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Nr. 11 | MRZ2011 | 2. Jahrgang | SA. 05.03.2011 |

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FREISING & MOOSBURG

In Stadt und Land der Frühling erwacht 5 x nachgefragt Freuen Sie sich schon auf den Frühling?

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, Der Lenz naht mit Riesenschritten. Wir haben uns umgeschaut und für Sie einen bunten Frühlingsstrauß zusammengestellt, der im März Ihre Lektüre bereichern soll. So stellen wir Ihnen Werner Vasold vor, den legitimen Nachfolger des legendären Roider Jackl. Zum Essen schicken wir Sie diesmal in den Gasthof Sempt, ein Kleinod, das es lohnt, einmal von der Bundesstraße abzubiegen. Und das beigefügte Rezept ist das Nachkochen auf jeden Fall wert. Wir haben uns schlau gemacht, warum im Gewerbegebiet an der Angerstraße in Freising nichts vorangeht und sagen Ihnen, welch große Pläne Bürgermeisterin Anita Meinelt für Moosburg hat.

IMPRESSUM isarkurier® - Christian Freund Isarstraße 3 • 85356 Freising USt-ID.: DE270954242 Zentrale: Tel.: 08161/1484-095 Fax: 08161/1484-097 info@isarkurier.com Verkaufs- u. Verlagsleitung: Christian Freund Tel.: 08161/1484-096 christian.freund@isarkurier.com Chefredaktion: Anna Brückner (-ab-) Tel.: 08161/1484-095 redaktion@isarkurier.com Verantwortlich für den Druck: APPL .sellier Druck | Freising

Otto Kudrus, ein „Haferlgucker“ hat ein neues Büchlein über Freising herausgegeben, das allerlei kurzweilig erzählte Geschichten zum Inhalt hat. Natürlich gibt es auch wieder jede Menge Neues aus der Geschäftswelt. Und wo Sie Ihre Abende verbringen können, wenn Sie Lust auf Musik, Theater und Szene haben, finden Sie in unserer gleichnamigen Rubrik. Was in den Nachbargemeinden los ist und sonst noch so manch hoffentlich für Sie Lesenswertes finden Sie in unserem Heft, das wegen der Fülle der Informationen dieses Mal 40 Seiten stark ist. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Christian Freund

Titelbild : Walter Vasold am Roider Jackl-Brunnen Freising Foto: -ps-

Anzeigenschluss: am 22. des Vormonats | 16:00 Uhr Redaktionsschluß: am 24. des Vormonats | 16:00 Uhr Verbreitungsart: Kostenlose Direktverteilung an frei zugängliche Haushalte sowie Betriebe, Gastronomie, Einzelhandel Verteilgebiete:

Achering, Aich, Attaching, Freising, Haag, Haindlfing, Hangenham, Inkofen, Langenbach, Marzling, Moosburg, Ober-/Niederhummel, Pfrombach, Volkmannsdorf, Volkmannsdorferau, Wang, Weixerau und Zolling

Druckauflage: 26.150 Exemplare nächster Erscheinungstermin: SA. 2. April 2011 Druckfehler, Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

- Gewinnspiel Teilnahmebedingungen -

Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Senden Sie das Aktionsstichwort zusammen mit dem evtl. geforderten Lösungswort des jeweiligen Gewinnspiels per Email an: gewinnen@isarkurier.com oder per Postkarte an die Isarstr. 3 in 85356 Freising. Es gilt der Einsendeschluß des betreffenden Gewinnspieles. isarkurier®

4-5 In Stadt und Land Der Frühling erwacht 6-7 Gastlichkeit in der Region Gasthof Sempt in der Spörerau 8 5 x nachgefragt, Freuen Sie sich schon auf den Frühling 9 Am Rande bemerkt Dank und Abriss 10 Gesichter der Stadt, mit Schalk und sicherem Gespür 11-13 Aus der Geschäftswelt Neuer Club mit tollem Start 14-15 Freising aktuell Gewerbegebiet Angerstraße 16-17 Aus den Nachbargemeinden Haag, Marzling und Zolling 18 Partnerstädte Maria Wörth in Kärnten 19 Buchvorstellung, Geschichten die das Leben schreibt 20 Rätselhaftes Die Rätselseite mit Gewinnspiel 22-23 Prominent, persönlich, privat Über Leute die man kennt 24 Merk würdig Tipps und Termine 25-33 Musik, Theater, Szene Kultig, klassisch, komisch 34 Handballförderer Ü-30 Party Moosburg 36 Abgehoben Aufwind für die FMG 37 Moosburg aktuell Moosburg mörtelt auf 38 Lokale Größen Eine halbe Stunde Fröhlichkeit 40-41 Sportseite, Eishallendach soll 2012 fertig sein 42 Zu guter Letzt Leitfaden für die Jugend isarkurier

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IN STADT UND LAND

Die ersten Frühlingsboten stehen vor den Blumenläden bereit und warten nur darauf das traute Heim herauszuputzen.

Fotos: -ps-

Im Märzen der Bauer…

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un klappt sie bald wieder, die Sache mit den Gänseblümchen und den Bienen. Denn schon liegt ein Hauch von Frühling in der Luft – untrügliches Zeichen dafür, dass die Jahreszeit der erwachenden und sprießenden Natur mit Riesenschritten naht. Der Lenz, wie sie poetisch genannt wird, hat natürlich auch auf uns Menschen Einfluss. Zum einen grünt und blüht es, die Tage werden länger und die Temperaturen steigen. Das macht zum Beispiel Lust darauf, sich die ersten Blümchen direkt von Wiese und Feldrain zu pflücken und ins Haus zu holen, oder die Wohnung neu zu dekorieren. Ob Schneeglöckchen, Krokusse, Veilchen oder Schlüsselblumen – die ersten zarten Pflänzchen nach dem kalten und in diesem Jahr besonders schneereichen Winter wecken sie einfach, die vielzitierten Frühlingsgefühle. Aber letztere haben noch eine an4

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dere Ursache: Mit der steigenden Lichtintensität werden vermehrt Serotonin und Dopamin ausgeschüttet. Dies steigert das Wohlbefinden bis hin zur leichten Euphorie. Optische Reize, vermutlich auch hervorgerufen durch leichtere Kleidung, stärken den Drang nach Flirt und mehr zusätzlich.

Die Hormone spielen verrückt Das andere Extrem sind diejenigen, die in bleierne Frühjahrsmüdigkeit verfallen. Nicht etwa, weil uns am Sonntag, 27. März, um zwei Uhr früh eine Stunde gestohlen wird, weil die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden. Nein, die Ursache für die Mattig- und Lustlosigkeit ist bis heute nicht vollständig geklärt. Fest steht lediglich, dass auch hier die Hormone verrückt spielen. Tausend Tipps und Tricks gibt es - von

Sanddornsaft trinken bis Vollkornbrot essen - um dagegen anzukämpfen. Ob sie hilfreich sind, muss jeder für sich selbst herausfinden. Probieren Sie es mal mit diesem Fitmacher nach folgendem Rezept: eine Handvoll junger Löwenzahnblätter waschen und in Streifen schneiden. Eine Orange auspressen sowie einen Apfel vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Zusammen mit 1/8 l Buttermilch oder Kefir, einem Teelöffel Blütenpollen und etwas Honig zum Süßen (Menge je nach Geschmack) in einem hohen Gefäß pürieren, fertig ist der Zaubertrank. Wenn man diesen Mix eine Woche lang täglich trinkt, soll er wahre Wunder wirken. Allerdings nicht bei jenen Kandidaten, die das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit lediglich als Ausrede benutzen, um eine Erklärung für ihre latent vorhandene Antriebslosigkeit zu finden. Sollten die Symptome anhalten, empfiehlt es

sich für diese jedenfalls, einen Arzt aufzusuchen.

Straßencafés bevölkern sich Aber wenden wir uns lieber wieder den angenehmeren Dingen zu. Blühende Bäume und erwachende Natur ziehen uns einfach ins Freie. Für die Landwirte beginnt die Zeit, in der sie ihre Felder

Mit Decken trotzen diese Caféhausbesu


DER FRÜHLING ERWACHT bestellen können. Die Sonne gewinnt zusehends an Kraft, die Straßencafés bevölkern sich, und vielerorts werden Frühlingsfeste gefeiert. Zwar tritt eigentlich am Aschermittwoch, 9. März, die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern in Kraft, doch an die hält sich kaum jemand ganz rigoros. Zu schön ist es, wenn Frühling sein blaues Band wieder durch die Lüfte flattern lässt. Dem hat schon Eduard Mörike in seinem bekannten Gedicht Rechnung getragen, und des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethes Faust monologisiert auf seinem Osterspaziergang: Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden belebenden Blick, im Tale grünet Hoffnungsglück; der alte Winter, in seiner Schwäche, zog sich in raue Berge zurück... Ich höre schon des Dorfs Getümmel, hier ist des Volkes wahrer Himmel, zufrieden jauchzet Groß und Klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein! Geflügelte Worte sind das geworden.

Billige Eier und willige Mädchen Oder wie ein Erich Kästner in seiner unvergleichlichen Manier formuliert hat: Die Eier werden billiger, die Mädchen werden williger, es riecht aus den Aborten, kurz - Frühling allerorten. Die Comedian

ucher den noch kühlen Temperaturen.

Harmonists haben Veronica sangesfreudig mitgeteilt, dass der Lenz nun da sei und Antonio Vivaldis wunderbares Violinkonzert La Primavera (Der Frühling) aus Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten) zählt zu den absoluten Klassikern.

Im Frühling gefreit, selten gereut Zu keiner Jahreszeit wird so gerne geheiratet, wie im Frühling. Der absolute Spitzenmonat ist zwar der Mai, doch auch jetzt schon drängt es die Verliebten zu Standesamt und Traualtar. Wer sich kurz entschließt den Schritt zu wagen, tut sich jedenfalls schwer, einen Termin zu finden. Aber die Planungen fürs kommende Jahr sollten langsam beginnen. Vor allem ein geeigneter Saal oder eine wirklich gute Band sind oft schon Monate lang im Voraus ausgebucht. Auch die Einladungsliste zu erstellen ist nicht einfach. Setzen wir die Tante Gundi zu Onkel Herbert, oder können wir die Schmidts neben den Maiers platzieren, sind oftmals Fragen, an denen sich ein Streit zwischen den künftigen Eheleuten entzünden kann. Zu heiraten ist nicht mehr so einfach wie früher. Aber es gibt ja Hochzeitsmessen auf denen sich die Brautleute informieren oder sogar einen professionellen Planer anheuern können, der das Schiff sicher in den Hafen der Ehe geleitet. Was bloß ist dran, an diesem Frühling, dass er über die Jahrhunderte weg Dichter und Komponisten inspiriert hat und Mann und Frau verstärkt dazu verleitet, sich das Jawort zu geben? Das wird wohl eine ewig ungeklärte Frage bleiben. Doch jedes Jahr aufs Neue werden wir den Wochen zwischen 20. März und 21. Juni ungeduldig entgegenfiebern. Und wenn es nur aus Sehnsucht nach Sonne und Wärme ist. -ab-

Zarte Knospen zieren bereits die Bäume, Frühling liegt in der Luft isarkurier

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GASTLICHKEIT IN DER REGION

Ein blitzsauberes Restaurant führen die Wirtsleute Renate und Michael Jungbauer in der Spörerau.

Fotos: -cf- (1) und fkn

Ein Kleinod, das sich bescheiden gibt

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eder, der schon mal die Ausfahrt Moosburg-Nord auf der A92 genommen hat und über die B11 nach Landshut gefahren ist, hat den Gasthof Sempt in Wang Spörerau bestimmt schon mal gesehen. Aber was sich in dem stattlichen Anwesen verbirgt, ist vielen unbekannt. Zu Unrecht. Denn Renate und Michael Jungbauer führen dort ein blitzsauberes Restaurant, das einen Besuch auf jeden Fall lohnt.

zeiten und andere Festlichkeiten eignet – allerdings nur im Sommer, denn er ist nicht

lers Stuben gelernt und dann bei Dallmayr in München gearbeitet hat, ist 2005 in das

Vierte Generation In der vierten Generation ist das Haus schon im Besitz der Schwaigers, denn Renate Jungbauer, die für die Küche verantwortlich ist, ist eine geborene Schwaiger und führt die Familientradition fort. Das 100jährige Jubiläum können sie und ihr Mann heuer dort feiern. Das Besondere am Gasthof Sempt ist sein Stadel, der sich bestens für Hoch6

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Ein unvergleichliches Ambiente bietet der Stadel, der sich für Gesellschaften von 80 bis 200 Personen eignet. heizbar. Dafür aber umso reizvoller. Alte Vollziegel, rustikales Gebälk und edle helle Holzmöbel bieten ein unvergleichliches Ambiente. Renate Jungbauer, die in Bil-

elterliche Wirtshaus zurückgekehrt, obwohl das nicht unbedingt ihrer Lebensplanung entsprach. „Aber es macht Spaß, man wächst rein“, sagt sie. Michael Jungbauer, von

Beruf Umwelt-Ingenieur, hat während seiner Studienzeit schon immer in der Gastronomie gejobbt und gibt neben seiner Erwerbs-Tätigkeit im Gasthof den Allrounder an der Theke. Er kümmert sich um die Gäste, während seine Frau die Küche unter sich hat. Im Gasthof Sempt gibt es eine urige Gaststube, in der vor allem die Vereine der Umgebung ihre Stammtische abhalten und einheimische Gäste einkehren. Das angebaute Restaurant ist angenehm schlicht im mediterran angehauchten Stil gehalten, große Sprossenfenster-Türen lassen viel Licht herein.

Biergarten lockt Besonders im Sommer locken die 60 Plätze im Biergarten neben dem Maibaum. Renate Jungbauer legt absoluten Wert auf Frische, deswegen ist ihre Karte auch nicht riesengroß. Die Preise sind erfreulich mo-


derat. Fisch steht immer mit auf dem Speiseplan, und einen edlen Tropfen kann man aus der recht gut bestückten Weinkarte wählen. Es gibt eine ständig wechselnde Tageskarte mit saisonalen Gerichten und die Standardkarte glänzt mit Klassikern der guten Küche - unverfälscht und echt. Für Kinder hält Renate Jungbauer erfreuliche Alternativen zu Pommes mit Ketchup bereit, zum Beispiel einen Mini-Schweinebraten mit Semmelknödel. Die kleinen können sich auch im Streichelzoo vergnügen, der vor dem Biergarten aufgebaut ist. Das normale Tagesgeschäft bewältigt die Wirtin mit einem Auszubildenden alleine, wenn freilich große Veranstaltungen stattfinden (der Stadel fasst immerhin 200 Personen) holt sie sich Aushilfen.

Tradition verpflichtet Der Tradition verpflichten sich die Jungbauers besonders beim altbayerischen Wochenende im Oktober nach Kirchweih. Da wird die Gaststube mit alten Möbeln ausstaffiert, Geschirr und Besteck stammen dann ebenfalls aus grauer Vorzeit. Die auf bairisch geschriebene Karte enthält nur alte Traditionsgerichte und am Freitag- und Samstagabend gibt es musikalische Umrahmung. Sogar die Brauerei Wittmann braut dafür extra unfiltriertes dunkles Bier. Geöffnet ist der Gasthof Sempt von Montag bis Donnerstag jeweils von 11 bis 14 und von 17 bis 21 Uhr, von November bis März auch samstags ab 18 Uhr. Im Sommer ist dazu keine Zeit, denn da ist der Stadel schon weit im Voraus ausgebucht und die großen Gesellschaften fordern die volle Einsatzkraft der Wirtin. Die Bewirtung erfolgt zwar in Form eines Buffets. Aber darauf findet man so viele Leckereien, dass kein Wunsch offen bleibt. -ab-

Rezept zum Nachkochen

Auszeichnung für erstklassigen Service und beste Leistung

(für 4 Personen) 4 Bachsaiblingsfilets á 180 g Salz, Zitronensaft, Raps- oder Olivenöl 1300 g Kartoffeln 1½ Esslöffel Salz 800 g Schwarzwurzeln 1 Esslöffel Essig 0,2l Sahne 0,2 l Gemüsebrühe Rapsöl 1 kleine Zwiebel Salz, etwas frisch geriebene Muskatnuss Die Kartoffeln schälen, halbieren und in Salzwasser circa 35 Minuten kochen. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Salzkartoffeln darin schwenken. Die Schwarzwurzeln bürsten, schälen, nochmals waschen und in

leichtes Essigwasser einlegen, damit sie nicht braun werden. Beim Putzen am besten Handschuhe tragen, das Gemüse färbt die Hände dunkel. Eine kleine Zwiebel würfeln, die Schwarzwurzeln in circa drei Zentimeter lange Stücke schneiden. Die Zwiebelwürfel in Rapsöl glasig dünsten, die Schwarzwurzeln zugeben, kurz mitdünsten, mit Gemüsebrühe und Sahne aufgießen. Mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und Muskatnuss würzen, ein Lorbeerblatt zugeben, circa 25 Minuten köcheln lassen. Die Schwarzwurzeln sollten noch Biss haben. Den Bachsaibling waschen, trocken tupfen und mit Salz und Zitrone würzen. In einer Pfanne in Raps- oder Olivenöl bei nicht zu großer Hitze von beiden Seiten anbraten.

