Issuu on Google+

FREISING

Nr. 19 | MRZ2012 | MI. 29.02.2012 | Auflage: 30.008 | 3. Jahrgang | www.isarkurier.com

Seite

Einfach nur Mensch sein

3

WÄRMESTUBE: wenige Stunden

normales Leben

„Tu Deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind“. Unter diesem Leitgedanken betreibt der Verein MenschSein seit

Januar 2005 die Freisinger Wärmestube, die aber schon vor 25 Jahren von einer Bürgerinitiative gegründet worden ist. Im ehemaligen Armen-Spei-

seraum des Vinzenz Pallotti Hauses in der Pallottinerstraße 2 ist die offene Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenslagen untergebracht.

PIEL

GEWINNS

Mehr als zehn Jahre steht Martha Demmel im Tor der Eishockeymannschaft Medientigers. S.5

Bei Eis und Schnee hielt die Regionalgruppe Freising-Moosburg eine Mahnwache für Tibet ab. S.9

Gekonnter Mix am Plattenteller: DJ Hotte sorgt bei der Moosburger Ü30-Party für Stimmung. S.11


FITNESS & GESUNDHEIT

2

Im Sauseschritt zur Wunschfigur

Jens Urbaniak und Ingrid Widl aus Erding trainieren regelmäßig und mit Begeisterung im BodystreetStudio Freising von Andreas und Petra Pijet (v.l.) Foto: Peter Schwarzfischer

Die Wunschfigur mit einem Training von nur 20 Minuten pro Woche zu erreichen, hört sich an wie ein Traum –

muss aber keiner bleiben. Denn mit der elektrisierenden und hocheffizienten Trainingsmethode EMS (Elektro-Muskel-

isarkurier ANZEIGE

Stimulationstraining) wird ein schier unüberwindbarer Marathon zum leichtfüßigen Sprint. Eine Anwendung entspricht dabei einem bis zu achtmal 45 Minuten klassischen Krafttraining. Über Elektroden, die mit Hilfe einer Weste sowie Arm- und Beinpads direkt am Körper angebracht und über Kabel mit dem miha bodytec-Gerät verbunden sind, wird niederfrequentierter Reizstrom an die einzelnen Muskeln gesendet, der auch tiefer liegende Muskelsysteme aktiviert. Diese können aus eigenem Willen nur schwer angespannt werden und reagieren deswegen kaum auf klassische Fitness-Übungen. Bei EMS-Training dagegen werden der Kalorienverbrauch erhöht, das Bindegewebe gestrafft und der Muskelstoffwechsel verbessert. Das Wichtigste dabei: Die Belastung der Gelenke wird reduziert. Doch nicht nur zur Gewichtsverringerung kann das EMSTraining genutzt werden. Ingrid Widl und Jens Urbaniak aus Erding kommen regelmäßig nach Freising, und trainieren im Bodystreet-Studio von Andreas Pijet. Sie sind vom EMS begeistert, weil sie ihre gesundheitlichen Probleme damit reduzieren können. Seit Pijet sein Studio vor über einem Jahr eröffnet hat, ist Krankenschwester Widl dort regelmäßiger Gast. Sie hat es damit geschafft um eine Hüftoperation herumzukommen. Ihr Orthopäde hat ihr verordnet, ihre Muskeln unter fachlicher Anleitung aufzubauen.

Messbare Erfolge in kürzester Zeit feststellbar Ein halbes Jahr lang, trainierte sie konsequent dreimal pro Woche. Doch das wurde ihr zu viel. Seit sie mit dem Training bei Bodystreet dort begonnen hat, sind ihre Schmerzen wesentlich weniger geworden. Einmal pro Woche, ein eigener Trainer, der sich um sie kümmert - sie empfiehlt Bodystreet allen Freunden und Bekannten wärmstens. Auch Urbaniak kann sich kein besseres Training vorstellen, als EMS. Nach seinem offenen Bandscheibenvorfall im Sommer 2010 wurde er operiert. Mit den Übungen, die man ihm extra beibrachte, erzielte er nur mäßigen Erfolg und hatte wenig Spaß daran. Im Internet stieß er auf die EMS-Methode und meldete sich in Freising zu einem Probetraining an. Seitdem fährt der ITAdministrator regelmäßig zu Bodystreet und spürte bereits nach den ersten vier Trainingseinheiten eine deutliche Verbesserung seiner Rückenbeschwerden. Sein Wohlbefinden hat sich spürbar gesteigert, und seine Schmerzen sind deutlich weniger geworden. Er rühmt die intensive, qualifizierte Betreuung und kann nur jedem empfehlen, der kaum Zeit für sportliche Aktivitäten hat aber top trainiert sein will, zu Bodystreet zu gehen. -ab-

Liebe Leserinnen und Leser,

wussten Sie, dass es im Pallotti-Haus eine WärmeStube gibt? Der Verein MenschSein bietet dort Mitmenschen in schwierigen Lebenslagen ein wenig Würde und Hilfe. Die stellvertretende Vorsitzende Sabine Hallerberg wünscht sich, dass noch mehr Leute, wie Rentner mit niedrigen Bezügen, das Angebot nutzen. Wir haben für Sie zudem wieder Tipps und Informationen zusammengetragen, wie Sie Ihre Freizeit gestalten können, und fordern Sie unter anderem dazu auf, den ganz individuellen Geschmack Freisings zu erkunden. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen. Herzlichst, Christian Freund

