Altstadt Magazine #5 (April/Mai 2021)

Page 1

ai 2021

Ausgabe 5 April/M


Wer steckt hinter diesem Zine? Wir sind die initiative altstadt. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der bereits seit über 20 Jahren darum bemüht ist, die wunderbare Mönchengladbacher Altstadt zu einem noch spannenderen, lebens- und liebenswerteren Quartier zu machen. Die Initiative ist ein Verein von und für Menschen in der Altstadt. Unser Fokus liegt auf der Aufwertung unseres Quartiers, dem Zusammenhalt aller in der Altstadt ansässigen Akteursgruppen und Anwohner*innen, der Förderung, Entwicklung und Durchführung soziokultureller Projekte im Quartier sowie der Vertretung altstädtischer Interessen gegenüber Politik und Verwaltung. Was ist ein Zine? Ein Zine ist ein selbstgemachtes Magazine. Es wird von Hand erstellt – basteln, malen, drucken, ausschneiden, zusammenkleben, kopieren, tackern – alles ist erlaubt. Wofür dieses Zine? Wir möchten für und am liebsten mit allen Menschen und Akteur*innen in der Altstadt ein regelmäßiges Zine entwickeln. Darin können wir Neuigkeiten austauschen, uns auf dem Laufenden halten und uns Geschichten erzählen. Gefördert wird dieses Zine vom Quartiersmanagement Gladbach & Westend Wer oder was genau das QM ist erfahrt ihr auf www.qm.mg

Mach mit! Dieses Zine ist ein Gemeinschaftsprojekt. Schick uns gerne deine Beiträge, Ideen, Wünsche, Fotos und Anregungen oder melde dich, wenn du dauerhaft mitmachen möchtest! Wenn du etwas beitragen möchtest melde dich per Mail unter koentges@ia-mg.de oder wirf uns deinen Beitrag direkt in unseren Briefkasten am Köntges an der Waldhausener Straße 16. Wir freuen uns drauf! Besucht uns gerne im Köntges – unserem Raum für Nachbarschaft! Wir laden alle Freund*innen unserer schönen Altstadt ein im Köntges zusammenzukommen! Das Köntges bietet Raum, um zu verweilen, zu lernen, gemeinsam zu arbeiten, sich auszutauschen, zu genießen, Spaß zu haben und alles selbst zu erschaffen, was in unserer Altstadt noch fehlt. Kultur, Gemeinschaft, Austausch und Gemütlichkeit im Köntges – einem Ort, an dem die neue Nachbarschaftlichkeit zuhause ist. Derzeit ist das Köntges pandemiebedingt leider geschlossen, wir hoffen aber, dass wir bald wieder mit euch Kaffee trinken und plaudern können. Altstadtinitiative Mönchengladbach e.V. Waldhausener Straße 16 41061 Mönchengladbach Email: koentges@ia-mg.de www.altstadt-moenchengladbach.de @initiativealtstadtmoenchengladbach @xKOENTGES @koentges_waldhausener


Inhaltsverzeichnis Seite 7 - 10 DER LETZTE SCHREI

Seite 3 es werden Künstler*innen und Kreative gesucht!!

der SCHREI AUF e.V. führt hier ab sofort eine neue Rubrik ein

Seite 11 - 12 Seite

4

Marco Raspe (Club der Wirte) über „Nachhaltigk eit in der Nachtgastronomie“ ...again... diesmal: „Wasting“

QM - Förderung von Projekten in der Altstad t

Seite 13 + 14 Geschichte(n) aus der Altstadt

Seite 5 + 6 Café Pflaster sucht Verstärkung Doch was ist das eigentlich für ein Café ??

