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ÖFFENTLICHER VERKEHR

Innovative Lösungen die neuen IVB-Haltestellen Die Haltestellen werden größer (der Länge der Tramgarnituren entsprechend mindestens 27 Meter), „vor allem sicherer, behindertengerechter und besser erreichbar", so StRin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter. Das rund 1,2 Mio.-€-Vorhaben umfasst den Ausbau der Haltestellen Pastorstraße, Fritz-KonzertStraße, Pradler Straße, Rudolf-Greinz-Straße, Amraser Straße/Südring, Pradler Friedhof und Amras-Umkehrschleife. Die neuen Haltestellen sind deutlich vom Straßen-

In Blickrichtung „Straßenbahn N e u " werden derzeit entlang der Straßenbahnlinien I und 3 sieben Haltestellen u m - und ausgebaut. verkehr abgegrenzt und mit Spritzschutzwänden versehen. Taktile Leitlinien bringen auch eine wesentliche Verbesserung für Fahrgäste mit Sehbehinderungen. Für den Haltestellenbau hat Innsbruck „einen hochwertigen Weg gewählt", so Ing. Neuner vom städtischen Tiefbau. „Diese Qualität findet man bundesweit nicht so schnell." Durch den höher ausgebauten Einstiegsbereich

ivb.at

ibruck

wird den Fahrgästen das Ein- und Aussteigen wesentlich erleichtert. „Damit sind die neuen Haltestellen auch regionalbahntauglieh", verweist StR Dipl.HTL-Ing. Walter Peer auf einen zusätzlichen Aspekt: „Die Stadt Innsbruck setzt mit diesem Ausbau ein wichtiges Signal für die Verbesserung und die Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs." Mit dem „Anheben" der Fahrbahn zwischen Gehsteig und Haltestellenbereich (etwa bei den Haltestellen Pradler Friedhof und Umkehrschleife Amras) wird den Straßenbahnkunden ein niveaugleiches und leichtes Einsteigen ermöglicht. Erst beim Halten

der Straßenbahn darf man über diese „Kaps" einsteigen (Warten muss man auf die Straßenbahn auf dem Gehsteig). Durch die „Kaps" werden die Autofahrer auf die Ein-/Ausstiegssituation aufmerksam gemacht und zum Langsamfahren veranlasst. Ressortübergreifende Zusammenarbeit Die ressortübergreifende Zusammenarbeit hat sich bewährt. „Das Zusammenspiel von Verkehrsplanung, Verkehrsbehörde und Tiefbau ist unser Ziel", betonen die zuständigen politischen Ressortreferenten Po kornv-Reitter (Tiefbau) und Peer (Verkehrsplanung). Die Bauarbeiten werden noch heuer abgeschlossen. Im nächsten Jahr folgt die zweite Tranche mit ebenfalls sieben Haltestellen. (A.G.)

die tram kommt! ganz Innsbruck auf schiene: die Vorbereitungen dazu laufen auf hochtouren. alle informationen zur neuen tram und zu den notwendigen baumaßnahmen in der Stadt erhalten sie im ivb-kundencenter und auf ivb.at. auf ikb.at finden sie die aktuelle baustellenübersicht der innsbrucker kommunalbetriebe ag.

Lokalaugenschein Haltestelle Friedhof Pradl-Ost: StR Walte StRin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter und Ing. Jochen Neu (Foto: G. Andreaus)

mobilität gewinnt! n&

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Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 14./15. Dezember (Budgetsitzung, jeweils ab 9 Uhr) im Plenarsaal des Rathauses (6. Stock) statt. Interessierte Besucherinnen sind herzlich willkommen.

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