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Neues vom Verein | Aktuelles über die nächste Sternfahrt | Alles rund um das Thema „internationaler Polizeimotorsport“

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Ausgabe Nr. 5 • April 2017

POLICE MOBIL Magazin der International Police Motor Corporation

Die Restauration eines Kult-Motorrads

Mad Max Bike Die neuen Gesichter bei der

Streifenpolizei im Gebiet

Volyn

Kristallschiessen 2016 in der Schweiz Kleiner Programmauszug

Sternfahrt 2017 in Regensburg

DIE KANTONPOLIZEI ZÜRICH IM PORTRÄT


INHALT

INHALTSVERZEICHNIS Vorworte Vorwort Präsident ....................................................................................................... 3 Vorwort Pressereferent ............................................................................................. 5 Aktuelles zur IPMC IPMC-freundliche Betriebe ....................................................................................... 7 Nachruf Jadwiga Tomaszewska ............................................................................21 IPMC – Mit uns für Ihre Sicherheit im Strassenverkehr ................................23 IPMC Card .....................................................................................................................25 Mit der IPMC-Flagge unterwegs...........................................................................33 Bleiben Sie in Verbindung! .....................................................................................60 Kommende Sternfahrt 70. Sternfahrt – Regensburg – Programm ........................................................55 Fachartikel Die KAPO Zürich........................................................................................................... 9 Die neuen Gesichter der Streifenpolizei im Gebiet Volyn ..........................27 Klaus-Peter Reimer – Von der Piste ins Private ................................................31 Jeder 3. Unfall durch Ablenkung..........................................................................35 Jahreshauptversammlung des 1. PMSC Erfurt e.V. im ADAC ....................37 MAD MAX Bike ...........................................................................................................39 Kristallschiessen 2016 ..............................................................................................45 Die Richard Weber Uhr ............................................................................................54

© Regensburg Tourismus GmbH

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NGEN A ERU N N N

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INHALT

VORWORT Werte Sternfahrergemeinschaft! Das Frühjahr steht vor der Tür und es wird Zeit unsere fahrbaren Untersätze vom Winterschlaf zu erlösen. Die Motorräder, Wohnmobile und Cabrios freuen sich darauf endlich wieder bewegt zu werden. Es wird Zeit, sich neue Ziele zu setzen und zu suchen. Wer es sich einfacher machen will, erinnert sich an die Zielorte der früheren Sternfahrten und macht einen Besuch bei alten Freunden. Ihr werdet überrascht sein, mit welcher Freundlichkeit und Herzlichkeit man nach Jahren begrüsst wird – das weiss ich aus eigener Erfahrung. Eines solltet ihr jedoch nicht vergessen – in das Reisegepäck gehört auf jeden Fall unsere IPMC-Flagge.

Wie auf der Homepage und in dieser Ausgabe auf Seite 17 ersichtlich, ist die Flagge ja schon sehr weit herumgekommen, vom Nordkap bis zum südlichsten Punkt Europas in Spanien. Aber nicht nur die Entfernung oder die Originalität zählt. Jedes Foto kann unter den Gewinnern sein. Bei der jährlichen Sternfahrt werden am Abschlussabend drei Teilnehmer als Gewinner durch Losentscheid ermittelt – die persönliche Anwesenheit bei der Verlosung ist allerdings erforderlich. Für die drei Preisträger übernimmt das Präsidium der IPMC die SternfahrerNenngebühr für die nächste Sternfahrt.

Das Präsidium hat nämlich auf der Herbstsitzung 2016 einen Fotowettbewerb beschlossen. Die Details dazu ergehen in Kürze. Bedingung zur Teilnahme ist natürlich, dass die IPMC Flagge auf dem Motiv zu sehen ist.

Mit motorsportlichen Grüssen Reinhard Moser Präsident der IPMC

Wer also noch keine Flagge in seinem Besitz hat, sollte dies schnell nachholen. Entweder über den Shop auf der Homepage bestellen oder auf der Sternfahrt am IPMCStand erwerben. Wir freuen uns schon auf eure Fotos mit kurzer Beschreibung des Motivs und wünschen viel Erfolg. Nicht vergessen – die nächste Sternfahrt findet im Juli in Regensburg statt. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen und wünsche euch eine unfallfreie Saison 2017.

IMPRESSUM Herausgeber: International Police Motor Corporation (IPMC) vertreten durch: Generalsekretär Zehnder Tobias Kantonspolizei Basel-Stadt • Verkehrspolizei Schwarzwaldstrasse 100 • CH-4058 Basel • SCHWEIZ T.: +41 79 639 96 20 • E.: info@ipmc.org • www.ipmc.org Cover: Mike Bilder: bestpic.at sofern nicht besonders gekennzeichnet.

Informationsverlag Schweiz GmbH CH-6343 Rotkreuz, Grundstrasse 18 Tel. +41 41 798 20 60 • Fax +41 41 798 20 61 E-Mail: office@iv-verlag.ch • www.iv-verlag.ch Geschäftsführung: Benjamin Jülicher Anzeigenabteilung: Andrea Burri Index: 1475 / Fliesser / Strommer • April 2017 Druck: Druckhaus Gössler GmbH

Soweit in diesem Magazin personenbezogene Ausdrücke verwendet werden, umfassen sie Frauen und Männer gleichermassen.

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INHALT

VORWORT Geschätzte Mitglieder, Freunde und Gönner der IPMC! Wenn Sie diese Ausgabe der Police Mobil, übrigens die sechste seit 2013, in Händen halten, zählen Sie zu den Privilegierten auf unserem Planeten. Das wundert Sie jetzt, aber ich erkläre Ihnen, warum es so ist: Die Police Mobil wird in alle Staaten versendet, deren Clubs an Polizeisternfahrten in den letzten zehn Jahren teilgenommen haben. Dazu zählen Deutschland, Ungarn, Luxemburg, Niederlande, Oesterreich, Russland, Polen, Ukraine, Italien, Tschechien, Schweiz, Slowakei, Slowenien. Und wo liegt das Problem? Ganz klar bei der Postzustellung. Russland und die Ukraine verlangen für ein Paket mit kostenlosen Zeitschriften Einfuhrgebühren (Steuern oder Zoll, oder wie immer es heissen mag), auch wenn die Pakete unter fünf Kilogramm wiegen. Da kann man sie deklarieren wie man will; alles hilft nichts. In Polen muss eine Adresse auf Punkt und Beistrich stimmen, sonst kommt es gnadenlos zur Rücksendung an den Absender. Da die IPMC zwischen 1930 und 2012 keine Zustelladressen brauchte, musste nun nach und nach eine Adressenaktualisierung erfolgen, wahrlich kein Honiglecken. Die Richtigkeit der Anschriften liegt mittlerweile bei geschätzten 98 Prozent.

Die Hürde der undurchsichtigen Gebühren können wir leider nicht überwinden. Aber hier hat sich zum Teil herausgestellt, dass IPMCler untereinander hilfsbereit sind, die Post für Nachbarn gerne annehmen und dann unkompliziert übergeben. Das ist ein schöner Zug in einem Europa der vielen Sprachen. Gerade wenn es einem gut geht, ist Hilfsbereitschaft keine Selbstverständlichkeit. Doch Zusammenhalt ist wichtig, wichtiger denn je. Denn eines haben wir alle gemeinsam: Die Zeiten im Polizeiberuf sind härter geworden und kein Ende ist in Sicht. Da müssen wir Erfahrungen austauschen, „netzwerken“, wie es so schön heisst. Denn wenn die Polizei von oben im Stich gelassen wird, dann muss sie ihre Probleme von unten nach oben bekanntmachen. Und wie so oft, führt ein friedlicher Weg über den Sport, in unserem Fall über den Motorsport. So können wir uns schon heute auf viele schöne, gemeinsame, gemütliche Stunden in Regensburg freuen, bei der internationalen Polizeisternfahrt 2017. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit vielen bekannten und hoffentlich auch vielen neuen Gesichtern, denn die IPMC lebt von der Abwechslung! Mit sportlichen Grüssen! Ihr Klaus HERBERT Pressereferent und Chefredakteur

presse@ipmc.org http://ipmc.org – safety on wheels.

POLICE MOBIL FREUT SICH ÜBER BEITRÄGE Sie haben einen Fachbeitrag über gesetzliche Neuerungen im Strassenverkehr? Sie waren mit der IPMC-Flagge unterwegs und haben das fotografiert? Sie haben mit Ihrem PSV eine Veranstaltung durchgeführt oder daran teilgenommen? Sie haben etwas erlebt, das Sie mit Ihren IPMC-Freunden teilen wollen? Zögern Sie nicht und schicken Sie Ihren Beitrag mit Bildern in hoher Auflösung (min. 1 MB separat vom Text) an presse@ipmc.org Wir sind gespannt! 5


AKTUELLES ZUR IPMC

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Seit dem Sommer 2015 hat die IPMC für ihre Mitgliedsclubs ein neues Angebot, das erst im Wachsen ist – IPMC-freundliche Urlaubsunterkünfte:

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Hotel Gratz Grossarl Unterberg 53 5611 Grossarl Salzburgerland Austria Tel.: +43 (0)6414 8501 E-Mail: info@hotel-gratz.at Web: www.hotel-gratz.at

Ferienhaus Felicitas am Wolfgangsee Sportplatzstrasse 363 5350 Strobl am Wolfgangsee Austria Tel.: +43 699 17 27 06 97 E.: ferienhaus.felicitas@gmail.com Web: ferienhaus-wolfgangsee.at

MC Hotel Un -fre ter un kü dlic nft he AREAL51 e Paßriach 51 9624 Hermagor / Pressegger See Austria Tel.: +43 660 3988008 E-Mail: info@areal51.at Web: www.areal51.at

Unser motorradfreundliches Familienhotel liegt wunderschön eingebettet mitten im Herzen der Salzburger Bergwelt und bietet ein unvergleichliches und vielfältiges Urlaubs-Angebot. Wir sind mit 22 Zimmern ein sehr familiär geführtes Haus mit absolutem Wohlfühlcharakter. Wir kümmern uns persönlich um Sie, verwöhnen Sie mit regionaler, internationaler und vegetarischer Küche, stehen Ihnen beratend bei der Tourenplanung zur Seite und bieten Ihnen im Haus jeden erdenklichen Komfort in unserem WellnessBereich. Kostenlose Parkplätze stehen ausreichend direkt am Hotel zur Verfügung.