Seite 14 Impressum


Wir suchen wieder Künstler*innen! Es ist wieder soweit: die Suche nach Aussteller*innen für das ArtCasino geht in die zweite Runde. Wie viele Ausstellungen dieses Jahr stattfinden und in welcher Form, ist aufgrund der aktuellen Lage in Bezug auf die Corona-Pandemie noch nicht absehbar. Wenn du dennoch Lust hast, Teil einer Gruppenausstellung in den Räumen einer ehemaligen Spielhalle zu werden, oder vielleicht sogar Ideen für alternative Ausstellungsformate hast, dann melde dich bei uns. In deiner Bewerbung sollten folgenden Dinge enthalten sein: • eine kurze Information zu deiner Person (Alter, Wohnort, künstlerischer Antrieb) • ein Auszug deiner Werke (hierfür wäre bspw. dein Instagram-Account mit einer Sammlung deiner Werke o.Ä. ausreichen) • Informationen zu deinen auszustellenden Werken (Material, Format, Arbeit bereits vorhanden?) Deine Bewerbung solltest du bitte bis zum 15.5.2021 an folgende E-Mail-Adresse übersenden: bewerbung@artcasino-mg.de Wir wünschen dir viel Glück und freuen uns auf deine Einsendung. Künstler*in für Cover gesucht! Du bist Künstler*in - digital oder analog? Du fotografierst, zeichnest, bastelst oder tobst dich auf andere Art aus, die sich auf einem Blatt Papier festhalten lässt? Dann suchen wir vielleicht genau dich! Wir suchen kreative Köpfe, die Lust haben, die Cover-Bilder der nächsten Altstadt Magazines zu gestalten! Deiner Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt, aber natürlich wäre ein altstädtischer Bezug wünschenswert. Bedenke bitte auch, dass die Logos der Förder*innen sowie der Name des Magazines mit auf das Cover kommen, also Teile des Bildes verborgen sind. Wirf mal einen Blick aufʼs jetzige Cover, die Positionierung wird ähnlich sein. Die Größe sollte DIN A5 (horizontal, pro Seite 210x148mm, Vorder- und Rückseite bedenken!) betragen und 300dpi haben. Für die ausgewählten Cover-Bilder winken jeweils Gutscheine von verschiedenen Gastronom*innen aus der Altstadt, mit denen ihr das Ende des Lockdowns voller Vorfreude herbeisehnen könnt! (Gutschein für das erste ausgewählte Cover: 5 Cocktails im Wert von 30€ im Goldwasser) Bei Interesse melde dich mit deiner Idee an: koentges@ia-mg.de

3


Nachhaltigkeit in der Nachtgastro

Marco Raspe (Club der Wirte, Foormat) befasst sich als Gastronom mit Nachhaltigkeit in der Branche und hinterfragt diese kritisch.

Lasst uns doch Mal schauen, ob man in einer Branche, in der mit jedem weiteren Cocktail die Gleichgültigkeit zunimmt, umweltbewusst arbeiten kann.

