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#3

2017 Das Innsbrucker Laufmagazin Trends im Laufsport // Medizinfokus: Sprunggelenk // Dehnen // Sprossen ziehen // Alle Infos zu den Läufen www.innsbrucklaeuft.com


1.4.2017

21.5.2017

30.9.2017

31.12.2017

www.ibklft.com


Inhalt Innsbruckläuft-Magazin #3 - 2017

Magazin

Medizin

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Lauf-Trends Parkour, Trailrun, urbane Läufe – wir wollen Leistung erbringen und dabei in Gemeinschaft sein. Die Freiheit, die uns ruft.

Sprunggelenk Der renommierte Sportmediziner Dr. Peter Gföller gibt uns einen detaillierten Überblick.

30 Kommentar Was andere zum Thema Laufen sagen Florian Madl (S. 30) Andreas Tomaselli (S. 39) Markus Koschuh (S. 60)

54 Laufen verbindet Refugees Run

20 Sprungkraft Sprunggelenk und Fußgewölbe schenken wir viel zu wenig Beachtung. Einige Übungen bringen mehr Stabilität.

22 Luftholen Ohne Luft keine Bewegung. Wie das alles zusammenhängt erklärt uns Lungenheilkunde-Spezialist Dr. Christoph Puelacher.

59 Läufer aus der Nähe Gerald Jenewein genießt die Anspannung vor dem Start.

www.innsbrucklaeuft.com


Auf die Frage, „Herr Koschuh, wie und wann kommen Ihnen die Ideen?“ antwortet er schon lange: „Laufend.“

Service

Termine

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Stretch you free - Dehnen Bernhard Friesacher motiviert uns dazu - diesmal Unterwassser in Szene gesetzt.

17. Tirol Milch Frühlingslauf Frei von offizieller Zeitnehmung in die Saison starten. 1.4.2017

34 Vitamine Sprossen sind Energiekraftwerke. Keimlinge leicht selber ziehen – wir geben ein paar Tipps.

44 Materialkunde Leicht und bunt - weniger ist mehr. Neues aus der Produktwelt.

62 Partnerschaften Hier geben wir unseren Partnern den Raum, sich zu präsentieren.

48 33. Stadtlauf Innsbruck powered by Tiroler Tageszeitung Ein Lauffest für die ganze Familie, heuer mit Wiesenrock-Kooperation. 21.05.2017

52 6. Nightrun Innsbruck Bringt die Tiroler Meisterschaften im Halbmarathon in die Stadt. 30.09.2017

56 17. IKB Silvesterlauf Innsbruck Ein neues Jahr beginnt am Schönsten im Laufschritt. 31.12.2017


Intro

Dieter Hofmann, Innsbrucklaeuft

Laufen. Oder auch: Rennen, eilen, fegen, hasten, hetzen, huschen, rasen, sprinten, dahinpreschen, die Beine in die Hand nehmen, düsen, joggen... Die Synonyme von „laufen“ zeigen, dass Laufen vielfältig ist. Auf Grund der unterschiedlichen Ausprägungen des Laufens. Objektiv betrachtet. Unterschieden nach der messbaren Größe Geschwindigkeit. Aber auch subjektiv. Was für

die einen laufen ist, bedeutet für die anderen schnelleres Gehen. Wir laufen aus den unterschiedlichsten Motivationen. Wir hier in Tirol dürfen uns in der glücklichen Lage schätzen, dass wir aus eigener Motivation laufen können und dürfen. Weltweit müssen Millionen von Menschen laufen. Weglaufen. Weglaufen vor dem Krieg. Weglaufen, da sie der Überlebensgeist antreibt.

Doch trotz all der unterschiedlichen Ursachen und Motivationen haben die Ausprägungen des Laufens die Gemeinsamkeit des sich Fortbewegens. Das zeigt sich auch bei den Laufveranstaltungen. Es laufen alle für sich, aber auch in der großen Gruppe. Alle bewegen sich. Diese Gemeinsamkeit, aber auch die Vielfältigkeit des Laufens zeigt sich in unseren vier Laufveranstaltungen. Jede hat


ihr eigenes Profil, ihre eigene Ausrichtung. Doch alle zusammen haben die Gemeinsamkeit in der großen Gruppe zu laufen. Miteinander zu laufen. Dieses Erlebnis zu spüren, wenn über 1000 gleichzeitig starten. Die Begeisterung beim Start zu spüren. Wir wollen mit unseren Veranstaltungen nicht Geld verdienen. Wir wollen verbinden. Auf vielen Ebenen. Wollen

zeigen, dass Laufveranstaltungen auch ressourcenschonend durchgeführt werden können. Wollen zeigen, dass ALLE miteinander ein Erlebnis teilen können. Das auch ein paar Tage nach der Veranstaltung noch ein Lächeln in die Gesichter zaubern kann. Weil das Erlebnis einfach fein war. Wir hoffen, dass wir durch unsere Werte, die sich in der Abwicklung unserer Lauf-

veranstaltungen spiegeln, einen Teil dazu beitragen können, dass bewusst wird, dass Vielfalt in allen Bereichen Grundvoraussetzung für eine Weiterentwicklung ist, dass Gemeinsamkeit und vor allem rücksichtsvolles Handeln oberste Prämisse sein sollten. Damit uns nicht die Zeit davonläuft, sondern wir sie bewusst erleben und auch genießen können.


Aufmacher

Ich und Wir Die Meldezahlen der großen Marathons steigern sich ins Absurde, während die Durchschnittszeiten der Finisher immer langsamer werden. Leistungen erbringen und Gemeinschaft erleben, die Sportkultur eines Landes ist der Spiegel ihrer Gesellschaft. Was zieht die Jungen an? Wir haben uns umgehört.

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von Jane Kathrein - Freie Journalistin - Innsbrucklaeuft

Jo Schindler, Renndirektor des Frankfurt Marathons, brachte die Geschichte des Frankfurtmarathons mit nach Wien. Bei den Impulstagen des Österreichischen Leichtathletikverbandes schauen Veranstalter in die Vergangenheit und in die Zukunft. 1981 liefen die ersten Marathonis am Main, Jo Schindlers Erfahrungen könnten als richtungweisend gelten: er sieht einen starken Rückgang bei den jüngeren Jahrgängen.

Schauplatzwechsel. In Berlin überlegt man, den Marathonsonntag mit 40.000 Startern um den Samstag zu ergänzen. Was machen die Berliner anders als die Frankfurter? Beide haben eine lange Tradition, Spitzensport, ein hochwertiges Angebot für die Teilnehmer, attraktive Inszenierung. Nicht die Leistung zählt, sondern das vermutete und auch von den Veranstaltern versprochene Erlebnis. Berlin ist cool. Was cool ist zieht an.

„Die Sportkultur eines Landes ist das Spiegelbild ihrer Gesellschaft“, sagt Reinhard Kessler vom Tiroler Leichtathletik-Verband. Während die Teilnehmerzahlen großer Marathons ins Absurde wachsen, werden die Durchschnittszeiten der Finisher immer langsamer und die Starterfelder kleinerer Marathons geringer. Kurze Distanzen wie Halbmarathon und auch Staffel-Läufe sind gefragt. Das Erlebnis zählt – ob vermutet oder vom Veranstalter versprochen, ist zweitrangig. Reinhard Kessler sieht Sportformate wachsen, die sich nicht an Leistung orientieren. Mud- und Adventure-Race, Hindernis-Bewerb und Parcouring, darin stecken Nervenkitzel und Spaß. Über Stock und Stein. Lukas Steiner hat offenbar gefunden, was die Jungen suchen - es liegt abseits der Diskussionen um den richtigen Laufstil oder das richtige Equipment. Ohne Druck und ohne Technikleitbild entwickle der Athlet im Parkourlaufen seine Fähigkeiten. Er forme die Sportart und nicht umge-


Zukunft des Laufsports

„Die F re und se mdbestimm in th ist ein e Individua eit abzuleg spann e l ender ität kennen n wiede P r im L aufe e rozess, der zu lernen Lukas iner P Steine arkou sich immer r, 4 Ele r-Karr ments Acade iere ze my (W igt.“ atte ns)

Ständig nach neuen Wegen suchen, um sich herauszufordern, dabei entwickeln sich Standards abseits gesellschaftlicher Normen. Das schweißt die Community zusammen und diese wächst stark. Lukas Steiner hat den Parkour durch die Hintertür entdeckt. Saltos und ähnliche Bewegungsformen faszinierten ihn, also suchte er nach einem Weg, diese auszuleben. „Erst Jahre später erfuhr ich, dass es hierzu den Begriff Parkour

beziehungsweise Freerunning gibt. Als ich schließlich 2007 von Red Bull zu einem ersten internationalen Bewerb im Freerunning eingeladen wurde, war der Startschuss gefallen.“ Das wirklich coole am Parkour-Laufen sei, dass wir schon alles mitbringen, was wir dazu brauchen. „Die Frage ist nur, ob wir uns auf den Prozess einlassen. Ob mit Schuhen oder ohne, ob in Turnhallen oder im Wald. Es sind keine Grenzen gesetzt.“ Community-Building. Allein im Wald, mit Tausenden beim Stadtmarathon, am Radweg oder am Bergpfad, von der Arbeit nach Hause, vor dem Frühstück oder der Nachrichtensendung, in Intervallen oder als Gesundheitsjog - Laufen ist überall. Andreas Reiter, Trendforscher mit Wurzeln in Innsbruck, sieht

im WirGefühl, das entsteht, die Motivation die dann doch viele Läufer zu Wettbewerben trägt. „Sie suchen das Sowohl als Auch - der Einzelne läuft alleine aber er ist immer eingebettet in ein Kollektiv, also geht es immer um Ich und Wir und die Verbindung von beidem. Das ist der große Mehrwert unserer europäischen Kultur, die individualistisch geprägt ist.“ Damit zieht Andreas Reiter Parallelen zur Wirtschaft, in der die Wettbewerber gemeinsam den Markt bemanagen und sieht die Sportkultur als Spiegel der Gesellschaft. (Mehr im folgenden Interview)

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kehrt, erklärt Lukas Steiner. In seinem Trainingszentrum in Wattens treffen sich mittwochs und donnerstags die Parkourläufer und bringen das, was gerade in ihnen reift, in eine Form. „In einem Leben, das stark durch extern gesteuerte Regeln bestimmt wird, wie Verhaltensregeln oder Schule, bietet sich der Parkour zum Ausbrechen an“, sieht Lukas Steiner die Freiheit, die immer mehr junge Menschen ruft.


Aufmacher

Stichwort „Trailrunning“ Über Waldwege, Pfade und Almwiesen führt der Trailrun. Die Idee habe sich aus dem Abenteuerlauf entwickelt, erzählt Initiator Alexander Pittl, früher waren die Läufer auf den schönsten Wanderwegen quer durch Tirol unterwegs, später rund um Innsbruck. Wichtig sei, mit seinen Kräften zu haushalten, weiß Alexander Pittl von der Laufwerkstatt, der das Abenteuer, das bereits in vielen Tälern Tirols lockt, seit einem Jahr mit einem internationalen Event belebt. Zur ersten Ausgabe meldeten sich 900 Teilnehmer. Für heuer haben die Veranstalter die Startplätze auf 1.400 begrenzt. Schnelligkeit tritt in den Hintergrund. Viele Läufer würden steilere Passagen deswegen im Gehen bewältigen und posieren auch gerne einmal für ein Foto. Mit Distanzen zwischen 15 und 25 Kilometer und Höhenunterschieden ab 400 Meter ist das Trailrunning für Anfänger eher ungeeignet.


