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Arbeitskreis Software-Qualit채t und -Fortbildung e.V.

Arbeitskreis Software-Qualit채t Ausgabe 33 | Dezember 2014 und -Fortbildung e.V.

SoftwareEngineering: Qualit채t von Anfang bis Ende

Im Interview: Robert Blumen vom Software Engineering Radio

Im Mittelpunkt: Qualit채tsfaktor Software-Architektur

In der Diskussion: Konstruktives vs. destruktives Testen

Seite 24

Seite 8

Seite 16


DE

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improve user experience with a strong understand-

in order to understand the ever evolving impacts on

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Editorial

Ausgabe 33  |  Dezember 2014

Menschlich bleiben Neulich hatte ich in einem Einkaufsmarkt in Boston eines dieser Schlüsselerlebnisse, die einen tagelang nicht loslassen: Ich stand an der Kasse, um meine Waren zu bezahlen. Der Kassierprozess verlief reibungslos – aber auch ohne jegliche Form von Kommunikation. Sogar auf „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“, „Bitte“ oder „Danke“ konnte ich verzichten, ohne dabei ein schlechtes Gewissen aufgrund meiner Unhöflichkeit haben zu müssen. Warum auch, denn meine Bedienung nahm ich selbst vor und den Bezahlvorgang wickelte ein gesichtsloser Automat in Form einer Selbstbedienungskasse ab. Nachdem ich meine Sachen verstaut hatte, stellte ich mir eine Frage: Muss das wirklich so sein? Ist es das, was ich als Kunde will? In den vergangenen Jahrzehnten ist es uns gelungen, den Einsatz von IT im Allgemeinen noch einfacher, noch effizienter und noch billiger zu machen. Das hat natürlich Auswirkungen – nicht nur auf die Arbeitswelt. Dort müssen längst nicht mehr nur die weniger gut ausgebildeten Arbeitnehmer fürchten, durch den flächendeckenden Einsatz von IT ihren Job zu verlieren. Die Digitalisierung ist in der breiten Mitte angekommen. Und so wird das ausgebildete Personal in Restaurants durch Bedienungshelfer für Endgeräte ersetzt, die Beratungsfachkraft im Reisebüro durch Internetsuchmaschinen, der Steuerberater durch ein ausgeklügeltes SoftwareProgramm und Servicekräfte durch Telefonroboter ... Der Mensch macht sich durch IT unabhängig von externen Einflüssen. Es droht aber auch die Gefahr, dass der Mensch vom Subjekt zum

Objekt degradiert wird. Es kommt auf seine individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen gar nicht mehr an. Kurz angelernt, soll jeder in der Lage sein, die Technik zu bedienen. Wer nicht mithält, wird ausgetauscht. Ein Horrorszenario? Mein Erlebnis an der Kasse zeigt, wohin die Reise inzwischen geht. Auch für den Kunden sehe ich wenige Vorteile. Ist es nicht eine dreiste Voraussetzung, dass jeder Mensch von Natur aus gefälligst dazu in der Lage zu sein hat, die IT-gesteuerten Geräte auch bedienen zu können? Wir haben damit begonnen, uns an die Herausforderungen, die sich durch den IT-Einsatz ergeben, anzupassen. Doch sollte es nicht umgekehrt sein? Für den sinnvollen Einsatz von IT erachte ich einen Grundsatz für besonders wichtig: Die IT sollte dem Menschen dienen, nicht umgekehrt. Die Grenze ist dort überschritten, wo IT den Menschen vollständig ersetzt oder ausgrenzt. Dass wir das auch nicht können, sondern Lebensqualität einbüßen, stellt man schnell fest: Nachfragen nach Produktzusammensetzung oder Hersteller können nicht beantwortet werden; Sonderwünsche im Restaurant werden schnell zum Problem; Wartezeiten bei Servicetelefonen immer mehr zur Geduldsprobe… Ich möchte in keiner Welt leben, in der Menschen überflüssig werden und durch seelenlose Systeme ersetzt werden. Ich schätze das kurze Gespräch an der Kasse und die Bereitschaft, sich für den anderen einzusetzen, ihn zu unterstützen. Das ist zwar manchmal anstrengender als auf irgendeinen Knopf zu drücken. Am Ende ist es aber das, was ich „menschlich bleiben“ nennen möchte.

Stephan Goericke, Hauptgeschäftsführer ASQF e.V.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Familie und Freunde sowie einen guten Start in das Jahr 2015.

Gottes Segen.

Ihr Stephan Goericke


Inhalt 3 EDITORIAL 6

Ausgabe 33  |  Dezember 2014

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26 iSQI NEWS Project Summit Business Analyst

ASQF-NEWS

World Conference in Boston //

Von agil bis mobil – Testautomatisierung

Capers Jones erhält den 2014 ISTQB®-

beim Rhein-Main Testing Day //

Award // iSQI startet bei den 6. Agile

Frühstart: Projektmanagement Day

Testing Days durch // Software Testing

am 28. Januar in Fürth // Mobile Quality

World Champion gekürt

Night Wien: Netzwerken in der Nacht // Neue Wege – ASQF jetzt auch auf Facebook vertreten // Neuer Testing Day

28 INTERVIEW

für Niedersachsen // Der ASQF wächst //

Aktuelle Trends und

Zuwachs: Neue Mitglieder

Herausforderungen

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in der SoftwareTITELTHEMA

Entwicklung –

9 Software-Architektur –

Im Gespräch mit

Der unsichtbare Qualitätsfaktor

Christian Rudolph

10 Sichere Software in Medizinprodukten

von Micro Focus

14 Enterprise-Crowdtesting 16 In der Diskussion: Konstruktives vs. destruktives Testen

30 BUCHVORSTELLUNG Explore it – erforsche es!

33 BRANCHENTICKER 35 IM FOKUS 35 Agile Methoden haben sich etabliert! 36 Die erste Wahl: Eine Checkliste kann helfen, das richtige Werkzeug für das

12 BEST-PRACTICE Damit der Strom fließt:Software Engineering für die Solarbranche

19 SCHULUNGEN UND SEMINARE 24 INTERNATIONAL Software Engineering Radio – Podcast with a teaching mission

Testdaten-Management zu finden


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software I testing

SCHLECHTE SOFTWARE IST IMMER ZU TEUER Mangelnde Softwarequalität und ausufernde Kosten? Das muss jetzt nicht mehr so sein: Wir, die BDC IT-Engineering GmbH, sind seit über 16 Jahren auf die professionelle Freigabetestung von Softwaresystemen spezialisiert. Deshalb können wir allerhand für Sie tun. Egal, zu welchem Projektzeitpunkt Sie auf uns zählen, wir holen das Maximum für Sie heraus! Mehr dazu: www.bdc.at


ASQF NEWS

Ausgabe 33  |  Dezember 2014

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Von agil bis mobil – Testautomatisierung beim Rhein-Main Testing Day Das Konzept der offenen Themenwahl hat sich beim Rhein-Main Testing Day erneut bewährt. Bereits zum dritten Mal in Folge bestimmten die Teilnehmer vor Ort die Themen der Workshops im Open-Space-Modus selbst. ASQF-Präsident Rudolf van Megen nutzte dabei die Gelegenheit, in einer kurzweiligen Keynote den über 70 Fach- und Führungskräften aus der Rhein-Main-Region den „Preis der Qualität“ greifbar zu machen und stimmte sie auf die insgesamt sieben Workshops ein. Die Themen des Tages waren „Weiterentwicklung des Prototypen eines TestmethodikTools“, „Mobile Testautomatisierung“, „Model-Based Testing“, „Testtools

im Vergleich“, „Nearshoring vs. Offshoring“, „Best of both Worlds: Agile und Wasserfall“ und „Praxisbeispiele aus dem Testdatenmanagement“. In den einzelnen Workshops erarbeiteten die Teilnehmer gemeinsam Konzepte und informa­tive Übersichten. Für den Rhein-Main Testing Day 2015 haben die Teilnehmer jedoch Änderungen definiert. Zukünftig wird es eine „hybride“ Form aus Open-Space und Vorträgen geben. Während der Vormittag mit Keynote und Fachvortrag geplant wird, steht der Nachmittag nach wie vor für offene Workshops zur Verfügung. www.asqf.de

In den Workshops erarbeiteten die Teilnehmer gemeinsame Konzepte und informa­tive Übersichten.

Projektmanagement Day am 28. Januar in Fürth „Kontinuierliche Verbesserung – Was haben wir aus unserem letzten Projekt gelernt?“ lautet das Motto des neu terminierten Projektmanagement Day des ASQF. Kontinuierliche Verbesserung ist nicht nur Bestandteil agiler Methoden. Unabhängig vom Entwicklungsprozess müssen verschiedene Bereiche im Unternehmen immer wieder unter die Lupe genommen und optimiert werden. Welche Erfahrungen haben Sie dabei mit Ihren letzten Projekten oder in der Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter gemacht? Am 28. Januar bietet der Projektmanagement Day die Gelegenheit, sich darüber mit Experten aus dem täglichen Geschäft des Projektemanagements auszutauschen. Anmeldung unter www.asqf.de.

Mobile Quality Night Wien: Netzwerken in der Nacht Mit der ersten Mobile Quality Night in Wien schaffte der ASQF den passenden Event für die mobile Welt in Wien. Die Entwicklung und der Test von mobilen Applikationen sind eine eigene, anspruchsvolle Disziplin, die Experten mit Pioniergeist und Ideenreichtum erfordern. Es ist eine andere Welt als bislang im traditionellen Software-Umfeld. Daher war auch ein neues Veranstaltungskonzept notwendig. Die Fakten: 34. Stockwerk, 60 Fachleute, zwei Keytalks, zehn LightningTalks und eine aktive Fishbowle-Diskussion ergeben dreieinhalb Stunden Programm und drei zusätzliche Stunden intensive Diskussion und Networ-

king bis spät in die Nacht. Experten wie zum Beispiel Michael Palotas von Ebay gaben Einblicke, wie in großen Unternehmen die Testautomation im Bereich Mobile abläuft. Christoph Bach von CPB Software erzählte, was es bedeutet, eine klassisch konservative Branche wie die Finanzdienstleister mit mobilen Applikationen zu begeistern. Das Start-up mySugr erklärte, wie der spielerische Umgang mit einem heiklen Thema wie Diabetes gemeistert wurde. Aber auch Themen wie die Umsetzung von UXDesign bei Microsoft oder wie viel es kostet, ein Crowdtesting-Projekt aufzusetzen, wurden diskutiert. www.mobile-quality-night.com/


ASQF NEWS

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ASQF jetzt auch auf Facebook vertreten

Neuer Testing Day für Niedersachsen

Nach Twitter, XING und LinkedIn ist der ASQF nun auch auf Facebook vertreten. Wir laden Sie ein, uns auch dort zu folgen, unsere Veranstaltungen aktiv zu kommentieren und am Ausbau der Community für Software-Qualität mitzuwirken. Der ASQF freut sich auf viele Likes und gute Anregungen für das Vereinsjahr 2015. Folgen Sie dem ASQF und bringen Sie Ihre Themen und Vorschläge ein. Wir freuen uns auf eine aktive Community!

Mit dem ersten Testing Day im niedersächsischen Gifhorn am 11. November hat der ASQF bereits den fünften regionalen ASQF Testing Day im Programm. In Niedersachsen beschäftigte sich die Community mit den Trends und Spezialfällen aus dem Bereich Software-Test sowie Test unter besonderen Anforderungen. Das Thema Modellbasiertes Testen, eingeleitet durch eine spannende Keynote von ASQF-Vizepräsidentin Prof. Dr. Ina Schieferdecker, war dennoch zentraler Punkt der Diskussionen. Neben aktuellen Vorträgen zu „Test@Cloud“, Testautomatisierung, effizienten Testverfahren und Testfallpriorisierung war die Vorstellung des neuen „Certified Automotive Software Tester“ des GTB e.V. von großem Interesse für die vor Ort ansässige Automobilindustrie.

www.facebook.com/yourasqf

Digitale Transformation – Qualität nicht aus den Augen verlieren Im Rückblick auf den nationalen ITGipfel wendet sich der ASQF an Politik und Wirtschaft. ASQF-Präsident Rudolf van Megen fordert, die Euphorie über das Branchenwachstum mit dem Streben nach Standards und Regeln zu verbinden, die die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen: „Unternehmen sollten in allen Wachstumsphasen auf eine konsequente Einhaltung von Qualitätsstandards achten. Das sichert ihnen langfristig die Konkurrenzfähigkeit gegenüber den Mitbewerbern. Die Digitalisierung ist für die Unternehmen von immenser Bedeutung, denn sie beschränkt sich nicht auf einzelne Produktionsprozesse, sondern betrifft den Betrieb in Gänze. Es ist daher wichtig einen ganzheitlichen Ansatz zu verwenden, der die einzelnen Schritte − beginnend von der Anpassung des Geschäftsmodells an veränderte Anforderungen bis zur getesteten Software-Lösung − effizient umsetzt und mit einem Qualitätsmanagement begleitet.“ www.asqf.de/presse.html

Der ASQF wächst Mit dem Ende der Sommerpause hat sich der ASQF personell neu aufgestellt. Julia Bresan (Fachgruppen & Events) und Manuela Kinscher (Mitgliederbetreuung & Vereinsmanagement) verstärken das Team um Felix Winter am Standort in Erlangen. Mit Ronald Huster (Projektmanagement) und Christin Senftleben (PR & Öffentlichkeitsarbeit) unterstützen zwei weitere Kollegen den ASQF am Standort in Potsdam. Das Personalwachstum spiegelt sich dabei im Wachstum des Vereins wider. Im Herbst 2014 hat der ASQF erstmals die Grenze von 1.300 Mitgliedern überschritten. Mit nunmehr 12 Fachgruppen, einer aktiven Arbeitsgruppe und über 70 Fachgruppenleitern befindet sich auch die inhaltliche Arbeit für die ASQF-Community auf Wachstumskurs. Die Ausdehnung der Fachgruppen „Software Product Management“ und „Mobile Devices & Apps“ in die Schweiz ist dabei ein logischer nächster Schritt und noch nicht das Ende des Wachstums.

