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Moser Schule

Das mehrsprachige Konzept der Moser Schule

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Jahresr체ckblick und -ausblick

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Austauschbegegnungen

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Auff체hrungen

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Klassenfahrten und -exkursionen

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Aktivit채ten im sozialen Bereich

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Sportliches

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Klassenfotos

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Aktivit채ten

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Klassenfotos

Editorial

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Editorial Dass Kinder mit unterschiedlichen Vorkenntnissen in den Fremdsprachen in die Moser Schule eintreten, sehen wir als Chance an. Die Vielfalt bereichert den strukturierten Unterricht und die Unterschiede werden durch mannigfaltige pädagogische Maßnahmen ausgeglichen, so dass am Ende der Primarschulzeit der Schüler die Wahl hat, den Weg des AbiBacs, des zweisprachigen Abiturs mit Englisch oder des klassischen Abiturs einzuschlagen.

Moser Schule frühe Förderung und interaktives Lernen! Das Interesse an der „Bildung von Anfang an“ steht in den Moser Schulen, sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland, im Fokus unserer Bildungspolitik. Das grundständige Gymnasium bietet hier außerordentliche Chancen, diese Tendenz zu verwirklichen. Die sprachliche Förderung steht hier in den ersten zwei Schuljahren im Mittelpunkt. Die Mehrsprachigkeit wird gelebt, die mehrsprachige Kultur durch konkrete Begegnungen mit den Partnerschulen gefördert und durch die Medien unterstützt.

In den letzten zehn Jahren haben sich die verschiedenen Erziehungssysteme in vielen Ländern grundlegend verändert. Von der Primarschule bis zur Oberstufe geht die Tendenz zu „interaktiven“ Unterrichtsmethoden. Das bedeutet einen Wandel in der Lehrerfortbildung, aber auch eine veränderte Haltung der Schüler und Eltern. Hauptsächlicher Unterschied ist der Einsatz von verschiedenen technischen Medien, der es erlaubt, den Schüler noch mehr in seinen eigenen Lernprozess miteinzubinden und ihn noch aktiver Teil des Unterrichts sein zu lassen. Interaktive Whiteboards, Tablets, online-learning, Webcams, Videokonferenzen etc. finden Eingang in den Unterricht und werden in der Moser Schule auch in Zukunft noch gezielter eingesetzt. Das bedeutet nicht, dass wir die

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Schüler noch mehr vor die verschiedenen Bildschirme setzen wollen, im Gegenteil. Ein punktueller, pädagogisch sinnvoller Einsatz dieser neuen Technologien ist unsere Strategie, die es aber auch weiterhin erlaubt, eine schwarze oder grüne Tafel zu benutzen! Der kognitive und a ffe k t i ve Effekt des „dynamic learning“ hat eine g r ö ß e r e Ecole Moser Genf 450 Schüler/innen Motivation des S ch ü l e r s zur Folge, unterstützt die Selbstständigkeit, e r l a u b t Ecole Moser Nyon 380 Schüler/innen eine erhöhte Binnendifferenzierung und vermehrt die Kommunikation der Schüler untereinander und auch zwischen dem Lehrer, dem Lehrund Lernbegleiter und dem Jugendlichen. Ecole Moser Genève | 450 élèves Ecole Moser Nyon | 370 élèves Moser Online | école virtuelle

auch eigene Texte durch spezifische Applikationen zu illustrieren oder zu animieren. Dieses projektorientierte Lernen ermöglicht einen verhältnismäßig großen Bezug zur Realität und verharrt nicht in der Theorie allein.

Ecole Moser Primaire Genf 160 Schüler/innen

Moser Schule Berlin 290 Schüler/innen

Reflexion und Transferarbeit resultieren aus diesen Lernmodulen. „Curiosity is the engine of achievment“ (Ken Robinson) Alain Moser

Ecole primaire Genève | 160 élèves Moser Schule Berlin | 270 élèves Chalets Les Cabris Leysin | 65 lits

Der Einsatz der genannten Medien erlaubt es zum Beispiel den Schülern, virtuell ein Museum am an2 deren Ende der Welt zu besuchen, Vokabeln spielerisch zu trainieren, naturwissenschaftliche Experimente online an großen Universitäten und Instituten zu verfolgen oder

Moser Schule

Editorial

Pia Effront

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Moser schule berlin konzept Geschäftsführer:

Alain Moser

Gesellschafterin:

Pia Effront-Fink

Stellvertretende Geschäftsführerin:

Stephanie Leyser

Schulleitung:

Birgit Kessler Daniela Plümecke

Sekretariat:

Ariane Joachim

Koordinatorin der 5./6. Kl. / Psychologin:

Catherine Michaud

Koordinator der 7.-10. Kl.

Holger Kroll

Schulsozialpädagogin

Ramona Hettwer

Buchhaltung:

Martina Haake

Facility Manager:

Gert Walla

Das mehrsprachige Konzept der Moser Schule Das Immersionsprogramm Im Sinne der mehrsprachigen Erziehung und Schulbildung arbeiten wir nach dem Immersions-Prinzip. Das bedeutet, dass bereits in der fünften und sechsten Klasse neben dem reinen Französischunterricht der Kunstunterricht sowie die Hälfte der Naturwissenschaften, der Geografie und der Musik auf Französisch unterrichtet werden. In Abhängigkeit der Themen wird in dem entsprechenden Sachfach auf Deutsch entweder verzahnt oder additiv gearbeitet. Inhaltlich wird gemäß dem Berliner Rahmenlehrplan gearbeitet.

Motivation schaffen Es ist wichtig, dass jede Sprache mit einer bestimmten Person verbunden wird. Jeder Lehrer der 6

Moser Schule unterrichtet in seiner Muttersprache oder weist die entsprechende Sprachkompetenz gemäß des europäischen Referenzrahmens nach, um in der gewünschten Zielsprache unterrichten zu können. Die Sprachen werden in der Moser Schule real gelebt: Jeder Lehrer spricht auch außerhalb des Unterrichts in seiner jeweiligen Mutter-/ Unterrichtssprache (Pausen, Exkursionen, Reisen, …). Auch die Schülerinnen und Schüler erfahren über den regulären Unterricht hinaus sehr schnell die Notwendigkeit, sich in der Zielsprache Französisch verständigen zu können, denn es gibt ein engmaschiges Austauschprogramm mit unserer schweizerischen Mutter- bzw. Schwesterschule sowie mit einem lycée in Frankreich.


Die additive Dreisprachigkeit Von der fünften Klasse an wird auch Englisch als Fach unterrichtet. Da die Schülerinnen und Schüler mit sehr unterschiedlichen Kenntnissen zu uns kommen, wird dieses Fach klassenübergreifend in verschiedenen Kursen unterrichtet (standard group / advanced group). Da die Stundenanzahl in der Sekundarstufe I an der Moser Schule über dem liegt, was der Berliner Senat empfiehlt, ist bis Ende der Sekundarstufe I ein beachtlicher Spracherwerb realisierbar. Ab dem Schuljahr 2014/15 erfolgt der Politikwissenschaft-Unterricht in Klasse 9 für alle Schülerinnen und Schüler in englischer Sprache. Für Quereinsteiger ist zusätzlich ab der 8. Klasse der Geschichtsunterricht in englischer statt in französischer Sprache möglich. Generell ist im Nachmittagsbereich die Teilnahme an Debating-Kursen für alle Klassenstufen möglich. In der Oberstufe können die Fächer Politikwissenschaft und Debating auf Englisch belegt und ins Abitur eingebracht werden. Dadurch wird eine sogenannte additive Dreisprachigkeit ermöglicht.

Die Wichtigkeit der deutschen Sprache Wissenschaftliche Studien aus dem In- und Ausland bestätigen unsere eigenen Beobachtungen: Der Immersionsunterricht bewirkt bei den Schülerinnen und Schülern ein hohes Interesse auch an der Muttersprache.

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Moser schule berlin konzept

Eine exzellente Beherrschung der Muttersprache ist nicht nur kompatibel mit einer bi- oder trilingualen Ausbildung, sondern intensiviert sogar die Erfolge in den anderen Zielsprachen. Deswegen legen wir sowohl Wert auf einen anspruchsvollen Deutschunterricht als auch auf die Tatsache, dass wir grundsätzlich mehrere Sachfächer pro Schuljahr auf Deutsch unterrichten.

Abschlüsse und Zertifikate Bereits Ende der 10. Klasse kann jede Schülerin und jeder Schüler zusätzlich zum MSA (Mittleren Schulabschluss) 7


Moser schule berlin konzept ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am bilingualen Sachfachunterricht in

französischer Sprache erhalten. Ab der elften Klasse erfolgt dann der Eintritt in die Oberstufe, wobei sowohl das Abitur als auch das AbiBac in 12 Schuljahren absolviert werden. Zusätzlich können Cambridge-Zer-

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tifikate erworben werden, sodass neben der französischen auch die englische Sprachkompetenz bescheinigt wird. Dadurch wird die Möglichkeit gegeben, auch an verschiedenen ausländischen Universitäten studieren zu können. Hingeführt wird zu den verschiedenen Prüfungen mithilfe von freiwillig zu absolvierenden Sprachtests im Englischen, die in Kooperation mit dem Cambridge Examen London jährlich ab der 7. Klasse angeboten werden. Zusätzlich wird seit dem Schuljahr 2009/10 auch die französische Delf-Prüfung ab der 7. Klasse durchgeführt. Die französische Botschaft hat der Moser Schule im Schuljahr 2012/13 den Titel „centre de passation“ für Delf-Prüfungen verliehen.


Aufgrund der erfreulich vielen Neuanmeldungen werden wir ab August mit fast 291 Schülern starten. Die Moser Schule wird auch in Berlin immer bekannter, daher wird es dieses Jahr wieder zwei 5. und zwei 6. Klassen geben. Ab Klasse 7 sind alle Klassen mit 20 Schülern, unserer Wunschgröße einer Klasse, besetzt. Hier gibt es mittlerweile Wartelisten – für eine junge Schule wie die unsrige ist das ein anerkennendes Lob durch die Eltern, das besonderes Vertrauen in unsere Schule und unsere Arbeit ausdrückt. Das ständige Wachsen der Moser Schule und die selbst auferlegte Verpflichtung dieser Veränderung pädagogisch und organisatorisch Rechnung zu tragen, verlangen ständig von uns Anpassungen vorzunehmen. Dies erleben wir als Chance, denn sie machen unsere Schule lebendig und zeitgemäß. Neben neuen Schülern wer-

den auch mehrere neue Kollegen bzw. Kolleginnen unseren schulischen Alltag ergänzen und bereichern. Mit inzwischen fast 40 Mitarbeitern und der Erfahrung von beinah 10 Jahren in Berlin ist die Moser Schule erwachsen geworden – auch dank der ständigen Kooperation mit unserer Mutterschule in Genf.

