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Ausgabe

35 Sep. 2013 Jahrgang 4

‘s Psairer Heftl Monatszeitschrift für das Passeiertal Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

www.heftl.it

Herzlichen Glückwunsch, Schaly!

Foto: Tourismusbüro Schenna


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Inhalt

Inhalt Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, ein ganz besonderes „Geburtstagskind” ziert unsere Titelseite: Karl „Schaly” Pichler. Wollte man seine vielen Ehrungen zusammenfassen, man könnte ein ganzes Buch damit füllen. Das wurde schon so oft gemacht, dass wir darauf lieber verzichten. Wir wollen ihm einfach nur zu seinem achtzigsten Geburtstag gratulieren und ihm Gesundheit und Wohlbefinden wünschen. In einem Porträt auf Seite vier skizieren wir einige Stationen seines Lebens, von dem er selbst sagt: „Jetzt fängts erst richtig an.“ Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit

Ernst Müller

Editorial

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Karl „Schaly” Pichler

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29. Bürgermeistertreffen Ötztal - Passeiertal in Riffian / Kuens

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Gipfeltreffen

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Der Lanthalerturm

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Halbautomatische Defibrillatoren helfen, Leben zu retten!

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Bauernkuchl im Hinterpasseier

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„Bei uns dahoam“ dreht im Passeiertal

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Herbert Pixner Projekt vertreibt die Wolken am Jaufenpass

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Roots of Nature

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Zweites Speck und Knödelfest

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Konzertabend mit dem Klengel Streichquartett

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Über 25.000 besuchen Elvis-Museum

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Mobilitätserhebung in St. Leonhard, St. Martin und Moos in Passeier

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Notebookpoint unterstützt Hilfswerk in Kinshasa

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HGV unterstützt Initiativen des Tourmismusvereins Passeiertal

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Passeirer Jäger-innen dominieren Bezirksjägerschießen

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Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben

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Impressum

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11. PSAYRER KEGELGRANDPRIX

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Salomon 4 Trails & Ultrarace

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Als Tirol habsburgisch wurde – das Schicksalsjahr 1363

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Jubiläumsfeier in der Festung Franzensfeste

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Passeierer Höfemarkt geht in seine 6. Auflage

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Der Meraner Herbst im Zeichen der Traube

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Kursprogramm KVW - Ortsgruppe Riffian

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Theaterwerkstatt in Platt

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Veranstaltungen im September

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Kleinanzeiger

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Vorausscheidung zur Miss Südtirol 2013

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Psairer Heftl - Info Box: nächste Ausgabe: Redaktionsschluss: Internet: Kontakte: Redaktion: Werbung Werbung Werbung allgemein Verwaltung

Sep 2013 (Nr. 35)

01. Oktober 2013 Montag, 23. September 2013 www.heftl.it Telefon Ernst Müller 333 - 464 3334 Robert Bernard 338 - 303 74 66 Robert Haniger 348 - 775 2629 0473 - 49 15 05 Helmuth Fritz 0473 - 49 15 01 Fax 0473 - 49 15 03

Mail redaktion@heftl.it robert.bernard@wochenblatt.it robert@hani.it werbung@heftl.it verwaltung@wochenblatt.it

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Porträt Karl „Schaly” Pichler Karl wurde 1933 als siebtes von 16 der nicht nur für Blödsinn Kindern auf dem Unterwirt in St. Mar- sorgte, sondern auch dartin im Passeiertal geboren, hat bereits auf schaute, dass alle seine als Fünfjähriger seine Mutter verloren, Freunde zu essen und ein die an Typhus gestorben ist und bekam Bett zum Schlafen hatten. 1942 eine „Ersatzmutter“, als sein Vater Im Herbst 1945 kam er wieder heiratete. Er war ein aufgeweck- nach Bozen ans Franzistes Kind, das nicht selten durch seinen kanergymnasium, von dort Vater die Rute zu spüren bekam, nie an die Handelsschule nach lange, weil Karl schon schrie, bevor es Meran, wo er nicht selten losging. Als Bub mochte er die täglichen die Schule schwänzte und Speckknödel gar nicht (heute ebenso im Hotel Europa Billard wenig!), freute sich zu Weihnachten spielte, anstatt die Schulüber ein Hemd, Socken, einen Apfel bank zu drücken. Er beenund Kekse, verstand aber nicht, warum dete diese Schule wenig sich seine älteren Brüder beim Vater für erfolgreich und beschloss die Geschenke bedankten, wo sie doch 1950 in die Berufswelt vom „Christkind“ kamen. In der Schule einzusteigen. Die Tischlehatte es die Lehrerin durch sein rebel- rei Delugan war sein erster lisches Verhalten schwer mit ihm, doch Arbeitgeber. Dort kümgelang es Karl immer wieder, sie durch merte er sich um die Lohnden ersten Schnitt buchhaltung, den vom Prügel zu bestechen, den er zu Hau- Das Gespräch suchen und ein Be- Materialeinkauf se schnell aus dem ziehungsgeflecht aufbauen, das war und um die landHolzschupfen holte. schon immer eine Stärke von Karl wirtschaftlichen seines Er wurde schon früh Pichler, der ein ungemein kommunika- Wiesen in die Verantwor- tiver Mensch ist und deshalb so viele Arbeitgebers. Im tung genommen, Bekanntschaften und Freundschaften Frühjahr des Jahministrierte täglich, pflegt wie wenige andere Unterneh- res 1954 kam er hütete mit seinen mer. Er kennt die Tischler im gan- nach Aosta zum Geschwistern wäh- zen Land, die Bauern in Algund und Militär, besuchte rend der Sommerfe- im Passeier, Skiliftbetreiber, Hoteli- dort die Unterofrien Geißen und Kühe ers, Golfspieler und jede Menge Un- fiziersschule, wo auf der Alm, nagelte ternehmerkollegen aller Sparten, die er es anfangs als Obststeigen, half mit ihm das eine oder andere Vorha- deutschsprachibei der Heu-, Korn- ben verwirklicht haben. Der „Pichler ger nicht leicht hatte, sich aber und Maisernte mit, Charly“ ist ein Markenzeichen. gekonnter verdiente sich beim Zitat SWZ als Ranggler bald den Kegel aufstellen im nötigen Respekt Gasthaus sein erstes Geld- 50 Centesimi je Viertelstun- verschaffte. Aufgrund seiner Erfolge de. Im Dorf galt er als „Rädelsführer“, konnte er sich seine nächste Destination

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auswählen und kam nach Meran, wo ihm 120 Männer zur Ausbildung unterstellt waren. Karl war jederzeit nicht nur Vorgesetzter, sondern für seine Rekruten auch Mensch und Freund. Der Militärzeit folgte eine Karriere als Vertreter, erst im Holzsektor, dann in Holz ist seit 1958 das Kerngeschäft von Karl Pichler, der aber nie ausschließlich Holzhändler war, sondern sich nebenbei und ergänzend überall engagiert, wo es ihm Spaß machte und wo er darum gebeten wurde.

Zitat SWZ

der Elektrobranche, für Intimwäsche. Nachdem Karl Pichler verschiedenes ausprobiert hatte, entschied er sich für das Holzgeschäft, in dem er für sich die größte Zukunftsperspektive sah. Am 10. Mai 1958 wurde die Eröffnung der Fa. Karl Pichler Edelhölzer Algund bekannt gegeben. Karl war künftig als Ein- und Verkäufer und Lieferant unterwegs, erst vor allem im Vinschgau, aber schon bald auch im Eisack- und Pustertal. Er arbeitete täglich zwischen 15 und 16 Stunden. Im November 1959 heiratete Karl Herta Siebenförcher, die Tochter des bekannten Meraner Metzgers Gottfried Siebenförcher, 1960 wurde Tochter Renate, 1963 Sohn Christian geboren. 1966 verstarb Karls Vater, der als Wirt, Bauer und Holzhändler im Passeiertal bekannt war. Pichler erbte eine Wiese in St. Martin und ließ dort auf Wunsch seines Vaters das erste beheizte Schwimmbad des Tales erbauen. Er selbst war ein begeisterter Sportler, der fast alle damals bekannten Sportarten beherrschte. 1970 baute Karl seinen bisherigen Be-


Porträt

trieb aus, weitete seine Geschäftsbeziehungen nach Amerika aus, stieg in die Firma Tecnopan in Bozen ein und war Teil der Kurzras AG um Leo Gurschler. 1989 baute er neben seinem Betrieb in Algund eine neue Lagerhalle und die „Lacknerstubn“, dachte über eine Niederlassung in Brixen nach, die 1991

sitzes samt Lager in der Weingartnerstr. in Algund und 2005 übergab Karl Pichler sein Lebenswerk an seine Kinder Renate und Christian, die es mit Freude und Einsatz weiterführen. Karl Pichler ist zweifelsohne einer der bedeutendsten Söhne unseres Landes.

Er ist weiterhin aktiv als Mitglied verschiedener Vereine und Verwaltungsräte, Langeweile kennt Karl auch jetzt nach seiner „Pensionierung“ nicht.

(im) Fotos: Psairer Heftl

Sein Herzblut und ungemein viel Geld hat er aber in ein anderes Projekt gesteckt: in den Bau eines Golfplatzes in Passeier, denn Pichler ist mit Leib und Seele ein „Pseirer“ geblieben.

