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derUandesnauMM Innsdruck r sch c i n t c i n ni a I i in M e n a l Iahresabonn. 8 t5.—, Einzeln 8 1.5(1 (5 r b ä l t l i ch l> e i in NatbauS - P o r t < c r

S ch r l f t l e i t u n g ! N a t h 3. S t o c k , Z i m m e r 3 t r . 1 9 0 Fernsprecher N r . l,:!7l/190

März l95t)

. Jahrgang

Der Fremdenverkehr in Innsbruck im Jahre 1955 Leopoldine Mandl, Statistisches Amt Dem von Jahr zu Jahr zunehmenden Fremdenverkehr, haben sich die Neherbergungsbetriebe nach bestem Können angepaßt. Hotels, versehen mit allem Komfort, sind aus dem Voden gewachsen, bestehende Häuser haben Renovierungen in großem S t i l vorgenommen und mancher Gasthof ist nun „Hotel" geworden. Das sott aber nicht heißen, daß unter den Veherbergungsstätten, die sich weiterhin „Gasthof" nennen, nicht auch solche sind, die verwöhnte Gäste ebenso zufriedenzustellen in der Lage sind, wie es sonst bei den Hotels als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Als Maßstab für die Einschätzung eines modernen Gasthofes nimmt man im allgemeinen das Vorhandensein von Fließwasser nnd Zentralheizung an, und da zeigt die statistische Erhebung (mit Stichtag vom 31. Dezember 1955), daß gegenüber der letzten Berichterstattung (Amtsblatt Rr.'«/1954 — Stichtag 31. Dezember 1953) eine Zunahme der Betten in Zimmern mit Zentralheizung um 894, d. s. 31,5 Prozent, und eine solche in Zimmern mit Fließwasser sogar um 12W, d. s. 43,4 Prozent, in den jetzigen Beherbergungsstätten zu verzeichnen ist. Iuusbruck hat gegenwärtig 127 Beherbergungsbetriebe. Darunter sind 3l> Hotels, 5li Gasthöfe und 35 Pensionen mit insgesamt 2791 Zimmern und 4843 Betten. Die Zimmer gliedern sich in 883 Einbett-, 1777 Zweibett- und 131 Mehrbeltzimmer. Außer diesem Zimmer- und Bettenbestund stellen auch noch 58 Tuuristenbetten in zwei Gasthöfen für bescheidenere, aus geringere Geldmittel angewiesene Reisende zur Verfügung. Ein Gasthof hat sich zur Jugendherberge mit 1 l!> Veiten nmgestaltet, die nun dadurch die allzeit gut besuchte städtische Ingendhelderge in Pradl entlastet. I n den beiden Herbergen nächtigten im Fremdenjahr 1951/55 32.003 Jugendliche (50.875 Übernachtungen), davon 23.727 Ausländer mit 3N.872 Übernachtungen. Da es zwischen dem Malratzenlager und den mit allen Bequemlichteilen ausgestatteten Appartements eine große Anzahl von Abstufungen in der Einreihung der Fremdenzimmer gibt, ist es jedem Gast möglich, das für ihn Geeignete zu finden. Die

Vettenausnützung betrug in den Beherbergungsbetrieben auf das Jahr verteilt, 45 Prozent, in den Wintermonaten Dezember, Jänner, Februar durchschnittlich 24 Prozent, in der Reisezeit J u n i , J u l i , Angust durchschnittlich 78 Prozent, im August allein sogar 91 Prozent. I n den Sommermonaten steht auch eine große Anzahl von Privatzimmern zur Verfügung; deren Inanspruchnahme ist zeitweise nicht unbeträchtlich, aber statistisch nicht erfaßt. Die Begeisterung für das Eampieren hält unvermindert an nnd brachte im Jahre 1955 nahezn doppelt so viele Besucher auf unsere Eampingplätze, als es 1953 der F a l l war. I m Jahre 1955 waren 28.432 „Eampeure" mit 35.1W Übernachtungen zu zählen, gegenüber 14.83N m i t 20.104 Rächtigungen im Jahre 1953. Von den Fremden, die ihre Rächte lieber in gemauerten Unterkünften verbringen, nächtigten in der Zeit vom 1. November 1954 bis 31. Oktober 1955 in den Innsbrucker Veherbergungsbetrieben 374.884 Gäste. Bei einer Gesamtzahl von 784.487 Rächtigungen war die Aufenthaltsdauer eines Fremden durchschnittlich 2,1 Tag. Die Gäste der Herbergen sind in diesen Summen nicht enthalten. Über die hauptsächlichsten Herkunftsländer gibt die Tabelle 1 Auskunft. Ebenso wie die Jahre zuvor fällt unter de» Ausländern die größte Zahl der Ubernachtuugeu (12!!.174 21,9 Prozeul) auf die Engländer. Die meisten Gäste kamen zwar ans Westdeutschland (l)l>.589 23,4 Prozent), standeil aber mit den Übernachtungen an zweiter Stelle. Zieht man I g l s allein in Pel rächt, dann stehen die Engländer sowohl in den Meldungen als auch in den Übernachtungen allen andereil Besnchern weit voran. Voll den Gesamlbesuchern waren 32,2 Prozent (l>921) Engländer mit einer 3l!.<ìprozenligen Rächtignngsziffer (52.300). Außer den Engländern verweilten auch die Riederländer längeiv Zeit in I g l s . so daß ans beide ein Aufenthalt von durchschnittlich 7.<! Tagen fällt. Die Bellenansniitznng betrug im Jahresdurchschnitt 34 Prozent, im Monat August 87 Prozent.


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Die Tabelle ^ zeigt die Fremdenmeldungen und -Übernachtungen in (Gegenüberstellung des Winterhalbjahres zum Sonnnerhalbjahr l!>7)4/57i. getrennt nach Innsbruck ohne I ^ l s und I g l s allein.

Tabelle 1

Nummer 3

I n zunehmendem Maße erhält Innsbruck den Vorzug als Tagungsort verschiedener Verbände, fanden im Sommer l!».')^ l l Tagungen stall, laiin das denjahr 1<!5il.'>.') bereits!^1 Tagungen !nul,i>,n'isen.

Fremöenmelüungen und »Übernachtungen vom 1. Nov. 1Y54 bis 31. Gkt. 1Y55 Herklltiftsland

Moldungcn

Österreich

-

Über unchtlingeu

entsnllcn ans I ^ Meldung 'N

90.634

195.501

1.240

.

