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Magazin für Personalmanagement und Lohnverrechnung Ausgabe 1/2019

MAGAZIN

Ally- l a Personatis! r jetzt g ren rfah Mehr e y.at ll a f u a

NEUIGKEITEN BEI ALLY-LOHN • IM GESPRÄCH MIT DIÖZESE FELDKIRCH • IMPRESSIONEN DER ALLY-LOHN KUNDENTAGUNG • HIGHLIGHTS 2019


In Bewegung bleiben

FORTSCHRITTLICH & ZUKUNFTSWEISEND

Liebe Leserinnen und Leser, wir sind mit allerhand neuen Dingen ins Jahr gestartet. Wir haben den neuen Internetlohn begonnen, mit neuer und zukunftsträchtiger Technologie und auf einer Plattform, die wir weiter ausbauen und mit Funktionalitäten anreichern werden. Mit dem mBGM sind wir pünktlich zum Jahresbeginn gestartet, trotz enormem Umfang des Umbaus, da wir das System grundlegend modernisiert haben. Die Abstimmung mit den SV-Trägern war nicht immer ganz einfach, hat aber letzten Endes gut funktioniert. Auch in dieses Jahr sind wir wieder mit jeder Menge neuer Kunden gestartet, was uns sehr freut. Willkommen bei Ally! Mit Wehmut verabschieden wir dieses Jahr unseren geschätzten Dietmar „Blacky“ Schwarz, der in Summe 41 Jahre eine wichtige Rolle im Unternehmen gespielt hat, in die Pension. Gleichzeitig freuen wir uns, dass Dieter Weiskopf sich der Agenden von Dietmar annimmt. Wir wünschen Dietmar weiterhin gute Gesundheit, damit er sich in seinem Ruhestand um seine Lieben und die zahlreichen Hobbies kümmern kann. Mehr dazu erfahren Sie in dieser Ausgabe. Herzlichst,

Fabian und Gregor Hilbrand PS: Ihre Meinung ist uns wichtig, geben Sie uns Ihr Feedback unter www.allylohn.at/feedback


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Umstieg leicht gemacht Es gibt viele gute Gründe für einen Wechsel zu Ally-Lohn – Kirchner Säge- und Hobelwerk berichtet.

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06 Im Gespräch Ein Interview mit dem bisherigen und dem zukünftigen Verkaufsleiter von Ally Lohn & Personal

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Ally-Lohn Kundentagung 2018 Impressionen von unserer Veranstaltung in Dornbirn

Zum Thema "persönlicher Feiertag": Der Urlaubsanspruch an sich wurde nicht erhöht.

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Johannes Turnher Kleines Familienunternehmen mit langer Geschichte.

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Impressum Medieninhaber, Herausgeber: Ally Lohn & Personal GmbH, Poststraße 11, 6850 Dornbirn, Österreich Für den Inhalt verantwortlich: Fabian Hilbrand Druck: Vorarlberger Verlagsanstalt, 6850 Dornbirn Konzeption, Grafik: Weber, Mathis + Freunde, 6850 Dornbirn Auflage: 5.500 Stück, Erscheinungstermin: April 2019 Satz- und Druckfehler vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.

Lohninfo Neuregelung Karfreitag - Was Sie zum neuen "persönlichen Feiertag" wissen müssen.

18 Ally bedeutet Flexibilität Im Gespräch mit Rochus Tschabrun, Leiter Personalverrechnung der Diözese Feldkirch.


Umstieg leicht gemacht Es gibt viele gute Gründe für einen Wechsel zu Ally-Lohn – Kirchner Säge- und Hobelwerk berichtet.

Radstadt, „die alte Stadt im Gebirge“ wie sie auch genannt wird, umgeben von historischen Stadtmauern und Türmen, ist auch eine Kultur- und Sportstadt. Hier, im Gewerbegebiet, befindet sich das Sägewerk Kirchner. Geografisch günstig gelegen an der Selzthalbahn sowie für den LKW Verkehr gut erreichbar.

Die Facts auf einen Blick: Seit über 130 Jahre am Markt Hauptabsatzmarkt für die Schnittholzprodukte ist Italien mit ca. 75 % Ally-Lohn Software Kunde seit Jänner 2017 beschäftigt durchschnittlich 30 Mitarbeiter Geschäftsführer: Kirchner Robert und Mag. Kirchner Norbert

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Der Betrieb entstand in Niedernfritz, Gemeinde Hüttau, und wuchs im Laufe der Zeit zu einem mittelständischen Sägewerksbetrieb. 1979 wurde das damalige Sägewerk Stadler in Radstadt als 2. Betrieb gekauft und bis heute zu einem modernen Sägewerksbetrieb ausgebaut. In Radstadt befindet sich nun der Standort der Kirchner Säge & Hobelwerk GmbH. Es werden durchschnittlich an die 30 Mitarbeiter beschäftigt. Der Hauptabsatzmarkt für die Schnittholzprodukte ist Italien, wo ca. 75 % der

Produktion abgesetzt werden. Der Rest wird im Inland und Deutschland verkauft. Die Sägenebenprodukte wie Späne und Hackgut werden an die Zellulosehersteller, Holzwerkstoffindustrie, Pelletserzeuger und Heizwerke geliefert. Ende Dezember 2017 wurde die Sägehalle durch einen Brandschaden vernichtet. Die Firmenleitung entschloss sich ohne zu zögern, die Säge wieder aufzubauen und nun zu einem hochmodernen Betrieb zu errichten, in welchem erst wieder seit Kurzem produziert werden kann. Die Kirchner Säge & Hobelwerk GmbH ist ein wichtiger Abnehmer für Rundholzlieferanten im Bundesland Salzburg sowie der angrenzenden Obersteiermark. Die Lieferanten sind die heimischen Landwirte, Holzhändler sowie die österreichischen Bundesforste. Was war der Grund für den Umstieg auf Ally-Lohn? Nachdem die bisher verwendete Software nicht mehr gewartet wurde und das Nachfolgemodell für unseren Betrieb nicht geeignet war, brauchten wir einen neuen Anbieter. Herr Dietmar Schwarz von VRZ kontaktierte uns und so kamen wir mit VRZ zur Ally Lohnverrechnungssoftware.