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Schuljahresausblick

Besonders freuen wir uns gemeinsam auf das Feiern des 10-jährigen Bestehens am Standort Berlin. Dieses Ereignis werden wir im Sommer gemeinsam mit Ihnen, unseren Freunden, unseren bisherigen Absolventen und den Menschen, die uns in den letzten Jahren begleitet haben, gebührend feiern – lassen Sie sich überraschen, wir freuen uns bereits auf Ihre Teilnahme. Stephanie Leyser

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Schuljahresrückblick Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, Freunde und Förderer der Moser Schule,

mitteln, selbstorganisiertes Lernen zu lehren. Und bei alledem ist die Vermittlung sozialer Kompetenzen nicht zu vernachlässigen. Dabei didaktisch und methodisch immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, ist oberstes Ziel bei der Suche und Auswahl nach neuen Kollegen auch im sozialen Bereich. So konnten wir in diesem Schuljahr Frau Hettwer als Sozialpädagogin für Oberstufen- und bei Bedarf auch für Mittelstufenschüler gewinnen. Sie bildete u.a. unsere neuen Streitschlichter aus, die nun ihrerseits dazu beitragen, das soziale Klima unter den Schülern zu verbessern.

es ist wieder Zeit, dieses gerade zu Ende gegangene Schuljahr zu reflektieren. Es dauerte vier Wochen länger als das vorherige und war doch gefühlt mindestens vier Wochen kürzer. Woran liegt dieses Gefühl? Die Zahl der außerunterrichtlichen Nicht nur die klasVe r a n s t a l tu n g e n sische gymnasiale wie AustauschbeAusbildung stand gegnungen, Kurzauf dem Profahrten mit untergramm; längst hat richtsrelevantem die berufliche OriHintergrund, Prakentierung Einzug tika, Besichtigungehalten und ihren gen etc. hat weifesten Stellenwert ter zugenommen. in unserer Schule. Die Schüler haben Die Projektwoche dabei vielfältige in Zusammenarbeit Einblicke in wismit FIKO war einer senschaftliche und der Schritte in diepraktische Lebenssem Schuljahr, den bereiche gewonAuszeichnung aufgrund jahrgangsbestem Zeugnis Schülerinnen und nen. Wichtig bei Schülern die Berufswelt näher zu all diesen zusätzlichen Angeboten bringen. Der Career Day am Ende ist jedoch auch, den eigentlichen des Schuljahres für die Klassen 9 Auftrag von Schule nicht aus den bis 11 sowie der GK Studium und Augen zu verlieren: unterrichten, Beruf, von Frau Keil geleitet, bereiWissen und Lernstrategien ver10


tet die Oberstufenschüler gezielt auf die Wahlmöglichkeiten nach dem Abitur vor. Das Qualitätssiegel für exzellente berufliche Orientierung im Frühjahr diesen Jahres

in deutscher statt in französischer Sprache und ab Klasse 8 Geschichte in englischer statt in französischer Sprache. Wer konsequent alle in der Moser Schule möglichen

war daher nur eine logische Folge der Anstrengungen von Frau Keil und Frau Plümecke sowie weiteren Kollegen.

Sachfächer (Geschichte, PW, Debating) in englischer Sprache wählt, der kann später ein deutsch – englisch bilinguales Abitur ablegen.

Moser Schule

Schuljahresrückblick

Der starken Nachfrage unserer Schule durch Schülerinnen und Schüler vor allem bilingualer deutsch-englischer Schulen haben wir durch den Ausbau des englischen Zweiges neben dem von jeher bestehenden französischen Zweig Rechnung getragen. Für diese Schüler, die ab der 7. Klasse und später zur Moser Schule stoßen, in der Regel mit hervorragenden Englisch- und eher bescheidenen Französischkenntnissen, gibt es einen neubeginnenden Französischunterricht ab Klasse 7. Diese Schüler wählen in Klasse 7 Geographie 11


Schuljahresrückblick

Auch im organisatorischen Bereich haben wir uns noch einmal verstärkt, um den gewachsenen Herausforderungen einer größer werdenden Schule gerecht zu werden. Frau Haake als Assistentin für Frau Leyser ist für die Buchhaltung zuständig. Wir freuen uns zudem über die Verstärkung, zu der Frau Joachim im Sekretariat für uns im vergangenen Jahr geworden ist. In ihrem Bereich galt es viele Vorgänge neu zu strukturieren, um sie den Erfordernissen einer größeren Schule anzupassen.

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Ich bedanke mich bei all denen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Auf das neue Schuljahr freut sich mit Ihnen Birgit Kessler


Und wieder gab es etwas zu feiern: Am Ende des Schuljahres wurden unseren stolzen Schülerinnen und Schülern die MSA-, Abitur- und BacZeugnisse überreicht. Der Notendurchschnitt des Abiturs lag wieder deutlich unter dem Berliner Durchschnitt (2,4) – die Moser Schule hat in diesem Jahr einen Durchschnitt von 2,1 geschafft und erstmalig einem Abiturienten das Abitur mit der Durchschnittsnote 1,0 verliehen. Ganz herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle noch einmal an David Gabel! Auch die Prüferin aus Frankreich, die eigens für die mündliche bacPrüfung anreiste, war sehr beeindruckt von der Leistung unserer Schülerinnen und Schüler und hätte diese gern mit nach Frankreich genommen, um sie gegen ihre eigenen Schüler auszutauschen… Alle sieben bac-Kandidatinnen und Kandidaten haben die bac-Prüfungen erfolgreich abgelegt. Drei davon mit der mention bien und weitere drei sogar mit der mention très bien. Auch Madame Spielewoy,

chargée de la mission pédagogique der französischen Botschaft, war begeistert ob der Ergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler: „ Les résultats de vos élèves au bac sont excellents! Je suis ravie de célébrer cette réussite avec vous.“ Folglich war sie bei der Übergabe der bac-Zertifikate persönlich zugegen, um die Kandidaten zu beglückwünschen und die Zeugnisse zu überreichen, was auch uns sehr freute.

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MSA, Abitur und AbiBac 2014

Auch die Kandidaten des MSA freuten sich über etliche Noten und feierten aber zusätzlich, dass sie nun ihren Lernweg schulisch weiter fortsetzen dürfen. Denn der MSA gilt als Eintrittskarte in die Oberstufe. Es gilt also weiterhin, das vorhandene Wissen kontinuierlich aufzubauen und sich von Beginn an zu engagieren, denn alle Noten der Oberstufe zählen vom ersten Tag an für das Abitur. Um hier hervorragende Ergebnisse erzielen zu können, steht auch dem nächsten Jahrgang der Oberstufe ein breites Angebot an Leistungskursen zur Verfügung: Neben Französisch, Englisch, Deutsch, Politikwissenschaft und Kunst können auch Mathematik, Biologie, Chemie und Physik gewählt werden. So stehen auch diesem Jahrgang alle Wege offen, einen Abiturdurchschnitt von 1,0 zu erzielen!

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MSA, Abitur und AbiBac 2014 Auch uns Lehrende und Prüfende freuten die Noten und die Erkenntnisse, die der eine oder andere gerade beim Erarbeiten der MSA-Präsentationsprüfung erlangte und die in wunderbare Ergebnisse mündeten. Da in diesem Jahr etliche

rienten dieses Jahr ihren Abi-Ball erstmalig allein organisiert und ausgerichtet hatten. Dieser fand in der Amber-Suite statt und war ebenfalls ein voller Erfolg, wie die nachfolgenden Fotos zeigen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für diese gelungene Organisation! Wir wünschen allen 10. Klässlern gutes Gelingen in der Oberstufe und den Abiturienten bzw. AbiBac-Absolventen viel Erfolg auf dem weiteren Lebensweg! Gehen Sie weiter Ihren Weg, den Sie so souverän begonnen haben! Daniela Plümecke

Schülerinnen und Schüler einen Antrag auf Einzelprüfung einreichten, werden wir den Fokus nächstes Jahr wieder stärker auf Partnerund Gruppenprüfungen legen, um auch in dieser Hinsicht einen noch stärkeren Lernzuwachs erzielen zu können. Die Zeugnisübergabe fand diesmal wieder in den Räumlichkeiten der Moser Schule statt, die sich hierfür schön herausgeputzt hatte. Zwischen Bambusgräsern und schweizerisch anmutenden rot-weißen Blumen ließ es sich fröhlich feiern, wobei es für die Abiturienten sogar schon die zweite Feier zum gleichen Anlass war, da die Abitu14


Moser Schule

MSA, Abitur und AbiBac 2014

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Zeugnisverleihung

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Moser Schule


Neue kursräume Einweihung der neuen Oberstufenräume in der Heerstraße Mit Beginn des neuen Schuljahres hat sich die Moser Schule nicht nur zahlenmäßig vergrößert – nein, auch räumlich gab es Zuwachs! Seit

dem Sommer 2013 gehen insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler in die Oberstufe der Moser Schule. Der Unterricht erfolgt hier traditionell nicht mehr im Klassenverband, sondern in Abhängigkeit der gewählten Kurse. Um ein konstruktives und angenehmes Arbeiten zu ermöglichen, nutzen wir hierfür Räumlichkeiten in der benachbarten Heerstraße 18 – 20. In insgesamt drei Unterrichtsräumen findet ein Großteil der Fächer statt. Lediglich für die Fachräume Physik, Chemie, Biologie, Kunst, Musik und Darstellendes Spiel gehen die Schüler/innen in die Badenallee. Zusätzlich verfügen die neuen Räume über eine kleine Küche, ein 18

Büro und einen Aufenthaltsraum, der sowohl Computer und Tische zum Arbeiten, aber auch ein Sofa und Sessel zum Entspannen beherbergt. Die Schüler/innen und Schüler haben sich schnell ein Bild gemacht von den neuen Lernbedingungen: - gut zum Lernen, - professionell, - modern mit Smartboards, - gemütliche Atmosphäre (z.B. durch Teppiche), - weniger Schulatmosphäre, sondern Seminar-/Uni-Charakter, - Ruhe zum Arbeiten, - schön, gut gelungen, - gutes soziales Miteinander - Arbeiten auch in Freistunden und Pausen gut möglich (im Aufenthaltsraum) - Küche ist prima für Pausenverpflegung

