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Ausgabe

40 Feb. 2014 Jahrgang 5

‘s Psairer Heftl Monatszeitschrift für das Passeiertal Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

www.heftl.it

Die größte Rodel der Welt


Wir empfehlen

Das neue „INsideOUT 2014“ ist da! Seit Ende Jänner liegt das neue „INsideOUT 2014“ (Psairer Veranstaltungskalender nicht nur für Jugendliche) überall auf. So bunt wie die Jugendarbeit selbst, präsentiert sich das neue Büchlein auf über 130 Seiten und bietet einen guten Überblick über Termine, Aktionen und Informationen rund um die Jugendarbeit. Jugendliche, Erwachsene und Interessierte können sich über Workshops, Projekte, Vorträge, Seminare in Passeier und auch darüber hinaus informieren und anmelden. Zudem bietet das INsideOUT den Vereinen, welche zum „Netzwerk Jugendarbeit Passeier“ gehören sowie Psairer Jugendbands die Möglichkeit, sich im Büchlein kostenlos vorzustellen. Viele andere Infos wie nutzbare Jugendstrukturen, darunter auch das neue Jugendhaus Hahnebaum, JubPa Ausleihmaterialien u.v.m. haben im Büchlein ebenso Platz gefunden wie wichtige Kontaktadressen & Teilnahmebedingungen. Das INsideOUT wurde heuer von David Lanthaler illustriert. Das Jugendbüro freut sich auf viele interessierte LeserInnen und TeilnehmerInnen!

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Inhalt

Editorial

Inhalt

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn man bedenkt, wie klein Südtirol im Vergleich zur restlichen Welt ist, dann muss man immer wieder staunen, was so ein kleines Ländchen zu leisten vermag. Sei es in der Wissenschaft: Ganz bedeutende junge Wissenschaftler haben ihren Ursprung in Südtirol. Auch im Sport sind es viele Südtiroler Athleten, die an der Weltspitze mitmischen. Oder die Handwerker - auch hier gibt es regelmäßig Podestplätze bei den Weltmeisterschaften. Will man wirklich gut Essen gehen - in Südtirol findet man eine überdurchschnittlich hohe Dichte an hervorragenden Restaurants. Wen wundert es, wenn es gerade wieder eine Spitzenleistung gegeben hat? Die größte Rodel der Welt zu bauen, ist sicher nicht einfach. Da gibt es keine Pläne, keine Erfahrungswerte - da muss alles neu konstruiert werden. 15 m lang, 3,2 m breit und bis zu 2 m hoch - rund 4 qm³ Fichtenholz wurden dafür benötigt. Herzlichen Glückwunsch! Das war wirklich eine Superleistung, noch dazu in kürzester Zeit. Haben Sie eine gute Zeit.

Ernst Müller

Editorial

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„Luis & Luis“ – Psairer Riesenrodel sorgt für Begeisterung

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Neujahrsempfang der Gemeinde St. Martin

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Mutter Dorfer erhält “Preis für das Lebenswerk”

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Impressum

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Der Südtiroler Tierfreundeverein Sektion Passeier informiert

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HolidayCheck: Passeirer Hotels erneut ausgezeichnet

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Achtung: gefälschte Telefonrechnungen im Umlauf

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Volkskrankheit Rheuma ist Thema in Schenna

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Veranstaltungen

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9. Psairer Bauernmeisterschaft endet mit „Hundertstelkrimi”

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Eisturm Rabenstein: Neues Vereinsgebäude feierlich eingeweiht

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Kleinanzeiger

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Bilderausstellung von Sieglinde Gufler

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Schon 3 Millionen Gäste besuchten die Therme Meran

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Malkurs mit Angelika Keck im Sonnendorf Stuls

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Südtiroler Katholische Jugend St. Martin und die Synode

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Winterausflug der SKJ nach Lazins

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Veranstaltungen im Februar

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Älteste Passeirerin feiert 102ten Geburtstag

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Ötztaler Radmarathon – Einschreibung vom 1. bis 28. Februar 2014

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Mortiner Sternstunden

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Adventskonzerte der Musikschule Passeier

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Theaterverein Plotterwind: Unterhaltsame Stunden mit dem 7. Bua

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Heimatbühne St. Leonhard präsentiert das Lustspiel „Der nächste Bitte”

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Betriebsgeländer der Hoppe scheint begehrt

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Weihnachten im Schuhkarton brachte vielen Kindern Freude

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Psairer Heftl - Info Box: nächste Ausgabe: Redaktionsschluss: Postversand: Internet: Kontakte: Redaktion: Werbung Werbung Werbung allgemein Verwaltung

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1. März 2014 Freitag, 21. Februar 2014 Montag, 3. März 2014 www.heftl.it Telefon Ernst Müller 333 - 464 3334 Robert Bernard 338 - 303 74 66 Robert Haniger 348 - 775 2629 0473 - 49 15 05 Helmuth Fritz 0473 - 49 15 01 Fax 0473 - 49 15 03

Mail redaktion@heftl.it robert.bernard@wochenblatt.it robert@hani.it werbung@heftl.it verwaltung@wochenblatt.it

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Titel „Luis & Luis“ – Psairer Riesenrodel sorgt für Begeisterung 15 m lang, 3,2 m breit und bis zu 2 m hoch, das sind die beeindruckenden und durchaus rekordverdächtigen Maße der Psairer Riesenrodel, welche im Rahmen des Rennrodelweltcups Mitte Jänner fertiggestellt und präsentiert wurde. „Bereits im Oktober 2013 hat sich das Organisationskomitee Gedanken über ein Highlight für die Rennrodelveranstaltung gemacht„ berichtet OK-Präsident Gothard Gufler. „Die Idee mit der Riesenrodel wurde geboren und Luis Pichler wurde mit deren Umsetzung beauftragt“. Und genau diese Umsetzung war nicht ohne Tücken, Anleitungen für den Bau einer Rodel mit diesen Dimensionen gab es freilich keine und so tüftelten Luis Pichler und das Mitarbeiterteam der HOLKA Gen. rund um Christian Gufler tatkräftig bis die erste Zeichnung auf dem Tisch lag. Dank der Unterstützung durch „Karl Pichler Edelhölzer“ konnte während der Weihnachtsferien mit der Verarbeitung von ca.

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4 qm³ Fichtkantholz begonnen werden, die Einzelteile wurden kurz vor dem Rennrodel Weltcup-Wochenende fertiggestellt. Dass der Rekordversuch „Wir bauen die größte Rodel der Welt“ beim Südtiroler Publikum auf Interesse stieß, zeigten das mediale Echo und die Zuschauerzahlen während des Zusammenbaus der Einzelteile im Festzelt und vor allem bei der Vorstellung im Zielgelände der Rodelbahn Bergkristall. Neben Rodelpaten Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder ließen sich auch SportLandesrätin Martha Stocker sowie die Bürgermeister Willi Klotz (Moos) und Oswald Tschöll (St. Leonhard) die Teilnahme an der Jungfernfahrt nicht nehmen. Ca. 150

Personen nahmen schließlich auf der Rodel Platz und mit vereinten Kräften wurde das nun über 12 Tonnen schwere Gefährt unter dem Jubel der Menge in Bewegung gesetzt. Nach ca. 70 m kam die Riesenrodel wohlbehalten an und wurde sogleich nach dem Bauleiter und dem Paten benannt, „Luis & Luis“ eben. Zurzeit ist die wohl größte Rodel der Welt an der Talstation des Skilifts Pfelders ausgestellt wo sie als Fotomotiv sehr gefragt ist. Dem Organisationkomitee und dem Rodelverein Passeier ist es ein Anliegen, dass die Psairer Rekordrodel auch in Zukunft ein Wahrzeichen für den Rodelsport im Passeiertal bleibt.


Rekord

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St. Martin Neujahrsempfang der Gemeinde St. Martin Die Gemeindeverwaltung lädt jährlich alle Mitarbeiter, Gemeinderäte, Behördenvertreter und die Vertreter der vielen Vereine und Verbände im Dorf zu einer Feier ein, die vor allem in Zeichen des Dankes steht. Heuer fand der Empfang im Hotel Quellenhof statt. Die Familie Dorfer hatte im Jahr 2013 mit 90 Jahre Quellenhof und 10 Jahre Tunnel gleich zwei besondere Ereignisse zu feiern. Weiters wurde Seniorchefin Luise Dorfer erst kürzlich für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, zu dem die Bürgermeisterin herzlich gratulierte. Unter den Ehrengästen befanden sich gleich drei Hochwürden, Altdekan Michael Pirpamer, Pfarrer P. Christoph Waldner OT und Diakon Hermann Pirpamer. Auch der Landesrat für Land- und Forstwirtschaft, sowie Zivil- und Brandschutz und Gemeinden Arnold Schuler nahm an der Feier mit knapp 100 Gästen teil. In ihren Grußworten dankte die Bürgermeisterin allen Anwesenden für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und fand auch

sehr lobende Worte für die vielen kleinen und großen Beiträge für die Dorfgemeinschaft und das Dorfleben. Der neue designierte Landesrat ging bei einer kurzen Ansprache auf die anstehenden Herausforderungen in der neuen Landesregierung ein und meinte auch, dass auf Südtirol und auch auf die Gemeinden große Veränderungen zu kommen werden. Auch er lobte das große Engagement der vielen Vereine in St. Martin. In einem kurzen Jahresrückblick ließ die Bürgermeisterin das vergangene Jahr kurz Revue passieren: wobei 4 Ereignisse als bedeutungsvoll hervorgehoben wurden: negativ wirkte sich die Schließung des Hoppe-Werkes in St. Martin aus. Drei Gegebenheiten hingegen wurden sehr positiv bewertet: einerseits die Diakonweihe des Altbürgermeisters Hermann Pirpamer, andererseits die feierliche Eröffnung des „Neuen Dorfzentrums“; zuletzt konnte das Passeiertal als Austragungsort der

