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POLITISCHE RESSORTS

POLITISCHE RESSORTS

Neue Akzente für die städtebauliehe Entwicklung In Innsbruck ist städtebaulich wie stadtplanerisch nach wie vor viel in Bewegung. Für den ressortzuständigen Stadtrat Dr. Georg Gschnitzer ist eine Entscheidung, wie es mit der Hungerburgbahn bzw. einer neuen Anbindung auf die Hungerburg sowie auf die Seegrube und das Hafelekar

StR Dr. Georg Gschnitzer weitergehen soll, vordringlich. Ebenso die Frage, ob der Ausbau der Straßenbahn, wie im Straßenbahnkonzept vorgesehen, realisiert werden kann. Dieses sieht u. a. eine auf einer eigenen Trasse geführte Durchmesserlinie vom Olympischen Dorf nach Innsbruck-West vor. Entscheidend ist, dass Bund und Land die Stadt in dieser wichtigen Verkehrs- und auch Umweltentscheidung finanziell nicht im Stich lassen. Eine große Aufwertung für Innsbruck stellen die Bergiselschanze und die RathausGalerien dar. Es hat sich rentiert, für diese stadtprägenden Projekte, Architekten von Weltruf zu verpflichten, so Gschnitzer. Einen weiteren interessanten architektonischen Akzent wird der ebenfalls von Architekt Perrault geplante Neubau in der Anichstraße bringen, der die RathausGalerien von der Anichstraße aus erschließen und neu beleben wird. Die Stadtentwicklung für die nächsten Jahrzehnte wird die Gestaltung von Tivoli Alt und der Zug um Zug frei werdenden Flächen am Frachtenbahnhof prägen. Hier werden praktisch neue Stadtteile entstehen, die u.a. eine weitere große Wohnbauoffensive ermöglichen. Mit dem Autobahnanschluss „Innsbruck-

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Mitte", der kreuzungsfreien Einbindung der Inntal-Autobahn und der vom Mittelgebirge kommenden Straßen in den Südring, dem Ausbau der Olympiabrücke und der Errichtung einer neuen Fuß- und Radwegbrücke, der Einbindung des Südrings in die Südbahnstraße sowie der Unterführung der Grassmayrkreuzung wird der Süden Innsbrucks auch verkehrsmäßig zukunftsweisend erschlossen. Einer der schönsten Bereiche Innsbrucks, der Renn weg mit dem Theatervorplatz, soll seiner historischen Bedeutung entsprechend neu gestaltet werden. Der Baubeginn der Veranstaltungsgarage als Verbindung zwischen der City-Garage unter der „SoWi" und dem „Congress" steht bevor, anschließend steht der Neugestaltung des Rennweges nichts mehr im Wege. Die Pläne wurden bereits in „Innsbruck informiert" veröffentlicht. Der Bahnhofneubau mit der Tiefgarage und der daraus resultierenden Sperre des Südtiroler Platzes wird Innsbruck zwar noch bis ca. Mitte 2004 beschäftigen, allerdings soll das neue Bahnhofgebäude bereits im Herbst fertig sein (Bericht auf Seite 6). Ein neuer innerstädtischer Bereich mit einer Fußgängerpassage wird im Geviert Salurner Straße/Adamgasse/Heiliggeiststraße entstehen, wenn dort der Bau des neuen Landhauses abgeschlossen sein wird. „So tut sich nach wie vor viel in Innsbruck, was nicht nur der städtebaulichen Entwicklung weitere positive Schübe bringt, sondern auch für die Sicherung von Arbeitsplätzen von Bedeutung ist", unterstreicht Planungsstadtrat Gschnitzer. (WW) Das Büro von Stadtrat Dr. Gschnitzer befindet sich, wie das aller Mandatare (mit Ausnahme von Vizebgm. Sprenger, der im Historischen Rathaus verblieben ist), im so genannten „Haus der Politik". Dr. Gschnitzer ist im I. Stock des Rathauses, Eingang Maria-Theresien-Straße (Lift), Z i m mer Nr. 1336,anzutreffen.Terminvereinbarungen unterTelefon 5360 1336 (Elisabeth Ursin).