Zufriedenes Strahlen - (v.l.) Andreas Huber, Johanna Senftl, Johann Hagn, Helmut Stockmeier, Anton Senftl (Geschäftsführer), Ralf Müller (Adam Opel AG)

B

ei einem Werkstatt-Test der Adam Opel AG wurde das Autohaus Anton Senftl in Langenbach mit mehreren eingebauten Fehlern konfrontiert, ohne zu wissen, dass es sich hierbei um eine Werkstattprüfung handelt. Diesen Test bestand das Autohaus Anton Senftl erfolgreich durch fachliche Kompetenz und wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet. Der beste Beweis für eine Werkstatt, der man volles Vertrauen schenken kann.

Mechatroniker. So konnte Andreas Huber als einer der Besten seines Jahrgangs mit der Traumnote 1 abschließen.

Ausbildung mit Traumnoten Ein weiteres Aushängeschild des Autohauses Anton Senftl ist die Ausbildung der Kfz-

Firmenchef Anton Senftl ist stolz auf seinen neuen Gesellen. -fug-/Foto: -PS-

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5 x NACHGEFRAGT Freuen Sie sich schon auf den Frühling?

Joschy Müller - Freising

Lesen einladen. Bei denen man sich darauf freut, endlich beim ersten warmen Sonnenstrahl auf der Gartenbank vor dem Haus zu sitzen – neben den ersten blühenden Tulpen und Narzissen und in die „Welt“ eines Buches einzutauchen. So wie beispielsweise in das neue Buch von Arno Geiger „Der alte König in seinem Exil“, der mit ehrlicher Empathie über seinen an Demenz erkrankten Vater schreibt. Ein Buch, das auch den Leser zutiefst berührt. Oder in das neue Buch von Magriet de Moor „Der Maler und das Mädchen“, ein historischer Roman über die Kunst (Rembrandt) und die Liebe im Amsterdam des 17. Jahrhunderts… Oder…

die farbigen, leichten wieder anziehen kann. Und ich treffe mich wieder häufiger mit Freunden zu einer guten Tasse Kaffee oder bin in der Stadt im Cafe.

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ie Tage des Winters sind gezählt, der Frühling ist in Erwartung – bei meinem Motorrad und meinem Oldtimer, die beide nach frischer Luft und Sonne lechzen. Das Sudelfeld ruft und der Schliersee setzt bei Kaffee und Kuchen die Krone auf. Das Lebensgefühl wird positiver, auch in der Mode und bei der Musik.

Reinhold Ott - Freising

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Simone Ebermann - Freising

rühling = endlich Winter zu Ende, nicht mehr Schneeräumen, Ski in die Ecke stellen, Räder herrichten, Garten und Gemüsegarten bestücken, Frühjahrsputz im Haus und auf der Terrasse, Eishockeyausrüstung verstauen und weiter hoffen, endlich ein Dach in Freising zu bekommen. Frühling = das Erwachen der Natur, und man ist einfach guter Stimmung.

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Gabriele Kellner - Moosburg

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as Frühjahr beginnt für mich bereits im Januar – wenn die neuen Verlagsvorschauen eintreffen und ich für meine Kundinnen und Kunden, die „Sahnestücke“ aus der Flut der Buchneuerscheinungen „herauspicke“. Immer wieder sind auch für mich (von Berufs wegen Vielleserin) Überraschungen dabei. Bücher, die mich berühren, die besonders schön gestaltet sind, die zum

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ls Leiterin einer Tankstelle habe ich oft lange Arbeitstage und muss auch oft am Wochenende vor Ort sein. Zum Ausgleich gehe ich gerne spazieren und genieße die Natur. Ich freue mich besonders auf den Frühling, da ich täglich beobachten kann, wie alles anfängt zu blühen und es herrlich duftet. Ich sitze gerne nach Feierabend bei uns zu Hause draußen auf der Bank und höre den Vögeln bei ihrem Gezwitscher zu. So kann ich gut vom Arbeitsstress abschalten. Ich mag auch einen frischen Frühlingsregen total gerne, weil man dann sehen kann, wie der Schmutz von den Straßen gespült wird und der Asphalt frisch riecht. Außerdem freue ich mich dann täglich aufs Neue auf die länger werdenden Tage und die steigenden Temperaturen, weil ich dann die dunklen Sachen aus meinem Kleiderschrank in den Keller tragen und

Christl Schwaiger - Freising

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Fotos: -ps-

rühling ist für mich, wenn die Uhren auf Sommerzeit umgestellt sind. Dann kann ich nach Geschäftsschluss noch in meinen Garten gehen und sehe, wie alles grünt und blüht.


AM RANDE BEMERKT Dickes Dankeschön

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en Organisatoren und Helfern, die zwei Mal pro Jahr ehrenamtlich parat stehen, wenn es gilt, die Ü30 Party und neuerdings den Freaky Friday zugunsten der Handballjugend vorzubereiten und durchzuführen, dankte die Sportgemein-

schaft Moosburg mit einem Abendessen und Getränken. Fördervereins-Vorsitzender Peter Kellner lobte sie als „Basis“, ohne die die Veranstaltungen in der Stadthalle, die Anfang April das nächste Mal stattfinden, nicht möglich wären. -ab-

Foto: Peter Schwarzfischer

In gemütlicher Runde feierten Helfer und Organisatoren der Ü30 Partys in Moosburg.

Frühere Stein-Kaserne muss weichen

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eniger Ausgaben als befürchtet stehen der Stadt Freising wegen des Abrisses der Stein-Kaserne ins Haus. Ingenieur Hans-Ulrich Möbius geht davon aus, dass die Kampfpreise der Entsorgungsfirmen der Stadt eine Ersparnis von 25 Prozent oder 1,5 Millionen Euro

einbringen. Dazu will Möbius darauf achten, dass möglichst wenig Material zu entsorgen ist. Ein Großteil soll zum Beispiel als Straßenunterbau Verwendug finden. Allerdings musste an drei Stellen mit Diesel kontaminierter Boden abgetragen werden. -ab-

Der Abrissbirne fallen die Gebäude der früheren Stein-Kaserne zum Opfer.

Von Lesern für Leser. Veröffentlichen auch Sie Ihre Glosse im isarkurier.

Pisa auf den Grund gegangen Die wirklichen Gründe für das nur mäßige Abschneiden unserer Kinder bei dem Pisatest sollen heute mal hinter dem „Vorhang“ hervorgeholt werden. Also: festgestellt wurde, dass vor allem in Finnland diese Tests so besonders gut ausgefallen sind. Kein Wunder! Dort ist es auch die Hälfte des Jahres dunkel. Und sie kennen ja den Slogan: Im Dunkeln lässt sich‘s gut munkeln“. Jawohl, und weil das unsere Schwangeren längst kapiert haben, reisen diese besonders in den Wintermonaten nach Finnland. Aber sie sollten schon mindestens im 7. Monat sein, denn das, was nun folgt, wirkt erst bei Embryos ab Ende des 6. Monats. Dort nämlich werden den Schwangeren in den langen Nächten, die dauern ja oft bis weit in den Tag hinein, Sprechbücher unterschiedlicher Qualität auf den runden Bauch gelegt. Und dann beginnt der Lernvorgang. Den inwendigen „Kindern“ werden nun zuerst Buchstaben vorgesagt, dann kommen ganze Texte dran. Ich hörte auch schon von Schwangeren, die sich Goethes Faust auf den Bauch legen ließen. Die einzige Schwierigkeit dabei ist, ruhig liegen zu bleiben und positiv zu denken. Aber, wo will man da schon hingehen bei der Dunkelheit und der Kälte. Der Embryo, so habe ich mir sagen lassen, hüpft von Zeit zu Zeit im Bauch herum, vor allem, wenn der Text lustig ist. Auch mathematische Lehrsätze werden ihm unterbreitet. Sehr beliebt sei der Pythagoras, weil da vorher auch etwas über die Geschichte erzählt wird. Total abgelehnt werden politische Schriften, da sagen die Schwangeren übereinstimmend, dreht sich das „Kind“ zur Seite und groht so komisch. Wir sagen dann, die „Winde“ gehen ab. Nach zwei Monaten intensiver Beschulung, reist die Mutter dann wieder zurück nach Deutschland. Und siehe da, kaum hat das Kind den Bauch verlassen, spricht es die Mutter mit folgenden Worten an: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, durch...“ und alle staunen. Und, wenn dann das Neugeborene auch noch seine math. Fähigkeiten zum Besten gibt, wie: a² plus b² = c² , dann schluchzen die Umstehenden und sagen: Wenn das die Schavan wüsste, dann würde sie uns Pisaversager sofort auf den 1.Platz setzen. Aber vielleicht ist die auch gerade in Finnland. Autor | Leser: Richard Birk

Foto: -psisarkurier

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GESICHTER DER STADT

Fotos: Peter Schwarzfischer

Pokale zieren Walter Vasolds behagliche Essecke unter dem Hergottswinkel

Mit Schalk und sicherem Gespür

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er bei Walter Vasold in dessen Anwesen in Erlau bei Freising durch die Tür geht, fühlt sich sofort heimisch. Der Gstanzl- und Stegreifsänger lebt mit seiner Frau Ingrid das, was vor allem amerikanische Mitbürger oftmals beschwören, ohne zu wissen, wovon sie reden: Bayerische Gemütlichkeit. Es ist fast eine Art Enklave, in der die beiden leben. Ein Hort der Zufriedenheit und Harmonie, wie man ihn selten findet. „Meine Frau ist mein größter Fan und Kritiker“, sagt er mit Stolz in der Stimme. Er hat sie nahezu immer dabei, fragt sie, ob er alles richtig gemacht hat, und sie ist ehrlich mit ihm. Dieses Feedback braucht er. 30 Jahre sind die beiden heuer verheiratet und leben in einer stimmigen Partnerschaft zusammen.Der Roider Jackl, der in Freising, München und seinem Geburtsort Weihmichl je einen Brunnen ziert, den er aber nie persönlich kennen gelernt hat, ist so etwas wie ein Vorbild. „Was der vor 50 Jahren gesungen hat, könnte man heute noch nehmen“, sagt er. Und: „Was würde der singen, wenn er heute noch leben würde, wo eine Angela Merkel Bundeskanzlerin ist?“, fragt er verschmitzt. Gemeinsam ist beiden die Liebe zur Natur. Vasold bewirtschaftet 3 ½ Hektar Wald, der Roider Jackl war mit Leib und Seele Förster. Vasold ist an 10

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einem 8. Mai geboren, Roider starb an einem 8. Mai - 1975. Eins hat Vasold dem Roider voraus. Der konnte nicht aus dem Stegreif singen, sondern hatte alles auf Papier vorgeschrieben oder auswendig gelernt. Für Vasold ist das kein Problem.

Klavier spielen ist Walter Vasolds Hobby. Der Schalk blitzt ihm aus den Augen, und im Handumdrehen fallen ihm zu jedem, den er trifft, Gstanzl ein. Vor etwa zehn Jahren hat er gemerkt, dass seine Gstanzl nachgesungen werden. Dann mach ich’s halt anders, hat er sich gedacht. Und so schaut er sich die Leute an, die zum Beispiel auf einer Feier Gast sind. Ihm fällt

auf, wenn einer mit dem offenen Hosentürl vom Klo zurückkommt, oder wenn die Bedienung Gläser umschmeißt. Und das ist Situationskomik, die lässt sich nicht über das nächste Fest stülpen. Stegreif halt. Dabei ist es eine Kunst, den richtigen Ton zu treffen, die richtige Mischung aus Derblecken und gutmütigem Spott. Da passt er genau auf, der Vasold Walter. Wenn jemand einen schwarzen Anzug trägt, fragt er erst mal unauffällig nach, ob derjenige vielleicht einen Trauerfall in der Familie hatte. Erst wenn er sicher ist, dass er niemandem zu nahe tritt, singt er ihn aus. Doch bei aller Sorgfalt: Es gibt Leute, die sind schon beleidigt, wenn man ihre Turnschuhe erwähnt, die sie im zarten Alter von 60 Jahren immer noch tragen, weil sie glauben, sie seien Dauerteenager. Manche Menschen, so berichtet er, reden jahrelang nicht mehr mit ihm, sind so beleidigt, dass sie die Straßenseite wechseln, wenn sie ihm begegnen, oder wegschauen. Doch das ficht ihn nicht weiter an, weil er weiß und seine Ingrid ihm bestätigt, dass er sie nicht über Gebühr durch den Kakao gezogen hat. Vasolds Geschichte beginnt früh. Im Alter von 16 Jahren hat der heute 51-Jährige schon gemeinsam mit dem Bruder auf Hochzeiten gespielt. Dann hat er sich als Hochzeitslader verdingt, doch mittlerweile sind’s nur mehr die Gstanzl und das Stegreifsingen. 1979 hat er als Oberbayer das erste Mal an einem Wettbewerb in Roiders Gäu Niederbayern teilgenommen. Und wie sollte es anders sein? Er kam, sang und siegte, titelte eine ortsansässige Zeitung, die Kollegen, die am Contest teilgenommen hatten, waren eingeschnappt. Mittlerweile zweifelt keiner mehr die Gabe des Stegreifsängers an. Unzählige Pokale zeigen, dass er, wenn er antritt, auch gewinnt. Er könnte jedes Wochenende unterwegs sein, doch achtet er darauf, dass seine Auftritte nicht inflationär werden. Es soll schon noch interessant und etwas Besonderes sein, wenn der Vasold singt. Daheim findet er es am schönsten. Besonders der Sonntag ist ihm heilig. Als Hobby spielt er Klavier und Orgel und hilft schon mal in der Kirche aus, wenn’s am Organisten mangelt. Er hat zwar schon Reisen gewonnen, mit seinen Auftritten, aber im Grunde ist ihm seine Landwirtschaft lieber. „Die Viecher kommen gleich nach meiner Frau“, sagt er über seine 25 Milchkühe, die die Eheleute gemeinsam versorgen, und ist sicher, dass, wer Tiere nicht mag, auch die Menschen nicht leiden kann. -ab-


AUS DER GESCHÄFTSWELT

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L lauten nicht nur die Initialen von Sabrina Link und Sabrina Loh. Man könnte sie auch für Slim Line verwenden, denn beide Frauen gehen zu Body Street in Freising, weil sie ihren Umfang und ihr Gewicht reduzieren wollen. Und sie sind beide dabei sehr erfolgreich. Seit dem 6. November trainieren sie einmal wöchentlich bei Bodystreet und besonders beeindruckend ist das Ergebnis bei Sabrina Loh, die ein Nagel- und Fußpflegestudio betreibt. Sie erzählt begeistert, dass ihre Haut am ganzen Körper straffer geworden ist. An Umfang hat sie an der Brust 8 Zentimeter, in der Taille stolze 26 Zentimeter, an der Hüfte 6, und an Armen und Beinen jeweils 1 Zentimeter verloren. Außerdem hat sie rund vier Kilogramm Körperfett weniger. Und das bei nur 20 Minuten pro Woche. Sie ist sehr zufrieden, schätzt

das freundliche, zuverlässige Team und fühlt sich im Studio rundum wohl. Für sie ist klar:

Sabrina Link Pluspunkte. Die Büroangestellte will Gewicht sowie Umfang reduzieren und

Sabrina Link (l.) und Sabrina Loh trainieren seit 6. November bei Andreas Pijet und haben schon gute Erfolge erzielt. Foto: -psGroßen Spaß beim Training und extrem geringer Zeitaufwand, das kann man nur weiterempfehlen. Geringer Zeitaufwand und schneller großer Erfolg sind auch bei

die Haut straffen. Kurz: sich einfach wohler fühlen. Und da hat sie in nur drei Monaten schon sehr viel erreicht. Ihr Körpergefühl hat sich verbessert, rundum ist sie we-

sentlich straffer geworden und ist hochzufrieden mit den Erfolgen, die sie bisher erzielt hat. Sie will ihr Training auch in Zukunft weiter betreiben und kann aus den genannten Gründen nur jedem empfehlen, es ihr gleich zu tun. Vor allem auch, weil der Zeitaufwand weit geringer ist, als im Fitness-Tempel. Body Street-Inhaber Petra und Andreas Pijet betreuen in ihrem Studio aber auch Menschen, die es zum Beispiel im Kreuz haben. Nachgewiesen ist, dass gezieltes regelmäßiges Training durch die elektrische Muskelstimulation (EMS) hier hilft, Schmerzen zu lindern oder gar Operationen zu vermeiden. Und dazu noch das Wohlgefühl, das sich ganz automatisch einstellt – bei Body Street wird jedem geholfen. Ob aus kosmetischen Gründen oder bei gesundheitlichen Beschwerden. -ab-

