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2016 Das Innsbrucker Laufmagazin // Leistungsport im Kindesalter // Die Hüfte // Essen unterwegs // Richtig Dehnen // Laufkalender // Alle Infos zum TirolMilch Frühlingslauf (2.4.) und zum Innsbrucker Stadtlauf (15.5.) www.innsbrucklaeuft.com


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hinkommen - anmelden - mitmachen!

3 - 5 - 10 - 15 - 21,1 km www.innsbrucklaeuft.com

Startnummern-VVK: 25.3. - 1.4. bei Sport Spezial // 2.4. ab 13 Uhr am Landestheaterplatz


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Fo to : Tobi as H al l e r / / Des ig n : Nu rstud i o.com

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Sonntag, 15.5.2016 ab 10:00 Uhr, Maria-Theresien-StraĂ&#x;e & Sparkassenplatz

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Inhalt Innsbruckläuft-Magazin #2 - 2016

Magazin

Medizin

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Leistungssport im Kindesalter? Bewegung tut gut, solange sie nicht die Psyche und den Körper belastet.

Hüfte. Sie gibt unseren Beinen Stabilität und definiert unsere Lauftechnik. Einige Übungen helfen, Problemen vorzubeugen.

12 pro und contra – Zeitnehmung. Florian Madl vs. Markus Koschuh

17 Läufer aus der Nähe. Thomas Roach ist Botaniker an der Universität Innsbruck und läuft, weil es Spaß macht.

42 Laufgeschichte. 32 Jahre Innsbrucker Stadtlauf. Wie alles begann.

Partner 46-52

Laufen verbindet. Und so geben wir an dieser Stelle unseren Lauf-Partnerinnen und -Partnern die Möglichkeit, sich zu präsentieren.


„Wie langsam du auch läufst – du schlägst alle, die zu Hause bleiben...“

Service

Termine

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Materialkunde. Die neuen Laufschuhe der Saison treten im Tiroler Landestheater auf.

Tirol Milch Frühlingslauf 02.04.2016 Alle Infos zu den Distanzen, Anmeldungen und Rahmenprogramm.

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Richtig Dehnen. Je nach Lauftyp gibt es viele Methoden.

Innsbrucker Stadtlauf 15.05.2016 Ein Lauffest für die ganze Familie. Alle Infos gesammelt.

34 Green Event. Mobilität bedeutet für jeden etwas anderes.

26 Grüne Kraftspender. Smoothies bringen Lebensenergie und Vitalstoffe.

Beilage Ein Laufkalender zum Rausnehmen. Mit vielen Läufen in und rund um Innsbruck im Frühsommer 2016 und Lauftreffs. Diesmal zum Rausnehmen.


Vorhang auf. Innsbruckläuft! Mit dem Start in die neue Laufsaison zeigen wir uns in neuem Gewand und lassen euch hinter die Kulissen schauen. Unter www.innsbrucklaeuft.com haben wir nun all unsere Veranstaltungen mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften unter das Dach Innsbruckläuft gestellt und ihre Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. Ein Relaunch, der an der Zeit war. Sowohl technisch als auch inhaltlich und optisch. Viele der Magazin-Artikel, die ihr heute lesen könnt, stehen auch online zur Verfügung und bieten die Möglichkeit, sich weiter darin zu vertiefen. Wir sind begeistert, ihr sicher auch.

Vorhang auf. Wir schauen auf Läuferinnen und Läufer! Die Sonnenstunden genießen wir und füllen unseren Vitamin D Spiegel auf. Wir lassen uns wärmen, um vermehrt ohne wärmende Unterwäsche Sport zu betreiben. Die passende Ausrüstung dazu zeigen wir euch auf den Seiten 28-29. Wer in der Natur läuft, ist im größten Supermarkt der Welt unterwegs und findet hier kleine und große Energie-Spender (siehe Seiten 32-33). Schon unsere Vorfahren nutzten die Brennnessel als Eiweißlieferant. Sie wächst an vielen Plätzen und kostet nichts.

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Sport verbindet. Dieses Magazin bietet den passenden Rahmen dafür. Wir bringen Partner zusammen, die sonst konkurrieren. Wir laden andere Veranstalter zur Zusammenarbeit ein, denn wir alle haben ein Ziel. Wir wollen die Menschen in dieser Stadt bewegen. Dafür gehen wir auch an neue Orte, unsere Foto-Shootings führen uns abseits von Laufstrecken. Dort entdecken wir Gemeinsamkeiten zwischen dem großen Schauspiel und dem Laufen. Mut, Wille und Durchhaltevermögen – Qualitäten, die auch den Läufer antreiben. Wir schaffen Begegnungszonen. Wer in der Fremde Wurzeln schlagen muss, wünscht sich sicheren Raum. Diesen versuchen wir bei unseren Laufveranstaltungen zu leben und zu geben. Lasst uns fair miteinander sein und die Nächsten so annehmen, wie sie sind. Mit all ihren Schatten und ihrem Licht. Das können unsere Kinder sein, Nachbarn oder zufällige Begegnungen auf der Straße. „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“, hat Mahatma Gandhi gesagt. Wir leihen uns seine Worte aus. Lasst uns achtsam und respektvoll aufeinander zugehen, damit Vielfalt wachsen kann, die niemanden ausschließt. Wir freuen uns gemeinsam mit Euch begeisternde, stimmungsvolle und bewegungsreiche Laufveranstaltungen zu erleben.

Für das Innsbruckläuft-Team Dieter Hofmann


Leistungssport im Kindesalter? Laufen soll Freude machen und nicht die Psyche belasten, das gilt insbesondere auch im Kindes- und Jugendalter. Steht die Teilnahme an Wettbewerben dazu im Widerspruch? von Fabian Hall - Sportmanager und Wirtschaftswissenschafter

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„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Wer von uns hat diesen Spruch nicht schon mehrfach gehört. So platt er klingt, so viel Wahrheit steckt in ihm. Wie ein gesunder und aktiver Lebensstil aussieht, lernen wir bereits im Kindesalter. Unsere Eltern und Trainer sind unsere Vorbilder. Schon in diesem Lebensabschnitt hat sportliche Aktivität beeindruckende positive Einflüsse auf die Entwicklung – mehr Beweglichkeit, verbesserte Schnelligkeit, Koordinations- und Kraftfähigkeit und eine Steigerung der Ausdauerleistung. Trotz des jungen Alters kann der Fettanteil reduziert und langfristig Muskelmasse aufgebaut werden.

Ausdauertraining.

Leichter Lernen.

Entgegen vieler Behauptungen kann das Ausdauer- und Krafttraining im Kindesalter nicht nur schädlich sein. Natürlich können stoßartige Bewegungen und maximale Krafteinsät-

Wer sich regelmäßig bewegt, wird auch im Schulalltag leichter zurechtkommen. Das Gehirn wird stärker durchblutet und die Konzentrations- und Merkfähigkeit steigen. Schon Kinder und Jugendliche zeigen ein höheres Selbstvertrauen und ein ausgewogenes Sozialverhalten, wenn sie sich regelmäßig bewegen. Präventiv werden unter anderem Schmerzen im Bewegungsapparat, vor allem im Rückenbereich, vorgebeugt und die Knochendichte gesteigert. Eine hohe Knochendichte wiederum beugt in allen Altersabschnitten einer Osteoporose vor.

„Schon im Kindesalter hat Sport beeindruckende positive Einflüsse.“ ze den Bewegungsapparat schädigen. Ein moderates und kontrolliertes Kraft- und Ausdauertraining hingegen kann das Skelett stabilisieren. Außerdem werden durch Ausdauertraining Herz- und Lungenfunktion positiv beeinflusst, was sich vor allem in einer niedrigeren Herzfrequenz in Ruhe und unter Belastung, sowie in einem größeren Schlagvolumen des Herzens zeigt.


Wer sich im Kindesalter also schon regelmäßig bewegt, profitiert davon bis ins hohe Alter. Eine moderate und dem Bewegungsapparat angepasste Belastung vorausgesetzt. Leistungssport. Doch wie wirken sich intensive bis sehr intensive Belastungen, wie sie der Leistungssport mit sich bringt, aus? Was muss man als Trainer oder auch als Eltern beachten, um das Kind oder den Jugendlichen vor Spätfolgen zu schützen?

Sportwissenschaftler sprechen häufig von Belastungsgrenzen im Zusammenhang mit den Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, an die man sich halten sollte, um Spätfolgen zu vermeiden. Diese Belastungsgrenzen können nur bedingt am Lebensalter festgemacht werden, da Gleichaltrige in ihrer biologischen Entwicklung bis zu sechs Jahre auseinander liegen können.

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Bei einer solchen Entwicklungsbeschleunigung sprechen Experten von individueller Akzeleration. Die genannten Belastungsgrenzen sind dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes anzupassen und können nicht für alle Gleichaltrigen gleich hoch angesetzt werden. Das sind Grenzen, die vor allem mit Blick auf die Entwicklung des Organismus zu diskutieren sind. Das passiv beanspruchte System – vor allem Knochen, Knorpel und Gelenke – ist bei intensiver Belastung in diesem Alter besonders gefordert. Im Kindesalter sind die Wachstumsfugen noch nicht vollends geschlossen, weshalb intensives Krafttraining nur mit professioneller Anleitung unproblematisch ist. Das gilt auch für intensive Ausdauerbelastungen. Es wurde eine Vielzahl an Deformitäten an Gelenken und Achsfehlstellungen diagnostiziert. Diese sind Folgen eines

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vorzeitigen Verschleißes der Gelenke und können später zu Arthrose führen. Manifestieren sich Deformitäten, setzen sie sich als Dysbalancen im aktiven Bewegungsapparat, vor allem der Muskulatur, fort.

Angepasste Belastung. Um diesen Folgen vorzubeugen und das Risiko zu minimieren, ist es auch im Ausdauerbereich wichtig,

die Intensität der Belastung der Entwicklung des Kindes bzw. des Jugendlichen anzupassen. Trainer, Übungsleiter, Sportmediziner, aber vor allem auch Eltern – die oftmals ehrgeiziger sind als ihre Kinder – sind hier gefordert, da Kinder und Jugendliche die Grenzen und Fähigkeiten ihres Körpers noch nicht einschätzen können. Neben der individuellen Belastungsgrenze ist auch die richtige Lauftechnik entscheidend für eine gesunde Entwicklung des Bewegungsapparates.


