Issuu on Google+

P R E M IU M E D IT IO N

#12ΩEINE SONDERAUSGABE VON INTROΩWWW.FESTIVALGUIDE.DE

ABE

ZUG

36 Livetracks und Videoclips Fettes Brot, Die Fantastischen Vier, Culcha Candela, Editors, Justice, Stereo MC’s, Hot Chip, Franz Ferdinand, Kate Nash, Wir sind Helden, Kettcar, dEUS, Incubus, Madsen, The Notwist u. v. a. Festivalvideos und Interviews Mando Diao, The Hives, HIM, Jimmy Eat World, Frank Black, Markus Kavka, Silbermond u. v. a.

Foo Fighters Grölen mit Grohl

NUR 4,50 €

Alle Open Airs und Bands des Sommers Rock am Ring / im Park Ω Metallica Ω Ω Hurricane / Southside Ω Radiohead Ω Ω Summerjam Ω Marley Ω Ω Splash! Ω Jay-Z Ω Ω Melt! Ω Björk Nature One Ω Sven Väth Ω Ω Haldern Pop Ω The Flaming Lips Ω Ω Taubertal Ω The Hives Ω Ω SMS Ω Massive Attack Ω Ω Highfield Ω Die Ärzte

A: 4,80 € NL: 5,00 €


Foto: Jochen Melchior

festivalguide backstage

Liebe Leser! Es ist ein schönes Gefühl, sich nicht die Zähne geputzt zu haben. Deutlicher kann man seine Absage an Alltag, Pflicht und Ordnung den Mitmenschen gegenüber kaum formulieren. Denn darum geht’s: Raus aus dem Hamsterrad, rein mit dem Bier. Zugegeben: Abhängen, bis der Arzt kommt und sich dabei sowohl Kante als auch Dröhnung geben, hat mit sozialer Verantwortung noch nicht allzu viel zu tun. Beer on demand ist nicht zu jeder Tageszeit die beste Lösung. Aber das kann ja noch werden. Genau deshalb gibt es bereits zum zwölften Mal den Festivalguide. Für die nüchternen Momente im Leben. Wenn man noch wissen will, wann genau Dave Grohl von seiner „Daytime-Managerin“ auf die Bühne geführt wird. Und auf welche Bühne eigentlich. Und wo die ist. Doch es gibt auch ernste Themen: das Wetter. Weil den Wettermenschen im TV bekanntlich nicht zu trauen ist, verraten wir, wie man sich seine eigene Vorhersage bastelt. Ferner haben wir in mühevoller Kleinarbeit recherchiert, welche Getränke man nicht trinken sollte, wer einem das Festivalbändchen anlegt – und welche Termine man schon mal ganz dick einkringeln kann. Es kann losgehen. Und Zähneputzen ist später. Herzlichst, die Redaktion

Doors Open

06 Von Schlumpfpisse und Wurstwasserwodka. Außerdem: Insekten lügen nicht

On Stage Von Bands, die nur spielen wollen 22 Titel: Foo Fighters 26 Metallica, Rage Against The Machine 28 Die Toten Hosen, Fettes Brot 30 The Verve, Patrice 32 Die Ärzte, Babyshambles, Bad Religion, Battles, Beatsteaks, Björk 34 Bullet For My Valentine, Cavalera Conspiracy, Culcha Candela, Digitalism, Editors, Foals 36 The Hives, Hot Chip, Jay-Z, Judas Priest, Justice, Kaiser Chiefs 38 Klee, Madsen, Róisín Murphy, Maxïmo Park, Panteón Rococó, Radiohead 39 R.E.M., Shaggy, Serj Tankian, Shantel & Bucovina Club Orkestar, The Prodigy, Turbostaat

Backstage Von High-Tech und Keramikkontakt 44 Tourrider Exzess war gestern: Wellness wird wichtiger

3


ITNOP.NET

festivalguide doors open

46 Die sollen nur spielen Von brotloser Kunst und solchen, die davon leben sollen 50 Wo David Lynch in Paris strullt „Hauptsache, weiches Toilettenpapier!“ 52 Ticketbörse: So geht Marktwirtschaft Für teuer Geld in die erste Reihe? 55 Störungsmelder: Auch böse Menschen haben Lieder Wir müssen reden. Über Nazis 56 Livesound: Vom Winde verweht Die Maschine und der Mensch 60 Jung und Alt „Ich mache mir höchstens die Haare auf“

104 Ausflug zum Atomkraftwerk Raus aus dem Festivalalltag

62 Von Jungfrauen und Schorfarmen Aus dem Alltag eines Bändchenanlegers

Worldtour

64 Syphilitische Zigeunerburger „Kill your Friends“: Das Buch mit Glastonbury drin 68 Feuchtgebiet Radikal, drastisch und ebenso zart

4

Ruhr in Love, Phonopop, Mamallapuram, Citadel Music Festival, La Pampa, Berlin-Festival, Summerjam, Splash!, With Full Force, Fest van Cleef, Omas Teich, Melt!, MTV HipHop Open, Sonnenrot, Juicy Beats, Nature One, Haldern Pop, SMS, Prima Leben und Stereo, Olgas Rock, Dockville, Taubertal, c/o pop, M’Era Luna, Afrika-Karibik-Festival, Populario, Rock am See, Mini-Rock, Open Source, Summer Spirit, Highfield, Chiemsee Reggae Summer, Rocco del Schlacko, Reeperbahnfestival, Area 4

Von hier nach anderswo

108 FM4 Frequency und alles aus der Österschweiz 110 Glastonbury und das Mutterland von Fußball und Pop

122 Umsonst & Draußen 125 Action-Sport: Bretter, Berge und Boliden

All Areas

Von A nach B zu Z: Alle wichtigen Event-Infos im tabellarischen Überblick 129 Openair total Die Termine der Saison: Alles, was man wissen muss

Extra Time

Von Stadiontourneen und Einzelshows 167 Tour-Highlights Das Leben nach der Festivalsaison 174 Festivalindex Festivals von A bis Z 179 Bandindex Rock’n’Roll von A bis Z 182 Wir wollen los … … und müssen was mitnehmen 188 Fußball-EM und Bolzen-Turniere „Backstage muss ein TV stehen“

Highlights

112 Sziget und die Newcomer aus dem Osten

Von Festivals, die taugen

114 Bene und Lux: Wie der flache Westen feiert

74 Die Festival-Highlights der Saison MTV Campus Invasion, Rock am Ring, Hurricane / Southside, Back to Beatz,

116 Benicàssim, Sónar und das Festivalleben am Mittelmeer

191 Fernsehprogramm

120 Roskilde und die rockenden Nordlichter

194 Comic

190 Impressum 192 Gewinne gewinnen


Foto: Anja Lubitz

Foto: Be George

festivalguide doors open

6


Foto: Stefan Malzkorn

Foto: Nathalie Genet

festivalguide doors open

7


Foto: Anja Lubitz

Foto: Vanderdan

festivalguide doors open

8


festivalguide doors open

Saufen, bis der Arzt kommt Jennifer Rostock – was so behaglich nach Zone und Beate Usedom klingt, ist in Wahrheit Rock’n’Roll Axl Rose’scher Prägung. Der Festivalguide unternahm ein abscheuliches Menschenexperiment und schenkte der Combo ordentlich Kalte Muschi nach. Ergebnis: Bon Scott könnte noch leben, wenn man ihn rechtzeitig mit Wurstwasserwodka übergossen hätte

Wurstwasserwodka: Wurstwasser (Dose oder Glas), Wodka, Bockwurst, Strohhalm, Schaschlickspieß Wurstwasser durch einen Kaffeefilter laufen lassen. Drei Teile Wurstwasser und einen Teil Wodka vermischen. Bockwurst mit dem Schaschlickspieß der Länge nach durchbohren. Strohhalm durch den Kanal schieben, überstehende Enden mit Taschenmesser entfernen.

Schlumpfpisse: Flasche Korn, Tüte Wick Blau Etwas Korn abtrinken. Hustenbonbons in die Flasche werfen. Zwei Stunden ziehen lassen, schütteln.

Kalte Muschi: Rotwein, Cola Nach Geschmack mischen.

Fotos: Christoph Voy

Das Menschenexperiment im Überblick:

Breakfast White Russian: Wodka, Milch, Kaffee, einige Cornflakes Zutaten nach Gusto mischen.

10

Kanistergetränk

Geschmack

Kotzreiz

Knall (Bums)

Schlumpfpisse

Zähneputzen fällt aus. Zähne auch. Nur nüchtern zu genießen

Vorerst gering, später anders. Auch Rülpsen stinkt nach Wick Blau

is halt nur Korn

Kalte Muschi

wie eingeschlafener Fußpilz

gering

Langweilig. Was zum Frühstück

Breakfast White Russian

besser als Irish Coffee

Gering. Vorsicht: Kaffee entwässert, deshalb zwischendurch zur Kalten Muschi greifen!

Kaffee am Morgen finden manche gut!

Schmeckt nach Wurst. Wenn man Hunger hat: klasse

Man kann eh nicht soviel trinken wie man kotzen muss. Deshalb kann man nicht so viel trinken, dass man kotzt

siebzig Fünftel von 17

Wurstwasserwodka


18. Juli, Melt!: Entdecke die Weisheit des Alters: Man wird gelassener. Nachdem David Lee Roth, der alte Fleischpenis, mich mal in seine Spandexunterhose gesteckt hatte, damit es im Video so aussah, als hätte er einen Steifen, habe ich mich tagelang gewaschen, bis ich fast Kratzer bekam. Heute würde mir sowas nichts mehr ausmachen. Das muss das Alter sein! Oder Kate Nash.

Ros to

12 n(

ifer

lde in rS Wi

Cu

aC

lch

ela

d an

8)

(1

iefs

er Ch

Kais

(12)

Justice (12) Bl

Sl

km

ac

ut

ai l

(1

4)

Nas h )

(13

Madsen (13)

Kat e

2)

(1

Wie entspannen Sie selbst? Ich arbeite immer ruhig und konzentriert. Zum Ausgleich brauche ich Geprügel. Darum höre ich ProPain oder Slipknot.

Jenn

e dH

r

Was fasziniert Sie an Ihrem Job? Wie viele Musiker, so bin auch ein Exot. Das verbindet. Ich biete spezielle ganzheitliche Behandlungen und Energieausgleich. Stars pendeln zwischen den Extremen. Du musst deine innere Balance finden. Dann kannst du eine kraftvolle Show hinlegen.

Tu

Die meisten Gigs

)

Die Vielspieler

ck ( 24)

* Das SKM 100 G2 von Sennheiser wurde für laute Bühnenumgebung entwickelt und setzt sich gut durch im Mix. Es hat eine Nierenrichtcharakteristik und einen Klirrfaktor von unter 0.9 Prozent.

2)

Doch nur ein Mensch – wie sympathisch. Aber sicher mit besonderen Ausstattungsmerkmalen oder spektakulärem Körperschmuck? Na, die jungen Leute tragen doch heute ohnehin viel Metall im Gesicht und anderswo. Das Arschgeweih ist Massenware. Da musst’ wirklich schon kräftig was auffahren, damit das noch sensationell ist. Früher hat ja oft schon ein Stich gereicht. Nein, Rockstars heben sich da nicht mehr besonders hervor.

20. Juni, Southside: Stehe vor Kapitulation: Tocotronic. Hat der Typ ne Tofucurry gefressen oder was stinkt hier so? „Sag alles ab! Geh einfach weg!“ – na, meine Rede, Junge, meine Rede! Zu allem Überfluss juckt auch noch die Kabelbuchse. Wenn das hier vorbei ist, steig ich aus und schreib nen Kacka-Pipi-Bestseller über meinen After. Wie Charlotte Roche, die Fernsehtante, die bei Lesungen immer spuckt und sabbert und aus meinem Kopf das reinste Feuchtgebiet macht.

(1

Was unterscheidet den Körper eines umjubelten Rockheroen von dem eines gewöhnlichen Sterblichen? Gar nix. Ich sage immer: Zeig’ einmal her, wie Gott dich schuf. Und siehe da: Hat er nur noch die Unterhose an, schaut der große Rocker genauso aus wie jeder andere Mensch.

8, Juni, Rock am Ring: Ruhiger Tag heute. Es gallert wie Sau, und der gichtige Hetfield lässt mich schön auf seinem Ständer, weil der Heimlichtrinker zu voll ist um herumzulaufen und außerdem nicht nass werden will. Aber Fonzi, das Snare-Mikro, kriegt ordentlich auf die Omme. Der Arsch, der Lars Ulrich doublet, kann sogar noch weniger zielen. Fonzi wird so alle sein, dass er heute Abend nur noch eins will: ins Multicore stöpseln und dann ab in die Kiste.

at

Wer war der erste große Star, der vor Ihnen die Hüllen fallen ließ? George Michael.

Aus dem Leben eines Bazillensiebs

ta

Auch Rockstars müssen entspannen und benötigen neben Koks und Groupies jede Menge Wellness. Für den Festivalguide sprach Benjamin Cries mit Masseur Jürgen Brieger aus München, der im Backstage Rockerleiber knetet

Mirko, das Mikro*

bo s

»Stars pendeln zwischen den Extremen«

Styling: Alex Jahn, useuse.de

festivalguide doors open

Quelle: Festivalguide

11


festivalguide doors open

Fanartikel Fünf schlimme Dinge

Dixi: Hightech für untenrum

weißes Lichtkuppeldach

zugfrei Be- und Entlüftung

5. Iron Maiden – Die Sneaker Run to the hills – jetzt auch auf schnellen Schulhof-Sneaker-Sohlen. Mit Eddie und so. Ideales Kommunionsgeschenk

Farbe (innen): Blau

Kleiderhaken

optional: Heizung

Gewicht: 91 kg

4. Portishead – Die Parkscheibe Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss. Da kann’s auch mal später werden. Portishead als Politessenschreck – als Promo-Utensil leider nicht im freien Verkauf erhältlich

Urinalbecken

Toilettenpapierhalter

Sitztoilette

3. Radiohead – Das Shirt Die Frage aller Fragen. Und so viele Antworten: Fünf, zehn, fünfzig oder gar, Gott bewahre, null? Thom Yorke und seine Bandkollegen haben es ja nicht anders gewollt

Höhe: 2,23 m

Abwassertank (250 l)

rutschfester Bodenbelag Maße innen: 1,21 x 1,11 m

Splash! 2. Kiss – Der Sarg You wanted the best, you got the best: Sollen sie doch tuscheln, uns die hards stört das dann sowieso nicht mehr, sechs Fuß unter der Erde. Aber bitteschön im originalen KissSarg. I was made for loving you, indeed

1. Morrissey – Das Tattoo Da sage noch einer, die sloganhaften Songtexte und -titel der Smiths seien wie gemacht, um sie sich auf T-Shirts zu drucken. Von wegen! Tätowieren sollte man sie sich

12

Hinter dem Regen

Worte wie Insolvenzplan, Gläubigerversammlung und Sanierungskonzept reimen sich nicht und sind daher schlecht zu rappen. Und trotzdem musste das Splash!-Team um Mirko Roßner genau diese Vokabeln lernen, nachdem ihr Festival im Jahr 2006 abgesoffen war. „Hinter dem Regen“, eine Dokumentation von Aris Bibudis und Jens Uhlig, begleitet die Splash!Crew durch diese schwere Zeit. Es ist keine pathetische „Auferstanden aus Ruinen“-Geschichte, sondern ein schmerzhafter Einblick in die Verzweiflung nach dem Regen und den Abschied von Chemnitz. Doch es gibt ein Happyend … „Hinter dem Regen“ ist als DVD erschienen. Mehr Infos unter www.hinterdemregen.de.


festivalguide doors open

Das Wetter

»Drei Tage wach – und die Libido ist futsch«

Wer in den Himmel guckt, weiß, wie’s Wetter wird. Man muss nur auf die Wolken achten

Cirrocumulus

Also: Augen auf im Straßenverkehr. Dem Schlafentzug wird andererseits oft auch eine positive, ja euphorisierende Wirkung nachgesagt. Zugegeben, dazu kann es kommen, immer abhängig vom jeweiligen Typ Mensch. Gerade bei Depressiven beobachten wir dann sehr häufig die Aufhellung der Stimmung und Leistungssteigerungen. Aber Achtung: Das gilt nicht für Manisch-Depressive. Bei diesen besteht das Risiko des erneuten Ausbruchs einer Manie. Wach bleibt, wer unterwegs ist, nach einem Partner sucht. Doch welche Auswirkungen hat Schlafmangel aufs Liebesleben? Ganz beträchtliche! Flugs ist die Libido futsch. Denn das hat die Evolution eben nicht gewollt. Ist doch klar: Wenn einer vor 5.000 Jahren mehrere Nächte hintereinander wach war – in welcher Gefahr mag der gesteckt haben? Die Evolution hat da jedenfalls nicht gerade Fortpflanzung auf die Tagesordnung gesetzt. Welche langfristige Folgen drohen bei Schlafentzug? Wir kennen die Resultate aus Versuchen mit Ratten. Nach zehn Tagen ohne Schlaf kam es dort zu gravierenden Problemen beim Stoffwechsel. Die Tiere sind schlicht verhungert.

Foto: Arne Sattler

Altostratus

Hochnebel. Ein Sommerstratus sieht deprimierend aus, zeigt aber eine eher ruhige Wetterlage an. Im Sommer entsteht er durch die Auswirkungen der nächtlichen Abkühlung auf die Atmosphäre.

Cumulonimbus

Cumulus heißt im Lateinischen „Anhäufung“ und Nimbus „dunkle Wolke“. Ein Haufen Dunkles bringt Gewitter, Hagel, manchmal Sturm.

14

-

79,-

205,-

75,-

73,-

110,-

87,50

89,-

89,-

230,-

80,-

73,-

130,-

1999 (in DM)

79,-

49,-

110,-

89,-

89,-

198,-

88,-

80,-

139,-

2000 (in DM)

89,-

49,-

110,-

89,-

98,-

215,-

89,-

99,-

139,-

2001 (in DM)

119,-

64,90

125,-

89,-

89,-

200,-

97,-

99,90

150,-

2002 (in Euro)

72,50

38,50

66,-

49,-

52,-

117,60

55,-

55,-

77,-

2003

79,-

45,95

66,-

49,-

52,-

165,50

59,-

58,-

99,-

2004

85,-

45,-

74,-

52,-

52,-

169,-

59,-

-

108,50

2005

89,-

46,-

74,-

52,-

54,-

171,-

66,60

-

105,-

2006

89,-

47,-

79,-

52,-

56,-

180,-

66,60

69,-

130,-

2007

109,-

55,-

79,-

62,-

58,-

200,-

69,90

74,-

125,-

2008

115,-

60,-

88,-

65,-

58,-

240,-

69,90

79,-

135,-

Rock am Ring

80,-

43,-

With Full Force

29,-

79,-

Roskilde

59,-

1998 (in DM)

Wave Gotik

1997 (in DM)

Nature One

Stratus

* Lützenkirchen spielt am 20. Juli auf dem Melt!-Festival – schon um Mitternacht

Summerjam

Die klassische Regenwolke. Sie ist noch grauer als der gemeine Altostratus und verdeckt die Sonne komplett. Aber die vermutet man ja eh nicht mehr an ihrem Platz, wenn man stundenlang den Arsch nass kriegt.

Herr Dr. Cohrs, welche Konsequenzen hat Schlafmangel? Motorik und Konzentration sind enorm eingeschränkt. Die psychische Flexibilität leidet massiv. Bereits eine Nacht ohne Schlaf führt zur Fahruntüchtigkeit. Der Schlafentzug hat hier dieselbe Wirkung wie 1,2 Promille Alkohol.

Haldern Pop

Nimbostratus

Auf geht’s, ab geht’s. Doch was kommt danach? Angelegentlich der offiziellen Melt!Hymne »Drei Tage wach«* sprach Benjamin Cries mit Schlafmediziner Dr. Stefan Cohrs von der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité in Berlin

Hurricane

Die gute Nachricht: Eine Warmfront rückt an! Die schlechte: Das verheißt Scheißwetter. Aufgleitende Warmluftmassen modellieren die Altostratus. Dann droht Petrus’ Rache: langanhaltender, mäßiger bis kräftiger Regen.

Taubertal

Schäfchenwolken grasen friedlich am Himmel? Nun ja: Durch zunehmende Feuchte in ihrer Wolkenetage und damit einhergehender Labilisierung sieht die Cirrocumulus nicht einfach nur ein wenig zerrüffelt aus, sondern kann Vorbote eines Gewitters sein.

The only way is up Früher war nicht alles besser – aber billiger. Das gilt auch für Festivaltickets. Allerdings gibt es auch mehr fürs Geld: 28 Acts meldete beispielsweise das Hurricane 1997 zu Redaktionsschluss (darunter INXS, Sheryl Crow und Bad Religion). Heute sind es doppelt so viele.


festivalguide doors open

Unsere Freunde

Lektionen in Rockstar, Folge 348

Sie sind abends im Zelt, nachts in der Unterhose und morgens im Kaffee: Insekten gehen auf jedes Festival. Grund genug, sie kennenzulernen

Heute: Silbermond lernen wild

Gemeiner Ohrwurm

Forficula auricularia Liebes Tier im Grunde. Beißt nicht, kratzt nicht, kneift nicht. Verkriecht sich stattdessen, am liebsten in warmen Löchern. Sympathischer Zug: Ist meist nachts unterwegs und hilft gegen Taubheit, wenn man Pulver draus macht.

Rattenfloh

Xenopsylla cheopsis Hatte seine Flegeljahre bis ins 19. Jahrhundert und verbreitete die Pest. Stand in Diensten der japanischen Armee, die China mit einer Pestbombe angriff. Ist inzwischen etwas ruhiger geworden und hält sich meistens an Ratten.

Mistkäfer

Geotrupes spiniger Dufter Typ. Hat nur eben diesen extremen Fetisch: Isst Menschenkot. Auch die Eier werden nach erfolgreicher Paarung mit Kot ummantelt, in einen unterirdischen Gang gelegt, der danach fachgerecht versiegelt wird: mit Aa.

Regenbremse

Haematopota pluvalis Gehört zu den stillen Stars des Sommers: Nähert sich im Flug lautlos und mag alle Menschen gleich gern – beim Stechen macht das Weibchen keine Unterschiede. Die Männchen sind indes politisch extrem korrekt: Sie ernähren sich vegetarisch.

Lasius niger Ausgesprochen guter Kumpel mit ausgeprägtem Gemeinsinn: Wohnt in Mega-WGs, in denen es nie Streit um Putzpläne gibt. Jeder packt mal mit an. Gemeinsam sind sie stark: Auch der Abtransport größerer Campingmüllhalden ist kein Ding.

Fotos: Christoph Voy

Schwarze Wegameise

15


festivalguide doors open

Festivalguide on tour Endlich Frischluft! Der Festivalguide wird zwar in verqualmten Büros zusammengeklöppelt. Aber im Sommer hat die Crew Ausgang. Und zwar zu besten Festivals

Sebastian Siegmund (Sales / Vertrieb): Herrscht eisern über den Festivalguide-Stand, damit die Künstler-Meet&Greets laufen und die Helfer nicht nur flirten, sondern auch die neuesten Infos parat haben. Die Stationen: www.festivalguide.de/tour Boris Fust (Chefredakteur): Wäre lieber auf dem heimischen Sofa. Gibt doch die Festivalguide-DVD im Premium-Magazin vom Kiosk. Die ist besser als live. Hat sich aber wieder von einer jungen Dame überreden lassen mitzukommen …

Thorsten Schaar (Chefredakteur Bolzen): Will die verweichlichten EM-Profis gar nicht sehen, spielt lieber echten Fußball bei den Bolzen-Festivalturnieren – die findet man bei www.bolzen-online.de.

Martin Lippert (Marketing): Hat die Monate März und April am Telefon verbracht, um die schönen Survival-Kits* (gibt’s am FG-Stand und bei www.festivalguide.de/shop) mit nützlichen Goodies** zu füllen. Hat sich den Festival-Urlaub also verdient.

Daniel Koch (Redakteur): Headliner schauen, VIP-Shuttle zum Airport, Nachtflug ins Büro. Pünktlich zum Sonnenaufgang: Der Bericht auf www.festivalguide.de. Werner Pilz (Chef vom Dienst): Freund des knappen Satzes. Motto: „Think simple!“ Hat deshalb die Infos komprimiert in eine Taschenausgabe gezwängt – den Festivalguide-Timer für unterwegs.

Fotos: Sandra Steh

Tommy Lorber (Terminredakteur, nicht im Bild): Wollte im Büro bleiben, um Festivals und Line-ups einzuhacken, um maximale Aktualität zu gewährleisten.

* 16

**

FRONTLINESHOP.COM


festivalguide on stage

festivalguide on stage Foto: Sandra Steh

Die Foo Fighters wickeln Windeln. Metallica sind raus aus der Therapie. Rage Against The Machine tรถten im Namen von. Alle Acts der Saison

21


festivalguide on stage

Foto: Pop-Eye / Schumann

Foo Fighters Auftritt in drei Akten

Anzeige

22


festivalguide on stage

I. Abgesang Long Road to ruin there in your eyes Under the cold street lights No tomorrow no dead end in sight „Foo Fighters, Road To Ruin“ Die Foo Fighters sind all das, was Rock’n’Roll nicht sein sollte. Ihre Konzerte finden heutzutage in riesigen Hallen statt, die König Pilsener, Acer, ISS oder sonstwem gehören. Ihre Tourtage sind so straff durchorganisiert, dass sie eine „Daytime-Managerin“ brauchen. Die sorgt dann dafür, dass die Bandmitglieder auch mal in ihren Tourblog schreiben können: „Gestern waren wir Golfen in Perth. Die Vögel zwitscherten so laut, wir dachten, wir wären am Set eines Tarzanfilms.“ Für den Casual-Rockerlook auf der Bühne haben sie eigens einen Schneider und Stylisten im Tross. Einen Bodyguard halten sie sich natürlich auch, selbst wenn zumindest Grohl und Drummer Taylor Hawkins nach einer kräftigen Rechten aussehen. Seltsamerweise organisiert der Bodyguard auch die Pressetermine vor einer Show, er nutzt seine kräftige Rechte also auch eher zum Telefonieren. Backstage gibt es einen Familyroom mit Kinderecke. Grohl weiß, was das bedeutet: „Da ist man jetzt also angekommen: Anstatt Pot und Kokain nur Taschen mit Babyspielzeug.“ Aber so schlimm kann diese Einsicht nicht sein, sonst würde er seine Familie sicher nicht so oft zur Sprache bringen. Seit der Geburt seiner Tochter Violet Maye sähe er das „bigger picture“ im Leben, könne „in fünf Sekunden Windeln wechseln“ und suche die „Balance zwischen Band und Familie“. Klingt alles fürchterlich spießig, nicht wahr? Aber das scheint zu passen. Gefragt, was Grohl geworden wäre, wenn nicht Rockstar, antwortet er: „Ich wäre Möbelverkäufer.“ Das überfreundliche Wesen dafür hätte er. Dave Grohl gilt bekanntlich als „nicest man in rock“. So nennt ihn selbst der sonst nicht so zimperliche NME, während die britische Tageszeitung Guardian ihn in der öffentlichen Wahrnehmung sogar irgendwo „zwischen Gandhi und einem Glücksbärchi“ verortet. Sollten Rockstars

nicht egomanische Arschlöcher sein? Aber Grohl macht nicht mal was dagegen: Der bleibt sogar freundlich, wenn ihn ein völlig unlustiger Viva-Klaas interviewen will – so geschehen auf dem Highfield vor zwei Jahren. Nur beim Thema „Love“, Vorname Courtney, wird mal gegrantelt – im Jahr 2002 nannte er sie öffentlich eine „ugly, fucking bitch“. Aber sonst? Auf dem letzten Album, das den fürchterlichen Wellness-Titel „Echoes, Silence, Patience & Grace“ trägt, gibt es dann auch noch so was wie „Road To Ruin“ – toller Song, aber doch eine Power-Ballade. Und was steht am Ende der besungenen „Road To Ruin“? Vielleicht sein Haus in einem Vorort von L.A., das „für die Gegend relativ anspruchslos“, aber „immerhin noch eine Villa“ sei? II. Gegenrede Run and tell all the angels that everything is alright … Fly along with me, I can‘t quite make it alone Try and make this life my own „Foo Fighters, Learn To Fly“ Die Foo Fighters haben alles richtig gemacht. Und tun es noch. Sie können aus dem Stand eine fünfstellige Personenzahl zu ihren Shows pilgern lassen. Da muss man halt die Monsterarenen buchen (lassen). Schon eine ihrer ersten Festivalshows 1995 auf dem Reading-Festival in England sorgte für Tumulte – und ist heute Legende. „Wir spielten auf der kleinen Zeltbühne, weil wir das so wollten“, erinnert sich Grohl. „Eine halbe Stunde vor Beginn platzte das Zelt schon aus allen Nähten. Unser Promoter wurde richtig nervös. Wir legten los, und die Menge explodierte. Es war brüllend heiß, ein paar Securitys fielen in Ohnmacht.“ Pause. Grinsen. „Das war super fun!“ Das fanatische Interesse an den ersten Shows war natürlich noch der Nirvana-Hysterie geschuldet, aber die hat Grohl schnell hinter sich gelassen – was vielleicht seine größte Leistung war. Zwar dachte man erst: Ach, du scheiße, jetzt singt der auch noch! Aber er hatte gute

23


festivalguide on stage

Gründe für diesen Schritt. „Ich kann verstehen, wenn Leute mich dafür hassen, weitergemacht zu haben“, sagt Grohl. „Aber ich habe die Foo Fighters genau deshalb gegründet: Ich wollte nicht aufgeben. Und ich konnte mir nicht vorstellen, jemals in einer anderen Band am Drumkit zu sitzen – ich hätte ständig an Kurt und Krist denken müssen.“ Das selbstbetitelte Debüt war dann die hörbare Kursänderung. Kein aggressiver Teenage-Angst-Grunge, sondern Pop-Punk mit stampfendem Drumsound und melodieverliebten Zerrgitarren. Bald folgte das Meisterwerk „The Colour And The Shape“, das eigentlich schon 1996 alles klar machte: Wenn die durchhalten, wird das ein Selbstläufer. Sie haben durchgehalten. Auch und gerade weil es inzwischen etwas gesetzter bei ihnen zugeht. „Die ersten fünf oder sechs Jahre der Foo Fighters waren haltlos. Wir waren permanent auf Tour und Party. Das war großartig, aber trotzdem merkten wir irgendwann, dass uns etwas fehlte. Wir beneideten plötzlich die Freunde, die bereits ihren Halt im Leben gefunden hatten.“ In der Zeit entstand auch „Learn To Fly“, das ebendiese Lebensphase thematisiert. Die Frage nach der „Balance zwischen Band und Familie“ ist inzwischen ebenfalls geklärt: „Wir haben für uns eine neue Regel aufgestellt: Nie wieder länger als zwei Wochen touren.“ Eine Existenz als Part-Time-Rock’n’Roller ist nichts Verwerfliches. Dave Grohl kennt das Tourleben immerhin, seit er als 17-Jähriger mit der Hardcore-Punk-Band Scream unterwegs war. Der Mann darf sich das also inzwischen so angenehm wie möglich gestalten. Das heißt ja nicht, dass man seinen Humor und seine Feierfreudigkeit verliert. Ihr Backstage-Rider enthält immer noch eine amtliche Spritbestellung, bei der die eine Flasche „Crown Royal Canadian Whiskey“ und die zwei Pullen „Merlot oder Cabernet“ nur die i-Tüpfelchen zur 80 Flaschen umfassenden Bierbestellung sind. Zur Beheizung des Backstage-Raums wünscht man sich augenzwinkernd: „Fans, Klimaanlage oder eine Heizung.“ Vorgefeiert wird ebenfalls: „Wir haben immer eine wahnsinnig fette Anlage dabei. Wir hören vor der Show Micha-

24

el Jacksons ‚Off The Wall’ in bebender Lautstärke und kippen Jägermeister-Red-Bull.“ Klingt doch nach einem Top-Leben: zwei Wochen Rockstar, zwei Wochen Family Guy. III. Hymne There goes my hero Watch him as he goes There goes my hero He’s ordinary Foo Fighters, My Hero Die Foo Fighters gehören auf die Bühne. Da klären sich alle Zweifel und Fragen. Man muss das einfach erlebt haben: den Schreikrampf in „Monkey Wrench“, den man am besten mit Ellenbogen in der Fresse „mitsingt“. Die Jubelwelle, die sich an der Bühne bricht, wenn „My Hero“ erklingt. Grohls schweißspritzendes Drumsolo, das er sich nicht nehmen lässt. Den „Pretender“, wenn das geklampfte Intro ausklingt und der Song loskickt. Die Erinnerung an den ersten Foo-Kontakt, die einem in den Nacken schlägt, wenn sie „This Is A Call“ raushauen. Dazu diese irren Metalposen, irgendwo zwischen Parodie und Heldenverehrung, das breitbeinige Sologniedeln, die Moshattacken – und vor allem: diese unverstellbare Energie, die von der gesamten Band in die Menge gejagt wird. Zwei Stunden wird man kollektiv mit Hits befeuert, die daheim ebenso wie in einer 20.000er-Location funktionieren, man schwitzt, man pogt, man grölt, man springt. Wenn das kein Rock’n’Roll ist, was soll’s denn dann sein? Dann ist’s am Ende doch scheißegal, wenn nicht gar sympathisch, dass er außerhalb der Bühne ein bodenständiger, freundlicher Kerl geblieben ist. „There goes my hero… He’s ordinary“ – ist halt so. Daniel Koch ≥ 31.05. Pinkpop Ω12.06. Nowegian Wood Ω 15.06. Provinssirock Ω 17.06. Berlin, Wuhlheide Ω 18.06. Düsseldorf, ISS-Dome Ω 21.06. Hurricane Ω 22.06. Southside


festivalguide on stage

Metallica Ferien in Europa Foto: Jochen Melchior

E

in herzliches Willkommen für unsere liebsten Rockdinosaurier: Metallica sind wieder da. Die Kalifornier gastieren im Rahmen ihrer „European Vacation Tour“ auch bei Rock am Ring und Rock im Park. Unvergesslich: ihre glanzvollen Auftritte bei diesen beiden Festivals vor zwei Jahren. Augenzeugen berichten, dass sich Drummer Lars Ulrich dabei in einen solchen Spielrausch steigerte, dass er als Zugabe fast noch die komplette Backline von Guns N’ Roses im Backstage zerdroschen hätte. Unvergessen bleiben natürlich auch die Darbietungen der Herren in der Dokumentation „Some Kind Of Monster“, die der Weltöffentlichkeit Einsicht in den Metallica-Kosmos gewährte. Aber geschenkt, dass man danach mit keinem der Mitwirkenden ein Bier trinken möchte, auch verziehen, dass es sich bei Sän-

ger James Hetfield um einen ruppigen Kontrollfreak handelt, denn allein, wie Hetfield dem Bassisten Trujillo zu dessen Einstand vor laufenden Kameras mal eben eine Dollarmillion Handgeld spendierte, zeigt doch, dass man es mit anständiger Rockmusik durchaus zu etwas bringen kann. Ob denn jetzt mal bald ein neues Album kommt? Gemach, gemach. Das dauert. Denn erst, wenn ein Song vor den Ohren von Schlagzeugervater Torben Ulrich bestanden hat, erblickt er das Licht der Öffentlichkeit. Und Ulrich senior ist streng, geradezu unduldsam gegenüber Experimenten seines Sohnes und dessen Spielkameraden.

Angesichts von 100 Millionen verkaufter Tonträger, reichhaltigen Suff-, Drogen- und Rehabstorys, diversen verjagten wie verstorbenen Bandkollegen stellt sich zurecht die Frage: Kann es eigentlich Spektakuläreres in Sachen Rock geben als Metallica 2008? Auch wenn Hetfield keinen Schluck aus der Pulle mehr nimmt und den Besuchern die Gunst der einst obligatorischen Bierdusche aus der Hand des Meisters erspart bleibt: Die Helden steigen wieder in den Ring. Benjamin Cries ≥ 30.05. Pinkpop Ω 31.05. Getafe Electric-Festival Ω 07.06. Rock am Ring Ω 08.06. Rock im Park Ω 13.06. Bonnaroo Ω 15.08. Pukkelpop Ω 22.08. Leeds Ω 24.08. Reading

E

s gibt diese schöne Episode der MTV-Satire „Celebrity Death Match“, in der RATM-Sänger Zack de la Rocha das Publikum anschreit: „Fuck you! If I fucking tell you you have to sing ‚Fuck you, I won’t do what you tell me!’, then you fucking have to do what I tell you!“ Das trifft die Sache ganz gut. Denn mit den Platinsellern des politischen Crossovers sitzt man permanent im moralischen Spagat. Gut, Rage Against The Machine haben mit ihrem Debüt Musikgeschich-

26

te geschrieben, und man kann sich live nicht gegen dieses Vocal-Sperrfeuer, die sägenden Gitarren und die pumpende Rhythmusfraktion wehren – aber sobald man über Glaubwürdigkeit nachdenkt, ist man am Arsch. CheGuevera-Shirts aus Billigproduktionen, Werbeclips in der Videosektion ihrer Website und eine Reunion, nachdem man im letzten Jahr nur ein einziges Mal auftreten wollte? Puh. Daniel Koch ≥ 01.06. Pinkpop Ω 06.06. Rock am Ring 07.06. Rock im Park Ω 10.06. Citadel Music Festival Ω 12.06. Hultsfred & 15.06. Nova Rock Ω 12.07. T in the Park Ω 13.07. Oxegen Ω 01.-03.08. Lollapalooza Ω 20.08. Rock en Seine Ω 22.08. Reading Ω 23.08. Leeds

Foto: Jochen Melchior

Rage Against The Machine Alles hört auf ein Kommando


Foto: Jochen Melchior

festivalguide on stage

Fettes Brot Brüste rein!

R

espekt für die Brote. Alle paar Jahre hieven sie einen neuen Song in die Hitparaden und sind plötzlich wieder allgegenwärtig. Ein paar Beispiele? 1995 „Nordisch By Nature“ – eine tolle Mitgrölhymne für alle heute Mittdreißiger. 2001 „Schwule Mädchen“ – eine tolle Mitgrölhymne für alle Ü-30er. 2005 „Emanuela“ – eine tolle Mitgröl-

hymne für alle Ü-25er. Das aktuelle Beispiel: Die Modeselektor-Co-Produktion „Bettina“ – ein Techno-Pop-Bastard, der die Anfang-20Remmidemmi-Generation ganz kirre macht. Er gilt einer Quizshowdame, die zu später Stunde kaum bekleidet einsame Fernsehzuschauer ranschaffen muss. Die Geschichte konnte man unlängst in der „Bild“ nachlesen

– inklusive Bettina-Interview. Aber bitte nicht falsch verstehen – im Refrain heißt es: „Pack deine Brüste ein!“ Nicht aus. Sebastian Grebel ≥ 06.06. Hessentag Ω 07.06. Rock im Park Ω 08.06. Rock am Ring Ω 12.07. MTV Campus Invasion Tübingen Ω 13.07. Openair Frauenfeld Ω 18.07. Nuke Ω 08.08. SonneMondSterne Ω 09.08. Taubertal Ω 10.08. Open Flair Ω 16.08. Openair Gampel Ω 17.08. Dockville Ω 22.08. Stromund-Dran Openair Ω 23.08. Stattgeflüster-Openair

P

unk Rock!“ So warnte noch auf der Debütsingle „Wir sind bereit“ ein Aufkleber den arglosen Tonträgerkäufer. Lang ist’s her. Denn inzwischen haben sich Die Toten Hosen zur Kulturinstitution gemausert, mit eigenem Eintrag auf der Webseite des Goethe-Instituts und Brecht-Rollen im Lebenslauf ihres Sängers. Zudem haben sie inzwischen über 25 Jahre im Musikbusiness, 20 Alben und mehr als zehn Millionen verkaufter Tonträger auf dem Buckel. Nach einem Jahr Bühnenabstinenz melden sich Campino & Co. in diesem Sommer live zurück. Wo das alles mal hinführen sollte, hätte damals wohl niemand geahnt: Im Umfeld der Düsseldorfer Punkkaschemme Ratinger Hof

28

erprobten die Hosen in den 80er Jahren, was die deutsche Antwort auf die Ramones sein sollte: In angloamerikanischer DIY-Manier spielte keiner der Herren sein Instrument so wirklich gut – dafür aber hart. Und genau darauf hatte die heimische Popkultur gewartet. „Dorfpunks“-Autor und Sänger Rocko Schamoni: „Die Hosen hatten für uns Punks in Deutschland dieselbe Bedeutung wie die Sex Pistols für England.“ Punk – für die Hosen bedeutete das aber nie nur die alkoholgeschwängerte Version à la „Eisgekühlter Bommerlunder“. Immer wieder bohrten sie auch ihre Mittelfinger in die Wunden des Landes. Als Reaktion auf die Brandanschläge von Rostock-Lichtenha-

gen und Mölln im Jahr 1992 veröffentlichten sie die Single „Sascha, ein aufrechter Deutscher“. Ein wütendes „Fuck you!“ in Richtung Nazitum, das ihnen prompt eine Klage der Republikaner einbrachte. Heute mögen sie ein wenig domestizierter sein. Doch die Hosen sind alles andere als tot. Es sei denn, Campino übertreibt diesmal und kommt auf die Idee, nicht bloß vom Boxenturm, sondern von der Bühnendecke ins Publikum zu springen. Zuzutrauen wär’s ihm. Aber keine Sorge: Der Mann ist unverwüstlich. Christine Franz ≥ 06.06. Rock im Park Ω 08.06. Rock am Ring

Foto: Jazz Archiv / Itnop

Die Toten Hosen Punk mit Warnhinweis


festivalguide on stage

Patrice Politik und frische Luft Foto: Jochen Melchior

W

The Verve Zurück aus der Zukunft

A

rt-Atzen wie Blur wollten sie nie sein. Die Poleposition im Prollen überließen sie lieber Oasis. Trotzdem mischten The Verve ganz vorne mit im Britpop der 90er-Jahre. Doch bis dahin war es ein langer Weg: Zwei Alben hatten Sänger Richard Ashcroft und seine vier Mitstreiter bereits veröffentlicht, als sie sich im Sommer 1995 kurzerhand auflösten. Ecstasykonsum, Egokollisionen und mangelnder Erfolg hatte das psychedelisch angehauchte Schaffen der Band zum Stillstand gebracht. Doch The Verve waren nur scheintot. Die Schulfreunde konnten musikalisch nicht voneinander lassen. Als sie 1996 beschlossen, ihr drittes Album „Urban Hymns“ anzugehen, war das, was als Britpop gehandelt wurde, dem Verfallsdatum gefährlich nahe. Ganz oben in der Hackordnung hatten Blur und Oasis neben ihrem saftigen Beef um die Krone zwar für gute Platten gesorgt, doch weiter unten buhlten heute längst vergessene Bands (Echobelly, Gene, Elastica) um das bisschen Restaufmerksamkeit. Dafür knallte es im Frühsommer 1997 umso heftiger: Mit „Bitter Sweet Symphony“

30

hatten The Verve einen Song veröffentlicht, der Britpop einen neuen Drall gab. Sie nahmen vorweg, was später bei Coldplay, Keane oder Starsailor bis zur Grenze des Erträglichen perfektioniert wurde: meterhohe Streicherwälle, minutenlanges Pianogedudel und ungebremste Gefühlsduselei. Doch Ecstasykonsum, Egokollisionen und der riesige Erfolg zeigten erneut ihre Wirkung. Kaum war „Urban Hymns“ aus den Charts verschwunden, erklärten sich The Verve Anfang 1999 zum zweiten Mal für tot. Mediale Lästereien und Richard Ashcrofts Solokarriere rückten eine Reunion in weite Ferne. Bis letztes Jahr das Halleluja für alle Vervisten ertönte: neue Liebe, neue Songs, neue Tour, neues Album. Es soll diesen Sommer, satte elf Jahre nach „Urban Hymns“, erscheinen. Heiko Reusch ≥ 31.05. Pinkpop Ω 07.06. Rock am Ring Ω 08.06. Rock im Park Ω 14.06. Nova Rock Ω 21.06. Rock a Field Ω 29.06. Glastonbury Ω 04.07. Rock Werchter & 11.07. T in the Park & 19.07. Summercase Ω 16.08. V-Festival (Staffordshire) Ω V-Festival (Chelmsford)

er hätte noch vor ein paar Jahren gedacht, dass Reggae made in Germany mal zu einem Gütesiegel werden kann. „Schuld“ daran sind natürlich Gentleman und Seeed – aber auch Patrice. Während erst genannte den Weg zum Pop oder zum Dancehall suchten, setzte Patrice von Anfang an auf einen eher folkinspirierten Reggae-Sound, der gerade im Sommer an der frischen Luft besonders gut funktioniert. Seine politische Haltung, die immer wieder durchklingt, stellt ihn in die Tradition von Songwritern wie Woody Guthrie oder eben Bob Marley. Das neue Album trägt den Titel „Free Patri-Ation“ – und wird ihn wieder als Mann mit Message zeigen. Zwar hat Patrice mit seiner Band Shashamani schon die halbe Welt bereist, ist z. B. im Senegal oder mit Manu Chao und Damon Albarn auf dem Festival In the Desert in der Sahara aufgetreten, Heimweh bekommt er dabei trotz allem nicht, denn „die Bühne hat für mich etwas von Heimat“, so Patrice. Das merkt man auch im Publikum. ≥ 25.05. München, Backstage Ω 26.05. Darmstadt, Centralstation Ω 27.05. Köln, Gloria Ω 28.05. Hamburg, Grünspan Ω 29.05. Erlangen, EWerk Ω 31.05. Essen, Weststadthalle Ω 21.06. Neuhausen ob Eck, Flugplatz Ω 28.06. Jena, Schleichersee Ω 05.07. Köln, Fühlinger See Ω 22.08. Übersee, Festivalgelände


festivalguide on stage

Die Ärzte

Babyshambles

Bad Religion

Was war? Anfang der 80er aus der Band Soylent Grün entstanden, waren Die Ärzte dabei, als – mit einiger Verspätung – der Punk auch in Düsseldorf und Berlin explodierte.

Was war? Ihr Vermächtnis war kein leichtes: Pete Dohertys Babyshambles beerbten 2003 die legendären Libertines – jene Band, die einst ausgezogen war, um der trägen britischen Indie-Szene der Nullerjahre neues Leben einzuhauchen.

Was war? Seit Bandgründung 1980 auf der Agenda: L.A.-Punk beleben. Kultlabel gründen. Bandlogogeschichte schreiben. Doktortitel der Evolutionsbiologie erwerben. Band auflösen. Band wieder zusammenführen.

Was ist? Wenn Mr. Doherty nicht gerade die WGs seiner Bandkollegen ausräumt, mit frischgezapftem Blut seine „Bloodworks“ malt oder Betty Ford einen Besuch abstattet, komponiert der Shakespeare der Binge-Drinking-Generation auch noch verdammt gute Popmusik – nachzuhören auf „Shotter’s Nation“.

Was ist? Alle Ziele abgehakt: Ihr drittes Album „Suffer“ war wegweisend für den Westcoast-Punk, Gitarrist Gurewitz hat sein Epitaph-Label, Sänger Graffin den Doktor, ihr „Crossbuster“-Logo kennt jedes Punk-Kid, die Bandauflösung hat man gleich ’84 abgehakt, die Reunion dann drei Jahre später.

Was wird? Die Ärzte wuppen sich auf Tour. Aber so richtig. Über zwanzig Konzerte stehen auf dem Tourplan, damit kein Fan sie verpassen kann. Die sind aber dermaßen treu und begeistert, dass sie gleich mehrfach kommen. Viele Shows sind bereits ausverkauft. ≥ 13.06. Nova Rock Ω 14.06. Greenfield Ω 10.08. Taubertal Ω 15.08. Sziget Ω 16.08. Highfield Ω 17.08. Eupenarena Ω 29.08. Area 4 Ω 30.08. Rock am See (die Jazzfäst-Tourdaten auf Seite xxx.)

≥ 07.06. Rock am Ring Ω 08.06. Rock im Park Ω 16.06. Hultsfred Ω 21.06. Rock a Field Ω 26.06. Hove Ω 06.07. Eurockéennes Ω 19.07. Benicàssim Ω 14.-16.08. FM4 Frequency Ω 22.08. Reading Ω 23.08. Leeds

Was wird? Können Evolutionsbiologen punkrocken? Kann man philosophische Lyrics mitgrölen? Kann man zur Aufklärung pogen? Bringt’s ein erfolgreicher Labelboss noch auf der Bühne? Kickt L.A.Melody-Punk noch heut? Antwort: Jawollja! ≥ 31.05. Pinkpop Ω 06.06. Rock am Ring Ω 07.06. Rock im Park Ω 14.06. Nova Rock Ω 24.06. Kieler Woche Ω 25.06. Hove Ω 27.06. Openair St. Gallen

Battles

Beatsteaks

Björk

Was war? Postrock. Es war einmal, Ende der 90er, als Rock so kopflastig wurde, dass der Schädel müde auf die Tischplatte knallte. Totalschaden durch endlose Verfeinerung. Bis es mit den New Yorker Battles plötzlich wieder gewaltig Wumms in der Birne machte.

Was war? Der Dauerbrenner unter den LiveGeheimtipps. „Kennst du schon diese Beatsteaks aus Berlin?“, hörte man immer wieder – vor allem weil sie sich im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch abspielten. Wer sie einmal in Aktion sah, wie z. B. 2002 auf dem Stemweder, wusste: Die werden in einer gerechten Welt mal ganz groß.

Was war? Die Sugarcubes machten ihre faszinierende Stimme bekannt, aber allein war Björk dann erst recht nicht mehr zu bremsen. Nichtsdestotrotz: Eine ihrer größten Stärken war stets die Wahl der Mitstreiter: Tricky, Oval, Matmos und andere große Geister betteten ihre Stimme in bisweilen bemerkenswert sperrige Sounds.

Was ist? Es scheint also nicht alles verloren: Denn die Beatsteaks schafften es auch mit einem rauen Album voller Punk im Kreuzberg-Style und mutigen Stilausflügen in die höheren Chart-Regionen. Auf ihrer Tour sprengten sie jede Hallenlocation.

Was ist? Auch auf dem aktuellen „Volta“ erwartet einen wieder das Unerwartete: Ein Toumani Diabaté spielt Kora, eine Min Xiao-Fen die Pipa, dazu gibt’s Blechbläser und anderes ulkiges Beiwerk.

Was ist? Rock im Spiegelkabinett: Auf ihrem Debütalbum „Mirrored“ puzzelt die Band Schnipsel von Prog-, Math-, Jazz- und Sonstwas-Rock immer wieder neu zusammen. Das Ergebnis schillert zwischen Virtuosität, Intelligenz und Humor. So klingt Rock 3.0. Was wird? Auf ihren treibenden Konzerten beweisen die Battles, dass man diesen unglaublichen Genre-Bastard sogar live über die Bühne jagen kann. Mit sichtbaren Folgen im Publikum: Nach unten klappende Kinnladen sind garantiert. ≥ 12.06. Bonnaroo Ω 04.07. Roskilde Ω 11.07. Oxegen Ω 17.-20.07. Dour Ω 20.07. Melt! Ω 02.08. Lollapalooza

32

Was wird? Dass selbst die Oma und die Mutti den Peter inzwischen aus der Gala kennen, tut dem Spaß keinen Abbruch. Denn wenn die Babyshambles tatsächlich den Weg zum Festivalgelände finden, ist eigentlich alles möglich.

Was wird? Nach der großen Festivalrutsche im letzten Jahr gibt’s in diesem Sommer nur ausgewählte Shows und einen fetten Homecoming-Gig in der Wuhlheide. Die werden aber umso mehr knallen. ≥ 14.06. Nova Rock Ω 15.06. Greenfield Ω 20.06. Hurricane Ω 21.06. Southside Ω 15.08. Highfield Ω 29.08. Wuhlheide

Was wird? Ein Käfig voll schräger Musikgenies, die sich in dieser Konstellation nur bei ihr treffen. Und mittendrin die schrägste von allen: Björk. Heuer spielt sie ihren ersten Deutschlandauftritt seit fünf Jahren. ≥ 20.07. Melt! Ω 15.08. Ola

Fotos: Sandrah Steh, Owen Richards, Stefan Malzkorn, Arne Sattler, Jazz Archiv / ITNOP, Nathalie Genet

Was ist? Nach mehrjähriger Auflösung kamen Die Ärzte wie selbstverständlich als Verkaufsschlager zurück. Ihre Karriere verkraftete selbst einen Schunkelschlager wie „Männer sind Schweine“.


festivalguide on stage

Bullet For My Valentine Cavalera Conspiracy

Culcha Candela

Was war? Aller Anfang ist schwer: Unter dem Namen Jeff Killed John fungierte die Band anno 1998 als Grunge-Coverband. Bis 2002 der große Plattendeal kam, waren Metallica und Nirvana Standard im Repertoire. Aber davon wird man ja auf Dauer bekloppt.

Was war? Grunzlaute, die man Anfang der 90er beherrschen musste: „We shall ariiiise!“ Und: „Chaos A.D.!“ Beigebracht wurden sie einem von Sepultura. Am Mikro damals Max, an den Drums Igor Cavalera, die Kain und Abel des Thrash-Metals. Man zerstritt sich ’96. Max verließ die Band.

Was war? Früher bewiesen sie mit passgenauen A-cappella-Parts zur Human-Beat-Box, wie gut eingespielt diese siebenköpfige und mindestens viersprachige Reggae-HipHop-Combo ist.

Was ist? Im Januar 2008 brachte die Band ihr zweites Album „Scream Aim Fire“ heraus. Der Name ist Programm: Es wird viel geschrien, die Gitarrenriffs sind Maschinengewehrsalven, die meistens treffen.

Was ist? Das neue Projekt ist ein echter Fortschritt in der Bruderbeziehung. Man raunt sich wieder tieftönig „fuck off“ zu und grunzt sich beherzte Lyrics wie diese ins Gesicht: „Bloodbrawl! Now you’re falling down!“ Igor drischt, als wäre er im zweiten Frühling.

Was wird? Der aktuelle, aggressive Partyauftrag hat einen zwar erst vor den Kopf gestoßen, aber dann frech in den Po gekniffen. Wer dazu nicht Arsch und Arm schüttelt, der merkt auch sonst nix mehr vom Sommer. ≥ 30.05. Zeltfestival Ω 06.-07.06. Rock am Ring /Rock im Park Ω 13.06.Berlin, Wuhlheide Ω 21.06. Rock a Field Ω 24.06. 28.06. Bäkewiesen-Openair Ω 29.06. Eupen-Musik-Marathon Ω 04.07. Summerjam Ω 05.07. Zelt-Musik-Festival Ω 11.07. Openair Frauenfeld Ω 12.07. Splash! Ω 17.07. Gurten Ω 18.07. Nuke Ω 19.07. MTV HipHop Open Ω 08.08. Taubertal Ω 09.08. Open Flair Ω 10.08.Heitere-Openair Ω 24.08. Chiemsee Reggae

≥ 06.06. Rock am Ring Ω 07.06. Rock im Park Ω 13.06. Greenfield Ω 14.06. Download Ω 15.06. Nova Rock Ω 26.06. Hove Ω 29.06. Graspop Metal Meeting Ω 04.07. With Full Force Ω 06.07. Ruisrock Ω 22.08. Reading Ω 24.08. Leeds

≥ 01.06. Pinkpop Ω 06.06. Rock am Ring Ω 07.06. Rock im Park Ω 13.-15.06. Nova Rock Ω 26.06. Hove Ω 28.06. Graspop Metal Meeting Ω 05.07. Eurockéennes Ω 06.07. With Full Force

Digitalism

Editors

Foals

Was war? 2005 zündet im Norden Deutschlands eine Supernova. Mit einem Elektroknaller namens „Zdarlight“ entfachen zwei Jungs aus Hamburg ein Partyfeuerwerk sondergleichen. Sie nennen sich Digitalism, sind laut und krass und wollen den ganz großen Spaß.

Was war? Birmingham ist vor allem bekannt für sein Autobahnkreuz „Spaghetti Junction“, 60erJahre-Bausünden und innerstädtische Industriebrachen – der passende Ort also für Sänger Tom Smith, um die Editors zu gründen und sich im düster-melancholischen Indie-Pop zu suhlen.

Was war? Post-Punk-Revival an der Eliteuni. Fünf Oxforder Jungs um die zwanzig schwänzen ihre Englische-Literatur-Seminare, um Indie-Rock auf die Tanzfläche zu zerren. Klingt bekannt, war aber seit einer Ewigkeit nicht mehr so mitreißend wie bei den Foals.

Was ist? Seit Erscheinen ihres gefeierten Albums „Idealism“ ziehen Digitalism bunte Schlangenlinien durch das gesamte Sounduniversum. Genregrenzen? Drauf geschissen! Damit gelten sie nicht umsonst als wichtigster Acts des Hipster-Labels Kitsuné.

Was ist? Zunächst als die nächsten Joy Division oder Interpol gehandelt, füllen sie spätestens seit ihrem Zweitling „An End Has A Start“ im Königreich auch ohne dieses Zusatzetikett die größten Hallen und Festivals aus.

Was wird? Egal ob Techno-Beat oder Franz-Ferdinand-Gitarre – bei ihren Auftritten reißen die Jungs von Digitalism die Grenzzäune zwischen Elektro-Set und Rockkonzert nieder, als wär’s ein Kinderspiel. Ein Partyraumschiff auf Crashkurs!

Was wird? Editors sind die perfekten Protagonisten für laue Sommernächte und große Bühnen: Mit Songs wie „Munich“ und „Smokers Outside The Hospital Doors“ sind sie hauptamtlich zuständig für große Gesten, großes Pathos und Gänsehaut Galore.

Was ist? Das Debütalbum „Antidotes“, produziert von TV-On-The-Radio-Gitarrist David Sitek, versetzt Kritiker reihenweise in Ekstase. Der Songtitel „Mathletics“ passt auf Foals’ Musik wie die berüchtigte Faust aufs Auge: extrem schlau, extrem viel Bewegung.

≥ 31.05. Urban Art Forms Ω 21.06. Hurricane Ω 22.06. Southside Ω 02.07. Quart Ω 04.07. Rock Werchter Ω 06.07. Roskilde Ω 10.07. Superbock Superrock Ω 08.07. T in the Park Ω 13.07. Dour Ω 20.07. Benicàssim Ω 02.08. Juicy Beats Ω 08.08. SonnMondSterne Ω 16.08. Pukkelpop Ω 15.08. Ola Ω 22.08. Leeds Ω 24.08. Reading

34

Was wird? „Inflicted“ von Bruderliebe, bringen die beiden das ebenso betitelte Album auf die Bühne. Tolle Musik, um seinen Bruder im Pit zu vermöbeln, um sich sogleich im Cavalera-Style wieder zu versöhnen.

≥ 31.05. Pinkpop Ω 05.07. Rock Werchter Ω 11.07. Oxegen Ω 18.07. Melt! Ω 31.07. Szene-Openair Ω 09.08. Taubertal Ω 23.08. Reading & 24.08. Leeds

Was wird? Auch nach der Punk-Funk-Hysterie der letzten Jahre wird von den Foals so schnell niemand genug bekommen. Und auch das darf man ruhig glauben: Bis unters Kinn geschnallte Gitarren sind ab sofort der neue Sex. ≥ 20.06. Hurricane Ω 21.06. Southside Ω 25.06. Hove Ω 27.06. Glastonbury Ω 18.07. Summercase Ω 01.08. Lollapalooza Ω 07.08. Haldern Pop Ω 14.08. La Route du Rock Ω 23.08. Reading Ω 24.08. Leeds Ω 07.09. Bestival

Fotos: Christian Werthschulte, Arne Sattler, Jazz Archiv / ITNOP, Stefan Malzkorn, Pop-Eye / Heinrich

Was wird? Bis zum Sommer betouren Bullet For My Valentine vier verschiedene Kontinente, danach erobern sie die Festivals der härteren Gangart. Die Strecken sind lang, Off-Days selten. Da kriegt man wohl automatisch die Scheißlaune, die man für dieses herrlich derbe Gedresche braucht.

Was ist? „Hamma“, „Krayzee“, „Ey DJ“ – man könnte meinen, man hätte es mit Legasthenikern zu tun, wenn man sich die Songtitel des aktuellen Culcha-Candela-Albums so durchliest. Wer aber die Tracks dazu kennt, denkt unverzüglich so, wie es geschrieben steht: „Hamma!“ Und man möchte laut rufen: „Ey, DJ – leg’ das Teil auf!“


DIE FESTIVALGUIDE-DVD MODERIERT VON MARKUS KAVKA UND SILBERMOND 01 Fettes Brot „Hamburg Calling” live 02 Die Fantastischen Vier „Yeah Yeah Yeah” live 03 Patrice „Everyday Good” live 04 Culcha Candela „Ey DJ” live 05 Panteón Rococó „Acábame De Matar” live 06 The Wombats „Moving To New York” live 07 Editors „The Racing Rats” 08 Johnossi „Party With My Pain” 09 The Futureheads „The Beginning Of The Twist” live 10 Franz Ferdinand „This Fire” live 11 Hot Chip „Shake A Fist” live 12 Stereo MCs „Gringo” 13 Digitalism „Zdarlight” live 14 Justice „D.A.N.C.E.” 15 Operator Please „Just A Song About Ping Pong” live 16 The Ting Tings „Great DJ” live 17 Dúné „Bloodlines” 18 MGMT „Time To Pretend” 19 Kate Nash „Foundations” live 20 Amy MacDonald „Mr. Rock & Roll” 21 Duffy „Mercy” live 22 Wir sind Helden „Die Konkurrenz” live 23 Kettcar „Graceland” 24 Klee „Gold” live 25 Deus „Bad Timing” live 26 Get Well Soon „Christmas In Adventure Parks”

34 WWW.FESTIVALGUIDE.DE

9, live, Vorst, 2006

4:23, Live

Liverpool, 2007 2007

ur einmal«

Summer, 2007

om Melt!, Splash! Festival, r, With Full Force, ernacional de Benicàssim, perbahn Festival, pop

ncis, Justice, Him, Mando eybrother, Panic At The Kills, We Are Scientists und gen auf Festivals

akteur Philipp Köster im über die Fußball-EM in

n

hriftenhandel verkauft werden. Verviel-

DVD

240 MINUTEN-LIVE-SHOW MODERIERT VON MARKUS KAVKA UND SILBERMOND

birdsmill.com

Bonus-Features Festival-Clips Impressionen vom Melt!, Splash!, Nature One, Wacken Open Air, With Full Force, Electronic Beats, Festival Internacional de Benicàssim, Haldern Pop, Juicy Beats, Reeperbahn-Festival, Summerjam und c/o pop Festival-Interviews Black Francis, Justice, Him, Mando Diao, Madsen, Hot Chip, Moneybrother, Panic At The Disco, Jimmy Eat World, The Kills, We Are Scientists und The Hives über ihre Erfahrungen auf Festivals EM 2008 11-FREUNDE-Chefredakteur Philipp Köster im Gespräch mit Markus Kavka über die Fußball-EM in Österreich und der Schweiz

Gesamtlänge: 240 Minuten

24.04.2008 17:26:23 Uhr

al gu id e.

This World« 04:40

gi

oder Zahl« 02:31

öln, 2007

Fü bt r4 e ,5 s n 0 € u üb r er in al l, w d M eh o e o r I d es r P nf er os un Zeit re un te sc m te r w hri iu r w w fte w w.i n g m w nt ib E .fe ro t st .d , am di iv e/ t al sh Fe io gu o s n t id p iv e. al de de gu s /d id vd e- Fe St s an ti d v

äude 9, Köln, 2005

Geschichte«

D

ne für meinen Bruder

DVD 2008

ion, Chicago, 2007

athers« 04:01

D ie D V

oria, Köln, 2006

mas In Adventure

27 Slut „If I Had a Heart” live 28 Incubus „Anna Molly” live 29 Coheed & Cambria „Feathers” 30 Superpunk „Neue Zähne für meinen Bruder und mich” live 31 Jennifer Rostock „Kopf oder Zahl” 32 Madsen „Du schreibst Geschichte” live 33 The Notwist „Where In This World” 34 Gossip „Listen Up” live 35 Blackmail „Today” live 36 Ohrbooten „Man lebt nur einmal” live


festivalguide on stage

The Hives

Hot Chip

Jay-Z

Was war? Seit wir sie kennen, erfreuen uns The Hives mit feinstem Garagen-Rock und herausgestelltem Größenwahn. Wer es noch nicht weiß, dem teilen sie unermüdlich mit: Wir sind die beste Rock’n’Roll-Band der Welt!

Was war? Auf das 2006 erschienene Album „The Warning“ können sich alle einigen: Popharmonien, die aus der Feder von Blurs Damon Albarn stammen könnten, treffen auf klugen Elektro jenseits von Pille-palle-alle-pralle. Was Hot Chip betreiben, müsste man Elektro-Pop-Poesie nennen.

Was war? Shawn Carter ging 1996 für „Reasonable Doubt“ mal eben vom Drogendealen zum Rappen ins Studio. Herrschte fortan unter dem Namen JayZ als Rap-König von New York. Dankte 2003 ab und wurde Def-Jam-Chef. Kam 2006 zurück, um das hiphopverödete Gotham zu retten.

Was ist? Das dritte Album „Made In The Dark“ wurde im Februar veröffentlicht. Bisher kamen nur wenige in den Live-Genuss der neuen Songs. Mögen Justice und das Ed-Banger-Konsortium live die Drecksau in einem wecken – Hot Chip bringen endlose Freude.

Was ist? Nach dem durchwachsenen Comeback zeigt das aktuelle Album „American Gangster“ den Jiggaman wieder in Bestform. Eleganter, mittlerweile auch selbstironischer Angeber-Mainstream mit unverkennbarem Zungenschlag.

Was wird? Auf der Bühne sind The Hives – eh klar – die beste Rock’n’Roll-Band der Welt. Ihre Anzüge sitzen auch bei Boxenturmakrobatik und Monitorspringen perfekt, und „Howlin’“ Pelle Almqvist gibt in gebrochenenem Deutsch den verschwitzten, aber charmanten Conferencier.

Was wird? Jay-Z hat jetzt den Firmensessel aufgegeben und ist zurück im Spiel. Man darf besonders gespannt sein, wer ihn live unterstützt. Seine Gattin Beyoncé vielleicht? Oder Produzent Danger Mouse, Urheber des Beatles-meets-Jay-Z-Bastards „The Grey Album?“

≥ 01.06. Pinkpop Ω 13.06. Hultsfred Ω 03.07. Quart Ω 05.07. Rock Werchter Ω 10.-13.07. Exit Ω 11.07. Openair Frauenfeld Ω 20.07. Vielles Charrues Ω 22.07. Paléo Ω 02.08. Ankka-Rock Ω 08.08. Open Flair Ω 09.08. Taubertal Ω 14.08. Openair Gampel Ω 15.08. FM4 Frequency Ω 16.08. Highfield Ω 17.08. Lowlands

≥ 21.05. Springeight Ω 07.06. Rock am Ring Ω 08.06. Rock im Park Ω 27.-29.06. Glastonbury Ω 12.07. Oxegen Ω 13.07. T in the Park Ω 19.07. Benicàssim Ω 20.07. Melt!

≥ 23.06. Hove Ω 27.-29.06. Glastonbury Ω 04.-06.07. Open’er Ω 11.-13.07. Splash!

Judas Priest

Justice

Kaiser Chiefs

Was war? Die Speerspitze der „New Wave Of British Heavy Metal“. Der Ersteinsatz stilprägender Accessoires wie Nieten und Motorräder. Gitarrensynthesizer, Ausverkaufsvorwürfe und die Rückkehr zur Dampframme. Ausstieg, Untergang und Rückkehr des Frontmannes Rob Halford.

Was war? Am Anfang lag der Gestank von verbranntem Käse in der Luft. Der Chef des Pariser Radau-Labels Ed Banger hatte sich bei den zwei Justice-Jungs auf ein Raclette-Essen geschmuggelt – und ging mit einem Superhit in der Tasche nach Hause.

Was war? Sie sind die Mitbegründer des MalleIndies. Auf dem Debüt „Employment“ reiht sich ein Mitgrölsong an den nächsten. Die eher verschüchterte Indie-Crowd singt aber umso hemmungsloser mit, hat sie doch endlich ihre alternativen Jürgen Drews gefunden.

Was ist? „Angel Of Retribution“ bot deftige Kost. Überraschenderweise klingt Halford darauf wie sein eigener Epigone King Diamond. Live erwartet die Fans eine exquisite Auslese aus 30 Jahren Heavy-Metal-Geschichte.

Was ist? Heute sind Justice die Klassiker des neuen Rave. Ihre Hymne „D.A.N.C.E.“, in der cheesy Disco, Bratz-Aggression und ein Kinderchor friedlich Händchen halten, wird inzwischen von hoffnungsfrohen UK-Bands gecovert. Das Original aber bleibt unschlagbar.

Was ist? „Yours Truly, Angry Mob“ ist gerade verstummt, da überlegen die Kaiser Chiefs, das dritte Album anzugehen. Diesen Sommer will man schon ins Studio, vielleicht liefern die Lads aus Leeds ja live schon mal eine Kostprobe der neuen Songs.

Was wird? Demnächst erscheint ihr „episches Musical“ über Nostradamus, an dem sie seit Jahren arbeiten. Laut Halford gäbe es bei Live-Shows dazu „mehr Kostümwechsel als bei Cher“. Wollen wir hoffen, dass sie nicht auch Chers Kostüme auftragen. ≥ 05.06. Sweden-Rock-Festival Ω 13.06. Download Ω 15.06. Nova Rock Ω 23.06. Düsseldorf, Philipshalle Ω 24.06. München, Zenith Ω 27.06. Graspop Metal Meeting Ω 28.06. Bang your Head Ω 05.07. Roskilde Ω 11.07. B’estfest

36

Was wird? Hot Chip schaffen es, live nach Prince, LCD Soundsystem, Pet Shop Boys und Black Dice zu klingen – und das im selben Moment. Gerade wegen dieser Mischung gehören Hot Chip diesem Sommer zum Pflichtprogramm.

Was wird? Justice haben mit dem Album „†“ ihre Partybibel geschrieben und sind nun unterwegs auf Mission. Die ist noch lange nicht erfüllt: Sie feiern im Zeichen des leuchtenden Kreuzes weiter, um den Clash der Genres zu perfektionieren. ≥ 31.05. Pinkpop Ω 06.06. Rock am Ring Ω 07.06. Rock im Park Ω 20.06. Sónar Ω 27.06. Openair St. Gallen Ω 02.07. Quart Ω 06.07. Rock Werchter Ω 12.07. Oxegen Ω 13.07. T in the Park Ω 20.07. Benicàssim Ω 23.07. Paléo Ω 23.08. Reading Ω 24.08. Leeds Ω 29.08. Rock en Seine

Was wird? Man kann sie hassen, aber man muss ihnen eins lassen: Kaiser-Chiefs-Konzerte machen Spaß. Könnte man nebenbei noch auf aufblasbaren Bananen reiten und in der Sonne brutzeln, dann wären die Gigs sogar besser als jeder Strandurlaub. ≥ 31.05. Pinkpop Ω 13.06. Isle of Wight Ω 21.06. Hurricane Ω 22.06. Southside Ω 03.07. Rock for People Ω 05.07. B’estfest Ω 05.07. Rock Werchter Ω 12.07. T in the Park Ω 13.07. Oxegen Ω 17.07. Gurten Ω 18.07. Summercase Ω 14.08. Sziget Ω 16.-17.08. V-Festivals

Fotos: Jochen Melchior, Arne Sattler, Jazz Archiv / ITNOP, action press / ZOMA PRESS INC.

Was ist? Und das sind sie natürlich auch. Wer befürchtete, die Zusammenarbeit mit genrefremden Produzenten wie Timbaland oder Pharrell Williams habe daran etwas geändert, kann erleichtert aufatmen. Ihr „Black And White“-Album ist und bleibt Hives pur.


festivalguide on stage

Klee

Madsen

Maxïmo Park

Was war? Ein Unfall: Die Band Ralley aus Köln ist auf dem Heimweg vom Videodreh, gerät auf nasser Bahn ins Rutschen, zwei Musiker werden schwer verletzt. Wer würde sich da nicht einen ungefährlicheren Namen geben – oder sein Glück beschwören? Beides taten Ralley und nannten sich Klee. Mit neuem Namen kam die Wendung weg von der Gitarre, hin zu elektrischem Pop.

Was war? Die drei Gebrüder Madsen und ihre Mitstreiter nannten sich zu Crossoverzeiten mal Hoerstuatz, werden aber nicht gerne dran erinnert, vermutlich weil’s ein Rohrkrepierer war. Spielten dann plötzlich sehr erfolgreich deutschsprachigen Indie Wendländischer Prägung.

Was war? Die Singstar-Variante von The Jam in verdammt gut: „A Certain Trigger“ (2005). Jeder Song ein Hit, jeder Gitarrenanschlag ein Zitat. Mit Paul Smith einen der angenehmsten Zeitgenossen am Mikrofonständer. Wenn Indie-Rock, dann bitte so.

Was wird? Klee haben eine Wirkung auf ihr Publikum, die sich besonders gut im Sommerlichen entfaltet: Man möchte auf der Stelle lächeln und die Arme in die Luft strecken.

Was wird? Paul Smith hüpft, springt, jauchzt, gibt alles. Und das steckt nicht nur an, es weckt das Kind in einem. Egal wo das Quintett aus Newcastle in jüngster Zeit seine Hit-Revue aufschlug, es tat sich eine Hüpfburg auf.

≥ 31.05. Die Festung rockt Ω 07.06. Rock am Ring Ω 08.06. Rock im Park Ω 14.06. Berlin 08 Ω 21.06. Hurricane Ω 22.06. Southside Ω 05.07. Earthquake-Openair Ω 27.06. Unifest Marburg Ω 03.08. Trebur-Openair Ω 15.08. Populario Ω 16.08. FM4 Frequency Ω 17.08. Highfield Ω 22.08. Rocco del Schlacko Ω 30.08. Area 4

≥ 21.06. Hurricane Ω 22.06. Southside Ω 14.-16.08. FM4 Frequency Ω 18.-19.08. Summercase Ω 16.08 V-Festival (Chelmsford) Ω 17.08. V-Festival (Staffordshire)

Panteón Rococó

Róisín Murphy

Radiohead

Was war? Gegründet 1995 in Mexico-City tragen sie seitdem ihren Zapatista-Ska in neunköpfiger Besetzung in die Welt. Wobei Ska zu kurz greift: Man nenne es eher Punk-Rock-Salsa-Mariachi-Ska.

Was war? Bis 2003 war die charismatische Miss Murphy hauptberuflich Vorsteherin des Trip-HopDuos Moloko. Zusammen mit Mark Brydon lieferte sie damals die Tanzflur-Hits „Sing It Back“ und „The Time Is Now“.

Was war? Oxford in den späten 80ern: Shoegazerbands wie Ride prägen die britische Indie-Szene. An einer schicken Privatschule bastelt derweil ein gewisser Thom Yorke an seinem frickeligen Gitarrensound und seiner neuen Band.

Was ist? Nach der Trennung von Brydon enterte Róisín Murphy gleich wieder Studio und Bühne und schrieb ihre Geschichte als Solokünstlerin weiter. Und das nicht weniger erfolgreich: „Ruby Blue“ und „Overpowered“ wurden weltweit zu Clubhits.

Was ist? Mit „OK Computer“ schrieben Radiohead Musikgeschichte. Ihren Supercoup landeten sie im letzten Jahr mit ihrem „Fuck you“ in Richtung Musikindustrie: Die Band veröffentlichte ihr siebtes Album „In Rainbows“ erstmal auf eigene Faust übers Internet – und überließ den Fans die Preisgestaltung.

≥ 05.07. Rostock, Uni-Openair Ω 18.07. Melt! Ω 19.07.

Gurten Ω 08.08. Olgas Rock Ω 09.08. SonneMondSterne Ω 30.08. Summer Spirit

Was ist? Ob die Band um Sänger Dr. Shenka jemals gedacht hätte, dass sie mal einer der beliebtesten lateinamerikanischen Musikexporte werden würden? Wohl nicht. Wenn man am frühen Nachmittag einen explodierenden Moshpit vorfindet, sind oft sie Schuld. Was wird? Das neue Album ist frisch raus, und die Band verbindet immer noch Politik mit Party. Neben den eigenen Shows machen sie diesen Sommer bei den Jazzfästs für Die Ärzte das Publikum locker. ≥ 14.06. Greenfield Ω 18.06. Jäzzfest A-Dornbirn Ω 19.06 Jäzzfest Bamberg Ω 20.06. Southside Ω 21.06. Jäzzfest Ferropolis Ω 22.06. Hurricane Ω 23.06. Jäzzfest Koblenz Ω 24.06. Jäzzfest Ingolstadt Ω 27.06. Jäzzfest Braunschweig Ω 28.06. Jäzzfest Bremerhaven Ω 25.07. Summer Jam Ω 08.08. Open Flair Ω 09.08. Taubertal-Festival

38

Was wird? Alles schön wie immer: Arme in die Höh’, mitsingen und mitspringen. Und jetzt alle: „Manchmal brauchen wir nicht viel / Um glücklich zu sein!“

Was ist? Sie koppeln aus und aus. „A Certain Trigger“ brachte es auf fünf Singles, „Our Earhtly Pleasures“ (2007) bis jetzt auf vier und ein Ende ist bisher nicht in Sicht. So gesehen verfügen Maxïmo Park über ein Single-Arsenal, das mit Nelly Furtado mithalten kann.

Was wird? „Do You Like My Tight Sweater?“: Der trashige Anmachspruch war nicht nur Titel des ersten Moloko-Albums, er ist bei den divenhaften Liveshows Programm: Mit ihrer Mischung aus Disco-Performance und Burlesqueshow fühlen Festivalauftritte an wie schwitzige Clubgigs. ≥ 21.05. Springeight Ω 01.06. Pinkpop Ω 06.06. Rock am Ring Ω 07.06. Rock im Park Ω 15.06. Synch Ω 20.06. Sónar Ω 05.07. Rock Werchter Ω 06.07. B’estfest Ω 13.07. Oxegen Ω 18.07. Benicàssim Ω 19.07. Melt! Ω 09.08. Summer Sundae Weekender Ω 15.08. Lowlands Ω 16.08. Sziget Ω 30.08. Winterthurer Musikfestwochen

Was wird? Beim letzten Auftritt auf dem Glastonbury sollen sogar UFOs am Himmel gesichtet worden sein. Einen passenderen Soundtrack zur sommerlichen Erderoberung könnten sich Alien, E.T. und Co. wohl kaum aussuchen. ≥ 12.06. Daydream-Festival Ω 20.06. Southside Ω 22.06. Hurricane Ω 03.-06.07. Roskilde Ω 05.07. Rock Werchter Ω 08.07. Berlin, Wuhlheide Ω 01.08. Lollapalooza

Fotos: Jazz Archive / ITNOP, Arne Sattler, Stefan Malzkorn

Was ist? Im Frühsommer kommt das neue Album, zum ersten Mal beim Labelgiganten Universal. Da hat man das Klee-Potential erkannt und weiß: Luftigen Pop mit Tiefgang kann man halt immer unters Volk bringen.

Was ist? „Die Perfektion“ und „Der Moment“ – schlichte Titel, aber Songs mit Massenwirkung. Auf „Frieden im Krieg“ geben sie musikalisch weiterhin die prolligeren Tomte. Textlich sind sie inzwischen eher mies gelaunt. Die Single „Nachtbaden“ ist keine Sommerhymne – sondern ein Abgesang auf die Provinzjugend.


festivalguide on stage

R.E.M.

Shaggy

Serj Tankian

Was war? Das Manifest des US-College-Rocks: „Murmur“ (1983). Danach folgte Platte auf Platte, reichlich Kritikerlob, der erste Megaseller „Out Of Time“ (1991). Anschließend Superstardom und Wohltätigkeitswahn. Sänger Michael Stipe nervt aber bei weitem nicht so wie Bono.

Was war? Orville Richard Burell zieht mit 18 von Jamaika nach Brooklyn. Er macht Musik, geht zu den Marines, die zur Operation Desert Storm einladen. Ab 1991 machen ihn Titel wie „Oh Carolina“ und „Boombastic“ zu einem der erfolgreichsten Dancehall-Crossover-Acts.

Was war? Während die Metalszene seit Jahren auf der Stelle trat, waren Serj Tankian und System Of A Down ein kreativer Lichtblick. Ihr Mix aus Metal und armenischer Folklore, schrillen und schwermütigen Parts brachte frischen Wind in muffige Headbangermatten.

Was ist? Das neue Album „Accelerate“ macht Schluss mit den eingeschlafenen Füßen, die sich bei den letzten R.E.M.-Platten regelmäßig einstellten. Rauer Radiorock mit leicht surrealen Texten wartet auf die erste Live-Darbietung.

Was ist? Fröhliches Reibeisenorgan, keinerlei Bedenken, Dancehall lustig zu verwässern und eine nicht unsympathische Skrupellosigkeit gegenüber superpopulistischem Liedgut halten ihn auch ohne weitere große Erfolge am Laufen.

Was wird? Fast 30 Jahre werkeln R.E.M. nun schon und machen auf „Accelerate“ endlich wieder das, was der Titel verspricht: Gas geben. Zwischen den neuen Songs kramt das Trio alternative Popperlen wie „Drive“ und „Radio Free Europe“ hervor.

Was wird? Auf jeden Fall gibt’s gute Laune. Dazu schlitzohrige Zoten, eingängige Melodien und einen eher comicartigen Sexismus. Und natürlich die bekannten Party-Hits. Shaggy hat sich übrigens nach einem Hund aus einem Comic benannt. Heißt aber übersetzt „Ficki“.

Was ist? Eine Kreativpause von SOAD nutzt der freundliche Frontmann zu einem Soloritt, der eine Menge Parallelen zu seiner Band aufweist. „Elect The Dead“ setzt auf Extrem-Vocals, die Dynamik von Laut und Leise sowie politische Texte, die oft in purem Sarkasmus enden.

Shantel & Bucovina Club Orkestar Was war? Unterhalten sich Anfang 2000 zwei Talentscouts. Sagt der eine: „Ich war letztens in der Ukraine auf einer Hochzeit. Da war ne tolle Band. Gib dieser Musik drei Jahre, und das könnte auch bei uns so richtig knallen.“ Sagt der andere: „Geh’ kacken!“ Was ist? Stefan Hantel alias Shantel, ein Frankfurter DJ mit familiären Wurzeln in der ukrainischen Bukowina-Region, gilt heute als Urheber des vielbeschworenen Balkanbooms. Seine „Bucovina“Compilations und Partys rüttelten die Clubs von München bis Berlin ordentlich durch. Was wird? Was mit den Balkanpunks Gogol Bordello im letzten Jahr auf den Festivalbühnen seinen Anfang nahm, geht jetzt mit Shantel etwas tanzbarer weiter. Schön, dass er endlich den Weg an die frische Luft gefunden hat. ≥ 20.06. Hurricane Ω 21.06. Southside Ω 02.07. Volt Ω 05.07. Roskilde Ω 06.07. Summerjam Ω 13.07. Cactus-Festival Ω 20.07. Dour Ω 01.08. Theater-Festival Ω 22.08. Chiemsee Reggae Summer Ω 05.09. Stereo-Festival Ω 06.09. Donauinselfest

≥ 05.07. Summerjam Ω 12.07. Splash! Ω 26.07. Blue-BallsFestival Ω 14.-17.08. Afrika-Karibik-Festival Ω 24.08. Chiemsee Reggae Summer

≥ 01.06. Pinkpop Ω 06.06. Rock am Ring Ω 07.06. Rock im Park Ω 12.06. Hultsfred Ω 14.08. Pukkelpop Ω 16.08. Sziget Ω 17.08. Highfield Ω 22.08. Reading Ω 23.08. Leeds

The Prodigy

Turbostaat

Was war? Hinter seiner Batterie an Keyboards zeigte sich Liam Howlett stets als unumschränkter Kommandeur von The Prodigy. Vor ihm an der Bühnenfront ließ er Sänger Keith Flint und Maxim um die Gunst des Publikums kämpfen.

Was war? Segen und Fluch der Kleinstadt begleiten die Fischköppe. 1999 fanden sie sich im Heimatörtchen Husum zusammen, vier Jahre später flohen sie nach Flensburg – auch nicht besonders groß. Nur Basser Tobi wagte den Sprung in die Metropole Hamburg.

Was ist? Der größte Verdienst von The Prodigy ist die Vereinigung von Elektro und Rock zum stimmigen Ganzen. Damit gelang es ihnen damals sogar, das Cover des deutschen „Metal Hammer“ zu erobern. Ihr Lohn waren bislang 16 Millionen verkaufter Alben. Was wird? Dummerweise leidet die Truppe inzwischen an kreativer Ladehemmung. Am fünften Album bastelt Perfektionist Howlett schon wieder etliche Jahre. Doch mit Glück wird man auf den Festivals ein paar neue Töne hören können. Aber die alten ballern noch am besten. ≥ 06.06. Rock am Ring Ω 07.06. Rock im Park Ω 28.06. Openair St. Gallen Ω 05.07. Bilbao BBK Live Ω 12.07. Oxegen Ω 13.07. T in the Park Ω 16.08. V-Festival (Chelmsford) Ω 17.08. V-Festival (Staffordshire)

Was ist? Ihr panischer Punk mit surrealen Texten gefällt den Beatsteaks, die mit ihnen den Fu-Manchu-Kracher „Hell On Wheels“ covern („Frieda und die Bomben“). Prompt kommt ihr drittes Album „Vormann Leiss“ bei Warner raus, Plattenfirma der „Rockschnitzel“. Was wird? Ob auch der Rest der Bande sich in die Großstadt wagen wird, ist ungewiss. Schließlich hat sich die Klaustrophobie der Kleinstadt bestens auf die Turbostaat-Kreativität ausgewirkt. Merke: Fischer, bleib bei deinen Gräten! ≥ 06.06. Hochschulsommerfest Ω 20.06. Hurricane Ω 21.06. Southside Ω 28.06. In-die-Musik-Openair Ω 18.07. Melt! 25.07. Omas Teich Ω 26.07. Burgberg-Festival Ω 27.06. Riezer Openair Ω 08.08. Taubertal Ω 10.08. Open Flair Ω 12.08. Rocken am Brocken Ω 26. und 27.09. Flensburg, Volksbad

Fotos: Arne Sattler, Jazz Archiv / ITNOP, Natalie Genet, Sandra Steh

≥ 03.07. Rock Werchter Ω 05.07. Bilbao BBK Live Ω 12.07. Oxegen Ω 13.07. T in the Park Ω 15.07. Dresden, Elbufer Ω 16.07. Berlin, Waldbühne Ω 27.07. Paléo Ω 14.08. FM4 Frequency Ω 16.08. Sziget Ω 19.08. Stuttgart, Neues Schloss Ω 20.08. St. Goarshausen, Loreley Ω 22.08. Würzburg, Festung Marienberg Ω 28.08. Rock en Seine

Was wird? Entgegen gängiger Gerüchte haben sich SOAD nicht aufgelöst. Fragt sich nur, ob Serjs Mannen noch einmal die Kraft zu einem Innovationsschub finden. Die Headbangermatten hätten es wieder mal nötig.

39


Aktion

Coca-Cola Soundwave Clash: Die 20 besten Newcomer-Bands Hier wird nicht gekuschelt, hier wird geclasht! Auf Deutschlands größtem Openairfestival kommt es zur ersten Live-Entscheidung der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour 2008. Über 1.200 Acts hatten sich auf coke.de mit einem Song-Upload beworben und sich dem fachmännischen Urteil der Jury gestellt. HipHop, Death Metal, Indie, Singer/Songwriter und Pop – alles war dabei, und vieles davon sehr gut.

C

aroline Frey (unclesally*s und motorFM.de), Eric Landmann (Manager der Beatsteaks), Ken Jebsen (Radio Fritz), Linus Volkmann (Intro), Niels Andersen (Band-Promoter & -Manager), Oliver Plöger (1Live) und Torsten Gross (Rolling Stone) wählten aus allen Bewerbern 50 Songs, die zum großen Fan-Voting auf coke.de zugelassen wurden. Nun hat das Volk entschieden, und die 20 Gewinner treten ins Scheinwerferlicht: Sie müssen sich auf dem großen Coca-Cola Soundwave Clash nun live behaupten. Keine einfache Prüfung: Die Bands mögen schon so manchen Proberaum zerlegt und so manchen Club gerockt haben, aber auf dem Rock am Ring aufzutreten und das auch noch vor ausverkauftem Haus, das ist eine ganz andere Nummer. Deshalb bekamen sie im Vorfeld ein individuelles Coaching, um noch einmal in einer Trainingslager-Situation an ihrer Live-Präsenz zu feilen. Im Coca-Cola Soundwave Tent, das einem noch vom letzten Jahr in guter Erinnerung sein

Syqem

Man hat ja schnell das Wort Progrock zur Hand, wenn man in Sachen Rockmusik plötzlich einer akustischen Reizüberflutung ausgesetzt ist. Das ist bei diesen fünf Musikern aus Hamburg nicht anders. Sie machen Progrock – sagen sie sogar selbst –, aber wie so oft greift diese Bezeichnung viel zu kurz. Entwirrt man ihre komplexe Stilmischung, hört man ambientinspirierte Keyboardflächen ebenso heraus wie klassische Metalriffs und computergenerierte Beats, die an Drum’n’Bass erinnern. Sänger Daniel Bernath hat dazu eine Stimme, die es durchaus mit den Größen des Alternative aufnehmen kann. Nach drei EPs sind Sycem so weit, dass man sagen kann: So muss anspruchsvolle Rockmusik klingen.

40

Marnie

dürfte, werden die Newcomer-Acts am Rock am Ring Samstag Nonstop und im direkten Wettkampf gegeneinander antreten, um Jury und Publikum von ihren Live-Qualitäten zu überzeugen. Ein Gig, der zunächst einmal natürlich eine großartige Erfahrung ist: Immerhin teilt man sich die Bühne mit angesagten Acts wie den französischen New-Rave-Göttern Justice, der extravaganten Roisin Murphy, den schweinerockenden Hellacopters, dem Punkrock-Breitbein Danko Jones und anderen. Aber jeder Newcomer weiß: Dieser Gig könnte auch der große Karriere-Urknall sein. Und nur die zehn besten werden im Anschluss die Möglichkeit haben, auch auf den großen Festivals Hurricane, Highfield und Area4 spielen zu können. Deshalb wird es wohl backstage kein gemeinsames Bandkuscheln geben, sondern eher gepflegtes Fingerhakeln und den sportlichen Ellenbogen. Nur, um sich nach dem Clash, egal ob als Gewinner oder Verlierer, feiernd in den Armen zu liegen.

Sie haben schon die Crossover-Spaßgranaten von Dog Eat Dog auf deren 2006er-Tour an die Wand gespielt und sahen im Vorprogramm von 30 Seconds To Mars, 2-Raumwohnung und Juli mehr als gut aus. Letztere sind vielleicht auch gar kein schlechter Vergleich, könnte man Marnie doch als englischsprachige und unartigere Ausgabe von Juli bezeichnen. Die Berliner Combo verortet sich ebenso zwischen Alternative und Pop – hat mit Sängerin (L)emmy aber eine ungleich spannendere Frontfrau. Ihre zugleich einfühlsame und kämpferische Stimme vergisst man so leicht nicht – ihre perfekt eingespielten Bandkollegen aber ebenso wenig. In Berlin kennt die Vier schon jeder zweite Konzertgänger, jetzt ist Restdeutschland dran.

The Breathalyzers

Warum eigentlich heißt das aktuelle Album der Berliner Pop-Punker „Don’t Wanna Hear It“? Gut, das Genre mag seit dem Ableben von Blink 182 und deren Epigonen nicht mehr in den obersten Chartregionen zu finden sein, aber die Breathalyzers-Mischung aus Arschtritt und Melodie, „Hey ho! Let’s go!“-Drums und einer Stimme, die jedem Green-Day-Freund gefallen wird, dürfte eher eine „I wanna hear it!“-Reaktion auslösen. Tommy, Tom und Ace bringen ihr Publikum live jedenfalls locker von Null auf Pogo – denn wer bei Songs wie „Did I“, „People“ und „Stay In Line“ keinen Bewegungsdrang verspürt, merkt auch sonst nichts mehr. So lässt man sich Punk-Pop gefallen. Aber Vorsicht: Balladen können sie auch. Wenn sie denn wollen.


Everblame, Ludwigshafen

Soma, Ludwigshafen

No Way To Use, Langenfeld

Reimstoff, Stuttgart

Motosushi, Bochum

Anthony Zaro, Stuttgart

Twanger, Düsseldorf

C For Caroline, Hamburg

Samavayo, Berlin

Mr Virgin And His Love Army, Worms

My Enemies.XII.Mistakes, Oldenburg

Cellard’or, Frankfurt / Main

Alfred E. Neumann, Darmstadt

Kamikazekid, Bonn

Science Fiction Army

Mal mit, mal ohne selbstgemachte Roboteranzüge. Mal laut mal leise. Mal in der Besetzung Baddo (Gesang/Gitarre), Raabi (Drums), Hansolo (Bass) – dann wieder plötzlich mal ganz anders. Bei diesen Offenbachern weiß man nie, was einen erwartet. Sie tauschen wild die Instrumente, sind mal die seriöse Rockband, mal ein Haufen Irrer, der auf seiner Bühne die „Gastaliens“ Atomic Robot Man, Kink Könk und Gregoria Samsa begrüßt. Ihr Sound? Garage Punk, der in den Weltraum will, oder wie sie selber meinen: „R2D2 meets AC/DC oder C3PO meets Black Sabbath.“ Oder klingen sie nicht eher, als würde die Hives die Ewoks pimpern? Oder die Stooges Jah Jah Binks köpfen? Oder Turbonegro mit Chewbacca duschen? Oder gar wie Darth Vaders Hausband?

Stereo Inn

Kuschelig ist es im Stereo Inn. Das vermutet man zumindest, wenn man die EP der Indie-Combo auf dem Plattenteller hat, die einen mit dem Titel „Welcome to the Stereo Inn“ schon sehr herzlich hereinbittet. Da gibt es bewusst wenig Ecken und Kanten am Mobiliar, ihre überwiegend akustischen Pop-Perlen streicheln fast das Gehör, während die Sänger Lukas und Fabio leise Melancholie verbreiten. Bevor hier jetzt einer Schnarchnasenmusik vermutet: Die Kölner sind alles andere als das, denn ihre Songs haben trotzdem einen wunderbaren Schmiss, der einen eher dazu bringt, die Tische im Stereo Inn an die Seite zu räumen und die Tanzfläche zu eröffnen. Wegnicken ist dann höchstens in den frühen Morgenstunden erlaubt.

Piazu Manju

Aus der Gitarre klingt Hawaii, der Gesang zieht einen gen Lateinamerika, dann plötzlich ist für ein paar Minuten alles jamaika. Dabei kommen Piazu Manju doch aus Hamburg. Obwohl – eigentlich passt das ja auch ganz gut. Denn Hamburg und sein Hafen haben ja irgendwie das Fernweh gepachtet. Da kann man schnell auf die Idee kommen, als Nordlicht akustisch die Welt zu erkunden. Piazu Manju klingen dabei zu gleichen Teilen nach Reggae, Ska, Rock und immer wieder auch nach großem Pop. Sechs junge Menschen, die das In-Grenzen-denken über Bord geworfen haben und einfach mal alles ausprobieren. Schön, wenn das Ergebnis dann am Ende auch noch so unwiderstehlich ins Tanzbein geht. Von wegen, Nordlichter sind kühl und steif!

