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Neues vom Verein | Aktuelles über die nächste Sternfahrt | Alles rund um das Thema «internationaler Polizeimotorsport»

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R NAT I O NA TE

Ausgabe Nr. 7 Ÿ April 2018

POLICE MOBIL Magazin der International Police Motor Corporation

Eine Frau an der Spitze Die Direktorin der grössten Polizeischule der Schweiz im Interview 3 Tage – 6 Nationen

Polizei-Motorradtreffen in Salzburg Das höchstgelegene

Motorradmuseum Europas im Ötztal

Kristallschiessen 2017 in der Schweiz


INHALT

INHALTSVERZEICHNIS Vorworte Vorwort Präsident ....................................................................................................... 3 Vorwort Pressereferent ............................................................................................. 5 Aktuelles zur IPMC Mit der IPMC-Flagge unterwegs...........................................................................17 Kommende Sternfahrt 71. Sternfahrt – kurzer Programmauszug ........................................................35 Fachartikel Eine Frau an der Spitze der grössten Polizeischule der Schweiz................. 7 Internationales Polizei-Motorradtreffen............................................................13 Das höchstgelegene Motorradmuseum Europas .........................................19 Kristallschiessen 2017 ..............................................................................................23

Neues Präsidiums-Mitglied Unser langjähriger IPMC-Freund Georg Jatta wurde bei der Herbstsitzung 2017 ins Präsidium berufen. Georg hat gute Kontakte nach Polen, in die Ukraine und nach Kroatien. Er spricht fliessend Polnisch und ist ein wichtiges Bindeglied des Präsidiums nach Osteuropa.

IMPRESSUM Herausgeber: International Police Motor Corporation (IPMC) vertreten durch: Generalsekretär Zehnder Tobias Kantonspolizei Basel-Stadt • Verkehrspolizei Schwarzwaldstrasse 100 • CH-4058 Basel • SCHWEIZ T.: +41 796 39 96 20 • E.: info@ipmc.org • www.ipmc.org

1581 / hh · April 2018

Informationsverlag Schweiz GmbH CH-6343 Rotkreuz, Grundstrasse 18 Tel. +41 41 798 20 60 • Fax +41 41 798 20 61 E-Mail: office@iv-verlag.ch • www.iv-verlag.ch UID-Nr.: CHE‑295.811.423 Geschäftsführung: Benjamin Jülicher Verlagsleitung: Josef Dona

Bilder: bestpic.at sofern nicht besonders gekennzeichnet.

Anzeigenabteilung: Andrea Burri Druck: Druckhaus Gössler GmbH

Soweit in diesem Magazin personenbezogene Ausdrücke verwendet werden, umfassen sie Frauen und Männer gleichermassen.

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INHALT

VORWORT Liebe Sternfahrer! Der Winter neigt sich dem Ende zu, die Vorbereitungen für die 71. Internationale Polizeisternfahrt nach Latsch/Südtirol laufen auf Hochtouren. Mit sternfahrterprobten Organisatoren unter der Leitung von David Stocker und Jörg Frömer als Berater seitens des Präsidiums, sind Garanten für eine gut organisierte Veranstaltung am Werk, die eine entsprechend hohe Teilnehmerzahl verdient hat. Die letztjährigen Delegierten der Polizeisternfahrt in Regensburg wurden bereits schriftlich benachrichtigt. Nach einer intensiven Prüfung durch das Präsidium haben wir uns im Winter 2017 entschlossen, aus finanziellen Gründen die Pläne einer möglichen Sternfahrt in Luxemburg nicht weiter zu verfolgen. Zum Glück konnte mit dem Club Nr. 246, Region Slask Opolski, mit ihrem Vorsitzenden Pawel Pawlowski ein Veranstalter gefunden werden, der sich in der Lage sieht,

eine Polizeisternfahrt mit einer sehr kurzen Vorbereitungszeit durchzuführen. Ende letzten Jahres wurde das Präsidium in Kenntnis gesetzt, dass der Präsident des PMC Poltava, Vladyslav Hladkyi, sehr schwer erkrankt ist. Der zweifache Familienvater musste und muss sich sehr teuren Operationen unterziehen, die durch ihn nicht zu finanzieren sind. Das Präsidium der IPMC hat unbürokratisch beschlossen, € 500,-- zu spenden. Wie stark der Zusammenhalt der IPMC-Familie ist, wenn jemand ernsthaft Not leidet, beweist eine zeitgleiche Spende unserer Freunde des MKM RP aus Polen, die ebenfalls € 500,-- spendeten. Hierfür meinen herzlichen Dank und unserem IPMCFreund Vladyslav alles Gute für die Zukunft. Mit herzlichen Grüssen Ihr Thomas Meier Präsident der IPMC

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INHALT

VORWORT Geschätzte Mitglieder, Freunde und Gönner der IPMC! Nach der Sternfahrt ist vor der Sternfahrt, sagt ein abgedroschenes Sternfahrersprichwort. Doch tatsächlich ist was Wahres dran. Denn kaum werden die Tage kürzer, nehmen die Aktivitäten des Präsidiums und des Veranstalters der nächsten Polizeisternfahrt zu. Die Organisatoren in der Ferienregion Vinschgau in Südtirol stehen Gewehr bei Fuss. Hier arbeiten erfahrene Leute mit, die schon 2013 zum Erfolg der 67. Polizeisternfahrt massgeblich beigetragen haben. Sie haben einige Überraschungen im Sack, die sie den Sternfahrern vor fünf Jahren vorenthalten haben. Es lohnt sich also, wieder dabei zu sein. Auf http://2018.ipmc.org gibt es auch weiterhin aktuelle Informationen. Während der Sternfahrt finden Sie unter dieser Adresse alle Fotos von den Veranstaltungen und Ergebnislisten. Die IPMC steht für «Safety on wheels», also Sicherheit auf Rädern. So einfach man sich diesen Slogan merken kann, so gross ist seine Bedeutung. Angehörige von Polizeiorganisationen aus Europa, die sich zur Polizeisternfahrt treffen, tauschen neue Erkenntnisse zur Steigerung der Verkehrssicherheit aus und entwickeln Ideen, wie man Bewährtes aus einem Land in ein anderes übertragen kann. Dies ist wichtig, denn zum Schluss profitieren wir alle davon, egal ob als Lenker von Fahrzeugen oder als Fussgänger.

