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JUNI 2016

MONATS - MAGAZIN FÜR DIE REGION BRAUNAU - SIMBACH

BRAUNAU HILFT SIMBACH

MEHR INFOS AUF SEITE 7


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IM BLICKPUNKT JUNI 2016

FLUTWELLE IN SIMBACH

AUGENBLICK

Reinhold Klika

Die Krise schweißt Braunau-Simbach zusammen!

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s wird noch viele Monate, ja teilweise Jahre dauern, bis unsere Nachbarstadt Simbach wieder annähernd in einen Zustand der Normalität zurück kehren kann. Die Hochwasser-Katastrophe vom 1. Juni hat Hunderte Häuser und Existenzen zerstört, in Summe Milliardenschaden in der Region angerichtet. Das alte Simbach werde es nicht mehr geben. Mit Zusammenhalt könne aber eine neue und noch schönere Stadt entstehen, meinte Bürgermeister Klaus Schmid sinngemäß in einer Bürgerversammlung. uch wenn es derzeit unvorstellbar scheint: Irgendwann werden zumindest die materiellen Schäden beseitigt sein, die seelischen Wunden freilich noch sehr lange nicht. Vor allem bei jenen Menschen, die liebe Angehörige in den Fluten verloren haben. Schon jetzt ist absehbar, dass so manches Geschäft nicht mehr aufsperren wird. Viel ungünstiger hätte der Zeitpunkt der zerstörerischen Flutwelle gar nicht sein können. Ausgerechnet jetzt, kurz nach dem Start des grenzüberschreitenden Stadtmarketings, rissen die Naturgewalten von einer Minute auf die andere eine tragende Säule davon. as Leben wird dennoch weitergehen. Anders als bisher. Aber dennoch auch mit einem positiven Blick in die Zukunft. Wenn es in diesen Tagen und Wochen einen Sonnenstrahl für die Betroffenen gegeben hat, dann war es die beispielhafte, grenzenlose Hilfe durch Tausende Bürger dies- und jenseits des

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Inns. Schon kurz, nachdem die ersten „Schockbilder“ und Videos aus dem Katastrophengebiet veröffentlicht wurden, packten Frauen und Männer, Junge und Alte, Hilfsarbeiter und Doktoren, ihre Gummistiefeln und Schaufeln und marschierten Richtung Simbach (siehe Fotos nebenan). Viele nahmen sich sogar Urlaub und schaufelten von früh bis spät Schlamm und Unrat aus den Häusern. Wer diese körperlich schwere Arbeit nicht leisten konnte, half zuhause mit, die Verpflegung für die vielen Helfer sicherzustellen oder kümmerte sich um Sachspenden für die Betroffenen. ass in so einer Katastrophen-Situation der Behördenschimmel manchmal kräftig wiehert, hat sich leider auch in Simbach gezeigt. So wurden einen Tag lang österreichische Feuerwehrleute einfach nicht zur Hilfe angefordert und durften Privatpersonen ihre Lunch-Pakete nicht direkt an die Helfer ausgeben. Dann wiederum wurden Freiwillige dazu aufgerufen, zuhause zu bleiben, weil schon genug Helfer vor Ort seien. Was Betroffene in den sozialen Medien aber dementierten und um weitere Unterstützung baten. Da muss der „Amtsschimmel“ künftig noch einiges verbessern! roßartig haben sich dafür Tausende Menschen in der Region verhalten und „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“ in der Praxis gelebt. Braunau und Simbach sind durch diese Krise ein großes Stück weiter zusammen gewachsen!

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FOTOS: Privat, Innblick


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● GROSSARTIGE NACHBARSCHAFTS-HILFE

GRENZENLOSE HILFE

 DANKE!


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HOCHWASSER 2016 ● BRAUNAU HILFT Einkaufen und spenden: Jeder Euro hilft!

