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N°3 2007

Walfer Echoen (( LE

MAGAZINE

D ’ I N F O R M AT I O N

DE

LA

COMMUNE

DE

WA L F E R DA N G E

SERVICES Recycling-Center

Vie de la commune Le Campus Walferdange

CHRONIQUE


Sommaire Sommaire

Services Services "Mit Herz und Seele dabei ..."

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Service: Recycling-Center

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Vie de la Commune: Le Campus Walferdange

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Chronique

Im Recycling-Center der Gemeinde Walferdingen wird Kundenbetreuung groß geschrieben Seit 13 Jahren befindet sich das Recycling-Center der Gemeinde Walferdingen in der Rue Mercatoris in Helmsingen beim Bahnübergang. Den Standort teilt sich die Anlage mit den Werkstätten des Service Technique. Seit seinem Bestehen erlebt das Recycling-Center eine ständig wachsende Nutzung durch die Bürger der Gemeinde.

Walfer Echoen ((

Si vous souhaitez collectionner les numéros de Walfer Echoen dans un élégant boîtier à l'image du magazine, vous pouvez contacter l'administration communale au numéro de téléphone 33 01 44-1. Moyennant une participation aux frais de 8 d, vous recevrez votre boîtier dans les meilleurs délais.

Sie können alle Nummern der Walfer Echoen in einem anspruchsvollen Schuber sammeln. Ein Anruf bei der Gemeindever­ waltung unter der Nummer 33 01 44-1 genügt, und für 8 d werden Sie Ihren Schuber so schnell wie möglich erhalten.

Umweltbewusst: das Recycling-Center der Gemeinde Walferdingen

Romain Nilles kennt seine "Kundschaft". Wenn beispielsweise der braune Citroën in das RecyclingCenter einbiegt, eilt er sofort hin. Er kennt den leicht behinderten Fahrer und weiß, dass er seine Flaschen nicht selbst in die Container heben kann. Also hilft er ihm. "Er ist mit Herz und Seele dabei", sagt auch Laurent Livoir, der Vorgesetzte von Romain Nilles bei der

Gemeindeverwaltung. Seit 13 Jahren schon kümmert sich Romain Nilles um das Recycling-Center. Er absolvierte zwei Spezialkurse zur Handhabung von Abfallsubstanzen, führt Buch über den abgegebenen Müll und trennt auch die chemischen Abfallreste, damit sich die Mitarbeiter der "Superdreckskëscht" um den schwer zu entsorgenden Müll kümmern können.

Romain Nilles und Laurent Livoir

)) Von Beginn an dabei

Impressum )) Walfer Echoen Magazine distribué gratuitement à tous les ménages de la commune de Walferdange ))

Editeur: Administration communale de Walferdange Place de la Mairie, B.P. 1 L-7201 Walferdange Tél.: 33 01 44-1 - Fax: 33 30 60 E-mail: secretariat@walfer.lu http://www.walfer.lu

)) Conception, rédaction et réalisation: Editions Guy Binsfeld, Luxembourg ))

Impression: Imprimerie Centrale s.a.

An die Anfänge erinnert sich der engagierte Gemeindeangestellte genau: "Ich arbeite seit 29 Jahren für die Walferdinger Gemeinde und seit 13 Jahren bin ich hier im RecyclingCenter tätig. Ich war von Beginn an dabei. Zuerst sollte ich nur den abgelieferten Müll etwas ordnen, damit nicht alles durcheinander gerät, aber dann schlug der Chef vor, ich solle ganz hier bleiben und mich um die Benutzer der Anlage kümmern." Und das tut Romain Nilles noch heute. Er ist fast immer dort, wo er gebraucht wird. Jeden Tag nimmt er sich eine Stunde, um an anderen Stellen der Gemeinde, wie zum Beispiel beim Schwimmbad oder oben in den Wäldern beim Trimm-Parcours, die Abfallkörbe zu

entleeren. Den Rest seiner Arbeitszeit verbringt er jedoch im RecyclingCenter, wo er den Benutzern mit Rat und Tat zur Seite steht. Seit der Gründung des RecyclingCenters hat sich viel getan. Laurent Livoir erklärt die neuesten Entwicklungen: "Die Gemeinde hat sich vor allem darüber Gedanken gemacht, wie man den Müll besser und effizienter sammeln kann. Wir haben bis letztes Jahr beispielsweise Plastikflaschen in Sammelcontainern aufgefangen. Dieses System war allerdings sehr kostspielig, weil die Container jeweils von den Lastwagen einer Privatfirma abgeholt und zu einer Deponie gebracht wurden. Die Lösung sahen wir in größeren