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luvest onen, die Früc e tragen Das städtische Amt „Erziehung. Bildi nj ächendeckendes Angebot zur Verfügung. und Gesellschaft" mit den großen und wk h Darauf aufbauend steht nun der bedarfsgetigen Bereichen Schulen, Kindergärten un< echte Ausbau einer qualitätsvollen NachHorte sowie Jugend, Frauen, Familien une nittagsbetreuung für Pflichtschüler im VorSenioren gehört zur politischen Zustänc ig Jergrund. keit der seit dem Bürgermeisterwechsel in Für die Ferienkindergärten will OppitzOktober neu im Amt befindlichen Staj Plörer den Bedarf an Öffnungszeiten und Standorten neu untersuchen lassen, um berufstätigen Eltern auch während der Ferien n ausreichendes und ein auf die wichtigen Bedürfnisse der Kinder abgestimmtes An;ebot bieten zu können. Mit dem „Ferien:ug" in den Semesterferien und den Somnerferien verfügt die Stadt Innsbruck beeits seit vielen Jahren über ein umfangreiches und alle Sinne ansprechendes Freizeitrogramm. Für den kommenden Sommer onnte mit der Erhöhung der Zuschüsse für die Innsbrucker Kinder und Jugendlichen darüber hinaus bereits eine wesentliche Verbesserung für die Kinderferienaktionen der Stadt erreicht werden. Der in den vergangenen Jahren erarbeiStRin Mag. Christine Oppitz-Plörer ete Polder mit frauenspezifischen Themen wird in der nunmehr vierten Folge aufgerätin Mag. Christine Oppitz-Plörer. „In der Fülle wichtiger und kostspielige egt. Die Datenbroschüre „Frauen in InnsAufgaben einer Gemeinde stehen Investi bruck" wird ab März 2003 all jenen zur Vertionen, die unseren Kindern und Jugendli ügung stehen, welche sich mit Frauenfrachen den Weg in eine gute Zukunft bahnen ;en in den verschiedensten Lebensbereiganz oben. In diesem Sinne ist die Stad chen beschäftigen, freut sich Oppitz-PlöInnsbruck erfolgreich bemüht, im Rahme er. Um möglichst alle Innsbruckerinnen des Schul-, Hort- und Kindergartenerneue Jnd Innsbrucker zu erreichen, wird dieser rungsprogrammes bauliche und inhaltlich« ter März-Ausgabe von „Innsbruck inforQualitätsverbesserungen in den Innsbrucks niert" beigeheftet. Schulen, Kindergärten und Horten vorzu Für die Senioren wird es 2003 u. a. auch nehmen. Gleichzeitig sind wir verpflichtet wieder die beliebten Veranstaltungen „Undafür zu sorgen, dass bestens ausgebildet« sere Berge für Senioren" und die „GesundBetreuer/innen und Lehrpersonen ihren BÜ leitstage" geben. Durch regelmäßige Trefdungsauftrag in allen Altersstufen mit Freu en der Seniorenstubenleiter/innen soll die de und Aufgeschlossenheit und mit mo ülle der verschiedenen Angebote in den Sedernster EDV-Technik erfüllen können", is' uorenstuben künftig besser koordiniert Stadträtin Oppitz-Plörer überzeugt. "erden. Eine wichtige Infoquelle für SenioAktuelle Beispiele aus dem Investition! en sieht Oppitz-Plörer im Seniorenfolder, programm sind der zur Sanierung anste ier Informationen über Angebote der Stadt hende Kindergarten Lönsstraße. der Bau vie auch anderer Organisationen in überbeginn der Volksschule Innere Stadt (Gilm sichtlicher Form enthält. ( W W ) schule) in der Angerzellgasse sowie di Stadträtin Mag. Christine OppitzEröffnung der neuen und „alle Stückeln spie Plörer hat ihr Büro im ersten Stock lenden" Turnhalle in Hötting. Durch die speziell in den letzten Jahrer des Rathauses,Zimmer 1334. Eingang getätigten baulichen und personellen Inves Maria-Theresien-Straße (Lift).Tertitionen im Bereich der Kleinkinderbetreu minvereinbarungen u n t e r Telefon ung steht in Innsbruck mit Krabbelstuben 5360 1334 (Verena Lautsch). Kindergruppen und Kindergärten ei

