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Herbst 2014

Munich Quality

Das Beste in München EI N K AUFEN ENTDECKEN

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ESSEN UND TR I N K EN � WOHNEN � WOHLFÜH LEN

Glänzende Geschäfte

Die renommierten Goldschmiede der Stadt

Pause mit Geschmack Sieben feine Imbissläden für zwischendurch

Edles Wohnen

Luxus prägt Münchens schönste Angebote

Fit zum Winter Wo Bewegung richtig Spaß macht


ProGramm 2014. HIGHLIGHTS.

03

maUS-Türöffner-TaG // bmW mUSeUm Für Kinder werden Türen geöffnet, die normalerweise verschlossen bleiben. Mehr Informationen und Anmeldung unter: junior.programm@bmw.de // 11.00 Uhr und 14.00 Uhr (6 – 8 Jahre) / 13.00 Uhr und 15.30 Uhr (9 – 11 Jahre)

18

LanGe nacHT der müncHner mUSeen // bmW mUSeUm Highlight in diesem Jahr ist die Sonderausstellung „BMW im Fokus – BMW Fotografie im Wandel der Zeit“. Außerdem gibt es ein musikalisch-künstlerisches Rahmenprogramm mit einigen Überraschungen. // 19.00 – 02.00 Uhr

25

mInI SPace – Urban arT. mUSIc. LIfeSTyLe // bmW WeLT

und Sei dabei, wenn Kunstwerke live entstehen, und lasse deiner Kreativität in

26

unseren Workshops freien Lauf. Und für die Ohren gibts dazu den richtigen Sound. Mit dem Blickfang Pop-up Store und der Sneakerness am Sonntag erlebst du Fashion, Design und Lifestyle der urbanen Welt von heute. // 11.00 – 19.00 Uhr

25

PoeTry SLam // bmW WeLT Der Poetry Slam im Rahmen von MINI Space zeigt die ganze Bandbreite der spannenden Literaturbewegung und präsentiert acht deutschsprachige Poeten im direkten Duell über drei Runden. // 19.30 – 23.00 Uhr (Beginn 20.00 Uhr)

november. 01

krImIfeSTIvaL müncHen // bmW WeLT

und Samstag, 19.00 Uhr: Nele Neuhaus liest aus ihrem neuen Kriminalroman

02

„Die Lebenden und die Toten“. Sonntag, 15.00 Uhr: Donna Leon präsentiert ihren neuen Kriminalroman „Das goldene Ei“ – Commissario Brunettis persönlichster Fall. Sonntag, 18.30 Uhr: Der preisgekrönte Autor Don Winslow präsentiert seinen neuen Thriller „Missing New York“. Ticketreservierung unter: krimifestival@t-online.de // Sa, 19.00 Uhr / So, 15.00 Uhr und 18.30 Uhr

07

dIe nacHT der WeISSen HandScHUHe // bmW mUSeUm Die legendäre Nacht der weißen Handschuhe, in diesem Jahr zum 7. Mal, ist weltweit einmalig: Die einzigartige Gelegenheit für Besucher, fast alle ausgestellten Fahrzeuge zu berühren. Ein unterhaltsames Rahmenprogramm rund um Fotografie rundet die Nacht ab. // 19.00 – 24.00 Uhr

23

dav aLPInTaG // bmW WeLT Experten aller Fachbereiche geben in ihren Vorträgen Tipps und Informationen. Spannende Reiseberichte aus der ganzen Welt ergänzen das Programm. Zusätzlich gibt es Kurse in Erster Hilfe und Workshops zum Schnupperklettern, Mountainbiken und zu vielem mehr. Mehr unter davplus.de/alpintag // ab 10.00 Uhr

27

THe mInI STory // bmW mUSeUm Das BMW Museum zeigt rund 30 faszinierende Originalfahrzeuge, kostbare Kleinexponate und viele Informationen und Hintergrundgeschichten. Im Mittelpunkt stehen die erstaunliche Modellvielfalt, die individuelle Ausprägung sowie die innovative Kraft des Designs. Concept Cars und Visionen werden ebenso geboten wie eine Zeitreise durch mehr als ein halbes Jahrhundert MINI Historie. // Di – So, 10.00 – 18.00 Uhr

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oPenInG-evenT: THe mInI STory // bmW mUSeUm Zur Eröffnung der MINI Wechselausstellung mit mehr als 30 faszinierenden Originalfahrzeugen lädt das BMW Museum alle Fans der Marke zum OpeningEvent ein. Nähere Informationen finden Sie in Kürze unter bmw-museum.com // 20.00 – 01.00 Uhr

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mInI cLUb SerIeS – Good To See yoU // bmW WeLT Zum letzten Mal in diesem Jahr heißt es wieder „Good To See You“ bei der MINI Club Series. Diesmal mit dabei: Kollektiv Turmstrasse und Thyladomid. Neue Chance beim DJ-Contest: Mobilisiere deine Fans und mit etwas Glück bist du als Support Act dabei. Weitere Infos unter miniclubseries.com // 22.00 – 05.00 Uhr

dezember. 06 13

bmW JUnIor ProGramm WeIHnacHTSWerkSTaTT // bmW WeLT / bmW mUSeUm Kinder können basteln, naschen und spielen. Sie werden dabei von pädagogisch geschulten Mitarbeitern betreut. Kleine Fußballfans haben die Gelegenund heit, Kicker zu spielen, und auch sonst warten zahlreiche Spiele, um die Zeit 20 bis Weihnachten zu verkürzen. Für die Eltern der Kinder hat das bunte Programm ebenfalls Vorteile: Sie können die freien Stunden für Weihnachtsbesorgungen nutzen. Nur mit Voranmeldung unter: junior.programm@bmw.de // BMW Welt: 09.30 – 13.30 Uhr (10 bis 12 Jahre) / 14.00 – 18.00 Uhr (7 bis 9 Jahre) // BMW Museum: 10.00 – 14.00 Uhr (7 bis 9 Jahre)

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dIe nacHT der farben. SILveSTer In der bmW WeLT // bmW WeLT „Die Nacht der Farben“ macht den Jahresausklang auch dieses Jahr wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis. Feiern Sie mit uns Silvester im atemberaubenden Ambiente der BMW Welt und genießen Sie ein kulinarisches Feuerwerk von unserem Gastronomen Käfer. Die Radio Gong 96,3 Silvesterparty garantiert pulsierende Rhythmen, Showacts und coole Drinks im Auditorium. Eine Liveband mit Musik der 70er- bis 90er-Jahre bietet der Silvester Live Club im Doppelkegel. Das vollständige Programm finden Sie ab Oktober auf unserer Webseite bmw-welt.com. Tickets sind ab Anfang November in der BMW Welt und unter muenchenticket.de erhältlich. // 19.00 – 05.00 Uhr

Dies ist eine Auswahl von Veranstaltungen in den Monaten Oktober, November und Dezember. Mehr Informationen zu weiteren Events sowie spannende Angebote finden Sie unter bmw-welt.com

Irrtümer und Änderungen bleiben vorbehalten. © BMW AG

okTober.

bmw-welt.com


M U N ICH QUA LI T Y I M H E R B S T 2 0 14

Einkaufen

Wohnen

7 MQ-Tipp

39 MQ-Tipp

8 Schaufenster

41 Entrée

Prada München neu gestaltet

Neues für den Herbst

10 Glänzende Geschäfte Acht Goldschmiede im MQ-Porträt

18 Münchner Meile

Zwischen Luxus und Normal: die Theatinerstraße

22 Die MQ Label-Serie Dior, Etro, Oska

Essen & Trinken 24 MQ-Tipp

Der vegetarische Prinz Myshkin Garden

25 Vorspeise

Alter Hof, St. Emmeramsmühle, Steirer am Markt

26 Der Küchen-Spion im Restaurant Les Deux

Cairo-Design im Tal

Vartian Teppichkunst, Design fürs Heim, HiFi Concept Living

42 Leben im Luxus

Topimmobilien in München

Entdecken Die dänische Songwriterin Tina Dico

51 Momente

Kulturtipps für den Herbst

54 Neuer Picasso in München

Wohlfühlen 55 MQ-Tipp

Alpine Dolomites Hotel auf der Seiser Alm

34 Pause mit Geschmack

58 Fit bis zum Winter

34

Yoga mit Nationaltrainer, Alpenhotel Schwarz in Tirol, Männerhaare

Ein Rundgang durch Münchens Premiumstudios

66 Spielsalon

10

58

Zugang für die Pinakothek der Moderne

56 Aufwärmen

Sieben edle Imbisse

28

50 MQ-Tipp

28 Wo feiner Geschmack zu Hause ist

Die Feinkostmärkte Dallmayr und Käfer

18

MQ verlost einen Restaurantbesuch, Bildbände und Resi-Karten

42

66 Impressum

Herbst 2014 MQ — 3


FRISEUR/IN GESUCHT! Unsere Mitarbeiter sollen sich so wohlfühlen, wie unsere Gäste. Wir wollen der beste Arbeitgeber in der Friseurbranche sein. Denn nur glückliche Mitarbeiter machen zufriedene Gäste. Das bieten wir dir: · Einen sehr guten Grundlohn in Höhe von 1.500,- EUR netto. Netto bedeutet: Das was nach Abzug der Steuern rauskommt. · Zusätzlich Provisionen, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, MVG Monatskarte, Zuschüsse zur Altersvorsorge, und Gesundheitsprovision. · Regelmäßige Fortbildungen in unserer Pony Club Academy, verbunden mit interessanten Aufstiegschancen. · Kostenlose Reisen zu den Hairshows in London, Berlin und New York. · Geregelte Arbeitszeiten ohne unbezahlte Überstunden und mit jedem zweiten Samstag frei. · Sehr lange Bedienzeiten und immer nur ein Gast auf einmal. Wir legen Wert auf Qualität und sauberes Arbeiten. Wir wollen dich zu einem der besten Friseure der Branche mit einem der besten Einkommen machen. Klingt gut? Dann melde dich gleich bei uns für einen unverbindlichen Kennenlern-Termin. Du musst dazu keine Bewerbungsunterlagen zusammenstellen. Ruf uns einfach an und wir stellen dir unsere Salons vor. Du erreichst uns unter 0171/548 89 00. Dein Ansprechpartner ist Moritz Hannappel www.derponyclub.de


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Einkaufen

MQ Tipp

Sehr elegant in schwarzem Ebenholz zeigt sich die neue Herrenabteilung

Prada

Residenzstraße 10, prada.com In klaren Linien, ausdrucksstarken Farben und hochwertigen Materialien präsentiert sich neuerdings der deutlich vergrößerte Münchner Prada Store. 950 Quadratmeter erstrecken sich über drei geräumige Etagen, die via Glas-Aufzug verbunden sind. Dort hängen die Herbst/Winter 2014 Kollektionen für Damen und Herren penibel arrangiert, dazwischen lockern Lederwaren, Accessoires und Tücher das Gesamtbild auf. Das neue Ladenkonzept wurde vom italienischen Architekten Roberto Baciocchi entwickelt. Der Aufgang im Erdgeschoss wurde komplett mit tiefschwarzem Marquina Marmor ausgelegt, der mit den dekorierten Glas- und Stahlvitrinen stilsicher kontrastiert. Hier befinden sich Lederwaren und Schuhe für Damen.

Der erste Stock wurde den Herren gewidmet und komplett mit edlem Ebenholz verkleidet. Das grüne Prada-typische Saffiano-Leder der Displays trifft auf mit Straußenleder bezogene Sitzmöbel. Ein Made-to-Measure-Raum für Maßkonfektion wurde ebenfalls im ersten Geschoss eingerichtet. Im Damenbereich geht es im zweiten Stock sehr privat und intim zu. Dieser Stock vermittelt elegante Leichtigkeit aus sanften und hellen Tönen. Die Kleeblatt-Sofas, ursprünglich von Verner Panton designt, ließ Prada exklusiv reproduzieren. Die Damen fühlen sich hier vielleicht mehr als Gäste in einem schicken Haus denn als Kun­ dinnen. Aber bevor sie die Straße wieder betreten, werden sie den Abstecher zur Kasse, Gast hin – Gast her, doch irgendwie hinter sich bringen müssen. — MKM

Der Prada Store mit der langen Front entlang der Perusastraße

Herbst 2014 MQ — 7


EINKAUFEN H E R B S T - SC H A U F E N S T E R

Die kastanienbraunen Stie­f e­ letten vom britischen Kult­ label Burberry sind mit Schnallen- und Gürteldetail ausgestattet. Der mittelhohe Ab­s atz gibt auch bei Schmud­ del­w etter einen stabilen Halt. Bei Burberry für 595 €

Die französische Schauspielerin Charlotte Gainsbourg hat für das Label Current/Elliot eine limitierte Kollektion ganz nach ihrem Geschmack entworfen. Herausgekommen ist u.a. der dunkelblaue Wollblazer. Bei Off & Co und Marion Heinrich. 925 €

„El Born“ von Carner Barcelona spiegelt das pulsierende Leben Barcelonas wider. Ein cremiger Gourmetduft, der u.a. nach Bergamotte, Feige, Honig, Jasmin, Moschus, sizilianischer Zitrone und Vanille duftet. Zu kaufen bei Ludwig Beck. 100 ml für 135 €

Exklusiv für das „Kaufhaus der Sinne“ hat das deutsche DesignLabel Drykorn diesen Blouson aus weichem Nappaleder ent­w or­ fen. Zur limitierten Edition gehören auch T-Shirts, ein SmokingJackett sowie ein Trenchcoat. Bei Ludwig Beck. 499,95 €

Gegen Wind und Kälte helfen die Jacken und Parkas von Woolrich! Der „Winter Cotton Eskimo“ aus Baumwolle mit Pelz und der „Blizzard Parka“ für Damen mit Daunenfütterung wärmen als zeitlose Klassiker. Bei Woolrich 869 € bzw. 849 €

Die Neuauflage der „De Ville Trésor“-Armbanduhr erscheint 65 Jahre nach Erstvorstellung mit einem antimagnetischen Co-Axial Kaliber samt Hand­ auf­z ug in einem nur 10,6 mm hohen Gehäuse, das beidseitig von gewölbtem Saphirglas abgeschlossen wird. Erhältlich bei Omega. Preis in Gelbgold: 10.150 € 8 — MQ Herbst 2014


Die „Peekaboo“-Handtasche von Fendi aus grauem Kalbleder finden wir zeitlos schön und – trotz „großem Stauraum“ für die Schätze einer Frau – über alle Maßen elegant. Mit abnehmbarem Schulterriemen und Velourslederfutter. Bei Fendi und Theresa. 2.990 €

Supersüß und megakultig: Im knallgelben Friesennerz aus Frankreich mit geringelter Kapuze und Innenfutter bleiben Kids im Herbst garantiert vor Wind und Regen geschützt. Zu kaufen bei Petit Bateau ab 87,50 €

In diesem Herbst zu Anzug oder elegantem Casual-Look für anspruchsvolle Herren mit Stil: Double Monk Straps als Ankle Boots aus dunkelbraunem Kalbleder. Von Santoni. Erhältlich bei Thomas Schuhe. 700 €

Das französische Label Crea Concept vereint in seinen Looks feminine und lässige Stilelemente. Dieses legere Duo in Grau und Violett trägt sich unkompliziert, wirkt aber durch seine fließenden Linien super­e le­g ant. Bei ella elle l’a für 268 €

Mit dem dunkelbraunen Gürtel aus Kalbsleder verleihen Männer dank schlichtem Design nahezu jeder Hose ein qualitativ hochwertiges Finish. Zu kaufen bei Ermenegildo Zegna Couture. 295 €

Da möchte man am liebsten sitzen bleiben. Den puristischen Armlehnenstuhl „Allegra“ gibt es in verschiedenen Farbtönen sowie auf Wunsch mit Leder- oder Stoffbezug. Verfügbar bei Christine Kröncke interiordesign ab 775 €

Produkte zusammengestellt von MAT THIA S KOTH - MA R KG R A F .

Preisangaben teilweise gerundet und ohne Gewähr.

Dieses süße Früchtchen hat sich einen Ringelpulli aus Alpakawolle übergeworfen und ist bereit zum Einzug ins Kinderzimmer. Designt wurde der weiche Apfel vom US-Label Oeuf. Bezaubernd als Deko, unverzichtbar als Kuschelkissen. Erhältlich bei Zuckerschnürl. 69 €

Ein Reißverschluss im Biker-Look und Kon­ trastdetails an Kragen und Taschen machen den Feinstrickmantel vom italienischen Label D.exterior unverwechselbar. Raffiniert: Das Grobstrick-Rücken­teil. Verfügbar bei Cute Fashion. 699 € Herbst 2014 MQ — 9


EINKAUFEN

Glänzende Geschäfte Für MQ hat Matthias Koth-Markgraf acht herausragende Gold-

schmiede in München besucht. Von den etablierten Nobelschmieden im historischen Zentrum bis zum EinFrau-Atelier im Sendlinger Stemmer­ hof reicht die Auswahl, in der Sie vielleicht den lang gesuchten Tipp für Ihr Weihnachtspräsent finden.

D 10 — MQ Herbst 2014

Das Goldschmiedepaar Titus und Stephanie Wolf mit Kollege Martin Mandl bei Leinfelder

as in München vorhandene Bewusstsein für Qualität spornt unglaublich an“, schwärmt Heiner Arntz von seiner Wahl­ heimat München. Die Stadt sei ein tolles Pflaster für krea­ tive Handwerker. Wer sich hier, wie wir, auf einen Rundgang begibt, der lernt wundervolle Menschen mit spannenden Geschichten kennen. Und darf ihnen bei ihrer feinfühligen

Arbeit mit edlen Metallen und kostbaren Steinen vielleicht sogar ins „Fell“ schauen, den berühmten Ledersack, der den Arbeitsplatz eines jeden Gold­ schmieds kennzeichnet.