Containern, die im RecyclingCenter stehen und die von unseren eigenen Lastwagen entsorgt und zur Wiederverwertung zu "Ecotec" in Differdingen gebracht werden können. Damit reduzieren wir die Kosten und sind unabhängiger in der

Handhabung unserer Abfälle. Darüber hinaus sind die neuen Sammelcontainer viel praktischer. Die Leute brauchen die Flaschen nicht mehr einzeln in eine kleine Öffnung zu werfen, sondern können gleich alles miteinander hineintun."

© Administration communale de Walferdange. Tous droits réservés

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Services

Services

Romain Nilles arbeitet seit 13 Jahren im Recycling-Center

Das Recycling-Center befindet sich in Helmsingen in der "Hall Service Technique", 28, rue Mercatoris vor dem Bahnübergang. Öffnungszeiten: Montags bis freitags: 8-12 Uhr und 13-17 Uhr Samstags: 8-12 Uhr Telefonische Auskunft: 33 14 57

Das Trennen des Hausabfalls ist zur Routine geworden

)) Umweltfreund l iche Wiederverwertung

Jährlich werden 6,92 Tonnen gebrauchte Haushaltsgeräte gesammelt

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Riesige Mengen an Abfall werden im Recycling-Center angeliefert: Allein 100,29 Tonnen Holz, 4,39 Tonnen Öl und Fett sowie 127 Tonnen Glas werden jährlich durch die Anlage entsorgt. Auch 6,92 Tonnen kleinere, elektrische Haushaltsgeräte müssen pro Jahr von Romain Nilles getrennt und verwaltet werden, damit sie umweltfreundlich wiederverwertet werden können.

Laut Laurent Livoir ist das RecyclingCenter ein voller Erfolg, an dem die Bürger der Gemeinde einen beträchtlichen Anteil haben: "Die Mengen an Abfall, die bei uns angeliefert werden, haben sich in den letzten Jahren bedeutend gesteigert. Wir stellen erfreut fest, dass die Bevölkerung immer mehr Wert auf umweltbewusste Müllentwertung legt. Das Trennen des Hausabfalls ist längst zur täglichen Routine geworden. Die Gemeinde unterstützt dies zusätzlich durch die blauen Mülltonnen, die an die Haushalte verteilt wurden und die zum Sammeln von Papier und Karton gedacht sind." Bei diesen Mengen spielt der Stauraum natürlich eine große Rolle, zumal die Gemeinde-Werkstätten ebenfalls auf dem Gelände untergebracht sind. Auch darüber hat

man sich in der Gemeindeverwaltung Gedanken gemacht, wie Laurent Livoir erklärt: "Vor allem das Styropor raubte uns den meisten wertvollen Lagerungsraum. Auf der Suche nach einer effizienten Lösung für unser Problem haben wir eine Maschine gekauft, die das Styropor in kleine Ziegel zusammenpresst. So können wir 30 Mal so viel Styropor lagern wie bisher." In seinem Büro hat Romain Nilles noch ein altes Foto hängen, das die Müllberge zeigt, die sich früher im Recycling-Center auftürmten. Er ist froh über jede Neuerung, die die Entsorgung und die Wiederverwertung des Abfalls leichter macht. Dann hat er auch mehr Zeit, sich um seine "Kundschaft" zu kümmern.

)) Corps et âme au service de la commune Le centre de recyclage de la commune de Walferdange met l’accent sur le service client Depuis son ouverture dans la rue Mercatoris à Helmsange, le centre de recyclage enregistre une croissance continue de son utilisation par les résidents de la commune. Au centre, c’est Romain Nilles qui s’occupe du contact clients pour les aider dans le déchargement et le tri des déchets. D’une gentillesse naturelle, il travaille depuis 29 ans pour la commune dont 13 au centre de recyclage.