IMPRESSUM isarkurier - Christian Freund Isarstraße 3 • 85356 Freising USt-ID.: DE270954242 Zentrale: Tel.: 08161/1484-095 Fax: 08161/1484-097 info@isarkurier.com Verkaufs- u. Verlagsleitung: Christian Freund Tel.: 08161/1484-096 christian.freund@isarkurier.com Chefredaktion: Anna Brückner (-ab-) Tel.: 08161/1484-095 redaktion@isarkurier.com Druckauflage | Erscheinungsweise: rund 30.008 Exemplare | monatlich Anzeigen- & Redaktionsschluß: am FR., 16. März | 16:00 Uhr Druckunterlagenschluß: am 19. des Vormonats | 16:00 Uhr Verbreitungsart: Kostenlose Direktverteilung sowie an Auslagestellen bei frei zugänglichen Haushalte und Firmen. Verteilgebiete: Freising mit Moosburg, Langenbach, Wartenberg, Schwaig, Neufahrn Obb., Weixerau, Nächster Erscheinungstermin: April-Ausgabe | Mi. 28.03.2012 Gewinnspiel - Teilnahmebedingungen: Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Senden Sie das Aktionsstichwort zusammen mit dem evtl. geforderten Lösungswort des jeweiligen Gewinnspiels per Email an: gewinnen@isarkurier.com oder Postkarte an die Isarstraße 3 in 85356 Freising. Es gilt der Einsendeschluss des betreffenden Gewinnspieles. Kommentare und Glossen geben nur die Meinung des Verfassers, nicht die der Redaktion wieder. Druckfehler und Änderungen vorbehalten.


WENIGE STUNDEN NORMALES LEBEN

isarkurier

3

Einfach nur Mensch sein

Anne Widmann, Sabine Hallerberg und Helen Menke gehören zu den Freiwilligen, die in der Wärmestube Dienst tun.

20 bis 25 Menschen im Schnitt nutzen das Angebot von MenschSein. Den Vorsitz haben seit Jahresbeginn Susanne Brejc, Stellvertreterin Sabine Hallerberg, Kassierin Heidi Wiedemann und Schriftführerin Charlotte Reitsam. „Das ist wie eine kleine Familie hier“, sagt Hallerberg. MenschSein hat 16 bis 20 ehrenamtliche Helfer. Da wird für Heizöl gesorgt, eine Fahrkarte gekauft oder die Praxisgebühr für den Arzt finanziert. Hilfe im Umgang mit Behörden, bei der Wohnungs- und Jobsuche

oder Neuanschaffung defekter Haushaltsgeräte wird geboten. Eine kleine Kleiderkammer steht zur Verfügung. Alles finanziert sich fast ausschließlich durch Sach- und Geldspenden. Die Helfer versuchen, den Gästen den Aufenthalt in der Wärmestube so angenehm wie möglich zu gestalten. Es gibt von Montag bis Freitag zwischen 11.30 und 14 Uhr ein warmes Mittagessen, das je zweimal pro Woche die Heiliggeist-Spitalstiftung und das Marriott-Hotel spendieren. Freitags kommt

es von VivaVita. Kaffee, Tee, Wasser, Saft und Obst gibt es dazu. Samstags ist geschlossen, aber am Sonntag ist zwischen 10 und 14 Uhr Frühstückszeit. Das holen die Helferinnen bei den Freisinger Bäckereien Muschler und Welter und bei Bio-Metzger Wiesheu in Sickenhausen. Die Zusammenarbeit mit den Pallottinern klappt gut, vor allem auch mit Christa Koch an der Pforte. Dennoch sucht der Vorstand neue Räume, denn die Wärmestube ist klein, die Treppe ins Untergeschoß für manche Gäste be-

schwerlich, und Lagermöglichkeiten fehlen. Die Gäste sind von Alter und Hintergrund her völlig verschieden. Da ist Christian (35). Er kommt gerne in die Wärmestube, denn damit durchbricht er die Einsamkeit, die ihn Tag für Tag umfängt. Hier fühlt er sich für ein paar Stunden aufgehoben, spielt Schach oder andere Brettspiele mit den Besuchern. Herbert (55, Name geändert) hat es hart getroffen. Er führte ein ganz normales Leben, aber dann machten die Rezession und ein Herzinfarkt alle seine Pläne zunichte. Er hat ein Zimmer in der Herberge des Männerfürsorgevereins doch da muss er bis Ende März raus. Er glaubt zu wissen, warum. Denn er hält

mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg, merkt an, wo es hakt. Die Wärmestube ist ihm willkommener Aufenthaltsort, weil er sein Zimmer täglich zwischen 11 und 17 Uhr verlassen muss. Nun sucht er eine Wohnung. 450 Euro warm würde das Sozialamt dafür zahlen – und das sicher. Aber wenn er sich bewirbt, muss er gegen Studenten bestehen, die bisher immer den Vorzug bekommen haben. Hier stößt auch der Verein MenschSein an seine Grenzen. Doch zumindest zuhören können die Helfer, wenn Herbert über seine Sorgen spricht. Das löst zwar nicht sein Problem, hilft ihm aber vielleicht ein Stückchen weiter. Spendenkonto: 44 51 89, Sparkasse Freising, BLZ 700 510 03 -ab-

Brettspiele machen den Gästen der Wärmestube Spaß.