LEINFELDER

Pacellistraße 4 leinfelder-goldschmiede.de Im Fell sammelt sich auch im Hause Leinfelder an jedem Arbeitstag der Goldstaub, der beim Feilen von Schmuckstü­ cken herab fällt. Dabei hatte Firmengründer Erwin Lein­ felder vor fünfzig Jahren „nur“ mit einer Galerie für skandi­ navischem Silberschmuck be­ gonnen. Seit Tochter Stephanie,

ihr Mann Titus Wolf und Part­ ner Martin Mandl den Betrieb vor 16 Jahren übernommen haben, konzentrieren sich die drei gelernten Goldschmiede auf die hauseigene Fertigung von Hand – mit Ideenreichtum, Stilsicherheit und Mitarbeitern, die es aus Ostfriesland, Südtirol und sogar Rom in die Werk­ statt an der Pacellistraße 5 zog. Regelmäßig zählen die Auszubil­ denden des Hauses zu den bes­ ten ihrer Zunft. Dass Leinfelder als „Talent­ schmiede“ gehandelt wird, mag auch daran liegen, dass man hier das Handwerk in seiner ganzen Vielfalt praktiziert. In der idyllischen Innenstadt- →


Titus Wolf (Mitte) schwört auf die Genauigkeit und Kreativität, die in seiner Goldschmiede herrschen

Herbst 2014 MQ — 11


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→ Passage wird geschmolzen, legiert, auf einem alten Am­boss geschmiedet aber genauso gal­ vanisiert oder mit Lichtbogen geschweißt. Für Titus Wolf ist es nicht nur eine Frage der Hand­ werkerehre, dass er die Möglich­ keiten traditioneller und neues­ ter Techniken erkundet und voll ausschöpft. „Auf diese Weise können wir unseren Kunden praktisch jeden Wunsch erfüllen - vom individuellen Anhänger, Siegelring oder Manschettenknöpfen bis zu Trauringen.“ Auch Armbanduhren werden (mit Schweizer Präzisionsuhr­ werken) in handwerklicher Qualität hergestellt. Scheu sollte man als Gold­ schmied bei Leinfelder nicht sein. Gearbeitet wird hinter großen Glasfenstern, neugie­ rige Blicke sind erwünscht, so­ lange niemand von seiner peni­ blen Arbeit abgelenkt wird. Denn äußerste Sorgfalt zählt zu den Prinzipien des Hauses. Ge­ nauso wie Kreativität. Und die, so Titus Wolf, „kann niemand entfalten, der immer nur ausführt, was ihm aufgetragen wird. Eigeninitiative gehört selbstverständlich dazu.“

HEINER ARNTZ

Kaufingerstraße 9 goldschmiede-arntz.de Initiative steht auch bei dem eingangs zitierten Heiner Arntz ganz hoch im Kurs, genauso wie der Glaube an Schicksal und Bestimmung. In seiner Familie gab es zwar viele Künstler, vor ihm aber nie einen Goldschmied. „Immerhin zeigt unser Familienwappen drei goldene Ringe, irgendeine Be­deutung musste das ja haben“, erklärt er heute seine Berufswahl. Er beherrscht 1 2 — MQ Herbst 2014

selbst ausgefallene Finessen der Gold­schmiede­kunst, wie die japa­nische Metallmaser­ technik Mokume Gane, bei der feine Lagen von Edelmetallen wieder und wieder geschmiedet, gewalzt und ziseliert wer­ den. Dabei entstehen ebenso einzigartige Muster wie bei den Ehe­ringen mit Fingerabdruck, die seine Tochter Coralie entwi­ ckelt hat. Arntz senior liebt seinen Beruf, vor allem wenn er histo­ rische Techniken anwenden kann. Rund 20 Auszubildende hat er inzwischen in diese Kunst eingeführt. Sein Credo: „Gute Goldschmiede müssen alles können, so wie der große Benvenuto Cellini, der als Schöpfer der berühmten Saliera in die Geschichte einging. Auch wenn der nur selten einen gerechten Lohn bekommen hat.“ Auch Arntz tüf­ telt gern an ausgefallenen Dingen wie origi­ nalgetreuen Nach­ bauten von histo­ rischen Segel­ schiffen in Silber (Abb. li.) oder geheimnisvolle

Inge Mayer (unten): „Ich finde die schönsten Steine und kleide sie ein.“ – wie den Citro­ nenquarz oben

Glückliche Wahl­ münchner: Coralie Arntz lernte bei ihrem Vater Heiner Goldschmiedin

Amuletten für Damen und Herren nach überlieferten Codices.

I N G E M AY E R

Kurfürstenstraße 20 goldschmiede-mayer.de Die Schmuckkünstlerin Inge Mayer trägt natürlich kein Amulett, sondern eine fragile Brosche über ihrem schwarzen Outfit, als wir sie in ihrer hübschen Galerie in Schwabing besuchen. Die Karriere der eloquenten Bestagerin war früh vorgezeichnet, schon als Kind sammelte sie schöne Steine und verzierte damit Gräber, um die sich niemand kümmerte. Als „steinsüchtig“ bezeichnet sie sich bis heute: „Ich suche bei den besten Händlern die herrlichsten Steine und ziehe sie an.“ Was sie damit meint, er­ klärt ein Blick auf ihre Meisterwerke. Strahlend klare Aquamarine, Lapislazuli oder Citronenquarze schimmern da, gefasst in 24-karätigem Fein­ gold. Dass dieser Schmuck dem Auge so sehr schmeichelt, mag an zwei Dingen liegen: Inge Mayers Gefühl für Farben →


Literary Walk Eskimo

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→ steht weit über dem anderer Menschen, das belegen auch ihre großformatigen Bilder, die die Nebenbei-Malerin ebenfalls in ihrer Galerie ausstellt. Und: Sie empfindet sich selbst als „streng“. Damit kann sie nur ihren Drang zur Perfektion mei­ nen. Und vielleicht auch ihre restriktive Haltung was die Har­ monie zwischen Schmuckstücken und ihren Trägern angeht. Da kann es schon mal passieren, dass sie eine fragile Handkette als „verkauft“ bezeichnet, um sie einer eher rauen Persönlichkeit vorzuenthalten. Jedes Schmuckstück von Inge Mayer ist ein Unikat. Serien gibt es nicht, denn „man bekommt ohnehin nie acht Mal den gleichen Stein. Jeder ist anders – und der Stein bestimmt die Fassung“. Wie bei den Menschen. Und davon hat Inge Mayer in ihrer 41 Jahre andauernden Selbstständigkeit weltweit genügend kennengelernt. In Südamerika, ganz Europa bis hin nach Japan. Dort wurde sie sogar mit dem Pearl Design Preis ausgezeichnet. Schmuck ist eben ein universaler Gegenstand.

STEPHANIE BERGER

Frundsbergstraße 25 sbschmuck.de Die urbayerischen CharivariUnikate der 34-jährigen Goldschmiedemeisterin Stephanie Berger werden via Internet in der ganzen Republik vertrieben. Von der ersten DesignSkizze über die Auswahl der traditionellen Anhänger wie Horn oder Hauer bis zur detaillierten Umsetzung erfolgt alles in ihrer kleinen Ein-Frau-Souterrain-Werkstatt in Nymphenburg-Neuhausen. Ihre ersten handgefertigten Ohrringe verkaufte sie bereits im Alter von elf Jahren, und während ihre empa­thische Gabe für den passenden Schmuck zum Menschen früher vor allem Schulfreundin­nen beeindruckte, kommen heute viele junge Männer zu ihr auf der Suche nach dem „rich­tigen“ Verlobungsring. Bis auf einmal haben ihre Ringe im­mer zu einem „Ja“ geführt, aber selbst ein zurückgewiesener Werber kam nochmals zurück (und orderte einen neuen Ring für eine an­

Annette Kopp (oben) hat mit ihrem Mann Herbert die weltberühmten Love-Ringe von CADA entworfen

CADA

In Stephanie Bergers kleinem Souterrain-Atelier entstehen feine Verlobungsringe für Münchner und massive Charivaris für Kunden aus ganz Deutschland 14 — MQ Herbst 2014

dere Frau). Die Frage, welchen Verlobungsring man einer professionellen Goldschmiedin wie ihr anstecken müsste, beantwortet die bezaubernde Stephanie Berger ganz souverän: „Der müsste natürlich von einem meiner besonders geschätzten Kollegen sein, von CADA zum Beispiel.“

Maffeistraße 8 cada-schmuck.de Über diese Auszeichnung werden sich die Goldschmiedin Annette Kopp und ihr Mann, der Maler Herbert Kopp, sicherlich freuen. Bestätigt es doch, wie sehr ihre Verbindung in einer Ehe und Geschäftspartnerschaft (als CADA seit 1986) auf der Höhe der Zeit liegt. Ihre markanten Schmuckstücke erreichen über internationale Designshops mittlerweile die ganze Welt. Gefertigt werden sie nach wie vor in München, auch als individuelle Einzelanfertigung. Das passt zu Annette Kopps Zurückhaltung was den Erfolg anbelangt: „Tüchtig sind andere auch. Wir hatten einfach etwas mehr Glück, dass wir am Anfang mit unserem großformatigen Schmuck so sehr den Stil der modisch Interessierten getroffen haben. Darauf konnten wir aufbauen.“ Mit ihren teilweise geschützten Serien erreichen →


STEREO MUC

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fest daran, dass „Aura“ von Aurum (lat. Gold) kommt.

SCHMELZTIEGEL

Naturtalent und leidenschaftlicher Tüftler in Techniken: Broschen von Andreas Ziegler Belchior

→ sie heute Frauen und Männer gleichermaßen. Wer kennt nicht die begehrten Love-Designs des Erfolgsduos oder die prägnanten Anhänger und Manschettenknöpfe für Herren. All das zieht viel Kundschaft aus aller Welt in die prominent platzierte Galerie an der Maffeistraße. „Und diese Kundschaft freut sich, wenn sie erfährt, dass sie ein original Münchner Schmuckstück erworben hat“, erklärt die Chefin. Denn auf den ersten Blick wirkt das CADALogo wie das einer durchorga­ni­ sierten Weltmarke. Dabei steht es für „Creativity Art Design Anarchy“. Ob sie den Begriff Anarchie heute als etablierte Geschäftsfrau nicht manchmal bereut? „Nein“, entgegnet Annette Kopp, „weniger denn je. Denn es bedeutet, dass man ab­ seits von Konventionen arbeitet. Dazu stehen wir.“

ANDRE AS ZIEGLER B ELC H IO R

Ehrengutstraße 16 schmuck-unikate-design.de So sucht sich jeder seine Lücke im übergroßen Angebot an Gold­ schmieden in München. Auch Andreas Ziegler Belchior hat seine gefunden: mit einer Werk­ statt der offenen Tür im Drei16 — MQ Herbst 2014

mühlenviertel, die ihren Platz durch sein stetes Tüfteln an neuen Techniken und Ideen behauptet. Sein künstlerisches Talent schiebt der zweifache Familienvater und Solo-Künstler auf seinen portugiesischen Vater. Bis heute liebt er es, frei in Wachs zu modellieren, um neben Schmuck Skulpturen zu erschaffen, die er danach im Metall verfeinert. Grenzen im Material sind ihm fremd. Was er besonders liebt? „50 Prozent der Kunden kom­ men zu mir mit einer vagen Vorstellung, die wir dann ge­ meinsam weiter entwickeln.“ Dabei zeigt er natürlich Verständnis für ideelle Werte: „Be­ vor Großmutters Ring unbeach­ tet in der Schachtel liegt, kann man daraus etwas Neues ma­ chen, das jeden Tag getragen wird. Das ist weitaus persön­ licher als ein Objekt aus Neu­ gold zu fertigen.“ Auch hat er manche Leute in Einzelkursen beim Schmieden ihrer eigenen Anfertigung begleitet. Vom Gärtner bis zum Autodesigner saßen schon viele neben ihm. Wer dem Ultra-Sympathen Andreas Ziegler Belchior erstmal ein paar Minuten lang zugehört hat, der glaubt, auch wenn es nicht stimmt, hinterher ganz

Moderne Manschettenknöpfe für Herren, schlichte Ringe für die Dame: Albrecht Scharf fertigt Schmuck im Schmelztiegel

Holzstraße 27 schmelztiegel.org Ähnlich gut aufgehoben fühlt man sich beim 42-jährigen Albrecht Scharf, der zusammen mit Yasmin Mirza-Zadeh „Schmelztiegel Schmuckobjekte“ gegründet hat. Sein Weg zum Traumberuf führte ihn als Geselle bis nach Japan, wo er für reiche Kundschaft hochwertige Steine in tragbaren Schmuck zu verwandeln hatte. Heute arbeitet er im en-voguen Glockenbachviertel. Er kann sehr gut erklären, warum sein Handwerk besondere Menschen braucht: „Die Herausforderung liegt im Filigranen und Kleinteiligen, darin, auf engstem Raum ein Objekt zu erschaffen.“ Handgefertigter Schmuck im Hipsterviertel, wonach richtet man sich da? „Unser Stil entspricht natürlich unserer Persönlichkeit. Als Kreativer darf man sich nie nur nach


dem richten, was man verkaufen kann. Bei mir fällt Vieles grafisch und sachlich aus, linear mit verspielten Details. Sei es markant geschwärztes Silber, wie ich es am Hals trage. Oder auch Computerentwürfe, die via Rapid Prototyping vorab anfassbar werden. Das alles gehört bei uns neben den klassischen Techniken dazu.“

GOLDWÜRFEL

Plinganserstraße 6 goldwuerfel.de Am Ende sind es gerade die kleinen Werkstätten, die Münchens Goldschmiede-Portfolio komplett machen. Und liegen sie noch so versteckt wie der 17 Quadratmeter kleine „Goldwürfel“ von Kerstin Lind, der seit zehn Jahren im Sendlinger

Stemmerhof den dortigen Mikrokosmos bereichert. Beachtenswert ist vor allem das feine Gespür der jungen Mutter für organische und naturgetreue Formen. Da hangelt schon mal ein graziles Insekt aus Gold an einer feinen Halskette und scheint sie dadurch erst zusammenzuhalten. „Ich liebe es, wenn ein Schmuckstück unerwartete Bögen macht und an manchen Stellen offen bleibt.“ Sobald Kerstin Lind ihren Schmuck beschreibt wirkt sie wie eine Autorin. Als stecke hinter jedem Stück eine literarische Bot­ schaft. Dass sie aber gar nicht so verkopft ist, belegt sie kurz darauf durch knallharte Selbstironie: „Ich war noch nie ein geduldiger Mensch, trotzdem

Kerstin Lind vom Stemmerhof lässt sich beim Design gerne von Natur und braunen Diamanten inspirieren

schaffe ich es, mich stundenlang auf ein Objekt zu konzentrieren. Vielleicht ist es aber doch sehr gut, dass ich hier vor aller Leute Augen arbeite und gelegentlich gestört werde. Mir tut es nur leid, wenn vier Paare auf einmal vor mir stehen und ihre Eheringe bestellen möchten… dann muss ich manche vertrösten.“ Manchmal lohnt es sich eben, wenn man vom Goldschmied etwas Besonderes möchte, vorab einen Termin zu vereinbaren.

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Vidal Sassoon is a mark of P&G used under license by Regis Corporation.

BERLIN | SCHLÜTERSTRASSE 38 | 030 88 45 000 DÜSSELDORF | KÖNIGSALLEE 30 | 0211 179 30 30 FRANKFURT | KAISERHOFSTRASSE 16 | 069 29 70 400 HAMBURG | NEUER WALL 31 | 040 36 14 1111 MÜNCHEN | ODEONSPLATZ 8 –10 | 089 24 21 280


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Münchner Meile (N- 3) o

Auch in diesem Heft lädt MQ Sie zu einem Schaufenster-Bummel durch eine von Münchens Einkaufsstraßen ein. Erleben Sie diesmal die Thea­

tinerstraße mit ihrem einmaligen Mix von Luxus bis ganz normal.

W E S T S E I T E

Nº 3 — Der anspruchsvolle Herrenausstatter eckerle befindet sich fest in Münchner Hand. Und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Männer in der Landeshauptstadt schon ein bisserl fescher sind als andernorts.

Nº 7 — Sie dürfte eine der exklusivsten mang o Adressen der Welt sein: Als der spanische Mode-Titan sich ausgerechnet im altehrwürdigen Maendler-Haus einmietete, siegte stylishe Menge über Luxusklasse. 18 — MQ Herbst 2014

Nº 3 — Erlesene Pralinen, anregende Liköre, feinste Schokoladen und cremiges Eis: Die süsse schachtel hält immer eine kleine Belohnung für erfolgreiche Shopper und Flaneure bereit.

Nº 8 — Wer sich in Kleidung von massimo dutti hüllt, der setzt dezent klassischen Stil vor kostspieliges Markengehabe. Präsentation und Service zeigen sich dennoch so anspruchsvoll wie in einer mittelpreisigen Boutique. Und einen Strickpullover für Papa zu Weihnachten findet hier jeder!

Nº 3 — Ein Paar Handschuhe vom Familienbetrieb roeckl mit Firmensitz in München gehört zur stilvollen Grundausstattung. Neben eleganten Accessoires für die Stadt handelt das Haus mit funktionaler Handbekleidung für den Rad-, Reit- und Skisport.

Nº 8 — Ohne Kultur geht in München nichts. Also auch nicht ohne die hyp o kunsthalle . Noch bis zum 23. November mit „Rem­ brandt – Tizian – Bellotto" aus der Dresdner Gemäldegalerie.


Nº 11 — Nicht nur wegen der weltbe­ rühmten Wollmäntel fällt es leicht, Fan von max mara zu sein… auch Giorgio Guidotti, seines Zeichens Kommunikati­ onschef der noblen Modemarke, hat es geschafft, als Stilmäzen und beliebter „Popstar" der Designwelt zu gelten.

Nº 12 — Il Stilo italiano manifestiert sich bei emp orio armani nicht nur in der effektvoll präsentierten Desig­ nermode. München-Insider treffen sich auch gerne mal auf eine Espres­ so-Auszeit an der Bar des hauseige­ nen Cafés – ein bisserl Szenetratsch schnappt man dort immer auf.

Nº 22 — Sozusagen gerade erst zurück in der Theatinerstraße hat die galerie terminus bereits eine Best-of-Schau (ab 12. November) geplant. Bis dahin zeigt die höherpreisige Galerie noch Heiner Meyers Pop Art.

Nº 11 — In der Buchhandlung hugen­ dubel bleibt kaum ein Wunsch offen: Bilderbücher, Krimis, Sachbücher Romane und für den Urlaub eine gut sortierte Reiseabteilung. Wer zum Lesen keine Zeit hat, für den gibt es lustige und spannende Hörbücher.

Nº 12 — Rosenheimer Genusskultur mitten in München: aran besinnt sich auf die deut­ schen Grundfesten Kaffee und Brot – damit fährt das „Dufthaus für Feinschmecker" reihenweise Laufkundschaft ein, die einfach mal der Nase folgt. Tipp: die Brotaufstriche!

Nº 23 — Auch wenn der Coffee-Boom ausgereizt scheint. Echte Münchner bleiben ihrer san francisco cof ­ fee Company treu. Der Blick auf Residenz, Feldherrnhalle oder Theati­ nerkirche schmeckt auch dem Auge.

Nº 11 — 1967 in Schweden gegründet, erreicht das naturverbundene und herrlich unkomplizierte Modehaus marc o’ p ol o seine Fans in aller Welt inzwischen vom bayerischen Stephanskirchen aus. Der Beweis, dass chic nicht übertrieben bedeutet.

Nº12 — Kurzer Mode-Fernkurs: Die Marke camper spricht sich spanisch aus und bedeutet auf Mallorquin Bauer. Davon sind die leichten und superbequemen Sneaker-, Stiefel- und Damen­ schuhmodelle des Hauses aber denkbar weit entfernt.

Nº 23 — Wer als Brillenprofi auf 127 Jahre Firmenhistorie zurück­ blicken darf, der hatte wohl schon immer Weitsicht. Genug der Wort­ spiele. gutsch op tik gehört zu Münchens Institutionen – schön um jede, die sich im Alltag beweist. → Herbst 2014 MQ — 19


O S T S E I T E

Nº 47 — Seit knapp 100 Jahren ist betten rid auf einen guten und gesunden Schlaf für ganz München bedacht. Im Geschäft gibt es auch Matratzen, Bettwäsche sowie Bademäntel, Handtücher und Kissen.

Nº 44 — Von Steve McQueen bis hin zu Patrick Dempsey, übrigens ein großer Europafan, hat es der Schweizer Sportuhren-Hersteller tag heuer geschafft, mit außergewöhnlicher Zeitmesserkultur und ManufakturKönnen Generationen zu begeistern.

Nº 31 — Dahinter steckt: Eine der schönsten Firmengeschichten Münchens. Wer mehr über die Goldschmiede leinfelder wissen möchte, der findet in dieser Ausgabe eine ausführliche Reportage zum Thema… 2 0 — MQ Herbst 2014

Nº 45 — Ungarn, New York, München. Etienne aigners TaschenImperium hat die Welt durchlaufen, bevor sie Europa von Bayern aus begeisterte. Feines Leder in satten Farben prägte die Marke.

Nº 44 — Böse Zungen behaupten, dass es eine Karriere wie die der Marke swarovski nur in Österreich geben kann. Tatsächlich hat das Modeschmuck-Imperium die Herzen vieler Stars der Gegenwart fest im Griff. Man sagt ja, dass Swarovski Glas so funkeln lässt wie die Augen schöner Frauen.

Nº 32 — Ja, freudenhaus beweist, dass Augen mit dem richtigen Rahmen besser aussehen als solche mit drei Brillen zum Preis von einer. Wer in guten Stil investiert, kann über alle Trends hinweg „Fassung" bewahren.