Laurent Livoir de la régie communale et supérieur de Romain Nilles voit son rôle dans la recherche d’une constante amélioration de la gestion des déchets et de l’efficience du dépôt. C’est un rôle des plus importants si l’on connaît les quantités de déchets que le centre recueille chaque année. L’année passée, 100,29 tonnes de bois, 4,39 tonnes d’huile et de pétrole, 127 tonnes de verre, ainsi que

6,92 tonnes d’électroménager ont transité par le centre de recyclage. Il est donc de première importance d’utiliser au mieux l’espace disponible d’autant plus que les habitants de la commune participent activement au tri quotidien des déchets de leurs ménages. L’achat récent d’une presse de polystyrène s’est avéré un investissement utile permettant de stocker 30 fois davantage de polystyrène.

Le centre de recyclage se trouve au "Hall Service technique", 28, rue Mercatoris à Helmsange. Heures d’ouverture: du lundi au vendredi: 8-12h, 13-17h et le samedi: 8-12h. Téléphone: 33 14 57

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VieViedede la Commune la Commune

Vie de la Commune

Une université moderne dans un lieu historique )) L’ancienne résidence Le campus Walferdange de l’Université du Luxembourg Créée en 2003, l’Université du Luxembourg compte aujourd’hui quelque 3 300 étudiants originaires de plus de 70 pays, 150 enseignants d’une vingtaine de nationalités différentes et 150 jeunes chercheurs préparant un doctorat. L’Université du Luxembourg a trois facultés: la Faculté de Droit, d’Economie et de Finance (FDEF) établie à Luxembourg-Limpertsberg, la Faculté des Sciences de la technologie et de la communication (FSTC) à Luxembourg-Kirchberg et à Luxembourg-Limpertsberg ainsi que la Faculté des Lettres, des Sciences humaines, des Arts et des Sciences de l’éducation (FLSHASE) à Luxembourg-Limpertsberg et à Walferdange.

)) "Vivre  l’Europe – découvrir le monde" L’Université du Luxembourg s’est fixée trois missions principales: la formation, la recherche et la valorisation, le tout au plus haut niveau international. Elle propose onze bachelors académiques ou professionnels, quatorze masters académiques ou professionnels ainsi que cinq formations spécifiques. Notons qu’un bachelor professionnel est une formation de six semestres d’études préparant à la vie professionnelle. Un bachelor académique comprend aussi six semestres d’études, mais prépare à un master. Enfin, un master équivaut à quatre semestres complétant la formation du bachelor et sanctionnés par un diplôme reconnu partout en Europe.

"Vivre l’Europe – découvrir le monde", tel pourrait être le slogan de l’Université du Luxembourg qui revendique une "orientation résolument internationale". Le contexte luxembourgeois est évidemment particulièrement propice: il suffit de signaler la situation géographique du pays, véritablement "au cœur de l’Europe", à proximité immédiate de la France, de la Belgique et de l’Allemagne. Qui plus est, le Luxembourg est le siège de nombreuses institutions de l’Union européenne.

du lieutenantreprésentant du roi des Pays-Bas Or, dans ce souci d’internationalité, l’université s’est également dotée de structures spécifiques. Ainsi, lors des bachelors, les étudiants sont contraints d’effectuer au moins un semestre à l’étranger. L’Université du Luxembourg entretient d’ailleurs des coopérations avec un grand nombre d’universités étrangères dans les domaines des programmes et des conventions de mobilité. Sans oublier qu’à l’Université du Luxembourg, l’enseignement est souvent au moins bilingue (en général français-allemand, français-anglais ou allemand-anglais).

A Walferdange, les étudiants sont accueillis dans un lieu hautement historique: "le château". Dans la deuxième moitié du 19e siècle, ces bâtiments servaient de résidence au prince Henri, lieutenant-représentant de son frère, le roi grand-duc Guillaume III des Pays-Bas. Par la suite, le château de Walferdange n’a plus servi qu’épisodiquement de résidence à la famille grand-ducale. En outre, il a longtemps été une caserne. Mais il a aussi hébergé les "ancêtres" de l’Université du Luxembourg: d’abord l’école normale des institutrices, de 1930 à 1944, puis l’Institut supérieur d’études et de recherches pédagogies (ISERP), de 1967 à 2003.

