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WELTSPARTAGE

Sonderthema

LEHRLINGSMESSE

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Der Wettbewerb wird härter

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Zugestellt durch Österreichische Post

OKTOBER 2015

MONATS - MAGAZIN FÜR DIE REGION BRAUNAU - SIMBACH

ZAUBERHAFTE STADT

Shopping-Aktion ab 13. 11.

JEDEN MITTWOCH IN BRAUNAU:

Auf Schmankerltour am Wochenmarkt 4-5


INNBLICK

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IM BLICKPUNKT OKTOBER 2015

AUGENBLICK Reinhold Klika

„Den Ausweis bitte!“ Kribbeln an der Grenze

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er derzeit nach Bayern will oder muss und eine unserer Staatsgrenzen passiert, fühlt sich um ein Vierteljahrhundert zurück versetzt. In eine Zeit, in der es selbstverständlich war, dass wir an den Zollhütten unseren Reisepass oder Personalausweis herzeigen mussten und (nach dem Einkauf in bayerischen Geschäften) auch ein gewisses Kribbeln verspürten. Wird der Kofferraum kontrolliert oder nicht? Schaut der Zöllner unter den Autositz oder ins Handschuhfach? un, dieses gewisse Kribbeln ist jetzt auch wieder vorhanden. Nur

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jetzt fragen deutsche Bundespolizisten nach dem Ausweis ̶ und das schon mitten auf der Innbrücke. Am Gehsteig warten indessen täglich zig Flüchtlinge auf ihre Registrierung. Wenn`s zu viele werden, wird die (alte) Brücke aus Sicherheitsgründen für Autofahrer gesperrt. renzkontrollen, zeitweise Brückensperren, Registrierung der Asylwerber ̶ all das ist nachvollziehbar und berechtigt. Aber hoffentlich bald wieder zu Ende! Für die Wirtschaft, vor allem den Handel in Braunau und Simbach, werden die Kon-

trollen nämlich zu einem immer größeren Problem. Wer nicht unbedingt muss, bleibt lieber zuhause und vermeidet die Fahrt in die benachbarte Stadt. Erste Umsatzrückgänge sind das Ergebnis daraus. raunau und Simbach wollen künftig im Stadtmarketing enger zusammen-

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arbeiten. Das ist gut und wichtig! Kontrollen an den Grenzen sind da jedenfalls kontraproduktiv, wenn auch derzeit unumgänglich. eider bleibt uns nur die Hoffnung, dass der Flüchtlingsstrom bald abreißt und wir spätestens in der Vorweihnachtszeit wieder „freie Fahrt“ genießen dürfen...

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Gugg-Lounge feiert Jubiläum BRAUNAU. Die Gugg-Lounge in der Innenstadt von Braunau ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Und das seit mittlerweile zehn Jahren. Das Jubiläum wird am Freitag, 30. Oktober, mit einem Special-Event gefeiert: „Braukunst trifft Kochkunst“ heißt

Stadtmarketing nimmt Gestalt an BRAUNAU/SIMBACH. Die GmbH mit insgesamt sieben Gesellschaftern ist gegründet. Nun steht dem Start der grenzüberschreitenden Stadtmarketing-Gesellschaft nichts mehr im Wege. Diese soll ab dem Jahr 2016 die beiden Städte am Inn positiv ins Rampenlicht rücken. Immerhin bildet Braunau-Simbach mit mehr als 1.500 Betrieben sowie rund 25.000 Beschäftigten vor Ort eine starke Wirtschaftsachse.

es ab 18 Uhr. Die Geburtstagsgäste dürfen sich auf einen prickelnden Abend freuen, der mit der Liveband „Move“ ausklingen wird. Eine Woche später legt dann DJ Chakko auf und wird auch die Glühwein-Saison eröffnet. Mehr im Internet auf www. gugg-lounge.at WERBUNG

IMPRESSUM Herausgeber: INNBLICK Werbeagentur Klika OG Bahnhofstraße 36 5280 Braunau am Inn  + 43 (0)7722-83200 @ office@innblick.at web: www.innblick.at Druck: MDV, Ried Zugestellt durch: Post AG


SHOPPING IN BRAUNAU OKTOBER 2015

Ab 13. November...