Nº 44 — „Ich hab' noch einen Koffer in…" München. Und der stammt vielleicht von tumi an der Ecke Perusastraße. Der US-Reisegepäckhersteller sorgt mitten in der Altstadt für herrliches Fernweh…

Nº 38 — Auch wenn George Clooney nun endlich vom Heiratsmarkt verschwunden sein dürfte. Auf eine Tasse des kultivierten Schnellkaffeegenusses von nespresso könnte man den Werbestar hier vielleicht treffen.

Nº 32 — Den Wert von Tafelsilber sollte man nie unterschätzen. Dass die Investition darin sogar überaus modern sein kann, belegt die Tischkultur bei robbe & berking . Das 1874 gegründete Flensburger Unternehmen gilt als Spezialist dafür.


EINKAUFEN

Nº 32 — Die mit höchster Perfektion kreierten Törtchen mit cremiger Schokolade oder frischen Beeren von maelu traut man sich fast nicht anzubeißen. Ein Cappuccino als Begleiter macht den „Kunstraub" aber vergessen.

Nº 27 — Wer in den späten 80ern und frühen 90ern modisch domestiziert wurde, der trägt die Marke repl ay wie eine Tätowierung auf seiner Seele. Das Italo-Denim-Label behauptet seinen Kultstatus inzwischen sogar in der High Fashion Welt.

D

Nº 30 — Seit 1927 fertigt das Familienunternehmen furl a seine ultraeleganten Ledertaschen im italienischen Bologna. In der Münchner Boutique schwingt durch die Mentalität der Stadt augenscheinlich besonders viel Italo-Flair mit.

Nº 27 — In der Residenzpassage gibt es auch eine Filiale der in Deutschland mehrfach platzierten mensing galerien. Ab Oktober erwartet dort eine Verkaufsschau des New Yorker Bilderbuch­p op-Artisten Fazzino die an B-Kunst interessierten Münchner.

In der Theatinerstraße ist noch die Altmünchner Eigenheit erhalten, bei der die Hausnummerierung nicht nach gerade (rechts) und ungerade (links), sondern fortlaufend von Haus zu Haus, zuerst auf der einen, dann zurück auf der anderen Seite, erfolgte. Dass hier keine Nobelhotels den Fluss der shopping-lustigen Menschen durchbrechen, sondern auch mal günstigere Boutiquen finanziell limitierten Einheimischen Einlass gewähren, macht die rund 400 Meter lange Einkaufsstraße sympathisch. Ebenso, dass es hier noch immer eines der ältesten Filmkunsttheater der Stadt gibt. Auch blickt die Meile dieser MQ-Ausgabe

Nº 29 — Mit hallhuber hat sich ein Münchner Lokalmatador in der Theatiner­ straße eingerichtet. Und seine kühle Urba­ nität verleiht dem Label einen zeitlosen Chic, der weißgott in jeder Metropole funktioniert. München ergo Fashion!

Nº 27 — „The Sound of Music" – kaum ein anderes Credo könnte die Intention hinter b ose besser beschreiben. Das nordostame­ rikanische Audio-Imperium hat in München eines seiner klug auf der Weltkarte verteilten Kompetenzzentren eingerichtet.

auf eine gehörige Portion Stadtgeschichte zurück. Bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung des „Forum apud Munichen“ im offiziellen Stadtgründungsjahr 1158 bestand sie als Freihandelsstraße. Spä­ter trug sie den Namen „Hintere Schwabinger Gasse“, der mit dem Bau der ockergelben Theatinerkirche St. Kajetan dem heutigen Namen weichen musste – vermutlich zum Glück der Straße, denn unter der doch etwas rustikalen alten Adresse hätten sich italoschicke Firmen wie Max Mara, Armani oder Furla kaum hier niedergelassen. — Texte : Matthias Koth-Markgraf — Fotos: Christian Hacker Herbst 2014 MQ — 21


EINKAUFEN

Die MQ LabelSerie (Folge 2) Paris, Mailand, München: Jede dieser drei Metropolen steht für europäische Eleganz, grandiose Architektur und stilvolle Mode. Auch in dieser Ausgabe porträtiert MQ wieder drei exklusive

Weltmarken: Dior, Etro und Oska.

Eine Legende der Duftwelt: Miss Dior – Le Parfum (oben) gibt es bei Douglas ab 89 Euro. Im Müncher Shop der Kultmarke finden sich Accessoires und High Fashion

Die Entdeckung der Sinnlichkeit: Christian Dior

Dior, der Sohn eines Industriemagnaten aus Granville, hat seinen Weg von der Diplomatie über die Kunst hin zur Mode gefunden: Mit einem abgeschlossenen Politikstudium im Rücken eröffnete er zunächst eine Kunstgalerie in Paris. Nach dem Bankrott des Vaters bestritt er sein Auskommen als Mode2 2 — MQ Herbst 2014

zeichner bei der Zeitung Le Figaro Illustré. Diese ersten Schritte in die Pariser Modewelt setzte der inzwischen 33-jährige, ein wenig introvertierte Dior 1938 als Designer fort. Er entwarf Modelle für bekannte Häuser wie Piguet und Lucien Lelong, bis ihm sein Freund, der „Baumwollkönig“ Marcel Boussac 1946 das Angebot machte,

die kreative Leitung des Hau­ses Philippe et Gaston zu übernehmen. Dior akzeptierte zwar die Zusammenarbeit, überzeugte Boussac aber, sein Geld lieber in ein neues ModeUnternehmen zu investieren, das in der Avenue Montaigne Nummer 30 unter dem Namen Christian Dior entstehen sollte. Bereits am 12. Februar 1947 präsentierte er in seinem Atelier die erste Damenkollek­ tion – Carmel Snow, Chefredakteurin bei Harper’s Bazaar, lobte: „Mein lieber Christian, Ihre Kleider kreieren einen richtigen New Look!“ Dior hatte etwas für die Zeit Neues erfunden, die Sinnlichkeit der weiblichen Formen. Seine Mode war nicht praktisch, sie war elegant und chic – der Kontrapunkt zu Chanels strenger Eman­zi­ pation. Dazu passte der verspielt romantische Duft Miss Dior, den er noch im selben Jahr vorstellte und den es bis heute gibt. Düfte, Kosmetika und Schmuck gehören neben der Mode zu den bekanntesten Produkten unter dem Label Dior.


Oska-Frauen wirken cool, feminin und erwachsen souverän

Das Unternehmen hat die Pleite und den Verkauf in den Siebzigerjahren überwunden, ebenso die Eskapaden des langjährigen Chefdesigners John Galliano. Heute prägt Raf Simons mit seinem akzentuierten Look den Stil des Hauses. In München in der Maximilianstraße 18, dior.com.

Der Bibliophile: Etro

Die Inkarnation von gutem Geschmack: Etros Farbwelt zieht sich vom Shop-Design bis hin zu den edlen Schals und Tüchern

So klar wie die Inneneinrichtung, so quicklebendig die Mode: OSKA zieht Frauen irgendwie magisch an

Ausgerechnet 1968, als viele Intellektuelle und Erben der Eliten in Europa nach einem gesellschaftlichen Umbruch suchten, begründete Gerolamo „Gimmo“ Etro eine Mode-Revolution. Das Neue daran war die Verschmelzung von traditionellen Mustern und Formen, die der damals 28-Jährige auf seinen Reisen durch alle Welt gesammelt hatte, mit moderner Kunst. Etro erfand eine Handschrift, in der seine Fans ihre Sehnsucht nach der Ferne ebenso erfüllt finden wie ihr Verlangen nach Inspiration. Legendär ist Etros hauseigene Bibliothek, mit der er seine Kinder nachhaltig beeindruckte und ebenfalls für Reisen und Bildung begeisterte. Die 22 Duftkreationen des Hauses, wie das mystische „Messe de Minuit“, gehören zu den au-

ßergewöhnlichsten Kompositionen der Parfumeurskunst, die Home-Accessoires gelten als Schmuckstücke des Wohlbefindens. Etro hat alle Bereiche des Lebens mit seinem Esprit erreicht. Vor allem aber bereichert das Haus die Modewelt mit Kollektionen. Die Hauptlinie für Herren verantwortet heute Sohn Kean Etro, das Pendant für die Damen seine Schwester Veronica. Ihr Bruder Ippolito leitete bis März 2014 die wirtschaftlichen Geschicke des Unternehmens, während sich der Vierte im Bunde, Jacopo, weiterhin um Lederwaren und Stoffe kümmert. Seit 1984 wird das farbige Paisley-Muster als Markenzeichen für Etro-Stoffe auch auf Taschen geführt. Immer wieder taucht es als Leitmotiv in der handwerklich gefertigten Bekleidung auf, so dass jedes Stück nicht nur Mode, son­dern ein zeitloses Stück Indi­ vidualität darstellt. Auch wenn die Silhouette in der aktuellen Kollektion besonders leicht und fließend erscheint, verraten bestickter Samt, Seiden

mit Paisley-Print und traditioneller Tweed, das die Grundidee von Gründer Gimmo Etro immer erhalten bleibt. Erhältlich sind die Produkte des Familienunternehmens derzeit in rund 200 Bou­ tiquen weltweit, unter anderem in der Münchner Maximilianstraße 11, etro.com.

Eine Modestory aus München: OSKA

Mit seinem positiven und entspannten Lebensgefühl hat das Münchner Label OSKA in nur 16 Jahren starke Frauen von Finnland bis Australien überzeugt. Darunter so einzigartige Stilikonen wie Judy Dench, Kathleen Turner und Catherine Deneuve. Das Geheimnis der Mode, die von Chefdesignerin Stefanie Schmitz gestaltet wird, liest sich in der Selbstbeschreibung der Marke recht simpel: Lieblingsteile mit interessantem Griff, lässig, saisonübergreifend. In der Arbeitsweise von Stefanie Schmitz schlägt sich das ganz greifbar nieder: „Mich interessiert, wie die Frau lebt, die OSKA trägt, was ihr wichtig ist und was sie ausstrahlen möchte.“ Das zeigt sich in eleganten aber anschmiegsamen Formen und pflegeleichten Qualitätsstoffen, die jedem Tag gewachsen sind. Moderne Frauen maskieren sich eben nicht gerne. Sie wollen ihre Persönlichkeit zeigen und sich im selbst definierten Maß präsentieren. Die Mode von OSKA nimmt sich dabei in herrlich weichen Materialien und Naturfarben zurück, um den Charakter ihrer Trägerin zu unterstreichen. Der Münchner Flagship Store liegt in den Fünf Höfen, Maffeistraße 6, oska.de. — Matthias Koth-Markgraf Herbst 2014 MQ — 2 3


Essen &Trinken

MQ Tipp Prinz Myshkin Garden

Menzinger Straße 103 (Nymphenburg) Tel. 8 11 10 01 · Lunch Mo–Sa 12–14:30 Uhr, Dinner Mo–Sa 18–22, So 12–22 Uhr prinzmyshkin.com Natürlich ist die Zeit längst vorbei, in der vegetarische Restaurants die Atmosphäre einer WGKüche konservieren wollten. Aber dass eines, wie im Falle des Prinz Myshkin Garden, ein richtig hübsches Design-Projekt darstellt, ist dann doch überraschend. Torsten Blüher betreibt das Prinz Myshkin in der Innenstadt seit einer gefühlten Ewigkeit, im Sommer hat er sich mit der Eröffnung des Hotels und Restaurants im Villenviertel Nymphenburgs einen Traum erfüllt. Der Gastraum ist pavillonhaft halbrund, das Interieur skandinavisch schlicht. Viel Licht fällt durch die Rundumverglasung ins Innere, der Garten ist auch an milden Herbsttagen einladend. Eine außergewöhnliche Architektur, die sympa24 — MQ Herbst 2014

thisch und leger inszeniert ist. Das ist beim Essen ganz ähnlich. Vegetarische und vegane Gerichte werden hier auf eine Art komponiert, die sich gastronomisch nach oben orientiert. Die Vorspeise Ziegenkäse im Brickteig mit Fenchel zum Beispiel. Ein Salat mit herrlichem Dressing und feinem reifen, nicht zu fetten Ziegenkäse. Der geraspelte Fenchel ist mit Zitrone und Trüffelöl angemacht und verleiht dem Gericht einen tollen Kontrast. Überraschend, kreativ und auf hohen kulinarischen Niveau: so sieht zeitgemäße vegetarische Küche aus. Das Petersilien-Graupen-Risotto mit gebratenen Pilzen und Sellerieschaum als Hauptgang ist ebenso perfekt zubereitet, die Graupen optimal bissfest, den Pilzen fehlt ein wenig Raffinesse, aber insgesamt ein überzeugendes Gericht, wie auch das Gesamtkonzept des Restaurant. Es weht ein Hauch Romantik durch den Raum, wie wenn sich kulinarische Träume erfüllen. — ao

Schlichtes aber hochwertiges Design kennzeichnet das vegetarische Prinz Myshkin Garden


MEIN LIEBLINGSGERICHT (3)

vom Restaurant „St. Emmeramsmühle“ in Oberföhring 3 FRAGEN AN …

Sascha Weithmann Souschef im wieder­ eröffneten FrankenRestaurant „Alter Hof“

Fränkische Schäuferle Als gebürtiger Nürnberger dachte ich lange, das urfränkische Schäuferle (krosser Braten von der Schweineschulter) in allen Variationen zu kennen. Umso beachtlicher, dass ich erst nach München ziehen musste, um dessen wohl raffinierteste und schmackhafteste Umsetzung serviert zu bekommen. Nicht nur,

dass den Emmerams-Köchen das Fleisch immer wieder grandios saf­t ig gelingt. Für ihre gerösteten Breznknödel lasse ich alle „rohen Kniidla“ aus Franken links lie­ gen. Eingetunkt in die kräf­ tige Triumphator-Biersoße entfaltet die resche Beilage ein Geschmacks­ volumen, das sie zum Opus Magnum macht. So überzeugt man selbst „einge­ fleischte“ Traditionalisten! —MKM St. Emmeram 41 · Tel. 95 39 71 Mo–Sa 11:00–1:00, So ab 10:00

Welches ist Ihre herausragende fränkische Spezialität? Das ist die fränkische Königsmahl­ zeit: das Schäufele, also die Schwei­ ne­s chulter auf Dunkelbierjus mit Krautsalat und Kartoffelknödel. Alles original wie in Franken.

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Und der teuerste Frankenwein? Der Cuvée Rot Rudolf Fürst Parzival trocken 2012 für 64 Euro, eine Komposition aus den Rebsorten Spätburgunder, Domina und Cabernet Dorsa, 12 Monate lang im Barriquefass ausgebaut.

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Sind Sie denn selber Franke? Ich bin zwar nicht direkt im Fran­k enland geboren, aber voll in der fränkischen Küche zuhause.  — FO

Alter Hof 3 · Tel. 24 24 37 33 Mo–Sa 11:30–23:00 restaurant-alter-hof.de

Hochreiter’s Steirer am Markt

Dreifaltigkeitspl. 4 Mo–Sa 10–1 Uhr Tel. 24 24 37 33 steirer-am-markt.de

Ein paar Schritte vom Viktualienmarkt ent­ fernt, will seit Mai ein steirisches Gast­ haus in Münchens Gastronomieszene reüssieren. Mit feiner Kost vornehmlich aus der Steiermark, dem „grünen Herzen“ Ös­ terreichs, was sich auch in der Einrich­ tung widerspiegelt. Klar gestalteter Mi­ nimalismus trifft auf Rustikales, Naturholz

auf Tannengrün. Stil­ sicherheit beweisen die Wirte Werner und Dieter Hochrei­ ter, wenn es ums ös­ terreichische Spei­ senangebot geht. Da dürfen Frittatensup­ pe, gebratene Blut­ wurst, knuspriges Backhendl, buttriges Wiener Schnitzel, zarter Tafelspitz vom Almochsen oder Ma­ rillenknödel natür­ lich nicht fehlen. Be­ gleitet werden die Spezialitäten von den Weinen: 120 Etiket­ ten stehen zur Aus­ wahl, Qualitätstrop­ fen von meist stei­

rischer Provenienz. An schönen Herbst­ tagen draußen auf der Terrasse in der Sonne einen Sauvig­ non blanc, Morillon, Gelben Muskateller oder Welsch­riesling zu genießen und da­ bei dem bunten Trei­ ben auf dem Markt zuzuschauen, ist noch einmal Entspannung pur, bevor der Winter Einzug hält. —TW

Herbst 2014 MQ — 2 5


ESSEN & TRINKEN

Der Küchen-Spion zu Besuch im „Les Deux“

Charakter mal zwei Zwei Asse trumpfen auf: Fabrice Kieffer und Johann Rappenglück ergänzen sich als Team perfekt

Wie die Spitze ihres Gebäudes ragen der Maître und der Koch aus dem weiten Feld der innerstädtischen Gastronomie heraus. Weil sie etwas gewagt haben, weil sie absolute Perfektionisten sind und weil es ihnen gelingt, klassisch-gehobene Gourmetküche in die Jetztzeit zu transferieren. Die Voraussetzungen dafür waren von Beginn an ausgezeichnet: Fabrice Kieffer ist einer der meist dekorierten Sommeliers und Maîtres des Landes. 18 Jahre hat er im zuerst Drei-Sterne- und zuletzt Zwei-Sterne-Restaurant bei Heinz Winkler in Aschau gewirkt. Zehn Jahre davon war Johann Rappenglück Küchenchef, übrigens der jüngste in einem Drei2 6 — MQ Herbst 2014

Sterner überhaupt. Zwei Typen, die Perfektion gewohnt sind und die sich der Hochküche ver­ schrieben haben. „Aber wir wollten hier nicht einen Tempel etablieren, sondern ein legeres Restaurant auf gutem Niveau, in dem sich jeder wohlfühlt und das den Geist dieser kosmopolitischen Stadt widerspiegelt“, erklärt der Elsässer Kieffer in herrlich französisch angehauch­ tem Deutsch. Überhaupt Kieffer. Gäbe es eine Definition für einen charmanten und nonchalanten Maître, man müsste sein Porträt daneben stellen. Ein

STERNE- GASTRONOMIE IN MÜNCHEN

Aktuell führt der Guide Michelin zwölf SterneRestaurants im Stadtgebiet München - zwei 2-Sterner und zehn 1-Sterner. Hans Haas' Tantris und Diethard Urbanskys Restaurant im Dallmayr bilden die kulinarische Speerspitze – und das schon seit Jahren. Die neuerliche Entwicklung ist erfreulich. Das Les Deux, das EssZimmer und Geisels Werneckhof haben ihren Stern erst in diesem Jahr erhalten. Wir sind gespannt auf die Vergabe im Guide 2015, vielleicht mit weiteren Sterneköchen in München – oder etwa dem zweiten für das Les Deux?

Candle-Light-Dinner nennt er stilvoll „Tête-à-Tête“ und ein Glas Cham­pagner serviert er mit dem entwaffnenden Savoir Vivre des Top-Sommeliers. Gerne wird er als „James Bond“ der Gastronomie bezeichnet. Allerdings kann Kieffer die 500 Positionen der Weinkarte im Les Deux en detail erklären, entwickelt die Gerichte zusammen mit Rappen­glück und wurde 2013 erneut zum Maître des Jah­ res gekürt. Dagegen kann der britische Top-Agent, zumindest kulinarisch, einpacken.

Die Zwei als Konzept: Zwei Köpfe, zwei Ebenen, zwei Philosophien Rappenglück ist deutlich jünger als Kieffer, aber ebenso erfolgsgewöhnt. Er ist auf eine sym­pathische Art selbstbewusst, humorvoll und bescheiden. Er beschreibt seine Küchenphilosophie als „Spiel aus französischen, mediterranen und japanischen Aromen.“ In der Brasserie im Untergeschoss gibt es Flammkuchen, Burger oder das viel gerühmte Tartar für Mittagesser, Stadtbummler und Neugierige. Oben, in der Beletage, zeigt Rappenglück,

Fotos: Markus Kehl

Schon von außen betrachtet, ist klar, dass es sich bei dem Les Deux um etwas Besonderes handeln muss. Die spitz zulaufende Fassade der ersten Etage des Gebäudes wirkt wahlweise wie ein mitten im Schäfflerhof verirrtes Raumschiff oder eine angelandete Yacht. Architektur, die auffällt und wirkt. Und die perfekt zu Fabrice Kieffer und Johann Rappenglück passt. Seit Oktober 2012 betreiben die Beiden das Les Deux, im ver­ gangenen Jahr haben sie ihren ersten Michelin-Stern geerntet.