66.589

108.816

3.771

I«,(1«3

Großbritannien

41.437

129.174

6.921

52.300 6.143

Deutschland

4.656

Vereinigte Staaten von Amerika

32.683

62.332

1.205

Italien

24.020

42.27?

746

5.705

Frankreich

22.141

56.609

3.005

25.621

Schweiz

16.324

25.713

485

2,122

Niederlande

12.626

30.277

1.448

11.27?

Belgien und Luxemburg

10.057

22.983

1.090

7.225

7.065

11.773

270

995

51,308

99,029

1.315

374.884

784.487

21.496

Dänemark Übriges Ausland l a n s weiteren 27 Staaten) Zusammen

Winterhalbjahr (vom 1. Nov. 1Y54 bis 30. ?wril 1955)

Tabelle 2

Igls

Iunsbruck ohn» I g l s Monat

November

143.05?

Avomdonmeldi ingon

ssieinde, ,iibrr»m-Ii »uuqou

Inl.

Ausl.

Zus.

Ini.

Aus!.

6.345

5.361

11.706

13.389

9.344

^reindeinucloi na?»

Fremdenllb^nm-lünnce»

I"l,

Ausi

Zus.

Ini,

Ausl,

22.733

1?

17

26

374

400

Zus.

Zns,

Dezeinbor

4,985

5.188

10.173

10.652

10674

21.326

38

1.156

1.194

205

8.163

8.368

Jänner

5.071

5,199

10.270

13.066

10,757

23.823

114

1.066

1.180

441

9.710

10.151

Feber

4.708

5.843

10.551

12.380

11.441

23.821

57

1.722

1.779

231

14,864

15.095

März

6.226

8,294

14.520

13,816

14.908

28.724

94

1.219

1.313

397

7.798

8.195

April

8,279

16.454

24.733

16.252

25.431

41.683

27

638

665

131

2.992

3.123

35,614

46.339

81.953

79.555

82.555 162.110

330

5,81«

6,14«

1.431

43.90!

45>,332

Summe

Sommerhalbjahr (vom 1 . M a i 1Y55bis 3 1 . Oktober 1Y55) 8.304

Mai

22.391

30,695

17.182

34.975

52.157

21..

122« 2.714

1.438

2«2

4.75.3

5>,<>35>

Juni

8.584

31.819

40.403

18,578

55,204

73.782

1?«

2.892

344

18.210

18,554

Juli

10.749

55.195

65.955

20.955

97.175 118.130

152

4.034

4.186

874

25,545

26.419

August

9.333

60.133

69.466

20.240 104,963 125,203

1l>7

4,405

4,572

620

31.234

31, «5.1

September

8,57«

32.469

41.015

17,834

52,903

70.737

16!

1.810

1,971

660

>2,3«3

13.043

Oktober

8.234

15.648

23.882

16.504

22.807

39.311

42

217

2«',,

4,5.

2,375.

2, «20

47.,.,....

UM

Summe

5)3.7^0 2!7,..5>5. 271,435. > I 1.293

Verleger, lL'igeülüüicr u, Herausgeber' Tie Ztadtgemeinoe Innsbruck. — Acrmitw. Hchriftlcitt'r - Tv, Narl Rathaus, Zimmer Nr. 190, ^ Druck: ^cli^ia» Nmich, ^ n

.7,7.5,


Nummer !j

Seite 3

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Die Taqimqsstättcn des Innsbnlckcr ^ I,ielle,i die Sladtnälei uo,i Innsbrn>l >>nc Sitzungen im Saale des aücii '>ni> Hanfes, Herzog Friedrich-Strafe ^.>lr, ^'1, ^d, Dc> Nauin. >>>! ersten Stock gelegen, >>i>i^ n^nl, sriiheren Verilhlen bis zu den Jahren >l>!7 l>> ein rech! ni'nh lernes ^lussehen gehabt liaben^ iu'.'l'esondale diirii».' in folge der Lage lind der lleinen Fenster auch uu> spärliclies Licht eingedrungen sein, I n diesen Jahren erfolgte dauu eine Inniliilic '.lienooiernng und Ansschnniäung des Saales, u'ozn mehrere heimische Künstler herangezogen worden loareu. Daraufhin dieule die ^>lalsslnbe. wie sie non den ^lll-Innsbruckeru allgemein bezeichnet unlrde. wiederuin als solche dllrch einen Zeilraum oon zweieinhalb Jahrhunderten. Als im Jahre !«!>»» der Bau der Sladtsäle seiner Volleudung entgegenging, sprach man bereits daoon. den Sitzungssaal für den moderner denkenden Gemeinderat in den neuen Adlersaal, einen schönen, mit oier Marnwrsäulen geschmückten Nauin. so benannt von den in Schildern oberhalb der Säuleulapitäle augebrachten Adlern, zu verlegen. Jahre sollten vergehen, bis in der Gemcinderatssitzuug nom 2<^. Ntai l^9<> der damalige Obmann des Nautomitees, kaiserlicher ^>iat Pichler. beantragte, deu Adlersaal uuu doch zu eiuem Sitzungssaal für deu Gemeiuderal zu adaptieren. I n beredter Weise legte Gemeinderat Pichler klar, in welch ungenügendem Zustaud sich der alte Saal am Stadtturme befände, „zu dem man nur über halsbrecherische Treppen gelangen könnte". Gleichfalls wurde die Unzulänglichkeit des engen Raumes für die Zuhörerschaft, für die ein einziger Sessel zur Verfügung stand, gerügt. Nach kurzer Debatte fand der Antrag, das Stadtbauamt zur Verfassung eines diesbezüglichen Kosteuuoranschlages zu beauftrageu, die Zustimmung. Die Kosten der Adaptieruug wurden mit dem geringen Betrag von UW Guldeu veranschlagt. Nach Durchführung der Arbeiten war man überzeugt, nunmehr über einen vornehmen Sitzungssaal zn verfügen, der im Zeitalter eines großen wirtschaftlichen Aufschwunges der Stadt Innsbruck auch

