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Nr. 05 / 1. Jahrgang | SA. 03.07.2010 | Auflage: 12.048 |

FREISING & MOOSBURG

Carmina Burana Aufführung erstmals in Moosburg Ferienprogramm für alle die zuhause bleiben Kultur-Theater-Bühne Events von Moosburg bis Freising Gewinnspiele u. a. Tickets für die Bavaria-Filmstadt


Zuwachs für die breitgefächerte Freisinger Medienlandschaft: Im Frühjahr hat der „isarkurier“ in Moosburg begonnen, mit dieser Ausgabe hat er sich Isar-aufwärts gearbeitet auch nach Freising – ein Indiz, dass es jede Menge Interessantes zu berichten gibt aus dem vielgestaltigen Leben in der Großen Kreisstadt und ihrem attraktiven Umland. Schul- und Universitätsstadt, renommierter Bildungs- und prosperierender Wirtschaftsstandort, lebendiges kulturelles Zentrum eines starken Landkreises, Dom- und Bischofsstadt, Bierstadt, RosenHallo Moosburg, servus Freising. Viele sind ja schon mitten in der Planung der Ferienzeit. Aber halt, war da nicht was... z.B. die Wettervorhersagen für den Supersommer 2010, ähnlich wie dei der FB-WM 2006. Na ja, bis her war das wohl nix, aber es geht aufwärts. Also bleima dahoam und geniesen den bayerischen Sommer mit all den Vorzügen in unserer Heimat auf Balkonien, Terassenien oder Biergartenien. Und dann schau ma moi, wos scheena war. Her mit den Urlaubsfotos, ob nun von zu Hause oder Auswärts, die originellsten Bilder werden im Isarkurier veröffentlicht. Viel Spaß und gute Erholung, wo auch immer, Ihr und Euer Fred Fuggenthaler, isarkurierChefredakteur

stadt – Freising ist bekannt für seine große Geschichte und seine interessanten Facetten. Wenn der noch junge „isarkurier“ dazu beiträgt, Freisinger Leben in bunten Ausschnitten widerzuspiegeln, wenn dieses Monatsmagazin dazu einlädt, beim Blättern buchstäblich immer wieder andere Seiten von Freising und der Region genauer kennenzulernen, dann dürfen sich die Leserinnen und Leser auf eine spannende, anregende Lektüre freuen. Wir sind gespannt auf den „isarkurier“ und wünschen Chefredaktion und Verlagsleitung Freude und Erfolg mit ihrem ambitionierten „Kind“, das der eigenen Bevölkerung, aber auch unseren Gästen ein ausgewogener, zuverlässiger Begleiter werden möge. Oberbürgermeister Dieter Thalhammer

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it Moosburg fing alles an ...! So oder ähnlich könnte man die Erfolgsgeschichte des isarkuriers® beginnen, die jetzt Ihre Fortsetzung in der Einbeziehung der Stadt Freising findet! Die zukünftigen Verteilgebiete sollen von der örtlichen und auflagenstärkeren Ausdehnung gleichermaßen profitieren. Moosburg wird wie gehabt bedient und findet seine Bereicherung in der Stadt Freising. Diese wiederum wird ab Juli 2010 erstmalig mit Auslagestellen eingeführt. Verlagsleitung, Chr. Freund

Titelbild : Anlässlich der ersten Ausgabe Freising / Moosburg; Cindy (19 li.) aus Freising u. Sarah (20 re.) aus Moosburg im WM2010 Outfit. Kulisse ist die Isar als symbolisches Bindeglied beider Städte. Foto: -cf-

INHALT

Juli 2010

4-7 Macher, Kracher, Leute Aktionen und mehr ...... 8 Airport-Info Infos vom Flughafen München 9 Das Fahrschul-Gewinnspiel lernen und gewinnen.... 10 Mit dem Auto in den Urlaub Tipps und Ratschläge.... 11 Ferien zu Hause Urlaub bei uns „dahoam“.... 12 Festspiel -Splitter Die Darsteller, Teil 4.... 13 Firma mit Profil Das Käsewerk Hofmeister 14 s‘boarische Blattl mit Gewinnspiel und bayer. Rezept 15 Aus den Nachbargemeinden Oldtimer, Beachparty, Jubiläum 16 Bayer goes San Francisco Haager Firma in USA 17-19 Kultur, Theater, Bühne Carmina Burana in Moosburg Schwarzmann in Nandlstadt DJin Diva Topless im Break Out Toscana Therapie im Lindenkeller Knast Brettl im G‘fängnis .... 20 Im Namen des Volkes Gerichtsurteile und Polizeiberichte... 21 Rathaus-Ticker Bürgermeister u. Räte informieren ... 22 Gut zu wissen ! Der Isarkurier-Leservervice .... 23 Musikszene Matinee im Pavillion Freising 24-25 Termine, Treff und Szene mit Horoskop 26 Golfsport Golftaucher, Golfpunker, Golfcup


MACHER • KRACHER • LEUTE • AKTIONEN Schlammschlacht und Lagerfeuer...

Freising. Zum 3. Bezirkszeltlager der Jugendfeuerwehren Oberbayerns machte sich die Jugendfeuerwehr der Stadt Freising mit Teilnehmern aus beiden Feuerwachen gemeinsam auf den Weg nach Kraiburg im Landkreis Mühldorf, um dort zusammen mit rund 700 anderen Jugendlichen und Betreuern aus 60 oberbayerischen Gemeinden ein Wochenende zu verbringen. Wasser marsch hieß leider der Befehl diesmal von oben. aber auch die sturzflutartigen Regenfälle konnten die gute Stimmung nicht trüben. Nach einem zünftigen Lagerfeuer mit Lifemusik wurde am nächsten Tag das Programm mit Löschwassersuchwanderung, Human-Table-Kicker, Maßkrugschieben und Schafkopfturnier (Freising 3. Platz) durchgezogen. -fug-

Beatles-Show...

Aufgrund der großen Nachfrage wurde das große multimediale Projekt der Musikschule mit den besten Songs der Beatles „It Was 50 Years Ago Today“ wiederholt. Umrahmt von einer Spielhandlung und begleitet von einer aufwendigen Videoshow wurde die Karriere der Beatles mit ihren Höhen und Tiefen abwechslungsreich nachgezeichnet. Wer schon immer einmal die unsterblichen Songs wie „Sgt. Pepper“, „A Day in the Life“ oder „Eleanor Rigby“ im Originalgewand mit Band, Streichern und Bläsern hören wollte, wer schon immer einmal wissen wollte, was „Yesterday“ mit Spiegeleiern zu tun hat, bekam die Antwort auf alle Fragen und wurde im vollem Umfang bedient. Eine sehenswerte und bestens gelungene Musikshow im Asamsaal, unter der Leitung von Martin Keeser, die gerne nocheinmal zur Aufführung kommen darf. -fug-

Jo-Ho-Gymnasium im Visier der Polizei...

Klingendes Geburtstagsgeschenk...

Moosburg. An seinem 90.Geburtstag war es soweit: Die Josefsglocke, die Josef Rockermaier für die Piuskirche gestiftet hatte, erklang um zwölf Uhr zum ersten Mal. Voller Freude lauschten der Jubilar, eine Delegation des Pfarrgemeinderats und Freunde des Geburtstagskindes ihrem Klang. PGR-Vorsitzende Ursula Betz gratulierte Josef Rockermaier mit einem großen Blumenstrauß und stieß mit einem Glas Sekt auf sein Wohl an. Wer ihn an seinem Ehrentag begegnet ist, der spürt, dass sein Versprechen zum 100.Geburtstag die dritte Glocke zu stiften durchaus in Erfüllung gehen könnte. -fug-MJ-

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160 Schüler vom „Josef-Hofmiller-Gymnasium“ waren voll im Info-Visier der Polizeiinspektion Freising. Als Zielgruppe hat sich die Freisinger Polizei die jungen Fahranfänger und solche, die es demnächst werden wollen, ausgesucht. Diese Zielgruppe steht tägl. der „relevanten Gefährdung durch Alkohol, Drogen und Raserei“ gegenüber. Tests mit „Rauschbrillen“ zeigten sinkende Reaktionen bei „Alkoholeinfluß“. Die Aufklärung durch Drogenspezialisten der PI Freising und eines Fachberaters der Führerscheinstelle des Landratsamtes wurde mit viel Interesse angenommen. Als Highlight baute die Freisinger Polizei einen „Gurtschlitten“ auf. Auf diesem Schlitten wird sich so mancher wundern, wie heftig die Fliehkräfte auf den Körper schon bei relativ niedrigen Geschwindigkeiten wirken. Bei der Verkehrssicherheitsaktion wurde unter allen Teilnehmern ein von der Polizei und der Fa. Radsport Setzwein aus Pulling gestiftetes hochwertiges Mountainbike verlost. -fug-


MACHER • KRACHER • LEUTE • AKTIONEN Im Nahmen der Liebe...

lädt Erzbischof Reinhard Marx alle Ehepaare zum Gottesdienst und Segnung ein, besonders jene, die in diesem Jahr ein Ehejubiläum feiern können, herzlich zu dem Dank- und Segensgottesdienst um 10.30 Uhr im Freisinger Mariendom ein. Auch Paare, die fünf, zehn, zwanzig oder fünfundzwanzig Jahre verheiratet sind, werden herzlich willkommen geheißen. In den vergangenen Jahren hatten bis zu 700 Paare am Gottesdienst teilgenommen. Der Tag unter dem Motto: „Danken für viele Ehejahre“ findet am 10. Oktober im Freisinger Mariendom statt, mit Kultur- und Begegnungsprogramm, Führungen, Musik und Tanz. In den Pfarrkirchen des Erzbistums liegen Faltblätter mit dem Titel „Wer in der Liebe bleibt“ und einer Karte für die schriftliche Anmeldung auf. Anmeldungen sind ab sofort auch über die Internetseite www.erzbistum-muenchen.de/ehejahre möglich. Eine schriftliche Bestätigung der Anmeldung erfolgt dann Ende September. -fug-

AWD hilft Kindern in Afrika...

Die AWD-Stiftung Kinderhilfe unterstützt den Verein „Nothing But Nets e.V.“ mit einer Spende von 2.000 Euro. Den Scheck überreichen Dirk Ludwig, Teammanager für den AWD in Freising und sein Kollege Finanzberater Andreas Lübeck, an Christian Giersdorff und Petra Beischl von den Wirtschaftsjunioren, die als Stellvertreter für „Nothing But Nets e.V.“ anwesend sind. Der Verein engagiert sich in der Rettung von Kinderleben durch eine Malaria-Prophylaxe und wird in Deutschland von den Wirtschaftsjunioren begleitet. Die Spende wird zur Anschaffung von speziell imprägnierten Moskitonetzen verwendet. Diese werden vor allem an Kinder in Afrika verteilt und sollen helfen, die Tropenkrankheit Malaria weiter zu stoppen, betont AWD-Teammanager Dirk Ludwig. -fug-

Isarkurier jetzt in der Isarstrasse ...

Sein neues Domizil hat der noch sehr junge Verlag vom Isarkurier jetzt in Freising eröffnet. Passend zum Namen des Monatsmagazins wurden der Verlagsleitung Räumlichkeiten in der Isarstrasse 3 im Ausstellungspavillion des Autozentrums Freising, unmittelbar an der Aral-Tankstelle, angeboten. Für die Kunden und Besucher stehen reichlich Parkplätze zur Verfügung. An der monatlichen Ausgabe des Isarkuriers arbeiten mittlerweile 5 Mitarbeiter und freuen sich auch in Zukunft die Leser mit Berichten, Illustration und Verbraucherinformationen zu bedienen. -fug-

Vernissage in der Kaffeemanufaktur ...

Moosburg: Wieder eine Ausstellung der besonderen Art unter dem Titel:. „Petit à petit l`oiseau fait son nid“von Pepito A. Anumu ist in der Kaffeemanufaktur zu bewundern. Eröffnet wurde die Vernissage von Anumu gemeinsam mit Georg Sturm und Francois Eloh mit einem Trommelkonzert. In Anumus farbenprächtigen Bildern spiegelt sich Lebensfreude wieder und beim näheren und mehrmaligen Betrachten findet man seine große Liebe zum Detail. Der in Freising lebende Künstler machte zuletzt mit einer Ausstellung im Freisinger Landratsamt auf sich aufmerksam. -fug-

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MACHER • KRACHER • LEUTE • AKTIONEN Kampfwagenrennen ...