Wie hat der Umstieg auf Ally-Lohn funktioniert? Der Umstieg von der Vorgängersoftware auf Ally war ziemlich einfach. Herr Guido Kappeller von VRZ war früher bei unserer Vorgängerlohnverrechnung tätig, kannte dadurch das Programm sehr genau und wusste somit Bescheid, worauf es beim Umstieg auf die Ally Lohnverrechnung ankommt. Sie nutzen auch Ally-Personal, also die elektronischen Gehaltszettel für Ihre Mitarbeiter. Welche Vorteile bringt diese Lösung? Wir wollten die Lohnverrechnung im Hause behalten. Mit der Ally Lohnverrechnung haben wir ein Programm, welches auch für kleinere Betriebe leistbar, überschaubar und einfach zu bedienen ist. Somit haben wir die Möglichkeit, neben der monatlichen Lohnabrechnung, auch Auswertungen für unsere Mitarbeiter sofort zu erstellen. Was gefällt Ihnen besonders gut an der Software? Besonders gut gefällt uns die einfache und übersichtliche Bedienung des Programmes und vor allem die rasche und kompetente Unterstützung bei Problemen durch das VRZ Rechenzentrum.

„Kirchner ist als Sägewerk über 130 Jahre, mit seinem Ursprung in Niederfritz, Gemeinde Hüttau, am Markt und beschäftigt heute über 30 Mitarbeiter.“


Im Gespräch Ein Interview mit dem bisherigen und dem zukünftigen Verkaufsleiter von Ally Lohn & Personal

Nach 41 Jahren im Unternehmen verabschieden wir wehmütig unseren Dietmar „Blacky“ Schwarz mit Ende April 2019 in den Ruhestand. Seine Nachfolge tritt Dieter Weiskopf an, selber bereits seit 10 Jahren als Verkaufsleiter des Systemhauses im VRZ.

Dietmar „Blacky“ Schwarz (links) und Dieter Weiskopf (rechts)

Ally: Herr Schwarz, Sie sind seit insgesamt unfassbaren 41 Jahren im Unternehmen und sind zuständig für den Verkauf von Ally-Lohn. Das ist eine lange Zeit in der Lohnverrechnung. Dietmar: Ja genau, die Zeit ist sogar noch länger. Ich habe bereits als Kind im elterlichen Betrieb meiner Mutter bei der Lohnverrechnung zugeschaut und geholfen. Mit 15 Jahren habe ich im damaligen VRZ meine Ausbildung begonnen. Das war 1971, da war das VRZ noch das Vorarlberger Rechenzentrum, das als Gemeinschaftsrechenzentrum für die Vorarlberger Wirtschaft und die Vorarlberger Landesregierung agiert hat. Nach der Lehre habe ich dann im Haus die Ausbildung zum Lohnverrechner gemacht und als Kundenbetreuer im Lohn-Service-Center gearbeitet. Nach einigen Jahren als Abteilungsleiter wollte ich mit damals 34 Jahren einfach noch eine Veränderung und war in 2 weiteren Unternehmen tätig. 1996 übernahm dann Roland Hilbrand im Zuge eines Management Buy Out‘s das

Unternehmen, die jetzige VRZ Informatik GmbH. So kam ich zurück ins VRZ, denn 1996 war die Idee von Ally (damals noch VIPAS genannt) geboren und Geschäftsführer Roland Hilbrand bot mir an, bei der Entwicklung von Ally, dem Verkauf und Aufbau des Kundenstocks, mitzuarbeiten. Ich war quasi direkt dem Geschäftsführer unterstellt, so waren die Wege kurz zwischen uns, und für was ich bis heute unendlich dankbar bin: Roland und auch sein Nachfolger und Sohn Gregor haben mich einfach machen lassen. Ich habe so viele Freiheiten genossen und immer die vollste Unterstützung erhalten, so konnte ich mich super entfalten und somit auch das Produkt Ally an die Spitze bringen. Ally: Sie waren also für ungefähr 6 Jahre für andere Unternehmen tätig. War diese Erfahrung von Nutzen? Dietmar: Oh ja, das war tatsächlich von großem Nutzen. Ich habe gesehen, wie die anderen arbeiten, ich kannte ja davor nur den elterlichen Betrieb und das Rechenzentrum. In dem einen Unternehmen zum Beispiel, habe ich mich stark mit ERP Systemen beschäftigt, habe diese mitaufgebaut und Schulungen geleitet. Da habe ich auch wahnsinnig viel über Auftragsmanagement gelernt. Da war in der VRZ Informatik noch Aufholbedarf vorhanden. Vor allem im Aufbau des Vertriebes und der Schulungen konnte ich mich voll entfalten. Durch die Erfahrungen in den anderen Betrieben, wusste ich, was zu tun ist. Das war besonders auch für meine Arbeitsweise wichtig und hilfreich. Ally: Herr Weiskopf, Herr Schwarz, Sie waren gerade gemeinsam eine Woche in Kärnten und Steiermark auf Kundenbesuch wegen der Übergabe. Wie war das für Sie? Dietmar: Da muss ich wirklich sagen, dass dies sehr wichtige Geschäftsreisen waren. Nie hätte ich gedacht, wie wichtig es ist, persönlich vorbeizukommen um meinen