Zukunft des Laufsports

Alexander Pittl, Laufwerkstatt

Läufer trifft Inn. Der Innsbrucker Stadtlauf bringt seit 33 Jahren Bewegung an den Inn. Dieter Hofmann, organisatorischer Leiter von Innsbruckläuft, sieht bei allen vier Veranstaltungen einen Trend zu den kurzen Distanzen und Bewerben für die Familie. Wie man die Jungen in die Laufschuhe bringt, darüber macht man sich im Team immer wieder Gedanken. Initiativen wie „Kinder gesund bewegen“ und „Uni läuft“ sind ein guter Weg dahin. „Laufen ist für viele Studierende eine einfache Möglichkeit sich zu bewegen und in Prüfungszeiten zu entspannen“, sieht Martin Burtscher, Institut für Sportwissenschaften an der Leopold Franzens Universität Innsbruck, die positiven Wirkungen. In der Natur sein und das zusammen mit Freunden, erweitere das persönliche Wachstum. Meditatives Laufen ist das neue Angebot an der Universität, das mehr Entspannung bringe und gut angenommen wird.

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„Urbane Läufe werden immer eine Rolle spielen. Das größte Potenzial sehe ich bei den Themenformaten wie Frühlingslauf, Frauenlauf, Firmenlauf oder Nightrun, die Spaß und Sport verbinden.“

Innsbrucklaeuft: Stadt trifft Berg


Aufmacher

Sidestory

Bis zur Grenze gehen

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Im Gespräch mit dem Zukunftsforscher Andreas Reiter über den Outdoorboom und Markengestaltung. Laufen erfährt eine starke Zuwendung von Menschen, dennoch klagen manche Veranstalter über rückläufige Teilnehmerzahlen. Wie erleben Sie das? Andreas Reiter: Ob Trailrunning oder was auch immer, die Menschen laufen und sind schon immer gelaufen. Mir ist unbekannt, ob die großen Marathons rückläufig sind - dass sie einige Schwierigkeiten haben weiß ich. Alles was draußen stattfindet boomt. Wofür können sich die Jungen heutzutage begeistern? Es geht stark um Bewegung in der Natur. Trailrunning, Crosscountry, Klettern, Bouldern bis hin zu Speedklettern. Herausforderung, bis zur Grenze gehen, gemischt mit performancetracking. Sie haben ja heute das Phänomen, dass jeder mit seiner Armbanduhr seine Leistungen misst. Der Freizeitsport ist immer auch ein Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklungen. Der Leistungsgedanke ist also auch bei den Jungen stark ausgeprägt? Wenn wir in einer Gesellschaft leben, die stark wettbewerbsorientierte Werte hat, eine kompetitive Gesellschaft, dann spiegelt sich das auch in der Freizeitgestaltung wieder. Der Erste, der Schnellste, der, der am Höchsten springt… diese Themen sind vorhanden. Entweder greife ich sie auf in Wettbewerben oder ich verweigere. In meiner Freizeit will ich nichts mit Wettbewerb zu tun haben, weil

ich schon genug berufliche Anforderungen habe. Das sind die beiden großen Pole, die einen greifen es aktiv auf und die anderen passiv. Die Natur wird zur Bühne. Tendenziell geht der Trend schon zum Trailrunning oder extremen Crosscountry-Formaten. Es muss etwas passieren, es muss eine Herausforderung da sein. Es sind auch Veranstaltungen interessant, die einen Act mit dabei haben, das ist mindestens so wichtig wie die Hauptveranstaltung. So kann ich es auch schaffen, junge Leute zu interessieren. Das Ganze muss natürlich zur Veranstaltung, den Ausrichtern und der Gegend passen - es darf nicht beliebig und dadurch austauschbar sein. Stichwort Markenbildung. Wie finde ich das, was zu mir passt und andere interessiert? Im Pitztal ist das etwas anderes als in einer Stadt wie Innsbruck. Der Gletscher hat einen harten Markenkern, sich anstrengen, verausgaben, Leistung. Es muss ein ganzheitlicher holistischer Ansatz werden, der an allen Marken-touchpoints eine Botschaft wiedergibt. Die Läufer haben eine große Auswahlmöglichkeit an Veranstaltungen, wenn ich der 137. Lauf bin, dann werde ich wenig neue Teilnehmerzahlen kreieren. Innsbruck ist als Marke alpin urban.


Zukunft des Laufsports

Wie kann der Stadtlauf attraktiver werden? Was will der Stadtlauf vermitteln? Urbanes Flair ist nach meiner Wahrnehmung heute zu wenig. Die Stadt trifft den Berg - paradoxe oder hybride Produktgestaltungen funktionieren gut. Eine Frage der Dramaturgie und Gestaltung. Community Gefühl ist ein anderer starker Aspekt sowie der Mix aus Leistung und Gemeinschaft. Es ist wie ein Gummiband, das junge Leute heute suchen. Wenn ich eine klare Botschaft aussende, stark bin mit meiner Aussage und meiner Community, dann habe ich auch eine Strahlkraft. Die Frage ist: wofür steht der Stadtlauf.

Sind lange Distanzen dann überhaupt noch attraktiv für die Jungen? Wenn man von Formaten spricht und einer gewissen Länge, dann muss man auch berücksichtigen, dass die Jungen heute eine geringere Aufmerksamkeitsspanne haben, sie kommunizieren über Youtube und andere Onlinekanäle. Kulturkritiker würden sagen, sie schaffen keine lange Erzählung mehr. Der Marathon ist aber eine lange Erzählung. Wenn aber alle so gehetzt und fragmentiert sind, dann suche ich auf der anderen Seite auch wieder das Langfristige, deswegen boomen das Weitwandern oder große Trails, die 26 Stunden dauern. Ein Gegensatz zu dem Abgehackten.

Danke für das Gespräch! Andreas Reiter, Zukunftsforscher, geboren in Innsbruck www.ztb-zukunft.com

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Innsbruckläuft

Wir sind international Bei 4 Innsbruckläuft-Veranstaltungen sind in einem Kalenderjahr durchschnittlich mehr als 6000 TeilnehmerInnen am Start. Die meisten davon kommen aus dem regionalen Umfeld der Läufe, doch können wir auch stolz auf ein recht ansehnliches internationales Teilnehmerfeld sein.


... in Zahlen

Die meisten und die wenigsten TeilnehmerInnen von Innsbrucklaeuft kommen aus...

Italien: 7% Frankreich: 0,18%

Deutschland: 10% Afghanistan: 1,8% Mexiko: 0,02%

It`s good to be international... Let`s grow!

Herkunftsländer der TeilnehmerInnen - symbolische Darstellung

Ă–sterreich: 74%


Medizin

Wenn das Sprunggelenk eine Pause braucht Das Sprunggelenk ist beim Laufen besonders stark belastet. Bei jedem Schritt muss es das Mehrfache des Körpergewichtes tragen und die Achillessehne ist enormen Zugkräften ausgesetzt. Laut Statistik verletzen sich in Österreich jedes Jahr mehr als 7.000 Menschen beim Laufen.

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von Dr. Peter Gföller - Sportmediziner und Chirurg - Gelenkpunkt

Beim Laufen, vor allem in unebenem Gelände, kommt es immer wieder zu Umkipptraumen des Sprunggelenkes. Dabei werden meist die Außenbänder in unterschiedlicher Schwere verletzt. Bei einer Verletzung ersten Grades sind nur einige Fasern der Bänder eingerissen und die Kapsel etwas überdehnt. Als zweitgradige Verletzung bezeichnet man Teilrisse der Bänder und einen Einriss der Kapsel, ein vollständiger Abriss der Außenbänder und der Kapsel werden als drittgradige Verletzung bezeichnet. In den allermeisten Fällen können aber auch schwere Bandverletzungen am Sprunggelenk mit einer Schienenruhigstellung über mehrere Wochen und begleitender Physiotherapie gut ausheilen.

PECH - Regel Die PECH-Regel hilft bei einer Verletzung: Pause: sofortige Unterbrechung der sportlichen Betätigung und Ruhigstellung des verletzten Körperteils. Eis: durch Kälteanwendungen werden Einblutungen vermieden und dadurch die Schwellung verringert. Compression: auch ein Kompressionsverband wirkt der Entstehung einer Schwellung entgegen. Hochlagerung: durch Hochlagern wird die Blutzufuhr verringert und die entstandene Schwellung kann schneller abtransportiert werden.

Nach den Sofortmaßnahmen sollte in weiterer Folge ein Arzt aufgesucht werden, der die exakte Diagnose stellt und die richtigen Therapiemaßnahmen vorschlägt. Ziel der Physiotherapie ist es, initial mit

Lymphdrainage, die Schwellung zu bekämpfen und in weiterer Folge durch Aktivierung der Muskulatur und Training der Stabilisierung und Koordination eine baldige und sichere Rückkehr zum Sport zu gewährleisten.


Sprunggelenk

Achillessehne. Sie ist die stärkste Sehne im menschlichen Körper und wird beim Laufen bei jedem Schritt mit bis zum achtfachen des Körpergewichtes belastet. Fehl- und Überbelastungen führen zu einem Missverhältnis zwischen Degeneration und Regeneration und damit zu Schäden im Bereich der Sehne selbst sowie Entzündungen des umgebenden Gleitgewebes.

Bei akutem Auftreten von Achillessehnenbeschwerden sollte die Belastung sofort eingestellt werden, die akute Entzündung kann durch Kühlen verringert werden. Anschließend sollte

ein spezialisierter Arzt aufgesucht werden, um eine exakte Diagnose zu stellen. In weiterer Folge ist es meist unerlässlich, die sportliche Betätigung etwas zu modifizieren, zum Beispiel anstatt des Lauftrainings Rad zu fahren oder am Crosstrainer zu trainieren. Bei einer physiotherapeutischen Behandlung liegt das Hauptaugenmerk auf Dehnung der Muskulatur, Stabilisierung und Koordination, sowie exzentrischer Kräftigung. Weiteres dazu unter www.gelenkpunkt.com/ Behandlung

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Am Beginn von Achillessehnenschmerzen steht sehr oft eine akute entzündliche Phase, in der die Sehne mit dem Begleitgewebe verklebt. Dies klingt bei korrekter Behandlung nach wenigen Tagen wieder ab. Bei Fortdauer der Überlastung kann es zum Auftreten von chronischen Beschwerden kommen, die nichtentzündlicher Natur sind. Ausgelöst werden sie von kleinsten Rissen im Sehnengewebe, es sterben Zellen (Fibrozyten) ab, und der Körper kann die entstandenen Schäden nicht rechtzeitig vor der nächsten Belastung ausheilen. Somit entsteht ein immer größeres Missverhältnis zwischen Regeneration und Destruktion.

Begleitend sprossen Gefäße in die Sehne ein, was zu einer weiteren Beschwerdezunahme führen kann. Werden aber die Schmerzen zu lange ignoriert, kann das zu einer dauerhaften Schädigung der Sehne bis hin zum Sehnenriss führen. In einem solchen Fall ist eine Operation notwendig.


