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PRINT-EDITION FEBRUAR 2017

DER LETZTE ZAHLT DIE ZECHE: „DAS IST UNGLAUBLICH DREIST!“

E SSENS KÄMMERER KLIEVE FORDERT DAS LAND AUF, ENDLICH DIE MILLIONEN DE S BUNDE S FÜR FLÜCHTLINGE FREIZUGEBEN.

Donald J. Trump ist der 45. US-Präsident. Mindestens ein Essener war bei seiner Amtsübernahme mit dabei: Andreas Hellmann – FDP-Politiker und Trump-Fan.

F

ür die Stadt Essen war es ein aus eigener Kraft kaum zu bewältigender Kraftakt: Tausende Flüchtlinge wurden in kürzester Zeit aufgenommen. Ihnen wurde eine Unterkunft gewährt. Ihre Integration wurde konsequent vorangetrieben. Doch auf den Kosten dafür bleibe die Kommune nun wohl zu weiten Teilen sitzen: Eigens für die Kommunen bereitgestellte Bundesgelder fließen nicht weiter, beklagen Stadtkämmerer Lars Martin Klieve, Oberbürgermeister Thomas Kufen und Sozialdezernent Peter Renzel. Stattdessen rühmt sich die rot-grüne NRW-Landesregierung mit einem ausgeglichenen Haushalt. Und mit einem Überschuss von mehr als 200 Millionen Euro. … ab Seite 6

„AMERICA FIRST!“

FOTO: STADTBILDSTELLE ESSEN, PETER PRENGEL (HINTERGRUND), GERD LORENZEN (KLIEVE)

UND JÄHRLICH GRÜSST DER OHNESORG

Klavier-Festival-Intendant Professor Franz Xaver Ohnesorg beklagt mangelnde Unterstützung. Seite 4

Der liberale Ratsherr findet Trump nicht nur gut, er hat den 45. Präsidenten der Vereinigten Sttaten von Amerika im Rahmen seiner Tätigkeit für einen amerikanischen Thinktank auch unterstützt. Aber warum? Mit dem INFORMER sprach der Bredeneyer Klartext. Und sorgte für reichlich Kritik. … Seite 12

FOTO: MICHAEL VADON

GRÜNE HAUPTSTADT EUROPAS 2017

Auftakt in der Gruga: Essen erlebt in diesem Jahr sein grünes Wunder. Seite 20

5 JAHRE GENERATIONENKULTHAUS

Generationenübergreifendes Wohnen in der City.Nord. Seite 13

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IN DIESER AUSGABE

In dieser Ausgabe 4 – 5 Gesellschaft

AUS DER REDAKTION Foto:Dmitrij Leltschuk

Einblicke in unseren Recherche-Alltag

MIT DEM SPIEGEL ÜBER DEN DÄCHERN DER STADT hoch oben über die Dächer der Stadt entführt, aufs Essener Rathaus. Auf dem Dach, quasi der 23. Etage, ist ein Foto entstanden, das es am Ende in den SPIEGEL geschafft hat. Und zudem ein Bild unseres Herausgebers Ralf Schönfeldt. Der Kollege aus Hamburg hat ihn gut getroffen.

Sicherheitsleute der städtischen RGE sahen dies bei der Eröffnung aber offenbar ganz anders. Und haben die Kollegin nicht arbeiten lassen. Zur Bühne wurde die junge Fotografin nicht vorgelassen, im Gegensatz zu anderen Fotografen. Die Redaktion bedauert dies sehr. Seite 20

14 – 18 Wirtschaft / Aus den Unternehmen

Foto: Pascal Hesse

Ruhestand – und plötzlich ist sie da, die dritte Lebensphase. 2017 – das Wirtschaftsjahr? Der Optimismus der Ruhr-Unternehmer. Große Hörtestaktion – ‚Hörsysteme Wessling‘ und der Welttag des Hörens. Partnerschaft für Sicherheit: Die S.E.T. Security und die ibs Sicherheitstechnik. Sascha Matic und Pascal Chur entführen in die köstliche Welt der Tapas. Die 3-Säulen-Strategie von Kryolipolysetherapeutin Simone Kasper.

19 Gesundheit Hausnotruf: Im Einsatz für ein langes, selbstbestimmtes Leben.

20 – 21 Kultur-Thema des Monats Green Capital – mit einer Bühnenshow ins Grüne-Hauptstadt-Jahr

22 – 23 Tipps & Termine Opern, Theater, Konzerte – Was der Februar bringt. Glück: Er kommt rechtzeitig in der Woche unseres Redaktionsschlusses. Die Woche, in der es am meisten zu tun gibt. Sein Name: Phoenix Roedder. Den turbulenten Alltag findet er spannend. Und er ist froh, endlich mal etwas Abwechslung zum monotonen Schulalltag zu haben.

24 Reise Auf und neben den Pisten: Die Vielfalt des Bayerischen Walds. Studie belegt: So verreisen Deutschlands Senioren.

26 – 27 Zu guter Letzt Die letzten zwei Seiten widmen wir dem ehrenamtlichen Projekt ‚Gemeinsam aufwachsen in Essen‘, der INFORMER-Charity Aktion, dem Kampfkunst-Experten Sensei Alfons Pinders und dem TUSEM Essen – ein Profi-Macher der Spitzenspieler von morgen.

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Kolumne: Eine Manöverkritik zum Auftakt der ‚Grünen Hauptstadt‘ 160.000 Euro im Jahr für einen einfachen Angestellten im ‚Konzern‘ Stadt? – Der Fall Sander beschäftigt die Politik. Politisiert: Essen. Düsseldorf. Berlin. Brüssel. Mehr Respekt für ehrenamtliche Kommunalpolitik? – Drei Fragen an Essens 2. Bürgermeister Franz-Josef Britz (CDU). US-Präsidentschaft: FDP-Ratsherr Hellman begrüßt Trumps „America first“ – CDU-Ratsherr Beul sucht den Dislike-Button. Kommentar: Quartier der Vielfalt und der Gegensätze Selbst der Hausherr wohnt hier: Fünf Jahre Generationenkulthaus Das KULTURFENSTER im LOKALFIEBER Kreativer des Monats: David Schlierenkämper

ETWAS ABWECHSLUNG VOM SCHULALLTAG Es ist wieder soweit, die Schülerbetriebspraktika haben begonnen. Zwei Wochen lang arbeiten junge Praktikanten in verschiedenste Firmen, um sich ein Bild vom Berufsleben zu machen. Wir beim INFORMER bieten einem Praktikanten die Chance, das journalistische Handwerk kennenzulernen. Diese Zeilen hat er verfasst. Sein

Im Stich gelassen? Saniert das Land seinen Haushalt auf dem Rücken der NRW-Kommunen? Streit um die Weitergabe von Bundesmitteln zur Unterbringung und zur Integration von Flüchtlingen. Stadtkämmerer Klieve: „Das ist unglaublich dreist!“ Kommentar: Kutschatys Nebelkerzen.

13 Sonderveröffentlichung: Lokalfieber

KEIN FOTO FÜR DIE GRÜNE HAUPTSTADT EUROPAS Gerne hätte Svenja Goluch bei der Eröffnung der ‚Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017‘ im Musikpavillon der Gruga Fotos für den INFORMER geschossen. Leider ging dies – trotz Akkreditierung als Fotografin – nicht. Die 31-jährige Altendorferin ist auf einen Elektro-Rollstuhl angewiesen. Mit ihm kann sie ihren Alltag nahezu problemlos bewältigen. Einige

6 – 9 Titelstory

10 – 12 Politik

Foto: INFORMER

Die Jubiläumsausgabe 70 Jahre ‚DER SPIEGEL‘ hat sich zum Jahreswechsel in einem fünfseitigen Artikel mit der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Petra Hinz und der Essener SPD beschäftigt. Wir durften Redakteurin Katja Thimm und ihren Fotografen Dmitrij Leltschuk Ende 2016 bei der Recherche für diesen Beitrag unterstützen. Und haben Dmitrij Leltschuk

Und jährlich grüßt der Ohnesorg: Klavier-Festival-Intendant beklagt mangelnde Unterstützung Wider den ‚Staatskapitalismus‘ in Essen – ein Gastkommentar von Dr. Richard Kiessler Die Stadt im Zeugenstand: Auftakt des Strafprozesses gegen Klaus Kunze.

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IN DIESER AUSGABE

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Foto: privat

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Termin-Highlights im Februar 2017

Foto: Pascal Hesse

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FDP-Politiker Andreas Hellmann war in Washington D.C. dabei, als Donald Trump den Eid als 45. US-Präsident ablegte. Zuvor hat er ihn bereits persönlich unterstützt.

ETIM 2017 Artificial intelligence and bioprinting Freitag, 10.02.2017, 9.30 bis 15.30 Uhr und Samstag, 11.02.2017, 8.30 bis 15.30 Uhr Für Interessierte und Wissenschaftler Die Veranstaltung ist kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

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Essen ist 2017 ‚Grüne Hauptstadt Europas‘. Mit einer Eröffnungsfeier im Musikpavillon der Gruga haben Stadt und EU das Titeljahr begrüßt.

Foto: Marco Felgenhauer, Woidlife Photography, Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald

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Beim ersten „Emerging Technologies Medicine“ (ETIM) in Essen werden international anerkannte Referenten das Thema künstliche Intelligenz und Bioprinting beleuchten. Die Fortschritte in der klinischen Radiologie und der medizinischen Forschung sind bereits stark von den Informationstechnologien und dem Ingenieurwesen geprägt. Technologien wie moderne multiparametrische Bildgebung erzeugen exponentiell wachsende Datensätze, während Data-Mining-Techniken es ermöglichen, große Mengen an wertvollen Daten aus bestehenden Archiven medizinischer Daten zu extrahieren, wodurch sich neue Möglichkeiten für eine hochspezifische klinische Diagnostik und personalisierte Präzisionsmedizin ergeben.

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist mit 58 Loipen für die Langlauf-Szene nahezu ein Winter-Muss. Die Ferienregion hat aber noch viel mehr zu bieten – auf und neben den Pisten.

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Zukunftsforum Essen: Digitalisierung in der Medizin – Chancen und Herausforderungen Montag, 13.02.2017, 18.00 Uhr Für Patienten, Angehörige und Interessierte Die Veranstaltung ist kostenfrei Anmeldung wird erbeten unter Tel.: 0201/804 8058

Die Digitalisierung hat die Medizin erreicht. Sie wird das heutige Gesundheitssystem grundlegend verändern, so dass jede Patientin und jeder Patient von besseren Diagnosen und individuelleren Behandlungen profitiert. Welche Möglichkeiten und Herausforderungen bietet die intelligente Verknüpfung der gewaltigen Datenmengen? Dies beleuchtet Prof. Jörg Debatin, Vice President GE Healthcare, in seinem Vortrag beim nächsten „Zukunftsforum Essen“, das die Universitätsmedizin Essen in Zusammenarbeit mit der WAZ durchführt. Ort:

RWE Pavillon der Philharmonie Essen Huyssenallee 53 • 45128 Essen

Patientenseminar „Neues vom Brustkrebskongress aus Texas“ Mittwoch, 15.02.2017, 17.00 Uhr Für Patienten, Angehörige und Interessierte Die Veranstaltung ist kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Das jährliche in den USA stattfindende San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) gilt im Bereich des Mammakarzinoms als Höhepunkt des internationalen wissenschaftlichen Jahres. Es wurde eingerichtet, um den aktuellen Entwicklungsstand aus der experimentellen Biologie, der Prävention, der Diagnose und der Therapie von Brustkrebs und den entsprechenden Vorstadien an das Fachpublikum weiterzugeben. Die stellvertretende Klinikdirektorin, PD Dr. Bahriye Aktas, war für die Frauenklinik vor Ort und hat für Patienten und Interessierte die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse in verständlicher Form zusammengefasst.

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Kultur in Essen: Staatskapitalistischer Verdrängungswettbewerb? Fotos: Christoph Bubbe

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Klavierfestival-Ruhr-Intendant Professor Franz Xaver Ohnesorg ist sauer auf die städtische Theater- und Philharmonie GmbH (TuP).

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D

as Klavierfestival Ruhr, es bekommt in diesen Tagen in mehrerer Hinsicht eine zumindest unterschwellig politische Note: Da schmunzelte selbst Festival-Intendant Professor Franz-Xaver Ohnesorg bei seiner Programmpräsentation um gleich hinter herzuschieben, warum das Klavier-Festival in diesem Jahr Amerika feiert. In diesen Tagen, in denen ein US-Präsident die Mauer bauen will, ist es vielleicht eine gute Idee, mit Musik Brücken zu bauen. Und mit amerikanischen Komponisten wie Leonard Bernstein, Samuel Barbe, Charles Ives oder Aaron Coplan den kulturellen Reichtum hervorzuheben. Amerika, das ist für Ohnesorg musikalisch nicht nur die USA. Südamerikanische Komponisten wie Astor Piazzolla stehen im Rahmen der 60 Konzerte vom 5. Mai bis 20. Juli in 22 Städten auf dem Programm. Was auffällt: Nur sechs Konzerte finden in diesem Jahr in der Essener Philharmonie statt.

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Prof. Ohnesorg übt Kritik an der TuP: „Um zwei Plakate aufzuhängen, müssen wir einen Wucherpreis von über 5000 Euro bezahlen.“ www.kevinmurphy.com.au · www.gonzalez-hair.de Rüttenscheider Str. 246 · 45131 ESSEN FON 0201.413861

Zwischen der laut Beteiligungsbericht der Stadt Essen mit rund 44,5 Mio. Euro subventionieren Theater- und Philharmonie GmbH (TuP) und den Klavier-Festival Ruhr-Machern gibt es reichlich Verstimmungen. „Wir haben eine starke Restriktion bei der Werbung und können uns in dem Essener Haus nicht so entfalten, wie wir das möchten. Um zwei Plakate aufzuhängen, müssen wir einen Wucherpreis von über 5000 Euro bezahlen“, schimpft Ohnesorg, der von einem regelrechten „Verdrängungswettbewerb“ spricht.

DIE TUP WIDERSPRICHT Ohnesorg geht in seiner Kritik aber noch deutlich weiter: So seien die Intendanten eher Abteilungsleiter, in Essen sei der eigentliche Generalintendant TuP-Geschäftsführer Berger Bergmann. Ohnesorg: „Hier ist es eher ein bisschen staatskapitalistisch“. Auf Anfrage des INFORMER widerspricht TuP-Pressesprecher Christoph Dittmann dem Vorwurf des Verdrängungswettbewerbes. Dittmann: „Die Stadt Essen legt sehr wohl Wert darauf, die Häuser der TuP, vor allem die Philharmonie, für private Konzertveranstalter zu öffnen.“ Laut Dittmann müssten private Veranstalter dabei einen Mietpreis zahlen, der bei weitem nicht kostendeckend sei, sondern nur einen Kostendeckungsbeitrag leistet. „Insofern werden auch Privatveranstalter, was diese nicht gerne zur Kenntnis nehmen, von der Stadt subventioniert“, relativiert Dittmann den Vorwurf. Auch die Zusammenarbeit mit privaten Veranstaltern laufe in der Regel gut, regelmäßig würde man sich sehr sorgsam abstimmen. Auch auf Festival-Intendant Franz-Xaver Ohnesorg wäre Philharmonie-Intendant Hein Mulders zu Beginn seiner Intendanz zugegangen und habe seine Zusammenarbeit angeboten. Laut TuP bestand daran bislang allerdings kein Interesse. JS

Wider den ‚Staatskapitalismus‘ in Essen Ein Kommentar von Dr. Richard Kiessler

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Das Klavier-Festival Ruhr ist nicht nur ein Leitprojekt der Region, es ist in den 29 Jahren seines Bestehens zum weltweit größten Musikereignis seiner Art geworden. Auch in diesem Jahr wird dieses markante Aushängeschild des Ruhrgebietes vom 5. Mai bis 20. Juli wieder mit Spitzenmusikern wie Marta Argerich, David Barenboim oder Gideon Kremer die Menschen begeistern – in 22 Städten, mit 69 Konzerten, 140 Solisten und 14 Orchestern. Essen sollte eigentlich auch diesmal der Hauptspielort des aus privaten Mitteln finanzierten Festivals sein. Doch zum berechtigten Verdruss seines Gründers und Intendanten Franz Xaver Ohnesorg und etlicher Musikfreunde macht die aus öffentlichen Geldern finanzierte Philharmonie dem Klavier-Festival mit bewussten Schikanen und Nickeligkeiten das Leben schwer. Nur ganze sechs Konzerte mag TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann der privaten Konkurrenz im Saalbau zugestehen. Kein Zweifel: Wettbewerb soll und muss es auch bei kulturellen Angeboten geben. Das

Konzert-Business ist knallhart. Und so bietet auch die Essener Philharmonie in dieser Saison wiederum zahlreiche Highlights auf, darunter Spitzenorchester wie die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Orchester der Mailänder Scala und Weltklasse-Solisten wie Anne-Sophie Mutter, Sol Gabetta oder die Stardirigenten Sir Simon Rattle und Richard Chailly. Um volle Häuser müssen sich Intendant Hein Mulders und sein Geschäftsführer mit ihrem ambitionierten Programm also nicht sorgen. Den eigentlichen Skandal und die dahinter verborgenen persönlichen Eitelkeiten und Kränkungen bekommen die meisten Konzertliebhaber und Sponsoren nicht mit: Den seit Jahren immer weiter eskalierenden Verdrängungswettbewerb, mit dem das mit 139 Euro pro Sitzplatz aus Steuergeldern finanzierte Philharmonie-Management den privat geförderten Marktteilnehmer Klavier-Festival Ruhr aus dem Saalbau fernzuhalten sucht. Offenbar ist für Philharmonie-Hausherr Berger Bergmann das private Musikangebot am Standort Essen nicht erwünscht. Sonst würde der ohnedies nicht unumstrittene TUP-Geschäftsführer

nicht die Werbetafeln des Klavier-Festivals drastisch beschränken und für die Auslage von Programmheften 1 000 Euro in Rechnung stellen. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass in der Spielzeit des Klavier-Festivals von der Philharmonie gezielt ein prominent besetztes Klavierkonzert angeboten wurde, um der Konkurrenz das Wasser abzugraben. All dies darf nicht sein und muss dringend beendet werden. In anderen Städten stimmen sich öffentlich geförderte und privat finanzierte Veranstalter ab. Nicht so Essen. Hier liegen die Konzertmanager in einem unfruchtbaren Streit. Franz Xaver Ohnesorg nennt die Arroganz seines Widerparts zu Recht „Staatskapitalismus in Essen.“ Anmerkung: Dr. Richard Kiessler war von 1979 bis 1993 diplomatischer Korrespondent beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL in Bonn. Danach von 1994 bis 2007 Chefredakteur der Neuen Rhein / Neuen Ruhr Zeitung (NRZ). Von 2007 bis 2010 war er Sonderkorrespondent für Außenpolitik in der heutigen FUNKE-Mediengruppe.


GESELLSCHAFT

Die Stadt im Zeugenstand

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Jetzt rollt die Staatsanwaltschaft den EBE-Skandal auf. Der Strafprozess gegen EX-EBE-Chef Klaus Kunze hat begonnen. Auch damalige Vertreter der Stadt Essen sind geladen – wenngleich nur als Zeugen. Doch was wusste man wirklich in der Stadt-Verwaltung?

Foto: Christoph Bubbe

VON LARS RIEDE L

Klaus Kunze: Bis September 2013 führte er die Geschäfte der Entsorgungsbetriebe Essen. Nun muss sich der Ex-EBE-Chef vor der XII. Strafkammer am Landgericht Essen verantworten.