Zauberhafte Einkaufsnacht und Start der Weihnachts-Gewinnaktion

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INNBLICK

Michael Probst ist seit Juli neuer Obmann von „Shopping in Braunau“. Im InnblickInterview mit Reinhold Klika kündigt er einen märchenhaften Start in die Weihnachtszeit an. Braunau will seine Bewohner und Gäste ab 13. November mit tollen Aktivitäten verzaubern.

Braunau wird zur Märchenstadt  Geschäfte wollen ihre Kunden heuer verzaubern Der weltweite Online-Handel, MegaShopping-Center an den Stadträndern oder neuartige Einkaufstempel wie die Weberzeile in Ried… wie kann da Braunaus Handel in Zukunft bestehen? Das Internet ist natürlich ein starker Konkurrent, den aber auch wir als ortsansässige Händler nutzen können. Wir arbeiten gerade an einem Online-Marktplatz, den unsere Mitglieder dann zur Präsentation ihrer Waren verwenden können. Die Einkaufszentren am Stadtrand gehören genauso zum Handel wie die „kleinen“ Betriebe. Wir müssen Braunau als Einkaufsstadt noch attraktiver machen, davon profitiert er Innenstadtbereich genauso wie auch die Shopping-Center.

Geschäft sehr eingeteilt bin, dauert das leider etwas länger als gedacht. Das erste große Projekt, das wir zur Zeit vorbereiten, ist unsere diesjährige Weihnachtsaktion „Braunau verzaubert“.

Mit Jahresende soll endlich das gemeinsame Stadtmarketing-Projekt BraunauSimbach starten. Welche Erwartungen hat Shopping in Braunau in das neue Citymanagement? Das grenzübergreifende Stadtmarketing ist für Braunau und Simbach eine Möglichkeit, zu einer Region zu verschmelzen. Die Zusammenarbeit mit unseren deutschen Nachbarn läuft sehr gut. Natürlich erhoffen wir uns vom Stadtmarketing auch eine „Imageverbesserung“ von Braunau. Zudem wird die Verringerung der Leerflächen ein großes Thema sein.

Der neue Shopping-Obmann Michael Probst mit Märchenfiguren, die ab 13. November Braunau verzaubern werden. FOTO: Innblick/Klika

Sie haben im Sommer das Amt von Hannes Dunhofer übernommen. Was waren Ihre ersten Aktivitäten als Obmann? Spürt man eine Aufbruchstimmung in der Kaufmannschaft? Ich bin gerade dabei, unsere Mitglieder persönlich zu besuchen, um zu erfahren, was sich jeder einzelne vom Verein erwartet. Da ich auch mit meinem eigenen

Jeder will mehr Frequenz in der Innenstadt. Mit der Aktion „Braunau verzaubert“ soll diese ab November erreicht werden. Was ist da genau geplant? Starten wird die Aktion am 13. November mit einer großen Veranstaltung im Rahmen einer Einkaufsnacht. Bis 24. Dezember werden dann in vielen Auslagen unserer Mitglieder verschiedenste Märchen