,im!> lnij>'!> h i n e i n e »

zei

würde. Zahl>eiche (^eineinderalssitznngen friedlicher uud lriegerifcher Zciten tagten in der Folgezeit im Adlersaal. (Lr diente nb^r auch für Ansslelluugszwecke sowie dem fröhlichen Innsbrm! immer dann, wenn ^.-> extra hoc!) herging, l^n Klammern verdienen hier nich die nm das Jahr l!i:l? erfolgten Bestrebungen turze Erwähnung, nach denen der Sitznngsfnal des Gemeinderates aus h i s t o r i s c h e n Gründen doch wieder in das alte ^iathans i» der >ierzog-ssriedrichStraf;e oerlegt werden sollte. Bekanntlich kam es nicht dazu. Eine Malerschule. die heute noch dort befindlich ist, bezog mietweise dcn ehrwürdigen Raum.) Als in den verflossenen zweieinhalb Jahren der total bombenzerstörte große Stadtsaal neu aufgebaut uud moderner als früher gestaltet wurde, mußte auch der Adlersaal eine entsprechende Modernisierung und Anpassung an seine Umgebung erfahren. Der 15 Meter lange und 7 Meter breite Raum büßte an Höhe einiges ein, erhielt aber in der Saalmittc eine Kuppel, die bis an die frühere Decke hinaufreicht. Da die vier Marmorsäulen, die als bloße Zierstücke ja nichts zu trageu hatten, mit anderem Zierat entfernt und sowohl eine Klima- als auch eine Lautsprecheranlage eingebaut wurde, stellt sich der Adlersnal dem Beschauer wie neu vor. Während der Durchführung der dem Architekt Naumann übertragenen Arbeiten diente dem Gemeinderat meistcnfalls der Musikuereinssaal als Versammluugö- und Sitzungsstätte. nur wenige Male wurde dafür der tleiue Sitzungssaal im RatHause verwendet; einmal, es war am 7. J u n i 1955, tagte der Innsbrucker Gemeinderat wegen Platzmangels in städtischen Objekten sogar im-Parissaal des Tiroler Landhauses. Nun konnte am 29. Februar der Innsbrucker Gemeinderat seine erste Sitzung in diefem Jahre wieder an seinem alten Stammplatz in neuem würdigem Gewände abhalten. Möge stets über dem Adlersaal ein glückliches Geschick walten! Wilhelm Eppacher

Bevölkerungsbewegung Das Statistische Amt der Stadt Innsbruck gibt für den Monat Jänner 1956 folgende Bevölkerungsbewegung bekannt: I n 5 ^ es n IN t

VevMerun^. 'ew^nng

(il^eschließungen Gelullten Gnaden Mädchen ehelich nnehelich Totget'lnten Sterbefälle Krieassterl'efälle

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Jänner

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1955

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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Magistratsdirettion Zl. ^ O . 508/195« Betrifft: Ausschreibung der Stelle eines Facharztes für Lungentuberkulose ("I'lx'Fürsorgestelle).

Nummer 3

Fallmerniierstraße Nr. 1. IV. Stock. Zimmer Nr. 118. in der Zeit vom 28. März 1956 bis einschließlich I I . April 1956, an Wochentagen in der Zeit von 8 I I Uhr vormittags, zur allgemeinen Einsichtnahme auf. Allfällige Einsprüche s versehen mit einer 6 ^-Slempelmarte) sind innerhalb obiger Auflagefrist schriftlich beim Stadtbauamte einzureichen.

StellenausZchreibung Beim Stadtmagistrat Innsbruck, Gesundheitsamt, wird für den amtsärztlichen Dienst an der TuberkuDer Abteilungsleiter! losenfürsorgestelle der Posten für einen Facharzt für Dipl.-Ing. Reiter e. h. Lungenkrankheiten (Verru.-Gr. >V, höherer Dienst) zur Stadtbaudirettor Besetzung ausgeschrieben. Die allgemeinen Erfordernisse für die Aufnahme Stadtmagistrat Innsbruck sind! Zl. VI-6493/1954 1. Österreichische Staatsbürgerschaft, Innsbruck. Ili. März 1956 2. Unbescholtenheit und politische Verläßlichkeit, 3. Lebensalter von nicht mehr als 35 Jahren, Kundmachung 4. körperliche und geistige Eignung. Die Vemerber müssen Fachärzte für Tuberkulose Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Innsbruck mit einer mindestens dreijährigen einschlägigen Pra- hat in feiner Sitzung vom 29. Februar 1956 den Bexis sein. Zudem sollen sie eine längere Tätigkeit als bauungsplan Hungerburg, Plan Nr. 893, genehmigt ^KoFürsorgeärzte nachweisen können, und gleichzeitig die Bebauungspläne Nr. 2 ^ vom Bewerber, die die Phnsitatsprüfung noch nicht ab- 22. Juli 1931. Zl. VI-2105/2. und Nr. 2 vom 21. Juli gelegt haben, müssen diese innerhalb von zwei Jahren 1937, Zl. VI2597/22, außer Kraft gesetzt. nach der Einstellung in den städtischen Dienst nachDie für diesen Gemeinderatsbeschluß maßgeblichen holen. Unterlagen liegen beim Stadtbauamte Innsbruck, Die mit einem l)-Schilling-Stempel versehenen, ord- Fallmerayerstraße Nr. 1. IV. Stock, Zimmer Nr. 448, nungsgemäß belegten Gesuche (Nachweis der österrei- in der Zeit vom 28. März 1956 bis einschließlich chischen Staatsbürgerschaft. Leumundszeugnis, Ge- 11. April 1956, an Wochentagen in der Zeil von burtsschein, amtsärztliches Zeugnis über die körper- 8—11 Uhr vormittags, zur allgemeinen Einsichtnahme liche Eignung. Studien- und Verwendungszeugnisse) auf. sind bis längstens 15. April 1956 unter persönlicher Allfällige Einsprüche (versehen mit einer 6-8-StemVorstellung beim Leiter des städtischen Gesundheits- pelmarle) sind innerhalb obiger Auflagefrist schriftamtes, Stadtphysikus Dr. Unterrichter, zwischen 9 und lich beim Stadtbauamte einzureichen. l i Uhr einzureichen. Den Gesuchen ist eine kurze DarDer Abteilungsleiter! stellung des Lebenslaufes mit Lichtbild beizuschließen. Dipl.-Ing. Reiter e.h. Innsbruck, am 2. März 1956. Stadtbaudirektor Der Magistratsdirektor! Dr. Mangutsch Ttadtmagistrat Innsbruck Zl. VI-7008/1955 Innsbruck. 16. März 1956