Rappenglück ist ein Teamplayer in der Küche

Präzision, Raffinesse, Kreativität – Rappenglück schöpft trotz seines jungen Alters bereits aus einem erstaunlichen Fundus kulinarischer Ideen

LES DEUX

Maffeistraße 3a (Schäfflerhof ), Tel. 7 10 40 73 73, lesdeux-muc.de

warum er den Stern mehr als verdient hat. Grandios die Vorspeise „Gebratene Entenleber, Rote Bete, Ziegenkäse, BabyAal“. Das Aromenspiel zwischen Roter Bete, weich-opulenter Entenleber und den Räucher­ aromen des Aals ist famos. Da­ zu serviert Kieffer einen Gewürztraminer aus dem eigenen Familien-Weingut. Es ist die gelungene Kom­ bination aus Spannung und Har­monie, aus Experimentierfreude und überragendem Basiskön­nen, die das Les Deux in allen Belangen auszeichnen. Filigran, geschmacksintensiv, produktorientiert – jeder Teller ist eine Reise in aufregende Geschmackswelten. Und in dem

Stilvoll, ohne dabei steif zu sein. Das Les Deux verknüpft Gourmetküche mit dem Lebensgefühl von Großstädtern

Moment, wenn der Gast Rappenglücks Soßen kostet, weiß er, dass hier alles stimmt. Ob seine Intuition als Koch oder seine Jahre in Drei-Sterne-Restaurants verantwortlich sind, wissen wir nicht. Fest steht: Die umwerfenden Jus suchen definitiv ihresgleichen. Das Les Deux ist ein Ort der Leidenschaft, den sich zwei Profis gewünscht und ermöglicht haben. Beide haben Spaß am Niveau und laden ihre Gäste dazu ein, daran teilzu­ haben. Natürlich hat das seinen Preis, aber dafür darf man einen Abend lang nicht nur Sterne-Gastronomie genießen, sondern in die wunderbare Welt zweier Pro­dukt-Afficiona­ dos eintauchen, die zu begeistern und zu überzeugen wissen. „Essen und Wein müssen mit­ einander eine Ehe eingehen“, sagt Kieffer. Recht hat er. Das gilt nicht nur für Glas und Teller, sondern vor allem für die Menschen dahinter. Und da hat das Les Deux gegenüber Anderen mindestens einen Stern Vorsprung.  — Alexander otto Herbst 2014 MQ — 2 7


ESSEN & TRINKEN

Schon seit 1895 bürgt Alois Dallmayr mit seinem Namen für edle Speisen und kulinarischen Genuss

Wo der feine D Geschmack zu Hause ist Thomas Winzker hat für MQ die Feinkostmärkte von Dallmayr und Käfer besucht und dabei eine Fülle an Entdeckungen gemacht. Fotos: Christian Hacker 2 8 — MQ Herbst 2014

ie beiden Handelshäuser sind Münchens Feinkost-Aushängeschilder, einzigartig in der Stadt, in Deutschland, ja vermutlich in ganz Europa. Beide vermitteln Lebenskultur und kulinarischen Feinsinn auf höchstem Niveau, beide bieten absolute Premiumqualität und ein überreiches Sortiment, beide garantieren ein Einkaufserlebnis der ganz besonderen Art. Und doch sind beide Delikatessläden nicht verwechsel­ bar. Denn so groß ihre Gemeinsam­ keiten naturgemäß sind: Es gibt interessante Unterschiede zu entdecken.

DER DALLMAYR GroßeTradition mit persönlicher Handschrift

Betritt man das von Marmorsäulen getragene Ladengewölbe, taucht man in eine andere Welt ein, eine Welt der


... feinste Schinkensorten oder ein Stück vom Fränkischen Urlaib: bei Dallmayr lacht das Herz des Feinschmeckers

Ob besondere Lachsspezialitäten, hauchdünn geschnitten, knackfrisches Gemüse und Obst, Eingemachtes wie von Großmutter, ...

Sinne: Wer kennt ihn nicht, den steinernen Puttenbrunnen, in dem sich Flusskrebse tummeln? Seit Ewigkeiten ist er Sinnbild höchster Kulinarik, und Generationen von Feinschmeckern warfen schon neugierige Blicke hinein. Hirschgeweihe zieren die Wände, überall offerieren die verschiedenen Verkaufstheken die kulinarischen Genüsse der Welt, bunte Obst- und Gemüseauslagen und das kalte Büffet mit Pasteten und Salaten sind ein erster Blickfang. Wie auch die Verkäuferinnen in ihren blauen Kleidern und weißen Schürzen, die genauso typisch sind für den Dallmayr wie die reich stuckierte Außenfassade in Gelb und Weiß. Bis zu 10.000 Besucher können an einem Samstag schon mal hereinkommen, erzählt Sunny Randlkofer, Leiterin des Pressebüros und Mitglied der Randlkofer-Familie, die den Dallmayr seit Generationen führt. Um den Andrang etwas zu entzerren, wurde ganz

A LO I S D A L L M AY R

Ahnherren des Ladens sind (um 1700) Christian Reitter und 1870 Alois Dallmayr. 1895 wurde das Handelsgeschäft an Anton Randl­ kofer verkauft, dessen Witwe The­ rese das Geschäft zu einem der florierendsten Delikatesshäuser Europas ausbaute, während Kon­ rad W. Wille 1933 mit dem Aufbau des Kaffeegeschäfts den Namen Dallmayr zum Markenbegriff mach­ te. Im 2. Weltkrieg wurde das Stammhaus restlos zerstört, die glanzvolle Fassade aber 1953 ori­ ginalgetreu wieder aufgebaut. Seit 1977 führen Georg Randlkofer und Wolfgang Wille das Unternehmen. Dienerstr. 14–15 · Mo-Sa 9.30– 19 Uhr · dallmayr.de

neu ein Express-Service eingerichtet. Hier kann der Kunde rund um die Uhr online bestellen und bekommt die Ware – auch sämtliche Frischeprodukte – in derselben Qualität wie beim eigenen Einkauf geliefert. Denn keines der Produkte ist vorportioniert, vielmehr wird das Bestellte an den Theken einzeln eingepackt. 8500 Artikel umfasst die Produktliste, alles, was Feinschmeckerherzen begehren, gibt es. Und 90% des Sortiments sind so nur bei Dall­mayr erhältlich, darauf ist man besonders stolz. Vieles von dem, was in den 18 Abteilungen präsentiert wird, kommt aus der eigenen Metzgerei, der Confiserie und aus der Produktionsküche mit 70 Köchen – auch hier verarbeitet man nur die besten Materialien. Die hohe Qua­ lität hat natürlich ihren Preis, so Sunny Randlkofer, doch die Kundschaft sei bereit, dafür zu zahlen. Denn nicht vergessen dürfe man, dass dadurch → Herbst 2014 MQ — 2 9


ESSEN & TRINKEN

→ auch Klein- und Kleinst­erzeuger mit ihrem nachhaltigen Wirtschaften unterstützt werden, und das weltweit. Zuständig für das Warenangebot ist Einkaufsleiter Stefan Weiß, der schon seit bald vierzig Jahren hier arbeitet. Damit die Verkäufer auch genau wissen, was sie feilbieten, organisiert er zweimal pro Woche Verkostungen, bei denen sich auch Senior Georg Randlkofer die regelmäßige Teilnahme nicht nehmen lässt.

Nach alter Zarenhofrezeptur

Die Abteilungen strahlen noch die Ruhe und das Flair der sogenannten „guten alten Zeit“ aus. So auch die Fischtheke, wo neben Frischfang (natürlich auf Eis gebettet) und dem Klassiker Bouillabaisse auch Ausgefallenes wie VintageSardinen 2012 in Dosen angeboten wer­ den – die von 2011 waren bei unserem Besuch schon ausverkauft. Der Renner ist aber die Spezialtheke mit acht Sorten irischen oder schottischen Lachs, den eigens geschultes Personal meister­ lich von Hand hauchdünn aufschneidet: mal aus der Manufaktur eines Ehepaares nach alter Zarenhof-Rezeptur exklu­ siv für Dallmayr geräuchert, mal passend zur Kaffeekompetenz des Hauses mit feinsten Arabica-Bohnen gebeizt. An der Käsetheke mit 150 unterschiedlichen Sorten vornehmlich aus Italien, Frankreich und Bayern beeindruckt vor allem der gewaltige Gorgonzola dolce, der frisch aus einem Zwölf-

Der Marillenlikör stammt aus der Wachau, die köstlichen Crème-Charlotten fertigt Dallmayr in hauseigener Patisserie

kilo-Fass heraus portioniert wird. Aber auch der mit Trüffelcreme gefüllte Brie aus eigener Herstellung ist eine Delikatesse. Verantwortlich für die Käseauswahl sind hauseigene Affineure, stets auf der Suche nach neuen Raritäten.

Frankenlaib und Bauernspeck

Der Hit in der Brotabteilung ist der sechs Kilo schwere Fränkische Urlaib, den Deutschlands älteste Bäckerei jeden Mittwoch liefert. Da warten die Leute immer schon drauf, sagen die Ver­ käuferinnen. So wie sie auch auf be-

stimmte Produkte der Schinkentheke warten, allem voran auf einen ganz bestimmten Bergbauernspeck aus dem Südtiroler Brixental, der alljährlich auf zehn bis fünfzehn Schlegel limitiert ist und in der Weihnachtszeit angeliefert wird. Besonderheiten sind aber auch der Holsteiner Katenschinken von einem mehrere Generationen alten Familienbetrieb oder der Schinken vom ungarischen Wollschwein. Von Weltklasse bei Dallmayr sind die Wiener Würstchen, die Weißwürste wie auch der Leberkäs. Dazu ein Klecks selbst-

Täglich Business Lunch Neueröffnung 9/2014 Showküche & Sommerterrasse lockere & gemütliche Atmosphäre regionale & saisonale Speisen spannende & vielseitige Weine Weinwirtschaft lounge · restaurant Nymphenburger Str. 136 · 80636 München Tel. +49 89 540227-136 · www.muenchen.arcona.de Öffnungszeiten: täglich von 7.00 bis 24.00 Uhr


kreierter Gourmetsenf aus dem Steinguttöpfchen, in dem noch die Körner knacken, und fer­tig ist eine köstliche Brotzeit. Auch einfache Dinge können eben Luxus sein. In der Hinsicht bietet auch die Fleischtheke so einiges: Das LaugenRind von den Almwiesen des Südtiroler Ultentals, eine beinahe ausgestorbene kleinwüchsige Rasse, das Bio-Kotelett vom Apfelschwein, das auf den Streuobstwiesen des Havellandes aufwächst, feinstes Charolais aus Frankreich, oder die zwei Zungenbrecher aus Galizien: die Txistorra-Bratwurst mit Paprika und Knoblauch und das perfekt marmo­ rierte Txagitxu-Entrecôte von einer Rinderrasse, die bis zu achtzehn Jahre auf der Weide steht.

Schokolade Gran Cru

Süße Hochgenüsse bietet die Pâtisserie: Kunstvoll dekorierte Crème-Charlotten oder Macarons aus Belgien reihen sich in den Vitrinen auf, während in der Confiserie nebenan die neu ins Sor­ti­ ment aufgenommenen Gran Cru Jahrgangsschokoladen auf Liebhaber war­ ten. Wie die über 70 unterschiedlichen hausgefertigten Pralinen, mal mit Lavendel, mit Cassis, Szechuanpfeffer, Zirbenschnaps oder Muskatblüte. Auch allerlei Gläser mit süßen Brotaufstrichen reihen sich in den Regalen, Nusscremes mit 59% Fruchtanteil aus eigener Herstellung, Marillenmarmelade aus Österreich, oder monoflorale Jahrgangshonige, darunter Sor­ten wie „Löwenzahn“, „Erika“ und „Süßklee“. Sie liefert ein Nomadenimker, der mit seinem Bienenvolk durch die schönsten Landschaften Italiens zieht.

Kaffee & Tee sind die Klassiker

Von nebenan zieht köstlicher Duft herüber, von frisch gemahlenem Kaffee, abgewogen an einer alten Balkenwaage. Seit 50 Jahren ist Kaffee Dallmayrs berühmtestes Produkt – so lange gibt es schon den Hausklassiker Prodomo. 45.000 Tonnen jährlich röstet Dallmayr, insgesamt sechzehn Typen, unterteilt in Haus-Blends, Selektionen, Raritäten und Gran Crus. Und stets kommt Neu-

es hinzu, wie ganz aktuell der mexikanische Biokaffee Tierra Nueva. Nicht minder berühmt ist die Teeabteilung vis-à-vis: Auch hier sind Mischungen oder reine Sorten in hand­ be­malten Nymphenburger PorzellanTeevasen verwahrt. Seit Generationen schon ein Renner ist die Nº 13, ein First Flush aus Darjeeling, oder die Nº 21, Second Flush Darjeeling – beide nach der Reihenfolge benannt, in der die Tee­ sorten einst ins Haus kamen. Besonders exklusiv ist der immer schnell aus­ verkaufte „Flugtee“, ein Darjeeling First Flush mit unnachahmlich blumiger Frische, weil er zur Erntezeit im April direkt aus Indien eingeflogen wird.

Weine aus der Alten Welt

Eine bemerkenswerte Auswahl verspricht auch die Weinsektion mit eindrucksvollen 1500 Positionen, vor­nehm­ lich aus der Alten, ein wenig auch aus der Neuen Welt. Um die Exklusivität zu wahren, erklärt uns Abteilungsleiter Mathias Kunisch, gibt es jedes Jahr ein ganz spezielles Angebot: „Pour ma gueule“ ist die Sonderedition eines besonderen Weines, den die Winzer tradi­ tionell für den eigenen Bedarf reservie­ ren. Doch Chef­ein­käu­fer Stefan Weiß gelingt es, dank Überredungskunst und großen Vertrauens, einer der Kellereien, egal ob etabliert oder noch unbekannt, ein Fass der raren Edeltropfen abzuluchsen. Doch müssen Interessenten schnell zugreifen: Die PMG-Weine sind streng limitiert, der Verkauf pro Kunde beschränkt auf eine Flasche. Soweit unser Besuch in der Innenstadt, jetzt geht es nach Bogenhausen zum ...

Verkaufsräume. Rund 6000 Produkte, zum größten Teil Frischwaren, werden in vierzehn verschiedenen Abteilungen präsentiert. Auch Grundnahrungsmittel wie Mehl, Milch oder Zucker kauft die Klientel hier ein, von der zwei Drittel Stammkunden sind, wie Ladenleiter Mario Stock berichtet. Den Rest trägt das Liefergeschäft zum Umsatz bei, sogar Russen, Chinesen oder Araber, lassen sich ihre Bestellungen ins ferne Aus­ land schicken. Sightseeing-Touristen allerdings findet man bei Käfer kaum, dazu ist die Lage zu innenstadtfern. Und so geht es in den Räumlichkei­ ten erfreulich entspannt zu. Vormittags kommen die Hausfrauen oder die Privatköche, nachmittags Mütter mit Kind und die jüngeren Leute. Diese vermehrt ins Haus zu locken, ihnen die Scheu vor der Genusswelt zu nehmen, darauf will man in Zukunft vermehrt setzen. Entsprechend wird die Bäckerei am Eingang zusätzlich zu den 50 angebotenen Brotsorten mit Kaffee- und →

FEINKOST KÄFER Eine Genusswelt für sich

Gleich beim Betreten des Feinkosthauses mit seiner markanten Bogenhauser Bürgerhausfassade empfängt den Besucher Duft von frischem Brot und süßem Gebäck, der Eingangsbereich mit seinen großen Fenstern wirkt offen und einladend. Über zwei Etagen im Erdgeschoss und im Souterrain erstrecken sich die

Der besondere Stolz im Hause Käfer ist der spezielle Humidor für edle Schinkenwaren wie Pata Negra Balotto

Herbst 2014 MQ — 31


ESSEN & TRINKEN

Bei Käfer gibt es 50 Brot- und Pralinensorten, und auch das Angebot der Fleischtheke mit dry aged Spezialitäten ist sensationell

In der Fischabteilung kann man sich die Carabineros gleich vor Ort zubereiten lassen. Und die Käseabteilung prunkt mit über 400 Sorten

→ Sandwich-Offerten erweitert, und auch die gesamte Produktpalette passt sich der heutigen Zeit an: kleinere Portionen, preisgünstige Haus­marken für den Einstieg, hübsche Verpackungen, mehr Fisch, exotisches Gemüse und Obst, eine verstärkte Berück­sichti­gung von Moden wie dem Kobe-Rind, aber auch ein besonderer Augenmerk auf Nachhaltigkeit der Produkte. Natürlich bleiben auch die Klas­si­ ker wie Gänsestopfleber, Kaviar oder bestimmte Weinraritäten fürs Geschäft wichtig. Und dass dem Hause Transparenz über alles geht, beweisen die offenen Küchen, die übers Haus verteilt sind: Alles, was an Hausge­machtem in den Vitrinen feilgeboten wird, wird dort vor den Augen aller hergestellt.

Marktatmosphäre mit Flair

Offenheit und ein ganz besonderes Flair strahlt auch die Obst- und Gemüseabteilung aus: Marktatmosphäre herrscht 3 2 — MQ Herbst 2014

hier, auf Theken wird bewusst verzichtet. Die Ware, die zweimal wöchentlich aus Paris vom weltbekannten RungisGroßmarkt kommt, präsentiert sich appetitlich in Körben und Körbchen: Honigtomaten, Ochsenherzen, Wildfenchel, essbare Blüten, allerlei Exoten­ früchte sind nur ein paar Beispiele aus dem überreichen Angebot. Die Krönung aber wird die bepflanzte und für jedermann zugängliche Terrasse sein, auf der ab nächstem Jahr Tomaten und Kräuter gezüchtet und geerntet werden. Viel Frisches auch in der Fischabteilung: 90 Prozent der Ware ist Wildfang, der mittwochs und freitags direkt aus Paris, der großen Drehscheibe für das Meeresgetier, geliefert, darunter geräucherter Sockeye Wildlachs, Meeresspinnen oder Bottarga. Dienstags und donnerstags kommt Regionales wie Renken, Lachsforellen oder Flusskrebse aus bayerischen Gewässern in die Prinzregentenstraße.

Reiferaum und Humidor

Ins Schwärmen gerät Florian Achmann, Herr über die Fleisch- und Wurstwarentheke, wenn er von seinem Metier spricht. Im verglasten, speziell entfeuchteten Reiferaum hängt bei 0°C und bis zu drei Monate lang das dry aged meat ohne Hormone und Antibiotika: Kobe aus Japan, Wagyu aus Aus­ tralien, Bistecca Fiorentina vom Chianina-Rind, Wildbison aus Kanada, Black Angus von den Creekstonefarms aus Kansas oder vom Ederhof aus Ober­ bayern. Auch das Geflügel weist ausschließlich Premiumqualität auf. Ob Perlhuhn, Wachtel, Taube, Bresseoder Schwarzfußhuhn: Auch sie kommen zweimal die Woche aus Paris. Gleich daneben birgt ein SchinkenHumidor eine wahre Kostbarkeit, die alle sonst angebotenen, lange gereiften Schinken in den Schatten stellt: Es ist der Pata Negra Balotta, 36 Monate gereifter Jamon iberico, vom Knochen


Ein ganz besonderes Marktgefühl stellt sich ein beim Einkauf in der Obstund Gemüseabteilung

geschnitten. Er stammt vom dreimal mit Eicheln gemästeten Schwarzfußschwein, ist nur in sehr limitierten Mengen zu bekommen – und wird, was Wunder, wie Kaviar aufgewogen. Mit Enthusiasmus spricht auch Evelyn Wagner über ihre kostbaren „Babys“. Längst pensioniert kann sie es nicht lassen, in der Käseabteilung ihren Dienst zu tun. Die 400 Sorten, davon 80 Prozent Rohmilchkäse, zumeist aus Frankreich, kennt sie bestens, über jeden Einzelnen weiß sie Aufschlussreiches zu erzählen.