Da die Räume im 4. Stock liegen, haben sie für einige einen noch etwas unfreiwilligen sportlichen Nebeneffekt, wenn man nicht auf den Fahrstuhl warten möchte…


Moser Schule

Neue kursräume

Auch die Eltern der 10. bis 12. Klassen konnten sich die neuen Räumlichkeiten im Rahmen einer Einweihungsfeier im Beisein der Geschäftsführung anschauen und waren ebenfalls sehr begeistert von diesen Lernbedingungen. Daniela Plümecke

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Auszeichnung Berufssiegel Anfang des Schuljahres 2013/14 stießen wir auf eine E-Mail des PSW Berlin (Partner Schule Wirtschaft). Nachdem es in vielen Bundesländern schon existierte, wollte der PSW in Zusammenarbeit mit dem Berliner Senat in diesem Jahr erstmalig das Qualitätssiegel für exzellente berufliche Orientierung auch in Berlin verleihen. Das Moser Team Berufsorientierung setzte sich mit der Schulleitung zusammen und es wurde gemeinsam beschlossen, dass wir uns bewerben. Zunächst wurden vom PSW vor allem Dokumente verlangt, die die Tätigkeiten des Moser Teams hinsichtlich einer beruflichen Orientierung unserer Schülerinnen und Schüler belegten. Außerdem wurde ein ausführlicher Fragebogen zum Thema beantwortet. Diese Unterlagen wurden nun von einer Prüfungskommission evaluiert. Anfang des Jahres 2014 erhielten wir die Nachricht, dass wir es in die zweite Runde geschafft hatten. So kam im Mai ein Auditteam an die Moser Schule, um die berufliche Orientierung vor Ort zu bewerten. An diesem Tag sprachen drei Vertreter aus Wirtschaft und Senat mit Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung, dem Berufsorientierungsteam, weiteren Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und einigen unserer Partner aus der Wirtschaft. Außerdem prüfte das Auditteam weitere Unterlagen und verfasste 20

zum Schluss einen Bericht, den es an die Jury schickte. Nun hieß es abwarten. Ende Juni kam die Nachricht: Wir haben es geschafft!!! Im September wird der Moser Schule Berlin das Qualitätssiegel für exzellente berufliche Orientierung zunächst für vier Jahre verliehen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit einer Re-Zertifizierung. Gewürdigt wird mit diesem Berufssiegel die Arbeit des Moser Teams im Bereich der Berufsorientierung. Dazu gehören schon ab der Primarstufe Ausflüge, die die Sozialkompetenz und das Arbeiten in der Gruppe schulen, sowie individuelle Evaluationsgespräche und das enge Austausch-


se 9 und das Sozialpraktikum in Klasse 10 absolvieren können. Auch die Fahrt auf den Schulbauernhof steht unter dem Motto des tatkräftigen Arbeitens und Anpackens. Außerdem nehmen unsere Schülerinnen und Schüler regelmäßig an Veranstaltungen wie dem Sozialen Tag, dem Charity Lauf, Lesungen etc. teil. In der Oberstufe findet eine Woche der Berufsorientierung statt, in der die Schülerinnen und Schüler Bibliotheken, Universitäten und Betriebe kennenlernen. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den Grundkurs Studium und Beruf zu besuchen. Am Ende des Schuljahres findet immer der Career Day statt, der von eben diesen Grundkursschülerinnen und -schülern organisiert und von den Klassenstufen 9-11 besucht wird.

Moser Schule

programm mit der Moser Schule in Genf und Nyon. In der 8. Klasse wird ein Bewerbungstraining absolviert, sodass im weiteren Verlauf der Mittelstufe die Schülerinnen und Schüler das zweiwöchige Betriebspraktikum in Klas-

Dies ist nur ein Auszug aus den Aktivitäten der Moser Schule hinsichtlich der Berufsorientierung und das Moser Team ist ständig dabei, sich auch dahingehend weiterzuentwickeln. Das ausführliche Curriculum der Berufsorientierung der Moser Schule finden sie auf unserer Homepage unter www. moserschule.de unter dem Stichwort der Studien- und Berufsorientierung. D. Plümecke, K. Keil 21


Comité Denis Diderot Preise für Schülerinnen und Schüler der Moser Schule Das Comité Denis Diderot e.V. ist ein Komitee zur Fö r d e ru n g der französischen Sprache in Berlin. Es organisiert kulturelle Veranstaltungen rund um die französische Sprache und zeichnet jedes Jahr Schüler und Schülerinnen aus Berlin und Umgebung für ihre Kenntnisse der französischen Sprache im Rahmen ihrer Schularbeit aus, die „Französisch als Fremdsprache“ belegt haben. Am 21. Februar 2014 wurden in Kooperation mit der Kulturabteilung der französischen Botschaft im französischen Institut Berlin Preise an besonders motivierte Schüler verliehen. Fünf Schülerinnen und Schüler der Moser Schule waren unter den Preisgewinnern.

Vendredi 21 février 2014 Friederike (6a), Maximilian (6b), Alara (7a), Anna Lea (9a) et David (12) sommes allés à l´institut français. 22

Quand nous sommes arrivés, nous sommes allés dans une salle. Là, on a vu beaucoup d´élèves d´autres écoles. Ils

ont gagné des distinctions pour une compétition sur Internet. On a reçu des livres en français, des prix, des CD et des bons. Après ça, on a fait des activités théâtrales avec « La Ménagerie ». C´était très bien. Les organisateurs des ateliers étaient sympa. Les autres classes étaient des élèves des écoles : Walter Rathenau, Lessing Gymnasium et Hermann Hesse Gymnasium. À la fin de la journée, on a mangé des gâteaux avec du jus de pomme ou du jus d´orange. La journée était très intéressante! Alara H. (7A) et Friederike W. (6A)


Classes 7 Les classes 7 ont été à Genève du 13 au 21 mars 2014, où un programme était organisé avec les classes par-

tenaires de l‘école Moser. Le premier jour nous sommes arrivés à 11 heures 15 à l‘aéroport de Genève et sommes allés avec les transports publiques à l‘école Moser. Là, nos correspondants nous attendaient. Après avoir mangé, il nous ont montré l’école. Ensuite on nous a présenté le programme de la semaine. Le lendemain, nous avons fait un rallye dans la ville puis l’après-midi, nous sommes allés au Musée de la Croix-Rouge. Dans le musée il y avait une grande archive avec le nom de toutes les personnes disparues dans le monde entier. Pendant le week-end la plupart des enfants sont allés skier, comme moi.

Je suis allé à Saas-Fee qui est à trois heures de route de Genève avec mon corres Alexandre. Le lundi d’après, nous avons tous travaillé ensemble sur le thème de l’eau. Le lendemain a été - je pense - pour tous les enfants, le jour le plus excitant parce que nous sommes allés à Gruyère, où nous avons visité la chocolaterie Cailler. Quelques élèves ont mangé trop de chocolat!

Aktivitäten

Echange avec Genève

Les jours suivants, nous avons travaillé à nouveau sur le thème de l’eau, puis le jeudi après-midi nous sommes allés faire du bowling à Meyrin. Enfin, le dernier jour, les parents de nos correspondants sont venus à l‘école pour écouter et voir nos présentations sur le thème de l’eau. Dans la soirée, nous sommes retournés à Berlin en avion. Pour tous les professeurs qui nous ont accompagnés, ce n‘était pas un travail facile. Nous leur disons merci. Ariel G. (7b)

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Leysin 2014 Dimanche à onze heures et demie, la classe cinq est à l´aéroport avec Madame Michaud et Monsieur Mandler. On va enregistrer les valises et on dit au revoir aux parents. Nous sommes un peu excités. Après le

cherchons nos affaires pour faire du ski. Nous partons du chalet avec les skis. Il y a du brouillard toute la journée. Le midi, nous mangeons dans un petit restaurant sur les pistes. C´est génial. L´après-midi, nous retournons au chalet. Là, nous mangeons un gateau et nous jouons après à des jeux. Le soir à 21 heures, nous dormons. Jakob

les On vo ler contrôle de sécurité, nous avons vingt minutes pour acheter des souvenirs et des boissons. A une heure et demie, notre avion va à Genève. Après l´atterrissage, on va avec un bus à notre chalet. Au chalet, nous faisons nos lits et mangeons notre repas. Puis, nous avons un peu de temps libre. A neuf heures, les professeurs éteignent les lumières et tout le monde est fatigué. Sebastian Mercredi matin, nous prenons notre petitdéjeuner à huit heures et quart. Nous mangeons un pain typique de la Suisse et on boit un chocolat chaud. Ensuite, nous allons dans nos chambres et nous 24

Leysin est très cool!!! Aujourd´hui jeudi, nous faisons une fête avec élèves de Nyon après le ski. danse sur le CD de Jael: “BraHits 2013”! Monsieur Mandet Madame Michaud dansent

aussi avec nous. Ça, c´est super! D´abord, nous écoutons les chansons lentes et après les chansons rapides. Jael danse avec un garçon de Nyon. Après , nous allons au lit à dix heures. Joselina


Vendredi. C´est notre dernier jour de ski. J´ai perdu mon bâton de ski depuis le télésiège et après Monsieur Mandler va le chercher. L´après-midi, nous allons faire les magasins. Il y a des garçons qui ne peuvent pas venir. Ils ont fait des bêtises. Les magasins à Leysin sont super. Le soir, nous mangeons de l´émincé de boeur et après nous faisons encore une petite disco. Puis, nous allons dans notre chambre. Lilith

Aktivitäten

sur une très petite montagne et on regarde la vue sur Lausanne et le Rhône. Nous regardons ça pendant cinq minutes et puis on va au chalet et on mange le dernier repas. Après, nous allons attendre le bus pour aller à Genève. Dans le bus, je fais beaucoup de choses. A l´aéroport, nous allons à l´enregistrement des valises et après, il nous reste quinze minutes pour aller à la Migros et acheter des souvenirs. Voilà, c´est le samedi à Leysin et à l´aéroport. Aimé

