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12 Jahre Wunderliche Kulturtage in Kufstein Programm 2012


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Die KünstlerInnen aus 12 Jahren Wunderliche Kulturtage in Kufstein Markus Jeroch Sigi Zimmerschied Christian Hölbling Bayrisch-diatonischer Jodelwahnsinn Stage TV Lukas Resetarits Peter Spielbauer Helmut Schleich Schienentröster Tobias Moretti Bruno Jonas Iris Berben Avner Eisenberg Butzko Alfred Dorfer BP Zoom Acoustic Mania Dolores Schmidinger Hanna Schygulla Ludwig Müller Orchester Bürger Kreitmeier Auto Auto Les Cousins Trio Kronos Quartet Infernale Compagnie Jerome Thomas Mnozil Brass Markus Zohner Richard Galliano Markus Polka Potente Kronthaler

Massimo Rocci Quadro Nuevo Willi Resetarits Galumpha I Stangl O Lendl Mike Paolo Pandolfo Thomas Kubinek Klazzbrothers & Cuba Percussion Julia Supancic Stemberger Timna Brauer & Elias Meiri Michael Quast Palfrader & Scheuba Strombomboli Urs Karpatz Dieter Hildebrandt Alexander Huber Turtle Island String Quartet Helmut Schleich Les DéSAXés Florian Schröder The Ukulele Orchestra of Great Britain Los Angeles Guitar Quartet Gardi Hutter Ohne Rolf Josef Hader Klaus “Artwenger” Klezmer Connection Thomas Stipsits Fanfare Ciocârlia u.v.m. Weninger


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Veranstaltungen 2012 Alfred Dorfer - bisjetzt ....................................................... 14. 01. Klazz Brothers & Edson Cordeiro - Disco Lounge ................ 25. 02. Sigi Zimmerschied - Reisswolf ............................................... 24. 03. GlasBlasSing Quintett - Keine Macht den Dosen ......... 28. 04. GANES - Mai Guai .................................................................. 25. 05. Harald Löffel/Hiking Harry - Wandern aus Leidenschaft ... 23. 06. BRACC! - statt frack – 8 Bratschen & Klavier ........................ 15. 09. Andreas Rebers - Ich regel das! ........................................ 13. 10. Gerlinde Kaltenbrunner - Leidenschaft Leben über 8000 ... 24. 11. Beginn: Jeweils 20 Uhr. Einlass und Wunderliche Gastronomie: Jeweils 19 Uhr. Eintrittspreise: VVK 22,- :: Abendkassa: 25,- :: Ermäßigt: 17,- :: Jugend (bis 14): 11,04 05


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Inhalt 12 Jahre Wunderlich 02 grammübersicht 05 Zohner 13

FÜNFFÜRFÜNFUNDACHTZIG 04

Wunderliches Vorwort 08

Grußwort Landesrätin 15

ALFRED DORFER 18

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Grußwort Markus

Grußwort Bürgermeister 17

Hunger auf Kunst und Kultur 21

BROTHERS & EDSON “THE VOICE” CORDEIRO 22 Gastronomie 25

SIGI ZIMMERSCHIED 26

Wunderliches Nr. 1 34

Pro-

KLAZZ

Wunderliche

GLASBLASSING QUINTETT

38 Wunderliches Nr. 2 HARALD LÖFFEL / HIKING HARRY 42 Wunderliches Rezept 45 BRACC! 46 Wunderliches Nr. 3 49 ANDREAS REBERS 50 Wunderliches Gästebuch 53 GERLINDE KALTENBRUNNER / RALF DUJMOVITS 54 Ausstellung “Die Erbse” 58 Wunderliches Nr. 4 59 Wunderliche Freunde 61 Wunderliche Helfer 63 Wunderliche Firmen 65 Lageplan / Veranstaltungsorte 70 GANES

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Herzlich Willkommen Schon wieder ist ein Jahr vergangen und der Kulturverein Wunderlich geht bereits in seine zwölfte Saison. Wir hoffen, dass sich auch 2011 wieder einige Veranstaltungen in das Gedächtnis unserer Besucher eingegraben haben und freuen uns schon auf ein Wiedersehen. Wir beginnen unser Veranstaltungsjahr 2012 bereits am 14. Jänner mit einem ganz Großen des österreichischen Kabaretts. Alfred Dorfer wird zu Gast bei Riedel Glas sein und sein aktuelles Programm „bisjetzt“ zeigen. Zum ersten ganz großen Highlight kommt es am 25. Februar in der Kufstein Arena. Es ist uns gelungen die weltberühmte Formation „KLAZZBROTHERS“, zusammen mit „THE VOICE“ Edson Cordeiro, zur Österreichpremiere nach Kufstein einzuladen. Die Truppe verbindet den Auftritt mit einem einwöchigen Schiurlaub in Tirol und wird daher gut erholt die Konzertbühne betreten. Selten erhielt Sigi Zimmerschied für eines seiner Programme derart überwältigende Kritiken, wie für sein neues Werk "REISSWOLF". Für uns Grund genug, ihn am Samstag, den 24. März in die Turnhalle der VS Sparchen einzuladen. Selbstverständlich als Tirolpremiere! Nach einem kurzen Frühjahrsputz im März haben wir am 28. April fünf außergewöhnliche Musiker zu Gast. Das „GLASBLASSING QUINTETT“ wird im Sägewerk der Firma Pirlo passenderweise ihr Programm „Keine Macht den Dosen“ auf die Bühne bringen und dabei ein ganzes Repertoire an skurrilen Instrumenten, vor allem jedoch “musikfähige Flaschen”, bei sich haben. Besonders stimmungsvoll wird es am 25. Mai. Die drei Damen der Gruppe „GANES“ werden im Alten Sägewerk der Firma Pirlo ihr Programm „mai guai“ präsentieren und das fast schon altehrwürdige Gebäude abermals in einen wunderschönen und bezaubernden Konzertsaal verwandeln. Das besondere dabei, die Konzerte der Gruppe sind auf ladinisch, einer fast ausgestorbenen Sprache in Südtirol.


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Eine Weltpremiere erwartet uns am 23. Juni in der Kulturfabrik Kufstein. Unser guter Freund Harald Löffel wird aus seinem reichen Erfahrungsschatz rund um das Thema Wandern berichten. „WANDERN AUS LEIDENSCHAFT“ ist das Thema für Wanderfreunde und alle die es werden wollen. Die Erfahrungswerte der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine kurzfristige Planung in der Kulturbranche immer schwieriger wird. Deshalb laufen bei uns während der Sommerpause die Vorbereitungen auf die Wunderlichen Kulturtage 2013 in Kufstein auf Hochtouren. Sie dürfen gespannt sein – Woassteh!!!!! Natürlich schauen wir auch 2012 zumindest einmal in der Innotech vorbei, so am 15. September mit der neunköpfigen Truppe von bracc! die mit acht Bratschen und einem Klavier bekanntes neu und ungewöhnlich interpretieren wird und das als Österreichpremiere! Vorsicht! Jetzt wird’s heftig und schonungslos. Andreas Rebers ist am 13. Oktober mit seinem neuen Programm „ich regel das!“ zu Gast in der Turnhalle der VS Sparchen. Ein Hochgenuss für alle Freunde des Kabaretts! Ein Highlight zum Schluss! Einige wunderliche Vereinsmitglieder, einst selbst Bergsteiger, freuen sich besonders auf den Besuch von Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits am 24. November in der Kufstein Arena. In ihrem beeindruckenden Vortrag „Leidenschaft Leben über 8000“ gelingt es Kaltenbrunner alle Zuseher zu fesseln und sie mitzunehmen auf eine Reise zu den höchsten Gipfeln dieser Erde. Das Konzept des Kulturvereins Wunderlich hat sich in den letzten Jahren bewährt. Nichts desto trotz versuchen wir, jede Veranstaltung für sich genommen, zu etwas Besonderem werden zu lassen. Entscheiden Sie sich für den Kulturverein Wunderlich, entscheiden Sie sich für Kultur mit Tiefgang, familiäres Ambiente und gewachsene Strukturen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß, Unterhaltung und schöne Stunden mit den Wunderlichen Kulturtagen 2012 in Kufstein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. – Woassteh!!!!! 08 09