Zuwachs: Neue Mitglieder Ancud IT-Beratung GmbH Nürnberg www.ancud.de BFFT Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH Gaimersheim www.bfft.de CAST GmbH München www.castsoftware.de Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg www.dhbw-ravensburg.de H&D IT Solutions GmbH Gifhorn www.hud.de PPI AG Informationstechnologie, Kiel www.ppi.de Qcentic GmbH Köln www.qcentic.com Qytera Software Testing Solutions GmbH Eschborn www.qytera.de

Werden Sie Mitglied im ASQF! www.asqf.de/mitgliedschaft-vorteile.html

Einfach und schnell: Jetzt unter abo.sq-magazin.de registrieren und die aktuelle Ausgabe des SQ-Magazins als PDF lesen.

Der ASQF bedankt sich vor allem bei den Fachgruppenleitern und Sponsoren vor Ort für die engagierte Umsetzung der ASQF-Days.


Titelthema

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Titelthema

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Software-Architektur Der unsichtbare Qualitätsfaktor Christian Gießelbach und Sascha Körner Nie war die Konzeption einer Software-Architektur so wichtig für den Erfolg eines Software-Projektes. Sie ist der „Klebstoff“ zwischen den einzelnen Qualitätskomponenten. Am Anfang steht die Entscheidung für ein Produkt und seine gewünschten Eigenschaften. Sie werden mittels eines Katalogs von Anforderungen dokumentiert, über Prozesse organisiert, entwickelt und anhand von Tests überprüft, so dass am Ende des Entwicklungsprozesses ein akzeptables Produkt entsteht. Neben den definierten Anforderungen, Prozessen und Tests nimmt die Software-Architektur einen we­ sentlichen Einfluss auf die Qualität eines Software-Produkts. Sie ist nicht nur „Design-Artefakt“ und damit technisches Detail, sondern trägt wesentlich zur Produktqualität bei. Rein funktional ist der Wert einer guten Architektur dem fertigen Produkt nicht anzusehen – Software funktioniert oder nicht. Wie die Funktionalität intern zustande kommt ist für den Anwender nicht sichtbar, im Gegensatz zu fehlendem oder gar fehlerhaftem Verhalten. Architektur mit integrierender Wirkung Architektur ist – über die technischen Inhalte hinaus – der „Klebstoff“, der die übrigen Qualitätsfaktoren verbindet und wirksam macht. Insbesondere die Verbindung von Anforderungen und Tests wird maßgeblich über die Architektur bestimmt. Je besser die Anforderungen abgegrenzten Teilen der Software zugeordnet werden können, desto effektiver können die Tests verfasst werden. Eine gut gekapselte Software-Struktur

ermöglicht darüber hinaus, Teilsys­ teme frühzeitig zu testen. Damit können funktionale Fehler früher erkannt und behoben werden. Eine aufwendige und kostenintensive Fehlerbehebung nach Fertigstellung des Produkts wird damit minimiert. Geringe Abhängigkeiten helfen, Korrekturen lokal zu halten. Gerade im Bereich von SteuerungsSoftware in embedded Systemen ist eine geringe Komplexität ein Muss. Diese Systeme müssen besondere Anforderungen an Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit erfüllen. Diese Robustheit kann nur erreicht werden, indem alle Abhängigkeiten und Auswirkungen zwischen SoftwareModulen bekannt und vorhersagbar sind. Hohe Komplexität verdeckt dagegen oft subtile Unterschiede im Verhalten, mit der möglichen Konsequenz von Fehlverhalten bis hin zu Unfällen. Speziell dann, wenn die Auswirkungen von Änderungen beurteilt werden müssen, lernt man die Vorteile einer guten Architektur zu schätzen. Was macht nun eine gute Architektur aus? Eine etablierte Methode, um die Qualität von Architekturen und Design zu beurteilen, sind Metriken wie z.B. von McCabe und Halstead. Sie versehen die Eigenschaften der Struktur mit Werten und machen diese so vergleichbar. Sie messen insbesondere, ob Aufgaben in abgeschlossenen Teilen von Software gekapselt sind und, wie beispielswiese die Maße

Dipl. Math. Christian Gießelbach ist ISTQB® Certified Tester und Functional Safety Professional bei der tecmata GmbH.

nach Briand, ob Kopplung und Kohäsion der Komponententeile wie gewünscht vorliegen. Das Schwierige an Metriken ist, dass bereits eine Architektur vorhanden sein muss, die analysiert wird. Um den Aufwand realistisch zu halten, muss von Anfang an eine passende Struktur gewählt werden. Die Erfahrung zeigt, dass „gute“ Software ganz konkret vier Merkmale aufweist: einfach, unabhängig, singulär und disjunkt EINFACH: Module sollten kleine, konkrete Schnittstellen haben. UNABHÄNGIG: Das „Was“ und „Wie“ voneinander trennen. Die Logik soll unabhängig von der verwendeten Technik sein. SINGULÄR: Jede Entscheidung wird nur an einer Stelle getroffen. DISJUNKT: Für jede Information ist nur je ein Modul mit seiner Schnittstelle zuständig. Wenn diese Prinzipien beachtet werden, gelangt man fast automatisch zu einem robusten und testbaren System. Auch existierende Systeme profitieren von diesen Regeln. Beim Scheitern von Erweiterungen liegt es meistens daran, dass die Software mindestens eines dieser Prinzipien missachtet. Mit Fokus auf diese Regeln kann der entsprechende Teil jedoch meist mit wenig Aufwand entzerrt und damit wieder erweiterbar gemacht werden.

Dipl. Inf. (FH) Sascha Körner verantwortet den Bereich Embedded Entwicklung bei der tecmata GmbH.


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Sichere Software in Medizinprodukten Durch ein effektives Risikomanagement können Prozesse in der Software-Entwicklung optimiert werden Stephan Blab und Wolfgang Weber

Da jede Software von Menschen gemacht wird und jeder Mensch Fehler machen kann, wird jede Software Fehler enthalten können. Wenn aber über jede Software zu sagen ist, dass sie Fehler enthalten könne, kann es „sichere Software“ dann überhaupt geben? Schon nach den Denkgesetzen lautet die Antwort: „Nein.“ Das Regelwerk ISO 14971, das die Anwendung des Risikomanagements auf Medizinprodukte betrifft, umschifft dieses Dilemma, indem es Sicherheit definiert als „Freiheit von unvertretbaren Risiken“ und Risiko als „Kombination der Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Schadens und des

Schweregrades dieses Schadens“. Software-Sicherheit bedeutet demnach, dass alle Risiken bekannt und im vertretbaren Rahmen beherrscht sind, die bei der Verwendung der Software auftreten könnten. Die Software-Entwicklung kombiniert eine produktorientierte mit einer prozess­ orientierten Methode. Das Endprodukt soll die, an es gestellten sicherheitsbezogenen, Anforderungen erfüllen, indem es gemäß einem definierten Prozess entwickelt und getestet wird. Dieser Entwicklungsprozess wiederum muss die, an ihn gestellten sicherheitsbezogenen, Anforderungen erfüllen. Die heute oft präferierten agilen Methoden erfüllen nur schwer diese Anforderungen. Deswegen hat sich das V-Modell als traditionelle Methode bewährt. Es eignet sich zur Anwendung, weil es neben den Entwicklungsphasen auch die Testphasen berücksichtigt.

Eigenes Risikomanagement für jede Komponente Entscheidend für die Effektivität eines produkt- und prozessorientierten Entwicklungsprozesses sind zwei miteinander verflochtene Ansätze: Erstens ist die Software in Komponenten zu untergliedern, die so gekapselt sind, dass sie unabhängig voneinander vollständig testbar sind. Sie werden so entwickelt, dass Komponententests und Funktionstest (OQ) zeitlich nahezu parallel laufen und dadurch bei Abschluss des Entwicklungsprozesses auch die Funktionsqualifizierung – zuletzt nur noch als Schnittstellentest – abgeschlossen werden kann. Zweitens ist für jede dieser Komponenten ein eigenes Risikomanagement gemäß ISO 14971 durchzuführen.


Titelthema

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dpunkt.aktuell E. Hendrickson

Explore It!

„Gemäß“ wohlgemerkt, denn was in der Praxis häufig Anwendung findet, ist eine Bewertungsmethodik, die gerade nicht die Maßgaben der Norm verwirklicht. Vielmehr wird – im Namen gemutmaßter Effizienz – eine Vereinheitlichung vorgenommen, die beispielsweise eine Software zur Chargenverfolgung bei der Produktion von Mullbinden und eine Software zur Steuerung einer Insulinpumpe gleich behandeln würde. Aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß werden für alle Produkte dieselben Risikostufen abgeleitet, dieselben Größenordnungen zugrunde gelegt. Ob aber eine Wahrscheinlichkeit von 1:103 „häufig“ und 1:10 6 „unwahrscheinlich“, wie in ISO 14971 nur als Beispiel angeführt, repräsentativ für die jeweiligen Risikoszenarien ist, hängt stets vom Produkt und von der Definition des Anwendungsfalls im Lebenszyklus ab. Ist jeder Programmstart (der nicht funktionieren könnte) ein Anwendungsfall einer Software, die eine Million Anwender zehnmal täglich starten sollen − und das über zwei Jahre hinweg? Oder ist einer von 10.000 Anwendern ein Anwendungsfall im Jahr? Risikobewertung individuell zuschneiden – ein Heftpflaster ist kein Herzschrittmacher

eingestuftem Risiko wirklich Gefahr für Leib und Leben eines Patienten oder vielleicht nur die Aussicht, dass er mit dem Produkt unzufrieden sein könnte? Ein mechanistisches Vorgehen bei der Einstufung führt somit zu einem ineffektiven Risikomanagement: Hohe Risiken können als zu niedrig bewertet werden, umgekehrt können Testdichte und -tiefe viel aufwendiger geraten als nötig.

Wie Softwareentwickler und Tester mit explorativem Testen Risiken reduzieren und Fehler aufdecken 2014, 196 Seiten E 26,90 (D) ISBN 978-3-86490-093-8

C. Ebert

Systematisches Requirements Engineering Anforderungen ermitteln, dokumentieren, analysieren und verwalten

Fazit Software-Entwicklungsprozesse lassen sich normenkonform optimieren. Geeignetes Kapseln und Testen der Komponenten samt ihrer Schnittstellen und individuelles Zuschneiden der Risikobewertungsmatrizen durch einen fachlich angemessen besetzten Sachverständigenkreis ermöglichen dies. Das kostet zu Beginn mehr personelle Ressourcen, aber amortisiert sich rasch, weil das Testen genau am individuellen Bedarf des Produktes ausgerichtet wird.

Mehr Informationen zum zertifizierten V-Modell ® XT Projekt- und QS-Verantwortlichen V-Modell finden Sie unter: www.isqi.org/de/zertifikate.html

Es ist beliebt, eine symmetrische Matrix mit den immer gleichen vier Stufen 1, 3, 7 und 10 aufzuspannen, aus denen Risikoprioritätszahlen (von 1x1 = Mindestwert bis 10x10 = Höchstwert) errechnet werden, daraus wiederum drei Stufen „niedrig“, „mittel“, „hoch“. Aber besteht bei als „hoch“

5. Auflage 2014, 482 Seiten E 39,90 (D) ISBN 978-3-86490-139-3 H. Mössenböck

Sprechen Sie Java? Eine Einführung in das systematische Programmieren 5. Auflage 2014, 360 Seiten E 29,90 (D) ISBN 978-3-86490-099-0

H. Mössenböck

Kompaktkurs C# 5.0 4. Auflage 2014, 318 Seiten E 29,90 (D) ISBN 978-3-86490-227-7

U. Vigenschow, B. Schneider, I. Meyrose

Soft Skills für Softwareentwickler Fragetechniken, Konfliktmanagement, Kommunikationstypen und -modelle 3. Auflage

Stephan Blab ist Leiter des Kompetenzcenters Prozessqualifizierung der EXCO GmbH.

Wolfgang Weber ist Leiter der Außenstelle Jena der EXCO GmbH.

2014, 376 Seiten E 36,90 (D) ISBN 978-3-86490-190-4

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Best-Practice

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Damit der Strom fließt:

Software-Engineering für die Solarbranche

Sabine Jobstmann

Damit sich eine Photovoltaikanlage langfristig auszahlt, sollte sie möglichst störungsfrei laufen. Doch das ist nicht immer gewährleistet, weiß Ulrich von Borstel. Er ist Geschäftsführer des Hamburger Unternehmes ensibo, das sich auf das professionelle Betriebsmanagement für Solarstromanlagen spezialisert hat. Gemeinsam mit dem Münchner Software-Entwicker QAware entwickelte das Unternehmen eine Software, um Betriebsfehler von Photovoltaikanlagen rechtzeitig zu erkennen und mit wenigen Klicks beheben zu können.

