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arbeitsbuch

B1

Pluspunkt  Deutsch ÖSTERREICH

von Joachim Schote

9783061205409 Inhalt_S001 1

13.11.12 11:32


Pluspunkt Deutsch B1 Österreich Deutsch als Zweitsprache Arbeitsbuch

Symbole

Hörverstehensübung (Hörtext auf CD)

Phonetikübung mit CD

Binnendifferenzierung: Vertiefungsübung Binnendifferenzierung: Erweiterungsübung Portfolio-Übungen

Im Auftrag des Verlages erarbeitet von Joachim Schote Bearbeitung und Redaktion:  Joachim Becker, Dieter Maenner Verantwortliche Redakteurin:  Andrea Mackensen Beratende Mitwirkung: Eva-Maria Enzelberger (Wien), Verena Paar-Grünbichler (Graz) Bildredaktion:  Katharina Hoppe-Brill Redaktion der Originalausgabe: Maria Funk, Anita Grunwald (verantwortliche Redakteurin), Gunther Weimann (Projektleitung) Redaktionelle Mitarbeit:  Dieter Maenner Illustrationen:  Matthias Pflügner Gesamtgestaltung und technische Umsetzung:  S O FA RO B OT N I K , Augsburg und München Technische Umsetzung der österreichischen Ausgabe:  zweiband.media, Berlin www.cornelsen.de Die Links zu externen Webseiten Dritter, die in diesem Lehrwerk angegeben sind, wurden vor Drucklegung sorgfältig auf ihre Aktualität geprüft. Der Verlag übernimmt keine Gewähr für die Aktualität und den Inhalt dieser Seiten oder solcher, die mit ihnen verlinkt sind. 1. Auflage, 2. Druck 2013 Alle Drucke dieser Auflage sind inhaltlich unverändert und können im Unterricht nebeneinander verwendet werden. © dieser Ausgabe: 2012 Cornelsen Schulverlage GmbH, Berlin © 2011 Cornelsen Verlag, Berlin Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Hinweis zu den §§ 46, 52 a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung eingescannt und in ein Netzwerk eingestellt oder sonst öffentlich zugänglich gemacht werden. Dies gilt auch für Intranets von Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen. Druck: Himmer AG, Augsburg ISBN 978-3-06-120540-9

L  Inhalt gedruckt auf säurefreiem Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

9783061205409 Inhalt_S002 2

19.02.13 14:54


Inhalt Lektion 1

Familienleben 4

Lektion 2

Kontakte 14

Lektion 3

Frauen und Männer heute 24

Station 1

34

Lektion 4

Aus der Arbeitswelt 38

Lektion 5

Früher und heute 48

Lektion 6

Konsum 58

Station 2

68

Lektion 7

Reisen und Verkehr 72

Lektion 8

Ein neuer Start 82

Lektion 9

Natur und Umwelt 92

Station 3

102

Lektion 10

Gesund werden und bleiben 106

Lektion 11

Aus Politik und Geschichte 116

Lektion 12

Wie wird es sein? 126

Station 4

136

Anhang

Hörtexte 140

Grammatikkarten 150

drei 3

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1

Familienleben 1

Hören Sie die Interviews. Was passt zu wem? Verbinden Sie. Ich habe nur wenig Kontakt zu meiner Familie. Die Familie ist wichtiger als der Beruf. Ich kann mit meiner Schwester über alles reden. Familienfeste sind wichtig für die Kontakte in der Familie.

2

1.2

1 2 3 4

A B C D

Murat Rosita Helmut Roberta

Ihre Familie und Sie. Schreiben Sie einen kurzen Text. Mit wem haben Sie viel Kontakt (eigene Kinder, Eltern, Geschwister, Cousins, Cousinen …) ? Worüber sprechen Sie mit Ihren Verwandten? Was machen Sie zusammen?

A

Zeit für Kinder – Zeit für Eltern?

