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Rems-Murr SPORT

Nummer 80 – RMS2 Donnerstag, 8. April 2010

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VfR Birkmannsweiler bleibt weiter an der Spitze Fußball-Kreisliga A I: Knapper 1:0-Sieg gegen Haubersbronn / SC Korb, FSV Waiblingen II und Iraklis Waiblingen bleiben dran TV Weiler/Rems - VfL Winterbach II SV Plüderhausen - SV Winnenden FSV Waiblingen II - TSV Schornbach VfR Birkmannsweiler - TSV Haubersbronn SC Korb - SC Urbach TSV Großheppach - KSV Zrinski Waibl. Anagennisis Schorndorf - Iraklis Waiblingen

0:3 2:2 2:1 1:0 3:0 0:1 1:2

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

44:26 53:31 41:27 51:35 46:37 35:30 34:37 44:46 52:50 40:41 45:43 25:33 26:45 30:52

44 42 41 40 33 29 29 27 25 24 21 21 17 11

19 1 3 15 21:54

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VfR Birkmannsweiler SC Korb FSV Waiblingen II Iraklis Waiblingen SV Plüderhausen SC Weinstadt SC Urbach Anagennisis Schorndorf TSV Schornbach TV Weiler/Rems TSV Haubersbronn KSV Zrinski Waibl. TSV Großheppach VfL Winterbach II

15. SV Winnenden

19 20 20 19 20 19 19 20 20 20 19 19 20 19

14 13 13 12 10 8 9 7 7 7 6 5 4 2

2 3 3 4 2 5 4 3 3 7 5 6 2 8 6 7 4 9 3 10 3 10 6 8 5 11 5 12

Schwaches Niveau VfR Birkmannsweiler – TSV Haubersbronn 1:0 (0:0). Birkmannsweiler gewann gegen defensiv ausgerichtetete Gäste aus Haubersbronn glücklich mit 1:0. Die Hausherren hatten große Schwierigkeiten, sich Torchancen zu erspielen, und kamen im ersten Durchgang zu keiner nennenswerten Möglichkeit. Die Gäste hatten ihre einzige Chance in der ersten Hälfte nach einer Viertelstunde, als Mario Schrehardt an VfRKeeper Samuel Rieg scheiterte. Nach der Pause wurde es zunächst auch nicht besser, und das Spiel blieb weiter auf einem schwachen Niveau. Der erlösende Treffer für den VfR fiel nach einem Eckball in der 83. Minute. Patrick Klein stand goldrichtig und erzielte aus kurzer Distanz das 1:0. Die Gäste versuchten nun noch einmal alles und hätten beinahe noch ausgeglichen, doch ein Drehschuss von Emirhan Arslan traf nur die Latte. Es blieb beim glücklichen Sieg für Birkmannsweiler.

Zäher Start, sicherer Sieg SC Korb – SC Urbach 3:0 (1:0). Nach anfänglichen Problemen gewann der SC letztlich sicher. Das Spiel jedoch begann zäh, weil beide Teams schwer ins Spiel fanden. Florian Kiemle hatte die erste Chance für die Gastgeber, verzog aber mit links (3.). Der Urbacher Stürmer Ivan Saggio probierte es aus der Distanz, aber sein Schuss

Liga kompakt Fußball-Kreisliga A I (utz). An der Tabellenspitze bleibt alles beim Alten, weil alle fünf führenden Mannschaften siegreich waren. Der Tabellenführer hatte beim 1:0 gegen Haubersbronn zwar Mühe, aber 1:0 ist eben auch gewonnen. Klarer siegte der SC Korb gegen den SC Urbach, 3:0 hieß es am Ende. Auch der FSV Waiblingen II wahrte seine Chance und setzte sich gegen Schornbach mit 2:1 durch. Mit dem gleichen Ergebnis gewann Iraklis Waiblingen bei Anagennisis Schorndorf, wenn auch in allerletzter Minute. Im unteren Bereich der Tabelle machte Zrinski Waiblingen weiter Boden gut. Die Kroaten besiegten die Großheppacher mit 1:0 und schlossen nach Punkten zu Haubersbronn auf. Einen überraschenden 3:0-Erfolg landete der VfL Winterbach II in Weiler.