Ulrich von Borstel kennt sich aus, denn er arbeitet lange Zeit selbst für Photovoltaikunternehmen. 2011 machte er sich selbständig: „Da ich jahrelang Software-Nutzer im Angestelltenverhältnis war, wusste ich, was für die tägliche Arbeit relevant ist. Ich wollte eine Lösung entwickeln, die herstellerunabhängig alle relevanten Daten in einem Portal zusammenführt, die für den Betrieb einer Photovoltaikanlage nötig sind“, sagt von Borstel und meint weiter: „So eine Software gab es bisher nicht. Die Anlagenbetreiber mussten bis dato unzählige Masken auf ihren Rechnern im Auge behalten. Das war mühsam und kostete Zeit.“ So ging der gelernte Mess- und Regelmechaniker mit sehr detaillierten Vorstellungen, wie seine Software einmal aussehen sollte, auf die Suche nach

einem professionellen Dienstleister für die geplante Neuentwicklung. Detailliertes Fachkonzept als Grundlage Etwa ein Dutzend Firmen hat von Borstel dafür unter die Lupe genommen. Bei drei Unternehmen, die den Anforderungen am nächsten kamen, hat sich der ensibo-Geschäftsführer sowohl nach den Kosten für ein detailliertes Fach- und IT-Konzept als auch nach den Kosten für die Entwicklung erkundigt. Zwar boten manche Software-Schmieden zum Teil mehr Leistung für etwas weniger Geld, aber für uns zählten vor allem die Professionalität und Qualität. „QAware hatte zwar kaum Erfahrung mit der Photovoltaikbranche, aber im Vergleich zu anderen Dienstleistern haben sie uns zugehört, die Probleme


Best-Practice

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schnell verstanden und sehr gute Lösungsvorschläge geliefert. Die Chemie hat einfach gestimmt“, erinnert sich von Borstel. Er war sicher, dass die Münchner den Zeitplan samt festgelegten Preis einhalten und die gewünschten Funktionen gut umsetzen würden: „Das war uns sehr wichtig, denn ich weiß, wie schlimm Software-Entwicklung manchmal enden kann: Da werden oft Budgets, Verabredungen oder gar Zeitpläne nicht eingehalten. Letzteres ist in unserer Branche am Schlimmsten. Schließlich hängen ganze Kraftwerke von einer funktionierenden Software ab.“ Um die komplexen Anlagen am Laufen zu halten, waren bisher mehrere Software-Lösungen nötig, die einzeln konfiguriert und beobachtet werden mussten. „Unser Ziel war es, eine einfach zu bedienende, komfortable Webanwendung zu schaffen, die alles zusammenfasst und den Nutzern größtmögliche Ausfallsicherheit gewährleistet“, resümiert Martin Binder, Software-Architekt bei QAware. In kurzer Zeit voll funktionsfähig Nachdem die Münchner Spezialisten das gewünschte Konzept erstellt hatten, mit welchen Funktionen die Software ausgestattet werden soll und wie die Einführung ablaufen könnte, folgte ein wesentlicher Schritt: „Zusammen haben wir drei Workshops veranstaltet. Dort sind wir noch mal ins Detail gegangen. QAware beriet uns, was wir gut umsetzen können und wovon wir besser die Finger lassen sollten. Manche Funktionalitäten wären in der Umsetzung einfach zu teuer und zeitaufwändig geworden und hätten die Nutzer am Ende nicht viel weiter gebracht“, berichtet von Borstel. Durch das effiziente und strukturierte Herangehen an die SoftwareEntwicklung konnte die erste, voll funktionsfähige Version des solMan (kurz für „Solarmanager“) bereits nach fünf Monaten in Betrieb gehen. Mit solMan können Photovoltaikanlagen fernüberwacht werden. Die Soft-

ware zieht dafür permanent Daten aus den Datenloggern der Photovoltaikanlagen. Daraus lassen sich – unabhängig von der Hardware – verschiedenste Berichte und Auswertungen erstellen wie Quartalsberichte oder Verfügbarkeits- und Ertragsanalysen. Welche Daten aufgezeichnet werden sollen und welche Prozesse wichtig sind, kann vorab von den jeweiligen Anlagenbetreibern festgelegt werden. Die Ergebnisse lassen sich vom Nutzer mit wenigen Mausklicks erstellen und werden detailliert und übersichtlich dargestellt. So ist es im Rahmen von Inspektionen vor Ort leicht, frühzeitig Auffälligkeiten, Unplausibilitäten oder Fehler zu erkennen. Denn durch den Einsatz modernster Messgeräte werden die Werte auf Plausibilität geprüft und Fehler aufgezeigt. Auf diese Weise ist es möglich, diese bereits im Rahmen der Inspektion zu beseitigen, ohne dass eine zusätzliche Anfahrt eines Technikers nötig wird. Über ein Ticketsystem lassen sich das Störfallmanagement, die Inspektions- und Wartungseinsätze sowie der Ersatzteilverbrauch aufzeichnen. „Der gesamte Vorgang wird dabei im solMan wie in einer Lebenslaufakte dokumentiert. So sind alle lebenslaufrelevanten Daten der Anlage in einem einzigen System vereint“, erklärt von Borstel. Über ein Webportal können die Betreiber selbst, aber auch Kunden oder Gäste Einblick in die Lebenslaufakte der Anlage erhalten. Da es sich um eine webbasierte Software handelt, ist es möglich, von jedem Ort aus auf die Daten zuzugreifen. Um eine optimale Anwendungsgeschwindigkeit für alle Nutzerebenen zu gewährleisten, ist die Software in einer webbasierten Client-Server-Architektur realisiert.

Intuitive Bedienbarkeit der Software „Die Bedienbarkeit der Software ist intuitiv und selbsterklärend“, sagt Ulrich von Borstel, „Ich habe selbst eine vierseitige Anleitung geschrieben. Damit kann eigentlich jeder Anwender den solMan nutzen.“ Nach der erfolgreichen Produkteinführung zieht er ein positives Resümee unter die Projektentwicklung: „Im Großen und Ganzen funktionierte damals alles, wie wir es uns vorgestellt hatten. Es waren kaum Nachbesserungen nötig.“ Sollte heute wider Erwarten doch einmal etwas nicht funktionieren, könne man gemeinsam mit dem Projektpartner in kurzer Zeit Abhilfe schaffen, ist sich Ulrich von Borstel sicher.

Sabine Jobstmann ist als Journalistin tätig. Sie zeichnete den Erfahrungsbericht von Ulrich von Borstel, Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens ensibo, auf. Ulrich von Borstel ist Geschäftsführer des Hamburger Unternehmes ensibo, das sich auf das professionelle Betriebsmanagement für Solarstromanlagen spezialisert hat


Titelthema

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Region | City

Weltweite Nachfrage nach Enterprise-Crowdtesting

Enterprise-Crowdtesting Dieter Speidel Die Welt der Informationstechnologie wird immer weniger von Unternehmen, sondern vielmehr durch die Verbraucher bestimmt: Diese verlangen nach mehr Flexibilität, weil sie ihre Geräte in einer Vielzahl von (IT-) Umgebungen und Ökosystemen nutzen wollen. Das bedeutet wiederum eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Software-Designer und die Qualitätssicherungsteams, sind doch hochwertiges Design und Funktionalität unbedingte Voraussetzungen für eine gute Kundenbindung. Bei Crowdtesting prüfen reale Nutzer Software unter echten Bedingungen. In ausgedehnten Testverfahren muss deshalb sichergestellt werden, dass Software-Lösungen den Vorstellungen der Anwender hinsichtlich Design, Brauch- und Bedienbarkeit sowie Leistung entsprechen. Diese Verfahren erfordern in der Regel ein „Real Life“-Testing, da die Ressour-

cen beschränkt sind und oft viele Einflussfaktoren nicht vorausgesagt werden können. Interne Testverfahren sollten daher durch ausgedehnte Crowdsourcing-Tests erweitert werden. Letztere erlauben Firmen, ihre Software-Anwendungen von einer beliebigen Anzahl Individuen auf der ganzen Welt unter Echtzeitbedingungen testen zu lassen. Diese liefern wiederum Feedback hinsichtlich Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit, erkennen aber auch schnell Fehler oder Komplikationen, die umgehend beseitigt werden können. In den vergangenen Jahren hat das Crowdsourcing-Paradigma erst bescheidene und isolierte Einzelinitiativen aber auch Erfolgsgeschichten wie Wikipedia oder Amazons „Mechanical Turk“ hervorgebracht, ein Marktplatz im Internet, auf dem Unternehmen nach Bedarf auf Mitarbeitende zugreifen können. Im Bereich der Informationstechnologie war crowd-basiertes Software-Testing zunächst vor allem für Start-ups und kleinere Unternehmen interessant.

Bedingt durch den Mangel an veröffentlichter Business-Literatur hat der Ansatz aber nur langsam bei grösseren Unternehmen Einzug gehalten. Um crowdsourced Software-Testing bei Grossunternehmen zu etablieren, müssen wichtige Themen wie Make-or-Buy-Entscheidungen, Aufbau von internen Test-Communities oder Arbeiten in Partnerschaften mit externen Agenturen, deren Einsatztauglichkeit, Testerqualität sowie Governance-Kriterien diskutiert werden. Nur so können Richtlinien für erfolgreiches Testing abgeleitet werden. Was ist crowdsourced Software-Testing? Crowdsourced Software-Testing oder kurz Crowdtesting ist eine Methode, die sich eine Gemeinschaft von externen, spezialisierten SoftwareTestern unterschiedlichster Herkunft und demographischer Zugehörigkeit rund um den Globus zu Nutze macht. Es unterscheidet sich vom Inhouse-


Titelthema

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Testing mit seiner begrenzten personellen Ressource durch den Ansatz, Tests an eine grosse Zahl Profis aus unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt auszulagern. Diese Gemeinschaften umfassen weltweit hunderte bis mehrere tausend Mitglieder. So unterzieht Crowdtesting-Anwendungen einer Vielzahl unterschiedlicher Szenarien, Belastungen und Zugriffsarten, welche mit internen Testing-Teams nicht abgebildet werden können. Entsprechend wird das Beheben von Fehlern bedeutend einfacher und billiger, weil man die Leistungsfähigkeit einer Anwendung unter realen Bedingungen im Voraus kennt. Ein solches Vorgehen erhöht auch die Ausfallsicherheit und reduziert den Zeitaufwand für die Entwicklung und das Deployment der Software. Üblicherweise können dabei alle erkennbaren Fehler oder Probleme vor der Auslieferung des Produkts aufgespürt werden. Exploratives und Enterprise Aktuell ist oft von exploratorischem Crowdtesting die Rede, bei welchem Tester Software auf Probleme, Fehler oder Defekte aufgrund von generischen Richtlinien und Szenarios prüfen. Bei „freihändigen“ explorativen Tests können allerdings die Ergebnisse quantitativ nicht vorausgesagt werden, ist es doch schwierig, Bereich, Ausbreitung und Anzahl von möglichen Fehlern im Vornherein zu qualifizieren. Normalerweise identifizieren Tester Vorkommnisse an den offensichtlichsten Stellen, währenddessen hochspezialisierte Tester Fehler in tieferen Schichten der Software aufzudecken vermögen. Exploratives Testen ist am Besten dazu geeignet, weniger kritische Applikationen von einer grossen Anzahl Nutzer prüfen zu lassen und so die Reproduzierbarkeit eines Problemsets in unterschiedlichen Anordnungen zu gewährleisten oder die Belastung einer Anwendung unter Normalbedingungen zu simulieren [Kan08].

Enterprise-Crowdtesting hingegen verlangt eine höhere Präzision und Struktur im Testprozess, behält aber gleichzeitig Idee und Agilität des explorativen Testens bei. Enterprise Crowdtesting beinhaltet also bewährte Vorgehensweisen und Konzepte sowohl von freihändigen als auch von herkömmlichen Testmethoden, was dem Grad an Professionalität beim crowd-basierten EnterpriseSoftware-Testing zugute kommt. Bei diesem Ansatz werden die Tester nach umfassenden Selektionsregeln ausgewählt und entsprechend eingesetzt. Der Software-Testprozess bezieht sich auf einen klar identifizierten Bereich und wird nach ausführlichen, speziell für das Projekt definierten Richtlinien abgewickelt. Das Team verfügt über klar identifizierte Rollen und Zuständigkeiten, eine für den Kunden zentrale Anlaufstelle bei der Community, vordefinierte Reports, klare Reporting-Strukturen sowie einen Prozess zur Projektablaufverfolgung. Darüber hinaus fügt sich Enterprise-Crowdtesting nahtlos in herkömmliche Prozesse von bestehenden Software-Entwicklungsmethoden ein.

Eigene Community aufbauen oder Partnerschaften suchen? Im Gegensatz zu Unternehmen wie Netflix oder Amazon, die ihre CrowdKapazitäten selbst aufgebaut haben, ist die Errichtung einer eigenen Crowd-Community für die meisten Firmen nicht machbar oder taktisch sinnvoll. Crowdtesting ist eine komplexe Aufgabenstellung, die technisches und funktionales Wissen und gute Kenntnisse des Geschäfts verlangt. Solange die Testarbeiten nicht strategischer Natur oder hochvertraulich sind, empfiehlt es sich deshalb für Unternehmen, einen Crowdtesting-Anbieter zu suchen, der die nötigen Voraussetzungen zur zeitnahen Bildung einer Crowdtesting-Gemeinschaft mitbringt. Dazu muss der Anbieter über erfahrene Testpersonen, Geräte, Partizipationsmechanismen, Grundregeln, Anstellungstechniken, gesetzlich abgesicherte Vorgehensweisen und Support-Mechanismen sowie eine cloud-basierte Lösung für Community-Management und Projekt­abwicklung verfügen.

L i t e r a t u r : [Kan08] Kaner, C. (2008). A Tutorial in Exploratory Testing. Department of Software Engineering. Florida Institute of Technology.

Dieter Speidel ist Gründer und CEO der PASS Group, einem führenden Schweizer Anbieter von Software- und SystemTestdienstleistungen.

Kostenlose Entwickler Workshops


Kommentar

Ausgabe 33  |  Dezember 2014

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Prof. Dr. Andreas Spillner, Ehrenmitglied des GTB und Beirat des ASQF, lehrt an der Hochschule Bremen Software-Technik mit den Schwerpunkten Qualitätssicherung und Programmierung. In seinem Kommentar hinterfragt er, warum sich die Tendenz zum destruktiven Testen beständig hält. Der Experte plädiert für einen konstruktiven Testansatz und ein positives Bild des Testers.

Testen ist destruktiv ... nie und nimmer!

Testen ist konstruktiv ... aber sicher!

