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D i e F r a k t i o n e n i m G e m e i n d e r a t z u m Th e m a

Wie wir das Wohnen in Innsbruck leistbar machen!?!

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© Stadt Innsbruck

ie Themenvorgabe erfolgt durch die Gemeinderatsfraktionen nach dem Muster der Aktuellen Stunde. Diese findet am Beginn jeder Sitzung des Gemeinderats statt. Dabei wird ein von einer Fraktion vorgeschla­ genes Thema von stadtpolitischer Bedeutung debattiert. Lesen Sie in dieser Ausgabe die Meinungen der Fraktionen zum Thema „Wie wir das Wohnen in Innsbruck leistbar ma­ chen!?!“. Die Themenwahl erfolgte durch die INN Piraten für die Aktu­ elle Stunde der Gemeinderatssitzung am 16. Mai 2013.

övp i n n s b r u c k

Leistbares Wohnen: Handeln statt Reden

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ohnen in Innsbruck leistbarer ma­ chen – dafür steht die Volkspartei. Konkrete Vorschläge liegen genügend am Tisch. Einsparungspotenzial gibt es bereits beim Planen und Bauen, z. B. durch die Lockerung unnötig strenger und kosten­ intensiver Bauvorschriften oder durch die Reduktion von teuren Autoabstellplätzen. Darüber hinaus fordert die ÖVP die Um­ setzung kreativer Lösungen. Durch neue Mischgebiete – Wohnen und Gewerbe – er­ geben sich weitere günstige Wohnflächen und mit befristeten Startwohnungen

könnten jungen Familien rasch leistbare Wohnungen angeboten werden. Für bestehende Wohnungen will die Volkspartei das Mietzinsbeihilfensystem ausbauen und die Betriebskosten einbe­ rechnen. Außerdem müssen Infrastruktur­ investitionen für die Mieter (z. B. Boilerer­ neuerung) finanziell abgefedert werden. Lösungsvorschläge gibt es mehr als genug. Die Stadtregierung muss rasch an die konkrete Umsetzung gehen. Jetzt muss gehandelt werden, es wurde bereits genug geredet. 

Ihr Gemeinderat Franz Hitzl

Ch r i s t i n e Opp i t z- P lö r e r – Fü r I n n s b r u c k

Ja, Wohnen soll leistbar sein!

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ohnen soll leistbar sein und dafür braucht es ein Bündel an verschie­ denen Maßnahmen. Die größte Heraus­ forderung ist die Schaffung von neuem Wohnraum, damit durch ein höheres An­ gebot an Wohnungen die Preise stabilisiert werden können. Dazu wird es Neuerschlie­ ßungen von ganzen Gebieten genauso benötigen wie eine stärkere Verdichtung bestehender Gebäude (Aufstockungen, Anbauten, etc.). Gleichzeitig müssen wir si­ cherstellen, dass die wichtigen Erholungs­ räume für die Menschen erhalten bleiben

und die Infrastruktur bedarfsgerecht vor­ handen ist. Wohnkosten können aber auch über andere Maßnahmen gesenkt werden. Vor allem bei den Betriebskosten gibt es ein großes Potenzial. So lohnt es sich beispiels­ weise, in Sanierungen zu investieren, die wir über die Förderungen des Innsbrucker Energieentwicklungsplanes als Stadt mas­ siv unterstützen. Wir als Für Innsbruck werden uns für eine Entspannung der Wohnpreise einset­ zen. Erfreulich ist, dass auch alle anderen Fraktionen hier mitarbeiten wollen.

GR Mag. Lucas Krackl Klubobmann Für Innsbruck

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Amtliche Mitteilung der Landeshauptstadt Innsbruck.

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