Confiserie mit Brüsseler Jugendstil

Begeisterung löst auch die Confiserie aus: Petits Fours, Charlotten, Tartes mit Früchten der Saison, Macarons aus Paris, Torrone-Sorten, der Sommerhit aus Italien, und 40 Spielarten Pralinen erfreuen das Auge – umso mehr, weil sie in Vitrinen ausgestellt sind, die

FEIN KOST K ÄFER

Den Grundstein legten Elsa und Paul Käfer im Jahr 1930 mit der Eröffnung eines „Kolonialwaren­ geschäftes mit Weinen, Likören und Flaschenbier“ in der Maxvor­ stadt. Bereits drei Jahre später zogen sie an die Prinzregenten­ straße. In den 60er Jahren über­ nahmen die Söhne Gerd und Hel­ mut Käfer das bereits etablierte Feinkostgeschäft und entwickel­ ten es zum Gourmettreff. Gerd Käfers Sohn Michael, seit 1988 in der Geschäftsleitung, ist seit 1995 alleiniger Gesellschafter des Fa­ milienunternehmens. · Prinzregenten­str. 73 · Mo–Do 9.30–20, Fr 9–20, Sa 8.30–16 Uhr · feinkost-kaefer.de F EI NKOS T KÄFE R

perfekt gerahmt sind vom JugendstilInterieur eines alten Brüsseler Schokoladengeschäfts.

Weine aus der Schatzkammer

Als ebenso stimmungsvoll erweist sich der Weinkeller. Er ist in unterschiedliche „Welten“ eingeteilt und umfasst auch eine Spirituosenwelt mit Gin- und Wodka-Raritäten, sowie eine Champagner-Grotte mit Dom Pérignon-Preziosen. Absolutes Glanzstück aber – und nur in Begleitung zu betreten – ist die „Schatzkammer“ mit den edelsten Weinen und den entsprechenden Preisen. Für Schnäppchenjäger sind dagegen die „Not-Perfect-Bottles“ gleich daneben ein echter Geheimtipp. Aufgrund von Füllstandund Etikettenfehlern lassen sich hier stark reduzierte noble Châteaux-Tropfen erstehen: Mouton-Rothschild, Margaux, Lafite, Pomerol und andere hochkarätige Tropfen. Herbst 2014 MQ — 3 3


Essen im Edelimbiss Jenseits von Donald, King und Pizzahütte gibt es in der Innenstadt für die schnelle Mahlzeit zwischen­durch eine Reihe wirklich guter Alternativen. Alexander Otto stellt die besten von ihnen vor.

Er ist ein Lieblingsimbiss der Deutschen und wird nur selten so form- und geschmacksvoll­ endet serviert wie im Cosmogrill – der Burger


ESSEN & TRINKEN

D

as Angebot an Imbissen, Snacks, Schnell­ restaurants und Frischetheken in der Innen­ stadt ist schier unüberschaubar. Aber gibt es auch gehobene, au­ ßergewöhnliche und leckere Im­ bisse mit besonderen Angebo­ ten? Edelimbisse, die sich wohl­ tuend von der Masse abheben? Ja, die gibt es. Für Ihren nächs­ ten Einkaufsbummel stellen wir Ihnen sieben kleine und schnel­ le Restaurants vor, die eine kuli­ narisch wertvolle Alternative zum Standard-Imbiss bieten.

Cosmogrill

Burger sind auch in München gerade in aller Munde. Und das ist durchaus wörtlich zu verste­ hen, angesichts der unzähligen Burgerläden, die in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden schie­ ßen. Im Cosmogrill schaut man dieser Entwicklung eher gelas­ sen zu, schließlich brät man dort bereits seit bald zehn Jahren fei­ nes Hack und hat sich mittler­ weile den Ruf eines Edelimbis­ ses erworben. Burger und edel? Und ob! Im Cosmogrill wird 100 Prozent Biorindfleisch und -ge­ flügel täglich frisch gewolft und so fein angerichtet, dass Chris­

toph Kiening und sein Team ihre Kreationen auch Gourmetbur­ ger nennen. Im Fall des WagyuTrüffelburger (15,50 Euro) trifft das voll ins Schwarze. Das ohne­ hin sensationelle Wagyu-Beef wird behutsam getrüffelt und be­ kommt eine Schmelzkäseschicht aus Brie aufgelegt, was zusam­ men mit der Sellerie-Remoulade einen Burgergeschmack ergibt, der seinesgleichen sucht. Das Hemdsärmelige eines ehrlichen Burger Joints und kulinarischer Anspruch treffen hier auf so fruchtbare Art auf­ einander, dass es sich in dem durch­gestylten Imbiss schon mal ein paar Minuten länger aus­ halten lässt, wenn es zu Stoßzei­ ten ein wenig eng wird und die Wartezeiten nicht mehr ganz dem Attribut Fast Food entspre­ chen. Die Nachbarschaft in der Maximilianstraße tut ihr übri­ ges, um mit zu Recht behaupten zu dürfen: Wenn schon Burger in geschmacklich kosmischen Dimensionen, dann so wie im Cosmogrill.

Im Cosmogrill stimmen Design des Ladens und Geschmack der Speisen Cosmo grill Maximilianstr. 10 cosmogrill.de

Timeout für Feinschmecker – die Lukullus Bar gibt ihrem Publikum nur vom Feinsten lukullus bar Dienerstr. 14–15 dallmayr.de/ delikatessenhaus/ lukullus-bar

wohl bekannteste Kaffee-Ver­ kaufstheke der Republik. Inmit­ ten dieses von Touristen, Neugie­ rigen und Stammkunden gepräg­ ten Trubels liegt die Lukullus Bar. Das Angebot orientiert sich an gehobener französischer Brasserieküche und hat von Aus­ tern über Kaviar bis hin zu Hum­ mer alles auf der Karte, was Gourmets und solchen, die das auch gerne wären, lieb und teuer ist. Die Qualität ist ausgezeich­ net, das Publikum auf seine Art einzigartig. Wer kann sich schon einen Imbiss aus Champagner, Austern und Kaviar leisten? Viel Schickeria tummelt sich dort um die Mittagszeit, es herrscht eine (angenehm) elitä­ re Stimmung. Als hätte man sich aus besseren Kreisen zu einem informellen Tête-à-Tête verabre­ det oder es würde eine Szene für die Fortsetzung von Kir Royal gedreht. Die Gillardeau-Austern sind vom Feinsten und kosten 4,70 Euro pro Stück, was durch­ aus angemessen ist. Der Knaller aber ist der Gourmetteller für zwei Personen (48 Euro), der aus einem ausgelösten Langusten­ schwanz, einem Royal Baltik Lachsfilet, gegrillten Riesengar­ nelen und verschiedenen ande­ ren Fischspezialitäten besteht. Wer noch edler „snacken“ will, be­stellt die Kaviar-Degustation →

Lukullus Bar

Der Dallmayr. Eines von Mün­ chens Lieblingskindern. Delika­ tessen im Überfluss, ein ZweiSterne-Restaurant im ersten Stock und die dank TV-Werbung Herbst 2014 MQ — 3 5


ESSEN & TRINKEN

→ für zwei Personen für 328 Euro. Immerhin mit Reiberdat­ schi und Crème Fraîche. Aber für einen Imbiss vielleicht dann doch ein wenig zu viel des Guten, oder besser gesagt, vom Besten.

La Taqueria Milagros

Für alle, die das überraschende Ende des Milagros am Viktua­ lienmarkt noch immer bedau­ ern: Kaum zehn Fußminuten weiter, hinter dem Isartor, hat sich mit dem La Taqueria die Imbissvariante des Mexikaners etabliert. Kein Wunder, denn nirgends wird die pikant-exoti­ sche mexikanische Küche au­ thentischer zelebriert als dort. Schon das Interieur allein macht gute Laune beim Pausensnack: Bunte Lampen, farbenfrohe Wandbemalungen und allerlei Krimskrams zeigen, dass das Team um Scott Myers seinen Ori­ ginalitätsanspruch ernst nimmt. Und tatsächlich: Mit dem Tex-Mex-Food von Franchisern und Ketten haben die Tacos und Co. hier nichts zu tun. Die Burritos etwa bestehen als Basis aus handgemachten Wei­ zentortillas, frischer Guacamole, Mousse von schwarzen Boh­ nen, Reis, Chili3 6 — MQ Herbst 2014

Kraut und typischen mexikani­ schen Kräutern wie Koriander. Als Füllung empfehlen wir unbedingt das Cochinita Pibil, ein stundenlang geschmortes Schweinefleisch, das mit Zitro­ nensaft mariniert ist und sen­ sationell schmeckt. Dazu trinkt man eine Agua Fresca, die haus­ gemachte Limonade, zum Bei­ spiel mit frischer Limone und Minze. Wer es noch authenti­ scher will, bestellt eine Horcha­ ta. Dieses Milchgetränk aus Reis, Zucker, Zimt und Vanille ist ein Klassiker in Mittelame­ rika und kann an kälteren Ta­ gen auch gerne heiß geordert werden. Was den Authentizitäts­ anspruch des La Taqueria nur noch mehr unterstreicht.

Vapiano

Ein Fast-Food-Konzept mit haus­ gemachten Nudeln, einer wech­ selnden Karte und frischen Kräutern an allen Tischen? Funk­tioniert! Wir verdanken dem Vapiano nicht nur den ers­ ten Kontakt mit brummenden kleinen Leuchtscheiben, die anzeigen, wann das Essen fertig ist, sondern eine wirkliche Alternative zu den üblichen Ver­ dächtigen der Schnellfutterei. Dabei ist es mithin anstrengend zu den üblichen Stoßzeiten am

Schneller als Speedy Gonzalez sollte man mittags in der Taqueria sein, sonst wird es an den bunten Plät­ zen schon mal eng L a Taqueria Mil agros Zweibrückenstr. 9 taqueria.de

Ein Franchise, das die Gäste glücklich macht – vor allem, wenn man im Vapiano Pasta isst vapiano Theatinerstr. 15 (in den 5 Höfen) vapiano.com

Mittag oder frühen Abend, da der Andrang gerade in der In­ nenstadtlage immens ist. Was immer wieder beein­ druckt ist die Qualität der Ge­ richte und die Kreativität des Konzeptes. Gerade die VapianoSpecials überzeugen dabei auf ganzer Linie. Das kann ein Klas­ siker wir Pasta alla puttanesca sein, oder die Pasta Delicata mit Rinderfilet, Salatherzen und Karotten in einer WeißweinSenf-Soße. Die Pizza soll auch lecker sein, aber ganz ehrlich: Nichts geht im Vapiano über die Pasta. Alles wird in offenen Küchen frisch zubereitet, das Design ist licht und freundlich, wohler hat man sich in einem mittlerweile international agie­ renden Unternehmen selten gefühlt. Der Beweis, dass Sys­ temgastronomie auch mit Herz funktioniert.

Le Buffet im Oberpollinger

Es gibt in der Innenstadt selbst zu Stoßzeiten am Samstagnach­ mittag sicherlich kein Schnell­ restaurant mit höherer Sitz­ platz-Garantie. Es gibt einen Indoor-Spielplatz für Kinder, ruhigere Vierertische in Nischen und natürlich die wundervolle Dachterrasse mit Blick über Münchens City. Keine Sorge: Aufgrund vielzähliger Heizpilze kann man sich dort auch im


Tolle Salat-Ideen, Nachholbedarf im Service - das Blattsalate zeigt uns seine zwei Seiten bl at tsal ate Schäfflerstr. 7 salatemuenchen.de

Herbst entspannt zurücklehnen und ein Päuschen genießen. Die große Versorgungs-Insel im Zentrum hält Dutzende von Wahlmöglichkeiten bereit: Pastagerichte, Pizza, eine Salatbar, täglich wechselnde Wok-Spezialitäten und bayerische Schmankerln – alle Stationen erlauben das Zusammenstellen der Komponenten nach persönlichem Gusto. Gerade die Wok-Gerichte sind wirklich gut und frisch zubereitet und mit rund 13 Euro fair bepreist. Nirgends ist der Weg vom Einkauf zur kulinarisch wertvollen Pause kürzer – einfach in den Aufzug steigen und genießen.

Foto: Kurzendörfer, Markus Kehl

Blattsalate

Das Konzept ist gut, die Gerichte sind es auch. Dieses Lokal hat seinen Ruf als gehobener Imbiss auf Salatbasis völlig verdient. Eine Mischung aus Blattsalaten bildet die Grundlage der Gerichte, die Vielfalt und Frische ist dabei bemerkenswert: Lollo Rosso, Lollo Bianco, Batavia, Eichblatt und viele andere tagesfrische Salate stehen zur Auswahl. Dazu kann nach An­ gebot und Herzenslust kombiniert werden. Zum Beispiel Mini-Fleischpflanzerl für jeden, der nicht auf Fleisch verzichten will, verschiedene Käsesorten, Wasabi-Cracker oder Mango­wür­ fel, die zusammen mit Parme-

sanhobeln und der hausgemachten Sizilia-Soße (Oli­venöl, Essig und Orangenabrieb) ganz ausgezeichnet schmecken. Die Salate kosten zwischen acht und zwölf Euro, und eigent­ lich ist dort alles, wie man es sich als Imbiss-Alternative nur wünschen kann. Wenn nicht der Service häufig hinter den eigenen Ansprüchen zurückbleiben würde. Auf Portalen wie TripAdvisor stehen einige bezeichnende Beispiele, wir selbst haben bei unserem zweiten Besuch eine Kostprobe der Unfreundlichkeit erleben dürfen. Das ist schade, denn das Blattsalate ist konzeptionell über jede Kritik erhaben. In der Umsetzung aber haben sich einige welke Blätter in die Salatschüssel geschlichen, die schleunigst entfernt werden sollten.

Pause auf dem Dach mit Blick auf München - das muss dem Oberpollinger-Imbiss erst mal einer nachmachen Le Buffet im Oberp ollinger Neuhauser Str. 18 5. Etage oberpollinger.de

Unterscheidet sich wohltuend von an­d e­r en Asia-Imbissen Yum2take Sebastiansplatz 8 yum2take.de

Garküchenkonzept übertragen. Schnell, authentisch und mit Anspruch – so könnte man die Yum2Take-Philosophie zusammenfassen. Die Klassiker der Thaiküche stehen auf der Karte, von der fantastischen Tom Kha Gai bis hin Panang Curry mit Truthahn. Vor einiger Zeit hat die Yum-Gruppe auf Öko-Fleisch von Hermannsdorfer umgestellt, was nicht nur äußerst sympathisch, sondern auch ausgesprochen delikat ist. Hier kann man das Fleisch in den pikanten Zubereitungen auch wirklich schmecken. Zum Beispiel in einem der Glanzgerichte, dem Öko-Truthahn in Erdnusscurry mit frischem Gemüse. Ein perfektes Schnellessen, das harmonisch ist, reich an Aromen und genau in der richtigen Mischung aus mild, pikant und scharf. Gerade an Wochenende sind die Wartezeiten durchaus etwas länger, aber die Geduld lohnt sich.

Yum2Take

Zugegeben, es gab in den vergangenen Jahren einen Massen­ trend hin zum Asia-Food und speziell zum Thai-Imbiss. Die Münchner Innenstadt ist voll davon, doch keiner erreicht nur annähernd das Niveau des Yum2Take. Das ist nur logisch, denn die Macher dahinter haben ihr eigenes „Yumiversum“ etabliert, zu dem auch einige der besten Thai-Restaurants der Stadt gehören. Diesen Ansatz haben sie erfolgreich auf ein Herbst 2014 MQ — 37


Ludwigstr. 6 / Ludwigpalais · 80539 München Tel.: 089 – 66 0 66 714 · shop@ChristineKroencke.net www.ChristineKroencke.net


Wohnen

Polstermöbel, Stühle, Tische: ein kleiner Ausschnitt aus dem Cairo-Sortiment

MQ Tipp

Cairo Designstore

Tal 30 · cairo.de/designstore-muenchen Ganz früher, die Älteren erinnern sich bestimmt, war das Tal mal die bekannteste Münchner Möbel-Straße mit bestimmt einem Dutzend Möbelläden aller Größen. Später hielt dann für eine längere Zeit nur noch der Böhmler den Ruf der Straße aufrecht, bis dann, wieder eine halbe Generation später, zumindest die südliche Seite der Straße begann, sich plötzlich zur Design-Zeile zu entwickeln. Die neueste Niederlassung dort hat vor kurzem der Internet-Designhändler Cairo eröffnet, der im Laufe der Zeit erkannt hat, dass gerade im Möbelhandel das Prinzip „Laden“ noch immer einen gewissen Charme hat – Kunden lassen sich halt doch gern erstmal dort probeweise auf das neue Sofa fallen, bevor der Lieferwagen gleich vor der Tür steht und das teure Stück kurz da­ rauf praktisch unverrückbar den Lebensraum beschwert. Cairo zeigt auf drei Etagen sein gesamtes Sortiment: Klassiker und Neuheiten, darunter Accessoires, Leuchten und Möbel der ersten Adressen des internationalen Designs wie Artemide, Cassina, Kartell, USM, Vitra, Thonet und viele mehr. Es gilt: Alle Bestellungen bis 16 Uhr, werden schon am folgenden Werktag ausgeliefert. —fo Herbst 2014 MQ — 3 9


MQ ist das neue Magazin für genussvolles Leben in der Stadt.

MQ erscheint vier Mal im Jahr immer zu Saisonbeginn, also im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter.

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MQ hat eine Auflage von 30.000 Exemplaren. Der größte Teil (22.000 Ex.) wird über einen rollierenden Direktverteiler an ausgewählte Premiumhaushalte im ganzen Stadtgebiet geliefert. Rollierend heißt, jeder dieser Haushalte bekommt das Heft ein- bis zweimal pro Jahr, also nicht jede Ausgabe.

� Darüberhinaus liegt das Heft in einer wachsenden Zahl von ausgesuchten Restaurants, Bars, Cafés, Shops, Hotels und an anderen Stellen in der Stadt zur Mitnahme aus.

Wenn Sie aber ganz sicher sein wollen, dass jede Ausgabe Sie erreicht, empfehlen wir Ihnen ein Abo. Es kostet nicht viel, und Sie finden Ihr persönliches Exemplar viermal im Jahr in der Post.