Zitat SWZ

unter der Führung des Sohnes Christian Realität wurde. 1992 übernahmen Vater und Sohn Pichler die Firma Gummerer und bauten ihre Position dank der neuen Geschäftsbeziehung mit der Provinz Trient weiter aus. Durch den Anschluss Österreichs an die EU bot sich 1993 die Übernahme der Firma Winkler in Kematen an, die fortan den Namen Pichler tragen sollte und nach einiger Umstrukturierung gewinnbringend arbeitet. 2002 begann der Bau des neuen Firmen-

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Bürgermeistertreffen 29. Bürgermeistertreffen Ötztal - Passeiertal in Riffian / Kuens Das Bürgermeistertreffen Ötztal – Passeiertal, eine beliebte Möglichkeit des Austausches, fand heuer bereits zum 29. Mal statt. Auf Einladung der beiden Gemeinden Riffian und Kuens, fanden sich viele Bürgermeister und Altbürgermeister beider Täler in Riffian am Festplatz ein, wo alle mit einer kleinen Stärkung empfangen wurden. Der Bürgermeister von Riffian, Karl Werner, begrüßte auch im Namen seines Kuenser Amtskollegen Luis Kuens alle Anwesenden. Unter den Gästen war Ortspfarrer Florian Platter, der Bürgermeister von Umhausen, Jakob Wolf, der Landeshauptmann Günther Platter vertrat, der Tiroler Gemeindenverbandspräsident Ernst Schöpf, den Altbürgermeister von Sautens Alois Ennemoser (einer der Gründer dieses Treffens) sowie eine weitere starke Vertretung von Bürgermeistern und politischen Vertretern aus dem Ötztal. Zu den vielen Altbürgermeistern aus dem

Gipfeltreffen Klaus Gufler, Gemeinderat von St. Martin, organisierte auch heuer wieder die traditionelle Bergtour der Gemeinden Kuens, Riffian, St. Martin, St. Leonhard und Moos. Das heurige Ziel war der Kolbner (2868 m), bei dem die Grenzen der drei Gemeinden Riffian, St. Martin und Moos zusammenlaufen. Während nur 6 Gemeinderäte, darunter die 4 Bürgermeister von Kuens, Riffian, St. Martin und St. Leonhard, die recht beschwerliche Tour zum Gipfel meisterten, trafen sich zu Mittag Vertreter der 5 Gemeinden in der Ulfaser Alm zu einem gemütlichen Zusammensein, wo es neben der Gemütlichkeit auch um politische Themen ging.

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Passeiertal konnte BM Werner den Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamtes und Schenner Bürgermeister Alois Kröll, den Präsidenten des Wonbauinstitutes und Altbürgermeister Konrad Pfitscher, die Bürgermeisterin aus St. Martin Rosmarie Pamer, Vize Bürgermeister von Dorf Tirol Erich Ratschiller sowie den Riffianer Ehrenbürger und ebenfalls Mitbegründer dieses Treffens Alois Pircher, sowie einige Gemeindereferenten begrüßen. Später gesellten sich noch die Bürgermeister Oswald Tschöll und Willi Klotz dazu. Am Vormittag stand die Besichtigung der Wallfahrtskirche von Riffian auf dem Programm. Der Chronist Dr. Josef Pircher erklärte mit seinem ausgeprägten Wissen die Geschichte der seit 700 Jahre bestehenden Wallfahrtskirche „Zu den sieben Schmerzen Mariens“ und deren kunstvollen Fresken.

Das Mittagessen wurde in der Feuerwehrhalle Riffian eingenommen, wo anschließend auch die Halle (erste FF Halle Klimahaus A) und deren Einsatzgeräte besichtigt wurden. Der Abschluss des Tages wurde in der neuen Kellerei Meran Burggräfler in Marling begangen. Der Obmann der Kellerei, Herr Kaspar Platzer führte mit großem fachlichen Wissen durch die Kellerei, wobei nicht nur die Produktion erklärt wurde, sondern auch ihr zukunftsorientiertes Konzept. Mit der Verkostung einiger Weine aus dem Sortiment der Kellerei und einer kleinen Marende klang dieser Tag, welcher viele Gelegenheiten ergab, sich mit den Kollegen aus dem Ötztal auszutauschen, aus. Hoffen wir weiterhin diesen Tag, als Tag der Verbindung von Menschen diesseits und jenseits des Timmelsjochs feiern zu können.


Architektur Der Lanthalerturm

Der mittelalterliche Lanthalerturm in der Kalbe/St. Martin wird von der Besitzerfamilie neu eingedeckt. Im Jahr 1916 drückten große Schneemassen das Dach ein, das 1978 vom Verein für Kultur und Heimatpflege Passeier in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt Bozen errichtet und inzwischen wieder schadhaft wurde. Heiner Moser schreibt: „Das schönste Beispiel eines erhaltenen Wohnturms ist der Schildhof Kalm.” Der romanische Turm, der insgesamt fünf Stockwerke aufweist, stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist für das Vorderpasseier landschaftsprägend - ein Stolz für das Tal.

Heinrich Hofer

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Gesundheit Halbautomatische Defibrillatoren helfen, Leben zu retten! auch sinnvoll und gut überlegt, dass laut Dekret des Staates und der Landesrichtlinien eine Ausbildung verpflichtend ist, damit Defibrillatoren überhaupt angewandt werden dürfen. Erste-Hilfe-Kurse beinhalten über die Anwendung des Defibrillators hinaus wertvolle lebensrettende Sofortmassnahmen. „Wir als Weißes Kreuz lassen die Sportvereine aber nicht allein. Wir stehen allen Vereinen zur Verfügung, um ihnen bei dieser Einführung behilflich zu sein“, betont Direktor Dr. Ivo Bonamico: „Diese Hilfe wird auch ökonomisch vertretbar sein, damit es allen Vereinen möglich ist, der heutigen Rechtslage gerecht zu werden. Unterm Strich muss und kann die Umsetzung des neuen Ministerialdekretes ein po-

Bestätigt fühlt sich das Weiße Kreuz mit Präsident Dr. Georg Rammlmair im Ministerialdekret, dass künftig in allen Sportstätten verpflichtend Erste-Hilfe-Sets mit Defibrillatoren vorsieht. Im Jahr 2002 hat Präsident Rammlmair in enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Gerichtspräsidenten Dr. Carlo Bruccoleri die halbautomatische Defibrillation im Verein eingeführt. „Bis heute konnten wir über 100 Menschen ohne Folgeschäden das Leben retten“, freut sich Rammlmair: „Mit diesem Ministerialdekret ist es nun möglich, die Dichte der Verfügbarkeit von Defibrillatoren im Land zu erhöhen, was zu guter Letzt jedem Bürger und jeder Bürgerin zugutekommen kann.“ Der Verein findet es

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sitives Signal setzen für mehr Sicherheit im Lande.“ Das Weiße Kreuz wird sich mit den Verantwortlichen des Landesnotfalldienstes in Verbindung setzen, um in diesem Bereich für alle Seiten umsetzbare Abläufe definieren zu können. Die Sportstätten sind nun die ersten Bereiche der Erweiterung der Standorte von halbautomatischen Defibrillatoren. Die Vision des Weißen Kreuzes ist es, dieses Netz immer weiter auszubauen, z. B. auf öffentlichen Plätzen, Hotels, und Bahnhöfen des Landes. Wir dürfen nie vergessen: Im Falle eines HerzKreislaufstillstandes entscheidet die Nähe zu einem Defibrillator über Leben und Tod. In diesem Sinne kann es nur bedeuten: je mehr desto besser!


Kulinarisches Bauernkuchl im Hinterpasseier Wild, Schëpsernes, Muas & Riibl Die Gastwirte des Hinterpasseier bitten zu Tisch, durchgehend von Freitag 27.09. bis Sonntag, 13.10.2013 Die beliebten Spezialitätentage im Hinterpasseier, welche vom Tourismusverein Passeiertal veranstaltet werden und an denen sich sieben Gastbetriebe des Hinterpasseier beteiligen, finden heuer bereits zum neunten Mal statt. Mit traditionellen wie raffinierten Gerichten und Getränken laden die Gastwirte des Hinterpasseier zum genussvollen Schlemmen ein. Auf der Speisekarte stehen typische Gerichte und Rezepte aus dem Passeiertal sowie herzhafte Hausmannskost als kulinarischer Hochgenuss. Die Betriebe „Gasthof Mooserwirt“ in Moos, „Gasthof Rabenstein“ und „Gasthof Trausberg“ in Rabenstein, „Gasthof Zeppichl“ und „Pension Restaurant Rosmarie“ in Pfelders, „Hotel Restaurant Alpenland“ in Stuls sowie die „Schutzhütte Schneeberg“ bieten zum

Wohlfühlen neben herzhaften Schmankerln ein authentisches Ambiente mit gemütlichen Stuben und gastfreundlichen Wirtsleuten. Die Verwendung heimischer Produkte wird bei der „Bauernkuchl im Hinterpasseier“ groß geschrieben. Bei den Vorspeisen führen allerlei selbst gemachte Knödel und köstliche Suppen die Liste der traditionellen Gerichte an. Die Reihe traditioneller Spezialitäten setzt sich bei den Hauptgerichten fort: Deftiges wie Schëpsernes, verschiedene Wildspezialitäten, Bauernbratl oder ein Herrengröstl machen ordentlich Dampf in der Küche. Als Beilagen werden schmackhafte Kartoffeln und würziges Sauerkraut gereicht. Aber auch die vielen Passeirer Süßspeisen sind eine Versuchung:

Schwarzplentener Riibl, Psairer Krapfen und vieles mehr. Als „Special 2013��� wird in jedem Betrieb ein Knödelgericht angeboten. Lassen Sie sich überraschen! Bauernkuchl 2013: Heuer geht’s rund. Das Schlemmen lohnt sich allemal, denn nach dem Genuss der Speisen erhält jeder Teilnehmer der Bauernkuchl ein kleines Geschenk.