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Schlanke Linie durch EMS


AUS DER GESCHÄFTSWELT Rauf aufs Rad

Neuer Club mit tollem Start

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Reges Interesse zeigten die Kunden bereits am Eröffnungstag in Rouven Eiferts (2 v. l.) BikeStation in der Erdinger Str. Foto: -ps-

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ie neue Bikestation Freising an der Erdinger Straße 24 ist ein Muss für jeden Fahrrad-Freak. Sie führt im Bereich der Kompletträder alle verfügbaren Ghost-Modelle, sowie ständig wechselnde Angebote anderer namhafter Hersteller. Inhaber Rouven Eifert bietet seinen Kunden die Möglichkeit, alle Renn-, Cross-, Trekking- und Kinderräder, sowie Mountainbikes (Hard-Tail und vollgefedert) in allen Preisklassen und Austattungsvarianten vor Ort zu testen und zu kaufen. Im Bereich der Cross- und Trek-

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kingräder sowie der Mountainbikes werden spezielle Damenmodelle angeboten. Eifert ist Ghost Premium Dealer mit hoher Produkt- und Fachkompetenz. Die Top-Qualität findet sich auch im Bereich Zubehör (MET, BBB, Top Peak, Terry Ergon, Shimano, usw.) und Bekleidung (Pearl Izumi). Eifert setzt ausschließlich auf namhafte und bewährte Hersteller. Großzügige Verkaufsdisplays und ein großes Bekleidungsareal mit Umkleidekabine decken alle denkbaren Wünsche rund ums Fahrrad ab. -ab-

it einem Doppel-Knaller startet der neue Club „Rookies“ in Moosburg am Freitag, 25. März, um 20 Uhr seine Konzertreihe „Live und in Farbe“. Die Jumpin‘ Jacks um Sänger Günter Janovsky sind die Stones-Coverband schlechthin - Rock’n’Roll LiveStyle gibt’s kostenlos dazu. Es geht ja bekanntlich die Mär, die Jacks seien älter, cooler und besser als die Stones. Und dazu Boppin’B, die einstige Schulband, die seit 1985 mit ihrer ganz eigenen Interpretation des Rock’n’Roll die Bühnen dieses Planeten

unsicher macht. Der Stil von Boppin’B hat sich seither natürlich immer weiter entwickelt, die Setlist besteht mehr und mehr aus eigenem SongMaterial. Ein komplett eigener Stil, der seinen Ursprung im Rock’n’Roll der 1950er Jahre hat, aber durch Ska, Swing, Rockabilly, Punk und Pop zu einem vollkommen eigenständigen Sound wird. Davor, dazwischen und danach unterhalten die Sushi Rockets, die beiden DJ-Tausendsassas aus Freising, mit einem bunten Strauß rockiger Melodien. -ab-

Boppin‘B sind Stargäste im neuen Moosburger Club Rookies.


AUS DER GESCHÄFTSWELT „Alexander-Technik“ – Bewährtes aus England

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n Großbritannien ist die Alexander-Technik so bekannt und so verbreitet wie die Feldenkrais-Methode oder Rolfing in Deutschland. Es handelt sich dabei um eine Form von Achtsamkeitstraining. Zunächst wird die Aufmerksamkeit des Teilnehmers auf die eigenen Körper- und Bewegungsgewohnheiten und somit auch auf die Schwachpunkte in

Snackeria in Moosburg

Bewegung und zahlreichen ‚Aha-Erlebnissen‘ werden auch Besserungen in vielen anderen Bereichen berichtet (von Einschränkungen des Bewegungsapparates bis hin zu emotionaler Stimmungsaufhellung). Der Vater dieser Therapiemethode ist der Australier Frederick Matthias Alexander (1869–1955). Dieser lebte ab 1904 als anerkannter

Foto: Christian Freund

Süleyman Köktas, jetziger Betreiber der Snackeria und Mahmut Kaya vormals Inh. des Dölapi, bei der Übergabe des Ladens.

Dieter Raab, Lehrer für Alexander-Technik diesen Bereichen gelenkt. An Hand von einfachen, alltäglichen Bewegungsabläufen wird dann konkret vermittelt, wie den sogenannten „dysfunktionalen Gewohnheiten“ entgegengearbeitet werden kann. Die Alexander-Technik basiert auf der Annahme, dass ungünstige Bewegungsmuster (die auf die Dauer zu Fehlhaltungen führen) unterbunden und durch bessere Reaktionsmuster ersetzt werden können. Eine ‚ideale‘ Haltung gibt es in der Alexander-Technik nicht, angestrebt wird eine freie Beweglichkeit. Hilfreich ist die Alexander-Technik bei Rücken- und Schulterproblemen sowie bei Kopfschmerzen. Mittlerweile liegen auch zahlreiche Wirksamkeitsstudien vor. Neben dem Gefühl von einer ‚freien‘

Schauspieler in London. Seine Methode wird noch heute an vielen Hochschulen für darstellende Künste unterrichtet. vhs-Lehrkraft Dieter Raab unterrichtet seit 1999 die Alexander-Technik (Kursnummer 5216. Kursbeginn am 1. März). Er gestaltet seinen Kurs als Reise durch den passiven (Knochen) und aktiven Bewegungsapparat (Muskeln). Das Augenmerk wird dabei auf die unbewussten Bewegungen und Körperhaltungen gelegt. Spielerisch werden die Körperstrukturen erfahren und es werden konkrete Anleitungen zur Haltungsverbesserung gegeben. Nähere Informationen und Anmeldung unter Tel.: 08161/4907-0, Fax 08161-4907-99, E-mail: vhs@ vhs-freising.org oder www. vhs-freising.org -kn-

üleyman Köktas hat sich vorgenommen, aus dem Bahnhofskiosk in Moosburg eine chice Snackeria zu machen, so, wie er sie bereits in Freising-Lerchenfeld betreibt. Doch das dauert noch ein wenig, denn er musste die Lokalität zum 15. Februar sozusagen Hals über Kopf übernehmen, weil sein Vorgänger aus gesundheitlichen Gründen früher aufgab, als geplant. Köktas wollte am Moosburger Bahnhof keine Versorgungslücke klaffen lassen. Deswegen ist er zunächst provisorisch eingezogen und renoviert und ändert das Konzept Schritt für Schritt. Erste Änderungen hat er bereits vorgenommen. So liefert das Brot die Bäckerei Muschler, es gibt ein erweitertes Snackangebot und er hat sich in Kooperation mit Feinkost Mezze aus Freising dazu entschlossen, Döner

Kebap anzubieten, weil die Moosburger das gerne so wollten. Doch im Unterschied zu vorher sind Brot und Saucen hausgemacht, das bedeutet eine neue Qualität. Versteht sich von selbst, dass nur hochwertiges Fleisch Verwendung findet. Wenn alles demnächst fertig ist, werden die Kunden ein Bahnhofsbistro mit drei Komponenten vorfinden. Snacks und Döner Kebap sollen getrennte Bereiche erhalten und das Kioskareal mit Zeitschriften, Zigaretten und Getränken soll optisch eigenständig und schöner werden. Alkoholische Getränke werden nicht mehr zum Vor-OrtVerzehr angeboten, aber auf der Terrasse und im Innenbereich sollen die Gäste bequem sitzen und ihren Imbiss genießen können. Kundenwünsche will Köktas verstärkt berücksichtigen. -ab-

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FREISING AKTUELL Nur gemeinsam lässt sich’s richten müssten. Die Stadtverwaltung sei allen drei Planungsvarianten gegenüber aufgeschlossen, aber nur gemeinsam könnten die Investoren reüssieren. Das scheint jedoch in weite Ferne gerückt und kann noch Jahre dauern.

Stadt hält sich dezent heraus

Nicht gerade ansehnlich ist das Gewerbegebiet hinter den Schlüterhallen.

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ine einmalige Chance zur Umstrukturierung hätte die Stadt Freising an der Angerstraße hinter den Schlüterhallen, dort, wo Aldi, Real, Baywa, Penny und die Recyclingfirma Karmanski derzeit ein städtebaulich nicht gerade ansehnliches Gewerbegebiet bilden. Aldi will weg, die Baywa auch, ebenso die Recyclingfirma Karmanski. Aus dem Penny soll eine Spielhalle werden.

Gesamtplanung notwendig Aldi und Real könnten abgekoppelt werden, für den Rest ist eine Gesamtplanung notwendig. Die Krux dabei

ist, dass sich die beiden potenziellen Investoren für Baywa- und Karmanski-Gelände nicht einigen können. Der eine will Wohnungen bauen und das gesamte Gelände überplanen, der andere den Studentenboom nutzen, der sich aus dem heuer im Herbst anfallenden Doppeljahrgang der Gymnasiumsabgänger (wegen G8) ergibt. Das freilich wird Letzterem nur schwerlich gelingen. Christoph Lusskandl hatte bei der Stadt den Antrag eingereicht, auf dem Karmanski-Grundstück 300 Studentenwohnungen zu errichten. Die „Grattler“ bei der Stadtverwaltung würden sein Vorhaben jedoch blockieren, klagte er. Oberbürgermei-

Die Baywa will ihrAreal im Gewerbegebiet aufgeben und sich anderswo ansiedeln. 14

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Fotos: -ps-

ster Dieter Thalhammer, sein Stadtdirektor Gerhard Koch und der Leiter des Stadtplanungsamtes, Gerald Baumann, wiesen diesen Vorwurf entschieden zurück. Man könne keine Wohnbebauung im Gewerbegebiet genehmigen, solange die Betriebe rundherum noch Emissionen verursachten.

Fürsorgepflicht für Studenten Die Stadt habe „auch Studenten gegenüber eine Fürsorgepflicht“, sagte Koch. Freilich hat man sich seitens der Stadt dennoch Gedanken gemacht, wie ein Bebauungsplan an der Angerstraße aussehen könnte. Es existieren drei Varianten, von denen eine die Verlegung der Angerstraße an die S-Bahnlinie vorsieht, deren Kosten der Investor zu tragen hätte. Erschwerend kommt hinzu, dass dann vom KarmanskiGrundstück kaum mehr was übrig bleiben würde und sich die beiden Investoren auf ein Umlegungsverfahren einigen

„Man schießt sich selbst ins Knie“, sagte der OB. Zu allem Überfluss muss erst noch per Gutachten geklärt werden, ob sich das Recyclinggelände überhaupt für die Bebauung eignet. Es könnte durchaus sein, dass dort Altlasten vorhanden sind. Damit würde sich die Diskussion ohnehin erst einmal erledigen. -ab-

Abgesperrt Bei Überprüfungen im Rahmen des Hochwasserschutzprogramms 2020 Mittlere Isar wurde vom Bayerischen Landesamt für Umwelt festgestellt, dass der Aufbau der in den 1970er Jahren ertüchtigten Freisinger Deiche nicht mehr den sicherheitstechnischen Ansprüchen genügt. Das Wasserwirtschaftsamt München beabsichtigt daher, die beiden rechts- und linksseitigen Deichabschnitte von der Luitpoldanlage bis zur Straßenbrücke B11 neu noch in diesem Jahr im Rahmen der gesetzlichen Gewässerunterhaltung auf ein ausreichendes Sicherheitsniveau anzuheben. Im Vorgriff auf die Maßnahme werden seit einigen Wochen am linken Isardeich auf einer Strecke von ca. 1,7 Kilometern an der Deichböschung Gehölze freigestellt und vereinzelt Bäume, Jungbäume und Sträucher entfernt. Die betroffenen Abschnitte werden aus Sicherheitsgründen abgesperrt. -kn-


FREISING AKTUELL Supermix im Zentrum

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s gibt ihn schon eine Weile, den Flyer, der einem sagt, wo man in Freising parken kann und soll. Denn die Initiative Ticket hin – Geld her ist nach wie vor aktiv. Das Ortsleitsystem stimmt,

Mehr als 3000 Stellplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Altstadt, und wer sein Auto gebührenpflichtig

abstellt, bekommt 50 Cent pro Einkauf á zehn Euro in den teilnehmenden Geschäften vergütet. Es lohnt sich in jedem Fall, die Domstadt zu besuchen. Sie bietet den bunten Mix, der einen Erlebniseinkauf ausmacht. Kosmetik, Mode, Schuhe, Schmuck, Haushaltswaren, Bücher und Geschenkartikel gibt es in Hülle und Fülle. Auch Lebensmittel, Feinkostläden und sogar ein großer Elektromarkt bieten den Kunden ihr Angebot feil. Mittwochs und samstags herrscht reger Betrieb auf dem grünen Markt am Marienplatz, und Cafés und Speiselokale locken. In höchstens fünf Minuten ist das verkehrsberuhigte Zentrum zu erreichen – Dem Einkaufen und Flanieren durch die Hauptstraße und die malerischen Gassen Freisings sind also keine Grenzen gesetzt. -ab-

Bibliothek international Unter dem Motto „For kids only – Storyhour in English“ bietet die Stadtbibliothek an den Dienstagen im März, jeweils von 16 bis 17 Uhr Vorlesestunden in Englilsch an. Am 15. März: „The Selfish Crocodile“ von Faustin Charles und Michael Terry, vorgelesen von Rose Artuso. Am 22. März: „The Gruffalo“ von Axel Scheffler und Julia Donaldson, vorgelesen von Diane Clayton-Winter. Am 29. März: „The Barefoot Book of Animal Tales“ von Naomi Adler, vorgelesen von Nico Redelinghuys. Immer mittwochs gibt es von 15 bis 16 Uhr Kindernachmittage für Buben und Mädchen im Alter zwischen fünf und zehn Jahren. Der Eintritt ist frei, Anmeldung nicht erforderlich. Es wird aus ausgewählten Büchern vorgelesen, bisweilen auch gemalt und gebastelt.

Am 9. März: Märchen von Wilhelm Hauff, erzählt von Christa Schielein. Am 16. März: „Hörbe mit dem großen Hut“ von Otfried Preußler, vorgelesen von Ingrid Konheiser. Am 23. März: Roya Klingner liest aus ihrem Buch „Dandelina“ die Geschichte „Schiep schaf schubs“. Am 30. März: Asiatische Märchen: Maria Cetinich erzählt ein japanisches oder chinesisches Märchen. Das Programm „histoires pêle-mêle“ in französischer Sprache für Buben und Mädchen im Alter von drei bis acht Jahren findet einmal pro Monat am Donnerstag von 16 bis 17 Uhr statt. Am 24. März: In „Les contes bleus du chat perché: Le loup“ spielt der Wolf eine wichtige Rolle. Am Faschingsdienstag finden keine Vorlesestunden statt. -knisarkurier

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AUS DEN NACHBARGEMEINDEN Viel zu tun

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m Haager Rathaus nehmen die Dinge ihren Lauf. Bürgermeister Anton Geier und der Gemeinderat sind dabei, die Agenda abzuarbeiten, die sie zu Jahresanfang für sich erstellt haben. Zu all den Bau- und Umbaumaßnahmen ist Haag auch von den Neubauplänen für das Zollinger Rathaus betroffen, denn zusammen mit der Nachbargemeinde, Attenkirchen und Wolfersdorf, bildet die Gemeinde die Verwaltungsgemeinschaft, die bereits jetzt Mieterin des Gebäudes ist und auch bleiben wird. -ab-

Hinter den Rathaustüren werden eifrig alle Punkte der Agenda abgearbeitet.