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Grußwort Was für ein reiches Programm! Was für ein Enthusiasmus, welch freudige Mannschaft! Das ist wirkliches Theater: Wenn es entsteht aus der Freiheit, aus der Notwendigkeit, aus der Hoffnung. Niemand in Kufstein braucht dieses Theaterfest zum Leben, keiner muss damit seinen Lebensunterhalt verdienen. Und doch arbeitet eine grosse Mannschaft Unermüdlicher für diese Magie. Und so ist WOASSTEH zu einem Sinn geworden. Für die Macher zu einem Sinn ihres Lebens, für das Publikum zu einem Höhepunkt in ihrem Alltagsleben, und für die unzähligen Künstler aus der Nähe und aus der Ferne zum Sinn, nach Tirol zu reisen, zu diesem wunderbaren Publikum, in die Arme dieser wunderbaren Crew. Als wir das erste Mal mit den ErotiKomischen Geschichten aus 1001 Nacht nach Kufstein kamen, konnten wir kaum fassen, wie vor unseren Augen eine ordinäre Turnhalle in ein komplettes Theater verwandelt wurde, mit allem Drum und Dran, mit schwarzer Bühne und dem dazugehörigen Licht, mit Ton und Tischen und Kerzen und drappiertem Buffet, wie ein Theaterfest in der überfüllten Halle zündete und wie nach der Vorstellung diese Magier dies alles wieder zurückzauberten in seinen ursprünglichen, zugegebenermassen ernüchternden Zustand. Wenn Theater, wie hier in Kufstein, Bedürfnis ist und nicht Institution, wenn ein solch ein Festival ent- und besteht ohne politischen, sondern zuallererst durch persönlichen Willen und durch die Freude am Machen, und wenn dies Tun die Begeisterung entfachen kann eines im besten Sinne bedürftigen Publikums, dann wird es lebensnotwendig, sind alle Grundlagen gegeben für ein Fest ohne Ende. Noch viele Jahre: WOASSTEH! Markus Zohner MARKUS ZOHNER THEATER COMPAGNIE Lugano Die Markus Zohner Theater Compagnie gastierte am 12.03.’11 mit dem Programm “Odyssee” in der Turnhalle der VS Sparchen

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Als Kulturlandesrätin bin ich bestrebt, Kultur nicht nur im Großraum Innsbruck zu ermöglichen, sondern in allen Regionen Tirols eine vielfältige Kulturszene zu etablieren. Dies kann nur gelingen, wenn es vor Ort engagierte Vereine gibt, die mit viel Enthusiasmus und Energie Kulturarbeit leisten. Einer der besonders aktiven und erfolgreichen Kulturvereine ist der Kulturverein Wunderlich. Seit mehr als 11 Jahren bereichert er die kulturelle Landschaft im Bezirk Kufstein und ist aus dem Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Durch eine gelungene Mischung an Veranstaltungen von Kleinkunst über Kabarett bis hin zu Konzerten sowie durch die Wahl verschiedener, oft auch ungewöhnlicher Veranstaltungsorte weiß der Verein das Publikum zu gewinnen und zu überzeugen. Auch für das Jahr 2012 hat der Verein wieder ein sehr abwechslungsreiches Kulturprogramm konzipiert, wie das vorliegende Programmmagazin eindrucksvoll demonstriert. Auf Einladung des Vereins werden wie in den vergangenen Jahren national und international erfolgreiche Künstler nach Kufstein kommen und das Publikum mit hochkarätigen Darbietungen begeistern. Ich danke dem Team des Kulturvereins Wunderlich für den großen Einsatz und die sehr persönliche Betreuung der KünstlerInnen. Für die kommenden Veranstaltungen wünsche ich gutes Gelingen sowie den Besucherinnen und Besuchern vergnügliche Stunden! Dr. Beate Palfrader Landesrätin für Bildung und Kultur

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iebe Kulturfreunde, herzlich willkommen in Kufstein!

Grußwort

Der Kulturverein Wunderlich ist als Veranstalter seit 2001 Garant für allerfeinste Kulturveranstaltungen. Tolle Künstler, ausgefallene interessante Veranstaltungsstätten, ein hervorragendes Catering und eine stets angenehme Atmosphäre zeichnen die Wunderlichen Kulturtage aus. Dass all dies nicht von ungefähr kommt, versteht sich von selbst. Mit wie viel Engagement und Mühen ein jeder einzelner Wunderlicher Kulturabend jedoch verbunden ist - von der Auswahl des Künstlers schon Monate vor der Veranstaltung angefangen, über das Marketing, das Lukrieren von Sponsorgeldern, die Auswahl und das „Herrichten“ der Veranstaltungsstätte bis hin zum Kartenverkauf und der Künstlerbetreuung - werden wahrscheinlich nur jene wirklich genau einschätzen können, die selbst Kulturveranstaltungen in dieser Kategorie und Qualität organisieren. Ich bedanke mich bei allen, die zu den Wunderlichen Kulturtagen 2012 ihren Beitrag leisten bzw. geleistet haben - den Mitgliedern des Kulturvereines Wunderlich, ihren freiwilligen Helfern und den finanziellen bzw. sonstigen Unterstützern. Ich wünsche den Wunderlichen Kulturtagen 2012 alles Gute und freue mich schon auf die Auftaktveranstaltung am 14. Jänner mit dem österreichischen Star-Kabarettisten Alfred Dorfer! Mit herzlichen Grüssen

Mag. Martin Krumschnabel Bürgermeister der Stadt Kufstein

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Alfred Dorfer | 14.01.2012 bisjetzt. Kabarett,

Samstag, 20.00 Uhr, Riedel Glas, Kufstein

Der Titel lässt es schon anklingen: In bisjetzt blickt Dorfer zurück nicht nur auf die eigene Biografie, nach dem Motto „Meine besten Jahre“, das wäre nicht abendfüllend. Die Perspektive setzt weiter oben an. Zeitgeschichte passiert Revue, Vergessenes, Verdrängtes, Erinnerliches, Neues. Alfred Dorfer kombiniert, kontrastiert, collagiert Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen im Ensemble Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader (Freizeitmesse, Indien) bis zum preisgekrönten fremd und komponiert sie alle gekonnt mit ordentlich Selbstironie zu seiner eigenen, fiktiven?, Biografie zusammen. bisjetzt ist deshalb kein handelsübliches Best of, sondern, wie bei ihm üblich, ein eigenständiges Stück voll fröhlichem Nihilismus. Es ist die zielstrebige Spurensuche eines leidenschaftlichen Vordenkers und Nachfragers, eines engagierten Wurzelbehandlers und Fassadenabklopfers, eines satirischen Trapezkünstlers und melancholischen Sokratikers. Kurz: eine Werkschau Dorfers, über den die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Er ist der vielfältigst Begabteste unter seinen deutschsprachigen Kollegen“. Mit dabei, wie immer, die großartigen Musiker Peter Herrmann, Günther Paal und Lothar Scherpe, sowie der singende Techniker Robert Peres. www.dorfer.at