Dietmar Schwarz über seine Zeit im Unternehmen

„Der VRZ-Informatik und der Eigentümerfamilie bin ich sehr dankbar für die schöne Zeit, die ich im Unternehmen erlebt habe. Wir haben sehr schöne gemeinsame Projekte abgewickelt.“

Nachfolger vorzustellen. Da hat man richtig gemerkt, wie sich die Kunden darüber freuen. Ich kenne ja die Kunden, teilweise bereits seit über 10 Jahren und Dieter war den Kunden bis dahin noch nicht bekannt. Ich habe dann das Treffen immer damit begonnen, dass ich mit einer guten und einer guten Nachricht komme. Die gute ist, ich gehe in Pension, und die zweite gute Nachricht ist, dass sich jetzt Dieter um ihre Anliegen kümmern wird. Da war das Eis natürlich gleich gebrochen! (beide lachen) Dieter: Da kann ich nur zustimmen, es war beides wichtig. Einerseits konnte sich Blacky verabschieden und andererseits konnte ich mich als Nachfolger persönlich vorstellen. Die Beziehungen zwischen Blacky und unseren Kunden gehen oft über eine klassische Kundenbeziehung hinaus, da sind teilweise Freundschaften entstanden. Unsere Kunden haben es sehr geschätzt, dass wir sie zu diesem Anlass auch gemeinsam persönlich in der Steiermark, Kärnten, Salzburg und Tirol besucht haben. Für mich war es natürlich sehr interessant, die Gesichter zu den Namen kennenzulernen und den aktuellen Status in Sachen Ally-Lohn und -Personal zu erfahren. Ally: Herr Weiskopf, Sie sind bereits seit 2009 im Unternehmen, aber nicht im Lohnbereich. Erzählen Sie uns von Ihrer bisherigen Rolle im VRZ. Dieter: Als Verkaufsleiter im Systemhaus bin ich für unsere Handels- und Dienstleistungsumsätze im Bereich IT-Infrastruktur verantwortlich. In diesem Bereich beschäftigen wir uns tagtäglich mit Themen wie Storage, Server-Virtualisierung, Clients, Cloud-Lösungen, Backup, etc. In enger Zusammenarbeit mit den technischen Kollegen werden Angebote und Konzepte ausgearbeitet und umgesetzt. Auch die strategische Planung und Ausrichtung in diesem Geschäftsbereich ist eine interessante Herausforderung.

Ally: Und Sie haben sich nun für die Nachfolge von Dietmar Schwarz entschieden und somit auch für einen Wechsel des Produkts, worin liegt die größte Herausforderung? Dieter: Nach anfänglicher Skepsis bzw. Ablehnung habe ich mich dann doch dafür entschieden, weil ich das Gefühl hatte, dass mir eine neue berufliche Herausforderung gut tut. Nach 30 Jahren SystemhausErfahrung ist es jetzt an der Zeit – vielleicht ein letztes Mal – eine gravierende berufliche Veränderung anzugehen. Und je mehr ich mich mit der neuen Thematik beschäftige, desto mehr Spaß macht es mir. Die Verantwortung für den Verkauf im Systemhaus bleibt selbstverständlich bei mir, allerdings werden wir personelle Veränderungen vornehmen. Ally: Die Lohnverrechnung hat ja bekanntlich einen sehr breiten Aufgabenkreis, wie bereiten Sie sich auf diese Thematik vor? Dieter: Ich habe vor ca. 6 Monaten erste externe Kurse besucht. Seitdem profitiere ich von dem sehr breitgefächerten KnowHow innerhalb unseres Unternehmens. Ich habe mit Blacky seit einigen Monaten regelmäßig 2-stündige Sitzungen gehabt, in denen ich viele wertvolle Informationen aus seinen 40 Jahren Erfahrung in der Lohnund Gehaltsabrechnung bekommen habe. Auch in den anderen Abteilungen – LSC und dem Projekt-Team – werde ich noch viel profitieren. Ally: Sie sitzen gemeinsam im Büro, das bietet bestimmt Vorteile, richtig? Dieter: Abgesehen von dem einen oder anderen lustigen Spruch von Blacky ist es natürlich schon gut, dass wir in den letzten 10 Jahren im selben Büro gesessen sind, weil ich über die Jahre viel gehört und mitbekommen habe. In den letzten Monaten konnten wir dadurch viele meiner Fragen schnell und unkompliziert klären.

Ally: Herr Schwarz, Sie haben über 20 Jahre an der Entwicklung von Ally und der Betreuung der Kunden gearbeitet, das gibt man sicher nicht so leicht aus der Hand. Dietmar: Na klar, das war schon eine Aufgabe und ich habe sie wahnsinnig gerne gemacht. Darum habe ich mich umso mehr gefreut, als mir Gregor bekannt gegeben hat, dass Dieter meine Nachfolge übernimmt. Natürlich ist mir wichtig, dass es weitergeht. Und bei Dieter weiß ich, dass er diese Aufgabe super machen wird. Ich kenne, schätze und vertraue Dieter und da fällt es mir deutlich leichter abzugeben und in die Pension zu gehen. Ally: Was machen Sie denn jetzt mit all der Freizeit in der Pension, wird Ihnen nicht langweilig? Dietmar: Das glaube ich nicht. Im Gegenteil, jetzt habe ich genügend Zeit all meinen Hobbies gründlich nachzugehen (grinst). Ich liebe Skifahren und Motorradfahren. Außerdem besitze ich schon seit vielen Jahren einen Pilotenschein und fliege oft mit einer Cessna 172 über unserer wunderschönen Bodenseeregion. Und ich segle auch sehr gerne, nicht nur am Bodensee. Es zieht mich darum oft nach Griechenland, Italien und Kroatien. Und ich habe 3 kleine Enkelkinder, die zählen zu meinen liebsten Hobbies! Mit denen wird’s sowieso nie langweilig (lacht).