Urlaub im Zuhause auf Zeit. Im Haus können zwei getrennte grosse Ferienwohnungen gemietet werden oder das ganze Haus. Das Haus bietet Platz für bis zu 12 Personen, liegt ruhig aber zentral. In ein paar Gehminuten erreichen Sie das Ortszentrum, den See, das Seebad, die Langlaufloipe und schöne Spazierwege. Entspannen in der Natur – der Garten ist eingefriedet, eine überdachte Terrasse und der überdachte Balkon sind bei jedem Wetter ein Genuss. Wir sind Mitglied bei der "Salzkammergut Winterwärme" und bei den "Wolfgangseer Wanderdamen", für Aktivurlauber als Mehrwertpakete buchbar.

Zimmer: Bungalowanlage mit 10 Zimmern, davon 4 Doppelzimmer, 4 Doppelzimmer mit getrennten Betten, 2 Einzelzimmer Ausstattung: Lokal mit überdachter Terrasse – Grillabende, Lagerfeuerstelle, überdachte Abstellplätze für Motorräder, Parkplätze für Pkw, Abstellplätze für Anhänger Lage: 500 m vom Pressegger See, 15 km vom Skigebiet Nassfeld Extras: 50 geplante Touren im Dreiländereck zum Ueberspielen auf Navigationsgerät, geführte Touren, Leihmotorrad

IPMC-Ermässigung mit IPMC-Card: 10 %

IPMC-Ermässigung mit IPMC-Card: 10 % (ausgenommen Juli & August)

IPMC-Ermässigung mit IPMC-Card: 10 %

Uebernachtung mit Frühstück ab € 29,--

Hotel Krone Familie Stocker Nibelungenstrasse 28 39021 Morter/Latsch Italien Tel.: +39 0473 742 115 E-Mail: mail@hotelkrone.net Web: www.hotelkrone.net

Ferienhaus Flybo Sjöaborg in Smaland – Südschweden Kontakt: S. Westerbrink Berberislaan 187 7101ZW Winterswijk – Niederlande Tel.: +31 650730500 E-Mail: s.westerbrink@yahoo.com Web: www.genieteninzweden.nl

Willkommen im malerischen Dörfchen Morter, am Eingang des Nationalparks Stilfserjoch!

Schweden … innerhalb eines Tages von Deutschland erreichbar. Morgens wegfahren und abends noch direkt die schöne Natur geniessen. Das Haus hat eine Alleinlage an einer kleinen Nebenstrasse mitten in der Natur. Eine ländliche Atmosphäre, schön und ruhig, mit schöner Aussicht, doch in der Nähe einer Reihe von grösseren vielen interessanten Ausflugszielen. Es gibt viele Möglichkeiten aktiv zu sein. Angeln, Rad fahren, wandern, schwimmen, reiten, Kanu fahren und natürlich einkaufen gehen. Im Herbst Beeren und Pilze sammeln … im Winter gibt es in der Nähe schöne Skipisten, die Sie besuchen können. Museen und Themenparks sind mit dem Auto leicht zu erreichen.

Es erwartet Sie Südtiroler Gastfreundschaft, familiäre Atmosphäre und traditionelle, regionale Küche. Idealer Ausgangspunkt für einen Aktivurlaub – höchste Zeit für Urlaubstage bei uns im einzigartigen Vinschgau.

IPMC-Ermässigung mit IPMC-Card: 10 %

Aktuelle Angebote immer auf http://ipmc.org

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FACHARTIKEL

DIE KANTONSPOLIZEI ZÜRICH Zürich kennt jeder, der die Schweiz kennt. So mancher Nicht-Schweizer glaubt sogar, Zürich sei die Hauptstadt, doch das ist Bern. Ueber 400.000 Menschen haben in der grössten Stadt der Schweiz am gleichnamigen See im gleichnamigen Kanton mittlerweile ihre Heimat gefunden. Aber jeder dritte Einwohner ist kein Schweizer Bürger. Rechnet man das dicht besiedelte Umfeld hinzu, so kommt man in der Metropolregion Zürich auf etwa 1,8 Millionen Menschen. Zürich ist das wichtigste wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Schweiz. Neben Genf hat die Stadt die höchste Lebensqualität, aber auch die höchsten Lebenshaltungskosten – weltweit! Doch wie ist es um die Sicherheit bestellt? In der Stadt Zürich gibt es die Stadtpolizei Zürich. Wir wollen uns heute die Kantonspolizei Zürich anschauen. Sie ist für den gesamten Kanton zuständig.

Hauptsitz für die etwa 3.700 Beschäftigten (davon ca. 2.300 direkt Polizeibeamte) ist die über 100 Jahre alte Polizeikaserne in Zürich. Der Frauenanteil im Polizeikorps liegt bei knapp 20 Prozent. Für den direkten Dienst am Bürger gibt es – wie woanders auch

– die Sicherheitspolizei, die Verkehrspolizei, die Kriminalpolizei, die Flughafenpolizei und die Regionalpolizei. Damit die Organisation reibungslos funktioniert, existieren drei weitere Bereiche: die Kommunikationsabteilung, der Kommandobereich 1 und der Kommandobereich 2. Im Jahr werden weit über eine halbe Million Dienstleistungen erbracht. Analog den besser situierten Ländern der Europäischen Union ist auch die Schweiz nicht vor den Einwandererströmen seit 2015 verschont geblieben. Die Kantonspolizei (KAPO) Zürich erkannte sofort, dass in einigen Abläufen nachzuschärfen war. Kommandant Thomas Würgler: „Sie passte, wo nötig, Strukturen an, beschaffte neues Material oder investierte in die Weiterbildung der Frontkräfte. 9


FACHARTIKEL

Diese Arbeit wird auch künftig weitergehen.“ Und weiter: „Nun gilt es, weiter in die sicherheitspolizeiliche Weiterbildung und in die Beschaffung der optimalen Bewaffnung und Schutzausrüstung aller Frontpolizisten zu investieren.“ Spitzenarbeit in der Prävention – eine Gefahr für die Polizei? Chinesische Kaiser bezahlten ihre Leibärzte nicht nach ihren Behandlungen von Krankheiten, sondern für den Erhalt der Gesundheit, also für die Prävention. Die KAPO Zürich investiert sehr viel Energie in eine erfolgreiche Prävention. Aber gerade hier – und vom Hausverstand gesehen völlig unbegreiflich – ist darauf zu achten, dass man sich nicht

den Ast absägt, auf dem man sitzt. Dazu Kommandant Würgler: „Unsere Erfolge in der Präventionstätigkeit müssen wir auch darstellen können. Gelingt dies nicht, droht uns die Gefahr, dass die Mittel in naher Zukunft unter dem Hinweis auf die sinkenden Zahlen in der Kriminalitätsstatistik plafoniert oder gar gekürzt werden. Das wäre verheerend und würde für eine falsche Sichtweise auf die ganze Thematik sprechen; Kriminalitätszahlen sinken nicht aufgrund eines Naturgesetzes, sondern hinter solchen Rückgängen steht stets grosser Einsatz und viel Arbeit der Polizei. Ganz generell ist Polizeiarbeit äusserst personalintensiv. Glücklicherweise dürfen wir auf das Verständnis unseres Sicherheitsdirektors sowie des Gesamtregierungsrats bauen,

die dafür sorgten, dass wir den einmal fixierten Sollbestand auch erreichen konnten. Aber es braucht auch moderne Mittel, um wirksam und effizient arbeiten zu können. Jedes Korps – und gerade auch die Kantonspolizei Zürich mit ihrer starken Präventionsabteilung – ist mit der Herausforderung konfrontiert, der Politik und der Oeffentlichkeit seine Arbeit erklären und die dadurch erzielten Erfolge, soweit dies unter Beachtung der taktischen und gesetzlichen Schranken möglich ist, ausweisen zu können. Mit dem vorliegenden Geschäftsbericht verfolgt die Kantonspolizei Zürich genau dieses Ziel; die Resultate der hervorragenden Arbeit aller Mitarbeiter sollen dargestellt werden – und für sich sprechen.“

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FACHARTIKEL

Das Interesse am Polizeidienst ist im Kanton Zürich hoch Da der Sollbestand zum Jahreswechsel 2014/2015 erreicht wurde, sind 2015 lediglich 71 Aspiranten der Kantonspolizei in die Grundausbildung aufgenommen worden. Diese Anzahl dient zum Ausgleich der natürlichen Fluktuation. Mit regelmässigen Personalwerbekampagnen wird gewährleistet, dass die Bewerbungslage hoch bleibt, um die bestehenden Qualitätsansprüche bei der Rekrutierung zu halten. Zurzeit gibt es mehr Bewerber als freie Plätze. Von den 172.032 im Jahr 2015 bei der Einsatzzentrale Zürich, der Verkehrsleitzentrale Letten und der Einsatzzentrale Flughafen eingegangenen Notrufen kam es in 106.593 Fällen zu Interventionen durch die Frontkräfte. Die Zahl der eingegangenen Notrufe ist im Vergleich zum Vorjahr um 15,5 Prozent zurückgegangen, die Anzahl der Interventionen aber gleichzeitig um 12,5 Prozent angestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahr sanken die von der Kantonspolizei Zürich im Ordnungsdienst geleisteten Einsatzstunden merklich. Dafür verantwortlich war insbesondere der Rückgang der durch die Stadtpolizei Zürich gestellten Unterstützungsbegehren für Ordnungsdienste. Dazu kam es infolge von Gesprächen des Sicherheitsdirektors mit dem städtischen Polizeivorsteher und den beiden Kommandos.