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Hunger auf Kunst Kulturpass Tirol: Österreich gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Dennoch leben viele Menschen in Armut oder sind armutsgefährdet – über 95.000 allein in Tirol. Wenn das Geld gerade oder kaum für das Nötigste, für Wohnung, Heizung, Kleidung und Lebensmittel reicht, wird eine Theaterkarte, ein Konzertticket oder ein Museumsbesuch zum unerschwinglichen Luxus. Hier setzt die Aktion „Hunger auf Kunst & Kultur“ an. Mit dem Kulturpass wird es Menschen in finanziellen Notlagen ermöglicht, (wieder) am Kulturleben teilzuhaben. 2003 wurde die Idee in Wien erstmals umgesetzt, nach und nach auch in anderen Bundesländern, und seit April 2008 gibt es den Kulturpass auch in Tirol. So funktioniert es: Anspruch auf einen Kulturpass haben Menschen, die mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle auskommen müssen. Ein landesweites Netz von Ausgabestellen (Sozialeinrichtungen) sorgt für die korrekte und unkomplizierte Vergabe der Kulturpässe. In den teilnehmenden Kultureinrichtungen sind Kulturpass-BesitzerInnen willkommen. Der Kulturpass gilt in zahlreichen Einrichtungen im ganzen Land vom Alpinarium Galtür bis zum Zeughaus in Innsbruck, von Nauders bis nach Kufstein – hier selbstverständlich auch für das Programm des Kulturvereins Wunderlich.

Nähere Informationen zum Kulturpass unter: Kontakt: 0664/5846661, 0512/587869-18 (Mo - Mi: 10:00 - 12:00 Uhr, 14:00 - 16:00 Uhr)

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Österreich-Premiere Klazz Brothers & Edson “The Voice” Cordeiro | 25.02.2012 DISCO LOUNGE Konzert, Samstag, 20.00 Uhr, Kufstein Arena Grenzüberschreiter unter sich: Disko-Klassiker, Jazz- und Latin-Feeling – großes Gefühl und außergewöhnliche Performance! Vollkommen entstaubt und voller Intensität haben die „Meister des Classical Crossover“ und mehrfachen Echo-Klassik sowie Jazz-Award Preisträger, Klazz Brothers mit dem begnadeten Sänger und Entertainer mit „Kultstimme“ Edson Cordeiro ein Programm im Zentrum scheinbar so unterschiedlicher Stile wie Jazz – und Diskomusik der 80er Jahre kreiert. Die Arrangements aus der Feder der Klazz Brothers belegen aufs Neue die Inspiration und die kreative Schaffenskraft mit der das Ensemble Neues mit Altem, Bekanntes mit Unbekanntem und insbesondere unterschiedliche Stile zu einem unverwechselbaren Neuen vereint. Edson Cordeiro, brasilianisches Stimmwunder und oft tituliert als „achtes Weltwunder“, erfüllt diese Werke mit seiner vokalen Ausdruckskraft als Entertainer mit Theaterqualitäten – Musik, Kunst, Show und Performance in Einem. Im Programm finden sich noch nie gehörte Adaptionen traditioneller Disco Klassiker wie „I will Survive“, „Dancing Queen“, „Kiss“ oder „YMCA“, die, verwandelt in Latin, Swing, Flamenco, World Music, Cooljazz, Pop oder Rock`n Roll-Adaptionen, in vollkommen neuem Licht erstrahlen. Ein einzigartiges, abwechslungsreiches, emotional geladenes Konzert voller Spielfreude und Raffinesse. Ganz nach dem Credo der Klazz Brothers, das da lautet: "Alles ist erlaubt, was gut gemacht ist". www.grandmontagne.de Berliner Morgenpost: "Stimmen wie die seine klingen, als wären sie nicht von dieser Welt" Süddeutsche Zeitung: "Meisterhaft"

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Wunderliche Gastronomie

Einfach nur genießen! F

ür uns bedeutet die Verbindung von kulturellen Highlights und kulinarischen Köstlichkeiten mehr, als einfach nur Kunst und Catering. Wir werden auch heuer wieder versuchen Ihnen, lieber Gast, den Mund mit unseren köstlichen Speisen wässrig zu machen. Durch liebevolle Zubereitung und die unprätentiöse Präsentation sind die Wunderlichen Teller allein schon ein Highlight für sich. Auch unser Weinangebot versuchen wir der jeweiligen Veranstaltung ein wenig anzupassen und Sie mit edlen Tropfen aus dem Herkunftsland der Künstler/innen zu überraschen. In diesem Sinne wünschen Ihnen alle wunderlichen Helferinnen und Helfer Guten Appetit und zum Wohle!

Bar und Buffet jeweils ab 19 Uhr. während der Pausen und nach der Vorstellung geöffnet. 24 25


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Tirol-Premiere Sigi Zimmerschied | 24.03.2012 Reisswolf. Kabarett, Samstag, 20.00 Uhr, Turnhalle VS SparchenKufstein Mit seinem 14.Soloprogramm, 35 Jahre nach dem Erstling, ist dem Passauer ein selten dichtes Kammerspiel geglückt. Protagonist Adalbert Stauber ist Aktenvernichter. Nach und nach gewährt er Einblick in seine Welt der Papierwölfe. 'Der Mensch wird erst zum Menschen durch eine Aktennotiz. Und seine Existenz endet mit der Vernichtung der Akte.' Doch da fängt der Spaß ja erst an: 'Die mystische Form der Akte ist die verschwundene. Strauß, Kohl: Das ist reine Metaphysik!' Staubers ständiger und einziger Begleiter ist denn auch Wolfi, sein Lieblings-Shredder, den er wie ein Haustier bei sich trägt. Stauber plaudert aus seinem Allmachts-Erpresser-Nähkästchen über die Politiker-Kaste ('Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal in einem Land lebe, in dem ein Tintenfisch mehr prophetische Gaben hat als ein Finanzminister') und blühende TV-Landschaften ('Wenn so ein Gorilla einen deutschen Serien-Dialog mitkriegt, ist er mit seiner Evolutionsstufe auch wieder zufrieden'). Zimmerschied setzt sein komplettes Instrumentarium ein, schnüffelt, hechelt, zischt, brodelt und nutzt auch seine Physiognomie, die sich kein Comic-Zeichner markanter ausdenken könnte. Es ist ein kurzer, aber nachhaltiger Spaß, den Zimmerschied da anrichtet. Und es ist mehr als eine Gaudi, wenn am Ende solche Sätze hängen bleiben: 'Unsere Heimat ist die Angst. Und die ist überall.' Thomas Becker (Süddeutsche Zeitung v. 03.02.2011) www.sigi-zimmerschied.de

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OperettenSommer Kufstein „Gräfin Mariza“ 03. bis 18. August 2012

Tiroler Festspiele Erl 05. bis 29. Juli 2012

Tiroler Beethoven-Tage im Ferienland Kufstein 12. bis 19. Mai 2012

Passionsspiele Erl 26. Mai bis 05. Oktober 2013

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Man kommt nicht umhin, dem GlasBlasSing Quintett zuzugestehen, dass seine Idee, ein 90-Minuten Programm namens „Liedgut auf Leergut" ausschließlich mit auf Flaschen gespielter Musik zusammenzustellen, nicht nur eine Schnapsidee oder Bierlaune war, sondern tatsächlich funktioniert hat. Glückwunsch. Man durfte ja durchaus skeptisch sein, ob man den Spaß einen ganzen Abend lang aushält. Es zeigte sich jedoch - man konnte, man konnte durchaus. Ob die Buben das mit „KEINE MACHT DEN DOSEN" aber genauso gut oder gar noch besser hinbekommen? Sie können ja nicht einfach den nächsten Schwung gut abgehangener Melodien nehmen und dann: „Kuckuck, schaut mal, wir können das auf Flaschen pusten!" Da müssten sie schon etwas tiefer in die Trinkkiste greifen.


