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WERTE- UND ORIENTIERUNGSMODULE

B I N N E N D I F F E R E N Z I E RU N G / F O R T F Ü H RU N G: Im PL werden typische Konfliktsituationen zwischen Mann und Frau gesammelt und diskutiert: Was finden Sie gut? Was finden Sie nicht gut? Begründen Sie. Zum Schluss werden diese Meinungen mit den Standpunkten verglichen, die gesammelt wurden. KL fragt, ob die TN neue Einsichten gewonnen haben. ER L ÄU T ERU N G: Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist in Österreich gesetzlich verankert; der Staat fördert Gleichberechtigung und Gleichstellung von der Politik bis zum Arbeitsplatz. Daraus folgt: Mann und Frau sind gleich und übernehmen dieselben Aufgaben.

C Pünktlichkeit Erläuterungen zum Unterricht 1a

Im PL werden die Situationen erarbeitet. Welches Umfeld wird dargestellt? Situation zuhause, bei einer privaten Einladung, im Beruf.

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Durch die Bearbeitung der Aufgabe wird der Fokus auf die Situationsabhängigkeit von Pünktlichkeit gelenkt. In welchem Rahmen ist wie viel Verspätung in Ordnung?

2a

Die TN geben ihre Einschätzung ab: Wie ist man pünktlich? Was heißt zu früh oder zu spät? Die Bilder helfen.

2b

Die TN bearbeiten die Aufgabe in GA; im Plenum können die Ergebnisse besprochen werden, auch indem die vorherigen Erkenntnisse einbezogen oder angepasst werden.

Materialien

F O R T F Ü H RU N G: Alle sitzen im Kreis. KL beginnt: Ich bin pünktlich, weil … und ergänzen den Satz z. B. mit … den Unterricht nicht verpassen will. TN beantworten den Satz der Reihe nach. KL hält Antworten fest. Im PL wird ggfs. diskutiert: Warum ist Pünktlichkeit wichtig? UND SIE?

Im PL sammeln die TN Unterschiede und Gemeinsamkeiten. KL legt den Fokus auf das Neue: Was ist zu beachten, um nicht anzuecken? Im PL werden weitere Möglichkeiten gesammelt, um pünktlich zu sein: Organisieren, Planen, Terminkalender, Gedächtnis usw. TN schreiben diese auf ein Poster und hängen es im Kursraum auf. KL und / oder gute TN erklären unbekannte Wörter. F O R T F Ü H RU N G: TN sitzen im Kreis. KL erklärt: Wir ,bombardieren‘ uns mit Stärken. TN suchen sich eine Person aus, der sie eine Stärke sagen möchten. Dabei ist der Name zu nennen und warum man diese Person ausgesucht hat. Beispiel: Ich habe XY ausgesucht. Er kommt nie zu spät.

Unterwegs Erläuterungen zum Unterricht 1a

Im PL stellen TN Vermutungen über die Situation an. Um wen geht es? Was ist los? Anhand von Sätzen und gelenkt durch die Fragen in grau verfassen TN in PA/GA eine kleine Geschichte, in denen es um verschiedene Regeln (Verhalten im öffentlichen Nahverkehr; Verhalten im Straßenverkehr) und Geschlechterfragen geht (berufstätige Frau / Akademikerin). TN können die Fragen ganz kurz beantworten.

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Einige TN können ihre Geschichte im Kurs vorlesen oder nacherzählen. Ggfs. können am Ende die verschiedenen Ergebnisse verglichen werden.

Materialien

BI N N EN D I F F ER EN Z I ERU N G: Die TN können das Verhalten zusätzlich einordnen. 2a

TN betrachten im PA / GA die Bilder und geben an, welches Verhalten sie gut finden. Zur Ergebnissicherung können die Gründe abgefragt werden. Wie verhalten sich die TN in solchen Situationen? Was davon ist gut?

2b

KL moderiert die kleine Umfrage zu den Eindrücken der TN. Die Ergebnisse erlauben eine Einordnung der Funktion von Regeln und der Verbindlichkeit.

VORHANG AUF In Kleingruppen spielen TN (freiwillig) die genannte Situation. Dies kann zu einem Gespräch über die Bedeutung von Werte-und Orientierungswissen führen. Wie wichtig ist Gleichberechtigung? Wie wichtig Respekt? Wie wichtig Höflichkeit? KL fragt: Wofür braucht man Werte?

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Linie1 a1 lehrerhandbuch pdf  
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