3a

Lesen Sie den Text und kreuzen Sie an: richtig oder falsch? Eine Senioren-WG Frieda und Johann Breitner (72 und 76) wohnen mit Hannah und Paul Lang (72 und 74) in einer Wohngemeinscha◊. Die vier Pensionisten haben zusammen ein Haus gemietet. Jedes Ehepaar hat zwei Zimmer und ein eigenes Bad. Im Erdgeschoss sind die Küche, ein Gästezimmer und das Wohnzimmer. Diese Räume und den Garten teilen sich die Ehepaare. Frieda Breitner erklärt: „Wir sind sehr glücklich in unserer Senioren-WG. Unsere drei Töchter und unser Sohn wohnen schon lange nicht mehr bei uns. Die alte Wohnung war für meinen Mann und mich viel zu groß und wir haben uns ein bisschen einsam gefühlt. Paul und Hannah sind sehr gute Freunde von uns und auch sie haben eine kleinere Wohnung gesucht. Also haben wir ihnen vorgeschlagen, dass wir dieses Haus mieten.“ Paul Lang ergänzt: „Wir haben auch einen Sohn und Enkelkinder, aber wir sehen sie nicht o◊, weil Christian, unser Sohn, nur wenig Zeit hat. Das ist schade! Mit Frieda und Johann im Haus fühlen wir uns nicht so allein. Wir kochen o◊ zusammen und machen Ausflüge. Manchmal gehen wir auch am Abend aus. Das macht großen Spaß!“ R 1. 2. 3. 4.

F

Herr und Frau Breitner haben fünf Kinder. Ihre frühere Wohnung war für zwei Personen zu groß. Herr und Frau Lang besuchen ihren Sohn nur selten. Die Pensionisten fühlen sich in der WG nicht wohl.

4 vier

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3b

Was passt zusammen? Verbinden Sie. Für die beiden Ehepaare ist es besser, 1 Herr und Frau Breitner haben vorgeschlagen, 2 Christian Lang hat nur wenig Zeit, 3 Paul und Hannah macht es Spaß, 4

4

A seine Eltern zu besuchen. B das Haus zu mieten. C mit Frieda und Johann auszugehen. D zusammen zu wohnen.

Wiederholung – Infinitiv ohne zu: Modalverben und lassen. Schreiben Sie Sätze. 1. lassen – reparieren – mein Auto – ich – in der Werkstatt.

2. sie – wollen – besuchen – am Wochenende – ihre Eltern.

3. ihr – können – helfen – beim Umzug – uns?

4. dürfen – meine Kinder – in den Sommerferien – draußen spielen – bis 19:00 Uhr.

5. sollen – abholen – die Kinder – er – um 16:00 Uhr.

5

Schreiben Sie Sätze mit zu + Infinitiv. den Brief verstehen – Brot kaufen – ins Wasser gehen – ein E-Mail schreiben – lange telefonieren – ins Kino gehen 1

3

5

Peter hat Angst,

Die Leute haben Lust,

Ole versucht seit Stunden

2

4

6

Frau Bauer hat vergessen,

Sergej hat Probleme,

Conni findet es schön,

fünf 5

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1 6

Familienleben

Ergänzen Sie die Sätze. 1. finden – eine gute Arbeit Es ist o◊ schwer,

eine gute Arbeit zu

finden.

2. helfen können – dir Ich freue mich, 3. rauchen – zu Hause Seine Eltern haben ihm verboten, 4. aufräumen – die Wohnung Ich helfe dir,

7

Was passt? Ordnen Sie zu und schreiben Sie Sätze mit zu + Infinitiv. Es freut mich sehr, dass ich Sie kennenlerne. – Ich bin dafür, dass wir jetzt eine Pause machen. – Ich finde es wichtig, dass man Zeit für die Familie findet. – Es ist nicht gut, wenn man sich zu viel streitet. 1

3

Ich finde es wichtig, Zeit für die Familie zu finden. 2

8

4

Wie ist es bei Ihnen? Ergänzen Sie die Sätze. 1. Es macht mir Spaß, 2. Ich finde es wichtig, 3. Ich vergesse nie, 4. Ich versuche immer, 5. Ich habe selten Zeit,

6 sechs

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B

Unter einem Dach

9

Ergänzen Sie die Wörter. Im Haus von Familie Wieser leben mehrere G rt

viele V

n

r

t

s

mm

nl

b

10a

sp

n, wann wer die G

rt

g n

ln und Pfl rb

n

chten gibt.