Foto:-ps-

Breitband endlich auch für Marzling In Marzling wird die Deutsche Telekom noch in diesem Jahr das Breitband erweitern. Schon seit Sommer 2009 laufen die Vorarbeiten zwischen Verwaltung, dem Breitbandpaten Klaus Meindl sowie Bürgermeister Dieter Werner, um die Möglichkeiten dafür zu eruieren. Denn dass Marzling lediglich mit lahmen 1 bis 1,5 MBit/s Übertragungsrate ins Internet leben musste, verärgerte zunehmend Bevölkerung und Gewerbetreibende. Nachdem nun die Regierung von Oberbayern ein Förderprogramm für den Ausbau aufgelegt hat, hat sich der Gemeinderat entschlossen, die Sache in die Hand zu nehmen. Bisher wurde Marzling technisch überwiegend aus Richtung Freising versorgt und zwar über mehrere Stränge. Als Schaltzentren und Vermittlungsstellen sind also die Knotenpunkte der Telekom in der Kreisstadt maßgeblich. Die im Boden verlegten Kupferkabel bieten kaum mehr Kapazitäten. Außenliegende Ortsteile würden ohnehin leer ausgehen. Anbieter wie Kabel Deutschland oder Vodafone haben nur im Zentrum Marzlings Erwei16

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terungsmöglichkeiten, aber nicht einmal da flächendeckend. „Eigentlich komisch. Liegen wir als Gemeinde doch im immer so gepriesenen Hightechzentrum des Flughafenumlandes, gleich neben einer Großen Kreisstadt, und trotzdem sind unsere Anbindungen zum Thema Internet und Breitband kläglich“ sagt Werner. Die Gemeinde hat nichts unversucht gelassen. Das sogenannte Markterkundungsverfahren, das ergebnislos verlief, und das Marktauswahlverfahren im Rahmen der öffentlichen Breitbandförderung Bayerns wurden

durchgeführt. Auf Drängen des Landratsamtes wurde parallel im Sommer und im Frühherbst sogar noch eine erweiterte Machbarkeitsstudie zusammen mit den Nachbarn Langenbach und Moosburg in Auftrag gegeben. Hier wurden Synergieeffekte erwartet, die es aber in der Weise nicht realisierbar gab. Alle Wege habe man beschritten um zu einer guten Lösung zu kommen, sagt Werner. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 3. Februar dieses Jahres, doch das Angebot der Deutschen Telekom anzunehmen, denn es erschien

Bürgermeister Dieter Werner ist sicher, auf den richtigen Zug aufgesprungen zu sein. Foto: Schwarzfischer

ihm als einziges technisch akzeptabel. Nach Marzling in diesem Jahr sollen die Orte Brunnhofen, Eixendorf, Rudlfing und Hangenham ab 2012 angebunden werden. Leider gibt es auch noch Ortsteile, wie Goldhausen oder Jaibling, die von ganz anderer Stelle aus versorgt werden. Sie sind im Moment außen vor, sollen jedoch mittelfristig ebenfalls in den Genuss schnellerer Verbindungen kommen 384 000 Euro wendet Marzling insgesamt auf. 100 000 davon bekommt die Gemeinde als Zuschuss. Werner betont, dass es sich hierbei keineswegs um eine Pflichtaufgabe der Gemeinde handele. Jedoch habe sich der Gemeinderat letztlich in Abwägung aller Vor- und Nachteile mehrheitlich für dieses Projekt entschieden. „Die Ausrichtung Marzlings als zukunftsträchtige Ortschaft mit einer modernen Infrastruktur für unsere gesamte Bevölkerung gab hierbei den Ausschlag. Wir dürfen den Zug in die Zukunft nicht verpassen – und ich denke wir sind rechtzeitig und mit großer Umsicht aufgesprungen“, sagt Bürgermeister Werner. -ab-


AUS DEN NACHBARGEMEINDEN Zollinger Bürger im Fokus

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n Zolling ist der Neubau des Rathauses das beherrschende Thema. 30 Jahre lang hat das bestehende Gebäude seinen Dienst getan, doch jetzt platzt es aus allen Nähten. Es gibt keinen vernünftigen Sozialraum, keine Besprechungszimmer, keinen Serviceraum und an die Einrichtung eines Bürgerbüros ist derzeit ohnehin nicht zu denken. Rund 6500 Einwohner hatte Zolling, als das jetzige Rathaus errichtet wurde, heute sind es fast doppelt so viele. Bürgermeister Maximilian Riegler strebt eine möglichst ideale Lösung an.

Etliche Workshops In verschiedenen Workshops mit Mitarbeitern, Abteilungsleitern und natürlich im engen Schulterschluss mit den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft (VG) soll diese erarbeitet werden. Denn Zolling baut und hat das auch finanziell im Kreuz, die VG mietet sich ein. „Wir wollen keinen Maßanzug, der jetzt

genau passt, und bald wieder zu eng wird“, sagt Riegler. Nur Pflaster auf die Schmerzpunkte zu kleben, sei der falsche Weg. Der Neubau mit Verbindungsbereich zum Bestand müsse zukunftsweisend sein, aber natürlich auch in den sensiblen Bereich Ortsmitte passen. Das Grundstück südlich des Rathauses, auf dem das Gebäude entstehen soll, ist jedenfalls bereits frei geräumt. Im Sommer könnte die Genehmigung vorliegen, dann erst sind Ausschreibungen möglich. Im Herbst will Riegler, vorausgesetzt es läuft alles reibungslos, bereits mit dem Bau beginnen. Im Fokus steht der Bürger. Ihm will er ein perfektes Service-Angebot machen. Momentan gibt es etliche Themen, die aus Platz- und dem damit verbundenen Personalmangel eher stiefmütterlich behandelt werden. Es sei nicht alles auf Toppstand räumt Riegler ein. Deshalb sieht er den Neubau auch als Chance, Platz für kreative Ansätze zu schaffen sowie Verwaltungs-Strukturen

Auf dieser Fläche soll der Rathaus-Neubau entstehen. Foto:-pszu überprüfen und gegebenenfalls neu zu organisieren. Das neue Haus schaffe nur die Rahmenbedingungen dafür, dass sich die Verwaltung neu sortieren könne, sagt Riegler.

Neu sortieren Kostengünstiges und effizientes Arbeiten steht für ihn im Vordergrund, er geht aber davon aus, dass sich auch der Mitarbeiterstand verändert.

Derzeit sind im Rathaus 18 Vollzeitstellen auf 24 Arbeitsplätze verteilt. Die Beschäftigung etlicher jüngerer Frauen, die Familie und Beruf vereinbaren wollen, erfordern eben flexiblere Arbeitsplatzmodelle als früher. Es ist also viel zu tun, in Zolling, ehe der erste Spatenstich für den Neubau hinter dem Rathaus erfolgen kann. Aber: „es ist eine schöne Aufgabe“, freut sich der Bürgermeister. -ab-

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PARTNERSTÄDTE FREISING

Die Halbinsel auf der die beiden Kirchen von Maria Wörth stehen wird auch das Herz des Wörthersees genannt.

Foto: -fkn-

Das Herz des Wörthersees

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ereits 1978 unterzeichnete die Stadt Freising die Partnerschaftsurkunde mit Maria Wörth in Kärnten, das damit die zweitälteste Kommune ist, mit der die Domstadt enge Verbindungen pflegt. Rupert Widmann, der bei der Stadtverwaltung dafür zuständig ist, erzählt, dass die Partnerschaft mit Maria Wörth auf Anregung des Bürgermeisters von Obervellach zustande kam, einem Ort in Kärnten, mit dem Freising schon seit 1963 verbunden ist. Da werden es 2013 schon 50 Jahre, das wird sicher groß gefeiert. Denn zum 30-jährigen Jubiläum mit Maria Wörth war eine Delegation aus Freising an den pittoresken Ort in Kärnten gereist. Dabei waren Oberbürgermeister Dieter Thalhammer, Kulturreferent Hubert Hierl, Vertreter des Stadtrates, der Schützen-

gilde St. Korbinian und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, die zum Teil Gründungsmitglieder sind. Mit einem

Foto: Peter Schwarzfischer

Festakt wurde dort auf dem Freisinger Platz, der direkt am Ufer des Wörthersees liegt, am Zugang zu der Halbinsel, dem so genannten Herz des Wörthersees, auf der die beiden Kirchen den Reiz

der Gemeinde zusätzlich steigern, eine Partnerschaftstafel aufgestellt. Ein identisches Exemplar steht seit Mai 2009 in Freising beim Kärntner Bildstock in der Ismaninger Straße in Freising. Vereine und Schüler sind in regem Austausch. „Wir pflegen alle unsere Partnerschaften intensiv“, sagt Widmann. Die Beziehungen seien so tief, weil sie auf einem stabilen, uralten historischen Fundament basieren, erklärt er (Die Freisinger Bischöfe hatten die Partnerstädte bis zur Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts in ihrem Besitz). Im Rathausliegt Prospektund Informationsmaterial über Maria Wörth und die anderen Partnerstädte auf. „Vielleicht gibt das ja dem ein oder anderen Anregungen für einen Urlaub“, meint Widmann. -ab-

Gastfreundschaft ausweiten Schlafsofas sind ein bequemes Übernachtungsangebot Gastfreundliche Menschen laden gerne einmal Freunde zu einem guten Glas Wein ein.

Schlafsofa im Wohn- oder Arbeitszimmer eine gastfreundliche Alternative die nicht nach Notlösung aussieht. Viele Modelle des Polster-

Doch die Gemütlichkeit endet abrupt, wenn Besucher nachts noch den Heimweg antreten müssen. Doch nicht jeder kann ein Gästezimmer anbieten. In diesen Fällen ist ein 18

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möbelspezialisten ADA lassen sich beispielsweise dank der innovativen Bettfunktion „Speedy“ mit wenigen Handgriffen in ein bequemes Bett verwandeln. (rgz-p/rae)

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Ein bequemes Schlafsofa dient der Gastfreundschaft. ADA Möbelfabrik. Foto: djd/


PARTNERSTÄDTE MOOSBURG BUCHVORSTELLUNG Geschichten, die das Leben schreibt

D

ie Nachkriegszeit ab 1945 hat Otto Kudrus zum Inhalt seines dritten Büchleins „Geschichte und Geschichten um Freising“ gemacht. Der rührige Autor ist seit mehr als 40 Jahren als Kolumnist für Freisinger Tages- und Wochenzeitungen tätig, weil das Schreiben schon immer eine seiner Passionen war. Er ist zwar in Essen geboren, aber das kann man vernachlässigen, denn der 80-Jährige ist im Alter von vier Jahren mit seinen Großeltern nach Freising, genauer gesagt nach Lerchenfeld, gezogen und hat diesen Stadtteil bis heute nicht verlassen. Somit kann man mit Fug und Recht behaupten, dass er ein echtes G‘wachs der Domstadt ist. Seit 2008 gibt er jedes Jahr ein Büchlein heraus. Das erste enthielt ausgewählte Geschichten aus seiner Kolumne der Haferlgucker, im zweiten Bändchen konzentrierte er sich auf seine Kindheit bis 1945 und im Dezember vergangenen Jahres ist das vorliegende Werk erschienen. Es sind keine spektakulären Geschichten sondern eher alltägliche, meist gewürzt mit einer Prise feinsinnigen Humors. Kudrus, obwohl schon 80 Jahre alt, ist fit – vor allem im Geiste. Und er erinnert seine jungen Jahre perfekt. Zwischen der Erdinger Straße, der Mur-, Kultur- und der Pfalzgrafstraße spielten sich sein Leben und das seiner Freunde ab. Er erzählt, wie das damals war, als die Mädels den GIs hinterherliefen, kannte den Schauspieler Karl Obermayr, weiß noch, wie ein Nachbar seine Frau fast umbrachte, und auch, wie es damals war, als man auf dem Schwarzmarkt, dem heutigen RoiderJackl-Platz, gutes Geld für Ami-Zigaretten

ausgab, um unter Umständen zu Hause enttäuscht festzustellen, dass die Packung nur Sägemehl enthielt. Otto Kudrus ist den Freisingern kein Unbekannter. Wenn er mittwochs oder samstags über den Markt auf dem Marienplatz bummelt, eine seiner Lieblingsbeschäftigungen, dann grüßen ihn die Leute dort teilweise schon von weitem. Seine Geschichten sind beliebt. Er geht wachen Auges durch seine Heimatstadt und sieht manches, was anderen verborgen bleibt. All das speichert er, um es dann in seinen Büchern zu Papier zu bringen. Er erklärt darin auch kurzweilig die Geschichte des Freisinger Doms, listet auf, wer wann welches Wirtshaus gepachtet hatte und gibt Tipps weiter, wie man Kalbsbratwürste schmackhaft zubereitet. Der Bundesbahnbeamte in Ruhe hat aber von Foto: Peter Schwarzfischer Kindesbeinen an außer dem Schreiben noch zwei weitere Ott Kudrus schaut genau hin, wenn er durch die Stadt Hobbys, die er mit Hingabe geht. Seine Erinnerungen gibt es in Buchform. pflegt. Zum einen ist das Theater. Kudrus gründete im Verein Frohsinn zu seinem aktuellen Bestand, er ist aktiv 1974 den Theaterstadel, den er bis zum im Vereinsvorstand und beklagt, dass es Jahr 2006 leitete, schrieb selbst Stücke zu wenig Nachwuchs gibt. An Nachschub oder inszenierte die anderer Autoren. für ein neues Buch mangelt es ihm nicht. Das brachte ihm das Ehrenzeichen des Er hat noch unzählige Geschichten auf Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Lager. Ob er sie allerdings schon dieses Seehofer ein. Besonders am Herzen lie- Jahr zum Buch zusammenfasst, ist noch gen ihm aber schon von Kindesbeinen unklar. „Vielleicht mach ich mal Pause“, an die Brieftauben. 50 von ihnen zählen sagt Kudrus. -ab-

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RÄTSELHAFTES Pünktlich zum Frühlingsanfang - wir verlosen Waschkarten im Wert von über 200,- €

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er Frühling steht in den Startlöchern. Besonderen Service bietet die textile

nigung ehe es ab zu den weichen und Lack schonenden Textilfasern in der Anlage geht. Verlost werden diesmal ein 11er-Block „unsere Beste“ im Wert von 120 Euro, ein 5er-Block „unsere Beste“ im Wert von über 50 Euro und ein weiterer 5er-Block

Autowaschstrasse an der B11 mit einer gründlichen Vorrei-

Nebendarsteller, Statist Staat in Südosteuropa

japanisches Längenmaß

dän. Filmkomiker †

schweiz. EinlegeSkispringer- arbeit zentrum

mystisch

„Standardwäsche“. Gewinner erhalten die Waschkarten an der Waschstraße Eching/

chem. Zeichen für Selen

japanische Währung

Weixerau, Spörerauerstraße 2 (neben Mc Donald‘s). Verlost werden diese unter allen Einsendungen, die das richtige Rätsellösungswort enthalten. Die Teilnahmebedingungen finden Sie auf wie immer auf Seite 3, Einsendeschluss ist am Montag, 21.März. -ikgenmanipuliertes Wesen

Männername

behördliche Verfügung griechische Vorsilbe: neu

4 2

granitähnliches Tiefengestein

internationales Notrufzeichen

5 Tropenfrucht

3./4. Fall von ‚wir‘

französisch: Freund

3 Stadt bei Avignon

franz. Tanzstück, Walzer

Teil des Gesichtes

Beiname des Mars

Hülle für Brillen

Luftreifen (Mz.)

Bedrängnis türk. Großgrundherr

Präposition

olivgrüner Papagei

verrückt Kraftfahrzeug (Kw.)

akademischer Grad

Staat in Südamerika

englische Schulstadt

Vorname des Autors Hamsun stehendes Gewässer

einfältig

Faultier

französisch: eins

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kleine Heringsfische

Ruhetag der Juden

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• Rätselauflösung aus dem Vorheft: ENKEL Die Gewinner wurden schriftlich benachrichtigt!