dargestellt. In Zusammenarbeit mit dem Braunauer Christkindlmarkt werden Märchenaufführungen auf der Bühne gezeigt. Auch die Braunauer Schulen werden sich mit diversen Projekten beteiligen. Das bereits bekannte Weihnachtsgewinnspiel wird an das Märchenthema angepasst. Der Hauptpreis wird dieses Mal eine Reise ins Disneyland nach Paris sein. Dauerbrenner Parken: Braucht die Innenstadt ein Parkhaus (zum Beispiel nahe dem Krankenhaus) und welches „Zuckerl“ kann die Kaufmannschaft ihren Kunden bald anbieten? Wir brauchen mehr Parkplätze. Das steht für mich außer Frage. Ob es ein Parkhaus im Innenstadtbereich sein soll oder ein anderer Platz dafür besser geeignet wäre, kann ich nicht beurteilen. Dafür gibt es Spezialisten, die sich dieser Frage widmen. Wir werden unseren Mitgliedern aber in der nächsten Woche ein „Zuckerl“ bieten. In Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde haben wir eine Parkmünze entworfen, die unsere Kunden beim Einkauf in den Mitgliedsbetrieben bekommen. Mit dieser Parkmünze kann dann beim nächsten Einkauf gratis in der Innenstadt geparkt werden. Sollen die großen Einkaufscenter am Stadtrand in Marketing-Aktivitäten der Innenstadt (zum Beispiel „Braunauer Zehner“) eingebunden werden? Mit dem grenzübergreifenden Stadtmarketing wird sich in Sachen „Braunauer Zehner“ wohl etwas ändern. Im Zuge dieser Änderung werden wir selbstverständlich darüber diskutieren, ob diese Einkaufswährung in noch mehr Geschäften eingelöst werden kann.


INNBLICK

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WOCHENMARKT BRAUNAU

WOCHENMARKT BRAUNAU OKTOBER 2015

OKTOBER 2015 Hauptgeschäft: Lochen am See 07745/8203 Filiale: Perwang 06217/8062

Frischfleisch aus eigener Schlachtung Schinkenspezialitäten Innviertler Geselchtes Innviertler Surspeck Tolle Geschenkideen Gutscheine Kalte Platten Partyservice www.dorfmetzger-hauer.at

Jeden Mittwoch am Braunauer Wochenmarkt

Der Braunauer Wochenmarkt bietet all seinen Besuchern jeden Mittwoch ein entspanntes Einkaufs- und BummelAmbiente mit einem vielfältigen Angebot. Von frischen Fleisch- und Wurstwaren, Käsespezialitäten, bis hin zu Wollerzeugnissen, Nutz- und Zierpflanzen und vieles mehr findet jeder Besucher etwas, was er gerne mit nach Hause nehmen möchte. Nach einem Einkaufsbummel durch den Markt bieten die Kaffees und Restaurants entlang des Stadtplatzes eine ideale Möglichkeit zum Entspannen.

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INNBLICK

JEDEN MITTWOCH VON 7 - 12.30 UHR:

WOCHENMARKT BRAUNAU

Tortellini Frische Backhendl Wild- und Lammspezialitäten

Rind- und Kalbfleisch aus eigener Bio-Landwirtschaft

Stefan & Katharina Kainz Unterkreit 1, 5222 Kirchberg bei Mattighofen Telefon 0664/9109981 Fax +43 (0) 7747/5252-4

Sie selbst ist bereits eine „Institution“ des Braunauer Wochenmarktes: Anna Höflmaier aus Lochen. Seit 50 Jahren fährt sie auf den Markt nach Braunau und bietet die Spezialitäten der Privatkäserei an.


INNBLICK

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NAHVERSORGER BRAUNAU OKTOBER 2015

Braunauer Fairtrade-Tage am 30. und 31. Oktober

IHR NAHVERSORGER IN HASELBACH

tung über fairen Handel und das Fairtrade-Angebot in unserer Stadt und Region informieren. Der FairtradeArbeitskreis freut sich auf zahlreichen Besuch. BRAUNAU. Auch heuer veranstaltet das Land Oberösterreich eine EZA-Woche, die ganz im Zeichen der Entwicklungszusammenarbeit steht und das Bewusstsein für fairen Handel stärken soll. Die Fairtrade-Stadt Braunau beteiligt sich an dieser Aktionswoche. Am Freitag, 30. Oktober, und am Samstag, 31. Oktober, finden die „Braunauer Fairtrade-Tage“ im Veranstaltungszentrum statt. Mit Info- und Verkaufsständen, Fachvorträgen und Verkostungen wird die Veranstal-