1.3

F

Alicia und Martin wohnen mit ihren Eltern zusammen. Alicia ist selbstständig. Martin und seine Frau leben nicht mehr zusammen. Martin hat eine große Wohnung.

Hören Sie noch einmal. Was passt zusammen? Verbinden Sie. Wenn wir meine Eltern besuchen, 1 Als wir vor drei Wochen eine 2 Geschä◊sreise gemacht haben, Wenn wir zusammen waren, 3 Wenn ich meine Kinder sehen will, 4 Wenn ich eine größere Wohnung habe, 5

11

ng

tz machen muss.

R

10b

n

t oder den

Alicia und Martin erzählen. Hören Sie zu und kreuzen Sie an: richtig oder falsch?

1. 2. 3. 4.

ch. Das hat

t möglich.

n funktioniert, weil es für alle R

Die Familie hat zum Beispiel einen Pl H

n unter einem D

le, aber es ist auch nicht immer einfach. Manchmal sind die M

in der Familie unterschiedlich und dann ist auch Str Aber das Z

n

1.3

A B C D

freuen wir uns immer. können sie auch bei mir übernachten. war es immer sehr gemütlich. haben sich meine Eltern um die Kinder gekümmert. E muss ich zu meiner Frau und meinen Schwiegereltern fahren.

Wiederholung – Nebensätze mit wenn. Schreiben Sie Sätze. 1. Man hat Berufserfahrung. Die Arbeitssuche ist leichter.

Wenn man Berufserfahrung hat, dann 2. Sie hat genug Geld. Sie kau◊ ein Auto.

Wenn 3. Das Wetter ist gut. Ich mache eine Radtour.

Ich 4. Er macht eine gute Matura. Er will Medizin studieren.

Er will 5. Er bekommt keinen Medizinstudienplatz. Er will Polizist werden.

Wenn

sieben 7

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1 12

Familienleben

Schreiben Sie Sätze mit als. 1. Ich habe die Hauptschule besucht. Ich bin nicht gerne zum Unterricht gegangen.

Als ich die Hauptschule besucht habe, bin ich 2. Ich hatte die Matura. Ich habe ein Studium angefangen.

Als ich 3. Ich habe studiert. Ich habe nicht mehr bei meinen Eltern gewohnt.

4. Ich war mit dem Studium fertig. Ich bin nach Wien gezogen.

5. Ich habe in Wien gearbeitet. Ich habe nicht viel verdient.

13

Wenn oder als? Ergänzen Sie. 1.

Debora ihre Ausbildung gemacht hat, hatte sie sehr nette Kollegen. Immer denkt, ist sie sehr froh.

sie heute an diese Zeit sie gestern eine Kollegin

aus ihrer Ausbildungszeit auf der Straße getro≠en hat, sind sie zusammen ins Café gegangen. 2.

ich in Spanien gearbeitet habe, habe ich auch Spanisch gelernt. Ich hatte bald keine Probleme mehr, ich einkaufen oder telefonieren musste. ich jetzt Spanisch sprechen muss, kann ich o◊ nicht die richtigen Wörter finden.

mich gestern eine

Freundin aus Spanien angerufen hat, habe ich zuerst große Probleme mit dem Sprechen gehabt.