Letztens hatten wir an der Hochschule Bremen einen GastWas bedeutet denn konstruktiv? Im Duden wird konsdozenten, der bei seiner Vorstellung sagte, dass er früher truktiv mit „aufbauend“, „den sinnvollen Aufbau förim Testen destruktiv gearbeitet hat. Diese Äußerung hat dernd“, „entwickelnd“ erklärt. Im Internet (de.thefreedicmich zu dieser Gegenüberstellung motiviert. tionary.com) findet sich Folgendes: „so, dass eine positive Was bedeutet denn destruktiv? Im Duden wird destrukEntwicklung gefördert, eine Verbesserung erreicht wird“. tiv mit „zerstörend“, „zersetzend“ erklärt. Im Internet (de. Eigentlich sagen diese Definitionen doch schon alles thefreedictionary.com) findet sich Folgendes: „so, dass jemand aus und beschreiben sehr gut die Zielrichtung des Tesoder etwas nicht dazu beiträgt, dass Situationen besser tens. Testen dient dazu, das Software-Produkt fehlerfreigemacht und Probleme gelöst werden“. er, sicherer und zuverlässiger zu entwickeln. Wenn Fehler Wenn Testen destruktiv ist, dann hätte das Testen von nachgewiesen wurden, wird durch deren Beseitigung die Software eine zerstörende Wirkung. Die Software wäre Software verbessert. Werden keine Fehler nachgewiesen, nach dem Testen verändert, zersetzt oder sogar zerstört. läuft die Software also wie gewünscht, so ist auch dies eine Testen ändert aber in keiner Weise die Software, sie ist nicht zu unterschätzende positive Aussage. auch nach dem Testen genauso wie davor. Durch den konstruktiven Nachweis der zuverlässigen AusEs ist vermutlich auch eher gemeint, dass der Tester mit führung der Software durch das Testen, können sowohl der einer destruktiven Haltung seine Aufgabe erledigen soll. Entwickler als auch der Kunde und spätere Anwender davon Er soll also versuchen, die Software zu zerstören oder ausgehen, dass die Software einen Status erreicht hat, der zumindest zu Fall zu bringen, auf´s Kreuz zu legen oder ihren Einsatz rechtfertigt. was auch immer die passenden Begriffe dafür wären. Müssen nun Tester „besondere“ Menschen sein? EigentEs ist allgemein akzeptiert, dass Software in aller Relich nicht, aber sie tun sich mit den Aufgaben leichter, gel nicht fehlerfrei zu entwickeln ist. Wenn der Tester wenn sie Interesse an folgender Frage finden: Was passiert Software prüft, dann muss er sehr kreativ sein. Wahleigentlich, wenn ...? Um diese Frage mit sinnvollen Leben los das Testobjekt mit Eingabedaten und -kombinatizu füllen, ist schon viel Kreativität erforderlich. Der Tester onen auszuführen, ist relativ erfolg- und aussagelos. muss interessiert und neugierig sein, er muss InformatioIch frage mich: Woher kommt die sich so hartnäckig nen sammeln, ob die Software funktioniert oder nicht. Er haltende Einstellung, dass Testen destruktiv zu sein muss in aller Regel sehr genau und präzise arbeiten, dies hat? Hauptziel des Testens war in den 1960er Jahren trifft aber ebenso für Entwickler zu. das Aufzeigen von Fehlern in der Software. Diese Die Herangehensweise der Tester ist für mich eher mit der Sicht hat sich allerdings gewandelt bzw. wurde erArbeit eines Detektivs vergleichbar. Ein Detektiv muss Sachgänzt. verhalte und Gegebenheiten hinterfragen und auch dem verTesten hat den Nachweis zu erbringen, dass die meintlich „Offensichtlichen“ kritisch gegenüber stehen. Er hat Software die geforderte Leistung korrekt und andie Aufgabe aufzuklären, in dem er Sachen ans Licht bringt, gemessen erbringt. Es dient zur Bestimmung der und Unklarheiten zu präzisieren. Allerdings jagt der Tester keine erreichten Qualität. Dass dabei Fehler aufgedeckt Verbrecher. werden, ist ein positiver Zusatzeffekt. Aber auch Ich kenne aus der Literatur keinen Detektiv, der destruktiv seine ein ausreichender Test, der keine Fehler zur Wirherausfordernde Aufgabe erledigt. Die erfolgreichen Detektive kung gebracht hat, ist nicht unnütz. Ganz im Getragen mit Akribie und Systematik die Fakten zusammen und ziegenteil, er bestätigt, dass die Entwickler gut gearhen daraus ihre Schlüsse! So wünsche ich mir auch das Bild des beitet haben. Testers.


Kostenlose Entwickler Workshops

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Freier Eintritt!

22. und 23. April 2015 www.apps-world.net/germany +44 (0) 117 973 2353 Kostenlose Entwickler-Workshops Droid World Developer World Enterprise World Cloud World

Namhafte Referenten sind u. a.

Ian Livingstone, Former President and CEO, Eidos Interactive, Co-founder Games Workshop.

Miika Tams Vice President, Games, Rovio Entertainment Ltd.

Gold sponsor

Silber Sponsoren

Jimmy Maymann, CEO, Huffington Post

Jeff Seibert, Director, Mobile Platform, Twitter

Ben Phillips Global Head of Mobile, MediaCom


Advertorial

Ausgabe 33  |  Dezember 2014

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Software erlebbar machen Usability-Engineering als entscheidender Wettbewerbsfaktor im digitalen Zeitalter Der Erfolg von Websites, Apps und Software hängt heute immer mehr von der Gebrauchstauglichkeit dieser Anwendungen ab. Große Unternehmen wie die adidas AG setzen deshalb vermehrt auf Usability-Engineering, um frühzeitig im Entwicklungsprozess Verbesserungspotentiale von Software und Co. zu erkennen. Doch um Usability-Methoden wie Human-Centered-Design oder Eye-Tracking zielführend einzusetzen, zählt vor allem eins: Know-how. Durch eine berufsbegleitende Weiterbildung lässt sich dies besonders praxisnah vermitteln. Ein gesunder Lebensstil ist seit einigen Jahren voll im Trend. Kein Wunder, dass „Fitness-Apps“ immer beliebter werden. Um aus der Vielzahl an Angeboten herauszustechen, kommt es neben der Funktionalität auch auf die User-Experience an. Als Sportartikelhersteller hat natürlich auch die adidas AG eine „Fitness-App“ im Portfolio. Bei der Entwicklung von „miCoach“ setzte adidas auf Usability-Engineering. In der Prototypenphase war das Usability Engineering Center der Technischen Hochschule Nürnberg beteiligt, um die User-Experience der App mit Hilfe von iterativen UsabilityTests frühzeitig zu optimieren. Das Ergebnis: Eine einfache Handhabung, die Anwender zur dauerhaften Nutzung anregt – und das in kürzester Zeit und mit geringen Kosten. Fachkompetenz und Gesprächsfähigkeit zeichnen Usability-Experten aus Bei der Umsetzung solcher UsabilityTests sind verschiedene Disziplinen beteiligt: Software-Entwickler, Psychologen und Designer. Neben der nötigen Fachkompetenz kommt es beim Usability-Engineering auch darauf an, die unterschiedlichen Kulturen, Denkmodelle und Fachkompetenzen der

Mit Hilfe von „Scribbling-Sessions“ zur nutzerfreundlichen Software. (Quelle: Usability Engineering Center, Technische Hochschule Nürnberg)

Disziplinen zu verstehen und zu harmonisieren. Eine Weiterbildung zum „Usability Engineering Expert“ fördert neben der Methodenkompetenz auch die Gesprächsfähigkeit zum Dialog mit allen beteiligten Disziplinen. Gerade an dieser kritischen Schnittstelle herrscht in der Praxis noch großer Verbesserungsbedarf. Um dem gerecht zu werden, bietet die Verbund Ingenieur Qualifizierung gGmbH die Möglichkeit, sich berufsbegleitend in neun Monaten interdisziplinär weiterzubilden. Fünf Präsenzphasen am Wochenende vermitteln im Zertifikatsstudiengang „Usability Engineering“ (www.verbund-iq.de/lehrgaenge/zertifikat-usabilityengineering) die notwendigen Kompetenzen, um Produkte mit innovativem Design zu entwickeln. Der Lehrgang deckt Theorie und Praxis von den Grundlagen über Human-CenteredDesign und Prototyping bis hin zur Usability-Evaluation ab. Im Rahmen

des Blended-Learning-Prinzips werden Teilnehmer auf einer Lernplattform zusätzlich beim Selbststudium unterstützt. „Usability Engineering Experts“ tragen nicht nur zu sinkenden Entwicklungskosten bei, sondern auch zu einem Nutzererlebnis für den Anwender – egal ob industrielle Software, „Fitness-App“ oder Website.

Prof. Dr. Hans-Georg Hopf, Professor an der Fakultät Elektrotechnik, Feinwerktechnik und Informationstechnik der Technischen Hochschule Nürnberg und Dozent der Verbund Ingenieur Qualifizierung gGmbH.


Termine to go

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Schulungen 2014/15

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Dezember 2014 bis Februar 2015 Certified-Schulungen werden ausschließlich von akkreditierten Unternehmen durchgeführt. Das iSQI fungiert hier als Vermittler. Anmeldeformular und Preise unter www.isqi.org.

nen

Mehr als 100 weitere Termine finden Sie unter: www.isqi.org/de/schulungen-liste-op.html

Schulungstitel/Seminartitel

Ort

Datum (Start)

Dauer

Anbieter

ASQF® Certified Professional for Project Management ASQF Certified Professional for Project Management

Erlangen

®

10.02.2015

4

Method Park Consulting GmbH

CMAP© Mobile App Testing CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level, Englisch

Berlin

08.12.2014

2

Díaz & Hilterscheid GmbH

CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level

Berlin

09.12.2014

2

Loyal Team GmbH

CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level - Weihnachtsspecial

Berlin

15.12.2014

2

Díaz & Hilterscheid GmbH

CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level

Berlin

12.01.2015

2

Díaz & Hilterscheid GmbH

CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level

Berlin

26.01.2015

2

Loyal Team GmbH

CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level

Köln

02.02.2015

2

Loyal Team GmbH

CMAP Mobile App Testing – Foundation Level

Braunschweig

02.02.2015

2

BREDEX GmbH

CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level

Düsseldorf

02.02.2015

2

Sogeti Deutschland GmbH

CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level

Berlin

09.02.2015

2

Díaz & Hilterscheid GmbH

CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level

München

23.02.2015

2

Loyal Team GmbH

CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level

Frankfurt

02.03.2015

2

Sogeti Deutschland GmbH

CMAP Mobile App Testing – Foundation Level

Braunschweig

02.03.2015

2

BREDEX GmbH

CMAP© Mobile App Testing – Foundation Level

Berlin

09.03.2015

2

Díaz & Hilterscheid GmbH

©

©

iNTCCM® Certified Professional for Configuration Management iNTCCM® Certified Professional for Configuration Management

Köln

09.03.2015

4

SQS

iSQI® Certified Agile Essentials iSQI® Certified Agile Essentials

Berlin

26.01.2015

2

Loyal Team GmbH

iSQI® Certified Agile Essentials

Röttenbach bei Erlangen

22.01.2015

2

sepp.med Gmbh

iSQI® Certified Agile Essentials

Berlin

12.03.2015

2

Díaz & Hilterscheid GmbH

iSQI® Certified Agile Essentials

Erlangen

18.03.2015

2

Method Park Consulting GmbH

iSQI® CAT Certified Agile Tester iSQI® CAT Certified Agile Tester

Berlin

08.12.2014

5

Díaz & Hilterscheid GmbH

iSQI® CAT Certified Agile Tester

Wien

15.12.2014

5

Software Quality Lab GmbH

iSQI® CAT Certified Agile Tester

Wien

19.01.2015

5

ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H.

iSQI® CAT Certified Agile Tester

München

11.03.2015

5

Loyal Team GmbH

iSQI® CAT Certified Agile Tester

Berlin

04.03.2015

5

Loyal Team GmbH

iSQI® CAT Certified Agile Tester

München

26.01.2015

5

Sogeti Deutschland GmbH

iSQI CAT Certified Agile Tester

Erlangen

02.02.2015

5

Method Park Consulting GmbH

iSQI® CAT Certified Agile Tester

München

09.02.2015

5

CGI (Germany) GmbH & Co. KG / Integrata

iSQI® CAT Certified Agile Tester

Berlin

09.02.2015

5

Díaz & Hilterscheid GmbH

iSQI® CAT Certified Agile Tester

Röttenbach bei Erlangen

02.03.2015

5

sepp.med Gmbh

iSQI® CAT Certified Agile Tester

Wien

09.03.2015

5

Software Quality Lab GmbH

Düsseldorf

16.03.2015

5

Sogeti Deutschland GmbH

®

iSQI CAT Certified Agile Tester ®

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Röttenbach bei Erlangen

10.12.2014

3

sepp.med Gmbh

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Köln

15.12.2014

4

SQS

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Berlin

12.01.2015

4

CGI (Germany) GmbH & Co. KG

ISTQB Certified Tester – Foundation Level, Englisch

Berlin

19.01.2015

4

Díaz & Hilterscheid GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Hamburg

19.01.2015

4

SQS

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Stuttgart

20.01.2015

4

Method Park Consulting GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Wien

26.01.2015

4

Software Quality Lab GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Wien

26.01.2015

4

Software Quality Lab GmbH

®

STAND: Dezember 2014

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level


ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Düsseldorf

26.01.2015

4

Sogeti Deutschland GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

München

27.01.2015

4

Software Quality Lab GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Berlin

28.01.2015

3

Loyal Team GmbH

ISTQB Certified Tester – Foundation Level

München

02.02.2015

4

SQS

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Köln

04.02.2015

3

Loyal Team GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Stuttgart

09.02.2015

4

Sogeti Deutschland GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level – Kompaktkurs

Berlin

09.02.2015

3

Díaz & Hilterscheid GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Frankfurt

16.02.2015

4

Sogeti Deutschland GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Wien

16.02.2015

4

ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H.

ISTQB Certified Tester – Foundation Level

Wien

23.02.2015

4

Software Quality Lab GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Graz

23.02.2015

4

Software Quality Lab GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level – Kompaktkurs

Münster

23.02.2015

3

Díaz & Hilterscheid GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

München

24.02.2015

4

Software Quality Lab GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Wiesbaden

24.02.2015

4

Muth Partners GmbH

ISTQB Certified Tester – Foundation Level

Unterhaching bei München

24.02.2015

3

Philotech GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Hannover

24.02.2015

4

SQS

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Berlin

25.02.2015

3

Loyal Team GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Köln

02.03.2015

4

CGI (Germany) GmbH & Co. KG

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Erlangen

02.03.2015

4

Method Park Consulting GmbH

ISTQB Certified Tester – Foundation Level

Berlin

09.03.2015

4

SQS

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

München

16.03.2015

4

Sogeti Deutschland GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

München

16.03.2015

3

Loyal Team GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Köln

16.03.2015

4

SQS

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level – Kompaktkurs

Berlin

23.03.2015

3

Díaz & Hilterscheid GmbH

ISTQB® Certified Tester – Foundation Level

Hamburg

24.03.2015

4

SQS

Hamburg

30.03.2015

4

Sogeti Deutschland GmbH

®

®

®

®

ISTQB Certified Tester – Foundation Level ®

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Wien

01.12.2014

5

Software Quality Lab GmbH

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Hamburg

15.12.2014

5

CGI (Germany) GmbH & Co. KG

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Köln

02.02.2015

5

CGI (Germany) GmbH & Co. KG

ISTQB Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Röttenbach bei Erlangen

09.02.2015

5

sepp.med Gmbh

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

München

09.02.2015

5

ISARTAL akademie GmbH

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Hamburg

09.02.2015

5

SQS

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

München

23.02.2015

5

Method Park Consulting GmbH

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Stuttgart

23.02.2015

5

Sogeti Deutschland GmbH

ISTQB Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Köln

23.02.2015

5

SQS

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Berlin

25.02.2015

5

Loyal Team GmbH

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Berlin

09.03.2015

5

Díaz & Hilterscheid GmbH

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Frankfurt

16.03.2015

5

CGI (Germany) GmbH & Co. KG

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Wien

18.03.2015

5

ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H.