Fotos: Tourismusverein Passeiertal 1. Kross gebratene Spanferkelkrone mit Kartoffel-Kobisknödl und Kümmeljus 2. Schepsernes mit Semmelknödel 3. Vanille - Ricottaknödel mit marinierten Erdbeeren 4. Muaspfonne

Informationen zu den Spezialitätentagen „Bauernkuchl im Hinterpasseier“ erhalten Sie in allen Infobüros des Tales, sowie unter www.passeiertal.it

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Events „Bei uns dahoam“ dreht im Passeiertal Herbert Pixner ist zweifellos eines der musikalischen Aushängeschilder des Passeiertals, seine Bekanntheit weit über die Südtiroler Landesgrenzen hinaus hat den „Bayerischen Rundfunk“ (BR) dazu animiert, Pixner und sein Passeiertal in einer Folge der beliebten Sendung „Bei uns dahoam“ vorzustellen. Im vergangenen Juni und Juli haben das BR-Team um Moderatorin Elisabeth Rehm Herbert Pixner auf mehreren seiner Konzerte begleitet und ihm auch ganz privat „auf den Zahn gefühlt“. Neben beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und viel Musik wird die 90-minütige Sendung auch traditionelles Handwerk, Kultur und Kulinarisches beinhalten. Die Ausstrahlung ist für Juni/Juli 2014 geplant. Foto: nach Drehschluss wurde das Team des BR von Anna Hueber und ihren Helferinnen auf der Fartleis Alm so richtig kulinarisch verwöhnt

Herbert Pixner Projekt vertreibt die Wolken am Jaufenpass Auf Grundlage einer Idee der Waltner Wirte lud die Musikkapelle Walten am 19. Juli dieses Jahres zu einem ganz besonderen Konzert auf dem Jaufenpass. Es war kein geringerer als der im gesamten Alpenraum als „Volksrebell“ gefeierte Waltner Herbert Pixner, welcher mit seiner Gruppe ‚Herbert Pixner Projekt‘ vor knapp 250 begeisterten Zuschauern in seiner Heimat aufspielte. Auf das Konzert eingestimmt wurden die Konzertbesucher mit den äußerst gekonnten Darbietungen des neu gegründeten Passeirer Bass-Quartetts. „Das ist schon ein emotionaler Moment für mich…“, war der erste Kommentar von Herbert Pixner, als er am Fleckner-See auf dem Jaufenpass vor sein Publikum trat. Beim Konzertschauplatz handelte es sich nämlich um einen Ort, an welchem der Herbert als kleiner Junge alljährlich vorbeikam, als er seinem Vater dabei half die Kühe auf die Alm zu bringen. Damals habe er sich nicht erträumen lassen, an diesem Ort einmal ein Konzert vor so einem tollen Publikum geben zu können. Noch bevor das erste Lied angestimmt wurde, schien es so, als ob der Konzertabend auch schon wieder vorbei sei, als dicke Regentropfen vom Himmel fielen. Nichtsdestotrotz ließen es sich die vier Vollblutmusiker nicht nehmen, ihr erstes Stück zum Besten zu geben. Die letzten Töne dieses Stückes waren noch nicht gespielt, als die Regenwolken wie durch ein Wunder - offensichtlich durch die sanften Töne der aufspielenden Musikgruppe vertrieben wurden, wodurch einem aufregenden Konzertabend nichts mehr im Wege stand. Die wenigen Regentropfen führte Herbert Pixner darauf zurück, dass

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wohl einige wenige der Anwesenden nicht für gutes Wetter gebetet hatten. Gemeinsam mit seinen drei kongenialen Partnern Werner Unterlechner aus Osttirol (Kontrabass), seiner Schwester Heidi Pixner (Tiroler Volksharfe) und Manuel Randi aus Bozen (Manouche-Gitarre) verzauberte Herbert Pixner seine Zuhörer mit seinem neuen Programm „NA UND?!“. Mal schnell und wild, dann wieder andächtig und ruhig erzählte jedes der vorgetragenen Stücke seine eigene Geschichte. So versetzten die vier Musiker ihre Zuschauer beim Lied „Misty“ beispielsweise in eine Bar in den Südstaaten Amerikas. Charmant und witzig führte Herbert durch das abwechslungsreiche Konzertprogramm, welches Elemente von Blues, Jazz und Volksmusik in sich vereinte. Beim Lied „Dirty Kathy“ erklärte Herbert Pixner etwa, dass er bei der Komposition dieses Stückes zum einen von Michael Jacksons „Dirty Diana“ und zum anderen von einem Landler inspiriert worden war. Im Angesicht des aufgehenden Vollmondes, welcher sich im wunderbaren Flecknersee spiegelte und die Sarntaler Alpen im Hintergrund erleuchtete, und bei für den Jaufenpass äußerst angenehmen Temperaturen erklatschten sich die Zuhörer schließlich auch noch zahlreiche Zugaben. Bevor das Herbert-Pixner-Projekt seine Konzertbesucher auf den mit romantischen Fackeln gesäumten Heimweg entließ, kündigte Herbert Ihnen an, dass es schon bald eine Wiederholung dieses einzigartigen Erlebnisses geben werde, und zwar findet die zweite Auf-

lage des Seekonzertes auf dem Jaufenpass mit dem Herbert Pixner Projekt am 27.06.2014 statt.


Roots of Nature Das „Roots of Nature” Benefiz-Festival hat dieses Jahr zum ersten Mal auf der Stuller Hochalm auf 2.174m stattgefunden. Ziel dieses Projektes ist es, den Menschen ein Festivalerlebnis, an einem noch nie da gewesenen Ort zu bieten, gleichzeitig aber die Natur zu schonen und alles möglichst nachhaltig zu gestalten. Organisiert wurde das Festival von einer Gruppe Jugendlicher aus Meran, welche in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und anderen Sponsoren das Projekt aufgebaut haben. Wir, das Organisationsteam, haben dabei wichtige Erfahrungen gewonnen und in dieser Hinsicht war das Festival ein voller Erfolg. Leider war das Wetter am Samstag nicht auf unserer Seite und wir mussten einige Bands und Workshops aus dem Programm nehmen, was uns sehr Leid tut. Aufgrund des Wetters konnten wir unsere Bilanz nicht ausgleichen und haben rote Zahlen geschrieben. Deshalb müssen wir leider den Schritt wagen und die Öffentlichkeit um finanzielle Hilfe bitten, damit wir die Unkosten des schlechten Wetters und die dadurch entstandenen offenen Rechnungen decken können. Eine Unterstützung kann durch eine Spende geleistet werden, oder durch eine Mitgliedschaft in unserem Verein „Roots of Nature”, mit dem wir als non-profit Organisation die Jugendprojekte „Zukunftswerkstatt” und „Be the change“ unterstützen möchten. An dieser Stelle möchten wir uns noch mal recht herzlich bei allen Helfern, Künstlern, Betrieben und Vereinen bedanken, die es uns ermöglicht haben unseren Traum von einem Festival mitten in der Natur zu ermöglichen. Ebenso bei allen Besuchern, die die Wanderung zur Hochalm trotz der schlechten Witterung am Samstag auf sich genommen haben um dieses einzigartige Event zu erleben.

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Nähere Informationen zum Verein und dem Festival finden Sie unter www.rootsofnaturefestival.com oder Sie kontaktieren uns direkt unter rootsofnature7@gmail.com

Fotos: Root of nature 1. Samstag Vormittag 2. Bühne, Sonntag 3. Tanzfläche, Dekoration, Bühne Sonntag vor Sonnenaufgang 4. Organisationsteam v.l. Omar Covi, Maurice Cazzolli, Philippe Gufler, Laurin Holzner, Jonas Wallnöfer

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Feier Zweites Speck und Knödelfest Knödelliebhaber aus nah und fern ließen es sich trotz des schönen Wetters nicht nehmen, die handgerollten Knödelspezialitäten zu verkosten... und alle waren sich einig, dass es ein super organisiertes Fest und das Essen sehr, sehr gut war. Den Auftakt bildeten die Goaßlschnöller, der

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Bürgermeister übernahm den Fassanstich, es wurde Brot gebacken und Knödelkochkurse abgehalten. Die Kinderbetreuung sowie Clown Wolly Trolly ließen die Kinderherzen höher schlagen. Die Tische waren alle liebevoll gedeckt, die Bedienungen schneidig in Diandl und Lederhosen

und die Gruppe Dingl Dongl spielte zum Tanz auf. Die Organisatoren bedanken sich herzlich bei allen, die zum guten Gelingen des Festes beigetragen haben sowie bei all jenen Gästen die das Fest besucht haben.

Isabella Halbeisen


Knödel

Bildbeschreibungen:

1. Über 2000 in 7 verschiedenen Sorten wurden Knödel für das Fest vorbereitet. 2. Die Chefs in der Küche: Thomas Schweigl und Oswald Righi. 3. Der perfekte Fassanschlag von Bürgermeister Oswald Tschöll. 4. Ein Prost auf das offiziell eröffnete Kneidlfescht! 5. Der Gruß aus der Küche. 6. Krapfen, die beliebte Psairer Nachspeise - gebacken von Lidia Righi und Waltraud Schweigl 7. Brigitte Halbeisen, die Expertin in Sachen Knödelkochkurs. Geduldig warteten die Verkoster auf die Kneidl. 8. Psairer Paarlbrot: gebacken auf dem Niedersteinhof vom Bauer Walter Moosmair u. seiner Frau Carolin. 9. Jeder der konnte half mit. Auch Marie, Moritz u. Laura Hofer. 10. Die schneidigen Bedienungen: Nadine Santer, Sigrid Torggler, Veronika Heel, Hedwig Pirpamer, Stefanie Kröss., Alexander Pixner, Martin Ilmer, Ulrich Gufler, Alexander Schweigl. 11. Auch der kleine Max war in Lederhosen auf dem Fest dabei. 12. An der Mal- und Bastelecke fanden die Kinder abwechslungsreiche Beschäftigung. 13. Die Musikformation Dingl-Dongl begleitete musikalisch durch den Tag Norbert Ladurner und Peter Santoni. 14. Vater und Tochter beim Goaßlschnölln - Roman und Milena Marth. 15. Die Unterlandler Schuachplattler bereicherten das Kneidlfescht mit ihrem Auftritt. Eine Showeinlage mit Damen aus dem Publikum trug zur Belustigung bei. 16. Ein Schätzspiel brachte Maria Grassl den Gewinn eines Diandls oder einer Lederhose nach Wahl, gesponsert vom Trachtengeschäft Amadeus in Algund. Mit ihr freute sich ihr Mann Josef und die beiden Enkelinnen Julia Gruber und Jennifer Grassl. Alex Lanthaler (li.) und Moritz Hofer (re.) animierten die Gäste die richtige Anzahl der konsumierten Kneidl vom Fest 2012 zu erraten. 17. Die Festbesucher Urban Widmann, Helene Gufler, Zilli Kofler, Edith Pixner. 18. Das Einmeter-Speckbrett lassen sich Christoph Auer, Phillipp Holzknecht, Reinhard Buchschwenter und Fabian Auer schmecken. 19. Für turbulente Unterhaltung bei den Kindern sorgte die Clownfrau WollyTrolly mit ihren Späßen. 20. Siegfried Schiefer - der Hausmeister, der für alle Probleme eine Lösung findet. 21. Viele Mitarbeiter waren nötig um einen reibungslosen Ablauf des Festes zu gewährleisten.

