Abteilungen der Unternehmen, beispielsweise bei Vertrieb oder Marketing, sehr eng verzahnt prüfen, wo welche Ergänzungen und Änderungen im Sinne des Kunden und der internen Prozesse sinnvoll und realisierbar sind. Final sind das aber Entscheidungen, die von der Konzernzentrale getroffen werden. ITB: Wird es ein gemeinsames Reseller-Programm von ENP und

Avocent geben? Kühn: Ich bin kein Freund von frühzeitigen Ankündigungen.

Werner Kühn

Mathias Müller

. . .verantwortet als Area Director bei Avocent Deutschland die Geschäfte in Zentral- und Osteuropa. Er zählt zu den Urgesteinen des ITChannels, in dem er seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Funktionen tätig ist. Unter anderem war er beim Netzwerk-Distributor Azlan (vor der Übernahme durch Tech Data) viele Jahre General Manager.

. . . verstärkte im Frühjahr 2008 die Geschäftsführung der Emerson Network Power (ENP). Der studierte Maschinenbauer und gebürtige Hanseate leitete zuvor mehr als zehn Jahre die Geschicke der ENP-Tochter Liebert, einem Infrastrukturspezialisten für Präzisionsklimatisierung und Stromversorgung in Rechenzentren.

Wie Avocent zu Emerson kam Der Mutterkonzern der Emerson Network Power (ENP), die Emerson Corp., übernahm im Januar 2010 Avocent. Der Spezialist für das Management von Rechenzentren hatte im Geschäftsjahr 2008 rund 657 Millionen US-Dollar umgesetzt. Für die Akquisition investierte Emerson insgesamt 1,2 Milliarden US-Dollar, um so den Geschäftsbereich ENP zu stärken. Beide Unternehmen haben Lösungen zum Infrastruktur-Management im Portfolio, die schrittweise zusammengeführt wurden. Die neue Einheit leitet als President Stephen C. Hassell, der zuvor als Vice President and Chief Information Officer (CIO) bei Emerson tätig war. Vor Avocent hatte Emerson zahlreiche weitere Unternehmen gekauft, beispielsweise Knürr und Aperture.

Emerson hat in der Vergangenheit sehr erfolgreich akquiriert und integriert. Das lag daran, dass solche Themen bei Emerson mit großer Besonnenheit gehandhabt wurden. Daran halten wir fest. Zunächst profitieren unsere Partner aber mit Sicherheit von einer durchgehend technischen Lösung aus einer Hand, das war uns sehr wichtig. ITB: Wie wirkt sich die Übernahme konkret auf das Vertriebs-

modell aus? Kühn: Für ENP und Avocent als Global Player ergeben sich hier

wichtige Ergänzungen. Im Gegensatz zu ENP, die zu 90 Prozent auf den direkten, projektorientierten Vertrieb setzt, kommt Avocent aus dem IT-Umfeld und arbeitet mit dem indirekten Vertriebsmodell. Beide Unternehmen haben nun die große Chance, ihre dafür geeigneten Produkte über den Channel zu vermarkten. Im Sinne der Lösungsorientierung, in Verbindung mit einer zentralen Beschaffung und einer zentralen Übernahme der Projektverantwortung, ergibt sich daraus ein großer Mehrwert für unsere Kunden. ITB: Wird Avocent ein eigener Geschäftsbereich bleiben? Kühn: Im Fokus steht die Nutzung von Synergien im Markt und

somit der Mehrwert für Kunden. Das wird auch das Hauptaugenmerk der Gespräche und der dann folgenden Entscheidungen des Headquarters sein. Lokal planen wir, die Büros in Frankfurt und München gemeinsam zu nutzen, um die Kommunikation mit den Kunden zu vereinfachen. ITB: Welche Folgen hat die stärkere Industrieorientierung von

ENP für Avocent? Kühn: Vom Produktportfolio her betrachtet hat sich Avocent

schon lange in Richtung Industrie entwickelt. Dem ursprüng-

IT-BUSINESS 15 / 2010


HERSTELLER W W UNTERNEHMEN

lichen Ansatz eines Anbieters im Umfeld von KVM-Switches sind Produkte gefolgt, die eine effiziente Steuerung und Kontrolle des Rechenzentrums ermöglichen. Den Erfahrungen, die wir durch ENP nun aus dem Industrieumfeld gewinnen können, steht unser deutsches Team sehr offen gegenüber. Das wird an unserem Partnermodell und den festen Bindungen zu unseren Partnern aber natürlich nichts ändern. ITB: Herr Müller, Avocent ist der jüngs-

te Neuzugang im Emerson-Portfolio. Welche Strategie für den deutschen Markt steckt hinter diesen Zukäufen? Müller: ENP ist ein lösungsorientierter Komplettsortimenter im Bereich Rechenzentren und Infrastruktur. Mit den Übernahmen verfeinern wir dieses Angebot in relevanten Teilbereichen, beispielsweise bei rack-basierten Lösungen und dem Infrastructure Management. Hinzu kommt, dass ENP damit neben Enterprise-Kunden auch den Mittelstand mit kompletten Lösungen bedienen kann. Exemplarisch hierfür sind Lösungen wie etwa unser „All in One“ Daten-Center XDFN. Es umfasst in nur einem Gehäuse die komplette Infrastruktur für die Energie und das Klima – mit allen notwendigen Redundanzen. ITB: Wie grenzen Sie sich hierzulande

von Ihren Wettbewerbern ab? Müller: Zum einen kommen wir aus der Großindustrie und haben eine zunehmende Tendenz in Richtung Mittelstand. Andere Unternehmen haben den umgekehrten Weg gewählt. Von der technischen Seite aus betrachtet tun wir uns damit sehr leicht. Hinsichtlich der Absatzmodelle erfordert es jedoch auch ein hohes Maß an Umdenken. Zum anderen muss man mit Blick auf das Produktportfolio erwähnen, dass ENP im Vergleich zum

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Wettbewerb der einzige Anbieter ist, der keinen Kernbestandteil seiner Rechenzentren bei Drittanbietern zukauft, sondern alles aus dem eigenen Haus bietet. ITB: Dem Kunden dürfte der Ursprung

eines Produkts doch eher egal sein. Hauptsache, seine Leistungsanforderungen werden erfüllt... Müller: Diese Vergleichbarkeit ist ein großer Irrglaube. Gerade im Umfeld kritischer Datenumgebung spielt der Ursprung der Technik und die nahtlose Verzahnung ihrer Funktionalität eine große Rolle. Unser komplettes Angebot für das Rechenzentrum erlaubt uns eine viel homogenere Produktausrichtung, als dies bei Zukäufen möglich wäre. Alle Prozesse bei der Entstehung eines Produktes und bei der Weiterentwicklung bestehender Produkte folgen dem Ziel, die Gesamtlösung bestmöglich zu unterstützen. Das gilt sowohl für die technische Lösung selbst als auch für Beratung, Projektierung, Installation, Dienstleistungen und die zentrale Beschaffung. Fremd- oder Drittinteressen, wie sie bei unabhängigen Zulieferern immer gegeben sind, spielen bei uns schlicht keine Rolle. ITB: Herr Kühn, worin sehen Sie die

wichtigsten Ergänzungen nach der Übernahme von Avocent durch ENP? Kühn: Das Rechenzentrums-Portfolio von Avocent – beispielsweise für IT-Infrastruktur-Management mit einer zentralen Konsole und KVMSwitche, Konsolen-Server, ServiceProzessor-Manager und PDUs – überschneidet sich kaum mit den Angeboten von ENP. Wir ergänzen uns hervorragend. So profitieren unsere Kunden und alle Marken ENPs von der nun bald vorhandenen Durchgängigkeit eines „Vollsortimenters“ im Bereich kritischer Daten im Rechenzentrum. 

IT-BUSINESS 15 / 2010


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UNTERNEHMEN W W DISTRIBUTOREN

INTERVIEW

Weshalb Cloud die Zukunft gehört

ITB: Wird Cloud Computing durchstarten

Gerald Hahn ist Vorstandsvorsitzender der Softshell AG. Er war in unterschiedlichen Managementfunktionen bei IT-Unternehmen wie Cisco, Ironport oder dem Internet-Security-Anbieter AVG tätig und verfügt über langjährige Erfahrungen beim Auf- und Ausbau eigener Unternehmen.

oder ein Nischendasein fristen? Hahn: Mittelfristig wird Cloud Computing die gesamte Geschäftswelt verändern und revolutionieren. Großkunden mit hauseigenen IT-Abteilungen verwenden intern schon seit Jahren Technologien, die auf Cloud Computing beziehungsweise den Vorstufen heutiger Private Clouds aufbauen: Vor zehn Jahren nannte man es noch ASP, später SaaS und heute Cloud Computing. Was dabei jedoch häufig übersehen wird ist die Tatsache, dass sich nicht nur der Begriff weiterentwickelt hat, sondern vor allem auch die Technologie. ITB: Welche Rolle spielen Ihrer Meinung

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nach Fachhandelspartner im CloudKarussell? Hahn: Die Rolle des Systemhauses ist und bleibt entscheidend für den Erfolg eines IT-Projektes. Deshalb kann prinzipiell jeder Reseller von CloudServices profitieren. Besonders für Fachhandelspartner oder Reseller ergeben sich neue und vor allem langfristige Verdienstmöglichkeiten.

22.04. München

ITB: Mit welchen Geschäftsmodellen kön-

04.05. Düsseldorf/Neuss

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IT-BUSINESS 15 / 2010

bereits bestens versorgt, was leider auch schwindende Einnahmequellen zur Folge hat. Durch die Public Cloud

können auch kleine Anbieter ihren Kunden in der Regel völlig neue Services und Möglichkeiten anbieten und ihre Umsätze so wieder steigern. Das geschieht zwar langsamer als beim Produktverkauf, da es sich um einen kontinuierlichen Service-Prozess handelt, dafür aber wesentlich planbarer und langfristiger. Der Aufbau von Private und Hybrid Clouds ist hingegen meist den hochspezialisierten Beratungshäusern und Dienstleistern vorbehalten. Auch die Liste zusätzlicher Verdienstmöglichkeiten mit SaaS- und Cloud-Services ist lang. Sie reicht von der reinen Beraterleistung über die Veredelung der Services mit eigenen Zusatzleistungen, der kundenspezifischen Anpassung von Cloud-Diensten bis hin zur Integration bereits vorhandener Daten in eine cloud-basierte Lösung. ITB: Warum gehört Ihrer Ansicht nach

Cloud Computing die Zukunft? Hahn: Public Clouds bieten dem Mittel-

stand und kleineren Unternehmen die technologischen Möglichkeiten von Großkonzernen mit riesigen finanziellen Budgets und können diesen damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen – ohne hohe Investitionen und Fixkosten für Hard- und Software, ohne eigene hausinterne IT-Abteilung. Und dabei geht es um mehr als nur um die


DISRTIBUTOREN W W UNTERNEHMEN

Bereitstellung einer Applikation als Service. Es geht um einen neuen Produktionsfaktor, der dem Mittelstand aus finanziellen Gründen bisher verschlossen war.

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Softshell-Portfolio z F-Secure z BSI-zertifizierte SaaS-Sicherheitslö-

sungen wie Hosted Ironport Antispam z Internet Services von Smart-NiC z nfon

ITB: Wo bietet Cloud Computing Unter-

z Zaunz Publishing, Cosmoshop

nehmen noch Potenzial? Hahn: Zum Beispiel bei den großen Unternehmenslösungen wie ERP- oder CRM-Anwendungen. Für welches kleine Unternehmen war eine professionelle CRM-Lösung bisher tatsächlich finanzierbar? Nun kann es erstmals dringend benötigte, früher aber nicht erschwingliche Technologien einsetzen, die bisher einem Großkonzern vorbehalten waren. Eventuell lassen sich dabei sogar Kosten sparen. Cloud Computing hat das Potenzial, die wirtschaftlichen Strukturen der Welt, wie wir sie kennen, so grundlegend zu verändern, wie es das Internet getan hat und immer noch tut.

z Zscaler

ITB: Sicherheitsbedenken werden oft als

Hindernis für das Cloud-Modell genannt. Ein berechtigter Einwand oder nur Panikmache? Hahn: Ich bin der Überzeugung, dass nicht Sicherheitsbedenken an sich, sondern ein Informationsdefizit das eigentliche Problem ist. Und das müssen die Anbieter von „In the Cloud“-Modellen gemeinsam mit privaten und offiziellen Initiativen beheben. Wichtige Aufklärungsarbeit in Sachen Sicherheit leistet schon heute die Non-Profit-Orga-

Zum Unternehmen Die Softshell AG ist ein Spezial-Distributor für Dienstleistungen und Anwendungen in den Bereichen Cloud Computing und Software as a Service (SaaS). Das Unternehmen versteht sich einerseits als Interessenvertretung und Sprachrohr für ihre Händler gegenüber den Herstellern, andererseits als Service-Dienstleister für Hersteller. WEB | WWW.SOFTSHELL.AG

z Softshell-Cloud-Lösungen auf Basis

unterschiedlicher Hersteller

nisation „Cloud Security Alliance“. Sie wird von Praktikern aus der Industrie geführt und derzeit von mehr als 25 Mitgliedsunternehmen unterstützt. ITB: Für wie ausgereift halten Sie die ak-

tuellen SaaS- und Cloud-ChannelProgramme der Hersteller? Hahn: Da trennt sich die Spreu vom Weizen: Einige Hersteller benennen ihre bereits vorhandenen Lösungen einfach um. Diese angeblich neuen Services sind indiskutabel, auch wenn nutzungsbezogen abgerechnet wird. Echte SaaS- und CloudModelle hingegen definieren sich über die Technologie. Es existieren bereits viele ausgereifte Angebote, die halten, was sie versprechen. ITB: Wie hoch schätzen Sie die Wahr-

scheinlichkeit ein, dass Hersteller direkt an den Endkunden gehen? Hahn: Die Erfahrung der vergangenen 15 Jahren zeigt, dass dies immer wieder passieren kann. Die meisten Hersteller wählen für ihre SaaSund Cloud-Services aber bewusst einen Zwischenanbieter, denn dies ist für sie auf Dauer ebenfalls profitabler. Eine Möglichkeit für den Reseller, sich vor dem direkten Vorgehen der Hersteller zu schützen, besteht darin, über einen auf CloudServices spezialisierten Distributor wie etwa Softshell zu gehen. Solche Distributoren können über die Masse an Kunden Vereinbarungen mit den Herstellern aushandeln, die denen eine direkte Adressierung der Endkunden untersagt. 

IT-BUSINESS 15 / 2010


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UNTERNEHMEN W W DISTRIBUTOREN

Partners in Europe verzeichnet Wachstum dank Kontinuität Partners in Europe (PiE) lud seine Partner zum Golfspiel nach Pähl ein. Ein Networking-Event, das sich der Spezial-Distributor durchaus leisten kann, verzeichnete er doch im vergangenen Jahr rund 34 Prozent Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr.

A

IT-BUSINESS / Sarah Maier

CALLCENTER FÜR LEADS Besonders loyale Partner profitieAuch Lead-Generierung durch ren von einem Bonusprogramm, das ihnen Preisnachlässe für Akadas Callcenter ist ein wichtiges demie und Callcenter-Aktivitäten Thema. Ein fünfköpfiges Team ermöglicht. ruft nicht nur bei potenziellen Kunden an, sondern fragt dort DEFIZITE BEI DEN PARTNERN detailliert nach, welche Anlage Obwohl das Geschäft gut läuft, derzeit genutzt wird und wann sieht Padberg drei große Defizite die Verträge hierzu auslaufen. Diese Informationen werden zur bei den Partnern: späteren Wiedervorlage in einer Allen voran steht das Thema Datenbank gespeichert. „Somit Zertifizierung, gefolgt von dem MICHAEL PADBERG sind die Auftrags-Chancen dieser richtigen Personal-Recrutement Vorstand von Leads besonders hoch“, erklärt und dem betriebswirtschaftlichen Partners in Europe der Vorstand. „Wir haben aber Verständnis bei der Unternehauch an unsere Partner mensfinanzierung. „Bei vielen der kleineren Fachhändler wird leider noch zu hohe Ansprüche. Wenn sie einen PiE-Leasing solchen Lead erhalten, müssen sie hardware-lastig angeboten und verkauft. PiE hat gemeinsam mit VPL-Leasing ein Finanzierungseinen Feedback-Bogen ausfüllen, Bei den Großen hingegen kommt der Mehrkonzept für die Fachhandelspartner ausgearbeitet. Der wert-Ansatz durch Lösungsgeschäft zum inwieweit sie bei diesem Kunden so genannte Contract-Manager ermöglicht es Resellern Tragen“, sagt Padberg.  eine Lösung umgesetzt haben.“

uf den Communications Cup freute sich schon viele PiE-Partner. Dementsprechend war der Zuspruch: rund 160 Gäste nahmen an jenem sonnigen Tag auf dem Golfplatz in Pähl an dem Turnier teil. PiE-Vorstand Michael Padberg freut sich, zu einer solchen Veranstaltung einladen zu können. Möglich macht dies unter anderem das gute Ergebnis des Geschäftsjahrs 2009. Der Spezial-Distributor verzeichnete gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzwachstum von 34 Prozent. Die Akademie ist bereits jetzt auf dem Umsatzstand des gesamten vergangenen Jahres. Padberg sieht den Grund für das Wachstum in der Kontinuität des

via weniger Mausklicks, für ihre Kunden Leasing- und Miet-Verträge online zu erstellen.

Mehr Informationen zum Contract-Manager gibt es auf der Homepage des Distributors: WEB | WWW.PIE-AG.DE/FILES/LEASINGCONTRACTMANAGER.PDF

Unternehmens: „Als Spezial-Distributor konnten wir uns am Markt positionieren. Dazu verhalfen uns insbesondere unsere Zusatzdienste wie die Akademie, das Printportal oder das Callcenter. Aber auch die eigenen Produkte XNereus und XSip bieten den Händlern Vorteile.“ Das Umsatzwachstum resultiert sowohl daraus, dass neue Reseller gewonnen werden konnten, als auch aus der Weiterentwicklung bestehender Partner. Reseller wurden dabei durch Zertifikate fit in der Technik und dem Vertrieb gemacht.

IT-BUSINESS 15 / 2010

Der Communications Cup von PiE fand auf dem Golfplatz in Pähl statt.


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UNTERNEHMEN W W DIENSTLEISTER

ROUNDTABLE

Vom Systemhaus zum Provider

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Wie funktioniert der Wandel vom Systemhaus zum Cloud-Anbieter in der Praxis?

Die Teilnehmer MICHAEL DÖDERLEIN Geschäftsführer der Inox-Tech GmbH MARITTA HARTL, Vertriebsdirektorin bei Magirus Deutschland OLIVER PUDWELL, Account Manager bei Magirus Deutschland JAN WILDEBOER Red Hat EMEA Open Source Affairs REGINA BÖCKLE Leitende Redakteurin bei IT-BUSINESS

IT-BUSINESS 15 / 2010

Im Gespräch mit IT-BUSINESS berichten Vertreter von Inox-Tech und Extend-it, Magirus sowie Red Hat über ihre Erfahrungen und diskutieren über mögliche Konzepte und die entscheidenden Knackpunkte. ITB: Herr Döderlein, Sie haben unter dem

Dach Ihres Systemhauses Inox-Tech ein eigenes Tochterunternehmen gegründet, die Extend-it, um Kunden Cloud-Services anzubieten. Weshalb? Döderlein: Wir haben bei unseren Kunden zunehmend den Wunsch beobachtet, Dienste auszulagern. Der Pulsschlag eines IT-Systemhauses unterscheidet sich aber wesentlich von dem eines ITRechenzentrums-Betreibers. In beiden Fällen ist extrem hohes Know-how gefordert, aber als Rechenzentrums-Betreiber muss dieses Know-how sehr viel prozess-orientierter umgesetzt werden. Die Gründung der Tochtergesellschaft speziell für dieses Geschäft war die logische Konsequenz. Wir haben bewusst einen Firmennamen gewählt, der nicht den Begriff „Cloud“ enthält.

IT-BUSINESS / Regina Böckle

ITB: Weshalb verwenden Sie diesen Begriff

nicht gegenüber dem Endkunden? Döderlein: Viele Kunden fühlen sich bei

der Vorstellung nicht wohl, Teile oder ihre gesamte IT „einer Cloud zu übergeben“, ohne zu wissen was mit ihren Daten passiert. Denn sobald personenbezogene Daten in die Cloud wandern, wirft das auch juristische Fragen auf. Die Service Level Agreements, die SLAs, legen zwar VerfügbarkeitsGarantien und ähnliches für die Daten fest, aber nicht, wo die Daten repliziert und gespeichert werden. Die Intention der Extend-it ist es, den Kunden eine Erweiterung ihrer IT-Landschaft anzubieten, die Daten aber in eine sichere „Sackgasse“ zu führen, weshalb unser Rechenzentrum in Deutschland, in Passau, steht.