Vorbereitungsphase auf die Fußball-Weltmeisterschaft der deutschen Nationalmannschaft punkten. Dies wird auch eines der wichtigsten Ereignisse für das gesamte Passeiertal im heurigen Jahr sein und dafür wird die Mitarbeit und Hilfe aller Vereine im Tal benötigt werden. Beim Neujahrsempfang wurden traditionsgemäß auch zwei langjährige Mitarbeiter der Gemeinde geehrt und zwar Karin Pflug für 10 Jahre Dienst als Köchin im Kindergarten von St. Martin und Paolo Dalmonego, welcher seit über 10 Jahren als Gemeindesekretär der Gemeinde tätig ist. Paolo Dalmonego hob in seinen Dankesworten vor allem das sehr gute Arbeitsklima unter den Mitarbeitern aber auch mit den politischen Vertretern hervor. Außerdem wurde Siglinde Jaitner, die nach 13-jähriger Tätigkeit den Sozialsprengel Passeier verließ, für ihre Tätigkeit in der Finanziellen Sozialhilfe und für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde gedankt.

alle Bilder Peter Theiner (immer von links) 1 - Kindergartenköchin Karin Pflug, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Diakon Hermann Pirpamer, Gemeindesekretär Paolo Dalmonego, Siglinde Jaitner, Landesrat Arnold Schuler, Referentin Johanna Kuen Karlegger, Vizebürgermesiter Hansjörg Alber, Referent Heinrich Dorfer und Adolf Unterthurner. 2 - Diakon Hermann Pirpamer, Landesrat Arnold Schuler und Bürgermeisterin Rosmarie Pamer 3 - Franziska Raich (Bäuerinnen), Monika Auer und Margit Ilmer (KFS), Annelies Unterthurner (KFB), Elisabeth Ploner (PGR) 4 - Peter Kuen (Kläranlage), Karl Mairginter (Recyclinghof), Karl Lamprecht (BZG), Oswald Hanifle (KMB); 5 - Jugendtreffleiter Thomas Schwarz und Luise Dorfer; 6 - Mitarbeiterinnen der Gemeinde

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Ehrung Mutter Dorfer erhält “Preis für das Lebenswerk” Im Rahmen der Preisverleihung “Manager des Jahres 2013 wurde erstmals die Auszeichnung “Ein Leben für die Wirtschaft” an Luise Dorfer, die Seniorchefin des Quellenhofs vergeben. Mutter Luise gehört zu den Wirtschaftspionierinnen Südtirols. Sie hat mit viel Fleiß, Mut und Weitblick die Weichen für das heutige Sport & Wellness Resort gelegt. “Die Arbeit war meine Rettung” sagt sie heute immer noch. Einfach war es für Luise bei Gott nicht. 1959 heiratete Luise den “schneidigen” Rudolf Dorfer. Gemeinsam bekamen Sie 4 Kinder: Marlene, Heinrich, Helga und Birgit. Doch das Familienglück war dem Paar nicht lange hold. Rudolf starb innerhalb kürzester Zeit an Krebs. Nun stand Luise mit 4 kleinen Kindern und dem Quellenhof da. Doch sie ließ sich nicht unterkriegen. Der Tag begann früh

und endete spät. Zeit zum Nachdenken blieb wenig. Luise Dorfer erbaute gleich in den 70 er Jahren ein Hallenbad und einen Tennisplatz. In den 80 er Jahren fand dann ein regelrechter Tennis-Boom statt. Doch nicht nur die Tennisplätze zeugen von Weitblick. Luise Dorfer expandierte bald und kaufte auch den nahe gelegenen Kennenhof. Nur so konnte beispielsweise in den 90 er Jahren der Golfplatz Quellenhof, dann unter der Regie von Sohn

Heinrich, erbaut werden. Heute führen die Geschwister Heinrich und Birgit Dorfer gemeinsam mit ihren Familien das Sport & Wellness Resort Quellenhof. Doch Mutter Luise ist omnipräsent, ob bei der wöchentlichen Wanderung oder beim Kochkurs. Immer ist sie für ein nettes Wort zu haben! Am 13. Januar 2014 wurde Luise Dorfer offiziell mit dem Preis “Ein Leben für die Wirtschaft” geehrt.

Wir gratulieren von Herzen und freuen uns mit ihr über die verdiente Auszeichnung!

Bildbeschreibung (v.l.n.r:) 1. Josef Unterholzner, Firmenchef der Firma Autotest - Manager des Jahres 2013 und Mutter Dorfer mit ihrem Preis für ihr Lebenswerk. 2. Sohn Heinrich Dorfer, Luise Dorfer und Bruder Heinrich Dorfer 3. Luise Dorfer mit Sabine Gamper

Impressum

Herausgeber: Ratio K.G., 39014 Burgstall, Bahnhofstr. 30 Presserechtlich verantwortlich: Dr. Maren Schöpf (ms) Redaktion: Ernst Müller (em) und jeweils wechselnde Redakteure Druck: Lana Repro / Layout: Ernst Müller, Auflage: 6.000 Stück, erscheint monatlich, Postversand an alle Haushalte im gesamten Passeiertal, Dorf Tirol und Schenna Kleinanzeiger: Kostenlos für private Inserate. Anzeigenannahme Kleinanzeiger: 333 464 333 4 oder redaktion@heftl.it Werbung: werbung@heftl.it, Internet: www.heftl.it E-Mail: redaktion@heftl.it Bankverbindungen: Raiffeisenkasse: IT52 S081 3358 5910 0001 0105 406 Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 09.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger oder auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen beiderlei Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion.

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Südtiroler Tierfreundeverein

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Der Südtiroler Sektion Passeier informiert Information zurTierfreundeverein Tätigkeit im Zeitraum 15.11.2013 - 22.01.2014 Die 7 sieben Wochen alten Jungen haben gegen Ende November die Katzenseuche bekommen. Trotz sofortiger ärztlicher Hilfe sind leider 3 Katzenjungen an der Seuche gestorben. Wir danken Brunhilde und Sonja für die viele Mühe.

Sigi hat Hansi im November zu sich in Pflege genommen. Inzwischen genießt er die Freiheit. Danke Sigi.

Die Katzenseuche, welche durch das Parvovirus verursacht wird, beginnt oft mit Mattigkeit, allgemeiner Lustlosigkeit und Reduzierung oder vollständigem Verlust des Appetites. Zum typischen Krankheitsbild gehört, neben Fieber, Erbrechen, später oft auch Durchfall. Die Katzenseuche führt ohne Behandlung innerhalb von wenigen Tagen zum Tod. Die Krankheit kann auch einen sehr raschen Verlauf nehmen und innerhalb weniger Stunden zum Tod durch Schock führen. Deshalb: SOFORT zum Tierarzt. Wir durften am Samstag 7. Dezember 2013 beim Hotel Brauhaus Martinerhof anlässlich des monatlichen „Bauernmarktes” unseren Stand aufbauen. Da wir dringend Geldmittel für unsere Tätigkeit im Interesse der Tiere benötigen (z.B. Sterilisation von freilebenden Katzen, Ankauf von Medikamenten und Futtermittel), und der Stand eine gute Möglichkeit ist Geld zu sammeln, danken wir den Hotelbesitzern Sonja und Flor und dem Hausmeister Martin für das Entgegenkommen.

Leopold, der Siebenschläfer, hat sich zu einem prächtigen Tierchen entwickelt und wird im Frühjahr in die Freiheit entlassen (ausgewildert).

Seminare 2014 10. - 11. Mai: Telepathische Kommunikation mit Tieren 12. - 13. Mai: Sensitivität in der Körperwahrnehmung Referentin: Tierkommunikatorin Monika Jaeger

Tierliebhaber haben in der Zone Quellenhof dieses ausgehungerte, kranke Kätzchen gesehen und uns verständigt. Es ist zur Zeit bei uns in Pflege.

Wo: St. Martin in Passeier Anmeldung: bis 7.3.2014 Info: Lydia, Tel. 338 7927559 Die Teilnehmerzahl ist begrenzt

Ein Beitrag zum Tierschutz: Katze sterilisieren oder kastrieren lassen Seine Katze sterilisieren oder kastrieren zu lassen heißt, dass ein Tierbesitzer Verantwortung übernimmt. Einerseits gegenüber der Katze, andererseits wird dadurch vermieden, dass die Katze sich paart und trächtig wird. Katzen vermehren sich rasch und so niedlich kleine Katzenbabys sind, sie benötigen alle ein neues Heim. Nicht alle Katzen haben dabei aber Glück, einige Tiere landen daher nach kurzer Zeit im Tierheim, andere Tiere werden ausgesetzt. Diese Katzen sind häufig zum Verhungern verurteilt, da sie nicht gelernt haben, sich ausreichend selbst zu versorgen. Daher ist Kastration trotz der Unkosten in Bezug auf Tierschutz ein wichtiger Beitrag. Im Zeitraum 15. November 2013 bis 22. Jänner 2014 haben wir: • 24 Kätzchen den Tierärzten Dr. Marion Tartarotti, Dr. Barbara Moser und Dr. Helene Holzknecht zur Sterilisation/Kastration übergeben (seit 1.1.2013: 158); • 8 Kätzchen vermittelt (seit 1.1.2013: 30 Kätzchen, 2 Hunde); • 2 Kätzchen und 1 Siebenschläfer gepflegt (seit 1.1.2013: 11 Kätzchen, 1 Vogel, 1 Siebenschläfer); • 7 Kätzchen aufgezogen.