Fotos: Bernadette Pfeifer

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Konzert Konzertabend mit dem Klengel Streichquartett Am 21.09.’13 wird das Klengel Quartett im Vereinshaus von St. Leonhard in Passeier um 20.30 Uhr einen Konzertabend gestalten. Das Klengel Quartett besteht aus vier jungen engagierten Südtiroler Instrumentalisten und Pädagogen (Alessandro Fabris 1.Violine, Alexandra Haller 2. Violine, Manuel Chizzali Viola und Johannes Höhn Violoncello), die ihr Quartett nach dem großen deutschen Cellisten, Komponisten und Instrumentallehrer Julius Klengel (1859-1933) benannt haben. Sie werden das Streichquartett Nr. 19 in C-Dur, KV.465 von W. A. Mozart spielen, das unter dem Beinamen „Dissonanzenquartett“ bekannt wurde, sowie das Streichquartett Nr.14, D 810 von Franz Schubert, welches den malerischen Beinamen „Der Tod und das Mädchen“ bekam, da Schubert den 2. Satz des Quartetts als Variationsreihe auf die Einleitung des 1817 komponierten gleichnamigen Kunstliedes geschaffen hat. Biographisch gesehen fiel die Komposition dieses Quartetts in Schuberts schwerste Zeit, da sein Versuch als Opernkomponist in Wien Fuß zu fassen scheiterte und er schwer an Syphilis erkrankte. Das Quartett zählt zu den späten Quartetten Schuberts, die er selbst als Vorbereitung auf die Komposition einer großen Sinfonie sah. Es gilt als ein Meisterwerk der Musik und stellt die Interpreten vor große Herausforderungen, sowohl in der technischen Ausführung als auch in der musikalischen Gestaltung. Das „Dissonanzenquartett“ von Mozart jedoch, das letzte Streichquartett aus der Reihe der Haydn gewidmeten Quartette des Jahres 1783, hat seinen Beinamen dem außergewöhnlichen Beginn zu verdanken: über ei-

Wer mit dem Herzen hört … bezaubernde Musik und berückend malerische Melodien nem langsam pochenden Bass erklingt eine Folge von besonders gewagten Vorhalten, die sich jeweils überraschend in einen Mollakkord auflösen. Manche Zeitgenossen vermuteten sogar Fehler beim Setzen der Noten, doch nachdem die düsteren Wolken der langsamen Einleitung verflogen sind, öffnet sich der Himmel zu einem der schönsten Allegro-Themen, die Mozart geschrieben hat.

Wenn es überhaupt möglich wäre das Niveau des ersten Satzes zu steigern, so wäre dies Mozart im Andante cantabile gelungen: ein erfüllterer Gesang für vier Streicher ist kaum jemals geschrieben worden. Bleibt zu hoffen, dass das Klengel Quartett die Erwartungen erfüllt und dem Publikum einen unvergesslichen Abend bereiten wird.

Text / Foto: Alexandra Haller

Gratulation! Wir gratulieren unseren Lehrlingen Manuel aus dem Service, der als Klassenbester seine Lehre abgeschlossen hat, und Thomas aus der Küche der als Klassen-Zweiter seine Kochlehre erfolgreich abgeschlossen hat. Bravo Jungs!

Das gesamte Team vom Stroblhof

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Rückblick Über 25.000 besuchen Elvis-Museum Der Ansturm auf das Elvis-Presley-Museum im Vereinshaus in Oberbozen am Ritten hält auch nach eineinhalb Monaten unvermindert an und so durchschritt am 23. August die 25.000 Besucherin das Zählwerk. Es war Heidi Erschbamer aus Bozen, die am Eingang des Vereinshauses vorbeiging, um in freudiger Erwartung das Elvis-PresleyMuseum zu besuchen. Groß war ihre Überraschung, als ihr mitgeteilt wurde, dass sie die 25.000ste Besucherin sei, die innerhalb von nur 49 Tagen dem Elvis-Presley-Museum einen Besuch abstattete.

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Rittens Bürgermeister Dr. Paul Lintner, Vizebürgermeister und „Rittner Bötl“-Redaktionskomitee-Vorsitzender Dr. Andreas Fraccaro sowie Dr. Hans Gamper, für die Monatszeitschrift „´s Rittner Bötl“ presserechtlich verantwortlich, ließen es sich nicht nehmen, der freudig überraschten Heidi Erschbamer zu gratulieren und ihr eine goldene Langspielplatte von Elvis („Reconsider Baby“) zu überreichen. Die Ausstellung aus Memphis / Tennessee mit 80 Originalgegenständen des Königs des Rock´n´Roll ist noch bis inklusive 1.

September täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Absoluter Rekordtag war bisher der 16. August, der 36. Todestag von Elvis, mit über 1.500 „Elvis-Pilgern“. Weitere Infos unter www.elvis-ritten-renon.com Heidi Erschbamer aus Bozen war am 23. August die 25.000ste Besucherin des Elvis-Presley-Museums in Oberbozen am Ritten. Im Bild (von links) Hans Gamper, Bürgermeister Paul Lintner, Heidi Erschbamer mit Sohn Maurice sowie Vizebürgermeister Andreas Fraccaro.

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Mobilität Mobilitätserhebung in St. Leonhard, St. Martin und Moos in Passeier Im Rahmen des Projektes „NaMoBu – Nachhaltige Mobilität Burggrafenamt“ wurde im Herbst 2012 eine telefonische Bürgerbefragung durchgeführt, um das Mobilitätsverhalten im Burggrafenamt zu untersuchen. Aufbauend auf eine landesweite Mobilitätsuntersuchung hat die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt die Stichproben auf Gemeindeebene vertiefen lassen, sodass für jede Gemeinde aussagekräftige Ergebnisse entstanden sind. Fasst man die Ergebnisse der Verkehrsmittelwahl der drei Passeirer Gemeinden St. Martin, St. Leonhard und Moos in Passeier zusammen, ergibt sich folgendes Bild: Die Fußgängermobilität spielt im Vergleich zu den anderen Gemeinden im NaMoBu-Gebiet (Bezirk Burggrafenamt, Jenesien und Mölten) eine überdurchschnittlich große Rolle. 42,6% der Wege werden bevorzugt zu Fuß zurück gelegt. Jedoch ist auch festzustellen, dass das Auto im Alltag einen vergleichsweise hohen Stellenwert hat (44,7%). Das Fahrrad hat wiederum keine große Bedeutung. Insgesamt werden mehr als die Hälfte aller Wege (nämlich 54,2%) umweltfreundlich, also mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zurück gelegt.

Auf die Frage, in welchem Bereich die Gemeindeverwaltungen am stärksten aktiv werden sollte, sprechen sich mit 38% der Befragten für das Thema „Wohnbau und Urbanistik“ aus. Das Thema „Freizeit, Sport, Kultur“ folgt mit 35%. Dem Bereich „Verkehr und Mobilität“ wird mit nur 28,7% am wenigsten Bedeutung zu getan. Beim Thema Mobilität sind ca. 40,5% der Befragten der Meinung, dass die Gemeinde vermehrt im Bereich „Straßen und Parkplätze“ tätig werden sollte. Ungefähr 40% erachten den Bereich „Nahverkehr“ als wichtig, wobei dieser Wert eindeutig über dem Durchschnitt auf Bezirksebene liegt. Immerhin circa 25,3% der Befragten sprechen sich für mehr Initiativen im „Bereich Radund Fußverkehr“ aus. Bei der Potentialanalyse spiegeln sich diese Ergebnisse in etwa wider: ca. 36% würden Busse und Bahn unter bestimmten Voraussetzungen öfters nutzen. Das Fahrrad hingegen hat mit 17,5% ein geringeres Potential. Als Fazit lässt sich sagen, dass bei der Gemeindebevölkerung der drei Passeirer Gemeinden das Thema Mobilität nur eine untergeordne-

te Rolle spielt. Nichtsdestotrotz macht eine Schwerpunktsetzung im Bereich Mobilität Sinn: Gerade aufgrund des positiven Ergebnisses im Bereich Fußmobilität sollte diese bei der Planung berücksichtigt und entsprechend gefördert werden. Im Öffentlichen Personennahverkehr zeigt sich noch Entwicklungspotential. Deshalb sollte eine weitere Optimierung des Busangebotes vorangetragen werden. Das Fahrrad hat aufgrund der Topographie momentan keine große Bedeutung für die alltägliche Mobilität, sollte jedoch aus Sicht des Tourismus auf jedem Fall bei der Verkehrsplanung mitberücksichtigt werden. Das Projekt „NaMoBu – Nachhaltige Mobilität im Burggrafenamt“ der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt verfolgt das Ziel, einen Strategieplan für den Bezirk Burggrafenamt zu erstellen, um eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung zu fördern. „NaMoBu” wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) kofinanziert und mit Unterstützung der wissenschaftlichen Partner Firma Qnex und Gruppo Clas umgesetzt.

Aufteilung der Verkehrsmittelwahl in den Gemeinden St. Leonhard, St. Martin und Moos in Passeier

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Soziales Notebookpoint unterstützt Hilfswerk in Kinshasa Kürzlich überreichte die Firma Kuen & Laimer aus Meran, spezialisiert für den Verkauf und Service von tragbaren Notebooks, Herrn Universitätsprofessor und Pfarrer Dr.Michél Libambu aus Kinshasa im Kongo, stellvertretend für ein Hilfswerk in seiner Stadt, ein neues Notebook. Herr Libambu erzählt, dass er ein Grundstück von 4 ha Land gekauft und Kulturland daraus gemacht hat. Einige Fischteiche bestehen bereits, Plantagen für Obst und Gemüse und Stallungen für Vieh sind in Planung. Ein Gemeinschaftsgebäude für Gäste, Schule, Veranstaltungen und Kapelle sind ebenfalls im Aufbau. Wasser gibt es genug, aber keine Wasserleitungen für das Haus und für Trinkwasser, auch keine Maschinen. Die Zufahrten sind katastrophal. Ziel dieses Projektes ist es, für Kinder und Jugendliche in der Nähe, verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen.

Wer interessiert ist, für dieses Hilfswerk zu spenden, kann sich an Hochwürden Florian Platter, Pfarrei Riffian, wenden: Tel. 0473 241035, www.wallfahrtskirche.riffian.com

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Informationen HGV unterstützt Initiativen des Tourmismusvereins Passeiertal Wie schon seit vielen Jahren unterstützt auch dieses Jahr der HGV Bezirk Meran/ Vinschgau den Tourismusverein Passeiertal bei mehreren Initiativen. Diese unkomplizierte Zusammenarbeit ist sehr wertvoll und unterstreicht die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen dem Gastwirteverband mit dem Tourismusverein, die sich in vielen Aktionen im ganzen Tal jedes Jahr widerspiegelt. So unterstützt der HGV in diesem Jahr die Hinterpasseirer Bauernkuchl, den Andreas Hofer Volkslauf und den Höfemarkt, drei Veranstaltungen die im ganzen Land für Aufsehen sorgen. Der Vorstand des Tourismusvereins Passeiertal bedankt sich beim Bezirksobmann Hansi Pichler und dem Talschaftsobmann Heinrich Dorfer für die gute Zusammenarbeit im Bild: Talschaftsobmann HGV Heinrich Dorfer, Bezirksobmann HGV Hansi Pichler, Präsident Tourismusverein Passeiertal Ulrich Königsrainer

Passeirer Jäger-innen dominieren Bezirksjägerschießen Bezirksjägerschießen Meran in St. Pankraz.