DIENSTLEISTER W W UNTERNEHMEN

ITB: Wann wird das Thema Cloud bei

Mittelstandskunden relevant? Döderlein: Meist aus ganz typischen Situationen heraus. Beispielsweise gibt es beim Kunden nur einen Profi für bestimmte Themen. Wenn er in Urlaub geht oder ausfällt, gibt es keinen Ersatz. In diesen Fällen bieten wir dem Kunden Shared Services an und wir vereinbaren Service-Verträge, die alle Dienstleistungen genau dokumentieren. Ein Überwachungs- und SystemManagement-Tool informiert uns rund um die Uhr über den Zustand der Kunden-IT und schlägt Alarm, wenn es dort zu außergewöhnlichen Ereignissen kommt. Wir können Teile der IT, aber auch den gesamten Rechenzentrums-Betrieb für den Kunden übernehmen, remote oder vor Ort, und wenn gewünscht, eben auch auf der ITInfrastruktur der Extend-it. Pudwell: Selbst in der Cloud werden Geschäfte zwischen Menschen gemacht. Der Mittelstand will auch bei Cloud-Modellen mit einem Partner vor Ort auf Augenhöhe sprechen, deshalb sind die Chancen gerade für SMB-Partner so hoch. ITB: Muss man als Partner dafür ein

eigenes Hosting-Rechenzentrum aufbauen? Hartl: Viele unsere Partner nutzen auch die Rechenzentren anderer Partner, bieten ihren Endkunden aber selbst die Services an und bündeln die Lösungen, die der Endkunde benötigt, sei es Infrastruktur, seien es bestimmte Applikationen. ITB: Herr Döderlein, warum haben Sie

sich für ein eigenes Rechenzentrum entschieden? Döderlein: Das von Frau Hartl beschriebene, und von Marktbegleitern oft gelebte Vorgehen ist aus technischer und finanzieller Sicht durchaus sinnvoll. Unserer Überzeugung nach können wir die Verantwortung für die Sicherheit der Kundendaten nur dann überneh-

men, wenn die Infrastruktur uns selbst gehört. Vielen Kunden ist wichtig zu sehen, wo ihre Daten liegen und ihre IT gehostet wird. Einzelne Kunden besichtigen sogar die Physik in unserem Rechenzentrum – diese Transparenz ist nicht zu unterschätzen, denn sie ist einer der vielen Bausteine, die das Vertrauen fördern, gerade weil Cloud so ein nebulöser Begriff ist. ITB: Als Datacenter-Betreiber braucht

ein Systemhaus zusätzliches Knowhow? Wie hilft Magirus Partnern bei dieser Transformation? Hartl: Wir zeigen auf, welche Möglichkeiten es gibt und was Partner beim Einstieg ins SaaS- und Cloud-Modell beachten müssen. Aber wir können hier nur Anstöße geben – die Expertise muss letztlich vom Partner selbst kommen. Unsere Rolle ist hier, den Know-howTransfer zwischen den Partnern zu fördern.Wir schaffen dazu die nötigen Plattformen, damit sich Partner untereinander und mit Herstellern vernetzen können. Döderlein: Auch wir können nicht alle Bereiche abdecken. Wir arbeiten eng mit spezialisierten Systemhäusern zusammen. Umgekehrt stellt Extend-it ihr Know-how anderen Systemhäusern zur Verfügung.

„Wir können den Kunden nur dann alle SLAs zusichern, wenn uns die Cloud-Infrastruktur selbst gehört.“ MICHAEL DÖDERLEIN

Geschäftsführer von Inox-Tech

ITB: Wie verändert Cloud Computing

Ihre Rolle als Distributor? Hartl: Im Grunde bleiben die Aufgaben

ähnlich. Da ist erstens die Vermittlerrolle: Wir helfen den Partnern, sich mit den für sie relevanten Ansprechpartnern bei den Herstellern zu vernetzen, und vor allem dabei, sich durch die Lizenzprogramme zu navigieren. Dazu entwerfen wir mit den Herstellern Best-PracticeModelle, damit die Lizenzmodelle der unterschiedlichen Lösungen, die in die Hosting-Plattformen einfließen, so zueinander passen, dass Partner damit arbeiten und gegenüber dem Kunden ein vernünftiges Vertragsmodell aufsetzen können. !

„Die Cloud-Lizenzierung proprietärer Lösungen ist ein Riesenproblem, das bei Open Source nicht existiert.“ JAN WILDEBOER

ist verantwortlich für Open Source Affairs bei Red Hat EMEA

IT-BUSINESS 15 / 2010

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UNTERNEHMEN W W DIENSTLEISTER

ROUNDTABLE Inox-Tech: Der Systemintegrator ! ITB: Was passiert, wenn es ein Hersteller nicht schafft, cloud-taugliche Lizenz-Modelle anzubieten? Hartl: Dann ist es unsere Aufgabe als Distributor, dies zum Beispiel über einen Leasing-Partner zu lösen, der eine Plattform beispielsweise für die Desktop-Bereitstellung so bündelt, dass ein Hosting-Reseller eine bestimmte Desktop-Ausstattung über diese Plattform für seinen Kunden leasen kann. Wildeboer: Cloud-basierte Lizenzierung proprietärer Lösungen ist ein Riesenthema. Für Open-SourceNutzer gibt diese Probleme nicht. ITB: Herr Döderlein, wie wurden Sie von

Red Hat und Magirus dabei unterstützt, mit der Extend-IT auch als Rechenzentrumsbetreiber für Kunden tätig zu werden? Döderlein: Unsere Entwicklung in Richtung Hosting wurde sicherlich beschleunigt durch Red Hat und Magirus, weil wir die Hosting-Subscriptions hier ebenfalls beziehen konnten. Zweitens konnten wir unseren Kunden dank Red Hat ein dynamisches Subscriptions-Modell anbieten, auf Basis des Red-HatHosting-Programms. So können wir Schritt für Schritt die physikalischen Systeme des Kunden auf unsere virtuelle Infrastruktur in Passau migrieren oder auch ganz oder teilweise beim Kunden weiterAnzeige E X P E RT E N T R E F F E N | FA C H V O RT R Ä G E | H E R S T E L L E R M E S S E

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IT-BUSINESS 15 / 2010

betreiben. Er kann das neue Modell testen und Vertrauen gewinnen. Die Möglichkeit, die Lizenzen so einfach und schrittweise in HostingLizenzen zu wandel, gibt es meines Erachtens nur bei Red Hat. ITB: Das bedeutet, der Kunde muss erst

einmal nichts aktiv verändern? Döderlein: Im Fall des Red-Hat-

Hostings ist das richtig, außer dass nicht mehr der Kunde der Eigentümer der Subscription ist, sondern wir als Dienstleister. ITB: Was bedeutet das für Kunden? Döderlein: Er kann bei Red Hat keine

Service-Requests mehr eröffnen, sondern muss sich im Support-Fall direkt an uns wenden. Für RedHat-Linux stehen ihm in unserem First-Level-Support bereits sieben RHCEs, Red Hat Certified Engineers, zur Verfügung, die schon mit den Kundensystemen vertraut sind. Das garantiert eine schnelle Lösungsquote beim ersten Anruf. Über das Red-Hat-Hosting-Programm können wir zusätzlich Probleme zielgerichtet an den Support des Herstellers weiterleiten.

Das 2004 gegründete Unternehmen beschäftigt heute 21 Mitarbeiter und ist Spezialist für Lösungen rund um Virtualisierung, Konsolidierung, Automatisierung und Verfügbarkeit von Windows, Linux und Unix-Umgebungen und ist zertifizierter z EMC Velocity Reseller z HP Preferred Partner z Red Hat Premier Business Partner z Sun Partner Advantage z Symantec und Netapp Gold Partner z VMware Enterprise Partner mit den Kompetenzen Infrastructure-, DesktopVirtualization und Business Continuity WEB | WWW.INOX-TECH.DE

Extend-it: Der Shared-Services-Anbieter z Gegründet 2010 als Hosting-Tochter der

Inox-Tech.

ITB: Ist die Frage nach der physikali-

schen Plattform in der Cloud noch relevant? Hartl: Im Unterschied zum Kaufmodell werden für Endkunden beim CloudModell Themen wie SLAs, die Vertragssicherheit und die zugrunde liegenden Hersteller-Lizenzmodelle immer wichtiger. Dagegen tritt die Frage nach der technischen Plattform eher in den Hintergrund. Der Kunde will den Service zu einem bestimmten Zeitpunkt, in bestimmter Qualität – egal welcher Hersteller dahinter steht. Bei der Entscheidung über die Plattform, die die nötige Flexibilität und Sicherheit bietet, zählt die Beratungsqualität der Reseller. Döderlein: Es gibt aber einen Grund, weshalb wir bei unserer Hosting- !

z Extend-it

ist einer der größten Red Hat Advanced Hosting Partner in Deutschland und der erste, der sein Hosting-Center in Passau auf Basis von Ciscos UCS Servern mit VMware und Red-Hat-Virtualisierungs-Technologie, NetappStorage und Fortinet-Security betreibt. Das Shared-Service-Angebot: z PaaS (Platform as a Service): beispielsweise mit Red Hat Linux, Red Hat JBoss, Sun Glassfish, LAMP z Managed Red Hat Satellite Server z Storage as a Service (mit Netapp Open System Snap Vault OSS-V, Netapp Snap Mirror etc.) z Desktop as a Service (mit VMware View 4) z Services für Applikationsentwickler (mit VMware Lab Manager) z Co-Location-Service mit VMware Site Recovery Manager WEB | WWW.EXTEND-IT.DE


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ROUNDTABLE !

Plattform nicht auf No-Names setzen, sondern auf Cisco UCS mit der kompletten Nexus-Architektur sowie auf Netapp als Storage-Hersteller: Die Kunden fragen danach. Denn sie erwarten, dass die Services auf einer sicheren, zertifizierten Infrastruktur laufen. Wir beobachten, dass Kunden extrem positiv auf Partnerschaften wie die von Cisco und Netapp reagieren – weil es einen gemeinsamen Support gibt. Hartl: Unsere Aufgabe ist es, die Lösungen, die aus Hersteller-Partnerschaften wie Netapp und Cisco oder

der VCE-Allianz entstanden sind, für den Mittelstand maßzuschneidern. Wir haben deshalb für die Partner unterschiedliche, zweckgebundene VBundles geschnürt, die sich auch SMBs leisten können, und die das Beste aus allen Welten vereinen. ITB: Ist die Cloud die Lösung für alles? Pudwell: Cloud Computing ist nicht die

Antwort auf alle Probleme, mit denen Firmen oder Behörden heute im IT-Umfeld zu kämpfen haben. Sie bietet einfach für bestimmte Anwendungsbereiche eine Lösung. Es wird

stützen – wie Inox-Tech, als auch diejenigen, die selbst Cloud-Dienstleistungen bereitstellen – wie die Extend-IT. ITB: Wie anarchisch gebärden sich die

Fachabteilungen in den Unternehmen tatsächlich, wenn sie schnell mal zusätzliche Ressourcen benötigen? Wildeboer: Die Fachabteilungen agieren oft wie kleine Unternehmen im Unternehmen. Es interessiert sie nicht, weshalb die IT-Abteilung die benötigten Leistungsmerkmale nicht zur Verfügung stellen kann, und sie holen sie sich einfach aus der Cloud. Das läuft tatsächlich so. Anfangs geht das oft gut. Aber spätestens, wenn die AuditAbteilung eine Prüfung vornimmt, gibt es ein Problem. Döderlein: Den Anarchismus gibt es, aber es wächst auch die Sensibilität, wichtige Daten mit Bedacht auszulagern. Ich sehe die kritischen Diskussion und das konservative Verhalten vieler deutscher Unternehmen positiv. Wenn beispielsweise virtuelle Maschinen aus einer Public Cloud zurückgeholt werden, ist noch lange nicht die Löschung der Daten in der Cloud garantiert. ITB: Wie valide ist die These: In Deutsch-

„Der Mittelstand will auch bei

„Viele Partner nutzen das Data

Cloud-Modellen mit einem Partner

Center anderer Partner und bieten

vor Ort auf Augenhöhe sprechen“

selbst die Cloud-Services an“

OLIVER PUDWELL

MARITTA HARTL

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Endkunden geben, die weiter ihr eigenes Rechenzentrum betreiben möchten, und vielleicht einen Teil dort selbst betreiben und einen Teil hosten lassen oder in die Cloud schieben. Wir wollen sowohl die Reseller unterstützen, die Kunden beim Betrieb des eigenen Datacenters unter-

IT-BUSINESS 15 / 2010

land ist die Cloud kein echtes Thema, weil die rechtlichen Fragen beispielsweise zum Datenschutz, nicht geklärt sind? Hartl: Bei Partnern wie der Inox-Tech und vielen anderen sehen wir ganz klar, dass der Cloud-Service-Gedanke auch hierzulande im Vordergrund steht. Die Dunkelziffer derjenigen Unternehmen, die wirklich CloudComputing nutzen, dürfte extrem hoch sein. Die Fachabteilung muss für die IT-Leistungen zahlen, egal ob diese intern oder extern erbracht werden. Also wird geprüft, ob die Leistungen extern nicht schneller, flexibler und kostengünstiger zu bekommen sind. Und exakt hier kommen Partner wie Inox-Tech und Extend-it ins Spiel. 


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AKADEMIE W W IT-SECURITY & COMPLIANCE

Starke Lösungen für die IT aus der Wolke Übersicht Veranstaltungen der IT-BUSINESS Akademie

Die erfolgreichen „IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010“ der IT-BUSINESS Akademie starten im September. Cloud Computing und Virtualisierung sind dabei nicht die ein-

z Das bringen die IT-SECURITY &

COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010. S. 30 z Interview mit Olaf Mischkovsky von

Symantec über die wichtigsten Bausteine der IT-Security

S. 32

z Interview mit Ralph Wölpert von

Rittal über die Sicherheit in Rechenzentren

S. 33

zigen spannenden, neuen Themenfelder.

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a as a Service ist in aller Munde. Doch kann der Kunde wirklich die neuen Segnungen der Technik unbeschwert nutzen? Aus der Verlagerung der Unternehmensdaten aus dem firmen-internen Netzwerk in die Wolke hinein ergeben sich vielfältige Unsicherheiten und Gefahren. Auf der kommenden Veranstaltungsreihe „IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010“ wird die IT-BUSINESS Akademie den neuen Fragen nachgehen – und sie von namhaften Experten aus der IT-Security-Branche eingehend beantworten lassen.

ERPROBT... Der IT-Security-Kongress findet bereits zum neunten Mal statt. Ein Indikator für den nachhaltigen Erfolg der Veranstaltung sind die konstant hohen Besucherzahlen. So zählte die IT-BUSINESS Akademie auch

IT-BUSINESS / Dr. Andreas Bergler

beim letztjährigen Treffen der SecurityBranche an die tausend Fachbesucher. Diese Besucher erwartet ein Fülle von Themen: Angefangen bei der Sicherheit im Umgang mit sozialen Netzwerken über Live-Demos und Vorträge zu unterschiedlichsten Security-Konzepten der Anbieter bis hin zu den rechtlichen Grundlagen von IT-Security und Datenschutz (AbschlussKeynote am Nachmittag).

... UND PRAXISNAH Ausgangspunkt und roter Faden der Veranstaltungs-Agenda ist das Muster-Unternehmen, das als Garant für den Praxisbezug fungiert. Aus dieser Perspektive findet jeder Besucher rasch die Antwort auf seine konkreten Kundenanforderungen. Zwischen den Vorträgen können die Besucher an den Ständen der Aussteller ihr neues Wissen im persönlichen Gespräch weiter vertiefen. 

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DANIELA SCHILLING Leiterin IT-BUSINESS Akademie

IT-BUSINESS 15 / 2010

Die Veranstaltungsreihe „IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010“ wird die Endkunden-Perspektive noch stärker als bisher in den Vordergrund rücken. Um möglichst flächendeckend zu wirken, ist sie wieder an vier Orten quer über das Bundesgebiet geplant. Eingeladen sind IT-Lösungspartner und Anwenderunternehmen. Die Veranstalter gehen davon aus, dass sich der Endkunden-Anteil auf etwa ein Viertel der Fachbesucher erhöhen wird. Auf diese Weise werden Fachhändler und Dienstleister bereits vor Ort eine interessierte Klientel treffen, zu der sich neue Geschäftskontakte knüpfen oder bestehende weiter ausbauen lassen. Damit sich die Besucher in der Fülle der Security-Themen optimal zurechtfinden, sind die einzelnen Breakout-Sessions jeweils unterschiedlich gekennzeichnet. So können die Besucher zwischen folgenden thematischen Orientierungen wählen: „Management von Prozessen und Infrastrukturen/ GRC“, „Sichere Kommunikation“, „Schutz vor Datenverlust“, und „Sicherheit von Infrastrukturen“.


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AKADEMIE W W IT-SECURITY & COMPLIANCE

INTERVIEW

„Eine Lösung allein reicht nicht… …man sollte sie auch installieren und konfigurieren“, rät Olaf Mischkovsky von Symantec. Im Interview mit IT-BUSINESS verrät er weitere Basics für ein sicheres Unternehmensnetz.

OLAF MISCHKOVSKY, Solution Architect Presales Specialists Group, EMEA Central Symantec ITB: Die Kriminalität im Internet kennt

keine Krise und keine Grenzen – und das schon seit Jahren. Warum fallen immer noch so viele Menschen auf einfachste Angriffe herein? Mischkovsky: Für Empfänger derartiger Mails ist es oft nicht leicht, Spam und Malware als solche zu erkennen. Die Nachrichten sind durchdacht und professionell aufbereitet. Um potenziellen Opfern eine individuelle Ansprache vorzugaukeln, bauen Malware-Autoren nach Möglichkeit Informationen aus sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter ein. Hinzu kommt die Freimütigkeit, mit der viele OnlineSurfer ihre Daten preisgeben, um dadurch zum Beispiel günstige Angebote in Online-Shops zu ergattern. Schwachstellen an Browsern oder Plugins erleichtern den Befall mit

IT-BUSINESS 15 / 2010

Das Interview führte Dr. Andreas Bergler.

Malware zusätzlich. Einige Browser-Anbieter benötigen zudem sehr lange, wenn nicht mehrere Tage, um dringend benötigte Patches zur Verfügung zu stellen.

nicht aus. Dabei helfen zum Beispiel Lösungen wie Web Gateway, die den Datenverkehr schnell und zeitgleich auf Malware und schadhafte Internetinhalte scannt.

ITB: Kleinen Unternehmen fehlt häufig

ITB: Wie kann der Fachhandel dem

das Budget, differenzierte SecurityLösungen bis hin zu einer policybasierten Endgeräte-Sicherheit aufzusetzen. Welche Basics empfehlen Sie KMUs, um ihre Informationen wirkungsvoll zu schützen? Mischkovsky: Sowohl reaktive als auch proaktive Schutzmaßnahmen müssen berücksichtigt und aufeinander abgestimmt sein. Zum einen sollten Anwender immer auf aktuelle Updates achten und diese zeitnah installieren. Zum anderen sollten sie zusätzlich auf eine Desktop-Firewall, Intrusion Prevention und Browser-Schutz setzen. Kleine Unternehmen können ihre Verwundbarkeit deutlich reduzieren, indem sie ihre Mitarbeiter schulen, auf verhaltensbasierte Analysen setzen und mobile Endgeräte absichern: Alle mit dem Netzwerk verbundenen Computer sowie der ein- und ausgehende Datenverkehr sollten auf Anzeichen von unautorisiertem Zugriff oder bösartige Aktivitäten überwacht werden. Symantec Endpoint Protection stellt mit seiner vielschichtigen Security-Strategie eine ideale Lösung dar. Da gerade verlorene Notebooks eine Hauptgefahr für Datendiebstahl darstellen, ist eine Verschlüsselung zudem eine sinnvolle Ergänzung. Wichtig: Um Malware aus dem Internet effektiv fernzuhalten, reicht Contentfiltering

KMU-Kunden heute ausreichend Sicherheit geben und trotzdem dessen Budget schonen? Mischkovsky: KMUs sollten einen kompetenten Ansprechpartner zu Rate ziehen. Symantec bietet für Unternehmen einen Webauftritt, der nicht nur umfassend über das Produktangebot informiert, sondern auch eine einfache Suche nach einem Fachhandelspartner ermöglicht. Es reicht nicht, eine Lösung zu finden, die den Anforderungen am besten entspricht, sie sollte später auch installiert und konfiguriert werden. Produkt, Service und Support aus einer Hand: das spart Zeit und schont die Geldbörse. ITB: Was macht für Symantec die Teil-

nahme am diesjährigen IT-SecurityKongress der IT-BUSINESS Akademie so attraktiv? Mischkovsky: Auf dem Kongress der ITBUSINESS Akademie findet sich ein breit gefächertes Publikum. Für Symantec ist das eine ideale Plattform, um mit IT-Entscheidern direkt in Kontakt zu treten.  Hier geht‘s zu den BusinessLösungen von Symantec: WEB | WWW.SYMANTEC.COM/DE/DE/BUSINESS/ INDEX.JSP


IT-SECURITY & COMPLIANCE W W AKADEMIE

INTERVIEW

„Schauen Sie genau hin!“ Die individuelle Planung ist für die Errichtung eines Rechenzentrums unabdingbar. Ralph Wölpert vom Anbieter Rittal erläutert, worauf Fachhändler besonders achten sollten. Zertifizierungen für Rechenzentren. Die Fachhändler sollten darauf achten, dass ihnen vom jeweiligen Hersteller oder Planer nur nachprüfbare Originale der Zertifizierungen ausgehändigt werden, keine Kopien und keine Zertifikate unklarer Akkreditierungsstellen. ITB: Welche Zusatzkosten muss man ver-

RALPH WÖLPERT Abteilungsleiter bei Rittal

ITB: Wenn Unternehmen auf ihre Daten

nicht mehr zugreifen können, kann das teuer werden. Warum wird das Risiko ausgefallener Server nicht in die Betrachtung von Energie-Effizienz mit einbezogen? Wölpert: Ein Unternehmen wird kein Rechenzentrum bauen, um damit Energiekosten einzusparen. In erster Linie geht es darum, die unternehmenskritischen IT-Prozesse verfügbar abzubilden. Wenn sich dann auch noch, durch geeignete Optimierungsmaßnahmen Energie und Kosten sparen lassen, umso besser. ITB: Wie finden Fachhändler die rich-

tigen Zertifizierungsmaßnahmen für die Rechenzentren ihrer Kunden? Wölpert: In erster Linie durch den Hersteller und die einzelnen Planungsund Umsetzungspartner. Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher

anschlagen, wenn Unternehmen ein wirklich ausfallsicheres Rechenzentrum haben wollen? Wölpert: Rechenzentren basieren fast immer auf der individuellen Planung und Umsetzung. Eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent, also eine tolerierte Ausfallzeit von neun Stunden pro Jahr, kostet ganz deutlich weniger als eine Verfügbarkeit von 99,9999 Prozent (tolerierte Ausfallzeit von maximal 30 Sekunden – pro Jahr, Anm. der Red.).