Braunauer Fairtrade-Tage: Freitag, 30. Oktober, von 17 bis 21 Uhr und Samstag, 31. Oktober, von 9 bis 14 Uhr bei freiem Eintritt im Veranstaltungszentrum. Als Teil der Aktionswoche wird zudem in allen oberösterreichischen Bezirkshauptmannschaften am Dienstag, 3. November, von 8 bis 14 Uhr ein EZA-Tag abgehalten. Der Weltladen Braunau ist mit einem Stand in der BH Braunau vertreten und bietet fair gehandelte Produkte zum Kauf an.

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SPAREN & VORSORGEN OKTOBER 2015

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INNBLICK

Sparen ist noch nicht ganz „out“ GF Raiffeisen Region Braunau

Rund 200 Euro legen Herr und Frau Österreicher im Durchschnitt pro Monat auf die „hohe Kante“. Wer gar nichts mit dieser Summe tut, dessen Geld wird immer weniger wert. Aber wie soll man seine Ersparnisse, bei historisch niedrigen Zinsen, wirklich anlegen? Innblick bat Braunauer Banker anlässlich der Weltsparwoche 2015 um gute Tipps.

JOSEF KNAUSEDER MBA

Auf richtigen Mix kommt`s an - Banker geben gute Tipps

Warum soll man heutzutage noch sparen? Manche glauben, dass es sich in Zeiten historisch niedriger Zinsen nicht mehr lohnt, zu sparen. Diese Aussage stimmt so nicht! Wir arbeiten mit unseren Kunden an den richtigen Strategien, um für sie gute Ergebnisse zu erzielen. Gemeinsam stimmen wir Ziele, Pläne und Motive ab, um die bestmögliche Lösung zu erzielen. Was muss ich tun, um möglichst viel Ertrag zu erzielen? Für eine erfolgreiche Geldanlage kommt es vor allem auf den richtigen Mix an: Anlagedauer, Anlagezweck und die persönliche Risikobereitschaft sind die Kernfaktoren für eine langfristig erfolgreiche Veranlagungsstrategie! Unsere langjährige Erfahrung hat uns gezeigt, dass eine breite Streuung in Geldgeschäften der sinnvollere Weg ist, als immer den neuesten Trends nachzujagen und auf diese Art nie eine Strategie und deren Erfolg ernten zu können. Wir wollen nachhaltigen Erfolg für unsere Kunden erzielen. Welches besondere Produkt empfiehlt die Raiffeisenbank? Meine Empfehlung: Reden Sie mit Ihrem Raiffeisen-Berater! Die Basis unserer Produktpalette sind traditionell zu den Spartagen Sparbücher. Hier sticht vor allem unser Bindungsangebot mit 60 Monaten Laufzeit und 1 % pa hervor. Natürlich erhalten Sie gleiche Konditionen mittels Online-Sparen! Nützen Sie die Spartage, um sich über die zahlreichen Veranlagungsmöglichkeiten im Sparund Wertpapierbereich zu informieren. Wir laden unsere Kunden gerade am Weltspartag sehr gerne zu Beratungsgesprächen, verbunden mit Getränken und einem Imbiss, in unsere Bankstellen ein.