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PROMINENT • PERSÖNLICH • PRIVAT Ein Recke für fünf Ringe

Foto: Peter Schwarzfischer

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eine größten Erfolge feierte Turnerstar Eberhard Ginger in den 1970er Jahren zwar am Reck, doch bei der Freisinger CSU rührte er die Werbetrommel kräftig für die Ringe – die fünf olympischen 2018 für München und Garmisch Partenkirchen. In einer Power Point-Präsentation machte sich der CSU-Bundestagsabgeordnete im Asamsaal dafür stark, die Winterspiele in die bayerische Landeshauptstadt sowie in das Zentrum des Werdenfelser Landes und an den Königssee

zu holen. Gienger, der selbst 1976 eine olympische Bronzemedaille gewann und in seiner Hochzeit Sportler des Jahres 1974 und 1978, Welt-, Europa- und Deutscher Meister am Reck war, sprach von nachhaltigen, umweltschonenden und klimaneutralen Spielen. Auf die Proteste widerspenstiger Landwirte ging er nicht weiter ein. Der Ortsverbandsvorsitzende Erich Irlstorfer freute sich, anlässlich des 30. Neujahrsempfangs den historischen Höchststand von mehr als 400 Mitgliedern bekanntgeben zu können. Sein Stellvertreter, Peter Geiger, begrüßte zahlreiche Vertreter aus Gastlichkeit, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Die Gäste hörten Gienger aufmerksam zu, und danach hatten sie noch ausreichend Zeit, um miteinander und mit der Sportlegende zu plaudern. -ab-

Harte Bandagen

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ollte es Stadtpfarrer Hans-Georg Platschek oder Bürgermeisterin Anita Meinelt einmal nicht mehr möglich sein ihr momentanes Amt auszuüben, dann können sich beide ohne weiteres im Theaterfach versuchen. Moosburgs geistliches und weltliches Ober-haupt rissen die zahlreichen Zuhörer im Moosbuger Pfarrheim immer wieder mit und sorgten als Don Camillo und Peppone für Lachsalven. Obwohl es „Gelesenes“ hieß, sorgten beide auch für die entsprechende Mimik und Gestik. Michaela Hofmann, „die Stimme des Festspiels“, und Markus John komplettierten

genannt Peppone, liegt. Beide sind durch ihre gemeinsame Vergangenheit als Partisanen verbunden, konkurrieren um die Lösung der sozialen Fragen ihrer Zeit, setzen dazu aber unterschiedliche Mittel ein und müssen am Ende ihrer Auseinandersetzungen erkennen, dass sie einander näher sind, als sie es wahr haben wollen.Der Autor bildete zum Teil selbst das Vorbild für seine beiden Protagonisten, äußerlich entsprach er eher Peppone, seine innere Überzeugung hingegen spiegelte sich eher in Don Camillo wider. Seine Erzählungen verstehen sich wohl auch als moralischer Appell an die

den Reigen der Vorleser. In seiner Einführung ging John auf die Situation ein, in der „Don Camillo und Peppone“ spielt. Der Autor Giovannino Guareschi skizziert in diesen Büchern das ländliche Italien kurz nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die frühen 1960er Jahre, im Zwiespalt zwischen tradierten Werten und politischer Aufbruchstimmung. Don Camillo ist ein schlagkräftiger und schlitzohriger Priester in einem fiktiven, Boscaccio genannten Dorf in der Poebene in Norditalien, der in ständigem Konflikt mit dem kommunistischen und ebenfalls schlagkräftigen Bürgermeister Giuseppe Bottazzi,

politischen Lager, den Wiederaufbau gemeinsam zu gestalten. Dass die Geschichten nicht zur rührseligen Propaganda verkommen, bewältigt Guareschi durch einen Kunstgriff: Eine wichtige Rolle spielt das Kruzifix. Wann immer Don Camillo einen Punktsieg gegen seinen Widerpart erreicht hat, spricht Jesus, den John las, zu ihm und kritisiert ihn nötigenfalls. Claudia John und Ursula Betz, beide verantwortlich für die Organisation, kündigten an, die Reihe mit Lesungen am Dienstag, 17. Mai, um 20 Uhr mit Roswitha Wildgans fortzusetzen, die aus ihrem neuesten Krimi lesen wird. -mj-

Da tanzte der Bär

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ine Reihe klangvoller Namen führt seit kurzem Freisings Kulturreferent Dr. Hubert Hierl an. Beim Ball der Stadt erhielt er den NarrhallaOrden Großer Bär. Er ist damit 42. unter so prominenten Persönlichkeiten wie Alfons Goppel, Ludwig SchmidtWildy, Gustl Bayrhammer, Carfolin Reiber, Willy Harlander, Hans Clarin, Sepp Maier oder Dr. Otto Wiesheu. Die Frauenquote hat hier in den vergangenen 45 Jahren nicht gegriffen, aber die im Vor-

Foto: Peter Schwarzfischer

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jahr ausgezeichnete Monika Riesch durfte ihm die Medaille in einer launigen Zeremonie verleihen. Hierl zeigte sich gar nicht bärbeißig sondern bester Stimmung und Stimme, als er das Publikum mit seinen Sangeskünsten unterhielt. Ebenso wie Narrhalla-Präsident Max Riemensperger, der freimütig bekannte, dass er froh sei, endlich keine gesiebte Luft mehr atmen zu müssen, sondern eine flotte Sohle aufs Parkett der Luitpoldhalle legen zu können. -ab-


PROMINENT • PERSÖNLICH • PRIVAT Fit mit Salsa und Samba

Kardinal zum Anfassen

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umba® ist ein Fitnesstrend, den Mitte der 90erJahre der Kolumbianer Alberto „Beto” Perez entwickelt hat. Der bekannte Fitnesstrainer ist auch als Choreograph für internationale Superstars der Popmusik tätig. Das aus der spanischen Umgangssprache stammende „Zumba“ steht für „sich schnell bewegen und Spaß dabei haben“. Es geht nicht um perfektioniertes Tanzen. Die Schritte und Handbewegungen sind relativ leicht zu erlernen. Es geht vielmehr darum zu feurigen Salsa-, Samba- und Merengue-Rhythmen ein effektives Work-out zu gestalten, das so richtig Spaß macht. Vor kurzem ist die Zumba-Welle auch nach Deutschland geschwappt. An der vhs Freising bietet die gebürtige Brasilianerin CrisDaiana Merkl ab Montag, 14. März, 20.30 Uhr (Kursnummer 5880) einen Schnupperkurs

an, der natürlich verlängert werden kann. Nähere Informationen und Anmeldung unter Tel.: 08161/4907-0, Fax 08161-4907-99, E-mail: vhs@ vhs-freising.org oder www. vhs-freising.org

weieinhalb Monate nachdem ihn Papst Benedikt zum Kardinal erhoben hatte, kam Reinhard Marx nach Freising, um seine Ernennung zu feiern und ein Bad in der Menge zu nehmen. Nachdem er im Dom einen feierlichen Gottesdienst zelebriert hatte, setzte sich ein kurzer Festzug, angeführt von der Stadtkapelle, zu einem öffentlichen Treffen in der Aula des Domgymnasiums in Bewegung. Dort nutzten Hunderte Gläubige die Möglichkeit, sich mit dem Kirchenmann zu unterhalten, was dieser bei von der Stadt gestifteten Getränken und Brot sichtlich genoss. Kardinal Marx gönnte sich sogar ein kleines Weißbier. Oberbürgermeister Dieter Thalhammer hatte ihn zuvor bei einem Empfang im Rathaus mit geladenen Gästen mit den Worten „Fühlen Sie sich daheim, denn Sie sind zu Hause ange-

Wo der Rauch aufsteigt

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r hatte Umsatzeinbußen bis zu 70 Prozent, als das Rauchverbot eingeführt wurde. Da kam Ernst Karl Pötzl auf die Idee, sein Da Noi stundenund tageweise zu vermieten und zwar an Privatleute, die dorthin ihre Freunde einladen, mit denen sie in der Kneipe ungestört rauchen wollen. Herr Schröder zum Beispiel zahlt 150 Euro Miete für einen Tag, die dann mit den Ge-

tränken verrechnet wird. Das Servicepersonal ist in dem Betrag bereits enthalten. Manche fremden Gäste schreckt das Schild „Private geschlossene Gesellschaft“, das an der Eingangstür zum Lokal hängt, ab und sie gehen wieder. Aber unter dem Strich fährt Pötzl gut. Freilich, er könnte noch ein paar Mieter mehr gebrauchen. Wer Interesse hat, kann sich bei ihm oder seinem

Foto: Peter Schwarzfischer

Foto: Peter Schwarzfischer

kommen“, willkommen geheißen. „Ich bin ein Freisinger“ erklärte der weltgereiste gebürtige Westfale und bewies seine Verbundenheit mit den Menschen hier, indem er zusicherte, dass die Kirche freihändig keine Grundstücke im Bereich der geplanten dritten Startbahn an den Flughafen verkaufen werde. Dies brachte ihm spontanen Applaus der Zuhörer ein. -ab-

Euros für Kids Personal informieren. Aber oftmals ist er auch schon im Voraus gebucht. Es hat alles seine Ordnung, denn es gibt einen ordentlichen Zeitmietvertrag. Ob für die Zeiten von 14 bis 18 Uhr, von 18 Uhr bis zum Ende oder den ganzen Tag. Pötzl sieht kein Problem mit den Behörden, denn dann müsse es ein Gesetz geben, das es Privatpersonen verbietet, gewerbliche Räume zu mieten. Er zählt ungefähr zehn Kneipen in Freising auf, die auf Pächtersuche sind, oder gar schließen. Gerne sei er bereit, anderen Wirten sein System zu erklären und ihnen einen Mustermietvertrag zu überlassen, damit sie es ihm gleichtun können, sagt er. Denn seine Mieter dürfen im Da Noi nach Herzenslust rauchen – und schon schaut die Bilanz wieder etwas positiver aus. -ab-

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osef Heindl von der Freisinger Bank e. G (2.v.l.) übergab eine Spende in Höhe von 400 Euro an die Gemeinde Langenbach. Das Geld kommt zu gleichen Teilen dem Kindergarten Hummelnest, der Mittagsbetreuung, der Arche Noah und Mooshäusl zugute. Darüber freuten sich (v.l.) Karin Forster (Hummelnest), Irmgard Dichtl (Mittagsbetreuung), Monika Erbersdobler Pfarrkindergarten), Silvia Aumüller (Mooshäusl) und natürlich auch Langenbachs erster Bürgermeister Josef Brückl. Foto: -fknisarkurier

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MERK WÜRDIG Rathaus im Fasching

VHS: Gartenarbeiten

Die Dienststellen der Stadtverwaltung Freising mit Bürgerbüro und Tourist-information sowie der Wertstoffhof der Stadt Freising sind am Faschingsdienstag, 8. März, geschlossen. Die Stadtbibliothek Freising ist von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Neugestaltung der Außenanlagen rund um das vhs-Gebäude an der Kammergasse auf vollen Touren. Störendes Strauchwerk wurde bereits beseitigt und einige Bäume fielen dem Hackebeil zum Opfer. Das war nötig, damit er Weg frei ist, um die Planungen des Büros Zuckschwert und Martin umzusetzen. Das Konzept sieht eine qualitätvolle Neugestaltung und Neuordnung dieser wertvollen Grünanlage vor. Die Maßnahmen sind mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.

Für Bücherwürmer Die Stadtbibliothek ist dienstags von 10 bis 19 Uhr, mittwochs mit freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Am Sams-

Stolzes Ergebnis

tag, 5. März, ist wie an jedem ersten Samstag im Monat, von 10 bis 14 Uhr Bücherflohmarkt vor dem Eingang im Hof, bei schlechtem Wetter im Nebeneingang.

Ein ausgezeichnetes Ergebnis hat die Haus- und Straßensammlung 2010 zugunsten der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge erbracht. Der Landkreis Freising hat 67 490,19 Euro zusammengetragen, somit das drittstärkste Sam-

melergebnis im Bezirksverband Oberbayern verzeichnet. Insgesamt erbrachte die Herbstsammlung 2010 dort 816 559,92 Euro.

Fristverlängerung Zum 1. Januar des Jahres sind die neuen Richtlinien für Zuwendungen zu Kleinkläranlagen in Kraft getreten. Deren Förderung wird damit letztmalig bis zum 31. Dezember 2014 verlängert. Wesentlichste Änderung gegenüber den bisherigen Regeln ist die Absenkung der Pauschalen um rund ein Drittel, Der Förderantrag muss bis Ende 2014 bei der Gemeinde gestellt sein. Allerdings reichen die vom Freistaat gestellten Mittel nicht aus, so dass die Auszahlung erst weit später kommt, Mehrjährige Wartefristen sind nicht ausgeschlossen.

März2011 Widder 21.03.-19.04.

Stier 20.04.-20.05.

Zwilling 21.05. 21.06.

Krebs 22.06.-22.07.

Löwe 23.07.-22.08.

Jungfrau 23.08.-22.09.

Sie haben drei Planeten im März, die Ihnen hilfreich zur Seite stehen, sie sind Erfolgsgaranten, der Merkur, die Venus und zu guter Letzt der Jupiter. Diese fordern Sie auf, Ihren Fähigkeiten zu vertrauen und mutig Ihre Pläne und Verhandlungen positiv durch zu führen. Glauben Sie an das Glück und das Sie den richtigen Menschen zur richtigen Zeit begegnen und dann genau das Richtige tun.

Im Monat März fühlen Sie sich so richtig in Ihrer Kraft, Ihre körperlichen Energien sind stabil und Sie haben genügend Energien, um Ihre Pläne erfolgreich umzusetzen. Sie sind motiviert und eilen mit grossen Schritten voran. Im Moment ist keine Bremse in Sicht! Irgendwie kann Sie auch niemand aufhalten. Warum sollte man auch? Mit voller Fahrt voraus!

Die Venus hat ein Auge auf Sie geworfen! Lassen Sie sich mal überraschen, es könnte etwas mit Liebe zu tun haben. Auch Jupiter bringt Ihnen eine glückliche Wende. Sie sind im Monat März sehr optimistisch und gehen die Dinge mit Leichtigkeit an. Mars könnte Ihnen einige Steine in den Weg legen und das könnte zu Ärger führen. Aber Sie sind so gut drauf, sodass Sie das ganz locker nehmen.

Schmieden Sie gerade Zukunftspläne? Sie sind voller Ideen aber irgendwie ist es schwierig, diese in die Tat umzusetzen. Sie fühlen sich aktiv und voller Power, sind in diesem Monat voller Elan, doch immer ist etwas, was Sie bremst. Sie kommen nicht so richtig vorwärts. Vielleicht ist doch mal Ruhe angesagt, was halten Sie von einer Auszeit? In der Vorfrühlingssonne die Natur geniessen und vom Urlaub träumen?

Mit dieser kosmischen Unterstützung sind Sie aber ganz vor! Ohne grosse Anstrengung gelingt Ihnen vieles, die Dinge passieren einfach, Sie bekommen Geschenke des Lebens. Fühlt sich doch bestimmt ganz toll an! Das Glück steht auch In Startrichtung und zwar ganz in Ihre Richtung. Auch stabilisieren sich Ihre Pläne und bekommen eine feste Form. Und diese Form breitet sich aus.

Der Mars fordert Sie auf, über Ihren Schatten zu springen. Schieben Sie die Dinge nicht länger vor sich her und handeln Sie. Gibt es eine Entscheidung zu fällen? Dann tun Sie es jetzt! Sicher fühlen Sie sich auch stark genug dafür. Sie fühlen sich in diesem Monat fit und körperliche Aktivitäten unterstützen Ihre Energie. Machen Sie etwas daraus!

Skorpion 23.10.-21.11.

Schütze 22.11.-21.12.

Steinbock 22.12.-19.01.

Wassermann 20.01.-18.02.

Fische 19.02.-20.03.

Ihr Tatendrang und Ihr Elan ist enorm! An Durchsetzungskraft und Selbstvertrauen mangelt es Ihnen nicht! Sie sind voller Elan und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Sie verfügen über eine fabelhafte Intuition und vertrauen ganz Ihrer inneren Stimme. Nehmen Sie sich immer wieder eine Auszeit und gönnen Sie sich etwas Schönes. Dabei tanken Sie Energie.

Rechnen Sie im Monat März mit glücklichen Zufällen, planen Sie wichtige berufliche Verhandlungen und auch Behördenangelegenheiten können erfolgreich ablaufen. Und ganz wichtig, immer wieder an die schöpferische Pause denken. Sie haben die besten Vorraussetzungen, Ihren Körper wieder in Form zu bringen. Also, legen Sie los!

Sie strahlen Zuversicht und Zufriedenheit aus, nutzen Sie diese positive Phase! Aber nicht nur an die anderen denken! Entwickeln Sie einen gesunden Egoismus und leben Sie auch einmal Ihre romantische Ader. Der Frühling fordert Sie dazu auf. Denn die Liebe wird in diesem Monat ganz gross geschrieben. Auch Sport würde Ihnen ganz guttun!

Echte Harmonie erleben Sie im Monat März und Sie haben einen wunderschönen Monat vor sich. Eine Atmosphäre des Vertrauens umgibt Sie und die Liebe ist im Gleichgewicht. Sie sind in der Lage, auf Ihren Partner einzugehen und fühlen sich innerlich ganz frei, was für Sie ja wichtig ist. Ihr Leben ist ausgeglichen und auch die finanzielle Seite zeichnet sich positiv ab.

Einige Veränderungen kommen im Monat März auf Sie zu, sorgen Sie für einen seelischen Ausgleich. Wissen Sie, wie Sie das am besten machen? Sie kennen doch Ihre Oasen der Entspannung! Gehen sie in die Natur und schnuppern Sie den Frühling! Musik ist doch ebenfalls ein seelischer Anker. Nutzen sie Ihre Kreativität und Sie schöpfen Kraft daraus.

Waage 23.09.-2.10. Die Liebe spielt im Monat März eine grosse Rolle, aber auch beruflich haben Sie geniale Planeten. Nutzen Sie jede Möglichkeit und legen Sie richtig los! Seien Sie offen für innere Impulse und achten Sie auf die Melodie des Herzens. Harmonie und Liebenswürdigkeit sind Ihre Begleiter. Sie können sich auf einen erfolgreichen Monat einstellen.