Wie so etwas funktioniert, soll ein Beispiel verdeutlichen. Es gibt Staaten, da ermutigt die Polizei Fahrradfahrer, sich an die Verkehrsregeln zu halten, nicht bei Rot die Strasse zu überqueren, Handzeichen zu geben oder bei Dunkelheit das Licht einzuschalten. Und siehe da, auch wenn manchmal etwas Verfolgungsdruck (Geldbussen) nötig ist, es funktioniert. Es gibt aber auch Staaten, da glaubt man, Radfahrer haben Narrenfreiheit und dagegen kann man nichts machen, weil jede Amtshandlung unverhältnismässig sein könnte. Letztere Gesetzeshüter können im Erfahrungsaustausch von Ersteren lernen. Dadurch erfahren dann auch die Pedalritter, dass ihre Stossstange die Stirn ist und der Tod tatsächlich länger dauert, als die Wartephase an der roten Ampel. Die Aufgaben der IPMC sind vielfältig und reichen weit über die jährlichen internationalen Polizeisternfahrten hinaus. Machen Sie sich ein Bild vor Ort und lassen Sie sich die Chance dabei zu sein nicht entgehen! Mit sportlichen Grüssen! Ihr Klaus HERBERT Pressereferent und Chefredakteur

presse@ipmc.org http://ipmc.org – safety on wheels. Videoimpressionen auf youtube.com à International Police Motor Corporation

POLICE MOBIL FREUT SICH ÜBER BEITRÄGE Sie haben einen Fachbeitrag über gesetzliche Neuerungen im Strassenverkehr? Sie waren mit der IPMC-Flagge unterwegs und haben das fotografiert? Sie haben mit Ihrem PSV eine Veranstaltung durchgeführt oder daran teilgenommen? Sie haben etwas erlebt, das Sie mit Ihren IPMC-Freunden teilen wollen? Zögern Sie nicht und schicken Sie Ihren Beitrag mit Bildern in hoher Auflösung (min. 1 MB separat vom Text) an presse@ipmc.org Wir sind gespannt! 5


FACHARTIKEL

EINE FRAU AN DER SPITZE DER GRÖSSTEN POLIZEISCHULE DER SCHWEIZ Vor zehn Jahren entstand das grösste regionale Ausbildungszentrum der Schweizerischen Polizei: die Interkantonale Polizeischule Hitzkirch (IPH). An der Spitze der grössten Polizeischule der Schweiz steht seit drei Jahren Irene Schönbächler. Wie sieht die Direktorin die Entwicklung der Schweizerischen Polizeischulen und welche kommenden HerausfordeAlle Fotos © IPH rungen erwarten sie? Im Dezember 2004 beschlossen elf Kantone (Aargau, Bern, Basel, Baselland, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Solothurn, Uri und Zug) die Errichtung einer gemeinsamen Polizeischule. Ziel der landesweiten Umstrukturierung war damals einerseits die Vereinheitlichung der Ausbildung und andererseits die Einbindung der Polizeiausbildung ins allgemeine schweizerische Bildungssystem. Neben der IPH haben drei weitere interkantonale Ausbildungszentren ihre Tore geöffnet: die

Polizeischule Ostschweiz in Amriswil, das Polizei-Ausbildungszentrum Giubiasco sowie die Zürcher Polizeischule. In der Westschweiz hingegen steht die Ausbildung unter der Leitung eines Koordinators und ist dezentralisiert auf zwei regionale Ausbildungszentren – Colombier und SaintMaurice – verteilt. «Die IPH hatte zu Beginn eine anspruchsvolle Gründungs- und Pionierphase zu bewältigen», erzählt Irene Schönbächler, Direktorin der IPH. «Die Institution musste etabliert und die bisherigen Polizeischulen zusammengefasst werden. Hier waren primär politischer Wille und Machbarkeit in der Umsetzung gefragt.» Der oftmals zähe Kantönligeist wurde überwunden, Standards und Bildungsinhalte harmonisiert. Best-Practice-Modelle wurden eingehend analysiert und die erfolgreichsten Konzepte in die Ausbildung aufgenommen. Die IPH ist das Polizei-Ausbildungszentrum mit dem grössten Einzugsgebiet der Schweiz. Dies verpflichtet: «Wir positionieren

Irene Schönbächler Schönbächler absolvierte 1988 die Polizeischule der Kantonspolizei Thurgau und war anschliessend während sechs Jahren in der praktischen Polizeiarbeit im Aussendienst und bei der Kriminalpolizei tätig. Nach ihrem Studienabschluss in Staatswissenschaften arbeitete sie als Projektleiterin im Finanzdepartement des Kantons Aargau, bevor sie im Jahr 2003 zur Kantonspolizei Aargau wechselte, wo sie als PolizeiOffizierin verschiedene Abteilungen leitete. Im Jahr 2015 übernahm die ursprünglich gelernte Pharma-Assistentin Irene Schönbächler die Direktion der IPH. 7


FACHARTIKEL

Die Unternehmensstrategie wird durch die Kommandanten der elf Polizeikorps entwickelt und der regierungsrätlichen Konkordatsbehörde zur Genehmigung unterbreitet. Damit werde sichergestellt, dass die IPH den Bedürfnissen der Partner gerecht wird.