D

scher‘ von einst nun vor Gericht verantworten – und mit ihm all seine vermeintlichen Günstlinge. Wobei objektiv betrachtet dies nicht ganz zutrifft. Im Fall der Überlassung zweier EBE-Mitarbeiter an die Stadt zum Zweck von Fahrdiensten gibt es noch einen weiteren Begünstigten: die Stadt Essen. Von 2006 bis zum Rücktritt Kunzes 2013 zahlte sie für die Überlassung der Fahrer keinen Cent an die EBE. „Hinzu kommt, dass die Stadt selbst mit 51 % Gesellschafter der EBE ist. Das bedeutet, sie schmälert durch die Personalüberlassung zu finanziellen Lasten der EBE ihren eigenen Gewinn – und zwar um 51 % dieser Personalkosten“, rechnet Kunze-Verteidiger Holtkamp vor. „Wenn man also der Frage nachgehen will, was Herr Kunze in dieser Sache aktiv getan hat, um dem Unternehmen Schaden zuzufügen, muss man auch fragen: Was hat in dieser Hinsicht der Hauptgesellschafter, die Stadt Essen, gemacht? Diese Frage taucht aber nicht auf. Von der Stadt sitzt niemand auf der Anklagebank.“

Foto: Christoph Bubbe

Foto: INFORMER

er sogenannte ‚EBE-Skandal‘ – seit 2013 begleitet er die Stadt Essen bzw. die städtische Tochtergesellschaft, die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE). Im Rückblick: 2006 fehlt der Stadt Essen ein Fahrer für Fokus: Ihr ehemaliger Geschäftsführer Klaus ihre Bürgermeisterin und ehemalige Oberbürgermeisterin Kunze. 2013 trat Kunze von seiner Funktion als Anette Jäger – die, wie man sich hinter vorgehaltener Hand EBE-Chef zurück. 2015 zerrte die EBE – die zu 51 % erzählt, nicht gerade einfach sein soll. Man fragt bei der der Stadt Essen gehört und zu 49 % dem privaten EBE an. Deren Geschäftsführer Klaus Kunze genehmigt Mitgesellschafter Remondis – ihren Ex-Chef wegen die Personalgestellung. Wie er sagt jedoch befristet auf zuPflichtverletzung vors Zivilgericht. Nun begann nächst sechs Monate. Diese Personalentscheidung gibt er an der Strafprozess. Einen Untreueschaden in Höhe seine Personalabteilung weiter. „Dass ich mir zum Ablauf von insgesamt 757.851 Euro wirft die Staatsan- der Frist keine eigene Wiedervorlage gemacht habe, werfe waltschaft dem ehemaligen EBE-Geschäftsführer ich mir selber vor. Dann säße ich jetzt nicht hier“, erklärte vor. Einer der sechs vorgeworfenen Tatkomplexe Kunze vor Prozessauftakt. Kunze aber vertraute auf seine befasst sich mit der unentgeltlichen Überlassung Mitarbeiter, was er in vielen Jahren auch stets konnte, wie zweier EBE-Mitarbeiter als Fahrer. Mit 334.416,35 er sagt. Aus den sechs Monaten wurden Jahre. Als Rudolf Euro laut Anklage die höchste Schadenssumme. Jelinek nach der Kommunalwahl 2009 das Ehrenamt des Gleichzeitig ist dies wohl auch der pikan1. Bürgermeisters von Anette Jäger übernimmt, teste Tatkomplex. Denn die beiden Fahrer übernimmt er auch deren Chauffeur. „Es war der chauffierten die damalige Bürgermeisterin Fahrer von Frau Jäger. Der kam von der EBE und Anette Jäger und den Bürgermeister Rudolf ist dorthin zurückgegangen. Dann kam von der Jelinek (beide SPD). Angefordert wurden EBE ein neuer“, erklärte Jelinek auf Medienandie Mitarbeiter von der Stadt Essen. Der frage Mitte 2014, als der Fall der unentgeltlichen EBE-Haupgesellschafter ist damit selbst Stadtdirektor a. D. Fahrerüberlassung durch die EBE publik wurde. Nutznießer des kostenlosen ‚Bring- und Christian Hülsmann Abholdienstes‘ zu Lasten der EBE. „Die Stadtverwaltung fragt an. Die Anfrage

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Es ist ein monotoner erster Prozesstag vor der XII. Strafkammer am Landgericht Essen, bei dem hauptsächlich die Anklageschrift verlesen wird. Immerhin, 40 Seiten zählt diese. Anträge werden gestellt – und vom Gericht abgewiesen. Und die Kunze-Verteidiger Angeklagten wurden gehört. Denn neben Kunze Nils Holtkamp sitzen fünf weitere Männer auf der Anklagebank: der ehemalige SPD-Ratsherr Harald Hoppensack, der von einem zu hoch dotierten IT-Beratervertrag profitiert haben soll. Ein Mülheimer Schrottverwerter, der im Geschäft mit der EBE von Scheinrechnungen profitiert haben soll. Der ehemalige Betriebsratschef der EBE, Thomas Altenbeck, Anette Jäger, BürgerWas aber dann passiert, dürfte alles andere als und zwei weitere Betriebsratsmitglieder. Sie wie- meisterin bis 2009 übliche Praxis sein. Die Stadt Essen bezahlt nichts derum sollen von Dienstwagen, einer speziellen für das ihr von der EBE überlassene Personal, Gesundheitsvorsorge und – im Fall Altenbecks – von einer bekommt aber auch keine Rechnung. „Es fällt niemanden Gehaltserhöhung profitiert haben. Und der Hauptange- mehr etwas auf. Die Personalabteilung der EBE legt mit klagte? Inwiefern hat Klaus Kunze profitiert? Ablauf der Befristung die Sache ihrer Geschäftsführung nicht wieder vor. Das Personalamt der Stadt hinterfragt Gar nicht, lautet die Antwort von Kunze-Verteidiger nicht, woher die fremden Mitarbeiter kommen, die einNils Holtkamp. „Das einzige, was die Staatsanwaltschaft und ausgehen – und das über Jahre hinweg. Es erfolgen meinem Mandanten objektiv ankreidet: dass er vermeint- Wirtschaftsprüfungen, Aufsichtsratssitzungen, Jahreslich zu viel Geld für das Unternehmen ausgegeben hat. berichte und so weiter – und keiner bemerkt etwas“, so Aus keinem der vorgeworfenen Tatkomplexe hat er in Nils Holtkamp. Ein Stillschweigen von dem eigentlich nur irgendeiner Weise einen persönlichen Vorteil gezogen“, einer profitiert: die Stadt Essen. Anders als die anderen erklärte der Rechtsanwalt des Ex-EBE-Chefs schon im Profiteure der vermeintlichen Kunze-Deals muss sie sich Vorfeld des Prozesses gegenüber dem INFORMER. Und jedoch nicht vor Gericht verantworten. Ex-Bürgermeisterin so wies Holtkamp auch am ersten Prozesstag die Anklage Jäger und Bürgermeister Jelinek sind als Zeugen geladen. von Staatsanwalt Hans-Joachim Koch gegen seinen Man- Ebenso Christian Hülsmann, Stadtdirektor a. D.. Anders als danten vollumfänglich zurück: „Er hatte in keinem Punkt Jäger und Jelinek bekleidete er mit seiner Funktion jedoch eine Schädigungsabsicht gehabt. Er hatte stets das Wohl kein Ehrenamt, sondern war seinerzeit hauptamtlicher der EBE im Auge.“ Angestellter der Stadt und als Stadtdirektor von 2004 bis 2010 Mitglied im Verwaltungsvorstand der Stadt Essen. Vor Kunze habe die EBE im Stil eines Gutsherren geführt allem seine Zeugenaussage könnte im Zusammenhang mit und Gelder ohne Wissen des Aufsichtsrates verteilt, hält die der langjährigen, unentgeltlichen Personalüberlassung an Anklage dagegen. Und deshalb muss sich der ‚EBE-Herr die Stadt Essen noch sehr interessant werden. Foto: INFORMER Archiv

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Essens Stadtkämmerer versteht nicht, warum das Land den Städten in NRW zugesicherte Bundesmittel in Millionenhöhe vorenthält.

VO N PAS C AL HESSE

M

ehr als 200 Millionen Euro Überschuss im Landeshaushalt 2016 – so lautet das auf den ersten Blick fulminante Ergebnis, das NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans jüngst verkündet hat. Gestützt wird er dabei von seinem Kollegen Thomas Kutschaty, NRW-Justizminister und Vorsitzender der Essener SPD, sowie Mehrdad Mostofizadeh, Vorsitzender der Grünen Landtagsfraktion. Der Essener Grüne gehörte Jahre lang dem hiesigen Stadtrat an. „Als Norbert Walter-Borjans 2010 das Amt des Finanzministers antrat, musste er einen von CDU und FDP bemerkenswert schlecht geführten Etat übernehmen. Die Regierung von Jürgen Rüttgers und dem heutigen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet im Ministeramt hatte eine Jahresverschuldung von fast fünf Milliarden Euro hinterlassen“, heißt es in der Mitteilung der Landes-SPD unter Führung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Mit reichlich Eigenlob stellt die SPD wenige Monate vor der Landtagswahl am 14. Mai dieses Jahres fest: „Wir haben einen Plan für unser Land. Unser finanzpolitisches Konzept ist erfolgreich.“ Und: „Wer clever sparen will, muss präventiv investieren.“ Doch das sehen bei weitem nicht alle so wie die Wahlkämpfer der SPD. Harsche Kritik kommt aus den Kommunen – aus Essen, Mülheim und vielen anderen Städten des Landes. Man fühlt sich verraten und getäuscht. Mitte November des vergangenen Jahres, genauer der 16. November: Wieder einmal steht ein Treffen der nordrhein-westfälischen Kämmerer an. Es gibt vieles zu besprechen – unter anderem die Frage,

wann die Kommunen endlich die ihnen zustehenden Bundesmittel zur Integration der Flüchtlinge erhalten. Lars Martin Klieve, zuständig für die hiesigen Finanzen, macht sich auf den Weg zur Sitzung des Fachverbands der Kämmerer NRW. Daran nehmen die kommunalpolitischen Sprecher der NRW-Landtagsfraktionen ebenfalls teil. Wie so oft. Klieve: „Sie überbieten sich alljährlich darin, wer den Kommunen am meisten hilft. Da habe ich mich doch sehr gewundert, dass die Sprecher der Fraktionen von SPD und Grünen bei der Frage nach den Integrationsmitteln des Bundes deutlich gemacht haben, dass die Kommunen nichts davon zu erwarten hätten“, zeigt sich Klieve verwundert. Wohl nicht grundlos. „Integration findet schließlich vor Ort in den Kommunen statt, nicht in der Staatskanzlei. Die rot-grüne Landesregierung feiert einen ausgeglichenen Haushalt, während allein Essen bis Ende 2016 rund 65 Millionen Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen aus dem eigenen Stadtsäckel ausgeben musste. Und das, obgleich die Bundesregierung eine millionenschwere Finanzspritze zugesprochen hat, die aber die Landesregierung nicht rausrücken will.“

OB Kufen beklagt: 434 Millionen Euro Bundesförderung für Integration eingefroren Alleine ein Blick in den sogenannten ‚Königsteiner Schlüssel’, der die Verteilung von Integrationskosten an die Kommunen regelt, macht deutlich: Der Bund stellt 2016–2018 je zwei Milliarden Euro bereit, davon für 434 Millionen Euro für NRW. Auf Essen heruntergebrochen ergeben sich daraus über zwölf Millionen Euro pro Jahr. Wobei das Land die Kommunen 2016 schon mal hat leer ausgehen lassen. Durch das ‚Gesetz zur Beteiligung des Bundes an den Kosten der Integration und zur weiteren Entlastung der Länder und den Kommunen’ wurden weitere Mittel des Bundes für die Kommunen bereitgestellt. Klieve: „Dieses kann jedoch


TITELSTORY

Aktiv. Sozial. Bereit.

Im Stich

gelassen:

NRW-Kommunen machen gegen die rot-grüne Landesregierung mobil

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Kinder- und Jugendarbeit

Hilfen im Alter

Sozialpsychiatrie

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Integration

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nur über die Länder verteilt werden.“ Als Kämmerer der immerhin zehntgrößten Stadt Deutschlands fühlt sich Klieve vom Land allein gelassen. Gleiches scheint für Oberbürgermeister Thomas Kufen und Sozialdezernent Peter Renzel zu gelten. Kufen verleiht seinem Unmut im sozialen Netzwerk ‚Facebook’ Ausdruck: „Gute Nachricht: Erstmals seit 1973 macht NRW keine neuen Schulden und erwirtschaftet 217 Millionen Euro Überschuss. Schlechte Nachricht: Der Überschuss entsteht unter anderem, weil das Land 434 Millionen Euro Bundesförderung für Integration nicht an die Kommunen weitergeben will. Dadurch fehlen allein der Stadt Essen 12 Millionen. (Anmerkung der Redaktion: pro Jahr) NRW-Städte bleiben auf dem Großteil der Integrationskosten sitzen.“ Renzel beklagt eine „völlig inakzeptable Entscheidung der Landesregierung“ in dieser Sache. Und fordert: „Eine Welle der Entrüstung muss durch unser Bundesland gehen! Die Landesregierung muss von den Bürgern gezwungen werden, die Bundesmittel für die Integration von Flüchtlingen an uns Kommunen weiterzuleiten!“ Beim Überschuss von 217 Millionen Euro sei der Ausgleich des Landeshaushalts offenbar (rechnerisch ebenso) durch die einbehaltenen 434 Milionen Euro Bundesmittel zur Integration von Flüchtlingen erzielt worden. Und das wenige Monate vor der Landtagswahl. Was die rot-grüne Landesregierung mit dieser Taktik verfolgt, scheint Klieve klar zu sein: „Indem diese nicht – nicht einmal zum Teil – an die Kommunen weitergeleitet wurden, haftet diesem Ausgleich der Makel an, auf dem Rücken der Kommunen und ihrer Integrationsbemühungen, erreicht worden zu sein.“ Nach dieser überraschend günstigen Haushaltsentwicklung sei es umso unverständlicher, dass man auch für die weiteren Jahre an dieser Politik, Bundesmittel den Kommunen vorzuenthalten, festhalten wolle. Wenig beeindruckt davon zeigen sich NRW-Justizminister Thomas Kutschaty sowie Grünen-Landtagsfraktionschef Mehrdad Mostofizadeh. Der Überschuss

im Haushalt sei Resultat eines gut gedachten und konsequent durchgeführten Politikkonzepts, meint die SPD. Kutschaty wirft Kufen und Renzel gar Populismus vor. Das Land komme seinen Verpflichtungen nach, führt Kutschaty aus. Er droht den Christdemokraten, mit denen seine Genossen im Essener Stadtrat koalieren, indirekt: Bislang würde in der Essener Koalition aus SPD und CDU gut zusammengearbeitet. „Ich will, dass das so bleibt. Aber ich will auch nicht verhehlen, dass solche unsachlichen und unnötig polemischen Formulierungen das Potential haben, die Stimmung zu trüben“, droht Kutschaty. Auf den Vorwurf, das Land NRW schulde der Stadt Geld, reagierte er gelassen: „Davon kann nicht die Rede sein. Denn die Zahlen belegen das Gegenteil. Nicht nur, dass das Land das Mehrfache der Bundesmittel überwiesen hat. Zum Engagement der Landesregierung zählen auch deutlich gestiegene Zuweisungen seit 2010 und der Stärkungspakt Stadtfinanzen, der dafür gesorgt hat, dass Essen zum ersten Mal seit vielen Jahren den Haushaltsausgleich erreicht.“ Bei den Flüchtlingskosten überweise das Land etwa 2017 das 2,7-fache des Bundeszuschusses. Darüber hinaus seien die Zuweisungen an Essen von 323 Millionen in 2010 auf 562 Millionen Euro in 2017 gestiegen. Das mache ein sattes Plus von 73 Prozent. Der Grüne Mehrdad Mostofizadeh führt derweil bei ‚Facebook’ an, dass das Land die Kommunen übermäßig bei flüchtlingsbedingten Ausgaben unterstütze. Der frühere Essener Ratsherr betont: „Es ist daher schlichter Unfug, den die Herren Kufen und Renzel verbreiten. Ich finde es kümmerlich, was Ihr hier macht. Die Stadt Essen ist eine der Hauptprofiteure davon, dass CDU und FDP ihr Unwesen nicht mehr in Düsseldorf treiben.“ Er gibt sich „echt wütend“ über die Kritik aus jener Stadt, die mit der Zeltunterbringung die wahrscheinlich teuerste und gleichzeitig sehr unattraktive Form der Unterbringung gewählt habe. Mostofizadeh betont: „Streit in der Sache immer gerne, aber bitte bei den Fakten bleiben.“

Der ‚Königsteiner Schlüssel‘ Im sogenannten ‚Königsteiner Schlüssel’ ist festgelegt, wie die einzelnen Bundesländer an gemeinsamen Finanzierungen zu beteiligen sind. Der Anteil, den ein Land danach tragen muss, richtet sich zu zwei Dritteln nach dem Steueraufkommen und zu einem Drittel nach der Bevölkerungszahl des Vorvorjahres. Der Schlüssel wird jährlich von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neu berechnet und verdankt seine Entstehung dem Königsteiner Staatsabkommen vom 31. März 1949. Das Staatsabkommen hat durch die Aufnahme des Artikel 91b Satz 2 in das Grundgesetz im Jahre 1969 verfassungsrechtliche Absicherung erfahren (jetzt: Artikel 91b Absatz 3 Grundgesetz). Ort des Treffens, auf dem das Abkommen unterzeichnet worden ist, war die hessische Stadt Königstein im Taunus. Sie ist Namensgeber sowohl für den ‚Königsteiner Schlüssel’ als auch das Königsteiner Abkommen. Anwendung findet der ‚Königsteiner Schlüssel’ etwa im sogenannten EASY-System. Es ist eine IT-Anwendung zur Erstverteilung der Asylbewerberinnen und Asylbewerber auf die einzelnen Bundesländer. Sie werden damit zahlenmäßig auf die einzelnen Bundesländer (gemäß § 45 Asylgesetz) verteilt. Die quotengerechte Verteilung erfolgt unter Anwendung des ‚Königsteiner Schlüssels’.

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Kämmerer Klieve: „Das ist Essens Stadtkämmerer Lars Martin Klieve hält energisch dagegen. Mostofizadehs Aussage helfe nicht: „Darin werden die 434 Millionen Euro als Entlastung für die Landeshaushalte definiert. Das ist unglaublich dreist!“ Das Ungeheuerliche hieran sei, dass das Land (!) für Flüchtlingsunterbringung originär zuständig ist und jetzt so tue, als ob es großzügig über die Bundesmittel hinaus an die Kommunen leiste. „Tatsächlich behandeln fast alle Länder ihre Kommunen bei der Erledigung dieser Landesaufgabe besser als NRW, teils erheblich. Und die Schlüsselzuweisungen sind nicht wegen einer großzügigen Landesregierung, sondern eines enorm gestiegenen Steueraufkommens nach oben geklettert. Der prozentuale Anteil der Kommunen hieran ist seit Jahren unverändert bei 21,8 Prozent.“

MÜLHEIM SCHICKT RECHNUNG ANS LAND: 27 MILLIONEN EURO Die Landesregierung argumentiere bezüglich der einbehaltenen 434 Millionen Euro Bundesmittel damit, dass man im Übrigen doch bereits überobligationsmäßig die Kommunen in der Frage unterstützt hätte. „Dies ist evident falsch. Denn es handelt sich verfassungsmäßig um eine

Foto: Gerd Lorenzen

Stadtkämmerer Lars Martin Klieve ist sauer, ja stinksauer auf die rot-grüne NRW-Landesregierung. Er kritisiert mit Nachdruck, dass diese sich mit einem ausgeglichenen Haushalt rühmt, während sie 434 Millionen Euro Bundesgelder für die Kommunen einbehält.

Im Gespräch mit dem INFORMER: Essen Stadtkämmerer Lars Martin Klieve.

Landesaufgabe, deren Erledigung in wohl keinem anderen Land den Kommunen so schlecht refinanziert wird“, so Klieve. Die Stadt Essen habe im Jahr 2016 rund 65 Millionen Euro eigene Mittel und damit die Hälfte der Gesamtkosten getragen. Als Antwort auf die Behauptungen der Landesregierung verweist Klieve auf einen aufschlussreichen Ländervergleich: Kein Flächenland gibt so wenig Finanzmittel für Integrationsleistungen an die Kommunen

weiter wie das Land NRW. Von eher unverdächtiger Seite bekommt die rot-grüne Landesregierung ebenfalls Gegenwind: Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat dem Land NRW jüngst formal eine Rechnung über 27.309.602,12 Euro gestellt, samt Zahlungsaufforderung. Darin geht es um eine Vollkostenübernahme für die Regelunterbringung von Geflüchteten für die Jahre 2013, 2014 und 2015. Unterzeichnet wurde sie von Mülheims Ober-

bürgermeister Ulrich Scholten. Bemerkenswert: Er ist SPD-Mitglied. Und macht klar: „Wie bekannt, ist Mülheim an der Ruhr bilanziell überschuldet. Die Aufstellung eines ausgeglichenen Haushalts ist nicht möglich; nur unter großer Kraftanstrengung ist die Aufstellung eines genehmigungsfähigen Haushaltssicherungskonzeptes möglich.“ Gemäß Artikel 78 Abs. 3 Satz 2 Landesverfassung NRW sei ein finanzieller Ausgleich für die entstehenden notwendigen, durch-

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unglaublich dreist!“

SPD-Chef und Minister Thomas Kutschaty

Oberbürgermeister Thomas Kufen

Sozialdezernent Peter Renzel

Foto: Grüne Fraktion NRW

Foto: INFORMER-Archiv

SPD-Fraktionschef Dieter Wiechering sieht das Land ebenso in der Pflicht. Die Bewältigung der Flüchtlingskrise sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Er lässt sich in der Zeitung ebenfalls zitieren: „Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.“ Angewiesen wurde die Millionenzahlung bislang jedoch nicht. Die CDU hofft, so die Tageszeitung, dass die „NRW-Schulden bei der Stadt Mülheim schnellstmöglich beglichen werden.“ Die SPD sieht das anders: „Ich erwarte nicht, dass das Land die Rechnung zum 1. Februar begleicht, und ich erwarte auch nicht, dass die Stadt dann eine Mahnung verschickt“, bemerkt Fraktionsgeschäftsführer Claus Schindler gegenüber den Medien. Eher verstehe er die Rechnung als Weckruf. „Wir erhoffen uns, dass die Landesregierung dadurch sensibilisiert wird, was gerade arme Städte hier leisten und aufwenden müssen.“ Für die SPD sei es mehr ein symbolischer Akt Richtung Land.