Kundmachung Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Innsbruck hat in seiner Sitzung vom 29. Februar 1956 den Bebauungsplan Wilten-West, Plan Nr. 508, durch Genehmigung des Planes Nr. 79 5 wie folgt abgeändert! Das Vauverbot auf den Parzellen 819 und 821, K. G. Wilten (Hotel Veldidena). wird aufgehoben und eine Verdauung in einem Abstande von 8 »> vom Nachbarhaus (Monopoluerwaltung) sowie 8 in Höhe zur Errichtung eines Lichtspieltheaters zugelassen. Gleichzeitig wird die Baufluchtlinie in Fortsetzung der Vausluchtl'inic des Eckhauses Hotel Veldideua fest gelegt und geradlinig auch vor der Monopolverwaltung als Straßenfluchtlinie in der Egger-LienzStraße fortgesetzt. Die für diesen Gemeinderatsbeschluß maßgeblichen Unterlagen liegen beim Etadtbaunmte Innsbruck,

Republik Österreich Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Handel und Wiederaufbau vom 10. März 1956, (;i< 63/56, über die Zuerkennung der Begünstigung des Prioritätsschutzes für Erfindungen. Muster und Marken nils der 24. Innsbrucker Messe. Der in Innsbruck in der Zeit vom 22. bis 30. September 1956 stattfindenden Messe wird für Erfindungen. Muster und Modelle, die auf dieser Messe zur Schau gestellt werden, nnd für die Myrten, die auf dieser Messe für dort zur Schau gestellte Waren gebraucht werden, die Begünstigung des Prioritätsschutzes nach den Bestimmungen der tztz 5l<l 5lgdes Patentgesetzes 1950, BGB!. Nr. 128. der ijtz i<)c bis 19 l des Martenschutzgesetzes 1953. PGBl. 'Nr. 38, und der tztz 9<- 9 l des MusterschulMsetzev l!>53. BGBl. Nr. 39. zuettannt. Für den Vundesministeiv Dipl.-Jug. Psenicka


Nummer 3

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Seite 5

Zum T^de desftühcvcnGmicindmitts Ferdinand Hirsch Am > l, März >!>.'»<! lvuide bei zahlreicher '^eleili guug am S l , ^litolauser ^riedhos noci? gauz mit tieswinterlichem .Nitido untola» dav friihere M i t glied dec, Innsbrucker (^emeiuderales Ferdinand pirsch zur ewigen Rnhe bestalle!. (Geboren ani 1, Jan„er !,^<) in .siollenburg, ^tÖ.. Übersiedelle er ini Miller non 17» Jahre» an der Seile seiner Mulles mich ^ » » ^ brnck. da>-' ihm bis zu seinem Tade eine liebe ^'Wahlheimat geblieben ist. Er erleiüle da!) Steiinuetzhandwert und rückte N>11 von hier auv in den j^rieg. aus dem er, mil dem siesserlreuz ausgezeichnet, erst nach einer mehr als vierjährigen Dienstzeit abrüsten tonnte. Erwähnenswert erscheint, das; der nnnmehr Verstorbene an der damaligen Italienfront als sslieger eingesetzt war. Der Ehe, die er anschließend mit der 'Menerin Elisabeth geb. Stöcklmniier einging, enlsprossen vier Kinder. Beim Anfban der Tiroler Heimatwehr war Hirsch führend beteiligt. Während er in den zwanziger Jahren bei der Firma Hntter angestellt war, trat er im Jahre 193U in die Dienste der Firma Ortner H Stanger. 1947 übernahm er von der Stadtgemeinde die Gastwirtschaft Weiherbnrg in Pacht. Seit 1951 lebte er, stets ein trener Mitarbeiter einer Neihe kultureller Organisationen, insbesonders

>euer der Schülien und Säuger, al^ Beniner in dieser Sladt, Vielfältig waren seine Bestrebungen als M i l . glied des ?,uusbructer (^emeinderales in der ^eit vom 4. A p r i l lülli bis ^l.'.»looeiudcr ! ! ü ^ , Dem .^urnlorium des Siebererscheu ^Waisenhauses, dem Tiroler >)ilfswelt, dem Ordnnngsansschus;. Wohlfahrts liud A<oli!!l!»g0lNivsch!!sì a »gehörend. »liilile sich der urwüchsige und eifrige M a n n liberal! do»l, wo lälige soziale Hilfe nötig erschien. Das ergreifend schöne Begräbnis, dem auch Bürgermeister Dr. (hreiter und Vizebürgermeister Süs; an der Spitze mehrerer Stadtu»d l^e>»einderäte beiwohnten, wurde von gehaltvollen Weisen eines Vläser- nnd eines Gesangschores würdig umrahmt. Eine vom Schützenmajor Steinlechner geführte Abordnung der Pradler Schützen, in deren Reihen Ferdinand Hirsch durch fast 50 Jahre gestanden, gab dem teuren Toten nach der durch Stadtpfarrer Eugen Bischof erfolgten Einsegnung eine exakte Ehrensalve über das Grab,' schließlich sprach Herr K a r l Müller Dankes- und Abschiedsworte. Zahlreiche Kränze, darunter auch je einer von der Stadtgemeinde und von der Arbeiterkammer, schmücken seitdem das frische Grab des verdienten und bescheidenen Innsbrucker Bürgers. Wilhelm Eppacher

Leirrä^e v o n D r .

Innsbruck vor hundert Jahren März 1856: 1. gibt der Stadtmagiftrat im „Boten für Tirol" bekannt, daß die „Herstellung eines neuen Friedhofes samt Lcichenhaus, Totenkapelle und Wärtcrwohuuug, dann Arkaden nebst Portale" bewilligt worden sei und der Bauplatz hiczu auf deu Wiltauerfeldern hiutcr dein ärarischcn Holzgartcu liege. Der Bürgerausschus; beschloß, die Auferticnmg eines tauglichen Planes im Koulurrcuzwesse zu crzieleu, uud setzte hiefür zwei Prämien zu 200 und 1(X) Guldeu aus. 8. wird die Erucuuuua, des Provisorischeu Direktors der Oberrealschule Hochw. Autou Lammcl zum wirklichen Direktor veröffentlicht. 8. hält Dr. Obcrweis im Ferdiuaudcum eiueu Vortrag über „Die geschichtliche Entwicklung des tirolischeu Privatrechtes, insbesondere über die Tiroler Laudesorduuua, vom Jahre 15>73". l4. briuqt der „Bote" zuni Abschluß der Theatersaisuu eiiu'ii längeren Bericht, in dem sich folgende Sätze siudc-u: „Bei diesem Anlasse erfüllen w i r nur ciue Pflicht der Dankbarkeit, wcun wir uoch darauf hinweisen, Unc sehr im Lause dieser Taiso» uud schou vor Beginn derselben on> hochlöbl, k, l, ^ialioual. »hrater ^utcudautur cs sich anssclc-l^u seiu ließ, deu »laleriellcu 'iustaud unseres Scha>ispicldausr<' »ud sriues Dclorat!uus°^uud»s zu verbesscru. Äiit höchst namhaftem, vou der hohcu l, k. Stlialsverwallnus! hieiu bewillig!»,'»! (^eldauswaudl,' wurde das gauze theater im ^»ueru drs '^»schaucrrauiucs restaurier!, daß mau da^selbe siir ucu haltcu würde, wäre auch zur 5iies!auraliou des Plafoudi«, der übrisscus uoch iu dicsrm Somun'v seiner Erueuerunss definitiv culsscgeusiehl, uoch die ^cü übrig gewcseu, sodaß mau iin kouimeudeu Jahre dcu siauzcu Zuschauerraum als volllommcu ueu her^eslell! wird bc-trachlcu köuucu. Sämtliche Logen wurdcu mit

