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Isabel NoĂŠmi Dohle Portfolio

2014-2019


Bachelor-Thesis_ Der Traum vom Fliegen

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Konstruktives Projekt_ TanzWerk

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Insel Hombroich_ Artist in Residence

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BACHELOR THESIS_ DER TRAUM VOM FLIEGEN

STÄDTEBAU In der Geburtstadt Otto-Lilienthals soll ein neues Museum zum Ausstellen seiner Flugobjekte entstehen. Das Baugrundstück befindet sich am Kreuzungspunkt von Peeneufer und Verbindungsstraße zwischen historischen Zentrum mit Marktplatz und Neustadt von Anklam. Am Peeneufer reihen sich einzelne höhere Gebäude in weitem Abstand auf, der Marktplatz wird durch den Kirchturm dominiert. Das neue Museum führt die Reihe der Einzelbaukörper fort und orientiert sich mit der Zugangsseite zur Verbindungsachse und Fußgängerbrücke. Gleichzeitig korrespondiert es zeichenhaft mit dem Kirchturm am Marktplatz. Dadurch entsteht ein Hochpunkt am Altstadtzugang. Vom Marktplatz aus gesehen schiebt sich der turmartige Gebäudeteil scheinbar schwebend in die Sichtachse.

„Schwebender Kubus“ - Blick aus Richtung der Innenstadt

Grundriss_EG

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KONZEPT Otto Lilienthal war einer der bedeutendsten Einwohner Anklams. Um dieser Bedeutung gerecht zu werden entwickelt der Museumsbaukörper eine Zeichenhaftigkeit, die schon von weitem sichtbar wird. Der Kubus wird aus zwei Winkeln entwickelt: ein massiver Winkel steht auf dem Boden auf, ein transparenter Winkel weist mit der Schmalseite nach oben. Die im Hochpunkt des Baukörpers ausgestellten Flugobjekte sind schon von außen zu erahnen und wecken die Neugier des Besuchers. Die Gestaltung des Baukörpers entspricht dem Weg Otto Lilienthals beim Ausprobieren seiner Flugobjekte: der massive Gebäudeteil assoziiert das Hinaufsteigen, den Weg auf den Berg, der transparente Bereich soll den Absprung, die Freiheit, das Schweben versinnbildlichen. Je weiter man sich im Gebäude nach oben bewegt, umso Licht durchfluteter wird es. Den Höhepunkt erlebt man im turmartigen Bauteil, der sich zu allen Seiten transparent darstellt.

Ansicht_Süd

Ansicht_Nord

Städtebauliche Einordnung

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Grundriss_3.OG

Grundriss_2.OG

Grundriss_1.OG

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Längsschnitt_01

Längsschnitt_02

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KONSTRUKTIVES PROJEKT_ TANZWERK

STÄDTEBAU In Braunschweig soll zwischen Theaterwall und Umflutgraben der Oker eine Erweiterung des Staatstheaters geplant werden. Das Gebäude positioniert sich parallel zu bereits bestehenden Werkstätten, so dass ein gemeinsamer Hof entsteht, über den der Hauptzugang erfolgt.

Städtebau

KONZEPT Die Kernfunktionen sind zum Einen die Werkstattbühne, zum Anderen der Ballettsaal. Ein massiver Betonkubus nimmt beide Räume auf und bindet sie mit dem dazwischenliegenden Foyer zusammen. Eine transparente Hülle umspielt den massiven Kubus und setzt sich durch die Raumhöhe und Materialität ab. Folglich ist der Kubus von außen und innen ablesbar. Die Werk- und Arbeitsräume gestalten sich innerhalb eines Rundgangs durch das Gebäude. Durch eine flexible Gestaltung der Räume können die Tänzer Einblicke in den Arbeitsprozess gewähren oder private Nischen ausbilden.