In allen Kategorien haben die Passeirer Jäger den Sieg mit ins Tal gebracht. Bei den Repetierern holte sich Siegbert Platter vom Jagdrevier St. Martin mit einer Punktezahl von 30,24 den Sieg. Bei den Kippläufen gingen die ersten drei Plätze ins Passeiertal. Manfred Pixner war mit 30,23 vor Walter Hofer mit 30,21 und Siegfried Öttl ebenfalls mit 30,21. Bei den Jägerinnen holte sich Nadia Wieser vom Jagdrevier Moos mit einer Punk-

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tezahl von 30,20 den Sieg. Die Jäger vom Jagdrevier St. Leonhard erreichten mit der Gesamtpunktezahl von 90,65 den zweiten Platz in der Mannschaftswertung, geschlagen nur um einen Zehntelpunkt (90,66) vom den Jägern aus Naturns.

Landesjägerschießen in Toblach.

beim Landesschießen Kategorie Kippläufe erreichten unsere Jagdkameraden Andreas Raich den dritten und Stefan Kaufmann den vierten Platz.

Unser Schiessstollen hat sicher auch zu den hervorragenden Leistungen beigetragen. Auf diesem Weg möchte sich die gesamte Jägerschaft des Passeiertales bei der Südtiroler Volksbank, Herrn Roland Scandolera von der Filiale St. Leonhard für die Zielscheiben bedanken, die 2012 zu Verfügung gestellt wurden. Wir gratulieren allen Teilnehmern herzlich für die guten Leistungen und wünschen weiterhin „Gut Schuss“

Der Revierausschuss von St. Leonhard i.A. Emil Königsrainer


Theater Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben Eine Komödie von Kurt Wilhelm nach der Erzählung von Franz von Kobell als Freilichtspiel in St. Martin in Passeier im August 2014 Der Bezirk Burggrafenamt des Südtiroler Theaterverbandes wartet im Sommer 2014 mit einem besonderen Projekt auf: Die Laienbühnen des Burggrafenamtes schließen sich für eine große Freilichtaufführung zusammen. Auf die Bühne des Pavillons am neugestalteten Dorfplatz von St. Martin i.P. kommt „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben” zur Aufführung. Das Bezirkstheater Burggrafenamt wird am 13. August 2014 in St. Martin in Passeier Premiere feiern. Bereits jetzt beginnen die Vorbereitungen. Der Bezirk Burggrafenamt im Südtiroler Theaterverband umfasst ca. 39 Bühnen zählt damit zu den größten des Landes. Schon seit längerer Zeit spielt die Bezirksleitung rund um Obmann Paul De Bastiani mit dem Gedanken, eine große Freilichtproduktion zu gestalten, bei der

alle Laienbühnen mitwirken können. In den letzten Monaten haben sich die verschiedenen Ideen konkretisiert und erste vorbereitende Schritte wurden eingeleitet. Bei der Suche nach einem geeigneten Spielort konnte Paul De Bastiani die Bürgermeisterin von St. Martin in Passeier, Rosmarie Pamer, sofort für das Anliegen begeistern und somit auf die Unterstützung der Gemeinde bauen. Gespielt wird am neugestalteten Dorfplatz von St. Martin i. P., im „Pavillon“. Das suggestive Ambiente mit Schloss Steinhaus im Hintergrund bildet den idealen Rahmen für das Theaterprojekt. Als Regisseur konnte Andy Geier gewonnen werden, der - neben seiner Tätigkeit als Steinmetz und Bildhauermeister - seit vielen Jahren als Theaterregisseur

und Schauspieler auf Südtirols Bühnen zu sehen ist. Letzthin überzeugte er bei den Freilichtspielen Lana 2013 als Kapellmeister Peter Rotkopf im Stück „Der Kaiser aus Indien“ und als Regisseur des „Jedermann“ im Sommer 2010 in Algund. Schnell wurde man sich auch über das zu spielende Stück einig. Aufgeführt wird „Der Brandner Kaspar - und das ewig‘ Leben“ von Kurt Wilhelm nach der Erzählung von Franz von Kobell. Zum Inhalt: Die Titelfigur Brandner Kaspar betrügt den Tod und ergaunert sich zusätzliche Lebensjahre, wodurch jedoch die himmlische Ordnung durcheinander zu geraten droht. Typische alpenländische Schlitzohrigkeit, Wilderei, zünftige Kartenspiele und eine große Portion Humor bilden die idealen Zutaten für ein besonderes Theatererlebnis.

Bei einer Pressekonferenz auf dem neu gestalteten Dorfplatz in St. Martin in Passeier stellten der Bezirksobmann des Südtiroler Theaterverbandes Paul de Bastiani, Bürgermeisterin Rosmarie Pamer und Regiseur Andy Geier das ehrgeizige Vorhabe vor. Die Proben zu der Freilichtaufführung werden nach Ostern 2014 beginnen, dafür sind noch zwölf Sprechrollen zu vergeben. Die Premiere wird am 13. August 2014 stattfinden, anschließend stehen weitere acht Aufführungen auf dem Programm. Bürgereisterin Pamer ist sehr erfreut darüber, dass der neu errichete Pavillon Schauplatz der Aufführungen sein soll. Am 1. September diesen Jahres wird der neue Dorfplatz mit dem Pavillon, der vom Architekten Andreas Flora geplant wurde, feierlich eingeweiht.

Impressum

Herausgeber: Maiser Vereinshaus Ges.m.b.H., 39012 Meran, Pfarrgasse 2/B. Gesellschaft unter Leitung und Koordinierung des Maiser Vereinsverbandes e.V. Art. 2498 ZGB. Presserechtlich verantwortlich: Dr. Maren Schöpf (ms) Redaktion: Ernst Müller (em) und jeweils wechselnde Redakteure Druck: Lana Repro / Layout: Ernst Müller, Auflage: 6.000 Stück, erscheint monatlich, Postversand an alle Haushalte im gesamten Passeiertal, Dorf Tirol und Schenna Kleinanzeiger: Kostenlos für private Inserate. Anzeigenannahme Kleinanzeiger: 333 464 333 4 oder redaktion@heftl.it Werbung: werbung@heftl.it, Internet: www.heftl.it E-Mail: redaktion@heftl.it Jahresabonnement: 40,00 € (in der Provinz BZ), 70,00 € (im Ausland), nur im Abonnement erhältlich. Bankverbindungen: Raiffeisenkasse: IT52 S081 3358 5910 0001 0105 406 Volksbank: IT02 X058 5658 5910 4157 1101 767 Sparkasse: IT37 F060 4558 5940 0000 0346 000 Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 09.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger oder auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen beiderlei Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion.

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Kegeln 11. PSAYRER KEGELGRANDPRIX Das internationale Kegelturnier des ASKC Passeier fand heuer bereits zum 11. Mal satt. Hier sind eine kurze Bilanz und die Ergebnisse des 11. Psayrer Kegelgrandprix: Dieses Jahr nahmen insgesamt 75 Mannschaften an dem Turnier teil. Das sind zwar ein paar Mannschaften weniger wie in den Jahren zuvor, gleichzeitig fanden aber mehrere andere Turniere statt, sodass es nicht immer einfach ist, alle nach St.Martin zu locken. Trotzdem war das Turnier mit 300 SpielerInnen ein großer Erfolg, bedenkt man, dass zwei andere Turniere aufgrund zu weniger Teilnehmer abgesagt werden mussten. Auch heuer kamen wieder Mannschaften aus allen Teilen Südtirols sowie aus Österreich und Deutschland zu uns ins Passeiertal und viele Teilnehmer nutzten das Turnier für einen Kurzurlaub und verbrachten einige schöne Tage hier bei uns. Während des Turniers gab es wiederum einige sehr gute Leistungen zu bewundern, und ein Großteil der Kegler traf sich dann bei der abschließenden Preisverteilung im Rahmen des Wiesenfestes, um die kleinen und großen sportlichen Erfolge zu feiern und das Tanzbein zu schwingen. Auf diesem Wege möchte sich der Präsident und der Ausschuss bei allen Sponsoren, bei allen freiwilligen Helfern sowie bei allen Keglerinnen und Keglern für die gute Zusammenarbeit und die Teilnahme am Turnier bedanken. In der Tabelle unten die Sieger des 11. Psayrer Kegelgrandprix (die Mannschaften vom KC Passeier wurden dabei nicht gewertet):

1. Die Kuriosn 2. ASFV Gasteig 3. Burggräfler I

4. Blecherne Vöran 5. Superstimmung in der Kegelbar 6. KC Olle Neine Sölden

MANNSCHAFTSWERTUNG Sportkegler Damen Freizeitkegler Damen Sportkegler Herren A Sportkegler Herren B Freizeitkegler Herren

Blecherne Vöran Die Kuriosn ASV Burggräfler I ASV Jenesien III ASFV Gasteig

2062 Holz 1921 Holz 2240 Holz 2136 Holz 2069 Holz

515 Schnitt 480 Schnitt 560 Schnitt 534 Schnitt 517 Schnitt

EINZELWERTUNG Sportkegler Damen Freizeitkegler Damen Sportkegler Herren A Sportkegler Herren B Freizeitkegler Herren

Innerhofer Annemarie Pult Babs Höller David Waid Roland Renzler Franz

Blecherne Vöran KC Olle Neine I - Sölden ASV Jenesien I ASV Tramin Psenner I ASFV Gasteig