Ueber die Arrestantenannahme wurden im Polizeigefängnis der Kantonspolizei Zürich insgesamt 11.645 Personen inhaftiert. Sie stammten aus 151 Herkunftsländern. Der durchschnittliche Aufenthalt in den Gefängnissen betrug 3,1 Tage. Verkehrsunfälle: Entwicklung und neue Verkehrsmittel Gegenüber 2014 stieg die Zahl der Verkehrsunfälle im gesamten Kanton um über 1.000 auf 14.395 an. Das ist beinahe ein Plus von 10 Prozent. Das Jahr 2015 schloss damit auch im Vergleich zum Fünfjahresmittel der vorangegangenen Jahre bezüglich Sachund Personenschäden um rund 8 Prozent schlechter ab. Sehr erfreulich ist der starke Rückgang bei der Zahl getöteter Personen um fast die Hälfte. Durch Unfalltrendanalysen werden negative Entwicklungen schnell erkannt und es wird auch darauf reagiert, wie die bereits von der 13


FACHARTIKEL

Kantonspolizei lancierte Präventionskampagne zu Senioren im Strassenverkehr zeigt. Die Analysen ergaben zum Beispiel, dass nicht nur die Zahl der E-Bikes zunimmt, sondern auch die Unfälle mit elektrisch betriebenen Velos ständig nach oben gehen. Kriminalstatistik Es gibt Deliktsgruppen, da zahlt sich Prävention aus, wie etwa Eigentumskriminalität. Bei anderen, z. B. Mord, ist es für die Polizei schwer vorzubeugen. Hier sind gesellschaftliche Aspekte breit gefächert und oft kompliziert. Eines steht aber fest: Bürger lassen sich durch gute polizeiliche Prävention sensibilisieren, sorgen besser für ihre eigene Sicherheit (meist ohne viel Aufwand – man muss nur wissen wie) und tragen zum Rückgang dieser Kriminalitätsform mit bei.

Die Straftaten im Bereich der häuslichen Gewalt stiegen 2015 um 48 Prozent und im Bereich der polizeilichen Interventionen im häuslichen Bereich ohne strafrechtliche Folgen um 25 Prozent an. Der statistische starke Anstieg dieser Straftaten ist auf eine Veränderung im Informationssystem des Kantons Zürich zurückzuführen und nicht auf die Zunahme der strafbaren Handlungen. Im Zusammenhang mit der Kriminalitätsbelastung muss auch die Entwicklung bei den Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz betrachtet werden. Hier betrug der Anstieg gegenüber dem Vorjahr 21 Prozent. Anders sieht es mit dem Anteil der ausländischen Straftäter ohne Schweizer Wohnsitz aus, der 2014 bei 22 Prozent der Delikte nach Strafgesetzbuch lag

und 2015 unverändert blieb. Bei den ausländischen Straftätern mit und ohne Wohnsitz in der Schweiz stieg der Anteil in derselben Zeitspanne nur wenig von 51,8 auf 52,1 Prozent an. Flughafen Zürich Im Laufe eines Jahres untersucht die Dokumentenprüfstelle der Flughafenpolizei etwa 3.500 Dokumente auf Echtheit. Etwa 500 Fälschungen konnten entdeckt werden. Europäische Dokumente von Italien, Griechenland und Bulgarien liegen in der Statistik der verwendeten Dokumente an der Spitze. Bei den beschuldigten Staatsangehörigen belegen Bürger aus Syrien, Albanien und China anzahlmässig die Spitzenplätze. Von über 26 Millionen Flugreisenden werden über neun Millionen einer Grenzkontrolle unterzogen. 15


FACHARTIKEL

Die Kontrollabteilung der Flughafenpolizei kontrollierte 213.509 Gepäckstücke auf deren Inhalt. Dabei wurden 47.518 Gegenstände festgestellt, die gegen Gefahrgutvorschriften verstiessen und daher nicht in das Flugzeug gelangen durften.

greifende Zusammenarbeit auf Ebene des Kantons und der Gemeinden massgeblich verbessert worden. Im Bereich Kriminalprävention hat die Kantonspolizei Zürich Neuland betreten. Es wur-

den Konzepte zur Bekämpfung von spezifischen Deliktsformen entwickelt. Das sogenannte Barrieren-Modell bildet eine neue Ermittlungsstruktur, die sich entlang der Tatausführung (Phasen) eines Delikts orientiert. Das System ermöglicht die Identifikation und Sensibilisierung von Kooperationspartnern, die durch ihre Dienstleistungen unwissentlich eine Tatausführung begünstigen können (z. B. Beherbergen von Straftätern). Dem Barrieren-Modell liegt die enge Verzahnung von Prävention und Repression (Ermittlung) zugrunde. Im Schnittstellenbereich kristallisieren sich die Handlungsfelder heraus. Die aktuellen Anstrengungen konzentrieren sich auf die Bereiche Menschenhandel und Wirtschaftskriminalität.

Hauptaugenmerk Prävention Immer wieder erschüttern Nachrichten über schwere Gewalttaten in partnerschaftlichen oder familiären Beziehungen, an Arbeitsplätzen oder gegen Mitglieder von Behörden und Institutionen. Vielfach stellt sich heraus, dass die Täterschaft im Vorfeld bei verschiedenen Personen oder Stellen Warnsignale zeigte. Die Früherkennung dieser Warnsignale ist ein Schlüsselprozess zur Verhinderung von Gewalteskalationen. Mit der Einführung des Kantonalen Bedrohungsmanagements Anfang 2015 sind die Strukturen für die behörden- und fachstellenüber17


FACHARTIKEL

Die Prävention unter Kindern und Jugendlichen ist eine grosse Herausforderung. Sie leben in der neuen Welt der „Digital Natives“. Die virtuelle Welt ist ihnen bestens vertraut; die Risiken sind aber wenig bekannt. Auch im realen Leben sind sie Gefahren ausgesetzt. Die frühzeitige Aufklärung in den vielfältigen Lern- und Entwicklungsfeldern ist von grosser Bedeutung. Die Kantonspolizei Zürich hat deshalb den Inhalt ihrer bisherigen, auf Verkehrssicherheit ausgerichteten Unterrichtslektionen in Kindergärten und Schulen überarbeitet. Seit dem Schulbeginn 2016 bietet sie in der Mittel- und Oberstufe auch Lektionen im Bereich der Kriminalprävention an.

Sind die Bürger mit ihrer Kantons­polizei zufrieden?

Nachbetreuung von Geschädig­ten

Befragungen zeigen ein gutes Bild. In der Beurteilung der Zufriedenheit mit der Tätigkeit der KAPO in Zusammenhang mit Einbruchdiebstählen zeigt sich ein sehr positives Bild. 95,5 Prozent der Betroffenen waren mit ihrer Polizei zufrieden. Die Qualität des telefonischen Erstkontakts mit der Einsatzzentrale und der Betreuung vor Ort wurden ebenfalls weiterhin sehr hoch eingeschätzt. Ein sehr erfreuliches Ergebnis ist im Weiteren, dass 90,1 Prozent aller Befragten wissen, wer ihre Ansprechperson ist.

Seit Herbst 2015 werden Geschädigte wenige Tage nach dem Vorfall von den polizeilichen Sachbearbeitenden nochmals kontaktiert und nach ihrem Befinden sowie nach allfälligen weiteren Angaben zur Tat oder Täterschaft, die zuvor vergessen gegangen waren, befragt. Dabei werden Geschädigte auch über den Ermittlungsstand orientiert. Die KAPO Zürich präsentiert sich als modernes Dienstleistungsunternehmen, von Bürgern, für Bürger. Effizienz, Bürgernähe und Professionalität sind ein guter Boden für eine erfolgreiche und vertrauenserweckende Polizeiarbeit.

Bilder: © Kantonspolizei Zürich

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AKTUELLES ZUR IPMC

In Memoriam Jadwiga Tomaszewska

Z głębokim żalem i smutkiem zawiadamiamy o śmierci ŚP. Jadwigi Tomaszewskiej Wiceprezes Zarządu Fundacji Knight Riders i Honorowego Rycerza Knight Riders. Leider haben wir eine traurige Nachricht zu überbringen. Jadwiga Tomaszewska war mit überaus grossem Engagement an der Organisation der Internationalen Polizeisternfahrt 2016 in Lodz beteiligt. Wir haben einen wertvollen Menschen in unseren Reihen verloren. Jadwiga R.I.P. – Unsere Gedanken der Trauer sind bei ihren Angehörigen!

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AKTUELLES ZUR IPMC

IPMC – MIT UNS FÜR IHRE SICHERHEIT IM STRASSENVERKEHR IPMC – SAFETY ON WHEELS Die INTERNATIONAL POLICE MOTOR CORPORATION, abgekürzt IPMC, mit Sitz in Basel, ist eine Vereinigung im Sinne von Art. 60 ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Die Vereinigung kann ihre Tätigkeit, die nicht auf Gewinn ausgerichtet sein darf, über die ganze Welt ausdehnen. Tatsächlich präsent ist sie in Europa. Sie ist politisch und konfessionell neutral. Aufgaben der Vereinigung:

Angehörige der Vereinigung:

a) die Strassen- und Verkehrsdisziplin zu fördern.