rotsoideucu, mit Goldfrauzeu verbräuiteu Draftfterieu verseheu, das zu tiefe Partcrre-Podium wesentlich erhöht, an dcu Behcizuusssvorrichtuugeu uud zur Abhaltung der Zuqluft die uütiqcu Vorkehruugeu angebracht, das Thcatcrdach ucu gedeckt etc. Die augenfälligste Bereicherung an Dekorationen verdankt Iunsbrucks Thcatcr der hohen Sachkeuutuis uud Vorsorge der hochlöbl. Iutcndautur, welche zur Anfertigung ganz neuer und zur Netouchicruug vou uoch brauchbareu Dekoratioucu ciuen Kiinstler des Wieuer Hoftheatcr-Malcrpersouals iu der Persou des Hr, L. Martiuclli eigeus aus Wien verschrieb, durch welchen uicht wcuigcr als neun ganz neue Dekorationen uud mehrere Ncstauricruugcu nut künstlerischem Erfolge ausgcführl wnrdcu. Als die vorzüglichsten der ucueu Dckoratioueu crluähncu wir uur deu reichen (^arteusalou, die gotische Halle mit deu jeweilig hiezu passcudeu ebenfalls durch Hr. Martiuelli besorgtru Möbelu, den römischen Saal uud eiu gotisches Zimmer etc., welche Dekoratioueu stets vom Publikum, als selbe zum crstcu Male zur Vcrweuduug und Ausicht gclaugtcu, mit dem lebhaftcsteu Beifalle begrüßt wurdcu. Auch für die Anschaffung ciucs ucucu uud zwcckmäßigcu großcu Lustrc's nnd die Anfcrtiguug ciucr ganz »cue» Vordcrlourlinc, an Nnlchcr gcgcnloärtig uoch Hr. Marliuclli im Vercinc ini! nuscrciu gcuialeu ^audsiuauuc Hr, I , Bartiugcr avbcitc!, lourdc vou dcr hochlöbl. Iulcudautur Sorge gclvagl'u, sodaß miser Thealcr als solilics mit den erste» Pvovin^bühncu dcr Mouarchn' rivalisicrcu löuiUr," --. uclinicu ani >iarsanis!ag abcuds bci dcr Anfcrstchuugs« fcicr iu dcr Tt,-^atobs-^iirchc dcr Statlhallcr nud säuitlichc Zivil- uud Militärbchördcu iu (^alauuiformcu <cil. Die städlischc» Schühc» bildclc» zu bcidc» Scile» dcö Ha»ptga»gcs dcr ätirchc Spalici, -'^. bcgi»»t ci»c italicuischc Opcrugcscllschaft ciu Gastspiel vou !i<» italicuischcu Operuvorstcllnugc».


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Nummer

Das Wichtigste vom letzten Monat sscbruar 195«: 2. erhält der Kufstciner Forscher Dr, M a r Neisch die gol. dene Ehrennadel des Automobil- und ^onriiigklnbs von T i r o l feierlich überreicht. 4. vollendet der vor 5,0 Jahren al«? erster Marktkummissär bestellte Nichard Nedl das 80. Lebensjahr, (f 20. 3,1l^5,<i) 5». werden die Tiroler Olympiasieger mit Toni Sailer auf der Rückreise ans Cortina vom Landeshauptmann feierlich empfangen. findet das 7. Österreichische I»gend>litrcffcn bei Mutters statt, s». begeht der Direktor der Verkehrsbetriebe, Landtagsabgcordneter Josef Wilberger, sein 40jähriges Dienstjnbilänul. 11. stirbt Komm,-Nat Ludwig Lehner, ein Pionier des Fremdenverkehrs, der 190? auch ein Kino errichtet hatte, 88 Jahre alt. 12. veranstaltet anläßlich des Faschingssonntages die Schuljugend I g l s - V i l l einen Fasnachtsumzug. 13. feiert Postamtsdirektor i . N . K a r l Hohenancr seinen 90. Geburtstag.

!»'». wird dem lx'taunleu Mineralogen Univ,-Prof. D r . Bruno Tauder der Ehrcuring der Stadt feierlich überreich! isiehe hiezu Amtsblatt l!'5><!, Nr. 2). !5». erliegt (^endarincrieoberst i, N ^oses Ebenhöl). 75, Jahre all, einem Schlagaufall 20. findet in der Hofkirchc die Landesgcdenkfeicr für Andreas Hofcr in Gegenwart des Unterrichtsministcrs D r . D r i m inel statt. 21. fährt erstmals eine Lokomotive durch die gan^e Kon^crtkurvc zum Ncstbahnhof. 24. begeht Hotelier Hans Krcid seinen 85,. Geburtstag, »'5». stirbt der langjährige Betreuer der Münzensammlung des Fcrdina^vdcnms, Mcdizinalrnt D r . E m i l Neh, 82 Jahre alt. 2«. wird an den Propst von St. Jakob, Monsignore Dr. I . Wcingartncr, das Großlrenz des Malteser-Verdienst' ordens überreicht. Den ganzen Monat Februar hindurch herrschte eine ungewöhnliche Kälte, die Temperaturen von —30 Grad erreichte.