Créée en 2003, l’Université du Luxembourg est encore toute jeune, mais comptait déjà plus de 3 000 étudiants en 2006

Les étudiants de l’Université du Luxembourg, ici au campus de Walferdange, suivent des études du plus haut niveau international

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Vie de la Commune

Vie de la Commune

)) L’université peine à se forger une notoriété A présent, le château de Walferdange accueille la FLSHASE de l’Université du Luxembourg. Cette faculté propose deux bachelors professionnels (sciences de l’éducation, sciences sociales et éducatives), deux bachelors académiques (cultures européennes, psychologie), trois masters professionnels (communication et

La bibliothèque de l’Université du Luxembourg compte plus de 220 000 ouvrages et près de 560 abonnements périodiques

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coopération transfrontalières, médiation, gérontologie) et cinq masters académiques (philosophie, psychologie, histoire européenne contemporaine, European Sustainable Spatial Development and Analysis, Learning and Development in Multilingual and Multicultural Contexts).

Britta Schlüter, responsable du service de communication de l’Université du Luxembourg, remarque que la Faculté, et avec elle l’Université tout entière, peine à se forger une notoriété: "L’Université de Luxembourg propose entre-temps 25 filières. Ainsi, la FLSHASE ne se contente nullement de former des instituteurs, même si, pour de nombreux citoyens, le campus de Walferdange équivaut toujours plus ou moins à l’ancien ISERP. Il nous appartient donc de relever le défi de présenter et d’expliquer le profil ainsi que l’offre de cette jeune université multilingue, tant au Grand-Duché qu’à l’étranger."

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Vie de la Commune

Vie de la Commune

)) Excellentes relations avec la commune de Walferdange

Professeur Lucien Kerger, le doyen de la Faculté des Lettres, des Sciences Humaines, des Arts et des Sciences de l’Education

Le campus de Walferdange compte quelque 1 300 étudiants. Signalons aussi que les étudiants de la FLSHASE animent l’un des cercles les plus actifs de l’Université du Luxembourg, le CEFT (Cercle des étudiants de la Faculté Trois). Comme chaque cercle estudiantin qui se respecte, le CEFT dispose de son propre local, la Sandkaul (le bac à sable).

Les étudiants peuvent profiter pleinement du cadre exceptionnel de l’Université du Luxembourg, située au plein centre de l’Europe

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Les membres du cercle estudiantin CEFT s’amusent dans leur propre local, la Saundkaul

Comme le souligne François Carbon, responsable de l’unité culture et sports de l’Université du Luxembourg, la faculté entretient d’excellentes relations avec la commune de Walferdange: "L’administration communale nous apporte une aide précieuse. Elle permet par exemple à l’université de profiter de ses infrastructures sportives. De plus, la remise des diplômes en sciences de l’éducation ainsi qu’en sciences sociales et éducatives a toujours lieu à Walferdange en présence du bourgmestre."

Notons enfin que, dans le cadre de la rentrée académique en octobre, la commune de Walferdange est associée, au même titre que la Ville de Luxembourg, aux Welcome Days. Il s’agit d’une initiative de l’Université du Luxembourg visant à aider les nouveaux venus (étudiants, enseignants et chercheurs) à mieux s’orienter au sein de l’université, de la ville et du pays. L’un des grands moments de ces journées de bienvenue est l’action "Faim d’échanges – A table chez…", lors de laquelle les autochtones sont invités à accueillir chez eux un étudiant, un enseignant ou un chercheur et de lui faire découvrir le Luxembourg en passant la journée en sa compagnie. En 2007, cette journée d’échanges aura lieu le 14 octobre.

)) Eine moderne Universität in altehrwürdigen Mauern Der Campus Walferdingen der Universität Luxemburg Die 2003 gegründete Universität Luxemburg zählt zur Zeit etwa 3.300 Studenten aus über 70 Ländern, 150 Lehrkräfte mit zwanzig verschiedenen Nationalitäten und 150 Doktoranden. Die drei Fakultäten für Rechts-, Wirtschaftsund Finanzwissenschaften (FDEF) auf dem Limpertsberg, für Naturwissenschaften, Technologie und Kommunikation (FSTC) auf Kirchberg und Limpertsberg und für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften (FLSHASE) auf dem Limpertsberg und in Walferdingen haben sich hohe Ziele gesetzt: Ausbildung, Forschung und die Erlangung von internationalem