Zwei Jahre hat es gedauert. Dann war sie wieder da, die Formel 1 der Antike. In Pfaffenhofen kämpften die römischen Streitwagen auf dem Circus Maximus wieder um Ruhm und Ehre. Tribun Schallus Brutalus Maximus sorgte dafür, dass alles wie am Schnürchen klappte. Die Zuschauer waren begeistert, denn es wurde wahrlich eine Show geboten, die im römischen Imperium zumindest diesseits der Alpen seinesgleichen sucht. Quadrigas, Ponnyquadrigas und Zweispänner traten gegeneinander an. Dabei ging es nicht einfach rund herum im Kreis, sondern es musste beispielsweise auch ein Slalom bewältigt werden oder es ging über die Sprintdistanz. Für Spannung war gesorgt. Außerdem gab es als Spezialevent ein Amazonenrennen und die römische Legion präsentierte sich und zeigte einige neu eingeübte Formationen. In den Pausen sorgten Gladiatoren für Unterhaltung. Dazu kam natürlich das ganze Ambiente, das wohl jeden Zuschauer ein Stück in die Römerzeit entrückte. -sj-

Künstlerpuppen und Bären Ausstellung ...

Regina Hudler & Christiane Winner präsentieren ihre Gemälde! Ausstellung vom 16. Juli 2010 – 7. August 2010. Besichtigung von Mo-Do 14:00-18:00 Uhr, Fr 14:0020:00 und Sa 10:00-13:00 Uhr. Zur Vernissage am 16. Juli ab 14:00 wird für das leibliche Wohl gesorgt! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ludwig Hudler 85368 Moosburg in der Herrnstrasse 4 im Rückgebäude Tel.: 08761/325 -fug6

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Fussball WM-Fieber hält sich in Grenzen ...

Das liegt wohl auch an dem bisher miserablen Wetter für die vieler Orts aufgebauten „Freiluft-Arenas“ bei denen es wirklich keinen Spaß macht bei Nässe und Kälte zu jubeln, wenn es denn einen Grund zum Jubeln gibt. Die Wirte mit Biergarten-Übertragung jammern kräftig, denn der geplante Umsatz bleibt aus. Andere wiederum, wie das FMZ bei BigPoint übertragen alle Spiele im „Trockenen“. Aber was hilft’s...... auch hier keine echte Stimmung, wenn Deutschland gegen Serbien verliert oder anders gesagt an Erfahrung gewinnt. Wie heißt es so schön: „Serben bringen Glück“. Also, es kann eigentlich nur noch besser werden......das Wetter und das deutsche Team, so die Vorhersage des Isarkurier-Teams bei Redaktionsschluss am 22. Juni 2010. -fug-

Afrika-Atmosphäre in der Therme ...

Das weltgrößte Saunaparadies? - Seit 2007 kann sich die Therme in Erding mit diesem Titel schmücken, denn es gibt immerhin 25 verschiedene Saunas plus zwei Dampfbäder. Pünktlich zur WM startete die Thermenwelt ein unvergleichliches Special: der Zauber Südafrika. Verknüpft wurde das mit der beliebten Mitternachtssauna. Akrobatik-Gruppen, Feuershows, Limbo, afrikanische Tänze und Geschichten holten den Zauber der Welt Schwarzafrikas in die Thermenwelt. Die Energie der Trommeln, Bewegungen und Gesang bildeten freilich zunächst einen Kontrast mit der ruhigen auf Entspannung ausgerichteten Stimmung, wir eben typisch für eine Sauna. Doch gerade dieser Reiz der Abwechslung machte eben den besonderen Flair des Abends aus, und ließ die Vorfreude auf die WM im Herzen wachsen. -sj-


MACHER • KRACHER • LEUTE • AKTIONEN Bigaudara feiern 30 Jahre ...

Au/Osseltshausen: Hau-Ruck hieß es beim Jugendtreff Bigaudara, die sich zum 30-jährigen Jubiläum einiges einfallen ließen. Insgesamt 12 Vereine, sowie reichlich Freunde und Gäste folgten der Geburtstagseinladung und traten an zum Wettkampf im Seilziehen, bei dem die Mädls kräftig die Nase vorn hatten. Bis auf den 2.Platz schafften es die „Wild Walking Woman“ aus Au. Die stärksten waren dann doch die Jungs vom „Seilzug“ aus Osseltshausen. Zünftig wurde dann in der Lohmar-Halle beim Merkl Martin weitergefeiert, wo die Partyband“Sky“ bis in die Morgenstunden für Superstimmung sorgte. -fug-

Alles Party

Ganz klar: Die Beachparty Mauern ist kein Geheimtipp. Mädls, Mädls, und nochmal Mädls.........Die Spatzen pfeifen es sprichwörtlichen von den Dächern: da geht die Party ab. Und genauso war es wieder bei der Sause. Es ist schwierig dem Partygeschehen die notwendigen Attribute zu verleihen: Genial, spitze, geil oder was es sonst nach an Superlativ-Ersatz-Beschreibungen gibt. Oder ganz einfach: Es war super. Eine supergenialeendsfetziggeile Fortsetzung wird folgen. -sj-

Altstadtförderer im Zehentstadl ...

Es ist eine außergewöhnliche Kunstausstellung im Zehentstadel mit den Werken von zahlreichen durchaus namhaften Künstlern. Besonders beeindruckend ist das Mahatma Gandhi Bild von Claudia Grögler. Das nahezu wirkt, als wäre es direkt für diesen Ausstellungsort geschaffen worden, und speziell mit den Plastiken von Hermann Bigelmayr und Roswitha Prehm wurde ein höchst interessantes Spannungsfeld aufbaut. Besondere Akzente setzt vor allem auch Erich Novoszel mit seiner Zwiebeldrucktechnik. Vor allem die drei Variationen der „Liebes-Frühlings-Kriegerin – asiatisch“ sind ein weiteres Highlight der Ausstellung. -sj-

Die Pfeiffer von Hameln...

Es gibt Märchen und Sagen, die erträgt man immer ohne Klagen, denn sie sind trotz des Alters aktuell und zeitnah - sie sind bei Jung und Alt immer gegenwärtig und das nach über 700 Jahren. Laut Chronik ist der Rattenfänger von Hameln 1284 zum ersten Mal aufgeschrieben worden. Anlass genug für Christina Ashton von der gleichnamigen Tanzwerkstatt in Freising sich unter der Überschrift „Die Pfeiffer von Hameln“ erneut diesem sehr interessanten und bunten Werk zu widmen. Das Schöne daran,

es können insgesamt 145 Schüler aller Altersklassen auftreten, und das taten sie auch mit traumhaften Kostümen und einer perfekt ausgearbeiteten Tanzchoreographie. Zudem konnte Christina Ashton in dem getanzten Märchen alle Tanzstile, die in der Tanzwerkstatt unterrichtet werden zum Ausdruck bringen. Der Erfolg gab ihr Recht. Die kurze aber prägnante Aufführung wurde mit lang anhaltendem Applaus in dem ausverkauften Asamsaal voll auf bestätigt. Viele junge Familien saßen im Publikum und bei einigen der jüngeren Besuchern war in den Augen zu lesen: „Nächstes Jahr will ich da auch dabei sein.“ -sjisarkurier

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AIRPORT-INFO

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Dritte Landung der A 380 im Erdinger Moos „arwe“- Mitarbeiter ist Lebensretter Es war wieder ein riesen Passagierflugzeug A 380 am Trotz strömenden Regen kaden Airbus aus nächster Diesmal war es ein Test-

Spektakel als das weltgrößte Münchener Flughafen landete. men tausende Besucher um Nähe einmal zu erleben. flug um anschließend

die Fußball-Mannschaft der deutschen Elf zur WM nach Afrika zu fliegen. Die letzte Landung im August 2008 war eher ein trauriger Anlaß mit einer Notlandung. Auf dem Weg von Dubai nach New York mußte der Pilot die Maschine außerplanmäßig in München zwischen landen. An Bord hatte sich der Zustand eines kranken Kindes so verschlechtert, dass ein Arzt nicht weiterhelfen konnte. Der Wettlauf mit dem Tod war vergeblich. Wie damals der leitende Oberarzt Peter Freisinger mitteilte, starb die kleine Tayyaba - jüngste Tochter einer amerikanischen Familie pakistanischer Abstammung - in einem Münchner Krankenhaus trotz aller ärztlicher Bemühungen. -fug-

FMG als vorbildlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Die Flughafen München GmbH (FMG) ist in Berlin mit dem Gütesiegel zum Audit „Beruf und Familie“ ausgezeichnet worden. Das Zertifikat bescheinigt der FMG, dass sie in vorbildlicher Weise die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert. Bereits 2007 war die FMG erstmals mit dieser begehrten Auszeichnung geehrt worden. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für die familienfreundliche Personalpolitik liefert die 2008 eröffnete Kindertagesstätte auf dem Flughafengelände, die von der FMG in Kooperation mit dem Bayerischen Roten Kreuz betrieben wird. Sie vereint die Funktionen von Kinderkrippe und Kindergarten und ist an 360 Tagen im Jahr jeweils zwischen 06.00 Uhr und 21.00 Uhr geöffnet. Derzeit werden hier insgesamt rund 30 Kinder von Mitarbeitern der FMG, der Deutschen Lufthansa AG und anderen am Flughafen ansässiger Unternehmen betreut. Um die wachsende Nachfrage nach Krippenplätzen zu befriedigen, plant die FMG derzeit den Bau einer neuen Kinderkrippe, die zunächst Platz für 48 Kinder im Alter bis zu drei Jahren bieten soll. Für die FMG nahm die Leiterin der Konzernausbildung, Theresa Fleidl (Mitte), die Auszeichnung als vorbildlicher Arbeitgeber entgegen. Die Ehrung nahmen die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder und der Parlamentarische Staatssekretär für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze, vor. -ik-

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Es ging alles ganz schnell, als sich Bauschutt und Erde über den Bauarbeiter wälzten, der in einer Baugrube die Fernwärmeleitung reparieren wollte. Zwei Passanten bemerkten den Unfall, eilten sofort zur Baugrube. Einer von ihnen ist Bernd Galke, Mitarbeiter der Firma „arwe“, der als Fahrer im Fahrzeugtransfer tätig ist. „Ich sah zuerst den anderen Helfer, er stand schon in der Baugrube und rief etwas von einem Unfall. Ich sah ein Bein und bin dann sofort runter, da gab´s nichts zu überlegen“ erzählt B.Galke. In einer Zeit, wo häufig weggeschaut wird, hat er die Initiative ergriffen und unter Einsatz seiner eigenen Gesundheit geholfen. Die Geschäftsführung ehrte diesen vorbildlichen Einsatz. -fug-

Nach 18 Jahren Flugbetrieb

meldet die FMG seit dem 17. Mai 1992 rund 416 Millionen Fluggäste und 5,7 Millionen Flüge. Damit landet der Airport mit den Passagierzahlen die Nummer 7 in Europa, in der Passagierwertschätzung sogar die Nummer 1, so Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh. Seit Eröffnung des Airports haben bei der Flughafen München GmbH und Beteiligungsunternehmen wie Allresto, aerogate, Cargogate und Eurotrade bereits 827 Auszubildende ihre Startbahn ins Berufsleben gefunden. Zum Geburtstagsfoto mit Tower formierten sich folgende Azubis aus der Flughafenregion (von links): die Servicekauffrau im Luftverkehr Laura Lugner aus Wartenberg, der Koch-Lehrling Tobias Riedrich aus Neufahrn, die Bürokauffrau Julia Thumbs aus Neuching, der Mechatroniker Stefan Kaindl und die Servicekauffrau im Luftverkehr Isabel Ender, beide aus Freising, sowie Thomas Hausner aus Altenerding, der eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit durchläuft. -ik-