Ein Übungsdorf für angehende Polizisten Aussergewöhnlich ist das moderne Ausbildungszentrum der IPH. «Der Fokus unserer Ausbildung liegt auf der Handlungskompetenz der Polizisten. Deshalb haben die damaligen Verantwortlichen die Schaffung eines eigens aufgebauten Übungsdorfes vorangetrieben – was ihnen sehr gut gelungen ist.» Das Übungsdorf beinhaltet ein Trainingsgelände mit zwei Einfamilienhäusern und einem

Grafik: © Schweizerisches Polizei-Institut

und behaupten uns als regionales Polizeiausbildungszen­trum gemäss dem Bildungspolitischen Gesamtkonzept», so Schönbächler. Das zentrale Organ für die Zusammenarbeit zwischen den elf Kantonen ist der Schulrat.

Académie de Police du Chablais Centre Interrégional de formation de Police Cifpol Interkantonale Polizeischule Hitzkirch IPH Polizeischule Ostschweiz Scuola Cantonale di Polizia Ticino Zürcher Polizeischule ZHPS Mehrfamilienhaus, ein Bank- und Bürogebäude, eine Tankstelle sowie einen Übungsplatz für den Ordnungsdienst und die verkehrspolizeiliche Ausbildung. In einem zweiten Anlageteil lernen die angehenden Polizisten, sich selbst zu schützen. Dort wird die waffenlose Selbstverteidigung

trainiert: Dazu gehört unter anderem auch der Umgang mit dem Polizei-Mehrzweckstock. In den Schiesskellern werden die Handhabung und der Einsatz von Schusswaffen geübt. Damit werden die angehenden Polizisten bestmöglich auf die Realität vorbereitet.

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FACHARTIKEL

Cyberkriminalität – die neue Herausforderung Anders trainiert werden muss hingegen die Abwehr von Angriffen im Internet. Die zunehmende Cyberkriminalität wird die Polizeiarbeit in den kommenden Jahren vor grosse Herausforderungen stellen. Der Umgang mit der digitalisierten Kriminalität ist in der Polizeiausbildung nicht mehr wegzudenken. «Durch den Dialog zwischen den fachverantwortlichen Ausbildern und Experten zu den Ausbildungsinhalten wird sichergestellt, dass die vermittelten Handlungskompetenzen den Ansprüchen der Realität gerecht werden.» Unter dem Lead des Schweizerischen Polizei-Instituts wird die polizeiliche Grundausbildung stets weiterentwickelt und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Alle Anspruchsgruppen – und damit auch die Regionalen Ausbildungszentren – werden miteinbezogen.

Inspirationen aus dem Ausland «Während der Aufbauphase hat sich die IPH von Beispielen aus dem europäischen Ausland in-

spirieren lassen», erklärt Irene Schönbächler. Diese Beziehungen werden gepflegt – insbesondere diejenigen zu den Kollegen der deutschen Ausbildungsinstitutionen und der Sicherheitsakademie in Österreich. Direktorin Irene Schönbächler absolvierte die dreimonatige «National Academy» beim FBI in Quantico (USA). «Weitere Erfahrungen und polizeiliches Knowhow eigne ich mir während der jährlichen Retrainers innerhalb von Europa an. Neben den regelmässigen Weiterbildungen in der Schweiz hilft mir das, à jour zu bleiben und somit die Bedürfnisse an die Aus- und Weiterbildung zu erkennen.»

Direktorin in einer Männerwelt Schönbächler ist die erste Schweizer Frau an der Spitze einer Polizeischule. Damit hat sie sich in einer Männerwelt durchzusetzen. «Wie auch andere Menschen in Führungsfunktionen stosse ich ab und zu auf Schwierigkeiten», so Schönbächler. Das gehöre einfach dazu, und «mit einer Prise Gelassenheit» geht das. Besonders am Herzen liegt ihr, dass junge Menschen, die den Polizeiberuf ergreifen, eine solide Basis für ihren Berufsstart haben. «Ich erachte es als sinnvolle Arbeit, zusammen mit unseren Mitarbeitenden und Korpsausbildern Verantwortung bei der polizeilichen Grundausbildung zu tragen.» Und gleichzeitig hat es sich Schönbächler zur Aufgabe gemacht, auch Frauen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und in die Rolle einer Vorgesetzten zu wachsen.

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Text und Fotos (c) LPD Salzburg

FACHARTIKEL

INTERNATIONALES POLIZEI-MOTORRADTREFFEN Am 5. September 2017 veranstaltete die Landespolizeidirektion Salzburg – Landesverkehrsabteilung, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Inneres ein Motorradtraining für Blaulichtorganisationen mit internationaler Beteiligung am Salzburgring. An dem Training nahmen Motorradpolizisten aus Deutschland, Tschechien, Serbien, Luxemburg, Italien und Österreich, sowie Motorradfahrer des Roten Kreuzes, als auch der Militärstreife des Österreichischen Bundesheeres mit ihren Dienstmotorrädern teil. Am 6. September 2017 fand eine gemeinsame Fahrt auf der Grossglocknerhochalpenstrasse statt. Die Teilnehmer fuhren in mehreren Gruppen und trafen sich um 12:30 Uhr am obersten Parkdeck auf der Franz Josef Höhe. Im Zuge des Fahrtrainings unterstützten die Teilnehmer durch freiwillige Spenden die Stiftung für Rückenmarksforschung

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FACHARTIKEL

«Wings for Life». Diesbezüglich fand am Abend des 6. September 2017 im Restaurant Zistelalm auf dem Gaisberg in Salzburg die Scheckübergabe durch Salzburgs Landespolizeidirektor Franz Ruf und Vertreter der Landesverkehrsabteilung statt.