Das Interview führte Dr. Andreas Bergler

freier Kühlung durch Außenluft und geothermischer Kühlung. ITB: Was macht für Rittal die Teilnahme am Fachkongress der IT-BUSINESS Akademie dieses Jahr so attraktiv? Wölpert: Die Zielgruppen sind für uns ausgesprochen interessant. Die Mischung der Teilnehmer aus Resellern und Endkunden auf einem Kongress halten wir für sehr gelungen. Die Teilnehmer werden feststellen, dass Rittal neben den weltweit bekannten Racks insbesondere konzeptionell Rechenzentren planen, ausstatten, optimieren und umsetzen. Dabei stellen wir auch jeweils eigene USVAnlagen, Klimalösungen, Sicherheitsräume, Überwachungsoptionen und eine gesamtheitliche SoftwareLösung zur Verfügung. Eben alles, was der Kunde für ein Rechenzent rumsprojekt benötigt.

ITB: Was raten Sie Händlern, die den En-

ergieverbrauch bei ihren Unternehmenskunden reduzieren wollen? Wölpert: Schauen Sie genau hin! Energieeffizienz ist nicht nur eine Frage der IT oder des Rechenzentrums, auch andere Bereiche wie Logistik, Produktion oder die Bürobereiche haben ihren Anteil am Gesamtenergiebedarf.Tatsächlich entfällt in herkömmlichen Data Centern rund die Hälfte der benötigten Energie auf die IT-Infrastruktur. Dabei lassen sich hohe Einsparungen vor allem im Bereich der Klimatisierung realisieren. Hier ist zu prüfen, welche Optionen im Einzelfall passend sind: von der Gangschottung über die rack-basierte Klimatisierung bis zu

Termine: IT-SECURITY & COMPLIANCE 16.9.2010, Frankfurt / Hanau 21.9.2010, Hamburg 23.9.2010, Düsseldorf / Neuss 28.9.2010, München Teilnahmegebühr: 289 Euro (zzgl. Mwst.) Tipp: Registrieren Sie sich jetzt auf IT-BUSINESS.de und zahlen Sie nur 149 Euro (zzgl. Mwst.)! WEB | WWW.SECURITY-2010.DE

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UNTERNEHMEN W W TITEL

Trotz Bankendilemma liquide für IT-Projekte Übersicht z Kreditklemme?

S. 35

z Kommentar: Das gierige Monster

im Nadelstreifenanzug

S. 38

z Interview mit Christoph Heitjans,

Director IBM Global Financing zu IT-Spezialfinanzierungen

S. 40

Der Finanzindustrie wird nun schon die zweite Krise angekreidet. Statt die Rechnung zu zahlen, fordert sie Hilfen und verwehrt Unternehmen mitunter notwendige Kredite. Vor diesem Hintergrund sind IT-Spezialfinanzierer die „besseren Banker“. IT-BUSINESS zeigt die Gründe und Möglichkeiten auf.

IT-BUSINESS / Stefan Riedl

© OKEA - FOTO

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LIA.COM

E

s klingt paradox und doch ist es so: Die Kreditklemme in der Finanzwirtschaft lockert sich seit etwa einem halben Jahr (siehe Kasten: „Kreditklemme?“) und dennoch kommen Unternehmen in der Praxis häufig schwerer an Kredite als zu Zeiten vor der Finanzkrise. Den Grund nennt Christoph Heitjans, Director IBM Global Finance (IGF): „Der Bankensektor ist vorsichtiger geworden“ (Interview ab Seite 40). Das bedeutet, dass im Vergleich zur Vorkrisenzeit gewissenhaftere Risiko-

abschätzungen bei der Kreditvergabe vorgenommen werden.

VORSICHT BEI DER KREDITVERGABE Nachdem den Risiko-Controllern bei den Banken im Jahr 2009 ihre verschachtelten Finanzprodukte um die Ohren geflogen sind, wurden strengere Dokumentierungsregeln eingeführt. Daher gibt es derzeit keine allgemeine Kreditklemme wie nach der Lehmann-Brothers-Pleite, Kreditprüfungen dauern aber erheblich länger.


TITEL W W UNTERNEHMEN

Martin Berchtenbreiter, Senior Director Mittelstand & Partner bei Microsoft Financing, beschreibt die Situation wie folgt: „Die immer noch angespannte wirtschaftliche Lage hat direkte Auswirkungen auf die Finanzlage der kleinen und mittelständischen Unternehmen: Es ist noch schwerer als früher, sich bei Banken Geld zu leihen“. Microsoft Financing biete daher Finanzierungsinstrumente, um auch jetzt SoftwareInvestitionen zu ermöglichen.

DIE BANKEN DER IT-KONZERNE Die Bedeutung von konzerneigenen Banken großer IT-Hersteller wie Microsoft steigt vor diesem Hintergrund seit geraumer Zeit. Hier gab es keine überbordenden Investment-Abteilungen, die sich fernab der Realwirtschaft in einer eigenen Welt in großem Stil verzockt haben. IT-SpezialBanken finanzieren IT-Projekte und dienen letztlich der Absatzförderung ihrer Muttergesellschaft. Ihre Angebote sind auf die Nachfrage im IT-Handel ausgelegt. Anbieterübergreifend werden Finanzdienstleistungen zur Absatzfinanzierung, Leasing und Mietkauf angeboten. Viele Kunden lockt die Möglichkeit, die Gesamtkosten eines IT-Projektes über relativ geringe Monatsraten zu finanzieren. Das schont Eigenkapital und damit die regulären Kreditlinien, die mit den Hausbanken vereinbart werden. Was nachgefragt werden könnte, wird flugs erfunden: Avaya Financial Services hat beispielsweise im vergangenen Jahr neue Finanzierungsmodelle wie die Null-ProzentFinanzierung oder das Buy-now-pay-laterAngebot auf den Markt gebracht. „Diese Angebote wurden von Händlern und Endkunden sehr gut angenommen“, resümiert Christian Bernhard, Regional Sales Director von Avaya Financial Services. HP Financial Services (HPFS) bietet für bestimmte Produkte und IT-Projekte außerdem kurzfristige Mietverträge an. Beispielsweise wenn Geräte auf einer Messe oder während eines Migrations- oder Transformationsprojektes genutzt werden sollen.

HPFS übernimmt außerdem auf Wunsch die Vermarktung oder Entsorgung von gebrauchter Hardware. Speziell für Händler werden Zwischenfinanzierungslösungen angeboten. Guido Sommer, der bei Cisco Deutschland für den Vertriebsbereich Commercial KMU zuständig ist, erklärt: „Wir haben Programme, die die Zwischenfinanzierung von der Beschaffung bis zum Mittelrückfluss durch die Zahlung des Endkunden abdecken“. Dies laufe auf eine Erweiterung des Umlaufvermögens und des Cash Flows hinaus. Die IT-Spezialfinanzierer wissen wie das Systemhausgeschäft tickt und geben sich schneller und flexibler als ihre BankerKollegen mit Hochhaus in der Frankfurter Innenstadt. Cisco-Manager Guido Sommer beschreibt den ZwischenfinanzierungsProzess bei der Bank des Netzwerk-Riesen: „Mit dem On-Line-Tool erhält der Reseller in aller Regel unmittelbar nach seiner Anfrage und binnen weniger Sekunden eine Kredit-Zusage. Damit arbeitet er zu diesem frühen Zeitpunkt mit der Gewissheit, dass das Geschäft an Problemen mit der Endkunden-Bonität nicht scheitern wird.“ Cisco Capital zahle unmittelbar nach Erhalt der Abnahmebestätigung des Endkunden die Rechnung an den Reseller aus, damit dieser

nicht um seine eigene Liquidität besorgt zu sein brauche. Der Maßstab sei, dass die Zahlung binnen 24 Stunden erfolge. Aber nicht nur die Zwischenfinanzierung nach diesem Strickmuster hilft im ResellerGeschäft: Die Vermittlung der passgenauen Finanzierung ist oft ausschlaggebend dafür, dass ein Deal zustande kommt.

SIND DAS ECHTE BANKEN? Doch handelt es sich bei den Finanzierern der IT-Konzerne tatsächlich um „echte“ Banken? Eine offizielle Bank-Lizenz der BaFin, die für die Vergabe von Krediten und der damit verbundenen Geldschöpfung nötig ist, haben die wenigsten. Nur selten bewegen sich Finanzierungssparten von ITHerstellern so nah am regulären Bankenmarkt, dass eine solche nötig wäre. Avaya Financial Services hat keine BankLizenz. Für die angebotenen Leasing-Services und die anderen Angebote ist die nicht nötig. Cisco Capital bietet hierzulande auch keine Bank-Produkte wie klassische Kredite an, zu denen eine solche Lizenz erforderlich ist. Das übernehmen Finanzierungspartner, die zwischen den Parteien arrangieren. Microsoft Financing hat ebenfalls keine Bank-Lizenz. Für die benötigten Finanzgeschäfte würden Kooperationen mit ver- !

Kreditklemme? VWL-Promi Hans-Werner Sinn gibt Entwarnung. Der Präsident des IFO-Instituts für Wirtschaftsforschung hat für vergangenen Juni ermittelt, dass die Kredithürden erneut gesunken sind. Nach erschwerter Kreditvergabe in Folge der Finanzkrise von 2008 lockern sich damit seit einem halben Jahr sukzessive die Zügel bei der Kreditvergabe. Im Juni klagten 34 Prozent der befragten Unternehmen über eine erschwerte Kreditversorgung durch die Banken. Im Vormonat waren es noch 35,6 Prozent. Die Kredithürde ist nach der Studie, die auf 4.000 Meldungen aus der Wirtschaft basiert, damit erneut branchenübergreifend gefallen.

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KEYNOTE 2 IT ohne Grenzen – Grenzenlos sicher? Die Zukunft der Authentifizierung im LAN, im Web und in der Cloud • Leben & Arbeiten „vor der Firewall“ – wie geht es weiter? • Geschäftsprozesse im Netz – und wie Sie trotzdem gut schlafen können • Identity und Access Management 2.0 – jenseits der Provisionierung interner Mitarbeiter

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HERSTELLERMESSE

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KEYNOTE 3 Cloud Computing – Neuanfang, Chance, Sicherheitsproblem? • Cloud Computing: Was sind die Herausforderungen bei der Umstellung/Migration? • Application Security: Der neue Perimeter im Kampf gegen Angreifer Alexander Meisel, • Kurze Vorstellung des CSA Guide (V2.1) CTO

23.09. Düsseldorf/Neuss

28.09. München

KEYNOTE 4 Die Cloud zwischen IT-Security und Datenschutz • IT-Compliance als Recht neben dem Recht? • Wer haftet wirklich? Fälle aus der Praxis: Wie gefährlich leben Dienstleister und Administratoren? Wilfried Reiners, Rechtsanwalt

Eine Veranstaltung der


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UNTERNEHMEN W W TITEL

! schiedenen Finanzierungspartnern geschlossen. HP Financial Services greift auf die HP International Bank in Irland zu, die dort über eine vollwertige Bank-Lizenz verfügt.

DIE LIZENZ ZUR GELDSCHÖPFUNG IBM Global Financing hat die hauseigene IBM Kreditbank, die eine lizensierte Bank auf dem Kapitalmarkt darstellt. Im Moment arbeitet der Siemens-Konzern gerade daran, eine vollwertig lizensierte Bank zu werden. Als Ergänzung zur Sparte Siemens Financial Services beziehungsweise der Siemens Finance & Leasing GmbH hat der Konzern dieser Tage eine Bank-Lizenz beantragt. Die zuständige Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist gegenwärtig dabei, den Antrag zu prüfen. Ziel ist es, sich neben den branchenüblichen Finanzierungsund Leasing-Dienstleistungen noch mehr als bisher im Bereich der Absatzfinanzierung zu engagieren. Der Konzern will außerdem unabhängiger vom Bankensektor werden, sich selbst finanzieren und für ein besseres Risikomanagement zu sorgen.

DER FAKTOR ABSATZFÖRDERUNG Wenn sich IT-Konzerne als Finanzdienstleister betätigen, dann nicht ohne Hintergedanken. Es geht um Absatzförderung, die Guido Sommer von Cisco im Vergleich zu örtlichen Sparkassen wie folgt beschreibt: „Die Null-ProzentZins-Kondition, mit der Cisco Capital das Absatzinteresse unterstreicht, können die Sparkassen nicht darstellen“. Da so gut wie kein IT-Projekt heterogen gestaltet ist und aus dem Grund auch andere IT-Hersteller mitfinanziert werden, stellt sich die Frage, wie schwer der Faktor „eigene Absatzförderung“ wiegt. Der Anteil an Fremdherstellern, den die HerstellerBanken bereit sind mitzufinanzieren, ist insgesamt sehr unterschiedlich:

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Bei Siemens Financial Services (SFS) gibt es keine Scheu vor einer Fremdfinanzierung. Vom Selbstverständnis her ist das 2.000Mitarbeiter starke Unternehmen ein Finanzdienstleister, der sowohl für Siemens als auch für andere Unternehmen tätig ist, hauptsächlich in den Sektoren Energie, Industrie und Gesundheitswesen. Einen Mindestanteil Siemens gibt es nicht. „Wir finanzieren das, was unsere Partner strukturieren, ohne dass wir uns einschränken, wer was zuliefert“, so Kai-Otto Landwehr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Siemens Finance & Leasing. Avaya Financial Services sieht sich primär als Finanzierungspartner von Avaya und seinen Business-Partnern. Gewisse Finanzierungsangebote wie beispielsweise die NullProzent-Finanzierung sind ausschließlich für Avaya Produkte möglich. Im Rahmen von Komplettangeboten gibt es mitunter keine Beschränkungen. Bei Cisco Capital gilt die feste Regel, dass an einem Projekt mindestens 70 Prozent Cisco-Anteil enthalten sein sollte. Neuerdings geht Cisco aber dazu über, meist in Verbindung mit neuen UCS-Technologien (Unified Computing System), auch größere Fremdanteile zuzulassen. HP Financial Services finanziert komplette IT-Projekte (Hardware, Software und Dienstleistungen). Weil diese Pakete häufig einen hohen Fremdhersteller-Anteil beinhalten, wurde keine HP-Quote festgelegt. Bei IBM Global Financing (IGF) gilt: „Wenn mindestens 20 Prozent des Projektes ‚IBM-Geschäft‘ ist, also bis zu 80 Prozent Fremdleistungen vorliegen, reicht das. Dann haben wir mit einer Finanzierung keine grundsätzlichen Probleme“, sagte der IGFChef im Gespräch mit IT-BUSINESS.

FAZIT: THEMA ANSPRECHEN „Geld nennt man heute Knete, weil man jeden damit weich bekommt“, brachte es der Aphoristiker Gerhard Uhlenbruck auf den Punkt. Das wissen auch IT-Hersteller. Wird das heikle Thema Geld beim Gespräch mit Vertriebsbeaufragten aufs Tablett gebracht, kann dies die nötigen Prozesse anstoßen, die in einer Finanzdienstleistung münden. Wird dem Kunden gleich eine Finanzierungsmöglichkeit mit besseren Konditionen als bei der Hausbank präsentiert – und das ist sie in der Regel – kann dieser Bonus ausschlag gebend für den Deal sein.

Kommentar

Das gierige Monster im Nadelstreifenanzug Wenn Unternehmen in ihre Informationstechnologie investieren wollen, sind sie oft auf Gedeih und Verderb auf Kreditinstitute angewiesen. Die Lage ist derzeit fatal: Unternehmen müssen bei Verhandlungen mit ihren Banken die Bilanzen aus dem Krisenjahr 2009 vorlegen. Ein Jahr, das von Umsatzeinbrüchen, Kurzarbeit und einem ängstlichen Bauchgefühl vieler Unternehmer geprägt war. Diese Krise nahm ihren unrühmlichen Anfang im Banken-Umfeld, in dem viel zu spekulationsgetrieben und blauäugignaiv agiert wurde. Letztlich verursachte die Finanzindustrie selbst diese Krise. Die Folge waren Konjunkturprogramme und Bankenrettungsaktionen, bei denen die Steuermilliarden nur so sprudelten. Und jetzt fehlt das Geld. Und vor diesem Finanzsektor sollen kreditsuchende Unternehmer bei Verhand-

STEFAN RIEDL Leitender Redakteur IT-BUSINESS lungen über Kreditlinien nun wieder auf die Knie gehen. Fair und logisch ist das keineswegs, aber der Politik scheint es immer ernster damit zu sein, das „Monster Finanzindustrie“ gegen den Willen der mächtigen FinanzLobby zu zähmen. Der Vergleich mit dem Monster stammt übrigens vom Ex-Bundespräsidenten Horst Köhler, der als ehemaliger Weltbank-Chef zu den Kennern der Branche zählt. Vor diesem Hintergrund haben sich die Finanzierungs-Sparten großer IT-Hersteller positiv hervor getan. Während sich andernorts Landesbanken und sogar Abwasserzweckverbände in schier unglaublicher Art und Weise zu Lasten der Steuer- und Gebührenzahler verzockt haben, blieben die IT-Finanzierer auf dem Boden. Sie haben das gemacht, was sie verstehen: Spezialfinanzierungen für IT-Projekte.


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INTERVIEW

Bankenkrise ändert Praxis der Kreditvergabe Die Banken-Branche wird in Sippenhaft genommen. Sie habe sich in weiten Teilen von der Realwirtschaft abgekapselt. Christoph Heitjans, Chef der IBM-Bank, erläutert seine Sicht auf die Dinge. ITB: Die Konzernsparte IBM Global Finan-

cing finanziert IT-Projekte – ein Job der klassischerweise von den Hausbanken der Unternehmen übernommen wird. Sie müssen es wissen – gibt es derzeit eine Kreditklemme? Heitjans: Von einer flächendeckenden Kreditklemme, wie es sie in der Zeit nach der Lehman-Brothers-Insolvenz gegeben hat, würde ich nicht sprechen. Auch der Bundesverband der deutschen Industrie teilt in seinem aktuellen Mittelstandspanel vom Frühjahr dieses Jahres diese Einschätzung. Man kann aber sagen, dass der Banken-Sektor vorsichtiger geworden ist. CHRISTOPH HEITJANS ist Director IBM Global Financing.