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WOHNEN

Vartian The Carpet Company Oberanger 28 · vartian-carpets.com

In puristischen Design-Einrichtungen werden Tep­piche heute häufig als eigene Kunstwerke in Szene gesetzt, manche von ihnen sogar wie Gemälde an die Wand gehängt und beleuchtet, so auch jene von Vartian. Die modernen, handgefertigten Knüpfteppiche sind eindrucksvoll in Farbgebung, Haptik und Design: In der limitierten Reihe „Painters Paradise“ haben beispielsweise renommierte bildende Künstler Inspirationen geliefert, die dann von traditionellen Knüpfern in Nepal in Handarbeit umgesetzt wurden. Die Serie „Urban Culture“ überträgt Street-Art-Graffitikunst auf edle Ornamentik, „Remixed Orientals“ greift die Schönheit orientalischer Muster auf und übersetzt sie in mo­derne Farben und Strukturen. Der Münchner Showroom zeigt auf 170 Quadratmetern Teppichkunst, die auch in Sachen Materialmix außergewöhnlich ist: Tibetwolle, Seide, Brennnessel und Leinen verleihen den Teppichen eine besondere Qualität. —AD

Design fürs Heim

Klenzestraße 5 · designfuersheim.de Als Architektin liebt die Münchnerin Maike Timmermann schlichtes, einfaches und funktionales Design. Mit ihrem kleinen, exklusiven Label „Design fürs Heim“ zeigt sie formschöne Details für den Wohnraum und beweist mit ihren entzückenden Entwürfen, dass gutes Design hochwertig und sogar auch preiswert sein kann. Eine ihrer Ideen macht gerade Furore in internationalen Interior-Zeitschriften und dürfte auch bei Design­ liebhabern ein Renner werden: Die Garderobe „Snake“, schlichte, aufgefädelte Holzkugeln, inszeniert Kleidung wunderbar einfach im Raum. An zwei Haken befestigt, lassen sich nicht nur schöne Kleidungsstücke auffällig in Szene setzen. Preis: 59,90 Euro. ­—AD

HiFi Concept Living

Pariser Platz 4 · hificoncept-living.de

Der Experte für High-End, HiFi und SurroundLautsprecher in Haidhausen ist im Jahre 10 seines Bestehens eine spannende Zusammenarbeit mit dem dänischen Möbel-Label Montana eingegangen. Gemeinsam wurde ein neuartiges Lautsprecher-Sys­t em im Bereich „invisible Sound" konzipiert – ohne lästige Kabel, dafür mit ganz viel Stil, drei unterschiedlichen Lautsprechern sowie dem speziell dafür entwickelten 2 x 100 Watt starken Airplay und DLNA Verstärker Mon­ tana Sound Unit (MSU). Die typisch klaren Linien des dänischen Wohn-Designs bleiben trotz Lautsprechereinbau in den Größen S bis L unverändert.  —EM Herbst 2014 MQ — 41


WOHNEN

Leben im Luxus

Wenn schon teuer, dann aber richtig. Wir wollten von einer Handvoll Edelmaklern , die es wissen müssten, in Erfahrung bringen, was auf der Luxusschiene in München und Umgebung zur Zeit so angeboten wird. Die Auswahl von MQ-Mitarbeiterin Astrid Dobmeier ist Inspiration und vielleicht auch Anreiz, das eine oder andere Objekt etwas näher in Augenschein zu nehmen.

Penthouse im Herzogpark

Auf dem 3000-qm-Grundstück der ehema­ ligen Flick-Villa in erster Isarreihe. Wohn-/ Ess- und Kochbereich auf ca. 125 m2, 100 m2 Dachterrasse, Deckenhöhen 3 Meter und Türhöhen von 2,50 Meter. Modernste Bäder mit exklusivster Ausstattung, edelste Parkett­hölzer, Lift in die Wohnung, Tiefgarage mit Aufladestationen für Elektrofahrzeuge. Lage Herzogpark, erste Isarreihe. Größe ca. 433 m2 Wohnfläche, 6 Zimmer (Grundrissvorschlag), Preis 8.350.000 Euro Infos Duken & v. Wangenheim AG, Grosjeanstraße 4, 81925 München, verkauf@wangenheim.de

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Landhaus-Villa in Grünwald

Die Villa im französischen Stil stammt aus dem Jahr 1984 und wurde unter baubiologischen Gesichtspunkten 2011 kernsaniert. Sie ist mit Landhausdielen-Parkett im gesamten Haus ausgestattet, außerdem mit Dampfbad, Infrarot-Sauna, Schwimmbad und Fitness-Bereich. Der uneinsehbare Garten mit Schwimmteich wurde nach Feng-Shui-Prinzipien angelegt und ist verbunden mit einer vollautomatischen Garten-Bewässerung. Größe 404 m2 Wfl, 1.543 m2 Grdst. Preis 3.385.000 Euro Infos Quartier Acht, Südliche Münchner Str. 8, 82031 Grünwald, katja.koenig@quartieracht.de

Dachgeschosswohnung in Solln

Hohe Decken, offene, sehr großzügige Räume, großzügiger Schlaftrakt, Ankleide und großes Bad, Atelier – offene Galerie und großes Fensterflächen, sehr individueller Grundriss. Persönlicher Keller­ bereich (Keller und Waschraum) mit eigenem Lift. Größe 193 m2, Preis 1.114.000 Euro Infos Aigner Immobilien GmbH, Hauptstraße 5A, 82319 Starnberg, bachschneider@aigner-immobilien.de Herbst 2014 MQ — 4 3


WOHNEN

Neubauvilla in Alt-Bogenhausen

Durch das Haus führt ein Aufzug vom Untergeschoss bis zum Terrassengeschoss – ca. 3 m Decken­höhe im EG, ca. 2,70 m im OG und DG, hochwertige Eichendielen in allen Wohnräumen, in allen Bädern und WCs Naturstein­ beläge aus Kalkstein, BUS-Elektroin­ stallation, Türkommunika­tionssystem mit Videokamera – exquisite Sanitärausstattung und weitere außergewöhnliche Detaillösungen. Größe ca. 680 m2 Grundstück, ca. 371 m2 Wohnfläche Preis 6.900.000 Euro Infos Duken & v. Wangenheim AG, Grosjeanstraße 4, 81925 München, verkauf@wangenheim.de

Villenanwesen in Gräfelfing

Domizil der Extraklasse auf einem Parkgrundstück in bester Villenlage von Gräfelfing. Lichterfüllter Wohnbereich mit offenem Kamin, Bibliothek und Esszimmer. 30 m2 große Küche. Drei Schlafräume im ersten Stock.Dachgeschoss mit Studio und separatem Gäste- oder Arbeitszimmer mit weiterem Bad. Größe 332 m2 Wfl., 1.300 m2 Grdst. Preis Miete 6.700 Euro /Monat zzgl. NK Infos Riedel Immobilien GmbH, Wilhelm-Düll-Str. 20, 80638 München, info@riedel-immobilien.de 4 4 — MQ Herbst 2014


Luxuswohnungen im Herzogpark

Großzügige Balkone und Loggien, raumhohe Fensterelemente, Decken­ höhen von über 2.8 Metern. Master­ bedroom mit Ankleide und Wellness­ bad (auf Wunsch Sauna). Neueste Sicherheitstechnik. Tiefgarage mit Stromlade-Anschlüssen, iPad-Steue­ rung der Wohnungstechnik. Größe 140 bis 320 m2 (3–5 Zimmer) Preis 2 bis 5 Mio. Euro Infos H-I-M Villenbau GmbH, Widderstraße 20, 81679 München, info@HIM-Villenbau.de

Zwei Einfamilienhäuser in Tutzing

Zwei Häuser, ein Grundstück: Das Anwesen wurde in den letzten Jahren von drei Gene­ ra­tionen bewohnt. Ideale Licht- und Sonnen­ ausrichtung zu jeder Tages- und Jahreszeit, See- und Alpenblick, hochwertige Ausstattung und Architektur. Größe 440 m2 Wfl, 1249 m2 Grst. Preis 2.640.000 Euro Infos Aigner Immobilien GmbH, Hauptstraße 5A, 82319 Starnberg, gum-bauer@aigner-immobilien.de Herbst 2014 MQ — 4 5


Luxuswohnungen in Bogenhausen

Raumhöhen von 2,80 m bis 3 m (Penthouse). Der Grundriss jeder Villenwohnung wird individuell geplant und an die Wünsche des Käufers angepasst. Masterbedroom mit Ankleide und eigenem Wellnessbad (auf Wunsch mit Sauna). Perfekt positionierte Balkone und Loggien nach Süd-Westen zu angrenzenden Grünzug. Größe 105 bis 240 m2. 3 –5 Zimmer Preis 1 bis 2,5 Mio. Euro Infos H-I-M Villenbau GmbH, Widderstraße 20, 81679 München, info@HIM-Villenbau.de

Bauhaus Villa in Harlaching

Das Bauhaus wurde nach einem Entwurf des Münchner Architekturbüros Schmidt-Schicketanz realisiert, hat ein eigenes Blockheiz-Kraftwerk und ist mit Diamant-NussYachtboden und Bisazza-Glasmosaik-Fliesung im Badebereich ausgestattet. Eine integrierte Einlieger-Wohnung ist über einen separaten Eingang erreichbar. Außenterrasse mit Außenpool. Größe 411 m2 Wfl, 1300 m2 Grst., Preis 6.500.000 Euro Infos Quartier Acht, Quartier Acht, Südl. Münchner Str. 8, 82031 Grünwald, doris.stecking@quartieracht.de 4 6 — MQ Herbst 2014


WOHNEN

Dachterrassenwohnung in Alt-Solln

Im zweiten Stock eines gepflegten Wohnhauses. Vor wenigen Jahren renoviert mit schönem Schiffsboden-Parkett aus afrikanischem Hartholz und maßgefertigten Einbauten. Über 50 m2 großer Wohn-/ Essbereich, offener Kamin, bodentiefe Fensterfronten mit Blick auf die herrli­che Dachterrasse und das umgebende Grün. Größe 137 m2 Wfl., Preis 790.000 Euro Infos Riedel Immobilien GmbH, Wilhelm-Düll-Straße 20, 80638 München, info@riedel-immobilien.de

IM INTERVIEW

Detlev Freiherr v. Wangenheim, Vorstand der Duken & v. Wangenheim AG

Innenstadt, Bogenhausen und hier insbesondere der Herzogpark. Ihre Kunden verfügen über Wer tritt in München vorzugs- eine Menge Geld. Erinnern Sie weise als Käufer exklusiver sich noch, welche die bisher Immobilien auf? Sind es, wie außergewöhnlichsten Wünsche oder Aufträge waren? oft gemutmaßt wird, die reiEiner unserer Kunden wollte chen Russen oder ist das bloß ein knapp 2000 m2 großes ein Klischee? Grundstück komplett unterkel­ V. WA N G E N H E I M : In erster Linie lern – für seinen nicht gerade kommen die Käufer noch im­ kleinen Fuhrpark. Ein anderer mer aus dem Inland: Häufig sind es die sog. „BestAger“, die sah einen Hubschrauberlan­ deplatz als unverzichtbar. nach ihrem Berufsleben wie­ der nach München ziehen. Wir Wieviele Besichtigungen fühhaben aber auch viele russi­ ren Sie mit Ihren Kunden sche und ukrainische Kunden, durch, bis das Traumobjekt die München aufgrund der Si­ gefunden ist? cherheit schätzen. Vereinzelt Das kann man so pauschal fragen auch arabische Kunden nicht sagen – häufig betreuen nach. wir unsere Kunden über Jahre. Die Kompromissbereitschaft Welche Stadtviertel sind bei den Luxus-Käufern am belieb- ist einfach nicht groß bei Luxusimmobilien. Hier muss testen?

wirklich alles passen, bis ins letzte Detail. Was müssen gute Immobilienmakler in der Luxusbranche mitbringen? Wir stellen nur Mitarbeiter mit einer qualifizierten Immobili­ enausbildung ein. Unsere Mit­ arbeiter sind entweder bei der IHK zum Immobilienkauf­m ann/ -frau oder -fachwirt ausgebil­ det oder verfügen über Spe­ zialstudienabschlüsse der Im­ mobilienwirtschaft. Hier ha­ ben sich die Ansprüche der Kunden massiv erhöht und wir haben bereits vor 15 Jahren – lange der Zeit voraus – unsere Standards massiv erhöht. Angenommen, Sie könnten sich selbst ein Haus aus Ihrem Angebot für sich selbst aus­ suchen – welches wäre Ihr per­ sönliches Traumhaus? Ein kleines Haus am See.

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Katja König

Lisa Geisel

Greta Reitz

Jeannette Kauermann

Stephan Kunz

Charlotte Diestel

Ursula Grigoleit

Doris Steding

Das Quartier Acht Team vermittelt, seit dem Jahr 2005, die schönsten Immo­­bilien in den gefragtesten Wohnlagen Münchens und den bayerischen Seen. Unsere Arbeit ist kreativ und modern – höchste Kundenzufriedenheit ist unser Ansporn und Außergewöhnliches zu leisten unser Ziel. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Quartier in 82031 Grünwald.

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FAMILIENDOMIZIL IN HERRSCHAFTLICHER LAGE Architektonisch zeitlose, moderne und lichtdurchflutete Villa mit Einliegerwohnung in Starnberg. Das rundum eingewachsene Grundstück zaubert aus dem Garten ein privates Paradies. 4 Schlafzimmer, 3 Bäder, ca. 252 m2 Wohnfläche, wunderschöner Garten mit Gartenhaus, Wasserfall und zwei Teichen. Einbauküche, Kamin, Fußbodenheizung, große SüdTerrasse mit Naturstein­belag und Doppelgarage mit Parklift. Kaufpreis 1.490.000,00 € (ID 2752)

VILLA AM STADTPARK Dieses außergewöhnliche Anwesen ist der Inbegriff von Eleganz, Luxus und Understatement in Bestlage München-Pasing. 7 SZ, 5 Bäder, ca. 468 m2 Wfl. mit einem ca. 1.107 m2 liebevoll an­gelegtem Garten mit Privatbrücke in den Stadtpark. Hochwertigste Mate­rialien, faltbare Glasfronten, High-Tech-Küche, Gaskamin, Tiefgarage mit beheizter Abfahrt, Lift, BUS-System, Well­ness­ bereich mit Sauna, Fußbodenheizung & Einliegerwohnung. Kaufpreis auf Anfrage. (ID 2703)


Entdecken

MQ Tipp

Die Dänin Tina Deco lebt mit ihrer Familie in Island

Tina Dico

10. November · Circus Krone Geht es um hochqualitativen Singer-/Songwriter-Pop, dürften selbst eingefleischte Genrekenner Schwierigkeiten haben, mehrere relevante Künstler aus Dänemark zu nennen. Ganz sicher fällt aber jedem sofort der Name Tino Dico ein. Vor 37 Jahren kam sie im dänischen Aarhus zur Welt. 2002 zog sie in die City of Pop nach London. 2008 fuhr sie mit einem Vélib’-Leihfahrrad durch Paris, besang die Kirche „Sacre Coeur“ und sich damit in die Köpfe aller Menschen, die jemals zwischen zwei Leben, zwei Lieben und vor einer unlösbaren Entscheidung standen. Dieses Musikvideo gehörte zu ihrem Album „Count to Ten“. Den gleichnamigen Titelsong dazu spielte Tina Dico Ende Juni 2009 bei der NDR-Kult-Talkshow „Inas Nacht“ – spätestens seit diesem Abend hat sie ihren Status vom Insider-Tipp zum Must-have jeder Musiksammlung gesteigert. Es kommt selten genug vor, dass eine so überzeugend dramatisch begabte Musikerin Frauen und Männer gleicher5 0 — MQ Herbst 2014

maßen zur inneren Einkehr bringt und dennoch alle Herzen in Aufruhr versetzt. Tina Dico wird das auch mit ihrem neuen Album „Whispers“ und der aktuellen Tour durch Europa wieder gelingen. Sie fühlt sich offensichtlich wohl, wenn um sie herum gebannte, atemlose Stille entsteht. Wie sonst sollte man sich ihren Rückzug nach

Island in einen einsamen Vorort von Reykjavík vor etwa zwei Jahren erklären. Bezeichnenderweise entstand dort damals das Album „Where Do You Go To Disappear“. Eingespielt hat sie es zusammen mit ihrem Freund Helgi Jónsson, mit dem sie übrigens auch einen zweijährigen Sohn und eine acht Monate alte Tochter hat. — EM


ENTDECKEN K U LT U R I M H E R B S T

Mike Rosenberg ist Passenger

Pop & Co. Foreigner 17. Okt. – Circus Krone Ihr Welthit „I Want To Know What Love Is“ zählte zu den Hymnen jeder Bluesund Kuschelrockparty zwischen 1984 und 2000. Und auch wenn die Position von Ex-Frontmann Lou Gramm seit 2004 bereits zweimal neu besetzt wurde, so bleibt doch Gitarrist Mick Jones als Konstante der Band und der Rock-Historie einer der prägendsten Musiker seit Mitte der 70er. David Garrett 21./22. Okt. – Olympiahalle Man kann sich über den gebürtigen Aachener sicherlich trefflich streiten, was die Selbstverständlichkeit angeht, mit der er seine Person zur Marke hochstilisiert. Ohne Zweifel stellt er eine Ausnahmeerscheinung unter allen Streichvirtuosen dar. Er verschmilzt beim Musizieren mit seiner Violine ebenso ausdrucksstark wie er Rock-Pathos und Klassik verschmelzen lässt.

Georg Ringsgwandl & Band 25. Okt. – Veran­s tal­tungs­ forum FFB Mit der Neuauflage seines Frühwerks als 3er-CD-Box ruft Georg Ringsgwandl aktuell Erinnerungen an seine laute Phase wach, in der er

dem bayerischen Kabarett seine schrille Maskerade überzog. Inzwischen singt der 65-jährige gebürtige Reichenhaller auch mal das „Grausam schöne Lied von der Liebe“.

Passenger 26. Okt. – Zenith Der 30-jährige Mike Rosenberg aus Brighton zählt zu den größten musikalischen Neuentdeckungen der letzten zehn Jahre. Als Passenger verlieh er dem modernen Pop eine neue stille Dramatik, die mit seiner 2013er Erfolgskomposition „Let Her Go“ ihren bisherigen Höhepunkt erzielte. Jetzt tourt er mit seinem neuen Album „Whispers“ im Gepäck, lässt Frauen schmelzen und Männer ein bisschen weinen. Konstantin Wecker 5. Nov. – Circus Krone Er ist der wortgewaltigste Titan unter den bayerischen Liedermachern, ein kluger, wenn auch nicht zurückhaltender Kritiker der deutschen Politik und Gesellschaft. Sein unlängst erschienenes Buch „Mönch und Krieger“ trägt seiner Haltung ebenso Rechnung wie die Auftritte als Anarcho-Poet am Flügel.

Bosse 6. Dez. – Alte Kongresshalle Der 34-jährige Axel Bosse schwirrt bereits sein halbes Leben lang durch den professionellen Musikzirkus Deutschlands. Seine energiegeladene Popmusik nährt sich aus der unterkühlten Einsamkeit seiner norddeutschen Heimat und tief emotionalen Beziehungen zwischen Menschen. Wer mit Bosse gedanklich auf Reisen geht, erlebt einen Ausflug durch quicklebendig plakative Bilderwelten.

Klassik Mischa Maisky 17. Okt. – Prinz­ regententheater Seit seinem achten Lebensjahr spielt der Lette bereits Cello, längst gilt er weltweit als Koryphäe. Mischa Maisky wird als „Romantiker“ beschrieben und entsprechend hingebungsvoll fällt seine Neuinterpretation der sechs Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach aus.

Die englische Trompeterin spielt an diesem Abend mit den Festival Strings Lucerne einen Mix aus Haydn und persönlichen Lieblingsstücken aus ihrem Fundus.

Thomas Hampson 10. Dez. – Herkulessaal Er gehört zu den bedeutendsten Opernsängern seiner Generation. Die Interpretationen des 59-jährigen US-Baritons und Mendelssohn-Preisträgers sind ausdrucksstark, emotional und intelligent. Immer dabei: sein langjähriger Klavierpartner Wolfram Rieger.

Oper Peter Grimes 21. Okt. – Prinzregen­ tentheater (Premiere) Die Geschichte des Fischers Peter Grimes entwickelt sich nach dem Tod eines → Alison Balsom im Prinzregententheater

Rolando Villazón 4. Nov. – Gasteig Der Tenor aus Mexiko mit österreichischen Wurzeln liebt die Abwechslung im Leben und in seinen Programmen. Kein Wunder, dass sein Konzertabend diesmal einer melodischen Reise durch Frankreich, Italien und Spanien gleicht. Alison Balsom 16. Nov. – Prinzregenten­ theater Diese 35-jährige MusikPerfektionistin mit ModelQualitäten zieht ihr Publikum magisch in ihren Bann. Herbst 2014 MQ — 51


ENTDECKEN K U LT U R I M H E R B S T

→ kleinen Jungen zum impulsiven Drama. Lassen das böse Schicksal und das Geschwätz der Leute die Wahrheit hinter dem Unglück unerkannt? Ein packender Start in die neue Spielzeit des Gärtnerplatztheaters.