14

Schreiben Sie über Ihre Person. Wählen Sie vier Punkte aus. lesen lernen – den Schulabschluss machen – die Ausbildung beenden – das erste Geld verdienen – eine eigene Wohnung mieten – den Freund /die Freundin kennenlernen – das erste Kind bekommen – heiraten – glücklich /traurig sein – sich trennen – umziehen

Als ich sechs Jahre alt war,

8 acht

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C

Elternsprechtag und Projektwoche

15

Wiederholung – Schulwortschatz. Finden Sie sieben Wörter und ergänzen Sie die Sätze.

16

O

R

Ü

F

K

X

N

K

O

Q

Ä

S

C

H

U

L

H

O

F

E

H

U

P

D

F

E

A

K

T

A

F

E

N

Ö

I

H

G

S

V

E

C

Z

F

U

3. In der

C

E

V

A

S

H

R

H

Y

T

F

.

V

U

N

T

E

R

R

I

C

H

T

4. Vor den Ferien gibt es die

M A

T

H

E

M A

T

I

K

A

5. In Kunst habe ich eine gute

.

Z

U

G

N

S

E

E

I

E

I

S

1. In der Pause ist Ida auf dem

.

2.

.

war mein Lieblings

6. Der

sind 28 Schüler.

fällt heute aus.

Lesen Sie den Elternbrief und beantworten Sie die Fragen in Ihrem Heft. Liebe Eltern der 6b, am 19. 6. findet ab 16:00 Uhr das Schulfest statt. Unsere Klasse will Bücher verkaufen, denn in der Klassenkassa ist seit dem letzten Ausflug nicht mehr viel Geld. Wenn Sie alte Bücher für unseren Stand haben, geben Sie sie bitte Ihrem Kind mit. Vielen Dank und freundliche Grüße Martin Kröber, Klassenvorstand 1. Wann beginnt das Schulfest? 2. Warum wollen die Schüler Bücher verkaufen? 3. Was können Eltern, die alte Bücher haben, machen?

17

Ergänzen Sie den Dialog. Ja, er macht seine Hausaufgaben. Vielleicht sollte er am Förderunterricht teilnehmen. – Wie kann ich Raúl für den Förderunterricht anmelden? – Ich verstehe nicht, warum er in Englisch so schlecht ist. In den anderen Fächern ist er gut. – Guten Tag, Frau Lenz. Es freut mich, dass Sie Zeit für dieses Gespräch haben. ◖ ◖

Grüß Gott, Herr Alonso. Leider hat Ihr Sohn Raúl jetzt Probleme in Englisch.

◖ ◖

Lernt er denn zu Hause für den Englischunterricht?

◖ ◖

Genau das war auch meine Idee.

◖ ◖

Sie müssen ihn nicht anmelden. Ich sage dem Lehrer, der den Förderunterricht gibt, Bescheid.

neun 9

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1 18

Familienleben

Eltern fragen, Lehrer antworten. Was passt zusammen? Ordnen Sie zu. Hat Aida Probleme mit anderen 1 Schülern? Ist Simon in Deutsch besser geworden? 2

A Ja, viel besser. Er bekommt im Zeugnis jetzt einen Dreier. B Ich empfehle Ihnen Nachhilfeunterricht. C Ja, sie hat o◊ Streit mit Marie. D Ja, der Elternsprechtag ist am Mittwoch von 17:00 bis 20:00 Uhr. E Nein, weil die letzten Schularbeiten nicht schlecht waren.

Muss Adriana die Klasse wiederholen? 3 Was kann ich machen, damit Ivo 4 in Französisch besser wird? Kann ich einen Termin für ein 5 Elterngespräch bekommen?

19

Beim Elterngespräch. Schreiben Sie einen Dialog in Ihr Heft. Begrüßung (Elternteil) Begrüßung (Lehrer) Eva / Probleme in Mathematik

◖  ◖ 

Guten Tag, Frau Lindner.