Fotos: -ps-


BUCHVORSTELLUNG

4

isarkurier

Geschmackvolles Freising Sie konnten im November vergangenen Jahres schon die zweite Auflage präsentieren. Was Thomas Sadler, Eva Reichert und Marion Hofmeier 36, 35 und 34 Jahre alt, im Jahr 2010 begonnen haben, ist eine Erfolgsgeschichte geworden. Die drei haben „Freising Schmeckt“ herausgegeben, ein Kochbuch der ganz besonderen Art. Die Gerichte haben bodenständige Namen, wie „Bayerische Rübendauch“, „Bratknedeln“ oder „Falsche Wildsau“, sind zum Teil sogar sogar nach der Region benannt, wie „Amperschmaus“, „Freisinger Brotsuppn“ oder „Moosachgeflüster“. Und: die in den mehr als 100 saisonalen Rezepten verwendeten Lebensmittel stammen zu 95 Prozent aus dem Landkreis Freising. Dazu gibt es in dem 192 Seiten dicken, schön aufgemachten Buch interessante Tipps zum nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln, Rezeptvariationen sowie historische und touristische Infos über Freising. Außerdem stellen die Autoren die Erzeuger vor, die hinter den Zutaten stecken. Vom Landwirt über den Imker bis hin zum Gärtner und Hofladenbetreiber werden sie porträtiert und verraten ihre Lieblingsrezepte. Eine gute Übersicht über regionale Bio-

Schmecken lassen haben sich (v.l.) Eva Reichert, Marion Hofmeier und Thomas Sad-

ler originale und originelle Gerichte mit Zutaten aus der Stadt und dem Landkreis Freising. Foto: -knEinkaufsmöglichkeiten im Landkreis Freising und ein ausführlicher Saisonkalender runden das Buch ab. „Bio und Regionalität sind in jeder Hinsicht sinnstiftend. Sozusagen: Bio mit Beziehung. Und das ist nicht überraschend“, sagen die Autoren. Sie wissen, wovon sie sprechen, denn sie haben alle Rezepte in ihrem Buch selbst nachgekocht und wissen um die ganz neue Sinneserfahrung, die es bedeutet, eine bio-kulinarische Reise durch die Stadt Freising und den gesamten Landkreis anzutreten. „Vor der Tür schmeckt gut und tut gut“, ist ihr Fazit. Das Buch

„Freising Schmeckt. Gerichte und Gesichter - vom Acker auf den Teller“ für Bürger und Freunde der Domstadt sowie für Liebhaber regionaler Küche ist zum Preis von 25 Euro im Buchhandel oder unter www.schmeckthochdrei.de erhältlich. Und für 2012 gibt es zudem den 32-seitigen gleichnamigen Kalender, der Ess- und Stadtkultur, Rezepte, Tipps und Termine enthält. Für jeden Monat ist ein zur Saison passendes Rezept aufgeführt, wie „Bärige Buchteln oder „Schlü-Krapferl“, das mit bio-regionalen Zutaten leicht daheim nachgekocht werden kann. -ab-

Monatshoroskop

Mai 2011 März 2012 Widder 21.03.-19.04.

Die erste Hälfte des Monat März ist hervorragend dafür geeignet, erfolgreich Verhandlungen und neue Projekte anzugehen. Verträge und berufliche Gespräche sind ebenfalls begünstigt. Uranus fordert Sie auf, neue, individuelle Wege zu gehen, die Ihrer inneren Einstellung entsprechen. Vertrauen Sie Ihren Impulsen und setzen Sie diese um. Waage 23.09.-2.10.

Gibt es In Ihrem Leben Entscheidungen zu fällen? Nehmen Sie sich Zeit dafür. Ihre langgehegten Pläne nehmen langsam eine klare Form an. Lösen Sie sich mehr vom Stress des Alltags, sorgen Sie für Ruheoasen und schöpfen Sie dort immer wieder Kraft. Besinnen Sie sich auf Ihr inneres Zentrum.

Stier 20.04.-20.05.

Das ist ein Monat nach Ihrem Geschmack! Sie können sich darauf freuen, Jupiter und Venus sorgen dafür, dass es Ihnen so richtig gut geht. Schwierige Situationen werden sich auf wundersame Weise lösen und Ihre gute Laune ist ansteckend. Teilen Sie mit anderen Ihre Freude und vertrauen Sie Ihrer inneren Stimme. Skorpion 23.10.-21.11.

Der Monat März schenkt Ihnen ganz viele schöne Tage. Es ist die richtige Zeit für die Liebe und für intensive Begegnungen. Alles, was Sie jetzt anfangen, gelingt Ihnen leicht und locker. Sie sind kraftvoll und setzen Ihre Pläne um. Sie sind voller Enthusiasmus.

Zwilling 21.05. 21.06.

Ihre sprudelnden Ideen bekommen festen Boden und Sie entwickeln mehr Disziplin, um Ihre Vorstellungen zu verwirklichen. Sie erkennen die kleinen Schritte, die Ihnen Erfolg bringen. Der rückläufige Mars könnte Ihnen aber immer wieder Schwierigkeiten bringen, üben Sie Geduld.

Schütze 22.11.-21.12.

Ihre Ideen im Monat März sind einfach umwerfend. Am liebsten möchten Sie diese sofort umsetzen, doch der rückläufige Mars könnte Sie erstmal daran hindern. Geben Sie nicht auf, Ende des Monats gelingt Ihnen vieles wie von selbst. Also, Geduld ist angesagt. Nicht so leicht für den Schützen.

Krebs 22.06.-22.07.

Ein Monat, wo vieles in Ihrem Leben fliesst. Glückliche Verbindungen zu anderen Menschen stärken Ihr Wohlbefinden und Ihr Vertrauen zu sich selbst. Auch Ihre Gesundheit stabilisiert sich, trotzdem wäre es gut, wenn Sie bei allen Entscheidungen die Gesundheit an erster Stelle setzen. Was halten Sie von einer Ernährungsumstellung? Steinbock 22.12.-19.01.

Im Monat März erleben Sie in Liebesbeziehungen viele harmonische Stunden und auch beruflich können Sie Ihre Qualitäten gut anbringen. Man schätzt Ihre Zuverlässigkeit und Ihre Zielstrebigkeit. Man weiss, das, was Sie sagen, hat Bestand. Ihre Fähigkeiten werden geschätzt, vielleicht bekommen Sie auch eine Gehaltserhöhung.