Kinder unter Stress. Hohe Belastungen verursachen Stress, Erschöpfung und in vielen Fällen auch Überforderung.

Sie stellen schon für uns Erwachsene immense Anforderungen an die Selbstüberwindung, das Durchhaltevermögen und die Frustrationstoleranz. Vor allem die kindliche Psy-

che ist solchen Anforderungen und Belastungen nur bedingt gewachsen. Studien belegen, dass beispielsweise der Adrenalinspiegel in solchen Belastungssituationen bei Kindern und zum Großteil auch bei Jugendlichen deutlich höher ist als bei Sportlern im Erwachsenenalter. Eine Folge davon sind hohe Dropout-Quoten im Kindes- und Jugendalter. Hier sind die Eltern gefordert, diese Symptome rechtzeitig zu erkennen und zu handeln – die Kinder können solche Entscheidungen noch nicht treffen. Denn Laufen soll Freude machen und die Psyche stärken anstatt zu belasten.

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BIO aus den Tiroler Bergen

Leitartikel

Spezialitäten aus bester Tiroler Bio-Heumilch – dafür stehen unsere Bio-Bauern mit ihrem Namen. Schließlich sind nachhaltige Berglandwirtschaft, kontrolliert biologische Produktion und achtsame Verarbeitung der Lebensmittel nicht nur Geschmacksfrage, sondern auch Lebensphilosophie. Für den Tiroler Ursprung bürgt das Gütesiegel „Qualität Tirol“.

biovomberg.at

Bio-Heumilch


Kommentar

Zeit

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Einen

Es mag, um in der Jugendsprache zu bleiben, nicht cool sein. Und auch aus pädagogischer Sicht werden mir wohl allerhand Experten widersprechen, wenn sie dieses Plädoyer lesen: Die Zeitnehmung, wie wir sie seit je her kennen, soll aus meiner Sicht noch lange ihren Dienst verrichten. Sie soll die Schnellen als solche definieren und die anderen – um nichts weniger ambitioniert – über ihren Leistungsstand informieren. Sie soll Sieger hervorbringen: Jene, die mit Trophäen dekoriert werden; und jene, die zumindest als Sieger über sich selbst in Erscheinung treten, auch wenn sie die Ergebnisliste weiter hinten ausspuckt. Keine Frage – im Medienzeitalter ist Entschleunigung angesagt, dem Leistungsgedanken soll Einhalt geboten werden. Aber konterkariert man damit nicht jene Entwicklung, die der Zeitgeist mit sich bringt? Wettkampf auf allen Ebenen, beruflich sowieso. Anhaltender Notendruck vom Volkschulalter an, ständige Vergleichbarkeit also. Den Kindern, Jugendlichen und in weiterer Folge den Erwachsenen zu erklären, dass der Sport als Prototyp des Vergleichs plötzlich außerhalb jeglicher Bewertung stattfinden soll, erschließt sich mir nicht. In gewisser Weise muss eben diese Vergleichbarkeit als Animo gesehen werden, eigene Grenzen zu überwinden, nicht nur als Duell mit Nachbarn oder namenlosen Gegnern.

Meine Erfahrung in meinem Nebenberuf als Leibeserzieher an einem Innsbrucker Gymnasium schlägt in eben diese Kerbe: Sobald ein Leistungsanreiz geboten wird, sobald Leistungen eingefordert werden und Messbarkeit den Sport begleitet, gehen Schüler noch lieber an ihre Grenzen. Einschränkung aus Sicht des beurteilenden Lehrers: Die objektive Leistungsbewertung darf aus meiner Sicht nicht der Note zugrunde liegen, die Mitarbeit an sich muss die entscheidende Komponente bleiben.

pro

Seit 776 v. Christus, als der Wettkampfsport mit den ersten Olympischen Spielen seinen historischen Ausgang nahm, wurde der Vergleich zelebriert. Und besonders seit 1896, als Pierre de Coubertin mit der Neuauflage dieser Ideen den Vergleich als Akt der Völkerverständigung definierte und mit entsprechenden ethischen Aspekten auflud, muss Sport geradezu als humanistische Ergänzung des Gesellschaftslebens betrachtet werden. Und um beim Laufen zu bleiben, neben Springen und Werfen eine urtypische Form des Bewegens: Auch der Vergleich trägt zum Erreichen dieses Ziels bei. Zeitnehmung ergänzt den Sport, sie liegt diesem nicht zugrunde. Wer Ergebnisse richtig zu deuten vermag, wird die Uhr niemals als Gegner empfinden.

Florian Madl, Sportchef Tiroler Tageszeitung


der Anderen

nehmung Schritt voraus

Anderen ein paar Sekunden voraus sein, zumeist aber viel zu vielen viel zu viele Sekunden, Minuten hinterher sein. Und nicht den im Leben viel wichtigeren „Schritt voraus“. Früher lief ich öfters mit (eigener) Zeitnehmung. Beim legendären Speed Marathon etwa. Hatte mir eine Obergrenze gesetzt (wie dumm!) – und dabei vergessen, in mich rein zu hören, schon im Vorfeld. Konsequenz: eine monatelange Pause. Seit damals weiß ich nur zu gut: Die Achillessehne ist die Achillesferse jedes Läuferwadls. Heute nehme ich mir zum Laufen Zeit. Die Fragen von Freunden blieben die gleichen: „Wie lang hast du für die Strecke gebraucht?“ Meine Antwort hat sich geändert: „Keine Ahnung. Aber knackig war‘s.“ Vielleicht bin ich sogar schneller als früher, wer weiß? Wichtiger ist ohnehin, im Leben kein „Mitläufer“ zu sein.

contra

Markus Koschuh Kabarettist

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Das Knirschen frischen Schnees, wenn die Sohle des Laufschuhs auf den schneeweichen Waldboden trifft. Das Rauschen eines nahen Baches wenn es mal wieder ins Gelände geht, gleich nach der Enzian Hütte rauf. All das würde ich mit einer Uhr am Handgelenk, einem Chip am Schuh auch hören – doch ich hätte keine Zeit, vielleicht kurz zur Erfrischung Wasser ins Gesicht zu klatschen, die Natur einfach drei, vier Augenblicke lang zu genießen. Mit der Zeit im Genick müsste ich eilig weiter. Entweder würde ich mich mit mir selbst messen und einen neuen Laufrundenrekord aufstellen wollen oder, bei den diversen Läufen mit Zeitnehmung: ich würde mich messen, in dem ich mich mit anderen messe.


Bühne frei für die Neuen

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Sie sind leicht, bunt, verspielt und auch klassisch – so wie das Leben selbst stecken sie voller Überraschungen. Wer sich bewegt, kommt in Bewegung und an neue Orte. Das Tiroler Landestheater öffnet den Vorhang für uns. Wer sich vor den Vorhang stellt, braucht Mut, Wille und Durchhaltevermögen – Qualitäten, die auch unsere Läufer antreiben.

Wenn du mehr zu den neuen Laufschuhen, Hosen und Shirts wissen willst, bist du bei unseren Ausrüstungs-Partnern Laufboutique Rückenwind (Defreggerstraße 12, Innsbruck) und Sport Spezial (Blasius-Hueber-Straße 14, Innsbruck) willkommen. Bühne frei!

Ein herzliches Dankeschön an alle für die Zusammenarbeit!

LinkTipp ibklft.com/landestheater Weitere Fotos gibt‘s auf unserer Website!


Es ist nie zu sp채t, den Schuh zu wechseln.


Public Relations

Oliver! (Musical)

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Ab 19.03.2016 im Großen Haus

Das TIROLER LANDESTHEATER präsentiert das Musical

Mehr als 25 Mal wurde Charles Dickens berührende Geschichte einer Suche nach der eigenen Familie verfilmt – und mit Lionel Barts preisgekrönter Musicalversion aus dem Jahr 1960 erobert Oliver Twist bis heute die Bühnen vom Londoner Westend bis zum Broadway. Viele Songs wurden in Europa und den USA zu veritablen Hits. 73 Kinder und Jugendliche haben im Tiroler Landestheater für Oliver! geprobt, denn den Kindern aus dem Waisenhaus, der Bande jugendlicher Taschendiebe und natürlich Oliver selbst kommt dabei eine herausragende Rolle zu. In einem großen Bilderbogen entfaltet sich ein mitreißendes Musiktheater-Abenteuer für die ganze Familie mit viel Gesang, Tanz, Witz und Leidenschaft. Gestaltung Simone Berthold | Foto Rupert Larl

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GEWINNSPIEL Das Tiroler Landestheater verlost für Mai, Juni, Juli und Oktober je 1x2 Karten für eine Vorstellung von „Oliver!“ unter allen Einsendern. Für Ihre Teilnahme senden Sie bitte eine Email mit Ihren Kontaktdaten und Kennwort „Innsbruckläuft“ an gewinnspiel@landestheater.at. Die Verlosung findet immer zum vorangehenden Monatsletzten statt.*

*Hinweis zu Teilnahmebedingungen und Datenschutz: Von der Teilnahme ausgenommen sind MitarbeiterInnen der Rathaus Galerien sowie des Tiroler Landestheaters, der Partnerunternehmen und deren Angehörige. Über das Gewinnspiel kann kein Schriftwechsel geführt werden. Pro Teilnehmer ist nur eine Teilnahme möglich. Die Teilnehmer stimmen ausdrücklich der Verarbeitung und Nutzung für Werbezusendungen ihrer im Rahmen dieses Gewinnspieles genannten persönlichen Daten durch die Rathaus Galerien und das Tiroler Landestheater zu. Der Teilnehmer kann diese Zustimmung jederzeit durch Brief, Fax oder E-Mail widerrufen. Für die Korrektheit und Vollständigkeit seiner abgeschickten Daten ist der Teilnehmer selbst verantwortlich. Die Weitergabe der Daten an Dritte ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mindestalter 18 Jahre. Die Verlosung findet immer zum Monatsletzten statt. Die Gewinner werden schriftlich informiert.