ITB: Was bedeutet das in der Kreditver-

gabe-Praxis? Heitjans: Das heißt in der Praxis, dass Kre-

ditgeber höhere Anforderungen in den Kreditvergabeprozessen stellen. Die Risikoabschätzung wird gewissenhafter vorgenommen, strengere Dokumentierungsregeln wurden eingeführt und Kreditprüfungen dauern insgesamt länger im Vergleich zur Zeit vor der Krise. Daher kann es schon mal sein, dass heutzutage der eine oder andere zusätzliche Termin mit seinem Bankberater nötig ist. ITB: Wie bewerten Sie das? Heitjans: In meinen Augen normalisiert

sich die Situation in der KreditvergabePraxis. Vor der Krise wurden Kredite teilweise zu locker vergeben, wie man heute weiß. Ein zentrales Problem des Banken-Sektors ist aber auch, dass

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Das Interview führte Stefan Riedl

Finanzprodukte von den Kunden oder Finanzierungsprojekte von den Banken nicht wirklich verstanden wurden. Bei IBM Global Financing war das immer anders. Wir haben stets nur Themen finanziert, die wir auch am besten verstanden haben – IT-Projekte nämlich. Wir haben uns auch nie auf andere Geschäftsfelder neben den Spezialfinanzierungen für Informationstechnologie eingelassen. ITB: Von welcher Krise sprechen wir jetzt

eigentlich? Von der Finanzkrise aus dem Jahr 2008 nach der Lehman-Brothers-Pleite oder von der Geldmarktkrise, die dadurch ins Rollen kam, dass sich Griechenland nicht mehr aus eigener Kraft refinanzieren konnte? Heitjans: Unbestritten sind die Zeiten turbulent und herausfordernd, vor allen Dingen die Jahre 2008/2009. Dennoch offenbart jede Krise auch Chancen, und wir haben zahlreiche Unternehmen gesehen, die diese Chance nutzen und ihre IT mit Unterstützung von IBM und IGF modernisieren. Da wir nicht auf Refinanzierungszusagen Dritter angewiesen sind und uns aus dem starken Cash Flow der IBM refinanzieren, haben wir uns diesen Turbulenzen entziehen können und unsere Kunden und Geschäftspartner auch in turbulenten Zeiten mit unseren Finanzierungslösungen unterstützt. So hat die IBM Global Financing 2009 Gelder in Höhe von 1,5 Milliarden Euro für ITInfrastrukturlösungen in Europa und Deutschland extra zur Verfügung ge-


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stellt. Auch jetzt bieten wir finanzielle Unterstützung für Sun-Partner, die künftig IBM Server-, Storage- und Software-Lösungen anbieten. ITB: Was ist bei IBM Global Financing

grundsätzlich anders, sagen wir, im Vergleich zur örtlichen Sparkasse? Heitjans: Wenn ein Kunde die Finanzierung eines IT-Projektes mit einem Kreditsachbearbeiter seiner Sparkasse bespricht, dann fehlt dieser Bank das IT-Know-how. IBM ist hingegen in der Informationstechnologie zuhause, das ermöglicht es, uns die Risikosituation gut abzuschätzen und die richtigen Finanzierungslösungen zu schnüren.

mens, ganz nach den Kreditvergabestandards aus dem klassischen BankGeschäft. Hier werden auch externe Quellen wie die Creditreform genutzt und Geschäftszahlen und Bilanzen genau unter die Lupe genommen. Wenn sich eine Insolvenz abzeichnet, werden natürlich auch wir keine großen Projekte mehr finanzieren. ITB: Hat IBM Global Financing denn eine

Bank-Lizenz von der BaFin? Heitjans: Ja, das ist einer der weiteren we-

sentlichen Vorteile, die wir bei IBM Global Finacing bieten können. Mit der IBM Kreditbank verfügen wir über eine lizensierte Bank und operieren auf Basis der internationalen Vorgaben von Basel II. ITB: Sie finanzieren IT-Projekte. Allerdings

wird es dabei in den seltensten Fällen ausschließlich um IBM-Komponenten gehen. Nach welchen Kriterien gilt ein solches IT-Projekt denn noch als „IBM-Projekt“? Heitjans: Wir verstehen uns ganz allgemein als IT-Finanzdienstleister und das umfasst auch Fremdleistungen. Wenn 20 Prozent des Projektes „IBMGeschäft“ ist, also 80 Prozent Fremdleistungen vorliegen, reicht das. Dann haben wir mit einer Finanzierung keine grundsätzlichen Probleme. ITB: Sie arbeiten allerdings auch mit ande-

ren IT-Firmen zusammen, für die IBM die Projektfinanzierung übernimmt. Welche sind das denn? Heitjans: Wir haben Verträge mit fünf Partnern geschlossen, deren Geschäft wir auch mit IBM-Global-FinancingAngeboten unterstützen. Das sind die Firmen Lenovo, Motorola, Juniper, Infoprint und APC. ITB: Aber wenn der Kunde Insolvenz an-

melden muss, weil – sagen wir – sein Geschäftsmodell gescheitert ist, oder ein zentraler Kunde wegfällt, dann nützt reines IT-Wissen doch auch herzlich wenig, oder? Heitjans: Richtig. Wir überprüfen aber auch das Ausfallrisiko des Unterneh-

ITB: IBM Global Financing hat noch mehr

im Portfolio als die klassische Kreditfinanzierung. Würden Sie das bitte skizzieren? Heitjans: Neben klassischer Projektfinanzierung kann mit IBM Global Financing beispielsweise vereinbart werden,

dass die bestehende IT-Infrastruktur eines Unternehmens verkauft und anschließend zurückgeleast wird. Dabei handelt es sich um so genannte Saleand-Lease-back-Programme. Aber auch Darlehen, Teilzahlungsangebote, Wareneinkaufsfinanzierungen und Factoring sind für gewerbliche Kunden möglich. Letzten Endes können Hardware, Software und Managed Services in einem entsprechenden Vertrag zu einer einzigen monatlichen Rate zusammengefasst werden. Außerdem werden über die IBM Global Financing Rücknahme- und Entsorgungsangebote umgesetzt. Das ausgemusterte IT-Equipment wird in dem Zusammenhang wieder verwertet, verkauft oder entsorgt. Durch Buyback-Angebote erhalten die Kunden dann für die zurückgegebenen Geräte liquide Mittel, um ihre IT umweltund energietechnisch auf den neuesten Stand zu bringen. ITB: Wareneinkaufsfinanzierungen

sind speziell auf IT-Reseller ausgelegt. Würden Sie dieses Modell bitte kurz erläutern? Heitjans: Mit der Wareneinkaufsfinanzierung gibt IBM den Geschäftspartnern die Möglichkeit an die Hand, Lieferantenrechnungen später als bisher zu bezahlen. Ein Beispiel: Der Geschäftspartner muss normalerweise spätestens am 30. Tag nach der Lieferung die Zahlung an den Lieferanten leisten. Mit einer Wareneinkaufsfinanzierung kann er die Rechnung später, sagen wir am 60. Tag an IBM Global Financing bezahlen. Die zusätzlichen 30 Tage Zahlungsziel ermöglichen es unserem Geschäftspartner, auch seine Liquidität zu erhalten, denn bis der Kunde zahlt, vergeht ebenfalls Zeit. Neben diesem Angebot, das sich speziell an Reseller richtet, ergeben sich weitere positive Effekte für den Channel, wenn er dem Endkunden gleich eine Finanzierungsmöglichkeit mit anbietet. Das kann das Zünglein an der Waage sein, warum sich der Endkunde für diesen Partner entscheidet. 

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PERSONALIEN W W

Extreme Networks baut Channel-Team aus Extreme Networks setzt bei seinem Channel-Team im deutschsprachigen Raum auf Wachstum. Dazu hat der amerikanische Netzwerk-Ausrüster jetzt Kerstin Mengede zur neuen Channel Sales Managerin für die Region DACH ernannt.

D KERSTIN MENGEDE ist die neue Channel Sales Managerin bei Extreme Networks.

ie neu geschaffene Position der Channel Sales Managerin bei Extreme Networks ist ab sofort mit der gebürtigen Gelsenkirchenerin Kerstin Mengede besetzt. Sie zeichnet für den strategischen Ausbau der Vertriebspartnerschaften sowie für die direkte Unterstützung der Partner verantwortlich. Neben der Rekrutierung neuer qualifizierter Reseller soll sie bestehenden Channel-Partnern beim weiteren Aufbau von Fachwissen über die Ethernet-basierten Netzwerkinfrastruktur-Lösungen unter die Arme greifen. Zudem koordiniert die Vertriebsspezialistin die Unterstützung der Partner durch erfahrene Technikprofis von Extreme Networks. Kerstin Mengede ergänzt in ihrer Position als Channel Sales Managerin

NORBERT LINDERMEIER ist jetzt bei Boston. duktmarketing und Lösungsvertrieb für den Ausbau der Kundenbasis und der Partnerschaften zuständig. Zuletzt bekleidete Lindermeier die Position des Director Business Development. Der Wechsel kommt nicht von ungefähr: Geleitet wird Boston von Wolfgang Walter, einem CPI-Mitbegründer. | RB

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Karin Denk, die als Distribution und Channel Managerin DACH fungiert. Beide unterstehen Jürgen Kirchmann, den Regional Director DACH bei Extreme Networks. Mengede kommt vom Netzwerk-Infrastruktur-Anbieter Auconet, wo sie zuletzt als Managerin im Key Account tätig war. Davor arbeitete sie als Regional Account Managerin Enterprise bei Nortel. 

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Arrow ECS stellt Christian Weinelt als IBM-Manager ein

Norbert Lindermeier startet bei Boston Mit Norbert Lindermeier hat sich die hierzulande noch junge Boston Server & Storage Solutions GmbH einen Kenner der Distributions-Szene an Bord geholt, der obendrein hohes technisches Know-how mitbringt. Lindermeier war insgesamt neun Jahre bei der inzwischen insolventen CPI in verschiedenen Funktionen im Bereich Verkauf, Pro-

IT-BUSINESS / Sylvia Lösel

Mit Christian Weinelt holt sich Arrow ECS einen erfahrenen Vertriebler an Bord, der schon bei einigen großen Distributoren tätig war.

A

rrow ECS hat die IBM-Division wegen des neu geschlossenen IBM-Software-Vertrags um mehrere Mitarbeiter erweitert. Christian Weinelt wurde zum Manager Business Unit IBM ernannt und ist für die Hard- und Software zuständig. „Christian Weinelt ist ein sehr erfahrener Vertriebler mit guten Führungsqualitäten, er ist die ideale Besetzung“, sagt Erik Walter, Geschäftsführer bei Arrow ECS. Bis Herbst vergangenen Jahres war Weinelt Director SMB & Specialised Sales. „Die Entscheidung für die Value Add Distribution war grundlegend davon bestimmt, dass ich wieder mehr im Lösungsund Projektgeschäft tätig sein möchte“, so

Christian Weinelt zu den Gründen seines Positionswechsels. „Arrow ECS bietet mit seinem sehr großen Lösungsspektrum, das umfangreiche Services inkludiert und das komplette Data Center abdeckt, die idealen Vorrausetzungen und Mehrwerte für eine erfolgreiche Projektarbeit CHRISTIAN WEINELT, Manager Business Unit IBM bei Arrow ECS

mit unseren Partnern und dem Hersteller IBM“, erklärt der 47-Jährige. Die bisherigen Stationen in Weinelts beruflicher Laufbahn waren Fritz & Macziol, Magirus, Ingram Micro und Computer 2000. | IZ


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BUSINESS W W

Der Richterhammer fiel zugunsten der Software-Hersteller.

Adobe erringt Etappensieg im Streit über Gebrauchtsoftware Eine Entscheidung gegen Usedsoft und für Adobe am Oberlandesgericht Frankfurt hat zu heftigen Diskussionen der am Fall Beteiligten geführt. Dabei wird wenig feinfühlig miteinander umgegangen.

D

er Gebrauchtsoftware-Anbieter Usedsoft hat vor dem Oberlandesgericht Frankfurt (Az. 11 U 13/10) eine Niederlage gegen Adobe kassiert. Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens war der Verkauf gebrauchter Adobe-Creative-SuiteLizenzen durch Usedsoft. Laut Richtern darf Usedsoft mit diesen nicht handeln. Damit wurde die Berufung des SecondhandHändlers gegen die Einstweilige Verfügung des Landgerichts Frankfurt zurückgewiesen. Gleichzeitig betrifft das Verbot Adobe zufolge die „Notarielle Bestätigung zum Software-Lizenzerwerb“, die Usedsoft den Datenträgern beilegte.

Adobe spricht von „selbst gebrannten“, das heißt gefälschten Datenträgern, „inhaltlich falschen Notar-Testaten“ und „einem Mittelsmann, der stark vergünstigte Education bestellt hatte“, die als normale, gebrauchte Voll-Lizenzen verkauft worden seien. „Von ‚gefälschten Datenträgern‘ kann überhaupt keine Rede sein. Das ist eine grobe Verzerrung der Sachlage“, wettert dagegen Usedsoft. An den eigenen Kunden habe man den Datenträger weitergegeben, den Usedsoft von dem Adobe-Kunden bekommen hätte. Dieser hätte diesen Datenträger mit Zustimmung, ja auf Aufforderung des Adobe-Vertragshändlers, selbst gebrannt.

Auch bei der Werbung für Rabatte können abmahnfähige Fehler gemacht werden. In einem Fall vor dem Bundesgerichtshof wollte ein CE-Händler an einem Tag die Mehrwertsteuer erlassen. Dafür warb er so: „Nur heute Foto- und Videokameras ohne 19 Prozent Mehrwertsteuer!“. Am unteren Rand der Anzeige stand klein, dass alle Preise Abholpreise sind. So wurde der Rabatt auch nur auf die im Ladengeschäft vorrätige Ware gewährt. Diese Vorgehensweise stuften die Richter als wettbewerbswidrig ein. Die Werbung genüge nicht dem Transparenzgebot. Eine klare und eindeutige Angabe, dass der vergünstigte Preis nur für die vorrätige Ware gilt, fehle. Der Kunde müsse aber „unmissverständlich“ informiert werden (Aktenzeichen: I ZR 195/07). | HOF WEB | WWW.IT-BUSINESS.DE STICHWORT „PREISANGABEN“

IT-BUSINESS 15 / 2010

„Usedsoft hat nicht mehr Lizenzen weiterverkauft als Usedsoft von dem Adobe-Kunden erhalten hatte“, erklärt ein UsedsoftSprecher. Von Fälschungen könne keine Rede sein. Lediglich die Tatsache, ob Education-Lizenzen weiterverkauft werden dürfen, sei umstritten. Außerdem blicke man „mehr als zuversichtlich“ auf das noch bevorstehende Hauptsacheverfahren.  Mehr zum Thema erfahren Sie online: WEB | WWW.IT-BUSINESS.DE STICHWORT „GEBRAUCHTSOFTWARE“

Die perfekte Pressemitteilung

Werbung für Preisnachlass abgemahnt

IT-BUSINESS / Katrin Hofmann

Die PR-Profis von Nexthop Communications haben einige Punkte zusammengestellt, wie Pressemeldungen das Interesse der Journalisten wecken.

P

ersonalmeldungen ohne ein beigefügtes Foto, Meldungen über Produkt-Neuheiten ohne Nennung des Preises oder zu viele marketinglastige Aussagen: Es gibt viele Gründe, weshalb selbst spannende Pressemitteilungen im Papierkorb landen. Die PR-Agentur Nexthop Communications aus Unterhaching bei München nennt die wesentlichen Erfolgsfaktoren, mit denen Veröffentlichungen generiert werden können. So sollte die Nachricht unter anderem für die Zielgruppe der jeweiligen Medien tatsächlich relevant ist. Aktualität und die passende inhaltliche Struktur sind ebenso wichtig. Bei Produktmeldungen sollten Preise und Verfügbarkeit genannt werden. Formu-

liert werden sollte darüber hinaus sachlich, nicht werblich. Kurze Sätze sind zu bevorzugen. Für die Meldung insgesamt gilt, das die ideale Länge ein bis zwei DIN-A4-Seiten sind. Und nicht zuletzt sei besonders bei Produktmeldungen möglichst druckfähiges Bildmaterial unerlässlich. Kreative Motivwahl könne hier nicht Kreative, knackig formulierte Texte zu interessanten Themen benötigen Zeit.

schaden. Ein Online-Pressebereich, in dem der Zugang zum relevanten Material sichergestellt ist, sei empfehlenswert. | HOF WEB | WWW.IT-BUSINESS.DE, STICHWORT „PUBLIC RELATIONS“


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BUSINESS W W MANAGEMENT

IT-Vertrieb ist zum Wandel gezwungen D er Wandel im IT-Markt ist nicht der Wirtschaftskrise allein zuzuschreiben. Wer glaubt, mit deren Überwindung werde sich alles wieder zum Guten kehren, irrt. Die Krise hat den Wandel eher noch beschleunigt. Je stärker der Druck auf die Unternehmen stieg und steigt, umso mehr wuchs und wächst die Aufgeschlossenheit gegenüber innovativen Alternativen. Nie war die Bereitschaft größer, sich neuen Ideen und Wegen zu öffnen, als unter dem Zwang zur Reduzierung von Kosten, Aufwand und Ressourcen. Ein weiterer Aspekt kommt hinzu. Die Unternehmen sind gefordert, sich schneller als je zuvor auf neue Marktbedingungen, veränderte Nachfragesituationen und globale Herausforderungen einzustellen. Sie müssen mit einer Vielzahl von Herausforderungen gleichzeitig fertig werden: Neue Kunden und Märkte identifizieren, innovative Produkte und Dienstleistungsangebote entwickeln und ihre Geschäftsmodelle an ein verändertes gesellschaftliches und poli-

Von Trends profitieren Wer heute nicht auf den Wandel im Markt reagiert, läuft Gefahr, seine hart erkämpfte Wettbewerbsposition zu verlieren. Was sich ändern muss und wie der Vertrieb die neuen Entwicklungen in geschäftlichen Erfolg umsetzen kann, beschreibt Managementberater Kai Krickel in einer mehrteiligen Serie. Mehr über das „Advisory Selling“ erfahren Sie in der nächsten Folge. Denn ein viel tieferes Prozessverständnis des IT-Anbieters über seinen Kunden ist unabdingbar. Advisory Selling ist mehr als nur Zuhören können und die Beherrschung der Riten des üblichen Frage- und Antwortspiels zwischen Verkäufern und Kunden. Es verlangt nach den Fähigkeiten eines Impulsgebers für Innovationen, eines Strategiedenkers, der chancenorientiert die richtigen Beeinflusser zusammenführt.

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tisches Umfeld anpassen. Dazu bedarf es einer effektiven IT, die nicht nur wirtschaftlicher zu betreiben ist, sondern die gleichzeitig flexibler auf neue Anforderungen reagieren kann. Das ist mit den starren und hardware-intensiven Lösungen der Vergangenheit nicht umsetzbar.

Die Vorzeichen im IT-Projektgeschäft stehen auf Veränderung. Unumkehrbare Trends kennzeichnen den Wandel. Sie tragen Namen wie As a Service, Cloud Computing, On Demand und Outsourcing – und bergen Zündstoff für bestehende Geschäftsmodelle. Der IT-Vertrieb muss sich auf diesen Wandel einstellen, denn nichts wird so bleiben wie es war.

Kai Krickel

NEUPOSITIONIERUNG ERFORDERLICH Im IT-Markt geht eine lange Phase weitgehend stabiler Entwicklung zu Ende. Zwar gab es auch in dieser Phase Ausschläge und Wandel wie die Verlagerung vom Produktzum Lösungsgeschäft, um mit der andauernden Preis-Erosion im Hardware-Bereich fertig zu werden. Gut reden zu können, war die Voraussetzung für das eine. Gut zuhören zu können, die für das andere. Aber so grundsätzlich wie jetzt war der IT-Vertrieb in der Vergangenheit zu keinem Zeitpunkt gefordert. Wenn Software immer häufiger über Online-Plattformen bereitgestellt wird, komplette Infrastrukturen via Steckdose in die Unternehmen geliefert werden oder ERP auf iPad und iPhone eine neue Phase im mobilen Business einleiten, funktionieren traditionelle Vertriebsstrategien und -konzepte nicht mehr. Wer das nicht verinnerlicht und sich nicht rechtzeitig neu positioniert, dem droht ein Ende wie den Geschäftsmodellen von gestern: Mit zunehmender Geschwindigkeit geht’s in Richtung Abstellgleis.

KLASSISCHER EDV-LEITER AUSGEDIENT Der Wandel in den IT-Märkten hat viele Facetten. Eine für den Vertrieb maßgebliche ist der Verlust gewohnter Entscheidungsstrukturen – und den damit verbundenen Gesichtern. Krass gesagt: Der EDV-Leiter in seiner bisherigen Funktion entwickelt sich mehr und mehr zum Auslaufmodell. Hardware und Software auswählen, installieren, betreiben und betreuen – das wird sich immer weniger in den Stellenbeschreibungen der IT-Verantwortlichen finden. Für

den Vertrieb bedeutet das: gewohnte Entscheidungs- und Mitentscheidungs-Träger verlieren an Einfluss. Ihre Budgets sind knapp bemessen oder gar nicht mehr vorhanden. Entscheidungen, die bisher auf vertrauter Ebene getroffen wurden, werden plötzlich zur Chefsache erklärt oder sind in gänzlich neuen Regionen der Unternehmensstrukturen angesiedelt. Viele IT-Vertriebler erleben bereits heute, was der Wandel konkret für sie bedeutet. Sie haben nach bewährtem Muster ITSystem gegen IT-System gestellt, mit Benchmarking und Testinstallation den Weg zum Abschluss bereitet – und erleiden trotzdem Schiffbruch. Investitionsstopp und Budgetzwänge beerdigen das Investitionsprojekt. Die allgemeine Krise wird zum Schuldigen dafür erkoren – ein vordergründiges Argument, das in vielen Fällen auf wackligen Argumentationsfüßen steht. Das Geld fließt – wenn auch oft in reduziertem Volumen – woanders hin! Die Wirklichkeit ist: Kunden suchen nach neuen Optionen – von Cloud Computing bis zum Outsourcing von Teilen oder der Gesamtheit von Anwendungen und Infrastrukturen. Der Vertrieb funktioniert in diesem Umfeld des Wandels nicht mehr nach gewohnten Methoden und Verfahren. Der Wandel verändert Entscheidungsstrukturen, -träger und -wege. Die alten Kontakte versiegen und versagen. Und auch die bisher relativ einfache Einschätzung des Wettbewerbumfelds wird zunehmend schwieriger,


MANAGEMENT W W BUSINESS

weil gewohnte Positionierungen von Hardware-, Software- und Serviceanbietern schwinden. Die Frage „wer ist mein Wettbewerber“ verlangt heute nach neuen Antworten.

von Aufträgen. Und über das „wohin“ des strategischen Unternehmenswegs. Das ist Wissen, das mit den bisherigen CRM-Verfahren und üblichen KundenzufriedenheitsAktionen selten erzeugt wurde.