Maintenant, je raconte l´histoire de Leysin le samedi... A sept heures, Jakob, Armand, Philipp et moi, nous nous réveillons et nous faisons nos lits. Puis à huit heures et quart, on mange dans la cantine. Après ça, on fait une bataille de boules de neige avec mes copains. Ensuite, nous allons avec toute la classe 25


Voyage à Besançon Klasse 11 Notre classe de 11e LK Französisch est partie à Besançon du 14 au 18 Novembre 2013 pour rencontrer les correspondants bisontins (c’est le nom des habitants de Besançon). Le lendemain de notre arrivée, nous avions rendez-vous au lycée Claude Ledoux, un lycée immense de plusieurs étage. On nous a montré les salles les plus importantes. Pendant notre séjour, nous avons visité la Maison Pasteur à Dole, puis le Château de Joux. On a eu de la chance car il faisait beau et on avait une vue superbe sur le paysage. Un jour nous sommes allés faire un tour dans la ville natale de Gustave Courbet, un peintre réaliste du 19e siècle. On est allé voir une chapelle construite par Le Corbusier, un architecte suisse, à Ronchamp puis on a visité un musée consacré à l’esclavage, ou à la « négritude ». La guide a expliqué que les paysans au 18e siècle avaient entendu parler de l’esclavage et en étaient tellement choqués qu’ils ont demandé son abolition (Abschaffung). Les villageois sont restés célèbres pour cela. Mercredi nous sommes restés au lycée pour suivre les cours avec les correspondants. Nous avons assisté à un cours d’économie et de français. Nous étions plus de trente dans les salles de classe et 26

ce n’était pas toujours facile d’avoir le silence! Jeudi on a eu une grosse surprise: il a neigé! La sortie prévue à la Bibliothèque municipale a été annulée et on a regardé un film

« Persépolis » après quoi nous sommes sortis pour visiter l’Observatoire de Besançon. C’était une semaine très intéressante. Les correspondants et leurs professeurs étaient vraiment gentils et on sera très contents de les accueillir à notre tour à Berlin au mois de mars 2014. Véronique Stowiezky


Klasse 11 – LK Französisch Nous avons reçu nos correspondants de Besançon du lundi 10 mars au mardi 18 mars. Le jour de leur arrivée on les a accompagnés au stade olympique de Berlin. Le

sée de la RDA. Puis l‘après-midi on leur a montré des parcs et des lacs dans le quartier de l‘école. Jeudi, le jour suivant, ils ont visité le camp d‘extermination de Hohenschönhausen à Brandebourg. Vendredi les élèves français ont participé à une randonnée au centre-ville de Berlin. Le weekend, les correspondants sont restés en famille. Lundi ils ont pu participer au cours de leur correspondant allemand et nous avons mangé avec eux dans la cantine de l‘école Moser. Puis mardi était leur jour de départ. C‘était une belle expérience et nous aimerions bien refaire un échange comme celui-là. Nous avons fait de belles rencontres inoubliables.

Aktivitäten

Visite de Besançon à Berlin

Clara B., Julie P. et Luc T.

lendemain matin, les correspondants nous ont accompagnés au cours de sport et ont participé aux disciplines. L‘après-midi nous avons visité le musée juif de l‘histoire. Puis nous avons aidé nos correspondants à faire un rallye en ville qui a duré 3 heures. Mercredi, le troisième jour de leur séjour, les correspondants ont visité le mu27


Individualaustausch

Vorlesewettbewerb 2014

zwischen der Ecole Moser Genève und der Moser Schule Berlin

Regional- und Landesentscheid

Auch im vergangenen Schuljahr haben wieder viele Schüler das Angebot des individuellen Schüleraustausches genutzt und sechs bis acht Wochen an der Partnerschule in Genf oder Berlin verbracht. Sechs Schülerinnen und Schüler unserer 9. Klassen waren zu verschiedenen Zeitpunkten in Genf und acht Schülerinnen und Schüler aus der Schweiz waren über das Jahr verteilt in der Berliner Moser Schule. Sie wohnten jeweils in Gastfamilien und gingen mit in den regulären Unterricht. Lediglich während des Unterrichts der eigenen Muttersprache wird selbstständig an einem Projekt / Thema gearbeitet. Schülerinnen und Schüler, die sich im Schuljahr 2014/15 für einen Individualaustausch interessieren, schreiben eine „Lettre de motivation“ und geben diese umgehend bei mir ab. Zusammen mit Mme Infante aus der Schweiz werden wir dann den Zeitpunkt für einen Austausch festlegen. Zwei Zeiträume bieten sich an: - die Zeit zwischen Herbst- und Winterferien 2014 - die Zeit zwischen den Winter- und den Osterferien 2015. Birgit Kessler 28

Lilith Wennmachers (6a) beeindruckte die Jury! Lilith Wennmachers, die diesjährige Gewinnerin des schulinternen Vorlesewettbewerbs der Moser Schule in der Kategorie der 5. / 6. Klassen, hat unsere Schule am 18.2.2014 bezirksweit vertreten. Die Gewinner aller Charlottenburger Grund- und Oberschulen sind hier gegeneinander angetreten und mussten in einem ersten Schritt einen dreiminütigen Auszug aus einem selbstgewählten Jugendbuch lesen. Lilith präsentierte sehr souverän „Die Brautprinzessin“ von William Goldman und hat hierbei akzentuiert, geschickt betont und mit einem Schmunzeln vorgelesen. Nach dieser ersten Runde musste dann ein unbekannter Jugendbuchtext vorgelesen werden. Hier schloss ein Leser am Vorredner an, sodass bei den Zuhörern keine Langeweile aufkam und alle weiter mitfieberten. Das Leseniveau aller Teilnehmer war hoch, doch auch hier konnte Lilith überzeugen, weil sie selbst den unbekannten Text mit nur wenigen Versprechern meisterte. Nach bangen Minuten des Wartens, in denen sich die Jury beraten hatte, ging es dann zur Siegerehrung: Für jeden gab es ein Buchgeschenk sowie eine Urkunde. Zudem wur-


den aus der Runde der Charlottenburger Schulen fünf Kandidaten ausgewählt, die dann am Dienstag, dem 18.3.2014 gegen die Gewinner der Wilmersdorfer Schulen antre-

ten mussten. Zu diesen fünf Auserwählten gehörte Lilith. Doch damit nicht genug! Lilith siegte auch am 18.3. souverän, als es darum ging, wer der Vertreter / die Vertreterin für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf beim Landesentscheid in Mitte sein sollte! Mit einer großen Portion Nervosität kam dann am 14. Mai 2014 in der Stadtbibliothek Berlin der große Moment des Landesentscheids… Hier war nun mehr als nur geballte Kompetenz am Start… die jeweiligen Sieger der Berliner Bezirke traten gegeneinander an – und auch hier konnte nur eine/r siegen. Wie bei den vorhergehenden Wettbe-

werben musste an diesem Tag ein bekannter Jugendbuchtext vorgetragen werden sowie ein fremder Jugendbuchtext. Die Spannung am Ende stieg ins Unermessliche… Eine kompetente Jury aus Autoren, Synchronsprechern und Vorsitzenden des Börsenvereins entschied sich schließlich für einen Schüler aus einem anderen Bezirk als Sieger des diesjährigen Landesentscheids. Doch niemand musste traurig sein! Alle Leserinnen und Leser des Landesentscheids sind unglaublich weit gekommen, um etliche Erfahrungen reicher und haben noch das eine oder andere Buch als Präsent erhalten. Und nicht zuletzt dies kann ihnen niemand nehmen: „Bücher sind das Tor zur Welt. Man kann neue Dinge entdecken, Freunde finden, Feinde fürchten“, ohne dass sie einem zu nahe treten, wie es in der Eröffnungsrede an diesem Tag hieß.

Aktivitäten

Vorlesewettbewerb 2014

Gratulation noch einmal auf diesem Wege an Lilith Wennmachers, die sicherlich nicht ahnte, was sich alles ereignen würde, als sie sich bereit erklärte, beim schulinternen Vorlesewettbewerb mitzumachen! Und wir wünschen natürlich weiterhin viel Spaß beim (Vor-)Lesen! Daniela Plümecke 29


W체hlm채use

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Aktivit채ten


Projekt mit der deutschen oper ost

8 Deutsche Oper Berlin

er der Wie die Profis Sechstklässl Moser-Schule, einem igen sprach ssiche franzö ganze Gymnasium,gehen eine Woche lang in der ein Deutschen Oper aus und

FOTOCREDIT TAG MIT 6 PUNKT

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April 2014 | Berliner Morgenp

igen & Moleküle“ beschäft Im Workshop „Gefühle ettis „Liebestrank“ sich Schüler mit Doniz

Oper Lasst es brodeln! Vorsicht, Explosionsgefahr! Wenn man Zutaten vermischt, die nicht unbedingt zusammengehören, bringt das mitunter einen Knalleffekt mit sich. Gerade in der Musik ist Diese das oft der Fall. auch Erfahrung machen seines Gong, Professor und sein Assistent er, erfind Klang ens Zeich Reagenzgläsern, SalHans Krach. Zwischen n die umtriebigen ben und Tinkturen suche Urformel der Muder nach ftler Wissenscha ssor und sein Profe sik. Der durchgeknallte ertrank. Mit dieHelfer erfinden einen Zaub , können sie ndest zumi sie sem, so glauben k endgültig entdas Geheimnis der Musi ch ist es dann einfa so Ganz . sseln schlü t den beiaber nicht. Zum Glück komm rchor der den Forschern der Kinde Hilfe. zu Berlin Oper Deutschen noch das Und dann ist da ja auch .. kum. Publi junge ist los „Piff, paff, bumm – Was es Ende im Musiklabor?“ heißt beim lerei Tisch der in März KinderKinderkonzert mit dem Spielchor. Den leitet seit der Lindzeit 2012/13 Christian udiehorst. Neben der Einst n für partie rchor Kinde der rung der Didie große Bühne erarbeitet Team der rigent gemeinsam mit dem ein mo“ Oper schen Deut „Jungen gramm. Dadernes Kinderopern-Pro en. usi bei kann es schon mal krach So., 30. Termine: Sa 29. März und - 8 € n 16 März, jeweils 11 Uhr. Karte