INFOBOX Prävention 1. Trainingsumfang pro Jahr nur um 20 % steigern 2. bei regelmäßigem Lauftraining (dreimal pro Woche) begleitendes Krafttraining nicht vernachlässigen (Stabilisierungsübungen, Dehnung, exzentrische Kräftigung) 3. Sehne während der Belastung warm halten (hohe Socken) 4. Tartanboden meiden 5. beim ersten Schmerz sofort Belastungen reduzieren und ärztlichen Rat einholen 6. eventuell Schuhe mit größerer „Sprengung“ (Ferse erhöht)

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Stichwort-Mix Therapie aktive Kräftigung um die überlastete Muskulatur zu stärken... Um ein neuerliches Auftreten der Beschwerden zu verhindern ist gezieltes Krafttraining unerlässlich Dehnung regelmäßige Dehnung der betroffenen Muskulatur vermindert die Vorspannung und beeinflusst den Heilungsprozess positiv lokale Massagen durch Selbstmassage können Muskelverhärtungen behoben und die Durchblutung verbessert werden entzündungshemmende Medikamente einerseits als Salbe, Gel oder Spray über die Haut, andererseits als Tablette eingenommen können sie einen wertvollen Beitrag zur Beschwerdebesserung leisten

Einlagen eine Erhöhung der Ferse reduziert die Spannung in der betroffenen Sehne und führt so zu einer Beschwerdereduktion Alter-G Laufen auf dem „anti-Schwerkraft Laufband“ hat einen positiven Effekt auf die Heilung Infiltrationen bei langanhaltenden Schmerzen kann eine Injektion von aktiviertem Eigenblut (ACP) erwogen werden Operationen bei operativen Eingriffen wird die Sehnenscheide gespalten und bei Bedarf eine Sehne zur Verstärkung eingeflochten. Gleichzeitig kann abgestorbenes Gewebe entfernt werden

Trainingstipps - Umfangsreduktion (Steigerung max. 20% pro Jahr) Stoßwellentherapie - mehrere kleine Runden laufen, durch die gebündelten Druckwellen wird die lokale Durchblutung gefördert, Entzün- bei Schmerzen pausieren dungsprozesse günstig beeinflusst und die - Laufstrecke überprüfen (Untergrund?) - Schuhwechsel (höherer Absatz) Muskulatur entspannt - Sehne warm halten (hohe Socken)


Ursachen Die Achillessehne wird bei jedem Schritt mit einem Mehrfachen des Körpergewichtes belastet, dies führt unweigerlich zu kleinsten Verletzungen (Microtraumata), welche normalerweise problemlos ausheilen. Bei Über- oder Fehlbelastungen kommt es jedoch zu Vernarbungen, zum Einsprossen von Blutgefäßen und zur Schwellung. Wird die Achillessehnenentzündung nicht ursächlich behandelt, kann es zu chronischen Beschwerden oder sogar zum Abriss der Sehne kommen.

Abbildung: Wenn wir im täglichen Sprachgebrauch vom Sprunggelenk sprechen, meinen wir zumeist das obere Sprunggelenk – das von der Knöchelgabel (von Schien- und Wadenbein) sowie vom Sprungbein gebildet wird. Die Mehrzahl der Verletzungen, von denen Läufer geplagt sind, betreffen das Sprunggelenk, den Fuß und die Achillessehne.

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Über den Autor Dr. Peter Gföller, Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

Geboren in Innsbruck widmete er sich hier auch dem Studium der Humanmedizin und promovierte 1996 zum Doktor der gesamten Heilkunde. Facharztausbildung zum Unfallchirurgen, bis 2008 Oberarzt an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie in Innsbruck. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Hüfte (Hüftarthroskopie, Hüftprothetik) und Kniegelenk (Bandrekonstruktionen, arthroskopische Chrirurgie, Prothetik). Gemeinsam mit Dr. Christian Fink und Dr. Christian Hoser betreibt er GELENKPUNKT - Sport- und Gelenkchirurgie Innsbruck


Medizin

Am Anfang war der Fuß „Fast so wichtig wie das tägliche Zähneputzen“ findet der Tiroler Physiotherapeut Reini Huber ein regelmäßiges Training für die Füße. Denn nur so bleibt die Muskulatur kräftig und gleichzeitig beweglich – und die Funktion des Fußgewölbes erhalten.

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von Reinhard Huber, Sporttherapie und Training Huber

Die Menschwerdung begann mit den Füßen: Um nämlich die Hände von der Belastung durch die Fortbewegung zu befreien, musste der Urmensch das sichere Gehen und Stehen auf seinen Füßen lernen. Die Standfläche reduzierte sich durch die Entwicklung vom Vierbeiner zum Zweibeiner auf bescheidene 100 cm2 (Larsen 2006). Der Körperschwerpunkt war nicht mehr stabil zwischen vier Extremitäten aufgehängt, sondern er balancierte nun labil über zwei Beinen. Die Anforderungen an die Füße wurden dadurch wesentlich höher. Einerseits wurde von ihnen eine stabile Standfläche, andererseits eine elastische Stoßdämpfung und ein kraft-

volles Abstoßen gefordert. Die Schlüsselmerkmale des menschlichen Fußes sind die spiralige Verschraubung (Helix), das Keilprinzip des Mittelfußes und das übereinander liegende untere und obere Sprunggelenk. Dieses Konstruktionsprinzip ermöglicht eine optimale Druckverteilung auf die gesamte Bodenkontaktfläche und eine hohe Belastungsstabilität. Stoßdämpfer. Der Fuß hat gelernt, sich gegen massive Belastungen zu schützen. Stoßdämpfung, Abrollen und Abstoßen ist sein ABC. Die Verschraubung von Vor- und Rückfuß garantiert die funktionelle Verkeilung der Keilbeine und damit die notwendige Belastungsstabilität. Durch

Fehlstellungen und Fehlbelastungen im Fußbereich kann es zu Komplikationen bzw. Kompensationen in anderen Körperbereichen kommen. So erhöht z.B. das Abrollen über den lateralen Vorfuß die Gefahr für Supinatinstraumen (Überknöcheln), die Knickfußstellung im Rückfuß belastet die Achillessehne und den medialen Meniskus und der Spreizfuß kann den Aufprall am Boden schlecht dämpfen und belastet dadurch den Hüftgelenksknorpel. Beim Laufen treten beim Aufprall des Fußes auf den Boden Kräfte bis zum Fünffachen des Körpergewichtes auf. Bei einem Körpergewicht von 70 kg, wird bei einem 5km-Lauf jeder Fuß mit bis zu 300 Tonnen belastet.


Fußgewölbe

„Übe mit deinen Füßen, so oft es geht!“ Reinhard Huber

Training für die Füße. Durch gezielte Kräftigungsübungen für die Unterschenkelmuskulatur und die Fußgewölbemuskulatur verbessern wir die Standsicherheit und den dynamischen Abstoß. Mit sensomotorischen bzw. koordinativen Übungen kann die gesamte Fußstabilität trainiert werden. Alle Strukturen wie Haut, Fascien, Muskeln, Sehnen, Kapseln und Bänder werden durch Mechanorezeptoren innerviert. Das Ergebnis des Informationsflusses über das sensomotorische System empfinden

wir als Gelenkbewegung bzw. Veränderung der Gelenkstellung. Die Dichte der Hautrezeptoren auf der Fußsohle ist sehr hoch, sodass man schon auf minimale Druckänderungen reagieren kann. Durch ein variantenreiches koordinatives Training bzw. Gleichgewichtstraining können wir dieses System hervorragend stimulieren und so eine bessere Gelenksstabilität und gute Gleichgewichtsfähig-

keit erreichen. Ein ausgewogener Gleichgewichtsparcours mit unterschiedlichen instabilen Unterlagen ist ein hervorragendes Trainingsmittel. Auch das eigene Hand anlegen am Fuß, um ihn mobil zu halten, ist empfehlenswert. Tu deinen Füßen etwas Gutes, denn sie tragen dich durch die Welt! Die gesamte Fotostrecke gibt`s auf ibklft.com/fussgewoelbe

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Bei einem Marathon sind es bis zu 2.500 Tonnen. Qualitativ gute Laufschuhe und ein optimales Körpergewicht reduzieren die Belastung für die Füße, ersetzen aber nicht unsere persönliche „Fußhygiene“ durch Muskelkräftigungs-, Koordinationsund Mobilitätstraining.


Medizin

Herzklopfen. Luft holen. Glücklich sein Atmen heißt Leben. Unsere Lunge ist Sauerstofflieferant und Gesundheitsspender. REHAMED TIROL ermöglicht eine bewusste Atemtherapie und schenkt damit wieder Freude an der Bewegung. Wie das geht zeigen die REHA-Geher beim kommenden TirolMilch Frühlingslauf. Von Dr. Christoph Puelacher, Facharzt für Pulmologie (Lungenheilkunde)


Atmen

Leidet der Körper drei Minuten an Sauerstoffunterversorgung, treten nicht nur im Gehirn dauerhafte Schäden auf! Das Vitalorgan Lunge spielt als Sauerstofflieferant und Gesundheitsspender für Körper und Geist eine zentrale Rolle bei der Verhinderung von chronischen Erkrankungen. Als Tirols modernstes, ambulantes Rehabilitationszentrum für Herz- und Lungenkrank-

TirolMilch Frühlingslauf. Die Teilnahme der REHA-Geher beim TirolMilch Frühlingslauf am 1. April betont diesen Ansatz aus der Überzeugung und dem Wissen

heraus, dass jede Bewegung besser ist als gar keine. Selbst der Wechsel vom Zustand „körperliche inaktiv“ zu „geringfügig körperlich aktiv“ ist ein wichtiger erster Schritt in der Heilung. Dabei bestimmen nicht Wettbewerb und Marathonqualitäten das Tempo der Teilnehmer, sondern einzig die innere Uhr und die Freude, sich bewegen zu können. Das stärkt Körper und Psyche. Selbst wenn Gesundheit oder Schweinehund den TirolMilch Frühlingslauf in einen Frühlingsspaziergang verwandeln, so regt dieser unter anderem die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin an, was zu einer unmittelbar spürbaren Verbesserung der Stimmung führt. Speziell, aber nicht nur, den Patienten der REHAMED wollen wir damit sowohl Luftholen als auch Glücklich sein schmackhaft machen.

Termintipp In einer gesunden Zusammenarbeit treffen sich REHAMED TIROL und die Innsbrucker Turnerschaft jeden Montag um 10:00 Uhr vor dem Baggersee, Eingang Ost zum „Gehen – Walken – Dehnen – Spazieren – Mobilisieren“ Hier kann jeder (nicht nur Reha-Patienten) selbstverständlich kostenlos teilnehmen, der Spaß an der gemeinsamen Bewegung hat. Bewegen Sie sich gemeinsam mit Gleichgesinnten an der frischen Luft.

Foto links: Ein REHAMED-Geher beim TirolMilch Frühlingslauf

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heiten setzt REHAMED daher bewusst auf professionelle Atemtherapie und Atemmuskeltraining. Neben gezielten Schulungen, die Defizite im Umgang mit einer Krankheit beheben, schaffen wir als kompetentes Team der REHAMED über Bewegungsprogramme ein positives Bewusstsein, Einschränkungen aktiv und selbstbestimmt zu bewältigen. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen wirkt Bewegung darüber hinaus entzündungshemmend, was nicht nur bei Herz- und Lungenpatienten dazu führt, dass selbst langjährige Krankheitsverläufe gestoppt bzw. wieder rückgeführt werden können.