Portrait

Läufer aus der Nähe

Thomas Roach Wissen Sie schon, ob sie am heurigen Stadtlauf teilnehmen werden? Thomas Roach: Ja, ich hoffe ich bin dabei. Es ist immer ein toller Lauf und macht mir viel Spaß! Vorher nehme ich am 17. April an einem Marathon in Brighton teil, das ist meine Heimatstadt. Mein Ziel ist es, unter 2 Stunden 30 zu laufen und außerdem 750 Euros zu werben, weil ich für einen guten Zweck laufe: für den „Sussex Wildlife Trust“. Was ist Ihre Motivation, an einem Volkslauf teilzunehmen? I run for fun! Das Training jeden Tag entspannt mich. Aber ich bin auch stolz, die Universität bei einem so bekannten Event repräsentieren zu dürfen und die Atmosphäre und Energie motiviert mich besonders.

Wie bereiten Sie sich vor - mental und physisch? Wie bei vielen Sportarten ist es wichtig, sich beim Training zu konzentrieren, damit man im Wettbewerb einen klaren Kopf hat. Wie sieht Ihr Stadtlauftag aus? Ich muss früh genug mein Müsli mit Bananen frühstücken, meine kleine Tochter - sie wird bald ein Jahr alt - ist ein guter Wecker. Aber das „Full English Breakfast“ gibt es an diesem Sonntag nicht! Direkt vor dem Wettkampf wärme ich mich langsam für eine halbe Stunde auf. Normalerweise bin ich samstagabends dann dran, beim Fußball schauen meine Freundin zu massieren... Danke für das Gespräch. Thomas Roach arbeitet als Assistenzprofessor am Institut für Botanik in Innsbruck. Wenn er seinen Labormantel auszieht, schlüpft er entweder in die Laufschuhe oder spielt Ultimate Frisbee. Beim Laufen hat er auch seine Freundin Ramona kennen gelernt. Thomas Roach war Schnellster beim Innsbrucker Stadtlauf 2015 und Zweiter beim Innsbrucker Silvesterlauf 2015.

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I run for fun!


Medizin

Die Hüfte läuft mit Durch häufiges Sitzen und Bewegungsarmut wird unsere Hüftmuskulatur oft vernachlässigt. Dabei ist sie für eine gute Lauftechnik unerlässlich und die Stabilität des gesamten Beines ist von ihr abhängig.

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von Peter Gföller - Sportmediziner und Chirurg - Gelenkpunkt

Gemeinsam mit der unteren Rückenmuskulatur ist die Hüftmuskulatur für alle Laufbegeisterten von großer Bedeutung und Verletzungen gehen mit einer erheblichen Einschränkung der gesamten Laufleistung einher, denn es sind die großen Muskelgruppen im Hüftund Oberschenkelbereich, die für die Vorwärtsbewegung beim Laufen sorgen, Stöße abfangen und Knie und Füße in die richtige Position bringen. Die Hüfte und der untere Rücken bilden gleichsam den Dreh- und Angelpunkt der Kraftübertragung beim Laufen. Insbesondere der abspreizenden Muskulatur (Abduktoren) kommt beim Laufen eine besondere Bedeutung zu, da sie für die Stellung des Beckens während der verschiedenen Laufphasen verantwortlich ist. Das Hüftgelenk selbst ist das größte Kugelgelenk unseres Körpers. Dabei ist das obere Ende des Oberschenkelknochens gelenkig mit dem Becken verbunden, der Knorpelüberzug sorgt für fast reibungslose Bewe-

gung. Eine Kapsel umgibt die Gelenkteile und sorgt für Schmierung durch die Produktion von Gelenkflüssigkeit. Muskeln, Sehnen und Bänder sichern das Gelenk auch bei extremen Bewegungen und mehrere flüssigkeits-

gefüllte Schleimbeutel polstern und befeuchten die umgebenden Strukturen. Diese Gleitgewebe ermöglichen den Muskeln und Sehnen eine fast friktionsfreihe Bewegung gegeneinander und über Knochenvorsprünge.

Vorbeugung von Hüftschmerzen: - Verbessern Sie Ihre Beweglichkeit durch Dehnung der Hüftbeuger und -strecker. - Kräftigen Sie die Muskulatur im Bereich des Hüftgelenkes durch Übungen wie Ausfallschritte, Knieheben und seitliches Anheben des Beines im Liegen. - Verbessern Sie die Kraft und Ausdauer im Bereich der gesamten Rumpfmuskulatur, um die Stabilität und Koordination zu verbessern. - Achten Sie auf Ihre Haltung beim Sitzen, beim Gehen und Stehen. - Für Läufer ist es insbesondere wichtig, eine gute Lauftechnik zu entwickeln, dabei helfen Übungen des sogenannten „Lauf ABC“ (Knieheben, Anfersen, Seitwärts- oder Rückwärtsläufe). - Tragen Sie gute Laufschuhe und wechseln Sie diese regelmäßig. Bei Problemen ist eine Laufanalyse vor dem Schuhkauf anzuraten. - Vermeiden Sie Übertraining, versuchen Sie nicht die Intensität und die Dauer oder Frequenz ihres Trainings zu schnell zu steigern.


Schwerpunkt Hüfte

Was kann nun Hüftschmerzen beim Laufen verursachen und wie sieht deren Behandlung aus? Schmerzen können sowohl von jedem Gewebe innerhalb des Hüftgelenkes selbst, als auch von Strukturen, die das Hüftgelenk umgeben, herrühren. Der Schmerz kann vorne in der Leiste, seitlich über dem Hüftknochen oder im Bereich des Gesäßes verspürt werden.

Den Laufneuling plagen oft Entzündungen im Bereich der Muskulatur oder der Muskelansätze, vor allem, wenn die Trainingsintensität gesteigert wird. Dabei kann der Körper die durch jede Belastung entstehenden Mikroverletzungen nicht mehr rechtzeitig vor der nächsten Belastung reparieren. Dadurch wird das natürliche Gleichgewicht zwischen Verletzungsreiz und Regeneration gestört, eine Entzündung und Schmerzen sind die Folge. Entzündungshemmende Maßnahmen (Kühlung, Topfenumschläge) und gezielte Kräftigungsund Dehnungsübungen, idealerweise unter physiotherapeutischer Begleitung, sind Therapie der Wahl. Schleimbeutelentzündungen sind sehr häufig Folge eines neuen Belastungsreizes durch Wechsel des Untergrundes oder der Laufschuhe. Aber auch ungleichmäßige Belastung beider Hüftgelenke bei unterschiedlichen Beinlängen oder Laufen auf schrägem Untergrund (seitlicher Straßenrand) kann die Ursache für Probleme sein.

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Bei Läufern jeden Alters und Geschlechts können während und nach der Belastung Schmerzen im Bereich der Hüfte auftreten. Die Intensität des Trainings und die Trainingsumfänge spielen dabei eine wesentliche Rolle. Die Belastungsfähigkeit ist individuell sehr unterschiedlich, abhängig vom Grad einer möglichen Vorschädigung des Gelenkes, vom Trainingszustand und vom gewählten Laufuntergrund. Deshalb ist eine Rücksichtnahme der Laufenden auf ihre persönliche Leistungsfähigkeit, auf die Frequenz und Intensität der Belastung und auf das Körpergewicht sinnvoll.


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Auch geringe Traumen können zu einer Reizung der Schleimbeutel beitragen. Zu den Symptomen gehören sowohl Schmerz, Druckempfindlichkeit, Steifigkeit, seltener Schwellung und manchmal Rötung. Durch Belastungsreduktion und lokale entzündungshemmende Maßnahmen gehen die Beschwerden meist rasch zurück, in hartnäckigen Fällen kann eine Injektion (Spritze) in den Schleimbeutel erforderlich sein. Auch Probleme von Seiten der Lendenwirbelsäule beziehungsweise des Kreuz-Darmbein-Gelenkes können in Richtung Hüfte ausstrahlen und Schmerzen in diesem Bereich verursachen. Auch in diesem Fall helfen krankengymnastische Übungen und Rumpfstabilisierung, die Beschwerden möglichst rasch wieder loszuwerden. Bei einer Gelenkabnutzung, einer sogenannten Arthrose, kommt es zum Verschleiß des Gelenkknorpels und es reiben die Knochenoberflächen direkt aneinander. Dadurch kommt es zu Schwellung und Entzündung im

Hüftgelenk selbst, Schmerzen in der Leiste und zunehmende Verschlechterung der Beweglichkeit sind erste Anzeichen. Laufsportler können ihrer Passion trotzdem oft noch lange nachgehen, sofern einige Punkte beachtet werden, dazu gehören: gute Laufschuhe, Wahl eines weichen Untergrundes sowie regelmäßige Kräftigung der Rumpfund Gesäßmuskulatur. Dehnung zur Verbesserung des Bewegungsausmaßes hat oft einen negativen Effekt und kann die Beschwerden sogar verschlimmern. Die Therapie der fortgeschrittenen Hüftarthrose ist chirurgisch das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes. Auch mit einer neuen Hüfte müssen die Laufschuhe nicht an den Nagel gehängt werden, jedoch sollten die Umfänge reduziert und ein großes Augenmerk auf die muskuläre Stabilisierung gelegt werden. Als Ursache für eine Hüftarthrose spielt das Laufen übrigens eine untergeordnete Rolle, vielmehr sind angeborene Formverän-

derungen der Gelenkkörper und chronische Erkrankungen ausschlaggebend. Eine Reizung des Ischiasnerves, welcher im Bereich des Gesäßes durch die Muskulatur in das Bein austritt, entwickelt sich bei Läufern oft durch Überlastung der umgebenden Muskeln, Sehnen und Bänder. Ein hinten in den Oberschenkel und das Knie ausstrahlender Schmerz


geringe Muskelmasse oder Essstörungen sein. Dann helfen nur noch Belastungsreduktion und Alternativtraining (z.B. Aquajogging), bis sich der Knochen erholt hat und die Fraktur verheilt ist. Im Rahmen einer Grippe, aber auch anderer Erkältungskrankheiten und Entzündungen, kommt es oft zu Gelenkbeschwerden, die auch vor der Hüfte nicht Halt machen und einen sogenannten „Hüftschnupfen“ verursachen können. Dieser verschwindet in der Regel mit der auslösenden Erkrankung, wenn auch etwas zeitverzögert.