Weltweit auf Platz 4

wurde jetzt der Flughafen München bei den WAA 2010 unter insg. 163 Flughäfen gewählt. Bei den „World Airport Awards“ werden jedes Jahr internationale Flughäfen und Fluggesellschaften von den Kunden unter die Lupe genommen. In den Jahren 2005 bis 2008 war der Münchner Flughafen bereits viermal in Folge jeweils zum besten europäischen Airport gewählt worden. Weitere Auszeichnung für Gastronomie- und Serviceangebot am Münchner Airport. Das „Airbräu“ am Münchner Flughafen wurde in dem Flughafen-Vergleich der Zeitschrift „Der Feinschmecker“ als einzige Flughafenbrauerei Europas hervorgehoben. In dem Test schnitt das Gastronomie- und Serviceangebot des Münchner Airports als das beste unter sechs europäischen Drehkreuz-Airports ab. -ik-


LERNEN & GEWINNEN Achtung im Urlaub: Im Ausland wird das Handy-Gespräch beim Autofahren teuer Nicht nur in Deutschland können Handy-Gespräche am Steuer für Autofahrer teuer werden: Wer in Italien beim Telefonieren während der Fahrt erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von mindestens 155 Euro bis max. 624 Euro rechnen. In keinem anderen EU-Staat bittet die Polizei Handy-Sünder empfindlicher zur Kasse. Dies berichtet der

ADAC. Mindestens 100 Euro oder mehr müssen am Steuer telefonierende Autofahrer in Belgien, den Niederlanden, Portugal und Slowenien und Spanien bei einer Kontrolle zahlen. Luxemburg 74 Euro, Dänemark 67 Euro, Schweiz 66 Euro, Österreich ab 50 Euro, Frankreich 35 Euro. In Deutschland fällt das Bußgeld mit 40 Euro und einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei ver-

gleichsweise milde aus. Wer in Schweden sein Handy ohne Freisprechanlage hinter dem Lenkrad benutzt riskiert keine Strafe - dort ist das Telefonieren während der Fahrt erlaubt. Ein wesentlicher Kostenfaktor bei Handytelefonaten im Ausland sind die so genannten Roaming-Kosten. Roaming kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie wandern oder umherschweifen. Das ist treffend, weil man - quasi gedankenlos - in den Mobilfunknetzen umherschweifen kann. Doch wer nach dem Urlaub nicht von einer hohen Mobilfunkrechnung überrascht werden möchte, sollte schon im Vorfeld daran denken, dass die Gesprächspreise höher als zu Hause sind und beispielsweise auch eingehende Anrufe Kosten verursachen. Oft kann man durch die Buchung von Optionstarifen gegenüber den Standardpreisen sparen. Die manuelle Netzwahl im Reiseland ist dagegen in den aktuellen Roaming-Tarifen kaum noch von Bedeutung, da in der Regel einheitliche Preise gelten - unabhängig davon, welchen Roamingpartner man im Reiseland nutzt. Eine Alternative zum Telefonat kann auch der Austausch von SMS- oder MMS-Mitteilungen sein.

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FERIEN ZUHAUSE Hurra, bald ist es soweit... Das Ferienprogramm für alle die ihre Sommerferien zu Hause verbringen, ist auch in diesem Jahr wieder reichlich. Das JUZ der Stadt Freising bietet vieles vom Mittelalterlichen Schaufechten über Reiten bis hin zum Abenteursport, Zeltlager und den Bau einer keltischen Spielstadt im Sebaldhaus. Auskunft und Anmeldungen auch telefonisch unter 08161231870. Infos www.juz-spielbus.de Die Stadt Moosburg bietet zu dem üblichen Rahmenprogramm diesmal drei besondere Aufenthalte. Stichwort: 25.Moosburger Ferienspiele, Baumhotel und Safari. Infos unter www.jugendhausmoosburg.de Anmeldungen

Wer nun keinen Platz im Ferienprogramm zu Hause bekommt nicht traurig sein. Einen absoluten Erlebnistag gibt es immer in der Bavaria Filmstadt in München. Die ganze Welt von Film & und Fernsehen fasziniert Jung und Alt. Ob nun die Stunt Show, das 4-D Erlebnis Kino oder die Filmstadt Führung durch die Filmkulissen wie z.B. der (T)Raumschiff Surprise oder Asterix und Obelix, das Boot uvm.. Die Öffnungszeiten und viel Infos sind im Internet unter www. filmstadt.de zu finden. Der Eintritt für die ganze Familie ist mit etwas Glück frei. Macht mit beim Gewinnspiel auf Seite 12. Viel Spaß und schöne Ferien. -fug-

nur im Jugendhaus in der Leinbergerstr. 9, unter Tel.:08761-60530

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quellreine Wasser plätschern hören, dann finden Sie in der malerischen Ostbucht des Wörthersees unseren Campingplatz. Dort freut sich unser familiäres, freundliches Team schon sehr auf Ihre Ankunft: Servus im Süden! Direkt neben dem Strandbad Klagenfurt, einem der größten und vielseitigsten Binnenstrandbäder Europas, finden Sie genau das, was Ihr CamperHerz begehrt: Ruhe, viel Platz,

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werden 3 Gutscheine über 5 Nächtigungen Verlost

am Campingplatz Klagenfurt am Wörthersee für jeweils 2 Personen incl. Stellplatzgebühr, Strompauschale und Eintritt ins angrenzende Strandbad Klagenfurt. (Barablöse nicht möglich, Preis exclusive Ortstaxe, Inanspruchnahme während der Saison 2010). Es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen auf Seite 24.


MIT DEM AUTO IN DEN URLAUB Bloß kein Stress: In Ruhe ankommen. Entspannt unterwegs. Denken Sie daran: Ihr Urlaub beginnt schon mit der Anreise. Versuchen Sie, von Anfang an gelassen zu bleiben – und freuen Sie sich auf das Ziel Ihrer Träume. Kein Stress – auch im Auto Wer mit dem Wagen unterwegs ist, sollte • alle zwei Stunden eine Pause einlegen, sich die Beine vertreten, den Rücken entspannen und Frischluft tanken. • nicht nur vorbei fahren: Auch unterwegs gibt es immer wieder Sehenswürdigkeiten. Eine Ortsbesichtigung mit Übernachtung verwandelt eine anstrengende Fahrt in den ersten interessanten Urlaubstag. • kleine, fettarme Mahlzeiten (z. B. frisches Obst, dünn belegte Vollkornbrote) zu sich nehmen und viel trinken.

Mineralwasser, Saftschorlen und Früchtetees sind geeignete Durstlöscher. Morgens losfahren. Vor einer Nachtfahrt sollte man unbedingt ausgeruht sein. Es bietet sich also nicht

Wichtige Telefonnummern für die Reise: ADAC-Adressdatenbank deutschsprechender Ärzte: +49 89 76 76 76 ADAC-Pannenhilfe in Deutschland aus dem Festnetz: 01 80 22 22 22 2 ADAC-Pannenhilfe aus jedem Handynetz ohne Vorwahl: 22 22 22 ADAC-Pannenhilfe aus dem Ausland: +49 89 22 22 22

an, direkt nach einem schweren Arbeitstag loszufahren. Es ist erwiesen, dass die Leistungsfähigkeit eines übermüdeten Fahrers morgens zwischen drei und vier Uhr auf den Nullpunkt absinkt und sich die Gefahr für Unfälle damit drastisch erhöht. Die beste Startzeit für die Fahrt in den Urlaub ist deshalb morgens.

Das Team vom isarkurier® wünscht gute Fahrt in den Urlaub. -ik-

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Die Darsteller und ihre Rollen, Teil 4

Veronika Rotfuß in der Rolle der Burgbäuerin. Die reale Burgbäuerin, Veronika

Rotfuß, 1980 geboren, konnte sich in ihrer Jugend noch nicht so recht für‘s Theater begeistern. Erst viel später hat sie die Schauspielerei über einen kurzen Umweg in Form einer Ausbildung zur Goldschmiedin, von der Pike auf gelernt: So absolvierte sie ab 2004 ein Schauspielstudium an der Acting Academy in München, es folgten 2006 die Ausbildung am Theater Zart & Zorn und 2007 an der Werkbühne München. Mit letzterer ging sie auch auf TheaterTournee durch Schulen in Bayern und Österreich. Nebenher schlüpfte sie in so unterschiedliche Rollen wie die der Gans in Janoschs „Oh, wie schön ist Panama“, der Dolly in Brechts „Die Drei Groschen Geschichte“ oder der Marcelline in Mozarts „Hochzeit des Figaro“., darauf ein Kurzfilm „Jetzt!? Schwanger!?“ und sie veröffentlichte im selben Jahr ihr erstes Buch. „Auf das Moosburger Festspiel 2010 freue ich mich ganz besonders. Wenn so viele Künstler, Fördermitglieder, Helfer, Architekten und Moosburger zusammenarbeiten, kann es ja nur ein spannender Sommer werden!“

Volker Winter verkörpert Berthold, Erzbischof von Salzburg. Volker Winter wurde 1956 in Bad

Reichenhall geboren. Eher durch Zufall kam er mit dem Theaterverein „Die Spielkiste“ in Berührung. Volker Winter initiierte das erste Moosburger Starkbierfest und schrieb die „geistliche“ Hauptrede. Da sich kein Vortragender fand war er gezwungen, zum ersten Mal selbst vor Publikum aufzutreten. Mit seiner Vorstellung landete er beim Publikum einen so großen Erfolg, dass er schlagartig seine Liebe zur Schauspielerei entdeckte. Bald darauf fand sich Volker Winter im Gründungsvorstand der „Bühne Moosburg“ wieder. Er nahm privaten Schauspielunterricht und setzte seinen Bühnenerfolg fort, gründete das „Phoenix Theater Moosburg“. Sein Kommentar: „Nachdem ich nun als „Zuagroaster“ weit über zehn Jahre in Moosburg lebe ist diese Stadt meine Heimat geworden und es freut mich ganz besonders hier wieder einmal auf der Bühne stehen zu dürfen.“

Verena Konietschke in der Rolle der Zeit.

1981 in München geboren wuchs sie nach eigener Aussage fast in den Bavaria Filmstudios auf. Jeden Tag saß sie fasziniert in der Stuntshow und beobachtete begeistert das atemberaubende Spektaktel des Stuntteams. Irgendwann kam dann noch die Neugier auf die Schauspielerei dazu und Verena Konietschke absolvierte eine Schauspielausbildung im Schauspielstudio Gmelin und der Acting Academy München. Nach der Ausbildung nahm sie einige Theater-Engagements wahr, spielte am TamS Theater und Hoftheater Bergkirchen, merkte jedoch bald, dass ihr bei all dem die Action fehlte. Mittlerweile blickt Verena Konietschke auf zahlreiche Filmrollen zurück, sei es als Schauspielerin in Kurzfilmen oder als Stuntfrau in Kinofilmen oder Fernsehsen1212 isarkurier isarkurier

Jetzt noch Tickets sichern unter: www.festspiele-moosburg.de dungen wie z.B. „Kommissarin Lucas“ oder „Aktenzeichen XY ungelöst“. Aber auch im Tonstudio ist Verena Konietschke zu Hause und wird immer wieder für Sprechrollen engagiert. Zudem hat sie ihr eigenes Pferd, Niclas - ein Hengst, dem sie viele Kunststücke beibringen konnte. Pferd und Reiterin waren bereits auf Mittelalterfesten und Ritterturnieren zu sehen. Doch jetzt zählt das Festspiel: „Als ich zum ersten Mal vom Festspiel Moosburg hörte, war ich fasziniert. Mir war schnell klar: Da will ich dabei sein!“

Gernot Ostermann in der Rolle des Tod. 1970 in Salzburg geboren, absolvierte eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule Regensburg, wo er 2005 auch seinen Abschluss als Schauspieler machte. Sein Talent, in historische Rollen zu schlüpfen, kommt ihm als Mitarbeiter der Veranstaltungsagentur Stadtmaus GmbH Regensburg zugute. Außerdem wirkte Gernot Ostermann in verschiedenen Fernsehproduktionen wie zuletzt „RTL Explosiv“ oder „K11 Prime Time“ und Kurzfilmen mit, sowie im Kinofilm „Ekkelins Knecht“ als Burggraf von Nürnberg. Als Dozent für Körper- und Bewegungstraining, sowie Rollenarbeit bietet Gernot Ostermann Workshops an, außerdem tritt er bei Events aller Art auf, u.a. auch als Moderator. Seine Spezialgebiete sind Walkacts bei verschiedenen Veranstaltungen und Improvisationstheater. „Ich verspreche mir von diesem Engagement in Moosburg eine einmalige Mischung aus tollen Kollegen und Mitarbeitern, einer faszinierenden Atmosphäre im Freien und freue mich riesig drauf.“

Das war nun die Präsentation der Geschichte und der Darteller des Freilichttheaterstückes „Die verbotenen Stadt“ in den letzten fünf Ausgaben des Isarkuriers. Los gehts also am 16./ 17./ 18. Juli und weiteren Aufführungen an den drei darauf folgenden Wochenenden. Info und Tickets siehe oben. Wir freuen uns auf eine schöne Festspielzeit und wünschen den Machern hinter und vor den Kulissen immer ausverkaufte Aufführungen und das so berühmte bayerische Kaiserwetter. -fug-


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FIRMA MIT PROFIL

„Gutes bewahren und Neues wagen“ Das Hofmeister Käsewerk 1951 bis 2010.

