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in|pact media Verlag

— Unternehmensbeitrag STADTWERKE HEIDELBERG —

Mit Smart Home und Smart Metern werden Verbraucher zu Energiemanagern Energie sparen, sicher leben, mehr Komfort – das ist Zukunftsmusik, die in einem der größten Passivhausgebiete Europas, Heidelberg-Bahnstadt, schon Realität wird. Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, über Smart Home und Smart Meter. zielgruppenspezifischer Kommunikation – und erschließen damit völlig neue Effizienzpotenziale. Durch neues Wissen und stärkeres Bewusstsein für seinen Energieverbrauch ändert sich dabei die Rolle des Verbrauchers – hin zum aktiven Energiemanager.

Herr Dr. Irmscher, was

kann

man

sich unter einem Smart Home vorstellen?

Ein Smart Home ist ein intelligent vernetztes Haus, Dr. Rudolf Irmscher in dem sich HausGeschäftsführer der technik und ElekStadtwerke Heidelberg trogeräte optimal steuern lassen – auch von unterwegs. Das erhöht die Sicherheit zu Hause. So können Sie etwa prüfen, ob Sie eine Herdplatte vergessen haben – und sie komfortabel aus der Ferne ausschalten. Vor allem aber spart ein Smart Home Energie. Voraussetzung ist ein Smart Meter, ein intelligenter Zähler, der den Energieverbrauch minuten- und sogar gerätegenau analysiert und Stromfresser leicht identifiziert. Außerdem können Smart Meter-Kunden Energie dann nutzen, wenn viel davon vorhanden und sie deshalb besonders günstig ist.

Welche

Bedeutung

haben

Smart

Home und Smart Meter künftig für Verbraucher?

In Heidelberg-Bahnstadt, dem europaweit größten Wohngebiet im Passivhausstandard, schaffen künftig 5.000 Smart Meter die Voraussetzung einen intelligenten Umgang mit Energie.

Sie realisieren derzeit in HeidelbergBahnstadt ein Smart Meter Projekt. Was tun Sie dort genau?

Wir bauen mit unserem Partner, der Stadtwerke-Kooperation Trianel, Smart Meter für 5.000 Haushalte ein und entwickeln Smart-HomeProdukte für die Kunden – mit Steuerungselementen und Mobil-

funkgeräten zum Abrufen des Energieverbrauchs. Diese Aktivitäten begleiten wir durch ein Forschungsprojekt mit der Uni Stuttgart, in dem ein Webportal und eine Smartphone-App zum Energiesparen mit individuellen Tipps für die Kunden entwickelt werden. So verbinden wir intelligente Technik mit moderner,

Noch spielt das Smart Metering vor allem bei Neubauten eine Rolle. Aber das wird sich bald ändern. Das Thema Smart Meter kommt – denn mit dieser Technik wird es gelingen, den Schwenk von einem nachfrage- zu einem angebotsorientierten Markt zu schaffen und Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Energien geschickt in unsere Energiesysteme zu integrieren. So kann die Energiewende gelingen. www.swhd.de

Das vernetzte Zuhause Der Trend geht zum vernetzten Heim – auch wenn Verbraucher sich im Augenblick noch zurückhaltend zeigen. Christine Schonschek / Redaktion

D

ie Begriffe „Smart Home“ oder „Connected Home“ mögen in der Bau- und ITBranche gerade in aller Munde sein. Für die Mehrheit der Verbraucher jedoch sind sie alles andere als geläufig. Einer aktuellen Analyse des Beratungsunternehmens Service Value zufolge hatten lediglich 27 Prozent der befragten Bürger schon einmal von „Smart Home“ oder „Connected Home“ gehört. Über 40 Prozent hatten keine Vorstellung, was sich hinter den Begriffen verbergen könnte. Ein Grund für diese bislang nur mäßige Bekanntheit von Smart Home Lösungen könnte die Tatsache sein, dass die Technik nach wie vor relativ teuer ist. Hinzu kommen Vorbehalte, was die Datensicherheit der Systeme angeht sowie fehlende technische Standards. Nach Meinung vieler Branchenverbände soll sich dies in Zukunft aber grundlegend ändern. Bis 2025, so der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE), wolle man eine Trendwende erzielt haben. Auch Gerd Simon, Leiter der Kompetenzgruppe Innovation im eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft ist sich sicher: „Smart Home wird sich im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnte zum Standard in allen Industrienationen entwickeln.“

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Ein Touchscreen oder auch ein Smart- oder Hybrid-TV etwa kann als universelle Kommandozentrale für das eigene Zuhause fungieren. Schon seit Jahren lässt sich das Audio- und Video-Equipment über ein Smartphone oder einen Tablet PC steuern. Aber auch die Beleuchtung, Funksteckdosen, Heizungen und Thermostatventile, Alarmanlagen, Sicherheitskameras bis hin zur Gartenbewässerung kann man bequem aus der Ferne überwachen und regulieren.

Wer in ein vernetztes Zuhause investieren will, muss nicht unbedingt auf teure Komplettlösungen zurückgreifen, wie beispielsweise KNX/EIB, Z-Wave, EnOcean oder io-homecontrol. Es sind auch schon eine Reihe günstigerer Varianten auf dem Markt verfügbar. Zum Teil decken sie zwar nur einzelne Bereiche der Heimautomatik ab. Doch dafür ist die Basis in vielen Haushalten bereits vorhanden. Denn oftmals bauen sie auf WLAN, Powerline oder Ethernet-Netzwerkkabeln auf und sind damit bestens auch für die Nachrüstung geeignet. Besonders zukunftsfähig sind steckerfertige Komplettlösungen, die mit umfassenden Konzepten der Heimvernetzungen wie KNX/EIB oder EnOcean kompatibel sind. Auch dem Aspekt Energieeffizienz kommt in der Haustechnik eine große Bedeutung zu. Hierfür bietet – neben besonders sparsamen Geräten – eine intelligente Heizungssteuerung – die Basis. Die Geolocation App tado etwa erkennt – ebenso wie die intelligente Einzelraumregelung für Heizungen en:key – in welchen Räumen sich die Hausbewohner aufhalten und reguliert dementsprechend die Heizkörper. Der eigene Stromverbrauch kann über Energiekostenmessgeräte oder Smart Meter transparent gemacht werden. Schon heute gibt es Smart-Gridfähige Hausgeräte, über die sich der Stromverbrauch deutlich reduzieren lässt. Sie tragen eine besondere Kennzeichnung: das „SG Ready“-Label.

Smart Building – Effiziente Lösungen für das Haus der Zukunft  

Inhaltsverzeichnis: Seite 3: Die Philosophie des Wohnens – Wie wir in Zukunft bauen sollten Seite 4: Energie - selbst gemacht – Das Haus der...

Smart Building – Effiziente Lösungen für das Haus der Zukunft  

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