Medizin

Faktbox: Wie Bewegung auf den Körper wirkt (Quelle www.gesundheit.gv.at) Einfluss von Bewegung auf

Bewegung

Bewegungsmangel

Energieumsatz Steigt sinkt Körpergewicht (bei gleicher Kalorienzufuhr) nimmt ab nimmt zu Herz-Kreislauf-System wird leistungsfähiger wird schwächer Ausdauer verbessert sich verschlechtert sich Blutdruck Sinkt steigt Fettstoffwechsel verbessert sich verschlechtert sich Gesamtcholesterin   sinkt steigt Zuckerstoffwechsel verbessert sich  verschlechtert sich Insulinspiegel   sinkt  sinkt nicht Blutzuckerspiegel sinkt   sinkt nicht  Bewegungsapparat wird leistungsfähiger wird schwächer Muskelkraft  verbessert sich verschlechtert sich Knochendichte nimmt zu nimmt ab Stützfunktion, Stabilität verbessert sich verschlechtert sich Beweglichkeit, Belastbarkeit der Gelenke nimmt zu nimmt ab Immunabwehr verbessert sich verschlechtert sich Gehirnfunktionen verbessern sich verschlechtern sich Gehirndurchblutung verbessert sich verschlechtert sich Psyche antidepressive Wirkung keine antidepr. W.

Die IKB unterstützt mit großer Freude INNSBRUCKLÄUFT!

Eins für alle. 0800 500 502 / www.ikb.at


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Sport

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Stretch you free! Nachdem wir uns in den ersten beiden Magazinausgaben mit einigen allgemeinen Fragen rund ums Dehnen beschäftigt haben, möchten wir diesmal einige konkrete Übungen vorstellen. Es gilt: Dehnen lockert die Muskeln Dehnen löst Verspannungen. Stretch you free! Weitere Übungen findest du übrigens auf www.innsbrucklaeuft.com von Bernhard Friesacher, Sportwissenschafter - Innsbruckläuft Fotos: simonrainer.com Darsteller: Charlotte Freyburger und Bernhard Friesacher

Herzlichen Dank an unseren Partner IKB, dass wir das Hallenbad Amraser Straße für unsere Fotosession nutzen durften!


Dehnen

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Hinweis Diese Seite soll Lust auf`s Dehnen machen und zeigen, wie losgelöst man dadurch werden kann. Unterwasser war die perfekte Bewegungsausführung leider etwas schwierig, jedoch beschreibt der Text die exakte Dehnposition. Viel Spaß beim Stretching! Quelle: sport1.uibk.ac.at/lehre/lehrbeauftragte/ Huber%20Reinhard/Dehnen_%DCbungen.pdf

In Rückenlage ein Bein anziehen Ausgangsstellung: Rückenlage Durchführung: ein Bein beugen, mit den Händen am Knie fassen und zur Brust ziehen Muskulatur: M. glutaeus maximus

Rumpfbeuge Ausgangsstellung: gerader Stand Durchführung: Oberkörper so weit wie möglich nach vorne neigen, Beine dabei gestreckt lassen Muskulatur: M. biceps femoris, M. semitendinosus, M. semimembranosus

Seitlicher Ausfallschritt Ausgangsstellung: seitlicher Ausfallschritt Durchführung: ein Bein beugen, das andere bleibt gestreckt, Oberkörper bleibt gerade und wird leicht nach vorne gebeugt, Schwerpunkt so über das abgewinkelte Bein verlagern, dass das gestreckte Bein gedehnt wird Muskulatur: Mm. Adductores


Ausfallschritt Ausgangsstellung: vorders Bein ca. 90° beugen, hinteres Bein annähernd gestreckt Durchführung: Hüfte nach vorne schieben Muskulatur: M. iliopsoas

Beine abwinklen und Fußsohle aneinander drücken Ausgangsstellung: Sitz, Fußsohlen aneinander legen Durchführung: Knie Richtung Boden drücken, Becken nach vorne kippen, Fußsohlen so weit wie möglich in Richtung Becken ziehen Muskulatur: Mm. Adductores

Bein über das andere schlagen und Oberkörper drehen Ausgangsstellung: Langsitz, ein Bein abgewinkelt über das andere stellen Durchführung: Oberkörper in Richtung des abgewinkelten Beines drehen, mit dem Ellbogen der gegenüberliegenden Seite das abgewinkelte Bein zur anderen Seite drücken Muskulatur: M. gluteus medius

Gestreckter Vierfüßlerstand Ausgangstellung: Vierfüßlerstand Durchführung: Beine strecken, Gesäß in Richtung Decke schieben, Ferse auf den Boden drücken, eventuell ein Bein beugen und das andere strecken Muskulatur: M. gastrocnemius, M. soleus (M. biceps femoris)


Kommentar

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Wie die Tarahumara das war einmal Es begann, wie es oft begann: Einige Organisatoren von Laufveranstaltungen definierten sich nicht mehr über Strecke und sportliche Herausforderung, sondern über das „Lauferlebnis“. Da wurde wie beim Vienna City Marathon, einem der größten seiner Zunft, ein Spektakel bei klassischer Musik angekündigt. Laufen zu den Klängen Mozarts oder Schuberts - möglicherweise schmerzt es dann weniger, wenn sich ab Kilometer 30 der Mann mit dem Hammer ankündigt. Doch das war beileibe nicht alles: Die Verpflegung würde allen Geschmäckern entsprechen, das Starter-Paket diesmal besonders wertvollen Inhalt bergen. Und überhaupt: Die Ausgaben für die Veranstaltung seien hoch wie nie - Einsatzkräfte, Personal, Service gingen eben ins Geld. Deshalb auch die Anhebung des Nenngelds, euphemistisch auch Anpassung genannt. Das gerne überhörte Gegenargument, dass die öffentliche Hand auf der anderen Seite das Sporttreiben der Bevölkerung finanzkräftig unterstützen und Kosten minimieren sollte, geht unter. Ob der Läufer dabei vergisst, dass sich die Teilnahme an einem Marathon schon verdächtig der magischen 100-Euro-Grenze nähert? Wohl kaum. Bei Radmarathons und Ironman-Veranstaltungen wurde diese ohnehin längst überschritten, Geld gehört dort zum Rennen wie das teure Sportgerät. Das Argument von Marathon-Veranstaltern wie

Wolfgang Konrad (Wien), dass man ja „etwas geboten“ bekomme, greift zu kurz. Die Preisspirale für den Start bei einem Laufrennen dreht sich unaufhörlich nach oben, im Gegenzug scheint die Industrie nach wie vor großes Interesse daran zu haben. Was also erklärt diese zunehmende Kommerzialisierung einer Sportart, von der es einst hieß, sie sei die natürlichste und am einfachsten zu finanzierende auf dieser Welt? Schuhe, Hose, T-Shirt und sonst nichts, das war offensichtlich einmal. Alle Medien werden bedient, das Smartphone mit einer erklecklichen Anzahl an Apps zur Selbstkontrolle und Trainingssteuerung ist nur eine der geläufigen Formen. Oder die Einflussnahme der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie. Der Laufsport hat so gesehen seine Unschuld verloren. Und mancher Nostalgiker sehnt sich zurück nach einfachen Philosophien, wie wir sie aus Buch-Klassikern kennen. Etwa „Born to run“, der Erfahrungsbericht des Journalisten Christopher McDougall. Der begab sich nach einer Zeit der Kortisonspritzen und Hightech-Turnschuhe in die Copper Canyons von Mexiko, um dem menschlichen Bewegungsdrang in seiner ursprünglichen Form auf den Grund zu gehen. Wir werden die Zeit nicht bis zu den Tarahumara zurückdrehen können. Aber dem, was den Sport ausmacht, ist dieses Volk näher als unsere Gesellschaft.

Florian Madl, Sportchef Tiroler Tageszeitung


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Unsere Läufe

tirol milch

17. 1.4.2017 ab 13 Uhr am Marktplatz

Einfach Laufen. Nach Deinem eigenen Tempo. Und dennoch das Erlebnis des Laufens in einer großen Gruppe genießen. All dies ist bereits zum 17. Mal beim TirolMilch Frühlingslauf Innsbruck möglich. Als wertungsfreier Lauf ohne Zeitnehmung entlang des Inns und der Sill bietet der TirolMilch Frühlingslauf den idealen Einstieg in die Laufsaison. Begleitet von Tempoläufern des Sport Spezial. Sie stehen Euch mit Tipps, Tricks oder für gleichmäßiges Lauftempo auf den Distanzen von 10 und 21,1km (von 4 1/2 bis 6 Minuten) zur Seite. Im Ziel am Marktplatz gibt es eine gut gefüllte Belohnung der TirolMilch und einen Blumengruß von der Gärtnerei Jäger.

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15.Tirol Milch 15.Tirol Milch 15.Tirol Milch 15.Tirol Milch 15.Tirol Milch 15.Tirol Milch

15.Tirol Milch

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Bewerbe 3km, 5km, 10km, 15km, 21,1km – alle ohne Zeitnehmung Start / Ziel Innsbruck – Marktplatz Start 15:00 Uhr Startgebühr Erwachsene (Jg. 1997 und älter): 8€ Kinder und Jugendliche (Jg. 1998 und jünger): 4€ In der Startgebühr enthalten Ein TirolMilch Paket - Verpflegung entlang der Strecke und im Ziel mit der Startnummer kostenlose Hin- und Rückfahrt mit den Linien der IVB in der Kernzone Innsbruck am 01.04.2017 (1,5 h vor bis 1,5 h nach der Veranstaltung) - Urkunde - wiederblühender Frühlingsgruß der Gärtnerei Jäger - Bio-Obst aus dem Fruchthof Duschen 14.30 bis 18.00 Uhr: HTL Anichstraße – Zugang Innrain Toiletten Am Marktplatz Gepäckabgabe Bei der Startnummernausgabe am Marktplatz (ohne Aufsicht) – es wird keine Haftung übernommen. Sanitätsdienst Samariterbund Tirol Anmeldung und Startnummernausgabe 24. – 31. März 2017: im Sport Spezial (Blasius Hueber Weg, Innsbruck) 1. April 2017: ab 13:00 Uhr am Marktplatz An- / Abreise In der Kernzone Innsbruck mit der Startnummer kostenlos 1,5h vor und nach der Veranstaltung freie Fahrt auf den Linien der IVB. Park & Ride & Run Möglichkeiten beim VZ Hafen und der Olympiaworld Innbruck: Für 14€ können bis zu 5 Personen parken und alle IVB-Linien der Kernzone Innsbruck benützen. Weitere Informationen unter www.ivb.at. Unterkunft Über die Innsbruck Information - +43 512 562000 oder www.innsbruck.info


Do it yourself: Vitamin-Power in 2 Tagen - verwende Bio-Samen - die Samen dürfen nicht zu dicht liegen, ein bis zwei Esslöffel reichen pro Zyklus - die Zimmertemperatur zum Sprossenziehen liegt idealerweise zwischen 18 und 22 Grad - Spüle die Sprossen mehrmals täglich, denn sie haben ihren eigenen Stoffwechsel, z.B. nach dem Aufstehen am Morgen, wenn du nach Hause kommst und vor dem Schlafengehen - Teste deine Sinne: sehen die Sprossen komisch aus, riechen sie faulig – dann lieber weg damit und einen neuen Zyklus starten - die Faserwurzeln bilden manchmal einen weißen Flaum, den man leicht mit Schimmel verwechseln könnte, vor allem bei Radieschen und Rettich. Die Sprossen sind jedoch bedenkenlos essbar. - Reinige das Keimglas nach jedem Zyklus und spüle es mit heißem Wasser aus.