INNSBRUCK INFORMIERT - FEBRUAR 2003

Wohnungen: Kürzere Wartezeit für Jungfamilien Ab Februar treten die neuen Richtlinien für die Wohnungsvergabe in Kraft. Für Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter vor allem deshalb ein wichtiges Ereignis, weil durch das neue Punktesystem auch Jungfamilien mit Kind(ern) profitieren. Das erste Kind ist nun 12 Punkte und jedes wei-

StRin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter tere 10 Punkte „wert". Bisher wurden für das erste Kind vier, für das zweite Kind sechs Punkte (usw.) vergeben. Damit dürfte sich beim derzeitigen Vormerkstand für eine Familie mit Kind die bisherige Wartezeit von drei Jahren halbieren, allerdings räumt die Wohnungsstadträtin ein, „die Vormerkzahlen werden wahrscheinlich in den nächsten Monaten wieder steigen". Neu ist u. a. auch, dass junge Leute ab 25, die bei ihren Eltern wohnen und über ein eigenes Zimmer verfügen, sich nun auch bei der Stadt für eine Wohnung vormerken lassen können. Weiters wurden die anrechenbaren Zeiten einer Lebensgemeinschaft von fünf auf drei Jahre verkürzt, es gibt eine Wohnungstauschmöglichkeit bei einer lange andauernden Pflege von Angehörigen, und auch einen verbesserten Schutz für die Mieter. Ein gewisses Kontingent an Wohnungen wird es künftig auch für ausländische Staatsbürger geben. Prüfen will die Wohnungsstadträtin, ob manche ältere Mitbürger/innen Interesse haben, ihre - weil sie nun allein sind - zu groß gewordene Wohnung gegen eine kleinere zu tauschen, vorausgesetzt, die neue Wohnung kostet zumindest nicht mehr als die alte. Insgesamt 280 Neubau-Wohnungen (Feuerwehrschule in der Reichenau, Am-

INNSBRUCK INFORMIERT - FEBRUAR 2003

raser-See-Straße, Höttinger Au und Klosteranger) können 2003 übergeben werden, freut sich Dr. Pokorny-Reitter und hofft, dass heuer auch mit dem Bau des EuropanProjektes im Olympischen Dorf und des Minatti-Projektes in Dreiheiligen begonnen werden kann. Rund 130 neue Wohnungen werden diese zwei Wohnbauprojekte bringen. Im Zuge der Forcierung des Wohnbaus dürfen auch Verdichtungsmöglichkeiten und Dachbodenausbauten nicht außer Acht gelassen werden, so Pokorny-Reitter. Im Bereich des Tiefbaus stehen 2003 neben zahlreichen kleineren Vorhaben in den Stadtteilen (z. B. bei der neuen Wohnanlage am Klosteranger eine Llnterführung der Bahnstrecke und in der Anton-Rauch-Straße die Errichtung eines verbesserten Haltestellenbereichs) auch große Projekte an: So im Zuge der Errichtung des Autobahnanschlusses „Innsbruck-Mitte" und der kreuzungsfreien Einbindung in den Südring die Llnterführung des Südringes, der vierspurige Ausbau der Olympiabrücke und die Errichtung einer neuen Fuß- und Radwegbrücke. Im Sommer wird nach der Fertigstellung der Bahnhof-Tiefgarage mit der Gestaltung des Südtiroler Platzes begonnen und in der Rossau wird der Ausbau des Straßennetzes weitergeführt Auch mit der Neugestaltung des Rennweges und des Theaterplatzes sollte noch 2003 begonnen werden. Bei der Berufsfeuerwehr werden im laufenden Jahr die notwendigen Reformen einsetzen. Für September ist es gelungen, den Österreichischen BundesleistungsWettbewerb der Feuerwehrleute nach Innsbruck zu bringen. Ga. 3000 Feuerwehrmänner und -frauen werden daran teilnehmen, freut sich die auch für das Feuerwehrwesen in Innsbruck zuständige Stadträtin Pokorny-Reitter. ( W W ) Stadträtin Dr. Marie-Luise PokornyReitter, ressortzuständig u.a. für den Baubereich, das Wohnungswesen und die Feuerwehr, hat ihr Büro ebenfalls im ersten Stock des neuen Rathauses. Zimmer Nr. 1342. Eingang Maria-Theresien-Straße (Lift). Terminvereinbarungen unter Telefon 5360 1342 (Elisabeth Schwazer)

Innsbruck informiert  

Ausgabe Feber 2003