OKTOBER 2015

Volksbank OÖ / Innviertel

DR. GERHARD MÖSTL

FELIX BRUNNINGER

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Warum soll man heutzutage noch sparen? „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“, formuliert der Volksmund. Es ist deshalb bestimmt kein Zufall, dass der Weltspartag auf den Herbst gelegt wurde. Ein Blick in die Natur zeigt, dass Vorsorgen und

Maßhalten sinnvoll ist. Dies gilt auch beim Geld: Sparsamkeit kann auch Freude bereiten, denn wer spart, setzt sich Ziele. Wer spart, glaubt an die Zukunft. Und wer spart, verschafft sich selbst ein Gefühl, das uns Menschen und der Volksbank wichtig ist: das Gefühl der Sicherheit.

chen wir in der Volksbank mit unseren Kunden eine persönliche Beratung, um die unterschiedlichen Präferenzen und Risikobereitschaft herauszufiltern und dem Kunden eine individuelle, genau auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Veranlagung oder Ansparvariante anzubieten.

Was muss ich tun, um möglichst viel Ertrag zu erzielen? Heutzutage steht nicht mehr der Ertrag im Vordergrund, sondern vielmehr Werterhaltung und Sicherheit. Doch dies liegt im Ermessen jedes Einzelnen und ist daher individuell verschieden. Daher ma-

Welches besondere Produkt empfiehlt die Volksbank ihren Kunden? Sinnvoll sind alle Ansparmöglichkeiten, bei denen ein regelmäßiges Sparen möglich ist. Wir empfehlen besonders das Volksbank-Fondssparen oder Bausparen.

Filialleiter BAWAG/PSK Braunau

INNBLICK

SPAREN & VORSORGEN

Warum soll man heutzutage noch sparen? Einerseits um eine finanzielle Reserve, also einen „Notgroschen“, für individuelle Lebenssituationen zu schaffen. Andererseits ist Sparen die Voraussetzung zur Erfüllung persönlicher Wünsche, vor allem die Vorsorge für eine finanziell gesicherte Zukunft. Der Weltspartag ist immer ein guter Anlass, um das persönliche Spar- und Anlageportfolio zu optimieren. Was muss ich tun, um möglichst viel Ertrag zu erzielen? Grundsätzlich empfiehlt sich bei der Geldanlage eine breite Streuung über unterschiedliche Produktklassen und Laufzeiten. Die wichtigste Frage ist jedoch: Was ist dem Kunden wichtig und welche Wünsche, Bedürfnisse und Ziele verfolgt ein Kunde? Nur mit diesen Infos kann eine maßgeschneiderte Produktlösung angeboten werden. Möglichkeiten gibt es auch heutzutage genügend, vom klassischen Sparbuch über breit gestreute Investmentfonds bis hin zu KEST-freien Sparformen. Die Mischung macht´s aus. Welches besondere Produkt empfiehlt die BAWAG/PSK? Wir von der BAWAG/PSK stellen in jeder Beratung den Kunden in den Mittelpunkt. Hier ein besonderes Produkt hervorzuheben, wäre zu einfach. Es kommt immer auf die individuellen Ziele der einzelnen Kunden an, welche in einem persönlichen Beratungsgespräch gemeinsam erarbeitet werden. Eine passende Produktlösung ergibt sich dann fast automatisch und ist individuell auf unsere Kunden abgestimmt. Am besten sie überzeugen sich selbst. Sie werden sehen: Es lohnt sich!


SPAREN & VORSORGEN

Filialdirektor Sparkasse Braunau

SEBASTIAN ZECHMEISTER

OKTOBER 2015

Warum soll man heutzutage noch sparen? Die Zinsen befinden sich auf einem aktuellen Rekordtief. Man spart jedoch nicht nur wegen der Zinsen, sondern um Reserven zu bilden bzw. Kapital aufzubauen. Einerseits um sich Wünsche zu erfüllen, andererseits, um in schwierigen Zeiten das nötige Geld zu haben. Getreu unserem Motto, welches seit Gründung der Sparkassen Gültigkeit hat: „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“. Was muss ich tun, um möglichst viel Ertrag zu erzielen? Um Erträge zu erzielen, empfiehlt sich eine breite Streuung seines Vermögens in verschiedene Anlageklassen je nach Veranlagungstyp. Auch