Für einen würdigen Abschied vom geliebten Haustier: Seit 22.Oktober 2013 gibt es in Bozen ein Tierkrematorium. Für Haustierbesitzer bietet sich damit die Möglichkeit, ihre verstorbenen Hunde oder Katzen einäschern zu lassen. Besitzer von Hunden oder Katzen dürfen die Tierleiche auf öffentlichem Grund gar nicht, und auf privatem Grund nur unter Einhaltung von Auflagen begraben. Beim neuen Tierkrematorium können alle Haustiere eingeäschert werden. Der Besitzer kann die Asche zu sich nehmen oder auch vor Ort ein Urnengrab für sein Haustier kaufen (aus SüdtirolNews). Das Tierkrematorium „Nova Luce” befindet sich in Bozen, Grutzenweg 13; Tel. 0471 282164, Handy 333 9219913; www.novaluce.it; e-mail info@novaluce.it.

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Südtiroler Tierfreundeverein

Südtiroler Tierfreundeverein ist neu aufgestellt

Der seit 33 Jahren tätige Verein (gegründet 6.11.1980) hat anlässlich seiner am 28. Dezember 2013 abgehaltenen Mitgliederversammlung die Vereinsgremien neu bestellt. Dem Vorstand gehören an: Margareth Breitenberger, Brigitte Gruber Waldner, Dr. Helene Holzknecht, Anita Pichler, Walter Pichler, Ellen Schuster und Veronika Verdorfer. Als Tierschutzbeauftragter für die gesamte Region ist Christian Klotz ernannt. Dem Kollegium der Rechnungsprüfer gehören an: Beatrice Nart, Gabriele Schwinger Pircher und Annemarie Tappeiner. Als Mitglied des Schiedsgericht sind gewählt: Miriam Götsch, Renate Prünster und Dr. Marion Tartarotti. In der anschließenden Vorstandsitzung hat der Vorstand Walter Pichler zum Präsidenten, Ellen Schuster zur Vize-Präsidentin und Veronika Verdorfer zur Schriftführerin und Kassierin ernannt. Alle Genannten sind mit Einstimmigkeit der Versammlung gewählt. Der Vorstand hat sich sogleich mit dringenden Angelegenheiten befasst, so u.a.: der Jahresbeitrag für das Jahr 2014 bleibt unverändert bei 18,00 € für Erwachsene (ab 16 Jahre) und 5,00 € für Kinder/Jugendliche bis zum vollendeten 15ten Lebensjahr; erste Schritte sind in die Wege geleitet um den derzeit bestehenden Zahlungsverpflichtungen von rund 21.000,00 € nachzukommen. Dazu haben sich Vorstandsmitglieder bereit erklärt, dem Verein zeitweilig mit privaten Geldmitteln unter die Arme zu greifen. Alle Gewählten freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und auf die Unterv.l.n.r.: Ellen Schuster, Margareth Breitenberger, Walter Pichler, Dr. Helene Holzknecht, stützung der Mitglieder im Interesse unseBrigitte Gruber Waldner, Christian Klotz, Veronika Verdorfer, Anita Pichler rer Erdenmitbewohner namens „Tiere”.

Südtiroler Tierfreundevereinskalender: Wir danken den Tierfreunden, die mit einer Spende von 10 € den Kalender zu sich genommen haben und wir danken allen freiwilligen Helfern und der Raiffeisenkasse St. Martin für die Hilfe, den Kalender zu verteilen.

In Schenna haben die Eisenhandlung Haller, die Gärtnerei Waldner, Irene’s Haarecke, Mode Sunshine, Salon Brillant und das Schenner Speckladele zu einem weihnachtlichen Umtrunk in die Gärtnerei Waldner geladen. Anlässlich dieser Feier haben diese Unternehmen Spenden für „Menschen in Südtirol die Hilfe brauchen” und für die „Sektion Passeier-Schenna des Südtiroler Tierfreundevereins” gesammelt. Den stattlichen Betrag von € 1.200 haben sich die begünstigten Vereine geteilt. Wir sprechen ein großes Dankeschön den großzügigen Spendern, den Veranstaltern und an Frau Brigitte Waldner aus. Frau Brigitte ist im Vorstand des sTv und leistet in Schenna ihren wertvollen Beitrag im Interesse der Tiere.

Spendendosen finden Sie: in Algund bei Musik Plaschke - J. Weingartnerstraße; in Dorf Tirol bei Hundehotel Mair

am Ort; in Lana bei Tanzstudio Karl Pircher; in Meran bei Damian-Apotheke - Andreas-Hofer-Straße, DOGAT - Romstraße, Kleintierpraxis MoHo - Vinschgauerstraße, Kosmetikstudio Renate - Goethestraße, L’isola dei Tesori - Rennstallweg/Untermais und Goethestraße; in Saltaus bei Sport & Mode Pircher; in St. Leonhard in Passeier bei Atelier Sieglinde Gufler, BIO-Reformhaus Hofer, DESPAR Supermarkt Winkler, Papier Profi, Staschitz OHG, Schuhe Pfitscher, Wäsche- und Kindermode Winkler; in St. Martin in Passeier bei DESPAR Supermarket Pipra, Friseursalon Rosina, Rudi’s Heimdecor, Reitstall Quellenhof, Hotel Quellenhof; in Schenna bei Gärtnerei Waldner. Wir danken den Firmen für das Entgegenkommen und den BürgerInnen für die Spenden. Wir danken für die Spende: Fasolt Maria Magdalena in Moos/P., Pill; Ferrarini Graziella in Bozen, Col di Lana Str.; Noack Marina in St. Martin i.P., Pseirerstraße; Doris und Wilhelm Welte, Rüthi (CH); Hörmann Heinrich in Kuens, Kuenserstraße; Familie Kürsten Philipp S. in St. Martin i.P., Malerweg; Maniezzi Umberto, Via Dante, Meran; Tarfusser Christine geb. Dunkl, Karl-Wolff-Str., Meran; Haller Janette, Jaufenstr., St. Leonhard/P.; Pauli Ricarda, Waldweg, Gargazon; Angelini Mirko; Tischlereigenossenschaft Passeier, St. Martin i.P. (Sachspende). Außerdem danken wir der Gemeinde St. Martin i.P. für ihren gewährten Tätigkeitsbeitrag. Wichtig: anlässlich des Erstellens der Steuererklärung Mod. 730, UNICO oder CUD, bitte die 5 pro Mille unserem Verein zukommen lassen, indem Sie unsere Steuernummer 91001000214 im entsprechenden Feld anführen bzw. Ihren Steuerberater dazu beauftragen. Ihre Sektion Passeier Süd��r����

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Lydia Pichler - Dr. Hillebrandtweg 5, 39010 St. Martin in Passeier | Tel. 338 7927559 | E-mail: passeiertal@tierfreunde.it BIC/Swift: ICRAITRR6A0 | IBAN: IT07 I082 2658 8400 0000 0280290 Feb. 2014 (Nr. 40)

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Infos HolidayCheck: Passeirer Hotels erneut ausgezeichnet Jedes Jahr aufs Neue veröffentlicht das bekannte und beliebte Reiseportal holidycheck.de eine Auflistung der besten Hotels. Erfreulicherweise liegen dabei Südtirols Hotels stets an der Spitze, so auch im Ranking 2013. Bereits zum achten Mal wurden 2013 die HolidayCheck Awards und TopHo-

tel-Auszeichnungen vergeben. Das Besondere an dem HolidayCheck-Ranking ist, dass es nicht von anonymen Testern erstellt wird, sondern Resultat der Bewertungen durch die User ist. Die Auszeichnungen spiegeln somit die unmittelbaren Erfahrungen der Gäste wieder. Gleich drei Preisträger-Hotels stammen

aus dem Passeiertal. Wir gratulieren den Preisträgern: • Sport & Welness Resort Quellenhof, • Golf & Spa Resort Andreus • Hotel Wiesenhof Ein wirklich schöner Erfolg, der das Ergebnis von viel professioneller Arbeit ist. Wir wünschen weiterhin Alles Gute.

Achtung: gefälschte Telefonrechnungen im Umlauf E-Mail löschen, Anlagen nicht öffnen: es handelt sich um schädliche Programme „Guten Tag! Ihre Rechnung vom 15.01.2014 ist hier im Anhang als PDF-Datei für Sie. Falls Sie die Datei auf Ihrem Handy nicht öffnen können, versuchen Sie es bitte an Ihrem PC. Ihre neue Rechnung als PDF 483655579918554754. Die Gesamtsumme beträgt 466.74 Euro und ist am 17.01.2014 fällig Jetzt noch übersichtlicher: Ihre OnlineRechnung im neuen Design. Sie finden Ihre Rechnung in MeinVodafone unter Rechnung > Aktuelle Rechnung. Dort können Sie Ihre Rechnung auch als PDF herunterladen und drucken. Ihre Rechnungen der letzten 24 Monate finden Sie unter „Alle Rechnungen“. Viele freundliche Grüße Ihr Telefon-Anbieter Diese E-Mail wurde automatisch an Sie verschickt. Wenn Sie uns antworten möchten, nutzen Sie bitte das Kontakformular. Klicken Sie bitte nicht auf „Antworten“ oder „Reply“ in Ihrem EMail-Programm!“

So oder ähnlich lautet der Text der E-mail, die zahlreiche VerbraucherInnen erhalten haben. Laut „Die Welt“ handelt es sich hierbei um den Versuch ausländischer Betrüger, an die persönlichen Daten der Kunden zu kommen. Daher gilt: E-Mail ignorieren und löschen, Anlage auf keinen Fall öffnen!