Zahlreiche Organisationen haben Spendenkonten eingerichtet. Hier eine kleine Auswahl: „Braunau für Simbach“ (STS) Raiffeisenbank Region Braunau IBAN: AT23 3406 0800 0812 8829 Hochwasser Simbach (Shopping in Braunau) Volksbank Braunau IBAN: AT75 4480 0102 9344 0000 Hochwasserhilfe Simbach (Stadt) Sparkasse Rottal-Inn IBAN: DE59 7435 1430 0010 3204 06

BEZAHLTE EINSCHALTUNG

BRAUNAU/SIMBACH. Volksschüler aus Braunau haben es getan. WochenmarktBesucher ebenso. Auch der FC Bayern, die Stadt Burghausen, die Stadtpfarre Braunau, die Kiwanis und der WackerHilfsfonds. Und viele, viele andere, ob Unternehmer oder Private.

Hunderttausende Euro sind mittlerweile für die Opfer der Flutkatastrophe gespendet worden. Zwar ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber doch ein gewaltiges Signal: Die Region hält zusammen! Sowohl Gewerbeverband als auch die Werbegemeinschaft Simbach appellieren an die Kunden: Lasst uns nicht im Stich! Es sind ja beiweiten nicht alle Geschäfte und Lokale betroffen; sie müssen sich aber mit deutlichen Umsatzeinbußen herumschlagen. Ein noch besseres Info- und Verkehrsmanagement (Stichwort Kontrollen) soll mit dazu beitragen, dass bald wieder so etwas wie Normalität einkehrt.

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HOCHWASSER 2016 ● BRAUNAU HILFT

Gratis-Wohnungsvermittlung

RE/MAX Hochwasserhilfe statt Eröffnungsfeier in Simbach BRAUNAU. RE/MAX Innova, das größte Immobilienbüro im Innviertel, wollte am 16. Juni die deutsche Firma in der Schulgasse 3 in Simbach feierlich eröffnen. Wegen der Flutkatastrophe mit mehreren Toten und vielen Menschen, die ihr Heim verloren haben, unterstützen die Braunauer Immobilienprofis stattdes-

sen die vom Hochwasser Betroffenen bei der Suche nach einem Dach über dem Kopf. Die Geschäftsführer Christian Haidinger und Martin Rachbauer dazu: „Für alle, die ihre Wohnung oder ihr Haus vorübergehend oder dauernd nicht nutzen können, richten wir einen Gratisservice ein. Melden Sie sich bei uns ent-

weder im Büro in Braunau oder bei Sonja Salletmayer in Simbach! Aber auch alle anderen Mitarbeiter nehmen Ihre Daten auf. Damit wir auch über unseren derzeitigen Bestand an Mietwohnungen hinaus agieren können, bitten wir alle Wohnungs- und Hausbesitzer in Simbach und Braunau, uns bekannt zu geben,

wenn Sie eine Wohnung bereitstellen wollen. Wir bringen dann beide Seiten zusammen. Dafür fallen bei uns auf beiden Seiten keine Kosten an! Alles, was wir uns wünschen ist, dass die Wohnungsbesitzer oder Vermieter vielleicht den schwer geschädigten Flutopfern in der Miete etwas entgegenkommen. Gleichzeitig haben wir eine Spendenaktion unter unseren Mitarbeitern ins Leben gerufen, die wir von RE/MAX noch entsprechend aufstocken werden, um besonders betroffenen Familien die eine oder andere Miete zahlen können.“

Haidinger und Rachbauer (von links) mit der FranchiseAuszeichnung.