1 #

nteil Der hohe Balaststoffa Verdauung. fördert eine gesunde


2 #

Keimlinge sind für Vegetarier und Veganer eine wichtige Protein- und Vitamin B Quelle

Zum Beispiel: Grünkraut-Kresse Kressesamen zieht man am besten auf zwei Lagen Küchenpapier, das in Wasser getränkt wurde. Auf diese Weise lassen sich auch Gräser wie z.B. Weizengras, Gerstengras oder Alfalagras ziehen. Regelmäßig Wässern nicht vergessen!


Ernährung

Vitamine von der Fensterbank Wasser, Licht und Luft – nicht mehr brauchen Samen, um zu Energiekraftwerken zu werden. Radieschen, Linsen und Mungbohnen-Sprossen bringen Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und Antioxidantien auf Brote und in Salate. Sprossen ziehen ist ganz einfach.

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von Jane Kathrein - Freie Journalistin - Innsbrucklaeuft

Sind sie auch noch so klein, die Kraft, die in Samen steckt, zeigt sich wenn sie keimen. Über Nacht bricht die Samenkapsel auf und ein grüner Schössling schiebt sich ans Licht. Vorstellbar, welche Lebenskraft in dem Keimling steckt. Selber Sprossen ziehen ist einfach. Licht, Luft und Wasser – mehr brauchen die Saaten nicht zum Sprießen – und ein bisschen Zuwendung. Die Ernte ist ganzjährig frisches Gemüse, pflanzliches Eiweiß, Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien.

Was geht da vor sich? Beim Keimen von Samen werden durch die vom Keimling freigesetzten Enzyme die gespeicherten Reservestoffe wie Stärke und Eiweiß mobilisiert zugleich schädliche Inhaltsstoffe abgebaut. Die Produktion von Nährstoffen, Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und anderen Vitalstoffen werden angekurbelt. Das Samenkorn beginnt zu wachsen und zu leben. Brokkolisprossen bilden während des Keimens krebshemmende Stoffe. Ungekeimte

trockene Erbsen enthalten kein Vitamin C, während Erbsensprossen weit mehr Vitamin C beinhalten als frische Orangen. Sprossen zum Keimen zu bringen ist einfach, es braucht nur ein bisschen Geduld und Zuwendung. Samenmischungen und Keimgläser findet man im Reformhaus, Bioladen oder in der Drogerie. Es eignen sich aber auch Einweckgläser. Spezielle Keimgläser haben einen Siebeinsatz, der es ermöglicht, das Glas schief zu


Sprossen

zum Selbermachen:

Schnell-Keimlinge (2-5 Tage) Adzukibohne Dinkel Gänsefuß Gerste Radieschen

stellen, sodass überflüssiges Wasser abfließt und die Sprossen nicht im Feuchten liegen.

tierst du nicht gequollene Samen und leere Samenschalen aus, sie würden später nicht keimen, sondern könnten in der feuchten Umgebung faulen und das wäre nicht lecker und auch nicht gesund. Die gequollenen Samen gibst du in das Glas zurück, schraubst den Siebeinsatz darauf und stellst es schräg auf einen Teller, damit auch der kleinste Rest an Flüssigkeit abfließen kann. Die Sprossen haben einen Stoffwechsel, daher ist es sehr wichtig sie mehrmals täglich unter frischem Wasser zu spülen. Je nach Art

kannst du schon nach vier Tagen deine ersten Sprossen im Salat, auf Brot oder wie auch immer du es magst, essen. Im Kühlschrank halten sie sich ein bis zwei Tage, verbrauche sie jedoch so schnell wie möglich. Sprossen werden vielfach als Survival-Food bezeichnet, denn in Form von Keimsaaten können sie monate- oder jahrelang gelagert werden. Sie brauchen wenig Platz, keine Kühlung und werden in kurzer Zeit essbar. Wer noch tiefer gehen will, dem legen wir folgendes Buch und die Tipps auf der vorigen Doppelseite zu Rate.

zum Vertiefen:

Buch-Tipp Das große Buch der Sprossen und Keime Rose-Marie Nöcker, Heyne Verlag, 1992 Viel Informationen rund um die Bedeutung der Sprossen in der Vergangenheit, Heilnutzen und Rezepte finden sich in diesem Buch. Grundlagen in Wort und Bild mit konkreten Arbeitsanleitungen.

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Selber Ziehen. Gib einen Esslöffel Samen in ein Sieb und spüle sie unter Wasser. Fülle die Samen anschließend in ein Glas und bedecke sie mit der doppelten Menge Wasser. Je nach Art brauchen die Samen zwischen einer und acht Stunden zum Einweichen – die genauen Angaben findet man auf der Packung. Tipp: das Einweichwasser kannst du zum Blumengießen weiter verwenden. Nach der Einweichzeit sor-

Roggen Senf Sesam Sonnenblumenkerne Weizen


Kommentar

„Schneller, höher, weiter“ und „Dabei sein ist alles“? Statt Doping private Fake-news? Für mich ergänzt sich das gut mit dem schleichenden qualitativen und quantitativen Verfall der realen nationalen und internationalen Meisterschaften. Es geht vielen Sportlern nicht mehr darum, sich mit anderen zugleich an die Startlinie zu stellen, sondern mehr um den „virtuellen Wettkampf“ in den sozialen Medien und das leider auch mit zunehmender Anzahl an „Fake-News“. Denn dann ist ja auch lauter Applaus sicher, der meist nicht einmal für einen realen Meisterschafts-Sieg gespendet wird. Das macht natürlich glücklich und stolz. Ich frage mich nur, ob es unserer Gesellschaft gut tut, so eine Leistungsblase voranzutreiben und vor allem frage ich mich, welche Auswirkungen wir spüren werden, wenn diese Blase einmal platzt. Wie Pierre de Coubertin schon sagte, geht es nicht darum zu besiegen, sondern sein Bestes zu geben. Umgelegt auf die Postings der „Trainingsweltrekorde“ in den sozialen Medien bedeutet dies wohl darauf zu schauen, dass wieder mehr Sein als Schein gepostet wird.

Andreas Tomaselli ehemaliger Spitzenläufer und Trainer

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Das Motto der Olympischen Spiele und der olympische Gedanke, den Pierre de Coubertin als Vater der olympischen Bewegung geprägt hat, verbreitet sich mehr und mehr in den sozialen Medien. Allerdings sind jetzt Wettbewerb und Siegeswille sowie das „Dabeisein“ in Facebook + Co völlig anderer Natur als bei Olympia. Vielmehr ist das Posieren und das Posten von Trainingsleistungen der eigentliche neue Wettkampf. Besonders stark vertreten zu sein scheint dieses Phänomen eigenartigerweise in  der Szene der Ausdauerathleten - bei Läufern, Triathleten, Mountainbikern und vor allem Mountaineering-Athleten. Wenn man sich durch die Postings dieser Sportler klickt, ist ja praktisch schon jeder einzelne von diesen ambitionierten Athleten zumindest im Training bereits Weltrekord gelaufen, gefahren oder gegangen. Jedenfalls in der eigenen Wahrnehmung und Darstellung im Web mit Bildern und Trainingsfakten, die ja eigentlich nicht verifiziert werden können.


Läufermix r, News e

Skurriles, Büch

d immer noch

100 Jahre alt un Marathon!

zten ig. Doch die let d nicht schwier sin len e.“ ei M ch re 20 sp „Die ersten d ich mit Gott nne ich, währen beginnen, sechs Meilen re dem Laufen zu it m , um ist alt zu hm er sich na nie Dass man 100 Jahren Fauja Singh. Mit r r Sohn einer de de In f r lie de nd es bewi r. Schon als Ki vo n ho at ar rtschaftete er M wi seinen ersten n 81 Jahren be vo r te ch Al s da in Bis n Bauernhof. Na Bauernfamilie. gen einen kleine un ng d di un Be at en im ig He unter schwier uja Singh seine Jahren Frau verließ Fa ien, wo er mit 89 nn dem Tod seiner ita br oß Gr ch . In na ich n gl er tä nd er Ki meter läuft folgte seinen begann. 16 Kilo ieb nicht ng bl ini es tra n, uf ho La at m ar mit de ersten M er 2000 seinen ckham und London startete h mit David Be gn Si uja Fa d an st a Adidas 04 rm 20 Fi : r kt de er unbem erbekampagne W e ein r hltätige fü wo r ne melt er fü Zinedine Zida inen Läufen sam se i ndern Ki Be s a. ch er se m n Ka vo vor der getarier, Vater Ve ist h ng Si Zwecke. Fauja und 13 Enkeln.

„Mein Kraftort“ von Bürgerer meisterin Christine Oppitz-Plör

Ort, an dem ich zur Mein Garten ist für mich jener Ich genieße es, mich pfe. Ruhe komme und Kraft schö mern und beim küm zu en Blum um um Gemüse und Gerne setze ich en. lass zu „Garteln“ die Seele baumeln ten und genieGar den in ach einf auch mich ab und zu ße die Ruhe.

17. TirolMilch Frühlingslauf am 1.4.2017

t! Hinkommen, anmelDie neue Laufsaison startet jetz Frühlingslauf! h lMilc Tiro beim den, mitmachen Marktplatz. ker 1.4.2017 ab 13 Uhr am Innsbruc


e im März in der Stadtlaufbeilag itung Tiroler Tagesze Seiten in der auf rund zwölf r kläuft erfahrt ih adtlauf. Sie Was in Innsbruc . Innsbrucker St 33 m zu ge ila be er nd i. So be en z nächst 30. Mär Tageszeitung am liegt der Tiroler

Neues Team

Daniel Pichler (i.B.l.) heißt der neue Obmann der Turnerschaft Innsbruck. Nach 27 Jahren hat Christian Girardi die Führungsrolle abgegeben. Daniel Pichler ist Rechtsanwalt in Innsbruck und bereits seit frühester Kindheit durch den Tennissport mit der Turnerschaft Innsbruck eng verbunden. Der neue Vorstand freut sich über die rege Teilnahme an den Veranstaltungen der Sektion Laufen (Stadtlauf, TirolMilch Frühlingslauf, Nightrun und IKB Silvesterlauf Innsbruck). Seine erste Aufgabe übernahm Daniel Pichler beim IKB Silvesterlauf gemeinsam mit Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Damian Hall Ein Jahr in Laufschuhen 365 Geschichten aus der Welt des Laufens. 365 Tage hat ein Jahr. Zu jedem Tag erzählt der Outdoor-Journalist und Ultramarathonläufer Damian Hall eine Geschichte und Daniel Seex lässt sich von diesen Geschichten zu grafischen Kommentaren und Illustrationen inspirieren. Menschen sind immer gelaufen, um die Wette gerannt um herauszufinden wie weit ihre Füße sie tragen. Ein Buch voller Abenteuer mit 108 farbigen Illustrationen. Verlag Freies Geistesleben (2016)

Läuferküche: Vitalstoffreiche Vollwertkost

Kochen Läufer anders? Bewusst er. Die „Vitale Läuferküche“ hat uns überrascht, auf kleinem Raum ist den Autoren gelungen, die Prinzipien einer vollw ertigen Ernährung zu beschre iben. Geeignet für Einsteiger abe r auch für jene, die ihr Wissen auffrischen möchten. Geeigne t nicht nur für Läufer! Verfeine rt mit Rezepten, die überwiegen d tiereiweißarm sind und sich schnell zubereiten lassen.