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Ally-Lohn Kundentagung 2018

Geschäftsführer Gregor Hilbrand (unten) lässt das Jahr 2018 Revue passieren.

Gastreferent und Lohn-Profi Thomas Neuhauser (oben) über die wichtigsten Neuerungen und Änderungen im Sozialversicherungs- und Steuerrecht.


Für Dietmar Schwarz (rechts) die letzte Ally Kundentagung als Gastgeber.

Im November 2018 luden wir – wie üblich alle 2 Jahre – unsere rund 400 Kunden zur Ally-Lohn Kundentagung ein. Der besondere Informationsaustausch findet in Dornbirn und Klagenfurt statt. Diese Bilder entstanden bei der heurigen Veranstaltung im Wifi Dornbirn. Um für die kommenden Veränderungen der Lohnverrechnung vorbereitet zu sein kam extra Personalverrechnungsexperte Thomas Neuhauser auf die Bühne und durchleuchtete die gesetzlichen Änderungen und Neuerungen, die uns 2019 betreffen werden. Weitere Vorträge gab es von Gregor Hilbrand, der unsere Kunden bezüglich den Veränderungen im Ally Personal auf den neuesten Stand brachte. Geschäftsführer Fabian Hilbrand stellte den neuen Internetlohn vor und führte aus, welche Neuerungen in der Ally Software berücksichtigt wurden z.B. die Themen Familienbonus Plus, Clearing, Altersteilzeit Änderungen Antrittsalter, mBGM und einige mehr. Außerdem war dies die letzte Kundentagung für unseren Dietmar „Blacky“ Schwarz, der 41 Jahre im Unternehmen war und für viele Kunden auch im Publikum immer als treue Anlaufstelle galt. Die ganze Geschichte dazu lesen Sie auf Seite 6. Mehr als 150 Kunden, darunter Vertreter der Lebenshilfe Vorarlberg, Freihof Destillerie, Vorarlberger Krankenhaus, I+R Verwaltungsdienstleistungen, Österreichisches Rotes Kreuz Landesverband Vorarlberg sowie Tirol, Tischler Rohstoff und Ölz Meisterbäcker waren begeistert und nutzten beim gemeinsamen Essen die Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen.

Fabian Hilbrand (rechts) erklärt die Änderungen, die in der Software berücksichtigt wurden.


TIPPS & TRICKS FÜR

PERSONAL

Modul Wissen Das Management von Wissen wird für Unternehmen zunehmend wichtiger. Jederzeit zu wissen, wer was weiß ist oft gar nicht so einfach. Der Kenntnisstand über das Wissen in Organisationen ist oft mangelhaft, da die Abbildung anspruchsvoll ist. Dieser Herausforderung haben wir uns gestellt, und das Modul Wissen entwickelt.

Um was geht es? Das Wissen der Mitarbeiter soll abgebildet werden um beispielsweise folgende Fragen beantworten zu können: • Wer hat das größte Wissen im Bereich A? • Wer ist im Aufbau von Wissen? • Haben wir ausreichend Personen mit dem Wissen im Bereich B? • Wenn jemand ausfällt, welches Wissen geht verloren? Die Abbildung in Ally-Personal erfolgt über einen simplen Datensatz, der festhält,

welche Person über welches Wissen mit welcher Niveaustufe verfügt. Und wie gerne sie dieses Wissen einsetzt. Wie gerne eine Person das Wissen einsetzt? Nur weil jemand etwas seit 10 Jahren macht und hoffentlich gut kann, bedeutet das nicht, dass sie es noch gerne macht. Eine sichere Möglichkeit, Talente zu vertreiben ist, sie Dinge machen zu lassen, die sie nicht mehr gerne tun. Ganz einfach.

Das Wissen, das für Unternehmen relevant ist, wird über einen zentralen Katalog verwaltet.

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Auf dem Dashboard ist ablesbar, welches Wissen mit welcher Expertise vorhanden ist.

Mit dem Wissens-Explorer kann man die Vernetzung des Wissens interaktiv durchforsten. Einfach eine Person oder ein Wissensgebiet auswählen, einen der Knotenpunkte mit Doppelklick öffnen und sehen, welche weiteren Verbindungen es gibt. In diesem Graphen kann man anhand der Dicke der Verbindung ablesen, wie hoch das Niveau ist und die Farbe zeigt an, wie gerne die Person dies macht. Dies unterstützt bei der Zusammenstellung von Teams, bei der Entwicklung von Mitarbeitern und bei der Übergabe von Tätigkeiten.

Ally Personjetzt g al ratis! M ehr erfa h auf ally ren .at


Kundenporträt

Johannes Thurnher

„Als Kleinbetrieb, ohne eigene Personalabteilung, sind wir froh, dass wir in der Lohnabrechnung einen kompetenten Partner zur Seite haben.“

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Kleines Familienunternehmen mit langer Geschichte. Die älteste Weinkellerei Vorarlbergs wurde von Mathäus Thurnher und seinem Neffen Johannes gegründet. Aus einer richtigen Gemischtwaren Handlung, wo Wein allerdings immer schon eine wichtige Rolle gespielt hat, haben wir uns zu einem Weinhaus mit breitem Sortiment entwickelt. Das österreichische Weinwunder hat uns in den letzten 20 Jahren eine tolle Entwicklung beschert. Vor allem im Tourismus boomt der heimische Wein. Als Lieferant für die Hotellerie und Gastronomie konnten wir davon profitieren. Unsere Produktpalette reicht weit über den österreichischen Wein hinaus. Hier sind es vor allem die traditionellen europäischen Weinländer Italien, Spanien und Frankreich. Aber auch Sekt, Spirituosen und Fruchtsäfte sind wichtige Standbeine, die wir auch in unserer Vinothek für Privatkunden anbieten.