2. Platz beim Franchiseaward BRAUNAU. Der Österreichische Franchiseverband verlieh bei einem Festakt in Wien den diesjährigen Franchiseaward. Dabei konnte die RE/MAX Innova-Immobilien GmbH von Christian Haidinger und Martin Rachbauer den 2. Platz der besten österreichischen Franchisenehmer erlangen. RE/MAX-Austria Chef Bernhard Reikersdorfer lobte: „Ein Paradebeispiel dafür, wie Qualität und Wachstum gemeinsam funktionieren können.“


STADTFEST BRAUNAU JUNI 2016

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Braunau feiert langes Party-Wochenende Michael Probst (Shopping in Braunau) und Christian Hofer (INNWirte) organisieren heuer das Braunauer Stadtfest. Innblick-Herausgeber Reinhold Klika sprach mit ihnen über die diesjährigen Highlights, Hilfe für die Hochwasser-Opfer und die Zukunft des Festes. Stadtfeste in Braunau sind, nach witterungsbedingten Absagen oder Diskussionen über die Finanzierung, ja keine Selbstverständlichkeit. Ist heuer die Durchführung gesichert? PROBST: Die Abhaltung ist definitiv fix. Auch die Finanzierung ist gesichert, obwohl es ein „kleiner Kampf“ ums liebe Geld war. HOFER: Verschiedene Sponsoring-Einnahmen haben es uns erleichtert... Wer tritt denn dieses Mal als Veranstalter auf? PROBST: Hauptverantwortlich sind die Braunauer INNWirte, unterstützt von der Kaufmannschaft „Shopping in Braunau“. Auf welche Highlights dürfen sich die Besucher freuen? PROBST: Auf sehr viele! Das

Die beiden Stadtfest-Organisatoren Michael Probst (links) und Christian Hofer.

FOTO: Innblick

Programm umfasst Showdance-Einlagen, Modenschau, Live-Musik, Kinderprogramm, Flohmarkt, Boxkämpfe und vieles mehr. Am Samstag beteiligen sich auch sehr viele Vereine. Während des Stadtfestes läuft auch die Fußball-EURO. Gibt`s da einen Doppelpass? HOFER: Bereits am Donnerstag wird`s am Stadtplatz rund gehen. Wir erleben hier ein großes Public Viewing mit dem Viertelfinale. Fürs kulinarische Rahmenprogramm ist ebenfalls bestens gesorgt. Der Eintritt beim Stadtfest ist ja frei. Es werden aber freiwillige Spenden eingesammelt. Für welchen Zweck? HOFER: Das liegt diesmal auf der Hand - für die HochwasserOpfer d´rent und herent. Natürlich lässt uns das Schicksal der Simbacher, aber auch der Betroffenen in unserem Bezirk nicht kalt und wollen wir damit ein klein wenig Hilfe anbieten. Simbach schaufelt. Braunau feiert. Passt das zusammen? PROBST UND HOFER: Wir haben schon mit vielen Betroffenen geredet. Es bringt ja nichts, wenn wir jetzt alle depressiv werden. Wir müssen einfach helfen, mit Manpower oder finanziell. Und außerdem ist es vielleicht ganz gut, wenn man nach den Strapazen der vergangenen Wochen mal ein wenig abschalten kann, etwa bei unserem Stadtfest. Das in Simbach ist ja aus verständlichen Gründen abgesagt worden. Wäre es für die Zukunft nicht naheliegend, ein gemeinsames Fest abzuhalten? HOFER: Wir haben im Fasching ja schon gemeinsame Sache gemacht. Ein Brückenfest wäre sicher für die Zukunft eine gute Idee. PROBST: Aber nicht die einzige... Wir wollen auf jeden Fall etwas Gemeinsames auf die Beine stellen!