Bereits 1918 entstand in Moosburg am Stadtrand mit dem Bau einer Hanffabrik das erste Industriegelände. 1938 erfolgte mit der Gründung der Molkerei Ostenrieder die Grundstückstrennung von der Hanffabrik. Denn in den Kriegsjahren war vor allem die Produktion von Lebensmitteln, insbesondere Käse- und Frischprodukte wichtig. Was aus dem Zusammenschluss mehrerer kleiner Molkereien entstand, ist heute eine Unternehmensgruppe und einer der führenden europäischen Käsehersteller, international präsent und sehr exportstark. Bei den diesjährigen Moosburger Festspielen engagieren sich das Hofmeister-Käsewerk sowie die Käserei Champignon/Heising als Sponsoren. Und natürlich stammen sämtliche Käsespezialitäten, die bei den Festspielen angeboten werden, aus der Herstellung der Hofmeister-Champignon Unternehmensgruppe. Grund genug, die Geschichte des Hofmeister Käsewerkes/ Moosburg vorzustellen, das, traditionsbewusst und mit Blick für die Zukunft, stets auf der Höhe der Zeit war und ist: Start mit 15.000 Litern Milch pro Tag. Mit dem Bau einer Hanffabrik entstand 1918 am Rande von Moosburg ein Industriegebiet. Aus der Not des Krieges heraus entschied sich die Familie Ostenrieder 1938 für den Bau einer Molkerei – damit wurde das Grundstück geteilt. Die Molkerei produzierte in diesen Jahren Chester, Schmelzkäse und Frischprodukte.

Von der Regionalmolkerei zur erfolgreichen Unternehmensgruppe:

1951 übernahmen die Brüder Georg und Josef Hofmeister das Unternehmen. Rund 15.000 Liter Milch täglich wurden damals von 30 Mitarbeitern im Werk verarbeitet. Heute sind es 500.000 Liter am Tag und das Käsewerk beschäftigt 150 Mitarbeiter. In den folgenden Jahren wuchs die Molkerei Hofmeister stetig. 1960 wurde das Molkereigebäude erweitert; das Unternehmen ergänzte sein Portfolio um Magermilchpulver für die Futterherstellung. Damals beschäftigte Hofmeister bereits 90 Kräfte. Auch im Industriegeschäft ganz vorn. Das Hofmeister Käsewerk wuchs stetig weiter. Die Milch-Walzentrocknung wurde schrittweise erweitert und 1986 auf Lebensmittelqualität umgestellt. Unter der Industriemarke Alpavit konnte eine in Europa führende Position mit einem speziellen Walzen-Vollmilchpulver erreicht werden. Kunden wie z.B. Lindt, Haribo, Ferrero und Nestlé beweisen die Erfüllung des hohen Qualitätsanspruches, die weltweit Anklang findet. Durch Investitionen in neue Technologien wurde das Produktionsproramm mit Innovationen erweitert und bildet damit die Basis für das weitere Wachstum. Edelpilzkäse für den weltweiten Export. 1992 wurde zusätzlich das Werk Pfeffenhausen vom Milchhof Landshut gepachtet und befindet sich seit 2001 im Besitz des Hofmeister Käsewerks. Von damals jährlich 400 Tonnen Edelpilzkäse werden heute über 3.000 Tonnen weltweit unter der Marke Dorblu vermarktet. Im Oktober

2009 wurde von der DLG für die Produkte aus dem Werk Pfeffenhausen die höchste Qualitätsauszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft verliehen, der Bundesehrenpreis für beste Qualität - erstmals für Milch- und Käseprodukte. Spezialist für die Gastronomie und Großverbraucher. Mit dem Produktsortiment von Schmelz-, Hart-, Weich- und Frischkäse aus der Unternehmensgruppe konnte das Hofmeister Käsewerk auch bei Gastronomie und Großverbraucher Fuß fassen. Die Firmenleitung blickt weiter in die Zukunft. Kontinuierlich arbeitet man im Hofmeister Käsewerk an neuen Technologien und Produktsortimenten, kombiniert mit einem kompromisslosen Qualitätsmanagement-System im Sinne der Kunden. So werden im Laufe des Jahres die Geländeteile von Hofmeister Käsewerk und Südchemie zu einem gemeinsamen, abgeschlossenen Industriepark zusammengeführt und damit ein weiterer Schritt in Richtung Qualitätsanforderung für beide Firmen umgesetzt. Bei der Erfolgsplanung setzt die Firmenleitung des Hofmeister Käsewerks auch in Zukunft auf bewährte Wege: „Hohe Ansprüche an Qualität und Geschmack, neue Trends aufzugreifen und eine konsequente und zeitgemäße Ausrichtung an den Bedürfnissen der Verbraucher“. Und: „Wir sind stolz darauf ein Familienunternehmen zu sein und werden es auch bleiben“.

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Wir in Bayern

Fred Fuggenthaler im Gespräch mit

Damit Bayern bayerisch bleibt unser Gewinnspiel mit Bayernlexikon

und so geht‘s: In den kommenden Ausgaben zeigen wir Ihnen immer ein bayerisches Wort. Übersetzen Sie dieses ins Hochdeutsche, bzw. in einen für jeden verständlichen Ausdruck. Teilnahmebedingungen siehe Impressum auf Seite 3. Hier die Lösung der letzten Ausgabe: „oaschichte“ heißt so viel wie: ledig od. alleinstehend. Und hier das neue bayerische Wort:

Mit freundlicher Unterstützung von:

diamoi

Anita Meinelt, seit 2002 erste Bürgermeisterin in Moosburg und seit Mai 08 stellvertr. Landrätin, ist in München Giesing geboren, dort aufgewachsen und zog dann 1984 in Ihre Traumheimat Moosburg und liebt Bayern über alles. Denn: „Bayern beinhaltet für mich alles was man sich nur wünschen kann. Die Berge, die Seen, die Pflege des Brauchtums, die Geradlinigkeit und Offenheit der Menschen. Bayern ist ein Wissenschaftsstandort mit hervorragenden Schulen und Universitäten. Fortschritt und Innovation werden in Bayern in ausgezeichneter Weise mit Tradition verbunden. Gerade die Heimatpflege ist es, die unser Bayern hervorhebt und es so liebenswert macht. Was lieben Sie an der Sprache ? „Da ist Gefühl und Direktheit miteinander verbunden und bedient sich einer eigenen Grammatik. Die bayerische Sprache hält sich nicht mit Langatmigkeit auf, was z.B. dadurch verdeutlicht wird, dass „Wie bitte?“, nur durch ein kurzes „Ha?“ ersetzt wird, oder der nachdrücklich gemeinte Hinweis: „Haben Sie das jetzt verstanden?“ durch ein „Host mi?“ einwandfrei und voll verständlich übersetzt wird. Dies könnte man beliebig fortzusetzen, aber um es kurz zu fassen: „ I bin narrisch gern a Bayer“ und mag am liebsten einen Schweinsbraten mit Knödl. Ihre Anita Meinelt.“

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Kleiner Tipp: ....diamoi sagt man wenn etwas nicht oft geschieht ! Die Auflösung lesen Sie in der nächsten Ausgabe. Zu gewinnen gibt es Eintrittskarten für die ganze Familie in die Bavaria Filmstadt, dem Abenteuerland von Film und TV im Wert von 67,- €. Weitere Infos zur Stunt Show, dem 4D Erlebniskino und dem kompletten Programm finden Sie im Internet unter: www.filmstadt.de

s‘boarische Rezept

Gefüllte Kalbsbrust vom Alten Wirt in Langenbach Die Zutaten: Eine ganze Kalbsbrust ca. 1,5 - 2 kg ( zugeschnitten und mit Tasche ) am besten vom Metzger herrichten lassen. 1 1/2 Stangen Toastbrot ohne Rinde , eine große Zwiebel, 1/2 Bund Petersilie, 10 Eier, 300 gr. gekochten Schinken in kleine Würfel geschnitten, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuß, Thymian, Butter,1/4 l trockener Weißwein, 1 l Kalbsfond od. Rinderbrühe, Röstgemüse ( 3 Zwiebeln, 3 Karotten , 1/4 Sellerie ) Für die Füllung: Zwiebel in Würfel schneiden und in Butter glasig anschwitzen, Schinkenwürfel zugeben, Petersilie hacken und ebenfalls zugeben kurz mit schwitzen und über die Toastbrotwürfel geben. Mit Salz, Pfeffer, und frisch geriebener Muskatnuss würzen, kurz auskühlen lassen, Eier aufschlagen und über die Masse geben. Nun alles vorsichtig unterheben, bitte nicht kneten oder matschen damit die Füllung schön locker wird und auch aufgeht. Die vorbereitete Kalbsbrust mit der Masse füllen und mit ein bis zwei Schaschlikspießen an der Öffnung zuspießen. Kalbsbrust aussen mit Salz und Pfeffer würzen und in einem Bräter mit Röstgemüse in grobe, ca.3 cm Würfel geschnitten, legen und bei ca. 160 Grad 2-2 1/2 Stunden im Ofen garen. Die Kalbsbrust während des bratens mit Weißwein anlöschen und mit Butter glacieren, etwa 30 min. vor Garende Thymianzweig zugeben und Kalbsfond auffüllen. Fertigen Braten herausnehmen und warm stellen oder mit Alufolie abdecken und aus dem Bratenansatz eine Soße machen und evtl. abbinden. Vor dem Servieren ein kaltes Stück Butter in die Soße geben und mit dem Schneebesen aufrühren. Kalbsbrust in 2 cm. dicke Scheiben aufschneiden und anrichten. Am besten passt dazu ein schöner frischer Blattsalat und hausgemachter Kartoffelsalat oder Hopfazupfasalat. Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Nachkochen sowie einen guten Appetit und freuen uns Sie im Gasthof „zum Alten Wirt“ in Langenbach persönlich begrüßen zu dürfen. Ihre Wirtsleut Beate und Frank Dotzel.

a bissal boarisch muaß scho sei !

Zur Zeit dreht sich ja alles um den WM-Fußball. Was viele nervt ist die Vuvuzela aber auch der supermega-oberbläde Begriff: „PublicViewing“. Die Einen wissen gar nicht was es heißt und können es nicht richtig schreiben, andere können es nicht mal richtig aussprechen, wie vereinzelt auch Moderatoren auf bayerischen lokalen und regionalen Sendern. Da hört man die Einladung zum „WM-publik vjuing ins city centa“ ???? Derweilen wärs so einfach: „Gemma Fuaßboischaun auf‘m Marienplatz“, oder „Auf zur WM-Gaudi“ Eigentlich ist es ja egal, wichtig ist, daß ein Jeder versteht was gemeint ist beim „öffentlichen Anschauen“ und daß Deutschland den Pokal holt. Schau ma moi und toi toi toi....... In unserer nächsten Ausgabe gibts dann das „Bayern Business“. Hier geht‘s um „Meetings“, die man mit der bayerischen Sprache wesentlich kürzer abhalten könnte. Z.B.: „Jetz wart‘ma moi“ heißt übersetzt: Zur Zeit sollten keine Entscheidungen getroffen werden. Bis zum nächsten Mal habe die Ehre und pfia God, Ihr und Euer Fred Fuggenthaler, Redaktion und Autor vom boarischen Blattl.