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MUSIK | THEATER | SZENE Bloß nicht hadern

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ie letzten Male glich es ja beinahe einem Lotteriegewinn, noch Karten für Josef Hader in Freising zu ergattern. Wir hoffen darauf, dass es dieses Mal nicht schon wieder zu spät ist. Darauf hinzuweisen, dass der große Meister am Donnerstag 17. März, um 20 Uhr in das Asamtheater in der Domstadt kommt. Hader spielt Hader heißt das Programm und kommt beim Publikum ebenso gut, wenn nicht gar noch besser an, als das Vorgängermodell „Hader muss weg“. Vielleicht deshalb, weil Josef Hader hier Teile aus den letzten fünf Programmen herauslöst und zu kleinen Monologen formt. Es ist schließlich immer wieder abartig schön, einen Hader über das

Leben sinnieren zu hören. Es geht um ihn selber, seine Zuschauer, seinen Techniker, die Welt draußen, kurz: Das Thema ist der Mensch an sich. Karten gibt’s bei der Touristinfo am Marienplatz und im Internet. -ae-

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Tel: 08761/7180036 Kultstatus genießt der Kabarettist Josef Hader. Foto: Beck

Petticoats und Schmalzlocken

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s wird hierzulande wohl kaum jemanden geben, der Buddy Holly noch live erlebt hat in den 50er Jahren. Umso mehr dürfen sich echte Fans eines der berühmtesten Brillenträgers aller Zeiten auf Buddy in concert – Die Rock‘n‘Roll Show am Samstag, 26. März, um 20 Uhr im Asamtheater Freising freuen. Hier nämlich lassen die Musiker aus dem extrem erfolgreichen Musical Buddy - Die Buddy Holly Story die Zeit der Petticoats und Schmalzlocken wieder auferstehen. Zum unvergleichlichen Beat

dieser Jahre ertönen neben den großen Hits von Buddy Holly wie Peggy Sue auch Nummern á la It‘s So Easy, La Bamba, Rock Around The Clock oder Let‘s Twist Again. Bill Haley, Chuck Berry oder Chubby Checker lassen also ebenfalls grüßen! Dabei sind es nicht nur die Klassiker der Rock‘n‘ Roll- und Twist-Ära oder die waghalsigen musikalisch-akrobatischen Einlagen, die das Publikum begeistern, sondern auch die Moderationen von Rainer Koschorz, die auf höchstem Niveau Comedy und Slapstick verbinden. -ae-

Wie in den Fünfzigern fühlt man sich bei Buddy in Concert isarkurier

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MUSIK | THEATER | SZENE Wer ko, der ko

Luz amoi heißt die fünfköpfige Band rund um den Freisinger

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it abenteuerlichen Erlebnissen des Tierfotografen Benny Rebel startet der zweite Moosburger Kulturfrühling am Mittwoch, 16. März in den Rosenhof-Lichtspielen. Novum ist die Kinder-Show am Nachmittag um 15 Uhr, um 20 Uhr sind die Erwachsenen dran. Auf dem schwarzen Kontinent war Rebel, passionierter Tierschützer und Naturfotograf, unterwegs und hat seine atemberaubenden

Begegnungen mit wilden Tieren zur Live-Multimedia-Show „Mein Abenteuer Wildnis“ verarbeitet. Am Samstag, 26. März, bitten Luz amoi (für Zuagroaste: Hör mal zu) um 20 Uhr in die Stadthalle. Neue und moderne Volksmusik intoniert die fünfköpfige Band rund um den Freisinger Percussionisten Stefan Pellmaier. Mit unzähligen Instrumenten, überraschenden Arrangements und charmanten Mo-

Dem Löwen ins Auge geblickt hat Benny Rebel. 26

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Foto: -fkn-


MUSIK | THEATER | SZENE

Percussionisten Stefan Pellmaier (2 v.l.) derationen bieten die Musiker ein abwechslungsreiches Konzert. Das Spiel Stadt, Land, Fluss auf eine ganz eigene Art wird am Dienstag, 29. März, um 20 Uhr in den RosenhofLichtspielen präsentiert. In einer dreiteiligen Dokumentation ist Deutschland aus der Luft zu sehen. Eine faszinierende Perspektive, aus dem Helikopter oder aus Sicht der Zugvögel, eröffnet neue Einblicke. Am Freitag, 8. April,

Foto: -fkn-

schließt sich im Kolpingsaal um 20 Uhr ein Ausflug ins Reich der Salonmagie an, und am Mittwoch, 13. April, behauptet Kabarettist und Ministerpräsidenten-Double Wolfgang Krebs um 20 Uhr in den Rosenhof-Lichtspielen frank und frei „Ja mir kennan“, ehe Lisa Fitz am Freitag, 6. Mai, um 20 Uhr in der Stadthalle mit „Super Plus! – Tanken und Beten“ den Kleinkunstfrühling beendet. -ab-

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MUSIK | THEATER | SZENE Fingerfertig

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ofern alle Mitglieder der Truppe noch alle ihre Glieder besitzen, sind hier ganze 100 flinke Finger am Werk, um die Sinne ihrer Zuseher zu verzaubern. Die Fertigen Finger sind eine deutsche Zaubertruppe, die es sogar im Mutterland der großen Shows, den USA, geschafft hat. So gab das Publikum des Magic Castle Hollywood, des Mekkas der Zauberwelt, Standing Ovations. In Las Vegas verliehen Siegfried & Roy den Fertigen Fingern den Sarmoti Award, eine der renommiertesten Auszeichnungen der Branche. Da ist es nur folgerichtig, dass Die Fertigen Finger mittlerweile auf der ganzen Welt und am Mittwoch, 23. März, um 19 Uhr auch im Freisinger Asamtheater ihre verwirrenden Künste unter Beweis stellen dürfen. Und das jeder auf seine Art. Denn das ist es, was die Finger ausmacht. Ein jeder verkörpert seinen ganz eigenen Charakter, geht anders zu Werke als seine Kollegen. Eine geballte Zauberladung also, die einen hier erwartet und die man auch durchaus als „einzigartig“ bezeichnen darf: Zauberer sind schließlich nicht gerade bekannt dafür, dass sie gerne im Team spielen! -ae-

Haare lassen mit Musik

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er Barbershop-Stil es 40 Sängerinnen München angetan. Die munichs pflegen unter tung von Monica Knox

hat aus HarLeiden

harmonisch beschwingten, klangreichen a-cappella Gesang, mit dem man sich in grauer Vorzeit die Wartezeit in den Frisörsalons vertrieb:

Zwischen Rasierschaum und Messerschnitt sang man gemeinsam vierstimmig die Schlager der Zeit. Die Harmunichs begeistern ihr Publikum

Eng könnte es im VERSUS-Barbershop werden wenn die vierzig Sängerinnen der Gruppe Harmunichs ihren a-capella Gesang zum Besten geben. Foto: -fkn28

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mit dem vollen Klang ihrer Stimmen und einer unterhaltsamen Bühnenshow voll Schwung, Charme und Leidenschaft. Bei verschiedenen Wettbewerben haben sie Spitzenplätze erreicht und bei den deutschen BarbershopMeisterschaften zweimal Silber und einmal Gold geholt. Der Inhaber des Freisinger Frisörsalons Versus, Andreas Krickel, lässt die BarbershopTradition gerne immer wieder einmal aufleben. Diesmal mit den Harmunichs aus München, die von Liebe und Sehnsucht, von Lebensfreude und Seelenschmerz erzählen. Dabei kann man mit ihnen fast auf Tuchfühlung gehen, denn der Laden ist gleichzeitig Bühne. Mit bekannten Evergreens aus Pop/Rock und Swing in ungewöhnlichen a-capellaArrangements entführen sie am Samstag, 19. März, um 20.30 Uhr im Frisörsalon Versus, wie einst in den Salons der Südstaaten üblich, an den Broadway. -ab-


MUSIK | THEATER | SZENE Leidenschaft und Melancholie

Meister unter sich

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lamenco – das ist die Leidenschaft Andalusiens, die Melancholie der Karibik und die Lebensfreude Brasiliens. Die Musiker von Shurano verknüpfen in ihrem Flamenco nuevo traditionelle Elemente mit dem Gesang des Cantautor, des spanischen Songwriters. Rhythmus, Technik und Emotion des spanischen Traditionstanzes verbinden Ricardo Volkert (Gitarre, Gesang), Mathis Mayr (Violoncello), Jürgen Schneider (Percussion) und Heike Wildegans alias La Picarona (Tanz, Gesang) mit der geheimnisvollen Bilderwelt spanischer und lateinamerikanischer Poesie. Die iberischen Poeten Federico García Lorca, Antonio Machado oder Rafael Alberti haben Shurano unter anderem vertont aber auch die Werke von Dichtern aus der neuen Welt, wie Cesar Vallejo (Peru), Nicolás Guillén (Kuba) oder

Pablo Neruda (Chile). La Picarona heißt auf Deutsch so viel wie die Schelmische, Freche, was sich in erster Linie auf den Umgang mit Männern bezieht. Wildegans trägt ihren Beinamen mit Stolz und macht ihm am Freitag, 11. März, um 20 Uhr im Lindenkeller in Freising mit großer Ausdruckskraft alle Ehre. -ab-

wei große Bluesbarden machen gemeinsame Sache: Louisiana Red und Al Jones geben sich in Freising die Ehre. Ersterer ist gar eine lebende Legende. Als einer der wenigen aktiven Blueser hat er noch die gute alte Zeit miterlebt, ist er doch 1932 in Alabama geboren. Schon mit zarten zwölf Jahren wollte er nichts anderes als Bluesmusiker werden. Ausschlaggebend hierfür war Muddy Waters, den er auch heute noch gerne interpretiert. Doch hat Louisiana Red schon vor langer Zeit seine eigene Stimme, seinen eigenen Stil, seine eigene Ausdrucksform gefunden. Ganz in der heute fast verlorenen Tradition der spontanen Komposition fasst er in Verse, was um ihn und in ihm passiert, ähnlich wie die ursprünglichen Delta-Blues-Musiker oder die westafrikanischen Griot-Barden. Seit 25 Jahren ist Al Jones

in Deutschland und in Europa das Maß aller Dinge, wenn es um R&B geht. Mit allen Großen hat die Band zusammengearbeitet. Die amerikanische Fachzeitung Livin´ Blues hat Al Jones und seiner Band schon vor Jahren bestätigt, dass es außerhalb der Vereinigten Staaten nichts Vergleichbares gibt. Toller Doppelpack am Samstag, 12. März, um 20 Uhr im Lindenkeller Freising. -ae-

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MUSIK | THEATER | SZENE Schandmäuler

Foto: Gio Löwe

Renan Demirkan als Schwester Aloysius in „Zweifel“.

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wei Personen lenken die Geschicke der Schüler einer katholischen Schule in der Bronx der 1960er Jahre: Zum einen ist das Schwester Aloysius, die nach dem Tod ihres Mannes in den Orden der Schwestern der Nächstenliebe eingetreten ist. Sie ist die Schulleiterin und kein Freund fortschrittlicher Erziehungsmaßnahmen. Persönliches Engagement ist verboten, alles hört auf ihr Kommando. Zum anderen aber ist das Pater Flynn, der seine Schüler durch

Unplugged aber dennoch stark seine persönliche Ansprache zu Leistungen anspornt, durch die sie die Chance haben, aus ihrer Umgebung herauszukommen. Der charismatische Prediger fungiert an der Schule auch als Basketballtrainer und weckt so das Misstrauen von Schwester Aloysius, als der erste schwarze Schüler an der Schule besonderes Interesse seitens Pater Flynn erfährt. Ist die Anteilnahme an dessen Schicksal wirklich nur beruflicher Art oder kümmert er sich mehr als erlaubt um ihn? Nur auf ihren äußerst vagen Verdacht hin löst die Schulleiterin gegen Pater Flynn ein Kesseltreiben aus, in dem auch Schwester James, die ihren Lehrberuf begeistert ausübt, zwischen die Fronten gerät. In dem Schauspiel Zweifel von John Patrick Shanley brillieren am Freitag, 25. März, um 20 Uhr unter der Regie von Harald Demmer Renan Demirkan, bekannt aus dem Schimanski Kinofilm Zahn um Zahn, in der Rolle der Schwester Aloysius sowie Wolfgang Seidenberg als Pater Flynn im Asamtheater. -ae-

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och die Tassen und ein herzliches “Slainté” auf Fiddler’s Green! Seit 20 Jahren stehen die Jungs jetzt auf der Bühne und zelebrieren Speedfolk par excellence. Sie haben das Genre sogar etabliert. Das können wahrlich die wenigsten Bands von sich behaupten. Aber im Falle von Fiddler’s Green stimmt das. 1990 kam man überein, den Staub aus der Folk-Ecke herauszukehren und irische Traditionals zu pimpen. Das gelang vorzüglich und schon nach kurzer Zeit hatte die Combo eine bis heute stetig wachsende Fangemeinde vor den Bühnen in Clubs und Hal-

len, Pubs und Festivals. 1500 Auftritte haben sie seitdem absolviert, elf Alben haben sie herausgebracht und ein Ende ist wegen des nach wie vor ungebrochenen Zuspruchs nicht abzusehen. Um sich ein wenig bei ihren treuen Fans zu bedanken, gehen sie jetzt auf eine Unplugged-Tour, was bei dieser Band am Sonntag, 27. März, um 20 Uhr im Lindenkeller Freising einen besonders reizvollen Abend verspricht - schließlich stammt ihre Musik ja eigentlich aus den Wirtshäusern und Pubs, unverstärkt und unverfälscht, Direktimport von der grünen Insel. -ae-

Die Jungs von Fiddler‘s Green - seit 20 Jahren auf der Bühne.

Film ab für Benefizkonzert

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as Programm des Luftwaffenmusikkorps 1, das zum ersten Mal unter der neuen Leitung von Oberstleutnant Karl Kriner am Dienstag, 29. März um 20 Uhr zu einem Benefizkonzert in die Freisinger Luitpoldhalle kommt, steht unter dem Motto Film ab. Kriner hat eine schwungvolle musikalische Reise zusammengestellt. Die „Symphonic Suite“ aus Harry Potter oder die Melodien aus „Ben Hur“ und „Der längste Tag“ ergänzt das Luftwaffenmusikkorps 1 in Freising zum Beispiel um das Concertino for Marimba and Winds (von Alfred Reed) oder den „Parademarsch der langen Kerls“, ursprünglich

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Eine eindrucksvolle Vorstellung liefert


MUSIK | THEATER | SZENE Intelligenter Krimiabend

Gar nicht hölzern

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Monumental wirken Rudolf Wachter Skulpturen.

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ls Wegbereiter der modernen Holz-Bildhauerei gilt der Münchner Rudolf Wachter. Der Schafhof Freising würdigt sein Werk mit einer Ausstellung, die einen repräsentativen Querschnitt aus seinem Schaffen zeigt. Vernissage ist am Donnerstag, 17. März, um 19 Uhr, zu sehen sind Wachters Skulpturen bis 1. Mai jeweils dienstags bis freitags von 14 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 19 Uhr. Mit der Kettensäge schneidet der Künstler monumentale Wandreliefs, Bodenund Freiskulpturen aus dem vollen Holz heraus. Er untersucht die natürliche Morpho-

das Luftwaffenmusikkorps 1 ab.