Tipps für mehr Sicherheit • Vorsicht geboten ist auch bei Links in E-Mails und SMS: Auch diese können unbemerkt auf eine betrügerische Webseite lotsen und schädliche Programme auf dem Rechner installieren, die Daten auslesen oder Verbraucher zur Angabe von sensiblen Daten (zum Beispiel zum Bankkonto oder der Kreditkarte) animieren. Verbraucher sollten ihren Rechner mit einem Antivirenprogramm schützen. • Bankinstitute und seriöse Gesellschaften verlangen die Übermittlung von persönlichen Daten niemals über Internet. Einzige Ausnahme ist der Online-Einkauf, aber dieser wird vom Konsumenten selbst getätigt.

• Prinzipiell sind Daten wie PIN, Passwort usw. niemals via Email mitzuteilen. Im Zweifel telefonischen oder persönlichen Kontakt zur Bank aufnehmen und Daten auf diesem Wege übermitteln. • Wenn Pishing-Verdacht besteht, so sollte man dies dem wirklichen Absender mitteilen. Viele Institute haben eigene Email-Adressen für solche Fälle eingerichtet. Um sicher zu gehen, dass man sich wirklich an den „echten“ Adressaten wendet, sollte man die von diesem angegebene Adresse verwenden und nicht jene, welche im Pishing-Mail als Adresse angegeben wird. • Um sich vor unbefugtem Zugriff zu schützen ist es unabdingbar, regelmäßig den Kontostand und die Kreditkarten zu überprüfen. Sollte Behebungen stattgefunden haben, die nicht identifizierbar sind, so ist das Bankinstitut oder die Gesellschaft sofort in Kenntnis zu setzen.

Volkskrankheit Rheuma ist Thema in Schenna Vor kurzem fand in Schenna ein Vortrag zum Thema „Volkskrankheit Rheuma“ statt. Der Vortrag fand auf Initiative der KVW-Ortsgruppe Schenna und in Zusammenarbeit mit der Rheuma-Liga Südtirol statt. Nach der Begrüßung durch die KVW-Obfrau Theresia Tscholl referierte der bekannte Rheumatologe und Leiter der Rheumaambulanz Bozen Dr. Armin Maier über die bekanntesten rheumatischen Erkrankungen und stellte sowohl die traditionellen als auch die modernen Behandlungsmethoden vor. Dr. Maier verwies in seinen Ausführungen darauf, dass es in Südtirol in etwa 100.000 Betroffene von rheumatischen Krankheiten gebe und dass Rheuma keine „Alte-LeuteKrankheit“ sei. Vielmehr litten auch Kinder und junge Menschen an rheumatischen Krankheiten. Anschließend stellten die Vorstandsmitglieder der Rheuma-Liga

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Sabina Damian und Stefan Oberleiter die Tätigkeit des ehrenamtlichen Vereins vor. Sie erwähnten, dass der Verein Bewegungstherapie in Form von Warmwasser- und Trockengymnastik, Qigongund Nordic-Walking-Kurse organisiere, die von ausgebildeten Physiotherapeuten geleitet würden. „Die Rheuma-Liga setzt sich mit ganzer Kraft für die Errichtung eines Kompetenzzentrums für Rheumatologie und die Einstellung zusätzlicher Rheumatologen ein. Rheuma ist eine chronische Krankheit, die mit täglichen Schmerzen verbunden ist. Es ist an der Zeit, dass Rheuma als Krankheit ernst genommen wird und die

Versorgungssituation der rund 100.000 Betroffenen in Südtirol verbessert wird.“, so Präsident Günter Stolz und Geschäftsführer Andreas Varesco.


Veranstaltungen februar Am Samstag, den 1. März beginnt um 14:00 Uhr der traditionelle Faschingsumzug in St Martin. Vereine, die sich daran beteiligen möchten, können sich noch bis 21. Februar melden. Die Themen sind frei. (Thomas Schwarz Tel. 392-5327295)

Mi. 05. 20:00 Uhr

Erstkommunion Tauschmarkt Erstkommunionskleider und -anzüge, Schue und Accessoies

Ausstattung/Musik: Lehrerteam der Klasse

21. und 22. Februar 2014 im „Alten Kurmittelhaus“ Meran Otto-Huberstraße 8, im Ausstellungsraum 2. Stock Annahme: Fr. 21.02. 14:00-19:00 Uhr Sa. 22.02. 09:00-10:00 Uhr Verkauf: Sa. 22.02. 10:00-17:00 Uhr Abholung/Auszahlung Sa. 22.02. 17:00-19:00 Uhr

Spielleitung: Christine Perri

Fr. 07. 20:00 Uhr

Alle Verkaufssachen sollten in gutem und sauberem Zustand abgegeben werden. Bekleidung auf Kleiderbügel bringen. Infos: 333-6127089 Marianne De Michiel

Seminare und Veranstaltungen 11.02.2014 17-19 Uhr - TIS: Forschung & Entwicklung im Dienste der Unternehmen Kein Großprojekt wurde in den vergangenen Jahren so kontrovers diskutiert wie der Bau des Technologieparks in Bozen Süd. Bei der Veranstaltung wird erläutert, mit welchen Dienstleistungen Forschung künftig Südtirols Unternehmen einen konkreten Nutzen bringen wird.

M0. 17. 19:00 Uhr

17.02.2014 Treffen Gemeinwohlökonomie geladener Vertreter aus Wirtschaft und Politik bei Maico (Teilnehmerbegrenzung, bei Interesse bitte vorab bei Obmann Stefan Schiefer - info@passeier-wirtschaft.it anfragen) 22.02.2014 Hochzeitsmesse im Vereinshaus St. Leonhard

Konsortium Passeier Wirtschaft - Passeirer Straße 40 - 39015 St. Leonhard in Passeier Koordinator Uli Königsrainer: T 335 6211088

Alles unter Kontrolle Geschrieben von den SchülerInnen der 5. Klasse der Grundschule Franz Tappeiner Meran Gespielt von den SchülerInnen der 5. Klasse der Grundschule Franz Tappeiner Meran

Königreich Rotbandland Geschrieben von den SchülerInnen der 4. Klasse der Grundschule A. Schweitzer Meran nach dem Bilderbuch „Prinzessin Leonie und der linkshändige König“ von Maria Theresia Rössler Gespielt von den SchülerInnen der 4. Klasse der Grundschule A. Schweitzer Meran Ausstattung: Lehrerteam der Klasse Musik: Hubert Brugger und seine Band der Oberschule WFO Meran Musikschule Meran Vorspielabend der Schlagzeugklasse Leitung: Michael Matzoll Eine Veranstaltung der Musikschule Meran

märz Di. 04. 20:30 Uhr

Mi. 04. 20:30 Uhr

Do. 06. 20:30 Uhr

Fr. 07. 20:30 Uhr

Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke Premiere mit: Magdalena Schwellensattl, Brigitte Jaufenthaler Theo Hendrich, Thomas Hochkofler Regie und Bühne: Alexander Varesco Kostüme: Katharina Marth Maske: Gudrun Pichler Licht: by Oskar light Bühnenbau: Robert Reinstadler Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke Robert Asam Vietnam auf den Weg in eine neue Zeit Reisebilder und Reportagen Buchvorstellung mit: Robert Asam

Mo. 10. 20:30 Uhr

Feb. 2014 (Nr. 40)

Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke


Sport 9. Psairer Bauernmeisterschaft endet mit „Hundertstelkrimi” Rabenstein/Passeiertal, 26. Jänner 2014 – Spannender hätte die neunte Auflage der Psairer Bauernmeisterschaft, ein Duathlon, bei dem ein „Haiziecher“ und ein Eiskletterer gemeinsam gegen die Stoppuhr und natürlich auch ihre Gegner kämpfen, am Sonntagnachmittag nicht enden können. Hans Brunner und sein Sohn Hubert setzten sich am Eisturm Rabenstein vor mehr als 800 begeisterten Zuschauern mit 0,61 Sekunden Vorsprung auf die Seriensieger Patrick Gufler und Andreas Pfandler durch. Schon in der Qualifikation zu Mittag deuteten Hans und Hubert Brunner an, dass mit ihnen zu rechnen ist. Mit einer gesamten Laufzeit von 1.48,64 Minuten lagen sie zunächst noch etwas mehr als drei Sekunden hinter dem Duo Patrick Gufler/Andreas Pfandler, das nach den Erfolgen in den vergangenen beiden Jahren eindeutig in der Favoritenrolle steckte und dieser – zumindest in der Qualifikation – vollauf gerecht wurde. Im Superfinale der besten sechs Teams aus der Qualifikation packten beide Teams noch einmal einen drauf und verbesserten ihre Zeiten beachtlich. Am Ende jubelten am Fuße des Eisturms in Rabenstein aber nicht die Seriensieger Gufler/Pfandler, sondern die Brunners mit einer Siegerzeit von 1.44,26 Minuten. Den dritten Platz am Podium nahmen Haiziecher Markus Graf und Eiskletterer Thomas Pfitscher ein, die rund sieben Sekunden langsamer waren als die Sieger.