AUS DEN NACHBARGEMEINDEN Über 40.000 Jahre beim Oldtimer-Treffen

Beachparty, Cocktails und GoGos

Niederhummel. Es war ein Treffen wo einem Oldtimer-Fan das Herz doppelt so schnell schlug und dem Einen oder Anderen Freudentränen in den Augen standen. Ca. 6000 Besucher kamen um über 700 in die Jahre gekommende Oldies zu bestaunen. Ob PKW, Traktoren, Motorräder, Kettenfahrzeuge oder Zubehör, alles was ein Freak begehrt war da. Preise gab‘s für die Vereine mit einer Meistbeteiligung. 1. Oldtimerfreunde Palzing mit 41 Fahrzeugen, 2. Bulldogfreunde Pilas mit 29 Fahrzeugen, 3. Oldtimerfreunde Hohenbachern 27 FZ und 4. Oldtimerverein Giggenhausen 24 Fahrzeuge. Der Altmaschinen- und Altfahrzeugverein Hummel selbst stellte 138 eigene Fahrzeuge. Ein Spezialpreis für die lustigste Reisegruppe ging an die „Zigeunersiedlung“ Es war die 2. des AAV, die mit großem Erfolg organisiert wurde. Das könnte ein alljährliches Oldifestival werden. Die Bilder sprechen für sich. -fug-

Gammelsdorf - Es war eine perfekt organisierte Party: Eine Beachparty mit Sand, guten Cocktails und hübschen GoGos. Besonders die Coyote Ugly Show war super. Über zwei Tage wurde nur gefeiert und 5 DJs sorgten für Stimmung. Es zeigte sich mal wieder, dass die Organisatoren vom Fußballclub einfach Ahnung haben. Aber schließlich wird nicht zum ersten Mal dort gefeiert, mindestens einmal im Jahr geht in der Halle oder im Zelt die sprichwörtliche Post ab. Aber nicht zuletzt: Das Wetter meinte es gut mit dem Lanzen-Bolzen-Morgensterndorf. -sj-

JUBILÄUM WIRD ZUM VOLKSFEST Oberappersdorf. Der KFZ-Meisterbetrieb N+W Rottmüller feierte 10-jähriges Firmenjubiläum. Angefangen haben die Rottmüllers in einer alten Scheune mit dem KFZ-und Reifenservice Oberappersdorf. Heute 10 Jahre später präsentiert das Familienunternehmen einen namhaften, markengebundenen KFZ-Betrieb. Grund genug alle Kunden, Interessenten und Freunde des Hauses einzuladen. Und die Gäste kamen gerne und reichlich. Norbert und Waltraud Rottmüller stellten ein umfangreiches Rahmenprogramm zusammen. Gezeigt wurde u.a. eine Großreifenmontage und besonders eindrucksvoll die Bergung eines Unfallfahrzeuges mit dem Kranwagen. Denn zum Service gehört seit diesem Jahr auch die Pannenhilfe mit dem 24 Std.-Service und spezieller Notrufnummer, mit eigenem hochmodernen Schlepp-LKW bis zu 4,5 t Nutzlast. Aber auch für die kleinen Gäste wurde gesorgt mit Spaß und Unterhaltung vom Zauberer Julius Papperlapapp und Hüpfburgen.

Zu guter Letzt stellte die Fa. Rottmüller noch einen VW Polo, Bj. 1999, komplett überholt und gewartet, 2 Jahre TÜV, zur Versteigerung aus. Für 1.800,- Euro ging der VW an einen Oberappersdorfer und das Geld an die Behinderten Werkstatt in Freising. -fug-

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BAYER GOES SAN FRANCISCO USA-Dächer mit bayerischer Solartechnik. Auf sich aufmerksam macht die Fa. A-L-K Primex Solar demnächst in USA. Denn dort, genauer gesagt in San Francisco stellt sie auf der Intersolar-Messe aus. Mittlerweile haben auch die Amerikaner erkannt, daß Solar und Photovoltaik die zukunftsorientierte Energieversorgung sein wird und insbesondere den Kontakt mit erfahrenen deutschen Firmen suchen. So werden die Montageteams aus dem bayerischen Haag an der Amper wochenlang im sonnigen USA ihre Aufträge erledigen. Eine Erweiterung der Firmenaktivität ist demnächst auch in der Türkei und in Kroatien geplant.

Bei 1/4 Meile-Rennen dominiert Firma aus Haag.

Trotz der schlechten Witterung kamen sie mit den US-Boliden an den Start um beim Rennen am Flugplatz Ellermühle mit Power und PS ganz vorne mitzumischen. Ob Porsche oder Corvette mit bis zu 800 PS sahen sich schon als die großen Sieger. Aber nur bis zu dem Moment als die gelbe Flotte der Fa. A-L-K Primex Solar aus Haag im Landkreis Freising an die Startlinie fuhr. Mit den elektrobetriebenen Fahrzeugen ohne Kubikeinheit, konnte das Team um A-L-K Primex Solar-Geschäftsführer Erwin Altmann in allen Klassen mitmischen und ließen die PS-Giganten buchstäblich auf der Strecke links liegen. Eine echte Sensation, die alle Besucher ins Staunen versetzte. 16

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E l e k t ro fa h r ze u g e und Solarkreisliga Der Landkreis Freising hat sich zum Ziel gesetzt, die Energieversorgung bis 2035 auf 100 % erneuerbare Energie umzustellen. Dieses Ziel einer 100%igen Stromversorgung mit Photovoltaik, Biomasse oder Wasserkraft haben schon einige Gemeinden bereits erreicht. Auch bei der Wärmeversorgung stehen bereits hinreichend ausgereifte technische Lösungen zur Verfügung. Um das 100 %-Ziel auch bei der Individualmobilität zu erreichen, setzt der Verein „Sonnenkraft Freising“ auf hocheffiziente und saubere Elektrofahrzeuge. Es wurden deshalb in einer Ausstellung im Innenhof des Landratsamts Elektrofahrzeuge vieler Kategorien ausgestellt: Elektro-Fahrräder, Pedelecs, Elektro-Roller, Elektro-Leichtfahrzeuge, Elektro-Autos, Elektro-Sportwagen (Roadster). Ausgestellt wurden nur Modelle, die schon heute in Serie produziert und sofort käuflich sind. Aufgrund neuer Batteriekonzepte sind die Elektrofahrzeuge alltagstauglich. Geringe Reichweiten, hohes Gewicht und schnelle Alterung der Batterien sind Themen von gestern. Die ausgestellten Fahrzeuge haben z.B. Reichweiten von bis zu 400 km.

Erfahrungsaustausch vor Ort: v.l. Artur Staron, Erwin Altmann, Landrat Michael Schwaiger, Korbinian Hagen vom Landratsamt, Andreas Henze von Sonnenkraft Freising. -fug-


KULTUR-THEATER-BÜHNE Carmina Burana erstmals in Moosburg ...

... Oh Fortuna, oh Schicksal, Herrscherin der Welt! Mit diesem einleitenden Gesang des Kammerchores Moosburg wird die Macht des Schicksals gleich zu Anfang beschwört. Zum ersten Mal war in Moosburg das gesamte Stück von Carl Orff erlebbar, dank der engagierten Leitung des jetzigen Chorleiters Michael Lex, der dieses Stück sehr eindrucksvoll und grandios umsetzen konnte. Es ist und bleibt immer eine Herausforderung, Carl Orff musikalisch bezüglich des Wechselrhythmus zwischen Zweier- und Dreiertakt exakt aufzuführen. Die besondere Schwierigkeit besteht vor allem darin, den Abschluss der einzelnen Stücke genau auf den Punkt zu bringen. Ein Unterfangen, dass dem gesamten Chor hervorragend, und dem weiblichen Part vielleicht noch ein bisschen besser, gelang. Michael Lex ist es bei der Aufführung, verbunden mit

dem mehrfach ausgezeichneten Kammerchor gelungen, wirklich jeden Zuhörer in der völlig ausverkauften Mehrzweckhalle mitzureißen. Und die war so voll, dass die Zuschauer die Gänge belagerten. Was an sich noch kein Problem gewesen wäre, bis auf die ersten zwei Stücke. Denn dort machten die Musiker just diese verbliebenen Freiräume dem Publikum streitig, so dass diese quasi in den Genuss einer „embeded Musikinszinierung“ kamen. Die Handlung der dreiteiligen Komposition begann mit dem Frühling und seinen Freuden, der zweite Abschnitt hingegen folgte mit einer prallen Schilderung mittelalterlicher kulinarischer Ausschweifungen (auf neudeutsch Saufen und Fressen) zum Beispiel bei dem Stück „In Taberna“. Zu dem Höhepunkt zählte sicher das Lied des gebratenen Schwans,

welches sehr humorvoll direkt vor dem Publikum in den Gängen vorgetragen wurde. Der dritte Teil schließlich wandte sich der Liebe zu, und brachte als Krönung eine Hymne an die Venus, “Sei gegrüßt Schönste“ (Ave formosissima) und schloss erneut mit der Wiederholung des Eingangchores „Oh fortuna“ das Werk fulminant ab. Nach der Uraufführung der Carmina Burana 1937 wurde Carl Orff mit einem Schlag bekannt, und der Erfolg blieb über seinen Tod 1982 hinaus, bis zum heutigen Tage ungebrochen, so dass auch diese Neufassung des Kammerchores sehr gut in die lange Liste großer Konzerterfolge passt. Ein Muss für jeden Klassik-Fan. Der zweite Termin ist am 9. Juli im Maristengymnasium Furth, 20.45 Uhr -sj/fug-

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KULTUR-THEATER-BÜHNE So schee kons Leb‘n sei ...

... und wia schee des is,

singt Kabarettistin Martina Schwarzmann über die Leute, die zufrieden sind mit nix: der Penner am Bahnhofskiosk, die Nutte, die eigentlich Schauspielerin werden wollte, und der 85-Jährige, der immer noch den Mädels in den Po kneift. Und das kam gut an beim großen Festabend der königlich privilegierten Schützengesellschaft Nandlstadt, die heuer ihr 250-jähriges Bestehen feierte. Wer nicht durch den Akustik-Terror aus der Küche zu sehr abgelenkt wurde, konnte sich in der mit 1800 Besuchern völlig ausverkauften Hopfenhalle eines ausgelassenen Abends mit viel bayrischen Witz und Ironie erfreuen. Sie beobachtet sehr genau seit ihrer Jugend, die Unstimmigkeiten, Peinlichkeiten, aber auch heitere Momente aus dem Alltagsleben und bastelt daraus ein sehr eindrucksvolles Kabarettprogramm, das wahrhaftig aus dem Leben heraus entstanden ist. Deshalb wird sie seit Jahren von ihrem Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen. Mittlerweile spielt sie auch durch Österreich und die Schweiz, trat im Cirkus Krone München auf und ist regelmäßiger Stammgast bei Ottos Schlachthof in München. Ein wahrhaft heiterer gelungener Abend. Genau passend zu dem 250-jährigen Festwochenende: So schee kons Leb´n sei. -sj-

denkt sich DJ-in Diva Topless und ist bereit für ihre Fans das letzte Hemd auszuziehen. Und sie tut alles um die Bälle im Spiel zu halten. Diva Topless stand im Break Out hinter dem Plattenteller. Und wer denkt da nicht ein bisschen an den Spruch „Sex sells“. Um es kurz zu machen: Stimmt! Aber Diva weiss durchaus was sie an einem DJ-Pult zu tun hat. Um es etwas länger und mit mehr Genuss zu machen: Wenn es um das reine Auflegen ging, dann hatte der Resident an diesem Abend ganz klar die Nase vorn. Das mag aber auch daran gelegen haben, dass das Partypublikum einfach mehr auf reine Partymusik stand, die Diva ohne Oberteil aber eher Elektro und House auf den Plattenteller zauberte. Dabei verstand sie es die Regler und Schalter mit dem nötigen Gefühl, aber auch entsprechender Entschlossenheit, von zart bis hart zu bedienen. Man muss unwillkürlich zu der Assoziation kommen, daß die Dame so oder so ihre Qualitäten hat. Verstärkt wird dieser Eindruck in der Art und Weise wie sie sich hinter dem DJ-Pult räkelte. Und die GoGo-Einlage unterstrich das in atemberaubender Weise. -sj-