Die ältesten Innsbrulter Rufnamen Für das 13. Jahrhundert ist nur eine geringe Anzahl an Nufuamen bekannt. I m Jahre I2l>7 führten Innsbruckcr Bürger z . B . die Namen Ulrich, Konrad, Friedrich nnd Nudolf. 1283 erscheinen in einer Urkunde des Bürgers Konrad Plonschilt als Zeugen dessen Neffen Albert, Otto, Ulrich und Heinrich. Jedenfalls finden sich auch in Innsbruck die drei Namen Konrad, Friedrich und Heinrich, die, wie Ernst Schwarz in seiner Abhandlung „Die Personennamcngcbung in Ncgcnsburg von 1100—135^0" (Zeitschr. f. baycr. Landesgcsch. Bd. 17) ausführte, vermutlich auf die häufigcu Namen der deutschen Kaiser im 11. bis 13. Jahrhundert zurückgehen. Der Name Heinrich war in Bayern, wo er im Hcrzogshans gebräuchlich war, bereits seit dem 10. Jahrhundert in Mode. Die Namen Albert, Bertolt) und Otto dürften in ähnlicher Weise auf die Grafen von T i r o l nnd Andcchs zurückgehen. An alttestamentlichen Nufnamen begegnet man, wohl des Innsbrucker Kirchenftatrons wegen, „Jakob". Der Patron

des Stiftes Willen, Laurentius — Lorenz, kommt kaum vor, hingegen Nikolaus, der Hauspatron der Andcchscr und Patron der Schiffsleute. Besonders beliebt war der Name Ulrich nach dem !!73 gestorbenen heiligen Bischof von Augsburg. Der Dominikanerpatcr Felix. Faber erzählt noch 1^83 — was allerdings falsch ist —, daß zu Deutschmctz in einer Kapelle die Eingeweide des heiligen Udalrich, Bischofs von Augsburg, bestattet seien. I m 14. Jahrhundert finden sich n. n. noch folgende Nufuamen: 1. männliche: Ehristan, Dietrich, Eberhart, Ebcrlc, Gcbhart, Johannes, Hannes, Hermann, Mathcis, Peter, Ncinbut, Nuprecht, Nudcgcr, Scibot, Sighart, Wernhard, Wcrnher nnd Witmar; 2. weibliche: Agnes, Alheit, Anna, Diemnt, Elsbeth, Gertraud, I r m e l , Kathrein, Liulard, Margarcth uud Mechtild. Dr. Schadclbaner

Das Hühnerhaus in der Silbergasse K. Fischnaler erwähnt in seiner „Innsbrnckcr Ehronik" ( I I , 85») das „Hennenhaus" auf dem Rennplatz, das 1765 zum Abbruch geräumt werden mußte. Um 15,00 gab es ein „Huencrhaus mitsamt dem Garten zu Jusprugk in der Silbergasscn unter unser Hofmühl gelegen". Köuig M a x i m i l i a n überläßt es im Jahre 15,07 an M a r t i n Humel für dessen langjährige Dienste bei Erzherzog Sigmund. Humel durfte darin auf Lebensdauer wohnen und sollte nnr, wenn der König zn Innsbruck weilt oder es

sonst die Notdnrft erfordere, „unsere (d. s, die königlichen) Hennen und Hühner darin zn behalten" verpflichtet sein. Das Haus und der Garten sollten auf Negierungskostcu mit Dachung, Zäuucn u.dgl. versorgt und versehen werden. Das an die Nate der Naitlammer gerichtete Schreiben Maximilians von Fragcnstein, den 29. Oktober l5>07, findet sich im Landesregicrnngsarchiv, Eopialbnch 15,07, Lir. 2 — >Xa, lil. l<>, K. Schadclbauer

Verzeichnis über die im Monat Februar 1956 beim Stadtmagistrat Innsbruck ausgestellten Gewerbescheine bzw. Konzessionsurkunden Monique 3l. E., Dcfreggcrstraße 33, Handelsagentur. Tchustcr I . , Leopoldstraßc 8, Einzelhandel mit Süßwaren. Kapsch M., Heiliggciststraße I a, Damcnkleidcrmacherge werbe. — Tiroler Kriegsopfervcrbaud, Verkaufsstand gegen über der Hnngerburgbahn-Talstation, Einzelhandel m i ! Obst-, Süß- und Backwaren. ^ Hucke E., geb. Jobst, Maria Thcresien-Straße 8, Handel mit Glas-, Porzellan- nnd Ton-

>vareu aller Art, — Chemische Neinigmla. Netord, Gesellschaft m.b.H., Erlerstraße l, Übernahme von Arbeiten für das Ehemischpuhergewerbe, Hupfau ^)l., Tonnenstraßc 3 l , Handel, Haiiicherger ^ . , Neichenau (Lagerplatz der „^'enen Siemeus-Bauuniou"!, Anstreicher-, Lackierer- nnd ^,immermalcrgcwcrbe l^weigniederlassung von Kirchbichl», Aichncr I . , Freisingstraße »i, Fleischhauer- nud Selcherge-


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

werbe. Hicina.rubcr I , Pradler Platz .'l, Mieüoagenge» werde, Hoscr H., ^peckbacl>erslraßc ',<, Handelsagentur, >tlocter H., gel', Plaltucr, Hnngerbnrg I I , C'iast und Schanlgeiverbe in der Belliebssorm einer „Pension". PaNer M., geb. Fuchs, ^nnrain !^!i, Handel niit Elellrogeräien, SteiuN'erle Leopold Teeber << Toliu l?H<^ , ^iebeneggstr. 4, Tleinme^geN'erbe. ^iicger A,, >^>umppslraße 57, Plissee brennerei. ftistir M . , nel». TaiimN'cl'cr, Speckbachersir, 2:l, Damenlleidrrinachelgeiocrl'e. Ttepla W., Desreggerslr, !<!, HandelHagentnr. Tschailuer C., nel', ^bcx, 7visl1»erslraße !l2, "'Wäscher- n. WäslhebügleigeN'erbe, M a i r A., ^nnrain 2!i, Feilbieien von heimisttiein ^dsl, Gemiise und Eiern ini 1Im° herziehen, Bauslosfl,andlnug Biltor wruber, Moßlgasse tt, Handel mit Banslofsen, Wand-- und Bodenbelägen, Bchranz M . A., nel». Tischler, Stistgasse '.', (Großhandel ini! Textilien, >i»rz., W i l l - und Strickwaren. Wwe. Baier M . , gel». Ampserer, >törnerstraße '.», Tarissewrrbe, Brüder >t»ili, Ändreas-Hofcr-Straßc 10, .Kleinhandel <^weissniedcrlassnnq von Wien). — Tolliuger P., Hofqasse ,'i, Glaser-, Glasschleifer- und GlaöbelecMqewerbe. Detassian F., Heili,q,qeiststraße 1-i, Schlosserqewerbe, - Prcyer <,<- Filippi,

