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Volksschule Reichenau: „Bitte vor den Vorhang" Eine gute Zusammenarbeit und ein angenehmes G e sprächsklima unter Schülern, Lehrern und Erziehungsberechtigten ist im schulischen Bereich besonders wichtig. Am 17. Jänner w u r d e der D i rektorin der VS Reichenau, Irene Loferer, und ihrem Lehrerteam im Rahmen einer kleinen Feier im festlich geschmückten Festsaal die Auszeichnung „ B i t t e vor den Vorhang" vom Obmann des Tiroler Landesverbandes der Elternvereine an Öffentlichen Schulen, Max Jäger, überreicht. Die vom T i r o l e r Landes-

verband der Elternvereine an Öffentlichen Schulen kreierte Auszeichnung „ B i t t e v o r den Vorhang" w i r d an Schulen mit einer besonders gut funktionierenden Schulpartnerschaft verliehen. Jährlich werden insgesamt vier T i r o ler Schulen mit diesem „Prädikat" ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr wurden die VS Gilmstraße und Fischerstraße geehrt. Die VS Reichenau, T i rols größte Volksschule, ist die dritte Innsbrucker Schule, der diese Auszeichnung verliehen w u r d e . Hier w e r d e n mehr als 400 Kinder unterrichtet. (KR)

Feuerwehr hilft Hochwasseropfern Z w e i Schecks in Höhe von jeweils 5500 € w u r d e n am 30. Dezember von der Innsbrucker Berufsfeuerwehr an die V e r t r e t e r der Hochwasseropfer im Zillertal und in St. Johann ü b e r r e i c h t . Franz Maurer, Chef der Personalvertretung der Berufsfeuerwehr, übergab gemeinsam mit der für die Feuerwehren zu-

de, Klaus Salvenmoser und Andreas Wurzrainer.

Das Geld ist der Reinerlös einer Benefizveranstaltung, die von Franz Maurer am 4. O k t o b e r im Vereinsheim Arzl organisiert wurde. In „Teama r b e i t " stellten sich Musikgruppen, die Musikkapelle der Berufsfeuerwehr und Künstler mit ihren W e r k e n in den Dienst der guten Sache. Mit einem Beitrag aus der BFIKameradschaftskasse wurde die Spende auf runde I 1.000 € aufgestockt. „Die Innsbrucker Feuerwehr ist überall da, w o es Die Feuerwehr mit StRin Dr. Marie-Luise Pokornywirklich N o t Rcittcr zeigte ein Herz für die Hochwasseropfer. ist - nicht nur im Brandfall, sondern auch ständigen Stadträtin Dr. Madann, wenn es gilt, Menschen rie-Luise Pokorny-Reitter die finanziell unter die A r m e zu Schecks an Klaus Gas teiger greifen", gab es Lob und A n (Bürgermeister von Kaltenerkennung von StRin Dr. Mabach) und an die V e r t r e t e r rie-Luise Pokorny-Reitter. der St. Johanner Hilfsgemein-

Claudia Meister: Ein Beispiel für Zivilcourage „Claudia Meister hat eine Meisterleistung vollbracht! Sie hat aufmerksam zugeschaut und sofort das Gefühl gehabt, da s s sie etwas tun muss. Eine Tatsache, die umso bemerkenswerter ist, wenn man bedenkt, dass sie selbst als Mensch mit Behinderung auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist", kommentierte Bgm. Hilde Zach das beispiellose Handeln der 21-jährigen im Ent-

Schock stehenden Freundin des Mädchens, vor deren A u gen alles passierte, nach dem Vorfall. Daraufhin ging die junge Frau m i t dem z w e i t e n Mädchen zum D i r e k t o r der VS Allerheiligen, der s o f o r t die Polizei verständigte. „So etwas nenne ich Zivilcourage", so Bgm. Zach. „ W e n n jemand, der selbst in Betreuung ist, zu einer solchen Leistung im Stande ist,

führungsfall in Allerheiligen. Zur Vorgeschichte: Claudia fuhr mit dem Bus. An einem Zebrastreifen wurde der Bus langsamer und die junge Frau k o n n t e beobachten, wie ein Mann auf der ge-

Claudia Meister freute sich über die Anerkennung. V. /. Irene Kohler (Lebenshilfe), Claudia Meister, Bürgermeisterin Hilde Zach. (Foto: K. Rudig)

genüberliegenden Straßenseite einem Mädchen eine Decke über den K o p f zog. Dann packte er das Mädchen und steckte es in den Kofferraum seines A u t o s . Claudia spürte, dass da etwas nicht stimmen konnte, stieg bei der nächsten Station aus, ging auf die andere Straßenseite und erkundigte sich bei der unter

sagt das auch viel über die Qualität der Betreuung aus." Als Dank erhielt Claudia ihrem größten Wunsch entsprechend - ein „ H a r r y Pott e r " - V i d e o und w u r d e m i t ihren Gruppenkolleginnen aus der Ideenwerkstatt auf einen Kinobesuch im Metropol Multiplexx zum aktuellen „ H a r r y Potter"-Film eingeladen. (KR)

Mutter-Eltern-Beratung, Landessanitätsdirektion für Tirol H a y d n p l a t z 5, T e l e f o n : 5 3 6 0 - 2 5 7 5 Sie haben die Möglichkeit, mit uns in den 27 Beratungsstellen In Innsbruck und Umgebung - in Ergänzung zum Mut ter-Kind-Pass - alle Fragen rund ums Baby zu e r ö r t e r n . W i r beraten Mütter und Väter, informieren über das Stillen, die altersgemäße Ernährung und Pflege, beobachten die Entwicklung Ihres Kindes und besprechen mit Ihnen verschiedene Erziehungsprobleme. In allen M u t t e r - E l t e r n - B e r a tungsstellen stehen Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Hebammen und Kinderkrankenschwestern zur Verfügung. S ä u g l i n g s p f l e g e k u r s : I., 2. und 3. Dienstag im Monat von 10.15 bis 11.45 Uhr, Gabi T o n i n i , D i p l . K i n d e r k r a n k e n schwester, die Teilnahme ist kostenlos! D e r Kurs findet in 6020 Innsbruck, Haydnplatz 5, Parterre rechts, statt.

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Innsbruck informiert  
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Ausgabe Feber 2003