Grüß Gott, Frau Bukowina. Schön, dass Sie gekommen sind. Ihre Tochter Eva

früher / keine Probleme lernen / zu Hause? ja / macht Hausaufgaben immer Vorschlag: Förderunterricht wann und wo? am Montag / 16:00 Uhr / Raum 17

20

Die Projektwoche. Ordnen Sie den Dialog. Kontrollieren Sie mit der CD.

1.4

Weiß sie schon, wie viel die Fahrt kostet? Frau Müller hat gesagt, dass der Elternverein helfen kann. Gibt es in diesem Jahr eine Projektwoche? Guten Tag, Frau Marx. Ja, ich war dort. Ja, Frau Müller, der Klassenvorstand, möchte im Juni mit der Klasse gerne nach Salzburg fahren.

1

Guten Tag, Herr Wieland. Gut, dass ich Sie tre≠e. Waren Sie gestern auf dem Elternabend? Sie denkt, dass wir ungefähr 280 Euro für jedes Kind bezahlen müssen. Das ist nicht billig. Vielleicht können das nicht alle Eltern bezahlen.

21

Flüssig sprechen. Hören Sie zu und sprechen Sie nach.

1.5

1. aufzuräumen? – die Wohnung aufzuräumen? – Habe ich Zeit, die Wohnung aufzuräumen? 2. keine Zeit. – ich habe keine Zeit. – Nein, ich habe keine Zeit. 3. zu liegen. – auf dem Sofa zu liegen. – Aber ich habe Lust, auf dem Sofa zu liegen.

10 zehn

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Deutsch plus + + Deutsch plus + + Deutsch plus + + Deutsch plus + + Deutsch plus + + 22a

Lesen Sie den Text und ordnen Sie die Überschriften zu. Welche Frist muss man beachten? – Rückkehr an den Arbeitsplatz – Kündigungs- und Entlassungsschutz – Kinderbetreuungsgeld – Wer kann in Elternkarenz gehen? – Wie lange kann man in Elternkarenz gehen?

Die Elternkarenz k

k Wenn man sein Kind selbst betreuen möchte, aber den Arbeitsplatz nicht verlieren will, hat man Anspruch auf maximal zwei Jahre Elternkarenz. Diese Zeit muss man nicht unbedingt komplett zwischen Geburt und dem zweiten Lebensjahr des Kindes nehmen. Die Elternkarenz kann zweimal zwischen den Eltern geteilt werden. Ein Karenzteil muss mindestens zwei Monate dauern.

k Laut Gesetz muss man dem Dienstgeber spätestens acht Wochen vor dem geplanten Beginn mitteilen, dass man in Elternkarenz gehen möchte. Man muss sich genau festlegen, für welche Zeiträume man innerhalb von zwei Jahren die Elternkarenz nimmt. Spätere Änderungen sind nur möglich, wenn der Arbeitgeber zustimmt.

22b

Eltern können frei entscheiden, wer von ihnen in Elternkarenz geht. Sie können die Elternkarenz aber nicht gleichzeitig nehmen. Drei Monate der Karenz kann die Mutter oder der Vater bis zum Ende des siebten Lebensjahres des Kindes aufheben.

k

Wenn man in Elternkarenz ist, hat man Kündigungs- und Entlassungsschutz. Er beginnt acht Wochen, bevor die Elternkarenz anfängt und endet zusammen mit der Elternkarenz. Man sollte den Antrag deshalb nicht früher als acht Wochen vorher stellen.

k

Nach der Elternkarenz darf man nicht weniger verdienen als vorher. Aber der Dienstgeber kann dem Arbeitnehmer einen anderen Arbeitsplatz geben als vor der Elternkarenz.

k

Wenn man in Elternkarenz geht, kann man für die ersten Lebensmonate des Kindes Kinderbetreuungsgeld beantragen. Informationen findet man unter: http://www.arbeiterkammer.at/ berufundfamilie.htm.

Lesen Sie den Text noch einmal und kreuzen Sie an: Was ist richtig? 1. 2. 3. 4. 5.