1 Berichtigung IrrtümlicheNveise wurden in der F^brnarnnmmer des Amtsblattes folgende Gcwerboschcinertcilnncien unter Gewcrbclöschunsscn gebracht: Ing. Harm. W., Erlcrstr, 17, ^raftfahrzengverleih, -^ ^iassiller Barbara, geb. Laßl, Adamqasse U!, Einzelhandel niil Gebens- nnd (^eniißinitleln, Pachlhofcr G., Gocthestr. Nr. 14/1, Einzelhandel niit Briefmarken. Häninger A., Salurner Straße 18 (Verlaufswaa,cn), Einzelhandel mit Gemüse, Süßwaren usw. — Krapf I . , Herzog-FriedrichStraße 17/Hofqassc 2, Einzelhandel niit Eisen und Eiscnwarcn. — Kiihlechucr Anua, geb. Falger, Kiosk beim Stnbaitalbahnhof, Einzelhandel mit Lebensmitteln, - Besihgemeiuschaft Emmerich Stolz uud Elisabeth Tatzel, Torfaassc (>, rad. Gast- nnd Schankgcwcrbc. - Laug I . , Mößlqasse 8, Vetonwarenerzciissiinq. Zfa. Bambino Ges. m. b. H., Erlerslraße I!», Tamenklcidcrmacherqewerbc. ^ ^a. Dipl.-Ing. ^ritz Tausche, Znh. Dipl.-Ing. Unteibergcr ^ Tausche, Mar.imilianstr. !», Handclsaqentnrqewcrbe und Zusammenba» von elektrischen (Geräten ans fcrtiq bezogenen Bestandleilen. ^- Bolderaner I . , juu., Pradler Straße ^, Handelsagcntnrgcwerbe, Fa. Dental-Depot Manfred Gratzer

Veite 7

und Eipoiihandel, A. , Repassieren von >3lrii>nvfen, Mnyr, ^chlern^asse ^', ^ l a i l l (!>., Mcf. »». l», H., (5lieüiisc<> lras^e 5!^!, salnil^inas^i^e l^ von lovnielijchen Praparalen nnd Pilaininpräparalen. — Pcdriili A,, sseb. Ttainpsl, Pradler ^aqqen ^, Privalc^e» schästc'vernuttinnss. (^ingenbacher l>,, gel», ^amprecht, <'lin< raser S t r , .'il, ^risenrqeiveroe. (^licdilia 1>.<l',, ^>, ^solans» (^asse :^, Handelsaqenlnr, I o l i u M . , neb. Hampcl, Erz« Iier^0(i'(5»,qen-3!raße I», Spielzen.qyersleller^ewerbe, - ^llgc ^., ^rlerslras^c 4 (Stöckl), Einzelhandel niit Mhma« ssl>inen. (5afc'->toudi<orei .^ta^llNss, Triler^asse ^, (^astnnd Schanlssewerbe, Hofcr H., l^ninippstraße ^ ' l . Privat« , Anteiltlialcr l^., ^cl)ine!^erssasse 4, Alpenländischc Ttrictwarcufabrit Louis Iaworsty Nachf., .^tapnzinerqasse :i2, fabrilöinäßige E r ^enqnnss von Strickwaren, Pah! I . , Schießstand-Unigebnna, l^>, Tarigewerbe, - Harasser I . , SnVbahnstraße 16, Sattlcrgewerbe, — Moraudcll W., Fürstcnweg 11, Steinholzlegergewerbe.

.U.-G., Salnrner Straße 7, Handel mit EinrichtunaFgegcnständen, Apparaten nnd medizinisch-chirurgischen Geräten. — Dipl.-Kfm. Dr. Shkora O., Blasius-Hueber-Stratze 12, Handelsaa,cntura,cwcrbc. — Minatti A., Leopoldstr. 11, I m uud Erporthandel, Handel mit Filzwareu und itonuuissiouswarcnhandcl mit Filzen, Plastik- ilud Gnmmiwaren. — Gogl Maria, geb. Mojzis, Schnccburggassc 22, Marktfahrer« qewcrbc, ^ I n g . Nieneck O., Langstr. 11, Gas- nud Wasscrleitnnqsinstallation. — Müller Ottilie, Licbeneggstr. 6, Einzelhandel mit Brot. - Mehlmauer I . , Kiosk an der Ecke Kaiscrjässcr-Kapnzinerstr,, Einzelhandel mit Bijouterie-, Galanterie- uud Lcderwareu. -^ Innsbrucker Turnverein 1 «<;:l, Fallmerayerstr. 12 (Turnhalle), Gast- nnd Schankge»oerbe. ^ Haidachcr K., Langstr. 12, Handelsagentur. — Melmcr O., Mariahilfftr. 22, Frisenrgcwerbe. — Gillmayr H., Höttinger Gasse 15, I m - nnd Exporthandel. — Pollo R., Seb.-Schccl-Str. 3, Handel mit Baumaterialien. — Hermann K., Sonnenbnrgstraße ^, Großhandel mit Elektromatcrial. — Fa. I n g . Arthur Krasovic H Co., Zollerstr. 1, Baumeistergewerbe. ^ Hotz Maria, Arzl Nr. 15, Lebensnnd Gennßmittel. - - 3iicht H., Innrain 25, Handelsagentur. — Mütter K., Schneebnrggasse 64, Handelsagentur. —