572 Holz 514 Holz 608 Holz 569 Holz 558 Holz

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Sport Salomon 4 Trails & Ultrarace Hansjörg Pixner und Hannes Wieser aus Moos nehmen erfolgreich am Salomon 4 Trails teil Samstag 13. Juli 2013, 14:53 Uhr – Passeiers neue Helden überqueren gemeinsam die Ziellinie des Salomon 4 Trails in Samnaun. Hansjörg Pixner und Hannes Wieser, beide aus Moos in Passeier, waren am Mittwoch, 10. Juli 2013 zusammen mit über 500 Athleten gestartet, um in 4 Tagen eine Strecke von rund 160 km von Garmisch-Partenkirchen über Ehrwald, Imst und Landeck bis nach Samnaun und rund 10.000 Höhenmetern zu überwinden. Nach abwechslungsreicher Strecke, spannenden Trails und hochalpinen anspruchsvollen Passagen und traumhaftem Wetter sicherte sich Hannes Wieser als einer der insgesamt 393 Finishern mit einer Gesamtzeit von 27 h,47 min den 80. Gesamtrang der Klasse Men, Hansjörg Pixner folgte mit 28 h, 27 min auf dem 83. Rang. Im Ziel

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wurden die zwei Helden von deren Familien und der Mooser Mafia gebührend gefeiert. Den Gesamtsieg sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 16:50.11,2 der Spanier Castaner Bernat Tofol, vor dem Deutschen Hugenschmidt Stephan (17:09.24,3) und dem Briten Fallas Andrew (17:37.34,2), bei den Damen gab es mit Mudge Angela (20:06.57,5) und Gordon Claire (20:57.24,0) einen britischen Doppelsieg, Dritte wurde die Deutsche Schlump Regine (22:38.07,9). Wie lautet die Steigerungsform für Marathon? Marathon, Salomon 4 Trails, Südtiroler Ultrarace! Dies gilt in diesem Fall für Hannes Wieser aus Moos in Passeier. Am Sonntagmorgen, 28. Juli 2013 lief er locker über die Ziellinie auf den Talferwiesen in Bozen, um nach 34 Stunden 51 Minuten den 1. Südtiroler Ultrarace-Lauf abzuschließen. Als einer von 235 Läufern

- davon 26 Staffeln - war er am Freitag um 22 Uhr vom Waltherplatz in Bozen aus gestartet, um die 121 km und 7.069 hm der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen in maximal 40 Stunden zu bewältigen. Die Strecke war folgende: Bozen -RittenSarner Scharte -Latzfonser Kreuz-Flaggerschartenhütte -Penser Joch (= Halbweg). Weiter ging’s zum Oberberg, Unterberg, Alpler Nieder - Hirzer Hütte - Oberen Scharte (2.698 m = höchster Punkt) - Kratzberger See - Mittager -Stoanernen MandlnJenesiener Jöchl - Jenesien - Bozen. Wie anspruchsvoll das Rennen war bei zum Teil grenzwertigen Wetterbedingungen zeigt die Zahl der Zielerreicher /Finisher: 5 von 25 Frauen, 48 von 184 Männern und 22 von 26 Staffeln schafften innerhalb des Zeitlimits die Strecke. Hannes wir finden: DU bisch ULTRA! Es gratulieren zur Leistung und zum „Grint” deine Familie und Freunde

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Kultur Als Tirol habsburgisch wurde – das Schicksalsjahr 1363 Ausstellung im Landesmuseum Schloss Tirol bis zum 08. Dezember 2013 jährt sich die Übergabe der Grafschaft Tirol an die Habsburger zum 650. Mal. Die Tiroler Landesfürstin Margarete bestimmte nach dem Tod ihres Sohnes und Erben Meinhard III. in der geschichtsträchtigen Urkunde vom 26. Jänner 1363 ihre nächsten Verwandten Rudolf, Albrecht und Leopold von Habsburg, Herzöge von Österreich, zu ihren Nachfolgern in der Grafschaft Tirol. Damit wurde Tirol Teil der habsburgischen Länder und der österreichischen Geschichte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden Nord- und Osttirol zu einem der neun Bundesländer der neuen Republik Österreich, und Südtirol kam zu Italien. Auch das Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol widmet diesem besonderen Jubiläum eine Sonderausstellung. Paula Mair, Direktorin des Landesmuseums, begrüßte bei der Eröffnung am Donnerstag 8. Juli zahlreiche Gäste und stellte als besonderes Objekt die originalgetreue Replik des so genannten „Brautbechers“ der Margarete Gräfin von Tirol vor, die von nun an zum Museumsbestand auf Schloss Tirol gehört. Veronika Sandbichler, Direktorin der Ambraser Sammlung in Schloss Ambras bei Innsbruck, die den originalen Becher beherbergt, wies auf neuere Forschungen, welche darauf hinweisen, dass die Zuschreibung des Bechers an die Tiroler Landesfürstin mittlerweile ebenso angezweifelt würde, wie seine

Funktion als „Brautbecher“; es handle sich vielmehr um einen Minnebecher, der eher in die Zeit von Margaretes Vater Heinrich zu datieren sei. Die Kuratorin der Ausstellung Julia Hörmann-Thurn&Taxis von der Universität Innsbruck ging auf die wertvollen Urkunden ein, welche die Ausstellung zeigt. Sie handeln von der Übergabe der Grafschaft Tirol an die Habsburger im Jänner 1363, vom (vermutlich unfreiwilligen) Verzicht Margaretes auf die Regentschaft Tirols im September 1363, sowie von ihrer Regierungstätigkeit in der kurzen Zeitspanne von Jänner bis September 1363. Leo Andergassen, Direktor der Abteilung für Denkmalpflege, referierte über

den berühmten Schloss Tiroler Altar, der um 1370 von den Habsburgern an die Stammburg gestiftet worden war – wohl auch als Demonstration ihrer Macht und ihrer Herrschaft über das Land. Er wies auf Details hin, die belegen, dass die Habsburger-Herrschaft, damals als von Gott gegeben angesehen, im Altar von Schloss Tirol bewusst sehr bildwirksam in Szene gesetzt wurde. Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter-Mur eröffnete die Ausstellung und betonte, dass im fernen Jahr 1363 eine der wichtigsten Weichenstellungen in der Geschichte unseres Landes vorgenommen wurde. Diese gälte es im Denken der Bevölkerung weiter zu verankern.

Jubiläumsfeier in der Festung Franzensfeste Vor 175 Jahren – am 18. August 1838 – wurde die Franzensfeste in Anwesenheit des Kaisers Ferdinand I. von Habsburg vom Fürsterzbischof von Brixen Galura eingeweiht. Errichtet wurde sie im Auftrag von Ferdinands Vater, Kaiser Franz I. auf Antrag Erzherzog Johanns im kurzen Zeitraum zwischen 1833 und 1838, wo sich zuvor die Ladritscher Brücke befunden hatte. Das Ziel der Festungsanlage war die Möglichkeit einer Straßensperre an diesem so strategischen Ort vor der Sachsenklemme. 1832 wurden die Vermessungen vorgenommen, die Bauentwürfe stammten von General von Scholl, die Bauausführung leitete Ingenieur-Oberstleutnant Carl Martony von Koszegh. Die bauliche Fertigstellung der gesamten Anlage erfolgte erst 1839. Als Träger der Franzensfeste lud das Landesmuseum Schloss Tirol am Freitag, 16. August 2013 zu dieser besonderen Jahresfeier auf die Franzensfeste; das Festprogramm begann um 17 Uhr, die Feierlichkeiten beinhalteten zwei Vorträge zur Historie der Festung von Nicola Fontana

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und Meinrad Pizzinini und einen Vortrag zur Ausstellung auf Schloss Tirol „Der Griff nach der Krone“ von Landeskonservator Leo Andergassen, sowie die Festansprache von Landeshauptmann Luis Durnwalder als Präsident des Verwaltungsrates von Schloss Tirol. Zahlreiche geschichts- und kulturinteressierte Gäste aus In- und Ausland wie unter anderem auch der Abt von Stams German Erd, der Abt von Neustift Josef Untergassmair, der Bürgermeister der Franzensfeste Richard Amort, sowie Richter Renzo Pacher, Advokat Arnaldo Loner,

Hans Oberrauch und Helmut Rizzolli wohnten dieser besondern Feier bei und nutzten dabei auch die Gelegenheit das weitläufige und beeindruckende Festungsareal sowie die Sonderausstellungen zu besuchen. Die Festlichkeiten wurden musikalisch umrahmt und durch einen kleinen Umtrunk ergänzt.


Markt Passeierer Höfemarkt geht in seine 6. Auflage Am 29. September geht der Passeirer Höfemarkt bereits in seine 6. Auflage. Traditionell am letzten Sonntag im September stellen sich ab 11.00 Uhr beim Torgglerhof in Saltaus mehrere Bauernhöfe aus dem ganzen Passeiertal vor und bieten typische und natürlich selbst hergestellte Produkte zum Verkauf. Ob Marmeladen oder Säfte, Käse oder Butter, Zelten und Bauernbrot, Speck und Kaminwurzen oder aber auch verschiedene Salben aus natürlichen Kräutern, für jeden findet sich das richtige. Der Tourismusverein Passeiertal und die teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Der Meraner Herbst im Zeichen der Traube Die Veranstaltungsreihe „Meraner Herbst“ erobert vom 13. September bis zum 16. November 2013 das Burggrafenamt. Auch in der diesjährigen Ausgabe setzt man auf Genuss, Qualität und regionale Produkte rund um den Wein und neu gelebte Traditionen. „Die vielen Herbstveranstaltungen in Südtirol sind Ausdruck der Freude und Dankbarkeit für die eingebrachte Ernte: ein besonderer Moment, der in unserer Kultur tief verwurzelt ist“, sagt Thomas Aichner, Direktor der Marketinggesellschaft Meran (MGM). „In der Veranstaltungsreihe Meraner Herbst teilen wir mit unseren Gästen diese Freude – aber auch unsere Spitzenweine und die regionalen Spezialitäten, die der Herbst hervorbringt.“ Die Organisatoren sind zu Recht stolz auf das volle Programm, das von September bis November in den teilnehmenden Orten des Burggrafenamts die Besucher erwartet, um ihnen einen genussreichen Herbst zu bescheren. „In der Veranstaltungsreihe ‚Meraner Herbst‘ wird Tradition großgeschrieben, gleichzeitig aber weiter-gedacht und neu interpretiert“, erklärt Magdalena Fundneider, Leiterin Destinationsmanagement der MGM. „Mal sitzt man beim Törggelen bei traditioneller Volksmusik zusammen, mal genießt man eine edle Verkostung zu Klängen moderner Jazzmusik im stilvollen Ambiente einer Burg.“ Der Südtiroler Wein steht in beiden Fällen im Mittelpunkt des Geschehens. Und entsprechend der Weinkultur des Landes, die auf Qualität statt Quantität setzt, geht es auch beim „Meraner Herbst“ darum, qualitative und regionale Angebote zu fördern – im Interesse des Tourismus, aber auch in jenem der Bevölkerung. Denn längerfristig strebt man positive Entwicklungen an: nachhaltig wirtschaftende Bauern, die lokale Wirtschaftsstrukturen und Arbeitsplätze schaffen und die heimische Kulturland¬schaft erhalten. Die fortschreitende Qualitätssteigerung und Spezialisierung der Südtiroler Wein- und