41


festivalguide backstage

festivalguide backstage Foto: Anja Lubitz

B채ndchenrumgemache, Ticketabzocke, Urinsteincheck. Der Blick hinter die Kulissen

43


festivalguide backstage

Saft ist gefährlich Wellness wird wichtiger. Gesoffen wird hinter der Bühne kaum noch. Stattdessen fordern Bands Ingwerknollen, Vitamintabletten und Sojamilch. Ist das das Ende vom Rock’n’Roll? Nicht ganz: Die Fünf von Maxïmo Park lassen sich immerhin Kondome bereitlegen – drei Stück pro Gig

44


festivalguide backstage

45


Foto: Lytefoto/Axel Koehler

festivalguide backstage

Junge Bands: Die sollen nur spielen

Musik ist brotlose Kunst – vor allem, seitdem Plattenfirmen keine Gelddruckmaschinen mehr sind. Für die Bands bedeutet das: touren, touren, touren. Denn die Miete will bezahlt sein – auch wenn man nie daheim ist

46


festivalguide backstage

K

urz vor der Rente ist Madonna ins Kuschelalter gekommen. Nach 25-jährigem Techtelmechtel mit den Warner Brothers will sie Rundumversorgung. Die liefert ihr Live Nation. Der größte Konzertveranstalter der Welt hat geschätzte 120 Millionen Dollar für das einstige „Material Girl“ geblecht. Als Gegenleistung gibt es die „Marke Madonna“: Tourneen, Merchandising, Sponsoring und CDs – die komplette 360-Grad-MadonnaVerwertung. Weitere Deals stehen auf der Wunschliste von Live Nation. Dahinter steckt Menschliches, gar zu Menschliches: die Gier. Die großen Musikkonzerne haben sie in den vergangenen Jahrzehnten so erschöpfend ausgelebt, dass Musiker und Fans ihrer müde wurden. „Die Plattenfirmen verkaufen Rock’n’Roll wie sie Eisschränke verkaufen; sie scheren sich nicht um die Leute, die den Rock machen“, stellte bereits im vergangenen Jahrhundert ein frustrierter Paul Kantner (Jefferson Airplane) fest. 40 Jahre später sind Wir sind Helden erleichtert, keinen Plattenvertrag mehr zu haben. Auch wenn es 120 Millionen nur für Madonna gibt: Das Geld liegt auf der Straße. Doch das Befahren mit dem Tourbus ist mühselig. Es habe sich herumgesprochen, so Judith Holofernes gegenüber der Wochenzeitung „Die Zeit“, dass Konzerteinnahmen „die letzte Hoffnung“ seien. „Deshalb kommen in jedem Provinzdorf im Monat acht deutschsprachige Bands vorbei, für die neunte fehlt den Leuten das Geld.“ Eine von den acht heißt Jennifer Rostock. „Wir möchten so berühmt werden, dass wir bei jedem Konzert alles kaputt machen können und jemand anderes bezahlt“,

sagen die fünf trinkfreudigen Newcomer. Wie das gehen soll? Mittels der guten alten Ochsentour: Sie führt über Clubs, Hallen, Stadien. Kaputt dürfte danach außer dem Hotelzimmer vor allem die Band sein. 80 Konzerte in 233 Tagen stehen derzeit auf dem offiziellen Tourplan von Jennifer Rostock. „Inoffiziell sind es noch mehr“, sagt Daniel Wüst vom „Extratours“Konzertbüro in Mengen, „die Band will das so“. Bespielt wird von Salzburg bis Berlin dabei alles, was eine Bühne besitzt. Zuviel? „Extratours“-Chef Andreas Walser, der die Newcomer nach oben bringen will, sieht das nicht so. „Die Band hat derzeit einen guten Lauf.“ In diesem Jahr müsse die Basis gelegt werden, 2009 werde kürzer getreten. Bevor die Band zu „Extratours“ gekommen sei, habe sie keine zehn Konzerte gespielt. Jetzt müsse sie Bühnenerfahrung gewinnen. Mehr als 50 Prozent aller Einnahmen, die mit Musik zu erzielen sind, sollen 2007 mit Livekonzerten erzielt worden sein. Da halten die Plattenfirmen gerne mit die Hand auf. Neue Verträge mit Bands werden mit dem Passus unterzeichnet, dass bis zu zehn Prozent aller Einnahmen abgeführt werden müssen. Kein Wunder, das die Bands unter Druck geraten. „Sie versuchen zunehmend, über das Livespielen ihre Miete einzuspielen“, sagt Alex Richter von der Booking-Agentur „Four Artists“. Konzerte seien infolge deutlich geringerer Vorschüsse auf Albumeinnahmen „die Haupteinnahmequelle für Künstler“ geworden. Ein Album sollten Newcomer dennoch im Gepäck haben. „Wenn ich mich mit neuen Bands beschäftige, frage ich nach einer Platte“, sagt Alex Richter. Ein Album sei

47


festivalguide backstage immer noch ein „wichtiges Kriterium, um zu entscheiden, ob der oder die für ‚Four Artists‘ in Frage kommen“ (siehe Interview). Und noch etwas: Newcomer sollten musikalisch und optisch auffallen. Bevor sie etwa mit „Extratours“ reisen können, müssen sie den Seh- und Hörtest bestehen. Andreas Walser: „Wir sehen uns viele an und wir hören alles durch.“ Und: Ein wenig Vitamin B kann nicht schaden. „Wir hören auf die Basis und auf Empfehlungen unserer Bands“, sagt Walser. Was derzeit geht? Für den „Extratours“-Chef ist der Trend klar: „Frisch, frech und nicht verkopft – das Publikum will nichts Überkandideltes hören. Studentenbands werden nicht so wahrgenommen.“ Es gibt auch andere Wege. Etwa über Berlin, wo die Popkomm Newcomern bei Showcase-Events ein Fachpublikum bietet. Oder über Groningen, wo das NoorderslagFestival die Erwartungen der teilnehmenden Bands auf den Prüfstand von Bookern, Veranstaltern und Agenten stellt. Ob derartige Festivals allerdings der Schlüssel zum Erfolg sind, wird bei „Extratours“ bezweifelt. „Deals werden außerhalb dieser Veranstaltungen geschlossen“, sagt Andreas Walser. Wenn alles läuft, könnte nach Walsers Meinung Folgendes passieren: „In drei bis vier Jahren wird keine Band mehr sagen, wir hätten gerne einen guten Deal mit einem Platten-Major. Alle Bands werden versuchen, eine eigene Firma zu gründen“. Und dann? „Irgendwann kaufen die Leute wieder Platten – nach dem Livekonzert.“ Michael Fust

„Eine Band muss leiden“ Alex Richter (Four Artists)

Festivalguide: Gibt es eine Faustregel, die besagt, wie viele Konzerte ein Künstler im Jahr absolvieren muss, damit er eines Tages erfolgreich wird? Richter: Das ist vom Genre abhängig. Im Rock- und Alternative-Bereich ist Livespielen nach wie vor das

Musikfestival & DJ Night 08.-11. Oktober 2008 Berlin 400 Bands und Künstler aus aller Welt in den Official Clubs. Komplettes Programm unter

www.popkomm.de/festival

Partnerland 2008 Türkei

48


festivalguide backstage A und O. Man muss auch dahin gehen, wo nicht geklatscht wird. Die Veranstalterlegende Fritz Rau hat mal gesagt: ‚Alles, was sich im Bereich Alternative, Gitarre, Rock, Ecken und Kanten und Urban bewegt, muss live spielen.’ Livespielen ist ja nicht nur ein Tool, über das man Leute erreicht. Auf der Bühne entwickelt sich ein Künstler inhaltlich und musikalisch weiter. Ich bin überzeugt, dass sich musikalische Profile gerade live erst entwickeln können. FG: Aber wie bekommen denn Anfänger überhaupt eine Chance, einen Fuß in die Tür zu kriegen? Für sie fallen die Gagen ja nicht üppig aus. Richter: Eine junge Band muss schon eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen, auch mal Konzerte zu spielen, die augenscheinlich nicht das Gelbe vom Ei sind. Gerade am Anfang muss man ein paar Abstriche bei den Produktions- und Reisebedingungen in Kauf nehmen. Dazu sind leider nur die wenigsten bereit. Und einen engagierten Booker sollte sie haben, der wirklich mit Herzblut und vollem Engagement hinter der Band steht und versucht, sie auch gegen Widerstände am Konzertmarkt zu platzieren. FG: Glaubst du, dass es für einen Newcomer heutzutage noch nötig ist, eine Platte zu machen? Oder langt es, wenn er auf Youtube präsent ist und viele MyspaceFreunde hat? Richter: Ich glaube, solche Plattformen gehören schon fast wieder zum alten Eisen. Natürlich beschäftige ich mich erst mit diesen Links und höre oder sehe mir das an. Aber im nächsten Schritt möchte ich doch eine Platte haben. Und die höre ich dann auch von A bis

Z durch. Eine gute Nummer allein reicht nicht, um zu sehen, wie es um die künstlerische Substanz einer Band oder eines Künstlers bestellt ist. Insofern ist ein Album für mich immer auch eine Werkschau und ein wichtiges Kriterium, um zu entscheiden, ob ein Act für „Four Artists“ in Frage kommt. FG: Du bist seit 18 Jahren im Geschäft. Was hat sich in der Zeit geändert? Richter: Ganz offen: Nicht viel. Ich habe das Gefühl, dass es im Openairbereich schwieriger geworden ist, einen Newcomer unterzubringen. Es gibt viele gute Bands – auch international –, die verstanden haben, dass sie im deutschen Markt präsent sein müssen. Beim Booking unserer MTV HipHop Open in Stuttgart bekomme ich immer wieder majorgesignte HipHop-Bands Bands angeboten, bei denen ich mich fast wundere, dass die alle auf unserem Festival spielen wollen. Oder sogar müssen. FG: Also ist der Markt größer geworden: Es gibt ein größeres Konzertangebot und mehr Acts, die live spielen wollen? Richter: Ja, könnte man meinen. Es ist natürlich ein ganz subjektives Gefühl: Ich habe den Eindruck, dass nun viel mehr Bands am Markt sind, die keinen Major-Deal haben, sich selbst veröffentlichen und ein kleines Label haben. Die nutzen aufgrund der modernen Produktionsmöglichkeiten ihre Chance, mit einem Heimstudio gute Platten aufzunehmen. Und drängen jetzt verstärkt auf den Live-Markt. Interview: Manfred Tari

49


festivalguide backstage

Wo David Lynch in Paris strullt Im City Hotel in Münster / Westfalen kennt man den Fotografen Michal Kocan. Er bekommt dort kein Frühstück nach eins: Eine Band, mit der er auf Tour war, hatte nach dem Gig im Gleis 22 ein TV aus dem Fenster geworfen. Nun war er mit den harmloseren Okkervil River auf Tour und ließ den Verschluss auf den Stillen Örtchen in Hotels und Venues klicken. Sein Fazit: „Hauptsache weiches Toilettenpapier. Denn auf Tour isst man nicht gut, das hat Folgen. David Lynch hat mir trotzdem die Hand geschüttelt!“

50

Dublin, Hotel Camden de Luxe

Köln, Prime Club

Leeds, Brudenell Social Club

Den Haag, Crossing-Border-Festival (Royal Theatre)

Brighton, Pressure Point

Münster, City Hotel


festivalguide backstage

London, Luminaire

Leeds, Brudenell Social Club

Kopenhagen, Loppen (Christiania)

Paris, La Maroquinerie

Kรถln, Prime Club (Damenklo)

Kรถln, Prime Club (Herrenklo)

51


Foto: Lioba Schneider, Produktion: Amelie Schneider

festivalguide backstage

52

TicketbÖrse: So geht Marktwirtschaft Rock am Ring schon ausverkauft? Im Internet ist der dreitägige Campingausflug in die Eifel noch zu haben: zwei Karten für nur 828,18 Euro. Porto und Verpackung natürlich inklusive ¬


festivalguide backstage Marek Lieberberg: „Das ist keine Mitfahrzentrale!“

E

s geht auch noch teurer. Wer unbedingt Metallica am Ring sehen möchte und 500,- bis 600,Euro für ein Ticket auf Tasche hat, wird fündig: Wiederverkaufsplattformen im Internet führen auch längst ausverkaufte Veranstaltungen. Portale wie Viagogo, Seatwave oder die vom Branchenprimus CTS Eventim betriebene Plattform fansale.de bieten verhinderten Konzertgängern die Möglichkeit, ihre zuvor erworbenen Eintrittskarten dort meistbietend oder zu einem selbstgewählten Preis zu veräußern. Die Preise, die auf diesem Zweitmarkt (im Fachjargon: „Secondary Market“) erzielt werden, sind sagenhaft: Schwarzmarktpreise. Und oftmals sind es nicht einzelne Fans, die die Karte für sich und ihren Kumpel verticken wollen. Augenscheinlich verzichten oft auch ganze Reisegruppen aus zehn oder 20 Personen in letzter Minute auf ihren Konzertbesuch. Künstler, Konzertagenten und Veranstalter können sich angesichts der Höhe der veranschlagten Preise auf den TicketPortalen nur wundern, welche Summen Fans offenbar bereit sind, für Konzertkarten zu zahlen. Für Marek Lieberberg ist der Fall klar: „Auf solchen Internetplattformen wird mit einem Mangel Schindluder getrieben“, sagt der Veranstalter von Rock am Ring. „Wenn Privatpersonen ihr Ticket verkaufen wollen – etwa weil ihnen etwas dazwischen gekommen ist – sollen sie das tun, bei eBay beispielsweise.“ In der Tat orientieren sich die Preise dort durchaus am Ausgabepreis von 135,Euro. Lieberberg glaubt nicht, dass es sich bei den deutlich höherpreisigen Angeboten auf beispielsweise Seatwave um einen Handel zwischen Fans handelt: „Ein Blick auf die Internetseite eines solchen Anbieter sagt alles. Das ist ja keine Mitfahrzentrale oder ein sozialer Dienst am Konzertkunden!“ Er geht nun juristisch gegen Seatwave vor. Doch auch eine Abmahnung konnte die Internetfirma nicht davon abhalten, weiterhin Karten für das Festival anzubieten. Auch die Veranstalter des ausverkauften Wacken Open Airs können derzeit nicht viel mehr unternehmen, als auf der Webseite des Festivals eindringlich gegen den Kauf von Tickets auf Wiederverkaufsportalen zu warnen. „Ein Unding“, findet auch Kiki Ressler, Konzertagent der Ärzte, der Hosen und der Neubauten. Er erlebt gerade, wie sich die Kartenpreise im Internet für die kommende Ärzte-Tournee verdreifachen. „Wir prüfen gerade, ob

54

es überhaupt rechtliche Mittel gibt, gegen diese Anbieter vorzugehen.“ Dies allerdings gestalte sich schwierig: „Das ist nun einmal die freie Marktwirtschaft.“ Die Zeche zahle der Fan: „Der Käufer zahlt deutlich mehr, als wenn er das Ticket rechtzeitig über unsere Vertriebswege gekauft hätte. Wir verdienen an diesen Angeboten gar nichts.“ Auch Alex Richter, der u. a. Tokio Hotel, Seeed und die Fantastischen Vier betreut, kann dem Wucher nichts Positives abgewinnen: „Wir diskutieren oft sehr intensiv mit dem Künstler über die Höhe des Eintrittspreises“, sagt Richter. „Wir halten bewusst die Preise niedrig, um eine Band auch entsprechend präsentieren zu können.“ Das Feuerwerk der explodierenden Eintrittspreise beobachtet die alteingesessene Konzertbranche also missmutig (wenn auch staunend). Muss nicht sein, findet Daniel Nathrath, „Country Manager“ von viagogo.de: „Sie kann mit uns kooperieren. Es gibt durchaus einige Beispiele, wo Künstler oder Veranstalter an Ticketverkäufen über Viagogo partizipiert haben und so auch höhere Einnahmen erzielen konnten.“ Um wen es sich dabei handelt, verrät Nathrath allerdings nicht. Johannes Ulbricht, Justiziar beim Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (IDKV), rät von solchen Verbandelungen ab. Der Wiederverkauf von Tickets im Internet sei eine „Bedrohung für faire und publikumsfreundliche Preise“. Zudem würden „Ticketspekulanten einen erheblichen Teil der Wertschöpfung der Künstler und Veranstalter ohne nennenswerte Eigenleistung“ vereinnahmen. „Künstler und Promoter stellen von vorneherein gewisse Kartenkontingente für Wiederverkaufsplattformen zur Verfügung“, sagt Lieberberg. „Ich bin der einzige Veranstalter in ganz Europa, der keinen Deal gemacht hat.“ Wiederverkäufer seien wie „ein Alien im Geschäft“. Lieberberg fordert: „Alle Tickets müssen von vorneherein frei verkäuflich sein. Wer meint, besondere Karten – etwa für die erste Reihe – sollen 500 Euro kosten: bitte.“ Dann solle man den Premium-Preis aber von Anfang an draufschreiben. Es ist noch nicht allzu lange her, da haben die Haudegen unter den Impresarios Schwarzhändler vor den Konzerthallen gerne noch höchstpersönlich um den Block gejagt. Boris Fust, Manfred Tari


festivalguide backstage

Störungsmelder: Auch böse Menschen haben Lieder

D

Foto: Jochen Melchior

as sogenannte „Fest der Völker“ in Jena muss 2007 eine traurige Veranstaltung gewesen sein. Das sieht man, wenn man sich das Propagandavideo der „Volksfront Medien“ anschaut. Da drängeln sich einige hundert Gestalten in einem schmucklosen Waldgebiet und lauschen der Band Sleipnir. Auch wenn diese laut ihrer Website gerade „ein Balladen / Rockballadenalbum“ gemacht hat, bei dem man „in sich gehen und zwischen den Zeilen lesen“ soll, liefern sie hier – sonnenbebrillt und überwiegend regungslos – eine messerscharfe Bestandsaufnahme des Status Quo: „Deutschland ist am Ende! Der Henker wartet schon!“ Dazu schruppen sie Riffs runter, die jeder gestandene Oi-Fan als eierlos abwatschen müsste. Aber die Message – Ausländer doof, Deutschland supi und so – kommt an. Der Verfassungsschutz hat einmal nachgezählt: 2006 fanden 163 Konzerte mit rechtsradikalem Hintergrund statt. Die Nazi-Gigs erfreuen sich einer

durchschnittlichen Besucherzahl von 160 Personen. Und: In Ostdeutschland rockt man besonders gern rechts, „insbesondere in Sachsen“, wie der Verfassungsschutzbericht feststellt. „Regionale Schwerpunkte von Konzertveranstaltungen bildeten sich insbesondere dort, wo Szeneangehörige selbst oder die NPD über eigene Veranstaltungsobjekte verfügen.“ Dort lässt sich ohne viel Gegenwehr der Lokalbetreiber oder der Nachbarn etwas errichten, was der VS als „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ bezeichnet. „Wir müssen reden – über Nazis“, lautet das Motto eines Internetblogs, auf dem über die rechte Szene – und was man gegen sie tun kann – diskutiert wird. Den „Störungsmelder“ gibt es demnächst auch live zu erleben – auf dem Melt!-Festival.

Wir müssen reden. Über Nazis.

Mehr Informationen finden sich auf www.stoerungsmelder.org.

Klaus Bönisch für KBK GmBh präsentiert: KLAUS BÖNISCH FÜR KBK GMBH PRÄSENTIERT

EST

SP

EC

GU

L IA

TOUR 2 0 0 8 26.07. Köln 2. Classic Rock Nacht 01.08. Siegen Siegerlandhalle* Magic Night of Rock 02.08. RavenSbuRg* Magic Night of Rock 03.08. benediKtbeuRen* Magic Night of Rock 31.10. leipzig Leipzig Arena 01.11. HannoveR AWD Hall 02.11. KaSSel Eissporthalle 04.11. eRfuRt Messehalle

06.11. Kiel Sparkassen Arena 07.11. fRanKfuRt Festhalle 08.11. StuttgaRt Schleyerhalle 10.11. MagdebuRg Bördelandhalle 11.11. beRlin Max-Schmeling-Halle 13.11. obeRHauSen König-Pilsener-Arena 14.11. KaRlSRuHe Europahalle 15 11. MüncHen Olympiahalle 17.11. baMbeRg Jako Arena* *= ohne Gotthard

07.11. 08.11. 09.11.

Braunschweig VW Halle Köln Palladium Berlin Tempodrom

11.11. 12.11. 14.11.

CHRIS DE BURGH K L A U S B Ö N I S C H F Ü R K B K G M B H I N K O O P E R AT I O N M I T K E N N Y T H O M S O N M A N A G E M E N T I N C . P R Ä S E N T I E RT

mit BAND & ORCHESTER

Rostock Stadthalle Dresden Kulturpalast Biberach Stadthalle

ORISHAS November Tour 2008 - Watch out!

08.08. Fulda Domplatz 10.08. Schwetzingen Schlossgarten 12.08. weimar * Residenzschloss Weimar 13.08. engerS * Schloss Engers 15.08. hanau Schloss Philippsruhe 16.08. aachen Kurgarten 18.08. hannover * Gilde Parkbühne

Weitere infos unter www.kb-k.com

20.08. Ötigheim * Freilichtbühne Ötigheim 22.08. leipzig Völkerschlachtdenkmal 23.08. Klingenthal Vogtland Arena 24.08. landShut Altstadt *(„nur mit Band - kein Orchester“)

55


Im Zeitalter der Multifunktion unentbehrlich: 800 x 600 Bildpunkte geben Auskunft über Pult- und Reglereinstellungen

Wichtig beim Soundcheck: Fader für das Eingangssignal – etwa das eines Mikros –, dessen Stärke hier geregelt wird. 48 solcher Kanalzüge gibt es an diesem Pult

Links ist links, rechts ist rechts: Mit dem roten Panoramaregler werden die Instrumente im Stereopanorama platziert. Die Bass Drum kommt in die Mitte

Ist der Mute-Taster gedrückt, hört man auf diesem Kanal nichts mehr. So kann man die laute Verzerrgitarre für den Refrain in einer ruhigen Strophe ausschalten

Motorisiertes Level-Poti zum Pegelregeln. Springt automatisch auf die Einstellung des Eingangspegels. Hier in Pultmitte wird der Mix für die PA bearbeitet

Vom Winde verweht

Foto: Rainer Holz

LEDs und viele bunte Knöpfe – das ist das, was der Mann hinter dem Mischpult von Metallica oder Rage Against The Machine im Wesentlichen zu sehen bekommt. Alles andere ist aus dieser Perspektive egal. Denn auf dem Pult (hier ein Yamaha PM 1D) laufen die Sound-Fäden zusammen. Dabei ist die Konsole eigentlich nichts weiter als eine überdimensionale Fernbedienung: Das digitale Rechenzentrum, die DSP-Unit, steht in bis zu 200 Metern Entfernung. Und kann auch nicht verhindern, was Windstöße openair anrichten.

56


Laut und leise kann man sehen: Die Meter-Bridge stellt die Level grafisch als bunte Balken dar. So weiß man, was reinkommt und rausgeht. Ein Timecode (etwa für einen TV-Mix) läuft mit.

Slot für handelsübliche Memory-Card (64 MB): Alle Einstellungen des Pults lassen sich speichern. Auf Tour muss man den Klang nur noch an die Akustik anpassen – denn die Show steht. Auch kann die Show in L.A. dann jemand anderes mischen als den Gig in Klagenfurt

Regler-Areal für die wichtigsten Parameter von beispielsweise prägnanten „Plate Hall“-Effekten auf dem Gesang

Wichtiger Lautstärkeregler: Er entscheidet über den Level des Ausgangssignal. Die grüne „6“ im Display darunter zeigt an, dass man gerade Kanal sechs aufreißen kann

Frei belegbare Taster, Funktion mit Filzschreiber auf Klebeband notiert: Hier ruft Schalter „1“ die Bildschirmansicht eines prägnanten, sehr dichten „Plate Hall“ für die Vocals auf

57


festivalguide backstage

Mixing: „Openair ist anders!“ Es ist der Mensch, nicht die Maschine: Hendrik Neumerkel, technischer Leiter beim Jazz Open in Stuttgart, gibt Einblicke in die Welt der Mischpultjongleure.

58

Festivalguide: Eine amtliche PA – was gehört dazu? Hendrik Neumerkel: Nach wie vor sind Verstärker, Kabel und Lautsprecher die wesentlichen Bestandteile. Natürlich sind die Einzelkomponenten mit den Jahren verfeinert, verbessert und weiterentwickelt worden. Die größte Entwicklung in der jüngsten Vergangenheit ist die großflächige Einführung von Line-Array-Systemen, Schaltnetzteilendstufen und Digitalmischpulte.

Festivalguide: Das müssen Sie erklären! Neumerkel: Diffusschall entsteht durch Reflexionen der Schallwellen im Raum. Dieser beeinflusst das Hörvergnügen meist erst im letzten Drittel des Raumes, so dass man den Lautsprecher bzw. die Bühne nicht mehr als direkte Schallquelle wahrnimmt. Als Direktschall wird das unverfälschte Schallsignal aus dem Lautsprecher bezeichnet.

Festivalguide: Was muss ein guter Live-Toningenieur können? Neumerkel: Ein Toningenieur muss vor allem ein geschultes Gehör mitbringen. Außerdem bedarf es eines physikalischen Grundlagenwissens. Und selbstverständlich sollte er sich mit der Funktionalität, mit den Stärken und Schwächen der eingesetzten Technik – Mischpult, Lautsprecher und andere signal- und dynamikbearbeitenden Komponenten – auskennen. Im Endeffekt kommt es allerdings nicht nur auf den Toningenieur an, sondern auf das gesamte Team. So benötigt man eine Stage-Crew für die Mikrofonierung, einen Monitortechniker für einen kontrollierten Bühnensound, Systemtechniker zur Einrichtung und Entzerrung der Beschallungsanlage.

Festivalguide: Beim Jazz Open spielt Mike Batt mit den Stuttgarter Philharmonikern. Stradivari versus FenderStratocaster – welche Auswirkungen hat das auf den Mix? Neumerkel: Es treffen nicht nur zwei stilistische Welten aufeinander, sondern auch zwei Welten in Bezug auf Dichtheit des Signals und den Dynamikumfang. Das Signal von klassischen akustischen Instrumente ist weniger dicht und gleichzeitig sehr dynamisch. Bei elektrischen Gitarren ist das umgekehrt. Sie liefern einen konstanteren Pegel. Die Herausforderung besteht darin, die beiden Signaltypen unter einen Hut zu bringen, ohne dass eines von beiden das andere dominiert.

Festivalguide: Macht es einen Unterschied, Bands in Hallen oder unter freiem Himmel zu mischen? Neumerkel: Es gibt zwischen Openair und Halle riesige Unterschiede: Hier spielen unterschiedliche Beschallungssysteme für verschiedene Größen und Arten von Veranstaltungen ihre Stärken aus. Der Diffusschall und auch der Direktschall von der Bühne sind bei Festivals an der frischen Luft geringer.

Jazz Open Stuttgart

Interview: Florian Wachinger

≥ 11.07.2008 - 19.07.2008 ¡ Pariser Platz, Arena des Mercedes-Benz-Museums (Mercedesstraße 100) & Bix Jazzclub (Leonhardsplatz 28). Stuttgart, Deutschland ∂ www.jazzopen.com ∆ Al Jarreau, Chicago, Curtis Stigers, Diana Krall, Dianne Reeves, Erykah Badu, Helen Schneider, Lenny Kravitz, Manu Katché, Mike Batt (mit den Stuttgarter Philharmonikern), Paul Simon, Raul Midón, Roy Hargrove, Salsafuerte, Suzanne Vega, The Crusaders & Nils Landgren Funk Unit, Till Brönner


festivalguide backstage

59


festivalguide backstage Protokoll: Peter Flore

Foto: Christian Kniep, Produktion: Amelie Schneider

Sophia (18)

60

Mein erstes Konzert war in der Kölnarena, Destiny’s Child. Da war ich zwölf. Es ist schon toll, eine Band auch wirklich live zu erleben, in echt zu sehen und mittendrin zu sein, wenn die Leute abgehen. Zuletzt war ich bei Uffie, davor auf Festivals wie Rock am Ring, dem Highfield, im letzten Jahr dann Melt! und dem Summerjam. Manchmal gehe ich nur der Atmosphäre wegen auf Konzerte oder speziell Festivals, gar nicht konkret wegen irgendeiner Band. Sondern um Freunde zu treffen und etwas gemeinsam zu erleben. Ich ziehe mich schon dem Anlass entsprechend an, bei einem Klaxons-Konzert halt etwas bunter. Die BandT-Shirts werden ja auch immer schöner und origineller. Meistens stehe ich irgendwo an der Seite, vorne im Pulk ist es mir zu hektisch. Meine schlimmste Erinnerung: Auf einem Festival hatte ich mal Angst, fast zerquetscht zu werden. Je nach Musik tanze ich auch, aber meistens gucke ich mir einfach entspannt die Band an. Ich gehe immer zusammen mit Freunden aufs Konzert, niemals allein. An Festivals finde ich am besten, dass man so viele Gleichgesinnte trifft, es kommen ja alle wegen der gleichen Sache dorthin, und die Atmosphäre ist meist sehr locker. Was ich nicht mag: alkoholisierte Leichen, die nichts mehr mitkriegen. Das ist dann nur noch nervig. Das tollste an Festivals: Sonnenschein, Ferienstimmung – und die erste Dusche danach. Obwohl: So ein bisschen Dreck gehört ja dazu …

Udo (56)

Mein erstes Konzert war ein Blueskonzert in einem Jugendheim in Dortmund, das es, glaube ich, heute noch gibt, das FZW. Das war 1968, ich war gerade 16. Handgemachte Rockmusik hat mich seitdem immer begeistert, diese Musik nimmt mich einfach mit. Auf Livekonzerten ist immer alles echt, die Band kann sich nicht verstecken, und man merkt, ob sie die Musik auch wirklich lebt. Ich gehe nicht gerne auf große Konzerte oder Festivals, alles über 10.000 Zuschauer ist mir einfach zu viel. Oft suche ich auch den Kontakt zu den Bands, stehe ganz vorne oder spreche mit ihnen nach dem Konzert, das geht natürlich nur bei kleinen Konzerten. Und wenn der Beat gut ist, kann ich nicht anders als zu tanzen. Ich gehe eigentlich nur allein auf Konzerte, da lernt man ja immer neue Leute kennen. Heutzutage ist vieles so unspontan und einstudiert, jede Band spielt eine festgelegte Zugabe, da gibt’s kaum noch Überraschungen. Wenn das Licht angeht, gehen alle nach Hause. Früher blieb man ja zumeist bis wirklich nichts mehr ging und die Bühne schon abgebaut war, vielleicht konnte man die Band ja noch mal rausbewegen? Da kamen Bands auch noch zwei-, dreimal raus. Mit den heutigen Bands kann ich eigentlich nicht so viel anfangen, da kommt nichts rüber. Außer Wir Sind Helden, die finde ich klasse. Die jungen Leute stylen sich ja heute richtig, bevor sie auf Konzerte gehen. Ich mache mir höchstens die Haare auf.


festivalguide backstage

61


Foto: Pop-Eye / Gabsch

festivalguide backstage

Von Jungfrauen und Schorfarmen Am schlimmsten sind die, die ihre Bändchen verloren haben: Der Festivalguide war auf dem Hurricane und begleitete den Alltag eines Bändchenanlegers

E

in Schrei. Laut, heiser, schmerzverzerrt. Steffen hat schon bessere gehört. Einen Moment sieht es aus, als überlege er, den Arm, der da vor ihm auf dem Holztisch liegt, tatsächlich abzuhacken. Oder zumindest anzusägen. Mit seiner Schere ginge es – die ist ziemlich scharf. Es würde dauern, wehtun, quälen. Steffen grinst, als wünsche er sich genau das. Der Typ, der da vor ihm steht, ist wieder einer dieser Spaßvögel. Schaut sich um, als suche er Klatschvieh, und versteht nicht, dass selbst die anderen Wartenden im Zelt das nicht lustig finden. Denn: Es ist nicht lustig zu schreien, wenn man die Plombe am Eintrittsband befestigt kriegt! 176 dieser Schreie hat Steffen heute schon gehört. Er greift zum Kuli und macht einen weiteren Strich auf der Liste: 177. Einen Kommentar verkneift er sich. Er bringt den Hebel der Plombiermaschine wieder in Grundstellung, prüft, ob das Bändchen, das er soeben befestigt hat,

62

tatsächlich hält, gibt das Ticket zurück, verstaut den Abriss in der kleinen Plastiktüte, gibt einen Müllchip raus, erklärt, wo es die Müllbeutel gibt und wie das mit dem Pfand funktioniert. „Viel Spaß!“ Seit neun Stunden sitzt er schon in einem Bierzelt auf einer Wiese in Scheeßel. Und das hat nicht mal was mit Schützenfest zu tun. Na, ein wenig vielleicht. Aber Steffen ist nicht zum Spaß hier. Noch nicht. Aufs Hurricane-Festival hat ihn sein Job für die Klangpiraten gebracht. Die kleine Firma aus Hildesheim ist für die Vergabe der Eintrittsbändchen zuständig. Nicht nur hier, sondern auch auf dem Southside, Chiemsee Reggae Summer, M’Era Luna, Area 4 und Greenfield – um nur die größten zu nennen. Steffen ist in diesem Jahr dem Zelt am Parkplatz P 2 zugeteilt. Es ist Donnerstag, Hauptanreisetag. Seit den frühen Morgenstunden kommen hier die vollgepackten Kleinwagen und Papakombis vorgefahren, aus deren


Promotion

heruntergelassenen Fenstern viel zu oft die Onkelz oder Rammstein dröhnen. Nur die Queens Of The Stone Age, Muse und die unvermeidlichen Deichkind können dagegenhalten. „Wie viele sind’s inzwischen?“, fragt Craig vom Nebentisch. „177“, sagt Steffen nach einem Blick auf die Strichliste. Die beiden haben gewettet. Eine Aktion gegen die Langeweile, das monotone Roboten, das der Job so mit sich bringt. „250 werden’s in diesem Zelt nicht“, meinte Craig. „Locker“, meinte Steffen – und wettete einen Zwanni auf Sieg. Die Wette ist lebenswichtig. Nur so ist das ewige Einerlei auszuhalten: Ticketentgegennahme, Abriss, Band rum, plombieren, Müllpfand. Und „Viel Spaß“ natürlich. Die Begegnungen mit den Kunden sind kurz. Gespräche gibt es nicht. Doch die Zeit reicht, um zu wissen, wen man vor sich hat. Die Spaßvögel und Schreihälse erkennt Steffen sofort. Ferner unterscheidet er nach Festivaljungfrauen (die Schüchternen, die keinen Ton sagen), Schorfarmen (Leute, die ihre Körperpflege auch im Alltag auf Festivalniveau betreiben) und Sammlern („Kannst du das Bändchen bitte unter die sechs anderen machen – dann ist’s chronologisch.“). Im Moment nervt wieder jemand, der sein „Bändchen verloren“ hat. Das sind die schlimmsten. „Könntest du mir bitte ein neues geben?“, fragt ein junges Mädchen und lässt die Wimpern sprechen. „Das geht nicht so einfach“, erwidert Steffen. „Och, bitte!“, sagt sie und zupft an ihrem Muse-Girlie. „Nix, bitte. Ein Band ist immerhin rund 120 Euro wert. Ich kann das nicht ohne Ticket rausgeben.“ Sonst gibt es Ärger. Denn natürlich wird Steffen kontrolliert: Die Bändchen kommen in Hunderterbeuteln auf den Tisch. Für jedes entnommene Bändchen kommt ein Kartenabriss zurück in den Beutel. Nachgezählt wird seitens der Zeltleitung. Und die ruft Steffen jetzt auch, damit die sich mal die Story des Mädchens anhören kann. Wie das Bändchen denn abhanden gekommen sei, will der Zeltchef wissen. „Hi hi, ich war so betrunken, ich kann mich an nichts erinnern.“ „Weißt du noch, bei wem du dein Band gekommen hast?“ „Hi hi, ich war so betrunken, ich kann mich an nichts erinnern.“ „Aber du weißt noch, wie du ins Zelt gegangen bist?“ „Hi hi, ich war so betrunken, ich kann mich an nichts erinnern.“ „Hast du denn dein altes Ticket noch?“ „Hi hi, ich war so betrunken, ich kann mich an nichts erinnern.“ „Denkst du eigentlich, wir sind so leicht zu verarschen?“ Steffen mag seine Arbeit. Die Schicht ist heute lang. Aber das macht nichts: Er muss nur heute ran. Den morgigen Tag hat er zur freien Verfügung. „Im Grunde ist es wie ein ganz normaler Festivalbesuch“, sagt Steffen. „Nur besser. Nicht so asig. Ich bekomme alle Bands mit, bin auf dem entspannten VIP-Campingplatz untergebracht, beim Crew-Catering gibt es Zigeunerschnitzel. Und nebenbei verdiene ich mir noch ein bisschen was.“ Die Klangpiraten nennen Steffens Tätigkeit „Z-Job“. Bei diesem Modell ist der Stundenlohn ein wenig geringer als bei denen, die das ganze Wochenende durcharbeiten. Heiß begehrt sind alle diese Jobs. Meisten haben die Klangpiraten doppelt so viel Interessenten wie freie Stellen. Um kurz vor 23 Uhr ist es dann so weit. Eine halbe Stunde noch, als plötzlich ein lauter Schrei durch das Zelt hallt. Die Nummer 250! Die Wette ist gewonnen. „Scheiße“, klagt Craig. „Einverstanden, wenn wir die Kohle im ›Titty Twister‹ auf dem Campingplatz verballern?“ Daniel Koch

BlackBerry auf Tour mit Ich + Ich BlackBerry Smartphones – das ideale Business-Tool? Diese Einschränkung war einmal. Heute können BlackBerry-Geräte weitaus mehr, als nur Geschäftsleute zu verzücken. E-Mails empfangen und versenden? Durch das Internet surfen? Termine verwalten? Filme ansehen und selbst drehen? Fotos schießen? Musikhören? Egal worum’s geht: Das unter anderem in Schwarz, Titanium und Pink erhältliche BlackBerry® Pearl™ 8110 ist ein medialer Alleskönner und daher genau das Richtige für jeden Musikfan. Der integrierte Media-Player macht das Hören, Übertragen und Verwalten von Musik ganz easy. Dank der 3.5 mm-StandardKlinke können Musikfans ganz einfach ihren Lieblingskopfhörer anschließen. Für zu Hause gibt es seit Kurzem die praktischen BlackBerry Remote Stereo Gateways, mit denen das Smartphone auch mit der Stereoanlage verbunden werden kann. Einfach das Gateway an den Verstärker anschließen und schon wird die Musik per Bluetooth vom BlackBerry an die Anlage übertragen. Unterwegs machen portable M-Tube Bluetooth Lautsprecher jedes BlackBerry zum Ghettoblaster. BlackBerry Smartphones bieten somit besten Musikgenuss - zu Hause und unterwegs. Moderne Musiker wie beispielsweise Seal oder Madonna organisieren und verwalten ihre Termine auch via BlackBerry und haben dabei immer mobilen Zugriff auf ihre E-Mails. Auch bei den Konzerten der „Vom selben Stern Open Air Tour 2008“ wird BlackBerry als CoSponsor dabei sein. Hier die Tourdaten: 24.05. 31.05. 14.06. 21.06.

Staßfurt, Sodawerk Hannover, Expo Plaza Torgelow, Stadthalle Heidenheim, Brenzpark Open Air 22.06. Bonn, Museumsplatz 23.06. Bochum, Freilichtbühne 27.06. Berlin, Zitadelle Spandau 02.07. Linz, Hauptplatz 04.07. Salem, Schloss Salem 05.07. München, Tollwood 06.07. Freiburg, ZMF 10.07. Hamburg, Stadtpark 18.07. Bern, Gurtenfestival

19.07. Merzig (Saarbrücken), Zeltpalast 15.08. Coburg, Open Air 22.08. Mönchengladbach, HockeyPark 23.08. Halle, Peißnitzinsel 24.08. Wolpertshausen, Rock for Nature 29.08. Dresden, Junge Garde 30.08. Braunschweig, BraWo 06.09. Plauen, Parktheater


festivalguide backstage

Syphilitische Zigeunerburger

Foto: Gerrit Starczewski

John Niven war A&R-Manager für London Records und signte u. a. Mike Flowers Pops („Wonderwall“). Mit „Kill your Friends“ hat er ein Buch darüber geschrieben, in dem er sagt, wie es ist: das Glastonbury

64


festivalguide backstage

D

er Rückstau ist ewig lang, und wir sind vom Fußvolk umzingelt: Goths, Raver, Punks, Hippies, alles und jeder. Sie schleppen ihre Rucksäcke, Zelte, Kanister mit Cider, Kästen mit billigem Bier, Akustikgitarren, Ghettoblaster, den ganzen Schrott. Allesamt völlig durchnässt und mit Schlamm bespritzt, trotten sie rechts und links am Straßenrand entlang und drängeln sich um die Autos. Weichgezeichnet durch die Quarzscheiben von Trellicks Range Rover sieht es aus, als würde man auf CNN einen Beitrag über die Evakuierung eines Flüchtlingslagers sehen. Als wäre es nicht bereits kaum zu glauben, dass es für einige Minuten aufgehört hat zu regnen, bahnen sich nun auch noch ein paar schwächelnde Sonnenstrahlen ihren Weg durch die Wolken. Die Loser-Karawane jubelt. Ich ziehe kurz die Handbremse, um den Fernseher im Armaturenbrett anzuschalten. Vom Fahrersitz aus setzt sich Trellick gerade geduldig mit einem weiteren SecurityMann auseinander („Wir sind von der Plattenfirma. Einer unserer Acts tritt in fünfzehn Minuten auf. Wir müssen auf der Stelle da rein.“), während der Festivallärm in der Ferne die Hügel und Täler von Somerset erbeben lässt. Auf der Rückbank singen Ross und Darren – beide bereits blau – „Here we go, here we go, here we go …“. Plötzlich hämmert jemand gegen das Fenster. Der Typ hat einen Bürstenschnitt, ist bis zur Hüfte entkleidet und tätowiert. Ich drücke auf den Knopf, das Fenster summt ein paar Zentimeter runter und lässt einen Schwall biergeschwängerten Atem ins Wageninnere. „Scheiße, das gibt’s doch nicht!“, brüllt er irgendwelchen Gestalten hinter ihm zu und deutet ins Cockpit, „die haben eine beschissene Flimmerkiste da drin!“ Ich schau ihn nur an. „Alles klar, Alter!“, sagt er leutselig, „was glotzt ihr denn da?“ Nachdem ich mich versichert habe, dass die Tür abgeschlossen ist, antworte ich: „Zum Arbeitsamt geht’s da runter, du Penner.“ Und zeige nach hinten, die Straße hinunter, während ich auf den Knopf drücke und das Fenster ruckzuck wieder nach oben fährt. Der Typ ballt wütend seine Faust und wichst einen imaginären Schwanz in meine Richtung, während er in den Tross der anderen Loser zurückfällt. Nachdem er fast eine Stunde lang unsere VIP-Pässe und den Backstage-Parkausweis untersucht hat, scheint der Security-Mutant endlich zufrieden zu sein. Er dirigiert uns aus der Schlange heraus zu einem näheren, diskreteren Eingang. „Danke vielmals“, sagt Trellick, um dann ein paar Meter weiter „du bekackter Mongo“ hinzuzufügen. Über dem Haupteingang – dem Eingang, durch den Tausende ermatteter, fußwunder, armer Würstchen auf das Festivalgelände getrieben werden – hängt ein Transparent mit der Aufschrift „Greenpeace Glastonbury Festival 1997“. Wir erreichen ein weiteres Tor und erdulden nervtötende Verhandlungen. Erst dann sind wir endlich auf dem Gelände und fahren hinter endlosen Zeltreihen entlang. Massen von Vollspacken und Arschgeigen sitzen vor ihren Zelten und saufen Stella, Woodpecker und was weiß ich was für einen Dreck. Ich sehe sogar einen Typen, der verficktes Newcastle Brown trinkt. Der Reiz eines Festivals will sich mir nicht erschließen. Diese abstoßenden Degenerierten, an denen wir vorbeifahren, haben darum gekämpft, hier reinzukommen. Sie halten sich für Glückspilze. Sie haben stundenlang am Telefon gehangen, um Eintrittskarten zu ergattern, und schließlich dankbar Hunderte von Pfund bezahlt, wenn sie welche gefunden haben. Jetzt feiern

sie es, hier zu sein. Sie feiern also die Tatsache, dass sie in urindurchtränktem Schlamm herumliegen, warmes Bier trinken und Burger essen dürfen, die ihnen irgendein syphilitischer Zigeuner zubereitet, während in der Ferne The Cast ihre größten Hits runterrotzen. Ich drehe mich zu Darren um und tätschle ihm neckisch die Wange. „Entkork die Sau und lass knacken, Amigo!“ Er zieht eine weitere Flasche Mumm aus der Kühltasche zu seinen Füßen, während Ross seine AmericanExpress-Karte in eine große Tüte Koks tunkt und wir reihum das Chang von der Kartenecke schniefen. „Und ab die Post!“, brüllt Trellick und trommelt aufs Lenkrad. „Jetzt wird die Scheiße gerockt!“ Darren reicht mir den Sekt, und ich schüttele die Flasche ein wenig, bevor ich den Korken aus dem offenen Fenster des Range Rover feuer. „Oi! Oi! Oi!“, grölen wir ausgelassen unisono, während ein paar arme Wichser von ihren Tassen voll Pisse und ihren Alufoliengrills aufsehen und uns Blicke zuwerfen, die sie wahrscheinlich für vernichtend halten. „Jetzt lassen wir die Sau raus!“, brüllt Ross einem vorbeigehenden Hippie mittleren Alters direkt ins verständnislose Gesicht. Der Korken segelt im hohen Bogen über eine Reihe schmuddeliger Zelte und verschwindet in der Sonne, um schließlich, so hoffe ich zumindest, irgendeinem dreckigen Rotzbengel direkt in sein beschissenes Auge zu knallen. Wir rollen davon und brettern die metallene Zufahrt zum Gästeparkplatz hinunter. Das Backstage-Bierzelt ist zum Bersten voll. Unter Einsatz unserer Ellbogen kämpfen wir uns zum Gedrängel an der Bar durch. Ross, inzwischen abartig besoffen, sagt zur Empörung von Tony Crean*, einem eingefleischten FCLiverpool-Fan: „Das ist ja wie im verfickten HillsboroughStadion hier drin.“ Debbie Harry von Blondie geht vorbei, von Kopf bis Fuß in Purpurrot gekleidet – gekrönt von einem roten Rosengebinde, das ihr als Hut dient. Sie sieht schockierend aus, wie eine heruntergekommene alte Hure, die den Verstand verloren hat. „Hey, Liebchen, was muss ich bei dir für ungeschützten Analsex hinblättern?“, ruft ihr Ross hinterher. Hinter der Bar sehe ich Dean Wengrow, der kürzlich von London Records zu Island gewechselt ist. Er winkt und tut dann so, als würde er sich vornüberbeugen und sich den Arsch versohlen, während er mir den erhobenen Daumen zeigt und sich dabei vor Lachen beinahe bepisst. Wir lassen uns an der Bar gnadenlos volllaufen, bis irgendjemand verkündet, dass im „New Bands“-Zelt gleich die Lazies auf die Bühne gehen. „Kommt mit“, sagt Trellick, nachdem wir unsere Drinks ausgetrunken haben. Wir verkrümeln uns in eine Ecke der stickigen, überfüllten Bar. Darren – den wir zum Drogenkuli bestimmt haben – zaubert Ecstasypillen hervor. Wir schmeißen uns alle eine ein und spülen sie mit einem Schluck abgestandenen Bier herunter. Ross zieht eine Flasche Jack Daniel’s aus der Tasche, wir kaufen eine Rutsche Cola, kippen die letzten Reste Bier aus unseren Pappbechern und panschen uns eine Runde Rockschools zusammen. Dann lassen wir ein weiteres Mal die Kreditkarte herumgehen – und es kann losgehen. Wenn man vom Backstagebereich in Glastonbury aufs Festivalgelände geht, hat man den Eindruck, man würde aus einem drogenvernebelten Dorf heraus direkt in die Apokalypse eintauchen. Oder aus einem Feldlazarett aufs Schlachtfeld treten. Der Schlamm und die Verwüstung sind schlicht unfassbar. Es ist gerade mal Freitagnachmittag, aber wohin man auch sieht, erblickt man bereits

65


festivalguide backstage

John Niven Kill your Friends Heyne Verlag Übersetzt von Stephan Glietsch ISBN: 978-3-453-67544-5 12,00 Euro

66

grausame Verluste: fischäugige Liverpooler auf Trip, die seit drei Tagen nicht geschlafen haben. Schotten, Jocks, die sich ausschließlich von Speed und Bier ernähren und es trotz der ständigen Regengüsse hinbekommen, sich einen üblen Sonnenbrand zu holen. Heulende Teenagermädchen. Leblose Leiber liegen zerstört im Schlamm, am Wegesrand lauern die Kaffer. Unter ihren Kapuzen ertönt das Gemurmel ihrer „Speed? Ähem, Aciiied? Chang?“Mantras. Man begegnet 45-jährigen Kerlen mit bemalten Gesichtern, durchgeknallten Steuerberatern und Grundstücksmaklern auf Pilzen, die allesamt das feiern, was für sie das eine, große Wochenende des Jahres ist. Blitzeblank herausgeputzt, hellwach und dank Koks und Bourbon ausgesprochen gut drauf, kommt uns das alles wahnsinnig lustig vor. „Hallo, ihr Dreckspack!“ zwitschern wir im Vorbeigehen strahlend in ihre roten, verwirrten Gesichter. Die Lazies spielen früh, es ist erst vier Uhr am Nachmittag, aber der Ansturm auf das Zelt ist unglaublich. Wir brauchen eine Ewigkeit, um uns an der Seite vorbei und dann nach vorne zu zwängen. Dunst steigt in dichten Wolken von den drängelnden, rempelnden Körpern vor der Grabenabsperrung auf. Als die Band die Bühne betritt, zähle ich nicht weniger als fünfzehn A&R-Leute um uns herum. Marcy kommt als Letzte auf die Bühne. Sie trägt einen schwarzen Catsuit, eng wie ein Gummihandschuh. Von der Bühne erhöht und von den Scheinwerfern angestrahlt sieht sie aus, als wäre sie vier Meter groß. „Senn-jazz-jonell!“, sagt Trellick. Die Leute beginnen zu johlen und zu schreien. „Wie ist sie so?“, fragt mich Ross. „Eine geile Sau“, antworte ich unwillkürlich. Marcy greift das Mikro vom Ständer. „Hey, Glastonbury!“, brüllt sie über das ohrenbetäubende Kreischen der Gitarre und zwei, den Brustkorb eindrückende, Schläge auf der Bassdrum, „are you motherfuckers ready to fucking rock?“ „NEIN!“, brüllt Ross. „VERPISST EUCH, IHR AMI-FOTZEN!“, brüllt irgendein Witzbold. Dann schlägt der Drummer die Sticks aneinander, schnell – ein-, zwei-, drei-, viermal hallt das hölzerne Klicken durch die gewaltige Lautsprecherwand vor uns –, und die Band steigt in den ersten Song ein. Die Menge dreht auf der Stelle kollektiv durch. Nach nur zwei Songs werden die ersten Kids bewusstlos aus der Menge gezogen. Die Leute entern die Bühne und hechten ins Publikum. Für eine Band, die gerade mal zwei Singles alt ist, eine durchaus erstaunliche Reaktion. Ross: „Das wird ein ganz, ganz dickes Ding.“ Trellick: „Wir müssen diesen Deal an Land ziehen. Ich: „Ich hab alles im Griff.“ Außerhalb des Zeltes hatte es wieder aufgehört zu regnen, und die untergehende Sonne färbte den Himmel hinter den Feldern violett. Zeit, den Sommerabend zu genießen und sich den zahllosen Vergnügungen hinzugeben, die das größte und kurzweiligste Festival der Welt zu bieten hat. Wir stampften zurück in den Backstagebereich, stiegen in irgendein Wohnmobil, ließen die Jalousien herunter und verbrachten die nächsten fünf Stunden damit, Brandy zu saufen und Koks zu schniefen. Von hier an sind meine Erinnerungen allesamt lückenhafte, unscharfe Schnappschüsse. Wir sind in der Backstage-Bar, wir laufen über das Festivalgelände, durch schlammige Pfützen und über klappernde Metallstege, wir kaufen Pilze (Pilze?) und literweise Cider (Cider?). Und wir laufen, laufen, laufen, und dann gehe ich auf Trip völlig ab, inmitten einer riesigen Menschenmenge, und der

Regen fällt sanft auf uns herab, während wir uns angestrengt bemühen, in der Ferne etwas zu erkennen, etwas weit entfernt in der Dunkelheit. Es leuchtet rot und blau und grün und golden, und dort ist Musik und es wird lauter, und die Leute dort singen etwas, was ich nicht begreife, und um uns herum umarmen sie sich alle, und die Musik wird lauter und lauter, und plötzlich wird alles scharf, und blendend weißes Licht strahlt über die Menge hinweg, und man sieht die Regentropfen – Milliarden davon – über uns im Licht schweben, und ich realisiere, dass wir uns Radiohead ansehen, und der Typ singt „Rain down …“, alle singen „Rain down …“, und ich kann Radiohead nicht leiden, weil ich nicht verstehe, was sie eigentlich wollen, aber es ist wirklich wunderschön, und Darren dreht sich zu mir um, und ich denke, er weint, und vielleicht bist du gar nicht allein im Universum, und für einen Moment verliere ich mich völlig … Aber dann sind wir wieder weg. Wir tanzen in irgendeinem überfüllten, dampfenden Rave-Zelt, und ich küsse irgendeine Rave-Schlampe, öffne ihren Reißverschluss, befreie ihre Brüste und versuche direkt hier, auf dem wogenden Dancefloor, ihre Nippel zu lutschen. Plötzlich ein Schlag ins Gesicht. So ein Rave-Typ hat sich eingemischt. Dann sind wir woanders, und ich bin hoch oben auf einem Riesenrad mit Ross. Wir schnüffeln Poppers und biegen uns vor Lachen, während die kalte schwarze Luft um uns herumwirbelt und wirbelt und wirbelt. Tausende orangenfarbene Feuer und farbige Lichter leuchten hinaus in die Nacht. Anschließend gibt es Streit mit dem Eigentümer einer Ethnofressbude, der völlig durchdreht, nachdem ich in seinen Falafel-Wagen oder Tofu-Karren gestolpert bin, ihn dabei in seine Einzelteile zerlegt habe und ihm anstatt einer Entschuldigung einfach ein Bündel Fünfziger in die Hand gedrückt habe. Jetzt geht die Sonne auf, und wir liegen der Länge nach in der grünen Wiese. „Oh mein Gott …“, stöhne ich leise, setze mich auf und begutachte den klammen Morgennebel. Es ist eine fast schon klischeehafte, postapokalyptische Landschaft. Verlorene, einsame Figuren stapfen, in zerfetzte Laken gehüllt, durch den kalten Matsch. Der ganze Ort ist übersät mit herumliegenden Körpern. Der Rauch von Tausenden schwelenden Feuern hat sich wie ein Leichentuch über einem Schlachtfeld auf die Szenerie gelegt. Es sieht aus wie nach einem Atomschlag. „Ist das die grüne Wiese?“, fragt jemand. „Wen interessiert’s?“, gibt Trellick zurück, zückt sein Nokia, dessen Display bereits in einem wundervoll zivilisierten Grün leuchtet, als wäre es das einzige Stück Technologie, das das Epizentrum überlebt hat. Aus unserer Perspektive sieht Trellicks Mobiltelefon aus wie der schwarze Obelisk in 2001: strahlend, in der Wüste, zwischen den Affen. „Wie wär’s mit einem Lift zurück ins Hotel, Jungs und Mädels?“, sagt er und tippt seelenruhig eine Nummer ein. Knapp eine Stunde später versinken Ross und ich bis zum Hals in heißem, blubberndem Wasser und lassen übersprudelnde Flöten mit Bollinger aneinanderklirren. Einen Meter entfernt bereitet Trellick, behaglich in einen der dicken, kuscheligen Hotelbademäntel gehüllt, einige Lines vor und bestellt beim Room Service lautstark mehr und vor allem kälteren Champagner. Aus der Bang-&Olufsen-Anlage schnurrt sanft Burt Bacharach. „Oh, ich liebe Glastonbury“, seufzt Ross zufrieden.


festivalguide backstage


festivalguide plagiat

feuchtgebiet B oris

F ust

F ragment

Ich drücke mit Schmackes dagegen, die Tür schwingt auf, ich lege den Kopf in den Nacken und schreie. Whoo-hooo, wie bei Blur. Ich habe mir auf die Hose gepisst.

D

as lässt sich nicht erzwingen. Wie beim Masturbieren: Man muss sich konzentrieren. Nur dran denken darf man nicht. Deshalb habe ich einen Trick entwickelt. Ich gucke immer nach den Lingelangs von dem, der neben mir steht. Dann denke ich nicht dran. Gleichzeitig benutze ich eine spezielle Handtechnik. Ich halte meinen ganzen Handrücken in einem 90-Grad-Winkel gegen den Lingelang. Packen tu ich ihn zwischen Daumen und Zeigefinger. Riesenvorteil: Ich mich auf nebenan konzentrieren, merke aber, wenn es klappt. Dann wird es da ganz warm. Wenn es auf die Hose läuft, wird es am Bein erst später wärmer. Muss ja erst durch die Hose suppen. Und damit es dahin überhaupt kommt, ist das Schamhaar wichtig. Eins nur. Das muss sich direkt vorne an der Eichel festmachen. Also ein ganz bisschen unter ganz vorne. Da, wo die Ritze zum Loch wird und das Lulu aus dem Lingelang rauskommt. Was jetzt kommt, ist pure Wissenschaft. Physik, um genau zu sein. Das Newton’sche Gesetz. Nicht das Gesetz, dass alles immer schlimmer wird, wenn man nur daran glaubt, sondern das, wonach ein Apfel dazu verdammt ist, vom Baum zu fallen, weil er zu faul war, Hausarbeiten zu machen, und jetzt nicht zur Uni gehen kann. So wie ich. Zurück zu den Schamhaarwissenschaften. Manchmal pinkle ich nicht einfach nur einen Strahl. Manchmal zwei. Der eine geht geradeaus, der andere fließt am geringelten Schamhaar entlang. Das hat sich da einfach nur so drangepappt, steckt nicht im Loch. Hält auch so. Auch der Druck des Urins, also davon wird es nicht weggespült. So fest klebt das an der rosigen Eichelhaut. Vielleicht steckt es auch in einer Schrumpelfalte fest. Oder zwischen Vorhaut und Eichel, obwohl ich die meistens ganz zurückziehe beim Pullern. Ich mach aber aus der zurückgeschobenen Wulsthaut extra so Lamellen. Da kann sich das Schamhaar mit seinen Widerhaken festmachen. Und dann ist an der Eichelspitze und ein klein wenig hinter der Wölbung, also da, wo der Schlitz nicht mehr Schlitz ist, sondern Loch, voll Jesusaction! Das kosmisch gesehen ja sehr kleine Schamhaar wird zum großen Erlöser! Teilt das Wasser! Wie Jesus, dieser beschnittene Typ, als er voll schnell weg musste und geil auf die Wasserscheide war! Jedenfalls, was ich sagen wollte: kommt dann nicht mehr nur ein Strahl, sondern es kommen gleich zwei. Wenn man genau hinsieht – und das tue ich jedes Mal,

68

man will ja wissen, was läuft! – ist der Strahl fast nie kreisrund. Meistens ist er abgeplättet. Jedenfalls sieht das von oben so aus. Von der Seite habe ich meinen Puller ja noch nie gesehen. Es ist schwierig, den Lingelang so zu drehen. Deshalb lasse ich das. Der Strahl ist wieso kein Strahl, sondern ein Streifen. Und der steht auch in einem 90-GradWinkel zur Penisritze. Geometrisch ergibt das drei Ebenen des Pinkelns. Über sowas sollten die Medien mal berichten! Also diese Pipifläche. Die hat die Tendenz, in der Mitte durchzubrechen und sich in zwei Strahlen aufzuteilen. Und mit In-Zweier-Reihen-aufstellen-und-losmarschieren haben es die nicht so! Bei mir ist es oft der rechte, der nicht mehr mitmacht. Dann macht er eine Pirouette und geht so schräg nach links unten weg. Wenn man jetzt mehr Druck auf die Blase gäbe, könnte man die Laufrichtung wieder umdrehen, und man hätte wieder einen richtigen Strahl. Zurück zum Schamhaar. Der eine Urinstrahl geht ganz normal nach vorne. Gut. Dann lässt der Druck nach, der zweite Strahl wird zum alten Spalter, fließt er am geringelten Schamhaar entlang, wickelt sich drum um die Kräusel. Denn die stehen so ein ganz klein wenig ab von Eichel. Und genau darum wickelt sich jetzt der Urinstrahl, der zweite, der das Spiel nicht mehr mitmachen will und gegen den Strom schwimmt. Doch da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Ab jetzt wirken magnetische Kräfte: Von unsichtbaren Kräften wird er angezogen, von so Magnet-Pheromonen. Die machen, dass der zweite Urinstrahl zurückfließt zur Eichel. Und von da geht’s lustig am Lingelang entlang, auf die Hand, zum Sack, erst auf die Hand, mal hierhin, dann dorthin, ganz nach Lust und Laune! Diesen zweiten Strahl kann man nicht kontrollieren. Mal löst er sich für kurze Zeit, dann wieder rinnt er wie vorher am Lingelang entlang. Darauf hat man keinen Einfluss. Der hat seinen eigenen Kopf. Da kann man sich auf den Kopf stellen. Und schon ist die ganze Hose nass. Den Geruch mag ich sehr gerne. Man muss etwas warten, bis er sich entwickelt und die nassen Stellen schon fast wieder kalt werden. Es riecht immer wieder überraschend. Nämlich gar nicht nach Lingelang. Oder nach den Fingern, die den Lingelang in der Hand hatten, also Daumen und Zeigefinger. Wenn man an den nassen Stellen der Hose mit der Hand entlangreibt, riecht die Hand nach Apfelessig. Im Sommer eine Wucht! Das hat meine Mutter immer getrunken, wenn es heiß war: Apfelessig mit doppelt Mineralwasser. Aber da war sie ja noch verheiratet.


festivalguide backstage

69


festivalguide backstage

P R Ä S E N T I E R T

Festivalguide Freefilming-Contest Film das Festivalfeeling!

B

ands filmen ist auf den meisten Festivals ja leider nicht erlaubt. Das können die vom Musikfernsehen aber auch viel besser. Wenn die’s nur öfter machen würden. Doch das ist ein anderes Thema. Dennoch: Drum herum gibt’s ja auch haufenweise geile Motive. Zum Beispiel, wenn der Freund gekonnt vom Bungee-Kran springt. Oder man filmt mal die morgendliche Idylle auf einem Festivalcampingplatz. Oder das rauschafte Chaos am Nachmittag. Oder aber: Man baut sein

Lieblingsfestival in Mamas Garten nach und filmt einen gemütlichen Rundgang. Die Möglichkeiten sind vielfältig – und zu wenig erforscht. Deshalb sucht der Festivalguide in diesem Jahr den besten Kurzfilm zum Thema „Festivalfeeling“. Nicht die Bildqualität zählt, sondern die Idee. Die kreativsten Freefilmer haben die Chance eine von drei exquisiten HD-Kameras HF 10 von Canon zu gewinnen (unverbindl. Preisempfehlung ca. 1.200 Euro). Also: Nicht lang schnacken, Kamera an!

Alle weiteren Infos gibt’s unter: www.festivalguide.de/freefilming

Freefilming für Profis Dank neuester Technik verschwimmen die Grenzen zwischen Hobbyfilmer und Profi. Freefilming auf hohem Niveau geht ziemlich einfach. Nämlich so: 1. Am Anfang stehen natürlich die Idee, die Szene, die Darsteller. Aber dann kommt schon die Technik. Für spontanes, überzeugendes Filmen eignet sich am besten das HD-Format: Hohe Auflösung (High Definition) in handlich. Die Hauptpreis-Kamera Canon HF 10 zum Beispiel ist kinderleicht zu bedienen und liefert in 1.920 x 1.080 Pixeln ab. 2. Echte Profis schummeln. Oder lassen schummeln. Gute HD-Camcorder helfen automatisch per HighSpeed-Autofokus beim Scharfmachen, entwackeln per Bildstabilisator und ermöglichen per 25-Cinema-Modus-Effekten astreines Kinoflair. Alle drei sind Standard bei den Canon-HD-Modellen.

70

3. Ein weiteres Zauberwort des Freefilming: Flash Memory. Speichert viel und vor allem sicher. Selbst, wenn man dann doch mal in einen Moshpit gerät. Auch das ein Standard des Hauptpreises. 4. Die Königsdisziplin: Nachbearbeitung. Schneiden, den passenden Soundtrack einspielen, formatieren – dazu braucht es eine Software, die leicht zu bedienen und zuverlässig ist. Da hilft zum Beispiel der Pixela ImageMixer 3 SE – fester Bestandteil des Canon-Software-Pakets. 5. Upload ist alles: Videos wollen gesehen werden. Und das geht am besten im Internet. Wie? Ganz einfach. Auch mit dem Pixela ImageMixer 3 SE. Von Null auf YouTube in nur wenigen Sekunden.


festivalguide backstage

71


festivalguide highlights Foto: Gerrit Starczewski

Festivals, die bocken und rocken. Alle Termine der Saison

73


Foto: POP-EYE

„Im Backstage geht es erfrischend normal zu: Bands hängen einfach rum, wenn sie nicht über das Festivalgelände schlendern.“ Markus Kavka, MTV-Moderator

MTV Campus Invasion Pop mit Bildungsauftrag

I

063

≥ 28.06. - 19.07. ∆ Indie-Rock, Rock, Indie-Pop, HipHop ¡ Jena, Tübingen, Kiel

∑ je 10.000 µ VVK: 20,- € (Festivalticket), 17,- € (Festivalticket Studenten); AK: 25,- € (Festivalticket) ∂ www.mtv.de/campus ∏ 28.06. Jena, Schleichersee: Jennifer Rostock, Nada Surf, Patrice; 12.07. Tübingen, Festplatz: Clueso, Fettes Brot, Simple Plan; 19.07. Kiel, Sportzenrtrum der Universität: Sportfreunde Stiller, Mia., The Subways, K.I.Z. ƒ Jena, Tübingen, Kiel ¿ nicht vorhanden π kostenlos empfohlen von:

74

ńʼnŅ

m Heimatland der Scorpions hat man in Sachen Popkultur noch ein wenig Nachholbedarf. Da ist man in England und den USA schon ein paar Schritte weiter. Was auch an der erstklassigen Früherziehung der angloamerikanischen Hochschulen im Bereich der Musikkultur liegen dürfte: Neben einem großen Netzwerk an Campusradios haben Unis auf der Insel und in den Staaten traditionell kleinfeine Uni-Venues zu bieten, in denen das ganze Jahr über Konzerte von etablierten Acts und Newcomern laufen. So kann es im UK auch schon mal passieren, dass Blur im Hörsaal nebenan oder die Kaiser Chiefs im Unikeller spielen. Auf diese Tradition beruft sich auch MTV mit seiner Campus Invasion. Schon vor acht Jahren hat sich das große „M“ zum Ziel gesetzt, ein bisschen Popglamour in den deutschen Unialltag zu hieven. Die Rechnung ist einfach aber wirkungsvoll: Kleine Unistadt plus große Acts gleich tolles, intimes Festival. „Wir wollen die Bands vor allem dorthin holen, wo sonst eher nicht so viel geht. Deshalb gehen wir auch bewusst nicht in die großen Medienstädte, wo es sowieso schon jeden Abend Konzerte gibt“, erklärt Diana Späth, Bookerin der Campus Invasion bei MTV. Und so geht eine MTV-Delegation im Winter alljährlich auf Unitour durch die deutschen Bildungseinrichtungen, um mögliche Locations auszukundschaften und sich mit den Studentenvertretern vor Ort zu tref-

fen. Denn die „Invasion“ im Titel gilt natürlich nur im übertragenen Sinne. „Es soll ja keine feindliche Übernahme sein. Die Studenten sollen vor Ort von Anfang an mit einbezogen werden. Oft organisieren die dann selbst noch weitere Bühnen und Aftershowpartys oder schlagen lokale Bands als Opening Acts vor. Das ist uns ganz wichtig.“ Wenn MTV dann im Sommer mit Ü-Wagen, einem Dutzend Kameras und 100 Mitarbeitern anrückt, ist das nicht nur die größte Live-Veranstaltung des Senders neben den MTV-Awards, sondern bedeutet eben auch Ausnahmezustand in der Stadt. „In Freiburg haben wir am Tag vor der Campus Invasion mit unserem Headliner Moneybrother ein Wohnzimmerkonzert veranstaltet. Das fand dann im Mädchenwohnheim der Uni statt. Und dann kamen noch Wir Sind Helden zum Grillen vorbei, weil die auch schon in der Stadt waren“, erinnert sich Diana. In den USA hat MTV übrigens gleich einen ganzen Ableger gegründet, der die Studentencommunity mit News und Musik versorgt: MTV-U wird dort ausschließlich in Unistädten ausgestrahlt. Ganz soweit ist es zwar in Deutschland noch nicht, aber, so Diana: „Man kann schon mit einem Augenzwinkern sagen, dass wir so eine Art Bildungsauftrag haben: einen Spaßauftrag eben.“ Christine Franz


Foto: Jochen Melchior

„Großartig, wieder hier zu spielen. Unsere Gigs dort in den Neunzigern waren alle gigantisch.“ Tom Morello, Rage Against The Machine

022 Foto: Nathalie Genet

≥ 06.-08.06. ∆ Alternative, Dark, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop, Soul ¡ Nürburg, Nürburgring (Otto-Flimm-Straße)

∑ 90.000 µ VVK: 135,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand) (ausverkauft) ∂ www.rockamring.de ∏ Freitag: Rage Against The Machine, Incubus, Serj Tankian, The Streets, Gavin Rossdale, Culcha Candela, From First To Last, The Prodigy, Motörhead, Bullet For My Valentine, Cavalera Conspiracy, Coheed And Cambria, Bad Religion, Opeth, Silverstein, Seether, Animal Alpha, Steriogram, Justice, Róisín Murphy, CSS - Cansei De Ser Sexy, Rooney, Booka Shade, Johnossi, Saul Williams, The Futureheads, Joe Lean & The Jing Jang Jong, Tokyo Police Club, Bedouin Soundclash, Zox; Samstag: Metallica, The Offspring, The Verve, The Hellacopters, Söhne Mannheims, Danko Jones, Nightwish, Babyshambles, Against Me!, In Flames, Jonathan Davis, Disturbed, Stereophonics, Paramore, Alter Bridge, Madsen, Saxon, Alpha Galates, Kate Nash, Rose Tattoo, Hot Chip, Black Stone Cherry, Pete Murray, In Case Of Fire, Gavin DeGraw, El*Ke, Rafael Weber, Airbourne, Infadels; Sonntag: Die Toten Hosen, Queens Of The Stone Age, Dimmu Borgir, Sportfreunde Stiller, HIM, Oomph!, Fettes Brot, Jimmy Eat World, 36 Crazyfists, Kid Rock, Manic Street Preachers, High On Fire, Simple Plan, The Fratellis, Black Tide, Lostprophets, Eagles Of Death Metal, Black Dahlia Murder, Rival Schools, Filter Chiodos, Fair To Midland, Sonic Syndicate, Masters Of Reality, Bloodlights, Disco Ensemble, The Fall Of Troy, Fiction Plane, Turisas, Kill Hannah, Takida º Bahn bis Hbf. Koblenz ¬ Bus bis Nürburgring ƒ Trier ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Rocken mit Suzuki: Achterbahnfahren mit Grand Vitaras beim „Urban Challenge“, „Dirt Quad“-Parcours zum Selberfahren und SuzukiCamping-Shuttle. Infos unter www.suzuki-way-of-life.de ¥ Coole Aktionen in der T-Mobile-Area: HandyLadestation, Aussichtsplattform, Internetzugang for free, Kickertische, Platz zum Chillen u. v. m. Check auch: www.t-mobile.de/festivals ¥ Die 20 besten Newcomerbands spielen beim Live-Clash im Coca-Cola Soundwave Tent gegeneinander (Samstag). Weitere Highlights: www.coke.de empfohlen von:

Rock am Ring Oase in der Servicewüste

E

s ist der Tanz auf dem Vulkan. Wenn es zu regnen beginnt, ahnt man nicht, dass es unter dem Asphalt satte 1.400 Grad hat. Dabei sind das nun wahrlich keine Neuigkeiten: Vulkanismus gibt es in der Eifel seit dem Tertiär – seit 50 Millionen Jahren also. Fast ebenso lang – zumindest nach den Maßstäben der im Vergleich zum Vulkanismus schnelllebigen Musikszene – gibt es Rock am Ring. 1985 fand es erstmalig statt. Alljährlich – von einer zweijährigen Pause Ende der 80er abgesehen – wird damit die Eifel, die sich üblicherweise für Beschaulicheres wie die Errichtung eines Esoterikbauernhofes eignet, zur wochenendlichen Heimat von mittlerweile rund 90 Bands. Zentrales Auswahlkriterium der Veranstalter: Das Line-up muss von den großen Acts angeführt werden, den ganz, ganz großen. Und so stimmt es, wie André Lieberberg, Sohn des legendären Rock-am-Ring-Erfinders Marek Lieberberg und mittlerweile Booker des Festivals, das Event gegenüber dem „Rolling Stone“ beschrieb: „Wir sind das eklektischste Festival in Deutschland. Im Zeitalter von Downloads ist es viel einfacher geworden, seinen Musikgeschmack zu erweitern. Man hört eben beides: Metallica und Kate Nash.“ Die freigeistige Durchmischung der musikalischen Genres, das gelungene Nebeneinander von internationalen Topacts und aufstrebenden Newcomern

und die bis ins letzte Detail des Line-ups austarierte Balance zwischen Trend und Tradition – das sind nur ein paar der Bausteine, die Rock am Ring zu dem gemacht haben, was es ist: das Openair, an dem sich alle anderen zu messen haben. In ganz Deutschland gibt es kein Festival, das auch nur annähernd so gut organisiert wäre – in dieser Größenordnung schon gar nicht. Und das hat seinen Grund. Denn die Geschichte von Rock am Ring reicht noch etwas weiter zurück. 1972 richtete Marek Lieberberg in Germersheim mit dem British Rock Meeting eine der ersten großen Freiluftveranstaltungen dieser Art in Deutschland aus. Doch damals galten langhaarige Musikfreunde den Behörden noch als Bedrohung staatlicher Ordnung. Nachdem die Presse die Aufräumarbeiten fotografiert hatte und über ein angebliches „Müllchaos“ berichtet hatte, wurde es schwierig, die Genehmigung für ein Festival einzuholen. Für Lieberberg nichts weniger als eine Herausforderung, weiß er doch einen guten Konflikt durchaus zu schätzen – er hat nämlich meistens recht. Ein angebliches „Müllchaos“ wird mir vorgeworfen? Nun gut: Dann mach ich einfach das bestorganisierte Openair weit und breit! So überzeugte er über kurz oder lang den Amtsschimmel – und die Fans natürlich erst recht: Rock am Ring ist seit Mitte März ausverkauft. Boris Fust

75


Foto: Jochen Melchior

Foto: Gerrit Starczewski

„Wie heißt das noch bei euren Scorpions: ‚We will rock you like a hurricane’?“ Dave Grohl, Foo Fighters

047

≥ 20.-22.06. ∆ Elektro, Alternative, Emo, Folk, Indie-Rock, Progressive, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop ¡ Scheeßel, Eichenring (Westerveseder Landstraße)

∑ 50.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 08 88 µ VVK: 115,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand) ∂ www.hurricane.de ∏ Apoptygma Berzerk, Bat For Lashes, Beatsteaks, Biffy Clyro, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, Blackmail, British Sea Power, Calexico, Deichkind, Die Mannequin, Digitalism, Does It Offend You, Yeah?, Donots, Elbow, Enter Shikari, Flogging Molly, Foals, Foo Fighters, Jaguar Love, Jan Delay & Disko No. 1, Jason Mraz, Jennifer Rostock, Kaiser Chiefs, Kettcar, Krieger, Madsen, Maximo Park, Millencolin, Monster Magnet, Nada Surf, NoFX, Oceansize, Operator Please, Panic At The Disco, Panteón Rococó, Patrice, Radiohead, Razorlight, Rise Against, Rodrigo Y Gabriela, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Sigur Rós, Slut, Tegan And Sara, The (International) Noise Conspiracy, The Beautiful Girls, The Chemical Brothers, The Cribs, The Enemy, The Kooks, The Notwist, The Pigeon Detectives, The Subways, The Weakerthans, The Wombats, Tocotronic, Turbostaat, Xavier Rudd u. v. a. º Bahn bis Bremen od. Hamburg ¬ Bahn bis Scheeßel ¬ Fußweg 1.500 m bis zum Festivalgelände ƒ Hamburg, Hannover, Bremen ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand, Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org), Festival-Soccer-Cup 2008 (mehr Infos unter www.festival-soccer-cup.de) ¥ Coole Aktionen in der T-Mobile-Area: HandyLadestation, Aussichtsplattform, Internetzugang for free, Kickertische, Platz zum Chillen u. v. m. Check auch: www.t-mobile.de/festivals ¥ Die 10 Siegerbands von Europas größtem Newcomer-Contest, der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour, spielen im Coca-Cola Soundwave Tent. Weitere Highlights: www.coke.de empfohlen von:

76

Hurricane Das Licht des Nordens

M

al ehrlich: Den orkanartigen, tropischen Windsturm, genannt Hurrikan – wer vermutet den im norddeutschen Flachland? Dort, wo die Nordlichter wohnen; dazu verdammt, mit dem Vorurteil zu leben, bei ihnen handele es sich um maulfaule und ungesellige Zeitgenossen. Pustekuchen! Gerade dieser Menschenschlag lässt es richtig krachen. Jedes Jahr im Sommer fallen zehntausende Musikfans über die Wiesen rings um die kleine Stadt Scheeßel her. Um dabei zu sein, wenn das Hurricane startet. Seit 1996 findet das berühmteste Rockfestival Norddeutschlands auf der Motorradsandrennbahn am Eichenring statt. Zum Hurricane pilgert man wegen des fantastischen Line-ups, das sowohl viele Stars als auch die indietypische Geschmackssicherheit bietet. Doch was macht das zwölfte Hurricane so besonders? Elke Ulferts vom Veranstalter FKP Scorpio bringt es auf den Punkt: „Es ist einfach groß, toll besetzt und friedlich.“ Tatsächlich: Auch wenn sich mittlerweile über 60.000 Menschen über das Areal bewegen, bleibt es stets entspannt und ruhig. Das Hurricane gilt nicht zu Unrecht als eines der lockersten Festivals unter den deutschen Rockgiganten. Dazu trägt bei, dass der Veranstalter das Gelände gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich erweitert hat. Und vielleicht auch, dass eine neue Generation herangewachsen ist, die von Kabbeleien die Finger

lässt. Hier trifft sich eine junge Besucherschar, größtenteils im Alter zwischen 19 und 25 Jahren. Die beschauliche Atmosphäre in Heidenähe führt Publikum und Musiker im Geiste zusammen. Unvergessen die auf einen lauschigen Sonnentag folgende Nacht im Jahr 2002, in der New Order ihr Comebackalbum vorstellten. Pünktlich zum Showstart um Mitternacht begann es zu tropfen, große Teile des Publikums wanderten in die Discozelte und Schlafstätten ab. Entschlossen trat Bernard Sumner auf die Bühne, hielt die Hand prüfend in den einsetzenden Regen und sagte mit breiten Grinsen: „Willkommen bei New Order. Wir hoffen, dass euch das Wetter nicht stört. Ihr müsst wissen: Bei uns ist es immer so.“ Sprach’s und zählte den Opener „Crystal“ ein, woraufhin zeitgleich ein ebenso grandioses Konzerterlebnis wie (Un-)Wetterereignis – beide jeweils vom Kaliber eines mittleren Weltunterganges – über die Anwesenden hereinbrachen. Diese blieben bis auf die Haut durchnässt und verschlammt, zugleich aber vollkommen beseelt zurück. Denn was schadet schon die Apokalypse, wenn innerlich ein Lichtlein brennt. „War das schlimm! Toll! Hierher komme ich wieder“, war der Ausspruch, der den Morgen danach prägte. Shine a Light? Jawohl, hier scheint das Licht des Nordens. Benjamin Cries


Foto: Günter Distler

„So einen heftigen Moshpit wie auf dem Southside vor zwei Jahren hatten wir selten.“ Benjamin Kowalewicz, Billy Talent

048

≥ 20.-22.06. ∆ Alternative, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop

Southside Kleiner Lieblingsbruder

¡ Neuhausen ob Eck, Flugplatz (B 311)

B

∑ 50.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 115,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand) ∂ www.southside.de ∏ Bat for Lashes, Beatsteaks, Biffy Clyro, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, Calexico, Deichkind, Die Mannequin, Does It Offend You, Yeah?, Digitalism, Elbow, Enter Shikari, Flogging Molly, Foals, Foo Fighters, Jan Delay & Disko No. 1, Jason Mraz, Jennifer Rostock, Kaiser Chiefs, Kettcar, Krieger, Madsen, Maximo Park, Millencolin, NoFX, Operator Please, Panic At The Disco, Panteón Rococó, Patrice, Radiohead, Razorlight, Rise Against, Rodrigo Y Gabriela, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Sigur Rós, Slut, Tegan And Sara, The (International) Noise Conspiracy, The Beautiful Girls, The Chemical Brothers, The Cribs, The Enemy, The Kooks, The Notwist, The Pigeon Detectives, The Subways, The Weakerthans, The Wombats, Tocotronic, Turbostaat u. v. a. º Bahn bis Bhf. Tuttlingen ¬ Shuttle-Service ƒ Stuttgart, Tuttlingen ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand, Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org), Festival-Soccer-Cup 2008 (mehr Infos unter www.festival-soccer-cup.de), Public Viewing EM 2008 empfohlen von:

ńŅ

ei Zwillingsfestivals wird dem jüngeren der beiden ja gerne die eigene Identität abgesprochen. Dabei kann das Southside als bald zehnjähriges, gar nicht mehr so kleines Geschwisterchen den Vergleich mit dem großen norddeutschen Bruder Hurricane durchaus aufnehmen. Schließlich sagt ja schon der Psychologe: Jüngere Geschwister sind oft rebellisch, wild, witzig. Kurz: Rock’n’Roll. Und wohl nicht ganz umsonst sind „Little Sister“ von den Queens Of The Stone Age und „My Little Brother“ von Art Brut solche Smash-Hits geworden. Dabei verlief die Geburt des Southside 1999 nahe München nicht ganz ohne Komplikationen. Marilyn Manson gab die kleine Diva und brach sein Konzert nach wenigen Minuten ab, was die Fans natürlich verärgerte. Und die Veranstalter auch. Aber im letzten Jahr erfolgte die Versöhnung: Manson durfte spielen und war ganz lieb. Nach der Festivalpremiere bei München folgte der Umzug in den Süden Baden-Württembergs, auch wenn die Erdkundenieten von NoFX selbst 2003 noch dachten, sie würden nur für „crazy Bavarians“ spielen. Dabei hatte sich in der Bodenseeregion, in ganz Süddeutschland und selbst im angrenzenden Ausland längst die Legende verbreitet, dass auf dem Bundeswehrflughafen in Neuhausen ob Eck nahe Tuttlingen jährlich mehrere Flugstaffeln mit den VIP-Bands des Alternative-Rock an Bord zum Landeanflug ansetzen.

Die meist hochsommerlichen Temperaturen und die zum Streunen einladende Weitläufigkeit des Festivalgeländes geben dem Southside gleichzeitig das Flair eines pulsierenden Urlaubsortes. Von den Campingplätzen sind es oft nur hundert Meter bis auf die langgezogene Landebahn, die direkt zu den Konzertbühnen führt. Auf diesem überdimensionalen Catwalk kann man das alte Rein-raus-Spiel des Festivallebens gut beobachten: Während die einen sich sputen, um ja die nächste Band nicht zu verpassen, schlendern die anderen gemütlich auf ein Bierchen und Dosenravioli zurück zu den Zelten. Oder in diesem Jahr zum „Public Viewing“ der Fußball-EM. Die Fans und Besucher sind dabei auch wie ein jüngeres Geschwisterchen, das man ins Herz geschlossen hat: etwas wild und spinnert, aber immer locker drauf und sonnig im Gemüt. Es gäbe also für das Southside genug Gründe, seinem großen Bruder ans Bein zu pinkeln und sich überheblich grinsend aufzuspielen. Aber (und das ist ja das Faszinierende an den beiden): Obwohl man nicht mehr dasselbe Zimmerchen teilt, ist man sich bei den anreisenden Künstlern einig. Die werden nämlich ganz und gar brüderlich getauscht, wie man es früher mit EM-Sammelbildchen gemacht hat: „Ich gebe dir den Radiohead, und du gibst mir den Foo Fighter …“ Christoph Dorner

77


festivalguide highlights

Back to Beatz Revolution

D

as Gelände am Hawerkamp im Münsteraner Hansaviertel hat schon an der Geschichte diverser Musiksubkulturen mitgeschrieben. Egal ob Exzesstechno, ultrapolitischer 80er-Hardcore, autonomer Punk oder schwarzgewandeter Gruftisound – alle Richtungen fanden und finden dort ein buntes Zuhause. Nun gesellt sich im großen Stil auch der HipHop dazu. Gleich mit einem eigenen Festival, das in diesem Jahr am Hawerkamp Premiere feiert und deutsche MCs ebenso ans Mic bringt wie die NYAvantgarde oder den internationalen Underground.

053

≥ 27.06. ¡ Münster, Sputnikhalle (Am Hawerkamp 31) ∑ 5.000 ª Einlass: 14:00h; Beginn: 15:00h µ VVK: 25,- € (Festivalticket) ∂ www.back2beatz.de ∏ Atmosphere feat. Brother Ali, Blumentopf, DJ Vadim with Yarah Bravo & Guests, Dynamite Deluxe, Pharoahe Monch, Luckyiam Of Living Legends, 2ltaim & Def Clef, I Black Market u. v. a.

ʼnŅ

empfohlen von:

Ruhr in Love Dekoration

D

ie Veranstalter von I-Motion wissen genau, was den Erfolg von Ruhr in Love im Olgapark zu Oberhausen ausmacht: „Es ist dieser kaleidoskopische Picknickkorb aus Floors, DJs, Dekos und Styles, wie es ihn nirgendwo sonst gibt.“ Diese Meinung teilten im letzten Jahr 26.000 Menschen, die sich mit wehenden Haaren und Armen in einen wahren Freiluftexzess tanzten. Eine beeindruckende Kulisse, was vor allem an der spacigen Deko von „Rock Inc.“ lag, die entgegen ihres Namens auch und vor allem ein Technoevent bunt kriegen.

064

≥ 28.06. ¡ Oberhausen, Olga-Park (Vestische Straße 45) ∑ 26.000 µ VVK: 15,- € (Festivalticket) ∏ Ben Konrad, Ben Santo, Ben Selekta, Bert De Rooi, Björn Polanski, Chili Palmer, Chris Fable, Chris Liebing, ChrisVoss, Chrissi D!, Da Hool, Da Rooke, Dabruck & Klein, Dan G., Daniel Hundt, Dr. Motte, Drops, E-Tec, Eck.e u. v. a

weitere Infos aus Seite 137

empfohlen von:

ʼnŅł

Phono-Pop Evolution

B

Foto: ITNOP.NET

ei solchen Veranstaltungen fragt man sich gelegentlich, warum man eigentlich noch auf große Festivals will. Das Phono-Pop hat mit der Festung Rüsselsheim und ihren historischen Mauern nicht nur eine einzigartige Location, auch der weitläufige Campingplatz, der eigentlich bloß aus ein paar malerischen Waldlichtungen besteht, sucht seinesgleichen. Kein Gepferche – reine Idylle. Auch das Line-up ist traditionell spitze: All die tollen IndieBands, die bei den Großen um 13 Uhr 30 verheizt werden: Hier sind sie Headliner.

103

≥ 11.-12.07. ¡ Rüsselsheim, Festung ∑ 600 µ VVK: 18,- € (Festivalticket); AK: 25,- € (Festivalticket) ∂ www.phono-pop.de ∏ Die Türen, Fotos, Jeans Team, Jonas Goldbaum, Les Yper Sound, Mardi Gras BB, Psycho Jones, Slut, The Fountains, The World Inferno Friendship Society u. v. a.

weitere Infos aus Seite 144

empfohlen von:

ʼnŅ

Mamallapuram Spendenaktion

I

Foto: Nathalie Genet

ndierocken für den guten Zweck: Anfang August findet in Storkow nahe Berlin – genauer: auf der Burg in Storkow – nun zum vierten Mal das Benefizfestival Mamallapuram statt. Spendete man die Erlöse in den Vorjahren der Aufbauarbeit in Indien, um die verheerenden Schäden des Tsunamis zu beheben, unterstützt man nun das international agierende Kinderhilfswerk Terre des Hommes. Beeindruckend ist auch die totale DIY-Organisation: So gab’s im letzten Jahr handgemalte Festivalshirts und die wohl schönsten Eintrittsbänder der Saison.

78

149

≥ 08.-09.08. ¡ Storkow, Burg (Schlossstraße 6) ∑ 700 µ VVK: 24,- € (Festivalticket); AK: 29,- € (Festivalticket), 19,- € (Tagesticket Fr.), 21,- € (Tagesticket Sa.) ∏ Barra Head, Björn Kleinhenz, The Dance Inc., Delbo, Jn Fischer Erf, Kyte, Leander, Lichter, Mikrofisch, Mio Myo, Norman Palm, Paul Dimmer Band, Peer mit Band, The Aim Of Design Is To Define Space, The LK, Thimo Sander u. v. a.

weitere Infos aus Seite 152

empfohlen von:

ʼn Ņ


Citadel Music Festival Musik ist eine feste Burg Das ging flott. Schon in seinem dritten Jahr hat sich das Citadel Music Festival in Berlin als entscheidende Größe etabliert. Über 100.000 Zuschauer werden auch dieses Jahr auf den rund 30 Freiluftkonzerten erwartet, die alles zwischen Oper und Soullegenden, Indie-Rockern und Jazz aufbieten – womit laut Veranstalter die Konzertreihe in Spandau zur populärsten Freilichtveranstaltung der Hauptstadt geworden ist. Was nicht nur am Programm, sondern auch dem Ort selbst liegt, einer 400 Jahre alten, massiven Festung, original mit Burggraben drum herum – eine unvergleichliche historische Kulisse, die besonders im Clash mit moderner Popmusik zur Geltung kommt. Markus Schneider

010

≥ 29.05.-01.09. ¡ Berlin, Zitadelle Spandau (Am Juliusturm) ∏ 29.05. Mary J. Blige; 30.05. Jethro Tull; 31.05. Zita Rock: Subway To Sally, ASP, Unheilig, Dreadful Shadows; 01.06. John Fogerty; 03.06. Queens Of The Stone Age, Eagles Of Death Metal, Masters Of Reality; 04.06. Juanes; 10.06. Rage Against The Machine, Anti-Flag; 19.06. The Chemical Brothers; 27.06. Ich + Ich; 01.07. Loreena McKennitt; 04.07. Motörhead, Danko Jones, u. a.; 11.07. Diana Krall; 12.07. Kris Kristofferson; 14.07. B-52s; 15.07. Neville Brothers; 21.07. Meat Loaf; 22.07. Roger Hodgson, Ray Wilson; 23.07. Chicago; 26.07. Roger Cicero; 02.08. Gregorian; 08.08. Nena; 09.08. Primary-Colours-Festival; 23.08. ABBA Mania; 28.08. Iggy & The Stooges; 29.08. Zita-Pop-Festival: And One; 01.09. Schiller

weitere Infos auf Seite 130

empfohlen von:

ʼnŅ

Foto: ITNOP.NET

La Pampa Indie im Dreiländertakt La Pampa, eine Provinz im mittleren Argentinien. Zwei Einwohner tummeln sich dort im Schnitt pro Quadratkilometer. Kein Szenario, dass den Veranstaltern des La Pampa im deutsch-polnisch-tschechischen Grenzgebiet vorschwebte, als sie ihr IndieFestival aus der Taufe hoben. „Gerade in Polen sind die Leute richtig neugierig. Von dort haben wir schon im Vorfeld sehr gute Reaktionen bekommen“, weiß Festivalmacher Bernhard Lechleitner zu berichten. Erwartet werden deshalb 2.000 gutgelaunte Besucher, die im Freibad Hagenwerder sowohl bei elektronisch orientierten als auch indierockenden wie regional bekannten Acts abfeiern werden. Werner Martin

080

≥ 04.-06.07. ¡ Hagenwerder, Freibad Hagenwerder (Straße an der alten F99) ∑ 2.500 µ VVK: 24,- € (Festivalticket); AK: 28,- € (Festivalticket), 16,- € (Tagesticket Fr.), 20,- € (Tagesticket Sa.) ∂ www.lapampafestival.de ∏ Bodi Bill, Cats And Cats And Cats, Chikinki, Girls In Hawaii, Grand Island, Herr.Holle, I Might Be Wrong, Jens Friebe, Justine Electra, Karrera Klub, Knäcke Kollektief, Might Sink Ships, Mintzkov, Monotekktoni, Polarkreis 18, Popo, Siva, The Car Is On Fire, The Fashion, The Friendliness Is Going Happy, Urlaub in Polen, Villa Lada u. v. a.

weitere Infos auf Seite 140

empfohlen von:

ʼnŅ

Berlin-Festival Sommer an der Spree Berliner sind harmoniebedürftig und naturliebend. Ehrlich. Bloß, weil da immer so hemmungslos durch das Großstadtnachtleben gerauscht wird, heißt das ja nicht, dass man nicht auch mal tagsüber auf die Grünfläche will. Das Beste aus beiden Welten bietet das Berlin-Festival: hat die Sounds des Großstadtnachtlebens im Gepäck, breitet sich aber traditionell in versteckten Ruheoasen aus. Der Funkpark auf dem ehemaligen DDR-Rundfunkgelände ist dafür eine vortreffliche Location: direkt an der Spree gelegen, mit schnuckeligem Biergartenschiff, vielen Bäumen, viel Grün – aber auch zwei Bühnen und Indoor-Clublocations für die Aftershowpartys. Michael Schütz

156

≥ 08.-09.08. ∆ Elektro, House, Techno, Avantgarde, Indie-Rock, Indie-Pop, HipHop ¡ Berlin, Funkpark (Nalepastraße 10–16) ∑ 5.000 ∂ www.berlinfestival.de ∏ Maximo Park, Caribou, Get Well Soon, Bodi Bill u. v. a. º Bahn bis Bhf. Berlin-Rummelsburg ¬ Tramlinie 21 bis Köpenicker Chaussee / Blockdammweg ƒ Berlin ¥ Strandbar an der Spree, Festivallfähre mit DJ, Bootsverleih, Aftershowpartys

weitere Infos auf Seite 152

empfohlen von:

ʼnŅ

79


Foto: Jazz Archiv / ITNOP

„Dieses Festival ist BOOMBASTIC!“ Shaggy

Summerjam Die Aufhebung der Grenzen

084

≥ 04.-06.07. ∆ Weltmusik, Ska, HipHop, Reggae ¡ Köln, Fühlinger See (Oranjehofstraße)

∑ 25.000 ª Einlass: Fr. 14:00h, Sa.12:00h, So. 14:00h ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 88,- € (Festivalticket) ∂ www.summerjam.de ∏ Alaine, Alborosie, Beres Hammond Black Dillinger, Buju Banton, Ce’cile, Clueso, Common, Culcha Candela, Dub Inc., Cunnin’ Lynguists, Derrick Morgan, Dr. Ring Ding, Ganjaman, Irie Révoltés, Jah Cure, Jahcoustix & Dubios Neighbourhood, Ky-Mani Marley, Lady Saw, Looptroop Rockers, Luciano, Miss Platnum, Mono & Nikitaman, Panteon Rococo, Patrice, Pete Philly & Perquisite, Queen Ifrica, Rebellion, Roy Paci & Aretuska, Shaggy, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Tosh Meets Marley, Stephen Marley, Tarrus Riley, The Black Seeds, Ziggi & The Renaissance Band u. v. a. º Bahn bis Köln ¬ S11 bis Chorweiler ¿ kostenlos π 10,- bis 15,- € ¥ Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (Infos unter www.vivaconagua.org) empfohlen von:

80

Ņ

G

utes muss lange reifen. Das ist bei Festivals nicht anders als beim Wein aus dem TetraPack. Seit 1985 findet die Summerjam nun statt und hat nach acht Jams auf der Loreley und zwei Notlandungen auf dem Flugplatz in Wilderrath mit dem Fühlinger See seit dreizehn Jahren seine perfekte Location gefunden. Camping am Ufer des Badesees, Bühnenhappenings auf der Insel, und für Dosenraviolimuffel ist sogar das Kölner Stadtzentrum in Gehentfernung. Klar, dass da Menschen aus der ganzen Welt ins urbane Naherholungsgebiet am Rhein pilgern, um sich über drei Tage einfach mit dem Festivalmob treiben zu lassen. Mittlerweile hat sich die Summerjam als größtes Reggaefestival in Europa etabliert. Ganz nach dem diesjährigen Motto „Uniting people of the World“ lebt hier Vielfalt statt Einheitsbrei. Das gilt nicht nur für indische Imbissstände oder afrikanische Trommelschmieden, sondern vor allem für musikalische Open-Mindedness und Acts aus allen Ecken des Globus. Reggae aus Japan, Soul- und Funksounds aus Neuseeland, HipHop aus Schweden, Ska aus Mexiko und traditionelle Beats vom Balkan. „Das Motto soll nicht nur die Vielfalt der Nationen beim anwesenden Publikum ausdrücken, sondern auch die Nationalitäten der Künstler. Das zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Programm“, so der Veranstalter Klaus Maack von Contour Music. „Es gibt keine Grenzen mehr.

Angefixt und beeinflusst von den klassischen Riddims haben sich überall auf der Welt neue Formationen entwickelt.“ Was sich einst komplett auf karibische Klänge beschränkte, wurde über die Jahre zum musikalischen Melting-Pot. Mit der Musik als Sprachrohr wird hier Freiheit innerhalb der Massenkultur zelebriert. Ein Gemeinschaftsgefühl, das man schon in den anreisenden Reggaebussen spürt, das vor Aufbruch kein Ende mehr findet und dafür sorgt, dass einem das erste Juliwochenende noch lange in Erinnerung bleibt. Auch wenn man einmal genug von den über 40 Acts und den zahlreichen Dancehall-Soundsystems der Discozelte hat, lässt sich immer ein passendes Örtchen zum Ausruhen finden. So zum Beispiel in der Chill-out-Area, die in diesem Jahr ihre Premiere feiert. Oder einfach in der freien Natur. „Wir designen hier kein Festival auf irgendeiner Rennbahn oder einem Flugplatz. Wir müssen unser Festival der natürlichen Umgebung anpassen.“ Das heißt dann ganz rastafarilike „back to the Roots“ oder vielmehr „back to nature“. Und dann, spätestens, wenn die langen Sommertage am grünen Ufer des Fühlinger Sees zu Ende gehen, fühlt es sich an, als sei man gerade auf der Reggae-Mutterinsel Jamaika und unheimlich fern vom tristen Deutschland. Julian Stetter


Foto: Stefan Malzkorn

„Das Festival und ich entstammen derselben Generation. Wir sind unzertrennlich: Es gab mir die Chance für meine ersten Gigs.“ Samy Deluxe

105

Splash! Nach dem Sturm

≥ 11.-13.07. ∆ Drum’n’Bass, Elektro, Funk, HipHop, Reggae

¡ Pouch, Halbinsel Pouch ∑ 20.000 ª Einlass: Fr. 14:00h, Sa. 13:00h, So. 13:00h; Beginn: Fr. 16:00h, Sa. 15:00h, So. 15:00h ∫ Info: +49 (371) 651 15 73; Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 74,- € (Festivalticket) ∂ www.splash-festival.com ∏ AfrikanBoy, Azad, Blumentopf, Blumio & Habesha, CLP, Ce’Cile, Culcha Candela, D.I.T.C., Damion Davis, Das Bo, Dynamite Deluxe, Elle P & Jahcoozi, Franky Kubrick, Gentleman, Huss und Hodn, Ice Cube, Irie Révoltés, J-Live, Jay-Z, Jan Delay & Disko No. 1, Kool Savas, Le Peuple De L’Herbe, Little Brother, Looptroop Rockers, M.I.A., M.O.P., Marteria, Missill, Mono & Nikitaman, Mädness & Baggefudda, Nefew, Ohrbooten, Pete Philly & Perquisite, Round Table Knights, Saigon, Sean P., Sefyu, Sera Finale, Shaggy, Sick Girls, Stress, Swollen Members, The Black Seeds, The Tape feat. RQM u. v. a. º Bahn bis Bhf. Bitterfeld ¬ Shuttle-Service ƒ Leipzig, Dessau ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand, Intro Tent (mit M.I.A., Le Peuple De L’Herbe, Nouvel R., AfrikanBoy, The Tape feat. RQM, Elle P & Jahcoozi, Face A Face, Missill, CLP, Sick Girls, Round Table Knights), Write4Gold-Finale, Kino, Breakdance, CharityAktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org)

Travelling mit Mixery: Mixery-Festival-Camp mit exquisiter sanitärer Ausstattung, bezugsfertigen Zelten, Frühstücksservice, Handy-Ladestation, Wertaufbewahrung, Musik u. v. m. für 137,- € inkl. Ticket. Infos: www.mixery-fun-travel.de

empfohlen von:

ńʼnŅł

L

etztes Jahr hätte das Splash! beinahe nicht seinen zehnten Geburtstag gefeiert. Nach mehreren verregneten Augustwochenenden war man am Chemnitzer Stausee Oberrabenstein finanziell am Ende. Wie das immerhin größte HipHop- und Reggae-Event Europas dann doch noch gerettet wurde, unterstreicht die Bedeutung des Splash!-Festivals. Und man kann es als Zeichen einer besonders intensiven Bindung werten, dass es nicht zuletzt Spenden von Fans und Musikern waren, die dafür sorgten, dass die Veranstalter weitermachen konnten – wenn auch fern von Chemnitz auf der Halbinsel Pouch bei Bitterfeld. Aber Pouch erwies sich nach der Generalprobe als würdige Location-Nachfolgerin. „Sich hier einzurichten war natürlich eine immense Aufgabe, die viel Zeit, Geld und Energie gefressen hat“, sagt Mirko Rossner vom Splash! „Aber jetzt haben Pouch und wir uns kennengelernt. Und wir haben die neue Location ins Herz geschlossen.“ Vorverlegt aus dem August auf das erste Juliwochenende, verlief das Splash! 2007 zwar auch nicht ganz ohne Naturlaunen. Doch dem kleinen Sturm zum Festivalauftakt trotzten die Spitzenkräfte der verschiedensten HipHop-Sparten von Snoop Dogg über die Roots zu Kool Savas. Sie sorgten dafür, dass sich keiner der knapp 20.000 Gäste vorzeitig verdrücken wollte. Das Wetter ist jedoch nicht der

einzige Grund, warum das Splash! auch in diesem Jahr wieder im Juli stattfindet: Viele Acts touren zu diesem Zeitpunkt noch regulär und müssen daher nicht extra für teuer Geld eingeflogen werden. Kein geringer Vorteil, wenn man, wie im letzten Jahr, locker über hundert Künstler auf die diversen Bühnen und Zelte verteilt. Überhaupt lesen sich die Festival-Line-ups der letzten zehn Jahre wie ein Who’s who des HipHops – egal welchem Untergenre man da nun zugeneigt ist. Von Oldschool über den charttauglichen GangstaStuff bis hin zu wildem UK-Grime, dem man im letzten Jahr gar mit einem eigenen Zelt bedachte, finden sich immer wieder Acts, die entweder schon einen Namen haben oder vielleicht bald einen haben werden. Aber die HipHop-Kultur wird auf dem Splash! nicht nur im Rahmen der Auftritte gehegt und gepflegt. Zum Rahmenprogramm gehören schon seit einigen Jahren hochkarätige Soundclashs, MC-Battles sowie DJ- und Graffiti-Weltmeisterschaften, die nun im Amphitheater der Halbinsel stattfinden. Und nach der gelungen Premiere geht es nun ans Feintuning: „Das letzte Jahr musste man erst einmal ganz pragmatisch angehen“, erklärt Rossner, „dafür können wir uns in diesem Jahr umso mehr um die künstlerischen und gestalterischen Details kümmern.“ Markus Schneider

81


Foto: Stefan Malzkorn

„Die Nummer 1 in Europa. Toll, wie hier Genres aufeinanderprallen. Es ist jedes Mal eine große Ehre, hier zu spielen.“ Roger Miret, Agnostic Front

088

≥ 04.-06.07. ∆ Alternative, Emo, Hardcore, Metal, Punk, Rock, Ska ¡ Löbnitz, Flugplatz Roitzschjora

∑ 25.000 ª Einlass: Do. 14:00h ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 69,90 € (Festivalticket) ∂ www.withfullforce.de ∏ 1349, A.O.K., Agnostic Front, Biohazard, Born From Pain, Broilers, Brutal Truth, Bullet For My Valentine, Caliban, Converge, Danko Jones, Dark Funeral, Death Before Dishonor, Death By Stereo, Die Apokalyptischen Reiter, Die Kassierer, Drone, Enemy Of The Sun, Ensiferum, Entombed, Hardcore Superstar, Heaven Shall Burn, Illdisposed, In Flames, J.B.O., Japanische Kampfhörspiele, Job For A Cowboy, Lagwagon, Lokalmatadore, Machine Head, Mad Sin, Madball, Mambo Kurt, Misery Speaks, Moonspell, Morbid Angel, One Fine Day, Psychopunch, Pöbel & Gesocks, Ryker’s, She Male Trouble, Six Feet Under, Subway To Sally, The Accidents, Cavalera Conspiracy, The Exploited, Life Of Agony, The Turbo AC’s, Volbeat u. v. a. º Bahn bis Unterer Bhf. Delitzsch ¬ Shuttle-Service ƒ Leipzig π 18,- € p. PKW empfohlen von:

82

Ņ

With Full Force Muskelkater im Genick

E

rfolg macht sexy. Von 25.000 in 2006 kletterte die Besucherzahl des With Full Force in 2007 schon auf fast 30.000. Aber: Erfolg macht auch experimentierunlustig. Das gibt Veranstalter Sven Borges unumwunden zu: „Wir setzen auf das Altbewährte.“ Und der Mann hat ja Recht! Nicht umsonst scheint der Euphorie der Besucher keine Grenzen gesetzt, was auch Borges alle Jahre wieder aufs Neue begeistert: „Unglaublich: Die Leute freuen sich das ganze Jahr aufs Fest – und dann kommen sie und feiern drei Tage und Nächte durch.“ Damit sie das durchhalten (oder auch nicht), stellen Borges und sein Team von Anfang an klar, dass das With Full Force ein No-Limits-Event ist: Jeder kann – wie er will und verträgt – unbegrenzt Getränke und Verpflegung ins Camp mitbringen. Nur schleppen muss man selber. Aber es geht natürlich nicht nur um Dosenravioli und Bier: Wenn man auf Stromgitarren und Geballer abfährt, läuft einem schon beim Lesen des Lineups das Wasser im Munde zusammen. Und man spürt schon in prickelnder Vorfreude die blauen Flecken auf der Haut, die man spätestens nach den ersten Acts haben wird – ein ausgelassener und knüppelharter Tanzstil ist schließlich Pflicht. „Wir sind sicher das härteste Event Deutschlands, wenn nicht sogar Europas“, sagt Sven Borges stolz. Aber: „Mit Gewalt hat das nichts zu tun. Das sieht man auch daran, dass

es trotz der Menschenmassen an den drei Tagen nur hie und da ein kleines Scharmützel gibt.“ Eine Frage, die in Bezug auf das With Full Force immer wieder auftaucht ist die, ob es nicht ein reiner Männersport ist. Das stimmt so nicht mehr, wie Borges bestätigt: „Mittlerweile ist schon ein Viertel der Besucher weiblich, Tendenz steigend.“ Und wenn man schon gerade dabei ist, auf Vorurteile einzudreschen: Ist das With Full Force „so ’n Ossi-Ding“, wie man manchmal von neidischen Wessis hört? Borges entschiedene Antwort: „Nein. Natürlich haben wir viele Fans aus Ostdeutschland. Das Full Force ist in der Region halt Kult. Doch die alten Bundesländer sind auch am Start. Ach, wir haben hier Maniacs aus über 40 weiteren Ländern!“ Thema durch. Unterm Strich ist es ja auch so: Musik ist Trumpf. Auch in Knüppelhausen. Und da sind sich halt alle Anwesenden einig, dass das With Full Force die richtige Mischung bringt: Auf der Hauptbühne die arrivierten Headliner, die „Hardbowl“-Zeltbühne mit Hardcore und Punk, die „Knüppelnacht“ mit Blackund Death-Metal am Freitag, das „Saturday Night Fever“ mit Arschtrittrock à la Danko Jones und das derb-düstere „Last Supper“ am Sonntag. Das gibt’s immer. Alles beim Alten also. Und gerade deshalb wieder eine Wucht. Benjamin Cries


Omas Teich Ostfriesen-Wies’n

128

≥ 25.-27.07. ∆ Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop ¡ Großefehn, Festivalgelände

ª Einlass: Fr. 16:00h, Sa. 11:30h, So. 11:30h; Beginn: Fr. 17:00h, Sa. 12:30h, So. 12:30h ∫ Info / Tickets: info@omas-teich.de µ VVK: 59,90 € (3-Tage-Ticket), 39,90 € (2-Tage-Ticket), 25,- (Tagesticket); AK: 70,- € (3-Tage-Ticket), 50,- € (2-Tage-Ticket), 30,- (Tagesticket) ∂ www.omas-teich.de ∏ Ashes Of Pompeii, Blackmail, Bratze, Computer, Enno Bunger, Escapado, Goose, Home Of The Lame, Johnossi, Jupiter Jones, Kaizers Orchestra, Keith Caputo, Spermbirds, The Audience, The Horror The Horror, Trip Fontaine u. v. a. º Bahn bis Bhf. Leer ¬ Bus 460 Ri. Aurich bis Ulbargen, B72 ¬ Beschilderung folgen ƒ Aurich, Emden, Leer, Oldenburg ¿ 5,- € Müllpfand π kostenlos ¥ Strandbar, Karaoke-Zelt, Hörspielzelt, Aftershowpartys, Fest van Cleef am 27.07. mit Kettcar, Tomte, Voxtrot, The Robocop Kraus, Niels Frevert u. a. (siehe Festivalindex-Nr. 126) empfohlen von:

ʼnŅ

Foto: Jochen Melchior

∑ 6.000

D

en Ostfriesen haut bekanntlich so schnell nichts um. So wenig Jammerlappen wie bei Omas Teich sieht man jedoch selten. Bei einem Festival, das aus guter Tradition zu den Glockenschlägen von AC/DCs „Hells Bells“ eröffnet wird, darf man das aber auch erwarten. Und so war es nicht weiter schlimm, dass Omas Teich im vorigen Jahr tatsächlich in ein stehendes Gewässer verwandelt wurde: 60 Liter Regen pro Quadratmeter gingen nieder.