Löwe 23.07.-22.08.

Haben Sie Lust auf neue Wege oder einmal etwas ganz anderes anzufangen? Sprudeln Sie voller neuer Ideen und Pläne? Es ist ein guter Monat, kreative Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Doch vergessen Sie dabei nicht Ihr Privatleben und geben Sie auch der Liebe einen besonderen Platz. Sprechen Sie über Ihre Gefühle. Wassermann 20.01.-18.02.

Ihre Spezialität sind ja unter anderem Ihre vielen tausend Ideen! Im Monat März können Sie diese Qualität voll ausleben. Immer wieder fällt Ihnen etwas Neues ein, Sie haben ständig andere Pläne. Nun, wie setzen Sie diese am besten um. Saturn i der Waage unterstützt Sie dabei, bringen Sie alles in die Klarheit und gehen Sie Schritt für Schritt, voran. Nicht mit Siebenmeilenstiefeln!

Jungfrau 23.08.-22.09.

Der Monat März kann für Sie sehr erfreulich werden, Venus, Jupiter und Pluto sind Ihre kosmischen Begleiter. Sie begegnen den richtigen Menschen zur richtigen Zeit, bekommen dazu noch das Glück dazu geschenkt, ohne dass Sie sich anstrengen müssen. Gleichzeitig erkennen Sie die Gesetze des Lebens und fühlen sich dabei sehr kraftvoll. Fische 19.02.-20.03.

Im Monat können Sie ganz in Ihrem Element leben. Nehmen Sie sich Zeit zum Träumen, lassen Sie die Frage auf sich wirken, was wünsche ich mir vom Leben? In diesem Monat? Was sind Ihre Ziele und Wünsche? Es könnte sein, dass Ihnen einige Wunder begegnen. Erkennen Sie diese!


GESICHTER DER STADT

isarkurier

5

Sicheren Schrittes aufs glatte Eis „Goaline“ ist Martha Demmel schon vor rund 14 Jahren geworden. Ihre Nichte hat die heute 56-Jährige damals gefragt, ob sie nicht zur DamenEishockeymannschaft gehen will, die sich in Freising gegründet hat. „Da bin ich doch schon zu alt“, war ihre erste Reaktion. Doch die Nichte zerstreute die Bedenken. Und weil sie besser Inline-Skater als Schlittschuh fuhr, erklärte sich Martha Demmel damals bereit, im Tor ihre Frau zu stehen. Damit war eine Passion geboren. Die DamenEishockey-Mannschaft in Freising gibt es schon lange nicht mehr, doch im Tor steht Martha Demmel immer noch. Denn als sich in der Domstadt die Damen nicht mehr zum Eishockey aufs glitschige Geläuf begeben wollten, gründeten die verbleibenden Frauen in Moosburg die Eisbienen des EV Aich. Zusammen mit den Freisinger Herrenteam Medientigers fuhren sie vor gut zehn Jahren ins Trainingslager und seither steht die „Goaline“ auch da ihre Frau – allein unter Männern. Auf die Frage, ob sie dort akzeptiert wird, vermutet sie: „Ich glaube, die sind froh, dass überhaupt jemand im Tor ist“. Nach Möglichkeit lässt sie kein DonnerstagsTraining aus. Die Sekretärin hat zwar mit Medien nichts zu tun, aber mit der HobbyMannschaft verbindet sie die gemeinsame Leidenschaft für den Sport. Die Übungsstunden finden wenigstens am Abend statt. Die Eisbienen dagegen treffen sich immer samstags, zur unchristlichen Zeit von 8 Uhr morgens. Allein das Anlegen der Ausrüstung dauert schon eine halbe Stunde, dazu kommt noch die Fahrtzeit. Helm, Visier und Brustschutz sind unerlässlich. So ist Martha Demmel gegen Verletzungen durch Puck oder Schläger fast gefeit. Freilich: „Blaue Flecken gibt es manchmal, aber weh tut es nicht wirklich“, berichtet sie. Lediglich wenn der Puck auf den Helm trifft, hört sie manchmal „die Engerl singen“ und hat am nächsten Tag ab und an leichte Kopfschmerzen. Aber: „Das macht mir nichts aus“, lacht sie, obwohl sie einräumt, dass bei den Männern „ein

„Goaline“ bei den Medientigers ist Martha Demmel seit mehr als zehn Jahren.

anderer Wumm“ dahinter ist, als bei ihren Geschlechtsgenossinnen. Dennoch: „Mir gefällt‘s, ich bleib bei den Medientigern, solange die mich wollen“, sagt sie. Den Sommer über hält sie sich durch Besuche im Fitness-Center oder Radfahren in Form. Keine großen Touren, aber so ein bis eineinhalb Stunden ist sie da schon unterwegs. Nicht wenn es aus Eimern regnet, doch starker Wind zum Beispiel macht ihr nichts aus. „Ich hab so einen Bewegungsdrang“, gesteht sie. Das alles kommt natürlich ihrer Gesundheit zu Gute, sie fühlt sich total fit.