Ruth und Johannes Hengl

Seit fast 100 Jahren sind wir auch als kirchlich beeideter Messwein Lieferant tätig. Die Weine für die heilige Messe sind besonders ausgesuchte, naturbelassene Weißweine. Speziell aus Spanien und Griechenland sind das süße Muskateller Weine. Die Zusammenarbeit mit VRZ & Ally-Lohn Mit dem VRZ verbindet uns schon eine lange Geschäftsbeziehung. So haben wir in den letzten Monaten unseren Server und die PC’s ausgetauscht und waren mit dem Service des VRZ sehr zufrieden. Als Kleinbetrieb, ohne eigene Personalabteilung, sind wir froh, dass wir in der Lohnabrechnung einen kompetenten Partner zur Seite haben. Vor allem bei den Details und ständigen Änderungen in der Lohnverrechnung ist das Ally-Lohn Programm immer am neuesten Stand. Und bei Fragen sind kompetente Mitarbeiter zur Stelle. So können wir unsere Zeit dem Wein widmen.

Die Facts auf einen Blick: Leitung unter Ruth und Johannes Hengl

Johannes Thurnher

1840 von Mathäus Thurnher und seinem Neffen Johannes gegründet Ally-Lohn Kunde seit 1993 Beschäftigt fünf Mitarbeiter


HIGHLIGHTS VON

DServer und DruckManager Der Druckserver wurde komplett überarbeitet und um einen Druckmanager erweitert. Sie haben viele Mandanten abzurechnen und haben keine Zeit auf die Abarbeitung der Aufträge zu warten? Dann ist der Druckserver genau das Richtige für Sie. Im Auswertungsgenerator können alle Auswertungen an den Druckserver übergeben werden. Wobei es keine Rolle spielt, ob die Auswertung auf einen Drucker, als PDF, Excel oder CSV ausgegeben werden soll, der Druckserver verarbeitet alle Aufträge. Der Druckserver kann auch Sammelauswertungen (Zusammenfassung von mehreren Auswertungen zu einem Job) verarbeiten. Müssen viele Mandanten gleichzeitig ausgewertet werden, kann der Druckserver auch parallel betrieben werden. Die einzelnen Auswertungen werden in der Datenbank gespeichert und sobald ein Druckjob mit allen zusammengehörigen Auswertungen fertiggestellt ist, werden die Dateien über den Druckmanager zusammengefasst und gemeinsam an die entsprechenden Drucker gesendet. Dadurch wird verhindert, dass mehrere Druckjobs am Drucker vermischt werden. Die Dokumente bleiben in der Datenbank gespeichert und können über den Dokument Browser abgerufen und erneut gedruckt werden.

Auswertungsmonitor Im Auswertungsmonitor ist der Status der an den Druckserver gesendeten Aufträge ersichtlich.

LOHN


ELDA – FTP Die enormen Datenmengen, die durch die Einführung des mBGM entstehen, haben uns veranlasst, die Übermittlung an ELDA auf FTP umzustellen. Es gibt nun ein Zusatzprogramm, welches die ELDA Datenträger im Hintergrund an ELDA übermittelt. Dadurch können auch große Datenmengen übermittelt werden. Die Datenträger werden nicht mehr ins Programmverzeichnis, sondern direkt in die Datenbank gespeichert. Der ELDA –FTP Client arbeitet die noch nicht übermittelten Datenträger nach Mandant getrennt ab. So wird sichergestellt, dass für jeden Mandanten ein eigenes ELDA Protokoll entsteht. Die Protokolle werden bei Rückmeldung in der Datenbank gespeichert und können dort eingesehen und über den Auswertungsgenerator ausgedruckt werden. Dies hat den Vorteil, dass alle Protokolle zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam ausgedruckt werden können. Clearingfälle werden ebenfalls vom FTP Client eingelesen und den richtigen Mandanten zugeordnet.


Lohninfo Rund um die Lohnverrechnung ist immer etwas zu tun. Umso wichtiger ist es, informiert zu sein. Karfreitag - der neue „persönliche Feiertag“ Zu Beginn des Jahres hat der EuGH geurteilt, dass die österreichische Rechtslage zum Karfreitag als Feiertag diskriminierend und somit unionsrechtswidrig ist. Angehörige der evangelischen Kirchen AB und HB, der Altkatholischen Kirche und der Evangelisch-methodistischen Kirche haben keinen Anspruch auf den Karfreitag als gesetzlichen Feiertag, darum wurde im Februar beschlossen das ARG (Arbeitsruhegesetz) zu ändern: • Der Karfreitag wird ein Werktag für alle Dienstnehmer, da der bisherige § 7 Abs 3 ARG (Karfreitags-Paragraf) durch die Gesetzesänderung zur Gänze entfällt. • Eine gesetzliche Grundlage eines „persönlichen Feiertages“ wird durch den § 7a ARG geschaffen. Karfreitags-Ersatzregelung im § 7a ARG: § 7 a. (1) Der Arbeitnehmer kann den Zeitpunkt des Antritts eines Tages des ihm zustehenden Urlaubs einmal pro Urlaubsjahr einseitig bestimmen. Der Arbeitnehmer hat den Zeitpunkt spätestens drei Monate im Vorhinein schriftlich bekannt zu geben. Ally-Hinweis: „Der Urlaubsanspruch an sich wurde nicht erhöht.“ (2) Es steht dem Arbeitnehmer frei, auf Ersuchen des Arbeitgebers den bekannt gegebenen Urlaubstag nicht anzutreten. In diesem Fall hat der Arbeitnehmer weiterhin Anspruch auf diesen Urlaubstag. Weiters hat er für den bekannt gegebenen Tag außer dem Urlaubsentgelt Anspruch auf das für die geleistete Arbeit gebührende Entgelt, insgesamt daher das doppelte Entgelt, womit das Recht gemäß Abs. 1 erster Satz konsumiert ist. (3) Abweichend von § 1 Abs. 2 Z 2 bis 9 gilt diese Bestimmung auch für diese Personen. Ally-Hinweis: „§ 7a (3) bedeutet, dass die neuen Regelungen des persönlichen Feiertages auch z.B. für leitende Angestellte gelten, obwohl diese grundsätzlich vom ARG ausgenommen sind.“