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

Frankfurt

18.03.2015

5

Loyal Team GmbH

ISTQB Certified Tester – Advanced Level, Test Manager

München

23.03.2015

5

Sogeti Deutschland GmbH

®

®

®

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Analyst ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Analyst

Stuttgart

02.02.2015

4

Díaz & Hilterscheid GmbH

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Analyst

Köln

02.02.2015

4

SQS

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Analyst

München

04.02.2015

4

Method Park Consulting GmbH

ISTQB Certified Tester – Advanced Level, Test Analyst

Frankfurt

16.02.2015

4

CGI (Germany) GmbH & Co. KG

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Analyst

Wien

09.03.2015

4

Software Quality Lab GmbH

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Analyst

München

09.03.2015

4

SQS

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Test Analyst

München

10.03.2015

4

Software Quality Lab GmbH

®

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Technical Test Analyst ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Technical Test Analyst

München

19.01.2015

3

Method Park Consulting GmbH

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Technical Test Analyst

Linz

27.01.2015

3

Software Quality Lab GmbH

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Technical Test Analyst

München

23.02.2015

3

Díaz & Hilterscheid GmbH

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Technical Test Analyst

Stuttgart

09.03.2015

3

CGI (Germany) GmbH & Co. KG

ISTQB® Certified Tester – Advanced Level, Technical Test Analyst

Köln

23.03.2015

3

SQS

München

24.03.2015

3

Software Quality Lab GmbH

ISTQB Certified Tester – Advanced Level, Technical Test Analyst ®

iSQI® Certified Model-Based Tester iSQI® Certified Model-Based Tester

München

18.12.2014

2

CGI (Germany) GmbH & Co. KG / Integrata

iSQI® Certified Model-Based Tester

Düsseldorf

26.02.2015

2

CGI (Germany) GmbH & Co. KG/ Integrata


ISPMA® Certified Software Product ManagerISPMA® Certified Software Product Manager SPM Software Produkt Training nach ISPMA Foundation Level

Zürich

04.02.2015

3

anthares GmbH - InnoTivum Consulting

SPM Software Produkt Training nach ISPMA - Produkt Strategie

Köln

23.02.2015

3

anthares GmbH - InnoTivum Consulting

SPM Software Produkt Training nach ISPMA - Strategisches Management

Köln

26.02.2015

1

anthares GmbH - InnoTivum Consulting

UXQB Certified Professional for Usability and User Experience ®

UXQB® Certified Professional for Usability and User Experience

Hamburg

12.02.2015

2

oose Innovative Informatik GmbH

03.03.2015

4

Testing Technologies IST GmbH

TTCN-3 Training ®

TTCN-3® Training "Theory and Practice of TTCN-3®"

Berlin

S O F T WA R E T E S T

PROJECT MANAGEMENT

SPI

SECURITY

MEDICAL

OT H E R

Seminare 2014/15 Dezember 2014 bis Februar 2015 Das iSQI fungiert hier als Vermittler. Ausführliche Seminarbeschreibungen, Preise und Anmeldeformular: www.isqi.org

Mehr als 100 weitere Termine finden Sie unter: www.isqi.org/de/seminare.html

Seminartitel

Ort

Datum (Start)

Dauer

Anbieter

Agile / Scrum Requirements Engineering und Management inkl. CPRE-Aufbaukurs

Hamburg

08.12.2014

5

oose Innovative Informatik GmbH

Requirements Engineering

Frankfurt

08.12.2014

2

SOPHIST GmbH

Wien

16.12.2014

3

Software Quality Lab GmbH

Professionelles Requirements Engineering und Management

Linz

16.12.2014

3

Software Quality Lab GmbH

Professionelles Requirements Engineering und Management

Graz

16.12.2014

3

Software Quality Lab GmbH

Professionelles Requirements Engineering und Management

Lustenau

16.12.2014

3

Software Quality Lab GmbH

Professionelles Requirements Engineering und Management

München

16.12.2014

3

Software Quality Lab GmbH

Requirements Engineering und Management inkl. CPRE-Aufbaukurs

Hamburg

12.01.2015

5

oose Innovative Informatik GmbH

Requirements Engineering

Nürnberg

26.01.2015

2

SOPHIST GmbH

Agiles Software-Projektmanagement

Hamburg

09.02.2015

4

oose Innovative Informatik GmbH

Requirements Engineering

Frankfurt

09.02.2015

2

SOPHIST GmbH

Requirements Engineering & Scrum

Nürnberg

09.02.2015

2

SOPHIST GmbH

Requirements Engineering

Düsseldorf

24.02.2015

2

SOPHIST GmbH

Professionelles Requirements Engineering und Management

Agile und doch konform zu Automotive Standards

Kornwestheim

25.02.2015

2

KUGLER MAAG CIE GmbH

Agile Projektdokumentation

Nürnberg

27.02.2015

1

SOPHIST GmbH

Systems Engineering mit SysML (inkl. OCSMP-Zertifizierung)

Hamburg

02.03.2015

5

oose Innovative Informatik GmbH

Requirements Engineering und Management inkl. CPRE-Aufbaukurs

Hamburg

09.03.2015

5

oose Innovative Informatik GmbH

Professionelles Requirements Engineering und Management

Wien

10.03.2015

3

Software Quality Lab GmbH

Professionelles Requirements Engineering und Management

Linz

10.03.2015

3

Software Quality Lab GmbH

Professionelles Requirements Engineering und Management

Lustenau

10.03.2015

3

Software Quality Lab GmbH

Professionelles Requirements Engineering und Management

München

10.03.2015

3

Software Quality Lab GmbH

Requirements Engineering

Düsseldorf

10.03.2015

2

SOPHIST GmbH

Kornwestheim

04.12.2014

2

KUGLER MAAG CIE GmbH

Kornwestheim

10.03.2015

3

KUGLER MAAG CIE GmbH

Sicherheitsanalysen (Automotive - ISO 26262) Automotive System Design nach ISO 26262. TÜV-Zertifikat: Functional Safety Engineer

Test Testen für Softwareentwickler mit Unit-Tests

Linz

03.02.2015

3

Software Quality Lab GmbH

Testen für Softwareentwickler mit Unit-Tests

Graz

03.02.2015

3

Software Quality Lab GmbH

Testen für Softwareentwickler mit Unit-Tests

München

03.02.2015

3

Software Quality Lab GmbH

Testen für Softwareentwickler mit Unit-Tests

Lustenau

03.02.2015

3

Software Quality Lab GmbH

STAND: Dezember 2014

Automotive


CMMI Einführung in CMMI für Services v1.3 (CMMI-SVC v1.3)

Puchheim bei München

15.12.2014

3

Anywhere.24 GmbH

Upgrade zu CMMI für Produktentwicklung v1.3

Puchheim bei München

18.12.2014

1

Anywhere.24 GmbH

Einführung in das CMMI für Entwicklung

Erlangen

23.02.2015

3

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24.02.2015

3

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18.03.2015

3

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ISO 26262 FMEDA Training

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12.01.2015

2

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2

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1

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International

Ausgabe 33  |  Dezember 2014

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Software Engineering Radio Podcast with a teaching mission Software Engineering Radio is a podcast targeted at the professional software developer. Every two to four weeks, a new episode is published that covers all topics of software engineering. In an interview with the SQ-Magazine editor Robert Blumen reflected on what is special about the show. Mr Blumen, this year you took over as the editor of the software engineering radio. Your are a graduate of Stanford University in physics and the University of California Berkeley in engineering, a professional software developer and a demanded expert at a variety of economic topics. What is your mission? I have always liked abstract conceptual subjects but I have a strong practical side as well. I chose to study physics because it is very abstract and uses math, but to succeed in that field requires laboratory skills. That would not be a great career choice for me because, as my advisor observed, I do not care so much about physical objects. The software field is well suited for me because it involves abstract concepts but in their application to real-world problems. In the end the program has to work, but you have no chance of getting there without a strong conceptual foundation in both the domain and the technology. Why you got involved with the show? In America − and this is something that the French historian and political writer de Tocqueville observed 200 years ago − there is a strong culture of voluntarism. Americans love to form voluntary associations of one type or another to improve their community, however they define that. We have more non-profit and voluntary foundations than any place on earth. This culture is very strong in the open source movement. People donate an incredible amount of time and energy

to creating free software that the entire software engineering field benefits from. I got involved with the show because I like educating and presen­ ting information to people (and I don’t want to write more code in my hours outside of work). I feel that education is the way that I can best volunteer my own time. Also, I have selfish reasons: I am able to speak to some of the most interesting people in the field and ask them all kinds of things that I am curious about, so long as I remember to press the “record” button first. Software Engineering Radio is proclaiming to be a lasting educational resource, not a newscast. What makes the difference between? That is a great question, and something that is core to our culture. This

goal is reflected in the guests we choose, how we structure each interview, and the format of the show. We start with a topic and a guest. We choose our show topics after some discussion of what do software engineers need to learn in order to grow in their field? Every show has a plan behind it to achieve depth in the topic. Markus Völter (who founded the show) always emphasized that each show should impart some practical information and also teach some fundamental concepts. Each host does a substantial amount of research on the show topic so that he goes into the interview prepared with an outline and a strategy. There is room for spontaneity as well, but without a plan, the host would not be able to use his time effectively.


International

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One show is one hour. How do you get your listeners to stay on and take part the next time? We are aiming our show at experienced software developers, but we don’t assume a lot of prior knowledge on the part of the listener about the specific topic. We do not want our interviews to consist of two experts having a conversation that only a third expert may understand. I tell the hosts, assume that your listener is a well-rounded generalist software engineer who happens to know nothing about this particular topic. We begin each show by covering the basics of the topic, and then drill down deeper into the subject. We may at times get very technical, and we think that the listeners can follow us there if we have laid the groundwork for them. We are not afraid to challenge our listeners and make them think a bit harder. And that all takes time, which is why we have a one hour format, which sounds like a lot but often does not feel enough when you are recording. Finally, we provide the listener with a set of links for further reading. The choice of our guests is a key to what we do. We are fortunate that the growth and positive reputation of the show enables us to attract some of the leading thinkers and practitioners in the field. It is not unusual for a guest to tell us that he has listened to the show, and we benefit from repeat guests in many cases who had a good experience and will consent to return and talk about another topic. What do professional software developers learn from the experts on software engineering radio? All kinds of things, I hope. We cover a range of subjects drawn from all phases of the software lifecycle. We have featured shows on programming languages, design patterns, tools, systems, development processes, methodologies, and career development strategies. Regular listeners will receive a broad survey of topics. From

there, you will be able to identify those areas that you want to research more about on your own. We would like to give the listener the chance to attend a top-level technical conference while on the way to work or doing household chores So do you use the several episodes by yourself to learn? I myself used the show to learn about things that I should know. This often consists of emerging technologies that will help me to solve problems that I face in my work – in some ca­ ses problems that I did not even realize I had, and solutions that I was not aware of. Even if the show topics that may not be something that I can use right away, it goes into my toolbox in case I need to it in the future. A user wrote: “This podcast deals with the real issues of modern software design.” Which topics are professionals most interested in? This is a constantly evolving question. Each show host comes up with their own show ideas. The show host do their shows on what interests them, and they are active in the field through conferences, consulting, speaking and writing, so they have a grasp on where the hot topics are. It is hard to say exactly what people find the most interesting. It has been a challenge for us to get feedback from our listeners about what they like and don’t like. This is an area where we are struggling to do better. In the next year I plan to make better use of social media to engage with our audience. We track the number of downloads for each show over time, and this has been quite steady in the 40,000 to 50,000 range by the third year after publication. However, this can be an unreliable measure of listeners due to subscription-based receivers that auto-download every episode. There is some variation between show, but by this measure, our listeners like most of our show topics about equally.

As an interviewer you have spoken to many experts. Here you can tell about: Is there a “magic formula” for successful software engineering? I don’t think that there is. The only formula is constant learning so you will be in a better position to solve whatever problems you do face. Our job as engineers is to deliver the best solution within the constraints of cost and time. We write software to solve problems that we face in business or organizational context. It is important to only do the work that that you must do. One of the great things about where we have come in the development of our field is that a lot of engineering problems are solved and there exist free working solutions in the form of libraries and frameworks. In some cases, using a popular framework and doing things the way everyone else does with no real innovation is the right tradeoff between cost and value. Other situations pose a more challenging problem require a greater level of innovation. In that situation, the more that the engineer knows about what things have been tried, successfully or otherwise, the better choices they will make. Where I hope that a show like ours can provide value is to give our listeners something like a mental library of tools and concepts so they will recognize when they face a problem that others have worked on, and they know where to start looking. What are your plans for Software Engineering Radio? We want to be recognized as the best technical resource for professional software developers in the podcasting world. We will continue to bring the thoughts and ideas of top people to a global listening audience. So far, I have been focusing on growing the team and mentoring the newer hosts. We now have an active team of 10 sharing ideas and best practices among ourselves. In 2015 I want to increase the publication frequency to weekly. Interview: Christin Senftleben


iSQI NEWS

Ausgabe 33  |  Dezember 2014

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Project Summit Business Analyst World Conference in Boston Ideen teilen, Erfahrungen austauschen, Kollegen treffen, von Experten lernen und Lösungen finden: Das alles und noch mehr bot die Project Summit Business Analyst World Conference im Oktober in Boston, Massachusetts. Alljährlich bringt die renommierte, internationale Konferenz, unterstützt von der US-amerikanischen iSQI, Inc., Projekt-Manager und Business-Analysten zusammen. Während

des zweitägigen Veranstaltungsprogramms konnten die Teilnehmer unter 25 wissenschaftlichen Sitzungen und neun Workshops wählen. Die drei

Hauptredner Ken Hanley, Gus Cicala und Kupe Kuppersmith verrieten den gespannten Zuhörern, wie man mit gezielter Kommunikation im Berufs-

Capers Jones erhält den 2014 ISTQB® Award Im Auftrag des ISTQB ® überreichte iSQI-CEO Stephan Goericke dem Software-Engineering-Experten Capers Jones Ende Oktober in seinem Haus in Rhode Island den ISTQB ® International Software Testing Excellence Award. „Es ist eine große Ehre, Capers Jones für seine Verdienste mit diesem Preis auszeichnen zu dürfen, denn die Software-Testing-Branche profitiert vor allem vom Wissensaustausch und innovativen Entwicklungen der Experten“, sagte Goericke. ISTQB® -Präsident Chris Carter erklärte, dass Jones von einer internationalen Jury für seine herausragenden Ergebnisse ausgewählt wurde, denn es ist ihm gelungen, das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung von Sof tware-Engineering-Best-Practices zu stärken und die internationale Community für den Research- und Verbesserungsprozess mit quantitati-

ven Daten zu versorgen. Der ISTQB® International Software Testing Excellence Award wird jährlich an eine Person, ein Unternehmen oder ein Institut für herausragende Beiträge zur Innovation, Forschung und Aufklärung im Bereich der Software-Qualität und Testen vergeben.