Was sich hingegen nicht so prima kalkulieren lässt, ist das Trinkverhalten je Woche. Mal werden 10 getrunken, Mal 40, Mal 60; konstant inkonstante Nachfrage. Limetten sind bei Zimmertemperatur etwa 5 Tage haltbar, im Keller circa 2 Wochen. Was bisher geschah: Der Trinkhalm - Plastik Dann wird sie runzelig und trocknet aus ist doof | Der Cocktail – gehört dieser gan– schlecht für die benötigte Menge an Lize Firlefanz ans Glas? | Das Licht – Watt isʻ mettensaft sowie für die Optik im Glas. Für hier los? die Nachtgastro ist die Limette damit leider raus, obwohl sie eigentlich noch genießbar Heute: Wasting – kann das hier alles weg? wäre. Denn solange keine Druckstellen oder Schimmelbefall zu sehen sind, ist sie Feiertag voraus! Whoop, whoop! Am 02. noch gut – nur eben mit weniger Fruchtsaft Mai ist Tag der Lebensmittelverschwendung. und die Optik ist nicht so toll. Sämtliche Da wird „gefeiert“, dass die Menge an übriggebliebenen Limetten sind daher nach bisher produzierten Lebensmitteln im Müll dem Wochenende ein Fall für die Biotonne. landet – statistisch betrachtet und aufʼs Jahr Schade und irgendwie unbefriedigend! hochgerechnet, versteht sich. Im Rahmen der Hintergrundrecherche zu Das ist ja ein „toller“ Anlass zum Feiern. diesem Beitrag sind wir auf die App „Too Grund genug, um sich dem Thema WasGood To Go“ gestoßen. Hier können ting anzunehmen. Wir reduzieren dieses u.a. Gastronomiebetriebe nicht verkaufte unglaublich komplexe Themengebiet wie Lebensmittel, die sonst weggeschmissen immer auf die Nachtgastro, lassen also würden, zu einem deutlich günstigeren Restaurants außen vor. Denn auch in der Preis anbieten. Ein interessanter Ansatz, Nachtgastro finden eigentlich noch genieß- bei dem man das Thema Wasting aktiv bare Lebensmittel häufig den Weg in die angehen kann. Wir probieren das Mal aus. Biotonne. In dem früheren Beitrag „Der Einen Account haben wir schon und sobald Cocktail – gehört dieser ganze Firlefanz die Türen wieder geöffnet werden, gibtʼs ans Glas?“ thematisierten wir schon die von uns Zitronen, Limetten, Himbeeren und Sinnhaftigkeit von „Dekofrüchten“ und Minze – sofern etwas übrig bleibt ;) stellten aber auch heraus, dass für einige Getränke die Verwendung von u.a. Zitrusfrüchten unabdingbar ist; z.B. Caipirinha. Bleiben wir beim Caipirinha, denn dieser Wonach wird Nachhaltigkeit eigentlich bewertet? Cocktail-Klassiker ist ein schönes Beispiel. Um entsprechend „Urlaubs Feeling“ ins 1. Verringerung von CO2-Emissionen Glas zu bekommen, verwenden wir eine ganze Limette je Caipi. Welch Zufall! Lässt 2. Ressourcenverbrauch sich ja prima kalkulieren. 3. Abfallvermeidung

4


Café Pflaster

In einem schönen, roten Haus angesiedelt findet sich auf der Kapuzinerstraße ein Rückzugsort für jede*n, der oder die sich in sozialen oder finanziellen Nöten befindet. Der Ort ist gedacht für Wohnungslose, von Wohnungslosigkeit Bedrohte und andere, die einfach mal etwas Ruhe oder Ablenkung brauchen. Gemeint ist das Cafe Pflaster. Das Cafe Pflaster ist den meisten, zumindest vom Namen her, ein Begriff. Die Einrichtung des Diakonischen Werkes in Gladbach besteht seit 2001 und befindet sich inzwischen im gleichen Gebäude wie die Zentrale Beratungsstelle der Wohnungslosenhilfe für Männer in der 1. Etage. Dies erleichtert die Zusammenarbeit ungemein, da das niedrigschwellige Angebot so leicht von den Mitarbeitenden des Cafe Pflaster vermittelt werden kann, ohne dass die Annehmenden einen weiteren Weg auf sich nehmen müssen.

Was ist das Cafe Pflaster und was kann man hier machen? Das Cafe ist nicht nur für Wohnungslose als Teil des Hilfesystem der Stadt gedacht, sondern auch ein Ort für alle gesellschaftlichen Randgruppen, an dem sie ein Frühstück und einen Rückzugsort bekommen. Das Angebot des Cafes beinhaltet nicht nur das Frühstück und mittwochs ein Mittagessen sowie den Tagesaufenthalt in den Räumlichkeiten, während dem man auch duschen und seine Wäsche waschen lassen kann, sondern auch einen Krankendienst, der leichte Verletzungen, Infektionen und ähnliches verarztet. Ziel ist hier jedoch nicht die dauerhafte Behandlung der Patient*innen, sondern eine Heranführung an das Krankensystem. Ein weiteres Angebot ist, seine Postadres-

5

se hier einzurichten. Ohne diese ist das Beantragen von Hilfen, die aus der Wohnungslosigkeit führen, quasi unmöglich. Das Cafe ist zudem eine Basisstation für Streetworker*innen, die von hier aus, teilweise mit medizinischer Begleitung, rausgehen und Kontakt zu den Menschen suchen. Sie versuchen, sie an bestehende Hilfsangebote heranzuführen und bei deren langfristigen Durchführung zu unterstützen. Zu dem Gebäude gehört auch eine gut ausgestattete Kleiderkammer im Keller. Diese wird durch Spenden gefüllt, die Kleidung, Rucksäcke und Schlafsäcke sortiert, mit der Größe beschriftet und aufgehangen. Zwei Mal die Woche wird für 2 Stunden von Ehrenamtlichen Kleidung ausgegeben.