Grundsätzlich sollte jeder Schmerz im Hüftbereich beim Joggen ernst genommen und das Training pausiert werden. Die große Anzahl an unterschiedlichen Schmerzauslösern macht eine Diagnose oft schwierig und es ist ist dafür typisch und Dehnung der verursachenden Muskeln Therapie der Wahl. Bei zu kurzen Regenerationsphasen und zu hoher Intensität kann es zu einem Ermüdungsbruch - quasi einer „Materialermüdung“am Oberschenkel- oder Beckenknochen kommen. Mitauslösende Faktoren können ein Wechsel des Laufuntergrundes (von weichem Waldboden auf Asphalt),

Generell sind hüftschonende Ausgleichssportarten wie Schwimmen oder Radfahren zur Trainingsergänzung sehr empfehlenswert. Hüftbelastende Sportarten wie Fußball, Eishockey, Turnen oder Kampfsport sind dagegen, vor allem wenn Beschwerden im Bereich der Hüfte vorhanden sind, wenig empfehlenswert. Ein vollständiger Sportverzicht ist jedoch auch bei schweren Erkrankungen der Hüfte meist nicht sinnvoll, vielmehr sollte die Auswahl der richtigen Sportart sowie Frequenz und Intensität des Trainings und die individuellen Voraussetzungen Grundlage für die Trainingsplanung sein.

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Zu den seltenen Ursachen von Beschwerden im Bereich der Hüfte zählen Nervenreizungen, Gefäßerkrankungen sowie Verletzungen der Gelenkslippe (Labrum).

auch für den erfahrenen Arzt nicht einfach, die genaue Ursache zu erkennen. Mit den modernen diagnostischen Hilfsmitteln wie Sonographie, Magnetresonanztomographie und einer eingehenden klinischen Untersuchung ist es jedoch möglich, die Ursache der Schmerzen festzustellen und den Patienten bezüglich einer weiteren Sportausübung zu beraten.

Über den Autor Peter Gföller, Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

In Innsbruck geboren, Studium der Humanmedizin ebendort, Promotion 1996 zum Doktor der gesamten Heilkunde. Facharztausbildung zum Unfallchirurgen, bis 2008 Oberarzt an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie in Innsbruck. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Hüfte (Hüftarthroskopie, Hüftprothetik) und Kniegelenk (Bandrekonstruktionen, arthroskopische Chirurgie, Prothetik). Gemeinsam mit Dr. Christian Fink und Dr. Christian Hoser betreibt er GELENKPUNKT - Sport- und Gelenkchirurgie Innsbruck


Medizin

Überlastungsbeschwerden der Hüfte vorbeugen Wir Physiotherapeuten werden im Praxisalltag sehr häufig mit Schmerzsyndromen im Hüftgelenk aufgrund einer Beinachsenproblematik konfrontiert. Die ersten Warnsignale des Körpers bleiben oft unbeachtet, doch je früher die Ursache erkannt wird, umso schneller kann man längerfristigen Beschwerden der Hüfte entgegenwirken und diese beheben.

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von Katharina Elsbacher, Physiotherapeutin Sporttherapie und Training Huber

Bei normalen Achsenverhältnissen liegen die großen Gelenke der unteren Extremität auf einer Geraden, der sogenannten „mechanischen Längsachse bzw. Tragelinie“ des Beines. Diese Tragelinie verbindet die Mitte des Hüftkopfs mit der Mitte des Kniegelenks und der Mitte der Sprunggelenksgabel. Wiederkehrende Fehlbelastung der Achse kann zu Überbelastungsschmerzen im Bereich des Hüftgelenks, des Knies, des Fußes oder der Lendenwirbelsäule und im Verlauf von Jahren zu degenerativen Veränderungen des Knorpel- und Knochengewebes (z.B. Hüftarthrose) führen. Die ersten Warnsignale des Körpers bleiben oft unbeachtet, doch je früher

die Ursache erkannt wird, umso schneller kann man längerfristigen Beschwerden der Hüfte entgegenwirken und diese beheben. Woher kommt der Schmerz? Mögliche Ursachen von Überlastungsbeschwerden der Hüfte bei Läufern können in muskulären Dysbalancen und Defiziten der neuromuskulären Kontrolle liegen, welche Einfluss auf die vorher erwähnte „mechanische Längsachse bzw. Tragelinie“ des Beines nehmen. Wiederholte Belastung durch regelmäßiges Laufen kann zu einer Verstärkung dieser Dysbalancen führen, wodurch in weiterer Folge Schmerzen in der Hüfte (Leistengegend, Gesäßbereich oder seitlich am Trochanter) entstehen können.

Funktion des Muskelsystems Während der Belastungsphase stabilisiert die Muskulatur die Achse aktiv und dämpft dabei aufkommende Kräfte im Hüftgelenk. Schlüsselmuskeln dieser Kontrolle sind vor allem die Abduktoren des Hüftgelenks (Glutealmuskulatur), die Rumpfmuskulatur, der Muskulus Quadriceps femoris vastus medialis und der Muskulus Tibialis posterior. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf die rumpfund beckenstabilisierende Muskulatur gelegt werden. Eine schwache Rumpfmuskulatur äußert sich häufig in einer schlechten Beckenkontrolle, welche sich wiederum negativ auf die Funktion der Hüftabduktoren auswirkt. Sind diese Muskeln auffallend schwach bzw. arbeiten


Schwerpunkt Hüfte

sie nicht optimal zusammen, kommt es zur Achsenabweichung mit folglich einseitiger Gewebsbelastung, welche letztendlich zu einer Pathologie und Schmerzen im Hüftgelenk führen kann. Um muskulären Dysbalancen vorzubeugen bzw. bestehenden entgegenzuwirken, sollten Läufer neben ihrem laufspezifischen Training regelmäßiges Beinachsen- und Rumpftraining in ihrem Trainingsplan berücksichtigen.

Behand lungsstrategie Sollten bereits Beschwerden bestehen, wäre das Aufsuchen eines/einer PhysiotherapeutIn nach zuvor erfolgter ärztlicher Voruntersuchung zu empfehlen. In dieser physiotherapeutischen Einheit werden die biomechanischen Ursachen für die Schmerzsymptomatik herausgefiltert, worauf hin die folgende Therapie

genau abgestimmt und der Patient gezielt behandelt werden kann. Dazu gibt es in der Physiotherapie mittlerweile auch zusätzliche Hilfsmittel, um einen Schnellcheck durchzuführen, wie etwa den FMS (Functional Movement Screen) Test und eine Laufanalyse mittels Videoaufnahme.

Präventive Übungen

Stabilisation / Rumpf

Fotos: Katharina Elsbacher, Sporttherapie und Training Huber

Gluteus medius/ Beinachse

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Squat instabile Unterlage


Unsere Läufe

2.4.2016 am Landestheaterplatz

Tirol Milch Frühlingslauf

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Ganz nach dem Motto “Wer sich bewegt, hat schon gewonnen” heißt es auch dieses Jahr ab 13 Uhr wieder: hinkommen – anmelden – mitmachen. 13 Uhr Start der Anmeldung 14:30 Uhr offizieller Beginn 15 Uhr Start

Strecke Jeder Läufer/ jede Läuferin kann ganz nach eigenem Ermessen eine Streckenlänge wählen: Möglich sind 3km, 5km, 10km, 15km und 21,1km – es kann auch noch unterwegs die Distanz gewählt werden. Die Zeitnehmung übernimmt deine innere Uhr – der Gradmesser ist dein eigenes Wohlbefinden. Im Zielbereich befindet sich eine Uhr, auf der du deine persönliche Zeit ablesen kannst und die dann auf Wunsch in eine Urkunde übertragen wird. Auch in diesem Jahr stehen während des Laufes die Tempoläufer von Sport Spezial allen TeilnehmerInnen mit Tipps, Tricks oder einfach nur einem gleichmäßigen Lauftempo auf den Distanzen 10km und 21,1km (von 4 1/2 bis 6 Minuten) zur Seite. Davor und danach lass es dir bei uns am Landestheaterplatz bei Musik und Köstlichkeiten so richtig gut gehen!

Anmeldung, Startnummernausgabe - 25. März bis 1. April bei Sport Spezial, Blasius-Hueber-Straße 14, Innsbruck - 2. April ab 13.00 Uhr am Landestheaterplatz Nenngeld Erwachsene: 8.- Euro Kinder: 4.- Euro

An- und Abreise Mit der Startnummer kostenlose Hin- und Rückfahrt mit den Linien der IVB in der Kernzone Innsbruck 1,5 Stunden vor dem Start bis 1,5 Stunden nach Laufende. Camper Park & Ride: Gibt’s für 8.- Euro am Parkplatz bei der Olympia World inkl. IVB-Ticket für bis zu 5 Personen in der Kernzone Innsbruck. Quartierwünsche: Innsbruck Tourismus, www.innsbruck.info oder Tel.: 0512/56 20 00


Foto: simonrainer.com

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hinkommen - anmelden - mitmachen!

Kooperation Rehamed Die Reha-Geher sind eine Kooperation mit Rehamed Tirol (www.rehamed-tirol.at). Gehen – Walken – Dehnen LinkTipp – Spazieren – Mobilisieren. Für alle, die Spaß am Gehen ibklft.com/training haben und sich in der Gruppe (erstmals) bei einem Event die richtigen Trainings- und anmelden möchten, gibt es die REHA-Geher auf der 3 km Motivationstipps für dich Strecke. Im Fokus steht das gemeinsame Bewegen und das Bewältigen von 3km im Gehen. Die REHA-Geher sind Startnummern-VVK: Ärtze, Sport- und/oder Physiotherapeuten die euch mit Tipps und gleichmäßigen Gehtempi zur Seite stehen. 25.3. - 1.4. bei Sport Spezial // 2.4. ab 13 Uhr am Landestheaterplatz

3 - 5 - 10 - 15 - 21,1 km www.innsbrucklaeuft.com

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Grüne Kraftspender Der Winter war lange, Seele und Körper hungern nach frischem Gemüse und Obst. Frisch gemixte Smoothies bringen uns wichtige Nährstoffe, vollmundigen Geschmack, sie stärken die Abwehrkräfte und heben die Laune. Die Zubereitung ist einfach undschnell. Mit einem Mixer oder Pürierstab werden auch die knackigsten Früchte weich. Obst und Gemüse mit Haut verarbeiten, auch das Kerngehäuse und den Strunk dazu – dann nützt man die volle Kraft der Frucht. Smoothies sind daher reicher an Ballaststoffen als die sonst bekannten Gemüsesäfte. Tipp: Im Smoothiemaker werden auch große Kerne klein. Zusammengestellt und verkostet von Jane Kathrein

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Rote Bete-Ingwer-Smoothie Zutaten: - 2 Knollen Rote Bete - 2 Birnen - 1 kleines Stück Ingwer - 1 Salatgurke

Die nitrathaltigen Roten Bete können zur Leistungssteigerung und verzögerten Ermüdung im Training beitragen. Der Ingwer zeichnet sich durch seine entzündungshemmende und magenberuhigende Wirkung aus.