Foto: INFORMER-Archiv

Foto: INFORMER-Archiv

schnittlichen Aufwendungen zu schaffen, wenn die Übertragung von neuen oder die Veränderung bestehender und übertragbarer Aufgaben zu einer wesentlichen Belastung der betroffenen Gemeinden oder Gemeindeverbänden führt. Scholten: „Die Anforderung an Wohnraumschaffung, Integrations- und Betreuungsqualität ist in keinster Art und Weise mit den Begebenheiten vor der ‚Flüchtlingskrise’ gleichzusetzen und stellt somit eine Veränderung in großem Umfang dar. Daher sieht der Rat der Stadt das Land durchaus in der Pflicht, einen finanziellen Ausgleich zu schaffen und die bestehende Unterdeckung zu übernehmen.“ Dieses Vorgehen Scholtens hat der Mülheimer Stadtrat am 14. Dezember vergangenen Jahres beschlossen. „Endlich“, so betont CDU-Fraktionschef Wolfgang Michels gegenüber der WAZ, „wurde der Forderung der CDU entsprochen, der Landesregierung eine entsprechende Rechnung für diese NRW-Schulden zu stellen.“

Grünen-Fraktionschef Mehrdad Mostofizadeh

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APPELL DES STÄDTETAGS NRW ANS LAND: KOMMUNEN ANGEMESSEN BETEILIGEN Rund 110 Ratsmitglieder aus den Mitgliedsstädten des Städtetages NRW haben die Landesregierung Ende des vergangenen Jahres dringend dazu aufgefordert, einen angemessenen, großen Anteil der Integrationspauschale des Bundes an die Kommunen weiterzugeben. Außerdem sollte das Land zusätzlich eigene Mittel für die anstehenden Integrationsaufgaben in den Kommunen bereitstellen. Der Vorsitzende des Städtetages, Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen, betont: „Die Ratsmitglieder erwarten vom Land, dass es sich stärker als bislang an den Ausgaben der Integration beteiligt. Dazu gehört, dass das Land einen angemessenen, großen Teil der auf NRW entfallenden Bundesmittel der Integrationspauschale an die Kommunen weitergibt. Denn die Kosten, die bei der konkreten Integrationsarbeit vor Ort anfallen, können die Kommunen nicht allein tragen.“ Der Bund stellt dem Land für die Jahre 2016, 2017 und 2018 jeweils 434 Millio¬nen Euro an Integrationsmitteln zur Verfügung. Andere Bundesländer geben davon einen Teil an ihre Kommunen weiter. NRW lehne das bisher mit Verweis auf Mittel des Landes in Förderprogrammen ab. Clausen: „Mehrkosten haben die Städte beispielsweise, weil sie Kinderbetreuungsangebote ausbauen oder in den Wohnungsbau investieren müssen. Kosten entstehen aber auch für den Bau von Schulräumen und die Schulausstattung sowie für Psychologen, Dolmetscher, Sozialpädagogen.“ Die in den Städten erforderlichen Integrationsangebote seien so vielfältig, dass nicht für jede Integrationsmaßnahme Förderprogramme des Landes bereitgestellt werden können. Deshalb müsse ein Teil der Integrationspauschale an die Kommunen weitergegeben werden. pHes

Das Gesetz zur ‚Beteiligung des Bundes an den Kosten der Integration und zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen’

Mit dem Gesetz wird für die Jahre 2016 bis 2018 eine Integrationspauschale in Höhe von jährlich zwei Milliarden Euro durch den Bund zur Verfügung gestellt. Als Zahlungsweg ist eine Erhöhung des Länderanteils an der Umsatzsteuer zu Lasten des Bundes vorgesehen. Auf NRW entfallen hiervon jährlich 434 Millionen Euro, die der Finanzminister bereits als Mehreinnahmen veranschlagt hat. „Eine Weiterleitung an die kommunale Ebene verweigert die Landesregierung bislang. Dabei hängt das Gelingen von Integration auch in Nordrhein-Westfalen ganz entscheidend von den Kommunen ab, denn Integration findet vor Ort statt“, beklagt Essens Stadtkämmerer Lars Martin Klieve. Gerade die Kommunen müssten in vielfältiger Weise die Kostenlast für die Integration der Flüchtlinge tragen. „Dafür werden in den Kommunen über einen längeren Zeitraum dringend erhebliche Finanzmittel benötigt“, so Klieve. Diese Überlegung habe zweifellos bereits der Bereitstellung der Hilfen für Integration durch den Bund zugrunde gelegen. „Allerdings ist – da die Kommunen staatsrechtlich Teil des jeweiligen Landes sind – insoweit ein Zah-

Kutschatys Nebelkerzen Ein Kommentar von Jöran Steinsiek Die notwendigen Integrationsmittel – sie werden den Kommunen durch das Land NRW vorenthalten. Das ändern auch nicht die Worte von Essens SPD-Chef Thomas Kutschaty, der darauf verweist, dass das Land NRW seinen Verpflichtungen nachkomme. Aber welchen Verpflichtungen genau? Kutschaty verweist u.a. auf deutlich gestiegene Zuweisungen seit 2010 und den Stärkungspakt Stadtfinanzen, der dafür gesorgt hat, dass Essen zum ersten Mal seit vielen Jahren den Haushaltsausgleich erreicht. Soweit so gut! Aber was hat dies unmittelbar mit der Flüchtlingskrise zu tun? Geld aus dem Stärkungspakt, er wäre auch ohne die Krise gekommen. Vorausgesetzt, Essen hätte seine vereinbarten Sparanstrengungen eingehalten. Was beinah daneben gegangen wäre! Um ein Haar hätten ausgerechnet die Mehrkosten aus der Flüchtlingskrise den Stärkungspakt scheitern lassen. Auch dies gehört zur Realität. Genauso wie die Tatsache, dass vielen in der Essener CDU der Erhalt der großen Koalition im Stadtrat und vielen in der Essener SPD die Interessen der Landespolitik wichtiger erscheinen als die Einforderung der Integrationskosten für die Stadt. Fakt ist aber, dass der Bund dem Land Nordrhein-Westfalen gemäß dem Königsteiner Schlüssel jährlich 434 Millionen Euro für die Integration von Flüchtlingen zur Verfügung stellt. Davon entfielen rund 12,7 Millionen Euro jährlich auf die Stadt Essen. Genau hier muss die Integration stattfinden. Und genau an diese Stelle gehört das Geld hin! Darauf hinzuweisen und es notfalls lautstark einzufordern ist die Pflicht eines Oberbürgermeisters Thomas Kufen, eines Stadtkämmerers Lars Martin Klieve und eines Jugend- und Sozialdezernenten Peter Renzel. Auch wenn es der NRW-Justizminister und Essener SPDChef nicht hören will.

lungsweg nur über die Länder möglich. Nun drohen diese Mittel den Kommunen in Nordrhein-Westfalen vorenthalten zu bleiben und zur Sanierung des Landeshaushalts herangezogen zu werden. Hierfür gibt es keine sachliche Rechtfertigung“, empört sich Kämmerer Klieve. Die – aus seiner Sicht – vorgeschobene Behauptung, dass sich das Land zugunsten der Kommunen an den Unterbringungskosten für Flüchtlinge beteiligt, indem man die hierfür gezahlten Hilfen des Bundes aufstockt, verkenne, dass die originäre Zuständigkeit hierfür ohnehin bei den Ländern liege. „Dass der Bund, aus guten Gründen, eigene Mittel hierfür in die Hand nimmt, kann über diese Verantwortung des Landes nicht hinwegtäuschen. Zumal der Erstattungsgrad in NRW für die Unterbringungskosten hinter den meisten Ländern (teils erheblich) zurückbleibt und den nordrhein-westfälischen Kommunen hieraus bereits eine hohe Belastung zugemutet wird.“ Insofern erscheine es auch abwegig, diese (ohnehin nicht auskömmlichen) Zahlungen des Landes den Kommunen nun bei der Weiterleitung von Bundesmitteln entgegenzuhalten. Durch eine weitere Vorenthaltung jedenfalls einer angemessenen Beteiligung der vor Ort dringend benötigten Hilfen würde die mühevolle Integrationsleistung der Kommunen zusätzlich belastet.


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POLITIK

Der Fall Sander beschäftigt die Politik

Hesse ist

VIEL ARBEIT FÜR LOTHAR GRÜLL UND LARS MARTIN KLIEVE

Die Polit-Kolumne

Manöverkritik: Die Eröffnung der Grünen Hauptstadt Europas Liebe Leserinnen und Leser, seit Beginn dieses Jahres ist die Stadt Essen wieder Hauptstadt, ‚Grüne Hauptstadt Europas 2017‘, um genau zu sein. Diesen Titel hat sich die Ruhrstadt redlich verdient. Und sie hat ihn im Besonderem dem unermüdlichen Einsatz einer Person zu verdanken: Simone Raskob. Nun muss man mit der städtischen Bau- und Umweltdezernentin nicht bei allen Entscheidungen in ihrem Verantwortungsbereich konform gehen. Schließlich hat sich der Rat der Stadt Essen nicht grundlos dazu entschieden, ihr mit Hans-Dieter Schmitz, bislang Fachbereichsleiter im Amt für Straßen und Verkehr, seit dem 1. Januar einen erfahrenen und fachlich versierten Co-Dezernenten zur Seite zu stellen. Er soll sie in ihrer Arbeit unterstützen. Und wohl manche Altlast und manchen Patzer aus der Welt schaffen. Bei der offiziellen Eröffnung im Grugapark hätte Raskob dennoch mehr verdient, als lediglich in einem Nebensatz des Dankes von Oberbürgermeister Thomas Kufen nahezu beiläufig Erwähnung zu finden. Als Motor der zunächst gescheiterten und im zweiten Anlauf erfolgreichen Bewerbung um den Titel ‚Grüne Hauptstadt‘ wäre Simone Raskob ein Platz auf der Bühne vergönnt gewesen. Und zwar im Mittelpunkt. Doch auf der Bühne ist ja selbst der Gastgeber, Essens Oberbürgermeister, beim Auftakt nur kurzweilig zu sehen und zu hören. Warum Kufen nicht gemeinsam mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, ihrem NRW-Kollegen Johannes Remmel und EU-Umweltkommissar Karmenu Vella über die ‚Grüne Hauptstadt‘ philosophiert? Das fragt sich manch geladener Gast aus Politik, Wirtschaft, Medien und Stadtgesellschaft. Immerhin erheitert eine kurzweilige Protest-Kundgebung von ‚Greenpeace Essen‘-Aktivisten, die den Verkauf der Aktien des Energiekonzerns RWE forderten, den ansonsten farbenfroh illuminierten Auftakt. Ihr Credo: Solange die Stadt Anteile am Konzern hält, der mit Atomenergie und Braun-

kohle Milliarden verdient hat, ist Essen nicht wirklich eine ‚Grüne Hauptstadt‘. Insgesamt ist die Eröffnung von vielerlei Kuriositäten geprägt. Wer mit ähnlichem Glanz und Gloria wie beim Auftakt des Kulturhauptstadtjahrs 2010 gerechnet hat, wird enttäuscht. Da sind etwa die Menschen am Zaun des Musikpavillons, die, angelockt von Moderation und Musik, einen Blick auf die Eröffnungsveranstaltung erhaschen wollen und vom städtischen Sicherheitsdienst der RGE flugs verjagt werden. Ohnehin ist der Eingang zum Pavillon mit einem grünen Vorhang vor den Blicken der übrigen Park-Öffentlichkeit versteckt. Ich frage mich wieso. Und ebenso, warum das Spektakel nicht etwa live auf eine Leinwand in den Park oder auf den Kennedyplatz übertragen wird, um noch viel mehr Essenerinnen und Essener zu erreichen. Und so die Menschen für die ‚Grüne Hauptstadt‘ zu begeistern und sie mitzunehmen. Eine vertane Chance. Immerhin: Die Besucher dürfen bei freiem Eintritt das Kultur- und Familenfest im Park genießen. Dort erwarten sie Lichtinstallationen, Ausstellungen zu Natur- und Umweltthemen, Fotos eines Bürgerwettbewerbs, zahlreiche Künstler, Installationen und Mitmach-Aktionen. Fragende Blicke produzieren jedoch die vielen Partyleuchten, die großflächig verteilt auf der Wiese vor der Orangerie verteilt sind. Und, wie auch ein künstlerisch anmutendes Großfeuer unweit des Gruga-Betriebshofs, reichlich CO² in die Luft schleudern. Was das mit einer ‚Grünen Hauptstadt‘ zu tun haben soll, erschließt sich dem Betrachter nicht wirklich. Nachhaltig scheint es jedenfalls nicht. Ebenso gut stellt sich die Frage, warum die Organisatoren der Eröffnung auf ein Berliner Theater setzten, um die Dahlienarena großflächig zu illuminieren, und nicht auf lokale oder wenigstens regionale Kulturschaffende. Der rote, oder besser grüne Faden, der sich durchs Grüne-Hauptstadt-Jahr ziehen soll, lässt sich da höchstens beim Motto erkennen: ‚Erlebe Dein grünes Wunder‘. In diesem Sinne: Glück auf! Ihr Pascal Hesse

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eit Jahresanfang haben sie das Ruder der städtischen Beteiligungs-Holding EVV, der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, übernommen: Ex-Verdi-Chef Lothar Grüll und, nebenamtlich, Stadtkämmerer Lars Martin Klieve. Ihre Aufgabe ist es, der Holding eine Schlankheitskur zu verpassen. Zwei Millionen Euro pro Jahr könnten, so die Rechnung der Stadt, am Ende eingespart werden. Denn die EVV soll sich wieder ganz dem steuerlichen Querverbund widmen, so dass der Gewinn der Stadtwerke mit den Verlusten der EVAG und anderer verlustreicher Stadttöchter verrechnet werden kann. Am Ende, so die Hoffung im Rathaus, könne man die EVV sogar weitgehend oder völlig personalfrei stellen. Wären da nicht die Altlasten. Um diese müssen sich Grüll und Klieve nun ebenfalls kümmern, wenngleich sie bislang nicht unbedingt wissen, wo in der EVV sie sich verstecken. Heftige Reaktionen löste etwa die INFORMER-Veröffentlichung im Fall des früheren Grünen-Fraktionsgeschäftsführers Jochen Sander in der vergangenen Ausgabe aus. Beim Allbau soll Sander als Prokurist rund 90.000 Euro erhalten, bei der EVV zudem rund 70.000 Euro. Ob er bei der RGE weitere Bezüge erhält, ist nicht bekannt. Auf eine INFORMER-Anfrage zu seinem Salär schweigt Sander weiterhin, statt auf Transparenz zu setzen. Dass er als einfacher Angestellter annähernd 160.000 Euro im Konzern Stadt Essen verdienen soll, verwundert die Öffentlichkeit und die Politik doch sehr. So

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fordern die Piraten im Rat der Stadt Essen nunmehr offene Ausschreibungen für Führungspositionen bei der Stadt. Aus Sicht der Ratsgruppe verdeutliche der Fall Sander einen Mangel an Transparenz bei Personalentscheidungen. Kai Hemsteeg, wirtschaftspolitischer Sprecher der Ratsgruppe betont: „Mich befremdet die Dichte an Personen, die in einem engen Verhältnis zu Ratsfraktionen und deren Mitgliedern stehen und zeitgleich bei einer Stadtgesellschaft beschäftigt sind. Auch durch den Fall Sander stellt sich hier doch einmal mehr die Frage, ob die entsprechenden Personen alleine durch ihre fachliche Qualifikation in die entsprechenden Positionen gekommen sind oder ob hier auch persönliche Beziehungen eine Rolle gespielt haben könnten.“ Auch was die Unabhängigkeit angeht, sieht Hemsteeg einige Probleme: „Wie soll ein Geschäftsführer oder leitender Mitarbeiter seine Aufgabe angemessen wahrnehmen, ohne in Interessenskonflikte zu gelangen, wenn so enge Bindungen an Entscheidungsträger bestehen?“ Für die Zukunft möchten die Piraten die Verfahrensgrundsätze dahingehend ändern, dass zu besetzende Stellen bei städtischen Gesellschaften immer zwingend offen auszuschreiben sind. Die Ratsfraktion ‚DIE LINKE.‘ wird darüber hinaus eine eigene Anfrage einreichen, bei der es generell um die Kriterien der Vergütungen für die leitenden Angestellten und Geschäftsführungen der Beteiligungsgesellschaften geht. Ihrer Ansicht nach ist es erforderlich, die Bedingungen, Voraussetzungen und Anforderungen transparent zu machen, die den Arbeitsverträgen zugrunde liegen. „Sollten allgemein geltende Kriterien bisher nicht vorhanden sein, müssen diese entwickelt werden“, so Linken-Fraktionschefin Gabriele Giesecke. „Dass das notwendig ist, hat auch die Debatte um die Vergütung des Prokuristen der EVV und Allbau Jochen Sander gezeigt.“ Ob Jochen Sander aufgrund seiner fachlichen Qualifikationen ein, für einen städtischen Angestellten, durchaus üppiges Salär erhält, oder ob der Ex-Grünen-Fraktions-Geschäftsführer eher zu einem Versorgungsfall des Politikapparates geworden ist, wird nun zu klären sein. js/pHes Fotomontage: INFORMER

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POLITIK

Fragen an

POLITISIERT. ESSEN. Die CDU-Fraktion hat den

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Ratsherrn Peter Tuppeck zu ihrem dritten Vize-Vorsitzenden gewählt. Die Wahl geht auf das Gesetz zur Stärkung zur kommunalen Selbstverwaltung zurück, welches am 9. November 2016 vom Landtag NRW beschlossen wurde. Demnach haben in NRW alle Ratsfraktionen mit 24 Mitgliedern einen Anspruch auf drei Vize-Vorsitzende. Tup- Peter Tuppeck peck ist seit 1994 für die CDU politisch aktiv. Zunächst war er als sachkundiger Bürger im Ausschuss für öffentliche Ordnung, Organisation und Personal, bevor er dann 2014 in den Stadtrat gewählt wurde. Der Ratsherr aus Bergerhausen ist Vize-Vorsitzender im Ausschuss für öffentliche Ordnung, Personal und Organisation. Er ist als Unternehmensberater tätig, Vorstand des Johanniter Regionalverbandes (JUH) Essen, Mitglied des JUH-Präsidiums auf Bundesebene und Vorstand des Diakoniewerkes Essen. pHes

Vor Gericht: Flughafenstreit auf Mai verschoben

DÜSSELDORF. Wird die Zukunft des

Flughafens bis 2034 ein Alleinflug für die Städte Essen und Mülheim? Eigentlich sollten darüber bereits die

Richter am Landgericht Duisburg (AZ 21 071/15) verhandeln. Bis allerdings juristisch zwischen dem Land, Essen und Mülheim im Gerichtssaal gestritten wird, vergehen noch ein paar Tage: Die Verhandlung ist jetzt auf den 4. Mai terminiert. Wenige Tage vor der Landtagswahl. Wie berichtet, will das Land NRW im Alleingang aus der gemeinsamen Betriebsgesellschaft aussteigen. Um letztlich aus dem Gesellschaftsvertrag rauszukommen, will das Land vor Gericht die Auflösung der Flughafen Essen Mülheim GmbH erzwingen. Damit könnten sämtliche Folgekosten und Verlustausgleiche bei den Städten Essen und Mülheim hängen bleiben. Mit dem nun angesetzten Gerichtstermin erreicht der Konflikt einen neuen Höhepunkt. Wie Ende 2016 im INFORMER berichtet, hatte das Land zu dieser Zeit sämtliche Zahlungen für den Flughafen eingestellt. js

geltende Arzneimittelpreisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel faktisch außer Kraft gesetzt. „Eine massive Ausweitung der Tätigkeit von Versandapotheken beim Verkauf verschreibungspflichtiger Medikamente kann die schwierige Situation von Apotheken im ländlichen Raum massiv gefährden. Es könnte zu einem Verlust dieser wichtigen Infrastruktur im Gesundheitswesen führen. Hier müssen wir gegensteuern“, so Heidenblut. Denn die Apotheke vor Ort sei ein unverzichtbarer Teil des Gesundheitswesens. Heidenblut: „Deswegen müssen wir schnell alle möglichen gesetzgeberischen Maßnahmen prüfen und dann auch umsetzen. Klar ist, dass unsere gute Versorgungs- und Beratungsstruktur nicht gefährdet werden darf.“ pHes

SPD-Abgeordneter Heidenblut will die Apotheken vor Ort stärken

BRÜSSEL. Die SPD-Abgeordneten im

BERLIN. Nach dem Urteil des Europä-

ischen Gerichtshofs vom 19. Oktober ist es europäischen Versandapotheken erlaubt, Preisnachlässe auf verschreibungspflichtige Arzneimittel zu gewähren. „Das Urteil finde ich höchst problematisch“, betont der Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut (SPD) in seinem monatlichen Newsletter ‚BuENO‘. Damit würde die in Deutschland

Jens Geier neuer Chef der SPD-Gruppe im EU-Parlament

EU-Parlament haben einen neuen Vorsitzenden: Jens Geier aus Essen-Bredeney. Geier, der seit 2009 dem Gremium in Europa angehört, wurde nun einstimmig in das neue Amt gewählt. Mit 27 Abgeordneten stellen die deutschen Sozialdemokraten nach den Italienern die zweitgrößte Gruppe innerhalb der sozialdemokratischen Fraktion ‚Progressive Allianz der Sozialisten und Demokraten‘. js