Die Sache Makropulos 19. Okt. – National­theater (Premiere) Die Oper in drei Akten zeigt, wie eine Frau mit Liebe und Sex einen schier nicht enden wollenden Erbschaftsprozess zwischen zwei Männern aufwirbelt. Leoš Janáček erinnert mit seinem zeitgenössischen Drama an die Geschichte der Elina Makropulos. Wiener Blut 26. Nov. – Cuvilliés­ theater (Premiere) „Gspusi mit Musi“ beschreibt diese kurzweilige Operette hervorragend. Ein amüsantes Liebes-Wirrwarr, das aufgrund zu vieler Verstrickungen und Ver-

Der Brandner Kasper im Volkstheater

Florine Stettheimer im Kunstbau des Lenbachhauses

wechslungen, aufzufliegen droht. Wiener Charme par Excellence.

Manon Lescaut 15. Nov. – National­theater (Premiere) Ein gefühlsechtes Liebesdrama in vier Akten beschreibt das Leben der Manon, die nach Reichtum und Luxus strebt. Doch kurz vor ihrem Tod erkennt und offenbart sie ihre Hingabe zu ihrem Geliebten.

Theater Der Brandner Kaspar und das ewig Leben 4. Okt. – Münchner Volks­ theater Die literarische Figur des Brandner Kaspers ist gewitzt und überlistet beim Kartenspiel den Tod. Doch Petrus im Himmel akzeptiert keinerlei Schicksalsabweichungen. Eine humorvolle Inszenzierung des augenzwinkernden Dramas über Leben und Tod. Peer Gynt 15. Nov. – Residenztheater Nirgendwo wird er einfach glücklich. Weder in jugendlichen Lebenslügen noch als reicher Sklavenhändler in Marokko. Einst von Henrik Ibsen als Gedicht geschrieben und zum Theaterstück erweitert, zählt Peer Gynt zu den Kulturschätzen der dramatischen Volkssagen. Madame Bovary 21. Nov. – Marstall Sie ist eine unzufriedene Ehefrau, die sich trotz Liebhaber und Träumereien am Ende aus Verzweiflung das Leben nimmt. Das Werk von Gustave Flaubert löste

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nach Erscheinen 1856 einen öffentlichen Skandal wegen Verstoß gegen die Sittlichkeit aus.

Die Schöne und das Biest 17. Dez. bis 11. Jan. – Deutsches Museum Einer der größten Erfolge von Disney und bis heute märchenhaft. Der schönen Belle gelingt es, ihren Vater aus den Fängen des Biests zu befreien. Selbst eingetauscht als charmante Geisel versucht sie gemeinsam mit den Dienern den Fluch über das Schloss zu brechen.

Kabarett & Bühne Kurt Krömer 8. Okt. – Circus Krone Der Berliner bezeichnet sich selbst lieber als „Neo Clown“ statt als Kabarettist. Auf der Bühne nimmt er jetzt „Abschied“, denn so heißt sein

aktuelles Programm. Wie gewohnt wird ein bisschen gepöbelt, gewitzelt und Telefonstreiche gespielt.

Stelzner & Bauer 29. bis 31. Okt. – Theater im Fraunhofer „Oralakrobatik mit Happy Ending“ heißt die Talkshowsatire von Christoph Stelzner und Martin Bauer. Vom Zeugwart im Swingerclub bis zum Orakel von Deggendorf geben sich hier alle, ob sie wollen oder nicht, die Klinke in die Hand. Gerd Dudenhöffer 23. Nov. – Lustspielhaus Als kauziger Saarländer hat sich Heinz Becker längst in unsere Herzen gespielt. In „Die Welt rückt näher“ schildert er uns, was uns in Zukunft blüht – wenn erst einmal die Grundstücke kleiner und die Leute dicker werden ... Vince Ebert 2./3. Dez. – Schlachthof Der studierte Physiker Vince Ebert gibt seinem Publikum in „Evolution“ Antworten auf Fragen wie „Warum gelingt es Frauen nicht, den Lidstrich mit geschlossenem Mund zu ziehen?“ oder „Ist der Musikantenstadl mit der Evolu­ tionstheorie vereinbar?“.

Ausstellungen Victor Man – Zephir 24. Okt. bis 11. Jan. – Haus der Kunst


Münchner Schulstiftung – Ernst v. Borries –

Die Arbeiten des rumäni­ schen Künstlers sind nicht nur dunkel und kleinfor­ matig, aufgrund der viel­ schichtigen Maltechnik sind sie oft erst auf den zweiten Blick zu verstehen. Die Ausstellung „Zephir“ zeigt neben neuen Werken eine extra gefertigte skulp­ turale Glasarbeit.

Florine Stettheimer 27. Sept. bis 4. Jan. – Lenbachhaus/Kunstbau Sie gehörte zur New Yorker Kunstszene, Andy War­ hol vergötterte ihre Arbeit. Zum ersten Mal werden ihre Bilder, die schillerndes Partyleben, Konsumkul­ tur und Wolkenkratzer zei­ gen, in einer großen Aus­ stellung außerhalb der USA präsentiert. Stephan Melzl Superhero 2. Sept. bis 6. Jan. – Pinakothek der Moderne Rund 30 Werke aus den letzten 15 Jahren beher­ bergt die Ausstellung „Superhero“. Dem Schweizer Maler Stephan Melzl gelingt es, in seinen Bildern neben einer gewissen Vertrautheit und Ruhe ei­ nen fiktiven Schauplatz für Träume auszudrücken. Die Lange Nacht der Münchner Museen 18. Okt. 2014 Von 19 bis 2 Uhr stehen in München rund 90 Muse­ en, Galerien, Kirchen und Sammlungen für kunstund kulturaffine Besucher offen. Einige bieten Son­ derführungen für KunstNovizen an. Bereits am Nachmittag startet ein extra Programm für Kinder und Jugendliche.

Galerien Rainer Gross & Wolfgang Laubersheimer „LUX*US“ 12. Sept. bis 11. Okt. – Filser & Gräf Galerie für Kunst und Design Im Rahmen der OPEN ART 2014 präsentieren der Ma­ ler Gross und der Designer Laubersheimer eine sich gegenseitig inspirierende Ausstellung. Emotionale Designobjekte treffen auf Contact Paintings. Rânebach – Malerei und Skulptur. Eine Werkübersicht 12. Sept. bis 20. Nov. – Galerie Bernd Dürr Renate Rânebachs Kunst­ werke sind stark geprägt von Goethes Farbenlehre und Runges Farbkugel. Rät­ selhafte Metaphern in ihren Bildern sollen den Betrach­ ter bewusst zum Nachden­ ken anregen.

Sonstiges Eat & Style 31. Okt. bis 2. Nov. – Zenith Die Eat&Style steht für eine bunte Mischung aus FoodEntertainment, Starköchen und Trends zum Thema Kulinarik und Gastlichkeit. Schnelles Essen in Gour­ metqualität präsentiert der Food Truck Court, der neue Trend aus den USA kommt gerade in Deutschland an. Infos auf eat-and-style.de Zusammengestellt und kommentiert von E VA M AR KGR AF

Ihr Kind – individueller gefördert!

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Obermenzinger Gymnasium Beratungstermin: 089 891244-0 • Bilingualer Zug: 3-5 Fächer auf Englisch • Zwei-Pädagogen-Prinzip • ABIplus® – Berufsausbildung parallel zum Abitur

Staatlich genehmigtes Ganztagsgymnasium

Privatgymnasium Dr. Florian Überreiter Beratungstermin: 089 4524456-0 • Ohne Aufnahmeprüfung/Probeunterricht • Vorbereitung auf Quali und M10 • Brückenklasse (Vorbereitung auf Q11/12)

Staatlich genehmigte Grundschule (Ganztagsbetreuung)

Jan-Amos-Comenius-Grundschule Beratungstermin: 089 2032799-0 • Bilinguale Grundschule (dt.-engl.) • Zwei-Pädagogen-Prinzip (europ. Ausrichtung) • Muttersprachenförderung (franz.-span.-griech.)

Jan-Amos-Comenius-Kinderhaus Beratungstermin: 089 2032799-11 • Kinderkrippe und Kindergarten (bilingual dt.-engl.)

• Sehr guter Betreuungsschlüssel • Europäische Ausrichtung

Aufnahme während des Schuljahres möglich

www.muenchner-schulstiftung.de


ENTDECKEN Ein neuer Picasso in München Die Pinakothek der Moderne zeigt seit kurzem einen Neuzugang: Pablo Picassos »Femme au Violon« (1911), ein Meisterwerk des analytischen Kubismus. Das Bild steht mit George Braques »Frau mit Mandoline« von 1910 (ebenfalls in der Pinakothek der Moderne beheimatet) in einem der berühmtesten künstlerischen Zwiegespräche der modernen Malerei. Mit dem Werk ist im Frühjahr 1911 ein Höhe- und Endpunkt der Un­ gegenständlichkeit im Schaffen Picassos erreicht. 100 Jahre nach einer ersten Präsentation in der Münchner Galerie Thannhauser ist das Bild an die Isar zurückgekehrt, um die hochrangige Sammlung des Kubismus und der französischen Avantgarde in den Staatsgemäldesammlungen markant zu verstärken. Die Pinakothek der Moderne kann dank eines Sponsors seit einiger Zeit mittwochs gratis besichtigt werden (Normalpreis 10 Euro).

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Wohlfühlen

Alpina Dolomites

Compatsch 62/3 39040 Seiser Alm (Südtirol) Tel. (00 39) 0 471 79 60 04 alpinadolomites.it Die Seiser Alm, seit 2009 UNESCOWeltnaturerbe, ist in 2000 m Höhe die größte Hochweide der Alpen: ein sanft gewelltes Almmeer mit verstreuten Baumgruppen, Sennhütten und Heuschobern, das zum Wandern, Mountainbiken oder einfach nur zum Abschalten einlädt. Inmitten dieses Bergidylls liegt das 2010 eröffnete 5-Sterne-Hotel Alpina Dolomites mit seinem klaren Außendesign, das sich im lichtdurchfluteten weitläufigen Inneren fortsetzt. In der Lobby empfangen den Gast gemüt­liche Clubsessel und Chaiselongues, rund um den lodernden Kamin und die noble Bar. Von hier fällt der Blick durch riesige Panorama-

fenster auf eine spektakuläre Gebirgsszenerie, geprägt von markanten Gipfeln wie Schlern, Lang- und Plattkopfel – Dolomitenkulisse vom Feinsten! Nicht weniger eindrucksvoll ist die Sicht vom wunderbar weitläufigen Wellnessbereich aus – dem einzigartigen Wohlfühl-Herzstück des Luxusresorts. Unterschiedliche Saunen, ein Dampfbad, verschiedene Rückzugszonen, Wasserbetten oder Sprudelbecken laden zur Entspannung. Wie auch der große Innenpool mit riesiger Fensterfront, vor der der majestätische Schlern mit seinen zwei markanten Felstürmen aufragt. Nach erschöpfender Wanderung gibt’s für Körper und Seele aller­ dings nichts Wohltuenderes, als sich draußen treiben zu lassen – im 35°C warmen Wasser des herrlichen Outdoorpools. —TW

MQ Tipp

Der Blick in die Dolomiten gehört zu den Höhepunkten dieses Hotels auf der Seiser Alm

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WOH LF Ü H LE N

Alpenhotel Schwarz

Obermieming 141 · A-6414 Mieming | Tirol · schwarz.at Das Schwarz ist eines der schöns­ ten Wohlfühl-Hotels in Tirol, das sich in den letzten Jah­ren zu ei­ nem prächtigen 5-Sterne-Haus mit großem Golfplatz entwickelt hat. Aber nicht die kalte Pracht, die man von manchem Luxusdo­ mizil kennt, regiert hier, sondern Tiroler Heimeligkeit und die von

Herzen kommende Freundlich­ keit, die unseren Nachbarn zu eigen ist, zumindest wenn sie gut drauf sind. Das Hotel liegt sehr ruhig in einem riesigen Hotelgarten mit Badesee und Pool, wo jeder Gast seinen persönlichen Ruheraum finden und den ungestörten Blick auf die vor ihm liegenden Zentralalpen genießen kann. Höhepunkt der Anlage sind die

Schwarz-Wasserwelten mit dem 20-Meter-Sportbecken, dem Sole­pool und dem Whirlpool, bei­ de draußen („outdoor“ sagt man jetzt in Tirol) gelegen. Innen findet man einen weiteren Pool („indoor“) und eine fabelhafte Saunalandschaft, bestehend aus der Tiroler Schwitzstube (finni­ sche Sauna mit herrlichem Blick ins Freie), dem Sole-Dom mit der heilenden Wirkung des Salzes, einem Kräuterstadl und einem richtigen Hamam.  —FO

Auch Christian Lindner von der FDP hatte eine Haartransplantation

Wenn des Mannes Haupthaar schütter wird

Yoga mit dem Lehrer der FußballNationalmannschaft Yoga-Center · Amirapl. 3 Dr. Patrick Broome, der bekannteste Yogalehrer der Republik, der auch in Diensten der deutschen 56 — MQ Herbst 2014

Nationalmannschaft (Mus­ terschüler: Mario Götze) steht, eröffnet im Oktober im Brienner Quartier ein „feines kleines“ Yoga Cen­ ter, dessen endgültiger Name noch geheim gehal­ ten wird. Wie er dem YogaFachportal fuckluckygo happy.de (heißt wirklich so) erzählte, wünscht er sich, dass seine Schüler Mut entwickeln, ein biss­ chen mehr so zu sein, wie sie sein wollen. Er werde verschiedene Elemente in die Yogapraxis einbauen, ob sie aus dem Fitnessbe­ reich, der Akrobatik oder einer psychotherapeuti­ schen Selbsterfahrungs­ gruppe kommen. Alles, was funktioniert, hat nach Dr. Broome sein Recht.—FO

Haut- und Laserzentrum an der Oper Perusastr. 5 � haut-und-laserzentrum.de

Gepflegt und voll soll es sein, das Haupthaar. Umso schlimmer, wenn ein ganzes Viertel der Männer um die 30 bereits unter Geheimratsecken oder sogar noch größeren Verlusten leiden. Wenn Koffeinshampoos oder Medikamente nicht mehr helfen, weiß Dr. Hans-Peter Schoppelrey vom „Haut- und Laserzentrum an der Oper“ Rat: Die Direct Hair Implantation könnte die Lösung sein. DHI ist eine neue Transplantationsmethode, bei der die Haarfollikel mit hauchdünnen Nadeln einzeln entnommen und sogleich implantiert werden, wodurch sich die Überlebenschancen der Follikel und die Schnelligkeit des Haarwuchses deutlich erhöhen. DHI ist nahezu schmerzfrei, Nähte und Verbände sind unnötig, und es kommt zu keiner Narbenbildung. —T W


FITNESS UND MEHR Welchen Weg wollen Sie gehen? Wir haben uns für Mehr entschieden. Mehr Beratung. Mehr Persönlichkeit. Mehr Exklusivität. Durch Erweiterung der Studiofläche auf über 2.200 m2. Mit eigenem Bereich für Funktionelles Training und separatem Yogastudio seit Sommer 2014. Und ab Herbst mit attraktiver Neugestaltung des Wellnessbereichs. Wir freuen uns, wenn Sie diesen Weg gemeinsam mit uns gehen.

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5 8 — MQ Herbst 2014


WO H LF Ü H LE N

Ein Blick in den Wellness-Bereich von Elements Fitness in der Siemensallee

Fit bis zum Winter Schlank, straff, fit: Immer mehr Menschen streben nach dem perfekten Körper. Für MQ hat sich Fitnessexperte MICHAEL DIVÉ in Münchens Premium-Studios umgesehen.

Dieser junge Mann trainiert bei Sports & Health unter dem Motto „Fitness und Persönlichkeit“


Leo’s Sport Club residiert mitten in Schwabing, gut erreich­ bar für die urbane Klientel

M

ittlerweile sind rund 8 Millionen Deutsche im Fitness­ studio angemeldet. Schon jetzt ist Fitness der beliebteste aktiv betriebene Sport der Deutschen – noch vor Fußball. Doch welches Studio passt für mich? Die Fitnessbranche erlebt einen dramatischen Wandel. Noch bis vor kurzem erfreuten sich vor allem Discounter des Wachstums: Schmaler Preis, simples

Produkt, immer geöffnet. Aber spärliche Betreuung, fehlendes Wellnessangebot und oft stickige Pumperbuden – das passt eben nicht für jeden. Einmal mehr zeigt sich: Qualität gibt’s nicht zum Ramsch-Preis. Für hohen Anspruch indes stehen, gerade in München, eine wachsende Zahl von Premiumstudios. Sie erleben derzeit einen wahren Boom und glänzen mit Innovationen, modernem Auftritt und Top-Service.

Leo’s Sports Club

Der Leo’s Sports Club gehört seit Jahren zu den bekanntesten Fitnessadressen im gehobenen Segment. Das Leo’s Team lässt sich immer wieder Neues einfallen, um die Anlage fit und spannend zu halten. Zu den Besonderheiten gehören medizinisch-therapeutische

Betreuung, ein kostenloser sporttherapeutischer Check und ein Gruppen-Kursprogramm mit 100 Stunden pro Woche von Zumba bis Bodystyling. Dieses Kraftausdauertraining stärkt die Muskulatur und führt zu einer strafferen und besseren Form. Beim Indoor Cycling wird man von Trainern angeleitet, die eine Fantasie-Fahrradtour mit Atemtechnik, Entspannung und visualisiertem mentalem Training spielerisch gestalten. Ein neues Trainingskonzept ist „Fitness 4 Fighters“: Hier wird der Körper zu einer Einheit geformt. Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Technik werden zusammengebracht - begleitet von einem erfahrenen Leo’s Instructor und einem echten Thai-Box Weltmeister. Sanfter, aber nicht weniger


WO H LF Ü H LE N

effektiv geht es beim Power Yoga zu, welches Kraft und Flexibilität gleichermaßen trainiert. Toller Effekt: Extrem dynamisch und befreiendes „Auspowern“. Neu ist auch der „Outdoor-Circuit“, eine Art Zirkeltraining im Freien. Für jedes Trainingsziel und jede körperliche Voraussetzung bietet der Leo's Sport Club das passende Angebot, dabei werden auch im präventiven Bereich, z. B. bei Osteopathie, gute Möglichkeiten aufgezeigt. In der EUPHYSIO-Praxis wird auch auf Rezept behandelt und über die Kassen abgerechnet. Vom Netzwerk profitiert man auch bei der Ernährung: Die Ernährungswissenschaftlerin Corinne Mäder berät alle, die eine optimierte Ernährungsplanung für ihre Gesundheit oder den Trainingserfolg in Anspruch nehmen möchten. Das Studio hat rund 3000 Mitglieder, darunter zahlreiche VIPs, doch auf auf den großzügigen Trainingsflächen kommt man sich garantiert nicht in die Quere. Für Entspannung und Wellness steht die gesamte Bandbreite bereit wie Dampf- und Saunabad, Fußbecken, Erlebnisduschen und Solarien. Leopoldstr. 11a+b (Schwabing) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 6:30 bis 23 Uhr. Samstag, Sonntag, Feiertag 8 bis 22 Uhr Web: leos-sportsclub.de

Elements

Die drei Münchner Studios gehören zur Schweizer Migros Gruppe. „Swiss up your Life“ ist entsprechend das

Motto, die Schweizer Qualität zeigt sich auch bei der wertigen Inneneinrichtung mit natürlichen Materialien und überhaupt beim stilvollen Ambiente. Aber auch hier gilt: Die Muskeln wachsen nur durch fleißiges Training. Am Beginn steht auch hier eine ausführliche Anamnese. Dazu gehört eine Leistungsdiagnostik, welche Muskulatur und Bewegungsapparat analysiert. Abgesehen von Beweglichkeit und Ausdauer wird zudem der Körperfettanteil gemessen. Das Trainingskonzept zielt auf Gewichtsreduktion, Körperstraffung oder Allge-

meinfitness. Mit zwei bis drei Trainings zu je 20 Minuten pro Woche sollte dies erreichbar sein. Dabei durchläuft man einen vollelektronisch gesteuerter Kraftzirkel: Die kurzen, intensiven Einheiten bringen die Muskeln zum Glühen und kurbeln Puls und Fettverbrennung an. Auch beim Kursprogramm stehen die schweißtreibenden Angebote im Vordergrund: Neben Klassikern wie Yoga finden

sich auch aktuelle Trends wie deepWORK und ZUMBA auf dem Plan. Der eigens entwickelte Kurs „BoxKondi“ integriert Elemente aus dem klassischen Boxtraining. Regelmäßige OutdoorSpecials, je nach Wetter, führen raus ins Freie. Highlight in der Filiale Siemensallee ist der 1.300 Quadratmeter große Wellness-Bereich mit Sportpool, Entspannungspool, Whirlpool, Salzluftraum und separater Damensauna.