Gewertet wurden aber nicht nur die besten Teams. Es gab am Ende auch Sieger in der Einzelwertung der Haiziecher, bzw. Eiskletterer. Bei den Haiziechern – hier wird versucht das „Haipiirl“, das ist ein 200 Kilogramm schwerer, mit Heu beladener Schlitten, so schnell als möglich über einen ca. 400 Meter langen Parcours mit zwei steilen Gefällen und flacheren Passagen zu ziehen – setzte sich Helmut Ennemoser durch. Ihm stand eine Zeit von 1.05,61 Minuten zu Buche. Die Eiskletterer mussten indessen den 25 Meter hohen, mit einer dicken Eisschicht überzogenen Eisturm, vertikal in der kürzesten Zeit erklimmen. Hier war Andreas Pfandler in der Qualifikation mit einer Zeit von 29,77 Sekunden am schnellsten unterwegs.

Starkes Haiziechen ausschlaggebend

Für den Verein Eisturm Rabenstein war und ist die Psairer Bauernmeisterschaft die Generalprobe für den EiskletterWeltcup, der heuer vom 7. bis zum 9. Februar am Fuße des Timmelsjochs seine Zelte aufschlagen wird. Nach der Weltcup-Premiere im vergangenen Jahr kommen die besten Eiskletterer der Welt zum zweiten Mal nach Südtirol und im Speziellen ins hintere Passeiertal, wo sie auf einer der anspruchsvollsten künstlichen Eiskletteranlagen der Welt um den Sieg, bzw. möglichst viele Weltcupzähler kämpfen werden.

Den Grundstein für den Sieg legte Hans Brunner im Superfinale mit einer starken Zeit beim Haiziechen. Hier nahm er Patrick Gufler in 1.06,25 Minuten mehr als sieben Sekunden (1.13,78) ab. Zwar war Andreas Pfandler, Guflers Partner, im Superfinale der absolut schnellste Eiskletterer (31,09), doch am Sieg von Hans und Hubert Pfandler änderte sich nichts mehr. Die beiden durften sich als Hauptpreis über ein ausgewachsenes Schaf freuen.

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Generalprobe für den UIAA Eiskletter Weltcup

Wertungen: Geamtwertung: 1. Hans Brunner/Hubert Brunner 1.44,26 Minuten 2. Patrick Gufler/Andreas Pfandler 1.44,87 3. Markus Graf/Thomas Pfitscher 1.51,78 4. Georg Graf/Stefan Pfitscher 2.08,22 5. Anton Hofer/Robert Pfandler 2.26,29 6. Josef Gufler/Oswald Ennemoser 2.26,46 Einzelwertung Haiziecher: 1. Helmut Ennemoser 1.05,61 Minuten 2. Andreas Auer 1.10,28 3. Hans Brunner 1.13,55 4. Fabian Ploner 1.13,75 5. Markus Graf 1.15,34 Einzelwertung Eiskletterer: 1. Andreas Pfandler 29,77 Sekunden 2. Hubert Brunner 35,09 3. Robert Pfandler 35,18 4. Stefan Pfitscher 36,59 5. Oswald Ennemoser 37,36 Weitere Infos zur Bauernmeisterschaft und zum Eiskletterweltcup in Rabenstein/ Passeiertal: www.eisklettern.it


Sport Eisturm Rabenstein: Neues Vereinsgebäude feierlich eingeweiht Rabenstein/Passeiertal, 29. Dezember 2013 – Der Verein „Eisturm Rabenstein“ hatte am Samstag, 28. Dezember gleich doppelten Grund zum Feiern. Zum einen zelebrierte der Eiskletter-Verein sein zehnjähriges Gründungsjubiläum, zum anderen wurde das neue Mehrzweckgebäude eingeweiht, das in unmittelbarer Nähe des Eisturms errichtet und seiner Bestimmung übergeben wurde. Im November 2003 wurden Florian Lanthaler und Reinhard Graf beim Bozner Unternehmen Niederstätter vorstellig. Die beiden jungen Passeirer kauften damals einen ausrangierten Baukran – damit hat die Erfolgsgeschichte des Vereins Eisturms Rabenstein begonnen. Im Laufe der Jahre wurde die künstliche Eiskletteranlage im hinteren Passeiertal sukzessive ausgebaut. Heute ist der Eisturm Rabenstein weit über die Südtiroler Landesgrenzen bekannt und zu einem der wichtigsten Eiskletterzentren Europas gewachsen. In Rabenstein wird nicht nur im Rahmen einer Etappe des Weltcups um den Sieg

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geklettert – im Jänner 2015 werden am Fuße des Timmelsjochs sogar die Weltmeisterschaften dieser faszinierenden Sportart ausgetragen. Und auch der Verein ist gewachsen. Aus dem „Zwei-MannBetrieb“ wurde ein Verein mit mittlerweile 12 Mitgliedern. Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Vereins, aber auch des Eisklettersports in Südtirol wurde am Samstag mit der Einweihung des neuen Vereinsgebäudes gesetzt. Auf einer Fläche von mehr als 500 Quadratmetern befinden sich Büround Umkleideräume, Materiallager und Garagen, bzw. Abstellräume für die Geräte, sowie ein Gastbetrieb und sogar ein Versammlungsraum. Das Gebäude konnte dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Gemeinde Moos im vergangenen halben Jahr errichtet werden und wurde nun seiner Bestimmung übergeben. Mit einem ausrangierten Baukran hat alles begonnen „Es ist beeindruckend, was der Verein Eisturm Rabenstein in den letzten zehn Jahren geschaffen hat. Wir als Gemeinde Moos glauben an dieses Projekt und haben nun mit der Errichtung des neuen Vereinsgebäudes den Grundstein für die Zukunft gelegt. Ich danke dem Verein für alles, was er bisher geleistet hat und hoffe, dass er nun mit viel Freude und Genugtuung dieses Bauwerk auch in den kommenden Jahren nutzen kann“, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Moos Willi Klotz in seiner Ansprache. Reinhard Graf, Gründungsmitglied und Präsident des Vereins,

blickte im Anschluss an die Segnung der Räumlichkeiten durch Pfarrer Oswald Kuenzer auf die zehnjährige Vereinsgeschichte zurück. „Wer hätte es sich vor zehn Jahren träumen lassen, dass wir heute in diesem modernen, hochfunktionellen Gebäude stehen und eines der wichtigsten Eiskletterzentren Europas bilden“, schloss Graf seine Ausführungen ab und eröffnete den Eiskletter-Ball, in dessen Rahmen die Einweihung des Vereinsgebäudes und das zehnjährige Jubiläum gebührend gefeiert wurden. Noch ein wenig gedulden müssen sich alle Eiskletterfans was das Klettern am Eisturm Rabenstein angeht. Aufgrund der viel zu milden Temperaturen konnte noch nicht die notwendige Eisschicht produziert werden, um das Eisengerüst zu überziehen. In den nächsten Tagen soll es aber kalt genug werden, um auch diese Hürde zu meistern und den Eisturm eröffnen zu können. Eiskletter-Weltcup vom 7. bis zum 9. Februar 2014 Im Februar stehen am Eisturm wieder einige Topevents an. Das absolute Highlight ist der Eiskletter Weltcup am zweiten Februar-Wochenende 2014. Nach der Premiere im vergangenen Winter werden die besten Eiskletterer der Welt bereits zum zweiten Mal im hinteren Passeiertal um den Sieg kämpfen. Nach der großen Eröffnungsparty am Freitag, 7. Februar am Thermenplatz in Meran, wird am Samstag, 8. Februar und Sonntag, 9. Februar in Rabenstein. Weitere Infos zum Eiskletterweltcup in Rabenstein/Passeiertal: www.eisklettern.it 1. 2. 3. 4.

Reinhard Graf bei der Eröffnung BM Willi Kotz schneidet Band durch Das neue Vereinsgebäude Verein Eisturm Rabenstein mit Ehrengästen

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Kultur Bilderausstellung von Sieglinde Gufler Wie schon des öfteren, freut sich das Burggrafenamt mit der Passeirer Künstlerin Sieglinde Gufler auf zwei neue Ausstellungen ihrer Gemälde. Vom 31.01. bis 30.04. stellt die Malerin in Algund , in der Pizzeria Löwen (J.-Weingartnerstr. 20) aus. Geöffnet hat die Pizzeria au-

ßer Dienstags von 12-14.00 und von 17.30-24.00. Eine weitere Ausstellung kann man im Showroom der Tischlerei Andreas Pöll, in Lana am Tribusplatz 15 von Montag bis Freitags von 14.00-18.00 Uhr besichtigen. Die Künstlerin freut sich auf viele interessierte Kunstfreunde.