BUDGETS ERZEUGEN

ENTSCHEIDER FINDEN

z  Sicherheit

Sich hinzusetzen und in aller Ruhe abzuwarten, ob sich beispielsweise Cloud Computing durchsetzen wird oder SaaS an Akzeptanzproblemen scheitert, ist die effektivste Methode, sich vom Markt zu verabschieden. In der gegenwärtigen Situation lautet das vorrangige Gebot für den Vertrieb: nicht abwarten, sondern aktiv beeinflussen. Die Unternehmen sind auf der Suche

Ebenso bedeutsam ist das Wissen über die Entscheidungsträger und -wege beim Kunden. Es gilt, die Entscheider zu identifizieren. Sie sind häufig morgen nicht mehr die, die gestern relevant waren und auch heute noch zuständig sind. Wer initiiert und treibt das Neue voran? Antworten darauf zu finden und Transparenz darüber zu gewinnen, wie sich das

z  Flexibilität

Anforderungen der Kunden z  Wandlungsfähigkeit z  Anpassbarkeit z  Geschwindigkeit z  Richtlinienkonformität

EINFLUSSFAKTOREN MIT DIREKTER WIRKUNG

Wirtschaftskrise

Kurzarbeit

Kunden entwickeln neue Anforderungen

Richtlinien Piraterie Bonitätsprobleme Arbeitsrecht

Demographische Entwicklung Umsatzeinbruch

Inflation Klimaveränderung

Internetdurchdringung

Die Trends treten gleichzeitig auf und verstärken sich.

nach Wegen, wie sie gestärkt in eine neue Wachstumsphase starten können. Ihnen dabei mit guten Ideen, mit Denkanstößen und Impulsen für Innovationen und Alternativen zu helfen, ist der bessere Weg, um auch weiterhin im Geschäft zu bleiben.

VERTRIEB IN EINER NEUEN DEKADE Unternehmen werden neue Optionen nicht auf den ausgetretenen Pfaden der IT-Vergangenheit suchen. In einer neuen Dekade ist es die große Chance für den Vertrieb, den Suchenden zu helfen, das Richtige zu finden. Dazu bedarf es eines Umdenkens. Budgets erzeugen statt auf Budgets zu warten, heißt dafür die Devise. Das setzt profundes Wissen über den Kunden voraus. Über seinen Markt. Über seine Wachstumsziele und Konzepte, diese zu erreichen. Über das „warum“ des Gewinnens und Verlierens

Veränderte Rahmenbedingungen des Marktes erzeugen neue Anforderungen. Das begünstigt die Akzeptanz von Cloud Services.

ABSCHIED VON KOMFORTZONEN Währungsreform

Terrorismus

z  Kostenreduktion etc.

kennen, Änderungen von Zuständigkeiten und Einflussträgern in der Entscheidungskette frühzeitig zu erkennen und darauf das eigene Handeln auszurichten.

Aktuelle Rahmenbedingungen

EU-Erweiterungen

z  Liquiditätsschonung

Entscheidungsgefüge verschiebt, ist eine unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen des Wandels. Wo entstehen die Initiativen für neues Denken? Wer lenkt dieses Denken in die Bahnen konkreten Handelns? Welche neuen Entscheidungsstrukturen entstehen daraus? Wer ist an Grundsatz-Entscheidungen, Auswahl, Invest- und Kaufentscheidungen beteiligt? Einflussfaktoren und Autoritäten müssen analysiert, Positionen und Funktionen in der Entscheidungskette bekannt sein. Diese Transparenz schafft die Voraussetzungen dafür, bereits an der Quelle der neuen Wege eigene Beiträge zu platzieren, das eigene Angebot zur richtigen Zeit einzubringen und damit Budgets aktiv zu erzeugen, statt auf sie zu warten. Vertrieb für eine neue Dekade bedeutet, die Entscheidungsprozesse beim Kunden zu

Konkret heißt das, Abschied zu nehmen vom bequemen Wirken in bekannten Komfortzonen und professionell außerhalb dieser Zonen zu akquirieren. Wer in dieser Liga mitspielen und mithalten will, muss dazu allerdings an seinen Fähigkeiten arbeiten. Auf das eigene Produkt und Angebot fokussierte Kenntnisse reichen dafür nicht aus. Allein die Verschiebung der BudgetFreigabekompetenz in die kaufmännischen Führungsebenen verlangt nach belastbaren Kenntnissen zu strategiekonformer Argumentation. Grundlagen der Wirtschaftlichkeitsberechnung und die Darstellung der Attraktivität des Angebots auf Führungsetagen gewinnen stark an Bedeutung. 

Der Autor KAI KRICKEL ist Gesellschafter der Tedic GmbH in Isernhagen. Tedic berät HighTech-Vertriebsunternehmen bei der strategischen Ausrichtung des Vertriebs und führt unter dem Markennamen „MEDDIC“ entsprechende Workshops für die Vertriebsausbildung durch. WEB | WWW.TEDIC.DE

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LevelOne bietet für jede Netzwerkanwendung alles aus einer Hand. Produkte, Schulungen und die individuelle Projektunterstützung für den Fachhandel. Die Anforderungen durch ständig steigende Produktangebote und Erweiterungen im Markt der Netzwerktechnik hat LevelOne von Anfang an als Anbieter von Komplettlösungen verstanden und bietet seinen Kunden schon seit Jahren ein umfassendes Produktsortiment als Gesamtlösung für den Aufbau aller Arten von Netzwerken, vom einfachsten Heimnetzwerk bis hin zu professionellen Anwendungen im industriellen Bereich. Dazu gehört vor allem die auf den Kunden individuell zugeschnittene Projektunterstützung und die Schulungen für den Fachhandel. Diese Maßnahmen sind wichtige Voraussetzungen, um Projekte erfolgreich abschließen zu können.

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BUSINESS W W RECHT

Zwischen Datensparsamkeit und Speicherpflichten Einerseits müssen Unternehmen Daten unter anderem gemäß Handelsrecht langfristig speichern. Andererseits schreibt das Datenschutzrecht vor, dass Informationen gelöscht werden müssen. Die genaue Kenntnis der Rechtslage ist hier wesentlich. PFLICHTEN NACH DEM STEUERRECHT

Das Dokumentenmanagement sollte sich nach den Compliance-Vorgaben richten.

F

ür die Archivierung und Löschung unternehmensbezogener Daten gibt es zahlreiche rechtliche Vorgaben. Gemäß Handelsgesetzbuch (HGB) muss jeder Kaufmann bestimmte Dokumente archivieren. Aufbewahrt werden müssen unter anderem Handelsbücher, Inventare, Bilanzen, Abschlüsse, Handelsbriefe sowie Buchungsbelege. Grundsätzlich ist die elektronische Aufbewahrung erlaubt, ausgenommen die von Eröffnungsbilanzen und Abschlüssen. Fast alle Unterlagen müssen zehn Jahre gespeichert werden. Eine Ausnahme bilden mit sechs Jahren die Handelsbriefe. Als Handelsbriefe gelten auch E-Mails, die ein Handelsgeschäft betreffen. Die Aufbewahrungsfristen laufen grundsätzlich zum 31. Dezember ab. Somit können regulär nicht mehr aufbewahrungspflichtige Daten zum 1. Januar automatisch gelöscht werden.

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Neben dem Handelsrecht ist das Steuerrecht zu beachten. Gemäß Abgabenordnung (AO) sind Steuerpflichtige dazu angehalten, für die Besteuerung bedeutsame Unterlagen geordnet aufzubewahren. Die elektronische Speicherung ist grundsätzlich erlaubt, außer bei Eröffnungsbilanzen und Zollunterlagen. Die Zeiträume zur Aufbewahrung entsprechen in etwa denen des Handelsrechts. Abhängig vom jeweiligen Dokument beginnen die Aufbewahrungfristen, die auch nach AO zum 31. Dezember enden, zum Beispiel in dem Jahr, in dem das Dokument empfangen oder versendet wurde, oder in dem es entstanden ist. Allerdings läuft die Frist zum Aufbewahren nicht ab, solange Unterlagen für Steuern von Bedeutung sind, für welche die Festsetzungsfrist noch läuft. Diese beträgt für Zölle und Verbrauchssteuern ein Jahr, ansonsten regulär vier Jahre. In den „Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung“ (GoB) sind die Anforderungen an Archivierungssysteme beschrieben. Außerdem existieren die „Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme“ (GoBS). Sie regeln die Behandlung aufbewahrungspflichtiger Daten in elektronischen Systemen.

DATENSCHUTZ Gemäß den Grundsätzen des Datenschutzrechts hat sich die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten auf das erforderliche Maß zu beschränken. Dies ergibt sich unter anderem aus dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Danach ist das Erheben, Speichern, Verändern und Übermitteln personenbezogener Daten nur zulässig, wenn es zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist. Die Datenverarbeitung ist so lange

von Rechtsanwalt Dr. Thomas Jansen

erforderlich, solange die berechtigten Interessen auf andere Weise nicht angemessen gewahrt werden können. Dies ist dann der Fall, wenn ein anderes Mittel zur Zweckerreichung nicht sinnvoll oder unzumutbar wäre und schutzwürdige Interessen des Betroffenen nicht entgegenstehen. Dies gilt zwar für die Dauer der Aufbewahrungspflicht, nach Ablauf dieser werden die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen aber in aller Regel überwiegen. In Paragraf 3a des BDSG ist verankert, dass sich Datenverarbeitungssysteme an dem Ziel auszurichten haben, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu erheben. Die Möglichkeiten der Anonymisierung und Pseudonymisierung sind zu nutzen, soweit dies möglich ist und der Aufwand angemessen ist. Wenn beispielsweise die Daten nur zu statistischen Zwecken erhoben werden, besteht grundsätzlich keine Notwendigkeit, sie zu speichern. Die Informationen sind anonym zu erheben oder nachträglich zu anonymisieren. 

Der Autor DR. THOMAS JANSEN ist Office Managing Partner des Münchner Büros von DLA Piper und leitet die deutsche Intellectual Property und Technology Group. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung bei der gerichtlichen und außergerichtlichen Beratung von internationalen Mandanten bei technologie-bezogenen Themen und Transaktionen. WEB | WWW.DLAPIPER.COM, E-MAIL | THOMAS.JANSEN@DLAPIPER.COM


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TECHNOLOGIEN W W

Cius soll iPad für Unternehmen werden Der Netzwerk-Riese Cisco steigt in den Tablet-Markt ein und will auch eine Scheibe vom Tablet-Kuchen abhaben. Dabei hat Cisco mit dem Cius vor allem Unternehmenskunden im Visier.

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anz neue Geschäftsfelder will sich Cisco mit dem Tablet-PC Cius erschließen. Der iPad-Konkurrent läuft mit dem Google-Betriebssystem Android und ist ganz auf die Conferencing-Anwendungen von Cisco zugeschnitten. Das ultraportable Gerät verfügt über ein Sieben-Zoll-Display und wiegt nur 520 Gramm. Der Clou sind die zwei integrierten Kameras, die das Cius fit für Video-Konferenzen machen sollen. Zum einen gibt es eine HD-Frontkamera, die Videos mit einer Auflösung von 720p aufnimmt, zum anderen eine Fünf-Mega-

IT-BUSINESS / Sylvia Lösel

pixel-Kamera auf der Rückseite, die VGAQualität liefert. Das Cius unterstützt den N-Standard des WLAN-Protokolls, 3GNetze und Bluetooth. Ein Upgrade auf 4GGeschwindigkeiten soll später folgen. Das Gerät besitzt zahlreiche vorinstallierte Cisco-Applikationen, wie zum Beispiel Webex, und ist daneben kompatibel mit den Telepräsenz-Lösungen des Unternehmens. Dank der Unterstützung des UnifiedCommunications-Managers kann das Cius in existierende Unternehmens-Netze eingebunden werden. Darüber hinaus will Cisco

Der N4100 inklusive Bon-Netzwerkdrucker SP-300E ist für 1.130 Euro (UVP) zu haben.

neuen Hotspot entwickelt. Der N4100 bietet WLAN-Geschwindigkeit nach dem N-Standard und lässt sich von 100 gleichzeitigen Nutzern auf 200 erweitern. Das Gerät ist mit Outdoor Access Points des Herstellers kombinierbar. Je nach Geschäftsmodell kann der Dienst kostenfrei oder gebührenpflichtig angeboten werden. Das Gateway liefert Zyxel mit dem Bon-Drucker SP 300E aus. Per Knopfdruck können Hotel- Mitarbeiter dem Gast eine Quittung ausdrucken. | UO

IT-BUSINESS 15 / 2010

mit einem eigenen Software Development Kit die Programmierer-Community dabei unterstützen, android-basierte Applikationen für Unternehmen zu entwickeln. Cisco möchte das Cius Anfang 2011 auf  den Markt bringen. Mehr Informationen über Cisco finden Sie im Web unter: WEB | WWW.IT-BUSINESS.DE STICHWORT „CISCO“

Bei Emtec gehts bunt her

Zyxel-Hotspot-Gateway Für den High-Speed-Internet-Zugang in Hotels, Restaurants oder auf Campingplätzen hat Zyxel hat einen

Das iPad für Unternehmen: Cisco gelingt mit Cius ein Überraschungs-Coup.

Hersteller Emtec erweitert seine Produktpalette an externen Festplatten. Die P200 ist in fünf Farben erhältlich und speichert bis zu 500 Gigabyte.

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estplatten müssen nicht langweilig aussehen. Das beweist jetzt Hersteller Emtec. Die P200 gibt es in den Farben Pink, Stahlblau, Violett, Silber und Tiefschwarz. Die Speicherkapazitäten betragen 250, 320 oder 500 Gigabyte. Der Datenspeicher misst 139 x 85 x 18 Millimeter bei einem Gewicht von 190 Gramm. Ein 16 Zentimeter langes USB-Kabel ist bereits an der Festplatte befestigt. Zudem verfügt die P200 über zwei Partitionen. Zum einen über ein New Technology File System (NTFS) für Multimedia-Inhalte und zum anderen über FAT32 (File Allocation Table), um Daten sicher abzuspeichern. Durch die vorinstallierte One-Touch-Backup-Software (Funktion nur für den PC vorhanden) können mit nur einem Tastendruck auf den so genannten Hot Key alle oder einzelne, ausgewählte Daten vom PC auf die

P200 überDie P200 von Emtec kommt spielt werden. mit zwei Partitionen. Eine LED-Anzeige signalisiert, wenn die externe Festplatte an dem Rechner angeschlossen ist beziehungsweise Daten schreibt oder liest. Die P200 ist kompatibel mit den Windows-Betriebssystemen 2000, XP und 7 sowie MacOS X 10.2.8 und höher. Die unverbindliche Preisempfehlung für die 250-Gigabyte-Festplatte liegt bei 59 Euro, für die 320-GigabyteVariante bei 69 Euro und für die 500 Gigabyte-Version bei 89 Euro. | HS


W W TECHNOLOGIEN

Sony macht die SLR einfach Angesichts der nahenden Photokina gibt es momentan wenig Neues Mit dreh- und schwenkbarem Display ist Sonys A390 ein Hingucker für SLR-Einsteiger.

auf dem Kameramarkt. Doch Sony hat jetzt eine interessante SLR-Kamera für Einsteiger vorgestellt.

IT-BUSINESS / Sylvia Lösel

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ast jeder Haushalt besitzt inzwischen eine Digitalkamera. Jetzt suchen die Hersteller und Händler nach Upgrade-Möglichkeiten. Eine Variante ist sicherlich die sogenannte spiegellose Kompaktkamera mit Wechselobjektiven. Die hat Sony mit der Nex-5 und Nex-3 auch im Portfolio. Doch das Unternehmen geht noch einen anderen Weg

und stellt mit den Modellen A390 und A290 zwei Spiegelreflexkameras für Einsteiger vor. Speziell für diese Zielgruppe hat Sony das Bedienkonzept überarbeitet. Dabei wurden die Einstellräder so umgestaltet, dass auch FotoLaien deren Funktion inDas überarbeitete Bedienkonzept soll SLR-Neulingen Lust auf die A290 machen.

1&1 präsentiert Tablet-PC Smartpad Der Internetprovider 1&1 hat mit dem Smartpad ein TouchscreenGerät vorgestellt, das mit Multifunktionalität punkten soll.

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usik hören, im Internet surfen, Videos und Fotos anschauen: Mit dem Smartpad sollen die Liebhaber von mobil verfügbarer Unterhaltung auf ihre Kosten kommen. Dazu hat 1&1 das Gerät, das über einen Sieben-Zoll-Touchscreen und eine USB-Schnittstelle zum Andocken eines UMTS-Sticks verfügt, mit Android ausgestattet. Einige Programme, etwa ein E-Book-Reader, sind auf dem Multitalent bereits vorinstalliert. Vom 1&1-Store können zusätzliche Apps heruntergeladen werden können. Mit Hilfe des integrierten „Music Player“ können gewünschte Titel auch direkt vom

Dank optionalem UMTS-SurfStick genügt 1&1 dem Kundenwunsch nach Mobilität.

persönlichen 1&1-OnlineSpeicher abgespielt werden. Ein Videoplayer ist ebenso integriert. Über SD-KartenSlot lassen sich auch eigene Inhalte zuspielen. Eine ZweiGigabyte-Karte wird mitgeliefert. Darüber hinaus soll das Smartpad andere Geräte von 1&1 fernsteuern können. Das Smartpad ist in Kombination mit dem Tarif 1&1 Doppel-Flat 16.000 ohne Aufpreis erhältlich. | HOF WEB | WWW.1UND1.DE

tuitiv verstehen können. Dazu gibt es eine grafische Bedienoberfläche sowie ein ausführliches Hilfe-Menü. Die beiden Kameras sind mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet, der für die Auflösung von 14,2 Megapixel verantwortlich ist. Die Bilder werden auf einem 2,7-ZollDisplay dargestellt, das bei der A390 zudem dreh- und schwenkbar ist. Darüber hinaus beherrscht dieses Modell auch Live-View. Sämtliche Alpha-Objektive passen auf die beiden Kamera-Neulinge. Daneben bietet Sony wieder einmal viel Zubehör an, zum Beispiel Systemblitz, Ersatzakku, Taschen, HDMI-Kabel oder ein GPS-Modul. Beide Modelle werden Ende Juli zu Kit-Preisen ab 449 Euro zu haben sein.  Ausführliches zur Kamera und zu weiteren Neuheiten lesen Sie unter: WEB | WWW.IT-BUSINESS.DE, STICHWORT „KAMERAS“

3,5-Zoll-Festplatte für HighPerformance-Computing Ab sofort liefert Samsung die interne Festplatte Spinpoint F4 aus. Der Datenträger im 3,5-Zoll-Format hat eine Kapazität von 320 Gigabyte und 16 Megabyte Pufferspeicher. Die Spinpoint F4 ist mit einem Platter und einem Schreib-/Lesekopf ausgestattet, der Datentransfer erfolgt mit zu einem Gigabit pro Sekunde über ein SATA-3.0-Interface. Die Lautstärke im Leerlauf gibt Samsung mit 2,6 Bel an, im Betrieb kommt die Platte auf 2,8 Bel. Die Scheibe der Festplatte dreht mit einer Geschwindigkeit von 7.200 Umdrehungen pro Minute. Zum Einsatz kommen diverse Samsung-Entwicklungen: Während die Balancing-Technologie Stabilität und Zuverlässigkeit optimieren soll, sind Silent Seek und das Noise-Guard-Feature für den leisen Betrieb verantwortlich. Der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis für die Spinpoint F4 mit 320 Gigabyte Kapazität beträgt 56,50 Euro. | HS

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TECHNOLOGIEN W W

Emerson setzt neues RackRahmenprogramm auf Mit dem Programm „Solutions for IT“ will USV- und Rack-Spezialist Emerson die Produktauswahl erleichtern. Zur Auswahl stehen 20 vorkonfigurierte und sofort einsetzbare Basisbausteine.