Umfragen sagen, die meisten Frauen trainieren falsch – nicht so natürlich diese junge Dame im Elements

Standorte: Donnersbergerbrücke: Erika-Mann-Str. 61. Siemensallee: Baierbrunner Str. 85. Balanstraße: Balanstraße 73. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 6 bis 23 Uhr. Samstag, Sonntag, Feiertag 9 bis 22 Uhr Web: elements.com

Body + Soul

Nach dem Motto „cele­brate yourself“ verspricht das Trainingskonzept ein positives Lebensgefühl und viel Spaß im exklusiven Ambiente. Helle Farben, hochwertige, natür­ liche Materialien, sehr gute Hygienestandards und großzügige Flächen: Hier entdeckt man den Freihantelbereich ebenso wie das klassische Gerätetraining an Maschinen. Auch das angesagte Functional Training wird mit dem richtigen Equipment angeboten. Dabei werden nicht einzelne Muskelgruppen isoliert gestärkt wie an den Geräten, sondern die Stabilisierung und Kräftigung des Rumpf- und Halteapparates und der Tiefenmuskulatur stehen im Fokus. → Herbst 2014 MQ — 61


WO H LF Ü H LE N

Ganz in Weiß und mit einem neuartigen zeitspa­ renden Konzept präsen­ tiert sich das Circle im Münchner Norden

→Je nach Größe und örtlichen Voraussetzungen bieten die acht Studios unterschiedliche Highlights, die es zu entdecken gilt. In Erding ist dies beispielsweise eine 14 Meter hohe Kletterwand mit einer zusätzlichen Boulderhöhle. Diese Anlage kann man nach der Teilnahme an einem Klet-

tergrundkurs auch eigenständig erklimmen (Equipment wird mit Ausnahme der Schuhe gestellt). Prima ist dort auch der 25-MeterSportpool, perfekt nicht nur für gelenkschonenden Schwimmsport! Im Kursbereich sind die Angebote in die Bereich Choreographie, Cycling, Body+Mind, Workout, Functional, Aqua, Klettern und Kids unterteilt. Kompetente Instruktoren und das Stu-

Im Body + Soul wird auch Kinder-Fitness ernst genommen

diopersonal helfen bei der Wahl des richtigen Programms und beraten bei Fitness- und Gesundheitsfragen. Wechselnde Specials wie das seit Mai angebotene Bauchtanz-Workout in der Filiale Donnersberger Brücke versprechen Abwechslung. Die Kinderbetreuung ist in allen Studios täglich geöffnet und in der Mitgliedschaft inbegriffen. sieben Standorte: München Nord, Mitte, Brunn­thal, Donnersberger Brücke, Englischer Garten, Sendling, Trudering und Erding. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 24 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertage 9 bis 22 Uhr www: bodyandsoul.ag

Circle

Zeit ist Geld – also am besten das Fitnessprogramm zeitsparend gestalten! Das haben sich die Macher des Circle gedacht. Auch dieser „Private Health Club“ versteht sich als Premium-Fitnessstudio in München. Schon optisch ist er ein Uni­ kat mit seinem schicken, geschwungenen Design in strahlendem Weiß. Sieht aus wie ein Design-Hotel, könnte auch eine BeautyKlinik sein. Ist aber: Eine Fitness-Schmiede, deren besonderer Look bundesweit für Aufsehen gesorgt hat. Höchste Effizienz in allen Details ist eines der Grundprinzipien, auf denen das Trainingskonzept beruht. Das Mitglied erhält den persönlichen und indi-


Ruheliegen neben dem 20-Meter-Pool prägen die Wellness-Fläche von Ambiance Sports

viduell angepassten Trainingsplan in Form einer Chipkarte, auf der alle trainingsrelevanten Leistungsdaten gespeichert sind. Trainingsgeräte stellt man nicht von Hand ein, sondern steuert sie vollelektronisch durch die Chipkarte. Ein effektives Training dauert mit dem Personal Coach nicht länger als 35 Minuten. Weiterer Vorteil: Die modernen Trainingssysteme sind einfach zu verstehen, sicher zu bedienen, sehr effektiv und zeitsparend. Der Personal Coach kontrolliert softwaregestützt die Ausführung der Übungen und dokumentiert den Trainingserfolg. Somit wird der jeweilige Trainingsplan im-

mer an den aktuellen Fortschritt angepasst und auf dem Chip gespeichert. Standort: Domagkstr. 12 (Milbertshofen) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 22 Uhr, Samstag 12 bis 18 Uhr, Sonntag 9 bis 18 Uhr, Feiertag 9 bis 16 Uhr www: circle-munich.de

Ambiance Sports & Spa

Das Sport & Wellnesscenter verfügt über 2.000 Quadratmeter Trainings- und Wellnessfläche. Höhepunkt ist ein 20 Meter langer Sportpool sowie ein Ruhe- und Entspannungsbecken. Der großzügige Saunabereich

verfügt über finnische Sauna, Bio-Sauna, Dampfbad sowie Erlebnisduschen. Ruheräume und Sauna-Garten laden zum Entspannen. Besonderes Augenmerk liegt auf der persönlichen und individuellen Betreuung. Diese beginnt beim ersten Beratungstermin, in dem Trainingsziele, indivi-

duelle Interessen und Gesundheitsfragen im Vordergrund stehen. Auf Grundlage der vorangehenden Fitness- und Gesundheitschecks erhält der Kunde kostenlos eine individuelle Trainingsplanung. Qualifizierte Sport- und Gesundheitstrainer sowie SportPhysiotherapeuten moti- →

über 40 Yogaklassen/ Woche für Anfänger & Fortgeschrittene AIRYOGA Klassen Online von YOGIFILMS Ausbildungen zum Yogalehrer Yoga Workshops & Retreats Yoga Shop direkt am Viktualienmarkt anerkanntes Yoga - Ausbildungsinstitut

Blumenstr. 6 | 80331 München | 089. 23225930 | www.airyoga.com


WO H LF Ü H LE N

→ vieren, unterstützen und beraten zu sportlichen Zielen, gesünderem Leben und Ernähren. Standort: GottfriedKeller-Str. 33 (Pasing) Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch 7 bis 23 Uhr, Dienstag und Donnerstag 8.30 bis 23 Uhr, Freitag 7 bis 22 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag von 8.30 bis 21 Uhr www: ambiance-sport.de

Sports & Health

Sportliche Betätigung und Gesundheit kombiniert man hier zu dem Motto: „Fitness mit Persönlichkeit.“ Im Herzen von MünchenSendling gelegen, ist das Unternehmen seit rund zehn Jahren einer der wichtigen Anbieter für Fitnessund Gesundheitstraining im Premium-Segment. Die helle, freundliche Anlage erstreckt sich nach der jüngsten Erweiterung über

5 T O P -T I P P S F Ü R D I E S T U D I O W A H L

Definieren Sie ein Trainingsziel! Möchten Sie Ihre Ausdauer verbessern, muskulöser werden, abnehmen oder im Sinne einer Reha die Mobilität herstellen? Notieren Sie Ihr Ziel und sprechen Sie das Studiopersonal darauf an.

2

Nehmen Sie sich Zeit für Probetrainings! Viele Studios ermöglichen eine Begehung der Fläche oder ein- oder mehrfache Probetrainings (kostenfrei oder mit günstigen Tagestickets). Nutzen Sie diese Angebot und verschaffen Sie sich einen umfassenden Eindruck von Geräten, Publikum und Personal.

3

Nichts vorab unterschreiben! Vor einem Probetraining müssen Sie keinen Vertrag unterschreiben. Wenn man behauptet, dies sei „aus Versicherungsgründen“ notwendig, sollten Sie skeptisch werden. Unterschreiben Sie einen Mitgliedsvertrag erst, wenn Sie dauerhaft dort trainieren möchten.

4

Erst die Bindung macht die Motivation! Erst wer sich dauerhaft an ein Studio bindet und dort optimalerweise mit Trainer oder Sportsfreunden sportelt, der bleibt konsequent an seinen Zielen dran. Nutzen Sie diesen psychologischen Trick und schaffen Sie eine Verbindlichkeit, beispielsweise mit Freunden im selben Kurs oder einem Personaltrainer, der mit Ihnen trainiert.

5

Der perfekte Plan führt zum Erfolg! Sprechen Sie mit dem Studiopersonal über Trainingsplanung und Ernährung. Die macht nämlich 70 Prozent des Erfolges aus. — MP

6 4 — MQ Herbst 2014

Sports & Health hat ein stimmungsvolles YogaStudio neu eröffnet

2.200 Quadratmeter. In den Räumlichkeiten stehen über 100 moderne Geräte der renommierten Marke Technogym. Das Kursprogramm beinhaltet Klassiker wie HIIT, Bodypump und Cycling aber auch eigene und innovative Programme, die das Training abwechslungsreich gestalten, etwa Thai Bo oder TRX. In separaten Bereichen der Anlage kann man funktionelles Training und Zirkeltrainings absolvieren. Für Entspannung und Regeneration sorgt der großzügige Wellnessbereich. Mit finnischer Sauna, Biosauna mit Licht- und Aromatherapie, Damensauna, Ruheraum und einer sonnigen Dachterrasse lässt die Erholungsoase in der City keine Wünsche offen. Auch das jüngst eröffnete Yogastudio im neuen Loft bietet großzügigen Raum und besonderes Flair. In Größe und Qualität ist es einzigartig in München. Im rund

100 Quadratmeter großen Kursraum finden etwa 30 Kurse pro Woche statt. Die Räumlichkeiten sind klar und natürlich eingerichtet, mit einem hochwertigen Loungebereich, Teestation und komfortablen Umkleiden. Mit dieser neuesten Erweiterung findet man hier jetzt unter einem Dach ein anspruchsvolles FitnessStudio und ein neues großes Yoga-Studio, welches einzeln oder mit der FitnessMitgliedschaft kombiniert genutzt werden kann. Standort: Lindwurm­ straße 114 (Untersendling) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 bis 23 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertage 9 bis 21 Uhr www: sports-and-health.de

Gymmy Shape & Club

Entsprechend der Lage trainieren hier viele Promis, die persönlichen Service und sehr gute Ausstattung


ebenso schätzen wie stilvolles Ambiente und das nette Team. Der Schwerpunkt des Studios liegt auf der hohen Vielfalt von Functional Training über Ausdauer- und Kraftsport zu Yoga, Pilates und Tischtennis, EMS und Vibration. Auch bei den Events geht es vielseitig zu. Hier kennt man sich im Kreis der rund 400 Kunden, man trainiert quasi mit Freunden und so finden auch öfter Sportevents im Hause statt, an verregneten Sonntagen Tischtennis, Kicker und Functionaltraining Turniere. Der Spaß steht hier immer im Vordergrund. Die rund 1.000 Quadratmeter große Trainingsfläche lässt keine Wünsche offen und ermöglicht alle Trainingsrichtungen von Freihantel bis Geräte, TRX oder Yogilates. Dabei ist der Kursplan immer prall gefüllt: Die Titel wie Beach Shape, Core Power, Zumba, oder Zirkeltraining am To-

Das Team von Gymmy Shape verspricht fröhliche und unterhaltsame Workout-Stunden

Im R1 Sportsclub stehen den Übenden auch Champions aus dem Profisport zur Seite

wer sind ebenso selbsterklärend wie gut besucht. Und nach dem Workout? Dann geht’s in eine der beiden Saunen oder mit einem Tee in den Ruheraum. Standort: Cuvilliéstr. 14a (Bogenhausen) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7 bis 22 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 9 bis 20 Uhr www: gymmy.de

R1 Sports Club und sein Part­ner Thomas Korompai, einer der drei bekanntesten Personal Trainer Deutschlands, gehen innovative Wege: In ihrem Per­ sonal Training vereinen sie verschiedene Bausteine wie Motivationstraining, mentales Training und funk­tio­ nelle Physiotherapie zu einem ganzheitlichen Konzept. Hierbei trifft Therapie auf Sport: Mit persönlich abgestimmten Trainingsbedingungen, funktioneller

Physiotherapie und Sportprogrammen, die einen Schwerpunkt auf die Bereiche Motivations- und Mentaltraining legen, werden persönliche Erfolge erzielt. Auf Basis sportwissenschaft­ licher sowie medizinischer Erkenntnisse erhalten Klienten einen auf ihre Bedürfnisse maßgeschneiderten Trainingsplan. Im R1 Sports Club stehen dann beim Workout die qualifizierten Personal Trainer, Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten und Champions aus dem Profisport zur Seite. Standort: Leopoldstr. 159 (Schwabing) Öffnungszeiten: täglich 6 bis 23 Uhr www: r1-sportsclub.de

R1 Sportsclub

In hellen und perfekt aus­ gestatteten Räumen von 250 Quadratmetern über den Dächern Schwabings wird hier Personal Training angeboten. Marko Rajkovic, mehrfacher Kickbox-Weltmeister und Gründer des

20 Tage Fitness für 20 EUR n

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20 Min gezieltes Formen der Muskulatur

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20 Min Kurs Bauch Total fürs „Sixpack“

Effektives Kursprogramm von BodyShape, Hollywood Condition, LesMILLS Grit bis Yoga und Pilates

Spielregeln: 20 Tage Training nur an 20 aufeinander folgenden Tagen möglich. Preis zzgl. 10 EUR Kartenpfand. Angebot nur bis 15.10.2014 gültig. Keine Vertragsbindung. Keine Mitgliedschaft. Club am am Sendlinger Tor Platz Fliegenstr. 10, 80337 München. Tel.: 089 / 26 39 22

Club am Deutschen Theater Landwehrstr. 22, 80336 München. Tel.: 089 / 55 30 87

www.MunichHealthClub.com


S P I E LS A LO N

� Sagen Sie uns, für welches

berühmte amerikanische Magazin Richard Avedon quasi Hausfotograf war, und gewinnen Sie drei prächtige

MQ Munich Quality gibt Ihnen natürlich auch in der Herbstausgabe die

Bildbände „Richard Avedon – Wandbilder und Porträts“ aus dem

Chance auf einen schönen Verlosungs­

gewinn . Machen Sie wieder so

Hirmer-Verlag. Die dazu gehörende Ausstellung im Brandhorst Museum ist noch bis 9. November geöffnet. Einsendeschluss für die Verlosung ist daher schon der 15. Oktober.

zahlreich mit wie beim letzten Mal.

2 Sagen Sie uns, in welchem Land die Schriftstellerin Virginia Woolf lebte und starb, und gewinnen Sie zwei Karten für die Theateraufführung von „Wer hat Angst

vor Virginia Woolf?“

(Autor: Edward Albee, Regie: Residenztheater-Direktor Martin Kušej) am 11. Oktober im Residenztheater. Einsendeschluss für diese Verlosung ist bereits der 30. September.

Senden Sie Ihre (hoffentlich richtigen) Antworten mit Ihrer vollständigen Adresse bis zu dem jeweils angegebenen Datum an verlosungen@mq-mag. de. Wir wünschen Ihnen viel Glück. Alle Gewinne werden unter den Einsendern der richtigen Antworten aus­ gelost, die Gewinner werden benachrichtigt und der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen.

3 Sagen Sie uns, wie der damals sehr

bekannte Bartender-Film mit Tom Cruise aus dem Jahr 1988 hieß, der als schlechtester Film des Jahres mit der Goldenen Himbeere bedacht wurde, und gewinnen Sie ein sechs-Gänge Menü für 2 Personen im Restaurant BAR LEHEL , natürlich mit dem Hauscocktail „SardegnaSpritz“ als Aperitif. Einsendeschluss für diese Verlosung ist der 15. November. MQ kann für warmes Abendwetter auf der Terrasse, wie auf dem Foto, im Herbst/Winter natürlich nicht garantieren.

IMPRESSUM

REDA K TION

InMedia GmbH Sendlinger-Tor-Platz 8 80336 München E-Mail: redaktion@mq-mag.de

Fritz Osskar, Alexander Otto, Thomas Winzker

Geschäftsführer:Stefan Kukuk (verantwortlich f. d. Anzeigenteil)

Fotografen: Christian Hacker, Markus Kehl, Matthias KothMarkgraf

Anzeigen: Tobias Wagner (Verkaufsleitung), Rupert Klostermeier, Werner Brocke, Renate Kieninger

Nachrichten an die Redaktion bitte vorzugsweise per E-Mail.

Gestaltung: Arndt Knieper, Viola Müller Hergerdt (Produktion)

Redaktionsleitung: Günter Bereiter (v.i.S.d.P.)

VERLAG

Autoren dieser Ausgabe: Dr. Astrid Dobmeier, Matthias Koth-Markgraf, Eva Markgraf,

6 6 — MQ Herbst 2014

InMagazin Verlags GmbH Sendlinger-Tor-Platz 8 80336 München www.mq-mag.de

Telefon 089 / 38 99 71 - 18 E-Mail: anzeigen@mq-mag.de

DRUC K

ADV Schoder, Augsburg Verbreitete Gesamtauflage: 30.000 Exemplare

MQ Munich Quality erscheint vier Mal im Jahr und wird ausgesuchten Premiumhaushalten direkt zugestellt (22.000 Exemplare) sowie in ausgewählten Shops und Restaurants, bei Dienstleistern und in Kulturbetrieben ausgelegt.

Nächster Erscheinungstermin: 27. November 2014


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September ssoires - ab e c c A d n u ten langweilig, h, niemals öbel, Leuch sc M ti . n K e R th E u W a T seit 1981, und ARE KRAF r stehen wir nangepasst u fü , a n D e . e Das neue K n id g n si h r De ffekt, sowie gartige Wo enschaft fü mit Wow-E id e e L k c it tü 2014. Einzi m ls d ze n aschend u lernen. ktionen, Ein immer überr kennen zu mige Kolle ie m S ti S f, u . ra te a u d e h en damals wie n Welt wart verwirks der ganze u a e k c ü inen Traum e st ir w n Fund e b a rchitektur K, h e Industriea KRAFTWER h c E is R a A h K rc a m e Die ,d hönste lagshipstore geschaffen. en sie das sc F r b r te e e a n rg e h e c th n n n e ü h o m neuen M unsere W een - zusam tionell und Mit unserem inzigartige Bühne für en Wohnid d n re ie ir e unkonven sp e hnt en und in o h w c e licht und ein g is st ta ie n S ch mit fa ir erwarten verbindet si der Welt. W s u a h n g si e D und größte h! r gewöhnlic e ß u a s alle

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MQ Munich Quality Herbst 2014  

MQ Munich Quality, Ausgabe Herbst 2014 vom 18.9.2014. MQ Munich Quality ist der anspruchsvolle Guide zu den besten Adressen der Stadt. Vie...

MQ Munich Quality Herbst 2014  

MQ Munich Quality, Ausgabe Herbst 2014 vom 18.9.2014. MQ Munich Quality ist der anspruchsvolle Guide zu den besten Adressen der Stadt. Vie...

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