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Mangold-Spinat-Smoothie Zutaten: - 6 Mangoldblätter - ½ Fenchelknolle - 1 Salatgurke - 2 Handvoll Spinat - 2 Selleriestangen - 1 grüner Apfel - 1 Bund Basilikum

Mangold ist reich an Vitamin K, das die Knochenbildung aktiviert. Sein leicht bitterer Geschmack wird durch die Süße des Apfels angenehm neutralisiert.

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Karotten-Smoothie mit grünem Tee

Zutaten: - 1 große Karotte - 1 grüner Apfel - 100 g Babyspinat - 100 g Grünkohl - 100 g Erdbeeren (TK) - 1 kleines Stück Ingwer - 250 ml kalter grüner Tee

Karotten sind gute Beta-Karotin-Lieferanten und schützen Augen, Haut und Lungen vor freien Radikalen. Die Catechine im grünen Tee unterstützen die Muskelregeneration.


Gesundheit

Wie Dehne ich richtig? ...war die Frage, die ich in der ersten Ausgabe als Ausblick gestellt habe. Es gibt keine einfache Antwort darauf, zu beachten sind neben den verschiedenen Dehnmethoden und dem jeweiligen physiologischen Typ auch Dysbalancen und Verletzungen.

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von Bernhard Friesacher, Sportwissenschafter - Innsbruckl채uft


Dehnmethoden In den achtziger Jahren ist dynamisches Dehnen (ballistisches Dehnen) sehr in Verruf gekommen und damit statisches Dehnen in den Vordergrund gerückt. Doch beide Dehnmethoden haben ihre Berechtigung. Neben diesen klassischen Methoden möchte ich euch noch kurz einige komplexere Methoden vorstellen, die meist in der Therapie aber auch im Leistungssport angewandt werden. Dynamisches Dehnen Ausgangsposition ist eine submaximale Dehnposition - durch federnde Bewegungen erreicht man nach und nach die maximale Dehnposition • die federnden Bewegungen mit geringer Geschwindigkeit und kleiner Amplituden ausführen + inter- und intramuskuläre Koordination wird gefördert + erhöhte Durchblutung -> verstärkt Aufwärmeffekt - für langanhaltenden Dehnungseffekt ist die Reizdauer zu kurz

AC-Stretching (AC= Antagonist-Contract) Ähnlich wie das statische Dehnen, nur wird zusätzlich der Antagonist des Zielmuskels angespannt + Dehnposition wird vertieft durch reziproke Vorwärtshemmung CR-Stretching (CR= Contract-Relax) Bekannt unter Anspannungs-Entspannungs-Dehnen, dabei wird der Zielmuskel vor dem eigentlichen Dehnen maximal angespannt und nach einer kurzen Entspannung erfolgt eine statische Dehnung des Zielmuskels + somit soll der Dehnreflex gehemmt werden (autogene Hemmung) CR-AC-Stretching Dabei werden die beiden Methoden gemeinsam Verwendet, um ihr Vorteile zu nutzen

Alle Dehnmethoden können auch passiv angewendet werden, das bedeutet, sie werden entweder durch einen geübten Partner oder durch eigene Muskelkraft durchgeführt oder unterstützt. Wichtig beim Dehnen ist, dass man nie ruckartig in eine Dehnung hinein geht, dadurch wird der Muskel angespannt und nicht gedehnt (Dehnreflex). Und halten sie die Dehnung lange genug, sonst erzielen sie auch keinen Effekt.

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Statisches Dehnen Es wird die maximale Dehnposition eingenommen und über einen längeren Zeitraum gehalten (15 – 30 sec); kommt es zu einer Spannungsminderung, kann die Dehnposition leicht erweitert werden • es sollte kein Schmerzgefühl entstehen, nur ein leichtes „Ziehen“ verspürt werden + geringere Verletzungsgefahr + Dehnreflex wird nicht ausgelöst - intermuskuläre Koordination wird durch isolierte Dehnung vernachlässigt


Welcher Typ bin ich und was muss ich beachten? Hypermobile Läufer • besser kein Stretching, außer zu Regenerationszwecken • Konzentration auf Kraft- und Koordinationstraining Hypomobile Läufer • regelmäßiges Dehnen empfohlen + längerer Hüftlendenmuskel macht schneller ;-) Normalbeweglicher Läufer • Dehnen sollte zum Training dazugehören, um Verkürzungen vorzubeugen. Läufer mit Dysbalancen • neben dem Standarddehnprogramm sollte besonders auf die betroffene Muskelgruppe eingegangen werden • bei Dysbalancen hilft am besten eine Stärkung des Gegenspielers

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Bei Verletzungen • trotzdem regelmäßig dehnen • Einbauen der Übungen durch einen Therapeuten Obwohl Dehnen in den letzten Jahren den Ruf als Verletzungsvorbeuge eingebüßt hat, ist es noch immer ein wichtiger Teil im Sport und der Therapie. Dehnen macht die Gelenke beweglicher, was wiederum den Bewegungsablauf verbessert. Für das Laufen ermöglicht dies (beispielsweise) einen längeren Schritt. Dehnen ist nur ein Teil eines guten Trainingskonzeptes. Eine gute Mischung aus Dehn-, Kraft- und Koordinationstraining bringt den Erfolg!

Begriffsklärung Antagonist – Gegenspieler Intermuskuläre Koordination – Zusammenspiel von zwei unterschiedlichen Muskeln Intramuskuläre Koordination – Nerven-Muskel-Zusammenspiel eines einzelnent Muskels reziproke Vorwärtshemmung – Durch Anspannung des Antagonisten wird dieser gehemmt und somit eine unwillkürliche Kontraktion verhindert autogene Hemmung – ist ein Eigenreflex, der die Muskelspannung in einem optimalen Bereich hält Hypermobil – eine gesteigerte beziehungsweise übermäßige Beweglichkeit Hypomobil - verminderte beziehungsweise eingeschränkte Beweglichkeit


Motivation

Warum wir Laufen cool finden

#2

Ich finde Laufen lässig, weil ich ganz unkompliziert meine Umgebung erkunden kann und man auch vor der Haustüre immer wieder neue Dinge entdeckt. Eva Zipperle-Mirwald

#3

#4

Laufen ist die einfachste Form, etwas für die Gesundheit von Geist UND Körper zu tun, laufen verbindet beides! Christine Oppitz-Plörer

#5

Es ist ein Sport, für den man relativ wenig Ausrüstung und Zeit braucht, den man fast überall ausüben kann. Für mich war es ein Langlauf-Ersatz bei Schneemangel. Dabei kann ich über Probleme nachdenken und vielleicht sogar Lösungen finden. Während der Prüfungszeit ist es eine Möglichkeit, an frische Luft und Bewegung zu kommen und wenn man dabei den Lernstoff durchdenkt, festigt sich dieser. Psychisch geht es mir nach dem Laufen besser als vorher. Magi Heldin

#6

Ich finde Laufen cool, weil ich es fast immer und überall ohne viel Ausrüstung betreiben kann. Selbst auf Reisen zu Kongressen ist mein Lieblingspaar Laufschuhe immer mit dabei, so lerne ich fremde Orte im „Durchlaufen“ kennen. Dr. Peter Gföller

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Weil sich Läufer für immer jung fühlen. Sport gleicht altersbedingte Hormonschwankungen aus. Regelmäßiges Laufen kann das biologische Alter um bis zu 20 Jahre zurückdrehen. Jede Menge frischer Sauerstoff wird durch den Körper gepumpt und Glückshormone wie Endorphine, Serotonin und Dopamine kommen in Wallungen.


Ernährung

Unterwegs im größten Supermarkt der Welt Wer in der Natur läuft, durchstreift den größten Supermarkt der Welt. Jetzt sprießen viele Wildkräuter und versorgen uns mit wichtigen Vitaminen und Mineralien. Vor allem die jungen Pflanzen sind starke Energielieferanten. Später geben uns auch Nüsse und Beeren das, was wir brauchen. Das Wichtigste vorab: iss nur das, was du kennst und achte auf die Umgebung in der es wächst – frei von Hundekot und Abfall. Achtung: viele Wiesen werden gedüngt! Ideale Plätze sind der Waldesrand oder Lichtungen. von Jane Kathrein, Wildnispädagogin - Innsbruckläuft

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Wildkräuter Brennnessel – sie schmeckt wie Salat und gibt uns Eisen und Mineralstoffe. Nach dem Winter unterstützt sie das Ausspülen der Schlacken in unserem Körper. Zerreibt man Blätter und Stängel zwischen den Fingern, brennt die Pflanze nicht mehr. Die Brennnessel wurde früher wegen ihres hohen Eiweißgehaltes als Nahrungsmittel sehr geschätzt. Brunnenkresse – du findest sie in und entlang von Bächen und Seen. Die Blätter schmecken leicht scharf und etwas bitter, vor allem nach der ersten Blütezeit. Behutsam eingenommen wirkt sie belebend und blutreinigend und spendet Vitamin C.