E

mersons neues Programm „Solutions for IT“ richtet sich an Unternehmen jeder Größenordnung. Die Racks sind auf unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Schutz der IT-Systeme vorkonfiguriert. Laut Hersteller können sie schnell realisiert werden und sind sofort betriebsbereit. Speziell an kleine Unternehmen richtet sich Emerson mit der Lösung SMBA-0015. Sie besteht aus drei Racks der Baureihe Miracel Plus, die jeweils Server von bis zu 1.500 Kilogramm aufnehmen können. Jedes Rack hat Doppelwandler-USVEinheiten vom Typ Liebert GXT2 online mit sechs kVA Leistung integriert, die an Rack PDU-Ein-

Weltweit kleinste externe 2,5-Zoll-Festplatte Mit dem Konzept „Mobile Drive CLS“ von Freecom können Benutzer verschiedene Dateninhalte auf getrennten Festplatten speichern und nach System ordnen und ablegen. Die mit dem Red Dot Design Award ausgezeichneten 2,5-Zoll-Festplatten besitzen ein Silikongehäuse und Platz für auswechselbare Beschriftungs-Labels. Derzeit sind Festplattenkapazitäten von 250 bis 640 Gigabyte verfügbar. Die empfohlenen Verkaufspreise liegen zwischen 79 und 129 Euro. Das passende USB-Dock mit drei Steckplätzen kostet 18 Euro (UVP). | DF Verschiedene Dateninhalte auf getrennten Festplatten speichern und beschriften.

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IT-BUSINESS / Dr. Andreas Bergler

heiten angeschlossen sind. Hinzu kommen Überwachungseinheiten für Server und Geräte sowie eine Liebert-CRV-Klima-Einheit mit einer Kapazität von bis zu 20 Kilowatt. Das Modell SMBA-005 ist für Einzelbüros gedacht. Das leichte Alu-Rack ist dafür mit einem kompaktem Installationsraum für Server und IT-Komponenten sowie einer USV kombiniert. Zum Angebot für mittlere und große Unternehmen gehört die Lösung SMBA-0020. Sie bietet vier Racks, ein einfaches Kabelmanagementsystem sowie eine Doppelwandler-USV-Einheit des Typs Liebert GXT2 mit zehn Kilovoltampere pro Rack. Die integrierte Liebert-CRV-Klimaeinheit mit

Emerson vergrößert sein Angebot an vorkonfektionierten Rack-Lösungen.

einer Kapazität zwischen fünf und 35 Kilowatt ist mit der hersteller-eigenen Digital-Scroll-Kompressor-Technologie zur Regulierung der KühlLeistung ausgerüstet. 

Mehr über Emerson lesen Sie online: WEB | WWW.IT-BUSINESS.DE, STICHWORT „EMERSON“

13 Stunden ohne Steckdose Neben vier neuen Notebooks hat Samsung mit zwei Netbooks auch in einer anderen Laptop-Kategorie nachgelegt.

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m unteren Ende der Größenskala stellt Samsung mit den beiden Netbooks N230 und N220plus zwei weitere Neuheiten vor. Zur Freude aller Anwender, die auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen arbeiten, besitzen beide Geräte ein entspiegeltes 10,1Zoll-Widescreen-Display. Das N230 soll dank seines Sechs-ZellenAkkus bis zu 13 Stunden durchhalten. Mit seiner Fast-Boot-Funktion ist das Netbook in wenigen Sekunden startklar. Auf dem Mainboard kommt der Intel Atom-N450Prozessor zum Einsatz. Das N230 soll 449 Euro (UVP) kosten. Viele Verbindungmöglichkeiten bietet das N220plus. Ins Internet gibt es Zugang über LAN, WLAN oder über HSPA. Eine eingebaute Webcam sowie ein integriertes Mikrofon eröffnen ebenso wie

Nur zwei Zentimeter dick und nur ein Kilo schwer: das Netbook N230 von Samsung

beim N230 die Möglichkeit zu Videokonferenzen, ein Kopfhöreranschluss sorgt für Audio-Unterhaltung. Das N220plus gibt es für 349 Euro (UVP). | SL WEB | WWW.SAMSUNG.DE


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TECHNOLOGIEN W W PRODUKTE

Von der Stange und als Maßanfertigung Mit ihren jüngsten PC-Kreationen adressieren Hewlett-Packard, Packard Packard Bell wird den All-in-one-PC One-Two mit Multi-Touch-Display in zwei Größen anbieten.

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Bell und Iloux ausnahmslos den Heimanwender – jeder von ihnen allerdings auf eine andere Art und Weise.

enn drei Hersteller neue Desktop-PCs vorstellen, ist dies in der Regel nichts Außergewöhnliches. In diesem Fall allerdings schon, denn die besondere Konstellation dieser Produktneuheiten ist nicht alltäglich. So hat HP mit den Modellen Pavilion P6500 und G5000 beispielsweise zwei Modelle neu im Angebot, deren äußeres Erscheinungsbild als konservativ klassisch zu bezeichnen ist, während es sich bei der Baureihe One-Two von Packard Bell um All-inone-PCs mit Multi-TouchDisplay handelt, die immer mehr nachgefragt werden. Hinsichtlich, Design, Form und Zielgruppe aus dem Rahmen fällt der Iloux-OnePC des gleichnamigen Herstellers Iloux, der ab sofort mit einem Gehäuse Anzeige

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IT-BUSINESS / Erwin Goßner

in Echtholz-Ausführungen erhältlich ist und dafür mit dem iF-Produkt Design Award 2010 ausgezeichnet wurde.

DIE KLASSIKER Mit dem Pavilion P6500 und dem G5000 hat HP seit kurzem zwei neue PC-Linien für die Endkunden im Portfolio, die einen gut ausgestatteten und leistungsstarken RechDer Pavilion P6500 ist einer von drei neuen Consumer-PCs bei HP.

ner suchen. Die Klavierlack- und ChromFront des G5000 soll darüber hinaus auch optisch ein Glanzlicht setzen. Für beide Rechner steht eine breite Auswahl an Intel- und AMD-CPUs zur Auswahl, dazu können je nach Modell bis zu acht Gigabyte Arbeits- und drei Terabyte Festplattenspeicher gekauft werden. Bei der Grafik reicht die Angebotspalette von Onboard bis hin zu verschiedenen diskreten ATI- und NvidiaLösungen. Ethernet- und diverse integrierte Standardschnittstellen wie USB, VGA oder Audio stehen ebenso wie mehrere interne Erweiterungs-Slots zur Verfügung. Beim G5000 setzt HP auf einen DVD-Recorder, im P6500 verrichtet zusätzlich ein Blu-RayBrenner den Dienst. Als Betriebssystem kommt jeweils Microsoft Windows 7 zum Einsatz. Der empfohlene Verkaufspreis für den G5000 beginnt bei 499 Euro, der Pavilion P6500 steht mit einen Basispreis von 599 Euro in der Liste. Im Preis enthalten ist eine zweijährige Garantie mit Abhol- und Lieferservice.

Beim Iloux-One-PC kann der Kunde aus acht verschiedenen Hölzern auswählen.

STREICHEL-PC Eine optisch und technisch überarbeitete Neuauflage des All-in-one-PCs One-Two hat Packard Bell für August angekündigt. Die Computer mit 21,5-Zoll- und 23-ZollDisplay, die jeweils in Full-HD-Auflösung darstellen und auf Grundlage von Windows 7 die Multi-Touch-Bedienung unterstützen, bietet der Hersteller mit Intel- und AMDCPUs an. Neben dem Soundsystem Creative THX Tru-Studio sind die Rechner serienmäßig mit einem 5-in-1-Card Reader und einer integrierten Webcam ausgestattet. Die Endkundenpreise beginnen voraussichtlich bei 799 und 899 Euro (jeweils UVP).

DELUXE-VARIANTE Bei rund 2.000 Euro liegt der Basispreis für ein Multimedia-Center von Iloux. Als leiser Video-Home-Server konzipiert, bietet der Hersteller das Modell One ab sofort auch mit acht verschiedenen Echtholz-Verblendungen an, die nach Belieben untereinander oder mit den ebenfalls verfügbaren MetallApplikationen und Ausstattungsmöglichkeiten kombiniert werden können.  Mehr Informationen zu den neuen Rechnern gibt es online unter: WEB | WWW.IT-BUSINESS.DE, STICHWORT „ILOUX“


PRODUKTE W W TECHNOLOGIEN

Sehen, arbeiten und kommunizieren

Die Workstations C20 und C20x gibt es jeweils zum Preis von 1.399 Euro.

Lenovo will sich im Wohn- und Arbeitszimmer als feste Größe etablieren. Damit dieser Plan aufgeht, gibt es jetzt über alle Segmente hinweg neue Produkte. Der chinesische Hersteller hat bei Netbooks, Workstations und All-in-one-PCs nachgelegt.

IT-BUSINESS / Sylvia Lösel

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ür den Einsatz in Unternehmen hat Lenovo die All-in-one-Workstation Thinkcentre M90z konzipiert. Das Gerät mit 23-Zoll-Touchscreen-Display ist wahlweise mit einer Intel Core-i5- oder -i3-CPU zu haben. Käufer haben zudem die Wahl zwischen einer Festplatte und einer SSD. „Wir sind überzeugt davon, dass die All-inone-PCs die Zukunft der Desktops sind“, ist sich Peter Hortensius, Senior Vice President bei Lenovo, sicher. Der Rechner kann mittels optional erhältlicher Schwenkarme auch an der Wand befestigt werden. Der Thinkcentre M90z ist ab sofort für rund 1.100 Euro zu haben (UVP).

GESCHÄFTSWELT Speziell für den Einsatz in der Finanz- und Vermögensverwaltung hat Lenovo die Workstations Thinkstation C20 und C20x entwickelt. Denn dank schlanker Abmessungen passen mehrere davon in ein Rack oder unter den Schreibtisch. Es können bis zu acht Displays angeschlossen werden. In den Geräten kommt ein neues, schlankes optisches Laufwerk und ein spezielles Dreikanal-Kühlungssystem zum Einsatz. Die Modelle gibt es ab 1.399 Euro (UVP).

DUALE WELT Zwei-in-eins kombinieren die beiden neuen Displays L2230x und L2321x. Das L2230x besitzt einen 21,5-Zoll-Monitor mit Port Replicator. Mittels USBKabel oder Ethernet-Port Der Thinkcentre M90z ist ein All-in-one-Gerät für den Business-Einsatz.

U wie ultraportabel: Das U160 wird je nach Konfiguration ab 499 Euro zu haben sein.

findet der Monitor Anschluss. Der L2321x ist ein so genannter Duo-Monitor, der über einen Split-Screen-Modus verfügt. Deshalb können zwei Anwendungen parallel betrachtet werden. Die beiden Displays sind ab Mitte Juli verfügbar, Preise stehen noch nicht fest. Mit seinem 21,3-ZollWidescreen ist der Allin-one Ideacentre A310 ein Hingucker.

WOHNWELT Für den privaten Endkunden bringt Lenovo sechs Neuheiten auf den Markt. Auch hier geben All-in-one-PCs den Ton an. Der Ideacentre A310 hat ein 21,5-Zoll-Display mit LED-Panel-Technologie. In ihm gibt Intel-Core-i-Technologie den Takt vor. Das Gerät ist ab August zum Preis von 799 Euro zu haben. Auf 699 Euro kommt der Ideacentre B300, den es sowohl mit einem 20-Zoll-

als auch mit einem 21,5-Zoll-Display gibt. Virtuell wird es mit dem Ideacentre Q150. Dieser von Lenovo als Nettop bezeichnete Rechner misst nur 17 Zentimeter in der Höhe und 2,1 Zentimeter in der Breite. Wird er an Fernseher oder Monitor angeschlossen, mausert er sich zum All-inone-PC. Der Q150 ist für 349 Euro zu haben. Der als Familien-PC titulierte C200 ist mit einem 18,5-Zoll-Bildschirm ausgestattet und unterstützt HD-Video. Optional ist das Gerät mit Touchscreen-Panel erhältlich. Der Clou des Desktop-PC K320 sind Festplatten, die in Form eines RAID-Systems konfiguriert sind. Dies gibt dem Nutzer die Möglichkeit einer unkomplizierten Speichererweiterung. Sechster im Bunde ist der Desktop H220, der in diversen HDD- und DDR-MemoryKonfigurationen zu haben ist. Optional gibt es dazu einen TV-Tuner. Der C200 ist für 499 Euro zu haben, der K320 kostet ab 699 Euro, während für den H220 399 Euro fällig werden (jeweils UVP).

MOBILE WELT Ebenfalls für Consumer sind die Notebook-Neuheiten von Lenovo gedacht. Im Multimedia-Bereich gehen die Newcomer der Z-Serie (Z360, Z560 und Z565) ins Rennen. Ultraportabel sind die Ideapads U160 und U165 sowie das Y560 und das S10-3s.  Ausführliches über die LenovoNeuheiten lesen Sie unter: WEB | WWW.IT-BUSINESS.DE, STICHWORT „LENOVO“

Der Nettop Ideacentre Q150 lässt sich auch an ein Display oder einen Fernseher andocken.

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© RMARINELLO - FOTOLIA.COM

„Durchkämmt das Internet“ Auf Bewertungs-Foren, Facebook und Twitter tummeln sich Privatpersonen, die das Web 2.0 ausmachen. Die Verbindung aus Webmonitoring und Datenanalyse bringt Unternehmen Reaktionsmöglichkeiten und der BI-Branche eine neue Ausrichtung.

Übersicht

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Ein neuer Trend im BI-Segment z Expertenmeinung Arcplan

S. 59

z BI-Anbieter rüsten sich für Social-

Media-Analysen

IT-BUSINESS / Stefan Riedl

S. 60

z Expertenmeinung SAS

S. 61

z Grenzen von BI in Social Networks

S. 62

z Expertenmeinung SPSS

S. 62

ängst „unterwandern“ MarketingProfis soziale Netzwerke, nutzen sie für Werbezwecke und steigern die Markenpräsenz. Inzwischen wird klar: SocialMedia-Werbung ist kein Teufelszeug. Wenn beispielsweise der Star-Trek-Fan über Facebook erfährt, wann endlich der lang ersehnte Roman aus der Druckerpresse kommt, liegt es in seinem privaten Interesse, wenn der Verlag das Erscheinungsdatum twittert oder als News auf seine Facebook-Seite stellt. Die Kernzielgruppe, die sich freiwillig als Twitter-Follower oder Fan der Facebook-Seite eingetragen hat, freut sich hier regelrecht über Marketing.

DIE ANDERE RICHTUNG Was will man mehr? Unternehmen wollen nicht nur eigene Informationen absetzen, sondern auch auf unternehmensbezogenen Postings auf Social-Media-Sites, in Foren und Twitter-Meldungen reagieren können. Zumindest will man registrieren, was im Internet über einen gesprochen wird. Für das Desaster-Unternehmen BP dürfte es kein Problem gewesen sein, die Boykott-Gruppe auf Facebook mit inzwischen über 730.000 Mitgliedern wahrzunehmen. Doch den enttäuschten Nutzer, der sich auf einer Bewertungs-Plattform seitenlang

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über ein defektes neues Produkt auslässt, muss man erst einmal finden. Dabei wäre es aus Marketing- und Image-Gründen sehr wünschenswert. Nur so kann eine direkte Kontaktaufnahme – beispielsweise durch ein Posting mit dem Hinweis auf die Garantie – dazu führen, dass ein Anschluss-Bericht positiv ausfällt. Weil das Internet ein viel besseres Gedächtnis hat als beispielsweise alte Testzeitschriften, sind solche Eingriffe durchaus geboten, ist sich die Fachwelt einig. Beispielsweise postuliert Professor Matthias Fank, Mitgründer von Infospeed: „96 Prozent aller Kaufentscheidungen fallen mittlerweile mit Hilfe des Internets. Es ist also für Unternehmen von immenser Bedeutung zu wissen, wie ihre Produkte von Kunden wahrgenommen werden.“ Vor diesem Hintergrund entstehen neue Berufsbilder wie „Community-Manager/in“.

DIE HERAUSFORDERUNG Aus Sicht eines Daten-Profis handelt es sich bei Facebook-, Twitter- und Foren-Postings zunächst einmal um unstrukturierte Informationen. Es fehlen Meta-Informationen, Tabellenstrukturen und Verknüpfungen, sprich: All das, was eine gut strukturierte Datenbank ausmacht. Was vorliegt sind hingegen unzählige Websites, die teilweise nicht


BUSINESS SCOUT W W TECHNOLOGIEN

alle bekannt sind, auf denen unbekannte User jede Menge Buchstaben-Ketten fabrizieren. Was ist also zu tun? Zunächst einmal müssen die vielen, teilweise unbekannten Webseiten durchforstet werden. Aus den Buchstaben-Ketten können im Anschluss durch Wortseparator-Zeichen wie das Leerzeichen, das Komma oder den Bindestrich einzelne Wörter separiert werden. Ist eines dieser Wörter der Firmen- oder ein Produktname, wird es für das betroffene Unternehmen interessant. Dieses so genannte Webmonitoring, auf das diese Vorgehensweise abzielt, ist innerhalb der wachsenden Internet-Wirtschaft ein besonders boomender Teilbereich.

BI TRIFFT AUF SOZIALE NETZWERKE Nun kommen Business-Intelligence-Experten ins Spiel. Denn die oben dargestellten Zusammenhänge schreien geradezu nach Automatisierung. Der Haken an der Analyse von Daten aus dem modernen Internet ist nämlich folgender: Die Social-MediaWelt ist groß und das Zeitfenster für Reaktionen klein. BI-Software und Prozesse müssen auf Echtzeit-Analysen ausgelegt werden. Die große Nachfrage nach solchen Lösungen lässt keinen Software-Hersteller kalt, der Daten analysiert. Business Intelligence im Bereich Social Media hat sich daher inzwischen zu einem zentralen Trendthema der Branche gemausert. Die Herausforderung hierbei: Nicht nur im

Social Networks Vor den 1990er Jahren war der kommunikative Austausch zwischen Computer-Usern hauptsächlich auf Newsgroups und Chat beschränkt. Der Startschuss für soziale Netzwerke im Internet fiel im Jahr 1995 mit der Plattform Classmates.com. Allerdings blieb das SocialNetwork-Konzept nach dem gängigen Strickmuster bis etwa 2003 eine Randerscheinung. Erst MySpace, Facebook und die ständig wachsende Internet-Affinität sorgten für den Durchbruch. Mit der Ausbreitung wuchs aber auch die Kritik. Gerne wird in dieser Kontroverse das

Sinne von Webmonitoring erkennen, wenn relevante Beiträge im Internet auftauchen, sondern diese auch einordnen und auswerten. Dazu müssen semantische Zusammenhänge erkannt werden, um sie in einem nächsten Schritt analytisch bewerten und die Ergebnisse darstellen zu können. Und genau das ist der Knackpunkt. Um so ein Unterfangen netzweit zu realisieren, müssen die Lösungen verschiedene Sprachen verarbeiten können, im Sinne von Meta-Informationen über einzelne Wörter begreifen, ob sie in einem positiven oder negativen Kontext stehen, ja sogar Szene-Ausdrücke, Jugendsprache und Slangs verstehen. Das Problem dabei: Der menschliche User drückt sich oft wage, blumig, metaphernreich oder ironisch aus. Außerdem neigt er zu Wort-

Beispiel des Personalchefs gebracht, der sich die Fotos und Beiträge der Bewerber genau unter die Lupe nimmt. Ohne Frage: Content, der einen belasten könnte, hat im Internet nichts verloren. Da zusammen mit den Social Networks aber auch Handy-Kameras ihren Siegeszug antraten, ist Ärger vorprogrammiert. Wer keinen Facebook-Account hat, kann nicht kontrollieren, welche Bilder von ihm auf dieser Plattform eingestellt werden. Wer dabei ist, kann verlinkt werden, andererseits aber auch reagieren und löschen.

neuschöpfungen. Die Alternative zu einer technischen Lösung ist nicht praktikabel. Auch Scharen von Community-Managern, die ständig quer durch das Netz jagen, können diese Aufgabe nicht stemmen. Daher versuchen sich Software-Hersteller an der Mammut-Aufgabe der BI-Branche: Es müssen die relevanten Keywords gefunden und dann Sinnzusammenhänge sowie Begriffsbestimmungen determiniert und verarbeitet werden. Dieser Markt ist für Hersteller und Dienstleister vielversprechend, denn der neue Trend stellt in Aussicht, etwas mehr Licht in die „Blackbox“ Internet zu bringen. Kunden nehmen hier kein Blatt vor dem Mund, und ihre Statements werden noch sehr lange Zeit Kaufentscheidungen beeinflussen. 