Das bedeutet zusammengefasst, dass der Dienstnehmer 1 Tag pro Urlaubsjahr einseitig, also ohne Einvernehmen des Dienstgebers, festlegen kann. Dieser muss jedoch spätestens 3 Monate im Vorhinein und schriftlich bekannt gegeben werden. Auf Dienstgeber-Wunsch kann der Dienstnehmer freiwillig darauf verzichten, den ausgewählten persönlichen Urlaubstag zu konsumieren und stattdessen zu arbeiten. Dann gebührt dem Dienstnehmer das doppelte Entgelt, die Wahl des „persönlichen Feiertages“ für das aktuelle Urlaubsjahr gilt aber als konsumiert. Ein „normaler“ Urlaubstag bleibt aber erhalten.

einträge fehlen oder unvollständig sind. Die Verarbeitung in der Lohnverrechnung auf Basis des bisherigen Exports waren daher zum Teil nicht oder nur eingeschränkt möglich. Hier werden die Änderungen und die erforderlichen Maßnahmen angeführt. Neues Tarifsystem ist gültig ab 01.04.2019.

Regelungen hinsichtlich Erkrankung Es gelten die im § 5 UrlG geregelten Bestimmungen hinsichtlich Erkrankung im Urlaub.

Tarifsystem der Gebietskrankenkassen

Fall 1: Der Dienstnehmer wird vor dem persönlichen Feiertag krank: • verdrängt der Krankenstand den „persönlichen Feiertag“ • der „persönlichen Feiertag“ wird nicht aufgebraucht • der Urlaubstag als auch das Recht, einseitig einen „persönlichen Feiertag“ auszusuchen, bleiben erhalten Fall 2: Der Dienstnehmer wird am „persönlichen Feiertag“ für maximal 3 Kalendertage krank: • Der „persönlichen Feiertag“ gilt als konsumiert. Fall 3: Der Dienstnehmer wird am „persönlichen Feiertag“ für mehr als 3 Kalendertage krank: • der Urlaubstag als auch das Recht, einseitig einen „persönlichen Feiertag“ auszusuchen, bleiben erhalten

Ergänzungen zum Tarifsystem Aus den Rückmeldungen zum Tarifsystem hat sich gezeigt, dass einzelne Regelwerks-

Eine Besonderheit gibt es bei der gesetzlichen Änderung Z05 "Weiterbildungsbeitrag AÜG": Aufgrund einer Gesetzesänderung wird die ursprüngliche Erhöhung auf 0,5 % per 1.4.2019 nicht vollzogen, es bleibt bei dem Beitragssatz von 0,35%. Somit sind keine rückwirkenden Korrekturen erforderlich.

Gültigkeit:

B T

Zuschlag für KV-Beitrag für SV-Entschädigung für alte Lehrlinge unvollständig (Schlechtwetter)

Rückwirkend ab 1.1.2019

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Zulässigkeit Abschlag A15 bei Vorstandsmitgliedern

Rückwirkend ab 1.1.2019

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Nachtschwerarbeit (E01) für handelsrechtliche Geschäftsführer einer GmbH

Rückwirkend ab 1.1.2019

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Fehlende Tarifgruppen für Lehrlinge Lehrzeitbeginn vor 1.1.2016

Rückwirkend ab 1.1.2019

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Zulässigkeit von Zuschlag Z05

Rückwirkend ab 1.1.2019

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Angestellte Ärzte - Zulässigkeit von Zuschlag Z05

Rückwirkend ab 1.1.2019

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Änderung der Bezeichnung – Beschäftigungsbereich

Rückwirkend ab 1.1.2019

-


Tarifsystem der BVA Anpassung Beschreibung Langtext bei Beschäftigungsgruppen: •  G009 – Ruhegenuss Beamter •  G012 – Witwenpension Beamter •  G013 – Waisenpension Beamter •  G018 – Ruhegenuss BVA-Unkündbare •  G019 – Witwenpension BVA-Unkündbare •  G020 – Waisenpension BVA-Unkündbare Anpassung Bezeichnung bei Beschäftigtenund Tarifgruppen: •  G115 – geringfügig beschäftigte BVA-Kündbare Angestellte •  G116 – geringfügig beschäftigte BVA-Kündbare Arbeiter •  G121 – Mütter/Väterkarenz – KV bis 2. Lebensjahr – Ang. •  G122 – Mütter/Väterkarenz – KV bis 2. Lebensjahr – Arb. Neue Beschäftigungsgruppe/Tarifgruppe G041 Die Beschäftigungs/Tarifgruppe G041 – Beamte Bundestheater wurde hinzugefügt

Betreffende Tarifgruppen: - B040E02 - B040E01E02

und konfiguriert. Zusätzlich wurden die dafür benötigten Tarifsets (G041ABT01, G041SZT02, G041UUT03, G041UVT01, G041KDT01) erstellt und zugeordnet. G041 – Beamte Bundestheater kann von der Dienstgebergruppe 4T - Bundestheater gemeldet werden. Änderung ALV Zu/Abschläge bei diversen Tarifgruppen Den Tarifgruppen G003 – Antragsbeamter und G025 – Beamter mit UFA (ohne UV) wurde zusätzlich der Zuschlag K22 – Auflösungsabgabe zugeordnet. Der Tarifgruppe G002 – Kammerbeamter wurden zusätzlich folgende Zu/Abschläge zugeordnet: • K22 – Auflösungsabgabe •  K28 – Arbeitslosenversicherung (ausgegliederte Dienststellen) • I21 – Minderung ALV um 1% • I22 – Minderung ALV um 2% • I23 – Minderung ALV um 3% • I25 – Bonus-Altfall

Rückwirkende Korrekturen:

Bereits übermittelte mBGM für die betreffende Tarifgruppen sind zu stornieren, mit der Verrechnungsposition Z06 zu verrechnen und neu zu übermitteln.