Foto: -fkn-

logie des Werkstoffes und verwandelt dessen Eigenästhetik in autonome Kunstformen. Damit thematisiert er den künstlerischen Entstehungsprozess als Dialog zwischen Mensch und Natur. Im Schafhof sind nicht nur Skulpturen sondern auch Zeichnungen des Bildhauers zu sehen, die er selbst als wichtige Fingerübungen betrachtet. Zu Ehren des hoch dekorierten Künstler - unter anderem ist er Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde 2005 im Neuen Schloss in Kißlegg das Museum Rudolf Wachter eröffnet. -ab-

in waschechter TatortKommissar liest aus seinen eigenen Kriminalromanen um den bayerischen Inspektor Paul Kajetan und versetzt den Zuhörer in das revolutionäre Oberbayern der 1920er Jahre. Dabei wird er unterstützt von Sebi Tramontana, der mit seiner Posaune die Szenen Robert Hültners alias Udo Wachtveitl lautmalerisch ausgestaltet. Das Instrument vermag es zu lachen, zu meckern, zu schwatzen, zu schreien oder zu streiten. Der Percussionist Erwin Rehling schlägt sanft aber eindringlich den programmatischen Bezug zum Text, er lässt Soldaten

marschieren, ein Gewitter dräuen oder macht sich mit chaotischem Rhythmus über Betrunkene lustig. Andreas Koll am Akkordeon, der Komponist dieser „mörderischen“ Klänge, fasst das Geschehen in obskure Quetsch-Laute. Den Zwischentext liefert der Schauspieler Hans Kriss. Zusammen machen sie am Freitag, 11. März, um 20 Uhr im Freisinger Asamtheater ländliche und städtische Milieus der damaligen Zeit wieder lebendig und entführen in einen intelligenten Krimiabend, den man im Fernsehen so garantiert nicht erleben kann. -ae-

Udo Wachtveitl alias Tatort-Kommissar Franz Leitmayr liest aus seinen eigenen Kriminalromanen. Foto: Monika Meyer

komponiert für einen Stummfilm. Ein Potpourri aus legendären James-Bond-Themen steht für den Auftrag, den das Benefizkonzert erfüllt: die Lizenz, Freude zu schenken – dem Publikum und den vielen Menschen, denen mit den Eintrittsgeldern geholfen werden kann. Das Kinderheim St. Klara, die Wärmestube Freising und die Aktion „Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ des Bundeswehr-Sozialwerks werden unterstützt. Karten für den guten Zweck zum Preis von 10 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr gibt’s in der städtischen Touristinformation, Marienplatz 7 (AK: 12 Euro). -abisarkurier

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MUSIK | THEATER | SZENE Bavaria and Ohio

Simeon Soul Charger sind vom Uferlos-Festival her bekannt..

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uf dem Uferlos-Festival 2010 schlugen Simeon Soul Charger ein wie eine Bombe. An allen Ecken und Enden sprach man voller Hochachtung von der Band aus Ohio, die davor noch niemand kannte und die jetzt in aller Munde war. Eine Wechselwirkung war die Folge. Vom Feedback der Festivalbesucher und Veranstalter beflügelt, ging die Band zum neuen Label von Yogi Lang Gentle Art of Music und brachte dort das Album Meet Me In The Afterlife heraus. Auch zuhause starteten die Jungs durch. In Ohio können die Hörer teilweise nicht glauben, dass Simeon Soul Charger eine Band aus

ihrer Nachbarschaft ist. Sie sind mittlerweile gut gebucht in den Staaten. Für 2011 holt man nun zum großen Schlag aus: Eine mehrmonatige Europa-Tour der Psychedelic Rocker steht an, die, wie sollte es anders sein, am Samstag, 26. März, um 20 Uhr auch in Freising Station macht. Zwar nicht auf dem Uferlos-Festival, das ja keine Band zweimal hintereinander bucht, dafür aber exklusiv im Lindenkeller. Ein großartiger lokaler Support ist dabei. Lampert geben Schützenhilfe und werden gewiss ihren Beitrag leisten, damit das Unterhaus voll wird, ganz nach dem Motto: Bavaria meets Ohio. -ae-

Kunstwerk Leben

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ndreas Giebel erzählt in seinem neuen Programm über sich und uns und andere, die versuchen, sich dieses Kunstwerk, genannt Leben, zurecht zu schnitzen. Von der Jagd nach falschen Versprechungen, hohen Erwartungen und der Hoffnung auf die kleinen Momente. Von Menschen, die scheitern, weil alles gelingt und von einem, der lächelnd auf einer Parkbank sitzt - wissend, nichts mehr zu versäumen, und nichts hört, als das Rauschen in den Bäumen. Eine höchst vergnügliche Reise in die Welt der Eigenheiten, die das Leben so mit sich bringt, am Donners32

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tag, 24. März um 20 Uhr im Lindenkeller Freising. -ae-

Andreas Giebel über das Leben an sich. Foto: -fkn-


MUSIK | THEATER | SZENE Party pur

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in neue Ausgabe der Harry Klein Booking Night steht bevor und hinter den Decks steht dieses Mal einer, dem man im Münchner Nachtleben überall begegnet: Maxim Terentjev heißt der Mann und ist neben seiner Tätigkeit als Resident im Club an der Sonnenstraße auch bei Vorsicht! Glas tätig. Seine Sets sind geprägt von stilübergreifenden Mixes, er ist mit jeder Zelle seines Körpers DJ und das sieht man ihm auch an. Extravaganter Deep-Techno, Deep-House und experimen-

Uferlos teilweise ausverkauft telle Elektronika stecken dagegen in der Plattenkiste von Heike Reich, der zweiten Akteurin des Abends. Ihre Sets sind emotional, fabelhaft, exzellent und exzentrisch und setzen eine saftige Lektion in Sachen Groove, die zu monströser Größe zwischen Hypnotik, Space, Bass und Dreck auswächst. Seit 2004 ist sie female:pressure-Mitglied. Als Warm Up wird Sonor am Samstag, 5. März, ab 22 Uhr im Lindenkeller Freising agieren und das Publikum auf die beiden vorbereiten. -ae-

Blueslegende Johnny Winter und Band werden auf dem Uferlos-Festival von Hundred Seventy Split begleitet. Foto: -fkn-.

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Foto: Anisa Dawas

Eine saftige Lektion in Sachen Groove stilübergreifende Mixes und extravaganten Deep-Techno gibt es im Lindenkeller.

er noch keine Karten für den Auftritt der Biermösl Blosn am 3. Juni im Sparkassenzelt auf dem Uferlos-Festival hat, schaut in die Röhre. Sie waren binnen kürzester Zeit ausverkauft. Aber der alte Woodstock-Recke und Blueslegende Johnny Winter hat am 28. Mai in der Luitpoldhalle noch Plätze anzubieten, und auch für Schandmaul am 4. Juni in der Luitpoldhalle läuft bereits der Vorverkauf. Bereits das dritte Jahr in Folge macht das Ufer-

los Festival gemeinsame Sache mit der Stadtjugendpflege Freising und dem Kulturamt. Als Support bei Winter spielen übrigens Hundred Seventy Split, dass sind der Bassist und der Gitarrist von Ten Years After.

Kartenvorkauf läuft Karten gibt es bei der Touristinfo, Marienplatz 7 in Freising (Tel. 08161/5444102), und unter www.muenchenticket.de -ae-

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Ü-30 PARTY MOOSBURG

Dominik sind ein eingespieltes Team an der Bar) und im großen Saal gibt es eine zusätzliche Theke für Alkoholisches. Ein Rauchzelt ist wieder aufgebaut, geändert wird, dass das Helle nicht mehr aus 0,3- sondern aus 0,5-Liter-Flaschen ausgeschenkt wird. Der Eintritt bleibt bei acht Euro an der Abendkasse und sechs Euro im Vorverkauf.

Gewinnspiel

Alexander Wangler alias DJ Hotte heizt die Stimmung in der Stadthalle Moosburg an. Foto: -kn-

Feiern für den guten Zweck

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lex Wangler alias DJ Hotte treibt die Stimmung auf der Ü30-Party in der Moosburger Stadthalle hoch, die am Samstag, 2. April, be-

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reits zum dritten Mal stattfindet. Der Förderverein der SG Moosburg Handball, der sich erst im vergangenen Jahr gegründet hat, nutzt dies als Möglichkeit, Geld in die Kasse zu spülen. Vorstandsvorsitzender Peter Kellner erzählt voller Stolz, dass bereits sieben- bis achttausend Euro an Fördergeldern eingegangen sind. Damit wurden Trainingsanzüge für die Jugendmannschaft bezahlt, ein Trainingslager für die A-Jugend steht auf dem Ausgabenplan und außerdem Joschka Rickert, Sportwissenschaftler und Personal Trainer, der den Bayerischen Handballverband unterstützt und an verschiedenen Schulen Sportunterricht gibt. Er wird kontinuierlich zehn Stunden wöchentlich bezahlt, um die Jugend aus- und fortzubilden.

Das geschieht in enger Kooperation mit dem Hauptverein. Weder die Handballer noch die Sportgemeinschaft hätten das alleine schultern können. Damit diese Ausgaben fortlaufend bezahlt werden können, bedarf es neben den Mitgliedsbeiträgen in Höhe von 50 Euro pro Person und Jahr noch weiterer Einnahmequellen. Und davon profitieren die Moosburger und das Umland. Denn die Ü30 Partys sind jetzt schon legendär und die Veranstalter setzen immer wieder eins drauf. Diesmal gibt es zusätzlich eine Wohlfühllounge im ersten Stock der Stadthalle, deren Stirnwand ein 4,50 Meter breiter Spiegel ziert. Mit einer kleinen Bar und bequemen Couches soll sie zum Verweilen einladen. Bewährtes bleibt (Sabine und

3 mal 2 Leser des isarkuriers dürfen das Spektakel kostenlos genießen, wenn sie an unserem Gewinnspiel teilnehmen (Bedingungen siehe Seite 3). Die Preisfrage lautet: Die wievielte Ü30-Party veranstaltet der Förderverein am 2. April? Einsendeschluss: Dienstag, 22.03.2011.

Freaky Friday Am Tag zuvor wird an gleicher Stelle für junge Leute der Freaky Friday veranstaltet. Wenn sie zwischen 16 und 18 Jahre alt sind, dürfen sie wie die Erwachsenen bis zum Ende bleiben – allerdings nur, wenn sie eine Vollmacht ihrer Erziehungsberechtigten und eine Person, die die Aufsicht führen darf, dabei haben. Volljährige können künftig auch härtere Getränke konsumieren. Mit fünf Euro Eintritt sind die Kids dabei und dürfen zur Musik eines DJs aus der Lounge Moosburg abtanzen und headbangen. -ab-


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ABGEHOBEN

Steigende Zahlen vermeldet die FMG für Passagiere und Fracht.

Fotos: Werner Hennies FMG

Aufwind für die FMG?

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er Flughafen sieht sich im Steigflug. Bei der Jahrespressekonferenz präsentierten Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Geschäftsführer Thomas Weyer Zahlen, wonach sie in rund 35 Millionen Fluggäste, das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr, ein neues Rekordergebnis sahen. Die Luftfracht verzeichne mit 275 000 Tonnen, sogar ein Plus von 27 Prozent. Gegenüber 2009. Das sei sowohl absolut

als auch prozentual ein neuer Spitzenwert. Freilich, als es um die Flugbewegungen ging, musste Kerkloh einräumen, dass sie mit 390 000 1,7 Prozent unter dem Vorjahreswert lagen. Doch dafür hatte er eine Erklärung parat: Das leichte Minus resultiere einzig und alleine aus der Aschewolke und anderen negativen Sondereffekten, wie dem Pilotenstreik im Februar. 15 000 Flüge mussten annulliert werden. Wäre dies nicht passiert, so

Mit Zuversicht blicken (v.l.) Hans-Joachim Bues, Dr. Michael Kerkloh und Thomas Weyer in die Zukunft. 36

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hätte sich im Vergleich zum Vorjahr bei den Starts und Landungen sogar ein Plus von einem Prozent, bei den Fluggästen um neun Prozent ergeben, führte der Geschäftsführer aus.

Dritte Startbahn verteidigt Rekorde über Rekorde vermeldete Kerkloh. Die Lufthansa und ihre Partner setzen demnach größere Flugzeuge ein, das Abfluggewicht erhöht sich wegen knapp 74 Prozent Sitzplatzauslastung von 68 auf 73 Tonnen – ein neuer Spitzenwert. Und das Jahr 2011 fing super an: Im Januar verzeichnete man 14 Prozent mehr Starts und 20 Prozent mehr abgefertigte Passagiere. Mit weiteren Zahlen und erwarteten Zuwächsen rechtfertigte Kerkloh die Notwendigkeit einer dritten Startbahn, da sich in den Spitzenzeiten derzeit schon Engpässe ergäben. 2009 gab es allerdings einen Einbruch wegen der Wirtschaftskrise und anderer Sondereffekte. Zieht man also die Vergleichszahlen von 2008 heran, so ist das Passagieraufkommen nur marginal von 34,5 auf 34,7 Millionen, also um nicht einmal 0,6 Prozent, gestiegen – größeren Flugzeugen und höherer Auslastung zum Trotz - die Flugbewegungen könnten dagegen auf dem absteigenden Ast bleiben. -ab-


MOOSBURG AKTUELL

Die neue Anlage der Sportgemeinschaft Moosburg bezeichnet Bürgermeisterin Anita Meinelt als Juwel.

Fotos: -ps-

Moosburg mörtelt auf

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eiterhin viel Geld nehmen Moosburgs Bürgermeisterin Anita Meinelt und der Stadrat in die Hand, um ihre Stadt weiter zu entwickeln, sie noch schöner, noch lebenswerter zu gestalten. Bei der Bürgerversammlung forderte Meinelt die Einwohner auf, eigene Ideen und Vorstellungen in den Planungsprozess einzubringen. Rund 66 Millionen Euro an Investitionen sind allein in den vergangenen acht Jahren geflossen, um Moosburg positiv nach vorne zu bringen. Nun stehen gerade innerstädtisch zahlreiche Bau- und Umbaumaßnahmen an. Meinelt sieht den Bedarf für ein Hotel dort gegeben. Als mögliche Fläche hat sie das Gelände, auf dem Polizeiinspektion und Jugendhaus derzeit noch stehen, genannt. Bekanntlich werden beide Einrichtungen

in Neubauten ausgelagert. Allerdings will sie den Entscheidungen, die im Rahmen der Städtebauförderung getroffen werden, nicht vorgreifen. „Möglicherweise ergibt sich da ein ganz anderer Lösungsansatz“, sagte sie. Ende 2009 hat Moosburg die Wiederaufnahme in das Projekt beantragt. So gab es zum Beispiel für den Umbau der alten Sparkasse in das Haus der Bildung daraus Gelder in Höhe von 144 000 Euro. Freilich, rechnet man die Kosten in Höhe von 1,765 Millionen Euro, verteilt auf zwei Jahre, dagegen, erscheint diese Förderung eher gering. Doch sobald ein so genanntes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erstellt ist, können weitere Finanzmittel beantragt werden. Auf jeden Fall soll die Volkshochschule (VHS) ihr neues Domizil

In das alte Sparkassengebäude zieht die VHS-Moosburg ein.

im Herbst 2012 beziehen können. Meinelt erhofft sich eine weitere Belebung der Innenstadt, wenn die VHS ihr Programm zentral anbieten kann. In etwa die gleiche Summe, rund 1,75 Millionen, wird für das neue Jugendhaus nördlich der Sportgemeinschaft Moosburg (SGM)-Anlagen “Am Stadion“ fällig. Der Spatenstich soll in diesem Monat erfolgen – zum Jahresende soll das Gebäude fertig sein. Die Außenanlagen wie Sportflächen für Streetball und Tischtennis oder ein Grillareal sollen erst im Frühjahr nächsten Jahres erstellt werden. Eine auf die Bedürfnisse und in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen abgestimmte Konzeption unter anderem mit Café, Konzertraum, Bandübungsraum, Action- und Werkraum, die Meinelt als gelungen bezeichnete. Dem Bayerischen Jugendring ist sie immerhin einen Zuschuss in Höhe von 280 000 Euro wert. Das Feyerabendhaus, das inzwischen abgerissen ist und in dem bis zum Frühjahr 2012 im unteren Bereich Ladengeschäfte mit Schaufenstern und darüber Büroräume für das Rathaus fertig gestellt werden sollen, komme der bisherigen Lösung sehr nahe, so Meinelt. Sie geht davon aus, dass die Bürger mit dem neuen Ge-

bäude zufrieden sein werden. Die erst kürzlich eingeweihten neuen Anlagen der SGM bezeichnete Meinelt als Juwel, das eine Heimat für alle Sportler bietet. „Wenn dann auch noch – wie vorgesehen – die Außenanlagen vom Eisstadion bis zum Jugendhaus ein neues und aufeinander abgestimmtes ’Gesicht‘ haben, kann die Stadt Moosburg mit Fug und Recht behaupten, über eines der schönsten Sport- Freizeitund Jugendzentren im weiten Umkreis zu verfügen“, so die Bürgermeisterin. -ab-

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LOKALE GRÖSSEN

Fotos: Peter Schwarzfischer

Fräulein Lilo Musi (l.) und Kollege Lui (r.) gehören zu den KlinikClowns deren Gründerin Elisabeth Makepeace (r.) ist.