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Löwenzahn – wie viele Frühlingspflanzen reinigt auch der Löwenzahn unser Blut. Er regt die Verdauungsorgane sowie Niere und Blase an. Die jungen Blätter sind zart und weniger bitter. Vogelmiere – mit ihren kleinen Sternblüten ist sie ein Wildkraut, das das ganze Jahr hindurch wächst und uns neue Lebenskraft, Vitamine und Saponine schenkt.

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Sauerklee – er wächst in Laub-, Misch- und Nadelwäldern. In Maßen genossen wirkt diese zarte Pflanze mit ihrem leicht säuerlichen Geschmack sehr erfrischend. Wie auch Rhabarber und Sauerampfer enthält der Sauerklee Oxalsäure, daher nur in kleinen Mengen genießen.


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Beeren

Kleine Früchte mit großer Wirkung Walderdbeere – enthält mehr Vitamin C als eine Zitrone und stärkt Galle und Leber. Der rote Pflanzenfarbstoff Lycopin wirkt wärmend und belebend.

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Nüsse

Brombeere – enthält Kalium, Kalzium und Magnesium für unsere Knochen und Muskeln. Ihre Blätter stillen Entzündungen.

Heidelbeeren – tragen den Farbstoff Anthocyan, der entzündungshemmend wirkt. Ihre Gerbstoffe helfen auch bei Darmbeschwerden.

Himbeeren – sind reich an Vitamin B, Eisen und Phosphor – was sich positiv auf Blut und Stoffwechsel auswirkt.

Preiselbeere – ist auch noch nach dem ersten Frost ein genialer Energiespender, da sich dann besonders viel Fruchtzucker anreichert.

Haselnüsse – werden immer wieder als Nervennahrung bezeichnet. Lezithin wirkt auf Nerven und Gedächtnis. Neben vielen Mineralstoffen stecken in den Nüssen auch Ballaststoffe sowie Vitamin E.

LinkTipp ibklft.com/magazin


Green Event

Mobilität: Von da nach dort

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Laufend haben sich die Menschen schon immer fortbewegt. Mobilität bedeutet für jeden von uns etwas anderes, je nach Alter und Lebensgewohnheiten sehen die täglichen Wege, die wir beschreiten, sehr unterschiedlich aus. Der richtige Zeitpunkt zum Umsteigen ist jetzt. Wer sich Stoßstange an Stoßstange durch die Stadt bewegt, braucht vor allem Geduld und ab Frühling bringt der Baustellenmarathon für Innsbruck weitere Nadelöhre. Auch wir als Veranstalter sind davon auf mehrfache Weise betroffen und suchen immer wieder nach neuen Wegen. Nicht erst als Green Event Ausrichter kreisen unsere Gedanken um eine umweltschonende An- und Abreise für unsere Teilnehmer und Besucher. Per Bahn, per Bus, in Fahrgemeinschaften, mit dem Rad oder zu Fuß – je nach Alter und Lebensgewohnheiten beschreiten wir unsere Wege auf verschiedene Weise. Mobilität bedeutet für jeden von uns etwas anderes. Vieles davon geschieht aus Gewohnheit. Der richtige Zeitpunkt zum Umsteigen ist jetzt! Wie können wir die umweltschonende Anreise für unsere Teilnehmer attraktiver machen? Studien und Initiativen für eine umweltfreundliche Anreise zeigen, der Umstieg vom PKW auf Bus und Bahn läuft noch immer zögerlich. Als Gründe nennen die Fahrenden die wenigen Umstiegsmöglichkeiten und den Gepäcktransport.

Startnummer als Fahrtticket. Die Veranstaltungsplätze von Innsbruckläuft liegen im Zentrum und sind ideal zu Fuß, mit dem Rad und den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Durch die Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Verkehrsbe-

Angebot beim VZ Hafen oder bei der Olympiaworld. Eine interessante Option ist eine Fahrgemeinschaft! Man lernt neue Laufpartner kennen oder kann bestehende Freundschaften vertiefen und produziert zugleich weniger CO², weil ein PKW voll ausgelastet wird.

trieben gelten die Startnummer für den TirolMilch Frühlingslauf, den Innsbrucker Stadtlauf, den Nightrun und den IKB Silvesterlauf Innsbruck zugleich auch als Hin- und Rückfahrtticket in den innerstädtischen Linien.

Weniger Autofahrer in der Stadt. In Innsbruck entfallen gut 20 Prozent der Wege auf den öffentlichen Personennahverkehr, 32,8 Prozent auf den motorisierten Individualverkehr - das geht aus der IVB-Mobilitätsstudie 2015 hervor. Das deutsche Forschungsinstitut Omnitrend hat dafür von November 2014 bis Oktober 2015 insgesamt 1.758 InnsbruckerInnen zu ihrem Verkehrsverhalten befragt. Im Stadtgebiet legen die InnsbruckerInnen 76,2 Prozent ihrer Wege im Umweltverbund zurück, also zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit Bus und Tram. Das Auto verliert als Fortbewegungsmittel in der Stadt immer mehr an Bedeutung.

Fahrgemeinschaft. Der Innsbrucker Hauptbahnhof liegt nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt. Wer dennoch mit dem PKW anreist, profitiert vom Park & Ride

Der weitere Ausbau und die Verbesserung des Öffi-Angebots, insbesondere im Zusammenhang mit dem Großprojekt Tram/Regionalbahn, tragen also erste Früchte.


Green Event

Mobilitätstipps für einen klimafreundlichen Alltag Vier Veranstaltungen von Innsbruckläuft wurden bereits von Klimabündnis Tirol und dem Umwelt Verein Tirol mit dem Green Event Tirol Zertifikat ausgezeichnet. In vielen kleinen Schritten wurden und werden Maßnahmen für eine ressourcenschonende Vorbereitung und Umsetzung der Laufveranstaltungen gesetzt. Auch die Mobilität ist ein Thema. Klimabündnis Tirol gibt 7 Tipps für einen klimafreundlichen Alltag. 1. Auf den Sattel, fertig, los: Jede zweite private Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer. Warum nicht einmal umsatteln und aufs Rad steigen? Das Stadtrad eignet sich dafür gut. Einfach anmelden, aufsteigen und losradeln. 2. Mit dem Rad zur Arbeit: Wer täglich zur Arbeit radelt, hat ein 50 % geringeres Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen. Wer selber kein Rad besitzt, kann mit den Stadtrad-Leihfahrrädern mobil sein. Anmelden. Aufsteigen. Losradeln.

4. Lastenräder: Mit der Kiste auf Rädern macht das Einkaufen gleich viel mehr Spaß! In Innsbruck entsteht gerade eine Kooperation dazu - www.lastenrad-innsbruck.at 5. Schritt für Schritt: 10.000 Schritte sollten wir laut WHO täglich zu Fuß zurücklegen. 6. Reisen mit Bus und Bahn: Wer mit Bus und Bahn in den Urlaub fährt und auf Langstreckenflüge verzichtet, spart jede Menge CO2! 7. Multimodal unterwegs: Alltags- und Arbeitswege lassen sich oft auf mehrere, verschiedene Verkehrsmittel aufteilen – z.B. Radfahren zum Bahnhof, mit Bus oder Bahn zur Arbeit!

AppTipp: IVB-Scout. Fahrplan, Abfahrten in Echtzeit und mehr... erhältlich für Android und in Kürze auch für iOS.

Zukunft mitgestalten und gewinnen Auch 2016 besteht wieder Gelegenheit, durch die Teilnahme an der IVB-Mobilitätsstudie, die mobile Zukunft in Innsbruck aktiv mitzugestalten. Also einfach auf www.omnitrend.at/ivb registrieren, die Fragen beantworten und mit etwas Glück gewinnen. Es werden wieder 5 x 1 Jahres-Ticket und 3 x 1 Freizeitticket Tirol verlost.

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3. Sharing-Modelle: Egal ob Carsharing oder Bikesharing – das „Teilen“ von Verkehrsmitteln ist flexibel und liegt voll im Trend.


Unsere Läufe

15.5.2016

Innsbrucker Stadtlauf Innsbrucker Stadtlauf tut gut – erleb ihn mit uns am 15. Mai 2016. Mit Bewerben für junge, ambitionierte Läufer. Anfänger. Hobbyläufer. Für Alle. Daneben gibt’s die Bewegungsstraße der Sportunion Tirol rund um den Sparkassenplatz und Start und Ziel in der Maria-Theresien-Straße.

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ptlauf Sparkassen-Hau ng tu er mit Uni-W Runden) Länge: 10km (2

Nenngeld:

7 (U 20) / € 13 (Uni) / € bis 9.05.: € 16 / € 9 (U 20) ni) (U 20 € / bis 15.5.: € 20

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Zeitplan Stadtlauf - 15.5.2016 10:00 10:30 12:00 12:30 12:40 14:00 14:30 15:00 15:30 16:00

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

offizielle Eröffnung am Sparkassenplatz Start Sparkassen-Hauptlauf, Starkenberger-Genusslauf und Staffellauf musikalische Unterhaltung / Showprogramm Uni Siegerehrung Siegerehrung Sparkassen-Hauptlauf + Starkenberger Genuss-Lauf + Staffellauf Start Bio vom Berg Familienlauf Start Schüler IV (U10) und Schüler III (U12) Start Schüler II (U14) und Schüler I (U16) musikalische Unterhaltung / Showprogramm Siegerehrung Schüler U10, U12, U14, U16

ertungsklassen Bewerbe und W Starkenberger Genusslauf 5km (1 Runde) ) € 16 / € 7 (U 20 ) € 20 / € 9 (U 20

Staffellauf mit Uniwertung 4 x 2,5km

Schülerläufe 1,4km (1 Runde)

€ 44 / € 32 (Uni) € 55 / € 55 (Uni)

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Bio vom BergFamilienlauf 500m (1 Runde) € 5 € 6 Lauf für Wertungsfreier jünger d un 09 . m/w Jg

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Kooperation Uni Läuft – ist eine Kooperation zwischen Innsbruckläuft, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der Medizinischen Universität Innsbruck und der Österreichischen HochschülerInnenschaft. Zusätzlich zur regulären Stadtlaufwertung wird es für den Uni-10er und die Uni-Staffel eine gesonderte Uni-Wertung geben. Auch in dieses Jahr wird wieder ein Team der Universitätsleitung an den Start gehen. Jenem Staffel-Team, das diesem zeitlich am nächsten kommt, winkt als Sonderpreis ein Grillfest für 20 Personen – die Mensa lädt ein! Wie kannst du dich vorbereiten? USI und ISW bieten dir die perfekte Laufvorbereitung – egal ob Laufeinsteiger oder ambitionierter Hobbyläufer - Die Anmeldung und den genauen Ablauf findest du unter http://www.uibk.ac.at/news/stadtlauf/