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ging übers Korber Tor (17.) Besser machte es Alper Secilmis, der Gästekeeper Thorsten Otto zum 1:0 überwand. Die Urbacher probierten es danach mit Fernschüssen, trafen aber das Tor nicht. Ivan Saggios Schuss hielt Marco Stiefel-Wilfling sicher (25.). Selcuk Düldül hätte vor der Pause fast noch das 2:0 erzielt, traf aber nur den Querbalken des Urbacher Tores. Dominik Winter machte es direkt nach dem Wechsel mit einem Kopfball nach (46.). So hätte David Denk fast den Ausgleich erzielt, aber sein direkter Freistoß ging knapp am Korber Tor vorbei (69.) Dominik Winter erlöste die Gastgeber schließlich mit seinem 2:0 per Kopf (75.) Dominik Dietz krönte zwei Minuten vor dem Ende seine starke Leistung mit seinem wuchtigen Kopfball zum 3:0 (88.) Da konnten es auch die Gastgeber verschmerzen, dass Andreas Volmer kurz zuvor einen Foulelfmeter verschossen hatte (86). Uwe Nimführ

Ausgleich gelingt nicht mehr TSV Großheppach – Zrinski Waiblingen 0:1 (0:1). In einer niveauarmen Partie nahm der Gast die drei Punkte mit nach Hause. Vorsichtig, fast schon zaghaft, gingen die beiden Mannschaften in den ersten 20 Minuten zu Werke. Lediglich eine Chance verbuchte die Heimelf nach acht Minuten, doch Patrick Di Lascio vergab. In der Folgezeit bekam der TSV die Partie besser in den Griff und hätte nach mehreren Chancen in Führung gehen können. Die erste wirklich gute Möglichkeit für die Gäste ergab sich in der 40. Minute aufgrund mehrerer Fehler der Heppacher Hintermannschaft. Vier Minuten später trat Gästespieler Danijel Mercnik einen Freistoß, der an Freund und Feind vorbei zur 1:0-Führung ins lange Eck ging. Ein ähnliches Bild in der zweiten Spielhälfte. Tonangebend war die Heimmannschaft, wobei die Gäste durch mehrere Konter das eine oder andere Mal gefährlich vor dem TSV-Gehäuse auftauchten. Auch in den letzten 20 Minuten, als die Heppacher einen Angriff nach dem anderen in Richtung Gästetor starteten, verbuchten sie keinen zählbaren Erfolg. Trotz einer starken kämpferischen Leistung und engagiertem Spiel wurde der Ausgleich, der sicherlich hochverdient gewesen wäre, nicht mehr erzielt. Stefan Eicher

Hoch das Bein – die Partie Anagennisis Schorndorf – Iraklis Waiblingen wurde intensiv geführt. Der Schiedsrichter aber passte ganz genau auf. Sogar bis zur 98. Minute. Da gab's den entscheidenden Strafstoß für die Gäste. Bild: Steinemann

te daraufhin zwar Moral und hatte noch einige wenige Torchancen, der Ehrentreffer blieb jedoch aus. Oliver Koch

nenden gibt es keinen Spielbericht. Das Champions-League-Spiel der Müncher Bayern war wichtiger.

Wieder ein Platzverweis

1:2 – Elfmeter in der 98. Minute

Hochverdienter Sieg

TV Weiler – VfL Winterbach II 0:3. Im dritten Spiel in Folge beendete der TV Weiler/ Rems die Partie mit einem Mann weniger. Obwohl die Gäste mit Verstärkung aus der ersten Mannschaft angetreten waren, war die Heimelf gefällig im Spielaufbau und ließ auch bei gegnerischem Ballbesitz zunächst nichts anbrennen. Völlig überraschend fiel daher das 0:1 in der 25. Minute durch Tobias Warth. Passend zum Spielverlauf musste dann auch noch Torhüter Dennis Mayer mit Rot vom Platz. Weiler ließ sich dadurch nicht von seiner Linie abbringen, kam jedoch bis zur Pause zu keinen nennenswerten Torchancen mehr. Auch im zweiten Durchgang zeigten die Platzherren eine kämpferische Leistung, doch passend zur augenblicklichen Verfassung blieben Tormöglichkeiten weiterhin Mangelware. Kurz nachdem der TV Weiler dann doch die große Möglichkeit zum Ausgleich hatte, machten es die Gäste auf der anderen Seite besser und schlossen einen gut vorgetragenen Konter durch Costas Ouzounidis zum 0:2 ab. Nur drei Minuten später agierte die Heimelf im Mittelfeld zu passiv, diese Gelegenheit nutzte Luca Siciliano mit einem strammen Schuss zum 0:3 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Weiler zeig-