Renommee. Zu diesem Zweck werden zahlreiche akademische oder berufsqualifizierende Bachelor-, Master- sowie Spezialstudiengänge angeboten. "Europa leben – die Welt entdecken" könnte der Slogan der Universität lauten, die stark international ausgerichtet ist. Für diese Internationalität tut sie einiges: Bachelor-Studenten beispielsweise müssen mindestens ein Semester im Ausland verbringen. Mit ausländischen Universitäten bestehen zahlreiche Kooperationsprogramme. Und schließlich findet der Unterricht meist zweisprachig statt. Den Campus Walferdingen beherbergen altehrwürdige Mauern: In

der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts diente "Schloss Walferdingen" Prinz Heinrich, dem Statthalter und Bruder von König-Großherzog Wilhelm der Niederlande, als Wohnsitz. Heute befindet sich in den historischen Räumlichkeiten das FLSHASE der Universität Luxemburg. "Schloss Walferdingen" und seine 1.300 Studenten unterhalten ausgezeichnete Beziehungen zur Gemeinde Walferdingen, die die Universität tatkräftig unterstützt, indem sie ihr etwa die sportlichen Infrastrukturen zur Verfügung stellt. Und bei Diplomüberreichungen ist der Bürgermeister stets gerne

persönlich dabei. Zum Semesterbeginn im Oktober nimmt die Gemeinde Walferdingen auch an den Welcome Days teil. Im Rahmen dieser Initiative hilft die Universität Luxemburg den Neuankömmlingen, sich besser in ihr neues Umfeld einzugewöhnen. Ein Höhepunkt dieser Willkommenstage ist die Aktion "Faim d’échanges – A table chez…", die in diesem Jahr am 14. Oktober stattfindet und bei der die Einheimischen gebeten sind, einen Studenten, Lehrer oder Forscher zu sich einzuladen und mit ihm zusammen einen Tag lang Luxemburg zu entdecken.

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Chronique Chronique

Chronique

Camp de Jumelage 2007

Revue de quelques événements qui ont marqué la vie de la commune ces derniers mois

E Melting Pot vun Nationalitéiten an de Programm fir de Camp festgeluet. 32 Jugendlecher an 8 Animateure vu Walfer, Longuyon (F), Schmitshausen (D) a Limana (I) hate sech vum 16.7. bis de 26.7. zu Buerglënster zesummefonnt.

Wéi all véier Joer war och dëst Joer erëm de Camp International de Jumelage zu Lëtzebuerg. All Joer gëtt dëse Camp fir jonk Erwuessener vun 10 bis 15 Joer an enger anerer vun de véier jumeléierte Gemengen ofgehal. Dëst Joer war den Tour u Walfer. D’Gemeng huet sech ëm den Accueil vun de Jugendleche gekëmmert

D’Gemeng Walfer hat sech e flotte Programm fir d’Jugendlecher afale gelooss. Ënnert anerem hunn déi Jugendlech d’Robbesscheier besicht, wou si bake konnten a mat der Päerdskutsch gefuer sinn. Duerno ass et weider op den Iechternacher Séi gaang. An der Stad kruten d’Kanner vun de Beruffspompjeeën intressant Informatiounen an hunn e Rallye iwwert de Wenzels-Wee gemaach. Eng aner Aktivitéit war een Nomëtteg um Stauséi an e Fotosrallye duerch Walfer, dee mat engem Empfang op der Gemeng mat de Membere vum Comité de Jumelage an de Membere vum Schäffen- a Gemengerot verbonne war.

)) Éischt-Hëllef-

Sportlech Aktivitéite sinn natierlech och net ze kuerz komm. Schwammen, Volleyball, Fussball a Rugby stongen um Programm. Fir owes haten d’Animateuren Disco-Owender virgesinn a souguer eng Miss/ Mister Wahl an der Jugendherberg zu Buerglënster.

Coursen Den 12. Juni kruten zéng Leit, déi déi praktesch Tester no den ÉischtHëllef-Coure bestanen haten, hiren Diplom op der Gemeng vum Direkter vum Lëtzebuerger Roude Kräiz, Jacques Hansen, iwwerreecht. Dës Couren, déi vum Instrukter Marco May geleet goufen, ware vum Roude Kräiz an Zesummenaarbecht mat der Protection civile an der Gemengeverwaltung organiséiert ginn.