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GlasBlasSing Quintett | 28.04.’12. Keine Macht den Dosen Konzert, Samstag, 20.00 Uhr, Altes Sägewerk Firma Pirlo

Wie wär ´s zum Beispiel mit etwas mehr eigenem Material? Gut gecovert ist zwar besser als schlecht selbst geschrieben, aber man kann ja auch versuchen, gut zu covern und gut selbst zu schreiben, am besten in einem ausgewogenen Verhältnis. Vielleicht könnte noch etwas mehr Aufmerksamkeit auf ´s Instrumentarium gelegt werden. Es gibt doch sicher noch ein paar musikfähige Flaschen mehr als die gängigen Allerweltsexemplare, die bisher zum Einsatz kamen. Ein paar Nummern größer oder auch ein paar Nummern kleiner - da sollte doch was zu finden sein, gerade für den Schlaginstrumente-Sektor. Die Klamotten bleiben wie gehabt? Die Bande läuft also weiter in ihren komischen Hemden herum? Und was wird uns so neben der Musik gezeigt, ist da vielleicht eine Weiterentwicklung zu erwarten? Oder hat Peter jetzt noch mehr Sonnenbrillen dabei, bricht Frank irgendwann dramatisch zusammen, geht Fritze wieder auf Flirtreise ins Publikum, dirigiert Endie erneut ein paar „Freiwillige" und muss Möhre weiterhin öffentlich „Cisnullen"? Wir hoffen, es wurde sich da ein bisschen was Neues überlegt. Wird das Publikum diesmal in Ruhe gelassen oder sind neue Mitmach-Aktionen geplant? Gibt ´s ein Wiedersehen mit den Ploppflaschen? Mobile Kasten-Percussion? Klassische Musik? Aufwändigen Satzgesang? Deutschsprachigen HipHop? Blues? Filmmusik? Schlager? Oder irgendetwas davon nicht? Ach, das soll noch nicht verraten werden. Wir sollen lieber vorbei kommen und es selbst herausfinden. Regie: Gregor Mönter. www.glasblassing.com Wir bedanken uns bei folgendem Sponsor: FIRMA PIRLO GMBH & CO KG, Kufstein

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Auf Wiedersehen, bis bald! Aus den Tagebüchern von Glas und Dose, zwei der am leichtesten zu recycelnden Verpackungsmaterialien dieser Erde. AUS DEM TAGEBUCH DER GLASVERPACKUNG:

Oh, bin ich schön! Strahlend und wohlgeformt. Heiß ist mir. Ungefähr 1600 Grad Celsius war meine Temperatur, als ich geschaffen wurde. Und nun komme ich in den Kühlofen. Danach wird es aufregend – Qualitätskontrolle. Strenge optische Geräte und menschliche Augen mustern mich. Ich gehöre zu den ältesten und wichtigsten Werkstoffen des Menschen. Schon vor 4000 Jahren hat er so etwas Ähnliches wie mich hergestellt. Ich soll – so hörte ich – mit Marmelade gefüllt werden. Leckere Marmelade in meinem hübschen Körper. Gleich wird es ernst. Es geht zum Marmeladenhersteller. Ich bin schon dran! Es geht weiter auf das Fließband und ich sehe einer süßen Zukunft entgegen. Seit heute bin ich im Marmeladenland. Ich bin leicht, handlich und bequem, gehöre zum umweltfreundlichen Inventar im Vorratsschrank. Da bekommt mein Dasein Sinnerfüllung. Ab sofort werde ich meinen Inhalt optimal schützen, lasse Nichts von außen nach innen. Oder von innen nach außen. Der Geschmack bleibt dort, wo er hingehört. Ich bin nun ein echtes Marmeladenglas. Schön, gerade hat mich ein junges Paar genommen und in den Einkaufswagen gelegt. Sie haben lange gesucht, bis sie mich gefunden haben. Mein Inhalt war offensichtlich köstlich. Ich bin schon wieder leer. Man hat mich sogar ausgewaschen. Jetzt befinde ich mich mit einigen anderen leeren Glasverpackungen in einem Container. Achtung: gefärbte und nicht gefärbte sehe ich. Hoffentlich wissen meine Entsorger, was sie tun! Ich möchte doch ein neues Leben in Vollendung antreten. Dafür muss ich aber unbedingt in die Abteilung Weißglas dieses Containers. Nichts gegen eine Olivenölflasche, aber gemeinsam mit ihr eingeschmolzen macht mich unhübsch. Und sie auch. Ich schwebe. Sie bringen uns weg. Ein bisschen schaukelt es. Ich bin doch nicht etwa betrunken? Als ehemaliges Marmeladenglas? Nein, der Behälter wird nur gehoben. Der LKW fährt los. Im der Glasfabrik warten sie schon auf mich. Dort gibt es unglaublich viele Glasverpackungen. Meine Verwandlung steht unmittelbar bevor. Es ist bald vorbei mit meiner schönen Form. Ich werde in kleine Stücke gebrochen. Wüsste ich nicht, dass das nur ein Zwischenschritt zu meinem nächsten Leben ist, wäre ich unglücklich. Ich nähere mich dem Schmelzofen und bin schon gespannt, was ich in meinem nächsten Leben sein werde. Wieder ein Marmeladenglas? Oder eines für Essiggurkerl? Oder eine edle Flasche für Weißwein? Auf Wiedersehen, bis bald!


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Wunderliche Geschichte N° 1 AUS DEM TAGEBUCH DER DOSE:

Oh, werde ich schön sein! Schön designt und wohlgeformt. Ich wurde ja schon x-mal verwertet. Ich bin ein echtes Kreislaufprodukt. Wiederverwendbar ohne Qualitätseinbuße. Ich gehöre zu den ältesten und wichtigsten Verpackungsmaterialien des Menschen. Vor rund 200 Jahren begann in Frankreich meine Karriere. An den Erfinder wird sich wohl kaum noch jemand erinnern, es war ein gewisser Francois-Nicolas Appert. Aber den Auftraggeber kennt jeder: Napoleon. Zurzeit werde ich zur Dose geformt. Ich bin gerade im Bodymaker, also im Dosenrumpfautomat. Ich werde gerundet und geschweißt. Dann werden mir Querrillen, sogenannte Sicken eingedrückt. Diese dienen zur Erhöhung meiner Stabilität. Dadurch kann wesentlich dünneres Blech verwendet werden. Das ermöglicht beträchtliche Materialeinsparungen. Auf den Deckel warte ich noch. Ich hoffe, ich verstehe mich mit ihm so gut wie mit seinen Vorgängern. Danach wird es aufregend – Qualitätskontrolle. Strenge optische Geräte und menschliche Augen mustern mich. Dann werde ich noch auf Paletten verpackt und ich verlasse mein „Geburtshaus“. Ich soll – so hörte ich – dieses Mal mit Erbsen gefüllt werden. Dann werde ich samt meinem Inhalt noch erhitzt. Etwa 20 Minuten lang. Das nennt man dann Pasteurisation. Gleich wird es ernst. Ich bin schon dran! Es geht weiter auf das Fließband. Ich sehe einer schmackhaften Zukunft entgegen. Seit heute bin ich im Dosenland. Ich bin leicht, handlich und bequem, gehöre zum umweltfreundlichen Inventar im Vorratsschrank. Da bekommt mein Dasein Sinnerfüllung. Ab sofort werde ich meinen Inhalt optimal schützen, lasse nichts von außen nach innen. Oder von innen nach außen. Der Geschmack bleibt dort, wo er hingehört. Schön, gerade hat mich ein junges Paar genommen und in den Einkaufswagen gelegt. Sie haben lange gesucht, bis sie mich gefunden haben. Mein Inhalt war offensichtlich köstlich. Ich bin schon wieder leer. Jetzt befinde ich mich mit einigen anderen Verwandten in einem Schüttcontainer. Ich werde sozusagen via Separatsammlung entsorgt. Ich schwebe. Der Container ist voll. Sie bringen uns weg. Ein bisschen schaukelt es. Ich bin doch nicht etwa betrunken? Als ehemalige Erbsendose? Nein, der Behälter wird nur gehoben. Der LKW fährt los. Im Aufbereitungszentrum warten sie schon auf mich. Dort gibt es unglaublich viele Dosen. Meine Verwandlung steht unmittelbar bevor. Es ist bald vorbei mit meiner schönen Form. Da Lebensmittel in mir waren, wurde mir seinerzeit ein Zinnüberzug verpasst. Dieser stört im Recyclingprozess nicht. Ich gelange in eine Schrottpresse und werde verpresst. Dann wird’s richtig heiß, ich werde eingeschmolzen. Wüsste ich nicht, dass das nur ein Zwischenschritt zu meinem nächsten Leben ist, wäre ich unglücklich. Jetzt komme ich noch auf die Walzstraße und es wird aus mir ein millimeterdünnes Stahlband hergestellt. Das tut weh. Ich bin schon gespannt, welche Form ich in meinem nächsten Leben haben werde. Wieder eine Erbsendose? Oder eine für Hundefutter? Ein Lackbehälter? Eine Schnupftabakdose? Eine Stülpdeckeldose, eine Eindrückdeckeldose, eine Falzdeckeldose, ein ordinärer Eimer, eine Patentdeckeldose, eine Rundkanne oder gar ein Hobbock. Ein Kronenkorken oder gar ein Karosserieteil – was ist nicht alles möglich. Auf Wiedersehen, bis bald!