„Die Toscana Therapie“ im Lindenkeller ... Das von Robert Gernhardt in Szene gesetzte Stück trägt zu Recht die Bezeichnung Gesellschaftssatire. Das wurde in den ersten Spielszenen von den hervorragenden Darstellern der Theatergruppe Werkstück eindrucksvoll unterstrichen. Sätze wie: „Der Mensch denkt, Gott lenkt“ und dann die Vergangenheitsform: „Der Mensch dachte, Gott lachte“ trafen voll den Geschmack und sorgten für guten Applaus. Der Lindenkeller war wohl zu dreiviertel voll, und irgendwie konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, das einige die Geschehnisse auf der Bühne gut mit dem Erfahrungsschatz aus dem eigenen Familienleben verknüpfen konnten. Worum geht es: Das Stück handelt von den Eheleuten Karin (Grafikerin) und Gerhard (Akademischer Rat). Wie so oft im Eheleben haben sie sich schon länger nichts mehr zu sagen, und wenn, dann nichts Erfreuliches. Ein total normales Eheleben, oder gibt es doch noch einen Rettungsversuch? So wird entschieden den gemeinsamen Urlaub in der Toscana im Haus ihrer Therapeutin zu verbringen. Spätestens hier geht der totale Ehewahnsinn erst richtig los, die Gesellschaftssatire entfaltet sich in vollen Zügen, denn in dieser Urlaubsidylle des entnervten Ehepaares platzen einige ungebetene Gäste, die für ordentlich Unruhe sorgen. So kommt ein Redakteur des 18

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FAZ-Magazins, sowie ein junger ehrgeiziger Fotograf mit seiner hübschen Begleiterin, als auch ein versoffener Schriftsteller vorbei, alles Freunde der Therapeutin Gertrud, die man natürlich nicht raus werfen darf. So werden schöne Erinnerungen an harmonische frühere Zeiten wach. Jedoch die Urlaubseuphorie ist endgültig vorbei. Die Gäste tragen ebenso mit weiteren Zitaten zur Mißstimmung bei, wie etwa: „In jeder Frau steckt ein Sexualobjekt, das muss der Mann erwecken, um es zu entdecken.“ Anspielung auf den Ehemann! Dann wird das Tagebuch von Gerhard entdeckt und es werden genüsslich Zitate daraus zum besten gegeben: „Bin ich doch unterwegs, geht mir die Landschaft auf den Keks.“ Die ungebetenen Gäste bleiben, und das Chaos nimmt seinen Lauf. Robert Gernhardt hat mit diesem Stück die Lächerlichkeit der derzeitigen Möchtegern-Intellektuellen mit ihren Ferienhäusern in Italien hervorragend entlarvt und schafft somit ein großes Vergnügen für den interessierten Theaterbesucher. So schön kann Urlaub sein. Letzter Aufführungstermin Sonntag 18:30 Uhr -sj/fug-


KULTUR-THEATER-BÜHNE Vom Knast Brettl bis zur Bernauerin Das Knast Brettl „Freigang“, so heißt das neue Programm im Rahmen des Gefängnissommers 2010, das vom hauseigenem Kabarett mit neuer Besetzung präsen-

tiert wird. Wenn sich 3 echte Freisinger aus dem Alten Gefängnis auf Freigang begeben hat die Stadt die Bürgersteige ganz schnell hochgeklappt, kann sich aber vor dem listigen Scharfsinn nicht verbarrikadieren. Amts-, Leis-

tungs- und Würdenträger lieferten auch 2010 genug Miss- und Außenstände, die es dringend erscheinen lassen ans Licht gezerrt zu werden. Was die Freigänger an Merkwürdigkeiten, an Skurrilem und Aberwitzigem durchlebten, haben sie zu einem hochprozentigem Cocktail gemixt. Aufführungstermine: 5., 12., 19., 26 Juli und 2., 9., 16., 23., 30. August

Das Vokalensemble „Cantabile“ aus Freising, unter der Leitung von Franz Burger, präsentiert nachdenkliche Lieder, die an die düstere Zeit des Gefängnisses erinnern, serviert aber auch heitere Songs, die zur heutigen Nutzung als Weinschänke passen. Alle Mitwirkenden verzichten auf eine Gage. Der Erlös der Veranstaltung wird für die Sanierung des Alten Gefängnisses verwendet. Termin ist am 13.7.

Ein weiteres „Schmankerl“ im Gefängnisinnenhof ist die Lesung von Rupert Rigam, begleitet von Birgit Stolzenburg. Der Stoff ist von Carl Orff mit dem Titel „Die Bernauerin“ und ist ein Kriminalstück aus dem Mittelalter. Termin ist der 27.7. um 20:30 Uhr. Der Vorverkauf für alle Aufführungen ist ab 23.6. jeden Mittwoch im Alten Gefängnis von 13-18 Uhr. Die Aufführungen finden nur bei schönem Wetter statt und sind bewirtet. Das Alte Gefängnis befindet sich in der Fischergasse. Weitere Termine vom Gefängnissommer in unserer Augustausgabe -fug-

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IM NAMEN DES VOLKES Gerichtsurteile und Polizeiberichte

Bewaffneter Raubüberfall auf Drogeriemarkt Zwei Verkäuferinnen eines Drogeriemarktes in Moosburg, Gewerbegebiet Degernpoint, wurden nach Ladenschluss Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Der Täter erbeutete rund 11.000 Euro, verstaut in einer Saturn Plastiktüte und konnte unerkannt flüchten. Beschreibung: Ca. 45 Jahre, 180 cm groß, kräftige Statur, kurze dunkle grau-melierte Haare, er war bekleidet mit einem schwarzen Kapuzenshirt und sprach mit ausländischem Akzent. Sachdienliche Hinweise nimmt die ermittelnde Kriminalpolizeiinspektion Erding unter Tel.: 08122/968-0 entgegen.

2-jähriges Mädchen sexuell belästigt Langenbach: Es geschah am Nachmittag des 11. Januar als die 21-jährige Mutter vor dem Mehrfamilienhaus in Langenbach Schnee geräumt hatte. Mit dabei waren ihre zweijährige Tochter und der einjährige Sohn. Plötzlich sei der Nachbar vor ihr gestanden und habe das Mädchen angesprochen: „Na, du bist aber schon groß geworden.“ Dann habe der Mann seine Jogginghose heruntergezogen, so dass sein halb erigiertes Glied zu sehen war. Als die Mutter herbeieilte, um ihr Kind wegzuholen, sei er auch ihr „unten ohne“ gegenübergestanden. Der 32-jährige Langenbacher wurde vom Amtsgericht Freising trotz Unschuldsbeteuerung zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt. 2 Jahre Knast ohne Bewährung hieß es für den 23-jährigen Drogendealer aus dem südlichen Freisinger Landkreis. Der angeklagte bestritt seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Drogen aller Art, jedoch zog er dabei seine „Kunden“ mit „gefälschter“ Ware über den Tisch. Das vermeintliche Rauschgift war weißes Pulver zusammengemischt aus Milchzucker, zerkleinerten Tabletten und Haarspray. Der bereits mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getretene Dealer legte gegen das Urteil Berufung ein. Bei der erneuten Verhandlung erschien jedoch der Angeklagte nicht zum Gerichtstermin weil angeblich die S-Bahn Verspätung hatte. Ein Antrag auf „Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ was heißen soll: Er 20

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darf die betreffende Verfahrenshandlung nachholen, wird abgelehnt. Auch eine Beschwerde beim Oberlandesgericht wird wohl erfolglos bleiben. Gnädiges Urteil Weil er eigentlich nur wegen der Kälte und des Schneefalls die paar Kilometer nicht zu Fuß gehen wollte und sich zudem nach einer durchzechten Nacht mit 1,62 Promille noch fahrtüchtig fühlte, fuhr er den kurzen Weg zu seinem Freund um dort zu übernachten. Den Gesetzeshütern fiel der 20-jährige aus Mauern durch seine übervorsichtige Fahrweise auf. Vor Gericht zeigte nun der Angeklagte Reue. Der Soldat leistete bereits beim Bund freiwillig Sozialdienst, suchte einen Psychologen auf und unterzog sich einer Drogenberatung. Dem Richter versicherte er zudem seit diesem Tag keinen Alkohol mehr getrunken zu haben. Das Urteil: 12 Monate Führerscheinentzug und 1.575,- Euro Geldstrafe. Transporter brennt lichterloh In der Freisinger Goethestr. geriet vermutlich aufgrund eines technischen Defektes ein geparkter VW-Transporter der Fa. Still GmbH in Brand. Das Fahrzeug konnte von der FFW Freising gelöscht werden. Trotzdem entstand wirtschaftl. Totalschaden i.H.v. ca. 30.000 Euro. Aggressive Dame stört Grillfeier Freising: Am Sonntag, 06.06.2010, gegen 02.00 Uhr, gesellte sich eine bislang unbekannte Dame mit ihrem Hund zu einer Grillfeier am Vöttinger Weiher. Nach Angaben der Geschädigten biss sie nach kurzer Zeit unvermittelt einen 40-jährigen Freisinger in die Backe. In der folgenden Diskussion trat sie einem weiteren Gast der Grillfeier mehrfach mit dem Knie in den Genitalbereich. Schließlich konnte sie flüchten. Die Schlägerin wird wie folgt beschrieben: ca. 30 Jahre alt, 165 cm groß, schulterlange, braune Haare. Bei ihrem Hund handelte es sich um einen braunweiß-schwarzen Jack-Russel-Terrier. In einem Gespräch mit dem Geschädigten erwähnte sie ein Gartengrundstück in der Nähe des Vöttinger Weihers zu besitzen. Wer kennt diese Frau? Hinweise bitte an die Polizei Freising, Tel. 08161/5305-0.


RATHAUS-TICKER Stadt Moosburg und Marketing eG sucht leerstehende Räume und Flächen Sie haben ein Grundstück oder ein Gebäude, das gewerbliche Nutzung erlaubt, oder suchen Sie ein Grundstück oder Gebäude zur gewerblichen Nutzung? Hier wird Ihnen geholfen. Dieser Thematik widmet sich u.a. seit letztem Monat die neu gegründete Moosburg Marketing eG. Zur Erfassung hat die Genossenschaft zwei Fragebögen erarbeitet, die von der Stadt Moosburg an alle Moosburger Gewerbeimmobilienbesitzer, sowie Gewerbe-Grundstücksbesitzer versendet werden. Geplant ist, einen Datenpool aufzubauen und so schnellstens auf neue Leerstände und Nachfrage reagieren zu können, um vor allen Dingen die Leerstandszeiten um ein Erhebliches zu verkürzen. Um auch wirklich den gewünschten Erfolg zu haben, ist eine umfassende Teilnahme aller Anbieter unabdingbare Voraussetzung. Man will damit neue Branchen und Märkte für die Innenstadt gewinnen und die Einkaufsszene damit noch attraktiver gestalten. Nicht ohne Eigennutz, so Bürgermeisterin Anita Meinelt, denn jedes neue Geschäft bringt Arbeitsplätze und Gewerbesteuer mit sich. Die Erhebungs-und Suchfragenbogen sind im Internet unter: www.moosburgmarketing unter der Rubrik Flächenmanagement abzurufen.

Claudia Oehlerking Geschäftsstellenleiterin der Moosburg Marketing eG und Johann Fischer, Stadtverwaltung Moosburg leiten das Objekt „Leerstände“ Zollinger Rathaus platzt aus allen Nähten Das 1985 von der Gemeinde Zolling erbaute Rathaus wird von der Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Zolling, Haag, Wolfersdorf und Attenkirchen genutzt. Für die insgesamt 18 Verwaltungsangestellten, vier Beamte und zwei Azubis wird es mittlerweile eng in den Räumlichkeiten des Rathauses. Waren es bei der Gründung der VG im Jahre 1978 noch ca. 6000 Einwohner, hat sich die Zahl bis heute verdoppelt. Klartext:

„Wir brauchen dringend mehr Leute um die Anliegen unserer Bürger zu versorgen und somit nochmal so viel Räumlichkeiten wie bisher“ so VG-Geschäftsstellenleiter Eugen Altmann. Es fehlt an Platz für Sozialräume, Besprechungszimmer,

Ein absoluter Wahnsinn ... ... wie die Zeit vergeht, das denkt sich auch eine isarkurier-Leserin aus Freising und schickte uns diese eindrucksvollen Zeilen zu. Herzlichen Dank dafür an Alina Minnemann. Die Zeit Momente kommen und vergehen, die Zeit ist da, man kann´s nicht sehen. Die Erde dreht sich und sie zeigt, die Nacht beginnt, der Tag sich neigt.

