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AKTUKIJ,

Bischof Dr. Alois Kothgasser: Abschied u n d Neubeginn Ebenso wie beim Gottesdienst in Innsbruck bildete auch bei der feierlichen W e i he Dr. Kothgassers zum Erzbischof im Salzburger D o m .im 19. Jänner Mozarts K r ö nungsmesse die würdige musikalische Umrahmung. Erzbischof Dr. Kothgasser sprach sich in seiner Predigt im Salzburger D o m für die Erneuerung der Kirche im Sinne des Konzils aus, für den Dialog gebe es sowohl für die Kirche wie auch für die Politik keine A l t e r n a t i v e . In die gleiche Kerbe schlug in seiner A n sprache Landeshauptmann

M i t e i n e m f e i e r l i c h e n G o t t e s d i e n s t a m I 2. J ä n n e r i m D o m z u S t . J a k o b , b e i d e m sich d i e G l ä u b i g e n der Diözese Innsbruck von i h r e m Bischof verabschiedeten, d e m landesüblichen Empfang a m D o m p l a t z und einer von Stadt Innsbruck und Land Tirol veranstalteten Abschieds-Feierstunde w a r das f ü n f j ä h r i g e W i r k e n v o n D r . A l o i s K o t h g a s s e r als I n n s b r u c k e r D i ö z e s a n b i s c h o f z u E n d e . Dr. Herwig van Staa, der auch die Bedeutung des Gebetes hervorhob und sich mit dem Einsatz des Erzbischofs vor allem für diejugend und die Familien solidarisch erklärte.

In einer ersten Stellungnahme nach seiner Ernennung zum Erzbischof von Salzburg hatte Dr. Alois Kothgasser gesagt: „ D e r Abschied von Innsbruck fällt mir schwer." Bürgermeisterin Hilde Zach drückte in ihrer Ansprache im Rahmen der AbschiedsDank und Abschiedsworte von Bürgermeisterin ' e i e r m InnsHildc Zach, in denen sie auch die hohe Wert- b r ü c k aus, schätzunghervorhob, mit der der Bischof den Frau- was w o h l ein en begegnet. (Fotos: W. Weger) G r o ß t e i l der zur Diözese Innsbruck gehörenden Menschen denkt und fühlt: „ D e r Abschied von Bischof Dr. Kothgasser fällt uns schwer." Die Freude und Zuver'

ten Bischof von Innsbruck herrschten, w a r — w i e sich schon nach kurzer Zeit herausstellte - m e h r als gerechtfertigt.

„Das war unser Bischof", und sie werden auf ihn stolz sein. Denn das ist der T r o s t für die Innsbrucker. die ihren Bischof verloren haben und für die die bange Zeit des W a r t e n s und Hoffens auf einen dialogfähigen und verständnisvollen Nachfolger begonnen hat: Es ist wichtig, dass die Funktion des Erzbischofs von Salzburg

Dr. Kothgasser versuchte seine neue Diözese und die Menschen möglichst schnell kennen zu lernen, und er selbst w u r d e ebenso schnell als Bischof akzeptiert. Kothgassers I Stärken w a r e n und werden es wohl auch in Salzburg sein, seine A r t auf die Menschen zu- und einzugehen, seine offene und gerade Weise, Probleme anzusprechen und anzuge- Abschiedsmesse im Dom: „Der Abschied hen, sein hoher per- von Innsbruck fällt mir schwer." sönlicher Einsatz für die Nächseine spirituelle und auch mentenliebe, seine Offenheit und schenfreundliche Priesterdie Fähigkeit, auch zuhören zu Persönlichkeit, wie es Dr. Kothkönnen, seine glaubhafte und gasser ist, einnimmt, die sich niemals autoritär und fundain pastoraler Verantwortung mentalistisch wirkende Veroffen und zeitgemäß für die kündigung des Evangeliums Sache des Evangeliums einund auch sein Mut, für neue, setzt - nicht nur im Sinne des zeitgemäße Wege einzutreten. Bewahrens. sondern auch W e n n nun Bischof D r . Alois Kothgasser als M e t r o polit und Erzbischof von Salzburg verstärkt in der Öffentlichkeit präsent sein w i r d , w e r d e n w o h l viele in Innsbruck denken und sagen:

den Anforderungen des Lebens und der Menschen von heute entsprechend. Bis zur Wahl des neuen Bischofs fungiert Generalvikar Dr. Ernst Jäger als Administrator. ( W W )

Landesüblicher Empfang nach der heiligen Messe am Domplatz: V. r. Landeshauptmann Dr. Herwig van Staa, Bischof Dr. Alois Kothgasser, Landtagspräsident Prof Helmut Mader, der Obmann der Tiroler Schützenkompanien Dr. Otto Sarnthein und Bürgermeisterin Hilde Zach. Links der Kornmandant des Schützenbundes Innsbruck, Major Erich Enzinger.

' " ' bei d e r Weihe des steirischen Salesianerpaters Alois Kothgasser zum d r i t -

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INNSBRUCK INFORMIERT - SERVICEBEILAGE - FEBRUAR 2003

Tiroler Hoteliers spielten Christkind! Großartiger Erfolg der Aktion „Tiroler Christkindl". 33 vom Hochwasser betroffene Familien aus Döbeln wurden von Tiroler Hoteliers auf eine W o c h e Erholungsurlaub eingeladen. Zu den Hotels, die diese A k t i o n unterstutzen, gehört auch das Hotel Europa Tvrol in Innsbruck.

Innsbruck informiert  
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Ausgabe Feber 2003