De leschten Owend vum Camp hunn déi Jonk eng Virféierung ënnert dem Thema Kulturjoer 2007 organiséiert, wou d’Elteren an och d’Vertrieder vun de véier Gemengen invitéiert waren. Ënnert anerem hate si Dänz, Sketcher an Zirkusnummeren astudéiert. Dëse Jumelage besteet zënter 35 Joer an huet bewisen, datt et net schwéier ass, verschidden Nationalitéiten zesummenzebréngen an op deem Wee Frëndschaften ze schléissen.

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90 Jahre!

Am 12. Juni beglückwünschten Bürgermeister Guy Arendt, die Schöffen Alain Weins und Nicolas Wiot sowie Gemeindesekretär John Trauden Pierre Huber zu seinem 90. Geburtstag. Pierre Huber wurde am 5. Juni 1917 in Steinsel geboren und wohnt seit 1953 mit seiner Ehefrau Léonie Harsch in Walferdingen.

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2 300 . pour des enfants d’Amérique du Sud

Le 14 juin, la présidente du Service RBS, Marthe Haan-Duval, a remis un chèque de 2 300 3 à Michel Schaack, président de l’ONG Niños de la Tierra. Il s’agit de la recette de la matinée de danse de mi-carême organisée par le Service RBS en collaboration avec les clubs seniors Haus am Becheler de Bereldange et Prënzebierg de Niedercorn, ainsi que la commission du 3e âge de la commune de Walferdange. Ce don servira à la réalisation de projets dans les domaines de la santé, de l’environnement, de la culture et de l’éducation en Amérique du Sud. Les bénéficiaires seront quelque 900 enfants au Chili, en Bolivie et au Pérou.

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Chronique

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)) Diplomiwwerreechung De 14. Juni kruten 126 Leit, déi un de Sproochecourse vun der Gemeng deelgeholl haten, hiren Diplom op der Gemeng iwwerreecht. Dës Course ware vun der Gemengeverwaltung an Zesummenaarbecht mam Service Formation des adultes vum Ministère de l’Education nationale et de la Formation professionnelle organiséiert ginn. D’Chargés-de-course waren de Jean-Marie Nau fir d’Lëtzebuergescht, d’Denise Azorin fir d’Spuenescht, de Luis Miguel Gonçalves Nunes fir d’Portugiesescht, d’Juliane De Broglia fir d’Däitscht, d’Bénédicte Bribosia fir d’Franséischt an d’Amanda Lambert fir d’Englescht.

)) S checküberreichung für Télévie Am 14. Juni überreichte Laurent Schanck, Präsident der Walferdinger Sektion der Jeunesse Démocrate et Libérale, im Rahmen der Aktion Télévie Dr. Marc Diederich einen Scheck von 1.250 3 zu Gunsten der Stiftung für Blutkrankheiten- und Krebsforschung. Zu diesem Zweck hatten die Jung-demokraten in den Geschäften und Dienststellen der Gemeinde Sparbüchsen aufgestellt.

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)) A  nniversaire de S.A.R. le Grand-Duc Henri Le 22 juin, à l’occasion de la célébration publique de l’anniversaire de S.A.R. le Grand-Duc Henri, un cortège emmené par le bourgmestre Guy Arendt, la députée européenne Erna Hennicot-Schoepges, le député Marcel Sauber, les échevins Alain Weins et Nicolas Wiot, suivis des conseillers communaux, de membres des associations locales ainsi que de fonctionnaires des administrations de la commune et de l’Etat, est parti de la place de la Mairie pour se rendre à l’église paroissiale où le curé Armand Koos a célébré le Te Deum encadré par la Chorale Ste Cécile.

Ensuite, le cortège a pris la direction du Centre Prince Henri, où la Troupe Prince Henri a joué le Wilhelmus. Le bourgmestre a alors demandé une minute de silence en mémoire des victimes de l’accident d’autobus qui a touché les écoliers de Steinsel. Après avoir prononcé un discours en l’honneur du Grand-Duc Henri, de la famille grand-ducale et de la patrie, le bourgmestre a remis des médailles de mérite à Nella Schammo et à Marc Thinnes, employés à la piscine depuis 25 ans, à Alain Koch, membre du service incendie depuis 25 ans, à Patrick Hoscheid

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et à Claude Kontz, membres de ce même service depuis 15 ans, à Marie-France Moes-Feiereisen, engagée à l’administration communale depuis 25 ans, ainsi qu’à Marie Ewert-Klein, membre de la Chorale

Caecilia depuis 30 ans. Pour clôturer le programme officiel, l’Harmonie grand-ducale Marie-Adélaïde a joué l’hymne national.