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Rieder Märzen begeistert internationale Fachjury Mit ihrem meistverkauften Produkt – dem Märzen – holte die Brauerei Ried erneut Gold bei einem der bedeutendsten Bierwettbewerbe der Welt. Drei Medaillen gingen beim „Meiningers International Craft Beer Award 2016“ nach Ried. Eine große Expertenjury bewertete dabei mehr als 700 Biere aus 22 Nationen in insgesamt 56 unterschiedlichen Bierstilen. Besonders bemerkenswert ist die Goldmedaille für das Rieder Märzen in der Kategorie Helles/Lager. Diese Auszeichnung unterstreicht, dass ausnahmslos jedes Bier der Brauerei Ried mit handwerklichem Können und nach höchsten Standards produziert wird. So konnte auch das meistverkaufte Rieder Bier die internationale Fachjury restlos überzeugen. „Nicht umsonst ist unser Märzen das beliebteste Bier der Innviertler“, erklärt Braumeister Josef Niklas. Ebenfalls Gold errang – schon zum zweiten Mal – das Rieder Schwarzmann, das dunkelmalzige Schwarzbier mit dezenten Kaffee- und Röstaromen, das im Vorjahr auf den Markt gekommen ist. Eine Silbermedaille für das Kult-Bier Rieder India Pale Ale komplettierte den Erfolg der feinsten Innviertler Braukunst beim Meiningers Award, der zu den meistbeachteten inter-

Public Viewing am Stadtplatz BRAUNAU. Ganz im Zeichen der Fußball-EURO steht am Donnerstag, 30. Juni, der Braunauer Stadtplatz. Am Vorabend des Stadtfestes wird auf einer 29m² LED-Videowall das Viertelfinale der EM übertragen. Zusätzlich werden heimische Bands, Interpreten und Tanzgruppen bereits ab dem Nachmittag auf dem Fan-Areal für beste Stimmung sorgen.

nationalen Bierwettbewerben zählt. „Unser oberstes Ziel ist höchste Qualität, hergestellt aus regionalen Rohstoffen und umgesetzt in Bieren mit eigenständigem Charakter. Wir freuen uns, dass dieser Kurs erneut durch unabhängige Auszeichnungen bestätigt wird“, so Geschäftsführer Christian Aigner. WERBUNG

Eine „goldige“ Truppe: Das Rieder Brauer-Team freut sich über die nächste internationale Auszeichnung. FOTO: Brauerei Ried


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Bester Service in neuen Räumen BRAUNAU. Seit Jahresbeginn befindet sich das Versicherungsbüro STÜTZ in der Laabstraße 96, zwischen dem Hotel Andre und der Firma Comak. Das neue Büro mit knapp 300 Quadratmetern bietet nun mehr Platz für aktuell 13 Personen: 8 Makler für Versicherungs- und Vorsorgeberatung und 5 Mitarbeiter im Innendienst. Für zwei weitere Mitarbeiter im Außendienst ist noch Platz! Das unabhängige Versicherungsmaklerbüro Stütz bietet seit 1988 Lösungen für Ihre Fragen im Bereich Versicherung, Vorsorge und Veranlagung, sowie für Finanzierungen und Leasing. Seit 2015 auch für das Produkt „Vorsorgewohnung als Kapitalanlage“ - für die kleine und auch größere Geldbörse. Es ist deshalb bereits jetzt DAS Produkt des Jahres! Haben Sie Probleme im Schadensfall? Ihr Versicherungsmakler hilft Ihnen gerne, schnell und kompetent! Informieren Sie sich unter 07722/68537 oder schauen Sie auf unsere Homepage www.vst-braunau.at und finden Sie dort Ihren persönlichen Betreuer!

Das Team von VST Stütz (von links): Wolfgang Kreilinger (Makler), Markus Reitsamer (Vertragsverwaltung), Helmut Scheitzeneder (Makler), Evelin Gramberger (Kfz-Anmeldung), Thomas Stütz (Makler und GF), Alois Kanz (Makler), Ursula Obermaier (Schadenserledigung), Rene Stütz (Makler), Josef Spitzer (Makler) und Mario Haibach (Makler). Nicht am Foto: Anna Wimmer und Jacqueline Forsthofer (beide Innendienst) sowie Monika Stütz.

Drei glückliche Gewinnerinnen BRAUNAU. Und wieder dürfen sich drei Leserinnen des Innblick-Magazins über tolle Preise freuen. Gemeinsam mit dem Möbelhaus Rieder in Braunau verlosten wir im Frühjahr einen Miele-Staubsauger, ein Edelstahl-Topfset und einen Küchen-Messerblock. Unter hunderten Einsendungen wurden folgende drei Leserinnen gezogen: • Obersberger Elfriede, St. Peter (Staubsauger) • Esterbauer Tanja, Ach (Topfset) • Gartner Daniela, Ranshofen (Messerblock) Im Bild die drei Gewinnerinnen mit ihren Preisen, die von Ing. Heidemarie Rieder übergeben wurden.