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die Geschichte „Je t'aime Adina!“ Nun, rino ist in die ist simpel: Der arme Nemo aber die will bt, gebildete Adina verlie Zu allem Übernichts von ihm wissen. reichen Rivam seine mit noch fluss hat er Also braucht Nelen Belcore zu kämpfen. Liebestrank, daeinen end dring o morin ändern. Und tatmit sich Adinas Gefühle sächlich: Der Trank wirkt in und Adina verliebt sich eine Nemorino. Es gibt nur se-Bl ouin es T Von Jacqu eline Krau Problem: Nun muss sie ihm sagen, und ihre Rolle eiter AuKursl “ plait! zu n vous s'il Perso en ilence von ihrer privat seine Stimjähgustin Ruhabura erhebt trennen, fällt einer Zwölf ten haben Anauf ingt me, und nach einigen Minu unbed nicht rigen begrif, es auch die letzten im Raum hieb leicht. (Erst recht nicht die Positioauch fen: Es geht los, ab auf wenn sie den Co-Star beginnt. 16 Sechstrobe ganz laufp e Bühn Durch die nen, abseits der ler der Moserklässlerinnen und Sechstkläss Woche, wie schön süß findet.) ganze Schule Berlin gehen eine So errötet unsere Adina chen Deuts der nhaus Oper im die Profis, und spielt nervös mit ihrem des Teil sind Sie Oper Berlin ein und aus. , aber „Je t'aime“ zu saKleid Moleküle“ und beFraWorkshops „Gefühle & gen, kommt gar nicht in Zeit intensiv mit stin Ruhabura ist aber schäftigen sich in dieser Anleitung Augu Unter eiter nis ir Kursl ekennt ge! (L’elix Liebesb k“ stran Probleura – ichen Ruhab sämtl tin der Opera buffa „Der Liebe mit Augus iter weise glücklicher etti. Unter An- von Kursle vertraut und d’amour) von Gaetano Doniz Gekicher der Mitschüler men des Bühnenlebens Augustin Ruhabura und unteres zur Verlobung isit: Eine Sont leitung der Schauspieler reicht ihr das rettende Requ Compagnie Iri- – komm Adina verstesich und Isabelle Townsend der der r genau hingesehen: t hinzu, nenbrille, hinte na Brook wird hier ganz rino so endlich ihre Liebe lerischen Anspruch komm künst Nemo und ist cken genau ist öWas allement! komplett in Franz natur shop ais Work Was passiert im „L’elixir“? franc En der dass kann. hen allem: Was hat Moser-Schule ist geste sich die beiden also eigentlich Kunst? Und vor sisch gehalten ist. Die eizer Am Ende verloben tun? es Gymnasium nach Schw großem Gekicher der das überhaupt mit uns zu privat unter ein noch die doch hen hbesuc den Schwerpunkt auf sprac Am Ende des Workshops Mitschüler. hen und sind Modell, das & Moleküle“ Kinder die Aufführung besuc t legt. Der Workshop „Gefühle r vorbereitet liche Arbei Kinder in viean kurzen Improvisationen dann voraussichtlich besse wird Heute uns ist ein Experiment, das die geht und das Aber, als so mancher Kritiker. „Es t“, so zum Kernthema des „L'elixier“ gearbeitet: t. rbring len Bereichen weite aber nicht nur um den Inhal it- der Liebe. Das ist natürlich ein aufreibenLeiterin der Kinbetont Katharina Loock, verm ent: „Es ist bis Zwölfjährige, hinzu Isabelle Townsend. „Wir Elfvehem für it, a darbe Them des Jugen t wirkder- und der Heilsteln den Kindern, was Kuns Ar- kommt die Aufregung, auf der Bühne zu so, dass das Opernhaus eine Abschluss- nicht n Kindern lich bedeutet. Nämlich harte stehen, denn es wird auf er ist, der zu den arme von den beit. In Zeiten von Cast- präsentation hingearbeitet. Es herrscht al- bring so genau ieren profit t! Wir Treiben auf der komm ingshows herrscht der Irrmit denen wir so entsprechend nervöses Kindern und den Schulen, glaube, dass man automabringt seine Zue. Jeder n. bühn rbeite Probe mena ist, tisch ein Künstler gonisten ihre zusam wir kochen zusammen eine Heute dürfen die Prota anziehen. taten mit und wenn man ein bissmehr erstaunt, me aus dem Opernfundus ganz neue Suppe! Einmal wie Beyoncé tanzen Kostü mal jemand Berühmtes chen schon Arbeit die Deutsche Oper das olle „Hat e- welch wertv Pferd sagt sie nachdenkmit hen erung leisMädc ein dförd kann“, r- und Jugen Künstler angehabt?“ fragt „Aber icht?“ „Ich bei der Kinde Look, in lich. anz. „Angelina Jolie, vielle geh dabei, so Katharina deutet Disziplin, Re- schw . „Diese Jacke tet. Es Junge nden Kunein sein bezahle ruft die “, um Angst erster Linie nicht rbeit im habe mena Welten Zusam zweit ngsund on dem Bildu petiti einen mt aus Jungen stammt bestim den von 2045. „Wir haben Team.“ Die Mädchen und kneift die Augen zusamund andere Häuser inHinsicht krieg!“ Ruhabura vom auftrag. Was wir genug Seeer nt relle schei werden hier in vielerlei kultu am das ren, strahlt auf Zum men, so langs haben, auch von vestie gefordert und gefördert. unruhigen Gewusel zu en der ganzen Stadt aus.“ rerin er Professionali- lenleb tet enleh Klass erwar lern ihre und tkläss er Sechs Die Schül Rettende Requisiten Maske mt mit Bühnensituation. tät und Respekt vor der Mandler würden dies bestim und Kostüm erleichtern in der Oper und Anke eren. Schließlich sind wir hier einem merci beaucoup quitti es den Schülern, . allfeld Baseb einem teilen auf nicht Gefühle mitzu

Improvisierte Leidenschaften

S


DS 1 Kurs Am Freitag den 28. Februar 2014 hat der DS1 Kurs im DS Unterricht eine Exkursion mit Frau Eick zur Vaganten Bühne gemacht. Das Stück hieß „Gelber Mond“ und es ging um Leila und Lee, die Lees Vater

suchen. Die acht verschiedenen Rollen wurden nur von zwei Schauspielern gespielt - von Stella Denis und Johann Fohl. Als wir ankamen, waren die Proben schon in vollem Gange. Den Schauspielern hat man

nicht angesehen, dass sie schon seit 11 Uhr morgens am Proben waren. Der Regisseurs Laars George Vogel empfing uns mit offenen Armen. Er gab uns einen kleinen Einblick in das Stück und erzählte uns die wichtigsten Informationen. Die zwei Schauspieler begrüßten uns und fingen aber dann auch gleich weiter an zu proben. Sie spielten so, als ob wir gar nicht da wären. Der Regisseur gab Anweisungen und die Schauspieler gaben ihre Meinung dazu und setzten die dann durch. Sie haben mindestens sechs Mal die gleiche Szene gespielt, sechs Mal musste Stella den Pullover an- und ausziehen, sechs Mal musste Johann in den Autoreifen fallen und beim sechsten Mal fielen uns die Augen langsam zu.

Aktivitäten

Probenbesuch - Vaganten Bühne

Wir bewunderten aber auch die Ausdauer der Schauspieler, wie sie das so lange aushielten. Jedes einzelne Detail wurde besprochen, wie laut die Musik ist, wie die beiden Schauspieler stehen, welche Position sie zuerst einnehmen und so weiter. Es war unglaublich. Am Ende durften wir den Schauspielern und dem Regisseur Fragen stellen. Es hat allen viel Spaß gemacht, weil es etwas Neues und etwas sehr Besonderes war. Der ganze Kurs freut sich darauf, das Stück fertig zu sehen. Antonia T. und Tabea M. (11) 33


Klassenfahrt der 8. Klassen auf den Schulbaue Am Montag, dem 31.03.14, um 8.30 Uhr trafen sich die 8. Klassen vor der Moser Schule, um von dort gemeinsam mit dem Bus zum Bauernhof nach Hardegsen zu fahren. Als wir nach etwa 3 Stunden in der Jugendherberge ankamen, waren wir schon gespannt auf unsere Zimmer. Jedoch mussten wir uns noch etwas gedulden, da die Zimmereinteilung und der Ablauf der nächsten Tage besprochen werden sollte. Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der wir Zeit hatten unsere Koffer auszupacken und unsere Sachen für den Bauernhof zusammenzusuchen, ging es auch schon wieder los. Etwas abenteuerlich mit Traktor und Anhänger fuhren wir zum entfernten Bauernhof.

Die Fahrt dorthin war sehr holprig und kam uns unendlich lang vor. Auf dem Bauernhof angekommen, zogen wir uns um und es gab die zweite Versammlung für die Einteilung der Arbeiten mit den Tieren. Es leben dort Hühner, Schweine, Kühe, Schafe und Kaninchen. Zuerst sollten wir die Tiere füttern und die Ställe ausmisten. Die andere 34

Gruppe fuhr indessen weiter, denn es gab noch einen zweiten Bauernhof mit Kälbern und Kühen. Gegen späten Nachmittag bekamen wir erschöpft und hungrig das erste Essen auf dem Lande. Danach ging es wieder zur Jugendherberge zurück und wir hatten für den Rest des Tages Zeit für uns. Wir erkundeten das kleine Dorf, wo es neben kleinen Geschäften einen Skatepark und Fußballplatz gab. Mit unserem Taschengeld versorgten wir uns erstmals mit Proviant von Edeka. So verging der Tag, der uns recht lang vorkam und offiziell um 22.00 Uhr endete.

2. Tag

Nach einer viel zu kurzen Nacht wurden wir um 6.45 Uhr geweckt und hatten nur eine halbe Stunde Zeit, um uns fertig zu machen. Wir fuhren wie zuvor mit Traktor und Anhänger zum Bauernhof und versorgten zuerst die Tiere mit Futter. Danach gab es ein leckeres Frühstück. Anschließend standen verschiedene Workshops zur Auswahl, wie aus Schafswolle Filzbälle machen, Küchendienst, Gartenarbeit, Kosmetik-/ und Milchprodukte selber herstellen, ein Zuckerrübenprojekt und vieles mehr. Einige davon haben viel Spaß gemacht. Nachdem wir unser Mittagessen bekamen, verbrachten wir unsere Pause auf einem nahegelegenen Spielplatz und machten es uns mit Fußball


Aktivitäten

chulbauernhof Hardegsen

spielen, schaukeln und anderen Sachen gemütlich. Bis zum Abendessen kümmerten wir uns wieder um unsere Tiere. Gegen 18.00 Uhr waren wir dann in der Jugendherberge, wo wir wie immer bis 22.00 Uhr Freizeit hatten.

durften sogar die Kühe melken. Dazu bekamen wir ausnahmsweise unsere Handys zurück, um ein paar Fotos zu machen. An diesem Tag waren wir wirklich sehr müde und freuten uns wieder auf zu Hause.