Räume für Ablage, Registratur und Archiv. Auch für die Bürgermeister der Gemeinden wird es eng. Eine Erweiterung ist dringend nötig. Noch in diesem Monat werden wohl Pläne für eine Lösung erstellt. Kosten für Kinderbetreuung steigen Der Gemeinderat Attenkirchen hatte es nicht leicht den Endschluss endgültig zu verabschieden. Die Gebühren für den Kindergarten müssen um fünf Prozent erhöht werden. Grund dafür, so Bürgermeisterin Brigitte Niedermeier, seien steigende Kosten die man zum Teil auf die Familien umlegen müsse. Einen Teil der höheren Ausgaben trage die Gemeinde. Auch die Grundschule Attenkirchen ist von der Gebührenerhöhung betroffen. Hier sind es die steigenden Kosten für die Mittagsbetreuung. Zukunftsorientiert mit Photovoltaik

Langenbach: Eine der größten Photovoltaikanlagen will das Logostikzentrum der Goodmann Germany GmbH im Industriegebiet errichten. Die Anlage umfasst insgesamt 4578 Module und wurde vom Gemeinderat mit 10:3 Stimmen abgesegnet. Auch die Vergrößerung der Technikanlage, ein zustätzliches Heizungsgebäude und eine Erweiterung der Betriebszeiten auf 24 Stunden wurde abgesegnet.

Das ist die Zeit, sagt man, und meint, dass sie uns nur als Nichts erscheint. Doch überall, an jedem Ort läuft die Zeit uns einfach fort. Denn Zeit ist alles, ja, Zeit ist Leben, die Zeit kann Mut und Kraft uns geben. Man sollte ihr Beachtung schenken und bewusst mal an sie denken.

Minuten, Stunden, Wochen, Jahre, Zeit ist Geld, doch keine Ware. Man kann sie messen, doch nicht kaufen, und ganz schnell ist sie abgelaufen. Sie ist kostbar und viel wert, das hat sie uns selbst gelehrt. Nutzen soll man sie und ehren, denn sie kann sich nicht vermehren. Jeder Mensch hat seine Zeit, doch das heißt nicht Unendlichkeit. Für manche ist das Geld nur wichtig, für andere der Reichtum nichtig. Ob Macht, ob Liebe, Freundschaft, Geld, man ist nur einmal auf der Welt. Die Zeit ist edel, lebe sie, denn wann sie endet, weiß man nie.

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GUT ZU WISSEN - DER LESERSERVICE Betrüger im Internet

Seit einiger Zeit werden e-Mails verschickt mit dem Wortlaut: „...... wir suchen zur Zeit aktive Mitarbeiter für lange und kurzfristige Arbeit in dem Bereich Testeinkäufer und Kurier landesweit ........“ Weiter heißt es: „..... Die Bundesagentur für Arbeit hat uns Ihre Personaldaten übermittelt, damit wir selbst mit Ihnen in den Kontakt treten konnten.....“ Auf Anfrage unserer Redaktion bei der Agentur für Arbeit wurde bestätigt, daß es sich hierbei um unseriöse Job-Angebote handelt. Die BA weist daher darauf hin, daß sie niemals in einem Zusammenhang mit derartigen E-Mails steht,

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unabhängig davon, was die Absender behaupten. Bei diesen Mails handelt es sich um Spams, vermutlich mit dem Ziel, an reale Nutzerdaten zu gelangen. Möglicherweise enthalten die Mails auch Viren oder Trojaner. Wir raten daher, unaufgefordert erhaltene E-Mails, die eine Arbeit versprechen, grundsätzlich ungelesen zu löschen. -fug-

Französisch für Kinder von 5 bis 12 Jahren

Vorlesestunden in französischer Sprache bietet der Verein AFLM e.V. (Association Français Langue Maternelle de Munich) ab Juni einmal monatlich im Veranstaltungsraum der Stadtbibliothek

Freising, Weizengasse 3, an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 15. Juli 2010, von 16 bis 17 Uhr. Nach der Sommerpause geht es dann im Oktober weiter. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. Gestaltet werden die Vorlesestunden von muttersprachlichen Mitgliedern der Association Français Langue Maternelle de Munich. Samuel Fosso von der AFLM: „Unser Ziel ist, Kindern zu helfen, ihre Kenntnisse der französischen Sprache und Kultur zu vertiefen. Wir wollen ihnen spielerisch Lesen und Schreiben beibringen und eine Umgebung in französischer Sprache für unsere Kinder schaffen.“ -ik-

Familienkasse Öffnungszeiten

ändert

Ab Juli 2010 hat die Familienkasse Ingolstadt-FreisingErding jeweils mittwochs geschlossen. Persönliche Vorsprachen sind weiterhin möglich Mo. und Di. von

7.30 bis 12.30 Uhr, Do. von 7.30 bis 18 Uhr und freitags von 7.30 bis 12 Uhr. Die Familienkasse Ingolstadt, die auch die Regionen Erding und Freising mit betreut, be-

gründet diesen Schritt mit nachlassendem Besucheraufkommen zur Wochenmitte. Außerdem können dadurch die kurzen Bearbeitungszeiten bei Kindergeld- und Kinderzuschlagsanträgen auch bei weiterhin ansteigender Anzahl gewährleistet werden. Die Familienkasse Ingolstadt zahlt aktuell an 85.049 Berechtigte für 143.694 Kinder das Kindergeld aus. Weitere Informationen gibt es unter www.familienkasse.de -ik-


MUSIKSZENE Dieser Sonntag verheißt einen außergewöhnlichen musikalischen Start mit virtuoser Musik aus Slowenien für Flöte und Klavier. Zu Stande kam dieser aussergewöhnliche Event auf Grund der guten Partnerschaft mit Freisings slowenischer Partnerstadt Škofja Loka. Ana Kavcic Pucihar und Blaz Pucihar präsentieren am 11. Juli 2010 um 10 Uhr, bei freiem Eintritt, eine Matinee im Pavillon der Freisinger Musikschule, in der Kölblstraße 2, unter dem Motto: „The Best Music for a Sunday Morning“ . Mit diesem Titel haben die Künstler selbst ihr Konzert mit musikalischen Spezialitäten für Flöte und Klavier überschrieben. Mit ihrem überlegt arrangierten Programm aus vier

The Best Music for a Sunday Morning Werken wollen Ana Kavcic und Blaz Pucihar die besten Grüße aus der Partnerstadt mit einem kulturellen Erlebnis verbinden. Zur Aufführung kommen „Sunday Morning“ (I. Clarke), „Sweet Simplicity“ (R. Larson) und „4 Little Mo-

ments” und „Prima Sonata”, zwei Kompositionen aus der Feder von Blaz Pucihar. Pianist und Komponist Blaz Pucihar hat an der Musikakademie in Ljubljana studiert und arbeitet als Solokünstler, aber auch als Solist mit internationalen Orchestern. Ana Kavcic Pucihar stammt aus Škofja Loka und hat mit ihrer Musik nicht nur ein breites Publikum bei Konzerten und Flöten-Festivals u.a. in Slowenien, Kroatien, Deutschland, Belgien, Großbritannien, Österreich und der Schweiz begeistert, sondern auch Auszeichnungen und Preise gewonnen. -ik-

Spende von der Musikschule

Die Musikschule Freising unterstützt die Freisinger Rotary Club im Kampf gegen die Kinderlähmung. Der Reinerlös aus dem Benefizkonzert des Symphonischen Orchesters der Musikschule der Stadt Freising in Höhe von 2.500,- Euro geht an die Stiftung Polio-Plus. Der Scheck wurde von Odilo Zapf (r.), stellvertretender Leiter der Musikschule in der Kölblstr. an Matthias Renz, Präsident des Rotary Clubs Freising überreicht. Ziel der Rotarys ist die Dienstbereitschaft im täglichen Leben durch: Pflege der Freundschaft, hohe ethische Grundsätze privat und im Beruf, Förderung verantwortungsbewusster Betätigung zum Nutzen der Allgemeinheit, aktives Eintreten für Frieden und Verständigung unter den Völkern. -fugisarkurier

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TERMINE | TREFF & SZENE SO

04.07.

Euroconvention 9-18h Luitpoldhalle Freising

MI

07.07.

„Kinder natürlich heilen“ ab 20h, Vortrag mit der Heilpraktikerin Sabine Czajka. SANA VITA Bahnhofstr. 6,

Anmedlung: Tel.: 08761/70688 oder www.sanavitateam.de

FR

Anknüpfend an den Vorjahreserfolg gibt es auch heuer wieder ROCK am BAD in Marchenbach bei Haag / Amper. Einlass auf das Gelände ist am FR 23.07. ab 17 Uhr. 7 Bands spielen an 2 Tagen. Dazwischen legt DJ Willi in bekannter Manier auf. Für Kinder kommt am SA/18 Uhr der Clown „Toni Toss“. Der Tageseintritt am FR u. SA beträgt jeweils 10,€. Zweitagesticket 18,- €. Kinder unter 14 Jhr. haben Eintritt frei. Der Erlös geht an die Sternstunden von Bayern 3. Anfahrt und Mehr unter www.rock-am-bad-marchenbach.de

IMPRESSUM isarkurier® - Christian Freund Isarstraße 3 • 85356 Freising USt-ID.: DE270954242 Zentrale: Tel.: 08161/1484-095 Fax: 08161/1484-097 info@isarkurier.com Verkaufs- u. Verlagsleitung: Christian Freund Tel.: 08161/1484-096 christian.freund@isarkurier.com Chefredakteur: Fred Fuggenthaler Tel.: 08161/5335-911 redaktion@isarkurier.com Verantwortlich für den Druck: Druckhaus Hochmuth, Moosburg

Red Corner Festival ab 16h Gewerbegebiet Degernpoint 09.07+10.07.

SA

10.07.

DI

13.07.

Volksfeststart vom 13.07. - 18.07. Neufahrn / Obb.,

DO

15.07.

Vorlesung in franz. Sprache für 5-12 jährige, 16-17h Stadtbibliothek Weizengasse / Freising

Redaktionsschluß: am 21. des Vormonats | 15:00 Uhr Verbreitungsart: Kostenlose Direktverteilung an frei zugängliche Haushalte sowie Betriebe, Ärzte, Gastro, Friseure etc. verteilte Auflage: ca. 12.048 Exemplare Verteilgebiete: Moosburg, Wang, Mauern, Langenbach, Aich, Langenpreising, Wartenberg, Freising (Zulaufstellen mit den PLZ 85354 und 85356) nächster Erscheinungstermin: Samstag, 31.Juli 2010 Druckfehler, Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

16.07.

Flohmarkt 13-17h

Gelände an der Waldgaststätte Plantage / Freising

2 AREA - Party ab 20h Nachtcafe Freising

Active Fun e.V. Freizeitverein,

Anzeigenschluß: am 20. des Vormonats | 15:00 Uhr

FR

Festspiele Moosburg, 20:30h Die verbotene Stadt Auf dem Plan / Moosburg ab 16.07. jedes Wochenende bis einschl. 01.08.2010

Cocktailnacht ab 20h jeder Cocktail nur 4,90 € Nachtcafe Freising

- Gewinnspiel Teilnahmebedingungen -

isarkurier

12.07.

Romeo und Julia Freisinger Theatersommer - 20:30h Renaisancehof des KardinalDöpfner-Hauses Domberg 27

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Senden Sie das Aktionsstichwort zusammen mit dem evtl. geforderten Lösungswort des jeweiligen Gewinnspiels per Email an: redaktion@isarkurier.com oder per Postkarte an die Neue Medien Agentur, An der Mühle 8, 85354 Freising. Es gilt der Einsendeschluß der betreffenden Gewinnspielaktion. - isarkurier® -

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09.07.