Ansparen in Fonds empfiehlt sich in Zeiten erhöhter Schwankungen, um mit unterschiedlichen Kaufzeitpunkten einen besseren Durchschnittskaufkurs zu erzielen. Unsere erfahrenen Anlageberater stehen für ein umfassendes Beratungsgespräch gerne zur Verfügung. Welches besondere Produkt empfiehlt die Sparkasse? Für Kinder gibt es ein sehr interessantes Bonuspaket, welches das 3 % SparefrohSparen, einen Bausparvertrag und einen Lebensplan beinhaltet. Dafür erhält man derzeit einen Bonus in der Höhe von 45 Euro. Für Erwachsene kann man keine pauschale Empfehlung aussprechen, da jeder Kunde mit unterschiedlichen Zielen, Erwartungen und individueller Vermögenssituation Geld anlegt. Um die beste Lösung für Sie zu finden, stehen unsere Berater mit langjähriger Anlageerfahrung gerne für Sie zur Verfügung. Nutzen Sie hierfür auch unsere erweiterten Beratungszeiten nach Vereinbarung zwischen 7 bis 19 Uhr!

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INNBLICK

STEUER-TIPPS Dienstautos werden teurer! INNBLICK-Serie von Steuerberater Erwin Huber,  Braunau

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er Sachbezug für Dienstautos erhöht sich ab dem 1. Jänner 2016 von 1,5 auf dann 2 Prozent der Anschaffungskosten, wenn der CO2-Ausstoß des Fahrzeugs mehr als 130 g/km beträgt. Dieser Betrag ist mit 960 Euro pro Monat gedeckelt. Wird das Dienstauto privat maximal 6.000 Kilometer pro Jahr genutzt, kann der halbe Sachbezug angesetzt werden (Nachweis durch ein Fahrtenbuch erforderlich!). Die-

ser kann höchstens 480 Euro pro Monat betragen. m dem Umweltgedanken Rechnung zu tragen, ist somit bei Pkws mit einem niedrigeren CO2-Ausstoß weiterhin ein Sachbezug von 1,5 % anzuwenden. Dieser CO2-Grenzwert reduziert sich bis zum Jahr 2020 (siehe Tabelle), da durch den technologischen Fortschritt mit jährlich niedrigeren Emissionswerten zu rechnen ist:

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JAHR DER ANSCHAFFUNG: 2016 (und früher) 2017 2018 2019 2020

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CO2-GRENZWERT: 130 g/km 127 g/km 124 g/km 121 g/km 118 g/km

ür die Berechnung des Sachbezugs ist immer das Jahr der Anschaffung des Pkws maßgeblich. Es gilt jener CO2-Grenzwert, der im Jahr der Anschaffung des Fahrzeugs gültig ist. Für das Jahr 2016 und früher angeschaffte Pkws gilt der CO2Grenzwert von 130 g/km.

nicht überschritten wird, beträgt der Sachbezug 450 Euro pro Monat (= 1,5 % von 30.000 Euro). Dieser Betrag ändert sich auch für die Folgejahre nicht, da der maßgebliche Zeitpunkt für die Beurteilung des Überschreitens der CO2-Grenzwerte das Jahr der Anschaffung ist.

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eispiel 1: Im Jahr 2012 wurde ein Pkw mit einem CO2-Ausstoß von 140 g/km (Grenzwert 130 g/km) um 30.000 Euro angeschafft. Der Sachbezug für die Jahre 2012 bis 2015 beträgt 450 Euro pro Monat (= 1,5 % von 30.000 Euro). Ab dem Jahr 2016 kommt die neue Regelung zur Anwendung. Da der Grenzwert überschritten ist, erhöht sich der Sachbezug auf 2 % und beträgt ab 2016 dann monatlich 600 Euro (= 2 % von 30.000 Euro). eispiel 2: Im Jahr 2017 wird ein Pkw mit einem CO2-Ausstoß von 125 g/km (Grenzwert 127 g/km) um 30.000 Euro angeschafft. Da der Grenzwert im Jahr 2017

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er CO2-Grenzwert gilt auch für Gebrauchtwagen. Elektroautos sind vom Sachbezug gänzlich befreit und berechtigen auch zum Vorsteuerabzug (Achtung: die Luxusgrenze von 40.000 Euro beachten!). Dagegen fallen Hybridfahrzeuge nicht unter die Befreiung, da deren Verbrennungsmotor CO2 ausstößt.