Punktgenau ins Ziel kommen.

S


SoSoläufst . .. . . läufst

… du allen dav … du davon allen … du allen

4 Schritte Schritte zum Laufvergnügen Laufvergnügen 4 Schritte zum Laufvergnügen 4 zum

1 Termin Termin vereinbaren 1 Termin vereinbaren 1 vereinbaren 2 3-D-Laufanalyse durchführen 2 3-D-Laufanalyse durchführen 2 3-D-Laufanalyse durchführen 3 sensomotorische Einlagen checken 3 sensomotorische Einlagen checken 3 sensomotorische Einlagen checken 4 passenden Laufschuh aussuchen 4 passenden Laufschuh aussuchen 4 passenden Laufschuh aussuchen … denn jeder Fuß ist anders dennFuß jeder ist anders … denn…jeder istFuß anders

3 3

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Völlig losgelöst

Mit allen Sinnen Sehen, riechen, hören, spüren, schmecken. Die Freuden des Lebens stecken im Detail, das wissen auch die Läufer. Ob minimalistisch oder maßlos - jeder von uns hat ein Lieblingsstück, ohne das gar nichts geht wobei weniger meistens MEHR ist. Leichtsein ist das Motto dieser Saison.


Interessantes aus der Produktwelt In Kooperation mit unseren Partnern Sport Spezial und Laufboutique Rückenwind haben wir einen interessanten Mix aus neuen Produkten in der „Gärtnerei Jäger“ in Thaur fotografiert...

Text: Jane Kathrein Fotos: simonrainer.com

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smellwell Die Lungen belüften wir mit jedem Schritt tief einatmen und ausatmen. Frischen Duft bringt smell-well in jeden Schuh. Textilsäckchen mit einer speziellen Füllung (leider Geschäftsgeheimnis) neutralisieren sportgeplagte Schuhe und nehmen Feuchtigkeit auf. Vertreibt Käse & Co...


Energiespender Wem trotz Frühlingsgefühle zwischendurch die Energie ausgeht, holt sie sich konzentriert in Form von Riegeln, Drops oder Pulver zum Anrühren – die Geschmäcker sind verschieden und so auch die Ausführung. Geeignet übrigens auch für lange Bergtouren und Kletterabenteuer. Habt ihr auch schon die faltbaren flexiblen Trinkflaschen gesehen?

Noch Fragen? Dann schau‘ bei Manni Brandstätter und dem Sport Spezial-Team (Blasius-Hueber-Straße 14) und Reinhard Kessler in der Laufboutique Rückenwind (Defreggerstraße 12) vorbei. Wir sehen uns auf der Strecke!


Schuhwerk Laufen könnte man natürlich auch barfuß, das haben uns die Tarahumara in Ausgabe #1 dieses Magazins gelernt. Bequemer vor allem in der Stadt trabt es sich jedoch in den neuen Schuhen, die der Frühling bringt - mitunter fühlt es sich wie barfuß (vivo) an oder auch mondän (Lunge).

Wir verlosen einen Lunge-Laufschuh! In einem ehemaligen Kuhstall in Mecklenburg ist die feine LaufschuhManufaktur Lunge zuhause. Seit mehr als 30 Jahren beschäftigen sich die Brüder Lars und Ulf Lunge mit dem ultimativen Schuh - besser, bequemer, durchdachter und ökologisch verträglicher - das ganze „Made in Germany“. Wir verlosen ein Paar Lunge-Laufschuhe unter allen, die bis 1.5.2017 an gewinn@innsbrucklaeuft.com schreiben.


Unsere Läufe

Stadtlauf tut gut! 21.5.2017, Sparkassenplatz & Maria-Theresien-Straße

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Stadtlauf Innsbruck tut gut. Stadtlauf Innsbruck begeistert. Stadtlauf Innsbruck verbindet. Und bringt Innsbruck in Bewegung. Über die klassische 10 km Straßenlaufdistanz als Einzelläufer oder in der Staffel. Über die 5 km. Oder am Nachmittag bei den Kinder- und Schülerläufen.

Der Stadtlauf Innsbruck überzeugt nicht nur mit seinem Ambiente des Start / Zielbereiches in der Maria Theresien Straße und der Laufstrecke entlang der Wahrzeichen von Innsbruck, sondern auch mit der Vielfalt unter den Teilnehmern. Auch heuer dürfen wir wieder auf die Kooperation mit der Leopold Franzens Universität bauen. Freuen uns auf die zahlreichen HobbyläuferInnenc aus nah und fern, hoffen auf eine hohe Teilnahme von Kindern und Jugendlichen, die den Nachmittag immer zum zweiten Höhepunkt aufleben lassen.

Und begrüßen auch gerne wieder die in Tirol verweilenden Flüchtlinge, die auf Grund unserer Kooperationen mit den Tiroler Sozialen Diensten und dem Verein Refugees Run teilnehmen werden.

Spiel und Spaß Rahmenprogramm für die ganze Familie! Den LäuferInnen des Stadtlaufs Innsbruck wird rund um das Lauffest am Sparkassenplatz und in der Erlerstraße Entspannnug und Unterhaltung geboten. Die Sport-

therapie Huber lässt die müden Beine wieder locker werden. Für die Abwicklung des Bio-Buffets dürfen wir im Team die Organisatoren des Wiesenrock Festivals in Wattens begrüßen. Und freuen uns schon auf die Kuchen des Aufbauwerks der Jugend, die heuer auch neu mit an Bord sind. Können uns auf die bewährten Kräfte der Sportunion Tirol verlassen, die in der Erlerstraße für Kinder und Jugendliche die Bewegungsstraße betreuen. Dort dürfen natürlich die Kletterburg und auch die TT Hüpfburg nicht fehlen - ein Fest für die ganze Familie.


Stadtlauf

Stadtlauf-Zeitplan ab 08:30

Startnummernsausgabe und Nachmeldung am Sparkassenplatz

10:00

offizielle Eröffnung (Sparkassenplatz)

10:00 - 17:00 Bio-Buffet (Sparkassenplatz) 10:45

Start Sparkassen-Hauptlauf, Staffellauf und Genusslauf (Maria-Theresien-Straße)

11:00 - 16:00 Bewegungsstraße der Sportunion Tirol (Erlerstraße) Ab 11:30

Musikalische Unterhaltung / Showprogramm (Sparkassenplatz)

13:00

Uni - Siegerehrung (Sparkassenplatz)

13:15 Siegerehrung Sparkassen-Hauptlauf, Genusslauf, Staffelauf (Sparkassenplatz) 14:15 Start Bio vom Berg Familienlauf (Maria Theresien Straße) 14:30

Start U10 und U12 Schülerlauf (Maria Theresien Straße)

15:00

Start U14 und U16 Schülerlauf (Maria Theresien Straße)

16:00

Siegerehrung Schülerläufe (Sparkassenplatz)

Stadtlauf - Hard Facts

ockiesenr und W t i m uffet Heuer n bei B o i t a m! r Koope rogram p n e m Rah

Start / Ziel Innsbruck – Maria Theresien Straße Anmeldung Online unter www.innsbrucklaeuft.com/anmeldung oder per Post / Fax mit Anmeldeformlar Startnummernausgabe und Nachmeldung 19. – 20. Mai 2017: in der Laufboutique Rückenwind (Defregger Straße 12, Innsbruck) 21. Mai 2017: ab 08.30 Uhr am Sparkassenplatz In der Startgebühr enthalten mit der Startnummer kostenlose Hin- und Rückfahrt mit den Linien der IVB in der Kernzone Innsbruck am 21.05.2017 (1,5 h vor bis 1,5h nach der Veranstaltung) - Erinnerungsmedaille produziert von proMente - Verpflegung im Ziel (Obst, Erfrischungsgetränke, s ere Info Weit Erdinger Alkoholfrei (Erw.)) - Benützung der tut-gut-Zone mit pläne trecken Massagedienst der Sporttherapie Huber - Dusche und und S om r ibklft.c Umkleidemöglichkeiten in der HTL Anichstraße - Urkunde im Internet unte Zieleinlaufvideo im Internet - Gut gefüllter Startersack


Duschen 10.00 bis 16.00 Uhr: HTL Anichstraße Toiletten Am Sparkassenplatz Gepäckabgabe Im IVB Bus am Sparkassenplatz (ohne Aufsicht) – es wird keine Haftung übernommen. Massagedienst Durch die Sporttherapie Huber am Sparkassenplatz Sanitätsdienst Samariterbund Tirol Rahmenprogramm Bewegungsstraße der Sportunion Tirol, BioBuffet am Sparkassenplatz, Schminkstation An- / Abreise In der Kernzone Innsbruck mit der Startnummer kostenlos 1,5h vor und nach der Veranstaltung freie Fahrt auf den Linien der IVB. Park & Ride & Run Möglichkeiten beim VZ Hafen und der Olympiaworld Innbruck: Für 14€ können bis zu 5 Personen parken und alle IVB-Linien der Kernzone Innsbruck benützen. Weitere Informationen unter www.ivb.at. Unterkunft Über die Innsbruck Information - +43 512 562000 oder www.innsbruck.info

Bewerb / Distanz Startgebühr bis 16.05. (Gebühr bis 21.5.) Sparkassen-Hauptlauf / 10km (2 Runden) Jg. 1997 und älter: 16€ (20€) Jg. 1998 und jünger: 7€ (9€) Uni-10 / 10km (2 Runden)

13€ (20€)

Genusslauf / 5km (1 Runde)

Jg. 1997 und älter: 16€ (20€) Jg. 1998 und jünger: 7€ (9€)

Staffellauf 4x2,5km

44€ (55€) pro 4er-Staffel

Uni-Staffel 4x2,5km 32€ (55€)

Bio vom Berg Familienlauf 500m 5€ (6€) Schülerläufe 1.400m 7€ (9€) powered by

FRISCH GERÖSTET. Unser Kaffee ist KULT.


Wertungsklassen Preise Damen und Herren (Allgemeine Klasse) Preisgelder für die ersten sechs sowie m/w: U20, 30/40/50/60/70 Damen und Herren sowie Ehren- preise in allen Wertungsklassen m/w bis 40 Jahre; 41-60 J; 60 plus

Ehrenpreise für die jew ersten Drei

m/w (Allgemeine Klasse) + m/w U18 + m/w 80

Ehrenpreise für die jew ersten Drei

Damen, Herren, Mixed

Ehrenpreise für die jew ersten Drei

Damen, Herren, Mixed Sachpreise für die ersten 3 Staffeln + ein spezieller Sonderpreis – Grillfest für 20 Personen Wertungsfreier Lauf für Jg. 2009 jedes Zwergerl erhält einen und jünger Überraschungspreis

m/w: U10 (Jg. 07/08), U12 (05/06), Ehrenpreise für die jew ersten Drei U14 (03/04), U16 (01/02) sowie Schulwertung: Süße Überraschung für Schulwertung 1+2. Schulstufe; die schnellsten drei Klassen pro Tirols größter Charitylauf 3.+4. Schulstufe, 5.+6. Schulstufe; Kategorie 7+8. Schulstufe Sonntag, 17.04.2016 Kinder- & Schülerlaufe: 400-5.200m Volkslauf: 5,2km Fitnesslauf: 10,5km Halbmarathon 21,1 km Staffelwertung: 4er-Staffel je ca. 5,2km “Just for fun”: ohne Zeitnehmung



Anmeldung & Informationen: www.happyrun.at

ZZZHYHQWVHUYLFHFF GRATIS TAGESGUTSCHEIN FITNESS & WELLNESS* im Wert von

€19,-

*Gratis Tagesgutschein nur einmalig p.P. ab 16 Jahren mit Lichtbildausweis und Wohnadresse IBK/WGL und Umgebung,nach Besichtigung mit Berater möglich: Mo-Sa 9-20 Uhr & So/Frt 13-19 Uhr. Gültig bis Fr. 29.04.2016

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Happy-App: gratis Download für Apple und Android

Folge uns auf Instagram: @happyfitness24h


Unsere Läufe

Nightrun Innsbruck 30.9.2017, Erlerstraße

Mit Tempo in die Nacht hinein laufen. Das nehmen sich die TeilnehmerInnen der Tiroler Meisterschaft im Halbmarathon vor, die im Zuge des Nightrun Innsbruck durchgeführt wird. Die Bestenlisten-taugliche Strecke führt durch die Innsbrucker Innenstadt mit Start und Ziel in der Erlerstraße.