INFO FÜR HOCHWASSER-GESCHÄDIGTE Wir haben mit einigen Versicherungen neue, verbesserte Deckungssummen ausverhandelt. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot! WERBUNG Laabstraße 96 5280 Braunau am Inn Tel. +43 (0)7722-68537 www.vst-braunau.at


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Lassen Sie Ihren Hund beim Tierarzt registrieren! In diesem Frühjahr bekam ich von der Polizei in Mattighofen einen Anruf, dass eine Passantin ein Hundebaby gefunden habe. Es war in eine Jacke gewickelt und lag neben einer Straße. Damit der Welpe sofort versorgt werden konnte, wurde er dem Tierheim übergeben. Wir überprüften dabei auch, ob er gechippt ist. Eine Hoffnung keimte auf, als das Gerät eine Nummer anzeigte, leider war er nicht registriert. An dieser Stelle möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass der Chip alleine keinen Sinn macht. Sie müssen den Hund beim Tierarzt registrieren lassen, nur so kann der Besitzer ausfindig gemacht werden. Den ganzen Nachmittag über waren wir mit der kleinen Hündin, wie wir in der Zwischenzeit festgestellt hatten, beschäftigt, fütterten sie, fuhren sie zum Tierarzt, kuschelten mit ihr usw. Am Abend erhielten wir erneut einen Anruf von der Polizei Mattighofen, dass ein zweites Hundebaby an der gleichen Stelle gefunden worden sei. Da sich die beiden Tiere sehr ähnlich sind, handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Geschwisterchen. Nun bestand kein Zweifel mehr, dass die bei-

den ausgesetzt worden waren. Einerseits traurig, aber anderseits waren wir auch froh, denn nun war unser kleines Mädchen nicht mehr alleine und hat einen Bruder zum Spielen. Es kann immer wieder vorkommen, dass man sich aus verschiedensten Gründen von einem Tier trennen muss. Nicht zu verstehen ist allerdings, wenn man es, noch dazu ein Baby, auf der Straße aussetzt. Bitte nehmen Sie vorher mit uns Kontakt auf, wir versuchen dann gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden!

TIER DES MONATS

PIA Ca. 10 Jahre alt, kastriert und geimpft. Sie wurde im Tierheim abgegeben, da ihr Herrchen verstorben ist.

KONTAKT: 0664/4140725


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KURZ GEMELDET

Was Kinder in den Ferien verdienen dürfen

BRAUNAU. Zum Thema „Braunau, die gotische Stadt“ findet am Freitag, 24. Juni, ab 18 Uhr ein geschichtlich-musikalischer Rundgang mit Fremdenführerin Susanne Urferer, begleitet und gestaltet durch verschiedene Instrumental- und Gesangsensembles, sowie der Ballett- und Sprechtechnikklasse der Landesmusikschule statt. Die Führung ist kostenlos. Treffpunkt beim Rathaus.

BRAUNAU. Sie haben ein Fahrrad rumstehen und wollten es schon immer mal reparieren oder Sie haben ein Rad, das Sie nicht mehr benutzen? Dann sind Sie bei der Braunauer Rad-Hilfe genau richtig! Der Verein „Braunau mobil“ bietet Hilfe bei der Reparatur des Fahrrades an - am Samstag, 2. Juli, ab 10 Uhr in der Festhalle auf der Filzmoserwiese. Außerdem können fahrtaugliche und auch nicht mehr fahrtaugliche Fahrräder gespendet werden. Diese werden später von Flüchtlingen, soweit als möglich, wieder in Stand gesetzt. Nähere Infos im Internet: www.braunaumobil.at BRAUNAUER „MÜSLIBÄR“ ALS „REGIONEN ROCKER“ BRAUNAU. Unternehmer, Sportler, Schulen, Vereine - Braunauer und Simbacher gleichermaßen zeichneten sich zuletzt durch herausragende Einzel- und Gruppenleistungen aus und unterstrichen damit erneut den Erfolg einer gesamten Region. Ein Beispiel dafür ist Florian Zagler aus Braunau mit seiner Bio-Müsli-Manufaktur; er belegte beim Jungunternehmerpreis 2016 in der Kategorie „Regionen Rocker“ den ersten Platz.