Die IPMC ist KEINE Polizei, setzt sich aber aus deren Bediensteten zusammen, Polizei-Vereine oder Einzelpersonen, die den Motorsport und Tourismus betreiben. Das sind Angehörige (aktiv oder Ruhestand) von:

b) zu Kontaktgesprächen über Berufsprobleme beizutragen. c) den Motorsportgedanken zu fördern.

a) Polizei und Gendarmerie

d) die Solidarität, Kameradschaft und Geselligkeit unter ihren Mitgliedern zu pflegen.

b) Justiz

e) die internationalen Beziehungen zwischen PolizeiMotorsport Organ­ isationen zu vertiefen.

e) Ordnungsbehörden

f) zur internationalen Verständigung beizutragen.

c) Militärpolizeien d) Zoll- oder Finanzpolizei

Unter dem Wort Mitglieder versteht man somit: a) Clubs, Vereinigungen, Vereine, Dienststellen etc., die ausschliesslich oder teilweise aus Polizei-Motorsportlern bestehen (Mitgliedervereine), oder

Zweck der Vereinigung: a) Veranstaltung von Delegiertenkongressen, Diskus­sionen, Tagungen und Konferenzen b) Planung und Durchführung Internationaler Polizei­sternfahrten c) Veranstaltung von gesellschaftlichen Zusammen­ künften

b) Einzelpersonen (natürliche Personen) die direkt der IPMC angeschlossen sind. Wenn Sie in eine der Kategorien fallen, warum noch zögern? Werden Sie Mitglied! Die IPMC-Familie freut sich. www.ipmc.ch I www.ipmc.org 23


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• Der Präsident des Clubs ist für die Richtigkeit verantwortlich • Er sammelt die Anträge • Er braucht mindestens 50 Anträge, um sie dem 2. Vizepräsidenten der IPMC zu schicken • Er bezahlt pro Antrag € 10,-- auf das Konto der IPMC + einmalig € 18,-- für Verpackung und Porto • Die Ausweise werden von der IPMC gedruckt • Die IPMC schickt die Ausweise an den Antragsteller • Der Versand erfolgt ab einer Menge von 50 Stück • Es gibt keine Wartezeit mehr bis zur nächsten Sternfahrt

• Президент клубу є несе відповідальності за точність • Він збирає запити • Він потребує принаймні 50 запитів, щоб відправити їх на 2-й віце-президент IPMC • Він заплатив за застосуванням € 10,-- на рахунок IPMC + унікальний € 18,-- для упаковки і відправки поштою • Ідентифікаційні картки друкуються на IPMC • IPMC посилає посвідчення особи заявника • Доставка є мінімальна кількість 50 штук • Там немає часу більше чекати до наступного мітингу

• The President of the club is responsible for the accuracy • He collects the requests • He needs at least 50 requests to send them to the 2nd Vice President of the IPMC • He pays per application € 10.00 to the account of IPMC + unique € 18.00 for packaging and postage • The ID cards will be printed by the IPMC • The IPMC sends the ID cards to the applicant • Shipping is a minimum quantity of 50 pieces • There is no more waiting time until the next rally

• Elnöke a klub felelős a • Ő összegyűjti a kérelmeket • Szüksége van legalább 50 kéri, hogy küldje el a 2. alelnöke IPMC • Kifizette egy alkalmazás €10,-- számlájára IPMC + egyedi € 18,-csomagolási és postaköltséget • Az azonosító kártyák nyomtatja a IPMC • A IPMC elküldi az igazolványokat a kérelmező • Szállítás a legalább 50 db • Nincs több várakozási idő, amíg a következő rally

• Przewodniczący klubu jest odpowiedzialny za prawidłowość • Zbiera wnioski • On potrzebuje co najmniej 50 wniosków, aby wysłać je do 2 Wiceprezesa IPMC • Zapłacił za wniosek € 10,-- na konto IPMC + unikalny € 18,-- do pakowania i wysyłki • Te dowody tożsamości są drukowane przez IPMC • IPMC wysyła legitymacje wnioskodawcy • Wysyłka jest minimalna ilość 50 sztuk • Nie ma czasu, trzeba czekać aż do następnego rajdu

• El presidente del club es responsable de la exactitud • Colecciona las peticiones • Se necesita por lo menos 50 solicitudes de enviarlos al segundo vicepresidente de la IPMC • Él pagó por aplicación € 10,-- a la cuenta de IPMC + única € 18,-para el embalaje y franqueo • Las tarjetas de identificación se imprimen por la IPMC • El IPMC envía las tarjetas de identificación al solicitante • El transporte marítimo es una cantidad mínima de 50 piezas • No hay tiempo que esperar hasta el próximo rally

• Президент клуба является несет ответственности за точность • Он собирает запросы • Он нуждается по крайней мере 50 запросов, чтобы отправить их на 2-й вице-президент IPMC • Он заплатил за применением € 10,-- на счет IPMC + уникальный € 18,-- для упаковки и отправки почтой • Идентификационные карточки печатаются на IPMC • IPMC посылает удостоверения личности заявителя • Доставка является минимальное количество 50 штук • Там нет времени больше ждать до следующего митинга

Bankverbindung / bank / Bank / Банк / банк / Bank INTERNATIONAL POLICE MOTOR CORPORATION (IPMC) Sparkasse Oberösterreich, 4020 Linz, Landstrasse 74 IBAN: AT88 2032 0168 0468 7069 BIC: ASPKAT2LXXX


FACHARTIKEL

DIE NEUEN GESICHTER DER STREIFENPOLIZEI IM GEBIET VOLYN

Im TV-Programm „Nachtwache“, das die Journalisten von „Gromadske.Volyn“ vorbereitet haben, hatte die Oeffentlichkeit die Möglichkeit, neue Gesichter der Streifenpolizei in Luzk (Westukraine) näher kennenzulernen. Während sie auf Streife waren, erzählten sie über dienstliche Situationen, die sie erlebt hatten. Unter den signifikanten haben sie die folgenden ausgesondert: Diebstähle aus der Wohnung, Familienkonflikte und Verkehrsunfälle. In einer Situation waren sie gezwungen, die Untersuchungsgruppe und medizinische Schnellhilfe anzufordern.

Ueber seinen Alltag erzählte Andrii Rakovets, der Inspektor der Ueberwachungsabteilung der Polizeistreife von Lutsk. In einem Interview berichtet er von seinem Weg zur Polizei. Früher hatte er versucht in den Dienst zur speziellen Einheiten „Alpha“ oder „Sokil“(„Falke“) zu treten, aber es hat nicht geklappt. Er trieb gerne Sport und besucht bis heute in der Freizeit die Turnhalle. Der Polizeidienst ist für ihn eine bewusste Entscheidung, vor allem, wenn man die Möglichkeit hat, bei der Reduzierung der Jugendkriminalität mitzuwirken. Die Sondersituation ist für ihn eine

Herausforderung, wenn er eine effektive Kommunikation mit dem Gesetzesbrecher führt.

Andrii Rakovets (ebenfalls oben im Bild)

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FACHARTIKEL

Vor kurzem hat er an der 69. Internationalen Polizeisternfahrt in der polnischen Stadt Lodz teilgenommen, was die International Police Motor Corporation of Ukraine (IPMCU), an der Spitze der erste Vizepräsident Sergii Dvorskyi, förderte. Während des Wettbewerbs in der PKW-Europameisterschaft hat er ein gutes Ergebnis erzielt, wofür er entsprechend ausgezeichnet wurde. Für ihn ist Sport ein Teil seines Leben geworden, ohne den der Alltag unvorstellbar ist.

Seine Kollegin, Olena Chaban, hatte auch die einzigartige Möglichkeit, an dem internationalen Polizeiwettbewerb teilzunehmen. Sie gab sich genug Mühe, um ein Teil der Polizeibelegschaft zu werden. Sie bedauerte keine Sekunde, dass sie sich für den Polizeidienst entschieden hat. Olena erfuhr später, dass die Zahl der Bewerber sehr hoch war – 25 Interessenten für eine Stelle. Sie hat alle Hindernisse überwunden und ist stolz darauf. Wegen der Unterstützung durch ihre

Verwandten, der inneren Ausdauer und ihrer Stressresistenz fiel es ihr nicht sehr schwer, den Traum vom Polizeidienst zu verwirklichen. Sie verfügt über gutes Können, kann mit dem Täter gut kommunizieren – sie fühlt sich hier wie ein Fisch im Wasser. Sie kann rechtzeitig die richtige Entscheidung ohne Gewalt treffen und hat schon dafür viele Dankesworte bekommen. Sie ist der Meinung, dass es den Frauen besser gelingt, einen schriftlichen Bericht zu erstellen oder mit dem Unruhestifter ein Gespräch zu führen. Für die Streifenpolizei war es eine Herausforderung, die Gleichstellung unter den Männern und den Frauen zu erlangen. In der Streifenpolizei von Lutsk (Volyn/ Westukraine) sind 16 Frauen und 152 Männer eingestellt. In diesem Gebiet sind das fast 10 Prozent; der Prozentanteil ukraineweit ist ein bisschen höher – mehr als 26  Prozent. Für Olena ist es klar, dass sie sich immer weiter verbessern muss. Sie ist glücklich, dass ihre zwei Kinder auf ihre beruflichen Erfolge sehr stolz sind. Der Aufenthalt in Polen während der 69. Polizeisternfahrt hat sie inspiriert, ihren Lebensweg auf diese Art weiterzuführen. Sie macht keinen Hehl daraus. © IPMCU

Olena Chaban

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AKTUELLES ZUR IPMC

MIT DER IPMC-FLAGGE AUF REISEN An nördli chsten P unkt des päischen euroFestland s, dem N kapp, pa ordckte Vize präsiden Frömer t Jörg die IPMC Flagge a us.

r Fahrt nach t machte auf de er b er H s au Kl Reschenpass. Pressereferent opp in Graun am st en ch is Zw n Südtirol eine chlungen. ganzes Dorf vers n ei e se au St r de n. Dort hat n ist noch zu sehe Nur der Kirchtur

Am südlichsten Punkt Europas in Tarifa, Spanien, traf Präsident Re inhard Moser ei nen Berufskollegen und erzähl te ihm von der IP MC.

idiums in itzung des Präs Bei der Herbsts bias eneralsekretär To G e tt ha rg bu Luxem zur Seite, nur seine Petra t ch ni er d n h Ze dabei. So e IPMC-Flagge sondern auch di mit EDVSchnappschuss entstand dieser s Herbert. Referent Clemen

intererbert traf in H H s au Kl nt re fe Pressere Kollegin, m Seehöhe eine 0 10 2. f au ll te mar mitarbeitet. r Sternfahrt 2018 de an K O im e di

Presserefernt Kl aus Herbert nü tzte die Herbstsitzung 2016 de s Präsidiums für ein Erinnerungsfoto vor dem Pa rc Hotel Alvisse in Luxembourg. Die IPMC-Flagge ist im Shop auf http://ipmc.org in zwei Grössen erhältlich. 33