MO

Knastbrettl, Einlass: 19:30h (Kabarett) im Gefängnisshof Fischergasse / Freising

MONATSHOROSKOP - JULI 2010 Widder 21.03.-19.04.

Stier 20.04.-20.05.

Zwilling 21.05. 21.06.

Du bist im Juli 2010 bester Laune und wirst von deiner Umgebung sehr ernst genommen. Daher empfiehlt es sich, auch wichtige und ernste Themen anzusprechen. Allerdings solltest Du auch besser lernen zu vertrauen. Kleine Auseinandersetzungen sind wichtig und können bei Problemlösung helfen. Gesundheitlich bist Du in bester Form.

Sieh nicht alles als selbstverständlich an und schon wirst Du für deine neue Sichtweise belohnt. Lerne wichtige Dinge mehr zu schätzen. Große Astregungen solltest Du vermeiden und konzentriere Dich auf das Wesentliche. Enttäuschende Ergebnisse einfach hinter Dich lassen und den Blick wieder mit neuem Mut nach vorn richten.

Es ist an der Zeit Dinge zu erledigen, die bisher liegengeblieben sind. Dabei fällt es Dir leicht herauszufinden, was Du wirklich willst im Beruf und in der Liebe. Verhalte Dich im Juli 2010 besonders fair zu Deinen Mitmenschen, da diese schnell ungeduldig werden. Mit der guten Form kannst Du in diesem Monat jedoch deine ganze Umgebung mitreißen.

Krebs 22.06. -22.07.

Löwe 23.07.-22.08.

Jungfrau 23.08. -22.09.

Im Zeichen der Venus suchst Du nach Nähe. Diese findest du sehr schnell, wenn du langen Diskussionen aus dem Weg gehst. Achte darauf, dass Dich keine Müdigkeit einholt und dies Dir auf die Füße fällt. Ein guter Rat kann weiterhelfen. Mit der richtigen Balance überwindest du die Höhen und Tiefen.

Ein gutes Horoskop im Juli 2010 folgt. Du bist am Höhepunkt der Glückgefühle, die Dir neue Kraft geben können. Die erhofften Resultate wirst Du schnell erreichen. Entscheidungen jedoch nicht zu voreilig treffen. Nach und nach ist Ruhe zu gönnen, damit die Gesundheit richtig geschont wird.

Die derzeit stagnierende Situation muss geändert werden. Trage deine Konsequenzen jedoch mit Würde. So bekommst du auch die gewünschte Anerkennung. Rechtzeitig sollten die Entscheidungen getroffen werden. Von einem kleinen Misserfolg darfst du Dich nicht beeinflussen lassen. Gehe deinen geplanten Weg weiter.


TERMINE | TREFF & SZENE FR

16.07.

Sonnenrotfestival 2010. ab 16h, am Echinger See bei Freising,

SA

17.07.

Altstadtfest Freising Motto: „So wia de Freisinger das Fest lieb‘n „ ab 16:00h Programmablauf - Musikalische Unterhaltung Programm Marienplatz: 16:00 Uhr bis 24:00 Uhr: Holledauer Musikanten Programm Kriegerdenkmal: 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr: Stadtkapelle Freising 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr: Camerloher Bigband 20:00 Uhr bis 24:00 Uhr: Landshuter Dixieland-Stammtisch 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Buntes Kinderprogramm ab 21:00 Uhr Asaminnenhof: De‘Andern Klassisch für jedermann mit Partylounge - Ausweichtermin 24.7.

DO

22.07.

Volksfest Allershausen 22.07. - 25.07.

FR

23.07.

Sinnflut Erding vom 23.07. - 01.08 Erding / Volksfestplatz Kunstausstellung: Rudolf Eglseder „Meine Altstadt“ 14-18h Asamtheater / Foyer Freising

SA

DI

27.07.

Sommerkonzert, 20h Stadthalle, Moosburg, Breitenbergstr. 18

DO

29.07.

Sommernachtsserenaden Musik des Mittelalters ab 20:30h im Brunnenhof des Landratsamtes Freising

24.07.

Schlagerparty ab 20h alle Klopfer 1,50 € Nachtcafe Freising Nachtflohmarkt Flughafen München Besucherpark, 17-22 Uhr 08442/962502

SO

25.07.

Flohmarkt 10-17h Schlüterhallen, Münchnerstr. 32 / FS info@schlueter-bar.de

FR

30.07.

TIME OUT PARTY Luitpoldhalle Freising

SA

31.07.

Ü-30-Party - ab 21h Luitpoldhalle Freising www.nachtcafe-freising.de Isarfest, ab 16h Isarbrücke Volkmannsdorf, SG Aueer Elch

MONATSHOROSKOP - JULI 2010 Waage 23.09.-2.10. Die Dinge gehen in die gewünschte Richtung. Enttäusche jedoch geliebte Personen nicht. Ein gutes Gespräch kann einer Beziehung weiterhelfen. Lass Dich nicht von der Angst leitete und gehe den Monat Juli 2010 ruhig an. So kommst Du zu den gewünschten Ziele. Achte besonders auf Deine Gesundheit.

Steinbock 22.12.-19.01. Mach dich resistent vor Fremdeinflüssen. Die Liebe steht unter den besten Sternen. Verlasse Dich auf dein Bauchgefühl und Du wirst belohnt werden. Auch im Beruf kann deine umfassende Dynamik sehr viel bewirken. So erreichst Du deine gesteckten Ziele gut. Sei jedoch nicht zu übereifrig und achte auf Deine Neider.

Skorpion 23.10.-21.11.

Schütze 22.11.-21.12.

Deine Unternehmungslust reißt alle um Dich herum mit. Der aufgebaute Stress kann so am besten abgebaut werden. Lass Dich nicht von unangenehmen Situationen enttäuschen. Nimm Hilfe an und versuche in Liebe und Beruf einen gemeinsamen Weg zu finden. Im Bereich Gesundheit solltest Du deine Müdigkeit vertreiben.

Geh nicht zu sehr auf Konfrontation, das tut auch Deinem Umfeld nicht gut. Versuche Deine Forderungen zu mäßigen und einen Kompromiss zu finden. Egoismus ist im Juli fehl am Platz. Vertraue den gewohnten Personen. Sie schützen Dich vor Fehlern. Vergeude nicht Deine Kraft, sondern schöpfe eher neuen Mut.

Wassermann 20.01.-18.02. Schränke Dich in deinen Vorstellungen nicht mehr so sehr ein. Ideen sind wichtig und können Dich weiterbringen. Zuviel Stress sagt jedoch das Horoskop. Der Juli 2010 sollte nicht zu sehr verplant werden. Schritt für Schritt ist Dein Weg zu gehen, damit dieser auch erfolgreich bleibt. Achte auf Deine Gesundheit.

Fische 19.02.-20.03. Der Juli zeigt Deine emotionale Seite. Bereue manche Dinge, bevor sie zu spät sind, und gehe auf deine Mitmenschen ein. Da bringt Dich wieder in die richtige Bahn. Zeig Deine Kompetenzen und stelle Dich auch mal in den Vordergrund. Nur so kannst du Anerkennung gewinnen. Deine Möglichkeiten haben auch gesundheitliche Grenzen.

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Golfpunker in der Holledau.

Unter dem Titel Airwaves Golfpunk Tour 2010 organisierten die Veranstalter vom team03 einen Turnierstop unter besten Voraussetzungen auf der Golfarena der G&F GmbH der Familie Zeising. Bereits tags zuvor feierten die „Golfpunker“ mit reichlich Stimmung und kräftigen Sound. Insgesamt 72 Golfer waren am Start um sich für die Finalrunden zu qualifizieren. Tagessieger wurde das Team Martin & Martin Froschmeier (Vater und Sohn), Hdc. 6,0 u.7,8 vom Ingolstadt GC u. G&LC Holledau mit 49 Brutto-Punkten. Das Siegerteam muß nun noch einmal beim Turnier in Gut Heckenhof antre-

ten um sich für‘s EM-Finale in Belek/Türkei zu qualifizieren. Play Golf - have fun. Florian Zeising, Golfplatzbesitzer, Bildmitte, umrahmt von süßen Golfpunkerinnen und Tourveranstalter Roland u. Henning Krüger aus Hamburg. Text/Foto - fug-

Moosburger taucht nach Golfbällen.

Was die Amis praktizieren, können wir schon lange. Unter diesem Motto baute sich der Moosburger Benjamin Holzner seine Lakeball-Firma im Laufe der Zeit immer erfolgreicher auf. Bis Ende des Jahres werden 2 weitere Taucher eingestellt. (Bei interesse melden).Mittlerweile hat er Kunden aus ganz Deutschland die bei ihm Golfbälle zu Niedrigstpreisen bestellen, Golfbälle die von Spielern ins Wasserhindernis auf dem Fairway, den Teich (Lake), geschossen werden. Dann kommt entweder die sogenannte Ballangel ins Spiel oder der Ball ist verloren und wird zum „Lakeball“. Holzner und sein Tauchteam wird von vielen Golfclubs engagiert um die Bälle raus zu tauchen. Dafür bekommt der Club eine Ballprämie und Holzner die Bälle. An drei bis vier Tagen in der Woche werden pro Tag ca. 3 bis 4 tausend Bälle aus dem Wasser gefischt. In seinem Keller lagern immer über 80.000 Bälle, die nach gründlicher Reinigung in den Verkauf gehen. Von hochwertigen Profibällen bis hin zum Anfängerstandard ist hier alles vorhanden. Einen Unterschied zwischen alt und neu gibt es aus technischer Sicht nicht, denn die Bälle sind wasserabweisend. Lediglich die Farbe kann, je nach Hersteller, etwas „Patina“ annehmen. Dies stört jedoch bei dem Preisunterschied 26 isarkurier

kaum Jemand. So kostet eine Mischung guter Pro-und Standardbällen ab 26 Cent das Stück. Auf Nachfrage gibt es aber auch die „Besten“ schon ab 1,10 Euro (neu 5-6 Euro). Aber auch für Sammler mit den verrücktesten Motiven und Logos ist immer was dabei. Ein Vergleich (www. lakeball-shop.de) und Anruf bei Benjamin Holzner (08761-722339) lohnt sich in jedem Fall. -fug-

2. Weihenstephaner Golfcup.

Rudelzhausen: 77 Golfer gingen auf der Golfarena in der Holledau an den Start um ein bieriges Vergnügen beim Golfturnier der bayerischen Staatsbrauerei zu erleben. Auch wenn sich graue Wolken vor die Sonne schoben und teilweise Regen fiel, war es eine rundum gelungene Veranstaltung, unter der Leitung von Michael Metz, (li.i.Bild unten) mit abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Nach der Runde gab`s Spezialitäten vom Grill und dazu Weihenstephaner Freibier. Die Party-und Showband „Dirty tones“ aus Geiselhöring sorgten für besten Sound und ausgelassene Tanzstimmung. Für den absoluten Knaller jedoch sorgte Monika Hofmann vom Golfclub Holledau G&F GmbH mit einem „Hole in One“ auf dem Grün mit einer Spezialpreiswertung. Sie schaffte es, den Ball vom Abschlag aus einer Entfernung von 125 Metern mit einem Schlag einzulochen. Dies gelingt lt. einer Statistik von 10.000 Schlägen nur einmal. Die Freude war natürlich riesig und wurde mit einer Lokalrunde für alle Gäste im Clubhaus geteilt. Sieger der Bruttoklasse wurde Korbinian Riester vom G&LC Holledau mit 34 NSP/Hdc. 6,0 und Bärbel Wiesheu, Holledau G&F GmbH mit 33 NSP/Hdc. 7,3. Platz 1 in der Nettoklasse A belegte Ilha Wurzer, Holledau G&F GmbH mit 37 NSP/Hdc. 15,6. In der Klasse B, Annette Willwertz, G&LC Holledau mit 37 NSP/Hdc. 23,3 und in der Klasse C Alexander Willems, GC Grasbrunn mit 44 NSP/Hdc. 28,5. Für alle Platzierten gab`s natürlich bierige Preise von der Brauerei. Zur berühmten Weissbierdusche kam es allerdings nicht ! -fug-


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NR-05-JUL-2010  

Verteilung der fünften Ausgabe des isarkurier war am 03.07.2010! Der Inhalt erstreckte sich über erstmals 28 Seiten mit einer Auflage von ru...

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