Software Testing World Champion gekürt Der Sieger des diesjährigen Software Testing World Cup (STCW) ist das Team Südamerika. Die brasilianischen Software-Tester setzten sich knapp gegen ihre internationalen Konkurrenten durch. Eine internationale Jury bewertete verschiedenste Aspekte, unter anderem bester Bug-Report, bester Test-Report und wertvollster

Bug. Prämiert wurde der Sieger mit einer Preissumme von 3.000 Euro. Der global agierende Zertifizierer von (IT-) Fachkräften ist ein Unterstützer der ersten Stunde des anspruchsvollen Wettkampfes. www.softwaretestingworldcup.com

alltag, systematischer Projektkontrolle und dem Mut zur Erneuerung erfolgreich durchstartet. Für iSQI-CEO Stephan Goericke boten sich zahlreiche Möglichkeiten, interessierte Besucher über das Prüfungs- und Zertifizierungsschema iSQI® Certified Agile Business Analysis zu informieren. Auch konnten Kontakte zu potentiellen Trainingsanbietern in den USA aufgenommen werden. Weitere Gespräche werden dieser Tage geführt.

iSQI® CAT Certified Agile Tester – Trainer Day Zum alljährlichen „iSQI ® CAT Certified Agile Tester“–Trainer Day trafen sich auf Einladung des iSQI Mitte November Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Dänemark, Belgien und den Niederlanden in Potsdam. iSQI-Produktmanagerin Bettina Schoch präsentierte eine Übersicht über die Entwicklung der iSQI ® Agile Teaming-Produktfamilie, insbesondere zum iSQI ® CAT Certified Agile Tester-Schema, welches inzwischen Absolventen aus rund 30 Ländern verzeichnet. Unter der Leitung der Master-Trainer Werner Lieblang und Arjan Brands wurden in Workshops die Fragen, Wünsche und Ideen der Trainer zum derzeitigen Stand und zur Entwicklung der Schemata diskutiert. Ein besonderer Teil der Veranstaltung befasste sich mit der Analyse der Prüfungsergebnisse zum iSQI ® CAT Certified Agile Tester, aus dem die Trainer hilfreiche Hinweise für die Schwerpunktsetzung und Gestaltung ihrer Trainings zogen. Die Begeisterung der Teilnehmer über den Trainer Day endete mit dem Vorschlag, eine derartige Veranstaltung auch in den Niederlanden abzuhalten, um noch mehr Trainern aus den BENELUXLändern eine Teilnahme zu ermöglichen.


iSQI NEWS

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iSQI startet bei den 6. Agile Testing Days durch Der Trend zum agilen Testen ist ungebrochen, die IT-Branche boomt. Das zeigt, wie wichtig das Software-Testen im Rahmen einer aktiven Qualitätssicherung für Unternehmen geworden ist. Doch welchen Einfluss wird das florierende Wachstum zukünftig auf die agile Szene und Entwicklungsprojekte haben? Wie lassen sich diese Prozesse konkret steuern? Antworten und Lösungen auf diese Fragen wurden bei den 6. Agile Testing Days Mitte November im brandenburgischen Potsdam gesucht. Das größte Agile-Event für europäische und internationale Fachkräfte aus dem agilen Bereich stand dieses Mal ganz unter dem Motto „The Agile Movement Is Thriving! How Does It Affect the Future of Software Testing?“. Neben zahlreichen Workshops und Test-Labs zum Ausprobieren, präsentierten Fachaussteller an vier Tagen ihre neuesten Produktportfolios. Für iSQI war es die ideale Zeit und Gelegenheit, um mit Kunden, Trainingsprovidern und interessierten Unternehmen in Kontakt zu treten. „Wir wurden aus den unterschiedlichsten Branchen angesprochen. Das Interesse an einem hochwertigen und von unabhängiger Seite bestätigten Qualifizierungsnachweis für die eigenen Mitarbeiter ist hoch“, erklärt Bettina Schoch. Als erfahrene Qualifizierungsexpertin des iSQI® weiß sie, worauf es ankommt. Deshalb hatte sie während der Konferenztage nicht nur ein offenes Ohr für die Fragen von Arbeitgebern. Sie beriet ebenfalls Fachkräfte, die ihren Karriereweg ganz individuell mit einem international anerkannten Zertifikat pushen wollen. Das iSQI® Agile Teaming-Portfolio bietet hierzu ein bisher einzigartiges Schulungsund Zertifizierungsprogramm mit einem umfänglichen Karrierepfad an. Richtig rasant wurde es bei der ersten Agile eXtreme Manufacturing Car Build Party, unter anderem gesponsort von iSQI, die am zweiten Veranstaltungstag der Agile Testing Days stattfand. Verschiedene Teams zeigten,

Unter Verwendung der SCRUM-Methode...

... bauten verschiedene Teams ...

... ein Auto auf den Agile Testing Days zusammen.

Viele Konferenzbesucher nutzen die Möglichkeit, sich direkt von den iSQI-Mitarbeitern beraten zu lassen und neue Kontakte zu knüpfen.

was mit agilen Methoden alles möglich ist – zum Beispiel ein Auto in sechs Stunden zusammen zu montieren! Unter Anwendung der SCRUM-Methode legten sich die Teams bei den sechs Sprints zu je 60 Minuten richtig ins

Zeug und konnten am Ende ein überraschendes Ergebnis präsentieren.


Interview

Ausgabe 33  |  Dezember 2014

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Aktuelle Trends und Herausforderungen in der Software-Entwicklung Im Gespräch mit Christian Rudolph von Micro Focus Die schnelle und effiziente Lieferung besserer Software ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen in der Applikations-Entwicklung. Sie ist in Prozesse von Tätigkeit, Wertschöpfung und Organisation, die so genannten Lieferketten (Supply-Chains), eingebettet. Knapp 100 Jahre hat es gedauert, bis sich etablierte und dennoch flexible Lieferketten in der Industrie herausbildeten. Die Supply-Chain der Software-Entwicklung wurde dagegen in einem Viertel der Zeit entwickelt. Trotz des jüngeren Alters unterlag aber auch dieser Prozess bereits zahlreichen Veränderungen. Das SQ-Magazin befragte Christian Rudolph, Vice President Borland Sales International des Software-Unternehmens Micro Focus, zu aktuellen Herausforderungen in der Software-Entwicklung.

Vor welchen Herausforderungen steht die Software-Entwicklung derzeit? Die größte Herausforderung ist sicher die schnelle Reaktion auf geänderte Marktgegebenheiten und Kundenanforderungen, das bedeutet, die Unternehmen müssen bessere Software noch schneller liefern können. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Vorgaben oftmals noch während des

„Die Anforderungen steigen weiter, die Lösungsmethoden werden professioneller.“ Entwicklungsprozesses ändern. Dementsprechend sind erste Anpassungen bereits vor der Fertigstellung von Software durchzuführen, was das Vertrauen in die Ergebnisse hinsichtlich der Tests beziehungsweise der Abdeckung der Anforderungen nicht gerade stei-

gert. Zusätzlich vollziehen viele Unternehmen eine Orientierung in Richtung agiler Entwicklungsmethoden oder haben erste Schritte in diese Richtung unternommen. Die Anforderungen an die Software-Entwicklung als ganzheitlichem Prozess werden damit zunehmend komplexer. Warum gewinnt das Anforderungsmanagement zunehmend an Bedeutung und wie wirkt es sich auf die Erfolgsquote der einzelnen SoftwareEntwicklungsprojekte aus? Während in den letzten Jahren eher die Testautomatisierung im Vordergrund stand, ist derzeit ein Schwenk in Richtung Anforderungsmanagement zu erkennen. Aktuelle Studien belegen, dass immer noch zwischen 30 und 40 Prozent der Entwicklungszeit darauf verwendet wird, Fehler aufgrund ungenauer Anforderungen wieder auszubügeln. Trotzdem sind nach wie vor viele Software-Projekte nicht erfolgreich. Das hat eine Untersuchung von Borland gemeinsam mit Vanson Bourne im Herbst 2013 eindeutig ergeben. So

scheitern immer noch über 20 Prozent aller Software-Entwicklungsprojekte. Außerdem verfehlen mehr als 50 Prozent aufgrund eines ungenauen Änderungsmanagements am Ende ihr Ziel. Welche Maßnahmen helfen bei der konkreten Definition der Anforderungen? Getreu dem Motto „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ helfen Visualisierungen und Simulationen dabei, die Anforderungen noch eindeutiger zu gestalten. Sie sind wie Prototypen im Autobau eine gute Grundlage für eine erste Validierung beziehungsweise als Diskussionsgrundlage. Mit Hilfe der Simulationen lassen sich auch problemlos Testfälle ableiten, die dann später über das Testmanagement gesteuert – manuell oder automatisiert – abgearbeitet werden können. Was sind neue Trends, die derzeit den Markt der Software-Entwicklung bestimmen? Hier ist ganz klar das Mobile Testing zu nennen. Da immer mehr Mobile-


Interview

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Devices im Geschäftsumfeld genutzt werden, gewinnt dieses bisher stiefmütterlich behandelte Thema eine deutlich höhere Priorität. Es ist inzwischen beinahe ebenso wichtig wie der Bereich Web-Applikationen, um den Erfolg eines Unternehmens sicherzustellen.

„Mobile Testing gewinnt deutlich an Priorität.“

Welche Rolle spielt dabei die Vielzahl der Plattformen und Browser? Aufgrund der Tatsache, dass Applikationen auf verschiedenen Plattformen beziehungsweise Web-Applikationen

in verschiedenen Browsern zur Verfügung stehen müssen, erhöht sich auch die Anzahl der erforderlichen Testläufe. Mit Hilfe von speziellen Konfigurations- beziehungsweise CrossBrowser-Testverfahren hält sich die Komplexität durch geschickte Wiederverwendbarkeit und Verteilung im Rahmen. Dies ist auch verbunden mit einer deutlich steigenden Qualität. Hierbei hilft die nahtlose Verzahnung von Testautomatisierung und Testmanagement. Was ist Ihre Prognose für die Zukunft? Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass die Software-Entwicklung im Vergleich zur Industrie deutlich weniger Zeit hatte, sich den Anforderungen einer modernen Supply-Chain zu stellen. Die zusätzlichen Herausforderungen − bedingt durch eine Auslagerung verschiedener Prozesse − steigen zwar

weiter, aber gleichzeitig werden auch die Lösungsmethoden zunehmend professioneller. Die nachträgliche Fehlerbehebung kann zwar in den seltensten Fällen vollständig ausgeschlossen werden, mit Hilfe moderner Methoden und Werkzeuge wird ihr Ausmaß jedoch stark minimiert.

Christian Rudolph ist bei Micro Focus als Vice President Borland Sales tätig. In dieser Funktion hat er die Gesamtverantwortung für den Vertrieb der BorlandLösungen in den Regionen EMEA und Südamerika. Rudolph hat sich in seiner bisher rund 15-jährigen Tätigkeit in der IT-Industrie ausgewiesene Kenntnisse in den Bereichen Software-Entwicklung, Application Lifecycle Management und Qualitätsmanagement erworben.

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Buchvorstellung

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Explore it – erforsche es! Erforsche es? Also einfach drauflos testen? Gehört nicht zu den Grundlagen eines guten Tests die sorgfältige Erstellung eines Plans, mit durchdachter Abdeckung und sonstigen Eigenschaften? Nun, dies wird in vielen Weiterbildungen zum Testen gelehrt. Aber exploratives Testen heißt nicht einfach planlos herumzuprobieren, in der Hoffnung, einen Zufallstreffer zu landen. Vielmehr, so die Autorin, geht es darum, gezielt bestimmte Aspekte von Software zu erforschen und so Fehler aufzudecken. Anstelle eines aufwendig zu erstellenden Plans wird dazu eine kurze Charter entworfen, die oft dem einfachen Muster „Erforschen von <Ziel> mit <Hilfsmittel> um <Informationen> zu finden“ folgt.

Explore It! Wie Softwareentwickler und Tester mit explorativen Testen Risiken reduzieren und Fehler aufdecken von Elisabeth Hendrickson Seiten XXI + 174 Preis 26,90 EUR dpunkt.verlag GmbH; 2014 ISBN: 978-3-86490-093-8

Michael Müller ist Bereichsleiter SoftwareEntwicklung beim Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK). Dort ist er verantwort­lich für Projekte im Java‑, Webund .Net-Umfeld. Daneben rezensiert er über Fachbücher, betreibt die Seite it-rezension.de und bloggt unter blog. mueller-bruehl.de.