Doch weder der Schlamm noch ein Stromausfall noch der im Backstage alles wegschluckende Tomte-Sänger Thees Ullmann konnten der Stimmung und den Biervorräten etwas anhaben. Man wusste sich zu helfen: Auf dem Zeltplatz errichteten ein paar Schlawiner aus Bierfässern und einer Fackel einen Leuchtturm, der nächtens einige der 5.000 Besucher magisch anzog. Dumm nur, dass der Leuchtturm keineswegs den Weg zu trockenen Gestaden wies – sondern direktemang in ein riesiges Schlammloch. Wer hineingeplumpst war, gehörte alsdann zu den kichernden Komplizen, wenn das nächste Opfer nahte. Ganz bestimmt wird das Wetter dieses Jahr viel, viel besser. Thees Uhlmann kommt auf jeden Fall und beschert Omas Teich mit seinem „Fest van Cleef“ einen weiteren Festivaltag. Sollte es doch schütten, will er mit dem Trecker kommen und sich mit einem Gummistiefelverkauf eine goldene Nase verdienen. Wenn er da mal nicht Ärger mit Bauer Andresen, der guten Seele des Festivals, bekommt! Mario Rolfs, Veranstalter von Omas Teich, kann nach zehn Friesensausen mit Bands aus Rock, Indie und Punk jedenfalls nichts mehr schocken. „Die wichtigste Botschaft ist: Omas Teich macht bei jedem Wetter Spaß.“ Na dann. Christoph Dorner

Fest van Cleef Kindergeburtstag

126

≥ 25.-27.07. ∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop ¡ Mannheim, Messeplatz / Köln, Odonien / Großefehn, Festivalgelände

R

∑ 5.000 µ VVK: 25,- € (Festivalticket) ∂ www.ghvc.de ∏ 25.07. Mannheim; 26.07. Köln; 27.07. Großefehn mit Ghost Of Tom Joad, Kettcar, Niels Frevert, The Robocop Kraus, Tomte, Voxtrot, Computer ƒ Mannheim, Köln, Heidelberg π kostenlos empfohlen von:

84

Ņ

ückblickend war es ja verdammtes Glück, dass in grauer Vorzeit weder Kettcar noch Tomte einen Abnehmer für ihre Alben fanden. Mit einem Kredit von der Bank und Wut im Bauch wurde kurzerhand das eigene Label Grand Hotel van Cleef gegründet. Der Rest ist schon Geschichte. Nun ist es mittlerweile nicht mehr so, als würde niemand die beiden Zugpferde des deutschen Befindlichkeitspop auf einem Festival haben wollen. Im Gegenteil. Und trotzdem scheint die Hamburger

Männerclique Gefallen an Alleingängen gefunden zu haben. Denn seit 2006 hat das Grand Hotel van Cleef auch sein eigenes kleines Festival, das Fest van Cleef. Dabei tingeln dessen Bands mit einer Schar befreundeter Musiker für eine Drei-Städte-Tour übers Land. Was sich nach anstrengendem Wanderzirkus anhört, ist für Kettcar und Co. in Wahrheit eine Mischung aus Klassenfahrt und Abitreffen. GHvC-Booker Danny Simons nennt es gar einen Kindergeburtstag: „Es geht darum, Bands besser kennenzulernen, die wir für ihre Musik schätzen. Dabei gibt bei uns keine Hierarchien nach Plattenverkäufen und einen entspannten Zeitplan“, so Simons. Dazu gehört auch, dass einem trotz bis zu 2.500 Besuchern schon mal Tomte-Sänger Thees Uhlmann auf dem Weg zum Bierstand entgegenstolpert oder man gegen Kettcar-Bassist Reimer Bustorff an der Torwand antreten kann. Bernd Begemann legte im Vorjahr in Bremen gar eine astreine Flitzeraktion hin. Noch besser sein Spruch danach: „Je mehr Pudding man isst, desto mehr Liebe kann man geben.“ In Köln steigt das Fest übrigens im Odonien, einem Schrottplatz wie bei den Drei Fragezeichen. Spannende Sache. Christoph Dorner


Foto: Arne Sattler

„Absolut phänomenal! Ein wahnsinnig aufregendes Festival!“ Tom Smith, Editors

118 Foto: Gerrit Starczewski

≥ 18.-20.07. ∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Alternative, IndieRock, Punk, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop ¡ Gräfenhainichen, Ferropolis (Ferropolisstr. 1)

Melt! Drei Tage wach

∑ 15.000 ª Einlass: Fr. 15:00h ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 85,- € (Festivalticket), 65,- € (2-Tage-Ticket), 45,- € (Tagesticket So.) ∂ www.meltfestival.de ∏ Freitag: Editors, Kate Nash, Adam Green, dEUS, Zoot Woman, Robyn, Hercules And Love Affair, The (International) Noise Conspiracy, Gus Gus, Miss Kittin & The Hacker, Booka Shade, M.A.N.D.Y., Alter Ego, Ellen Allien, Supermayer, Modeselektor, Burger/Voigt, Blackmail, Why?, Turbostaat, The Teenagers, Does It Offend You, Yeah?, Late Of The Pier, Navel, Sascha Funke, Tomas Andersson, Tobias Thomas, Munk, Goldie, Commix, Caspa, Storm, Dúné, Gui Boratto, Markus Kavka, Skream; Samstag: Franz Ferdinand, Róisín Murphy, The Notwist, Stereo MCs, The Wombats, Mr. Oizo, Uffie & Feadz feat. Technotronic, Boys Noize, The Whitest Boy Alive, PeterLicht, Lightspeed Champion, Operator Please, Mathew Jonson, Steve Bug, Cobblestone Jazz, Henrik Schwarz, Miss Platnum, The Mitchell Brothers, Kissy Sell Out, Bonde Do Role, Friendly Fires, Fujiya & Miyagi, Efdemin, Len Faki, Goldie vs. Doc Scott, The Count & Sinden, Crookers, Rummelsnuff, MEN (Le Tigre DJs), Alexander Marcus, Edu K, MC Gringo; Sonntag: Björk, Hot Chip, Battles, Get Well Soon, Los Campensinos, Santogold u. a. º Bahn bis Bhf. Dessau ¬ Bus nach Ferropolis ƒ Berlin, Dessau, Leipzig ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand mit Autogrammstunden, kostenloser Shuttle-Service zw. Park-, Campingplatz und Gelände (ab Do. 13:00h bis Mo. 13:00h durch Euro Touring), Badesee, Gelände mit ausgedienten Schaufelrad- und Eimerkettenbaggern, CharityAktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org) ¥ Travelling mit Mixery: Mixery-Festival-Camp mit exquisiter sanitärer Ausstattung, bezugsfertigen Zelten, Frühstücksservice, Handy-Ladestation, Wertaufbewahrung, Musik u. v. m. ab 75,- € sowie Anreise mit Partysonderzug „Mixery-Train“ (ab 69,- €). Infos: www.mixery-fun-travel.de empfohlen von:

ńʼn Ņ

W

enn die Julisonne über der Halbinsel Ferropolis, der „Stadt aus Eisen“, wieder aufgeht, ist das nicht das Ende einer lange Partynacht. Tatsächlich ist es der Höhepunkt. Und irgendwann, wenn die auf dem Festivalgelände heimischen Schwalbenschwärme ihren Set aus Vogelgezwitscher längst begonnen haben, sinkt man erschöpft, aber glücklich auf den Boden, um den Schlaf nachzuholen, den einem diese grandiose Party geraubt hat. Bei zahlreichen Festivaljunkies aus Deutschland und dem europäischen Ausland genießt das Melt! – gut erreichbar im Dreieck Berlin, Leipzig, Dresden – mittlerweile eine Sonderstellung in der sonst oft gleichförmigen Festivallandschaft. Die Gründe dafür sind zahlreich: Eine beeindruckende Kulisse aus alten Stahlriesen, den gigantischen und die Optik des Melt! prägenden Schaufelradbaggern und verlassenen Industrieanlagen, die düster und stumm gegen den durch Lightshow und Visuals hell erleuchteten Nachthimmel stehen. Der Nimbus des trotz stetig wachsendem Besucherzuspruch immer noch sympathischnerdigen Indie-Festes, auf dem man Musik jedweder Couleur noch erleben und seine Euphorie unter Gleichgesinnten ausleben kann. Und nicht zuletzt die Mischung aus heißen Newcomern, Geheimtipps und den wahren Topacts einer blühenden Elektro-, Rock-, HipHop- und Indie-Popszene: Auf dem Melt!

verschmilzt buchstäblich alles zu einem einzigartigen Partyerlebnis. Hier stehen Gitarre und Beats nicht gegeneinander, hier streitet sich nicht das Analoge mit dem Digitalen, hier sind Turntables nicht das Gegenteil von Marshall-Stacks: Hier geht alles Hand in Hand, dem Sonnenaufgang entgegen. Auf mehreren Bühnen wie beispielsweise der großen Hauptbühne im Zentrum des Areals, der überdachten Gemini Stage mit Blick auf den angrenzenden Gremminer See sowie im Melt!-Klub in einer alten Industriehalle geht das Fest bis in die Morgenstunden – auf dem angrenzenden Sleepless Floor sogar noch darüber hinaus. Festivalmacher Stefan Lehmkuhl lebt das ganze Jahr für den besonderen Melt!-Moment: „Spätestens dann, wenn man bei Nacht auf das Gelände blickt und Tausende von Menschen euphorischen Spaß haben – und zwar von Spätnachmittag bis zum Sonnenaufgang – dann ist es wieder da: das Melt!-Gefühl.“ Neu ist beim mittlerweile elften Melt! der zusätzliche Tag: Der Sonntag, der bislang dem finalen Chillout diente, wird erstmals auch vollwertiger Festivaltag. Die vollen drei Tage sind dabei freilich eine Option, eine Dreingabe, die XXL-Variante zum regulären und bekannten Zwei-Tages-/Nächte-Festival. Vorschlafen empfiehlt sich – auf dass das Melt!-Gefühl in diesem Jahr noch länger anhält … Peter Flore

85


Foto: Stefan Malzkorn

Den Block im Herzen, den Bravo-„Otto“ im Schrank, die Maske poliert: Sido

MTV HipHop Open Urbanes Idyll

H

123

≥ 19.07. ∆ HipHop ¡ Stuttgart, Reitstadion (Talstraße 209)

∑ 13.000 ª Einlass: 09:00h; Beginn: 10:00h µ VVK: 45,- € (Festivalticket) ∂ www.hiphopopen.de ∏ Culcha Candela, Cunnin Lynguists, Dynamite Deluxe, F.R., Huss & Hodn, Ludacris, Ice Cube, Pete Philly & Perquisite, Sido u. v. a. ƒ Stuttgart π kostenlos empfohlen von:

86

ń ʼnŅ

ipHop funktioniert nicht nur in Brooklyn, Compton, South Central oder Berlin-Marzahn. Seit seinem Siegeszug in den letzten Jahrzehnten mag er ein wenig von dem verloren haben, was er mal sein wollte, aber wie das Leben auf der Platte oder im Ghetto angeblich so ist, das weiß heutzutage auch die Dorfjugend vom Emsland bis ins tiefste Bayern. Oder eben in Stuttgart, the city formerly known as Stuggitown, eine Stadt, die zumindest dem deutschen HipHop mehr als ein spannender Impulsgeber war. Nicht nur hat man bis heute eine lebhafte und exportfreudige HipHop-Szene – mit dem MTV HipHop Open hat man zudem auch eine der feinsten Veranstaltungen des Genres. HipHop von zart bis hart, vorgetragen in einer „kuscheligen Location mit viel Charme“, so Alexi Jordan von 0711 Entertainment über das Reitstadion im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt. Und tatsächlich: Das an der langen Seite des Canstatter Wasens in Neckarnähe gelegene Gelände ist wahrlich ein grüne Oase. Ein Widerspruch zur urbanen Herkunft des HipHops? Nö. „Es könnte keine bessere Location für das HipHop Open geben“, sagt Alexi Jordan und konstatiert zufrieden: „Alle fühlen sich hier sehr wohl.“ Das kann man wohl sagen: Bisher hatte man stets rund 13.000 Besucher in da house. Und die Fans stehen dermaßen drauf, dass viele von ihnen extra in der Nacht zuvor brav und früh ins Bett gehen, um

am großen Tag um sieben Uhr auf der Reitstadionmatte zu stehen. Müde wird dann aber wirklich niemand – und selbst wenn jemand nach derart frühem Aufstehen, nach ordentlichem Abgetanze, nach heftigem Kopfnicken und Mit-dem-Arm-Gewedele eine Verschnaufpause braucht, kann man sich im grünumflorten Reitstadion ja einfach ein Stündchen auf die Wiese fläzen. Zweifelsohne: Diese Naturidylle hat eine Menge für sich. Umso mehr, weil das MTV HipHop Open im Herzen natürlich eine urbane Veranstaltung ist. Oder, wie es Alexi Jordan formuliert: „Das HipHop Open ist ein städtisches Festival, man fühlt sich aber nicht unbedingt wie in einer Stadt.“ Dafür hat man ja dann den Soundtrack der Städte, der von den nationalen und internationalen Platzhirschen des HipHops von der Bühne gerappt wird. Auch die SideEvents des Festivals stehen ganz im Zeichen dieser modernen Urbanität: Grafitti-, Breakdance-, Basketball-, Skateboard- und Freestyle-Events zählen seit Jahren zum Rahmenprogramm. Es gibt also keinen Clash zwischen urbaner Soundkultur und idyllischer Vorstadtatmosphäre, sondern ein stimmungsvolles Verschmelzen der beiden. So wächst auf dem MTV HipHop Open am Ende doch das zusammen, was nur auf den ersten Blick nicht zusammengehört. Michael Schütz


140

Sonnenrot Brennende Herzen

≥ 01.-02.08. ∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop, Funk, HipHop, Reggae ¡ Geretsried, Gut Buchberg

∑ 6.000 ª Einlass: Fr. 14:30h, Sa. 12:00h ∫ Info: info@sonnenrot.com; Tickets: +49 (1805) 908 844 µ VVK: 69,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand) ∂ www.sonnenrot.com ∏ Blumentopf, Chikinki, Donots, Fertig, Los!, Get Well Soon, Itchy Poopzkid, Johnossi, Kilians, Mia., Shout Out Louds, The Futureheads, The Seesaw, Zoot Woman u. v. a. º Bahn bis Hbf. München ¬ S7 bis Wolfratshausen ¬ Shuttle-Service (im 30-Minuten-Takt) ƒ München ¿ kostenlos π kostenlos ¥ brasilianische Trommler, Lagerfeuerstellen, Bazar, Biergarten, Burning Man, Finale Emergenza Deutschland empfohlen von:

ʼnŅ

142

≥ 02.08. ¡ Dortmund, Westfalenpark

E

ine Waldlichtung mitten im oberbayerischen Wald. Im Schein des Lagerfeuers tanzen Indie-Gitarre und Sambatrommel gemeinsam Polka, und 6.000 musikbegeisterte Menschenherzen hüpfen im Takt dazu. So idyllisch geht es beim Sonnenrot-Festival bei Geretsried zu, nur einen Katzensprung von München entfernt. Dieses kleine Paradies mussten sich die Organisatoren allerdings erst mit viel Leidenschaft erkämpfen. „Wir sind mit Pau-

Juicy Beats Die Wilde 13

∑ 20.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 14,- € (Festivalticket bis 31.05.) 18,- € (Festivalticket); AK: 22,- € (Festivalticket), 12,- € (Ticket ab 22:00h) ∂ www.juicybeats.net ∏ André Galuzzi, André Rother, Anne Poprausch, Ante Perry, Arabsonradar, Audio Rebelution Rockers, Björn Polanski, Brot & Spiele, Carsten Helmich, Clara Hill, Coma, DJ Click, DJ Dash, DJ Larse & Simon2, Damned Dan, Daniel Kasprowics, Die Le-benden Legenden, Digitalism, Dynamo Soundmachine, Dynamodyse, Fabian SaavedraLara, Flora, Freakatronik DJs, Frenchman, Funktronix, Get Well Soon, Gratis Film Soundsystem, Ingo Sänger, Jeanine, Jonnek, Kenshiro, Klaus Fiehe, Kosta Kostov, Langenberg, Lefty & Alex, Mahan, Mediengruppe Telekommander, Mouse On Mars, Nortec Orchestra, Nosliw, Oliver Klein, Overschmidt, Panteón Rococó, Philipp Bückle, Philipp Nusch, Phoneheads, Phony 14, Rumble Mumble DJs, Rummelsnuff, S Cream, Schwefelgelb, Scorpio Soundsystem feat. Echo Minott & Sassafrass, Shocking Murray, Sonar Kollektiv Orchestra, Steward & Stricher, The Baby Universal, Tobias Becker, Top Frankin Soundsystem, Without Wax u. v. a. ¥ Fernsehturm, DJ Parkbahn, div. Spielplätze inkl. Hüpfburgen, Liebesgondeln, Seen, Wiesen, Planschbecken

Weitere Informationen auf Seite 152

empfohlen von:

88

ʼnŅ

ken und Trompeten pleite gegangen“, erinnert sich Steffi Posor vom Sonnenrot an ihr erstes Festival im Jahr 2004. Sie wirkt eher belustigt als griesgrämig, wenn sie davon erzählt. Denn dass es mit dem Festival weitergehen sollte, war allen Beteiligten klar. Zwei Jahre lang wurden also Kräfte gebündelt, um 2007 neu durchzustarten. Von der ursprünglichen Idee, ausschließlich Acts aus dem deutschsprachigen Raum einzuladen, hat man sich wieder verabschiedet. Nun schmücken mitunter auch die Namen internationaler Headliner die Sonnenrot-Plakate – wie zum Beispiel Mando Diao im letzten Jahr. Aber schließlich steht Internationalität dem bunten Treiben zwischen Weißbier, Bazar und Feuerschluckern ja auch viel besser. Denn beim Sonnenrot wird viel Wert auf ein quirliges Rahmenprogramm rund um die Bühnen gelegt. Da gibt es Jongleure am Lagerfeuer oder eben Sambatrommeln im Biergarten. Worauf sich Posor diesen Sommer wieder besonders freut? „Ganz klar: auf den Burning Man. Der wird am Samstag um Mitternacht in Brand gesteckt. Das war letztes Jahr einfach nur gigantisch.“ Könnte es denn ein schöneres Bild geben für tausende brennende Indie-Herzen, mitten im oberbayerischen Wald? Arno Raffeiner

S

ehr sexy ist so ein Bundesgartenschaupark eigentlich nicht. Sonntags gibt’s draußen Kännchen, und das Gros der Besucher weilte bereits 1959 unter den ersten Gästen des Westfalenparks in Dortmund. Dann kam House. Und eine Generation, die „chillen“ zur obersten Pflicht erhob und ein Verlängerungskabel fand, lang genug, um das 70 Hektar große Areal unter lecker Strom zu setzen. Zum 13. Mal heißt es seitdem gesunde Vitamine

naschen im Zeichen saftiger Früchtchen, die die 14 Floors, darunter sechs Livebühnen, mit sonnigen Piktogrammen verbinden: Kiwi, Banane, Ananas heißen die knallig beleuchteten Stages, auf denen die Hundertschaften von Bands und DJs die beschauliche Ruhrgebietsidylle in einen elektronischen Partysafaripark verwandeln. Bis zum Morgengrauen dürfen über 20.000 angereisten „Früchte“, wie der Veranstalter seine Schäfchen nennt, unbehelligt durch die 3.000 verschiedenartigen Rosenrabatten latschen, sich zum Picknick auf den Rasenflächen lümmeln oder mit der beschallten Parkbimmelbahn durch den Obstsalat tuckern. Freche Früchtchen, die ein bisschen It-Feeling als Sahnehäubchen wünschen, freuen sich über das Hilton-Deluxe-Paket: Übernachtung und Frühstück im schicken Parkhotel nebst gemeinsamen, nächtlichen Poolbesuch mit Künstlern und Machern inklusive. Dieser Garten Eden der gepflegten Beats bietet von House über Reggae, Worldmusic, Techno, HipHop, Electroclash bis Indie etwas in jeder Geschmacksrichtung und ist dabei ein Paradestück von Szene-Event in Zusammenarbeit mit dem gar nicht piefigen Dortmunder Jugendamt. Ganz schön fit for fun. Yvonne Zymolka


„Ein Familienfest. Es ist das einzige Festival, auf dem ich drei Tage mit meinem Campingmobil bleibe.“ Felix Kröcher

137

≥ 01.-03.08.

Nature One Die Sonne geht auf

∆ Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa ¡ Kastellaun, Raketenbasis Pydna

∑ 50.000 ª Beginn: Fr. 20:00h, Sa. 18:00h ∫ Info / Tickets: +49 (261) 921 58 40 µ VVK: 56,- € (Festivalticket), 42,- € (Tagesticket); AK: 65,- € (Festivalticket), 49,- € (Tagesticket) ∂ www.nature-one.de ∏ ATB, Alter Ego, Ante Perry, Anthony Rother, Arkus P, Armin van Buuren, Babor, Bassface Sascha, Brixton, CJ Bolland, Carl Cox, Chris Liebing, Christian Fischer, DJ Murphy, DJ Toyax, Da Hool, Dag, Dave Clarke, Dave202, Discordia, Dominik Eulberg, Dr. Motte, Dubfire, Duderstadt, Einmusik, Elmar Strahte, Elton D., Felix Kröcher, Ferry Corsten, Gabriel Ananda, Giuseppe Ottaviani, Gregor Tresher, Jacek Sienkiewicz, Johannes Heil, Joris Voorn, Judge Jules, Kyau & Albert, Lützenkirchen, Malente, Martin Heyder, Mijk van Dijk, Milk & Sugar, Moguai, Monika Kruse & Karotte, Moritz Piske, N.U.D.E., NatureOne Inc., Paul van Dyk, Perplexer, Rank1, Raoul, Renato Cohen, Rob Acid, SONO, Sebastian Gnewkow, Space DJz, Sven Väth, Sven Wittekind, Tanith, The Disco Boys, The Flowmasterz, Tillmann Uhrmacher, Tiesto, Tom Cloud, Tom Wax, Umek, Westbam, Yves De Ruyter u. v. a. º Bahn bis Hbf. Koblenz ¬ Shuttle-Service (kostenpflichtig) ƒ Koblenz, Frankfurt / Main, Wiesbaden ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Do. 31.07. ab 12:00h Camping und Mixery-Opening

Travelling mit Mixery: Mixery-Festival-Camp mit exquisiter sanitärer Ausstattung, bezugsfertigen Zelten, Frühstücksservice, HandyLadestation, Wertaufbewahrung, Musik u. v. m. für 116,60 € inkl. Festivalticket sowie Anreise mit Partysonderzug „Mixery-Train“ (ab 59,- €). Infos: www.mixery-fun-travel.de

empfohlen von:

ʼnŅł

E

ckensteher und Partypupser dürfen zuhause bleiben: Der alljährliche Pflichttermin für alle Anhänger des gepflegten Eskapismus rückt näher. Zur Nature One wird am ersten Augustwochenende wieder freundliches Technovolk aus aller Herren Länder in den Hunsrück einfallen, um bei fetten Beats und Bässen zu einer orgiastischen Partykörpermasse zu verschmelzen. Spielort dieses Spektakels ist auch in diesem Jahr wieder die ehemalige Raketenbasis Pydna bei Kastellaun. Die hier einst gelagerten Atomsprengköpfe sind längst verschrottet und über die Ruinen des Kalten Krieges ist Gras gewachsen. Zum mittlerweile dreizehnten Mal rollen die Friedenspanzer der Love Generation über das Areal, um hier auf 100 Hektar zu campen, feiern und zu chillen. „Wake up in yellow“ lautet das Motto 2008 der diesjährigen Nature One. Veranstalter Nik Schär von der Agentur I-Motion, die die Nature One ausrichtet, erläutert den Leitspruch: „Gelb steht in vielerlei Hinsicht für die Nature One – für Natur, Sonnenlicht, Freude, Fröhlichkeit, Feiern. Aber Gelb ist auch die Farbe des Liberalismus und symbolisiert so Toleranz und Open-Mindedness.“ So begreift sich die Nature One auch musikalisch nicht nur als Heimstätte für Techno- und Trance-Aficinados – tatsächlich gibt es kaum einen Planeten im weiten Tanzmusikkosmos, der nicht angesteuert würde. Neben den vier größten Floors, um die sich alles

dreht – als da wären: „Open Air“, „Century Circus“, „House of House“ und „Classic Terminal“ – werden wieder 16 Clubs von nationalem wie internationalem Rang wieder Bunker und Zelte auf dem Festivalgelände nach eigenem Gusto akustisch und visuell gestalten und so für kollektive Rave-Raserei sorgen. Neben obligatorischen Big Names wie Cocoon, Tresor und Airport ist mit „Power from the Eastside“ in diesem Jahr erstmals auch die ostdeutsche Partyfraktion in Mannschaftsstärke vertreten. Grenzüberschreitungen werden zudem mit den Clubs Thunderdome aus den Niederlanden, Energy aus Zürich sowie Reversz aus Belgien erprobt. „Es gibt wohl kein anderes Festival im Bereich elektronischer Musik, das so viele Leute, die in der Szene tätig und bekannt sind, an einem Ort zusammenbringt“, so Nik Schär. Mit rund 300 DJs und LiveActs auf 20 Bühnen wird so auf der Pydna auch in diesem Jahr wieder der ganz große Docht abgebrannt. Die Nature One hat sich zu einem wichtigen Gipfeltreffen des internationalen Partyzirkus gemausert. Auch abseits der Dancefloors werden neue Trends gesetzt – zum Beispiel nackertes Bungeejumping, über der Hauptbühne, nach Mitternacht, bis die Sonne aufgeht. Wake up in yellow – so schön kann Raven sein. Florian Wachinger

89


Foto: Gerrit Starczewski

Foto: Gerrit Starczewski

„Wir haben schon auf dem Zeltplatz gespielt – jetzt haben wir es auf die Hauptbühne geschafft!“ Simon den Hartog, Kilians

Haldern Pop Bitte nicht erwachsen werden

145

≥ 07.-09.08. ∆ Avantgarde, Indie-Rock, Indie-Pop ¡ Rees-Haldern, Alter Reitplatz (Lohrstraße)

∑ 7.000 ª Beginn: Do. 19:00h, Fr. 13:00h, Sa. 11:00h µ VVK: 60,- € (Festivalticket) ∂ www.haldern-pop.de ∏ Alamo Race Track, Bohren Und Der Club Of Gore, Diry Projectors, Editors, Dear, Foals, Guillemots, Gutter Twins, Iron & Wine, Jack Penate, Joan As Police Woman, Kate Nash, Kilians, Kula Shaker, Loney Dear, Lykke Li, Mintzkov, Okkervil River, Olafur Arnalds, Scott Matthew, Soko, The Dodos, The Flaming Lips, The Heavy, The National, White Lies, Yeasayer u. v. a. º Bahn bis Duisburg ¬ Bahn bis Bhf. Haldern / Niederrhein ƒ Bocholt ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand mit Autogrammstunden empfohlen von:

90

ʼnŅ

D

as Vierteljahrhundert vollgemacht: Da muss man doch mal so langsam zur Ruhe kommen, erwachsen werden, auf Nummer sicher gehen, was langweilig Großes buchen und sich zurücklehnen. Seine Reputation hat man ja nun, die Leuten kommen eh – wird schon laufen. Stefan Reichmann, der von Anfang an beim Haldern Pop dabei ist, sieht die Sache allerdings so: „Das Schöne an einem Jubiläum ist doch, dass man auch mal was Neues ausprobieren kann.“ Natürlich bedeutet „etwas Neues“ im Falle des Haldern Pop durchaus gehobenes Feintuning. Denn nach 25 Jahren Bestehen hat sich die Indie-Institution im niederrheinischen Rees-Haldern dermaßen eingespielt, dass jeder Besucher gleich das Gefühl bekommt, seinen Platz gefunden zu haben. Was nicht nur an dem immergrünen Reitplatz, den freundlichfreiwilligen Helfern und der herzlichen Umarmung der Stadt Rees liegt, sondern natürlich auch an dem gewagten Line-up, diesem Mix aus „kreativen Zumutungen und musikalischen Experimenten“, wie das Haldern-Team es selbst es nennt. Da spielen gerne mal alte Helden wie James oder der ehrenwerte Paul Weller, noch lieber setzt man aber auf die Acts, die es noch zu entdecken gilt. Und da haben die Halderner schon oft ein gutes Händchen bewiesen. Aktuelles Beispiel: Kate Nash. Sie spielte im letzten Jahr nachmittags im schmucken Spiegelzelt, nur wenige

Wochen, bevor sie zum Charthöhenflug ansetzte. Trotzdem – was zählt, ist das große oder besser: das kleine Ganze. „Das Festival ist wichtiger als jede Band“, sagt Reichmann entschieden und erklärt: „Vor Jahren haben wir überlegt, einen wirklich großen Künstler zu buchen. Das hätte geklappt. Aber uns wurde klar, dass wir damit einen großen Teil unseres Publikums umgekrempelt hätten. Dabei ist doch gerade das unser größtes Kapital: dass Veranstalter und Publikum inzwischen so harmonieren.“ Überhaupt scheint man im Hause Haldern Pop zu wissen, was man aneinander hat. Die treuen Fans wissen es, weil sie seit vielen Jahren kommen, und die Veranstalter spüren es nicht nur am Haldernwochenende, sondern auch wenn sie in der ganzen Welt auf Talentspotting-Tour sind: „Es ist das größte Kompliment, wenn man im Ausland Künstler trifft, die sagen, sie spielen gerne bei uns. Aber das tun sie ja nicht, weil sie uns so geil finden, sondern weil sie wissen: Da hab’ ich ein Publikum, das mir eine Chance gibt.“ Und sich ganz gewiss nicht entgehen lassen wird, ausgelassen zum 25. zu gratulieren. Natürlich darf man durchaus gespannt sein, was Reichmann & Co. sich so Neues haben einfallen lassen. Ideen hatte er im Interview genug. Verraten werden sie an dieser Stelle nicht. Daniel Koch


Foto: Jazz Archiv / ITNOP

„Vor drei Jahren waren wir schon einmal dort. Wir dachten, die wollen bloß Beats und Party. Nichts da: ein tolles Publikum!“ Suzie Kerstgens, Klee

153

≥ 08.-10.08. ∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop

SonneMondSterne Nebel und Discorauch

¡ Saalburg, Bleilochtalsperre (Wetteraweg) ∑ 25.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 74,- € (Festivalticket); AK: 50,- € (Tagesticket) ∂ www.sonnemondsterne.de ∏ 2Face, AL, ASP, Alter Ego, Ana, Anja Schneider, BSTee, Base, Boys Noize, Breakfastklub, Cannibal Cooking Club, Carina Posse, Chopstick & JohnJon, Chris, Colt, D. Diggler, DJ Koze, DJ Krust, DJ Rush, DJ Tayler, Deichkind, Deph, Der Totmacher, Digital Slaves, Digitalism, Djane Bux & Vinyl D, Dreher & Smart, Dubfire, Ducksfunk, Electric Sun, Electrostatic, Emerson, Erobique, Esquare, Extrawelt, Felix Kröcher, Fettes Brot, Frank Lorber, Fun Key & B-Rok, GKone, Green, Gregor Tresher, Hanson & Schrempf, Heartthrob, Heinrich Müller, Ian Simmonds, Ivan Smagghe, Jacek Sienkiewcz, James Holden, Jenn, Jeremy P. Caulfield, Julietta, Karotte, Kathy Deluxe, Kay Paul feat. Jens Timber, Ken Tamburri, Kevin Schulz, Klee, Kollektiv Turmstrasse, Kratzer, Krause Duo, Le Tompe feat. Jenny Casparius, Leiph Johnson, Lex Landers, Duo Deluxe a.k.a. Tom B., Lexy & K-Paul, Limo, Lopazz, Luna City Express, MC Dragoon, Magda, Marbert Rocel, Marc Coon, Marcapasos, Marek Hemmann, Marcus Meinhardt, Markus Welby, Mashu Sunim, Massive Attack, Mathias Kaden, Matthias Tanzmann, Mia., Michael Forshaw, Minilogue, Miss Mira, Mixmaster Andrew, Moby, Molle a.k.a. Mollono Bass, Moonbootica, Needlebreaker, Nick DLite, Nicky Blackmarket, Norman Graf, Northern Lite, Oliver Goldt, Oliver Lieb, Onur Özer, Oscar, Paul Brtschitsch, Phertil & Aerts, Play R, Playin Around The Pot, Polarkreis 18, Queaver, Rec De Weirl, Reche & Recall, Ricardo Villalobos, Richie Hawtin, Ron Albrecht, Ron Flatter, Ron Tom, Ronny Gee, SBF:LTP1, Schleck & Stecker, Siebenschläfer, Sierra, Simian Mobile Disco, Sonic Boom Foundation, Steve Nash, Subtrak, Supadizko a.k.a. Vortex, Supermagnet, Sven Väth, The Dwarf & Pat Van Stone, The Earth, Tiefschwarz, Tobi Neumann, Toni Rios, Treplec, Troy Pierce, Ullswaterschmidt, Versis, Wighnomy Brothers, Wuttig & Reuter, Yutanie, Zoot Woman, aMpHeTaMiN & GrÜnÄäs, d.Hoerste a.k.a. Hr. Ludwig u. v. a. º Bahn bis Bhf. Schleiz ƒ Erfurt, Jena empfohlen von:

ʼnŅ

A

uf dem See herumschippern und Deep House hören, tanzend das Festivalgelände am Ufer anschauen, den Wind um die Nase spüren und sich zwischen Barcelona und Ibiza wähnen: Auf dem SMS gibt es in jedem Jahr Festivalbesucher, die am liebsten die ganze Zeit auf dem Partyschiff verbringen würden. Aber das geht nicht. Nach einer Runde ist Schluss, und die komplette Bootsbelegschaft wird ausgetauscht. Die nächsten strömen an Bord, und man ist wieder zurück auf festem Boden, zurück beim SonneMondSterne. Das Festival an der Thüringer Bleilochtalsperre steht wie kein anderes für ekstatische Feiermomente und elektronische Sounds inmitten einer malerischen Naturkulisse. Neben dem Partyboot und zwei großen Bühnen gibt es eine Reihe Zelte, die von renommierten Clubs und Labels wie Cocoon, Innervisions oder Freude am Tanzen gebucht und gestaltet werden. Verlässt man diese, steht man praktisch direkt im Wald. Vogelgezwitscher auf wummernden Bässen – ein toller Sound. Man atmet kurz durch und fragt sich, warum man eigentlich sein Zelt auf dem als „extra leisen“ ausgewiesenen Campingplatz aufgebaut hat. Man ist ja doch nie dort. Fast die komplette SMS-Crew ist über die letzten zwölf Jahre dieselbe geblieben. Die Menschen, die dieses Festival machen, das Management, aber auch die Security, das Barpersonal und die Techniker neh-

men sich dafür extra Urlaub von ihren „eigentlichen“ Jobs. „Das ist wie ein Schulausflug – wir treffen uns eine Woche vorher, bauen alles auf, grillen und machen Lagerfeuer“, erklärt Markus Ohm, Pressesprecher des Festivals. „Deshalb kommt auch bei der Arbeit keine Hektik auf. Alle wissen Bescheid.“ Wahrscheinlich fühlt sich das Festival deswegen immer noch so an, als hätten bloß ein paar Freunde Turntables und Boxen in den Wald gestellt und Techno aufgelegt. Außer dass jetzt einige zehntausend Besucher anrücken. Und Sven Väth. Die Sonnenaufgänge liefern auf dem SMS eindeutig die magischsten Momenten. Über der Talsperre zieht der Nebel langsam ab, die Sonnenbrillen werden gezückt und die Hände begrüßen die Bassdrum. Aber auch wenn es – wie im letzten Jahr – drei Tage am Stück durchregnet, lieben die Leute ihr Festival und entwickeln ein beeindruckendes Organisationstalent. So halfen die Gäste spontan, Rindenmulch auf dem Gelände zu verteilen. Ein paar fuhren auch nach Hause – um sich Neopren-Anzüge zum Schlammsurfen zu holen. Aber das muss ja in diesem Jahr nicht sein. Man darf ja mal auf Sonnenschein hoffen, damit sich nach durchtanzter Nacht wieder der Discorauch so schön mit dem Frühnebel vermischt und kurz ein zufriedenes Seufzen durch den Beat bricht. Thomas Praus

91


festivalguide highlights

Prima Leben und Stereo Verliebt am Vöttinger Weiher Christian Neuburger, Gitarrist und Sänger von Slut, brachte es wunderbar auf den Punkt: „Wir freuen uns, dass es hier in Süddeutschland ein Festival gibt, das mit Haldern, Immergut und Populario mithalten kann.“ Mit ihm freuen sich mittlerweile jährlich bis zu 3.500 junge Menschen, die dem Veranstalterverein Prima Leben und Stereo sicher gar nicht so unähnlich sind. „Wir sind kulturbeflissen, musikverliebt und ein bisschen verrückt“, so die Selbsteinschätzung. Das sieht man dem Festival an, wobei die Liebe sicher am deutlichsten zutage tritt – sei es im zärtlich zusammengestellten Line-up oder der hingebungsvollen Gestaltung der Location am Weiherufer. Daniel Koch

139

≥ 01.-02.08. ¡ Freising, Festivalgelände am Vöttinger Weiher ∑ 3.500 µ VVK: 17,- € (Festivalticket) ∂ www.prima-leben-und-stereo.de ∏ Anajo, Frank Spilker Gruppe, Jonas Goldbaum, Monostars, My New Zoo, Polarkreis 18, Winterkids u. v. a. º Bahn bis Bhf. Freising ¬ Shuttle-Service od. Beschilderung folgen π kostenlos ¥ nette Atmosphäre inmitten grüner Wiesen und einem netten Weiher

Weitere Informationen auf Seite 151

empfohlen von:

ʼnŅ

Olgas Rock Nicht verwandt mit Helga Olga ist weder die Schwester von Helga noch gibt es heiße Geschichten von gelüpften Röcken, die den Veranstaltern dermaßen den Kopf verdrehten, dass sie gleich ihr Festival danach benannt hätten. Vielmehr wird einfach einmal im Jahr mit 10.000 Besuchern zwei Tage lang gerockt – und zwar im Olgapark in Oberhausen. Ganz einfach. Wobei natürlich nicht auszuschließen ist, dass Helga mit ihrer Schwester und ein paar Kumpels auch da ist und zu späterer Stunde doch noch Röcke gelüpft werden. So was passiert halt auf einem guten Festival. Und das ist die Olga ganz gewiss, sonst hätte sie sich kaum zu einem der beliebtesten Umsonst & Draußen im Pott gemausert. Daniel Koch

150

≥ 08.-09.08. ∆ Elektro, Alternative, Emo, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop ¡ Oberhausen, Olga Park (Vestische Straße 45) ∑ 10.000 µ Eintritt frei! ∂ www.olgas-rock.de ∏ 5Bugs, Bratze, Dúné, Escapado, Kaizers Orchestra, Klee, Monsters Of Liedermaching, Pete Blume, Seething Floors, The Guns, World Inferno Friendship Society u. v. a. ¥ Je 2 Aftershowpartys an beiden Tagen im Druckluft (u.a. mit Bratze) und in der Chill-Da-Halle

Weitere Informationen auf Seite 152

empfohlen von:

ʼnŅ

Dockville Gemälde statt Bandshirts

Foto: Stefan Malzkorn

Wer sich nichts unter „industrieromantischer Hafenatmosphäre“ vorstellen kann, war anscheinend bisher noch nicht in Hamburg im Allgemeinen und auf dem Dockville im Speziellen. Da gibt’s auf einer Wildwuchswiese am Elbarmufer Feinstes aus Indie, Pop, Punk und Electro, kombiniert mit Installationen, Bildern und Performances zeitgenössischer Kunst. Die Tageszeitung Die Welt nannte die Premiere wohlwollend „einen alternativen Abenteuerspielplatz“. Auf jeden Fall kam diese Mischung im letzten Jahr auch beim Publikum dermaßen gut an, dass man diesmal gleich einen industrieromantischen Tag und eine hafenatmosphärische Nacht länger feiern will. Ahoi! Michael Schütz

92

167

≥ 17.08. ∆ Elektro, Alternative, Indie-Rock/Pop, HipHop ¡ Hamburg, Hamburger Hafen ª Einlass: Fr. 15:00h, Sa. 12:00h, So 12:00h ∑ 8.000 µ VVK: 38,- € (Festivalticket) ∂ www.dockville.de ∏ 1000 Robota, Bernd Begemann, Clintwood, DJ Feadz, Deo & Z-Man, Egotronic, Eight Legs, Escapado, Fettes Brot, Frank Spilker Gruppe, JaKönigJa, Me Succeeds, Neat Neat Neat, Pelle Buys, Peters, Saboteur, Sport, Superpunk, Television Personalities, The Sea, Tomte u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 154

empfohlen von:

ʼnŅ


Foto: Stefan Malzkorn

festivalguide worldtour

„Hamma!“ Culcha Candela

Taubertal Rockstartourismus

155

≥ 08.-10.08. ∆ Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, MainstreamPop, Reggae ¡ Rothenburg ob der Tauber, Eiswiese

∑ 12.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 79,- € (Festivalticket), 42,- € (Tagesticket) ∂ www.taubertal-festival.de ∏ Freitag: Die Fantastischen Vier, Adam Green, Kaizers Orchestra, Navel, Nephew, Boy Hits Car, SheMale Trouble, Turbostaat, Lily Electric; Samstag: The Hives, Fettes Brot, Editors, Culcha Candela, Panteón Rococó, Moneybrother, Slut, Bloodlights; Sonntag: Die Ärzte, Anti-Flag, Danko Jones, The Courteeners, The Futureheads, Die Schröders, The Heavy, Mintzkov º Bahn bis Bhf. Rothenburg ¬ Shuttle-Servie ¿ kostenlos ¥ Festivalguide-Stand mit Autogrammstunden, auf der „Sounds For Nature“-Bühne findet im Wechsel mit dem Hauptprogramm das Finale des Emergenza-Newcomerwettbewerbes statt.

Travelling mit Mixery: Angebote für Ticket und Hotel (ab 213,- €). Infos: www.mixery-fun-travel.de

empfohlen von:

ʼnŅ

E

s gibt diese Orte, an denen 362 Tage im Jahr absolut nichts los ist und die dann an einem einzigen Wochenende aus allen Nähten platzen. Zehntausende Musikbegeisterte und Saufinteressierte verwandeln diese beschaulichen Orte in ein Mekka der Superlative. Sie stellen sich auf große Wiesen vor noch größere Bühnen und erfreuen sich dann an den größten Bands der laufenden Saison. Rothenburg ob der Tauber gehört nicht zu diesen Kleinstädten. Im Gegensatz zu Wacken in Schleswig-Holstein oder dem kleinen Dörfchen Adenau, das neben dem Nürburgring liegt, fahren hier nicht nur am Festivalwochenende die Busse vor. Sie kommen das ganze Jahr und sind gefüllt mit Japanern und Amerikanern, die das „Europa-in-fünf-Tagen-Programm“ mitmachen. Und ein Stopp in der Rothenburger Altstadt gehört eben genauso dazu wie ein Abstecher nach Neuschwanstein oder in die Rüdesheimer Drosselgasse. Mit Menschenhorden kann man also ganz gut umgehen in Rothenburg ob der Tauber. Und so dürften die rund 12.000 Besucher des Taubertal-Festivals ziemlich leicht zu verkraften sein. Seit 1996 gibt es das dreitägige Festival nun schon, das im letzten Jahr mit seinem Allround-Line-up Popfans, Vollrocker und Punkverliebte gleichermaßen angelockt hat: Der Dancehall-Spezialist Gentleman beschallte das Taubertal nämlich genauso wie die Berliner Punk-

rock-Profis Beatsteaks oder die schwedischen RetroMacker Mando Diao. Zum Abschluss kletterten dann sowohl Pink als auch die fistelstimmige Tanzmaus Mika auf die Bühne und verwandelten das Festivalgelände in eine überdimensionale Poparena. „Der Stilmix ist eines der Markenzeichen, das sich das Festival mittlerweile leisten kann“, erklärt Booker Achim Köller. „Vor zehn Jahren hätten wir Mika vielleicht nicht gebucht, aber die Besucher haben Pop vollkommen akzeptiert und feiern Künstler wie ihn ab. Deshalb halten wir an dem bunten Stilmix fest.“ Fast so, als könnte Rothenburg ob der Tauber seinen touristischen Anstrich nicht ablegen, gab es im letzten Jahr ein ganz besonderes Schmankerl für die Festivalbesucher: Star-Spotting. Denn der Bus, der die Besucher auf das Gelände brachte, fuhr direkt durch den Backstage-Bereich. „Das war super, das haben alle absolut genossen. Auch die Künstler haben sich totgelacht, als wir denen gesagt haben, hier kommt alle zwei Minuten ein Bus durch, ihr müsst ein bisschen aufpassen“, schmunzelt Köller. „Der Bus hatte dann jedes Mal ein bisschen Schlagseite, weil alle aus dem Fenster geschaut haben, Pink sehen wollten und Fotos gemacht haben.“ Tja, mit Bussen voller fotografierender Besucher kennt man sich halt aus in Rothenburg ob der Tauber. Heiko Reusch

93


Foto: Arne Hofmann, Stadt Köln

Foto: XXX

„Um die Popmusik lebendig zu erhalten und zu erneuern, dafür brauchen wir c/o pop.“ Fritz Schramma, Kölner Oberbürgermeister

c/o pop Sing doch ene met

160

≥ 13.-17.08. ∆ Elektro, House, Techno, Indie-Pop ¡ Köln, Festivalzentrale Rheintriadem

∑ 30.000 ∫ Info / Tickets: info@c-o-pop.de µ VVK: 59,- € (Festivalticket) ∂ www.c-o-pop.de ∏ 1000 Robota, Aril Brikha, Burger/Voigt, Cellophane Suckers, Coma, Crystal Castles, DJ Cem, DJ Koze, DJ Mehdi, Delorean, Eight Legs, Ewan Pearson, Flora, Paul Kalkbrenner, Jan Eric Kaiser, John & Ansorge, José Gonzales, Kenshiro, Korkut Elbay, Leschet & Wilde, Maxime Dangles, Moonbootica, Navid Tahernia, Overschmidt, Popnoname, Punk De Royal, Reinhard Voigt, Ricardo Villalobos, Sascha Funke, Schmackes & Pinscher, SebastiAn, Shumi, Supermayer, Superpunk, Television Personalities, The Field, Tobias Thomas, Vicarious Bliss, Vladislav Delay, Without Wax, Zander VT u. v. a. º Bahn bis Bhf. Köln ¥ Europareise c/o pop 2008; Local Heroes – Die neue Clubnacht c/o pop 2008; Kompakt Total 9; Asia-Pazifische Platte, 2. Gang; Openair Pollerwiesen; Konzerte im Gloria; Clubnacht Indiecitynight; Neukomma, Gut & Klangprobe; 15 Jahre Jazz Thing; Pre-Screening c/o pop: Berlin Calling; 5. Spex 72 Cup; Frühstyle empfohlen von:

94

ʼnŅ

N

ichts weniger als die Vollbedienung für Popkulturjunkies ist das, was die c/o pop – mittlerweile zum fünften Mal – in Köln auffährt. Fünf Tage lang macht dieser schillernde Mix aus Clubfestival, Kongress und Kunststausstellung die Nächte zu Tagen und die Tage zum Forum für jeden, der beim Musikhören nicht den Kopf abschaltet. Außerdem wird es in diesem Jahr in der Woche vor der c/o pop noch eine Openairkonzertreihe auf dem Roncalliplatz geben. Was die Bandbreite der Acts angeht, erlegt sich die c/o pop keine Selbstbeschränkungen auf: Vom Singer-Songwriter über den Gitarrenpopper bis hin zum Minimal-Techno-DJ reicht das Spektrum der Künstler, die in den Clubs der Rheinmetropole ihre Version von relevantem Pop hörbar machen. Nur eins der Highlights: der Auftritt der der britischen Postpunk-Legende Television Personalities. Aber auch die Größen von morgen bekommen ihre Chance – beim New-Talent-Wettbewerb. Kölner DJs bewerben sich dabei mit einem 30-Minuten-Mixtape um einen Support-Slot bei den Sessions, die als Vorboten des Festivals ausgewählte Kölner Kneipen bespielen, oder um einen Auftritt auf der c/o pop selbst. Denkfutter für den popkulturell Interessierten gibt’s auf der Fach- und Publikumsmesse „Affair c/o pop“: Ist die Musikbranche, wie wir sie heute kennen, bald ein Fall fürs Museum? Wie kann ein Künstler

heute noch von seiner Arbeit leben, wenn zwar mehr Musik gehört wird als je zuvor – aber kaum noch jemand Tonträger kauft? Was auch immer die Musikbranche an Fragen aufwirft: Vom 14.-16. August kommen sie im Rheintriadem am Hauptbahnhof auf den Tisch, werden aus zahlreichen Perspektiven betrachtet und diskutiert. „‚Affair c/o pop’ präsentiert Facetten rund um Musik und Popkultur und inszeniert sich 2008 mehr denn je als interaktiver Erlebnispark, Musik-Documenta und reales Kontaktforum“, fasst es Festival-Sprecherin Daniela Siemon zusammen. Letzteres macht sich besonders bei der Veranstaltungsreihe unter dem Titel Europareise bemerkbar, in deren Zuge im letzten Jahr Künstler auf Empfehlung europäischer Festivalveranstalter nach Köln reisten. In diesem Jahr denkt man das Konzept einen Schritt weiter und lädt gleich die Veranstalter selbst an einen Tisch. Solch eine Tagung dürfte es in der jüngeren europäischen Festivalgeschichte lange nicht gegeben haben. Es ist also egal, ob man als Branchenprofi, Popgrübler oder Partyhedonist ins schöne Köln reist: Auf der c/o pop kommt jeder auf seine Kosten, fünf Tage lang – oder gar noch länger, wenn man die Konzerte auf dem Roncalliplatz auch noch mitnimmt: Wenn das keine Vollbedienung ist … Till Stoppenhagen


M’Era Luna Des Kaisers neue Fetischkleider

158

≥ 09.-10.08.

¡ Hildesheim, Flugplatz Drispenstedt ∑ 25.000 ª Beginn: 11:00h µ VVK: 69,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand) ∂ www.meraluna.de ∏ ASP, Agonoize, Apocalyptica, Apoptygma Berzerk, Blitzkid, Cinema Strange, Combichrist, DAF, Delain, Eisbrecher, Elegant Machinery, Elis, End Of Green, Epica, Frank The Baptist, Front 242, Hocico, Irfan, Mesh, Moonspell, Ordo Rosarius Equilibrio, Painbastard, Paradise Lost, Rabenschrey, Saltatio Mortis, Samael, Tanzwut, The Legendary Pink Dots, The Other, The Vision Bleak, Unheilig, VNV Nation u. v. a. º Bahn bis Bhf. Hildesheim ¬ Bus 17 bis Flugplatz ¬ Beschilderung folgen ƒ Hildesheim ¿ kostenlos π kostenlos empfohlen von:

Ņ

161

Foto: Arne Sattler

∆ Elektro, Dark, Folk, Metal, Minne-Rock

Z

um neunten Mal jährt sich der Sommer des Missvergnügens auf dem Flugplatz Hildesheim. Schon nahen sie wieder, die schwankenden Gestalten, Kinder der Nacht aus ganz Europa, zum alljährlichen Familientreffen der Schwarzen Szene. Zu Staub ist noch keiner zerfallen, obwohl man viel Staub isst und in ihn zurückkehren wird, im Morgengrauen, wenn auch der letzte Vampirfreak keine drei Schritte vor und zurück mehr setzen kann. „In

Afrika-Karibik-Festival Peace & Fufu

≥ 14.-17.08. ∆ Weltmusik, Funk, HipHop, Reggae, Soul ¡ Aschaffenburg, Festplatz Aschaffenburg (Darmstädter Straße)

∑ 15.000 ∫ Info / Tickets: +49 (1805) 44 70 µ VVK: 33,- € (Festivalticket), 15,- € (Tagesticket Do.-Sa.); AK: 20,- € (Tagesticket Do.-Sa.), 7,- € (Tagesticket So. / nur AK) ∂ www.karibik-festival.de ∏ Anthony Locks, Berimbrown, Ganjaman, Gentleman, Jah Sesco, Jahcoustix, Jan Delay & Disko No. 1, LebensWeGe, Ohrbooten, Sambodromo, Shaggy, Sisters, Wally Warning, Yah Meek, Zoe u. v. a. ƒ Frankfurt / Main, Darmstadt, Würzburg π kostenlos ¥ riesiger Weltbasar mit über 100 Händlern, große Kids-Area, Beach-Bereich mit Cocktails, Palmen und Liegestühlen, Culture-Stage mit Folklore, Akrobatik und Feuertheater, über zwanzig Speisenanbieter aus aller Welt empfohlen von:

96

Ņ

den Anfangstagen bekamen wir haufenweise Briefe von besorgten Bürgern“, erinnert sich Elke Ulferts, Presseverantwortliche des Veranstalters. Mittlerweile hat keiner mehr Angst vorm schwarzen Mann oder besser: der schwarzen Frau, da man sich dort geschlechtlich lieber zwischen weiblich und androgyn bewegt. Männlich klingt zu behaart. Es ist wie im Käfig voller Narren, wenn Renato sagt: „Versuch mal wie John Wayne zu gehen.“ Und Albin antwortet: „Können wir nicht mit etwas Leichterem anfangen?“ Drei Tage spielen Part- oder Fulltime-Paradiesvögel verkehrte Welt. Des Kaisers neue Kleider sind aus Samt, Lack, Gummi oder nur gerüchteweise vorhanden, kein Problem, denn hier wird bewundert, nicht geglotzt: „Optisch ist fast alles erlaubt“, bestätigt Elke, sie selbst in dieser Zeit die Marilyn Munster im Gothic-Karneval. Sollte doch mal was abhanden kommen, sorgt man stilvoll für Ersatz: „Ich erinnere mich an einen jungen Mann, dem sie fast alles entwendet hatten. Er verstaute seine verbliebenen Habseligkeiten in eine schwarze Mülltonne, mit der er dann drei Tage eisern über das Gelände zu den Konzerten schob.“ Klappern gehört bekanntlich zum Handwerk – und zum M’Era Luna. Yvonne Zymolka

M

an könnte fast vergessen, dass „Good Vibrations“ ein Popsong von den Beach Boys ist, so unmittelbar ist der Begriff mittlerweile mit Reggaekultur und Weltmusik verbunden. Auch im unterfränkischen Aschaffenburg kennt man dieses Lebensgefühl nur allzu gut. Schließlich lässt man dort einmal im Jahr die Stadtgeschichte rund um die malerische Johannisburg links liegen und verwandelt den Festplatz am Mai-

nufer in eine pulsierende Parallelwelt übergreifender Völkerverständigung. Friedlich, authentisch und für jeden erschwinglich – das sind die Eigenschaften des Afrika-Karibik-Festivals, das pro Tag 15.000 Besucher lockt. „Bei uns ist man vier Tage lang wie in einer anderen Welt. Hier gibt es keine Suffis“, sagt Veranstalter Mike Jones stolz. So viel „Peace & Quiet“ spricht sich natürlich rum. Im Vorjahr hatte der Freundeskreis seine Kinder dabei, heuer sollen auch die großen Namen des diesjährigen Line-ups ausdrücklich wegen des besonderen Flairs zugesagt haben. Sogar ein Hochzeitspaar hat sich auf dem Festival schon gefunden. Das Festival ist ganz fraglos Segen denn Fluch der Karibik, ist es doch getragen von einer umfassenden Gutfühlatmosphäre. Und klar: Wenn die Sounds aus den Boxen pluckern, dann kocht die Stimmung. Apropos, kochen und essen: Allein der Weltbasar mit seinen vielfältigen Speisen und Gerüchen ist vielen in- und ausländischen Besuchern bereits die Reise Wert. Denn wo kann man sonst gemeinsam Fufu und Dodo unter Palmen verzehren, ohne die Umwelt mit einem Kontinentalflug zu belasten. Mit so viel Klimabewusstsein ist das Festival auch ganz nah an seinem Motto: „One race … human.“ Christoph Dorner


Populario Im Kleinen groß

171

≥ 15.-16.08.

¡ Hoyerswerda, Flugplatz Nardt ∑ 4.000 ª Einlass: Fr. 17:00h, Sa. 14:00h; Beginn: Fr. 18:00h, Sa. 15:00h

Foto: Jochen Melchior

∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop

∫ Info / Tickets: info@populario.de µ VVK: 35,- € (Festivalticket), 22,- € (Tagesticket Fr.), 25,- € (Tagesticket Sa.)

P

op-Pop-Populario“, haben die Fantastischen Vier zwar nie gesungen. Trotzdem macht die Zeile irgendwie Sinn. Denn das gar nicht mehr so kleine Festival im äußersten Osten der Republik hat es sich tatsächlich zur Aufgabe gemacht, großen Indie-Pop-Momenten eine Bühne zu geben. Im Jahr 2002 von glücksbesoffenen Abiturfrischlingen ins Leben gerufen, wollte das Populario dem vor

∂ www.populario.de ∏ Art Brut, Delbo, Egotronic, Friska Viljor, Goose, Jeans Team, Jennifer Rostock, Kilians, Lichter, Madsen, PeterLicht, Sir Simon Battle, Ter Haar, Tomte u. v. a. º Bahn bis Bhf. Hoyerswerda ¬ Shuttle-Service ƒ Hoyerswerda, Senftenberg ¿ kostenlos π kostenlos empfohlen von:

ʼnŅ

Ort grassierenden Uz-Uz-Uz-Techno einen eigenen Sound entgegensetzten. „Diese Musik aus den tiefergelegten Autos ging uns damals schon total auf den Zeiger“, so Veranstalter Kadi. Gesagt, getan. Und die Idee fruchtete: Während sich z. B. der FC Bayern eher notgedrungen in die Lausitz quält, wenn er auswärts bei Energie Cottbus antreten muss, kommen die Leistungsträger der deutschen Indie-Nationalmannschaft mittlerweile sehr gerne. Außerdem gelingt es den Veranstaltern zuverlässig, auch auf dem internationalen Band-Transfermarkt zuzuschlagen. Besonders stürmende Schweden werden gerne verpflichtet. Kein Wunder also, dass sich das Populario mittlerweile an seiner Obergrenze bei 3.500 zahlenden Gästen eingependelt hat, ohne dabei aber Abstriche bei der familiären Atmosphäre zu machen. Im Umkreis wartet die Lausitzer Seenplatte für den kurzen Badeausflug am Mittag. Zurück auf dem Gelände kann man sich im Biergärtchen fläzen, und die legendären Aftershow-Partys im Festival-Zelt bieten bei kühleren Nachttemperaturen so viel mehr als bloß ein Plätzchen im Warmen. Da kann es schon mal passieren, dass man am Ende auf den Tischen tanzt und es von der Tanzfläche schallt: „Pop-Pop-Populario!“ Christoph Dorner

Rock am See Sonnenschein in Konstanz

191

≥ 30.08. ∆ Alternative, Dark, Punk, Ska

Foto: XXX

¡ Konstanz, Festivalgelände (Eichhornstraße)

∑ 25.000 ª Einlass: 11:00h; Beginn: 13:00h ∫ Info: +49 (7531) 90 88 44; Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 52,- € (Festivalticket) ∂ www.rock-am-see.de ∏ Die Ärzte, Iggy & The Stooges, Plain White T’s, Shout Out Louds, The Futureheads, The Subways u. v. a. º Bahn bis Konstanz ¬ Beschilderung folgen ƒ Konstanz ¿ kostenlos π kostenlos empfohlen von:

ńŅ

M

an soll nicht immer über das Wetter reden. Aber beim Rock am See kommt man nicht drum herum. Bis zu 25.000 Besucher lockt das traditionell im Hochsommer stattfindende Event nach Konstanz an den Bodensee. Und in Sachen Sonnenschein wurde man nur selten enttäuscht. Aber auch sonst ist das Festival für alle Beteiligten eine entspannte Angelegenheit. Die Gründe hierfür sind schnell gefunden. „Das

Charmante ist: Man hat im Stadion ganz kurze Wege und trotzdem ein Line-up, das durchaus große Namen parat hat, die man sonst oft nur auf diesen Riesenveranstaltungen sieht“, sagt Monika Kolar vom Veranstalter Koko & DTK. Aber zurück zum Wetter: Denn die Witterungsverhältnisse sind nahezu alle Jahre wieder spektakulär – der Festivalort gilt zu Recht als Sonnenoase. Nur einmal wurde es knapp: „Vor einigen Jahren brach über die Region ein Unwetter herein“, erinnert sich Monika Kolar. „Überall regnete es kräftig, und wir mussten zum ersten Mal um das Festival bangen. Doch im Stadion herrschte die ganze Zeit eitel Sonnenschein“. Ein Festival im Bunde mit dem Wettergott – ein Kontakt, den man sich im wahrsten Sinne warm halten sollte. Weil sich dies herumgesprochen hat, kommen neben den Süddeutschen auch immer mehr Besucher aus den anderen Teilen der Republik. Auch die EM-Gastgeber Schweiz und Österreich sind gerngesehene Gäste. Ihnen allen bietet die 23. Auflage des Rock am See Bewährtes. Da kann man anlässlich des Europameisterschaftsjahres doch mal verbrieftes Wissen aus der Welt des Sports bequemen: „Never change a winning team.“ In diesem Fall: Sonnenschein und Konstanz. Benjamin Cries

97


Mini-Rock-Festival Jugend forscht

Foto: Daniel Muehlebach

Wenn sich nichts tut in der Provinz, muss man eben selbst loslegen, dachte sich 2005 Horbs Jugend und machte einfach mal ein kleines Rockfestival. Mini halt. Aber mit großen Selbstbewusstsein. „Wir haben das Bewusstsein der Jugend für authentische Musik verändert“, ist sich Mini-Rock-Booker Tim Oehmingen sicher. Als Jugendinitiative gegen dröge Cover-RockPartys gestartet, macht das schmucke 5.000er-Festival die regionalen Veranstalter mittlerweile ganz neidisch. „Woher kriegt man so eine Band?“, hatte einer von denen einst beim Set von Blackmail gefragt. Tja! Hätte da mal jemand seine Hausaufgaben gemacht und ein wenig auf Horbs Jugend gehört. Christoph Dorner

181

≥ 22.-23.08. ∆ Latin, Alternative, Emo, Hardcore, Indie-Rock, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop ¡ Horb / Neckar, Festplatz ∑ 5.000 µ VVK: 29,- € (Festivalticket) 22,- € (Festivalticket Frühbucher); AK: 18,50 € (Tagesticket) ∂ www.mini-rock-festival.de ∏ Abuela Coca, Blackmail, Claus Grabke, Die 2 coolen 3, Die kleinen Götter, Disco Ensemble, Emil Bulls, Escapado, Ghost Of Tom Joad, Heap Of Ruins, Hesslers, Johnossi, Louis Lament, Madsen, The Audience u. v. a. ¥ Neckarbad, Aftershow- und Warm-up-Party

Weitere Informationen auf Seite 156

empfohlen von:

ʼnŅ

Open Source Unser Dorf wird schöner

Foto: Foto Schiko

In Düsseldorf gibt es nicht nur die längste Theke der Welt. Die Stadt hat ferner von Blinky Palermo bis Joseph Beuys, von Kraftwerk bis Kreidler auch einige der eigensinnigsten Helden der jüngeren Zeit hervorgebracht. Dass in Düsseldorf abseits des Mainstreams einiges geht, beweist zum zweiten Mal das Open Source. „Wir wollen Plattform sein für Perspektiven aktueller Club- und Popkultur“, so Phillip Maiburg von der Festivalorganisation. Im Löricker Freibad und den benachbarten Industriehallen der Böhlerwerke trifft Indietronic auf Rampensau-Entertainment. Ein Stelldichein von internationalen und lokalen Helden im Grünen – wozu also noch nach Köln fahren? Florian Wachinger

185

≥ 23.08. ∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, Indie-Pop ¡ Düsseldorf, Löricker Freibad ∑ 3.500 ∫ Info / Tickets: info@open-source-festival.de µ VVK: 19,- € (Festivalticket), 29,- € (Festivalticket inkl. Abendveranstaltung) ∂ www.open-source-festival.de ∏ Andy Vaz, Antonelli, DJ Lynx & Kemo, Dillon, Frank D’Arpino, Hans Nieswandt, Herbert Böse, Jake The Rapper, Junior Boys, Kreidler, Modeselektor, Oliver Hacke, Raz Ohara, Slagsmålsklubben, Uffie & DJ Feadz, Vladimir Ivkovic u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 157

empfohlen von:

ʼnŅ

Summer Spirit Schubladensprengung Hinter dem Summer Spirit verbirgt sich nicht etwa ein Reggae-Event, sondern ein kleines Festival, das sich seit 1999 vom brandenburgischen Niedergörsdorf aus anschickt, die Schubladenwände des Genres Techno zu sprengen. Das ist auch nur konsequent, entstand das Summer Spirit doch aus dem Versuch, dem damals vorherrschenden Dorfdiskotechno etwas entgegenzusetzen. Diese Idee zieht man dermaßen konsequent durch, dass man im letzten Jahr zum Beispiel Marusha auf die Industrial-Pioniere Front 242 treffen ließ – und das ist wahrlich eine Kombination, die nur ein aufgeschlossener Technohead verkraftet. Aber genau die will man dort ja auch. Daniel Koch

98

190

≥ 29.-31.08. ∆ Elektro, House, Techno, Trance, Goa, Dark ¡ Niedergörsdorf, ehem. Militärflugplatz ∑ 10.000 µ VVK: 35,- € (Festivalticket); AK: 45,- € (Festivalticket), 30,- € (Tagesticket Fr.), 35,- € (Tagesticket Sa. & So.) ∂ www.summer-spirit.de ∏ ASP, Anja Schneider, C. Rechenberger, Green Velvet, Gunjah, Housemeister, Joey Beltram, Kevin Saunderson, Klee, Marcus Meinhardt, Moreene, Skywalker feat. DJ Tommy, Tobi Tobsen u. v. a. º Regionalbahn bis Bhf. Jüterbog ¬ Shuttle-Service (kostenlos) empfohlen von:

ʼnŅ


Foto: Stefan Malzkorn

Foto: Jochen Melchior

„Lage: einmalig. Bands: super. Publikum: entspannt, aber feierfröhlich.“ Reimer Bustorff, Kettcar

169

≥ 15.-17.08. ∆ Alternative, Indie-Rock, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop ¡ Hohenfelden, Freizeitpark Stausee

Highfield Zu laut zum Bären jagen

W

∑ 20.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 853 653 µ VVK: 94,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand) ∂ www.highfield.de ∏ Beatsteaks, Black Kids, Bloc Party, Die Ärzte, Dropkick Murphys, Flogging Molly, Gogol Bordello, Jennifer Rostock, Kaizers Orchestra, Kettcar, Less Than Jake, Louis XIV, Madsen, MxPx, Plain White T’s, Serj Tankian, Slut, Sportfreunde Stiller, The (International) Noise Conspiracy, The Dresden Dolls, The Hives, The Killers, The Subways, Yeasayer u. v. a. º Bahn bis Hbf. Erfurt ¬ Bus-Bahnhof ¬ Buslinie 155 od. 163 bis Hohenfelden ƒ Erfurt ¿ 5,- € Müllpfand π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand mit Autogrammstunden, Avenida-Therme, Strandbad, Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org) ¥ Coole Aktionen in der T-Mobile-Area: HandyLadestation, Aussichtsplattform, Internetzugang for free, Kickertische, Platz zum Chillen u. v. m. Check auch: www.t-mobile.de/festivals ¥ Die 10 Siegerbands von Europas größtem Newcomer-Contest, der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour, spielen im Coca-Cola Soundwave Tent. Weitere Highlights: www.coke.de empfohlen von:

arum schwärmen diese Aussteigertypen eigentlich immer von Kanada, wenn es um den perfekten Urlaub geht? Angeblich soll es da ja „traumhafte Seen“ und „reichlich Waldlandschaft“ drum herum geben. Der Nachteil: Es ist abartig kalt. Das Highfield ist da durchaus eine Alternative. Klarer Vorteil: Es wird vermutlich bedeutend wärmer – und es ist definitiv näher. Seit 1997 findet das Festival südlich von Weimar und Erfurt, nahe des Örtchens Hohenfelden statt: daher auch der Name, logisch. Das Festivalgelände liegt einerseits an einem Stausee mit Sandstrand, der übrigens getreu der DDR-Traditionen auch einen FKK-Strand bietet, andererseits liegt eine bewaldete Hügellandschaft drum herum. Noch mehr Argumente gefällig? Nun, Kanada ist ja schön und gut. Nur was macht man den lieben langen Tag in der Einöde, in der Stille? Bären jagen? Mit derlei Problemen wird man in Thüringen nicht kämpfen müssen. Denn im Laufe der letzten gut zehn Jahre hat sich das Highfield-Festival zu einem der wichtigsten Festivals in den neuen Bundesländern gemausert. Um die 25.000 Besucher feiern hier jährlich die Sahneschnittchen der alternativen Rockszene ab. Beispiele gefällig? Limp Bizkit, Green Day, Korn, Placebo, Foo Fighters, Beatsteaks, Billy Talent – in jedem Jahr konnten die Veranstalter jeweils die Bands der Stunde für sich gewinnen.

Wer sich irgendwann aufgrund der Aktivitäten auf der Bühne angesteckt fühlt und ein bisschen Bewegung braucht, dem wird im EM-Jahr Jahr ein naheliegendes Betätigungsfeld geboten: Beim „Festival Soccer Cup der Bolzrepublik“ treten ausgewählte Teams (mit jeweils fünf Feldspielern plus Torwart) gegeneinander an. Die Gewinner fahren zur Endrunde zum Area-4-Festival. Gewiss, wird der ewige Kanadaliebhaber dann sicher einwenden, aber was ist mit dem ganzen Müll, der da produziert produziert? Alter Hut, kann man da getrost antworten. Das Müllpfand gibt es bereits seit Ewigkeiten, dazu kooperiert man mit der Organisation „Viva con Agua“, einer von Ex-St. Pauli-Spieler Benjamin Adrion ins Leben gerufenen Initiative für Entwicklungszusammenarbeit. Elke Ulferts vom Veranstalter FKP Scorpio, der die Aktion auch beim Hurricane, beim Southside, beim Chiemsee Reggae Summer und beim Area 4 durchzieht, erklärt: „Ziel ist es, mit Spenden bei den fünf Festivals genug Geld zusammenzukriegen, dass in Dörfern in Nicaragua Brunnen gebaut werden.“ Womit auch das letzte Argument des Kanadaliebhabers endlich entkräftet ist. Und es absolut keinen Grund gibt, sich dieses Jahr nicht auf den Weg zum Highfield zu machen. Denn mal ehrlich: Wer will schon nach Kanada? Sebastian Grebel

99


Foto: Stefan Malzkorn

„Hier erzeugen wir einen Gruppendruck, der auch den schüchternsten Konzertbesucher zur Rampensau macht.“ Sebi, Deichkind

Chiemsee Reggae Summer Da Reggae mi ned auf

177

≥ 22.-24.08. ∆ HipHop, Reggae ¡ Übersee, Festivalgelände

∑ 25.000 µ VVK: 79,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand); 49,- € (Tagesticket) ∂ www.chiemsee-reggae.de ∏ Clueso, Culcha Candela, Daveman, Deichkind, Dr. Woggle & The Radio, Groundation, Iriepathie, Jamaram, Luciano, Marc Foggo’s Skasters, Miss Platnum, Natty King & Daddy Rings, Nosliw, Otentikk Street Brothers, Patrice, Pierpoljak, Shaggy, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Sisters, Sizzla, Sorgente, Wally Warning, beNuts u. v. a. º Bahn bis Übersee ¬ Shuttle-Service ƒ München ¿ 5,- € Müllfpand π kostenlos ¥ Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org), Festival Soccer Cup (mehr Infos unter www.festival-soccer-cup.de) empfohlen von:

100

Ņ

L

achende Bergwanderer, krachlederne Blasmusiker – solcherlei Volk strahlt einem von der offiziellen Homepage des „Chiemgau Tourismus e. V.“ entgegen. Nähert man sich per Mausklick dann der Region Übersee, so locken Pauschalangebote für das „Chiemseezuckerl“ Reggae Summer mit im Preis inbegriffenen Berg- und Moorwanderungen sowie Schnupperkursen für Nordic Walking. Die Welt ist also noch in Ordnung am Rande der Chiemgauer Alpen, die Luft ist rein, die Menschen gelassen und gastfreundlich. Dazu passt, dass die Bahnanreise zum Open Air aus Süddeutschland kostenfrei ist, ein Bus zwischen Festivalgelände und dem herrlichen Strandbad Feldwies pendelt und das zu entrichtende Müllpfand bei Nichteinlösung an verschiedene Hilfsorganisationen weitergeleitet wird. Kein Wunder also, dass der Chiemsee Reggae Summer seit 1994 zu den beliebtesten, friedfertigsten, entspanntesten und familienfreundlichsten Open-Air-Großveranstaltungen des Sommers gehört. „Reggae-People sind für gewöhnlich sehr tolerant“, bestätigt Pressesprecher Michael Buchholz den großherzigen Charakter des Festivals. Der schlägt sich natürlich auch im musikalischen Programm nieder: Beim Chiemsee Reggae Summer hat man sich längst für allerlei Stile geöffnet. Nicht nur pure Off-Beats werden mittlerweile den 25.000 Besuchern geboten,

sondern ebenso haben Dub, HipHop und Soul bis hin zu weiter entfernten Genres wie Elektronik oder Balkansounds Einzug gehalten. Dass eine solche Stilgrätsche zu Missstimmung unter den Reggae-Hardlinern führen könnte, ist für Buchholz undenkbar: „Klar polarisiert das in gewisser Weise. Aber wir haben Hauptbühne, Zeltbühne und ‚open decks’ – da ist keiner gezwungen, etwas anzuhören, das er nicht mag.“ Wer gar für ein paar Stunden völlig den musikalischen Vibrationen entfliehen will, der kann in wenigen Kilometern Entfernung im Naturschutzgebiet „Kendlmühlfilze“ ein ungewöhnliches Kontrastprogramm erleben. Das seltene Hochmoorgebiet lockt mit einer magischen Stille, die für festivalerprobte Gehörgange geradezu unheimlich anmuten dürfte. Dass Hochmoorgebiete indes neben einer besonderen Bodenbeschaffenheit vor allem ausreichend Niederschlag zu ihrer Entstehung benötigen, ist ein Umstand, der gottlob nicht mehr von Bedeutung ist. Die Kendlmühlfilze entstand vor 15.000 Jahren, der Chiemsee Reggae Summer feiert 2008 mal gerade seinen 15. Geburtstag. Und sollte es doch mal ein wenig tröpfeln – was in jenen Breitengraden unwahrscheinlich ist –, so gilt für die Festivalgemeinschaft allemal, was ein Motto eines Internetforums zum Thema so treffend radebrecht: „Da Reggae mi ned auf.“ Werner Pilz


Foto: POP-EYE / Gabsch

Foto: ITNOP.NET

„Eins der sympathischsten Festivals: Tolles Lineup, super Stimmung, wunderschönes Gelände, sehr nette Veranstalter.“ Ingo, Donots

Rocco del Schlacko Nomen non est Omen

182

≥ 22.-23.08. ∆ Alternative, Indie-Rock, Rock ¡ Püttlingen, Sauwasen (Saarlouiser Straße)

∑ 20.000 ª Einlass: Fr. 14:00h; Beginn: Fr. 14:30h ∫ Info: info@rocco-del-schlacko.de; Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 35,- € (Festivalticket) ∂ www.rocco-del-schlacko.de ∏ Deichkind, Donots, Dúné, Eternal Tango, Gogol Bordello, Grand Island, Jennifer Rostock, Johnboy, Kettcar, Madsen, Mando Diao, Mikroboy, Turbonegro u. v. a. ƒ Saarbrücken ¿ 7,- € p. Person, 5,- € Müllpfand π 2,- € p. PKW ¥ weitere Bands und Headliner werden am 09.06. bekannt gegeben empfohlen von:

Ņ

E

s gibt Veranstaltungsorte, deren Namen verlangen nach einem Rockfestival. Schlackenberg zum Beispiel. Schlacke klingt ein bisschen wie Schlick und Schlamm. Wer hat da nicht gleich Bilder im Kopf von meterhohem Matsch, der sich besonders gerne auf Festivals zeigt, sich ins Zelt frisst und als Mitbringsel auch noch Wochen später in der Schuhsohle nistet? Bis 2005 war jener (übrigens schlammfreie) Schlackenberg bei Püttlingen der Austragungsort vom Rocco del Schlacko: Saarland’s finest (and probably only) Rockfestival. 2006 erweiterte man dann das Programm auf zwei Tage, sagte dem „Mount Schlacko“ Adieu und zog ein paar Kilometer weiter auf die Köllerbacher Sauwasen um. Und, na ja, auch dem Namen des neuen Geländes – auf hochdeutsch: Sauwiesen – muss man attestieren: Er weckt Assoziationen an ein dreckiges Festivalgelage mit stehendem Bierdunst, verzerrten Gitarren und großen Rockposen auf der Bühne. Bier mag fließen, und auch haufenweise Gitarren mögen erklingen, doch von den großen Rockposen nimmt man auf dem Rocco del Schlacko lieber ein bisschen Abstand. Das weiß keiner besser als Booker Achim Köller: „Das Publikum vom Rocco del Schlacko ist überproportional musikinteressiert. Das hört sich jetzt komisch an, aber es gibt ja diesen klassischen, rumgrölenden Festivalbesucher mit einem Helm auf und acht Bierdosen drin – und

genau den trifft man hier nicht.“ Spielten bei der Premiere 1999 vor den knapp 600 Besuchern vorrangig lokale Combos, so steuerte man in den Folgejahren zielstrebig in Richtung Indie, Pop und Punk und präsentierte am Schlackenberg Hochkaräter wie The (International) Noise Conspiracy (2004) und Wir Sind Helden (2005). Auf den grünen Sauwasen 2006 sorgte dann die Doppelspitze Kettcar und Tomte für ein Indie-Rock-Richtfest. Und im letzten Jahr lockten die Beatsteaks, Trail Of Dead und Millencolin pro Tag rund 10.000 Zuschauer an. Dieses Jahr feiert man das zehnjährige Jubiläum und kann zudem auf eines der Festivals mit der fairsten Preispolitik zurückschauen. Und Ausblick halten: Weder am Preis noch an der Besucherzahl wird sich in Zukunft etwas ändern. Der Charme der Sauwasen soll erhalten bleiben. „Man hat keine weiten Wege zu laufen, kann direkt nebenan zelten und wenn man dann noch die Möglichkeit bietet, den ein oder anderen größeren Act zu sehen, dann ist das der absolute Idealfall für ein Festival“, sagt Achim Köller und betont: „Wir werden keinesfalls vergrößern oder gar umziehen!“ Das wäre bei diesem so wohlklingenden und vielversprechenden Namen des Veranstaltungsortes auch viel zu schade. Also auch in diesem Jahr wieder: Ab auf die Sauwiese! Heiko Reusch

101


Area 4 Kein westfälischer Frieden

188

≥ 29.-31.08. ∆ Alternative, Indie-Rock, Metal, Indie-Pop

∑ 20.000 µ VVK: 89,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand) ∂ www.area4.de ∏ Apocalyptica, Die Ärzte, Gogol Bordello, Kilians, Less Than Jake, Louis XIV, Madsen, Millencolin, Pennywise, Plain White T’s, Serj Tankian, Slipknot, The Subways u. v. a.

Foto: ITNOP.NET

¡ Lüdinghausen, Flugplatz Borkenberge (Leversum 86)

G

anz in der Nähe – „gleich umme Ecke“, wie man dortzulande sagt – wurde er einst geschlossen – der Westfälische Frieden. Und seitdem, so scheint es, herrschen zumindest im südlichen Münsterland tatsächlich Friede, Freude, Eierkuchen: Die Vögel zwitschern in den Wäldern, auf den Feldern sagen sich Fuchs und Hase „Gute Nacht!“ und nur manchmal durchbricht das Zischen eines Segelfliegers oder das Knattern eines Privatflugzeugs für

ƒ Münster, Dortmund, Gelsenkirchen ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand, Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org), Festival Soccer Cup (mehr Infos unter www.festival-soccer-cup.de) ¥ Die 10 Siegerbands von Europas größtem Newcomer-Contest, der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour, spielen im Coca-Cola Soundwave Tent. Weitere Highlights: www.coke.de empfohlen von:

Reeperbahn-Festival Mich zieht’s zum Kiez

195

≥ 25.-27.09.

ª Einlass: ca. 19:00h; Beginn: ca. 20:00h ∫ Info: +49 (40) 413 22 60; Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ AK: 55,- € (Festivalticket), 38,- € (2-Tage-Ticket), 26,- € (Tagesticket) ∂ www.reeperbahnfestival.com ∏ Highlights der vergangenen Jahre:

2006: Blumentopf, Blumfeld, Clueso, Deichkind, Fotos, Nneka, Kilians, The Rapture, The Rifles, Tocotronic, Tomte; 2007: 1000 Robota, Maria Mena, Shout Out Louds, The (International) Noise Conspiracy, Johnossi, Eight Legs, The Pigeon Detectives, Hard-Fi, Rooney, Boys Noize; Line-up 2008 ab sofort unter www.reeperbahnfestival.com

º Bahn bis Hbf. Hamburg ¬ U- und S-Bahn bis St. Pauli od. Reeperbahn ƒ Hamburg π nicht vorhanden ¥ Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua. org), diverse Rahmenveranstaltungen empfohlen von:

102

ʼnŅ

Foto: Nina G. Zimmermann

¡ Hamburg, verschiedene Locations rund um die Reeperbahn und St. Pauli

∑ 12.000

kurze Zeit die versöhnliche Stille am Flugplatz Borkenberge. Einmal im Jahr allerdings wird dieser kleine westfälische Frieden für ganze drei Tage gebrochen. Denn dann regiert hier der Rock. Mit allen Konsequenzen: Dröhnende Gitarren, tanzende Massen und schwitzende Körper beherrschen dann die münsterländische Provinz. Insgesamt 25.000 Besucher erwarten die Veranstalter in diesem Jahr auf dem Area-4-Festival. Trotzdem wird die Atmosphäre „ausgesprochen gemütlich“ sein, verspricht Elke Ulferts, Pressesprecherin des Veranstalters FKP Scorpio. Sie verweist dabei auf das „sehr schöne, ruhig gelegene Gelände“ und auf einen weiteren großen Vorteil: auf die asphaltierten Wege des Flughafens. Niemand muss also Angst vor Regen und Schlamm haben, wenn er sich zur Bühne aufmacht. Oder zum Finale des Viva-Con-Agua-Cups. Und wenn der Sieger dieses Fußballturniers dann feststeht, wenn die letzte Gitarrensaite ausgeklungen, das letzte Tanzbein zur Ruhe gekommen, und der letzte Körper getrocknet ist, dann, ja dann, kehrt er wieder ein ins schöne Münsterland – der Frieden. Bis zum nächsten Jahr zumindest. Joachim Wolf

D

a können die Düsseldorfer Punks, die Münchner House-DJs und Berliner Rocker noch so lange strampeln – Hamburg ist und bleibt das Innovationszentrum der deutschen Popmusik. Das war schon zur Zeit der Beatles so ­– und so ist es bis heute. Die Hauptschlagader der Musikszene ist der Rotlichtbezirk, wo schon die Rattles mit John, Paul, George und Ringo jammten, Udo Lindenberg im „Goldenen Handschuh“ panisch wurde und

Jochen Distelmeyer vor dem „Sorgenbrecher“ besoffen auf einer Motorhaube übernachtete. Der Kiez hat Rhythmus, mit seinen zahllosen Venues, den windigen Kneipiers, den Nutten, den Luden und den Säufern. Am lautesten vibriert die Reeperbahn, wenn seit 2006 einmal im Jahr das Festival durch die Kaschemmen und Clubs tobt. Das Konzept ist so simpel wie genial: Rund 200 Bands auf 20 verschiedenen Bühnen im Umkreis von nicht mal 1.000 Metern. Der Zuschauer hat die Qual der Wahl: Will er ins Uebel & Gefährlich zum kommenden Indie-Champ oder doch lieber zum heißen Dance-Act ins Grünspan? Durchatmen geht in diesen 72 Stunden nicht. Die Stars sind die Clubs. Mitorganisator Detlef Schwarte sagt: „Wir wollen vor allem mit Venues zusammenarbeiten, die ein eigenes musikalisches Profil haben und das ganze Jahr über Livemusik präsentieren.“ Der Zuschauer wählt also nicht nur aus einem stilsicher zusammengestellten Pool aus Bands und Musikern. Er wählt auch ein cooles Ambiente und seine individuelle Bezugsgruppe. Und wer einmal dort war, dem wird die Udo-Lindenberg-Zeile nicht mehr aus dem Kopf gehen: „Reeperbahn, ich komm an, du geile Meile, auf die ich kann.“ Und jetzt alle … Tim Jürgens


H

ören bildet – das weiß jeder, der sich einmal ernsthaft mit dem Musikgenuss auseinandergesetzt hat. Die bewusste Wahrnehmung von Klängen und Harmonien erweitert Geist und Horizont. Auch der Besuch eines Popfestivals muss sich nicht notwendig im kollektiven Konsum aufputschender Rockmusik oder illegaler Rauschmittel erschöpfen. Viele Festivals liegen in reizvoller landschaftlicher Umgebung oder in der Nähe von Museen, Monumenten oder anderen Stätten der bürgerlich-humanistischen Bildung. Wer sich vom Herumstehen auf matschigen Festivalwiesen, von schlecht ausgesteuerten Openair-PAs und schon am frühen Morgen volltrunkenen Mitbesuchern erholen will, für den sind es oft nur wenige Kilometer bis zu einer interessanten Sehenswürdigkeit, einem Ort der Erbauung und Information oder bis zum besinnlichen Blick in eine stille Landschaft. Gar nicht weit zu gehen braucht man zum Beispiel beim Melt! in der Nähe des sächsischen Dessaus. Es findet nämlich direkt in dem Openair-Museum Ferropolis auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Golpa-Nord statt. Das Ferropolis-Museum widmet

104

sich der ostdeutschen Bergbaugeschichte und präsentiert unter anderem eine spektakuläre Sammlung von großen Baggern: einen Schaufelradbagger, einen Eimerkettenbagger und den nur sehr selten zu sehenden Eimerkettenschwenkbagger „Mad Max“ (Öffnungszeiten: von April bis November tgl. 10 bis 18 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen bis 19 Uhr; Führungen dreimal täglich. Anmeldung und Informationen unter (034953) 3 51 25). Wer will, kann in der stillgelegten Schaltwarte des Tagebaus auch heiraten – ein unvergessliches Erlebnis, bei dem der Standesbeamte an einem von DDR-Ingenieuren entwickelten Kommandopult sitzt. Informationen hierzu erteilt das Standesamt Gräfenhainichen unter (034953) 3 57 24. Auch das beschauliche Örtchen Wacken bei Hamburg hat mehr zu bieten als bloß das weltgrößte Festival für Heavy-, Black-, Death-, Doom- und sonstigen Metal. Es liegt auch in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gemeinde Brokdorf mit ihrem bekannten Atomkraftwerk. Hier fanden Anfang der Achtziger einige der heitersten und schlammigsten Openairauseinandersetzungen der Protestgeschichte statt. Auch heute noch ist der malerisch an der Elbe gele-

Foto Mitte: Christiane Eisler

Ausflug zum Atomkraftwerk Liebe Mutti! Essen lecker, Wetter schön


gene Druckwasserreaktor einen Ausflug wert. In einem Informationszentrum werden dem Besucher Technik und Nutzen der Kernspaltung nähergebracht; auch als umweltfreundliche Alternative zu den modischen Windrädern, die in ganz Schleswig-Holstein die Landschaft verschandeln, ist Atomkraft ein Thema (Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 09 bis 14.30 Uhr, Fr. nach Vereinbarung; Tel. (04829) 75-0). In unmittelbarer Nähe zum Wave-Gotik-Treffen in Leipzig liegt auch das bedeutendste Großgebäude der deutschen Wave-Gotik-Geschichte: Das Völkerschlachtdenkmal wurde 1913 in Erinnerung an die Befreiungskriege gegen Napoleon errichtet. Die zentrale Halle des Monuments ist 68 Meter hoch, wird von aus Stein gehauenen, 9,5 Meter hohen, traurig guckenden Ritterfiguren bevölkert und unablässig mit depressiver Männerchormusik beschallt. Wer gerne mal schwermütig draufkommt, ist hier also jederzeit richtig. Wer die 500 Stufen vom Sockel bis zur Aussichtsplattform emporsteigen will, die in engen Wendeln in den Beton gehauen sind, sollte aber halbwegs nüchtern sein oder – wie ja andererseits viele Wave-Gotik-Freunde – Klaustrophobie und Schwindelgefühle mögen (Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr, Führungen Sa. 11 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. (0341) 241 68 70). Wer das Hurricane-Festival in Scheeßel in nordöstlicher Richtung verlässt, kommt auf den Bundesstraßen 75 und 3 (Abzweigung Trelder Berg, Richtung Soltau nehmen) in das herrliche Erholungsgebiet der Lüneburger Heide. Ausgedehnte Heideflächen und schattenspendende Birkenwälder laden hier zum Wandern und Verweilen ein. Weit schweift

der Blick über idyllisch grasende Heidschnuckenherden und heiter herumtollende Schäferhunde. Wem die Füße müde geworden sind, dem sei eine Kutschfahrt empfohlen: zum Beispiel von Niederhaverbeck bis zum Wilseder Berg, der mit stattlichen 169 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung in der norddeutschen Tiefebene ist! Informationen und Kutschenreservierungen u. a. bei Kutschfahrten Meyer in Schneverdingen, Tel. (05193) 64 91. Ein besonderer Bildungsgenuss bietet sich den Besuchern des Chiemsee Reggae Sommer: Der Veranstaltungsort Übersee wartet nämlich nicht nur mit dem längsten Naturbadestrand Bayerns auf, sondern auch mit einer direkten Dampferverbindung zur Herreninsel. Auf dieser Insel inmitten des Sees befindet sich das berühmte Schloss Herrenchiemsee, das in den Jahren 1878 bis 1886 von dem „Märchenkönig“ Ludwig II. nach dem Vorbild des Schlosses von Versailles erbaut wurde. Leider wurde das Schloss Herrenchiemsee nur zu einem kleinen Teil vollendet, weil der Auftraggeber vor der Fertigstellung zunächst pleiteging, dann den Verstand verlor und sich schließlich im See ertränkte. Rechtzeitig fertig geworden und bis heute sehenswert ist aber der große Spiegelsaal, der mit 98 Metern Länge die gesamte Westseite des Schlosses durchmisst und mit seinen 23 riesigen Spiegeln die visuelle Wahrnehmung des Reggaefreundes auch jenseits des täglichen Marihuanarausches auf interessante Weise herauszufordern versteht. Informationen über Öffnungszeiten, Führungen und Dampferfahrpläne unter Tel. (08051) 68 87-0. Jens Balzer

105


Party in voller Fahrt Ein Festival beginnt mit der Anreise. Ob mit dem Auto, dem Flugzeug, per Anhalter oder gar mit dem coolen Mixery Festival-Train: Die Party sollte von Beginn an auf Hochtouren laufen. Da kann man auch mal locker längere Strecken in Angriff nehmen: nach Gräfenhainichen, wenn nicht gleich nach beispielsweise Spanien oder sogar über den Teich nach Nevada. Um neue Leute und neue Kulturen kennenzulernen, gute Musik zu hören und die schon verstaubt geglaubte Idee von Love and Peace wieder aufleben zu lassen. Der Festivalguide und Mixery sagen, wo was geht und wie man hinkommt.

Die Reise Burning Man ¡ Black Rock City / Nevada, USA ≥ Reisetermin: 26.08.-01.09. µ Busreisepaket: 599,- Euro*, individuelle Flugreiseangebote auf Anfrage

Festival Internacional de Benicàssim ¡ Benicàssim / Spanien ≥ Reisetermin: z. B. 17.07.-20.07. µ Angebote ab 459,- Euro*

Der Mixery Festival Train

Zum Melt! (ab 69,- Euro), zur Love Parade (ab 69,Euro) und zum Nature One (ab 59,- Euro) kann man höchst angenehm und partyfreundlich mit dem Mixery-Train anreisen. Verschiedene Zustiege schaffen komfortable Abreisemöglichkeiten, ein Tanz- und Disko-Waggon bietet Raum für beste Stimmung und für flüssige und feste Nahrungaufnahme sorgt ein entsprechender Gastronomieservice. Alles weitere auf www.mixery-fun-travel.de

Sónar ¡ Barcelona / Spanien ≥ Reisetermin: 18.06.-22.06. µ Angebote ab 399,- Euro*

Sziget ¡ Budapest / Ungarn ≥ Reisetermin: 09.08.-18.08. µ Busreiseangebote ab 239,90 Euro*

Darüberhinaus gibt es Angebote zu vielen angesagten inländischen und europäischen Open-AirVeranstaltungen: Melt!, Nature One, Rock im Park, Splash!,Taubertal, Love Parade (Mixery Love Sensations) und Wellenreiter Sea Adventure. Detaillierte Infos unter www.mixery-fun-travel.de oder unter der Servicehotline (0711) 550 42 24 77

Das Mixery Festival Camp

Wer es beim Aufenthalt vor Ort rund um die Uhr unkompliziert und komfortabel haben möchte, bucht sich am besten im Mixery Festival Camp ein. Auf dem Melt!, beim Nature One oder beim Splash! schaffen eigens hergerichtete Camping-Areale exquisite Festival-Atmosphäre mit bezugsfertigen Zelten, Frühstücksservice, Wertaufbewahrung, DJ-Mucke, eigenen Duschen, Toiletten, einem Pool und allem, was die geplagte Partyseele zur Erholung so braucht. www.mixery-fun-travel.de * Die angegebenen Preise verstehen sich pro Person und variieren nach dem gewünschten Leistungspaket. Preise für den Festivalzug vorbehaltlich Änderungen.

107


Foto: Robert Kohlhuber

„Wir haben gute Erinnerungen an das Frequency. Die Rennstrecke ist großartig, und die Leute drehen tatsächlich durch.“ Dave King, Flogging Molly

FM4 Frequency Die Albert-Einstein-Formel

162

≥ 14.-16.08. ∆ Drum’n’Bass, Elektro, Alternative, Rock, IndieRock, Indie-Pop ¡ A-Hof, Salzburgring (Jochen-Rindt-Straße 11)

∑ 45.000 µ VVK: 99,- € (Festivalticket inkl. Camping & Parken), 50,- € (Tagesticket Do. inkl. Camping & Parken) ∂ www.frequency.at ∏ Babyshambles, Balkan Beat Box, Blackmail, Blood Red Shoes, Chikinki, Danko Jones, Die Fantastischen Vier, Dirty Pretty Things, Dropkick Murphys, Flogging Molly, Get Well Soon, I Am X, Iron & Wine, Itchy Poopzkid, Johnossi, José Gonzales, Kaizers Orchestra, Louis XIV, MC Verse, Madsen, Maximo Park, Nneka, Patrice, Pendulum DJs, R.E.M., Slut, Teitur, The Dresden Dolls, The Hives, The Killers, The Roots, The Subways, The Wombats, Year Long Disaster u. v. a. º Bahn bis Bhf. Salzburg ¬ Shuttle-Service ƒ Salzburg empfohlen von:

108

ńʼnŅ

D

ie Jugend Österreichs „gfreit sich wia a Schnitzel“ drauf, selbst der gemeine Popfan sagt: „Da hauts da in Beidl auf seitn!“ Was beides ungefähr bedeutet, dass halb Österreich, nämlich der Teil, der die guten Radiosender hört, ganz „narrisch“ wird, wenn das FM4 Frequency mal wieder vor der Tür steht. In Sachen Festival ist es nun mal die unumstrittene Nummer eins. Doch von Erfolgsdruck ist nahe der Mozartstadt Salzburg überhaupt nichts zu spüren. Im Gegenteil: Das Festival wächst und wächst, in aller Seelenruhe und ohne dass jetzt jemand ob der Menschenmassen „krawutisch“ wird. Trotz seiner Dimensionen versteht sich das FM4 Frequency aber immer noch als ein Wochenende unter Freunden – anspruchsvoll, aber „urgmiatlich“. So schön der Salzburgring in die Berglandschaft des Salzkammerguts gebettet ist, könnte man auf dem Festivalgelände glatt vergessen, dass man auf demselben Asphalt steht, auf dem der deutsch-österreichische Formel-1-Fahrer Jochen Rindt sein letztes Rennen fuhr. Ringsum leuchten saftig-grüne Wiesen, die Hügel und Berge sind reich bewaldet. „Es fließt ein kleines Bacherl durchs Gelände“, ergänzt FM4-Frequency-Gründer Harry Jenner, „und neben der Bühne grasen die Schafe. Das kann so schnell kein anderes Venue bieten.“ Überhaupt ist das FM4 Frequency ein Festival mit Fernblick. Und dabei lockt nicht nur das schöne

Alpenpanorama. Von den Hängen rund um die Rennstrecke, die wirken wie vom Herrgott höchstpersönlich als Naturtribünen genau dort hingestellt, hat man selbst gemütlich ins Gras zurückgelehnt einen großartigen Ausblick auf die zwei Hauptbühnen. Auch auf Distanz mag man so ein intensives Festivalerlebnis genießen. Und nicht zuletzt hat das Frequency in der frischen Salzburger Luft seinen musikalischen Weitblick geschärft, mit dem naturgemäß die großen Superstars ausgespäht und in die Berge geholt werden, aber eben auch immer wieder neue, aufregende Entdeckungen zu machen sind. „Unsere Vision dahinter ist, ein sehr vielseitiges Programm zu bieten und den Leuten auch Neues vorzustellen“, meint Jenner dazu. Die Ausrichtung des Frequency-Musikprogramms packt er in eine Formel, die in ihrer schönen Schlichtheit geradezu Albert-Einstein’sches Format hat: FM4. Denn wer die gleichnamige junge Welle des Österreichischen Rundfunks schon mal gehört hat, weiß, dass diese Formel für breite, aber immer qualitätsvolle Alternative-Beschallung steht, die man hierzulande vergebens sucht: von Rock bis Ragga geht alles, Geschmack zählt mehr als Quote. Da muss auch der Nicht-Österreicher ganz neidlos zugestehen: „FM4 Frequency? Doas is a leiwand!“ Arno Raffeiner


Highlights Österreich & Schweiz Foto: Bernhard Ranner

Nova Rock Da, wo Wiesen und Felder sind, sollt ihr Gitarrenwände bauen und euch daran ergötzen! So sprach vor vier Jahren ein weiser Prophet im östlichsten Winkel Österreichs, und siehe, seine Jünger errichteten der Rockmusik einen gewaltigen Tempel. Immer im Juni pilgern nun drei Tage in Folge 50.000 von ihnen auf die Pannonia Fields II bei Nickelsdorf und feiern dort das größte Rockspektakel des Landes. Altehrwürdige Helden wie Judas Priest helfen bei der Erfüllung der Prophezeiung nur zu gerne: Let there be Nova Rock!

Greenfield-Festival In Nachbars Garten ist das Gras ja bekanntlich immer grüner. Wer in den letzten drei Jahren Gelegenheit hatte, das Greenfield-Festival auf dem Flugfeld von Interlaken in der Schweiz zu besuchen, wird das auf jeden Fall bestätigen. Eingebettet zwischen Thunersee und Brienzersee wird hier im Berner Oberland ein Best-of-Programm immergrüner Rockmusik geboten, mit deutlichem Überhang hin zu richtig lauten Gitarren. Denn die schallen auf den Wiesen unter der mächtigen Silhouette der Jungfrau (4.158 Meter hoch) gleich noch mal so schön.

Openair St. Gallen Der schlichte Name verrät es bereits: Beim Openair St. Gallen hat man es mit einem wahren Veteran im Schweizer Festivalzirkus zu tun. Verrückte Namen waren zur Gründungszeit des Openairs St. Gallen einfach noch nicht nötig. Es reichte eine simple, aber unschlagbare Idee: gute Musik unter freiem Himmel. Seit über dreißig Jahren geht dieses Konzept immer wieder großartig auf. An die 90.000 begeisterte Festivalgänger in drei Tagen können nicht lügen: Das Openair St. Gallen gilt nach wie vor als das schönste Festival der Schweiz.

