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STANDPUNKT!-;

Schwcrpuii kt Die Belebung einer Stadt wie Innsbruck hängt von Angebot und Präsentntion ab. Die Erwartungen der Besucher sind hoch, und wenn sie zufrieden sind, dann empfehlen sie den Platz weiter. Der Christkindlmarkt ist ein beredtes Zeugnis, aber nur ein Ausschnitt des Mosaiks der historischen Altstadt. Innsbruck war einmal eine Beamtenstadt vor der Abtrennung Südtirols. Heute ist es schwieriger,die Kassen klingeln zu lassen, damit Geschäfte und Betriebe, damit die Menschen gut leben können. Soll der Sport Magnet sein, die historische Altstadt oder gäbe es noch andere Schwerpunkte? Es gibt sie,zweifelsfrei: Einer davon ist die Er-

e i n e r Stade

Schließung der Nordkette. Nicht die Gipfelfahr t, wie sie zu Dutzenden in Tirol vorhanden sind, sondern ein ganz spezielles Angebot, das die Menschen begeistert und von weither anzieht. Die Statistik „Austria" ermittelte, dass die Wiener die reiselustigsten Österreicher sind, und davon die 35- bis 44-Jährigen. Die Marktlücke „ N o r d kette" wartet auf eine Initiative, da sollten die Innsbrucker mitmachen. GR Heimut Kitzinger

Tiroler Seniorenbund

Ausgaben für Tourismus gerecht fertigt! Tourismus und Stadtbelebung sind permanent aktuelle Themen in Innsbruck. Dies zeigen schon allein die Diskussionen über die neue Erschließung der Hungerburg und der Nordkette, die Ausbaupläne am Patscherkofel oder die neue Muttereralmbahn. Auch über reine Sanierungsmaßnahmen wie das Eisstadion, Neuerungen wie die Kleine Eishalle oder gar die Erweiterung des „Tivolistadions Neu" für die Fußball-EM wird unterschiedlichst Stellung bezogen. Für einen florierenden und qualitätsvollen Tourismus einer Stadt von der Größe Innsbrucks sind diese Maßnahmen lebensnotwendig und bedeuten eine Sicherung bzw.

Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Überall in Europa hört man von immer steigenden Arbeitslosenraten, und wir können uns glücklich schätzen, durch diese Investitionen in die Zukunft, diesen Tendenzen gegenzusteuern. Unsere Fraktion unterstützt diese Ausgaben fur den Tourismus, denn dies bedeutet sowohl Arbeitsplätze zu sichern als auch die Lebensqualität in Innsbruck zu steigern. GR Andreas Wanker K:iil IM .um

DIT InnsbiMicker Für Arbeitnehmer

Symposium der Alpenstädte in Innsbruck E i n e n i n t e r n a t i o n a l e n A u f t r i t t I n n s b r u c k s w i r d es i m A p r i l 2004 geben i m Rahmen der Arbeitsgemeinschaft d e r Alpenstädte. I n n s b r u c k w i r d sich a u c h b e i m R a t d e r G e m e i n d e n u n d Regionen Europas (RGRE) u m die D u r c h f ü h r u n g des E u r o p ä i s c h e n G e m e i n d e t a g e s 2006 b e w e r b e n . W ä h r e n d der FAFGA Innsbruck w i r d eine Fachtagung zum Thema „Zukunftsperspektiven Jugend -Tourismus in den Alpen bzw. Alpenstädt e n " abgehalten. „Ein wesentlicher Punkt in der internationalen Zusammenarbeit", betonte Vizebürgermeister Dr. Michael Bielowski. Das Seminar während der Innsbrucker Tourismusmesse ist ein Beitrag für das Gesamtprojekt der 24 Mitgliedskommunen der Città delle Alpi (Sitz des Generalsekretariats ist Trient). Unter anderem geht es darum,die Problematik desAlpenraums aufzuzeigen. „Ich bin froh über dieses Symposium, das sich mit der Jugend und dem Tourismus beschäftigt", so Bürgermeisterin Hilde Zach: „Gerade derTourismus ist auch in schwierigeren Zeiten immer noch eine

Branche, die gerade den jungen Menschen Arbeitsplätze bieten kann." Das Symposium der Alpenstädte steht auf der Förderungsliste der EU - bis zu 50 Prozent der Kosten können aus Brüssel e r w a r t e t werden. Zudem können Unterstützungen von der Wirtschaftskammer, der T i r o l Werbung und von Sponsoren „beworben" werden. Seitens des Stadtsenats wurde für dieses internationale Symposium ein maximaler Kotenbeitrag von 14.600 € zugesichert.

Europäischer Städteund Gemeindetag 2006 ? Die Gesamtkosten für die Durchführung dieses Städtekongresses mit europäischer Dimension werden mit 1,3 bis 1,5 Mio. Euro (plus 90.000 €

INNSBRUCK INFORMIERT - FEBRUAR 2003

für die Organisation) beziffert. Dabei treffen die veranstaltende Stadt zwischen 20 und 30 Prozent. 60 Prozent werden durch Teilnahmegebühren und 10 bis 20 Prozent über Sponsoren abgedeckt. In der Kalkulation kann auf die Ergebnisse von O u l o u (dem Veranstalterort 2000) verwiesen werden: 777 Kongressteilnehmer kamen (trotz großer Entfernung) in die finnische Stadt. Die Delegierten kamen aus 29 europäischen Staaten. Aus Industrie und Wirtschaft konnten wichtige Sponsoren für die U n terstützung des Kongresses gewonnen werden. „Durch ein gezieltes und professionelles Marketing könnten in Innsbruck mit seiner zentralen und verkehrsmäßig guten Lage noch mehr Teilnehmer für den Kongress interessiert werden", so Innsbrucks Bürgermeisterin. Eine erste Vorauswahl unter den Kandidatenstädten wird der RGRE im Februar nächsten Jahres durchführen, die endgültige Entscheidung w i r d am 17. Mai 2003 in Posen fallen. ( A G . )

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Innsbruck informiert  

Ausgabe Feber 2003

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