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Genusskultur zeigt sich in so außergewöhnlichen Veranstaltungen wie „VinoCulti“, wo die Süßweine am 24. Oktober auf der Hochmuth oberhalb von Dorf Tirol ihren großen Auftritt haben. In Naturns warten Anfang No-vember die „Rieslingtage“ auf Liebhaber dieser fruchtigen Rebsorte. Höhepunkte auch fürs Auge bieten die international bekannten Highlights des Meraner Herbstes: etwa das seit 1886 stattfindende Traubenfest rund um die Meraner Kurtraube, den Großvernatsch, mit dem beliebten Festwagenumzug am 20. Oktober. Oder das „Merano WineFestival“, das im November eine Auslese der weltbesten Weine und Delikatessen präsentiert und wo Spitzenköche in der „GourmetArena“ auf spektakuläre Weise ihr Können zeigen. Doch damit nicht genug: Im Rahmen der

Kastanientage „Keschtnriggl“ lassen sich in Prissian am 23. Oktober etwa „Drei Burgen in einer Nacht“ bei einer schaurig-romantischen Fackelwanderung besuchen, begleitet von kulinarischen Angeboten. „Mein persönlicher Geheimtipp sind aber die ‚Meraner Herbst Genüsse‘“, sagt Magdalena Fundneider. „Ausgewählte Restaurants und Gasthöfe servieren von Mitte September bis November besondere Herbstspezialitäten oder typische Gerichte wie ein echtes ‚Muas‘.“ Und für jeden, der von Trauben mal genug hat, ist in Meran weder Hopfen noch Malz verloren: Das „Merano WineFestival“ bietet neben Weingenüssen auch eine erlesene Bierverkostung an. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: www.meranerland.com/meranerherbst

Foto: Frieder Blickle

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Fortbildung Kursprogramm KVW - Ortsgruppe Riffian Vorankündigung für September - November 2013 Zumba Mittwoch, 04.Sept. bis 25.Okt. 2013 Insgesamt 8 Treffen 19.00 – 20.00 Uhr Turnhalle, in Riffian

Wassergymnastik für Frauen und Männer Mittwoch, 11.Sept. bis 30.Okt. 2013 Insgesamt 8 Treffen 19.30 Uhr - 20.30 Uhr Hotel Sonnenhof, in Kuens

Preiswatten mit dem Kmb Samstag, 09. November 2013, Beginn 14:00 Uhr Seniorenraum „Sternguat“

Wassergymnastik für Frauen Dienstag, 10.Sept. bis 29.Okt. 2013 Insgesamt 8 Treffen 19.30 Uhr - 20.30 Uhr Hotel Sonnenhof, in Kuens

Türkränze aus Naturmaterialien selbst gebastelt Frau Haller Veronika wird mit uns zusammen ein herbstliches Gesteck oder Türkränze basteln. Termin: Voraussichtlich Ende September

Anmeldungen unter: Marialuise Pircher Verdorfer, Tel: 0473 2410 54 und Monika Hopfhauer, Tel: 0473 24 01 01 Wir freuen uns auf deinen Anruf.

Die Sektion Passeier des Südtiroler Tierfreundevereins: • • • • • • •

berät die Bürger zu Fragen betreffend Haustiere, organisiert Seminare über Tierkommunikation, hält Kontakt zu Lehrern und Schülern, versorgt freilebende Katzen mit tierärztlicher Pflege und Futter, nimmt herrenlose und junge Katzen auf und pflegt sie gesund, vermittelt Tiere an Tierfreunde, sorgt für die Sterilisation freilebender Katzen zwecks Einschränkung der Vermehrung mit der Folge der Verringerung von Krankheiten.

• Die Beiträge der öffentlichen Hand reichen leider nicht aus, um die Kosten für Tierarzt, Medikamente, Futter usw. zu decken. Wir danken den Feriengästen und Bürgern für die Spenden und bitten, uns weiterhin zu unterstützen. IBAN: IT07 I082 2658 8400 0000 0280290 BIC / SWIFT: ICRAITRR6A0

Andreas zum 50. Sein erster Job, im Magazin, im Lager, sein Gehalt entsprechend mager. Probieren geht übers Studieren, kannt ers in an Computergschäft probieren. Keiner hat das Resultat erwartet, eine gute Stelle auf ihn wartet! Seine Freid zu de Computermaschinen, seither tuat er der Informatik dienen, in Anfong nou vom Unterlond aus, weil zemm isch er eigentlich zu Haus. Die Fahrt zur Arbeit, fir ihn a Gaudi, kaft sich glei an riesen Audi. Privat tuat er gern fischen und jogn, es erschte in der Tierwelt, es zweite will i net sogn. Es setzen sich durch, seine Ursprungsgene, profitiert davon hat die Helene. 2 nee Kinder und a nee Frau, er ist am Ziel er woases genau. Viel Glück für dein weiteres Leben, solche wia di, sollte es mehrere geben. Deine Familie, deine Freunde und natürlich deine Zeitung! 24

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Ferien-Theater Theaterwerkstatt in Platt Ende Juli trafen sich eine Woche lang acht Schauspieler und Schauspielerinnen um fleißig an ihrem Bühnendebüt zu arbeiten. Die Schauspielerin Andrea Haller führte die Kinder und Jugendlichen gekonnt in die Welt des Theaters ein. Durch einfallsreiche Spiele und Übungen konnten sich die jungen Stars in verschiedene Rollen einfühlen, Gefühle erproben und sich in nicht alltägliche Situationen hineinversetzen. Nachdem sie dies gut umgesetzt hatten, wurde an den nächsten Vormittagen die, von

den Kindern ausgewählte, passeirische Sage „Die Schlechtwetterpfanne“ eingelernt. Die Regisseurin Andrea zeigte dabei Kniffe aus dem Theateralltag, leitete an, besprach und nahm ganz viele Ideen der sehr fantasie- und einfallsreichen Kinder auf. Jeder und jede konnte daher am Ende der Woche seinen Eltern, Geschwistern und Freunden ein sehr gelungenes Theaterstück präsentieren. Von anfänglichen fünf Minuten wurde das Stück zu einem 11-minütigen Einakter. Wenn man das junge Alter der Schauspieler bedenkt, von sieben bis dreizehn Jahren, dann kann man von der Darbietung und der Leistung den Hut ziehen. Alle haben im Laufe der Woche viel dazugelernt und sind über sich hinausgewachsen. Dies konnte man auch deutlich in den strahlenden Augen der Kinder sehen, als der tosende Applaus die Krönung der ganzen Mühe und anstrengenden Proben war. …und hoffentlich heißt es im nächsten Jahr, aufgrund der großen Nachfrage, wieder „Vorhang auf für den Plåtter Nachwuchs“. Organisiert wurde die Theaterwerkstatt vom Theaterverein „Plåtterwind“ in Zusammenarbeit mit der Ideenwerkstatt Platt und der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Moos.

Katrin Insam

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Veranstaltungen Veranstaltungen im September Datum

ORT / Platz

ZEIT

BESCHREIBUNG

Sa. 07. 09.

St. Martin Martinerhof

9.00-15.00

Bauernmarkt mit Qualitätsprodukten von einheimischen Bauern, regionalen Köstlichkeiten und authentischem Handwerk

Sa. 07. 09.

St. Martin Dorfzentrum

Di. 10. 09.

St. Leonhard Dorfbrücke

26. Mortiner Dorffest 20.30

Unterhaltungsabend mit der Böhmischen von St. Leonhard und der Volkstanzgruppe Lana (bei schlechter Witterung auf dem Raiffeisenplatz)

Do. 12. 09.

St. Leonhard MuseumPasseier

10.00-12.00

Do. 12. 09.

St. Martin Dorfplatz

Musikalischer Gaumenschmaus: Konzert der Musikkapelle St. Martin,

20.30

Brotbacken im Museum

die Bäuerinnen verwöhnen mit einer traditionellen Köstlichkeit vom Herd Fr. 13. 09.

Riffian Festplatz

20.30

Konzert der Musikkappelle Riffian

So. 15. 09.

Riffian Festplatz

10.00

Frühschoppen mit Live-Musik

So. 15. 09.

Riffian Wallfahrtskirche

20.30

Kirchenkonzert

Di. 17. 09.

St. Leonhard Raiffeisenplatz 20.30

Konzert der Musikkapelle Andreas Hofer (bei schlechter Witterung im Vereinshaus)

Mi. 18. 09.

Saltaus Schulhof

20.30

Konzert der Musikkapelle Saltaus. (Entfällt bei schlechter Witterung)

Sa. 21. 09.

Moos Festplatz

ab 9.00

Finale Italienmeisterschaft der Waldarbeiter

Sa. 21. 09.

St. Leonhard Vereinshaus

20:30

Konzertabend mit dem „Klengel Streichquartett”

Sa. 21. 09.

St. Leonhard MuseumPasseier 18.00-23.00 Lange Nacht der Museen

So. 22. 09.

Kuens Kirche

Di. 24. 09.

St. Leonhard Vereinshaus

Kuenser Kirchtag 20.30

Unterhaltungsabend mit der Böhmischen von Walten und den Stuller Schuachplattlern

Do. 26. 09.

St. Martin Dorfplatz

20.30

Musikalischer Gaumenschmaus: Konzert der Musikkapelle St. Martin und Fischverkostung

Fr. 27. 09.

St. Martin Martinerhof

abends

Musikantenstammtisch

Sa. 28. 09.

St. Martin Festplatz

19.30

Psairer Spatzenfest

So. 29. 09.

Saltaus Torgglerhof

6. Passeirer Höfemarkt: Bauernhöfe aus dem Passeiertal stellen sich vor. Typische, selbst hergestellte Produkte, Kinderprogramm, Schätzspiel, musikalische Unterhaltung

Weitere Veranstaltungen erfahren Sie in Ihrem Tourismusbüro. Ihre Veranstaltungen können Sie jederzeit dem Psairer Heftl mitteilen, sie werden dann kostenlos veröffentlich (soweit Platz).