Eine solche Charter könnte „Erforschen der Eingabefelder mit JavaScript und SQL-Attacken um Sicherheitslücken zu finden“ lauten. Damit wird der Test auch ohne aufwendige Planung in wohlgeordnete Bahnen gelenkt. Gleichzeitig bleibt die Kreativität des Testers erhalten. Die Autorin erläutert, wie zu einem Produkt, auch wenn es sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, Charter erstellt werden und liefert gleich einige Anregungen mit, wenn auch verbunden mit dem Hinweis, dass es durchaus schwer werden könne, die richtige Charter zu verfassen. Jedoch bringe die Erforschung der Software neue Erkenntnisse, die neue Charter nach sich ziehen. Der große Vorteil gegenüber dem planbasierten Ansatz sei die Möglichkeit, Fehler bereits dann zu finden, wenn andere noch Testszenarien entwerfen. Neben dem Chartern verweist Hendrickson im Grundlagenteil auf die Erkennung von interessanten Variationen. Hier geht es um die Änderung von Variablen, seien es Eingabefelder, Formate, Positionen, Dateien und mehr. Auch wenn die Autorin dies im ersten Teil vorzugsweise anhand des

User-Interfaces erläutert, so zeigt sie später im Buch, wie dies auf andere Schnittstellen, z.B. eine API, übertragen werden kann. Auch liefert die Autorin Aussagen und Hinweise, wie die Testergebnisse zu beurteilen sind. In den weiteren Teilen des Buchs werden mögliche Forschungsreisen beschrieben. So können Personas (erfundene Charaktere mit spezifischen Eigenschaften) dabei helfen, die Art der Bedienung zu variieren und den Tester dazu bringen, sich bewusst anders als gewohnt mit der Software auseinanderzusetzen und ausgetretene Pfade zu verlassen. Nicht selten werden dabei Überraschungen zu Tage gefördert. Weitere Beispiele sind das Erkennen von Entitäten und deren Beziehungen, Zuständen und deren Übergänge, das gesamte Ökosystem, aber auch die Hinterfragung von Anforderungen und die Begleitung des Entwicklungsprozesses. Anhand vieler Beispiele und Details schärft die Autorin den Blick des Lesers für testbare Artefakte, aber auch die Grenzen des sinnvollen Testens. Damit exploratives Testen eben nicht in wilde Aktionen mit Zufallstreffern ausartet, sondern effektiv vorhandene Fehler aufdeckt. Der geschärfte Blick ist nicht nur für Tester, sondern auch für Programmierer oder Projektmanager wertvoll – Gruppen, welche die Autorin mit ihrem Buch ganz bewusst ebenfalls ansprechen möchte. Die Autorin ergänzt den eigentlichen Inhalt mit allerlei Berichten aus der Praxis und beendet die Kapitel jeweils mit einem Abschnitt „Für die Praxis“. So entsteht – trotz aller Informationen – ein kurzweiliges Buch, das regelrecht Lesespaß bereitet. Ein Buch, das, so Markus Gärtner in seinem Geleitwort, durchaus mehrfach gelesen werden kann, um immer wieder neue Nuancen zu entdecken, die nachdenklich machen.


Advertorial

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Der Advanced Automation Approach: Mehr als nur Testautomatisierung! Software lebt. Sie formt sich, sie wächst und soll dennoch stabil bleiben. Marktanforderungen ändern sich, Software-Anpassungen sind notwendig und doch muss das Gesamte fehlerfrei funktionieren. Testautomatisierung hilft dabei, die hohe Qualität zu halten – und gibt den Verantwortlichen so die notwendige Sicherheit. Oft wird ein Testautomatisierungsprojekt aber zu einem Drahtseilakt zwischen Investition und Qualität. Es birgt Risiken von der Einführung, über die Steuerung bis hin zur Optimierung der damit verbundenen Technologien und Prozesse. Testautomatisierung ist jedoch dann am erfolgreichsten, wenn sie ein ganzes Software-Leben lang eingesetzt werden kann. Und in so einem Leben kann viel passieren: Es gibt technische Umstellungen oder Werkzeug-Wechsel, die Anforderungen verändern sich, Know-how-Träger verlassen das Unternehmen, die Software wächst und die Testfälle sind nicht mehr wartbar oder „es läuft ganz einfach nicht so richtig“. A2A – Der Advanced Automation Approach Dank mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Realisierung von Testautomatisierungsprojekten kennt ANECON solche Herausforderungen und durfte schon vielen Kunden helfen, diese erfolgreich zu meistern. Das Wissen rund um Testautomatisierung hat ANECON jetzt in der praxiserprobten Methode „Advanced Automation Approach“ – kurz: A2A – vereint. Die Methode unterstützt Kunden bei der nachhaltigen Sicherung der wertvollen „Investition Testautomatisierung“. A2A beschränkt sich dabei nicht nur auf die Wahl des richtigen Werkzeugs, sondern befasst sich mit dem gesamten Lebenszyklus einer Testautomatisierungslösung, deren Einbettung in das Unternehmen und den Ereignissen, die das Software-Leben zu verschiedenen

Zeitpunkten beeinflussen können – und wird so perfekt auf die Bedürfnisse zugeschnitten. A2A in der Organisation Unter optimalen Bedingungen wird der Einsatz von Automatisierungswerkzeugen bereits in der Konzeptions- bzw. Planungsphase eines Testprojektes entschieden und gelebt. So können die Werkzeuge das Testvorhaben von Anfang an voll unterstützen. Die Praxis zeigt jedoch, dass Automatisierung oft erst während eines laufenden Testprojektes bzw. im laufenden Betrieb zum Einsatz kommt.

Bei A2A greifen Testfälle auf fachliche Aktionen und Testdatenobjekte zu.

ANECON empfiehlt Automatisierung in mehreren Phasen durchzuführen und zu steuern. Dabei gilt, dass das Rad nicht neu erfunden werden muss. Vielmehr sollen erfolgreiche und aus Praxiserfahrung resultierende Vorgehensweisen helfen, bekannte und gängige Fehler zu vermeiden, den Testprozess zu verbessern und den maximalen Nutzen aus den automatisierten Tests zu ziehen.

ganisatorischen als auch die technischen Komponenten von Testautomatisierungsvorhaben. Testfälle werden kompakt, wartbar und effektiv in die Organisation eingebunden. Dadurch werden die Risiken eines Scheiterns oder Verlusts der Automatisierung drastisch reduziert und eine lange Benefit-Phase ermöglicht. Die „Investition Testautomatisierung“ ist so nachhaltig sichergestellt.

Die Architektur von A2A Die Umsetzung dieser Struktur ist mit den meisten gängigen Werkzeugen sinnvoll, erfordert aber speziell zu Beginn ein konsequentes und durchdachtes Vorgehen. Denn mit A2A wird eine applikationsspezifische Schicht aufgebaut, die die Logik für Vorbereitungsund Bereinigungsschritte enthält, um die Wartbarkeit zu erhöhen.

Informieren Sie sich über A2A – den Advanced Automation Approach!

Anforderungen wie Zeit- und Kostenersparnis, häufigere Regressionstests, höhere Testabdeckung, schnellere und zuverlässigere Tests können nur mit Testautomatisierung bewältigt werden. Das Vorgehen mit A2A adressiert und strukturiert dabei sowohl die or-

Kurzvideo, Broschüre und Whitepaper zum Download auf www.anecon.com/A2A


Im Fokus

Ausgabe 33  |  Dezember 2014

JETZT ANMELDEN! www.conquest-conference.com

Nürnberg | 17. + 18. November 2015 1.000 Besucher | 60 Vorträge | 6 Keynotes Die CONQUEST ´15 – The Global IT Summit ist eine herstellerunabhängige und branchenübergreifende B2B-IT-Konferenz mit angegliederter Fachmesse. Sie bündelt und vermittel Top-Informationen und bietet den Besuchern und Ausstellern gleichzeitig genügend Raum zur effektiven Vernetzung. Die angesprochenen Themen sind fokussiert auf Enterprise IT mit Schwerpunkt Software, Strategie und Innovation

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unterstützt durch das Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg

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Branchenticker

Unternehmensszene Wichtige Wechsel und Ereignisse seit der vergangenen Ausgabe

Call for Papers

Capgemini und Sogeti: Nearshore Test Center in Breslau Capgemini und Sogeti haben in diesem Jahr den operativen Betrieb eines Nearshore Test Center (NTC) im polnischen Breslau gestartet. Sowohl durch die geografische Lage innerhalb der EU, als auch durch die Fähigkeit deutschsprachige Projekte zu bedienen, bildet das Nearshore Test Center die logische Ergänzung des „Global Delivery“ von Testdienstleistungen durch Capgemini/Sogeti. Dabei greift das NTC auf die Erfahrung von mehr als 550 IT-Experten und zertifizierten Testexperten zurück. www.sogeti.de www.de.capgemini.com

DI Dr. Mohsen Ekssir wechselt zu SQS DI Dr. Mohsen Ekssir ist neuer Operations Manager bei der SQS. Nach Stationen bei Siemens AG Österreich, ANECON und bei BDC, wechselte er Anfang November in das Management der SQS Österreich. Er leitet zudem die ASQF-Fachgruppe SoftwareTest Österreich und unterrichtet an der Fachhochschule Wiener Neustadt Software Qualitätsmanagement. Er verfügt über alle wichtigen Zertifizierungen und ist Co-Autor des Buches „Der Integrationstest“.

Einreichungen bis 31.03.2015 Gesucht werden Erfahrungsberichte aus allen Branchen sowie Umsetzungsvorhaben, aber auch Forschungsbeiträge zum Thema: Digitalisierung

Klaus Kilvinger verstärkt CGI Leadership Team

im Unternehmen als Chance. Vorträge können u.a. zu den Themen: Wissensmanagement,

CGI holt sich Verstärkung in den Bereichen Automotive und TestdatenManagement. Klaus Kilvinger (51) soll im CGI Leadership Team mit seiner langjährigen Erfahrung im Vertrieb und der Lieferung von Testdienstleistungen den Wachstumskurs (2014 ca. 21%) unterstützen. Die Schwerpunkte werden im Automotive und Mobile Testing liegen.

IT-Qualität, Cloud, Analytics,

Gregor Mayer neuer Territory Manager D-A-CH bei Neotys

papers@conquest-conference.com

Gregor Mayer verantwortet als neuer Territory Manager das D-A-CHGeschäft bei Neotys, einem führenden Anbieter kosteneffizienter und hoch qualifizierter Lasttestlösungen für Web- und mobile Anwendungen. Mit der Berufung von Gregor Mayer unterstreicht das französische Unternehmen seine internationale Wachstumsstrategie, in der die deutschsprachigen Märkte eine zentrale Rolle einnehmen.

Industrie 4.0, Internet der Dinge,

ERP, BPM, EAM, IT-Security, Kommunikation sowie Big Data eingereicht werden. Beitrag einreichen an:

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Branchenticker

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Foto: Copyright Florian Wieser

2000. Student besteht Prüfung zum „Certified Tester − Foundation Level“

ANECON wurde als bestes Unternehmen Österreichs von der Wirtschaftskammer Wien mit dem Crescendo 2014 ausgezeichnet. ANECON-CEO Mag. Hans Schmit (rechts) freut sich über die neue Auszeichnung, überreicht von Kammerpräsident DI Walter Ruck (links).

ANECON mit Unternehmenspreis ausgezeichnet Ende September präsentierte die Wirtschaftskammer Wien bei einem Gala-Abend im Wiener Museumsquartier die Gewinner des Unternehmenspreises Crescendo. Unter 140 Einreichungen wählte eine renommierte Jury aus anerkannten Wirtschaftsexperten und Unternehmern ANECON zum besten Unternehmen der Kategorie „Ausdauer“. In diesem Jahr rief die Wiener Wirtschaftskammer erstmals zur Teilnahme am Award auf. Er wird für Unternehmer-

geist und Selbständigkeit verliehen. Die Auszeichnung wird in drei Kategorien vergeben, die sich nach den Phasen des Unternehmensbestands richten: „Aufbruch“, „Aufstieg“ oder „Ausdauer“. Für ANECON ist es bereits der zweite Preis in diesem Jahr. Das Unternehmen ist ebenfalls Träger des internationalen Awards „Bester Arbeitgeber Europas“ und erhielt sowohl 2013 als auch 2014 die Auszeichnung zu einem „Great Place to Work ® Österreich“.

Best-in-Cloud-Award 2014 für BNP Paribas Real Estate und smartfacts

Zwei „Schweizer Franken“ verstärken die infoteam Software AG

BNP Paribas Real Estate setzt bei der Weiterentwicklung und Verbesserung von Prozessen auf das CloudProdukt smartfacts der Nürnberger MID GmbH. smartfacts ist eine Integrations- und Kollaborationsplattform für Modelle und Metainformationen. Das Projekt wurde nun in der Kategorie „Software as a Service“ zum Gewinner des jährlichen Best-in-CloudWettbewerbs der Computerwoche gekürt.

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Joachim Strobel hat zum 1. November die kaufmännische Leitung der infoteam Software AG übernommen. Der gebürtige Nürnberger wird sich um die Bereiche Finanzen und Controlling, Administration und Personalwesen kümmern und ist zudem für die Niederlassungen des SoftwareHauses verantwortlich. Seit dem 1. November verstärkt zudem Alexander Brendel die infoteam Software AG als neuer Business Segment Manager Lab Automation.

GTB-Ehrenmitglied Prof. Dr. Andreas Spillner (links) überreichte das Zertifikat an Jan-Henrich Mattfeld.

Der German Testing Board e.V. (GTB) kooperiert seit mehreren Jahren mit Hochschulen und anderen nichtkommerziellen Bildungseinrichtungen, um die Ausbildung im Test-Bereich voranzubringen. Das Hochschulprogramm des GTB ist so aufgesetzt, dass es von den Angeboten kommerzieller Trainingsanbieter strikt getrennt ist. Dieses Angebot wurde in den zurückliegenden Jahren gut angenommen und ist inzwischen auch von anderen Ländern (z.B. Malaysia) übernommen worden. So konnte im Rahmen der 44. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) der 2000. Student geehrt werden, der die Prüfung zum „ISTQB®Certified Tester – Foundation Level“ erfolgreich bestanden hat: Jan-Henrich Mattfeld. Weitere Informationen zum Hochschulprogramm auf www.german-testing-board.info -> Menuepunkt Universities


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Zukunftsprognosen zu agilen Methoden der Software-Entwicklung

Agile Methoden etabliert haben

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79%

... stimmen der Aussage zu, dass agile Entwicklungsmethoden weiter an Bedeutung gewinnen werden.

53%

... erwarten, dass Unternehmen künftig agile Methoden einführen werden, wenn sie es noch nicht getan haben sollten.

... sind davon überzeugt, dass tradionelle Methoden zur SoftwareEntwicklung von agilen Techniken verdrängt werden.

Verwendung von agilen Methoden

86% haben agile Methoden in ihrem Unternehmen eingeführt

87% wenden die erlernten agilen Techniken auch nach dem Erhalt des Zertifikats noch in ihren Projekten

Zeitgewinn Vereinfachung der komplexen Projektorganisation

Verbesserte Zusammenarbeit mit dem Kunden

Einfach zu teilendes Wissen zwischen allen Projektbeteiligten

Kostenersparnis

Empfehlung

90%

würden sowohl das Zertifikat als auch das Training zum iSQI ® CAT Certified Agile Tester weiterempfehlen.