Foto: Bernhard Ranner

Nuke „Tu felix Austria nube“, hieß es früher lobend über die Heiratspolitik der Habsburgermonarchie. Liebe statt Krieg: Das Credo jedes Festivalsommers hat in Österreich also schon seit Jahrhunderten Tradition. So auch beim Nuke-Festival in St. Pölten. 1999 fand seine erste Ausgabe noch in einem nie in Betrieb genommenen Atomkraftwerk statt – daher der bombige Name. Wo die Kernfusion brutzeln sollte, wurde zu Topacts ein Freudenfest gefeiert. Der alte Spruch auf die Habsburger darf nun also leicht verändert werden: „Tu felix Austria Nuke!“

039

≥ 13.-15.06. ¡ A-Nickelsdorf, Pannonia Fields II ∏ Anti-Flag, Ash, Bad Religion, Beatsteaks, Die Ärzte, Donots, Incubus, Judas Priest, Kid Rock, Motörhead, NoFX, Panteón Rococó, Rage Against The Machine, Rise Against, Rose Tatoo, Sex Pistols, Skindred, Sonic Sydicate, sPout, Subway To Sally, Sunshine, The Sorrow, The Verve, The Weakerthans, Volbeat, Zox u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 134

empfohlen von:

ńʼnŅ

037

≥ 13.-15.06. ¡ CH-Interlaken, Flugplatz ∑ 30.000 µ VVK: 198,- CHF ~ 124,- € (Festivalticket) ∏ Apocalyptica, Beatsteaks, Black Rebel Motorcycle Club, Blackmail, Die Ärzte, Donots, Kilians, Linkin Park, Millencolin, NoFX, Panteón Rococó, Sick Of It All, Slut, The Blackout, The Donnas, The Offspring, The Weakerthans u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 135

empfohlen von:

ʼnŅ

058

≥ 27.-29.06. ¡ CH-St. Gallen, Sittertobel ∑ 30.000 ∏ Lenny Kravitz, Manic Street Preachers, Justice, Bad Religion, The Wombats, Does It Offend You, Yeah?, Mistah Direct, Beck, The Prodigy, The Kooks, Deichkind, Lightspeed Champion, Kilians, Azzido Da Bass, Gentleman, The Fratellis, Kings Of Leon, We Are Scientists, Gossip u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 137

empfohlen von:

ń 119

≥ 18.-19.07. ∑ 30.000 µ VVK: 80,- € (Festivalticket) ∏ Culcha Candela, Eddy Grant, Fettes Brot, Galactic, Gentleman, Lenny Kravitz, Les Babacools, Mono & Nikitaman, Morcheeba, Nightmares On Wax, Orishas, Pete Philly & Perquisite, Rodney Hunter, Stereo MCs, Söhne Mannheims, The Beautiful Girls, The Chemical Brothers, The Heavy, Ward 21 & Tifa u. v. a.

Weitere Info auf Seite 146

ʼnŅ

empfohlen von:

Weitere Highlights: Seewiesenfest, 26.05, Kleinreifling Bad Bonn Kilbi, 07.-09.06., Düdingen Lake, 06.07.-17.08., St. Michael ob Bleiburg Gurten-Festival, 19.-22.07., Gurten Paléo, 24.-29.07., Nyon Heitere Open Air, 10.-12.08., Zofingen Rock Oz’Arenes, 15.-17.08., Avenches Open Air Gampel, 16.-19.08., Gampel Travelling mit


Foto: Jazz Archiv / ITNOP

Foto: Sandra Steh

„Es wäre eine Schande, wenn wir nicht Headliner werden. Wir sind eine der wenigen Bands, die einen in die RockSphären entführen kann.“ Richard Ashcroft, The Verve

Glastonbury Pilgern für den Pop

055

≥ 27.-29.06. ∆ Avantgarde, Elektro, Klassik, Avantgarde, Folk, Indie-Rock, Metal, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop ¡ GB-Pilton, Worthy Farm

∑ 150.000 µ VVK: 155,- £ ~ 195,- € (Festivalticket) ∂ www.glastonburyfestivals.co.uk ∏ Kings Of Leon, The Fratellis, Editors, Gossip, The Feeling, KT Tunstall, The Subways, Kate Nash, Jay-Z, Manu Chao, The Raconteurs, James Blunt, Crowded House, The Verve, Leonard Cohen, Goldfrapp, Panic At The Disco, The Enemy, We Are Scientists, Foals, The Hoosiers, Ben Folds, Vampire Weekend, Massive Attack, Hot Chip, Elbow, Duffy, The Wombats, Groove Armada, The Zutons, The Pigeon Detectives, Scouting For Girls, Jack Peñate, Black Mountain, The Cribs, The Kills, MGMT, The Ting Tings, Lightspeed Champion, Glasvegas, Biffy Clyro, The Futureheads, Band Of Horses, The Black Lips, The Courteneers, British Sea Power, Holy Fuck, The Teenagers, The National, Stars, The Whip, Yeasayer, Sinead O’Connor, Pete Doherty, Dizzee Rascal, Edwyn Collins, The Duke Spirit, Operator Please, Santogold, CSS - Cansei De Ser Sexy, Battles, My Morning Jacket, Tunng, Caribou, The Proclaimers, Unkle, Roni Size/Reprazent, Kosheen, Róisín Murphy, The Holloways, Dirty Pretty Things u. v. a. ƒ Oxford

110

G

lastonbury als eine Art inoffizielle, englische Staatsreligion zu bezeichnen ist nicht unbedingt falsch. Anders lässt sich wohl kaum erklären, dass sich alljährlich über zwei Millionen Glasto-Gläubige im Internet um die 177.500 Tickets bewerben. Dass Glastonbury mehr BBC-Sendezeit zugedacht wird als dem goldenen Thronjubiläum der Queen. Dass das englische Königshaus Festivalinitiator Michael Eavis für seine Verdienste an der Popkultur einen Orden verlieh. Und dabei fing alles so bescheiden an. Am 19. September 1970, genau einen Tag nach dem Tod von Jimi Hendrix, veranstaltete der musikbegeisterte Milchbauer Michael Eavis auf seiner Farm in der englischen Grafschaft Somerset ein kleines Musikfestival für 1.500 Hippies. Für ein Pfund Eintritt gab’s Marc Bolan als Headliner und ein Glas Milch gratis. Seitdem hat das Festival legendäre Auftritte von Radiohead, David Bowie, Brian Wilson und The Smiths erlebt – begleitet von viel politischem Engagement. Aber abgesehen von der Besucherzahl und dem Begrüßungsgetränk hat sich eigentlich nicht viel verändert auf der Worthy Farm: Werbung sucht man hier vergebens, ein Großteil der Festivalerlöse geht an Charity-Organisationen wie Greenpeace, Oxfam und Wateraid, und das Bandbooking läuft immer noch über den heimischen Küchentisch, wo Michael Eavis zusammen mit seiner Tochter Emily über das Line-up

der über 20 Bühnen entscheidet. Kein Wunder, dass Glastonbury nicht nur für die tausenden von Festivalbesuchern in etwa das popkulturelle Äquivalent zu Weihnachten, Ostern und Chanukka ist – auch für die Bands bedeutet der Anruf aus dem Farmhaus eine Art Heiligsprechung. „In der Nacht vor unserem Auftritt habe ich kein Auge zugemacht“, erinnert sich Keane Drummer Richard Hughes. „Tom Chaplin, unser Sänger, hat geträumt, er sei im Pyjama auf die Bühne gegangen. Ich war supernervös vor dem Auftritt und dann ging alles so schnell, wie im Rausch. Ich glaube, ich hatte nie wieder so viel Adrenalin im Blut.“ Ein Glastonbury-Auftritt entscheidet nicht selten darüber, ob eine Band den Weg an die Spitze der englischen Charts schafft – und in die Herzen der britischen Musikhörer, wie Fran Healy meint. Er bestritt im Jahr 2000 mit seiner Bands Travis den Headlinerposten. „150.000 Leute, die dich anstarren und dabei deine Texte mitsingen – das ist schon eine ziemlich coole Erfahrung. Glastonbury manifestierte damals, wofür wir als Band stehen: Wir sind eine people’s band – bei uns geht es um das Gemeinschaftsgefühl, einfach darum, dass die Leute vor der Bühne mitsingen. Von dem Moment an hatten uns die Leute in ihr Herz geschlossen.“ Amen. Christine Franz


Highlights UK

Foto: Nathalie Genet

Reading and Leeds „Gelesen“ wird mit Sicherheit nicht, wenn eines der ältesten Rockfestivals Europas Ende August für 80.000 Besucher seine Pforten öffnet. Auf dem Reading-Festival geht es eher betont rustikal zu. Eines der „Highlights“: Die Künstler auf der Bühne „outbottlen“ und mit Wurfgeschossen zur Aufgabe zwingen. Bisherige Opfer: Meat Loaf (1988), 50 Cent (2004) und Panic At The Disco (2006). Gute 350 Kilometer weiter im Norden findet parallel das Leeds-Festival mit demselben Line-up statt. „Gebottlet“ wird da aber nicht. Angeblich.

T in the Park Irgendwann zwischen 15 und 17 Uhr werden die „stiff upper lips“ im UK spitz und zur Tasse geführt. Dann ist nämlich „Tea Time“. Ob die 60.000 Besucher im schottischen Kinross dieser urbritischen Gepflogenheit nachgehen, ist eher zu bezweifeln. Statt Teebeutel lockt schließlich eines der besten Line-ups im britischen Festivalsommer. Dafür aber gibt es eine andere Tradition: den Run auf die Tickets. Zwei Tage nach T in the Park 2007 waren schon 40.000 Karten für dieses Jahr verkauft – ohne einen einzigen bestätigten Künstler.

Foto: Jochen Melchior

V-Festivals Er kam, sprach, und es fand statt: Pulp-Posterboy Jarvis Cocker hatte 1995 ein ausgebufftes Anliegen: So gerne, sagte er, würde er an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auftreten, am liebsten im Freien. Kaum hatte er diesen Wunsch geäußert, schon hatten seine übereifrigen Promoter die V-Festivals aus dem Boden gestampft. Chelmsford im Süden und Weston-Under-Lizard im Norden sind seitdem die Schauplätze für ein ziemlich bunt gemischtes Line-up von Indie-Rock bis hin zu Teeniepop. Thanks, Jarvis!

Creamfields Erst war es nur ein Festival, dann ein ziemlicher Exportschlager: Zum zehnten Mal wird in diesem Jahr in Daresbury im Nordwesten Englands auf den Creamfields getanzt. 1998 hatte man wohl noch nicht im Sinn, dass das Dancefestival in der britischen Pampa einmal zu einem der internationalen Verkaufsschlager werden sollte. Fleißig hat man das Konzept „Tanzen in der Einöde zur Musik von prima Künstlern“ in aller Herren Länder gebracht: Brasilien, Chile, Polen, aber natürlich auch nach Argentinien. Passt ja, wegen der Pampa.

180

≥ 22.-24.08. ¡ GB-Reading, Little Johns Farm / GB-Wetherby ∑ je 60.000 µ VVK: 155,- £ ~ 198, € (Festivalticket), 65,- £ ~ 83,- € (Tagesticket) ∏ Metallica, Slipknot, Feeder, Rage Against The Machine, Queens Of The Stone Age, Serj Tankian, Dizzee Rascal, Babyshambles, The Wombats, The Killers, Bloc Party, Editors, We Are Scientists, Manic Street Preachers, Justice, Foals

Weitere Informationen auf Seite 156

106

≥ 11.-13.07. ¡ GB-Kinross, Balado Airfield ∑ 80.000 ∏ Alabama 3, Amy Winehouse, Aphex Twin, Battles, Ben Folds, Biffy Clyro, British Sea Power, Counting Crows, DJ Hell, Echo & The Bunnyman, Eddy Grant, Feeder, Hot Chip, Ian Brown, Interpol, Justice, Kaiser Chiefs, Kate Nash, Miss Kittin & The Hacker, Primal Scream, R.E.M., Richie Hawtin, Stereophonics, Sugababes, The Chemical Brothers, The Pogues, The Prodigy, The Verve, dEUS u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 144

173

≥ 16.-17.08. ¡ GB-Chelmsford, Hylands Park / GB-Staffordshire ∑ 75.000 / 84.000 µ VVK: 145,- £ ~ 183,- € (Festivalticket), 70,- £ ~ 89,- € (Tagesticket ohne Camping) ∏ Alanis Morissette, David Jordan, Duffy, Ian Brown, Jamie T, Maximo Park, Muse, Newton Faulkner, Stereophonics, Sugababes, The Futureheads, The Hoosiers, The Kooks, The Pigeon Detectives, The Pogues, The Prodigy, The Twang u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 154

184

≥ 23.-24.08. ¡ GB-Daresbury, Halton ∑ 40.000 ∏ Fatboy Slim, Ian Brown, Gossip, Simian Mobile Disco, Erick Morillo, Sasha, 2ManyDJs, Eric Prydz, Pete Tong, Dubfire, Hernan Cattaneo, James Zbiela, Felix Da Housecat, Annie Mac, The Presets, The Whip; Underworld, Tiesto, Soulwax, Chic, Paul Oakenfold, David Guetta, Steve Angello, Axwell, Sander Doorn

Weitere Info auf Seite 145

Weitere Highlights: 13.-15.06. Download, Derby (England) 13.-15.06. Isle of Wight, Newport (England) 28.-29.06. Hard Rock Calling, London (England) 03.-06.07. O2 Wireless, London (England) 11.-13.07. Oxegen, Naas (Irland) 17.-20.07. Latitude, Suffolk (England) 05.-07.09. Bestival, Newport (England) Travelling mit


Foto: Jochen Melchior

„Wir freuen uns auf das Sziget. Budapest ist eine wunderschöne Stadt, und wir genießen es immer wieder, dort zu sein.“ Steve Harris, Iron Maiden

12.-18.08.

Sziget Ein Sommermärchen

159

Sziget ∆ Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa, Blues, Country, Klassik, Musical, Chanson, Avantgarde, Balkan, Jazz, Weltmusik, Alternative, Dark, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae, Soul ¡ H-Budapest, Óbudai-Insel

∑ 400.000 µ VVK: 150,- € (Festivalticket inkl. Camping), 120,€ (Festivalticket ohne Camping), 32,- € (Tagesticket) ∂ www.sziget.hu ∏ 3 Inches Of Blood, Anti-Flag, Apocalyptica, Avantasia, Brisa Roché, Che Sudaka, Danko Jones, Delinquent Habits, Dew-Scented, Die Ärzte, Egypt 80, Exodus, Flogging Molly, Goran Bregovic Wedding & Funeral Band, Hocus Pocu, Iced Earth, Iron Maiden, Izabo, Jamiroquai, Serj Tankian, Lacrimas Profundere, Lauren Hill, Les Touffes Krétiennes, Mademoiselle, Mass Hysteria, New York Ska Jazz Ensemble, Pete Philly & Perquisite, Pro-Pain, R.E.M., Róisín Murphy, Seun Kuti, Sex Pistols, Kaiser Chiefs, The Wombats, Transglobal Underground & Natacha Atlas u. v. a. º Bahn bis Budapest ¬ ÖPNV bis Obudai-Insel ƒ Budapest π keine Parkplätze ¥ Travelling mit Mixery: ab 239,90 €. Infos: www.mixery-fun-travel.de empfohlen von:

112

ʼnŅ

C

hris ist gerädert. Zwölf verschwitzte Stunden per Mitfahrgelegenheit, dreimal Stau, der andere Beifahrer Timo hat sich gleich zum Zeltnachbarn befördert und weiß bereits jetzt mehr über Chris als seine Ex-Freundin. Immerhin: Es gab reichlich Bier und Pinkelpausen, und die Fahrt endete direkt vor dem Camping-Eingang. Susanna guckt Meike fragend an: „Geht das?“ Gemeint ist die festgesteckte Ponysträhne und der überschminkte Pickel, ausgerechnet jetzt. „Klar“, antwortet diese pflichtschuldig, den Blick ängstlich auf das Taxameter gerichtet. Der Flug aus Berlin war echt günstig ... – doch schon schnarrt der rüstige Ungar hinterm Steuer auf Deutsch: „Sehen sie, da vorne ist es schon.“ Und tatsächlich: Am Ende der Brücke beginnt das Land hinterm Regenbogen, die Óbudai-Insel zwischen den Stadtteilen Buda und Pest mit 30.000 Campingplatz- und 3.500 Bühnenquadratmetern, auf denen sich an die 750 Künstler aus 44 Ländern tummeln. Fast 400.000 Menschen jeder Altersklasse besuchen das Festivalstädtchen, das für eine Woche aus den Fluten der Donau aufsteigt, wo sonst Nachtclub- und Spaziergänger Erholung suchen. Sieben Tage Abenteuer und Härtetest für Ohren, Magen und Augen: alle Kulturen, alle Klänge, alles auf einmal. Chris rechnet seine frisch getauschten Forinten um: 15 Euro – dreizehn Bier und eine Zahnbürste in der Festivalapotheke. Timo hat ihn zur „Wan2 Stage“

gelockt. „Das ist besser als dein Metal-Gedöns auf der Hammerworld“, meint er. Aber Timo trägt ja auch Dreads. Meike ist aufgedreht. Die zwei Rollkoffer sind verstaut. Susanna hat schon den ersten Sonnenbrand. Und zwei schrillbunte Outfits in 30 Minuten erstanden: „Vielleicht mach ich mir noch ein Tattoo?“ Meike flüchtet in Richtung Mainstage, da kommt man so schnell nicht wieder weg. Vorbei an Bungeejumping und Drahtseilbahn, Ambient-Zelt und einem Sonnenpool, den Susanna morgen in aller Herrgottsfrühe antesten will. Im „Civil Village“ versuchen eifrige Helfer für etwa 100 Organisationen zu begeistern: Umweltschutz, Politik und Religion, Weltverbesserer gibt es hier reichlich. „Warum grinse ich eigentlich die ganze Zeit?“, fragt sie sich selbst. Susanna studiert unterdessen das Theater- und Tanz-Programm, „Meike, das ist unglaublich! Ich glaub, du kannst mich hier abgeben.“ Und dann ist sie plötzlich weg. Na toll. Die Düsen lärmen, Meike wird in den Sitz gedrückt. Sieben Tage, zum zigsten Mal liest sie die SMS ihres frisch angetrauten „Sziget-Ehemanns“ Chris: „Bis in 12 Stunden. Szeretlek!“ Susanna und Timo sind noch geblieben, „um die Sehenswürdigkeiten zu schaffen.“ Meike und Chris machen das nächstes Jahr. Yvonne Zymolka


Highlights Osteuropa Exit Das Exit im serbischen Novi Sad startete 2000 als popkulturbezogene Protestplattform gegen das Miloševic-Regime und ist mittlerweile zu einem toporganisierten Megafestival geworden. Zunächst als hunderttägige Veranstaltung geplant, dampfte man das Planziel aus, äh, organisatorischen Gründen auf vier Tage runter, die aber dank eines tollen Line-ups von Indie bis Mainstream und vor allem dank der atemberaubenden Kulisse einer historischen Festung aus dem 18. Jahrhundert inzwischen Fans aus über dreißig Ländern anziehen.

Volt Das Volt findet recht dicht an der ungarisch-österreichischen Grenze in Sopron statt und ist so was wie der kleine Bruder des Szigets – wobei man bei ca. 70.000 Besuchern im letzten Jahr eigentlich nicht mehr von „klein“ reden mag. Aber das Volt teilt nicht nur das Organisationsteam mit dem Sziget, sondern auch dessen Experimentierfreudigkeit. Schubladendenken hilft schließlich nicht weiter, wenn man mit einem bunten Line-up von Jazz über Rock bis HipHop konfrontiert wird – wobei die Big Names eindeutig dem Rock und dem Pop entnommen sind.

Foto: Jochen Melchior

B’estfest Messezentren sind in der Regel futuristisch, kalt und hässlich. Das ist auch beim Romexpo in Budapest nicht anders. Dort gibt’s große Gebäude mit viel Glas und davor einen zubetonierten Platz. Aber das muss wohl so sein. Nur einmal im Jahr, vornehmlich Anfang Juli, wird es wunderschön. Nämlich dann, wenn das B’estfest ein Star-Line-up sondergleichen rankarrt, um die triste Businessatmosphäre in eine blühende Festivallandschaft zu verwandeln. Da kann keine Messeparty gegen anstinken – selbst mit den schärfsten Hostessen.

Foto: Jochen Melchior

Balaton Sound Das Festival für gehobene elektronische Musik findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt und wartet wieder mit der coolsten Party-Location überhaupt auf: dem Südufer des westungarischen Plattensees. Dort kann vier Tage lang zu gepflegten Beats abgehottet werden. Das kühle Nass ist dabei über Terrassen vom Festivalgelände aus problemlos direkt erreichbar. Aber natürlich kann auch im Wasser weitergetanzt werden. Also Ibiza-Feeling, aber ausnahmsweise mal mit der guten elektronischen Musik – ganz ohne Schrott-Techno.

094

≥ 10.-13.07. ¡ SRB-Novi Sad, Festung Petrovaradin ∑ 40.000 µ VVK: 92,- € (Festivalticket) ∏ 2ManyDJs, Audion, Axwell, Ben Watt, Booka Shade, Gogol Bordello, Gossip, Juliette And The Licks, Kruder & Dorfmeister, Laurent Garnier, M.I.A., Manu Chao, Miguel Migs feat. Lisa Shaw, Ministry, Paul Weller, Primal Scream, Sex Pistols, Soulwax, Sven Väth, The Hives, Tiga u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 143

106

≥ 11.-13.07. ¡ GB-Kinross, Balado Airfield ∑ 80.000 µ VVK: 160,- £ ~ 214,- € (Festivalticket), 68,50 £ ~ 92,- € (Tagesticket) ∂ www.tinthepark.com ∏ Alabama 3, Amy Winehouse, Aphex Twin, Band Of Horses, Battles, Ben Folds, Biffy Cly

Weitere Informationen auf Seite 143

087

≥ 04.-07.07. ¡ H-Sopron, Lövér Camping ∑ 25.000 ∏ Anthony Rother, Coldcut, Daddy G, Hot X, Ian Siegal, Igor Do Urden, Irie Maffia, Jon H., Koop, Korn, Laibach, Louie Austen, MC Verse, Parov Stelar, Pendulum DJs, Sumo, Supernem, Sziámi, The Prodigy, The Roots, Touch And Go u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 141

empfohlen von:

ʼnŅ

093

≥ 10.-13.07. ¡ H-Zamárdi, Festivalgelände am Balaton ∑ 250.000 ∂ www.balatonsound.hu ∏ Booka Shade, Buscemi, DJ Hype & Daddy Earl, Fatboy Slim, Gentleman, Jimi Tenor & Kabu Kabu, Krafty Kuts, LTJ Bukem & MC Conrad, M.A.N.D.Y., Massive Attack, B-52s, Mylo, Richie Hawtin u. v. a.

Weitere Info auf Seite 143

ʼnŅ empfohlen von:

Weitere Highlights: 06.-07.06. Wilsonic, Bratislava (Slowakei) 02.07. Green Fest, Belgrad (Jugoslawien) 03.-05.07. Rock for People, Hradec Kralove (Tschechien) 04.-05.07. Hodokvas, Piestany (Slowakei) 04.-06.07. Masstival, Istanbul (Türkei) 04.-08.07. Metal Camp, Tolmin (Slowenien) 22.-24.08. HipHop Kemp, Hradec Kralove (Tschechien) Travelling mit


Highlights Benelux Pinkpop Foto: ITNOP.NET

Betrug! Eigentlich müsste das Pinkpop in diesem Jahr umbenannt werden. Denn Pinkpop setzt sich nun mal aus dem niederländischen Wort Pinksteren (Pfingsten) und Pop zusammen. Da der Pfingstsonntag aber in diesem Jahr auf den 11. Mai fiel – für ein Openair eindeutig zu früh – hat man mit der seit 1970 gepflegten Tradition gebrochen. Sonst bleibt im Megapark zu Landgraaf aber alles beim Alten: ein HammerLine-up, die lustigen Drankenbons zum Bierkaufen und die traditionelle Bierschlacht auf dem Weg zum Ausgang am letzten Abend.

Rock Werchter Cornelis van Leemputten war ein großer Künstler. Seine Ölgemälde aus dem mittleren 19. Jahrhundert zeugen von einem unglaublichen Farbverständnis, faszinierender Detailverliebtheit und einem feinen Gespür für die Schönheit der Idylle. Tja, hätte der blöde Idiot bloß was anderes gemalt als immer nur Schafe und hätte Werchter nicht eines der ältesten, größten und alle Jahre wieder ungemein großartig besetztes Rockfestival – er wäre vielleicht tatsächlich der berühmteste Export des kleinen belgischen Dorfes geworden.

Dour Foto: Mathieu Drouet

Livemusik von zwölf Uhr mittags bis fünf Uhr nachts, über 200 Indie-, Pop-, Rock- und Electro-Acts an vier Tagen – da kann man schon mal überheblich werden und mit einem Slogan wie diesem werben: „Willst du das wirklich verpassen?“ Nö, eigentlich nicht. Es können also nur logistische oder finanzielle Gründe angeführt werden, wenn man das belgische Dour-Festival sausen lässt. In diesem Jahr feiert man übrigens den 20. Geburtstag und hat die Gelegenheit genutzt, mal Bilanz zu ziehen: 1.255.000 Menschen waren bisher zu Gast. Wow.

Eupenarena Foto: Arne Sattler

Jazz ist anders. Die Ärzte sind anders. Und wenn man beides zusammen noch mal nach Belgien verpflanzt, wird das sogar anders hoch drei, also richtig supertoll anders. Das Eupenarena-Festival – wie der Name schon verrät, in Eupen bei Aachen beheimatet und nur einen Katzensprung hinter der belgischen Grenze gelegen – ist nämlich nichts anderes als ein exklusives kleines Festival, das ganz für unsere Vertrauensärzte in Sachen Punkrock und ihre „Jazzfäst“-Hausbesuche reserviert wurde. Klar, dass sie noch ein paar Freunde mitbringen! Weitere Highlights: 15.06. Arrow Classic Rock, Nimwegen (Niederlande) 21.06. Rock a Field, Luxemburg (Luxemburg) 27.-29.06. Graspop Metal Meeting, Dessel (Belgien) 12.-13.07. Bospop, Weert (Niederlande) 14.-16.08. Pukkelpop, Hasselt (Belgien) 15.-17.08. Lowlands, Biddinghuizen (Niederlande)

114

017

≥ 30.05.-01.06. ¡ NL-Landgraaf, Megaland (Hofstraat 13-15) ∑ 70.000 ∏ Metallica, Incubus, Foo Fighters, Kaiser Chiefs, Editors, Eagles Of Death Metal, Bad Religion, Justice, Queens Of The Stone Age, Alanis Morissette, Racoon, Gavin Degraw, Fiction Plane, Counting Crows, Serj Tankian, The Hives, Cavalera Conspiracy, The Wombats, Róisín Murphy, Saybia, Pete Murray, Kate Nash, Patrick Watson u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 131

072

≥ 03.-06.07. ¡ B-Werchter, Haachtse Steenweg ∑ 70.000 ∏ Counting Crows, Mika, Lanny Kravitz, R.E.M., The Chemical Brothers, Soulwax, 2ManyDJs, Slayer, Babyshambles, Jay-Z, The Verve, Neil Young, Moby, Ben Folds, Hot Chip, Digitalism, The Hives, Editors, Sigur Rós, Radiohead, Gnarls Barkley, Róisín Murphy; The Kooks, Kaiser Chiefs, Beck, dEUS, Hercules And Love Affair, Justice, Underworld

Weitere Informationen auf Seite 139

110

≥ 17.-20.07. ¡ B-Dour, La Plaine De La Machine Á Feu ∑ 144.000 ∏ Agnostic Front, Alter Ego, Battles, Boys Noize, Cassius, Ellen Allien, Gilles Peterson, Goldfrapp, Ice Cube, Lady Saw, Lagwagon, Life Of Agony, Meat Puppets, Richie Hawtin, Roni Size, SebastiAn, The (International) Noise Conspiracy, The Bug, The Fall, The Glimmers, The Hoosiers

Weitere Informationen auf Seite 131

empfohlen von:

Ņ 174

≥ 17.08. ¡ B-Eupen, Industriestraße ∑ 20.000 µ VVK: 33,- € (Festivalticket) ∂ www.eupenarena.com ∏ Die Ärzte, Dúné, Nicht Ohne Meine Schwester, Sportfreunde Stiller u. v. a.

Weitere Info auf Seite 155

ʼnŅ empfohlen von:

Travelling mit


„Der Backstage-Pool soll super sein. Man kann den ganzen Tag schwimmen und dann verschrumpelt seine Show spielen.“ Gaspard Augé, Justice

108

≥ 17.-20.07. ∆ Elektro, House, Techno, Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, Soul ¡ E-Benicàssim, Festivalgelände

Benicàssim Wenn einer eine Reise tut

I

∑ 28.000 µ VVK: 170,- € (Festivalticket) ∂ www.fiberfib.de ∏ American Music Club, Babyshambles, Battles, Black Lips, Booka Shade, Bracken, Da Punto Beat, Danton Eeprom, David Duriez, Death Cab For Cutie, Eef Barzelay, El Hijo, Erol Alkan, Ewan Pearson, Facto Delafé Y Las Flores Azules, Fujiya & Miyagi, Gentle Music Men, Gnarls Barkley, Hot Chip, Joakim, John Acquaviva, Josh Wink, José Gonzalez, Justice, The Kills, La Casa Azul, Leonard Cohen, Manos De Topo, Marc Marzenit, Metronomy, Micah P. Hinson, Mika, Morente Omega con Lagartija Nick, Moriarty, My Bloody Valentine, My Morning Jacket, Nada Surf, Robert Babicz, Richard Hawley, Róisín Murphy, Sigur Rós, Single, Siouxsie, Siritualized, Supermayer, The Brian Jonestown Massacre, The Glimmers, The Marzipan Man, Metope, The National, The New Pornographers, The Raconteurs, The Rumble Strips, The Ting Tings, Tommie Sunshine, These New Puritans, Tiefschwarz, Vincent Vincent & The Villains, Vive La Fête, Yelle u. v. a. º Bahn bis Benicàssim ƒ Valencia ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Travelling mit Mixery: ab 459,- € (Unterkunft u. Ticket). Infos: www.mixery-fun-travel.de.

Saturday Night Fiber in Madrid am 19.07. mit My Bloody Valentine, Mika, Siouxsie, Babyshambles, Hot Chip, The Rumble Strips (siehe FestivalindexNr. 300)

empfohlen von:

116

ʼnŅ

n Spanien ist Verzicht angesagt. Dosenravioli sind kaum zu bekommen, Friesennerze Mangelware und Kanister mit Wurstwasserwodka müsste man umständlich importieren. Der Grund ist einfach: Spanien liegt für viele Menschen im Ausland. Und wenn Spanien schon Ausland ist, dann ist das Festival Internacional de Benicàssim (FIB) eine andere Welt. In der Fremde sollte man einige Verhaltensmaßregeln beachten. Sollte die Mittelmeersonne auch für Beschwingtheit der Sinne sorgen – es ist nicht ratsam, sich gegenüber Autochthonen als Weinkenner auszugeben, um Eindruck zu schinden. Auch die Biertrinker dort verfügen über ein profundes Fachwissen in dieser Angelegenheit und sind nur zu gern bereit, den angeberischen deutschen Michel temperamentvoll auszulachen. Ferner ist es anzuraten, seine Mitmenschen in der Mittagszeit nicht mit übersteigerter Aktivität zu konfrontieren. Die Siesta wird – Festival hin, Festival her – ausgesprochen strikt gehandhabt. Dafür ist nicht allein überliefertes Brauchtum verantwortlich. Vielmehr stehen pragmatische Erwägungen im Vordergrund: Wenn in hiesigen Gefilden die Security den Platz räumen lässt und die Besucher auf unwirtliche Campingplätze pfercht, heißt es beim FIB erst: Auf geht’s, ab geht’s! Glücklich der, der die heißesten Stunden zu einem Erholungsschläfchen genutzt hat.

So recht erklären kann sich das Phänomen Benicàssim (ein strandumwirkter Badeort unweit von Valencia, der zur Musikwallfahrtstätte mutiert) auch nicht Katinka Brundiers, in Deutschland für die Pressebelange des FIB zuständig: „Woher wussten die da unten am Mittelmeer von meinem Traum, einmal My Bloody Valentine live bei 27 Grad unter dem Sternenhimmel zu erleben?“ Dabei ist die Antwort ganz einfach: Intuition. „Das FIB ist eine Liebhabergeschichte, bei der man immer das Gefühl von einem Geburtstaggeschenk unter Freunden bekommt“, sagt Brundiers. Doch ungleich echten Freunden liegt das FIB nie daneben: „Es sind wirklich nicht nur die bezaubernde Schönheit der spanischen Festivalbesucherinnen und die hundertprozentige Strandwettergarantie, die das FIB so phantastisch machen. Auch auf das hochwertige und farbenfrohe Line-up ist absoluter Verlass.“ Natürlich ist Señora Brundiers befangen: Als Pressebeauftragte hat sie das FIB bereits mehrfach besucht. Kein Wunder, dass sie begeistert ist. Wir wollen ehrlich sein: Das FIB stellt gehörige Anforderungen an Mensch und Maschine. Und es gibt dort keineswegs alles, was man braucht. Vor-Ort-Recherchen haben ergeben: Gummistiefel gibt es nicht in jedem Geschäft. In diesem Punkt ist Spanien ganz sicher noch ein Entwicklungsland. Boris Fust


„Die stilistische Vielfalt des Sónars ist extrem inspirierend. Genauso wie die Stadt, die es beherbergt.“ Richie Hawtin

Sónar Heiße Dinger, dicke Hüpfer 19.-21.06.

Sónar

045

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Elektro, House, Techno, Avantgarde, Indie-Rock, Indie-Pop, Funk, HipHop, Soul ¡ E-Barcelona

∑ 80.000 µ VVK: 140,- € (Festivalticket), 30,- € (Tagesticket) ∂ www.sonar.es ∏ Antipop Consortium, Asstrio, Ben Watt, Boys Noize, Busy P., Camille, Chloé, DJ Key, DJ Mehdi vs. A-Trak feat. Kid Sister, DJ Yoda, Diplo, Dirty Sound System, Discodeine, Dubfire, Efdemin, El Guincho, Erol Alkan, Ewan Person, Flying Lotus, Frankie Knuckles, Goldfrapp, Hercules And Love Affair, Jimpster DJSet, Justice, Kalabrese & The Rumpelorchestra, Konono No. 1, Krazy Baldhead, Le Rok, Leila, Little Dragon, M.I.A., Madness, Mala, Maruosa, Mary Anne Hobbs, Matmos, Miss Kittin, Neon Neon, Northern State, Pan Sonic, Pantha Du Prince, Pilooski, Quiet Village, Ricardo Villalobos, Richie Hawtin, Rob Da Bank, Róisín Murphy, SebastiAn, Soulwax, Spank Rock, The Black Dog, The Duloks, The Field, The Heavy, The Long Lost, The Pinker Tones, Theo Parrish, Yazoo, Yelle, Yellow Swans u. v. a. º Travelling mit Mixery: ab 399,- € (4 Übernachtungen inkl. Ticket). Infos: www.mixery-fun-travel.de. empfohlen von:

ʼnŅ

T

his is a man’s world, but it would be nothing without a woman or a girl“, wusste schon der gute alte James Brown zu berichten. Leider hat der Leitsatz des prominenten Frauenschlägers weder in dessen Privatleben, noch in der Welt der Popmusik einen adäquaten Niederschlag gefunden. Frauen haben eine Chance, wenn sie heiße Hüpfer sind oder dicke Dinger haben. Sonst wird es schwierig. Auch der diesjährige Festivalkalender zeigt insgesamt wieder einmal, dass Bühnenauftritte zuallererst Männern vorbehalten sind. Den Machern des Sónars ist dieser Zustand aufgefallen. Dagegen müsse nun etwas unternommen werden, dachten sie sich. Bei der Präsentation der 15. Ausgabe ihres elektronischen Musikfestivals legten sie besonderen Wert auf die Feststellung, dass man es dieses Mal mit einer ausgesprochen feminin geprägten Veranstaltung zu tun habe. „In letzter Zeit ist es häufiger zu beobachten, dass sich Sängerinnen von einer Gruppe trennen und sich erfolgreich selbständig machen. Viele von ihnen werden sogar Ikonen“, erklärt Sergi Caballero, einer der drei Organisatoren. „Wir halten es jetzt für angebracht, diese Entwicklung in unserem Programm mit einem Schwerpunkt zu berücksichtigen.“ Das soll auf sehr unterschiedliche Weise geschehen – stilistische Homogenität kann kein Kriterium sein. Beim Sónar finden Diventypen (Alison Goldfrapp, Róisín Murphy)

genauso ihr Forum wie kämpferische Persönlichkeiten (M.I.A., Yo Majesty). „Die Künstlerinnen haben alle eine unterschiedliche Sichtweise auf die Dinge. Ihre Herkunft, Stilvorliebe und Attitüde decken sich nicht, aber sie bauen alle neue Verbindungen zwischen Weiblichkeit und Musik auf.“ Einen weiteren Schwerpunkt setzt das Sónar auf Afrika. Unbemerkt von weiten Teilen der Öffentlichkeit hat sich dort eine lebendige Elektronikszene entwickelt. So stellt das Buraka Som Sistema aus Luanda seinen Kuduro-Sound vor, den man in etwa mit dem Baile Funk aus Brasilien vergleichen kann. Wie üblich geht es auf dem Sónar aber nicht nur um Musik. Zum Festival gehört auch dieses Jahr ein eigenes Ausstellungsareal, das den Besuchern die Ursprünge der Filmkunst mit authentischen Gerätschaften aus Großmutters und Großvaters Zeiten vorstellt. Und dann wäre da noch die Stadt der Veranstaltung an sich: Barcelona, die weltoffene und moderne Metropole am Mittelmeer mit ihrer gewagten Architektur, einem tollen Nachtleben und angenehmen Temperaturen. Sie ist immer eine Reise wert. Wenn dann noch gute Musik läuft, hat man gar keine Ausrede mehr, nicht dorthin zu fahren – egal, ob man nun Männlein oder Weiblein ist. Thomas Weiland

117


Highlights Mittelmeer La Route du Rock Foto: Nathalie Genet

Reisende soll man nicht aufhalten? Unsinn. Spätestes bei Saint-Malo sollte man sie stoppen. An der bretonischen Küste trieben schon vor knapp 400 Jahren die wilden Korsaren ihr Unwesen und versprühten Rock’n’Roll-Charme. Passenderweise findet in der Küstenstadt seit 1991 das französische Festival La Route du Rock statt. Neben dem Ausblick auf die ehemalige Bühne der Seeräuber lockt vor allem ein gelungenes Line-up voller Indie-Rocker. Ob das den Piraten gefallen hätte? Mit Sicherheit. Wohnt nicht Johnny Depp da irgendwo?

Rototom Sunsplash Foto: Giulio Siroli

Neun Tage. Keinen mehr. Keinen weniger. So lange regiert die Reggaekultur den Nordosten Italiens. 100 Künstler verwandeln Anfang Juli das kleine Städtchen Osoppo in eines der größten Reggaefestivals Europas. Während sich die etwas älteren Herrschaften Ragga, Dancehall und Ska zuwenden, kommen auch die jüngeren Mitbringsel voll auf ihre Kosten: Workshops für African Dance und Capoeira, aber auch Puppenspiele und Jongleurauftritte stehen auf dem Programm. So gesehen, kann ein Familienurlaub in Italien kaum entspannter sein.

Superbock Superrock Foto: Jochen Melchior

Der Name sitzt. Und will so gar nicht zur vermeintlichen Melancholie Portugals passen. Doch keine Angst: So laut und bierselig, wie der Name verspricht, geht es auf dem Festival bei Lissabon gar nicht zu. Dafür sorgen schon die landesspezifischen Leckereien, die zum Schmaus locken, wenn vorne auf der Bühne internationale Rockgrößen alles geben. Mit vollgeschlagenem Bauch kann man sich dann auf dem ehemaligen Gelände der Expo sicherlich in einen ruhigen Pavillon zurückziehen und sich voll und ganz der eigenen Melancholie hingeben.

Synch Foto: Jochen Melchior

Alle reden über die Olympischen Spiele in China. Und was passiert in der Geburtsstätte des sportlichen Wettkampfs? In Athen macht man sich gute zwei Monate vor der Olympiade schon mal kollektiv warm und veranstaltet auf dem Gelände einer ehemaligen Gasfabrik den Marathon der elektronischen Musik. Nach drei Tagen Dauertanz bei satten 45 Grad Celsius ist man auch fit genug, um die Wettkämpfe im August bequem von der Couch zu verfolgen. Schließlich kann man dann bestens nachvollziehen, was es heißt, sich voll und ganz verausgabt zu haben.

165

≥ 14.-16.08. ∆ Indie-Pop, Indie-Rock ¡ F-Saint Malo ∂ www.laroutedurock.com ∏ Foals, Sigur Rós, The Breeders, The Do, The Notwist u. v. a.

074

≥ 03.-12.07. ¡ I-Osoppo, Parco del Rivellino ∑ 140.000 ∏ SInner Circle, Youssou N’Dour, Junior Kelly, Mr. Vegas, Pressure, Queen Ifrica, African Head Charge feat. Adrian Sherwood, Luciano, Michael Rose, Gregory Isaacs feat. Mafia & Fluxy, European Reggae Contest (ERC), Alpha Blondy & Solar System, Tosh Meets Marley, Fully Fullwood Band feat. Jr. Marvin, Lady Saw & The Scrucialists

Weitere Informationen auf Seite 141

085

≥ 04.-10.07. ¡ P-Porto, Parque Da Cidade / Lissabon, Parque Do Tejo ∑ je 30.000 ∏ Brand New Heavies, Cla, Crowded House, Jamiroquai, Jorge Palma, Love And Rockets, Morcheeba, Paolo Nutini, Pete Tha Zouk, Sexy Soundsystem, Do Hot Club, Iron Maiden, Slayer, Avenged Sevenfold, Rose Tatoo, Lauren Harris, Tiesto, Beck, Duran Duran, Mika, Digitalism u. a.

Weitere Informationen auf Seite 141

040

≥ 13.-15.06. ∑ 10.000 ∏ Andrew Weatherhall, Chris & Cosey, Happy Mondays, Holy Fuck, Juan Atkins, Khan, Luomo, Max Lodenbauer, Menelaos, Monika, Moritz von Oswald Trio, My Wet Calvin, Pedro, Peverelist, Pilooski, Pinch, Poni Hoax, Róisín Murphy, Sancho, Stereolab, Terre Thaemlitz, The Field, Vladislav Delay, Yo La Tengo u. v. a.

Weitere Info auf Seite 135

empfohlen von:

Ņ

Weitere Highlights: 29.-31.05. Primavera Sound, Barcelona (Spanien) 30.-31.05. Getafe Electric-Festival, Getafe (Spanien) 06.-07.06. Festimad, Mostoles (Spanien) 12.06. Daydream, Barcelona (Spanien) 10.-13.07. Balaton Sound, Zamárdi (Ungarn) 18.-19.07. Summercase, Madrid (Spanien) 15.08. Ola, El Ejido (Spanien)

118

Travelling mit


Foto: Stefan Malzkorn

„Es ist eine Herausforderung, auf diesem Festival eine Crowd vor der Bühne zu halten. Ich hab’s geschafft.“ Mike Skinner, The Streets 03.-06.07.

Foto: Nathalie Genet

073

Roskilde

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa, Balkan, Jazz, Latin, Weltmusik, Alternative, Dark, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae, Soul ¡ DK-Roskilde, Festivalpladsen

Roskilde Alle aufs Unisex-Klo!

∑ 115.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 240,- € (Festivalticket) ∂ www.roskilde-festival.dk ∏ 18th Dye, Aaron, Adele, Albertslund Terror Korps, Alphabeat, Anti-Flag, At The Gates, August, August Engkilde, Awadi, Babylove & The Van Dangos, Band Of Horses, Battles, Beardyman, Beta Satan, Black Mountain, Bloodgroup, Bonnie Prince Billy, Boy Better Know, Cadence Weapon, Canon Blue, Casiokids, Cat Power, Clutch, DJ Badboe, DJ Banel, DJ Disse, DJ Wagner Pá, DSL, Dan Deacon, Dee Pee, Dengue Fever, Digitalism, Duffy, Dunkelbunt, Extra Golden, Fanfara Tirana, Frednukes, Frédéric Galliano And Kuduro Sound System, Girl Talk, Gnarls Barkley, Goldfrapp, Gossip, Grinderman, Holy Fuck, Hot Chip, Jay-Z, Jneiro Joan As Police Woman, Job For A Cowboy, Jomi Massage, Jong Pang, José Gonzales, Judas Priest, Kate Nash, Kings Of Leon, Kiss Kiss Kiss, Klaus Lynggaard, L.O.C., La Kinky Beat, La Shica, Lady Saw, Lars Frost, Le Fiasko, Liars, MC Jabber, MGMT, Majors, Mamar Kassey, Maria & Metammit, Martin Rostböll, Miss Platnum, Motorpsycho, Mugison, My Bloody Valentine, Neil Young, Pilgrimz, Polarkreis 18, Press Play On Tape, Radiohead, Raunchy, Ricoloop, Riffelsyndikatet, Rotten Sound, Santogold, Seahorse Transform, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Sharon Jones & The Dap-Kings, Sidi Goma, Slagsmålsklubben, Slayer, Sleep With All Your Friends, Soulclub DJs, Spleen United, Spokfrevo Orquestra, Static & Noize, Stella Polaris Sound System, Ström & Andyop, T.S. Höeg, Teitur, Telmary, The Asteroids Galaxy Tour, The Black Seeds, The Campbell Brothers, The Chemical Brothers, The Count & Sinden, The Cult, The Dillinger Escape Plan, The Do, The Fashion, The Freudian Slip, The Good The Bad, The Grand, The Hellacopters, The Late Parade, The Notwist, The Raveonettes, The River Phoenix, The The State Market And The DJ, The Streets, Thomas Boberg, Tina Dickow, Tivolis Symfoniorkester, Tokyo Police Club, Tone, Tumi And The Volume, Valravn, Various Productions, Veto, Vieux Farka Touré, Vira, Von Hertzen Brothers, When Saints Go Machine, White Pony DJs, Wildbirds & Pacedrums, Yeasayer u. v. a. º Bahn bis Bhf. Roskilde ¬ Sonderbusse ƒ Kopenhagen ¿&π kostenlos empfohlen von:

120

Ņ

W

enn irgendwann einmal die europäische Festivalkultur in die Geschichtsschreibung eingeht, muss dem Roskilde zweifelsohne ein Ehrenplatz zuteil werden. Denn das Roskilde ist schon jetzt eine Legende, ein Woodstock der Alten Welt, es ist Traditionsveranstaltung und Vorreiter zugleich. Was für gigantische Ausmaße das alles einmal annehmen würde, ahnten die freiwilligen Helfer des „Foreningen Roskildefonden“ freilich noch nicht, als sie 1972 das erste, damals noch „Fantasy“ genannte Festival aus der Taufe hoben. Der Verein wollte einfach nur den jungen Menschen in der dänischen Provinz, etwa 30 Kilometer westlich von Kopenhagen, ein Kulturprogramm bieten. Das Ergebnis überraschte dann alle: eine dreitägige Rockparty mit 15.000 Besuchern und den Kinks als Headlinern. Heute, mehr als dreieinhalb Jahrzehnte später, hat sich eine weltweite Fan-Community gebildet. Echte Roskilde-Freaks, die keine Mühen scheuen, um aus den entlegensten Ecken des Planeten in die beschauliche 80.000-Seelen-Stadt einzufallen und ihre Einwohnerzahl zu verdoppeln. Dabei lassen die Ticketpreise von 220 Euro pro Person viele Frischluftrocker erstmal die Stirn runzeln. Aber nur, bis sie sehen, was sie dafür geboten bekommen – und was mit dem Geld geschieht, das übrig bleibt. Das viertägige Kulturdauerfeuer, das nicht allein die üblichen Verdächtigen, son-

dern auch Vertreter entlegener Stilistiken auf dem Festivalgelände abfackeln, ist nicht alles. Schon eine halbe Woche vorher geht es auf den Campingplätzen ordentlich ab – beim Warm-up mit einem etwas kleineren, aber ebenso lohnenden Bandaufgebot. So ist ein Trip nach Roskilde ein echter Kurzurlaub, eine gute Woche Ferien abseits der Zivilisation, aber mit Kunst, Happenings, harten Riffs und feisten Beats. Zudem lässt das Roskilde organisatorisch nichts anbrennen: In Disziplinen wie Dixi-Dichte und Sanitäranlagen setzt das Roskilde schon seit Jahrzehnten Maßstäbe – auch, wenn mancher mit den kalten Unisex-Duschen unter freiem Himmel erstmal Freundschaft schließen muss. Und wenn alle Bands bezahlt sind, die Legionen ehrenamtlicher Helfer den Müll von den Wiesen gesammelt haben, die Veranstalter endlich mal wieder eine Nacht durchschlafen können und die Roskilde-Einwohner zufrieden aufatmen, können auch noch andere Menschen außer den Besuchern allen Grund haben, den Namen Roskilde in guter Erinnerung zu behalten: Der gesamte Gewinn des Festivals geht nämlich an humanitäre Projekte, an Menschenrechts- und Hilfsorganisationen. So beweist dieser Rockgigant am Ende, dass in seinem Innersten ein ebenso riesiges Herz pocht. Till Stoppenhagen


Highlights Norden Foto: Jochen Melchior

Quart Das Quart kennt in Norwegen jeder, vom Indie-Kid bis hin zur Omi. Schließlich hat dort Kronprinz Haakon 1999 seine Mette-Marit kennengelernt. Ob bei Marilyn Manson oder Fatboy Slim ist nicht überliefert. Seitdem huldigt die Jugend auf Kristiansands malerischer Halbinsel Odderøya einmal im Jahr der Sicherung der Thronfolge. Gut möglich, dass sie aber auch einfach nur zum Feiern an den Südzipfel Norwegens kommt, zumal der Golfstrom gutes Wetter garantiert und zuverlässig die größten Indie-Bands aus England und Übersee anspült.

Hultsfred 362 Tage im Jahr herrscht in Hultsfred „Waldfrieden“. So lautet die Übersetzung für die schwedische Gemeinde in Småland, zu der auch das allseits bekannte Dorf Lönneberga gehört. Nur kurz vor Midsommar schreien dort drei Tage lang auf sieben Bühnen Rockbands in den Wald. Urlaubern wird in der Zeit empfohlen, das Gebiet zu umfahren. Keine schlechte Idee, wo doch auch in diesem Jahr wieder Waldfriedensstörer wie Pete Doherty gebucht sind. Der wurde 2006 erst kurz vor seinem Auftritt von der schwedischen Polizei entlassen.

Øya Wäre das Øyafestivalen eine Partei, dann würde es sich um die Grünen handeln: umweltfreundlich, alternativ und urban. Die fünftägige Ökosause von Oslo erreicht man per Tram, (musikalischer) Müll darf erst gar nicht auf das Gelände. Das Essen ist viel zu gesund, Abfälle werden kompostiert. Zu den vier Bühnen kann man sogar schwimmen. Einzig das Trinkverhalten der Norweger hat einen Anflug von Dekadenz. Neben vielen Bands aus Oslo spielen in diesem Jahr auch Sonic Youth: „What A Waste“ steht dann gewiss nicht auf ihrer Setlist.

Iceland Airwaves Es ist schon paradox: Halb Europa schwärmt von Island und seiner Natur, nur der Isländer selbst nicht. Dafür hat er sie wohl zu oft vor der Nase. Ähnlich verhält es sich mit dem Iceland Airwaves in Reykjavík: Während sich Musiktraveler bei dem Clubfestival besonders für die beschaulichen Showcases heimischer Acts in Plattenläden und Buchhandlungen erwärmen können, freut sich der musikliebende Inselbewohner, dass nicht Sigur Rós, sondern endlich mal internationale Headliner im großen Art Museum spielen.

067

≥ 02.-05.07. ¡ N-Kristiansand, Odderøya Amfi (Amphitheater), Plenen (Grünfläche), Hallen (Sporthalle) ∑ 30.000 ∏ The Streets, Gnarls Barkley, Kate Nash, Justice, Digitalism, Kool Keith, Unkle, Cobblestone Jazz, Battles, Kent, The Grand, Interpol, Death Cab For Cutie, The Enemy, Anti-Flag, Liars, Trentemøller, Röyksopp, Dizzee Rascal, Saul Williams, Cradle Of Filth, Kings Of Convenience

Weitere Informationen auf Seite 139

033

≥ 12.-14.06. ¡ S-Hultsfred, Rock City & Metropolhuset ∑ 30.000 ∏ Anti-Flag, Babyshambles, Blood Red Shoes, HIM, Jimmy Eat World, Johnossi, Linkin Park, Rage Against The Machine, Raised Fist, Rooney, Rufus Wainwright, Serj Tankian, Simple Plan, Sonny J, Straws, Sugarplum Fairy, Säkert, Takida, The Donnas, The Hives, The Only Ones, Those Dancing Days, Timo Räisänen, Witchcraft u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 133

144

≥ 05.-09.08. ¡ N-Oslo, Medieval Ruin Park (Oslo Gate 13) ∑ 20.000 ∏ Diplo, Grinderman, Holy Fuck, Howl, Jamie Lidell, Janelle Monáe, José Gonzales, Kaizers Orchestra, Lightspeed Champion, My Bloody Valentine, N.E.R.D., Sigur Rós, Sonic Youth, The Dodos, The Mae Shi, The National, The Sonics, The Sword, Thom Hell, Turbonegro, WE, Yeasayer u. v. a.

Weitere Informationen auf Seite 152

empfohlen von:

ʼnŅ

196

≥ 15.-19.10. ∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Elektro, House, Techno, Indie-Rock, Rock, Indie-Pop, MainstreamPop ¡ IS-Reykjavík, verschiedene Locations ∑ 28.000 ∂ www.icelandairwaves.com ∏ Line-up zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt ¥ Einlass erst ab 20 Jahren!

23.-27.06. Hove, Tromoya (Norwegen) 03.-05.07. Arvika, Arvika-Festival (Schweden) 11.-13.07. Ilosaarirock, Joensuu (Finnland) 17.-19.07. Bukta, Tromsø (Norwegen) 17.-19.07. Slottsfjell, Tønsberg (Norwegen) 17.-20.07. G!-Festival, Göta (Färöer Inseln) 02.-03.08. Ankkarock, Vantaan (Finnland) 08.-09.08. Way out West, Göteborg (Schweden) Travelling mit


Umsonst & Draußen Rheinkultur

Foto: ITNOP

In Sachen U&D-Kultur ist Bonn tatsächlich noch Bundeshauptstadt. Das hat man der seltsamerweise ebenso heimeligen wie gigantischen Rheinkultur zu verdanken, die im letzten Jahr zum 25. Jubiläum sagenhafte 200.000 Gäste zählte. Dagegen sind Veranstaltungen wie Roskilde und Glastonbury ein Schiss. Dass die Rheinkultur so gemütlich bleibt, liegt vor allem am weitläufigen Grüngelände in den Rheinauen und am gut verteilten Programm, dass eben die gesamte Fläche bespielt. Gedränge gibt’s dann eigentlich nur bei den namhaften Headlinern.

Obstwiesen Foto: Jochen Melchior

Es ist immer wieder ein beliebtes Fotomotiv, wenn der Bus der Sonderlinie N9 mit Fahrziel Obstwiesen-Festival auf das Gelände in Dornstadt bei Ulm biegt. Da sieht man sogar mal freundliche Busfahrer und vor allem ein buntgemischtes Indie-Publikum, dass diesem netten U&D nur zu gern die Treue hält. Beim Obstwiesen sind Profis mit Herzblut am Werk, was man der runden Organisation ebenso anmerkt wie dem Booking. Wer hatte zum Beispiel im letzten Jahr schon Get Well Soon auf dem Schirm? Jetzt kennt die jeder Spiegel-Leser.

Das Fest

Foto: ITNOP

Im sechsstelligen Zuschauerzahlenbereich kennt man sich auch in Karlsruhe aus. Seit 1985 findet Das Fest jährlich am letzten Wochenende vor den baden-württembergischen Sommerferien in der GüntherKlotz-Anlage neben der Europahalle statt. Auch wenn der Titel eher bescheiden klingt, bringen die Karlsruher jedes Jahr ein Line-up auf die Bühnen, das mit manch teurem Festival mithalten kann. So spielten zum Beispiel im letzten Jahr die Beatsteaks, die noch wenige Monate zuvor für teuer Geld bei Rock am Ring Co-Headliner waren.

Stemweder Openair Foto: Sarah Ubrig

„Zu uns kommen alle, die eine angenehme Festivalatmosphäre noch zu schätzen wissen, die mit Freunden grillen, ein paar Bier trinken und dabei gute Musik hören wollen“, sagt Florian Redeker, Mitveranstalter des Stemweder im Kreis Minden. 1976 hatte es als improvisiertes Event mit 100 Besuchern angefangen, heute zieht es jährlich bis zu 20.000 – von denen allerdings nicht alle die malerische Bühne im Wald zu sehen bekommen. Schade eigentlich, denn da konnte man mit den Jahren z. B. schon Kettcar, die Beatsteaks und Anti-Flag entdecken.

089

≥ 05.07. ¡ Bonn, Rheinaue ∑ 170.000 ∏ Anti-Flag, Ben Folds, Der Neue Westen, Dicki Fliszar, Dominik Ferrer, Don Bonn, Dúné, Elektrodrei, Fard, Hans Nieswandt, Hemmi, Louis Lament, Martin Jondo, Olli Banjo, Prinz Pi, Roman Fischer, Schandmaul, Schelmish, The Futureheads, Tobias Becker, Tobox, Tom Hoax, Tomte, Trashmonkeys, Trusting Nolan, Tuettchips, Wohnraumhelden & Freunde Of Liedermaching u. v. a.

097

≥ 10.-12.07. ¡ Dornstadt, Business-Park Exit 62 ∑ 15.000 ∏ A Life, A Song, A Cigarette, Fujiya & Miyagi, Get Well Soon, Ja, Panik, Killed By 9V Batteries, Polarkreis 18, Sir Simon Battle, Soapbox, Stompin’ Souls, Superpunk, The Audience, The Heavy, Yucca u. v. a. empfohlen von:

ʼnŅ

116

≥ 18.-20.07. ¡ Karlsruhe, Günther-Klotz-Anlage ∑ 80.000 ∂ www.dasfest-karlsruhe.de ∏ Roy Paci, Willy DeVille, WhoMadeWho, Kasai Allstars, KT Tunstall, The Beautiful Girls, Geronimo, Bo Flower, Jay Farmer, K.I.Z., Storm The Shore, My Elegy, Up To Vegas, Neaera, Irie Révoltés, Schule rockt, Sektor C, Le Oparleur, Kevin Devine u. v. a.

172

≥ 15.-16.08. ¡ Stemwede, Festivalgelände (Hörstenweg) ∑ 18.000 ∏ Julia, Escapado, Fotos, Bubonix, Leftöver Crack, Wilson JR, The Stories, Rainer von Vielen, De La Mancha, Montreal, Kiemsa, Mediengruppe Telekommander, Abuela Coca, Somnium Vivus, MidAir, Trover, Einsturz!, Distance in Embrace u. v. a.

Weitere Highlights: 30.-31.05. Ract!, Tübingen, Anlagensee 04.06. Contre le Racisme, Köln, Albertus-Magnus-Platz 13.-15.06. Umsonst & Draußen Würzburg, Würzburg, Mainwiesen 21.06. Fête de la Musique, diverse Städte 27.-28.06. Umsonst & Draußen Bad Kissingen, Bad Kissingen 27.-29.06. Friedensfestival, Iserlohn, Platz an der Bauernkirche 27.-29.06. Gauklerfest Attendorn, Attendorn, Innenstadt 03.-06.07. Bochum Total, Bochum, Innenstadt

122

Travelling mit


124


Presented by

festivalguide actionsport

Suzuki BMX Masters Fünf auf einen Streich

F

rüher wurde man gelegentlich belächelt, wenn man auf einem viel zu kleinen Fahrrad ohne Schutzbleche durch die Gegend fuhr. Heute weiß man: Das machen nur die ganz coolen Typen. BMX ist den Kinderschuhen entwachsen, etabliert und ernstzunehmender Wettkampf. Hier zum Beispiel: Nach einer über 20-jährigen BMX-Geschichte im Kölner Jugendpark, vier Deutschen- und fünf Weltmeisterschaften geht diesjährig die vierte Ausgabe der Suzuki BMXMasters an den Start. An drei Wettkampftagen zeigen hier über 400 Teilnehmer aus aller Welt ihr Können in fünf Freestyle-Disziplinen. Unter den Fahrern ist die absolute Weltklasse vertreten: Ryan Nyquist, Mike Aitken, Shootingstar Dennis Enarson oder Suzuki Teamrider Markus Hampl. Sie kämpfen um ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro.

Als einziger BMX-Event weltweit tragen die BMXMasters übrigens die fünf Herausforderungen Flatland, Street, Miniramp, Dirt und Halfpipe aus – aufgeteilt in die Leistungsklassen Expert, Master, Amateur und Pro. Genauso unterschiedlich ist das bunte Publikum, das am Rande der Veranstaltung noch jede Menge Spaß bei Barbecue, täglichen Musikevents und verschiedenen Contests erwartet. Direkt neben dem Gelände ist der Zeltplatz, auf dem an allen Wettkampftagen zwischendurch die verdiente Mütze, äh ... Radkappe Schlaf zu holen ist. Was schwierig genug wird, bei all den Parties im Rahmenprogramm.

≥ 04.-06.07. Köln, Jugendpar ∂ www.suzuki-way-of-life.de, www.bmxmasters.com

MotoX Amateur Masters Heiße Luft am Lauseberg

D

enkt man an das schöne Berlin, so kommen einem nicht automatisch die wohlklingenden Namen „Schenkenhorst“ oder gar „Lauseberg“ in den Sinn. Es sei denn, man ist Fachmann für Motorsport, solchen der zweirädrigen Sorte. Denn auf dem Vereinsgelände des Motocross-Clubs MCC Schenkenhorst e. V. befindet sich eine der beliebtesten Motocross-Locations Deutschlands. „Am Lauseberg“ heißt die zwei Kilometer lan-

ge Herausforderung, die am 23. und 24. August zu den motoX Amateur Masters einlädt. In vier Klassen, bis hinauf zu den 500-ccm-Boliden, wird hier wettgekämpft, und das öffentliche Interesse ist so groß, dass den Klassensiegern wertvolle Sponsorenempfehlungen so gut wie sicher sind.

≥ 23.-24.08. Berlin ∂ www.motoxamateurmasters.de

125


Presented by

festivalguide actionsport

T-Mobile Extreme Playgrounds Spektakel zum Quadrat

I

n den zwei Welten von Musikfreaks und Actionsportlern gilt seit Ewigkeiten das gleiche eherne Gesetz: Gut ist, was extrem ist. Noch besser wird’s eigentlich nur, wenn man die beiden Welten miteinander multipliziert und daraus ein großes, begeisterndes Spektakel macht. Genau das passiert bei den T-Mobile Extreme Playgrounds. Im letzten Jahr knallte hier erstmals zusammen, was zusammengehört, ein wahres Gipfeltreffen der Superlative: Die waghalsigsten Actionsportarten verschmolzen mit den Rockriffs der angesagtesten Bands – und zwar in feinster Festivalatmosphäre. Das schreit nach Wiederholung. Daher werden auch 2008 wieder die weltbesten Rider über meterhohe Rampen und durch die Lüfte segeln, Schlamm spritzen und mächtig Wellen schlagen. Bands wie Millencolin, Pennywise, Anti-Flag oder die Sportfreunde Stiller besorgen derweil den Soundtrack dazu. Echtes Festivalfeeling ist garantiert, Action sowieso. Der Kick-off für die T-Mobile Extreme-Playgrounds Saison 2008 war bereits im April. Die Dirt Session verwandelte die Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord mit tonnenweise eigens angekarrtem Lehm, Weltklasse-Bikern und sportlichen Rockakkorden in ein großes Erlebniscamp. Die BMX- und Mountainbike-Profis machten mit ihren Stunts den Luftraum der Industriehalle unsicher, während mitreißende Gitarrenklänge ihren Boden in Vibrationen

126

versetzten – und zwar in einer restlos ausverkauften Kraftzentrale. Für alle, die diese erste Session nicht miterleben konnten, gibt es selbstverständlich noch ordentlich Nachschlag. Die Summer Session macht am 24. August in Pinneberg bei Hamburg Station. In der Wakeboard-Arena geht dort der Wakeboard Cable Contest und ein BMX-Wettbewerb über die Bühne, pardon: über Kielwellen und Miniramp natürlich. Denn die Bühnenbretter werden wieder von ausgewählten Bands gerockt. Den krönenden Abschluss des Actionsportsaison bildet im Herbst die Street Session im Berliner Velodrom. Am 01. und 02. November werden die mutigsten BMX-Rider und Skateboarder sich in den Bewerben Street und Vert in Szene setzen. Wenn einem nach den Sportsensationen dann die Konzertschallwellen den Schweiß aus der Matte föhnen, gilt wieder das T-Mobile Extreme-Playgrounds-Gesetz: Das wird spektakulär zum Quadrat.

24.08. Pinneberg, Wakeboard-Arena (Summer Session) 01. und 02.11. Berlin, Velodrom (Street Session) www.t-mobile-playgrounds.de


Presented by

festivalguide actionsport

Red Bull Steinkönig Den Mönch besteigen

J

eder, der schon mal die Sächsische Schweiz südöstlich von Dresden erkundet hat, kennt diesen Anblick: steile Felsen, wunderbare Natur, kleine Büsche, die an senkrechten Wänden wachsen – und plötzlich eine sportliche Gestalt, die sich genau dazwischen an einen winzigen Felsvorsprung klammert. Das Gebiet um den berühmten „Mönch“Gipfel ist zugleich Paradies und Geburtsstädte des Freikletterns. 1.106 freistehen-

de Gipfel, mit über 20.000 Kletterwegen. Dort veranstaltet Red Bull mit den KletterAusrüstungsprofis von Vaude und Edelrid den Steinkönig. Zehn Zweier-Seilschaften in einem mehrtägigen Kletterwettkampf inkl. Mountainbiking und Kajaking. Nur für Harte!

31.07.-03.08. Dresden, Sächsische Schweiz www.redbullsteinkoenig.de

Vans European Skate Tour Von Brettern und Waffeln

N

ach dem Kick-off in Mailand am 31. Mai heißt es vier Wochen lang „Roll with us“ bei der Vans European Skate Tour. Quer durch Europa rollt der Tross, Kopenhagen, Paris, Madrid und Amsterdam sind nur einige der angesagten Stationen. Die Namensliste des Vans European Team liest sich wie das Who’s who der Szene. Doch geht es auf der Tour nicht nur um coole Demos der Stars, jeder ist vor Ort aufgefordert, dabei zu sein und sei-

ne Künste zu zeigen. Jeder Stopp hat seinen ganz eigenen Sessioncharakter, nicht nur wegen des begnadeten mobilen Waffelstandes. Am 06. Juni sind Danny Wainwright, Chris Pfanner und Co. in Berlin: Pflichttermin für alle Skater. ≥ 02.02. Winterthur ≥ 04.06. Wien ≥ 06.06. Berlin ∂ www.vans.eu

PANTEÓN ROCOCO DAS NEUE ALBUM! OUT NOW!

ECHTE ÜBERSEE RECORDS VOL. 3

Auf Tour mit DIE ÄRZTE! Live beim Woodstock, Hurricane, Nova Rock, Summerjam, Greenfield, Southside, Open Flair, Taubertal... for complete dates check: www.uebersee-records.net

Der neue Cheapo-Sampler beim Plattendealer Eures Vertrauens !

www.rockybeachclub.com

www.uebersee-records.net


festivalguide all areas Foto: Sandra Steh

Festivals, die bocken und rocken. Alle Termine der Saison

129


Viva con Agua Wassermarsch

001

09.05.-14.09.

NDR-Openair Stadtpark

002

22.-25.05.

Africa-Festival ∆ Avantgarde, Jazz, Weltmusik, Reggae

¡ Hamburg, Lüneburg, Hannover, Hildesheim, Kassel, Gießen, Heidelberg, verschiedene Locations

∆ Blues, Schlager, Swing, Jazz, Alternative, IndieRock, Rock, Indie-Pop, Pop, Funk, HipHop, Soul

¡ Würzburg, Mainwiesen (Kaiserstraße 16)

∑ 30.000

¡ Hamburg, Stadtpark-Freilichtbühne

ª Einlass / Beginn: je nach Veranstaltung unterschiedlich

∑ 150.000

µ VVK: 103,40 € (Festivalticket), 29,70 € (Tages-ticket)

∫ Info / Tickets: +49 (40) 416 09 15

ª Einlass / Beginn: je nach Veranstaltung unterschiedlich

µ VVK / AK: je nach Veranstaltung unterschiedlich

∫ Info: +49 (40) 413 22 60 Tickets: +49 (1805) 969 00 00

∂ www.vivaconagua.org

µ VVK / AK: je nach Veranstaltung unterschiedlich

∏ 24.05. Heidelberg, Zollhofgarten Bo Flower, Mal Élevé (Irie Révoltés), K-Rings-Brothers, Le Fly; 24.05. Heidelberg, Halle 02 Aftershow mit DJs; 25.05. Ludwigsburg, Maxstrasse 1 Audioprana; 25.05. Stuttgart, Gottlieb-Daimler-Stadion Benefizkick Viva con Agua Allstars vs. VfB Stuttgart mit Gerhard Poschner, Rainer Adrion, Afrob, Schu (Blumentopf), Elton, Mark Tavassol, Sasha; 05.-07.06. Hamburg, Uni-Campus Le Fly, TemmyTon, K-Rings-Brothers, Irie Révoltés

∂ www.open-r.de

ƒ Hamburg, Lüneburg, Hannover, Hildesheim, Kassel, Gießen, Heidelberg, Ludwigsburg, Stuttgart

003

∏ 26.05. Mary J. Blige; 28.05. Yazoo; 29.05. Fury In The Slaughterhouse; 31.05. Jean-Jacques Kravetz; 01.06. Jethro Tull; 28.06. Loreena McKennitt; 01.07. Sheryl Crow; 03.07. Orquesta Buena Vista Social Club; 04.07. Reggae im Park; 08.07. Bobby McFerrin & NDR Bigband; 10.07. Ich + Ich; 12.07. Dieter Thomas Kuhn; 17.07. Billy Idol; 19.07. Runrig; 22.07. Chicago; 23.07. Meat Loaf; 25.07. Ina Müller; 21.08. Fury In The Slaughterhouse; 22.08. Stefan Gwildis; 29.08. Atze Schröder; 30.08. Atze Schröder; 01.09. Stray Cats; 05.09. Revolverheld; 14.09. Helge Schneider

∑ 100.000

∂ www.africafestival.org ∏ Donnerstag: Tambours De Brazza, Tcheka, Diely Moussa Kouyaté, Lokua Kanza, Manu Dibango; Freitag: Adama Yalombay, Boubacar Traoré, Vieux Farka Touré, Habib Koité & Bamada, Youssou N’Dour; Samstag: Compagnie Sokan, Neco Novellas, Toumast, Mpho & Uvimba, Angelique Kidjo; Sonntag: Leo’s Den, Asa, Nosliw, Hugh Masekela, Alpha Blondy º Bahn bis Hbf. Essen ¬ Tramlinie 2 und 4 Ri. Zellerau bis Haltestelle Talavera ƒ Frankfurt / Main, Nürnberg, Stuttgart ¿ kostenlos π 5,- € p. PKW

º Bahn bis Hbf. Hamburg ¬ ÖPNV bis Stadtpark ƒ Hamburg π begrenzt

22.-25.05.

Leipzig Pop Up ∆ Elektro, Indie-Rock, Indie-Pop ¡ Leipzig, verschiedene Locations ∑ 7.000 ∫ Info: www.leipzig-popup.de; Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 35,- € (Festivalticket); AK: 40,- € (Festivalticket), 20,- € (Tagesticket Sa.), 5,- € (Messeticket, gültig für Messe, Foren und Showcases) ∂ www.leipzig-popup.de ∏ Donnerstag: Nato: Saturday Looks Good To Me, The Black Atlantic; Ilses Erika: Jake The Rapper, Bullmeister; Freitag: Absturz: Fiat, Good Guy Mikesh, Habicht On Moon, Sergej Klang und Die Gerechtigkeit, Marie & The Testicules, Gammalapagos, Preller, Tim Hespen; Distillery: Pot Of Gold Soundsystem, Selecta Spinback, Mastah K; Frühauf: Gustav, Good Enough For You, Gebrüder Teichmann DJs, Disko Buck, Upstart; Ilses Erika Intro Intim: Ja Panik, Lichter, Wolke, Intro-DJ-Team; Halle 5: Joensuu 1685, Siva, Bratze, Krink; Nato: Fotos, Sir Simon; Panam: Blind Terry, Regina, DJ LeeMan; Paris Syndrom: Scott, Sketchbook, Mapache, Sevensol, Filburt; Samstag: Café Cantona: The Marble Man; Distillery: Louie Austen, Daniel Stefanik, Marlow, Boris Divider, Headnoaks, Magnetic; Duke Alec: Troniq, Soeren Matschiste, Alex Carbo, Stachy a.k.a. Stacy G., Insect O., Mentalic; Frühauf: Missouri,

28.-29.05.

Campusfest (Leipzig)

007

Sticht, Mäkkelä & Orkestri; Halle 5: Dante’s Dream, Father Murphy, The Subrosa Falcon Association, Giovanni Ferrario, Kitty Solaris, A Heart Is An Airport, Mintzkov, Kelley Stoltz, The LK, The Miserable Rich, The Alpine, Ilses Erika: Navel, Jolly Goods, Killed by 9V Batteries, Siluh & Louisville DJs; Moritzbastei: Audrey, Southerly, Kid Dakota, Kevin Devine & The Goddamn Band, Jennifer Owens Young; Mzin: Lowtec, DJ Ghe; Panam: In The Pines, Peasent; UT Connewitz: Jeniferever, Windmill, Björn Kleinhenz, I Might Be Wrong º Bahn bis Bhf. Leipzig ¬ Straßenbahn od. Bus bis Haltestelle Connewitz Kreuz ƒ Leipzig

005

Campus rockt ∆ Alternative, Indie-Rock, Rock, Indie-Pop

¥ Intro Intim am 23.05. im Ilses Erika mit Ja Panik, Lichter, Wolke, Wolke-vs.-Intro-DJ-Team

∆ Blues, Country, Klassik, Swing, Jazz, Rock ¡ Bonn, Museumsplatz

ª Einlass: 16:00h Beginn: 17:00h

ª Einlass / Beginn: je nach Veranstaltung unterschiedlich

∫ Info / Tickets: +49 (421) 36 36 36

∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00

µ VVK: 19,- € (Festivalticket), 16,- € (Festivalticket Studenten)

µ VVK / AK: je nach Veranstaltung unterschiedlich

∂ www.campusrockt.com

∂ www.museumsplatz-konzerte.de

∏ Art Brut, Bratze, Dogs On Catwalk, Mapletree, Mediengruppe Telekommander, She-Male Trouble, She’s All That, Stun u. v. a.

∏ 27.05. Herbert Knebel, Jürgen Becker, Horst Schroth, Springmaus-Ensemble, Jochen Malmsheimer, The Pops; 07.06. John Fogerty; 22.06. Ich + Ich; 01.07. Orquesta Buena Vista Social Club; 07.07. Al Jarreau; 11.07. ZZ Top; 15.07. Runrig; 16.07. B52s; 19.07. Willy DeVille; 20.07. Return To Forever; 22.07. Kris Kristofferson; 31.07. In Extremo; 07.08. Die Zauberflöte mit Beborah Sasson; 09.08. Jan Delay & Disko No. 1; 12.08. Die Ärzte; 15.08. Dieter Thomas Kuhn & Band; 16.08. Annett Louisan; 23.08. Wir sind Helden; 24.08. Jethro Tull; 31.08. Nena; 05.09. Roger Cicero

ƒ Bremen π kostenlos

º Bahn bis Bhf. Bonn ¬ ÖPNV Ri. Bundeskunsthalle bis Haltestelle Museumsmeile ƒ Köln, Koblenz π 2,50 € p. PKW

28.05.-01.06.

Mutek

008

29.-31.05.

Bad Bonn Kilbi

009

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Elektro, IndieRock, Indie-Pop

¡ CDN-Montreal, verschiedene Locations

¡ CH-Düdingen, Bad Bonn

∑ 10.000

∑ 10.000

∑ 2.500

ª Einlass: 19:00h; Beginn: 19:00h

µ VVK / AK: je nach Veranstaltung unterschiedlich

µ VVK: 5,- € (Festivalticket Studenten), 8,- € (Festivalticket), 3,- € (Tagesticket Studenten), 5,- € (Tagesticket); AK: 7,- € (Festivalticket Studenten), 10,- € (Festivalticket), 5,- € (Tagesticket Studenten), 8,- € (Tagesticket)

∂ www.mutek.org

µ VVK: 110,- CHF ~ 68,- € (Festivalticket), 48,- CHF ~ 30,- € (Tagesticket Do. & Fr.), 58,- CHF ~ 36,- € (Tagesticket Sa.)

º Bahn bis Hbf. Leipzig ¬ Tramlinie 3, 13 Ri. Knautkleeberg, Linie 7 Ri. Böhlitz-Ehrenberg, Linie 8, 15 Ri. Miltitz bis Haltestelle Sportforum ƒ Halle π kostenlos ¥ Fußball, Volleyball, Basketball, Human Table Soccer, Tischkicker, Parkour-Workshop (Anmeldung über www.campusfest-leipzig.de), Hochschulsportgala

006

∑ 2.500

¡ Leipzig, Universität (Jahnallee 49)

∏ A.M.M., Akkro & Makta, Baikaltrain, Bates, Bender, Brockdorff Klang Labor, Chikinki, Computer, Filburt, Gammalapagos, MC Rob.K, Pete Blume, Rocking B & Paddy Deluxe, SDNMT, Sense-O-Matic, Sevensol, Shape, Stark, The Alpine, The Audience, The Car Is On Fire, The Magnificent Brotherhood, The Michelles, Tonair, Whatabout, a.L. & Dee’n Martin u. v. a.

22.04.2008 16:44:44 Uhr

Museumsplatz Bonn Summer Stage

¡ Bremen, Uni-Mensa (Bibliotheksstraße 1)

º Bahn bis Hbf. Bremen

π kostenlos

Erlebe die coolsten Newcomerbands Deutschlands! Infos AuF www.coke.de

Intro_Stopper_43x78.indd 1 27.05.-07.09.

24.05.

∆ Drum’n’Bass, Elektro, House, Indie-Rock, Rock, Ska, Indie-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae, Soul

∂ www.campusfest-leipzig.de

130

004

Coca-Cola, Coke und die Konturflasche sind eingetragene Schutzmarken der The Coca-Cola Company. Coca-Cola ist koffeinhaltig.

30.04.-07.06.

∏ Barem, Ben Frost, Ben Shemie, Carl Craig, Chic Miniature, Chloé, Fennesz, Cristian Vogel, DJ Olive, Dafluke, Dave Aju, Deadbeat, Ernesto Ferreyra, Flying Lotus, Freida Abtan, Half Hawaii, Jacques Poulin-Denis, Jeremy P. Caulfield, Joshue Ott, Kid Koala, Knifehandchop, Kode 9 & Space Ape, Komodo, Martin Messier, Martin Tétreault, Martyn, Mathias Kaden, Megasoid, Metrika, Millimetrik, Modeselektor, Morgan Packard, Mossa, Murcof, Nicolas Bernier, Noah Pred, Nokami & Sans Soleil, Nôze, Onur Özer, Pfadfinderei, Quiet Village, Radio Slave, Rechenzentrum, Sleeparchive, The Field, Tim Heck, XX+XY u. v. a. ƒ Toronto, Ottawa

29.05.-01.09.

Citadel Music Festival

010

∆ Elektro, Blues, Klassik, Jazz, Alternative, Dark, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, MinneRock, Progressive, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop ¡ Berlin, Zitadelle Spandau (Am Juliusturm) ∑ 100.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00

∂ club.badbonn.ch/kilbi/

µ VVK / AK: je nach Veranstaltung unterschiedlich

∏ 16 Bitch Pile Up, At-Tufûla Ai-Hamra, Beach House, Black Mountain, Blues Horror, Boris, Brigade, BulBul, Carla Bozulich, Cat Power, Clark & Flat-E Eyeburps, Colleen, Combineharvester, DJ Elephant Power, DJ Fett, Ephel Duath, Evangelista, Gustav & Band, Justice Yeldham, L’Enfance Rouge, Masters Of Reality, Melt Banana, Mugison, Peaches DJ-Set, Peter Kernel, Pirol, Prinzhorn Dance School, Soap&Skin, Solange La Frange DJs, The Notwist, Violetta Parisini DJs, Why? u. v. a.

∂ www.citadel-music-festival.de

º Bahn bis Bhf. Düdingen ¬ Fußweg 15 Min. ƒ Bern, Zürich ¿ kostenlos π kostenlos

∏ 29.05. Mary J. Blige; 30.05. Jethro Tull; 31.05. Zita Rock: Subway To Sally, ASP, Unheilig, Dreadful Shadows; 01.06. John Fogerty; 03.06. Queens Of The Stone Age, Eagles Of Death Metal, Masters Of Reality; 04.06. Juanes; 10.06. Rage Against The Machine, Anti-Flag; 19.06. The Chemical Brothers; 27.06. Ich + Ich; 01.07. Loreena McKennitt; 04.07. Motörhead, Danko Jones, Rose Tattoo, Chip Hanna; 11.07. Diana Krall; 12.07. Kris Kristofferson; 14.07. B-52s; 15.07. Neville Brothers; 21.07. Meat Loaf; 22.07. Roger Hodgson, Ray Wilson; 23.07. Chicago; 26.07. Roger Cicero; 02.08. Gregorian; 08.08. Nena; 09.08. Primary-Colours-Festival: Pantha Du Prince, Jake The Rapper, Len Faki, Jahcoozi; 23.08. ABBA Mania; 28.08. Iggy & The Stooges; 29.08. Zita-Pop-Festival: And One; 01.09. Schiller º Bahn bis Bhf. Berlin-Spandau empfohlen von:

ʼnŅ

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


29.05.-07.06.

29.-31.05.

∆ Elektro, House, Techno, Balkan, Latin, Weltmusik, Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae, Soul

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Elektro, House, Techno, Alternative, Folk, Indie-Rock, Progressive, Punk, Rock, Indie-Pop, Funk, HipHop

¡ F-Clermont-Ferrand, verschiedene Locations

¡ E-Barcelona, Parc Del Forum (Rambla Prim 2-4)

∑ 10.000

∑ 20.000

ª Einlass / Beginn: je nach Veranstaltung unterschiedlich

µ VVK: 135,- € (Festivalticket), 50,- € (Tagesticket)

µ VVK / AK: je nach Veranstaltung unterschiedlich

∂ www.primaverasound.com

Europavox

011

∂ www.europavox.com ∏ 29.05. Sanseverino; 30.05. Hocus Pocus, Baloji, High Tone, Gentleman & The Far East Band, The Sweet Vandals, Sound Of Choice; 31.05. Wax Tailor, Waxolutionists, Les Tetes Raides; 04.06. Quidam, Voicst ; 05.06. Girls In Hawaii, Cocoon, Slimmy, The Amsterdams; 06.06. Birdy Nam Nam, James Deano, Cast-A-Blast Soundsystem, Dan Le Sac vs. Scroobius Pipbb Brunes, Reskata, Seb Martel Et Las Ondas Marteles, Martin Confused, Joep Pelt, Jim Yamouridis & Nicolas Syros, Play Rébétiko, The Legendary Tigerman, The Delano Orchestra, Alina Orlova, St Augustine, Pfe, Hafdis Huld, Zak Laughed; 07.06. Camille, The Tellers, Taxi Taxi, Sophie Hunger, Empyr, Disco Ensemble, Cool Kids Of Death ƒ Lyon, Montpellier π kostenlos

29.-31.05.

Urban Art Forms

014

Primavera Sound

∏ Donnerstag: Portishead, Public Enemy, De La Soul, Vampire Weekend, Explosions In The Sky, Eric’s Trip, British Sea Power, Shipping News, Caribou, The Notwist, Mount Eerie, Kool Keith a.k.a. Dr. Octagon + Kutmasta Kurt, Boris, Edan & MC Dagha, Voxtrox, Holy Fuck, Enon, MGMT, Prinzhorn Dance School, Health, Berlinbattery, Tachenko, Thomas Brinkmann, Tarántula, La Estrella De David, Moho, The Marzipan Man, Graham; Freitag: Cat Power, Devo, The Sonics, Sebadoh, The Cribs, Model 500, Nick Lowe, Bob Mould Band, The Go! Team, Bill Callahan, El Guincho, Polvo, The Rumble Strips, The Felice Brothers, Six Organs Of Admittance, Holly Golightly & The Brokeoffs, Why?, Om, No Age, MV & EE With The Golden Road, Pissed Jeans, A Place To Bury Strangers, Subterranean Kids, Autolux, Bishop Allen, Ellen Allien, Robert Hood, Fuck Buttons, The Swell Season, Supermayer, Man Man, Grande-Marlaska, The Mary Onettes, It’s Not Not, Bestia Ferida, The Strange Death Of Liberal England, Russian Red,

30.-31.05.

Getafe Electric-Festival

015

012

º Bahn bis Barcelona ¬ U4, Tramlinie 4, Buslinien 43, 7, 36, 141, 41 bis Haltestelle El Maresme-Fòrum

º Bahn bis Hbf. Darmstadt ¬ Straßenbahn od. Bus Ri. Schloss ¬ Luisenplatz

ƒ Barcelona

ƒ Darmstadt

¡ Darmstadt, Innenstadt ∑ 400.000 ª Beginn: 18:00h, 10:00h (Gastronomie) ∫ Info / Tickets: + 49 (6151) 971 12 27 µ Eintritt frei! ∂ www.schlossgrabenfest.de ∏ 4 Lyn, Boppin B, El*Ke, Empty Trash, Jennifer Rostock, Liquido, Pohlmann, Revolverheld, Henni Nachtsheim, Tiger Hifi, Erdmöbel, Jamaram u. v. a.

π nicht vorhanden

30.-31.05.

Immergut

016

∆ Alternative, Metal, Rock

∆ Swing, Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop

¡ E-Getafe, Auditorio John Lennon

¡ Neustrelitz, Festivalgelände (Bürgerseeweg 29)

∑ 15.000

∂ www.electric-weekend.com

∑ 5.000

µ VVK: 79,- € (Festivalticket), 44,- € (Tagesticket)

∏ Freitag: Rage Against The Machine, The Offspring, Queens Of The Stone Age, Iggy & The Stooges, Cavalera Conspiracy, Serj Tankian, Millencolin, Biffy Clyro, From First To Last; Samstag: Metallica, Machine Head, Within Temptation, At The Gates, The Haunted, Soilwork, Queensryche, Mnemic, Eths, Mos

ª Einlass: Fr. 15:30h, Sa. 14:30h Beginn: Fr. 17:30h, Sa. 16:00h

ƒ Madrid

013

∆ Weltmusik, Alternative, Indie-Rock, Progressive, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae, Soul

¡ A-Wiesen, Festivalgelände (Schöllingstraße)

∏ 2raumwohnung, Anthony Rother, Aphrodite, Calyx, Camo, Catekk & El Gonzo, Chris Liebing, Combinations, Commix, Concept, Crazy Sonic, DJ Hell, DJ Pat Mahoney, David Carretta, Digitalism, Dillinja, Disaszt, Ed Rush & Optical, Ego, Electric Universe, Elektrochemie, Felix Kröcher, Fierce, Gabriel Ananda, Groove Armada DJs, Gus Gus, Guy Gerber, Klute, Kollektiv Turmstrasse, Kosheen DJs, Lützenkirchen, MC GQ, MC Sinista, Mampi Swift, Marcato, Marcus Intalex, Maxximus, Menog, Moonbootica, Murphy, Origin, Oxia, Panacea, Pendulum, Piemont, Raiden, Roni Size, Rotama, Sébastien Léger, Shy Fx, Teebee, Tiefschwarz, Timo Maas u. v. a.

Schlossgrabenfest

White Williams, The Right Ons Soulin’ Thunder Review, Träd Gräs Och Stenar, DJ De Mierda, Ari(wa)tt Samstag: Rufus Wainwright, Tindersticks, Dinosaur Jr., Animal Collective, Stephen Malkmus & The Jicks, Young Marble Giants, Mission Of Burma, Throbbing Gristle, Shellac, Silver Jews, Mary Weiss of The Shangri-Las, Simian Mobile Disco, Clipse, Deerhunter, Les Savy Fav, Okkervil River, Buffalo Tom, Menomena, Scout Niblett, Lightspeed Champion, Apparat Band, Dirty Projectors, 808 State, Devastations, Tiefschwarz, Kinski, Atlas Sound, Times New Viking, DJ Funk, Bon Iver, Fanfarlo, Port O’Brien, Alan Braxe, Para One, Awesome Color, DJ Assault, Kavinsky, Digital Mystikz, Surkin, Madee, Vórtice, Gentle Music Men, DJ Coco, Juan B

∆ Elektro, Techno, Drum’n’Bass, Trance, Goa

∂ www.uaf-festival.at

29.05.-01.06.

30.05.-01.06.

Pinkpop

017

∆ Elektro, Techno, Alternative, Dark, Emo, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Minne-Rock, Progressive, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, Soul ¡ NL-Landgraaf, Megaland (Hofstraat 13-15) ∑ 70.000

∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00

µ VVK: 129,- € (Festivalticket), 69,- € (Tagesticket)

µ VVK: 42,- € (Festivalticket) AK: 54,-€ (Festivalticket)

∂ www.pinkpop.nl

∂ www.immergutrocken.de ∏ Freitag: Hauptbühne: Olafur Arnalds, Blood Red Shoes, Johnossi, The Weakerthans, The Notwist; Nebenbühne: The Audience, Trip Fontaine, Menomena, iLiKETRAINS, Louie Austen; Samstag: Hauptbühne: Ter Haar, John Goldtrain, Lo-Fi-Fnk, Girls in Hawaii, Slut, The Lemonheads; Nebenbühne: Microstern, Cartridge, Get Well Soon, Fotos, PeterLicht

∏ Freitag: Metallica, Incubus, Flogging Molly, Alter Bridge, Sat2d, Porcupine Tree, Jonathan Davis; Samstag: Foo Fighters, Kaiser Chiefs, Editors, KT Tunstall, Moke,The Verve, Stereophonics, Eagles Of Death Metal, Bad Religion, Air Traffic, Groove Armada, Justice, Amy Macdonald, Voicst, Blood Red Shoes; Sonntag: Rage Against The Machine, Queens Of The Stone Age, Alanis Morissette, Racoon, Gavin Degraw, Fiction Plane, Counting Crows, Serj Tankian, The Hives, Cavalera Conspiracy, The Wombats, Róisín Murphy, Saybia, Pete Murray, Kate Nash, Patrick Watson u. v. a.

ƒ Eisenstadt

º Bahn bis Hbf. Neustrelitz ¬ Immergut-Pendelzug

¿ 8,- € p. Zelt

ƒ Waren (Müritz), Neubrandenburg

π 5,- € p. PKW

¿ 5,- € Müllpfand

º Bahn bis Bhf. Heerlen ¬ Bahn bis Bhf. Landgraaf ¬ Shuttle-Service

π kostenlos

ƒ Heerlen

¥ Immergutzocken-Fußballturnier am Sa.

¿ kostenlos π kostenlos

30.-31.05.

Ract!

018

∆ Rock, HipHop, Reggae ¡ Tübingen, Anlagensee ∑ 25.000 ª Einlass: Fr. 15:00h, Sa. 10:00h ∫ Info / Tickets: info@ract-festival.de µ Eintritt frei! ∂ www.ract-festival.de ∏ Beach Bums, Casper, Cesar Comanche, Cube Acoustics, Die Kleingeldprinzessin und die Stadtpiraten, Die Orsons, Escapado, Herr Stilz seine Freunde, Häns Dämpf, Insanitary, Jaggabites, Kaput Krauts, Kimoe, Kodimey, Les Quitriche, Lingua Loca, Nosliw, Phonkonfused, Rhaatid, Soulfood Int. feat. Benji, Ysis u. v. a. º Bahn bis Hbf. Tübingen ¬ Beschilderung folgen ƒ Stuttgart π nicht vorhanden ¥ politedukatives Rahmenprogramm (Workshops, Parteien, NGOs u. v. m.), Graffiti, Slam-BabylonContest, Breakdance, Kleinkunst, Lesungen und Kinderfest

31.05.

Junimond

019

∆ Elektro, House, Techno, Mainstream-Pop, HipHop, R&B ¡ Magdeburg, Elbauenpark (Tessenowstraße 5a) ∑ 10.000 µ VVK: 8,- € (Festivalticket); AK: 12,- € (Festivalticket) ∂ www.junimond.net ∏ Brothers Incognito feat. Eve Justine, Chseszica, ClikeThe Mony, DJ Clyde, DJ Jellin, DJ Nils, DJ Seerious, DJ Tomekk, Disco Dice, Duensch & Reinsch, Harris, Haze, Houseraupe, Kenny D, Matthias Helbing, Morris & Plasticsoul, Pistole, Popmuschi, Soundplayerzz, Steffen Fielscher, Stevie T. a.k.a. East Fusion, Tacman, Techo From Chemnitz, Tefla & Jaleel, Thomas Winkler u. v. a. º Bahn bis Hbf. Magdeburg ¬ ÖPNV bis Elbauenpark ƒ Brandenburg, Halle ¿ kostenlos π begrenzt ¥ zu den ersten 2.000 Tickets gibt es eine Junimond-Warm-up-CD dazu

05.06.

AStA-Sommerfestival

020

∆ Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Alternative, Hardcore, Indie-Rock, Punk, Rock, Funk, R&B, Reggae ¡ Paderborn, Uni-Campus (Warburger Straße 100) ∑ 15.000 ª Einlass: Do. 15:30h; Beginn: Do. 16:00h µ VVK: 17,- € (Festivalticket) AK: 20,- € (Festivalticket) ∂ www.das-sommerfestival.de ∏ Bedouin Soundclash, Clueso, El*Ke, Ghost Of Tom Joad, Karpatenhund, Trashmonkeys, Waterdown, Wir sind Helden, Sebastian Sturm & Jin Jin-Band u. v. a. º Bahn bis Bhf. Paderborn ¬ Bus-Linien 1, 2, 3 od. Beschilderung zur Universität folgen ƒ Bad Lippspringe π kostenlos

05.-07.06.

Spot-Festival

021

∆ Avantgarde, Alternative, Emo, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop ¡ DK-Aarhus, Festivalgelände (Saltholmsgade 22) ∑ 5.000 µ VVK: 495,- DKK ~ 67,- € (Festivalticket), 275,- DKK ~ 37,- € (Tagesticket) ∂ www.spotfestival.dk ∏ Andi Almquist, Are We Brothers, Ben Hernandez & Nathan James, Boom Clap Bachelors, Boys In A Band, Choir Of Young Believers, Dixon Speed, Dúné, Efterklang, Electrojuice, Familjen, Figurines, Ingrid Olava, James Loveless, Joe And Honey, Jonas Olesen, Liv Lykke & Jenno, Lizzie, Lystens Tone, Mads Wæhrens fortolker Henrik Nordbrandt, Maia Hirasawa, Marvel Hill, Men Among Animals, Michael Möller, Mikael K, OneEyed Mule, Our Broken Garden, Pauseland, Peter Sommer, Pilgrimz, Puzzleweasel, Raunchy, Salem Al Fakir, Slagsmålsklubben, The Benefits, The Bronson Brothers, The Elephants, The Floor Is Made Of Lava, The Grand, The Radio Dept., The Storm, The Wong Boys, Thorbjörn Risager, Turboweekend, Under The Sherry Moon, When Saints Go Machine, Wildbirds & Peacedrums, Wäldchengarten u. v. a. ƒ Aalborg, Odense

Ticket-Hotline: (01805) 9 69 00 00

131


06.-08.06.

∆ Alternative, Dark, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop, Soul

Rock am Ring

¡ Nürburg, Nürburgring (Otto-Flimm-Straße) ∑ 90.000

022

Of The Stone Age, HIM, Jimmy Eat World, 3 Doors Down, The Fratellis, Eagles Of Death Metal, Filter, Fair To Midland, Masters Of Reality, Disco Ensemble, Fiction Plane, Kill Hannah, Dimmu Borgir, Oomph!, 36 Crazyfists, High On Fire, Black Tide, Black Dahlia Murder, Chiodos, Sonic Syndicate, Bloodlights, The Fall Of Troy, Turisas, Takida

06.-08.06.

∆ Alternative, Dark, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Elektro, Mainstream-Pop, Soul

Rock im Park

¡ Nürnberg, Zeppelinfeld (Hans-Kalb-Straße 33) ∑ 60.000

µ VVK: 135,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand) (ausverkauft)

º Bahn bis Hbf. Koblenz ¬ Bus bis Nürburgring

∂ www.rockamring.de

ƒ Trier

µ VVK: 135,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand)

∏ Freitag: Rage Against The Machine, Incubus, Serj Tankian, The Streets, Gavin Rossdale, Culcha Candela, From First To Last, The Prodigy, Motörhead, Bullet For My Valentine, Cavalera Conspiracy, Coheed And Cambria, Bad Religion, Opeth, Silverstein, Seether, Animal Alpha, Steriogram, Justice, Róisín Murphy, CSS - Cansei De Ser Sexy, Rooney, Booka Shade, Johnossi, Saul Williams, The Futureheads, Joe Lean & The Jing Jang Jong, Tokyo Police Club, Bedouin Soundclash, Zox; Samstag: Metallica, The Offspring, Nightwish, In Flames, Disturbed, Alter Bridge, Alpha Galates, The Verve, Söhne Mannheims, Babyshambles, Manic Street Preachers, Stereophonics, Madsen, Kate Nash, Hot Chip, Pete Murray, Gavin DeGraw, Rafael Weber, Infadels, The Hellacopters, Danko Jones, Against Me!, Jonathan Davis, Paramore, Saxon, Rose Tattoo, Black Stone Cherry, In Case Of Fire, El*Ke, Airbourne; Sonntag: Die Toten Hosen, Sportfreunde Stiller, Fettes Brot, Kid Rock, Simple Plan, Lostprophets, Rival Schools, Queens

¿ kostenlos

∂ www.rockimpark.de

π kostenlos

∏ Freitag: Centerstage: Die Toten Hosen, Sportfreunde Stiller, Kid Rock, Simple Plan, Lostprophets, Rival Schools; Alternastage: Queens Of The Stone Age, HIM, Jimmy Eat World, 3 Doors Down, The Fratellis, Eagles Of Death Metal, Filter, Fair To Midland, Masters Of Reality, Disco Ensemble, Fiction Plane, Kill Hannah; Clubstages: Dimmu Borgir, Oomph!, 36 Crazyfists, High On Fire, Black Tide, Black Dahlia Murder, Chiodos, Sonic Syndicate, Bloodlights, The Fall Of Troy, Turisas, Takida; Samstag: Centerstage: Rage Against The Machine, Incubus, Serj Tankian, Fettes Brot, The Streets, Gavin Rossdale, Culcha Candela, From First To Last; Alternastage: The Prodigy, Motörhead, Bullet For My Valentine, Cavalera Conspiracy, Coheed And Cambria, Bad Religion, Opeth, Silverstein, Seether, Animal Alpha, Steriogram; Clubstages: Justice, Róisín Murphy, CSS - Cansei De Ser Sexy, Rooney, Booka Shade, Johnossi, Saul

06.-08.06.

06.-07.06.

Rock the Race

024

∆ Rock, Mainstream-Pop

¥ Rocken mit Suzuki: Achterbahnfahren mit Grand Vitaras beim „Urban Challenge“, „Dirt Quad“-Parcours zum Selberfahren und Suzuki-CampingShuttle. Infos unter www.suzuki-way-of-life.de ¥ Coole Aktionen in der T-Mobile-Area: HandyLadestation, Aussichtsplattform, Internetzugang for free, Kickertische, Platz zum Chillen u. v. m. Check auch: www.t-mobile.de/festivals ¥ Im Coca-Cola Soundwave Tent treten die zwanzig besten deutschen Nachwuchsbands am Samstag zum großen Coca-Cola Soundwave Band-Clash an. Ein weiteres Highlight: die Open Stage, auf der man zusammen mit einer Profi-Coverband seine Lieblingslieder performen kann. empfohlen von:

Sorf (Süd-Ost-RockFestival)

025

¡ Oschersleben, Motorsport-Arena (Anderslebener Straße 72)

∆ Elektro, Alternative, Emo, Hardcore, Indie-Rock, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop

∑ 42.500

¡ Bad Aibling, Gelände der ehemaligen USKaserne

ª Einlass: Fr. 08:00h, Sa. 08:00h, So. 08:00h Beginn: Fr. 08:00h, Sa. 08:00h, So. 08:00h ∫ Info / Tickets: Info-Hotline: +49 (1805) 01 88 55 µ VVK: ab 25,- € (Tagesticket Fr.), ab 33,- € (Tagesticket Sa.) ∂ www.rock-the-race.de

∑ 2.000

∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00

06.-07.06.

026

Wilsonic

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Alternative, HipHop ¡ SK-Bratislava, Tyršovo Nábrežie

∫ Info / Tickets: info@sorf.de

∂ www.wilsonic.sk

¿ 8,50 € p. Person / Nacht

ƒ Bad Aibling

¥ Public Viewing des Eröffnungsspiels der FußballEM, Motorsportprogramm

π kostenlos ¥ Fußballturnier, kostenloser Eintritt für Anreisende aus über 500 km Entfernung (es gilt der im Personalausweis eingetragene Wohnort)

º Bahn bis Bhf. Bratislava-Petrzalka ¬ Bus-Linie 91 bis Aupark ¬ Bus-Linie 50 bis Sad Janka Krala ¬ Fußweg 3 Min. bis Tyrsovo Nabrezie (Danube Riverbank)

º Bahn bis Bhf. Oschersleben ƒ Magdeburg, Halle, Leipzig, Braunschweig, Wolfsburg

∂ www.sorf.de ∏ Bratze, Caprece, Leeds Club, Locas In Love, Russkaja, Stark, Teilzeitdenker, The Heartbreak Motel, The Movements, Trashmonkeys u. v. a. ¿ kostenlos

¿ kostenlos π kostenlos ¥ Baden im Stadion- od. Clubbad, Shuttle-Service zu den entlegeneren Parkplätzen ¥ Travelling mit Mixery: Angebote für Ticket und Hotel (ab 212,- €). Infos: www.mixery-fun-travel.de empfohlen von:

06.-07.06.

Wilwarin

027

∆ Country, Latin, Weltmusik, Alternative, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Funk, HipHop, Reggae

∫ Info / Tickets: info@wilwarin.de

∏ 1000 Names, 2562, Andrea Sartori, Apparat, Auditory Ossicles, B. Fleischmann, Batcha De Mental, Beardyman, Bonobo, Chris Plastic, Cold-Boy-Klan, DJ Kentaro, Dani Siciliano, Deadbeat, Dublicate, Eddy Ramich, Fennesz, Flying Lotus, Galun, Green Room, Indy & Wich, Isobutane, Jeff Milligan, Laurine Frost vs. Coldfish, Little Dragon, Litwinenko, Matoa, Midi Lidi, Mike Shannon, Modré Hory, Mujuice, Neil Landstrumm, Novika, Nôze, Petr Drkula, Piotr Bejnar, Questablists, Raz Ohara, Skiller, Skream, Sonority, TRG, Tom Wieland, Tom Wilson, Vec, Wojtek Urbanski, dOP u. v. a.