Anagennisis Schorndorf – Iraklis Waiblingen 1:2 (0:0. Die zahlreichen Zuschauer sahen eine Begegnung auf sehr hohem Niveau, in dem beide Mannschaften als Sieger vom Platz hätten gehen können. Anagennisis hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel und kam zu klareren Torchancen. Die erste Möglichkeit hatten jedoch die Gäste in der 14. Minute, der Schuss von Ismail Cangür aber ging knapp am Tor vorbei. Die Heimmannschaft kam in der 28. Minute zu ihrer ersten Chance, doch Serdar Cetinkaya verzog knapp. In der 31. Minute gab es einen Freistoß für die Gäste, doch Schorndorfs Torhüter Steffen Fritz parierte glänzend. In der 55. Minute wehrte Gästetorhüter Georg Konstantinidis einen Volleyschuss von The Tan Nguyen ab. Elf Minuten später erzielte der überragende Serdar Cetinkaya das 1:0 für Schorndorf. Der Ausgleich für die Gäste fiel in der 84. Minute durch einen Kopfball von Christos Kourtidis. In der 90. Minute vergab derselbe Spieler den Siegtreffer für die Gäste, doch in der 8. Minute der Nachspielzeit entschied der Schiedsrichter auf Foulelfmeter für Waiblingen, den Ismail Cangür zum schmeichelhaften Sieg für die Gäste verwandelte. Jorgo Prassas Vom Spiel SV Plüderhausen – SV Win-

FSV Waiblingen II – TSV Schornbach 2:1 0:0). Die überzeugende Vorstellung des FSV Waiblingen wurde mit drei Punkten belohnt. In den ersten 15 Minuten tasteten sich noch beide Mannschaften ab, danach nahm der FSV das Heft in die Hand und hatte gleich mehrere Chancen zur Führung. Der Halbzeitpfiff rettete den TSV Schornbach vor dem Rückstand. Nach dem Seitenwechsel verstärkte der TSV Schornbach seine Bemühungen und kam durch Peter Kampka in der 59. Minute gefährlich vor das FSV-Gehäuse, er setzte aber seinen Heber knapp drüber. In der 61. Minute fiel das hochverdiente 1:0 für den FSV durch Oliver Willers per Flugkopfball. Der TSV Schornbach antwortete sofort und erzielte in der in der 65. Minute durch Marc Schneider den schmeichelhaften Ausgleich. In der 67. Minute startete Peter Kampka ein Solo auf das FSV-Gehäuse, wurde jedoch in letzter Sekunde von FSV- Torhüter Tobias Babel abgefangen. Ab diesem Augenblick wogte das Spiel hin und her. Dann war es wiederum Oliver Willers in der 77. Minute, der nach einem Freistoß von Alexander Weis einen Kopfball aus kurzer Entfernung zum hochverdienten 2:1 in die Maschen setzte. Volker Rauch

Kreisliga B I: „Rom“ patzt Steinach/Reichenbach - TSV Strümpfelbach TSV Neustadt - KTSV Hößlinswart TSG Buhlbronn - Spvgg Rommelshausen ASGI Schorndorf - TV Oeffingen II FC Hohenacker - SV Hegnach TV Stetten i.R. - SV Breuningsweiler Spfr Höfen/Baach - SG Schorndorf

5:0 3:2 3:3 4:0 0:4 2:0 6:2

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15.

54 52 49 40 34 33 31 27 23 22 19 17 11 8 8

ASGI Schorndorf TV Stetten i.R. Spvgg Rommelshausen SV Hegnach Steinach/Reichenbach Spfr Höfen/Baach TSV Miedelsbach SV Breuningsweiler FC Hohenacker TSV Neustadt TSG Buhlbronn KTSV Hößlinswart SG Schorndorf TSV Strümpfelbach TV Oeffingen II

19 20 19 20 20 19 19 19 20 20 20 20 20 20 19

18 17 16 13 11 11 10 8 7 6 5 5 3 2 2

0 1 1 2 1 2 1 6 1 8 0 8 1 8 3 8 2 11 4 10 4 11 2 13 2 15 2 16 2 15

82:22 73:14 55:18 54:30 55:33 46:40 44:43 51:39 47:59 31:46 41:52 35:53 32:72 20:82 27:90

Für die Überraschung des Spieltages sorgte die TSG Buhlbronn: 3:3 gegen die Spvg Rommelshausen. Die Gäste haben damit im Aufstiegsrennen einen empfindlichern Rückschlag hinnehmen müssen. Die Konkurrenten um Platz eins und zwei haben nämlich beide gewonnen: der TV Stetten mit 2:0 gegen Breuningsweiler (Tore Michael Bürkle und Julian Beckler) und ASGI Schorndorf mit 4:0 gegen Oeffingen II (Tore durch Francesco di Simone, Waldemar Sachs und zweimal Nikolaos Kiourtidis). Deutlich setzten sich die SF Höfen-Baach durch.