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GANES | 25.05.2012 Mai Guai.

Konzert, Freitag, 20.00 Uhr, Altes Sägewerk der Firma Pirlo

Drei Ladinerinnen aus La Val sind in der globalen Metropole angekommen: Auf ”Mai Guai” befeuern sie gewagte Träume mit den urbanen Beats einer nachtaktiven Generation. Selten sind sich Tradition und Moderne auf so aufregende Weise begegnet wie in den Liedern von Elisabeth und Marlene Schuen und Maria Moling. Ihre Stimmen sind klar wie die Luft im Hochgebirge. Ihre Melodien künden von einer universellen Sehnsucht nach Geborgenheit und Überschwang und transferieren sie auf den kosmopolitischen Tanzboden einer außergewöhnlichen Nacht. Oft sind es feine Nuancen, die im flirrenden Schwebezustand multikultureller Transitbereiche eine rauschhafte Sommernacht in einen bedrückenden Wüstentrip verwandeln und umgekehrt. Die Vollblutmusikerinnen, die sich nach den gar nicht so ungefährlichen Fabelwesen ihrer Heimat Ganes genannt haben, beherrschen das Spiel mit diesen Nuancen wie nur wenige Künstler ihrer Generation. Seit sie im Jahr 2007 auf Hubert von Goiserns legendärem Konzertschiff musikalisch zueinander gefunden haben, haben sie sich live und im Studio weiterentwickelt. Heute gelingt es ihnen, Computerbeats stringent mit hitziger Schweißpercussion zu verschmelzen, Geigen mit Stimmen, und die Ausgelassenheit eines schwerelosen Moments mit der Erfahrung langer musikakademischer Studien. Sobald die drei Lotsinnen einer wahrhaft globalen Weltmusik der Meinung sind, dass der elektronische Motor hinderlich wäre, schalten sie ihn einfach aus, weil mitunter ein Klavier, ein Flügelhorn und drei unverwechselbar ausdrucksstarke Stimmen genügen, um zu sagen, was zu sagen ist. So leidenschaftlich sich Ganes ihres neuen Sounds bedienen, so konsequent ist zuweilen ihr Verzicht. Wer ihnen zuhört, ahnt, wie viele Schmerzen nötig waren aber auch wie viel ungezügelte Freude -, um diesem Wissen seine hinreißend einnehmende Form zu geben. www.ganes-music.com

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Wunderliche Geschichte N° 2

MAI GUAI ist übrigens kein neuer „In-Cocktail“, der auf den „Ballermännern“ dieser Erde gemixt wird, sondern stammt aus der ladinischen Sprache und heißt soviel wie ‚Nie Schwierigkeiten‘. Doch in Schwierigkeiten waren sie oft, die Ladiner, in ihrer Geschichte. So auch nach dem Ersten Weltkrieg, als die von ihnen bewohnten Gebiete aufgeteilt wurden auf verschiedene Provinzen, obwohl sie zusammengehörten wie die Finger einer Hand. Ladinien, ein Land, das es nicht gibt und die Südtiroler Ladiner: eine Minderheit in der Minderheit. Und die Ladinische Sprache: nur ungefähr 30.000 Menschen beherrschen sie noch. Damit gehört sie zu den „kleinsten“ Sprachen Europas. Die Sprache ist uralt, entstanden vor 2000 Jahren aus einer Mischung von Rätischem und dem Volkslatein, das die römischen Soldaten und Beamten zu jener Zeit sprachen. Heute noch klingt sie unverständlich für Fremde und in jedem Tal ein wenig anders. Und auch der Name „Tirol“ ist möglicherweise ladinischen Ursprungs. Er könnte sich aus dem ladinischen Wort „Teriòl“, auf deutsch „Weg, Pfad, Steig“ entwickelt haben. Tief versteckt in den Dolomiten lebten sie seit Urzeiten, die Ganes. Sie waren magische Bachbewohnerinnen, aus der ladinischen Mythologie stammend, fabelhafte Frauen, einmal Feen, einmal Nixen, einmal Hexen. Sie halfen den Menschen oder sprachen auch Verwünschungen aus. In der Neuzeit betören irdische Ganes die Irdischen auch mit phantastischer, irdischer Musik. Diese Ganes sind Wasserwesen, abgeleitet aus uralten mythischen Vorstellungen, sowohl von weiblichen als auch von männlichen. Und dennoch wurde Wasser seit jeher mehr mit der Frau in Verbindung gebracht. Beide stehen – nicht nur in der Mythologie - sowohl für den Ursprung als auch für den Erhalt des Lebens. Über viele Jahrhunderte hinweg bekamen Wasserfrauen Namen, in der Antike, in den verschiedensten mittelalterlichen Sagen und Abhandlungen, bei romantischen Autoren wie Eichendorff und Tieck. Auch nach der Romantik wurde der Mythos der Wasserfrau(en) immer wieder aufgegriffen. Es existieren zahlreiche Märchen, Erzählungen, Filme etc. zu diesem Thema. Am bekanntesten ist wohl das Märchen von Hans Christian Andersen „Die kleine Meerjungfrau“ und damit zusammenhängend, die filmische Umsetzung des Stoffes von Andersen durch Walt Disneys Zeichentrickfilm „Arielle, die Meerjungfrau“. Aber die Geschichte unserer Ganes beginnt natürlich in Südtirol, in dem schönen Bergdorf La Val, im Südtiroler Gadertal gelegen. Das Haus, in dem sie aufgewachsen sind, heißt Rumestluns, und das Bächlein, das an diesem Haus vorbeifließt, nennt sich „Rü dla Gana“……

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23.06.2012 Samstag, 20.00 Uhr, Kulturfabrik Kufstein

die Zuwendung zum Einfachen, zum achtsamen Umgang mit der Natur, der Stille und zum “Sich-Aufmachen” zu geistiger Klarheit. www.hikingharry.harrydesign.de Dieser Live-MultivisionsVortrag ist keine reguläre Veranstaltung der Wunderlichen Kulturtage 2012 in Kufstein. Für diese Veranstaltung findet kein Kartenverkauf statt. Eintritt sind freiwillige Spenden zu Gunsten der Vortragenden.