∏ 2raumwohnung, Die Fantastischen Vier, H-Blockx, Herbert Grönemeyer, Ingo Pohlmann, Revolverheld u. v. a.

ƒ Nürnberg

ª Einlass: Fr. 15:00h, Sa. 12:00h Beginn: Fr. 16:00h, Sa. 12:00h

µ VVK: 39,- € (Festivalticket)

µ VVK: 13,- € (Festivalticket), 8,- € (Tagesticket), 6,- € (Frühkommerticket bis 2h nach Einlass) AK: 8,- € (Tagesticket)

º Bahn bis Bhf. Nürnberg ¬ S2 bis Haltestelle Frankenstadion od. Dutzendteich

∑ 3.500

ª Einlass: Fr. 18:00h, Sa. 15:00h Beginn: Fr. 19:00h, Sa. 16:00h ∫ Info / Tickets: info@wilsonic.sk

Williams, The Futureheads, Joe Lean & The Jing Jang Jong, Tokyo Police Club, Bedouin Soundclash, Zox; Sonntag: Centerstage: Metallica, The Offspring, Nightwish, In Flames, Disturbed, Alter Bridge, Alpha Galates; Alternastage: The Verve, Söhne Mannheims, Babyshambles, Manic Street Preachers, Stereophonics, Madsen, Kate Nash, Hot Chip, Pete Murray, Jack Penate, Gavin DeGraw, Rafael Weber, Infadels; Clubstages: The Hellacopters, Danko Jones, Against Me!, Jonathan Davis, Paramore, Saxon, Rose Tattoo, Black Stone Cherry, In Case Of Fire, El*Ke, Airbourne

¡ Ellerdorf, Festivalgelände (Ellerdorfer Weg)

∑ 5.000

ª Einlass: Fr. 17:00h, Sa. 17:00h Beginn: Fr. 17:30h, Sa. 17:30h

023

ƒ Bratislava, Wien

µ VVK: 28,- € (Festivalticket) AK: 35,- € (Festivalticket) ∂ www.wilwarin.de ∏ Boxhamsters, Bubonix, Buggirl, Danko Jones, El*Ke, Escapado, Fiese Matenten, Hiroshima Mon Amour, Jim Pansen, Jingo De Lunch, She’s All That, The Bottrops, The Display Team, The Flatliners, The Pushups, Truckfighters u. v. a. º Bahn bis Bhf. Nortorf ¬ Bus bis Altmühlendorf ¬ Beschilderung folgen ƒ Kiel, Neumünster, Rendsburg ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Völkerball, Badespaß ca. 3 km entfernt, Festival mitten im Wald gelegen

π kostenlos

07.-08.06.

Benefiz-Festival

028

∆ Indie-Rock, Rock, Ska, Indie-Pop

07.06.

Free your Mind (Arnheim)

029

07.06.

030

Lunatic

Bonnaroo

031

¡ Wormlage, Am Park

∆ Elektro, House, Techno

¡ Lüneburg, Universität (Scharnhorststraße 1)

∑ 3.000

¡ NL-Arnheim, Stadsblokken (Stadsblokkenweg 1-3)

∑ 3.000

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Elektro, Latin, Weltmusik, Alternative, Emo, Folk, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk

ª Einlass: 12:00h; Beginn: 14:00h

∑ 15.000

ª Einlass: 13:00h; Beginn: 14:00h

¡ USA-Manchester, Tennesse, 700-Acre Farm

∂ www.benefizfestival.com

ª Einlass: 11:00h; Beginn: 12:00h

∫ Info / Tickets: info@lunatic-festival.de

∑ 40.000

∏ Black Tequila, Chapeau Claque, Clueso, Fugalo, Tiebreak, Funny Farm, Jenix, Jennifer Rostock, Jenson, Loosavanna, Mac Nash, Mariannenplatz, Minni The Moocher, Nurso, Ortega, Paulsrekorder, Peilomat, Radiopilot, Tiebreak, Trashmonkeys,Shorty u. v. a.

µ VVK: 40,- € (Festivalticket)

µ VVK: 21,- € (Festivalticket) AK: 25,- € (Festivalticket)

µ VVK: 244,50 $ ~ 155,- € (Festivalticket)

º Bahn bis Bhf. Finsterwalde od. Großräschen ¬ Shuttle Service od. Taxi nach Wormlage ƒ Cottbus, Berlin, Dresden ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Bullriding, Fußballturnier (Bands gegen Fans), Erfrischungsbrunnen, Bungee Jump

∂ www.freeyourmindfestival.nl ∏ 2000 And One, Anja Schneider, Anthony Rother, Benny Rodrigues, Boris Werner, Counterpart, DJ Sneak, Darko Esser, De Man Zonder Schaduw, DeJaNu Soundsystem feat. Nuno Dos Santos & Groove Addicts, Dennis Ferrer, Derrick May, District One, Dr. Lektroluv, Eric De Man, Erick E, Eva Maria & Martine, Frei Bauwerker, Gebrüder Teichmann, Goose DJs, Joey Beltram, Joost Van Bellen, Josh Wink, Juan Sanchez, Len Faki, Miss Djax, Miss Melera, Onur Özer, Paul Brtschitsch, Paul Kalkbrenner, Polder, Raresh, Sebo K, Secret Cinema, Speedy J, Stefano Richetta, Steve Rachmad, The Advent, Wouter De Moor u. v. a. º Bahn bis Bhf. Arnheim ¬ Shuttle-Service ƒ Nimwegen

∆ Elektro, Indie-Rock, Indie-Pop, Funk, HipHop

12.-15.06.

∂ www.lunatic-festival.de ∏ 1000 Robota, Flowin Immo & Les Freaqz, Friska Viljor, Irie Révoltés, Kiss Kiss Club, Le Renard Rythmique, Mia., Phrasenmäher, Shout Out Louds, Sorgente u. v. a. º Bahn bis Hbf. Lüneburg ¬ Buslinie 5011 und 5012 Ri. Häcklingen / Bockelsberg bis Haltestelle Blücherstraße / Universität ¬ Beschilderung folgen ƒ Hamburg π kostenlos ¥ Beachclub, Chill-out-Area, Aftershowparty

∂ www.bonnaroo.com ∏ !!! (chk chk chk), Against Me!, Aimee Mann, B.B. King, Battles, Ben Folds, Broken Social Scene, Cat Power, Chali 2na, Chromeo, Death Cab For Cutie, Drive-By Truckers, Ghostland Observatory, Gogol Bordello, Grand Ole Party, Grupo Fantasma, Iron & Wine, Israel Vibration, Jack Johnson, Jakob Dylan And The Gold Mountain Rebels, José Gonzalez, Kanye West, Ladytron, Les Claypool, Little Feat, Lupe Fiasco, M.I.A., MSTRKRFT, Mason Jennings, MGMT, Mastodon, Metallica, Money Mark, My Morning Jacket, Nicole Atkins, Orchestra Baobab, Ozomatli, Pat Green, Pearl Jam, Phil, Rilo Kiley, Robert Plant & Alison Krauss feat. T-Bone Burnett, Rogue Wave, Serena Ryder, Sharon Jones & The Dap Kings, Sigur Rós, Solomon Burke, Steel Train, Stephen Marley, Soul Stew Revival, Talib Kweli, Tegan And Sara, The Fiery Furnaces, The Lee Boys, The Raconteurs, Tiesto, Two Gallants, Umphery’s McGee, Willie Nelson u. v. a. ƒ Memphis

132

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


12.06.

Daydream-Festival

032

∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop ¡ E-Barcelona, Parc del Forum (Rambla Prim 2-4) ∑ 10.000 ∏ Radiohead, Bat For Lashes, Clinic, Liars, Low, Modeselektor, Christoph De Babalon, Cristian Vogel, Cuchillo, Faust, Four Tet, M83 u. v. a. º Bahn bis Barcelona ¬ U4, Tramlinie 4, Buslinien 43, 7, 36, 141, 41 bis Haltestelle El Maresme-Fòrum

Norwegian Wood

033

∆ Elektro, Techno, Alternative, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, Reggae, Soul ¡ S-Hultsfred, Rock City & Metropolhuset

∂ www.daydreamfestival.es

12.-15.06.

12.-14.06.

Hultsfred

034

∆ Alternative, Emo, Folk, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop ¡ N-Oslo, Frognerbadet (Middelthuns Gate 28) ∑ 6.000 ∂ www.norwegianwood.no ∏ Alanis Morissette, Billy Talent, Dinosaur Jr., Foo Fighters, Hellbillies, Jimmy Eat World, Madrugada, Mark Olson & Seven Doors Hotel, Paramore, Queens Of The Stone Age, Rufus Wainwright, Tift Merrit u. v. a. ƒ Oslo

∑ 30.000 µ VVK: 1.590,- SEK ~ 171,- € (Festivalticket), 1.100,SEK ~ 118,- € (2-Tage-Ticket), 635,- SEK ~ 68,- € (Tagesticket) ∂ www.rockparty.se ∏ A Beautiful Friend, Aa Bondy, Adam Tensta, All Ends, Alter Bridge, Andi Almqvist, Anti-Flag, Arch Enemy, Babyshambles, Billie The Vision & The Dancers, Black Lips, Blood Red Shoes, Blue Foundation, Caribou, Danko Jones, Die Mannequin, Wear Cape, Fly, HIM, Hakan Hellström, Hästpojken, Jaguar Love, Jaymay, Jimmy Eat World, Johnossi, Kathleen Edwards, Kid Down, Kocky, Linkin Park, Mange Schmidt, Markus Krunegard, Masters Of Reality, Nina Natri, Paramore, Paul Wall, Phoebe Killdeer & The Short, Rage Against The Machine, Raised Fist, Rooney, Rufus Wainwright, Serj Tankian, Simple Plan, Sonny J, Straws, Sugarplum Fairy, Säkert, Takida, The Donnas, The Hives, The Only Ones, Those Dancing Days, Timo Räisänen, Witchcraft u. v. a. ƒ Stockholm, Göteborg ¿ kostenlos

13.-15.06.

035

Berlin 08

∆ Balkan, Latin, Weltmusik, Alternative, Indie-Rock, Ska, Mainstream-Pop, HipHop, R&B, Reggae, Soul ¡ Berlin, FEZ-Berlin (An der Wuhlheide 197)

25 JAHRE

HALDERN POP FESTIVAL 2OO8

ich glaube, ich kenne jemanden, der das weiss.

FLAMING LIPS THE NATIONAL KATE NASH IRON & WINE EDITORS GUTTER TWINS OKKERVIL RIVER THE KILIANS BOHREN UND DER CLUB OF GORE DIRTY PROJECTORS KULA SHAKER ALAMO RACE TRACK YEASAYER

∑ 15.000 ª Einlass: Do. 18:00h; Beginn: Do. 20:00h, Fr. 15:00h, Sa. 16:00h (Beginn der Workshops: Vormittags) ∫ Info / Tickets: +49 (30) 25 92 43 50 µ VVK: 15,- € (Festivalticket), 12,- € (Festivalticket ab 20 Pers.); AK: 15,- € (Festivalticket), 12,- € (Festivalticket ab 20 Pers.) ∂ www.du-machst.de ∏ Donnerstag: Partyzelt: DJ Menzel, DJ T-Bird; Freitag: Hauptbühne: Mook E, Miss Platnum, Boundzound, Culcha Candela; Nebenbühne: Karrera Club; Samstag: Hauptbühne: Home Of The Lame, Panteón Rococó, Madsen, Wir sind Helden; Nebenbühne: M.A.R.S. Allstars feat. Mook E, DelaDap, Sisters, Roy Paci & Arestuska; Partyzelt: Misha Voron, Markus Kavka, Moenster a.k.a. Lexy & Gunjah º Bahn bis Berlin-Ostbahnhof ¬ S3 bis Wuhlheide ¿ kostenlos π nicht vorhanden ¥ Festival für junge Politik und Kultur, über 350 politische Einzelveranstaltungen wie Workshops, Diskussionen, Vorträge, Aktionen, Exkursionen, Präsentationen, Sport- und Freizeitprogramm

13.-15.06.

Download

036

∆ Alternative, Hardcore, Metal, Punk, Rock ¡ GB-Derby, Donington Park (Castle Donnington) ∑ 80.000 ª Einlass: Fr. 12:00h, Sa. 10:00h, So. 10:00h µ VVK: 145,- £ ~ 194,- € (Festivalticket), 60,- £ ~ 80,- € (Tagesticket) ∂ www.downloadfestival.co.uk ∏ Alter Bridge, Biffy Clyro, Children Of Bodom, Coheed And Cambria, Disturbed, HIM, In Flames, Incubus, Jimmy Eat World, Judas Priest, Kid Rock, Kiss, Lostprophets, Motörhead, Rise Against, Rival Schools, The Offspring u. v. a. ƒ Derby ¿ kostenlos π 10,- £ ~ 13,- € p. PKW p. Tag

13.-15.06.

037

Greenfield

∆ Emo, Indie-Rock, Metal, Punk, Rock, MainstreamPop ¡ CH-Interlaken, Flugplatz ∑ 30.000

LONEY, DEAR SOKO JOAN AS POLICE WOMAN FOALS JACK PENATE SCOTT MATTHEW THE HEAVY OLAFUR ARNALDS MINTZKOV THE DODOS LYKKE LI WHITE LIES und weitere ... be one of them

µ VVK: 198,- CHF ~ 124,- € (Festivalticket)

music challenge 2oo8

∂ www.greenfieldfestival.ch ∏ 3 Doors Down, Apocalyptica, Beatsteaks, Biffy Clyro, Black Rebel Motorcycle Club, Blackmail, Bullet For My Valentine, Coheed And Cambria, Die Ärzte, Donots, Enter Shikari, Funeral For A Friend, In Extremo, In Flames, Jaguar Love, Kettcar, Kilians, Linkin Park, Millencolin, NoFX, Oceansize, Panteón Rococó, Rise Against, Sick Of It All, Slut, The Bianca Story, The Blackout, The Donnas, The Offspring, The Weakerthans, Zebrahead, Zox,Reign Of Silence u. v. a. ƒ Bern ¿ kostenlos π kostenlos ¥ „Greenfield Adventure“ bietet Fun-Aktivitäten wie Canyoning, Mountain Bike, Bouldern, Skateboard, Paragliding oder Sky Diving an. empfohlen von:

ʼnŅ

& haldern-pop

08

7.-9. AUGUST HALDERN AM NIEDERRHEIN VERANSTALTER RAUM 3 KONZERT- & VERANSTALTUNGS GMBH

WWW.HALDERN-POP.DE / WWW.RESTORM.COM

133


13.-15.06.

038

Isle of Wight ∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop, Soul

¡ GB-Newport, Seaclose Park (Fairlee Road) ∑ 35.000

13.-15.06.

039

Nova Rock

∆ Alternative, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, HipHop ¡ A-Nickelsdorf, Pannonia Fields II ∑ 50.000

µ (ausverkauft)

µ VVK: 99,- € (Festivalticket), 185,- € (VIP-Ticket)

∂ www.isleofwightfestival.com ∏ Freitag: Kaiser Chiefs, N.E.R.D., KT Tunstall, The Hoosiers, The Wombats, The Stranglers; Samstag: Sex Pistols, Ian Brown, Iggy & The Stooges, The Zutons, The Enemy, Kate Nash, The Cribs, Amy Macdonald, Black Stone Cherry, Sugababes, The Australian Pink Floyd Show, Ida Maria; Sonntag: The Police, The Kooks, Starsailor, Scouting For Girls, Newton Faulkner, Feeder, New Young Pony Club, The Music, Liam Gerner u. v. a. ƒ Newport, Isle of Wight ¿ kostenlos π kostenlos

∂ www.novarock.at ∏ 3 Doors Down, 36 Crazyfists, Airbourne, Alpha Gates, Alter Bridge, Anti-Flag, Ash, Bad Religion, Beatsteaks, Black Tide, Bullet For My Valentine, Cavalera Conspiracy, Die Mannequin, Die Ärzte, Disturbed, Donots, Enter Shikari, Fire In The Attic, From First To Last, Funeral For A Friend, Carbon/ Silicon, Gavin Rossdale, Guadalajara, In Flames, Incubus, Jaguar Love, Jonathan Davis, Judas Priest, Kid Rock, Kill Hannah, Mia., Motörhead, NoFX, Opeth, Panteón Rococó, Porcupine Tree, Rage Against The Machine, Rise Against, Rose Tatoo, Sex Pistols, Skindred, Sonic Sydicate, sPout, Subway To Sally, Sunshine, The Sorrow, The Verve, The Weakerthans, Volbeat, Zox, u. v. a. ƒ Wien ¿ kostenlos π kostenlos empfohlen von:

13.-15.06.

040

Synch

∆ Elektro, Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop ¡ GR-Athen, Benaki Museum (138 Pireos Str.), Technopolis (100 Pireos Str.) ∑ 10.000 µ VVK: 80,- € (Festivalticket), 40,- € (Tagesticket Technopolis), 15,- € (Tagesticket Benaki Museum) ∂ www.synch.gr

ńʼnŅ

13.-15.06.

Umsonst & Draußen Würzburg

041

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Blues, Country, Weltmusik, Alternative, Folk, Indie-Rock, Metal, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, Soul ¡ Würzburg, Talavera Mainwiesen ∑ 100.000 ª Einlass: Fr. 17:00h, Sa. 12:00h, So. 10:00h; Beginn: Fr. 18:00h, Sa. 13:00h, So. 11:00h

∏ Andrew Weatherhall, Angel, Chris & Cosey, Chronik, Dirk Dresselhaus, Elica, Eventless Plot, Good Luck Mr Gorsky, Happy Mondays, Headhunter, Hildur Gudnadottir, Holy Fuck, Jamal Moss a.k.a. Hieroglyphic Being, Juan Atkins, Kernelcoremode, Khan, Klangwart & Mapstation, Kode 9, Kreon, Lemos, Liars, Luomo, Max Lodenbauer, Menelaos, Monika, Moritz von Oswald Trio, My Wet Calvin, Parallel Worlds, Pedro, Peverelist, Pilooski, Pinch, Poni Hoax, Róisín Murphy, Sancho, Soisong, Stereolab, Terre Thaemlitz, The Field, Vladislav Delay, Yo La Tengo, Your Hand In Mine u. v. a.

∫ Info / Tickets: post@umsonst-und-draussen.de

ƒ Athen

ƒ Würzburg

Ņ

empfohlen von:

µ Eintritt frei! ∂ www.umsonst-und-draussen.de ∏ Ad Vanderveen, Attwenger, Audrey, Ben Hamilton, Get Well Soon, Gregor Meyle, Mark Olson, Mauf, Monsters Of Liedermaching, Olafur Arnalds, Paddy Goes To Holyhead, Pär Hagström & Circus Transmopol, Rainer von Vielen, Sir Simon Battle, The Audience u. v. a. º Bahn bis Bhf. Würzburg ¬ Straßenbahn Ri. Zellerau bis Haltestelle Talavera ¿ 5,- € p. Zelt π 2,- € p. PKW p. Tag, 5,- € p. Wochenende ¥ Gospelmesse, Ausstellungen, Espressotest, Gedichtausstellung, Kinderprogramm, Fußballturnier

13.-14.06.

Viva la Natur

042

∆ Alternative, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Punk, Rock ¡ Köln, Essigfabrik (Siegburger Straße 110) ∑ 800 µ VVK: 19,50 € (Tagesticket Fr.), 17,50 € (Tagesticket Sa.); AK: 30,- € (Festivalticket) ∂ www.vivalanatur.de ∏ Art Brut, Born From Pain, Cataract, Cellar Kids, Fire In The Attic, Ghost Of Tom Joad, Louis Lament, Six Reasons To Kill, The Blackout Argument, Turbostaat, Whisk?! u. v. a. º Bahn bis Bhf. Köln-Deutz ¬ Bahn bis KVB-Haltestelle Deutzer Freiheit ¬ Buslinie 7 od. 8 Ri. Zündorf bis Poller Kirchweg ¬ Fußweg 200 m bis zum Gelände neben den Aurora Türmen

15.06.

Sunday-AdventureClub-Openair

043

∆ Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno ¡ Berlin, Openair-Gelände am Postbahnhof ∑ 3.000 ª Einlass: 10:00h µ VVK: 15,- € (Tagesticket) ∂ www.sundayadventureclub.de ∏ Cassy, Guido Schneider, Heartthrob, Josh Wink, Karotte, Konrad Black, Loco Dice & Marco Carola Back To Back, Luciano, Magda, Marc Houle, Matt John, Matthew Dear’s Big Hands, Paco Osuna, Rebekah Aff, Richie Hawtin, Steve Bug, Tobi Neumann, Troy Pierce, Zip u. v. a. º Bahn bis Berlin-Ostbahnhof

ƒ Köln

ƒ Berlin

π kostenlos

π kostenlos

¥ Benefiz zugunsten der Orang-Utans in Borneo, für die Aufforstung und Erhaltung ihres natürlichen Lebensraumes

134

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


18.06.

044

Campusparty

∆ Alternative, Hardcore, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop ¡ Dresden, Technische Universität (Bergstraße) ∑ 15.000 ª Einlass: 17:30h; Beginn: 18:00h µ VVK: 11,80 € (Festivalticket ermäßigt), 14,80 € (Festivalticket); AK: 15,- € (Festivalticket ermäßigt), 18,- € (Festivalticket) ∂ www.campusparty.de ∏ Jennifer Rostock, Kilians, Mambo Kurt, Paula, The Bones, Wir sind Helden, iO u. v. a. ƒ Dresden ¿ nicht vorhanden π nicht vorhanden

19.-21.06.

045

Sónar

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Elektro, House, Techno, Avantgarde, Indie-Rock, Indie-Pop, Funk, HipHop, Soul ¡ E-Barcelona ∑ 80.000 µ VVK: 140,- € (Festivalticket), 30,- € (Tagesticket) ∂ www.sonar.es ∏ Antipop Consortium, Asstrio, Ben Watt, Boys Noize, Busy P., Camille, Chloé, DJ Key, DJ Mehdi vs. A-Trak feat. Kid Sister, DJ Yoda, Diplo, Dirty Sound System, Discodeine, Dubfire, Efdemin, El Guincho, Erol Alkan, Ewan Person, Flying Lotus, Frankie Knuckles, Goldfrapp, Hercules And Love Affair, Jimpster DJSet, Justice, Kalabrese & The Rumpelorchestra, Konono No. 1, Krazy Baldhead, Le Rok, Leila, Little Dragon, M.I.A., Madness, Mala, Maruosa, Mary Anne Hobbs, Matmos, Miss Kittin, Neon Neon, Northern State, Pan Sonic, Pantha Du Prince, Pilooski, Quiet Village, Ricardo Villalobos, Richie Hawtin, Rob Da Bank, Róisín Murphy, SebastiAn, Soulwax, Spank Rock, The Black Dog, The Duloks, The Field, The Heavy, The Long Lost, The Pinker Tones, Theo Parrish, Yazoo, Yelle, Yellow Swans u. v. a. º Travelling mit Mixery: ab 399,- € (4 Übernachtungen inkl. Ticket). Infos: www.mixery-fun-travel.de.

Coca-Cola, Coke und die Konturflasche sind eingetragene Schutzmarken der The Coca-Cola Company. Coca-Cola ist koffeinhaltig.

empfohlen von:

ʼnŅ

20.06.-20.07.

Erlebe die coolsten Newcomerbands Deutschlands! Infos AuF www.coke.de

Intro_Stopper_43x78.indd 1 20.-22.06.

Hurricane

046

Burg-AbenbergOpenair

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Schlager, Dark, Folk, Mainstream-Pop ¡ Abenberg, Burg Abenberg ∑ 3.000 ª Einlass / Beginn: je nach Veranstaltung unterschiedlich ∫ Info / Tickets: +49 (911) 41 41 96, info@concertbuero-franken.de µ VVK / AK: je nach Veranstaltung unterschiedlich ∂ www.burgfestivals.de ∏ 20.06. Gregorian; 21.06. Feuertanz Festival: (ausverkauft) In Extremo, Subway To Sally, Fiddler’s Green, Saltation Mortis, Rabenschrey, Nachtgeschrei, Feuerschwanz, Albi’s Corner; 17.07. Schiller; 18.07. Nena; 19.07. Haindling; 20.07. Aida - Oper von Guiseppe Verdi ƒ Nürnberg ¿ 7,- € p. Person π kostenlos ¥ Mittelaltermarkt im Burghof, Feuertanz Festival am 21.06. mit Subway To Sally u. v. a. (siehe Festivalindex-Nr. 346)

22.04.2008 16:44:44 Uhr

∆ Elektro, Alternative, Emo, Folk, Indie-Rock, Progressive, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop ¡ Scheeßel, Eichenring (Westerveseder Landstraße) ∑ 50.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 115,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand) ∂ www.hurricane.de ∏ Apoptygma Berzerk, Bat For Lashes, Beatsteaks, Biffy Clyro, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, Blackmail, British Sea Power, Calexico, Deichkind, Die Mannequin, Digitalism, Does It Offend You, Yeah?, Donots, Elbow, Enter Shikari, Flogging Molly, Foals, Foo Fighters, Jaguar Love, Jan Delay & Disko No. 1, Jason Mraz, Jennifer Rostock, Kaiser Chiefs, Kettcar, Krieger, Madsen, Maximo Park, Millencolin, Monster Magnet, Nada Surf, NoFX, Oceansize, Operator Please, Panic At The Disco, Panteón Rococó, Patrice, Radiohead, Razorlight, Rise Against, Rodrigo Y Gabriela, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Sigur Rós, Slut, Tegan And Sara, The (International) Noise Conspiracy, The Beautiful Girls, The Chemical Brothers, The Cribs, The Enemy, The Kooks, The Notwist, The Pigeon Detectives, The Subways, The Weakerthans, The Wombats, Tocotronic,

Ticket-Hotline: (01805) 9 69 00 00

047

Turbostaat, Xavier Rudd u. v. a. º Bahn bis Bremen od. Hamburg ¬ Bahn bis Scheeßel ¬ Fußweg 1.500 m bis zum Festivalgelände ƒ Hamburg, Hannover, Bremen ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand, Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org), Festival-Soccer-Cup 2008 (mehr Infos unter www.festival-soccer-cup.de) ¥ Coole Aktionen in der T-Mobile-Area: HandyLadestation, Aussichtsplattform, Internetzugang for free, Kickertische, Platz zum Chillen u. v. m. Check auch: www.t-mobile.de/festivals ¥ Im Coca-Cola Soundwave Tent treten die zehn Siegerbands von Europas größtem Newcomer Contest, der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour, auf. Ein weiteres Highlight: die Open Stage, auf der man zusammen mit einer Profi-Coverband seine Lieblingslieder performen kann. empfohlen von:

ńŅ

135


20.-22.06.

∆ Alternative, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop

¿ kostenlos

Southside

¡ Neuhausen ob Eck, Flugplatz (B 311) ∑ 50.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 115,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand)

048

π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand, Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org), Festival-Soccer-Cup 2008 (mehr Infos unter www.festival-soccer-cup.de), Public Viewing EM 2008 empfohlen von:

∂ www.southside.de

ńŅ

∏ Bat for Lashes, Beatsteaks, Biffy Clyro, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, Calexico, Deichkind, Die Mannequin Does It Offend You, Yeah?, Digitalism, Elbow, Enter Shikari, Flogging Molly, Foals, Foo Fighters, Jan Delay & Disko No. 1, Jason Mraz, Jennifer Rostock, Kaiser Chiefs, Kettcar, Krieger, Madsen, Maximo Park, Millencolin, NoFX, Operator Please, Panic At The Disco, Panteón Rococó, Patrice, Radiohead, Razorlight, Rise Against, Rodrigo Y Gabriela, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Sigur Rós, Slut, Tegan And Sara, The (International) Noise Conspiracy, The Beautiful Girls, The Chemical Brothers, The Cribs, The Enemy, The Kooks, The Notwist, The Pigeon Detectives, The Subways, The Weakerthans, The Wombats, Tocotronic, Turbostaat u. v. a.

21.06.

Fête de la Musique (Berlin)

049

21.06.

Rock a Field

050

∆ Alternative, Indie-Rock, Ska, Indie-Pop, Reggae

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa, Blues, Country, Klassik, Swing, Jazz, Latin, Weltmusik, Alternative, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, HipHop, R&B, Reggae

¡ L-Luxemburg, Festivalgelände Herchesfeld Roeser

¡ Berlin

∏ Anti-Flag, Culcha Candela, Dirty Pretty Things, Eternal Tango, Mando Diao, Panik, The Cribs, The Verve, Unkle, We Are Scientists u. v. a.

∑ 100.000 ª Einlass: 16:00h; Beginn: 16:00h ∫ Info / Tickets: hallo@fetedelamusique.de µ Eintritt frei!

∑ 14.000 µ VVK: 43,- € (Festivalticket) ∂ www.atelier.lu/raf

º Bahn bis Luxemburg ¬ Shuttle -Service ƒ Luxemburg ¿ kostenlos

∂ www.fetedelamusique.de ∏ Donots, Kilians, Maximilian Hecker, Tent, Thees Uhlmann u. v. a.

π kostenlos

ƒ Berlin ¥ Bundesweit feiern: Die Fête de la Musique gibt’s zum Sommerbeginn am 21.06. u. a. auch in den Städten Potsdam, Greifswald, Dresden, Essen, Hannover, Leipzig und München.

º Bahn bis Bhf. Tuttlingen ¬ Shuttle-Service ƒ Stuttgart, Tuttlingen

23.-27.06.

Hove

051

∆ Elektro, Indie-Rock, Rock, Indie-Pop, HipHop ¡ N-Arendal, Tromøya Festivalgelände ∑ 73.000 ∂ www.hovefestival.com ∏ Animal Alpha, Animal Collective, Audrey Horne, Avenged Sevenfold, Babyshambles, Bad Religion, Band Of Horses, Baroness, Beck, Behemoth, Black Kids, Black Lips, Black Mountain, Bloody Beetroots, Boys Noize, Bullet For My Valentine, Cavalera Conspiracy, Chrome Hoof, Coheed And Cambria, Converge, Cool Kids, Crystal Castles, Deerhunter, Dengue Fever, Dimmu Borgir, Duffy, Familjen, Flogging Molly, Foals, Goldfrapp, Hellacopters, Howlin Rain, In Flames, Ingrid Olava, Jaguar Love, Jay-Z, Job For A Cowboy, Joe Lean & The Jing Jang Jong, Killswitch Engage, Kim Hiorthøy, Les Savy Fav, Lukestar, M.I.A., MGMT, MSTRKRFT, Mathias Tellez, Opeth, Pirate Love, Primordial, Rival Schools, Santogold, Shape Of Broad Minds, Silje Nes, Slagsmålsklubben, St. Vincent, Stars, The Brian Jonestown Massacre, The Count & Sinden, The Kooks, The National Bank, The Pigeon Detectives, The Raconteurs, The Scaramanga Six, The Teenagers, The Wombats, Thom Hell, Tommy Tokyo, Truls & The Trees, Turdus Musicus, Ungdomskulen, We, Wild Beasts, Yeasayer u. v. a.

26.06.-20.07.

Tollwood-Festival

052

27.06.

053

Back to Beatz

∆ Blues, Swing, Jazz, Weltmusik, Rock, MainstreamPop, Reggae, Soul

∆ Elektro, Indie-Rock, Rock, Ska, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae, Soul

¡ München, Olympiapark Süd (Spiridon-Louis-Ring 100)

¡ Münster, Sputnikhalle (Am Hawerkamp 31)

∑ 900.000 ∫ Info / Tickets: +49 (700) 38 38 50 24 (12 Ct / Min.), info@tollwood.de µ VVK: 15, - / 16,- € (Konzert-und Theatertickets), Eintritt zum Festivalgelände frei! ∂ www.tollwood.de ∏ Annett Louisan, Claudia Koreck, Gentleman, Haindling, Hans Söllner, Helge Schneider, Ich + Ich, Jethro Tull, Konstantin Wecker, Runrig, Willy Astor, Wir sind Helden u. v. a. º München Hbf. ¬ U2 bis Scheidplatz ¬ TollwoodBus 99 bis zum Festivalgelände

∑ 5.000

∂ www.back2beatz.de ∏ Atmosphere feat. Brother Ali, Blumentopf, DJ Vadim with Yarah Bravo & Guests, Dynamite Deluxe, Pharoahe Monch, Luckyiam Of Living Legends, 2ltaim & Def Clef, I Black Market u. v. a. ƒ Dortmund

ʼnŅ

ƒ München

054

∆ Metal, Rock ¡ Balingen, Messegelände ∑ 20.000 ∂ www.bang-your-head.de

µ VVK: 25,- € (Festivalticket)

empfohlen von:

Bang your Head

µ VVK: 65,- € (Festivalticket)

ª Einlass: 14:00h; Beginn: 15:00h

π ca. 3,- € p. PKW

27.-28.06.

∏ Age Of Evil, Agent Steel, Breaker, Contracrash, Ensiferum, Forbidden, Grave Digger, Great White, Hardcore Superstar, Iced Earth, Judas Priest, Korpiklaani, Lizzy Borden, Metal Gods, Obituary, Onslaught, Queensryche, Rage, Saxon, Secrecy, Tankard, Tramp’s White Lion, Týr, White Lion, Yngwie Malmsteen’s Rising Force u. v. a. º Bahn bis Bhf. Balingen ¬ Fußweg 15 Min. ƒ Tübingen, Stuttgart ¿ 15,- € p. Person (inkl. 5,- € Müllpfand) π 10,- € p. PKW

¥ Kulturfestival mit Kunsthandwerkermarkt und internationaler Gastronomie, Performances, LiveMusik, Kinderprogramm bei freiem Eintritt

º Bahn bis Hbf. Oslo ¬ Bahn bis Arendal ¬ Bus bis Hove

27.-29.06.

Glastonbury

055

∆ Avantgarde, Elektro, Klassik, Avantgarde, Folk, Indie-Rock, Metal, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop ¡ GB-Pilton, Worthy Farm ∑ 150.000

136

27.-29.06.

Graspop Metal Meeting

056

∆ Dark, Folk, Hardcore, Metal, Progressive, Rock ¡ B-Dessel, Festivalgelände (Kerkhofweg 3) ∑ 90.000

µ VVK: 155,- £ ~ 195,- € (Festivalticket)

ª Einlass: Fr. 12:00h, Sa. & So. 10:00h; Beginn: Fr. 12:30h, Sa. & So. 11:00h

∂ www.glastonburyfestivals.co.uk

∫ Info / Tickets: info@graspop.be

∏ Kings Of Leon, The Fratellis, Editors, Gossip, The Feeling, KT Tunstall, The Subways, Kate Nash, Jay-Z, Manu Chao, The Raconteurs, James Blunt, Crowded House, The Verve, Leonard Cohen, Goldfrapp, Panic At The Disco, The Enemy, We Are Scientists, Foals, The Hoosiers, Ben Folds, Vampire Weekend, Massive Attack, Hot Chip, Elbow, Duffy, The Wombats, Groove Armada, The Zutons, The Pigeon Detectives, Scouting For Girls, Jack Peñate, Black Mountain, The Cribs, The Kills, MGMT, The Ting Tings, Lightspeed Champion, Glasvegas, Biffy Clyro, The Futureheads, Band Of Horses, The Black Lips, The Courteneers, British Sea Power, Holy Fuck, The Teenagers, The National, Stars, The Whip, Yeasayer, Sinead O’Connor, Pete Doherty, Dizzee Rascal, Edwyn Collins, The Duke Spirit, Operator Please, Santogold, CSS - Cansei De Ser Sexy, Battles, My Morning Jacket, Tunng, Caribou, The Proclaimers, Unkle, Roni Size/Reprazent, Kosheen, Róisín Murphy, The Holloways, Dirty Pretty Things u. v. a.

µ VVK: 130,- € (Festivalticket), 69,- € (Tagesticket Fr. & Sa.), 75,- € (Tagesticket So.); AK: 135,- € (Festivalticket), 75,- € (Tagesticket Fr. & Sa.), 80,- € (Tagesticket So.)

ƒ Oxford

π 5,- € p. PKW (im Festivalticket enthalten)

∂ www.graspop.be ∏ Freitag: Judas Priest, Whitesnake, Def Leppard, Ministry, Saxon, Morbid Angel, Testament, Obituary, Yngwie Malmsteen, Nile, Symphony X, Moonspell; Samstag: Iron Maiden, In Flames, Apocalypta, Bullet For My Valentine, Opeth, At The Gates, Avenged Sevenfold, Arch Enemy, Madball, Primordial, Soilwork, Rotting Christ, Rose Tattoo, Skindred; Sonntag: Kiss, Cavalera Conspiracy, Iced Earth, Immortal, Sonata Arctica, My Dying Bridge, Helmet, Forbidden, Volbeat, Korpiklaani, Bring Me The Horizon, Dying Fetus u. v. a. º Bahn bis Bhf. Mol ¬ Shuttle-Service (im Ticket ist die Nutzung der Züge in Belgien nach Mol enthalten) ¿ 15,- € p. P. (im Festivalticket enthalten)

27.-28.06.

057

Mach 1

∆ Alternative, Emo, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Punk, Rock, Ska ¡ Montabaur, Flugplatz (Hollererstraße) ∑ 3.000 ª Einlass: Fr. 15:00h, Sa. 12:00h; Beginn: Fr. 17:00h, Sa. 13:00h ∫ Info / Tickets: +49 (2602) 999 18 77 µ VVK: 20,- € (Festivalticket); AK: 25,- € (Festivalticket) ∂ www.mach1-festival.de ∏ All Its Grace, Brutal Polka, Comeback Kid, Destination Anywhere, Emil Bulls, Madball, Panic Jesus, Serum 114, Shai Hulud, Sick Of It All, Six Reasons To Kill, Smokebox, Staatspunkrott, Taking Over Mars, The Bones, The Reaction, Tiny-YSon, Twisted Minds, Vanilla Sky, Westwood Inc. Soundsystem u. v. a. ƒ Koblenz ¿ 4,- € p. Zelt π kostenlos ¥ Shisha, Rock-Karaoke

27.-29.06.

Openair St. Gallen

058

∆ Elektro, House, Techno, Alternative, Emo, Folk, IndieRock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae ¡ CH-St. Gallen, Sittertobel ∑ 30.000 µ VVK: 144,- CHF ~ 92,- € (Festivalticket), 114,- CHF ~ 73,- € (2-Tage-Ticket), 74,- CHF ~ 47,- € (Tagesticket) ∂ www.openairsg.ch ∏ Donnerstag: Open Season, Modern Day Hereos, Jonny Lopez, Sito Garcia, Rolf Imhof, Mirco Mendosta & Sandro Augello; Freitag: Lenny Kravitz, Manic Street Preachers, Justice, Bad Religion, Favez, The Wombats, Dada Ante Portas, Does It Offend You, Yeah?, Mistah Direct, Ponybomb, Lopazz, Alex Flatner, Alex Dallas; Samstag: Beck, The Prodigy, The Kooks, Züri West, Navel, Greis, Drops, Sportfreunde Stiller, Deichkind, Ozomatli, Lightspeed Champion, Kilians, Pulpfusion, Round Table Knights, DJ Miguel, Azzido Da Bass, Smash FX; Sonntag: Gentleman, The Fratellis, Kings Of Leon, Flogging Molly, We Are Scientists, Super8, Gossip, Joe Lean & The Jing Jang Jong, The Parlotones u. v. a. º Bahn bis Hbf. St. Gallen ¬ Shuttle-Service ƒ Zürich ¿ kostenlos empfohlen von:

ń

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


27.-28.06.

Rock am Härtsfeldsee

059

27.-28.06.

Ruhrpott-Rodeo

060

∆ Metal, Progressive, Rock

∆ Alternative, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop

¡ Dischingen, Festivalgelände (Am Härtsfeldsee)

¡ Hünxe, Flugplatz Schwarze Heide (Schwarze Heide 35)

∑ 5.000

∑ 3.000

ª Einlass: 17:00h; Beginn: 18:00h µ VVK: 39,- € (Festivalticket); AK: 25,- € (Festivalticket) ∂ www.rockamhaertsfeldsee.de ∏ Freitag: Within Temptation, Brainstorm, Megaherz, Drone, Deadlock, Livid Halcyon, Mambo Kurt; Samstag: Apocalyptica, Saltatio Mortis, Eluveitie, Lacrimas Profundere, Suidakra, Kissin’ Dynamite, Hackneyed

ª Einlass: Fr. 13:00h, Sa 11:00h; Beginn: Fr. 15:00h, Sa 13:00h ∫ Info / Tickets: rodeorock@gelsennet.de µ VVK: 29,-€ (Festivalticket), 19,- € (Tagesticket) ∂ www.ruhrpott-rodeo.de

¿ 5,- € p. Zelt, 2,- € Müllpfand

∏ Freitag: Adolescents, Die Kassierer, Reagan Youth, Angelic Upstarts, Dritte Wahl, Fahnenflucht, Demented Are Go, Die Mimmis, Stage Bottles, Crashed Out, White Flag, Freeway Cash; Samstag: Buzzcocks, Knochenfabrik, Lokalmatadore, Loikaemie, Betontod, The Meteors, Sondaschule, Sigue Sigue Sputnik, Deadline, Cor, Die Wut

π kostenlos

º Bahn bis Bhf. Dinslaken ¬ Shuttle-Service

º Bahn bis Bhf. Heidenheim / Brenz ¬ RBS-Bus od. Beschilderung folgen ƒ München, Ulm, Heidenheim

ƒ Gelsenkirchen, Essen π kostenlos

27.-28.06.

Serengeti

061

∆ Alternative, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Punk, Rock, Indie-Pop, Reggae ¡ Schloss Holte-Stukenbrock, Gelände am Stadion ∑ 8.000

28.-29.06.

Eupen-MusikMarathon

062

∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop, MainstreamPop, HipHop, Reggae ¡ B-Eupen, Werthplatz ∑ 10.000

ª Einlass: Fr. 13:00h, Sa. 12:00h Beginn: Fr. 14:00h, Sa. 12:45h

ª Einlass: 18:00h

µ VVK: 30,- € (Festivalticket), 20,- € (Tagesticket) ∂ www.serengeti-festival.de ∏ 36 Crazyfists, Callejon, Die Happy, Enemy Of The Sun, Frontkick, Helmet, Jennifer Rostock, Lima, Mia., Nosliw & Feueralarm Band, Planlos, Revolverheld, The Bottrops, The Carburetors, The Rain, The Skapitanos, Tito & Tarantula, Valient Thorr, Volbeat u. v. a. ƒ Bielefeld, Paderborn π kostenlos

∫ Info / Tickets: info@sunergia.be µ VVK: 39,50 € (Festivalticket), 27,- € (Tagesticket Sa.) ∂ www.sunergia.be/de/veranstaltungen/eupenmusik-marathon ∏ B.B. & The Blues Shacks, Balkan Beat Box, Culcha Candela, Die Blindfische, Girls In Hawaii, GlasBlasSing Quintett, Henri Texier Strada Sextett, Huun-Huur-Tu, Joe Jackson, Kilians, Mando Diao, Popa Chubby, Prometheus Ensembe, Quentin Dujardin, Roland Tchakounté, Triggerfinger, Wir sind Helden u. v. a. ƒ Aachen, Maastricht, Lüttich π kostenlos

28.06. - 19.07.

MTV Campus Invasions

063

28.06.

Ruhr in Love

064

∆ Elektro, House, Techno, Trance, Goa

∆ Indie-Rock, Rock, Indie-Pop, HipHop

¡ Oberhausen, Olga-Park (Vestische Straße 45)

¡ Jena, Tübingen, Kiel

∑ 26.000

∑ je 10.000

ª Beginn: 12:00h

µ VVK: 20,- € (Festivalticket), 17,- € (Festivalticket Studenten); AK: 25,- € (Festivalticket)

∫ Info / Tickets: +49 (261) 921 58 40

∂ www.mtv.de/campus

∂ www.nature-one.de/events/ruhr-in-love

∏ 28.06. Jena, Schleichersee: Jennifer Rostock, Nada Surf, Patrice; 12.07. Tübingen, Festplatz: Clueso, Fettes Brot, Simple Plan; 19.07. Kiel, Sportzenrtrum der Universität: Sportfreunde Stiller, Mia., The Subways, K.I.Z. ƒ Jena, Tübingen, Kiel ¿ nicht vorhanden π kostenlos empfohlen von:

ńʼnŅ

µ VVK: 15,- € (Festivalticket) ∏ Ben Konrad, Ben Santo, Ben Selekta, Bert De Rooi, Björn Polanski, Chili Palmer, Chris Fable, Chris Liebing, ChrisVoss, Chrissi D!, Da Hool, Da Rooke, Dabruck & Klein, Dan G., Daniel Hundt, Dr. Motte, Drops, E-Tec, Eck.e, Elmar Strathe, Elmo, Eric Smax, Eric Sneo, Evenstyle, Evil Angel, Factor-4, Felix Kröcher, Fernanda Martins, Finger & Kadel, Herbert Boese, High Gain, Jens Lissat, Joe Antek, Joe Nitro, Joe Tex, Joel Mull, Juliet Sikora, Kaoz, Man At Arms, Melanie Di Tria, Mental Wreckage, Moonbootica, Mr. Boemmel, Neo Filigrante, Noah, Oliver Klein, Pascal Dior, Phil Fuldner, RKane, Rank1, Sven Wittekind, Swen Hutmacher a.k.a. Headmaker, Wollion, X-Tension u. v. a. º Bahn bis Bhf. Oberh. ¬ ÖPNV bis Haltestelle Olga-Park (An- & Abreise ist in Verbindung mit der Eintrittskarte mit allen VRR-Verkehrsmitteln kostenlos) π kostenlos empfohlen von:

Ticket-Hotline: (01805) 9 69 00 00

ʼn Ņł

137


28.06.

Vainstream Rockfest

065

29.06.-03.08.

Zeltival

066

∆ Alternative, Emo, Hardcore, Metal, Punk, Rock, Ska

∆ Jazz, Latin, Weltmusik, Folk, Indie-Rock, Rock, Funk, Soul

¡ Münster, Festivalgelände (Am Hawerkamp)

¡ Karlsruhe, Gelände neben dem Tollhaus (Schlachthausstraße 1)

∑ 10.000

∑ 20.000

ª Einlass: 09:00h; Beginn: 10:30h

ª Einlass: 19:30h; Beginn: 20:30h

∫ Info: info@kingstar-music.com; Tickets: +49 (1805) 969 00 00

∫ Info / Tickets: +49 (721) 96 40 50

µ VVK: 34,80 €

µ VVK / AK: je nach Veranstaltung unterschiedlich

∂ www.vainstream-music.com ∏ Anti-Flag, Bring Me The Horizon, Broilers, Caliban, Callejon, Coheed And Cambria, Comeback Kid, Flogging Molly, Mad Caddies, Madball, Neaera, Negative Approach, Shai Hulud, Sick Of It All, The Grit, Tiger Army u. v. a. º Bahn bis Bhf. Münster ¬ Fußweg 15 Min. über Von-Steuben-Straße - Hafenstraße - Albersloher Weg - Halle Münsterland - Am Hawerkamp ¬ Beschilderung folgen ƒ Münster

∂ www.zeltival.de ∏ 01.07. Joe Jackson, 02.07. Lila Downs, 04.07. Freshlyground, 07.07. Robert Cray Band, 09.07. Götz Alsmann, 15.07. Orchestra Baobab, 17.07. The Puppini Sisters, 23.07. Gocoo, 24.07. Accordion Tribe, 25.07. Leo Bassi & Matthias Deutschmann, 30.07. Music Maker Blues Foundation Revue, 31.07. Männerabend, 01.08. Die Popolskis º Bahn bis Karlruhe ¬ Straßenbahn bis Tullastraße ¬ Beschilderung folgen ƒ Karlsruhe

π 3,- € p. PKW

π kostenlos

¥ veganes Essen

02.-05.07.

067

Quart

∆ Elektro, Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop ¡ N-Kristiansand, Odderøya Amfi (Amphitheater), Plenen (Grünfläche), Hallen (Sporthalle) ∑ 30.000 µ VVK: 1.750,– NOK ~ 220,- € (Festivalticket), 600,NOK ~ 75,- € (Tagesticket) ∂ www.quart.no ∏ Mittwoch: Kings Of Leon, The Streets, Gnarls Barkley, Kate Nash, Justice, Digitalism, Kool Keith, Friendly Fires, Parts & Labour, Unkle, Cobblestone Jazz, Battles, Holy Fuck, Maria Due, Spank Rock; Donnerstag: Kent, The Grand, Interpol, Death Cab For Cutie, The Enemy, Young Knives, Vincent Vincent Villains, Anti-Flag, Future Of The Left, Totalt Jävla Mörker, Davy Jones’ Locker, Rockettothesky, Wildbirds & Peacedrums; Freitag: Jason Mraz, Asobi Seksu, Lionheart Brothers, Liars, O’Death, John & Jehn, Trentemøller; Samstag: Röyksopp, Dizzee Rascal, Johnossi, Saul Williams, Cradle Of Filth, Clutch, Keep Of Kalessi, Benea Reach, I’m From Barcelona, The Megaphonic Thrift, Kings Of Convenience, Real Ones, Taxi Taxi, Datarock, Casiokids

02.-27.07.

Stimmen-Festival

068

∆ Jazz, Latin, Weltmusik, Folk, Pop, Rock ¡ Lörrach, verschiedene Locations ∑ 34.000 ∫ Info / Tickets: +49 (7621) 940 89 11, info@burghof.com ∂ www.stimmen.com ∏ Leonhard Cohen, Mando Diao, The Neville Brothers, 17 Hippies, Macy Gray u. v. a. ƒ Lörrach, Basel, Freiburg

ƒ Oslo

02.-21.07.

∆ Elektro, House, Klassik, Musical, Chanson, Schlager, Jazz, Latin, Weltmusik, Alternative, Indie-Rock, Rock, Mainstream-Pop, HipHop

Zelt-Musik-Festival

¡ Freiburg, Mundenhof-Gelände (Mundenhofer Straße) ∑ 40.000 ª Einlass / Beginn: je nach Veranstaltung unterschiedlich ∫ Info / Tickets: +49 (761) 50 40 30 µ VVK: je nach Veranstaltung unterschiedlich ∂ www.zmf.de ∏ Annett Louisan, Basta, Ben Harper & The Innocent Criminals, Bernd Begemann & die Befreiung, Biréli Lagrène Trio, Blumentopf, Chen Zimbalista, Clueso, Crete Boom, Culcha Candela, Dave Houghton, Diese wunderbare Band, Dieter Thomas Kuhn & Band, Edson Cordeiro, Enrique Urgate, Ernst & Heinrich, Eure Mütter, Fazliddin Husanov, Florian Dauner und Max Grosch Quartett, Gavin Glass & The Holy Shakers, George Benson, Get Well Soon, Gilead Mishory, Giora Feidman und die Junge Kammerphilharmonie St. Petersburg, Graham Maby, Herman van Veen & Band, Ich + Ich, Jarabe De Palo, Joe Jackson, Juri Gilbo, K.D. Lang, Kilians, Klazz Brothers & Cuba Percussion, Laura López Castro Y Don Philippe, Laurent Garnier, Madrugá Flamenca, Many & The Teddyshakers, Marcin Grochowina, Maria

138

069

Mena, Moana & The Tribe, Naturally 7, Panama Riddim Section, Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung, Rainer Trüby, Raùl Alvarellos, Roger Cicero & Big Band, Roy Amotz, Runrig, Schandmaul, Schiller, Shane Brady, Urs Karpatz Gypsy Band, Vano Bamberger & Band, Wir sind Helden, Wolfgang Dauner, Äl Jawala u. v. a.

º Bahn bis Freiburg ¬ Shuttle-Service (Festivalticket = Fahrschein in den ÖPNV der Stadt Freiburg ab 3h vor VA-Beginn) ƒ Freiburg im Breisgau π 5,- € p. PKW ¥ Eintritt frei für das Rahmenprogramm auf der Actionbühne, sonntags Kinderprogramm

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


03.-05.07.

Arvika

070

∆ Elektro, Alternative, Dark, Indie-Rock, Metal, Indie-Pop ¡ S-Arvika, Festivalgelände (Hamngatan 10-12) ∑ 20.000 µ VVK: 995,- SEK ~ 106,- € (Festivalticket) ∂ www.arvikafestivalen.se ∏ Adam Tensta, Alice In Videoland, All Ends, And One, Andi Almqvist, Anna Järvinen, Aril Brikha, Assemblage 23, Avatar, Behemoth, Combichrist, Crazy Lixx, Cut Copy, Danger, Death Cab For Cutie, Deathstars, Elis Records, Familjen, Hot Chip, Housewives, Håkan Hellström, Interpol, Jive, Kate Nash, Kent, Kocky, Lacrosse, Le Chic, Lola Angst, Looptroop Rockers, Lykke Li, M.I.A., MSTRKRFT, Maps, Maskinen, Moonspell, O’Death, Pacific, Rex The Dog, Rigas, Rotersand, Saul Williams, Slayer, Soilwork, Streetlife DJs, Suicide Commando, Surkin, Tamtrum, Tepr, The Crüxshadows, The Go! Team, The Hellacopters, The Kooks, The Mary Onettes, The Soulshake Express, The Touch, Timo Räisänen, Tingsek, Totalt Jävla Mörker, Volbeat, Yelle u. v. a. º Bahn bis Bhf. Arvika ¬ Bus ƒ Göteborg, Karlstad, Fredrikstad, Oslo, Stockholm ¿ kostenlos

03.-05.07.

Rock for People

071

∆ Alternative, Emo, Indie-Rock, Punk, Rock, Ska ¡ CZ-Hradec Kralove, Airport ∑ 20.000 ª Einlass: Mi. 16:00h; Beginn: Mi. 16:00h ∫ Info / Tickets: info@rockforpeople.de µ VVK: 36,- € (Frühbucher-Festivalticket), 40,- € (Festivalticket)

03.-06.07.

072

Rock Werchter

∆ Elektro, Techno, Alternative, Dark, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, Reggae, Soul ¡ B-Werchter, Haachtse Steenweg ∑ 70.000 µ VVK: 165,- € (Festivalticket), 75,- € (Tagesticket) ∂ www.rockwerchter.be

∏ Black Mountain, Demented Are Go, Donots, Dreadzone, EMPYR, Gang, Gipsy, H2O, HC3, Happysad, Helmet, Holy Fuck, Indios Bravos Montreal, Kaiser Chiefs, Karras, Khoiba, Landmine Spring, Lavagance, Madball, Massive Attack, Medvě, Mig 21, N.O.H.A., No Gravity, Nuck Chorris, Outvile, Para, Park Avenue, Pavol Hamel, Post It, Priesnitz, Rattle Bucket, Skop, Skyline, Southpaw, Status Praesents, Sto Zvíř, Sunshine, Tř, Tata Bojs, Temperamento, The Chancers, The Ghost, The Locos, The Offspring, United Flavour, Už Jsme Doma, VNV Nation, Watcha Clan, Wohnout, X Core, Xindl X, d 009, i Sestry, iO, Žlutý Pes u. v. a.

∏ Donnerstag: Counting Crows, Mika, Lanny Kravitz, R.E.M., The Chemical Brothers, Vampire Weekend, The National, Soulwax, 2ManyDJs; Freitag: The Black Box Revelation, Monza, Slayer, Babyshambles, Jay-Z, The Verve, Neil Young, Moby, Cool Kids, Patrick Watson, Ben Folds, My Morning Jacket, Duffy, Zita Swoon, Hot Chip, Digitalism; Samstag: The Whigs, Gossip, The Hives, Editors, Kings Of Leon, Ben Harper & The Innocent Criminals, Sigur Rós, Radiohead, Galactic, MGMT, Band Of Horses, Kate Nash, KT Tunstall, Gnarls Barkley, Róisín Murphy; Sonntag: John Butler Trio, Panic At The Disco, Nightwish, The Kooks, The Raconteurs, Kaiser Chiefs, Beck, dEUS, DeVotchKa, Hercules And Love Affair, Adele, Grinderman, Justice, Underworld

º Bahn bis Hbf. Prag ¬ Bahn bis Bhf. Hradec Kralove ¬ Shuttle-Service

º Bahn bis Bhf. Leuven ¬ Shuttle-Service (Festivalticket gilt für die NMBS als Bahnticket)

ƒ Prag

ƒ Brüssel, Lüttich

¿ 1,80 € p. Person

¿ 17,- € p. Person

π 5,30 € p. PKW

π kostenlos

03.-06.07.

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa, Balkan, Jazz, Latin, Weltmusik, Alternative, Dark, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae, Soul

∂ www.rockforpeople.de

Roskilde

¡ DK-Roskilde, Festivalpladsen ∑ 115.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 240,- € (Festivalticket) ∂ www.roskilde-festival.dk ∏ 18th Dye, Aaron, Adele, Albertslund Terror Korps, Alphabeat, Anti-Flag, At The Gates, August, August Engkilde, Awadi, Babylove & The Van Dangos, Band Of Horses, Battles, Beardyman, Beta Satan, Black Mountain, Bloodgroup, Bonnie Prince Billy, Boy Better Know, Cadence Weapon, Canon Blue, Casiokids, Cat Power, Clutch, DJ Badboe, DJ Banel, DJ Disse, DJ Wagner Pá, DSL, Dan Deacon, Dee Pee, Dengue Fever, Digitalism, Duffy, Dunkelbunt, Extra Golden, Fanfara Tirana, Frednukes, Frédéric Galliano And Kuduro Sound System, Girl Talk, Gnarls Barkley, Goldfrapp, Gossip, Grinderman, Holy Fuck, Hot Chip, Jay-Z, Jneiro Joan As Police Woman, Job For A Cowboy, Jomi Massage, Jong Pang, José Gonzales, Judas Priest, Kate Nash, Kings Of Leon, Kiss Kiss Kiss, Klaus Lynggaard, L.O.C., La Kinky Beat, La Shica, Lady Saw, Lars

Ticket-Hotline: (01805) 9 69 00 00

073

Frost, Le Fiasko, Liars, MC Jabber, MGMT, Majors, Mamar Kassey, Maria & Metammit, Martin Rostböll, Miss Platnum, Motorpsycho, Mugison, My Bloody Valentine, Neil Young, Pilgrimz, Polarkreis 18, Press Play On Tape, Radiohead, Raunchy, Ricoloop, Riffelsyndikatet, Rotten Sound, Santogold, Seahorse Transform, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Sharon Jones & The Dap-Kings, Sidi Goma, Slagsmålsklubben, Slayer, Sleep With All Your Friends, Soulclub DJs, Spleen United, Spokfrevo Orquestra, Static & Noize, Stella Polaris Sound System, Ström & Andyop, T.S. Höeg, Teitur, Telmary, The Asteroids Galaxy Tour, The Black Seeds, The Campbell Brothers, The Chemical Brothers, The Count & Sinden, The Cult, The Dillinger Escape Plan, The Do, The Fashion, The Freudian Slip, The Good The Bad, The Grand, The Hellacopters, The Late Parade, The Notwist, The Raveonettes, The River Phoenix, The The State Market And The DJ, The Streets, Thomas Boberg, Tina Dickow, Tivolis Symfoniorkester, Tokyo Police Club, Tone, Tumi And The Volume, Valravn, Various Productions, Veto, Vieux Farka Touré, Vira, Von Hertzen Brothers, When Saints Go Machine, White Pony DJs, Wildbirds & Pacedrums, Yeasayer u. v. a.

º Bahn bis Bhf. Roskilde ¬ Sonderbusse ƒ Kopenhagen ¿&π kostenlos empfohlen von:

Ņ

munichx.de

139


03.-12.07.

Rototom Sunsplash

074

∆ Reggae ¡ I-Osoppo, Parco del Rivellino ∑ 140.000 ∫ Info / Tickets: +39 (434) 97 73 14 µ VVK: 150,- € (Festivalticket); AK: 22,- € (Tagesticket) ∂ www.rototom.com ∏ 03.07. Sud Sound System, Inner Circle, Collie Buddz; 04.07. Youssou N’Dour, Kymani Marley, Ken Boothe; 05.07. Junior Kelly, Bushman, Africa Unite; 06.07. Mr. Vegas, Assassin, Wayne Marshall, Voicemail, Bugle, Teflon; 07.07. Sugar Minott, Etana, Pressure, Alaine, Ce’Cile; 08.07. Tarrus Riley feat. Dean Frazer, Queen Ifrica, Heptones; 09.07. Beres Hammond, African Head Charge feat. Adrian Sherwood; 10.07. Luciano, Cocoa Tea, Alborosie; 11.07. Jah Cure, Michael Rose, Gregory Isaacs feat. Mafia & Fluxy, European Reggae Contest (ERC); 12.07. Alpha Blondy & Solar System, Tosh Meets Marley, Fully Fullwood Band feat. Jr. Marvin, Lady Saw & The Scrucialists º Bahn bis Gemona del Friuli ¬ Shuttle-Service ƒ Udine, Venedig, Treviso

04.-05.07.

075

Abifestival

077

Eurockéennes

∆ Elektro, House, Techno, Weltmusik, Alternative, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop, Reggae

¡ Lingen, Am alten AKW (Am Kohschultenhof 1)

¡ RO-Bukarest, Romexpo (Blvd. Marasti, Nr. 65-67)

∑ 8.000

∑ 50.000

ª Einlass: Fr. 12:00h, Sa. 12:00h; Beginn: Fr. 16:00h, Sa. 14:30h

µ VVK: 240,- RON ~ 66,- € (Festivalticket), 90,- RON ~ 25,- € (Tagesticket)

∫ Info / Tickets: +49 (591) 520 76

∂ www.bestfest.ro

µ Eintritt frei!

∏ Alanis Morissette, Apollo 440, Cypress Hill, Deluka, Joe Jackson, Judas Priest, Kaiser Chiefs, Manic Street Preachers, Manu Chao, Miss Platnum, Nelly Furtado, Nouvelle Vague, Primal Fear, Ross The Boss, Róisín Murphy, Stereophonics, Sunrise Avenue, The Last Supper, Unkle u. v. a.

∂ www.abifestival.de ∏ Babylon Underground, Back To Basement, Big Tennis, Bratze, Chinaski Jugend, Nicki Jones Solo, Chin Chiller Clan, Dendemann, Egotronic, Enfeeble, Fotos, Gerrit Rüsken, Justin Balk, Kilians, Linguisten, MicPass, MidAir, The Morbid Minds, One Day, Sondaschule, Sugarplum Fairy, Tiny-Y-Son u. v. a.

¿ kostenlos π kostenlos

ʼn

04.-05.07.

078

Fonsstock ∆ Punk, Rock, Ska

¡ Nordenham, Osterwiese (Sarver Straße 72) ∑ 2.000 ª Einlass: Fr. 17:00h, Sa. 12:00h; Beginn: Fr. 18:00h, Sa. 12:30h

µ VVK: 85,- € (bis 31.05.), 95,-€ (Festivalticket), 37,- € (Tagesticket) ∂ www.eurockeennes.fr ∏ Alborosie, Babyshambles, Band Of Horses, Battles, Ben Harper & The Innocent Criminals, Biffy Clyro, CSS - Cansei De Ser Sexy, Cali, Calvin Harris, Camille, Cat Power, Cavalera Conspiracy, Dan Le Sac vs. Scroobius Pip, Danko Jones, dEUS, French Cowboy, Fucked Up, Future Of The Left, Generic, Genghis Tron, Girl Talk, Gnarls Barkley, Gossip, Grinderman, Holy Fuck, Lady Saw & The Srucialists, Lykke Li, MGMT, Massive Attack, Missill, Moby, Moriarty, N.E.R.D., Nash, Red Sparowes, Santogold, Seasick Steve, Sharon Jones, Soko, Sébastien Tellier, The Blakes, The Do, The Mondrians, The Offspring, The Wombats, Tunng, Vampire Weekend, Xavier Rudd, Yeasayer u. v. a.

ƒ Bukarest

ƒ Osnabrück, Münster, Oldenburg, Rheine, Emden

∑ 30.000 ∫ Info / Tickets: +33 (384) 22 46 58

º Bahn bis Bhf. Bukarest

º Bahn bis Bhf. Lingen ¬ Shuttle-Service

¡ F-Sermamagny, Halbinsel Malsaucy ª Einlass: Fr. 16:00h, Sa. 15:00h, So. 14:00h

076

∆ Mainstream-Pop, Indie-Rock, Punk, Rock, IndiePop

π 10,- € p. Person, 30,- € p. Wohnmobil

04.-06.07.

B’estfest

∆ Elektro, Alternative, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, HipHop, Reggae

empfohlen von:

¿ 10,- € p. Zelt, 30.- € p. Wohnmobil

04.-06.07.

µ VVK: 15,- € (Festivalticket); AK: 22,- € (Festivalticket), 10,- € (Tagesticket Fr.), 15,- € (Festivalticket Sa.) ∂ www.fonsstock.de ∏ 20 Belows, Bad Nenndorf Boys, Barfuß, Bitume, Dimple Minds, Locomotif, No Shame, Ramonns, Shantychor Nordenham, Stu!Shit, The Accelerators, The Bottrops, The Porters, The Special Guests, Why Tokio u. v. a. º Bahn bis Bhf. Nordenham ¬ Beschilderung folgen (Fußweg ca. 500 m)

04.-05.07.

Hodokvas

079

∆ Drum’n’Bass, Alternative, Indie-Rock, Metal, Punk, Rock, Ska ¡ SK-Piestany, Letisko ∑ 32.000 µ VVK: 39,- € (Festivalticket), 29,- € (Tagesticket); AK: 46,- € (Festivalticket) ∂ www.hodokvas.sk ∏ Cechomor, Cypress Hill, Dr. Das, HC3, HT, Hypnotix, I Am X, Karpina, Kvety Nikotinu, Lavagance, Malevil, Maso, Matelko, Monkey Business, Pii Jem, Polemic, Puding Pani Elvisovej, Punkreas, Sex Pistols, Slobodna Europa, Switch, The Car Is On Fire, The Swan Bride, Visionary Underground u. v. a. ƒ Bratislava

ƒ Bremen ¿ kostenlos π kostenlos

º Bahn bis Belfort ¬ Shuttle-Service (kostenlos) ƒ Lyon, Straßburg

Coca-Cola, Coke und die Konturflasche sind eingetragene Schutzmarken der The Coca-Cola Company. Coca-Cola ist koffeinhaltig.

π kostenlos

04.-06.07.

Erlebe die coolsten Newcomerbands Deutschlands! Infos AuF www.coke.de

Intro_Stopper_43x78.indd 1

080

La Pampa

03.-09.07.

Metal Camp

∆ Elektro, Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop

∆ Dark, Metal

¡ Hagenwerder, Freibad Hagenwerder (Straße an der alten F99)

¡ SLO-Tolmin, Hotel Paradiso

∑ 2.500

081

∑ 15.000

ª Einlass: Fr. 10:00h

µ VVK: 114,- € (Festivalticket, Headbangers Holiday), 84,- € (Festivalticket)

∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00

∂ www.metalcamp.com

µ VVK: 24,- € (Festivalticket); AK: 28,- € (Festivalticket), 16,- € (Tagesticket Fr.), 20,- € (Tagesticket Sa.)

∏ Alestorm, Apocalyptica, Arch Enemy, Behemoth, Biomechanical, Brainstorm, Catameina, Dark Fortress, Dead Beyond Buried, Drone, Eluveite, Evergrey, Fear My Thoughts, Finntroll, Gorilla Monsoon, Hacride, Hate, Helloween, Herfst, Iced Earth, In Extremo, In Flames, Korpiklaani, Legion Of The Damned, Machinemade God, Mercenary, Meshuggah, Ministry, Misery Speaks, Morbid Angel, Mystic Phrophecy, October File, Onslaught, Opeth, Penitenziagite, Perishing Mankind, Rage, Sails, Six Feet Under, Skyforger, Soilwork, Subway To Sally, Sybreed, Tankard, The Sorrow, Volbeat, Wintersun u. v. a.

∂ www.lapampafestival.de ∏ Bodi Bill, Cats And Cats And Cats, Chikinki, Girls In Hawaii, Grand Island, Herr.Holle, I Might Be Wrong, Jens Friebe, Justine Electra, Karrera Klub, Knäcke Kollektief, Might Sink Ships, Mintzkov, Monotekktoni, Polarkreis 18, Popo, Siva, The Car Is On Fire, The Fashion, The Friendliness Is Going Happy, Urlaub in Polen, Villa Lada u. v. a. º Bahn bis Bhf. Görlitz ¬ Lausitzbahn bis Hagenwerder ¬ Beschilderung folgen (Fußweg ca. 10 Min.) ƒ Görlitz

empfohlen von:

22.04.2008 16:44:44 Uhr

¿ kostenlos π kostenlos

¿ kostenlos π kostenlos

ƒ Lubljana, Triest

ʼnŅ


04.-06.07.

082

Open’er

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Elektro, House, Techno, Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, HipHop ¡ PL-Gdingen, Babie Doly Airfield

04.07.-17.08.

083

Poolbar ∆

¡ A-Feldkirch, Altes Hallenbad (Reichenfeldgasse 10) ∑ 27.000

∑ 50.000 µ VVK: 269,- PLN ~ 76,- € (Festivalticket), 140,- PLN ~ 40,- € (Tagesticket) ∂ www.opener.pl ∏ Beirut, Coco Rosie, DJ Vadim, Erykah Badu, Fischerspooner, Fujiya & Miyagi, Gentleman, Goldfrapp, Interpol, Jay-Z, M.I.A., Massive Attack, Sex Pistols, The Chemical Brothers, The Cribs, The Raconteurs u. v. a. º Bahn bis Bhf. Gdingen ¬ Stadtzentrum ¬ ShuttleService ƒ Gdingen, Danzig π kostenlos

µ VVK: 159,- € (Festivalticket); 59,- € (Punkte-Ticket für bis zu 12 Veranstaltungen) ∂ www.poolbar.at ∏ 04.07. Chicks on Speed, AM Artwalk feat. Bunny Lake; 05.07. Zita Swoon; 10.07. Saul Williams; 11.07. Modeselektor, Pfadfinderei, FM4 DJs; 12.07. MEN (Le Tigre DJs), Navel; 15.07. The Notwist; 18.07. Trouble Over Tokyo, Soap&Skin; 19.07. Bauchklang; 20.07. Death By Stereo; 23.07. The Wombats; 24.07. The Locos; 25.07. Roni Size & MC Dynamite; 01.08. Frank Spilker Gruppe; 08.08. A-Day; 09.08. Delinquent Habits; 10.08. Scott Matthew; 13.08. Iron & Wine; 14.08. Friska Viljor; 15.08. Patrice; 16.08. Blackmail, Chikinki, Slut ƒ Feldkirch, St. Gallen, Friedrichshafen ¿ nicht vorhanden

04.-06.07.

084

Summerjam ∆ Weltmusik, Ska, HipHop, Reggae

04.-10.07.

Superbock Superrock

085

∆ Elektro, Alternative, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock

¡ Köln, Fühlinger See (Oranjehofstraße)

¡ P-Porto, Parque Da Cidade / Lissabon, Parque Do Tejo

∑ 25.000 ª Einlass: Fr. 14:00h, Sa.12:00h, So. 14:00h

∑ je 30.000

∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00

µ VVK: 70,- € (Festivalticket), 40,- € (Tagesticket)

µ VVK: 88,- € (Festivalticket)

∂ www.superbock.pt/ES/sbsr14/

∂ www.summerjam.de ∏ Alaine, Alborosie, Beres Hammond Black Dillinger, Buju Banton, Ce’cile, Clueso, Common, Culcha Candela, Dub Inc., Cunnin’ Lynguists, Derrick Morgan, Dr. Ring Ding, Ganjaman, Irie Révoltés, Jah Cure, Jahcoustix & Dubios Neighbourhood, Ky-Mani Marley, Lady Saw, Looptroop Rockers, Luciano, Miss Platnum, Mono & Nikitaman, Panteon Rococo, Patrice, Pete Philly & Perquisite, Queen Ifrica, Rebellion, Roy Paci & Aretuska, Shaggy, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Tosh Meets Marley, Stephen Marley, Tarrus Riley, The Black Seeds, Ziggi & The Renaissance Band u. v. a. º Bahn bis Köln ¬ S11 bis Chorweiler

∏ 04.-05.07. Porto, Parque Da Cidade: Brand New Heavies, Cla, Crowded House, David Fonseca, Jamiroquai, Jorge Palma, Love And Rockets, Morcheeba, Paolo Nutini, Pete Tha Zouk, Sexy Soundsystem, Xutos & Pontapés And Orquestra De Jazz, Do Hot Club; 09.-10.07. Lissabon, Parque Do Tejo: Iron Maiden, Slayer, Avenged Sevenfold, Rose Tatoo, Lauren Harris, Tera Perdida, Tiesto, Beck, Duran Duran, Mika, Digitalism, Mesa, Rui Reininho ƒ Porto, Lissabon ¿ kostenlos π kostenlos

¿ kostenlos π 10,- bis 15,- € ¥ Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (Infos unter www.vivaconagua.org) empfohlen von:

Ņ

04.-06.07.

TFF Rudolstadt

086

04.-07.07.

087

Volt

∆ Swing, Avantgarde, Balkan, Folk, Jazz, Latin, Weltmusik, Reggae

∆ Elektro, Techno, Alternative, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Indie-Pop, HipHop

¡ Rudolstadt, Markt 7

¡ H-Sopron, Lövér Camping

∑ 30.000

∑ 25.000

µ VVK: 50,- € (Festivalticket), 25,- € (Festivalticket ermäßigt); AK: 24,- € (Tagesticket Fr.), 28,- € (Tagesticket Sa.), 24,- € (Tagesticket So.), 50% Ermäßigung auf Tagestickets für Kinder von 7 bis 16 Jahren

µ VVK: 55,- € (Festivalticket), 22,- € (Tagesticket); AK: 64,- € (Festivalticket), 24,- € (Tagesticket)

∂ www.tff-rudolstadt.de ∏ Achanak, Adrienne Morgan Hammond, Billy Bragg, Bobo, Bonnie Prince Billie, Borderland, Embryo, Erika Stucky, Etran Finatawa, Glen Velez & Lori Cotler, Gráda, Gunnel Mauritzson, Gypsy Queens And Kings, Inka Mbing, Izabo, Jaune Toujours, Johan Hedin, Karl Seglem, L’Alba, Madagascar All Stars, Marammé, Marko Haavisto & Poutahaukat, Niederbayrischer Musikantenstammtisch, Olaf Schubert, Psio Crew, Rainer Scharenberg, Rieck-Kellermann, Riserva Moac, Sameer Makhoul, Samo, Sarband, Sebastian Daller, Serboplov, Shashmaqam Ensemble Buchara, Sheva, Strom und Wasser, The Barnstormers feat. The Rock Candy Cloggers, The Imagined Village, The Proclaimers, Ulman, Yasmin Levy u. v. a. º Bahn bis Saalfeld od. Jena ¬ Regionalbahn bis Rudolstadt / Saale ƒ Jena, Weimar

Ticket-Hotline: (01805) 9 69 00 00

∂ www.sziget.hu/volt_german ∏ 30Y, Anima Sound System, Anthony Rother, Bal & Size9, Belga, Brains, Caramel, Coldcut, Colorstar, Coyote, Csókolom, DJ Cadik, Daddy G, Dave Tripper, Flashback, Fort Knox Five, Heaven Street Seven, Hippikiller, Hot X, Ian Siegal, Igor Do Urden, Irie Maffia, Jon H., Kauázus, Kiscsillag, Koop, Korai Öröm, Korn, Laibach, Louie Austen, MC Verse, Parov Stelar, Pendulum DJs, Run To The Sun, Steve Raskin, Sumo, Supernem, Sziámi, The Prodigy, The Roots, Touch And Go, Tube Tech, Vad Fruttik, Zigastic u. v. a. º Bahn bis Sopron ¬ Buslinien 1, 2 od. 12 bis Lövér Kemping od. Taxi mit einem Volt-Aufkleber (fährt während der Veranstaltung zu ermäßigten Preisen vom Bhf. bis zum Camping) ƒ Sopron ¿ kostenlos π kostenlos empfohlen von:

ʼnŅ

141


04.-06.07.

2008

E S S E N.ORIGINAL.

EINTRITT FREI

With Full Force

088

∆ Alternative, Emo, Hardcore, Metal, Punk, Rock, Ska ¡ Löbnitz, Flugplatz Roitzschjora ∑ 25.000

www.essen-origi nal .de Auf dem Kennedyplatz und in der gesamten Innenstadt

FREITAG: 17 HIPPIES, POHLMANN. M. WALKING ON THE WATER U.A.

Pop Hip-Hop Jazz

ª Einlass: 11:00h; Beginn: 12:00h ∫ Info / Tickets: info@rheinkultur.com

∂ www.withfullforce.de ∏ 1349, A.O.K., Agnostic Front, Biohazard, Born From Pain, Broilers, Brutal Truth, Bullet For My Valentine, Caliban, Converge, Danko Jones, Dark Funeral, Death Before Dishonor, Death By Stereo, Die Apokalyptischen Reiter, Die Kassierer, Drone, Enemy Of The Sun, Ensiferum, Entombed, Hardcore Superstar, Heaven Shall Burn, Illdisposed, In Flames, J.B.O., Japanische Kampfhörspiele, Job For A Cowboy, Lagwagon, Lokalmatadore, Machine Head, Mad Sin, Madball, Mambo Kurt, Misery Speaks, Moonspell, Morbid Angel, One Fine Day, Psychopunch, Pöbel & Gesocks, Ryker’s, She Male Trouble, Six Feet Under, Subway To Sally, The Accidents, Cavalera Conspiracy, The Exploited, Life Of Agony, The Turbo AC’s, Volbeat u. v. a. º Bahn bis Unterer Bhf. Delitzsch ¬ Shuttle-Service ƒ Leipzig π 18,- € p. PKW

Ņ

empfohlen von:

Love Family Park

090

∆ Elektro, House, Techno ¡ Hanau, Mainwiesen (Joseph-Bautz-Straße) ∑ 13.000

Schlager

µ VVK: 28,- € (Festivalguide); AK: 35,- € (Festivalticket) ∂ www.lovefamily.de

º Bahn bis Hbf. Hanau ¬ Beschilderung folgen (Anreise mit dem Festivalticket am Veranstaltungstag mit allen Nahverkehrszügen und Bussen aus dem ganzen Gebiet des RMV und VRN kostenlos)

D O N AU E S C H I N G E N

ƒ Frankfurt / Main

∏ Air Traffic, Anti-Flag, Ben Folds, Bloodlights, Casper, Der Neue Westen, Dicki Fliszar, Dominik Ferrer, Don Bonn, Dúné, Elektrodrei, Eternal Tango, Fard, Hans Nieswandt, Hemmi, Louis Lament, Martin Jondo, Olli Banjo, Phil Fidget, Prinz Pi, Rohdiamanten, Roman Fischer, Schandmaul, Schelmish, The Futureheads, Tobias Becker, Tobox, Tom Hoax, Tomte, Trashmonkeys, Trusting Nolan, Tuettchips, Wohnraumhelden & Freunde Of Liedermaching u. v. a. º Bahn bis Hbf. Bonn ¬ U66 bis Haltestelle Rheinaue ƒ Köln π nicht vorhanden

08.-12.07.

Traffic-Festival

091

∆ Elektro, Alternative, Indie-Rock, Rock, IndiePop ¡ I-Turin, verschiedene Locations

∂ www.trafficfestival.com ∏ Antony And The Johnsons, Apparat, Arctic Monkeys, Art Brut, Candida Höfer, Canecane, Claudia Grassl, Daft Punk, Daniele Sepe, Dietmar Lutz, Franco Battiato, Fuh, Giorgio Valletta, Guido Alfs, Henrik Haakansson, Ivan Segreto, Joakim, LCD Soundsystem, Lise Harlev, Lorenzo LSP, Lou Reed, Mario Martone, Mass-Prod, Meg, Micheal Beutler, Mixo, Moritz Schleime, Namosh, Paolo Maggis, Paolone, Raiz, Rufus, Ryan Mendoza, Sergio Ricciardone, Subsonica, Tarick1, The Coral, Valeria Parrella, Violante Placido, WhoMadeWho, Wolfgang Tillmans, Zu u. v. a. ƒ Turin

π kostenlos

..

∂ www.rheinkultur.com

µ Eintritt frei!

∫ Info / Tickets: +49 (621) 18 19 19 19

∏ DJ Koze, Karotte, Loco Dice, Magda, Minilogue, Ricardo Villalobos, Richie Hawtin, Sven Väth, Tiefschwarz, Tobi Neumann, Turntablerocker u. v. a.

B R AU R E C H T S E I T

µ VVK: Eintritt frei!, 9,- € (Soli-Ticket); AK: Eintritt frei!

∑ 100.000

ª Einlass: 21:00h; Beginn: 22:00h

Comedy Klassik

∆ Elektro, Alternative, Emo, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, HipHop, Reggae ∑ 170.000

µ VVK: 69,90 € (Festivalticket)

06.07.

CITY-OPEN-AIR 22.-24.AUGUST

089

Rheinkultur

¡ Bonn, Rheinaue

ª Einlass: Do. 14:00h ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00

Rock

05.07.

¿ kostenlos π kostenlos

DIEÄARZTE IGGY & THE ,STOOGES PLAIN WHITE T S THE FUTUREHEADS THE SUBWAYS AND MORE ...

09.-12.07.

092

Magic Circle ∆ Metal ¡ Bad Arolsen, Festivalgelände ∑ 25.000 µ VVK: 80,- € (Festivalticket) ∂ www.magiccirclefestival.com

∏ Abbot, Alice Cooper, Beloved Enemy, Benedictum, Brazen, Def Leppard, Doro, Gotthard, Holyhell, Jack Starr, Kobus, Majesty, Manowar, Mob Rules, MSG, Sixth Sense, Stormwarrior, Ted Nugent, Titanium Black, W.A.S.P., Whitesnake u. v. a. º Bahn bis Bhf. Bad Arolsen ƒ Kassel ¿ kostenlos

10.-13.07.

Balaton Sound

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Elektro, IndieRock, Indie-Pop, Reggae ¡ H-Zamárdi, Festivalgelände am Balaton ∑ 250.000 µ VVK: 68,- € (Festivalticket), 28,- € (Tagesticket) ∂ www.balatonsound.hu ∏ Armin van Buuren, Booka Shade, Buscemi, DJ Hype & Daddy Earl, David Guetta, Deladap!, Fatboy Slim, Federico Aubele, Gabin, Gentleman, Jimi Tenor & Kabu Kabu, José Padilla, Koop, Krafty Kuts, LTJ Bukem & MC Conrad, Los De Abajo, M.A.N.D.Y., Massive Attack, B-52s, Mylo, Nicole Conte, Orishas, Re:jazz, Richi Hawtin, Russkaja, Satoshi Tomiie, Sergant Garcia, Urbs u. v. a. ƒ Budapest

π kostenlos ¥ 20.000 Freibier, 20.000 kostenlose Exemplare der neuen Manowar-Single, Verlosung von 4 Motorrädern

093

empfohlen von:

ʼnŅ

SA. 30.8.‘08 / KONSTANZ BODENSEESTADION

BEGINN: 13:00 TICKETS: +49 (0) 7531 - 90 88 44 / WWW.KOKO.DE

142

AZ Timer 89x122.indd 1

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de 25.04.2008 17:30:33 Uhr


10.-13.07.

094

Exit

∆ Elektro, House, Techno, Indie-Rock, Rock, IndiePop, HipHop ¡ SRB-Novi Sad, Festung Petrovaradin

10.07.-24.08.

095

Kulturarena ∆ Klassik, Swing, Avantgarde, Balkan

¡ Jena, Theatervorplatz (Schillergässchen 1) ∑ 70.000

∑ 40.000

ª Beginn: je 20:00h

µ VVK: 92,- € (Festivalticket)

µ VVK: je nach Veranstaltung verschieden

∂ www.exitfest.org ∏ 2ManyDJs, Audion, Axwell, Ben Watt, Booka Shade, Claude von Stroke, Deep Dish, Francois K, Gogol Bordello, Gossip, Juliette And The Licks, Kruder & Dorfmeister, Laurent Garnier, M.I.A., Manu Chao, Miguel Migs feat. Lisa Shaw, Ministry, Nightwish, Paul Weller, Primal Scream, Sex Pistols, Soulwax, Sven Väth, The Hives, Tiga u. v. a. ƒ Novi Sad

∂ www.kulturarena.de ∏ Joan Armatrading, Manfred Krug & Berlin Jazz Orchestra, Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Stacey Kent, The Puppini Sisters u. v. a. º Bahn bis Bhf. Jena West ¬ Fußweg 5 Min. ƒ Erfurt, Leipzig ¿ nicht vorhanden

¿ ca. 20,- € p. Person π kostenlos

pdates, Tickets Tagesaktuelle Programm-U 700 Festivals über zu erte ensw Wiss und alles pa: Euro ganz in n erte und Konz

Les Ardentes

096

Die neue Single „Let It Die“ – ab dem 27.06. erhältlich! Die Foo Fighters auf „Echoes, Silence, Patience & Grace“ Tour 2008: 17.06.2008 Berlin, Wuhlheide 18.06.2008 Düsseldorf, ISS DOME 21.06.2008 Scheeßel, Hurricane-Festival 22.06.2008 Neuhausen ob Eck, Southside Festival

Mehr Infos: www.foofighters.de

www.festivalguide.de

10.-13.07.

Foo Fighters – Hyde Park DVD Die neue Live-DVD der Foo Fighters – ab sofort erhältlich!

10.-12.07.

Obstwiesen-Festival

097

∆ Elektro, Rock

∆ Elektro, Indie-Rock, Indie-Pop, HipHop

¡ B-Lüttich, Parc Astrid

¡ Dornstadt, Business-Park Exit 62

∑ 25.000

∑ 15.000

µ VVK: 90,- € (Festivalticket); 40,- € (Tagesticket)

ª Einlass: Do. 19:00h, Fr. 16:30h, Sa. 15:00h; Beginn: Do. 20:00h, Fr. 17:25h, Sa. 16:00h

∂ www.lesardentes.be

∫ Info / Tickets: festival@obstwiesenfestival.de

∏ Alain Bashung, Apparat, Arno, Booka Shade, CSS - Cansei De Ser Sexy, Camille, Cypress Hill, Daniel Darc, Das Pop, Dave Clarke, Derrick May, Dionysos, Dizzee Rascal, Dr. Lektroluv, Flogging Molly, Girls In Hawaii, Goose, Groove Armada, Laurent Garnier, M.A.N.D.Y., M.I.A., Nada Surf, Naim, Sebastien Tellier, Siouxsie, Spiritualized, The Cinematic Orchestra, The Dandy Warhols, The Do, The Kills, The Mars Volta, The Streets, Trentemøller, Yael u. v. a.

µ Eintritt frei! ∂ www.obstwiesenfestival.de ∏ A Life, A Song, A Cigarette, Fujiya & Miyagi, Get Well Soon, Ja, Panik, Killed By 9V Batteries, Polarkreis 18, Sir Simon Battle, Soapbox, Stompin’ Souls, Superpunk, The Audience, The Heavy, Yucca u. v. a.

ƒ Lüttich, Aachen, Maastricht

º Bahn bis Ulm ¬ ZOB ¬ Shuttle-Service, Nachtbuslinie 9 od. Stadtbuslinie 7 bis Gewerbegebiet Ulm-Nord

¿ 15,- € p. Person

ƒ Ulm ¿ 5,- € p. Person, 5,- € Müllpfand π 5,- € p. PKW empfohlen von:

ʼnŅ

Das neue Album „Rise And Fall, Rage And Grace“ – ab dem 13. Juni 2008 erhältlich.

Mehr Infos: www.theoffspring-official.de

MGMT – ORACULAR SPECTACULAR Das sensationelle Debütalbum der zwei Future-SeventiesSoundtüftler aus NYC, produziert von Dave Fridmann. Inklusive der Single „Time To Pretend“ – ab sofort erhältlich.

10.-12.07.

Optimus Alive!

098

∆ Elektro, Avantgarde, Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, HipHop

11.-12.07.

Creamfields Central Europe

099

¡ P-Oeiras, Passeio Marítimo de Algés

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa

∑ 30.000

¡ CZ-Břeclav, Airport (Letiste)

ª Einlass: 16:00h; Beginn: 17:00h

∑ 30.000

µ VVK: 80,- € (Festivalticket), 45,- € (Tagesticket)

ª Einlass: Fr. 12:00h; Beginn: Fr. 12:00h

∂ www.optimusalive.com

µ VVK: 35,- € (Festivalticket)

∏ Freitag: Rage Against The Machine, Gogol Bordello, The Hives, CSS - Cansei De Ser Sexy, The National, Spiritualized, Tiga, MGMT; Samstag: Bob Dylan, Within Temptation, John Butler Trio, Showcase Ed Banger Records; Sonntag: Neil Young, Ben Harper & The Innocent Criminals, Donavan Frankenreiter, Róisín Murphy, Gossip

∂ www.creamfieldscentraleurope.eu

º Bahn bis Oeiras ƒ Lissabon

∏ Agent, Andy C, Booka Shade, Breeth, Béla N, Chris Sadler, Chriss, Coldcut, Corvin Dalek, Coyote, Crazy Sonic, Dan Cooley, Dandy, DisaZt, Džejár, Enrico, Felipe, Ferry Corsten, Funk D’Void, Guga, Gus Gus, Holy, Hot X, Hyde, Inina Gap, Javas, Javy Union, Jerry, John Digweed, Josef Sedloň, Kasey Taylor, Katcha, Kühl, Lakeside X, Lexicon Avenue, Louis Elio, Lucca, Martin Hloch, MC GQ, Michael Burian, Michael C, Michal Poliak, Michel De Hey, Monkey Business, Monoriders, Navigators, Nitto, Orbith, Pappi, Preach, Sasha, Sayko, Smokin Jo, Sébastien Léger, Tata Bojs, Texx, The Fakes, Wehbba u. v. a. º Bahn bis Hbf. Břeclav ¬ Shuttle-Service ƒ Brno, Bratislava, Wien π 5,- € p. PKW

Mehr Infos: www.whoismgmt.net

THE TING TINGS

We Started Nothing Manchester DIY-Duo der Stunde. Inklusive der Single „That´s Not My Name“ und „Shut Up And Let Me Go“, der Nummer aus der aktuellen iPod/iTunes-Werbung. Single & Album ab dem 30.05. erhältlich.

Mehr Infos: www.thetingtings.de

143


11.-19.07.

100

Jazz Open

∆ Blues, Musical, Chanson, Swing, Jazz, Weltmusik, Rock, Mainstream-Pop, Funk, R&B, Soul ¡ Stuttgart, Pariser Platz, Arena des MercedesBenz-Museums (Mercedesstraße 100) und Bix Jazzclub (Leonhardsplatz 28)

OUT NOW!!

lle e i e ffiz ymn o Die LT! H ME

∑ 8.500 ª Beginn: 19:00h

11.-13.07.

Openair Frauenfeld

101

∆ Alternative, Rock, HipHop, Reggae ¡ CH-Bern, Grosse Allmend ∑ 20.000 µ VVK: 152,- CHF ~ 95,- € (Festivalticket), 125,CHF ~ 78,- € (2-Tage-Ticket), 89,- CHF ~ 55,- € (Tagesticket) ∂ www.openair-frauenfeld.ch

∫ Info / Tickets: info@jazzopen.com ∂ www.jazzopen.com ∏ AaRON, Al Jarreau (19.07.), Chicago (16.07.), Curtis Stigers (13.07.), Diana Krall (14.07.), Dianne Reeves (15.07.), Esperanza Spalding, Erykah Badu (19.07.), Helen Schneider (16.07.), James Morrison, Lenny Kravitz (11.07.), Le Sacre Du Tympan, Manu Katché (14.07.), Melody Gardot, Mike Batt mit den Stuttgarter Philharmonikern (12.07.), Nils Landgren Funk Unit (17.07.), NoJazz, Paul Simon (17.07.), Raul Midón(17.07.), Richard Galliano, Roy Hargrove (19.07.), Salsafuerte (15.07.), Suzanne Vega (11.07.), The Crusaders (18.07.), Till Brönner (13.07.) u. v. a.

∏ Breitbild, Buju Banton, Ce’Cile, Chlyklass, Common, Culcha Candela, Cypress Hill, Disgroove, Madd Family, Dog Eat Dog, Dynamite Deluxe, Fettes Brot, IAM, Ice Cube, Jan Delay & Disko No. 1, Jay-Z, K.I.Z., Karamelo Santo, Kool Savas, Le Peuple De L’Herbe, Looptroop Rockers, OBK, Patrice, Radio 200000 & The Loops, Revolverheld, Sektion Kuchikäschtli, Semantik vs. Manillio, Stephen Marley Blumentopf, Stress, Swollen Members, The Hives, Wu-Tang Clan u. v. a. ƒ Bern

º Bahn bis Hbf. Stuttgart ¬ Beschilderung folgen (Fußweg 5 Min.) ƒ Stuttgart ¥ kostenfreier Shuttle-Service

11.-13.07.

102

Oxegen

∆ Elektro, House, Techno, Alternative, Emo, Folk, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, MainstreamPop, Funk, HipHop, Reggae, Soul ¡ IRL-Naas, Punchestown Racescource ∑ 60.000

SINGLE CD

µ VVK: 244,50 € (Festivalticket inkl. Camping), 224,50 € (3-Tage-Ticket inkl. Camping), 199,50 € (3-Tage-Ticket ohne Camping), 99,50 € (Tagesticket)

SWR3_NPF08_FESTIVALGUIDE_INTRO:SWR3_NPF08_FESTIVALGUIDE_INTRO

16.04.2008

∂ www.oxegen.ie

Intro Lützenkirchen.indd 1

30.04.2008

∏ Freitag: Kings Of Leon, Interpol, Editors, Aphex Twin, Battles; Samstag: R.E.M., The Verve, Amy Winehouse, The Prodigy, Stereophonics, Counting Crows, The Zutons, Newton Faulkner, Panic At The Disco, Richard Hawley, Seasick Steve, The 18:12:13 UhrHoosiers, Scouting For Girls, The Charlatans, Pendulum, Justice, Bowling For Soup; Sonntag: Rage Against The Machine, Kaiser Chiefs, The Swell Season, Glen Hansard & Markéta Irglová, The Fratellis, Ian Brown, The Feeling, Kate Nash, Róisín Murphy, Band Of Horses, Lightspeed Champion, The Pogues, The Couteeners, Alabama 3 º ÖPNV bis Dublin-Parnell Square West ¬ ShuttleService (Dublin-Bus) ƒ Dublin ¿ im Ticketpreis enthalten

11.-12.07.

103

Phono-Pop

18. - 20. SEPTEMBER 2008 BADEN-BADEN I RASTATT

Tickets und Infos rechtzeitig beim SWR3 Service-Center unter 07221 - 300 300 und online auf www.swr3.de

104

∆ Ska

¡ Rüsselsheim, Festung (Hauptmann-ScheuermannWeg 4)

¡ Potsdam, Lindenpark (Stahnsdorfer Str. 76-78)

ª Einlass: Fr 18:00h, Sa: 14:00h; Beginn: Fr 18:30h, Sa: 15:00h ∫ Info / Tickets: info@phono-pop.de

∑ 1.000 ª Einlass: Fr. 18:00h, Sa. 16:00h; Beginn: Fr. 19:00h, Sa. 17:00h ∫ Info / Tickets: +49 (331) 74 79 70

µ VVK: 18,- € (Festivalticket); AK: 25,- € (Festivalticket)

µ VVK: 24,- € (Festivalticket), 15,- € (Tagesticket Fr.), 17,- € (Tagesticket Sa.); AK: 30,- € (Festivalticket), 18,- € (Tagesticket Fr.), 20,- € (Tagesticket Sa.)

∂ www.phono-pop.de

∂ www.skafestpotsdam.de

∏ Die Türen, Fotos, Jeans Team, Jonas Goldbaum, Les Yper Sound, Mardi Gras BB, Psycho Jones, Slut, The Fountains, The World Inferno Friendship Society u. v. a.

∏ Freitag: Directors Cut, The Palookas, Nu Sports, Karamelo Santo, The Dualers; Samstag: Fishhedz, Caroloregians, Moon Invaders, El Bosso & Die Ping Pongs, Ken Boothe

º S-Bahn von Mainz, Wiesbaden, Frankfurt / Main bis Rüsselsheim-Mitte ¬ Beschilderung folgen (Fußweg ca. 10 Min.)

º Bahn bis Berlin ¬ S1 Ri. Potsdam bis Haltestelle Griebnitzsee ¬ Ausgang Universität ¬ Beschilderung folgen

ƒ Frankfurt / Main

ƒ Berlin

¿ kostenlos

π kostenlos

π kostenlos ¥ „Sigur Rós – Heima“-Vorführung (Openair Kino), Poser-Disko empfohlen von:

144

Ska-Festival

∆ Elektro, Alternative, Folk, Indie-Rock, Indie-Pop

∑ 600

SWR3 NEW POP FESTIVAL

11.-12.07.

ʼnŅ

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


11.-13.07.

∆ Drum’n’Bass, Elektro, Funk, HipHop, Reggae

¥ Festivalguide-Stand, Intro Tent (mit M.I.A., Le Peuple De L’Herbe, Nouvel R., AfrikanBoy, The Tape feat. RQM, Elle P & Jahcoozi, Face A Face, Missill, CLP, Sick Girls, Round Table Knights), Write4Gold-Finale, Kino, Breakdance, CharityAktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org)

Splash! ¡ Pouch, Halbinsel Pouch ∑ 20.000 ª Einlass: Fr. 14:00h, Sa. 13:00h, So. 13:00h; Beginn: Fr. 16:00h, Sa. 15:00h, So. 15:00h ∫ Info: +49 (371) 651 15 73; Tickets: +49 (1805) 969 00 00

µ VVK: 74,- € (Festivalticket) ∂ www.splash-festival.com ∏ AfrikanBoy, Azad, Blumentopf, Blumio & Habesha, CLP, Ce’Cile, Culcha Candela, D.I.T.C., Damion Davis, Das Bo, Dynamite Deluxe, Elle P & Jahcoozi, Franky Kubrick, Gentleman, Huss und Hodn, Ice Cube, Irie Révoltés, J-Live, Jay-Z, Jan Delay & Disko No. 1, Kool Savas, Le Peuple De L’Herbe, Little Brother, Looptroop Rockers, M.I.A., M.O.P., Marteria, Missill, Mono & Nikitaman, Mädness & Baggefudda, Nefew, Ohrbooten, Pete Philly & Perquisite, Round Table Knights, Saigon, Sean P., Sefyu, Sera Finale, Shaggy, Sick Girls, Stress, Swollen Members, The Black Seeds, The Tape feat. RQM u. v. a.

105

Travelling mit Mixery: Mixery-Festival-Camp mit exquisiter sanitärer Ausstattung, bezugsfertigen Zelten, Frühstücksservice, Handy-Ladestation, Wertaufbewahrung, Musik u. v. m. für 137,- € inkl. Ticket. Infos: www.mixery-fun-travel.de

empfohlen von:

ńʼnŅł

º Bahn bis Bhf. Bitterfeld ¬ Shuttle-Service ƒ Leipzig, Dessau ¿ kostenlos π kostenlos

11.-13.07.

T in the Park

106

∆ Elektro, Techno, Alternative, Emo, Indie-Rock, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop ¡ GB-Kinross, Balado Airfield ∑ 80.000 µ VVK: 160,- £ ~ 214,- € (Festivalticket), 68,50 £ ~ 92,- € (Tagesticket) ∂ www.tinthepark.com ∏ Alabama 3, Amy Winehouse, Aphex Twin, Band Of Horses, Battles, Ben Folds, Biffy Clyro, Black Kids, Bowling For Soup, British Sea Power, Counting Crows, DJ Hell, David Jordan, Delays, Echo & The Bunnyman, Eddy Grant, Erol Alkan, Feeder, Hot Chip, Ian Brown, Interpol, Justice, KT Tunstall, Kaiser Chiefs, Kate Nash, Kings Of Leon, Lightspeed Champion, Little Man Tate, Michael Mayer, Miss Kittin & The Hacker, Panic At The Disco, Pendulum, Primal Scream, R.E.M., Rage Against The Machine, Richie Hawtin, Seasick Steve, Slam, Sons And Daughters, Sons Of Albion, Stereophonics, Sugababes, The Chemical Brothers, The Fratellis, The Goo Goo Dolls, The Hoosiers, The Kooks, The Law, The National, The Pigeon Detectives, The Pogues, The Prodigy, The Raconteurs, The Subways, The Ting Tings, The Verve, The Wombats, We Are Scientists, dEUS u. v. a. ƒ Edinburgh, Glasgow ¿ kostenlos

11.-13.07.

107

Weedbeat ∆ Reggae

¡ Nordstemmen, Speicher (An der Zuckerfabrik 51) ∑ 2.000 ª Einlass: Fr. 17:00h, Sa. 14:00h, So. 13:00h; Beginn: Fr. 18:00h, Sa. 15:00h, So. 14:00h ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 16,- € (Festivalticket Frühbucherrabatt bis 01.03.); AK: 25,- € (Festivalticket), 18,- € (Tagesticket Sa.), 10,- € (Tagesticket So.) ∂ www.weedbeat.de ∏ Freitag: Offbeat Rockers, Martin Zobel & Band, Jamaram, Yellow Umbrella, Benje; Samstag: Soultechniques, Singin Gold, The Hippocritz, Kimoe, I-Fire, Dub Spencer & Trance Hill, Macka B & The Royale Roots Band; Sonntag: PositiVibration, Loudog, TomJerry, Ganjaman º Bahn bis Bhf. Barnten ¬ Fußweg 5 Min. ƒ Hildesheim, Hannover, Hameln ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Basar, Kid’s Place, Beachbar, Fußballturnier, Badesee

π kostenlos

17.-20.07.