Bevor die Teilnehmer am 7. September 2017 verabschiedet wurden, gab es am Vormittag eine Besichtigung von Hangar 7 und Hangar 8 am Salzburger Flughafen.

Ziel der Veranstaltung war neben einer Verbesserung der Fahrtechnik auch ein intensiver Erfahrungsaustausch mit den Kollegen der ausländischen Polizei und der anderen Blaulichtorganisationen.

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PROMOTION

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AKTUELLES ZUR IPMC

MIT DER IPMC-FLAGGE UNTERWEGS

vor dem Frömer g r ö J nd Helga u ondheim m in Tr o d s o r Nida

Auch Jürgen und Marianne Schnaak waren dort.

nitt im oldsch te Willy G rial Sta o m e M r Donne ien Kaliforn in k r a P

Reinhard Moser in Mont enegro

Around the world with your IPMC flag. Take a photo and win a price!

http://photo.ipmc.org

au

rmann in Flach

Markus Weste

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Editor: Klaus Herbert

FACHARTIKEL

Das höchstgelegene Motorradmuseum Europas

TOP MOUNTAIN CROSSPOINT Eine einzigartige Sehenswürdigkeit hat die Ötztaler Familie Scheiber an der Timmelsjoch Hochalpenstraße errichtet. Vereint unter einem Dach steht hier auf beinahe 2.200 m Seehöhe eine Mautstation, eine Seilbahnstation, ein Restaurant und – ein Motorradmuseum. Und das alles inmitten der imposanten Ötztaler Bergwelt, umgeben von schneebedeckten Dreitausendern. Die Ötztaler Tourismus-Zwillinge Alban und Attila Scheiber leben vom Skifahren und fürs Motorradfahren. So haben sie im Laufe der Jahre eine beachtliche Zweiradsammlung zusammengetragen, für die es galt, eine imposante Bleibe zu schaffen. Heute stehen in der heimeligen Holzkonstruktion des 3.000 qm großen Museums gut und gerne 230 klassische Motorräder von etwa 100 verschiedenen Herstellern

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FACHARTIKEL

Editor: Klaus Herbert

aus aller Welt. Die ältesten Exemplare stammen aus dem Jahr 1894. Ausgestellt sind die Highlights und Meilensteine aller prägenden Marken, teils Eigentum, teils Leihgaben, alles akribisch beschriftet. Das lässt das Herz eines Motorradfreundes höher schlagen.

nicht, dass er keinen Hunger mehr hat. Im Panoramarestaurant wird er mit authentischen Gerichten aus Österreich und Italien verwöhnt. Hier passt das Preis-Leistungsverhältnis; hier stimmen Service und Qualität. Ein Eldorado nicht nur für Biker, die von Tirol nach Südtirol oder umgekehrt unterwegs sind. Die Timmelsjoch Hochalpenstraße führt über das 2.509 m hohe Timmelsjoch nach Südtirol. Sie ist normalerweise von Juni bis Oktober geöffnet. Die anderen Monate hat sie Wintersperre.

Aber auch der „normale“ Museumsbesucher wird in Staunen versetzt, denn so etwas gibt es eher selten zu bewundern. In einem weiteren Raum finden laufend Sonderausstellungen statt, zum Beispiel Pistengeräte oder, wie bei meinem Besuch, historische Geländewagen.

Hat sich dann der Besucher satt gesehen, heißt das noch lange

Mehr dazu auf www.crosspoint.tirol

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FACHARTIKEL

Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

15. Kristallschiessen 2017

Kampf gegen Gegner, Witterung & Pappkameraden Am 2. September 2017 fand in Stans das 15. Kristallschiessen statt. Beim Jubiläumsanlass stimmte alles – bis auf das Wetter. Starke Regenfälle, Kälte und teils sturmartiger Wind machten den hochkarätigen Wettkampf zur strengen Herausforderung. Wie jedes Jahr im Herbst strömten Anfang September 2017 wieder die besten Schützen von Polizeikorps, Militäreinheiten, Sicherheitsdiensten und der Grenzwache aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Luxemburg nach Stans. Dort, auf dem Waffenplatz Gnappiried, stand am 2. September die 15. Auflage des jährlichen Kristallschiessens auf dem Programm – und viele, die in den letzten Jahren schon dabei waren, kamen auch 2017 wieder. Gesamthaft hatten sich 120 Teilnehmer gemeldet. Zum Wett-

kampf selbst traten dann 106 an, 99 Männer und sieben Damen. 14 angemeldete Schützen mussten sich in den letzten 48 Stunden vor dem Wettkampf abmelden – fast alle krankheitshalber. Die Sommergrippe macht leider auch vor Wettkämpfern nicht Halt … Dennoch war das Feld, bestehend aus 35 Teams aus vier Nationen, wieder hochkarätig. Bei den Herren waren bis auf Marc Nessensohn und Matthias Sack alle TopTe n - S c h ü t z e n des Vorjahres am Start, bei den Damen traten fünf der besten sieben Schützinnen von 2016 erneut an. Leider musste Vorjahressiegerin Nina Pizzati (Kapo Aargau)

aufgrund gesundheitlicher Probleme Forfait geben. Die grössten Teams stellten die Stadtpolizei Zürich (18), die Kapo-Korps Aargau (8), Zürich (6), Bern, Luzern und Schwyz (je 5) sowie die «Securitas» (5) und die Bundespolizei Österreich (4). Die Ehre Deutschlands vertraten das Team «Kollath e.K.» und vier Beamte der Polizei Kiel. Nico Crelo hielt die Fahne der luxemburgischen «Police Grand Ducale» hoch. Das Organisationsteam, 2017 ohne die nach vier Jahren aus dem Vorstand ausgeschiedenen Angela und Michi Sidler, dafür neu von Helen und Lars Neckermann-Leutert unterstützt, machte einmal mehr einen ganz hervorragenden Job. Der Anlass war von A bis Z bestens organisiert, der Gabentisch dank erfolgreicher Sponsorenwerbung einmal mehr prall gefüllt, das 23


Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

Programm straff, aber stressfrei. Wären doch nur alle Schiessanlässe derart professionell geführt, geplant und durchgängig gesteuert. Nichts war gleich wie im Vorjahr Abgesehen von den beschriebenen Repetitionen bei Teilnehmern und Leistungsdichte, Abläufen und Organisation war 2017 aber nichts wie im Vorjahr. Während 2016 die Sonne vom Himmel brannte, prasselte dieses Jahr nahezu unaufhörlich Regen vom Himmel. Statt Schweisstüchern brauchte es Handschuhe oder wenigstens warme Jackentaschen, um die Hände vor der klammen Kälte zu schützen, Sehnen, Muskeln und Bänder geschmeidig zu halten. Ebenfalls ganz anders als 2016 waren die Stages, bei deren Ausgestaltung die für das Schiesswesen zuständigen Vorstandsmitglieder Angela Randegger und Adi Brändli einmal mehr ihre Kreativität unter Beweis stellten. Sieben Prüfungen, ebenso

abwechslungsreich wie praxisnah, galt es im Tagesverlauf zu bewältigen. Jede einzelne hatte es in sich und in Summe war der Parcours des 15. Kristallschiessens so selektiv gestaltet, dass nur jene eine Chance auf einen der vorderen Ränge hatten, die alle Facetten des dienstlichen Schiessens umfassend beherrschen. Stage 1, «Schildträger», stellte das sichere einhändige Schiessen ins Zentrum. Jeweils acht Ziele (5 Jockeyscheiben, 3 IPSC Popper) mussten zuerst mit der starken, dann mit der schwachen Hand beschossen werden, während die freie Hand einen Polizeischild hielt. Eine Aufgabe, der nicht alle gleichermassen gut gewachsen waren. Während Stefan Bachmann (Stapo Zürich), GesamtDritter von 2016, die Aufgabe in schnellen 22,85 Sekunden bewältigte, dauerte es bei anderen bis zu zwei Minuten oder noch länger, ehe alle Scheiben gefallen waren. Auch so mancher Favorit auf den Kristall handelte sich hier einen heftigen Rückstand ein. Beispielsweise Nathan

FACHARTIKEL

Erdin von der Kapo Aargau. Der Gesamt-Zweite von 2016 büsste rund 40 Punkte auf Bachmann ein, Titelverteidiger Kurt Häusermann (VBS) immerhin deren 13. Besser als viele Männer schoss Isabella Zurfluh. Sie verlor als 41. knapp 38 Punkte auf Bachmann. Auf Stage 2, «Häusliche Gewalt», mussten 11 Ziele (10 IPSC Papierscheiben, 1 Popper), davon ein verschwindendes, bekämpft werden – und zwar in vier für die Schützen vor dem Start nicht einsehbaren «Räumen». Im Idealfall war die Übung mit 21 Schuss zu schaffen. Daniel Holub (Bundespolizei Österreich), bei Stage 1 auf Rang 2 gelandet, sicherte sich die vollen 105 Punkte, vor Bachmann, Erdin, Michael Hürzeler (Kapo Zürich) und Häusermann. Letzterer schoss hier zwar fast so schnell wie Holub, aber leider nicht ganz sicher. Bei den Damen holte Isabella Zurfluh auch an dieser Stage die meisten Punkte. «Run, Hide, Fight» lautete das Motto von Stage 3. Die Aufgabe: 4 IPSC Papierziele, davon 1 verschwindendes, 2 IPSC Popper

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FACHARTIKEL

Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

und 2 Plates bekämpfen, wobei drei davon nur durch eine dicht über dem Erdboden befindliche Öffnung eines Sichtschutzes beschossen werden durften. Das bedeutete für die Teilnehmer: Ab in den Dreck! Isabella Zurfluh zollte hier Tribut, verlor wertvolle Punkte auf Silvia Küenzi (Stapo Zürich) und Sonja Diethelm (Kapo Basel). Bei den Männern siegte Erdin hauchdünn vor Bachmann und dessen KorpsKollegen Patrik Dettling, der seinerseits Häusermann auf Rang 4 verwies. Rückkehr eines Favoriten zur Halbzeit Bei der vierten Wertungsprüfung präsentierte sich den Schützen ein auf den ersten Blick wirres Bild. 14 IPSC Papierziele standen in mehreren Reihen neben- und hintereinander, darunter fünf «Non Shoot-Scheiben». Eine Situation, die bei einem «Amok» nicht aussergewöhnlich ist. Auf dieser Stage wetzte Erdin, die auf Stage 1 erlittene Schlappe, wieder aus. Sehr schnell und beste-

chend zielsicher holte er die volle Punktzahl, machte fast 26 Punkte auf Bachmann, rund 27 Punkte auf Häusermann und gar 35 auf Holub gut. So waren Erdins Chancen auf den Kristall wieder intakt. Die beste Zeit bei «Amok» legte Kristallschiessen-Urgestein Erwin Rommel (Polizei Flims) vor, was ihm Stage-Rang 12 bescherte. Und das sollte für ihn noch nicht

das Ende der Fahnenstange sein – doch das ahnte natürlich noch niemand. Stage 5 war mit 130 möglichen Punkten die «wertvollste» Übung des Tages. Bei «Terrainchallenge» mussten zunächst auf dem Boden liegende Autopneus – vom Regen glitschig wie Schmierseife – überwunden werden. Dann galt es, 14 Ziele (12 IPSC Papier-