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JEDER 3. UNFALL DURCH ABLENKUNG! In der Schweiz beobachtete man die erschreckende Entwicklung schon vor einigen Jahren. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland und Oesterreich eindeutige Ergebnisse: Je mehr moderne Ausrüstung im Pkw verbaut ist, desto grösser ist die Ablenkungsgefahr. Und Ablenkung ist mittlerweile die Ursache für jeden dritten Unfall auf unseren Strassen. Der Bordcomputer, das Navigationssystem oder die Musikanlage, vor allem aber das Handy, egal ob herkömmlich oder Smartphone, sind die Unglücksboten und haben bei den tödlichen Unfällen die Ursache Alkohol von Platz eins verdrängt. Autolenker reden sich selbst ein, multitaskingfähig zu sein. Das sind sie aber samt moderner

Technik nicht! Etwa 65 Prozent der Lenker telefonieren während der Fahrt, die Hälfte davon nach wie vor mit dem Handy am Ohr. Doch die Freisprecheinrichtung beseitigt die Probleme nicht zur Gänze. Das haben Untersuchungen gezeigt, als man Lenker nach

einem hitzigen Telefonat zu ihren letzten Wahrnehmungen auf der Strasse befragt hat. Jeder dritte Autofahrer schreibt während der Fahrt und 19 Prozent lesen Nachrichten am Smartphone. Das ist beängstigend. 82 Prozent der Lenker schauen während der Fahrt auf ihr Navigationssystem, 74 Prozent bedienen das Autoradio, über 30 Prozent den Bordcomputer. Besonders gefährdet sind Autofahrer unter 24 Jahren und Berufskraftfahrer. Aber was hilft dagegen? Zum einen werden es drastische Strafen sein, zum anderen Aufklärung, Aufklärung und nochmal Aufklärung.

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JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG IM THÜRINGER WALD

Zu Rückschau und Ausblick trafen sich viele Mitglieder des 1. PMSC Erfurt e.V. im ADAC diesen Januar im empfehlenswerten Hotel Rodebachmühle in Georgenthal. Ein beschaulicher Ort im Winterwunderland. Nicht nur Sportler kamen beim Skilanglauf auf ihre Kosten, auch Wanderer hatten ihre Freude.

Die Jahreshauptversammlung verlief ohne besondere Vorkommnisse. Am Nachmittag fuhren Kulturbegeisterte nach Gotha und besichtigten dort das 300 Jahre alte Schloss Friedenstein. Ausserdem gab es eine gemütliche Weinverkostung. Zum Abendbuffet lud der Verein ein. Danach liessen die Gäste mit

schönen Bilderserien das Vereinsjahr Revue passieren und erfreuten sich an den spektakulären Fotos der Motocrosser. Jetzt heisst es nur noch mitmachen bei den abwechslungsreichen Angeboten, die die Mitglieder 2017 erwarten. www.pmsc-erfurt.de

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MAD MAX BIKE Am 29. Februar 1980 kam der Low Budget Film MAD MAX in die deutschen Kinos. Da kaum Geld vorhanden war, war Regisseur George Miller sogar gezwungen, für die Verfolgungsjagd seinen eigenen privaten Wohnwagen einzusetzen. Selbst die in vielen Szenen zu sehenden Motorradfahrer waren keine Schauspieler, sondern stammten von echten Motorradclubs. Nicht zuletzt war es den im Film eingesetzten Fahrzeugen zu verdanken, dass MAD MAX, Weltruhm erlangte – Ford Falcon XB GT Coupé aus 1973, ein ’72er Holden Monaro HQ LS V8, oder nicht zuletzt der Ford Falcon V 8 Interceptor. Doch auch die im Film verwendeten Bikes schrieben Geschichte und läuteten von den 80ern bis heute einen Umbautrend ein. Das bekannteste Motorrad aus dem Film ist mit Sicherheit Jim "Goose’s" KZ1000 KWAKA, ein 1977 Kawasaki Z1000. Das Bike der MFP – „Main Force Patrol“, also der Polizei,

verfolgte die Bösen“ bis zum bitteren Ende. Wer den Film kennt, weiss, dass die „Guten“ schlussendlich siegten. Fast vierzig Jahre später entstand in einer kleinen Schrauberbude in Oesterreich erneut ein Bike, das zu den verrückten Fahrzeugen des Films passen würde – die SUTRA 1135.

Gut zwanzig Jahre lag die Suzuki in einem feuchten vergammelten Weinkeller in einer kleinen Ortschaft am Rande des Neusiedlersees. Sie hatte die besten Tage hinter sich und zahlreiche Schrammen von gewonnenen aber auch verlorenen Zweikämpfen waren stumme Zeugen eines turbulenten Motorradlebens. Es waren die wilden Achtzigerjahre, als der Besitzer begann die GSXR 1100 umzubauen. Genauer gesagt, war es die Nacht nach dem Kinobesuch, als es MAD MAX zum ersten Mal zu sehen gab. Verkleidung, und Heck wurden entsprechend angefertigt und auch in die Fahrzeugpapiere eingetragen. Ja, früher war alles noch viel leichter … Wir schreiben das Jahr 2014 – Roland*, besser bekannt als „GAU“ bekam Wind von diesem alten 39


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ehemaligen Rennbike mit „böser Schale“. Nach einigen Telefonaten war der Besitzer dann tatsächlich bereit, sich von der Suzuki zu trennen. Die jahrelange Feuchtigkeit im Weinkeller machte der alten Japanerin allerdings sehr zu schaffen und nur sehr widerwillig ging der Abtransport vor sich. Bremsen waren festgerostet und die Kugeln in den Radlagern bewegten sich keinen Millimeter. Egal – ein neues Projekt musste her und ein Bike in Mad Max Stil zu bauen, das schwebte „GAU“ schon vor. Nachdem das Bike endlich in der Werkstatt stand, galt es die Probleme zu analysieren. Die Verkleidung war an mehreren Stellen gerissen bzw. durch Stürze durchgescheuert. Was jedoch

viel ärgerlicher war, war die Tatsache, dass sich der Polyester durch die Lagerung stark verformt hatte – alles stand schief. Halterungen waren abgerissen, die Elektronik korrodiert, der Motor steckte, der Rahmen war extrem verrostet, die Vergaser nur noch Fragmente – kurzum, es gibt einiges zu tun …

Sie wurde mit Farbe überzogen, innen neu bestückt bzw. hochglanzpoliert. Stahlflexleitungen von Goodridge waren da nur mehr das Pünktchen aufs „i“. Die Felgen bekamen neue Lager und nach einiger Hingabe verrichtet die festsitzende Bremsanlage auch wieder ihre Arbeit. Rahmen und Schwinge wurden gepulvert und auch hier kamen neue Lager rein.

Als erstes ging’s dem Motor an den Kragen. Improvisieren war angesagt. Da es zu dem Bike einen kompletten Motor dazu gab, hiess die Aufgabe – aus zwei mach eins. Dass der Reservemotor, ein aufgebohrter 1100er Rennmotor war, hatte der Vorbesitzer zwar dazugesagt, allerdings nicht, dass auch hier einiges fehlte. Wie auch immer, nach einigen schlaflosen Nächten war das Aggregat wieder sowohl optisch als auch technisch top fit.

Viel Zeit verschlang auch die Arbeit am Heck bzw. der Verkleidung selbst. Aus dem „Zweisitzerbike“ sollte ja eines mit Höcker werden, denn welcher Bulle will schon jemanden hinten sitzen haben? Auf einem Flohmarkt tauschte „GAU“ ein Monoheck gegen seine alte Lederjacke ein. Da dieses Heck jedoch ursprünglich um etwa 20 mm zu schmal war, musste einiges an Polyestermatte und Kitt ran.

Auch beim Fahrwerk gab es einiges zu tun. So war die Gabel, für damalige Zeiten, als innovative Anti Dive Gabel ausgeführt.

Logisch, dass auch eine Sirene, die Spiegel im Manta-Stil und ein Funkgerät nicht fehlen darf. Selbst die originale Dienstmarke 41


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aus dem Film fand einen Platz an der 1135 ccm Maschine. Es fehlte nur noch etwas Farbe – Silber mit einem Rand aus Hellblau, so wie im Film und die Beschriftung – MFP. Allerdings blieb noch eine Frage

offen – wie sollte das Bike heissen? Der Filmcrew verwehrte Kawasaki damals „KAWASAKI“ auf das Motorrad zu schreiben. Sie glaubten nicht an den Erfolg dieses Films. So fuhr GOOSE eben mit dem Schriftzug „KWAKA“ auf seiner Z 1000 umher. Da es sich bei der „österreichischen Version“ jedoch um eine Suzuki handelt, schied „KWAKA“ aus. „GAU“ hatte eine Idee – er verband einfach die Wörter Suzuki und den Vornamen seiner damaligen Freundin Petra zu „SUTRA“.