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IPP: Es lohnt sich, bereits jetzt einen Blick in den Zulassungsschein zu werfen! Die Lohnverrechnung benötigt bis spätestens Jänner 2016 die Information über den CO2-Wert. Andernfalls sind generell 2 % als Sachbezug anzusetzen.


INNBLICK

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IM BLICKPUNKT OKTOBER 2015

Individuelle Wohnideen BRAUNAU. Pointinger Kochen & Wohnen in Braunau setzt Ihre Wohnträume um und gestaltet Lebensräume, die so individuell und einmalig sind wie Sie selbst. Jeder Mensch ist einzigartig und hat unvergleichliche Ansprüche an seine Wohnräume. Erzählen Sie uns von Ihren Wohnideen: Wir setzen diese in einem harmonischen, inspirierenden Raumkonzept um! Besuchen Sie uns auch vom 6. bis 8. November auf der Rieder Messe „Haus & Bau“ in Halle 14! WERBUNG

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INNBLICK

Der Wettbewerb wird härter

 Firmen sehen in jungen Asylwerbern einen Hoffnungsmarkt BRAUNAU. Geschätzte 1.300 Schüler, Eltern und Lehrer besuchten die 42 Stände der Lehrlingsmesse in Braunau, die von WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner eröffnet wurde. Einen Trend hat WKO-Braunau-Obmann Klemens Steidl festgestellt: „Stände und Auftreten der Aussteller werden von Jahr zu Jahr professioneller, was bedeutet, dass der Wettbewerb um die Fachkräfte der Zukunft härter geworden ist.“ Als Besonderheit war bei der Eröffnung eine Gruppe jugendlicher Asylwerber aus Syrien, Afghanistan, Kasachstan und dem Irak anwesend. Unter Führung von Betreuerinnen machten sie auch einen Rundgang. Das Resumée der Jugendlichen: sehr

interessant, Staunen über die Möglichkeiten in der Region. „Allgemein sehen unsere Unternehmen in den jugendlichen Asylwerbern einen Hoffnungsmarkt für Lehrlinge“, unterstreicht Steidl. Deshalb will die Wirtschaftskammer zur zweiten Lehrlingsmesse im Bezirk Braunau, jener in Mattighofen, ebenfalls jugendliche Asylwerber und Asylanten einladen. 40 Aussteller werden dabei alles rund um Lehre, Lehrstellenangebote sowie Aus- und Weiterbildung präsentieren. Gerechnet wird mit einer ähnlich guten Besucherfrequenz wie in Braunau. Die Messe in Mattighofen findet am Freitag, 13. November, 13 bis 18 Uhr, und am Samstag, 14. November, ab 9 Uhr in der Sepp-Öller-Halle statt.

Auch alte und kranke Tiere geben noch viel Zuneigung Im Frühjahr habe ich von einem Kater namens Arthur berichtet. Er wurde total verwahrlost aufgefunden. Leider stellte sich heraus, dass er eine unheilbare Krankheit (FIV) hat. Da er obendrein schon etwas älter war, hatten wir Bedenken, ob er überhaupt noch ein neues Zuhause bekommen wird. Einige Wochen später wurden wir aber eines Besseren belehrt. Eine überaus tierliebende Frau nahm Arthur zu sich. Vor ein paar Wochen

habe ich ihn (er heißt jetzt Bronko) in seinem neuen Zuhause besucht. Ich war total gerührt, als ich Bronko sah. Er kam mir gleich entgegen und begrüßte mich sehr herzlich. Es geht ihm blendend und von seiner Krankheit ist nichts zu merken. Laut seiner neuen Besitzerin hat er sich gleich am ersten Tag wie zuhause gefühlt. Mit den drei Katzen, die schon da waren, hatte er keinerlei Probleme und selbst mit den zwei Hunden verstand er sich