Weibliche Qualitäten Sie hat durchaus weibliche Qualitäten, obwohl sie eher zu Männersportarten als zur Damengymnastik neigt. Immer freitags kocht sie für die drei erwachsenen Kinder, ihren Mann und ein Enkelkind. Das ist Tradition bei den Demmels. Der zweite Enkel, der in

Langenbach wohnt, kann zu ihrem Bedauern nicht kommen, weil er in Moosburg aufs Gymnasium geht. Aber dafür hat sie Verständnis. Sie

gestorben, so liegt es bei den beiden, die Familie zusammenzuhalten. Wenn es nach den Kindern ginge, bräuchte Martha Demmel am Freitagmittag nur „Gickerl“ oder Knoblauchbraten zubereiten, aber sie kocht natürlich auch andere Gerichte. Für ihre Liebe zum Eishockey haben alle Verständnis, und sie selbst gerät direkt ins Schwärmen: „Es ist schon schön, Eishockey zu spielen“, sagt sie und hofft, dass sie noch lange mitmischen kann. Gesundheitlich jedenfalls fehlt ihr nichts. Sie plagt kein Zipperlein, wahrscheinlich nicht zuletzt deshalb, weil Fotos: Schwarzfischer sie durch ihre sportlichen Aktivitäten, zu ist froh, dass alle sich so gut denen auch Schlittschuhlauverstehen, auch die Schwie- fen mit dem Enkel gehört, gerkinder passen perfekt in durchtrainiert und, flapsig den Verbund. Ihre Eltern und gesagt, fit wie ein Turnschuh die ihres Mannes sind schon ist. -ab-

Foto: Peter Schwarzfischer


AUS DER GESCHÄFTSWELT

R ANDNOTIZEN

FMG gilt als familienfreundlich

Der Ernst des Lebens

Eine Delegation der Europäischen Union hat sich am Flughafen München über die Konzepte und Maßnahmen, die die FMG zur Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung entwickelt hat, informiert. Arbeitsministerin Christine Haderthauer würdigte vor allem die Maßnahmen, mit denen das Unternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhöht. Das sind zum Beispiel Heimarbeitsplätze oder Ferienprogramme für Mitarbeiterkinder. Die Gäste machten unter anderem eine Stippvisi-

Bis Dienstag, 17. April, müssen Eltern, die ihre Sprösslinge für das Schuljahr 2012/13 an der Grundschule anmelden wollen, sämtliche Unterlagen parat haben. Denn nur an diesem Tag zwischen 8.30 und 13 Uhr sowie von 15.30 bis 18 Uhr können sie ihre Kinder anmelden. Die vorgegebenen Zeiten sind verbindlich, soweit nicht abweichende Zeiten festgelegt wurden. Mitzubringen sind die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch sowie die Bescheinigung zur Vorlage bei der Schuleinschreibung, eine Bestätigung über die Teilnahme am Seh- und Hörtest. Notwendig sind außerdem eine Bestätigung über die Teilnahme des Kindes an der Früherkennungs- oder schulärztlichen Untersuchung, und bei Alleinerziehenden eine Sorgerechtserklärung. Die Schüler sind an der entsprechenden Sprengelschule anzumelden. Betroffen sind alle Kinder, die für das laufende Schuljahr zurückgestellt wurden (Bescheinigung mitbringen), die bis 30. September 2006 geboren sind oder vom 1. Oktober bis 31. Dezember auf Antrag der Erziehungsberechtigten, über den die Schulleitung entscheidet. Bei später Geborenen ist neben dem Antrag der Erziehungsberechtigten auch ein schulpsychologisches Gutachten erforderlich. -ab-

isarkurier

Moosburg Hilton?

te bei den „Airport-Hopsern“, der bundesweit einzigen betrieblichen Kindertagesstätte an einem Verkehrsflughafen, die mit ihren Öffnungszeiten von 6 bis 21 Uhr optimal auf die besonderen Bedürfnisse der Flughafenbeschäftigten, abgestimmt ist. –ab-

Das Ferienprogramm für Kinder von

FMG Mitarbeitern fand grosses Lob. -kn-

Gespannt sein darf man auf die Fassade des Businesshotels Moosburg. Foto: -kn-

Die Bemühungen der Moosburg Marketing eG, in der Stadt ein Business-Hotel zu etablieren, scheinen zu fruchten. Bereits 2010 wurden auf der Expo Real, erste Kontakte geknüpft, die dazu führten, dass die HOGA nun eine Machbarkeitsstudie erarbei-

tet hat. Auch der Tourismus fand darin Beachtung. Die Beratungsfirma empfiehlt ein Vollhotel mit 90 Zimmern im Drei-Sterne-Plus-Segment, an das gehobene Gastronomie angekoppelt werden soll. Ein aufwändiger Wellness-Bereich hingegen erscheint den Gutachtern nicht sinnvoll zu sein. Der Standort sollte so gewählt werden, dass er sowohl mit dem Auto als auch per Schienenanbindung perfekt erreichbar ist. Die Stadt Moosburg führt nun mit potenziellen Investoren Verhandlungen, um das Projekt zu realisieren. -ab-

Farbe wechsle Dich Für alle Arten von Kleinkrafträdern beginnt am 1. März das neue Versicherungsjahr. Wer bis dahin nicht sein altes schwarzes gegen ein neues blaues Kennzeichen ausgewechselt hat, steht ohne Versicherungsschutz da und macht sich überdies strafbar, darauf macht die HUK-COBURG aufmerksam. Die Kennzeichen gibt es direkt bei der Versicherung. Zu den Fahrzeugen, die ein Versicherungskennzeichen führen müssen, gehören unter anderem Kleinkrafträder wie Mofas, Mopeds und Roller oder

leichte Quads. Letztgenannte dürfen nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben und nicht schneller als 45

Neue Kennzeichen 2012 für Mofas,

Mopeds und Co.