Als nach gut zwei Jahren Bauzeit der Anlasser zum ersten Mal gedrückt wurde, kam höllischer Lärm aus der alten Sebring Anlage. Die vier Zylinder liefen seiden weich und die offenen Vergaser nahmen ohne ruckeln Gas an. Ja, jetzt merkte man, dass dieses Ding mal für Glanzzeiten an den Rennstrecken sorgte. Und auch die erste Probefahrt zauberte ein Grinsen in„GAUs“ Gesicht. Die ganze Arbeit hatte sich gelohnt und dieses Bike schreit förmlich nach Verfolgungsjagden, aber das ist eine andere Geschichte. *Roland Posch ist IPA-Mitglied und Bediensteter der LPD Burgenland. Text: GAU | Foto: Mike Modell: Jacky Mexx

Filmzitat: „Wie zum Teufel hast du das alles zusammengebracht?“ „Es ist einfach passiert Max, weisst du – ein Stück von hier und ein Stück von dort.“

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Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

Kristallschiessen 2016

Auch „offen“ zum Kristallpokal Beim 14. Kristallschiessen am 3. September 2016 konnte Vorjahressieger Kurt Häusermann, VBS, bei perfekten Witterungsbedingungen seinen Titel verteidigen. Er setzte sich, dieses Jahr mit offener Visierung, gegen 110 Teilnehmer, darunter sieben Frauen, durch. Anfang September war es endlich wieder soweit. Zahlreiche Schützen von Polizeikorps, Militäreinheiten, Sicherheitsdiensten und der Grenzwache aus der Schweiz, Oesterreich, Deutschland und Luxemburg trafen sich im Herzen der Schweiz, um im sportlichen Wettbewerb herauszufinden, wer mit seiner Dienstpistole am treffsichersten umzugehen versteht. Insgesamt waren 110 Teilnehmer (103 Männer, 7 Frauen) von 37 Organisationen am Start. Die kleinsten Teams, 18 an der Zahl, waren mit nur je

Schiessposition liegend

9-Hole-Drill

einem Teilnehmer vertreten. Die grössten Teams stellten die Stapo Zürich (20), die Kapo-Korps Aargau (11), Zürich (7) und BaselStadt (6) sowie die Securitas (7). Aus Deutschland waren neun Teilnehmer angereist, aus Oesterreich drei, aus Luxemburg einer. Der kleine Kristall kommt zurück in die Schweiz, das stand fest Nicht nur vom Organisationskomitee, welches auch bei der 14. Auflage wieder einen perfekten Job machte, sondern insbesondere von den Teilnehmerinnen vermisst wurden Tamara Bollwein, Birgit Amon und Liliane Höss von der Polizei Niederösterreich. Diese hatten 2015 die ersten drei Plätze der Damenwertung erobert – und den kleinen Kristall in unser östliches Nachbarland entführt. Dieses Jahr gaben leider alle drei For-

fait – und so war schon bevor der erste Schuss gefallen war klar, dass der kleine Kristall wieder in die Schweiz zurückkehren würde. Denn alle teilnehmenden Damen stammten aus der Schweiz. Darunter als heimliche Favoritin gehandelt wurde Isabella Zurfluh von der Luzerner Polizei – immerhin hatte sie vor drei Jahren den kleinen Kristall schon einmal gewonnen. Spannung pur bei den Männern Weitaus weniger eindeutig war die Situation vor dem Start bei den Männern. Zwar versprühte Titelverteidiger Kurt Häusermann auch dieses Jahr wieder grosse Selbstsicherheit. Er habe hart trainiert, sich einzig auf diesen Anlass vorbereitet und wolle beweisen, dass er auch ohne „Sonderstatus“ zum Sieg fähig sei, liess er verlauten. Doch war ihm die Schwierigkeit der Titel45


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Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

Fahrzeugkontrolle

verteidigung natürlich durchaus bewusst. Erstens musste er, nachdem 2015 Kritik an der auf seiner Dienstwaffe montierten Visierung laut geworden war, dieses Jahr mit einer offenen Standardvisierung antreten und zweitens lauerten mindestens fünf Kontrahenten im Teilnehmerfeld, die ihm alle jederzeit den Sieg wegschnappen konnten. Allen voran Stefan Bachmann von der Stapo Zürich – der stand in den vergangenen drei Jahren jedes Mal auf dem Podest! 2013 als Sieger und danach zweimal als Dritter. Ebenfalls zum engsten Kreis der Favoriten zählte Bachmanns Korps-Kollege Nando di Cosmo, Zweiter von 2013. Und auch Nathan Erdin von der Kapo Aargau sowie Stefan Züllig von der Kapo Zürich, Dritter von 2013, musste Häusermann auf der Rechnung haben. Nicht zu vergessen die beiden Deutschen Jochen Richter und Michael Aaron. Die hatten den Kristall vor zwei Jahren – erstmals in seiner Geschichte – in den „grossen Kanton“ entführt. 2015, bei der

Titelverteidigung, erlitten sie allerdings eine unerwartet deutliche Schlappe. Sie hatten somit allen Grund, topmotiviert an den Start zu gehen. Denn sie wollten natürlich zeigen, dass der Doppelerfolg von 2014 mehr war als ein Zufallstreffer. Sieben praxisnahe Stages

bildete eine klassische Uebung zur Schiessfertigkeit. Auf einem zickzackförmigen Medium-Kurs mit elf Scheiben, zwei Poppern und fünf Non-Shoot-Scheiben galt es, mindestens 24 Schuss ins Ziel zu bringen. Mit maximal 120 möglichen Punkten war es die wertvollste Stage des Tages. Zumindest für Stefan Bachmann, der mit voller Punktzahl und einer guten Zeit eine knackige Duftmarke für Kurt Häusermann setzte. Letzterer schoss zwar sehr schnell, aber zu ungenau. So büsste er gleich zum Start rund 5 Punkte auf Bachmann ein. Nathan Erdin, Nando di Cosmo und die anderen Favoriten landeten allerdings noch hinter Häusermann – allerdings in Schlagdistanz. Das änderte sich auch auf der „Streifenwagen“ getauften Stage 2 nicht. Beim Schiessen durch die Scheiben des aus Holz und Karton aufgebauten Fahrzeuges

So war also 2016 ein heisser Wettkampf garantiert – nicht nur, weil die Septembersonne für fast hochsommerliche Temperaturen sorgte, auch das Organisationskomitee hatte sich beim Aufbau der Wettkampfstationen nämlich wieder so einiges einfallen lassen. Den Auftakt des sieben Stages umfassenden Wettbewerbsprogramms

Vorstand: vorne v.l.n.r. Michael Sidler, Andreas Gerber, Saadet Der; hinten v.l.n.r. Angela Randegger, Angela Sidler, Adrian Brändli

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Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

sowie unter dessen Boden durch, war Häusermann nicht zu schlagen. Er sicherte sich in sensationellen 6,43 Sekunden die volle Punktzahl und den Stage-Sieg. Stefan Bachmann schoss langsamer (9,94 sec.) und weniger exakt – und büsste als 32. knapp 18 Punkte auf Häusermann ein. Zwei Herausforderungen bis zur Halbzeit

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angesichts zweier Platzierungen jenseits von Rang 90 (Stages 2 und 5) am Ende auch nicht mehr viel. Kurt Häusermann hingegen, der zwar langsamer schoss, aber sogar noch etwas besser traf als Richter, baute mit Rang 2 seinen Vorsprung weiter aus.

Beim anschliessenden NeunLoch-Drill, bei dem neun Scheiben durch die neun Oeffnungen einer Barrikade beschossen werden mussten, konnten so ziemlich alle bekannten und auch einige, sagen wir mal unkonventionelle, Schiesspositionen bewundert werden – von liegend über kauernd und kniend bis zu sitzend, stehend oder hockend. Beeindruckend schnell und bestechend treffsicher agierte Jochen Richter (Kollath e.K.). Allerdings nutzte ihm der Stage-Sieg

Stage 4 war ebenso herausfordernd. In Kristall-Gewinner: v.l.n.r. Kurt Häusermann einer simulierten Ret- (VBS), Nina Pizzati (Kapo Aargau), Gregor Felder tungsmission galt es, (Luzerner Polizei) einen Dummy mit der einen Hand zu halten und zu- die Stage souverän gewann, gleich drei Scheiben zu beschies- nicht nur zu Häusermann aufsen. Danach musste der Dummy schliessen, sondern diesen sogar einige Meter weiter hinter eine hauchdünn von der Spitze verWand in Sicherheit gebracht und drängen! Dahinter – mit kleinem abgelegt werden. An dieser De- Respektabstand – lauerten Steckung war zugleich ein Magazin- fan Bachmann und der Militärpowechsel vorgeschrieben. Dann lizist Marc Nessensohn, der auf mussten nochmals vier weitere allen Stages gut mitschoss und Scheiben und – nach einem er- bis hierher Michael Aron bereits neuten Stellungs- auf den fünften Zwischenrang wechsel ohne Dum- verdrängt hatte. my – nochmals je zwei Schuss auf drei „Bahnt sich hier eventuell eine Scheiben abgege- Sensation an?“, fragten sich vieben werden. le, bevor es auf Stage 5 weiterging. Diese lief unter dem Motto Eine unerwartete „Bike Police“ und sorgte für eine Wendung Mischung aus Erheiterung und grossem Respekt. Denn es galt, An dieser Stage aus dem Sattel eines fest fixiergeschah dann das ten Velos heraus zu schiessen. völlig Unerwartete: Wobei die ungeladene Waffe zuKurt Häusermann nächst durch kräftiges Treten der agierte nervös, leis- Pedale mittels einer Schnur über tete sich ungewöhn- eine Rampe hoch zum VelolenTop 3 Overall: v.l.n.r. Stefan Bachmann (Stapo lich viele Schiess- ker gezogen werden musste. Die Zürich, 3. Rang), Kurt Häusermann (VBS, 1. Rang), fehler, so konnte körperliche Anstrengung und die Nathan Erdin (Kapo Aargau, 2. Rang) Nathan Erdin, der Hitze brachten Blut und Puls bei 49


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Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

leren Sektor erst noch eine Rechenaufgabe gelöst und dann die dem Resultat entsprechenden Scheiben bekämpft werden. Sieger dieser Stage und MatheTalent des Tages wurde Andreas Krebs vom Grenzwach-Korps (Gesamtrang 22). Doch auch Kurt Häusermann schlug sich wacker, bewältigte die Aufgabe als Vierter erneut besser als seine engs-

ten Konkurrenten. Auch Nathan Erdin verlor weiter an Boden und Stefan Bachmann fiel wieder hinter Marc Nessensohn zurück, den er auf Stage 5 gerade erst hatte überholen können. Aufholjagd zum Schluss Bei der finalen Entscheidung, bei der aus einem aus Euro-Palet-

Top-Ten 2016 Top 3 Frauen: v.l.n.r. Silvia Küenzi (Stapo Zürich, 2. Rang), Nina Pizzati (Kapo Aargau, 1. Rang), Marlene Oswald (Kapo Zürich, 3. Rang)

fast allen ganz schön in Wallung. Nur nicht bei Kurt Häusermann, dessen körperliche Fitness sich hier ganz besonders auszahlte. Mit Rang vier distanzierte er seine engsten Konkurrenten deutlich. Alle von ihnen schossen schlechter als Rang 20 an dieser Stage. Einzig Nathan Erdin blieb mit nur 11 Punkten Rückstand an Häusermann dran.