Schon 3 Millionen Gäste besuchten die Therme Meran Paar aus dem Trentino als 3 Millionste Gäste begrüßt Rosaria Dallapé und Massimo Paissan aus Terlago bei Trient waren am 28. Januar die 3 Millionsten Gäste in der Therme Meran. Die Verantwortlichen der Therme und Meran-Marketing-Direktor Thomas Aichner hießen sie mit einer kleinen Überraschung herzlich willkommen. Die Überraschung für Rosaria Dallapé und Massimo Paissan war perfekt. Das Paar aus Terlago bei Trient wurde mit Blumenstrauß und Thermeneintritten empfangen und freute sich sehr darüber: „Wir kommen gerne in die Therme Meran, zum Entspannen in die moderne Sauna und da wir die professionellen Aufgüsse sehr schätzen. Im Sommer ist der weitläufige Park eine Attraktion und die Badehalle eine gute Übergangslösung für kalte Herbsttage.“

können auf eine stetige und positive Entwicklung seit Inbetriebnahme im Dezember 2005 zurückblicken. Die Therme ist beliebt bei Einheimischen wie Touristen“, betonen der Präsident der Therme Meran Andreas Cappello und Direktorin Adel-

heid Stifter. Ihr Ziel ist eine kontinuierliche qualitative Verbesserung von Angebot und Struktur der Therme Meran, welche sich als Kompetenzzentrum für Gesundheit und Wohlbefinden in Südtirol fest etabliert hat.

v.l.n.r.: Thermen-Direktorin Adelheid Stifter mit den 3 Millionsten Gästen Massimo Paissan und Rosaria Dallapé, Thermenpräsident Andreas Cappello, Vizepräsident Roberto Ragazzi und MGM-Direktor Thomas Aichner

Wichtige Einrichtung für Tourismus, beliebt bei Einheimischen Der Direktor der Marketing Gesellschaft Meran (MGM), Thomas Aichner, war bei der Begrüßung der Jubiläumsgäste dabei und ging auf die Bedeutung der Therme Meran ein: „Die Struktur hat einen positiven Einfluss auf die Ankünfte und die Übernachtungen in unserem Land und wirkt ebenso positiv auf das Image Südtirols. Darüber hinaus trägt die Therme Meran durch ihre ganzjährige Öffnung dazu bei, das Meraner Land als Ganzjahresdestination zu positionieren.“ Mit den 3 Millionsten Gästen wurde eine bedeutende Marke überschritten. „Wir

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Malen Malkurs mit Angelika Keck im Sonnendorf Stuls ?

Warum eine Malwoche in Stuls? Hängt das mit der Sonne zusammen?

Die Sonne in Stuls ist natürlich immer ein Genuss. Die Idee entstand vor zwei Jahren, nach den erfolgreichen Malwochen in St. Leonhard, dies auch mal im Hinterpasseier anzubieten. Im Juni 2013 gab es dann die erste Sommermalwoche in Stuls, die sehr gut besucht war. Nun zum ersten Mal eine Wintermalwoche. Diese Anregung kam von den Einheimischen, die sich in dieser Zeit mehr ihren Hobbies widmen können.

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Was für Leute kommen normalerweise zu so einer Malwoche? Sind das Anfänger, Fortgeschrittene, Profis?

?

Teilnehmen kann jeder der Lust an der Malerei hat. Egal welche Voraussetzungen er oder sie hat, ob Jung oder Alt. Es ist für mich immer wieder schön zu erleben wie die Malerei alle Altersgruppen vereint und ein harmonisches Miteinander herrscht. Nicht selten habe ich drei Generationen aus einer Familie bei den Kursen.

!

Ich kann überhaupt nicht zeichnen/malen obwohl es mir Spaß machen würde. Kann ich trotzdem zu dem Kurs kommen?

?

Auf jeden Fall. Denn wer interessiert ist, der nimmt auch mit der richtigen Anleitung ein gelungenes Werk mit nach hause. Selbst wenn man nicht gegenständlich Malen kann, so kann man doch mit Farben und verschiedenen Techniken sehr schöne Arbeiten gestalten.

!

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?

Kann man in dem Kurs malen, was man möchte oder werden die Themen vorgeschrieben?

Für mich ist es wichtig, dass jeder sein individuelles Gemälde nach seinem Geschmack malt, welches auch in seine Räumlichkeiten passt. Gemeinsam besprechen wir die Techniken die für sein Bild geeignet sind und ich stehe mit Rat und Tat zur Seite.

!

?

Mit welchen Materialien wird da gearbeitet?

Es wird mit Öl-, Acryl-, SpachtelPapier- und Schwammtechnik gearbeitet. Auf Wunsch kann ein Uhrwerk in ein Bild eingearbeitet werden. Komplett wird das Ganze mit einem Bilderrahmen der mit Farben und Lacken designed werden kann.

!

?

Arbeiten die Teilnehmer nur im „Atelier” oder auch im Freien?

Im Winter natürlich drinnen. Einen Sommerkurs gibt es in der letzten Maiwoche 2014 wieder in St. Leonhard. Da habe ich Verstärkung durch einen Malerkollegen. Dieser wird mit den interessierten Teilnehmern an schönen Plätzen im Dorf malen. In der Galerie Sieglinde Gufler werde ich mit den Indoor-Malern arbeiten.

!

Das schöne für die Teilnehmer - Sie zahlen nur die reinen Materialkosten. Die Kursgebühren für diesen Winterkurs übernimmt die Gemeinde Moos/Stuls. Unter folgender Webseite finden Sie zum Programm und weiteren Informationen: www.akeckdesign.de/malwoche/stuls. html

Die Veranstaltung findet im Hotel Kronhof vom 24.02.2014 - 28.02.2014 statt. Man kann zu den angegebenen Zeiten jederzeit einsteigen. Malerkleidung ist ratsam, da Farbe schlecht auswaschbar ist.


Jugend Südtiroler Katholische Jugend St. Martin und die Synode Einige Jugendliche der SKJ St.Martin nahmen am 18. Jänner 2014 an der offenen Veranstaltung der Synode in Meran teil. Die Open-Space-Veranstaltung fand in der Berufsschule Luis Zuegg in Meran statt. Schon in der Früh trafen sie sich um zu besprechen, bei welchen Tehmen sie sich

einbringen möchten. Am meisten lag den Jugendlichen am Herzen, wie wieder mehr Jugendliche in die Kirchengemeinschaft eingliedern werden könnten. Anhand der offenen Diskussionen werden später die Themen für die Synode ermittelt. Es nahmen mehrere hundert Perso-

nen in Meran teil, aus verschiedenen Alters- und Bevölkerungsgruppen. Es war eine sehr positive und konstruktive Stimmung zu spüren.

Marlies Lanthaler, SKJ St. Martin

Winterausflug der SKJ nach Lazins Nach vielen arbeitsreichen Aktionen im Herbst 2013, wie dem Gänselauf, Martini aber auch verschiedenen, von der katholischen Jugend von St. Martin mitgestalteten Messen (Allerseelen, Rorate, Betlehemlichtfeier, Tag der Jugend) stand nun eine tolle Aktion zur Geselligkeit in der Gruppe auf dem Programm. Ende Jänner brach eine Gruppe der SKJ St. Martin auf nach Lazins um dort einen geselligen Abend zu verbringen. Nach dem gemeinsamen Abendessen standen einige Spiele auf dem Programm, welche für einen Riesenspaß in der Gruppe sorgten. Seit einigen Jahren schon besucht die SKJ St. Martin im Winter den Lazinserhof. Nicht nur über das gute Gelingen dieser Aktion freuten sich die SKJ-Ausschussmitglieder: In der letzten Zeit verzeichnete die SKJ St. Martin allgemein eine erfreuliche Mitgliederentwicklung, trotz einiger Austritte von älteren Mitgliedern ist die Mitgliederzahl dennoch auf derzeit 60 Personen angestiegen.

Stefan Walder, SKJ St. Martin

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Aktuell Veranstaltungen im Februar Datum

Ort

Zeit

Veranstaltung

MI

05.02. Pfelders

17.00-22.30 Piste Grünboden - Karjoch frei für Skitourengeher

MI

05.02. Pfelders

Gampenlift

20.00-22.00 Snow Rafting

DO

06.02. Pfelders

Skilift Gampen

20.30-22.00 Kostenloser Nachtskilauf - Nachtbeleuchtung Gampenlift Pfelders

Fr

07.02. Pfelders

Gampenlift

11.00-16.30 Snow Rafting

FR

07.02.-09.02

Rabenstein

Eisturm

SA

08.02. Pfelders

Gampenlift

11.00-16.30 Snow Rafting

SO

09.02. Pfelders

Gampenlift

11.00-16.30 Snow Rafting

SO

09.02. St. Martin Haselstaude

ab 12.00

MI

12.02. Pfelders

17.00-22.30 Piste Grünboden - Karjoch frei für Skitourengeher

MI

12.02. Pfelders

Gampenlift

20.00-22.00 Snow Rafting

DO

13.02. Pfelders

Skilift Gampen

20.30-22.00 Kostenloser Nachtskilauf - Nachtbeleuchtung Gampenlift Pfelders

FR

14.02. Pfelders

Gampenlift

11.00-16.30 Snow Rafting

SA

15.02. Pfelders

Gampenlift

11.00-16.30 Snow Rafting

SO

16.02. Pfelders

Gampenlift

11.00.16.30 Snow Rafting

SO

16.02. St. Martin Haselstaude

ab 12.00

MI

19.02. Pfelders

17.00-22.30 Piste Grünboden - Karjoch frei für Skitourengeher

MI

19.02. Pfelders

Gampenlift

20.00-22.00 Snow Rafting

DO

20.02. Pfelders

Skilift Gampen

20.30-22.00 Kostenloser Nachtskilauf - Nachtbeleuchtung Gampenlift Pfelders

FR

21.02. Pfelders

Gampenlift

11.00-16.30 Snow Rafting

SA

22.02. Pfelders

Gampenlift

11.00-16.30 Snow Rafting

SA

22.02. Moos

Vereinshaus

ab 20.00 Uhr Mooser-Maschgra

SO

23.02. Pfelders

Gampenlift

11.00-16.30 Snow Rafting

MI

26.02. Pfelders

17.00-22.30 Piste Grünboden - Karjoch frei für Skitourengeher

MI

26.02. Pfelders

Gampenlift

20.00-22.00 Snow Rafting

DO

27.02. Pfelders

Skilift Gampen

20.30-22.00 Kostenloser Nachtskilauf - Nachtbeleuchtung Gampenlift Pfelders

FR

28.02. Pfelders

Gampenlift

11.00-16.30 Snow Rafting

FR

28.02. St. Martin Brauhotel Martinerhof abends

Weltcup im Eisklettern

Frühschoppen mit Live Musik

Frühschoppen mit Live Musik

Musikantenstammtisch

Älteste Passeirerin feiert 102ten Geburtstag

Das Altersheim St. Leonhard freute sich sehr, kürzlich den 102. Geburtstag mit der ältesten Bürgerin des Passeiertales zu feiern. Notburga Hofer erfreut sich bester Gesundheit und fieberte gemeinsam mit den Mitarbeitern, Verwandten und Bekannten auf ihren großen Festtag hin. Mit ihr feierte auch Bürgermeister Oswald Tschöll mit seiner Frau, sowie der Präsident und die Vizepräsidentin der Seniorendienste Passeier, die Notburga weiterhin viel Gesundheit und Lebensfreude wünschten. Fotos (auch Seite rechts) Berni Pfeifer