3. Tag

5. Tag

Auch der dritte Tag begann wie die Tage zuvor mit viel zu frühem Aufstehen, Tierfütterung, Workshops, mit Essen und Freizeit für uns.

4. Tag

Der vorletzte Tag unserer Klassenfahrt lief wieder routinemäßig ab. Wir fuhren verschlafen zum Bauernhof und fütterten ein letztes Mal die Tiere. Nach unserem Frühstück und den Workshops machten wir einen Ausflug in eine Biogasanlage, den wir uns etwas spannender vorgestellt hatten. Danach ging es wieder zurück und einige von uns

Am Freitag unserer Abreise durften wir eine halbe Stunde länger schlafen. Wir packten unsere Koffer und frühstückten diesmal in der Jugendherberge. Gegen 10.00 Uhr erwartete uns auch schon der Bus, der uns wieder in die Großstadt bringen sollte. Etwas später als erwartet kamen wir dann nachmittags vor unserer Schule an. Unsere Eltern konnten es auch schon kaum erwarten, uns wiederzusehen. Sophie K. (8a) 35


Mit dem Drahtesel durch den Barnim Klasse 10B Am 30. August 2013 hat unsere Klasse, die 10b, eine zweitätige Radtour durch Brandenburg unternommen. Wir sind am Freitag vom Brandenburger Tor aus in Richtung Wandlitz gestartet. Der erste Teil der Strecke führte entlang der Panke quer durch Berlin, bis wir

schließlich die Stadt bei Buch hinter uns ließen. Unsere erste Pause haben wir dann unter einer riesigen Eiche gemacht und dort ein Picknick gegessen. Danach ging es weiter über Stock und Stein, vorbei am Gorinsee und durch den Wald nach Wandlitz. Als wir endlich in der Jugendherberge angekommen waren, ging es erst mal ab in den Wandlitz-See. Nach einem entspannten Abend und einer kurzen Nacht ging es morgens nach dem Frühstück trotz einiger schmerzender Körperteile direkt wieder aufs Fahrrad und ab zur 36

nächsten Jugendherberge. Der zweite Tag war zwar etwas kürzer, aber dafür gab es ständig kleine „Berge“, die es zu überwinden galt. Zum Schluss ging es am Ufer des Werbellinsees entlang bis zu unserer neuen Unterkunft im EJB Werbellinsee. Auch die zweite Nacht in einer Jugendherberge verlief entspannt und alle haben nach den Anstrengungen des Tages tief und fest geschlafen. Vorher haben wir aber noch ein Lagerfeuer im Regen gemacht und unsere letzten Brötchen geröstet. Am nächsten Morgen ging es dann um 10.00 Uhr weiter. Diesmal war die Strecke aber nicht ganz so lang und das letzte Stück wurde mit der S-Bahn zurückgelegt. Gegen 17 Uhr sind alle heil und müde in Berlin angekommen. Trotz aller Anstrengung war es ein schönes Wochenende, welches wir nicht so schnell vergessen werden. Laura J. und Mirella I. (10b)


Klasse 9B

On Sunday morning May 25, 2014 we met at the main Berlin train station. After a trip of three and half hour and changing train once, we arrived in Zinnowitz at the Baltic Sea. We walked to our hostel which

was like a sport school in the former East Germany and actually it was one! After we had set up our rooms, we walked to the beach where we stayed for a while before

discovering the city. The next day the teachers Ms. De Lerma and Mr. Wiesner woke us up at 7 AM and told us the plan for the day while we were having breakfast. They said we would do a bike tour. So we rented bikes and rode up to “ Peenemünde ” where we visited a museum called “Phänomenta”. We could do different physics experiments there. The third day we went to the local baths which was pretty funny and we had a lot of free time after that. The last evening our teachers told us that we were going to a cinema. We watched “Godzilla” which was nice because the cinema was like a club so we

Aktivitäten

Three days in Zinnowitz at the Baltic Sea

could order drinks and food while watching the movie. It was a really nice ending of our class trip. Nicolas L. (9b) 37


Drei Tage in Kolberg (Polen) Klasse 9A Our hostel was 400 meters behind the sea in a little town called «Kolberg». We had a kitchen and a television but just with some Polish channels which didn’t matter

because we had no time to watch TV. One day the temperature was more than 30°c and on that day we did a canoe tour in a wild river. Before the tour, a lifeguard told us how to behave on a canoe. After we had had a good time and I had fallen into the water, which was a good cooling off on that summer day, we went to the canoe club located on an old military area with some old tanks everywhere. We ate some Polish sausages and had a lot of fun. It was the best school trip we have ever had! Bruno K. (9a)

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La troisième journée, vendredi, on a visité un «Ozeanarium». Ce n‘était pas très grand et les poissons n‘avaient pas de place pour bouger. Parfois c‘était difficile de comprendre les explications parce que tout était écrit en polonais. Après avoir quitté l´exposition on est allé à la plage. Elle était vraiment belle et on a eu une vue formidable. La mer Baltique était encore trop froide, mais quelques-uns de nous ont même fait de la natation. Une fois, la classe a emprunté des vélos mais c‘était dommage que ma bicyclette n‘ait pas eu de changement de vitesse. La route « Bike the Baltic» passait par un très joli paysage. Clivia a circulé près de moi et nous avons beaucoup parlé, mais on devait faire attention parce que son vélo n‘avait pas de freins. Anna-Lea B. (9a)


Amsterdam – Reise der Deutsch-Leistungskurse Tagebucheinträgen und Informationsberichten verarbeitet und finden sich nun in Sudelbüchern verewigt, die nicht nur zu hervor-

im ersten Semester die Reden des Nationalsozialismus bzw. die Lyrik des Exils Thema war. Deswegen wollten wir das Anne Frank Haus in Amsterdam besichtigen. Doch was echte Leistungskurse sind, die werden natürlich auch selbst literarisch kreativ:

ragenden Noten, sondern auch zu wunderbaren und kreativ gestalteten Reiseerinnerungen wurden.Es war eine rundum gelungene Reise für alle Beteiligten!

Aktivitäten

Vom 17. – 19.1.2014 waren die beiden Deutsch-Leistungskurse in Amsterdam. Geboren wurde die Idee aus der Tatsache heraus, dass

Daniela Plümecke

Die Eindrücke des Anne Frank Hauses, die Erlebnisse im Van Gogh Museum, im Foam, bei der Grachtenfahrt, dem Stadtrundgang u.Ä. wurden literarisch in Gedichten, inneren Monologen, Kurzgeschichten , Tagesabläufen/ 39


Ausflug in die Kinder-Uni Klasse 6 Am 3. September 2013 haben die Klassen 6A und 6B einen Ausflug in die Kinder-Universität der FU Berlin (FB Zoologie) gemacht. Unsere Lehrerin Frau Dr. Fischer-Lüder hatte das Thema „Die Honigbiene in der Natur“ ausgesucht. Die Kinder-Uni war sehr toll! Mir hat es viel Spaß gemacht! Nur konnte man den Mann, der uns das alles erzählt und erklärt hat, nicht so gut verstehen, da er schon einen starken Akzent hatte. Er war ja auch kein Lehrer und er vergaß zu sagen, dass die Fragen zum Schluss gestellt werden sollen. Er wurde förmlich überhäuft von den ganzen Fragen, die wir ihm gestellt haben. Als er fertig war mit dem erzählen, haben wir die Bienenkönigin zu sehen bekommen. Danach durften wir auch mal Honig probieren. Dann durften wir sogar eine junggeschlüpfte Biene, die nicht stechen und nicht fliegen konnte, auf die Hand nehmen und streicheln. Die war wirklich süß!!! Bevor wir dann nach draußen gegangen sind, haben wir noch schnell summende Bienen gebastelt. Als wir dann schließlich draußen waren, haben sie uns eine Honigschleuder gezeigt. Das ist so ein großer Topf, in den zwei Waben reingelegt werden, und der sich 40

dann ganz schnell gedreht hat. Der Honig ist dann an der Seite in einen Eimer geflossen. Danach sind wir zu den Hornissen gegangen. Nur hat man selten eine zu Gesicht bekommen. Zum Abschied haben wir noch ein Honigglas bekommen. Mathilda (6)


Klassen 11 und 12 GK On 31st January the Debating Grundkurs took part in the Debating competition for Berlin schools organised by Leibniz Gymnasium in Kreuzberg. The students from the

other schools we debated against were on average our age - sixteen to eighteen. The competition was divided into senior and junior competitions and as 11th and 12th graders we participated as seniors. Officially, a debate consists of six speakers, three on each team. In addition there is a time keeper and a chair person, who introduces the debate and the opposing teams. Furthermore a competition is always in need of judges, which in this case were teachers from all parts of Berlin, who accompanied

their students to this competition. For example Mr. Kroll, our debating teacher and tutor, who enabled us to take part in the competition, was an adjudicator for debates of other students. To prove our debating skills we had the chance to take part in three different debates, of which one was impromptu (unprepared). In order to be able to prepare the other two, we were given the motions a few weeks in advance.

Aktivitäten

Debating Competition

The first team, Marie N., Felix S. and I, were given the motion ‘This house would give asylum to Edward Snowden’ right away. From there on we had 20 minutes to prepare our speeches proposing the motion as fast and precise as we could. Our first debate was a success: We won with Marie as the ‘best speaker’ of this debate. The second resolution, for which we were proposing, was ‘This house believes that permanent residents in Germany should have the right to vote’. Our speakers for this debate were Sophia H., Maika D. and Marie E. Sadly we lost this debate against a really strong opposing team, but all gave their best which almost led to Marie being the ‘best speaker’. 41


BIZ In the second prepared debate we were opposing the motion ‘This house believes that Facebook has made the world a better place’. Katharina W., Batuhan T. and Adrian F. put down an impressive performance demonstrating their skills and therefore won the second of our three debates. Adrian was named ‘best speaker for this closing debate.