XCO-Training – Fit werden mit Sand in Alu-Röhren Fit und gesund: Kräftigung durch den Doppeleffekt / Eine der wirkungsvollsten Methoden im Leistungssport / Geeignet auch für den Breitensport

Von Brigitte Würfel Sportfachkraft 0 71 91 / 973-166

So dynamisch wie Langläuferin Evi Sachenbacher-Stehle müssen Sie’s nicht unbedingt anwenden, das neue Trainingsgerät XCO ist auch im Breitensport effektiv. Bild: Flexi-Sports

Kurze, handliche Aluminiumröhren, zu zwei Dritteln mit einem losen Schiefergranulat gefüllt, sind der Trainingshit dieser Saison: XCO. Für jede Altersgruppe geeignet, bieten sie sowohl drinnen als auch draußen ein effektives Training. Arm-, Oberkörper-, Bauch- und Rückenmuskeln werden gekräftigt, Sehnen, Bindegewebsanteile und kleine stabilisierende Muskelgruppen angeregt, Herz und Kreislauf trainiert. Ihren Ursprung haben die XCO-Geräte in der Physiotherapie. Der holländische Physiotherapeut Jan Hermanns entdeckte einen spezifischen Effekt, als er seine Patienten mit sandgefüllten Tennisdosen trainieren ließ. Heute sind XCOs auch im allgemeinen Sportbetrieb weit verbreitete Trainingsgeräte. Das Prinzip des XCO-Trainings beruht auf einem zeitversetzten Impuls, dem soge-

nannten reaktiven Impact. Das Schiefergranulat in den Aluröhren dient als Schwungmasse. Beim Training gilt es, diese Masse „explosionsartig“ in Bewegung zu setzen, um sie dann wiederum abrupt abzubremsen. Nach dem ersten Impuls durch schnelles Abstoppen der Bewegung wird ein zweiter Impuls durch das Nachrutschen der Schwungmasse ausgelöst. Der dabei entstandene Doppeleffekt (das Granulat trifft zeitverzögert auf) bewirkt, dass die beanspruchten Muskeln schnelle Kraftstöße produzieren und sie zu einer schnellen Anspannung veranlassen. Dieses reaktive Training, in Fachkreisen auch plyometri-

sches Training genannt, ist eine der wirkungsvollsten Kräftigungsmethoden, die es im Leistungsbereich gibt. Im Breitensport ist diese Trainingsform mit Hilfe der XCO-Geräte draußen beim Walken oder Joggen zu empfehlen und hält einige Vorteile für Sie bereit: Durch kleine Schlaufen lassen sich XCOs fest an der Hand befestigen. Sie können

während des Trainings also auch mal die Hand öffnen, ohne das Trainingsgerät zu verlieren. Die XCOs passen in jeden Rucksack, Sie können die kleinen Röhren überall mitnehmen. Wenn Sie während des Trainings auch mal „ohne“ laufen möchten, stecken Sie sie einfach in einen Gürtel, den Sie sich um die Hüfte schnallen. XCOs passen in jeden Koffer und können mühelos mit in den Urlaub genommen werden. Aber auch im Gymnastikraum bieten die kleinen „Schüttelröhren“ einen besonderen Reiz. Mit kurzen Aerobic-Choreografien oder einfach auf der Gymnastikmatte finden Sie schnell heraus, dass es das Training mit XCO in sich hat. Den Spaß inbegriffen, spüren Sie bereits nach wenigen Minuten, an welchen Körperpartien „Aufbauarbeiten“ notwendig sind. Diese dann zu trainieren, ohne sich zu überfordern, ist eine lohnende Sache. Fordern, ohne zu überfordern, ist ein weiteres Plus dieser Geräte: Sie selbst bestimmen, wie stark Sie sich beanspruchen möchten. Je nachdem, wie heftig Sie den Schub ausführen, ist auch der Effekt groß oder klein. Deshalb ist das Training sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Empfehlenswert ist es, einen Kurs zu belegen, um die Technik richtig zu lernen. Die AOK beispielsweise bietet solche Kurse an. Auch manche Sportvereine haben die XCOs schon entdeckt.

Spieltag 18  

Kreisliga B I: „Rom“ patzt Von Brigitte Würfel Sportfachkraft 0 71 91 / 973-166 nenden gibt es keinen Spielbericht. Das Champions-League-Spi...