∆ Elektro, House, Techno, Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, Soul

ƒ Valencia

Benicàssim

¡ E-Benicàssim, Festivalgelände ∑ 28.000 µ VVK: 170,- € (Festivalticket) ∂ www.fiberfib.de ∏ American Music Club, Babyshambles, Battles, Black Lips, Booka Shade, Bracken, Da Punto Beat, Danton Eeprom, David Duriez, Death Cab For Cutie, Eef Barzelay, El Hijo, Erol Alkan, Ewan Pearson, Facto Delafé Y Las Flores Azules, Fujiya & Miyagi, Gentle Music Men, Gnarls Barkley, Hot Chip, Joakim, John Acquaviva, Josh Wink, José Gonzalez, Justice, The Kills, La Casa Azul, Leonard Cohen, Manos De Topo, Marc Marzenit, Metronomy, Micah P. Hinson, Mika, Morente Omega con Lagartija Nick, Moriarty, My Bloody Valentine, My Morning Jacket, Nada Surf, Robert Babicz, Richard Hawley, Róisín Murphy, Sigur Rós, Single, Siouxsie, Siritualized, Supermayer, The Brian Jonestown Massacre, The Glimmers, The Marzipan Man, Metope, The National, The New Pornographers, The Raconteurs, The Rumble Strips, The Ting Tings, Tommie Sunshine, These New Puritans, Tiefschwarz, Vincent Vincent & The Villains, Vive La Fête, Yelle u. v. a.

108

¿ kostenlos π kostenlos ¥ Travelling mit Mixery: ab 459,- € (Unterkunft u. Ticket). Infos: www.mixery-fun-travel.de.

Saturday Night Fiber in Madrid am 19.07. mit My Bloody Valentine, Mika, Siouxsie, Babyshambles, Hot Chip, The Rumble Strips (siehe FestivalindexNr. 300)

empfohlen von:

ʼnŅ

º Bahn bis Benicàssim

Ticket-Hotline: (01805) 9 69 00 00

145


17.-20.07.

17.-20.07.

∑ 10.000

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Jazz, Weltmusik, Alternative, Hardcore, Indie-Rock, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Funk, HipHop, Reggae, Soul

ª Einlass: Mi. 12:00h; Beginn: Do. 18:00h

¡ B-Dour, La Plaine De La Machine Á Feu

∫ Info / Tickets: +49 (661) 25 05 55 25

∑ 144.000

µ VVK: 60,- € (limitiert); AK: 75,- € (Festivalticket)

ª Einlass: Mi. 18:00h; Beginn: Do. 12:00h

∂ www.burgherzberg-festival.de

∫ Info / Tickets: info@dourfestival.be

∏ 7for4, Birth Control, Björn Berge, Bröselmaschine, Central Park, Colour Haze, Demon’s Eye, Focus, Gocoo, Grobschnitt, Guru Guru, Götz Widmann, Heinz baut, Herzberg Blues Allstars, Hypnos 69, Korai Öröm, Lazuli, Litmus, Louisiana Red, Magnificient Brotherhood, Mahnimal, Mighty Vibez, Monty and the Butchers, Motorpsycho, Obskuria, Ornah-Mental, Peter Bursch Gitarrenkurs, Presence, Psycho Key, QOPH, Rainer von Vielen, Riverside, Saturnia, Sebkha Chott, Siena Root, Sirqus Alfon, Steve Harley and Cockney Rebel, The Petards, The Waterboys, Ton Steine Scherben Family, Weißwurscht Is u. v. a.

µ VVK: 85,- € (Festivalticket), 45,- € (Tagesticket)

Burg-Herzberg-Festival

109

∆ Blues, Alternative, Folk, Rock ¡ Breitenbach am Herzberg, Burg Herzberg

º Bahn bis Bad Hersfeld od. Alsfeld ƒ Bad Hersfeld, Alsfeld ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Kinderland, Fußballturnier

17.-20.07.

Gurten

112

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, Blues, Weltmusik, Alternative, Indie-Rock, Punk, Ska, HipHop, R&B, Reggae, Soul

Dour

∂ www.dourfestival.eu

110

Day Job, Richie Hawtin, Roni Size, SebastiAn, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Shout Out Louds, Shy FX, Soil & Pimp Sessions, Steel Pulse, Sub Focus, Superlux, Surkin, Svinkels, Takana Zion & Manjul, The (International) Noise Conspiracy, The Bug, The Enemy, The Fall, The Glimmers, The Hoosiers, The Incredible Punish Yourself Pictures Show, The New Pornographers, The Notwist, The Raveonettes, The Teenagers, The Whitest Boy Alive, Tiga, Trapper, Tuisiano, Visionary Underground & Dr. Das, Voodoo Glow Skulls, Wax Tailor, Why?, Woven Hand, Zombie Nation, Gildas & Masaya u. v. a.

∏ Adrian Sherwood & Ghetto Priest, Agnostic Front, Alborosie & Spiritual, Alpha Blondy, Alter Ego, Ambivalent, AqMe, Arid, Asva, Autokratz, BB Brunes, Battles, Beat Tearrent, Birdy Nam Nam, Blitzen, Blu, Bonde Do Role, Born From Pain, Boys Noize, Brodinski, Buju Banton, Cassius, Cataract, Cazals, Chrome Hoof, D.I.M., DJ Friction, Death By Stereo, Digital Mystiks, Dreadzone, Drumcorps, Dub Trio, Earth, Ellen Allien, Elvis Ghettoblaster, Future Of The Left, Gilles Peterson, Gogol Bordello, Goldfrapp, H2O, Hardfloor, Harvey Milk, Heartthrob, Heaven Shall Burn, Heavy Trash, I Am X, Ice Cube, Ivan Smagghe, Jeronimo, Lady Saw, Lagwagon, Loefah & Sgt. Pokes, Life Of Agony, Mad Caddies, Mad Sin, Madrugada, Magda, Meat Puppets, Men, Merauder, Michael Rose, Missill, Modeselektor, More Rockers, Nebula, Omnikorm, Oxbow, Pendulum, Pinback, Punks Jump Up, Qbert, Quit Your

º Bahn bis Bhf. St. Ghislain ¬ Shuttle-Service

17.-20.07.

17.-19.07.

Latitude

113

Vieilles Charrues

¡ F-Carhaix-Plouguer, Festivalgelände ∑ 10.000 ∂ www.vieillescharrues.asso.fr ∏ Ben Harper & The Innocent Criminals, Motörhead, Babyshambles, BB Brunes, ZZ Top, Gogol Bordello, Calvin Harris, Gossip, Yelle, Simian Mobile Disco, Does It Offend You, Yeah?, Vanessa Paradis, The Hives, The Kooks, The Do, The Wombats u. v. a.

ƒ Brüssel ¿ 15,- € p. Person π kostenlos

Ņ

empfohlen von:

114

Rockharz

17.-19.07.

115

Slottsfjell ∆ Alternative, Indie-Rock, Rock, Indie-Pop

¡ GB-Suffolk, Henham Park, Obelisk Arena

¡ Osterode, Festivalgelände (Am Lichtenstein 12-14)

¡ N-Tønsberg, Festivalgelände

∑ 20.000

∑ 5.000

ª Einlass: Do. 12:00h, Fr. So. 09:00h

µ VVK: 130,- £ ~ 164,- € (Festivalticket); 55,- £ ~ 70,- € (Tagesticket)

∫ Tickets:+49 (1805) 969 00 00

∫ Info / Tickets: info@gurtenfestival.ch

∂ www.latitudefestival.co.uk

µ VVK: 195,- CHF ~ 123,- € (Festivalticket), 155,- CHF ~ 97,- € (3-Tage-Ticket), 115,- CHF ~ 72,- € (2-TageTicket), 75,- CHF ~ 47,- € (Tagesticket)

∏ Franz Ferdinad, Death Cab For Cutie, The Go! Team, Amadou & Miriam, Sigur Rós, Elbow, Seasick Steve, Interpol, Grinderman, The Breeders, The Mars Volta, Tindersticks, M.I.A., Buzzcocks, Pete Molinari, James Hunter, Barry Adamson u. v. a.

∑ 16.000

∂ www.gurtenfestival.ch ∏ Adrian Stern, Amy Macdonald, Ben Harper & The Innocent Criminals, Blind, Carbon/Silicon, Culcha Candela, Dada (Ante) Portas, Disco Ensemble, Dynamite Deluxe, Favez, Galactic, HIM, Herbert Grönemeyer, Ich + Ich, Jennifer Rostock, John Butler Trio, KT Tunstall, Kaiser Chiefs, Klee, Marvin, Mina feat. Mich Gerber, Miss Platnum, Pete Philly & Perquisite, Poalo Nutini, Ray Wilko, Schandmaul, Slimboy, Solomon Burke, The (International) Noise Conspiracy, The Beautiful Girls, The BossHoss, The Chemical Brothers, The Courteeners, Turbonegro, William White & The Emergency, Zappa Plays Zappa, Züri West u. v. a.

ƒ London ¿ kostenlos π kostenlos

111

∆ Alternative, Indie-Rock, Metal, Rock, Indie-Pop

∆ Dark, Metal, Rock

¡ CH-Wabern, Talstation der Gurtenbahn

∆ Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop

17.-20.07.

µ VVK: 46,- € (Festivalticket) ∂ www.rockharz.com ∏ Alestorm, Amon Amarth, Atrocity, Beloved Enemy, Benedictum, Brainstorm, Burden Of Grief, Capriccio, Cast In Silence, Crematory, Damn, Diablo Swing Orchestra, Dimple Minds, Down Below, Eisbrecher, Feuerschwanz, Haggard, Kissin’ Dynamite, Knorkator, Lacrimas Profundere, Maroon, Neaera, Ohrenfeindt, One Bullet Left, Raw, Saltatio Mortis, Saxon, Secrets Of The Moon, Serum 114, Sodom, Thirdmoon, Torfrock, Turisas, Týr, V8 Wixxxer, Within Temptation u. v. a.

∑ 10.000 ∂ www.slottsfjellfestival.no ∏ Amadou & Miriam, The Little Ones, Blitzen Trapper, DeLillos’85, Dead Man’s Hand, Fuck Buttons, Gogol Bordello, Ida Maria, Ila Auto, Kaizers Orchestra, Kent, Lapuma, Lars Winnerbäck, Lethal Bizzle, Lukestar, Madcon, Master Piece Of Cake, Operator Please, Sailorine, Sixtyniners, Stereolab, Superfamily, The Bluejays, The Cheaters, The Felice Brothers, The Floor Is Made Of Lava, The National Bank, Woven Hand, Ólafur Arnalds u. v. a. ƒ Oslo

º Bahn bis Bhf. Osterode am Harz ¬ Bus bis Förste ¬ Beschilderung folgen

pdates, Tickets Tagesaktuelle Programm-U über 700 Festivals und alles Wissenswerte zu pa: und Konzerten in ganz Euro

ƒ Göttingen ¿ kostenlos

ƒ Bern

www.festivalguide.de

¿ 69,- CHF ~ 43,- € π 30,- CHF ~ 19,- € (für 4 Tage)

18.-20.07.

Das Fest

116

∆ Alternative, Mainstream-Pop, Rock ¡ Karlsruhe, Günther-Klotz-Anlage ∑ 80.000 ª Einlass: Fr. 14:00h, Sa. 14:00h, So. 9:00h; Beginn: Fr. 15:00h, Sa. 15:00h, So. 10:00h µ Eintritt frei! ∂ www.dasfest-karlsruhe.de ∏ Roy Paci, Willy DeVille, WhoMadeWho, Kasai Allstars, KT Tunstall, The Beautiful Girls, Geronimo, Bo Flower, Jay Farmer, K.I.Z., Storm The Shore, My Elegy, Up To Vegas, Neaera, Irie Révoltés, Schule rockt, Sektor C, Le Oparleur, Kevin Devine u. v. a. º Bahn bis Bhf. Karlsruhe ¬ Straßenbahn Ri. Tivoli ƒ Mannheim, Heidelberg π kostenlos ¥ Skater- und BMX-Park

18.-20.07.

Klangtherapie-Festival

117

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, Techno, Alternative, Punk, Indie-Pop, Funk, HipHop, Reggae ¡ Plankenfels, Wald & Wiese (Scherleithen) ∑ 3.000 ª Einlass: Fr. 18:00h; Beginn: Fr. 18:00h ∫ Info / Tickets: info@klangtherapie-festival.de µ VVK: 24,- € (Festivalticket); AK: 29,- € (Tagesticket) ∂ www.klangtherapie-festival.de ∏ Acid, Milch & Honig, Alexsander Weinkamm, Alfredo Barcos, Arkus P, Brockdorff Klang Labor, Chrillux, Claudio Caruoso & Laurent Zapayne, Contact Earth Crew, Cyberspan, DJ Mage, Dave FX, Dimi Dee, Dis*Ka, Dual Voice, Electro Delikatessen a.k.a. Apfelmann, Fischer & Skamrahl, Tanith, G Punkt, Jan Jansn, Jon May, Jürgen Kirsch, Ludwaq & Friends, M. Knight Mannix, Mac’s Meadow, Mosh Mosh, Nervous Breakdown Crew, Pan Pot, Patrick Jahn, Psy Funky, Rainer von Vielen, Sascha Jochum, Stereo Total, Tom Knight, Ziel 100 u. v. a. º Bahn bis Bhf. Bamberg / Bayreuth ¬ Bus 8231 bis Hollfeld / Plankenfels ¬ Wadendorf / Scherleithen ¬ Feldweg ¬ Beschilderung folgen ƒ Bayreuth, Bamberg ¿ 3,- € Müllpfand π kostenlos

146

18.-20.07.

Melt!

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Alternative, IndieRock, Punk, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop ¡ Gräfenhainichen, Ferropolis (Ferropolisstr. 1) ∑ 15.000

118

Kissy Sell Out, Bonde Do Role, Friendly Fires, Fujiya & Miyagi, Efdemin, Len Faki, Goldie vs. Doc Scott, The Count & Sinden, Crookers, Rummelsnuff, MEN (Le Tigre DJs), Alexander Marcus, Edu K, MC Gringo; Sonntag: Björk, Hot Chip, Battles, Get Well Soon, Los Campensinos, Santogold u. a. º Bahn bis Bhf. Dessau ¬ Bus nach Ferropolis

ª Einlass: Fr. 15:00h ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 85,- € (Festivalticket), 65,- € (2-Tage-Ticket), 45,- € (Tagesticket So.) ∂ www.meltfestival.de ∏ Freitag: Editors, Kate Nash, Adam Green, dEUS, Zoot Woman, Robyn, Hercules And Love Affair, The (International) Noise Conspiracy, Gus Gus, Miss Kittin & The Hacker, Booka Shade, M.A.N.D.Y., Alter Ego, Ellen Allien, Supermayer, Modeselektor, Burger/Voigt, Blackmail, Why?, Turbostaat, The Teenagers, Does It Offend You, Yeah?, Late Of The Pier, Navel, Sascha Funke, Tomas Andersson, Tobias Thomas, Munk, Goldie, Commix, Caspa, Storm, Dúné, Gui Boratto, Markus Kavka, Skream; Samstag: Franz Ferdinand, Róisín Murphy, The Notwist, Stereo MCs, The Wombats, Mr. Oizo, Uffie & Feadz feat. Technotronic, Boys Noize, The Whitest Boy Alive, PeterLicht, Lightspeed Champion, Operator Please, Mathew Jonson, Steve Bug, Cobblestone Jazz, Henrik Schwarz, Miss Platnum, The Mitchell Brothers,

ƒ Berlin, Dessau, Leipzig ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand mit Autogrammstunden, kostenloser Shuttle-Service zw. Park-, Campingplatz und Gelände (ab Do. 13:00h bis Mo. 13:00h durch Euro Touring), Badesee, Gelände mit ausgedienten Schaufelrad- und Eimerkettenbaggern, CharityAktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org) ¥ Travelling mit Mixery: Mixery-Festival-Camp mit exquisiter sanitärer Ausstattung, bezugsfertigen Zelten, Frühstücksservice, Handy-Ladestation, Wertaufbewahrung, Musik u. v. m. ab 75,- € sowie Anreise mit Partysonderzug „Mixery-Train“ (ab 69,- €). Infos: www.mixery-fun-travel.de empfohlen von:

ńʼn Ņ

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


18.-19.07.

119

Nuke

∆ Elektro, Latin, Weltmusik, Folk, Indie-Rock, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae, Soul ¡ A-St. Pölten, VAZ-Openair-Gelände (Kelsengasse 9)

18.-19.07.

120

Pohoda

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Balkan, Jazz, Alternative, Folk, Indie-Rock, Rock, Indie-Pop, MainstreamPop, HipHop ¡ SK-Trenčín, Airport ∑ 25.000

ª Einlass: 11:00h; Beginn: 12:00h

ª Einlass: Fr. 08:00h

µ VVK: 80,- € (Festivalticket)

∫ Info / Tickets: office@pohodafestival.sk

∂ www.nuke.at

µ VVK: 45,- € (Festivalticket); AK: 39,- € (Tagesticket Sa.)

º Bahn bis Bhf. St. Pölten ¬ Shuttle-Service ƒ Wien ¿ kostenlos π kostenlos

ʼnŅ

empfohlen von:

Summercase

121

∆ Elektro, House, Techno, Alternative, Rock, IndiePop, HipHop, R&B, Reggae ¡ E-Madrid, Boadilla Del Monte / E-Barcelona, Parc Del Fòrum ∑ 110.000

∑ 30.000

∏ Alborosie, Culcha Candela, Eddy Grant, Fettes Brot, Galactic, Gentleman, Iriepathie, Lenny Kravitz, Les Babacools, Mono & Nikitaman, Morcheeba, Nightmares On Wax, Orishas, Pete Philly & Perquisite, Rodney Hunter, Stereo MCs, Söhne Mannheims, The Beautiful Girls, The Chemical Brothers, The Heavy, Ward 21 & Tifa u. v. a.

18.-19.07.

µ VVK: 114,- € (Festivalticket)

∏ Amphibios, Audio Bullys, Bell X1, Brazilian Girls, Camille O’Sullivan, Editors, Fatboy Slim, Galagha & Gabanna, Gocoo, Hexstatic, Iva Nova, Jana Kirschner, Joan Baez, Kira, Kubo, L Plus, Lady Saw, Lou Rhodes, MC Coppa, Matthew Herbert Big Band, Midi Lidi, Miss Kittin & The Hacker, Mr. Oizo, My Toys Like Me, Opera SND, Para, Paul Steel, Pendulum DJs & MC Jakes, Richard Muller, Roy Paci & Aretuska, Royal Choral Society, Seun Kuti & Egypt 80, The Cribs, The Infants, The Prostitutes, The Streets, The Subways, The Swan Bride, The Tigerpicks, The Toasters, The Uniques, The Wombats, Tibor Holoda & Junior, Tinariwen, Tosh Meets Marley, Unkle, Veneer, Vrelo, You Coco u. v. a.

∏ 2ManyDJs, Biffy Clyro, Blondie, Cadence Weapon, Cornelius, Edwyn Collins, Etienne De Crécy, Foals, Grinderman, Hidrogenesse, Ian Brown, Interpol, Juan MacLean, Kaiser Chiefs, Kings Of Leon, Los Campesinos!, Los Planetas, M.I.A., Maximo Park, Mogwai, One Night Only, Patrice, Pete & The Pirates, Primal Scream, Santogold, Sex Pistols, Shout Out Louds, Sons & Daughters, The Breeders, The Kooks, The Long Blondes, The Raveonettes, The Stranglers, The Verve, Tiga, We Are Scientists u. v. a. ¿ kostenlos π kostenlos

123

∆ HipHop ¡ Stuttgart, Reitstadion (Talstraße 209) ∑ 13.000 ª Einlass: 09:00h; Beginn: 10:00h µ VVK: 45,- € (Festivalticket) ∂ www.hiphopopen.de ∏ Culcha Candela, Cunnin Lynguists, Dynamite Deluxe, F.R., Huss & Hodn, Ludacris, Ice Cube, Pete Philly & Perquisite, Sido u. v. a. ƒ Stuttgart π kostenlos

Coca-Cola, Coke und die Konturflasche sind eingetragene Schutzmarken der The Coca-Cola Company. Coca-Cola ist koffeinhaltig.

empfohlen von:

148

ń ʼnŅ

Erlebe die coolsten Newcomerbands Deutschlands! Infos AuF www.coke.de

Intro_Stopper_43x78.indd 1

¡ Köln, Tanzbrunnen (Rheinparkweg 1) ∑ 10.000 ª Einlass: Sa. 10:00h, So. 10:00h; Beginn: Sa. 12:00h, So. 12:00h µ VVK: 47,- € (Festivalticket), 36,- € (Tagesticket) ∂ www.amphi-festival.de ∏ Samstag: Cinderella Effect, Combichrist, Covenant, Deine Lakaien, Grendel, Haujobb, Nachtmahr, Noisuf-X, Oomph!, Rotersand, Tactical Sekt, The Klinik, Zeraphine, Zeromancer; Sonntag: And One, Cinema Strange, Clan Of Xymox, Diary Of Dreams, Eisbrecher, Das Ich, Die Krupps, L’Âme Immortelle, Letzte Instanz, The Lovecrave, Mediaeval Baebes, Project Pitchfork, Soko Friedhof, Spiritual Front, Suicide Commando u. a.

ƒ Köln, Düsseldorf ¿ nach Maßgabe der Campingplatzbetreiber π kostenlos ¥ Amphi-Cup am 18.07., Beach, Cocktailbar, Aftershowpartys, Autogrammstunden

¿ & π kostenlos

MTV HipHop Open

∆ Elektro, Alternative, Dark, Indie-Rock, Indie-Pop

º Bahn bis Hbf. Köln ¬ S-Bahn bis Bhf. Köln MesseDeutz ¬ Beschilderung folgen od. Bus 150 Ri. Thermalbad

ƒ Madrid, Barcelona

ƒ Bratislava

19.07.

122

Amphi

∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00

∂ www.summercase.com

∂ www.pohodafestival.sk

19.-20.07.

22.-27.07.

Paléo

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Elektro, Klassik, Musical, Chanson, Alternative, Emo, Folk, IndieRock, Metal, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae, Soul ¡ CH-Nyon, Village Du Monde (Route de SaintCergue, 312) ∑ 210.000

Samstag: Vanessa Paradise, Etienne Daho, Alain Bahung, Ours, K, Nicolas Fraissinet, The Do, Zebramix, Sharko, Minor Majority, Cocoon, K.O.L.O., Alenko, Silvério Pessoa, DJ Sandrinho; Sonntag: R.E.M., Dionysos, Yael Naim, Vive La Fête, Favez, Cocoon, Redwood, Gypsy Sound System, The Passengers, To The Vanishing Point, L’Orchestre De Chambre De Geneve, Moleque De Rua, José Barrense-Dias

µ VVK: 180, € (Festivalticket); 155,- € (5-Tage-Ticket), 130,- € (4-Tage-Ticket), 40,- € (Tagesticket Di.)

ƒ Genf

∂ www.paleo.ch

¿ kostenlos

∏ Dienstag: Ben Harper & The Innocent Criminals, Cali, The Hives, dEUS, BB Brunes, The Wombats, Blood Red Shoes, Pete & The Pirates, Soko, Marvin, Redback, Solange La Frange, Love Motel, Vanessa Da Mata, Siba E A Fuloresta; Mittwoch: Mika, Justice, Girls In Hawaii, I’m From Barcelona, The Raveonettes, Micky Green, Goose, Caribou, Patrick Watson, Rosqo, Round Table Knights, The Dodoz, Summer Went To Soon, Siba E A Fuloresta, Bonde Do Role; Donnerstag: Manu Chao & Radio Bemba Sound System, Firewater, The Kissaway Trail, Brisa Roché, The Dodoz, Chapter, Tiken Jah Fakoly, Dub Inc., Asa, Seun Kuti, Moonraisers, Asher Selector, Junior Tshaka, DJ Dolores, Ramiro Musotto; Freitag: Massive Attack, Iam, Grand Corps MaladeKeny Arkana, Greis, Daniel Dark, Thomas Gutronc, Constance Verluca, Alexandre Kinn, Toufo, Yelle, Missill, Kassette, Dorian Gray, Silério Pessoa, Ramiro Mussotto;

π kostenlos

25.-27.07.

25.-27.07.

126

Fest van Cleef

124

25.-27.07.

Eier mit Speck

125

∆ Blues, Country, Alternative, Folk, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, HipHop, Reggae ¡ Viersen, Hoher Busch (Josef-Kaiser-Allee 1) ∑ 3.000 ª Einlass: Fr. 15:00h, Sa. 12:00h, So. 12:00h; Beginn: Fr. 16:00h, Sa. 13:00h, So. 12:30h ∫ Info / Tickets: braten@eiermitspeck.de µ VVK: 34,- € (Festivalticket) ∂ www.eiermitspeck.de ∏ Freitag: Keith Caputo, Custard Pies, MBWTEYP, Trustgame; Samstag: Clawfinger, 5 Bugs, The Shanes, Götz Widmann, Kapelle Petra, Danger!Beuys, Chief Rockhead, Crimes Of Passion; Sonntag: Knorkator, Sondaschule, Raggabund, Großstadtgeflüster, Beatplanet, Engo, Seedcake ƒ Krefeld, Mönchengladbach, Venlo ¿ kostenlos π kostenlos ¥ kostenloses Frühstück (Eier mit od. ohne Speck und Kaffee) für alle Festivalbesucher am Sa. und So. um 12:00h

127

Force Attack

25.-27.07.

128

Omas Teich

∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop

∆ Hardcore, Punk, Ska, Reggae, Soul

∆ Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop

¡ Mannheim, Messeplatz / Köln, Odonien / Großefehn, Festivalgelände

¡ Behnkenhagen, Festivalgelände

¡ Großefehn, Festivalgelände

∑ 15.000

∑ 6.000

ª Einlass: Do. 08:00h; Beginn: Fr. 14:30h

ª Einlass: Fr. 16:00h, Sa. 11:30h, So. 11:30h; Beginn: Fr. 17:00h, Sa. 12:30h, So. 12:30h

∑ 5.000 µ VVK: 25,- € (Festivalticket)

∫ Info: +49 (381) 45 33 72, droenland@t-online.de

∂ www.ghvc.de ∏ 25.07. Mannheim; 26.07. Köln; 27.07. Großefehn mit Ghost Of Tom Joad, Kettcar, Niels Frevert, The Robocop Kraus, Tomte, Voxtrot, Computer ƒ Mannheim, Köln, Heidelberg π kostenlos empfohlen von:

Ņ

pdates, TiTagesaktuelle Programm-U zu über 700 ckets und alles Wissenswerte ganz Europa: Festivals und Konzerten in

www.festivalguide.de

22.04.2008 16:44:44 Uhr

µ VVK: 30,- € (Festivalticket), 25,- € (2-Tage-Ticket), 15,- € (Tagesticket So.); AK: 35,- € (Festivalticket) ∂ www.forceattack.de ∏ Betagarri, Brutal Polka, Cor, Crushing Caspars, Daily Terroristen, Deadline, Die Kassierer, Die Skeptiker, Die Tornados, Dimple Minds, Dritte Wahl, Eight Balls, Frontkick, Jeff Dahl, Knochenfabrik, Knorkator, Kolporteure, Los Fastidios, Oxo 86, Peter & The Test Tube Babies, Rejected Youth, Rolando Random & The Young Soul Rebels, Sexto Sol, Springtoifel, Talco, The Bottrops, The Business, The Gumbles, The Pokes, The Real Mc Kenzies, The Turbo ACs, The Unseen, Thee Flanders, Toxpack, Yellow Umbrella u. v. a.

∫ Info / Tickets: info@omas-teich.de µ VVK: 59,90 € (3-Tage-Ticket), 39,90 € (2-Tage-Ticket), 25,- (Tagesticket); AK: 70,- € (3-Tage-Ticket), 50,- € (2-Tage-Ticket), 30,- (Tagesticket) ∂ www.omas-teich.de ∏ Ashes Of Pompeii, Blackmail, Bratze, Computer, Enno Bunger, Escapado, Goose, Home Of The Lame, Johnossi, Jupiter Jones, Kaizers Orchestra, Keith Caputo, Spermbirds, The Audience, The Horror The Horror, Trip Fontaine u. v. a. º Bahn bis Bhf. Leer ¬ Bus 460 Ri. Aurich bis Ulbargen, B72 ¬ Beschilderung folgen ƒ Aurich, Emden, Leer, Oldenburg

º Bahn bis Bhf. Rövershagen ¬ Shuttle-Service

¿ 5,- € Müllpfand

ƒ Rostock

π kostenlos

¿ kostenlos

¥ Strandbar, Karaoke-Zelt, Hörspielzelt, Aftershowpartys, Fest van Cleef am 27.07. mit Kettcar, Tomte, Voxtrot, The Robocop Kraus, Niels Frevert u. a. (siehe Festivalindex-Nr. 126)

π 5,- € p. PKW ¥ Ostseestrände ca. 15 km entfernt, Tresen hat durchgehend geöffnet

empfohlen von:

ʼnŅ

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


25.-27.07.

Ruhr Reggae Summer

25.-27.07.

129

Veldensteiner Festival

∆ Reggae

∆ Country, Jazz, Dark, Metal, Rock

¡ Mülheim / Ruhr, Ruhr-Stadion (Friesenstraße 101)

¡ Neuhaus, Burg Veldenstein

130

∑ 6.000

µ VVK: 33,- € (Festivalticket Fr.), 37,- € (Festivalticket Sa.), 24,25 € (Festivalticket So.)

∫ Info / Tickets: info@reggaesummer.com µ VVK: 20,- € (Festivalticket limitiert), Tagesticket nur für So. erhältlich

∂ www.feuertanz-festival.de/veldenstein2008

∏ Jimmy Cliff, Mono & Nikitaman, Powpow Movement, Warriorsound u. v. a.

¥ Mittelaltermarkt im Burghof, Feuershow mit Leuchtfeuer

º Bhf. Hohenems ¬ Shuttle-Service od. Landbus Unterland-Linie 53 bis Lustenau Schmitter

ƒ Plech, Hersbruck

ƒ Mülheim / Ruhr ¿ 10,- € Müllpfand

∂ www.szeneopenair.at

π kostenlos

º Bahn bis Bhf. Neuhaus

º Bahn bis Hbh. Mülheim / Ruhr ¬ Buslinie 122 bis zum Gelände

µ VVK: 51,50 € (Festivalticket), 86,- € (VIP-Festivalticket) ∏ 3 Feet Smaller, Apocalyptica, Brendan Adams Trio, Editors, Experience, Fotos, Guadalajara, In Flames, Jennifer Rostock, Jesus Christ Smokes Holy Gasoline, Johnossi, Krautschädl, Landscape, Montreal, Notstandshilfe, PBH Club, Shout Out Louds, Sondaschule, Sorgente, Spiritual Front, The Las Vegas Drive Thru Wedding Chapel, Wir sind Helden u. v. a.

∏ Erste Allgemeine Verunsicherung, Furunkulus, Haggard, Knorkator, Korpiklaani, Münchner Mozartorchester, Schandmaul, Volkstrott u. v. a.

∂ www.reggaesummer.com

131

¡ A-Lustenau, Wiesenrain

ª Einlass: 12:00h; Beginn: 14:00h

ª Einlass: Fr. 14:00h, Sa. 12:00h, So. 12:00h

Szene-Openair

∆ Elektro, Alternative, Indie-Rock, Rock, Ska, IndiePop, Reggae

∑ 3.000

∑ 10.000

31.07.-02.08.

π kostenlos

ƒ Feldkirch

¥ Freibad, Beachclub

31.07.-02.08.

∆ Dark, Hardcore, Metal, Rock

ƒ Itzehoe

∆ Balkan, Weltmusik, Ska, Reggae

∆ Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop

¡ Wacken, Festivalgelände (Hauptstraße 82)

¿ kostenlos

¡ Koblenz, Festung Ehrenbreitstein

∑ 65.000

π kostenlos

∑ 2.000

¡ Beelen, Festivalgelände Fliesenstudio Hartmann Hörster

ª Einlass: Do. 16:00h, Fr. 10:00h, Sa. 11:00h Beginn: Do. 17:00h

¥ W:O:A Soccer Cup, W:O:A Metal Battle, MetalKaraoke, W:O:A Beergarden, W:O:A Movie Night, Wacken rocks Seaside am 05.07. in Aurich mit Motörhead, Machine Head, Saxon, Torfrock (siehe Festivalindex-Nr. 274)

ª Einlass: Fr. & Sa. 18:00h Beginn: Fr. & Sa. 19:00h

Wacken-Openair

µ VVK: 99,- € (Festivalticket) (ausverkauft) ∂ www.wacken.com

132

∏ 3 Inches Of Blood, Airbourne, Alestorm, As I Lay Dying, At The Gates, Autumn, Avenged Sevenfold, Avantasia, Axel Rudi Pell, Axxis, Before The Dawn, Carcass, Children Of Bodom, Corvus Corax, Crematory, Cynic, Destructor, Dream Of An Opium Eater, Enemy Of The Sun, Ensiferum, Evocation, Excrementory Grindfuckers, Exodus, Girugämesh, Gorerotted, Gorgoroth, Grave, Hatebreed, Headhunter, Holy Moses, Iron Maiden, Job For A Cowboy, Kamelot, Killswitch Engage, Kreator, Krypteria, Lauren Harris, Leaves Eyes, Lord Belial, Lordi, Machine Men, Massacre, Mercenary, Metakilla, Mortal Sin, Nashville Pussy, Negura Bunget, Nifelheim, Nightwish, Obituary, Opeth, Powerwolf, Primordial, Psychopunch, Sabaton, Saltatio Mortis, Soilwork, Sonata Arctica, Stam1na, Sturm Und Drang, The Bones, The Haunted, Torture Squad, Van Canto, Unearth, Warbringer, Watain u. v. a.

01.-02.08.

Horizonte Kompakt

133

∫ Info: +49 (261) 423 02; Tickets: info@cafehahn.de

01.-02.08.

Krach am Bach

134

∑ 4.000 ª Einlass: Fr. 17:00h, Sa. 12:00h Beginn: Fr. 18:30h, Sa. 13:00h µ VVK: 25,- € (Festivalticket), 15,- € (Tagesticket)

µ VVK: 14,- € (Festivalticket)

∂ www.krachambach.de

∂ www.horizonte-festival.de

∏ Amplifier, Empty Trash, Eternal Tango, Friska Viljor, The Venus Pulse, Kapelle Petra, Lost Youth, Samavayo, Skings, The Rain, Truckfighters, Turbostaat u. v. a.

∏ Freitag: Musiker ohne Grenzen, Locomondo, Skatalites, Menino; Samstag: Zdob Si Dup, Tinariwen, Global Kryner, Menino º Bahn bis Hbf. Koblenz ¬ Buslinie 6 bis NeedorfBergstraße ¬ Fußweg 10 Min. od. Shuttle-Service ab Bus-Bhf. Löhr-Center ƒ Köln, Frankfurt / Main

º Bahn bis Bhf. Beelen ¬ Fußweg 2 km ƒ Münster, Bielefeld ¿ kostenlos, 20,- € Pfand p. Zelt, keine Duschen π kostenlos ¥ Benefiz-Openair, Aftershowparty

������

������������� ������������������� �������������������������������� ������������������������������������������� ���������������������������������������������������

º Bahn bis Bhf. Itzehoe ¬ Shuttle-Service

������� ����� ������������������������������� � � � � �� ��������� �� ����

��������������������������������������������������������������������������������������������������� ����������������������������������������������������������������������������������������������� ������������������������������������������������������������������������������������������������������ ������������������������������������������������������������������������������������������������������������� ����������������������������������������������������������������������������������������������������������� ���������������������������������������������������������������������������������������������������������������� ��������������������������������������������������������������������������������������������

�������������

����������������

��������������

��������

�����������������������������������������������

FIBERFIB.COM

������������������������������ ������������������������������ �����������������������������

������������������������������� �����������������������������������������

�����������������


01.-03.08.

Lollapalooza

135

∆ Indie-Rock, Progressive, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop

01.-03.08.

136

Nachtdigital

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, House, Techno

01.-03.08.

∆ Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa

º Bahn bis Hbf. Koblenz ¬ Shuttle-Service (kostenpflichtig)

Nature One

137

¡ USA-Chicago, Grant Park

¡ Cavertitz, Bungalowdorf Olganitz (Neue Straße 29)

¡ Kastellaun, Raketenbasis Pydna

ƒ Koblenz, Frankfurt / Main, Wiesbaden

∑ 40.000

∑ 3.000

∑ 50.000

¿ kostenlos

µ VVK: 205,- $ ~ 130,- € (Festivalticket)

ª Einlass: Fr. 14:00h; Beginn: Fr. 21:00h

ª Beginn: Fr. 20:00h, Sa. 18:00h

π kostenlos

∂ www.lollapalooza.com

µ VVK: 40,- € (Festivalticket begrenzt auf 2.500 Tickets); AK: 50,- € (Festivalticket), 30,- € (Tagesticket)

∫ Info / Tickets: +49 (261) 921 58 40

¥ Do. 31.07. ab 12:00h Camping und Mixery-Opening

∏ Sharon Jones & The Dap-Kings, Amadou & Miriam, Battles, Bloc Party, Blues Traveler, Brand New, Brazilian Girls, Broken Social Scene, Butch Walker, CSS - Cansei De Ser Sexy, Cat Power, Lupe Fiasco, Chromeo, Dierks Bentley, Duffy, Explosions In The Sky, Flogging Molly, G. Love & Special Sauce, Girl Talk, Gnarls Barkley, Gogol Bordello, Jamie Lidell, John Butler Trio, Kanye West, Love And Rockets, Mark Ronson, Mates Of States, Nine Inch Nails, Okkervil River, Radiohead, Rage Against The Machine, Spank Rock, Stephen Malkmus & The Jicks, The Black Keys, The Kills, The National, The Raconteurs, Wilco u. v. a.

∂ www.nachtdigital.de ∏ Beautiful Planet Earth, Carina Posse, Daniel Stefanik, Dixon, Dreikommanull, Efdemin, Erobique, Four Tet, Freund Der Familie, Guy Gerber, Henrik Schwarz, Joris Voorn, Krause Duo, Latex Distortion, Lawrence, Manamana, Marcus Worgull, Mathias Kaden, Plaid, Scott, Steffen Bennemann, Stephan Bodzin, Sven Tasnadi, Wighnomy Brothers, Âme u. v. a.

µ VVK: 56,- € (Festivalticket), 42,- € (Tagesticket); AK: 65,- € (Festivalticket), 49,- € (Tagesticket) ∂ www.nature-one.de

Travelling mit Mixery: Mixery-Festival-Camp mit exquisiter sanitärer Ausstattung, bezugsfertigen Zelten, Frühstücksservice, HandyLadestation, Wertaufbewahrung, Musik u. v. m. für 116,60 € inkl. Festivalticket sowie Anreise mit Partysonderzug „Mixery-Train“ (ab 59,- €). Infos: www.mixery-fun-travel.de

¥ Innervisions Label Showcase, Daytime Entertainment & Sunday Afterhour by Dreikommanull & Guests, Visuals by Cinemata & MFO, Deko by Muna & Convulse

∏ ATB, Alter Ego, Ante Perry, Anthony Rother, Arkus P, Armin van Buuren, Babor, Bassface Sascha, Brixton, CJ Bolland, Carl Cox, Chris Liebing, Christian Fischer, DJ Murphy, DJ Toyax, Da Hool, Dag, Dave Clarke, Dave202, Discordia, Dominik Eulberg, Dr. Motte, Dubfire, Duderstadt, Einmusik, Elmar Strahte, Elton D., Felix Kröcher, Ferry Corsten, Gabriel Ananda, Giuseppe Ottaviani, Gregor Tresher, Jacek Sienkiewicz, Johannes Heil, Joris Voorn, Judge Jules, Kyau & Albert, Lützenkirchen, Malente, Martin Heyder, Mijk van Dijk, Milk & Sugar, Moguai, Monika Kruse & Karotte, Moritz Piske, N.U.D.E., NatureOne Inc., Paul van Dyk, Perplexer, Rank1, Raoul, Renato Cohen, Rob Acid, SONO, Sebastian Gnewkow, Space DJz, Sven Väth, Sven Wittekind, Tanith, The Disco Boys, The Flowmasterz, Tillmann Uhrmacher, Tiesto, Tom Cloud, Tom Wax, Umek, Westbam, Yves De Ruyter u. v. a.

01.-02.08.

01.-02.08.

∆ Punk, Rock, Ska

∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop

¡ A-Gmünd, Festgelände Bleyleben (Bleylebenstraße)

¡ Freising, Festivalgelände am Vöttinger Weiher (Bachstraße)

∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop, Funk, HipHop, Reggae

∆ Alternative, Emo, Hardcore, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop

¡ Geretsried, Gut Buchberg

¡ Trebur, Am Freibad (Theobaldstraße)

∑ 1.500

∑ 3.500

∑ 6.000

∑ 3.000

∂ www.palaverama.at

ª Einlass: Fr. 12:00h, Sa. 12:00h Beginn: Fr. 14:30h, Sa. 14:30h

ª Einlass: Fr. 14:30h, Sa. 12:00h

ª Einlass: Fr. 16:00h, Sa. 10:00h, So. 10:00h Beginn: Fr. 17:00h, Sa. 14:00h, So. 14:00h

ƒ Chicago

º Bahn bis Bhf. Oschatz ¬ Buslinie 764 Ri. Torgau bis Haltestelle Olganitz (Cavertitz) ƒ Oschatz, Leipzig, Dresden ¿ kostenlos π kostenlos

01.-02.08.

Palaverama

138

∏ Freitag: Wir Sind Helden, Guadalajara, Ja, Panik, The Scarves, Jenny Jazz; Samstag: Fotos, Jonas Goldbaum, Spout, Surfaholics, Q&A º Bahn bis Bhf. Gmünd ¬ zu Fuß vom Bahnhofsplatz über Emmerich-Berger-Straße, Weitraer Straße zur Bleylebenstraße ƒ Linz, Krems, St. Pölten, Wien ¿ kostenlos π kostenlos

Prima Leben und Stereo 139

140

Sonnenrot

∫ Info / Tickets: info@prima-leben-und-stereo.de

∫ Info: info@sonnenrot.com; Tickets: +49 (1805) 908 844

µ VVK: 17,- € (Festivalticket)

µ VVK: 69,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand)

∂ www.prima-leben-und-stereo.de

∂ www.sonnenrot.com

∏ Anajo, Frank Spilker Gruppe, Jonas Goldbaum, Monostars, My New Zoo, Polarkreis 18, Winterkids u. v. a.

∏ Blumentopf, Chikinki, Donots, Fertig, Los!, Get Well Soon, Itchy Poopzkid, Johnossi, Kilians, Mia., Shout Out Louds, The Futureheads, The Seesaw, Zoot Woman u. v. a.

º Bahn bis Bhf. Freising ¬ Shuttle-Service od. Beschilderung folgen ƒ München, Freising ¿ 2,- € p. Person, 5,- € Müllpfand π kostenlos ¥ nette Atmosphäre inmitten grüner Wiesen und einem netten Weiher empfohlen von:

ʼnŅ

º Bahn bis Hbf. München ¬ S7 bis Wolfratshausen ¬ Shuttle-Service (im 30-Minuten-Takt) ƒ München ¿ kostenlos π kostenlos ¥ brasilianische Trommler, Lagerfeuerstellen, Bazar, Biergarten, Burning Man, Finale Emergenza Deutschland empfohlen von:

ʼnŅ

empfohlen von:

ʼnŅł

01.-03.08.

Trebur-Openair

141

∫ Tickets: +49 (1805) 040 300 µ VVK: 30,- € (Festivalticket), 15,- € (Tagesticket Fr.), 17,- € (Tagesticket Sa. & So.); AK: 38,- € (Festivalticket), 18,- € (Tagesticket Fr.), 20,- € (Tagesticket Sa. & So.) ∂ www.treburopenair.de ∏ 1000 Robota, At The Farewell Party, Balboa Inn, Cloudberry, Cordless, Dúné, Elfmorgen, Escapado, Flowin Immo & Les Freaqz, Funky Fizzle, Infinite Monkey Theory, Jacky, Jennifer Rostock, Kilians, Ludwig Van, Madsen, Pete Blume, Rantanplan, Rockpilot, She’s All That, Sir Toby, Drowning Fate, The Audience, The Real McCoy, Tomte, Tribute To Nothing, Turbostaat, u. v. a. º Bahn bis Hbf. Frankfurt / Main od. Mainz ¬ S-Bahn bis Rüsselsheim ¬ Bus bis Haltestelle Astheimer Str. ƒ Frankfurt, Darmstadt, Mainz ¿ 5,- € π kostenlos


∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Balkan, Jazz, Latin, Weltmusik, Alternative, Indie-Rock, Punk, Ska, IndiePop, Funk, HipHop, Reggae, Soul

Juicy Beats

¡ Dortmund, Westfalenpark ∑ 20.000 ∫ Info: info@juicybeats.net; Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 14,- € (Festivalticket bis 31.05.) 18,- € (Festivalticket); AK: 22,- € (Festivalticket), 12,- € (Ticket ab 22:00h) ∂ www.juicybeats.net ∏ André Galuzzi, André Rother, Anne Poprausch, Ante Perry, Arabsonradar, Audio Rebelution Rockers, Björn Polanski, Brot & Spiele, Carsten Helmich, Clara Hill, Coma, DJ Click, DJ Dash, DJ Larse & Simon2, Damned Dan, Daniel Kasprowics, Die Lebenden Legenden, Digitalism, Dynamo Soundmachine, Dynamodyse, Fabian SaavedraLara, Flora, Freakatronik DJs, Frenchman, Funktronix, Get Well Soon, Gratis Film Soundsystem, Ingo Sänger, Jeanine, Jonnek, Kenshiro, Klaus Fiehe, Kosta Kostov, Langenberg, Lefty & Alex, Mahan, Mediengruppe Telekommander, Mouse On Mars, Nortec Orchestra, Nosliw, Oliver Klein, Overschmidt, Panteón Rococó, Philipp Bückle, Philipp Nusch, Phoneheads, Phony 14, Rumble Mumble DJs, Rummelsnuff, S Cream, Schwefelgelb,

07.-09.08.

145

Haldern Pop

142

Scorpio Soundsystem feat. Echo Minott & Sassafrass, Shocking Murray, Sonar Kollektiv Orchestra, Steward & Stricher, The Baby Universal, Tobias Becker, Top Frankin Soundsystem, Without Wax u. v. a.

08.-09.08.

Appletree Garden

146

∏ Beeline, Eight Legs, Gloria Swanson, John Goldtrain, Kilians, Mintzkov, The Robocop Kraus, Werle & Stankowski u. v. a. º Bahn bis Osnabrück od. Bremen ¬ Bahn bis Bhf. Diepholz ƒ Osnabrück, Bremen, Hannover π kostenlos

π kostenlos

¥ Bolzen-Fußballturnier

148

empfohlen von:

08.-10.08.

Heitere-Openair

147

∆ Alternative, Metal, Punk, Rock, Ska, MainstreamPop, Funk, HipHop, R&B, Reggae ¡ CH-Zofingen, Heitere Platz µ VVK: 145,- CHF ~ 90,- € (Festivalticket), 110,CHF ~ 68,- € (2-Tage-Ticket), 65,- CHF ~ 40,- € (Tagesticket) ∂ www.heitere.ch ∏ Freitag: Jan Delay, Züri West, Danko Jones, Grand Avenue; Samstag: Die Fantastischen Vier, Sportfreunde Stiller, The Locos, Dada Ante Portes, Open Season, Miss Platnum, Chor Auf Bewährung; Sonntag: Stephan Eicher, Wir Sind Helden, Culcha Candela, 6er-Gascho, Kummerbuben º Bahn bis Bhf. Zofingen ¬ Shuttle-Service ƒ Zofingen

ʼnŅ

08.-09.08.

Mamallapuram

149

Erlebe die coolsten Newcomerbands Deutschlands! Infos AuF www.coke.de

Intro_Stopper_43x78.indd 1 08.-10.08.

08.-09.08.

150

Olgas Rock

ʼnŅ

22.04.2008 16:44:44 Uhr

Open Flair

151

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Indie-Rock, Indie-Pop

∆ Elektro, Alternative, Emo, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop

∆ Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop, Reggae

¡ Storkow, Burg (Schlossstraße 6)

¡ Oberhausen, Olga Park (Vestische Straße 45)

¡ Frankfurt / Main, Batschkapp (Maybachstraße 24)

∑ 700

∑ 10.000

¡ Eschwege, Festplatz am Werdchen (Brückenstraße)

∑ 800

ª Einlass: Fr. 15:00h, Sa. 12:00h ∫ Info / Tickets: presse@mamallapuram.de

ª Einlass: Fr. 14:00h, Sa. 12:00h; Beginn: Fr. 15:00h, Sa. 13:00h

∆ Blues, Country, Balkan, Jazz, Alternative, Folk, Indie-Rock, Indie-Pop, Soul

ª Einlass: 19:00h; Beginn: 20:00h ∫ Info / Tickets: info@hazelwood.de µ VVK: 12,- € (Festivalticket); AK: 15,- € (Festivalticket) ∂ www.hazelwood.de ∏ Mardi Gras BB, Smokestack Lightnin’, The Audience, The Great Bertholinis u. v. a. º Bahn Hbf. Frankfurt / Main ¬ S6 bis Haltestelle Eschersheim ¬ U1, 2, 3 od. Nachtbus bis Haltestelle Weißer Stein ƒ Offenbach, Mainz, Wiesbaden π kostenlos

µ VVK: 24,- € (Festivalticket); AK: 29,- € (Festivalticket), 19,- € (Tagesticket Fr.), 21,- € (Tagesticket Sa.) ∂ www.mamallapuram.de ∏ Barra Head, Björn Kleinhenz, The Dance Inc., Delbo, Jn Fischer Erf, Kyte, Leander, Lichter, Mikrofisch, Mio Myo, Norman Palm, Paul Dimmer Band, Peer mit Band, The Aim Of Design Is To Define Space, The LK, Thimo Sander u. v. a.

µ Eintritt frei! ∏ 5Bugs, Bratze, Dúné, Escapado, Kaizers Orchestra, Klee, Monsters Of Liedermaching, Pete Blume, Seething Floors, The Guns, World Inferno Friendship Society u. v. a. º Bahn bis Hbf. Oberhausen ¬ Tramlinie 112 od. Buslinie SB90, SB91, SB92, SB96 bis Haltestelle Olga Park ƒ Duisburg, Essen, Köln

ƒ Berlin, Frankfurt / Oder, Fürstenwalde

π kostenlos

¿ 5 € Müllpfand p. Zelt

¥ Je 2 Aftershowpartys an beiden Tagen im Druckluft (u.a. mit Bratze) und in der Chill-Da-Halle

π kostenlos

empfohlen von:

ʼn Ņ

empfohlen von:

∑ 10.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 64,- € (Festivalticket), 49,- € (Festivalticket Kinder 11-14 Jahre)

∂ www.olgas-rock.de

º Bahn bis Bhf. Storkow ¬ Beschilderung folgen

¥ Benefizfestival für Terre Des Hommes, TolleDinge-Tombola, Bowling-Bahn-Aftershowparty, eine Spende von 2,- € ist im Ticket enthalten

152

º Bahn bis Oslo ¬ Fußweg 10 Min. od. Tramlinien 18, 19 bis St. Halvards Plass od. Buslinien 34, 70, 74 bis Dyvekes Bro

∑ 35.000

∂ www.appletreegarden.de

¿ kostenlos

∏ A-Trak, Animal Alpha, Buraka Som Sistema, Casiokids, Dark Meat, Diplo, Diskjokke, El Cuero, Elephant 9, Fleet Foxes, Gerilja, Girl Talk, Grand Island, Grinderman, Health, Holy Fuck, Howl, Ida Maria, Ingrid Olava, Iron & Wine, Isis, Jamie Lidell, Janelle Monáe, José Gonzales, Kaizers Orchestra, Kid Sister, Konono No. 1, Kung Fu Girls, Lama, Lightspeed Champion, Lykke Li, Master Piece Of Cake, Moodie, My Bloody Valentine, N.E.R.D., No Age, Okkervil River, Pirate Love, Raga Rockers, Roger Græsberg & The Anti-Music Bonanza, Sigh & Explode, Sigur Rós, Silje Nes, Sonic Youth, Sunn O))), The Dodos, The Mae Shi, The National, The Night Marchers, The Sonics, The Sword, Thom Hell, Tommy Tokyo & Starving For My Gravy, Truls And The Trees, Turbonegro, WE, Yeasayer u. v. a.

empfohlen von:

µ VVK: 15,- € (Festivalticket); AK: 19,- € (Festivalticket)

¿ kostenlos

∂ www.oyafestivalen.com

ƒ Oslo

∫ Info / Tickets: info@appletreegarden.de

ƒ Bocholt

Hyper-OlympicHazelwood-Festival

¥ Info-Stand „Viva con Agua“

www.festivalguide.de

ª Einlass: Fr. 17:00h, Sa. 12:00h Beginn: Fr. 19:00h, Sa. 15:00h

08.08.

∏ Friska Viljor, Herrenmagazin, Kate Mosh, Slut, Why? u. v. a.

π kostenlos

∑ 2.000

ʼnŅ

∫ Info: guido@zukunfts-musik.de; Tickets: +49 (541) 760 77 80

ƒ Münster

pdates, TiTagesaktuelle Programm-U zu über 700 erte ensw Wiss alles ckets und ganz Europa: Festivals und Konzerten in

∑ 20.000 µ VVK: 1.695,- NOK ~ 215,- € (Festivalticket)

º Bahn bis Hbf. Osnabrück ¬ Fußweg 5 Min. Ri. Neumarkt od. Stadthalle od. Bus Ri. Neumarkt

ª Beginn: Do. 19:00h, Fr. 13:00h, Sa. 11:00h

empfohlen von:

∑ 2.000

empfohlen von:

¡ Diepholz-Lüdersbusch, Bürgerpark (Triftweg)

¥ Festivalguide-Stand mit Autogrammstunden

¡ N-Oslo, Medieval Ruin Park (Oslo Gate 13)

∂ www.lokpop.de

∑ 7.000

º Bahn bis Duisburg ¬ Bahn bis Bhf. Haldern / Niederrhein

∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop

¥ Fernsehturm, DJ Parkbahn, div. Spielplätze inkl. Hüpfburgen, Liebesgondeln, Seen, Wiesen, Planschbecken

ʼnŅ

144

Øya

¡ Osnabrück, Festivalgelände am Glanz & Gloria (Neuer Graben 40)

µ VVK: 12,- € (Festivalticket); AK: 15,- € (Festivalticket)

π 3,- € p. PKW

05.-09.08.

∆ Rock, Indie-Pop

ƒ Bochum, Gelsenkirchen

¡ Rees-Haldern, Alter Reitplatz (Lohrstraße)

∏ Alamo Race Track, Bohren Und Der Club Of Gore, Diry Projectors, Editors, Dear, Foals, Guillemots, Gutter Twins, Iron & Wine, Jack Penate, Joan As Police Woman, Kate Nash, Kilians, Kula Shaker, Loney Dear, Lykke Li, Mintzkov, Okkervil River, Olafur Arnalds, Scott Matthew, Soko, The Dodos, The Flaming Lips, The Heavy, The National, White Lies, Yeasayer u. v. a.

143

º Bahn bis Bhf. Dortmund (Festivalticket berechtigt zur kostenlosen An- und Abreise im gesamten VRR-Gebiet)

∆ Indie-Pop, Indie-Rock, Elektro

∂ www.haldern-pop.de

Lokpop Spezial

ª Einlass: 15:00h; Beginn: 16:00h

∆ Avantgarde, Indie-Rock, Indie-Pop

µ VVK: 60,- € (Festivalticket)

02.08.

Coca-Cola, Coke und die Konturflasche sind eingetragene Schutzmarken der The Coca-Cola Company. Coca-Cola ist koffeinhaltig.

02.08.

ʼnŅ

∂ www.open-flair.de ∏ Adam Green, Anti-Flag, Bitune, Blackmail, Bloodlights, Boy Hits Car, Culcha Candela, Danko Jones, Die Fantastischen Vier, Die Schröders, Donots, El*Ke, Fettes Brot, Glory Of Joann, Graf Zwirni, Irie Révoltés, Itchy Poopzkid, Jennifer Rostock, Kettcar, Moneybrother, Monsters Of Liedermaching, Montreal, Not Called Jinxs, Panteón Rococó, Savoy, The Courteeners, The Futureheads, The Hives, Turbostaat u. v. a. º Bahn bis Eschwege-West ¬ Shuttle-Service bis Tränenbürck / Werchen ¬ Beschilderung folgen ƒ Hannover, Wolfsburg ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org)

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


08.-10.08.

152

Reggae Jam ∆ Reggae ¡ Bersenbrück, Klosterpark (Schulstraße) ∑ 10.000

ª Einlass: Fr. 19:00h, Sa. 13:00h, So. 10:00h; Beginn: Fr. 20:00h, Sa. 14:00h,, So. 11:00h µ VVK: 29,- € (Festivalticket), 18,- € (Tagesticket) ∂ www.reggaejam.de ∏ Alborosie, Barney Millah, Black Scorpio, Brigadier Jerry, Charlie Chaplin, Chezidek, Daddy Rings, Dawn Penn, Dr. Ring Ding, Ganjaman, General Trees, Goldi, House Of Riddim, Iriepathie, Josie Wales, Junior Banton, Junior Reid, Ken Boothe, Kimoe, Lloyd Brown, Lord Sassafrass, Manu Ran-king, Mono & Nikitaman, Mykal Rose, Nattyking, Outernational Sounds, Perfect, Peter Hunnigale, Sheriff’s Soundpatrol, Silly Walks, Uwe Banton u. v. a. º Bahn bis Bhf. Bersenbrück ¬ zu Fuß über die Bahnhofstraße Ri. Freibad ƒ Osnabrück ¿ kostenlos π kostenlos

08.-10.08.

155

Taubertal

08.-10.08.

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa, Indie-Pop, Mainstream-Pop, HipHop

SonneMondSterne

¡ Saalburg, Bleilochtalsperre (Wetteraweg) ∑ 25.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 74,- € (Festivalticket); AK: 50,- € (Tagesticket) ∂ www.sonnemondsterne.de ∏ 2Face, AL, ASP, Alter Ego, Ana, Anja Schneider, BSTee, Base, Boys Noize, Breakfastklub, Cannibal Cooking Club, Carina Posse, Chopstick & JohnJon, Chris, Colt, D. Diggler, DJ Koze, DJ Krust, DJ Rush, DJ Tayler, Deichkind, Deph, Der Totmacher, Digital Slaves, Digitalism, Djane Bux & Vinyl D, Dreher & Smart, Dubfire, Ducksfunk, Electric Sun, Electrostatic, Emerson, Erobique, Esquare, Extrawelt, Felix Kröcher, Fettes Brot, Frank Lorber, Fun Key & B-Rok, GKone, Green, Gregor Tresher, Hanson & Schrempf, Heartthrob, Heinrich Müller, Ian Simmonds, Ivan Smagghe, Jacek Sienkiewcz, James Holden, Jenn, Jeremy P. Caulfield, Julietta, Karotte, Kathy Deluxe, Kay Paul feat. Jens Timber, Ken Tamburri, Kevin Schulz, Klee, Kollektiv Turmstrasse, Kratzer, Krause Duo, Le Tompe feat. Jenny Casparius, Leiph Johnson, Lex Landers, Duo Deluxe a.k.a. Tom B., Lexy & K-Paul, Limo, Lopazz, Luna City Express, MC Dragoon, Magda,

08.-09.08.

Berlin-Festival

156

∆ Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, MainstreamPop, Reggae

∆ Elektro, House, Techno, Avantgarde, Indie-Rock, Indie-Pop, HipHop

¡ Rothenburg ob der Tauber, Eiswiese

¡ Berlin, Funkpark (Nalepastraße 10–16)

∑ 12.000

∑ 5.000

∫ Tickets: +49 (1805) 969 00 00

∫ Info / Tickets: info@berlinfestival.de

µ VVK: 79,- € (Festivalticket), 42,- € (Tagesticket)

∂ www.berlinfestival.de

∂ www.taubertal-festival.de

∏ Maximo Park, Caribou, Get Well Soon, Bodi Bill u. v. a.

∏ Freitag: Die Fantastischen Vier, Adam Green, Kaizers Orchestra, Navel, Nephew, Boy Hits Car, SheMale Trouble, Turbostaat, Lily Electric; Samstag: The Hives, Fettes Brot, Editors, Culcha Candela, Panteón Rococó, Moneybrother, Slut, Bloodlights; Sonntag: Die Ärzte, Anti-Flag, Danko Jones, The Courteeners, The Futureheads, Die Schröders, The Heavy, Mintzkov º Bahn bis Bhf. Rothenburg ¬ Shuttle-Servie ¿ kostenlos ¥ Festivalguide-Stand mit Autogrammstunden, auf der „Sounds For Nature“-Bühne findet im Wechsel mit dem Hauptprogramm das Finale des Emergenza-Newcomerwettbewerbes statt.

º Bahn bis Bhf. Berlin-Rummelsburg ¬ Tramlinie 21 bis Köpenicker Chaussee / Blockdammweg

Marbert Rocel, Marc Coon, Marcapasos, Marek Hemmann, Marcus Meinhardt, Markus Welby, Mashu Sunim, Massive Attack, Mathias Kaden, Matthias Tanzmann, Mia., Michael Forshaw, Minilogue, Miss Mira, Mixmaster Andrew, Moby, Molle a.k.a. Mollono Bass, Moonbootica, Needlebreaker, Nick D-Lite, Nicky Blackmarket, Norman Graf, Northern Lite, Oliver Goldt, Oliver Lieb, Onur Özer, Oscar, Paul Brtschitsch, Phertil & Aerts, Play R, Playin Around The Pot, Polarkreis 18, Queaver, Rec De Weirl, Reche & Recall, Ricardo Villalobos, Richie Hawtin, Ron Albrecht, Ron Flatter, Ron Tom, Ronny Gee, SBF:LTP1, Schleck & Stecker, Siebenschläfer, Sierra, Simian Mobile Disco, Sonic Boom Foundation, Steve Nash, Subtrak, Supadizko a.k.a. Vortex, Supermagnet, Sven V��th, The Dwarf & Pat Van Stone, The Earth, Tiefschwarz, Tobi Neumann, Toni Rios, Treplec, Troy Pierce, Ullswaterschmidt, Versis, Wighnomy Brothers, Wuttig & Reuter, Yutanie, Zoot Woman, aMpHeTaMiN & GrÜnÄäs, d.Hoerste a.k.a. Hr. Ludwig u. v. a.

ƒ Erfurt, Jena empfohlen von:

09.08.

Creamfields Andalucia

157

¡ GB-Leicester, De Montfort Hall & Gardens (Granville Road) ∑ 10.000 ∂ www.summersundae.com ∏ Supergrass, The Coral, Simian Mobile Disco, Róisín Murphy, José González, The Whitest Boy Alive, Lightspeed Champion, Joan As Police Woman, Dirty Projectors, Of Montreal, Operator Please, Fuck Buttons, Those Dancing Days, u. v. a. ƒ Birmingham, Derby

09.-10.08.

158

M’Era Luna ∆ Elektro, Dark, Folk, Metal, Minne-Rock

¡ E-El Ejido, Playa De Guardias Viejas

¡ Hildesheim, Flugplatz Drispenstedt

∑ 35.000

∑ 25.000

µ VVK: 50,- € (Festivalticket)

ª Beginn: 11:00h

∂ www.creamfields-andalucia.com

µ VVK: 69,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand)

∏ Boys Noize, Carl Craig, Isis,Wally López, Kevin Saunderson, SebastiAn, The Chemical Brothers, Thievery Corporation, Uffie & DJ Feadz u. v. a.

∂ www.meraluna.de

ƒ Almeria

π kostenlos

ʼnŅ

∆ Indie-Rock, Rock, Indie-Pop

∆ Elektro, House, Techno, Indie-Rock, Indie-Pop

¿ kostenlos, limitiert

empfohlen von:

154

Summer Sundae Weekender

ʼnŅ

ƒ Berlin

¥ Strandbar an der Spree, Festivallfähre mit DJ, Bootsverleih, Aftershowpartys

08.-10.08.

º Bahn bis Bhf. Schleiz

pdates, TiTagesaktuelle Programm-U zu über 700 erte ensw Wiss ckets und alles ganz Europa: Festivals und Konzerten in

Travelling mit Mixery: Angebote für Ticket und Hotel (ab 213,- €). Infos: www.mixery-fun-travel.de

empfohlen von:

153

∏ ASP, Agonoize, Apocalyptica, Apoptygma Berzerk, Blitzkid, Cinema Strange, Combichrist, DAF, Delain, Eisbrecher, Elegant Machinery, Elis, End Of Green, Epica, Frank The Baptist, Front 242, Hocico, Irfan, Mesh, Moonspell, Ordo Rosarius Equilibrio, Painbastard, Paradise Lost, Rabenschrey, Saltatio Mortis, Samael, Tanzwut, The Legendary Pink Dots, The Other, The Vision Bleak, Unheilig, VNV Nation u. v. a. º Bahn bis Bhf. Hildesheim ¬ Bus 17 bis Flugplatz ¬ Beschilderung folgen ƒ Hildesheim ¿ kostenlos π kostenlos empfohlen von:

www.festivalguide.de

Ņ

ʼnŅ 13.-17.08.

14.-17.08.

12.-18.08.

∆ Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa, Blues, Country, Klassik, Musical, Chanson, Avantgarde, Balkan, Jazz, Weltmusik, Alternative, Dark, Emo, Folk, Hardcore, Indie-Rock, Metal, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop, Funk, HipHop, R&B, Reggae, Soul

¥ Travelling mit Mixery: ab 239,90 €. Infos: www.mixery-fun-travel.de

∆ Elektro, House, Techno, Indie-Pop

∆ Weltmusik, Funk, HipHop, Reggae, Soul

empfohlen von:

¡ Köln, Festivalzentrale Rheintriadem ∑ 30.000

¡ Aschaffenburg, Festplatz Aschaffenburg (Darmstädter Straße)

Sziget

¡ H-Budapest, Óbudai-Insel ∑ 400.000 µ VVK: 150,- € (Festivalticket inkl. Camping), 120,€ (Festivalticket ohne Camping), 32,- € (Tagesticket) ∂ www.sziget.hu ∏ 3 Inches Of Blood, Anti-Flag, Apocalyptica, Avantasia, Brisa Roché, Che Sudaka, Danko Jones, Delinquent Habits, Dew-Scented, Die Ärzte, Egypt 80, Exodus, Flogging Molly, Goran Bregovic Wedding & Funeral Band, Hocus Pocu, Iced Earth, Iron Maiden, Izabo, Jamiroquai, Serj Tankian, Lacrimas Profundere, Lauren Hill, Les Touffes Krétiennes, Mademoiselle, Mass Hysteria, New York Ska Jazz Ensemble, Pete Philly & Perquisite, Pro-Pain, R.E.M., Róisín Murphy, Seun Kuti, Sex Pistols, Kaiser Chiefs, The Wombats, Transglobal Underground & Natacha Atlas u. v. a. º Bahn bis Budapest ¬ ÖPNV bis Obudai-Insel ƒ Budapest π keine Parkplätze

Ticket-Hotline: (01805) 9 69 00 00

159

ʼnŅ

160

c/o pop

∫ Info / Tickets: info@c-o-pop.de µ VVK: 59,- € (Festivalticket) ∂ www.c-o-pop.de ∏ 1000 Robota, Aril Brikha, Burger/Voigt, Cellophane Suckers, Coma, Crystal Castles, DJ Cem, DJ Koze, DJ Mehdi, Delorean, Eight Legs, Ewan Pearson, Flora, Paul Kalkbrenner, Jan Eric Kaiser, John & Ansorge, José Gonzales, Kenshiro, Korkut Elbay, Leschet & Wilde, Maxime Dangles, Moonbootica, Navid Tahernia, Overschmidt, Popnoname, Punk De Royal, Reinhard Voigt, Ricardo Villalobos, Sascha Funke, Schmackes & Pinscher, SebastiAn, Shumi, Supermayer, Superpunk, Television Personalities, The Field, Tobias Thomas, Vicarious Bliss, Vladislav Delay, Without Wax, Zander VT u. v. a. º Bahn bis Bhf. Köln ¥ Europareise c/o pop 2008; Local Heroes - Die neue Clubnacht c/o pop 2008; Kompakt Total 9; Asia-Pazifische Platte, 2. Gang; Openair Pollerwiesen; Konzerte im Gloria; Clubnacht Indiecitynight; Neukomma, Gut & Klangprobe; 15 Jahre Jazz Thing; Pre-Screening c/o pop: Berlin Calling; 5. Spex 72 Cup; Frühstyle empfohlen von:

ʼnŅ

Afrika-Karibik-Festival 161

∑ 15.000 ª Einlass / Beginn: Do. 14:00h, Fr., Sa., So.: 10:00h ∫ Info / Tickets: +49 (1805) 44 70 µ VVK: 33,- € (Festivalticket), 15,- € (Tagesticket Do.-Sa.); AK: 20,- € (Tagesticket Do.-Sa.), 7,- € (Tagesticket So. / nur AK) ∂ www.karibik-festival.de ∏ Anthony Locks, Berimbrown, Ganjaman, Gentleman, Jah Sesco, Jahcoustix, Jan Delay & Disko No. 1, LebensWeGe, Ohrbooten, Sambodromo, Shaggy, Sisters, Wally Warning, Yah Meek, Zoe u. v. a. ƒ Frankfurt / Main, Darmstadt, Würzburg ¿ 12,- € p. Person π kostenlos ¥ riesiger Weltbasar mit über 100 Händlern, große Kids-Area, Beach-Bereich mit Cocktails, Palmen und Liegestühlen, Culture-Stage mit Folklore, Akrobatik und Feuertheater, über zwanzig Speisenanbieter aus aller Welt empfohlen von:

Ņ

153


14.-16.08.

FM4 Frequency

162

∆ Drum’n’Bass, Elektro, Alternative, Rock, IndieRock, Indie-Pop

präsentiert

¡ A-Hof, Salzburgring (Jochen-Rindt-Straße 11) ∑ 45.000 µ VVK: 99,- € (Festivalticket inkl. Camping & Parken), 50,- € (Tagesticket Do. inkl. Camping & Parken) ∂ www.frequency.at ∏ Babyshambles, Balkan Beat Box, Blackmail, Blood Red Shoes, Chikinki, Danko Jones, Die Fantastischen Vier, Dirty Pretty Things, Dropkick Murphys, Flogging Molly, Get Well Soon, I Am X, Iron & Wine, Itchy Poopzkid, Johnossi, José Gonzales, Kaizers Orchestra, Louis XIV, MC Verse, Madsen, Maximo Park, Nneka, Patrice, Pendulum DJs, R.E.M., Slut, Teitur, The Dresden Dolls, The Hives, The Killers, The Roots, The Subways, The Wombats, Year Long Disaster u. v. a.

& special guests

º Bahn bis Bhf. Salzburg ¬ Shuttle-Service ƒ Salzburg empfohlen von:

ńʼnŅ

+

17.08.

∆ Indie-Rock, Indie-Pop, Metal, Alternative, Elektro ¡ B-Hasselt, Festivalgelände ∑ 135.000 ∂ www.pukkelpop.be ∏ Benga, Black Kids, Bob Mould Band, Boys Noize, Brodinski, Carl Craig, Chase & Status, Crookers, Cult Of Luna, DJ Friction, DJ Hype & Daddy Earl, DJ Mehdi, Danko Jones, Does It Offend You, Yeah?, Drive-By Truckers, Dusty Kid, Epica, Etienne De Crecy, Hadouken, Have Heart, Headman, Henry Rollins, Holy Fuck, Infadels, Iron & Wine, Joan As Police Woman, Joe Lean And The Jing Jang Jong, Junkie XL, Kaizers Orchestra, Killswitch Engage, Kitty, Daisy & Lewis, Klaxons DJs, Late Of The Pier, Lightspeed Champion, Little Dragon, Los Campesinos!, Louis XIV, Mercury Rev, Metallica, Miss Kittin & The Hacker, MxPx, Neurosis, Nina Nastasia, Pendulum, Plain White T’s, Radioclit, Ricardo Villalobos, SebastiAn, Serj Tankian, Simian Mobile Disco, Sons And Daughters, Stereo MC’s, TC, The Bloody Beetroots, The Casualties, The Count & Sinden, The Cribs, The Dresden Dolls, The Flaming Lips, The Heavy, The Killers, The Ocean, The Shoes, The Subways, The Sword, The Unseen, The Wombats, Two Gallants, Uffie & DJ Feadz, Witchcraft, Yuksek, Yeasayer u. v. a. ¿ kostenlos

Eupen bei AACHEN Open Air - Einlass 14 Uhr

www.eupenarena.com

14.-16.08.

Summer Breeze

164

∆ Metal ∑ 20.000 nu

33

r

+v vk

ª Einlass: Do. 11:00h, Fr. 10:00h, Sa. 10:00h; Beginn: Do. 13:00h, Fr. 11:00h, Sa. 11:00h ∫ Info: +49 (7366) 920 00

Øya Design 2008: Are Kleivan, Kleivan.net

Buraka Som Sistema(PT) • Coliseum(US) • Diplo(US) • Girl Talk(US) • Fleet Foxes(US) • Ida Maria • Iron & Wine(US) • Kung Fu Girls • Kid Sister & A-Trak(US) • Jamie Lidell(UK) • Lightspeed Champion(UK) • Lykke Li(SE) • The Mae Shi(US) • Mogwai(UK) • The National(US) • The Night Marchers (US) • Okkervil River(US) • The Sword(US) • Yeasayer(US) Animal Alpha • Casiokids • El Cuero • Dark Meat(US) • diskJokke Band • The Dodos (US) • Elephant9 • Fat Freddy’s Drop(US) • Gerilja • Grand Island • Ingrid Olava • Health!(US) • Thom Hell • Holy Fuck(CA) • Howl • Konono No. 1(DRC) • Lama • Lukestar • Master Piece Of Cake • Moddi • Janelle Monaé(US) • Stella Mwangi • No Age(US) • Pirate Love • Raga Rockers • Roger Græsberg & The Anti-Music Bonanza • Silje Nes •Tommy Tokyo & Starving For My Gravy • Sigh & Explode • Supersilent m/ Nils Petter Molvær • Truls and the Trees • WE + MANGE FLER! FØLG WEB FOR OPPDATERINGER!

164

der, Soilwork, Sonic Syndicate, Subway To Sally, Sworn, Textures, The Ocean, The Old Dead Tree, The Vision Bleak, Týr, Wildhearts, XIV Dark Centuries u. v. a.

º Bahn bis Bhf. Dinkelsbühl ¬ Beschilderung folgen ƒ Nürnberg

µ VVK: 60,- € (Festivalticket)

¿ kostenlos

∏ 3 Inches Blood, Aborted, Agrypnie, Ahab, All Ends, Anima, Arch Enemy, As I Lay Dying, ASP, Autumn, Behemoth, Beloved Enemy, Blood Red Throne, Born From Pain, Cephalic Carnage, Cradle Of Filth, Dark Fortress, Debauchery, Delain, Despised Icon, Destruction, Diablo Swing Orchestra, Dismember, Drone, Eluveitie, End Of Green, Endstille, Enemy Of The Sun, Ensiferum, Exodus, Fleshcrawl, Gorerotted, Graveworm, H-Blockx, Hackneyed, Hacride, Hail Of Bullets, Heaven Shall Burn, Heidevolk, Helloween, Hollenthon, Japanische Kampfhörspiele, Jesus On Extasy, Kataklysm, Keep Of Kalessin, Kissin’ Dynamite, Korpiklaani, Lay Down Rotten, Mad Sin, Marduk, Megaherz, Midnattsol, Misanthrope, Misery Speaks, Mustasch, Månegarm, Neaera, Negura Bunget, Nme.Mine, Novembre, Onslaught, Orphaned Land, Paradise Lost, Primal Fear, Primordial, Pro-Pain, Rotten Sound, Saltatio Mortis, Schelmish, Shadow Reichenstein, Six Feet Un

La Route du Rock

Cut Copy(US)

¡ Dinkelsbühl, Flugplatz

14.-16.08.

165

π kostenlos

15.-17.08.

167

Dockville

∆ Indie-Pop, Indie-Rock

∆ Elektro, Alternative, Indie-Rock/Pop, HipHop

¡ F-Saint Malo

¡ Hamburg, Hamburger Hafen

∂ www.laroutedurock.com

∑ 8.000

∏ Foals, Sigur Rós, The Breeders, The Do, The Notwist u. v. a.

ª Einlass: Fr. 15:00h, Sa. 12:00h, So 12:00h µ VVK: 38,- € (Festivalticket) ∂ www.dockville.de

15.-17.08.

Beautiful Days

166

∆ Alternative, Indie-Rock, Rock, Reggae ¡ GB-Devon, Escot Park (Escot Fairmile) ∑ 10.000 µ VVK: 90,- £ ~ 114,- € (Festivalticket) ∂ www.beautifuldays.org ∏ Alabama 3, Balkan Beat Box, Damien Dempsey, Dennis Hoppers Choppers, Divokej Bill, Eat Static, Fishbone, Frank Turner, Gabriella Cilmi, Justin Sullivan, Levellers, Nick Harper, Nouvelle Vague, Nuala & The Alchemy Quartet, Oysterband, Ross Noble, Salsa Celtica, Seth Lakeman, Sheelanagig, Sqeeze, Stiff Little Fingers, Supergrass, The Rhythmites, Turin Brakes, Xavier Rudd, Zion Train u. v. a. ƒ Devon

154

163

Pukkelpop

ƒ Kiewit

∂ www.summer-breeze.de

DAGSBILLETTER 565,- +avgift

14.-16.08.

∏ 1000 Robota, Bernd Begemann, Clintwood, DJ Feadz, Deo & Z-Man, Egotronic, Eight Legs, Escapado, Fettes Brot, Frank Spilker Gruppe, JaKönigJa, Me Succeeds, Neat Neat Neat, Pelle Buys, Peters, Saboteur, Sport, Superpunk, Television Personalities, The Sea, Tomte u. v. a. º Bahn bis Hbf. Hamburg ¬ S31 Ri. Harburg / Neugraben bis Haltestelle Veddel (Ballin Stadt) ¬ Buslinie 13 Ri. S-Bhf. Wilhelmsbrg. bis Haltestelle Veringstraße (Mitte) ¬ Beschilderung folgen (Fußweg ca. 10 Min.) ƒ Hamburg ¿ 3,- € p. Zelt, 5,- € Müllpfand π wenige Parkplätze vorhanden ¥ zweite Bühne mit Hamburger UndergroundActs, Aftershowparty, Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org) empfohlen von:

ʼnŅ

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


15.-17.08.

Ewig rocken

168

∆ Alternative, Emo, Indie-Rock, Progressive, Rock, Ska, Funk, Reggae

11.-19. Juli ´08

¡ Prora, Festivalgelände (Mukraner Straße 12) ∑ 3.500 ª Einlass: Fr. 16:00h, Sa. 13:00h; Beginn: Fr. 18:00h, Sa. 13:45h ∫ Info / Tickets: info@ewig-rocken.de

Pariser Platz Arena Mercedes-Benz Museum BIX Jazzclub

µ VVK: 21,50 € (Festivalticket); AK: 26,- € (Festivalticket) ∂ www.ewig-rocken.de ∏ Freitag: Phone Ohne, Impuls IV, Krach, Trashmonkeys, El*Ke; Samstag: Mexicola, Le Fly, Contracrash, Coogans Bluff, Mission To Mars, Jennifer Rostock, Ohrbooten, 4Lyn º Bahn bis Bhf. Prora ¬ Beschilderung folgen

ERYKAH BADU, LENNY KRAVITZ, PAUL SIMON, DIANA KRALL, CHICAGO, DIANNE REEVES, DIE STUTTGARTER AL JARREAU, MIKE BATT &PHILHARMONIKER THE CRUSADERS, NILS LANDGREN SUZANNE VEGA, TILL BRÖNNER

ƒ Stralsund, Bergen, Sassnitz π kostenlos ¥ Beachvolleyball, Fußballturnier, Hochseilgarten (in der Nähe), Ostseestrand

...AND MANY OTHERS

15.-17.08.

∆ Alternative, Indie-Rock, Rock, Ska, Indie-Pop, Mainstream-Pop

¥ Coole Aktionen in der T-Mobile-Area: HandyLadestation, Aussichtsplattform, Internetzugang for free, Kickertische, Platz zum Chillen u. v. m. Check auch: www.t-mobile.de/festivals

Highfield ¡ Hohenfelden, Freizeitpark Stausee ∑ 20.000 ∫ Tickets: +49 (1805) 853 653 µ VVK: 94,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand) ∂ www.highfield.de ∏ Beatsteaks, Black Kids, Bloc Party, Die Ärzte, Dropkick Murphys, Flogging Molly, Gogol Bordello, Jennifer Rostock, Kaizers Orchestra, Kettcar, Less Than Jake, Louis XIV, Madsen, MxPx, Plain White T’s, Serj Tankian, Slut, Sportfreunde Stiller, The (International) Noise Conspiracy, The Dresden Dolls, The Hives, The Killers, The Subways, Yeasayer u. v. a.

169

WWW.JAZZOPEN.COM

¥ Im Coca-Cola Soundwave Tent treten die 10 Siegerbands von Europas größtem Newcomer Contest, der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour, auf. Ein weiteres Highlight: die Open Stage, auf der man zusammen mit einer Profi-Coverband seine Lieblingslieder performen kann. empfohlen von:

ńŅ

º Bahn bis Hbf. Erfurt ¬ Bus-Bahnhof ¬ Buslinie 155 od. 163 bis Hohenfelden ƒ Erfurt ¿ 5,- € Müllpfand π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand mit Autogrammstunden, Avenida-Therme, Strandbad, Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org)

15.-17.08.

Lowlands

170

15.-16.08.

171

Populario

∆ Elektro, Weltmusik, Folk, Indie-Rock, Indie-Pop

∆ Alternative, Indie-Rock, Indie-Pop

¡ NL-Biddinghuizen, Walibi World

¡ Hoyerswerda, Flugplatz Nardt

∑ 40.000

∑ 4.000

µ VVK: 132,50 € (Festivalticket)

ª Einlass: Fr. 17:00h, Sa. 14:00h; Beginn: Fr. 18:00h, Sa. 15:00h

∂ www.lowlands.nl ∏ Asakusa Jinta, British Sea Power, De Stijle, Edmond Tahl, Helmet Woudenberg, Jakop Ahlbom, Killswitch Engage, Korpiklaani, Laura van Dolron, Róisín Murphy, The Kooks, The National, Toneelgroep Amsterdam, Tunng, Volbeat u. v. a. ƒ Arnheim ¿ kostenlos π kostenlos

∫ Info / Tickets: info@populario.de µ VVK: 35,- € (Festivalticket), 22,- € (Tagesticket Fr.), 25,- € (Tagesticket Sa.) ∂ www.populario.de ∏ Art Brut, Delbo, Egotronic, Friska Viljor, Goose, Jeans Team, Jennifer Rostock, Kilians, Lichter, Madsen, PeterLicht, Sir Simon Battle, Ter Haar, Tomte u. v. a. º Bahn bis Bhf. Hoyerswerda ¬ Shuttle-Service ƒ Hoyerswerda, Senftenberg ¿ kostenlos

pdates, TiTagesaktuelle Programm-U zu über 700 ckets und alles Wissenswerte ganz Europa: Festivals und Konzerten in

π kostenlos empfohlen von:

ʼnŅ

www.festivalguide.de

Ticket-Hotline: (01805) 9 69 00 00

155


15.-16.08.

Stemweder OpenairFestival

172

∆ Weltmusik, Alternative, Emo, Indie-Rock, Progressive, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop, Funk, Reggae ¡ Stemwede, Festivalgelände (Hörstenweg) ∑ 18.000

16.-17.08.

173

V-Festivals

∆ Elektro, House, Techno, Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop, HipHop, R&B, Soul ¡ GB-Chelmsford, Hylands Park / GB-Staffordshire, Weston Park ∑ 75.000 / 84.000 µ VVK: 145,- £ ~ 183,- € (Festivalticket), 70,- £ ~ 89,- € (Tagesticket ohne Camping)

ª Einlass: Do. 20:00h; Beginn: Fr. 17:00h ∫ Info / Tickets: +49 (5773) 91 14 01 µ Eintritt frei! ∂ www.jfk-stemwede.de/festival ∏ Julia, Escapado, Fotos, Bubonix, Leftöver Crack, Wilson JR, The Stories, Rainer von Vielen, De La Mancha, Montreal, Kiemsa, Mediengruppe Telekommander, Abuela Coca, Somnium Vivus, MidAir, Trover, Einsturz!, Distance in Embrace u. v. a. º Bahn bis Bhf. Rahden od. Lemförde ¬ Sammeltaxi zum Gelände

17.08.

174

Eupen-Arena ∆ Punk, Rock

¡ F-Saint-Cloud, Saint-Cloud Park (Domain National De Saint-Cloud)

∑ 20.000 ª Einlass: 14:00h; Beginn: 15:00h

∑ 40.000

∫ Info / Tickets: info@eupenarena.com

µ VVK: 75,- € (Festivalticket)

µ VVK: 33,- € (Festivalticket)

∂ www.rockenseine.com

∂ www.eupenarena.com

∏ Alanis Morissette, Amy Macdonald, David Jordan, Duffy, Ian Brown, Jamie T, Maximo Park, Muse, Newton Faulkner, One Republic, Shed Seven, Stereophonics, Sugababes, The Futureheads, The Hoosiers, The Kooks, The Pigeon Detectives, The Pogues, The Prodigy, The Twang u. v. a.

∏ Die Ärzte, Dúné, Nicht Ohne Meine Schwester, Sportfreunde Stiller u. v. a.

¿ kostenlos

º Bahn bis Bhf. Eupen ¬ Beschilderung folgen ƒ Aachen ¥ weitere Acts an einem zusätzlichen Festivaltag in Planung (zum Redaktionsschluss noch nicht bestätigt)

ʼnŅ

empfohlen von:

π 10, £ ~ 13,- € p. PKW

175

Rock en Seine

∆ Elektro, Musical, Chanson, Alternative, IndieRock, Metal, Punk, HipHop, R&B

¡ B-Eupen, Industriestraße

∂ www.vfestival.com

ƒ Manchester, Liverpool, London

20.-29.08.

∏ 20.08. Rage Against The Machine; 28.08. R.E.M., Kaiser Chiefs, The Do, Serj Tankian; 29.08. Amy Winehouse, The Roots, Justice, The Streets º Bahn bis Paris ¬ U-Bahn bis Boulogne-Pont De Saint-Cloud ƒ Paris ¿ kostenlos π kostenlos

ƒ Osnabrück, Bielefeld, Minden, Diepholz ¿ 5,- € p. Person / Tag π 5,- € p. PKW / Tag ¥ Umsonst & Draußen seit 32 Jahren, Life House Area, Campen neben dem Auto möglich

22.-23.08.

176

Bootboohook ∆ Indie-Rock, Punk, Indie-Pop

22.-24.08.

177

Chiemsee Reggae Summer

¡ Hannover, Faust (Zur Bettfedernfabrik 3)

∆ HipHop, Reggae

∑ 2.000

¡ Übersee, Festivalgelände

ª Einlass: Fr. ca. 16:00h, Sa. ca. 14:00h; Beginn: Fr. ca. 18:00h, Sa. ca. 16:00h

∑ 25.000

∫ Info / Tickets: info@tapeterecords.de

µ VVK: 79,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand); 49,- € (Tagesticket)

µ VVK: 24,- € (Festivalticket)

∂ www.chiemsee-reggae.de

∂ www.bootboohook.com

∏ Clueso, Culcha Candela, Daveman, Deichkind, Dr. Woggle & The Radio, Groundation, Iriepathie, Jamaram, Luciano, Marc Foggo’s Skasters, Miss Platnum, Natty King & Daddy Rings, Nosliw, Otentikk Street Brothers, Patrice, Pierpoljak, Shaggy, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Sisters, Sizzla, Sorgente, Wally Warning, beNuts u. v. a.

∏ 1000 Robota, Anajo, Bernd Begemann & Die Befreiung, Escape Hawaii, Kolkhorst, Niels Frevert & Band, Rantanplan, The Horror The Horror, Veranda Music u. v. a. º Bahn bis Hannover ¬ Stadtbahn-Linie 10 bis Haltestelle Leinaustraße ƒ Hannover ¥ 2 Hallen (die „60er Jahre Halle“ und das „Mephisto“), Filmvorführungen, Ausstellungen

º Bahn bis Übersee ¬ Shuttle-Service ƒ München ¿ 5,- € Müllfpand π kostenlos ¥ Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org), Festival Soccer Cup (mehr Infos unter www.festival-soccer-cup.de)

Coca-Cola, Coke und die Konturflasche sind eingetragene Schutzmarken der The Coca-Cola Company. Coca-Cola ist koffeinhaltig.

empfohlen von:

156

22.-24.08.

Erlebe die coolsten Newcomerbands Deutschlands! Infos AuF www.coke.de

Intro_Stopper_43x78.indd 1

Reading / Leeds

Ņ 180

22.-24.08.

178

Deichbrand

∆ Weltmusik, HipHop

¡ Cuxhaven, Festivalgelände Rock City (Neufelder Straße)

¡ CZ-Hradec Králové (Königgrätz), Jana-CernehoStraße

∑ 12.000

∑ 20.000

ª Einlass: Fr. 12:00h, Sa. 10:00h, So. 10:00h; Beginn: Fr. 13:00h, Sa. 11:00h, So. 11:00h

ª Einlass / Beginn: Fr. 12:00h

∫ Tickets: +49 (1805) 040 300 µ VVK: 39,- € (Festivalticket); AK: 49,- € (Festivalticket inkl. Camping), 39,- € (Festivalticket), 29,- € (2-Tage-Ticket), 19,- € (Tagesticket) ∂ www.deichbrand.de ∏ 4Lyn, A Chinese Restaurant, Blackmail, Blind, Die Happy, Die Schroeders, Donots, El*Ke, Empty Trash, Escapado, Grand Avenue, Jennifer Rostock, Kilians, Letzte Instanz, Monsters Of Liedermaching, Odeville, Oomph!, Roman Fischer, Tiny-YSon, Tomte, Trashmonkeys, Turbostaat u. v. a. º Bahn bis Bhf. Bremen ¬ Bahn bis BremerhavenLehe . Bahn bis Hbf. Hamburg ¬ Bahn bis Cuxhaven ƒ Bremen

∂ www.hiphopkemp.de ∏ Atmosphere, Brother Ali, Kool Savas, Masta Ace, Mr. Lif & Akrobatik, Navigators, Pharoahe Monch, The Roots, Wax Tailor, Zion I, eMC u. v. a. º Bahn bis Prag ¬ Bus bis Hradec Králové ¬ ShuttleService bis Airport (Letiste) ƒ Prag ¿ 2,- € p. Person π 4,- € p. PKW ¥ Badesee am Gelände, Freestyles, Female MC Stage, Breakdance-Arena mit Shows, Warm-upParty am Donnerstag

¥ zwei weitere Headliner werden im Juni bekannt gegeben

22.-23.08.

Mini-Rock-Festival

181

¡ Horb / Neckar, Festplatz ∑ 5.000

ª Einlass: 11:00h

ª Einlass: Fr. 13:00h, Sa. 12:00h; Beginn: Fr. 14:00h, Sa. 13:00h

µ VVK: 155,- £ ~ 198, € (Festivalticket), 65,- £ ~ 83,- € (Tagesticket)

µ VVK: 29,- € (Festivalticket) 22,- € (Festivalticket Frühbucher); AK: 18,50 € (Tagesticket)

∂ www.leedsfestival.com

∂ www.mini-rock-festival.de

∏ Freitag: Metallica, Tenacious D, Slipknot, Feeder, Avenged Sevenfold, Dropkick Murphys, The Cribs, Conor Oberst, Pendulum; Samstag: Rage Against The Machine, Queens Of The Stone Age, The Fratellis, The Enemy, Biffy Clyro, Serj Tankian, Dizzee Rascal, Taking Back Sunday, Get Cape, Wear Cape, Fly, Anti-Flag, Babyshambles, The Wombats, Vampire Weekend, MGMT; Sonntag: The Killers, Bloc Party, The Raconteurs, Editors, We Are Scientists, Dirty Pretty Things, The Subways, Manic Street Preachers, Bullet For My Valentine, Justice, Foals

∏ Abuela Coca, Blackmail, Claus Grabke, Die 2 coolen 3, Die kleinen Götter, Disco Ensemble, Emil Bulls, Escapado, Ghost Of Tom Joad, Heap Of Ruins, Hesslers, Johnossi, Louis Lament, Madsen, The Audience u. v. a.

¿ kostenlos

µ VVK: 30,- € (Festivalticket)

π kostenlos

∆ Latin, Alternative, Emo, Hardcore, Indie-Rock, Punk, Rock, Ska, Indie-Pop

ƒ London, Manchester / Birmingham, Liverpool

∫ Info / Tickets: info@hiphopkemp.de

¿ 5,- € p. Zelt

¡ GB-Reading, Little Johns Farm / GB-Wetherby, Bramham Park

º Bahn bis Reading bzw. Leeds ¬ Shuttle-Service

179

HipHop Kemp

∆ Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop

∆ Elektro, Alternative, Emo, Indie-Rock, Rock, IndiePop, Mainstream-Pop, HipHop

∑ je 60.000

22.-24.08.

º Bahn bis Bhf. Horb am Neckar ¬ Fußweg 10 Min. Ri. Mühlen ƒ Stuttgart, Karlsruhe, Ulm, Freiburg, Reutlingen, Tübingen, Pforzheim π kostenlos und begrenzt ¥ Neckarbad, Aftershow- und Warm-up-Party empfohlen von:

ʼnŅ

22.-23.08.

182

Rocco del Schlacko ∆ Alternative, Indie-Rock, Rock

¡ Püttlingen, Sauwasen (Saarlouiser Straße) ∑ 20.000 ª Einlass: Fr. 14:00h; Beginn: Fr. 14:30h ∫ Info: info@rocco-del-schlacko.de; Tickets: +49 (1805) 969 00 00 µ VVK: 35,- € (Festivalticket) ∂ www.rocco-del-schlacko.de ∏ Deichkind, Donots, Dúné, Eternal Tango, Gogol Bordello, Grand Island, Jennifer Rostock, Johnboy, Kettcar, Madsen, Mando Diao, Mikroboy, Turbonegro u. v. a. ƒ Saarbrücken ¿ 7,- € p. Person, 5,- € Müllpfand π 2,- € p. PKW ¥ weitere Bands und Headliner werden am 09.06. bekannt gegeben empfohlen von:

Ņ

π kostenlos

22.04.2008 16:44:44 Uhr

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


22.-23.08.

183

Rocken am Brocken

23.-24.08.

184

Creamfields UK

∆ Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Ska, IndiePop

∆ Drum’n’Bass, Elektro, House, Techno, Trance, Goa

¡ Elend, Festivalgelände (B27, Braunlagerstraße)

¡ GB-Daresbury, Halton

∑ 5.000

∑ 40.000

∫ Info: info@rocken-am-brocken.de; Tickets: +49 (1805) 969 00 00

µ VVK: 115,- £ ~ 145,- € (Festivalticket inkl. Camping)

µ VVK: 24,50 € (Festivalticket), 18,50 € (Tagesticket)

∂ www.creamfields.com

∂ www.rocken-am-brocken.de ∏ Begbie, Fotos, Ghost Of Tom Joad, Jennifer Rostock, Johnossi, Justus Parker, Montreal, Mr. Irish Bastard, Muff Potter, Stompin’ Souls, The Audience, The Guns, The Heartbreak Motel, The Vineyards, Turbostaat u. v. a. º Bahn bis Hbf. Wernigerode ¬ Buslinie 257 Ri. Braunlage bis Sonderhaltestelle Zeltplatz / Festivalgelände ƒ Berlin, Braunschweig, Göttingen, Halle, Leipzig, Magdeburg, Nordhausen ¿ kostenlos

∏ Samstag: Fatboy Slim, Ian Brown, Paul van Dyk, Pendulum, Gossip, Simian Mobile Disco, Erick Morillo, Sasha, 2ManyDJs, Eric Prydz, Pete Tong, Dubfire, Hernan Cattaneo, James Zbiela, Felix Da Housecat, Annie Mac, Adam Beyer, The Presets, The Whip; Sonntag: Kasabian, Underworld, Tiesto, Soulwax, Chic, Paul Oakenfold, David Guetta, John Digweed, Ferry Corsten, Eddie Halliwell, Steve Angello, Axwell, Sebastian Ingrosso, Sander Kleinenberg, Sander Doorn, Nick Warren, Deadmau5, Kissy Sell Out, Yacht ƒ Liverpool ¿ kostenlos π kostenlos

π kostenlos ¥ Muff Potter spielen einen von zwei exklusiven Festivalgigs, Fußball, Karaoke-Contest

23.08.

185

Open Source

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Drum’n’Bass, Elektro, Indie-Pop ¡ Düsseldorf, Löricker Freibad (Niederkasseler Deich 285)

186

∆ Alternative, Indie-Rock, Punk, Rock, Indie-Pop ¡ Dresden, Königsufer ∑ 2.000 ª Einlass: 17:00h; Beginn: 17:45h

ª Einlass: 13:00h; Beginn: 14:00h ∫ Info / Tickets: info@open-source-festival.de µ VVK: 19,- € (Festivalticket), 29,- € (Festivalticket inkl. Abendveranstaltung)

∫ Info / Tickets: info@aust-konzerte.com µ VVK: 18,50 € (Festivalticket); AK: 20,- € (Festivalticket)

∂ www.open-source-festival.de

∂ www.rockamfluss.de

∏ Andy Vaz, Antonelli, DJ Lynx & Kemo, Dillon, Frank D’Arpino, Hans Nieswandt, Herbert Böse, Jake The Rapper, Junior Boys, Kreidler, Modeselektor, Oliver Hacke, Raz Ohara, Slagsmålsklubben, Uffie & DJ Feadz, Vladimir Ivkovic u. v. a.

∏ 18:00h Lokalheld; 18:45h 1000 Robota; 19:30h The Horror The Horror; 20:15h Chikinki; 21:30h Tomte º Bahn bis Dresden ¬ Straßenbahn-Linien 3, 4, 7, 8, 9 bis Carolaplatz od. Neustädter Markt

º Bahn bis Hbf. Düsseldorf ¬ Bus bis zum Freibad

ƒ Dresden

ƒ Düsseldorf

π nicht vorhanden

π kostenlos empfohlen von:

N O E ZT ER TZT RD JET - ! RD JE O ! R RN O N! ZT RN T O DE TZT ZT R ET E TZ R JE - ! ET DE ! J RD JE O ! R RN ! J R N O ! ZT N T O E N O ER ZT RN ET ER TZ RD ER TZT RD JET DE ! J RD ! JE T O RD JE O ! R RN O N Z O N! ZT RN T O DE TZT ER JET ZT R ET E TZ R JE D ! ET DE ! J RD JE O ! R RN ! J R N O ! ZT N T O E N O ER ZT RN ET ER TZ RD ER TZT RD JET DE ! J RD ! JE T O RD JE O ! R RN O N Z O N! ZT RN T O DE TZT ER JET ZT R ET E TZ R JE D ! ET DE ! J RD JE O ! R RN ! J R N O ! ZT N T O E N O ER ZT RN ET ER TZ RD ER TZT RD JET DE ! J RD ! JE T O RD JE O ! R RN O N Z O ! T N O E ZT R ET T N TZ ER ZT D T E ! J TZ ER JE D ET OR ! JE RD N JE RD N! OR ! J ZT RN T O ER O R T N T E Z D DE ETZ DER ! JE RD JET OR J R N O ! ZT O R T N T DE ETZ DER ! JE J R N O ER D

∑ 3.500

23.08.

Rock am Fluss (Dresden)

ʼnŅ

¥ Sonnenuntergang über Dresdens Altstadtsilhouette, anschließend Ausgehen in einen der vielen Clubs der Neustadt, Museumsbesuch am nächsten Tag, ein Eis auf der Brühlschen Terrasse, ein Abstecher zur Frauenkirche, alles nur 10 Minuten zu Fuß vom Festivalgelände

INTROSHOP Festivalguide-Survival-Kit 2008 Hochwertige Taschen von JanSport und Eastpak in verschiedenen Farben und Modellen. Wie immer prall gefüllt mit vielen Goodies, die den Festivalaufenthalt versüßen. 10,00 Euro

23.08.

Stattgeflüster-Openair

187

∆ Elektro, Weltmusik, Alternative, Punk, Rock, Indie-Pop, Funk, HipHop, Reggae, Soul ¡ Gelsenkirchen, Amphitheater (Grothusstraße 201) ∑ 6.500

29.-31.08.

188

Area 4 ∆ Alternative, Indie-Rock, Metal, Indie-Pop

¡ Lüdinghausen, Flugplatz Borkenberge (Leversum 86) ∑ 20.000

ª Einlass: 15:00h; Beginn: 16:30h

µ VVK: 89,- € (Festivalticket inkl. 5,- € Müllpfand)

∫ Info / Tickets: info@stattgefluester.de

∂ www.area4.de

µ VVK: 40,- € (Festivalticket)

∏ Apocalyptica, Die Ärzte, Gogol Bordello, Kilians, Less Than Jake, Louis XIV, Madsen, Millencolin, Pennywise, Plain White T’s, Serj Tankian, Slipknot, The Subways u. v. a.

∂ www.stattgefluester.de ∏ Blumentopf, Clueso & Band, Fettes Brot, Superpunk u. v. a.

ƒ Bochum π kostenlos empfohlen von:

Ņ

ƒ Münster, Dortmund, Gelsenkirchen ¿ kostenlos π kostenlos ¥ Festivalguide-Stand, Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua.org), Festival Soccer Cup (mehr Infos unter www.festival-soccer-cup.de) ¥ Im Coca-Cola Soundwave Tent treten die 10 Siegerbands von Europas größtem Newcomer Contest, der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour, auf. Ein weiteres Highlight: die Open Stage, auf der man zusammen mit einer Profi-Coverband seine Lieblingslieder performen kann. empfohlen von:

Ticket-Hotline: (01805) 9 69 00 00

GA ZU B

E

º Bahn bis Hbf. Gelsenkirchen ¬ Niederflur-Bus 383 Ri. Buerer Straße bis Haltestelle Krokuswinkel

»Der Rocker« – designt von Intro-Lesern Der Gewinner des Taschen-Design-Wettbewerbs von Intro und logstoff.com – jetzt endlich erhältlich. In limitierter Auflage, in drei verschiedenen Größen, sehr robust und mit vielen Innentaschen. ab 40,00 Euro

Ņ

Foo Fighters

Alle Ope Bands den Airs und s Somm ers

NUR

Festivalguide 2008 Premium-Ausgabe des Magazins inkl. 4-stündige DVD mit 36 exklusiven Tracks, Videoclips, Interviews und vielem mehr. 4,50 Euro Introduced 100 DVDs, Melt!-Compilation-CDs und vieles mehr. Hier!

≥ WWW.INTRO.DE/SHOP Alle Preise zzgl. Porto

157


29.-30.08.

29.-31.08.