Top-Ten 2017 Rang Name

Land

Korps

Punkte

Prozent

1

Stefan Bachmann

CH

Stapo Zürich

586.9084

100.00

2

Nathan Erdin

CH

Kapo Aargau

537.1509

91.52

3

Kurt Häusermann

CH

VBS

524.5220

89.37

4

Daniel Holub

A

Bundespolizei Österreich

511.0556

87.08

5

Patrick Drees

CH

Securitas

480.2652

81.83

6

Patrik Dettling

CH

Stapo Zürich

453.0315

77.23

7

Nando Di Cosmo

CH

Stapo Zürich

453.0315

77.19

8

Thomas Rohner

CH

Repol Fricktal

448.8352

76.47

9

Tobias Schmidhalter

CH

Kapo Aargau

448.1262

76.35

Michael Hürzeler

CH

Kapo Zürich

444.6986

75.77

10

Total: 106 Teilnehmer/Innen, davon 105 klassiert

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FACHARTIKEL

Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

ziele, 2 Popper) mit mindestens 26 Schuss zu bekämpfen. Vier Non-Shoot-Scheiben forderten dabei Auge und Kopf, der rutschige Untergrund sowie die Kälte die Psyche und die Physis. Stefan Bachmann zeigte sich völlig unbeeindruckt und sicherte sich mit Top-Treffern in einer Top-Zeit das Punktemaximum. Auch Kurt Häusermann lag diese Stage. Er reihte sich vor Erdin ein. Allerdings nur auf Rang 3, denn Claudio Kessler (Mil Sich) eroberte Platz 2. Daniel Holub, der fast so

Damenwertung Rang Name

Land

Korps

Punkte

Prozent

1

Isabella Zurfluh

CH

Luzerner Polizei

344.3027

100.00

2

Sonja Diethelm

CH

Kapo Basel

316.4535

91.91

3

Silvia Küenzi

CH

Stapo Zürich

293.7849

85.33

4

Sabrina Streit

CH

Kapo Aargau

213.6727

62.06

5

Maya Züger

CH

Stapo Zürich

188.0574

54.62

6

Yasmine Sukale

CH

Kapo Schwyz

181.8893

52.83

7

Andrea D. Geissbühler

CH

Mil Sich

120.9295

35.12

Total: 7 Teilnehmerinnen, davon 7 klassiert. Beste Dame: Rang 38 der Gesamtwertung

schnell schoss wie Bachmann, hielt mit Rang 6 den Anschluss. Bei den Damen entbrannte ein Kampf zwischen Isabella Zurfluh, Silvia Küenzi und Sonja Diethelm. Mega-Erfolg für einen Aussenseiter

Top 3 aller 7 Stages Stage Thema

Sieger

Zweiter

Schild

Stefan Bachmann Daniel Holub

Häusliche Gewalt

Daniel Holub

Stefan Bachmann Nathan Erdin

Run, Hide, Fight

Nathan Erdin

Stefan Bachmann Patrik Dettling

Amok

Nathan Erdin

Miroslav Lazic

Terrainchallenge

Stefan Bachmann Claudio Kessler

Kurt Häusermann

Car Shooting

Tobias Schmidhalter

Nathan Erdin

Weste & Helm

Stefan Bachmann Daniel Holub

Nando Di Cosmo

Dritter Andreas Krebs

Patrick Drees

Kurt Häusermann

Bei der zweitletzten Stage, «Car Shooting», gelang Erwin Rommel, mit was er wohl selbst nicht rechnete: Der bärtige Flimser traf die acht zwischen 19 (!) Non-Shoot-Scheiben versteckten IPSC-Papierziele zwar 0,7 Sekunden langsamer als Häusermann, dafür aber einen Hauch präziser. So sicherte sich Rommel vor Häusermann Platz 7 – und damit seine persönlich beste Stage-Platzierung seit Jahren. Den Stage-Sieg holte Tobias Schmidhalter (Kapo Aargau) vor Nando Di Cosmo (Stapo Zürich), Erdin und Bachmann. Bei den Damen verabschiedete sich Silvia Küenzi an dieser Stage mit mehr als 30 Punkten Rückstand auf ihre Konkurrentinnen aus dem Titelkampf. 29


Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

Die letzte Stage, «Weste & Helm», brachte dann Klarheit. Stefan Bachmann holte seinen dritten Stage-Sieg vor Daniel Holub und Kurt Häusermann. Nathan Erdin wurde Sechster. In der Endabrechnung bedeutete dies: Stefan Bachmann sicherte sich, zum zweiten Mal nach 2013, den grossen Kristall. Nathan Erdin wurde, wie im Vorjahr, Zweiter. Und Titelverteidiger Kurt Häusermann komplettierte als Dritter das Podest. Vierter und damit bester NichtSchweizer wurde Daniel Holub. Für ihn definitiv kein «undankbarer» Platz. Weil die Top-Drei alle schon einmal eine Waffe vom Gabentisch mitgenommen hatten, also gesperrt sind, hatte Holub die freie Auswahl – und sicherte

FACHARTIKEL

sich mit der neuen B&T GHM9 einen der wertvollsten Preise des 15. Kristallschiessens. Bester «Zivilist» wurde Patrick Drees von der Securitas auf Rang 5, bester Deutscher war Michael Aaron von Kollath e.K. (Platz 11). Bei den Damen holte Isabella Zurfluh Rang 38 der Gesamtwertung und damit – vor Sonja Diethelm und Silvia Küenzi – den kleinen Kristall. Wie für Stefan Bachmann war es auch für sie der zweite Sieg nach 2013. Zudem wurde Isabella Zurfluh beste Luzernerin. So ging sie mit zwei Pokalen und einem Gutschein für eine brandneue GLOCK-Pis-