Expertenmeinung Business Intelligence steht am Beginn einer neuen Ära. Neue Einsatzbereiche wie Social Media Intelligence erfordern geeignete Lösungen. Das Entscheidungsverhalten von Anwendern wird zunehmend von Web-2.0Prinzipien und -Erfahrungen beeinflusst. BI-Anbieter sind hier gefordert, geeignete, intelligente Lösungen anzubieten. Arcplan ist mit seinen innovativen Produkten und strategischen Partnerschaften für diese Trends sehr gut positioniert. ROLAND HÖLSCHER Chief Technology Officer

Arcplan WEB | WWW.ARCPLAN.DE

„Business Intelligence steht am Beginn einer neuen Ära.“

Arcplan bietet Business Intelligence-Lösungen und weitere Analyse-Tools, um zeitkritische und kontextbezogene Informationen bereitzustellen. Seit 1993 hat Arcplan weltweit etwa 2.800 Kunden mit insgesamt rund 300.000 Anwendern gewonnen. Arcplan unterhält einen deutschen Hauptsitz bei Düsseldorf und einen USHauptsitz in Philadelphia. Das Unternehmen ist im indirekten Vertrieb mit einem Partnerprogramm mit drei Partnerstufen aufgestellt.

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BI-Anbieter rüsten sich für Social-Media-Analysen Der Markt für Analyse-Tools, die Social-Media-Netzwerke im Internet ausspähen und analysieren können, ist groß. Hierfür müssen Webmonitoring und Business Intelligence zusammen wachsen. IT-BUSINESS zeigt, wie sich einige Player im Markt dafür aufstellen. IT-BUSINESS / Stefan Riedl

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ebmonitoring und Business Intelligence – eine Kombination der beiden Technologien soll die vielen user-generierten Beiträge im Netz methodisch bändigen. Roland Hölscher, CTO von Arcplan erläutert, warum das so ist: „Durch die gezielte Kombination von Social-Media-Webmonitoring und Business Intelligence ist es Unternehmen erstmals möglich, Informationen aus Netzwerken im Web mit Unternehmenskennzahlen zu verbinden, zu strukturieren und zu analysieren.“ Anhand der gewonnenen Ergebnisse dieser Daten-Beobachtungs- und -Analyse-Kombination kann das Management in Unternehmen dann Handlungsstrategien ableiten. Mitunter ist in diesem Zusammenhang auch von Social-MediaData-Mining die Rede, auch wenn sich dieser Begriff noch nicht so recht durchgesetzt hat.

Kennzahlen kombiniert. Eine so genannte Social Media Scorecard sorgt für die grafische Darstellung und den Überblick.

IBM UND COREMETRICS Der IBM-Konzern rüstet auch auf in Sachen Social-Media-Analyse. Das Unternehmen übernimmt den Anbieter von Webanalyse-Software Coremetrics. Mit Hilfe des cloud-basierten Angebots von Coremetrics können Unternehmen Informationen zu Kunden aus internen Quellen sowie aus Social Medias in Echtzeit analysieren, um beispielsweise Marketing-Kampagnen schneller und genauer durchzuführen. Die Coremetrics- Software erweitert die Angebote der IBMLösungen „WebSphere“, „Information Management“ und „Business Analytics & Optimization“ (BAO).

SPSS UND DIE WEB-DATENMINE ARCPLAN UND INFOSPEED

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Business-Intelligence-Anbieter Arcplan hat sich für dieses Geschäftsfeld – wie auch immer man es nennen mag – mit der Webmonitoring-Firma Infospeed zusammen getan, um die eigenen BI-Lösungen zu erweitern. Vorhandene BI-Lösungen können nun mit Social-Media-Daten umgehen. Das heißt, letztere werden mit betriebswirtschaftlichen

IBM hat aber auch mit SPSS eine starke Marke im BI-Umfeld am Start. Erst im Sommer vergangenen Jahres hat sich Big Blue das Unternehmen als Tochter für 1,2 Milliarden US-Dollar an Bord geholt. SPSS kombiniert Data-Mining- mit Textanalyse, um Meinungen und Einstellungen der Internet-User zu analysieren. Über Data-Mining-Verfahren sollen auch hier Prognosen über zukünftige Entwicklungen getroffen werden können.

DIE SAS-ECHTZEIT-KRISTALLKUGEL Der BI-Anbieter SAS schlägt ebenfalls in diese Kerbe. Mit der Software „Social


BUSINESS SCOUT W W TECHNOLOGIEN

Media Analytics“ wird das Web automatisiert durchsucht, um wichtige Informationen quasi On-Demand sichtbar zu machen. Auch Prognosen auf künftige Entwicklungen wollen die Daten-Experten mit ihrer Lösung abgeben können. Jörg Petzhold, Manager Industry & Solution Marketing bei SAS Deutschland, formuliert Stoßrichtung und Vorgehensweise folgendermaßen: „Zuerst müssen die Suchergebnisse analysiert und in verwertbarer Form aufbereitet werden. Hier setzen Analyse-Tools an: Sie zeigen Muster auf und erkennen auch Stimmungen und Meinungstrends. Mit Was-wäre-wenn-Szenarien können Unternehmen prognostizieren, wie sich diese Einstellung der Kunden je nach eigener Reaktion ändern würde. Daraufhin können Unternehmen Rückschlüsse ziehen und für sie geeignete Aktionen, wie Modifikationen in Kampagnen, der Kundenansprache oder sogar Kursänderungen in der Unternehmensstrategie, definieren und durchführen.“

PRAXISTEST FÜR NEUE TECHNOLOGIEN Wie kommt das in der Praxis an? Noch ist dieses Anwendungsgebiet recht jung und die Bewährungsprobe steht für einige Bereiche noch aus. BI-Hersteller beschreiben die Praxisziele wie folgt: Die Web-Auswertungen sollen beispielsweise Mängel bei Produkten erkennen lassen, die zwar störend sind, aber zu klein, um reklamiert zu werden. Lästige Blinkergeräusche im neuen

Juristische Aspekte Die Verkaufsargumente klingen mitunter sehr überzeugend. Auf der Website des Anbieters Mindlab heißt es beispielsweise: „Ob Blogs, Communities, Foren, Facebook, Twitter & Co. – Ihre Kunden und Geschäftspartner reden über Ihr Unternehmen, Ihre Marke, Ihre Produkte. Das sollten Sie zum einen aktiv beeinflussen und mitwirken. Zum anderen sollten Sie genau hin hören, was über Sie gesprochen wird im WWW.“ Doch wie ist Webmonitoring und die Auswertung des relevanten Contents mit Metho-

den aus der Business Intelligence eigentlich rechtlich zu bewerten? Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verbietet die personenbezogene Auswertung von Daten ohne Einwilligung. Plattform-Betreiber dürfen personenbezogen auswerten, da die Nutzer (oft unwissentlich) eingewilligt haben. Außenstehende BI-Fachleute müssen prüfen, ob ihre jeweilige Analyseziele auch echten, aber mit anonymisierten oder pseudonymisierten Daten erreichbar sind, beispielsweise beim Erkennen von Trends.

Auto oder eine unhandliche Bedienungsanleitung bei Home-Entertainment-Produkten bringen den Kunden nicht dazu, das Produkt umzutauschen. Aber bei der nächsten Testfahrt vor dem Autokauf wird er wohl ein helleres Gehör hinsichtlich des Blinkers an den Tag legen. Der Hersteller wird hierbei aber nie erfahren, warum sich treue Kunden plötzlich dem Wettbewerber zuwenden. Außer er analysiert, in welche Richtungen die Verbraucher in Foren ihren Unmut richten, oder andere Käufer aus der Netz-Community bei Problemen um Rat fragen. Social-Media-Kanäle werden so zur Feedback-Schleife für Produkte und für Werbe-Kampagnen. Oder – wie beim Beispiel „BP-Öl-Katastrophe“ – als Kanal, sich Luft zu machen.

FAZIT Für viele Unternehmen mag die Datenbasis zu mager ausfallen (siehe S. 62). Aber insbesondere bei vielgekauften Produkten lassen sich aus Web-Einträgen relativ verlässliche Meinungstrends ableiten. Auch als Kommunikationshilfe in direktem Zusammenhang mit Kundenreaktionen haben sich die Analyse-Tools bereits bewährt. Aus Sicht eines Software-Hauses oder ITDienstleisters entstehen hier neue Geschäftsfelder. Nicht nur, dass sich BI-Lösungen immer stärker in diese Richtung entwickeln, sondern auch als Möglichkeit zur Dienstleistung. Wer für die IT und die Daten eines Unternehmens verantwortlich ist, kann das auch für externe Daten sein: Für Reporting und Analyse relevanter Web-Einträge. 

Expertenmeinung Integrierte Unternehmenssteuerung: Das ist der große Trend in diesem Jahr. Deshalb stehen die Zeichen 2010/11 auch weiterhin auf Business Analytics, weil nur dieses Konzept die Vorhersagen erlaubt, die eine ganzheitliche Steuerung und Planung im Unternehmen ermöglichen. Aber die Qualität der zugrunde liegenden Daten muss natürlich stimmen. Die Bedeutung von Data Quality in diesem Zusammenspiel wird auch in Zukunft weiter steigen. MICHAEL HERRMANN Business Consultant Data Quality

SAS WEB | WWW.SAS.DE

„Die Zeichen stehen auf Business Analysics und Vorhersagen.“

SAS ist der weltweit größte Anbieter im Business-Intelligence-Markt. SAS-Lösungen für integrierte Unternehmenssteuerung sind bei insgesamt rund 45.000 Unternehmens-Standorten im Einsatz. Weltweit hat das Unternehmen 400 Niederlassungen. In Deutschland ist SAS in Heidelberg, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München ansässig. Gegründet wurde SAS im Jahr 1976. Eigenen Angaben zufolge werden 23 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert.

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Kommentar

Die Grenzen von BI für Social Networks Etabliert sich eine neue Technologie, malen Visionäre die Möglichkeiten in den schönsten Farben aus. Der Praxistest in einzelnen Anwendungen und Branchen wird die Grenzen ange-

Der Missbrauch von Web-Communities So provokant wie sie scheint, ist die Überschrift garnicht. „Missbrauch“ heißt im Grunde, dass etwas anders verwendet wird, als vorgesehen. Und Private Postings der NetzCommunity waren nie dazu gedacht, für kommerzielle Zwecke genutzt zu werden. Andererseits betreiben die Plattform-

wandter Statistik noch markieren.

STEFAN RIEDL, Leitender Redakteur IT-BUSINESS

IT-BUSINESS / Stefan Riedl

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enn Social-Web-Analysierer beschreiben, wobei ihre Lösungen helfen können, gehen sie weit: „Der Lebenszyklus von Produkten lässt sich verlängern oder – wenn nötig – vorzeitig abbrechen“, heißt es beispielsweise. Das klingt weit hergeholt. Ob sich verlässlich so schwerwiegende Entscheidungen aufgrund von Social-Web-Einträgen treffen lassen, hängt letztlich an der Datenbasis, wissen Statistiker. Sind zu wenige Beiträge im Netz zu finden, können sie auch kaum als Basis für Entscheidungen dienen. Hinzu kommt, dass es bei Problemen einen konkreten Grund für Beschwerden gibt. Kaum jemand postet aber, wenn alles in Ordnung ist, frei nach dem Motto „Nicht geschimpft ist auch gelobt“. Wenn die Verkaufs-

zahlen stimmen, wird eine Kaffeemaschine kaum aus dem Portfolio genommen, nur weil sich viele im Netz über ihre Lautstärke beschwert haben. Dass die Produktentwicklung nochmal ein Re-Engineering vornimmt, liegt da schon eher im Bereich des Möglichen. Erst die Zeit wird für verschiedene Branchen und Unternehmen zeigen, welche Entscheidungen auf Basis der neuen Technologie besser getroffen werden können und welche eher nicht. Womöglich müssen die Ziele von Social-Media-Analysen mancherorts wieder zurück geschraubt werden. Die IT-Branche kennt Beispiele: Auch das Versprechen von DMS-Anbietern, für „papierlose Büros“ zu sorgen, hat sich relativiert. Jetzt wird nur noch das „papierarme Büro“ ausgelobt. 

Expertenmeinung Nur wer mit seinen Kunden auch online kommuniziert und ihre Wünsche kennt, bleibt wettbewerbsfähig. Mit Data Mining- und Textanalyse-Software können Meinungen und Einstellungen der Internet-User analysiert sowie mit Predicitive-Analytics Prognosen getroffen werden. Der TV-Sender RTL Nederland beispielsweise evaluiert mit unseren Lösungen schon während der Sendungen die Zuseher-Meinung, um dann rasch auf Wünsche reagieren zu können. OLAF SCAMPERLE Country Manager SPSS

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Anbieter zwar „Social Networks“, aber soziale Einrichtungen sind sie deswegen noch lange nicht. Der Kommerz war also schon bei der Anmeldung mit im Spiel. Wie sieht es mit Analysierern aus, die Community-Beiträge für Firmen nutzen? Hier sollte die Frage im Mittelpunkt stehen: „Ist das im Sinne des Kunden?“ Jemanden auf seine Garantie aufmerksam zu machen, Produkte nach Beschwerden im Netz zu verbessern oder Informationen an freiwillige Follower zu verschicken, ist freilich OK. Potenzielle Kunden zu extrahieren, um sie dann anzurufen, ist nicht OK (und rein rechtlich auch verboten).

SPSS WEB | WWW.SPSS.DE

„Durch Textanalyse und Data Mining kann rasch auf Wünsche reagiert werden.“

Die IBM-Tochter SPSS ist für ihre Data-Mining-Werkzeuge bekannt (beispielsweise Clementine). Insbesondere in Hochschul- und Behördenkreisen wird bei Mustererkennung und Vorhersagemodellen auf SPSS gesetzt. Zusammen mit Partnern wird an Branchenlösungen gefeilt, darunter beispielsweise Analyse-Tools für Risiko-Management, Storno-Analyse bei Versicherungen, Prozessoptimierung in der Industrie, Werbekampagnen-Optimierung und Social-Network-Analyse.


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Konzepte, Anwendungsfälle und Produkte Kein IT-Entscheider, IT-Architekt, IT-Consultant oder IT-Administrator kommt heute noch am Thema Virtualisierung vorbei. Die Beweggründe reichen von dem Wunsch nach erhöhter Unternehmensagilität über die Notwendigkeit zur Zentralisierung oder der Forderung einer erhöhten Anwendungskompatibilität bis hin zur Anbindung von externen Arbeitsplätzen. Konkrete, unabhänge Informationen zur Beantwortung der Fragen „Warum?“, „Wann?“ und „Welches Produkt für welchen Fall?“ sind jedoch schwer zu finden. Genau hier setzt dieses Intensivseminar an: Der herstellerunabhängige Experte Dr. Bernhard Tritsch beleuchtet das Thema von den Grundlagen bis zur Erklärung der unterschiedlichen Konzepte und Produkte. Er gibt Ihnen Entscheidungshilfen an die Hand und zeigt auf, wie Sie Fehler vermeiden können. Dabei geht der Experte auch auf Kosten,

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BackupGrundlagen – Konzepte & Technologien f. d. sichere Backup-Infrastruktur Sie lernen in diesem Seminar... • wie Sie optimierte Backup-Konzepte erstellen • welche aktuellen Technologien in welchem Szenario tatsächlich sinnvoll sind • wie Sie Ihre Backup- und RestorePerformance optimieren

Machbarkeit und konkrete Umsetzung in IT-Umgebungen von Unternehmen und öffentlicher Verwaltung ein.

Termine & Orte: 01.09. Hamburg 02.09. Düsseldorf 28.09. Frankfurt/Main 29.09. München Teilnehmer: IT-Architekten, IT-Administratoren, IT Consultants

Sie lernen in diesem Seminar... • die verschiedenen Virtualisierungsthemen sinnvoll zu ordnen • die technischen Konzepte zur Virtualisierung von Desktops und die Unterschiede der zugehörigen Produkte kennen • wann welche Produkte für die Virtualisierung von Desktops eingesetzt werden sollten und wann nicht • wann die Funktionalitäten von Microsoft genügen und wann nicht • wie exemplarische Produkte zur Virtualisierung von Desktops eingerichtet und betrieben werden

A

M TOP-THE

Termine: 13.09. Hamburg 15.09. Düsseldorf 20.09. Frankfurt/Main 22.09. München Referent: Dr. Wolfgang Weith, Geschäftsführer und Senior Consultant, InfoTouch Die Teilnahmegebühr beträgt € 490,– zzgl. MwSt. Als registrierter User von IT-BUSINESS erhalten Sie 10 Prozent Rabatt. Aktionscode: ITB-BACK

Ihr Referent: Dr. Bernhard Tritsch, CTO und Software-Architekt Leistungen: Seminarunterlagen, persönliches Teilnahmezertifikat, Seminar-Catering inkl. Tagungsgetränken, 2 Kaffeepausen und Mittagessen Die Teilnahmegebühr beträgt € 490,– zzgl. MwSt. Als registrierter User von IT-BUSINESS erhalten Sie 10 Prozent Rabatt. Ihr Aktionscode: ITB-VIRTWIN

Intensivseminar

Sicheres Backup in virtualisierten Umgebungen Termine: Sie lernen in diesem Seminar... • wie sich das Backup virtueller Umgebungen von klassischen Backup Szenarien unterscheidet • wo die Stolperfallen liegen • wie Sie optimierte Backupkonzepte für virtuelle Umgebungen erstellen • welche aktuellen Technologien sich für virtuelle Umgebungen besonders gut eignen • wie Sie sicherstellen, dass die Anwendung auch im Fehlerfalle weiterläuft

14.09. Hamburg 16.09. Düsseldorf 21.09. Frankfurt/Main 23.09. München Referent: Dr. Wolfgang Weith, Geschäftsführer und Senior Consultant, InfoTouch GmbH Die Teilnahmegebühr beträgt € 490,– zzgl. MwSt. Als registrierter User von IT-BUSINESS erhalten Sie 10 Prozent Rabatt. Aktionscode: ITB-BACK

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64

TECHNOLOGIEN W W CASE STUDY

Softwareentwicklung ohne PC Thin-Client-Hersteller Igel hat seine

IT-Infrastruktur am Entwicklungs-

standort Augsburg modernisiert. Die Kombination aus Server- und Desktop-Virtualisierung sowie Thin Client Computing verbessert nicht nur die Produktivität sondern senkt auch die laufenden Kosten. IT-BUSINESS / Daniel Feldmaier

Vier ESX-Server erzeugen alle virtuellen Instanzen.

Projekt Der Kunde z  Entwicklungsniederlassung des

Thin-Client-Herstellers Igel Technology z  0 Mitarbeiter am Standort Augsburg, 3

150 Mitarbeiter weltweit

Das Problem: z  oher Aufwand für Administration und h

Datensicherung, starre Auslegung und fehlende Skalierbarkeit des Systems z  oher Stromverbrauch h

Die Lösung: z  omogene Serverlösung mit ServerH

und SAN-Schicht inklusive Management-Einheit und USV z  esktop- und Server-Virtualisierung D z  Thin Client Computing

Der Dienstleister z  ynasys Datentechnik GmbH D

Zusätzlich benötigtes Equipment z  EVA Mirror Clone (Desaster Recovery

Lösung)

Implementierungsdauer z  ehn Personentage Z z  0 interne Personentage 3

IT-BUSINESS 15 / 2010

B

esonders im Entwicklungs-Bereich sind die Anforderungen an die IT meist anspruchsvoll und komplex. Das trifft auch auf den Research- und DevelopmentStandort des Thin-Client-Herstellers Igel Technology zu. In Augsburg wird ausschließlich mithilfe virtueller Server und Desktops programmiert, kompiliert und getestet. Auf den Schreibtischen der 30 Softund Firmware-Entwickler stehen verschiedene Thin Client-Modelle und Monitore. PCs sucht man vergebens.

TYPISCH MITTELSTÄNDLER Nach der jüngsten Modernisierung ist kein einziger Rechner übrig geblieben, weder in den Büros, noch im Serverraum. Niederlassungsleiter Dirk Dördelmann erklärt, wie es dazu kam: „Wie bei einem typischen Mittelständler war unsere IT-Umgebung über mehrere Jahre gewachsen und folglich sehr heterogen. Im vergangenen Jahr arbeiteten im Serverraum noch etwa 16 Server und 20 Workstations, auf die unsere Entwickler fast ausschließlich per Thin Client zugriffen.“ Als wichtige Beweggründe für die Optimierung im Backend nennt Dördelmann zum einen den hohen Aufwand für Administration und Datensicherung, zum anderen die starre Auslegung und fehlende Skalierbarkeit des Systems. „Wir wollten die Rechenleistung konzentrieren und bedarfsgerecht verteilen können und insbesondere den Stromverbrauch deutlich reduzieren.“ Alle

Workstations waren einzelnen Entwicklern fest zugewiesen. Um die gleiche Leistungsfähigkeit auch innerhalb einer homogenen Infrastruktur zu gewährleisten, entschied sich Igel für ein modernes Virtualisierungskonzept.