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Im Nenngeld enthalten: mit der Startnummer kostenlose Hin- und Rückfahrt mit den Linien der IVB in der Kernzone Innsbruck am 15.05.2016 (1,5 h vor bis 1,5 h nach der Veranstaltung), Medaille, Verpflegung im Ziel (Obst, Erfrischungsgetränke, Erdinger Alkoholfrei (Erw.)), Benützung der tut-gut-Zone mit Massagedienst, Liegestühlen uvm., Dusche und Umkleidemöglichkeiten in der HTL Anichstraße. Urkunde im Internet, Zieleinlaufvideo im Internet

(Online-) Anmeldung, Startnummernausgabe und Nachmeldung

Die online-Anmeldung ist unter www.innsbrucklaeuft.com bis 9. Mai 2016 möglich. Auf Nachfrage senden wir gerne ein Anmeldeformular zu. Anmeldeschluss ist der 9. Mai 2016. Die Startnummernausgabe erfolgt vom 11. bis 14. Mai 2016 von 10 bis 18 Uhr in der Laufboutique Rückenwind (Defreggerstraße 12, 6020 Innsbruck) und am 15. Mai ab 8:30 Uhr bis eine Stunde vor dem Start im wohn2Center am Sparkassenplatz.

Service für Schulklassen: Auf Wunsch bereiten wir die Startunterlagen bereits im Vorfeld vor, um so eine schnelle Abwicklung zu ermöglichen. Bei einer Klassenanmeldung bis 30. April bringen wir gerne die Startunterlagen direkt in die Schule und/oder stellen einen Sammelplatz am Sparkassenplatz zur Verfügung. Zeitnehmung: Die Zeitmessung erfolgt durch bibchip. Der Chip ist in der Startnummer integriert. An- und Abreise: Mit der Startnummer kostenlose Hin- und Rückfahrt mit den Linien der IVB in der Kernzone Innsbruck 1,5 Stunden vor dem Start bis 1,5 Stunden nach Laufende. Camper Park & Ride: Gibt’s für 8 € am Parkplatz bei der Olympia World inkl. IVB-Ticket für bis zu 5 Personen in der Kernzone Innsbruck. Quartierwünsche: Innsbruck Tourismus: www. innsbruck.info oder Tel.: 0512/56 20 00 Umkleiden & Duschen: HTL Anichstraße Kleiderabgabe: Es steht ein IVB-Bus am Sparkassenplatz – dort können Sachen deponiert werden (wir übernehmen keine Haftung!) Sanitätsdienst: Samariterbund Tirol

Service Stadtlauf-Vorbereitung mit dem UGOTSCHI Das Projekt UGOTCHI hat sich zu einer der größten Bewegungsinitiativen für Volksschulen und Kindergärten in Österreich entwickelt. Im Zuge die Programms Kinder gesund bewegen führen unsere LauftrainerInnen gerne bei Euch in den Kindergärten und Schulen vor Ort Übungseinheiten / Vorbereitungen durch. Einfach bei uns melden!


Rahmenprogramm in der tut-gut-Zone und Bewegungsstraße Staunen, erleben, sich‘s gut gehen lassen. Musik, Shows, Siegerehrung und mehr auf der Bühne am Sparkassenplatz Biologisches Buffet am Sparkassenplatz Entspannung bei Massagen durch Sporttherapie und Training Huber

Gratis laufen - Nutzen Sie das Angebot unseres Partners Tiroler Sparkasse Wussten Sie, dass „Erste Sparkasse Running“ mit 2 Millionen gelaufenen Kilometern bei über 220 Laufveranstaltungen mit mehr als 150.000 Teilnehmern pro Jahr die größte Laufinitiative Österreichs ist? Auch der Innsbrucker Stadtlauf, der Innsbrucker NightRun und der Innsbrucker Silvesterlauf sind Teil von „Erste Sparkasse Running“. Mit dem Sponsoring dieser drei Läufe setzt die Tiroler Sparkasse ein starkes Zeichen als regionaler Sportsponsor. „Mit ausgewogener Bewegung und Ernährung kann jeder Einzelne seinen Beitrag zur persönlichen Gesundheitsvorsorge leisten. Das unterstützen wir gerne.

Und als führendes Geldinstitut in Innsbruck und eingebettet in den Konzern Erste Group bringen wir bei der finanziellen Vorsorge uns umreißt Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Unterdorfer die Hintergründe des Engagements der Tiroler Sparkasse. So sind Sie 2017 beim Stadtlauft, NightRun und Silvesterlauf gratis dabei! Für die Online-Anmeldung hat sich die Tiroler Sparkasse heuer etwas Besonderes einfallen lassen. Jeder Teilnehmer, der bereits Kunde der Tiroler Sparkasse ist, erhält einen Gutschein über 15 % Ermäßigung beim Kauf eines Laufschuhs in der Laufboutique

Bewegungsstationen der Sportunion: fliegen, klettern, minigolfen, Go-Kart fahren, jonglieren, balancieren – mit spannenden Showeinlagen an den verschiedenen Stationen, Schmink- und Luftballonstation

Rückenwind in Innsbruck (einzulösen bis 31.12.2016). All jene, die sich dazu entschließen, ein Gehaltekonto bei der Tiroler Sparkasse zu eröffnen, können gratis bei „Innsbruck läuft 2017“ mitlaufen. Sie bekommen die Startcodes direkt per Post zugesandt. Dieter Hofmann meint zu diesem Angebot: „Die Tiroler Sparkasse unterstützt den Laufsport in Tirol nun schon seit mehr als 25 Jahren. Es würde uns daher natürlich freuen, wenn vielen LäuferInnen das Angebot der Tiroler Sparkasse gefällt und unser Partner auch ihr Partner wird.“

LinkTipp ibklft.com/stadtlauf Hier gibt‘s noch mehr Infos zum Lauf und viele Fotos der letzten Jahre


Interview

Martin Burtscher zur Stadtlauf-Kooperation

Uni läuft!

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Was bedeutet der Stadtlauf für Sie? Martin Burtscher: Der Innsbrucker Stadtlauf stellt für mich ein großartiges sportliches und soziales Event dar. Wie für viele TeilnehmerInnen ist er auch für mich Motivation, baldigst nach der Schneeschmelze mit dem Lauftraining zu beginnen. Damit wird der Stadtlauf Teil jener regelmäßigen körperlichen Aktivität, die evidenzbasiert zu den bedeutendsten gesundheitsfördernden Maßnahmen zählt. Für den Stadtlauf gibt es spezielle Vorbereitungskurse am Universitäts-Sportinstitut Innsbruck. Wie können sich TeilnehmerInnen außerhalb dieser Kurse vorbereiten? Laufen soll Spaß machen und daher ist es notwendig, durch ein aufbauendes Lauftraining dem Organismus Zeit zur Adaptation zu geben. Das bedeutet, dass zumindest 4 - 8 Wochen vor dem „Lauf“ mit dem Training gestartet wird. Besonders Laufneulinge beginnen mit lockerem Dauerlaufen über 20-30 Minuten (auf geeignete Laufschuhe achten) jeden 2ten Tag. Bei guter Verträglichkeit kann jede Woche die Laufeinheit um etwa 10 Minuten gesteigert und gelegentlich auch 2 Tage hintereinander trainiert werden. Nun kann auch gelegentlich die Laufgeschwindigkeit für 1 - 3 Minuten erhöht werden (2 - 5 Mal mit erholenden Pausen). Wenn dann der Stadtlauf näher rückt, steht zumindest 1 Testlauf über die entsprechende Länge (10 km oder 2,5 km) an, um die individuell mögliche Laufgeschwindigkeit über die jeweilige Distanz auszuloten. Wie sieht die Vorbereitung des RektorInnenteams für den Stadtlauf aus? Da will ich nicht zu viel verraten. Jedenfalls beeindruckt mich immer wieder, mit welchem Engagement Personen, die ohnehin einen übervollen Terminkalender haben, sich dennoch die Zeit für eine regelmäßige und gewissenhafte Laufvorbereitung nehmen. Für mich das beste Beispiel, dass es eigentlich (fast) keine wirklichen Ausreden gibt. Werden Sie auch beim Stadtlauf 2016 wieder Teil des RektorInnenteams sein? Zumindest als Betreuer. Ich hoffe, dass möglichst alle RektorInnen das Training und dann den Stadtlauf bestreiten. Univ.-Prof. Dr. Martin Burtscher leitet das Institut für Sportwissenschaften an der Universität Innsbruck Rund 500 Studierende und Mitarbeiter der Leopold-Franzens-Universität und der Medizinischen Universität Innsbruck gingen 2015 an den Start. Bemerkenswert ist die wachsende Anzahl der Staffelteams.


Kommentar der Anderen

Wo sind sie geblieben? Kann und darf ein Stadtlauf ganz ohne Laufelite auskommen? von Andreas Tomaselli, ehemaliger Spitzenläufer und Trainer

Auf der Suche nach dieser Laufelite bei anderen Stadtläufen ist dann schnell ersichtlich, dass die Guten auch dort nicht oder nur vereinzelt zu finden sind. Es scheint also, dass diese Spezies auszusterben droht. Aber warum?

Die Zeiten, in denen Leichtathletik als Mutter aller Sportarten die Jugend in den Bann gezogen hat, sind wohl vorbei. Neben dem Wandel zu „Risk and fun“ fehlen in dieser aussterbenden Sportart dann natürlich irgendwann auch die in den Bann ziehenden Vorbilder. Und das leidige Thema Doping nagt auch an der Faszination. Also eine schlechte Mixtur, vor allem für die Breite in der Eliteklasse.