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Sport Ötztaler Radmarathon – Einschreibung vom 1. bis 28. Februar 2014 Die Teilnehmer sehen 2014 Rot Einer der wohl bekanntesten Radfahrer war Pfarrer Don Camillo. Er sah des Öfteren Rot, wenn er gegen seinem Widersacher Peppone um des Friedens Willen für das Dorf kämpfte. Die Teilnehmer beim Ötztaler Radmarathon 2014 werden auch viel Rot sehen, denn die Alpenrose ist die diesjährige Symbolblume der Kultveranstaltung. Nach Edelweiß und Enzian folgt also heuer die „Almrose“. Bevor es aber soweit ist werden die Radfreunde in aller Welt aufgerufen sich für den Ötztaler Radmarathon einzuschreiben. Nur wer sich in

Rosa Radfahrer erreicht freudig das Timmelsjoch (Foto ORM Jürgen Skarwan)

dieser Zeit registriert kann bei der Startplatzverlosung am Freitag, den 7. März einen der begehrten Startplätze zugelost bekommen. Vom 1.bis 28. Februar kann man sich online unter www.oetztaler-radmarathon. com registrieren. Die Teilnahmebedingungen sind ebenfalls dort abrufbar. Der 34. „Ötztaler“ wird am Sonntag, den 31. August ausgetragen. Startberechtigt sind wiederum 4000 RadfahrerInnen, der oder die eine oder andere Radfahrer wird dann bei der Veranstaltung auch Rot sehen,

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heißt es doch beim Ötztaler Radmarathon 5500 Höhenmeter zu bezwingen die auf 238 KM verteilt sind und von der Ötztaler Gletscherwelt, übers Tiroler Mittelgebirge, durch die Weinberge Südtirols zurück ins Ötztal nach Sölden führt. Voraussichtlich wird die Strecke die gleiche sein wie in den vergangenen Jahren, so wie auch Don Camillo immer den gleichen Weg vom Pfarrhaus zur Kirche und zu seinem streitbaren Dorfoberhaupt geradelt ist.

Ernst Lorenzi

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Rückblick Mortiner Sternstunden Zum ersten Mal fanden heuer am 3. und 4. Adventswochenende die „Mortiner Sternstundn“ statt. Die malerische Dorfgasse und der Dorfplatz mit zahlreichen Weihnachtsständen und Ausstellern lockten viele Gäste aus nah und fern an. Von den Ausstellern wurden Objekte aus Filz, „Patschen“, Weihnachtsgebäck, Weihnachtsdekoration, verschiedene Bastelarbeiten, Töpferwaren, Drechslerarbeiten, Schmuck und allgemeine Passeirer Handwerksprodukte angeboten. Das Konzept für die weihnachtliche Dekoration erstellte Engelbert Bortolotti. Ein buntes Kinderprogramm mit einer Fackelwanderung durch den Adventsabend, verschiedenen Märchen, einem Figurentheater von Gernot Nagelschmied und dem Streichelzoo ergänzten das Weihnachtsprogramm. Ein besonderes musikalisches Highlight waren das Adventskonzert der Musikschule Passeier auf dem Dorfplatz und das Martiner Adventssingen mit Musikgruppen aus dem Dorf in der Pfarrkirche von St. Martin. Der Krippenverein Passeier stellte heuer zum ersten Mal die Dorfkrippe am Dorfplatz auf und die Krippenausstellung fand großen Anklang im Pavillon des Dorfhauses. Aufgrund des großen Erfolges plant die Arbeitsgruppe die „Mortiner Sternstundn“ Im Advent 2014 auf drei Wochenenden auszudehnen. Sie sol-

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len demnach am 6./7./8.12., 13./14.12. und 20./21.12. stattfinden. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Carmen Kofler, Erich Kofler, Christian Staffler, Thomas Schwarz, Hans Ennemoser und Rosmarie Pamer bedankt sich bei allen beteiligten Personen für das gute Gelingen der 1. „Martiner Sternstundn“.

1. Mitglieder der Arbeitsgruppe bei der Eröffnung (Theiner Peter) 2. Konzert der Musikschule Passeier (Theiner Peter) 3. Weihnachtsstand (Theiner Peter) 4. Die Dorfkrippe (Plangger Isidor) 5. Die weihnachtliche Stimmung am Dorfplatz (Plangger Isidor)


Rückblick Adventskonzerte der Musikschule Passeier Am 3. Adventsonntag fand im neuen Pavillon auf dem Dorfplatz in St. Martin das Adventkonzert, gestaltet von der Musikschule Meran/Passeier und einer Bläsergruppe der Musikkapelle von St. Martin, statt. Der Dorfplatz war durch viele Lichter und knisterndes Feuer in eine wunderbare, vorweihnachtliche Stimmung getaucht. Den musikalischen Auftakt machte ein Hornquartett, das mit seinen schönen Klängen das Publikum verzauberte. Anschließend betraten die Kinder der musikalischen Früherziehung mit einem Lichterkanon die Bühne und sangen mit Begeisterung zwei Weihnachtslieder, die von einer Blockflöte begleitet wurden. Unter sicherer Führung ihres Lehrers bot ein Violinen-Gitarren-Ensemble weihnachtliche Klänge dar und ein Klarinetten–Ensemble gab im Anschluss adventliche Weisen zum Besten. Viel Freude mit ihren Darbietungen bereiteten auch die Querflöten und ein Schüler mit der Steirischen Harmonika. Ein Chor aus Schüler/innen der Klasse Vokalausbildung erfreute mit seinen Liedern das aufmerksame Publikum. Zum Abschluss des gelungenen und gut besuchten Ad-

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ventskonzertes ertönten wohlklingende Volksweisen des Bläserquartetts der Musikkapelle von St. Martin. Am Mittwoch, 18. Dezember fand in der voll besetzten Pfarrkirche von St. Leonhard das schon traditionelle Adventkonzert der Musikschule Meran/ Passeier statt. Pater Christian sprach verbindende Worte und stimmte die Zuhörer auf das Adventkonzert ein. Den Anfang machte ein Hornquartett, das sehr stimmungsvoll drei Werke erklingen lies. Die Singklassen mit vier Solisten sangen mit Freude Teile aus dem Singspiel: Der Weihnachtsstern. Die jungen Sängerinnen und Sänger wurde von Blockflöten und Klangstäben gekonnt begleitet. Auch mit der Steirischen Harmonika wurde ein Weihnachtsboarischer gekonnt dargeboten. Die Blockflöten, Gitarren, Klarinetten und Querflöten stimmten die Zuhörer mit ihren Melodien auf die nahende Weihnachtszeit ein. Sehr schöne, meditative Klänge wurden von Violine und Klavier dargebracht. Der Chor der Klasse Vokalausbildung gab zwei Lieder zum Besten. Vom Chor

herab ertönte ein Ave Maria für Sopran, Violine und Orgel. Die Lieder, vorgetragen vom Kirchenchor St. Leonhard, unter der Leitung von Albrecht Lanthaler, erfreuten die aufmerksamen Konzertbesucher. Mit Horn und Trompetenklängen ging ein sehr stimmungsvolles Adventkonzert in der Pfarrkirche von St. Leonhard zu Ende. Fotos: 1 und 2 Berni Pfeifer, 3 und 4 Isidor Plangger

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Theater Theaterverein Plotterwind: Unterhaltsame Stunden mit dem 7. Bua Auch dieses Jahr hat der Theaterverein Plotterwind zur Freude aller Besucher ein lustiges Stück in drei Akten mit viel Fleiß und Zeitaufwand einstudiert. Unter der Regie von Andrea Haller wurde das Stück in zahlreichen Proben einstudiert und das Ergebnis konnte sich allemal sehen lassen. An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden Mitte Jänner wurde das Stück „Der 7. Bua” in der Turnhalle der Grundschule Platt vor einem zahlreichen Publikum aufgeführt. Die Theaterspieler erzählten durch die lustigen Handlungen auf der Bühne, die Geschichte vom Gruaberbauer, der durch die Geburt seines

7. Buam zu unverhofften Glück kommt. Doch so schnell das Glück auf seiner Seite war, so schnell wendete sich das Blatt wieder, als sich herausstellt, dass der Bua eigentlich ein Madl ist... Die Einnahmen aus den freiwilligen Spenden, werden seit jeher vom Verein für einen wohltätigen Zweck zur Verfügung gestellt. Dieser Jahr wurde die Spende an die „Aktivhilfe für Kinder” bereit gestellt. Zu diesem Anlass hat Peter Lanthaler, welcher die Projekte der „Aktivhilfe für Kinder” in den östlichen Ländern vertritt, am Ende der Aufführungen kurz über die Situationen einiger Familien in den armen Ländern berichtet und damit sicher die Besucher des Theaters zu den großzügigen Spenden animiert.