Dag vun der Natur

Den 22. Juni war an de Gipsweiren den Dag vun der Natur fir d’Klassen aus de fënneften a sechste Schouljore vu Walfer. Dësen Dag, bei deem d’Schüler d’Geleeënheet haten, u verschiddenen Atelieren

(Bëschaarbechten, Beien, Waasserdéieren asw.) deelzehuelen, war vum Léierpersonal an Zesummenaarbecht mat de Fierschter an de Gemengenaarbechter organiséiert ginn.

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Chronique

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)) Alles Gute zum

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Musek, Lidder an e puer gutt Rotschléi

Geburtstag! Den 11. Juli goufen d’Schüler aus den dräi sechste Schouljore vun der Walfer Primärschoul a Presenz vun hiren Elteren, vum Buergermeeschter a vum Léierpersonal "verabschied“. Bei dëser Geleeënheet hunn d’Schüler Musek gespillt a Lidder gesongen, an de Buergermeeschter huet hinnen nach e puer gutt Rotschléi mat op de Wee ginn.

Am 26. Juni feierte Anne BinsfeldNey in Anwesenheit von Bürgermeister Guy Arendt, der Schöffen Alain Weins und Nicolas Wiot sowie des Gemeindesekretärs John Trauden ihren 90. Geburtstag. Anne BinsfeldNey wurde am 26. Juni 1917 in Mamer geboren und lebt nun seit einigen Jahren in Bereldingen.

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Comédie musicale

Le 6 juillet, les élèves des classes de cinquième année de l’école primaire de Walferdange ont présenté la première représentation de la comédie musicale De Pharao vu Babakar devant quelque 300 spectateurs. Pendant six mois, les écoliers avaient répété les textes parlés et chantés, peint les décors et aménagé la scène en compagnie de leur institutrice Carole Flesch, tandis que leurs parents avaient confectionné les costumes. Carole Flesch a écrit cette comédie musicale en collaboration avec Liane Fischbach. Lors de la représentation, les jeunes acteurs étaient accompagnés par le pianiste Max Fischbach. Plusieurs représentations ont suivi, notamment pour des classes de différentes écoles.

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)) Abschlussfeier für Jung und Alt Am 13. Juli fand im Clubhaus am Becheler die Abschlussfeier der Primärschule aus Bereldingen statt. Bei dieser Veranstaltung konnten die Schüler in Gesellschaft der Senioren des Clubhauses die Finessen des Boulespiels erlernen. Diese Feier war von der Gemeinde, mit Hilfe der Seniorenkommission in Zusammenarbeit mit dem Lehrpersonal und der Elternvereinigung APEW veranstaltet worden.

)) Remise de certificats pour baby-sitters Le 20 juillet, le collège échevinal avait invité à la remise des certificats de participation aux cours de formation pour baby-sitters au Haus am Becheler. Ces cours, organisés par la commission de l’égalité des chances et des personnes handicapées en collaboration avec l’administration communale, comptaient 17 participantes âgées entre 15 et 22 ans. Pour obtenir leur certificat, elles ont suivi 23 heures d’enseignement théorique et six heures de travaux pratiques à la crèche "Am Beienhaischen" sous la houlette de Danielle Schol, infirmière graduée en pédiatrie et en hygiène hospitalière, de Michèle Quintus, psychomotricienne, de Monique Ferring, assistante d’hygiène sociale, et d’Albert Moro, avocat à la cour.

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Chronique

Chronique Événements à venir …

Eng Ausstellung bréngt Sprongkraaft an d’Liewen

)) Vakanzenaktivitéiten Vum 16. bis de 27. Juli kruten d’Schüler aus der Spillschoul an aus der Primärschoul wéi all Joer eng Rei Vakanzenaktivitéiten ugebueden. D’Educatrice Sheila Musel an hir Equipe haten duerfir e pedagogesche Programm zesummegestallt, bei deem d’Kanner no Schouljoren agedeelt goufen.