Nachweisung über die im Monat Februar 1936 beim Stadtmagistrat Innsbruck durchgeführten Gewerbelöschungen Diftl.-Ina.. Wassermann P., Schopfstr. 15, Schweißerhand>verl, Vicumaun A., >^>oe!hes!raße 4, Handel mit Briefmarken. Licusbcrgcr E., Mnsenn>straße 24, Erzengnng kunstgewcrbl. Gegenstände. Polak I . , Pradler Straße 47, Nepassicrcu von Strümpfen, Ladurucr (3., Graßmayrstraße 2, Agentur. — Höft I . , Herzog 7nicdrich-Slraße 15, Erzeugung lnnstgewerbl, (Gegenstände. Kicr I . , Lindcuhof 12, KleidermachergeU'erbe, Menniusser W., Elaudiaslraße 1^!, '^ahntcchnikergewcrbe. Hal,et M., ^Pcckbachcr« slraße 2'i, Damen- und .Uindcrlleidelmachergewerbe. Wwe. Stefani »iosa, Ing..El)rl°3>raßr «Bogen lil>—7l), SclilossergeU'erbe nnd Landmaschinenbauergewcrue, Moriggl V., Haller Straße '.», Schlossergewerbe, .Urani mcr E., ^eilergasse I.'l, Handel, »irchmair h., Annas ''ir. I l , Tchuhmacherhandiverl. Bal,r ,V, Maria There sien-Slraße «, Handel mi! Glas>, Porzellan-, Stcingn!' nnd Melallwaren. — hupfau I . , Sonnenslraßc :il, Handel, - Adam «.^ T>r.»Matz.Straße IN l,, Uhrmachergrwerbe. —

Doruaucr I . , Ttamscrfcldgasse 1, Damenschncidcrgcwcrbe. - Fuchs M., Nndols-Grcin^Straßc 4, MieDoagengeU'erbc, hoscr A., Tpcckbachcrstr, !>, Handelsagentur. Hofcr A.. Mnscnmstraßc 2«, Handel. Plattncr h., Hungeionrg l i , Gast- und Scyanlgewcrbc. Tccbcr L,, Liebencggstraße 4. Stcinmehmrislcrgewcrbc. Dr. Hopsser sl., Maria There. sien-Straßc !l«, Elektroinstallationsgttocrbc, fingerle ^ ^ Langstraße 10, Uhrmachrrhandwerl. ^gliniczti M., ^glü Nr, 20, Handel. .«uieliasc ^>i., Hormannstraße l.1, Handels« agenlnr. - Wacker I , , Volser Straße !i, Handel mit Alt» eisen. Tschuct i?Hbl,, ^»g. EhelSlraße lPiadnllbogen !<'>), Einzelhandel ini! Ter,lil-, Strick-, .ttnrz- nnd Wirlwaren, Baicr A., >törncrstraßc '», Tarigewerbc. - Wwe. Ä. Delas» sian, Heiliggeistslraße 14, TchlossergeN'erbe, Natz I . , Loh» bachsiedlnng 12ft, Schlosserhandwerl. Obcrbachcr G>, Staff» lerslraße 1!', Anstreicher- nnd Lackierer, Moncctc «., Elisabelhstraße 2, Erzcngnng von Schnheremc, Lederkonser, viernngsmittelu, - Milota ^ Adcrmann, "vallmerayerslr, :i,


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Erzeugungchemisch-kosmetischerArtikel sowie Großhandel mit Friejeurbedarfsartikeln. - Jung P., Verkauföstand in der Höttinger An, Einzelhandel mit Obst, Znckerwarcn nnd Speiseeis. - Amort F., Bürgcrstraße 32/Il, Handel. Satzung N., Teilergasse 2, (Hast- und Schaukgewerbe,

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Auckeuthaler ss,, Schmclzergasse 4, Altwarenhandel. Von» llau5»cr A., .Narmclitergasse 20, Taxigewerbe. Wwe. St, Hoscr, Eüdbahnslraße 1<», SattlcrgeU'erbe. — Eteiuer A,, (^umppstraße 27, Verleih von Waschmaschinen. - Oberacher I . , Höttinger Au 18, Verleih von Kraftfahrzeugen,

Baugenehmigungen Mentlbergsiedluug <»2, Helmnt nnd A. Pichlcr, Einfamilien Wohnhaus. Ncichcuauer Straße 4!l, Neue Heimat, Errichtung einev

.Närutuer Tiraste <>2, Nonc Heimal, Errichtung eines Wolm I,a>isc<', Höheustrasze !i'i a, Eleonore Greiffenhagen, Aufstockung.

Ne^chenaue^ 45, Neue Heimat, Errichtung eines Wohnhanses. Pradler-Saggen 8, Nene Heimat, Errichtung eines WohnHanfes. Pradler-Saggcn 1U, Neue Heimat, Errichtung eines WohnHauses. Pradler-Saggen 12, Neue Heimat, Errichtung eines Wohn-

"euhanser Straße 20-22, Landeslagerhaus Innsbruck, Neud""Erlerstraße 1«, Osterr. Eredit-Inst. Innsbruck, Neugestaltung der Fassade. Tchnceburggasse 1011?, Hildegard Vouach, Eiufam.-WohuHaus mit Oarage. Schidlachstrahe 8, 'Interessengem., Wiederaufbau des Hauses.

Pradler-Taggen 14, Nene Heimat, Errichtung eines Wohnh^s^I '' Kärntner Straße 60, Neue Heimat, Errichtung eines WohnHauses.

Südtiroler Platz 2, Hotclges. Tyrol-Europa, Umbauarbeiten nnd Errichtung eines Anbaues. Zenghausgasse 7, Hans Hiesmayr A Co., Planändcrnng.

Wohnungstauschangebote Abkürzungen: Kab. - - Kadinett, Kü. ^- Küche, Sp« — Speis, Zi. — Zimmer. 1 Zimmer, Küche und Zubehör: Grnber Johann, Mentlgasse 18 a/?. gegen 1 Zi., 1 Kab., Kü, Sp., B.? — Karnitsch'nik Viktor, Uferstraße I8/P. gegen 1—2 Z i . , Kü., Sp. 2 Zimmer, 1 Kabinett, Küche und Zubehör: Hofer Alois, Körnerstraße 13/11. gegen 3—4 Zi,, 1 Kab., Kü., Sp., B. 2 Zimmer und Küche: Kemetmnller Herbert, Innstraße 67/111. gegen 2 Zi., 1 Kab., Kü.. Sp., B.

A Zimmer, Küche und Zubehör: Niederwieser Lnise, Fallmerayerstrasie 5/1, gegen 1—2 Zi,, Kn., Sp., B.

Von auswärts: Mnllaner Walter, Kematen, Nanthweg 2/II,, 5 Zi,, Kü., Sp., B. gegen 2Vü — 3 Z i . , Kü., Sp. ?, B.

6ie I^iquiäirät ^eäer LautirmÄ. Da^e^en ^idt e3 die ersic^erunF, üder deren xweckmä Hi'^e Leäin^un^en >vir mit ^uz^ünKen Aern xur Ve rsä^unss Lteken.

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