Ausrichtung

Außenraum

Grundriss

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Vertikalschnitt: Umgang/Foyer

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Legende

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113 Dachblech 12 14 15 16 17 18 19 20 2 Wärmedämmung 3 Holzlattung 2 4 Mineralwolle 3 5 Schwarzes Vlies 6 Holzschalung 50x50mm 4 5 7 Holzträger 50x450mm 6 8 Justierschraube 7 9 Konsole 10 Stahllasche 11 Sicherheitsglas 12 Regenrinne 13 Feinsteinzeugplatten R11 14 Betonplatten (incl. Heizrohre) 15 CT C30 F5 (incl. Heizrohre) 16 Trägerplatte 17 Wärmedämmung 18 Sperre DIN 18195 8 19 Stahlbetonsohle 9 20 Kapillarbrechende Schicht 21 Stütze 50x450mm 22 Lichtleiste 2 23 Betonfertigteil 3 4 24 Dachabdichtungsbahn 5 25 PVC-Folie D=1,5mm 6 10 26 Trennlage aus Rohglasvlies 27 Dämmkeil 28 B1-Gefälledämmung 29 Verguss 30 Dampfbremse 1

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Legende 1 Dachblech 2 Wärmedämmung 3 Holzlattung 4 Mineralwolle 5 Schwarzes Vlies 6 Holzschalung 50x50mm 7 Holzträger 50x450mm 8 Justierschraube

9 Konsole 10 Stahllasche 11 Sicherheitsglas 12 Regenrinne 13 Feinsteinzeugplatten R11 14 Betonplatten (incl. Heizrohre) 15 CT C30 F5)

16 Trägerplatte 17 Wärmedämmung 18 Sperre DIN 18195 19 Stahlbetonsohle 20 Kapillarbrechende Schicht 21 Stütze 50x450mm 22 Lichtleiste 23 Betonfertigteil

24 Dachabdichtungsbahn 25 PVC-Folie D=1,5mm 26 Trennlage aus Rohglasvlies 27 Dämmkeil 28 B1-Gefälledämmung 29 Verguss 30 Dampfbremse

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INSEL HOMBROICH_ ARTIST IN RESIDENCE

ORTSANALYSE Das Museum „Insel Hombroich“ ist ein Ort, der die Begegnung von Kunst und Natur inszeniert. Das weitläufige Gelände lädt ein, die Kunst und die Natur auf eigenen Wegen zu entdecken. Hier soll ein weiterer Museumspavillion mit teporärer Wohnnutzung entstehen. Für meinen Entwurf wählte ich das ansteigende Gelände der „Terrasse“. In diesem Bereich gibt es eine Lichtung, die im Zusammenhang zur „Schnecke“, dem Cafe, dem „Labyrinth“ und einem Waldstück steht. Die bestehenden Gebäude der Museumsinsel sind im Wesentlichen klar gegliedert und auf einfachen Grundstrukturen und deren Variationen aufgebaut: das Quadrat, das Rechteck, der Kreis. Durch die individuelle Inszenierung der Wegeführung erhalten sie ihre jeweils einmalige Position im Gelände.

Grundriss_EG

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Schnitt_01

Schnitt_02

KONZEPT Diese Faktoren aufnehmend wird ein Gebäude entwickelt, das eine eben solche klare Struktur und inszenierte Wegeführung zur Grundlage hat. Das Gebäude wird auf einer quadratischen Grundfigur aufgebaut. Der Kubus löst sich ideell aus dem Hang und lässt einen „leeren Raum“ zurück. Der Kubus schwebt darüber und lässt im Zwischenraum eine offene Raumzone entstehen. Man betritt das Gebäude von unten oder von oben, jeweils ein Einschnitt in Gebäudemitte weißt in das Innere. Auf der unteren Ebene entstehen die öffentlichen und halböffentlichen Räume als offenes Raumkontinuum in einer gläsernen Hülle. Ein Weg mit Treppenanlage quert sie mittig und bindet die obere Ebene an. Der schwebende Baukörper nimmt die Wohnungen und Teile der Werkstätten auf.

Grundriss_1.OG

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Profile for Isabel Noémi Dohle

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