Bestenliste: Kristallschiessen seit 2003 Jahr

Sieger

Korps

2003

Joe Christen

Zuger Polizei

2004

Andreas Portmann

Kantonspolizei Luzern

2005

Urs Steffen

Kantonspolizei Aargau

2006

Thomas Binder

Stadtpolizei Zürich

2007

Thomas Binder

Stadtpolizei Zürich

2008

Remo Schraner

Stadtpolizei Zürich

2009

Remo Schraner

Stadtpolizei Zürich

2010

Pascal Hubli

Zuger Polizei

2011

Remo Schraner

Stadtpolizei Zürich

2012

Remo Schraner

Stadtpolizei Zürich

2013

Stefan Bachmann

Stadtpolizei Zürich

2014

Jochen Richter

Kollath Sicherheitsdienst D

2015

Kurt Häusermann

VBS

2016

Kurt Häusermann

VBS

2017

Stefan Bachmann

Stadtpolizei Zürich

tole nach Hause. Ihr glückliches Strahlen sprach Bände. Spannende Nebenkriegsschauplätze Anlässlich des 15-Jahre-Jubiläums des Kristallschiessens gab es gleich drei Besonderheiten. Erstens wurde eine Tombola veranstaltet, bei der neben einem hochwertigen Mountainbike auch ein riesiger TV sowie eine Pumpgun verlost wurde. Zweitens hatten die Teilnehmer die Möglichkeiten, an einer speziellen Stage diverse Waffenmodelle von B&T, SAN Swiss Arms, Schild Waffen und Action Sport Landolt zu testen sowie sich am Stand von Waffen Zimmermann, Luzern, im Schiessen mit Revolvern zu üben. Drittens gab es eine kleine Ehrung für treue Weggefährten des Events, namentlich für Angela und Michi Sidler und für den immer hilfsbereiten Erwin Rommel, der eine sehr bunte «Waffe» überreicht bekam. Genau diese Abwechslung, die immer frischen Ideen und die familiäre Atmosphäre auf und neben den Schiessständen mach31


FACHARTIKEL

Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

ten auch das 15. Kristallschiessen wieder zu dem, was es seit 15 Jahren ist: Ein dank 50 freiwilligen Helfern, treuen Sponsoren und einem engagierten OK hervorragend organisierter, spannender und wertvoller Wettkampf, der dem Sport ebenso dient, wie dem Austausch und der Kameradschaft. Entsprechend freuten sich am Abend schon alle auf den Herbst 2018, wenn es zum 16. Mal heissen wird: «Feuer frei für die Jagd nach dem Kristall!» Weitere Infos: www.kristallschiessen.ch

Bestenliste Damenwertung seit 2005 Jahr

Siegerin

Korps

2005

Deborah Bisig

Kantonspolizei Luzern

2006

Carmen Mathis

Kantonspolizei Luzern

2007

Anja Kummer

Kantonspolizei Aargau

2008

Angela Randegger

Stadtpolizei Zürich

2009

Angela Randegger

Stadtpolizei Zürich

2010

Federica Rossini

Kantonspolizei Tessin

2011

Cornelia Pölzl

Polizei Niederösterreich

2012

Cornelia Pölzl

Polizei Niederösterreich

2013

Isabella Zurfluh

Luzerner Polizei

2014

Frederica Rossini

Kantonspolizei Tessin

2015

Tamara Bollwein

Polizei Niederösterreich

2016

Nina Pizzati

Kapo Aargau

2017

Isabella Zurfluh

Luzerner Polizei

Die Geschichte des Kristallschiessens Als VIP-Gast am 15. Kristallschiessen war auch Matthias Jurt, «Geistiger Vater» des Kristallschiessens, in Stans mit vor Ort. Er hatte, gemeinsam mit Seppi Hofstetter und anderen anno 2002 die Idee, das bis dahin im behördlichen Kreis noch nicht sehr verbreitete, aber für ihn absolut zukunftsweisende dynamische Schiessen in Polizeikreisen zu etablieren und gezielt zu fördern. Als Ausbildner machte er sich daher mit einem kleinen Team, zu dem auch ein ziviler IPSC-Schütze gehörte, an die Ausarbeitung des Regulariums, die Suche nach einem geeigneten Austragungsort und die gesamte Organisation. 2003 fand dann unter der Ägide des örtlichen Schiessvereins in der Kiesgruppe Eschenbach

das erste Kristallschiessen statt. 47 Schützen nahmen daran teil – und bereits 2007 kamen erstmals mehr als 100 Teilnehmer nach Eschenbach. Der Name «Kristallschiessen» entstand übrigens nicht zu Beginn der Planungsarbeiten, sondern erst, als bei der Suche nach einer passenden Trophäe der bis heute als Wanderpokal verwendete Kristallpokal erworben wurde. Anno 2013 wurde der Anlass, nachdem die Kiesgrube nicht mehr zur Verfügung stand, im Trainingszentrum Aabach der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch ausgetragen. Verantwortlich zeichnete sich neu der Verein «iph alumni», in dem sich ehemalige Absolventen der IPH

Hitzkirch engagierten, welche verschiedene Anlässe für IPHAbgänger durchführten. Das Event Kristallschiessen wurde aufgrund der Grösse innerhalb des Vereins iph alumni durch ein separates OK-Team organisiert. Im November 2014 wurde der Verein iph alumni aufgelöst, da dieser seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr nachkommen konnte. Das Kernteam aus dem Jahr 2013, wovon Saadet Der, Vereinspräsidentin und Andreas Gerber, Vize-Präsident, immer noch im heutigen OK tätig sind, gründete den Verein Kristallschiessen. Dieser organisiert das jährliche Kristallschiessen als internationalen Anlass, welcher seit 2015 auf einem Militärgelände im Herzen der Schweiz stattfindet. 33