Elternkarenz kann man auch für Kinder bekommen, die älter als drei Jahre sind. Der Vater und die Mutter können gleichzeitig Elternkarenz nehmen. Man muss schon früh entscheiden, wie lange man Elternkarenz nehmen möchte. Der Kündigungsschutz endet acht Wochen nach der Elternkarenz. Der Arbeitnehmer hat keinen Anspruch, nach der Elternkarenz wieder denselben Arbeitsplatz zu bekommen. 6. Wenn man Elternkarenz nimmt, bekommt man automatisch Kinderbetreuungsgeld.

elf 11

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1

Deutsch plus + +  Deutsch plus  + +   Deutsch plus  + +  Deutsch plus  + +  Deutsch plus  + +  Deutsch

Wichtige Wörter unterstützen (+ sich)

ziehen, gezogen

erziehen, erzogen

Plan, der, “-e

Sicherheit, die, -en

Gartenarbeit, die, -en

Streit, der, Sg.

übernehmen, übernommen

Pflicht, die, -en

A 1 sich Zeit nehmen 2a allein erziehend

kümmern (+ sich + um)

da sein (für eine andere Person)

sterben, gestorben

Enkelkind, das, -er

1d Besuch bekommen

Meinungsverschiedenheit, die, -en

2 Großfamilie, die, -n

Kleinfamilie, die, -n

4b Fremdsprache, die,

-n

aufwachsen, aufgewachsen

abschließen, abgeschlossen

4 verbieten, verboten

Kuss, der, “-e

Elternsprechtag, der, -e

folgende

3 Grenzen setzen

5a Bücherei, die, -en B

Dach, das, “-er

1a Generation, die, -en

1b mehrere

Zusammenleben, das, Sg.

wenn

weggehen, weggegangen

ehemalig

offen

Meinung, die, -en

akzeptieren

entscheiden, entschieden

als (Konjunktion)

C

2 Förderunterricht,

der, Sg. 3b problematisch

3c Nachhilfeunterricht,

der, Sg. Klasse, die, -n

6a Droge, die, -n

Alkohol, der, Sg.

Aufsicht, die, Sg.

finanziell

12 zwölf

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+ Deutsch plus + + Deutsch plus + + Deutsch plus + + Deutsch plus + + Deutsch plus + + Deutsch plus + +

Wörter lernen 23

Ergänzen Sie die Wörter. Personenstand – Großfamilie – Kleinfamilie – Familienalltag 1. In einer

leben nur zwei Generationen zusammen: Eltern und Kinder.

2. In einer

Familie leben mehrere Generationen zusammen.

3. Das normale Leben in der Familie nennt man

.

4. Auf Formularen muss man o◊ den

24a

eintragen.

Ordnen Sie die Verben zu. übernehmen – aufwachsen – vorlesen – abschließen – erziehen – setzen – bekommen – nehmen 1. Besuch

5. Pflichten

2. Kinder

6. Grenzen

3. sich Zeit

7. eine Geschichte

4. eine Ausbildung

8. mit Geschwistern

24b

Wählen Sie vier Verben aus 24a aus und schreiben Sie Sätze.

25

Zusammengesetzte Wörter. Ergänzen Sie die Wörter und schreiben Sie sie mit Artikel. Sprechtag – Vorstand – Kassa – Abend – Volksschul – Nachhilfe 1. der Eltern 2. 3.

26

sprechtag

Klassen

Eltern

Klassen

lehrer –

Wörter hören und nachsprechen. Hören Sie zu und sprechen Sie nach.

lehrerin 1.6

1. erziehen – allein erziehend – Erziehungsfragen 2. die Familie – die Großfamilie – die Kleinfamilie 3. der Unterricht – der Förderunterricht – der Nachhilfeunterricht

dreizehn 13

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Pluspunkt Deutsch - Arbeitsbuch B1