54%

haben durch Kollegen, Freunde oder Bekannte von der Zertifzierungsmöglichkeit erfahren.

sich

Mit einer Online-Befragung untersuchte das International Software Quality Institute, eine Tochtergesellschaft des ASQF, zum ersten Mal, welche Bedeutung agile Methoden für ihre Anwender besitzen. Hierzu befragte das Institut seine Absolventen der Jahrgänge 2011 bis 2014, die das Zertifikat zum iSQI® CAT Certified Agile Tester erfolgreich bestanden hatten. Mehr als 80 Prozent der Befragten berichteten davon, die im Kurs erlernten agilen Methoden auch in der Berufspraxis einzusetzen. Ein Großteil von ihnen glaubt, dass agile Methoden auch in Zukunft in ihrem Unternehmen bei der Ausführung von Projekten eine bedeutende Rolle spielen werden. Stephan Goericke, Geschäftsführer des Instituts, sieht in den Ergebnissen die hohe Relevanz von agilen Methoden bestätigt. „Wenn 97 Prozent angeben, dass der Bedarf an flexiblen Entwicklungsmethoden in ihrem Unternehmen weiter steigen wird, dann ist das ein deutliches Zeichen“, sagt der Experte. Der Trend zur agilen Software-Entwicklung sei bereits seit einigen Jahren spürbar, berichtet Goericke. Die Nachfrage nach entsprechenden Angeboten habe sich an seinem Institut um mehr als die Hälfte verdoppelt. „Obwohl wir durch unsere Expertisen bereits auf den Boom eingestellt waren, hat uns das tatsächliche Ausmaß dann doch überrascht“, gibt er zu. Sterben die traditionellen Methoden der Software-Entwicklung also aus? So pauschal lässt sich das natürlich nicht sagen, aber: Wenn es nach den befragten Absolventen geht, werden agile Methoden über kurz oder lang die Richtung vorgeben. Mehr als die Hälfte der Befragten ist laut der Untersuchung sogar davon überzeugt, dass agile Techniken traditionelle Methoden wie das V-Modeling gänzlich verdrängen werden. Viele Anwender von agilen Methoden sind besonders von deren immateriellen Vorteilen überzeugt. So nannte der Großteil der Befragten eine verbesserte Zusammenarbeit mit dem Kunden als einen Hauptgrund für den Einsatz der Methodik. Die Vereinfachung der Organisationsstruktur sowie der breitgefächerte Zugang zu Informationen unter allen Projektbeteiligten wurden noch vor der Zeit- und Kostenreduktion als weiterer Beweggrund für die Anwendung von agilen Methoden genannt.


Im Fokus

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Die erste Wahl: Eine Checkliste kann helfen, das richtige Werkzeug für das Testdaten-Management zu finden Testdaten spielen eine immer größere Rolle im SoftwareTest. Mit dem Testdaten-Management hat man Prozesse zur Analyse, Definition und Erstellung der Testdaten abgedeckt. Durch die immer größeren Mengen an Daten, die heutzutage verarbeitet werden, und durch rechtliche oder organisatorische Aspekte wie Compliance oder Governance, steigt auch der Anspruch an die Testdaten und somit auch an das Testdaten-Management. Ohne Unterstützung von Werkzeugen ist der dadurch gestiegene Aufwand nicht zu bewältigen. Wie in allen anderen Bereichen gilt auch hier: Tool ist nicht gleich Tool.

Abbildung von

Doch was muss ein Werkzeug leisten können, damit es sinnvoll das Testdaten-Management unterstützen kann? Neben den allgemeinen Anforderungen, die aus dem Testdaten-Management heraus bestehen, müssen vor allem auch projektspezifische Anforderungen berücksichtig werden.

Erzeugung von Daten (Datenschutzkonform)

Allgemeine Anforderungen Grundsätzlich gilt auch im Testdaten-Management, „dass ohne guten Testprozess bzw. eingespieltes Vorgehen beim Testen Werkzeuge gar nicht den gewünschten Einsparungseffekt erzielen können“ [Spill10]. Wenn funktionierende Prozesse und Vorgehen bestehen, dann sollten die Werkzeuge Arbeit abnehmen und nicht zusätzlichen Aufwand erzeugen. Eine unverhältnismäßig lange Einarbeitung oder komplizierte Bedienung ist in der Regel ein Ausschlusskriterium für jedes Werkzeug. In Einzelfällen kann es, ähnlich wie bei der Testautomatisierung, dennoch sinnvoll sein, wenn sich ein hoher initialer Aufwand im weiteren Verlauf des Projektes amortisiert. Aber selbst dann muss auch der Aufwand für Änderungen und Wartung berücksichtig werden. Wichtig ist vor allem eine reibungslose Einbindung des Werkzeugs in den bestehenden Testprozess. So müssen Testdaten frühzeitig geplant werden, damit diese rechtzeitig in der entsprechenden Testumgebung bereitgestellt werden können. Eine gute Integration in die gängigen Testsuiten ist daher Pflicht, um eine nahtlose Verzahnung des Testdaten-Management mit dem Testmanagement zu gewährleisten. Je unterschiedlicher die Anforderungen an die benötigten Testdaten sind, umso wichtiger ist die effiziente Verwaltung der Testdaten. Durch die gestiegene Komplexität der Testdaten spielt auch deren Pflege und Wartung eine entscheidende Rolle. Die Erzeugung der Testdaten – synthetisch, anonymisiert oder auch hybride Zwischenformen – ist sehr aufwendig: Die fachliche Logik muss abgebildet werden, die Daten müssen wiederverwendbar sein, „Zeitreisen“ durch Anpassung von Zeitstempel müssen möglich sein und unterschiedli-

... Fachlicher Logik Workflows Analyse von Datenstrukturen Dateiebene Datenbankebene Referentielle Integrität Quelltext

Synthetische Daten Anonymisierte / Pseudonymisierte Daten Hybride Zwischenformen Datenanreicherung Datenreduktion Bereitstellung in beliebigen Ausgangsformaten Dateiebene Datenbankebene Queues und Webservices Unterstützung verschiedener Infrastrukturen Client/Server Mainframe Plattformunabhängig Verwaltung der Testdaten Wiederverwendbarkeit Testdatenpool Versionierung Dokumentation Archivierung Trennung von Daten und Formatierung Erzeugung und Bereitstellung

che Mengen an Daten müssen bereitgestellt werden. Das Testdaten-Werkzeug muss alle diese Punkte unterstützen und dazu auch eine schnelle und einfache Anpassung ermöglichen, um auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Ein ähnlich gewichtiger Punkt ist die Erweiterbarkeit eines Werkzeugs. Oft kann es in Projekten vorkommen, dass sich


Im Fokus

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Projektspezifische Anforderungen

... Lebenszyklus der Testdaten Haltbarkeit / Gültigkeit Zeitreisen Integration in Testsuiten Plugins Runtime Version Erweiterbarkeit der Anwendung Plugins Ausgangsformate Funktionalität Reporting Customizing Erweiterbarkeit Bedienbarkeit Sprache Handling Lizenzierung Einzelplatz Mehrplatz Freie Software / Open Source Support Dokumentation Online-Hilfen Schulungen Consulting Kosten Einzelplatz Volumenlizenz Wartung / Support

Anforderungen ändern oder, wie in der agilen Welt üblich, zu Beginn noch gar nicht endgültig feststehen bzw. auch neue definiert werden. Fällt die Wahl der Werkzeuge zu früh, kann das mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden sein, wenn keine ausreichenden Möglichkeiten zur Erweiterung des Werkzeugs existieren.

Wenn in einem Projekt konkret die Auswahl eines Testdaten-Werkzeuges ansteht, kristallisiert sich meist sehr schnell heraus, dass es kein Tool gibt, welches alle Anforderungen vollständig abdecken kann. Daher kommt der Evaluierung der Testdaten-Werkzeuge eine besondere Bedeutung zu. Um eine geeignete Auswahl an Werkzeugen für die Evaluation zu finden, empfiehlt sich, diese anhand einer Checkliste mit Kriterien zu bewerten. Da es bei jedem Werkzeug unterschiedliche Ausprägungen geben kann, wie gut ein bestimmtes Kriterium erfüllt wird, sollten Abstufungen in der Bewertung berücksichtigt werden.

Die Checkliste kann als Vorlage für weitere Projekte verwendet werden. Je nach Bedarf sind weitere Punkte zu ergänzen.

Fazit Ohne Werkzeugunterstützung ist das Thema Testdaten in mittleren und großen Projekten nicht mehr zu bewältigen. Die richtige Wahl des Testdaten-Werkzeugs hat daher einen maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg des Testdaten-Managements. Dies funktioniert nur dann, wenn die Prozesse im Testdaten-Management vernünftig definiert und sinnvoll im Testprozess integriert sind. Allgemeine Anforderungen an die Testdaten-Werkzeuge sichern das Zusammenspiel der beteiligten Prozesse und Vorgehen. Zur Erfüllung spezieller Projektanforderungen sollte eine Vorauswahl an Werkzeugen mittels der Kriterien-Checkliste stattfinden, um anschließend in der Evaluation das geeignete Werkzeug ermitteln zu können. Literatur: [Spill10] Andreas Spillner, Tilo Linz: Basiswissen Sofwaretest. 4., überarbeitete und aktualisierte Auflage. dpunkt.verlag, Heidelberg 2010.

Christoph Knopp hat an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Informatik studiert und arbeitet als Consultant im Bereich TestdatenManagement bei GFB EDV Consulting und Services GmbH.


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Impressum

Sudoku 4

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tete „Weltmeister!“. Wir hoffen, Sie hatten viel Freude beim Rätseln und

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wünschen den fünf Gewinnern des

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Schmidt, erschienen im dpunkt.verlag, viel Spaß und Erfolg bei der Pro-

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Prof. Dr. Ralf Reißing, Hochschule burg, Coburg // Sebastian Middeke,

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Die Gewinner sind: für angewandte Wissenschaft Co-

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Hamburg // Bernd Möller, mobilcomdebitel GmbH, Büdelsdorf // Prof. Dr. Ralf Kneuper, Darmstadt // Rolf Bayer, Senden

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weitgehend automatisiert und so einen reproduzierbaren, risikoarmen Prozess für die Bereitstellung neuer Releases bietet. Als praktisches Beispiel wird ein konkreter Technologie- Stack vorgestellt. Wenn Sie eines von fünf Büchern gewinnen wollen, schicken Sie das richtige Lösungswort bis zum 31.01.2015 an presse@asqf.de.

*Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Die Mitarbeiter der iSQI GmbH und des ASQF e.V. sowie sämtliche am Gewinnspiel beteiligten Personen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnehmer erklären sich mit der Veröffentlichung Ihres Namens in der Folgeausgabe einverstanden.

erscheint im März 2015

REDAKTION V.i.S.d.P.: Stephan Goericke (Hauptgeschäftsführer) Chefredaktion: Christin Senftleben Redaktionsteam: Felix Winter (Geschäftsführer) Isabel von Gustedt presse@asqf.de redaktion-sq@isqi.org

FOTOS ASQF e.V. und iSQI GmbH Titelbild: © aurielaki_depositphotos.com Seite 8: © Elenven_depositphotos.com

LÖSUNGSWORT

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David-Gilly-Str. 1, 14469 Potsdam Tel +49 331 231810-0 Fax +49 331 231810-10 redaktion-sq@isqi.org, www.isqi.org

SATZ / LAYOUT Frenkelson Werbeagentur, Potsdam www.frenkelson.de

Buchstaben: 1=R, 2=S, 3=T, 4=M, 5=O, 6=A, 7=I, 8=F, 9=N

Zu gewinnen gibt es das Buch „Continuous Delivery“ von Eberhard Wolff erschienen im dpunkt.verlag. Continuous Delivery ermöglicht es, Software viel schneller und mit wesentlich höherer Zuverlässigkeit in Produktion zu bringen. Grundlage dafür ist eine Continuous-Delivery-Pipeline, die das Ausrollen der Software

HERAUSGEBER ASQF e.V. Henkestraße 91, 91052 Erlangen Tel +49 9131 91910-0 Fax +49 9131 91910-10 info@asqf.de, www.asqf.de

Buches „Raspberry Pi“ von Maik

grammierung.

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Die Lösung des letzten Sudokus lau-

IT-Secrurity – So schützen sich Unternehmen vor der virtuellen Bedrohung IT-Sicherheit und der Schutz interner Informationen sind in Zeiten von Cyber-Kriminalität und Spionageangriffen so aktuell wie nie zuvor. Die damit verbundene Gewährleistung der Informationssicherheit z.B. im Bereich der mobilen IT stellt Firmen vor große Herausforderungen. Sie ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal – sowohl im internen Geschäftsbetrieb als auch in der Beziehung mit Kunden und Geschäftspartnern.

SQ № 34 // Thema: IT-Secrurity – So schützen sich Unternehmen vor der virtuellen Bedrohung // Anzeigenschluss: 20.01.2015 // Redaktionsschluss: 13.01.2015

Alle Portraits und Grafiken mit freundlicher Genehmigung der Autoren. DRUCK PRINTEC OFFSET, Kassel DRUCKAUFLAGE 4.000 Stück INTERNETAUSGABE www.sq-magazin.de MEDIADATEN Gern senden wir Ihnen unsere Mediadaten zu. Richten Sie Ihre Anfrage an redaktion-sq@ isqi.org. Weitergabe und Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist unter vollständiger Angabe der Quelle erlaubt. Haben Sie Anregungen zu den Inhalten des SQ-Magazins, dann schreiben Sie an: presse@asqf.de oder redaktion-sq@isqi.org Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich das Recht auf sinngerechte Kürzung und Bearbeitung eingereichter Manuskripte vor. Wir machen darauf aufmerksam, dass Daten nicht an Dritte weitergegeben und ausschließlich zur internen Auswertung herangezogen werden können.


Termine Quiz

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Fachgruppentermine: Dezember 2014 - Februar 2015 02.12.2014: 2. ASQF Modeling Day, Nürnberg

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Modellierung im Zeitalter von BPM, EAM, Big Data und agilen Methoden

04.12.2014: ASQF Quality Day Berlin, Berlin

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Qualität in der Softwareentwicklung in Zeiten von agile, mobile und Cloud Services

04.12.2014: FG Automatisierung, Bubenreuth

Referent: Prof. Jörg Robra

04.12.2014: FG Software-Test NRW, Dortmund

Referent: Susanne Steinwender

Sieben Jahre Industrie 4.0 – Der unerkannte Agent (2)007 Lessons Learned im Testcenter Aufbau

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28.01.2015: Projektmanagement Day Franken, Fürth

03.02.2015: FG Requirements Engineering, Franken

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18.02.2015, FG Software-Produkt-Management, Zürich

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„Software-Product-Management“

26.02.2015: FG Agilität, Baden-Württemberg

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Alle Termine und Anmeldung unter: https://www.asqf.de/veranstaltungen-termine-rund-um-den-asqf.html

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SQ Magazin  

Ausgabe Dezember Nr. 33/2014

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