Mehr als Aufenthalt Neben dieser ernsten Arbeit ist das Projekt aber auch ein Platz, an dem die Menschen ihre Sorgen mal hinter sich lassen sollen, einfach normale Gespräche über andere Themen führen und sich entspannen sollen. Man quatscht, spielt oder sitzt draußen in der Sonne. Eine Sache, die das Cafe Pflaster von vielen anderen derartigen Projekten abhebt, ist die gute Zusammenarbeit mit der


Polizei vor Ort, was in diesem Bereich nicht immer selbstverständlich ist. Generell ist der Alltag hier geprägt von Zusammenarbeit: Die Beratungsstelle im 1. Stock, die Suchthilfe, der Krankendienst und der allgemeine engagierte Einsatz der Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen in Büro, Küche und Kleiderkammer machen die Arbeit, die hier geleistet wird, erst in dem Umfang möglich. Auch wenn coronabedingt weniger Leute im Cafe sein können, arbeitet das Team unermüdlich für das Projekt. Eine weitere, durch die Pandemie bedingte Einschränkung ist, dass der Aufenthalt bevorzugt Wohnungslosen ermöglicht wird, während sonst alle von sozialer oder finanzieller Armut Betroffene jederzeit willkommen sind. EHRENAMTLICHE GESUCHT Wie voranstehend erwähnt, wird die Kleiderkammer ehrenamtlich betrieben. Hierfür werden ab Mai 2 neue Leute gesucht, die Lust haben, montags und mittwoch von 10-12 Uhr die Sachspenden an die Wohnungslosen auszugeben. Dafür gibt es übrigens eine kleine Aufwandsentschädigung von 40€. An der Stelle eine kleine Beschreibung: der Keller ist beheizt, gut ausgeleuchtet und verfügt für Notfälle über einen Notrufknopf. Dieser ist jedoch noch nie genutzt worden. Die Sachspenden, die sortiert werden müssen, sind nicht immer im Idealzustand, auch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man in direkten Kontakt mit den Wohnungslosen tritt. Bevor man das Ehrenamt beginnt, kann man sich die Räumlichkeiten natürlich erstmal ansehen und das Team kennenlernen. Hierfür melde dich bitte unter 02161/576690 in der Zentrale bei Frau Jung.

6

ANSONSTEN.. Wenn du noch sportive oder winterfeste Kleidung, Decken oder andere alltägliche, nützliche Textilien oder Schlafutensilien abzugeben hast, kannst du dies gerne zu den Öffnungszeiten tun. Mo - Fr. 8-12:30 Uhr Mi. 8:00-16:00 Uhr Sa. 9:00-11:00 Uhr Geldspenden bitte an: Stadtsparkasse Mönchengladbach IBAN DE33 3105 0000 0000 1587 90 BIC MGLSDE33XXX Referenz: Streetwork/Café Pflaster Außerdem möchten wir hier nochmal explizit darauf hinweisen, dass es auch ein Cafe Pflaster in Rheydt gibt. Die Kleiderkammer für Frauen* auf der Oskar-Kühlen-Straße 14 ist montags und mittwochs von 10-11 Uhr geöffnet.