Foto: -fkn-

Kilometer pro Stunde fahren. Übrigens sind all die kleinen Verwandten der Motorräder überdurchschnittlich oft in Unfälle verwickelt und werden im Vergleich zu den größeren Brüdern zudem noch extrem häufig gestohlen. Dies zeigt, wie wichtig ein umfassender Versicherungsschutz ist. Noch günstiger als im Vorjahr bietet die HUKCOBURG bei den Tarifen für Kleinkrafträder mit Versicherungskennzeichen die KfzHaftpflichtversicherung mit 100 Millionen Euro Deckung ab 45 Euro pro Jahr an. Eine

Endspurt für kreative Handwerker

Superschnelles Internet

Für Schulabgänger und Berufseinsteiger, die ab September das Schreiner- oder Holzbildhauerhandwerk an den Schulen für Holz und Gestaltung des Bezirks in Garmisch-Partenkirchen erlernen wollen, ist am 1. März Anmeldeschluss. Sie werden

Der Ausbau des schnellen Internets auf dem Land durch die Deutsche Telekom geht weiter. Jetzt haben die Gemeinden Allershausen, Kranzberg und Zolling Kooperationsverträge unterschrieben, die den DSL-Ausbau vor Ort regeln. Der DSL-Ausbau auf

dort Möbel entwerfen und fertigen. Während der Holzbildhauerausbildung setzen sie sich mit dem schöpferischen Gestalten auseinander. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Schulausbildung und das Bestehen der Aufnahmeprüfung. Nach drei Jahren erhalten die Schüler ein Abschlusszeugnis, das dem Gesellenprüfungszeugnis gleichgestellt ist. Schulgeld wird nicht erhoben. Infos unter www.shggap.de. -ab-

Teilkaskoversicherung mit 150 Euro Selbstbeteiligung bekommt man bereits ab 35 Euro jährlich.

Bares Geld sparen Unter dem Strich lässt sich mit dem neuen Kennzeichen sogar Geld sparen: Mopedfahrer, die nicht nur eine Versicherung abschließen, sondern gleichzeitig bei der HUK-COBURG bis Ende März auch ein Postbank-Girokonto eröffnen, erhalten einmalig eine Gutschrift in Höhe von 100 Euro. -HUK-Coburg-

dem Land ist kostspielig: Ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau kostet rund 70 000 Euro, deswegen setzt die Telekom in vielen Fällen auf die Beteiligung der Kommunen. Die normale Telefonleitung aus Kupfer, über die der Datenstrom geschickt wird, dämpft das Signal Meter um Meter. Ab einer Entfernung von rund fünf Kilometern kommt auch das stärkste Signal nicht mehr an. Darum ist es notwendig, Glasfaserkabel zu verlegen. -ab-

ANZEIGE

8


PROMINENT | PERSÖNLICH | PRIVAT

isarkurier

9

Unterstützung des Widerstandes An einem der kältesten Tage des Jahres, am Freitag, 3. Februar, hat die Regionalgruppe Freising-Moosburg der Tibet Initiative Deutschland bei 13 Grad unter Null eine halbstündige Solidaritätsmahnwache für Tibet am Marienplatz in Freising abgehalten. Mit Fahne, Plakat, Kerzen, Flugblättern und Megaphon haben die Mitwirkenden auf die verzweifelte Situation der Tibeter hingewiesen: Darunter Verbannung der tibetischen Sprache aus Schulen und Universitäten, Dauerüberwachung und Bespitzelung der Klöster und die brutale Niederschlagung und Verfolgung von jeglicher Form des Widerstandes und tibetischer Identität wie etwa die Verehrung des Dalai Lamas.. „Wir sagen, wirtschaftliche Zusammen-

arbeit darf nicht auf Kosten der Menschenrechte gehen“, kommentieren sie Bundeskanzlerin Angela Merkels Chinareise, bei der diese Probleme nicht angesprochen worden waren. Am Donnerstag, 1. März, um 19 Uhr findet der nächste Stammtisch der Freisinger Regionalgruppe im Etcetera statt, am Dienstag, 6. März, zeigt Nicole Jochner in der Volkshochschule in der Kammergasse den Lichtbildervortrag „Tibet – wo der Himmel die Erde berührt“. Am Samstag, 10. März, wird auf dem Freisinger Marienplatz während des Marktes zum weltweiten Gedenken an den Jahrestag des Aufstandes und zur Unterstützung des tibetischen Widerstandes eine Flagge gehisst. Infos: www.tibetfreising.de. –ab-

Bei Eiseskälte machten die Mitglieder der Regionalgruppe Freising-Moosburg der Tibetinitiative Deutschland im Rahmen einer

Mahnwache mit Fahnen, Kerzen und Flugblättern auf das Schicksal der Tibeter aufmerksam.

Spaß am Ehrenamt

Zum Stammtisch wollen sich Freisings Ehrenamtler regelmäßig treffen. Foto: -kn-

Gut 30 Personen waren der Einladung des „Treffpunkt Ehrenamt Freising“ zu einem Neujahrsempfang im Haus der Vereine gefolgt. Im Juni war die Anlaufstelle für Menschen, die sich ehrenamtlich

engagieren möchten, und für Organisationen, die nach freiwilligen Kräften suchen, gegründet worden, nun fand ein zwangloses Miteinander statt. Bereits im ersten halben Jahr hat die Service-

stelle große Resonanz gefunden. Freiwilliges bürgerschaftliches Engagement muss Spaß machen und Erfüllung bieten, waren sich alle einig. Dank der individuellen, Beratung haben viele ein Ehrenamt gefunden, das sie ausfüllt. Einer der Teilnehmer wusste zu berichten, dass er über das Ehrenamt aus der Arbeitslosigkeit heraus in eine Festanstellung gekommen ist. Nun ist geplant, beginnend mit heute, sich an jedem letzten Mittwoch eines Monats um 19 Uhr zum zwanglosen Austausch im Haus der Vereine zu treffen. Infos: www.treffpunkt-ehrenamt@freising.de. -ab-