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Wunderliches Rezept

Ediths Schokotraum Zutaten: 150g Butter / 30g dunkle Schokolade / 6 EL Kakaopulver gesiebt / 2 TL Espressopulver / 3 Eier / 250g extrafeiner Zucker / 2 EL saure Sahne / 3 EL Ahornsirup / 1 TL Vanilleextrakt Zubereitung: Butter behutsam in einer kleinen Kasserolle erhitzen. Vom Herd nehmen und die Schokolade, das Kakaopulver und den Kaffee dazugeben und rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Dann beiseite stellen. Die Eier mit dem Zucker cremig schlagen, dann die saure Sahne, den Ahornsirup und den Vanilleextrakt hinzufügen. Die Schokoladen-Butter-Mischung einrühren. In einem vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 35-40 Minuten backen, bis sich die Mischung wölbt und eine Kruste bildet. Danach den Kuchen abkühlen lassen. Den Kuchen auf einer Platte servieren und mit Schokoladenflocken dekorieren. Liebe Grüße Edith

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Österreichpremiere BRACC! | 15.09.2012 bracc! statt frack - 8 Bratschen & Klavier. Konzert, Samstag, 20.00 Uhr, INNOTECH Kufstein bracc! - Chamber Rock aus München. Acht Bratscher und Klavier, allesamt Mitglieder der Münchner Philharmoniker. bracc! statt frack heißt ihr Programm. Eine musikalische Reise von Brahms/Schostakowitsch bis Led Zeppelin, von Bach/Gounod über Piazzolla bis zu Comedian Harmonists: Der Bratscher mit seinen immer gleichen Achteln, träumt sich fort in eine bessere Welt aus James Bond, Brigitte Bardot und auch ganz viel Queen. Rimski-Korsakows Hummeln als »bracc!bee« von 8x4 Saiten und 88 Tasten philharmonisch aufgescheucht, Bachs »Chromatische Fantasie« als hochvirtuoser Zickenkrieg geführt, Led Zeppelins „Whole Lotta Love“, Hard Rock gegen den Strich gebürstet und nicht zuletzt Billie Jean als Viola-Thriller, Michael Jacksons »Mondspaziergang« mit jagenden Achteln und Synkop-Juchzern ... Das Publikum sitzt da und traut seinen Augen nicht: eine entfesselte Rockband? Ein weltfernes Consort? Eine schräge Truppe? Professionell das Ensemble, spieltechnisch hoch das Niveau, mitreißend die Interpretation! bracc! Philharmonischer Chamber Rock pur. Das ist: bracc! statt frack. Idee, Arrangements und Inszenierung: Gunter Pretzel Werke von Bach/Gounod, Brahms, Michael Jackson, Smetana, Schostakowitsch, Deep Purple, Vaughan-Williams, Led Zeppelin, Schumann, Comedian Harmonists, Rimski-Korsakow, Queen, Pretzel, Stamitz, Piazzolla u.a. www.bracc.de Wir bedanken uns bei folgenden Sponsoren: Heavyteam Spezialtransporte, Josef Höck Steuerberater/Wirtschaftsprüfer, GKI - Sanitär-VertriebsgesmbH

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Wunderliche Geschichte N° 3

Ein bisschen Bratschentrasch ... Betrachtet man das evolutionäre Umfeld der Bratsche oder Viola, dann muss einem bewusst sein, dass in ihr der Ursprung der Streicherfamilie zu finden ist. Sie ist sozusagen die „Mutter“ der „Streicherkompanie“. Die Viola entwickelte sich aus der Lira da braccio im 16.Jahrhundert zur Viola da braccio, der „Armgeige“ (nicht zu verwechseln mit einer Geige für Arme oder gar der berühmt-berüchtigten Arschgeige), sie wird gebräuchlicherweise im Volksmund aber liebevoll Bratsche genannt. Als deren „Tochter“ würde man die Violine (Verkleinerung von Viola) bezeichnen, die sich im Laufe der Jahrhunderte zur Königin der viersaitigen Streichlinge entwickelt hat. Geschichtlich nicht ganz korrekt wäre der Kontrabass also der „Vater“, ursprünglich Violone genannt. Und das Violoncello? Ist das etwa gar ein unehelicher Sohn....!? Im Zusammenhang mit dieser Mutter-Tochter-Beziehung meint der ungarische Komponist Ligeti im Vorwort zu seiner Sonate für Viola solo, dass die Bratsche scheinbar „nur eine größere Violine“ sei, welche „einfach eine Quint tiefer gestimmt“ ist. Tatsächlich lägen „aber Welten zwischen den beiden Instrumenten. Drei Saiten haben sie gemeinsam, die A-, D-, und G-Saite. Durch die hohe E-Saite erhält der Klang der Violine eine Leuchtkraft und metallische Durchdringlichkeit, die der Viola fehlt. Die Violine führt, die Viola bleibt im Schatten.“ Und zum Schluss kommt Ligeti dann noch zu konkreten Sinnesempfindungen ganz im Sinne professioneller Weindegustatoren, indem er behauptet: „Dafür besitzt die Viola durch die tiefe C-Saite eine eigenartige Herbheit, kompakt, etwas heiser, mit dem Nachgeschmack von Holz, Erde und Gerbsäure…“. ____________________________ Der Solobratscher eines kleineren Kulturorchesters ist gestorben und gelangt an die Himmelspforte - zufällig gleichzeitig mit einem Priester. Petrus öffnet das kleine Fensterchen in der Himmelspforte, sieht die zwei Seelen, die Einlass begehren: “Leider kann ich nur einen von Euch herein lassen, wir haben im Moment nicht mehr Platz”, bedauert Petrus und öffnet - welche Überraschung - dem Bratscher die Tür. Darauf fragt der Priester empört, wieso denn ausgerechnet er draußen bleiben müsse, zählt auf, wie viele Messen er gelesen habe, wie viele Predigten und Gebete. Darauf Petrus zu dem Priester: “Alles gut und schön. Nur wenn Du gepredigt hast, hat die ganze Gemeinde geschlafen. Aber wenn der Bratscher ein Solo hatte, haben alle gebetet.”

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Tirol-Premiere Andreas Rebers | 13.10.2012 Ich regel das. Kabarett, Samstag, 20.00 Uhr, Turnhalle der VS Sparchen Willkommen im Club der Kenner aller „Künste”. Rebers, von der Presse liebevoll „der Blockwart Gottes” genannt, hat ein neues Programm, in dem die Grenzen des Kabaretts wieder einmal neu ausgelotet werden. Er ist ja nicht nur Professor für German Hausmeistering, German Putzing und Begründer der modernen Dachlatten Pädagogik; in der Kunstszene gilt er mittlerweile als einer der wichtigsten Maler der „schlesischen Romantik” und als Religionsstifter der Glaubensgemeinschaft der „Bitocken“ ist er eine der wichtigsten Personen des spirituellen Lebens auf Deutschen Kabarettbühnen. „Ich regel das” ist eine Abrechnung mit allem, was für die Menschen scheinbar gut sein soll, oder zumindest danach klingt. Das fängt mit „Bio” an und hört mit „Vertrauen” auf. Dazwischen gibt es eine Vernissage, werden Kinder getauft, Lebensmittel schön geredet, Radler überfahren, Clockwork Orange geschaut und Herzen gesammelt. Während sich die einen noch damit begnügen, der Gesellschaft den Spiegel vor zuhalten, haut er denselben erst einmal kaputt, um die shrapnels der Konsumgesellschaft besser analysieren zu können. Der Humorkoffer ist voll gepackt mit neuen Arbeiterliedern, Hip Hop und Gefechtsberichten, die den Verlauf des Dauerkrieges mit seiner Nachbarin Sabine Hammer dokumentieren. Das Bühnenbild ist übigens von Stanley Kubrick. Ein Programm mit neuen Tönen und alten Freunden. Unsachlich, einseitig und ... ohne Gefangene. www.andreasrebers.de