7


8


9


10


Förderung von Projekten im Quartier Das Quartiersmanagement Gladbach und Westend hat die Möglichkeit, über den Fonds „Aktive Mitwirkung“ Projekte aus der Bürgerschaft zu fördern. Vereine, Initiativen aber auch Privatpersonen können je zum Ende des Quartals Projektanträge einreichen, um Ideen für unser Quartier umzusetzen. Die Altstadt ist seit Beginn des Fonds stark dort vertreten. Das Engagement, das sich in den vielen Akteur*innen, Initiativen, Vereinen und Netzwerken zeigt, wird auch in unserem Fonds sichtbar. Immer wieder werden gute Ideen eingereicht, die die Altstadt weiter verschönern, künstlerische Impulse setzen oder Menschen zusammenbringen sollen. Die thematischen Schwerpunkte der Anträge aus der oder für die Altstadt sind: • die Nutzung von Leerstand für künstlerische Projekte, • die Belebung der Altstadt insbesondere bei Tag und • die Verschönerung der Altstadt bzw. die Gestaltung des öffentlichen Raums. In diesem Jahr widmet sich außerdem das Projekt „Fundstücke“ der Geschichte der Altstadt mithilfe von Ausgrabungsgegenständen aus dem Geropark. Diese werden untersucht und anschließend durch eine Ausstellung öffentlich zugänglich gemacht. Projektleitung Mira Hoffmann aus Berlin, eng verbunden mit der Altstadt, möchte auch Bürger*innen und Schüler*innen aus dem Quartier in die Auseinandersetzung mit der Geschichte ihres Stadtteil einbeziehen. Mit dem Queeren Zentrum, das in der Turmstiege entstehen soll, bekommt die Altstadt eine Anlaufstelle für alle Fragen rund um die LGBTQIA+-Community, sowie ein Safe-Space für alle Bürger*innen, die Unterstützung in dieser Thematik benötigen. Neben Beratungen soll auch ein buntes kulturelles Angebot sowie eine Café-Atmosphäre entstehen. Es bleibt vielfältig und spannend in der Altstadt und unsere Fonds möchten den Stadtteil darin bestärken und unterstützen. Wenn es also weitere Ideen für die Altstadt gibt, sprecht uns gerne an. Auf unserer Homepage www.qm.mg findet ihr unter „Förderung“ auch das Antragsformular für den Fonds „Aktive Mitwirkung“. Ansprechpartnerin für den Fonds ist Stephanie Schoenen (schoenen@qm.mg), die gerne auch bei der Antragstellung unterstützt. Es finden außerdem regelmäßig Workshops statt, in denen ihr euch für die Antragstellung beraten lassen könnt. In diesem Jahr gibt es erstmals einen Workshop gemeinsam mit der Sozialplanung der Stadt Mönchengladbach und dem Kulturbüro, die weitere Fördermöglichkeiten für Projekte mitbringen. Infos zu den Terminen findet ihr auf der Facebookseite des Quartiersmanagements.

© Marius Müller

Projekt: Vakanz Träger: Initiative Altstadt Ziele: Leerstandsnutzung/ Tagschicht Waldhausener Str.

© Miriam Colonna

Error Tekk Kulturlöwe Niederrhein Leerstandsnutzung/ Belebung obere Hindenburgstr.

11

© Marius Müller

Begrünung Wallstraße Initiative Wallstraße Belebung/Image/Vernetzung Unternehmer*innen


© Club der Wirte

© initiative altstadt

Lichtobjekte Initiative Altstadt Beleuchtung Angsträume/ Nachhaltigkeit

Sommerfest Club der Wirte Imageverbesserung/ Tagschicht Waldhausener Str.

© Kulturküche

© Klaus Schmitt

Ausstellung 800m Christiane Behr re Leerstandsnutzung/Belebung obe Hindenburgstr. 2

Kreative Workshops Kulturküche Workshops für Bürger*innen/ Inklusion/Imageverbesserung

© Miriam Colonna

Mut zur Lücke Kulturlöwe Niederrhein Beleuchtung und Belebung obere Hindenburgstr.