Preiswürdiger Abschluss Einen Preis der HydraulikFirma HaWe hat sich Robert Kuba mit dem Gesamtergebnis von 2,3 in seiner Gesellenprüfung gesichert. Neben der Regierung von Oberbayern hat ihn das Unternehmen für hervorragende Leistungen und vorbildliches Verhalten ausgezeichnet. Kuba hat beim Autozentrum Freising in der Isarstraße erfolgreich eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker Personenkraftwagentechnik absolviert und sich unter die 50 Besten

von 240 Berufsschülern eingereiht. Besonders hervorgetan hat er sich in Teil 2 der Prüfung: Hier wurden Kundenauftrag, Kraftfahrzeugund Instandhaltungstechnik, Diagnosetechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde gewertet. Lehrherr Franz Deisenbeck ist stolz auf Kuba und hat zugesichert, ihn als Mechatroniker zu übernehmen. „Die besten Leute zieht man sich für gewöhnlich selbst heran“, sagte er und bedankte sich auch bei Ausbildungs-

leiter der für das gute Abschneiden mitverantwortlich ist. -ab-

Franz Deisenbeck gratuliert stolz sei-

nem Azubi Robert Kuba.

Foto: -cf-

Foto: -kn-


KULTUR | THEATER | SZENE

10 Klassische Mundart

Paul Schallweg (Texte) und Friedrich Meyer (Kompositionen und Arrangements) präsentieren Mozart, Verdi und Wagner einmal anders. Man muss nicht extra in die Landeshauptstadt reisen, um sich das Verggügen zu gönnen. Conny Glogger, Gerd Anthoff und Michael Lerchenberg, der Dirigent Rolf Wilhelm mit seinem Ensem-

Ohne Grenzen ble, sowie der Percussionist Werner Hofmeister, gehen damit auch auf Tournee. Schallweg hat den Inhalt bekannter und beliebter Opern in originelle Mundartverse gegossen und präsentiert unter anderem „Aida - oder Das Liebesdrama vom Nil“, „Die Zauberflöte – oder Das Wunder vom Königssee“, „Die Meistersinger von Miesbach“ und „Madam Butterflei – oder Wia a herzloser Ami a liabs kloans Japaner-Madl sitzen hat lassen.“ Ein Heidenspaß. –ab• Opern auf Bayrisch, SO., 20. März, 20 Uhr, Asamtheater, Freising.

Geistes-Russen aus der Alpenregion

Eine postmoderne Version russischer Folklore bieten die Musiker von Russkaja. Dabei kommen sie aus Österreich, nur Dimitrij Miller ist ukrainischer Staatsbürger. Immerhin ist ein Teil der Band zumindest passenden Ursprungs (Russland, Ukraine, Ungarn & Bulgarien), Bandgründer Georgii A. Makazaria, ist in Moskau geboren. Er

und seine Kollegen spielten vordem in diversen Formationen. Bei Russkaja prallen Trash Metal auf Worldjazz, und Funky Stuff auf Frank Zappa-Rock. Der Kasatchok ähnelt einer zünftigen Prügelei, die Blechblas-Fraktion einer Kalaschnikow. Doch die musikalische Botschaft ist eindeutig: Tanz, Tanz, Tanz. Ska ist die Zauberformel und Polka das Mittel zum Zweck, beides beherrschen die sieben Geistes-Russen aus dem Effeff. -ab• Russkaja, Donnerstag, 29. März, 20 Uhr, Lindenkeller, Freising

Die Uferlos-Konzertnacht goes Indie. Die Bands „Weiter“ und „Monday Tramps“ (Foto) aus Freising werden von den Red Blood Cells supported. Bei „Weiter“ sind der Bassist von LaBrassBanda und die Sängerin von Marsmobil mit an Bord. Ein Lebensgefühl trifft deutsche Texte. -ab• Uferlos-Konzertnacht, SA., 3. März, 20 Uhr, Lindenkeller, FS

isarkurier

Melodischer Jazz Seit Herbst 2010 ist sie Mitglied in der Band „Charly Antolini meets the Jazz Ladies“. Daneben ist Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser mit ihrer Band unterwegs, um kraftvollen erdigen Lounge Jazz darzubieten, der ganz klar konzertant strukturiert ist. Seit sie 14 Jahre alt ist, spielt sie

Saxophon, schon mit sieben hatte sie Klavierunterricht. Eine stark melodische Orientierung zeichnet ihr Spiel aus. Tom Jahn am Klavier und Bassist Sebastian Gieck unterstützen sie mal begleitend im Hintergrund, überzeugen aber auch mit virtuosen Soli. Special Guest ist Magnus Dauner, Percussions. Zu hören sind Eigenkompositionen sowie Jazz- und Pop-Bearbeitungen von Cole Porter und Antonio Carlos Jobim über Burt Bacharach bis Simon & Garfunkel. -ab• Stephanie Lottermoser, Mi., 28. März, 21 Uhr, Hirschwirt, Moosburg

Tanzmusik im Big Band Sound

Unter dem Motto „Let’s Dance“ bittet Oberstleutnant Karl Kriner mit dem Luftwaffenmusikkorps 1 zum Benefizkonzert in die Luitpoldhalle. Das Programm widmet sich einem anderen Genre als im vergangen Jahr

wird sich aber dennoch wieder durch Esprit, Spielfreude und Virtuosität auszeichnen. Die Musiker garantieren für mitreißende Rhythmen und beste musikalische Unterhaltung auf hohem Niveau. Mit dem Reinerlös werden die

Bürgerstiftung Freising und die Aktion „Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ des Bundeswehr-Sozialwerks unterstützt. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass wir das Musikkorps neuerlich für ein Benefizkonzert gewinnen konnten“ freut sich OB Dieter Thalhammer, vor allem auch, weil mit dem Erlös der Veranstaltung die Bürgerstiftung gestärkt wird. Karten gibt’s in der Touristinformation Freising, Marienplatz 7, Tel. 08161 5444102. -ab• Let’s Dance, DO, 15. März, 20 Uhr, Luitpoldhalle Freising