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Politik braucht Leidenschaft

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FRANZ-JOSEF BRITZ

ESSEN. DÜSSELDORF. BERLIN. BRÜSSEL. CDU-Fraktion wählt Peter Tuppeck in den Fraktionsvorstand

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ESSEN. Seit 1979 sitzt Franz-Josef Britz für die

CDU-Fraktion im Stadtrat. Seit 2009 vertritt der frü- Franz-Josef Britz here Fraktionsvorsitzende, Landtagsabgeordnete und CDU-Chef in Essen als zweiter Bürgermeister den Oberbürgermeister bei Terminen und als Vorsitzender des Stadtrates. Der INFORMER sprach mit ihm über seine ehrenamtliche Arbeit in der Kommunalpolitik. INFORMER: Herr Britz, wer sich politisch engagiert, der macht dies meist aus Leidenschaft. Wie ist das bei Ihnen? Politisches Engagement ohne Leidenschaft und Begeisterung ist aus meiner Sicht nicht möglich. Zur Politik bin ich durch mein Engagement in der katholischen Jugendarbeit gekommen. Damals wie heute ist es mir ein Anliegen, mich um die Lebensverhältnisse in meinem Umfeld und darüber hinaus zu kümmern. INFORMER: Die Verantwortung der Ratsmitglieder ist groß, sei es im Stadtrat oder in Aufsichtsräten. Würden Sie sich manchmal etwas mehr Verständnis für ihre Arbeit wünschen? Insgesamt tragen auch wir ehrenamtlichen Ratsmitglieder eine große Verantwortung, deren Ausmaß man sich aber erst im Laufe der Zeit bewusst wird. Zudem werden die Problemstellungen immer komplizierter und komplexer. Gelegentlich erhofft man sich etwas mehr Respekt vor dem ehrenamtlichen Engagement. INFORMER: Ist es heute schwieriger, junge Menschen für die Arbeit in einer Partei zu begeistern? Wenn ja, woran liegt das? Junge Menschen sind nach meiner Erfahrung sehr an politischen Fragestellungen interessiert. Kurzfristig engagieren sich viele, leider nicht genug in den Parteien. Viele scheuen die Festlegung auf eine politische Grundlinie und möchten gerne frei bleiben. Manche können sich aus beruflichen oder familiären Gründen nicht so intensiv engagieren. Der eine oder die andere wird durch den heutigen Politikbetrieb vielleicht abgeschreckt. Das Interview führte Pascal Hesse


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POLITIK

FDP-POLITIKER HELLMANN: „WARUM ICH FÜR DONALD TRUMP BIN“

Ratsherr begrüßt Trumps „America first“ Foto: Privat

politisch ein vollkommen anderes Land als die Länder Europas. Wenn man verstehen will, warum Donald Trump gewählt wurde, muss man das Land verstehen“, betont Hellmann. Die Menschen in den USA seien wesentlich staatskritischer als in Europa, ihnen sei Freiheit mehr Wert als vermeintliche Sicherheit oder ein alles regelnder „Nanny-Staat“. Hellmann: „Präsident Obama hat versucht, aus Amerika ein zweites Europa zu machen: Schwache Aussenpolitik, ein aufgeblähter Wohlfahrtsstaat, höhere Steuern, endlose Regulierungen und Gesetze und damit weniger Freiheit. Und genauso wie in Grossbritannien haben sich die Bürger ihr Land jetzt zurück geholt. Diese urdemokratische Bewegung des gesunden Menschenverstandes gegen allmächtige Eliten begann mit dem Brexit, nun Trump. Und sie ist noch lange nicht am Ende. Die Niederlande, Frankreich und Deutschland sind hoffentlich bald weitere Beispiele für einen echten Wandel.“ Wenn man alle Wahlkampfspitzen und „FakeNews“ über Trump außen vor ließe, „damit übrigens grundsätzlich auf deutsche Medien verzichtet, und sich nur seine Inhalte anschaut“, würde es nichts geben, was man als Liberaler nicht unterstützen könnte. „Trump ist als U.S. Präsident dem amerikanischen Volk verpflichtet und nur diesem. Deshalb begrüsse ich den

Er war bei der Vereidigung des 45. US-Präsidenten Donald Trump in Washington D.C. mit dabei: FDP-Ratsherr Andreas Hellmann.

E

r ist Essener Kommunalpolitiker, sitzt für die FDP im Stadtrat, war bei der feierlichen Vereidigung von Donald Trump in Washington D.C. mit dabei. Am Capitol. Das schwarze Trump-T-Shirt mit dem weißen Schriftzug „Make America great again“ hatte er dabei, genauso wie die persönliche Einladung. Denn Hellmann fand Trump nicht nur gut, er hat den 45. Präsidenten der USA im Rahmen seiner Tätigkeit für einen amerikanischen ‚Thinktank’ auch unterstützt. Aber warum? Im Interview mit dem INFORMER beschrieb der Liberale, weshalb er für Trump ist. Durchaus kontrovers. „Die USA sind, Gott sei Dank, kulturell und

Politikwechsel hin zu ‚AmericaFirst‘. Bundeskanzlerin Merkels Loyalität scheint mehr den undemokratischen E.U. Institutionen, afrikanischen Ländern und dem nahen Osten zu gelten als dem deutschen Volk. Der geleistete Eid scheint in unserer linksverdrehten Welt wahrscheinlich auch politisch unkorrekt zu sein. Auch hier können wir von der neuen U.S. Administration lernen“, betont der Vorsitzende der FDP Bredeney. Die USA bräuchten Deutschland und Europa nicht im gleichen Maße. „Wir brauchen die USA. Für viele selbstverliebte Anhänger der E.U., für die sich die Welt um Europa in Brüssel dreht, mag das geradezu unmöglich erscheinen, aber es ist wahr“, so Hellmann. Wenn die deutschen und europäischen Eliten nicht aufwachen und ihren Kurs gegenüber Trump nicht schnellstmöglich änderten, würden sie schneller mit der neuen Realität konfrontiert, als es ihnen lieb ist. Hellmann: „Wir brauchen zweitens einen echten Wechsel an der Spitze. Sind Angela Merkel, Martin Schulz und Jean Claude Juncker wirklich das Beste, was wir zu bieten haben? Dann gute Nacht!“ Was der bekennende Europäer und CDU-Politiker Ulrich Beul dazu sagt, schreibt er in einem Gastbeitrag. Von Politiker zu Politiker… js/pHes Lesen Sie das gesamte Interview mit Andreas Hellmann im Wortlaut und den Gastbeitrag von Ulrich Beul in voller Länge unter: www.informer-online.de

Wo bitte ist der „Gefällt mir nicht“-Button? Ein Gastbeitrag von CDU-Ratsherr Ulrich Beul Mein lieber Andreas Hellmann, im Interview gibst Du Deine Antwort auf die Frage, wie man gleichzeitig Trump-Fan und Liberaler sein könne. Dabei spart der (deutsche) Trump-Fan in Dir nicht mit Anklagen gegen Angela Merkel, Obama und die Europäische Union, vorgetragen in entsprechendem Stil. Tja, im INFORMER gibt es keinen ‚Gefällt mir nicht’-Button, den ich jetzt vielleicht kopfschüttelnd klicken könnte. Deine Kritik an der Rolle des Staates, an unserem Freiheitsbegriff, auch an der Außenpolitik von Obama, an der praktischen Ausgestaltung der EU und daran, was wir für unsere Sicherheit tun, halte ich auch für berechtigt. Nur sehe ich eben im Gegensatz zu Dir ein gut funktionierendes gemeinsames Europa, besonders was die Sicherheit angeht, als die anzustrebende Lösung. Warum? Weil eine Gemeinschaft von 500 Millionen in unserer rauer gewordenen Welt bei den Großen nun mal deutlich besser mitspielen kann, und zwar in allen Feldern der Politik. Schade finde ich, dass Du in Deinen Antworten so wenig konstruktiv an die Sache herangehst und lieber diese verschwörungstheorieähnlichen Parolen von einer selbstsüchtig-zerstörerischen ‚Elite‘ herunterbetest. Die kennen wir ja auch hierzulande gut – von der AfD oder Sahra Wagenknecht. Na gut, solche Sätze bringen Dir natürlich Aufmerksamkeit und knackige Überschriften. Ansonsten spalten und entsachlichen sie nur – und entfernen uns damit deutlich von Lösungen. Aber Lösungen sind es doch, was die Leute von der Politik erwarten.

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VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNG POLITIK Februar 2017 Lokalfieber Essen City.Nord · www.lokalfieber.de ·

KOMMENTAR

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GESELLSCHAFT

Fünf Jahre Generationenkulthaus

Das Quartier der Vielfalt und der Gegensätze

GENERATIONENÜBERGREIFENDES WOHNEN IN DER CITY.NORD ESSEN

FREITAG, 3. FEBRUAR

Kulinarische Stadtführung Essen-City Nord – Ein künstlerisches Quartier mit Potenzial. 11 bis 14 Uhr. Start: Marktkirche. Anmeldung: www.eat-the-world.com/essen FREITAG, 10. FEBRUAR

Bibelfrühstück mit Pfarrer Steffen Hunder im Restaurant Church. Beginn: 9 Uhr. Kosten: 9,90 Euro für Buffet und Kaffee SONNTAG, 12. FEBRUAR

Mit dem Nachtwächter unterwegs in der Alten Stadt Asnide - Treffpunkt um 18 Uhr am Brunnen auf dem Hirschlandplatz. DONNERSTAG, 23. FEBRUAR

Vortrag und Diskussion „Ökologie und Judentum“ um 19:00 Uhr in der Alten Synagoge. Eintritt frei

Der Altstadtsalon mit Maja Niedernolte und Wolfgang Nötzold im Forum Kunst und Architektur am Kopstadtplatz geht in sein drittes Jahr. Erster Gast in 2017 ist am 2. Februar Dirk Miklikowski, Vorstand der Allbau AG. Er macht den Job seit neun Jahren und hat sich für wei- Dirk Miklikowski tere fünf Jahre verpflichtet. Er wohnt zur Miete in der Grünen Mitte (beim Allbau) und ist stolz darauf, hier zu leben und die Stadt(mitte) mit zu gestalten als Raum für Vielfalt und Offenheit, für das Neben- und Miteinander verschiedener Menschen und Gruppen. Um 19.15 gibt es eine Weinprobe mit Feli Püttmann, das Salongespräch beginnt um 20 Uhr.

Foto:Allbau

Foto: Unpefekthaus

Zu Gast im Altstadtsalon: Dirk Miklikowski

Das Geku-Haus aus der Vogelperspektive betrachtet.

Die ersten Mieter zogen im August 2011 ein, die offzielle Eröffnung war Ende Januar 2012. Trotz Kommen und Gehen wohnt inzwischen ein Dutzend der Bewohner vier oder fünf Jahre im Haus. Das Geku-Haus ist nicht nur für junge, sondern auch für ältere Leute attraktiv und bietet neben der zentralen Lage und den oben genannten Möglichkeiten vor allem eine lebendige Gemeinschaft. Das bedeutet enge Nachbarschaft in den verschiedenen Etagen, eine regelmäßige Kochgruppe, vielfältige Unternehmungen wie eine Radtour zum Baldeneysee oder gemeinsame Apfelernte auf der Gemeinschaftswiese hinterm Nordostgymnasium. Das bedeutet Feiern, spontane Grillparties, alltägliche Nachbarschaftshilfe. Auch einen kleinen hausinternen ‚Laden‘ gibt es im Gebäude: Drei

Bewohner sorgen regelmäßig für Kühlschränke, gefüllt mit Bier, Pizzen, Milch, Käse usw., was sich für diejenigen, die tagsüber kaum zum Einkaufen kommen, als ein nützlicher Service erweist. Gründer und Eigentümer des Hauses ist Reinhard Wiesemann (auch bekannt durch die Gründung des Unperfekthauses), welcher selbst im Haus wohnt und für sich und Andere eine Möglichkeit geschaffen hat, generationenübergreifend Gemeinschaft zu leben. 2016 war das Haus nominiert für den ‚Deutschen Alterspreis‘ der Robert-Bosch-Stiftung. Wer mehr wissen will: www.generationenkult.de. Einen Blick hinter die Kulissen geben die öffentlichen Führungen an jedem 1. Samstag im Monat um 11 Uhr – Treffpunkt WOLFGANG NÖTZOLD vorm Haus.

KAFFEE – KULTUR - KUCHEN

Das KULTURFENSTER im LOKALFIEBER Seit drei Jahren ist es eine erfolgreiche Kooperation des städtischen Kulturbüros mit LOKALFIEBER: das KULTURFENSTER im Café Konsumreform in der Viehofer Straße 31. Essener Künstler und Künstlerinnen haben dort die kostenlose Möglichkeit, einen Monat lang ihre Arbeiten zu zeigen. Oft sind die KünstlerInnen auch anwesend, Besucher können ihnen über die Schulter schauen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Die Ausstellungen beginnen immer am ersten Mittwoch im Monat. Vom 1. bis 28. Februar stellt dort Roland Wardeski ‚ölgemalte Ruhrgebietsbilder‘ aus mit dem Titel ‚Industrial Zone `17‘; am 1.3. folgt eine Ausstellung mit Fotos von Marc Graf zu Ratingia-Witte: ‚Virtuelle Dimensionen – 3D-Fotografie und mehr ...‘. Wer sich um diese Ausstellungsmöglichkeit bewerben will, kann das tun beim Kulturbüro der Stadt in der Hollestraße 3 bzw. per Mail unter ilselore.muether@kulturbüro.essen. de. Unser Tipp: Verbinden Sie den Besuch des Kulturfensters mit einem Besuch des Cafés Konsumreform und genießen Sie einen Tee oder Kaffee, ein Stück selbstgebackenen Kuchen, Torte oder eine Suppe ...

ANNETTE ALLKEMPER

KUNST & KULTUR

Kreativer des Monats: David Schlierenkämper

‚Whisky & Art - when taste becomes an experience‘ wurde im Juni 2014 von Art of David-Christopher und Mario Bitzer ins Leben gerufen und bietet Whisky-Tastings bei gleichzeitiger Exposition themenbezogener Kunst im Essener Schottische Distillery Unperfekthaus. Ausgestellt sind Ölbilder mit den Themen Schottland und die Distillery, Schottische Landschaften, Whisky-Brennereien. David Schlierenkämpers Leidenschaft zu schottischem Single Malt entstand 2008, zwei Schottlandreisen prägten die Leidenschaft weiter aus. Seit seiner Kindheit ist die Malerei ein großer Bestandteil seines Lebens. Sie ist für ihn ein fabelhafter Entschleuniger in der heutigen turbulenten Zeit. David kombiniert das Malen mit Whisky-Tastings mit künstlerischem Anspruch – mit Musik, einer gleichzeitigen Vernissage oder anderer Unterhaltungsformen, wobei der Focus eindeutig auf der professionellen Verkostung edler Single Malt Whisky‘s liegt. Im Preis (29€ p.P.) ist die Verkostung von 6 Single Malt Scotch Whiskies unter fachgerechter Anleitung, ein Nosingglas sowie Getränke enthalten. Kontakt: whisky.and. art@gmail.com oder schlierenkaemper.david@gmail.com

Foto:David Schlierenkämper

Termine für die City.Nord

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4 möblierte Zimmer, 12 Mietwohnungen mit 1 oder 2 Räumen, eine Coworking-Etage mit Sitzungsraum und Lounge, ein Wellnessbereich mit Saunen und Wannenbad, ein Fahrradkeller, ein Billard- und Tischtenniskeller, ein ‚Multimediaraum‘ zum Fernsehen usw., eine riesige Dachterrasse mit Gemeinschaftsküche und Wohnraum. Das sind Dinge, die das sogenannte ‚Geku-Haus‘ an der Viehofer Straße 31 ausmachen.

Foto:David Schlierenkämper

„Da kann man doch nicht wohnen“, hörte ich, als ich frisch eingezogen war. „Da habe ich abends Angst, über die Viehofer Straße zu gehen“, sagte die ältere Nachbarin und zog wieder aus – die noch Ältere ging mit ihrem Hund ohne Angst zu jeder Zeit Gassi auf der Viehofer. Traditionsgeschäfte wie Brecklinghaus, Leuchten-Kaiser und Comic-Center neben wechselnden Friseurläden, Dönerbuden und Tattoostudios, die ehemalige Turm-Apotheke und der neue Laden von enza.home, Atelierhäuser und Kreuzeskirche mit Rizzi-Fenstern und die Alte Mitte, Café Perfekt und die griechische Bar Rendezvous, chinesische und japanische, libanesische und Balkan- und indische, italienische und türkische, persische und deutsche Restaurants, Sprachschulen und Ehrenamtagentur und Kinderschutzbund, vier unterschiedliche Fahrradläden, die offene evangelische Altstadtgemeinde und die sozial engagierte katholische Gemeinde St. Gertrud, GOP und Kleines Theater, Hosenmatz und Trödelhelden, Unperfekthaus und ALLBAU, Clubs und Heavy Metal – wo bitte findet man in Essen eine solche Vielfalt und Mischung von Gegensätzen? Sie machen das Viertel für viele Menschen attraktiv und das Leben hier manchmal anstrengend. Über die (nächtlichen) Schattenseiten und ob und wie man diese „in den Griff“ bekommen könnte, reden wir ein anderes Mal. ANNETTE ALLKEMPER

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WOLFGANG NÖTZOLD

WOLFGANG NÖTZOLD

Schottisches Hochlandrind

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Die City.Nord ist der vielleicht lebendigste und dynamischste Teil von Essen. Hier haben wir die Buntheit, die wir auf Reisen genießen, direkt vor der Tür. Geht mehr aus. Schaut Euch das an, was nicht die 100ste Kopie von etwas ist, das es überall gibt. LOKALFIEBER-IMPRESSUM: Verantwortlich für den Inhalt dieser ‚LOKALFIEBER‘-Ausgabe auf Seite 15 des INFORMER Januar 2017, print Edition: Wolfgang Nötzold, 1. Vorsitzender, Verein für Kultur und Kommunikation e.V., Generationenkult-Haus, Viehofer Straße 31, 45127 Essen.

Vertretungsberechtigter Vorstand (Herausgeber): Wolfgang Nötzold, Annette Allkemper. Der Verein ist eingetragen ins Vereinsregister beim Amtsgericht Essen unter VR 5664

Redaktion: Wolfgang Nötzold, Annette Allkemper. Telefon: 0201-470916-44, Mobil: 0174-3782375, eMail: info@lokalfieber.de. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


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NEUES AUS ESSENER UNTERNEHMEN

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RUHESTAND

Und plötzlich ist sie da, die dritte Lebensphase – ein Beitrag aus der Serie ‚Mein Leben im Wandel‘

Ruhestand, das Wort klingt so einfach – und hat es doch in sich. Viele werden sich sagen: „Wenn ich mal die Zeit habe, dann weiß ich genau, was ich mache.“ Über Jahre wurden Reparaturen am Haus aufgeschoben. Eine große Reise, länger als zehn Tage, wollte man ja auch schon immer mal machen. Und manch einer hat vielleicht auch ein Hobby, für das neben dem Arbeitsalltag immer viel zu wenig Zeit war. Alles tolle Ziele, so lange die Gesundheit auch mitspielt. Nur seien wir realistisch: Reichen sie aus, um den Ruhestand und die Lücke, die das Arbeitsleben hinterlässt, zu füllen? „Der Ruhestand bringt Zeit – erschreckend viel Zeit“, so Martina Nierfeld. Als Coach bereitet sie Menschen auf den Ruhestand vor – im Idealfall bereits gut zwei Jahre, bevor es soweit ist. „Im ersten Schritt lasse ich mir den Werdegang schildern. Und zwar nicht nur den beruflichen. Ich will erfahren, was dem jeweiligen Menchen wichtig ist und was ihm wirklich Spaß macht.“ Nierfeld lässt sich auf den Menschen ein, fügt die einzelnen Puzzleteile zusammen, gleicht sie ab mit den eigenen Ideen des Klienten für seinen Ruhestand und erarbeitet mit ihm ein Konzept. In einem Kreativwochenende begleitet sie ihn bei der Realisierung seiner Ideen. „Ich will erfahren, ob es das ist, was er wirklich will.“

Nicht wenige Menschen fallen mit dem Ruhestand in ein regelrechtes Motivationsloch. Sie versuchen, sich wieder mehr in die Familie zu integrieren. Doch diese

UNTERNEHMEN IN ESSEN UND DER RUHR-REGION GEHEN DAS NEUE JAHR MIT EINER GEHÖRIGEN PORTION OPTIMISMUS AN. Foto: EUV

Wenn wir nach Jahrzehnten der Arbeit in den Ruhestand wechseln, ist dies eine Veränderungs von enormer Tragweite. Wir sind uns dessen nicht immer bewusst, doch der Austritt aus dem Arbeitsleben bewirkt mehr als neu gewonnene Freizeit. Es beginnt schon mit der Frage: Was fange ich mit der vielen Zeit an?