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‘s Psairer Heftl


Kleinanzeiger Kleinanzeiger ‰‰Biete Arbeit )) Suche einheimische, Kinder liebende Haushälterin deutscher Muttersprache, für 4-Personenhaushalt; Mo-Fr für jeweils ca. 6 Stunden..................................... Tel. 339-8131306 )) Hydrauliker oder Hydauliker-Lehrling, fleißig und flexibel für überregional tätigen Fachbetrieb gesucht. .............. Tel. 0473-568034 oder 335-7218550 )) Suchen ab Herbst verantwortungsvolle, einheimische Frau zur Kinderbetreuung. Mo bis Mi 8 - 15 h, bzw. zusätzlich nach Bedarf. ...................................................... Tel. 331-6705379 )) Suche verantwortungsvolle, einheimische Frau zur Kinderbetreuung. Mo-Fr. ca. 17-20 Uhr. .....................................................Tel. 335–6182020 )) Gesucht wird Frau für leichte Pflege. Vormittags 1-2 Stunden in Meran ...................................................... Tel. 327-7057773

‰‰Fahrzeuge

)) FIAT Panda 900, 59.000 km, weiß für € 800,00 zu verkaufen ...................................................... Tel. 335-8185581 )) VESPA 200 PX neuwertig und VESPA 50 PKXL 4 Gang zu verkaufen ...................................................... Tel. 335-8185581 )) Verkaufe Scooter Aprilia, (Sym) Bj 2008, reparaturbedürftig, ansonsten guter Zustand, für € 150,00 ...................................................... Tel. 348-8091013 )) Suche Scooter, 50 cc, in gutem Zustand, für max. 500 Euro ...................................................... Tel. 329-2996487

‰‰Immobilien

)) Ferienhaus im Hinterpasseier zu verkaufen. ...................................................... Tel. 333-8715216 )) Geräumige Dreizimmerwohnung samt Einrichtung im Zentrum von St. Leonhard zu verkaufen..................Tel. 0471-357124 abends

‰‰Suche Arbeit

)) Zuverlässige, einheimische 50-jährige Frau sucht stundenweise Arbeit als Reinigungskraft im Haushalt oder Gastgewerbe in Meran und Umgebung.# )) ...................................................... Tel. 348-8079364 )) Einheimische, einfache und flexible Frau (26) sucht Arbeit im Raum Meran als Kinderbetreuerin: gute Kochkenntnisse und vier Jahre Erfahrung als pädagogische Mitarbeiterin im Kindergarten, mehrjährige Erfahrung mit Kinderbetreuung im Sommer. Würde auch gerne bei der Apfelernte helfen......................................... Tel. 348-4338445 )) Sechzehnjähriger Meraner sucht eine Lehrstelle als Kaminkehrer ...................................................... Tel. 348-6985230 )) Biete Altenbetreuung f��r Sonntag Nachmittag an....................... Tel. 340-8136986 )) Einheimische Frau mit Erfahrung bietet Betreuung für Personen an, wie beispielsweise: Begleitung, Pflege oder Behördengänge.................... Tel. 340-1502177 )) Einheimische Frau, Altenpflegerin sucht 2-3 mal die Woche für 2-3 Stunden Arbeit auch als Putzfrau............................... Tel. 339-3110407

Sep 2013 (Nr. 35)

)) Integrationslehrperson bietet Nachhilfeunterricht bzw. Hausaufgabenhilfe für Volks- und Mittelschüler/innen in allen Fächern, Raum Meran bis Terlan. ...................................................... Tel. 345-1797275 )) Suche Arbeit ab sofort als Äpfelklauberin. (Einheimisch mit ERFAHRUNG). ...................................................... Tel. 348-4338445 )) 40-jährige Gärtnerin aus Meran würde gern bei Apfel- oder Traubenernte helfen (nachmittags unter der Woche) ...................................................... Tel. 389-1038624 )) Suche ab 15. November bis März zwei bis dreimal die Woche Arbeit (Putzen und Bügeln)...................................... Tel. 342-0444644 )) Einheimische Frau sucht ab November Jahresstelle (vormittags bevorzugt). ...................................................... Tel. 339-2902813

‰‰Tiere

)) Chinesische Zwergwachtel - Weibchen gesucht, tausche gegen überzählige Männchen aus meiner Nachzucht zwecks Blutauffrischung. Habe verschiedene Farben ...................................................... Tel. 347-4024528

‰‰Verschiedenes

)) Wir suchen Mitfahrer für Anfang September nach Jesolo mit einem Shuttlebus zwecks Kostenaufteilung................... Tel. 338-8215682 )) Suche Dengelstock zum Sense Dengeln für meinen Vater.......................... Tel. 348-2412523 )) Suche Garten ganzjährig zu mieten ...................................................... Tel. 320-2363817 )) 50-jährige Frau sucht Frau oder Mann zur Freizeitgestaltung im Burggrafenamt. Bitte nur SMS an............................... Tel. 339-3110407

‰‰zu kaufen gesucht

)) Suche gut erhaltene Berufsbekleidung für einen Jungen Gr. 48 (medium-large) für einen Schüler der ersten Klasse Savoy, Fachrichtung Kochen.......... Tel. 392-4547106 )) Oberschülerin sucht gut erhaltene Grundausrüstung fürs Savoy: Messerset, Koch- und Servierkleidung Gr. M/L. ............................Tel. 0473-659263 (Bürozeiten)

‰‰zu mieten gesucht

)) Angehende Psychologin sucht einen Beratungsraum stundenweise zu mieten. ...................................................... Tel. 345-1797275 )) Suche kleine, günstige Garage in Untermais zu mieten.................................. Tel. 335-1312312 )) Suche ab sofort ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft .....................................................Tel. 345- 1797275 )) Meraner Unternehmer sucht Wohnung / Büro im Meran zu mieten. ...................................................... Tel. 335-6465660 )) Junges einheimisches Paar sucht übergangsweise für 6-12 Monate ab Oktober 2013 eine kleine, günstige Wohnung in Meran/Umgebung zu mieten. ...................................................... Tel. 347-4492190

‰‰zu verkaufen

)) Eigenbauwein Vernatsch Ernte 2012 zu verkaufen.................................. Tel. 348-6543039 )) Geschwisterwagen, gut erhalten für € 150,00 zu verkaufen............ Tel. 338-1022515

)) Verkaufe Kochgewand für Hotelfachschule: Jacke (M), Hose (42-44), Schuhe (Nr. 39) und Mütze......................................... Tel. 349-3748526 )) Tolle Rollerblades (verstellbar), Spielzeug für Kleinkinder, Schuhzeug für Kinder aller Altersgruppen neu, billig ab je 10 € zu verkaufen.................................. Tel. 366-1111206 )) Transporter Waldhofer zu verkaufen: 35 PS, 4 Meter lang, 3 Seitenkipper, Baujahr 1979, Betriebsstunden: 1996..........Tel. 0473-945 78 )) Schöner neuer Sonnenschirm, verschiedene Flohmarktsachen, Halsketten und verschiedene Schmuckstücke: alles neuwertig zu verkaufen..... Tel. 0473-201424 )) Verkaufe Mädchenfahrrad 16” in gutem Zustand, Farbe Weiss/Rosé um 55 Euro. ...................................................... Tel. 339-5814070 )) alter Metall-Kleiderständer, Damenfahrrad mit acht Gängen und Familienzelt der Marke Salewa zu verkaufen............ Tel. 320-2363817 )) Grün-rosa Damen-Fahrrad für 50 Euro zu verkaufen.................................. Tel. 348-8091013 )) 19-Zoll-Digitalfernseher, 4 Jahre alt, in optimalem Zustand, um 50 Euro zu verkaufen.................................. Tel. 346-6786833 )) Verkaufe elektrische Schreibmaschine Olivetti-ET.................................. Tel. 0473-446706 )) Kindersitz Römer King Plus 9-18 kg für 100 € (NP 240 €) zu verkaufen..... Tel. 339-5204037 )) Weißes Kinderbett mit Matratze 75x165 für 60,00 Euro; Eismaschine neu, wegen Nichtgebrauch für 25,00 Euro; gut erhaltene Babybekleidung für 4,00 bzw. 6,00 Euro zu verkaufen..................Tel. 0473-550096 mittags )) Runde und halbrunde fichtene Zaunlatten (4 Meter) günstig zu verkaufen, St. Martin ...................................................... Tel. 348-3644268

‰‰zu vermieten

)) Zimmer in Wohngemeinschaft in Untermais zu vermieten............................ Tel. 339-1106575 )) Teilmöblierte 3-Zimmerwohnung (65 m²), drei Balkone, Garage, Keller ab 1. Oktober 2013 in der Etschmanngasse/Untermais an Einheimische zu vermieten. ...................................................... Tel. 348-8236702 )) Möblierte Wohnung, nahe Krankenhaus Meran, ruhige Gartenlage, in Wohnhaus mit Aufzug, zwei Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Abstellraum, großer Balkon und Garage. Miete € 590,- plus Spesen, an Einheimische zu vermieten. ............................zelgerjosef@hotmail.com oder ...................................................... Tel. 347-3234039 )) Zweizimmerwohnung im Zentrum von Meran mit Garage für 600 Euro ab sofort zu vermieten.................................. Tel. 339-8430760 )) 3 Zimmerwohnung schöner Altbau im Zentrum Meran zu vermieten, nur langfristig. Autonome Gasheizung. Kondominiumspesen incl. Wasser ca 300 € JAHR. Monatsmiete 850 €, Garage extra möglich. Wohnung ab 1. Dezember frei. )) Tel. 0473-220886 )) 3-Zimmerwohnung in Untermais mit Garten an Einheimische zu vermieten. ...................................................... Tel. 333-2447878

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Vorausscheidung zur Miss SĂźdtirol 2013

1. Tanzeinlage von Tanzprofis 2. Models in Dirndlmode von Sportmode Pircher 3. Mode von Konfektion GĂśtsch

4. Die Kandidatinnen 5. die vier Models die zur Finalrunde weiter gekommen sind. Dabei auch Verena Hofer aus St. Leonhard. Fotos Peter Theiner


Psairer Heftl Ausgabe 09-2013 (035)