∆ Dark, Metal, Rock

∆ Elektro, House, Techno, Trance, Goa, Dark

¡ Losheim, Stausee Losheim

¡ Niedergörsdorf, ehem. Militärflugplatz

∑ 2.500

∑ 10.000

ª Einlass: Fr. 15:30h; Beginn: Fr. 16:00h

ª Einlass / Beginn: Fr. & Sa. 22:00h

∫ Info: webmaster@saarconcerts.de; Tickets: +49 (1805) 969 00 00

∫ Info: hotline@summer-spirit.de; Tickets: +49 (1805) 969 00 00

µ VVK: 29,- € (Festivalticket); AK: 35,- € (Festivalticket)

µ VVK: 35,- € (Festivalticket); AK: 45,- € (Festivalticket), 30,- € (Tagesticket Fr.), 35,- € (Tagesticket Sa. & So.)

189

Rock Area

∂ www.rockarea-festival.de ∏ Behemoth, Benighted, Caliban, Crematory, Desaster, Dew Scented, Enraged By Beauty, Epilogue, Excrementory Grindfuckers, Hackneyed, Heralder, Icon, Innuendo, Knorkator, Neaera, Onkel Tom, Pro Pain, Schacht, Six Flying Putanas, Sodom, Still It Cries, Suidakra, The Sorrow u. v. a. º Bahn bis Losheim ¬ Regioplus-Buslinie R1 bis Stausee ƒ Saarbrücken ¿ 8,50 € p. Zelt π 3,- € p. PKW ¥ Metal-Markt, Partystage, Aftershowzelt

Ņ

empfohlen von:

30.08.

191

Rock am See ∆ Alternative, Dark, Punk, Ska

¡ Konstanz, Festivalgelände (Eichhornstraße) ∑ 25.000

∂ www.rock-am-see.de ∏ Die Ärzte, Iggy & The Stooges, Plain White T’s, Shout Out Louds, The Futureheads, The Subways u. v. a. º Bahn bis Konstanz ¬ Beschilderung folgen ƒ Konstanz ¿ kostenlos π kostenlos empfohlen von:

ńŅ

19.-20.09.

Rock am Pferdemarkt

∆ Elektro, Alternative, Emo, Indie-Rock, Indie-Pop, HipHop

¡ GB-Newport, Robin Hill Park

∂ www.bestival.net

µ VVK: 52,- € (Festivalticket)

194

∏ 4 Rooms, AL, ASP, Akustikrausch, Alexander Weinstein, Andi Magnete, André Langenfeld, Anja Schneider, Aybee, BSTee, Bad Boy Bill, Base, Breakfastklub, Buster, C. Rechenberger, C.H.R.I.S.S., Chaossystem, Chris Manura, Christian Auxtin, Christoph Bolz, Claude Young, Commander, Cosh, DJ Rush, DJ Tyler, Daniel Dreier, Deephon, Deph, Die Friedrichs, Dirty Doering, Disco Dice, Divinity feat. Nina Queer, Doc.tor Ben, Dressman, Efect, Empro, Error.ist feat. Brenner, Extra Dry Duo, FOX, Foxx And Stoxx, Fun-Key & B-Rok, Funkwerkstatt, GKone, Gene Farris, George Morel, Green Velvet, Gunjah, Gunnar Stiller, Hanson & Schrempf, Hartfelder, Heinrich Müller, Hokeiko, Housemeister, Housewart, Ilja, Irie Electric, Jauche, Joey Beltram, Jordan, Kay & Zid, Kevin Saunderson, Kid La Rock, Klee, L60, Lars Christian Müller, Lasse Dansen, Le Tompè feat. Jenny Casparius, Leigh Johnson,

192

Bestival

µ VVK: 130,- £ ~ 173,- € (Festivalticket) (ausverkauft)

∫ Info: +49 (7531) 90 88 44; Tickets: +49 (1805) 969 00 00

∂ www.summer-spirit.de

05.-07.09.

∑ 30.000

ª Einlass: 11:00h; Beginn: 13:00h

Summer Spirit

∏ 808 State, Annie Mac, Aphex Twin, Baaba Mal, Bailey, Bastila, CSS – Cansei De Ser Sexy, Cage The Elephant, Chas & Dave, Chase & Status, Christopher D Ashley, Crystal Castles, DJ Derek, DJ Hype, DJ Yoda, Dan Le Sac vs. Scroobius Pip, Digital Mystikz And Sgt Pokes, Drew, Ebony Bones, FM Belfast, Fleet Foxes, Foals, Freestylers, Fuck Buttons, Gary Numan, George Clinton And Funkadelic/Parliament, George Pringle, Gideon Conn, Grand National, Imperial Leisure, Jamie Lidell, Jeffrey Lewis, Joe Lean And The Jing Jang Jong, Jon Hopkins, Kevin Rowland, Kid Carpet, King Creosote, Kitty Daisy & Lewis, Kode 9, Ladyhawke, Layo & Bushwacka, Lee Scratch Perry, Lets Wrestle, Little Dragon, Loefah, Mark Moore, Metronomy, Micah P Hinson, My Bloody Valentine, Ox Eagle Lion Man, Pendulum, Peter von Poehl, Red Snapper, Rob da Bank, Sebastien Tellier, Slam, Sombrero Sound System, Space Ape, Sportsday Megaphone, St Vincent, Sub Focus, Subgiant, Subway, TC, Tawiah, The Teenagers, The Breeders, The Count & Sinden, The Cuban Brothers,

25.-27.09.

Reeperbahn-Festival

195

The Duke Spirit, The Ghost, The Human League, The Restaurant, The Wedding Present, These New Puritans, Touché, Transglobal Underground, Two Gallants, Vessels, Yuksek, Zombie Zombie u. v. a.

ƒ Newport

π 5,- € Müllpfand ¥ Crews 2008: Brandenburg Allstars, Tresor, Boogie 3000, Brothers Connection, Lanetic, City Of Music, Hard & Smart, Killaz vs. Miditonal, Mind The Crap, Achse des Nordens, 404 Club, Fuse Club, Feldschmiede Dahme, Line-up-Cup (Kleinfeldfußballturnier) für Clubbetreiber, Labels und Domains, Städtekampf (Volleyballtunier), Go-Kart-Bahn, Freibad (kostenloser Bus-Shuttle) empfohlen von:

ʼnŅ

05.-06.09.

Spack-Festival

193

∆ Alternative, Indie-Rock ¡ Höhr-Grenzhausen, Moorsbergstadion (Am Moorsberg) ∑ 6.000 ∫ Info / Tickets: +49 (2602) 999 18 77

ƒ Koblenz ¿ 3,- € p. Person und Tag, 3,- € Müllpfand π kostenlos

15.-19.10.

Iceland Airwaves

196

∑ 8.000

ª Einlass: ca. 19:00h; Beginn: ca. 20:00h

ª Einlass: Fr. 18:00h, Sa. 18:00h; Beginn: Fr. 18:30h, Sa. 18:30h

∫ Info: +49 (40) 413 22 60; Tickets: +49 (1805) 969 00 00

µ Eintritt frei!

µ AK: 55,- € (Festivalticket), 38,- € (2-Tage-Ticket), 26,- € (Tagesticket)

∏ Line-up zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt

∂ www.reeperbahnfestival.com

ƒ Reykjavík

∏ Highlights der vergangenen Jahre:

¥ Einlass erst ab 20 Jahren!

π kostenlos

¿ kostenlos

º Bahn bis Hbf. Koblenz ¬ Buslinie 462 bis HöhrGrenzhausen

∑ 12.000

ƒ Münster

ƒ Berlin, Potsdam, Cottbus, Frankfurt / Oder

∏ Audiosushi, Blind, Caliban, Callejon, Eternal Tango, Jam Traffic, SFG, Sunfish, The Parachutes, Westwood Inc. Soundsystem u. v. a.

¡ Hamburg, verschiedene Locations rund um die Reeperbahn und St. Pauli

º Bahn bis Bhf. Lingen ¬ Beschilderung Ri. Pferdemarkt folgen

º Regionalbahn bis Bhf. Jüterbog ¬ Shuttle-Service (kostenlos)

∂ www.spack-festival.de

π kostenlos

¡ Lingen, Pferdemarkt (Wilhelmstraße)

∏ Boppin’B, Escapado, Herrenmagazin, Jennifer Rostock, Monsters Of Liedermaching, Smokey Joe, The Toasters u. v. a.

Lexus, Mandy Jordan & Exec Bat, Marco Remus, Marcus Meinhardt, Mark F., Markus Schäfer, Martin Menzel, Meek, Miss Mira, Mistaregg, Moreene, Morris Dee, NDK, New Age, Norman Graf, Oscar, Oscar Mulero, Pearl, Petra Struwe, Play-R, Playin Around The Pot, Posh, Que Fighters, Quinto, RO, Re-claim, Rec The Weirl, Recall 8, Ron Albrecht, Ron De Vous, Ron Tom, Skywalker feat. DJ Tommy, Stefan Rein, Steven Cook, Sven Wittekind, Syankali & Del Bricksten, Talisman, Ted Pikul, Teilnehmer, Tekay, Terrence Parker, The Earth, Tobi Tobsen, Tom Hill, Torsten Kanzler, Viermalair, Vinyl D, W.O.O.D., Yutabie u. v. a.

µ VVK: 11,- € (Festival-Frühbucherticket)

¿ kostenlos

∆ Alternative, Emo, Indie-Rock, Rock, Ska, IndiePop, Reggae

∂ www.alterschlachthof.de

190

∆ Ambient, Avantgarde, Electronica, Elektro, House, Techno, Indie-Rock, Rock, Indie-Pop, MainstreamPop ¡ IS-Reykjavík, verschiedene Locations ∑ 28.000 ∂ www.icelandairwaves.com

pdates, TiTagesaktuelle Programm-U zu über 700 ckets und alles Wissenswerte Europa: ganz in n erte Konz und Festivals

www.festivalguide.de

2006: Blumentopf, Blumfeld, Clueso, Deichkind, Fotos, Nneka, Kilians, The Rapture, The Rifles, Tocotronic, Tomte; 2007: 1000 Robota, Maria Mena, Shout Out Louds, The (International) Noise Conspiracy, Johnossi, Eight Legs, The Pigeon Detectives, HardFi, Rooney, Boys Noize; Line-up 2008 ab sofort unter www.reeperba hnfestival.com º Bahn bis Hbf. Hamburg ¬ U- und S-Bahn bis St. Pauli od. Reeperbahn ƒ Hamburg π nicht vorhanden ¥ Charity-Aktion „Gib Viva con Agua dein Pfand zurück!“ (mehr Infos unter www.vivaconagua. org), diverse Rahmenveranstaltungen empfohlen von:

158

ʼnŅ

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


Potsdamer KOMPAKT KOMPAKT KOB KOBLLEENZ NZ((GER) GER)

Festung Ehrenbreitstein Ehrenbreitstein Festung

1.+ 2. 2. Aug. Aug. 08 08 1.+

Skatalites Global Kryner Tinariwen Locomondo Zdob Si Zdup The The

and many others...

hori zonte-festival.de CafĂŠ Hahn 0261-42302

SKA FESTIVAL

No 18


Zugabe 197 Ulmer Zelt, 21.05.-05.07., Ulm, 20.000 Besucher, Tickets 7,- € bis 36,- € Maria Mena, Nazareth, Schandmaul, Die Happy, Joshua Kadison, Tomte, Get Well Soon, Alan Parsons, Al Jarreau, Kansas, Chris Thompson, Götz Alsmann Band u. v. a. 198 Zeltfestival, 21.05.-01.06., Konstanz, 40.000 Besucher, Tickets 48,- € Culcha Candela, Nena & Band, Clueso, Roger Cicero, The BossHoss u. v. a. 199 iXS Dirt Masters, 23.-25.05., Winterberg, 20.000 Besucher, Eintritt frei! Bloodlights, Peter Pan Speedrock u. v. a. 200 Leinewebermarkt, 23.-25.05., Bielefeld, 3.000 Besucher, Eintritt frei! Kilians, Filipps Firma, In Search Of A Rose, Big Balls u. v. a.

210 Die Festung rockt, 31.05., Kronach, 1.000 Besucher, Tickets 13,- € Madsen, Emil Bulls, Mark Foggo’s Skasters, Lowtus, Blind Eyes Watching u. v. a. 211 N-Joy-Starshow, 31.05., Hannover, 15.000 Besucher, Tickets 16,- € Söhne Mannheims, Ich + Ich, Culcha Candela u. v. a. 212 One-Love-Festival, 31.05.-01.06., Hannover, 5.000 Besucher, Tickets 22,- €, 15,- € (ab 20:00h) The Beatnuts, Creutzfeld & Jakob, F.R., K.I.Z., Olli Banjo u. v. a. 213 Rampa Zampa, 31.05., Plauen, 1.000 Besucher, Tickets 14,- € Jennifer Rostock, Leo Can Dive, Madison, Cosmetic Rouge u. v. a.

201 Rock im Mai, 23.-24.05., Dardesheim, 800 Besucher, Tickets 10,- € Jancee Pornick Casino, Fotos, Crayfish, Cobblestones, Sir Simon Battle, Allemann u. v. a.

214 The Mythos - Remember-Festival, 31.05.-01.06., CH-Roggwil, 3.500 Besucher, Tickets 26,- € Yves Deruyter, Mark’Oh, DJ Tatana, Gianni Parrini, Future Brezze, Rotterdam Terror Corps, Lenny Dee, Mr. Da-Nos u. v. a.

202 Rock Mania, 23.-24.05., Dettelbach, 2.000 Besucher, Tickets 25,- € J.B.O., Atrocity, Týr, Dornenreich, Graveworm u. v. a.

215 Theatre of Rock, 31.05., Goldenstedt, 1.000 Besucher, Tickets 8,- € (AK) Dritte Wahl, The Creetins, December Peals, The Codgers, Wretched u. v. a.

203 Acoustic Festival of Britain, 24.-26.05., GB-Nantwich, 5.000 Besucher Jethro Tull, Donovan, Marillion, The BossHoss, The Animals, Hazel O’Connor, Eric Faulkner, Boy On A Dolphin

216 Iland, 01.06., Berlin, 3.000 Besucher, Tickets 15,- € 17 Hippies, Boom Pam, Ulman, HaBanot Nechama, M.A.R.S. Allstars, Mook E., Yossi Fine u. v. a.

204 Eselrock, 24.05., Wesel, 2.000 Besucher, Eintritt frei! Kilians, One Fine Day, Joy Became Clear, Peilomat, Radiopilot u. v. a.

217 Contre le Racisme, 04.06., Köln, 1.000 Besucher, Eintritt frei! Pale, Anajo, ImGrundeKnut u. v. a.

205 Gatecrashers Summer Sound System, 24.-25.05., GB-Northamptonshire, 60.000 Besucher The Prodigy, The Chemical Brothers, Justice, Simian Mobile Disco, Digitalism, Soulwax Nite Versions u. v. a.

218 Campus-Hamburg-Openair, 05.-07.06., Hamburg, 8.000 Besucher, Eintritt frei! Irie Révoltés, Anajo, Wolke, Winterkids, K-Ring Brothers u. v. a.

206 NDR-2-Plaza-Party, 30.05., Hannover, 15.000 Besucher, Tickets 16,- € UB 40, Roger Hodgson, The Hooters, Paul Carrack u. v. a.

219 JuWi-Fest, 05.06., Münster, 5.000 Besucher, Tickets VVK seit 20.05. H-Blockx, Pohlmann, Economix, Vermillion Valve, She’s All That u. v. a.

207 Protzen-Openair, 30.05.-01.06., Protzen, 5.000 Besucher, Tickets 25,- € (Festivalticket), 19,- € (Tagesticket) Ancient Existence, Bolier, Cliteater, Erben des Zorns, First Aid, Fleshless

220 SeeMe - South East European Music Event, 05.-14.06., BG-Sofia, 5.000 Besucher Paul Woolford, Jesse Voorn, Eddie Halliwell, Jeff Mills u. v. a.

208 Redbox-Festival, 30.-31.05., Dingolfing, 1.000 Besucher, Tickets 25,- € (Festivalticket), 17,- € (Tagesticket) Slut, 17 Hippies, Velojet, Justine Electra, Jerobeam u. v. a.

221 Campus Rock, 06.-07.06., A-Fürstenfeld, 3.000 Besucher, Tickets 22,- € Chikinki, Slut, Itchy Poopzkid, Emil Bulls, Partyshank, Stereoface, TNT Jackson u. v. a.

209 Vienna Beats, 30.-31.05., Dortmund, Tickets 30,- € (Festivalticket), 17,- € (Tagesticket)

222 Festimad, 06.-07.06., E-Mostoles, 5.000 Besucher Emir Kusturica & The No Smoking Orchestra, Linkin Park, Lostprophets, The Blackout u. v. a.

DJ Richard Dorfmeister, Louie Austen, Sofa Surfers, B Fleischmann, Le Bomb u. v. a. copop_festivalguide_Rz 29.04.2008 16:15MissUhr Seite 2

FESTIVAL 13. -- 17. AUGUST 08 COLOGNE ON POP

HERCULES AND LOVE AFFAIR, RICARDO VILLALOBOS, JOSÉ GONZALEZ, CRYSTAL CASTLES, TELEVISION PERSONALITIES BURGER/VOIGT, DJ KOZE, DJ MEHDI, FAT FREDDYS DROP, SASCHA FUNKE, SEBASTIAN, ARIL BRIKHA, SUPERMAYER PAUL KALKBRENNER, VLADISLAV DELAY, THE FIELD, ZANDER VT UND VIELE MEHR | TICKETS UNTER WWW.C-O-POP.DE

162

Programm-Updates, Festival-TV, Ticket-Shop: www.festivalguide.de


223 Northern Lights, 06.-07.06., A-Ahorn Abrogation, Asathor, Asmodeus, Endezzma, Finsterforst, Nomans Land, Panychida, Sanguis u. v. a.

246 Gravel-Pit-Festival, 27.-28.06., A-Lochen, 6.000 Besucher, Tickets 22,- € Itchy Poopzkid, Julia, Trashmonkeys, Guadalajara, Mono & Nikitaman u. v. a.

224 Open-Doors-Festival, 06.-08.06., Neu-Isenburg, 15.000 Besucher, Eintritt frei! Boppin’B, Rodgau Monotones, The Queen Kings, My Baby Wants To Eat Your Pussy, Anne Haigis u. v. a.

247 Musikschutzgebiet, 27.-29.06., Efze, 1.500 Besucher, Tickets 10,- € Rantanplan, Tent, Escape Hawaii, Earl Mobilé Orquestra, Yucca, Supershirt, The Boonaraaas u. v. a.

225 Antifee-Festival, 07.06., Göttingen, 1.500 Besucher, Eintritt frei! Spönk, Woog Riots, Brockdorff Klanglabor, Slux, First Fatal Kiss u. v. a.

248 Rock Well, 27.-28.06., Saarwellingen, 1.500 Besucher, Tickets 18,- € (Festivalticket), 15,- € (Fr.), 13,- € (Sa.) Mad Caddies, Sonic Syndicate, Peter Pan Speedrock, Eternal Tango, Mypollux, Spiteful u. v. a.

226 Clueso-und-Blumentopf-Openair, 07.06., Vechta, 2.000 Besucher, Tickets 25,- € Clueso, Blumentopf

249 Southern Vibes, 27.-29.06., Kunenberg, 3.000 Besucher, Tickets 29,- € Das Bo, Martin Jondo, Irie Révoltés, Mono & Nikitaman, Les Babacools, Roots Rock Pioneers u. v. a.

227 TW Classic, 07.06., B-Werchter, 10.000 Besucher, Tickets 76,- € The Police, Iggy & The Stooges, The Scabs, Juanes, Milow u. v. a.

250 Umsonst & Draußen Bad Kissingen, 27.-28.06., Bad Kissingen, 6.000 Besucher, Eintritt frei! The Ghost Rockets, Black Nova, Gung Fu, Taschenrocker, The Rambles, Dave & Hal, Wilson Jr., Iridium u. v. a.

228 Donaubeben, 14.06., Ulm, 1.500 Besucher, Tickets 5,- € Kilians, Joy Became Clear, Alte Neue Tricks, Tune Circus, Trusting Nolan u. v. a.

251 Unifest Marburg, 27.06., Marburg, 15.000 Besucher, Tickets 7,- € Madsen, H-Blockx, Die Schröders, Monsters Of Liedermaching, One Fine Day, Mr. Irish Bastard

229 Im-Grünen-Festival, 14.06., Kirchanschöring, 2.500 Besucher, Tickets 15,- € Mediengruppe Telekommander, Russkaja, The Staggers, Leopold Kraus, Wellenkapelle u. v. a.

252 Bäkewiesen-Openair, 28.06., Kleinmachnow, 4.000 Besucher, Tickets 12,- €, 15,- € (AK) Culcha Candela, The Special Guests feat. Willie Ocean, Jammin’ Inc u. v. a.

230 Rock im Wald, 14.06., Michelau, 1.200 Besucher, Tickets 11,- € Blackmail, The Go Faster Nuns, Truckfighters, Human Hamster Hybrids u. v. a.

253 Hard Rock Calling, 28.-29.06., GB-London, 80.000 Besucher Eric Clapton, Sheryl Crow, John Mayer, The Police, KT Tunstall, Starsailor, The Bangles, The Stranglers u. v. a.

231 Uni-Openair, 14.06., Bayreuth, 1.500 Besucher, Tickets 13,- € Eight Legs, So So Modern, Attwenger, Die Türen, Bratze, Freizeit 98, Saint Pauli u. v. a.

254 In-die-Musik-Openair, 28.06., Hof, 750 Besucher, Tickets 12,- € Turbostaat, Molotov Jive, La Phaze u. v. a.

232 Arrow Classic Rock, 15.06., NL-Nimwegen, 5.000 Besucher 3 Doors Down, Gotthard, Journey, Kansas, Kiss, Whitesnake u. v. a.

255 Rockin’ Park, 28.06., NL-Nimwegen, 12.000 Besucher, Tickets 64,- € Lenny Kravitz, Counting Crows, Live, Ben Folds, Starsailor u. v. a.

233 Hellter Skelter, 19.-21.06., Peine, 1.000 Besucher, Tickets 30,- € Die Apokalyptischen Reiter, Sabaton, Bloodbound, Gunbarrel, Custard, Cripper, Sardonic u. v. a.

256 5 Days off, 02.-06.07., NL-Amsterdam, 3.000 Besucher, Tickets 60,- € Justice, Hercules And Love Affair, Supermayer, Roni Size, Mr. Oizo u. v. a.

234 Brenzpark-Openair, 20.-21.06., Heidenheim, 5.000 Besucher Jethro Tull, Ich + Ich u. a.

257 Green Fest, 02.07., SRB-Belgrad, 5.000 Besucher Franz Ferdinand, Cypress Hill, The Raveonettes u. v. a.

235 Jammin’, 20.-22.06., I-Venedig, 100.000 Besucher Linkin Park, Sex Pistols, Iggy & The Stooges, The Police, Alanis Morissette, Editors, Stereophonics u. a.

258 Bochum Total, 03.-06.07., Bochum, 1.000.000 Besucher, Eintritt frei! Line-up tba

236 Kobetasonik, 20.-21.06., E-Bilbao Kiss, Judas Priest, Slayer, Dio, Europe, Helloween, Ministry, Blind Guardian, Saxon u. v. a.

259 O2 Wireless, 03.-06.07., GB-London, 30.000 Besucher Counting Crows, Morrissey, Fatboy Slim, Underworld u. v. a.

237 Feuertanz-Festival, 21.06., Abenberg, 3.500 Besucher, Tickets 42,- € In Extremo, Subway To Sally, Fiddler’s Green, Saltatio Mortis, Rabenschrey, Nachtgeschrei u. v. a.

260 Bilbao BBK Live, 04.-06.07., E-Bilbao, 70.000 Besucher, Tickets 130,- € The Police, R.E.M., Madness, The Charlatans, Tequila, The Dandy Warhols, The Prodigy, ZZ Top u. v. a.

238 Kieler Woche, 21.-29.06., Kiel, 90.000 Besucher, Eintritt frei! Bad Religion, Wise Guys, Tim Fischer & Tears For Beers, Ben Becker, Heinz Rudolf Kunze, Suzi Quatro u. v. a.

261 Blackfield, 04.-06.07., Gelsenkirchen, 6.000 Besucher, Tickets 59,- € (Festivalticket), 33,- € (Tagesticket) Nitzer Ebb, Lacrimosa, Schandmaul, Subway To Sally, Blutengel, Samsas Traum u. v. a.

239 The-Ultimate-Summerblast-Festival, 21.06., Trier, 1.300 Besucher, Tickets 31,- €, 35,- € (AK) Heaven Shall Burn, Comeback Kid, Darkest Hour, Madball, Cult Of Luna, Maroon u. v. a.

262 Blissfields-Festival, 04.-06.07., GB-Winchester, 10.000 Besucher The Wonder Stuff, The Whip, Roni Size/Reprazent, Lethal Bizzle, The Rumble Strips, Noisettes u. v. a.

240 Blauer See, 22.06., Ratingen, 8.000 Besucher, Tickets 24,- € Sven Väth, Ricardo Villalobos, Marco Carola, Steve Bug, Raresh, Tobias Becker, Patrick Peiki u. v. a.

263 Green Valley, 04.07.-06.09., A-Aflenz, 350 Besucher, Tickets 70,- € (Festivalticket), 12,- € (Tagesticket) Shout Out Louds, Blackmail, Russkaja, Friska Viljor, Delinquent Habits, Across The Delta, Heller 98 u. v. a.

241 Festival International de Jazz de Montréal, 26.06.-06.07., CDN-Montreal, 10.000 Besucher James Taylor, Katie Melua, DLeonard Cohen, Woody Allen & His New Orleans Jazz Band u. v. a.

264 Guilfest, 04.-06.07., GB-Guildford, 30.000 Besucher The Levellers, Blondie, The Australian Pink Floyd Show, Kula Shaker u. v. a.

242 Fusion, 26.-29.06., Lärz, 15.000 Besucher, Tickets 40,- € Line-up tba

265 Helfenstein-Festival, 04.-06.07., Geislingen, 3.600 Besucher, Tickets 29,- € (Festivalticket), 9,- € (So.) Mad Caddies, Die Happy, Itchy Poopzkid, El*Ke, Fire In The Attic, Monsters Of Liedermaching u. v. a.

243 Umsonst & Draußen Magdeburg, 26.06., Magdeburg, 500 Besucher, Eintritt frei! Victoria Station, Kelso Lane, Last Band Standing, Porters Five Forces, Silent Tempest u. v. a.

266 Honberg-Sommer, 04.-20.07., Tuttlingen, 20.000 Besucher The Bangles, Schiller, Joe Jackson, Laith Al-Deen, De Höhner, Jethro Tull, Robert Cray, Steve Lukather u. v. a.

244 Boxens-Festival, 27.-29.06., CH-Genf, 3.000 Besucher Adam Beyer, Chris Liebing, Stephan Bodzin, DJ Emerson u. v. a.

267 Jang-Festival, 04.-06.07., Eimen, 1.500 Besucher, Tickets 15,- €, 16,- € (AK) Emil Bulls, El*Ke, Die Schröders, Dan Hiob Experiment u. v. a.

245 Gauklerfest Attendorn, 27.-29.06., Attendorn, 20.000 Besucher, Eintritt frei! Tito & Tarantula, Miss Platnum, Medicamento, Leo Bassi, Tom Murphy, Lioba Albus u. v. a.

268 Kurt-Festival, 04.-05.07., Reutlingen, 5.000 Besucher, Eintritt frei! Fotos, Itchy Poopzkid, Die Herren Polaris, Die Logonauten, Herr Stilz seine Freunde u. v. a.

Haus der Kulturen der Welt John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin-Tiergarten Karten und Infos: + 49 30 39 78 71 75 www.hkw.de

Festival of Electronic Music

27. – 30. Nov Neue Elektronika weltweit Festival of electronic music 27. Nov – 01. Dez

Ticket-Hotline: (01805) 9 69 00 00

www.myspace.com/festival_worldtronics

163


164

269 Masstival, 04.-06.07., TR-Istanbul, 30.000 Besucher Whitesnake, Def Leppard u. v. a.

292 Bangarang-Festival, 18.-20.07., Görlitz, 5.000 Besucher, Tickets 25,- € Busy Signal, K.I.Z., Mono & Nikitaman, Martin Zobel u. v. a.

270 Ruisrock, 04.-06.07., FIN-Turku, 15.000 Besucher Primal Scream, Anti-Flag, Interpol, Bullet For My Valentine, HIM, Nightwish, The Ark u. v. a.

293 On the Rocks, 18.-19.07., A-Golling, 2.000 Besucher, Tickets 18,- € (Festivalticket), 12,- € (Fr. & Sa.) Friska Viljor, Jennifer Rostock, Surrounded By Robots u. v. a.

271 Transmission, 04.-06.07., A-Kufstein, 3.700 Besucher Spiritualized, Talvin Singh, Attwenger, Russkaja, Efterklang, Cornelius, Bauchklang u. v. a.

294 Reggae in Wulf, 18.-19.07., Friedberg, 2.000 Besucher Alborosie, Les Babcools meets Raggabund, Ziggi, Daddy Rings, Natty King u. v. a.

272 Cornbury-Music-Festival, 05.-06.07., GB-Oxfordshire, 15.000 Besucher Paul Simon, Crowded House, Beverley Knight, KT Tunstall, 10cc, The Bangles u. v. a.

295 Spirit Asia, 18.-20.07., Nürnberg, 45.000 Besucher, Eintritt frei! Line-up tba

273 Prolog, 05.07., Leipzig, 1.000 Besucher, Tickets 10,- € (Festivalticket) The Horror The Horror, Palestar u. v. a.

296 Traffic Jam, 18.-19.07., Dieburg, 3.500 Besucher, Tickets 20,- € (Festivalticket) Soilwork, Ektomorf, Turbo ACs, Death By Stereo, Callejon, War From A Harlots Mouth, Raya u. v. a.

274 Wacken rocks Seaside, 05.07., Aurich, 2.000 Besucher, Tickets 45,- € Motörhead, Machine Head, Saxon, Torfrock u. v. a.

297 Hohentwiel-Festival, 19.-25.07., Singen, 40.000 Besucher, Tickets 49,- € In Extremo, ZZ Top, Dieter Thomas Kuhn & Band, Salvatore Licitra u. v. a.

275 Wuhlheide-Openair, 05.07., Berlin, 10.000 Besucher, Tickets 29,90 € Chris Norman, Boney M. feat. Liz Mitchell, Kim Wilde, Hermes House Band, Abba 99, Dirk Michaelis u. v. a.

298 Lovebox Weekender, 19.-20.07., GB-London, 3.000 Besucher Goldfrapp, Groove Armada, The Flaming Lips u. v. a.

276 Wassermusik-Festival, 10.-27.07., Berlin The Surfaris, La Pupuna, Bambi Molesters, Eliza Carthy,  Juana Molina, Dori Caymmi, Waitiki, Don Tiki, Lashy

299 Loveparade, 19.07., Dortmund, 1.000.000 Besucher, Eintritt frei! Felix Kröcher u. v. a.

277 Dorfen-Openair, 11.-13.07., Dorfen, 3.000 Besucher, Tickets 25,- € (Festivalticket), 15,- € (Tagesticket) The Robocop Kraus, World Inferno Friendship Society, Bubonix, Microphone Mafia, Nein Nein Nein u. v. a.

300 Saturday Night Fiber, 19.07., E-Madrid, 9.000 Besucher, Tickets 50,- € My Bloody Valentine, Mika, Siouxie, Babyshambles, Hot Chip, The Rumble Strips u. v. a.

278 Elbinsel-Festival, 11.-12.07., Hamburg, 10.000 Besucher, Tickets, 10,- € (Festivalticket), 5,- € (Tagesticket) (AK) Killerpilze, Panik, 4Lyn, Ohrbooten, Dendemann, Flowin Immo & Les Freaqz u. v. a.

301 Summer-Openair auf der Heidecksburg, 19.07., Rudolstadt, 3.000 Besucher, Tickets 20,- € Revolverheld, Paula u. a.

279 House of Summer, 11.-13.07., Görlitz, 3.000 Besucher, Tickets 15,- € (Festivalticket), 5,- € (Fr.), 12,- € (Sa.) Westbam, Kyau & Albert, Nôze, Mike Koglin, Ironbase, Sonorous u. v. a.

302 Legends of Rock (Klam), 20.07., A-Klam, 7.500 Besucher Whitesnake, Manfred Mann’s Earth Band, Uriah Heep, Kris Kristofferson u. v. a.

280 Rock am Bach (Merzig), 11.-12.07., Merzig, 8.000 Besucher, Tickets 32,- € H-Blockx, Life Of Agony, Kilians, Itchy Poopzkid, Escapado, Lagwagon, Mad Sin, Broilers, Blackmail u. v. a.

303 Acoustic Lakeside, 25.07., A-Miklauzhof, 700 Besucher, Tickets 12,- € Slut, Friska Viljor, Monta u. v. a.

281 Rock am Bach (Neuhofen), 11.-12.07., A-Neuhofen / Ybbs, 1.500 Besucher Slut, Jennifer Rostock, Guadalajara, iO, Velojet u. v. a.

304 B.O.A.-Metal-Openair, 25.-27.07., Klingenthal, 500 Besucher Uleashed, Fleshcrawl, Fleshless u. v. a.

282 Rock im Vogelwald, 11.-12.07., Laimnau, 3.000 Besucher, Tickets 22,- € (Festivalticket), 12,- € (Fr.), 14,- € (Sa.) (AK) Saltatio Mortis, Jennifer Rostock, Mintzkov, Joseph Parsons, Kontrust u. v. a.

305 Castle Party, 25.-27.07., PL-Bolków, 5.000 Besucher Deine Lakaien, Die Krupps, Anne Clark u. v. a.

283 S.O.M.A. (Summer of Music & Arts), 11.-13.07., Köln, 4.000 Besucher Line-up tba

306 Eisenwahn-Festival, 25.-26.07., Obersinn, 4.000 Besucher Sodom, Unleashed, Belphegor, Hatesphere, Disbelief, A.O.K., Casketgarden, Dawn Of Perception u. v. a.

284 Stoned from the Underground, 11.-13.07., Sondershausen, 1.500 Besucher The Atomic Bitchwax, Witchcraft, Mustasch, Asteroid, Toner Low, La Ira De Dios, OJM u. v. a.

307 Fuji Rock, 25.-27.07., J-Naeba, 100.000 Besucher My Bloody Valentine, Underworld, Hard-Fi, Ian Brown u. v. a.

285 Summerwave, 11.-13.07., Eystrup, 10.000 Besucher, Tickets 30,- € Timo Maas, Monika Kruse, Anthony Rother, Northern Lite, Oliver Koletzki, Paul Langley u. v. a.

308 Global Gathering, 25.-26.07., GB-Stratford-upon-Avon, 55.000 Besucher Kanye West, Moby, Róisín Murphy u. v. a.

286 Bospop, 12.-13.07., NL-Weert, 50.000 Besucher, Tickets 100,- € (Festivalticket), 59,- € (Sa. & So.) Santana, Hucknall, Crowded House, Europe, Little Feat, The Bangles u. v. a.

309 Rock im Grünen, 25.-26.07., Berlin, 3.000 Besucher, Eintritt frei! Mariannenplatz, Gunjah Deluxe u. v. a.

287 Ius Primae Noctis Openair, 12.07., Northeim, 7.000 Besucher, Tickets 35,- € In Extremo, Die Apokalyptischen Reiter

310 Sun-Flower-Festival, 25.-27.07., Freiberg, 4.000 Besucher, Tickets 25,- € Jennifer Rostock, Freygang, Pantéon Rococó, The Special Guests,High Power Station,Tropic Hill Sund, u. v. a.

288 Park-Kult-Tour, 12.07., Duisburg, 3.000 Besucher, Eintritt frei! (ab 17:00h Mindestverzehr 12,- €) Fury In The Slaughterhouse, Cowboys On Dope, Jaded Sun, Blind, Kukalaka u. v. a.

311 Umsonst & Draußen Mössingen, 25.-26.07., Mössingen, 6.000 Besucher, Eintritt frei! Deadline, Loaded, The Creetins, Astoryas, Daveman, Razorblades, Makako Jump u. v. a.

289 Italia Wave Love-Festival, 16.-19.07., I-Livorno, 30.000 Besucher The Chemical Brothers, The Verve u. v. a.

312 Wickerman-Festival, 25.-26.07., GB-Kirkcudbright, 10.000 Besucher Dub Pistols, Hugh Cornwell, Neville Staples’ Specials, X-Press 2, The Cuban Brothers u. v. a.

290 RD-Rock, 17.-19.07., Hanerau-Hademarschen, 3.000 Besucher, Tickets 24,- € Rantanplan, Escapado, Big Banders, Smoke Blow u. v. a.

313 Classic-Rocknacht, 26.07., Köln, 7.000 Besucher, Tickets 49,- € Deep Purple, Gotthard, Little Feat, The Hooters u. v. a.

291 10 Days off, 18.-28.07., B-Ghent, 5.000 Besucher, Tickets 15,- € DJ Mehdi, Dada Life, Anja Schneider, Dominik Eulberg, John Digweed, Richie Hawtin, Tiefschwarz u. v. a.

314 Popdeurope, 26.07.-09.08., Berlin, 20.000 Besucher Massilia Sound System, Amparanoia, Ohrbooten, Dendemann, Bomberos De Monte Cruz u. v. a.


315 Umsonst & Draußen Lindau, 26.07., Lindau, 10.000 Besucher, Eintritt frei! The Delinquent Habits, Death By Stereo, The Unseen, Phenomden, Jaya The Cat u. v. a.

337 Dithmarscher Rockfestival, 14.-16.08., Marne, 3.000 Besucher H-Blockx, 4 Lyn, Pohlmann, One Fine Day, My Baby Wants To Eat Your Pussy u. v. a.

316 Wattstock, 26.07., Brunsbüttel, 3.000 Besucher, Tickets 10,- € Fury In The Slaughterhouse, Justin Balk, Radiopilot, Greatwide u. v. a.

338 Openair Gampel, 14.-17.08., CH-Gampel, 80.000 Besucher, Tickets 196,- CHF ~ 125,- € Die Fantastischen Vier, The Hives, The Hoosiers, Nightwish, Starsailor, Fettes Brot, Anti-Flag u. v. a.

317 Bike and Roll, 01.-02.08., Großröhrsdorf, 2.000 Besucher Dritte Wahl, Los Fastidios, Torture Squad, The Setup, Zaunpfahl, Backfire! u. v. a.

339 Tells Bells, 15.-16.08., Villmar, 3.000 Besucher, Tickets 12,- € Agnostic Front, Smoke Blow, Backfire, The Unseen, Bubonix, Frau Doktor, Frontkick, Talco, VMZT u. v. a.

318 Ccumpaxe-Openair, 01.08., Beratzhausen, 2.800 Besucher Revolverheld, Jennifer Rostock, El Loco, Chris & The Sidepipes u. a.

340 Zappanale, 15.-17.08., Bad Doberan, 5.000 Besucher Denny Walley, Jason Zappa, Bogus Pomp Low Budget Semi-Acoustic Orchestra u. v. a.

319 Haltestelle Woodstock, 01.-02.08., PL-Kostrzyn, 450.000 Besucher, Eintritt frei! Line-up tba

341 Bloodstock-Openair, 16.-17.08., GB-Catton Hall, 2.000 Besucher Nightwish, Dimmu Borgir, Opeth, Helloween, Iced Eart, Overkill, At The Gates, As I Lay Dying u. v. a.

320 Klangbad-Festival, 01.-03.08., Scheer, 2.500 Besucher, Tickets 35,- €, 30,- € (Schüler & Studenten) Kammerflimmer Kollektief, Bernadette La Hengst & Band, Faust, Pram, Soap&Skin, Mouse On Mars, Jolly Goods u. v. a.

342 Motor im Grünen, 16.08., Berlin, 2.000 Besucher Editors, Polarkreis 18 u. v. a.

321 Lott-Festival, 01.-03.08., Raversbeuren, 7.000 Besucher, Tickets 20,- € (Festivalticket), 15,- € (Sa.) (AK) Amplifier, Youngblood Brass Band, Les Cameleons, Polarkreis 18, Tribe After Tribe u. v. a. 322 Playground-Openair, 01.-03.08., Nennslingen, 1.500 Besucher, Tickets 14,- € Karamelo Santo, Jamaram, Trashmonkeys, El*Ke, Lustfinger u. v. a. 323 Rock gegen Kinderporno (Hamm), 01.08., Hamm, 2.500 Besucher, Tickets 12,- € iO, Die Happy u. v. a. 324 Sucks’n’Summer, 01.-03.08., Leisnig, 2.000 Besucher, Tickets 32,- € (Festivalticket), 24,- € (Fr.), 27,- € (Sa.) The Bones, Architects, All Shall Perish, Integrity, Sworn Enemy, Warbringer, Wisdom In Chains u. v. a. 325 The Big Chill, 01.-03.08., GB-Ledbury, 27.000 Besucher Cornelius, Fujiya & Miyagi, DJ Krush, Leonard Cohen, Múm, Róisín Murphy, Trentemøller u. v. a. 326 Umsonst & Draußen Porta, 01.-03.08., Porta Westfalica, 20.000 Besucher, Eintritt frei! Megaherz, Coppelius, Dr. Ring Ding, Mark Foggo’s Skasters, Gods Will Be Done, Travolter u. v. a. 327 Grünanlage-Festival, 02.-03.08., Hamburg, 3.000 Besucher, Tickets 18,- € Carl Craig, Oliver Koletzki, Steve Bug u. v. a. 328 Summer Darkness, 06.-10.08., NL-Utrecht, 10.000 Besucher Echo & The Bunnymen, Within Temptation, Welle:Erdball, Combichrist, Apoptygma Berzerk u. v. a. 329 Party-San-Metal-Openair, 07.-09.08., Bad Berka, 9.000 Besucher, Tickets 35,- € Bloodbath, Farsot, Irate Architect, Unanimated, Facebreaker, Imperious Malevolence, Tyrant u. v. a. 330 Rebellion-Festival (Blackpool), 07.-10.08., GB-Blackpool, 5.000 Besucher Cock Sparrer, The Sweet, The Dickies, Subway Sect, Agnostic Front, Neville Staple u. v. a. 331 Getstoked-Openair, 08.-10.08., Kisslegg, 3.000 Besucher, Tickets 25,- € Benuts, Sondaschule, Egotronic, Los Skalameros, Nosliw u. v. a. 332 Holzstock, 08.-09.08., St. Ingbert, 3.000 Besucher, Eintritt frei! Eternal Tango, Lacuna u. v. a. 333 Picture-On-Festival, 08.-09.08., A-Bildein, 2.500 Besucher, Tickets 45,- € (Festivalticket), 32,- € (Tagesticket) Wir sind Helden, Fotos, J.C.S.H.G., Martin Jondo, Uriah Heep u. v. a. 334 Weinturm-Openair, 08.-10.08., Bad Windsheim, 3.000 Besucher, Tickets 28,- € Deichkind, Mono & Nikitaman, Jamaram, Abuela Coca, Boppin’B, Rainer von Vielen u. v. a. 335 Dragensdorf rockt, 09.08., Dragensdorf, 1.500 Besucher, Tickets 23,80 € Die Apokalyptischen Reiter, Saltatio Mortis, Schelmish u. v. a.

343 Stereo City, 16.-17.08., Gräfenhainichen, 5.000 Besucher, Tickets 12,- € Heiko Laux, Dave Tarrida, Malente, Subhead, Maral Salmassi, Marek Hemmann, Acidkids u. v. a. 344 Essen Original, 22.-24.08., Essen, 200.000 Besucher, Eintritt frei! M. Walking On The Water, Pohlmann, 17 Hippies, Gillespie u. v. a. 345 Rock for Nature, 22.-24.08., Wolpertshausen, 50.000 Besucher, Tickets 88,- € (Festivalticket) Nena, Scorpions, Wir sind Helden u. v. a. 346 Feuertal-Festival, 23.08., Wuppertal, 2.000 Besucher, Tickets 27,50 € Subway To Sally, Fiddler’s Green, Schelmish, Rabenschrey u. v. a. 347 My Festival, 23.-24.08., Neuenkirchen, 1.200 Besucher, Tickets 10,- € (Festivalticket), 6,- € (Tagesticket) Muff Potter, Fotos, Nicholas, Alpha Boy School u. v. a. 348 Schlosshof-Festival, 23.08., Höchstadt, 1.500 Besucher, Tickets 28,- € Die Apokalyptischen Reiter, Saltatio Mortis, Letzte Instanz u. v. a. 349 Get Loaded in the Park, 24.08., GB-London, 20.000 Besucher Iggy & The Stooges, Supergrass, Gogol Bordello, Kate Nash, The Maccabees u. v. a. 350 Wutzrock, 29.-31.08., Hamburg, 15.000 Besucher, Eintritt frei! The Toasters, I-Fire, Dubtari, The Special Guests, Abi Wallenstein u. v. a. 351 Cocoon’s Green & Blue, 07.09., Obertshausen, 8.000 Besucher Sven Väth, Ricardo Villalobos u. v. a. 352 Ferropolis-Festival Oft und gut, 11.-13.09., Gräfenhainichen, 15.000 Besucher, Tickets 40,- € (Festivalticket), 28,- € (Tagesticket) Subway To Sally, Pro Pain, The Bones, Discipline, Psychopunch, Zaunpfahl u. v. a. 353 Mediaval, 19.-21.09., Selb, 15.000 Besucher, Tickets 69,- € (Festivalticket), 109,- € (Festival-Familienticket), 34,- € (Tagesticket), 55,- € (Tages-Familienticket) Subway To Sally, Saltatio Mortis, Skyclad, Ougenweide, Violet, Faun, Geyers, Estampie, Omnia u. v. a. 354 Popkomm-Festival, 08.-11.10., Berlin, 85.000 Besucher Line-up tba 355 Introducing-Festival, 14.10., Berlin Line-up tba 356 Worldtronics, 27.-30.11., Berlin Line-up tba

336 Rock Oz’Arènes, 13.-16.08., CH-Avenches, 25.000 Besucher Line-up tba

165


festivalguide extratime

festivalguide extratime Foto: Sandra Steh

Zugabe: Stadiontouren, Einzelshows und was es sonst noch so gibt

167


festivalguide extratime

Foto: Jazz Archiv / ITNOP

Tour-Highlights

Kiss: Vorsicht, heiß! W

ie lauten die 14 berühmtesten Worte der Konzerthistorie? Ganz klar: „You wanted the best. You got the best: The hottest band in the world!“ Unabänderlich erklingen sie vor jedem Konzert von, klar, Kiss. Dass sie auch 1973 in Manhattan erklangen, als Kiss ihr erstes Konzert gaben, ist unwahrscheinlich. Aber die Legende will es so. Und die Legende hat immer Recht. Schließlich bekamen Kiss im Anschluss an die erste Show einen Managementvertrag. Mit dem Plattenvertrag war es dann nicht ganz so eilig: Den gab es erst zwei Wochen später. Im Februar 1974 erschien dann das selbstbetitelte Debüt. Gleich fünf Albumtracks wurden zu Klassikern: „Strutter“, „Deuce“, „Cold Gin“, „Firehouse“, „100.000 Years“. Seitdem haben Kiss nicht weniger als 85 Millionen Platten verkauft. Aus Anlass ihres 35-jährigen Bühnenjubiläums sind Kiss nun nach fast zehnjähriger Live-Abstinenz auf ausgedehnte Konzertreise gegangen, die sie durch 17 Länder führen wird. Erstmalig spielen Gene Simmons, Paul Stanley, Tommy Thayer und Eric Singer auch in Moskau, Sankt Petersburg und Verona. Deutschland steht natürlich auch auf dem Tourplan.

168

Ob man sich die exaltierte Bühnenshow in vollem Mummenschanz antun will, ist eine schwierige Einzelfallentscheidung, für die es keine allgemeingültige Empfehlung geben kann. Die Konzerte der Band, die in den Achtzigern in der Kategorie „Schockrocker“ gehandelt wurde, sind kein Spaziergang. Gene Simmons hat bereits eine handfeste Drohung an alle Whimps & Poser ausgesprochen: „Wir werfen den Fehdehandschuh! Wer an Kleinmut und schwachen Nerven leidet, sollte Obacht geben: Wir machen keine Gefangenen.“ Auch Paul Stanley ist bereit für den Kampf in den Rockarenen: „Wir sind eine Legende. Die Erwartungen, die an eine Legende gestellt werden, werden wir wie immer übertreffen. Wir sind mit ganzer Seele Kiss. Und das wird auch ein Tauber hören.“ Kein Zweifel: Kiss sind die heißeste Band der Welt. Boris Fust 04.06. Hamburg, Color Line Arena Ω 09.06. Berlin, Velodrom Ω 10.06. Mannheim, SAP-Arena Ω 11.06. Oberhausen, König-PilsenerArena Ω 18.06. Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle Ω 27.06. Nürnberg, Arena


festivalguide extratime

169


Death Cab For Cutie

Ich + Ich

Avril Lavigne

Linkin PArk

Death Cab For Cutie

Avril Lavigne

Den Weg vom Indie-Liebling zum Mainstreamschwimmer hat der Vierer aus Seattle recht unbeschadet überstanden. Das letzte Album „Plans“ geriet etwas glatt, dafür ist man auf „Narrow Stairs“ experimentierfreudig und verschreckt mit einer Neun-Minuten-Single. Trotzdem: Dieser warmen Stimme Ben Gibbards und diesen epischen Melodiewanderungen kann man nicht widerstehen. Dank der Dauerrotation in der US-Serie „O. C.“ ist auch das Publikum sehr hübsch.

Das Schnuckel von der Skaterpiste: Hat jemand damals drauf gewettet, dass die kleine Person mit der großen Fresse mal so eine Nummer im Popbiz wird? Wenn ja, hat dieser jemand einen guten Schnitt gemacht. Denn selbstverständlich war ihr steiler Aufstieg keinesfalls. Bubblegum-Pop mit Punk gekreuzt, das funktioniert nirgendwo so gut wie bei ihr – wobei man auch ihre tollen Akustik-Balladen „I’m With You“ und „When You’re Gone“ nicht unterschlagen sollte.

09.07. Köln, Live Music Hall Ω 11.07. Berlin, Kesselhaus Ω 12.07. Hamburg, Große Freiheit 36

17.06. München, Zenith Ω 18.06. Düsseldorf, Philipshalle Ω 22.06. Mannheim, Rosengarten Ω 23.06. Dresden, Freilichtbühne Junge Garde Ω 24.06. Berlin, Columbiahalle Ω 09.07. A-Leoben, Hauptplatz

Ich + Ich Einen Moshpit gibt es bei ihren Konzerten nicht. Nur Kuschelpits – und das selbst in den unkuscheligsten Locations. Ihr grüblerischer, aber dennoch leichter; ihr innovativer, aber doch eingängiger Pop schafft es einfach, die Herzenstemperaturen in die Höhe zu treiben. Hinter Ich + Ich verbirgt sich übrigens die Produzentin und Ex-Ideal-Sängerin Annette Humpe und der junge Soulsänger Adel Tawil – eine gegensätzliche, aber sehr fruchtbare Kombination. 31.05. Hannover, Expo Plaza Ω 14.06. Torgelow, Stadthalle Ω 23.06. Bochum, Freilichtbühne Wattenscheid Ω 04.07. Salem, Schloss Ω 16.08. Münster, Schlossplatz Ω 22.08. Mönchengladbach, Hockeypark Ω 23.08. Halle, Peißnitzinsel Ω 29.08. Dresden, Freilichtbühne Junge Garde Ω 30.08. Braunschweig, Volksbank-Bühne Ω 06.09. Kempten, Parktheater Ω 08.10. A-Wien, Gasometer Ω 09.10. Passau, Dreiländerhalle Ω 10.10. Erfurt, Messe Ω 11.10. Gießen, Hessenhalle Ω 13.10. Frankfurt / Main, Jahrhunderthalle Ω 14.10. Fürth, Stadthalle Ω 17.10. Stade, Stadeum Ω 18.10. Baunatal, Stadthalle Ω geht weiter

170

Linkin Park Rock am Ring im letzten Jahr: Man sitzt so backstage in seinem Bulli, kifft sich einen, lauscht dem rüberwehenden Soundbrei und plötzlich: DRÖHN!!!!! Ein Sound, als hätte man eine High-End-Anlage im Kofferraum angeschmissen. Man versteht alles, kann mitsingen, mitrappen, will mitspringen. Linkin Park spielen auf der Hauptbühne – am anderen Ende des Nürburgrings! Wahrscheinlich können auch die Acts auf den Nebenbühne mitsingen. Egal, die hier sind LAUT und GUT. 21.06. München, Olympia-Reitanlage Ω 27.06. Berlin, Waldbühne Ω 28.06. Düsseldorf, LTU-Arena

The Wombats Man wollte sie schon fast abwatschen, diese Wombats aus Liverpool. Besaßen sie doch die Unverfrorenheit, einen gutgelaunten UK-Pop-Punk-Song

Fotos: Arne Sattler, Stefan Malzkorn

festivalguide extratime


Fotos: Arne Sattler, Jochen Melchior

festivalguide extratime

The Wombats

R.E.M.

Rarin Urlaub Racing Team

Billy IDol

über die Eisheiligen des Suizid-New-Waves zu machen („Let’s Dance To Joy Division“) und nannten ihr Album dann auch noch „A Guide To Love, Loss And Desperation“, was nach Teenage-Pathos der übelsten Sorte klang. Aber dann: Eine schwitzige, ausverkaufte, mitreißende Live-Show nach der anderen. Inzwischen weiß man: Was sie können, können sie. 30.09. Stuttgart, LKA-Longhorn Ω 01.10. Hamburg, Uebel & Gefährlich Ω 02.10. Wiesbaden, Schlachthof Ω 03.10. München, Georg-Elser-Halle Ω 04.10. Köln, Live Music Hall Ω 05.10. Berlin, Postbahnhof

R.E.M. Ganz im Vertrauen: Wer sich musikalisch überraschen lassen will, kann vieles hören, aber nicht R.E.M. Ihr abgehangener, dem College entwachsener Poprock mag zwar höchste Qualität haben, aber meistens kommt er, nun ja, etwas spannungsarm daher. Das haben jetzt aber endlich auch die Herren Stipe & Co. gemerkt. Auf dem aktuellen Album „Accelerate“ gibt es plötzlich schrammeligen Indierock, schnörkellos rausgerotzt und erstaunlich packend. Geht doch. mit Editors*, Elbow** 15.07. Dresden, Elbufer* Ω 16.07. Berlin, Waldbühne* Ω 19.08. Stuttgart, Neues Schloss** Ω 20.08. St. Goarshausen, Freilichtbühne Loreley** Ω 22.08. Würzburg, Festung Marienberg**

Farin Urlaub Racing Team

lich live eine explosive Angelegenheit. Zweistellige Bandbesetzung mit Frauenüberschuss, die Ska-Bläser von den Busters und natürlich die kalauernde Publikumsverarsche des Herrn Urlaubs. Beispiel? „Könnt ihr noch mehr?“ Jubel. „Angeber!“ 20.11. Düsseldorf, Philipshalle Ω 21.11. Köln, Palladium Ω 25.11. Münster, Halle Münsterland Ω 26.11. Leipzig, Arena Ω 29.11. Würzburg, S.-Oliver-Arena Ω 30.11. Frankfurt / Main, Jahrhunderthalle Ω 03.12. CH-Winterthur, Eulachhalle Ω 04.12. München, Zenith Ω 06.12. Trier, Arena Ω 07.12. A-Hohenems, Tennis-Event-Center Ω 09.12. A-Graz, Stadthalle Ω 12.12. Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle Ω 13.12. Hannover, AWD-Hall Ω 14.12. Bielefeld, SeidenstickerHalle Ω 17.12. Erfurt, Thüringenhalle Ω 19.12. Berlin, Columbiahalle Ω 20.12. Hamburg, Sporthalle

Billy Idol Die Generation X mag inzwischen Geschichte sein und das 80er-Revival schon wieder vorbei, der letzte glaubhafte „Rebel Yell“ verklungen: Aber wenn einer das ganze noch auf die Bühne bringt, dann bitte das Original Billy Idol. Und der kann’s noch, wie er z. B. 2005 auf seinem 50. Geburtstag bewies: Der wurde standesgemäß auf der Bühne gefeiert. Zwar muss beim Haarblond ein wenig nachgeholfen werden, aber das war ja schon immer so. 14.07. Leipzig, Clara-Zetkin-Parkbühne Ω 16.07. Hannover, Gilde Parkbühne Ω 17.07. NDR-Openair Stadtpark Ω 19.07. Highfield Ω 20.07. Tollwood-Festival Ω 22.07. Altusried, Allgäuer Freilichtbühne Ω 26.07. Düsseldorf, Polo-Gelände

Ein Orchester voller Dynamit“ vs. „pure Anarchie“ – so hat Farin Urlaub mal den Unterschied zwischen seinem Soloprojekt und Die Ärzte beschrieben. Das FURT, so die betont grausige Abkürzung, ist tatsäch-

171


festivalguide extratime Tickets? Tickets! www.festivalguide.de/tickets 30 Seconds To Mars

27.05. Hamburg, Color Line Arena 02.06. Nürburgring, Rock am Ring 03.06. Nürnberg, Rock im Park 05.06. Berlin, Kesselhaus

2raumwohnung

mit Werle & Stankowski 07.06. Oschersleben, Motorsport-Arena

Anti-Flag

19.06. Lindau, Club Vaudeville 24.06. Rostock, Mau-Club 11.08. Leipzig, Conne Island

Apocalyptica

02.07. Hamburg, Große Freiheit 36

B-52s

14.07. Berlin, Zitadelle Spandau 15.07. Stuttgart, Freilichtbühne Killesberg 16.07. Bonn, Museumsplatz

Bad Religion

02.06. Bochum, Zeche 03.06. Hamburg, D-Club 04.06. Berlin, Kesselhaus 10.06. Leipzig, Werk 2

Deep Purple

Dinosaur Jr.

13.07. Osnabrück, Halle Gartlage

Jonathan Davis (Ex-Korn)

26.07. Köln, Tanzbrunnen 02.08. Ravensburg, Oberschwabenhalle 03.08. Benediktbeuern, Kloster 31.10. Leipzig, Arena 01.11. Hannover, AWD-Hall 02.11. Kassel, Eissporthalle 04.11. Erfurt, Messe 06.11. Kiel, Ostseehalle 07.11. Frankfurt / Main, Festhalle 08.11. Stuttgart, Hanns-MartinSchleyer-Halle 10.11. Magdeburg, Bördelandhalle 11.11. Berlin, Max-Schmeling-Halle 13.11. Oberhausen, König-PilsenerArena 14.11. Karlsruhe, Europahalle 15.11. München, Olympiahalle

Beatsteaks

Dendemann

Beck

Neil Diamond

29.08. Berlin, Wuhlheide 27.06. Berlin, Columbiahalle

Black Rebel Motorcycle Club 16.06. Essen, Weststadthalle

26.07. München, Platz der Alten Messe 27.05. München, Olympiahalle 31.05. Köln, Kölnarena 02.06. Hamburg, Color Line Arena

Die Ärzte

04.06. Köln, Live Music Hall 05.06. Berlin, Postbahnhof 06.06. Hamburg, Laeiszhalle

21.05. Oldenburg, Weser-Ems-Halle 23.05. Karlsruhe, Europahalle 24.05. Schwäbisch Gmünd, Schießtalplatz 25.05. Krefeld, König-Palast 27.05. Münster, Halle Münsterland 28.05. Cottbus, Messehalle 30.05. Berlin, Wuhlheide 31.05. Berlin, Wuhlheide 01.06. Berlin, Wuhlheide 04.06. Rostock, Stadthalle 05.06. Hannover, TUI-Arena 06.06. Kiel, Ostseehalle 08.06. Bielefeld, Seidensticker-Halle 09.06. Saarbrücken, Saarlandhalle 15.06. Homberg, Hessentagsarena 18.06. A-Dornbirn, Messestadion 19.06. Bamberg, Jako-Arena 21.06. Gräfenhainichen, Ferropolis 22.06. Würzburg, S.Oliver-Arena 23.06. Koblenz, Sporthalle Oberwerth 24.06. Ingolstadt, Saturn-Arena 27.06. Braunschweig, VolkswagenHalle 28.06. Bremerhaven, Stadthalle 30.06. Bielefeld, Seidensticker-Halle 01.07. Bergen, Rugard-Bühne 04.07. Dresden, Elbufer 05.07. Dresden, Elbufer 06.07. Passau, Dreiländerhalle 08.07. Augsburg, Schwabenhalle 09.07. Nürnberg, Arena 11.07. Berlin, Wuhlheide 12.07. Berlin, Wuhlheide 13.07. Berlin, Wuhlheide 10.08. Rothenburg ob der Tauber, Eiswiese 12.08. Bonn, Museumsplatz 23.08. Uelzen, Albrecht-Thaer-Platz 30.08. Konstanz, Festivalgelände

Cavalera Conspiracy

Die Fantastischen Vier

Mary J. Blige

21.05. München, Zenith 26.05. Hamburg, Stadtpark 29.05. Berlin, Zitadelle Spandau 30.05. Düsseldorf, Philipshalle

James Blunt

17.10. Bremen, AWD-Dome 18.10. Oberhausen, König-PilsenerArena 19.10. Leipzig, Arena 21.10. Mannheim, SAP-Arena 22.10. Nürnberg, Arena 23.10. Stuttgart, Hanns-MartinSchleyer-Halle 28.10. A-Wien, Stadthalle

Bonnie Prince Billy

01.07. Dresden, Alter Schlachthof 02.07. Berlin, Schillertheater 03.07. Hamburg, Fabrik

Bon Jovi

mit Gianna Nannini 22.05. Gelsenkirchen, Veltins-Arena 24.05. München, Olympiastadion 25.05. Leipzig, Zentralstadion 28.05. Hamburg, Volksparkstadion 29.05. Stuttgart, Gottlieb-DaimlerStadion 03.06. Frankfurt / Main, Waldstadion

Bullet For My Valentine

09.06. Hamburg, Große Freiheit 36 10.06. Berlin, Columbiahalle 24.06. Lingen, Alter Schlachthof

Cat Power

03.06. Osnabrück, Hyde Park 23.06. Hamburg, D-Club 07.07. Wiesbaden, Schlachthof

07.06. Oschersleben, Motorsport-Arena 17.08. Coburg, Schlossplatz

Nick Cave & The Bad Seeds

27.05. Hamburg, Markthalle 28.05. Berlin, Columbiahalle 26.11. Hamburg, Color Line Arena 27.11. Leipzig, Arena

21.05. Berlin, Tempodrom 25.05. A-Wien, Gasometer

172

21.05. Berlin, Postbahnhof 03.06. Leipzig, Werk 2 04.06. Hamburg, Grünspan 05.06. Bochum, Zeche

28.11. Leipzig, Arena 01.12. CH-Zürich, Hallenstadion 12.12. A-Wien, Stadthalle 13.12. Friedrichshafen, Neue Messe 14.12. Freiburg, Rothaus-Arena 19.12. Hannover, TUI-Arena 20.12. Hannover, TUI-Arena 22.12. Bremen, AWD-Dome

Alice Cooper

Die Toten Hosen

21.05. Hamburg, Markthalle 22.05. Schorndorf, Manufaktur 23.05. München, Muffathalle

Eagles Of Death Metal

03.06. Berlin, Zitadelle Spandau 05.06. Hamburg, Markthalle

Einstürzende Neubauten 24.05. Berlin, Columbiahalle

Feist

mit Gonzales, Bob Wiseman 01.06. Frankfurt / Main, Jahrhunderthalle

Ben Folds

30.06. Hamburg, Grünspan 02.07. Bochum, Zeche 03.07. Mannheim, Alte Feuerwache

Foo Fighters

17.06. Berlin, Wuhlheide 18.06. Düsseldorf, ISS-Dome

Nelly Furtado

mit Kim Frank 08.07. München, Olympia-Reitanlage 09.07. Wiesbaden, Bowling Green 10.07. Dresden, Elbufer

Fury In The Slaughterhouse 29.05. Hamburg, Stadtpark Freilichtbühne 16.08. Scheeßel, Eichenring 28.08. Hannover, Gilde Parkbühne 30.08. Hannover, Gilde Parkbühne

Helmet

26.06. Augsburg, Kulturpark West 02.07. A-Wien, Arena 04.07. Aschaffenburg,Colo-Saal 06.07. Köln, Underground

Iggy & The Stooges

28.08. Berlin, Zitadelle Spandau

In Extremo

18.07. Creuzburg, Burg Creuzburg 02.08. Ottweiler, Schlosshof 06.09. Magdeburg, Festung Mark

In Flames

04.10. Köln, Palladium 05.10. Wiesbaden, Schlachthof 19.10. München, Zenith 24.10. Dresden, Alter Schlachthof 25.10. Berlin, Columbiahalle

Jennifer Rostock

22.05. Frankfurt / Main, Nachtleben 23.05. Friedrichshafen, Bahnhof Fischbach 06.06. Duisburg, Hundertmeister 14.06. A-Dornbirn, Schlachthaus 10.07. München, Feierwerk 28.08. Trier, Exzellenzhaus 29.08. Kaiserslautern, Kammgarn 03.09. Krefeld, Kulturfabrik 12.09. Aschaffenburg, Colos-Saal 26.09. Hameln, Sumpfblume 04.10. Traunstein, Club Metropolitain 16.10. Osnabrück, Rosenhof 18.10. Neukirchen, Sägewerk 06.12. Dresden, Scheune

Jimmy Eat World

03.06. Krefeld, Kulturfabrik 05.06. Stuttgart, LKA-Longhorn 09.06. Osnabrück, Hyde Park


festivalguide extratime

10.06. Leipzig, Clara-Zetkin-Parkbühne

Elton John & Band

28.06. A-Wien, Hohe-Warte-Stadium 02.07. Halle-Westfalen, G.-WeberStadion 03.07. Leipzig, Völkerschlachtdenkmal 08.07. Konstanz, Bodenseestadion 11.11. Berlin, O2-World 22.11. München, Olympiahalle 24.11. Hamburg, Color Line Arena 26.11. Köln, Kölnarena

John Butler Trio

08.07. Köln, E-Werk 09.07. München, Tonhalle München

Jack Johnson

mit G. Love & Special Sauce 11.07. München, Olympia-Reitanlage 12.07. St. Goarshausen, Loreley 15.07. Berlin, Wuhlheide

Judas Priest

23.06. Düsseldorf, Philipshalle 24.06. München, Zenith

Kool Savas

21.05. Losheim, Eisenbahnhalle 22.05. Ingolstadt, Reduit Tilly 23.05. A-Innsbruck, Hafen 24.05. CH-Luzern, Schüür 25.05. Amberg, Jugendzentrum Klärwerk 27.05. Mainz, Frankfurter Hof 28.05. Heidelberg, Halle 02 29.05. Aschaffenburg, Colos-Saal 30.05. Düsseldorf, Stahlwerk 31.05. Lingen, Alter Schlachthof 01.06. Oldenburg, Kulturetage 02.06. Kiel, Max

Motorpsycho

30.05. Bremen, Schlachthof 31.05. Hamburg, Fabrik

09.11. Berlin, Tempodrom 11.11. Alsdorf, Stadthalle 14.11. Alsdorf, Stadthalle

Kate Nash

Stray Cats

03.06. Berlin, Kesselhaus 04.06. Dresden, Alter Schlachthof 10.06. Hamburg, Große Freiheit 36

New Model Army 20.12. Köln, Palladium

Nickelback

mit Staind 08.09. Köln, Kölnarena 09.09. Stuttgart, H. -Martin-SchleyerHalle

Heather Nova

15.10. Hamburg, Große Freiheit 36 16.10. Berlin, Columbiahalle 18.10. L-Luxemburg, Den Atelier 21.10. München, Muffathalle 22.10. Stuttgart, Theaterhaus 24.10. Köln, E-Werk

Patrice

25.05. München, Backstage 26.05. Darmstadt, Centralstation 27.05. Köln, Gloria 28.05. Hamburg, Grünspan 29.05. Erlangen, E-Werk 30.05. Essen, Weststadthalle 31.05. Essen, Weststadthalle

Queens Of The Stone Age 03.06. Berlin, Zitadelle Spandau

Queen & Paul Rodgers

Lenny Kravitz

02.06. München, Olympiahalle 03.06. Köln, Palladium

21.09. Berlin, Velodrom 01.10. München, Olympiahalle 02.10. Mannheim, SAP-Arena 04.10. Hannover, TUI-Arena 05.10. Hamburg, Color Line Arena 01.11. A-Wien, Stadthalle

Udo Lindenberg

Radiohead

12.07. Neustadt / Weinstraße, Marktplatz 07.10. Rostock, Stadthalle 08.10. Erfurt, Messe 09.10. Leipzig, Arena 10.10. Hamburg, Color Line Arena 12.10. Frankfurt / Main, Festhalle 13.10. Stuttgart, Porsche-Arena 15.10. Berlin, Max-Schmeling-Halle 16.10. Braunschweig, VolkswagenHalle 17.10. Essen, Grugahalle

Madsen

16.10. Flensburg, Max 18.10. Aschaffenburg, Colos-Saal 22.10. Erlangen, E-Werk 25.10. Leipzig, Werk 2

Meat Loaf

19.07. Gelsenkirchen, Amphitheater 21.07. Berlin, Zitadelle Spandau 23.07. Hamburg, Stadtpark

Ministry

10.06. Hamburg, Docks 11.06. Köln, Live Music Hall 28.06. Saarbrücken, Roxy 01.07. München,Backstage Werk 02.07. Pratteln, Konzertfabrik 77

Kylie Minogue

27.05. Köln, Kölnarena 29.05. München, Olympiahalle 07.06. Hamburg, Color Line Arena 22.06. Berlin, Velodrom

Alanis Morissette

05.06. Frankfurt / Main, Alte Oper

Motörhead

04.07. Berlin, Zitadelle Spandau

08.07. Berlin, Wuhlheide

Rage Against The Machine 10.06. Berlin, Zitadelle Spandau

Rosenstolz

07.11. Berlin, Columbiahalle 08.11. Berlin, Columbiahalle 09.11. Kassel, Messehalle 12.11. Alsdorf, Stadthalle 13.11. Chemnitz, Chemnitz-Arena 14.11. Dresden, Messe 17.11. Magdeburg, Bördelandhalle 18.11. Schwerin, Sport- und Kongresshalle 19.11. Kiel, Ostseehalle 22.11. Bielefeld, Seidensticker-Halle 24.11. Münster, Halle Münsterland 25.11. Düsseldorf, Philipshalle 28.11. Ulm, Donauhalle 30.11. Leutkirch im Allgäu, Festhalle 03.12. Stuttgart, H.-Martin-SchleyerHalle 04.12. Regensburg, Donau-Arena 05.12. München, Olympiahalle 07.12. A-Wien, Stadthalle Geht weiter!

Santana

01.07. A-Salzburg, Salzburg-Arena 02.07. Salem, Schloss 04.07. Leipzig, Völkerschlachtdenkmal 05.07. Bad Mergentheim, Schloss 06.07. Iffezheim, Galopprennbahn 14.07. Düsseldorf, Philipshalle

Bruce Springsteen

& The E-Street Band 16.06. Düsseldorf, LTU-Arena 21.06. Hamburg, Volksparkstadion

Status Quo

24.08. München, Zenith 01.09. Hamburg, Stadtpark Freilichtbühne 02.09. Köln, E-Werk

Serj Tankian

25.08. Hamburg, Docks

The BossHoss

13.07. Meerbusch, Route 66 26.09. Hanau, Amphitheater 14.11. Osnabrück, Halle Gartlage 21.11. Bremen, Pier 2 28.11. Erfurt, Stadtgarten 29.11. Dresden, Alter Schlachthof 05.12. Osnabrück, Halle Gartlage

The Chemical Brothers

19.06. Berlin, Zitadelle Spandau

The Fratellis

27.05. Hamburg, Logo 03.06. Berlin, Lido

The Gossip

02.07. Berlin, Columbia Club 03.07. Köln, Gebäude 9 04.07. Hamburg, Uebel & Gefährlich 27.08. Stuttgart, Schocken 28.08. Frankfurt, Cookys 31.08. München, Atomic Café

The Kooks

mit The Holloways 17.06. Köln, Palladium (ausverkauft) 18.06. Berlin, Columbiahalle

The Police

05.06. Mannheim, SAP-Arena 08.06. Düsseldorf, LTU-Arena 28.06. Leipzig, Zentralstadion

The Weakerthans

07.06. Düsseldorf, Zakk 10.06. Saarbrücken, Roxy 11.06. Nürnberg, Hirsch 20.06. Dresden, Scheune

Turbostaat

26.09. Flensburg, Volksbad 27.09. Flensburg, Volksbad 03.10. Düsseldorf, Stone im Ratinger Hof 04.10. Weilheim, Exil 09.10. Stuttgart, Landespavillon 12.11. Essen, Zeche Carl

Vampire Weekend

21.05. Hamburg, Knust 22.05. Berlin, Maria am Ostbahnhof 23.05. München, Georg-Elser-Halle 28.05. München, Atomic Café

Wir Sind Helden

12.07. Freiburg, Mundenhof 23.08. Bonn, Museumsmeile

Neil Young

08.07. Leipzig, Arena 09.07. Oberhausen, König-PilsenerArena (Übrigens: Am 10. Juli startet mit „Crosby, Stills, Nash & Young – Déjà Vu“ ein Dokumentarfilm von Regisseur Bernard Shakey über Neil Youngs „Freedom of Speech“-Tour, mit der er gegen den Irak-Krieg protestierte.)

ZZ Top

11.07. Bonn, Museumsplatz 12.07. Potsdam, Lustgarten Tourtermine das ganze Jahr über aktuell unter www.festivalguide.de

08.11. Köln, Palladium

173


festivalguide extratime

Festivalindex Die Festivals des Sommers von A-Z. Die Indexnummern weisen den Weg zu den jeweiligen Festivals. Man findet diese aufsteigend sortiert ab Seite 130. 10 Days off ¬ 291 5 Days off ¬ 256

A

Abifestival ¬ 075 Acoustic Festival of Britain ¬ 203 Acoustic Lakeside ¬ 303 Africa-Festival ¬ 003 Afrika-Karibik-Festival ¬ 161 Amphi ¬ 122 Antifee-Festival ¬ 225 Appletree Garden ¬ 146 Area 4 ¬ 188 Arrow Classic Rock ¬ 232 Arvika ¬ 070 AStA-Sommerfestival ¬ 020

B

B‘estfest ¬ 076 B.O.A.-Metal-Openair ¬ 304 Back to Beatz ¬ 053 Bad Bonn Kilbi ¬ 009 Balaton Sound ¬ 093 Bang your Head ¬ 054 Bangarang-Festival ¬ 292 Beautiful Days ¬ 166 Benefiz-Festival ¬ 028 Benicàssim ¬ 108 Berlin 08 ¬ 035 Berlin-Festival ¬ 156 Bestival ¬ 192 Bike and Roll ¬ 317 Bilbao BBK Live ¬ 260 Blackfield ¬ 261 Blauer See ¬ 240 Blissfields-Festival ¬ 262 Bloodstock-Openair ¬ 341 Bochum Total ¬ 258 Bonnaroo ¬ 031 Bootboohook ¬ 176 Bospop ¬ 286 Boxens-Festival ¬ 244 Brenzpark-Openair ¬ 234 Burg-Abenberg-Openair ¬ 046 Burg-Herzberg-Festival ¬ 109 Bäkewiesen-Openair ¬ 252

C

c/o pop ¬ 160 Campus Rock ¬ 221 Campus rockt ¬ 005 Campus-Hamburg-Openair ¬ 218 Campusfest (Leipzig) ¬ 007 Campusparty ¬ 044 Castle Party ¬ 305 Ccumpaxe-Openair ¬ 318 Chiemsee Reggae Summer ¬ 177 Citadel Music Festival ¬ 010 Classic-Rocknacht ¬ 313 Clueso-und-Blumentopf-Openair ¬ 226 Cocoon‘s Green & Blue ¬ 351 Contre le Racisme ¬ 217 Cornbury-Music-Festival ¬ 272 Creamfields Andalucia ¬ 157 Creamfields Central Europe ¬ 099 Creamfields UK ¬ 184

D

Das Fest ¬ 116 Daydream-Festival ¬ 032 Deichbrand ¬ 178 Die Festung rockt ¬ 210 Dithmarscher Rockfestival ¬ 337 Dockville ¬ 167 Donaubeben ¬ 228 Dorfen-Openair ¬ 277 Dour ¬ 110 Download ¬ 036 Dragensdorf rockt ¬ 335

E

Eier mit Speck ¬ 125 Eisenwahn-Festival ¬ 306 Elbinsel-Festival ¬ 278 Eselrock ¬ 204 Essen Original ¬ 344 Eupen-Arena ¬ 174 Eupen-Musik-Marathon ¬ 062 Eurockéennes ¬ 077 Europavox ¬ 011 Ewig rocken ¬ 168 Exit ¬ 094

F

Ferropolis-Festival Oft und gut ¬ 352 Fest van Cleef (Mannheim) ¬ 126 Festimad ¬ 222 Festival des Vieilles Charrues ¬ 111 Festival International de Jazz de Montréal ¬ 241 Fête de la Musique (Berlin) ¬ 049 Feuertal-Festival ¬ 346

174

Feuertanz-Festival ¬ 237 FM4 Frequency ¬ 162 Fonsstock ¬ 078 Force Attack ¬ 127 Free your Mind (Arnheim) ¬ 029 Fuji Rock ¬ 307 Fusion ¬ 242

Motor im Grünen ¬ 342 MTV Campus Invasions ¬ 063 MTV HipHop Open ¬ 123 Museumsplatz Bonn Summer Stage ¬ 006 Musikschutzgebiet ¬ 247 Mutek ¬ 008 My Festival ¬ 347

Gatecrashers Summer Sound System ¬ 205 Gauklerfest Attendorn ¬ 245 Get Loaded in the Park ¬ 349 Getafe Electric-Festival ¬ 015 Getstoked-Openair ¬ 331 Glastonbury ¬ 055 Global Gathering ¬ 308 Graspop Metal Meeting ¬ 056 Gravel-Pit-Festival ¬ 246 Green Fest ¬ 257 Green Valley ¬ 263 Greenfield ¬ 037 Grünanlage-Festival ¬ 327 Guilfest ¬ 264 Gurten ¬ 112

N-Joy-Starshow ¬ 211 Nachtdigital ¬ 136 Nature One ¬ 137 NDR-2-Plaza-Party ¬ 206 NDR-Openair Stadtpark ¬ 002 Northern Lights ¬ 223 Norwegian Wood ¬ 034 Nova Rock ¬ 039 Nuke ¬ 119

G

H

Haldern Pop ¬ 145 Haltestelle Woodstock ¬ 319 Hard Rock Calling ¬ 253 Heitere-Openair ¬ 147 Helfenstein-Festival ¬ 265 Hellter Skelter ¬ 233 Highfield ¬ 169 HipHop Kemp ¬ 179 Hodokvas ¬ 079 Hohentwiel-Festival ¬ 297 Holzstock ¬ 332 Honberg-Sommer ¬ 266 Horizonte Kompakt ¬ 133 House of Summer ¬ 279 Hove ¬ 051 Hultsfred ¬ 033 Hurricane ¬ 047 Hyper-Olympic-Hazelwood-Festival ¬ 148

I

Iceland Airwaves ¬ 196 Iland ¬ 216 Im-Grünen-Festival ¬ 229 Immergut ¬ 016 In-die-Musik-Openair ¬ 254 Introducing-Festival ¬ 355 Isle of Wight ¬ 038 Italia Wave Love-Festival ¬ 289 Ius Primae Noctis-Openair ¬ 287 iXS Dirt Masters ¬ 199

J

Jammin‘ ¬ 235 Jang-Festival ¬ 267 Jazz Open ¬ 100 Juicy Beats ¬ 142 Junimond ¬ 019 JuWi-Fest ¬ 219

K

Kieler Woche ¬ 238 Klangbad-Festival ¬ 320 Klangtherapie-Festival ¬ 117 Kobetasonik ¬ 236 Krach am Bach ¬ 134 Kulturarena ¬ 095 Kurt-Festival ¬ 268

L

La Pampa ¬ 080 La Route du Rock ¬ 165 Latitude ¬ 113 Legends of Rock (Klam) ¬ 302 Leinewebermarkt ¬ 200 Leipzig Pop Up ¬ 004 Les Ardentes ¬ 096 Lokpop Spezial ¬ 143 Lollapalooza ¬ 135 Lott-Festival ¬ 321 Love Family Park ¬ 090 Lovebox Weekender ¬ 298 Loveparade ¬ 299 Lowlands ¬ 170 Lunatic ¬ 030

M

M‘Era Luna ¬ 158 Mach 1 ¬ 057 Magic Circle ¬ 092 Mamallapuram ¬ 149 Masstival ¬ 269 Mediaval ¬ 353 Melt! ¬ 118 Metal Camp ¬ 081 Mini-Rock-Festival ¬ 181

N

O

O2 Wireless ¬ 259 Obstwiesen-Festival ¬ 097 Olgas Rock ¬ 150 Omas Teich ¬ 128 On the Rocks ¬ 293 One-Love-Festival ¬ 212 Open Flair ¬ 151 Open Source ¬ 185 Open‘er ¬ 082 Open-Doors-Festival ¬ 224 Openair Frauenfeld ¬ 101 Openair Gampel ¬ 338 Openair St. Gallen ¬ 058 Optimus Alive! ¬ 098 Oxegen ¬ 102 Øya ¬ 144

P

Palaverama ¬ 138 Paléo ¬ 124 Park-Kult-Tour ¬ 288 Party-San-Metal-Openair ¬ 329 Phono-Pop ¬ 103 Picture-On-Festival ¬ 333 Pinkpop ¬ 017 Playground-Openair ¬ 322 Pohoda ¬ 120 Poolbar ¬ 083 Popdeurope ¬ 314 Popkomm-Festival ¬ 354 Populario ¬ 171 Prima Leben und Stereo ¬ 139 Primavera Sound ¬ 012 Prolog ¬ 273 Protzen-Openair ¬ 207 Pukkelpop ¬ 163

Q

Quart ¬ 067

R

Ract! ¬ 018 Rampa Zampa ¬ 213 RD-Rock ¬ 290 Reading / Leeds ¬ 180 Rebellion-Festival (Blackpool) ¬ 330 Redbox-Festival ¬ 208 Reeperbahn-Festival ¬ 195 Reggae in Wulf ¬ 294 Reggae Jam ¬ 152 Rheinkultur ¬ 089 Rocco del Schlacko ¬ 182 Rock a Field ¬ 050 Rock am Bach (Merzig) ¬ 280 Rock am Bach (Neuhofen) ¬ 281 Rock am Fluss (Dresden) ¬ 186 Rock am Härtsfeldsee ¬ 059 Rock am Pferdemarkt ¬ 194 Rock am Ring ¬ 022 Rock am See ¬ 191 Rock Area ¬ 189 Rock en Seine ¬ 175 Rock for Nature ¬ 345 Rock for People ¬ 071 Rock gegen Kinderporno (Hamm) ¬ 323 Rock im Grünen ¬ 309 Rock im Mai ¬ 201 Rock im Park ¬ 023 Rock im Vogelwald ¬ 282 Rock im Wald ¬ 230 Rock Mania ¬ 202 Rock Oz’Arènes ¬ 336 Rock the Race ¬ 024 Rock Well ¬ 248 Rock Werchter ¬ 072 Rocken am Brocken ¬ 183 Rockharz ¬ 114 Rockin‘ Park ¬ 255 Roskilde ¬ 073 Rototom Sunsplash ¬ 074 Ruhr in Love ¬ 064

Ruhr Reggae Summer ¬ 129 Ruhrpott-Rodeo ¬ 060 Ruisrock ¬ 270

S

S.O.M.A. (Summer of Music & Arts) ¬ 283 Saturday Night Fiber ¬ 300 Schlossgrabenfest ¬ 013 Schlosshof-Festival ¬ 348 SeeMe - South East European Music Event ¬ 220 Serengeti ¬ 061 Ska-Festival ¬ 104 Slottsfjell ¬ 115 Sónar ¬ 045 SonneMondSterne ¬ 153 Sonnenrot ¬ 140 Sorf (Süd-Ost-Rock-Festival) ¬ 025 Southern Vibes ¬ 249 Southside ¬ 048 Spack-Festival ¬ 193 Spirit Asia ¬ 295 Splash! ¬ 105 Spot-Festival ¬ 021 Stattgeflüster-Openair ¬ 187 Stemweder Openair-Festival ¬ 172 Stereo City ¬ 343 Stimmen-Festival ¬ 068 Stoned from the Underground ¬ 284 Sucks’n’Summer ¬ 324 Summer Breeze ¬ 164 Summer Darkness ¬ 328 Summer Spirit ¬ 190 Summer Sundae Weekender ¬ 154 Summer-Openair auf der Heidecksburg ¬ 301 Summercase ¬ 121 Summerjam ¬ 084 Summerwave ¬ 285 Sun-Flower-Festival ¬ 310 Sunday-Adventure-Club-Openair ¬ 043 Superbock Superrock ¬ 085 Synch ¬ 040 Szene-Openair ¬ 131 Sziget ¬ 159

T

T in the Park ¬ 106 Taubertal ¬ 155 Tells Bells ¬ 339 TFF Rudolstadt ¬ 086 The Big Chill ¬ 325 The Mythos - Remember-Festival ¬ 214 The-Ultimate-Summerblast-Festival ¬ 239 Theatre of Rock ¬ 215 Tollwood-Festival ¬ 052 Traffic Jam ¬ 296 Traffic-Festival ¬ 091 Transmission ¬ 271 Trebur-Openair ¬ 141 TW Classic ¬ 227

U

Ulmer Zelt ¬ 197 Umsonst & Draußen Bad Kissingen ¬ 250 Umsonst & Draußen Lindau ¬ 315 Umsonst & Draußen Magdeburg ¬ 243 Umsonst & Draußen Mössingen ¬ 311 Umsonst & Draußen Porta ¬ 326 Umsonst & Draußen Würzburg ¬ 041 Unifest Marburg ¬ 251 Uniopenair ¬ 231 Urban Art Forms ¬ 014

V

V-Festivals ¬ 173 Vainstream Rockfest ¬ 065 Veldensteiner Festival ¬ 130 Vienna Beats ¬ 209 Viva con Agua Wassermarsch ¬ 001 Viva la Natur ¬ 042 Volt ¬ 087

W

Wacken rocks Seaside ¬ 274 Wacken-Openair ¬ 132 Wassermusik-Festival ¬ 276 Wattstock ¬ 316 Weedbeat ¬ 107 Weinturm-Openair ¬ 334 Wickerman-Festival ¬ 312 Wilsonic ¬ 026 Wilwarin ¬ 027 With Full Force ¬ 088 Worldtronics ¬ 356 Wuhlheide-Openair ¬ 275 Wutzrock ¬ 350

Z

Zappanale ¬ 340 Zelt-Musik-Festival ¬ 069 Zeltfestival ¬ 198 Zeltival ¬ 066


festivalguide extratime

Bandindex Die Acts des Sommers von A-Z. Die Indexnummern weisen den Weg zum jeweiligen Festival. Man findet sie aufsteigend sortiert in der All-Areas-Strecke ab Seite 130. (International) Noise Conspiracy ¬ 47, 48, 110, 112, 169 ¬ Gitarre

A

1000 Robota ¬ 30, 141, 160, 167, 176, 186 ¬ Gitarre 17 Hippies ¬ 68, 208, 216, 344 ¬ Freistil 2ManyDJs ¬ 72, 94, 121, 184 ¬ Elektro 2raumwohnung ¬ 14, 24 ¬ Pop 3 Doors Down ¬ 37, 39, 232 ¬ Gitarre Pop 36 Crazyfists ¬ 22, 23, 39, 56, 61 ¬ Gitarre 4Lyn ¬ 13, 168, 178, 278, 337 ¬ Gitarre 808 State ¬ 12, 192 ¬ Elektro A Life, A Song, A Cigarette ¬ 97 ¬ Gitarre A.O.K. ¬ 88, 306 ¬ Gitarre Abuela Coca ¬ 181, 334 ¬ Gitarre Adam Green ¬ 118, 151, 155 ¬ Gitarre Adrian Sherwood & Ghetto Priest ¬ 110 ¬ HipHop Elektro African Head Charge ¬ 74 ¬ Freistil Against Me! ¬ 22, 23, 31 ¬ Gitarre Agnostic Front ¬ 88, 110, 330, 339 ¬ Gitarre Aim Of Design Is To Define Space ¬ 149 ¬ Gitarre Pop Aimee Mann ¬ 31 ¬ Pop Airbourne ¬ 22, 23, 39, 132, 236 ¬ Gitarre Al Jarreau ¬ 6, 100, 197 ¬ Freistil Alabama 3 ¬ 102, 106, 166 ¬ Gitarre Alan Parsons ¬ 197 ¬ Pop Alanis Morissette ¬ 17, 34, 76, 173, 235 ¬ Pop Alborosie ¬ 74, 77, 84, 110, 119, 152, 294 ¬ Gitarre Pop Alestorm ¬ 56, 81, 114, 132, 341 ¬ Gitarre Alice Cooper ¬ 92 ¬ Pop Alpha Blondy ¬ 3, 74, 110 ¬ Freistil Alter Bridge ¬ 17, 22, 23, 33, 36, 39 ¬ Gitarre Alter Ego ¬ 110, 118, 137, 153 ¬ Elektro Pop Amadou & Mariam ¬ 113, 115, 135 ¬ Freistil Âme ¬ 136 ¬ Elektro American Music Club ¬ 108 ¬ Pop Amon Amarth ¬ 114 ¬ Gtarre Ampersand ¬ 321 ¬ Gitarre Amplifier ¬ 134, 321 ¬ Gitarre Pop Amy Macdonald ¬ 17, 38, 106, 112, 173 ¬ Pop Amy Winehouse ¬ 102, 106, 175 ¬ Pop Anajo ¬ 139, 176, 217, 218 ¬ Pop And One ¬ 10, 70, 122 ¬ Pop Andi Almqvist ¬ 21, 33, 70 ¬ Gitarre Andrew Weatherall ¬ 40 ¬ Elektro Andy C ¬ 99 ¬ Elektro Animal Alpha ¬ 22, 23, 51, 144 ¬ Gitarre Animal Collective ¬ 12, 51 ¬ Gitarre Anja Schneider ¬ 29, 153, 190, 291 ¬ Elektro Anne Clark feat. Implant ¬ 305 ¬ Elektro Anne Haigis ¬ 224 ¬ Pop Annett Louisan ¬ 6, 52, 69 ¬ Pop Annie Mac ¬ 184, 192 ¬ Elektro Anthony Rother ¬ 14, 29, 87, 137, 285 ¬ Elektro Anti-Flag ¬ 10, 33, 39, 50, 65, 67, 73, 89, 151, 155, 159, 180 ¬ Gitarre Antipop Consortium ¬ 45 ¬ Hiphop Antonelli ¬ 185 ¬ Elektro Pop Antony And The Johnsons ¬ 91 ¬ Pop Aphex Twin ¬ 102, 106, 192 ¬ Elektro Apocalyptica ¬ 37, 56, 59, 81, 131, 158, 159, 188, 236 ¬ Gitarre Apollo 440 ¬ 76 ¬ Elektro Apoptygma Berzerk ¬ 47, 158, 328 ¬ Elektro Apparat ¬ 12, 26, 91, 96 ¬ Elektro Arch Enemy ¬ 33, 56, 81, 164 ¬ Gitarre Arctic Monkeys ¬ 91 ¬ Gitarre Aril Brikha ¬ 70, 160 ¬ Elektro Armin van Buuren ¬ 93, 137 ¬ Elektro Art Brut ¬ 5, 42, 91, 171 ¬ Gitarre As I Lay Dying ¬ 132, 163, 164, 341 ¬ Gitarre Ash ¬ 39 ¬ Gitarre ASP ¬ 10, 153, 158, 164, 190 ¬ Gitarre Elektro At The Gates ¬ 56, 73, 132, 341 ¬ Gitarre ATB ¬ 137 ¬ Elektro Pop Athomsphere feat. Brother Ali ¬ 33, 53, 179 ¬ Hiphop Atrocity ¬ 114 ¬ Gitarre Attwenger ¬ 41, 139, 231, 271 ¬ Freistil Audience ¬ 7, 16, 41, 97, 128, 141, 148, 181, 183 ¬ Gitarre Pop Audio Bullys ¬ 120, 205 ¬ Gitarre Hiphop Audrey ¬ 4, 41 ¬ Gitarre Autumn ¬ 132, 164 ¬ Gitarre Avenged Sevenfold ¬ 51, 56, 132, 180 ¬ Gitarre Axel Rudi Pell ¬ 132 ¬ Gitarre Axwell ¬ 94, 184 ¬ Gitarre Axxis ¬ 132 ¬ Gitarre Azad ¬ 105 ¬ Hiphop

B

B. Fleischmann ¬ 26, 209 ¬ Elektro B.B. King ¬ 31 ¬ Gitarre Pop B-52s ¬ 6, 10 ¬ Pop Babylon Underground ¬ 75 ¬ Freistil Babyshambles ¬ 22, 23, 33, 51, 72, 77, 108, 111, 162, 180, 300 ¬ Gitarre Bad Manners ¬ 330 ¬ Gitarre Bad Religion ¬ 17, 22, 23, 39, 51, 58, 238 ¬ Gitarre Balkan Beat Box ¬ 62, 162, 166 ¬ Freistil Band Of Horses ¬ 51, 72, 73, 77, 102, 106 ¬ Gitarre Pop Bangles ¬ 266, 272, 286 ¬ Pop Barclay James Harvest ¬ 198 ¬ Pop Barney Millah ¬ 152 ¬ Freistil Barra Head ¬ 149 ¬ Gitarre Bat For Lashes ¬ 32, 47/48 ¬ Elektro Battles ¬ 31, 67, 73, 77, 102, 106, 108, 110, 118, 135 ¬ Elektro Bauchklang ¬ 83 ¬ Elektro Freistil Beach House ¬ 9 ¬ Pop Beatnuts ¬ 212 ¬ Hiphop Beatplanet ¬ 125 ¬ Pop Beatsteaks ¬ 37, 39, 47, 48, 169 ¬ Gitarre Beautiful Girls ¬ 47, 48, 112, 116, 119 ¬ Pop

176

Beck ¬ 51, 58, 72 ¬ Gitarre Behemoth ¬ 51, 56, 70, 81, 164, 189, 329 ¬ Gitarre Beirut ¬ 82 ¬ Freistil Beloved Enemy ¬ 92, 114, 164 ¬ Gitarre Ben Folds ¬ 31, 72, 89, 106, 255 ¬ Gitarre Pop Ben Harper & The Innocent Criminals ¬ 69, 77, 98, 111, 112, 124 ¬ Pop Ben Watt ¬ 45, 94 ¬ Pop Bernadette La Hengst & Band ¬ 320 ¬ Pop Bernd Begemann & Die Befreiung ¬ 69, 167, 176 ¬ Pop Betagarri ¬ 127 ¬ Gitarre Biffy Clyro ¬ 37, 47, 48, 77, 106, 121, 180 ¬ Gitarre Billy Bragg ¬ 86 ¬ Pop Billy Idol ¬ 2 ¬ Pop Billy Talent ¬ 34, 47, 48 ¬ Gitarre Biohazard ¬ 88 ¬ Gitarre Birdy Nam Nam ¬ 11, 110 ¬ Pop Elektro Björk ¬ 118 ¬ Elektro Pop Freistil Black Dahlia Murder ¬ 22, 23 ¬ Gitarre Black Keys ¬ 135 ¬ Pop Black Kids ¬ 51, 106, 163, 169 ¬ Pop Black Lips ¬ 33, 51, 108 ¬ Gitarre Black Mountain ¬ 9, 51, 71, 73 ¬ Gitarre Black Rebel Motorcycle Club ¬ 37, 47, 48 ¬ Gitarre Black Stone Cherry ¬ 22, 23, 56 ¬ Gitarre Blackmail ¬ 37, 47, 83, 118, 128, 151, 162, 178, 181, 214, 230, 263, 280 ¬ Gitarre Blind ¬ 112, 178, 193, 288 ¬ Gitarre Blind Guardian ¬ 236 ¬ Gitarre Bloc Party ¬ 135, 169, 180, 205 ¬ Gitarre Blondie ¬ 121, 264 ¬ Pop Blood Red Shoes ¬ 16, 17, 33, 118, 124, 162 ¬ Gitarre Pop Bloodlights ¬ 22, 23, 89, 151, 155, 199 ¬ Gitarre Bloody Beetroots ¬ 51, 163 ¬ Elektro Blumentopf ¬ 53, 69, 105, 140, 187, 226 ¬ Hiphop Pop Bob Dylan ¬ 98 ¬ Pop Bobby McFerrin & NDR Bigband ¬ 2 ¬ Freistil Bodi Bill ¬ 80, 156 ¬ Elektro Bohren Und Der Club Of Gore ¬ 145 ¬ Gitarre Bonde Do Role ¬ 110, 118, 124 ¬ Elektro Hiphop Bones ¬ 44, 57, 132, 324, 352 ¬ Gitarre Bonnie Prince Billie ¬ 73, 86 ¬ Pop Bonobo ¬ 26 ¬ Elektro Pop Booka Shade ¬ 22, 23, 93, 94, 96, 99, 108, 118 ¬ Elektro Boom Pam ¬ 120, 216 ¬ Gitarre Bootsy Collins ¬ 259, 307 ¬ Elektro Hiphop Pop Boppin’B ¬ 13, 194, 224, 334 ¬ Pop Born From Pain ¬ 42, 88, 110, 164, 280 ¬ Gitarre BossHoss ¬ 112, 198, 203 ¬ Pop Boundzound ¬ 35 ¬ Hiphop Freistil Boys Noize ¬ 45, 51, 110, 118, 153, 157, 163, 349 ¬ Elektro Bratze ¬ 4, 5, 25, 75, 128, 150, 231 ¬ Elektro Gitarre Pop Freistil Brazilian Girls ¬ 120, 135 ¬ Elektro Breeders ¬ 113, 121, 165, 192 ¬ Gitarre Brian Jonestown Massacre ¬ 51, 108 ¬ Gitarre British Sea Power ¬ 12, 47, 55, 106, 170 ¬ Gitarre Brockdorff Klang Labor ¬ 7, 117, 225 ¬ Pop Broken Social Scene ¬ 31, 135 ¬ Gitarre Bubonix ¬ 27, 277, 339 ¬ Gitarre Buddy Guy ¬ 286 ¬ Freistil Buffalo Tom ¬ 12 ¬ Gitarre Buju Banton ¬ 84, 101, 110 ¬ Hiphop Freistil Bullet For My Valentine ¬ 22, 23, 37, 39, 51, 56, 88, 180 ¬ Gitarre Buraka Som Sistema ¬ 45, 144 ¬ Elektro HipHop Burden Of Grief ¬ 114, 202 ¬ Gitarre Burger/Voigt ¬ 118, 160 ¬ Elektro Busters ¬ 292 ¬ Pop Busy P. ¬ 45 ¬ Elektro Buzzcocks ¬ 60 ¬ Gitarre

C

Cadence Weapon ¬ 73, 77, 121 ¬ Hiphop Calexico ¬ 47, 48 ¬ Pop Caliban ¬ 65, 88, 189, 193 ¬ Gitarre Callejon ¬ 61, 65, 193, 296 ¬ Freistil Calvin Harris ¬ 77 ¬ Gitarre Camille ¬ 11, 45, 77, 96 ¬ Pop Car Is On Fire ¬ 7, 79, 80 ¬ Gitarre Caribou ¬ 12, 33, 124, 156 ¬ Gitarre Carl Cox ¬ 137 ¬ Elektro Carl Craig ¬ 8, 157, 163, 327 ¬ Elektro Cassius ¬ 110 ¬ Elektro Pop Cat Power ¬ 9, 12, 31, 73, 77, 135 ¬ Gitarre Pop Cavalera Conspiracy ¬ 17, 22, 23, 39, 51, 56, 77, 88, 236 ¬ Gitarre Cazals ¬ 110 ¬ Elektro Pop Gitarre Charlatans ¬ 102 ¬ Gitarre Chemical Brothers ¬ 10, 47, 48, 72, 73, 82, 106, 112, 119, 157, 205, 289 ¬ Elektro Chicago ¬ 2, 10, 100 ¬ Pop Chicks On Speed ¬ 83 ¬ Elektro Chikinki ¬ 7, 80, 83, 140, 162, 186, 221 ¬ Elektro Pop Chloé ¬ 8, 45 ¬ Elektro Chris Liebing ¬ 14, 64, 137, 244 ¬ Elektro Christian Prommer’s Drumlesson ¬ 26, 291 ¬ Elektro Freistil Chrome Hoof ¬ 51, 110 ¬ Elektro Chromeo ¬ 31, 135 ¬ Pop Cinema Strange ¬ 122, 158, 305 ¬ Gitarre Cinematic Orchestra ¬ 96 ¬ Hiphop Clan Of Xymox ¬ 122, 328 ¬ Gitarre Clark ¬ 26 ¬ Elektro Claude von Stroke ¬ 94, 184 ¬ Elektro Claus Grabke ¬ 181 ¬ Gitarre Clawfinger ¬ 125 ¬ Pop Clueso ¬ 20, 28, 63, 69, 84, 177, 187, 198, 226 ¬ Hiphop Cobblestone Jazz ¬ 67, 118 ¬ Elektro Coco Rosie ¬ 82 ¬ Pop Coheed And Cambria ¬ 22, 23, 36, 37, 51, 65 ¬ Gitarre Coldcut ¬ 87, 99 ¬ Elektro Gitarre Hiphop Combichrist ¬ 70, 122, 158, 328 ¬ Gitarre Comeback Kid ¬ 56, 57, 65, 239 ¬ Gitarre Common ¬ 84, 101 ¬ Hiphop Conor Oberst ¬ 180 ¬ Pop Gitarre

Converge ¬ 51, 56, 88 ¬ Gitarre Cool Kids ¬ 51, 72 ¬ Hiphop Coppelius ¬ 326, 348 ¬ Gitarre Coral ¬ 91, 154 ¬ Pop Cornelius ¬ 121, 271 ¬ Elektro Pop Freistil Corvus Corax ¬ 132, 353 ¬ Gitarre Count & Sinden ¬ 51, 73, 118, 163, 192 ¬ Elektro HipHop Counting Crows ¬ 17, 72, 102, 106, 235, 255 ¬ Pop Cradle Of Filth ¬ 67, 164 ¬ Gitarre Crematory ¬ 114, 132, 189 ¬ Gitarre Cribs ¬ 12, 47, 48, 50, 82, 120, 163, 180 ¬ Pop Gitarre Cristian Vogel ¬ 8 ¬ Elektro Crookers ¬ 118, 163 ¬ Elektro HipHop Crowded House ¬ 85, 272, 286 ¬ Pop Crüxshadows ¬ 70, 261, 305 ¬ Gitarre Crushing Caspars ¬ 127, 352 ¬ Gitarre Crystal Castles ¬ 51, 160, 192 ¬ Gitarre Elektro CSS - Cansei De Ser Sexy ¬ 22, 23, 55, 77, 96, 98, 135, 192, 205 ¬ Gitarre Elektro Culcha Candela ¬ 22, 23, 35, 50, 62, 69, 84, 101, 105, 112, 119, 123, 147, 151, 155, 177, 198, 211, 252 ¬ Hiphop Cult Of Luna ¬ 163, 239 ¬ Gitarre Curtis Stigers ¬ 100 ¬ Pop Cut Copy ¬ 70 ¬ Elektro Pop Cypress Hill ¬ 76, 79, 96, 101, 257 ¬ Hiphop