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Wunderliches Gästebuch

Was für ein Abend! Ganz herzlichen Dank für die wunderbare Gastfreundschaft - Bis zum nächsten Mal! Patricia Barbuiani und Markus Zohner am 12. März 2011 in der VS Sparchen Zwei unvergessliche Abende! Volles Haus – Viel Applaus! Lauter Wunderliche Leute – lieb und nett ... Freunde fürs Leben! Schön das es euch gibt! Vielen herzlichen Dank. Klaus Bsssss. Die Fliege “Artwenger” am 15. und 16. April im Kulturhaus Kufstein „Never lose your job! “ Ein Besucher am 16. April im Kulturhaus Kufstein Danke für die vielen guten Zusendungen und die Einladung nach Kufstein. Einer der geilsten Abende des Vereins der Freunde des Schüttelreims! Ludwig Müller am 14. Mai 2011 in der Kulturfabrik Kufstein Sooo gemütlich, herzliche Atmosphäre, sooo liebe Zuseher, super Technik, extrem schöner Raum und alles ganz relaxed. Es war sehr schön, in diesem Sägewerk sein zu dürfen. Danke von ganzem Herzen! The Klezmer Connection am 10. September im Alten Sägewerk der Firma Pirlo Vielen herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme. Wenn man als Burgenländischer in Kufstein spielt, gilt man ja fast als Gastarbeiter! Thomas Stipsits mit “Bauernschach” am 30. September 2011 in der Innotech Kufstein

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Gerlinde Kaltenbrunner, Ralf Dujmovits | 24.11.’12 Leidenschaft Leben über 8.000 m Live-MultivisionsVortrag, Samstag, 20.00 Uhr, Kufstein Arena Zahlreiche Expeditionen führten Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits zurück zu den Wurzeln des Bergsteigens. Im kleinen Team, mit Minizelt und wenig Gepäck brechen sie zu den höchsten Bergen des Himalaya auf. Ohne fest installierte Hochlager, ohne Hochträger und ohne Sauerstoff. Bergsteigen im Alpinstil; - frei nach dem Motto: Rucksack auf und los! Rückschläge und Misserfolge sind fester Bestandteil dieser riskanten Unternehmungen. An Hand der Beispiele Lhotse und Everest zeigen Kaltenbrunner und Dujmovits wie das Scheitern mit genügend Beharrlichkeit dennoch in Erfolg münden kann. Die verschiedenen Versuche einer Besteigung des K2 in Pakistan bilden den letzten Teil des Vortrags. Die Besteigung dieses schwierigsten aller 8000er bietet den Rahmen für eine erneute Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Wagnis – Rückzug – Erfolg? Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Vortrag, der sie mit spannenden Bildern und Videosequenzen in die Welt der 8000er aus Fels, Schnee und Eis entführt. Gerlinde Kaltenbrunner spricht live zu ihren Bildern. www.gerlinde-kaltenbrunner.at

Gerlinde Kaltenbrunner, Profibergsteigerin aus Passion und Ralf Dujmovits, Expeditionsveranstalter und staatlich geprüfter Bergund Skiführer, leben gemeinsam im Schwarzwald und sind - wann immer es die Zeit zulässt - beim Sportklettern, unterwegs in den Alpen oder beim Expeditionsbergsteigen. Ralf Dujmovits war zwischen Schule und Medizin-Studium ein Jahr auf Weltreise, bestieg später mit Kunden die höchsten Berge auf sechs Kontinenten und stand auf allen 14 8000er-Gipfeln. Der Öffentlichkeit wurde er durch die 33-stündige Live-Übertragung einer Durchsteigung der Eiger-Nordwand bekannt. Er zählt mit über 40 Expeditionen zu den erfahrensten Höhenbergsteigern und Bergführern. Gerlinde Kaltenbrunner war diplomierte Krankenschwester bis sie sich nach einer Zwischenstation im Sportbekleidungsvertrieb zur unsicheren Karriere als Berufsbergsteigerin entschied. Mit vierzehn bestiegenen 8000er-Hauptgipfeln und zwei 8000er-Nebengipfeln – alle ohne künstlichen Sauerstoff - ist sie eine der erfolgreichsten Höhenbergsteigerinnen weltweit.

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Alpenverein Ein alpiner Verein – mit einem sozialen, ökologischen, kulturellen Auftrag und reicher Tradition.

Die Mitgliedervorteile auf einen Blick bis zu 50 % Ermäßigung bei Nächtigungen auf Schutzhütten klettern auf mehr als 200 künstlichen Kletteranlagen gut versichert unterwegs mit der weltweiten FreizeitUnfallversicherung Unterstützung von Naturschutzanliegen erlebnisreiche Tourenprogramme und Angebote für Outdooraktivitäten zahlreiche Ausbildungsangebote Camps und Umweltbaustellen für Jugendliche Mitgliedermagazin „Bergauf“ und zahlreiche Publikationen OeAV-Shop mit Topprodukten für Bergsportler Alpenvereinswetterdienst im Internet oder als persönliche Beratung

Alle Informationen zu Mitgliedschaft und Angeboten unter: Österreichischer Alpenverein Sektion Kufstein Kinkstraße 24, 6330 Kufstein, Tel. +43 / 5372 / 62767 oeav-kufstein@kufnet.at, www.alpenverein.at/kufstein

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Ausstellung

Die Klettercomics von “Erbse” Eberhard Köpf

erscheinen seit 10 Jahren im Magazin Klettern, im DAV-Panorama und bei “panico, der Alpinverlag” (www.panico.de). Erbse kennt seine Pappenheimer, und seiner spitzen Feder entgeht keiner. Ob Alpinist, Hallenfuzzi, oder Mützenmuffti - vor ihm ist keiner sicher. www.klettercomics.de Vernissage am 24.11.2011 im Rahmen der Veranstaltung mit Gerlinde Kaltenbrunner (Kufstein Arena) und anschließend noch zu sehen in der Stadt Kufstein (Ort und Termin werden noch bekannt gegeben)!