Rang Name

Land

Korps

Punkte

Prozent

1

Kurt Häusermann

CH

VBS

540.3314

100.00

2

Nathan Erdin

CH

Kapo Aargau

501.0764

92.74

3

Stefan Bachmann

CH

Stapo Zürich

501.0022

92.72

4

Marc Nessensohn

CH

Militär-Polizei

489.2221

90.54

5

Michael Aron

DE

Kollath e.K. Sicherheitsdienst, D

474.6638

87.85

6

Stefan Züllig

CH

Kapo Zürich

466.5600

86.35

7

Andreas Schletterer

A

Bundespolizei Oesterreich, A

456.2741

84.44

8

Matthias Sack

DE

Polizei SachsenAnhalt, D

453.6680

83.96

9

Patrick Drees

CH

Securitas

444.6217

82.29

Giovanni Garra

CH

Stapo Zürich

443.4644

82.07

10

Total: 110 Teilnehmer/Innen, davon 109 klassiert, 1 disqualifiziert

Besondere Schwierigkeiten auf Stage 6 Auf Stage 6 wartete dann unter dem Motto „Zielidentifikation“ eine besonders komplexe Aufgabe. Nach dem ersten Schuss auf einen Popper erschien eine Non-Shoot-Scheibe mit einer geraden oder einer ungeraden Zahl. Sodann mussten in einem gegenüberliegenden Sektor die zu dieser Zahl gegenteilig markierten Scheiben beschossen werden. Zudem musste im mitt-

Damenwertung Rang Name

Land

Korps

Punkte

Prozent

1

Nina Pizzati

CH

Kapo Aargau

242.9927

44.97

2

Silvia Küenzi

CH

Stapo Zürich

237.1405

43.89

3

Marlene Oswald

CH

Kapo Zürich

228.3494

42.26

4

Isabella Zurfluh

CH

Luzerner Polizei

221.6065

41.01

5

Maya Züger

CH

Stapo Zürich

195.1156

36.11

6

Sabrina Streit

CH

Kapo Aargau

178.8056

33.09

7

Sonja Diethelm

CH

Kapo Basel-Stadt

174.3217

32.26

Total: 7 Teilnehmerinnen, davon 7 klassiert. Beste Dame: Rang 83 der Gesamtwertung

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ten aufgebauten Tunnel heraus zwölf Scheiben und zwei Popper beschossen werden mussten, gab es dann nochmals eine ganz dicke Ueberraschung. Stefan Bachmann bewahrte Ruhe, nahm sich die nötigen gut zwei Sekunden mehr Zeit – und sicherte sich den zweiten Stage-Sieg an diesem Tag. Zwar reichte es trotz diesem nicht mehr, um Kurt Häusermann, der mit Stage-Rang 2 den Gesamtsieg absicherte, zu gefährden. Doch kam Bachmann nochmals nahe an Nathan Erdin heran. Dieser schoss etwas zu hektisch, vergab wertvolle Trefferpunkte und rettete den zweiten Gesamtrang mit lediglich 0,0742 Punkten (0,02 Prozent) vor Bachmann und Marc Nessensohn ins Ziel. Michael Aron bewies als Fünfter, dass sein zweiter Platz anno 2014 kein Zufall war. Hinter ihm landeten Stefan Züllig, bester Schütze der Kapo Zürich, und Andreas Schletterer, der bester Oesterreicher wurde.

Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

Stage-Sieger Stage Nr. Stage Thema

Sieger

Platzierung Gesamtsieger

Stage 1

Schiessfertigkeit

Stefan Bachmann

3. Häusermann

Stage 2

Streifenwageneinsatz

Kurt Häusermann

Stage 3

Nine Hole Drill

Jochen Richter

2. Häusermann

Stage 4

Rettungsmission

Nathan Erdin

7. Häusermann

Stage 5

Bike Police

Thomas Rohner

4. Häusermann

Stage 6

Zielidentifikation

Andreas Krebs

4. Häusermann

Stage 7

Schiessen aus der Deckung

Stefan Bachmann

2. Häusermann

richtungen verbietet, hat die Chancengleichheit beim Kristallschiessen wiederhergestellt und Kurt Häusermann hat bewiesen, dass er auch ohne spezielle Zieloptik der Beste ist. Wenngleich sein Sieg 2016 deutlich knapper ausfiel als im Vorjahr, als Häusermann vier von sechs Stages gewann und am Ende fast 16 Prozent Vorsprung auf Daniel Böhler (Cobra Oesterreich) hatte.

Bei den Damen traten mit sieben Schützinnen immerhin zwei mehr an als noch 2015. Gemessen am stetig steigenden FrauDas verschärfte Reglement, das enanteil in den Polizeikorps, ist nun alle über eine offene Visie- das aber freilich immer noch rung hinausgehenden Zielvor- eine sehr überschaubare Anzahl. Dessen ungeachLänderstatistik 2016 tet fighteten die Frauen nicht mindavon davon TeilnehmerLand der hart um Punkzahl Männer Damen te, als die Männer. Schweiz 97 90 7 Am Ende gewann Nina Pizzati von Deutschland 9 9 0 der Kapo Aargau Oesterreich 3 3 0 vor Silvia Küenzi, Marlene Oswald Luxemburg 1 1 0 und Isabella ZurGesamt 110 103 7 fluh, der Siegerin Fazit: Es war eng – auch bei den Damen

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des Jahres 2013. Und auch, wenn die beste Dame in der Gesamtwertung „nur“ als 83. geführt wird, die Konkurrenz innerhalb der kleinen Damenwertung ist gross. Lediglich 21 Punkte oder knapp vier Prozent trennten die vier besten Frauen am Ende des Tages. Bei den Männern war die Bandbreite mit rund 50 Punkten oder fast 9,5 Prozent deutlich höher. Hintergrund und grosser Dank Die ersten zehn Auflagen des einst rein nationalen Anlasses wurden durch die IPA Zentralschweiz in der Kiesgrube des DSV 357 im luzernischen Eschenbach ausgetragen. Dort konnte quasi im Radius von 360 Grad geschossen werden, wodurch betont praxisnahe Uebungsszenarien möglich wurden. 2013 musste die Austragung ins Trainingszentrum Aabach der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (IPH) verlagert werden. Letzteres bot mit vier Schiesskellern, dem Uebungsdorf im Freien sowie der grossen Fahrzeughalle ebenfalls eine sehr gute Infrastruktur,


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Editor: Jörg Rothweiler | Bilder: Steffen Roger

konnte aber nur während zwei Jahren genutzt werden. 2015 musste der Event erneut weichen – und der Vorstand des Vereins Kristallschiessen konnte das Militärgelände Gnappiried in Stans NW als Austragungsort für den zwischenzeitlich internationalen Wettbewerb sichern. Dort kann zwar „nur“ in Kurzdistanz-Boxen geschossen werden, was Uebungen mit 180-Grad-Wendungen aus Sicherheitsgründen ausschliesst, doch die Austragung 2016 belegte einmal mehr, dass auch in den KD-Boxen sehr selektive Stages aufgebaut werden können. Zudem liegen die Boxen örtlich eng beieinander, was den Anlass überschaubarer macht. Dem OK und den rund 50 Helfern jedenfalls ist auch 2016 wieder ein grosses Lob auszusprechen. Der Vorstand des Vereins Kristallschiessen mit Saadet Der (Präsidentin, Zuger Polizei), Andreas Gerber (Vizepräsident, Luzerner Polizei), Angela Randegger (Stapo Zürich, Schiessbetrieb), Adrian Brändli (Stapo Zürich, Schiessbetrieb), Michael Sidler (Planung / Gastronomie) und Angela Sidler (Finanzen, Website, Zuger Polizei) leistete einmal mehr grossartige Arbeit. Der Anlass war bis hin zu Verpflegung, Unterkunft sowie Sponsorenausstellung ganz hervorragend organisiert und der Zeitplan wurde, nicht zuletzt dank des Mitwirkens aller Beteiligten, minutiös eingehalten. Auch war der Gabentisch für die siegreichen Schützinnen und Schützen dank grosszügiger Sponsoren einmal mehr reich gedeckt.

Und so wird es 2017 bleiben, wie es immer war: Wer um den Kristall mitschiessen will, muss sich sputen – beim Training und bei der Anmeldung. Denn die begehrten Startplätze waren auch dieses Jahr nur wenige Tage, nachdem die Ausschreibung erfolgt war, alle vergeben.

Gut zu wissen: Man kann beim Kristallschiessen durch konstant gute Leistung ganz nach vorne kommen. Top-Ten-Plätze sind auch ohne Stage-Siege möglich, das belegen nicht zuletzt die Platzierungen beispielsweise von Michael Aron und Andreas Schletterer.