D

D.I.M. ¬ 110 ¬ Elektro D.I.T.C. ¬ 105 ¬ Hiphop Dada Ante Portas ¬ 58, 112, 147 ¬ Freistil DAF ¬ 158 ¬ Elektro Pop Daft Punk ¬ 91 ¬ Elektro Dan Le Sac vs Scroobius Pip ¬ 11, 77, 163, 192 ¬ Hiphop Dandy Warhols ¬ 96 ¬ Gitarre Dani Siciliano ¬ 26 ¬ Elektro Daniel Haaksman ¬ 118 ¬ Elektro Hiphop Daniel Stefanik ¬ 4, 136 ¬ Elektro Danko Jones ¬ 10, 22, 23, 27, 33, 77, 88, 147, 151, 155, 159, 162, 163 ¬ Gitarre Das Bo ¬ 105, 249 ¬ Hiphop Das Ich ¬ 122, 328 ¬ Elektrro Das Pop ¬ 96 ¬ Pop Datarock ¬ 67 ¬ Elektro Dave Clarke ¬ 96, 137 ¬ Elektro Dave Tarrida ¬ 343 ¬ Elektro David Carretta ¬ 14 ¬ Elektro David Guetta ¬ 93, 184 ¬ Pop Dawn Penn ¬ 152 ¬ Freistil Pop De La Soul ¬ 12 ¬ Hiphop De/Vision ¬ 328 ¬ Elektro Pop Deadbeat ¬ 8, 26 ¬ Elektro Deadline ¬ 60, 127, 311, 317, 330 ¬ Gitarre Death By Stereo ¬ 83, 88, 110, 280, 296, 315 ¬ Gitarre Death Cab For Cutie ¬ 31, 67, 70, 108, 113 ¬ Gitarre Pop Deep Purple ¬ 313 ¬ Gitarre Deerhunter ¬ 12, 51 ¬ Gitarre Freistil Def Leppard ¬ 56, 92, 232, 269 ¬ Gitarre Deichkind ¬ 47, 48, 58, 153, 177, 182, 334 ¬ Hiphop Deine Lakaien ¬ 122, 305 ¬ Gitarre Delays ¬ 106 ¬ Elektro Delbo ¬ 149, 171 ¬ Gitarre Pop Delinquent Habits ¬ 83, 159, 263, 315 ¬ Hiphop Dendemann ¬ 75, 278, 314 ¬ Hiphop Derrick May ¬ 29, 96 ¬ Elektro dEUS ¬ 72, 77, 106, 118, 124 ¬ Gitarre Pop Diana Krall ¬ 10, 100 ¬ Freistil Die Apokalyptischen Reiter ¬ 88, 233, 287, 335, 348 ¬ Gitarre Die Ärzte ¬ 6, 37, 39, 155, 159, 169, 174, 188, 191 ¬ Gitarre Die Fantastischen Vier ¬ 24, 147, 151, 155, 162, 338 ¬ Hiphop Die Happy ¬ 61, 178, 197, 265, 323 ¬ Pop Die Kassierer ¬ 60, 88, 127 ¬ Gitarre Die Krupps ¬ 122, 305 ¬ Gitarre Die Mannequin ¬ 33, 39, 47, 48, 56 ¬ Gitarre Die Schröders ¬ 151, 155, 251, 267 ¬ Pop Die Skeptiker ¬ 127 ¬ Gitarre Die Toten Hosen ¬ 22, 23 ¬ Pop Die Türen ¬ 103, 118, 231 ¬ Pop Dieter Thomas Kuhn & Band ¬ 2, 6, 69, 297 ¬ Pop Digitalism ¬ 14, 47, 48, 67, 72, 73, 142, 153, 205 ¬ Elektro Dillinger Escape Plan ¬ 73 ¬ Gitarre Dimmu Borgir ¬ 22, 23, 51, 341 ¬ Gitarre Dimple Minds ¬ 78, 114, 127 ¬ Gitarre Dinosaur Jr. ¬ 12, 34 ¬ Gitarre Dionysos ¬ 96, 124 ¬ Pop Diplo ¬ 45, 144 ¬ Hiphop Dirty Pretty Things ¬ 50, 162, 180 ¬ Gitarre Dirty Projectors ¬ 12 ¬ Gitarre Disco Boys ¬ 137 ¬ Elektro Pop Disco Dice ¬ 19, 190 ¬ Elektro Disco Ensemble ¬ 11, 22, 23, 112, 181 ¬ Gitarre Dismember ¬ 164, 329 ¬ Gitarre Disturbed ¬ 22, 23, 36, 39 ¬ Gitarre Dizzee Rascal ¬ 67, 96, 180, 205 ¬ Hiphop DJ Friction ¬ 110, 163 ¬ Hiphop DJ Hell ¬ 106, 114 ¬ Elektro DJ Koze ¬ 90, 153, 160 ¬ Elektro DJ Mehdi ¬ 45, 160, 163, 291 ¬ Elektro Hiphop DJ Phono ¬ 285 ¬ Elektro DJ Rush ¬ 153, 190 ¬ Elektro DJ Sneak ¬ 29 ¬ Elektro DJ Vadim ¬ 53, 82 ¬ Hiphop DJ Yoda ¬ 45, 192, 205 ¬ Hiphop Dodos ¬ 144, 145 ¬ Gitarre Pop Does It Offend You, Yeah? ¬ 47, 58, 118, 163 ¬ Elektro Dog Eat Dog ¬ 101 ¬ Gitarre Hiphop Dominik Eulberg ¬ 137, 291 ¬ Elektro Donavon Frankenreiter ¬ 31, 72, 98 ¬ Pop Donnas ¬ 33, 37 ¬ Gitarre Donots ¬ 37, 39, 47, 49, 71, 140, 151, 178, 182 ¬ Gitarre Donovan ¬ 203 ¬ Pop Doro ¬ 92 ¬ Gitarre Down Below ¬ 10, 114, 352 ¬ Pop Dr. Ring Ding ¬ 84, 152, 326 ¬ Hiphop Freistil Dr. Woggle & The Radio ¬ 177, 278 ¬ Gitarre

Dresden Dolls ¬ 162, 163, 169 ¬ Pop Freistil Dritte Wahl ¬ 60, 127, 215, 317 ¬ Gitarre Drone ¬ 59, 81, 88, 164 ¬ Elektro Dropkick Murphys ¬ 162, 163, 169, 180 ¬ Gitarre Dub Pistols ¬ 312 ¬ Elektro Dubfire ¬ 45, 137, 153, 184 ¬ Freistil Duffy ¬ 51, 72, 73, 135, 173 ¬ Pop Duke Spirit ¬ 192 ¬ Pop Dúné ¬ 21, 89, 141, 150, 174, 182 ¬ Elektro Gitarre Pop Dynamite Deluxe ¬ 53, 101, 105, 112, 123 ¬ Hiphop

E

Eagles Of Death Metal ¬ 10, 17, 22, 23 ¬ Gitarre Earth ¬ 110, 153, 190 ¬ Gitarre Ebony Bones ¬ 192 ¬ Gitarre Freistil Echo & The Bunnymen ¬ 106, 328 ¬ Pop Ed Rush & Optical ¬ 14 ¬ Eektro Eddy Grant ¬ 106, 119 ¬ Pop Editors ¬ 17, 72, 102, 118, 120, 131, 145, 155, 180, 235, 342 ¬ Gitarre Edson Cordeiro ¬ 69 ¬ Freistil Edu K ¬ 118 ¬ HipHop Elektro Edwyn Collins ¬ 121 ¬ Pop Efdemin ¬ 45, 118, 136 ¬ Elektro Efterklang ¬ 21, 73, 271 ¬ Elektro Egotronic ¬ 75, 167, 171, 331 ¬ Elektro Pop Eight Legs ¬ 146, 160, 167, 231 ¬ Gitarre Eisbrecher ¬ 10, 114, 122, 158 ¬ Gitarre Ektomorf ¬ 296 ¬ Gitarre El Bosso & Die Ping Pongs ¬ 104 ¬ Pop El*Ke ¬ 13, 20, 22, 23, 27, 151, 168, 178, 265, 267, 322 ¬ Gitarre Elbow ¬ 47, 48, 55, 113 ¬ Gitarre Ellen Allien ¬ 12, 110, 118 ¬ Elektro Eluveitie ¬ 59, 164, 341 ¬ Gitarre Emil Bulls ¬ 57, 181, 210, 221, 267 ¬ Gitarre Pop Emperor Machine ¬ 291 ¬ Gitarre Empro ¬ 118, 190 ¬ Elektro Empty Trash ¬ 13, 134, 178, 197 ¬ Gitarre Endstille ¬ 164, 329 ¬ Gitarre Enemy ¬ 38, 47, 48, 58, 67, 106, 110, 180 ¬ Gitarre Enemy Of The Sun ¬ 61, 88, 132, 164 ¬ Gitarre Enon ¬ 12 ¬ Pop Ensiferum ¬ 54, 88, 132, 164 ¬ Gitarre Enter Shikari ¬ 37, 39, 47, 48, 71, 73 ¬ Gitarre Epica ¬ 158, 163 ¬ Gitarre Eric Clapton ¬ 253 ¬ Pop Erobique ¬ 136, 153 ¬ Elektro Pop Erol Alkan ¬ 45, 106, 108 ¬ Elektro Erste Allgemeine Verunsicherung ¬ 130 ¬ Pop Erykah Badu ¬ 82, 100 ¬ Hiphop Pop Escapado ¬ 18, 27, 128, 141, 150, 167, 178, 181, 194, 277, 280, 290 ¬ Gitarre Escape Hawaii ¬ 176, 247, 277 ¬ Pop Eternal Tango ¬ 50, 89, 134, 182, 193, 248, 265, 296, 332 ¬ Gitarre Etienne De Crecy ¬ 121, 163 ¬ Elektro Europe ¬ 286 ¬ Gitarre Evergrey ¬ 33, 81 ¬ Gitarre Ewan Pearson ¬ 45, 108, 160 ¬ Elektro Excrementory Grindfuckers ¬ 132, 189 ¬ Gitarre Exodus ¬ 132, 159, 164 ¬ Gitarre Explosions In The Sky ¬ 12, 135 ¬ Gitarre

F

F.R. ¬ 123, 212 ¬ Hiphop Fashion ¬ 73, 80 ¬ Pop Fatboy Slim ¬ 93, 120, 184, 259 ¬ Elektro Hiphop Pop Faun ¬ 328, 353 ¬ Gitarre Faust ¬ 320 ¬ Freistil Favez ¬ 58, 112, 124 ¬ Gitarre Feeder ¬ 38, 106, 180 ¬ Gitarre Pop Feeling ¬ 102, 106 ¬ Pop Felice Brothers ¬ 12, 31, 115 ¬ Pop Felix Da Housecat ¬ 184 ¬ Elektro Felix Kröcher ¬ 14, 64, 137, 153, 299 ¬ Elektro Fennesz ¬ 26 ¬ Freistil Ferry Corsten ¬ 99, 137, 184 ¬ Elektro Fertig, Los! ¬ 140 ¬ Gitarre Pop Fettes Brot ¬ 1, 2, 22, 23, 63, 101, 119, 151, 153, 155, 167, 187 ¬ Hiphop Fiddler’s Green ¬ 237, 346 ¬ Gitarre Field ¬ 8, 40, 45, 160 ¬ Freistil Figurines ¬ 21 ¬ Gitarre Finntroll ¬ 81 ¬ Pop Fire In The Attic ¬ 39, 42, 265 ¬ Gitarre Firewater ¬ 124 ¬ Gitarre Fischerspooner ¬ 82 ¬ Pop Fishbone ¬ 166 ¬ Pop Five! Fast!! Hits!!! ¬ 229 ¬ Gitarre Flaming Lips ¬ 145, 163, 298 ¬ Pop Flogging Molly ¬ 17, 47, 48, 51, 58, 65, 71, 96, 135, 159, 162, 169 ¬ Gitarre Floor Is Made Of Lava ¬ 21, 115 ¬ Gitarre Pop Flowerpornoes ¬ 321 ¬ Pop Flowin Immo & Les Freaqz ¬ 30, 141, 278 ¬ Hiphop Freistil Flying Lotus ¬ 8, 26, 45 ¬ HipHop Elektro Foals ¬ 47, 48, 51, 121, 145, 165, 180, 192 ¬ Gitarre Foo Fighters ¬ 17, 34, 47, 48 ¬ Gitarre Fort Knox Five ¬ 87 ¬ Gitarre Fotos ¬ 4, 75, 103, 118, 131, 172, 183, 201, 268, 333, 347 ¬ Pop Four Tet ¬ 136 ¬ Elektro Pop Foxx And Stoxx ¬ 190 ¬ Elektro Frank Spilker Gruppe ¬ 83, 139, 167 ¬ Gitarre Franky Kubrick ¬ 105 ¬ Hiphop Franz Ferdinand ¬ 113, 118, 257 ¬ Gitarre Fratellis ¬ 22, 23, 58, 102, 106, 180 ¬ Pop Gitarre Frédéric Galliano And Kuduro Sound System ¬ 73 ¬ Freistil Friendly Fires ¬ 67, 118 ¬ Elektro Gitarre Friska Viljor ¬ 30, 83, 134, 143, 171, 263, 293, 303 ¬ Gitarre Frittenbude ¬ 208 ¬ Elektro Hiphop Front 242 ¬ 158 ¬ Gitarre Frontkick ¬ 61, 127, 330, 339 ¬ Gitarre Fujiya & Miyagi ¬ 33, 82, 97, 108, 118 ¬ Elektro Gitarre


festivalguide extratime

Funeral For A Friend ¬ 37, 39 ¬ Gitarre Funk D’Void ¬ 99 ¬ Elektro Fury In The Slaughterhouse ¬ 2, 288, 316 ¬ Pop Future Of The Left ¬ 67, 77, 110 ¬ Gitarre Futureheads ¬ 22, 23, 89, 140, 151, 155, 173, 191 ¬ Pop

G

G. Love & Special Sauce ¬ 135 ¬ Hiphop Pop Gabriel Ananda ¬ 14, 137 ¬ Elektro Gamma Ray ¬ 236 ¬ Gitarre Ganjaman ¬ 84, 107, 152, 161, 292 ¬ Freistil Gary Numan ¬ 192 ¬ Elektro Pop Gavin Rossdale ¬ 22, 23, 39 ¬ Pop Gitarre Gebrüder Teichmann ¬ 4, 29 ¬ Elektro Gentleman ¬ 11, 52, 58, 82, 93, 105, 119, 161 ¬ Freistil George Benson ¬ 69 ¬ Pop George Clinton And Funkadelic/Parliament ¬ 192 ¬ Freistil Get Cape, Wear Cape, Fly ¬ 33, 180 ¬ Gitarre Get Well Soon ¬ 16, 41, 69, 97, 118, 140, 142, 156, 162, 197 ¬ Gitarre Ghost Of Tom Joad ¬ 20, 42, 126, 128, 181, 183 ¬ Gitarre Gilles Peterson ¬ 110 ¬ Freistil Girl Talk ¬ 73, 77, 135, 144 ¬ Elektr Hiphop Girls In Hawaii ¬ 11, 62, 80, 96, 124 ¬ Pop Glimmers ¬ 108, 110, 298 ¬ Elektro Gnarls Barkley ¬ 67, 72, 73, 77, 108, 135 ¬ Hiphop Pop Go! Team ¬ 12, 70, 113, 307 ¬ Elektro Pop Gogol Bordello ¬ 31, 94, 98, 110, 115, 135, 169, 182, 188, 349 ¬ Gitarre Goldfrapp ¬ 45, 51, 73, 82, 110, 298 ¬ Elektro Pop Goo Goo Dolls ¬ 106 ¬ Pop Goose ¬ 29, 96, 124, 128, 171 ¬ Elektro Gitarre Gorerotted ¬ 132, 164 ¬ Gitarre Gossip ¬ 58, 72, 73, 77, 94, 98, 184, 349 ¬ Gitarre Gotthard ¬ 92, 232, 236, 313 ¬ Gitarre Götz Alsmann Band ¬ 66, 197 ¬ Pop Freistil Götz Widmann ¬ 109, 125 ¬ Freistil Grand Avenue ¬ 147, 178 ¬ Gitarre Pop Grand Island ¬ 80, 144, 182 ¬ Gitarre Grand National ¬ 192 ¬ Pop Grave Digger ¬ 54 ¬ Gitarre Graveworm ¬ 164, 202 ¬ Gitarre Green Velvet ¬ 190 ¬ Elektro Gregory Isaacs ¬ 74 ¬ Pop Grinderman ¬ 72, 73, 77, 113, 121, 144 ¬ Gitarre Pop Groove Armada ¬ 14, 17, 96, 298 ¬ Elektro Guadalajara ¬ 39, 131, 138, 246, 281 ¬ Gitarre Pop Guns ¬ 150, 183 ¬ Gitarre Guru Guru ¬ 109 ¬ Freistil Gus Gus ¬ 14, 99, 118 ¬ Elektro

H

Habib Koité ¬ 3, 197 ¬ Freistil Haggard ¬ 114, 130 ¬ Gitarre Haindling ¬ 46, 52 ¬ Freistil Hans Nieswandt ¬ 89, 185 ¬ Elektro Pop Hans Söllner ¬ 52 ¬ Freistil Happy Mondays ¬ 40 ¬ Elektro Pop Hardcore Superstar ¬ 54, 88 ¬ Gitarre Hard-Fi ¬ 307 ¬ Pop Hatebreed ¬ 132 ¬ Gitarre Haunted ¬ 132 ¬ Gitarre Hayseed Dixie ¬ 298 ¬ Pop H-Blockx ¬ 24, 164, 219, 251, 280, 337 ¬ Gitarre Heartbreak Motel ¬ 25, 183, 323 ¬ Gitarre Pop Heaven Shall Burn ¬ 88, 110, 164, 239 ¬ Gitarre Heavy ¬ 45, 97, 119, 145, 155, 163 ¬ Gitarre Heideroosjes ¬ 330 ¬ Gitarre Helge Schneider ¬ 2, 52 ¬ Freistil Hellacopters ¬ 22, 23, 51, 70, 73 ¬ Gitarre Helloween ¬ 81, 164, 236, 341 ¬ Gitarre Helmet ¬ 56, 61, 71 ¬ Gitarre Henrik Schwarz ¬ 118, 136 ¬ Elektro Henry Rollins ¬ 163 ¬ Gitarre Herbert Grönemeyer ¬ 24, 112 ¬ Pop Hercules And Love Affair ¬ 45, 72, 118 ¬ Gitarre Hexstatic ¬ 120 ¬ Elektro High Contrast & MC Wrec ¬ 163 ¬ Elektro Holly Golightly & The Brokeoffs ¬ 12 ¬ Pop Holy Fuck ¬ 12, 40, 67, 71, 73, 77, 144, 163 ¬ Elektro Home Of The Lame ¬ 35, 128 ¬ Pop Hoosiers ¬ 38, 102, 106, 110, 173 ¬ Gitarre Hooters ¬ 206, 313 ¬ Pop Horror The Horror ¬ 128, 176, 186, 273 ¬ Gitarre Pop Hot Chip ¬ 22, 23, 55, 70, 72, 73, 106, 108, 300 ¬ Elektro Pop

Housemeister ¬ 190, 343 ¬ Elektro Hugh Masekela ¬ 3 ¬ Freistil Human League ¬ 192, 298 ¬ Elektro Pop

I

I Am X ¬ 79, 110, 162 ¬ Elektro I Might Be Wrong ¬ 4, 80 ¬ Elektro Gitarre IAM ¬ 101 ¬ Hiphop Ian Brown ¬ 38, 102, 106, 121, 173, 307 ¬ Gitarre Pop Ice Cube ¬ 101, 105, 110, 123 ¬ Hiphop Iced Earth ¬ 54, 56, 81, 159 ¬ Gitarre Ich + Ich ¬ 2, 6, 10, 52, 69, 112 ¬ Pop Iggy & The Stooges ¬ 10, 15, 38, 191, 227, 235, 349 ¬ Gitarre Pop iLiKETRAiNS ¬ 16 ¬ Gitarre Pop I’m From Barcelona ¬ 67, 124 ¬ Pop In Extremo ¬ 6, 37, 81, 237, 287, 297 ¬ Gitarre In Flames ¬ 22, 23, 36, 37, 39, 51, 56, 81, 88, 131 ¬ Gitarre Incubus ¬ 17, 22, 23, 36, 39 ¬ Gitarre Infadels ¬ 22, 23, 163, 262 ¬ Elektro Interpol ¬ 67, 70, 82, 102, 106, 113, 121 ¬ Gitarre Pop Irie Révoltés ¬ 1, 30, 84, 105, 116, 151, 218, 249 ¬ Freistil Iron & Wine ¬ 31, 83, 144, 145, 162, 163 ¬ Pop Iron Maiden ¬ 56, 132, 159 ¬ Gitarre Itchy Poopzkid ¬ 140, 151, 162, 221, 246, 265, 268, 280 ¬ Gitarre Pop Ivan Smagghe ¬ 110, 153 ¬ Elektro

J

Ja, Panik ¬ 4, 97, 138 ¬ Pop Jack Johnson ¬ 31 ¬ Gitarre Pop Jack Penate ¬ 23, 106, 118, 145, 298 ¬ Pop Gitarre Jaguar Love ¬ 33, 37, 39, 47, 51 ¬ Gitarre Jahcoustix & Dubios Neighbourhood Ky-Mani Marley ¬ 84, 161 ¬ Freistil Jake The Rapper ¬ 4, 10, 185 ¬ Elektro Hiphop JaKönigJa ¬ 167 ¬ Pop Freistil Jamaram ¬ 107, 177, 322, 334 ¬ Freistil James Holden ¬ 153, 256 ¬ Elektro James Taylor ¬ 241 ¬ Elektro Jamie Lidell ¬ 135, 144, 192 ¬ Freistil Pop Elektro Jamie T ¬ 173 ¬ Gitarre Hiphop Jamiroquai ¬ 85, 159 ¬ Pop Jan Delay & Disko No. 1 ¬ 6, 47, 48, 101, 105, 147, 161 ¬ Pop Hiphop Freistil Japanische Kampfhörspiele ¬ 88, 164 ¬ Gitarre Jay-Z ¬ 51, 55, 72, 73, 82, 101, 105 ¬ Hiphop Jeans Team ¬ 103, 171 ¬ Elektro Gitarre Jeffrey Lewis ¬ 154, 192 ¬ Gitarre Jennifer Rostock ¬ 13, 28, 44, 47, 48, 61, 63, 112, 131, 141, 151, 168, 169, 171, 178, 182, 183, 194, 213, 281, 282, 293, 310, 318 ¬ Pop Gitarre Jens Friebe ¬ 80 ¬ Pop Jeremy P. Caulfield ¬ 8, 153 ¬ Elektro Jeru The Damaja ¬ 292 ¬ Hiphop Jethro Tull ¬ 2, 6, 52, 203, 234, 266 ¬ Pop Freistil Jimi Tenor & Kabu Kabu ¬ 93 ¬ Freistil Elektro Jimmy Cliff ¬ 129 ¬ Pop Jimmy Eat World ¬ 22, 23, 33, 34 ¬ Gitarre Pop Jingo De Lunch ¬ 27 ¬ Gitarre J-Live ¬ 105 ¬ Hiphop Joakim ¬ 91, 108 ¬ Elektro Freistil Joan As Police Woman ¬ 73, 163 ¬ Gitarre Pop Joan Baez ¬ 120 ¬ Pop Joe Jackson ¬ 62, 66, 69, 76, 266 ¬ Pop Joe Lean & The Jing Jang Jong ¬ 22, 23, 51, 58 ¬ Gitarre Joey Beltram ¬ 29, 190 ¬ Elektro John Acquaviva ¬ 108 ¬ Elektro John Butler Trio ¬ 72, 98, 112, 135 ¬ Gitarre John Digweed ¬ 99, 291 ¬ Gitarre John Fogerty ¬ 6, 10 ¬ Gitarre Johnossi ¬ 16, 22, 23, 33, 67, 128, 131, 140, 162, 181, 183 ¬ Gitarre Pop Jolly Goods ¬ 4, 320 ¬ Gitarre Jonas Goldbaum ¬ 103, 138, 139 ¬ Pop José Gonzales ¬ 31, 73, 108, 144, 160, 162 ¬ Pop Joseph Parsons ¬ 282 ¬ Pop Josh Wink ¬ 29, 43, 108 ¬ Elektro Juan MacLean ¬ 121 ¬ Elektro Gitarre Juanes ¬ 10, 227 ¬ Pop Judas Priest ¬ 36, 39, 54, 56, 73, 76, 236 ¬ Gitarre Juliette And The Licks ¬ 94 ¬ Gitarre Junior Boys ¬ 185 ¬ Elektro Gitarre Pop Junior Reid ¬ 152 ¬ Freistil

Junkie XL ¬ 163 ¬ Elektro Pop Justice ¬ 17, 22, 23, 45, 58, 67, 72, 102, 106, 108, 124, 175, 180, 256 ¬ Elektro Justin Balk ¬ 75, 316 ¬ Gitarre Justine Electra ¬ 80, 208 ¬ Pop

K

K.D. Lang ¬ 69 ¬ Pop K.I.Z. ¬ 63, 101, 116, 212, 292 ¬ Hiphop Kaiser Chiefs ¬ 17, 38, 47, 48, 71, 72, 76, 102, 106, 112, 121, 175 ¬ Gitarre Pop Kaizers Orchestra ¬ 115, 128, 144, 150, 155, 162, 163, 169 ¬ Gitarre Kammerflimmer Kollektief ¬ 320 ¬ Gitarre Kanye West ¬ 31, 308, 135 ¬ Hiphop Karamelo Santo ¬ 101, 104, 322 ¬ Gitarre Pop Karotte ¬ 43, 90, 153 ¬ Elektro Karpatenhund ¬ 20 ¬ Gitarre Pop Kasabian ¬ 184 ¬ Elektro Gitarre Kataklysm ¬ 164, 341 ¬ Gitarre Kate Mosh ¬ 143 ¬ Gitarre Kate Nash ¬ 17, 22, 23, 55, 67, 70, 72, 73, 102, 106, 118, 145, 349 ¬ Pop Katie Melua ¬ 241 ¬ Pop Keith Caputo ¬ 125, 128 ¬ Gitarre Ken Boothe ¬ 74, 104, 152 ¬ Freistil Kent ¬ 67, 70, 115 ¬ Pop Kettcar ¬ 37, 47, 48, 126, 128, 151, 169, 182 ¬ Gitarre Pop Kevin Devine And The Goddamn Band ¬ 4, 116 ¬ Pop Kid Koala ¬ 8 ¬ Hiphop Elektro Kid Rock ¬ 22, 23, 39 ¬ Gitarre Kid Sister ¬ 144 ¬ Hiphop Kilians ¬ 37, 44, 49, 58, 62, 69, 75, 140, 141, 146, 171, 178, 188, 200, 204, 228, 280 ¬ Gitarre Killerpilze ¬ 278 ¬ Pop Killers ¬ 162, 163, 169, 180 ¬ Pop Kills ¬ 96, 135 ¬ Gitarre Killswitch Engage ¬ 51, 132, 163, 170 ¬ Gitarre Kim Wilde ¬ 275 ¬ Pop Kings Of Convenience ¬ 67 ¬ Pop Kings Of Leon ¬ 55, 58, 67, 73, 102, 106, 121 ¬ Gitarre Kiss ¬ 36, 56, 232, 236 ¬ Gitarre Klaus Fiehe ¬ 142 ¬ Elektro Klee ¬ 112, 118, 150, 153, 190 ¬ Elektro Pop Knarf Rellöm Trinity ¬ 350 ¬ Elektro Gitarre Hiphop Pop Freistil Knorkator ¬ 114, 125, 127, 130, 189 ¬ Gitarre Kollektiv Turmstrasse ¬ 14, 153, 327 ¬ Elektro Konstantin Wecker ¬ 52, 197, 266 ¬ Pop Freistil Kooks ¬ 38, 47, 48, 51, 58, 70, 72, 106, 121, 170, 173 ¬ Pop Gitarre Kool Keith ¬ 67 ¬ Hiphop Kool Savas ¬ 101, 105, 179 ¬ Hiphop Koop ¬ 87, 93 ¬ Elektro Pop Freistil Korn ¬ 87 ¬ Gitarre Korpiklaani ¬ 54, 56, 130, 164, 170 ¬ Gitarre Krause Duo ¬ 136, 153 ¬ Elektro Kreator ¬ 132 ¬ Gitarre Kreidler ¬ 185 ¬ Elektro Kris Kristofferson ¬ 6, 10, 302 ¬ Pop Kruder & Dorfmeister ¬ 94 ¬ Elektro KT Tunstall ¬ 17, 38, 72, 106, 112, 116, 253, 272 ¬ Gitarre Pop Kula Shaker ¬ 264 ¬ Pop

L

Lacrimas Profundere ¬ 59, 114, 122, 159, 328 ¬ Gitarre Lady Saw ¬ 73, 74, 84, 110, 120 ¬ Freistil Ladyhawke ¬ 118, 192 ¬ Elektro Gitarre Ladytron ¬ 31 ¬ Pop Lagwagon ¬ 88, 110, 280 ¬ Gitarre Laibach ¬ 87 ¬ Gitarre Laith Al-Deen ¬ 266 ¬ Pop L’Âme Immortelle ¬ 122 ¬ Gitarre Late Of The Pier ¬ 118, 163 ¬ Elektro Gitarre Lauren Hill ¬ 159 ¬ Hiphop Freistil Lawrence ¬ 136 ¬ Elektro Le Peuple De L’Herbe ¬ 101, 105 ¬ Hiphop Lee Scratch Perry ¬ 192 ¬ Pop Freistil Legion Of The Damned ¬ 81, 329 ¬ Gitarre Lemonheads ¬ 16 ¬ Gitarre Pop Len Faki ¬ 10, 29, 118 ¬ Elektro Lenny Kravitz ¬ 58, 72, 100, 119, 255 ¬ Pop Leo Can Dive ¬ 213 ¬ Pop Leonard Cohen ¬ 55, 68, 108, 241 ¬ Gitarre Pop Leopold Kraus Wellenkapelle ¬ 229 ¬ Freistil

Les Babacools ¬ 119, 249, 294 ¬ Hiphop Freistil Les Claypool ¬ 31 ¬ Gitarre Les Savy Fav ¬ 12, 51 ¬ Gitarre Less Than Jake ¬ 169, 188 ¬ Gitarre Letzte Instanz ¬ 122, 178, 348, 350 ¬ Gitarre Levellers ¬ 166, 264 ¬ Gitarre Lexy & K-Paul ¬ 153 ¬ Elektro Pop Liars ¬ 32, 40, 67, 73 ¬ Gitarre Lichter ¬ 4, 149, 171 ¬ Gitarre Pop Lightspeed Champion ¬ 12, 58, 102, 106, 118, 144, 154, 163, 298 ¬ Gitarre Pop Lily Allen ¬ 38 ¬ Hiphop Pop Freistil Lingua Loca ¬ 18, 249, 268 ¬ Freistil Linkin Park ¬ 33, 37, 222, 235 ¬ Gitarre Lionheart Brothers ¬ 67 ¬ Gitarre Liquido ¬ 13 ¬ Pop Little Dragon ¬ 26, 45, 163, 192 ¬ Gitarre Little Feat ¬ 31, 266, 286, 313 ¬ Gitarre Loco Dice ¬ 90 ¬ Elektro Locos ¬ 71, 83, 147 ¬ Gitarre Lo-Fi-Fnk ¬ 16 ¬ Elektro Pop Lokalmatadore ¬ 88 ¬ Gitarre Long Blondes ¬ 121 ¬ Pop Gitarre Looptroop Rockers ¬ 70, 84, 101, 105 ¬ Hiphop Lordi ¬ 132 ¬ Gitarre Loreena McKennitt ¬ 2, 10 ¬ Pop Los Fastidios ¬ 127, 317 ¬ Gitarre Lostprophets ¬ 22, 23 ¬ Gitarre Lou Reed ¬ 91 ¬ Pop Lou Rhodes ¬ 120 ¬ Gitarre Louie Austen ¬ 4, 16, 87, 209 ¬ Elektro Pop Louis XIV ¬ 163, 169, 188 ¬ Gitarre Pop Love And Rockets ¬ 85, 135 ¬ Gitarre LTJ Bukem & MC Conrad ¬ 93 ¬ Elektro Luciano ¬ 43, 74, 177 ¬ Elektro Lützenkirchen ¬ 14, 137 ¬ Elektro Pop Lupe Fiasco ¬ 31 ¬ Gitarre Pop Lykke Li ¬ 67, 70, 73, 77, 144, 145 ¬ Gitarre Pop

M

M. Walking On The Water ¬ 344 ¬ Pop M.A.N.D.Y. ¬ 93, 96, 118 ¬ Elektro M.I.A. ¬ 31, 45, 51, 70, 73, 82, 94, 96, 105, 121 ¬ Elektro Hiphop M.O.P. ¬ 105 ¬ Hiphop Maccabees ¬ 349 ¬ Gitarre Pop Machine Head ¬ 15, 88, 274 ¬ Gitarre Macka B ¬ 107 ¬ Freistil Macy Gray ¬ 68 ¬ Pop Mad Caddies ¬ 65, 110, 248, 265 ¬ Gitarre Mad Sin ¬ 88, 110, 164 ¬ Gitarre Madball ¬ 56, 57, 65, 71, 88, 239 ¬ Gitarre Madness ¬ 45 ¬ Pop Madrugada ¬ 34, 110 ¬ Gitarre Madsen ¬ 22, 23, 35, 47, 48, 141, 162, 169, 171, 181, 182, 188, 210, 251 ¬ Gitarre Mae Shi ¬ 144 ¬ Gitarre Pop Magda ¬ 43, 90, 110, 153 ¬ Elektro Malente ¬ 137, 343 ¬ Pop Mambo Kurt ¬ 44, 59, 88, 280 ¬ Pop Mampi Swift ¬ 14 ¬ Elektro Mando Diao ¬ 50, 62, 68, 182, 338 ¬ Gitarre Pop Manic Street Preachers ¬ 22, 23, 58, 76, 180 ¬ Pop Gitarre Manowar ¬ 92 ¬ Gitarre Manu Chao ¬ 76, 94, 124 ¬ Pop Manu Dibango ¬ 3 ¬ Freistil Maral Salmassi ¬ 343 ¬ Elektro Marcus Meinhardt ¬ 118, 153, 190 ¬ Elektro Mardi Gras BB ¬ 103, 148 ¬ Pop Freistil Mariannenplatz ¬ 7, 28, 309 ¬ Pop Marillion ¬ 203 ¬ Pop Mark Foggo’s Skasters ¬ 127, 177, 210, 326 ¬ Gitarre Pop Mark Ronson ¬ 72, 135, 259 ¬ Hiphop Pop Markscheider Kunst ¬ 334 ¬ Gitarre Markus Kavka ¬ 35, 118 ¬ Elektro Maroon ¬ 114, 239, 329 ¬ Gitarre Mars Volta ¬ 96, 113 ¬ Gitarre Freistil Martin Jondo ¬ 89, 249, 333 ¬ Freistil Mary J. Blige ¬ 2, 10 ¬ Hiphop Pop Freistil Mary Onettes ¬ 12, 70 ¬ Gitarre Pop Massive Attack ¬ 71, 77, 82, 93, 124, 153 ¬ Elektro Pop Masta Ace ¬ 179 ¬ Hiphop Masters Of Reality ¬ 9, 22, 23, 33 ¬ Gitarre

SK ATE OR

Jürgen Horrwarth steht wie keiner in hiesigen Gefilden für real Skateboarding. Jürgen Horrwarths Bowl Jam gilt der Szene als bedeutendstes Skateboard-Event in dieser Disziplin weit und breit. Im Rahmen des Adidas-Skateboard-Clash kommt es nun zu

einer erneuten Auflage: Das Mitglied des FiatFreestyle-Teams begrüßt bereits zum vierten Mal die europäische Skateboard-Elite in seinem zweiten Wohnzimmer: der Skatehalle Berlin. In der von ihm mitkonstruierten Bowl will er seinen Titel aus dem Vorjahr

Promotion

DIE

verteidigen. Die Chancen stehen nicht schlecht, schließlich geht er als amtierender Bowl-Europameister an den Start. 31.05. Berlin, Skatehalle www.fiatfreestyleteam.de

179


festivalguide extratime Mathew Jonson ¬ 118 ¬ Elektro Matthias Tanzmann ¬ 153 ¬ Elektro Matthew Herbert Big Band ¬ 43, 120 ¬ Elektro Freistil Maximilian Hecker ¬ 49 ¬ Pop Elektro Maximo Park ¬ 47, 48, 121, 156, 162, 173 ¬ Gitarre Me Succeeds ¬ 167 ¬ Gitarre Meat Loaf ¬ 2, 10 ¬ Gitarre Pop Meat Puppets ¬ 110 ¬ Gitarre Mediengruppe Telekommander ¬ 5, 142, 172, 229 ¬ Elektro Gitarre Megaherz ¬ 59, 164, 326 ¬ Gitarre Melt Banana ¬ 9 ¬ Freistil MEN ¬ 83, 110, 118 ¬ Elektro Gitarre Menomena ¬ 12, 16 ¬ Gitarre Pop Mercenary ¬ 81, 132 ¬ Gitarre Mercury Rev ¬ 163 ¬ Pop Messer Chups ¬ 12 ¬ Elektro Gitarre Metallica ¬ 15, 17, 22, 23, 31, 163, 180 ¬ Gitarre Meteors ¬ 60 ¬ Gitarre Method Man & Redman ¬ 292 ¬ Hiphop MGMT ¬ 12, 51, 72, 73, 77, 98, 180 ¬ Gitarre Pop Freistil Mia. ¬ 30, 39, 61, 63, 140, 153 ¬ Elektro Gitarre Pop Micah P. Hinson ¬ 108, 192 ¬ Elektro Michael Mayer ¬ 106 ¬ Elektro Michael Rose ¬ 74, 110 ¬ Freistil Midnight Juggernauts ¬ 12, 77 ¬ Gitarre Elektro Mighty Boosh ¬ 325 ¬ Gitarre Mijk van Dijk ¬ 137 ¬ Elektro Mika ¬ 72, 108, 124, 300 ¬ Pop Mike Shannon ¬ 26 ¬ Elektro Mikroboy ¬ 182 ¬ Gitarre Millencolin ¬ 37, 47, 48, 188 ¬ Gitarre Ministry ¬ 56, 81, 94 ¬ Elektro Gitarre Minor Majority ¬ 124 ¬ Gitarre Pop Mintzkov ¬ 4, 80, 145, 146, 155, 282 ¬ Gitarre Misery Speaks ¬ 81, 88, 164, 239 ¬ Gitarre Miss Kittin ¬ 45, 106, 118, 120, 163 ¬ Elektro Miss Platnum ¬ 35, 73, 76, 112, 118, 147, 177, 245 ¬ Hiphop Pop Missill ¬ 77, 105, 110, 124 ¬ Hiphop Elektro Mission Of Burma ¬ 12 ¬ Gitarre Mitchell Brothers ¬ 118 ¬ Hiphop Moby ¬ 72, 77, 153, 308 ¬ Elektro Pop Modeselektor ¬ 8, 32, 83, 110, 118, 185 ¬ Elektro Moguai ¬ 137, 285 ¬ Elektro Mogwai ¬ 121, 271 ¬ Gitarre Money Mark ¬ 31 ¬ Pop Moneybrother ¬ 151, 155 ¬ Gitarre Pop Monika Kruse ¬ 137, 285 ¬ Elektro Mono & Nikitaman ¬ 84, 105, 119, 129, 152, 249, 292, 334 Monster Magnet ¬ 47 ¬ Gitarre Monsters Of Liedermaching ¬ 41, 150, 151, 178, 194, 251, 265 ¬ Pop Monta ¬ 303 ¬ Gitarre Pop Montreal ¬ 131, 151, 172, 183 ¬ Pop Moonbootica ¬ 14, 64, 153, 160 ¬ Elektro Moonspell ¬ 56, 70, 88, 158 ¬ Gitarre Morcheeba ¬ 85, 119 ¬ Pop Motörhead ¬ 10, 22, 23, 36, 39, 111, 274 ¬ Gitarre Motorpsycho ¬ 73, 109 ¬ Gitarre Pop

180

Mouse On Mars ¬ 142, 320 ¬ Elektro Mr. Lif & Akrobatik ¬ 179 ¬ Hiphop Mr. Oizo ¬ 118, 120, 256 ¬ Elektro MSTRKRFT ¬ 31, 51, 70 ¬ Elektro Gitarre Muff Potter ¬ 183, 347 ¬ Gitarre Mugison ¬ 9, 73 ¬ Pop Muse ¬ 173 ¬ Gitarre MxPx ¬ 163, 169 ¬ Gitarre My Bloody Valentine ¬ 73, 108, 144, 192, 300, 307 ¬ Gitarre My Morning Jacket ¬ 31, 72, 108 ¬ Gitarre Mylo ¬ 93 ¬ Elektro Pop

N

N.E.R.D. ¬ 38, 77, 144 ¬ Hiphop Pop Nachtgeschrei ¬ 237, 335 ¬ Gitarre Nada Surf ¬ 47, 63, 96, 108 ¬ Gitarre National ¬ 72, 98, 106, 108, 135, 144, 145, 170 ¬ Pop Gitarre Navel ¬ 4, 58, 83, 118, 155 ¬ Gitarre Neaera ¬ 65, 114, 116, 164, 189 ¬ Gitarre Neil Diamond ¬ 55 ¬ Gitarre Neil Young ¬ 72, 73, 98 ¬ Pop Nelly Furtado ¬ 76 ¬ Hiphop Pop Freistil Nena ¬ 6, 10, 46, 345 ¬ Pop Nephew ¬ 155 ¬ Pop Gitarre New Pornographers ¬ 108, 110 ¬ Gitarre New York Ska Jazz Ensemble ¬ 159 ¬ Pop New Young Pony Club ¬ 205 ¬ Elektro Gitarre Pop Newton Faulkner ¬ 31, 38, 102, 106, 173 ¬ Gitarre Niels Frevert ¬ 126, 128, 176 ¬ Gitarre Nightmares On Wax ¬ 119 ¬ Elektro Hiphop Pop Nightwish ¬ 22, 23, 72, 94, 132, 338, 341 ¬ Gitarre Nine Inch Nails ¬ 135 ¬ Elektro Gitarre Pop Nitzer Ebb ¬ 261 ¬ Elektro Nneka ¬ 162 ¬ Hiphop Freistil NoFX ¬ 37, 39, 47, 48 ¬ Gitarre Northern Lite ¬ 153, 261, 285 ¬ Elektro Nosliw ¬ 3, 18, 61, 142, 177, 331 ¬ Freistil Notwist ¬ 9, 12, 16, 47, 48, 73, 83, 110, 118, 165 ¬ Elektro Gitarre Pop Nouvelle Vague ¬ 76, 166 ¬ Pop Nôze ¬ 8, 26 ¬ Elektro

O

Obituary ¬ 54, 56, 132, 329 ¬ Gitarre Oceansize ¬ 37, 47 ¬ Gitarre O’Death ¬ 67, 70 ¬ Gitarre Offspring ¬ 22, 23, 36, 37, 71, 77 ¬ Gitarre Ohrbooten ¬ 105, 161, 168, 278, 314 ¬ Freistil Hiphop Pop Okkervil River ¬ 12, 135, 144, 145 ¬ Gitarre Oliver Huntemann ¬ 327 ¬ Elektro Oliver Koletzki ¬ 118, 285, 327 ¬ Elektro Olli Banjo ¬ 89, 212 ¬ Hiphop One Fine Day ¬ 88, 204, 251 ¬ Gitarre One Republic ¬ 173 ¬ Pop Onslaught ¬ 54, 81, 164 ¬ Gitarre Onur Özer ¬ 8, 29, 153 ¬ Elektro Oomph! ¬ 22, 23, 122, 178 ¬ Pop Operator Please ¬ 47, 48, 115, 118 ¬ Pop Opeth ¬ 22, 23, 39, 51, 56, 81, 132, 341 ¬ Gitarre

Orchestra Baobab ¬ 31, 66 ¬ Freistil Orishas ¬ 73, 93, 119 ¬ Hiphop

P

Paco Osuna ¬ 43 ¬ Freistil Paddy Goes To Holyhead ¬ 41, 224 ¬ Pop Pale ¬ 217 ¬ Gitarre Pan Pot ¬ 117, 285 ¬ Elektro Pan Sonic ¬ 45 ¬ Elektro Panic At The Disco ¬ 47, 48, 72, 102, 106 ¬ Pop Gitarre Panik ¬ 50, 278 ¬ Pop Panteón Rococó ¬ 35, 37, 39, 47, 48, 71, 74, 142, 151, 155, 310 ¬ Gitarre Pantha Du Prince ¬ 10, 45 ¬ Elektro Paolo Nutini ¬ 85, 112 ¬ Pop Para One ¬ 12 ¬ Hiphop Paradise Lost ¬ 158, 164 ¬ Gitarre Paramore ¬ 22, 23, 33, 34 ¬ Gitarre Partyshank ¬ 221, 221 ¬ Elektro Patrice ¬ 47, 48, 63, 83, 84, 101, 121, 162, 177 ¬ Hiphop Patrick Watson ¬ 17, 72, 124 ¬ Pop Freistil Paul Brtschitsch ¬ 29, 153 ¬ Elektro Paul Carrack ¬ 206 ¬ Pop Paul Dimmer Band ¬ 149 ¬ Gitarre Paul Kalkbrenner ¬ 29, 160 ¬ Elektro Paul Oakenfold ¬ 184 ¬ Elektro Pop Paul van Dyk ¬ 137, 184 ¬ Elektro Paul Weller ¬ 94 ¬ Pop Paula ¬ 44, 301 ¬ Elektro Pop Pearl Jam ¬ 31 ¬ Gitarre Pop Peilomat ¬ 28, 204, 323 ¬ Pop Pendulum ¬ 14, 82, 102, 106, 110, 120, 162, 163, 180, 184, 192 ¬ Elektro Pennywise ¬ 188 ¬ Gitarre Pete & The Pirates ¬ 121, 124 ¬ Gitarre Pete Blume ¬ 7, 141, 150 ¬ Gitarre Pete Philly & Perquisite ¬ 105, 112, 119, 123, 159 ¬ Hiphop Pete Tong ¬ 184, 205 ¬ Elektro Peter & The Test Tube Babies ¬ 127, 330 ¬ Gitarre Peter Pan Speedrock ¬ 199, 248 ¬ Gitarre Peter von Poehl ¬ 192 ¬ Elektro PeterLicht ¬ 16, 118, 171 ¬ Pop Peters ¬ 167 ¬ Gitarre Pop Pharoahe Monch ¬ 53, 179 ¬ Hiphop Phoneheads ¬ 142 ¬ Elektro Pigeon Detectives ¬ 47, 48, 51, 106, 173 ¬ Gitarre Pilooski ¬ 40, 45 ¬ Pop Pinback ¬ 110 ¬ Gitarre Plaid ¬ 136 ¬ Elektro Plain White T’s ¬ 163, 169, 188, 191 ¬ Gitarre Plemo & das Feuer ¬ 277 ¬ Elektro Pop Pogues ¬ 102, 106, 173 ¬ Gitarre Pohlmann ¬ 13, 219, 344 ¬ Gitarre Polarkreis 18 ¬ 73, 80, 97, 139, 153, 321, 342 ¬ Gitarre Police ¬ 38, 227, 235, 253, 260 ¬ Pop Poni Hoax ¬ 40 ¬ Gitarre Porcupine Tree ¬ 17, 39 ¬ Pop Portishead ¬ 12 ¬ Freistil Pop Presets ¬ 349 ¬ Elektro Primal Fear ¬ 76, 164, 341 ¬ Gitarre Primal Scream ¬ 94, 106, 121 ¬ Elektro Gitarre Pop

Primordial ¬ 51, 56, 88, 132, 164 ¬ Gitarre Prinz Pi ¬ 89 ¬ Hiphop Pristine ¬ 347, 347 ¬ Gitarre Prodigy ¬ 22, 23, 58, 87, 102, 106, 173, 205 ¬ Elektro Project Pitchfork ¬ 122 ¬ Elektro Gitarre Pro-Pain ¬ 159, 164, 189, 352 ¬ Gitarre Puppini Sisters ¬ 66, 95 ¬ Freistil Pop Purgatory ¬ 329 ¬ Gitarre

Q

Queen Ifrica ¬ 74, 84 ¬ Freistil Queens Of The Stone Age ¬ 10, 15, 17, 22, 23, 34, 180 ¬ Gitarre Queensryche ¬ 15, 54 ¬ Gitarre Quit Your Day Job ¬ 110 ¬ Gitarre

R

R.E.M. ¬ 72, 102, 106, 124, 159, 162, 175 ¬ Pop Rabenschrey ¬ 158, 237, 346 ¬ Gitarre Raconteurs ¬ 31, 51, 72, 82, 106, 108, 135, 180 ¬ Gitarre Pop Racoon ¬ 17, 286, 321 ¬ Gitarre Pop Radiohead ¬ 32, 47, 48, 72, 73, 135 ¬ Gitarre Radiopilot ¬ 28, 204, 316 ¬ Gitarre Pop Rage ¬ 54, 81 ¬ Gitarre Rage Against The Machine ¬ 10, 15, 17, 22, 23, 33, 39, 98, 102, 106, 135, 175, 180 ¬ Gitarre Hiphop Pop Raggabund ¬ 125, 294 ¬ Freistil Gitarre Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung ¬ 69, 95 ¬ Freistil Rainer von Vielen ¬ 41, 109, 117, 172, 334 ¬ Hiphop Pop Rantanplan ¬ 141, 176, 247, 290, 352 ¬ Gitarre Raunchy ¬ 21, 73 ¬ Gitarre Raveonettes ¬ 73, 110, 121, 124, 257 ¬ Elektro Gitarre Pop Ray Wilson ¬ 10 ¬ Pop Raz Ohara ¬ 26, 185 ¬ Elektro Razorlight ¬ 47, 48 ¬ Gitarre Red Sparowes ¬ 77 ¬ Gitarre Reinhard Voigt ¬ 160 ¬ Elektro Revolverheld ¬ 2, 13, 24, 61, 101, 301, 318 ¬ Gitarre Pop Ricardo Villalobos ¬ 45, 90, 153, 160, 163, 240, 351 ¬ Elektro Richard Hawley ¬ 102, 108 ¬ Pop Richie Hawtin ¬ 43, 45, 90, 93, 106, 110, 153, 291 ¬ Elektro Rilo Kiley ¬ 31 ¬ Gitarre Pop Rise Against ¬ 36, 37, 39, 47, 48 ¬ Gitarre Rival Schools ¬ 22, 23, 51 ¬ Gitarre Rob Da Bank ¬ 45, 106, 192 ¬ Elektro Robert Plant & Alison Krauss feat. T-Bone Burnett ¬ 31 ¬ Gitarre Robocop Kraus ¬ 126, 128, 146, 277 ¬ Gitarre Robots In Disguise ¬ 262 ¬ Elektro Pop Robyn ¬ 118, 308 ¬ Pop Elektro Rodrigo Y Gabriela ¬ 47, 48 ¬ Freistil Roger Cicero ¬ 6, 10, 69, 198 ¬ Pop Roger Hodgson ¬ 10, 206 ¬ Pop Róisín Murphy ¬ 17, 22, 23, 40, 45, 72, 76, 98, 102, 108, 118, 154, 159, 170, 308 ¬ Elektro Pop Roman Fischer ¬ 89, 178 ¬ Pop Roni Size ¬ 14, 83, 110, 205, 256, 262 ¬ Elektro Rooney ¬ 22, 23, 33 ¬ Gitarre Roots ¬ 87, 162, 175, 179 ¬ Hiphop Rose Tattoo ¬ 10, 22, 23, 39, 56 ¬ Gitarre


Round Table Knights ¬ 58, 105, 124 ¬ Elektro Hiphop Roy Paci & Aretuska ¬ 35, 116, 120 ¬ Freistil Röyksopp ¬ 67 ¬ Elektro Rufus Wainwright ¬ 12, 33, 34 ¬ Pop Rummelsnuff ¬ 118, 142 ¬ Elektro Pop Russkaja ¬ 25, 93, 229, 263, 271, 278 ¬ Gitarre Ryker’s ¬ 88 ¬ Gitarre

S

Sabaton ¬ 56, 132, 233 ¬ Gitarre Saltatio Mortis ¬ 59, 114, 132, 158, 164, 237, 266, 282, 335, 348, 353 ¬ Gitarre Samavayo ¬ 134 ¬ Gitarre Pop Samsas Traum ¬ 261 ¬ Gitarre Santana ¬ 286 ¬ Pop Santogold ¬ 51, 73, 77, 121 ¬ Pop Elektro Hiphop Sascha Funke ¬ 118, 160 ¬ Elektro Sasha ¬ 1, 99, 184 ¬ Elektro Saul Williams ¬ 22, 23, 67, 70, 83 ¬ Hiphop Freistil Saxon ¬ 22, 23, 54, 56, 114, 236, 274 ¬ Gitarre Schandmaul ¬ 69, 89, 112, 130, 197, 261 ¬ Gitarre Schelmish ¬ 89, 164, 261, 335, 346 ¬ Gitarre Schiller ¬ 10, 46, 69, 266 ¬ Pop Elektro Schwefelgelb ¬ 142, 160 ¬ Elektro Pop Scorpions ¬ 345 ¬ Pop Gitarre Scott Matthew ¬ 145 ¬ Pop Scout Niblett ¬ 12 ¬ Gitarre SDNMT ¬ 7 ¬ Elektro Gitarre Seasick Steve ¬ 73, 77, 102, 106, 113 ¬ Gitarre Sebadoh ¬ 12 ¬ Gitarre SebastiAn ¬ 45, 110, 157, 160, 163, 244 ¬ Elektro Sebastien Tellier ¬ 77, 96, 192 ¬ Elektro Seesaw ¬ 140 ¬ Pop Seether ¬ 22, 23 ¬ Gitarre Serj Tankian ¬ 15, 17, 22, 23, 33, 163, 169, 175, 180, 188 ¬ Gitarre Sex Pistols ¬ 38, 39, 79, 82, 94, 121, 159, 235 ¬ Gitarre Shackleton ¬ 45, 73, 163 ¬ Elektro Shaggy ¬ 84, 105, 161, 177 ¬ Pop Shai Hulud ¬ 56, 57, 65 ¬ Gitarre Shantel & Bucovina Club Orkestar ¬ 47, 48, 73, 84, 95, 110, 177 ¬ Freistil Sharon Jones & The Dap Kings ¬ 31, 73, 77/135 ¬ Freistil She Male Trouble ¬ 5, 88, 155 ¬ Gitarre Shellac ¬ 12 ¬ Gitarre Sheryl Crow ¬ 2, 253 ¬ Pop Shout Out Louds ¬ 30, 110, 121, 131, 140, 191, 263 ¬ Gitarre Shy FX ¬ 14, 110 ¬ Elektro Pop Sick Of It All ¬ 37, 57, 65 ¬ Gitarre Sido ¬ 123 ¬ Hiphop Siena Root ¬ 109 ¬ Pop Freistil Sigur Rós ¬ 31, 47, 48, 72, 108, 113, 144, 165 ¬ Freistil Silje Nes ¬ 51, 144, 144 ¬ Gitarre Silverstein ¬ 22, 23 ¬ Gitarre Simian Mobile Disco ¬ 12, 153, 154, 163, 205 ¬ Elektro Simple Plan ¬ 22, 23, 33, 63 ¬ Gitarre Siouxsie ¬ 96, 108, 300 ¬ Pop Sir Simon ¬ 4, 41, 97, 171, 201 ¬ Gitarre Sisters ¬ 35, 161, 177 ¬ Pop Siva ¬ 4, 80 ¬ Gitarre Six Feet Under ¬ 81, 88, 164 ¬ Gitarre Six Reasons To Kill ¬ 42, 57 ¬ Gtarre Sizzla ¬ 177 ¬ Hiphop Skaos ¬ 352 ¬ Gitarre Skatalites ¬ 133 ¬ Freistil Skream ¬ 26, 118 ¬ Elektro Slagsmålsklubben ¬ 21, 51, 73, 185 ¬ Elektro Slam ¬ 106, 192 ¬ Elektro Slapshot ¬ 88 ¬ Gitarre Slayer ¬ 70, 72, 73 ¬ Gitarre Slipknot ¬ 180, 188 ¬ Gitarre Slut ¬ 16, 37, 47, 48, 83, 103, 143, 155, 162, 169, 208, 221, 281, 303 ¬ Pop Smoke Blow ¬ 290, 339 ¬ Gitarre So So Modern ¬ 231 ¬ Gitarre Sodom ¬ 114, 189, 306 ¬ Gitarre Sofa Surfers ¬ 209 ¬ Elektro Söhne Mannheims ¬ 22, 23, 119, 211 ¬ Pop Soilwork ¬ 56, 70, 81, 132, 164, 296, 341 ¬ Gitarre Solomon Burke ¬ 31, 112 ¬ Freistil Sonata Arctica ¬ 56, 132 ¬ Gitarre Sondaschule ¬ 60, 75, 125, 131, 331 ¬ Gitarre Sonic Youth ¬ 144 ¬ Gitarre SONO ¬ 137 ¬ Pop Sons And Daughters ¬ 106, 121, 163 ¬ Gitarre Sorgente ¬ 30, 131, 177 ¬ Gitarre Sorrow ¬ 39, 81, 189 ¬ Gitarre Soulwax ¬ 45, 72, 94, 184, 205, 349 ¬ Gitarre Elektro Spank Rock ¬ 45, 67, 135 ¬ Hiphop Elektro Special Guests ¬ 7, 78, 310, 350 ¬ Gitarre Speedy J ¬ 29 ¬ Elektro Spiritualized ¬ 96, 98, 271 ¬ Gitarre Pop Sport ¬ 167 ¬ Gitarre Pop Sportfreunde Stiller ¬ 22, 23, 58, 63, 147, 169, 174 ¬ Gitarre Pop Staggers ¬ 229, 281 ¬ Gitarre Stars ¬ 51 ¬ Gitarre Pop Starsailor ¬ 38, 253 ¬ Gitarre Steel Pulse ¬ 110 ¬ Freistil Stephan Bodzin ¬ 136, 244 ¬ Elektro Stephan Eicher ¬ 147, 198 ¬ Pop Stephen Malkmus & The Jicks ¬ 12, 135 ¬ Gitarre Pop Stephen Marley ¬ 31, 84, 101 ¬ Freistil Stereo MCs ¬ 118, 119, 163 ¬ Elektro Hiphop Pop Stereo Total ¬ 117 ¬ Elektro Pop Stereolab ¬ 40, 115 ¬ Elektro Pop Steve Bug ¬ 43, 118, 240 ¬ Elektro Stranglers ¬ 38, 121 ¬ Pop Stray Cats ¬ 2 ¬ Gitarre Streetlife DJs ¬ 70, 349 ¬ Elektro Streets ¬ 22, 23, 67, 73, 96, 120, 175 ¬ Pop Hiphop Elektro Studio Braun ¬ 16 ¬ Freistil Subway To Sally ¬ 10, 39, 81, 88, 164, 237, 261, 286, 346, 352, 353 ¬ Gitarre Pop Subways ¬ 47, 48, 63, 106, 120, 162, 163, 169, 180, 188, 191 ¬ Pop Gitarre Sugababes ¬ 38, 106, 173 ¬ Pop Sugarplum Fairy ¬ 33, 75, 280 ¬ Gitarre Suicide Commando ¬ 70, 122 ¬ Gitarre Suidakra ¬ 59, 189 ¬ Gitarrre Sumo ¬ 87 ¬ Pop Gitarre Sunn O))) ¬ 144 ¬ Gitarre Supergrass ¬ 154, 166, 349 ¬ Gitarre Supermayer ¬ 12, 108, 118, 160, 256 ¬ Elektro Superpunk ¬ 97, 118, 160, 167, 187 ¬ Gitarre Pop Supershirt ¬ 247 ¬ Elektro Surkin ¬ 12, 70, 110 ¬ Elektro Suzanne Vega ¬ 100 ¬ Pop Freistil Sven Väth ¬ 90, 94, 137, 153, 240, 308, 351 ¬ Elektro Sven Wittekind ¬ 64, 137, 190 ¬ Elektro Swollen Members ¬ 73, 101, 105 ¬ Hiphop

T

Takida ¬ 22, 23, 33 ¬ Gitarre Taking Back Sunday ¬ 180 ¬ Gitarre Talib Kweli ¬ 31 ¬ Hiphop Talvin Singh ¬ 271 ¬ Elektro Tanith ¬ 137 ¬ Elektro

Tankard ¬ 54, 81 ¬ Gitarre Tanzwut ¬ 158 ¬ Gitarre Elektro Tape feat. RQM ¬ 105 ¬ HipHop Elektro Technotronic ¬ 118 ¬ Pop Elektro Ted Nugent ¬ 92 ¬ Gitarre Teenagers ¬ 51, 110, 118, 192 ¬ Elektro Gitarre Tefla & Jaleel ¬ 19 ¬ Hiphop Pop Tegan And Sara ¬ 31, 47, 48 ¬ Gitarre Pop Teitur ¬ 73, 162 ¬ Gitarre Pop Television Personalities ¬ 160, 167 ¬ Gitarre Tenacious D ¬ 180 ¬ Gitarre Ter Haar ¬ 171 ¬ Gitarre Terre Thaemlitz ¬ 40 ¬ Elektro Freistil Terrence Parker ¬ 190 ¬ Elektro Tesla ¬ 56, 236 ¬ Gitarre Testament ¬ 56 ¬ Gitarre Theo Parrish ¬ 45 ¬ Elektro These New Puritans ¬ 108, 192 ¬ Gitarre Hiphop Pop Thievery Corporation ¬ 157, 325 ¬ Elektro Thimo Sander ¬ 149 ¬ Gitarre Pop Throbbing Gristle ¬ 12 ¬ Elektro Tiefschwarz ¬ 12, 14, 90, 108, 153, 291 ¬ Elektro Pop Tiësto ¬ 31, 137, 184 ¬ Elektro Pop Tiga ¬ 94, 98, 110, 121, 205 ¬ Elektro Tiken Jah Fakoly ¬ 124 ¬ Freistil Till Brönner ¬ 100 ¬ Freistil Timo Maas ¬ 14, 285 ¬ Elektro Pop Tinariwen ¬ 120, 133 ¬ Gitarre Tindersticks ¬ 12, 113, 271 ¬ Pop Ting Tings ¬ 106, 108 ¬ Pop Elektro Gitarre Tiny-Y-Son ¬ 57, 75, 178 ¬ Freistil Tito & Tarantula ¬ 61, 245 ¬ Gitarre Pop TNT Jackson ¬ 221 ¬ Gitarre Toasters ¬ 120, 194, 330, 350 ¬ Gitarre Tobi Neumann ¬ 43, 90, 153 ¬ Elektro Tobias Thomas ¬ 118, 160 ¬ Elektro Tocotronic ¬ 47, 48 ¬ Gitarre Pop Tokyo Police Club ¬ 22, 23, 73 ¬ Gitarre Tomas Andersson ¬ 118 ¬ Elektro Tomte ¬ 89, 126, 128, 141, 167, 171, 178, 186, 197 ¬ Gitarre Toni Rios ¬ 64, 153 ¬ Elektro Toots And The Maytals ¬ 272 ¬ Freistil Transglobal Underground ¬ 159, 192 ¬ Freistil Trashmonkeys ¬ 20, 25, 28, 89, 168, 178, 246, 322 ¬ Gitarre Trentemøller ¬ 67, 96 ¬ Elektro Tribute To Nothing ¬ 141, 280 ¬ Gitarre Trustgame ¬ 125, 125, 204 ¬ Gitarre Tunng ¬ 77, 170 ¬ Gitarre Freistil Turbo AC’s ¬ 88, 127, 296 ¬ Gitarre Turbonegro ¬ 112, 144, 144, 182 ¬ Gitarre Turbostaat ¬ 42, 47, 48, 118, 128, 134, 141, 151, 155, 178, 183, 254 ¬ Gitarre Pop Turin Brakes ¬ 166 ¬ Gitarre Pop Turntablerocker ¬ 90 ¬ Hiphop Two Gallants ¬ 31, 163, 192 ¬ Gitarre Týr ¬ 54, 114, 164, 202, 223, 329, 341 ¬ Gitarre

LM ! I F LT DVD U K F R DE ZT AU JET

festivalguide extratime

O! T E R M E T O S C E L H E W ADC M

rät t r Po es nd s dio ds u n r g r a eco s R m tto tor y ster. o hr. rb Fac c he e e t , m n r, n Wi ilson Ma rde elen l O in W vi ae ch ony ene New und i z M rT , e usiks ision days b ü M on Div die Joy py M t Mi Hap n de

U

UB 40 ¬ 206 ¬ Pop Uffie & DJ Feadz ¬ 118, 157, 163, 185 ¬ Elektr Hiphop Underworld ¬ 72, 259, 307 ¬ Elektro Pop Unheilig ¬ 10, 158 ¬ Gitarre Unkle ¬ 50, 67, 76, 120 ¬ Elektro Gitarre Uriah Heep ¬ 302, 333 ¬ Gitarre Urlaub in Polen ¬ 80 ¬ Gitarre Uwe Banton ¬ 152, 292 ¬ Freistil

V

Vampire Weekend ¬ 12, 31, 72, 77, 180 ¬ Pop Velojet ¬ 208, 281 ¬ Gitarre Verve ¬ 22, 23, 39, 50, 55, 72, 102, 106, 121, 289 ¬ Pop Vision Bleak ¬ 158, 164, 328 ¬ Gitarre Vive La Fête ¬ 108, 124 ¬ Elektro Vladislav Delay ¬ 40, 40, 160 ¬ Elektro VNV Nation ¬ 71, 158 ¬ Elektro Gitarre Volbeat ¬ 39, 56, 61, 70, 88, 163, 170 ¬ Gitarre Voodoo Glow Skulls ¬ 110, 330 ¬ Gitarre Voxtrot ¬ 12, 126, 128 ¬ Gitarre Pop

W

W.A.S.P. ¬ 92 ¬ Gitarre Waterdown ¬ 20 ¬ Gitarre Wax Tailor ¬ 11, 110, 179 ¬ Hiphop WE ¬ 51, 144, 144 ¬ Gitarre We Are Scientists ¬ 50, 58, 106, 121, 180 ¬ Gitarre Weakerthans ¬ 16, 37, 39, 47, 48 ¬ Gitarre Wedding Present ¬ 192 ¬ Pop Welle:Erdball ¬ 296, 328 ¬ Gitarre Werle & Stankowski ¬ 146 ¬ Gitarre Pop Westbam ¬ 137, 279 ¬ Elektro Pop Whip ¬ 205, 262 ¬ Elektro Pop Whitesnake ¬ 56, 92, 232, 269, 302 ¬ Gitarre Whitest Boy Alive ¬ 110, 118, 154 ¬ Pop Gitarre WhoMadeWho ¬ 91, 116 ¬ Elektro Gitarre Pop Why? ¬ 9, 12, 110, 118 ¬ Hiphop Wighnomy Brothers ¬ 136, 153 ¬ Elektro Wilco ¬ 135 ¬ Gitarre Pop Wildhearts ¬ 164 ¬ Gitarre Willie Nelson ¬ 31 ¬ Pop Freistil Willy DeVille ¬ 6, 116 ¬ Pop Freistil Wir sind Helden ¬ 1, 6, 20, 35, 44, 52, 62, 69, 131, 138, 147, 333, 345 ¬ Pop Within Temptation ¬ 15, 59, 98, 114, 328 ¬ Gitarre Pop Without Wax ¬ 142, 160, 204, 288 ¬ Gitarre Wolke ¬ 4, 218 ¬ Pop Wombats ¬ 17, 47, 48, 51, 58, 77, 83, 106, 111, 118, 120, 124, 159, 162, 163, 180 ¬ Gitarre Pop Woog Riots ¬ 225 ¬ Gitarre Woven Hand ¬ 110, 115 ¬ Gitarre Wu-Tang Clan ¬ 101 ¬ Hiphop

X

Xavier Rudd ¬ 47, 77, 166 ¬ Pop

Y

Yazoo ¬ 2, 45 ¬ Pop Elektro Yeasayer ¬ 51, 73, 77, 144, 144, 145, 163, 169 ¬ Gitarre Pop Yelle ¬ 45, 70, 108, 124 ¬ Pop Elektro Yellow Umbrella ¬ 7, 107, 127, 294 ¬ Freistil Young Blood Brass Band ¬ 298 ¬ Freistil Young Knives ¬ 67, 298 ¬ Gitarre Young Marble Giants ¬ 12 ¬ Gitarre Youssou N’Dour ¬ 74 ¬ Freistil Pop Yves Deruyter ¬ 137, 214 ¬ Elektro

Z

Zebrahead ¬ 37 ¬ Pop Gitarre Zion Train ¬ 166 ¬ Elektro Zip ¬ 43 ¬ Eektro Zombie Nation ¬ 110 ¬ Elektro Zoot Woman ¬ 118, 140, 153 ¬ Elektro Pop

ren n. a t , ws men aktio e i v m d ter ioko -Re s n I O D V s, ud TR 2 D Dok u o, A r IN e e t mi sikvid klet d de us. o u a h o M rt dB w.a n w 181 u w

bH Gm pe ent rup nm t G tai owel r e in nt e E der K Hom men elt ow neh Kin Unter Ein


festivalguide extratime

orangene Cremedose: Creme 21, gelbe Outdoor-Jacke: Jack Wolfskin, Toaz-Jacket; roter Trekking-Rucksack: Jack Wolfskin, Trail Hiker 40; Duschgel: ck IN2U, Kartoffelsnack: Pfanni, weiße Sneaker: VANS, Sk8-Hi; First Aid Kit: Tatonka, Blättchen: Gizeh, Schlafsack: Jack Wolfskin, Kaubonbons: Mentos Berry-Mix, Thermoskanne: Jack Wolfskin, Buchstabensuppe: Knorr, lange Blättchen: Smoking

182

Fotos: Lioba Schneider Produktion + Styling: Amelie Schneider

Mach hinne, wir wollen los!


festivalguide extratime

Sneaker mit blauer Sohle: VANS, Half Cab; schwarzer Beutel: PACE-Jeans, dunkelgraue Reisetasche: Tatonka, Hemd, Ringelshirt und Karoshirt: VANS, beige Shorts: Camel Active, kariertes Cap: VANS, olivefarbenes T-Shirt: das ungewaschene vom vorletzten Melt!, helle Jeans: Levi’s 511 Slim, Zelt: Jack Wolfskin, Trail Dome II; Rucksack: Jan Sport, Kilowatt

183


festivalguide extratime

Beck’s On Stage Experience: Die Gewinner Hochspannung bis zum letzten. Die Fans haben entschieden! Nun stehen die fünf Voting-Gewinner des Nachwuchsbandwettbewerbs fest, die nun jeweils auf einem der größten Festivals des Sommers auftreten werden:

Wrongkong

Die Nürnberg-Calgary-Connection Wrongkong bringt einen ungemein lasziven ElectroIndie-Pop auf die Bühne, was vor allem Verdienst der kanadischen Sängerin Cyrena Dunbar ist, die wie irre umherstolziert, -stöckelt, -robbt und -springt. 20.-22.06. Southside

Playfellow

Die Chemnitzer scheuen sich nicht davor, auch mal das ganz große Pathos in ihren traumwandlerisch komponierten Popsongs zu packen. Vor allem Toni Niemeiers Stimme macht diese Band so besonders. Das IntroMagazin sprach gar vom „sächsichen Thom Yorke“. Auch die sphärischen Gitarren brauchen sich nicht hinter denen von Radiohead zu verstecken.

Dreh dein Ding Ob Slim-, Standard- oder King-Size-Dreher, ob mit oder ohne Filter: am gelben Gizeh-Zelt, auch dieses Jahr wieder auf diversen Festivals vor Ort, findet jeder das passende Blättchen und Zubehör. Unter freiem Himmel entfalten sich die Rauchzeichen gleich viel entspannter: So kann jeder in Ruhe sein individuelles Ding drehen. Bei der Unterhaltung ist wieder echte Handarbeit angesagt. Den Siegern des Dreh-Contests an der Dreherwand winken 
kleine, aber feine Sofortgewinne. Und natürlich gibt es wieder ein großes Gewinnspiel, bei dem als Preise zehn iPod Shuffle und 100 Blättchen-Flatrates (für zwölf Monate) verlost werden. Die Teilnahme ist auch online möglich. Infos dazu sowie alle Termine und Festivals, auf denen Gizeh zu finden ist, gibt es unter www.gizeh-online.de. Willkommen ist jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist.

29.-31.08. Area 4

My New Zoo

Diese new-wavige Rockcombo hat was am Kopf: Pferdemasken. Aber ansonsten funktionieren My New Zoo sehr gut. Ihre Musik klingt nach Eigenaussage übrigens „wie Keith Richards, der Paul McCartney vermöbelt, während die Kinks ‚Dandy’ singen.“ Das passt. 06.-08.06. Rock im Park

Kaiserkind

Emo trifft Crossover – so ungefähr lässt sich der Sound von Kaiserkind aus Hamburg beschreiben. Riffs, die unter die Sohlen gehen, aber Lyrics, die kämpferisch und melancholisch zugleich sein können. Ihr Festivalsong „Spring!“ beweist genau das. 15.-17.08. Highfield

Bakkushan

Mannheim? Da klingelt doch was. Genau, Popakademie. Dort haben sich die Vier von Bakkushan im Studium zusammengefunden. Aber nicht, um verkopften, weinerlichen Studentenpop zu machen, sondern um Breitbeinrock mit Seele rauszuhauen. 20.-22.06. Hurricane

Alle Infos, Videos und Songs gibt’s auf www.becksonstage.de.

Jack Daniel’s: Werde Roadie beim Southside! Ein Blick von der Hauptbühne des Southsides: Ein Menschenmeer. Jubelschreie, Freudenfpiffe, ausgestreckte Arme – 50.000 Gesichter, die einen erwartungsvoll anblicken. Was für ein Gefühl, wenn man abends auf der Hauptbühne steht! Klar, die wollen natürlich nicht in erster Linie die Roadies sehen, aber auch das Publikum weiß: Ohne diese Leute keine Foo Fighters. Kein Billy Talent. Kein Radiohead. Dank Jack Daniel’s hat man auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, als Roadie auf einem von Deutschlands größten Rockfestivals mitzuhelfen. Backstage bei den Stars, für die Stars. Interessiert und volljährig? Dann ab sofort bewerben unter www.jack-lives-here.de.

185


festivalguide extratime

Festivals mit Mixery Mixery Festival Camp

Wenn es um gute Ideen rund um das Partygeschehen geht, ist Mixery immer weit vorn. Auch in diesem Jahr gibt es auf vielen Events wieder die Mixery Festival Camps. In eigens dafür hergerichteten, außergewöhnlichen Arealen stehen auf dem Festivalgelände höchst komfortable Einrichtungen zur Verfügung. Ohne lästigen Aufbau kann man sofort ins bezugsfertige Zelt schlüpfen, den Frühstücksservice genießen, sein Handy an der Ladestation auffrischen, seine Wertsachen zur Aufbewahrung geben und bei angenehmer DJ-Mucke einfach nur chillen und abhängen. Das alles geht beim Melt!, beim Splash! oder beim Nature One.

Außerdem bietet Mixery preisgünstige Reiseangebote mit verschiedenen Leistungsumfängen zu den spanischen Events Sónar und Benicàssim, zum US-Klassiker Burning Man, zur Budapester Legende Sziget und den inländischen Rock im Park und Taubertal. Darüber hinaus gibt es ein ganz besonderes Komplettangebot: Die Wellenreiter – das Music and Fashion Sea Adventure. Eine Kreuzfahrt mit der Aida Cara durchs Mittelmeer: Top-DJs, Wellness, Pool und alles inklusive. Informationen und Buchungsmöglichkeiten auf www.mixery-fun-travel.de. Änderungen vorbehalten.

Mixery Festival Train

Nicht nur völlig stressfrei, sondern auch von der ersten Minute an unter Party-Volldampf, so sollte sich idealerweise eine Anreise zu seinem Lieblingsfestival gestalten. Mixery hat dazu einen Partysonderzug auf die Gleise gestellt, der eben das garantiert: Ein DJ-Waggon mit feinster Musike sorgt für Bewegung, ein Gastronomieservice für gelegentliche, gesunde Peristaltik und frische Getränke für die nötige Abkühlung. Folgende Stationen fährt der Mixery Train an: Melt! / Reisetermin: 17.-21.07. ab 69,- Euro Nature One / Reisetermin: 31.07. bis 03.08. ab 59,- Euro Loveparade (und Mixery Love Sensations After-Show) / Reisetermin: 19.-20.07. ab 69,- Euro

Red Bull Music Academy Radio on demand & live on stage

Die Zeiten, in den man an großen Plastikkästen rummachte, um knisternd und knarzend einen Radiosender reinzubekommen, sind lange vorbei. Radio hört man heutzutage im Internet. Das Red Bull Music Academy Radio zählt zu den Vorreitern dieser Entwicklung. Anders als bei anderen Angeboten ist man hier aber nicht einem unwiederbringlichen Stream ausgesetzt, sondern kann auf ein riesiges Archiv exklusiver Mixe zurückgreifen. Keine bloßen Radioshows: Die mittlerweile über 800 Beiträge sind eher clever konzipierte Mixtapes mit Lehrauftrag. Mit Roots-Mastermind ?uestlove durch die Inspirationswelt des HipHops, mit Hot Chip durch ihren Soundkosmos schweben oder erlebte Vinylgeschichte mit Theo Parrish – um nur die bekanntesten zu nennen.

186

Überhaupt gehen die Aktivitäten der Red Bull Music Acadamy weit über bloße Unterhaltung oder Beschallung hinaus. Seit nunmehr zehn Jahren sorgt sie für lebhaften Wissenstransfer und tourt um die Welt, um hochkarätige Produzenten, DJs, Labelbosse oder Multiinstrumentalisten mit neugierigem Musikernachwuchs zusammenzubringen. Was daraus entsteht, reicht vom akademischen Vortrag über das ausführliche Werkstattgespräch bis hin zu spontanen Jam-Sessions oder gemeinsamem Feiern. In diesem Jahr findet sie in Barcelona statt. Infos unter www.redbullmusicacademy.com. Am 18. und 19. Juli wird sich das Red Bull Music Academy Radio auf dem Melt!-Festival in Gräfenhainichen mit eigenem Floor präsentieren. Dort wird man dort einige der namhaftestes „Lecturer“ an den Turntables begrüßen. Der Freitag wird ganz im Zeichen der Drum’n’Bass-Legende Goldie und seinem Metalheadz-Sound stehen. Mit ihm dabei sind z. B. Storm, Skream, MC Lowqui und Commix. Am Samstag bietet man dem Baile- / Brasile- / FavelaFunk eine Plattform mit z. B. Bonde Do Role, Crookers, MC Gringo und Daniel Haaksmann. Die Sets werden nach dem Festival auf dem Red Bull Music Acadamy Radio als OnDemand-Radioshow bereitgestellt. Infos unter www.redbullmusicacademyradio.com.


festivalguide extratime

Saubere Sache: die AXE Dry Zone 666 Tickets zu gewinnen

Vorsteinzeitliche Festivalduschen waren gestern. Jetzt gibt es mit der Dry Zone von AXE eine moderne High-TechLösung, wie man nach feucht-fröhlichem Spaß wieder sauber und trocken wird. Was für Autos längst Standard ist, gibt es nun auch für den Menschen: In der 18 Meter langen AXE Dry Zone schrubben erst Waschbürsten den Body. Dann duscht man sich ab, ehe einen Luftdüsen wieder trocken fönen. Die AXE Dry Zone gibt es auf dem Hurricane, dem Splash!, dem FM4 Frequency und dem GurtenFestival. Außerdem verlost AXE 666 Festivaltickets für alle Events zwischen Rock am Ring und SonneMondSterne. Teilnehmen kann man unter www.axe.de.

Red Bull Tourbus: Jetzt bewerben! Eine junge Band muss touren! Also, wie wär’s mit einem eigenen Band-Nightliner? So richtig mit Motor, vollem Kühlschrank, Couch, Kojen – sogar mit amtlicher PA an Bord und Bühne auf dem Dach? Kein Ding! Wer sich als Nachwuchsband den Red Bull Tourbus mal unter den Nagel reißen will, um frei Schnauze wo immer man will und darf einen Guerilla-Gig zu spielen, kann sich ab sofort mit eigenem Bandvideo auf www.redbulltourbus.com bewerben. Bis zum 01. Juli heißt es dann: Fans mobilisieren und per Voting Fanclicks sammeln. Die drei besten Bands müssen sich der Jury stellen, die mit Tomte-Thees Uhlmann, H-Blockx Henning Wehland und Radiomann Ken Jebsen gleich drei Musikprofis an Bord hat. Sie entscheidet, wer den Bus vom 13. bis 23. August kapern darf. Außerdem wird der Tourbus mit seinen Bands auf allen großen Festivalparkplätzen Halt machen. Tourdaten, Infos und Bewerbung unter www.redbulltourbus.com. Demnächst on the road: ≥ 19.-28.05. Jupiter Jones Ω 05.-20.06. Ghost Of Tom Joad Ω 01.-11.07. Prinz Pi Ω 16.-27.07. ZPYZ Ω 13.-23.08. DEINE Band! (weitere Acts folgen)

Das Orakel im Handy 44044.com ist die erste SMS-Auskunft, die auf einer Web 2.0-Community basiert. User können ihre Fragen per SMS an die 44044 einreichen, und bekommen innerhalb weniger Minuten eine Antwort auf ihr Handy geschickt. Praktisch, wenn man gerade auf der A1 zum Hurricane-Festival unterwegs ist und unbedingt wissen muss, an welcher Raststätte die nächste Autobahnkapelle ist. Oder ein Burgerrestaurant. Mehr Infos zu dem Service finden sich unter www.44044. com, pro Antwort-SMS berechnet der Anbieter nur 0,39 Cent.

187


festivalguide extratime

Fußball-EM: „Backstage muss ein TV stehen!“ Am liebsten wollen Kettcar den ganzen Tag Fussi glotzen. Dummerweise müssen sie zwischendurch auf die Bühne. Marcus Wiebusch erklärt, wie man König Fußball on the road huldigt und wer Europameister wird Festivalguide: Wie hast du die Euphorie bei der Weltmeisterschaft in Deutschland empfunden? Marcus Wiebusch: Dieses schwarz-rot-goldene Fahnenmeer, dieser Patriotismus: na ja. Aber generell liebe ich Fußballgroßereignisse. Mir hat gefallen, dass die Leute ihre Sofas auf die Straße geschoben haben und sich mit wildfremden Menschen zusammen Argentinien gegen Deutschland angeschaut haben. . FG: Wenn ihr auf dem Hurricane spielt, könnte euer Auftritt mit einem Viertelfinalspiel der deutschen Mannschaft kollidieren. Wiebusch: Was? Manager! Hurricane absagen! Aber ganz ehrlich: Wir haben in unserem Cateringrider eine Art Klausel: „Kettcar sind große Fußballfans. Bei Bundesligaspielen möchten sie gerne den Weg zur nächsten Fußballkneipe erklärt bekommen.“ Bei Fußballgroßereignissen muss ein Fernseher backstage stehen. Ich wette aber, dass bei einem Festival wie dem Hurricane überall Bildschirme stehen. Und sollten wir zeitgleich zum Spiel wirklich auf die Bühne müssen, rede ich mit dem Veranstalter. FG: Nada Surf mussten auf dem Hurricane während der WM wegen eines Deutschlandspiels, das auf der Großleinwand übertragen wurde, vorzeitig die Bühne räumen. Aus kultureller Sicht eine Schande? Wiebusch: Nein. Bei Fußballgroßereignissen gelten andere Gesetze. Und außerdem: EM und WM sind gerade mal alle zwei Jahre für wenige Wochen.

FG: Du hast im Song „Fußball ist immer noch wichtig“ mitgesungen. Darin heißt es: „Dies ist nicht für RTL, ZDF und Premiere, ist nicht für die Sponsoren oder die Funktionäre. Das hier ist für uns, für euch, für alle!“ Ist es nicht blauäugig, wenn man glaubt, den „guten alten Fußball“ und solide Wirtschafts- und Machtinteressen noch auseinanderhalten zu können? Wiebusch: Klar, aber man wird doch wohl noch träumen dürfen. Man will sich diesen gewissen Sankt-Pauli-Mythos nicht zertrümmern lassen. FG: Welche Chancen hat die deutsche Mannschaft bei der WM? Wiebusch: Titelchancen. Auf jeden Fall. Sie spielt halt gut. Aber ich sitze nun wirklich nicht mit der schwarz-rot-goldenen Fahne vorm Fernseher. Wenn sie so gut spielen wie zuletzt, sollen sie Europameister werden. Und wenn Österreich besser spielt, dann bitte die Gastgeber. Es wird aber nicht so kommen. FG: Das haben die meisten auch beim letzten EM-Tipp vor vier Jahren über Griechenland gedacht. Wiebusch: Klar, aber die haben damals doch wirklich beschissen gespielt. Tut mir leid, wenn ich jetzt die griechischen FestivalguideLeser vergraule, aber das war fußballerisch doch gar nichts! Interview: Oliver Rustemeyer ≥ 13.06. Regensburg, Kulturspeicher Ω 14.06. Nova Rock Ω 15.06. Aschaffenburg, Colos-Saal Ω 18.06. Krefeld, Kulturfabrik Ω 19.06. Alsdorf, Stadthalle 20.06. Hurricane Ω 21.06. Southside Ω 25.07. Mannheim, Messeplatz Ω 26.07. Köln, Odonien Ω 27.07. Omas Teich Ω 08.08. Open Flair Ω 16.08. Highfield Ω 23.08. Rocco del Schlacko

Bratwurst meets Beinschuss: Festivals mit Bolzen Biertrinken, Sonne, laute Musik, Grillen und nebenbei über Fußball philosophieren – was kann es Schöneres geben? Die Antwort: selbst kicken! Da kommt es wie gerufen, dass unsere geschätzten Kollegen von Bolzen, dem Magazin für Fußball in der Freizeit, wieder eine große Festivaltour starten. Diesmal gehen sie sogar noch einen Schritt weiter und tragen in Zusammenarbeit mit FKP Scorpio, Viva Con Agua und Myspace den ersten „Festival Soccer Cup“ der Bolzrepublik aus. Auf dem Hurricane, Southside, Highfield und Chiemsee Reggae Summer kann man um die Finalteilnahme auf dem Area 4 spielen. Zudem findet dort bereits ein Qualifikationsturnier für den Festival Soccer Cup 2009 statt. Freies Spiel hingegen herrscht auf dem Melt!,

188

Haldern Pop und Appletree Garden. Hier reicht eine einfache VorOrt-Anmeldung. Gebolzt wird auf den Grünflächen der Festivalgelände mit vier bis sechs Feldspielern. Außerdem stellt Bolzen auf vielen Festivalturnieren Tischkicker und mobile Tore zur Verfügung. Infos unter www.bolzen-online.de. Das Anmeldeformular zum Festival Soccer Cup gibt’s hier: www.festival-soccer-cup.de. ≥ Die Turniertermine: 20.-22.06. Hurricane Ω 20.-22.06. Southside Ω 18.-20.07. Melt! Ω 07.-09.08. Haldern Pop Ω 08.-09.08. Appletree Garden Ω 15.-17.08. Highfield Ω 22.-24.08. Chiemsee Reggae Summer Ω 29.-31.08. Area 4


festivalguide extratime

189


MUSIC NEWS festivalguide extratime

AUSTRIA

H

erbert Grönemeyer wird Österreicher! Nachdem der Sänger aus Bochum beim diesjährigen AMADEUS AWARD, zwei der Austro-Grammys gewann und er sich diese Auszeichnungen in den Kategorien „Bestes Album International“ und „beste Musik-DVD“ als erster internationaler Star auch persönlich in Wien abholte, werden Überlegungen laut, Grönemeyer nächstes Jahr einfach in den Kategorien „national“ zu nominieren und ihn damit quasi im Austausch gegen Christina Stürmer und DJ Ötzi einzubürgern, die ja ihre Preise zuletzt als „deutsche“ Artists bekamen. Vielleicht könnte man Österreichs beliebtesten „Piefke“ dann auch auf ein paar der zahlreichen Sommerfestivals zwischen Alpen und Donau lokken. Von denen hat es reichlich und wer sich eventuell ohnehin – zum Beispiel anlässlich eines bestimmten Fußballturniers – ins Sissireich begibt, dem seien u.a. die folgenden Künstler und Veranstaltungen empfohlen:

B-SEITEN SOUND Du kannst nicht tanzen GENRE: LABEL: WEBSITE:

REGGAE DHF Record www.hoanzl.at

Auf „Du kannst nicht tanzen“ lassen sich die Einflüsse aus DIY-Manier, musikalischer Dub- und Jazz-Sozialisation und Reggae-Verbundenheit ebenso lesen, wie inhaltliche Unabhängigkeitsmanifeste und raptechnische Versiertheit. Ein 10-köpfiges Kreativkollektiv aus Wien, das auch live auf allen Ebenen überzeugt.

TEXTA Paroli GENRE: LABEL: WEBSITE:

HIP HOP Geco Tonwaren www.hoanzl.at

RUSSKAJA Kasatchok Superstar WORLD, SKA, ALTERNATIVE chat chapeau www.chatchapeau.com

In der vergangenen 18 Monate schaffte es die Russian-Balkan-Ska Formation RUSSKAJA vom Wiener Geheimtipp zur Crossover Kulttruppe aufzusteigen. Ihre Konzerte sind Ereignisse, die vom 100% wie vom Enthusiasmus der wachsenden Fangemeinde getragen werden.

LIVE·LIVE·LIVE·LIVE B-SEITEN SOUND

RUSSKAJA

17.05. K-Festival Wiesen (A) 23.05. H. of Riddim Fest. St. Pölten (A) 24.05. Böllerbauer Stadt Haag (A) 07.06. Reedrockfestival St.Andrä (A) 02.08. Shout out Fest. Mannersdorf (A)

17.05. Kaffee Burger Berlin (D) 22.05. StuStaCulum München (D) 24.05. Boellerbauer Haag (A) 30.05. Schlossgr.fest Darmstadt (D) 07.06. SORF Bad Aibling (D) 14.06. Im Gr. Fest. Kirchanschöring (D) 21.06. Groove Cockt. Fest. Greifenst. (A) 28.06. Summernight. Fest. Laupheim (D) 06.07. Transm. Festival Kufstein (A) 12.07. Balat. Feszt.Balaton Zamárdi (H) 18.07. Lörrach (D) 26.07. Rainrock ‘08 Maria Neustift (A) 02.08. Shout Out Fest. Mannersdorf (A) 06.08. Donauarena Melk (A)

TEXTA 16.05. Burg Piberstein(A) 01.6. Augart.: Wiener Festw., Wien (A) 06.06. Rote Fabrik, Zürich (A) 14.6. Kriehmühlen Open Air/OÖ (A) 27.6. Lustenau Open Air (A)

Music News Austria ist ein Service von AMAN - AUSTRIAN MUSIC AMBASSADOR NETWORK. Mehr Info über Musik aus Österreich gibt es auf www.aman.ag

190 Mit freundlicher Unterstützung von

Der Festivalguide erscheint einmal jährlich zum Start der Openairsaison Anfang Mai. Verlags- und Redaktionsanschrift Intro GmbH & Co. KG Herwarthstr. 12 50672 Köln Fon: (0221) 94 993-0 Fax: (0221) 94 993-99 Intro GmbH & Co. KG, Büro Berlin Greifswalder Str. 224 10405 Berlin Fon: (030) 443 18 99-0 Fax: (030) 443 18 99-29 E-Mail: verlag@festivalguide.de Internet: www.festivalguide.de Herausgeber Matthias Hörstmann Chefredakteur Boris Fust (V. i. S. d. P.) CvD Werner Pilz

„Paroli!“ , das sechste Album von TEXTA aus Linz (inkl. „So schnö kaust gar net schaun!” feat. Attwenger) bietet state of the art Hip Hop – emotionsgeladen und aussagekräftig wie gewohnt.

GENRE: LABEL: WEBSITE:

Impressum

wientourismus.at

Redaktion Julia Gudzent, Matthias Hörstmann, Daniel Koch Fotoredaktion Amelie Schneider (Ltg.), Judith Nothelle Terminredaktion Thomas Lorber Anzeigenberatung Head of Marketing & Sales: Oliver Bresch, Marketing & Sales: Martin Lippert, Hendryk Martin, Pete Schiffler, David Winter; Musikbranche: Matthias Fricke, Matthias Hörstmann; Konzertagenturen: Sebastian Siegmund Anzeigen, Auftragsannahme und Administration Christian Schlage (Ltg.), Johannes Röder Geschäftsführung Marketing und Online Matthias Fricke Projektmanagement Rebecca Wast

Rustemeyer, Dr. Folke Schneider, Markus Schneider, Andreas Schnell, Julian Stetter, Till Stoppenhagen, Manfred Tari, Dirk Völler, Linus Volkmann, Florian Wachinger, Thomas Weiland, Joachim Wolf, Yvonne Zymolka Fotografen Nathalie Genet, Be George, Rainer Holz, ITNOP, Alex Jahn, Christian Knieps, Michal Kocan, Anja Lubitz, Lyte Photos, Stefan Malzkorn, Jochen Melchior, Arne Sattler, Jazz Archiv Hamburg, Lioba Schneider, Joanna Seitz, Gerrit Starczewski, Sandra Steh, Vanderdan, Christoph Voy Datenbanken und Programmierung Sandro Boege, Jan Plogmann, Anna M. Stiefvater PR & DVD-Koordination Dirk Völler (Leitung), Marlene Lucia Rehs Titelfoto Dustin Rabin Art Director Holger Risse Layout Jürgen Frost, Holger Risse, Swana Ruwe, Eike Wohlgemuth (Jürgen und ich, Köln) Illustrationen Jürgen Frost, Alex Jahn, Nancy Page, Ralph Rute Druck Konradin Druck, Leinfelden-Echterdingen Vertrieb Niels Kleimann (Ltg.), Dénes Jäger, Thomas Lorber, Sebastian Siegmund Kiosk-Teilauflage mit DVD ASV Vertriebs GmbH Süderstr. 77 20097 Hamburg Fon: (040) 34724041 Internet: www.asv-vertrieb.de Druckauflage 251.172 (gemäß IVW 2. Quartal 2007)

Produktionsleitung Christian Schlage Redaktionelle Mitarbeiter Jens Balzer, Christoph Dorner, Peter Flore, Christine Franz, Wolfgang Frömberg, Michael Fust, Sebastian Grebel, Julia Gudzent, Hendrik Heitbaum, Philipp Jedicke, Benjamin Kuhlhoff, Henning Poppe, Thomas Praus, Arno Raffeiner, Heiko Reusch, Henning Richter, Oliver

Alle Veranstaltungsdaten ohne Gewähr. Nachdruck von redaktionellen und grafischen Inhalten nur mit Genehmigung des Verlages. Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos.


KARSTEN JAHNKE KONZERTDIREKTION GMBH

festivalguide extratime

Fernsehprogramm ń

MTV MTV Campus Invasions 28.06., 18:30 Uhr - Jena (live) 04.07., 20:00 Uhr - Jena (Best of) 12.07., 18:30 Uhr - Tübingen (live) 18.07., 20:00 Uhr - Tübingen (Best of) 19.07., 18:30 Uhr - Kiel (live) 25.07., 20:00 Uhr - Kiel (Best of)

08.06., 00:45 Uhr - Bizarre 2000 mit Foo Fighters 08.06., 01:50 Uhr - Bizarre 2000 mit Beck

& Gäste: Stiller Sportfreunde có Panteón Roco

15.06., 00:45 Uhr - Haldern Pop mit The Waterboys 29.06., 00:45 Uhr - Rock am Ring 2004 mit Nickelback 29.06., 01:30 Uhr - Rock am Ring 2005 mit 3 Doors Down 29.06., 02:40 Uhr - Rock am Ring 2005 mit HIM 20.07., 00:45 Uhr - Rock am Ring 2008 27.07., 00:45 Uhr - Rock am Ring 2008 03.08., 00:45 Uhr - Rock am Ring 2008

in Kürze auf weitere Gäste jahnke.de www.karsten-

10.08., 00:45 Uhr - Rheinkultur 2008 30.08., 00:45 Uhr - Haldern Pop 2008 31.08., 00:45 Uhr - Haldern Pop 2008 14.09., 00:45 Uhr - Area 4 2008 21.09., 00:45 Uhr - Area 4 2008 28.09., 00:45 Uhr - Area 4 2008 05.10., 00:45 Uhr - Area 4 2008 12.10., 00:45 Uhr - Area 4 2008 09.11., 00:45 Uhr - Reeperbahnfestival 2008

Rock am Ring 08.06., Die Toten Hosen (live) Mehr Infos unter www.mtv.de/festivalguide

Sa m st ag ,

8 2 3 .0 8 .2ha0er0 la -P tz

Mehr Infos unter www.rockpalast.de

ł

VIVA 16.05., 00:30 Uhr – Mayday (1/2) (Wiederholung: 20.05., 22:30 Uhr) 23.05., 00:30 Uhr – Mayday (2/2) (Wiederholung 27.05., 23:30 Uhr)

FM4 Festivalradio

ň

Wöchentlich on air: FM4 Festivalradio, sonntags, 15:00 bis 17:00 Uhr

11.07., 00:30 Uhr - Ruhr in Love (1/2) (Wiederholung: 15.07., 23:30 Uhr) 18.07., 00:30 Uhr – Ruhr in Love Part (2/2) (Wiederholung: 22.07., 23:30 Uhr)

hnhof, ertwasser Ba direkt am Hund rnt Gelände entfe Air en Op m nur 500 m vo

21.-25.05. Spring Eight Livesendungen von 22. bis 24. Mai, täglich von 15:00 bis 19:00 Uhr 29.-01.06. Urban Art Forms Liveübertragung am 30.05. von 22:00 bis 02:00 Uhr früh in FM4 La Boum Deluxe

25.07., 00:30 Uhr – Splash (1/2) (Wiederholung: 29.07., 23:30 Uhr) 01.08., 00:30 Uhr – Splash Part (2/2) (Wiederholung: 05.08., 23:30 Uhr)

präsentiert von

31.05. Seewiesenfest 13.-15.06. Nova Rock Spezialsendung mit Livemitschnitten in der FM4 Homebase Parade

08.08., 00:30 Uhr – Loveparade (1/2) (Wiederholung: 12.08., 23:30 Uhr) 15.08., 00:30 Uhr – Loveparade (2/2) (Wiederholung: 19.08., 00:30 Uhr)

04.-06.07. Transmission-Festival Spezialsendung mit Livemitschnitten in der FM4 Homebase Parade 10.-13.07. Poolbar-Festival mit FM4 Wochenende

22.08., 00:30 Uhr – Nature One (1/2) (Wiederholun:g 26.08., 23:30 Uhr)

26.07. Nova Jazz & Blues Night

29.08., 00:30 Uhr – Nature One (2/2) (Wiederholung: 02.09., 23:30 Uhr)

18.-19.07. Nuke Spezialsendung mit Livemitschnitten in der FM4 Homebase Parade

05.09., Best of Festivals

31.07.-02.08. Szene-Openair

Mehr Infos unter www.viva.tv/events

14.-16.08. FM4 Frequency Liveübertragungen von 14. bis 16. August, täglich von 19:00 bis 22:00 Uhr

WDR Rockpalast

ht-T Uelzen . Albrec Uh r Ei nl as s: 13 :0 0 Uh r Be gi nn : 15 :0 0

ņ

22.05., 00:55 Uhr - Rock am Ring 2007 mit Die Ärzte 22.05., 03:35 Uhr - Rock am Ring 2007 mit Beatsteaks 01.06., 00:40 Uhr - Rock am Ring 2006 mit Bela B 01.06., 01:40 Uhr - Rock am Ring 2007 mit Travis 01.06., 02:40 Uhr - Rock am Ring 2007 mit Arctic Monkeys

17.08. Lovely Days 28.-29.08. Two-Days-a-Week-Festival 05.-07.09. Donauinselfest mit FM4 Planet Music Insel Liveübertragungen von 05. bis 06. September von 19:00 bis 24:00 Uhr 04.-09.09. Ars Electronica Liveübertragung. Außerdem Reportagen und Berichte vom Benicàssim, Primavera Sound, HipHop Kemp, Sziget, Southside, Sónar, Wilsonic, Openair St. Gallen, Melt!, Haldern Pop, Transmusicales, Europavox Mehr Infos unter http://fm4.orf.at

NDR OPEN AIR 2008 STADTPARK

KARSTEN JAHNKE KONZERTDIREKTION GMBH

01.07. SHERYL CROW • 04.07. REGGAE IM PARK • 06.07. SEAL • 10.07. ICH & ICH • 17.07. BILLY IDOL • 19.07. RUNRIG 22.07. CHICAGO • 23.07. MEAT LOAF 01.09. STRAY CATS 05.09. REVOLVERHELD • 14.09. HELGE SCHNEIDER • 18.09. IGGY & THE STOOGES U. V. A. Aktuelle Informationen zur Open Air Stadtpark Saison auf www.open-r.de

Karten inkl. Hin- und Rückfahrt mit dem HVV

FREILICHTBÜHNE HAMBURG

TICKETS: 01805-62 62 80* und 040-413 22 60** www.karsten-jahnke.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

191

*( 0,14/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen) **(Mo – Fr, 10 – 18 Uhr)


festivalguide extratime 01

06

02

03

04

05

07

08

09

10

Gewinne gewinnen Einfach den Festivalguide-Fragebogen unter www.festivalguide.de/fragebogen ausfĂźllen, abschicken und tĂśfte Preise abstauben

192


festivalguide extratime 01

Vans SK8 Hi „Iron Maiden Trooper“

Iron Maiden sind eine der wenigen Bands, die bereits zum zweiten Mal von VANS mit einem Signature-Modell geehrt werden. Finden wir toll und verlosen drei Paar „Iron Maiden Trooper“.* 02

Jack-Wolfskin-Festivalpake