Overall the competition was a lot of fun and, for those of us who went for the first time, it was an interesting, new experience. At the end of the day, we won two of three debates, and two of us were judged to be the best speakers of their debate, thus we left with some pretty happy faces. Lastly, I can say we are very proud to have achieved the forth position in the competition. Viviann S. (12)

Berufsorientierung für die 8. und 9. Klassen Die 8. Klassen haben das BIZ (Berufsinformationszentrum) am 9. April 2014 besucht. Dort haben wir die verschiedenen Arten eines Abschlusses in der Schule und viele Berufe kennengelernt. Erst einmal hat eine BIZ-Beauftragte uns viel über die Kategorien der Berufe erzählt. Danach konnten wir uns in verschiedene Gruppen zusammensetzen und die eigenen Berufsinteressen in Internet oder mit Ordnern nachschlagen. Jeder Schüler bekam ein Heft mit Fragen, die er mit den Angaben zu seinem Berufsinteresse beantworten sollte, zum Beispiel: „Wie viele Studienjahre muss mal hinter sich lassen, um diesen Beruf ausüben zu können?“ Weil sich die meisten von uns vorher noch nie mit dem Gedanke beschäftigt hatten, war es etwas schwierig, sich für einen bestimmten Studiengang zu entscheiden. Die Vertreterin des BIZ war aber sehr freundlich und hilfsbereit und hat sich sehr mit den Fragen der Schüler während der RecherchePhase befasst. Zu den Fragen gehörte auch: „Muss man unbedingt studieren und wenn ja, wie viele Studienabschlüsse gibt es?“Es war eine gute Vorbereitung auf das Praktikum in der 9. Klasse, welches zwei Wochen dauern wird. Gina O., Antonia v. H. (8A)

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Am 24.01. fand in unserer Klasse die polizeiliche Gewaltprävention statt. Wir bekamen Besuch von zwei Polizisten und einem jugendlichen Polizeipraktikanten. Sie erklärten uns, wie man Gewalt in verschiedenen Situationen reduzieren und verhindern kann. Außerdem konnten wir das Verhalten in Konfliktsituationen in Rollenspielen trainieren und lernen. Als erstes Thema wurde „Abzocken – Ausrauben“ behandelt. Dabei schlüpften einige Kinder aus unserer Klasse in die Rolle des Opfers bzw. der gewalttätigen Jugendlichen, die dem Opfer sein teures Handy wegnehmen wollen. Mehrere Verhaltensmöglichkeiten wurden ausprobiert: Man versucht zum Beispiel, die Täter zu „verwirren“, indem man sich dumm stellt oder in einer Fremdsprache auf sie einredet. Dann erklärten uns die Polizisten, dass am vernü nftigs -

ten in so einem Fall sei, sein Handy ohne Widerstand den Abzockern zu überlassen. So verhindert man, dass die Täter aggressiver werden und körperliche Gewalt anwenden. Als Nächstes wollten die Polizisten darüber reden, wie man reagieren soll, wenn man von älteren Jugendlichen beleidigt wird. Man solle die Beleidigungen lieber „schlucken“, als sie zu erwidern, denn sonst werden Jugendliche oft aggressiv und das kann zu körperlicher Gewalt führen.

Aktivitäten

Gewaltprävention in den 7. Klassen

Ein weiteres wichtiges Thema war „Angst“. Wir sollten wissen, dass Angst in bedrohlichen Situationen völlig normal ist. Der Körper bereitet sich dadurch auf Flucht bzw. Kampf vor und ist in diesem Moment zu Höchstleistung fähig. Deswegen muss man sich für seine Angst nicht schämen. Nach der Frühs t ü ck s p a u s e ging es weiter mit „Gewalt in der U-Bahn“.

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Gewaltprävention in den 7. Klassen Auch hier konnten wir in verschiedenen Rollenspielen üben, wie man mit Konfliktsituationen umgeht. Wird man von einem Erwachsenen körperlich bedrängt, soll man sofort

andere Fahrgäste darauf aufmerksam machen und laut um Hilfe rufen. Man darf den Täter nicht duzen, nur siezen, so merken die anderen, dass man ihn nicht kennt und dass es sich nicht um einen persönlichen Streit handelt. Bei A n ze i ch e n sexueller Belästigung darf man sich auf keinen Fall in ein Gespräch verwickeln lassen, am besten steigt man 44

gleich aus oder wechselt den Zug. Und ganz wichtig: Man solle nur in einen Zugwaggon einsteigen, wo sich mehrere Fahrgäste befinden! Aber wie reagiert man, wenn ein anderer körperlich angegriffen wird? Selbstverständlich muss man helfen, aber ohne sich selbst dabei in Gefahr zu bringen. Zum Beispiel: Man zieht unauffällig die Notbremse, ruft die Polizei oder bittet andere Fahrgäste um Hilfe. Dabei solle man die Leute direkt ansprechen. Dies und noch viel mehr haben uns die Polizisten auf anschauliche und verständliche Weise beigebracht. Wir haben gelernt, wie man sich in gefährlichen Situationen verhält und wie man sich selbst und andere gegen Aggressivität und Gewalt schützt! Alina A. (7B)


Streitschlichterausbildung

An der Moser Schule engagieren sich seit Juni elf Streitschlichter der Klassenstufe 5 bis 8, die ihren Mitschülern bei Konflikten unterstützend und vermittelnd zur Seite stehen. In einer 30stündigen Ausbildung wurden sie von der Schulsozialpädagogin, Frau Hettwer, zu Schulmediatoren ausgebildet und übernehmen fortan einerseits die Funktion, ihren Mitschülern vorzuleben, wie man respektvoll Konflikte löst, als auch aktiv Streitende dabei zu unterstützen, faire Konfliktlösungen zu finden. Die Ausbildung vermittelte Inhalte zum Konfliktverständnis, zur Konfliktanalyse und zum Konfliktverhalten. Ebenso fanden Übungen zur Kommunikation statt (aktives/ reflektiertes Zuhören und formulieren von Ich-Botschaften), zum Erkennen von Gefühlen, bis die einzelnen Phasen und Vorgehensweisen der Mediation in Rollenspielen erprobt wurden. Bei einer Streitschlichtung, für die täglich in der Mittagspause ein Rückzugsraum zur Verfügung steht, helfen die Streitschlichter den Konfliktparteien möglichst selbst, eine Lösung für ihren Streit zu finden. Die Schlichter verhalten sich neutral und lassen beide Seiten zu Wort kommen, damit sie ihre Sichtweisen des Konflikts genau schildern

können und bestenfalls eine Lösung finden, die für alle Beteiligten gut ist. Das Prinzip von „Schüler helfen Schülern“ fanden die Streitschlichter schon während der Ausbildung als vorteilhaft: „Wir können uns oft „besser“ in die Lage der Streitenden hineinversetzen, als Erwachsene, da wir die Probleme unserer

Aktivitäten

Streitschlichten: Helfen statt wegschauen!

Mitschüler kennen und diese oft live auf dem Schulhof miterleben. Das Erlernen der hilfreichen Schritte für eine konstruktive Konfliktlösung macht uns persönlich selbstbewusster und ruhiger im Konfliktfall. Man lernt mit Schwierigkeiten besser umzugehen und einen Streit auch mit den Augen des anderen zu sehen.“ Dies wollen die Streitschlichter an ihre Mitschüler weitergeben und freuen sich darüber, ihre Kompetenzen zur Verfügung zu stellen, nach dem Motto: Sei stark, hol dir Rat! Ramona Hettwer 45


Charity Lauf 2014 „Laufen - spenden – retten“ zugunsten von Projekten von WORLD VISION Alle zwei Jahre laufen die Schüler und Schülerinnen der Moser Schule für einen guten Zweck. Nachdem sie sich vor zwei Jahren einmal eigene Wünsche erfüllen wollten und für die Verschönerung des Schulhofes gelaufen sind, liefen sie in diesem Jahr für Kinder in Kriegs- und Konfliktsituationen. Durch die Vermittlung der Mutter eines Schülers kam der Kontakt zu World Vision zustande. Zusammen mit der Leiterin des Berliner Büros von World Vision, Mme Huguet, ebenfalls Mutter eines unserer Schüler ging es darum, ein Projekt auszusuchen, dass unsere Schüler auch altersmäßig anspricht. So liefen denn unsere Schüler für Kinder, für die eine Schulausbildung nicht selbstverständlich ist, die durch die Kriegssituation keine Familie mehr haben, die statt fröhlich spielen zu können als Kindersoldaten eingesetzt werden. Es kamen inzwischen mehr als 7.000 € zustande. Zwei stolze Schüler überreichten am letzten Schultag während des Hoffestes einen ersten Scheck über die bisher eingegangene Summe an Mme Huguet. Dabei stand der Charity Lauf 2014 am 28.5.2014 unter dem 46

Motto „Laufen – spenden – retten“ wettertechnisch unter keinem guten Stern. Bis zum 27.5. nachmittags war das Wetter optimal: nicht zu kalt, nicht zu heiß – keine Niederschläge. Dann fing es an zu regnen. Aber wetter.com versprach für den 28.5. ab 9.00 Uhr Auflockerungen, so dass wir den Einsatz wagten. Leider stimmte die Prognose nicht. Es goss in Strömen; erfreulicherweise wurde kein Kind trotz nasser Schuhe und zum Teil fehlender Wechselkleidung am Montag krank gemeldet. Aber auch der Dauer- sowie Starkregen konnte die gute Laune der Schüler (und auch der Lehrer) nicht verderben.Allen Kinder und KollegInnen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, danken wir auf diesem Wege auch im Namen von World Vision ganz herzlich. Ein weiterer Dank gilt den Eltern, die uns auch bei diesen widrigen Umständen tatkräftig unterstützt haben. Am Tag der Scheckübergabe hat sich in vielen Gesprächen, die Mme Huguet mit Eltern führte gezeigt, dass sowohl Schüler als auch Eltern an dauerhaften Patenschaften für Kinder in Krisengebieten interessiert sind. In diesem Falle wenden Sie sich bitte direkt an Mme Huguet oder an uns. Wir leiten Ihr Anliegen dann weiter. Birgit Kessler


Berichte der Klassen 10 Notre stage social Pendant mon stage social j’étais à l’hôpital ‘ParkKlinik Weißensee’. Les activités que j’ai fait étaient d’apporter les patients en salle d’opération ou à la physiothérapie, distribuer le repas, mesurer la température des patients, laver les patients et j’étais là quand ils avaient des questions. Le travail était intéressant mais aussi fatiguant et pénible. On a appris comment on devait s’occuper des gens qui ont besoin d’aide. Il n’y avait pas seulement des vieilles personnes mais aussi des jeunes et cela c’était triste. Ce que je voulais faire le plus c’était de parler avec les patients mais on n’avait pas le temps. Et on n’avait pas beaucoup de temps pour apprendre toutes les nouvelles choses mais je peux tout de même le recommander. Les aides-soignants sont très sympas et ils prennent beaucoup de temps pour chacun.

promenades avec une dame qui m’a beaucoup raconté sur sa vie. C’était très intéressant, mais une fois elle m’a raconté comment elle avait perdu son frère pendant la guerre. J’avais la chair de poule quand elle m’a raconté cela et j’étais triste aussi. J’ai aussi beaucoup joué avec les résidents de la maison de retraite que j’accompagnais dans leurs chambres. Je faisais aussi des petites courses et parfois il y avait aussi des situations amusantes.