Ënnert der Opsiicht vun zwee Animateure konnte si bastelen, kachen, schwammen, spillen asw. Fir all Grupp war och en Ausfluch vun engem ganzen Dag geplangt, ë.a. an de Bambësch an op d’Kockelscheier. Zum Ofschloss goufen d’Elteren op eng Kiermes invitéiert, wou se d’Konschtwierker bewonnere konnten, déi hir Kanner an de Bastelatelieren zesummegestallt haten.

Am Centre Prince Henri fënnt vum 3. bis de 7. Oktober eng aussergewéinlech Ausstellung statt, déi d’Walfer Gemeng mam Walfer Suchtpräventiounsgrupp (Groupe de prévention des toxicomanies) zesumme mat sengem Partner CePT (Centre de prévention des toxicomanies) organiséiert huet. D’Ausstellung mam Numm "Trampolin" adresséiert sech un Erwuessener, déi eng Virbildfunktioun bei de Kanner hunn, sief et, datt se selwer Eltere sinn, oder datt se op der Schaff oder bei hirem Hobby regelméisseg mat Kanner ze dinn hunn. Dohir versteet et sech vum selwen, datt d’Léierpersonal vun der Gemeng Walfer sech méindes Rendez-vous am Centre Prince Henri gëtt, fir do hir "Journée pédagogique" ofzehalen. Déi interaktiv a faarwefrou Ausstellung versicht op eng lëschteg an ausgefale Manéier, d’Leit un d’Nodenken ze kréien: Wéi kann ech selwer de Kanner hëllefen, fir gesond an d’Liewen ze starten? Illustréiert gëtt d’Ausstellung duerch d’Bild vun engem Trampolin, op deem mer héich an d’Luucht

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sprange kënnen. Am richtege Liewe ginn eis eng ganz Rei vu Ressourcen dës Sprongkraaft: eis Famill, eis Frënn, eis Phantasie, eisen Hobby. Villes kann awer eis Sprongkraaft verklengeren, wéi Sträit, Ofhängegkeet, Trauer… Et ass dowéinst immens wichteg, fir genuch "Fiederen" un eisem Trampolin ze hunn, fir weider sprangen ze kënnen, och wann déi eng oder aner räisst. D’Ausstellung ass an dräi Haaptdeeler gegliddert: 1. Meng Ressourcen an der Famill: E positivt Liewensgefill ka mer duerch meng Famill vermëttelt ginn, déi mer Gebuergenheet, Léift, Sécherheet a Wertschätzung gëtt. 2. Positiv Erfahrungen: Duerch d’Spillen, d’Ausprobéieren an d’Nomaachen léiert e Kand d’Welt kennen a freet sech u sengem neie Wëssen. Hei brauch e Kand awer och vill Ënnerstëtzung an Encouragement, wann et emol schlecht Erfahrunge mécht. 3. Regelen a Grenze brauch e Kand, fir sech z’entwéckelen.

All Deel encouragéiert den Erwuessenen, fir mat guddem Beispill virunzegoen. Hien ass et, deen d’Regelen opstellt, da sollt hien sech och un dës Regelen halen. Hien ass et, dee vun de Kanner respektéiert wëllt ginn, da muss hien och d’Kanner respektéieren. Dëst ass zwar liicht gesot, mä net esou einfach ze maachen. Hei wëllt d’Ausstellung den Erwuessenen e puer Iddië ginn, wéi dat ka goen. Am beschte léisst sech d’Ausstellung mat enger Féierung op Rendez-vous entdecken, de Weekend ass si fir jidfereen op.

Eng Konferenz mam Titel "Den Toun mécht d’Musek" verdéift d’Theme vun der Ausstellung. De Riedner befaasst sech mat eisem "Ëmgang ënnerteneen": Wéi kann oder soll ech mech ausdrécken, fir schwiereg Situatiounen unzeschwätzen an ze berengegen. Dës Konferenz, déi vun dem Walfer Suchtpräventiounsgrupp mat Hëllef vun der Elterevereenegung Walfer a Mammen hëllefe Mammen gedroe gëtt, ass Dënschdes, den 9. Oktober, um 20:00 Auer.

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Walfer Echoen N°3 2007  

Walfer Echoen N°3 2007

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