„Angesagt sind nicht Schmerzen, sondern Risk and fun...“

Für mich als Insider ist die Antwort eine sehr klare: Jahrelanges oder sogar jahrzehntelanges sehr intensives Training, also Woche für Woche Schmerzen im Training zu erleiden und immer wieder physisch und mental an die Grenze zu gehen, ist kein attraktiver Weg mehr für die Jugend bzw. für den Sportler. Angesagt sind nicht Schmerzen und Entbehrungen, sondern „Risk and fun“.

Übrig bleiben dann nur noch einzelne Eliteathleten und eine mittlerweile sehr große Breite an „ambitionierten Sportlern“, die es dann auf das Stockerl schaffen und in der Kommunikationswelt schnell zu neuen Helden werden. Leider ist die Leistung dieser Läufer aber weit weg von den Stockerl-Leistungen vergangener Tage, was zu einer (vorerst) nicht erkannten Verschiebung der Realitäten führt. Was also jetzt sehr gut erscheint, war früher nur mittelmäßig. Zu befürchten ist auch, dass diese Situation, die ich „nur“ bei einem Stadt- oder Volkslauf sehe, ein Spiegel unserer Gesellschaft ist. Darum möchte ich wieder mehr von den wirklich Guten am Start sehen. Vielleicht auch um den Preis, dass der Veranstalter gute Athleten um gutes Geld einlädt.

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Immer weniger von den Läufern, die ich als Zuseher beim Innsbrucker Stadtlauf gerne sehen möchte und die mich mit ihrer Leistung beeindrucken, sind am Start. Denn sie - die wirklich Guten - fehlen. Dafür sehe ich immer mehr von denen, die vermeintlich gut sind. Also frage ich mich, wo die wirklich Guten geblieben sind.


Unsere Läufe

Innsbruckläuft & der Stadtlauf historisch gesehen

Ein Abenteuer 2000

Ein Gemeinschaftswerk vieler Menschen, das neben dem Innsbrucker Stadtlauf ab dem Jahr 2000 auch den Innsbrucker Silvesterlauf, den Tirol Milch Frühlingslauf und den Tirol Speed Marathon (2004 bis 2007) organisiert und umsetzt.

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anno 1985

Die offizielle Stadtlauf-Zeitrechnung beginnt 1985. Durchwegs Männer laufen die Strecke vom Bergisel durch Innsbruck bis vor die Hofburg, wo sie von tosendem Applaus empfangen werden. Ferdl Gold und Rudl Wurm bringen zwar die Läuferelite nach Innsbruck, doch der Stadtlauf verliert bald wieder seinen anfänglichen Schwung.

1990

Eine neue Ära beginnt in den 90er Jahren. Eine kleine Gruppe von Eltern und Schülern der Freien Waldorfschule Innsbruck will nicht so recht an das Ende des Stadtlaufes glauben. Sie entschließen sich kurzfristig, es nochmals zu probieren. 1.000 Startnummern sind schnell vorbereitet. Die Tiroler aber sind kein leicht zu gewinnendes Volk, stellen die Veranstalter nach der Premiere des 1. Innsbrucker Sparkasse Stadtlaufes fest. Michael Wanivenhaus und seinem Team gelingt die Weiterentwicklung zu einer Breitensportveranstaltung. Seitdem steigen die Teilnehmerzahlen und der Innsbrucker Stadtlauf ist mit 3.000 Läuferinnen und Läufern einer der größten Volksläufe in Westösterreich.

2014

2014 ziehen sich Michael Wanivenhaus und Eva Mirwald-Zipperle aus der Organisation zurück, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Das bisherige Team geht den Weg weiter und baut auf einem reichen Erfahrungsschatz auf. Dieter Hofmann übernimmt die Leitung. Ressourcen schonen, noch stärkere Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region, soziale Verantwortung, im Weniger das Mehr sehen – das sind die Grundwerte von Innsbruckläuft.

2015

2015 wächst der bereits eingeführte Innsbrucker Nightrun in die Innsbruckläuft Familie. Das Abenteuer hält die Stadt weiterhin in Bewegung.


Stadtlaufsieger

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2004

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Partner

Laufen verbindet Und so geben wir an dieser Stelle unseren Lauf-Partnerinnen und -Partnern die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Die nächste Ausgabe des Innsbruckläuft-Magazins erscheint im August 2016.

Impressum Auflage: 11.000 Stück; geht per Post an alle registrierten TeilnehmerInnen der Veranstaltungen von Innsbruckläuft Eigentümer, Verleger, Herausgeber: Innsbruckläuft, Turnerschaft Innsbruck / Sektion Laufen, Stadionstraße 1, 6020 Innsbruck, Fon/Fax: 0043 512 396687, E-Mail: info@innsbrucklaeuft.com; Web: www. innsbrucklaeuft.com Redaktionelle Leitung: Jane Kathrein Mitarbeiter dieser Ausgabe: Dieter Hofmann, Fabian Hall, Bernhard Friesacher, Jane Kathrein, Andreas Tomaselli, Katharina Elsbacher, Dr. Peter Gföller, Florian Madl, Markus Koschuh Lektorat: Sabine Aigner Gestaltung: Nurstudio.com Magazincover: simonrainer.com (Bühnenbild im Tiroler Landestheater von Helfried Lauckner) Fotos: Tobias Haller, Robert Parigger, Simon Rainer, Mario Webhofer, Archiv, Martin Haupt, Sporttherapie und Training Huber, Gelenkpunkt, IVB, heilkraeuter.de, Albert Bloch, wikimedia commons Druck: Hernegger Offsetdruck, 6020 Innsbruck Die nächste Ausgabe erscheint im August 2016, Redaktions- und Anzeigenschluss: 30. Juni 2016


Kooperation

BASE FIVE Ihr seid auch schon richtig heiß auf die Laufsaison und wollt am liebsten so schnell es geht mit eurem Training loslegen? Dann lasst euch von unseren laufspezifischen Trainingstipps inspirieren und startet top vorbereitet in die Saison.

Um auch nach einigen Kilometern noch einen ökonomischen Laufstil beibehalten zu können, benötigst du eine diagonale Rumpfstabilität. Eine

funktionellen Bewegungsmustern auseinander setzt, eure Laufleistung verbessert und euer Verletzungsrisiko minimiert bietet sich ein kostenloses Probetraining in der BASEFIVE in Innsbruck an. Hier trainieren wir im Team, haben eine Menge Spaß und bereiten uns auf unterschiedliche Events vor. Gemeinsam werden wir z.B. nach München zum Wings for Life World Run fahren und uns von der Ziellinie jagen lassen. Das Startgeld fließt zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung. Werde Teil unseres Teams und bereite dich gemeinsam mit uns auf diesen unvergesslichen Event vor.

Gemeinsam trainieren! optimale Übung hierfür ist beispielsweise das Krabbeln mit den Knien knapp über dem Boden. Achte darauf, dass dein Rumpf ganz stabil bleibt und du ein Wasserglas auf dem unteren Rücken balancieren könntest. Für ein ganzheitliches Training, das sich mit euren

LinkTipp: www.basefive.at

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Gerade zu Beginn der Laufsaison ist es wichtig, euren Bewegungsapparat richtig auf die Belastungen vorzubereiten. Je besser eure Mobilität und Stabilität ist, desto effizienter und ökonomischer wird euer Laufstil. Eine der größten Schwachstellen bei Läufern ist der Hüftbeuger. Ihm solltest du besonders große Aufmerksamkeit schenken, um beispielsweise Rücken- und Knieschmerzen vorzubeugen. Eine geniale Übung hierfür ist der Hüftbeugerstretch im Halbkniestand. Ziehe das Becken nach vorne oben und bewege dich vor und zurück und übe einen leichten Zug aus.


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17. Reschenseelauf

Samstag, 16.07.2016 17.00 Uhr 路 15,3 km

JUST FOR FUN Lauf Nordic Walking Bambini-Apfellauf

Samstag, 3. September 2016 Achensee-Kinderlauf 0,4 bis 2,5 km - 16.30 Uhr Achensee-Fitnesslauf 10,0 km - 17.30 Uhr Sonntag, 4. September 2016 Achenseelauf 23,2 km und Achensee-Staffellauf 14,0 + 9,2 km - 10.00 Uhr

Achensee Tourismus, Im Rathaus 387, 6215 Achenkirch am Achensee Tel.: +43 (5246) 5300-0, Fax: +43 (5246) 5333, info@achensee.com, www.achensee.com


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Sonntag, 17.04.2016 Kinder- & Schülerlaufe: 400-5.200m Volkslauf: 5,2km Fitnesslauf: 10,5km Halbmarathon 21,1 km Staffelwertung: 4er-Staffel je ca. 5,2km “Just for fun”: ohne Zeitnehmung

Anmeldung & Informationen: www.happyrun.at

GRATIS TAGESGUTSCHEIN FITNESS & WELLNESS* im Wert von €19,*Gratis Tagesgutschein nur einmalig p.P. ab 16 Jahren mit Lichtbildausweis und Wohnadresse IBK/WGL und Umgebung,nach Besichtigung mit Berater möglich: Mo-Sa 9-20 Uhr & So/Frt 13-19 Uhr. Gültig bis Fr. 29.04.2016

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28. Int. Schlickeralmlauf - 30./31. Juli 2016 Beim international besetzten und zum Berglaufweltcup zählenden Schlickeralmlauf geht es am 31. Juli 2016 von Telfes im Stubaital wahlweise über 7,5 km bis zur Schlickeralm oder über 11,5 km bis zur Bergstation Kreuzjoch im Wanderzentrum Schlick 2000. Gelaufen wird auf jener Strecke, auf der 2014 die Berglaufmasters WM ausgetragen wurde. Kinderläufe (300 – 800 m), Benefizlauf sowie der neue Wiesen Run (8 km) eröffnen das Laufwochenende am Samstag ab 15.00 Uhr. Unter allen Teilnehmern werden wertvolle Sachpreise verlost, nähere Infos und Anmeldung unter www.schlickeralmlauf.at

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Schnellster Naturlauf der Welt! Bestzeiten: 1:01:39 M / 1:08:38 W

Sonntag, 18. September 2016

Internationaler Halbmarathon Raiba 6-km-Lauf GFG SEIBT AG Hobbylauf (1,3 km)

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Nur 60 km von Salzburg, 25 km von Braunau, 75 km von Passau

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