AUS 36 MACH 1 Anstelle früherer Server und Workstations steht heute ein einzelner 19-Zoll-Schrank im Serverraum. Darin befinden sich vier ESX-Server für virtuelle Instanzen (Server und Desktops). Zwei SAN-Switches verbinden die ESX-Server redundant mit der modular erweiterbaren SAN-Hardware, die 15 Terabyte Speicherkapazität bereitstellt. Ein SAN-Management- und Backup-Server steuert die ebenfalls im Schrank integrierte Tape Library mit einer Kapazität von 38,4 Terabyte. Gegen Stromausfälle schützt eine integrierte USV-Einheit.

30 Mitarbeiter programmieren, kompilieren und testen nun ausschließlich virtualisiert.


CASE STUDY W W TECHNOLOGIEN

Niederlassungsleiter DIRK DÖRDELMANN präsentiert die zentralisierte Rechenleistung.

schirmen leistungssteigernd bemerkbar. „Dank einer einfachen Verbindung von Telefon und Thin Client konnten wir auf den Ausbau unserer konventionellen Telefonanlage verzichten“, sagt Dirk Dördelmann. Neu eingestellte Mitarbeiter telefonieren mittels Thin Client und Headset.

ARBEITSPLATZ GESCHAFFEN Durch die dynamische Ressourcenzuweisung konnte Igel mit Ausnahme eines Windows Server 2003 für das SAN-Management auf sämtliche physischen Workstations und Server verzichten. Die Virtualisierungsschicht wird durch VMware vSphere realisiert. Mittels der Desktopvirtualisierungslösung View 4 stellt Igel seinen Entwicklern einen Ressourcen-Pool an virtuellen Instanzen zur Verfügung, die sich mithilfe von VMotion und View Composer live verwalten und dimensionieren lassen. „In einem Unternehmen sind selten alle Mitarbeiter vor Ort“, erklärt Jochen Peschke vom Implementierungspartner Dynasys. „In einer modernen VDI-Lösung werden ungenutzte IT-Ressourcen entweder anderen Mitarbeitern zugewiesen oder abgeschaltet, um so Strom zu sparen.“ Das Netzwerk wurde bis hin zur Arbeitsplatzebene auf ein Gigabit pro Sekunde ausgelegt. Office- und Unternehmensanwendungen bezieht die Niederlassung von einer CitrixFarm am Hauptstandort Bremen. Im Zuge des Projekts wurde die Thin-Client-Umgebung mit 30 hauseigenen Geräten erweitert. Auch die letzten fünf PCs, die administrativen Zwecken dienten, wurden ersetzt.

PC OVER IP, DUALVIEW UND VOIP Zur weiteren Leistungssteigerung des Thin Client Computing nutzt Igel das VMware-Kommunikationsprotokoll PCoIP. Laut Dördelmann macht sich das Protokoll insbesondere in grafikintensiven Umgebungen mit zwei Bild-

Zur Umsetzung des Modernisierungsprojektes befragte Igel im Vorfeld vier Systemhäuser. „Um die Vorschläge der IT-Dienstleister bewerten zu können, ist es wichtig, auch intern Knowhow aufzubauen“, empfiehlt Dördelmann Am Ende fiel die Wahl auf Dynasys Datentechnik aus Augsburg. Mit einem Arbeitsaufwand von zehn Personentagen implementierte der ITDienstleister im Juni die Basistechnik, eine Desaster Recovery Lösung mittels EVA Mirror Clone für die Entwicklerarbeitsplätze und eine BackupLösung. Neben der Unterstützung bei der Software-Installation erfolgte eine Einweisung in das Management der SAN-, Storage- und VMware-Infrastruktur. Weitere 30 Personentage wurden intern geleistet und beinhalteten neben der Virtualisierung der Server und Desktops auch die Einrichtung und Migration. Dafür, aber auch für den Fortbetrieb und die Dokumentation der IT-Infrastruktur, stellte Igel ab Mitte Juli einen Systemadministrator ein. Dessen Kosten werden allerdings durch die Entlastung des Entwicklerteams kompensiert. „Wenn wir früher einen neuen Mitarbeiter einstellten, war einer unserer Entwickler einen Tag lang mit dem Aufsetzten der Workstation beschäftigt“, erinnert sich Dördelmann. „Heute konfigurieren wir einen virtuellen Desktop in einer Stunde.“

NACHTABSCHALTUNG Im Endergebnis konnte der Stromverbrauch um über 40 Prozent reduziert werden. Das liegt zum einen an der

65

Merkliche Energieeinsparung JÄHRLICHER ENERGIEBEDARF ALT 8 PCs zu je 80 W (Betriebszeit: 10 Stunden x 210 Tage) 1.344 10 Server zu je 200 W (24 h x 365 Tage) 17.520 10 Entwicklerworkstations zu je 130 W (24x365) 11.388 12 Entwicklerworkstations zu je 130 W (10x210) 3.276 10 Thin Clients zu je 18 W (10x210) 378 Netzwerk: 300 W (24x365) 2.628 Gesamtbedarf vorher

kWh kWh kWh kWh kWh kWh

36.534 kWh

JÄHRLICHER ENERGIEBEDARF NEU 30 Thin Clients zu je 18 W (10x210) Netzwerk: 300 W (24x365) Server, Storage: 3500 W (10x210, Auslastung 80%) Server, Storage: 3500 W (14x210, Auslastung 50%) Server, Storage: 3500 W (24x155, Auslastung 50%)

1.134 2.628 5.880 5.145 6.510

kWh kWh kWh kWh kWh

Gesamtbedarf nachher

21.297 kWh

Ersparnis pro Jahr in kWh Jährliche Stromersparnis in Euro1: Vermeidung von CO2-Emissionen2 pro Jahr: Prozentuale Strom- und CO2-Ersparnis

15.237 2.286 9.599 41,7

2

kWh Euro kg %

1 Basis: Strompreis = 0,15 Euro pro 1 kWh; Produktion einer kWh mit dem deutschen Strommix verursacht 0,63 kg CO2

Die neue IT-Infrastruktur WORKSTATIONS UND SERVER FEHLEN

konzentrierten Rechenleistung und der dynamischen Lastverteilung. Zum anderen werden nachts jeweils drei der vier Server automatisch abgeschaltet, ebenso die Thin Clients. „Unterm Strich rechnen sich die Investitionen in Serverhardware, Softwarelizenzen und neue Thin Clients bereits nach 27 Monaten“, rechnet Dördelmann vor. Durch die flexible Zuweisung der Rechenleistung laufen Kompilier-Prozesse in der Hälfte der Zeit ab. „Sollte das System irgendwann an seine Kapazitätsgrenzen stoßen, stellen wir einfach einen zweiten  Schrank auf.“

IT-BUSINESS 15 / 2010


66

RUBRIKEN W W

Inserenten Firma

Telefon, Fax

Internet

ADN Distribution GmbH

Tel. 02327/9912-0, Fax 02327/9912-560

www.adn.de

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Noch mehr Entlassungen bei NT plus S. 10

Beilage

api Computerhandels GmbH

Tel. 0241/9170/0, Fax 0241/9170-471

www.api.de

b.com Computer AG

Tel. 0221/8003-1100, Fax 0221/8003-1250

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78

BHS Binkert Hard- und Software GmbH

Tel. 07763/928-0, Fax 07763/928-399

www.bhsbinkert.de

bluechip Computer AG

Tel. 03448/755-0, Fax 03448/755-105

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DATSEC Data Security e. K.

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Devil AG

Tel. 0531/21540-0, Fax 0531/21540-991

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Devolo AG

Tel. 0241/18279-0, Fax 0241/18279-99

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Digital Data Communication GmbH

Tel. 0231/9075-0, Fax 0231/9075-299

www.digital-data.de

Fujitsu Technology Solutions GmbH

Tel. 06172/188-00, Fax 06172/188-634

www.de.ts.fujitsu.com

Hewlett Packard GmbH

Tel. 07031/14-0, Fax 07031/14-2999

www.hewlett-packard.de

ime mobile solutions GmbH

Tel. 06821/9190-0, Fax 06821/9190-290

www.ime.de

INGRAM MICRO Distribution GmbH

Tel. 089/4208-0, Fax 089/4208-1504

www.ingrammicro.de

IT-Business Akademie

Tel. 0821/2177-203, Fax 0821/2177-237

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Lynx IT-Systeme GmbH

Tel: 07071/974-0, Fax 07071/974-479

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www.maxcom.de

20. JAHRGANG | € 6,– ISSN 1864-0907

70 – 71

NR. 15, 19. JULI – 1. AUGUST 2010

FACHZEITSCHRIFT FÜR DEN IT-MARKT

IN DIESER AUSGABE

Hersteller-Banken finanzieren IT-Projekte

89 68, 87 3

Christoph Heitjans, Direktor der IBM Global Finance, beschreibt, wie das Projektgeschäft trotz vorsichtiger Hausbanken finanziert werden kann.

ALLES AUS EINEM GUSS Werner Kühn über die gemeinsame Strategie von Avocent und der Mutter ENP. SEITE 18

X

ZUKUNFT IN DER CLOUD Gerald Hahn von Softshell widerspricht dem skeptischen GfK-Chef.

15, 27 39

SEITE 20

X

48 – 49

COMPLIANCE-DSCHUNGEL Dr. Thomas Jansen zeigt einen Ausweg aus gegensätzlichen Gesetzesvorgaben.

11

SEITE 50

X

2, 92

DIE TABLET-WELLE ROLLT

4

Cisco steigt 2011 mit dem Cius ins Client-Geschäft ein – Gegenwind für Apples iPad.

13, 23, 29

SEITE 52

X

36 – 37, 45, 63

BUSINESS SCOUT Business Intelligence

5, 80 – 81

In den Zeiten von Social Media wird es noch wichtiger, Daten auf Herz und Nieren zu prüfen – eine neue Chance für BI-Lösungen.

79

MSI Technology GmbH

Tel. 069/40893-0, Fax 069/40893-224

www.msi-computer.de

Novastar Software & Consulting GmbH

Tel. 0821/44079-0, Fax 0821/44079-77

www.novastar.de

84 – 85

SEITE 58

X

69

Pilot Computerhandels GmbH

Tel. 04070/9737-0, Fax 04070/9737-500

www.pilot-computer.de

67

PNL-TEC GmbH

Tel. 04407/71499-0, Fax 04407/71499-11

www.pnl-tec.de

86

RaidSonic Technology GmbH

Tel. 04102/468-915, Fax 04102/468-901

www.raidsonic.de

91

Samsung Electronics GmbH

Tel. 06196/66-1680, Fax 06196/66-1100

www.samsung.de

Siewert und Kau Computertechnik GmbH

Tel. 02271/763-300, Fax 02271/763-340

www.siewert-und-kau.de

Silent Power Electronics GmbH

Tel. 02161/57449-0, Fax 02161/57449-20

www.silent-power-electronics.com

Systeam GmbH

Tel. 09573/9221-20, Fax 09573/9221-29

www.systeam.to

83

TAROX Systems & Services GmbH

Tel. 0231/98980-0, Fax 0231/98980-101

www.tarox.de

43

ToolHouse DV-Systeme GmbH & Co. KG

Tel. 08441/5044-0, Fax 08441/5044-23

www.toolhouse.de

72

Vogel IT-Medien GmbH

Tel. 0821/2177-0, Fax 0821/2177-150

www.it-business.de

Wave Computersysteme u. Softwaredis

Tel. 06403/9050-27, Fax 06403/9050-70

www.wave-computer.de

Wick Hill Kommunikationstechnik Gmb

Tel. 040/237301-0, Fax 040/237301-80

www.wickhill.de

CHANNEL KOMPENDIUM

7

Seite

Firma

Seite

Firma

Seite

73, 88

IT-BUSINESS 16 / 2010 erscheint am 2.8.2010

51, 55, 82, 86 74 –77 31

Firma

Seite

1&1 Internet

53

Commvault

10

i-Kom interim Management PR 50

Samsung Electronics

Actebis

10

Coremetrics

60

IBM Deutschland

Sanyo Sales & Marketing Europe 53

Adobe Systems

44

D-Link Deutschland

Alcatel-Lucent Deutschland

22

DeTeWe Communications

90

Also Deutschland

8 22

16, 34, 40, 60

Igel Technology

64

SAP

14

Inox-Tech

24

SAS Institute

60 22

Dexxon Data Media and Storage 52

IT-BUSINESS Akademie

30

Siemens Enterprise Comm.

58, 60

Dynasys Datentechnik

Lenovo Deutschland

57

Sony Deutschland

53

Arrow ECS

42, 90

EMC Deutschland

Lynx IT-Systeme

12

SPSS Software

60

Avaya

34

Avnet Technology Solutions

8

Avocent Deutschland

18

Bell Microproducts

8

Boston Server and Storage Sol. Cisco Systems

42

34, 52

Colt Technology Services

9

Emerson Network Power

9 18, 54

Magirus

10, 24

T-Systems International

6

Extreme Networks

42

Microsoft Deutschland

34

Tedic

46

Freecom Technologies

54

NT Plus

10

Toshiba Europe

10

Olympus Deutschland

53

Transtec

12

Zyxel Deutschland

52

Funkwerk Enterprise Comm. Herweck

8 90

Origin Storage

9

Hewlett Packard

56

Partners in Europe

22

HHS Usedsoft

44

Red Hat

24

Business Scout: Unified Communication und NGN

53, 54

Arcplan Inform. Services

64

PRINTER

& SUPPLIES

Nächste Ausgabe

17, 19, 21

Redaktionell erwähnte Unternehmen Firma

Alles zum Thema Printer im beiliegenden Kompendium

Druckunterlagenschluss am 26.7.2010 Anzeigenhotline 0821 / 2177 - 300 Lesertelefon 0821 / 2177 - 120

IMPRESSUM Vogel IT-Medien GmbH August-Wessels-Str. 27, 86156 Augsburg Tel. 0821/2177-0, Fax 0821/2177-150 eMail redaktion@vogel-it.de Internet www.it-business.de Redaktionsleitung: Harry Jacob/ha (-206) V.i.S.d.P. Redaktion: Dr. Andreas Bergler/ab (-141) – Senior Editor, Regina Böckle/rb (-292) – Senior Editor, Erwin Goßner/eg (-276) – Senior Editor, Stefan Riedl/sr (-135) – Senior Editor, Daniel Feldmaier/df (-106), Katrin Hofmann/hof (-143), Sylvia Lösel/sl (-144), Sarah Maier/sm (-297), Heidi Schuster/hs (-122), Ira Zahorsky/iz (-310) Kompendien: Erwin Goßner/eg (-276) Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: Ukrike Oster (uo/-164) Co-Publisher: Lilli Kos (-300), (verantwortlich für den Anzeigenteil) Account Management: Besa Agaj/International Accounts (-112), Stephanie Steen (-211), Hannah Lamotte (-193), Sandra Schüller (-191) eMail media@vogel-it.de Anzeigendisposition: Dagmar Schauer (-202) Grafik & Layout: Udo Scherlin (us), Johannes Rath, Heike Wimmer EBV: Carin Boehm Anzeigen-Layout: Albert Petrich

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möchten, erhalten Sie Informationen sowie die erforderlichen Rechte über www.mycontentfactory.de, Tel. 0931/418-2786. Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur zurückgesandt, wenn Rückporto beiliegt. Verbreitete Auflage (IT-BUSINESS): 27.339 Exemplare (IVW Q4/2009)

Systembetreuung: Karl-Heinz Thiemann Geschäftsführer: Werner Nieberle – GF/Publisher Erscheinungsweise: 14-täglich Abonnement: Preis des Jahresabonnements: Euro 99,– zzgl. MwSt. inkl. Versand

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Energieeffiziente HTPC- und Office Grafikkarten Mit DirectX® 11 Technologie für unglaubliche Bildwiedergabe

MSI Afterburner

ATI Eyefinity

Allen MSI Grafikkarten liegt die Overclocking- und Monitoring Software Afterburner bei. Mit dem Tool kann die Spannung zum Über- und Untertakten der GPU genutzt und die Einstellungen einfach mit dem Benchmark-Tool Kombustor (direkte Integration im Afterburner möglich) anschließend getestet werden. Ebenfalls ist die Veränderung der Lüftergeschwindigkeit möglich, womit sich das Betriebsgeräusch individuell herabsetzen lässt. Die Temperatur, die Spannungen der GPU und des Speichers, sowie die Lüfterdrehzahl lassen sich jederzeit in einem extra Monitor-Fenster übersichtlich ablesen. Die optimierten Einstellungen können in Profilen gespeichert werden und sind jederzeit abrufbar. Über die Afterburner-Webseite erhält der Benutzer zudem eine große Auswahl an Skins, um die Afterburner Software dem jeweiligen Desktop anzupassen.

Die neuen GPUs von AMD sind die ersten, die mit der DirectX® 11 Technologie voll kompatibel sind. Die ATI Eyefinity Technologie ermöglicht die unabhängige Darstellungsausgabe auf bis zu sechs Monitoren an nur einer GPU anzuschließen (DisplayPort Anschluss erforderlich). Steigern Sie die tägliche Produktivität und vereinfachen Sie Multitasking mit einem erheblich erweiterten visuellen Arbeitsbereich. Intensivieren Sie Ihr Spielerlebnis mit einer äußerst beeindruckenden Spielumgebung, und erweitern Sie Ihre Unterhaltungslandschaft mit einem atemberaubenden Sichtfeld. Durch die einfache Konfiguration und flexible Upgrade-Möglichkeit beseitigen die innovativen Grafikfunktionen der ATI Eyefinity Multi-Display Technologie visuelle Grenzen. Sie erleben eine neuartige Panoramaansicht.

MSI Military Class

ATI Stream

Zur Verbesserung der Stromversorgung der GPU wird ein Kondensator der nächsten Generation – der Hi-c CAP – verwendet. Im Vergleich zu den Feststoffkondensatoren reduziert dieses Design die Temperatur und bietet damit mehr Potential zum Übertakten. Die Solid State Chokes (SSC) sorgen für eine Unterbindung der Spulengeräusche unter Last und sind daher für Einsätze im Overclocking sowie bei Spielen mit neuester Grafiktechnologie bestens geeignet. Abgerundet wird die Military Class um die Solid-Capacitors (Polymerkondensatoren), welche eine lange Lebensdauer garantieren und zudem für ein stabiles Laufverhalten sorgen.

ATI Stream Technology ist eine Kombination von hochentwickelter Hardware- und Software Technologie. Die Shader-Einheiten der AMD Graphics Processing Cores (GPU) beschleunigen viele Videound Office Applikationen und entlasten damit die AMD CPU, welche die Berechnung für andere Anwendungen parallel übernimmt. Dies ermöglicht eine effiziente AMD Plattform, um gängige und anspruchsvolle Computer-Tasks schneller auszuführen. Ebenso bietet die ATI Stream Technologie neue Möglichkeiten für Entwickler ihre Software-Sets an die AMD Fusion™ Famile der Accelerated Processing Units (APUs) anzupassen.

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Art. Nr.: V212-003R empf. HEK: 57,- €

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PartnerPortal HEK in EURO zzgl. MwSt. Es gelten jeweils die AGBs der Distributoren. Alle Produktnamen, Logos und Firmennamen sind eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Hersteller. Die gezeigten Angebote unterliegen der Verfügbarkeit. Sie können jederzeit geändert oder zurückgezogen werden. Abbildungen können vom Original abweichen. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Fußball-Fieber im Channel Vier Wochen lang unterstützten die deutschen Fans mit Auto-Fähnchen und Vuvuzelas die deutsche Mannschaft bei der Fußball-WM in Südafrika. Und im Channel, wie zum Beispiel bei Also, Arrow ECS oder Herweck, endeten viele Die besten Telekom-Partner wurden von Herweck nach Südafrika eingeladen. Der wichtigste Programmpunkt: das Vorrunden-Finale Deutschland gegen Ghana im Soccer City Stadion in Johannesburg.

Veranstaltungen mit Public Viewing. Mehr Bilder finden Sie online unter www.it-business.de.

Zusammen mit 80.000 Zuschauern feuerten Sebastian Schießl sowie Aurelio und Gioacchino Alu (v.l.) die Deutsche Mannschaft an.

Karl Eichner (Circular) und Karin Heiek (Arrow ECS)

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Nach dem Spiel stand eine Safari im Pilanesberg Game Reserve auf dem Programm (v.l.): Aurelio Alu, Hans-Jürgen Witfeld (Vertriebsleiter Herweck), Gioacchino Alu, Josef Schießl und Sebastian Schießl

Bei Arrow ECS stand das WM-Vorrundenspiel Deutschland gegen Serbien auf der Agenda: Thomas Erhard (Arrow ECS) und Claudia Eigel (VMware)

Die Also-Partner waren bestens mit Fan-Deko ausgestattet.

Die Gewinner eines Symantec-WM-Incentives bei Also konnten beim Spiel Ghana gegen Deutschland mitfiebern.

Svend Back (Sun) und Harald Dinse (Arrow ECS)

IT-BUSINESS 15 / 2010

Melanie Ehrenreiter (Symantec) und Sybille Lücke (Also) freuten sich über die gute Stimmung und die zahlreichen WM-Fans.



IT-BUSINESS Nr. 15/2010