Nightrun Nightrun - Hard Facts Start / Ziel Innsbruck – Erlerstraße Anmeldung Online unter www.innsbrucklaeuft.com/anmeldung oder per Post / Fax mit Anmeldeformlar Startnummernausgabe und Nachmeldung 29.09.: in der Laufboutique Rückenwind (Defregger Straße 12, Ibtk) 30.09.: ab 16.00 Uhr am Sparkassenplatz In der Startgebühr enthalten mit der Startnummer kostenlose Hin- und Rückfahrt mit den Linien der IVB in der Kernzone Innsbruck am 30.09.2017 (1,5 h vor bis 1,5h nach der Veranstaltung) - Erinnerungsmedaille produziert von pro Mente - Verpflegung im Ziel (Obst, Erfrischungsgetränke) - Massagedienst der Sporttherapie Huber - Dusche und Umkleide- möglichkeiten am Gymnasium Angerzellgasse - Urkunde im Internet - Gut gefüllter Startersack Toiletten Am Sparkassenplatz Gepäckabgabe Im Gymnasium Angerzellgasse – es wird keine Haftung übernommen. Massagedienst Durch die Sporttherapie Huber am Sparkassenplatz Sanitätsdienst Samariterbund Tirol An- / Abreise In der Kernzone Innsbruck mit der Startnummer kostenlos 1,5h vor und nach der Veranstaltung freie Fahrt auf den Linien der IVB. Park & Ride & Run Möglichkeiten beim VZ Hafen und der Olympia- world Innbruck: Für 14€ können bis zu 5 Personen parken und alle IVB-Linien der Kernzone Innsbruck benützen. Weitere Informationen unter www.ivb.at. Unterkunft Über die Innsbruck Information - +43 512 562000 oder Infos www.innsbruck.info Weitere

ne ckenplä und Stre klft.com unter ib

Nightrun - Bewerbe Bewerb / Distanz Startgebühr Wertungsklassen

bis 30.6. / bis 25.9. / bis 30.9.

Halbmarathon Jg 97 und älter 15€ / 20€ / 25€ Damen+Herren (Allg. Klasse) mit Tiroler Meisterschaft Jg 98+99 6€ / 9€ / 11€ m/w U20/30/40/50/60/70 21,1 km (5 Runden) Volkslauf Jg 97 und älter 10€ / 15€ /20€ 8,44 km (2 Runden) Jg 98+99 6€ / 9€ / 11€

Damen+Herren (Allg. Klasse) m/w U16/18/20/30/40/50/60/70

Fitnessslauf 4,22 km (1 Runde)

Damen+Herren (Allg. Klasse) m/w U16/18/20/30/40/50/60/70

Jg 97 und älter 10€ / 15€ / 20€ Jg 98+99 6€ / 9€ / 11€

Staffellauf Jg 97 und älter 30€ / 45€ / 55€ 5 x 4,22 km Jg 98+99 18€ / 21€ / 33€

Damen, Herren, Gemischt

Preise Halbmarathon: Preisgelder für die ersten sechs Damen und Herren des Halbmarathons (1. 300€; 2. 200€; 3. 100€; 4. 75€; 5. 50€; 6. 50€) sowie Ehrenpreise für die ersten Drei in den Wertungsklassen Preise der anderen Bewerbe: Ehrenpreise für die ersten Drei der Allgemeinen Klasse bzw. für die ersten Drei Staffeln in den Staffel-Wertungsklassen


Sport ohne Grenzen

Laufen verbindet

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Seit einem Jahr starten die Läufer des Innsbrucker Vereines Refugees Run bei den Veranstaltungen von Innsbruckläuft. Was als wöchentlicher Lauftreff begann, ist zu einem Ritual geworden.

Berührungsängste hat Sabine Knienieder keine. Die Götznerin geht offen auf jeden zu, direkt, selbstbewusst. Schon bald sind wir mitten im Gespräch über Männer und Frauen, Sprache und dieses vielfach bemühte Wort der Integration. Warum ausgerechnet einem Lauftreff für das Ankommen in diesem Land eine so große Rolle gegeben wird, könne sie nicht nachvollziehen. Dem Anderen einladend begegnen, das sei doch in jeder Lebenssituation möglich. Viele Jungs aus ihrer Laufgruppe sind inzwischen zu Freunden geworden, sie treffen sich abends zum Tanzen, gehen miteinander essen – Dinge die man einfach so macht, wenn man sich mag. Routine. Der Verein Refugees Run bietet Menschen, die Freude am Laufen haben, die Möglichkeit, diese gemein-

sam zu erleben. Mit einem Treffen pro Woche hat es begonnen. Inzwischen sind es drei Mal, das gibt dem Alltag neue Struktur. „Laufen könnten wir jeden Tag, so motiviert sind die Jungs“, stellt Sabine Knienieder fest. Die Jungs - das sind bis zu 40 Männer aus Afghanistan, dem Irak, und auch Syrien. Eine Frau habe sich auch einmal interessiert, aber mehr wäre dann nicht daraus geworden. Sport kommt ohne Sprache aus lesen wir immer wieder in den Medien. Sabine Knienieder hat andere Erfahrungen gemacht. Die studierte Germanistin und Online-Journalistin startete vor vier Jahren aus eigener Motivation einen Deutsch-Sprachkurs für Flüchtlinge. Mit Flyern auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi zog sie von Flüchtlingsheim zu Flüchtlingsheim. Kommunikation

fließt über viele Wege. Bei der Übersetzung ins Arabische half ihr ein Freund und von ihm lernte sie dann auch, dass manche Worte in seiner Sprache gar nicht existieren oder ganz andere Bedeutungen haben. „Die richtige Formulierung war allerdings entscheidend für das Gelingen des Projektes“, ist Sabine Knienieder heute überzeugt, und der persönliche Kontakt zu den Menschen in den Unterkünften. Den Wert von Sprachkenntnissen spürt die Lauftrainern auch abseits des Asphaltes, wenn sie Amtsbesuche organisiert oder einen Termin beim Arzt vereinbart. Im Training sei auch nicht immer klar, ob die Männer gleich verstanden haben was die Trainerin sagen will. Selbstläufer nennt Sabine Knienieder inzwischen die Gruppe. Immer wieder


Refugees Run

Infobox

Reiten, Eislaufen, Skateboarden, Fußballspielen, Klettern, Nordic Walken, Langlaufen, Karate. Zwölf Vereine schaffen mit Angeboten in Schulen, Flüchtlingsheimen und in Gemeinden Raum für Begegnung. www.sportunion-tirol.at Lauftalent entdeckt. Große Offenheit für die Themen Flucht und Mitmenschlichkeit sieht auch Bernd Juen von den Tiroler Sozialen Diensten, bei vielen Laufveranstaltern. „Neben Innsbruckläuft sind auch die Organisatoren

einer Gruppe hin reduziert. Auch beim Laufen wären alle gleich, stellt Bernd Juen fest. Die Umsetzung ist leicht: ein paar gute Schuhe und lockere Kleidung, mehr braucht ein Läufer nicht. Jeder erlebte Lauf ist dann ein Erfolgserlebnis, stärkt SelbstbeDas Lauftraining wusstsein und gibt ihrem AllSelbstwirksamInfobox tag neue Strukkeit, ganz nebenDie Sportunion Tirol unterstützt Vereitur, den Jungs bei werden auch ne, die Menschen mit Fluchhintergrund und auch der Glückshormone begleiten. www.sportunion-tirol.at Trainerin. „Früausgeschüttet. her war ich an In der vergangeden Wochennen Laufsaison enden mit meiner Tochter, mancher Hindernisläufe, die wurde in Imst ein Lauftadie schon mit vier Jahren in mit knappem Budget kalku- lent entdeckt. Der Somalier der Leichtathletik begonnen lieren müssen, immer offen stand später beim Halbmahat, unterwegs zu den Wett- und stellen Startplätze zur rathon im Pitztal, in Linz kämpfen, heute fahre ich mit Verfügung.“ Vor allem das und in Salzburg auf dem den Jungs.“ Flexibilität ist Interesse an Fußball überra- Podest. dann von allen Seiten gefor- ge alle Sportarten, der Fußdert. Ein paar mehr bedeute ballclub Sans Papier Innseinen größeren organisato- bruck zum Beispiel fängt LinkTipp rischen Aufwand, insbeson- diese Begeisterung auf. refugeesrun.at Diese Plattform motiviert dere in der Logistik, denn Niemand werde in diesem über Grenzen und Kulturen in Sabines Auto haben nur Umfeld stigmatisiert oder hinweg zum Laufen. vier weitere Personen Platz. auf seine Zugehörigkeit zu

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kommen auch neue Gesichter mit zum Training oder zu den Wettbewerben, wie zuletzt einem Crosslauf. Wenn es notwendig ist, eine Pause zu verordnen, muss die Trainerin auch manchmal energisch sein, denn die Jungs seien hoch motiviert.


Infos Weitere enpläne k c und Stre klft.com unter ib

Unsere Läufe

Silvesterlauf Innsbruck 31.12.2017, Marktplatz

Eingebettet in das Innsbrucker Bergsilvester ist der IKB Silvesterlauf Innsbruck der traditionelle Laufjahresabschluss. Zahlreiche verkleidete LäuferInnen tragen zum stimmungsvollen Laufabschluss teil und machen den IKB Silvesterlauf Innsbruck zu einem wunderbaren Erlebnis.

Silvesterlauf - Bewerbe Bewerb / Distanz Startgebühr Wertungsklassen

bis 30.9. / bis 27.12. / bis 31.12.

Hauptlauf Jg. 1997 und älter: 13€ / 16€ / 20€ 5,6 km (2 Runden) Jg. 1998 und jünger: 6€ / 7€ / 8€

m/w Allg. + m/w U16/18/20 30/40/50/60/70/80

Hauptlauf Jg. 1997 und älter: 10€ / 13€ / 16€ ohne Zeitnehmung Jg. 1998 und jünger: 5€ / 6€ / 7€

wertungsfrei

Kinderlauf Jg. 2002 und jünger: 6€ / 7€ / 8€ 1,4 km (1 Runde)

m/w: U10, U12, U14

Kinderlauf ohne Zeitnehmung 1,4 km (1 Runde)

wertungsfrei

Jg. 2002 und jünger: 5€ / 6€ / 7€

Preise: Preisgelder für die ersten drei Damen und Herren der Allgemeinen Klasse des Hauptlaufes sowie Ehrenpreise für die ersten Drei in den jeweiligen Wertungsklassen.