Eine halbe Stunde Fröhlichkeit

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ch heiß Resi, ruft Frau Schneider fröhlich und strahlt über das ganze Gesicht, weil sie gerade mit Luitpold Klassen alias Lui getanzt hat. „Brüderchen komm tanz mit mir“ haben er und Miriam Brenner, fröhlich gewandet und angemalt als Fräulein Lilo Musi, dazu geschmettert. Die Klinik Clowns waren zu Gast im Seniorenzentrum Freising und haben den älteren Menschen den Nachmittag versüßt. „Das ist eine gute Ergänzung zu unserem Angebotsprogramm“, sagt Ingrid Brütting, Leiterin des Sozialdienstes in der Anlage der Heiliggeistspitalstiftung an der Rotkreuzstraße. Ein paar Senioren sind schon in froher Erwartungshaltung. Sie versammeln sich um den Tisch im Aufenthaltsbereich, es gibt Kekse und Getränke und spätestens wenn Fräulein Lilo auf ihrer kleinen Gitarre die Saiten anschlägt und gemeinsam mit Lui loslegt, kommen auch die anderen aus ihren Zimmern. Alle zwei Wochen, immer montags, sind die beiden für zwei Stunden im Seniorenzentrum zu Gange. Sie verstehen es, mit den Menschen umzugehen, stimmen ihr Programm auf sie ab. Nicht nur im Aufenthaltsraum, auch in den Zimmern besuchen sie die Bewohner. Sie hören zu, wenn die alten Leute etwas erzählen wollen, singen bekannte Weisen, die ein jeder zumindest mitsummen kann, und bauen zu den Menschen fast so etwas wie eine Beziehung auf. Dazu ist wichtig, dass sie im vierzehntägigen Rhythmus kommen. Das wird ihnen gedankt. Die alten Leute erkennen sie wieder, freuen sich, wenn sie die beiden sehen und sogar Demenzkranke 38

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werden wacher und zeigen Neugierde. Lui verschenkt Nasen aus Schaumstoff und Luftballonherzen, aber dann ist es auch schon vorbei und die beiden Clowns ziehen mit einem fröhlichen Muss i denn zum Städtele hinaus ins nächste Stockwerk oder Zimmer.

Geburtsstätte der KlinikClowns ist Freising Wer denkt, die Klinik Clowns seien eine bundesweite Erfindung, der irrt sich. Elisabeth Makepeace aus Freising hat sie im Herbst 1997 ins Leben gerufen, mittlerweile agieren sie bayernweit. Am Anfang eher für das Kinderkrankenhaus in Landshut gedacht, besuchen die Klinik Clowns inzwischen 24 Kinderkrankenhäuser und 33 Altenheime. Der Wirkungskreis ist immens gewachsen. Koordiniert wird das alles vom Verein, den Makepeace 1997 gegründet hat und der vom Finanzamt Landshut als besonders förderungswürdig und gemeinnützig eingestuft wurde. Auch die Künstler bewerben sich dort. Die Schirmherrschaft im Raum München hat OB Christian Ude übernommen, als Paten sind im Lauf der Jahre Liedermacher Konstantin Wecker und Oscar-Preisträgerin Caroline Link dazu gekommen. Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden, Sponsoring, Benefizveranstaltungen, Mitgliedsbeiträge und Patenschaften. Das Spendenkonto Nr. 47 654 wird bei der Stadtsparkasse München, BLZ 701 500 00 geführt. -ab-


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SPORTSEITE

Die Planung für die Generalsanierung des Eisstadions steht. Nun will Thorsten Decker (r.), Vorsitzender der Förderer, das nötige Geld dafür aufbringen. Foto: -ps-

Dach für Eisstadion soll 2012 fertig sein

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ür die Schlittschuhläufer, Eishockey- sings CSU-Vorsitzendem Erich Irlstorfer Finanziers gebe, die ihr Scherflein dazu spieler, Stockschützen und Eiskunst- haben die Förderer einen Fürsprecher. beitragen würden. Thorsten Decker, läufer in Freising ist die Saison bereits zu Vorsitzender des Fördervereins, ist zuEnde. Weil das Stadion nicht überdacht Große Spendenbereitschaft versichtlich, dass dies der Wahrheit entist, taut die Fläche bei den frühlings- vorhanden spricht. Erst im November 2010 hat das haften Temperaturen auf. In den letzten Finanzamt den Verein anerkannt und Tagen musste ein Teil der Kunsteisbahn Er hatte schon vor Monaten davon ge- damit zugestimmt, dass Spenden gebereits gesperrt werden, weil das Wasser sprochen, dass es zum einen auch eine sammelt werden dürfen. Und in diesem darauf stand. Auch nach Eröffnung der kommunalpolitische Aufgabe sein müs- kurzen Zeitraum habe man bereits rund Saison gab es teilweise dieses Problem. se, endlich ein ordentliches Eisstadion 50 000 Euro eingenommen, so Decker. Zwar hatte die Stadt die gesamte Anla- zu bauen und es zum anderen willige Er berichtet, dass der Verein derzeit ge für teures Geld saniert, Gespräche mit Großsponaber es fehlt einfach nach soren führt, und, dass schon wie vor die schützende Hületliche Sachspenden eingele. Nun hat Oberbürgermeigangen oder zugesagt seien. ster Dieter Thalhammer zwar So steht schon die Planung zugesichert, dass die Stadt für die Grünflächen im Audie Hälfte der geschätzten ßenbereich, Ziegel sowie die zweieinhalb Millionen Kosten Elektrik und Elektronik für übernehmen würde. Vorausden Bau werden gesponsert. setzung dafür aber ist, dass Außerdem sind die Förderer der im vergangenen Jahr geeine Kooperation mit einer Tagründete Förderverein die angeszeitung eingegangen. Alle dere Hälfte aufbringt. Der OB Firmen, die den Verein unterhat vor Journalisten betont, stützen, werden in einer imdass er hoffe, die Maßnahme mer samstags erscheinenden noch vor seinem Amtsende Anzeige sechsmal mit ihren im Frühjahr 2012 zumindest Logos präsentiert. Außerdem anschieben zu können. In Frei- Vor allem Kinder sollen länger Spaß auf dem Eis haben. werden die Sponsoren ins

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Marriott-Hotel eingeladen, dort wird ein Foto mit den Förderern gemacht, das ebenfalls veröffentlicht wird. „Daraus ist eine richtige Kontaktbörse geworden“, freut sich Decker. Denn da sitzen Partner an einem Tisch, die sich sonst nicht treffen würden. Es gebe durchaus Firmen, die fünfstellige Beträge zugesichert hätten, sagt er. Die Haltung Thalhammers versteht er. „Der OB will eben wissen, dass die Leute was tun, dann gibt es auch etwas von der Stadt“. Und die Förderer tun viel und haben noch viel vor. Dreimal bereits haben Infostände stattgefunden. „80 Prozent der Leute finden unsere Aktivitäten gut und sind für ein Dach. Nur zehn Prozent der Freisinger ist es egal und ebenfalls rund zehn Prozent sagen, ‚geht’s weg mit dem Scheiß’, erzählt Decker.

Verschiedene Aktionen sollen Geld bringen Und so planen die bisher etwa 50 Mitglieder eifrig weiter. Im Frühjahr wird Altpapier gesammelt und verkauft, Sommeraktionen sollen weiteres Geld in die Kasse bringen. Ganz wichtig ist es dem Vorsitzenden des Fördervereins, dass nicht der Verdacht aufkommt, das sei Sponsoring für die Eishockey-Spieler. Zwei Drittel der Betriebszeiten seien für die Öffentlichkeit und Schulen bestimmt, und für Kinder, vor allem auch in den Ferien, die zum Beispiel jetzt gerade beginnen, denn: „Was sollen die denn machen, die es sich nicht leisten können, wegzufahren oder teure Eintrittsgelder

zu bezahlen?“ fragt Decker. Er will verhindern, dass sich die Kids am Bahnhof rumtreiben oder auf Parkbänken herumlungern. Ein überdachtes Eisstadion könne auch im Sommer sinnvoll genutzt und eingesetzt werden, abends könnten dort zum Beispiel Discoveranstaltungen stattfinden, sagt er. Um die 300 Spender gibt es bereits. Und es ist jeder willkommen, jeder Euro zählt. Es gibt zwar einen Großsponsor, aber auch wenn jemand zwei, fünf oder zehn Euro in den Topf wirft, freut das den Förderverein. Und das Geld wird nur zweckgebunden verwendet. Vorstand und Vereinsmitglieder arbeiten freiwillig und unentgeltlich.

Förderer arbeiten ehrenamtlich In die Werbung wird sicherlich investiert, aber auch da gibt es Möglichkeiten, die Beträge möglichst gering zu halten. Bis zum Saisonbeginn 2012 soll alles im wahrsten Sinne unter Dach und Fach sein. Ob Thalhammer könnte das Stadion zwar nicht mehr offiziell eröffnen, weil sein Nachfolger in Amt und Würden ist. Aber ein Anliegen ist ihm das Stadiondach doch. Er will wohl sagen können, dass er derjenige war, in dessen Ägide die Vorbereitungen und der Baubeginn gefallen sind. Sollte der Förderverein wider Erwarten mit seinem Anliegen scheitern, rund 1,3 Millionen Euro aufzubringen, so wird das gesamte Geld, das gesammelt wurde, der Lebenshilfe zukommen – Es ist kein Euro verloren, der in den Spendentopf fließt. -ab-

Liebe Zeitlupe-Freunde Niemals 2. Liga! Diesen Schal haben die Stuttgarter Merchandiser vor 3 Spieltagen ausgegeben, umsonst. Also der Schal hat nicht nur nichts gekostet sondern ist wohl wirklich vergebens. So wie sich die Schwaben im Moment präsentieren ist oberschwach und zweitligareif. Bruno Labbadia ist im Moment nicht um seinen Job zu beneiden solange er ihn noch hat. Was passiert noch in Stuttgart, Projekt Stuttgart 22? Was sind denn das für Versager im Schwabenland, die Mannschaft ist tot, toter am totesten. In diesem Fall gibt es eine Steigerung. Z.B. die Leistung der Nürnberger gegen die Schwaben darf man nicht schmälern, aber Stuttgart zeigte keinerlei Gegenwehr, warum ist das so? Da kämpfen ja Spätzle mehr ums Überleben! Die sollten sich mal ein Beispiel an ihrem Ex- bzw. zukünftigen Kollegen Julian Schieber nehmen, der für den Verein in dem er im Moment spielt alles gibt und ein Tor selbst macht und eins wunderschön vorbeireitet gegen den Verein der ihn an Nürnberg verliehen hat. Er weiß natürlich, dass die Stuttgarter unten drin stehen, er ist ja nicht so blöd wie die Kicker der Schwaben. Gibt trotzdem alles und schießt sich selbst wahrscheinlich in die 2. Liga! Per Mertesacker ist in der Beliebtheitsskala wieder eine Stufe nach oben geklettert: “Ich hasse das Söldnertum, man sollte seinem Verein Dankbarkeit und Loyalität entgegenbringen, schließlich ist es nicht nur ein Verein sondern auch unser Arbeitgeber, und man sollte alles tun das einen der Arbeitgeber behält.“ Das sagt jemand der selbst im Abstiegssumpf steckt. Klasse Satz Merte. Aber dann seine eigene Leistung, gegen den HSV an allen 4 Toren schuld, so kauft Dich nicht mal Bielefeld wenn Bremen absteigt! Aber erzähl Deinen Satz mal dem Demba Ba, oder dem Jefferson Farfan! Gerade dieser Farfan schießt das Siegtor gegen harmlose Freiburger und wird von den Fans gefeiert wie ein Gott! Dann küsst er auch noch das Schalkelogo auf dem Trikot! Nach dem Spiel hat er sich wahrscheinlich übergeben! Liebe Schalker Fans, geht mal nüchtern ins Stadion, das ist gut für euch, für den Bierabsatz im Stadion und schlecht für Jefferson! Dann seht ihr mal wie schlecht der eigentlich wirklich ist. Quälix Magath hat schon ein Näschen für Talente, siehe Moravek der in Kaiserslautern Leistungsträger ist. Genau, irgendwo ist hier der Fehler werden Sie sich bestimmt denken. Magath holte 40 Spieler seitdem er in Gelsenkirchen das Sagen hat, 23 schickte er wieder weg. Muss man das verstehen? Lieber Felix, geh nach Salzburg (wollen ihn verpflichten) da hast Du Ruhe und kannst Dir Salzburger Nockerl und Red Bull reinziehen bis Du blau wirst! Hatte der große HSV Angst vor St. Pauli? Am Freitag (Sonntag wäre gespielt worden) noch einen Rasen verlegen der aus Holland herangekarrt wird und dann das Spiel absagen lassen weil der Rasen das Regenwasser nicht aufnimmt. Freilich war der Rasen unbespielbar, aber das ist Blödheit oder Absicht! Die ganze Woche ist die Polizei unterwegs und schaut ob alles sicher ist für das große Derby, Polizisten werden von Fans verletzt. Und das soll alles nichts kosten? Wer zahlt denn das? Ja genau, wir! Warum darf in so einem Fall der HSV keine Geldstrafe zahlen? Ach ja, die sind ja auch fast pleite. Schön, dass Pauli das Derby gewonnen hat, wenigstens ein kleiner Trost für uns Steuerzahler! -md-

An Infoständen in der Freisinger Innenstadt informieren Mitglieder des Fördervereins über das Stadiondach. Foto: -ps-

Weitere ZEITLUPE Themen könnt ihr unter www.fs-guide.de nachlesen.

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ZU GUTER LETZT Ratgeber für die Jugend

Ein Stück „normale“ Welt

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u bist jung? Du gehst gerne mit deinen Freunden weg? Du bist hungrig? Du treibst gerne Sport? Du feierst gerne? Das sind die Fragen,

und –stätten sind aufgelistet, Jugendvereine, Fitnessstudios und natürlich der Aquapark aufgeführt. Kurzbeschreibungen verschiedener Lokale,

Ein Leitfaden für junge Menschen liegt in der Stadtverwaltung auf und findet sich auch im Internet wieder.. Foto: -fkn-

© NEUE MEDIEN AGENTUR - Fred Fuggenthaler

die die neue Broschüre Jung in Moosburg aufwirft. Und 16 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums geben Tipps, welche Angebote vorhanden sind. Natürlich musste zum Beispiel bei den Esslokalen eine Auswahl getroffen werden, aber die Stadtverwaltung hat sie von jungen Leuten für junge Leute treffen lassen. Selbstverständlich ist das Ganze auch im Internet zu finden. Adressen von Sportvereinen

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Clubs, Pubs, Bars und Eiscafes sollen das Ausgehen erleichtern. Auf Events wie das Red Corner Festival, den Aektschn Day oder auch die Bibelwoche wird hingewiesen und zudem auf Adressen von Fahrschulen, Seelsorgern, Schulen und Nachhilfemöglichkeiten. Das Büchlein erhebt sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit, doch es ist ein hilfreicher Ratgeber für junge Leute der öfters zum Einsatz kommt. -ab-

as Betreute Wohnen in Familien (BWF) soll psychisch kranken Menschen helfen, alltagstaugliche Fähigkeiten zu erlernen. Das Sozialpsychiatrische Zentrum des Bezirks Oberbayern sucht im Bereich Freising/Erding so genannte Gastfamilien, die vorübergehend oder dauerhaft einen psychisch kranken Patienten aufnehmen und ihm eine „normal“ Lebenswelt bieten. Es ist ein Angebot für psychisch kranke Erwachsene, die im Alltag unterstützt und begleitet werden wollen. owohl Familien und Lebensgemeinschaften als auch Einzelpersonen können einen psychisch belasteten Menschen aufnehmen. Eine fachspezifische Ausbildung ist nicht notwendig. Wichtig sind Geduld, Einfühlungsvermögen, emotionale Belastbarkeit und die Bereitschaft, mit dem Gast den Alltag zu teilen. Die Sozialpädagogin

Erika Lux unterstützt und begleitet sowohl die Gastfamilien als auch die Klienten. Bei allen auftretenden Fragen können sich beide Seiten an sie wenden. Ziel ist es, dem Gast zu sozialer Kompetenz zu verhelfen und ihn dabei zu unterstützen, dass er an der Gesellschaft Teil hat. Ein respekt- und liebevoller Umgang miteinander sind dafür beste Voraussetzungen. Das BWF eröffnet den Patienten neue Lebensperspektiven und ist eine wichtige Alternative zu institutioneller Hilfe. Es stützt sich auf die Prinzipien der Laienhilfe und wird in der Region seit Juli vergangenen Jahres angeboten. Die Klienten sollen eine angenehme und fördernde Lebenssituation genießen können. Gastfamilien, die sich zur Verfügung stellen wollen, können sich unter 089/45623808 oder Mail: Erika.Lux@spz-obb.de informieren. -ab-

Zuwendung und Geduld helfen psychisch Kranken. Foto: -fkn-


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¹Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,4–7,6 l/100 km; CO₂-Emission kombiniert: 117–195 g/km. ²Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,1–7,1 l/100 km; CO₂Emission kombiniert: 142–167 g/km. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. ³Sonderausstattung.


NR-11-MRZ-2011