Aktivitäten

Sozialpraktikum Oktober 2013

Par exemple une fois j’ai joué au bowling avec les personnes âgées. L’une d’elles avait environ 90 ans, et c’est elle qui a presque gagné le record de tout le bowling là-bas. C’était vraiment incroyable et on a beaucoup rigolé. Les résidents étaient très sympa et les gens qui y travaillaient aussi. Mais parfois le travail n’était pas facile parce que les résidents étaient vraiment vieux et on devait faire beaucoup attention. En tout j’ai passé un bon stage social, mais à mon avis cinq jours ce n’était pas assez. Philipp S. (10b)

Antonia V. (10a) Pendant mon stage social dans la maison de retraite, St. Kamillus Seniorenheim, à Charlottenburg j’ai fait beaucoup de choses différentes et j’ai vécu des nouvelles expériences. Je faisais toujours des 47


Besuch im Kinderheim Elisabethstift Wie jedes Jahr vor Weihnachten hing ein Adventskranz mit Wunschkärtchen aus dem Kinderheim Elisabethstift in unserer Schule. Jeder Schüler konnte sich ein Kärtchen nehmen und das Geschenk, wie z.B. Stofftiere, eine Bratpfanne, ein Deo, Gutscheine, eine Kamera oder Bastelmaterial besorgen.

Zwei Tage vor den Weihnachtsferien fuhren ein paar Schüler in Begleitung von Frau Plümecke und Frau Wennmachers nach Friedrichshain. Wir freuten uns auf den Besuch. Als der Bus dann endlich, voll bepackt mit bunten Weihnachtsgeschenken und neugierigen Schülern, vor dem mehrstöckigen Wohnhaus hielt, hieß es erst einmal ausräumen.

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Nachdem alle Geschenke in der ersten Wohnung aufgestapelt waren, schauten wir uns etwas verlegen um. Im Bus schon hatte ich mich gefragt, wie das Kinderheim wohl aussehen würde. An mehrere graue Gitterbetten in riesigen Sälen hatte ich natürlich auch nicht geglaubt, aber wenigstens eine große

Mensa oder ein gemeinsames Bad hatte ich erwartet. Nein, wir standen in einer ganz normalen kleinen Wohnung. Die Betreuer, die Kinder und die Jugendlichen aus dem Elisabethstift hießen uns herzlich willkommen. Es gab Tee, Kekse und ein kleines Programm mit Musik. Dann hatten wir Zeit, um uns das Kinderheim anzusehen. In dem Wohnhaus gab es mehrere Wohnungen, in jeder Wohnung lebte eine Wohngruppe aus circa fünf Kindern und ihren Betreuern. Ein älteres Mädchen hatte ihr eigenes Zimmer und zwei Schwestern, die ich kennen lernte, teilten sich eins. Die Schlafzimmer waren individuell eingerichtet und wie ganz normale Kinderzimmer mit Postern, Pflanzen und Bildern geschmückt.


Schulinterne Fortbildung

Erstaunt haben mich vor allem die Wünsche. Wenn ich ein neues Shampoo brauche, dann ist das eigentlich nicht ein Fall für die Wunschliste. Ich hoffe, die Geschenke haben allen gefallen, auch wenn wir nicht live beim Auspacken dabei waren.

Wie in den vergangenen Jahren hat sich auch dieses Jahr das Kollegium der Moser Schule wieder zusammengetan, um im Brandenburger Umland konstruktiv Schulentwicklung zu betreiben. Diesmal ging es Aktivitäten

Auch das Wohnzimmer und die Küche erinnerten auf dem ersten Blick nicht an ein Kinderheim. An den Wänden hingen Fotos von der letzten Reise mit den Betreuern und ein Plakat mit Regeln, wie zum Beispiel „Keine Decken aus dem Wohnzimmer nehmen“ oder die Schlafenszeiten. Die Kinder, die wir kennen gelernt haben, waren offen für unsere Fragen und erzählten uns auch von ihren eigentlichen Familien. Dort würden sie ihre Weihnachtsferien verbringen, worauf sie sich schon freuten.

unter anderem um die Erarbeitung fachübergreifender und fächerverbindender Projekte, die Planung der 10-Jahr-Feier der Moser Schule (merken Sie sich den 6.6.2015 vor!) und verbindliche Standards bei Heftführung, Facharbeiten & Co.

Der Besuch im Kinderheim war sehr interessant. Jetzt können wir uns wirklich ein Bild von einem Kinderheim machen, fern von Klischees.

Nach getaner Arbeit galt es dann, sich sportlich gesund zu erhalten, damit alle auch im kommenden Schuljahr wieder voller Tatendrang und Elan für sämtliche schulischen Belange zur Verfügung stehen!

Pauline R. (7b)

Daniela Plümecke 49


Doha GOALS Forum 2013 Student Ambassadors Am 9. Dezember 2013 sind acht Schüler Johannes (9a), Dennis (9a), Çagla (9b), Antonia (10a), Delphina (10a), Sarah (11), Phillip (11) Maika (11) und zwei Lehrer Herr Dr. Strobel und Frau Dupuis als deutsche Delegation nach Doha, Hauptstadt von Katar, geflogen. Wir sind eingeladen worden, an dem 2. internationalen Sportkongress „Doha GOALS 2103“ teilzunehmen. Unter den 1.500 Teilnehmern waren 400 Studenten und Schüler aus 20 Ländern. Unser erster Kongresstag begann mit einem Begrüßungsfußballspiel und einer Plenarsitzung. Am Nachmittag war eine Sightseeingtour mit Besuch eines alten Souks (ein arabischer Markt) und einem islamischen Kunstmuseum organisiert. Am Tag danach erwartete uns ein straffes Programm mit weiteren Plenarsitzungen und Taskforces (Arbeitsgruppen). Wir haben über Themen wie „Rehabilitation durch Sport“ oder „kulturelle Unterschiede im Sport“ debattiert. Bei diesen Taskforces ging es darum, zusammen mit bekannten Sportlern und Professionellen Erfahrungen auszutauschen und 50

eigene Vorschläge einzubringen. Auch während der Plenarsitzungen gab es die Möglichkeit, unsere Meinungen per Computer interaktiv zu kommunizieren. Am letzten Kongresstag neben Plenarsitzungen und der Teilnahme an der Arbeitsgruppe zum Thema „Integration von Sport als Teil der Lebensweise von Kindern“ haben wir kurz die Aussichtsplattform des Torch Hotels besichtigt (dort haben die „Speakers“ und Sportler gewohnt), welches eine riesige Olympiafackel darstellt. Am 12.12.2013 kamen wir mit reichlich Verspätung und vollkommen übermüdet, aber mit einem Lächeln im Gesicht wieder in Berlin an. Die drei Tage waren sehr ereignis- und lehrreich (alles war in englischer Sprache). Wir haben gut zusammengearbeitet und hatten viel Spaß dabei. An die interessanten Gespräche, die Begegnungen mit bekannten Sportlern (u. A. mit Katarina Witt und Mikael Silvestre) und die Reise werden wir noch lange und gerne denken. Dennis C. (9a)


Schulinternes Basketballturnier zwei Mädchen mit auf dem Spielfeld aktiv sein. Und diese brachten sich hochmotiviert und dynamisch mit ein, sodass jeweils gemischte und ausgesprochen kompetente Teams am Start waren. Auch dieses Jahr unterstützten die älteren Schüler die Sportlehrer bei der Durchführung der Wettkämpfe: Sie waren hervorragende Schiedsrichter und behielten stets den Überblick.

se, 7. gegen 8., 9. gegen 10. Neu war, dass auch die Oberstufe in verschiedenen Leistungskursteams mitspielte; hier spielten „Kunst“, „Politikwissenschaft“ und „Sprachen“ gegeneinander. Der Sieger dieser Runde sollte am Ende gegen das Lehrerteam spielen. Fairplay stand auch dieses Jahr wieder im Vordergrund, sodass alles friedlich ablief, wenn auch hoch emotional, weil am Spielfeldrand die restlichen Klassenkameradinnen und –kameraden eifrig anfeuerten. Mitspielen durfte jeder, allerdings sollten immer mindestens

Aktivitäten

Wie jedes Jahr fand kurz vor dem Ende des Schuljahres ein schulinternes Sportturnier statt. Diesmal war es ein Basketballturnier. Die Regeln waren klar: 5. gegen 6. Klas-

Gewonnen haben in diesem Jahr die Klassen 6a, 8b, 10b und die LKGruppe „Sprachen“. Und auch das

Lehrerteam hat unter großem Jubel sein Match gewonnen. Wir gratulieren allen Klassen noch einmal ganz herzlich zu diesem sportlichen Erfolg und danken dem Sportlehrerteam für die gelungene Organisation! Daniela Plümecke 51


Klassenfotos

Klasse 5 mit Frau Michaud Klasse

Klasse 6A mit Frau Mandler Klasse

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Klassenfotos

Klasse 6B mit Frau Mandler Klasse

Klasse 7A mit Herrn Klasse Laas

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Klassenfotos

Klasse 7B mit Frau Dupius Klasse

Klasse 8A mit Frau Kieschnik Klasse

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Klassenfotos

Klasse 8B mit HerrnKlasse Engel

Klasse 9A mit Frau Stowiezky Klasse

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Klassenfotos

Klasse 9B mit Frau de Klasse Lerma

Klasse 10A mit Herrn Dr. Strobel Klasse

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Klassenfotos

Klasse 10B mit Herrn Mandler Klasse

Klasse 11 mit Herrn Klasse Kroll

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Klassenfotos

Klasse 12 mit Frau Wilhelm

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Jahrbuch 2014 #07  
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