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STEUER-TIPP

MUSIKALISCHE STADTFÜHRUNG

BRAUNAUER „RAD-HILFE“ AM 2. JULI

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INNBLICK-Serie von Steuerberater Erwin Huber,  Braunau

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enn studierende Kinder einen lukrativen Ferialjob finden, so ist das sowohl für sie selbst als auch für die Eltern erfreulich. Für die Eltern kann ein Ferialjob allerdings auch zu empfindlichen finanziellen Einbußen führen. ie gute Nachricht vorweg: Kinder bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres können ganzjährig beliebig viel verdienen, ohne dass Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag gefährdet sind. Aufpassen muss man aber bei Kindern über 19 Jahren: Um in diesem Fall die Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag nicht zu verlieren, darf das nach Tarif zu versteuernde Jahreseinkommen des Kindes (nach Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen, Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen) 10.000 Euro nicht überschreiten, unabhängig davon, ob es in den Ferien oder außerhalb der Ferien erzielt wird. u den für den Bezug der Familienbeihilfe und des Kinderabsetzbetrages „schädlichen“ Einkünften zählen nicht nur solche aus einer aktiven Tätigkeit (Lohn- oder Gehaltsbezüge, Einkünfte aus einer selbständigen oder gewerblichen Tätigkeit), sondern sämtliche der Einkommenssteuer unterliegenden Einkünfte (daher beispielsweise auch Vermietungs- oder sonstige Einkünfte). Lehrlingsentschädigungen, Waisenpensionen sowie einkommensteuerfreie Bezüge und endbesteuerte Einkünfte bleiben außer Ansatz.

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olgende Besonderheiten sind noch zu beachten: > Ein zu versteuerndes Einkommen, das in Zeiträumen erzielt wird, für die kein Anspruch auf Familienbeihilfe besteht (zum Beispiel bei vorübergehender Einstellung der Familienbeihilfe, weil die vorgesehene Studienzeit in einem Abschnitt abgelaufen ist), ist in die Berechnung des Grenzbetrages nicht einzubeziehen. > Die Familienbeihilfe und der Kinderabsetzbetrag fallen übrigens nicht automatisch weg, sondern natürlich erst dann, wenn die Eltern den zu hohen Verdienst ihres Kindes pflichtgemäß dem Finanzamt melden. Wer eine solche Meldung unterlässt, riskiert zusätzlich zur Rückforderung der Familienbeihilfe und des Kinderabsetzbetrages auch eine Finanzstrafe! us der Sicht des Kindes selbst ist zu beachten: > Bei Ferialjobs in Form von Werkverträgen oder freien Dienstverträgen, bei denen vom Auftraggeber kein Lohnsteuerabzug vorgenommen wird, muss ab einem Jahreseinkommen (Bruttoeinnahmen abzüglich der mit der Tätigkeit verbundenen Ausgaben) von 11.000 Euro für das betreffende Jahr eine Einkommensteuer-Erklärung abgegeben werden. Eine Ferialbeschäftigung im Werkvertrag bzw. freien Dienstvertrag unterliegt grundsätzlich auch der Umsatzsteuer. Umsatzsteuerpflicht besteht jedoch erst ab einem Jahresumsatz von mehr als 36.000 Euro (bis dahin gilt die unechte Steuerbefreiung für Kleinunternehmer).

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