Intro #242

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#Review #Platten vor Gericht

Platten vor Gericht Intro-Leserinnen und -Leser: Mittippen und via intro.de Juror werden!

1

Moderat III

The 1975

Drangsal

Matthew

Max und Tim

Ø 6,75

Ø 4,70

Ø 6,50

Ø 7,00

7,5

7

9

9

7

7

8

6

4

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7

9

I like the production. Sounds a bit like alt-J. Very good.

Monkeytown / Rough Trade

2

Adam Green Aladdin

Velvet Underground meets Joy Division. I like it sentimentally.

Revolver / Rough Trade

3

The Range Potential

8,5 point.

This is sick. Really good. Stylish on

Domino / GoodToGo

4

Sophia As We Make Our Way (Unknown …)

M: Leute, die zum Melt! Festival gehen, finden das bestimmt einwandfrei. T: Modern und perfekt zum Einschlafen. Sascha hat eine tolle Stimme. M: Klassisches Songwriting und eine geradlinige Produktion. T: Gefällt mir gut, klingt bequem. Ich mochte seine Tongue-in-cheek-Texte immer. M: Nicht meine Tasse Tee. T: The Range mag ich eh gern, auch die Platte klingt wieder spitze.

The Thermals We Disappear Saddle Creek / Cargo

6

Underworld Barbara Barbara, We Face A …

Michi

Ich glaube, das wird mein Sommer-Soundtrack. Weite. Dunkelheit. Wärme. Ich will weinend über die Wiese rennen.

Von der ersten Note an genau mein Ding. Tolle Sounds und Songs. Ein bisschen weniger verrückt, und die Scheibe wäre ein Klassiker. Sehr hip — da hat jemand echt viel und gut gebastelt. Aber leider nichts, was ich mir am Stück anhören kann.

OK Kid Zwei Four / Sony

8

AnnenMayKantereit Alles Nix Konkretes Vertigo Berlin / Universal

9

Jupiter Jones Brüllende Fahnen Four / Sony

10

Elliphant Living Life Golden Sony

All Time Faves

So gut, dass es eigentlich aus Frankreich kommen müsste! In Deutschland schätzungsweise außer Konkurrenz.

Musik egal. Stattdessen Fun-Facts: Kennt in den USA kein Schwein; Ur-Oma hat mit Franz Kafka gebumst; Macaulay Culkin war mal sein Tourmanager. Geschmackvoll. Das ist, glaub ich, gut, aber eher was für die Melt!-FestivalTeenager mit den süßen Modeblog-Outfits und den Tanztabletten.

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5,5

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5

4

3

6

The Beach Boys Pet Sounds

Paul Simon Graceland

Miles Davis Kind Of Blue

The Weakerthans Left And Leaving

Donny Hathaway Life At The Bitter End

Prefab Sprout From Langley Park To Memphis

Jeff Buckley Grace

Oasis Definitely Maybe

The Streets Original Pirate Material

Cocteau Twins Heaven Or Las Vegas

Beck Sea Change

The Descendents Everything Sucks

Nice beachside indie music. It sounds like one of my songs, it’s exactly the same keyboard part. I like that Beach Boys mentality.

M: Schön! T: Gut!

I don’t know them, but they sound like a band with a real identity. When I would be 17 again, I would fall in love with them passionately. Sick. It’s just what you want from Underworld. Like ambient beautiful music.

M: Ein bisschen fühl ich da schon, viel passiert bei mir aber nicht. T: Hab ich mal sehr gerne gehört. Ganz nett, aber eben immer Schema F.

M: Auf Labelmates lässt man nichts kommen, Ehrenkodex. T: Auf mich wirkt das Album ungemein beruhigend.

Die Platte will am Anfang ein bisschen zu viel. Wird dann aber in der Mitte ganz wunderbar. Für mich hätten es auch gerne nur Songs wie »The Drifter« sein dürfen. Ganz schönes Brett an Sound fahren die Dame und die Herren aus Portland da auf. »Years In A Day« ist mein liebster Song. Wieso nicht noch mehr davon? Keine leichte Kost für mich, aber eine sehr interessante. Brauchte etwas Zeit, um da reinzufinden. Macht ein wenig aggressiv.

Caroline / Universal

7

Mikroboy

7

Flowershop / Edel

5

L'aupaire

I don’t know what they are saying. Is it quite political? If they stand for something it’s alright, but honestly the beat is wack.

Nothing I haven’t heard before. It’s quite obviously inspired by Mumford & Sons or Dropkick Murphys. This isn’t my kind of music.

Sounds a bit like Black Rebel Motorcycle Club and the typical indie guitar music I’m not a fan of.

I can’t understand her lyrics because she is singing Patois. I think music is music and everybody is allowed to be cultural inspired, but I can’t see the point.

M: Autsch. Allein die Songtitel sind der blanke Horror. T: Muss echt nicht sein.

M: Dröge, uninspiriert, gehaltlos. Die touren in einem Zirkuszelt, mehr muss man nicht sagen. T: Wir sprechen der Gruppe hiermit Berlin-Verbot aus. M: Ich kann halt nichts komplett scheiße finden, bei dem Jörkk Mechenbier mitmacht. T: Bonuspunkte für Jörkk!

M: Keine Ahnung, wer oder was das ist, hebt sich nach dem ersten Hören nicht sonderlich ab. T: Ein, zwei gute Songs sind da bestimmt drauf.

OK Kid schaffen großartige, zeitgenössische Kunst und zeigen sich mit dem zweiten Album relevanter als jemals zuvor.

»Oft gefragt« und »Barfuß am Klavier« gehören zu den besten Songs in deutscher Sprache. Großartig.

Die Sachen wirken sehr roh und energetisch. Klingt live eingespielt. Mixing und Songwriting sind leider nicht meine Welt.

Die Soundästhetik ist nicht mein Ding. Berührt mich nicht. Zu viel Plastik und Dosen-Vibes für meinen Geschmack.

Was ich über Melancholie in Musik weiß, hab ich von ihm geklaut. »Absolute Giganten«: traurige Autofahrt im Morgengrauen und dazu Sophia. Als hätten die im Studio alle Regler für die Ewigkeit fixiert. Konstant übersteuert. Hat früher mehr gefickt, ist aber immer noch geil.

Wichtige Helden. Persönlich verknüpft mit Erinnerungen an kalte 1990erTanztempel. Will man nicht kritisieren, ist aber leider langweilig. Kumpels. Freut man sich immer, wenn man die trifft. Tolle Platte. Unangestrengt. Smart. Befindlichkeitsfixierter Pathos-Pop. Versteh ich! Schülerband. Aber Texte, so reif wie die Stimme. Erschreckend gut formuliert. Unprätentiöse Authentizität darf wieder Erfolgskriterium sein. Familie! Bühnen, Songs, Freunde, Bier, Bandbusse und Tourcrew geteilt! Musikalisch ist einiges passiert. Hat was von Plewka und den 1990ern. Ich hab eine Schwäche für Electro-Pop-Mädchen, also find ich das irgendwie gut. Katy Perry auch. Musikgeschichtlich relevant? Joaaa ...


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