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JULI

59 HIGHLIGHTS

06.–09.07.

TAURON NOWA MUZYKA

FOTOS: RADOSLAW KAZMIERCZAK, BERNARD BODO, RAVI SEIK

Freunde innovativer Genres finden beim Tauron die Erfüllung ihrer elektronischen Musikträume. Im polnischen Kattowitz findet vor der spektakulären Kulisse eines stillgelegten Kohlebergwerks, dort wo mittlerweile das Schlesische Museum seine Heimat gefunden hat, das viertägige Musikfestival Tauron statt: dreifach ausgezeichnet als bestes kleines europäisches Festival (European Festival Award). Sein Schwerpunkt liegt, wie der Name verspricht, auf elektronischer, neuer Musik jenseits des Mainstreams, nah am Clubleben orientiert, dabei offen für zahlreiche Genres wie Jazz und Dance. Liebhaber solcher Sounds kommen voll auf ihre Kosten. Neben der Förderung von regionalen Künstlern setzt sich das Programm überwiegend aus internationalen Acts zusammen, darunter waren in den vergangenen Jahren Künstler wie Moderat, Jamie Lidell oder Bonobo. (HD)

05.–09.07.

EXIT

Geschichtsträchtiger Boden, Party‑People aus aller Welt, cooles Camping‑Dorf und ein Veranstalter mit Vision. Der »State of Exit« steht für die Gründungszeit des Festivals als Ausdruck des Widerstandes gegen den einstigen serbischen Präsidenten und Kriegsverbrecher Milošević. Das Exit hoch oben über Novi Sad in der Petrovaradiner Festung mit der »betrunkenen Uhr« im Glockenturm war im Jahr 2001 mit seinen internationalen Künstlern ein erstes Tor zur Welt des in den Neunzigern kulturell isolierten Landes. Längst ist das außergewöhnliche Festival mit vielen Auszeichnungen im Reigen der großen Open Airs angekommen. Zahlreiche Rock‑, Pop‑, Punk‑ und Elektro‑Größen bevölkern seine Plakate und Bühnen. Bunt gemischte Fans aus mehr als 5o Nationen tummeln sich dann auf den belebten Gassen der zweitgrößten Stadt Serbiens, dem wunderbaren Donau‑Strand und natürlich dem Exit Village, dem coolen CampingDorf,‒wieder am Štrand Beach gelegen und vom 4. bis zum 11. Juli geöffnet. (WG)

08.07.

OPEN SOURCE Ein Festival mit herausragendem Line‑up, das seine Besucher nicht dreckig und abgewrackt in die Realität entlässt. Man kann das Open Source für vieles loben: Sein aufregend zusammengestelltes musikalisches Programm zwischen ambitionierter Elektronik, HipHop und avancierten Indie‑Spielarten, für sein stets angenehmes Publikum oder die entspannte Atmosphäre auf dem Gelände einer Galopprennbahn. Es ist vor allem der von‑Anfang‑bis‑Ende‑ relaxte‑Vibe, der dieses Festival besonders macht: Man fährt morgens mit der Bahn an den schicken Stadtrand Düsseldorfs, macht sich am Abend auf den Heimweg und hat dazwischen einen wunderbaren Festival‑Tag verbracht, ohne verschlammt zu werden oder in sonstige Notdurft‑Lagen zu geraten. Es muss ja nicht immer das Fünf‑Tage‑Camping im eigenen Dreck sein. Das Open Source bietet dazu die perfekte, ungezwungene Alternative. (CSt)

Live: Clark, Fabio & Grooverider feat. MC Five, Gang Gang Dance, Gold Panda, Ho99o9, I-F, Kenny Larkin, Lucy, Luke Vibert, Mall Grab, Michael Mayer, Porter Ricks, Róisín Murphy, RY X, SOHN, The Cinematic Orchestra, Thomas Brinkmann u. v. a.

Live: Alan Walker, Arkona, Black Coffee, Discharge, Jake Bugg, Jamie Jones, Kungs, Liam Gallagher, Lost Frequencies, Noisia, Paul Kalkbrenner, Rag’n’Bone Man, Recondite, Robin Schulz, Rüfüs, Dixon, The Damned, The Killers u. v. a.

Live: Antilopen Gang, Austra, Bar, Chogori, Eiger Nordwand, Gaika, Die Sterne, Illa J, Love Machine, Mount Kimbie, The Temper Trap, Trentemoeller u. v. a.

PL-Kattowiz

YU-Novi Sad, Festung Petrovaradin

Düsseldorf, Galopprennbahn

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Festivalguide 2017  

Festivalguide online lesen: Alle Infos zur Open Air Saison 2017.

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