Bestenliste: Kristallschiessen seit 2003 Jahr

Sieger

Korps

2003

Joe Christen

Zuger Polizei

2004

Andreas Portmann

Kantonspolizei Luzern

2005

Urs Steffen

Kantonspolizei Aargau

2006

Thomas Binder

Stadtpolizei Zürich

2007

Thomas Binder

Stadtpolizei Zürich

2008

Remo Schraner

Stadtpolizei Zürich

2009

Remo Schraner

Stadtpolizei Zürich

2010

Pascal Hubli

Zuger Polizei

2011

Remo Schraner

Stadtpolizei Zürich

2012

Remo Schraner

Stadtpolizei Zürich

2013

Stefan Bachmann

Stadtpolizei Zürich

2014

Jochen Richter

Kollath Sicherheitsdienst D

2015

Kurt Häusermann

VBS

2016

Kurt Häusermann

VBS

Bestenliste Damenwertung seit 2011 Jahr

Siegerin

Korps

2011

Cornelia Pölzl

Polizei Niederösterreich

2012

Cornelia Pölzl

Polizei Niederösterreich

2013

Isabella Zurfluh

Luzerner Polizei

2014

Frederica Rossini

Kantonspolizei Tessin

2015

Tamara Bollwein

Polizei Niederösterreich

2016

Nina Pizzati

Kapo Aargau

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Die Richard Weber Uhr Ein Stück IPMC Geschichte hat nun das Präsidium erreicht: Eine Taschenuhr, die Richard Weber am 01. 06. 1930 überreicht wurde. kennengelernt. Da die Ehe von Richard und Maria Weber kinderlos war, hat Maria Weber meine Eltern testamentarisch als Erben eingesetzt. Im Rahmen der Haushaltsauflösung ist auch die erwähnte Uhr in den Besitz meiner Eltern gekommen. Ich habe die Uhr dann von meinen Eltern geerbt. Bei der Uhr handelt es sich um eine Taschenuhr der Marke Longines, Model Grands Prix 9 in 900er Silber. Anhand der Seriennummer lässt sich das Herstellungsjahr auf 1928/29 eingrenzen. Wie kam es dazu? Reinhard Dost aus Hannover hat sich im Juni 2016 an uns gewandt. Er schrieb: Mein Vater und Richard Weber waren während des Krieges gemeinsam in einer Dienststelle der Militärverwaltung in Berlin tätig. Da beide aus Hamburg stammen und nach Kriegsende dorthin zurückkehrten, hat sich über die Jahre eine enge Freundschaft entwickelt, die auch nach dem Tod Richard Webers mit seiner Witwe Maria Weber bis zu deren Tod in den 1970er Jahren fortbestand. Ich selber habe Richard Weber noch als kleiner Junge bei verschiedenen gegenseitigen Besuchen

Auf der Rückseite ist folgende Gravur: „Dem Veranstalter d. 1. internationalen Polizei-Sternfahrt n. Hamburg; Hbg.1.6.1930“ Bei der Polizeisternfahrt 2017 in Regensburg wird die Richard-Weber-Uhr erstmals ausgestellt.

2x Kernstr. 25, 8004 Zürich | Kasernenstr. 9, 8180 Bülach 54

im Kanton Zürich 2 x


70. I

R NAT I O NA

Programm Program Программа

Deutsch English

L

E NT

Internationale Polizeisternfahrt International Police Meeting Международное полицейское ралли

Regensburg, 25. – 29.7.2017

Pусский


KOMMENDE STERNFAHRT

© Tourismusbüro Neuschönau

Programm

Der Bayerische Wald

Donnerstag, 27. Juli 2017

Dienstag, 25. Juli 2017 09:00–16:00 Uhr Zieleinfahrt auf dem Neupfarr- platz in Regensburg 16:00–17:00 Uhr Verlängerte Zieleinfahrt (mit Strafpunkten) 19:00–24:00 Uhr Eröffnungsveranstaltung in der Continental Arena Regensburg mit offzieller Begrüssung und Siegerehrung der Entfernungs- wertung Mittwoch, 26. Juli 2017

© Ulrike Eberl-Walter

09:00–18:00 Uhr Automobil-Slalom u. Motorrad Geschicklichkeitsturnier auf dem Besucherparkplatz der Continen- tal Arena Regensburg 10:00–15:00 Uhr „Regensburg kennenlernen“ – Stadtrundgang mit Mittagessen und Strudelrundfahrt 09:30–16:30 Uhr Auszug zur Befreiungshalle Kel- heim und Donaudurchbruch Weltenburg

Donaudurchbruch / Befreiungshalle

09:00 –12:00 Uhr IPMC-Delegiertenkongress 14:00 Uhr Präsidiumssitzung mit dem Ver- anstalter 10:00–15:00 Uhr „Regensburg kennenlernen“ – Stadtrundgang mit Mittagessen und Strudelrundfahrt 09:30–16:30 Uhr Auszug zur Befreiungshalle Kel- heim und Donaudurchbruch Weltenburg 11:00–14:30 Uhr BMW Werksführung 19:00–24:00 Uhr Wir empfehlen Ihnen einen ge- mütlichen Abend im Biergarten wie beispielsweise den Biergärten Bischhofshof, Weltenburger am Dom oder dem Auer Bräu Freitag, 28. Juli 2017 09:00–16:00 Uhr 11:00–14:30 Uhr 19:00–24:00 Uhr

Samstag, 29. Juli 2017 Individuelle Abreise der Sternfahrer/innen

© Schneck

© www.patrickreining.de

Kelheim, Franziskanerkirche

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Mehr Informationen unter http://2017.ipmc.org

Motorrad-Ausfahrt in den Bayeri- schen Wald BMW Werksführung Abschlussveranstaltung im Fest- saal des Kolpinghauses Regens- burg mit Siegerehrung und Uebergabe der IPMC-Fahne an den nächsten Veranstalter

Continental Arena


KOMMENDE STERNFAHRT

© Tourismusbüro Neuschönau

Program

The Bavarian Forest

Thursday, July 27th 2017

Tuesday, July 25th 2017 09:00 am – 04:00 pm Arrival at the finish line at the Neupfarrplatz in Re gensburg 04:00 pm – 05:00 pm Extended opening time of the finish line (with penalty points) 07:00 pm – 12:00 am Opening ceremony at the Continental Arena Regens burg with official welcome and award ceremony for the distance classification Wednesday, July 26th 2017 09:00 am – 06:00 pm Automobile slalom and mo- torcycle skill tournament at the visitor parking of the Continental Arena Regensburg 10:00 am – 03:00 pm "Explore Regensburg" – City tour with lunch and "Strudel- rundfahrt" 09:30 am – 04:30 pm Tour to the Hall of Liberation in Kelheim and to the Breakthrough of the Danube Danube Gorge / Hall of Liberation

09:00 am – 12:00 am IPMC congress 02:00 pm Meeting between IPMC exe- cutive committee and organi zing committee 10:00 am – 03:00 pm "Explore Regensburg" – City tour with lunch and "Strudel- rundfahrt" 09:30 am – 04:30 pm Tour to the Hall of Liberation in Kelheim and to the Break- through of the Danube 11:00 am – 02:30 pm BMW Factory tour 07:00 pm – 12:00 am We recommend a cozy evening in one of the nice beer gardens in Regensburg, such as the Bischhofshof, Weltenburger am Dom or the Auer Bräu Friday, July 28th 2017 09:00 am – 04:00 pm Motorbike-excursion through the Bavarian Forest 11:00 am – 02:30 pm BMW Factory tour 07:00 pm – 12:00 pm Closing ceremony in the ban quet hall of the Kolpinghaus in Regensburg with award ceremony and official hand ing over of the IMPC flag to the next host

© Schneck

Saturday, July 29th 2017

Kelheim, Franciscan Church

More information here http://2017.ipmc.org

Individual departure of participants

© www.patrickreining.de

Continental Arena

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KOMMENDE STERNFAHRT

© Tourismusbüro Neuschönau

Программа

Баварский лес

Вторник, 25 июля 2017

Четверг, 27 июля 2017

09.00–16.00 Финишная примая на Нойпфарр- платц (Neupfarrplatz) в Регенсбурге 16.00–17.00 Дополнительное время на фи нишной прямой (штрафные очки) 19.00–24.00 Открытие мероприятия в Конти нентальной арене Регенсбурга с официальным привествием и тор жественным награждением поби дителей соревнований Среда, 26 июля 2017

© Ulrike Eberl-Walter

09.00–18.00 Турниры по автокроссу и мотоци клетному спорту на автостоянке Континентальной арены Регенсбурга 10.00–15.00 "Познакомтесь с Регенсбургом" – экскурсия по городу Регенсбург, и проезд на пароходе 09.30–16.30 Поездка к достопримечательно стям "Павильон освобождения" в Кельхейме и "Дунайское ущелье" в Велтенбурге

Дунайское ущелье / Павильон свобождения

09.00–12.00 Съезд делегатов МПАК 14.00 Заседание президиума с организа тороми 10.00–15.00 "Познакомтесь с Регенсбургом" – экскурсия по городу Регенсбург, и проезд на пароходе 09.30–16.30 Поездка к достопримечательно стям "Павильон освобождения" в Кельхейме и "Дунайское ущелье" в Велтенбурге 11.00–14.30 Посещение автомобильной фабри ки BMW 19.00–24.00 Мы рекомендуем провести уютный вечер в пивном саду, в таких как Бишхофсхоф, Велтенбургер ам Дом или Ауер Брой Пятницa, 28 июля 2017 09.00–16.00 Мотоцикл тур по Баварскому Лесу 11.00–14.30 Посещение автомобильной фабри ки BMW 19.00–24.00 Заключительное мероприятие в Колпингхаус Регенсбург с церемо нией награждения и передачи зна мени МПАК следующему организа тору Суббота, 29 июля 2017

© Schneck

Индивидуальный отъезд участников

Францисканская церковь Кельхайм

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© www.patrickreining.de

Континентальная арена

Более подробная информация: http://2017.ipmc.org


Richtung Nürnberg

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AKTUELLES ZUR IPMC

BLEIBEN SIE IN VERBINDUNG! Wir verstehen die IPMC als Bindeglied zwischen den vielen Polizeimotorsportclubs im In- und Ausland. Sie können diese Möglichkeit nutzen und Ihren Club auf http://ipmc.org präsentieren. Wir machen das mit einem Link und einem Kurzbeitrag. Und wenn Sie eine Veranstaltung über Ihre Vereinsgrenzen hinaus bekannt machen wollen, dann kann das auf http://ipmc.org geschehen. Viel Beachtung finden auch IPMC-Beiträge auf Facebook. Die Fanseite gibt es mittlerweile seit 2012 und hat sie schon knapp 1.100 Fans. Danke! Zu finden ist die Seite über die IPMC-Homepage oder ganz schnell über https://www.facebook.com/internationalpolicemotorcorporation Also: Stay tuned – oder wie wir sagen: Bleiben Sie aktuell! IPMC – Mehr als nur eine Sternfahrt pro Jahr. Eine Familie seit 1930 – immer jung, gesellig, vorbildlich und sicher unterwegs. IPMC – Safety on wheels

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Police Mobil 2017 1  

Police Mobil is the official magazine of the International Police Motor Corporation (IPMC)

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