- B028

Bereits übermittelte mBGM für Vorstandsmitglieder bzw. Geschäftsleiter, für die eine Halbierung der PV aufgrund des Alters vorzunehmen ist, sind zu stornieren und mit dem zugehörigen Abschlag (Verrechnungsposition A15) neu zu übermitteln.

- B005

Bereits übermittelte mBGM der betreffenden Tarifgruppe für die ein Nachtschwerarbeitsbeitrag zu entrichten ist, sind zu stornieren und mit der neuen Tarifgruppe neuerlich zu übermitteln.

- B046 - B047

Die Übermittlung einer mBGM für diese Versicherten war bisher mangels passender Tarifgruppen nicht möglich. Die betroffenen Beschäftigten die bisher mit einer nicht ganz passenden Tarifgruppe abgerechnet wurden, sind die mBGM zu stornieren und mit der neuen Tarifgruppe neuerlich zu übermitteln.

- B005 - B005E01

Bereits übermittelte mBGM für die betreffende Tarifgruppen sind zu stornieren, mit der Verrechnungsposition Z05 zu verrechnen und neu zu übermitteln.

- B007

Bereits übermittelte mBGM für Angestellte Ärzte, für die ein Beitrag zur Finanzierung der Weiterbildung für DN von Arbeitskräfteüberlassung zu entrichten ist, sind zu stornieren und mit dem zugehörigen Zuschlag (Z05) neu zu übermitteln.

- 03 Arbeiterlehrling - 04 Angestelltenlehrling

VRZ Mitarbeiterporträt

Arnie Mae Duran

Arnie Mae absolviert erfolgreich die Handelschule in Lustenau und anschließend den Aufbaulehrgang in der Handelsakademie in Bregenz. Nach mehreren Praktika bei Wirtschaftsprüfern und Steuerberater weiß Arnie Mae ganz genau, wo sie hingehört und was sie machen möchte. Im März 2018 bewirbt sich die damals 21-jährige und überzeugt uns sofort. Seitdem ist Arnie Mae im Lohn-Service-Center und wird hier zur Top-Lohnverrechnerin ausgebildet, sie ist bereits jetzt Ansprechpartnerin für zig Kunden. Arnie Mae lebt mit ihrem Vater und 2 Geschwistern in Dornbirn. Mit viel Liebe engagiert sie sich im philippinischen Verein Idio Anon, ihre Freizeit verbringt sie gerne mit Tanzen. Mein Motto: Erfolg hat drei Buchstaben: TUN Was ich an meinem Job mag: die Abwechslung – abrechnen der unterschiedlichen Firmen, der Zusammenhalt auch an stressigen Tagen und man bringt mir viel Vertrauen entgegen Mein Lieblingsort auf den Philippinen: Es gibt so viele schöne Inseln auf den Philippinen. Mein Top-Favorit ist Puerto Galera auf der Insel Mindoro. Ich freue mich über: neue Herausforderungen, nette Gesten Meine Hobbies: tanzen, spazieren, Serien schauen, essen Was ich an anderen schätze: ein respektvoller Umgang, Aufmerksamkeit, Zuverlässigkeit Ein perfektes Wochenende: An einem sonnigen Tag mit der Familie/Freunden am See verbringen Das Wichtigste im Beruf: ein angenehmes Arbeitsklima, Zusammenarbeit, Wertschätzung Ich in 3 Worten: bemüht, sorgfältig, lernbereit

Es sind keine Maßnahmen erforderlich.

Das darf an meinem Arbeitsplatz nicht fehlen: ein Stift, Glas Wasser und Snacks


Ally bedeutet Flexibilität Im Gespräch mit Rochus Tschabrun, Personalverrechner der Diözese Feldkirch.

Die Diözese Feldkirch hat eine vergleichsweise junge Geschichte. Bis Ende der 60er-Jahre war Vorarlberg drei verschiedenen Diözesen, nämlich jener von Chur, Konstanz und Augsburg, zugeteilt. Erst nach Verhandlungen mit dem damaligen Papst Paul VI. erfolgte am 8. Dezember 1968 die Diözesanerhebung in der Bulle „Christi Caritas“. Seither wurde die Diözese von vier Bischöfen geleitet, der aktuelle, Bischof Benno Elbs, ist seit 2013 im Amt.

bis heute mit ihren rund 6.500 Mitgliedern eine der größten Jugendeinrichtungen des Landes und es sind nicht zuletzt Einrichtungen wie das Ehe- und Familienzentrum in Feldkirch oder auch die Telefonseelsorge, die von der Katholischen Kirche Vorarlberg gefördert und mitgetragen werden. Wir haben mit Rochus Tschabrun, Personalverrechner der Diözese Feldkirch das folgende Gespräch geführt.

Wie sind denn die Anforderungen von Seiten der Lohnverrechnung heute? Da hat sich inzwischen natürlich sehr viel getan. Wir rechnen heute genau 622 Personen monatlich ab, für die wir ca. 50 verschiedene Lohnarten hinterlegt haben. Das ist sehr komplex und wird mit den ganzen gesetzlichen Rahmenbedingungen auch künftig nicht weniger werden.