KOMMENDE STERNFAHRT

Hier nochmals ein kurzer Überblick, was Sie erwartet:

S ü d tir u–

2018

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71. Sternfahrt im Vinschgau

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Bis bald bei der

Vi n s

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Dienstag, 26. Juni 2018 09:00–16:00 Uhr 16:00–17:00 Uhr 19:00–24:00 Uhr

Zieleinfahrt bei der Festhalle in Latsch Verlängerte Zieleinfahrt Eröffnungsveranstaltung mit Siegerehrung für die Entfernungswertung im CulturForum von Latsch

Mittwoch, 27. Juni 2018 09:00–18:00 Uhr Motorrad-Ausfahrt 14:00–16:00 Uhr Der Vinschger Apfel

Donnerstag, 28. Juni 2018 09:00–18:00 Uhr EM für Automobil und Motorrad im Biathlonzentrum Martell 09:45–17:15 Uhr Die mittelalterliche Stadt Glums und PUNI Destellerie

Freitag, 29. Juni 2018 09:00–12:00 Uhr 09:45–18:00 Uhr 09:45–15:45 Uhr 14:00 Uhr 18:00 Uhr

Delegiertenkongress Die Gärten von Schloss Trauttmannsdorff und die Kurstadt Meran Erlebnis Plimaschlucht – Wandern im Nationalpark Stilfserjoch Präsidiumssitzung Traditionelles Volksfest in Latsch

Samstag, 30. Juni 2018 14:00 Uhr Festveranstaltung + Sternfahrerparade 19:00–24:00 Uhr Abschlussabend mit der Siegerehrung der EM im CulturForum von Latsch

Sonntag, 1. Juli 2018 Abreise der Sternfahrer

Das ausführliche Programm und alle weiteren Infos unter

http://2018.ipmc.org

35


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Internatio

• Der Präsident des Clubs ist für die Richtigkeit verantwortlich • Er sammelt die Anträge • Er braucht mindestens 50 Anträge, um sie dem 2. Vizepräsidenten der IPMC zu schicken • Er bezahlt pro Antrag € 10,-- auf das Konto der IPMC + einmalig € 18,-- für Verpackung und Porto • Die Ausweise werden von der IPMC gedruckt • Die IPMC schickt die Ausweise an den Antragsteller • Der Versand erfolgt ab einer Menge von 50 Stück • Es gibt keine Wartezeit mehr bis zur nächsten Sternfahrt

• Президент клубу є несе відповідальності за точність • Він збирає запити • Він потребує принаймні 50 запитів, щоб відправити їх на 2-й віце-президент IPMC • Він заплатив за застосуванням € 10,-- на рахунок IPMC + унікальний € 18,-- для упаковки і відправки поштою • Ідентифікаційні картки друкуються на IPMC • IPMC посилає посвідчення особи заявника • Доставка є мінімальна кількість 50 штук • Там немає часу більше чекати до наступного мітингу

• The President of the club is responsible for the accuracy • He collects the requests • He needs at least 50 requests to send them to the 2nd Vice President of the IPMC • He pays per application € 10.00 to the account of IPMC + unique € 18.00 for packaging and postage • The ID cards will be printed by the IPMC • The IPMC sends the ID cards to the applicant • Shipping is a minimum quantity of 50 pieces • There is no more waiting time until the next rally

• Elnöke a klub felelős a • Ő összegyűjti a kérelmeket • Szüksége van legalább 50 kéri, hogy küldje el a 2. alelnöke IPMC • Kifizette egy alkalmazás €10,-- számlájára IPMC + egyedi € 18,-csomagolási és postaköltséget • Az azonosító kártyák nyomtatja a IPMC • A IPMC elküldi az igazolványokat a kérelmező • Szállítás a legalább 50 db • Nincs több várakozási idő, amíg a következő rally

• Przewodniczący klubu jest odpowiedzialny za prawidłowość • Zbiera wnioski • On potrzebuje co najmniej 50 wniosków, aby wysłać je do 2 Wiceprezesa IPMC • Zapłacił za wniosek € 10,-- na konto IPMC + unikalny € 18,-- do pakowania i wysyłki • Te dowody tożsamości są drukowane przez IPMC • IPMC wysyła legitymacje wnioskodawcy • Wysyłka jest minimalna ilość 50 sztuk • Nie ma czasu, trzeba czekać aż do następnego rajdu

• El presidente del club es responsable de la exactitud • Colecciona las peticiones • Se necesita por lo menos 50 solicitudes de enviarlos al segundo vicepresidente de la IPMC • Él pagó por aplicación € 10,-- a la cuenta de IPMC + única € 18,-para el embalaje y franqueo • Las tarjetas de identificación se imprimen por la IPMC • El IPMC envía las tarjetas de identificación al solicitante • El transporte marítimo es una cantidad mínima de 50 piezas • No hay tiempo que esperar hasta el próximo rally

• Президент клуба является несет ответственности за точность • Он собирает запросы • Он нуждается по крайней мере 50 запросов, чтобы отправить их на 2-й вице-президент IPMC • Он заплатил за применением € 10,-- на счет IPMC + уникальный € 18,-- для упаковки и отправки почтой • Идентификационные карточки печатаются на IPMC • IPMC посылает удостоверения личности заявителя • Доставка является минимальное количество 50 штук • Там нет времени больше ждать до следующего митинга

Bankverbindung / bank / Bank / Банк / банк / Bank INTERNATIONAL POLICE MOTOR CORPORATION (IPMC) Sparkasse Oberösterreich, 4020 Linz, Landstrasse 74 IBAN: AT88 2032 0168 0468 7069 BIC: ASPKAT2LXXX

Police Mobil 2018 1  

Vereinsmagazin der International Police Motor Corporation (IPMC). Polizei Motorsport in Europa.

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