Stolpern zur Kunst erhoben Eigentlich haben sie ja gelernt, professionell über die eigenen Füße zu fallen, aber sie können auch zaubern – und zwar ein Lächeln auf die Gesichter ihres Publikums. Die Absolventen der Freisinger Clownschule „Die Kunst des Stolperns“ haben sich ein halbes Jahr lang in sechs Blöcken in Grundtechniken, Körperarbeit, Charakter, dem Bewusstsein auf der Bühne, dem Zusammenspiel mit dem Partner und in Jonglage geübt. Sie haben sich einen Clown-Charakter erarbeitet und diesen vertieft, das richtige Atmen gelernt und sich mit Stimme und Maske befasst, sowie die Szenenarbeit trainiert. Nun treten sie zum ersten Mal vor Publikum auf. Voller Inbrunst stolpert der Clown von einem Fiasko ins nächste. Er ist stets bemüht das Beste zu geben, immer hundertprozentig gewillt und motiviert. Er beschreitet seinen mit Schusseligkeiten und Rückschlägen

gepflasterten Weg voller Überzeugung und berührt so die Herzen. Es ist eine Tatsache, dass Humor die Seele streichelt und nährt, was dem Clown gerade in jüngerer Zeit zu neuer Popularität verholfen hat. Peter Spiel, Stefan Schiegl und Elisabeth Makepeace sind Profi-Schauspieler oder Regisseure. Die Wienerin Makepeace lebt in Freising und hat 1997 die KlinikClowns Bayern e.v. gegründet. Die drei Lehrer sind zum Teil bereits seit Jahren als KlinikClowns unterwegs. Sie haben die Schule gegründet weil immer mehr Menschen sich dafür interessieren, die Grundtechniken der Clownerie zu erlernen und in dieses Gebiet hinein zu schnuppern. Plätze gibt es erst wieder im Februar 2013, der aktuelle Kurs ist voll belegt. Anmeldungen für nächstes Jahr werden aber bereits angenommen. -ab• Abschlussgala, Freitag/Samstag, 30./31. März, jew. 19 Uhr, Theatersaal im Pallotihaus, FS.


KULTUR | THEATER | SZENE

isarkurier

PIEL

GEWINNS

Fotos: John

Über 30? Dann nichts wie auf nach Moosburg Der beste aller DJ‘s (O-Ton Peter Kellner), Hotte alias Alex Wangler, steht mit seinem Assistenten Björn schon in den Startlöchern. Wegen der Umstellung auf die Sommerzeit sind sie diesmal bis 5 Uhr früh Garanten für Supermusik auf der Ü30-Party des Fördervereins der Handballer in Moosburg. Shaker Dominik an der Bar und das bewährte Team hinter der Theke treten auch beim fünften Mal wieder an und verwöhnen die Gäste mit Cocktails und Drinks. Sogar für die Raucher haben die Veranstalter ein Herz: Für sie halten sie ein eigenes Zelt parat in dem sie ihrem qaualmenden Vergnügen fröhnen

DJ Hotte alias Alex Wangler und sein

Assistent Björn (r.) freuen sich schon, die Stimmung zum Kochen zu bringen.

können. Zwei Schwammerl stehen zudem bereit, um dem Andrang gerecht zu

werden. Und den erhofft sich der Förderverein auch. Kellner verspricht einige Überraschungen, auf die Stammgäste neugierig sein dürfen. Wir verlosen zwei mal zwei Karten für das Event. Wer weiß, zum wievielten Mal die Moosburger Ü-30-Party stattfindet, kann gewinnen. Teilnahmebedingungen siehe Seite 2. Der Erlös des Abends wird ausschließlich für die Aus- und Fortbildung der Jugendlichen und deren Trainer verwendet. Dieses Projekt ist auf mehrere Jahre ausgelegt. -ab• Ü30-Party, SA, 24.03., Einlass ab 21 Uhr, Stadthalle Moosburg, Breitenbergstraße 18

Ein Frühling, der den Herbst berührt Mit einem Glockenschlag wird der 3. Moosburger Kleinkunstfrühling eröffnet. Denn als Starter der Veranstaltungsreihe sind Sauglocknläutn gebucht. Weg-

wärts heißt ihr Programm, das eklatante Fragen aufwirft: Führen tatsächlich alle Wege nach Rom? „Stoanig“ können sie auf jeden Fall sein, und Sauglocknläutn analysieren

Unergründlich sind die Pfade die Sauglocknläutn in Ihrem Programm „Wegwärts“

zum Auftakt des Kleinkunstfrühlings Moosburg einschlagen.

Foto: -kn-

die verschiedenen Pfade, die die Menschen einschlagen. Wie immer vertont mit bayerischer Musik. Aber auch wie die des Herrn sind die der drei Musik-Kabarettisten unergründlich. Haben Sauglockenläutn den richtigen erwählt? Das entscheiden die Zuhörer. Weiter geht‘s am 24. April mit Nepo Fitz und seinem Kabarettprogramm „brunftzeit“ in der Schäfflerhalle. Das fastfood theater München improvisiert am 15. Mai in den RosenhofLichtspielen und Constanze Weber, Violoncello und Benedikt Celler, Klavier, weihen am Samstag, 8. September den neuen Sitzungssaal im Feyerabendhaus als Veranstaltungsraum ein. -ab• Sauglocknläutn, Dienstag, 27. März, 19 Uhr, Rosenhof-Lichtspiele Moosburg.

11



Nr-19-MRZ-2012