© Miriam Colonna

Was siehst du...? Kulturlöwe Niederrhein Workshops für Bürger*innen/ Inklusion/Belebung

außerdem aktuell bewilligt: Fundstücke Ausstellung Kopfkino Queeres Zentrum ©Stephanie Schoenen

Umgestaltung Boelling-Platz Initiative Abteiberg Gestaltung d. öffentl. Raums/Identifikation mit dem Quartier

© Michael Crabben

ArtCasino Initiative Altstadt Vernetzung Kunstschaffender/ Kulturhügel/Tagschicht Waldhausener

12


Geschichte(n) aus der Altstadt Unser Kiez Wie wir alle wissen, hat die Altstadt mehr zu bieten, als nur Spaß und Kultur: auch die Geschichte unserer schönen Ecke Mönchengladbachs ist alles andere als uninteressant, denn in der Altstadt geben sich Tradition und Moderne die Hand. Diese Reihe, die in der nächsten Ausgabe mit einer Hommage an das ehemalige Sandrad beginnen wird, wollen wir den alten Zeiten - und vielleicht auch den nicht ganz so alten Zeiten - widmen. Was haben wir hier vor? Wir wollen einen Blick in die Geschichte der Altstadt werfen, zwischendurch ein wenig rätseln und auch ein paar Fun Facts mit euch teilen. Wusstet ihr zum Beispiel, dass das älteste Wirtshaus Mönchengladbachs hier am Alten Markt zu finden ist: Es ist die Gaststätte St. Vith. Das ehemalige Gästehaus der Abtei wurde Mitte des 17. Jahrhunderts gebaut und hat somit schon ein paar Jahre auf dem Buckel und einiges an Stadtgeschichte miterlebt. Für heute belassen wir es beim Rätseln und Ankündigen und wünschen euch viel Spaß! Wann bekam Gladbach Stadtrechte? • • •

1365 1255 1173

Wie viele Türme hatte die Stadtmauer? • • •

10 12 14

Wie lange gab es das Sandrad? • • •

seit 1972 seit 1979 seit 1981

Welche später sehr berühmte Band spielte mal im damaligen B52? • • •

Beatles Nirvana Rammstein

13


Was haben viele alte Häuser hier gemeinsam? • • •

Gemeinsame Dachböden, sodass Kisten gemeinsam gelagert werden Weitläufig unterkellert, sodass etwa Telefonbuchsen, Stromzähler etc. bei den Nachbar*innen zu finden sind Zwei Haustüren, die aber in einen großen, sich an der Treppe wieder teilenden Flur zusammen laufen

Im nächsten ZINE blicken wir zurück auf die Ära Sandrad. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns eure Geschichten und Erinnerungen aus dem Sandrad entweder über die Social-Media-Kanäle des Köntges oder der Initiative Altstadt zukommen lasst oder per Mail an koentges@ia-mg.de. Die schönsten Geschichten werden wir veröffentlichen! Wir freuen uns über alle historisch Interessierten, die an diesem Format mitwirken möchten. Für Zusendungen von Fotos, die wir für diese Zwecke nutzen dürfen, sind wir immer sehr dankbar. Gerne beschäftigen wir uns auch mit Themenvorschlägen von euch! Fotos sowie Vorschläge könnt ihr ebenfalls an die oben genannte Mail-Adresse senden oder uns über Social Media zukommen lassen! In der nächsten Ausgabe gibtʻs dann auch wieder die Auflösung der Fragen. Das Lösungswort des Kreuzworträtsels aus dem Altstadt Magazine Ausgabe 4 war übrigens LAMPENSCHIRM.

IMPRESSUM „Altstadt Magazine“ HERAUSGEBER: Altstadtinitiative Mönchengladbach e.V., Waldhausener Straße 16, 41061 Mönchengladbach. REDAKTION: Frank Hollmann, Waldhausener Str. 16, 41061 Mönchengladbach (ViSdP); Sina Ebert, Jonas Gärtner, Kim Heinen, Laura Heyer, Jens Lindackers, Marco Raspe, Stephanie Schoenen HOMEPAGE: www.altstadt-moenchengladbach.de DRUCK: FLYERALARM GmbH, Alfred-Nobel-Str. 18, 97080 Würzburg

14



Millions discover their favorite reads on issuu every month.

Give your content the digital home it deserves. Get it to any device in seconds.