2017 – das Wirtschaftsjahr?

hat über die Jahre ihre eigenen Strukturen entwickelt. Sie beschäftigen sich mit Dingen, nur weil sie plötzlich Zeit haben. Oder schlimmer noch: Sie werden beschäftigt, weil sie sonst im Weg sind. „Die Wertschätzung, die einem das Arbeitsleben bringt, bemerkt man erst, wenn sie weg ist“, erklärt Nierfeld. „Daher brauchen wir vor allem auch im Ruhestand das Gefühl: Ich bin noch wichtig.“ Dass es sich lohnt, sich schon frühzeitig auf den Ruhestand vorzubereiten, weiß ein Klient von Martina Nierfeld zu berichten, ein Dipl.-Ingenieur, der als technischer Inspektor gearbeitet hat: „Ich bin wesentlich ruhiger, gelassener, aber auch umgänglicher und offener geworden. Ich konnte Sitzungen wesentlich entspannter leiten, ich ging in Projekte lockerer hinein; ich konnte loslassen.“

Realistin Coaching & Training Martina Nierfeld mn@realistin.de · Tel.: 0160 /11 98 298 · Maybachstr. 13 · 45133 Essen

Dr. Henner Puppel, Vorsitzender des Essener Unternehmensverbandes: „Das Jahr 2017 verspricht ein gutes Jahr für die Wirtschaft zu werden.“

Erste gute Signale im noch jungen Jahr kommen aus der Wirtschaft im Ruhrgebiet: Die aktuellen Konjunkturprognosen für 2017 sind optimistisch, die Investitionsneigung steigt. In der Gesamtwirtschaft liegt der Anteil der Positivmeldungen bei 75 Prozent. Auch der sich 2016 bereits andeutende Aufschwung in der Metall- und Elektroindustrie (M+E-Industrie) setzt sich Anfang des neuen Jahres fort. Nach einer fünfjährigen Abkühlphase rechnen die verarbeitenden Betriebe für 2017 mit einer verbesserten Geschäftslage. Für die Konjunkturumfrage der Arbeitsgemeinschaft ‚arbeitgeber ruhr‘ wurden 2.200 Unternehmen in Essen und der Ruhr-Region zu ihren Prognosen für das kommende Halbjahr befragt. Das Ergebnis: In der Gesamtwirtschaft rechnen drei Viertel der Unternehmen mit gleich bleibend guten oder besseren Geschäften. In der M+E-Industrie sind es nach 42 Prozent im Frühjahr 2016 nun sogar satte 63 Prozent. „Die Schere zwischen Gesamtwirtschaft einerseits und Metall- und Elektroindustrie andererseits verkleinert sich damit weiter. Schon das abgelaufene 2. Halbjahr 2016 hat diesen Trend befeuert“, freut sich Dr. Henner Puppel, Vorsitzender des Essener Unternehmensverbandes (EUV).

NEUE IMPULSE UND INVESTITIONEN Auch mit Blick auf die Auftragsprognosen sagt er: „Die Unternehmen gehen zum überwiegenden Teil von neuen Impulsen und steigenden Aufträgen aus dem In- und Ausland aus.“ Ob das in der Realität so kommen wird, sei natürlich noch nicht sicher. Aber: „Die Unternehmen stehen in regelmäßigem Kundenkontakt und planen gemeinsam mit den Kunden. Daher sind wir insgesamt optimistisch und können sagen: Das Jahr 2017 verspricht ein gutes Jahr zu werden.“ Dazu passen auch die Ertragserwartungen und die Investitionsplanungen.

Auch hier senden die Unternehmen in Essen und im Ruhrgebiet positive Trends zurück. „Das gilt auch für die Metall- und Elektroindustrie. Wir verzeichnen eine deutliche Erholungstendenz. Das ist nach den schwierigen Jahren seit 2011 auch dringend nötig“, so Dr. Puppel.

DER ARBEITS- UND AUSBILDUNGSMARKT Insgesamt positiv sind auch die Arbeitsmarkt- und Ausbildungsprognosen für die Gesamtwirtschaft und die M+E-Industrie in Essen und der Ruhr-Region. Die befragten Unternehmen signalisieren Stabilität bei der Personalstärke, und immerhin 15 Prozent der Betriebe wollen vermehrt Ausbildungsplätze anbieten. „Wir hoffen mit Rücksicht auf den sich abzeichnenden Fachkräftemangel, dass die Unternehmen vor allem in Essen ihre Ausbildungsanstrengungen wieder mehr ausbauen“, appelliert der EUV-Vorsitzende an die regionalen Unternehmer.

FLÜCHTLINGE ALS FACHKRÄFTE Bei der Integration von Flüchtlingen in den hiesigen Arbeitsmarkt bräuchte man einen längeren Atem, weil rund 85 Prozent von ihnen zunächst nur für Hilfstätigkeiten infrage kämen. „Die Menschen, die in den vergangenen Monaten nach Essen gekommen sind, benötigen noch viel Unterstützung, bevor sie als Auszubildende oder als Fachkraft dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen“, sagt Dr. Puppel. Man müsse mit speziellen Maßnahmen und vor allem mit der Dualen Ausbildung diesen Prozess unterstützen. Aktuelle Zahlen vom Jobcenter in Essen zeigen die momentane Lage auf: Insgesamt befanden sich in Essen im vergangenen Jahr rund 3.200 Flüchtlinge in Integrationskursen, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert werden – bei 180 Kursen entspricht dies jeweils circa 18 Kursteilnehmern. LR


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Am 3. März ist Welttag des Hörens LASSEN AUCH SIE IHRE OHREN TESTEN! IN EINER VON 12 FILIALEN VON ‚HÖRSYSTEME WESSLING‘. KOSTENLOS UND UNVERBINDLICH. zung. Auf diesen Missstand will der Welttag des Hörens aufmerksam machen. Denn wir brauchen unsere Ohren in unserem Leben.

WICHTIG: DIE ERSTEN ZEICHEN WAHRZUNEHMEN Hörprobleme führen nachweislich zu erheblichen Problemen: Kopfschmerzen, Verspannungen, Stress, Rückzug und Isolation. Denn wer nicht gut hört, hat es schwerer, mit Freude am Leben teilzunehmen. So weit muss es jedoch nicht kommen. Woran aber erkennt man, wenn die Ohren nicht mehr ganz so mitspielen? Es ist der Fernseher, der immer lauter gedreht wird. Oder das Telefonat, das von Mal zu Mal anstrengender wird. Oder die Unterhaltung, bei der man häufiger nachfragen muss. Wer diese Symptome feststellt, sollte den Gang zum Akustiker nicht scheuen. Ein Hörtest zeigt, wie es um die eigenen Ohren steht. „Ein solcher Hörtest dauert nicht länger als 15 Minuten“, sagt Wim Eckhorn, Geschäftsführer von Hörsysteme Wessling. „Und er zeigt sofort, ob ein Hörgerät sinnvoll bzw. notwendig ist oder auch nicht.“ Hörtest bei Hörsysteme Wessling

A

llein in Deutschland gibt es mehr als 15 Millionen Menschen, die nicht mehr ganz so gut hören. Weltweit sind es 600 Millionen. Nicht alle wagen den Gang zum Akustiker. Zum diesjährigen Aktionstag am 3. März 2017 lädt Hörsysteme Wessling zum kostenlosen Hörtest in seine 12 Filialen in Essen ein. Weil ein Hörgerät ganz leicht dabei helfen kann, entspannter und zufriedener zu leben. Und die modernen Hörgeräte sind dabei so klein, dass man sie kaum noch sieht. Wir brauchen unsere Ohren - ob bei Gesprächen mit Freunden, beim Theaterbesuch oder einem Geschäftsessen mit Kunden. Wer nicht mehr alles versteht, wird unsicher, zieht sich zurück und ist schneller gestresst. Kein Wunder, denn jedes Wort zu erfassen, ist dann nichts Selbstverständliches mehr, sondern vor allem das: anstrengend und schwierig. Wie wichtig unsere Ohren und unser Gehör für den Alltag sind, wird den meisten erst bewusst, wenn die Hörkraft nachlässt. Und viel zu häufig wird das Problem unterschätzt. Mehr als 2,5 Millionen Deutsche tragen ein Hörgerät, weitere sechs bis sieben Millionen Menschen haben mittelschwere bis schwere Hörprobleme, aber kein Hörgerät. Eine Zahl, die zeigt: Mehr als 60 Prozent verzichten auf Unterstüt-

cken zu lassen – auch ohne einen Termin. „Wer wissen will, wie gut er noch hört, sollte sein Gehör einmal im Jahr testen lassen“, so Wim Eckhorn. „Dabei können wir jede Veränderung sofort feststellen. Und gegebenenfalls schnell Abhilfe mit einem Hörgerät schaffen. Damit es gar nicht erst zu Problemen kommt.“ Leichte Hörminderungen können zum Beispiel mit einem sehr dezenten Im-Ohr-Hörgerät ausgeglichen werden. Es verschwindet komplett im Ohr und ist so gut wie gar nicht sichtbar. Doch auch sogenannte Hinter-dem-Ohr-Geräte sind heute nur noch so klein wie eine Mandel und liegen ganz unauffällig hinter dem Ohr. Ob ein Kunde ein Hörgerät benötigt und welches dann das beste ist – das findet das Team von Hörsysteme Wessling in einer intensiven Beratung heraus.

HÖRSYSTEME WESSLING – 12 MAL IN ESSEN Hörsysteme Wessling ist mit zwölf Filialen in Essen der größte inhabergeführte Akustiker der Stadt. Mehrere Tausend Kunden vertrauen Wessling ihre Ohren an. Hörsysteme Wessling hat Filialen in den Essener Stadtteilen Rüttenscheid, Zentrum, Borbeck, Steele, Katernberg, Kettwig, Huttrop, Heisingen, Holsterhausen, Stadtwald, Haarzopf und Bredeney. Mehr Informationen gibt es unter www.die-akustiker.de.

GROSSE HÖRTESTAKTION AM 3. MÄRZ 2017, DEM WELTTAG DES HÖRENS Hörsysteme Wessling hat den Welttag des Hörens zum Anlass genommen, eine große Hörtestaktion in Essen ins Leben zu rufen. Am 3. März sind alle Essener eingeladen, in einer der zwölf Filialen ihre Ohren che-

HÖRAKUSTIK IN PERFEKTION

Besser hören. Ohne, dass es jemand sieht. (LQHH[NOXVLYH$XVZDKOPRGHUQVWHU+|UJHUlWHî so klein, dass man sie kaum sehen kann. Bei HÖRSYSTEME WESSLING EXCELLENCE in Essen-Bredeney, Bredeneyer Straße 123.

Ansgar Wessling und Wim Eckhorn, Geschäftsführer von Hörsysteme Wessling


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NEUES AUS ESSENER UNTERNEHMEN

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Wer sich unsicher fühlt, kann dagegen etwas tun. Fotos: Christoph Bubbe

DIE IBS SICHERHEITSTECHNIK UND S.E.T. GMBH SECURITY & EVENT TEAM ENTWICKELN INDIVIDUELLE KONZEPTE.

Dirk Erdbrügge, Koordinationsleiter ibs Sicherheitstechnik, zeigt auf den Monitoren seinen Mitarbeitern, worauf sie zu achten haben.

Die ibs Sicherheitstechnik zählt zu den in Deutschland führenden Anbietern und Errichtern für Sicherheitstechnik und ist auch über die deutschen Grenzen hinaus in Europa aktiv. Das Fachunternehmen baut

Christian Jokisch, Leiter der Notruf- und Servicestelle bei der ibs Sicherheitstechnik, kontrolliert regelmäßig den Serverraum.

verschiedene Gefahrenmeldeanlagen und setzt modernste Videotechnik zur Überwachung ein. „Aktuell sind rund 20.000 Gefahrenmeldeanlagen – dazu zählen Alarm-, Brand- und Videomeldung – in unserer Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet“, erklärt Dirk Erdbrügge, Koordinationsleiter bei ibs. Die S.E.T. GmbH führt die Alarmverfolgung, Revierdienste, Schließdienste, Urlaubsbewachung und Objektschutz durch. „Viele Firmen und Bürger greifen auf die Komponente technische und personelle Sicherheit zurück. Da bilden die Unternehmen ibs und S.E.T. eine perfekte Einheit“, so S.E.T.-Geschäftsführer Frank Berkemeier. Die Bandbreite an möglicher Sicherheitstechnik ist enorm und reicht von Bewegungsmeldern und Magnetkontakten über Brandmeldeanlagen, Videoüberwachung bis hin zu Nebelanlagen. Letztere kommen vor allem im Finanzsektor zum Einsatz, um Diebstähle an Geldautomaten zu verhindern. Innerhalb von nur einer halben Sekunden werden der Raum vernebelt und die

Täter abgeschreckt. Was genau zum Einsatz kommt, entscheidet der Kunde oder wird von der Versicherung vorgegeben. Bei Banken oder Juwelieren gibt es klare Sicherheitsvorgaben. Die ibs Sicherheitstechnik ist deshalb vom VdS anerkannt und zertifiziert. Sie erfüllt somit alle Vorgaben, die Versicherungen stellen. Wichtige Hinweise geben zudem die erfahrenen Security-Experten, die Schwachstellen aufzeigen und ihren Kunden die geeignete Lösung anbieten.

Auf den Monitoren erkennen die Mitarbeiter sofort, wenn irgendwo ein Alarm ausgelöst wird.

„Häufig ist es so, dass Firmen und der Einzelhandel auf Videoüberwachung und eine feste Bewachung vor Ort setzen. Privatpersonen schützen ihre Villa oder ihr Einfamilienhaus mit einer Alarmanlage und dem Revierdienst“, so Frank Berkemeier. Ein Revierwachdienst kontrolliert eine Region von gut anderthalb Kilometern. Je nach Risikostufe fährt er nachts und tagsüber zu unregelmäßigen Zeiten mehrfach durch das Gebiet. Sieht er etwas Verdächtiges, alarmiert er die Polizei. „Die Zusammenarbeit mit der Polizei klappt hervorragend. Wir übermitteln Gefahren schnell und zuverlässig und entlasten damit auch die Arbeit der Beamten. Da Einbrecher immer raffinierter werden und technisch aufrüsten, stehen Mitarbeiter von ibs und S.E.T. im ständigen Austausch. Es gibt sogar eine gemeinsame Arbeitsgruppe, die Straftaten auswertet und neue Lösungen entwickelt“, so der Geschäftsführer.

Überfall. „In 98,5 Prozent der Fälle handelt es sich um Fehlermeldungen. Es wurde ein falscher Zahlencode eingegeben oder ein Fenster nicht richtig geschlossen. Bei Infrarot-Bewegungsmeldern reicht ein wehender Vorhang aus, um den Alarm auszulösen“, weiß Christian Jokisch. Doch im Ernstfall wäre in nur wenigen Minuten ein Sicherheitsdienst zur Stelle.

ITALIEN UND SPANIEN SIND VORREITER IN PUNCTO PERSONELLER & TECHNISCHER SICHERHEIT In den letzten zwei Jahren ist das Sicherheitsbedürfnis deutlich angestiegen. „Die Nachfrage steigt enorm – egal ob Unternehmenssicherheit, Sicherheit für Wohnhäuser und Wohngebiete, für den Einzelhandel oder auch für den öffentlichen Bereich“, so Frank Berkemeier. „In anderen Ländern, wie Italien oder Spanien, wird das Thema personelle und technische Sicherheit schon viel ausgeprägter vorgelebt. Dies wird in den nächsten Jahren auch noch stärker in Deutschland passieren. Die S.E.T. ist hier ein optimaler Sicherheitspartner, da das Unternehmen schon heute in allen Bereichen der personellen Sicherheit tätig ist.“ Aufgrund der Größe der S.E.T. Security und der engen Kooperation mit der ibs Sicherheitstechnik können alle Nachfragen zeitnah bearbeitet werden. „Bei einem Sicherheitsproblem kann ein Kunde nicht warten. Die S.E.T Security und die ibs sind sofort zur Stelle – umfassende Beratung inklusive“, so Berkermeier.

Foto: SET Seciroty

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önnen Sie nachts noch ruhig schlafen oder haben Sie Angst vor Einbrechern? Dann geht es Ihnen wie vielen Deutschen. Die Furcht, sein Hab und Gut zu verlieren, wächst. Ebenso die Sorge um die körperliche Unversehrtheit – sei es die eigene oder die der Familie. Jeder zweite fühlt sich mittlerweile bedroht und unsicher; das ergab eine aktuelle Emnid-Umfrage. Leider sind Angst und Sorge nicht unbegründet. Allein in NRW wurden im Jahr 2015 über 62.000 Einbrüche registriert. Tendenz steigend. Betroffen sind zudem viele Unternehmen. Kaufhäuser, Juweliere, Banken – auch hier schlagen organisierte Banden immer häufiger zu. Wer sich schützen möchte, für den bieten zwei große Sicherheitsdienstleister aus unserer Region Sicherheitskonzepte, die individuell zugeschnitten und auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt sind.

120.000 MELDUNGEN GEHEN AM TAG BEI DER IBS NOTRUF- UND SERVICELEITSTELLE EIN In der Notruf- und Serviceleitstelle der ibs Sicherheitstechnik gehen am Tag rund 120.000 Meldungen ein, die vom Team rund um die Uhr zuverlässig bearbeitet und protokoliert werden. Was bei einer Meldung passieren soll, geben die Interventionspläne vor. „Der Kunde definiert im Vorfeld, bei welcher Meldung welche Handlungsaktion erfolgen soll. Manchmal genügt ein Kontrollanruf, es kann aber auch ein Wachdienst oder direkt die Polizei alarmiert werden“, erläutert Notruf- und Servicestellenleiter Christian Jokisch von der ibs Sicherheitstechnik. Das Unternehmen arbeitet bundesweit mit ca. 300 Wachdiensten vor Ort zusammen, im Raum Essen in erster Linie mit der S.E.T. GmbH. Zum Glück heißt nicht jede eingehende Meldung automatisch ‚Alarmstufe: Rot‘ und

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ibs Sicherheitstechnik 0209/ 3 18 38 -0 www.ibs-sicherheitstechnik.de S.E.T. GmbH Security & Event Team 0201/811 757 – 0 www.set-security.de


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Gut ausgebildete, integre und engagierte Sicherheitskräfte verschiedenster Spezialisierung und eine souveräne Führung machen die S.E.T. bundesweit zu Ihrem professionellen Sicherheitsdienstleister.

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NEUES AUS ESSENER UNTERNEHMEN

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Die köstliche Welt der Tapas

Sascha Matic hat die kulinarische Welt über Jahre bereist. Als Küchenchef bietet er im ‚BLISS‘ regelmäßig Kochkurse für seine Gäste an.

„Kleine Köstlichkeiten zu Wein oder Bier oder einfach so zwischendurch – Tapas sind in aller Munde. Doch die Freude an kleinen Appetithäppchen ist durchaus kein rein spanisches Phänomen“, weiß Sascha Matic. Der 44-jährige Küchenchef der ‚BLISS tapas bar‘ an der Rüttenscheider Straße 237 kreiert gemeinsam mit seinem 22-jährigen Koch-Kollegen Pascal Chur ‚internationale Tapas‘, die viel mehr sind als spanische Snacks. So gibt es in vielen Regionen der Welt regionale Variationen von Tapas, die zu den unterschiedlichen Anlässen gereicht

werden – zum Beispiel als Canapé, Pierogi, Dim Sum, Sushi oder Meze. Genau an dieser internationalen Vielfalt orientiert sich das kulinarische Konzept, das Sascha Matic für das ‚BLISS‘ entwickelt hat. Seit sieben Jahren ist er Küchenchef im ‚BLISS‘, das zunächst ‚fine dining‘ im Girardet Haus begann und seit dem 1. Mai 2014 mit dem neuen Konzept der feinen internationalen Tapas an der Rüttenscheider Straße zuhause ist. Sascha Matic hat zuvor die kulinarische Welt über mehrere Jahre bereist und in die Töpfe seiner Kollegen geschaut: auf Zypern, im griechischen Thessaloniki, Monaco, Südfrankreich, Thailand, Kambodscha, Vietnam und im renommierten britischen Hotel ‚The London Hilton on Park Lane‘. Seine Ausbildung zum Koch hat Matic in Jugoslawien absolviert, wo auch Ernährungswissenschaften auf dem Plan standen. Das dort - und ebenso bei seinem kulinarischen Mentor, Sternekoch Dieter Müller - erlernte hat Sascha Matic bis heute verinnerlicht: „Denn schließlich muss ich wissen, was ein Nierenkranker oder ein Diabetiker problemlos essen darf, wie viel Eisen im Spinat ist und wie überzeugende vegane Speisen mit viel Leidenschaft zubereitet werden.“ Von groben Mini-Frikadellen bis hin zum feinen Hummer bieten er und Pascal Chur ihren Gästen viel Abwechslung auf dem Teller. „Denn Tapas ist nur eine Mengenangabe, das heißt, dass wir viele verschiedene kleine Aromen auf kleine Teller legen, die dann im Mundraum ein wahres Ge-

Fotos: Christoph Bubbe

SASCHA MATIC UND PASCAL CHUR KREIEREN IN DER ‚BLISS TAPAS BAR‘ IN RÜTTENSCHEID KLEINE KÖSTLICHKEITEN DER EXTRAKLASSE

Nach seiner Ausbildung in einer lokalen Großküche stieß Pascal Chur zum ‚Bliss‘-Team dazu. Dort legt der Koch Wert auf die feine Küche.

schmacksfeuerwerk auslösen“, betont Pascal Chur, der, wie sein Küchenchef großen Wert auf das persönliche Gespräch mit dem Gast legt. „Die meisten Gäste schauen gar nicht in die Karte. Sie bestellen, was wir ihnen auf ihre speziellen Wünsche hin in der Küche kreieren“, sagt Chur. Tapas mit Thunfisch-Tataki, Pulpo, Calamari, Gambas, weiße Trüffel und Lachs gehören zu seinem Repertoire. Mit dem Begriff »bliss« verbindet man im Englischen übrigens Glückseligkeit, Entzücken und Wonne – Gefühlswelten, welche die ‚BLISS tapas bar‘ ihren Gästen ebenfalls eröffnen möchte. Weitere Infos gibt es unter 0201 / 95 98 55 95 und im Internet auf: www.bliss-essen.de pHes

ADVERORTIAL

Jetzt schon an die Sommerfigur denken KRYOLIPOLYSETHERAPEUTIN SIMONE KASPER ERKLÄRT, WIE MAN IN WENIGEN WOCHEN IN TOPFORM KOMMT.