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Wunderliche Geschichte N° 4

Der K2 gilt als einer der schönsten der 14 Achttausender – und als einer der am schwersten zu besteigenden Berge überhaupt. Mit 8.611 Metern ist er der zweithöchste Berg der Erde. Das ist allerdings nicht der Grund, warum er eine „2“ im Namen trägt. Die „Schuld“ liegt bei dem britischen Vermessungsoffizier Thomas George Montgomerie (1830-1878), der im Jahr 1852 aus großer Entfernung im Innern des Karakorum eine Reihe außergewöhnlich hoher Gipfel entdeckte und sie in der Reihenfolge nummerierte, in der er sie sah: K1, K2, K3 usw. Das K stand dabei für Karakorum. Obwohl der Berg beim einheimischen Volk der Balti seit jeher den nicht ganz unpassenden Namen Chogori („der große Berg“) hatte, blieb es international bei dem kalten Namen K2. Im Jahr 1909 leitete der Herzog Luigi Amadeo di Savoia-Aosta (unter anderem Erstbesteiger des 5.489 m hohen Mount Saint Elias in Kanada) eine italienische Expedition, die auf der Route über den Südostsporn, dem späteren „Abruzzi“-Grat, eine Höhe von 6.250m erreichte. 1929 war erneut eine italienische Expedition unterwegs, um den K2 wissenschaftlich zu erforschen. 1954 kehren die Italiener mit einer großen Expedition (über 500 Träger!!) zum K2 zurück. Am 31. Juli machen sich Lino Lacedelli und Achille Compagnoni vom letzten Camp aus in etwa 8.000 m Höhe auf den Weg zum Gipfel. Nur 200 m unter der Spitze geht ihnen der Sauerstoff aus. Sie machen ohne Sauerstoff weiter, schleppen die leeren Flaschen jedoch mit nach oben, um dort einen Beweis für ihren Erfolg zu hinterlassen. Gegen 18Uhr stehen sie nach hartem Kampf als erste Menschen auf dem Gipfel des „Kappa Due“. In den folgenden 23 Jahren wird niemand ihre Leistung wiederholen. Die Expedition und vor allem die beiden Gipfelsieger werden gefeiert. Die Nicht-Würdigung der Mithilfe von Walter Bonatti, eines der begabtesten Bergsteigers aller Zeiten, führte zu Differenzen. Er war es, der den Gipfelsieg erst ermöglichte, indem er – zusammen mit einem Hunzu-Träger – die 20kg schweren Sauerstoffflaschen zum obersten Lager 9 trug. Seine Leistung wurde im offiziellen Expeditionsbericht nicht erwähnt. Von den Gipfelgängern gab es nie eine Danksagung. Bonatti:“ Ich bin in jener Nacht am K2 beinahe gestorben, aber was mich wirklich umgebracht hat, ist dieses halbe Jahrhundert aus Scheinheiligkeit und Lügen“.

Reinhold Messner und Michael Dacher gelang als Kleinexpedition die Besteigung des K2 am 12. Juli 1979 über den Abruzzensporn, erstmals ohne künstlichen Sauerstoff. 1986 besteigen Wanda Rutkiewicz und Liliane Barrard als erste Frauen den K2. Am 23. August 2011 erreicht Gerlinde Kaltenbrunner den Gipfel über die Nordseite. Sie ist damit die erste Frau, die alle Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen hat.

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Jeden ersten Mittwoch im Monat um 20:30 Uhr

JAZZTIME im Q-West mit wechselnden Formationen. Kontaktadresse: Organisator Rene Angerer, Tel. 0699/10403661

Wir beginnen die Spielsaison 2012 mit der Komödie „Eine Liebe im Herbst“ von Alfonso Paso. Aufführungstermine:: 20. und 28. Jänner, 3., 5., 11., 12., 17. und 24. Februar . Ab 10. März zeigen wir das Tiroler Volksstück „Die Thurnbacherin“ von Rudolf Greinz. Weitere Termine: 17., 23., 25., und 30. März sowie am 1. und 14. April. Aufführungsbeginn jeweils um 20.00 Uhr, außer Sonntagstermine um 18.00 Uhr im Kulturhaus Kufstein. Im Juni folgt als großes Freilichtspiel „Kleiner Mann – bleib dran!“ von Dr. Ekkehard Schönwiese in der Festungsarena Kufstein. Hier werden Geschichten aus den 20iger Jahren mit viel Musik, Gesang und Tanz auf die Bühne gestellt. In der Vorweihnachtszeit folgt wiederum für unsere kleinen Theaterfans ein Märchen. Weitere Produktionen sind möglich. Änderungen vorbehalten

tiroler volkstheater

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Auskünfte: Hildegard Reitberger 0676 9161457 Genaue Termine siehe www.stadttheater-kufstein.at


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Franz-Josef-Platz 2a • 6330 Kufstein info@kufsteinerhof.at • www.kufsteinerhof.at Tel.: 05372/71412


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Wunderliche Helfer

Dongschee! Unser handfester Dank, geht an alle die mit Arbeit, Einsatz und Liebe zum Detail die Wunderlichen Veranstaltungen zu dem machen was sie sind:

Aschenbrenner Babs | Amman Bettina | Atzl Dani | Bauer Helmut | Baumgartner Christiana | Baumgartner Luggi | Dlouhy Dani | Dörre Klaus | Eberl Hans-Peter | Ellmerer Astrid | Göhlert Bärbel | Greiderer Kaali | Hohlrieder Renate | Kapfinger Gertraud | Karner Heidi | Karner Ina | Karner Irmi | Karner Maxi | Karner Nina | Karner Olivia | Lamprecht Patrick | Lamprecht Marco | Leitner Uschi | Leitner Klaus | Löffel Harald | Moradzhiev Kalojan | Neuhauser Evi | Neuhauser Lara | Neuhauser Hugo || Neuschmid Edith | Neuschmid Johanna | Neuschmid Marie-Christine | Perterer Gitti | Ruttnig Evi | Ruttnig Gottfried | Strillinger Isabell | Strobl Bastienne | Streckl Reini | Tschenett Hans | Unterladstätter Andi | Unterladstätter Franz | Unterladstätter Norbert | Wagner Christian | Wagner Marian | Wagner Martin | Wechselberger Astrid | Wechselberger Viktoria | Widauer Christian | Zohner Anita.

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â&#x20AC;&#x201C; Sektion Kufstein


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Innotech Management Ges.m.b.H. Salurnerstrasse 22 A-6330 Kufstein T 43-(0)5372 - 6912 - 165 F 43-(0)5372 - 6912 - 169 www.innotech.co.at

BOZNER PLATZ 3 | A-6330 KUFSTEIN HAARLEM@ KUFNET.AT | TEL-05372-64004 DI-FR 9-18 UHR SA 8-15 UHR

A-6330 Kufstein Thierberg 4 Telefon: +43-(0)5372-64562


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+43-(0)5372-65200-0 i n f o @ a s c h e n b r e n n e r. a t

Es sind mehr Augen auf Ihre Drucksorten gerichtet als Sie glauben!

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1 Riedel Glas Weissachstraße 28

4 Altes Sägewerk der Firma Pirlo Trautweinstraße 6

2 Kufstein Arena Fischergries 30

5 Kulturfabrik Kufstein Feldgasse 12

3 Turnhalle Volksschule Sparchen Frauenfelderstraße 5

6 Innotech Kufstein Salurner Straße 22

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W U N D E R L I C H E K U LT U R TA G E I N

K U FS T E I N 2 0 0 8 P R O G R A M M H E F T

DO NOT CHANGE A NEVER RUNNING SYSTEM!

Zu guter letzt: was soll man sagen? nach all den mühen, all den plagen? nach all der freud´ und all dem spaß? das nächste jahr wird´s wieder was!

impressum: herausgeber: kulturverein wunderlich c/o mag hugo neuhauser, oberer stadtplatz 5a, a -6330 kufstein. email:

impressum: info@woassteh.com. web: www.woassteh.com. für den inhalt herausgeber: kulturverein wunderlich, c/o mag. neuhauser, oberer verantwortlich: hugohugo neuhauser. konzept, design, layout: stadtplatz 5a, a - 6330 kufstein, hugo@woassteh.com, www.woassteh.com klaus dörre, cat@inode.at. satz, layout, finish: bärbel göhlert. für den inhalt verantwortlich:produktion: hugo neuhauser, christian widauer kufstein. copyright: © druckerei aschenbrenner, konzept, design, layout: klaus dörre, c-a-t@speed.at, kulturverein wunderlich www.c-a-t.at 2008. alle rechte vorbehalten. satz, layout, finish: bärbel göhlert, office@reklamezeit.at, www.reklamezeit.at produktion: druckerei aschenbrenner, kufstein, www.aschenbrenner.at copyright: © kulturverein wunderlich 2011/2012, alle rechte vorbehalten

Programmheft  

Wunderliche Kulturtage

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