Der Plotterwind möchte sich hiermit bei allen Besucher für die große Teilnahme und den freiwilligen Spenden bedanken. Ein großer Dank gilt auch allen weiteren Personen, die zum guten Gelingen der Aufführungen beigetragen haben.

Heimatbühne St. Leonhard präsentiert das Lustspiel „Der nächste Bitte” Nach längerer Pause können sich die Theaterfreunde wieder auf einige unterhaltsame Stunden freuen. Die Heimatbühne St. Leonhard probt derzeit mit sehr viel Engagement am Lustspiel „Der Nächste bitte“ von Monika Wörgötter. Im Stück geht es um den Dorfarzt Dr. Frank Kajola, der unbedingt beim Ärztekongress teilnehmen möchte, da er dort eine charmante Kollegin (HNO-Ärztin) trifft. Leider hat das Ärzteforum seiner Praxis für dieses Wochenende den Notdienst aufgehalst. Da kommt Dr. Kaloja eine blendende Idee. Er schlägt vor, seinen Zwillingsbruder,

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zurzeit arbeitsloser Künstler, für dieses Wochenende in die Praxis zu setzen, da es ja ohnehin nur ein „Notdienst“ ist. Florian, beider Neffe, würde sich dieses Wochenende in der Praxis um alles kümmern. Der Zwillingsbruder verspricht zu kommen, ohne zu ahnen, was da auf ihn zukommt. Und gerade an diesem Wochenende ist in der Praxis die Hölle los! Für die Regie des Theaterstücks sind Annemarie Holzer und Daniel Gufler zuständig. Die Aufführungen finden an folgenden Tagen in der Grundschule (Aula Magna) von St. Leonhard in Passeier statt.

Termine: Samstag, 15. Februar 2014 um 20.30 Uhr Sonntag, 16. Februar 2014 um 19.00 Uhr Samstag, 22. Februar 2014 um 20.30 Uhr Sonntag, 23. Februar 2014 um 15.00 und 19.00 Uhr Die Heimatbühne St. Leonhard freut sich auf Ihr Kommen!


Wirtschaft & Soziales Betriebsgeländer der Hoppe scheint begehrt Der Vorsitzende des Gemeindewirtschaftausschuss St. Martin ist erfreut über das rege Interesse zur Ansiedelung neuer Betriebe auf dem Hoppe Gelände im Passeiertal! Das rege Interesse von Betrieben, sich in den Hallen der Firma Hoppe, welche vor ca. 50 Tagen überraschend die Schließung ihres Werks in St. Martin angekündigt hat, ist sehr zu begrüßen. Vor allem stimmt es sehr zuversichtlich, dass die interessierten Unternehmen einem Großteil der ehemaligen Hoppemitarbeiter wieder einen attraktiven Arbeitsplatz anbieten wollen. Großer Dank gebührt hier dem unermüdlichen Einsatz unserer Bürgermeisterin Frau Dr. Rosmarie Pamer, welche in zahlreichen Gesprächen und Sitzungen gemeinsam mit dem Bürgermeister von St. Leonhard, Oswald Tschöll und LR Thomas Widmann sowie dem Direktor des BLS Herrn Dr. Stofner die Verhandlungen zur Neuansiedelung vorantreibt. Nun gilt es zu hoffen, dass die interessierten Betriebe mit der Geschäftsleitung der Firma Hoppe, eine schnelle und für alle zufriedenstellende Lösung ausarbeiten, damit die Werkshallen in St. Martin schon bald wieder mit Geist und Leben gefüllt

werden können. Wenn es zudem gelingt, dass die Verwaltung der Firma Hoppe im Passeiertal bleiben könnte, wäre dies ein weiterer sehr begrüßenswerter Pfeiler für den Wirtschaftsstandort Passeiertal. Wie ich seit Kindesalter an, den Werdegang der Firma Hoppe in St. Martin miterleben durfte und ich jedes Mal mit großem Respekt zu Christoph Hoppe aufgeschaut habe, als er mit seinem Hubschrauber ins Passeiertal geflogen ist, wünsche ich mir weiterhin, den Geschäftsführer und Eigner der Hoppe Gruppe als harten aber herzlichen Geschäftsmann in Erinnerung zu behalten.

Der Vorsitzende des SVP Gemeindewirtschaftsausschuss St. Martin, Thomas Pircher

Weihnachten im Schuhkarton brachte vielen Kindern Freude Über 4.000 Päckchen wurden diese Saison für „Weihnachten im Schuhkarton“ in Südtirol gesammelt Im Rahmen der weltweiten Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ sind dieses Jahr 4.325 Schuhkartons in Südtirol gesammelt worden. Diese Geschenkpäckchen haben Kinder in Bulgarien bekommen, berichtet Andrea Santin, Koordinatorin der Aktion. Im Dezember waren die Päckchen in die ehemalige russisch geprägte Volksrepublik transportiert und dort an bedürftige Mädchen und Jungen verteilt worden. Für viele dieser Kinder zwischen zwei und 14 Jahren war es das einzige Weihnachtsgeschenk jemals. „Wir können uns diese Not kaum vorstellen“, ergänzt die Regionalkoordinatorin.

15-jähriges Jubiläum der Aktion in Südtirol In Südtirol besteht „Weihnachten im Schuhkarton“ schon seit 15 Jahren. Seither haben Päckchenpacker liebevoll 47.891 Schuhkartons für Kinder in Not gepackt, erzählt Santin. „Ich bin jedes Jahr wieder begeistert darüber, dass viele Menschen so herzlich an andere denken, keine Mühe oder Kosten scheuen, um einem Kind in armen Verhältnissen zu Weihnachten einen Lichtblick zu schenken“, so Santin anlässlich des Jubiläums.

Sechsmillionstes Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum verteilt Insgesamt sind in der vergangenen Saison 493.288 Jungen und Mädchen vorwiegend in Osteuropa beschenkt worden. Symbolisch wurde am 17. Dezember das sechsmillionste Päckchen an ein Mäd-

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chen in der Slowakei überreicht. Sie heißt Nela Kalejova, ist 12 Jahre alt und lebt in einer Roma-Siedlung in Sabinov (60 Kilometer nördlich der slowakischen Stadt Kosice). Für sie war es, wie für die meisten Kinder in dieser Region, das erste Geschenk überhaupt in ihrem Leben. Bei der Übergabe des „Jubiläumspäckchens“ war auch die 25-jährige Mirela Enea dabei. Die heute in Köln lebende Studentin hatte vor 15 Jahren ein Päckchen in Rumänien bekommen. Sie zeigte sich sehr gerührt über das Erlebte: „Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich selbst solch einen Schuhkarton bekam. Für mich war das ein ganz besonderes Geschenk, weil unsere Familie sehr arm war. Dass ich nun selbst dabei sein kann, wie andere Kinder beschenkt werden, hätte ich mir nie erträumt.“ Aus Sicht des Geschäftsführers von Geschenke der Hoffnung, Bernd Gülker, zeigt das Beispiel von Mirela, welche Hoffnung eine solche bedingungslose Weitergabe bringe: „Weihnachten im Schuhkarton‘ ist weitaus mehr als eine kurzfristige Freude, sondern transportiert Nächstenliebe und Gottes Liebe. Durch den Kontakt zu Christen vor Ort und eine Beziehung zu Gott können sich neue Perspektiven eröffnen.“ So sei die Freude darüber, dass sich andere Menschen Gedanken machten und liebevoll ein Päckchen zusammenstellten für die meisten Kinder und ihre Familien ein unvergessliches Erlebnis. Durch die Aktion hören Menschen, warum wir eigentlich Weihnachten feiern. Zudem laden die örtlichen Gemeinden die Kinder und ihre Familien ein und bieten ihnen ihre Unterstützung an. „Das ist oftmals die einzige

Hilfe, die diese Menschen in ihrer Not bekommen“, ergänzte Santin. In diesem Sinne hofft sie, dass im nächsten Jahr noch mehr Menschen einen Schuhkarton packen, damit sich die Lebenssituation von Kindern langfristig verbessern kann.

Spenden weiterhin erbeten Insgesamt wurden im deutschsprachigen Raum in diesem Jahr nach den vorläufigen Zahlen 493.288 Päckchen gesammelt. Seit 1996 wurden so schon 6.107.590 Kinder in vorwiegend osteuropäischen Ländern beschenkt. Weltweit wurde bereits im vergangenen Jahr der 100-millionste Schuhkarton überreicht. Wer die Saison verpasst hat, kann die Aktion ganzjährig finanziell unterstützen: Spenden werden erbeten auf das Konto Nr. 104 102 bei der Postbank Berlin (100 100 10), Verwendungszweck: 300 500 / Weihnachten im Schuhkarton. Wer eine Spendenbescheinigung erhalten will, sollte seine Adresse nicht vergessen. Eindrücke von den Verteilungen gibt es ab sofort auf : www.weihnachten-im-schuhkarton.org .

Geschenke der Hoffnung ist ein christliches Werk, das in über 20 Ländern tätig ist. Die Vision ist es, gemeinsam daran zu arbeiten, dass Kinder Freude erleben und Perspektive erhalten. Als christliches Werk will der Verein mit „Weihnachten im Schuhkarton“ dazu beitragen, dass Menschen den Grund für Weihnachten entdecken: Jesus Christus. Weiterer Bestandteil der Arbeit sind Förderprogramme für benachteiligte Kinder und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit.

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