GUTE VORSÄTZE? HAND AUF’S HERZ, WER SETZT SIE KONSEQUENT UM? Abgesehen von den ersten Januartagen – die edlen Pläne zum Jahreswechsel für eine bessere Gesundheit ändern am Zeitmanko nichts und ebben meist mit dem ‚Wiedereinstieg‘ in den Alltag meist bereits wieder ab. Hier setzt CoolPerfect an, ein erfolgreiches und medizinisch genau durchdachtes System zur nicht-invasiven Fettreduzierung. Mit dem umfassenden Konzept hat man die Chance, doch noch bis zum Sommer seine Strandfigur zu erreichen. Im Detail: CoolPerfect ist ein Konzept, das, ausgehend von der Fettreduzierung durch Kälte, dem Kunden ein ganzheitliches Konzept bietet, dessen Bausteine aber auch einzeln anwendbar sind. In Essen setzt Simone Kasper dieses neue Verfahren ein. Sie hat dazu eine eigene Praxis im Wasserturm in Bredeney eröffnet. Kasper ist ausgebildete Kryolipolysetherapeutin und Personaltrainerin mit den weiteren Schwerpunkten Ernährung- und Stoffwechsel. „Patienten, die schlank werden wollen und großen Wert auf ihre Gesundheit und generell körperliches Wohlbefinden legen, werden, von dieser Möglichkeit abzunehmen, begeistert sein“, so Kas-

Simone Kasper ist ausgebildete Kryolipolysetherapeutin und Personaltrainerin.

per. „CoolPerfect setzt sich aus den drei Säulen CoolBody, CoolHealth und CoolBeauty zusammen.“

COOLBODY - MIT KÄLTE GEGEN DIE PROBLEMZONEN Eine Harvard-Studie hat gezeigt, dass Fettzellen bei einem gezielten Energieentzug durch Kälte leichter absterben als das sie umgebende Gewebe. So können durch den Einsatz eines nicht invasiven Applikators Haut, Nerven und Muskeln geschont, Fettzellen aber vernichtet und somit abgebaut werden. „Die Dicke der Fettschicht wird reduziert und für den Körper entstehen, im Gegensatz zu anderen Methoden, keine weiteren Belastungen oder, wie im Fall der klassischen Liposuktion also dem ‚Fettabsaugen‘, keine Ausfallzeiten. Somit ist das Prinzip der so genannten Kryolipolyse einfach in der Anwendung und für den Körper höchst verträglich.“

COOLHEALTH - FETT ABBAUEN UND DEN STOFFWECHSEL ANKURBELN

Ein guter Stoffwechsel und ein abgestimmtes Abnehmprogramm unterstützen den Fettzellenabbau und ergänzen das Gesamtkonzept von CoolPerfect. „Wir regen den Stoffwechsel an und normalisieren

ihn wieder. Viele haben durch Diäten oder durch ihre Einstellung - ‚je weniger ich esse, umso mehr nehme ich ab‘ - ihren Stoffwechsel durcheinandergebracht. Dies hat zufolge, dass Kunden trotz weniger Essensaufnahme nicht abnehmen. Der Körper wird durch einen Ernährungsplan wieder an das „normale essen“ gewöhnt und ins Gleichgewicht gebracht. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass man an Gewicht verliert, ohne zu hungern. Wenn der Stoffwechsel erst einmal wieder läuft, kann man sich weiter gesund ernähren ohne einen JoJo-Effekt zu erzielen“, erklärt Simone Kasper. Die CoolPerfect BIO HCG Kur wurde zusammen mit erfahrenen Medizinern entwickelt und besteht aus rein naturheilkundlichen Bestandteilen und ist nicht geDie Praxis befindet sich sundheitsgefährdend. in dem umgebauten

Foto: CoolPerfect

Foto: Christoph Bubbe

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s ist gar nicht so einfach, die unliebsamen Pölsterchen an Bauch, Beinen und Po wieder in eine Form zu bekommen, mit denen wir zufrieden das eigene Spiegelbild anschauen. Das häufigste Problem, bei einem mit Arbeit und Familie gefüllten Alltag, ist schlichtweg die knappe Zeit. Und damit ist zwar auch, aber nicht nur die fehlende Zeit für den Gang ins Fitness-Studio gemeint. Es beginnt schon beim schnellen Lunch zwischen zwei Terminen.

Wasserturm in Bredeney.

COOLBEAUTY – MIT STOSSWELLEN- THERAPIEZUM PERFEKTEN KÖRPER Die Stoßwellentherapie im Anschluss an die Kryolipolyse-Behandlung regt den Stoffwechsel an und bricht kristallisierte Fettzellen auf. „Dieses Verfahren optimiert die Behandlung und ist für den Patienten ausgesprochen angenehm im Vergleich zu anderen Verfahren, bei denen die gekühlte Haut nur langsam wieder ihre normale Temperatur erlangt.“ Auch für die Behandlung der Cellulite wird die Stoßwelle bei CoolPerfect eingesetzt und angewandt.

Im Wasserturm-Bredeney, Walter-Sachsse-Weg 17, 45133 Essen www.coolperfect.de · Tel.: 0800-6500200


GESUNDHEIT

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Im Alter länger zuhause leben – der Hausnotruf-Dienst der Johanniter Foto: Vanessa Mels

Dank der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) können ältere Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden wohnen. Passiert etwas, fällt jemand hin oder schmerzt die Brust, sind gut ausgebildete Helfer schnell zur Stelle.

VON PASC AL H E SSE

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Passiert etwas im Haushalt, fällt ein Senior hin, schmerzt die Brust oder bleibt plötzlich die Luft weg, sind die Johanniter per Knopfdruck zur Stelle. Das geht ganz einfach – über den Notfall-Knopf am Hausnotrufgerät, das jedem Teilnehmer zuhause angeschlossen und erklärt wird. Oder über einen separaten Notfallknopf, der um das Handgelenk oder um den Hals getragen wird – sogar unter der Dusche. Denn er ist wasserdicht und gehört zur Ausrüstung im Hausnotruf. Wird einer der beiden Knöpfe gedrückt, stellt das Gerät umgehend eine Verbindung zur Hausnotruf-Zentrale in der Henricistraße her. Hier gehen die Notrufe und Anrufe von Hausnotruf-Teilnehmern aus ganz NRW ein. 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr sitzen hier rettungsdienstlich ausgebildete und qualifizierte Kräfte – Menschen wie Michelle Kraus.

In der JUH-eigenen Hausnotruf-Zentrale in Essen gehen Notrufe von Teilnehmern aus ganz NRW ein. Sie ist 365 Tage im Jahr rund um die Uhr durch ausgebildete und qualifizierte Kräfte besetzt. Michelle Kraus ist eine von ihnen.

Alle, die im Einsatz bei Hausnotrufen tätig sind, ob in der Zentrale oder im Einsatzoder Rettungsdienst, haben eine rettungsdienstliche Ausbildung abgeschlossen. Mit speziell auf die Bedürfnisse des Hausnotrufs ausgerüsteten Einsatzfahrzeugen sind sie so rasch bei dem notrufenden Teilnehmer vor Ort. „Eine qualifizierte Ausbildung hat einen sehr hohen Stellenwert bei der Johanniter-Unfall-Hilfe. Wenn ich in eine unerwartete Situation gerate, kann ich immer auf meine Kenntnisse zurückgreifen und weiß dann sofort, was zu tun ist.“, betont Hoti. „Wenn ich in der Wohnung eines

Sicherheitsuhr und Schlüsselprotokolle – die Abläufe sind professionell Das Hausnotrufgerät hat eine eingebaute Sicherheitsuhr, die verhindert, dass jemand unbemerkt tagelang hilflos in der Wohnung liegen kann. Diese funktioniert ähnlich wie eine Eieruhr. Im Regelfall wird zweimal pro Tag auf eine Taste gedrückt und damit die Uhr zurückgesetzt. Verstreicht die fest eingegebene Zeit ohne diesen Tastendruck wird automatisch ein Alarm ausgelöst, der Foto: Vanessa Mels

rgendwann im Leben kommt die Zeit, da tragen einen die eigenen Füße nicht mehr so sicher wie früher von A nach B. Da will der Gleichgewichtssinn nicht mehr so, wie der Kopf will. Da ist aus dem Bekanntenkreis von altersbedingten Krankheiten und Leiden zu hören, die einem Angst und Bange machen: Herzinfarkte, Schlaganfälle, Luftnot. Die eigenen Zweifel werden zunehmend größer: Wie lange kann ich noch alleine in meiner Wohnung bleiben? Falle ich meinen Kindern nicht zur Last, weil sie sich ständig um mich sorgen? Was passiert, wenn ich plötzlich hinfalle und mir nicht alleine helfen kann? Sollte ich nicht lieber ins Senioren- oder Pflegeheim ziehen? – Der Hausnotruf-Dienst der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) bietet der älteren Generation und denen, die sich aufgrund von Mobilitätseinschränkungen zuhause unsicher fühlen wieder ein sicheres Gefühl.

350.000 Notrufe gehen jährlich in der Zentrale ein „Die Arbeit in der Zentrale ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe“, weiß Kraus, die als Hausnotruf-Disponentin bei den Johannitern im Einsatz ist. Sie entscheidet, was zu tun ist – ob der Einsatzdienst ausrückt, wenn etwa jemand gefallen ist und nicht alleine zurück auf die Beine kommt. Oder ob der Rettungsdienst oder Notarzt vonnöten ist, etwa bei Herzinfarkten, Schlaganfällen oder anderen schwerwiegenden Ereignissen. 350.000 Notrufe gehen jährlich in der Zentrale ein. „Es können aber auch schon mal 1.500 Notrufe am Tag sein. In der Nachtschicht sind es allerdings deutlich weniger als tagsüber“, erklärt die 24-Jährige Rüttenscheiderin. Kraus spricht mit denen, die am anderen Ende der Leitung Hilfe brauchen. „Bleiben Sie ganz ruhig, Hilfe ist unterwegs zu Ihnen“, heißt es dann oftmals. Während Kraus am Telefon mitfühlt, organisiert sie parallel die notwendigen Kräfte, um schnell zu helfen. Kräfte wie Jaqueline Hoti.

Jaqueline Hoti hat bei der JUH ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert und ist weiterhin ehrenamtlich aktiv. Wie alle, die für die Johanniter im Hausnotruf im Einsatz sind, hat auch sie im Vorfeld eine rettungsdienstliche Ausbildung absolviert.

Hausnotruf-Teilnehmers ankomme, verschaffe ich mir erst einmal einen Überblick über die gesamte Lage. Selbst wenn jemand gestürzt ist, muss nicht immer gleich etwas gebrochen sein“, sagt die junge Frau, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei den Johannitern absolviert hat und weiterhin ehrenamtlich aktiv ist. „Ich kann jedem älteren oder erkrankten Menschen den Hausnotruf-Dienst nur ans Herz legen, weil er Sicherheit gibt, die man ohne dieses Gerät nicht hätte. Außerdem lässt der Hausnotruf dem Menschen ein Stück Selbstständigkeit, die einem im Alter oft genommen wird.“

in der Leitstelle aufläuft. Antwortet der Teilnehmer nicht, wird sofort der Einsatzdienst verständigt. Dieser fährt dann raus, um zu sehen, ob etwas passiert ist. Oder der Teilnehmer schlichtweg verreist ist oder bei der Familie ist und nur vergessen hat sich abzumelden. Diese Sicherheitsuhr ist ein zusätzlicher Vorteil im Hausnotruf-Dienst. In der Zentrale sind Schlüssel zu den Wohnungen der Teilnehmer hinterlegt. „Werden sie für einen Einsatz benötigt, wird das protokolliert. Die Schubladen in denen sie liegen sind versiegelt und verplombt“, betont Michelle Kraus. Jede Entnahme sei

so nachvollziehbar. Kommt ein Schlüssel nach dem Einsatz zurück, wird auch dies minutiös dokumentiert. Gemeinsam mit dem Schlüssel erhält der Einsatzdienst das Datenblatt mit weiteren Informationen zur Lage: Um wen es sich handelt. Wo die Person wohnt, ob im Erdgeschoss, in der zweiten oder dritten Etage. Welche Besonderheiten es noch zu beachten gibt. Etwa, ob jemand Diabetiker oder Asthmatiker ist. Kraus: „Klar ist, dass die Teilnehmer und ihre Angehörigen mit dem Hausnotruf der Johanniter auf Nummer sicher gehen. Und sich keine Sorgen machen müssen.“

In wenigen Worten: Der Hausnotruf-Dienst der Johanniter-Unfall-Hilfe Die Johanniter betreuen im Hausnotruf im Regionalverband Essen, zu dem auch Mülheim und Bottrop zählen, inzwischen rund 5.900 ältere Menschen. Die Qualität dieses Dienstes ist seit 2003 vom TÜV zertifiziert. Beim Hausnotruf-Dienst (HND) der Johanniter-Unfall-Hilfe wird in Notfällen nicht einfach nur versucht, Nachbarn oder Bezugspersonen zu erreichen. Tag und Nacht stehen speziell ausgebildete Helfer bereit, die im Notfall mit eigenen, dafür bereitstehenden und ausgerüsteten Fahrzeugen zum notrufenden Teilnehmer hinausfahren. Und das rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Die Johanniter in Essen verfügen über eine eigene Hausnotruf-Zentrale. Sicher verplombt und in gesicherten Behältnissen gelagert, befinden sich hier die Wohnungsschlüssel der Hausnotruf-Teilnehmer. So können die Johanniter schnell in die Wohnung der notrufenden Person, wenn diese gefallen ist und nicht mehr selbst die Tür öffnen kann. Mehrmals täglich werden die Schlüssel bei jeder Schichtübergabe kontrolliert und jede Benutzung protokolliert. Nur im Einsatzfall wird dieser Schlüssel entnommen und danach direkt wieder versiegelt und sicher in der Zentrale aufbewahrt. Weitere Informationen über den Hausnotruf-Dienst bei der Johanniter-Unfall-Hilfe gibt es telefonisch unter 0201 / 89 646 – 126 sowie im Internet auf www.johanniter.de/essen.


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KULTUR-HIGHLIGHT

Essen erlebt dieses Jahr sein

02 | 02 | 2017

Die Teddy Show „Ds passiert alles in dein Birne!“

04 | 02 | 2017

Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

10 | 02 | 2017

Dieter Nuhr „Nur Nuhr“

11 | 02 | 2017

Mantastic Sixx Paxx XXL-Tour „Ten Men – 10 Dreams“

12 | 02 | 2017

Mädchen Klamotte Der Mädelsflohmarkt im Foyer

17 | 02 | 2017

Ehrlich Brothers „Faszination“ Zusatzshow! Die neue Magie Show

18 | 02 | 2017

Ehrlich Brothers „Faszination“ Die neue Magie Show

21 | 02 | 2017

Große Schlagernacht PS-Monatsauslosung Sparkasse Essen

24 | 02 | 2017

43. EKV Große Kostüm- und Galasitzung

04 | 03 | 2017

Kreator plus Sepultura / Soilwork / Aborted

design: com.formedia . Ute Glebe . www.comformedia.de

EINE FÜR ALLE!

14 | 07 | 2017 – Sommerfest 23 | 07 | 2017 an der Grugahalle 04 | 11 | 2017

Bibi Blocksberg „Hexen, Hexen überall“

05 | 11 | 2017

Schallplattenbörse im Foyer

01 | 12 | 2017

Manowar „The Final Battle“

08 | 12 | 2017

Ina Müller Juhu-Tour

10 | 12 | 2017

Mario Barth „Männer sind bekloppt, aber sexy!“

11 | 01 | 2018

Atze Schröder „Turbo“

Fotos: Pascal Hesse

Fotos: Chtisoph Bubbe

G r u g a h a ll e

Die Stadt Essen ist seit Januar offiziell ‚Grüne Hauptstadt Europas 2017‘. gemeinsam mit EU-Umweltkommissar Karmenu Vella im Rahmen einer künstlerisch

Rund 30.000 Besucher zog es am Eröffnungsochenende in den Grugapark. Hunderte geladene Gäste nahmen an der offiziellen Staffelstab-Übergabe der slowenischen Stadt Ljubljana an die Ruhrstadt Essen teil. Und feierten damit den Auftakt für ein ambitioniertes Jahresprogramm 2017.

VO N PAS CA L H ES S E

A

m 18. Juni 2015 hat die Europäische Kommission der Stadt Essen den Titel ‚Grüne Hauptstadt Europas 2017‘ verliehen. Seit 2009 wird mit diesem Titel jährlich eine neue europäische Stadt ausgezeichnet, die nachweislich hohe Umweltstandards erreicht hat und fortlaufend ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt. Daher ist die ‚Green Capital‘ ebenfalls unter dem Namen ‚Umwelthauptstadt Europas‘ bekannt.Mit Essen wurde der drittgrünsten Stadt Deutschlands der Titel verliehen. In der Begründung der Jury wurde seinerzeit die Vorbildrolle Essens für viele Städte in Europa im Strukturwandel, aber auch die Rolle der Stadt innerhalb der Metropole Ruhr hervorgehoben. Der ganzheitliche Ansatz der Bewerbung hat die Jury ebenso beeindruckt. Insbesondere die Lösungsvorstellungen für die Zukunft einer ‚lebenswerten Stadt‘ unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Strukturwandels von einer Kohle- und Stahlstadt ‚zur grünsten Stadt‘ in Nordrhein-Westfalen wurden herausgestellt. Essen ist nach Hamburg (2011) die zweite deutsche ‚Grüne Hauptstadt Europas‘. Dieses Jahr finden zahlreiche Veranstaltungen, Kongresse und Bürgerprojekte statt, um nachhaltige Prozesse und Entwicklungen anzustoßen, die dauerhaft die Lebensqualität der Stadt Essen sichern und verbessern. Dabei ist die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger von entscheidender Bedeutung. Essen, die als einzige europäische Stadt die Titel Kulturhauptstadt (2010) und Grüne Hauptstadt Europas trägt, startet 2017 wahrhaft in eine Grüne Dekade: Der Emscherumbau wird 2020 abgeschlossen sein, im Jahr 2022 findet die Ergebnispräsentation der KlimaExpo.NRW statt und im Dezember erhielt die Region den Zuschlag für die Internationale Gartenbauausstellung 2027. Eröffnet wurde das besondere Jahr am 21. Januar mit einem großen Kultur- und Familienfest im Grugapark. 30.000 Besucher kamen am Eröffnungswochenende insgesamt in die Gruga.

Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete das Titeljahr zusammen mit EU-Umweltkommissar Karmenu Vella im Rahmen einer künstlerisch inszenierten Bühnenshow. Ebenfalls zu Gast waren neben weiteren namhaften Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Union, des Bundes und des Landes NRW, unter anderem Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und NRW-Umweltminister Johannes Remmel. „Unser Motto für 2017 lautet ‚Erlebe dein Grünes Wunder‘. Wir möchten die Menschen aus Europa und der Welt einladen, uns 2017 zu besuchen und ihr ganz persönliches Grünes Wunder zu erleben. Unsere Stadt hat viel Überraschendes zu bieten – das haben schon die Eröffnungszeremonie und das anschließende Bürgerfest eindrucksvoll gezeigt“, betonte Oberbürgermeister Kufen. Die Themen, die Essen durchs Titeljahr begleiten, wurden im Rahmen von Illuminationen, Tanz, Theater, Klanginstallation, Lichterlabyrinth, Walking Acts, Ausstellungen und vielem mehr lebendig. So zum Beispiel in der Ausstellung „von grün zu grau zu grün +“, die nachdrücklich zeigt, dass nicht nur Essens Zukunft, sondern auch ihre DNA grün ist. In drei Überseecontainern ist die Geschichte Essens von der Ära des Äbtissinnen-Stifts um 1620 über die Zeit der Industrialisierung um 1920 bis in die Gegenwart und Zukunft in Scherenschnittkulissen zu sehen - begleitet durch originalgetreue Klanginstallationen. Die beiden Flüsse, die durch Essen fließen, sind wichtige Bestandteile des Grünen Hauptstadt-Jahres: Die Emscher, einst Abwasserfluss des Ruhrgebiets, wird derzeit von der Emschergenossenschaft im Rahmen eines Jahrhundertprojektes noch bis 2020 renaturiert, in der Ruhr darf ab Mai wieder offiziell an einer Badestelle am Baldeneysee geschwommen werden. Die Performance ‚Sturm und Wasser‘ entführte die Besucherinnen und Besucher in eine mystische Seenlandschaft, in der ein erbitterter Kampf um Wasser als Lebenselexier der Welt tobte. Die Ausstellung ‚Besetzt‘ – bestehend aus 20 mobilen Toilettenhäuschen – zeigte Sanitätskultur und die Wege des Abwassers. Die Mobilität der Zukunft steht in 2017 vielfach im Mittelpunkt – zum Beispiel der Fahrradverkehr. „Bike Beats“ verlieh am Wochenende genau diesem Verkehrsmittel Gehör: ein ganzes Fahrradorchester erzeugte Töne mit Sätteln, Speichen, Luftpumpen und Klingeln. Klimaund Energiewandel, nachhaltiges Essen und Gärtnern in der Stadt – auch diese Themen spielen im Grünen Hauptstadt-Jahr eine Rolle und waren im Rahmen von

Terminstand: Januar 2017 . Änderungen vorbehalten

Ticket-Hotline 02 01.72 44 290 Montag bis Freitag 10.00 – 18.00 Uhr

info@grugahalle.de . www.grugahalle.de MESSE ESSEN GmbH Grugahalle / CCE Norbertstraße . D-45131 Essen Telefon: +49.(0)201.7244.0 Telefax: +49.(0)201.7244.500

Greenpeace-Aktivisten stören die Eröffnung gleich mehrfach: Sie forderten den sofortigen Verkauf städtischer RWE-Aktien.

Kinder aus den Essener Schulen gestalteten die große Eröffnung im Musikpavillon mit. Thomas Kufen dankte ihnen dafür ausdrücklich.


KULTUR-HIGHLIGHT

grünes Wunder Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete das Titeljahr inszenierten Bühnenshow im Musikpavillon des Grugaparks.

Ohne Gelb kein Grün DIE EVAG IN DER GRÜNEN HAUPTSTADT

MITMACHEN!

Volunteers für die ‚Grüne Hauptstadt‘ gesucht

Zum Finale der Eröffnung rieselte feinster Kunstschnee von der Decke.

künstlerischen Darbietungen und Mitmachaktionen Teil des Programms am Eröffnungswochenende. „Wir möchten in 2017 zeigen, wie viel Grün in unserer Stadt steckt – nicht nur sichtbares Grün in Parks, Gärten und an den Ufern unserer Flüsse, sondern auch das Grün in den Herzen und Köpfen unserer Bürgerinnen und Bürger“, versprach Essens Umwelt- und Baudezernentin Simone Raskob. Sie ist Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas und gilt als Motor hinter der Bewerbung Essens um den begehrten Titel. Im ersten Anlauf hatte es die Ruhrstadt nicht geschafft, die Jury zu überzeugen. Erst im zweiten Anlauf gelang es der Stadt und im Besonderen Raskob, die Jury zu überzeugen. Die Aktion „Mein Grün und ich“ zeigte eindrucksvoll, wie sich die Menschen in Essen mit ihrer Grünen Hauptstadt identifizieren: Einem Aufruf der Stadt, Fotos ihrer persönlichen Oberbürgermeister Thomas grünen Orte in Essen einzuKufen begrüßte die Gäste. reichen, folgten zahlreiche Hobbyfotografen. Entstanden ist eine beeindruckende Ausstellung mit 155 Bildern. Die Besucher setzten am Wochenende außerdem ein Zeichen für eine noch umweltbewusstere Zukunft. Das ungewöhnliche Eintrittspfand: eine gebrauchte Plastiktüte. Aus tausenden Tüten entsteht im Laufe des Grünen Hauptstadt-Jahres ein beeindruckendes Kunstwerk. Überzeugen konnte dies einige Demonstranten von ‚Greenpeace Essen‘ dennoch nicht: Sie störten die Eröffnung mehrfach mit Transparenten, Rufen und der lautstarken Forderung an die Stadt, ihre RWE-Aktien restlos zu verkaufen. So lange Essen auf ihre Beteiligung am Energieriesen setze, der mit Atomenergie und Braunkohle Milliarden erwirtschaftet habe, sei die Ruhrsttadt nicht wirklich eine ‚Grüne Hauptstadt‘ Ein Beitrag von Pascal Hesse

Ansprechpartner, die immer ein offenes Ohr haben und alle Fragen rund um die Grüne Hauptstadt beantworten können – das sind die „Grünen Hauptstadt-Volunteers“. An touristischen Sehenswürdigkeiten oder bei Veranstaltungen leisten sie einen wichtigen Beitrag zum perfekten Gelingen der ‚Grünen Hauptstadt‘. Hinter den Freiwilligen stecken engagierte Bürger, die sich für die Natur und Umweltschutz stark machen und mit ihrer Begeisterung dafür andere anstecken möchten. Werden Sie Teil der Grünen Hauptstadt: Alle, die am Gelingen von Essens grünem Wunder mitwirken möchten, sind herzlich eingeladen, sich aktiv ehrenamtlich zu beteiligen. Mitwirkung bei einer der Veranstaltungen oder die Begleitung und Unterstützung von Gästen, die Essens grüne Seite kennenlernen möchten, sind zwei Beispiele, wie sich die Volunteers einbringen können. Nach der Bewerbung werden Interviews und später Schulungen durchgeführt, um die Volunteers auf ihren Einsatz vorzubereiten. Wer am Volunteer-Programm der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 teilnehmen möchte, kann sich im Internet unter folgendem Link als Volunteer registrieren: www.volunteers-egc2017.de

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ssen ist Grüne Hauptstadt Europas 2017. Dabei spielt die EVAG eine wichtige Rolle. Dank Bus und Bahn sparen wir allein in Essen täglich 230.000 Autofahrten ein. Das schont die Umwelt und das Klima. Im Grünen Hauptstadtjahr ist die EVAG aber weit mehr als bloßer Mobilitätspartner … Bereits bei der Bewerbung zur Grünen Hauptstadt vor zwei Jahren hat die NaturLinie 105 eine wichtige Rolle gespielt, nun soll sie 2017 besonders zur Geltung kommen. Derzeit werden an sieben großen Haltestellen der Linie 105 die Spritzschutzwände mit Plakaten – grünen Hecken – beklebt. „Mit dieser Folienbeschriftung inszenieren wir die NaturLinie 105 noch einmal neu und möchten unseren Fahrgästen einen wichtigen Impuls geben: Denn die Naturlinie 105 bietet die optimale Struktur, um die Grüne Hauptstadt Essen umweltfreundlich zu erfahren und zu entdecken“, erklärt EVAG-Vorstand Michael Feller.

Schnipseljagd an der NaturLinie und Mobilitätswoche in der Stadt Genau deshalb entwickelt derzeit das Planungsbüro „Grüne Hauptstadt“ eine „Schnipseljagd“ entlang der NaturLinie 105. Vier jeweils dreistündige Veranstaltungen sind vorgesehen, rund vierzig Stationen werden dafür konzipiert. „Unser Ziel ist es, den Bürgern ihre schöne Stadt näher zu bringen. Viele Orte sind zwar bekannt, aber nahezu unentdeckt. Wer zum Beispiel weiß denn schon, dass der Essener Stadtgarten die älteste, öffentliche Grünanlage der Stadt ist und obendrein von Bürgern realisiert wurde“, erklärt Carola Bühn vom Planungsbüro. Höhepunkt für die EVAG wird im Grüne-Hauptstadt-Jahr die Europäische Mobilitätswoche sein. Für den 16. bis 22. September sind spannende Veranstaltungen vorgesehen, die Fahrgäste und Bürger mit einbeziehen und dabei das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität schärfen.

Grüne Busse: Ziel Zero Emission Auch die Busflotte soll in Zukunft „grüner“ werden und in Essen und Mülheim mittelfristig emissionsfrei fahren. Wie ein solcher Umstieg vom Dieselbussystem auf eine umwelt- und klimafreundliche Antriebstechnologie möglich ist, prüft derzeit das Aachener Unternehmen ebusplan in einer Machbarkeitsstudie – und in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten von EVAG und MVG. Die Ergebnisse sollen im dritten Quartal 2017 vorgestellt werden.

Mobilstation: Umstieg leicht gemacht Im ÖPNV rückt die Verknüpfung verschiedener Mobilitätsformen immer mehr in den Vordergrund. Mit dem Fahrrad zur Haltestelle? Ins Taxi steigen? Ein Auto „sharen“? Die Bürger wünschen sich eine unkomplizierte und klimafreundliche Mobilität. Am Landgericht in Rüttenscheid und am Steeler S-Bahnhof entstehen deshalb zukunftsweisende Mobilstationen: mit ÖPNV, Car- und Bike-Sharing (inkl. Abstellmöglichkeiten fürs eigene Rad) und Taxi. Die beiden Mobilstationen werden im Sommer eröffnet und sind vorerst nur ein Pilotprojekt für die nächsten fünf Jahre – allerdings mit großem Ausbaupotenzial.

Grün unterwegs – mit dem passenden Ticket Passend dazu gibt es 2017 gleich zwei Tickets: die besondere Monatsfahrkarte „GreenTicket“ und – für Touristen interessant – die Welcome Card für 24, 48 und 72 Stunden mit vielen Ermäßigungen. Außerdem ist geplant, einen Online-Veranstaltungskalender in die neue EVAG-App „Essen mobil“ zu integrieren. Viele andere EVAG-Medien, wie der bei Kunden so beliebte Pocketplan für die Hosentasche, werden mit Zusatzthemen zur Grünen Hauptstadt neu aufgelegt. Mit Stolz wird schon bald die gesamte Flotte der EVAG das Logo der Grünen Hauptstadt tragen: „Ohne Gelb kein Grün“. Mit einem Trommelwirbel zogen die Künstler am Ende aus dem Pavillon aus.

Verschiedene Lichtilluminationen und künstlerische Darbietungen lockten in den Grugapark.

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KULTUR – TIPPS & TERMINE

EIN MEISTER DER STEGREIF-GUTENLAUNE

Foto: Sven Lorenz

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Ur aUfführUng

S o p h i a , d e r To d U n d ic h nach dem roman von TheeS Uhlmann Matinee 12. Februar 2017 Premiere 3. März 2017 Vorstellungen 11., 22. März 2017 Grillo-Theater Tickets T 02 01 81 22-200 www.schauspiel-essen.de

Der Alfried Krupp Saal wird am 11.02. zu einem kubanischen Tanzsalon.

HAVANNA IN ESSEN: SALSA-FESTIVAL UND EINE KUBANISCHE NACHT

Mischung aus Stand-Up und Improvisation. Eine Fähigkeit beherrscht Korf par excellence: die Spontanität. Stets charmant und immer schlagfertig macht er sich den ganzen Saal zur Bühne. Zum Beispiel echauffiert sich der Meister der Stegreif-Guten-Laune über aktuelles Politik-Geschehen und widmet sich wichtigen Fragen der Zeit: „Warum ist nie besetzt, wenn man sich verwählt?“, „Ist bei einem All-Inclusive-Urlaub auch das Personal inbegriffen?“ und „Wenn ein Taxi rückwärts fährt, kriegt man dann wieder Geld raus?“ N

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Foto: Area Entertainment

KULTURTIPPS IM KULTURTIPPS FEBRUAR 2017

Songs und exotischen Rhythmen dauert circa vier Stunden.

Foto: Privatarchiv

R ig o le t to opeR von giuseppe veRdi Vorstellungen 4., 9., 19. Februar; 16., 25., 30. März 2017 Aalto-Theater Tickets T 02 01 81 22-200 www.theater-essen.de

Das 6. Essener Gospelfestival zeigt die Vielfalt dieser Musik.

BALLADEN, ROCK UND EXOTISCHE RHYTHMEN Bereits zum sechsten Mal wird mit dem Essener Gospelfestival die Vielfalt der Gospelmusik gefeiert. Dieses Mal am Samstag, den 11. Februar ab 18 Uhr in der Erlöserkirche in Holsterhausen. Das bunte Feuerwerk aus sanften Balladen, rockigen DD_1702_Informer_Rigoletto.indd 1

Sascha Korf kommt ins Stratmanns-Theater Essen.

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Karibik-Flair in der Philharmonie: Am 11. Februar können alle Salsa-Freunde bei einer ‚Kubanischen Nacht‘ bis in den frühen Morgen durchtanzen. Zum zweiten Mal nach 2015 verwandelt sich der Alfried Krupp Saal in einen riesigen Tanzsalon und die gesamte Philharmonie in eine stimmungsvolle Party-Location. Die ‚Kubanische Nacht‘ ist gleichzeitig Höhepunkt eines dreitägigen kubanischen Salsa-Festivals vom 10. bis 12. Februar. Gemeinsam mit der Philharmonie Essen präsentiert das Essener Tanzrestaurant ‚Pedro’s Cuba Lounge‘ das dreitägige ‚Festival Cubaniando‘. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Tanz-Workshops und Partys, die sowohl in Pedro’s Cuba Lounge Rüttenscheider Straße als auch in der Philharmonie Essen stattfinden. Am 10. Februar beginnen um 19 Uhr die Workshops in ‚Cuba Lounge‘. Hier findet im Anschluss ab 21.30 Uhr auch die erste Party statt. Am 11. Februar werden bereits ab 10 Uhr Workshops in der Philharmonie angeboten, bevor dort um 20 Uhr schließlich die große ‚Kubanische Nacht‘ steigt. Gleich zwei Live-Bands und drei DJs sorgen für Stimmung. Mayito Rivera, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Sänger Kubas, tritt mit seiner Band ‚The Sons of Cuba‘ auf. Für seine herausragende Stimme wurde Rivera unter anderem bereits mit einem Grammy ausgezeichnet. Gemeinsam mit seiner Band präsentiert er eine völlig neue Mixtur aus modernen und klassischen Salsa-, Rumba-, Afro- und Timbarhythmen bis hin zu Jazz und Funk. Nach einer Showtanz-Einlage um 22.30 Uhr folgt der Auftritt von ‚Charanga Habanera‘. Die zweite Band des Abends ist mit ihrem Leader David Calzado vor allem für ihren Timba-Stil bekannt. Diese Musikrichtung entwickelte sich in den Neunzigerjahren aus dem Salsa. Während im Alfried Krupp Saal und im RWE Pavillon ausgiebig getanzt wird, werden im ehemaligen Restaurant der Philharmonie kubanische Speisen angeboten. Und natürlich darf auch die typisch kubanische Tabakspezialität nicht fehlen, von einem Zigarrendreher gedreht. Zum Rauchen ist eine Zigarren-Lounge eingerichtet. Und wer seine Salsa-Schritte noch ein wenig üben möchte, kann um 20.30 Uhr an einem kleinen Schnupperkurs im RWE Pavillon teilnehmen. Am 12. Februar besteht dann ab 11 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme an Workshops in der Philharmonie. Die Abschlussparty des Festivals findet um 18.30 Uhr statt – dann allerdings wieder in Pedro’s Cuba Lounge. Karten für die Partys am 10. und 12.02. rangieren zwischen 4 bis 12 €. Diese sowie die Tickets für die Tanz-Workshops gibt es unter www.festival-cubaniando.de. Tickets für die ‚Kubanische Nacht‘ präsentiert Ihnen die sind im Vorverkauf für 30 € unter www.philharmonie-essen.de erhältlich.

‚Quatsch Comedy Club‘-Gründer Thomas Hermanns bezeichnet ihn als „Impromaschine“. Bastian Pastewka nennt ihn „den Hurrikan der Comedy“. Und in seinem Stammtheater ‚Gloria‘ in Köln heißt er schlicht ‚Kult-Korf‘. Sascha Korf, der Gewinner des Publikumspreises ‚Stuttgarter Besen 2014‘, will am 04. Februar das Publikum im Stratmanns-Theater mit seinem Tempo und sprachlichem Geschick begeistern. Kaum jemand interagiert so schnell wie der quirlige Halb-Kölner und Halb-Spanier. In seinem neuen Programm ‚Wer zuerst lacht, lacht am längsten‘ bietet er eine rasante

17.01.2017 17:04:36

Dabei sind die Chöre ‚The HeiSingers‘, die ‚Reformation Singers‘ Company‘, das ‚Vocalensemble Memories‘, die Trommelgruppe ‚Ngoma Kimpwanza‘ sowie ein Workshop-Chor zu hören. Denn dem Konzertabend geht ein Workshop voraus, an dem Interessierte teilnehmen können, um dann beim Konzert gemeinsam mit den Chören drei einstudierte Lieder aufzuführen. Der Workshop findet eine Woche vorher von 12 bis 18 Uhr am 4. Februar in der Reformationskirche in Rüttenscheid statt. Unter dem Motto ‚Gemeinsames Singen verbindet Menschen‘ lädt das Essener Gospelfestival speziell auch Geflüchtete ein, am Konzert teilzunehmen oder auch im Workshop-Chor mitzusingen. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Stadt Essen und die Alfred-Kruppund-Friedrich-Alfred-Krupp-Stiftung kann ein Kontingent an Freikarten über die jeweiligen Ansprechpartner an interessierte Flüchtlinge verteilt werden. Käuflich lassen sich Karten ab sofort für 9 € bzw. fürs Konzert inklusive Workshop für 15 € erwerben. Neben weiteren Infos finden sich die Vorverkaufsstellen unter www.essener-gospelfestival.de.


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25 Jahre GOP

Foto: RÜ-Schicht

KULTUR – TIPPS & TERMINE

In der Rolle der Shen Te kann Schauspielerin Stephanie Schönfeld einfach nicht „Nein“ sagen.

EIN ABEND FÜR LEUTE MIT HALTUNGSSCHÄDEN ‚Bandscheibenvorfall‘ heißt die neue Inszenierung des Ensembles ‚RÜSchicht‘. Ein absurd-komisch und bitterböser Abgesang auf den flexiblen Arbeitsmarkt und seine Opfer. Auf der Rü-Bühne im Girardet-Haus hebt sich am 3. und 4. Februar jeweils um 20 Uhr der Vorhang für folgende Szenerie: Fünf Angestellte im Vorzimmer des Chefs, bereit, in die Höhle des Löwen vorgelassen zu werden. Wir alle wissen ein Lied von ihnen zu singen – den Kriechern, Katzbucklern und Stiefelleckern, den Intriganten und Gutmenschen am Schreibtisch gegenüber oder im Zimmer nebenan, mit denen man mehr Lebenszeit verbringt als mit der Familie. Mit spitzen Ellbogen bringen sie sich in Stellung, um die letzten Aufstiegsmöglichkeiten zu erobern und die Konkurrenten aus dem Feld zu drängen. Wer hat noch Arbeit und zu welchem Preis? Wer besteht welche Erniedrigung am überzeugendsten? Welche Wirbelsäule weist den höchsten Biegegrad auf? Karten gibt es unter Karte@ruebuehne.de sowie an der Abendkasse 14 €.

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TERMINE, DIE UNS ZUM NARREN HALTEN: DER KARNEVALS-KALENDER 2017 Es musste ja so kommen – warum? Na, weil es jedes Jahr so kommt. Die fünfte Jahreszeit gipfelt im Rosenmontagszug. Auch wenn unsere Stadt nicht Mainz, Köln oder Düsseldorf heißt, wird sie im Februar zu einer Hochburg der Narretei. Der Umzug am 27. Februar ist zwar der Höhepunkt des närrischen Treibens, aber Essens Karnevalisten haben noch viel mehr zu bieten. Hier also die Termine des Essener Karnevals 2017, die keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

05. 02 12.0 2

. | 11 Uhr:

20. Kinderkarneval

. | 11 Uhr:

Närrisches Fußballspiel

Markthalle Preute in Kupferdreh Wilhelm Haneke Stadion

22 . 02. | 16 Uhr:

2. Seniorenkarneval

23. 02

Rathaussturm

. | 16 Uhr:

Franz-Hennes-Heim Rathaus Essen

24 . 02. | 20 Uhr:

43. EKV-Volkskarneval

27.0

Essener Rosenmontagszug

2. | 13 Uhr:

27. 0 2. |

Grugahalle

Rüttenscheid (Start: Messeparkplatz P2 / Ziel: Essen Hbf)

16:11 Uhr: Kupferdreher Rosenmontagszug Kupferdreh (Start: Langenberger Str./Kupferdreher Str. / Ziel: Kupferdreh Mitte/Abzweig Möllneyer Ufer)

28. 02. | 19 Uhr:

Bacchusbeerdigung

28. 02. | 20 Uhr:

Bacchusbeerdigung

28. 02. | 16 Uhr:

Kinder-Karnevals-Konzert

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REISE

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ZUM KLASSISCHEN WINTERPROGRAMM MIT LANGLAUF, SKIFAHREN UND CO. BIETET DER NATIONALPARK BAYERISCHER WALD EIN AUSSERGEWÖHNLICHES ALTERNATIVPROGRAMM Fotos: Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald

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Präparierte Loipen und Abfahrten, Schneeschuhwanderungen und das ‚ArBÄR Kinderland‘ sorgen in der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald für ungebremsten Winterspaß.