Interessierte Ehrengäste bei der Lehrlingsmesse in Braunau (Bild oben). Die AMAG hielt sogar einen eigenen Lehrlings-Infotag ab (Bild links), zu dem 200 Jugendliche und Eltern kamen. Pro Lehrjahr finden rund 25 neue Lehrlinge einen Ausbildungsplatz. Derzeit befinden sich 78 Lehrlinge in Ausbildung. FOTOS: Photogräfin/WK und AMAG auf Anhieb. Bronko ist ein ausgesprochen ruhiger und liebevoller Kater. Was allerdings seinem Frauchen die Tränen in die Augen trieb ist, dass er kurz nach seiner Ankunft zu ihrem Mann auf den Schoß sprang und sich mit lautem Schnurren hinlegte. Der Mann ist ein schwerer Pflegefall und Bronko hat sofort gespürt, das er seine volle Aufmerksamkeit braucht. Seit diesem Zeitpunkt an sind die beiden unzertrennlich. Das ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass auch alte und kranke Tiere einem noch so viel geben können.

TIER DES MONATS

G E RY Er ist 5 Jahre alt, kastriert, gechippt und geimpft, extrem liebesbedürftig und unternehmungslustig. Leider verträgt er sich nicht besonders mit anderen Hunden und Katzen. KONTAKT: 0664/4140725


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IM BLICKPUNKT OKTOBER 2015

InnblickNews Quo vadis Braunau?

Riesen-Interesse der Braunauerinnen und Braunauer am PolitTalk „Quo vadis Braunau?“: Trotz kurzfristiger Verlegung in die Bezirkssporthalle diskutierten 300 Besucher auf Einladung von Innblick und HT1 mit den 8 Spitzenkandidaten über die Zukunft von Braunau. Moderiert wurde der Talk von Reinhold Klika (Innblick).

Fullservice fürs Autohaus Sommerauer Vom Logo bis zur Website wird derzeit alles neu beim Autohaus Sommerauer in Ranshofen und St. Radegund. Innblick setzt die neue Werbelinie des Unternehmens um (im Bild Christian Klika im Beratungsgespräch). Mehr Infos über unsere Leistungen auf www.innblick.at

Ein Bekenntnis zum Innviertel Messe bricht Rekord BRAUNAU. In der Sonderschau fühlten sich Ehrengäste und Besucher zurück versetzt in die 60er-Jahre, als die Messe Braunau gegründet wurde. Die rund 150 Aussteller punkteten hingegen an den drei Messetagen mit Neuheiten, Qualität und Beratungskom-

AMAG investiert 300 Millionen RANSHOFEN. Mehr als 300 Millionen Euro investiert die AMAG in die Standorterweiterung in Ranshofen. Es handelt sich damit aktuell um die größte Investition in Oberösterreich, mit der zudem 250 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Mitte September erfolgte der Spatenstich (Bild) für das neue Kaltwalzwerk, das 2017 in Betrieb gehen soll und ein klares Bekenntnis des Unternehmens zum Innviertel darstellt.

petenz. Geschätzte 35.000 Besucher stürmten die Filzmoserwiese und sorgten für ein rekordverdächtiges Jubiläum. InnblickHerausgeber Reinhold Klika moderierte die Eröffnung.

Innblick Magazin // Oktober 2015  

Das aktuelle Innblick Magazin vom Oktober 2015 durchblättern.

Innblick Magazin // Oktober 2015  

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