昀 昀 甀 甀 愀 愀 氀 氀 爀 爀 攀 攀 琀 琀 猀 猀 攀 攀 瘀 瘀 氀 氀 椀 椀 猀 猀 ㄀㘀⸀ ㄀㘀⸀ 欀 欀 挀 挀 甀 甀 爀 爀 椀渀椀渀渀猀渀戀猀戀 Silvesterlauf

Silvesterlauf - Hard Facts

Start / Ziel Innsbruck – Marktplatz Anmeldung Online unter www.innsbrucklaeuft.com/anmeldung oder per Post / Fax mit Anmeldeformlar Startnummernausgabe und Nachmeldung 29.+30.12.: in der Laufboutique Rückenwind (Defregger Straße 12, Ibk) 31.12.: ab 16.00 Uhr am Sparkassenplatz In der Startgebühr enthalten mit der Startnummer kostenlose Hin- und Rückfahrt mit den Linien der IVB in der Kernzone Innsbruck am 31.12.2017 (1,5 h vor bis 1,5 h nach der Veranstaltung) - Lebkuchen produziert von proMente als Erinnerungsmedaille- Tee im Ziel Dusche und Umkleidemöglichkeiten in der HTL Anichstraße - Urkunde im Internet - Gut gefüllter Startersack Duschen 15:30 bis 18:30 Uhr in der HTL Anichstraße 匀吀䄀刀 Toiletten Am 吀㨀  ㄀ 㘀㨀 ㄀㔀  唀 䠀 匀吀䄀刀 吀㨀  ㄀ 㘀㨀 ㄀㔀Marktplatz  唀 䠀 刀 刀 䬀䤀一Gepäckabgabe Am Marktplatz – es wird keine Haftung übernommen. 䐀䔀刀䰀䄀唀䬀䘀䤀一 䐀 䔀 刀 䰀 䄀 唀䘀    Samariterbund Tirol ㄀Sanitätsdienst ㄀Ⰰ㐀 䬀䴀 Ⰰ㐀 䬀䴀 An- / Abreise In der Kernzone Innsbruck mit der Startnummer kostenlos 1,5h vor und nach der Veranstaltung freie Fahrt auf den Linien der IVB. 匀吀䄀刀 吀㨀  ㄀ 㜀  唀 ㄀㜀  唀 䠀 刀 䠀刀 Park & Ride & Run Möglichkeiten beim VZ Hafen und der 匀吀倀 䄀刀吀吀㨀䰀 䄀刀 吀㨀  ㄀ 㜀  唀 䠀 䄀唀  ㄀䄀 㜀 唀 唀 䠀䘀刀  匀吀Olympiaworld 吀䰀䄀唀䘀䠀  刀 Innbruck: Für 14€ können bis zu 5 Personen parken 一 一 伀 伀刀alle 㔀Ⰰ㘀 䬀刀䴀 䐀䤀䌀 䐀䤀䌀IVB-Linien der Kernzone Innsbruck benützen. und 䬀䴀 圀䄀䰀䬀䤀一䜀 圀Weitere 䄀䰀䬀䤀一䜀 Informationen unter www.ivb.at. ㈀Ⰰ㠀 䬀䴀 ㈀Über Ⰰ㠀 䬀die Unterkunft 䴀 Innsbruck Information - +43 512 562000 oder www.innsbruck.info


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Portrait

Läufer aus der Nähe:

Gerald Jenewein zu überholen. Ab dem Goldenen Dachl, das Ziel vor Augen, mache ich einen Endspurt – eigentlich total sinnlos, schließlich ist mir egal, ob ich um 30 Sekunden schneller oder langsamer bin – aber das Adrenalin lässt ein entspanntes Weiterlaufen bis zur Ziellinie einfach nicht zu. Im Ziel angekommen. Im Ziel erstmal schnaufen, atmen, Luft holen. Dann ein Becher Wasser. Langsam spaziere ich zurück zum Sparkassenplatz. Ist die Schlange bei der Massage nicht zu lange, genieße ich es, die Beine durchgeknetet zu bekommen. In der Firma nutze ich die Dusche und ziehe mich um. Eine kurze Runde drehe ich noch über den Sparkassenplatz, bleibe aber meist nicht lange, Siegerehrungen und so interessieren mich nicht. Dann radle ich nach Hause.

Die Anspannung vor dem Start genießen...

Das Läuferfeld ist nach dem Startschuss noch sehr dicht. Wie finden Sie Ihren Weg? Im Zickzack überhole ich durchs Feld. Auf den ersten Kilometern ist immer jemand vor mir, den ich einholen, überholen kann. Ab Kilometer 3 wird’s dann etwas lichter, spätestens gegen Ende der ersten Runde sind die vor mir auch nicht langsamer als ich. Die Verpflegungsstation lasse ich aus, für die Distanz geht’s auch ohne. In Saggen ärgere ich mich dann meist kurz, dass ich nicht schneller bin – hätte doch mehr trainieren sollen. Aber dann geht’s schon wieder zurück Richtung Altstadt. Nochmal versuche ich Reserven zu mobilisieren und den einen oder die andere vor mir

Werden sie heuer am Innsbrucker Stadtlauf teilnehmen? Ja, sicher. Ich bin – wenn ich mich richtig erinnere – in den letzten 13 Jahren immer mitgelaufen. Das ist inzwischen für mich Tradition. Ich laufe gerne und viel, habe früher auch an Marathons und anderen Langstreckenläufen teilgenommen. Inzwischen fehlt mir die Motivation, auf lange Läufe zu trainieren. Aber 10 km gehen immer. Und die Stimmung in der Stadt ist einfach toll. Danke für das Gespräch.

Gerald Jenewein (44) ist Vater einer Tochter und verheiratet. Er wohnt im Innsbrucker Stadtteil Pradl und arbeitet bei der Tiroler Sparkasse. Hobbys: Laufen, Tauchen (Tauchlehrer), Reisen, Kino, Hörbücher...

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Wie sieht Ihr Stadtlauftag aus? Gerald Jenewein: Meine Startunterlagen hole ich schon am Vortag beim Rückenwind ab. Am Vorabend wird die Startnummer montiert und die Laufkleidung bereitgelegt. Am Veranstaltungstag stehe ich um acht auf, frühstücke normal, ziehe mich an und breche dann um ca. 10 Uhr zum Sparkassenplatz auf. Mit dem Rad sind das nur ein paar Minuten. Die Überkleidung deponiere ich im Büro und komme meist erst zwei Minuten vor dem Start in die Maria-Theresien-Straße, wo ich mich hinten ans Starterfeld stelle, obwohl ich sicher schneller bin als die meisten, die vor mir stehen. Die Anspannung vor dem Start genieße ich sehr. Ein paar kleine Hüpfer zum Aufwärmen. Countdown. Startschuss. Langsam Richtung Startlinie schlendern (schneller kommt das Feld nicht los). Auf der Startlinie die Uhr starten und dann geht’s los.


Kommentar

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Wenn‘s läuft, dann läuft‘s.

Das letzte Stück Asphalt liegt hinter mir, seit wenigen Metern knirschen die kleinen Steine des Forstwegs bei jedem Auftreten unter den Schuhen, der Waldboden naht. Ich gebe mir mit dem Rhythmus der Laufschritte den Takt für‘s Atmen. Vielleicht auch umgekehrt, das weiß ich längst nicht mehr. Die Schuhbänder sind perfekt gebunden, und alle VielläuferInnen wissen: Das mit den Schuhbändern ist eine Wissenschaft für sich. Das Sichten von Menschen wird seltener, es hat knapp 15 Grad, Sonne pur, idealer geht es kaum. Die ersten 20 Minuten Laufen liegen genau so wie die Stadt hinter (oder besser: unter) mir, mittlerweile rinnen die ersten Schweißperlen die Schläfen hinab. Klares Zeichen für „Betriebstemperatur“. Die Schuhe der Firma aus Deutschland waren die richtige Kaufentscheidung, und nein: nicht die mit den drei Streifen. Eine ganz andere. Eine, die als eine der allerletzten noch in Europa produziert. Wobei es mir fast egal wäre, woher die Dinger kommen. Aber Schuhe aus Ländern, in denen Firmen zu unsozialsten Bedingungen produzieren lassen, finde ich einfach zum Davonlaufen. Huhu-hee. Huhu-hee. Ich höre mich atmen und denke daran, einen Erwachsenenbildungskurs zu veranstalten: „Der Atem. Bester Freund der Lunge“.

Jetzt kommt dann gleich das kurze, zapfige Stück Weg, eher es etwas weniger steil zum schönsten Teil der heutigen Laufrunde geht: zum Beginn des „Stangensteigs“ oberhalb des Kerschbuchhofs. Dieses Mal gibt’s gleich am Beginn des Steigs zwei Hände voll Wasser. Der zweite Brunnen entlang des Steigs war zuletzt außer Betrieb. Und schon geht’s ab über Stock&Stein&Wurzeln, mal hinauf, mal hinab, ein gutes Auge und ebenso gute Koordination sind gefragt. Einfach toll. Der Waldboden ist feucht, die Luft angenehm frisch, weit unter mir brummt die Stadt schallgedämpft vor sich hin. Obwohl ich sehr konzentriert sein muss, nehme ich beiläufig die Geräusche des Waldes auf. Längst fließen die Ideen und ich habe Mühe, sie mir zu merken. Mit dem Trick, die Ideen gedanklich silbenmäßig aufzutrennen und in den Atemrhythmus zu integrieren, kann ich sie mir meistens merken. Nach knapp zwei Stunden bin ich zuhause, notiere mir die paar Ideen, die es bis nach Hause geschafft haben, trinke etwas, gehe duschen. Ich bin endorphinbedingt ziemlich gut drauf. Und kreativ. Ein Kapitel für das kommende Buch wird an diesem Tag noch entstehen. Auf die Frage, „Herr Koschuh, wie und wann kommen Ihnen die Ideen?“ antworte ich schon lange: „Laufend.“

Markus Koschuh, laufender Kabarettist


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Partnerschaften Und so geben wir an dieser Stelle unseren Lauf-Partnerinnen und -Partnern die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Impressum Auflage: 10.000 Stück; geht per Post an alle registrierten TeilnehmerInnen der Veranstaltungen von Innsbruckläuft Eigentümer, Verleger, Herausgeber: Innsbruckläuft, Turnerschaft Innsbruck / Sektion Laufen, Stadionstraße 1, 6020 Innsbruck, Fon/Fax: 0043 512 396687, E-Mail: info@innsbrucklaeuft.com; Web: www. innsbrucklaeuft.com Redaktionelle Leitung: Jane Kathrein Mitarbeiter dieser Ausgabe: Dieter Hofmann, Bernhard Friesacher, Jane Kathrein, Andreas Tomaselli, Reinhard Huber, Dr. Peter Gföller, Dr. Christoph Puelacher, Florian Madl, Markus Koschuh Lektorat: Sabine Aigner Magazincover: simonrainer.com - Charlotte Freyburger auf Tauchstation im Hallenbad Amraser Straße Fotos: Tobias Haller, Robert Parigger, Simon Rainer, Mario Webhofer, Archiv, Sporttherapie und Training Huber, IVB, wikimedia commons, Markus Pienz, Gelenkpunkt, sportunion tirol Druck: Hernegger Offsetdruck, 6020 Innsbruck

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