Das sind in der Tat viele Varianten, die es zu bedienen gilt. Woher kommt diese 2018 feierte die Diözese Feldkirch ihr Herr Tschabrun, seit wann ist Ally in der Vielfalt? 50-Jahr-Jubiläum. Die Katholische Kirche Personalverrechnung der Diözese im Die rührt vor allem daher, dass wir neben Vorarlberg zählt rund 247.000 KatholikinEinsatz und wie lange sind Sie selbst den Angestellten hier bei uns im Haus nen und Katholiken in 126 Pfarren, die sich schon hier tätig? rund 118 Priester abrechnen. Dazu kommen größtenteils mit den politischen Gemeinden Ich selbst bin seit 2001 für die PersonalverHäuser wie die Bildungseinrichtung St. decken. 118 Priester sind in der Seelsorge rechnung der Diözese Feldkirch verantwortArbogast oder das Marianum in Bregenz. tätig und werden dabei von 23 Diakonen, lich. Mit Ally arbeiten wir nun seit 15 Jahren, Und in letzter Zeit übernehmen wir auch rund 40 Pastoralassistenten sowie mehrere und zwar fast ganz genau. Am 1.1.2004 haben vermehrt die komplette Personalverrechhundert Ordensschwestern und Ordenswir von unserem damaligen System auf Ally nung für ganze Pfarren. Dazu kommen brüdern unterstützt. Nicht zu vergessen umgestellt. noch 142 Laienmitarbeiter im Pastoral, die ca. 25.000 ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter im Katholischen BildungsFrauen und Männer, die die Kirche erst Warum damals der Wechsel? werk, dem Ehe- und Familienzentrum, zu dem werden lassen, was sie ist. Das alte System kam ganz einfach an seine im Ordinariat und einige Andere mehr. Grenzen. Deshalb mussten wir im Sinne einer Zahlreiche Klöster, drei Bildungshäuser, langfristigen Lösung einen Umstieg machen. Und welche Vorteile bietet Ihnen Ally mehrere schulische Einrichtungen sowie dabei? Pfarrkindergärten und nicht zuletzt die Und wie verlief der Umstieg auf Ally? Mit Ally können wir neben der fehlerfreien Caritas Vorarlberg tragen dafür Sorge, dass Der hat perfekt funktioniert. Die Migration Verrechnung vor allem zahlreiche AuswerKirche nahe bei den Menschen sein kann. der gesamten Daten lief absolut reibungslos. tungen und Statistiken fahren. Wir können Die Krankenhaus-Seelsorge wendet sich Wir konnten sofort weiterarbeiten, hatten jederzeit Daten zB in Excel exportieren oder mit speziell geschulten Krankenhausseelsor- einen sehr guten Support und bauen seither von dort wieder importieren. Das ist besongern Menschen an den Rändern des Lebens die Zusammenarbeit kontinuierlich aus. ders für unsere Geschäftsleitung und deren zu. Die Katholische Jugend und Jungschar ist Planungen wichtig. Außerdem verwalten wir


Die Facts auf einen Blick: 1968 Gründung der Diözese Feldkirch 2004 Beginn der Zusammenarbeit mit Ally Zahlreiche Pfarren sowie andere Organisationen nützen den Service der Diözese und damit Ally 126 Priester, 23 Diakone und 40 Pastoralassisteninnen und -assistenten sind in Vorarlberg tätig Ca. 620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden monatlich abgerechnet 50 verschiedene Lohnarten sind hinterlegt Es wird nach 4 verschiedenen Besoldungsordnungen abgerechnet

auch die Urlaube für Teilbereiche in Ally. Und was ich persönlich sehr schätze, ist die Fachkompetenz, die hinter dem System steckt – und dabei meine ich vor allem das Wissen über Gesetze, deren Novellen etc. Ohne das wäre Ally wahrscheinlich nicht so hilfreich. Wie geht die Entwicklung weiter? Wir werden in den nächsten Jahren bestimmt noch mehr Verrechnung für weitere Pfarren machen. Dieser Service wird sehr geschätzt. Und außerdem haben wir mit der Umsetzung des elektronischen Lohnaktes begonnen. Darin sehen wir ein wichtiges Projekt für die Zukunft. Neben den Auswertungen und der guten Konfigurierbarkeit von Gruppen liegt darin bestimmt eine weitere Stärke von Ally.

„Was ich persönlich sehr schätze, ist die Fachkompetenz, die hinter dem System steckt.“

Und Ihre Arbeit wird damit immer einfacher? (lacht) Das hoffe ich. Weniger wird sie jedoch nicht werden. Dafür ist gesorgt. Vielen Dank für das Gespräch, Herr Tschabrun. Und weiter viel Erfolg für Ihre Arbeit und die der Diözese Feldkirch.

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Mitmachen!

Poststraße 11, 6850 Dornbirn, Österreich T +43 5572 3801, F +43 5572 3801 56 info@allylohn.at, www.allylohn.at

Gew�nnsp�e� Der Morgen im Büro. Für die einen ist der erste Kaffee – schwarz und ohne Zucker – Mindestvoraussetzung für einen gelungenen Start, für die anderen darf es auch gerne ein zuckersüßes Topfentascherl sein. Was gehört für Sie zum täglichen Einstieg in den Arbeitsalltag? Teilen Sie uns Ihr ganz persönliches Büro-Ritual mit und gewinnen Sie mit etwas Glück einen von vier leckeren Frühstückskörben mit feinem Gebäck vom Meisterbäcker Ölz. Unter allen Rückmeldungen verlosen wir Nussgipfel, Muffins, Nussschnecken, Topfentascherl, Mohngipfel, Butter-Madeleines, Marmorkuchen … für ein Bürofrühstück, das Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen Freude macht. Machen Sie mit unter www.allylohn.at/gewinnspiel und holen Sie sich Ihr Frühstück direkt ins Büro.

Ally-Magazin ist ein Produkt der Ally Lohn & Personal GmbH.

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Ally Magazin 1/2019  

Magazin für Personalmanagement und Lohnverrechnung

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