Die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald besteht aus 13 Gemeinden, die an das Kerngebiet des Nationalparks angrenzen. Die Gemeinden Bayerisch Eisenstein, Eppenschlag, Frauenau, Hohenau, Kirchdorf, Langdorf, Lindberg, Mauth-Finsterau, Neuschönau, Sankt Oswald-Riedlhütte, Schönberg, Spiegelau und Zwiesel haben sich zusammengeschlossen, um die einzigartigen Naturerlebnisse rund um den ‚Urwald‘ Bayerischer Wald erlebbar zu machen. Die spannende Ganzjahresdestination punktet dabei mit ihrer Unverfälschtheit, Naturvielfalt, der Vielzahl an spannenden Freizeitaktivitäten und mit der stark von der Glasherstellung geprägten Kultur im Bayerischen Wald. Mit diesem vielfältigen Angebot genießen in der Ferienregion nicht nur Familien und Paare ihren Urlaub, sondern im gleichen Maß auch Naturliebhaber, Erholungssuchende und Aktivurlauber. Gerade in der kalten Jahreszeit hat die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald großen und kleinen Besuchern viel zu bieten. Urlaubsgäste können zwischen zahlreichen Winter-Angeboten wählen. Mit dabei: Langlauf, Ski und Co. Bestens präparierte Loipen und Abfahrten garantieren ungebremsten Winterspaß. Das interaktive Tourenportal und der Pocketguide helfen bei der Auswahl. Und für die Kleinsten gibt es das ‚ArBÄR Kinderland‘.

Webseite der Ferienregion oder auch als Heftchen in den Tourist-Infos der Ferienregion verfügbar.

SICHERES FAMILIEN-PARADIES AM ARBER Gerade für Familien ist Sicherheit im Wintersport ein großes Thema. Aufregenden und trotzdem sicheren Winterspaß finden Familien zum Beispiel im ‚ArBÄR Kinderland‘ am Großen Arber. Hier können sich die Kleinen beim Skifahren, auf dem Skikarussel und auf der Zeitmessstrecke den ganzen Tag austoben. Die sanfte Hanglage im Kinderland bietet besonders sicheren Skispaß. Speziell geschultes Personal der benachbarten Skischulen halten die jungen Skifahrer dabei stets im Blick. Die 6er-Familiensesselbahn ermöglicht einen schnellen und problemlosen Aufstieg für Groß und Klein, und der weltweit erste automatische Kinderschließbügel sorgt bei der Auffahrt für die nötige Sicherheit.

TIERISCH VIEL ZU ENTDECKEN Wenn es noch ein bisschen mehr Natur sein darf, warten in der Ferienregion auch zahlreiche geführte und speziell auf die Bedürfnisse und Wünsche von Familien abgestimmte Wanderungen auf die Besucher.

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Für Anfänger und auch geübte Ski-Langläufer ist die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald schon nahezu ein absolutes Winter-Muss. Die 58 bestens präparierten Loipen und insgesamt 300 Kilometer Strecke in der Region sind in der Langlauf-Szene besonders beliebt. Dabei ist das Tourenportal der Ferienregion ein ausgezeichnetes Tool, um für jeden Geschmack die passende Strecke zu finden. Hier kann aus 147 spannenden Touren gewählt werden. Mit dem QRCode direkt ins Aber auch für die übrigen Tourenportal. Skifahrer, Snowboarder und Rodler ist bei den Winterangeboten der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald jede Menge geboten. Speziell für Wanderfreunde gibt es zudem den Pocketguide ‚Schneeschuh- und Winterwandern‘, der 13 Winterwanderwege und 12 spannende Schneeschuhtouren beinhaltet. Alle Pocketguides sind auf der

Lange verschollene Heimkehrer: In Deutschlands ältestem Nationalpark siedeln sich auch die Elche langsam wieder an.

Nationalpark-Ranger und Waldführer stellen sich auf vielen Routen den Fragen von kleinen Besuchern und haben spannende Geschichten aus einem der letzten ‚Urwälder‘ Europas parat. In der Ferienregion Nationalpark gibt es viele beeindruckende und schön gelegene Berge zu erkunden, beispielsweise den Lusen, den großen Falkenstein und natürlich den imposanten Großen Arber. Mit seinen 1456 Metern und vier Gipfeln ist er der höchste Berg des Bayerischen Waldes und durch seine idyllische Lage immer einen Besuch wert. Weitere Infos unter www.ferienregion-nationalpark.de


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über 65 Jahre geben mehr pro Reise aus als jüngere und machen lieber Städtetrips als Erholungsurlaub. Ihre Reiseausgaben sind innerhalb der letzten zehn Jahre auf Rekordniveau gestiegen. Das zeigt eine Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR). Im Analyse-Jahr 2015 (Anm. d. Red.: Daten für 2016 liegen noch nicht vor) haben deutsche Rentner für ihren Urlaub durchschnittlich 970 Euro pro Person und Reise ausgegeben – so viel wie noch nie. Insgesamt sind in den vergangenen zehn Jahren die Ausgaben von Rentnern pro Reise im Schnitt um 9,1 % gestiegen. Damit haben Senioren auch etwas mehr Geld für eine Urlaubsreise aufgewendet als der durchschnittliche Deutsche, der 2015 rund 965 Euro ausgab. „Viele ältere Menschen haben heute die finanzielle und persönliche Freiheit, um zu reisen“, sagt FUR-Studienleiter Philipp Wagner.

OST-RENTNER HABEN DAS HÖCHSTE REISEBUDGET Bei den Urlaubsausgaben gibt es allerdings deutliche regionale Unterschiede. Besonders stark sind die Reiseausgaben der Rentner in den ostdeutschen Bundesländern gestiegen (+26,3 %). Mit rund 1.000 Euro pro Person geben sie heute im Vergleich zu anderen Regionen am meisten pro Urlaubsreise aus. Das ist kein Zufall, denn laut den Statistiken der Deutschen Rentenversicherung werden zwischen Ostsee und Erzgebirge die

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Urlaub ausgegeben. Das Reisebudget von Senioren aus dem Reisebüro Lotz Norden liegt mit 950 Euro hingegen etwas Lotz Essen FrintroperReisebüro Str. 430 · 45359 unter dem Durchschnitt. Und auch Senioren aus dem Westen (Nordrhein-Westfalen, Hes0201 690063 Frintroper Str. 430 · 45359 sen, Rheinland-Pfalz und Saarland) gebenVeranstalter: mit schauinsland-reisen gmbh 0201 690063 938 Euro weniger für eine Urlaubsreise aus. Stresemannstraße 80 · 47051 Duisburg

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ZU GUTER LETZT

‚INFORMER-charity‘ unterstützt das Projekt ‚Gemeinsam Aufwachsen in Essen‘

IMPRESSUM

Ralf Schönfeldt (HERAUSGEBER)

Christian Boenisch (ART-DIRECTOR)

Betty Stellmacher (VERLAGS-LEITUNG)

Foto: Hendrik Rathmann

E-MAIL KONTAKT: vorname.nachname@informer-magazine.de

Jöran Steinsiek JS (THEMEN-REDAKTION)

Am Gymnasium Nord-Ost treiben Flüchtlingskinder und hier aufgewachsene Kinder gemeinsam Sport. So wie ihnen will die ‚Ehrenamt Agentur‘ vielen weiteren Kinder, für die Essen zur neuen Wahlheimat geworden ist, ein gemeinsames Aufwachsen ermöglichen. Lars Riedel LR (CHEF VOM DIENST)

Betty van Loon BvL (PEOPLE)

Pascal Hessem PH (POLITIK / WIRTSCHAFT)

Eva Valentini EV (PEOPLE)

Jerra Steinsiek JeS (REISE)

Margot David MD (REISE)

Thorsten Richter TR (WIRTSCHAFT / PEOPLE)

Artur Hanke (BERATUNG)

Christoph Bubbe (GRAFIK / FOTO)

Sarah Stellmacher (GRAFIK)

Dennis Straßmeier (FOTO)

Schlusstermine für die Ausgabe »März 2017« REDAKTION: 17.02.2017 & ANZEIGEN: 20.02.2017 DRUCK Ruhrnetzwerk GmbH DISTRIBUTION Briefkasten-Zustellung: Delta Werbung GmbH Auslage-Vertrieb: Direktwerbung Van Hoewijk VERLAG Presse-Verlag Ruhr GmbH · Bredeneyer Straße 2b 45133 Essen · Geschäftsführer: Ralf Schönfeldt REDAKTION Bredeneyer Straße 23 · 45133 Essen Fon: (0201) 45 8534 45 · Fax: (0201) 45 8530 89 www.informer-magazine.de www.facebook.com/INFORMER.Essen eMail: info@informer-magazine.de

Die INFORMER MAGAZINE Essen erscheinen 12×jährlich jeweils vor Monatsbeginn im kombinierten Haushalts- und Auslagevertrieb. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18 vom 01.08.2015. Vom Verlag gestaltete Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne schriftliche Genehmigung nicht verwendet werden. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. INFORMER MAGAZINE ist ein eingetragenes Markenzeichen der Bredeneyer Informer Verlags GmbH & Co. KG.

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BESTATTUNGSHAUS

Diesen Monat macht ‚INFORMER.charity‘ auf das Projekt ‚Gemeinsam Aufwachsen in Essen‘ der Ehrenamt Agentur aufmerksam. Es wurde der Redaktion von engagierten Helferinnen und Helfern vorgeschlagen. Gerne stellen wir das Prohekt vor. Und bitten Sie, liebe Leserinnen und Leser, zugleich um Spenden, die Sie bei den ‚Trödelhelden‘ in der ‚CityMessehalle‘ an der Rottstraße in der City abgeben können: Kleine und große Geldbeträge sind willkommen, aber vor allem Dinge aus Ihrem Haushalt, Ihrer Garage oder Ihrem Keller, die Sie nicht mehr benötigen. Die ‚Trödelhelden‘ verkaufen diese dann. Der Monatserlös fließt zu 100 Prozent ans vorgestellte Projekt. Geflüchtete Menschen, die Asyl bekommen, in Essen bleiben und hier arbeiten werden, sollen sich in ihrer neuen Wahlheimat schnell zuhause fühlen. Darum kümmert sich die Ehrenamt Agentur im Projekt ‚Zusammen wachsen in Essen‘. Darin werden Flüchtlingen und Flüchtlingsfamilien ehrenamtliche Lotsen zur Seite gestellt. Sie unterstützen die Asylsuchenden dabei, sich zuhause zu fühlen, den Alltag zu bewältigen und Kontakte zu knüpfen. „Aus diesem Lotsenprojekt für geflüchtete Menschen hat sich eine neue Herausforderung für unsere Stadt ergeben. Wir müssen die jungen Menschen von Anfang

Wir suchen Charity-Projekte und stellen sie vor! Sie engagieren sich in einem Verein, sind im Stadtteil aktiv oder haben eine tolle Idee für ein Charity-Projekt in Ihrer Nachbarschaft? Ihr Keller, Ihr Dachboden oder Ihre Garage ist voll von Dingen, die Sie nicht mehr benötigen, und Ihren Freunden und Bekannten geht es ebenso? Vielleicht haben Sie ja auch noch das ein oder andere antike Schätzchen, einen Schrank, eine Kommode oder einen Fernseher bei sich rum stehen. Dann machen Sie doch ganz einfach bei ‚INFORMER charity‘ mit.

„Denn nur wenn junge Menschen aus den verschiedenen Ländern und Kulturen lernen, sich auf Augenhöhe zu begegnen, kann Integration in der Zukunft gelingen“, so Krüger. Denn die Jugend sei der Schlüssel zur nachhaltigen Integration. In erster Linie geht es in diesem Projekt darum, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen. Über gemeinsame Aktivitäten, Ausflüge und Workshops sollen sich die Kinder und Jugendlichen begegnen. Klettern oder der Besuch eines Museums oder Theaters, Stadtteilerkundungen, Naturschutz, der Umgang mit ‚social media‘ und Workshops zu Kinder- und Jugendrechten gehören mit zum Angebot. Seit September 2016 wurde das Projekt bereits an sechs weiterführenden Schulen in Essen vorgestellt. An dem Altenessener Nord-Ost Gymnasium organisiert die Ehrenamt Agentur seit November eine Gruppe mit 16 Teilnehmern. Über einen Zeitraum von acht Monaten treffen sich hier die Schülerinnen und Schüler alle zwei Wochen für ein dreistündiges Gruppenprogramm. Bis August 2018 sollen insgesamt 200 geflüchtete und einheimische Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 18 Jahren in zehn bis 12 Gruppen in verschiedenen Essener Stadteilen zusammengebracht werden. Der Träger, die gemeinnützige Ehrenamt Agentur Essen e.V., hilft seit 2005 als unabhängige und trägerübergreifende Mittlerin Bürgern, die helfen wollen, genau das Ehrenamt zu finden, das ihnen auf den Leib geschneidert ist. pHes

Wir suchen Charity-Projekte aus Essen, für die und mit denen wir zusammen mit den ‚Trödelhelden‘ (www.trödelhelden.de) aus der City-Messehalle an der Rottstraße in der nördlichen Innenstadt Spenden sammeln wollen. Der Verkaufserlös der Sachspenden aus Ihrem Keller und der Spenden, die andere Leserinnen und Leser für Ihre Aktion vorbei bringen oder bar spenden, kommen Ihrem guten Zweck zu Gute! Bewerben Sie sich ganz einfach per E-Mail unter charity@informer-magazine.de oder per Post mit Ihrer Idee oder Ihrem Verein bei uns: INFORMER Magazine, Bredeneyer Straße 23, 45133

Mit Sicherheit zum Fachbetrieb Beratung, Beratung, Planung Planung und Kundendienst und Kundendienst

an zusammenbringen, damit Integration in Essen gelingen kann. Daher haben wir ein Programm mit dem Titel: ‚Gemeinsam aufwachsen in Essen‘ entwickelt, betont Janina Krüger, Geschäftsführerin der Ehrenamt Agentur. Einheimische und geflüchtete Kinder und Jugendliche sollen in einem Gruppenund Veranstaltungsprogramm zusammengebracht werden, um freundschaftliche Verbindungen und eine verbesserte Teilhabe der jungen Geflüchteten sowie die Stärkung von Verständnis und Akzeptanz der einheimischen Kinder und Jugendlichen zu erreichen.

Essen. Ansprechpartner der Redaktion für ‚INFORMER charity‘ ist unser Redakteur Pascal Hesse. Sie erreichen ihn bei Fragen telefonisch unter: 0201 / 45 189 – 100. Mit etwas Glück stellen wir Ihr Projekt in einer der nächsten Ausgaben vor, versehen mit dem Aufruf an unsere Leserinnen und Leser, nicht mehr Benötigtes oder Geldspenden zu Gunsten Ihres Projekts bei den ‚Trödelhelden‘ abzugeben. So kann mit etwas Glück schnell ein Geldbetrag für Ihr Anliegen zusammenkommen. Der Erlös des ersten Monats kommt Ihrem Projekt dabei zu 100 Prozent zugute! Also: Machen Sie mit!

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ZU GUTER LETZT

Foto: TUSEM

Der TUSEM Essen – ein Profi-Macher der Spitzenspieler von morgen

Daniel Haase koordiniert die Jugendarbeit beim TUSEM Essen. Der TUSEM erhält auch 2017 von der Handball-Bundesliga das Jugendzertifikat für hervorragende Qualität der Nachwuchsförderung. Damit ist der Club von der Margarethenhöhe einer von bundesweit nur 23 Vereinen, die in diesem Jahr das Jugendzertifikat verliehen bekommen haben. Neben allen Erstligisten konnten lediglich fünf Vereine aus der 2. Handball-Bundesliga die umfangreichen Kriterien zur Erteilung des Zertifikates für hervorragende Jugendarbeit erfüllen. Das Jugendzertifikat wurde 2007 als ligaübergreifendes Gütesiegel geschaffen und 2008 zum ersten Mal an Profi-Clubs verliehen, die für Nachwuchs-Handballer herausragende Rahmenbedingungen schaffen. Für die Kia Sportage und Margarethenhöher ist es kaufen bereits die siebte Auszeichnung, davon die fünfte in Folge.

Bescherung bei Kia.

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Der INFORMER-Ratgeber mit Kampfkunst-Experten Sensei Alfons Pinders:

„Wir freuen uns sehr über die erneute Würdigung unserer Arbeit und nehmen diese Auszeichnung gerne entgegen“, sagt TUSEM-Jugendkoordinator Daniel Haase. Ein besonderer Dank gehe dabei nicht nur an das Trainerteam, sondern auch an die vielen ehrenamtlichen Helfer und Eltern, ohne deren Einsatz die Jugendförderung beim TUSEM in dieser Form nicht möglich wäre. „Aktuell stehen elf Spieler aus der eigenen Jugend im Kader unserer Mannschaft in der 2. Bundesliga und viele davon haben sich bereits zu Leistungsträgern entwickelt. Dieser Umstand erfüllt uns mit großem Stolz und wir arbeiten tagtäglich daran, dass in Zukunft viele weitere Talente den Sprung in den Profi-Bereich schaffen“, so Haase, der selbst auch Co-Trainer dieser Bundesliga-Mannschaft ist.

Seit tausenden von Jahren ist der Verlauf von Schlägereien und Gewalteskalationen ähnlich. Die Auseinandersetzungen laufen nach einem beinahe gleichen ungeschriebenen Regelwerk ab.

Foto: i-de

Aus dem Tierreich kennen wir Ritualkämpfe, die für Wissenschaftler höchst interessant und aufschlussreich sind. Ob bei den Wölfen oder Hähnen – es wird umherstolziert, der Kamm wird hochgestellt und es wird sich aufgeplustert. Die Rang- und Hackordnung wird innerhalb dieses Ritualkampfes geklärt.

Macho Macho …

Das Jugendzertifikat ist ein ligaübergreifendes Gütesiegel, das herausragende Rahmenbedingungen für Nachwuchshandballer honoriert. Um diese Auszeichnung zu erlangen, müssen sehr anspruchsvolle Kriterien erfüllt werden. Denn Ziel des Zertifikats ist die Fort- und Weiterentwicklung qualitativ hochwertiger Jugendarbeit in den Vereinen, damit deutsche Nachwuchsspieler in ihren Clubs zu Spitzenspielern reifen können. Daher setzt das Gütesiegel der DKB Handball-Bundesliga voraus, dass Nachwuchsspieler in ihrem Verein und in dessen Umfeld optimale Bedingungen vorfinden. Der Reifegrad der Betreuungs- und Ausbildungskonzepte im Hinblick auf die duale Karriere, die Qualität des Trainerstabes sowie die Wertigkeit von Team und Trai1 Prämie sichern. ning sind nur einige Kriterien, die dabei auf den Prüfstand kommen. LR

Bei Männern läuft der Ritualkampf meist in bestimmten Phasen ab:

Bescherung Kia. • Phasebei 1: Das Annähern

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• Phase 3: Das Abtasten Die Brust des Schlägers schwillt immer mehr an. Die Augen werden größer. „Willst du was auf die Fresse?“ Der Aggressor hat sich Stück für Stück motiviert und zum Adrenalinmonster verwandelt. Er stößt Sie gegen die Brust, um sich seiner Lage ganz sicher zu sein. Wenn sie durch den Stoß nach hinten gegen die Theke knallen, haben sie ihre letzte Chance vertan, die Eskalation zu verhindern.

• Phase 4: Das Final Ende Sie bekommen den Kopf auf die Nase – sie bricht – und das Knie in die Hoden. Schmerzüberströmt gehen Sie zu Boden. Wenn Sie Glück haben, hört der Schläger jetzt auf – wenn sie Glück haben. Sonst tritt er auf Sie, am Boden liegend, ein. Angst zu spüren, heißt nicht gleich, feige zu sein! Auch seinem Fluchtimpuls aus der Steinzeit nachzu1 geben nicht! Gefährlich wird es, wenn Sie, als Opfer ausgeguckt, in eine Angststarre geraten oder sich nicht schnell aus dieser lösen können. Akzeptieren sie die Situation. Lassen sie sich nicht von der Angst beherrschen. Versuchen Sie zu beschwichtigen, ohne 1 zu betteln. Halten Sie die Hände nach vorne, ohne den Gegenüber zu schubsen. Machen Sie auf die Situation aufmerksam, wenn andere Personen anwesend sind.

Kia Sportage kaufen und Prämie sichern. An der Discotheke oder in der Kneipe bleibt Ihr Blick eine zehntel Sekunde zu lang an einem Typen hängen, schon kommt die Provokation: „Was guckst du so blöde?“ Wenn jetzt keine richtige Antwort oder Reaktion kommt, könnte das Ganze schon in einer Eskalation münden.

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Kia Sportage kaufen und Prämie sichern. • Phase 2: Das Vorspiel Entschärfend könnte hier ein „Sorry, ich habe sie verwechselt.“ sein. Der Streithahn kommt in Drohgebärde auf sie zu und redet sich in Rage: „Suchst du Streit?“ Entspannt bleiben! Wenn man sitzt, aufstehen. Die Hände öffnen, nach vorne halten, versuchen zu deeskalieren. Die Hände sagen ‚Stopp‘ und geben Schutz.

In der Selbstverteidigung sagt man: „Gelerntes und Automatisiertes wird wiedererkannt und angewandt.“ Bereiten Sie sich also vor!

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